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149 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

grischa, fantasy, jugendbuch, leigh bardugo, grischa-eisige wellen

Grischa - Eisige Wellen

Leigh Bardugo , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.08.2015
ISBN 9783551314154
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lest meine Rezension auf meinem Blog ♥
http://theamazingbookblog.blogspot.de/2015/10/grischa-eisige-wellen-rezension_22.html

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661 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

jennifer estep, fantasy, götter, loki, liebe

Mythos Academy - Frostherz

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492280334
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

Die Ferien auf Mythos neigen sich dem Ende zu und das neue Schuljahr nährt sich unaufhörlich. Doch dann geschied etwas entsetzliches: Auf einer Ausstellung, die die Schüler als Hausaufgabe über die Ferien besuchen sollen, tauchen Schnitter auf und ermorden wahllos Schüler und Schülerinnen der Mythos Academy. Auch Gwen und ihre Freunde sind zu diesem Zeitpunkt in dem Museum. Plötzlich stehen sie einer ganzen Armee von Schnittern des Chaos gegenüber und müssen sich verteidigen. Dabei trifft Gwen auf einen ganz besonderen Schnitter, nämlich den, der ihre Mutter auf dem Gewissen hat und auch ihr nach dem Leben trachtet. Lokis Gefolgsleute scheinen auf der Suche nach dem Helheim-Dolch zu sein, den Gwen in Nikes Auftrag finden und verstecken soll. Doch diese Aufgabe scheint schwerer zu sein, als angenommen. Vor allem, wenn man wie Gwen gegen die Zeit kämpft, denn sie muss den Dolch vor dem Schnittermädchen finden, um Lokis Ausbruch aus dem Gefängnis zu verhindern und so die Welt vor einem neuen Chaoskrieg zu bewahren. Aber als wäre das nicht schon genug, spielen auch noch Gwens Gefühle verrückt…
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da Jennifer Estep immer wieder auf vorangegangene Ereignisse zu sprechen kommt und so die Erinnerungen von vergesslichen Lesern – wie mir – auffrischt. Dass ich den zweiten Teil gelesen habe, ist nämlich schon so lange her, dass ich beinah alles vergessen hatte, was in Frostkuss und Frostfluch passiert ist, sodass es ein vorprogrammiertes Drama geworden wäre, wenn Estep diese Rückgriffe weggelassen hätte. 
Der Schreibstil war wie immer locker und ließ sich sehr leicht lesen. Die Autorin schafft es, die Emotionen wirklich sehr gut an den Leser zu vermitteln. So hatte ich an der einen oder anderen Stelle auch mal Tränen in den Augen oder habe Gwens Verzweiflung und ihre Wut miterlebt. Mit ihrer Art zu Schreiben konnte mich Estep für sich gewinnen. Ich hoffe, dass die Autorin dieses Schreib-Niveau aufrecht erhalten kann und es nicht abstumpft.Auch an der Perspektive, aus der das Buch erzählt wird, änderte sich nicht. Man erfährt immer noch alles aus erster Hand. – Nämlich aus Gwens.
Die Charaktere waren in diesem Teil wirklich ganz große Klasse! Ich dachte zwar, dass ich sie schon ziemlich gut kenne, aber in Frostherz lernt man sie viel näher, viel intimer kennen. Man bekommt Einblicke, Charakterzüge und Geschichten aus der Vergangenheit zu sehen, wodurch die Figuren einfach viel realer und lebensechter erscheinen. Man versteht sich plötzlich viel besser und auch, weshalb sie so handeln, wie sie eben handeln. 
Spannung gibt es mehr als genug in dem Buch. Und das merkt man bereits auf den ersten Seiten, die recht stürmisch beginnen, was den Leser auch gleich von vorne herein an das Buch fesselt. Im weiteren Verlauf flaut diese anfängliche Spannung zwar wieder ab, nachdem der Fokus nun auf Gwens völlig chaotischer Gefühlswelt liegt, wird aber an dieser Stelle durch reichlich Dramatik und Gefühle ersetzt. Diese kurze Pause hieß ich wirklich willkommen, zumal die dort "verlorene" Spannung später zur Genüge aufgewogen wird. 
Durch den Cliffhanger, den Estep gegen Ende hin geschaffen hat, kann ich es nun kaum erwarten auch den nächsten Teil endlich in meinen Händen zu halten und erfahren zu dürfen, wie es an der Mythos Academy weitergeht.
Ich danke übrigens dem Piper Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar von Frostherz zur Verfügung gestellt hat! 
»Die Schnitter wollten den Helheim-Dolch, und ihnen was egal, was sie tun und wen sie umbringen mussten, um ihn zu finden. Was bedeutete, dass jeder auf der Mythos Academy in schrecklicher, schrecklicher Gefahr schwebte.«Seite 69

»Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das die Geschichte meines Lebens war. Mein Dad, Tyr, war gestorben, als ich zwei war […]. Meine Mom war ermordet worden und hatte mir nie etwas über Loki und die Schnitter erzählt oder darüber, wie es war, Nikes Champion zu sein. Und jetzt konnte ich auch noch den Helheim-Dolch nicht finden, um ihn vor dem Schnittermädchen zu schützen. Jupp, Scheitern epischen Ausmaßes und tragische Verluste schienen definitiv zu meinem Leben zu gehören.« Seite 184/ 185


Mit Frostherz schafft Jennifer Estep einen spannungs- und gefühlsgeladenen Roman, der eine ganze Reihe an Überraschungen zu bieten hat. Ich hatte das Gefühl, als würde die Handlung in diesem Band erst wirklich beginnen und als wäre ich jetzt erst richtig in Mythos angekommen. Dies lag unteranderem daran, dass die Figuren so überragend gestaltet wurden und solch interessante Werdegänge durchmachten, aber auch an dem ausgeklügelten Plot sowie dem lockeren Schreibstil der Autorin.
Ich vergebe 5 von 5 Vögeln an Frostherz - Mythos Academy und freue mich schon sehr auf den nachfolgenden Band, in dessen Rezension dann hoffentlich ebenso viel Lob fallen wird!

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Tags: jennifer estep   (1)
 

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1.033 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 107 Rezensionen

fantasy, götter, liebe, jugendbuch, mythologie

Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702485
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:


Eine Tortur jagt die Nächste.
Nur knapp hat Gwen den Kampf mit Jasmine überlebt. Und gewonnen. Nun ist Jasmine wirklich tot und Gwen hat den Hass ihrer ganzen Schnitter-Familie im Rücken.
Noch nicht richtig von den ganzen Ereignissen erholt, und schon folgt das nächste qualvolle Ereignis. Der Winterkarnelval. Bei diesem Skiausflug spielen Partys, Alkohol und Sex die Hauptrollen.–Nicht ganz Gwens Fall. Nichtsdestotrotz lässt sie sich dazu überreden mitzufahren. Aber vielleicht war es ja doch die richtige Entscheidung mitzukommen? Preston, ein Schüler der New York Academy hat es Gwen nämlich angetan und das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit…
Doch die Schnitter des Chaos sind Gwen immer noch auf den Fersen und Gwen beginnt zu realisieren, dass sie in ernsthafter Lebensgefahr steckt…


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Die Handlung schließt beinahe nahtlos da an, wo der erste Teil geendet hat, sodass man direkt wieder Anschluss an die Geschichte findet. Erleichtert wurde das ganze durch viele Rückblicke und Erinnerungsauffrischer, die Estep einbaut. Meiner Meinung nach wurde jedoch das erste Drittel des Buchs etwas von diesem auf Geschehnisse des ersten Teils rückgreifendem Schreibstil dominiert, sodass ich das Gefühl hatte, als wäre beinahe nichts neues passiert.

Generell gefiel mir Esteps Schreibstil wieder einmal sehr gut. Sie schreibt, wie ich finde, unverwechselbar. Ein Hauch Humor, gepaart mit einer zum Teil sehr jugendlichen Ausdrucksweise und nichtsdestotrotz der Möglichkeit Spannung aufzubauen. Das Buch ließ sich so sehr angenehm und flüssig lesen!
Jedoch tritt auch in diesem Band wieder das Problem der Wiederholung auf. Nicht nur bei den bereits angesprochenen Rückblicken, sondern bei vielen Ausdrucksweisen und einzelnen Wörtern. Diesmal habe ich es aber nicht als allzu störend empfunden.

Der Anfang der Geschichte war meiner Meinung nach etwas ruhiger. Zwar geschehen einige Ereignisse, die definitiv Fragen aufwerfen und für ein klein wenig Spannung sorgen, doch all das wurde durch die ständigen Rückblenden ein wenig überschattet.
Im weiteren Verlauf baut sich hingegen definitiv Spannung auf. Sei es aufgrund von Gwens unerwiderten Gefühlen für Logan, der neuen Bekanntschaft Prestons oder wegen etwas gänzlich anderem. Man hat immer einen Grund weiterzulesen.
Einen Kritikpunkt habe ich jedoch noch: Ich fand, dass das Ende des Buchs etwas vorhersehbar war. Estep gibt dem Leser nämlich immer wieder kleine Hinweise, die schließlich in der Auflösung des Geheimnisses münden. An manchen Stellen hatte ich leider das Gefühl, als würde es die Autorin etwas zu gut meinen, weshalb der große Knaller zum Schluss ausblieb.

Die Charaktere wurden gut dargestellt und erschienen mir tiefgründig und vielschichtig. Man lernt Seiten von Figuren kennen, von denen man nicht wusste, dass sie diese besitzen, was mir ziemlich gut gefiel.

Gwen steht wieder im Mittelpunkt der Handlung. Sie befindet sich immer noch im Liebeschaos wegen Logan, der ihre Gefühle nicht erwidert. Zu ihrem Glück kann Daphne sie überreden mit zum Winterkarneval zu kommen, da sie dort auf den umwerfenden Preston trifft, der sie anscheinend genauso toll findet, wie sie ihn…Aber nicht nur das widerfährt ihr. Auch ihre Gabe scheint sich mittlerweile weiterzuentwickeln. Eine Tatsache an die Gwen sich vorerst noch gewöhnen muss.
Alles in allem konnte ich mich ziemlich gut mit Gwen identifizieren und mochte sie mit jeder Seite mehr. Sie wurde mir immer sympathischer und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, bis auf ein paar Launen, die sie hatte. Sie beginnt an sich und den Herausforderungen, die sie sich stellt, zu wachsen.
Geschrieben wurde das Buch übrigens aus Gwens Sicht in der ersten Person Singular, sodass man sich ziemlich gut in sie hineinversetzten kann, da man so ihre Gedanken mitverfolgen kann.

Natürlich spielt auch Logan wieder eine tragende Rolle. Der Spartaner hat Gwen das Herz gebrochen indem er eine Beziehung mit der Amazone Savannah eingegangen ist, mit der er ziemlich glücklich zu sein scheint. Zu allem Überfluss ist er auch noch ihr Trainer, der ihr helfen soll sich im Falle eines Falles gegen einen Schnitter verteidigen zu können. Somit sehen sich die beiden unweigerlich jeden Tag…

Es gibt aber noch viele andere Charaktere wie Daphne, Carson und natürlich auch Preston. Ich möchte euch jedoch nicht zu viel verraten, weshalb ich lieber gar nichts sage :-) (Außer, dass auch die Nebenfiguren, zu denen diese drei und noch viele andere zählen, ebenfalls sehr gut nachzuvollziehen sind und dargestellt wurden!)

Das Cover ist, wie ich bereits in der Rezension zu Frostkuss geschrieben habe, nicht so ganz mein Fall. Dieses Mal jedoch finde ich, dass das abgebildete Motiv besser zur Geschichte passt, als das des ersten Teils, da die Augen immerhin purpurn (eines von Esteps Lieblingsworten) sind, so wie Gwens Augen in der Geschichte auch.
Den Titel finde ich ganz passend zur Handlung gewählt und schlecht finde ich ihn eigentlich auch nicht ;-)


Zitate:

» […] Ich [ließ] die Geschehnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Erst der Geländewagen und nun der Pfeil im Bücherregal. All das ließ nur einen Schluss zu. Jemand versuchte mich umzubringen. Aber diesmal war es nicht in der Turnhalle, und es war auch nicht nur Training. Nein – diesmal meinte es jemand ernst.«Seite 73

»Wenn ich nicht für mich selbst einstand, wenn ich nicht versuchte, mich gegen den Schnitter zu wehren, der mich umbringen wollte, würde ich es vielleicht nie schaffen – und Nike hätte umsonst ihr Vertrauen in mich gesetzt. Ich wollte mich des Vertrauens der Göttin des Sieges würdig erweisen – und all den anderen Frost-Frauen Ehre machen, die über die Jahre Nikes Champions gewesen waren. Ich wollte die Bösen und die Dunkelheit, die in ihnen lauerte, bekämpfen.«Seite 215


Fazit:
Wieder einmal konnte mich Jennifer Estep mit der Geschichte und dem Schauplatz der Mythos Academy faszinieren. Ihr Schreibstil gefiel mir gut, auch wenn mich die ständigen Wiederholungen am Anfang des Buchs etwas gelangweilt und genervt haben. Den weiteren Verlauf der Handlung mochte ich. Es war spannend, dennoch hätte Estep meiner Meinung nach weniger Hinweise zur Auflösung des Buchs geben können, da so etwas Spannung auf der Strecke blieb. Die Charaktere wurden im Großen und Ganzen ebenfalls gut dargestellt.Ich vergebe 3 von 5 Herzen  an die solide Fortsetzung des Vorgängers Frostkuss. Leute, die den ersten Teil mochten werden auch ihren Spaß mit dem zweiten haben. In meinen Augen ist Frostfluch jedoch kein absolutes Must Read, sondern eher ein sehr kurzweiliger Lesespaß. Nichtsdestotrotz weder ich die Reihe weiterverfolgen.
Anmerkung:
Mein Dank gilt dem Piper Verlag, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Frostfluch zur Verfügung gestellt haben! Vielen, vielen Dank!

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

novelle, schande, kleist, heinrich von kleis, marquise von o

Die Marquise von O.

Heinrich von Kleist
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei 7Hill Publishing
ISBN 9783833195860
Genre: Klassiker

Rezension:

Ich glaube, dass die Grundidee des Buchs wirklich interessant ist. Speziell für die heutige Zeit, jedoch ist die Umsetzung des Buch meiner Meinung nach eher Misslungen. Ein ziemlich merkwürdiger Schreibtil, der viel Platz für verschachtelte Sätze bietet (die erste Seite umfasst knapp 10 (!) Sätze, woran man ja sehen kann, dass die Sätze ziemlich lang sein müssen) und eine größtenteilmeinfach nur langweilige Handlung konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Privat hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht zu dieser Novelle gegriffen, aber in der Schule muss man ja eine gewisse Anzahl an "richtiger" Literatur lesen ;)

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, humor

von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)

Platti Lorenz
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 15.08.2014
ISBN 9783847695769
Genre: Sonstiges

Rezension:


© theamazingbookblog

Inhalt:

Aiden ist auf dem Weg nach Duneburg. Als Kopfgeldjäger muss er dort die Liste mit den aktuellen und nicht mehr so aktuellen Verbrechern abholen. Doch bereits auf dem Weg nach Duneburg begegnen ihm merkwürdige Menschen...In der Stadt selbst steigert sich das ganze sogar noch und plötzlich findet sich Aiden in einem ungewöhnlichen Konflikt wieder...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir leider alles andere als leicht. Ich quälte mich von Seite zu Seite und konnte einfach keinen Gefallen an der Handlung finden.
Hinzu kam zu allem Überfluss auch noch, dass ich verwirrt war. Ich fand einfach keinen roten Faden und weil man vor allem zu Beginn noch kaum bis keine Informationen über Schauplatz, Figuren, etc. hat, war die Verwirrung perfekt.
Was ich leider auch noch sagen muss: diese Verwirrung zog sich schlussendlich durch das ganze Buch. An einigen Stellen mehr, an anderen hingegen weniger, aber gerade, wenn ich dachte, dass ich wieder voll dabei bin und alles kapiere, gerade dann kam wieder etwas neues und in meinem Kopf herrschte wieder Chaos.

Die Handlung war sehr zäh: Der Einstieg, weil ich mich nicht wirklich in die Handlung hineinversetzen konnte und der Hauptteil, weil ich auch dort ziemlich lange – eigentlich die ersten zwei Drittel – keinen richtigen Handlungsstrang sehen konnte. Hinzu kam auch noch, dass sich meiner Meinung nach einfach keine Spannung aufgebaut hat, was mich ziemlich enttäuscht hat und die Geschichte nur noch länger hat erscheinen lassen.

Das Ende konnte das Buch leider nicht mehr aufwerten. Es entsteht weder ein ordentlicher Cliffhanger, noch Fragen, die dringend beantwortet werden müssen. Auch der Spannungshöhepunkt am Ende blieb aus. Ich hatte gehofft, dass nach der nicht-wirklich-spannenden-jedoch-verwirrenden Handlung ein wenigstens zufriedenstellendes Ende in Sicht kommt, was dann leider doch nicht der Fall war.

Aber mal zu etwas positivem. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir eigentlich ganz gut. Sie schreibt leicht und locker, jedoch konnte ich aufgrund der Handlung nie allzu lange an einem Stück lesen.
Das Buch ist ja unter "Funny Fantasy" zu finden und an einigen Stellen fand man zumindest das "Funny" wieder. Aiden reagiert manchmal sehr witzig, mit seiner trockenen Art, was mir durchaus gut gefiel. Die Fantasyelemente kamen, wie ich fand, etwas zu kurz. Zwar gab es sie am Ende, aber am Anfangs- und am Mittelteil fest gemacht, würde ich nicht sagen, dass man das Buch unter Fantasy einordnen sollte...

Die Figuren konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Ich fand sie allesamt etwas unspektakulär, undurchschaubar und nicht wirklich tiefgründig, wodurch ich viele Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Hinzu kam, dass ich des Öfteren durcheinander kam, wer wer ist und wer welche Absichten hat, was nach einiger Zeit wirklich etwas störend wird...

Mein Danke geht, auch wenn mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat, an die Autorin – Platti Lorenz –, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchte ich mich entschuldigen; zum einen, weil es so lange keine Rezension mehr gegeben hat, zum anderen, weil es so lange gedauert hat, bis speziell diese Rezension veröffentlicht wurde!!

Zitate:


»Ich ließ Menschen Menschen sein. Manchmal rotteten sie sich eben selbst zu unüberschaubaren Massen zusammen - und manchmal waren sie schon froh, wenn sie einmal allein sein konnten.«Seite 42 von 204

»“Die Leute in dieser Gegend haben es wohl sehr mit Büchern”, sagte ich. “Vor allem mit einem Buch – mit dem Buch”, sprach sie. “Die Duneburger sind davon regelrecht besessen. Haben sie erst einmal mit der Rezitation begonnen, ist es nahezu unmöglich einen von ihnen auch nur anzusprechen.”«Seite 56 von 204

Cover und Titel:

Den Titel finde ich ganz passend, da er wirklich in Bezug zur Handlung steht, was mir sehr wichtig ist.
Das Cover finde ich auch ganz schön, auch wenn es kein richtiger Hingucker ist. – Aber ich finde es eigentlich wirklich ganz süß.

Fazit:

Ein Buch, das leider nicht wirklich meinen Geschmack treffen konnte.
Eine zähe Handlungsepisode jagt die nächste und der Einstieg in die Geschichte gelang mir kaum. Das gepaart mit undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Charakteren, machte den Einstieg noch komplizierter. An einigen Stellen jedoch musste ich dann schon über einzelne Figuren schmunzeln, vor allem über Aiden, da seine trockene Art echt lustig sein konnte.
Die nicht wirklich vorhandene Spannung, sowohl im Mittelteil als auch gen Ende, krönte das Ganze und förderte meinen Lesefluss nicht.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dann aber doch ganz gut, auch wenn mir längere Lesestunden verwehrt blieben, da ich immer nur kurze Abschnitte lesen konnte, weil ich die Handlung einfach nicht ganz verstand und den Großteils des Buches eine gewisse Verwirrung bei mir herrschte.
Alles in allem sehe ich mich gezwungen 2 von 5 Herzen zu vergeben; so leid es mir auch tut.

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137 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

märchen, marissa meyer, cyborg, kurzgeschichte, luna-chroniken

Die Luna-Chroniken - Das mechanische Mädchen

Marissa Meyer
E-Buch Text: 40 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.12.2013
ISBN 9783646926064
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Inhalt:


Kurz nachdem Cinder in ihrem neuen, veränderten Körper aufwachte, wird sie auch schon von einem netten Mann namens Garan zu dessen Familie gebracht, die nun auch die ihre werden soll. Sie erhofft sich eine nette und herzlich Familie, jedoch erwartet sie das genaue Gegenteil. Adri, von nun an ihre Stiefmutter, und Pearl, ihre Stiefschwester, sind ihr vom ersten Moment an gegenüber abgeneigt, und das nur, weil sie ein Cyborg ist. Pearl hingegen mag sie vom ersten Moment an; und das beruht auf Gegenseitigkeit. 

Doch richtige Freunde hat Cinder nicht, bis sie auf eine kaputte Androidin trifft...

Zu allem Überfluss sucht auch noch die Blaue Pest die Familie heim und das ändert schlagartig alles...


