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33 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

dystopie, mondgeflüster in fella, fella, senk, andra

Mondgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Independently published, 31.05.2017
ISBN 9781521386965
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?

Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung
Ein Buch, auf das ich sehnsüchtig gewartet habe und nun endlich lesen konnte. Windgeflüster in Fella, der 1. Band, war eines meiner Lesehighlights 2016 (Hier meine Rezi). Es hat mich stark überrascht und so gefesselt, dass es zu den wenigen Highlights im letzten Jahr wurde. Nach einiger Zeit kam jetzt der Folgeband heraus und ich war zufrieden und total glücklich nach dem Lesen.

Die Geschichte handelt diesmal um Andra und spielt ein Jahr vor dem großen Unwetter. Fella ist in vier große Sektoren aufgeteilt, von dem man sich ein gutes Bild machen konnte. Lara Kessing hat mit ihrem Schreibstil mal wieder dafür gesorgt, dass ich einen wunderbaren Einstieg in die Geschichte hatte. Ihr Schreibstil war wunderbar zu lesen: locker, flüssig und sehr fesselnd.

Mir persönlich hat Andra nicht immer gefallen und mit Sorija aus dem 1. Band konnte sie nicht wirklich mithalten. Auch sie ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die eine ziemlich lose Zunge hat, aber immer zuerst anderen helfen will, bevor sie sich selbst helfen möchte. Wenn sie sich ein Ziel setzt, will sie es auch erreichen, was ich sehr bewundere. Mein kleines Problem mit ihr war, dass ich ihre Entscheidungen oft nicht nachvollziehen konnte und sie mir zu stur war. Oft hat sie den Helden gespielt, was nicht immer hätte sein müssen und ab und zu hätte sie sich schon zurücknehmen können.

Dafür mochte ich all die Nebenprotagonisten umso mehr. Sie haben alles schön abgerundet und haben wirklich gut in die Geschichte gepasst. Da sich Andra gegen die Senk gestellt hat, hat sie mehr Feinde denn je und wird mit schwierigen Situationen nur so überhäuft. Die Protagonisten also dabei zu beobachten, wie sie in einer schwierigen Zeit reagieren, war toll mitzuerleben.

Die Geschichte war voller Ereignisse. Langsam gehen die Lebensmittel aus. Die Senk, eine Gruppe, reißt die Macht an sich und wer sich gegen sie stellt, fürchtet sich umso mehr. Man kann sich also vorstellen, wie hoch die Spannung gewesen sein musste. Vieles hat mich überrascht und oft war ich mir sicher, was gleich passieren würde, was dann mehrmals gar nicht der Fall war! Die Länge des Buches und auch die Länge der Kapitel waren gut und schön eingeteilt.

Fazit
Fella, der Schreibstil und die Handlung konnten mich vollkommen überzeugen. Eine interessante Dystopie, die sehr viel Potenzial hat und die ich wärmstens weiterempfehle. Es stellt sich oft die Frage, wem man vertrauen kann und wem nicht und ob man ein Risiko eingehen würde, nur, um eine Gruppe von Menschen zu retten. Ich freue riesig mich auf den 3. Teil, in dem die Protagonistin aus dem 1. Band und Andra aus diesem aufeinandertreffen!

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Tags: dystopie, potenzial, spannend   (3)
 

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(198)

466 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

1001 nacht, liebe, magie, fluch, orient

Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung
Bevor ich mit meiner Meinung anfange, muss ich etwas zugeben. Ich schäme mich auch nur ein ganz kleines bisschen und ich fühle mich auch gar nicht blöd oder so... Ich habe dieses Buch nämlich vor dem 1. Band gelesen und es erst nach einem Drittel bemerkt und das auch nur dank einer Bloggerkollegin. (Ich meine, es sah einfach nicht so aus, als wäre es der Folgeband!) Das heißt ich kann jetzt schlecht Vergleiche ziehen, aber das verzeiht ihr mir hoffentlich!

Als ich das Cover gesehen habe, war ich restlos begeistert und als ich dann den Klappentext gelesen habe, bin ich vom Stuhl gefallen. Das Cover war ein totaler Eyecatcher und hat mich vollkommen gefangen, während der Klappentext mich auch schön behalten hat. Ich hatte hohe Erwartungen, die sowas von erfüllt worden sind.

Die Idee war toll und die Umsetzung auch. Der Klappentext sagt schon viel, also werde ich das nicht nochmal erläutern aber ich finde es klasse, wie die Autorin eine kleine Grundidee immer weiter ausgebaut hat und so eine wundervolle Geschichte entstanden ist. Vielleicht gibt es einige Bücher die einen ähnlichen Inhalt haben, aber diese ist einzigartig. Die Protagonisten, der Schreibstil... das alles hat mich so umgehauen und mich positiv überrascht zurückgelassen.

Ich hatte einen schwierigen Einstieg, aber wer hätte das nicht, wenn man den 2. Band vor dem 1. liest und die Geschichte direkt weitergeht? Da ich so hohe Erwartungen hatte, war ich erst mal ein wenig verwirrt, immerhin klang der Klappentext so toll. Als ich mich dann aber eingefunden hatte, war ich voll drin! Obwohl es viele Namen waren die am Anfang vorkamen, habe ich sie mir recht schnell einprägen können.

Renée Ahdieh hat einen wundervollen Schreibstil, da bewundere ich sie sehr für! Er ist nicht nur leicht geschrieben und gut zu lesen, sondern ist auch unglaublich fesselnd. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und habe die geschriebenen Sätze total genossen.

In der Geschichte war auch unglaublich viel Spannung vorhanden. Das ganze Buch war ein reiner Pageturner und wenn ich mal für einen Tag nicht lesen konnte, war das die reinste Qual. Die Handlung war voller unerwarteter Überraschungen, schmunzelnder Dialoge, Trauer und Freude.

Auch Sharzad und Chalid haben mich beide von sich überzeugt. Ich LIEBE Chalid und hoffe, dass ich den 1. Band bald kaufen kann, denn ich will unbedingt noch mehr von ihm erfahren. Er ist ein Mann, der voller Geheimnisse und Rätsel steckt. Seine Art ist hinreißend und vor allem wenn er bei Sharzad ist, ist bezaubernd. Er kann so charmant und humorvoll in der einen Sekunde sein und in der nächsten voller Wut, weil er seine Liebsten beschützen will, dass er einen nur überzeugen konnte.

Sharzad ist ebenfalls die reinste Powerfrau gewesen. Ich liebe starke Frauen in Büchern und Sharzad gehört definitiv zu denen. Sie kämpft für die Leute, die sie liebt und setzt alles andere in den Hintergrund. Zu Chalid passt sie mit ihrem tollen Humor, ihrem Ehrgeiz und auch ihrem Ego perfekt.

Zum Schluss noch das Ende, was mich definitiv überrascht hat. Die Dilogie ist zu Ende, obwohl sie für mich nur der Anfang war. Die letzten Kapitel habe ich sehr genossen und verspreche euch, dass die Protagonisten, der Schreibstil und die Spannung bis zum Schluss anhalten!

Fazit
Ich liebe dieses Buch. Trotz meinen hohen Erwartungen war es zehnmal besser als gedacht und ich bin wirklich glücklich, dass ich „Rache und Rosenblüte“ gefunden habe. Die Idee, die Handlung und die Protagonisten haben mich vollkommen von sich überzeugt und ich bin mehr als zufrieden. Es wäre fast ein Lesehighlight geworden, aber dafür müsste ich erst mal den 1. Band lesen. ;) Ich vergebe aber 5 von 5 Lesesterne!

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(6)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

packend, dämonen, geheimnisse, geheimnisvoll, spannend

Prince of Thieves (Chain of Memories)

Sonja Lacher
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 18.03.2017
ISBN 9781544232652
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Kann die Liebe stärker sein ... als der lodernde Hass einer Kindheitsrache? Im Alter von sieben Jahren wurde Claire hypnotisiert und von dem getrennt, das sie am meisten geliebt hat. Zehn Jahre später wird ihr Leben erneut auf den Kopf gestellt. Der berüchtigte Prince of Thieves, ein junger Verbrecher, der in ganz Alaska gesucht wird, hat es auf sie abgesehen - und er wird nicht ruhen, bis er sie gefunden hat. Als Claire erkennt, dass es Schnittstellen zwischen den Motiven ihres attraktiven Verfolgers und ihrer verlorenen Vergangenheit gibt, steht sie vor der größten und schwersten Entscheidung ihres Lebens. Eine tragische, nahezu unmögliche Liebe. Eine Geschichte über Rachsucht, Verrat und den Kampf um das Überleben.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung
Der Auftakt dieser Reihe hat mich sehr überrascht und irgendwie auch aufgelöst zurückgelassen. Es ist eine echt tolle, interessante Mischung aus Fantasy, Dystopie und Romantik.

Das Cover ist mir sofort aufgefallen, als ich auf Lovelybooks rumgestöbert habe. Sicherlich nicht jedermanns Favorit aber es sieht so mysteriös und geheimnisvoll aus! Finde ich eigentlich sehr schön, nur passt meiner Meinung nach das Mädchen auf dem Cover nicht zu Claire, unserer Protagonistin. Claire stelle ich mir viel... natürlicher vor, aber das ist ja kein Weltproblem.

Als ich dann begonnen habe, das Buch anzufangen, war ich nicht ganz zufrieden. Den Prolog fand ich nicht sehr prickelnd und es war kein ganz so guter Start. Dann, nach dem ersten Viertel kam die Wende und die Geschichte ist richtig aufgeblüht! Es steckt echt viel Potenzial in dieser Reihe, das wusste ich spätestens ab der Hälfte. Die Geschichte spielt im Jahre 2055 in Crystalia, einer Stadt in Alaska und hatte eine Oberstadt, wo die reichen und „wichtigen“ Leute leben und eine Unterstadt mit dem genauen Gegenteil.

Die Idee und auch die Umsetzung haben mich positiv überrascht, was ich um ehrlich zu sein nicht erwartet habe. Die Geschichte war viel komplexer und größer als erwartet und trotzdem nachvollziehbar und logisch.

Außerdem wurde die Geschichte meistens aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin Claire erzählt, was auch am besten gepasst hat. Ab und zu gab es einen Perspektivwechsel, der schön abwechslungsreich und angenehm zu lesen war. Claire fand ich sehr sympathisch. Sie blieb die ganze Zeit sie selbst – frech, manchmal ein wenig vorschnell, aber auch natürlich, nett, sympathisch und hilfsbereit. Mit ihren ganzen Fehlern sieht man, dass sie auch nur ein Mensch ist. Ja, obwohl ihr Vater als Präsident der mächtigste Mann in Crystalia ist und auch trotz der Hypnose, ist Claire ein natürlicher, toller Mensch.

Und auch der „Prince of Thieves“ ist ein toller Protagonist gewesen, der mehr als nur voller Geheimnisse steckte. Es war schön, seine Hintergrundgeschichte miterleben zu können und viele Fassaden von ihm kennenlernen zu dürfen. Am Anfang habe ich gedacht, dass er mit den typischen Klischees eines „Bad Boys“ überhäuft wird, was zum Teil auch so war, aber oft fiel er einfach in gar keine Kategorie. Manchmal aggressiv, auch mal humorvoll, lustig und reifer, als erwartet.

