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65 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Frauen vom Löwenhof - Mathildas Geheimnis

Corina Bomann
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289984
Genre: Historische Romane

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59 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Die Sonnenschwestern

Tracy Rees
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783471351697
Genre: Romane

Rezension:

Nora steckt kurz vor ihrem 40. Geburtstag in einer Lebenskrise.
Kurzentschlossen trennt sie sich von ihrem Freund, kündigt ihren Job und nimmt sich eine Auszeit.
Sie reist nach Tenby, einem Ort an dem ihre Mutter eine glückliche Kindheit verbracht hat.
Chloe verbringt jedes Jahr die Sommerferien in Tenby bei ihrer Tante. Die meiste Zeit ist sie mit ihrem besten Freund Llew zusammen. Doch nach einem tragischen Vorfall verlieren sie sich aus den Augen.
Nach „Die Reise der Amy Snow“ ist „Die Sonnenschwestern“ mein 2. Buch von Tracy Rees und ich bin wieder genauso begeistert wie beim Ersten.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach schön, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Beschreibung der schönen Landschaft von Wales ist sehr visuell. Man kann sich alles gut vorstellen, ja man kann fast das Meer riechen.
Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Natürlich zu aller erst Nora und die junge Chloe.
Nora, die nach Tenby gereist ist blüht zunehmend auf. Die Auszeit tut ihr gut. Sie lernt neue Freunde kennen und überbringt Zeit mit ihrer Großmutter. Die Entwicklung von Nora mitzuerleben ist sehr schön.
Auch die junge Chloe ist ein Mädchen das Andern gegenüber sehr unsicher ist. Immer will sie allen gefallen, besonders ihrer Cousine und deren Freundinnen. Der einzige bei dem sie sein kann wie sie wirklich ist, ist ihr Freund Llew.
Die Beiden sind unzertrennlich und gefallen mir sehr gut. Es macht Spaß ihre Abenteuer mitzuerleben.
So wechseln sich die Kapitel auch zwischen Nora in der Gegenwart und Chloe in der Vergangenheit ab bis sie schließlich am Ende zusammenlaufen.
„Die Sonnenschwestern“ ist ein wunderbares Buch, es erzählt die Geschichte einer Familie und beinhaltet Liebe und Schmerz aber auch ein bisschen Träumerei. Ich kann es nur empfehlen.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Brennende Cevennen

Anne Chaplet
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2018
ISBN 9783462050752
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Brennende Cevennen“ ist der 2. Fall mit der ehemaligen Anwältin Tori Godon von Anne Chaplet.
Die Krimireihe spielt wieder einmal in Frankreich, in den Cevennen um genau zu sein.
Die Cevennen sind von Bergen und Schluchten umgeben. Die Landschaft ist zweifellos sehr schön das kommt auch aus der Erzählung sehr gut rüber.
Auch die Bewohner sind sehr mit ihrer Heimat verbunden und begegnen Fremden eher skeptisch.
Das ist wohl in alles Frankreichkrimis so. Jede Region hat wohl ihr Völkchen das sich für die besten unter den Franzosen hält.
Mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden, sie sind recht oberflächlich skizziert worden.
Auch wollte bei mir keine rechte Spannung aufkommen.
„Brennende Cevennen“ ist zweifellos eine nette Urlaubslektüre, doch für einen Krimi fehlte mir die Spannung.

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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Bluthaus

Romy Fölck
Fester Einband
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041118
Genre: Krimi und Thriller

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111 Bibliotheken, 31 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Heute schon für morgen träumen

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.09.2018
ISBN 9783810530622
Genre: Romane

Rezension:

Emilia arbeitet als Bäckerin im Feinkostladen der Familie. Hier hat ihre Nonna Rosa das Sagen.
Genau wie in der Familie, Nonna Rosa schwingt das Zepter und wer nicht hört wird mit Schweigen bestraft. Emilia denkt, sie ist zufrieden. Eine eigene Familie, so wie ihre Schwester wird sie nicht haben den sie ist eine Zweitgeborene. Seit Generationen liegt ein Fluch auf der Familie der besagt, dass es zweitgeborene Töchter nicht vergönnt ist zu heiraten.
Doch ihr Leben wird sich bald drastisch ändern. Ihre Großtante Poppy die in der Familie als Persona non grata gilt hat sie und ihre Cousine zu einer Reise nach Italien eingeladen.
Poppy möchte ihren 80. Geburtstag in ihrer alten Heimat feiern.
Das erste Mal in ihrem Leben handelt Emilia gegen den Willen ihrer Nonna.
„Heute schon für Morgen Träumen“ ist das neue Buch der Autorin Lori Nelson Spielman.
Es wird von einer Familie erzählt die Anfang der 1960er Jahre von Italien nach Amerika emigriert ist.
Die Charaktere in diesem Buch sind sehr gut ausgearbeitet und haben mir fast alle gut gefallen. Natürlich gibt es auch Personen die unsympathisch sind das ist aber der Handlung verschuldet und durchaus so gewollt.
Das Zepter führt Nonna Rosa. Sie ist ein starker Charakter und immer und überall gegenwärtig.
Nonna Rosa ist eine böse Frau. Sie herrscht über den ganzen Familienclan und niemand traut sich ihr entgegenzutreten.
Emilia ist eine junge Frau die sehr wenig Selbstvertrauen hat. Sie lässt sich auch von jedem ausnutzen. So arbeitet sie für wenig Geld im Geschäft ihrer Familie und wenn ihre Schwester Daria, die oft mit ihren Kindern überfordert ist ruft springt sie.
Eine Beziehung hat sie nicht, am liebsten verkriecht sie sich in ihre kleine Wohnung.
Emilia ist eine liebenswerte junge Frau die mir am Anfang schon etwas Leid tat aber die auch im Laufe der Geschichte eine enorme Entwicklung durchlebt.
Ihre Schwester Daria gehört auch zu den weniger sympathischen Personen.
Sie nimmt es als selbstverständlich hin wenn Emilia immer zu Stelle ist wen sie Hilfe braucht.
Lucy, die Cousine von Emilia ist im Gegensatz zu Emilia immer für einen Flirt bereit aber die Liebe hat sie noch nicht gefunden. Auch sie wird im Laufe der Geschichte ihr wahres Ich finden.
Beide glauben an den Fluch der besagt, dass zweitgeborene Mädchen nicht heiraten werden, was sich seit Generationen auch bewahrheitet hat und ihnen seit der Kindheit eingeimpft wurde.
Dann Tante Poppy sie ist das Highlight der Geschichte.
Sie ist eine liebenswürdige und schillernde Frau kurz vor ihrem 80. Geburtstag.
So überredet sie Emilia und Lucy gegen den Willen der Familie mit ihr nach Italien zu reisen.
Tante Poppy, auch eine zweitgeborene und nicht verheiratet, versucht mit vielen Weisheiten die jungen Frauen an die Liebe und das Leben glauben zu lassen.
Zwischendrin gibt es immer Rückblenden in das Leben von Poppy zu der Zeit als sie eine junge Frau war. So kommen Emilia und Lucy zusammen mit den Lesern einem Familiengeheimnis auf die Spur und erfahren warum der Kontakt zu Tante Poppy von Nonna Rosa nicht gestattet wurde.
Das Ganze wird in einer so schönen Art und Weise erzählt, dass man nicht mehr mit dem Lesen aufhören möchte.
Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle, zwischen Freud und Leid ist alles dabei.
Auch die Landschaften auf der Reise sind gut beschrieben, man bekommt richtig Lust nach Italien zu reisen.
So kann ich „Heute schon für Morgen Träumen“ nur jedem empfehlen das Buch zu lesen und auch ein wenig zu träumen.