Meine Meinung:


Wie ich schon erwartet hatte, liebte ich den Schreibstil der Autorin, der für mich einer der besten ist, die es momentan "auf dem Markt" gibt. Zwar kann in dieser Kurzgeschichte nicht allzu sehr auf jede Kleinigkeit eingegangen werden, aber das ist nicht weiter schlimm, da es ja nur eine Kurzgeschichte ist.


Was für mich jedoch zum Problem wurde, liegt nicht an der Autorin, sondern am Verlag. Bitte versteht mich nicht falsch; ich liebe den Carlsen Verlag und er brachte einige meiner liebsten Bücher raus, doch wenn in der Beschreibung steht, dass ich mich auf vierzig Seiten freuen kann, möchte ich mich auch auf vierzig und nicht nur auf zwanzig Seiten freuen können. Und so war es dann nämlich auch. Nach etwas mehr als zwanzig Seiten war Schluss und es folgte eine fünfzehn-seitige Leseprobe eines anderen Buchs aus dem Carlsen Verlag. Das hat mich schon sehr geärgert, wie ich zugeben muss.


Ich mochte die Charaktere. Durch diesen kurzen Einblick in Cinders Leben lernte man Figuren wie Adri, Pearl, Peony, Iko und allen voran natürlich Cinder besser kennen und verstehen.

Nicht nur erlebt man, weshalb Cinder, Iko und Peony unzertrennlich waren, sondern auch, wieso Adri einen solchen Hass auf Cinder hat, was ich doch im Nachhinein ganz interessant zu wissen finde.


Einen klitzekleinen Punkt, den ich mir gewünscht hätte, gibt es trotzdem. Ich finde, dass mehr Gefühle angebracht gewesen wären. Cinder wurde schließlich von ihrer alten Heimat weggeholt und in eine vollkommen neue Familie eingebürgert und außerdem erkrankte ihr einziger Befürworter an der Blauen Pest. Ich bin mir durchaus im Klaren, dass es sich lediglich um eine Kurzgeschichte handelt, aber man darf doch trotzdem Wünsche haben oder? ☺Ich finde nämlich, dass ebendiese Gefühle etwas zu kurz kamen...


Fazit:


Alles in allem finde ich, dass Das mechanische Mädchen eine gelungener Appetizer auf Wie Monde so silbern ist. Ich denke zwar, dass man das Buch an einigen Stellen noch etwas hätte optimieren können, aber ich möchte mich auch nicht zu sehr über eine kurze Vorgeschichte beschweren. Über was ich mich allerdings beschweren muss, ist die viel zu lange Leseprobe, die ans Ende des Buch gemacht wurde und knapp fünfzehn Seiten einnimmt.

Meiner Meinung nach ist Das mechanische Mädchen eine tolle Geschichte, die man allerdings nicht gelesen haben muss. Es ist zwar interessant etwas über die Hintergründe zu erfahren, jedoch ist es kein Muss.

Ich vergebe 4 von 5 Herzen an das Prequel meiner Lieblingsreihe ♥

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569 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 106 Rezensionen

new york, 20er jahre, the diviners, jugendbuch, magie

The Diviners - Aller Anfang ist böse

Libba Bray , Barbara Lehnerer
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423760966
Genre: Jugendbuch

Rezension:

© theamazingbookblog


Inhalt:

An dem achtzehnten Geburtstag eines Mädchens wird ein Ouija-Brett zur Unterhaltung hervorgeholt. Die Jugendlichen haben ihren Spaß, doch sie wissen nicht, was sie mit diesem Spiel geweckt haben.
Einen bösen Geist.
Einen Geist, der lange nichts tun konnte und nun all seine schrecklichen Taten nachholen möchte.
Naughty John.

Zeitgleich wird die siebzehnjährige Evie O'Neill von ihren Eltern nach New York geschickt, nachdem sie mithilfe ihrer Gabe das Geheimnis eines mächtigen Mannes ans Licht gebracht hat. Doch von ihrer Gabe weiß niemand, außer ihrer in New York lebenden Brieffreundin. Evie ist ein Diviner. Sie kann, wenn sie den Gegenstand einer anderen Person in die Hände nimmt, deren am besten gehütetes Geheimnis sehen.
In der Stadt der Träume angekommen, möchte Evie erst einmal leben. Sie ist auf Alkohol und Tanzen aus. Doch dann wird sie mit einem grausamen Mord konfrontiert. Durch ihre Gabe kann Evie zwar die schrecklichen Geschehnisse aus dem Leben des Opfers sehen, doch sie kann niemandem von dem Gesehenen erzählen. Aber wie löst man einen Mord, bei dessen Mordermittlungen man nicht erzählen kann, was man weiß?

Meine Meinung:

Nachdem ich das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich mir: Ok. Wie soll ich das weitere siebenhundert Seiten aushalten?? Ich fand die Perspektive merkwürdig und den Schreibstil ein wenig auch. Dieser ist nämlich sehr ausladend und beschreibt alles und jeden bis ins kleinste Detail, was an einigen Stellen zwar durchaus seinen Reiz hatte, an den meisten anderen Stellen hingegen einfach nur in die Länge gezogen wirkte.
Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und es erschien mir nicht mehr merkwürdig, wie jeder Windstoß und jedes Steinchen so ausführlich beschrieben wurde.

Leider finde ich, dass es der Geschichte an manchen Stellen an Spannung gemangelt hat, wodurch die in die Länge gezogenen Stellen noch deutlicher hervortraten. Besonders am Ende hätte ich mir etwas mehr Nervenkitzel gewünscht.

Die Autorin hat es meiner Meinung nach ganz gut hinbekommen, Aberglauben, Okkultes und verschiedene religiöse Ansichten mit in die Geschichte einzuweben. Es gefiel mir sogar ziemlich gut etwas über unterschiedlichste Sekten zu erfahren.
Was mir auch gefallen hat, was das Setting. Was gibt es für einen besseren Ort, als New York in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts? Ich denke, dass sie Bray dabei sehr bemüht hat, alles so real wie möglich zu gestalten.

Für meinen Geschmack gab es zu viele Figuren, auch wenn die Charaktere meiner Meinung nach ganz gut ausgeführt waren. Trotzdem fand ich viele von ihnen an einigen Stellen einfach total unsympathisch und ihre Entscheidungen konnte ich auch nicht immer ganz nachvollziehen, was bei solch einem Seitenpensum eigentlich anders sein müsste.
Zudem konnte ich mich zu Beginn des Buchs nicht ganz mit den Figuren identifizieren und mich in sie hineinversetzen.

Was in engem Zusammenhang mit den Charakteren steht, war die Perspektive, aus der das Buch geschrieben wurde. Generell finde ich es gut, wenn man die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten erfährt. Doch wenn sich die Perspektive wirklich in jedem Kapitel (und manchmal auch einfach mitten im Text) ändert und man selbst herausfinden muss, wer gerade erzählt, und das bei so vielen Figuren, ist es doch etwas kompliziert den Überblick zu behalten. Zwar habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt und es wurde auch einfacher, doch zu Beginn war es eher schwer zu wissen, wer gerade erzählt.

Leider finde ich, dass der paranormale Aspekt etwas zu kurz gekommen ist. Dort wo er eingesetzt wurde fand ich die Handlung durchaus interessant, doch er ist eben nur an so wenig Stellen eingebracht worden, dass einfach Potenzial verschenkt wurde.

Zitate:


»“Hab ich dir je erzählt, dass ich besondere Kräfte habe?”, hatte Evie ihn nach ihrem dritten Drink gefragt. Harry lächelte. “Das ist schwer zu übersehen.” “Nein, nein, ich meine es ernst. [...] Ich kann all deine Geheimnisse erraten, wenn ich einen Gegenstand, der dir am Herzen liegt, in der Hand halte und mich auf ihn konzentriere. [...] Ich meine es absolut und hundertprozentig ernst.”«Seite 25 


»“Die Zeit ist da. Sie kommen”, sagte Isaiah, schon halb im Traum; und das letzte Wort, bevor er einschlief, flüsterte er nur noch: “Diviner.”«Seite 210

Buchtrailer:



Cover und Titel:

Ich finde, dass Cover und Titel super gut zu der Geschichte passen.
Das auf dem Umschlag abgebildete Kleid und die Frisur des Mädchens passen einfach perfekt in die 20er Jahre. Ebenso passt die blutverschmierte Karte, auf der ein Pentakel abgebildet ist, super zu Geschichte, weil dieses Symbol eine große Bedeutung haben wird!
Der Titel passt einfach gut zum Buch, wie ihr in einem der beiden Zitate auch sehen könnt ☺

Fazit:

Ich hatte mir leider viel mehr von dem Buch erwartet.
Die Grundidee der Geschichte hat durchaus seinen Reiz, doch es mangelte ihr an vielen Stellen.
Viele Passagen waren einfach zu sehr in die Länge gezogen, was durch den detailverliebten Schreibstil nicht gerade gefördert wurde. Zudem finde ich, dass die Handlung noch eine Prise Spannung und ein wenig mehr Paranormalität vertragen hätte.
Einige mir unsympathische Charaktere und nicht nachvollziehbare Entscheidungen minderten meinen Lesespaß ein wenig. Auch die unübersichtlichen Perspektiven, aus denen das Buch geschrieben wurde, erschwerten mein Vorankommen.
Was die Autorin hingegen gut hinbekommen hat, war die Verflechtung von Aberglauben, Religion und allem, was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat. Sehr interessant!
Alles in allem vergebe ich gut gemeinte 3 von 5 Herzen an The Diviners - Aller Anfang ist böse. Trotz der vielen negativen Kritik freue ich mich auf Band zwei und hoffe, dass der Cliffhanger aufgeklärt wird!

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3.026 Bibliotheken, 64 Leser, 7 Gruppen, 258 Rezensionen

liebe, lux, onyx, daemon, fantasy

Onyx - Schattenschimmer

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583321
Genre: Jugendbuch

Rezension:

© theamazingbookblog

Inhalt:

Katy spürt die Veränderung in ihrem Leben. Nicht nur, dass Daemon sie plötzlich mit Geschenken überhäuft, ihr Komplimente macht und ihr nah sein möchte. Das haut sie nicht um, denn alle Gefühle, die Daemon für sie empfindet, gehen aus dieser Ein Alien hat mich geheilt-Verbindung hervor. Das zumindest redet Katy sich ein. Sie wird ihm Widerstehen. Sie wird keine Beziehung mit ihm eingehen, weil seine Gefühle nicht echt sind.–Nicht echt sein können.
Doch es gibt eine weitere Veränderung in ihrem Leben.
An Katys Schule taucht ein neuer Schüler auf. Blake heißt der gutaussehende Surferboy, der allen Mädchen, unteranderem auch Katy, den Kopf verdreht. Und es scheint, als interessiere er sich für sie. Echte Gefühle, denn er ist ein echter Mensch. Davon ist Katy überzeugt. Doch ob sie mit ihrer Überzeugung auch recht hat, wird sich wohl noch zeigen müssen.
Aber als ob Blake nicht schon genügend Probleme mit sich bringt, spürt Katy eine weitere Veränderung in sich. Um sie herum geschehen komische, ja beinah paranormale Dinge, aber das können nur Zufälle sein, denn es gibt für alles eine logisch-wissenschaftliche Erklärung. Oder etwa nicht?

Meine Meinung:

Gleich nachdem ich das Buch aufgeschlagen hatte, musste ich schon lächeln. Weswegen? – Wegen der Widmung der Autorin, die ich einfach total nett und süß finde. Ich denke, dass sie vollkommen recht damit hat, eines ihrer Bücher uns, den Bloggern und Lesern, zu widmen, weil wir ihr Buch wertzuschätzen wissen und es erst möglich machen, dass sie Autorin werden konnte ♥
“Allen großen und kleinen Bücherfans und Bloggern auf der ganzen Welt gewidmet.” Wieder einmal konnte mich Armentouts Schreibstil komplett überzeugen. Sie schreibt so fesselnd, sarkastisch und einfach leicht wie eh und je. Man merkt gar nicht, wie die Stunden und Seiten an einem vorbeifliegen und ehe man es sich versieht, hat man das Buch auch schon beendet. Was soll ich noch dazu sagen? Ich bin hin und weg!

Ich konnte mich super leicht wieder in die Geschichte hineinversetzten, was zum einen damit zu tun hatte, dass es noch nicht so lange zurückliegt, dass ich den ersten Teil beendet hatte, zum anderen dadurch, dass Armentrout immer wieder Erinnerungsauffrischer einfließen lässt, um den Leser so an vorangegangene Handlungen zu erinnern.

Die erste Hälfte des Buchs war meiner Meinung nach geprägt durch Katys ständiges hin und her, also dem bereits in der Rezension zu Obsidian - Schattendunkel angesprochenen Katz und Maus-Spiel zwischen Daemon und Katy. Es war also dementsprechend etwas ruhiger, nicht wirklich von Spannung geprägt, aber immer noch so, dass man wissen wollte, wie es weitergeht. Zur Mitte des Buchs bauten sich viele Fragen auf, die beantwortet werden wollten. – Und die zweite Hälfte sollte auch Klarheit über die meisten Dinge schaffen.
Im Gegensatz zur ersten Hälfte des Buchs, strotze die zweite nur so vor unvorhersehbaren Geschehnissen und Spannung. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil einfach auf beinah jeder Seite etwas neues geschah und sah mich so gezwungen alles auf einen Rutsch zu lesen ☺

Das Ende...war einfach nicht vorhersehbar. Es war einer dieser Mein Atem stockt für eine Sekunde-Momente. Und dann auf einmal war es zu Ende. Zwar erwies sich das Ende nicht als richtiger Cliffhanger, aber ich würde trotzdem gerne jetzt schon wissen, wie es in Opal - Schattenglanz weitergeht!

Geschrieben wurde das Buch wieder aus Katys Perspektive in der Ich-Form, was mir gut gefiel. Ab und an kann sie einen mit ihren Gedanken einfach zum Lachen bringen.

Die Charaktere waren wieder toll. Daemon, Dee und Katy muss man eben einfach lieb haben, wenn ihr mich fragt ☺ Ich konnte sie eigentlich immer verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen, was daran lag, dass die Autorin die Figuren so tiefgründig und interessant gestaltet hat, sie einen aber trotzdem noch überraschen können.

An Daemon und Dee habe ich rein gar nichts auszusetzen. Sie erschienen mir durchgehend glaubhaft und eben so realistisch, wie Aliens nun mal sein können.
Dee ist immer noch die Alte. Hilfsbereit, nett und immer hungrig. Sie macht meiner Meinung nach kaum eine Veränderung durch, auch wenn sie ein paar neue Faktoren in ihrem Leben zu begrüßen hatte. Ich bin überzeugt, dass sie in Band drei wieder mehr in den Mittelpunkt rückt und auch eine Veränderung durchmacht, aber das werden wir erst sehen, wenn ebendieses Buch erscheint.
Daemon hingegen hat sich meiner Meinung nach schon verändert. Vom ungehobelten Arschloch hin zum aufmerksamen, herzerwärmenden, an einigen Stellen aber immer noch etwas selbstverliebten, total von sich überzeugten Egozentriker. Er erlernt sogar eine neue Fähigkeit: sich entschuldigen. In diesem Buch habe ich das Gefühl, als hätte ich eine engere Bindung zu ihm aufgebaut. Man hat Dinge über ihn erfahren, die ihn mir gegenüber noch sympathischer werden ließen. Bis jetzt glaube ich sogar, dass er mein Lieblingscharakter in der Reihe ist/ sein wird.

Bei Katy sah das mit der Sympathie schon etwas anders aus. Natürlich war ich ihr gegenüber nicht abgeneigt, aber sie musst ein paar Sympathiepunkte einbüßen. Warum? – Weil sie in der ersten Hälfte ständig rumpienste. Sie manifestierte in beinah jedem Satz, dass sie Daemon nicht wolle, im nächsten hingegen beteuert sie, dass sie ihn doch brauche. Nach einer gewissen Zeil ging mir das ziemlich auf die Nerven. Ich kann ja verstehen, dass Katy sich ihrer Gefühle für Daemon nicht sicher ist, immerhin war ein riesiger Dummkopf und hat sie wirklich mies behandelt, aber muss man das gleich in jedem Satz zur Schau tragen? Im weiteren Verlauf der Geschichte änderte sich dieses Verhalten zum Glück und ebbte größtenteils ab.
Wie bei Daemon hatte ich auch bei Katy hatte ich das Gefühl, als verändere sie sich während der Handlung. Sie reift zu einer mutigen und entschlossenen Person heran, was mir gut gefiel.

Auch den anderen, neu hinzugekommenen Figuren haucht Armentrout gekonnt Leben ein. Sogar die Nebencharaktere konnte man gut nachvollziehen, da man Hintergrundinformationen über sie erhält und sie so tiefgründiger werden lässt.

Zitate:


»“Du wirst niemals normal sein, Katy. Nie mehr.” “Das habe ich mittlerweile begriffen!”, fauchte ich. [...] Wenn ich eins während der Krankheit meines Vaters gelernt hatte, dann, dass man die Dinge nicht ändern konnte. Ich konnte nur ändern, wie ich damit umging.«Seite 211

»Plötzlich war da diese Uhr, deren Zeit ablief, bis der Tag meines Untergangs gekommen war, und ich konnte niemanden dafür verantwortlich machen als mich selbst.«Seite 406

Cover und Titel:

Das Cover finde ich, wie auch schon bei seinem Vorgänger. super schön. Es schimmert wieder so und die – ich würde sagen es sollen Lichtreflexe darstellen, aber bitte belehrt mich eines besseres, falls ich falsch liegen sollte – Lichtreflexe ergänzen das ganze wunderbar. Es hat etwas mystisches an sich, wie ich finde.
Den Titel finde ich ebenfalls gut und er passt auch gut zur Geschichte, nachdem ich bereits während ich Band eins las Vermutungen darüber anstellte, weshalb das zweite Buch Onyx heiße.

Fazit:

Leider konnte mich Onyx - Schattenschimmer nicht vollkommen überzeugen, so wie sein Vorgänger.
Nichtsdestotrotz konnten mich der wunderbare, unverkennbare Armentrout'sche Schreibstil, gepaart mit einer tollen Handlung, komplett in seinen Bann ziehen und ließen mich erst wieder los, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte. 
Die einzigen Kritikpunkte, die ich sehe, sehe ich bei dem zu Beginn sehr nervigen Verhalten der Hauptprotagonistin Katy und der etwas ruhigeren ersten Hälfte, wobei mir diese nicht allzu sehr störte, da mich die Zweite, wirklich, wirklich tolle Hälfte, diese erste beinah vergessen ließ.
Ansonsten waren die Charaktere sehr überzeugend und das Ende war der Hammer, soviel kann ich euch verraten.
Ich vergebe sehr, sehr, sehr, sehr gute 4 von 5 Herzen an Onyx - Schattenschimmer der Autorin Jennifer L. Armentrout. Ganz knapp ist es an der Höchstwertung vorbeigeschrammt, aber nun freue mich riesig auf den dritten – und zum Glück nicht letzten – Teil der Reihe.

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liebe, fantasy, ewiglich, cole, jugendbuch

Ewiglich die Liebe

Brodi Ashton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.05.2014
ISBN 9783789130427
Genre: Jugendbuch

Rezension:


© theamazingbookblog
Klappentext:  

Große Gefühle: das dramatische Finale der „Ewiglich“-Trilogie. Nikki hat einen hohen Preis zahlen müssen, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, das Herz zurückzugewinnen, bereiten Cole und seine Freunde sich darauf vor, den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits zu gewinnen. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden.  

Inhalt:  

Nachdem Nikki mit Cole's Hilfe Jack aus dem Ewigseits gerettet hat, ist das Leben der drei alles andere als toll. Cole hat sich Nikki's Oberweltherzens bemächtigt und feilt nun mit seiner Band an einem Plan, wie sie Nik zu Unterwelt-Königen machen können; Nikki wird hingegen immer schwächer und weiß nicht weshalb, während Jack alles daran setzt, dass Nikki wieder zu Kräften kommt. Schließlich eröffnet Cole den beiden, dass Nikki nun von ihm abhängig sei und sich von ihm nähren müsse, damit sie nicht stirbt. Sie sieht ein, dass Cole recht hat, doch auf einmal ist dieser wie vom Erdboden verschluckt und damit auch die einzige Chance für Nikki zum Überleben...

Meine Meinung:  

Ashton's Schreibstil war einmal mehr total angenehm zu lesen. Sie schreibt toll und so kann man eigentlich schnell und leicht vorankommen. Aber eben nur eigentlich. In Wirklichkeit sah das ganze dann schon wieder etwas anders aus. Ich musste nämlich immer wieder Pausen einlegen, weil mich Nikki sonst zu sehr aufgeregt hätte. Das ist mir vorher noch nie passiert...Aber dazu später mehr. 
Ashton schmückt die Handlung nicht mit zu vielen Beschreibungen oder langen, verschachtelten Sätzen, sondern verwendet eine angemessene Zahl von Adjektiven und hält die Sätze meistens kurz.  

Ich habe mir wirklich schwergetan mit dem Einstieg. Da Teil zwei und eins schon so lange zurückliegen musste ich mich erst einmal daran erinnern, was in diesen beiden Büchern vorgefallen ist. Und ich versichere euch: es war nicht immer einfach. Nach etwas mehr als einem Drittel war ich dann zum Glück wieder in der Geschichte drin, aber eben leider erst nach dem ersten Drittel, was einem ziemlich lange erscheinen kann, wenn man das Buch nicht so ganz versteht, weil man nicht weiß, was wo warum gerade los ist.  