Sowohl die beiden Protagonisten als auch alle Nebenprotagonisten waren toll und haben gut in die Geschichte gepasst.

Leider hatte ich oftmals ein Problem mit dem Schreibstil gehabt. Er war zwar flüssig und gut zu lesen, aber durch den Schreibstil wurde vieles extrem überdramatisiert. Manchmal war es mir ein Ticken zu oft und dann komme ich schnell mal aus der Geschichte. Auch war sie sehr wortgewandt und viele Sätze hätte man kürzer machen können.

Dafür war die Spannung überraschend gut. Es gab so viele Fragen und Geheimnisse, die gelüftet werden wollten und sie waren weder unrealistisch, noch vorhersehbar. Vor allem ab der Mitte kann ich euch pure Spannung versprechen, das war so unfassbar toll zu lesen. Das Ende hat mich ebenfalls stark überrascht und danach war ich erst einmal ziemlich baff. So viele Dinge auf einmal, die ich überhaupt nicht erwartet hätte und dann war das Buch vorbei und ich blieb geschockt zurück...


Fazit
Ein Buch, das eine wunderbare Grundidee hatte und die gut ausgebaut wurde. Mir hat das Buch sehr gefallen und es verspricht mehr, als man auf dem 1. Blick denkt. Einzelne Sachen haben mich gestört, aber im Gesamten bin ich sehr glücklich und zufrieden, vor allem mit der Spannung. Jetzt erwarte ich sehnsüchtig den 2. Band und bin schon ganz neugierig... 4 von 5 Lesesterne für den Auftakt „Prince of Thieves“!

Ich bedanke mich herzlich bei der Autorin und Lovelybooks, dass ich das Buch im Rahmen der Leserunde lesen konnte.

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(119)

258 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

dystopie, mord, kerry drewery, todesstrafe, jugendbuch

Marthas Widerstand

Kerry Drewery , Sabine Bhose
Fester Einband: 426 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600436
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Im Zweifel gegen die Angeklagte.
Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will – Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht … Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde?
(Quelle: Bastei Lübbe Verlag)

Meine Meinung
Eine Dystopie, die mich sehr stark fesseln und vor allem auch überzeugen konnte. „Marthas Widerstand“ zeigt mal wieder, wie gut ein Buch doch sein kann und wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft sich niemals in diese Richtung entwickeln wird.

Das Cover sagt vielleicht nicht viel über die Handlung aus aber gut aussehen tut es trotzdem. Manchmal kann es so richtig schief gehen, wenn ein Gesicht auf dem Cover ist aber hier ist alles wunderschön. Ich spüre auch eine große Erleichterung, dass der Bastei Lübbe Verlag nicht das englische Cover übernommen haben, sondern ein neues gemacht haben, denn das ist total öde gewesen. Danke, echt!

Dystopien lese ich in letzter Zeit zwar weniger aber sonst eigentlich unheimlich gerne. So habe ich mich sehr auf „Marthas Widerstand“ gefreut, denn es klang laut Klappentext nach einer wirklich spannenden Geschichte. Direkt beim Einstieg war ich schon sehr gefesselt von der Handlung und konnte mich schnell und gut in der Geschichte zurechtfinden.

Die Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch und alle waren sehr, sehr gut dargestellt. Es geht nicht nur um Martha, die des Mordes angeklagt wird, sondern auch um Eve, ihre psychologische Betreuerin, die Bevölkerung, die Fernsehshow und so viele Menschen, die mehr als nur wichtig waren. Auch, wenn einiges sehr überspitzt dargestellt worden ist, war es in diesem Buch nötig. Es wurde nicht schlecht überspitzt dargestellt, sondern so, dass es gut gepasst hat. Mir haben alle Protagonisten sehr gut gefallen, vor allem Martha.

Sie ist für ihr Alter wirklich reif und sehr intelligent. Sie weiß, dass sie nicht die Welt verändern kann aber sie kann zumindest etwas starten, was in die Richtung geht. Eine sehr starke Persönlichkeit, die ich von Anfang an geliebt habe. Eigentlich ist sie sehr verschlossen, zumindest denkt man das, aber in ihr drinnen ist so viel Liebe, Kraft und Mut! Ich habe sie bewundert, wie sie in so einem jungen Alter sich verhaften lässt, um ein Ziel zu erreichen, was gar nicht so leicht zu schaffen ist. Für mich war es sehr schön, Martha auf ihrem Weg zu begleiten und verschiedene Phasen ihres Verhaltens in den Zellen miterlebt zu haben. Auch die anderen Charaktere, die ich jetzt nicht alle nennen will, haben mir sehr gut gefallen. Sie hatten alle etwas so spannendes an sich und waren verschieden aber haben trotzdem für die gleiche Sache gekämpft. Natürlich außer ein Großteil der Bevölkerung.

Diese Art von einem Wahlsystem war sehr interessant, auch, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass das in unserer Welt nicht eintreten wird. Deren Demokratie läuft nämlich so ab, dass jemand, der wen getötet haben soll, des Mordes angeklagt wird und somit in Zelle 1 kommt. Die Bevölkerung darf mithilfe eines Votings und einer Fernsehshow dann abstimmen, ob die angeklagte Person freigesprochen werden soll oder in die nächste Zelle, die kleiner ist, kommen soll. Man sieht, dass es also ganz „leicht“ ist, jemanden ermorden zu lassen. Bist du reich, kannst du dauerhaft anrufen, doch bist du arm, kannst du nichts machen und dieser eine Anruf wird dir nicht viel bringen. Hier ist es vollkommen egal, ob man Beweise oder Sonstiges hat, es geht um die Stimmen und unterhaltsam soll es für die Fernsehzuschauer natürlich auch sein. Sehr spannend und interessant!

Was viele kritisiert haben, war der Schreibstil der Autorin. Kann ich vollkommen verstehen aber ich hatte dieses Problem nicht. Denn der Punkt ist, dass die Perspektiven sehr oft gewechselt wurden. Manchmal war es die Erste, oft auch die Dritte und sogar die zweite Erzählperspektive wurde miteingebracht. Ich hatte glücklicherweise kein Problem damit aber es gab schon so einige Kapitel, wo ich lange überlegen musste, wer denn jetzt gemeint ist. Falls man diesen Wechsel der Erzählperspektiven nicht mag, sollte man vielleicht schauen, ob das Buch wirklich was für einen ist.

Bei Dystopien kann man sich ja außerdem denken, dass da ganz viel Spannung erhalten sein müsste. Und das war hier ganz klar der Fall! Es war so interessant, die Menschen beobachten zu können und die Entscheidungen der Protagonisten mitzuverfolgen. Die Handlung war unglaublich spannend und ich wurde sehr unterhalten. Manche Kapitel fand ich so spannend, dass ich die schnell hintereinanderweg gelesen habe und ich wurde kein Stück von diesem Buch enttäuscht.

Fazit
Als ich das Buch beendet habe, habe ich mal nach Rezensionen von anderen gesucht und war sehr überrascht, dass es so schlecht abgeschnitten hat. Mir persönlich hat es richtig, richtig gut gefallen. Es wäre fast ein Jahreshighlight geworden aber ich fand es schade, dass es kein Einzelband war, sondern anscheinend noch 1-2 Bände folgen. Trotzdem, – ich liebe dieses Buch, die Handlung und die Protagonisten. Ich bin von „Marthas Widerstand“ sehr überzeugt und vergebe 5 von 5 Lesesterne.

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(104)

221 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

zeitreise, liebe, fantasy, forever 21, jugendbuch

Forever 21

Lilly Crow
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600443
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Wenn die Unsterblichkeit zum Fluch wird – ein Zeitreiseroman um viele kleine romantischen Geschichten und die eine große Liebe.

Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?
(Quelle: Bastei Lübbe)

Danke an Netgalley und dem Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meine Meinung
„Forever 21“ ist ein Buch, was mich mit zwiegespaltener Meinung zurückgelassen hat… Ich wusste nie, ob ich es mir wirklich kaufen sollte, doch dann habe ich es bei Netgalley angefragt und auch bekommen, wofür ich mich nochmal herzlich bedanke.

Die Idee vom Zeitreisen fand ich sehr, sehr cool. Geschichten, wo in der Zeit herum gesprungen wird, fand ich schon immer sehr interessant und da lasse ich mich gerne hineinfallen. Hier ging es um Ava, die Amor spielt. Sie landet im Körper einer Person und hat keine Ahnung, wo und wer sie ist. In kurzer Zeit muss sie sich zurechtfinden und zwei Menschen zusammenbringen, was schnell gehen muss, denn je länger sie braucht, desto mehr Schmerzen hat sie. Eine schöne Idee, die aber besser hätte umgesetzt werden können. Ich hab so den ein oder anderen inhaltlichen Fehler gefunden und der „rote Faden“ hat ein wenig gefehlt.

Ava ist die Hauptprotagonistin und trotzdem bleibt sie sehr blass. Dadurch, dass sie im Körper anderer Personen ist, geht es meist um diese Menschen und weniger um Ava. Die ganzen Nebenprotagonisten, die in den kleinen Episoden vorkamen, fand ich alle aber sehr toll! Jede war spannend und es war auch sehr schön, mit Ava alles zu erkunden und mehr über die Person des neuen Körpers zu erfahren. Und von dem, was ich über Ava weiß, kann ich sagen, dass ich sie eigentlich sympathisch finde und ihre energische Art sehr mag. Manchmal kann das negativ sein aber meist fand ich es toll, dass Ava so viel Mut und Energie in sich hat.

Auch Kyran, der männliche Protagonist war mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Er war nicht ganz ohne Klischees eines Nerds aber seit wann ist das schlimm? Er ist doch sehr schüchtern aber unglaublich toll, spannend und hat andere Interessen und Hobbies, was ihn nur noch cooler macht. Ich mochte ihn sehr! Leider habe ich immer noch nicht ganz verstanden, was die beiden aneinander gefunden haben. Die Liebesgeschichte kam mir nicht ganz so realistisch rüber und anfangs habe ich die Chemie nicht gesehen aber mit der Zeit wurde mir das Paar definitiv sympathischer und ich konnte mich mehr mit ihnen anfreunden. Ob ich denn jetzt für oder gegen die beiden als Paar bin, weiß ich um ehrlich zu sein noch nicht aber ich habe ja noch einen Band um das herauszufinden…

Auch die Jahre, in denen Ava sich befand, waren sehr unterschiedlich. Manchmal war sie im Jahre 2016 und einmal auch im Jahr 1907, was beides gut dargestellt wurde und mir gefallen hat!

Ebenfalls sehr angenehm war der Schreibstil. Er lässt sich flüssig und vor allem auch schnell lesen, was wunderbar war. Schön jugendlich war er und hat toll zur Geschichte gepasst. Genauso wie die Spannung. Wie die kleinen Nebengeschichten ausgehen, war offensichtlich aber vieles hat mich im Gesamten sehr überrascht. Ohne es zu bemerken, habe ich oft mitgefiebert und gehofft, dass in bestimmten Situationen alles gut geht.

Was mich aber verwirrt zurückgelassen hat, war das Ende. Dass es einen 2. Band gibt, weiß ich jetzt auch aber ich hätte mir trotzdem ein wenig Aufklärung gewünscht. Ich bin praktisch immer noch so ahnungslos wie vorher und das ist echt schade. Das gesamte Buch über hat man nicht mehr Informationen erfahren als Ava wusste und ich dachte, dass es am Ende rauskommt aber da war nichts. Dafür hoffe ich, dass der 2. Band mehr Aufklärung bringt!

