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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Im Turm

Josiah Bancroft , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319509
Genre: Fantasy

Rezension:

Vollständige Rezension unter: Der Bücherwald

Dieses Buch ist ein Meisterwerk für sich! Allein der Klappentext hatte mich so sehr angesprochen, dass ich ohne weiteres Recherchieren sofort das Bedürfnis hatte dieses Buch zu lesen und es im selben Augenblick auch schon beim Verlag angefragt hatte. Als ich es dann schließlich in den Händen hielt, konnte ich es kaum erwarten endlich mit dem Lesen anzufangen. Ein wenig enttäuscht war ich dann allerdings, als das Buch nicht ganz so rasant begann, wie es dem Leser durch einen Kommentar auf der Rückseite des Buches bereits versprochen wurde. Stattdessen verliefen die ersten 60 bis 100 Seiten etwas schleppend, was mir den Einstieg in das Buch ein wenig erschwerte. Sobald Senlin jedoch die zweite Turmebene erreicht, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ab hier entwickelt sich ein absolutes Suchtpotential, die Spannung steigt schlagartig an und bleibt auch bis zum Ende des Buches dauerhaft auf einem hohen Niveau.
Besonders begeistert haben mich auch die Ideen des Autors. Bereits der Klappentext konnte mich ja schon von sich überzeugen. Beginnt man jedoch dieses Buch zu lesen, so bekommt man eine vollkommen neue Welt offenbart, die zugleich historische, als auch futuristische Elemente aufweist. Die einzelnen Turmebenen sind vollgepackt mit originellen und ausgefallenen Ideen, die einen immer wieder zum Staunen bringen. Man ist jedes Mal gespannt, wenn Senlin eine neue Ebene des Turmes betritt. Das, was einen dort erwartet liegt jenseits jeder Vorstellung und verleiht dem ganzen Buch somit einen sehr einzigartigen Charakter und einen großen Wiedererkennungswert.
Ebenso wie die Situationen in den einzelnen Turmebenen war auch die Handlung überraschend, was dafür sorgte, dass es zahlreiche unvorhergesehene Wendungen gab. Auch die Spannung wurde hierdurch erneut hoch gehalten.
Der Schreibstil, den der Autor für diesen Roman gewählt hat ist ein wenig anspruchsvoller, als zumindest ich es gewohnt bin. Dies führt unweigerlich dazu, dass man das Buch nicht zu jedem Zeitpunkt oder "mal eben so" lesen kann. Jedoch war dies auch wieder einmal etwas Neues, was mir ein wenig Abwechslung verleihen konnte. Der anspruchsvollere Schreibstil passt auch perfekt zu der Thematik dieses Buches, die ebenfalls etwas ernster und seriöser ist.
Ein weiterer Punkt, der mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat ist, dass es etwas morbider war, als andere Romane. Dazu habe ich ein Beispiel herausgesucht: "Als die Sicht klarer wurde, machte Senlin ineinander verschlungene Gliedmaßen aus: eine schlaff an einem gebrochenen Gelenk baumelnde Hand, ein Knie, das unnatürlich unter einem verdrehten Fuß gebogen war, ein Mann, dessen Rückgrat wie der Rücken eines Buches gebrochen war; sein Hinterkopf ruhte zwischen seinen Fersen." (S. 38) Nicht jedem Leser gefallen jedoch solche Beschreibungen, man sollte sich also vor dem Lesen dieses Buches vergewissern, dass einen solche Formulierungen und Beschreibungen nicht stören.
Liest man den Klappentext, so lässt sich hier ein Einzelband vermuten. Jedoch war ich ein wenig perplex, als Senlin wenige Seiten vor Ende des Buches seiner verlorenen Ehefrau noch immer  nicht viel näher war, als zu Beginn. Als ich mich im Internet ein wenig schlau gemacht habe, konnte ich herausfinden, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt. Im Englischen sind bereits drei Teile dieser Reihe erschienen. Einerseits freue ich mich, dass es einen hoffentlich genauso grandiosen Folgeband geben wird, der hoffentlich alle meine Fragen beantworten und die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende bringen kann. Auf der anderen Seite muss ich nun wieder mindestens ein Jahr warten, bis dieser heißersehnte zweite Teil erscheinen wird...

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Shut Down - Du hast nur 24 Stunden

Dan Smith , Birgit Niehaus
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.10.2016
ISBN 9783551520869
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Shut Down ist ein angenehmes Buch für Zwischendurch. Dies ist besonders dem einfachen und flüssigen Schreibstil des Autors zu verdanken, der einem das Lesen sehr angenehm gestaltet. Dieser klare Schreibstil ist somit optimal für jüngere Leser geeignet. Auch erzeugt er an manchen Stellen eine derartig große Spannung, dass so manchem Leser durchaus ein kalter Schauer über den Rücken laufen kann.

Nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Geschichte an sich strotzte nur so vor Spannung, welche besonders dadurch erzeugt wird, dass man bei der einer Vielzahl von Charakteren erst am Ende sicher weiß, auf welcher Seite sie überhaupt stehen. Außerdem gab es unzählige Actionszenen, die zum Teil auch sehr genau beschrieben wurden. Die Spannung permanent hoch hält natürlich auch der Wettlauf gegen die Zeit und die Frage, ob Ash es rechtzeitig schaffen wird, seine Mutter zu retten, bevor dieser der durch den Virus ausgelösten Krankheit erliegt. Jedoch ist auch zu sagen, dass das Buch trotz seiner Kürze von nur 288 Seiten zwischendurch auch seine langatmigen Passagen hat. Die Spannung ist also nicht unbedingt auf jeder einzelnen Seite zu finden.
An sich klingt die Grundgeschichte sehr interessant und erzeugt ebenfalls noch einmal Spannung. Zwar handelt es sich hier definitiv nicht um eine neue Idee, ich selbst fühlte mich gelegentlich stark an "The Maze Runner" von James Dashner erinnert, dennoch reizt es zu erfahren, wie der Autor mit dieser Thematik umgeht und ob er in seinem Buch eventuell einen bisher unbekannten Weg einschlägt.
Die Charaktere waren für mich leider nur wenig zugängig, was vielleicht zum Großteil auch an der in diesem Buch gewählten auktorialen Erzählperspektive liegt - es gibt hier also einen Er-Erzähler. Generell fällt es mir immer ein wenig schwerer in der auktorialen Erzählperspektive die nötige Bindung zu den Charakteren aufzubauen, die es zum lesen des Buches vielleicht braucht. Abgesehen davon kam es mir jedoch auch so vor, als würde den Charakteren, besonders dem Protagonisten Ash und seiner Freundin Isabel, die nötige Tiefe fehlen. Hier wurden die Personen für mich leider nicht gut genug ausgearbeitet. Ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren und bin der Meinung ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet.
Was man dem ´Buch jedoch zugute halten muss ist, dass am Ende noch einmal überraschende Wendungen auf den Leser warten, die dieser sich auf diese Weise zuvor sicherlich nicht hätte ausmalen können. Es lohnt sich also auf jeden Fall das Buch bis zum Ende zu lesen.
 
Generell muss ich aber leider sagen, dass mich Autor hier trotz vieler positiver Punkte in meiner Rezension nicht vollends von sich und seiner Version überzeugen könnte. Ich habe das Gefühl, Dan Smith hat an dieser Stelle weder sein gesamtes Schreibpotential, noch das der Idee für die Geschichte ganz ausgeschöpft. Zwar handelt es sich hier definitiv nicht um ein schlechtes Buch, dennoch fehlt mir aber der gewisse Kick, den ich mir von diesem Buch erhofft habe.

