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freundschaft, krieg, schützengraben, 1. weltkrieg, historisches

Die Stunde des Schmetterlings

Pieter Webeling , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Blessing, 26.09.2016
ISBN 9783896675682
Genre: Romane

Rezension:

Im Juni 1915 kommt Julius Reinhardt in einem Dorf in Frankreich in eine zerstörte Kirche.
Er ist den Krieg leid und fühlt sich schuldig am Tod 2 seiner Freunde.
Als er sich die Pistole an die Kehle setzt hält ihn eine Stimme davon ab abzudrücken.
Ein alter Man steht vor ihm, der Pfarrer der Kirche. Der Pfarrer fordert Julius auf ihm seine Geschichte zu erzählen und Julius erzählt von einem Ort in Deutschland, von vier Freunden
die ein Abenteuer erleben wollten und zusammen in den Krieg zogen
Die Stunde des Schmetterlings von dem niederländischen Schriftsteller Pieter Webling erzählt die Geschichte von Julius, Theo, Klaus und Erich aus der Sicht von Julius Reinhardt:
Vier Freunde aus einem kleinen Ort in Deutschland, sie unternehmen alles zusammen, haben
gerade ihre erste Freundin und denken zum Teil ans Heiraten. Trotzdem wird ihnen das Leben in dem Ort zu eng.
Als 1914 der erste Weltkrieg ausbricht, melden die vier sich freiwillig in der Erwartung eines Abenteuers.
Der Leser begleitet Julius in den Krieg gegen Frankreich.
Man liest wie Julius die Erfahrung macht, dass die Franzosen die gleichen Gefühle haben wie die Deutschen. Sie haben auch Eltern, Schwestern und Brüder, Ehefrauen und Kinder.
Ja sie feiern sogar genauso Weihnachten.
Und spätestens hier fragt sich der Leser genau wie Julius „Für was sind Kriege da?“
Einen großen Dank an den Autor Pieter Webling für dieses fast schon philosophisches Buch, dass wir alle immer in Erinnerung behalten sollten.

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23 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jefferies

Die Tochter des Seidenhändlers

Dinah Jefferies , Angela Koonen
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.06.2017
ISBN 9783785725917
Genre: Historische Romane

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Antonia

Rolf Becker , Alexandra Becker
Flexibler Einband
Erschienen bei Ullstein TB, 01.07.1997
ISBN 9783548226224
Genre: Romane

Rezension:

Antonia von Blumenthal wächst auf Gut Engelhartstetten am Fuße der Karpaten auf.
Ihre Eltern sind nicht besonders reich und gehören auch nicht zur ersten Gesellschaft.
Aber genau da will Antonia hin.
Mit sehr viel weiblichem Charme und vielen Intrigen gelingt es ihr dann schließlich Gräfin Bajar zu werden.
Aber auch das ist Antonia noch nicht genug.
Das Cover und der Klappentext haben mich dazu verleidet das Buch „Antonia – zwischen Kaiserwalzer und Preußens Gloria“ zu lesen. Die Autoren Rolf & Alexandra Becker waren mir bisher unbekannt. Jetzt nach dem ich das Buch beendet habe muss ich sagen es war ein gute Wahl.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.
Die Hauptpersonen waren zwar frei erfunden aber sie hätten auch genauso gut in dieser interessanten Zeit leben können.
Der Leser erfährt viel über das Leben und die Politik in Deutschland und Österreich in den Jahren 1867 – 1890. Im Mittelpunkt steht natürlich der Adel aber auch von den Arbeitern ist zu lesen, die immer mehr ihre Rechte einfordern und für die Abschaffung des Adels plädieren.
Jedem der wichtigen Personen ist ein Kapitel im Buch gewidmet
Da ist natürlich an erster Stelle Antonia, die durch allerlei Intrigen versucht in die ersten Kreise der Gesellschaft aufzusteigen.
Auch Belinda von Blumenthal die den österreichischen Zuckerbäcker Petrouschek geheiratet hat spielt mit ihrer Tochter Blanche und ihrer Nichte Constance, die sie nach dem Tod der Eltern aufgenommen hat eine wichtige Rolle in der Erzählung.
Im Gegensatz zu der Familie von Kronburg die auf Gut Herrenhausen lebt ist die Familie Petrouschek eine glückliche und zufriedene Familie.
Sie gehören zwar nicht dem Adel an aber Pappo Petrouschek hat sich vom Bäcker zum erfolgreichen Fabrikant hochgearbeitet.
Die von Kronburgs hingegen sind der totale Gegensatz, sie gehören altem preußischem Adel an. Der Vater einst General ist es gewohnt zu kommandieren. Darunter leitet besonders seine Tochter Hanna die nicht über den frühen Verlust der Mutter hinweg kommt.
Das Schicksal all dieser Personen ist miteinander verknüpft und es macht Freude die Begegnungen und Entwicklungen beim Lesen mitzuerleben.

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Kostümbildner

Bucher Gruppe
Flexibler Einband: 117 Seiten
Erschienen bei Books LLC, Reference Series, 04.01.2012
ISBN 9781159104740
Genre: Sachbücher

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Die Macht der Zeit

Christin Busch
E-Buch Text: 233 Seiten
Erschienen bei Edel:eBooks, 02.11.2015
ISBN 9783955307585
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lukas ist gerade mal 9 Jahre alt als er entführt wurde. Zum Glück gelang es dem Jungen nach einer Woche aus seinem Gefängnis zu fliehen.
Seine Eltern Clara und Frank durchlitten fürchterliches. Besonders Clara kommt nicht darüber hinweg. Die Angst, dass Lukas etwas passieren könnte ist allgegenwärtig.
Auch mit einem versuchten Neuanfang im fernen Canada bessern sich die Ängste nicht worunter die Ehe von Clara und Frank sehr leidet.
Als Lukas ein Streit seiner Eltern mitbekommt entschließt er sich mit seinem Freund Matt
von zu Hause wegzulaufen und die Wildnis Canadas zu erkunden.
In ihrem Buch „Die Macht der Welt“ beschreibt Christin Busch die Situation einer Familie nach der Entführung ihres Kindes.
Auch wenn das Kind unversehrt wieder zu seinen Eltern zurückgekommen ist, ist das Leben nicht mehr wie es war.
Trotz versuchtem Neuanfang in Canada gelingt es Clara nicht ihre Angst zu überwinden.
Die Autorin beschreibt die Situation anhand ihrer Protagonisten sehr lebensecht.
Clara als Mutter fühlt sich verantwortlich für jeden Schritt den Lukas macht.
Sie lässt ihren Sohn kaum aus den Augen. Über jede Minute die er nicht zu Hause ist will sie genau Bescheid wissen, was dazu führt, dass Lukas in der Schule als Mama Kind gegängelt wird.
Die Autorin gibt auch Lukas genau die Identität die man sich vorstellt. Der Junge leidet unter den Ängsten seiner Mutter und gibt sich die Schuld für die Spannung die zwischen seinen Eltern herrscht.
Das alles fast Christin Busch zu einer sehr gefühlvollen Geschichte zusammen die in den weiten Canadas beheimatet ist.
Auch hier versetzt einen die Autorin in eine andere Welt. Man erlebt beim Lesen die unendliche Natur Canadas und erfährt etwas über die Indianer Canadas von denen Hellen, die Mutter von Matt abstammt.
Die Macht der Zeit ist ein Buch mit viel Gefühl und Spannung.

