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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

geschlechterlos, vielkörperlichkeit

Die Auflösung

Benjamin Rosenbaum , Wolfgang Thon
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2018
ISBN 9783492704670
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eine sehr unwirkliche Zukunft, auf die uns Benjamin Rosenbaum hier vorbereiten will. Wir erleben die Abenteuer der jungen Fift. Mit 15 Jahren ist sie noch jung und die Eltern haben die Chance noch an ihrer Erziehung teilzuhaben. Anfänglich wundert man sich über all die vielen Namen, doch es stellt sich heraus, dass hier mehrere Personen zusammenleben. Viele Väter, eine Mutter und manch Vater war vielleicht auch einmal ein Mutter. Ja, richtig gelesen, Geschlechter spielen in dieser Utopie eher eine zweitrangige Rolle. Ob Er, Sie oder wieder Sie oder Er, das Zusammenleben funktioniert oder eben nicht und das ist auch schon heute so. Fift hat sich im Lauf ihrer Entwicklung auf alles entspannt eingelassen, bis sie auf den schlecht beleumundeten Biotechniker Shria trifft.

Die Gesellschaft teilt sich in unterschiedliche Schichten, so wie heute Arm und Reich. Alle leben im sogenannten Feed. Eine offenes System, in dem man alles und jeden, zu jederzeit sehen und beobachten kann. Damit gibt es unter anderem keine Verbrechen mehr und wenn doch, dann wird man sofort identifiziert. Eine weitere Besonderheit ist die Vielkörperlichkeit. Die Menschen können mit mehreren Körpern gleichzeitig unterwegs sein und entweder mit einem arbeiten und dem anderen entspannen oder sogar alle gleichzeitig an einem Ort sein. Den genauen Vorteil daraus muss man sich eher erdenken, da fordert der Autor die Fantasie des Lesers. Fift befindet sich aktuell in einer Ausbildung. Sie durchsucht Banktransaktionen nach Fehlern oder sortiert sie nach bestimmten Abfolgen.

Eines Tages bekommt sie eine Eintrittskarte geschenkt. Der Cirque lädt zu einer Vorstellung ein. Doch hier geschieht der Anfang vom Ende des aktuellen Zeitalters. Der Feed wird kurzweilig abgestellt und es entsteht ein Chaos, aus dem plötzlich viele neu geboren werden. Altes wird durch neue Ideen ersetzt und die Alten versuchen die Jungen zu verstehen, kommen aber nicht immer mit ihnen mit. Was mit dem System passieren wird und wie Fift sich verändert, ehrlich gesagt, ich konnte nicht an allen Stellen folgen. Der Autor hat versucht, uns mit so vielen Eigenbeiriffen und Wortkombinationen zu verwirren, dass es ihm am Ende auch vollends gelungen ist. Hin und wieder glaubt man greifen zu können und vor allem auch verstehen zu können was hier passiert, wird aber eine Seite später wieder zurückgeworfen.

Die grundlegenden Ideen zu der menschlichen Zukunft sind schon recht beeindruckend. Allein schon das Zusammenleben im Feed klingt gar nicht mal so weit entfernt und die geschlechtslose Gesellschaft haben wir, zumindest im Wort, schon heute auf dem Papier erfunden. Kinder und ihre Erziehung, ist und bleibt ein Geheimnis, welches jeder selbst erfahren und erleben muss. Einen geradlinigen Weg gibt es nicht und Fehler passieren, dass wichtige, man lernt daraus und gibt den Kindern die Chance sich zu entfalten und zu verwirklichen. Das Buch möchte euch nichts weiter als das sagen und da Benjamin Rosenbaum selbst Vater ist, hat ihn wohl die Beziehung zu seinen Kindern derart beschäftigt, dass dieser Roman dabei entstanden ist..

Fazit:

Du suchst eine Herausforderung zum Lesen? Dann trifft Benjamin Rosenbaum genau deinen Nerv. Ärgere dich nicht wenn du mal nicht alles verstehst, lass ruhig deine Stirn runzeln, mir ging es genauso. Einen tiefgreifenden Zugang zum Roman findet man leider nur schwer und dennoch wünscht man Fift, dass am Ende alles gut wird. Der Roman ist mehr als eigenwillig und füllt damit eine Nische, welche allein den Text schon in eine Zukunft schickt und zu Science-Fiction werden lässt.

Matthias Göbel

Autor: Benjamin Rosenbaum
Übersetzt von: Wolfgang Thon
Hardcover mit Schutzumschlag: 368 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.05.2018
ISBN: 978-3-492-70467-0

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Tags: geschlechterlos, vielkörperlichkeit   (2)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

autonom, drogen, pharmakonzern, roboter

Autonom

Annalee Newitz , Birgit Herden
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 23.05.2018
ISBN 9783596702589
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Dann mal auf in ein pharmazeutisches Abenteuer... Der Pharmakonzern Zaxy hat eine neues „Medikament“ entwickelt, welches den Nutzer nicht mehr aufhören lässt zu arbeiten. Man bekommt unheimliche Leistungsfähig, volle Konzentration und den absoluten Durchblick. Anfänglich versteht man nicht genau wie es funktioniert, aber dank der genauen Erklärungen der Autorin, macht die Drogen wiederum Sinn. Nichts ist süchtig machender als die Belohnung, welche durch Dopamin ausgeschüttet wird. Doch hat dieses Medikament starke Nebenwirkungen und da es noch nicht offiziell auf dem Markt ist, kann der Konzern noch reagieren. Indessen hat Jack, eine Patentpiratin, diese Arbeitsdroge bereits kopiert und in Umlauf gebracht, was sie im Nachhinein mehr als bereut. Viele Benutzer leiden unter den Nebenwirkungen und es werden auch einige nicht überleben.

