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72 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

thriller, scheintot, catherine shepherd, berlin, krimi

Engelsschlaf

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783944676081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Berliner Park wird eine Frau gefunden. Sieht es zunächst aus, als würde sie auf ein Kissen gebettet schlafen, gibt die junge Frau dennoch kein Lebenszeichen von sich und der Totenschein wird ausgestellt. Doch kurz vor dem Abtransport erwacht die Frau zum Leben. Die nächsten Opfer lassen nicht lange auf sich warten und Laura Kern und ihr Partner machen sich auf die Suche nach einem Täter, dessen Intention zunächst unerklärlich scheint…

Das Motiv des Täters wird einem dank der Rückblicke schnell klar und ist, wie auf dem Buchrücken angekündigt, durchaus nachvollziehbar. Dass die ganze Idee auf einer realen Begebenheit beruht und so Fakt und Fiktion verbunden sind, gefällt mir gut.
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ist recht bildhaft. Subtil werden auch andere Themen angesprochen, wie beispielsweise die (nicht) vorhandene Akzeptanz von Homosexuellen in unserer Gesellschaft oder aber die Wahrnehmung von Polizistinnen. Insgesamt hat die Autorin viele wirklich interessante und (manchmal auf den zweiten Blick) tiefgründige Charaktere geschaffen.

Leider konnte mich das Buch nicht hundertprozentig fesseln. Es war zwar spannend, mit den Ermittlern im Dunkeln zu tappen und wie sie zu hoffen, das nächste Opfer lebend zu finden (natürlich möchte man eigentlich gar keine weiteren Opfer finden, aber vielleicht erfährt man so ja neue Hinweise), doch trotzdem fehlte mir etwas, was ich nicht genau betiteln kann – vielleicht ein bisschen Nervenkitzel, etwas Rasanz oder einfach ein gewisses Etwas. Zwischenzeitlich fand ich nämlich die Hintergrundgeschichte um Laura, Max und Taylor spannender und interessanter.

Bei Engelsschlaf handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Laura Kern. Es war zwar nicht notwendig, den ersten Teil (Krähenmutter) zu lesen, dennoch wäre es schön gewesen, diesen zu kennen, um mehr über die Personen und ihre Hintergründe zu erfahren. Vielleicht wären auch so die Beziehungen der Personen untereinander (vor allem Max und Laura) klarer geworden.

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147 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

thriller, mannheim, julia corbin, die bestimmung des bösen, biologie

Die Bestimmung des Bösen

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2017
ISBN 9783453359345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am Rhein werden die Leichen von zwei vermissten Frauen gefunden – grotesk drapiert und mit Wunden, die ihren schmerzhaften Tod erahnen lassen. Kommissarin Alexis Hall nimmt die Ermittlungen auf. Kriminalbiologin und Freundin Karen Hellstern untersucht mithilfe von Maden und Käfern, die sie an Leichen und Tatort findet, Todeszeitpunkt und Tathergang. Als ein ihr allzu bekanntes Detail an den Leichen hinzukommt, sieht Alexis sich mit ihrer Vergangenheit und dem Tod ihrer Eltern konfrontiert.

Das Cover ist leider wie bei vielen Thrillern eher nichtssagend, dafür passt aber der Titel umso besser, dessen Thematik sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Der gewählte Handlungsort passt auch super zur Geschichte, da es sich mal nicht um einen typischen Großstadt- oder Provinzthriller handelt.

Der Autorin gelingt es wirklich gut, Spannung aufzubauen und die Handlungsstränge zusammen zu führen, bis auf das Einbringen eines Protagonisten, das für mich viel zu plötzlich und holprig kam, auf das ich aber aus Spoiler-Gründen nicht näher eingehen werde. Die Mordfälle sind wirklich grauenhaft und das Motiv des Täters gut durchdacht. Einige der Szenen sind mehr als gelungen beschrieben, besonders die Rückblicke, in diesen gefällt mir der Schreibstil besonders gut. An einer Stelle wurde mir der biologisch-wissenschaftliche Input fast zu viel, diesen konnte ich dann aber problemlos überfliegen. Die Auflösung ist überraschend und dennoch schlüssig, daher absolut gelungen.

Ich fand es jedoch schade, dass einige der Protagonisten (z.B. Oliver) so sehr im Hintergrund geblieben sind. Man hat kaum etwas über ihre Geschichte und ihre Beziehungen erfahren, außer in einem oder zwei Nebensätzen. Ein bisschen mehr Information zu ihnen wäre schön gewesen und hätte die Geschichte lebendiger gemacht. Das Einbringen der Biologin als eine der Hauptcharaktere empfinde ich als angenehm erfrischend; es verleiht dem Thriller seinen eigenen Stil. Wer allerdings eine große Abneigung gegen Krabbeltiere hat, sollte das Buch möglicherweise mit Insektenspray bewaffnet lesen. Auch Kommissarin Alexis wirkt trotz ihrer üblen Vergangenheit noch menschlich und nicht wie einer der Überflieger-Ermittler. Ich hoffe trotzdem, dass der zweite Band bei allen Charakteren noch mehr in die Tiefe geht, denn hundertprozentig mitfühlen konnte ich nicht.

Insgesamt ein Thriller mit überraschendem Ende, der frischen Wind für Thriller-Fans und Potenzial für weitere Bände mit sich bringt.

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

missbrauch, psychothriller, hypnose, rache, psychiater

Jasper - Das Böse in dir

Astrid Korten
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.02.2017
ISBN 9781520704173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna, vor Jahren von einem brutalen Psychopathen missbraucht, konnte sich ein recht normales Leben aufbauen, sie und ihr liebenswerter Mann Max haben eine Tochter. Doch sie kann sich noch immer nicht erinnern, was genau damals geschah. Allmählich geht es ihr immer schlechter, sie wird von Alpträumen geplagt. Zusammen mit ihrem Therapeuten und Freund entschließt sie sich, es mit Hypnose zu versuchen. Dabei spielt der Teddybär Jasper nicht nur für sie eine entscheidende Rolle. Doch zunächst verschlimmert sich ihr mentaler Zustand dramatisch...