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37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

mord, roger blanc, krimi, umweltschutz, provence-krimi

Gefährliche Côte Bleue

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.05.2017
ISBN 9783832198282
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon begleiten eine Tauchmission der Regierung.
Während sie auf die Taucher warten, die unter Wasser ihre Arbeit erledigen entdecken sie eine Leiche im Wasser. Der Tote hat eine Harpune mitten im rechten Auge stecken.
Kurz darauf wird eine Politikerin tot auf den Bahngleisen gefunden. Roger Blanc glaubt in beiden Fällen nicht an einen Unfall auch wenn es ihm von ganz oben nahegelegt wird.

Gefährliche Côte Bleue ist der 4. Fall der Krimireihe um Capitaine Roger Blanc von Cay Rademacher.
Das Buch hat mich, wie auch seine Vorgänger bereits von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich mag den kauzigen und unkonventionellen Kommissar der, wenn es darum geht einen Fall zu lösen, sich nicht darum schert was seine Vorgesetzten von ihm verlangen. Das hat ihm schon seine Versetzung von Paris in die Provinz eingebracht.
So ermittelt Blanc auch in diesem Buch mehr oder weniger auf eigene Faust, da er davon überzeugt ist, dass die zwei Tode ermordet wurden, auch wenn seine Vorgesetzten es als Unfall sehen.
In Blanc‘s Privatleben sieht es wie immer düster aus. Er wohnt in einer alten Ölmühle wo die Renovierung immer noch nicht weiter fortgeschritten ist. Ihm fehlen die Zeit und das nötige Geld dazu.
Auch steht in diesem Buch die Scheidung an was das Scheitern seiner Ehe endgültig macht.
Der Schreibstil von Cay Rademacher gefällt mir sehr gut. Er versteht es seinen Protagonisten Leben einzuhauchen, beschreibt die Landschaft so, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen und das Meer förmlich riechen kann.
Die Hauptsequenz des Inhalts liegt bei den Ermittlungen aber auch das Private liest sich gut. Es bringt einen den Kommissar etwas näher und ist ein Bindeglied zwischen den einzelnen Bänden der Krimireihe.
Gefährliche Côte Bleue ist ein Krimi den ich uneingeschränkt empfehlen kann.


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golf, band 3, mord auf dem golfplatz, golfen, mord

Abgeschlagen

Katrin Schön
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 05.06.2017
ISBN 9783958191167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lissie Sommer hat eine Verabredung mit Kommissar Sebastian Loch zum Essen.
Sie hofft, dass sie nun endlich zusammenkommen und er sie endlich küsst.
Das Essen findet im Restaurant des ansässigen Golfclubs statt.
Lissie und Sebastian werden Zeuge, wie sich zwei Golfer am Nachbartisch streiten.
Als dann in Golfer erschlagen aufgefunden wird ist Lissie‘s Spürsinn geweckt.
Abgeschlagen ist das dritte Buch von Katrin Schön aus der Krimireihe mit Lissie Sommer und Kommissar Sebastian Loch.
Da die Geschichte im schönen Hessen, ganz in der Nähe des Taunus spielt ist das Buch für mich als Frankfurterin natürlich ein Muss.
Lissie Sommer ist Wirtin des Apfelweinlokals Zum Grünen Kränzchen und die Begriffe Äppelwoi, Geripptes und Bembel sind mir natürlich nicht fremd.
Sebastian Loch ist der Kriminalkommissar der Gemeinde Traunbach und Lissie schon bei 2 Fällen in denen er ermittelt hat begegnet.
Jetzt hat er sie zum Essen in das Edelrestaurant des ansässigen Golfclubs eingeladen.
Lissie hofft, dass sie sich endlich etwas näher kommen.
Doch weit gefehlt, natürlich kommt den beiden wieder eine Leiche in die Quere.
Wer Lissie kennt weiß, dass sie sich nicht zurückhalten kann und auf eigene Faust Ermittlungen anstellt. Auch ihre Eltern, sind wieder mit von der Partie.
Das Ganze ist in einer so herrlichen humorvollen Art geschrieben, dass es richtig Freude macht das Buch zu lesen.
Abgeschlagen ist ein kurzer und lustiger Krimi für alle bei denen es nicht immer so todernst sein muss.

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47 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

england, kate morton, das seehaus, rätsel, geschwisterbeziehungen

Das Seehaus

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359468
Genre: Romane

Rezension:

Cornwall 1933, die Familie Edevane bereitet sich auf ihrem Landgut Loenneth auf das alljährlich Mittsommernachtsfest vor.
Alles ist prachtvoll geschmückt und viele Gäste werden erwartet. Um Mitternacht gibt es ein großes Feuerwerk.
Doch am nächsten Morgen ist nichts mehr wie es einmal war.
Der 11 Monate alte Theo Edevane liegt nicht in seinem Bettchen.
Die Suche nach ihm ist erfolglos, auch die Polizei findet keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Jungen. Eine Lösegeldforderung geht nicht ein. Nach einiger Zeit wird der Fall eingestellt.
70 Jahre später.
Die Polizisten Sadie kommt nach Cornwall um ihren Großvater zu besuchen.
Bei einer Joggingrunde mit den Hunden stößt sie im Wald auf ein verlassenes Anwesen.
Sie erfährt die Geschichte von Loenneth und das die Familie Edevane das Anwesen nach dem Verschwinden ihres Sohnes verlassen hat.
Sadie stellt Nachforschungen über die Familie Edevane an und stößt dabei auf das Schicksal des kleinen Theo. Jetzt ist ihr Jagdsinn geweckt.
Das Seehaus ist der neue Roman der Bestsellerautorin Kate Morton. Das Cover sieht sehr schön aus und passt gut zum Titel.
Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie die in Cornwall auf einem großen Landgut lebte.
Als eines Tages das jüngste Kind, der kleine Theo plötzlich verschwindet hält die Familie nichts mehr in dieser Idylle. Sie kehren Loenneth den Rücken und kommen nicht mehr zurück.
Ich hatte anfänglich große Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden.
Die Kapitel erzählen von der Gegenwart 2003 und der Vergangenheit 1933 im Wechsel.
Es sind aber nicht nur die Zeitsprünge von 1933 zu 2003 gewesen die das Lesen schwer machten.
Nein die Personen gingen auch in ihren Gedanken immer weiter in der Zeit zurück, so dass man sich auf einmal in einem Kapitel das mit 1933 deklariert war auch in der Zeit vor und im 1. Weltkrieg befand.
Es hat gut 150 Seiten gebraucht bis ich mich daran gewöhnt hatte, oft musste ich mehrere Seiten zurückblättern um das gelesenen besser zu verstehen.
Es war klar, das Buch braucht die volle Aufmerksamkeit des Lesers.
Was die Charaktere angeht konnte ich mich nicht mit allen anfreunden. In der Familie Edevane wurde sehr viel verschwiegen. Nach außen hin war es ein heiles Familienleben aber wenn man es näher betrachtet gab es viele Ängste und Zwänge. Auch wenn ich im Laufe er Geschichte vieles nachvollziehen konnte sind sie mir doch keine Freunde geworden.
Auch mit Sadie konnte ich mich nicht recht anfreunden.
Sie hatte sich in London so in einen Fall hineingesteigert, dass sie auch nachdem sie in Zwangsurlaub geschickt wurde nicht davon ablassen konnte. Es ist nicht ihre Hartnäckigkeit die mich gestört hat sondern ihre Dickköpfigkeit.
Aber trotz der Hindernisse war die Story recht interessant und hat sich nach den Anfangsschwierigkeiten doch recht gut gelesen.
Das Ende wiederrum war dann sehr kurz. Hier hatte mir doch das eine oder andere gefehlt auf das ich nicht näher eingehen kann ohne zu viel zu verraten.