Damit hatte sie nicht gerechnet, aber dank ihrer Vergangenheit, kann sie auch etwas dagegen tun. Indessen hat Zaxy die IPC (International Property Coalition) eingeschalten, denn sie wollen Jack das Handwerk legen. An sich könnte man meinen, dass jetzt alles geradlinig auf die Flucht und die Jagd zusteuert. Im Groben und Ganzen liegt man auch nicht falsch, aber Annalee Newitz hat noch mehr für uns im Gepäck. Wir lernen erst einmal Jack genauer kennen. Ihre Beweggründe, wo sie herkommt und was sie zu dem gemacht hat, wer sie heute ist. Das gleiche gilt für ihren unfreiwilligen Begleiter, welcher wohl die tragischste Figur dieses Romans ist. Im Vergleich dazu, sind die Rückblenden zu den beiden Agenten eher nur Beiwerk und führen zwar den Blick hinter die Kulissen, lassen aber erst sehr spät erkennen, wer sie eigentlich wirklich sind.

Ehrlich gesagt, habe ich nicht ganz verstanden, warum die Autorin derart viel über zwischenmenschliche Kontakte geschrieben hat. Sicherlich geht es um Roboter, Menschen, Roboter mit menschlichen Gehirnen und menschliche Sklaven, welche wie Roboter benutzt werden. Dennoch für mich nicht ausreichend, um sich diesem Thema derart tief zu widmen, denn Beziehungen haben nicht immer nur etwas mit dem Bett zu tun. Der Roman hat noch so viele schöne andere neue Ideen dabei. Da haben wir die Unterhaltungen zwischen den Maschinen, welche in gesicherte Verbindungen abtauchen oder vor allem die Autonomie der Roboter selbst. Hier liegt auch der Name des Romans begraben. Es wird von Robotern gesprochen, welche von Menschen aufgezogen werden wie echte Kinder, nur um ihnen zu zeigen, wie das Leben funktioniert.

Sie leben autark, studieren und machen ihren Doktortitel. Der Verlauf der Geschichte ist nicht sonderlich überraschend, führt unweigerlich auf das Unvermeidbare hinaus und genau da hätte die Autorin den Leser ruhig überraschen können. Einige Figuren haben nur kurze Auftritte, was nicht sonderlich wild ist, aber die Hetzjagd der Agenten füllt. Die Ähnlichkeit, mit der heutzutage schon mit derartigen Drogen umgegangen wird, ist ebenfalls keine Neuigkeit. In vielen Berufen gehören leistungsfördernde Mittel zur Tagesordnung und sind nicht mehr wegzudenken. Das dabei auch über Leichen gegangen wird, scheint in dieser Zukunft oder auch in unserer Gegenwart, leider auch kaum jemanden zu interessieren. Pharmakonzerne konzentrieren sich auf Profit, egal wie er dabei realisiert wird... und ich dachte die Menschen lernen irgendwann einmal dazu.

Fazit:
Mund auf + Pille rein = Glücklich sein... oder tot! Unser Leben hat sich mit der Medizin der letzten hundert Jahre schon stark verändert und Annalee Newitz geht mit „Autonom“ den gleichen Weg. Sie zeigt uns eine Zukunft, in der weiterhin gute Medikamente unbezahlbar sind. Diese technisch stark gruslige Zukunft führt euch selbst an den Abgrund der Frage, wie viel Medizin man wirklich selber braucht und ob Roboter so autonom wie Menschen leben sollten? Die Mischung stimmt, die Figuren finden sich trotz vieler Rückblenden, nur einige Vorahnungen werden dem Leser zu schnell abgenommen. Auf das Roboter und Menschen eines Tages leben und lieben wie du und ich.

Matthias Göbel

Autor: Annalee Newitz
Übersetzt von: Birgit Herden
Paperback: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Tor
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 23.05.2018
ISBN: 978-3-596-70258-9

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Tags: drogen, pharmakonzern, roboter   (3)
 

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atomkrieg, der aufbruch, dunkelheit, dystopie, kalte krieg, kalter krieg, kämpfen, katastrophe, leben unter der erde, menschen leben in der finsterniss, postapokalypse, science fiction, sci fi, sinneswahrnehmung, welt aus dunkelheit

Dark Universe - Der Aufbruch

Daniel F. Galouye
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 10.05.2017
ISBN 9783945493847
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Dunkelheit, Finsternis und kein Licht… wir befinden uns genau da wo ihr es vermutet – Tief weit unter der Erde. Wir lernen dabei Jared kennen. Ein junger Mann, welcher aus der sogenannten unteren Ebene stammt und nicht immer ganz den Gesetzen seiner Vorgesetzten treu ist. Es kommt schon vor, dass er sich in Gebiete wagt, welche er nicht betreten darf. Schon von Anfang an spürt man, dass hier etwas anders sein muss, denn es wird unter anderem von sogenannten „Klick-Steinen“ gesprochen. Wozu könnten diese wohl dienen? Richtig, um sich zu orientieren, denn in dieser Welt ist es wie anfangs beschrieben einfach nur Dunkel. Genau das macht einen wahrlich unheimlichen Reiz aus, denn wie ein Blinder lebt Jared in dieser Welt und erlebt er seine Umwelt auf eine ganz andere Art als wir.

Sein Gehör ist daher außerordentlich gut ausgeprägt und er erkennt viele Kleinigkeiten nur aufgrund des Schalls, welcher von dem Gegenstand zurückgeworfen wird. Selbst mit Pfeil und Bogen oder mit einem Speer kann er trotz Dunkelheit gut umgehen. Er trifft gleich zu Anfang auf ein gefährliches Tier, welches in diesen Höhlen zu leben scheint. Mit Glück schafft er es dennoch wieder zurück. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass es in dem Höhlensystem anscheint auch noch andere und weitaus gefährlichere Monster gibt. Eines Tages wird er zum Rat der Einwohner gerufen, denn es ist Zeit, dass er verheiratet wird. Seine Auserwählte ist anfangs auch nicht sonderlich angetan von dieser Idee, aber im Verlauf der Geschichte ändert sich das.