Das Buch ist spannend geschrieben, vor allem durch die vielen Szenenwechsel wird Spannung aufgebaut. Diese sind gleichzeitig jedoch auch verwirrend, ebenso wie die vielen Figuren (vor allem, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat). Dazu tragen auch die vielen Handlungsstränge bei, die erst später zusammengeführt werden.
Die Autorin paart erschreckende Psychospielchen mit brutalen Morden; man kann nur hoffen, selbst nicht an solche 'Therapeuten' zu geraten. Es wird mehr als deutlich, welche Macht Missbrauch - in jeglicher Form - haben kann. 
Der Leser leidet mit Protagonistin Anna mit. Man sollte meinen, dass nach so einem Missbrauch, wie sie ihn erlebt hat, das Grauen vorbei ist. Doch wie Anna kann der Leser irgendwann nicht mehr unterscheiden, was Wahrheit und was Wahn ist - wirklich gelungen. Zudem kann man auch mit den Angehörigen mitfühlen, die ebenfalls leiden.
Das Cover ist subtil, aber sehr passend. Ein Teddy, DAS Symbol für Kindheit und Unschuld im weißen, reinen Schnee, der an einem Stacheldraht hängt - wirklich passend gewählter Kontrast.


Ein Buch über einen perfiden Plan, der die ganze Lebenswelt des Opfers einbezieht und ein Thema aufgreift, das mehr Aufmerksamkeit verdient!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mr, frauen, lady, männer, beziehung

Mr. Right und Lady Perfect

Annegret Braun
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Lambert Schneider, 01.01.2017
ISBN 9783650401953
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer sucht ihn nicht, den perfekten Partner? Und trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten, die bis hin zu Dating-Apps und Fernsehshows gehen, fällt es uns doch schwerer als früher, ihn zu finden.
Annegret Braun nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise über das Partnerfinden. Dabei scheut sie nicht davor, alte wie neue Bräuche aufs Korn zu nehmen und macht so humorvoll klar, dass alles seine Vor- und Nachteile hat. Wer würde schon wollen, dass heutzutage noch Männer durchs Fenster einsteigen? Doch auch das Onlinedating macht die Sache nicht leichter. Geschmückt und aufgelockert ist das Ganze durch eine Vielzahl an passenden jüngeren und älteren Zitaten.
Wer also genug hat von Beziehungsratgebern und die Partnersuche lieber einmal schmunzelnd selbst reflektieren möchte, ist hier genau richtig - gelungenes Werk!

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 117 Rezensionen

thriller, moor, krimi, maya, mooresschwärze

Mooresschwärze

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.11.2016
ISBN 9783944676067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

‚Mooresschwärze‘ beginnt mit einem Prolog, der passender nicht sein könnte: Das Opfer erzählt aus seiner Perspektive, wie es durch die Hitze an einem schönen Sommertag seinem Tod im kalten Moorwasser überlassen wird. Detailliert und bildhaft kann sich der Leser in die Szene hineinversetzen. Dieser Schreibstil zieht sich weiter durch das Buch. Pathologin Julia Schwarz ermittelt zusammen mit Kommissar Florian Kessler an diesem Mordfall, der nicht der einzige bleiben wird. Verbindendes Merkmal: ein farbenfrohes Tattoo und die skurrile Ablage der jungen Mädchen. Doch die Ermittlungen verlaufen nicht ganz einfach. Zunächst verschwindet die erste Leiche, bei der Suche nach dieser taucht eine neue auf. Falsche Personen werden verdächtigt, Hintergrundermittlungen werden durchgeführt, eben das übliche Thrillergeschehen. Nichtsdestotrotz fesselt das Buch, die etwas düstere Stimmung schwingt subtil mit. Nach und nach erfährt man mehr über die beiden Hauptprotagonisten, deren Handlungen man immer besser nachvollziehen kann. Auch das Einflechten der Erzählstränge des Täters und der jungen Hannah ist gelungen und führt zu einem Spannungsaufbau. Auch die Beziehung zwischen Julia und Florian entwickelt sich weiter. Leider ist das Ende dann doch etwas schnell und ein klein wenig zu kitschig. Ich hätte mir gewünscht, dass die Hintergründe noch detaillierter aufgeklärt werden, auch wenn die Wendungen bis dahin mehr als gelungen waren. 4,5 Sterne

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

folter, thriller, balkankrieg, pfählung, krähe

Die Säuberung

Markus Frenzel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sutton, 14.10.2015
ISBN 9783954006199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem verlassenen Vergnügungspark in Berlin wird eine Leiche gefunden – eine junge Frau, aufgespießt auf einem Pfahl. Kommissar Vuk Tolstoi und sein Team ermitteln, wobei sie mit der Vergangenheit konfrontiert werden. Doch auch die nächste Leiche lässt sich nicht auf sich warten.
Das Cover finde ich leider recht nichtssagend, ich finde es schöner, wenn da etwas mehr Bezug zur Story ist. Zunächst muss gesagt werden, dass die Schrift auf mich relativ klein wirkt und die Seiten daher voll beschrieben sind, was auf Dauer anstrengend werden kann. Es gibt teilweise kurze Kapitel und entsprechende Wechsel in den Erzählsträngen, was natürlich ordentlich Spannung aufkommen lässt. 
Die Verbrechen sind bildhaft, aber in neutraler, knackiger Sprache beschrieben und nur etwas für wirkliche Thrillerfans. Die Charaktere, vor allem Kommissar Tolstoi, gefallen mir gut, da sie keine wie in Thrillern oft verwendete ‚Übermenschen‘ sind, sondern ‚normale‘ und eher ‚reale‘ Figuren, an denen das Leben nicht spurlos vorbei geht. Allerdings ist Tonia eine zwar nicht gertenschlanke Studentin, die allerdings trotzdem einiges auf dem Kasten hat (vielleicht schon etwas zu viel? Sie hat in jedem Fall von vielem Ahnung und an vielem Interesse). Wie schon angedeutet, geht es in dem Fall auch um historisches Wissen, mit dem Tonia glänzen kann. Hier merkt man, dass der Autor Journalist ist. Gut recherchiert und spannend aufbereitet. An der ein oder anderen Stelle hätte mir ein bisschen weniger davon jedoch gereicht, ich bin eher der Fan von knallharter Action.
Nichtsdestotrotz ein Lesevergnügen für Thrillerfans, die nichts gegen gut recherchierte Hintergrundinformationen haben. Einen Stern Abzug für die (mich) störenden Kleinigkeiten.