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80 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

roman, kochwettbewerb, petra durst-benning, maierhofen, die blütensammlerin

Die Blütensammlerin

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734100123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Christine leidet immer noch unter der Trennung von ihrem Mann.
Jetzt verlangt er sogar von ihr aus ihrem gemeinsamen Haus auszuziehen da er es verkaufen möchte.
Jetzt bleibt Christinne nur noch eins um in ihrem Haus wohnen bleiben zu können, sie muss ihren Mann auszahlen.
Aber wie? Christine ist Ende 40 und Hausfrau, wie soll sie Geld verdienen?
Da haben die Maierhofer Frauen eine Idee, ein Bed & Breakfast wäre genau das Richtige für Christine die immer gerne andere Menschen umsorgt.
Gesagt, getan und schon nach kurzer Zeit beherbergt sie eine Single Gruppe, die an dem großen Kochwettbewerb in Maierhofen teilnehmen möchte.

Nach „Kräuter der Provinz“ und „Das Weihnachtsdorf“ ist „Die Blütensammlerin“ das dritte Buch rund um Maierhofen und seine Bewohner von Petra Durst-Benning.
Die Autorin, bekannt von ihren zahlreichen und erfolgreichen Historischen Romanen hat auch mit ihrer zeitgenössischen Maierhofen Reihe ein wahres Meisterwerk geschaffen.
„Die Blütensammlerin“ ist dieses Mal ganz Christine gewidmet.
Von der ersten Seite an war ich wieder in der Geschichte gefangen, es ist wie nach Hause kommen und gute Freunde treffen.
Nach dem Kräuter der Provinz Festival hat sich Maierhofen von einem kleinen, verschlafenen Nest zu einem Genießerdorf entwickelt. Viele Besucher kommen in das kleine Ort um die Dinge zu kaufen, die die Maierhofer mit so viel Liebe und Sorgfalt herstellen.
Da kommt Christines Bed & Breakfast genau richtig. Es dauert nicht lange und die ersten Gäste reisen an. Da bald ein großer Kochwettbewerb in Maierhofen stattfinden soll, hat Christine die Idee eine Single Gruppe an den Start zu schicken. Es gibt bestimmt viele alleinstehende Menschen, die sich wie Christine nach Anerkennung und Zuneigung sehnen. Warum sollten die nicht etwas zusammen unternehmen um sich kennenzulernen. Was daraus wird bleibt abzuwarten.
Es hat mir großen Spaß bereitet zu lesen, wie die Gruppe mit den unterschiedlichen Charakteren zusammenwächst und sich gemeinsam auf das Ziel vorbereitet.
Die Autorin schreibt mit so viel Liebe und Einfühlungsvermögen, dass es eine wahre Freude ist
ihre Bücher zu lesen. Ich würde mich über viele neue Geschichte rund um Maierhofen freuen und bin schon sehr gespannt wer im nächsten Buch im Mittelpunkt steht.

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krimi, südfrankreich, frankfurt, fotografie, mord

Die Fotografin

Anne Chaplet
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.12.2003
ISBN 9783442454662
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark kann den Selbstmord einer Buchhändlerin nicht auf sich beruhen lassen. Sie glaubt nicht, dass es wirklich Selbstmord war. Dann noch die alte Pistole, die aus einem Raub stammt. Als dann eine neue Kollegin Karens Fälle übernimmt und diese in Zwangsurlaub geschickt wird, kommt ihr der Gedanke, dass etwas vertuscht werden soll.
Kurz darauf taucht in Südfrankreich die Leiche einer Fotografin auf, neben der Leiche wird eine Waffe aus demselben Raub gefunden. Kurzentschlossen entscheidet sich Karen ihren Urlaub zusammen mit Paul Bremer in dem kleinen Dorf in Südfrankreich zu verbringen.

Die Fotografin ist ein Buch aus der Krimireihe um Karen Stark und Paul Bremer von Anne Chaplet und mein erstes Buch von der Autorin. Dass ich die ersten Bände nicht gelesen habe hat hier nicht gestört, der Krimi ist in sich abgeschlossen.
Im Mittelpunkt stehen drei Frauen die sehr unterschiedlich sind.
Karen Stark, Staatsanwältin in Frankfurt. Sie hat sich in den Fall der Buchhändlerin verbissen, glaubt nicht an Selbstmord und ermittelt in ihrem Urlaub weiter obwohl der Fall als abgeschlossen gilt.
Dorothea v. Plato, kommt aus einfachen Verhältnissen, ist zum Studieren nach Frankfurt gezogen. Hie hat sie promoviert und den reichen Arnold v. Plato geheiratet von dem sie mittlerweile wieder geschieden ist.
Jetzt scheint die Vergangenheit sie in Form von Briefen einzuholen.
Alexa Senger, Millionenerbin lebt in Beualie in Südfrankreich.
Hier hat sie das Haus einer verschwundenen Fotografin gekauft. Alexa lebt alleine, hat wenig Kontakt zu den Dorfbewohnern. Sie hängt oft ihren Gedanken an die Vergangenheit nach. Ihr Vater, Flugkapitän, ist bei einer Flugzeugentführung getötet worden. Er wurde später als Held gefeiert da er den Passagieren und der Besatzung das Leben gerettet hat. Ihre Mutter und ihr Stiefvater sind auch verunglückt. Jetzt ist sie alleine mit ihrem Erbe aber eigentlich will sie nur ihre Familie zurück.
Drei unterschiedliche Charaktere die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben aber die etwas verbinden muss den die Wege der Frauen führen alle nach Südfrankreich.
Der Leser erfährt allerdings wirklich erst am Ende des Buches wie die Schicksale zusammenhängen.
Der Schreibstil ist recht flüssig. Die Autorin beschreibt die Charaktere wie deren Umgebung sehr visuell. Ein Krimi der einmal etwas anders geschrieben ist, ohne herkömmliche Verbrecherjagd und viel Blutvergießen. Es sind mehr die Gedanken der Protagonisten und deren Vergangenheit die den Leser langsam zum Ziel führen.
Ein Krimi einmal anders als man es gewohnt ist.

