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167 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und mir eine fesselnde Fantasygeschichte erhofft. 
Jedoch war der Anfang ganz schön zäh und wenig packend. Die Geschichte braucht lange um in Schwung zu kommen. Das mag auch an den Charakteren liegen. Diese bedienen gleich mal das typische Klischee. Denna ist langweilig, schüchtern, wirkt ein wenig wie ein graues Mäuschen und wie ein zartes Pflänzchen, bei dem man Angst haben muss, dass man es zerdrückt. Mara ist das ganze Gegenteil, sie ist rebellisch, grob und laut. Beide Protagonistinnen wirkten sehr überzogen und künstlich. Ich konnte keiner Prinzessin ihre Rolle wirklich abnehmen. Mir fehlte jeglicher Bezug zu den Chrakteren und sie wirkten farblos und unnahbar. 
Meine Hoffnung lag also auf der Story. Hier ließen sich auch einige gute Ansätze erkennen, jedoch blieb es auch dabei und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ihr Potential nicht richtig ausschöpft. Sie verliert sich in der Politik und den Intrigen an Hof. 
Auch die Liebesgeschichte wirkte aufgesetzt und erzwungen. Sie kam erst nur schleppend voran und dann ging plötzlich alles so schnell und überstürzt. Da fehlte mir eindeutig die Glaubwürdigkeit und die Tiefgründigkeit. 
Die Spannungskurve würde ich eher als wellenförmig bezeichnen. Stellenweise wird es spannend, nur um dann wieder abzuflachen und sich in Nichtigkeiten zu verlieren. Ich hätte mir zudem auch etwas mehr Magie und Fantasy gewünscht, denn schon im ersten Kapitel erfährt man etwas über Dennas besondere Gabe. Ich verstehe immer noch nicht warum das nicht mehr Bedeutung in der Geschichte fand und besser ausgebaut wurde. Auch mit dem Schluss kann ich leider nicht viel anfangen. Nirgends habe ich gefunden ob da noch ein Teil erscheint oder nicht.

Mein Fazit

"Eine Krone aus Feuer und Sternen" hat mich mehr frustriert als begeistert. Farblose Protagonisten, ständig abflachende Spannung und eine wenig überzeugende Liebesgeschichte, haben mir den Lesespaß ziemlich vermiest. Leider kann ich diese Buch nicht weiter empfehlen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Sommerdunkle Tage

Alice Kuipers , Angelika Eisold Viebig
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.08.2018
ISBN 9783737341295
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von "Sommerdunkle Tage" habe ich mir eine locker leichte Teenager Story versprochen. Und irgendwie auch bekommen.
Jedoch steckt in dem Buch noch viel viel mehr. Der Schreibstil ist recht nüchtern und wird aus der Perspektive der 3 Hauptprotagonisten erzählt. Zum Einen ist da Ivy. Schön, sexy und mit einem großen Geheimnis. Ivy trägt ein schweres Päckchen mit sich herum und irgendwie tat sie mir leid. 
Callie ist das typische Mädchen von nebenan. Jedoch verbindet sie etwas ganz besonderes mit Ivy.
Und schließlich ist da noch Kurt. Kurt ist nett, freundlich und intelligent. Seine Perspektive spielt am Tag des verhängnisvollen Unfalls, wohingegen Ivys und Callies Geschichte mehrere Tage vor dem Unfall spielt.
Was zunächst als leichtes Teenagerdrama beginnt, spitzt sich nach und nach zu und endet schließlich in einem dramatischen Finale. Und genau dieses unerwartete Ende, lässt die Geschichte in einem ganz anderen Licht erscheinen. So dass ich schließlich sogar die ganze Geschichte erneut gelesen habe.

Mein Fazit

"Sommerdunkle Tage" ist eine locker, leichte Lektüre für laue Sommerabende. Jedoch überrascht das Buch am Ende und lässt damit die ganze Geschichte in einem ganz anderen Licht erscheinen. Die Story hat etwas von einem Teenagerdrama mit leichten Thrillerelementen und mich gut unterhalten.

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Vollendet - Die Flucht

Neal Shusterman , , Anne Emmert , Ute Mihr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504434
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe den ersten Teil der "Vollendet" Reihe nach Jahren mal wieder in der Neuauflage des Fischer Verlags gelesen. Ich konnte mich noch dunkel an die Geschehnisse erinnern und war gespannt ob mich die Geschichte auch wieder so flashen würde.
OMG das hat sie und wie sie das hat. Neal Shusterman schockt mich auch diesmal. Bohhhh allein die Vorstellung der "Umwandlung" jagt mir Schauer über den Rücken. Geschickt spielt der Autor hier mit meiner eigenen Vorstellungskraft. Der Weltenentwurf ist sehr schockierend und dennoch wirkt er erschreckend realistisch.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Connor, welcher ein Alphatier ist und öfters in Schwierigkeiten gerät, Risa, einem Mündel des Staates, für die kein Platz mehr im Heim ist und Lev, einem Zehntopfer.
Die Drei könnten unterschiedlicher nicht sein. Connor wirkt anfangs aufbrausend, roh und grob. Risa ist zunächst unnahbar, unsicher und genervt. Lev hingegen freut sich auf seine Umwandlung, denn er wurde sein ganzes Leben darauf vorbereitet, dass er ein Zehntopfer ist.
Alle drei Charaktere machen im Laufe der Geschichte eine große Wandlung durch. Besonders Connor wächst dabei über sich hinaus und wurde am Ende richtig sympathisch.
Die Story war von Anfang bis zum fulminanten Schluss richtig spannend und fesselnd. Immer wieder baut der Autor Schocker ein, die noch lange nachwirken. Besonders eine Szene im Ernte Camp ist mir im Gedächtnis geblieben. Auch jetzt versuche ich das Gelesene noch verarbeiten.
Klar möchte ich weiter lesen. Unbedingt. Am liebsten jetzt sofort.

Mein Fazit

"Vollendet- Die Flucht" ist ein grandioser dystopischer Reihenauftakt. Ein Schocker jagt den Nächsten. Die Story klingt noch lange nach und ist stellenweise sehr schwer zu verarbeiten.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Fabelmacht-Chroniken (2).

Kathrin Lange , Uta Dänekamp , Mark Bremer
Audio CD
Erschienen bei Rubikon Audioverlag, 10.08.2018
ISBN 9783945986752
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Band 1 der "Fabelmacht-Chroniken" habe ich schon als Hörbuch gehört, auch in Band 2 haben mich Uta Dänekamp und Mark Bremer mit ihren wundervollen Erzählstimmen sofort wieder gefangen genommen. 
Zwischen beiden Teilen lagen bei mir nur wenige Tage, was nach dem echt miesen Cliffhanger von Teil 1 auch gut war. Die Story schließt nahtlos an und wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Mila und Nicholas erzählt. Auch wie schon im vorhergehenden Band dreht sich vieles wieder um die wahre Liebe, um Intrigen und gefährliche alte Geheimnisse. Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Mila, Nicholas und Eric wird fortgesetzt, ohne dabei aber zu viel Raum einzunehmen. Kathrin Lange hat sich auch diesmal so einige Überraschungen für den Leser/Hörer einfallen lassen. Das wohl größte Geheimnis betrifft Milas Mutter und hat mich sprachlos zurück gelassen. Damit habe ich nicht gerechnet. Der leichte und flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht in die einzigartige und geheimnissvolle Atmosphäre einzutauchen.
Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu und laufen schließlich in einem fulminanten Finale zusammen. 