Generell finde ich, dass die Handlung am Anfang sehr zäh war. Die Geschehnisse plätschern einfach nur so vor sich hin und es passiert nicht wirklich etwas aussagekräftiges. Dieses Blatt wendete sich dann aber im letzten Drittel. Dieses war nämlich gerade zu von Spannung und Geschehnissen überschwemmt, sodass man an das Buch gefesselt wurde. Diesen Abschnitt mochte ich eigentlich, auch wenn ich an einigen Stellen das Gefühl hatte, als würde sich alles überschlagen und etwas zu schnell passieren.  
Ich denke, dass man das ganze Buch noch etwas hätte steigern können, wenn man die Handlung aus dem letzten Drittel über einen längeren "Seitenraum" verteilt hätte, sodass nicht alles auf einmal passiert.  
Das Ende fand ich hingegen wieder ziemlich gut. Die letzten beiden Kapitel waren einfach toll. Die Autorin schaffte es Spannung und eine ganze Menge an Emotionen in diese letzten Kapitel zu legen und ich glaube sogar, dass ich Tränen in den Augen hatte ♥ Das ändert dann leider aber trotzdem nichts an der vorangegangenen Handlung, die ich nicht ganz so gut fand, wobei der Schluss den Status des Buchs dann doch noch etwas heben konnte. 
Im Nachhinein jedoch hätte ich noch gerne Antworten auf die ein oder andere Frage gehabt. Sind jetzt zwar nicht die total wichtigen Fragen, aber trotzdem erscheint mir das Ende ohne sie nich ganz rund...  

Die Charaktere. Was soll ich dazu sagen? Ich fang mal damit an: Es ist mir zu Beginn etwas schwer gefallen, mich in die Charaktere, insbesondere in Nikki, hineinzuversetzen. Nicht immer waren mir die Entscheidungen, die gefällt wurden, klar und begründet, was sehr schade war. Alles in allem würde ich also sagen, dass sich die Figuren zum negativen hin entwickelt haben. Konnten sie mich in der Vorgängern noch für sich gewinnen, war das in Ewiglich die Liebe leider nicht mehr wirklich der Fall. Zwar konnte ich mich mit der Zeit – also in etwa nach der Hälfte des Buchs – wieder in sie hineinversetzen, aber eben erst nach der Hälfte. Und das ist meiner Meinung nach zu lang.  

Nikki ist ja bekanntermaßen die Hauptprotagonistin. Ich hatte sie in der Vorgängerbänden eigentlich sehr lieb gewonnen. – Doch hier ist wieder unser eigentlich. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr sie mich am Anfang des Buches in den Wahnsinn getrieben hat. Ich hatte das Gefühl, als würde sie sich immer wieder im Kreis drehen und ihre Meinung immer und immer wieder ändern. Nicht besonders einfach also, ihr zu folgen. In der einen Sekunde beteuert sie beispielsweise, wie wichtig es ihr ist, dass sie sich von niemandem nähren muss und dass sie sich unter keinen Umständen zu einer Ewiglichen verwandeln möchte, in der nächsten sagt sie, dass sie um keinen Preis sterben möchte, aber dazu sei die Nährung notwendig o.O Ein bisschen paradox, wenn ihr mich fragt. Außerdem verstehe ich ja, dass es echt schrecklich sein muss, wenn einem das Herz geklaut wurde (nicht das ich wüsste, wie sich sowas anfühlt), aber sie betont in beinah jedem Satz, wie mies es ihr damit geht. Sie versink im Selbstmitleid, was ich bisher noch nicht bei ihr, der starken, zu allem entschlossenen Nicole, gesehen habe. Sehr schade. Mit der Zeit hat sie sich dann zum Glück gebessert, bestand nicht mehr nur aus Selbstmitleid und fällte mir unverständliche Entscheidungen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich ein so toller Charakter so negativ entwickeln kann. Und das in so kurzer Zeit.  

Jack mochte ich. Er hat sich meiner Meinung nach zwar nicht so stark verändert, aber das sehe ich nicht als Problem. Er ist ja bekanntlich Nikki's Freund und würde, wie man schon in den ersten beiden Bänden erfahren hat, alles für sie tun, einfach, weil er sie so abgöttisch liebt. Finde ich irgendwie süß, aber an einigen Stellen einfach echt total schnulzig. Vielleicht sogar etwas zu schnulzig.  

Fragt mich bitte nicht weshalb, aber ich mochte Cole. Schon immer. Auch wenn er ein riesiger Arsch ist und Nikki ihr Herz gestohlen hat – im wahrsten Sinne des Wortes –, hatte ich doch noch etwas für ihn übrig. Ich konnte ihn verstehen; wenn nicht, war er sogar die Person, die ich am besten verstand. Er machte eine große Veränderung durch, aber nicht so eine normale, sondern eine...eher sonderliche...Ich möchte jetzt nicht mehr verraten, weil ich euch sonst einen Teil der Handlung vorweg nehmen würde.  

Zitate:  

»Mein Zorn auf Cole hatte seinen Höhepunkt erreicht. Es musste einen besonderen Begriff geben für mein Gefühl ihm gegenüber. Hass reichte als Wort nicht aus. Es umfasste nicht die Unendlichkeit meiner Emotionen. Es erklärte nicht, dass sie Tag für Tag immer nur noch stärker wurden. Cole hatte mir einmal vom Prinzip der sich endlos wiederholenden Strafe erzählt [...]. Mein Hass auf Cole war genau das – unsterblich und zeitlos.« 
Seite 15 

»Ich versuchte, mich von ihm loszureißen. Doch dann spürte ich den unverkennbaren Energieschub, der von Coles Lippen in meinen Körper überging. Und schon mit dem ersten Quäntchen Energie spürte ich, wie meine Glieder, die zuvor so kraftlos und schlaff waren, zu Kräften kamen. [...] “Verstehst du jetzt?”, fragt er atemlos. “Nik, wir sind füreinander die Luft zum Atmen. Und das wird sich niemals ändern. Niemals.”« 
Seite 60/61 

»Unser Vorhaben war mehr als Leichtsinnig. Man konnte nicht einfach so ins Ewigseits hinabsteigen, ohne jeden Schritt genau geplant zu haben. Doch wir hatten uns aller Bedenken entledigt. Wir wollten es mit dem Ewigseits aufnehmen. [...] und auf dem Weg dahin würde zwangsläufig jeder Schritt ein wenig leichtsinnig sein. Wenn das nicht der Fall war, machten wir die falschen Pläne.« 
Seite 107  

Cover und Titel:  

Das Cover finde ich schön, allerdings sehe ich keinen richtig schlüssigen Zusammenhang zu der Geschichte. Unten auf dem Umschlag sieht man denke ich mal Nikki. Was allerdings die Orchideen mit der Handlung zu tun haben, ist und bleibt mir ein Rätsel... Der Titel hingegen finde ich sehr passend und zutreffend.  

Fazit:  

Ich frage mich wirklich, wie man nur so viel Potenzial verschenken konnte. Charaktere, die ich total gern mochte, fingen an mich zu nerven, sobald sie den Mund aufmachten. Zum Glück wurde mein Verhältnis zu den Figuren im weiteren Verlauf besser, jedoch kann man den Anfang nicht unberücksichtigt lassen.  Der Schreibstil konnte mich hingegen wieder komplett für sich gewinnen, ebenso das emotional starke Ende. Die vorherige Handlung jedoch war etwas ereignislos und plätscherte nur vor sich hin, weshalb die ersten beiden Drittel etwas zäh und an manchen Stellen sogar langweilig waren. Zudem waren nicht alle meine Fragen nach Beendigung des Buchs beantwortet, was dazu führte, dass das Buch für mich kein vollkommenes Ende hat.  
Es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen, aber ich sehe mich gezwungen gute 2 von 5 Herzen an Ewiglich die Liebe zu vergeben. Die ersten beiden Teile – Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung – kann ich jedem empfehlen, wohingegen der letzte Teil der Trilogie ein totaler Reinfall war. 

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obsidian, liebe, fantasy, aliens, lux

Obsidian - Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551583314
Genre: Jugendbuch

Rezension:

© theamazingbookblog

Inhalt:

Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters zieht die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy zusammen mit ihrer Mutter vom sonnigen Florida in das trübe West Virginia, um den alten Erinnerungen zu entfliehen. Abgesehen vom Wetter stellen sich Katy von nun an aber auch noch ganz andere Probleme.–So hat sie beispielsweise keinen Internetzugang und kann ihren Blog nicht auf den neusten Stand bringen, was das Schlimmste überhaupt ist. Aber davon nicht genug. Ihr Nachbar Daemon Black ist die Hölle. Unfreundlich, sobald er den Mund aufmacht. Leider ist er auch der heißeste, unwiderstehlichste Typ im Universum. Aber immer noch ein Arsch!!
Seine Schwester Dee hingegen ist die Freundlichkeit in Person und freundet sich prompt mit Katy an. Die beiden werden beste Freundinnen, aber Daemon scheint etwas dagegen zu haben und versucht Katy mit allen Mitteln zu vertreiben.
Katy beginnt sich zu fragen, was Daemon gegen sie hat und warum er die Freundschaft zu Dee mit allen Mitteln zu verhindern versucht...Generell stimmt aber etwas mit der Stadt, in der Katy lebt, nicht und sie beginnt sich zu fragen warum...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon nach den ersten Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Der wunderbare Schreibstil der Autorin erleichterte den Einstieg natürlich enorm. Sie schreibt so locker und leicht, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten nur so dahinfliegen. Hinzu kommt die Prise Humor, mit der sie das Buch verfeinert hat. Auf beinah jeder Seite musste ich mindestens Schmunzeln oder auch loslachen!

Auch an der Spannung habe ich nichts zu bemängeln. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Aufeinandertreffen von Daemon und Katy und erzeugt so eine gewisse Neugierde beim Leser, weil dieser wissen möchte, wie sich das Verhältnis zwischen den beiden im weiteren Verlauf verändert.
Zudem webt die Autorin immer wieder neue Fragen und ungewöhnliche Geschehnisse ein, wodurch man ebenfalls nur schwer von dem Buch ablassen kann.
Das Ende hatte ebenfalls seine spannenden Stellen aufzuweisen. Ich konnte das Buch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen und so wurde es eine ziemlich lange Nacht! Auch wenn es mit keinem richtigen Cliffhanger endet, möchte man trotzdem wissen, wie die Geschichte weitergeht ☺

Geschrieben wurde das Buch aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit, wobei der Leser alles aus Katy's Sicht erlebt.

Die Charaktere schloss ich größtenteils sofort in mein Herz. Sie waren so vielschichtig und meistens sehr gut nachzuvollziehen. Trotzdem schafften sie es mich des Öfteren zu überraschen! An einigen Stellen jedoch erschienen mir die Figuren etwas stereotypisch, was die Autorin aber wieder mit ihren eigenen Ideen zu den Charakteren wettmachte.

Katy ist eine super tolle Protagonistin, die ich mit jeder Seite lieber gewonnen habe. Ich konnte mich wirklich sehr gut mit ihr identifizieren. Was ich mochte war die Idee, dass die Hauptfigur Buchbloggerin ist. Ich denke, dass ich für eine breite Masse von Buchbloggern spreche, wenn ich sage, dass ihr das ein paar Sympathiepunkte eingeheimst hat! Aber das ist nicht das einzige, was ich an ihr gern hatte. Sie hat so eine zynisch-sarkastische Art, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Auf beinah alles hat sie eine Antwort parat, die sich gewaschen hat. Auch ihr Umgang mit Daemon, beziehungsweise dessen Umgang mit Katy, hat mir sehr gefallen. Die beiden geben sich wirklich nichts und können sich bis auf's Blut nicht ausstehen, was zu eben diesen zynisch-sarkastischen Dialogen führte!

Daemon mochte ich auch irgendwie. Zwar gibt er sich als der totale Arsch, aber trotzdem mochte ich ihn, was–zu Beginn–größtenteils an den Schlagabtauschen zwischen ihm und Katy lag, die ich immer sehr genossen habe. Im weiteren Verlauf–also in der ersten Hälfte des Buchs– erfährt man herzlich wenig über ihn, weshalb er zu diesem Zeitpunkt immer etwas undurchsichtig erscheint. Im letzten Drittel gibt er dann auch mal was von sich preis, aber trotzdem stehen noch viele Fragen offen, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden.

Dee ist auch eine der Hauptprotagonisten. Sie ist das genaue Gegenteil ihres Zwillingsbruders Daemon, aber auch über sie erfährt man nicht allzu viel. Sie ist wunderschön und kann so viel essen, wie sie will, ohne auch nur einen Gramm Fett anzulegen, was Katy etwas neidisch werden lässt.–Aber mal ganz im Ernst; wer würde da nicht etwas neidisch werden? ☺

Die Nebenfiguren sind auch gut gelungen. Durch kleine Makel erscheinen sie, genau wie die Hauptcharaktere, realistisch. Man kann sie gut verstehen, da sie nicht flach sind, so wie in so manch anderem Buch, sondern interessant und mehrschichtig, wodurch man auch an ihnen immer mal wieder neue Seiten kennenlernt.

Wer von dem Buch eine völlig neue, noch nie gesehene Geschichte erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden, da die Autorin das Rad eben nicht neu erfunden hat. Sie hat es aber geschafft ihre Gedanken und Ideen so einzuflechten, dass die Handlung trotzdem interessant und spannend ist. An einigen Stellen kam ich mir zwar vor wie in Twilight, aber ich sehe das nicht als Problem, weil mir der Rest des Buchs sonst zu gut gefallen hat und ich auch sonst nichts daran auszusetzen habe!

Zitate:

»Spannung lag in der Luft. Als wäre irgendwo eine unsichtbare Grenze markiert worden und ich hätte sie überschritten. Ich spürte, wie Dutzende Augen auf mich gerichtet waren. Aus ihren Blicken sprach Misstrauen und etwas noch viel, viel Schlimmeres. Angst.«
Seite 144

»Er war ein Mistkerl. Launisch. Aber es hatte Momente mit ihm gegeben – vielleicht nur Nanosekunden –, in denen ich das Gefühl gehabt hatte, den wahren Daemon zu erleben. Zumindest einen besseren Daemon. Und diese Seite machte mich neugierig. Die andere, die Arschseite, nein, auf die war ich nicht neugierig. Die fand ich irgendwie sexy.«
Seite 172


Buchtrailer:







Cover und Titel:

Das Cover finde ich super! Der Schutzumschlag sieht toll aus und schimmert so ein bisschen, was ich toll finde. Wenn man den Schutzumschlag schließlich abnimmt, kommt ein ebenso schönes Buch zum Vorschein, dass zwar nicht so toll glänzt, auf dem jedoch diese (Licht-)Punkte, die auch auf dem Cover vorzufinden sind, zu sehen sind.
Und der Titel passt toll. Ihr müsst zwar selbst herausfinden, weshalb, weil ich sonst zu viel verraten würde, aber wenn ihr es herausgefunden habt, werdet ihr mir zustimmen! 

Fazit:

Obsidian - Schattendunkel konnte mich komplett überzeugen. Tolle Charaktere, ein wunderbarer Schreibstil, der glaube ich zu einem meiner Lieblinge geworden ist, und eine spannende Handlung fesselten mich an das Buch, weshalb es binnen eines Tages zu Ende gelesen war.
Die sarkastischen Dialoge zwischen Katy und Daemon machten viel von dem Buch aus, was mir gefiel, da man so immer etwas zu lachen hatte. Zwar war Obsidian an einigen Stellen etwas stereotypisch angelet, aber durch Daemon, Dee und Katy schaffte es die Autorin wieder, ihren eigenen Stil kenntlich zu machen.

Für alle, die nichts gegen ein wenig Bella&Edward-Getue haben, auf der Suche nach einem Buch sind, dass sie an vielen Stellen zum Lachen bringt, und einer mitreißenden Handlung–für die ist Obsidian - Schattendunkel genau das Richtige!
Ich vergebe 5 von 5 Herzen und freue mich schon auf Onyx - Schattenschimmer!!

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365 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

dystopie, liebe, getrieben, perry, äther

Getrieben - Durch ewige Nacht

Veronica Rossi , Franca Fritz , Heinrich Koop , Carolin Liepins
Buch: 368 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.01.2015
ISBN 9783841503398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

© theamazingbookblog

Inhalt:

Aria und Perry's Leben könnte perfekt sein. Endlich sind die beiden wieder vereint, doch da stellt sich ihnen auch schon die nächste zu überwindende Hürde: nachdem Perry seinen Bruder umbringen musste, ist er nun der Kriegsherr der Tiden. Somit muss er nun die gesamte Verantwortung für sich, seinen Stamm und seine Entscheidungen tragen. Als Perry Aria seinem Stamm vorstellen möchte, stößt er auf Verachtung und Abweisung. Sie wollen Aria als halbe Siedlerin einfach nicht akzeptieren.
Doch nicht nur der Stamm wird zum Problem. Auch Konsul Hess, der Sicherheitschef der Biosphären, übt immer mehr Druck auf Aria aus. Er droht ihr, dass, sollte sie die Blaue Stille nicht bald finden, Talon sterben müsse. Doch sie kann nicht gehen. Der Pass, der zu der Stadt führt, in der sie Informationen auftreiben wollen, ist zugefroren, weshalb die Reise viel zu gefährlich werden würde. Aber Aria bleibt keine Wahl; sie muss die Blaue Stille finden oder Hess wird Talon etwas antun! Perry möchte sie begleiten, doch er kann, darf seinen Stamm nicht allein lassen...

Meine Meinung:

Veronica Rossi's Schreibstil gefiel mir wieder einmal sehr gut. Das Buch ließ sich sehr angenehm und schnell, wie auch schon sein Vorgänger, lesen, was wahrscheinlich daran lag, dass Rossis's Schreibstil weder überladen, noch zu sporadisch, sodass man immer ein gutes Bild vor Augen hatte.

Der Einstieg fiel mir, anders als bei Gebannt - Unter fremdem Himmel, sehr einfach. Die Geschichte schließt genau dort an, wo sie im ersten Band aufgehört hat. Ich konnte mich also dementsprechend schnell wieder in die Handlung und in die Charaktere hineinversetzen.

Der Anfang und das Ende des Buchs waren toll! Zu Beginn wollte man die ganze Zeit wissen, wie die Situation für Aria denn nun ausgehen würde und wie sie sich im Falle Talon entscheiden würde. Das Ende war sehr spannend und ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen.
Leider gibt es auch noch den Teil zwischen Anfang und Ende. Dieser war zwar auch nicht schlecht, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Eine WOW-Moment oder ein total unvorhersehbares Ereignis hätten der Handlung in diesem Abschnitt ganz gut getan.Nichtsdestotrotz war der Mittelteil ganz gut; ich hätte mir eben nur ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht.

Geschrieben wurde das Buch aus derselben Perspektive, wie in Gebannt - Unter fremdem Himmel; also aus der Sicht von Aria beziehungsweise Perry in der dritten Person der Vergangenheit. Wieder einmal gefiel mir diese Perspektive sehr, weil man so viel über die jeweiligen Figuren in Erfahrung bringt.

Die Charaktere waren wieder einmal klasse. Man hat sehr viel über die einzelnen Figuren erfahren, wodurch diese noch tiefgründiger und besser nachzuvollziehen wurden. Man findet viel über die Vergangenheit von einzelnen Figuren, wie beispielsweise über Perry oder Cinder, heraus und kann sich so noch besser in sie hineinversetzen.

Besonders von Perry war ich positiv überrascht. Während er alles verloren hat - Aria, die ohne ihn auf die Suche nach derBlauen Stille gegangen ist, Roar, der mit Aria gegangen ist, in der Hoffnung Liv zu finden, und schließlich Liv, von der niemand weiß wo sie ist und ob es ihr gut geht - merkt man, wie stark er eigentlich in Wirklichkeit ist. Er hat ein solches Verantwortungsgefühl und tut trotz seiner Rückschläge, alles für die Tiden, dessen Kriegsherr er ja nun ist. Er versucht sich immer wieder aufzurappeln und Lösungen für alle Probleme zu finden.
In diesem Buch habe ich Perry einfach noch mehr in mein Herz geschlossen ♥

Auch Aria hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Nach den Startschwierigkeiten in Teil eins, konnte sie mich in diesem Buch vollends überzeugen. Sie erschien mir sehr glaubhaft und ich konnte ihre Entscheidungen eigentlich immer nachvollziehen.

In diesem Buch treten auch andere Personen in den Mittelpunkt, wie zum Beispiel Roar oder Cinder, die die Handlung stark beeinflussen und so eigentlich gar keine Nebenfiguren mehr sind, sondern schon eher Hauptfiguren.

Roar schloss ich scher schnell ins Herz. Seine tiefe Freundschaft zu Aria, sein Verhältnis zu Perry und seine Leidenschaft für dessen Schwester Olivia wirkten sich maßgeblich auf die Geschichte aus.
Auch auf Cinder wurde diesmal Wert gelegt. Während er zu Beginn noch etwas im Hintergrund ruht, entwickelt sich seine Rolle und deren Wichtigkeit von Seite zu Seite. Ich bin schon sehr gespannt, wie es sowohl mit Cinder als auch mit Roar in Teil drei weitergeht.