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99 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

fotografie, vietnam, new york, london, fotografin

Die Fotografin

William Boyd , Patricia Klobusiczky , Ulrike Thiesmeyer
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.02.2016
ISBN 9783827012876
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

liebe, maria, glühende liebesbriefe, hand, herzogtum

Die Thronfolgerin

Hildegard Burri-Bayer
Flexibler Einband: 505 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 12.10.2009
ISBN 9783442373239
Genre: Historische Romane

Rezension:

Maria von Burgund wird zum Spielball ihres Vaters Karl der Kühne. Durch ihre Heirat möchte er Burgund vor seinen Gegnern sichern.
Die Bewerber geben sich förmlich die Klinke in die Hand wobei nicht jeder sein Werben überlebt.
Von den Machenschaften ihres Vaters bekommt Maria nichts mit und eines Tages verliebt sie sich in Maximilian, den Sohn Kaiser Friedrichs III.
„Die Thronfolgerin ist mein erstes Buch von Hildegard Burri-Bayer aber bestimmt nicht mein letztes. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte von Maria von Burgund, einer jungen Frau die zum Spielball ihres Vaters und seiner Politik wird. Der Leser begibt sich ca. 550 Jahre in die Vergangenheit an den Hof Karl des Kühnen. Man liest, wie Karl der Kühne seine Tochter benutzt um sein Land gegen seine Gegner zu Schützen. So handelt er mit eventuellen Heiratskandidaten Bündnisse aus um sie dann wieder aufzukündigen. Das alles geschieht hinter dem Rücken von Maria. Maria selbst verliebt sich eines Tage in Maximilian, den Sohn Kaiser Friedrichs III. Aber auch diese Liebe steht unter keinem guten Stern.
Maria von Burgund wird in diesem Buch als eine starke, junge Frau beschrieben die schnell meine Sympathie gewonnen hat. Mutig kämpft sie nach dem Tod ihres Vaters um ihr Land und ihr Recht.
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und man kann sich das Gelesene gut vorstellen.
„Die Thronfolgerin“ ist ein Historischer Roman der mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat.

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162 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

münchen, familiengeschichte, juden, starke frauen, judenverfolgung

Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426519370
Genre: Historische Romane

Rezension:

Als Jacob und Thea Hirchvogl im Mai 1897 ihr Kaufhaus am Münchner Rindermarkt eröffnen und zum Königlich Bayrischen Hoflieferanten ernannt werden glauben sie sich am Ziel ihres großen Traumes.
Schnell wird das Hirchvogl, dank seines ausgewählten und luxuriösen Angebotes zum 1. Haus am Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht, bald schon werden Hermann Tietz und das Oberpolinger zu ernsten Konkurrenten.
Doch dank der immer neuen Ideen von Thea und der baldigen Vergrößerung des Hirchvogls bleibt das Kaufhaus nach wie vor Münchens liebstes Kind. Aber dann werden die Zeiten stürmisch.

Das Buch „Das Haus der schönen Dinge“ von Heidi Rehn ist sehr schön gestaltet. Auf dem Cover sieht man das Kaufhaus mit seiner großen Kuppel und dem Lichthof, so wie es im Buch beschrieben wird.
Auf den Innenseiten des Covers ist vorne der Stammbaum der Familie und hinten eine Karte der Münchner Innenstadt mit Hinweisen zu den Kaufhäusern gedruckt.
Erstaunlich wie viele große Kaufhäuser sich in enger Nachbarschaft angesiedelt haben und mit welcher Pracht sie ausgestattet waren.
Eins dieser Kaufhäuser ist das der jüdischen Kaufmanns Familie Hirchvogl. Bald schon wird es zum beliebtesten Kaufhaus von Münchens edler Gesellschaft. Dank der immer neuen Ideen von Thea Hirchvogl, wenn es um Dekorationen und das Warenangebot geht, ist es ein beliebter Treffpunkt der feinen Damen. Auch ihre Soireen erfreuen sich einer großen Beliebtheit.
Im Mittelpunkt der Erzählung stehen Jacob und Thea Hirchvogl die sich mit dem Kaufhaus einen Traum erfüllt haben und ihre drei Kinder Benno, Lily und Joseph. Lily zeigt schon früh, dass auch sie dem Kaufhaus sehr verbunden ist, schon als Kind verbringt sie am liebsten die Zeit mit ihrer Freundin Cäcilie zwischen den vielen Theken und Regalen.
Der Leser begleitet die Familie Hirchvogl über drei Generationen durch viele Höhen und Tiefen.
Man erfährt viel über die großen Kaufhäuser die meist von jüdischen Kaufmannsfamilien betrieben wurden und von der Zeit die nach dem 1. Weltkrieg anfing suggestiv schwerer für sie zu werden.
Das Buch liest sich sehr schnell, der Schreibstil ist flüssig und so, dass man sich alles richtig bildhaft vorstellen kann.
So freut man sich mit der Familie Hirchvogl aber man leidet auch mit der sympathischen Familie.
Das Buch „Das Haus der schönen Dinge“ stufe ich als unbedingt lesenswert ein.

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172 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

historischer roman, otto der große, ottonen, mittelalter, deutsche geschichte

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Adelheid, Königin von Italien wird seit dem Tod ihres Mannes von Berengar von Ivrea gefangen gehalten. Berengar möchte den Willen von Adelheit brechen um sie mit seinem Sohn zu verheiraten und so Italien zu erobern.
Im Auftrag von König Otto wird der Panzerreiter Gaidemar nach Garda geschickt um die Königin zu befreien und sie sicher zu Otto zu bringen.
Nach langer und beschwerlicher Reise kommt Gaidemar mit der Königin, ihrer Tochter Emma und der Zofe Anna in Pavia an, wo König Otto sie erwartet.
Schon bald heiraten Otto und Adelheid.
Adelheid wird Gaidemar, der sich ein bisschen in die Königin verliebt hat sehr oft begegnen und nie vergessen, dass er sie aus den Fängen Berengars gerettet hat.
Es sind unruhige Zeiten, überall an den Landesgrenzen gibt es Feinde und so muss auch Gaidemar bald in die nächste Schlacht ziehen.