Fazit
„Forever 21“ war ein tolles Buch, was schnell und angenehm zu lesen war. Eine spannende Story mit vielen Nebengeschichten und tollen Protagonisten. Die Liebesgeschichte habe ich noch nicht ganz kapiert und ich bin gespannt, wie der 2. Band sein wird. Ich vergebe 3,5 von 5 Lesesternen.

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(8)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

irland, neuanfang, buch: vom mut das morgen zu ändern, mut, erwachsen werden

Vom Mut, das Morgen zu ändern

Thalea Storm
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Independently published, 22.03.2017
ISBN 9781520903705
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Verliebt – verlobt – getrennt. Mit fünfunddreißig Jahren steht Zoey Flemming plötzlich vor dem Nichts. Job weg, Wohnung weg und ihr Verlobter im siebten Himmel mit einer anderen. Von der gescheiterten Beziehung gebeutelt, kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt und nutzt die Einöde, um sich dort zu verkriechen. Doch dann fällt ihr plötzlich eine Liste in die Hände. Eine Liste, die sie fast achtzehn Jahre zuvor geschrieben hat. Eine Liste voller Träume und Lebensziele. Mit diesem Blatt Papier in der Hand und entgegen jeder Vernunft, steigt Zoey in den nächsten Flieger nach Irland und begibt sich auf eine besondere Reise, die ihr nicht nur ihren Lebensmut, sondern auch verloren geglaubte Gefühle zurückbringt. Doch die wiedergewonnene Leichtigkeit bekommt schnell Risse, als sie feststellen muss, dass jeder eine dunkle Vergangenheit in sich trägt, vor der man einfach nicht fliehen kann. Wird sie, allen Schwierigkeiten zum Trotz, dennoch den Mut haben, ihr persönliches Morgen zu ändern? Oder scheitert ihr neues Leben bereits, bevor es richtig begonnen hat?
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung
In dem neuen Buch von Thalea Storm geht es um den Mut und das Selbstbewusstsein. Sich etwas zu trauen und das Leben zu erkunden. Ein schöner Roman, wo ich sehr viel grübeln musste, wie es denn für so eine Person ganz ohne Selbstvertrauen sein muss…

Bisher habe ich nur ein weiteres Buch von der Autorin gelesen und das war „Dein Traum in mir“ (*Rezension hier*). Ich war sehr gespannt auf ihr neues Buch und ob es mich noch mehr als das andere überzeugen konnte. Ob es das dann konnte, lest ihr jetzt…

Ich muss ehrlich sagen, dass das Cover mir leider überhaupt nicht zusagt. Vielen gefällt es, was ich verstehen kann aber mir war es dann doch einfach zu viel…

Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr schön. Zoey hat den Mut an sich selbst verloren. Ihr Mann Nicolas schlägt sie und behandelt sie wie Dreck, die Mutter liebt Zoey zwar aber will trotzdem ihren Ruf wahren und der Vater? Der hat keine eigene Meinung. Alles sehr schrecklich, doch dann überschlagen sich einige Dinge und schon bekommt Zoey einen Schupser in die große Welt. Wir erleben, wie Zoey langsam aufblüht und sieht, dass manche Dinge gar nicht so schwer sind, wenn man sie nur erst mal versucht. Und auch wenn Zoey schon eine Erwachsene ist, war es für mich trotzdem ein Buch über das Erwachsenwerden, was sie überhaupt erstmal lernen musste.

Man merkt schon, wie Zoey ungefähr ist. Mir persönlich hat sie zwar gut gefallen aber es gab da ein paar Punkte über die ich gerne reden möchte. Zuerst einmal ist Zoey wirklich wundervoll und wie eine kleine Blume, die kein Wasser bekommen hat. Sehr sympathisch, nett und toll. Dadurch, dass sie aber von ihrem Mann geschlagen und schon seit Ewigkeiten schlecht behandelt wird, hat sie sich natürlich verändert. Sie ist verschlossener, nicht mehr offen für neue Dinge und hat kein Selbstbewusstsein. Mir war sie in vielen Momenten zu kindisch und ihre Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Da ist aber das Problem, dass ich mich nicht in ihre Lage versetzen kann. Sie wurde schlimm behandelt und ist deswegen so, wie sie jetzt ist. Verhält sich halt kindisch, was an der Vergangenheit liegt, deswegen kann ich das schlecht beurteilen.

Dann aber wird sie von Nicolas rausgeschmissen und steht mit nichts da – was natürlich total schrecklich ist aber gleichzeitig auch ein neuer Anfang. Mit ihrem besten Freund Malte und seinem Freund Joe, fahren sie nach Irland und erleben dort so viele Dinge, die sie sich früher gar nicht getraut hätte. Eine sehr schöne Entwicklung, bei der ich öfters lächeln musste. Zoeys neuer Mut war toll und so hat sie mir wirklich gut gefallen. Sehr lebendig und voller Lebensfreude!

Die Nebenprotagonisten fand ich mal mehr gut und mal weniger gut. Malte, Zoeys bester Freund, war zum Beispiel fantastisch! So ein cooler Kerl mit seinen pinken Strähnchen und seiner lustigen Art, die einen echt aufheitern kann. Wirklich klasse und vielleicht ist er sogar mein Lieblingscharakter im Buch. Mich hat es zwar ein wenig gestört, dass er gegen Nicolas nichts getan hat, obwohl er wusste, das er Zoey schlägt aber wenn die Protagonistin selbst es nicht schlimm findet, kann man auch nicht viel machen.

Das Ganze spielte am Anfang in Deutschland und später dann in Irland. Ich hatte einige Bedenken, denn ich war nie wirklich interessiert an diesem Land aber die Freundlichkeit der Iren und die tolle Atmosphäre in Irland konnten einen überzeugen. Habe ich um ehrlich zu sein nicht erwartet aber man konnte sich alles so schön vorstellen, da wurde man auf Zoey schon ein wenig neidisch…

Ganz wunderbar zu loben, ist der Schreibstil! Wirklich, wirklich toll! Der Schreibstil von Thalea Storm war auch damals schon gut zu lesen: Sehr flüssig, ohne Probleme und angenehm zu lesen. So war es auch hier aber ich muss den Wechsel der Erzählperspektive sehr stark loben. Es gab einen auktorialen Erzähler, was zu diesem Buch wirklich wunderbar gepasst hat. Die Gedanken der anderen Protagonisten konnte man hören und verstehen, was manchmal eine echt große Hilfe war. Selten lobe ich diese Erzählperspektive, denn den Ich-Erzähler fand ich eigentlich schon immer besser. Ab der Mitte haben die Gedanken der anderen nachgelassen, was sehr schade war. Mich hätte in vielen Situationen interessiert, was Malte oder Nicolas in diesen Momenten gedacht haben.

Auch ganz schön, war die Liebesgeschichte zwischen Zoey und einem bestimmten Mann. Er war mir zwar sympathisch aber das erst richtig zum Ende hin. Er hat ein ziemlich großes Geheimnis und der Plottwist war SO gut! Habe ich wirklich nicht kommen sehen und war sehr überraschend. Am Ende konnte ich mich noch mit ihm anfreunden aber mein Liebling ist er nicht gewesen.

Fazit
Ein Roman, der mich positiv überraschen konnte. Die Protagonisten kamen unterschiedlich bei mir an aber die Wichtigsten habe ich gemocht. Ein großer Pluspunkt für die Erzählform und dass mir Irland gefallen konnte, hätte ich auch nicht gedacht. Letztlich waren viele Dinge besser, als ich am Anfang erwartet habe und so vergebe ich 4 von 5 Lesesternen!

  (3)
Tags: erwachsen werden   (1)
 

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(1.067)

1.834 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 423 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, erotik, ella

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt
Seit dem Tod ihrer Mutter schlägt sich Ella Harper alleine durch. Tagsüber sitzt sie in der Schule, nachts arbeitet sie in einer Bar. Dann steht plötzlich der Multimillionär Callum Royal vor ihr. Er behauptet, ihr Vormund zu sein – und nimmt Ella kurzerhand mit in seine Villa. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne begegnen ihr mit Feindseligkeit. Besonders einer von ihnen macht Ella das Leben schwer. Und trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen... Ob aus Hass noch Liebe werden kann?
(Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung
Ella ist eine unglaublich starke Kämpferin, die sich seit dem Tod ihrer Mutter alleine herumschlagen muss. Um die Miete und alles andere bezahlen zu können, strippt sie in einer Bar und lebt in einer winzigen Wohnung. Da taucht aber plötzlich der königliche Royal (jaja, man bemerke mein Wortspiel!) Callum auf und behauptet, dass er der Vormund von Ella sei. Nach einigem Drama nimmt er sie mit nach Bayview in seine Villa. Dort leben aber auch seine Söhne, Reed, Gideon, Easton und die Zwillinge Sebastian und Sawyer! Die Söhne versuchen Ella mit allen Mitteln fertigzumachen und demütigen sie bis zum geht nicht mehr.

Zuerst möchte ich gleich eine Sache loswerden: Man sollte kein literarisches Meisterwerk erwarten! Wer den Klappentext gelesen hat, sollte wissen, dass es nicht die ausgefeilteste Idee ist und viele Klischees beinhaltet. Darauf sollte man sich einstellen und kein Wunder erwarten, dass in die Geschichte eingeht. Das Buch erinnert mich leicht an „Fifty Shades“, „After Passion“ und auch an „Gossip Girl“, weil es zwar viele kaufen und es auch gehypt wird, aber im Hinterkopf wissen ja alle, dass die Geschichte ein wenig verkorkst und unrealistisch ist. ;)

Ich habe sehr viel zu sagen, also holt am besten noch schnell einen Tee, lehnt euch zurück und dann geht’s auch schon los...

Das Cover finde ich wunder, wunderschön! Als ich das Buch in den Händen gehalten hatte, musste ich die ganze Zeit darüberstreichen, weil es auf der Krone kleine Glitzerverzierungen gibt, was wirklich hübsch war. Es ist eigentlich sogar ziemlich schlicht, aber trotzdem ist es ein totaler Eyecatcher, genauso wie die anderen Cover. Der Titel ist gut gewählt und gefällt mir.

Man wurde direkt in die Geschichte geworfen. Wir haben viel über Ella erfahren, wie sie drauf ist, was sie macht und wie sie sich alleine durchschlägt. Callum Royal tauchte auch sehr schnell auf und das Drama begann. Ich hatte einen sehr guten Einstieg und man kam mit den Geschehnissen gut mit. Es gab nicht viele Dinge die man sich einprägen musste, deswegen hatte ich mit Namen oder Orten keine Probleme.

Dann kommen wir auch schon zur Protagonistin Ella. Sie ist eine der stärksten Mädchen, die ich aus Büchern kenne und das muss was heißen. Seit einer ganzen Weile muss sie strippen, vor der Schule so tun, als ob ihre Mutter noch am Leben wäre und sich immer wieder durch neues durchschlagen. Auch als kleines Kind mussten sie und ihre Mutter schon oft umziehen, meist auch, weil ihre Mutter einen neuen Lover hatte. Man sieht, sie hatte schon ihr ganzes Leben lang ziemlich zu kämpfen... Trotzdem hat sie sich meiner Meinung nach wirklich tapfer durchgeschlagen und ist jetzt mutig, stark und taff.