Auch de Nebencharakteren verlieh Frau Rossi eine Seele. Sie sind nicht flach und oberflächlich, so wie es in einigen anderen Büchern der Fall ist, sondern tiefgründig und interessant. Ich verstand ihr Handlungen und ihre Gefühle, was ich als ganz toll empfand.

Zitate:

»Sie kamen aus völlig verschiedenen Welten. Äther, dachte Aria. Das war das Einzige, was Siedler und Außenseiter miteinander verband: Er bedrohte beide gleichermaßen.«

Seite 16 [Aria]


»“Glaubst du wirklich an Fairness, wenn die Welt zu Ende geht?”«
Seite 101 [Aria]

Buchtrailer:



Cover und Titel:

Wieder einmal finde ich sowohl Cover, als auch Titel sehr gut! Ich muss mal mein Lob an die Menschen aussprechen, die sich das so überlegt haben ☺ Gefällt mir sehr gut!
Das Cover ist dem des ersten Teils sehr ähnlich. Das Mädchen ist noch immer darauf und auch ein Buchstabe wurde hervorgehoben. Der Unterschied: der Hintergrund wirkt nicht mehr grünlich, sondern bläulich.
Der Titel passt ziemlich gut zu dem Buch, wie ich finde. Aber weshalb, müsst ihr selbst herausfinden ☺

Fazit:

Getrieben - Durch ewige Nacht ist seinem Vorgänger eine Nasenspitze voraus. Zwar konnte mich das Buch nicht ganz umhauen, aber es ist trotzdem sehr Lesenswert. Abgesehen von der kleinen Flaute im Mittelteil, war das Buch spannend und man wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Den Schreibstil der Autorin genoss ich wieder einmal sehr. Ich kann ihn euch wirklich nur weiterempfehlen.
Auch die Charaktere sind sehr gelungen. Einige schloss ich noch mehr in mein Herz, als sie sowieso schon waren, andere arbeiteten sich aus der "Hass-Grube" heraus und wieder andere katapultierten sich hinein. Das volle Programm also. Durch eine gewisse Tiefgründigkeit konnte man die Charaktere immer gut nachvollziehen.–Die Nebenfiguren eingeschlossen.
Ich empfehle Getrieben - Durch ewige Nacht jedem, der den ersten Teil genossen hat und auch denjenigen unter euch, die diesen eventuell nicht so genossen haben.
Ich vergebe 4.5 von 5 Herzen an den zweiten Teil der Aria & Perry-Trilogie.

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dystopie, aria, äther, wildnis, liebe

Gebannt - Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi , Carolin Liepins , Franca Fritz , Heinrich Koop
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.07.2014
ISBN 9783841503138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

© theamazingbookblog

Inhalt:

Die meisten Menschen leben in geschützten Biosphären. Aria ist eine von ihnen. Sie lebt ein tristes Leben und verbringt deshalb den Großteil ihrer Zeit in den Welten, einer virtuellen Welt, die besser als die Realität sein soll.
Außerhalb der schützenden Kuppeln müssen die Menschen ein ganz anderes Leben leben. Ätherstürme, Hunger, Kannibalismus. Alles Dinge, mit denen sie jeden Tag auf's neue konfrontiert werden. Perry ist einer dieser Menschen.

Nachdem Aria, Paisley, Arias beste Freundin, Soren, der Sohn eines mächtigen Mannes innerhalb der Biosphären, und zwei weitere in Ag 6 - eine nicht länger benutzte Agrarkuppel von Reverie - eingedrungen sind, möchten sie Spaß haben. Sie bewerfen sich mit verfaulten Früchten und erkunden den dortigen Wald. Als Soren schließlich ein Feuer machen möchte, wollen Aria und Paisley nicht länger Teil des ganzen sein. Doch Aria muss Soren Informationen über ihre Mutter entlocken, also entscheiden sie sich noch etwas länger bei den drei Jungen zu bleiben. Als das Feuer jedoch auf die umliegenden Äste ausgreift möchten die beiden Mädchen fliehen, werden aber gewaltsam von Soren und den anderen aufgehalten. Aria macht mithilfe ihres Smarteyes Aufnahmen, die ihr später helfen sollen, das Geschehene zu beweisen; das versucht Soren jedoch zu verhindern.
Als sie kurz vor der Ohnmacht steht, tritt ein neuer Mensch ins Geschehen. Aria kann es kaum glauben. Es ist ein Außenseiter. Ein Mensch von außerhalb der Kuppel. Ein Barbar.–Der Aria rettet. Er befreit sie von Soren und bringt sie schließlich in eine der Schleusen, damit sie dort sicher vor den Flammen ist.
Als Aria wieder erwacht, könnte die Situation kaum schrecklicher sein. Sie wird der Idee des Einbruchs beschuldigt und der Hilfe des Eindringen des Barbaren. Da ihr Wort gegen das Sorens, dem einzigen weiteren Überlebenden des Feuers steht, können ihr nur ihre Aufnahmen aus Ag 6 weiterhelfen. Doch ihr Smarteye wurde von dem Barbaren mitgenommen. Aria steht mit leeren Händen da, man verspricht ihr trotzdem sie zu ihrer Mutter in die weit entfernte Kuppel Bliss zu bringen. Doch Aria soll nie dort ankommen. Sie wird in der Todeszone, einem Gebiet außerhalb der Kuppeln ausgesetzt und muss von nun an selbst für sich sorgen, was angesichts der ganzen Gefahren nicht einfach werden soll...

Meine Meinung:

Ich hatte schon einige positive Meinungen zu der Aria & Perry-Trilogie von Veronica Rossi gehört und habe mir also kurzerhand das Taschenbuch des ersten Teils gekauft.

Der Schreibstil Rossi's ließ sich sehr angenehm lesen. Sie weiß mit Worten umzugehen, weshalb man lange, gut und schnell lesen kann.Ich freue mich schon auf Teil zwei, allein wegen dem Schreibstil. Er ist nicht 'überladen' und vermittelt sehr gut zwischen Figur und Leser. Man wird an spannenden Stellen regelrecht mitgerissen und an ruhigeren beziehungsweise romantischeren Passagen schmilzt man beinah dahin.
An der ein oder anderen Stelle baute die Autorin auch mal einen kleinen Schmunzler ein, weil sie Aria und Perry beispielsweise mal wieder ärgern.

Rossi schaffte es, mich nach einiger Zeit in die Welt von Perry und Aria zu katapultieren, auch wenn mir der Einstieg in das Buch nicht allzu leicht gefallen ist. Mir kam es so vor, als würde ich von den vielen neuen Begriffen erschlagen werden, weshalb ich zu Beginn etwas Verwirrt war.
Nach den ersten hundert Seiten legte sich diese Verwirrung zum Glück wieder und ich konnte vollständig in diese komplexe, gut durchdachte Welt eintauchen.

Geschrieben wurde das Buch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven der dritten Person in der Vergangenheit, was mir gefallen hat, da man den beiden Charakteren so ein bisschen näher kam und sie besser kennenlernen konnte. Die Sicht von Peregrine, kurz einfach nur Perry, und Aria standen im ständigen Wechsel.

Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie wirkten auf mich tiefgründig und überraschten mich an der ein oder anderen Stelle mit ihrem Verhalten, was aber in diesem Fall positiv gemeint ist.

Zu Beginn des Buchs hatte ich das Gefühl, dass Aria etwas naiv sei, was sie sie mir nicht unbedingt näher brachte. Am Anfang konnte ich mich noch nicht ganz in sie hineinversetzen und sie beziehungsweise ihre Entscheidungen nachvollziehen. Meine Einstellung ihr gegenüber änderte sich jedoch relativ schnell wieder. Ich bekam das Gefühl, dass sie sich entwickelte und so selbstständiger und unabhängiger wurde, was mir sehr gefallen hat. Und schließlich konnte ich mich dann doch mit ihr identifizieren und begann sie richtig lieb zu gewinnen.
Aria ist die Tochter einer angesehen Genetikerin in ihrer Heimats-Biosphäre Reverie. Ihr ganzes Leben hat sie bis jetzt in diesem geschützten Umfeld gelebt, zusammen mit ihrer Mutter, ihrer besten Freundin Paisley und ihrern anderen Freunden und Bekannten. Doch mit einem Schlag steht sie mit leeren Händen da. Ihre Mutter ist in eine andere Kuppel veretzt worden, zu der der Kontak abgebrochen ist und Paisley ist bei dem Einbruch in Ag 6 ums Leben gekommen. Einige herbe Schicksalsschläge. Zu allem Überfluss wird Aria auch noch in der Todeszone ausgesetzt. Dort konnte sie mich dann schließlich überzeugen. Sie zeigte, wie stark und ehrgeizig sie doch in Wirklichkeit ist! Generell kann aber aber glaube ich sagen, dass Aria während dem Buch eine komplette Rundumerneuerung durchlebt.

Perry ist neben Aria der zweite Protagonist. Ihn schloss ich von der ersten Seite an in mein Herz. Ich konnte ihn gut verstehen und seine Entscheidungen nachvollziehen. Ich mochte besonders seine Entschlossenheit und seinen starken Willen, die man vor allem am Beispiel seines Neffen sehen kann. 
Perry, der eigentlich Peregrin heißt, lebt zusammen mit seinem Neffen Talon, seinem Bruder Vale und dem restlichen Stamm der Tiden zusammen.
Außerhalb der Biosphären haben einige Leute gewisse Fähigkeiten entwicket. Es gibt die Seher, die Horcher und die Witterer. Sie alle besitzen einen stark ausgeprägten Wahrnehmungssinn.
Perry ist etwas besonderes, da er Witterer und Seher zugleich ist: mit seinem Witterer-Sinn kann er die Gefühle anderer Menschen riechen, mit seinem Seher-Sinner kann er hingegen sehr gut in Dunkelheit sehen.

Auch die Nebencharaktere wurden gut ausgeführt. Man konnte sie sich gut vorstellen und eigentlich auch meistens sehr gut nachvollziehen. Mir gefiel es, dass selbst diese Charaktere großen Einfluss auf die Handlung hatten. Sie sind nicht einfach nur Statisten, sondern verändern selbst die Handlung maßgeblich.
Besonders Cinder ist einer dieser beeinflussenden Figuren. Er hat ein sehr speziellen Talent und sticht so stark aus der Menge hervor. Welches Talent er besitzt und inwiefern er damit die Geschichte beeinflusst müsst ihr aber selber herausfinden ☺

Das Ende des Buchs mochte ich eigentlich ganz gerne. Es war spannend bis zum Schluss und lässt den Leser zwar mit keinem richtigen Cliffhanger zurück, aber trotzdem so, dass dieser unbedingt erfahren möchte, wie die Geschichte weitergeht!
Ich hoffe, dass Getrieben - Durch ewige Nacht noch etwas mehr zu bieten hat, als sein Vorgänger und sein gegebenes Potenzial noch etwas besser ausnutzt!

Zitate:

»“Lichten sich die Wolken denn jemals?”, fragte sie nun. “Vollständig? Nein. Niemals.” “Was ist mit dem Äther? Verschwindet er jemals?” “Niemals, Maulwurf. Der Äther geht niemals weg.” Sie schaute hoch. “Eine Welt, voll mit Niemals, unter einem Niemalshimmel.”«
Seite 148 [Peregrine]

»“Es soll da einen Ort geben, von dem die Leute sich wilde Geschichten erzählen”, erklärte er Aria. “Ein Ort, frei von Äther. Sie nennen ihn die ›Blaue Stille‹. Manche behaupten, er wäre nicht real, sondern bloß das Traumbild eines klaren Himmels. Aber von Zeit zu Zeit kursieren eben Gerüchte.”«
Seite 272 [Aria]

Buchtrailer:




Cover und Titel:

Ich finde, dass sowohl das Cover, als auch der Titel gut gelungen sind. 
Auf dem Cover sticht das A aus dem Wort Gebannt heraus, was mir außerordentlich gut gefällt. Der schwarze Hintergrund erzeugt eine gewisse Dunkelheit und wirkt somit auch ein wenig geheimnisvoll.
Der Titel passt wie ich finde auch sehr gut zu der Geschichte/ dem Buch. Aria wird nunmal aus den Biosphären gebannt und befindet sich so unter fremdem Himmel, durch den sich der von ihr noch nie live gesehen Äther schlängelt.

Fazit:

Gebannt - Unter fremdem Himmel konnte mich leider nicht vollständig überzeugen.
Mit interessanten Charakteren, die einen immer wieder überrascht haben und sehr tiefgründig waren, einem sehr angenehmen Schreibstil und einer zum Ende hin spannenden Handlung konnte Rossi bei mir punkten.
Das Ende des Buchs war wirklich spannend und da es mit einem leichten Cliffhanger endet, möchte man gerne wissen, wie es denn nun weitergeht. Das hat Rossi wirklich gut gemacht!
Der Einstieg in die Geschichte ist mir wider erwarten eher schwer und leider nicht so leicht gefallen, wie erhofft. Zu viele Informationen und unbekannte Begriffe prasseln auf den Leser ein und so war ich zu Beginn etwas verwirrt. Deshalb erhält das Buch auch "nur" 4 von 5 Herzen. 
Ich hoffe, dass der zweite Teil noch ein klein wenig besser wird, da das Buch dann wirklich super wäre.

Gebannt - Unter fremdem Himmel ist ein Muss für Menschen, die sich auf ein interessantes, dystopisches Setting, gepaart mit tiefgründigen Charakteren und einer ständig interessanten, spannenden Handlung, einlassen möchten.

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143 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

contemorar, kasie wes, urban fantas, jugendbuc, divergenz

Bleib mir treu!

Kasie West , Anne Markus
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 11.07.2014
ISBN 9783401069210
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Von der besten Freundin hintergangen. Vom Exfreund benutzt. Zum Glück wurde alles, was in den letzten Wochen passiert ist, aus Addies Gedächtnis gelöscht. Sie zieht zu ihrem Vater, weit weg von ihrer Vergangenheit. Doch seltsamerweise scheint ihr dort alles schrecklich vertraut: die neue Schule, die neue Clique – und besonders der rätselhafte Trevor. Er ist ein Fremder, aber warum macht ihr Herz bei seinem Anblick einen Sprung? Als es gelingt, Addies Erinnerungen wiederherzustellen, weiß sie: Trevor, ihre große Liebe, muss sich wieder in sie verlieben. Allerdings will jemand genau dies mit aller Macht verhindern.

Inhalt:

Nachdem Laila Teile von Addies Gedächtnis gelöscht hat, scheint für Addie alles wieder normal. Sie erinnert sich weder an Trevor, noch an ihre Gefühle für ihn. Dann jedoch beschließt Addies Mutter, dass sie über Thanksgiving und Weihnachten in die Normalo-Welt zu ihrem Vater gehen soll und schließlich trifft Addie dort auf Trevor. Der Junge weckt Gefühle in ihr und sie weiß nicht einmal weshalb. Sie kennt diesen Trevor doch eigentlich überhaupt nicht. Oder doch?
Zu allem Überfluss findet Addie im Zuge einiger Geschehnisse Dinge heraus, die sie eigentlich nie hätte erfahren sollen und die ihre Sicht auf viele andere Dinge maßgeblich beeinflussen...

Zur selben Zeit wächst Lailas schlechtes Gewissen gegenüber Addie. Sollte sie ihr doch eigentlich schon vor Wochen den von Addie geschriebenen Zettel geben. Laila liest den Brief schließlich selbst und ist überrascht, was sie dort zu lesen bekommt. - Addie möchte doch tatsächlich die von ihr gelöschten Erinnerungen wiederhergestellt bekommen. Aber ist das denn überhaupt möglich? Laila sucht sich Hilfe bei Connor, einem kleinen "Dealer" im Sektor. Er soll ihr mit Talenterweiternden-Mitteln weiterhelfen, doch Connor kann Laila in dieser Angelegenheit nicht helfen. Sie sucht sich also, fest entschlossen ihrer besten Freundin ihren Wunsch zu erfüllen, von anderen Menschen Hilfe und auch sie findet Dinge heraus, die lieber hätten ungesagt bleiben sollen...

Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Teil verschlungen hatte, musste schnell der zweite her und da traf es sich ziemlich gut, dass ich ihn zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Und siehe da: nicht einmal 2 Tage nachdem ich das Buch geschenkt bekommen habe, war ich auch schon fertig mit ihm. Ein gutes Zeichen? ☺

West's Schreibstil war einmal mehr sehr angenehm und ließ sich leicht und schnell lesen, weshalb man auch gut vorankommt.
Ich konnte mich eigentlich relativ schnell wieder in die Geschichte einfinden, was durch kleine Erinnerungsauffrischer, die West dem Leser immer wieder aufzeigt, sehr begünstigt wurde. Das Buch beginnt kurze Zeit nach den Vorfällen des ersten Teils, genau genommen am letzten Tag vor den von Addie lang ersehnten Winterferien, weshalb man auch dort sehr gut mit der Handlung anschließen kann.

Die Geschichte ist meiner Meinung nach an kaum einer Stelle vorhersehbar, da immer wieder plötzliche Geschehnisse eintreten, mit denen man nicht gerechnet hat.
Das Ende. Oh mein Gott! Es war wirklich bis zur letzten Seite - ach was! bis zur letzten Zeile - spannend. Es war nervenaufreißend! Das hat die Autorin wirklich gut hinbekommen.
Ich habe einzig und allein einen Kritikpunkt. Und zwar bauten sich während der Handlung immer wieder Fragen auf, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte. Auf die meisten Fragen gab's im Nachhinein auch Antworten, aber eben doch nicht auf alle, was mich dann doch ein bisschen gefuchst hat, da mir das Buch sonst echt super gut gefallen hat. Meiner Meinung nach standen also Beendigung des Buches noch ein paar Fragen offen...

Das Buch wurde aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Addie und Laila geschrieben, was mir gut gefiel, weil ma so immer mitbekam, was im Kopf der jeweils anderen vorgeht. Um nicht den Überblick zu verlieren, wird jedes Kapitel mit einer SMS (in diesem Punkt bin ich mir aber nicht sicher. Es könnten auch Gedanken sein, die übertragen wurden oder so) eingeleitet. Jede SMS (?) gab ein bisschen Einblick auf das Folgende Kapitel, wobei sie trotzdem nicht zu viel verriet, da man ziemlich viel in einen solchen Einleitungssatz hineininterpretieren konnte.

Die Charaktere sind wieder sehr gelungen. Ich konnte sie eigentlich immer nachvollziehen und habe sie auch relativ schnell wieder liebgewonnen, nachdem etwas Zeit, nach dem Ende des ersten Teils, verstrichen war.
Die Hauptcharaktere sind die alten Verdächtigen, mit dem ein oder anderen Neuzugang.

Addie und Trevor hatte ich immer noch sehr gerne. Sie waren mir überaus sympathisch! Vor allem Addie hat einen Platz in meinem Herzen sicher. Ich kann mich einfach toll mit ihr identifizieren, da ich einige Charakterzüge von ihr in mir wieder finde. Ich konnte mich also sehr gut in sie hineinversetzen und sie verstehen. Außerdem lohnt es sich vor allem bei Addie, einen genaueren Blick auf ihr Talent zu werfen, da sich dieses nämlich weiterentwickelt...
Wer mich positiv überrascht hat war Laila. Nachdem sie ein paar Sympathiepunkte im letzten Buch einbüßen musste, nachdem was zwischen Duke, Addie und ihr vorgefallen war, konnte sie diese locker in Bleib mir treu! wiedererlangen. Ich finde, dass Laila eine interessante Veränderung durchmachte, weshalb sie mir auch als der interessanteste Charakter erschien. Ich glaube sogar fast, dass Laila meine Lieblingsperson in dem Buch war!
Kommen wir zu dem Neuen in der Runde. Connor. Ich mochte ihn nicht von der ersten Seite an. Unsere Beziehung hat sich erst mit der Zeit aufgebaut, aber nach einigen Startschwierigkeiten mochte ich ihn auch super gerne! Er macht, wie ich finde, ebenfalls eine Veränderung durch - zum Positiven hin.
Neben den Hauptfiguren, gab es natürlich auch Nebenfiguren, die wie ich fand, ebenfalls toll dargestellt wurden. Was mir gefiel: man kannte viele der Nebenfiguren bereits aus Vergiss mein nicht!.

Ein Unterschied zu Band eins, in dem wie ich finde nicht genügend Wert auf die ganzen Talente gelegt wurde, kam man in Band zwei definitiv nicht sprechen. Hier liegt der Fokus definitiv mehr auf den paranormalen Fähigkeiten, als im Vorgänger, was mir positiv aufgefallen ist. Es war interessant mehr über die Fähigkeiten der einzelnen zu erfahren!