Mein Fazit

Auch der 2.Teil der "Fabelmacht-Chroniken" konnte mich wieder sofort fesseln, was auch an den wunderbaren Erzählstimmen der beiden Sprecher lag. Ich war gefangen in einer spannenden Story voller Liebe, Emotionen, Action und Intrigen. Untermalt wurde alles von dem geheimnisvollen Setting in und unter der Stadt Paris.

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250 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Hazel Wood" klang genau nach meinem Geschmack, es wurde mir auf der Leipziger Buchmesse als eine Geschichte mit düsteren Märchen beschrieben.
In gewisser Weise war es das auch, aber um mich wirklich um zuhauen, gab es dann doch zu viele Kritikpunkte.
Zunächst die Grundidee fand ich richtig toll. Die Geheimnisse um Hazel Wood und die Magie der Hinterlandmärchen fand ich faszinierend. Gerade das Hinterland versprüht einen gewissen Reiz und ich hätte diesen Ort ewig erkunden können. Nur leider hat das gerade mal ein Drittel des Buches ausgemacht. Auch das Anwesen Hazel Wood konnte ich nicht so entdecken wie ich es gern gemacht hätte. Das alte Anwesen ist nur in kurzen Szenenbildern ohne Sinn und Hintergrund an mir vorbei gezogen. Schade, denn gerade dieses alte Anwesen ist doch der Dreh- und Angelpunkt in der ganzen Geschichte.
Echte Probleme hatte ich allerdings mit Alice. Alice hat gefühlte 90 Prozent der Geschichte schlechte Laune. Sie rastet sehr schnell aus und ist oft pampig und unfreundlich. Ich empfand sie in 2/3 des Buches als störend und nicht passend. Gut das hat seinen Grund und wird später auch aufgelöst, dennoch hat sie es am Ende nicht geschafft mich für sie einzunehmen. Sie war mir schlichtweg egal. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist auch etwas Besonderes, welches seine eigen Geschichte hat. Jedoch habe ich da auch keinerlei Nähe gespürt und es wirkte auf mich eher befremdlich.
In "Hazel Wood" begegnet man so einigen Charakteren. Jedoch habe ich den Sinn und Zweck bei einigen Personen nicht so ganz verstanden. Für mich waren diese völlig überflüssig für die Geschichte und haben mich eher verwirrt.
Verwirrend ist auch so einiges in der Handlung, was an dem sehr seltsamen Schreibstil liegt. Dieser wirkte oft nicht ganz ausgereift und holprig. Der Schreibstil wechselt zwischen einer nüchteren und kurz angebunden Schreibweise und wird im nächsten Moment ausschweifend und poetisch. Ich kam beim Lesen oft ins Stolpern und habe sehr lange gebraucht um überhaupt erst in die Geschichte reinzukommen.
Gut gefallen haben mir die düsteren Märchen. Diese waren zwar gewöhnungsbedürftig, da ihnen jede Moral und jegliches Happy End fehlten, aber dafür waren sie um so faszinierender. Schade, dass man dann jedoch so wenig über die einzelnen Märchenfiguren erfährt. Das hätte die Autorin gut und gern mehr ausbauen können. Gerade weil man einer menge Märchenfiguren begegnet und deren Geschichte sicherlich interessant gewesen wäre.

Mein Fazit

"Hazel Wood" konnte mich bis auf die Grundidee leider überhaupt nicht überzeugen. Der Schreibstil ist sehr holprig und unausgereift, was den Lesefluss deutlich stört. Die Hauptprotagonistin wirkte zu 90 Prozent schlecht gelaunt und genervt, was ihr keine Sympathiepunkte eingebracht hat. Irgendwann war sie mir sogar schlichtweg egal. Schade, denn die ganze Idee mit den düsteren Märchen und dem Hinterland hätte man mehr und besser ausbauen können. So war ich am Ende eher enttäuscht.

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321 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Die Fabelmacht-Chroniken - Flammende Zeichen

Kathrin Lange
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arena, 19.06.2017
ISBN 9783401603391
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Sprecher Uta Dänekamp und Mark Bremer kenne ich nun schon von einigen Hörbüchern. Beide zusammen habe ich aber noch nicht gehört und war deshalb gespannt wie die Beiden harmonisieren.
Dass man einen männlichen und weiblichen Sprecher gewählt hat, erschließt sich schnell, denn die Geschichte wird abwechselnd aus Milas und Nicholas Sicht erzählt.
Dialoge in den einzelnen Kapiteln werden aber auch geschlechterangepasst gesprochen. Herrlich, so konnte ich die Augenschließen und mich treiben lassen. Beide Sprecher haben das große Talent mich mit ihrer einzigartigen und sanften Stimme gefangen zu nehmen. Auf eine ganz wundervolle Art und Weise haben sie den Zauber und die Mystic der Geschichte eingefangen.
Mila ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist schlau und nicht auf den Mund gefallen. Zunächst ahnt sie nichts von ihrer besonderen Gabe. Die Idee hinter der Fabelmacht fand ich erschreckend und faszinierend zugleich. Besonders Nicholas weiß um die Gefahren, welche mit dieser Macht einhergehen. Nicholas war anfangs sehr verschlossen und übervorsichtig. Auch hat er sich Mila gegenüber sehr ruppig verhalten. Man erfährt aber nach und nach warum das so ist und nimmt ihn seine Schutzmechanismen auch ab. Mit dem Fortlaufen der Geschichte öffnet er sich schließlich und konnte am Ende auch mich überzeugen.
Das Setting entführt den Leser nach Paris und ganz wundervoll hat die Autorin die Stimmung der französischen Stadt eingefangen.
Das Ende war mal mehr als erschreckend und schockierend. Ich bin froh, dass ich den 2.Teil jetzt direkt im Anschluss hören kann.

Mein Fazit

Der erste Teil der "Fabelmach Chroniken" hat mich begeistert und in die wunderschöne Stadt Paris entführt, mit ihren Geheimnissen und mystischen Orten. Die beiden Sprecher bilden ein ganz wunderbares Team und erzählen die Geschichte mit einer Leichtigkeit, die mich sofort gefangen genommen hat.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Einkochbuch

Patricia Stamm , Verena Stummer
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 17.07.2018
ISBN 9783706626415
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zu Weihnachten gibt es dieses Jahr Selbstgemachtes für die ganze Familie. Da kam uns das "Ein-Kochbuch" doch gerade recht. Im Garten reift das Gemüse und Obst und teilweiße wussten wir aufgrund der reichlichen Ernte nicht wohin damit. Überhaupt ist Do-it-youself doch gerade der neue Trend.
Wer jetzt beim Einkochen an Omas typische Erdbeermarmelade denkt, den wird das Buch echt überraschen. Die beiden Autorinnen überzeugen mit ganz neuen Rezeptideen. Wie wäre es mal mit pfeffriger Melonenmarmelade oder Biermarmelade. Ja echt ihr lest richtig. Aus Bier kann man Marmelade machen und es schmeckt HAMMER.
Doch "Einmachen" heißt nicht nur, dass es Marmelade gibt, ich bin mittlerweile ein echter Fan von fruchtigen Chutneys. Auch dazu findet man eine Menge interessanter Rezepte. Meinem Mann hat es besonders die Rubrik "Allerlei Flüssiges" angetan. Wir sind jetzt stolze Besitzer von ein paar Fläschchen Ingwer Bier, Aprikosenlikör und Wiesenkräutersirup und wenn ich meinen Mann nicht bremse, kommen da noch einige neue Kreationen hinzu. Das ist das Tolle an dem Kochbuch, alle Rezepte lassen sich kreativ ergänzen und abwandeln. Zudem geben die Autorinnen auch immer tolle Tipps, wozu das Hergestellte gut passen könnte.
Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig. Appetitanregende Fotos wecken die Lust am Ausprobieren. Die Rezepte sind auch sehr einfach gehalten und leicht verständlich erklärt. Auch Nicht-Koch-Profis bekommen das hin. Für Einmachanfänger gibt es auch wertvolle Tipps und Tricks zu Beginn des Buches.