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198 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Zwischen dir und mir das Meer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499274206
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lena lebt auf der Insel Amrum bei ihrem Vater und ihrer Großmutter.
Ihre Mutter ist im Meer ertrunken als Lena noch ein Kind war.
Zoe, ihre Schwester und Lena sind quasi bei den Großeltern aufgewachsen den der Vater hat sich seit dem Tod seiner Frau in sich zurückgezogen.
Über ihre Mutter weiß sie nicht viel nur, dass sie Italienerin war.
Als ein fremder Italiener vor ihrer Tür steht erweckt er Lenas Aufmerksamkeit. Als er dann auch noch eine Mappe mit Jugendbildern ihrer Mutter im Hotel vergisst versucht sie den Mann ausfindig zu machen.
Lena reist mit ihrer Schwester an die Amalfiküste um nach den Spuren ihrer Mutter zu suchen.
Für den Urlaub hatte ich mir 2 Bücher von Katharina Herzig eingepackt. „ Immer wieder im Sommer“ und „Zwischen dir und mir das Meer“. Diese Entscheidung war richtig denn ich kann mir im Nachhinein keine bessere Urlaubslektüre vorstellen.
Schon der Satz auf der Cover-Rückseite des Buches „Zwischen dir und mir das Meer“ „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus“ klang einfach nach Urlaub für mich.
Die Hauptperson in diesem Buch ist Lena, die habe ich im ersten Buch „ Immer wieder im Sommer“ schon kurz kennengelernt.
Lena und Zoe sind Geschwister aber total unterschiedlich.
Lena die ältere ist eher ortsgebunden und ein eher vorsichtiger Mensch.
Zoe hingegen ist eine Weltenbummlerin, sie hat die Insel sehr früh verlassen und ist durch die Welt gereist und geblieben wo es ihr gerade gefiel.
Mir waren beide sehr sympathisch, jede auf ihre Art.
Beide reisen zusammen nach Italien um Spuren der Herkunft ihrer Mutter zu finden.
Natürlich bleibt die eine oder andere Meinungsverschiedenheit nicht aus.
Aber sie genießen auch beide die Schönheit der Landschaft die man vor seinem inneren Auge sehen richtig konnte.
Auch Zitronen und der berühmte Limoncello spielen eine Rolle in diesem Buch.
Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt. Da ist Oma Hilde die mit ihren 80 Jahren durchaus noch zeigt wo es lang geht.
Oder Antonio der italienische Großvater, ein bärbeißiger Mann mit einem weichen Kern und natürlich Matteo der Fremde Italiener für den Lena schnell Gefühle hegt.
Aber auch über das Leben von Mariella, der Mutter von Lena und Zoe erfährt man einiges.
Es sind immer wieder Kapitel eingeflochten die von Mariellas Jugend in Italien und ihrer Flucht nach Amrum erzählen.
Ich habe beim Lesen viele Überlegungen angestellt warum Mariella Italien verlassen hat.
Auf die richtige Lösung bin ich nicht gekommen obwohl sie am Ende sehr plausibel war.
Auch wenn Lena eine kleine Rolle in „Immer wieder im Sommer“ spielt ist „Zwischen dir und mir das Meer“ ein völlig eigenständiges Buch und unabhängig davon zu lesen (obwohl ich beide Bücher empfehlen kann).
Für mich war es ein toller Sommerroman den ich jedem ans Herz legen möchte.

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Immer wieder im Sommer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499275333
Genre: Romane

Rezension:

Die Hauptperson in „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog ist Anna.
Eine Frau mit einem starken Willen die es sich nicht immer leicht macht.
Anna ist geschieden und hat zwei Töchter, Sophie und Nelly.
Zu ihrer Mutter Frieda hatte sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr als plötzlich ein Brief kam in dem Stand: “Wir müssen Reden“
Anna, die in den Ferien, wenn die Kinder bei ihrem Vater Max sind nach Amrum fahren wollte um ihre Jugendliebe Jan wiederzusehen entschließt sich vorher bei ihrer Mutter auf dem Hof vorbeizufahren.
Doch es kommt alles ganz anders. Plötzlich findet sich Anna mit ihren Kindern, ihrem Mann Max und ihrer Mutter Friedas auf der Fahrt nach Amrum. So hatte sie sich ihren Urlaub nicht vorgestellt
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und die Kapitel wechseln dementsprechend zwischen Anna, Frieda und Sophie.
Man spürt die Emotionen die von den Protagonisten ausgehen.
Bei Anna und Max besteht immer noch eine Zuneigung die verhindert, dass sie Freunde sein können. Auch ist da immer Eifersucht am Werk wenn einer der Beiden für einen anderen Gefühle hegt.
Frieda ist froh nach der langen Zeit ihre Tochter zu sehen und ihre Enkel kennenzulernen.
Sie hat aber auch Angst den sie leidet unter Demenz. In einem Heft hält sie die Gedanken fest die sie ihrer Tochter gerne noch erzählen möchte bevor sie sie vergisst.
Sophie ist in der Pubertät und weiß oft mit ihren Gefühlen nicht umzugehen. Deshalb ist sie oft verstockt und lässt niemand an sich ran. In Wirklichkeit sehnt sie sich aber nach Zueignung.
Katharina herzog erzählt die Geschichte in einer leichten Art, dass es Freude macht das Buch zu lesen.
Es war für mich die ideale Urlaubslektüre.