Zitate:
»“Mir geht's gut.” Zumindest körperlich. In meinem Kopf sah es da schon ganz anders aus. Meine Gabe war immer ein und dieselbe gewesen - ich konnte das vorhersehen, was passieren würde, wenn ich vor einer Entweder-oder-Entscheidung stand. [...] Dabei war es nie zu irgendwelchen Abweichungen gekommen. Zu keinen Überraschungen. Bis jetzt.«Seite 6
»“Mein Dad hat Geheimnisse vor mir und die haben irgendetwas mit einem ATF-Programm, einem Friedhof und einem Denkmal für Pioniere zu tun.” “Was für Geheimnisse?” “Wenn ich das wüsste, wären es ja keine Geheimnisse mehr.“«Seite 84

Cover und Titel:

Das Cover gefällt mir, wie auch schon bei Teil eins, gut.
Die rosa Blümchen und der 'thrillige' Titel passen so überhaupt nicht zusammen, was ich aber ziemlich cool finde. Im ersten Moment kann man denken, dass es ein verspielter Mädchenroman ist, aber spätestens nachdem man das Buch gelesen hat, weiß man, dass es ein nicht allzu süßes Buch ist.
Der Titel passt ziemlich gut, wie ich finde. Warum? Müsst ihr selbst herausfinden ☺

Fazit:

Meiner Meinung nach verdient Bleib mir treu! sehr, sehr gute 4 von 5 Herzen.
Die Geschichte war wirklich toll. Einfallsreichtum und eine wunderbare Ausführung prägten den Verlauf des Buchs. Die Charaktere waren sehr gut nachzuvollziehen und vor allem Laila gefiel mir sehr gut. Zudem gefiel mit West's Schreibstil wieder einmal sehr!
Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende des Buchs. Zwar war es super spannend und wirklich nervenaufreißend, dennoch blieben bei mir noch ein paar Fragen offen, die ich doch gerne beantwortet bekommen hätte.
So vergebe ich zwar nicht die volle Punktzahl, aber trotzdem eine verdammt gute! Ich würde Bleib mir treu! auf jeden Fall an meine Freunde und an euch weiterempfehlen!!

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1.047 Bibliotheken, 23 Leser, 5 Gruppen, 177 Rezensionen

endgame, james frey, rätsel, dystopie, kampf

Endgame - Die Auserwählten

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 07.10.2014
ISBN 9783789135224
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mehr Rezensionen auf http://theamazingbookblog.blogspot.de/

Klappentext:
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.
Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Inhalt:

Seit Anbeginn der Zeit, seit es Menschen gibt, trainieren die ersten menschlichen Geschlechter für ein Spiel, das alles verändern wird. Es ist kein normales Spiel. Es ist Endgame.
Endgame war immer mehr ein utopisches Ereignis. Eine Ereignis, von dem man ausging, dass es nicht in den nächsten Generationen eintritt. Doch 12 Meteoriten schlagen auf die Erde ein; und die 12 Spieler zwischen 13 und 19 Jahren wissen, dass Endgame, ihre Lebensaufgabe, beginnen hat. Sie wurden ihr Leben lang auf dieses 'Spiel', das von den Göttern erschaffen wurde, vorbeireitet. Sie haben gelernt zu töten, Codes zu dechiffrieren und zu überleben, damit sie am Ende die drei Schlüssel, die über das Schicksal der Menschen entscheiden, finden können.

Meine Meinung:

Nun wurde ich ebenfalls vom Endgame-Hype angefixt und musste das Buch lesen. Ich meine, die Aussicht auf eine halbe Millionen Dollar in Gold ist schon ganz reizend, auch wenn die Chance, diesen Gewinn zu gewinnen, eher stark gegen null geht (zumindest bei mir) ☺
Da das Buch so dermaßen angepriesen wurde, war ich gespannt, wie es sich würde lesen lassen und ob es mir denn gefiele, da ich, wenn es um solche gehypten Bücher geht, eher skeptisch bin.

Der Schreistil des Autors gefiel mir ziemlich gut. Das Buch ließ sich meiner Meinung nach flüssig und schnell lesen, sodass man auch längere Zeit lesen konnte, ohne dass es langweilig oder anstrengend wurde.
Jedoch ich finde, dass an einigen Stellen einfach zu viele Informationen über Endgame, die Spieler oder generell über die Handlung auf den Leser einprasseln, sodass es schließlich irgendwann doch anstrengend wurde weiterzulesen. Ich würde euch also den Rat geben, das Buch nicht spät abends zu lesen, wenn euch schon fast die Augen zufallen, weil ihr sonst einfach nicht die ganzen Infos aufnehmen könnt und euch so eventuell Wissen, das später wichtig werden könnte, nicht mehr wisst, weil ihr es überlesen habt. - Ist mir leider einmal passiert...

Was definitiv nicht zu kurz kam, war die Spannung. Von der war eigentlich immer ein wenig vorhanden und manchmal auch sehr viel. So wurde es nie langweilig und man wollte immer wissen, wie die Geschichte weitergeht. Bei Endgame ist es nämlich nicht so, dass man denken kann: Oh der stirbt nicht. Ist ja der Hauptcharakter. Es besteht immer eine gewisse Gefahr, dass jemand, den man mag, im nächsten Kapitel umgebracht wird.
Was mir gefallen hat, was die Länge der Kapitel, da diese nämlich meistens relativ kurz bis mittellang waren. Somit kommen wir aber auch zum nächsten Kritikpunkt.

Dadurch, dass es zwölf Spieler, also zwölf Hauptcharaktere gibt, wird ständig zwischen den einzelnen Personen hin- und hergewechselt. Das machte das Verständnis manchmal etwas schwer, da man sich ständig fragen musste, aus welcher Sicht gerade erzählt wurde. Geschrieben wurde die Geschichte übrigens aus der 3. Person.

Ziemlich schnell entwickelt man Sympathien zu bestimmten Charakteren. Andere sind einem von der ersten Sekunde an unsympathisch.
Generell finde ich, dass die Charaktere gut dargestellt wurden. Man erfährt einige Dinge über sie, aber nur gerade genug, sodass man denkt, man kenne sie, sie einen aber im nächsten Augenblick mit einer völlig unvorhersehbaren Handlung überraschen können. Einigen mag das nicht gefallen, aber ich gehöre zur anderen Gruppe und fand es so interessant zu sehen, was Sarah, Jago, An, Baitsakhan oder andere tun oder lassen.

Was mir auch sehr gut gefiel, war der Bezug zur Realität. Es gibt nämlich nicht nur fiktionale Orte, an denen sich Endgame abspielt, sondern auch reale Plätze und reale Begebenheiten, die geschickt in das Buch eingeflochten wurden. Das eine oder andere Mal musste ich zwar Google benutzen, um zu wissen, wie der Platz aussieht, an dem sich das Geschehen gerade abspielt, aber im Großen und Ganzen gefiel mir die Idee der Verflechtung, wie schon gesagt, sehr gut. Auch der ein oder andere Mythos wurde miteinbezogen. - Zum Beispiel Stonehenge.

Zitate:
»Ihr seid die ahnungslosen Milliarden.  Ihr seid die unbeteiligten Zuschauer. Ihr seid die glücklichen Verlierer und die unglücklichen Gewinner. Ihr seid das Publikum bei einem Spiel, das über euer Schicksal entscheidet.«Seite 11
»“ [...] Endgame beginnt, wenn die Menschheit bewiesen hat, dass sie es nicht verdient, menschlich zu sein. Dass sie die Erleuchtung vergeudet hat, die sie uns geschenkt haben. Die Legende besagt außerdem, dass Endgame beginnt, wenn wir die Erde als gegeben hinnehmen, wenn die Bevölkerung zu groß für diesen gesegneten Planeten wird. Es beginnt, um dem, was wir sind, ein Ende zu setzen, um die Ordnung auf der Erde wiederherzustellen. Aus welchem Grund auch immer - was sein wird, wird sein.”«Seite 72 [Sarah Alopay]
»Im Fernsehen machen Astrophysiker leere Versprechungen, so etwas würde nie wieder passieren. Sie irren sich. Das war erst der Anfang. Noch schlimmere Katastrophen stehen bevor. Noch mehr Menschen werden leiden. Noch mehr Menschen werden brennen. Noch mehr Menschen werden sterben.«Seite 81 [Jago Tlaloc, Sarah Alopay]

Trailer:



Cover und Titel:

Sowohl Cover, als auch Titel finde ich sehr gelungen!
Der Titel passt perfekt zum Buch. Warum ist ja wahrscheinlich klar ☺
Auch das Cover finde ich toll. In natura glänzt es golden und auf dem Umschlag sind Zahlencodes, Sätze, Worte, Koordinaten. Alles, um was Endgame sich dreht. Wenn man das Buch in der Hand hält, fühlt es sich toll an, eben wegen diesen Einstanzungen.

Fazit:

Das Buch konnte mich leider nur halbwegs überzeugen.
Die Charaktere fand ich sehr interessant und man lernte immer wieder neue Seiten an ihnen kennen, was einen ab und an ziemlich überrascht hat. Auch den Schreibstil und die Idee des Buches fand ich gut.
Leider finde ich jedoch, dass es zu viele Charaktere gab und somit auch zu viele Sichtwechsel, die einen ziemlich verwirren konnten. Zudem ist man des öfteren etwas erschlagen von den ganzen Informationen, die man aufnehmen muss, um das Buch zu verstehen. Man darf Endgame, wenn man das Rätsel wirklich lösen möchte, nicht nur nebenbei lesen, sondern muss mit seiner ganzen Aufmerksamkeit an das Buch gehen. - Nur so als Tipp.
Die Verflechtung realer Schauplätze und geheimnisvoller Mythen gefiel mir sehr gut!
Im Nachhinein vergebe ich ganz knapp 4 von 5 Herzen an Endgame - Die Auserwählten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, von der es jedoch weder den Titel, noch ein ungefähres Erscheinungsdatum gibt.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, malfetto, inquistion, besondere fähigkeiten, hasserfüllt

The Young Elites

Marie Lu
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin USA, 07.10.2014
ISBN 9780399172724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

I am tired of being used, hurt, and cast aside.

Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites.

Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it’s Teren who may possess the darkest secret of all.

Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they’ve never seen.
Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn’t belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her.

It is my turn to use. My turn to hurt.

Inhalt:

Nach dem Blood Fever ist alles anders. Die Krankheit forderte viele Opfer und die Überlebenden sind nun für immer gezeichnet. Sei es durch eine Verfärbung ihrer Augen, der Änderung der Haarfarbe oder auch durch übernatürliche Kräfte! Adelina und ihre Schwester sind solche Überlebenden. Allerdings hat Violetta, die Schwester, keine äußeren Merkmale davongetragen; anders als Adelina, deren Haare sich verfärbt haben und der in der Not ein Auge entfernt werden musste. Als Adelina's Vater sie schließlich an einen Kunden zur Begleichung seiner Schulden verkaufen möchte, sich bewusst, dass er Adelina niemals verheiraten werden wird, weil sie schlichtweg keiner möchte, beschließt Adelina zu fliehen. Doch ihr Plan geht schrecklich schief. Ihr Vater kommt ihr auf die Schliche und ist kurz davor sie zu töten, als plötzlich dunkele Silhouetten auftauchen und Dinge in Adelinas Ohren flüstern. Adelinas Vater wird den Abend nicht überleben und schon bald muss sich Adelina seines Mordes beschuldigen lassen. Doch auf dem Weg zu ihrem Todesurteil, wird sie unerwarteterweise gerettet...

Meine Meinung:

Ich war überrascht, wie gut ich mit dem Lu's Schreibstil zurecht kam. Schon in der Buchhandlung fesselten mich die ersten Seiten, weil ich eigentlich fast alles verstand und ich es einfach angenehm zu lesen war. Eigentlich war ich mir zu diesem Zeitpunkt auch schon sicher, dass ich mir kein Buch mehr kaufen möchte, da ich The Young Elites eigentlich auf deutsch lesen wollte. Eigentlich. Denn dann kam meine Tante auf mich zu und sagte mir, dass sie mir ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk machen wollten und so wanderte The Young Elites dann doch in meinen Koffer ☺

Wie gesagt konnte ich mich sehr leicht in die Geschichte einfinden, was mir der super Schreibstil nur noch erleichtert hat! Das Buch beginnt gleich mit einem Spannungsschub, der es einem nahezu unmöglich macht, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Bereits im allerersten Satz beschreibt Adelina ihre missliche Lage. »I'm going to die tomorrow.« [Seite 1]Ich wollte anschließend sofort wissen, wie sie in diese Situation gekommen ist und ob sie auch wieder aus dieser Situation herausfindet...Was muss ein Mensch denn tun, um zum Tode verurteilt zu werden? Diese Frage stellte sich mir und wurde auch ziemlich schnell beantwortet...

Die Spannung baute sich gleich zu Beginn auf und steigerte sich meiner Meinung nach mit Fortschreiten der Handlung nur noch mehr, was dazu beigetragen hat, dass die Geschichte zum Page-Turner wurde! Auch eine wirklich verzwickte Zwickmühle, in die Adelina reingerät, trug dazu bei, dass mir das Buch so gut gefiel.

Ich finde, dass die Charaktere gut gelungen sind. Sie sind nicht so, wie in anderen Büchern. Allen vorn natürlich die Hauptfigur Adelina.

Adelina ist anders als alle andern. Das weiß sie und bekommt es jeden Tag auf's neue von ihrem Vater vorgehalten. Er verabscheut Adelina, der diese Abneigung ziemlich zu schaffen macht, denn eigentlich wollte sie ihrem Vater immer nur gefallen. Das Blood Fever, das der Familie seine Mutter genommen hat, hat Adelina zudem schwer als Überlebende gezeichnet. Ihre Haare färbten sich zu einem silbrigen Grau und in aller Not musste ihr ein Auge entfernt werden, was mich immer wieder auf's neue überraschte, wenn statt eyes eben nur eye dastand und ich mich wieder daran erinnern musste, das Adelina ja nur ein Auge hat. Doch so schrecklich wie ihre Geschichte auch klingen mag, Adelina kann schrecklicher sein. Denn die Dunkelheit wächst in ihr und eines Tages wird diese die Macht über sie übernehmen und das spürt sie auch...
Was mir an Adelina gut gefallen hat, waren die ganzen Ecken und Kanten, die dieses Mädchen hatte! Sie haben sie real erscheinen lassen und meistens konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und habe mit ihre geliebt, gelitten, gefühlt.

Enzo ist derjenige, der Adelina vor der Inquisition rettet. Er erkennt, dass sie durch das Blood Fever besondere Fähigkeiten erhalten hat und nimmt sie deswegen zu sich auf. Die meiste Zeit des Buches wirkt er sehr geheimnisvoll und umgibt sich mit dieser undurchdringlichen, unnahbaren Aura. Er gibt nur das allernötigste von sich Preis, doch wenn er die Maske des kalten Kriegern einmal fallen lässt, ist man meiner Meinung nach etwas überrascht, denn hinter dieser Maske verbirgt sich eine Gestalt, von der man nicht gedacht hätte, dass sie in Enzo existiert.

Raffaele ist so etwas, wie Adelinas Lehrer. Der gutaussehende junge Mann bringt ihr die Basis über ihre Kräfte näher und findet überhaupt erst heraus, welche Fähigkeiten sie besitzt. Er selbst besitzt die Fähigkeit die Auren der Menschen um ihn herum zu spüren. Raffaele möchte Adelina beschützen, misstraut ihr aber auch ein wenig...

Die Nebencharaktere in dem Buch sind wie ich finde auch sehr gut gelungen. Immer wieder beeinflussen sie die Geschichte maßgeblich und sind nicht so flach, sondern definitiv etwas tiefer, sodass man sie meisten nachvollziehen kann.

Was mir zu Beginn nicht allzu gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Sichten in der Geschicht. Zwar treten diese nur alle 2,3 oder 4 Kapitel auf, doch am Anfang hat mir das eben aus irgendeinem Grund nicht so gefallen. Später jedoch fand ich das Konzept gut, da man so in die Köpfe der anderen Figuren blicken kann und eventuell schon Ideen bekommt, was als nächstes geschehen könnte.

Am Ende des Buchs nahm die Handlung noch einmal so richtig Fahrt auf. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen! Das Ende im allgemeinen war...Wow. (Und nur so nebenbei: ich muss das zweite Buch so schnell wie möglich lesen!!)

Zitate:


»Dark thoughts swim in the far corners of my mind. Something is alive in those whispers, clawing for my attention, beckoning me deeper into the shadows, and I am afraid to listen to it. I look the same. I also look like a complete stranger.«Seite 60

»Be true to yourself, Violetta once told me when I was trying in vain to win Father over. But that's something everyone says and no one means. No one wants you to be yourself. They want you to be a version of yourselfthat they like.«Seite 89/ 90

»As I stare back, I feel something powerful stir inside me–a buried fire, subdued during childhood and long forgotten. I have lived all my life in the shadow of my father and my sister. Now that I'm standing in the sun for the first time, I dare to think different. The broken butterfly has been made whole.«  Seite 113/ 114

Cover und Titel:

Warum das Buch so heißt, wie es eben heißt, wird einem schnell nach den ersten Seiten (genau genommen auf Seite 7) klar. Die Young Elites ist eine Gruppe von Menschen, die nach dem Blood Fever sogenannte Malfettos geworden sind. Aber die Young Elites ist speziell, da sie übernatürliche Fähigkeiten entwickelt haben...
Das Cover hätte mich, hätte ich Marie Lu nicht schon gekannt, ehrlich gesagt nicht so ganz angesprochen. Ich finde es etwas langweilig, auch wenn es mit den dunklen Farben und dem Schwert gut zu der Story passt.
Was ich eine gute Idee fand, war die Landkarte des Lands, in dem das Buch spielt. Man konnte so immer sehen, wo man gerade war und verlor nicht den Überblick, wenn es um Schauplätze ging.

Fazit:

The Young Elites konnte mich mit einem einfach zu lesendem Schreibstil, der trotzdem super war, überzeugen. Marie Lu hat mal wieder einen Volltreffer bei mir landen können.
Die Charaktere sind vielschichtig und meistens gut nachzuvollziehen. An Spannung hat es dem Buch definitiv nicht gemangelt, was mir auch sehr gefallen hat. Vor allem das Ende war...so spannend! Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

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106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

legend, dystopie, day, prequel, june

Legend - Das Prequel

Marie Lu
E-Buch Text
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.07.2014
ISBN 9783732001903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

"Legend - Das Prequel" enthält zwei Geschichten, die einen kurzen Einblick in das Leben von Day und June gewähren, bevor sie in Marie Lus New-York-Times-Bestseller-Dystopie LEGEND schließlich aufeinandertreffen.


Zwei Zwölfjährige, die innerhalb der Republik ihr Leben zu meistern versuchen, wenn auch in zwei völlig verschiedenen Welten: June muss sich als jüngste Studentin aller Zeiten an der Drake Universität beweisen und Day kämpft im Lake Sektor um das nackte Überleben.

Inhalt:

Day kämpft jeden Tag ums nackt Überleben, wohingegen June da Leben voll auskosten kann.
Als Day eines Tages nichts mehr zu Essen hat, beschließt er welches von einem Schiff zu stehlen, wobei er jedoch gesehen wird und fortan an Deck arbeiten muss. Dabei lernt er jedoch jemand kennen...
June kann es kaum fassen. Sie hat die volle Punktzahl in ihrem Test erreicht, wodurch sie nun an eine Universität ihrer Wahl studieren darf. Doch plötzlich steht der ersten Studientag vor der Tür und June wird etwas mulmig zumute. Werden die anderen Studenten sie akzeptieren? Wird sie neue Freunde finden?

Meine Meinung:

Nachdem die Wartezeit bis zum Erscheinungsdatum des zweiten Teils der Legend–Trilogie noch so ewig lang ist und es das E-Book für kurze Zeit kostenlos auf Amazon gab, dachte ich mir, dass es doch eigentlich ganz schön wäre, wenn ich noch einmal in die Welt von June und Day eintauchen könnte. Da ich sowieso einen neun Stunden Flug vor mir hatte (es ging nach Amerika. Der Bericht folgt noch!), lud ich es mir einfach mal auf mein Kindle.

Marie Lu schreibt wieder einmal toll, sodass ich das Buch gar nicht niederlegen wollte, sondern in einem Rutsch las. Sie baut mit ihrem Schreibstil gekonnt Spannung auf, kann aber auch die lustigen Seiten der Leben der Figuren zum Vorschein bringen. Alles in allem eine super Art zu schreiben, die ich jedem ans Herz legen kann!

Was ich auch mochte waren die kleinen Anmerkungen der Autorin zu Beginn der beiden Geschichten, in welchen sie erklärt, warum und über was sie überhaupt schreibt und was man denn nun lesen wird.

Zu Days Teil:
Gleich zu Beginn der Handlung der ersten Geschichte wird man in Days Lebenssituation eingeführt. Er erklärt, wie sich sein Leben als Straßenkind im Armensektor gestaltet und wie er beziehungsweise wie er nicht über die Runden kommt.

Die Handlung nimmt auch schon relativ schnell Fahrt auf, als Day zum Überleben Essen stehlen möchte, was bisher auch immer ganz gut geklappt hat. Diesmal hat er ein Schiff mit Lebesmitteln an Bord im Visier. Zu Beginn läuft noch alles nach Plan; er lenkt die Männer auf dem Schiff ab und hat auch schon ein Loch in die von ihm in anvisierte Kiste gebohrt, als er plötzlich von einem Mädchen erwischt wird. Es gibt eine wilde Verfolgungsjagd, doch wie die endet, müsst ihr selbst herausfinden☺

Man erfährt relativ viel über Day. Eben soviel, wie man auf ca. 20 Seiten über eine Person erfahren kann. Man lernt Day vor allem von einer etwas anderen Seite kennen, als man es in Legend–Fallender Himmel zu Beginn tut.

