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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

todesstrafe, frankreich, hinrichtung, tagebuch, klassiker

Der letzte Tag eines Verurteilten

Victor Hugo , Alfred Wolfenstein
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 01.08.2005
ISBN 9783938484524
Genre: Klassiker

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(869)

1.367 Bibliotheken, 5 Leser, 18 Gruppen, 221 Rezensionen

liebe, e-mail, internet, email, leo

Alle sieben Wellen

Daniel Glattauer
Fester Einband: 219 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 04.02.2009
ISBN 9783552060937
Genre: Liebesromane

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

japan, erzählung, photographie, liebesgeschichte, cees nooteboom

Mokusei!

Cees Nooteboom , Helga van Beuningen
Buch: 74 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 21.06.1993
ISBN 9783518387092
Genre: Romane

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, kirgisien, familie, liebesgeschichte, erzählung

Dshamilja

Tschingis Aitmatow , Gisela Drohla ,
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 22.02.1988
ISBN 9783518380796
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(465)

823 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 45 Rezensionen

katastrophe, atomkraftwerk, jugendbuch, tod, atomkraft

Die Wolke

Gudrun Pausewang , Jens Schmidt
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2016
ISBN 9783473580149
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wiederum ein Buch zur Berufsvorbereitung.
Mein Kommentar dazu? Ein perfektes Konstrukt - Viel weniger Geschichte, als Studie ist dieses Buch. Die Figuren existieren nur, um ein Problem zu transportieren. Die Gefühlswelt der Protagonistin ist logisch, beinahe atypisch für einen Jugendlichen dieses Alters; der emotionale Umgang mit dem Tod der Eltern, mit dem Tod des Bruders nimmt zu wenig Platz ein. Die Strategie der Verdrängung wird als Alibi dafür benutzt, auf ein Problem hinzuweisen - auf die Nutzung von Atomenergie, vor allem nach Tschernobyl.
Die Handlung wird rund um dieses Problem und die Botschaft, die die Autorin Pausewang rüber bringen will, aufgebaut; sie entwirft dafür Figuren, die in einem kritischen Elternhaus aufgewachsen und dennoch mit populistischen Meinungen konfrontiert sind. Der Verlust der Eltern wird dazu missbraucht, möchte ich fast sagen, aus der Protagonistin eine eigenständige Persönlichkeit zu machen - große Entscheidungen werden ihr im Alter von 15 Jahren schon überlassen, die ein Jugendlicher im gleichen Alter nicht treffen dürfte. Sie wirkt zu selbstständig, zu verantwortungsbewusst, zu wenig emotional, zu wenig Distanz hatte sie zu anderen Lebensentwürfen, um ihren Weg finden zu können. Ihr gesamter Lebensweg ist einfach eine Geschichte, viel zu logisch, zu wenige Hindernisse muss sie überwinden, zu wenige Dinge werden kritisch reflektiert.
Bei mir stellte sich zu sehr das Gefühl ein, dass es hier mehr um ein Problem geht als um eine Geschichte.

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Tags: berufsvorbereitung, deutschland, kinder- und jugendbuchliteratur, sterne: 3/5   (4)
 

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

familie, tod, alkohol, schuld, usa

Goodbye Lemon

Adam Davies , Hans M. Herzog
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.08.2008
ISBN 9783257066791
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich “Goodbye Lemon” innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte, war meine erste Reaktion mich zu fragen, welcher arme Praktikant für dieses Werk den Klappentext schreiben durfte, ohne es gelesen zu haben. Von “Jacks neuer Liebe Hahva” ist da Rede, die “droht ihn zu verlassen, wenn er sie nicht einweiht”. Auch von seinem Vater wird gesprochen, “der droht das Geheimnis mit ins Grab zu nehmen”, weil “er [ist] der Einzige ist, der weiß, was damals wirklich geschehen ist”, aber sich nicht mehr äußern kann. Warum? Seit einem Schlaganfall ist er gelähmt und stumm, kann sich nur übers Augenzwinkern mitteilen bzw. über ein Gerät namens Dynovox kurze, knappe Befehle geben, die seine Grundbedürfnisse befriedigen sollen.