In ihrer neuen Familie wird sie von den Brüdern zwar fertiggemacht, aber sie bleibt immer stark und wehrt sich gegen die ganzen Aktionen der Brüder, was ich richtig gut finde. Warum müssen Mädchen heulend davonrennen oder warum erwartet man das immer? Ich habe mich also sehr gefreut, dass Ella, egal wie schlimm es war, durchhalten und stark bleiben konnte. Sonst mochte ich sie auch sehr gerne, sie war ein wirklich toller Charakter!

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sie Reed manchmal extrem in die Arme gekrochen ist. Ich zitiere mal was, was es genau auf den Punkt bringt (Gespräch zwischen Reed und Ella):
„Jetzt komm rüber, Ella.“ „Nein.“ „Doch.“ Ich lasse die Arme sinken und gehe zu ihm. Irgendwas hat dieser Kerl an sich, dass mich dazu bringt, immer das zu machen, was er von mir verlangt.
Versteht ihr, was ich meine? Das ist so absurd.

Eine der Söhne ist Reed, mit dem sich Ella auch am wenigsten versteht. Alle anderen Brüdern tanzen nach seiner Pfeife, so nach dem Motto „Ich spring aus dem Fenster, ihr springt nach.“, was vollkommen behämmert rüberkam. Am Anfang kamen sie mir wie kleine Hünde vor, die ihrem Chef hinterherrennen, aber mit der Zeit wurde es weniger und man hat sich daran gewöhnt. Reed selbst ist von sich selbst zieeemlich überzeugt und ist auch sehr selbstbewusst. Er begegnet Ella gleich mit vielen Feindseligkeiten und macht sie fertig, ohne sich schlecht zu fühlen. Mich hat dieser reiche Badboy am Anfang gar nicht überzeugt, weil der so von Klischees überhäuft war, aber ab der Mitte wurde er so viel besser.

Langsam konnte ich mich dann mit ihm anfreunden, weil er nicht nur dieses egoistische Arschloch war, sondern auch mal nett. Das zeigt, dass er auch anders kann, was ich wirklich toll fand. Er hat Ella unterstützt, sie vor allem auch beschützt und sie um Welten besser behandelt. Ella passt mit ihrer Art gut zu ihm, denn von ihm lässt sie sich nicht einschüchtern (GO ELLA!)

Eigentlich kann man alle Brüder mit vier Worten beschreiben: selbstverliebt, reich, mächtig und heiß. Und ich weiß wirklich nicht, ob ich das gut oder eher schlecht finden soll. Die Jungs waren nämlich eigentlich echt toll, zumindest ab der Mitte. Leider hat man nur von Ella, Reed und Easton einen tieferen Eindruck bekommen, die anderen blieben eher blass zurück, aber das war nicht schlimm, sondern hat besser zur Story gepasst. Easton hat zwar ziemlich viele Probleme, aber er war nett und cool drauf. Von den anderen erfährt man ja vielleicht in den nächsten Bänden mehr...

Eine Nebenprotagonistin fand ich aber seeeeehr interessant: und zwar die Valerie. Sie ist unglaublich bodenständig und ich fand ihre Freundschaft zu Ella echt toll. Sie haben gut zueinander gepasst, denn Valerie ist ein herzlicher, lustiger und toller Mensch, mit der man sich gut identifizieren kann und die ein wenig Realität in das Buch gebracht hat.

Zu den reichen, mächtigen Söhnen gibt es natürlich, die „gaaanz tolle“ High School. Oder eher Astor Park Prep Academy genannt, die ganz viele Klischees beinhaltet. Ganz albern: Die haben einen Südhang und einen Ostflügel. Es gibt die ganz zickigen Mädchen, die wir alle kennen und die Ella fertig machen (oder es eher versuchen). Alle sind reich. Alle hören auf Reed und es gibt eine bescheuerte royalsche Verfügung, aber dazu am Ende mehr...

Ein paar Punkte habe ich noch. ;) Und zwar die Spannung und die Geheimnisse in diesem Buch! Ich verspreche euch, „Paper Princess“ ist der absolute Pageturner! Vollkommen egal, auf welcher Seite ich war oder ob was ganz spannendes oder gar nichts passierte, ich musste weiterlesen. Es hat mich wirklich süchtig gemacht und ich bin in zwei Tagen mit dem Buch fertig gewesen. Die Spannung war zwar nicht so extrem, aber es gab sehr viele Geheimnisse in der Familie und außerhalb. Ich war sehr neugierig und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich kein einziges Kapitel langweilig fand.

Was ich auch sehr schön fand, war die Entwicklung der Geschichte. Nach und nach hat sie mir immer besser gefallen und sie wurde immer interessanter. Die Handlung wurde einfach immer besser und der Schreibstil ebenfalls.

Es gibt ja zwei Autorinnen, die das Buch aber unter dem Pseudonym „Erin Watt“ veröffentlicht waren und ich war ein wenig skeptisch, aber direkt am Anfang hat man gemerkt, wie toll dieser Schreibstil ist. Er ist ziemlich einfach und locker, flüssig zu lesen und zieht einen vor allem total in den Bann. Es wird einfach wirklich dafür gesorgt, dass man gar nicht aufhören kann.

In der Buchblogger Community gab es eine Sache, die mich extrem gewundert hat, nachdem ich das Buch fertig hatte. Und zwar all die Leute, die sich über die Sexszenen aufgeregt haben oder das sie das Buch wegen den schlimmen Sexszenen nicht lesen wollen. Freunde, ich kann euch diese Szenen an einer Hand abzählen und das waren nicht mehr als drei/vier. Ich habe mich darauf eingestellt, ganz schlimme Sexszenen zu finden, aber Ella ist JUNGFRAU! Sie hat vielleicht bestimmte Dinge getan, aber mit jemandem Sex haben, war nicht darunter und das hat mich nach den ganzen Tweets in der TL sehr... verwundert?

Und jetzt bin ich fertig mit meinem Lob, aber noch nicht mit den schlechten Dingen, denn davon gab es auch ein paar.

Aggressive Handlungen, Belästigung und Sexismus OHNE FOLGEN! Es hat mich an manchen Stellen echt an den Rand des Wahnsinns getrieben! Die ganzen Jungs bauen Mist, eine ganz schlimme Sache passiert, es wird gewalttätig, keiner sagt was dagegen und am nächsten Tag ist alles wieder ok. Nö, wirklich, einfach nein. Das ist ein echt fetter Minuspunkt und da ist es vollkommen egal wie reich oder mächtig du bist, Alkoholsucht, Spielsucht, aggressives Verhalten und vor allem sexuelle Belästigung gehen GAR NICHT!

Das war aber noch nicht das Ende, nein. Im Buch gab es wirklich viele Sätze und Situationen, die du überhaupt nicht verstehen konntest.

1. Auf der Schule hat Reed zu 100% das Sagen. Es gibt royalsche Verfügungen, an die sich alle halten (müssen), was total bescheuert ist. Das heißt, Reed gibt etwas bekannt und alle halten sich dran.
2. Callum Royal, also Ellas Vormund, freut sich, dass Ellas Mutter tot ist. Ich zitiere: „Er (Callum) hat erzählt, dass er dich (Ella) ausfindig gemacht hat und dass er wahnsinnig aufgeregt war, als er erfahren hat, dass deine Mutter tot ist.“ (Seite 67) Keine Ahnung wie die das genau gemeint haben, aber das ist komisch.
3. Reed zu Ella: „Sex ist Sex. Wenn ich mit dir schlafen muss, damit du meine Familie nicht ruinierst, dann mache ich das eben.“ (Seite 192) Ich kann hier wirklich nur den Kopf schütteln, denn das macht noch nicht mal Sinn und ist das bescheuerste, was ich je gelesen habe.

Puh... Was muss man noch sagen?

Der Cliffhänger am Ende war echt mies, denn ich will unbedingt weiterlesen!


Fazit
Mich konnte das Buch überzeugen. Ella war eine tolle Protagonistin und die Handlung wurde mit der Zeit definitiv besser. Kleinigkeiten haben mich aufgeregt und es gab Dinge, die wirklich überhaupt nicht ok waren, aber ich hoffe, im 2. Band kommt sowas nicht vor. Ich vergebe für den Aufstieg 4 von 5 Lesesternen!

  (5)
Tags: badboy, beliebt, demütigung, feindseligkeiten, gemeinheiten, königliche familie, liebe, mächtig, new adult, prinzessin, reich, young adult   (12)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

alaska, liebesroman, liebe, jugendliebe, drama

Alaska Heart

Skye Leech
E-Buch Text: 201 Seiten
Erschienen bei null, 29.01.2017
ISBN B01N27SLUW
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Diana Hunter weiß, was sie will: studieren, Karriere machen und vor allem, das kalte Alaska hinter sich lassen. Doch als ihre Mutter einige Jahre später einen schlimmen Unfall hat, ist der Traum vom perfekten Job aus und Diana ist gezwungen, nach Fairbanks zurückzukehren. Kaum zurück, muss sie sich jedoch nicht nur um ihre Mom kümmern, sondern sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Alex Frost, ihre heiße Jugendliebe, übt genau wie früher eine seltsame Anziehung auf sie aus. Womit sie nicht rechnet, ist, dass der kühle Alaska-Boy sie abermals mitten ins Herz trifft und ihr Leben ordentlich durcheinander bringt. Aber hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, wenn die jahrelange Feindschaft ihrer Väter zwischen ihnen steht?


Meine Meinung

Ich möchte mich ganz herzlich bei Skye Leech für das Rezensionsexemplar bedanken, was ich im Rahmen der Leserunde auf LovelyBooks bekommen habe! Von der Autorin hatte ich nie etwas gehört, bis ich dieses Buch entdeckt habe. Das Cover hat einen total angezogen und mir gefiel das Setting unfassbar gut.

„Alaska Heart“ ist ein Roman, der wie der Titel schon sagt in Alaska spielt und um eine Jugendliebe handelt. Diana muss dank des Unfalls ihrer Mutter nach Alaska zurück, wo sie seit Jahren nicht mehr gewesen ist. Denn dort lebt Alex, der Junge, der sie einfach an ihrem Abschlussball stehengelassen hat. Dann trifft sie auch noch auf ihre alten Freunde, was das alles auch nicht gerade besser macht und die Sahne obendrauf ist, dass ihr und Alex' Vater schon jahrelang Feinde sind und sich immer noch nicht ausstehen können.

Also das Setting ist ja mal der Hammer! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches in Alaska gespielt hat und da habe ich mich hier natürlich sehr darauf gefreut. Fairbanks wurde gut dargestellt, hatte eine kleine Anzahl an Einwohnern und war ein wirklich toller Ort. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, noch mehr Bücher zu lesen, die in Alaska spielen, denn das hat so etwas „außergewöhnliches“ an sich. Skye Leech konnte die Umgebung sehr gut beschreiben und man konnte sich so gut dahin versetzen lassen.

Auch das Cover fand ich wunder, wunderschön! Schaut euch doch mal bitte den Titel an! Ich finde, dass das sehr besonders ist und wirklich toll heraussticht. Menschen auf Covern mag ich ja nicht, aber man hat sie vom Gesicht her ja nicht gesehen und somit konnte man der Fantasie freien Lauf lassen.