Unser Fazit

Familie zieht euch warm an, zu Weihnachten gibt es allerlei Selbstgemachtes zum Probieren. Es hat Spaß gemacht die einzelnen Rezepte nachzukochen und es war auch wirklich nicht schwer.

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168 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Die fünf Gaben

Rebecca Ross , Anne Brauner , Susann Friedrich
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551583635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Also das Cover ist ja mal ein echter Eyecatcher und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön aufgemacht. Ich bin auch ein echter Fan von Personenregister und Stammbäumen. Davon gibt es zu Beginn des Buches auch eine Menge. Der Klapptext klang auch nach etwas Neuen und Frischen. Also kann das Buch ja nur gut werden, dachte ich.
Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Trotz des sehr poetischen und metaphorischen Schreibstils konnte die Geschichte bei mir keine Emotionen wecken. Mir kam beim Lesen immer wieder das Wort Seltsam in den Sinn. 
Brienna handelt überhaupt nicht wie ein typisches Mädchen oder ein Teenager. Sie ist sehr erwachsen und scheinbar fehlen ihr jegliche Ecken und Kanten. Sie drückt sich immer äußerst gewählt aus und zerdenkt viele Sachen bis ins kleinste Detail. Auch scheint sie oft schon die perfekte Lösung parat zu haben. Mir fehlte irgendwie der Draht zu ihr. Brienna ist kein Charakter der sich mir ins Gedächtnis gebrannt hat. Sie wirkte auf mich seltsam.
Auch Master Cartier blieb die ganze Zeit über eher farblos. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden kam mir unwirklich, seltsam und fremdartig vor. Es gibt keine Höhen und Tiefen in dieser Beziehung und die Liebe scheint von jetzt auf gleich da zu sein. Nichts entwickelt sich oder wächst. Gefühle und Emotionen werden nur wohldosiert und eher verborgen gezeigt. Ich konnte diese Liebe nicht mitfühlen und nachvollziehen.
Auch hat Brienna, wie fälschlicher Weise im Klapptext beschrieben, keine besondere Gabe. ihre Gabe hat sie sich erlernt und für die Stürzung des Königs kommt ihr die familiäre Vergangenheit zu Gute. Vergeblich habe ich auf einen Hauch Fantasy gewartet, denn wenn von besonderen Gaben die Rede ist, wäre dies eigentlich naheliegend.
Der Sinn der Gaben und des Hauses Magdalena erschließen sich mir auch nicht ganz. Wenn man es so sieht, werden junge Mädchen zu Musen erzogen und an den "Interessiertesten" weiter gereicht, für einen gewissen Betrag. Erinnert mich ein wenig an Sklavenhandel, um diesen Eindruck abzumildern hatten die Mädchen eine vermeidliche Entscheidungsfreiheit bei der Vorstellung ihrer Gönner. 
80 Prozent der Geschichte plätschern eigentlich still und leise vor sich hin, ohne einen wirklichen Spannungsbogen. Erst zum Schluss wurde es wirklich interessant. Viel zu schnell kam dann jedoch der Höhepunkt. Das Gute ist, dass das Buch in sich abgeschlossen ist, auch wenn wohl weitere zwei Bände unter dem Titel "Valenias Töchter" erscheinen werden.

Mein Fazit

"Die fünf Gaben" konnte mich leider nicht überzeugen. Auch wenn die Gestaltung des Buches und die Grundidee wirklich wundervoll waren, so ist die Umsetzung für meinen Geschmack nicht gelungen. "Die fünf Gaben" war für mich eine Geschichte voller farbloser Charaktere und ohne große Höhen und Tiefen. Schade ich hatte deutlich mehr erwartet.

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(37)

138 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Irgendwas von dir

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841422385
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Irgendwas von dir" war mein erstes Buch von Gayle Forman. Aufgrund des Klapptext habe ich mit einer sehr emotionalen und berührenden Geschichte gerechnet. Allerdings hat mich die Story eher kalt gelassen.
Das mag zum einen an Cody liegen, die mir irgendwie unsympathisch war. Cody ist sehr nüchtern, verschlossen und emotionslos, auch wirkte sie die ganze Zeit genervt bei allem was sie macht. Neben ihr gab es auch sonst keinen Charakter mit dem ich warm geworden bin. Die kurzen Rückblicke haben mir auch Meg nicht wirklich näher gebracht. Es war sogar so schlimm, dass sie mir irgendwann gleichgültig wurde.
Auch der Schreibstil wirkte auf mich abgehackt und emotionslos. Ich habe ständig darauf gewartet, dass mich die Geschichte abholt und mich irgendwo berührt, doch bis zum Schluss ist das der Autorin nicht gelungen. Stellenweiße zogen sich die Geschehnisse sogar so in die Länge, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen. 
Auch konnte ich Megs Beweggründen sich das Leben zu nehmen nicht wirklich etwas abgewinnen. Für mich war vieles eher unverständlich. Warum haben Meg und Cody sich so auseinander gelebt? Warum hat sich Meg so gravierend geändert?
Anstatt mir Fragen zu beantworten, hatte ich am Ende noch mehr Fragezeichen im Kopf. 

Mein Fazit

"Irgendwas von dir" konnte mich leider nicht überzeugen. Trotz der eigentlich sehr ernsten Thematik konnte mich das Buch emotional nicht berühren, was sicherlich an den vielen Längen, dem nüchternen Schreibstil und den wenig sympathischen Charakteren lag.

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167 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Von beiden Autorinnen habe ich schon Bücher gelesen, auch die letzte gemeinsame Reihe hat mich begeistert. Um so mehr habe ich mich auf den Auftakt ihrer neuen Space Opera gefreut.
Auch diesmal wird die Story aus 2 Perspektiven geschrieben. Einem männlichen Part, Jules und einen weiblichen Parts, Amelia. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Amelia die Plünderin, welche dringend das Geld braucht und für das, was ihr wichtig ist, ihren Kopf riskiert. Amelia ist schlagfertig, klug und hat echt was drauf.
Und Jules? Tja Jules wirkt im ersten Moment wie der typische Nerd. Er ist super intelligent und manchmal auch ein kleines bisschen naiv. Aber liebenswert naiv. Doch Jules traut sich was und wie Amelia ist er sehr zielstrebig. Zusammen sind die Beiden unschlagbar. Hier hat eindeutig die Chemie gestimmt. Ich mochte das Zusammenspiel der Beiden sehr gern.
Die Story selbst könnte man als eine Art Indianer Jones Abenteuer auf einem fremden Planeten beschreiben. 
Auf die Jules und Amelia warten viel Gefahren und Rätsel. Ein falscher Schritt und ein falscher Handgriff würde den sicheren Tod für sie bedeuten.
Von Anfang bis Ende hielt sich die Spannung konstant auf einem hohen Niveau und trotzdem hatte der Leser stellenweise Zeit zum Luftholen. 
Tja über das Ende verrate ich natürlich nicht viel, nur soviel: damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet. So gar, gar nicht. Ich war völlig geflasht und schockiert. 
Gerade das Ende hat der eigentlich schon perfekten Story nochmal ein i-Tüpfelchen obendrauf gegeben. Deshalb ist das Buch für mich ein heißer Anwärter auf ein Jahreshighlight.

