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Die Grimm-Chroniken - Der Gesang der Sirenen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 04.05.2018
ISBN 9783906829739
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der 4. Teil der Grimm-Chroniken - Der Gesang der Sirenen von Maya Shepherd aus dem Sternensand Verlag ist mir persönlich sehr ans Herz gewachsen. Vielleicht liegt das auch an den vielen tollen und tiefsinnigen Textstellen. Vor allem eine hat mir überaus gut gefallen, sodass ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten möchte: "Man sollte niemals die Kraft eines einzelnen Wortes unterschätzen. Es mag allein schwach erscheinen, so unbedeutend, dass man es nicht einmal wahrnimmt. Wenn man Wörter jedoch miteinander verbindet, Satz für Satz, wachsen sie zu etwas Machtvollem heran. Etwas, das stärker ist als jede Waffe der Welt." (Maya Shepherd, Grimm-Chroniken - Der Gesang der Sirenen, eBook Seite 17) Nicht nur mit tollen Zitaten wie diesem sondern auch mit ihrem gewohnt tollen Schreibstil und den wunderbar ausgearbeiteten Charakteren konnte mich Der Gesang der Sirenen wieder vollends überzeugen. Märchen und Mythen, die bereits aus der Kindheit bekannt sind, werden wieder gekonnt in eine neue Geschichte und somit eine neue Realität gebracht. Bei den vielen Wendungen und Ereignissen konnte ich mal wieder das Buch kaum aus der Hand legen. Wie man das schon von den Grimm-Chroniken gewohnt ist, werden einige bisher offene Fragen geklärt, während wieder zahlreiche neue Rätsel aufkommen, sodass ich immer wieder neue Vermutungen aufgestellt hab und ich gar nicht anders kann, als den 5. Band herbeizusehnen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Nachtfluch

Angela Wheeler
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07DGL8MQ8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Ich möchte eine Rezension schreiben. Eine Rezension zu Nachtfluch von Angela Wheeler. Ich befürchte, dass ich das nicht kann. Deshalb fällt diese Rezension dieses Mal etwas anders aus.
Denn Nachtfluch ist einzigartig.
Nachtfluch hat schon am Anfang mein Herz in die Höhe schnellen lassen.
Nachtfluch ist eine dermaßen rasante und faszinierende Geschichte, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich weiß, das hört man oft und auch ich sage das sehr häufig. Aber ein Gefühl wie dieses hatte ich noch nie. Denn wenn ich es tatsächlich mal aus der Hand legen musste, benötigte ich zunächst eine Weile, um mich zu beruhigen. Nachtfluch hat mich so wahnsinnig gefesselt.
Und zum Weinen gebracht.
Und mir das Herz gebrochen, um es anschließend aussetzen zu lassen, da ich nicht glauben konnte, was passiert.
Überhaupt kann ich noch immer nicht glauben, was da alles passiert ist.
Ich bin überwältigt.
Ich bin der Autorin unglaublich dankbar. Ich bin dankbar für diese Geschichte. Aber vor allem bin ich dankbar für ihren Mut, die Geschichte von Leya selbstständig zu veröffentlichen. Ich bin dankbar, dass die Autorin sich nicht hat unterkriegen lassen, nachdem sie Absagen von Verlagen erhielt, weil das Werk zu düster sei. Denn es ist einfach unfassbar. Ja, es herrscht nicht heiter Sonnenschein. Aber immerhin heißt es auch "Nachtfluch" 😉 Und in der Nacht ist es dunkel. Die Nacht birgt Gefahren und Überraschungen. Und genau das tut Nachtfluch. Und gleichzeitig stecken in Nachtfluch unglaublich tolle und tiefgründige Erkenntnisse. Deshalb möchte ich euch meine liebsten Stellen, die ich mir rausgeschrieben habe, mit euch teilen: 

"Finsternis kann Finsternis nicht vertreiben, nur Licht kann es. Hass kann Hass nicht vertreiben, nur Liebe kann es."

Und noch schöner fand ich dieses: 

"Es gibt keine größere Macht als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis." 

Nachtfluch hat mich so dermaßen in seinen Bann gezogen, dass es für mich eines der wahnsinnigsten Jahreshighlights ist. Ich weiß, Jahreshighlight ist Jahreshighlight, aber ich hab das Gefühl, dass solche einfachen Worte nicht ausreichen, denn ich hab das Gefühl, alles steigern zu müssen.

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Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783906829722
Genre: Fantasy

Rezension:

Wieder bin ich total fasziniert davon, wie die Märchenwelt mit der Realität in Einklang gebracht wurde. Maya Shepherd hat es aufs Neue geschafft, zahlreiche reale Informationen in ihre Märchenadaption zu verpacken, weshalb ich mir als Leser ein ums andere Mal die Frage stellen musste, was denn nun tatsächlich noch Wahrheit oder doch schon Fiktion ist. Und ich liebe es einfach! 

Zusätzlich zu den bisher bekannten Perspektiven kommt in Der schlafende Tod ein dritter Erzählstrang hinzu. Man könnte vermuten, dass dies zu Verwirrung führen könnte, da es unübersichtlich wird, aber weit gefehlt. Die Autorin hat mithilfe ihres tollen Schreibstils genau das Gegenteil geschafft, denn diese dritte Perspektive ist eine wahre Bereicherung. Aufgrund einiger "Oh mein Gott, das passiert jetzt nicht wirklich"-Momente ist mir das Herz nicht nur einmal stehen geblieben. Ich habe gemeinsam mit sämtlichen Charakteren gerätselt und geweint. Vor allem Schneewittchen ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen.

Wie gewohnt werden innerhalb dieses Teils einige Fragen geklärt, aber dafür kommen wieder umso mehr auf. Das finde ich furchtbar spannend und sorgt dafür, dass ich gar nicht anders kann, als mich nach dem vierten Teil zu sehnen.
Vor allem interessiert mich brennend, wie es mit Maggy und Joe weitergeht, nachdem Will seine Freunde sozusagen verlassen musste. Da ich vor allem Maggy sehr lieb gewonnen habe und es bereits so einige verdächtige Momente gab, hoffe ich einfach weiterhin, dass die beiden noch eine tragende Rolle erhalten.

Fazit:
Der schlafende Tod ist eine tolle Fortsetzung einer unglaublich faszinierenden Serie, die mich schier um den Verstand bringt. Die gesamte Serie raubt mir einfach den Atem und macht süchtig. Auch dieser dritte Teil erhält daher von mir eine ganz klare Leseempfehlung für all diejenigen, die bereits die ersten beiden Teile gelesen haben. Und für alle anderen: Besorgt euch Teil 1! Es lohnt sich so sehr!

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Asche, Schnee und Blut

Maya Shepherd
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei null, 28.02.2018
ISBN B07B4Y5V74
Genre: Fantasy

Rezension:

Wer glaubt, Märchen schon seit der Kindheit zu kennen? Scheinbar kennen wir nur verdrehte Versionen, denn Maya Shepherd erschafft eine ganz neue Wahrheit - vorausgesetzt, es ist real, denn was ist nur Einbildung und was Wirklichkeit? Die Autorin hat es mit dem zweiten Teil der Grimm-Chroniken definitiv geschafft, mehrere Gefühle gleichzeitig bei mir hervorzurufen. Ich war einerseits unglaublich gefesselt von diesen wahnsinnigen Entwicklungen, die die Geschichte nahm. Gleichzeitig konnte ich vor lauter Staunen manchmal kaum weiterlesen, weil ich zunächst verkraften musste, was ich erfahren hatte.Ich musste lachen, habe mich gefürchtet - und das alles gleichzeitig. Kommt schon komisch rüber im Bus ;) Der Schreibstil ist flüssig und in kurzer Zeit werden Details geschildert, die einen Glauben machen, selbst vor Ort zu sein. Der Einstieg in Asche, Schnee und Blut fiel mir unglaublich leicht. Zum einen gibt es einen nahtlosen Übergang von Teil eins, zum anderen startet das Buch mit einer kurzen Zusammenfassung des bisher Geschehenen. Diese Idee fand ich großartig, da ich häufig Probleme zu Beginn eines Buches habe, welches Teil einer Reihe ist, da es schließlich nicht immer möglich ist, diese lückenlos hintereinander zu lesen. Mithilfe des Rückblickes erhielt man noch einmal kurz alle wichtigen Fakten, sollte man sich nicht mehr ausreichend erinnern können, sodass dem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen wurde. Was mir im Verlauf der Geschichte besonders gut gefallen hat, ist die Rolle, die Maggy und Joe zunehmend einnehmen. Vor allem bei Maggy wird immer deutlicher, dass sie nicht nur Wills Begleitung ist sondern tragende Rolle spielen wird. Einige Fragen, die bei der Apfelprinzessin entstanden, wurden im Verlauf des zweiten Teils geklärt, allerdings kamen noch viele weitere dazu. Auf diese Weise kommt man gar nicht umhin, sich nach Teil drei zu sehnen! Fazit: Asche, Schnee und Blut ist eine packende Fortsetzung, die noch mehr Lust auf Mehr macht und eine ganz klare Leseempfehlung erhält!

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435 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.02.2018
ISBN 9783906829708
Genre: Fantasy

Rezension:

Bereits zum Erscheinungstermin des ersten Teils der Grimm-Chroniken von Maya Shepherd war ich von der Idee und vor allem von diesem Cover (oh mein Gott, dieses Cover 😍😍😍) total begeistert. Nun endlich hatte ich im Rahmen einer Leserunde von LovelyBooks die Chance, es zu lesen. Vielen Dank an der Stelle an Maya Shepherd und LovelyBooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! Ich kann euch gar nicht sagen, was ich von den Grimm-Chroniken erwartet hatte. Ich liebe Märchen einfach unglaublich und (das wisst ihr ja bereits) ich bin eine total fanatische Coverliebhaberin. Aber eines kann ich euch sagen: Mit dem, was ich in Die Apfelprinzessin erlebt habe, habe ich schlicht und ergreifend überhaupt nicht gerechnet. Schon der Prolog hat mich total umgehauen. Dieser ist aus Sicht der bösen Königin, die wir aus Schneewittchen kennen, geschrieben. Doch ist sie tatsächlich so böse, wie wir immer dachten? Und was haben die Gebrüder Grimm damit zu tun? Diese Fragen habe ich mir während der ersten Seiten immer wieder gestellt, denn es scheint, als hätten uns die beiden in all den Jahren nicht nur an der Nase herumgeführt sondern tatsächlich belogen. Zumindest wenn man der Königin Glauben schenken mag. Dies führte bei mir dazu, dass ich direkt sämtliche Märchen durchging und überlegte, was alles schöngeredet bzw. wo gelogen wurde. Dadurch kam ich super schnell in die Story rein und wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Nach dem Prolog lernt der Leser zunächst Will und seine Freunde kennen, die mir allesamt sehr schnell sehr sympathisch waren. Bei all den merkwürdigen Situationen blieb vor allem Will sehr skeptisch, was mir sehr gut gefallen hat. Häufig erlebt man als Leser Protagonisten, die selbst die unglaublichsten Sachen einfach so hinnehmen, ohne sie zu hinterfragen. Will jedoch nicht, was ihn mir unwahrscheinlich authentisch erscheinen ließ. Will ist glücklicherweise auf seinem Weg nicht allein, denn ihn begleiten seine beste Freundin Maggy und ihr Bruder Joe. Dadurch gibt es neben der Hauptgeschichte auch den Handlungsstrang, in dem die Freundschaft der drei Thema ist. Wie verändert man sich im Laufe der Zeit und welche Auswirkungen kann dies auf eine Freundschaft haben? Auf wen kann man in schwierigen Situationen zählen? Auch dadurch wirkte Will einfach umso authentischer, da er ganz alltägliche Probleme zu meistern hatte. Es erfolgen immer wieder Perspektivwechsel zwischen der bösen Königin so wie den drei Freunden, was ich immer wieder toll finde. Auch hat es die Autorin geschafft, bereits in dieser kurzen Sequenz des ersten Teils eine enorme Spannung aufzubauen, die unglaublich viel Lust auf den zweiten Teil machen. Immer wieder passieren merkwürdige Situationen, die (noch?) nicht aufgeklärt werden, was mich immer wieder zwiegespalten zurück ließ: Soll ich Maya Shepherd dafür loben oder verfluchen? Denn ich bin einfach verdammt ungeduldig und MUSS wissen, wie es weiter geht!!! Was mir einfach enorm gut gefallen hat ist die Vermischung zwischen der realen und der Märchenwelt. Die Schauplätze, die in der Story erwähnt werden, gibt es zum Großteil tatsächlich, was das ganze sehr authentisch macht. Demgegenüber steht die Märchenwelt, die wir alle aus Kindheitstagen kennen. Diese Mischung fand ich sehr interessant und hat seine Wirkung bei mir definitiv nicht verfehlt. Fazit: Maya Shepherd, vielen Dank für diese unglaubliche Geschichte! Ich bin so unfassbar gespannt, was aus Will, Maggy und Joe wird und will unbedingt wissen, was hinter der "bösen" Königin steckt. Die Apfelprinzessin ist eine rasante und dennoch enorm detaillreiche Geschichte zwischen Märchen und Realität und raubte mir beinahe den Verstand, weil ich irgendwann nicht mehr wusste, was nun wahr ist und was gelogen.

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553 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 190 Rezensionen

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich bereits vor mehreren Wochen den Klappentext las, war ich nicht so überzeugt. Da ich jedoch so viele gute Meinungen darüber hörte, wollte ich dem Buch dennoch eine Chance geben. Und darüber bin ich sehr sehr glücklich!

Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar!


Vielleicht ist gelesen aber auch nicht der richtige Ausdruck. Gesuchtet, inhaliert - diese Wörter treffen es viel besser.


Die Autorin schafft in Silberschwingen eine mir völlig neue außergewöhnliche Welt. Es geht nicht um Vampire, auch nicht um Engel, sondern um völlig neue Wesen - eben die Silberschwingen. Und mit ihnen wird man nach London entführt, wo die Silberschwingen mitten unter den Menschen und doch unerkannt leben.


Obwohl bereits zu Beginn der Story recht viel los ist, schafft Emily Bold es mithilfe ihres mega Schreibstils, dass ich dennoch gut mitkam und regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Immer wieder streut sie Informationen ein, sodass ich mich zurecht finden konnte, aber doch immer so wenig, dass Fragen zum Grübeln und Theorien aufstellen aufkamen. Es war durchgehend spannend, ich hatte kaum Zeit, Luft zu holen geschweige denn das Buch aus der Hand zu legen.


Die Geschichte wird durch zwei wechselnde Perspektiven erzählt. Obwohl es keinerlei Überschriften dazu gab, konnte ich doch durch die veränderte Erzählerperspektive diesen Wechsel gut nachvollziehen.

Die Schauplätze werden mit einfachen, kurzen Worten so detailreich beschrieben, dass man das Gefühl hat, vor Ort zu sein - was natürlich toll ist, denn man befindet sich in London.


Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet.

Mit Thorn konnte ich wunderbar mitfiebern und -fühlen. Obwohl sie erst 15 Jahre alt ist, wirkte sie weder kindisch noch übermäßig erwachsen. Mir gefiel es sehr, dass sie stets für das einstand, was sie für richtig hielt, auch wenn sie sich damit selbst in Gefahr brachte. Zwar erschien sie an einigen Stellen doch etwas gutgläubig, aber mit 15 darf man das ;)

Auch Riley hat mir total gut gefallen. Doch dies hat es mir sehr schwer gemacht, mich auf Lucien einzulassen. Lucien wirkte für mich sehr überheblich und undurchschaubar. Und dass er Thorn immer viel zu nahe kam, machte es für mich auch etwas schwer nachvollziehbar, weshalb sie dies dennoch irgendwie akzeptierte.

Zwischendurch fand ich es etwas schade, dass Riley und seine Shades so in den Hintergrund rückten und so gar keiner mehr an sie dachte, was jedoch zum Glück nur einige Kapitel lang andauerte.


Das Ende allerdings… Liebe Emily Bold, wie kannst du mir das antun!

Teil 1 der Silberschwingen-Reihe endet in einem fiesen Cliffhanger. Und wenn ich fies sage, dann meine ich auch fies. Und zwar richtig fies. Wie soll ich nun so lange warten, bis endlich Teil 2 erscheint? Diese letzten zwei Monate werden ewig dauern.


Fazit:


Silberschwingen konnte mich trotz anfänglicher Unsicherheit komplett überzeugen, weshalb ich auch eine ganz klare Leseempfehlung ausspreche vor allem für all diejenigen, die mal etwas völlig Neues lesen wollen und die es, so wie ich, lieben und gleichzeitig hassen, am Ende eines Bandes völlig fassungslos das Buch zuzumachen und die Tage zu zählen, bis der nächste Teil erscheint.

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All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 28.12.2015
ISBN 9783809026570
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Normalerweise schreibe ich immer direkt eine Rezension, sobald ich ein Buch beendet habe. Bei diesem Buch allerdings war das anders. Ich saß vor einem leeren Dokument und konnte nichts schreiben. Denn die Geschichte ging mir sehr nah. All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven hat mich schlichtweg auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt.


All die verdammt perfekten Tage beinhaltet so viele unterschiedliche Themen.
Zum einen geht es um eine Liebesgeschichte. Aber anders als bei vielen anderen Geschichten wird diese nicht übertrieben dargestellt. Passend zum Alter verhalten sich auch die Charaktere, sie sind zum Teil unsicher und wissen dennoch, dass ihnen viel an dem anderen liegt. Auch versuchen sie, sich gegenseitig aufzubauen, was bei Violet auch funktioniert. Während es ihr immer besser geht, versinkt Finch immer weiter in den Depressionen.


Denn es geht auch um psychische Störungen. Wie fühlen sich Personen mit bipolaren Störungen und wie kann man Außenstehenden erklären, wie man sich fühlt?
Am allerwichtigsten finde ich jedoch die Botschaft, wie auch heutzutage noch viele mit psychischen Erkrankungen umgehen. Hat sich jemand das Bein gebrochen oder hat Krebs, ist dies für viele greifbar und dadurch nachvollziehbar. Auch der Tod eines Angehörigen ist nachvollziehbar und so erhält Violet jegliche Nachsicht. Doch Finch ist psychisch krank. Körperlich geht es ihm gut, also ist mit ihm alles in Ordnung. Aufgrund seines merkwürdigen Verhaltens macht sich kaum jemand die Mühe, die Gründe dafür zu hinterfragen, stattdessen ist er der Störenfried, der "Freak".


All dies finde ich sehr bedenklich, denn es führt vor Augen, mit welchen Vorurteilen psychisch Erkrankte noch heute täglich konfrontiert werden. Es regt zum Nachdenken an und lässt einen das eigene Handeln überdenken. Dabei ist die Geschichte einfach wahnsinnig berührend. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven lernt man Finch kennen und erfährt, dass er eine unglaublich liebenswürdige Person ist. Er sorgt sich um andere, baut Violet auf, obwohl es ihm selbst schlecht geht und möchte einfach nur als der Junge gesehen werden, der er hinter all seinen Eskapaden eigentlich ist.


Fazit:
All die verdammt perfekten Tage erhält eine definitive Leseempfehlung von mir! Und das nicht nur, weil die Charaktere unglaublich realistisch und nachvollziehbar dargestellt werden, sondern vor allem deshalb, weil ich finde, dass jeder über sich selbst nachdenken sollte. Denn häufig hört man allgemeines Verständnis in Bezug auf psychische Störungen, werden diese Personen jedoch selbst einmal direkt damit konfrontiert, handeln sie doch anders als zuvor gedacht.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

fantasy, teil 1

Das verlorene Königreich (Die Magie der Königreiche 1)

Valeria Bell
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603989
Genre: Fantasy

Rezension:

[REZENSION]

 

Ein Buch damit beginnen, die Personen zu beschreiben? Erläutern, in welcher Situation sich die jeweilige Person befindet? Ein langsamer Start und allmählicher Spannungsaufbau?

Dies sind wir normalerweise von Büchern gewohnt, denn diese Informationen erscheinen meist wichtig, damit der Leser sich in die Geschichte einfinden kann. Doch nicht so bei Valeria Bell. In „Das verlorene Königreich“ ist man sofort in einer gefährlichen Situation gefangen, was dazu führte, dass ich schon mit der ersten Seite mitfieberte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin hat es dennoch geschafft, dass ich sofort mittendrin war und Herzklopfen bekam, weil die Geschichte so fesselnd und spannend war. Schon mit dem ersten Kapitel hat sie mir somit den letzten Nerv geraubt.

Nach und nach erfährt der Leser dann die Hintergründe zur Story.

 

Die Geschichte wird aus Skylers Sicht geschildert, wodurch man sich direkt mitten im Geschehen befindet. Allerdings haben mir etwas die Dialoge gefehlt, da Vieles aus Sicht von Skyler beschrieben wird, dafür aber weniger Dialoge zwischen den Charakteren stattfinden.

 

Skyler ist eine unglaublich faszinierende Protagonistin.

Durch ihren Gedächtnisverlust kann sie sich nicht daran erinnern, wer sie eigentlich ist und kommt bei einer Familie aus einfachen Verhältnissen unter. Auch Skyler glaubt trotz ihrer merkwürdigen Träume daran, dass sie aus ähnlichen Verhältnissen stammt. Sie hat ein sehr großes Herz. Selbst wenn sie mal mit jemandem etwas grob umgegangen ist, bereut sie dies sofort, was sie sehr sympathisch erscheinen lässt.