Denn sie ist ebenfalls mehr als Besonders und kann sich zusätzlich doch noch auf ihre Augen verlassen, wenn auch anders als ihr eure Augen benutzt. Was aber hat das alles mit Science-Fiction zu tun? Der Roman selbst spielt nach einem verehrenden Atomkrieg, welcher vor einigen hundert Jahren auf der Oberfläche tobte. Die Menschen suchten Schutz und was daraus geworden ist, könnt ihr hier erfahren. Der Autor nimmt sich dabei sehr viel Zeit für seine Figuren. Er entwickelt zum Teil eine eigene Sprache und viele eigene Begriffe, denn Sprache steht bekanntlich niemals still. Was den Roman an einigen Stellen etwas undurchsichtig macht und man schon frühzeitig erraten will, was „Zivver“ sind oder diese Monster, welche Menschen verschwinden lassen. Eine schöne Auflösung gibt es allerdings erst zum Schluss.

Außerdem erschien Dark Universe erstmals 1962 und damit mitten zur Zeit des Kalten Krieges, kein Wunder, dass Galouye dieses Thema dermaßen beschäftigt hat. Das Ende zeigt einmal mehr, dass die Menschen damals wirklich diese Endversion eines Krieges direkt vor Augen hatten. Eine weitere, recht philosophische Frage, wird dem Leser ebenfalls beantwortet. Was ist Licht und was ist Finsternis? Einige Traumwelten, in die sich unser Held verirrt sind schon recht eigenwillig, weisen den Roman aber in genau die Richtung, wie der Autor es eben wollte. Denn vorrangig geht es nicht um Science-Fiction mit einer schönen neuen Zukunft, sondern das Ende unserer Gesellschaft und der Rückschritt zu unserer Vergangenheit als Sammler und Jäger.

Fazit:
Dark Universe – Ein post-apokalyptisches Abenteuer, welches auf seine ganz eigene Art und Weise uns Menschen zurück in die Steinzeit schickt. In dunklen Gängen wandeln mysteriöse Monster und schicken unseren Helden von einem Schrecken zum nächsten. Der Roman liest sich schnell, aber nicht immer leicht und wer sich zurückerinnert fühlen will an den Kalten Krieg und seine Folgen, der findet hier einen fast vergessenen Zeitzeugen und seine Erlebnisse.

Matthias Göbel

Autor: Daniel F. Galouye
Paperback: 280 Seiten
Verlag: Mantikore Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 10.05.2017
ISBN: 978-3-945493-84-7

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Tags: atomkrieg, kalte krieg, welt aus dunkelheit   (3)
 

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alien, predator, xenomorph

ALIEN: INVASION

Tim Lebbon , Andreas Schiffmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783958352186
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tim Lebbon legte sich bereits im ersten Teil dieser Trilogie ordentlich ins Zeug, um diese beiden Kreaturen gemäß ihrer Herkunft aufeinandertreffen zu lassen. Der zweite Teil wird nahtlos fortgeführt und wir können auf den ersten Seiten, die Geschehnisse des ersten Teils noch einmal Revue passieren lassen. Starten wir jedoch gleich in die aktuelle Geschichte… Die letzten zwei Überlebenden eines Colonial Marines Einsatzes werden in letzter Minute von einer anderen Einheit gerettet und befinden sich endlich wieder in Sicherheit. Ihre gesammelten nützlichen Informationen werden an das Hauptquartier übermittelt. Es stellt sicher heraus, dass die Xenomorphs durch Androiden gesteuert werden. Dies ist jedoch nur ein Indiz und ich kann euch versprechen, da kommt noch viel mehr auf euch zu.

Indessen fallen auch die ersten Schiffe der RAGE in die menschliche Zone ein. Ein Sprungtor nach dem anderen fällt. Egal wie viele Schiffe der Erde zum Schutz vor Ort sind, gegen diese Macht sind sie absolut schutzlos. Weiter geht es mit der Wissenschaftlerin, welche die Yautja (Predatoren) erforscht hat und zum Waffenstillstand im ersten Teil aufgerufen hat. Sie wird ebenfalls von einem Außenposten gerettet und darf sich an Bord eines der einfallenden Schiffe begeben. Das aktuelle Ziel ist es, einen dieser Androiden zu erwischen, um herauszufinden, wie er diese Viecher steuert. Die damals geflohene Androidin, welche sich gegen die RAGE gesellt hat, ist mittlerweile mit ihrer Yautja-Begleitung auf einer der Station „Hell“ gelandet.

Die trägt immer noch all das Wissen und die Informationen in sich, um die RAGE aufzuhalten. Nur knapp konnten sie ihren Verfolgern entkommen und Zeit spielt aktuell eine mehr als wichtige Rolle. Als letztes haben wir noch die Anführerin der RAGE, welche ihren Hass auf die Menschheit unaufhaltsam nach vorn treibt. Mit ihrer schier unendlichen Zahl an Alien-Soldaten, scheint ein Sieg und vor allem die Rache, welche seit vielen hundert Jahren in ihr brodelt zum Greifen nah. Kleine Episoden aus der Sicht von Siedlern oder Marines, welche gegen die Xenomorphs antreten, verdeutlichen noch einmal die aktuelle Gefahr und die gewaltige Brutalität, mit der dieser Krieg geführt wird. Die beschriebenen Technologien, egal ob Lebenserhaltung für die Gründer, Sprungtore, die technologieverbessernde Masse einer Alien-Rasse, Schutzanzüge der Marines und und und…

All das erwartet man von einem Science-Fiction-Roman und man bekommt es auch. Hinzu kommt die unglaubliche Verschwörung, welche vor vielen hundert Jahren begonnen hat und eine Rache, welche blutiger nicht ausgeführt werden könnte. Menschliches Leben ist den RAGE nichts Wert und so werden sie nicht nur als Brutplätze, sondern auch als Nahrung gesehen. Schade das die Predatoren diesmal etwas weniger in Erscheinung treten, aber die Entwicklung der Geschichte lässt schon vorausahnen, dass sie ihren großen Auftritt noch haben werden. In wie weit die Weyland-Yutani-Cooperation diesmal wieder ihre Finger mit im Spiel hat und wer sein Leben opfert oder sinnlos verliert, wird euch traurig stimmen, aber den Genuss auf Teil drei erhöhen.