„Die Fremde Königin“ ist nach „Das Haupt der Welt“ der zweite Band der Reihe über Otto den Großen von Rebecca Gablé.
Natürlich kann das Buch unabhängig vom ersten Band gelesen werden, denn die Geschichte ist in sich abgeschlossen.
Viele Charaktere hat man allerdings schon im ersten Buch kennengelernt und ich persönlich finde es immer schön diese Personen wieder zutreffen und ihre Vergangenheit zu kennen.
Wer die Autorin kennt ahnt was ihn erwartet. Neben einigen schlaflosen Nächten (den man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen) ist es ein Buch mit 755 Seiten geballt mit deutscher Geschichte der Jahre 951 - 962 und das alles so unterhaltsam verpackt, dass es einfach nur Freude macht.
Natürlich war es eine dunkle Zeit und es gab viele Kriege. Frau Gablé langweilt den Leser allerdings nicht mit seitenlangen blutrünstigen Schlachten und Belagerungen. Sie beschreibt nur die wirklich entscheidenden Szenen der Kriege und das mit viel Spannung. Mehr erzählt sie von den Hintergründen und den Strippenziehern.
Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Es gibt natürlich gute und sympathische Personen wie auch weniger sympathische. Ich hatte schnell meinen Helden gefunden und das war Gaidemar, eine fiktive Person.
Er wird von vielen nur der Bastard genannt, weiß lange nicht wer sein Vater ist und kennt auch seine Mutter nicht. Somit hat er keinen Namen und keinen Besitz aber ein großes Herz was ihm aber nicht immer von Nutzen ist.
Otto und Adelheit führen eine glückliche Ehe und Otto schätzt die Intelligenz seiner Frau und nimmt immer gerne ihren Rat an, was zu dieser Zeit nicht selbstverständlich war.
Otto ist ein großer und starker König für den der Glaube sehr wichtig ist. Die Heirat mit der jungen Adelheid zieht das Zerwürfnis mit seinem Sohn Liudolf nach sich, der Angst auf sein Anrecht als Ottos Nachfolger hat.
Am Anfang des Buches gibt es ein sehr hilfreiches Personenregister, dort sind die historischen Personen mit einem * gekennzeichnet so weiß man beim Lesen immer ob es sich um eine reale oder eine fiktive Person handelt.
Wie Frau Gablé in einem Interview erzählte, hält sie sich beim schreiben ihrer Bücher, bei den historischen Personen immer ziemlich genau an die Überlieferungen was ich sehr gut finde da ich gerne noch etwas über die Personen die mich interessieren im Internet nachlese und das gelesene schon stimmig sein sollte.
Um noch einmal auf das Interview von Frau Gablé einzugehen in dem sie sagte, für sie sei es das Schönste wenn der Leser das Buch mit einem Hach beendet und denkt er hätte jetzt noch 100 Seiten lesen können.
Ich schlug das Buch mit einem „Hach“ zu und hätte sehr gerne noch 100 Seiten gelesen.

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122 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

glasgow, krimi, mord, streifenpolizist, schottland

Die Mädchen von Strathclyde

Denzil Meyrick
E-Buch Text: 80 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959676656
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Mädchen von Strathclyde“ von Denzil Meyrick ist das Prequel, also die Vorgeschichte zu seinem neuen Krimi "Tödliches Treibgut"
Im Mittelpunkt steht der junge Streifenpolizist Daley der ziemlich unzufrieden mit seiner Arbeit ist.
Er hatte immer von mehr geträumt als nur die alltäglichen, kleinen Delikte mit denen er es zu tun hat. Als er aber eines Tages eine tote Prostituierte auffindet ist er auf einmal mitten in den Ermittlungen nach einem Serienmörder involviert.
Der Kurzkrimi gut und spannend geschrieben und war somit in einem Rutsch gelesen.
Der Autor schreibt sehr flüssig, die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Nach diesem gelungenen Prequel habe ich richtig Lust bekommen "Tödliches Treibgut" zu lesen

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

spannend bis zur letzten minute

Das garstige Dorf: Frau Blau ermittelt

Ines Thorn
E-Buch Text: 125 Seiten
Erschienen bei Edel:eBooks, 01.02.2016
ISBN 9783955307554
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eines Morgens werden auf einigen Häusern im Dorf Graffitis entdeckt.
Es entsteht große Aufregung, niemand weiß, warum gerade sein Haus besprüht wurde
oder tut zumindest so.
Außerdem findet im Dorf eine Vernissage statt, in der Fotos über die Geschichte des Dorfs gezeigt werden. Die Bilder stellen allerdings nur eine Seite des Dorflebens da. Bald schon merkt man, dass es in dem Dorf ein Geheimnis gibt das sich um eine frühere Jugendclique rankt. Frau Blau, eine ehemalige Lehrerin versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Ines Thorn ist den meisten Lesern durch ihre Historischen Romane bekannt. Mit der Kurzgeschichte „Das garstige Dorf“ (125 Seiten) lernt man eine ganz andere Seite der Autorin kennen und sieht welche vielseitigen Talente in der Autorin stecken.
Hier steht ein Dorf im Mittelpunkt in dem jeder jeden kennt und meint alles vom anderen zu wissen. Doch gibt es ein Geheimnis das über 30 Jahre zurückliegt und jetzt droht an die Oberfläche zu kommen.
Frau Blau versucht mit Hilfe ihre Mitbewohnerin Edith das Geheimnis zu lüften und es kommen ungeahnte Dinge zum Vorschein. Die Charaktere sind sehr gut in Szene gesetzt, besonders gut haben mir Frau Blau, Edith und Graf Eppo gefallen die ja auch die Hauptpersonen in dieser Kurzgeschichte sind. Wie es in einem Dorf so ist trifft man sich zur Beerdigungen oder zu Veranstaltungen und wenn man den neuesten Klatsch hören möchte geht man zum Friseur.
Die Geschichte hat einen hohen Unterhaltungswert, hat Spannung und auch der Humor fehlt nicht.