Vollständige Rezension unter: Der Bücherwald

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Gipfelträumer

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 30.01.2018
ISBN 9781503900677
Genre: Humor

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um Band 5 einer Reihe. Ich persönlich habe Teil 1 bis 4 nicht gelesen und bin direkt mit Band 5 in die Reihe eingestiegen. Umso erfreuter war ich, dass man die einzelnen Teile scheinbar problemlos unabhängig voneinander lesen kann. Dies ist zumindest bei Teil 5 der Fall.

Zu Beginn muss ich leider sagen, dass ich mich mit meinen 19 Jahren nur schwer in den Protagonisten Herbert und generell in die ganze Situation hineinversetzen konnte, da sie für mich einfach noch etwas zu fern ist. Daher würde ich sagen, dass dieses Buch eher für Personen geeignet ist, die schon ein wenig älter sind, bereits mitten im Leben stehen und womöglich schon eine eigene Familie haben. "Gipfelträumer" ist dabei jedoch sowohl für Männer, als auch für Frauen sehr gut geeignet.

Trotz der nur schwer aufzubauenden Bindung zu der Geschichte und den Charakteren, konnte mich der Humor des Buches überzeugen. Der Leser wird hier ständig mit unvorstellbaren Szenen konfrontiert, die nur so vor Komik strotzen. So ist mir beim Lesen auch mal der ein oder andere Lacher herausgerutscht. Diese Komik wird besonders durch die Tatsache unterstützt, dass Herbert ein sehr tollpatschiger Charakter ist, dem immer nur die ungewöhnlichsten Dinge widerfahren. Dadurch landet er immer wieder in urkomischen Situationen, die er meist durch seine humorvolle Art noch lustiger gestaltet.

Der Schreibstil, mit dem Friedrich Kalpenstein dieses Buch geschrieben hat, ist sehr locker, leicht und flüssig und ermöglicht ein Lesen ohne große Anstrengung. Dadurch wird das Buch zu einem angenehmen und entspannten Zeitvertreib. Mit seinen kurzen Kapiteln, die immer eine sehr treffende Überschrift haben, ist dieses Buch sehr gut für Zwischendurch.

Vollständige Rezension unter: Der Bücherwald

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Das Haus ohne Männer

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359628
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/


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1.543 Bibliotheken, 50 Leser, 0 Gruppen, 177 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/

ENDLICH!!! Ein neuer Roman von Kerstin Gier! Wie lange wir darauf gewartet haben... Kerstin Gier gehört zu meinen allerliebsten Lieblingsautoren und natürlich konnte ich es kaum erwarten ihr neues Buch endlich in den Händen halten und lesen zu dürfen! Dass ich es sogar signiert bekommen habe, ist für mich ein absolutes Highlight und allein deshalb ist das Buch für mich schon eine kleine Sensation.

Mit "Wolkenschloss" hat Kerstin Gier mal wieder ein sehr humorvolles Buch geschrieben, das absolut zum Wohlfühlen, Liebhaben und Schmunzeln ist. Der Schreibstil der Autorin ist einfach grandios - wie man ihn eben kennt. Locker, leicht, lustig, aber auch spannend, warm und liebevoll. Es war sehr schön wieder von Worten aus Kerstin Giers Feder umgeben zu sein und in einer ihrer Geschichten versinken zu können.

Auch hier wurden wieder liebenswürdige Personen geschaffen, die man einfach nur ins Herz schließen kann. Kerstin Gier schafft es jedes Mal ihre Figuren authentisch und nachvollziehbar handeln zu lassen. Immer wieder bringt sie diese in allerlei kuriose Situationen, die in den meisten Fällen auch auf eine Weise aufgelöst werden, die einen einfach nur zum Lachen bringt.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Geschichte anfangs keine greifbare Handlung hat. Zu Beginn verfolgt man Fanny in ihrem Leben im Hotel und lernt alle Personen kennen, die ihr das Leben dort zur Hölle machen. Ein klarer roter Faden ist dabei nicht erkennbar. Erst ab etwa der Hälfte des Buches bildet sich eine klare Haupthandlung heraus, die später in einen spannenden Klimax gipfelt. Für mich war dies allerdings weniger ein Problem und hat mich nicht im Geringsten gestört.

In diesem Buch kommt aber auch die typische Liebesgeschichte etwas zu kurz, was fast ein wenig schade war. Der Fokus lag auf dem Hotel und Fannys Leben als Jahrespraktikantin.

Dennoch konnte das Buch in allen anderen Kategorien für mich überzeugen, sodass dieser Punkt ebenfalls keine allzu große Rolle spielt.

Besonders gefallen mir in diesem Buch die Rollen der Verbotenen Katze und der sieben Bergdohlen, die allesamt Hugo heißen. Auch Fanny Funke war eine sehr angenehme Protagonistin, die einen gut durch die Handlung geführt hat.

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203 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 107 Rezensionen

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SOG

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 18.09.2017
ISBN 9783442756643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

SOG ist der zweite Krimi in der Reihe um Ermittler Huldar und der Kinderpsychologin Freyja.
Ich kannte zwar den ersten Teil („DNA“), jedoch muss dieser nicht zwingend gelesen
werden, ein Einstieg mit SOG ist problemlos möglich.
Wenn man allerdings plant eh beide Bücher zu lesen, was ich nur empfehlen kann, dann
sollte man mit DNA starten, da sonst einige private und dienstliche Entwicklungen der
handelnden Personen vorweggenommen werden.

SOG steht seinem Vorgänger in nichts nach.

Wieder schafft es die Autorin die Spannung bis auf die letzte Seite aufrecht zu erhalten und
das ohne dabei eine unangebracht hohe und unnötige Anzahl an Personen einzuführen.

Die vorkommenden Charaktere haben dafür richtig Persönlichkeit.
Auch wenn Huldar das Klischee des "unwiderstehlichen Ermittlers, der jede Frau bekommt" erfüllt, hat er doch auch eine schusselig-liebenswerte Seite, im Gegensatz zu vielen seinen
Kollegen aus dem Krimi/Thriller Genre.

Mit der Kinderpsychologin Freyja und auch Huldars Kollegin Erla gibt es in der Geschichte
außerdem noch zwei starke Frauen, die ihre eigenen Meinung vertreten und Huldar oftmals
ganz schön in die Bredouille bringen, anstatt nur passive Rollen einzunehmen.

Normalerweise lese ich Thriller nur für die Kriminalfälle, die Privatangelegenheiten der
Protagonisten interessieren mich eher wenig.
Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Ich würde ohne zu zögern ein Buch kaufen, dass nur vom
Alltag von Huldar, Freyja und co. handelt, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen.
Auch der Fall ist wirklich gut gestaltet. Es ist schön blutig, ohne absurd zu wirken.
Handlungsgründe und Motive von Personen wirken authentisch und plausibel, manchmal
auch schockierend.