Fazit:
Xenomorphs & Predatoren - Die Schreckgespenster der Science-Fiction sind endlich wieder zurück. Tim Lebbon schenkt uns in Alien Invasion einige schrecklich schöne neue Alpträume. Die Schlinge um den Hals der Menschheit schließt sich immer weiter und ein Entkommen aus der Vernichtung scheint schier unmöglich. Heftig, aber dafür auch unheimlich und gut!

Matthias Göbel

Autor: Tim Lebbon
Übersetzt von: Peter Mehler
Taschenbuch: 404 Seiten
Verlag: Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 28.02.2018
ISBN: 978-3-95835-218-6

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luke skywalker, star wars

Star Wars Abenteuer

Jason Fry , Alec Worley , Ruaíri Coleman
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 26.03.2018
ISBN 9783741607646
Genre: Comics

Rezension:

„Ein galaktisches Lesevergnügen für Star Wars-Fans jeden Alters!“ So heißt es auf der Rückseite des Comics und das lässt schon vermuten, dass hier auch das jüngere Publikum angesprochen werden soll. Als Grundlage für diesen Comic wurde die Geschichte des Romans von Greg Rucka gewählt. Dabei gehen wir zurück in die Zeit zwischen „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ und „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“. Schon der Auftakt zeigt uns einen jungen Luke Skywalker, welcher sich in seinem X-Wing eine kleine Schlacht gegen das Imperium liefert. Hier wird er von der Macht gerufen, denn seine Ausbildung zum Jedi ist noch lange nicht abgeschlossen. Sein aktueller Auftrag als junger Leutnant führt ihn nach Devaron.

Er soll Daten des Imperiums organisieren, welche die Bewegungen der Schiffe aufzeigen. Doch weit kommt der nicht. Er wird angegriffen und muss auf dem Planeten landen. Immer wieder gerät er dabei in Gedanken und erinnert sich an Bens Worte. Die Macht soll ihn leiten und genau das versucht er ständig herauszufinden. In wie weit er sich in die Hände dieses unbeschreiblichen Mysteriums begeben soll und er spürt, dass ein alter Ort nach ihm ruft. Er hat Visionen von Jedi, von Kämpfen und davon, wie man die Macht benutzt. Auf dem Planeten erkennt er beim Anflug alte Ruinen und er ist sich sicher, dass er genau von diesem Ort geträumt hat.

Auf Devaron begegnet er dem zwielichtigen Sarco Plank und was dieser mit Luke vorhat, erfahrt ihr, wenn ihr das Comic gelesen habt. Als Begleiter hat er C3PO und R2D2 mit an Bord, so dass hier wirklich auch die alten Fans das bekannte Trio wieder zusammen in Action erleben. Die restlichen Kreaturen auf dem Planten sind nett gezeichnet, ein paar Sturmtruppen kommen noch hinzu und fast fertig ist der Comic. Ich hätte mir ein wenig mehr von dem Tempel gewünscht, aber dafür nimmt sich die Story Zeit und präsentiert die wahre Waffe eines Jedi und das ist nicht zwingend das Lichtschwert. Die Macht umgibt alles und durchfließt jedes Lebewesen, erst wenn man all diese Kleinigkeiten gelernt hat und spürt, kann man ein echter Jedi werden.

Fazit:
Definitiv ein Star Wars Abenteuer für alle! Die Geschichte greift ein immerwährendes Thema auf und zeigt uns Luke von seiner nachdenklichen Seite in Bezug auf die Macht. Er lernt, er übt und er erkennt, wie sie funktioniert und wie er sie einsetzten kann. Der Anfang ist gemacht und bei weiteren Ausgaben, werden wir wohl nicht nur Luke besser kennen lernen, sondern auch die Macht und die Macht eines Jedi.

Matthias Göbel

Autor: Jason Fry, Alec Worley
Zeichner: Ruairi Coleman
Softcover: 80 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 15.03.2018

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hybrid, jorianier

Starfire - Imperium

Spencer Ellsworth , Martin Gilbert
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453318908
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ach wir Menschen werden es wohl nie lernen... in Spencer Ellsworths Version unserer Zukunft, haben wir wieder etwas erschaffen, was sich nun gegen uns stellt. Dabei handelt es sich um Hybriden. Zum einen mit menschlicher DNA und zum anderen von Jorianier. Eine außerirdische Rasse, welche nicht mehr existiert und das gleiche Schicksal steht uns Menschen nun bevor. Robust, Widerstandsfähig und als Soldaten wunderbar geeignet, haben sich diese Hybriden unter der Führung von John Starfire befreit und schlagen nun mit aller Macht zurück. Das sie dabei so erfolgreich sind und sich derart gut behaupten können, hätte wohl die Regierung nicht gedacht, doch nach unzähligen toten Soldaten auf beiden Seiten, ist der Sieg errungen und der menschliche Imperator baumelt am Strick im Wind in seinem Palast.