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111 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

mord, schweden, stockholm, psychothriller, spannung

Wenn das Eis bricht

Camilla Grebe , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2017
ISBN 9783442757176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

zerbroche puppen, krimi

Zerbrochene Puppen

Sascha Behringer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 11.11.2016
ISBN 9783939990307
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einer Villa wird eine Studentin ermordet, sie war wohl als Kindermädchen dort tätig.
Der Hausherr wird schwer verletzt und es stellt sich heraus, dass der kleine Sohn verschwunden ist.
Von einer Kindesentführung ausgehend übernehmen das Ermittlerteam Sunja Löwel und Matthias Müller den Fall. Bald schon stellt sich heraus, dass die Tat einen ganz anderen Hintergrund hat.
Zerbrochene Puppen von Sascha Behringer ist ein sehr spannend geschriebener Krimi:
Was mir besonders gefällt, er hebt sich von den meisten Krimis ab da er ein sehr brisantes Thema behandelt, nämlich die Leihmutterschaft. Bei uns in Deutschland ist das verboten aber in einigen Ländern erlaubt. So passiert es wohl schon einmal, dass sich Paare die kinderlos bleiben zu dem Schritt entschließen im Ausland eine Leihmutter zu finden die das Kind gegen Bezahlung austrägt und zur Welt bringt.
Nur was passiert, wenn die Mutter das Kind dann behalten möchte, schließlich bauen sich in der Zeit der Schwangerschaft Gefühle auf.
In diesem Buch kann man einiges darüber lesen.
Auch das Ermittlerteam unterscheidet sich. Die toughe Hauptkommissarin Sunja Löwel, ledig und ohne Kinder kann sich nicht immer in ihren Partner Matthias Müller hineinversetzten. Matthias ist zum 2. Mal Vater geworden und hat sein Arbeitspensum reduziert um für seine Kinder da zu sein.
Er arbeitet gerne von zu Hause am Computer und muss auch oft pünktlich Feierabend machen wegen der Kinder.
So etwas ist in diesem Beruf ja fast unmöglich und stößt auch nicht immer auf Verständnis.
Ich finde es aber gut, dass auch in einem Krimi ein Ermittler ein Mensch ist der eine Familie hat und versucht für sie da zu sein.
Das Thema des Buches ist sehr interessant, der Fall recht spannend geschrieben und mit seinen 256 Seiten ist es sehr schnell gelesen.
Ein Buch nicht nur für Krimi-Fans

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, angst, anders, familie, entführt

Anders

Anita Terpstra
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783641171520
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der 11 jährige Sander verschwindet bei einer Nachtwanderung im Feriencamp, sein Freund wird Tod aufgefunden.
6 Jahre später taucht ein 17jähriger Junge bei der Polizei auf und behauptet er sei Sander. Erst nach dem Tod seines Entführers ist ihm die Flucht gelungen.
Alma, die Mutter Hat immer geglaubt, dass Sander lebt und ist jetzt überglücklich den Jungen wieder in die Arme zu schließen.
Doch bald taucht die Frage auf, ist es wirklich Sander?

Der Thriller von Anita Terpstra heißt nicht nur “Anders“, er ist auch Anders.
Es ist ein Psychothriller der Spannung erzeugt durch das, was nicht zu lesen ist, was im Kopf des Lesers passiert. Es gibt kein Mord, kein Gemetzel, es gab zwar Tote aber vor der eigentlichen Story, von denen erfährt man nur durch die Gedanken der Personen.
Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und in Szene gesetzt.
Da ist Alma, die Mutter. Sie hat die Hoffnung, dass ihr Sohn noch lebt nie aufgegeben. Sich ständig an die Presse gewandt und nach ihrem Sohn gesucht.
Dann ist da Linc, der Vater. Er war damals als freiwilliger Helfer im Feriencamp und konnte das Verschwinden seines Sohnes nicht verhindern. Daran ist Linc zerbrochen, seine Ehe ist kaputt, seinen Job hat er verloren und er leidet unter Depressionen. Aber er scheint ein Geheimnis zu haben, etwas zu verbergen
Dann gibt es noch Iris, die ältere Schwester. Sie war mit ihrem Freund bei der Nachtwanderung dabei und stand nach dem Verschwinden ihres Bruders unter Schock, hat ein Jahr kein Wort gesprochen. Sie hat immer unter ihrem jüngeren Bruder gelitten, ihn gehasst. Egal was Sander gemacht hat, er hat den Spies umgedreht und sie bekam die Schuld. Auch Iris scheint ein Geheimnis zu haben.
Und nicht zuletzt Sander, die Hauptperson. Er ist nach seiner Rückkehr sehr verschlossen, hat nur wenige Erinnerungen an früher. Aber er war schon immer ein Einzelgänger. Er war einfach immer „Anders“
Die Abschnitte wechseln zwischen der Ansicht der einzelnen Protagonisten. Bald kommen Zweifel, ist der Junge wirklich Sander.
Der Leser stellt sich schnell die Frage, „was ist damals wirklich passiert?“ Es entstehen beim lesen Bilder im Kopf die für große Spannung sorgen.
„Anders“ ist ein Psychothriller mit Hochspannung den ich nur empfehlen kann.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, psychothriller, dachboden, psychothrille, geräusche

So Kalt Dein Herz

L.C. Frey
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 26.03.2017
ISBN B06XWGK9T9
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tim hat bei einer Immobilienversteigerung ein altes, abbruchreifes Haus erstanden.
Er macht es sich zu seiner Aufgabe das Haus wieder instand zusetzten was sich als schwieriger rausstellt als gedacht. Überall Schimmel und marode Balken.
Abends fällt er todmüde ins Bett, als ihn ein Geräusch nicht schlafen lässt geht er auf den Dachboden um nachzusehen welche Geister dort ihr Unwesen treiben.
Auf dem Dachboden befindet sich kein Geist sondern ein Mädchen, eine Herumtreiberin hat sich dort einquartiert. Anna blafft Tim an und verschwindet. Als sie am nächsten Tag wieder auftaucht um ihre Matratze zu holen bietet Tim dem Mädchen an dort oben wohnen zu bleiben und ihm bei der Arbeit am Haus zu helfen.
Was Tim nicht weiß ist, dass Anna ein Geheimnis hat.
In seinem neusten Thriller „So kalt dein Herz“ lässt L.C. Frey den Leser in den Abgrund der menschlichen Seele blicken.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Im Prolog ist man auch gleich Zeuge als ein kleines Mädchen entführt wird.
Dann trifft man auf Tim er sich zur Aufgabe gemacht hat ein altes, abbruchreifes Haus zu sanieren.
Die Stimmung ist düster wie das Haus, dass voller Schimmel und maroden Balken ist. Nachts hat Tim grausige Träume und wenn er wach wird hört er Geräusche. So baut sich langsam Spannung auf, aber eher von dem was nicht gesagt wird, von dem was beim Lesen im Kopf des Lesers entsteht. Bis Tim dann auf Anna trifft. Jetzt fällt man in ein Wechselbad der Gefühle. Ist Anna einfach nur die Studentin für die sie sich ausgibt oder ist sie gar eine Psychopatin.
Meine Meinung über Anna ist von Kapitel zu Kapitel umgeschlagen.

Der Schreibstil von L.C. Frey ist flüssig ohne zu viel unnötigem Drumherum und lässt sich sehr schnell lesen zumal man es ja kaum aus der Hand legen kann.
Ein Thriller für alle die Spannung lieben.
Hier sind schlaflose Nächte garantiert.