Als ihre Ziehschwester plötzlich entführt wird, will sie diese unbedingt retten. Während in vielen Büchern die Protagonisten dann eine unglaubliche Stärke entwickeln, von der sie zuvor nicht ahnten, bleibt Skyler einfach ein ganz gewöhnliches Mädchen mit ganz gewöhnlichen Schwächen. Doch die Angst um ihre Schwester treibt sie an, sodass sie auf für mich ganz besondere Art Stärke erlangt und dabei jedoch ganz genau weiß, wie schwach sie eigentlich ist. Dennoch sammelt sie immer wieder ihre letzten Kraftreserven, um diejenigen zu beschützen, die ihr wichtig sind.

 

Und dann ist da natürlich auch noch William. William mit seinen waldgrünen Augen, der für Skyler manchmal so undurchschaubar wirkt. Und dennoch ist da eine gewisse Bindung, eine Anziehungskraft, derer sich Skyler nicht entziehen kann.

Williams ständiger Begleiter Zodiac hat mich ebenfalls total in seinen Bann gezogen, denn Zodiac ist kein normaler Charakter. Zodiac ist eine Eule, die vor Jahrhunderten von einer Hexe verzaubert wurde, sodass er nun auf ewig lebt und sprechen kann. Durch seine ständige Plapperei ist er mir sofort ans Herz gewachsen.

 

Skyler widerfährt auf ihrer Reise immer wieder Unvorhergesehenes, weshalb der Spannungsbogen permanent oben gehalten wird. Selbstverständlich versteht sich die Autorin auch darauf, den Leser neugierig auf die Fortsetzung zu machen, denn viele Fragen bleiben ungelöst, sodass ich es schon jetzt kaum erwarten kann, wie es weiter geht.

 

 

Fazit:

Das verlorene Königreich ist das Debut der jungen Autorin, welches ihr einfach unglaublich gut gelungen ist. Der Reihenauftakt ist spannend und fesselt den Leser ab der ersten Seite.

Das verlorene Königreich vereint so Vieles, was ich an Fantasy-Romanen liebe: fremde Welten, eine faszinierende Protagonistin, Hexen und Magie und natürlich auch eine Prise Liebe gemischt mit vielen Gefühlen <3 Band 1 macht definitiv süchtig und hinterlässt den Leser mit so vielen Fragen, dass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue. Diese wird übrigens im August erscheinen ;)

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Dark Spells: Die Königin der Stadt

Nina Hirschlehner
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2018
ISBN B07BK5XQK5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dhana ist die Königin der Stadt - und will dies auch bleiben. Jeden, der sich ihr in den Weg stellt, löscht die Hexe daher aus.

Doch dann unterläuft ihr ein Fehler und die zehnjährige Zoey kann fliehen. Da Zoey ihre gesamte Familie verloren hat, sucht sie Hilfe bei einer anderen Hexe. Hierbei erhält sie überraschenderweise Unterstützung von Shadow, der auf Dhanas Seite steht.

Sie bittet darum, von ihr unterrichtet zu werden, um sich irgendwann an Dhana rächen zu können. So stößt sie auf Savannah, die ihr zwar hilft, jedoch sehr verschlossen wirkt. Savannah erkennt das Potential in Zoey, eine starke Hexe zu werden. Was sie dafür benötigt, ist Zeit. Doch was passiert, wenn sie diese nicht hat?



Meine Meinung:

Die Dark Spells Reihe besteht aus mehreren Sprüchen, welche sich bis zum Staffelfinale steigern. Dann wird es auch eine Gesamtausgabe als Hardcover geben. Ich bin total fasziniert von dieser für mich neuartigen Idee, denn es ist fast wie eine Fernsehserie aufgebaut.

Auf wenigen Seiten wird der Beginn dargestellt und endet in einem echt fiesen Cliffhanger. Während bei anderen Büchern die ersten Seiten dafür genutzt werden, um erst mal ausführlich die Gegebenheiten zu schildern, ist man bei Dark Spells direkt im Getümmel. Nach und nach werden die Fragen, die dem Leser aufkommen, aufgeklärt, sodass bei mir das Gefühl entstand, das Buch nicht weglegen zu können.

 

Die Charaktere könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Dhana jede Möglichkeit nutzt, in den Kampf zu ziehen und niemanden verschonen zu wollen, auch wenn das heißt, Unschuldige zu töten, lebt Savannah eher zurückgezogen und versucht, größtmöglichen Abstand zwischen sich und Dhana zu halten. Sie scheint etwas zu verbergen, was sie und Dhana verbindet und wirkt dadurch eher verschlossen.

Zoey wirkt für ihr Alter schon sehr erwachsen. Mit ansehen zu müssen, wie ihre gesamte Siedlung ausgelöscht wird, hat sie stark gemacht. Nach und nach gewöhnt sie sich an Savannahs Art und schöpft Zuversicht aus ihren Erfolgen beim Unterricht.

Und dann gibt es noch Shadow. Shadow, der total geheimnisvoll ist, der nur selten von anderen gesehen wird, der aber wahnsinnige Augen hat. Und Shadow, der zwar auf der Seite von Dhana steht, zunächst jedoch Zoey hilft und dann Savannah deckt.


Dark Spells ist düster und geheimnisvoll und macht definitiv Lust auf mehr <3

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134 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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BookLess. Ewiglich unvergessen

Marah Woolf , Carolin Liepins
Flexibler Einband
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2017
ISBN 9783841503954
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei der Rezension des zweiten Teils habe ich ja schon angekündigt, dass ich das Ende so fies fand und ich deshalb auf jeden Fall gleich mit Band drei „Bookless – Ewiglich unvergessen“ starten MUSS, da mir Band zwei einfach den letzten Nerv geraubt hat.

 

Der Abschluss der Trilogie beginnt mit einem kleinen Abstand zu Band zwei. Die Geschehnisse, die in dieser Zeit passiert sind, werden erst im Laufe der Story erklärt. Dies jedoch hat einen guten Grund, denn Lucy hat ihr Gedächtnis verloren und weiß zunächst nicht einmal, wie sie heißt. Dadurch konnte ich mich wieder sehr gut in sie hineinversetzen, denn ich war am Anfang genauso verwirrt und ahnungslos wie Lucy selbst.

Obwohl das Gift, welches zu Lucys Amnesie geführt hat, eigentlich bewirkt, dass sie sich nie an früher erinnern kann und eine andere Person wird, zeigt sich Lucys starker Charakter. Sowohl die Verlobung zu Beaufort als auch die Gründe für das Auslesen kommen ihr komisch vor und sie versucht dies zu hinterfragen. Dies hat mir sehr gut gefallen, da sich darin zeigt, dass, wenn man von etwas überzeugt ist, niemand einen so leicht von dieser Meinung abbringen kann und man weiterhin an sich selbst glauben sollte, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Auch die anderen Charaktere haben sich weiterentwickelt. Sie werden noch mutiger, waghalsiger, stehen zu sich selbst und springen auch mal über ihren eigenen Schatten, was man vor allem gut an Collin und Jules erkennen konnte.

 

Wie bereits bei den ersten beiden Teilen ist der Schreibstil von Marah Woolf gewohnt flüssig. Ich fand die Story sehr spannend und temporeich und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

 

Die Details des Endes waren für mich so nicht vorhersehbar. Passend zur Zielgruppe hinterließ mich das Buch nicht heulend, sondern eher sehr glücklich, was mich bei einem guten Buch jedoch in keinster Weise stört.

 

 

Fazit:

 

Ewiglich unvergessen ist für mich ein toller Abschluss einer faszinierenden Reihe, welcher mich sehr zufrieden hinterlass hat.

 

Bevor ich mit Bookless begonnen habe, habe ich keine anderen Bücher der Autorin gelesen, aber was ich sagen kann: Liebe Marah Woolf, ich bin definitiv angefixt von deinem Schreibstil, von deinen Ideen, von deinen Charakteren und diesen unglaublich fiesen Cliffhangern! Bookless war zwar meine erste Reihe von dir, aber es wird nicht die letzte sein! Götterfunke steht bereits im Regal und Federleicht ganz oben auf der Wunschliste <3

Bookless ist meiner Meinung nach ein Muss für alle, die Bücher lieben und eine völlig außergewöhnliche Geschichte erleben möchten, für die es aber nicht notwendig ist, dass die Welt untergehen muss, damit ein Buch spannend bleibt.

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245 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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BookLess. Wörter durchfluten die Zeit

Marah Woolf , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 20.03.2017
ISBN 9783841504869
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Gefühl, in letzter Zeit wirklich sehr viele gute Bücher zu lesen. Ein Highlight scheint das nächste zu jagen. Und nun habe ich Bookless  - Wörter durchfluten die Zeit von Marah Woolf gelesen. Und ich weiß nicht wie, aber es hat mich auf eine andere Art und Weise in seinen Bann gezogen. Ich konnte nicht aufhören und habe es innerhalb eines Tages verschlungen.

Vor jedem Kapitel finden sich traumhafte Zitate unterschiedlicher Personen (z.B. Heine, Kafka) zum Thema Bücher/Lesen. Zusammen mit den vielen bekannten Büchern, die in der Geschichte auftauchen, wurde beim Lesen für mich alles noch realer.
Dadurch hat Marah Woolf mich vom ersten Satz abgeholt, denn das hat mich einfach verzaubert.

Ich lernte Lucy kennen, welche in London ein Praktikum in einer Bibliothek macht.
Schon allein deshalb war mir Lucy sofort sympathisch. Ich meine hallo, wie cool ist das denn? Denn Lucy ist eine ganz besondere Leseratte. Bücher waren schon immer ein Teil ihres Lebens. Sie hat sich quasi mit vier Jahren das Lesen selbst beigebracht.
Lucy ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie wuchs in einem Kinderheim auf, niemand weiß, wer ihre Eltern sind und was aus ihnen geworden ist. Dennoch wollte Lucy ihren Traum verwirklichen, zog nach London und besucht nun das College.
Doch während ihrer Arbeit um Archiv wird für sie alles immer merkwürdiger. Zunächst scheinen die Bücher mit ihr zu sprechen. Außerdem scheint sich plötzlich ihr Tattoo am Handgelenk zu entzünden. Und als sie auf Nathan trifft, der sich eine alte Ausgabe von Alice im Wunderland zur Ansicht bestellt hat, wird alles noch komischer. Und obwohl sie bei ihm ein merkwürdiges Gefühl hat, fühlen sich beide dennoch zueinander hingezogen.