Wir erleben dabei die Geschichte von Araskar, ein junger Hybrid-Soldat, welcher mit seiner Seelenklinge mehr als einen Menschen ins Jenseits befördert hat. Ja richtig gelesen, hier wird zum Teil noch mit Schwertern gekämpft. Diese Klingen können dem Opfer die Gedanken und Erinnerungen nehmen und werden dem Träger des Schwertes übermittelt. Klingt nach ein wenig Highlander, doch die Funktion ist dann doch ein wenig anders. Auf der anderen Seite haben wir Jaqi. Eine Schmugglerin, welche sich anfänglich nur ein wenig Nahrung besorgen will, aber mitten in ihr größtes Abenteurer gerät. Sie darf ihr Geschick in einer Arena beweisen und schon da zeigt sich, dass der Roman vor Action wahrlich nur so sprudelt und genauso geht es auch weiter. Nach dem geglückten Sieg, begibt sie sich direkt auf ihr bekannte Wege und trifft dabei auf zwei Kinder.

Zwei Menschenkinder und nachdem die Menschen den Krieg verloren haben, ist ihr Leben nirgendwo mehr sicher. Die beiden sind auf der Flucht. Jaqi ist zwar auch ein Hybrid, doch in den Kindern kann sie einfach nichts Böses erkennen. Wie das Schicksal es so will, sind diese beiden etwas ganz Besonderes und die halbe Galaxie ist ihnen auf den Fersen. Araskar soll mit seinem Trupp die beiden finden und Jaqi versucht ständig ihnen ein Schritt voraus zu sein. Was nicht einfach ist, denn die Kontakte der Garde sind überaus gründlich bei ihrer Recherche. Eine Flucht entbrennt und der Leser steckt mitten drin. Anfänglich war er seltsam, dass beide Hauptcharaktere immer aus ihrer Ich-Perspektivische reden, doch nach einer Weile gewönnt man sich daran. Beide haben zudem ein gleich vorlautes Mundwerk, was sich passend in den Dialogen widerspiegelt.

Spencer Ellsworth hat sich schon mit den Schwertern ein wenig aus dem Fenster gelehnt und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Auf dem Cover ist es schon zu sehen und im Roman werden sie zum Leben erweckt – Weltraummotten. Ja, an dieser Stelle war ich in Gedanken bei Godzilla, aber der Autor bekommt doch noch die Kurve und lässt sie als Raumschiff fungieren. Das klingt schon recht abgefahren und auch bei der Bevölkerung der Planeten und Stationen hat er viel Fantasie walten lassen. Menschliche Fleischberge, kombiniert mit Technikschrott oder die Shir, welche so furchterregend sind, dass selbst unsere Heldin sie nie wieder sehen mag. Das gehütete Geheimnis, welches hier aufgedeckt wird, zieht sich wohl bis zum Ende des Dreiteilers, aber das erste Puzzlestück wird hier zumindest aufgelöst.

Fazit:

Ideenreich und voller Action. Spencer Ellsworth fackelt nicht lange und legt gleich auf den ersten Seiten ordentlich los. Die beiden Helden werden mit ihren Gedanken und taten an den Leser herangeführt und selbst wenn man diese Zukunft nicht in allen Bildern sehen mag, quilt viel Science-Fiction zwischen den Zeilen hervor. Ob organische Raumschiffe, Seelenschwerter oder mit der Macht der Gedanken übernatürlich sein und wenn man jetzt noch auf pausenlose Action steht, wird man hier absolut glücklich.

Matthias Göbel

Autor: Spencer Ellsworth
Übersetzt von: Martin Gilbert
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 14.05.2018
ISBN: 978-3-453-31890-8

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andreas brandhorst, raumschiffe, science fiction, weltall, zeitreisen

Die Tiefe der Zeit

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704274
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eine weit entfernte Zukunft. Die Menschheit befindet sich im Kriege gegen eine außerirdische Rasse, welche sich die Crul nennen. Ein Krieg, welcher schon viele tausend Jahre anhält und bisher viele Opfer gefordert hat. Es gibt das Gerücht, dass der Feind eine Hauptstreitmacht besitzt, mit der er lange geplant die Kernwelten der Menschen angreifen will. Es scheint die Zeit zu sein, in der diese Flotte den Weg gefunden zu haben scheint und der Fall, einer der ersten Welten, steht unmittelbar bevor. Doch eine Mutter, eine Frau, welche die Menschheit führt und nebenbei auch Mutter ist, kann dank eines Rechen- und Bewertungssystems (Abakus), die Zukunft der Menschen erkennen. Erkennt sie als Strategin, ob es wirklich der Anfang von der Vernichtung der Menschheit ist? Prizilla gerät jedoch in eine Zeitanomalie. Doch damit der Geschichten noch nicht genug. Brandhorst erzählt von einem Jungen.

Er trägt das Blut der Soldaten in sich und wird auch als solcher aufgezogen. Jarl hat es nicht leicht. Schon immer weiß er, dass er hier nicht hingehört, kann sich aber von seiner Herkunft nicht befreien. Er wird erniedrigt, gefoltert, hintergangen und mehr als einmal steht er an der Schwelle des Todes. Doch sein Leben scheint noch mehr mit ihm vorzuhaben, denn schon als Kind träumt er von der Erde. Wie sie einst war, voller Frieden, ohne Krieg, ein Paradies und das es hier ein Geheimnis gibt, welches den Ausgang für Krieg entscheidet ändern könnte. Eine unwirkliche Reise steht ihm bevor und als Leser darf man all das Elend und seinen Schmerz miterleben. Er findet trotz aller Widrigkeiten seinen Weg und trifft dabei immer wieder auf seinen Peiniger Ruk. Indessen ist Prizilla wieder in ihre Zeit zurück gelangt, allerdings einige Jahrzehnte später.