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65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Die Kamelien-Insel

Tabea Bach
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783404176311
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Kamelien-Insel“ ist ein wunderschöner Auftakt zu einer Trilogie von Tabea Bauch.
Im Mittelpunkt steht Sylvia, eine Frau deren Leben von Erfolg gekrönt ist.
Sie ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin und wird von Firmen im ganzen Land gebucht. Was natürlich bedeutet, dass sie ständig unterwegs ist.
Ihr Mann Holger ist Inhaber einer Immobilienfirma, natürlich bietet er nur exklusive Immobilien an und reist dafür in ganz Europa herum.
So kommt es vor, dass die Beiden sich die ganze Woche nicht sehen.
Doch Sylvia denkt ihr Leben ist perfekt.
Dann erbt Sylvia von einer Tante eine Gärtnerei in der Bretagne. Ihr Mann schlägt vor die Immobilie zu verkaufen und Sylvia gibt ihm alle Vollmachten.
Als dann ein Kunde in letzter Minute abspringt und Sylvia unerwartet 4 Wochen frei hat weiß sie erst gar nichts damit anzufangen.
Dann entschließt sie sich in die Bretagne zu fahren und sich die Gärtnerei wenigstens einmal anzusehen.
Als sie dort ankommt erwartet sie nicht etwa eine heruntergekommene Gärtnerei sondern eine ganze Insel auf der Kamelien gezüchtet werden.
Sylvia verliebt sich in die Insel und möchte sie gerne behalten. Auch den Menschen auf der Insel fühlt sie sich verpflichtet.
Doch der Verkauf scheint nicht mehr zu stoppen.
Das Ganze wird so virtuell erzählt, dass man die Insel förmlich vor seinem inneren Auge sehen kann. Die schönen und seltenen Blumen. Es entsteht wirklich ein richtiges Kopfkino.
Auch die Charaktere sind gut beschrieben. Mir waren die meisten sehr schnell sympathisch.
Sylvia war mir am Anfang etwas zu geschäftsmäßig aber man spürt förmlich den Wandel der mit ihr daher geht.
Auch Solenn habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist eine echte, sture Bretonin aber hat ein weiches Herz.
Ich freue mich jetzt schon auf das 2. Buch „Die Frauen der Kamelien-Insel das im September erscheint.


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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Scarlett ist 12Jahre und hat sich in ihr Schneckenhaus verkrochen. Seit ihre Mutter eine bekannte Bloggerin ist und Scarlett der Mittelpunkt ihrer Posts schämt sie sich vor ihren Mitschülern.
Ihrer Mutter kann sie auch nichts mehr erzählen weil sie Angst hat sie schreibt in ihrem Blog darüber und alle Mitschüler können es lesen.
Eines Abends schreckt sie in ihrem Bett hoch als sie aus dem Nachbarhaus Schreie hört.
Eigentlich ist ihre Nachbarin im Krankenhaus, oder ist sie doch wieder zu Hause und braucht Hilfe?
Unter der Zimmertür ihrer Mutter sieht sie licht, die Mutter schreibt offensichtlich an ihrem Blog.
Scarlett geht alleine zum Haus der Nachbarin um nachzusehen. Die Tür ist verschlossen aber unter einem Blumentopf findet sie den Schlüssel. Die Schreie kamen von einer Katze die wohl von den Sanitätern eingeschlossen wurde. Scarlett gibt der Katze was zu fressen und entdeckt dabei die Küche, Rosemarys Küche.
Die Küche ist mit allem nur erdenklichen ausgestattet. Dazu gibt es jede Menge Kochbücher.
Eins sticht Scarlett besonders ins Auge, ein handgeschriebenes Kochbuch, dass die Nachbarin wohl für ihre Tochter angelegt hat.
„Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie“ von Laurel Remington ist für Jugendliche ab 10 Jahren geeignet.
Die Geschichte ist wunderschön zu lesen. Im Mittelpunkt steht Scarlett, ein 12jähriges Mädchen.
Sie leidet sehr darunter, dass ihre Mutter in ihrem Blog über sie schreibt. Obwohl kein Name genannt wird weiß doch jeder, dass der Blog von ihrer Mutter stammt und es in dem Blog um sie geht.
Scarlett ist das peinlich und sie schämt sich. Sie will ihrer Mutter keine Gelegenheit mehr für peinlich Post geben so hat sie sich aus allen Freizeitaktivitäten und von allen Freunden zurückgezogen. Doch die Entdeckung von Rosemarys Küche stellt ihr Leben auf den Kopf.
Der Schreibstil von Laurel Remington ist dem Alter der Zielgruppe entsprechend angepasst aber auch ich als Erwachsene habe das Buch gern gelesen.
Es ist nicht nur eine Geschichte, zwischen den Zeilen kann man vielmehr herauslesen.
Die Geschichte zeigt, dass man miteinander reden soll und Dinge gemeinsam angehen soll. Sich nicht bei Problemen verkriechen soll.
Vielleicht eine wichtige Botschaft an die Jugendlichen.


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Als die Tage nach Zimt schmeckten

Donia Bijan , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290393
Genre: Romane

Rezension:

Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan ist eine wunderschöne Familiengeschichte in der auch die politische Situation des Iran beleuchtet wird.
Im Mittelpunkt steht das Café Leila, dass von Zods Eltern die aus Russland immigriert sind erbaut und mit Liebe und Hingabe geführt wurde. Es wurde russische und Persische Gerichte serviert und die Gäste fühlten sich wohl.
Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt. Der 1.Teil erzählt wie Noor und ihrer Tochter Lily in Teheran ankommen. Es erzählt von den verbliebenen Angestellten die schon ewig dort leben.
Der 2. Teil geht zurück zu Zod als er jung war. Es wird erzählt wie er seine Frau kennengelernt hat und sich unsterblich in sie verliebt hat.
Zod führte das Café Leila später weiter. Seine Frau Pari sang öfter des Abends und verzauberte mit ihrer Stimme die Gäste.
Die zwei Kinder Noor und Morad wuchsen glücklich auf.
Doch dann kam die Revolution und alles änderte sich.
Die Frauen wurden in ihren rechten beschnitten. Sie mussten weite Mäntel und Kopftuch tragen.
Es gab eine Religionspolizei von der auch Pari festgenommen wurde.
Nach dem Tod seiner Frau wollte Zod nur noch, dass seine Kinder in die USA reisen wo sein Bruder lebt.
Der 3. Teil erzählt von den Schwierigkeiten die Noor hatte sich in den USA einzugewöhnen.
Von ihrer Arbeit als Krankenschwester und später ihrer Heirat.
Der 4. Teil führt den Leser wieder in die Gegenwart.
Da Zod schwer krank ist möchte Noor bei ihm bleiben. Doch ihre Tochter Lily kann sich nicht eingewöhnen und es kommt zu einigen Konflikten.
Der Schreibstil ist sehr ansprechend und die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.
Ich, die in einem friedlichen Land leben und Recht und Freiheit genießen darf kann mir das Leben im Iran gar nicht vorstellen.
Es wird anhand von Lily, die in den USA aufgewachsen ist deutlich wie anders so ein Leben ist.
Lily kann nicht verstehen warum sie nicht alleine vor die Tür darf, warum sie sich verhüllen muss und nur an bestimmten Tagen, die für Frauen vorbehalten sind ins Schwimmbad darf.
Vor der Revolution muss das Leben im Iran freier gewesen sein. Die Menschen waren nicht reich aber zufrieden.
Bisher habe ich mich noch nicht viel mit dem Land und den Menschen sie dort Leben beschäftigt.
Dieses Buch hat mir einen interessanten Einblick in das Leben der Menschen gegeben.