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, entführung, leipzig, sauer, mord

Ich Breche Dich

L.C. Frey
E-Buch Text: 281 Seiten
Erschienen bei Ideekarree Leipzig, 18.01.2017
ISBN B01N9QHFKW
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schriftsteller Jan Chernik hat seit dem tragischen Tod seiner schwangeren Freundin rätselhafte Träume. Bei dem Versuch, sie zu deuten und den Tod seiner Freundin zu verstehen, stößt er auf seltsame Zusammenhänge zum ‚Rosenkiller‘ – ein bestialischer Mörder, der Eltern tötet und deren Kinder entführt – und der vor 20 Jahren erschossen wurde. Zusammen mit Kommissar Sauer, schon damaliger Ermittler in dem Fall, macht er sich auf die Suche und deckt abscheuliche Geheimnisse auf. Doch dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr.

Der gesamte Thriller ist geprägt von rasanten Entwicklungen. Denkt man eben noch, dass es nun ruhiger wird und man Zeit zum Durchatmen hat, folgt der nächste Cliffhänger, Szenenwechsel und was sich der Autor sonst noch ausgedacht hat, um den Leser auf die Folter zu spannen. Das ganze passiert auch noch sprachlich unglaublich gewandt (auch wenn ich Gefahr laufe, hier nichts Neues über L. C. Frey zu offenbaren). Der Schreibstil ist nicht nur interessant, ein Wechsel zwischen prägnanter Selbstverständlichkeit und detaillierten Ausführungen, sondern auch subtil tiefgründig und düster. Dieser ganz eigene Schreibstil, an den ich mich zu Anfang noch gewöhnen musste, ist auf ganzer Linie überzeugend. Detailreiche, bildhafte und lebendige Beschreibungen regen den Leser an, auch auf nicht beleuchtete Aspekte aufmerksam zu werden und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Trotzdem ist das ganze dabei rund erzählt. Daneben gibt es alles, was das Thriller-Herz höher schlagen lässt: Spannung von Anfang bis Ende, perfide Morde, scheinbar undurchschaubare Zusammenhänge und verzwickte Erzählzweige.

Die Charaktere und Namensgebungen finde ich interessant. Auch Nebencharaktere sind ausgearbeitet und haben ihre Tiefen, was aber nicht vom eigentlichen Geschehen ablenkt.
Einzig mit einigen Arten, auf die Hinweise zu kommen, konnte ich mich persönlich nicht anfreunden (genauere Erklärungen würden hier leider einiges vorweg nehmen), was aber niemanden davon abschrecken sollte, es mit dem Buch zu versuchen.
Die Bedeutung des Titels offenbart sich am Ende und ist passend gewählt, das Cover doch ein wenig unscheinbar.

Es wird nicht mein letzter Thriller von L.C. Frey sein!

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201 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

scarlett cole, liebe, under your skin, gefühle, halt mich fest

Under Your Skin - Halt mich fest

Scarlett Cole , Alexandra Hölscher
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288581
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Harper Connelly versucht, nachdem sie von ihrem Exfreund tyrannisiert wurde, ein neues Leben in Miami aufzubauen. Um ihn endlich komplett loszuwerden, möchte sie die riesigen Narben auf ihrem Rücken übertätowieren lassen – und wer wäre dafür besser geeignet als Trent, bekannter Tattookünstler mit seinem eigenen Studio. Harper nimmt all ihren Mut zusammen, denn es sind nicht nur die körperlichen Wunden die sie quälen, sondern auch die seelischen; und wie soll sie sich tätowieren lassen, wenn sie kaum eine Berührung auszuhalten vermag?

Trent ist erstaunt von ihrem Mut und nimmt die Herausforderung des schwierigen Tattoos an. Geduldig wartet er, bis Harper sich ihm öffnen kann und seine Berührungen akzeptiert, brennt doch vom ersten Moment an eine Leidenschaft zwischen ihnen. Immer schneller lässt Harper Berührungen zu (wobei auf der anderen Seite immer wieder betont wird, dass sie bei zufälligen Berührungen zusammen zuckt – das widerspricht sich also ein wenig). Sie gewinnt rasant an Selbstbewusstsein (wer würde das nicht mit so einem attraktiven Mann an der Seite) und es geht schnell körperlich zur Sache, Erotik kommt hier nicht zu kurz. Doch dann tauchen SMS von Harpers Exfreund auf und ihr neu gewonnenes Glück und die Sicherheit, die sie zum ersten Mal seit langem spürt, werden bedroht. Wird ihre Vergangenheit sie einholen?

Der Schreibstil ist leicht und bildhaft, das Buch lässt sich flott lesen, trotzdem bleibt es spannend, weil man natürlich wissen möchte, wie sich die Geschichte zwischen Trent und Harper entwickelt und ob sie die Hindernisse überwinden können. Es gefällt mir, dass die Sichtweisen wechseln und man so die Geschichte sowohl aus Trents als auch aus Harpers Sicht erfährt. Die Charaktere sind vielschichtig, wenn auch die Randfiguren etwas nebensächlicher und dementsprechend weniger ausgearbeitet sind. Der Titel ist überaus passend gewählt und zeiht sich meiner Meinung nach durch das gesamte Buch.