Mein Fazit

Mochtet ihr die vorhergehenden Bücher der Autorinnen, dann müsst ihr "Undying" unbedingt lesen. Hier stimmt einfach alles. Perfekt zusammen harmonisierende Charaktere, ein spaciges Setting, Spannung bis zur letzten Seite und ein überraschendes Ende, machen das Buch zu einem echten Highlight. Ich kann jetzt schon kaum den nächsten Teil erwarten.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Des Teufels Kopfgeldjäger

Sandra Binder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 06.08.2018
ISBN 9783946955139
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf das Buch bin ich diesmal nicht nur wegen dem geilen Cover aufmerksam geworden, sondern auch der Klapptext klingt nach einer Story voller schwarzen Humor und Action.
Antonia alias Toni ist eine richtig coole Socke. Ich liebe BadAss Protagonisten, davon findet man in der Literatur noch nicht so viele. Und Toni hat dieses Image echt gut drauf. Sie ist sarkastisch, frech, zynisch und hat einen tollen schwarzen Humor. Auch ist sie mal nicht auf den Mund gefallen und weiß sich zu wehren. Toni hat eine frische Art an sich, so dass ich ihre Geschichte gern verfolgt habe.
Auch der Engel entspricht so gar nicht dem typischen Bild, welches ich von diesen Himmelsboten hatte. Kann man über einen Engel sagen, dass er ein echt heißer Typ ist? Denn das ist er. Süße fand ich auch seine manchmal etwas naive Art.
Der Weltenentwurf ist der Autorin sehr gut gelungen. Mit Witz und Charme beschreibt sie eine perfekt durchstrukturierte höllische Organisation. Auch dort legt man Wert auf Bürokratie und alles muss seine Ordnung haben.  
Sandra Bindner hat einen angenehmen und leichten Schreibstil und besonders die Actionszenen hat sie sehr bildlich beschrieben und ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein.
Ihr gelingt die perfekte Mischung an Action, Spannung und Humor, gespickt mit einer kleinen Prise Liebe. Es hat Spaß gemacht Toni auf ihrer Jagt nach dem Nephilim zu begleiten.

Mein Fazit

"Des Teufels Kopfgeldjäger" kann ich jedem empfehlen der auf schwarzen Humor und Sarkasmus steht. Herrlich skurrile und erfrischende Charaktere, eingebettet in einen coolen Weltenentwurf, machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Lesevergnügen. Klare Lesempfehlung von mir.

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Aura 2: Aura – Der Verrat

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522202428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Teil der "Aura" Reihe hat mich erst ganz zum Schluss von sich überzeugt. Erst das völlig unerwartete Ende konnte mich mit der ganzen vorhergehenden Geschichte versöhnen. Ich war gespannt, ob der zweite Teil da mithalten konnte.
"Aura- Der Verrat" schließt nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an. 
Hannah befindet sich in Lebensgefahr und muss sich verstecken. Am Besten direkt unter den Augen ihres Widersachers. 
Ohne Probleme konnte ich wieder in die Geschichte einsteigen und war gespannt, was für Überraschungen die Autorin diesmal für mich bereit hält. Ich spürte in jeder Zeile die Bedrohung, welche immer im Hintergrund lauert. Aufgrund der actionreichen und stellenweiße auch sehr düsteren Atmosphäre, hielt sich die Spannung konstant auf einem hohen Niveau. Erschreckend ist weiterhin der Gedanke, dass es Menschen gibt, die dich ohne Probleme und gegen deinen Willen beeinflussen können und du kannst nichts dagegen tun. Du merkst es nicht einmal wenn sich diese Leute in deinem Kopf befinden. Und gerade diese ständige Gefahr hat die Autorin perfekt umgesetzt, oft wusste ich beim Lesen nicht ob das jetzt wirklich Hannah ist, die da handelt.
Hannah, welche im ersten Teil noch eher als das verwirrte und naive kleine Mädchen herüber kam. Jetzt ist sie eine starke Protagonistin, die mit allen Mitteln um ihr Überleben kämpft. Nichts ist mehr übrig von ihren kitschigen Teenagergefühlen, jetzt geht es ums nackte Überleben. 
Auch erfährt man endlich mehr über die Menschen und die Organisation mit diesen besonderen Gaben. Das hatte leicht etwas von der X-Men Reihe.
Zum Schluss wird es dann nochmal richtig spannend und wie sollte es auch anders sein, auch dieser Teil endet wieder mit einem echt fiesen Cliffhanger.

Mein Fazit

"Aura- Der Verrat" ist eine grandiose Fortsetzung. Nichts ist wie es scheint und ständig schwingt eine dunkle Bedrohung im Hintergrund mit. Dieser Teil überzeugt vor allem durch die Wandlung, welche die Protagonistin durchgemacht hat. Ich bin begeistert von dieser Reihe und fand den 2.Teil sogar noch stärker als den Ersten.

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173 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Prinzessin undercover – Geheimnisse

Connie Glynn , Maren Illinger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 25.07.2018
ISBN 9783737341288
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Welches Mädchen träumt nicht davon einmal im Leben Prinzessin zu sein, schöne Kleider zu tragen und in einem Schloss zu leben. Ellie definitiv nicht. Ich schon und da ginge es mir wie Lottie, wenn man die Chance bekommt eine Prinzessin zu sein, dann sollte man das auf jeden Fall tun.
Zu Prinzessin undercover" habe ich gegriffen, weil mir zum einen die Aufmachung des Buches sehr gefallen hat. Auch unter dem Schutzumschlag ist der Buchdeckel und Buchrücken wunderschön aufgemacht und wenn man das Buch öffnet, strahlen einem auf einem lila Untergrund kleine goldene Krönchen entgegen. Ja ja da schlägt mein Prinzessinnenherz doch gleich viel höher. Doch auch der Klapptext hat mich neugierig gemacht. Ich bin ein großer Fan von Disneyfilmen wie " Das Prinzessinnen Schutzprogramm". Und genau das habe ich auch mit der Geschichte bekommen. Eine locker, leichte Mädchen-Teeniestory, mit etwas Kitsch und und mit ein bisschen Action.
Lottie und Ellie könnten gegensätzlicher nicht sein, aber ich habe Beide auf ihre Art sehr gemocht. Besonders Lottie hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Sie ist manchmal etwas schusselig, wächst aber mit ihrer neuen Aufgabe über sich hinaus. Ellie erinnert so überhaupt nicht an eine Prinzessin. Schöne Kleider sind ihr egal und höfisches Zeremoniell zuwider. Dennoch bilden beide Mädels ein perfektes Team. Schurken aufgepasst gegen diese Freundinnen habt ihr keine Chance.
Die Geschichte liest sich sehr schnell, denn es passiert quasi immer etwas. Zum Schluss wird es sogar nochmal richtig gefährlich. In der Autorenbeschreibung wird darauf hingedeutet, dass die Autorin im Kopf noch Stoff für weiter Bände hat, was mich sehr freuen würde, denn "Prinzessin undercover" ist die perfekte Lektüre für zwischendurch.

Mein Fazit

"Prinzessin undercover" ist ein großartiges Debüt für alle großen und kleinen Prinzessinnenfans. Zwei sehr süße und sympathische Protagonistinnen, machen diese Geschichte zu einem wahren Lesevergnügen. Ich hätte gern mehr davon.