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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de
"Scythe - Die Hüter des Todes" ist ein einzigartiges Buch. Die Idee ist neu und mit anderen Büchern überhaupt nicht vergleichbar. Das war es auch, was mir an diesem Buch am Besten gefallen hat. Es ist ja häufig so, dass man Parallelen zwischen manchen Büchern ziehen kann. Doch zu "Scythe" fällt mir absolut keine Parallele ein.
Der Schreibstil ist einfach, aber spannend gehalten. So konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in für mich kürzester Zeit gelesen.
Die Sichtweise wechselt zwischen Rowan und Citra, sodass man von beiden Charakteren einen guten Eindruck bekommt. Zudem werden beide sehr lebendig beschrieben.
Zwischen den Kapiteln gibt es jedesmal kurze Ausschnitte aus den Tagebüchern einiger Scythe. Dadurch bekommt man auch Einblick in die Gedankenwelt der Nebenpersonen. Vor allem Scythe Goddard wurde so für mich noch einmal furchteinflössender und brutaler.
Mir persönlich ist bei Utopien besonders wichtig, das alle eventuellen Fälle bedacht wurden. Damit meine ich, dass zum Beispiel bei "Scythe" erklärt wurde wie mit Problemen wie Selbstmord, Übergewichtigkeit und Depression umgegangen wird, da diese Themen in einer perfekten Welt wie in "Scythe" ja keine Rolle mehr spielen dürften. Oft geht es mir nämlich so, dass ich in Utopien kleine Widersprüche finde oder mich frage wie und ob bestimmte Probleme gelöst wurden. Bei "Scythe" war ich überrascht wie viele Eventualitäten bedacht wurden.
Doch ich muss zugeben ein winziges Manko hat dieses Buch meiner Meinung nach. Anfangs ist es etwas anstößig wie leicht mit dem Thema Tod umgegangen wird. Natürlich macht dieser Aspekt das Buch nur überzeugender. Doch als Leser muss man sich erst daran gewöhnen. Zum Beispiel macht es manchen Personen aus der Geschichte Spaß sich von Hochhäusern zu stürzen. Dass wird als "Platschen" bezeichnet und stellt natürlich in der Welt aus "Scythe" kein Problem dar. Mir persönlich wurde bei dem Gedanken etwas mulmig zu Mute und ich habe es als leicht taktlos empfunden. Andererseits kann ich natürlich verstehen, dass dies für das Buch wichtig ist, um die Geschichte möglichst glaubwürdig darzustellen. 

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123 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

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Die goldene Stadt

Sabrina Janesch
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 18.08.2017
ISBN 9783871348389
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

August Rudolph Berns ist ein außergewöhnliches Kind. Er sitzt lieber unter einem Baum und tagträumt, als wie die anderen Kinder zu spielen. In seinen Phantasien, reitet Julius Cäsar an ihm vorbei und winkt ihm zu. Außerdem gesellt er sich hin und wieder zu dem Verrückten seines Dorfes und wäscht mit ihm Gold. Seine Eltern tolerieren sein Verhalten, obwohl sie sich natürlich wünschen, dass er irgendwann die Weinhandlung seines Vaters übernehmen wird.

Als sein Vater jedoch sein Geschäft erweitern will und dazu nach Berlin umzieht, befindet sich Rudolph plötzlich in einer ganz neuen Welt. Weil sein Vater eifrig Kontakte knüpft, ist es Rudolph bald möglich ein sehr teure und angesehene Privatschule zu besuchen. Sein Lehrer merkt schnell, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Schüler ist und versetzt ihn so gleich in eine höhere Klasse. In seiner Freizeit, hat Rudolph jedoch mal wieder ganz andere Vorlieben, als einfach draußen auf der Straße zu spielen wie die anderen Jungs in seinem Alter. Sein neues Hobby ist das Lesen, am liebsten über die Inka. Denn die Inka sind Rudolphs großes Fachgebiet und gleichzeitig auch sein Traum. Er will nichts mehr als die verlorene Stadt "El Dorado" wiederzufinden.

Kaum dass sich die Gelegenheit bietet, macht er sich daher als junger Mann nach Peru auf. Dort angekommen bennent er sich erstmal um zu Augusto Berns, denn kein wahrer Peruaner heißt Rudolph.

Über einige Umwege schafft Berns es tatsächlich eine Expedition in den Urwald zu finanzieren und begibt sich zusammen mit einem Einheimischen und Harry Singer, dessen Bekanntschaft er gemacht hat auf die beschwerliche Reise...



Meine Meinung:


"Die goldene Stadt" ist eine interessante Mischung aus Roman und Biografie. Einerseits merkt man, dass Sabrina Janesch sich sehr viel Mühe gegeben hat die ganzen Fakten über Berns herauszufinden. Ich bin daher überzeugt davon, dass "Die goldene Stadt" Berns Leben sehr gut beschreibt.

Ich weiß nicht ob es bei der Originalausgabe (Ich hatte scheinbar eine Ausgabe für Rezensenten) auch der Fall ist, dass auf den ersten Seiten ein paar historische Angaben stehen, die sehr hilfreich sind, um sich beim Lesen zeitlich zu orientieren.


Interessant ist aber, dass "Die goldene Stadt" keineswegs, wie eine trockene Biografie geschrieben ist. Im Gegenteil mir ist es oft wie ein Roman vorgekommen. Vor allem deshalb, weil es sehr lebendig geschrieben ist.

Am besten hat mir dabei Berns Tagträumerei gefallen, die er selbst im Erwachsenenalter nicht abgelegt hat. 


Ich musst mich die ganze Zeit daran erinnern, dass ich gerade eine Biografie lese, weil ich permanent mitgefiebert habe. Obwohl natürlich alles schon vorne in der Historie vorgegeben ist.


Allerdings muss ich dazu sagen, dass nicht alles schon am Anfang in den historischen Hintergründen verraten wird, gerade das Ende des Buches hat mich überrascht.


Was mir aber von allen Punkten am Besten gefallen hat: Man lernt unglaublich viel beim Lesen, über Peru, über Berlin zur Zeit Berns, generell über die damalige Zeit. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich nach diesem Buch ein Stückchen schlauer bin als zurvor.


Wenn ihr mich jetzt nach den negativen Punkten fragt, muss ich euch sagen, dass es da nicht viel gab, außer, dass die Geschichte sich hin und wieder etwas gezogen hat, wenn Berns sehr lange an einem Ort fest hing.

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161 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Herz auf Eis

Isabelle Autissier , Kirsten Gleinig
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 07.03.2017
ISBN 9783866482562
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


"Herz auf Eis" ist ein ein außergewöhnliches Buch. Es ist sehr realistisch, sodass der Leser deutlich spürt, wie Louise und Ludovic zunehmend verwahrlosen und sich emotional voneinander entfernen.

Der Schreibstil ist emotional und atmosphärisch. Man kann die Gefühle der Personen gut nachempfinden und denkt keineswegs "ich hätte in dieser Situation anders reagiert". Ganz im Gegenteil: Die Hoffnungslosigkeit wird so überzeugend rübergebracht, dass man Louise und Ludovic voll und ganz verstehen kann, obwohl man nicht auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpft, sondern im warme Zuhause sitzt.

Gleichzeitig sind die Charaktere sehr kontrastreich. Die Differenzen zwischen Louise und Ludovic werden im Verlauf der Geschichte immer deutlicher.

Außerdem kann man sich durch den detailreichen Schreibstil sehr gut die Insel-Atmosphäre vorstellen. Wäre die Lage von Ludovic und Louise nicht so prekär könnte fast Urlaubsstimmung auftauchen.

Besonders am Anfang der Geschichte werden unwichtige Stellen meistens übersprungen. Beispielsweise wird nicht detailreich dargestellt, wie sie Essen sammeln oder Wanderungen zu anderen Stränden unternehmen. Dadurch bleibt die Handlung auf die wichtigen Momente reduziert und der Handlungsstrang bleibt deutlich spannender.
Allerdings ändert sich das ab etwa der Hälfte des Buches. Dann wird die Handlung etwas detaillierter, was aber mit der Story zu begründen ist.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass der Fokus eindeutig auf Louise liegt. Möglicherweise, weil sie die taffer ist und mehr ums Überleben kämpft als Ludovic.
Teilweise war das schade, weil ich manchmal auch Ludovics Situation gerne besser verstanden hätte.