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Das Lied des Paradiesvogels 5 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309954
Genre: Liebesromane

Rezension:

Thea und Baptist sind füreinander bestimmt. Sie versprechen sich ewige Liebe unter dem Großvaterbaum. Doch das Glück wird ihnen nicht gegönnt.
Daniel erfährt von den Mönchen, dass seine Schwester in die Hände eines Wilden gefallen ist und macht sich zusammen mit Leopold und einigen Matrosen auf die Suche um Thea zu befreien.
Es ist geschafft, ich habe den 5. Teil beendet und bin sehr angetan von der Geschichte.
„Das Lied des Paradiesvogels“ von Rebecca Maly ist ein zusammenhängendes Buch, das man in 5 einzelne Teile erwerben kann.
Die Teile gehören unmittelbar zusammen und die Kapitelnummern sind auch fortlaufend.
Die Geschichte ist sehr schön erzählt.
Das Ende war noch einmal spannend und dramatisch. Man wusste ja nicht was aus Baptist wird (und ich werde es hier auch nicht verraten)
Man konnte sich über alle 5 Teile mit den Protagonisten freuen aber auch mit ihnen leiden.
Die Polynesien Saga von Rebecca Maly kann ich nur empfehlen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Das Lied des Paradiesvogels 4 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text: 52 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309947
Genre: Liebesromane

Rezension:

Thea ist mittlerweile wieder gesund und hat Baptist kennengelernt.
Schnell verbindet die zwei jungen Leute etwas. Als sie mit Baptist in einem Kanu auf dem Ozean unterwegs ist zieht ein Tropensturm auf.
Auch Leopold und Daniel, die immer noch auf der Nordstern reisen werden vom Tropensturm überrascht.
Mittlerweile bin ich beim 4. Teil der Polynesien Saga angekommen.
Die Geschichte fasziniert mich weiterhin. Man kann sich die Inseln an Hand der Beschreibung gut vorstellen.
Thea und Baptist sind mir besonders ans Herz gewachsen.
Hegen die Beiden doch jetzt auch Gefühle füreinander.
Ich denke aber die zwei werden noch einen steinigen Weg vor sich haben.
Auch Daniel ist ein sympathischer Charakter, wenn ich auch seine Handlungen nicht immer nachvollziehe kann.
Leopold ist mir nicht ganz so sympathisch auch wenn er kein schlechter Mensch ist. Natürlich ist es für ihn schwer plötzlich zu erfahren, dass er einen Halbbruder hat. Er ist eifersüchtig und hat Angst sein Erbe teilen zu müssen.
Jetzt bin ich auf das Ende gespannt.

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Das Lied des Paradiesvogels 3 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text: 54 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309930
Genre: Liebesromane

Rezension:

Thea und Daniel sind mittlerweile auf dem Weg nach Polynesien.
Doch Thea wird sehr krank und muss unterwegs von Bord gebracht werden.
Da kein Krankenhaus in der Nähe ist wird sie zu den Missionaren gebracht.
Leopold und Daniel reisen weiter auf dem Schiff.
Leopold erledigt die Geschäfte für seinen Vater und Daniel fotografiert die Eingeborenen und die Inseln.
Baptist ist immer noch hin- und hergerissen, er weiß nicht so genau wo er hingehört. Daran ändert auch die Reise nach Port Morsby nichts, wo er Geschäfte für seinen Ziehvater erledigen soll.
Jetzt nimmt die Handlung richtig Fahrt auf.
Man leidet schon manchmal richtig mit den Protagonisten.
Für mich ist Thea die Hauptperson. Sie tut mir oft leid. Zu Hause durfte niemand erfahren, dass sie die Fotografien gemacht hat und sie musste sie als die ihres Bruders ausgeben.
Jetzt ist sie krank in der Missionsstation und denkt ihr Bruder hat sie zum Sterben zurückgelassen.
Aber auch Daniel ist ein armer Tropf. Er macht sich Sorgen um seine Schwester und auch Vorwürfe, dass er nicht bei ihr geblieben ist.
Dann sind da noch die Gefühle für den Matrosen Ernst den er schon in Hamburg gekannt hat.
Aber niemand darf von seinen Gefühlen zu einem Mann erfahren. Dass ist zu dieser Zeit völlig unmöglich gewesen.
Baptist trifft bei seiner Mutter auf Thea. Erst tritt er ihr ziemlich unfreundlich gegenüber aber man merkt schnell, dass sie ihm nicht gleichgültig ist.
Ich bin gespannt ob daraus etwas wird den Leopold scheint auch Gefallen an Thea zu finden.
Ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.

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Das Lied des Paradiesvogels 2 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text: 52 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309923
Genre: Liebesromane

Rezension:

Thea und Daniel sind Zwillinge. Daniel soll eines Tages das Fotoatelier seines Vaters übernehmen.
Seine Liebe gilt aber der Malerei was von seinem Vater nicht akzeptiert wird.
Thea hat den Traum Fotografin zu werden, was 1890 für eine Frau unmöglich ist.
Sie hat ein gutes Auge und begleitet ihren Bruder oft wen er unterwegs ist um Landschaftsaufnahmen zumachen. Was niemand weiß, die meisten Fotos hat dann immer Thea gemacht.
Als der Vater Daniel zu einer Expedition in die Südsee schickt geht Thea heimlich mit an Bord des Schiffes was sie nach Polynesien bringt.
Auch der Sohn des Reeders Leopold Saamer wird mit dem Schiff nach Polynesien aufbrechen.
Er möchte die Kokosplantagen kennenlernen von denen die Ware kommt die sie per Schiff nach Hamburg bringen.
Sein Vater hat nur unter der Bedingung zugestimmt, dass er seinen Halbbruder sucht und mit nach Hamburg bringt. Leopold, der bisher nichts von dessen Existenz wusste ist nicht begeistert.
Baptist weiß nicht so recht wo er hingehört. Seine Mutter ist eine Eingeborene und sein Vater ein Weißer. Der Vater hat ihn zu einer Pflegefamilie gebracht und er ging in die Klosterschule.
Oft besucht er seine Mutter aber er fühlt sich bei ihr genauso wenig zu Hause wie bei seiner Pflegefamilie.
Nachdem man im 1. Teil die Charaktere kennengelernt hat beginnt nun im 2. Teil die Reise nach Polynesien.
2 der Handlungsstränge laufen jetzt zusammen, den Leopold ist genauso an Bord des Schiffes wie die Geschwister Thea und Daniel.
Die Schiffsreise ist schön beschrieben, es scheint heftiger Seegang zu sein den Thea wird Seekrank.
Baptist ist weiterhin auf der Suche nach seinem waren Ich.
Er hat die Götter seiner Ahnen gehuldigt und damit seine Zieheltern gekränkt. Irgendwann wird er sich entscheiden müssen wohin er gehören möchte.
Der 2. Teil war recht kurz und hat sich schnell gelesen.
Ich bin sehr gespannt wie die schöne Geschichte weitergeht.