Ab jetzt beginnt der Roman seine lang aufgebaute Story abzuspielen. Hier geht es um eine tiefgreifende Reise, durch das von Andreas Brandhorst geschaffene Universum. Dabei fließt er immer wieder in seiner bekannten und geliebten Art und Weise von Zeile zu Zeile. Die neuen Welten in denen er sich bewegt, zeigen sich wieder einmal von einem gut durchdachten Detailreichtum. Aliens bekommen ein mehr als unwirkliches Äußeres und die Raumschiffe kann man sich anhand der Beschreibungen gut vorstellen. Doch wie der Name des Buches es schon verrät, geht es hier um die Zeit. Brandhorst erfindet eine viele Millionen Jahre alte Rasse die X. Diese haben ein eigenes System entwickelt, durch das All zu reisen. Sie bedienen sich dabei den sogenannten Zeitstraßen.

Eines der für mich spannendsten Elemente des Buches, denn die Menschen haben ihre Funktion irgendwann erkannt und seither genutzt. Nur so konnten sie sich über viele Lichtjahre entfernt weiterverbreiten. Die Entwicklung der Menschen ist ebenfalls nicht stehen geblieben. Sie haben sich an die Umwelt der Planeten angepasst und Frauen gebären nicht mehr ihre Kinder und je nachdem was man werden soll, hat man entsprechendes Blut. Das gleiche gilt für das Alter, denn in dieser Zeit sind mehrere hundert Jahre kein Problem mehr. Jarls Geschichte könnte auch heute schon einigen Rekruten passieren, denn es gibt immer einen der sich für stärker hält und die Schwächeren unterdrückt. Das Glossar am Ende solltet ihr hin und wieder ruhig aufschlagen, da dank der neu geschaffenen Begriffe, dass eigene Universum erst Wirklichkeit wird.

Fazit:
Andreas Brandhorst und seine Fantasie, kennt auch in "Die Tiefe der Zeit" keine Grenzen. Unwirkliche Welten werden zum Leben erweckt und als Leser taucht man in eine dunkle Zeit der Menschheitsgeschichte ein. Die finstere Wahrheit, welche stetig über allem schwebt, wird erst am Ende offenbart. Dank der unendlichen Möglichkeiten der Zeit, könnt ihr nicht erahnen was auf euch zukommen wird. Die Figuren liegen euch am Herzen und das Fieber der Spannung hält euch wach. Genießt einfach Science-Fiction wie sie sein soll!

Matthias Göbel

Autor: Andreas Brandhorst
Paperback: 544 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 01.03.2018
ISBN: 978-3-492-70427-4

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Tags: andreas brandhorst, science fiction, zeitreisen   (3)
 

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aszendenten, deep space nine, kira nerys, odo, ro laren, star trek

Star Trek - Deep Space Nine: Vorherrschaft

David R. George III.
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 05.03.2018
ISBN 9783959815253
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Deep Space Nine hat im Lauf der aktuellen Roman-Geschichten schon so einiges miterlebt. Leider gab es irgendwann eine Entwicklung, in der ein Teil irgendwie gefehlt hat und keiner wusste, was hier geschehen war. David R. George III. hat es sich zur Aufgabe gemacht uns diese Erlebnisse zu präsentieren und vorweg, ich bin begeistert! Wir springen zurück in die Zeit, als Captain Kira Nerys noch die Station befehligte. Eines Tages bricht aus dem Wurmloch ein klingenförmiges Schiff hervor, welches die Föderation noch nicht gesehen hat. Mit Spannung wird gewartet was passiert und als noch eins und noch eins usw. hinzukommt, wird die Angst eines Angriffes immer größer. Kira versucht Kontakt herzustellen, aber vergebens. An Bord eines dieser Schiffe befindet sich Iliana Ghemor. Jetzt muss man sich ein wenig mit den restlichen Büchern auskennen, denn sie wurde damals von den Wurmlochwesen auserkoren, als „Das Feuer“, ihr Leben noch einmal neu starten zu können.

Als Anführerin der Aszendenten bahnt sie sich nun den Weg und will dabei auch Bajor vernichten und damit Kira den Scherz ihres Lebens zufügen. Während dieses Krieges passiert so viel, dass man es auch für mehrere Teile hätte ausweiten können. Nebenbei wird auch die Geschichte um Odo weitererzählt. Er befindet sich auf einer geheimen Forschungsstation und untersucht mit den dort ansässigen Wissenschaftlern eine totgeglaubte Masse, welche plötzlich zum Leben erweckt wird. Dabei wird Odo verletzt und gerät in einen Zustand der Starre. Erst am Ende erfahren wir, was mit ihm weiter passieren wird und ob er überlebt hat. Während des Kampfes gegen die Aszendenten treffen wir auch auf noch einmal auf Commander Elias Vaughn, jedoch spielt Taran´atar eine überraschend tragende Rolle in dieser Geschichte.

Er taucht mit seinem Schiff der Even Odds auf und führt seinen ganz eigenen Plan durch. Der Autor nahm sich wirklich die kompletten Ereignisse der letzten Jahre und schließt damit einen Kreis, welcher wirklich weit ausgeholt wurde. Die gewaltige Schlacht hat aucu auf Bajor heftige politische, aber auch religiöse Auswirkungen, denn auf einem der Monde um Bajor wird eine lange verschollene Reliktstätte freigesetzt, welche noch weiterhin für viel Wirbel sorgen wird. Wie man schon weiß, führt Captain Ro später die Station und bekommt eine Aufgabe zugeteilt, welche ich hier kaum beschreiben möchte. Nur so viel sei noch gesagt, Odo erweckt etwas, dass im wahrsten Sinn eine Veränderung für sich selbst vornimmt und auch das Denken über Formwandler beflügelt. Gefühlvoll und mit einer überraschenden Wende werden die Ereignisse verschmolzen, auch wenn es ein paar Sprünge in den Jahren geben musste.