Der Schreibstil war gut und sehr einfach zu lesen, er war locker und schön flüssig.

Von der Idee her kann man ja eigentlich sagen, dass es solche Bücher oft gibt, aber trotzdem hat sie mir gefallen. Diana und Alex sind interessante Charaktere und ich wollte dringend wissen, ob sie die Familiengeschichten ausblenden können. Die Umsetzung war zwar gut, aber ein, zwei Fehler sind mir doch aufgefallen. Ich fand es gut, dass Diana nach langer Zeit wieder nach Fairbanks zurückgekommen ist und sich auch erst mal nicht mit allen verstanden hat, denn das hat es viel realistischer gemacht, aber bei manchen Situationen musste ich doch die Stirn runzeln, aber dazu gleich mehr.

Diana, die Protagonistin fand ich toll! Sie hat viel durchgemacht wegen Alex und hat trotzdem den Mut und die Kraft zurückzukommen. Mir war sie abgesehen von einem Abend sehr sympathisch und ich mochte ihre Art. Sie ist eine Mischung aus frech, klug und süß und mit ihr konnte man sich gut identifizieren, auch, wenn ich mich nicht immer getraut hätte, den Mund aufzumachen, wie sie das getan hat. Manchmal gab es Situationen, in denen wirklich ich den Kopf schütteln musste, weil ich ihre Handlungen nicht verstanden habe, aber gut. Sie hat einige Fehler, wie das Beleidigen alter Freunde, aber das macht sie nun mal irgendwie menschlich. Man hat gemerkt, wie sie bei Alex weich wird und es war schön, auch mal hinter ihre "böse Fassade" blicken zu können, auch, wenn das selten vorkam. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn sie ein Stück mehr das „Reh“ gewesen wäre, als die Löwin.

Alex mochte ich ein wenig lieber. Ich habe ihn mit den Seiten immer weiter ins Herz geschlossen und mochte seine freche und leidenschaftliche Art. Außerdem hat man gemerkt, wie es zwischen den beiden knisterte wie sonst was. Für mich waren seine Handlungen vollkommen verständlich und wäre ich er gewesen, hätte ich genauso gehandelt. Zwar kam er mir nicht immer wie eine erwachsende Person vor, aber ich glaube er hatte große Probleme mit seinen Gefühlen für Diana, weil er sie seit Jahren nicht gesehen hatte.

Die Geschichte wurde außerdem von Feindlichkeiten zwischen zwei Familien begleitet, was zwar ganz spannend war, aber doch auch recht... übertrieben? Mir hat die Idee zwar gefallen, aber es war mir zu oberflächlich. Mit den Vätern konnte ich nichts anfangen und für mich haben sie sich wie zwei Kleinkindern aufgeführt und gemocht habe ich sie auch nicht. Das Ende war mir leider auch zu vorhersehbar und die beiden Väter waren mir so gar nicht sympathisch und manche Gespräche haben mich wirklich gestört, ich meine, wie alt sind sie denn?

Die Spannung war die ganze Zeit vorhanden. Alex hat Diana im Prolog sitzenlassen und das große Geheimnis warum er das getan hat, wird erst am Ende aufgelöst, was mich so sehr interessiert hat. Es belastete „ganz“ Fairbanks anscheinend sehr, weil alle Bescheid wussten und seit Diana wieder da ist, benehmen sich manche anders. Natürlich wollte ich unbedingt wissen, was dahinter steckte, aber wie auch bei den beiden Vätern, war mir die Auflösung 1. zu übertrieben und 2. dann doch gar nicht so krass. Klingt jetzt erst mal komisch, was? Also ich persönlich war von dieser Auflösung ein wenig enttäuscht, denn ich hätte dafür nicht gleich die Stadt verlassen, wäre nicht mal zu den Feiertagen gekommen und hätte mich bei niemandem gemeldet. Immerhin waren doch auch gute Freunde von ihr in Fairbanks? Und dafür, dass sie zu dieser Zeit auch noch relativ jung war, hat mich das ein wenig gewundert.


Fazit
Ich vergebe 3,5 Lesesterne für den 1. Band der Alaska-Reihe! Die Protagonisten waren mir sympathisch, aber sie haben mich auch nicht vollkommen umgehauen. Dafür mochte ich das Setting und das drumherum seeehr gerne und konnte mich gut dorthin versetzen. Die Spannung, die Handlung und so manche Nebenprotagonisten waren toll, aber das Ende und auch ein paar Situationen waren mir zu unrealistisch.

  (7)
Tags: alaska, feindschaften, feindseligkeiten, jugendliebe, liebe, liebesroman, streit   (7)
 

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84 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

zeitreisen, agenten, kämpfe, genetik, verfolgung

Sturz in die Zeit

Julie Cross
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596192700
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

traum, romance, trauer, lebe, familie

Dein Traum in mir

Thalea Storm
E-Buch Text: 189 Seiten
Erschienen bei null, 25.10.2016
ISBN B01M3V3RTR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Was würdest du tun, wenn du die Möglichkeit hättest, noch einmal von vorne zu beginnen und die Vergangenheit hinter dir zu lassen?
Ellas Leben ist kompliziert: um sie herum jagt alle Welt ihren Träumen und Zielen hinterher, während ihr Alltag von Terminen, Verantwortung und Frust gezeichnet ist. Doch dann lernt sie auf verblüffende Art und Weise den mysteriösen und zugleich faszinierenden Conrad kennen. Für Ella wird Conrad ein Ort der Zuflucht, der alles daran setzt, ihr die schönen Seiten des Lebens wieder näher zu bringen. Ein Wechselbad der Gefühle beginnt, hin- und hergerissen zwischen Traumwelt und Realität. Ella will der Wahrheit auf den Grund gehen und begibt sich auf eine geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit. Immer im Wettlauf mit der Zeit, denn ihre Leben droht sie erbarmungslos einzuholen.

Meine Meinung
Ella lebt mit ihrer Mutter in Berlin und muss sich so gut wie den ganzen Tag um sie kümmern, denn sie sitzt im Rollstuhl. Es ist für beide sehr schwer, vor allem, da Ella nicht gut genug verdient und der Bruder nicht das Gefühl hat, helfen zu müssen. Jeden Tag arbeitet sie also als Aushilfe in einer Buchhandlung, aber eine dauerhafte Lösung scheint das auch nicht zu sein. Von einem größeren, spannenderem Leben kann Ella nur träumen… Und das tut sie dann tatsächlich, als sie dank einer Autorin vom „Klarträumen“ hört und es mit dem Buch dieser Autorin ausprobieren möchte.

In Ellas Traumwelt landet sie dann am Strand, in der Nähe eines Dorfes. Doch dort nimmt sie keiner war, bis sie auf Conrad trifft, der sie hören und sehen kann. Dank ihm lernt sie eine 2. Welt kennen und kann sich endlich wieder frei fühlen. Sie muss sich nicht immer Sorgen machen, sondern kann ein unbeschwerter, glücklicher Mensch sein und das auch noch mit Conrad.

Vom Klarträumen habe ich noch nie etwas gehört und dass es Bücher darüber gibt, hätte ich auch nicht gedacht. Mir hat die Idee einer unglaublich gut gefallen und ich war so gespannt auf die Umsetzung. Ich hatte nämlich keine Ahnung, wie Thalea Storm schreibt, aber ich wurde keineswegs enttäuscht.
Ella kommt nur, wenn sie träumt in diese Welt und wird zu unbestimmten Zeiten einfach wieder in die richtige Welt zurückgebracht. Diese Welt ist genauso wie unsere, nur die Menschen sind andere, was ich sehr spannend fand. Zum größten Teil wurde ich nicht enttäuscht, aber ich hätte gerne noch mehr über diese Art von Träumen erfahren. Ein, zwei Fragen sind auch noch offen, aber das ist nicht allzu schlimm.

Das Cover finde ich ja mal richtig schön! Die Farben haben super gut gepasst und ich mochte dieses verschwommene und zerknitterte. Am besten war aber, dass man zwar ein Gesicht auf dem Cover sieht, aber die Fantasie trotzdem noch freien Lauf hat. Ich glaube alle wissen, wie wenig ich echte Menschen auf Covern mag, aber hier sieht man das Gesicht nicht zu stark, aber auch nicht zu wenig. Wirklich schön.

Die Protagonistin Ella tat mir unglaublich leid. Sie musste sich so gut wie immer um ihre Mutter sorgen und hatte ein wirklich kleines Leben in dieser großen Stadt. Dank der Mutter hat sie keine Möglichkeit, die Welt kennenzulernen und sie konnte nicht mal für einen Tag etwas tun, was sie wollte. Die Mutter mochte ich dazu auch nicht wirklich, weswegen ich nur noch mehr Mitleid hatte… Ella aber war mir sehr sympathisch und mit ihren kleinen Fehlern auch einfach nur menschlich. Ihr Bruder hat eine Familie, darf die Welt erkunden, leistet keine Hilfe und trotzdem liebt die Mutter den Bruder über alles. Da verstehe ich, wenn sie mal an die Decke geht. Ella kam mir auch sehr klug und nett vor. Ihre Art war so locker und mit ihr würde man sich sicher gut verstehen. Als die Traumsache dann anfing, habe ich mich so sehr für sie gefreut! Endlich konnte sie neue Luft schnuppern, Menschen kennenlernen und einfach etwas tun, was außerhalb ihrer Routine lag.

Conrad hat perfekt zu ihr gepasst. Ich habe ihn seit seinem 1. Satz geliebt, er ist sooooo toll! Er ist unglaublich charmant und total liebenswürdig, man kann ihr nur lieben. Er hat eine fantastische Art und geht gut mit Ella um. Vor allem dass er so gut wie nie wütend wird, fand ich interessant. Sehr ruhig geht er mit bestimmten Situationen um und verzweifeln tut er schon gar nicht. Er war auf alle Fälle mein Liebling im Buch.

Berlin und dann auch noch Schottland, es ist, als wären die Orte auf mich abgestimmt.  Ich liebe Bücher, die in Berlin spielen, auch, wenn Ella nicht viel davon sehen konnte. Die Parallelwelt spielte dagegen in Schottland, was ich wunderschön fand. Der Strand, das Stück Wald und das Dorf kamen gut rüber. Thalea Storm weiß, wie sie Orte erfindet und vor allem auch beschreibt.

Da kommen wir auch gleich zum Schreibstil. Er ist unglaublich flüssig und lässt sich gut lesen und schwups, schon war ich durch. Ich konnte mir alles so bildhaft vorstellen und gebe dafür einen extra Punkt.

Ein wenig Spannung war auch da. Es gab viele offene Fragen, vor allem was das Träumen anbelangte und warum sie sich nicht einfach anrufen konnten, wenn er doch so real war.  (Ja, ich habe mich wirklich gefragt, warum sie auf so eine einfache Lösung nicht kamen und durfte mich am Ende ganz blöde fühlen.) Ellas Handlungen waren nachvollziehbar und ihre Gedankengänge sehr interessant. Es wurde immer wieder spannend und ich bin froh, dass miterlebt zu haben.

Was mich störte, war die Länge. Das Buch hätte definitiv noch länger sein können! Es war wirklich schade, dass die Geschichte so schnell zu Ende ging. Ich finde man hätte da noch ein wenig mehr draus machen können und ein paar Fragen mehr aufwerfen können. Vieles war zwar geklärt, aber warum nicht noch detaillierter? Schade, dass es nur um die 200 Seiten waren.