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Dann schlaf auch du

Leïla Slimani , Amelie Thoma
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 21.08.2017
ISBN 9783630875545
Genre: Romane

Rezension:

Myriam und Paul leben in Paris und haben zwei Kinder.
Als Myriam genug von Leben zu Hause hat und wieder arbeiten möchte haben sie großes Glück. Sie finden die perfekte Nanny. Louise wird von den Kindern geliebt, führt den gesamten Haushalt und ist schon bald nicht mehr wegzudenken.
Doch es ist nicht alles so wie es scheint.
„Dann schlaf auch du“ ist der 2. Roman der Schriftstellerin Leïla Slimani und ihr 1. Buch was auch in Deutschland veröffentlicht wurde.
Für mich ist dieses Buch eine Mischung aus Erzählung und Thriller.
Es beginnt praktisch mit dem Ende. Der Leser weiß die ganze Zeit genau was passiert ist.
Die Nanny von Myriam und Paul hat die ihr anvertrauten Kinder umgebracht
Danach beginnt die Erzählung wie die Familie zu Louise gekommen ist.
Wie Louise die Liebe der Kinder erlangt hat. Ja, ich möchte sagen, Louise hat die Kinder wirklich geliebt.
Manchmal konnte man aber doch rauslesen, dass Louise die Kinder unter Druck gesetzt hat und von ihnen verlangt hat gewisse Dinge vor ihren Eltern geheim zu halten.
Für Myriam und Paul wurde Louise schnell unentbehrlich.
Die beiden machten es sich doch etwas zu einfach, lebten praktisch ihr Leben und kamen nicht selten erst spät am Abend nach Hause. Schließlich war Louise ja da.
Aber wer war Louise wirklich?
Eine Frau die in ihrem Privatleben einsam war.
Nach dem Tod ihres Mannes war sie verschuldet und lebte in einer kleinen heruntergekommen Wohnung. Und selbst die Wohnung sollte sie verlieren.
All das wussten Myriam und Paul nicht.
Dass führt einem vor Augen, dass man die Personen in seinem Umfeld oft gar nicht kennt.
Welcher Arbeitgeber befasst sich wirklich mit seinen Angestellten, weiß von ihren Sorgen und Nöten?
„Dann schlaf auch du“ ist ein Buch das ich keinem Genre eindeutig zuordnen möchte. Manchmal hat es sich gelesen wie ein Tatsachenbericht oder wie eine Erzählung, es hatte aber auch etwas von einem Thriller.
Auf jeden Fall war es ein Buch das mir sehr gut gefallen hat und was ich unbedingt empfehlen möchte.

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Das Lied des Paradiesvogels 1 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309916
Genre: Liebesromane

Rezension:

Thea und Daniel sind Zwillinge. Daniel soll eines Tages das Fotoatelier seines Vaters übernehmen.
Seine Liebe gilt aber der Malerei was von seinem Vater nicht akzeptiert wird.
Thea hat den Traum Fotografin zu werden, was 1890 für eine Frau unmöglich ist.
Sie hat ein gutes Auge und begleitet ihren Bruder oft wen er unterwegs ist um Landschaftsaufnahmen zumachen. Was niemand weiß, die meisten Fotos hat dann immer Thea gemacht.
Als der Vater Daniel zu einer Expedition in die Südsee schickt geht Thea heimlich mit an Bord des Schiffes was sie nach Polynesien bringt.
Auch der Sohn des Reeders Leopold Saamer wird mit dem Schiff nach Polynesien aufbrechen.
Er möchte die Kokosplantagen kennenlernen von denen die Ware kommt die sie per Schiff nach Hamburg bringen.
Sein Vater hat nur unter der Bedingung zugestimmt, dass er seinen Halbbruder sucht und mit nach Hamburg bringt. Leopold, der bisher nichts von dessen Existenz wusste ist nicht begeistert.
Baptist weiß nicht so recht wo er hingehört. Seine Mutter ist eine Eingeborene und sein Vater ein Weißer. Der Vater hat ihn zu einer Pflegefamilie gebracht und er ging in die Klosterschule.
Oft besucht er seine Mutter aber er fühlt sich bei ihr genauso wenig zu Hause wie bei seiner Pflegefamilie.
Nachdem ich von Rebecca Maly die große Australien Saga „Südsternjahre“ gelesen habe konnte ich es kaum erwarten mit der Polynesien-Saga „Das Lied des Paradiesvogels“ zu beginnen.
Im ersten Teil der 5teiligen Polynesien-Saga lernt man die Protagonisten kennen.
Es sind wieder sehr unterschiedliche Charaktere die sehr gut beschrieben werden.
Die Geschichte hat 3 Handlungsstränge.
Zum einen die Geschichte der Geschwister Thea und Daniel die zu einer Expedition nach Polynesien aufbrechen.
Dann die Geschichte von Leopold der nach Polynesien reist um seinen Halbbruder zu finden.
Und zu guter Letzt die Geschichte von Baptist dem jungen Mann der sich als Mischling nirgendwo richtig zugehörig fühlt.
3 völlig verschiedene Geschichten die im Laufe der 5 Bände zusammenfinden werden.
Wer die Bücher von Rebecca Maly kennt ahnt, dass dabei so einiges passieren wird auf das ich jetzt schon sehr gespannt bin.


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Nichts ist verziehen

Ninni Schulman , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404176977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Journalistin Magdalena Hansson ist zu einem Klassentreffen eingeladen.
Das Treffen soll in der Hütte ihres früheren Lehrers Sune mit Geisterwanderung und Übernachtung stattfinden. So wie schon einmal in der 9. Klasse.
Auch Tina, die Schwester von Kommissar Christer Berglund reist extra zu dem Klassentreffen an.
Die Stimmung bei dem Treffen scheint schnell überzuschwappen, schnell merkt man, dass während der Schulzeit etwas vorgefallen war.
Bei der Geisterwanderung wird dann Jack tot aufgefunden, er wurde brutal ermordet.
Bei den Vernehmungen stellt sich heraus, dass alle so betrunken waren, dass ihnen die Erinnerung an den Abend fehlt.
„Nichts ist verziehen“ ist der 3. In Deutschland erschienene Värmland-Krimi von Ninni Schulman.
Für mich ist es das erste Buch der Autorin und so fehlte mir einiges Hintergrundwissen was die Protagonisten angeht.
So war die Leiterin der Mordkommission Petra Wilander wohl an Krebs erkrankt und ist jetzt erst seit kurzem wieder im Einsatz. Auch muss sie eine Beziehung mit Geir, einem Kollegen der jetzt auch wieder als Unterstützung geholt wird gehabt haben.
Leider wird hierauf nicht näher eingegangen und Leser die, die ersten Bücher nicht kennen bleiben im Dunkeln.
Am Anfang lernt man die Teilnehmer des Klassentreffens kennen. Das sind viele Personen und ich bin mit den Namen etwas durcheinander gekommen. Hier wäre ein Personenregister hilfreich gewesen.
Durch die vielen Personen die man einzeln kennenlernt ist der Anfang auch etwas langatmig.
Aber durchhalten lohnt sich.
Ist dann erst einmal das Opfer gefunden wird es spannend und interessant.
Die Teilnehmer waren alle ziemlich betrunken und können sich nicht an Einzelheiten erinnern.
Sune war so betrunken, dass er mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommt und kurz darauf stirbt.
Jack, das Opfer wollte ein Buch schreiben in dem er über seine Vergangenheit erzählt und über etwas, was in seiner Schulzeit geschehen ist.
Für die Ermittler ist klar, der Täter ist unter den ehemaligen Schülern zu suchen.
Schnell kristallisieren sich zwei Verdächtige heraus.
Darunter die Schwester von Kommissar Christer Berglund weswegen er von diesem Fall aberzogen wird.
Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, ob einer der 2 Verdächtigen wirklich der Täter ist oder ob es ein anderer ehemaliger Schüler war.
Die Auflösung gab es natürlich erst am Ende und ich gehe hier auch nicht weiter darauf ein.
In einem zweiter Handlungsstrang, der eigentlich nichts mit dem Fall zutun hat ging es um Hassmails die Magdalena bekam. Nicht nur sie wurde aufs ärgste beschimpft, nein auch ihre Familie wurde bedroht. Die Schreiber der Mails wurden am Ende entlarvt. Aber das wurde nur am Rand erwähnt. Dafür, dass die Hassmails eine große Rolle in dem Buch gespielt hatten und Magdalena wirklich verängstigt war kam die Auflösung etwas zu kurz.
„Nichts ist verziehen“ ist ein spannender Schweden-Krimi. Auch wenn der Anfang etwas langatmig ist, ist er doch sehr zu empfehlen.