Der Abschluss dieses Romans findet genau den Punkt, an dem man sich auch wünscht, dass er so endet und das Cover verrät schon ein wenig, was genau auf euch zukommt. Schade das Captain Benjamin Sisko diesmal nicht wirklich in Erscheinung tritt, dafür wird aber die Story um Nog und seinen Holofreund Nick Fontane wieder in Angriff genommen. Da erinnert man sich gern an die Folgen auf dem Holodeck und an manches Abenteuer welches hier bestritten wurde. Quark bekommt auch nur eine Randerscheinung und Bashir ist seit seiner Hilfe für die Andorianer auch nicht mehr greifbar. Immerhin werden ein paar neue Figuren eingefügt, welche vielleicht in den kommenden Erzählungen mehr Tragkraft bekommen werden. Mit der neuen Station, dem Voranschreiten aller anderen Teile des Star Trek Roman Universums und der fähigen Ro Laren sollte jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Fazit:
Ich wusste doch, dass auch David R. George III. an der Schreibmaschine zaubern kann. Fehlende Storyelemente werden endlich zur Hauptgeschichte geschlossen und es wird euch faszinieren, was hier alles passiert. Einige Charaktere werden wir danach zwar nicht mehr wiedersehen, aber dass bietet endlich auch Platz viel Neues. Als Fan fühlt man sich nicht nur abgeholt, sondern bekommt Spannung, Mystik und ein passendes Star-Trek-Gefühl, welches auch eine Weile danach noch anhalten könnte.

Matthias Göbel

Autor: David R. George III.
Übersetzt von: René Ulmer
Taschenbuch: 406 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
ISBN: 978-3-95981-525-3

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Tags: aszendenten, deep space nine, kira nerys, odo, ro laren, star trek   (6)
 

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großadmiral thrawn, han solo, leia organa solo, luke skywalker, star wars, ysalamiri

Star Wars Comic-Kollektion

Mike Baron , Oliver Vatine , Fred Blanchard , Michael Nagula
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 08.05.2018
ISBN 9783741605611
Genre: Comics

Rezension:

Wir schreiben die Zeit, fünf Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. Der zweite Todesstern wurde vernichtet, der Imperator getötet, aber dennoch ist der Krieg nicht ganz vorbei. Das Imperium war so groß und gewaltig, dass es immer noch genug Anführer gibt, welche sich durchsetzen. Einer dieser ist Großadmiral Thrawn. Auf der Gegenseite haben wir Luke Skywalker, Han Solo und Leia Organa Solo. Han und Leia erwarten zudem auch noch Zwillinge. Dennoch muss sich die neue Republik erst noch finden. Für den Transport werden aktuell viele Schiffe benötigt, aber selbst Han Solo schafft es nicht die Schmuggler zu überreden, der Republik zu helfen. Luke hingegen verfolgt ein seltsames Signal, welches ihn zu einer alten Hütte führt.

Ja, hier hat einmal Yoda gewohnt und schon sieht man ihn vor seinen Augen. Thrawn hingegen möchte Leia in seine Finger bekommen, denn mit den beiden Kindern, könnte man die Macht nutzen und neue Sith erschaffen. Deshalb flieht sie zur Heimatwelt der Wookiee – Kashyyyk. Doch auch hier ist sie vor den Klauen des Imperiums nicht sicher. Luke hat indessen herausgefunden woher dieses Signal stammt und trifft auf eine alte Widersacherin – Mara Jade. Eine verstricke Story nimmt ihren Lauf. Manchmal springt der Comic etwas in der Story hin und her, was etwas hinderlich ist, aber als aufmerksamer Leser bekommt man dennoch alles mit. Dafür gibt es eine interessante Zusammenkunft zwischen Luke und Mara und auch Thrawn bringt etwas ganz Besonderes mit – Die Ysalamiri.

Diese seltsamen Tiere verhindern, dass Jedi ihre Macht einsetzten können und nicht nur Luke gerät damit unter Druck. Chewbacca auf seiner Heimatwelt einen Besuch abzustatten, wird euch ebenfalls gefallen, nur der Anlass ist eher trauriger Natur. Einzig der alte Jedi wird nicht wirklich gut genug erklärt und auch die Dringlichkeit der Transporter gerät irgendwie in den Hintergrund. Immerhin schließt das Ende einer Überraschung ab, welche man so niemals erwarten würde. Zeichnerisch befinden wir uns auf einem normalen Level, welches die Raumschiffe gekonnt umsetzt und nur bei den Figuren, mir persönlich, die Details fehlen oder die Form manchmal etwas zu gestreckt wirken.

Fazit:
Die Neue Republik hat es nicht leicht nach dem grandiosen Sieg und auch der Comic hat kleine Schwierigkeiten. Schön die alten Helden erneut in Action zu sehen und ihre Entwicklung in den letzten Jahren Revue passieren zu lassen. Thrawn als Gegenspieler macht einen außerordentlich guten Eindruck und wer die Romanreihe von Timothy Zahn kennt, der wird diese Geschichte viel flüssiger in Erinnerung haben. Dennoch schön für die Sammlung, trotz kleiner Schwächen.