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(4)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

Meja Meergrün und das versunkene Schiff

Erik Ole Lindström , Wiebke Rauers
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 05.03.2018
ISBN 9783649626930
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Endlich, endlich geht es weiter mit den Abenteuern der kleinen Meja Meergrün. Die Bücher mit der kleinen Nixe begleiten mein Patenkind und mich schon eine Weile und für uns ist es immer etwas ganz Besonderes wenn ein neuer Teil erscheint.
Mittlerweile liest mein Patenkind die Bücher auch schon allein, mit fast 10 Jahren, aber auch mich können die Geschichten mit Meja immerwieder begeistern. Meja ist witzig, klug und hat eine ganz eigene Art den kleinen Lesern die Werte von Freundschaft und Respekt anderen Lebewesen gegenüber beizubringen.
Auf ihren Abenteuern wird sie von alten Bekannten, wie der Kümmerkröte Padson und Caspar den kleinen Delfin begleitet, welche wir schon aus den vorangegangenen Bänden kennen.
Es macht Spaß mit der kleinen Meerjungfrau die Tiefen des Ozeans zu erkunden, welche gar nicht so düster und dunkel sind wie man meint. Diesmal haben wir ein altes versunkenes Schiff gefunden und es wurde stellenweiße sogar ganz schön gefährlich.
Mejas Geschichte ist wieder wunderschön untermalt mit den farbigen Illustrationen von Wiebke Rauers. Das Buch ist eine echte Augenweide und lässt jedes Mädchenherz höher schlagen. Auch das glitzernde Cover macht das Buch zu einem echten Eyecatcher im Regal.



Mein Fazit

Ich liebe die Abenteuer der kleinen Meja Meergrün. Ihre Geschichten sind perfekt für kleine Mädchen und die kurzen Kapitel machen das Buch auch perfekt zum Vorlesen. Ich kann Mejas Geschichten jedem Meerjungfrauenfan nur empfehlen.

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Vielleicht passiert ein Wunder

Sara Barnard , Ilse Layer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.05.2018
ISBN 9783737355605
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mittlerweile bin ich total auf den Geschmack gekommen, von locker-leichten Teenagerlovestorys. Ich mag es wenn eine Geschichte mich abholt und berührt. "Vielleicht passiert ein Wunder" zählt auf jeden Fall dazu.
Steffi war so eine liebenswerte Protagonistin. Sie muss man einfach sofort ins Herz schließen. Steffi ist alles andere als Selbstbewusst und ja sie ist wirklich sehr stumm :-) Aber dennoch hat sie so viel zu sagen. Die Story ist aus ihrer Sicht geschrieben und so bekommt man mit, dass Steffi eigentlich einen coolen Sinn für Humor hat und zumindest in Gedanken sehr schlagfertig ist. Und dann ist da Rhys. Rhys, der nicht hören kann, dafür aber dennoch Steffis unausgesprochene Worte versteht. 
Zwischen den beiden entwickelt sich natürlich eine Liebesgeschichte, welche ich sehr erfrischend und zuckersüß fand. Damit diese nicht ins kitschige abdriftet, gibt es noch Tem, Steffis beste Freundin. Herrlich, sie bringt Farbe in die ganze Geschichte und sorgt für die nötige Dramatik.
Und das Wunder auf welches ich gehofft habe, passiert wirklich, denn plötzlich kommt Steffi aus sich heraus und stellt sich ihren Ängsten. Sie wird mutig und traut sich etwas. Dank des lockeren Schreibstils bin ich auch geradezu durch die Story geflogen.

Mein Fazit

"Vielleicht passiert ein Wunder" war eine herzerwärmende Teenagerlovestory mit tollen Charakteren. Besonders Steffi die Hauptprotagonistin hat mein Herz im Sturm erobert und diese Geschichte zu etwas Besonderen gemacht.

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(266)

566 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 200 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ganz ehrlich... Ich bin restlos begeistert. Ich warte schon lange auf eine Dystopie die mich von Anfang bis Ende packen und fesseln kann. 
"Iron Flower- Die Rebellinnen" hat es geschafft. Tracy Banghart erschafft den perfekten Mix aus Liebe, Spannung und Abenteuer.
Ich liebe Charaktere die sich entwickeln und die Ecken und Kanten haben. Die Story wechselt sich kapitelweiße zwischen Nomi und ihrer Schwester Serina ab.
Nomi ist wild, unerschrocken und redet manchmal schneller als sie denkt, was sie in ganz schöne Schwierigkeiten bringt. Nomi war mir manchmal etwas zu ungestüm und handelt oft zu unüberlegt. Aber damit bildet sie den perfekten Kontrast zu ihrer Schwester Serina. Serina ist anmutig, sehr erwachsen, beherrscht und handelt wohl überlegt. Anfangs war sie mir zu unterwürfig und perfekt, aber auch sie entwickelt sich weiter und wächst am Ende über sich selbst hinaus. Nomi und Serina haben sich meine Symathiepunkte erst verdienen müssen. Beide Schwestern finden sich plötzlich in Rollen wieder, in die sie nie schlüpfen wollten. 
Der Weltenentwurf war faszinierend und toll ausgearbeitet. Ich hoffe, dass man im nächsten Teil noch viel mehr über diese Welt erfährt. Erschreckend, wie es soweit kommen konnte. 
Die Spannung hält sich konstant auf einem hohen Niveau und OHA mit dieser Wendung zum Schluss hätte ich mal so gar nicht gerechnet. Da hat mich die Autorin mal echt überrascht. 
Was soll ich sagen, nichts ist so wie es scheint und ich hätte vielleicht doch nicht so vorschnell urteilen sollen. Auf jeden Fall möchte ich den nächsten Teil lesen.

Mein Fazit

"Iron Flower- Die Rebellinnen" ist ein grandioser dystopischer Auftakt der mich komplett begeistern konnte. Tolle Charaktere, ein spannender Weltenentwurf und eine packende Geschichte, machen diese Buch zu einem durchweg gelungen Lesevergnügen.

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169 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Heliopolis - Magie aus ewigem Sand

Stefanie Hasse
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783743200920
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch wenn jetzt einige die Hände über den Kopf zusammen schlagen, aber "Heliopolis" ist tatsächlich mein erstes Buch der Autorin.
Stefanie Hasse hat einen tollen Schreibstil, der mich von der ersten Seite an gefangen genommen hat. Das kann auch an dem wundervollen Setting liegen. Die Geschichte ist von der altägyptischen Kultur inspiriert und mit faszinierenden Fantasyelementen gespickt. Auch heute noch gibt es viele Mythen und Geheimnisse um die alten Ägypter. Stefanie Hasse spinnt daraus ihre ganz eigene Geschichte und verfrachtet diese Kultur kurzerhand mal auf einen fremden Planeten. Eine ziemlich coole Idee wie ich finde, die mir enorm gut gefallen hat.
Die Autorin hat ein großes Erzähltalent, welches mich hat tief in die Geschichte eintauchen lassen.
Mit Akasha und Hailey hat Stefanie zwei sehr farbenfrohe und authentische Charaktere geschaffen, die mir gut gefallen haben. Die Story wird aus der Sicht beider Protagonistinnen abwechselnd erzählt, die Handlungsstränge führen natürlich am Ende zusammen, aber lange blieb mir verborgen wie Akasha und Hailey zusammen hängen und was sie verbindet. Mit dieser Auflösung habe ich so gar nicht gerechnet und war echt überrascht.
Die Story steckt voller Romantik, Spannung, Magie, Liebe, Intrigen und Action.
Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber, ich habe ein Glossar vermisst. Denn es gibt eine Menge Namen und Charaktere, die ich mir erstmal merken musste. Vielleicht nimmt sich die Autorin ja die Idee zu Herzen und wir finden ein Glossar im nächsten Teil, den ich natürlich unbedingt lesen möchte.