Obwohl mir vor allem Lucy sehr ans Herz gewachsen ist, was wohl an ihrer Büchervernarrtheit liegt und dass sie gern auch mal ihre Haltestelle aufgrund des Lesens verpasst, waren mir auch die anderen Charaktere sehr sympathisch.
Obwohl Lucy noch nicht lange in London wohnt, hat sie bereits einige gute Freunde gewohnt, die sich bereits an Lucy und ihre Bücherliebe gewöhnt haben und sie manchmal auch ein bisschen damit aufziehen:

"Wie oft habe ich dir gesagt: Lass die Dinger zu Hause. Beinahe jeden Morgen verpasst du deine Station. Und dann kommst du wie ein abgehetztes Kaninchen hier an."  (Seite 14)

Es gibt zwar Bücher, die grundsätzlich wesentlich mehr Spannungsmomente beinhalten, allerdings gibt das dem Buch keinen Nachteil, denn es wurde trotzdem zu keiner Zeit langweilig. Ich flog beim Lesen durch die Seiten, wollte unbedingt erfahren, warum die Bücher mit ihr sprechen, was es mit diesem Tattoo auf sich hat und wie es zwischen ihr und Nathan weitergeht.
Zudem finde ich die Vorstellung, dass Bücher eine Seele besitzen und mit uns sprechen können, total faszinierend.

"Wir kennen die Menschen, die uns lesen. Wir spüren ihre Gedanken und Gefühle und nehmen sie in uns auf. Und mit jedem Menschen, der unsere Worte in sich trägt, werden wir stärker." (Seite 282 f.)     

Fazit:

Bookless - Wörter durchfluten die Zeit ist der Auftakt einer Reihe und bislang kann ich dafür  eine absolute Leseempfehlung aussprechen! Vor allem die Buchliebhaber von uns werden sich an vielen Stellen in Lucy wiederfinden. Aber auch alle anderen, die sich gern von Geschichten fesseln lassen, der Realität ein wenig entfliehen wollen und eine flüssige, packende Story lesen wollen, werden beim ersten Teil von Bookless nicht enttäuscht.

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192 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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BookLess. Gesponnen aus Gefühlen

Marah Woolf , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2017
ISBN 9783841504876
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem ersten Teil von Bookless von Marah Woolf musste ich natürlich gleich weiter lesen, denn ich war super gespannt, wie es mit Lucy, Nathan und den Büchern weiter geht.

 

Bookless – Gesponnen aus Gefühlen hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, sodass man quasi über die Seiten fliegt. Ähnlich wie beim ersten Teil fand ich es nie langweilig, immer wieder tauchten für mich unvorhersehbare Wendungen auf, die mich ganz hibbelig gemacht haben, da ich so sehr mit Lucy mitgefiebert habe. Denn da die Geschichte direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Teil anknüpft, war ich wieder sofort ganz nah bei den Geschehnissen von Lucy dabei.

Insgesamt ist Gesponnen aus Gefühlen ein wenig actionreicher als es bei Wörter durchfluten die Zeit der Fall war. Während ich im ersten Teil die Geschichte total interessant fand, da mich die Idee, die dahinter steckt, total mitgenommen hat, geht es im zweiten Teil hoch her. All diejenigen, denen beim ersten Teil etwas Spannung fehlte, kommen hier definitiv auf ihre Kosten.

 

Am besten hat mir gefallen, dass das Thema Freundschaft ganz groß geschrieben wurde. Durch die zunehmende Dramatik des zweiten Teils fand ich, dass diese noch mehr zutage trat. Diese Aufopferungsbereitschaft, die Lucys Freunde immer wieder zeigten, hat mich zutiefst beeindruckt. Obwohl Lucy manchmal Entscheidungen getroffen hat, die ihre Freunde nicht guthießen, hielten sie immer zu ihr und halfen ihr, auch wenn sie sich damit selbst der Gefahr von Batiste de Tremaine aussetzten. Vor allem deshalb sind mir die Nebencharaktere so furchtbar ans Herz gewachsen.

 

Eins allerdings muss ich anmerken:

Diese Enden! Sie machen mich fix und fertig, sie rauben mir jeden Nerv und ich liebe sie! Marah Woolf schreibt unglaublich fesselnde Geschichten und plötzlich – zack – ist das Buch zu Ende an einer Stelle, bei denen mein Herz stehen bleibt! Definitiv nichts für schwache Nerven ;)

Aber zum Glück habe ich gleich den dritten Teil zur Hand, das hilft auf jeden Fall ;)

 

 

Fazit:

 

Gesponnen aus Gefühlen ist definitiv eine gelungene Fortsetzung, auch wenn ich ihn etwas schwächer fand als den Vorgänger. (Das kommt jetzt zwar vielleicht etwas überraschend nach dem, was ich vorher geschrieben hab, aber das ist echt meckern auf hohem Niveau. Würde ich Punkte vergeben, hätte der erste von zehn möglich Punkten viel mehr bekommen, da es für mich mein bisheriges Jahreshighlight war, der zweite erhält im Gegensatz eine glatte zehn – also ich finde, damit kann man leben ;) )

Definitiv ist Gesponnen aus Gefühlen ein Muss für alle, die den ersten Teil schon kennen, auch wenn dieser sie nicht ganz überzeugt hat. Und definitiv ist Bookless – Gesponnen aus Gefühlen ein Muss für alle, die die Reihe noch nicht kennen, denn das heißt: Ran an den ersten Teil!

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armut, dystopie, emma marten, geheimnisse, gesellschaft, krankheit, liebe, randbezirke, reichtum, rezension, the blinds, tvshow, wettbewerb, zentrum

The Blinds

Emma Marten
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.11.2017
ISBN 9783744897464
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufgrund des wunderschönen Covers bin ich schon vor einiger Zeit auf The Binds von Emma Marten aufmerksam geworden. An dieser Stelle möchte ich mich daher sehr bei BoD für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken.

 

In die Geschichte fand ich dank des Schreibstils von Emma Marten wirklich gut hinein. Zwar entwickelte sich die Geschichte etwas anders, als ich es erwartet hatte, aber nicht unbedingt zum Negativen. Im Laufe des Buches traten jedoch leider immer wieder sprachliche Unsauberkeiten auf, was mich irgendwann auch ein bisschen gestört hat.

Durch die Erzählweise traten bei mir immer wieder große Fragezeichen beim Lesen auf – aber darum geht es ja schließlich auch bei The Blinds: Geheimnisse.

Durch dieses Thema hebt sich die Idee dieser Fernsehshow auch deutlich von bisherigen ähnlichen Themen ab, denn hauptsächlich geht es darum, geheimnisvoll und somit interessant zu wirken. Auch die ein oder andere Intrige darf dabei natürlich nicht fehlen, allerdings hat die Autorin es geschafft, keine übertriebene „Zickenszenerie“ darzustellen. Allerdings hätte ich gedacht, dass diese Geheimnisse dramatischer und überraschender sein werden. Etwas schade fand ich auch, dass man noch keine von Rileys Konkurrenten erfahren hat, was sicher an der großen Zahl dieser lag, weshalb hauptsächlich Riley im Fokus stand. Im Laufe der Story jedoch kamen dann auch einige der stärksten Konkurrenten mehr ins Licht, was mir gut gefallen hat.

 

Die Charaktere, auf die man bei The Blinds stößt, sind wirklich toll ausgearbeitet. Vor allem Rileys Art kam sehr gut rüber. Obwohl sie eher unnahbar und etwas verschlossen wirkt, konnte ich mich dennoch gut in sie hineinversetzen. Aufgrund ihrer Erfahrungen, die sie schon als kleines Kind machen musste, das in einem der Armenviertel aufgewachsen ist, ist sie zu einer selbstbewussten und starken jungen Frau geworden. In ihrem Handeln steckt so viel Trauer, Schmerz und Qual, aber auch Sehnsucht und Gefühl. Sie versinkt nicht in Selbstmitleid, sondern schaut nach vorn und zeigt dabei auch eine erfrischend sarkastische Art.

Als sie erfährt, dass den Menschen im Zentrum nicht bewusst ist, wie hart die Zustände in den Randbezirken und Slums wirklich sind, ist sie sauer auf die Regierung. Allerdings traut sie sich nicht, etwas dagegen zu unternehmen, da harte Strafen für so etwas Alltag sind.

 

Was mir gut gefallen hat, ist, dass die Themen Freundschaft sowie Vertrauen aufkamen. Wem kann Riley in einer Welt, in der sie sich so gar nicht auskennt vertrauen? Kann sie vielleicht sogar Freunde finden?

Leider hat mich die Entwicklung der jeweiligen Vertrauensverhältnisse manchmal etwas gestört, da hätte ich es mir gewünscht, dass dies mehr ausgebaut worden wäre. So konnte ich gut nachvollziehen, dass sie sich mit Amely angefreundet hat. Beides sind junge Mädchen und haben nicht viele Freunde. Auf der anderen Seite lernt sie Sasha kennen, bei dem sie sofort das Gefühl hat, dass dieser ein guter Freund werden könnte. Selbstverständlich gibt es ja so was, allerdings war es für mich leider nicht nachvollziehbar. Auch das Verhältnis zu Duke hätte ich mir etwas detaillierter beschrieben gewünscht.

 

Während ich das gerade alles so geschrieben habe, sind mir auch gewisse Parallelen zu anderen Dystopien, wie z.B. die Tribute von Panem aufgefallen (Aufteilung in arme und reiche Bezirke, was die Regierung zu verschulden hat; eine Fernsehshow, bei der die Personen aus den armen Vierteln lediglich eine Außenseiterrolle haben, die Protagonistin dann jedoch alle überrascht), allerdings ist mir das ehrlich gesagt erst jetzt aufgefallen. Die Idee von The Blinds hebt sich trotz dieser Ähnlichkeiten deutlich von anderen Geschichten ab, sodass sie zu einer einzigartigen Story wird. Und mal ganz im Ernst, gerade derartige Themen wirken interessant und spannend und regen zum Nachdenken an, da wir so etwas in der modernen Welt nicht kennen.

 

Auch das Ende hat es in sich, denn natürlich versteht die Autorin sich darauf, den Leser auf den Nachfolger neugierig zu machen, was bei mir definitiv geglückt ist.

 

 

Fazit:

 

The Blinds hat mich zwar nicht zu 100 % überzeugt, allerdings fand ich es dennoch sehr lesenswert. Ich bin fasziniert von der Idee, die dahinter steckt, und hätte mir einfach gewünscht, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren intensiver geschildert worden wären.

Aus diesem Grund erhält The Blinds dennoch eine definitive Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als bekennende Cover-Liebhaberin war es klar, dass ich dieses Buch UNBEDINGT lesen musste. 😍😍😍 Denn was von außen so wunderschön ist, muss von innen ja auch so sein, oder?
Und um dies zu bestätigen, habe ich heute die Rezension zu "The Ivy Years - Bevor wir fallen" von Sarina Bowen für euch. Zunächst möchte ich mich bei Netgalley und dem Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken 🤗


Klappentext:

"Die Liebe kann dich heilen ... aber auch zerstören.
 
Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde - im Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht - für sie beide gibt es keine Chance …"



Meine Meinung:

"The Ivy Years - Bevor wir fallen" ist der Auftakt zu einer Reihe.
Sarina Bowen beschäftigt sich darin mit einem schweren und für mich sehr interessanten Thema, denn die Protagonistin Corey sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl. Wie wird man behandelt, wenn man im Rollstuhl sitzt? Und wie fühlt man sich selbst, wenn die Mitmenschen plötzlich ganz anders mit einem umgehen?
Diesen Gedanken widmet sich die Autorin und ich finde, dass dies sehr gut rüberkam. Selbstverständlich kann ich an dieser Stelle nicht behaupten, dass dies auch realistisch ist, allerdings konnte ich mich gut in Corey hineinversetzen.
Das Thema regt, vielleicht auch vor allem durch meine aktuelle persönliche Situation, definitiv zum Nachdenken an. Wie gehe ich mit Menschen mit Behinderung um? Wie fühlen diese sich dabei? Wie lebe ich mein Leben? Wie meistere ich auch die Situationen, in denen mir Steine in den Weg gelegt werden?
Sarina Bowen schafft es jedoch durch ihren Schreibstil, welcher zwar mit einer Menge Gefühl, aber gleichzeitig auch durch viele Neckereien und Humor geprägt ist, dass beim Lesen trotz des schweren Themas kein beklemmendes Gefühl aufkommt. Ihre Geschichte hat mich einfach zutiefst berührt.

"Alles war gut gewesen - bis zu dem Tag, ab dem plötzlich nichts mehr gut war." (Zitat aus "The Ivy Years - Bevor wir fallen" von Sarina Bowen, S. 280)

Corey selbst ist mir unglaublich sympathisch. Obwohl sie durch den Unfall so viel verloren hat, kämpft sie sich durchs Leben und möchte einfach ganz normal behandelt werden. Dabei finde ich sie einfach unglaublich stark.

Insgesamt wirken die Charaktere für mich sehr real. Vor allem Hartley. Denn dieser suhlte sich etwas im Selbstmitleid, nachdem er sich das Bein gebrochen hat und vorübergehend einen Gips tragen muss und in dieser Zeit kein Hockey spielen kann. Doch nachdem er Corey kennenlernte wurde ihm bewusst, dass es schlimmere Situationen gibt. Während er sich das Bein gebrochen hat, weil er betrunken war, hatte Corey einen Unfall und wird nie wieder laufen können. Die Art und Weise, wie er mit ihr umgeht, finde ich einfach total süß, auch wenn er manchmal etwas unsicher ist, so kommt er vor allem deshalb so realistisch bei mir an.

Wenn wir von Corey und Hartley sprechen, befinden wir uns auch direkt beim nächsten Thema. Denn was von Anfang an klar ist: Corey empfindet sofort mehr für ihn. Dennoch entwickelt sich eine wunderschöne und tiefe Freundschaft.


Fazit:

"The Ivy Years - Bevor wir fallen" ist ein großartiger Roman mit viel Gefühl und Humor, der sich mit einem etwas anderen Thema als gewöhnlich befasst und der einen trotzdem von der ersten Seite an abholt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!

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1.046 Bibliotheken, 64 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

[REZENSION]


Heute geht es um Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter von Sarah J. Maas. Ich habe es gerade fertig gelesen und bin noch immer völlig überwältigt von meinen Gefühlen.

 

Zur Story (Vorsicht Spoiler für diejenigen, die die ersten beiden Bände noch nicht gelesen haben, der Rest ist selbstverständlich wieder spoilerfrei):


Nachdem Feyre in Rhys ihren Seelengefährten gefunden hat, kehrt sie als Spion an den Frühlingshof zurück, wobei sie ein gefährliches Spiel spielt, da sie alle dort, auch die, die ihr nahe stehen, anlügt. Der Hass, den sie vor allem gegen Tamlin verspürt, macht ihr sehr zu schaffen. Auf dem Weg ihrer Rache schürt sie Unzufriedenheit und Zwietracht am gesamten Hof und bringt. Doch ob dieser Plan am Ende aufgeht, wird sie erst am Ende erfahren.

 

Meine Meinung:

 

Bereits die beiden Teile vom Reich der sieben Höfe haben mich schier überwältigt. Doch dieser dritte Teil ist einfach atemberaubend

Ich liebte es und ich hasste es.

Es hat mich leben und lieben lassen und es hat mich zerstört.

Es hat mich in seinen Bann gezogen und gleichzeitig abgestoßen.

Ich habe gehofft und mitgefiebert und anschließend wurde mein Herz entzwei gerissen. Und als mein Herz wieder heilte und Vertrauen fasste, wurde es erneut in Stücke zerschmettert.

Ich habe geliebt und gebangt und geschluchzt. Und ich war verzweifelt und habe gelitten. So sehr gelitten.

Ich habe zwar schon oft geweint bei Büchern, aber das, was Sarah J. Mass mit Sterne und Schwerter erschaffen hat, ist einfach einzigartig.

 

Beim Lesen von Sterne und Schwerter begab ich mich nicht nur auf eine Gefühlsachterbahn. Ich war dort, ich erlebte all die Freude, aber auch all das Leid hautnah mit. Dies gelang Sarah J. Maas in diesem Band meines Erachtens noch viel besser, da die Charaktere des Hofes der Nacht noch deutlicher zum Tragen kamen. Jeder für sich erhielt eine große Bedeutung und wurde dementsprechend detailliert ausgeformt. Hinter jeder Person steckte so viel Tiefe, die ich so zunächst nicht erwartet hatte.

 

Sterne und Schwerte ist an Spannung nicht leicht zu überbieten. Durch die vielen Kämpfe, bleibt der Spannungsbogen immer bis zum Zerreißen gespannt. Sobald man dachte, dass sich alles wieder beruhigt, kam alles wieder ganz anders. Diese Szenarien sind einfach einzigartig.

 

Da ich bereits von Vielen gehört hab, dass sie nur schwer in die Geschichte finden, dass ihnen vielleicht auch Feyre zu naiv ist: Bitte haltet durch. Bitte lasst euch auf die Geschichte ein. Denn es lohnt sich. Es lohnt sich so sehr.

Jeder Satz, vom ersten Wort des ersten Teils an, fügte sich in ein Ganzes. Jedes Verhalten, jede Entscheidung jeder einzelnen Person fügte sich schließlich in einen Plan. Auch wenn Feyre nicht perfekt ist und vor allem im ersten Teil noch etwas naiv rüberkam und Entscheidungen für mich nicht nachvollziehbar waren, so scheint es, dass dies einfach so sein musste. Denn niemand ist perfekt. Jeder hat Stärken und Schwächen. Und auch wenn einige dieser Schwächen zunächst als Schwäche des Buches rüberkam, so habe ich mittlerweile verstanden, dass all dies einfach dazu gehörte. Denn sonst wäre es nicht Feyre, die wir begleiten, deren Gefühle wir miterleben.

 

Kauft euch die Reihe, nehmt euch frei und lasst euren Gefühlen freien Lauf.

Ach und kauft euch Taschentücher. Viele.

Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich Sarah J. Mass einfach vergöttere für das, was sie mit Worten auslösen kann. Nein, ich sage das, weil ich zutiefst davon überzeugt bin. Gebt der Reihe eine Chance und ihr werdet überwältigt sein.

 

 

Fazit:

 

Brauche ich eigentlich noch ein Fazit?

Sterne und Schwerter ist großartig. Es ist großartig, wenn man sich in ferne Welten begeben möchte, wenn man Action haben möchte, aber auch tiefe Gefühle zwischen den Charakteren erleben möchte. Aber es ist vor allem dann großartig, wenn man sich in der Geschichte verlieren möchte, wenn man selbst diese Gefühle verspürt, wenn man beim Lesen lachen und lieben möchte, und wenn man sich nicht davor scheut, auch die schlimmen Gefühle zuzulassen.

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1.520 Bibliotheken, 79 Leser, 1 Gruppe, 196 Rezensionen

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Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Teil zwei einer Reihe - Vorsicht, Spoilergefahr für diejenigen, die Teil eins noch nicht kennen!


Nachdem Feyre gemeinsam mit Tamlin an den Frühlingshof zurückkehrte, wurde sie von Albträumen und Selbstzweifeln heimgesucht, da sie das Geschehene nicht verarbeiten konnte. Tamlin versuchte währenddessen verzweifelt, sie zu beschützen, bemerkte jedoch nicht, dass er Feyre damit aus allem ausschloss und sie das Gefühl hatte, eingesperrt zu sein. Als dies seinen Höhepunkt erreichte und er sie tatsächlich mit Magie ins Haus verbannte, verzweifelte Feyre. Ihre Gefühle waren dabei so stark, dass Rhys diese durch ihr gemeinsames Band spürte, sie vom Frühlingshof wegholte und an den Hof der Nacht brachte.
Dort lernte Feyre die andere Seite des Hofs der Nacht sowie von Rhysand kennen und die Verbindung zwischen ihnen wurde immer fester.


Meine Meinung:

Nachdem mich schon Teil eins sehr begeistern konnte, war ich sehr auf den zweiten Teil gespannt, vor allem da es leider immer wieder passiert, dass der zweite Teil einer Trilogie etwas schwächer ist als der Start. Dabei bedachte ich aber nicht, dass wir hier von einer Trillgie von Sarah J. Maas sprechen. Denn Flammen und Finsternis war nicht schwächer als sein Vorgänger, nein, es hat den ersten Teil bei weitem übertroffen!

Und dabei war ich mir dessen am Anfang gar nicht klar, denn ich musste mich manchmal regelrecht zwingen zu lesen, was ich von mir eigentlich gar nicht kenne. Und vor allem nicht bei Büchern dieser Autorin. Aber immer, wenn ich aufhörte, spürte ich, dass ich das Buch gut finde. Denn es waren nicht meine Gefühle, die ich da fühlte, es waren Feyres. Es war ihre Verzweiflung, ihr Selbsthass, ihre Niedergeschlagenheit, ihre Antriebslosigkeit die ich spürte, so tief in mir drin, was ich in diesem Ausmaß noch nie gefühlt habe. Mir fällt es zwar grundsätzlich leicht, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen, jedoch nicht in dieser Intensität.
Die Worte, die Sarah J. Maas findet, um ihre Geschichte zu beschreiben, gingen mir ganz tief unter die Haut und dadurch war ich drin in dem Gefühlschaos von Feyre. Jedes einzelne Wort, jede Eigenschaft Feyres war nötig, um das Buch voranzubringen und zu diesem Werk werden zu lassen.