Fazit
Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch, vor allem Conrad! Auch der Schreibstil war überraschend gut und die Orte schön beschrieben. Dass es so kurz war ist schade, man hätte die Idee mit dem Träumen weiter ausführen können, aber sonst war alles sehr schön. 4 Lesesterne für „Dein Traum in mir“!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Thalea Storm für das Rezensionsexemplar, welches ich im Rahmen der Leserunde auf LovelyBooks erhalten habe!

  (6)
Tags: klarträumen, parallelwelt, traum, träumen   (4)
 

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(1.018)

1.571 Bibliotheken, 42 Leser, 3 Gruppen, 161 Rezensionen

john green, freundschaft, roadtrip, liebe, margos spuren

Margos Spuren

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 19.06.2015
ISBN 9783423086448
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(1.248)

2.366 Bibliotheken, 62 Leser, 5 Gruppen, 163 Rezensionen

lux, origin, liebe, daemon, fantasy

Origin - Schattenfunke

Jennifer L. Armentrout ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551583437
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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(767)

1.393 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, prinzessin, königin

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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218 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

sinn des lebens, selbstfindung, philosophie, roman, reise

Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke , Root Leeb , Root Leeb
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2007
ISBN 9783423209694
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt
Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen. Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann.

Meine Meinung
Der Hauptprotagonist John ist ein ziemlich unglücklicher Mensch. Auf dem Weg in den Urlaub und um seiner Arbeit einmal zu entkommen, verirrt John sich heillos und landet im Café, was irgendwo am Rande der Welt liegt. Keine Ahnung, wie er hergekommen ist, sieht er die Speisekarte, wo 3 Fragen draufstehen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? Er betritt aus Neugier das Café und Stück für Stück verändert sich alles.

Ich habe dieses Buch im letzten Jahr von der Mutter meiner besten Freundin zum Geburtstag bekommen. Sie kennt mich gut und weiß, dass ich immer auf der Suche nach Büchern mit der Thematik Selbstfindung und ähnlichem bin. An diesem Abend habe ich angefangen, das Buch zu lesen und wurde schnell fertig. Es ist ein wundervolles Buch, mit Punkten, die angeschnitten werden und über die man wirklich nachdenkt.

Casey und Mike leiten das Café und sind wirklich tolle Personen. Sie wissen irgendwie immer, was man denkt und sie schienen mir sehr zufrieden mit ihrem Leben. Locker und heiter und mit Geduld begleiten sie John bei seiner Veränderung. Man hat sonst aber nicht viel über die zwei erfahren, aber das störte überhaupt nicht. Es war besser so, denn durch dieses Café im Nirgendwo und der Speisekarte, die sich verändert, hatte alles etwas magisches.
Es ist sehr einfach geschrieben und angenehm zu lesen. Dass ist meine Meinung, aber dieses Buch hatte eine beruhigende Wirkung auf mich, wie ein gutes, poetisches und zugleich schönes Lied. Im Café herrschte eine ruhige, schöne Atmosphäre und es wurden Dinge besprochen, erzählt und erklärt, wo man meist nur mit dem Kopf nicken konnte.

Je länger John im Café sitzt, in dem diese besonderen Lebensfragen gestellt und besprochen werden, verändert sich auch seine Einstellung zum Leben. Wir begleiten John nicht nur Stück für Stück bei seiner Selbsterkenntnis, sondern lernen auch selbst so einiges dabei. Es gibt viele intensive Gespräche, meist mit Casey, die so einige Erkenntnisse bringen. Das Ganze hat Humor und auch viel Phantasie und es lohnt sich, es zu lesen.

Es ist nichts neues, das stimmt, aber es ist trotzdem unglaublich gut. Uns werden keine großen Ratschläge eingepflanzt, sondern wir kriegen nur Anregungen zum Nachdenken. 176 Seiten waren sehr wenig, es hätten ruhig mehr sein können, aber trotzdem habe ich diese 176 verschlungen und eine wundervolle Lesestunde gehabt.

Fazit
Ich bin schwer beeindruckt. Poetisch, ehrlich und mit gewichtigem Inhalt. Ich lege euch dieses Buch ans Herz und vergebe 5 von 5 Lesesternen.

  (11)
Tags: debütroman, glücklichsein, selbstfindung, sinn des lebens   (4)
 

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790 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, joss stirling, fantasy, jugendbuch

Die Macht der Seelen - Finding Sky

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423715881
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf … und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat … (Quelle: Lovelybooks)

Meine Meinung
Letzte Woche habe ich mir in der Bibliothek „Finding Sky“ ausgeliehen und hätte niemals gedacht, dass es danach zu meinen Lieblingsbüchern gehören würde. Eigentlich hatte ich es mir nur ausgeliehen, weil ich kein anderes Buch gefunden habe und ich den Klappentext ganz gut fand.

Zuerst muss ich sagen, dass dieses Cover und auch die anderen Cover der Benedicts-Reihe so schön sind! Sie passen alle wirklich gut zusammen und ich finde die Verzierungen um den Titel herum wirklich zauberhaft. Außerdem sage ich eigentlich so gut wie nie etwas zum Titel, aber dieser hier ist so „einfach“ und passt wunderbar zur Geschichte. „Finde Sky“ oder ein anderes namens „Rette Phoenix“ sind schlichte und trotzdem schöne Titel, die eine tolle Verbindung zum Inhalt haben.

Direkt nach dem 1. Kapitel habe ich gemerkt, wie gut dieses Buch wirklich ist. Es hat mich ziemlich oft an Obsidian (die Lux-Reihe) erinnert, was aber auf keinen Fall ein negativer Aspekt ist, denn Finding Sky erschien davor und man kann sie nur oberflächlich miteinander vergleichen. Sky und Zed, die Hauptprotagonisten, ähneln Katy und Daemon doch schon sehr und auch wegen den Fantasy-Elementen gibt es meiner Meinung nach einige Gemeinsamkeiten.

Da kann ich auch gleich zu den Charakteren kommen. Sky ist ein ziemlich schüchterner, freundlicher und süßer Mensch, die ihre wahren Eltern nie richtig kennengelernt hat. Alle lachen freundschaftlich immer gerne über ihre englischen Wurzeln und ihren Akzent. Zed dagegen ist ein stiller, arroganter und besserwisserischer Junge, bis er herausfindet, dass Sky sein Seelenspiegel ist. Er wird plötzlich zum unglaublichsten Jungen der Erde, schleppt am Anfang ihre Einkäufe nach Hause und klingelt mit einem Rosenstrauß mitten am Morgen bei ihr. Da Sky aber von Seelenspiegel und Savants keine Ahnung hat, ist sie sichtlich verwirrt.

Ich habe lange nicht mehr so herzlich gelacht, dieses Buch hat wirklich viel Humor und war sehr amüsant! Manche Seiten habe ich sogar mehrfach gelesen, weil ich wie ein kleines Schulmädchen hinter hervor gehaltener Hand kichern musste. Zed kann unglaublich gute Witze bringen und Sky kann mehr, als nur schüchtern zu sein. Sie war mir sehr sympathisch, vor allem auch, weil sie nicht von einem Tag zum anderen eine Heldin wurde. Das passiert in vielen Büchern ja, aber hier hat sich das sehr realistisch angefühlt.

Vielleicht haben die, die das Buch nicht kennen sich erst mal gefragt, was zum Himmel ein Savant oder ein Seelenspiegel sein soll. Savants nennt man die Gruppe von Menschen, die besondere, individuelle Fähigkeiten besitzen, Telekinese beherrschen aber alle. Sky hat zum Beispiel die Gabe, Auren von anderen zu sehen. Zed und seine Mutter dagegen können kleine Stücke aufschnappen, die in Zukunft passieren werden. Bei dem Rest der anderen Brüder gibt es alles, von der Gabe zu heilen bis hi zum Flammen auslösen. Zed und Sky sind Seelenspiegel, das heißt, dass sie miteinander verbunden sind. Alle Savants fühlen sich ohne ihren Seelenspiegel unvollkommen und können mit der Zeit, in der sie ihren Seelenspiegel suchen, Problee bekommen, da ihre Stimmung wütend und sauer ist. Das Problem ist natürlich, dass es Savants auf der ganzen Welt gibt, was es so viel schwerer macht, seinen Seelenspiegel zu finden.

Jetzt sollte eigentlich allen klar sein, dass hier vieeeel Liebe im Spiel ist. Sky und Zed (ich sollte mir mal einen Shipnamen ausdenken) passen wunderbar zueinander und um die Liebesgeschichten kommt man nicht drum herum. Ich mochte auch alle Nebenprotagonisten sehr, Zed hat nämlich 6 Brüder: Trace, Uriel, Victor, Will, Xav und Yves. (Wow,  das konnte ich auswendig. ) Sie, Zeds Eltern und auch Skys Eltern sind ein gemischter Haufen, die man nur lieben kann.

Der Schreibstil war locker und einfach geschrieben. Joss Stirling hat sehr viel Talent und ich finde es toll, dass mein 1. Buch in diesem Jahr jetzt zu meinen Lieblingen gehört.

Die Spannung im Buch unglaublich groß und in diesem Punkt hatte ich nie das Gefühl, zu wissen, was als nächstes passieren würde. Es gibt natürlich auch böse Savants, die einem das Leben echt schwer machen können. Viele spannende Sachen passierten, wo man stark mitgefiebert hatte, aber ich will nicht zu viel verraten.

Fazit
Von A bis Z war alles perfekt. Ich finde keinen Fehler und bin gerade dabei, den 2. Band zu lesen und kaufe mir am Wochenende Band 3 und 4. Ich flehe euch an, holt euch die Leseprobe und werdet genauso vernarrt nach dieser Reihe, wie ich. 5 von 5 Lesepunkte!

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Tags: adoption, jugendroman, seelenspiegel;, sky, zed   (5)
 

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(34)

47 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

helden, liebe, coming of age, edel und electric, provinz

Wir waren keine Helden

Candy Bukowski
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei edel & electric, 01.07.2016
ISBN 9783960290063
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
„… Der eine, lange, unwiederholbare Moment. Einer von denen, die du dein ganzes Leben lang immer wieder mal vermisst. Der als verblichene Schwarz-Weiß-Fotografie irgendwo in deiner rechten Herzkammer steckt. Nicht im Portemonnaie wie all der andere, vermeintlich wichtige Kram. Das kleine, riesengroße Sepiaglück, mit den richtigen Menschen im richtigen Moment. Das man nicht halten kann, nur bewahren…“

„Wir waren keine Helden“ ist ein Coming of Age Roman, startend in den 80ern am „Arsch der Welt“, wo für Sugar mit dem Punker Pete, später auch mit Luke und Silver, Beziehungen für ein ganzes Leben beginnen. Eine rasante Reise durch das Reifen, Erwachsenwerden und Erwachsensein in vielen Etappen, oft im Grenzgang, immer auf der Suche nach stimmigen Antworten …

Meine Meinung
Candy Bukowski’s Debütroman war mein Erster Coming-Of-Age Roman und ich bin hin und hergerissen. Ich hatte zwei Anläufe:Beim 1. Mal habe ich nach 90 Seiten verstanden, dass ich das nicht einfach so lesen kann. Für diesen Roman habe ich Zeit und „Ruhe“ gebraucht, das war nichts für zwischendurch, weswegen ich dann nochmal von vorne angefangen habe. Und ja, dann hat es geklappt. Hinter jeder Zeile steckt noch etwas anderes, wie ein weiterer Satz, sie sind unglaublich ehrlich und trotzdem einfach schlicht. Ich musste mich an den Schreibstil erst gewöhnen, da er was ganz eigenes hat und ist. Manche Passagen wurden mehrfach gelesen und analysiert. Wir haben außerdem so gut wie keine wörtliche Rede, was aber viel besser zu lesen war, als gedacht. Es war beeindruckend, wie gut der Roman auch ohne die wörtliche Rede funktionierte.