Wer also auf Tattoos, derbe Typen, Sex und Romanze in einem Buch steht, ist hier richtig. Ich würde den zweiten Teil der Reihe auf jeden Fall lesen.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

heilung, denken, ängste, ego, seele

Quis sum - Wer bin ich?

Joachim Josef Wolf
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Wolf, Joachim, 30.09.2015
ISBN 9783000509834
Genre: Sachbücher

Rezension:


Quis sum ist in 4 Abschnitte eingeteilt, beginnend mit einem autobiographischem Teil. Im zweiten Teil geht es um die Seele und den Körper, woher bestimmte Krankheiten rühren (wobei ihr nicht unbedingt zustimmen kann), Kapitel drei behandelt das (Unter-)Bewusstsein, im vierten geht es um Behandlungsmethoden wie Kinesiologie.
Das Buch ist durchzogen von selbstgeschriebenen Versen, die sicherlich für denjenigen, der sich darauf einlassen kann, eine tiefergehende Bedeutung entfalten können. Zudem sollte man Gott (in welcher Form auch immer), bzw. über Gott zu lesen, nicht abgeneigt sein, da das Thema doch häufig angesprochen wird.


Die Beispiele aus dem echten (Praxis-)Leben sind hilfreich für das Verständnis und lockern den Inhalt auf. Anstrengend zu lesen sind jedoch die längeren Abschnitte, die kursiv geschrieben sind. Es muss auch gesagt werden, dass es sich nicht um ein reines Lesebuch handelt, was man mal eben zwischendurch zur Hand nehmen kann, sondern für das man sich aufgrund der zum Teil komplexen Inhalte Zeit nehmen muss, um diese nachvollziehen zu können.


Auch wenn ich mich nicht in allen Punkten im Buch wiederfinden konnte oder damit übereinstimme, erkennt man die Mühe und das Herzensblut, die in das Buch gesteckt wurden. 

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(159)

342 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, psychothriller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem Amoklauf in einem neuen, hochmodernen Gefängnis wird der Täter zwar schnell gefasst, doch unklar ist, wer tatsächlich hinter dem Anschlag steckt. Ermittler Marcus Williams, Mitglied der Shepherd-Organisation, wird zur Hilfe gerufen. Auf der Jagd nach dem ‚Judas-Killer‘, welcher schnell weitere Morde auf sein Konto gehen lässt, tut er sich erneut mit seinem Bruder und berüchtigtsten Serienkiller Francis Ackerman jr. zusammen, welcher undercover im Hochsicherheitsgefängnis ermitteln soll. Doch der Judas-Killer hat größere Pläne…

Neben den altbekannten Figuren aus den Vorgängern gibt es auch einige neue Figuren. Es ist daher hilfreich, wenn man die Reihe und seine Charaktere kennt, aber auch lesbar, wenn man ein bisschen Verwirrung was die Figuren angeht in Kauf nehmen mag. Allerdings ist dann die Entwicklung der Charaktere nicht leicht erkennbar und die Beziehung zwischen diesen möglicherweise unklar.
Ethan Cross schafft erneut, was seine Bücher ausmacht: die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmen zu lassen. Durch Taten und Dialoge wird Mitgefühl für einen eigentlich grauenhaften Verbrecher, Francis, erzeugt, der offenbar die Seiten gewechselt hat – oder? Er stellt in diesem Band erneut seine Fähigkeiten und Überlegenheit dar, aber auch eine unerwartet menschliche Seite. Insgesamt bleibt er, wie auch die anderen Charaktere, recht vielschichtig und interessant. Das Spiel der Bösen ist ausgeklügelt und wohl durchdacht, am Ende klärt sich alles auf.
Das Hochsicherheitsgefängnis, in welchem sich auf Technik verlassen wird, macht einem deutlich, dass dies vielleicht nicht immer der richtige Weg ist. Auch hier habe ich mich teils ein wenig auf die Seite der Insassen verschlagen gefühlt – keine Privatsphäre, das Leben in der Hand von Technik.
Ab der Hälfte wird der Thriller sehr actionreich, Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten, zum einen durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, zum anderen durch die eingeschobenen Tagebucheinträge. Leider gibt es ein paar Schwächen, d.h. gerne mal thrillerübliche Übertreibungen und das erst langsame Ansteigen der Action zu Anfang. Ein paar Sachen lassen auch darauf schließen, dass sie in einem Folgeband aufgegriffen oder weiterentwickelt werden.

Insgesamt also für alle, die rätselhafte Thriller und/oder Ethan Cross mögen.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

kurzkrimis, schwarzer humor, humor, krimi, polizei

Darf's ein bisschen kriminell sein?

Edina Stratmann
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Storyhouse Verlag, 01.02.2015
ISBN 9783944353067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dieses kleine - klein ist hier wörtlich zu nehmen, denn das Buch hat Handtaschenformat - Krimibüchlein kann man super einfach mal zwischendurch reinblättern und schwupps, hat man eine Geschichte gelesen. 
Das Cover, welches mich auf dem Bild zunächst abschreckte, wirkt authentischer, wenn man es in der Hand hält. Die 20 Krimis reichen von 2 Seiten bis zu mehreren, die man wirklich gut zwischen Tür und Angel lesen kann, mehr Spannung ist dann aber auch nicht drin. Mich luden die Storys eher zum Schmunzeln ein, wer also seinen Humor nicht bei Mord und sonstigen Verbrechen verliert, der ist hier richtig.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

Manuela Dörr
Fester Einband: 242 Seiten
Erschienen bei Dörr, Manuela, 27.09.2016
ISBN 9783000540936
Genre: Romane

Rezension:

Wer einen Einblick in andere (ausländische) Tierheime bekommen möchte, hat mit diesem Buch eine gute Wahl getroffen. Es verbindet fiktive Erzählung mit echter Fotodokumentation - eine Mischung, die gelungen ist und zum Nachdenken anregt.