Gemeinsam mit Feyre lernte ich Rhysand richtig kennen, seine Vielschichtigkeit, seine Güte und Loyalität, welche er tief im Herzen trägt, nach außen hin jedoch verbirgt.
Ich lernte den Hof der Nacht kennen, welcher mir schier den Atem raubte.
Ich lernte viele andere Figuren kennen, die für sich genommen zu so großartigen Charakteren anwuchsen, dass ich auch mit ihnen mitfieberte.
Die Beziehungen zwischen Feyre und den anderen Figuren intensivierten sich nach und nach, aber vor allem das Band zwischen ihr und Rhysand ist bemerkenswert. Hier irritierten mich allerdings ein wenig die erotischen Szenen, die ich zu detailliert fand, um das Buch als Jugendbuch empfehlen zu können.

Dies alles brachte mich zum Weinen. Aber nicht nur, weil es so spannend und herzzerreißend war, sondern häufig auch einfach, weil es so schön war.


Fazit:
Ein Muss für alle Fantasy-Fans, für alle Sarah J. Maas Fans, für all diejenigen, die sich in einer Welt voll unterschiedlicher Gefühle verlieren wollen und für diejenigen, die sich diesen Gefühlen in vollem Maße hingeben möchten. 

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2.534 Bibliotheken, 84 Leser, 3 Gruppen, 341 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich ja schon so mega begeistert war von der Throne of Glass Reihe (ja, ich fangirle wieder), habe ich mich schon die ganze Zeit riesig auf Das Reich der sieben Höfe gefreut.

 

Ich durfte eintauchen in eine magische Welt, in der die Menschen von den Fae auf ein kleines Gebiet zurückgedrängt wurden.

Dort begegnen wir Feyre, welche zusammen mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater in einer kleinen Hütte lebt. Obwohl sie die jüngste ist, ist sie für ihre Familie zuständig. Sie geht auf die Jagd, um etwas Essbares für ihre Familie zu erbeuten und um die Reste auf dem Markt zu verkaufen. Doch eines Tages tötet sie einen Wolf und wird daraufhin nach Prythian entführt.

Dort stößt sie zum ersten Mal auf die Fae, von denen sie zuvor nur aus alten Legenden gehört hat. Es entsteht eine atemberaubende Geschichte.

 

 

Meine Meinung:

 

Feyre war mir von Anfang an total sympathisch. Ich habe so viele Gefühle für sie entwickelt, wie dies nicht immer bei Protagonisten geschieht. Feyre ist eine unglaublich starke junge Frau und ich habe sie regelrecht bemitleidet für diese schwachen Familienmitglieder. Vor allem ihre älteste Schwester war mir am Anfang so unsympathisch, dass ich sie am liebsten angeschrien hätte. Denn Feyre liebt ihre Familie trotz allem und steht zu ihnen, würde wahrscheinlich nie ein schlechtes Wort über sie finden. Das hat mich schon von Anfang an total fasziniert.

Häufig bringen Autoren ihren Protagonisten Eigenschaften oder Hobbys nahe, die sie an sich selbst entdecken. So begegnen uns häufig Personen in Büchern, die auch sehr gern lesen. Sarah J. Maas entwarf in Throne of Glass bereits eine Figur, welche unsere Leidenschaft teilt. Demgegenüber steht Feyre, welche im Gegensatz zu ihren Schwestern gar nicht richtig lesen kann. So entstand eine Figur, die nur vereinzelte Buchstaben kennt und ihre Leidenschaft in der Malerei entdeckt hat. Dies fand ich sehr erfrischend, obwohl ich natürlich auch Protagonisten liebe, die ebenfalls gern lesen.

 

Nachdem Feyre nach Prythian kommt, konnte ich einige Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen. Ich hatte manchmal das Gefühl, als hätte sie das berühmte Brett vorm Kopf. Allerdings machte diese unglaublich magische Welt der Fae dies alles wieder wett. Ich tauchte ein in zauberhafte Wesen, denen sich Feyre immer mehr annäherte.

 

Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Allerdings entsteht diese ohne viel Kitsch, und dennoch kamen die notwendigen Emotionen entsprechend bei mir an, was ich total gut fand.

Der Schreibstil ist insgesamt, wie bereits von der Autorin gewohnt, leicht zu lesen. Der Spannungsbogen wird immer wieder oben gehalten, indem Entdeckungen und Geheimnisse offenbart werden, obwohl ich gerade dachte, dass nicht noch etwas kommen kann.

Die in der Geschichte auftretenden Personen werden sehr nachvollziehbar beschrieben, ohne dafür seitenweise Platz zu benötigen. Dennoch hatte ich das Gefühl, die Personen haargenau vor mir sehen zu können.

 

 

Fazit:

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen ist ein definitives MUSS für alle Sarah J. Maas Fans, aber auch für jene, die gern in magische, mystische Welten eintauchen und eine spannungsreiche Geschichte erleben möchten.

Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

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4.385 Bibliotheken, 80 Leser, 6 Gruppen, 348 Rezensionen

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Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beendet habt und euch einfach die Worte fehlen? Bislang fiel es mir immer recht leicht, eine Rezension zu schreiben. Normalerweise beende ich mein Buch, beginne zu schreiben und fertig. Mit „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher war dies heute anders. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil mir schlicht und ergreifend die Worte fehlten.


Tote Mädchen lügen nicht wird aus der Perspektive von Clay geschildert. Dieser erhält plötzlich einen Schuhkarton, in dem 7 Kassetten enthalten sind. Clay erfährt, dass diese von Hannah stammen, welche sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Jede Seite ist beschriftet, bis zur 13. 13 Gründe, die nach und nach dazu führten, dass Hannah für sich keinen anderen Ausweg mehr fand.

 

 

Meine Meinung:

 

Obwohl dieses Thema sehr düster klingt, erzählt Hannah ihre erschreckende Geschichte durchaus mit Humor. Ich als Leser fühlte mich dadurch zwar betroffen, bekam jedoch kein beklemmendes Gefühl, mit dem ich eigentlich gerechnet hatte.

Zwar ist das Buch aus der Sicht von Clay geschildert, sodass transparent wird, wie er auf das Gehörte reagiert, allerdings erfährt man auch direkt, was er hört. Denn dies ist in kursiver Schrift zwischendurch abgedruckt, sodass dies eindeutig von Clays Gedanken differenzierbar ist.

 

Es wird sehr realistisch dargestellt, wie auch kleine Situationen, belanglos erscheinende Gerüchte, Lügen, Eifersucht, Betrug und Gehässigkeit dazu führen können, dass es einem Menschen immer schlechter geht, vor allem wenn dieser das Gefühl hat, mit niemandem reden zu können. Hannah steht im Mittelpunkt all dessen. Während sie all dies still für sich erträgt, bemerkt sie zu spät, wie schlecht es ihr damit geht. Und als niemand auf ihre Hilferufe reagiert, zerbricht sie daran.

Besonders traurig an all dem fand ich, dass Hannah in Clay eigentlich einen Menschen hatte, der sie durch all dies hätte begleiten können. Doch Schüchternheit hält sie beide davon ab, wirklich ehrlich miteinander zu sein.

Überhaupt gefiel mir Clays Sicht auf das Ganze sehr gut. Schon von Hannah wird er als gute Person beschrieben, aber auch anhand seiner Reaktionen auf die Kassetten kann man entnehmen, dass er ein total reines Herz hat. Wie es ihm das Herz zerreißt, die Hintergründe für Hannahs Tat zu erfahren, hat mich fast noch mehr mitgenommen als Hannahs Geschichte an sich.

 

Tote Mädchen lügen nicht regt definitiv zum Nachdenken an.

Wie gehen wir mit unseren Mitmenschen um und was kann dies bei ihnen auslösen? Was kann unser Verhalten bei anderen bewirken? Welche Folgen können unsere Handlungen auf andere haben, egal ob dies bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht gewollt geschah?

Wie viel glauben wir über andere Menschen zu wissen? Was davon sind Gerüchte und was davon wissen wir tatsächlich von der Person, nämlich weil wir es von ihr selbst erfahren oder mit ihr erlebt haben?

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Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

[REZENSION]


Im dritten und damit letzten Teil der Again-Reihe von Mona Kasten geht es dieses Mal um Sawyer und Isaac.

 

Nachdem mir Sawyer vor allem im ersten Teil noch recht unsympathisch war, änderte sich dies zumindest schon ein wenig im zweiten Teil und man bemerkte, dass hinter ihrer Fassade durchaus mehr zu stecken scheint, als zunächst gedacht. In Feel again lernt man Sawyer besser kennen und lernt auch zu verstehen, warum sie so ist, wie sie ist.

Sie ist eher ein Außenseiter, lässt Gefühle nicht an sich heran. Daher hat sie bei vielen Studenten den Ruf weg, immer für einen One-Night-Stand gut zu sein. Und dies macht ihr auch gar nichts aus, zumindest so lange, bis sich jemand die Mühe macht, hinter ihre Fassade zu schauen.

Als mehr durch eine fixe Idee Sawyers Abschlussprojekt für ein Seminar darin wächst, aus Isaac, einem Freund von Dawn einen begehrten Typen zu machen, bröckelt Sawyers Fassade zusehends. Obwohl sie zunächst versucht, keine Gefühle zuzulassen, entschwindet ihr immer mehr die Kontrolle darüber.

Isaac selbst ist sehr schüchtern und hat kaum Selbstvertrauen – zumindest denkt er dies von sich selbst. Vor allem auch die Verletzungen durch seine Eltern machen ihm sehr zu schaffen.

 

 

Meine Meinung:

 

Die Entwicklung, die Sawyer gemacht hat, ist einfach unglaublich. Es wurde unfassbar realistisch dargestellt, in welchem Zwiespalt sich Sawyer befindet. Sawyer ist eine sehr starke Persönlichkeit und vor allem ihre freche Art ist sehr erfrischend. Dennoch zweifelt sie immer wieder an sich selbst, glaubt, komplett allein zu sein und kann nur schwer die Gewissheit zulassen, dass dies nicht so ist.

Auch die Beziehung zu ihrer Schwester Riley hat mich sehr ergriffen, da diese ebenfalls widerspiegelt, wie schwer es Sawyer fällt, an andere Menschen zu glauben und ihnen vollends zu vertrauen und sich auf diese zu verlassen.

 

Mir hat auch Isaac gut gefallen. Seine Art, auf Menschen einzugehen, ist einfach überwältigend. Ihn in seinem familiären Umfeld zu erleben fand ich sehr erstaunlich. Seine Großeltern und Geschwister waren so liebenswürdig, dass ich selbst das Gefühl hatte, mich sofort bei ihnen wohl zu fühlen.

Während in den ersten beiden Teilen der Reihe eher die männlichen Protagonisten die dominanteren waren, tritt diesmal Sawyer in diese Rolle. Obwohl dies dazu hätte führen können, dass Isaac etwas hinten rüber fällt, gelang es der Autorin mithilfe ihres wunderbaren Schreibstils, ihm dennoch eine wichtige Rolle zuzuteilen. Er hat einfach eine zutiefst gute Seele, trotz der Verletzungen, die er selbst bereits erfahren hat.