Es geht um Sugar, die ihr Leben in den 80er Jahren am Arsch der Welt begonnen hat, um das Erwachsenwerden und um das Erwachsensein. Die Kapitel sind Lebensabschnitte und zu jedem haben wir einen Soundtrack. Wunderbar haben sie gepasst und wunderbar konnte man das Buch lesen, während das eine Lied im Hintergrund lief. Sugar war ein sehr interessanter Charakter. Vor allem am Anfang war sie mir weder sympathisch, noch wirklich unsympathisch… Ich habe nach einer Zeit aber gemerkt, dass da eine gewisse Distanz ist. Ich konnte mich nicht so richtig mit Sugar verständigen, was aber nicht heißt, dass ich sie nicht mochte.

Mit der Zeit wurden mir aber Pete, Luke und Silver sehr lieb. Ich finde es schön, dass auch die Freundschaft eine Rolle gespielt hat und für mich der rote Faden war, der sich immer wieder hat blicken lassen. Es wurde gezeigt, dass man sich nicht immer sehen muss, um befreundet zu sein und das manche Freunde dich auf ihre eigene Art und Weise doch immer begleiten. Natürlich gab es auch Männer in Sugar’s Leben, die kamen und mit der Zeit gingen. Manchmal habe ich mich gewundert, ob sie denn gar keinen Mann fürs Leben sucht.Hat sie überhaut ein Ziel?

Wir erleben Sugar’s Leben mit, ihre Beziehungen, das Streben nach der Karriere und dabei natürlich auch die Höhen und Tiefen. Ein klassisches Leben halt… irgendwie zumindest. Wir haben hier kein Kitsch, sondern es ist klar, direkt und ehrlich. Das alles und mit vollem Gefühl. Sugar irrt ein wenig nach ihrem Ziel, aber so wirklich suchen tut sie es auch nicht.

Ich glaube mein größtes Problem war einfach, dass ich nicht zur richtigen Zielgruppe gehört habe. Ich bin nur ein paar Jährchen älter als Sugar es am „Arsch der Welt“ war, also am Anfang des Buches war. Vielleicht lag es schlicht und einfach auch ein wenig daran und hätte ich den Roman erst in Jahren gelesen, wäre das jetzt wahrscheinlich auch anders geworden.

Fazit
„Wir waren keine Helden“ ist ein unglaublich guter Roman, der aber zum Teil auch schon eine Autobiografie war. Das Cover war ein Eyecatcher und der Titel ist nach dem Lesen selbsterklärend. Sugar’s Leben war ganz und gar nicht einfach, ein Krankenhausaufenthalt, eine Trennung, aber trotzdem macht sie weiter. Vor allem Pete rettet sie oft und ist einfach da, wenn er da sein muss. Ich gebe dem Roman 3,5 von 5 Lesesternen!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Candy Bukowski und beim edel & electric Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

  (8)
Tags: coming-of-age, helden   (2)
 

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(30)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

dystopie, senk, fella, liebe, lara kessing

Windgeflüster in Fella

Lara Kessing
E-Buch Text: 421 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2016
ISBN B01LX23S19
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Fella ist ein Ort, der in vier Sektoren geteilt ist. Voller Intrigen, Machtkämpfe und Fragezeichen, aber auch Liebe, Freundschaft und Familie. Eines Tages kommt ein Unwetter in Fella auf und verwüstet den größten Teil der Häuser und Straßen. Die Bewohner flüchten in die Keller, in zerstörte Häuser und fliehen in andere Sektoren. Aber nicht nur wegen dem Unwetter und weil so vieles verloren scheint, sondern auch wegen den Senk. Eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die mit der Zeit immer mehr an Macht gewonnen hat und das Chaos nach dem schweren Unwetter in Fella ausgenutzt hat, um die Macht an sich zu reißen. Entweder du bist für sie, -oder gegen sie. Sorija und ihre Familie wollen zu ihrem Onkel fliehen, in einen anderen Sektor, vielleicht hat der Hagelsturm diesen Teil Fellas nicht getroffen. Sorija trennt sich von ihrer Familie, zusammen wäre es zu gefährlich und jetzt kämpft sie um ihr Überleben. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.

Meine Meinung
Wie man im Titel schon lesen kann, war Lara Kessing’s Debütroman eines meiner Buchhighlights 2016. Dieses Buch hat mich vom Hocker gehauen, es war voller Liebe, aber auch Kampf und mit durchgehender Spannung. Das alles zusammen und mit ganz viel Gefühl. „Windgeflüster in Fella“ ist frisch geboren worden und ich darf ganz glücklich grinsen, weil meine Rezi die Zweite zu diesem Buch ist! :))

Fella wurde von einem Hagelsturm schlimm verwüstet. Die Senk machen die Situation nicht besser, sondern stecken jeden, der nur ansatzweise krank oder gefährlich ist in den Quarantänebereich. Sorijas Familie will in einen anderen Sektor zu Sorijas Onkel fliehen, in der Hoffnung, dass der Sturm dort nicht allzu schlimm eingeschlagen hat. Sie müssen sich aufteilen um schneller anzukommen und Sorjia erlebt viele Abenteuer auf ihrer Reise.

Sorija war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und man konnte sehen, wie viel stärker sie innerlich wurde. Von einer ängstlichen Maus wird sie zu einer jungen Frau, die um ihr Überleben kämpft und nur das Beste für ihre Familie will. Auf der Flucht traf man auf weitere Charaktere, die ich alle sofort in mein Herz schloss. Mit der Zeit landete auch Sorija im Quarantänebereich und ich lernte weitere Protagonisten kennen. Zwei von ihnen sind Lask und Tello. Sie sind Brüder und die Söhne vom Chef des Bereichs.

Ab da gab es auch eine Liebesdreiecks-Beziehung, was man aber auch nicht ganz so nennen kann. Müsst ihr nachlesen. ;)
Auf jeden Fall war mir der böse Tello lieber als der nette Lask. Obwohl sie Brüder sind, sind sie vollkommen unterschiedlich und ich mochte beide auf eine andere Weise. Ich muss sogar sagen, dass ich mich schon ein wenig verliebt habe in Tello und wünschte, ich würde so jemanden wie ihn auch haben. ;)

Der Schreibstil war wunderbar und einfach perfekt, genauso wie der Titel. Man verstand sofort, warum es „Windgeflüster in Fella“ heißt und ich liebe die Szenen, in denen der Wind Sorija „den Weg zeigt“ oder „ihr hilft“.

Die Handlung war unglaublich gut. Die Spannung war praktisch immer vorhanden und wenn Sorija in Gefahr war, hatte ich das Gefühl, mein Herz schlug schneller. Von Anfang bis Ende war es kein bisschen langweilig und es kamen immer unterschiedliche Abenteuer auf Sorija zu.

Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch perfekt ist. Für Lara Kessing’s Debütroman ist er wirklich fantastisch geschrieben und nichts hat gefehlt. Ich war von Anfang an begeistert und da ich nur die Leseprobe hatte, wurde ich in den Tagen, in denen ich warten musste ganz verrückt. Ich bin überglücklich, dieses Buch gelesen zu haben und jetzt muss ich sehnsüchtig auf den 2. Band warten.

Fazit
LESEN, LESEN, LESEN! Ja… Das ist mein Fazit. :)) Ich lege euch dieses Buch ans Herz und hoffe, dass ganz viele Leser den Weg zu „Windgeflüster in Fella“ finden und genauso begeistert sind wie ich. Als Buchhighlight natürlich 5 von 5 Lesesternen.

  (10)
Tags: buchhighlight, dystopie, lieb, pannung   (4)
 

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dystopie, senk, fella, liebe, lara kessing

Windgeflüster in Fella

Lara Kessing
E-Buch Text: 421 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2016
ISBN B01LX23S19
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Fella ist ein Ort, der in vier Sektoren geteilt ist. Voller Intrigen, Machtkämpfe und Fragezeichen, aber auch Liebe, Freundschaft und Familie. Eines Tages kommt ein Unwetter in Fella auf und verwüstet den größten Teil der Häuser und Straßen. Die Bewohner flüchten in die Keller, in zerstörte Häuser und fliehen in andere Sektoren. Aber nicht nur wegen dem Unwetter und weil so vieles verloren scheint, sondern auch wegen den Senk. Eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die mit der Zeit immer mehr an Macht gewonnen hat und das Chaos nach dem schweren Unwetter in Fella ausgenutzt hat, um die Macht an sich zu reißen. Entweder du bist für sie, -oder gegen sie. Sorija und ihre Familie wollen zu ihrem Onkel fliehen, in einen anderen Sektor, vielleicht hat der Hagelsturm diesen Teil Fellas nicht getroffen. Sorija trennt sich von ihrer Familie, zusammen wäre es zu gefährlich und jetzt kämpft sie um ihr Überleben. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.

Meine Meinung
Wie man im Titel schon lesen kann, war Lara Kessing’s Debütroman eines meiner Buchhighlights 2016. Dieses Buch hat mich vom Hocker gehauen, es war voller Liebe, aber auch Kampf und mit durchgehender Spannung. Das alles zusammen und mit ganz viel Gefühl. „Windgeflüster in Fella“ ist frisch geboren worden und ich darf ganz glücklich grinsen, weil meine Rezi die Zweite zu diesem Buch ist! :))

Fella wurde von einem Hagelsturm schlimm verwüstet. Die Senk machen die Situation nicht besser, sondern stecken jeden, der nur ansatzweise krank oder gefährlich ist in den Quarantänebereich. Sorijas Familie will in einen anderen Sektor zu Sorijas Onkel fliehen, in der Hoffnung, dass der Sturm dort nicht allzu schlimm eingeschlagen hat. Sie müssen sich aufteilen um schneller anzukommen und Sorjia erlebt viele Abenteuer auf ihrer Reise.

Sorija war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und man konnte sehen, wie viel stärker sie innerlich wurde. Von einer ängstlichen Maus wird sie zu einer jungen Frau, die um ihr Überleben kämpft und nur das Beste für ihre Familie will. Auf der Flucht traf man auf weitere Charaktere, die ich alle sofort in mein Herz schloss. Mit der Zeit landete auch Sorija im Quarantänebereich und ich lernte weitere Protagonisten kennen. Zwei von ihnen sind Lask und Tello. Sie sind Brüder und die Söhne vom Chef des Bereichs.