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Das Mätressenspiel

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176984
Genre: Historische Romane

Rezension:

Im Mittelpunkt dieses Romans steht die junge Helena von Minnigerode.
Nach dem Tod ihres Vaters steht es bei Helena, ihren Geschwistern und ihrer Mutter Adelheit finanziell nicht zum Besten.
Als dann auch noch ihr Bruder, der sich den Truppen des Kaisers angeschlossen hat ums Leben kommt und der Titel sowie die Ländereien ihrem Onkel zufallen steht die Familie kurz vor dem Ruin.
Auch Helenas Verlobung mit Baron Adrian von Schwanewede wird gelöst da die Familie außer ihrem alten Adelsnamen nichts mehr zu bieten hat.
Adelheit befürchtet auch das Familiengut, dass aus dem Besitz ihrer Eltern stammt an den Onkel abtretten zu müssen da sie es finanziell nicht halten kann.
Die einzige Hoffnung ist, dass Helena reich verheiratet wird.
Mit diesem Vorhaben begibt Helena sich an den herzoglichen Hof und gerät bald in die Intrigen von Clara der Mätresse des Herzogs.

Das „Mätressenspiel“ ist ein Historischer Roman von Martha Sophie Marcus der mich mehr als begeistert hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an gefangen. Es macht einfach nur Freude die Geschichte zu lesen und man mag gar nicht aufhören.
Es ist alles sehr visuell beschrieben. Man sieht die herzoglichen Gärten förmlich vor seinem inneren Auge, kann die Blumen riechen und die Vögel singen hören.
Man merkt einfach wie viel Herzblut der Autorin in diesem Buch steckt.
Auch die Charaktere sind sehr gut gewählt.
Vor allem die Hauptperson Helena ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe oft mit ihr gelitten.
Nach dem Tod ihres Bruders und der Auflösung ihrer Verlobung begibt sich Helena an der herzoglichen Hof in der Hoffnung einen reichen Ehemann zu finden.
Doch bald schon wird Clara von Platen die Mätresse des Herzogs auf sie aufmerksam und möchte sie für ihre Zwecke einspannen.
Helena soll die Mätresse des ältesten Sohnes von Herzog Ernst August werden
Im Gegenzug wird Clara dafür sorgen, dass Helena einen reichen Mann heiratet.
Andernfalls wird sie Helena ruinieren.
Man spürt beim Lesen wie Helena leidet, wie ihr das Spiel zuwider ist.
Aber auch wie sehr sie ihre Familie liebt und den Familienbesitz retten will.
Auch Herzogin Sophie wird als kluge und mir durchaus sympathische Person dargestellt.
Sie hat das Spiel von Clara auch schnell durchschaut und will Helena für ihre Zwecke einspannen.
Clara von Platen hingegen war wie eine Spinne die ihre Netzte überall webt.
Und wer ihr in die Quere kommt den versucht sie zu vernichten.
Das Leben am Hof nimmt einen Großteil des Buches ein, ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen am Hof leben nur um auf sich aufmerksam zu machen.
Ich dachte eher, dass die Hofdamen angestellt sind. So eine Art Gesellschafterinnen.
Allen Anschein nach begaben sich junge, heiratsfähige Mädchen mit der Erlaubnis der Herzogin an den Hof um auf sich aufmerksam zu machen. Auch heiratswillige Männer kamen immer wieder an den Hof um auf Brautschau zu gehen.

Am Ende des Buchs ist ein Personenregister das ich sehr hilfreich fand.
Hier kann man auch sehen was reale Historische Personen sind, wie z. B. der ganze herzoglichen Hof und was fiktive Personen sind wie z. B. die Familie von Minnigerode.

„Das Mätressenspiel“ ist ein Historischer Roman den ich jedem ans Herz legen möchte.
Für mich war es das erste Buch von Martha Sophie Marcus, jetzt liegt „Das blaue Medaillon“ schon als nächstes Buch bereit.

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Hexe und die Heilige: Historischer Roman

Ulrike Schweikert
E-Buch Text: 408 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.10.2017
ISBN 9783962150136
Genre: Historische Romane

Rezension:


„Die Hexe und die Heilige“ ist ein Historischer Roman aus der Feder von Ulrike Schweikert.
Es erzählt die Geschichte der Zwillinge Helena und Sibylla.
Im 16. Jahrhundert bedeuteten Zwillinge Unglück. So wurden auch die beiden Mädchen nach dem Tod des Vaters, den die Kinder voraussahen getrennt. Helena (die Heilige) kam ins Kloster, Sibylla wuchs zu Hause auf und wurde später Hebamme.
Nachdem sie eines Tages zu einem reichen Vogt gerufen wurde, er sich in sie verliebte und sie zu seiner Vertrauten machte wurde es für Sibylla gefährlich. Es ist nicht gut zu viel über mächtige Personen zu wissen.
So wurde Sibylla bald als Hexe verschrien und die Jagd auf sie begann.
Von Ulrike Schweikert habe ich schon einige Historische Romane gelesen. Ihre Bücher sind immer sehr gut recherchiert. Ihr Schreibstilist sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Sprache passt in die jeweilige Zeit.
Über das Thema Hexenverfolgung und Hexenverbrennung habe ich schon einige Romane gelesen. „Die Hexe und die Heilige“ reiht sich da hervorragend ein. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Am Ende des Buches gibt es ein Personenregister was sehr hilfreich ist. Am Anfang des Buches ist eine Kartenzeichnung zum besseren Überblick. Leider ist sie, wie oft bei einem E-Book kaum zu erkennen. Ich habe mir die Zeichnung im Internet angesehen was sehr zu empfehlen ist.
Für alle, die sich für das Thema Hexenverfolgung und das 16. Jahrhundert interessieren ist „Die Hexe und die Heilige“ eine interessante Lektüre.