 

Mona Kasten hat es tatsächlich geschafft, dass man in jedem Teil der Again-Reihe einen neuen Favoriten anschmachtete. War ich zunächst davon überzeugt, dass Kaden mein Lieblingsprotagonist sein wird, trat in Trust again plötzlich dieser unglaubliche Spencer zu Tage. Und nun Isaac, der vom Typ her total anders ist, als Spencer und Kaden, und doch auf seine Weise einfach unbeschreiblich ist.

 

Ich bin insgesamt total begeistert von der gesamten Reihe und kann jedem eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem ersten Teil der Again-Reihe von Mona Kasten war ich total gespannt auf die Fortsetzung „Trust again“ und ich wurde keineswegs enttäuscht.

 

Nachdem sich der erste Teil der Reihe hauptsächlich um Allie und Kaden drehte, lernt man in Trust again Dawn und Spencer besser kennen.

Vor allem Dawn ist mir in Begin again, wie ich in der entsprechenden Rezension ja schon dargestellt hatte, wirklich sehr ans Herz gewachsen. Umso mehr habe ich mich nun gefreut, mehr von ihr zu erfahren.

 

Man erfährt von Dawn, dass sie schon seit vielen Jahren erotische Novellen schrieb, dies jedoch unter einem Pseudonym, nachdem ihr damaliger Freund Nate sich über sie lustig gemacht hat. Seit dem ist sie zwar sehr stolz auf das, was sie erschafft, bewahrt ihr Geheimnis jedoch strikt.

 

Bereits im ersten Teil verdeutlichte Spencer immer wieder sein Interesse an Dawn. Die entsprechenden Sprüche entwickelten sich hin zum Alltäglichen. Dennoch fühlten sich beide immer wieder zueinander hingezogen. Nachdem Dawn jedoch erfuhr, dass Spencer bereits seit seiner Jugend ein großes Päckchen mit sich herum trägt, entgegnet sie dem mit großem Verständnis, was Spencer jedoch zunächst nicht zulässt.

 

Doch parallel beschäftigt Dawn noch immer die Erfahrung mit Nate. Auch erfährt der Leser die Hintergründe ihrer damaligen Beziehung und vor allem auch bzgl. ihrer Trennung. Dies steht immer wieder zwischen ihr und Spencer.

 

Im Verlauf der Geschichte erlebt man mit beiden Protagonisten, wie diese sich entwickeln.

 

 

Meine Meinung:

 

Was soll ich sagen… Ich habe Dawn geliebt! Ich habe mit ihr gelacht, ich habe geweint, ich habe all ihre Emotionen geteilt! Nachdem mir bereit Begin again so gut gefallen hat, habe ich befürchtet, dass Trust again nicht daran anknüpfen kann, aber meine Erwartungen wurden nicht nur übertroffen. Die Geschichte um Dawn und Spencer ist so vielschichtig und so emotionsgeladen und steht damit für sich und Bedarf gar keinem Vergleich zu seinem Vorgänger.

Ich finde es sehr spannend, auch einmal eine Protagonistin zu erleben, die selbst schreibt. Normalerweise geht es häufig um Studenten/Schüler oder auch Musiker, aber eine Figur, welche selbst schreibt, fand ich besonders toll. Man erlebt mit Dawn, wie sie nach Worten ringt, wenn sie andere Personen an ihren Gefühlen teilhaben lassen möchte und dass sie im Gegensatz dazu ihren Gefühlen freien Lauf lassen kann, wenn sie schreibt.

 

Und auch nachdem ich mich so in Kaden verliebt habe, hat dieser in Spencer einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Spencer macht kein Geheimnis aus seiner Vernarrtheit zu Dawn, allerdings belastet ihn seine Vergangenheit so sehr. Seine Verbundenheit zu seiner Schwester ist so herzerwärmend, was ihn umso sympathischer macht.

 

Ich fiebere eigentlich immer mit den Hauptfiguren mit und bin auch recht schnell nah am Wasser gebaut, aber ich muss sagen, dass Trust again mich hin- und hergerissen hat. War ich im einen Moment noch den Tränen nahe, musste ich im nächsten schon wieder lachen, da die Dialoge zwischen Spencer und Dawn oder aber auch einfach die Gedanken von Dawn einfach einzigartig sind.

 

Schweren Herzens muss ich mich nun erneut von zwei einzigartig tollen Personen verabschieden, freue mich nun aber umso mehr auf den Abschluss der Trilogie, bei der mich wohl Sawyer erwarten wird.

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Gestohlene Vergangenheit

Sylvia Steele
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Talawah Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783981782929
Genre: Fantasy

Rezension:

Zunächst einmal möchte ich mich sehr bei Sylvia Steele und dem Impress Verlag für das Rezensionsexemplar von "Die Immergrün-Saga - Gestohlene Vergangenheit" bedanken!

 

„Achtzehn, denke ich und kann nicht verhindern, dass mir ein erschöpftes Seufzen entweicht.“

Schon mit diesem ersten Satz schaffte es die Autorin, mich in den Bann zu ziehen. Denn Alisha, die Protagonistin, freut sich nicht wirklich auf ihren 18. Geburtstag – zu viel ist innerhalb des letzten Jahres passiert.

 

Gemeinsam mit ihren Freunden besucht sie einen Club, doch immer mehr Leute verhalten sich sehr merkwürdig. Da ist Richard, ihr bester Freund, der sich plötzlich nicht mehr unter Kontrolle hat, aber auch jemand, den sie erst an diesem Tag kennengelernt hat. Als dann ihr Opa sie bittet, ihn an ihrem Geburtstag zu besuchen, obwohl sie noch nie bei ihm zu Hause war, verändert sich plötzlich alles für sie.

 

 

Meine Meinung:

 

Die Charaktere kommen sehr authentisch rüber, vor allem die Sprüche von Alisha haben mich oft zum Lachen gebracht.

 

Alisha ist mir von der ersten Seite an total sympathisch. Mit ihrer Art konnte ich mich sehr gut identifizieren. Zwischendurch vergleicht sie viele Erlebnisse mit Situationen aus Büchern, weshalb eine zusätzliche Verbundenheit entstand. Auch Sätze wie „Meine Güte, mein Leben ist ein Science-Fiction-Film!“ ließen mich Schmunzeln. Manchmal jedoch erschien Alisha mir ein wenig zu tough. Die vielen, heftigen Enthüllungen nimmt sie häufig sehr gefasst hin. Nur an vereinzelten Stellen hadert sie dann mit diesen Dingen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Hinterfragen bzw. Schocksituationen gewünscht. Ich habe dann aber einfach hingenommen, dass Alisha so ist, wie sie ist, sodass der Lesespaß für mich trotzdem nicht zu kurz kam.

 

Auch Eve, die beste Freundin von Alisha, war mir sofort sympathisch. Wahrscheinlich liegt dies vor allem daran, dass Eve anscheinend kein Freund von Veränderungen zu sein, was mir nur allzu bekannt vorkommt: „Schon ein neuer Essensanbieter in der Schule beschäftigt sie wochenlang.“

Die männliche Hauptfigur David fand ich sehr geheimnisvoll und anziehend und konnte gut nachvollziehen, weshalb Alisha sich so zu ihm hingezogen fühlt.

Die anderen männlichen Charaktere jedoch waren mir zum Teil zu schwach beschrieben. Vor allem am Anfang tauchen viele männliche Charaktere kurz hintereinander auf, sodass ich mehrmals zurückblättern musste um noch einmal nachzuschauen, wer wer ist.

 

„Die winzigen, katzenähnlichen Tiere mit Schmetterlingsflügeln und einer ultralangen Zunge, die immer wieder aus dem kleinen Maul stößt, naschen am Nektar der Blüten.“

Sylvia Steele hat mit der Immergrün-Saga eine unglaublich tolle Welt geschaffen. Sie ist magisch, mythisch und geheimnisvoll. Durch unterschiedliche Elemente wird eine Verbindung zwischen der modernen Welt aber auch mit der Zeit aus dem Mittelalter geschaffen.

In dieser Welt wird eine Geschichte geschaffen, die aus meiner Sicht völlig einzigartig sind. Die vielen unterschiedlichen Elemente werden auf eine Art zusammengefügt, was mich einfach staunen ließ. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nicht mal mein eBook-Reader, welcher zwischendurch den Geist aufgab, konnte mich am Lesen hindern.

 

Am meisten geflasht hat mich jedoch das Ende (ja, so viel muss ich leider spoilern), denn dies besteht aus einem wirklich, wirklich fiesen Cliffhanger, was das sowieso schon drängende „Du-musst-unbedingt-sofort-mit-Teil-zwei-weitermachen“-Gefühl nur noch verschärft.

 

Insgesamt finde ich, dass Teil 1 der Immergrün-Saga definitiv lesenswert ist für alle, die fremde Welten, Vampire und Romantik mögen.

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Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich mega auf die Vorgeschichte der Throne of Glass Reihe gefreut habe. Und ich kann schon mal vorwegnehmen: Ich wurde nicht enttäuscht.


Celaenas Geschichte ist die Vorgeschichte zu der Throne of Glass-Reihe und aufgeteilt in fünf Kurzgeschichten. Diese sind an sich für sich abgeschlossen, bauen jedoch auch aufeinander auf.


 Durch die Kurzgeschichten erfährt man die Hintergründe, welche in der Reihe angeschnitten wurden. Dies fand ich selbst einfach super, da man somit Celaena noch besser kennenlernen und auch ihre Entwicklung super nachvollziehen kann.


Jede Geschichte enthält für sich einen Spannungsbogen und dennoch wirken alle zusammen daraufhin, die Gründe davor offenzulegen, wie Celaena zu der Person geworden ist, die wir aus der Throne of Glass Reihe kennen und wie es dazu kommen konnte, dass sie in Endovier landet.

 

Besonders gefreut habe ich mich darüber, Sam genauer kennenzulernen, da man von ihm bislang nicht so viel erfahren hat.

Auch wenn man durch die Vorgeschichte erfährt, dass Celaenas und Sams Beziehung nicht lange andauerte, fand ich es dennoch sehr nachvollziehbar geschildert, wie viel er ihr in dieser kurzen Zeit bedeutet hat.

 

Vor allem die dritte Geschichte lag mir selbst besonders am Herzen. Ich spürte, wie hin- und hergerissen Celaena wegen Sam war, wie sich zunehmende Gefühle für ihn aufbauten, und wie Celaena damit kämpfte, von Personen, denen sie vertraute, hintergangen worden zu sein, und schließlich ihren eigenen Weg zu finden.

 

 

Die Kurzgeschichten:

(Vorsicht Spoiler)

 

In der ersten Kurzgeschichte wird Celaena zusammen mit Sam von ihrem gemeinsamen Meister Arobynn nach Skully Bay zum Piratenlord geschickt – allerdings erfährt Celaena dort, dass Arobynn sie hintergangen hat und sie unter falschen Motiven wegschickte. Gemeinsam mit Sam beschließt sie, die Pläne Arobynns zu durchkreuzen, wodurch die beiden sich näher kommen.