Des Weiteren war das Ende etwas langatmig und konnte mich nicht mehr so fesseln, wie der Anfang des Buches.

Nichtsdestotrotz ist "Herz auf Eis" ein Buch der besonderen Art, dass sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lässt.

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Tags: insel, paris, überleben, verwahrlosun   (4)
 

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301 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 148 Rezensionen

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Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Amritas Geschichte hat mich sehr an ein oientalisches Märchen erinnert. Denn die Atmosphäre ist wunderschön und märchenhaft und wird in schillernden Farbenbeschrieben. Außerdem spielt die Magie und das Schicksal in diesem Buch eine sehr große Rolle. Es gibt Sagen und Erzählungen, die sich im Laufe von Amritas Reise als wahr oder falsch herausstellen. Außerdem gibt Aditi Khorana im Nachwort der Geschichte eine bemerkenswerte Moral, die ich aber nicht so einfach verraten will.

Amritas Reise war für den Leser sehr gut zu verfolgen. Es gab keine Stellen, an denen ich dachte "hier hätte man ausführlicher beschreiben können" oder "jetzt wird es aber sehr langatmig". Im Gegenteil es wurde durchgehend Spannung erhalten und so konnte ich gar nicht genug kriegen von dem orientalischen Reich, in dem Amrita lebt. Ständig sind neue Aspekte aufgetaucht, die aber alle sehr gut miteinander vernetzt waren, sodass sich eine runde Geschichte ergab.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und ein bisschen ausgeschmückt, durch besonders schöne Beschreibungen. Die wunderschönen Schauplätze dieses Buches wurden so gut beschrieben, dass man einfach in das Buch abtaucht und gar nicht mehr wieder auftauchen möchte.

Von den Charakteren hatte ich nach den ersten paar Kapiteln nicht viel erwartet, doch im Lauf der Geschichte, haben sie sich als außergewöhnlich herausgestellt. Besonders Amrita ist selbstbewusst und mutig, aber auch bedacht und klug. Durch die vielen Facetten der Personen wurde es beim Lesen nie langweilig.

Dieses Buch ist wirklich was für jung und alt. Besonders wer sich für Märchen begeistert, wird es lieben.

Mir ist wirklich nichts Negatives aufgefallen. Das einzige von dem ich sagen kann, dass es mich nicht so begeistert hat ist, dass die Bibliothek des Seins nur relativ kurz erwähnt wird. Ich hatte erwartet, dass es vor allem um Bücher geht. Doch obwohl sich diese Erwartung nicht erfüllt hat, hat mich "Amrita-Am Ende beginnt der Anfang" keinesfalls enttäuscht.

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Tags: märchen, orient   (2)
 

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810 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

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Frostnacht

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280358
Genre: Fantasy

Rezension:

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/

Wie in den vorigen Bänden konnte auch hier der flüssige und humorvolle Schreibstil, sowie die sympathischen und gut ausgearbeiteten Charaktere überzeugen. Es mangelte nicht an Spannung und den wunderbar genauen Beschreibungen von Jennifer Estep, welche wundervolle Settings, wie etwa die Eir-Ruinen, gestalten und einfach nur zum Träumen einladen.

Auch in diesem Band gibt es wieder einen Ortswechsel, wie bereits in Band zwei. Allerdings geht es diesmal nicht in ein Ski-Resort, sondern auf die Suche nach einer seltenen Blume, die nur in den Rocky Mountains wächst. Dieser Ortswechsel wirkt sich sowohl positiv, als auch negativ auf das Buch aus.

Einerseits bringt er Abwechslung in den sonst üblichen Schulalltag der Protagonisten und somit auch in das Buch. Außerdem lernt man natürlich neue Personen kennen, die auch sehr positiv auffallen. Ein Beispiel dafür ist Rory, die in einer ganz ähnlichen Situation wie Gwen steckt und meiner Meinung nach besonders durch ihr Durchhaltungsvermögen überzeugt. Auch erfährt man viele neue Dinge über Gwens Familie, von denen man gar nicht erwartet hätte, dass sie existieren, geschweige denn, dass man von ihnen erfährt.

Der Fokus liegt in diesem Buch also auch deutlich auf Gwens Familie und deren Vergangenheit, von der sie selbst nicht einmal wusste. Dadurch rücken allerdings andere, bereits bekannte und sehr geliebte Personen in den Hintergrund und werden kaum noch oder nur beiläufig erwähnt. Sehr schade finde ich das besonders bei Oliver, der das ganze Buch über gefühlt nur am SMS schreiben ist. Genauso sieht es mit der griechischen Göttin Nike und ihrer Verbindung zu Gwen aus - sie sind einfach nicht mehr so präsent, wie in den Bänden zuvor.

Eine weitere positive Sache, die mit dem Ortswechsel einhergeht ist, dass auch in diesem Buch wieder neue mythologische Gestalten zum Tragen kommen. Diese wurden zwar zuvor schon erwähnt, waren aber eher nebensächlich. Hier zeigt sich dann auch wieder ganz klar Gwens Verbindung zu Tieren, die man schon von Nott bzw. Nyx kennt.

Was in diesem Buch leider viel zu einfach dargestellt wurde, waren die Kämpfe mit den Schnittern des Chaos. Hier hatten es die Mythosschüler meist mit einer gewaltigen Überzahl an Gegnern zu tun, die sie allerdings mühelos besiegen konnten, meist ohne auch nur eine einzige Verletzung dabei zu erleiden. Wer der übliche "Seitenwechsler" ist, der oft vorhanden ist (also eine Person, die sich als gut ausgibt, aber eigentlich böse ist (Beispiel: Preston in Band 2)) war mir schon relativ früh klar. Ich weiß nicht, ob es eine besondere Intuition war, aber diese Person kam mir von Anfang an einfach sehr suspekt vor und überraschte ich mit seinem späteren Bekenntnis zu Loki überhaupt nicht.

Was ich an diesem Buch fast schon nervig fand war die Abwesenheit von Logan und das damit verbundene Gejammer von Gwen, das nicht aufhören wollte. Kaum dachte man, dass es endlich vorbei sei und sie es überwunden hätte, fing sie wieder damit an. Ich kann es ja verstehen, dass sie traurig ist, aber es war mir leider einfach zu viel.

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148 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Und Marx stand still in Darwins Garten

Ilona Jerger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 11.08.2017
ISBN 9783550081897
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Dieser Roman ist einfach unglaublich interessant. Ilona Jerger hat nämlich einige Recherchen angestellt, um Darwin und Marx so realistisch wie möglich darzustellen. Es wird deutlich, dass sie sich dabei sehr viel Mühe gegeben haben muss, denn die Personen wirken realistisch und keineswegs poetisiert. Ich hatte wirklich das Gefühl Darwin und Marx ein Stück weit kennenzulernen.
Wer etwas mehr über diese beiden Herren erfahren möchte, ohne gleich die Biographien lesen zu müssen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Wer sich jedoch wirklich über Darwin oder Marx informieren möchte, dem könnte dieser Roman zu wenig Informationen enthalten.

Des Weiteren ist "Und Marx stand still in Darwins Garten" ein sehr philosophisches Buch. Denn sowohl Marxs als auch Darwins Philosophien und die einiger anderer Herren werden dargestellt. Der Leser wird angeregt über Naturwissenschaften, Politik und Glaube nachzudenken und auch andere Sichtweisen nachzuvollziehen. Denn das Marx und Darwin oft unterschiedlicher Meinung sind, lässt sich in dem Zitat wohl erkennen.