Natalie, angehende Architektin, wird zu ihrem Unmut von einem bedeutenden Museumsprojekt abgezogen und soll in verschiedene Tierheime reisen, um sich deren Architektur anzuschauen. Dass es dabei nicht nur bei den Bauwerken bleibt, wird schnell deutlich. Natalies anfängliche Abneigungen, Vorurteile und Ängste verschwinden, als sie sich näher mit den Tierheimen, seinen Bewohnern und den Pflegern befasst. Vielleicht ist nicht jeder große (schwarze) Hund bösartig, vielleicht nicht alle Tierheime starr vor Dreck und vielleicht stecken Menschen tatsächlich ihr Herzblut in die Rettung der Tiere. Nebenbei erfährt man vieles über Finanzierung, Aufbau und Mitarbeiter der Tierheime ebenso wie den Sinn von Kastration und Notwendigkeit von Kosten für Adoptionen. Doch auch die Schattenseiten werden beleuchtet, denn nicht in jedem Tierheim haben die Tiere hektargroße Wiesen zum Toben und nicht alle Menschen können nachvollziehen, warum Kastrationen helfen, das Tierleid zu verringern. 

Im Buch wird von Tierheimen aus Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Georgien und Rumänien mit den unterschiedlichsten Größen berichtet (ganz hinten findet sich eine Karte, in der die Tierheime verortet sind). Natalie entwickelt sich nach und nach im Verlauf ihrer Recherche, was sich gut nachvollziehen lässt. Die vielen Fotos zeigen authentischen (!) Tierheimalltag und sind sinnvoll plaziert, sodass sie zur besseren Vorstellung beitragen.
Das Buch hat einen offene Bindung mit einem Umschlag. Der Titel zeigt deutlich, wie viele Tiere in Tierheimen sind und wenn man sich vor Augen führt, dass einige lediglich eine zweistellige Zahl von Hunden beheimatet, werden die Unterschiede klar!

Leider sind die Kapitel gegen Ende etwas abgehakt, was sehr schade ist. Zudem hatte ich persönlich Probleme mit der Bindung, da sie bei mir im Inneren des Buches wohl etwas unsauber geklebt war (hoffentlich ein Einzelfall!). 
Mit dem Buch möchte die Autorin zeigen, dass es den Tieren in den Tierheimen nicht unbedingt schlecht gehen muss, was ihr auch gelingt und was hoffentlich unsere Abscheu gegenüber diesen verringern kann. Trotzdem sollte es auch ganz klar vermitteln, dass Tiere wegen uns Menschen in Tierheimen sitzen und dass in manchen Tierheimen die Tiere aufgrund von Geldmangel, Überfüllung und/oder Witterungsbedingungen eben kein Sonnenscheinleben führen. Diese Botschaft fehlt mir persönlich ein wenig.


Wer ganz unverfänglich mehr über das Tierheimleben erfahren möchte und sich dazu wundervolle Fotografien anschauen möchte, ist bei diesem Fotoroman genau richtig.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

hipposophia, pferde, karin müller, stall, ort der heilung

HippoSophia

Karin Müller
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.06.2016
ISBN 9783440151624
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Ein Reiter ohne Pferd [ist] einfach nur ein Mensch [...]. Ein Pferd ohne Reiter aber - bleibt ein Pferd." (HippoSophia S. 164)

Dieses Zitat, was relativ weit hinten im Buch zu finden ist, ist für mich das Kernstück von HippoSophia. Ohne das Pferd kann der Mensch kein Reiter sein - ein Anstoß, sich Gedanken über die Beziehung zum und den Umgang mit dem Pferd zu machen, welcher schon vor dem eigentlichen Kontakt mit ihm beginnt. Wie wirken wir, wenn wir gehetzt und voller Gedanken am Stall erschienen und dann doch nichts funktioniert, weil das Pferd schlecht drauf ist? Wir sollten ankommen, genießen, im Moment sein - eine Anregung nicht nur für das Leben mit Pferd.

Der Einband mit dem schönen Cover ist aus Karton, außen grau und innen rot - schon ein gelungener Kontrast, ebenso wie die wirklich hochwertigen Seiten. Auf knapp 200 Seiten beleuchtet Karin Müller nicht nur, warum Pferde eine heilende Wirkung auf Menschen haben, sondern betrachtet das große Ganze: was macht der Stall mit dem Pferd, in dem es so viel Zeit seines Lebens verbringt (oder verbringen muss), was kann eine Weidehaltung im Herdenverband bewirken, was es zur Folge haben kann, wenn wir nicht nur bei Fragen zur Haltung in uns und das Pferd hineinhorchen, was der Gesundheitszustand unseres Pferdes über uns aussagen kann und welch große Bedeutung die therapeutische Wirkung von Pferden hat.
Geschmückt mit berührenden Erfahrungsberichten, Zitaten von bekannten Reitsportgrößen und Therapeuten sowie Übungen zur Achtsamkeit bietet dieses Buch einen Leitpfaden, die Beziehung zu seinem Pferd harmonischer, tiefgründiger zu gestalten und regt an, dem Pferd Dankbarkeit (und einiges mehr) zurück zu geben.
Man merkt, dass der Autorin der achtsame Umgang mit den wundervollen Geschöpfen eine Herzensangelegenheit ist. Wenn wir auch nur ein wenig davon mitnehmen, ist schon viel erreicht!

Leider gefiel mir persönlich die Einbindung einiger Zitate absolut nicht, da teils lediglich der Name genannt wurde und im direkten Anschluss das Zitat folgte, was durch Verben oder Satzverknüpfungen vermeidbar ist.