Ab da gab es auch eine Liebesdreiecks-Beziehung, was man aber auch nicht ganz so nennen kann. Müsst ihr nachlesen. ;)
Auf jeden Fall war mir der böse Tello lieber als der nette Lask. Obwohl sie Brüder sind, sind sie vollkommen unterschiedlich und ich mochte beide auf eine andere Weise. Ich muss sogar sagen, dass ich mich schon ein wenig verliebt habe in Tello und wünschte, ich würde so jemanden wie ihn auch haben. ;)

Der Schreibstil war wunderbar und einfach perfekt, genauso wie der Titel. Man verstand sofort, warum es „Windgeflüster in Fella“ heißt und ich liebe die Szenen, in denen der Wind Sorija „den Weg zeigt“ oder „ihr hilft“.

Die Handlung war unglaublich gut. Die Spannung war praktisch immer vorhanden und wenn Sorija in Gefahr war, hatte ich das Gefühl, mein Herz schlug schneller. Von Anfang bis Ende war es kein bisschen langweilig und es kamen immer unterschiedliche Abenteuer auf Sorija zu.

Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch perfekt ist. Für Lara Kessing’s Debütroman ist er wirklich fantastisch geschrieben und nichts hat gefehlt. Ich war von Anfang an begeistert und da ich nur die Leseprobe hatte, wurde ich in den Tagen, in denen ich warten musste ganz verrückt. Ich bin überglücklich, dieses Buch gelesen zu haben und jetzt muss ich sehnsüchtig auf den 2. Band warten.

Fazit
LESEN, LESEN, LESEN! Ja… Das ist mein Fazit. :)) Ich lege euch dieses Buch ans Herz und hoffe, dass ganz viele Leser den Weg zu „Windgeflüster in Fella“ finden und genauso begeistert sind wie ich. Als Buchhighlight natürlich 5 von 5 Lesesternen.

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Tags: buchhighlight, dystopie, lieb, pannung   (4)
 

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dystopie, starters, lissa price, jugendbuch, enders

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492269322
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss …

Meine Meinung
Hach, nach langer Zeit habe ich mal wieder eine dystopische Jugendbuchreihe zur Hand genommen. Es ist eine wirklich gelungene Geschichte mit einer tollen Idee dahinter. Die Umsetzung dagegen hätte wirklich besser sein können. Aber ich nehme es Lissa Price auch nicht wirklich übel, da es ihr Debütroman ist. Die Hauptprotagonistin Callie ist eine Kämpfernatur und tut alles für ihren kleinen Bruder. Sie leben auf der Straße und können Tag für Tag nur hoffen, dass sie überleben. Wie nur Kinder, Jugendliche und Ältere (über 100) noch leben, ist beeindruckend. Es ist interessant und so eine Idee ist mir in Büchern auch noch nicht begegnet. Die Hauptprotagonisten waren mir nicht alle so sympatisch. Blake zum Beispiel fand ich nicht so toll. Er hat mich nicht in seinen ‚Bann gezogen‘. Außerdem habe ich die Verbindung zwischen Callie und Blake gar nicht verstanden, sie haben sich vielleicht zweimal getroffen und schon ist er die Liebe ihres Lebens… Naja, nicht ganz so überzeugend. Dafür hat mich das Cover umso mehr überzeugt. Man sieht nur die Umrisse eines Gesichts und der Hintergrund ist einfach schwarz. Das macht einen schon ganz neugierig. Die Geschichte ist aus Callie’s Sicht geschrieben. Es sind dadurch viele „Was wäre, wenn?“ – Fragen aufgekreuzt und haben einen wie Callie sehr beschäftigt. Mit der Zeit hat man auch immer mehr über die Body Bank erfahren. Die Gegensätze wurden auch ziemlich vereint: Arm gegen reich, Jung gegen alt. Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, wie es für Jugendbücher eben so typisch ist und der Stil war zudem sehr bildlich, sodass man sich alles gut vorstellen konnte und sich in die Welt hineinversetzen konnte. Es gab Stellen, die mich wirklich umgehauen haben aber auch viele Wendungen, die dann für mich doch etwas vorhersehbar waren. Also wie man sieht, bin ich hier etwas zwiegespalten.

Fazit
Ich denke, das war ein ganz schöner Auftakt zur Reihe und ich bin ganz zufrieden mit diesem Teil.

3,5 Lesesterne.

  (17)
Tags: ältere, jüngere, kampf, körper und seele, körper vermieten, starters, überleben, zwei leben   (8)
 

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410 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

depression, leben, krankheit, ratgeber, sachbuch

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Matt Haig , Sophie Zeitz-Ventura
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423280716
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

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223 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

tod, humor, schmetterlinge, freundschaft, leben

Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Sebastian Niedlich
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.03.2015
ISBN 9783862654833
Genre: Humor

Rezension:  
Tags: schwarzer humor, tod, übernatürlic   (3)
 

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302 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, dystopie, hunter, mystiker, aria

Mystic City - Schatten der Macht

Theo Lawrence , Britta Keil
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.02.2015
ISBN 9783473401192
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: 2 welten, aria und hunter, aria und turk, band 3, dreiecksbeziehung, herrschaft, liebe, macht, magie, politik   (10)
 

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126 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

einsamkeit, jugendbuch, psych, wuli highlights, freundschaft

Die Einsamkeit der Primzahlen

Paolo Giordano , Bruno Genzler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453534780
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Zwei Kinder, zwei Familien, zwei Schicksale: Da ist Alice, deren Vater seiner Tochter einen Skikurs aufdrängt, die das aber gar nicht will, Angst hat, ein „Hosenscheißer“ zu sein, schließlich verunglückt und ein steifes Bein zurückbehält. Und da ist Mattia, der einmal, nur ein einziges Mal nicht auf seine behinderte Zwillingsschwester aufpassen wollte, und das mit fatalen Folgen. Alice hat es schwer in der Schule, wird aufgrund ihrer Behinderung gehänselt und gemobbt von der „Vier- Zicken- Phalanx“, einer "geschlossenen, gnadenlosen Front", geradezu gequält. „Dir ist es ganz egal, dass du mein Leben zerstört hast.“ Sie hasst ihren Vater, gibt ihm die Schuld für ein nicht gelingen wollendes Leben. Ebenso wie Mattia, den sie während der Schulzeit kennen lernt, trägt sie sich mit Schuldgefühlen: nie hat sie dem Wunschbild des Vaters entsprechen können. Tiefe Wunden auch bei Mattia, der die unausgesprochenen Vorwürfe der Eltern fühlt. Auch er zieht sich in sich zurück und was Alice die Essstörungen, das sind Selbstverletzungen für ihn. Sehnsüchte, verborgene Liebe auf beiden Seiten, und nirgendwo ein Weg sie auszuleben, mitzuteilen, die Wunden der Kindheit und Jugend zu überwinden. Nur immer wieder die starke gegenseitige Anziehungskraft: „...zwei Menschen, die im jeweils anderen die eigene Einsamkeit wiedererkannt hatten.“

Meine Meinung
"Die Einsamkeit der Primzahlen" ist ein realistischer Roman, der mich sehr überzeugt hat. 2 Kinder, die beide an einem Kindheitstraumata leiden. Mattia, der seine Schwester verloren hat und sich nun selbst verletzt. Alice, die durch einen Unfall ein steifes Bein hat und zudem an Essstörungen leidet.
Uns werden die Jahre 1983, 1984, 1991, 1995, 1998, 2003 und 2007 gezeigt und daraus auch nur die wichtigsten Geschehnisse. Durch die Zeitsprünge wurden einige Fragen offen gelassen, was mich dann doch etwas enttäuscht hat. Die Geschichte wird sehr nüchtern erzählt und hat eine poetische wie auch leicht melancholische Sprache. Die Seelenzustände der Hauptprotagonisten werden geschildert und haben mich sehr tief berührt und vielleicht sogar ein wenig erschreckt. Was doch alles nur dank einem Ereignis in der Kindheit passieren kann und das mit so großen Folgen. Es gibt keinerlei große Aussschmückungen. Die Erzählperspektive ist abwechselnd, wodurch man in beide Protagonisten hineinblicken konnte und trotzdem eine Gewisse Distanz zu ihnen bewahrt hat. Sie waren beide sehr verschlossen und haben sich in ihre eigene Einsamkeit verkrochen. Mattia habe ich gut verstanden, auch, wie er sich immer wieder in die Mathematik geflüchtet hat. Was mich im Laufe des Lesens etwas verwundert hat, war das nie jemand etwas gegen deren Krankheiten unternommen hat. Man hat ja eindeutig gemerkt das etwas nicht gestimmt hat aber die Eltern haben es immer wieder so rübergebracht, als wäre alles "Friede Freude Eierkuchen", was sie wahrscheinlich wirklich geglaubt haben! Das war so eine Sache, die mich nicht losgelassen hat.
In Italien ist es das meistverkaufte Buch und zudem hat es auch den "Premio Strega" gewonnen, den angesehnsten Literaturpreis. Verdient.

Fazit
"Die Einsamkeit der Primzahlen" ist eine Geschichte für sich, welches auch nach dem Ende noch lange in einem nachhallt. Es ist ein sehr packender Roman und unglaublich lesenswert.

4,5 von 5 Lesesternen.

  (23)
Tags: allein sein, einsamkeit, lebensgeschichten, liebe, realitätstreu, verschlosse   (6)
 

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(143)

338 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

magersucht, essstörung, therapie, bulimie, tod

Alles so leicht

Meg Haston , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.07.2015
ISBN 9783522202152
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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1.465 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

liebe, john green, tod, freundschaft, internat

Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 279 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 17.05.2014
ISBN 9783446246676
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels -ein stinknormales Leben. Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska – Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unbereschenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten? Alles hätte so schön werden können, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren…

Meine Meinung
Das erste Kapitel began mit “Einhundertsechsunddreißig Tage vorher” und das letzte Kapitel endete mit “Einhundertsechsunddreißig Tage danach”. Dieses Buch hatte den totalen Wow-Faktor! John Greens Bücher wurden ja immer gehypt und nach diesem, verstehe ich das nur allzu gut. Diese faszinierende Geschichte vom Erwachsenwerden hat von Anfang bis Ende gefesselt. Eine Freundin hat mir das Buch ausgeliehen, wobei ich sagen muss, dass ich das Cover echt schrecklich fand. Es sah ziemlich unspektakulär aus, doch dafür war der Inhalt perfekt. So viele wichtige Fragen zum Leben werden behandelt, die poetischen Zitate und die umwerfenden Protagonisten: unglaublich! Oh ja, vorallem Alaska! Das freche Mädchen: raucht, trinkt und ist ziemlich vorlaut. Doch dabei klingt sie auch jedesmal so weise, sie ist intelligent und hat nicht nur Miles, sondern auch mich fasziniert. Vorallem fand ich es auch ziemlich „cool” und spannend, dass die Kapitelüberschriften “Sechsundsiebzig Tage vorher” und so weiter lauteten. So hat man den großen Höhepunkt immer mehr herbeigesehnt. Und auch ohne zu viel verraten zu wollen, kamen mir so oft die Tränen, die Kapitel nach dem Höhepunkt waren so berührend. Tieftraurig, so kann man die Geschichte ebenfalls beschreiben. Ja, tieftraurig und doch so schön.

Fazit
Eine wie Alaska kann man nur weiterempfehlen. Macht euch ein eigenes Bild und taucht in die Welt von Miles ein. Es war spitzenklasse, umwerfend, spannend und so gefühlsvoll.
John Green konnte mich also auch mit diesem Buch überzeugen.

5 von 5 Lesesternen. (Am liebsten gleich mehr. ;))

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Tags: alaska, internat, john green, jugendbuch   (4)
 
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