Durch die Figur des Doktor Becket werden die Denkweisen dieser Herren interessant verglichen und eine relativ neutrale Person hinzugefügt, die daraus ihre Schlussfolgerungen zieht.
Man muss sich jedoch bei diesem Roman keine Sorgen machen, dass der Schreibstil unter den komplizierten Philosophien leidet. Denn die Sprache dieses Romans ist leicht zu verstehen und auch leicht zu lesen.

Außerdem ist gerade die Atmosphäre in Darwins Haus, insbesondere im Garten, perfekt zum abtauchen. Denn man kann sich den gepflegten großen Garten gut vorstellen und wie angenehm es sein muss hindurchzuspazieren.

Ich muss jedoch sagen, dass ich von der letztendlichen Begegnung von Marx und Darwin etwas mehr erwartet hätte. Möglicherweise wollte Ilona Jerger an dieser Stelle nicht zu viel erfinden, um sich möglichst nah an die Fakten halten zu können.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass in dem Roman häufig versucht wir darzustellen, dass Marx nicht perfekt Englisch spricht. Dazu werden hin und wieder ein paar krumme englische Wörter in den deutschen Text eingebaut. Jedoch sind nicht alle davon direkt falsch, weshalb mir erst spät aufgefallen ist, was sie zu bedeuten haben.

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Tags: darwin, marx   (2)
 

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118 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Manchmal musst du einfach leben

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 19.07.2017
ISBN 9783810525291
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Gleich zu Anfang dieses Buchs ist mir aufgefallen, dass die Emotionen erstaunlich gut rüberkommen. Man kann als Leser selbst Maribeths Stress spüren. Um ehrlich zu sein hatte ich auf den ersten Seiten unweigerlich das Gefühl von Stress, obwohl ich eigentlich gemütlich in meinem Lesesessel saß.Dadurch konnte ich mich sehr gut in Maribeth hineinversetzen und auch ihre Entscheidung, trotz Kindern, einfach abzuhauen verstehen.
Schön war vor allem, dass man durch ein paar von Maribeths Rückblicken, ein bisschen mehr in ihren Familienalltag hineinschauen konnte und die Familienmitglieder etwas besser kennenlernen konnte.
Ansonsten ist die Geschichte etwas berechenbar. Dazu möchte ich eigentlich nicht so viel verraten, weil ich euch nicht spoilern möchte. Doch gerade die Handlung in Pittsburgh ist doch sehr vorhersehbar.
Die Personen sind Anfangs etwas nichtssagend. Besonders Maribeths Mutter und ihre beste Freundin bleiben etwas distanziert für den Leser. Dass ändert sich ab dem Teil in dem Maribeth abhaut. Die Personen, die sie in Pittsburgh trifft sind deutlichsympathischer und man fühlt sich ihnen verbundener.Im ersten Teil geht es wohl vor allem darum Maribeths Stress darzustellen und weniger eine schöne Atmosphäre zu erzeugen, in die der Leser abtauchen kann. Im zweiten Teil spürt man dann sehr gut Maribeths Entwicklung und wie sie sich langsam erholt. Dabei helfen ihr viele tolle neue Personen, die auch dem Leser sofort sympathisch sind.
Leider war mir aber gerade das Ende dieses Buches etwas zu abrupt. Ich hätte gerne mehr erfahren und vor allem, wie es danach weitergeht. Diesbezüglich war ich wirklich etwas enttäuscht.

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Am Abgrund des Himmels

Sue-Ellen Pashley , Claudia Max
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 10.07.2017
ISBN 9783407749239
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Zunächst habe ich gedacht, dass diese Geschichte sehr kitschig werden könnte und der Fokus auf der Gestaltwandler Fähigkeit von Nick liegt. Doch es geht in diesem Buch viel mehr um die Beziehung zwischen Grace und Nick. Die meiste Zeit liest es sich, wie ein ganz normaler Liebesroman.
Als Liebesroman hat es mir auch ganz gut gefallen.
Denn dadurch, dass der Roman aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist konnte man sich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Außerdem waren die Charaktere einfach sympathisch, besonders Nick muss man einfach mögen, so liebevoll wie er sich um Grace kümmert.

Allerdings muss ich sagen, dass mir ein bisschen die Spannung gefehlt hat. Anfangs habe ich überhaupt keinen Höhepunkt erkannt auf den das Buch hinaussteuert. Dadurch war es zunächst ein wenig langweilig.

Außerdem wirkten meiner Meinung nach die Antagonisten ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Oft hatte ich das Gefühl, dass viele Szenen mit den Antagonisten nur geschrieben wurden, um die Geschichte auf Biegen und Brechen etwas spannender zu machen. Leider haben sich diese Szenen dann manchmal auch unnötig oft wiederholt. Grace und Nick haben mit den Antagonisten immer wieder und wieder die selben Diskussionen geführt. Das ist für den Leser dann leider irgendwann nicht mehr so interessant.
Der Schreibstil und die Story waren zugegebenermaßen etwas simpel. Das hat den Vorteil, dass man dieses Buch leicht lesen kann, wenn man gerade einfach mal nach ein klein wenig Unterhaltung sucht. Dazu haben übrigens auch die kurzen Kapitelbeigetragen. Sie haben einen Lesefluss erzeugt, obwohl die Story nicht unfassbar spannend war. Allerdings hat es auch den Nachteil, dass "Am Abgrund des Himmels" sicher nicht eins der besten Bücher war, die ich je gelesen habe.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das große Miss-Marple-Buch

Agatha Christie ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 04.09.2015
ISBN 9783455600315
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Ihr könnt gar nicht glauben, wie viel Spaß ich mit dieser Kurzgeschichtensammlung hatte. Ich habe ja auch schon die Sherlock Holmes Kurzgeschichten gelesen, aber die Miss Marple Kurzgeschichten sind nochmal um einiges unterhaltender. Vor allem dadurch, dass sie etwas einfacher zu lösen sind als die Sherlock Holmes Geschichten sind.
Denn so kann man bei jedem Fall miträtseln und ich musste ein paar mal feststellen, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag.

Außerdem werden die Eigenheiten der Teilnehmer, auf witzige Weise dargestellt. Jeder hält sein Metier für das beste, sei es Künstler, Schriftsteller oder Anwalt.
Umso lustiger ist es zu lesen, wenn ausgerechnet die alte und unterschätzte Miss Marple allen anderen ein Schnippchen schlägt.

Dadurch, dass es sich um eine Kurzgeschichtensammlung handelt, kann man die einzelnen Geschichten schnell lesen. Denn keine der Geschichten ist wirklich lang. Ich habe etwa eine halbe Stunde pro Geschichte gebraucht, aber das ist wahrscheinlich noch lang, weil ich eher langsam lese.
Außerdem befinden sich in dieser Sammlung nicht nur die Geschichten des Dienstagabend Klubs, sondern auch noch einige weitere Miss Marple Geschichten.

Ich werde dieses Buch wohl noch oft aufschlagen und die ein oder andere Geschichte erneut lesen. Dieses Buch hat mich wirklich zu einem kleinen Agatha Christie Fan gemacht.