Mein Fazit

"Heliopolis- Magie aus ewigen Sand" ist ein fantastischer Auftakt. Ich liebe das Setting, welches die Mythen und Legenden der altägyptischen Hochkultur aufleben lässt und neu interpretiert. Das war definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.

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(93)

204 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gibt Bücher die lassen mich sprachlos und wütend zurück.
"Du wolltest es doch" ist Eines davon. Schon im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich zu einem Buch mit solch einem brisanten Thema eine Rezension verfassen soll. Darf ich schreiben, dass mir das Buch gefallen hat? Klingt das nicht komisch, verwerflich? 
Doch jetzt im Nachhinein kann ich sagen, ja mir hat das Buch gefallen. 
Mir hat gefallen, wie sensibel und zugleich erschreckend realistisch die Autorin mit dem Thema Vergewaltigung umgegangen ist. Mir hat gefallen wie authentisch sie die Charaktere dargestellt hat und mir hat gefallen, welchen Weg die Geschichte eingeschlagen hat.
Das Buch ist unterteilt in die Zeit "Davor" und 1 Jahr "Danach".
Emma ist zu Beginn des Buches kein Charakter den man mag. Sie ist hochnäsig, missgünstig und ganz schön eingebildet. Außerdem ist sie ihren Freundinnen gegenüber auch oft verlogen und falsch. Emma ist sehr beliebt und versucht immer im Mittelpunkt zu stehen. Die Meinung Anderer über sie ist ihr sehr wichtig. Sexuell ist sie aktiv, ohne dabei als Schlampe abgestempelt zu werden. Emma ist hübsch und zeigt auch gern ihre perfekte Figur. Das Flirten beherrscht sie perfekt und scheut sich nicht davor, auch mal den Freund einer Anderen anzuflirten, um zu sehen ob sie Chancen hätte. Emma ist auch kein Kind von Traurigkeit und greift auf Partys auch mal gern zum Alkohol oder dem ein oder anderen Rauschmittel um ja nicht als langweilig zu gelten. Bisher hat sie aber immer die Kontrolle über sich behalten. Bis zu jener Party. Plötzlich läuft alles aus dem Ruder und Emmas Welt bricht zusammen.
Erschreckend, wie schnell man von der von allen geliebten Highschoolqueen, zur Schulschlampe degradiert werden kann.
Einige großes Probleme unserer heutigen Gesellschaft, kommt dabei besonders zu tragen. Internetmobbing und die Frage nach der Unschuld. War sie tatsächlich selbst daran Schuld, dass es soweit gekommen ist? Sie hat die Drogen und den Alkohol doch selbst genommen. Warum hat sie auch so ein kurzes Kleid angehabt. Ist es eine Vergewaltigung, wenn von ihr kein klares NEIN kam? Sie wollte es doch wahrscheinlich so.
Immerwieder hat die Autorin mir neue Denkanstöße gegeben und auch hat sie versucht die Gefühle der Personen in Emmas direkten Umfeld nach der Tat widerzuspiegeln. Denn nicht nur Emmas Leben wurde zerstört, sondern auch das ihrer Familie. Emma ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie ist dem Hass und der vorschnellen Verurteilung duch ihre Mitmenschen hilflos ausgesetzt. Auch ist für sie die Schuldfrage nicht geklärt. War sie selbst Schuld an dem was geschehen ist? Wie konnte es überhaupt soweit kommen?
Gott, dieses Buch ist mir so unter die Haut gegangen und beschäftigt mich auch jetzt noch sehr. 

Mein Fazit

Ich bin froh, dass die Autorin sich an so ein heikles Thema herangewagt hat und dieses so eindringlich und erschreckend dargestellt hat. Denn über dieses Thema muss man schreiben und lesen. Und ich bin mir sicher wenn man genau hinschaut, findet jeder in seinem näheren Umfeld eine Emma und hoffentlich verurteilt man diese dann nicht auch gleich, sondern gibt ihr zu verstehen, dass sie NICHT SCHULD IST. Ich bin wütend, ich bin traurig, aber in erster Linie bin ich fassungslos.

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(119)

339 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

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Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorweg, ich kenne die "House of Night" Reihe der Autorin nicht, dies ist demnach mein erstes Buch von ihr. 
"Moon Chosen" bildet den Auftakt zu dieser Reihe und spielt in einer dystopisch-fantastisch angehauchten Welt. Den Einstieg fand ich zunächst etwas verwirrend, denn man lernt sehr detailiert die Welt und ihre einzelnen Völker/Stämme mit ihren Sitten und Bräuchen kennen. Auch prasselten erstmal jeden Menge Charaktere auf mich ein. Puh ein wenig überfordert war ich schon. Schnell kristallisiert sich jedoch die Hauptprotagonisten Mari und Nik heraus.
Mari ist das Kind eines Gefährten und einer Erdwanderin und muss ihre Wurzeln verbergen. Wirklich warm geworden bin ich mit ihr jedoch nicht. Sie wirkte auf mich sehr kindlich und unreif. Von einer 18 Jährigen habe ich da deutlich mehr Reife erwartet. Auch entwickelt sie sich kaum im Laufe der Geschichte und dreht sich eigentlich ständig im Kreis. Nik hingegen mochte ich sehr gern. Er handelt überlegt und verändert sich zum Positiven mit Fortlaufen der Handlung.
Der Weltenentwurf gefiel mir sehr gut. Die Autorin beschreibt eine komplexe und gut durchdachte Welt, die zum Entdecken einlädt. Manchmal jedoch verliert sich P.C. Cast jedoch in den detaillierten Beschreibungen und nimmt damit der stellenweise sehr spannenden Story den nötigen Schwung. Die Spannungskuve war damit eher ein ständiges Auf und Ab. Ein paar Seiten und ausschweifende Beschreibungen weniger, hätten der Geschichte wohl gut getan.
Überrascht war ich von den krassen Gewaltszenen. Für ein Jugendbuch ab 14 Jahren waren die echt heftig. Normalerweise machen mir diese nichts aus, aber so detailiert habe ich einige Beschreibungen nicht erwartet.
Eine kleine Liebesgeschichte lockert die Story etwas auf, kommt allerdings auch sehr spät im Buch. Zum Schluss bleiben noch viele Fragen offen und ich hoffe, dass mir diese im nächsten Teil beantwortet werden.