Zu Junes Teil:
In Legend–Fallender Himmel begegnet man June zum ersten Mal, als sie gegen die Regeln ihrer Universität verstößt. Im Prequel hingegen lernen wir June an ihrem aller ersten Tag an der Drake Universität kennen und warum sie eben so ist, wie sie ist. 
Auch June lernen wir besser kennen. Man erlebt einen kleinen, aber entscheidenten Teil ihres Lebens mit und merkt, wie sich sich entwickelt. Das hat mir ziemliche gut gefallen!
Ich finde, dass Junes Geschichte eine Schwäche im Gegensatz zu Days aufweist. Ihre Geschichte hatte meiner Meinung nach etwas wenig an Spannung darzubieten, was ich etwas doof fand. Nichtsdestotrotz mochte ich Junes Geschichte sehr gerne. Man erfährt einiges über sie und ihr behütetes Leben zu dem Zeitpunkt, an dem sie das erste Mal ganz allein im Leben steht. 
Zitate:

»Charlies Worte hallen mir durch den Kopf. Ich möchte wetten die Republik hat es nicht das letzte  Mal mit dir zu tun gekriegt. Ich lächele. Nein, das hat sie hundertprozentig nicht.«Day; Kindle Pos. 294 von 550

»“[...] Mach weiter so, Junebug – eines Tages wirst du die Republik bis in die Grundfesten erschüttern. Du wirst Geschichte schreiben. Da bin ich mir absolut sicher.”«June; Kindle Pos. 336 von 550
»“Du wirst schon noch jemanden finden”, sagt er. “Früher oder später tun wir das alle. Irgendwann wird jemand da draußen erkennen, wie du wirklich bist. Irgendwann wirst du jemanden begegnen, der dich versteht.”«June; Kindle Pos. 546 von 550


Cover und Titel:

Naja, was soll man großartig zur Aufmachung sagen? Das Cover ist schwarz, wodurch es düster wirkt. Die goldene Schrift erinnert stark an die Schrift des ersten Teils, wobei das gesamte Cover stark der folgenden Bänden ähnelt.
Der Titel erklärt sich von selbst.

Fazit:

Legend - Das Prequel gewährt einen tollen Einblick in die Welten von Day und June bevor sie in Legend - Fallender Himmel schließlich zum ersten Mal aufeinandertreffen. Days Teil der Geschichte fand ich super! Er enthält Spannung, einen kleinen Teil Romantik (wenn man das denn so nennen kann) und den nackten Überlebenswillen, den man auch im 'richtigen' Buch bei Day zu spüren bekommt. Bei June sah das ganze ein klein wenig anders aus. Zwar hat mir auch ihre Vorgeschichte gut gefallen, jedoch war sie nicht genauso gut wie Days, da es ihr etwas an Spannung gemangelt hat. Nichtsdestotrotz ein lesenswertes Prequel und eine gelungene Vorgeschichte. Ich vergebe 4.5 von 5 Herzen!

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

beschwörer, geheimnis, liebe, fantasy, leidenschaft

Night Phantoms I - Kyron

Simone Olmesdahl
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.09.2014
ISBN 9783733782207
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Wenn dein ganzes Leben auf einer Lüge basiert, ist die Wahrheit etwas, das du am Ende nicht glauben kannst. Schluss mit der Freundin, Schluss mit dem College. Kyron will nur nach Badfield zurück. Hier geschah der tödliche Unfall seiner Eltern. Hier will er erfahren, was damals wirklich passierte und findet seine Zukunft: Daria, die von Anfang an heftig mit ihm flirtet, lässt all seine aufregenden Wünsche wahr werden. Als er jedoch Geheimnisse ans Licht bringt, die seine Realität für immer erschüttern, muss er sich fragen, wie weit er Daria überhaupt trauen kann. Denn als Sohn eines Nachtphantoms und einer Beschwörerin einer bis aufs Blut geächteten Verbindung steht er unter dem tödlichen Bann der alten Zirkel. Kyron bleibt nur eine Chance: Er muss mit Darias Hilfe fliehen und ihr gleichzeitig widerstehen.

Inhalt:

Kyron hat genug. Genug von seiner Ex, genug vom College, genug von seiner Heimatstadt. Er beschließt nach Badfield zu gehen, um dort etwas über seine Vergangenheit zu lernen. Wer war sein Vater und seine Mutter, die es bei einem Autounfall verloren hat? Wer sind seine Verwandten?
Als Kyron schließlich in Badfield ankommt trifft er auf Daria, die ihn sofort fasziniert. Und auch von Daria's Seite aus hat es gefunkt. Doch die beiden dürfen aus diversen Gründen nicht zusammen sein und nach und nach beginnt Kyron diese Geheimnisse zu lüften. Was er dort über sich und seine Familie erfährt ist schockierend und Kyron merkt, dass sein ganzes Leben auf einer einzigen Lüge aufgebaut wurde...

Meine Meinung:

Ein Dank geht an Blogg dein Buch und den books2read Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben!

Ich konnte mich relativ gut in die Handlung einfinden, auch, wenn mir die Story zu Beginn noch nicht so sehr zugesagt hat. Dieser Punkt änderte sich aber dann zum Glück in der Mitte des Buches.
Olmesdahl's Schreibstil war zudem sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie begrenzt sich auf das Wesentliche, nichtsdestotrotz hat man immer ein gutes Bild vor Augen!


Wie schon gesagt sagte mir die Handlung am Anfang noch nicht so sehr zu. Es kam mir so vor, als würden die ersten Kapitel nur darum gehen, warum Kyron nach Badfield kam, also Teile seiner Vorgeschichte, und darum, wie toll er Daria doch finde. Das fand ich nach einiger Zeit etwas langweilig, wobei ich generell den ersten Teil des Buches etwas in die längegezogen fand. 

Ich hatte, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, die Erwartungen an ein Buch mit einem Hauch Fantasy und las und las, aber in den ersten Kapiteln...keine Spur von Magie oder ähnlichem. Das fand ich zu diesem Zeitpunkt etwas enttäuschend. Zum Glück ändrte sich dieser Aspekt jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte und schon bald war man eingetaucht in die Welt der Nachtphantome und die der Beschwörer. 

An Spannung hat es dem Buch meiner Meinung nach im letzten Drittel nicht mehr gemangelt. Man wollte unbedingt wissen, was Kyron bzw. Daria als nächstes tut und was generell als nächstes geschied. Davor jedoch war es mehr ein dahergeplätscher der Handlung., währedn sich nebenher, ganz unauffällig, die Spannung aufbaute.

Die Charaktere mochte ich vom ersten Moment an. Naja, eigentlich mochte ich nur Daria und Kyron vom ersten Moment an. 

Am Anfang stellte ich mir Kyron wie einen überzogenen Schmösel vor, der sich für was besseres hält, man lernt jedoch schon nach den ersten Seiten, dass dies nicht der Fall ist. Kyron ist eigentlich ein total lieber, wenn auch sehr temperamentvoller Mensch. Er verteidigt die, die er liebt, ohne darüber nachzudenken und wenn es sein muss wird er dabei auch mal gewalttätig. 
Eigentlich wollte Kyron noch nie etwas mit seiner richtigen Familie zu tun haben. Er weiß, dass seine Eltern bei einem grausamen Autounfall ums Leben gekommen sind und ihn seine restliche Familie dann einfach abgeschoben hat. Nachdem sich seine langjährige Freundin jedoch von Kyron trennt, beschließt er Licht in das Dunkel seiner Vergangenheit zu bringen umd seine Familie kennenzulernen. Er reist nach Badfield, um etwas über seine Verwandten rauszufinden, doch die weisen ihn kaltherzig zurück. Alle, bis auf Daria, die ihn schon vom ersten Moment an fasziniert...

Daria lebt schon ihr ganzen Leben in Badfield. Umgeben von...eigentlich nichts, wächst sie auf. Eines Tages trifft sie jedoch während ihrer Arbeit suf einen Jungen. Kyron. Daria ist sofort von ihm fasziniert und auch sie spürt sofort eine Verbundenheit zu Kyron. Doch ihre Liebe darf nicht sein und Daria muss viele große Geheimnisse von ihm bewaren. Kann ihre Liebe zueinander stark genug sein, um diese Strapazen zu überstehen?

Die Nebencharaktere sind eher unwichtig und daher nicht sonderlich ausgeführt, was mir jedoch nichts ausgemacht hat.

Zitate:


»Wenn dein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut wurde, war die Wahrheit etwas, das du am Ende nicht glauben konntest. Ich wollte nicht glauben. Ich wollte einfach nur kotzen, aber die gewünschte Erleichterung danach blieb aus. Wirklichkeit war der Begriff, der nicht länger existierte. Ich verlor der Halt und gleichzeitig den Verstand. Übrig blieb ein einziges Chaos.«Seite 180 von 368

»Etwas Altes, Dunkles, was schon immer in mir gewesen, aber noch nie ausgebrochen war, wagte den Schritt durch die Oberfläche. Es war verrückt, dass ich es fühlte, und diese Dinge dachte. Der Wind flüsterte mir Warnungen ins Ohr, zischte wütend, ich solle das Weite suchen. Er forderte mich unerbittlich auf, mich von ihr ferzuhalten, denn Daria war mein Feind.«Seite 229 von 368

»Beziehungen zwischen Menschen entstanden nicht in Monaten, sondern bildeten sich aus Momenten.«Seite 292 von 368

Cover und Titel: 

Ehrlich gesagt, sagt mir weder das Cover, noch der Titel wirklich zu.
Der Klappentext klingt interessant und spannend, weshalb ich mich dann doch bei Blogg dein Buch beworben habe.

Fazit:

Night Phantoms I - Kyron war besser, als ich dachte. Auch wenn mir das Buch zu Beginn noch nicht so zugesagt hat, hat es mir am Ende umso besser gefallen!! Die Spannung baute sich während der Handlung auf, auch wenn sie meiner Meinung nach im ersten Drittel noch nicht wirklich vorhanden war. Kyron und Daria sind mir sehr ans Herz gewachsen, während ich das Buch las und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
Wer Übernatürliches mit einem Hauch Erotik mag, für den ist dieses Buch genau das richtige!
Ich vergebe 4 von 5 Herzen an Night Phantoms I - Kyron.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

vampire, blut, menschen, fantasy, science fiction

Ich bin ... das Ende

Celeste Ealain
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei tredition, 30.04.2014
ISBN 9783849578558
Genre: Science-Fiction

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211 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

fantasy, liebe, romantasy, seelen, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442476022
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Sie ist das Mädchen ohne Seele, ausgestoßen und allein. Bis sie auf Sam trifft und die Liebe findet. Ana ist eine Außenseiterin und das nur, weil sie eine neue Seele besitzt. In einer Welt, in der jeder wiedergeboren wird, ist das ein Zeichen von Unheil. Und tatsächlich sterben seit Anas Ankunft immer mehr Menschen, ohne wiedergeboren zu werden. Die Angst ist groß, dass irgendwann alle unwiederbringlich ausgelöscht sein werden. Als sich immer mehr gegen Ana wenden, steht nur noch Sam zu ihr. Doch Ana muss endlich herausfinden, warum sie so außergewöhnlich ist, damit sie ihren Platz in Heart finden kann …

Inhalt:

Nach dem Tempeldunkel, bei dem über siebzig Dunkelseelen für immer verschwunden sind, beschließen Ana und Sam gemeinsam zum Purpurrosenhaus zurückzukehren, um den weißen, pulsierenden Wänden Hearts zu entkommen. Doch auch im Purpurrosenhaus finden sie nicht die erhoffte Entspannung, als kurz darauf nämlich vermehrt Sylphen auftauchen. Durch Zufall entdeckt Ana schließlich einen Weg, mit dem die Sylphen auf sie hören und ihr wird klar, dass sie sich endlich mit Menehems Forschungsergebnissen beschäftigen muss. Zurück in Heart wenden sich jedoch immer mehr und mehr Menschen gegen Ana, die Neuseele. Ana muss herausfinden, was es mit ihrer Herkunft, ihrem Sein, dem Tempel und Janan, den Sylphen und vielem mehr auf sich hat. Und einzig ihre Freunde und Sam stehen zu ihr. Dann aber arten die Ausschreitungen gegen Ana aus und sie muss sehen wo sie bleibt...

Meine Meinung:

Dem Schreibstil konnte ich auch diesmal wieder viel abgewinnen. Meadows schreibt so, dass man immer ein detailliertes Bild vor Augen hat, jedoch nicht so, dass man nur Adjektive und Beschreibungen vorgesetzt bekommt. Ich empfand ihn als sehr angenehm.

Das Buch wurde aus Anas Sicht geschrieben.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, was zum einen an der nur kurzen Pause zwischen Band eins und Band zwei, zum anderen daran, dass die Autorin immer wieder Elemente aus dem vorgängerischen Band einbringt, und so die Erinnerungen an vorangegangene Handlungen und Geschehnisse wieder weckt, liegt.

Wie im Vorgänger von Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe ist es auch in Band zwei der Fall, dass das Buch in Kapitel mit Überschriften gegliedert ist. Jede Überschrift besteht aus lediglich einem Wort und jedes Wort hat dabei etwas mit der Handlung des jeweiligen Kapitels zu tun, weshalb man sich manchmal allein schon wegen dem Namen des Kapitels ein grobes Bild von dessen Inhalt machen kann.

Das Buch hatte meiner Meinung nach genügend Spannung, um immer interessant zu bleiben, was durch viele Wendungen nur positiv verstärkt wurde. Es gab aber auch Stellen, die ich etwas lang fand.

Vielleicht werde sich einige von euch jetzt wundern, warum ich das schreibe (vor allem die, die das Buch schon gelesen haben), aber ich finde, dass am Ende etwas mehr Spannung hätte aufkommen können. Was ich persönlich mochte war der Cliffhanger ganz zum Schluss und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie die Geschichte um Ana und Sam und Sarit und alle anderen endet!

Die Hauptakteure waren dieselben, wie im ersten Teil. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Ana, die Neuseele, und Sam. In Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe treten jedoch auch andere Figuren in den Vordergrund, wir zum Beispiel Merton oder andere.

Ana ist die Hauptprotagonistin der gesamten Trilogie.

Auch in diesem Band muss sie ihre Tapfer- und Entschlossenheit wieder zur Schau tragen. Sie muss zeigen, dass sie stark und nicht einschüchterbar ist, doch die Fassade beginnt zu bröckeln, als sich die Angriffe auf Neuseelen, denn Ana ist nicht mehr die einzige, häufen. Sie muss nun nicht mehr nur die Entscheidungen für ihre eigene Zukunft treffen, sondern sich auch für die Zukunft derer einsetzen, die noch nicht geboren wurden oder zu klein sind, um sich selbst zu verteidigen. Sie ist die Verfechterin der Rechte der Neuseelen, was nicht alle Bewohner von Heart dulden wollen...Doch nicht nur Probleme mit den Anwohnern bereiten ihr Bauchschmerzen.–Die Beziehung zu Sam bekommt ebenfalls die ersten Risse und schon bald weiß sie nicht mehr, was sie tun soll...

Leider fand ich, dass Ana sich in diesem Buch in einigen Passagen etwas nervig verhalten hat. Immer wieder wiederholt sie dieselben Dinge und nach ein paar Seiten ist man davon schon etwas genervt. Man hat das Gefühl, als drehe sie sich im Kreis und an einigen Stellen denkt man, dass sie scheinbar einfach nicht weiterkommt. Trotz alledem mochte ich Ana, auch wenn ich ihr manchmal nicht mehr allzu viel abgewinnen konnte.

Da das Buch, wie bereits erwähnt, aus Anas Sicht geschrieben wurde, hat man Zugang zu all ihren Gedanken, wodurch man sie besser kennenlernt, als andere Charaktere.

Sam ist ebenfalls wieder einer der Hauptcharaktere.

Da er in einer Beziehung mit der Fremden, mit Ana, ist, beginnen die Bürger Hearts ihn ebenfalls zu missachten und werfen beispielsweise Steine nach ihm. Sam jedoch trauen alle anderen mehr als Ana, da er ja schon seit fünftausend Jahren mit ihnen zusammenlebt. Doch durch Ana werden Sam langsam die Augen geöffnet und er sieht, wie kaputt seine Welt eigentlich ist und beginnt zu realisieren, dass sich etwas ändern muss. Denn wie Ana bald schmerzvoll erfahren muss, hat auch Sam so seine Geheimnisse, die lieber nicht hätten aufgedeckt werden sollen...

Zitate:

»Mein Leben mochte als Fehler begonnen haben, aber ich würde es nicht als Fehler enden lassen.«

Seite 7

»“Was ist mit den Rosen? Du hast sie gepflegt, obwohl du dachtest, dass niemand sie wollte.” “Menschen wollen vieles nicht, aber sie bekommen es trotzdem. [...] Ich mochte die Rosen so, wie sie sind.”«

Seite 27

Cover und Titel:

Wieder einmal finde ich das Cover sehr schön. Ich glaube, dass ich sogar dieses Cover schöner als das andere finde. Ich mag die bernsteinfarbenen Augen und das Gelb und Orange wirken sehr schön zusammen ☺ Aber auch hier denke ich, dass das englische Design schöner ist beziehungsweise mir besser gefällt als das deutsche.

Der Titel war, wie ich fand wieder passend gewählt. Ich musste zwar etwas nachdenken, was denn Nur eine Liebe mit der Geschichte zu tun hat, aber nach kurzem Brainstorming fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Fazit:

Eine wirklich gute Fortsetzung der Trilogie. Der Schreibstil gefiel mir wieder einmal sehr gut, ebenso, wie die Handlung, die durch einige Wendungen immer interessant bleibt. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Spannung, vor allem gen Ende, gewünscht. Die Charaktere waren die Alten. Jedoch konnte ich in diesem Buch Ana nicht allzu viel abgewinnen, weil sie mir etwas naiv erschien und mich ab und zu mit ihrer Art genervt, sich immer wieder im Kreis gedreht hat.

Trotzdem finde ich, dass Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe ein gutes, unterhaltendes, wenn auch etwas kurzlebiges Buch ist. Ich vergebe 4 von 5 Herzen und freue mich schon auf Das Meer der Seelen - Nur eine Nacht.

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306 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, fantasy, gabe, fähigkeiten, highschool-liebe

Vergiss mein nicht!

Kasie West ,
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2013
ISBN 9783401069203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Addie besitzt eine einzigartige Gabe: Sie kann in ihre Zukunft sehen. Sie kann erleben, welche Folgen ihre Entscheidungen haben werden. Sie hat die Wahl. Sie ist Herrin ihres Schicksals. Ein wunderbarer Traum? Nein - denn wie soll sie sich entscheiden, wenn ihre große Liebe gleichzeitig ein gebrochenes Herz, Verlust und Tod bringt? Was, wenn jede Möglichkeit ihren absoluten Albtraum wahr werden lässt? Addie muss sich entscheiden - jetzt.

Inhalt:

Addie lebt in einer Welt, in der die Menschen beinah 100% ihres Gehirns verwenden. So besitzt jeder Bücher eine Gabe. Addie besitzt die Gabe, ihre Entscheidungen ausloten zu können und somit zu sehen, was ihre Entscheidungen für Folgen haben werden.
Als für Addie eines Tages ihre Welt zusammenbricht, als sie mitgeteilt bekommt, dass ihre Eltern sich scheiden lassen werden, muss sie sich entscheiden. Will sie mit ihrem Vater in die Normalo-Welt, in der sie ihre Fähigkeit nie wieder benutzen dürfte, ziehen oder bei ihrer Mutter im Sektor bleiben?
Addie muss die Möglichkeiten ausloten, doch was sie sowohl in der einen, als auch in der anderen erfährt, ist schockierend und wunderbar zugleich...Für welche der beiden Welten entscheidet sie sich? Bleibt sie bei dem ihr Vertrauten oder geht sie in eine Welt, in der alles neu sein wird?

Meine Meinung:

Der Kaufgrund für dieses Buch? Als erstes fiel mir das Cover in der Buchhandlung auf und dann, nachdem ich das Buch aus dem Regal genommen habe, auch der Klappentext, der genau meinem Geschmack entsprach. Also hieß es reinlesen.

Bereits in der Buchhandlung gefiel mir die Story ziemlich gut, auch wenn ich sie am Anfang etwas verwirrend fand. Man wird mitten in die Handlung geworfen und gleich erst einmal von verschiedensten Begriffen überrumpelt. Die Unklarheiten wurden dann aber zum Glück auf den nächsten Seiten wieder zu Klarheiten. Nichtsdestotrotz konnte man sich meiner Meinung nach schnell und gut in die Geschichte hineinversetzen.
Wests Schreibstil half mir dabei und sagte mir vor allem sofort zu. Man kann das Buch super leicht, schnell und locker lesen.

Zu Beginn des Buches wird man, wie bereits gesagt, ziemlich überrumpelt von den verschiedensten Erklärungen und Begriffen, aber auch von den Geschehnissen. So entsteht am Anfang eine gewisse Spannung und die Handlung nimmt Fahrt auf, was mir abgesehen von den leicht verwirrenden Begriffen, gut gefallen hat. Danach entschleunigt sich die Handlung leider wieder und bekam erst wieder zum Schluss eine gewisse Spannung. Nichtsdestotrotz wollte man zwischendurch trotzdem immer wissen, wie es weitergeht.