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Tags: krimi, missmarple   (2)
 

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98 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Die Lieferantin

Zoë Beck , Thomas Wörtche
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.07.2017
ISBN 9783518467756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Vollständige Rezension: Der Bücherwald

Mir hat auf jeden Fall das interessante Gedankenspiel, Drohnen zur Drogenlieferung zu nutzen, gefallen. Denn schließlich wird das Thema Drohnen in Zukunft immer mehr in unseren Alltag einziehen und vielleicht werden unsere Päckchen bald von solchen geliefert.
Außerdem konnte ich mich bei diesem Buch nie ganz entscheiden bei welcher Seite ich mitfiebern soll-bei der Lieferantin oder bei der Boyce Familie. Irgendwie konnte man die Standpunkte von beiden verstehen, obwohl es der Boyce Familie im wesentlichen ums Geld ging.
Die Charaktere sind außergewöhnlich willensstark, das habe ich bei fast jedem Charakter in diesem Buch feststellen können. Mir ist das besonders positiv aufgefallen, weil so nochmal zusätzlich Spannung entsteht. Man kann nie einschätzen was eine Person als nächstes tut, weil man weiß, dass sie nicht so einfach nachgeben wird.
Und spannend ist "Die Lieferantin" wirklich bis zum Schluss. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch fast in einem Zug durchgelesen habe. Dazu hat auch der leicht zu lesende und trotzdem packende Schreibstil beigetragen. Ein guter Lesefluss ist also garantiert.
Was ich in der Inhaltsangabe nicht erwähnt habe ist, dass sich "Die Lieferantin" nicht nur mit Drogenhandel beschäftigt. Es werden auch politische Extreme, insbesondere Rassismus, dargestellt. Diese Diskriminierung wurde meiner Meinung nach sehr realistisch dargestellt, wodurch man auch zum Nachdenken angeregt wird.

Negativ aufgefallen sind mir an diesem Buch nur zwei Punkte.
1. Die Personen sind alle scheinbar zufällig miteinander vernetzt. Jeder kennt den anderen, teilweise ohne genau zu wissen was der andere eigentlich tut. Einerseits war das natürlich amüsant, aber irgendwie war mir der Zufall dann doch zu groß.
2. Meiner Meinung nach kann man die Lieferantin nicht wirklich als Thriller bezeichenen, weil zwar Spannung aufkommt, aber dennoch nicht in dem Maße, das man von Thrillern gewohnt ist. Besonders wer gerne gruselige, blutige oder beängstigende Thriller liest, wird dieses Buch wahrscheinlich für zu langweilig befinden.
Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher wie gut im Buch Drohnentechnik und Drogenmilieu dargestellt werden. Mit Drohnen kenne ich mich nur bedingt aus und mit Drogen überhaupt nicht. Ich muss aber sagen, dass nicht deutlich wird, dass Zoe Beck sich außerordentlich lange mit dem Thema Drohnen auseinander gesetzt hat. Das habe ich bei anderen Autoren schon besser gesehen. Aber den meisten Leuten werden die Beschreibungen wohl vollkommen ausreichen, sofern man sich nicht gerade für Technik interessiert.

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Tags: drogen, drohnen, thriller   (3)
 

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

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In jedem Augenblick unseres Lebens

Tom Malmquist , Gisela Kosubek
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608983128
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald
Ich muss zugeben, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich verstanden habe, dass dieses Buch wirklich die Erfahrungen des Autors sind. Es wird nämlich zu keinem Punkt gesagt, dass Toms Geschichte nicht rein fiktional ist. Als ich dann, nachdem ich das Buch beendet hatte, ein Interview mit dem Autor las, wurde mir auch bewusst warum. Tom Malmquist meinte er wolle "keinen Tatsachenbericht schreiben", sondern sein Werk trotzdem "als Fiktion bezeichen"(Quelle: fastforward-magazine).
Besonders hervorzuheben ist bei diesem Buch der Schreibstil. Denn Malmquist beschreibt so gut wie nie die Gefühle seines Protagonisten. Außerdem setzt er bei wörtlicher Rede bewusst keine Redezeichen. Das mag einen künstlerischen Effekt darstellen, mir persönlich hat das aber ein paar Probleme bereitet. Durch den gefühlskalten Schreibstil, konnte ich mich weniger in die Personen hineinversetzen und habe Tom teilweise als sehr abweisend empfunden. Die fehlenden Redezeichen haben es schwieriger gemacht zu erkennen wann wer spricht. Trotzdem bekommt man durch diese Besonderheiten das Gefühl, dass die Geschichte aus der Erinnerung erzählt wird, zu einer Zeit in der Tom seine Trauer bereits teilweise verarbeitet hat.
Ich hatte auch erwartet, dass mehr darüber berichtet wird, wie Tom Livia allein großzieht. In dieses Familienleben, bekommt der Leser jedoch kaum Einblick. Das erste Drittel des Buches spielt nur im Krankenhaus. Weil im Klappentext schon verraten wird, dass Karin stirbt und Livia überlebt, ensteht dort natürlich nicht viel Spannung. Durch die medizinischen Fachbegriffe mit denen sowohl Protagonist als auch Leser überschwemmt werden, wird es zunehmend schwerer Karins Situation folgen zu können.
Nach Karins Tod wird durch einige Rückblicke deutlich, wie Tom und Karin sich kennengelernt haben. Doch auch diese Abschnitte sind sehr gefühlsarm und distanziert.
Trotz alledem besitzt dieses Buch einen erstaunlichen Sog. Neugierig darauf, wie es Tom und Livia ergehen wird, konnte ich es nur schwer weglegen.
Ich muss aber sagen, dass nachdem ich dieses Buch gelesen habe, mir wenig und leider auch wenig Positives im Gedächtnis geblieben ist. Ich hätte mir mehr Gefühl gewünscht, mehr Bezug zu den Personen.

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527 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

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Nachtblumen

Carina Bartsch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.06.2017
ISBN 9783499291081
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald
Obwohl "Nachtblumen" mit über 500 Seiten ja ein ganz schöner Wälzer ist, vor allem für ein Taschenbuch, würde ich mir wünschen, dass es niemals aufhören würde. Vielleicht kennt ihr dass, das man manchmal richtig traurig ist, wenn ein Buch endet, weil man am liebsten immer weiterlesen würde und immer mehr von der Geschichte erfahren möchte.
Carina Bartsch hat einen beeindruckend mitreißenden Schreibstil. Man kann wunderbar in die Geschichte abtauchen. Und wenn ich einmal angefangen hatte zu lesen, wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch in letzter Zeit fast immer mit mir rum geschleppt habe, in der Hoffnung irgendwann ein paar ruhige Minuten zu finden um weiterzulesen. Wie ihr merkt hat mich dieses Buch einfach nicht mehr losgelassen.
Doch woran lag das? Einerseits auf jeden Fall an den herzlichen und einzigartigen Charakteren. Ich konnte mich sehr gut in Jana hineinversetzen und ihre Gefühle wurden sehr realistisch und einfühlsam beschrieben. Aber auch die anderen Charaktere strahlen eine Sympathie aus, sodass ich mir teilweise gewünscht habe selbst an Janas Stelle zu sein.
Außerdem geht Carina Bartsch sehr überzeugend und realistisch mit den traumatischen Erlebnissen ihrer Charaktere um. Man merkt im Laufe des Buches wie Jana ganz langsam selbstsicherer und offener wird. Besonders wenn man gegen Ende des Buches die Beschreibung ihrer Gefühlswelt mit der am Anfang vergleicht. Auch die Gefühle zwischen Collin und Jana werden nur langsam stärker. Durch diese gemächlichen Wandel haben sich die Figuren sehr viel menschlicher angefühlt.
Des Weiteren konnte mich dieses Buch einfach fesseln, weil es auf seine eigene Art auch sehr spannend ist. Es wird nicht sofort verraten warum Janas Kindheit so belastend für sie war. Genauso erfährt man auch erst mit der Zeit die Geschichten der anderen Personen. So war ich permanent gespannt darauf mehr über die Charaktere und ihre Vergangenheit zu erfahren.
Mich hat zudem begeistert, dass man in diese wunderschöne Inselatmosphäre abtauchen konnte. So gab aus auch viele sehr schöne Szenen, in denen man sich einfach treiben lassen konnte.