Mein Fazit

"Moon Chosen" war ein Dystopie/Fantasy Auftakt der mich zwiegespalten zurück lässt. Eine komplexe und interessante Welt lädt zum Verweilen ein. Jedoch bekommt die eigentlich spannende Story durch eine nervige Hauptprotagonistin und stellenweise zu detailierte Beschreibungen einen faden Beigeschmack. Ich hoffe, dass es der Autorin vielleicht doch noch gelingt mich im nächsten Teil komplett zu überzeugen.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Die Tränenkönigin

Jay Lahinch
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783946955122
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die Tränenkönigin" ist mir aufgrund seines traumhaften Cover ins Auge gesprungen. Dieses ist farblich wunderschön gestaltet und ein echter Eyecatcher. Auch der Klapptext hat mich neugierig auf das Buch gemacht.
Jay Lahinch hat mit dieser Geschichtehat etwas wundervolles geschaffen. Der sehr poetische und ungewöhnliche Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. In der "Tränenkönigin" wird eine einzigartige Geschichte erzählt voller Emotionen und Melancholie.  
Nava erzählt die Story aus ihrer Sicht. Sie lebt in einer Welt, in der Frauen keine Rechte haben und Zwangsehen an der Tagesordnung stehen. Auch sie soll nach dem Tod ihrer Eltern mit Tyler, dem Sohn der neuen Besitzerin ihres Anwesens, verheiratet werden.
Nava war eine sehr starke Protagonistin, jedoch nicht von Anfang an. Zu Beginn wirkt sie eher unsicher und verzweifelt, wächst aber im Laufe der Geschichte über sich selbst hinaus. Mutig und stark kämpft sie für ihr Leben, außerhalb der schützenden Mauern Marennas. Hier erwartet sie eine fantastische Welt die meine Augen zum Leuchten gebracht hat. Ich liebe es mich in Welten zu verlieren, voller fantastischer Wesen und Orten die ich gemeinsam mit den Protagonisten erkunden und entdecken kann. Hier hat die Autorin etwas wundervolles geschaffen. An jeder Ecke scheint etwas Unerwartetes auf den Leser zu warten. Manchmal jedoch war mir das schon fast zu viel. Es blieb kaum Zeit zum Staunen und Luft holen, denn die Story rast sehr schnell voran.
Obwohl die Autorin an einem 2.Teil der "Tränenkönigin" schreibt, kann man diese Geschichte auch als abgeschlossen betrachten.  

Mein Fazit

"Die Tränenkönigin" war eine sehr melancholische und fantastische Geschichte. Starke Charaktere und ein Setting das zum Entdecken und erkunden einlädt, machen das Buch zu etwas ganz Besonderen. Die Story ist frisch, neu und sehr poetisch geschrieben.

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(48)

119 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine historisch angehauchte Hexengeschichte weckt natürlich sofort mein Interesse. "Witch Born" landete deshalb ziemlich schnell auf meiner Must Read Liste. 
Der Einstieg war dann auch gleich mal sehr düster und schockierend. Der Leser wird direkt nach England in die Epoche Elisabeths I geschleudert. Frauen lebten gefährlich in Zeiten der Hexenverfolgung und das bekommt auch Alyce Mutter zu spüren. Das jedoch noch viel mehr hinter der Fassade der vermeidlichen Hexenjägern steckt, erfährt man erst nach und nach. Die Stimmung ist sehr dunkel und düster und ich hatte ständig das Gefühl, dass hinter jeder Ecke Gefahr lauert.
Um mit Alyce warm zu werden, hat bei mir lange gedauert. Alyce ist ein Sonderling. Zunächst still, schüchtern, verängstigt und scheinbar schwach. Jedoch macht sie im Laufe der Geschichte eine starke Wandlung und große Entwicklung durch. Und auch sie hat mich immer wieder positiv überrascht.
Geschickt verwebt der Autor Fiktion mit historischen Ereignissen. Die Rivalität zwischen Maria Stuart und Elisabeth I, bekommt hier eine völlig neue Bedeutung und gerade diese Idee hat mir total gut gefallen. Alyce wird zum Spielball dieser beiden mächtigen Herrscherinnen und gerät dadurch in Lebensgefahr. Auf mich sind dunkle Geheimnisse, spannende Action und magische Hexenkräfte eingeprasselt und es war mir unmöglich das Buch auf die Seite zu legen. Schade, dass das Ende dann jedoch so abrupt kam. Man sollte allerdings auch nicht vergessen, dass das Buch eher für jüngere Leser gedacht ist und deshalb die Tiefgründigkeit der Personen etwas zu wünschen übrig lässt.

Mein Fazit

"Witch Born" war eine düstere und actiongeladene Hexengeschichte mit einer tollen Atmosphäre, welche geschickt historische Personen und Fiktion vermischt. Aufgrund der atmelosen Spannung sorgt die Geschichte für ein kurzweiliges Lesevergnügen, welches gern noch tiefgründiger hätte sein können. Aber gerade jüngere Leser werden auf ihre Kosten kommen.

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201 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

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AMANI - Verräterin des Throns

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.09.2017
ISBN 9783570164372
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich mochte im ersten Teil die Mischung aus Wild West Feeling und 1001 Nacht sehr gern. Leider war es schon eine Weile her, dass ich diesen gelesen habe, so dass mir nicht mehr alles in Erinnerung geblieben ist. 
Aber das war überhaupt kein Problem, denn es gibt zum Glück ein Personenregister und eine kurze Zusammenfassung, in Form einer Sage, zu Beginn des 2.Teils „Amani- Verräterin des Throns“. Dankeschön lieber Verlag, das wünsche ich mir eigentlich von mehreren Reihen.
So ist mir also diesmal der Einstieg ganz leicht gefallen, nachdem alle wichtigen Hintergründe der Story wieder aufgefrischt waren. Es geht auch gleich direkt weiter mit der Rebellion und die Geschichte wird wieder aus der Sicht von Amani erzählt. Dabei blitzt erneut ihre sarkastische Art und ihr schwarzer Humor durch, den ich so an ihr mochte. Natürlich bringt sie sich auch diesmal wieder in Schwierigkeiten. Sie kann einfach nicht anders und gemeinsam mit ihren Rebellenfreunden und Demdjiverbündeten versucht sie für Gerechtigkeit in Miraji zu sorgen.
Die Autorin baut sehr geschickt alte Legenden und Sagen aus der Welt von 1001 Nacht ein und ich hab mich erneut in der Story verloren. Ich habe den Wüstenwind auf meiner Haut gespürt, den Duft exotischer Gewürze eingeatmet und gebannt den Geschichten über magische Wesen und Djinn gelauscht. Bin durch alte Paläste gestreift und habe mich in idyllischen Oasen zur Ruhe gebettet.
Der bildliche und leichte Schreibstil hat es mir aber auch sehr leicht gemacht mich in der spannenden und fantastischen Story zu verlieren. Ich fand sogar den 2.Teil der Amani Reihe noch besser als den erste Band, was selten vorkommt. Unbedingt möchte ich auch den Abschlussband lesen.

Mein Fazit

„Amani- Verräterin des Throns“ ist eine fulminante Fortsetzung der Reihe. Ein bezauberndes Setting aus 1001 Nacht und eine packende Geschichte konnten mich begeistern. Taucht ab in diese magische Welt und lasst euch von einer starken Protagonistin in das Reich der Djinn entführen.