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(35)

48 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

berlin, terror, spezialeinheit, verraten, thriller

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mitten in Berlin explodieren kurz hintereinander 2 Bomben. Als kurz darauf ein Bekennerschreiben eingeht steht fest, jetzt ist der Terror endgültig in Deutschland angekommen.
Luk Krieger, Agent des SKT, einer Spezialeinheit gegen die Bekämpfung des Terrors war bei der Explosion vor Ort. Jetzt soll er helfen die Täter zu finden. Da das SKT im Inland keinerlei Befugnisse hat arbeitet er mit der Kriminalkommissarin Anna Cole zusammen die die Ermittlungen führt.
Bald ist klar, dass weitere Anschläge in Deutschland geplant sind. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
In seinem Debütroman Verraten behandelt Florian Schwiecker ein sehr aktuelles Thema, dass sich niemand so recht vorstellen möchte. „Terror in Deutschland“
Für diese Thriller - Reihe hat der Autor 2 interessante Protagonisten erschaffen.
Zum einen Luk Krieger, Agent beim SKT, einer Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung.
Er hatte schon viele Einsätze im Ausland und zählt zu den Besten.
Krieger hat eine schnelle Auffassungsgabe, kann gut kombinieren und hat Zugang zu den geheimsten Überwachungs-/Fahndungsprogrammen bei denen die Polizei noch nicht einmal ahnt, dass sie existieren und wo das nicht hilft hat er seine Informanden.
Nur an seinem Fahrstil muss er arbeiten.
Zum 2. Anna Cole eine toughe Kriminalkommissarin die schon einige Beförderungen ausgeschlagen hat weil sie lieber auf der Straße, nahe am Fall arbeitet als sich hinter einem Schreibtisch zu verschanzen.
Anna lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen außer vielleicht vom Fliegen und von Kriegers Fahrstil.
Anna merkt schnell. Dass sie mit diesem Fall überfordert ist, dieser Fall spielt in einer anderen Liga als alle ihre anderen Fälle zuvor. So stimmt sie auch der Unterstützung durch Luk Krieger zu.
Jetzt steht das Team fest und die Ermittlung kann beginnen doch der Täter ist den zwei immer einen Schritt voraus.
Verraten ist Spannung über 288 Seiten, die Kapitel sind recht kurz was den Effekt hat, dass man immer denkt eins geht noch, dann noch eins und…
So ist das Buch sehr schnell gelesen. Der Schreibstil von Florian Schwiecker ist sehr flüssig ohne viel unnötiges Drumherum.
Kein Zweifel von Krieger und Anna möchte ich unbedingt mehr lesen.

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(70)

93 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

tod, roman, krankheit, verlust, liebe

In jedem Augenblick unseres Lebens

Tom Malmquist , Gisela Kosubek
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608983128
Genre: Romane

Rezension:

Tom und Karin freuen sich auf ihr erstes Kind, doch plötzlich erkrankt Karin schwer.
Es beginnt ein Hoffen und Bangen. Die kleine Livia wird per Kaiserschnitt auf die Welt geholt und auf der Frühchen Station versorg. Karin liegt auf der Intensivstation und wird dort behandelt. Tom hetzt im Krankenhaus von einem Ort zum anderen bis es schließlich heißt, Karin hat es nicht geschafft.
Plötzlich ist Tom alleine mit einem Neugeborenen und seiner unendlich tiefen Trauer.
In jedem Augenblick unseres Lebens ist eine sehr traurige Geschichte und ich hatte große Erwartungen an dieses Buch die leider nicht erfüllt wurden.
Schnell war mir klar, dass es kein Buch für zwischendurch ist sondern die volle Aufmerksamkeit des Leser fordert. Aber auch mit Zeit und viel Aufmerksamkeit bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden und hätte es zwischendurch beinahe weggelegt.
Die Geschichte konnte mir Tom auch nicht näher bringen. Tom hetzte am Anfang im Krankenhaus von einer Station zur anderen, zwischendurch führte er Gespräche mit Ärzten, seinen Eltern und Schwiegereltern. Später dann zu Hause versank er in seine Trauer und konnte keine Beziehung zu seiner Tochter aufbauen. Was ja auf einer Seite nachvollziehbar ist aber gerade jetzt hätte die kleine Livia ihren Vater gebraucht. Stattdessen wurde sie von den Omas versorgt. Hier folgen dann sehr viele Rückblicke auf seine glückliche Zeit mit Karin.
Dass ich mir mit diesem Buch so schwer getan habe ist der Struktur des Buches verschuldet.
Oft wusste man nicht wo Tom sich gerade befand oder mit wem er sprach, auch ob man sich beim Lesen in der Gegenwart oder er Vergangenheit befand merkte man erst nach wiederholtem lesen.
Es befinden sich kaum Absätze im Buch so, dass man einen Ortswechsel erst nach nochmaligem lesen nachvollziehen konnte und bei der wörtlichen Rede wurde auf Anführungszeichen verzichtet, so merkte man auch hier nicht wer spricht und konnte einer Unterhaltung nur schwer folgen.
Dies alles hat kein Lesevergnügen aufkommen lassen. Ich bin mir sicher, wenn das Buch etwas besser strukturiert gewesen wäre und man auf die Satzzeichen geachtet hätte wäre diese schwere und traurige Geschichte besser nachvollziehbar gewesen und das Lesen hätte mehr Freude gemacht. So möchte ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.

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(80)

106 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

kuba, spanien, mexiko, liebe, mexico

Wenn ich jetzt nicht gehe

María Dueñas , Petra Zickmann
Fester Einband: 589 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783458177029
Genre: Romane

Rezension:

Mauro Larrera vor vielen Jahren aus Spanien nach Mexico ausgewandert hat es dort zu einem berichtigen Reichtum gebracht.
Jetzt steht er vor dem Ruin und versucht mit allen Mitteln den Schein nach außen zu wahren.
Er leiht bei einem Geldgeber Geld und gibt sein Haus als Pfand. Es bleiben ihm 4 Monate Zeit seinen Besitz zu retten.
Er reist erst nach Havanna um da zu versuchen sein letztes Geld gewinnbringend anzulegen.
Dann verschlägt es ihn nach Spanien doch die Zeit das Geld aufzutreiben wird knapp.