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Tags: blumen, nachtblumen, newadult, roma   (4)
 

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(1.661)

3.186 Bibliotheken, 68 Leser, 1 Gruppe, 473 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald

Ich muss zugeben, dass ich mir dieses Buch nur aufgrund des unheimlich großen Hypes gekauft habe, der aktuell überall, egal ob auf Instagram, YouTube oder Facebook, zum Ausdruck kommt. Eigentlich bin ich ja eher in Richtung Fantasy und Thriller orientiert, aber ich wollte herausfinden, was hinter diesem Hype steckt und fand eine wundervolle Liebesgeschichte, die mir noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Meine Erwartungen an dieses Buch waren durch die ganzen positiven Meinungen anderer Leser natürlich entsprechend hoch, wurden aber erfüllt, eher sogar weit übertroffen. Ich kann also sagen: "begin again" von Mona Kasten wird definitiv nicht grundlos gehypt!

Ein Grund dafür war der Schreibstil der Autorin, der sehr flüssig, überaus angenehm und vor allem sehr modern und frisch ist. Die Szenen wurden hier so detailliert und gut beschrieben, dass die Geschichte problemlos wie ein Film im Kopf abläuft und der allgegenwärtige Humor brachte einen oftmals zum Lachen und Schmunzeln. Allerdings werden auch ernstere Themen angesprochen, die dem Buch zu einem sehr realistischen Anschein verhelfen. Die Gefühle der einzelnen Personen wurden nachvollziehbar und hervorragend dargestellt, sodass sie überaus aufrichtig wirken und man diese als Leser super mitfühlen kann.

Auch die Charaktere dieses Buches haben mir sehr zugesagt, da sie authentisch, sehr gut beschrieben und ausgearbeitet und je nach Person auch einfach nur unheimlich liebevoll sind. Besonders ins Auge gestochen sind mir da beispielsweise die Protagonisten Allie und Kaden, sowie Scott, Dawn und Kadens Mum. Schön, aber vor allem interessant fand ich es, dass so viele Personen, auch Nebencharaktere, mit einer dunklen Vergangenheit ausgestattet sind, die ihnen noch einmal eine ganz besondere Tiefe verleiht und sie dem Leser sympathisch macht. Sehr gefallen hat mir auch Kadens Spitzname für Allie: "Bubbles". Dieser ist anfangs zwar eher fies gemeint, entwickelt sich im Laufe der Geschichte aber zu einem sehr liebevollen und besonderen Namen, der auch das Herz des Lesers immer wieder höher springen lässt.

Äußerst positiv aufgefallen ist mir auch der Musikgeschmack von Mona Kasten, der sogar eine meiner Lieblingsbands beinhaltet, die für gewöhnlich kein Mensch kennt. Als ich Fall Out Boy in diesem Buch erwähnt sah, habe ich fast Luftsprünge gemacht und musste mich natürlich sofort meinen Bloggerkolleginnen mitteilen. Passend zum Buch hat Mona Kasten sogar auch eine eigene Playlist zusammengestellt, die der Geschichte voransteht und die einen durch das Buch begleiten soll. Dort findet sich Fall Out Boy im Übrigen auch wieder!!! ^^

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt

Jaroslav Kalfar , Barbara Heller
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Tropen, 05.08.2017
ISBN 9783608503777
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Ich muss zugeben, dass mich "Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt" überrascht hat. Ich hatte einen sehr wissenschaftlichen Sci-Fi Roman erwartet. Stattdessen bekam ich ein außerordentlich packendes und philosophisches Werk. Natürlich sind ein paar trockene und wissenschaftliche Abschnitte dabei. Doch dieses Buch konnte mich wirklich fesseln. Denn ein wichtiger Punkt ist, dass es auch viele Kapitel über Jakubs Kindheit gibt. Denn auch diese war nicht gerade ein Zuckerschlecken. Die vielen Unruhen in Tschechien zu dieser Zeit, haben Jakubs Leben gezeichnet. Daher konnte ich es kaum erwarten mehr über Jakub selbst und sein Schicksal zu erfahren. Durch die Rückblicke hat das Buch auch einen leicht politsichen Touch und ich habe viel über die tschechische Geschichte erfahren. Vor allem aber wird in dem Buch viel philosphiert-über Menschlichkeit, die Liebe, das Leben, das Schicksal...So konnte ich viele schöne Zitate entdecken, die ich mir natürlich auch gleich markiert habe.Selbstverständlich ist dieser Roman nicht besonders ereignisreich, da Jakub ja die meiste Zeit allein (bzw. mit Hanus) im Weltall schwebt. Aber vor allem die Rückblicke konnten eine gewisse Spannung entwickeln.
Trotzdem fällt es mir schwer das Buch wirklich als perfekte Lektüre zu bezeichnen, weil mir irgendwie noch das Tüpfelchen auf dem i fehlt. Besonders der Moment, als Jakub dabei ist Chopra zu erreichen, ist etwas verworren, das hätte man vielleicht noch besser lösen können.
Die Charaktere waren unterschiedlich gut dargestellt, man erfährt viel über Jakub und seine Großeltern, aber zu manchen Personen erhält man nur sehr spärliche Informationen, vor allem zu Lenka und Jakubs Mutter. Zu diesen Personen kann man so leider keine richtige Verbindung herstellen und sie bleiben unbekannte Schatten.

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Tags: astronaut, weltraum   (2)
 

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(18)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dorf, freundschaft, ostdeutschland, romeo und julia, sachsen, schauspieler, schauspielerei, scheune, senioren, shakespeare, theater, tod, ungerechtigkeit, unterhaltungsroman, versöhnung

Romeo und Romy

Andreas Izquierdo
Flexibler Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.05.2017
ISBN 9783458362753
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald


Dieses Buch ist einfach knuffig. Anders kann man es nicht sagen. Anfangs erhält der Leser einen kurzen Einblick in das Theaterleben. Dieses wird sehr humorvoll beschrieben und hat mir deshalb auch sehr gut gefallen. Besonders über den Aberglauben der Schauspieler und deren lockeren Umgang untereinander musste ich oft schmunzeln. Schade ist nur, dass dieser Einblick nach ein paar Kapiteln mit Romys Entlassung schon wieder endet.
Danach geht es hauptsächlich um das Dorf mit seinen Eigenarten. Doch auch hier musste ich über die sympathischen Damen und Herren oft schmunzeln. Die Atmosphäre des kleinen "Einsiedlerdorfs" wird wunderbar vermittelt, sodass man richtig darin abtauchen kann. Dennoch darf man das nicht falsch verstehen. Die Alten aus Großzerlitsch sind nicht schrullig oder widerborstig. Ganz im Gegenteil sie haben Romy schon vor langem in ihr Herz geschlossen und versuchen sie trotz anfänglicher Zweifel in ihrem Vorhaben zu unterstützen.
Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich von dem Buch ein bisschen mehr Romantik erwartet hätte. Ich habe an eine richtige Romanze zwischen Romeo alias Ben und Romy gedacht. Solche Gefühle zwischen den beiden kommen allerdings kaum zur Geltung. Das hat mir persönlich doch gefehlt.
Im Wesentlichen dreht es sich also um den Bau des Theaters in Großzerlitsch. Dabei kommt allerdings genug Spannung auf, um den Leser auch ohne Romanze zu unterhalten.
Denn der Bau des Theaters sorgt dafür, dass die Vergangenheit ein wenig aufgewühlt wird. Sowohl Romys Vergangenheit, als auch die des Dorfes. Und das sorgt für reichlich Trubel in dem kleinen Dorf...