Was ich am Anfang etwas befremdlich fand, war die Idee des Aufbaus der Geschichte. Im Prinzip hat sich das gesamte Buch nämlich noch gar nicht abgespielt. Zu Beginn war das Buch noch ich nenn' es mal einheitlich. Als Addie sich schließlich zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter entscheiden muss laufen auf einmal zwei völlig unterschiedliche Geschichten parallel nebeneinander her. Die Welt, in der sich Addie für die PARAnormale Welt entscheidet und die Welt, in der sich Addie für die NORMale Welt entscheidet.
Da man immer wieder zwischen der paranormalen und der normalen Welt hin und her pendelt, hat sich dei Autorin etwas witziges einfallen lassen. Zu Beginn jedes Kapitels steht ein Wort und der Kapitelnummer, welches dort erklärt wird. Dieses Wort hat dann entweder das Wort PARA oder das Wort NORM inne hat. Das sieht dann zum Beispiel so aus:PARAdigma, das - etwas, das als Muster oder Vorbild dient [Seite 24] Gehört ein Kapitel weder zu PARA noch zu NORM, dann kommen einfach willkürliche Wort, die etwas mit dem Kapitel zu tun haben.

Eigentlich dachte ich, dass in dem Buch ein Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Fähigkeiten der Menschen im Sektor gelegt wird beziehungsweise wie sie diese einsetzen. Dies war dann aber nicht der Fall. Stattdessen wird ein besonderes Augenmerk auf die Verhältnisse der verschiedenen Personen, am meisten natürlich auf Addie's, gelegt, denn sowohl in der einen Variante ihrer Zukunft, als auch in der anderen, wird sich Addie verlieben. So viel sei gesagt.

Addie mochte ich schon auf der ersten Seite total gerne. Sie ist die Hauptprotagonistin des Buches, neben Trevor, Laila und Duke.
Warum mochte ich Addie so gerne?–Weil ich mich super mit ihre identifizieren konnte und in vielen Handlungen und Charakterzügen mich selbst sah. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, als würde man mir einen Spiegel vorhalten, was manchmal wirklich ein bisschen unheimlich war, da wirklich viele Punkte auf mich wie auch auf Addie zutreffen!
Addie ist ein eher zurückhaltender, schüchterner Mensch und hält sich meistens an die Regeln die ihr gegeben werden. Sie ist ein ziemlicher Bücherwurm (was ihr gleich erst einmal ein paar Sympathiepunkte einhandelte ☺) und liest lieber alte Bücher, als die neuen, die man dann aber nur auf dem Tablet/Computer etc. lesen kann. Am liebsten liest sie die Klassiker wie Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens, das eines ihrer Lieblingschmöker ist.
Addie ist in gewissen Situationen ziemlich misstrauisch. Man muss sich ihr Vertrauen erst erarbeiten, profitiert dann aber auch davon.

Duke ist der Quarterback der Lincoln High, also der Schule im Sektor. Er ist der Schwarm aller Mädchen der Schule. Aller Mädchen, bis auf Addie. Sie mag Duke nicht, weil sie findet, dass er arrogant und überzogen wirkt. Doch dann macht Duke Annäherungsversuche und Addie weiß nicht, was sie tun soll. Soll sie wirklich den begehrtesten Jungen im Sektor abblitzen lassen oder oll sie, wie Laila ihr rät, mit ihm Zeit verbringen und ihn kennenlernen?

Laila ist die bereits erwähnte beste Freundin von Addie. Sie kennen sich schon seit sie laufen können und sind unzertrennlich. Laila lebt, wie Duke auch, im Sektor und besitzt die Gabe der Gedächtnislöschung. Sie kann bestimmte Teile der Erinnerungen von verschiedenen Personen löschen.

Trevor lebt im NORMland und hat weder irgendeine Gabe, noch eine Idee davon, dass es überhaupt Menschen mit Gaben gibt. Er und Addie lernen sich kennen, nachdem sie zu ihrem Vater gezogen ist und nun an eine neue Schule gewechselt hat. Die beiden haben sofort einen Draht zueinander und verbringen fortan viel Zeit miteinander. Doch kann man eine solche Beziehung auf Lügen aufbauen? Kann man seinem besten Freund die Gabe verheimlichen?

Zitate:
»Ich kuschelte mich tiefer ins Kissen und versuchte mich zu entspannen. Gar nicht so einfach, wenn einem klar ist, dass man gleich mit Erinnerungen an ein Leben überflutet wird, das man noch nicht gelebt hat. Genau genommen zwei Leben, die man noch nicht gelebt hat.«Seite 23
»“Warum können die Illusionisten uns nicht das Gefühl geben, dass es warm ist?” [...] “Weil eine Illusion nun mal eine Illusion ist. Die Realität ist real trotz der Fassade.”«Seite 179

Cover und Titel:

Die Aufmachung gefiel mir sehr gut. 
Ich finde, dass das Cover sehr schön aussieht, mit den kleinen, lila Blumen, welche durch eine spezielle Lackierung glänzen. Durch das zerknüllte Stück Papier, auf dem der Titel steht, und den lilanen Blumen, entsteht ein gewisser Kontrast, der mich in gewisser Weise auch dazu animiert hat das Buch lesen zu wollen!
Nachdem ich das Buch beendet hatte, wurde mir auch klar, was es mit dem Titel auf sich hat ☺

Fazit:

Mich konnte Vergiss mein nicht! fast komplett überzeugen. Der Schreibstil ließ sich super leicht und locker lesen und ich mochte die Charaktere wirklich gerne und konnte mich gut mit diesen identifizieren.
Der Anfang des Buches war zwar etwas verwirrend, jedoch wurden diverse Verwirrungen relativ schnell geklärt.
Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant. Vor allem die Umsetzung, bei welcher das Buch eigentlich noch gar nicht passiert ist, klingt am Anfang zwar etwas befremdlich, jedoch auch irgendwie reizend (so ging es zumindest mir, als ich das Buch zu lesen begann).
Leider gab es ein paar Stellen, die meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen wurden. Die Spannung trat erst wieder am Ende auf, welches mir dann aber ziemlich gut gefallen hat, vor allem mit dem Cliffhanger ☺
Trotz einiger Kritikpunkte finde ich, dass Vergiss mein nicht! 4 von 5 Herzen verdient hat. Ich freue mich schon darauf den zweiten Teil Bleib mir treu!.

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1.122 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 181 Rezensionen

hexen, magie, liebe, hexe, fantasy

Everflame - Feuerprobe

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.09.2014
ISBN 9783791526300
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet.

Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian. Sie ist Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst und einer unerwarteten Liebe.

Inhalt:

Lily hat schon sehr viele peinliche Momente in ihrem Leben gehabt. Aber noch peinlicher kann es nicht mehr kommen. Nachdem Lily, die eigentlich Lilian heißt, mit ihrem besten Freund und Schwarm Tristan auf eine Party gegangen ist, bekam sie einen von ihren Anfällen, die durch ihre Allergien hervorgerufen wurde. Um ihre Erniedrigung zu verarbeiten geht sie an den Strand. Sie sitzt auf einem Felsen, als sie plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf hört, die sie fragt, ob sie nicht dieser schrecklichen Welt entfliehen möchte. Als Lily einwilligt, hätte sie nie gedacht, dass sie wirklich in einer anderen Welt landen würde. Und nicht nur das. Angeblich soll Lily eine Crucible sein und eine ziemlich mächtige noch dazu...

Meine Meinung:

Als ich hörte, dass Josephine Angelini ein neues Buch rausbringt, habe ich mich riesig gefreut! Ich meine, wir reden hier von Josephine Angelini; der Autorin der Göttlich-Trilogie, die ich, ganz nebenbei, liebe! Meine Erwartungen an das neue Buch waren also dementsprechend hoch.

Angelinis Schreibstil mochte ich, wie auch schon in ihrer vorigen Trilogie. Sie schreibt schön flüssig und das Buch ist angenehm zu lesen.
Es wurde aus der 3. Person geschrieben, wobei hier die Sichtweisen variieren. Zum Großteil jedoch wird aus Lilys Sicht erzählt, wodurch man sie ziemlich gut kennenlernt. Da man die Geschichte aber auch aus anderen Perspektiven miterlebt, lernt man auch die Absichten von anderen Charakteren kennen...

Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen hatte, dacht ich, dass mir das Buch bestimmt ganz gut gefallen wird. Man wurde schön in Lilys doch eher kompliziertes Leben eingeführt, dazu aber gleich mehr. Ab dem Zeitpunkt, an dem Lily jedoch in dem Hexen-Salem angekommen ist, wurde die Geschichte meiner Meinung nach immer unübersichtlicher, was schließlich auch meine Leselust etwas vermindert hat. Es wurden viele neue Begriffe eingeführt, von denen ich nicht immer sofort wusste, was sie bedeuten. Außerdem fand ich am Anfang die Verhältnisse von allen Charakteren schwer nachzuvollziehen, weil diese so komplex sind und so stark zusammenhängen.
Gegen Ende hin gefiel mir das Buch dann wieder viel besser! Es hat ordentlich Fahrt aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Angelini hat den Leser in ihrem neuen Buch mit dem Thema Hexen konfrontiert. So wie bei der Göttlich-Trilogie wurde auch hier ein Thema konkretisiert und das war das eben besagte. Man lernt einiges über Hexen etc.

Lily ist die Hauptprotagonistin in der ganzen Geschichte. Sie hat kein einfaches Leben, mit ihren vielen Allergien und Unverträglichkeiten. Der einzige Halt in ihrem Leben ist Tristan. Ihr bester und eigentlich auch einziger Freund seit Kindertagen. Die beiden verstehen sich super. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem Tristan Lily geküsst hat. Dieser Kuss hat alles verändert. Vor allem aber Lilys Gefühle für ihren besten Freund, für den sie jetzt doch mehr empfindet als bester Freunde füreinander empfinden sollten. Doch dann verändert eine Party alles und stellt Lilys Leben komplett auf den Kopf. Nicht nur ihre Gefühle werden einmal mehr völlig durcheinander gebracht. Nein.–Sie findet sich auch völlig unerwartet in einem anderen Salem, einem ganz anderen Amerika wieder. Einem Salem, das ein Mix aus Mittelalter und Zukunft ist. In dem Hexen und Hexenzirkel die Welt regieren. In der sie, Lily Proctor, eine der mächtigsten Crucibles sein soll. In der es Lily zweimal gibt...

Rowan ist ebenfalls einer der Hauptprotagonisten. Er hat so weit ich weiß keinen Doppelgänger in Lilys Salem. Als Rowan das erste Mal auf Lily trifft läuft alles etwas aus dem Ruder, weil er denkt Lily sei Lilian, zu der Rowan kein all zu gutes Verhältnis mehr hat. Als sich die beiden näher kennenlernen ist Rowan Lily gegenüber sehr misstrauisch, weil er denkt, dass Lily ihm wie Lilian das ganze Leben zerstören wird. Doch etwas in ihm regt sich bei Lilys Anblick. Doch ob es Gefühle guter oder schlechter Natur sind, weiß nicht einmal Rowan selbst...

Lilian ist Lily in Salem und eine der Antagonistinnen. Aber Lilian ist die mächtigste aller Hexen und dafür verantwortlich, dass Lily nach Salem gelangt ist. Und dafür hat sie ganz bestimmte Gründe...

Alles in allem waren die Charaktere gut dargestellt, auch wenn ich mir von einigen etwas mehr Hintergrundinformation gewünscht hätte.

Das Ende des Buches war sehr spannend und liefert viel Stoff für folgende Bücher, weshalb ich mir eigentlich sicher bin, dass der zweite und dritte Teil eher mein Fall sein werden. Ich werde die Trilogie also auf jeden Fall weiterhin im Auge behalten und freue mich auf Tränenpfad, den zweiten Teil, freuen!

Zitate:

»Die Flammen schlagen immer höher, und ich kämpfe und schreie, versuche, mich zu befreien, aber die eisernen Fesseln an meinen Handgelenken halten mich auf dem Scheiterhaufen. Ich bin eine Hexe. Und Hexen werden verbrannt.«Seite 51

»Für jedes Mädchen kommt ein Tag, an dem die Sterne in seinen Augen erlöschen. Und erst dann kann sie klar sehen. Dies ist Lilys Tag.« Seite 53

»“Du hast keine Ahnung, was du bedeutest, oder?”« Seite 254

Cover und Titel:

Ich finde, dass der Titel sehr gut zu dem Buch passt, da Feuer und eine Art Feuerprobe entscheidene Rollen für das gesamte Buch spielen!
Das Cover hat mir dann jedoch, um ehrlich zu sein, nicht so gut gefallen. Ich kann nicht genau sagen wieso, aber ich finde es nicht allzu ansprechend.

Fazit:

Everflame–Feuerprobe. Ein Buch, an das ich hohe Erwartungen hatte und das meiner Meinung nach auch viel ungenutztes Potential birgt. Leider. Der Schreibstil Angelinis war zwar immer noch toll, jedoch gibt es einige negative Aspekte. So zu Beispiel fand ich, die Beziehungen der einzelnen Charaktere etwas schwer nachzuvollziehen. Außerdem ist es mir am Anfang schwer gefallen mich in die Geschichte einzufinden, weil ich die ganze Handlung irgendwieunübersichtlich fand; gegen Ende hingegen fand ich das Buch doch ganz gut.
Alles in allem würde ich 3.5 Herzen an den ersten Band von Josephine Angelinis neuer Trilogie vergeben. Ich hoffe, dass die nachfolgenden Bände besser werden, wovon ich aber eigentlich überzeugt bin, weil viel Stoff für die nachfolgenden Bände geliefert wird.

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dystopie, teri terry, bezwungen, liebe, trilogie

Bezwungen

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.09.2014
ISBN 9783649622208
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Kyla's memory was erased, her personality wiped blank, her memories lost for ever.Or so she thought.After the shocking events of SLATED and FRACTURED, we return to Kyla's oppressive world as she tries to make sense of her life and everything around her.
Set in a disturbing near-future world, this is the conclusion to an engrossing, fast-paced trilogy that establishes Teri Terry as a master thriller writer. Book 3 in the acclaimed SLATED trilogy.

Inhalt:

Kyla ist in Gefahr. Alle sind hinter ihr her! Die Regierung, aber allen voran Nico! Sie muss sich verstecken und schlüpft dafür in eine neue Identität. Von nun an ist sie Riley. Und nicht nur ihr Name ändert sich; sie verändert auch ihr Aussehen und alles nur, damit sie nicht geschnappt wird. Aber sie hat auch einen anderen Gedanken in ihrem Kopf...sie möchte ihre Mutter finden, sich mit ihr und ihrer Existenz auseinandersetzen. Doch vieles, was Kyla, oder Riley, auf diesem Weg erfährt, hätte lieber unentdeckt bleiben sollen...

Meine Meinung:

Nach dem Ende des zweiten Teils musste ich einfach wissen wie es weitergeht mit Kyla, Ben, Nico und all den anderen! Nach dem Cliffhanger im zweiten Teil ist das aber auch denk ich mal nachvollziehbar.

Ich konnte mich wieder super schnell in die Geschichte einfinden, was auch eigentlich nicht so schwer war, weil es noch nicht einmal einen Tag her war, dass ich den zweiten Teil beendet hatte. Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, dass, auch wenn es schon länger her ist, wenn man das Buch beendet hat, ziemlich leicht ist, sich wieder an die vorangegangene Handlung zu erinnern, weil man immer wieder Fragmente oder Erinnerungsauffrischer bekommt.

Der Schreibstil gefiel mir wie auch schon davor wirklich sehr gut. Sie hat einen sehr angenehmen Schreibstil und auch schreibt sie nicht allzu schwer, da das bei englischen Büchern ein echtes Problem sein kann.
Das Buch wurde, wie bereits seine Vorgänger, aus Kylas Sicht geschrieben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

In diesem Buch wimmelt es nur so vor spannenden Stellen ☺ Man möchte immer wissen, wie es mit Kyla weitergeht und durch zahlreiche, unvorhersehbare Wendungen hält die Geschichte die ganze Zeit ein Gewisses Niveau an Spannung. Das hat die Autorin sehr toll gemacht!!

Auch dieses Mal spielte Kyla die Rolle der Protagonistin. Ich finde, dass sie sehr gut dargestellt wurde. Ich konnte ihre Entscheidungen und ihre Gedankengänge immer nachvollziehen.
Gleich zu Beginn des Buchs wurde Kylas Leben auf den Kopf gestellt. Nachdem Nico sie am Ende des zweiten Teils mit einer Bombe an ihrem Levo umbringen wollte, jedoch gescheitert ist, dürfte sie eigentlich gar nicht mehr existieren. Sie muss untertauchen, niemand darf wissen, dass sie noch am Leben ist, nicht einmal Amy oder ihre Mutter. Das ist eine ziemlich Umstellung, ach für die sonst eher taffe Kyla. Sie muss ihr Aussehen komplett verändern und plötzlich ist sie nicht mehr Kyla, sondern Riley. Und damit beginnt ein völlig neues Abenteuer in Rileys Leben. Ein Abenteuer, dessen Dimensionen sie sich vorher nie hätte ausmalen können.

Ich mochte auch die Nebencharaktere. Sie machten die Geschichte zu dem, was sie ist und sie sind ebenso vielseitig und -schichtig wie die Hauptcharaktere. Ab und an haben sie mich zwar überrascht, aber das hatte meistens eher einen positiven Effekt auf meine Leselust ☺

Wie bereits in den ersten Teilen wurde auch hier der Frage der Identität nachgegangen. Was passiert, wenn wir keine Antwort auf diese Frage haben, so wie Kyla? Was passiert, wenn wir eine Antwort finden? Und was passiert, wenn doch alles anders ist, als es scheint?

Zitate:
»No one ever says anything. Isn't this the biggest problem of all? If we all stood up – everyone in the whole country – and said, stop; this is enough, every time something happened, wouldn't it stop? «Seite 148/149

Cover und Titel:

Ich finde, dass dieses Cover das schönste der Trilogie ist. Wie immer treten die Augen der Models in dem intensiven grün hervor, die Lippen in diesem rötlichen Ton. Das blau strahlt eine gewisse Kälte aus und der Titel passt mal wieder toll zu dem Buch!

Fazit:

Das beste Buch der gesamten Trilogie! Mit einem wieder einmal sehr angenehmen Schreibstil, tollen Charakteren und sehr, sehr vielen unerwarteten Wendungen konnte mich Teri Terry wieder überzeugen. Ich kann wirklich jedem dieses Buch empfehlen, auch wenn es auf Englisch ist (es gibt natürlich auch die deutsche Version☺). Es lohnt sich!

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fantasy, magie, liebe, jugendbücher, usa

Switched (Trylle Trilogy)

Amanda Hocking
E-Buch Text: 293 Seiten
Erschienen bei St. Martin's Griffin, 03.01.2012
ISBN B005FWOS9M
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

When Wendy Everly was six years old, her mother was convinced she was a monster and tried to kill her. Eleven years later, Wendy discovers her mother might have been right.  She’s not the person she’s always believed herself to be, and her whole life begins to unravel—all because of Finn Holmes.
Finn is a mysterious guy who always seems to be watching her.  Every encounter leaves her deeply shaken…though it has more to do with her fierce attraction to him than she’d ever admit.  But it isn’t long before he reveals the truth:  Wendy is a changeling who was switched at birth—and he’s come to take her home. 

Now Wendy’s about to journey to a magical world she never knew existed, one that’s both beautiful and frightening.  And where she must leave her old life behind to discover who she’s meant to become…

Inhalt:

An ihrem sechsten Geburtstag geschied etwas unvorstellbar schreckliches. Wendys Mutter Kim versucht sie umzubringen und schreit, während sie versucht mit dem Messer auf die sechsjährige Wendy einzustechen, dass sie gar nicht ihr Kind sei. Seit diesem Tag lebt Wendys Mutter in einer geschlossenen Anstalt und seit diesem Tag hat Wendy sie nicht mehr gesehen.
Seither lebt sie gemeinsam mit ihrer Tante Maggie und ihrem Bruder Matt zusammen. Da Wendy eher ein Problemkind in der Schule ist, sind sie schon oft umgezogen, nur damit sie ihren Schulabschluss machen kann. Doch an der neuen Schule ist alles anders. Ständig hat sie das Gefühl beobachtet zu werden und sie entdeckt, dass sie anders als andere Menschen ist...
Nach und nach erfährt sie mehr über sich und ihr Gefühl nirgends richtig reinzupassen, weiß jedoch nicht, wie groß die ganze Sache um sie herum eigentlich ist...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch ist mir relativ leicht gefallen. Das gesamte erste Kapitel dreht sich um den versuchten Mord an Wendy. Da man sofort mit dem traumatischsten Erlebnis in ihrem Leben konfrontiert wird, habe ich auch gleich Sympathien zu ihr entwickelt.

Hocking's Schreibstil gefiel mir eigentlich ganz gut. Er ließ sich leicht und flüssig lesen, auch wenn ich mir in manchen Situationen gewünscht hätte, dass er besser ausformuliert wäre.
Sie verwendet meiner Meinung nicht allzu schweres Vokabular und auch, wenn man mal ein Wort nicht verstanden hat, konnte man dennoch die restliche Handlung nachvollziehen. (Wer kein Fan von englischen Büchern ist: Das deutsche Buch heißt Die Tochter der Tryll–Verborgen und ist im cbt Verlag erschienen.)

Die Geschichte wurde aus der Ich–Perspektive aus Wendys Sicht geschrieben, was mir gut gefallen hat.