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(113)

147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

Prinzessinnengeschichten üben auf mich immer noch eine große Faszination aus und mal ehrlich wer träumt nicht davon, in einem Schloss zu leben, wunderschöne Kleider zu tragen, mit dem Traumprinzen zu tanzen und in Luxus zu schwelgen. 
Cecilia sieht das Ganze ein wenig anders, denn für sie bedeutet das, einen Fremden zu heiraten und sich auf ein Leben als zukünftige Königin vorzubereiten.
Anna Nigra beschreibt das Leben im Schloss auf eine sehr zauberhafte Art und Weise. Ich hatte das Gefühl am Palastalltag teilzunehmen und durfte Cecilia in ihren traumhaften Kleidern begleiten. Wie sie habe ich dem Treffen mit Prinz Noran entgegengefiebert und ich konnte sehr gut ihre Anspannung nachvollziehen. Noran entpuppt sich dann auch noch tatsächlich als Traumprinz. Gutaussehend, höflich und charmant, hat er alles was einen Traummann ausmacht. Deshalb verstehe ich es leider überhaupt nicht, warum Cecilia irgendwann auch noch mit Elias anbandelt. Für mich völlig unverständlich. Zumal Elias eher wie ein trotziges kleines Kind wirkt. 
Deshalb habe ich wahrscheinlich auch so meine Probleme mit der Dreiecksbeziehung gehabt. Es gibt Dreiecksbeziehungen die funktionieren und es gibt leider welche die mich nicht überzeugen können.
Dies war hier der Fall. Cecilia entwickelt sich im Laufe der Geschichte deutlich zum Negativen, sie wurde flatterhaft und egoistisch. Ja egoistisch. Wie kann sie ihrer Schwester, die sie doch eigentlich sehr gern hat, das antun? Ein absolutes NoGo. Auch stellt Cecilia gern ihr Fähnchen nach dem Wind. Heute der Prinz und morgen der Andere. Das hat nichts mehr mit Liebe zu tun. Irgendwann war ich nur noch genervt von ihr und ganz ehrlich ich wünschte Noran hätte sich anders entschieden, auch wenn die Alternative ebenso nicht gerade so toll war. Von den im Klapptext versprochenen Intrigen gab es auch nicht zu viel. Hier war die Lösung schnell parat und alles klärte sich für meinen Geschmack zu schnell auf, so dass diese allumfassende Dreiecksbeziehung noch mehr Raum einnehmen konnte.
Warum hab ich also weiter gelesen und am Ende sogar überlegt ob ich den 2.Teil doch noch lesen möchte. Nun schreiben kann die Autorin und das sogar sehr fesselnd und bildlich. Dabei wirft sie dem Leser geschickt immer wieder ein Häppchen hin, damit er dran bleibt. Zum Ende hin kam dann auch noch der große Schock. OMG damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet und ich war völlig gefangen und geflasht. Wenn sie es nach diesem sehr gelungen Cliffhanger schafft, die Dreiecksbeziehung etwas einzudämmen und Cecilia weniger flatterhaft darzustellen, kann der 2.Teil noch sehr gut werden.

Mein Fazit

"Cecilia- Wenn die Sterne Schleier tragen" war ein interessanter Auftakt, der weniger durch seine Protagonistin und die Dreiecksbeziehung überzeugt, dafür aber mit einem sehr fesselnden Schreibstil und Storyansätzen die neugierig auf die Fortsetzung machen. Ich hoffe, im 2.Teil schöpft die Autorin ihr Potential dann voll aus und lässt der Geschichte mehr Raum für Spannung und Intrigen. 

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430 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 159 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Auftakt zu der "Children of Blood and Bone" Trilogie war eines der Must Read Neuerscheinungen in diesem Jahr. Im Vorfeld hat das Buch schon hohe Wellen geschlagen und wohl auch die Filmrechte sind schon verkauft. Nun ist es ja so, dass gehypte Bücher in letzter Zeit leider so überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen haben, oft waren da meine Erwartungen einfach zu hoch.
An "Children of Blood and Bone" bin ich diesmal völlig wertungfrei und offen heran gegangen, ohne mir im Vorfeld zu große Gedanken über Story und Charaktere zu machen.
Der Einstieg war sehr leicht, sofort war ich in dieser fantastischen und faszinierenden Welt gefangen. Vieles erinnert landschaftlich an das uns bekannte Afrika, was auf die nigerianischen Wurzeln der Autorin schließen lässt. Die Legenden und Sagen sind von der westafrikanischen Kultur inspiriert. Das Setting lädt zum Entdecken und Verweilen ein und es war spannend die Welt gemeinsam mit den Protagonisten zu erkunden, auf einzigartige Tiere zu treffen und verschiedene Orte kennenzulernen.
Die Story wird aus der Sicht von drei verschiedenen Charakteren erzählt. Zélie, der Hauptprotagonistin, Amari der Kronprinzessin und dem Kronprinzen Inan. Lange waren mir diese drei Charaktere ans Herz gewachsen und ich habe regelrecht mit ihnen mitgefiebert, jedoch hat es einer der Protagonisten geschafft, dass ich irgendwann nur noch den Kopf schütteln konnte. Aber das war sicherlich so gewollt und ich bin gespannt ob und wie dieser Charakter im nächsten Teil meine Sympathiepunkte wieder bekommt.
Besonders begeistert und verzaubert haben mich die magischen Elemente. Hier hat sich die Autorin ein paar tolle Sachen einfallen lassen, die der stellenweiße sehr düsteren Geschichte Farbe verleihen. Auch fand ich die unerwarteten Wendungen sehr gut gelungen. Natürlich musste ein Cliffhanger am Ende folgen und der hat es in sich.

Mein Fazit

"Children of Blood and Bone" hat das Potential mein Jahreshighlight zu werden. Magie die verzaubert, Charaktere die begeistern und ein Setting das zum Erkunden einlädt, machen den Auftakt der Trilogie zu einem echten Lesevergnügen. Ich kann es kaum erwarten, dass die spannende Reise endlich weiter geht. Diese fantastische Geschichte dürft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen.

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Die Nacht der fallenden Sterne

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604146
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe, liebe, liebe Märchenadaptionen. Eine Geschichte nach der Vorlage zu "Sterntaler" war mir bisher noch nicht bekannt, deshalb habe ich mich riesig auf "Die Nacht der fallenden Sterne" von Jennifer Alice Jager gefreut. 
Was soll ich sagen, der Autorin ist es perfekt gelungen die doch sehr düstere und zugleich anrührende Grundstimmung des Originalmärchens einzufangen und daraus eine ganz eigen und märchenhafte Geschichte zu schreiben.
Einfach wunderschön. Die Protagonistin Luna überstrahlt alles. Sie war so mutig und herzlich und liebevoll und schlau. Ich liebe Charaktere die mich so überzeugen können, dass ich sie selbst gern zur besten Freundin hätte. Auch Hayes hat mich voll für sich eingenommen, auch wenn er das sicherlich nie so beabsichtigt hätte. Und dann gab es da noch die vielen Nebencharakter, von denen so einige mein Herz im Sturm erobert haben.
Die Autorin erzählt die Geschichte mit einer Leichtigkeit, die mich sofort in diese einzigartige und magische Welt hat eintauchen lassen. Seite um Seite, Zeile um Zeile bin ich durch dieses wundervolle Märchen geschwebt und habe mit Luna gekämpft, gelitten und geweint. 
Besonders die Fantasyelemente konnten mich überzeugen. Es war faszinierend zu lesen, wie die Autorin das altbekannte Märchen neu interpretiert und welche Bedeutung sie den Sternschnuppen und der Mondkönigin gibt. Ich konnte träumen, weinen und auch lachen, denn die Geschichte beinhaltet und weckt viele Emotionen. Um so besser, dass nach dieser gefühlvollen Achterbahnfahrt, kein Cliffhanger auf den Leser wartet und die Geschichte in sich abgeschlossen ist.

Mein Fazit

"Die Nacht der gefallenen Sterne" ist eine durchweg gelungene Märchenadaption, die mich komplett begeistern und verzaubern konnte. Luna war eine starke Protagonistin, welche ich gern begleitet habe. Die Story hatte einfach alles. Spannung, Emotionen und genau die richtige Dosis Liebe ohne kitschig zu werden. Das Buch erhält eine absolute Lesempfehlung von mir und ich kann es jeden Märchenfan nur ans Herz legen.

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