„Wenn ich jetzt nicht gehe“ ist mein erster Roman von Maria Dueñas den ich gelesen habe aber bestimmt nicht der Letzte.
Ich bin begeistert vom Schreibstil der Autorin. Sie versteht die Kunst die Figuren in ihrem Buch Leben einzuhauchen.
Man fühlt sich beim Lesen förmlich in eine andere Zeit versetzt, sieht die Menschen und die Landschaft vor seinem inneren Auge ablaufen. Es kommt zu Situationen z. B. zu einer Billardpartie bei der man mit den Spielern fiebert und schwitzt, ja die Kugeln förmlich aneinanderschlagen hört.
Auch ist es schön zu lesen wenn Geschehnisse später noch einmal durch Mauros Gedanken gehen. Manchmal ist es fast schon poetisch.
Mauro, ein reicher Geschäftsmann, der plötzlich sein hab und Gut verliert versucht verzweifelt zu retten was noch zu retten ist. Allerdingst geht er hier nicht immer ganz legal zu.
Auch die Romantik fehlt in diesem Buch natürlich nicht. In Jerez lernt Mauro Soledat Montalvo, die Ehefrau eines englischen Geschäftsmanns kennen und fühlt sich gleich von ihr angezogen.
Dies hat zur Folge, dass man hier seine Entscheidungen und sein Handeln nicht immer nachvollziehen kann.
So gibt es in diesem Buch einen kleinen Wehmutstropfen, dass es zum Ende der Geschichte etwas turbulent zugeht und noch einmal viele Personen ihren Auftritt haben deren Handlung man nicht immer ganz nachvollziehen kann.
„Wenn ich jetzt nicht gehe“ ist ein Roman der den Leser ins 19. Jahrhundert entführt. Er bereist mit Mauro Larrea 3 Länder und steht vielen Problemen gegenüber.
Mit diesem Buch durfte ich viele, schöne Lesestunden verbringen und kann es nur wärmstens empfehlen.

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(64)

95 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

schweden, mord, thriller, stockholm, rache

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.02.2017
ISBN 9783352008931
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cornelia Göransson wird seit Jahren von ihrem Ehemann Hans psychisch wie physisch misshandelt.
Endlich hat sie den Mut sich von ihm zu trennen. Das gemeinsame Haus steht zum Verkauf.
Am Abend findet noch eine Hausbesichtigung statt und am nächsten Morgen bekommt Cornelia endlich die Schlüssel für ihre neue Wohnung und kann zusammen mit ihrer Tochter Astrid Hans für immer verlassen.
Doch am nächsten Morgen liegt Hans ermordet im Gästezimmer. Astrid erzählt, dass in der Nacht ein Mann vor ihrem Bett stand und sie über die Wange gestreichelt hat.
Die schwangere Kommissarin Emma Sköld beginnt mit den Ermittlungen. Da es keinerlei Einbruchspuren gibt und Cornelia eine hohe Lebensversicherung erbt gehört sie zum Kreis der Verdächtigen.

Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten in die Handlung hinein zu kommen. Die Kapitel sind recht kurz was einen ständigen Szenenwechsel mit sich bringt und auch immer neue Personen mit einbezieht. Hier heißt es den Überblick zu behalten.
Der Grund hierfür ist wahrscheinlich, dass in Schweden „Der Mörder und das Mädchen“ wohl schon der 4. Band mit der Ermittlerin Emma Sköld ist. So sind dort die Hauptpersonen wie Emma und ihr Freund Kristoffer, sowie ihr Ex Hugo der eine große Rolle in diesem Buch spielt dem Leser schon bekannt. Ansonsten ist es ein abgeschlossenes Buch und es gibt keine Beziehungen zu früheren Fällen:
Wenn man dann erst einmal in der Handlung richtig drin ist liest sich das Buch sehr rasant. Durch die kurzen Kapitel legt man es nur sehr schwer aus der Hand, man denkt immer ein Kapitel schaff ich noch, dann noch eins und noch eins.
Die Ermittlerin Emma ist eine sehr toughe Polizistin. Sie hegt wohl schon lange den Wunsch nach einem Kind was ihr aber mit ihrem früheren Partner nicht vergönnt war. Jetzt wo sie mit Kristoffer zusammen ist, ist sie endlich schwanger. Emma kämpft dann auch mit den üblichen Begleiterscheinungen will aber nicht, dass ihre Kollegen im frühen Stadium der Schwangerschaft etwas mitbekommen und stürzt sich voll in die Ermittlungen.
Die Frage nach dem Täter bleibt dann auch bis zum Ende offen was natürlich für Spannung sorgt.
Das Ende ist mir dann aber etwas schnell gegangen und für mich blieben noch einige Fragen offen. Die werden allen Anschein nach im nächsten Buch dann wieder eine Rolle spielen.
Was sich mir gar nicht erschlossen hat ist der Titel „Der Mörder und das Mädchen“ den konnte ich in keinen Zusammenhang mit der Handlung bringen.
„Der Mörder und das Mädchen“ von Sofie Sarenbrant ist ein solider Krimi mit viel Spannung den ich jedem Krimifan empfehlen kann.

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

bordeaux, aquitaine, krimi, frankreich, luc verlain

Retour

Alexander Oetker
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 17.03.2017
ISBN 9783455000092
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Luc Verlain, Leiter der 2. Pariser Mordkommission hat sich vorübergehend in die Provinz nach Aquitane versetzten lassen.
Hier ist er aufgewachsen und als er mit der Polizeiausbildung fertig war ist er geflüchtet.
Jetzt braucht ihn ein Vater der an Krebst erkrankt ist. Luc möchte die Zeit die ihnen noch bleibt zusammen mit seinem Vater verbringen. Kaum ist er angekommen wird auch schon eine Leiche gefunden. Ein Mädchen wurde am Strand erschlagen. Luc und sein Team nehmen sofort die Ermittlung auf die wieder zurück nach Paris führt.

Retour ist das Debüt von Alexander Oetker und der Auftakt zu einer neuen Krimireihe die in Frankreich, genauer in der Provinz Aquitaine spielt. Aquitaine ist mit Bordeaux und dem Medoc ein bekanntes Weinanbaugebiet. Der Autor hat die Gabe die Landschaft und die Orte so lebendig zu beschreiben, dass man es richtig vor seinem inneren Auge sehen kann ohne sich durch seitenlange Beschreibungen zu kämpfen die oft eher ermüdend sind. Ich persönlich habe große Lust auf einen Urlaub im Südwesten Frankreichs bekommen
Luc Verlains ist mir dann auch recht schnell sympathisch geworden. Auch seine Beweggründe sich wieder von Paris in die Provinz versetzen zu lassen finde ich eine gute Idee. Auf alle Fälle besser als wenn die Kommissare immer Strafversetzt werden.
Er findet Vorort ein gutes Team vor, außer dem bisherigen Leiter Etxeberria mit dem sich die Zusammenarbeit schwierig gestaltet.
Zwischen seiner Kollegin Anouk scheint sich etwas anzubahnen obwohl der Kommissar auch in Paris eine Freundin hat. Aber schließlich weiß er ja noch nicht wo er in Zukunft zu Hause sein wird.
Es wird auch gleich nach seiner Ankunft eine Leiche gefunden und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf. Auch hier bleibt der Autor seinem Schreibstil treu, kurz und knackig auf den Punkt gebracht ohne viel unnötiges Drumherum.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und es sind auch nicht zu viele Personen involviert so, dass man gut den Überblick behält.
So reiht sich Retour auch sehr gut in die französischen Krimireihen vom Cay Rademacher und Jean-Luc Bannalec ein die ich sehr gerne lese.
Hiervon möchte ich gerne MEHR!!!

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