Insgesamt ein wirklich hochwertiges Buch, in dem mit Leidenschaft für ein zwingend notwendiges Umdenken im Umgang mit Pferden plädiert wird.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

kreuzzug, astrid fritz, kinderkreuzzug, mittelalter, unter dem banner des kreuzes

Unter dem Banner des Kreuzes

Astrid Fritz , any.way , Barbara Hanke , Cordula Schmidt
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 22.07.2016
ISBN 9783805251006
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Unter dem Banner des Kreuzes“ von Astrid Fritz führt uns ins Freiburg des 13. Jahrhunderts. Die Menschen sind stark geprägt von ihrem Glauben, so auch die junge Anna. Als sie davon hört, dass sich Scharen von Kindern aufmachen, um Jerusalem zu befreien, angeführt vom Hirtenknaben Nikolaus, ergreift sie die Gelegenheit um von ihrem brutalen Vater zu fliehen. Überzeugt von den vielversprechenden Worten der Junker schließen sich wie Anna noch weitere Freiburger dem Zug an, und später auch der zukünftige Priester Konrad. Sind die Bewohner der Dörfer, die sie auf ihrem Zug passieren, zunächst noch begeistert und gastfreundlich, werden sie später argwöhnisch betrachtet und vertrieben, denn niemand will mehr die magere Ernte teilen. So leiden die Kinder auf ihrem Weg unter Hunger, Durst, Entbehrungen und Angst. Immer weiter führt sie ihr steiniger Weg, angetrieben vom Glauben. Doch werden sie es bis ans Meer schaffen, um von dort nach Jerusalem zu gelangen?

Astrid Fritz beschreibt mit einer bildhaften, flüssig lesbaren Sprache den Weg des sogenannten Kinderkreuzzuges. Man fühlt sich, als wäre man wirklich mit Anna, Konrad und der kleinen Freiburger Schar unter den Wanderern. Die Kinder machten sich auf, getrieben von ihrem Glauben, überzeugt von den Worten von Nikolaus, häufig mit nichts als den Lumpen, die sie trugen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Immer wieder lauern Gefahren auf ihrem Weg und nicht alle sind stark genug, die Anstrengungen zu bewältigen. Die kleine Freiburger Schar wächst immer mehr zusammen, wie eine kleine Familie mit Konrad ihrem Beschützer und seinem treuen Pferd. Der Leser kann mitfiebern und hofft, dass sie jeden Abend wohlbehalten ein Obdach finden. Man befindet sich mittendrin im Geschehen, spürt förmlich, wie die Stimmungen schwanken. Auch wenn der Roman den größten Teil von der Wanderung handelt, so bleibt es durchweg spannend.

Der Roman ist in sich rund und sehr spannend erzählt. Ausgeschmückt mit historischen Fakten erfährt man so über die Kinderkreuzzüge und die Kraft des Glaubens zur damaligen Zeit. Auch wird einem bewusst, mit welchen Entbehrungen die Kinder leben mussten, die teilweise ohne Schuhe hunderte Kilometer bei Wind und Wetter in die ihnen unbekannte Ferne zogen. Die Charaktere wachsen einem sehr ans Herz und man hofft, dass alles gut für sie ausgeht.

Fazit: Großartig recherchiert, bildhaft aufbereitet und spannend erzählt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

vegan, mixer, rohkost, detox, smoothies

Mix it!

Lena Suhr
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 21.10.2015
ISBN 9783830481829
Genre: Sachbücher

Rezension:


Bei "Grüne Smoothies" haben sich eine Veganerin und eine Ernährungsberaterin zusammengetan und tolle Smoothierezepte gesammelt. Der erste Teil des Buches besteht aus Erklärungen und Beschreibungen, der Rest aus Rezepten. Auch wenn es dabei so wirkt, als sei Smoothiemachen eine hohe Wissenschaft, überzeugt das Konzept. 
Mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht anfreunden, die Abbildungen sind jedoch großartig gelungen. Die meisten Zutaten hat man daheim oder findet man relativ leicht. Interessant finde ich Suppen aus dem Mixer, obwohl dies Mengenmäßig wohl nicht für Familien geeignet ist. Insgesamt ein tolles Buch mit vielen Anregungen!


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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

detox, grüne smoothies, smoothies, ernährung, rezepte

Grüne Smoothies

Franziska Schmid , Stephanie Katharina Mehring
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 16.12.2015
ISBN 9783830484905
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Grüne Smoothies" versucht, gesunde, rohköstliche Ernährung mit Geschmack zu verbinden. Die Rezepte sind eher kurz und knapp gehalten, was durch nette Bilder aufgelockert wird.
Die erste Hälfte des Buches behandelt zunächst einmal den theoretischen Teil zum Detoxen mit Rohkost: was sind Voraussetzungen, worauf muss ich achten, warum das Ganze. Dies ist für einen Detox-Rohkost-Neuling wie mich natürlich überaus hilfreich. Der Großteil der Rezepte ist mit dem, was das Gemüsebeet oder der Supermarkt hergibt machbar, was ein großer Pluspunkt ist (abgesehen davon, dass man einen Hochleistungsmixer braucht). Nichtsdestotrotz ist es bestimmt von Vorteil, sich schon einmal mit eher rohköstlicher Ernährung befasst zu haben. Wie umsetzbar das Konzept im Alltag ist, ist zudem sicherlich von der jeweiligen Situation abhängig, für mich war es bisher nicht möglich, mich "7 Tage grün" zu ernähren.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

detox, rezepte, smoothies, ernährung, detox ganz grün

Detox ganz grün

Iris Lange-Fricke
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 16.12.2015
ISBN 9783830483977
Genre: Sachbücher

Rezension:

Obwohl es bei "Detox ganz grün" ja eher grün zugeht, ist das Buch umso farbenprächtiger. Die Autorin stellt ein eher ganzheitliches Konzept vor, bei dem die Alltagstauglichkeit leider ein wenig in den Hintergrund gerät, außer natürlich man nimmt sich Zeit dafür und verfügt über entsprechende Zutaten. Neben Anregungen zum Yoga und weiterem. Es gibt viele Informationen, was wie zu machen ist. Auch zu den grünen Gemüsewundern erfährt man viel. Insgesamt ein nett aufgemachtes Buch, was aber für den Einsteiger vielleicht zu umfangreich ist. Obwohl die vielen Tipps auf jeden Fall hilfreich sind, gibt es viele Zutaten, die ich nicht vorrätig habe.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Vom Warten, Wundern und Wenigeristmehr

Hanna Buiting , Thomas Bruckschen
Flexibler Einband: 119 Seiten
Erschienen bei Neukirchener Verlag, 31.08.2016
ISBN 9783761562093
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem liebevoll gestalteten Büchlein mit dem schönen Cover finden sich 24 weihnachtliche Beiträge: Kurzgeschichten, Rezepte, Ideen und Gedanken. Darunter einiges neues wie auch altbekanntes zur Weihnachtszeit. Dazu gibt es am jedes der 24 Kapitel eine Anregung für die besinnliche Gestaltung des Tages - eben nach dem wirklichen Sinn von Weihnachten.
Aus dem mit Herzblut gestaltetem Buch spricht förmlich der Wunsch, dass Menschen sich gerade in der Weihnachtszeit besinnen und achtsam in die Welt hinausgehen. Eine wirklich schöne Idee, die dahinter steckt!