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210 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Charité

Ulrike Schweikert
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499274510
Genre: Historische Romane

Rezension:

Elisabeth verdingt sich als Krankenwärterin an die Berliner Charté.
Die Arbeit ist hart und der Lohn karg.
Schnell unterscheidet sie sich von den anderen Krankenwärterinnen da sie ihre Arbeit mit Liebe macht und den Patienten mit Herzlichkeit und Geduld gegenüber tritt.
Als in Berlin die Cholera ausbricht ist das Krankenhaus schnell überfüllt. Die Ärzte, allen voran Dr. Dieffenbach versuchen dem Erreger auf die Spur zu kommen. Aber auch sonst wird an der Charité viel geforscht und Dr. Dieffenbach entwickelt einige neue Operationstechniken.
„Die Charité“ ist der neuer Historischer Roman der Autorin Ulrike Schweikert.
Die Autorin ist bekannt für ihre gut recherchierten Historischen Romane.
So ist auch „Die Charité“ wieder ein absolutes Highlight am Buchhimmel.
In dem Buch beschreibt die Autorin die Zustände in der Charité in den 1930er Jahren sehr eindrucksvoll.
Allerdings kann man sich diese Zustände heute nicht mehr vorstellen.
Es sei aber gesagt, dass die Charité ein Krankenhaus für die ärmere Bevölkerung war die dort kostenlos behandelt wurden.
Es war auch ein Krankenhaus der Forschung, viele innovative Behandlungsmethoden sind an der Charité erarbeitet worden.
Die Ärzte die in diesem Roman mitwirken sind fast alles reale Personen. Ärzte die wirklich an der Charité gewirkt haben.
Fiktiv ist die Krankenwärterin Elisabeth die eine große Rolle in diesem Roman übernimmt.
Ich hatte Elisabeth sehr schnell ins Herz geschlossen. Sie versah ihre Arbeit mit sehr viel Liebe und Geduld, was bei den anderen Krankenwärterinne nicht gerade auf Verständnis stieß. Die meisten Krankenwärterinnen hatten früher auf der Straße gearbeitet oder gar im Gefängnis gesessen. Anderes Personal war bei diesem Lohn nicht zu finden.
Elisabeth interessiert sich sehr für die Medizin und wäre bestimmt auch eine gute Ärztin geworden aber Frauen war das zu dieser Zeit leider nicht erlaubt.
Eine weitere Person die ich sehr gerne mochte ist Marthe die Stadthebamme.
Sie hat nach einem Ereignis auf das ich hier nicht näher eingehen möchte ihren Beruf aufgegeben und eine Arbeit an der Charité im Totenhaus angenommen. Dort hilft sie beim Sezieren der Leichen und konserviert Organe für Lehrzwecke.
Der wichtigste Arzt in diesem Buch ist Dr. Dieffenbach. Er betrieb eine Privatpraxis und lehrte und arbeitete an der Charité. Darüber hinaus veröffentlichte er noch Artikel und Bücher.
Ein Mann der nur für seine Arbeit und der Erforschung neuer Heilmethoden lebte.
Einer seiner Patienten war Graf von Bredow, ein fürchterlicher Hypochonder der den Arzt ständig rufen lässt um eine seiner eingebildeten Krankheiten behandeln zu lassen. Er zahlte aber steht ein gutes Honorar.
Die Frau des Grafen, Gräfen Ludovica, die sich von ihrem Mann vernachlässigt fühlt verliebte sich in den Arzt und wurde seine Gönnerin. Die finanzierte eine Schule in der Krankenwärter ausgebildet werden sollen.
Auch Ludovica interessierte sich sehr für die Medizin und genoss es mit Dr. Dieffenbach über seine Veröffentlichungen zu reden.
„Die Charité“ ist ein sehr guter Historischer Roman der mich von der ersten Seite an begeistert hat.
Er erzählt die Geschichte von dem wohl bekanntesten Krankenhaus Deutschland aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen hier nicht zu kurz.

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69 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die Muse von Wien

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746633923
Genre: Historische Romane

Rezension:

Als Tochter des Malers Emil Jakob Schindler wächst Alma Schindler in der Wiener Boheme auf.
Nach dem Tod des Vaters heiratet die Mutter Anna den Maler Carl Moll der, der Wiener Secession angehört. So hat Alma weiterhin regen Umgang mit Künstlern.
Ihre erste Liebe ist dann auch der Maler Gustav Klimt.
Diese Beziehung wird aber von den Eltern verhindert.
Alma selbst hat sich der Musik verschrieben. Sie spielt leidenschaftlich gerne Klavier und komponiert eigene Lieder. Ihr Traum ist als Frau eine eigene Sinfonie zu komponieren.
Doch dann verliebt sie sich in Gustav Mahler der wesentlich älter ist als sie.
Als Gustav Mahler und Alma heiraten muss sie ihre Musik aufgeben. Für ihre Musik ist kein Platz in einer Ehe mit dem berühmten Komponisten, Dirigenten und Direktor der Wiener Hofoper.

„Die Muse von Wien“ von Caroline Bernhard gehört zu einer Buchreihe des Aufbau Verlages, die mutigen Frauen zwischen Kunst und Liebe gewidmet ist.
In diesem Buch steht Alma Mahler im Vordergrund.
Das Buch ist nicht als Biografie von Alma Mahler gedacht, es erzählt auch nur ein Teil ihres Lebens.
Der Leser erlebt mit Alma Mahler die Jahre kurz vor ihrer Ehe und die Jahre ihrer Ehe mit Gustav Mahler.
Alma die als schönste Frau Wiens galt und auf jeder Feier gerne gesehen war musste nach ihrer Heirat ein eher einsames Leben führen.
Sie lebte alleine für ihren Mann Gustav und für dessen Musik. Achtete darauf, dass er alles so vorfindet wie er es gewohnt war und, dass er nicht gestört wurde wenn er komponierte.
Am Anfang ihrer Ehe war Alma glücklich und stolz an der Seite von Gustav Mahler.
Aber je mehr sie hinter dem großen Meister verblaste so einsamer wurde sie.
Doch, trotz einer Affäre mit ihrem späteren Ehemann Walter Gropius, liebte Alma Gustav Mahler bis zu seinem Tod.
Caroline Bernhard erzählt das Ganze so gekonnt, dass man sich richtig in Alma hineinfühlen kann.
Wenn auch manchmal etwas überheblich war mir Alma von der ersten Seite an sympathisch.
Ich habe mich beim Lesen mit ihr gefreut und habe mit ihr gelitten.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und es ist alles so beschrieben, dass man es sich gut vorstellen kann.
Caroline Bernhard hat für das Buch gute Recherchearbeit geleistet und sich an überlieferte Dokumentationen gehalten.
Natürlich ist nicht alles in diesem Roman historisch hinterlegt, die Autorin hat sich schon auch ihre künstlerische Freiheit genommen.
Doch es könnte alles genau so gewesen sein.
„Die Muse von Wien“ ist ein wunderbares Buch das den Leser in die Welt der Kunst entführt und in dem einen viele bekannte Persönlichkeiten begegnen.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Todeszone: Tatort Malmö: Thriller