Davon abgesehen, dass der Klappentext falsche Versprechungen macht, geht es viel weniger um das Familiengeheimnis, als viel mehr um die nicht aufgearbeitete Trauer innerhalb der Familie. Es ist ein Verwirrspiel, ein Zerrspiegel all dessen, was Traum und was Realität ist. Stilistisch arbeitet der Autor sehr flüssig, sehr anschaulich, sehr plastisch. Manchmal erinnerte mich der spritzige, ab und an sehr flapsigen Stil an Nick Hornby. Die Trauer ist trotz der „urkomischen Geschichte“, wie amazon-Rezensentin Helga Kurz es nennt immer präsent, immer liegt ein leichter, melancholischer Schatten über dem Erzählten, trotz der leichten Erzählweise. Wie ein Krimi lässt sich dieses Werk lesen – Man findet einen Täter, den Vater vor; man sucht nach den Hintergründen und vor allem nach den Ursachen, wie eine ganze Familie so emotional gestört, ja, zerstört werden konnte. Oder aber man liest dieses Buch wie eine Fallstudie. Eine Fallstudie über zerstörte Existenzen – wie sehr Alkoholismus den Menschen, nicht körperlich, auch psychisch, nachhaltig schädigt und wie sehr am Ende Angehörige und Bekannte darunter leiden.

Eine lohnende Lektüre, eine spannende Lektüre.

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Tags: roman, sterne: 5/5, usa   (3)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

frankreich, tod, familie, roman, suizidgedanken

Keine Sorge, mir geht's gut

Olivier Adam , Carina von Enzenberg
Flexibler Einband: 187 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2010
ISBN 9783492252430
Genre: Romane

Rezension:

Ein melancholischer Roman mit einem abstrakten, sparsamen, emotionalen Sprachstil. Die Perspektive wechselt innerhalb von Sätzen, innerhalb von Absätzen, was zu Verwirrung führen kann und auch dazu, dass man keine richtige Innensicht von der jeweiligen Person, außer von Lili bekommt. Sie wirken dann wie Schablonen, wie Anhängsel, die gebraucht werden um ihre Figur zu beleuchten, führen aber kaum ein eigenständiges Dasein in diesem Roman. Die Geschichte selbst baut sich langsam, aber sehr logisch auf und findet ein trauriges Ende. Eine schöne Lektüre, wenn auch der Stil mit Anakoluthen und Akkumulationen eine Geschmacksfrage ist.

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Tags: frankreich, roman, sterne: 4/5   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

graphic novel, iran, sterne: 5/5, top

Persepolis

Marjane Satrapi
Flexibler Einband
Erschienen bei Fantagraphics Books, 01.02.2003
ISBN 1560975164
Genre: Comics

Rezension:

Ich bin auf dem Gebiet der “Graphic Novel” wenig bis gar nicht bewandert - und so bot es sich an, nachdem ich weder Zeit noch Muße hatte auf die Verfilmung, mich mit dem Ursprung, also der Graphic Novel von “Persepolis” auseinander zusetzen. Aus finanziellen Gründen auf Englisch gelesen, war ich doch überrascht, dass trotz des harten, sehr breiten Zeichenstils ich sofort einen Zugang zu den Figuren gefunden habe. Historische Hintergründe werden nebensächlich eingeführt; man bekommt einen guten Überblick über die Geschichte des nahen Ostens, über die Geschichte des Irans. Die Protagonistin Marji ist auf den ersten Blick sympathisch; ihre Probleme mit einer sich schnell verändernden Welt zurecht zu kommen, Verständnis bei anderen Menschen zu finden, aber auch ihre Erfahrungen in dem Wien der 80er Jahre als “ausländische Unberührbare” werden sehr plastisch, auch sehr emotional geschildert.
Diese Graphic Novel ist ein Erlebnis - sehr vielschichtig, die Bilder trotz ihrer Größe erschlagen einen aufgrund des Inhalts, der sehr sparsam dargestellt wird, manchmal sehr abstrakt, ausgearbeitet mit sehr viel Symbolik.

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Tags: graphic novel, iran, sterne: 5/5, top   (4)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

nationalsozialismus, jugendbuch, zusammenhalt, kz, berufsvorbereitung

Isabella

Isabella Leitner
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag
ISBN 9783473542475
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Geliehen habe ich es mir von einer Bekannten und lesen wollte ich es als eine Form der Berufsvorbereitung - meine zukünftigen Schülerinnen und Schüler werden / sollen, laut Lehrplan, in der 2./3. Klasse des Gymnasiums (entspricht der 6./7. Klasse) Lektüre aus dem Bereich der Shoah bearbeiten - Allerdings für Schüler dieses Alters halte ich dieses Buch für wenig geeignet. Der Inhalt ist nicht stringent, sehr sprunghaft, wenig emotional gefärbt und aus einer sehr distanzierten Erzählhaltung heraus geschrieben. Die Autorin selbst hat die Ereignisse nicht verarbeitet; sie bleibt als Ich-Erzählerin zu fern und zu konzentriert auf ihre Schilderungen, ihre wenigen, sehr kurz zusammen gefassten Gedanken, um eine überthematische Aussage treffen zu können.

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Tags: berufsvorbereitung, kinder-und jugendbuchliteratur, sterne: 3/5, ungarn   (4)
 
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