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

mord, folter, saskia berwein, thriller, wundmal

Wundmal

Saskia Berwein
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.09.2015
ISBN 9783802597626
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wundmal ist für mich das erste Buch von Saskia Berwein und ich freue mich jedes Mal wieder wenn deutsche Thriller/Krimiautoren mit den amerikanischen mithalten können. Das ist der Autorin hier definitiv gelungen: Teils wirklich grausige Szenarien, bei denen es einen wirklich schaudert und die mir bisher noch nicht begegnet sind (und das schon im Prolog), Spannung, Wendungen, Sackgassen, sympathische Ermittler, ein bisschen Drama, ein bisschen Liebe und das alles außerhalb des Klischees. 
Der Prolog beginnt mit einem Autounfall, der Folterwerkzeuge ans Licht bringt. Die Verbindung zu dem grausigen Mord scheint schnell hergestellt. Doch der Verlauf des Falls bringt die beiden Ermittler näher und näher zu einem Täter, der womöglich noch grausiger ist als die Erzählungen, die sich um ihn ranken...

Die Vorgängerbände muss man nicht gelesen haben, um in den flüssigen Schreibstil rein zukommen und die Charaktere kennen zulernen. Das Ermittlerduo Leitner und Grohmann gefällt mir wirklich gut. Schade finde ich allerdings, dass ich weder Titel noch Cover mit dem Inhalt verknüpfen konnte.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

problemzonen, lustig, hund: airedale terrier, nachdenklich, musik

Problemzonen

Carin Müller
Flexibler Einband: 218 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.10.2015
ISBN 9781517039745
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieses Buch ist etwas anders (70 Kolumnen zu verschiedenen Themen) und nicht unbedingt zum Lesen am Stück - vor allem wenn man gerade vor Lachen nicht mehr weiterlesen kann. Wie ich beim Lesen mit Freuden festgestellt habe, bin ich nicht die einzige mit Problemzonen - und die gehen weit über Bauch-Beine-Po hinaus. Ob diese nun Hunde, Schreiben, Musik, Politik, Kirche (hui, beides ja nicht gerade wenig brisant zur Zeit) oder Reisen sind, die Autorin und ihr Gorilla nehmen kein Blatt vor den Mund. Über den Gorilla wird hier nun weiter nichts verraten, darüber sollte sich der Leser wirklich selber ein Bild machen!
Auch wenn der Kolumnenstil des Buches nicht jeden anspricht und sicherlich auch nicht jedes Kapitel nach meinem Geschmack war, musste ich doch einige Male herzlich lachen und die kurzen Kapitel laden ein, einfach mal zwischendurch zu lesen. 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Schluss mit schlechten Angewohnheiten: 25 Schritte, um JEDE negative Gewohnheit zu eliminieren

S.J. Scott
E-Buch Text: 86 Seiten
Erschienen bei null, 26.04.2015
ISBN B00WRV3FKC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schluss mit schlechten Angewohnheiten! Wer sich davon nicht angesprochen fühlt, hat es wohl schon gelesen. In dem kurzen Ratgeber werden 25 Schritte aufgeführt, die helfen, schlechte Angewohnheiten loszuwerden. Begleitet von Fallstudien (vom Autor selbst) wird vor Augen geführt, wie man mit wenig Aufwand (ja, tatsächlich, es fordert doch Aufwand) loswerden kann was man möchte. Ganz aktuell geht es um das anschauliche Beispiel der Smartphone-Sucht und wie sie uns doch alle beeinflusst. Der Autor gibt viele Hinweise und Tipps sowie Strategien, die in 4 Phasen unterteilt sind und helfen, vom Vorhaben zur Umsetzung zu kommen.

Und selbst wenn man gerade keine schlechte Angewohnheit loswerden muss, dann kann man trotzdem einiges aus dem kurzen Büchlein mitnehmen: Vergebe dir selbst und feire die kleinen Erfolge sind nur einige davon.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

hundegeschichten, tiergeschichten, akita, geschichtenbuch, rassebeschreibung

Noch mehr Lächeln auf vier Beinen: Neue Hundegeschichten über die japanische Rasse Akita

Beate Pürner
Buch: 190 Seiten
Erschienen bei MARIPOSA, 01.05.2015
ISBN 9783927708204
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Noch mehr Lächeln auf vier Beinen" hat bei mir eindeutig zu Lachen auf zwei Beinen geführt!

Tolle Geschichten aus dem Leben der besonderen Akitas, mal zum Schmunzeln, mal zum Loslachen, manchmal zum Kopfschütteln, mal zum Träne verdrücken - aber immer voll authentisch. Die vielen kleinen Beiträge in diesem Buch reichen vom Alltag mit einem Akitawelpen über Hundeschule, zum großen Akita werden bis hin zu Eigenarten und Besonderheiten. Da es sich um viele Geschichten handelt, lässt sich das Buch prima einfach mal zwischendurch zur Hand nehmen. Die Geschichten sind angeordnet nach Themen. Auch die Bilder sind klasse und machen das Buch sehr lebendig.