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Tags: romeo und julia, shakespeare   (2)
 

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219 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 105 Rezensionen

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Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vollständige Rezension:  Der Bücherwald

Über dieses Buch kann ich eigentlich nur Positives berichten. Es hat eine überaus süße und liebreizende Geschichte, die einem einfach nur ans Herz geht. Die Charaktere besitzen ausreichend Tiefe und sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren kann. So konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin Posy hineinversetzen, die mir auch sehr sympathisch war und mich gut durch die Geschichte geführt hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr zugesagt, er war sehr schön, flüssig und man konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Sehr schön war auch, dass das Buch einen schönen und süßen Humor hat, der einen gelegentlich zum Schmunzeln bringt und die teilweise etwas angespannte Situation auflockert. Manche Dinge waren zwar etwas voraussehbar, aber das hat das Buch für mich nur noch interessanter und lustiger gemacht.

Das Beste an diesem Buch war aber (...) (Fortsetzung: Der Bücherwald )

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Das rote Gold Band 1

Lisa Heven
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.02.2015
ISBN 9783734766695
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Vollständige Rezension:  Der Bücherwald

Die Storyidee zu diesem Buch fand ich sehr gut ausgearbeitet und auch sehr interessant. Ebenfalls hat die Autorin auch gute Ideen und unerwartete Handlungen eingearbeitet, die den Verlauf der Geschichte spannender gemacht haben. Gefallen hat mir ebenfalls die Darstellung der Vampire, die entgegen vieler anderer Werke hier endlich mal nicht romantisiert oder verharmlost wurde. Auch die Herkunftsgeschichte der Vampire und die Tatsache, dass manche von ihnen elementbezogene Sonderfähigkeiten besitzen, die sie allerdings erst noch zu kontrollieren lernen müssen, haben mich sehr angesprochen und fasziniert. Gestört hat mich allerdings, dass sie oftmals nur auf ihren Blutdurst und die dazugehörige Gier reduziert wurden.

Generell waren mir die Personen nicht gut genug ausgearbeitet - es fehlte einfach an Tiefe und Emotionen. Zwar wurden oftmals Emotionen beschrieben, allerdings kamen die nur in den seltensten Fällen auch beim Leser an. Dies ist wahrscheinlich auch der auktorialen Erzählperspektive geschuldet, die die Autorin hier gewählt hat. Diese führte einen ständigen unangekündigten Perspektivenwechsel mit sich, der teils sehr verwirrend war, auf jeden Fall aber jegliche Verbindung zu einem der Charaktere sofort unterbunden hat.

Generell würde ich den Schreibstil als noch nicht ganz ausgereift bezeichnen. Zwar bin ich lange nicht perfekt, was das Thema Rechtschreibung und Grammatik angeht, dennoch sind mir leider sehr viele üble Fehler aufgefallen. Das Buch war nur so gespickt von Tipp- und Satzbaufehlern, sowie von mehrfachen Hintereinanderreihungen des Wortes "und" oder unpassenden Formulieren, bzw. Ausdrücken. Es wirkt fast so, als wäre das Manuskript gar nicht erst noch einmal Kontrolle gelesen worden. Vielleicht hat das aber auch etwas damit zu tun, dass dies ihr erstes Buch ist oder mit der Tatsache, dass Lisa Heven ihre Bücher selbst herausbringt - dafür kenne ich mich damit zu wenig aus. Allerdings muss ich sagen, dass andere Autoren dies ja auch irgendwie schaffen.

Die Kapitel hatten für mich... (Fortsetzung: Der Bücherwald)

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Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni , Sylvia Spatz , Brigitte Lindecke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.03.2017
ISBN 9783328100409
Genre: Romane

Rezension:

Vollständige Rezension: Der Bücherwald
Ich weiß nicht warum, aber, obwohl dieses Buch wirklich wunderschön gemacht ist, konnte es mich nicht ganz überzeugen.Besonders an "Die Zitronenschwestern" ist, dass immer mal wieder kleine Rezepte eingefügt wurden, die zum jeweiligen Kapitel passen. Wenn Elettra in einem Kapitel zum Beispiel gerade Anisbrötchen backt, folgt kurz darauf das Rezept für Anisbrötchen. Grundsätzlich dreht sich in diesem Buch alles um die Liebe zum Backen und zu selbstgemachten Speisen. Denn Elettra folgt der Tradition ihrer Mutter und entwickelt sich im Kloster zu einer immer besseren Bäckerin.Außerdem habe ich in diesem Buch viele schöne Zitate gefunden, die ich mir natürlich sofort markiert habe.Ich fürchte ich kann nicht genau erklären warum dieses Buch mir trotzdem nicht zu hundert Prozent gefallen hat. Ich kann nur sagen, dass es mir schwer fiel mich dazu aufzuraffen, dieses Buch weiter zu lesen. Meiner Meinung nach wird ein bisschen zu lange auf dem Unglück, das die Insel ereilt hat, herumgekaut. Elettra kommt auch längere Zeit mit den Nachforschungen nach der Vergangenheit ihrer Mutter nicht voran. Dann kommt plötzlich am Ende die Auflösung und ich hatte das Gefühl, dass sie eigentlich gar keine Hinwiese gefunden hat. Dennoch muss ich sagen, dass die Auflösung überraschend und durchdacht war.Natürlich gibt es noch ein paar Sidestorys, die mir im Gegensatz dazu wirklich gut gefallen haben, über die ich aber nicht zu viel verraten möchte.Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch eine gute Strandlektüre ist, die man gemütlich in der Sonne lesen kann. Ich konnte aber nicht so recht darin abtauchen.

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Tags: backen, italien, rezepte, roman, sommer, zitronen, zitronenschwestern   (7)
 

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Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten

Kristina Pfister
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Tropen, 11.02.2017
ISBN 9783608501599
Genre: Romane

Rezension:


Vollständige Rezension: Der BücherwaldDieses Buch ist nicht das totale HappyEnd-Buch in dem plötzlich einfach alles besser wird. Doch gerade die Tatsache, dass Annika sich nicht von jetzt auf gleich verändert, macht dieses Buch für mich so realistisch. Solche Veränderungen kommen langsam und schleichend. Genauso ergeht es Annika. Sie ist noch lange Zeit schüchtern und traut sich nicht Marie-Louise alles nachzumachen, aber langsam wird sie mutiger. Und natürlich gibt es auch Menschen, die ihre Veränderung nicht gut heißen.
Genau deshalb, weil dieses Buch so realistisch ist, habe ich mich so verstanden gefühlt. Denn ich denke jeder kennt das Gefühl schüchtern zu sein oder Angst vor manchen Dingen zu haben. Und meistens ist es nicht einfach diese Gefühle über den Haufen zu schmeißen und sich ins Abenteuer zu stürzen.
Der Schreibstil ist eher trocken und zurückhaltend. Deshalb konnte dieses Buch nicht sofort die totale Abenteuerlust in mir wecken. Doch gegen Ende wünscht man sich loszulassen und wie Annika und Marie-Louise einfach zu tun worauf man gerade Lust hat.
Mit den Charakteren und besonders mit Marie-Louise bin ich schnell warm geworden. Man spürt deutlich die Eigenarten der Personen. Vor allem den anfangs krassen Gegensatz zwischen der wilden Marie-Louise und der schüchternen Annika.
Es dauert aber ein bisschen bis das Buch an Fahrt aufnimmt. Die ersten Alltagstrott-Kapitel muss man überstehen damit man sich am Ende die wirklich schönen gönnen kann.

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Tags: new adult, realistisch   (2)
 
48 Ergebnisse

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