L.C. Frey
Flexibler Einband: 616 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.06.2018
ISBN 9781720850281
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Handlungsort ist Malmö.
Im Mittelpunkt steht die Kinderpsychologin Elsa Mattsson, eine Koryphäe auf ihrem Gebiet.
Aus diesem Grund hat die Kriminalpolizei sie schon öfters als Unterstützung zu einem Fall hinzugezogen.
Als eine verstümmelte Kinderleiche gefunden wird, bittet man Elsa wieder um Hilfe.
Der leitende Kommissar Henrik Andersson ist ratlos und erhofft sich von Elsa neue Erkenntnisse.
Doch schon bald verschwindet wieder ein Kind und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
„Todeszone“ ist ein Krimi der in Schweden beheimatet ist und aus der Feder unseres deutschen Bestsellerautoren L.C. Frey stammt.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, man kann es kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere die der Autor erschaffen hat sind recht unterschiedlich und gut beschrieben.
Vor allem Elsa die versucht die Kriminalpolizei zu unterstützen.
Elsa ist keine einfache Frau und im Laufe des Buches wird einem immer mehr klar aus welchem Grund sie Kinderpsychologin geworden ist.
Die Handlung führt uns in verschiedene Regionen Malmös, auch in denen wo sozial schlechter gestellte Menschen leben.
Man muss beim Lesen schon manchmal Schlucken den es ist keine leichte Kost. Das Thema Kindermord ging mir schon nahe.
Auch macht der Autor vor dem aktuellen Thema Migration keinen Halt. Er verarbeitet dieses hoch brisante Thema gelungen in seinem Buch.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt bei L.C. Frey sehr fließend und ohne zu viel Drumherum so, dass die Spannung die ganze Zeit aufrechterhalten wird.
Dieses Buch kann ich allen Thriller-Fans nur empfehlen. Aber seid gewarnt: „die Nächte werden kurz“.


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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Das Jahrhundertversprechen

Richard Dübell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289663
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Jahrhundertversprechen“ ist der 3. Teil der Jahrhundertsturm Trilogie von Richard Dübell.
Wieder darf der Leser die fiktive Familie Briest ein Stück durch die deutsche Geschichte begleiten.
Eine neue Generation ist herangereift. Otto von Briest und seine Frau Hermine.
Die Eltern und Großeltern die der Leser in den vorherigen Bänden begleitet hat sind tot.
Otto und Hermine führen die Detektei weiter bekommen aber kaum noch Aufträge. So kämpft sie um ihre Existenz denn auch das Gut ist hoch verschuldet.
Es ist die Zeit nach dem ersten Weltkrieg und die Wirtschaftslage im Land ist katastrophal.
Man kann einiges über die Weimarer Republik lesen. Die Regierung wechselt ständig.
Deutschland muss hohe Reparationen zahlen was eine Inflation zur Folge hat.
Natürlich gibt es auch wieder einiges über den technischen Fortschritt zu lesen. Was in Band 1 die Eisenbahn und in Band 2 die Flugzeuge waren ist jetzt das Automobil.
Die ersten Autorennen werden abgehalten. Der Ziehsohn der Familie von Briest Max ist ein begeisterter Rennfahrer.
Auch die Filmbranche etabliert sich in Deutschland und Luisa, die Tochter der von Briest träumt den Traum einmal Schauspielerin zu werden.
Dadurch, dass die Familie von Briest in die Innovationen mit einbezogen wird erfährt man viel über Autorennen und Film und man begegnet vielen bekannten Namen.
Richard Dübell der schon mit einigen historischen Romanen Erfolge feiern konnte, ist mit seiner Jahrhundertsturm Trilogie ein Meisterwerk gelungen.
Der Autor versteht es die Deutsche Geschichte unterhaltsam zu vermitteln, sodass es Spaß macht zu lesen und man das Buch nicht aus der Hand legen möchte
„Das Jahrhundertversprechen“ endet 1928, in einem Epilog wird die Zeit von 1929 – 1933 kurz angerissen und endet 1933 mit der Machtergreifung Adolf Hitlers.
Hier endet jetzt wohl auch der Geschichtsunterricht der Richard Dübell dem Leser auf solch unterhaltsame Art angedeihen lässt.
Ich finde es schade mich jetzt von der Familie von Briest verabschieden zu müssen.
Gerne hätte ich die nächste Generation noch durch die Jahre des 2. Weltkriegs und die Nachkriegsjahre begleitet um mehr über diese Zeit zu erfahren.

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59 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Dunkles Arles

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 22.05.2018
ISBN 9783832198756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Captain Roger Blanc möchte ein Wochenende mit seiner heimlichen Geliebten der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron- Allégre verbringen.
Doch als sie sich wie verabredet am Amphitheater treffen werde sie Zeuge eines Mordes.
Auch Aveline wird angegriffen und ihre Tasche wird geraubt.
Darin befanden sich wichtige Dokumente, die sie am Montag ihrem Mann, dem Staatssekretär überbringen wollte.
„Dunkles Arles“ ist bereits der 5. Band mit dem sympathischen Roger Blanc von Cay Rademacher.
Die Krimis gehören zu meinen liebsten Krimireihen. Doch von diesem Buch bin ich sehr enttäuscht.
Was ist mit Captain Roger Blanc nur passiert. Statt wie sonst mit seinen Kollegen zu ermitteln verbringt er ein freies Wochenende mit seiner Geliebten.
Ich kann eh nicht verstehen was ihn an dieser Frau fasziniert. Ist es das Spiel mit dem Feuer? Ihr Mann der Staatssekretär hat doch schon für seine Versetzung aus Paris gesorgt.
Dann werden sie Zeuge eines Mordes und die Tasche von Aveline mit wichtigen Dokumenten wird geraubt.
Natürlich versuchen die Beiden die Tasche wieder zu bekommen, gleichzeitig jagen die Mörder Roger und Aveline.
Ohne Zweifel hat das Buch seine spannenden Abschnitte aber mindestens genauso viele sind sehr langatmige. Roger Blanc läuft seiner Aveline dann nur wie ein dressiertes Hündchen hinterher.
Warum hat er das Wochenende nicht einfach abgebrochen und dann wäre es gut gewesen. So kommt er zwar einer Korruption auf die Spur, entlarvt einige Morde die als Unfall oder natürlichen Tod getarnt wurden. Aber er kann sich ja an niemanden wenden da ja niemand erfahren darf, dass er vor Ort ist.
Zu alledem macht er sich auch einige Male selber strafbar.
Ich, für meinen Teil habe das Buch als Missgriff abgehakt und hoffe auf den nächsten Band der Krimireihe in der Hoffnung meinen alten Roger Blanc wiederzubekommen.
Sonst wäre eine mir liebgewordene Krimireihe für mich verloren was mich schon ein wenig traurig machen würde.

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86 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Das geheime Lächeln

Bettina Storks
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.03.2018
ISBN 9783453359741
Genre: Romane

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