Jeder Hundebesitzer wird sicherlich seinen Hund in der einen oder anderen Geschichte wiedererkennen. Trotzdem verschafft das Buch einen Überblick über die Vielseitigkeit und die Persönlichkeit der Akitas, eine Rasse, mit der ich bisher nicht in Berührung gekommen bin. Das Buch hat mich jedoch neugierig gemacht auf diese Hunde mit der unglaublich ausgeprägten Persönlichkeit!

Eine wirklich gelungene Sammlung toller Geschichten, die nicht nur Hundefans begeistern kann!

 

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Tags: lächeln   (1)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

erde, bildband, satellitenbilder, berge, ressourcen

one earth

Markus M. Eisl , Gerald Mansberger , Paul Schreilechner
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei eoVision, 07.10.2013
ISBN 9783902834164
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei One Earth handelt es sich um einen großartigen Bildband mit Satellitenbildern von unserer einzigartigen Erde. Die Botschaft, die allein durch den Titel schon eigentlich viel aussagt, wird noch einmal dadurch verstärkt, dass es sich um eine LIMITIERTE Ausgabe handelt - limitiert, nicht wegen der Ausgabe, sondern wegen des Inhalts. Aus den Bildern ist schon klar erkennbar, dass es unsere Erde, unsere eine Erde genauso, wie sie dargestellt wird, morgen möglicherweise schon nicht mehr gibt, und das, weil wir Menschen in sie verändern und in die Natur eingreifen. Das erkennt man auf den bombastischen Bildern, die man im Alltag nicht zu sehen bekommt. Deshalb war es mir auch nicht möglich, das Buch in kurzer Zeit durchzublättern, viele Bilder musste ich auf mich wirken lassen, zwischendurch musste ich das Buch mal zur Seite legen. Neben wirklich wunderschönen Bildern von Natur oder Städten gibt es auch viele Bilder, auf denen das extreme menschliche Eingreifen deutlich wird.

Die Bilder sind nach Kontinenten gegliedert und enthalten die Koordinaten sowie kurze Informationen zum Bild in deutsch und englisch. Zu dem Buch gibt es eine App mit zusätzlichen Bildinformationen, die ich allerdings nicht ausprobiert habe.

Ein wunderbar gelungener Bildband mit einer Botschaft, die man sich zu Herzen nehmen sollte!

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Tags: bildband, botschaft, unsere erde   (3)
 

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

henker, scharfrichter, mittelalter, rothenburg, 16. jahrhundert

Henkersmarie

Astrid Fritz , , ,
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 30.05.2015
ISBN 9783463406510
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die junge Marie wächst im 16. Jahrhundert als Henkerstochter heran. Doch die Zeiten sind nicht immer einfach für sie. Sie leidet sehr darunter, dass sie und ihre Familie gemieden werden, denn die Henkerfamilien werden zwar gebraucht und ihre Dienste als Heiler geschätzt, dennoch möchte niemand etwas mit ihnen zu tun haben. Eines Nachts bekommt die Familie unheimlichen Besuch, doch für Marie zählt zunächst nur, dass sie deswegen umziehen und sich ihr Leben bessert. Oder wird die Vergangenheit sie einholen?

Der Roman ist liebevoll geschrieben und recherchiert. Man bekommt einen genauen Einblick in das Henkerleben, wobei Maries Vater jedoch immer menschlich bleibt. Interessant sind auch die ganzen damaligen Gepflogenheiten, der Aberglaube und das ganze Wissen, was nebenbei in den Roman einfließt. So verfolgt man also nicht nur Maries Geschichte und die ihrer Familie, geprägt von Höhen und Tiefen, sondern viele kleine Details der Zeit. Zwar erahne ich bereits recht früh, was es mit dem Prolog auf sich hat, aber das wird hier natürlich nicht verraten und macht die ganze Geschichte schon zu Beginn interessant und außergewöhnlich. Es fällt mir jedoch schwer, mehr über den Inhalt zu verraten, ohne etwas vorwegzunehmen. Daher bleibt nur zu sagen: Toller Roman über ein interessantes, außergewöhnliches Thema!

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208 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 78 Rezensionen

kinderheim, entführung, mord, spannung, thriller

Heimweh

Marc Raabe
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2015
ISBN 9783548286907
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jesse Berg, Kinderarzt, frisch geschieden, kommt verspätet von der Arbeit und findet seine Exfrau ermordet vor, seine Tochter Isa ist verschwunden. In ihrem Zimmer die Nachricht ‚Du hast sie nicht verdient‘. Die Suche nach Isa führt Jesse in seine Vergangenheit im Heim, doch weckt auch vergessene Erinnerungen. Was hat es mit dem Insektenmann auf sich, von dem Jesse träumt? Und von wem und warum wurde Isa entführt?
Der Titel ist absolut brillant gewählt und erscheint ebenso gut durchdacht wie der Rest des Buches, die Bedeutung des Covers zeigt sich ebenso im Laufe des Buches.
Durch die drei Erzählstränge (Gegenwart Jesse, Gegenwart Isa, Vergangenheit Jesse) erfährt man nach und nach mehr über die Gründe des Geschehens. Allerdings bleibt es spannend, da bloß angedeutet wird, dass die Personen über diese Gründe genauestens Bescheid wissen – der Leser aber nicht. Marc Raabe spielt so geschickt mit den Erzählsträngen und Wendungen, dass man nach einiger Zeit nicht mehr weiß, was man glauben soll und wer die Wahrheit sagt. Man fragt sich natürlich, was es mit den Heimgeschichten auf sich hat, was vor Jesses ‚Unfall‘ war und was verschwiegen wird. Manchmal habe ich jedoch durch die ganzen Geschichten aus der Vergangenheit das Gefühl, dass Jesses Sorge um Isa doch etwas in den Hintergrund gerät. Und insgesamt bleiben Gefühle auch eher schwach und die Personen etwas oberflächlich beschrieben. Daher bekommt ‚Heimweh‘ 4,5 Sterne.

Ein spannender Thriller mit großartigem, durchdachten Titel und einem grandiosen Ende!



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Tags: grandioses finale, wohldurchdacht   (2)
 
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