 

Die zweite Geschichte knüpft an die Erfahrungen der ersten an. Dadurch, dass Celaena Arobynn Pläne durchkreuzte, bestrafte er sie damit, sie zu den Schweigenden Assassinen in die Red Desert zu schicken.

Die zweite Kurzgeschichte dreht sich hauptsächlich um ihren Zwischenaufenthalt in Innish, einer Hafenstadt, bei der sie Bekanntschaft mit einem Mädchen aus einem Gasthof macht.

 

Die dritte Kurzgeschichte dreht sich um die Zeit bei den Schweigenden Assassinen, bei der Celaena aus meiner Sicht die größte Entwicklung vollzieht. Zum ersten Mal hat sie das Gefühl, jemandem wirklich vertrauen zu können und eine Freundin in Ansel gefunden zu haben, wird dann jedoch mit einem großen Verrat konfrontiert und muss lernen, damit umzugehen.

 

In der vierten Kurzgeschichte kehrt Celana nach Rifthold zurück und versucht, Arobynn für das Geschehene zu verzeihen. Als er ihr einen großen Auftrag zuteilt, ist sie voller Hoffnung, sich anschließend bei ihm freizukaufen. Durch Sams Hilfe kommen sich beide endgültig näher, bis Celaena schließlich erfährt, dass Arobynn sie erneut hintergangen hat.

 

In der letzten Kurzgeschichte trennt sich Celana endgültig von Arobynn und versucht, gemeinsam mit Sam sich ein eigenes Leben aufzubauen. In dieser Geschichte erfährt man schließlich, wie Celaena in Endovier landen konnte, welches den Einstig in Teil eins der Throne of Glass Reihe bildet.

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ich gebe zu, dass dies mein erstes Buch von ihr ist und ich muss sagen, dass ich einfach hin und weg bin ❤ Das schreibe ich jetzt hier aber nicht einfach, weil ich glaube, schleimen zu müssen, sondern weil es einfach so ist.


Aber nun erst mal zum Buch:


„Neuer Name, neue Frisur, neue Stadt: Hunderte Meilen von ihrer dunklen Vergangenheit entfernt will die junge Studentin Allie Harper noch einmal ganz von vorne beginnen. Alles, was ihr für den Neuanfang noch fehlt, ist ein WG-Zimmer. Als sie auf den unverschämt attraktiven Kaden White trifft, ist ihr klar: Dieser Kerl mit seinen Tattoos und der mürrischen Art ist so ziemlich der Letzte, mit dem sie sich eine Wohnung teilen will. Doch als alle Stricke reißen, bleibt Allie keine andere Wahl. Kaden, der eigentlich auf keinen Fall eine weibliche Mitbewohnerin haben wollte, stellt sofort Regeln fürs Zusammenleben auf: keine Gefühlsduselei und schon gar keinen Körperkontakt! Zunächst kein Problem, doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher - und irgendwann weiß Allie nicht mehr, ob sie seine Regeln noch einhalten kann ...“


„Begin again“ ist der Auftakt zu einer Trilogie, welche aus Sicht von Allie geschildert wird.


Allie ist gerade von Denver nach Woodshill gekommen, um dort zu studieren. Man erfährt, dass sie diesen Schritt entgegen der Meinung ihrer Eltern beging, dass sie es in Denver jedoch nicht mehr ausgehalten hat und einen Neuanfang benötigte. Die genauen Gründe hierfür jedoch werden zunächst nicht geschildert.


Nach zahlreichen Wohnungsbesichtigungen trifft sie auf Kaden und zieht schließlich auch in seine WG, nachdem er gewisse Regeln für das Zusammenleben aufgestellt hat. Mit seinen Tattoos macht er auf Allie sofort den Eindruck des typischen Bad-Boys.


Obwohl Kaden Allie eher ignoriert und schlecht behandelt, beginnen sich die beiden zueinander hingezogen zu fühlen. Allerdings haben beide in der Vergangenheit viel Schlechtes erlebt, was ihnen immer wieder in die Quere kommt.


Meine Meinung:


Ich bin unglaublich hingerissen vom Schreibstil von Mona Kasten. Ich finde es zwar eher selbstverständlich, mich beim Lesen eines Buches in die jeweiligen Charaktere hineinzuversetzen, allerdings habe ich mich tatsächlich wie Allie gefühlt. Ab der ersten Seite war ich quasi sie. Ich war mit ihr verzweifelt, weil alle bisherigen Wohnungsbesichtigungen schlecht liefen. Ich habe mit ihr neue Freunde gefunden und lieben gelernt. Ich habe selbst dieses zwiespältige Verhältnis zwischen ihr und Kaden gespürt. Ich hatte selbst das Gefühl, dass ich über meine Vergangenheit nicht nachdenken möchte, weshalb ich es überhaupt nicht schlimm fand, dass dies lange Zeit im Buch unausgesprochen in der Luft hing.


Mona Kasten hat es jedoch geschafft, nicht nur die Hauptperson so realistisch wirken zu lassen. Ich finde auch die anderen Charaktere unglaublich authentisch, was den Eindruck, mich als Allie gefühlt zu haben, nur noch mehr unterstützte.


Neben Dawn, die mir einfach sehr ans Herz gewachsen ist, ist es aber vor allem Kaden, der mich vom Hocker haut. Denn er ist einfach Kaden ❤ Ich wusste zwar selbst noch gar nicht, dass ich auf Tattoos stehe, aber jetzt habe ich tatsächlich das Gefühl, dass ich es tue.
Kaden ist derart undurchschaubar und unberechenbar, dass er einem in einem Moment den Atem raubt und im nächsten Augenblick das Herz zerreißt.


Auch die grundsätzliche Story lässt meines Erachtens nicht zu wünschen übrig. Neben den vielen Wendungen, gab es zwar auch Passagen, in denen nicht unglaublich viel passierte, durch den Erzählstil hatte ich jedoch nicht das Gefühl, dass es langweilig wird.


Ich bin unglaublich gespannt, wie es mit Allie und Kaden weitergeht und ob „Trust again“ an dieses großartige Gefühl, mit dem ich den ersten Teil quasi verschlungen habe, anknüpft.

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Legend – Berstende Sterne

Marie Lu , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785583975
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Day und June haben es gemeinsam geschafft, die Zustände in der Republik zu stärken. Day erfuhr von seiner tödlichen Krankheit.
Seitdem sind acht Monate vergangen. Acht Monate, in denen die beiden keinerlei Kontakt mehr miteinander hatten. Dies soll sich jedoch ändern, als der Friedensvertrag zwischen der Republik und den Kolonien scheitert.


Aus diesem Grund versuchen nun beide wieder gemeinsam, der Republik zu helfen, da die Bedrohung durch die Kolonien erneut zunimmt, doch das Verhältnis zwischen Day und June bleibt ambivalent. Obwohl sich beide zu dem anderen hingezogen fühlen, steht zu viel zwischen ihnen: June möchte, dass Day endlich wieder frei sein kann und möchte nicht immer wieder der Grund dafür sein, dass er sich an die durch sie verursachten Verluste erinnert; Days gesundheitlicher Zustand verschlimmert sich zusehends - er möchte June davor schützen, mit ansehen zu müssen, wie er stirbt.




Meine Meinung:


Marie Lu versteht es wunderbar, den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu nehmen. Sowohl was die Beziehung zwischen Day und June anbelangt, aber auch bzgl. der Story rund um die Republik Amerika.


Im Gegensatz zum zweiten Teil der Trilogie, habe ich viel schneller Anschluss gefunden. Die Entscheidungen der Protagonisten waren für mich nachvollziehbar, sodass ein großer Lesespaß entstand.


Ähnlich wie in "Schwelender Sturm" werden die Informationen rund um das weltweite Geschehen detaillierter beschrieben. Sich in die Lage versetzt zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Länder entwickelt sind und welche Form sie jeweils gewählt haben, um die Bürger aus ihrer Sicht bestmöglich zu versorgen, ist wirklich großartig.


Auch diese unglaublichen Wendungen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat, haben mich förmlich gezwungen, das Buch kaum noch aus der Hand legen zu wollen. Vor allem das letzte Viertel hat mich einfach geflasht. Zwischen Unglauben, Trotz, da die Geschichte nicht so weiterlief, wie ich das gern wollte, und völliger Hingerissenheit konnte ich mich gar nicht richtig entscheiden. Und das Ende schließlich brachte mich dann tatsächlich zum Weinen.


"Berstende Sterne" ist definitiv ein gelungenes Finale einer unglaublichen Trilogie! Day und June sind mir wirklich ans Herz gewachsen.

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Legend - Schwelender Sturm

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.01.2015
ISBN 9783785581599
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Story knüpft direkt an das Ende des ersten Teils an.
Nachdem June und Day erfolgreich vor den Republiksoldaten geflohen sind, entscheiden sie, sich den Patrioten anzuschließen, in der Hoffnung, durch diese Unterstützung bei der Suche nach Days Bruder zu erhalten.


Wie bereits bei "Fallender Himmel" überrascht uns die Autorin mit immer wiederkehrenden unvorhergesehenen Wendungen, die einfach unglaublich fesselnd sind.


Besonders toll fand ich, dass eine genauere Weltanschauung dargestellt wurde. Erfuhr man im ersten Teil lediglich von der Republik Amerikas, welche sich im Krieg gegen die Kolonien befinden, erfährt man nun, wie der Rest der Welt mittlerweile aussieht und wie es zu diesen Entwicklungen kam. Dies war sehr zum einen sehr spannend, erklärte zum anderen aber auch die ein oder andere Frage, welche im ersten Teil aufkam.


Allerdings fiel es mir dieses Mal recht schwer, mich in die Geschichte einzufinden, obwohl ich den zweiten Teil direkt im Anschluss an den ersten begann. Einzelne Handlungsstränge waren etwas langatmig, Handlungen der Protagonisten waren für mich leider nicht nachvollziehbar, sodass es mir schwer fiel, den folgenden Szenen zu folgen. Auch die Beziehung zwischen Day und June war für mich nicht mehr so nachvollziehbar. Beide schienen immer aneinander vorbeizureden, ohne wirklich offen zu sein, was mich einfach gestört hat, da ich ihnen am liebsten zugeschrien hätte, einfach zu sagen, was sie denken.


Im letzten Drittel jedoch nahm die Geschichte wieder Fahrt auf, ich konnte die Entscheidungen der Protagonisten besser nachvollziehen, was für mich auch den Lesefluss erleichterte.
So ist das Ende wieder einmal komplett offen geblieben, sodass es mich bereits mit dem letzten Satz des Buches in den Fingern juckte, sofort den dritten Band zu beginnen.


Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht!

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