Die Handlung hätte meiner Meinung nach viel mehr Spannung vertragen. Es gab keinen durchgehenden Spannungsbogen, was es manchmal schwer gemacht hat sich zum weiterlesen motivieren zu können. Die einzigen spannenden Stellen in dem Buch befanden sich ganz am Ende, wo sich die Geschehnisse überschlagen und es wirklich sehr spannend ist, und eventuell am Anfang.

Was mir gut gefallen hat war die etwas andere Troll–Geschichte. Es geht ausnahmsweise mal nicht um Vampire und/ oder Dämonen, sondern um Trolle, oder wie sie sich selbst nennen Trylle. Und es ist nicht so, dass die Trylle mit grün/ brauner Haut, Warzen und krausem Haar durch die Weltgeschichte rennen. Vielmehr sehen sie aus wie Menschen und benehmen sich auch so.

Die Hauptprotagonistin ist Wendy Everly. Sie ist schon immer anders, als die anderen gewesen, hatte nie viele Freunde, hat sich nie in irgendeine Gesellschaft integriert gefühlt. In der Schule hat sie immer das Gefühl beobachtet zu werden und dieses Gefühl bewahrheitet sich! Finn Holmes, ein Junge der mit ihr zur Schule geht, beobachtet sie auf's Intensivste. Warum? Als Wendy ihn darauf anspricht offenbart er ihr ein Geheimnis von ungeahntem Ausmaß! Wendy soll eine Trylle, also ein Troll, sein. So etwas absurdes hat Wendy noch nie gehört!! Doch mit der Zeit beginnt sie Finn Glauben zu schenken und begleitet ihn schließlich in die mysteriöse Welt der Trylle...

Zwar habe ich Wendy sofort ins Herz geschlossen, jedoch hat sie mich manchmal verrückt gemacht und ich konnte ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Wer geht denn zum Beispiel mit seinem Stalker mit, weil man ihn fragen möchte, was er von einem will?–Also ich ganz sicher nicht! Nichtsdestotrotz war sie eine interessante Figur, von der ich gerne mehr lese würde. 

Finn, der andere Hauptprotagonist, hätte meiner Meinung nach etwas vielschichtiger sein können. Er soll zwar mysteriös wirken, aber so ein paar mehr Hintergrundinformationen hätte ich dann schon gerne! Abgesehen davon, dass Finn ein Tracker ist, Tracker spüren Trylle wie Wendy auf, abweisend wirkt und Wendy mit seinem Tun nur beschützen möchte, erfährt man nicht allzu viel über ihn, was ich sehr schade finde.

Die zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich zwar interessant, jedoch konnte ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb Wendy gerade in Finn verliebt ist. Zwar ist Finn gutaussehend, jedoch wird sein Charakter wie eben schon gennant nicht richtig ausgeführt, weshalb ich Wendys Zuneigung für ihn nicht immer teilen konnte.

Ähnlich ging es mir bei den Nebencharakteren, die etwas mehr in die Tiefe hätten gehen können. Aber auch von ihnen möchte ich mehr lesen und mehr über sie erfahren!!

Zitate:


»A couple things made that day stand out more than any other: it was my sixth birthday, and my mother was wielding a knife. Not a tiny steak knife, but some kind of massive butcher knife glinting in the light like in a bad horror movie. She definitely wanted to kill me.«Seite 1
»“She knew I wasn't her daughter. When I was six, she tried to kill me. She had always told me that I was a monster, that I was evil. And I guess I had always believed her.”« Seite 65

Cover und Titel:

Generell finde ich, dass die Aufmachung des Buches schön und ansprechend ist. Der Titel Switched passt sehr gut zur Handlung und man versteht später auch weshalb.
Leider gibt es an dieser Stelle auch einen großen Kritikpunkt, der nicht direkt das Design oder den Titel betrifft. Ich finde, dass sich das Buch nicht besonders Qualitativ anfühlt, wenn man es in der Hand hält. Es fühlt sich nicht stabil an und bei mir hat es traurigerweise nicht einmal die 5 Stunden Zugfahrt in meiner Tasche heil überstanden!

Fazit:

Ich finde, Switched ist ein gelungenes Buch, auch wenn es meinerseits einige Kritikpunkte gibt.
Den Schreibstil der Autorin konnte man gut und flüssig lesen. Ich fand, dass man zu Beginn gut in die Handlung eingeführt wurde, diese jedoch sich erst gegen Ende hin mit Spannung aufgebaut hat. Davor plätschert die Story einfach nur vor sich hin...
Vor allem die etwas andere Fantasygeschichte konnte mich überzeugen. Es geht ausnahmsweise mal nicht um Vampire und Dämonen, sondern um Trolle, oder Trylle wie sie selbst sich nennen.
Die Charaktere waren leider nicht allzu gut ausgeführt. Einzig über Wendy erfuhr man sehr viel, doch auch bei ihr waren mir ihre Handlungsmotive nicht immer ganz bewusst...Die Nebencharaktere hätten meiner Meinung nach noch mehr Tiefe vertragen, aber vielleicht kommt das ja noch!
Ich vergebe 3 von 5 Herzen und freue mich schon auf den zweiten Teil–Torn–, der schon in die Hugendubelfiliale geordert wurde ☺

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fantasy, seelen, drachen, liebe, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442476015
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Ana ist das Mädchen mit der reinen, neuen Seele. Und das macht sie zur Außenseiterin. Denn jeder in ihrer Welt wurde mehrmals wiedergeboren und kann sich an seine vorherigen Leben erinnern. Doch als Ana geboren wurde, passierte etwas Ungewöhnliches: Eine Seele musste für sie sterben. Weil jeder dies als schlechtes Omen deutet, will niemand etwas mit ihr zu tun haben, niemand außer Sam. Doch plötzlich greifen schreckliche Wesen an. Trägt Ana tatsächlich die Schuld daran? Sie wird es herausfinden müssen, wenn sie in dieser Welt überleben will ...

Inhalt:

Nach 18 Jahren der Qual, darf Ana endlich bei ihrer Mutter ausziehen. Sie möchte sich auf den Weg nach Heart begeben, um dort herauszufinden, warum sie so ist, wie sie ist. Denn Ana ist die einzige Neuseele im Reich. Die einzige, die noch nicht fünftausend Jahre alt ist und nach jedem Tod wiedergeboren wird. Sie ist die Außenseiterin. Jeder hasst sie.
Ihr Weg nach Heart gestaltet sich jedoch schwerer, als sie dachte. Gleich zu Beginn ihrer Reise wird sie von Sylphen angegriffen und entgeht dabei nur ganz knapp dem Tod. Gerettet wurde sie von Sam, einem Jungen in ihrem Alter, der sie nach dem Unglück bei sich aufnimmt uns sich um sie kümmert. Als sich Sam und Ana besser kennenlernen ist er der einzige, der an sie glaubt und keine Angst oder Abneigung gegen sie hegt. Und doch scheint er ein Geheimnis zu verbergen...

Meine Meinung:

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Man kann flüssig und schnell lesen und sich dennoch alles bildlich vorstellen, was durch die detailreichen Beschreibungen möglich ist. Dadurch konnte man sich ein sehr gutes Bild um die Welt von Ana und der Stadt Heart machen.

Bereits nach dem Prolog wollte ich wissen, wie es denn weitergeht. Die Autorin führt den Leser in die Welt des Buches ein. Sie beschreibt die Situation und das 'Problem'. Seit fünftausend Jahren leben 1 Millionen Seelen im Reich, doch in der Nacht von Anas Geburt veränderte sich etwas. Der Tempel wurde dunkel und eine Seele starb auf ewig. Man weiß nicht wieso oder warum das geschah. Man wusste nicht, ob Cianas Seele nicht doch zurückkehren würde oder ob die Seele der kleinen Ana überhaupt real war.–Alles in allem: man hatte Angst. Durch diesen Prolog machte die Autorin Lust auf mehr, denn auch ich wurde nun angefixt und wollte wissen, was in dieser Nacht geschehen ist.

Die Charaktere mochte ich eigentlich sehr gerne. Natürlich gibt es Ausnahmen☺
Wie auch der Schreibstil waren die Charaktere sehr detailreich und vielschichtig. Man kann sie sich sehr gut vorstellen. Besonders gut konnte ich mich mit Ana identifizieren. Da sie eine der Hauptperson ist und das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben wurde, erfuhr man sehr viel über sie.

Ana lebt ein schweres Leben, gezeichnet durch Isolation und Angst. Seit ihrer Geburt lebt sie zusammen mit ihrer Mutter, die sie hasst und eigentlich gar nicht haben möchte, jedoch dazu gezwungen wurde Ana großzuziehen. Ständig lebt Ana in Angst und Schrecken. Angst davor, dass ihre Mutter ihr alles wegnimmt, das ihr was bedeutet, so wie sie es zu tun pflegt. Auch gelernt hat Ana nicht viel, obwohl sie sehr wissensdurstig ist. Lesen hat sie sich selber beigebracht.
Die Freude ist groß, als sie mit achtzehn Jahren, viel älter als normale Kinder, ausziehen darf. Sie möchte nach Heart, um herauszufinden, wo sie herkommt und warum eine Seele für sie sterben musste. Ana ist fest entschlossen Antworten auf ihre Fragen zu finden, doch der Weg nach Heart bereitet sich nicht so einfach, wie sie ihn sich vorgestellt hat. Sylphen greifen sie an und erst in letzter Sekunde springt Ana von einer hohen Klippe in einen See. Sie ist dem Tode nah, doch dann rettet sie ein junger Mann in ihrem Alter. Sam. Er nimmt sie nach dem Vorfall bei sich auf und kümmert sich um Ana. Doch vertrauen kann sie ihm nicht. Dazu wurde sie zu oft von ihren Mutter betrogen. Sam verspricht ihr, sich um sie zu kümmern und sie nach Heart zu bringen. Doch kann sie ihm Vertrauen?
Ich fühlte mich Ana vom ersten Moment an sehr nah, weil sie so natürlich wirkte. Wie bereits gesagt konnte ich mit ihr wirklich gut identifizieren. Durch ihre Art sieht man, dass sie bereits im zarten Alter von 18 Jahren gezeichnet ist. Besonders fällt die in ihrem Verhalten und ihren gesprächlichen Fähigkeiten auf. Sie kann niemandem ihr Vertrauen schenken und wirkt ab und zu, besonders durch ihre kurzen, zynischen Antworten, kalt und unnahbar.

Sam ist neben Ana der zweite Hauptprotagonist.
Er sammelt Ana nach ihrem ersten Sylphenangriff auf und nimmt sich ihrer an, päppelt sie wieder auf und begibt sich mit ihr auf den Weg nach Heart. Er ist der erste Mensch in Anas Leben, der ihr Freundschaft, Wärme und Nähe schenkt. Zudem ist er der einzige, der kein Misstrauen gegen Ana hegt. Er nennt sie von Anfang an Neuseele und nicht wie alle anderen Seelenlose, was Ana auch von sich selbst sagt, da sie es von ihrer Mutter eingebläut bekommen hat; sie sei nichts wert ist und darf keine Gefühle haben.
Auch Sam mochte ich vom ersten Moment an. Er ist ein sehr offener, geduldiger und netter Mensch. Durch seine fünftausend Jahre und etlichen Leben, hat er sehr viel mehr Erfahrung als Ana.

Die Nebencharaktere werden nicht großartig beschrieben, jedoch reicht es aus, um sie sich bildlich vorzustellen und ihr Handeln nachvollziehen zu können.

Zu Beginn gab es einige spannende Stelle. Danach folgte jedoch ein eher ruhigerer Teil, der trotzdem nicht langweilig wurde. Man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Erst gegen Ende kam wieder Spannung ins Spiel. Wer also ein spannungsreiches Buch erwartet, ist hier leider fehl am Platz.

Ursprünglich dachte ich, dass das Buch eine Dystopie sei. Es stellte sich jedoch heraus, dass es eher in den Bereich High-Fantasy einzuordnen ist. Es gibt eine eigene kleine Welt, Drachen, Sylphen und vieles mehr...

Zitate:
»“[...] ich glaube nicht, dass du einfach nur ein weiterer Mensch sein willst und in jeder Generation das Gleiche tun möchtest. Du hast mehr Macht als alle anderen, Ana. Es liegt bei dir, ob du sie benutzt oder nicht.” “Ich fühle mich nicht besonders mächtig. [...] Ich komme mir wie der kleinste, bedeutungsloseste Mensch von allen vor.”«Seite 69

»Die Bewohner von Heart waren–seit fünftausend Jahren–so, wie sie waren. Sie kannten einander und konnten mehr oder weniger voraussagen, was jeder in einer bestimmten Situation tun würde. Aber ich war etwas Neues. Unbekannt.« Seite 194

»Wie konnte ich wichtig sein? Ich war eine nachträgliche Idee, fünftausend Jahre zu spät. Ein Fehler, weil Ciana fort war. Ich war der Missklang am Ende eines sinfonischen Meisterwerks. Ich war der Pinselstrich, der das Gemälde ruinierte.« Seite 264

Cover und Titel:

Das Cover und den Titel finde ich schön und sehr passend gewählt, wobei das deutsche–und generell eigentlich kein anderes–an das originale Cover herankommt. Es ist einfach wunderschön, und der Schmetterling wurde passend gewählt, da er sehr zu der Geschichte passt. Bei dem deutschen Buch sieht man das geheimnisvolle Auge einer jungen Frau, die eventuell Ana darstellt.
Die Farben wirken schön zusammen.
Hier nochmal das englische Cover: 
 Fazit:

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben ist definitiv ein gut gelungenes Buch und ein guter Einstieg in die Das Meer der Seelen - Trilogie.
Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm. Er ließ sich flüssig lesen und man konnte sich durch die guten Beschreibungen alles schön vorstellen.
Ich konnte mich sehr gut und schnell in die Handlung einfinden und mich mit den Charakteren identifizieren. Sie waren vielschichtig und gut ausgeführt. Besonders Ana mochte ich sehr gerne.
Die Handlung war  interessant und trotz fehlender Spannung wollte man immer wissen, wie es weitergeht. Nichtsdestotrotz hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, welche sich erst gegen Ende aufbaute.
Ich vergebe 4 von 5 Herzen an Das Meer der Seelen - Nur ein Leben und freue mich schon auf den zweiten Teil Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe.

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märchen, cinder, rapunzel, cress, cyborg

Die Luna-Chroniken - Wie Sterne so golden

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.09.2014
ISBN 9783551582881
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter der strengen Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Und dann taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder, Scarlet und Wolf bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhelfen.Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?

Inhalt:

Seit nun mehr sieben Jahren wohnt Cress in dem Satelliten, der Luna und die Erde umkreist. Allein. Ab und zu bekommt sie Kontrollbesuch von ihrer sogenannten Stiefmutter Sybil. In all den Jahren, in denen sie eingeschlossen war, hat sie sich zu einer begnadeten Hackerin entwickelt; deshalb war sie auch im Stande Kontakt zu Cinder und den anderen aufzunehmen, die ihr jetzt zur Flucht verhelfen wollen, aber es geht etwas schrecklich schief...Zu allem Überfluss rückt die Hochzeit von Imperator Kaito und Königin Levana immer näher und diese muss Cinder einfach verhindern. Sie kann nicht zulassen, dass Kai Levana heiratet und Levana ihn dann tötet...

Meine Meinung:

Nach scheinbar ewig langem warten, kam endlich der Tag der Tage. Der 26. September. Der Tag, an dem Wie Sterne so golden aus dem Hause Meyer endlich bei Carlsen erscheinen sollte. Und was macht man, wenn man schon ein Jahr auf das langersehnte Buch wartet?–Richtig. Man geht gleich am Erscheinungstag in die Buchhandlung seines Vertrauens und kauft sich das Buch. Genau das habe ich getan. Aber nun zum Buch...

Als erstes ist mir, als ich das Buch gesehen habe, der enorme Umfang aufgefallen. Dieses Buch hat beinah 100 Seiten mehr als sein Vorgänger und 200 mehr als dessen Vorgänger. Aber mir, als riesiger Fan der Luna–Chroniken, macht das natürlich nichts aus! Ich habe mich also auf 608 Seiten Lesespaß mit Cinder, Scarlet, Cress, Wolf, Kai und Thorne gefreut. Schließlich waren meine Erwartungen hoch. Sehr hoch! Aber sie wurden zu meiner Freude voll und ganz erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen! Ich hatte aber auch eigentlich nichts anderes erwartet☺

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal sehr gut. Es fließt nur so dahin und die Seiten flossen mit ihm. Marissa Meyer schafft es zudem wunderbar ihren Schreibstil der Situation anzupassen. In gefühlvollen Momenten sind die Gefühle beinah greifbar, während sie es in spannenden Momenten schafft, dass man als Leser mit bangt und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!

Geschrieben wurde das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Mal aus Cinders, mal aus Kais, aus Scarlets, Cresss'. Durch die ständigen Sichtwechsel lernt man die Figuren sehr viel besser kennen, wie wenn es nur aus einer geschrieben worden wäre. Ich habe mich sehr schnell an diese Art der Perspektive gewöhnt und irgendwann war man 'drinnen' und hat sofort gemerkt, aus wessen Sicht man die Ereignisse eigentlich gerade miterlebt. 
Wie bereits angerissen, hat es die Autorin geschafft die spannenden Stellen gut umzusetzen...und ehrlich gesagt war fast das ganze Buch eine einzige, spannende Stelle☺ Nach beinah jedem Kapitel wollte man unbedingt wissen, wie es weitergeht und es fiel mir fast so schwer wie noch nie, Wie Sterne so golden aus der Hand zu legen.
Die Charaktere sind dieselben wie in den Vorgängerbüchern, auch wenn noch einige Pro-, aber auch Antagonisten dazukommen. So zum Beispiel Cress (sie zählt natürlich zu den Protagonisten). 
Seit über sieben Jahren lebt Cress nun schon in ihrem Satelliten in der Umlaufbahn der Erde und zieht dort ihre Bahnen, vorbei an Luna. In dieser Zeit der Einsamkeit hat sie sich ihre eigenen Freunde erschaffen, so wie ihre 'Schwester' Kleine Cress. Mit Hilfe ihrer Bildschirme und Computer programmiert und hackt sie ständig neues. Unteranderem auch im Auftrag der Königin von Luna. Levana. Wenn man so viel Zeit hat wie Cress, dann sucht man natürlich auch Wege, um sich aus seiner Situation zu befreien und macht Nachforschungen, recherchiert. Schließlich hat Cress die Lösung für ihr Problem gefunden; Cinder und die anderen werden sie retten, darunter auch Kapitän Thorne, auf den sie bei ihren Recherchen gestoßen ist und so ziemlich jedes Detail seines Lebens kennt; außerdem schwärmt Cress heimlich für den Kapitän...Doch ob er derjenige ist, den sie erwartet zu treffen? Ob er der Ritter sein wird, der seine Jungfrau in Nöten rettet?
Aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz! Man erfährt so einiges über Cinder und ihr Kumpanen und auch über andere, neue Freunde/Feinde. So um Beispiel Jacin, über den man auch vieles erfährt, obwohl er eine Nebenfigur zu sein scheint. Doch ist er Freund oder Feind?

Jetzt noch eine schlechte Nachricht...Und zwar wird der vierte Teil erst im November 2015 erscheinen, was nach diesem Ende eine echt schreckliche Nachricht ist. ABER...es gibt auch eine gute Nachricht ☺Januar 2015 wird nämlich ein ∼260-seitiges Buch namens Fairest erscheinen, in dem es um Königin Levanas Leben und darum, warum sie so ist, wie sie ist, gehen wird.
Zitate:


»Der schöne Vogel sitzt nicht mehr im Nest und singt nicht mehr, die Katze hat ihn geholt und wird dir auch noch die Augen auskratzen.«Drittes Buch
»“Weißt du, warum ich das weiß? [...] Weil die Palastwände seit Jahren bluten und niemand außer mir es sieht. [...] Mir glaubt keiner, aber in manchen Fluren sind so viele Blutlachen, dass man sie nicht mehr umgehen kann.«Seite 538

Cover und Titel:

Wie auch schon bei den beiden Vorgängerbänden kann ich wirklich nur sagen: Wow! Mit den gold-glänzenden Zöpfen, die sich toll von dem schlichten, in schwarz gehaltenen Schutzumschlag abheben ist dieses Buch ein echter Eyecatcher, und man weiß sofort, um welches Märchen es gerade geht. Der Titel kling auch wunderschön und ich finde, dass Titel und Cover sehr gut zu dem Buch passen. Mehr kann und muss man glaube ich nicht zu diesem Roman, beziehungsweise dessen Gestaltung, sagen.

Fazit:

Dieses Buch kann eigentlich nur mit einem Wort beschrieben werden: fantastisch! Das Zusammenspiel von Handlung, Spannung, Ungewissheit, Handlungswenden und den Charakteren war einfach wunderbar. Man konnte sich super leicht wieder in die Handlung einfinden und sie genießen! Ich übertreibe glaube ich nicht, wenn ich sage, dass Wie Sterne so golden definitiv eines meiner Jahreshighlighs war und es sehr schwer sein wird diesen Rekord noch einmal zu übertrumpfen. Marissa Meyer schaffte es wieder mich mit ihrer Adaption des Märchens Rapunzel zu überzeugen; auch ihr toller Schreibstil hat zu diesem Ergebnis beigetragen. Ich vergebe 5 von 5 Herzen an ein rundum perfektes Buch, dass sein Geld auf jeden Fall wert ist!!

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