Matthias Göbel

Autor: Mike Baron
Zeichner: Oliver Vatine, Fred Blanchard
Softcover: 164 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 27.04.2018
ISBN: 978-3-7416-0561-1

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ausserirdische, chamäleon, ebook, joe haldeman, klassiker, mantikore, mantikore-verlag, meer, roman, science fiction, scifi, wechselbalg, zeit

Camouflage: Ein Science Fiction Roman von Joe Haldeman - Ausgezeichnet mit dem Nebula Award

Joe Haldeman
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 28.04.2014
ISBN 9783939212881
Genre: Fantasy

Rezension:

Den Besuch von Außerirdischen stellt man in vielen Science-Fiction-Geschichten recht gleich dar, ein Raumschiff kommt und sie steigen aus. Doch diesmal hat Joe Haldeman sich etwas wirklich anderes ausgedacht. Wir gehen weit zurück in der Zeit. Lange bevor es die Menschen gab, das Leben auf unserem Planeten und vielleicht sogar unsere Erde selbst. Hier entsteht Leben, wie wir es nicht kennen. Sie entwickeln sich, sie verändern sich und reisen irgendwann durchs All. Einst landeten sie auf einem kleinen Planeten. Für Millionen von Jahren setzt eine Stille und Starre ein, wobei auf dem Planeten selbst, sich das Leben anfängt zu regen. Dann ist es soweit und ein Teil entsteigt dem Objekt. Der Autor nennt es selbst Wechselbalg und als Fisch lebt es lange in verschiedenen Formen in den Ozeanen unserer Welt.

Doch in den 1930er Jahren ist es soweit und erstmals nimmt es die Form eines Menschen an. Ab jetzt packt euch die Geschichte, denn ihr könnt miterleben, wie ein Wesen, welches nie zuvor ein Mensch gewesen ist lernt, einer zu sein. Nicht immer trifft es dabei auch auf Liebe. Es erlebt viele schreckliche und auch traurige Momente. Es geht durch die Hölle des zweiten Weltkrieges und wird als Jugendlicher missbraucht. Lernt zu lieben, zu musizieren und studiert nicht nur an unterschiedlichen Universitäten, sondern bleibt immer in Neugier auf den Menschen. Nicht nur als Mann, sondern auch als Frau, als Tier und selbst als Fernseher versucht es sich zu studieren und das Leben auf diesem Planeten. Doch die Geschichte hat noch mehr zu bieten. Da haben wir Meeresbiologen Russell Sutton. Er entdeckt im Meer ein seltsames Gebilde.

Dieses befördert er ans Land und von Anfang an ist klar, dass es nicht von dieser Welt stammen kann. Allein schon von der Beschaffenheit, das Material und seine unglaubliche Dichte machen es mehr als seltsam. Schön zu sehen, wie sie versuchen mit diesem Relikt zu interagieren, kommunizieren oder einfach nur eine Reaktion hervorzurufen. Als kleine Überraschung taucht noch ein weiteres seltsames Wesen auf, welches ebenfalls vor vielen tausend Jahren auf unsere Erde kam – Das Chamäleon. Er kann sich auch verwandeln, allerdings auf eine andere Art und Weise. Seine Vorliebe für Tod und Schmerz macht ihn von Anfang an unsympathisch und so bleibt es auch bis zum Schluss. Es ist schon sehr interessant, wie sich diese beiden Wesen in unserer Gesellschaft zurechtfinden.

Der eine versucht es fast immer sanft und wissbegierig, der andere mit Gewalt und Egoismus. Die schnellen Wechsel zwischen den Ereignissen, lassen auch noch einmal die Weltgeschichte Revue passieren. Der Verstand des Wechselbalgs verändert sich ständig und lernt auch mit seinen Mitmenschen umzugehen. Der Autor hätte auf jeden Fall noch viel mehr Beispiele nennen können, hat es jedoch auf ein gutes Maß herunter geschrumpft. Das Finale kann man sich auch denken und das dieses gefundene Artefakt, dass Interesse dieser beiden Außerirdischen weckt, ist auch nicht verwunderlich. Die kleine Überraschung am Ende wer, wer ist, will ich euch nicht nehmen. Das Ende ist etwas kurz, schenkt dem Leser aber dennoch einen versöhnlichen Schluss.

Fazit:
Du kannst ewig leben, du kannst alles sein, du bist anders, aber dennoch mitten drin. Joe Haldeman fasziniert mit Camouflage. Die Geschichte der Menschen in den letzten 100 Jahren, aus der Sicht eines Aliens zu betrachten schafft eine erstaunliche Sicht auf uns selbst. All die Grausamkeiten, welche Menschen sich gegenseitig antun und als Gegenteil die Liebe, welche sie geben können. Ein schönes Beispiel dafür, dass Science-Fiction so viel mehr sein kann, als nur im Weltall zuhause zu sein.

Matthias Göbel

Autor: Joe Haldeman
Übersetzung: Alexander Kühnert
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Mantikore Verlag  
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: Auflage: 2 - 28. April 2014

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3-d-drucker, cory doctorow, verschiedenartige gesellschaftsformen gebildet, walkaway

Walkaway

Cory Doctorow , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453317932
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Manchmal wäre es wirklich die beste Idee wegzurennen und sein altes Leben einfach hinter sich zu lassen. Neu anfangen und etwas aufbauen, was es noch nicht gab. Der Roman von Cory Doctorow spielt in einer Zukunft, in der wir Menschen die Klassengesellschaft weiter nach vorn getrieben haben. Es gibt die Reichen, sogenannte Zottas und welche, die für sie arbeiten. Doch eine gewisse Gruppe von Menschen, die Walkaways, möchte eben nicht ein Teil dieser Gesellschaft sein. Sie versuchen in der Wildnis, oder besser gesagt in den verlassenen Städten, etwas Neues aufzubauen. Dabei treffen wir auch oft auf den Begriff Sozialismus und Kommunismus. Teile und sei ein Mitglied der Gesellschaft. Leiste deinen Beitrag und mache das was du kannst, damit alles irgendwie besser wird.

Als Leser folgen wir nun einer Gruppe von jungen Leuten, welche sehr unterschiedlicher Herkunft sind. Eine ist sogar die Tochter eines Zottas und es verwundert schon, dass sie ihr wohles und behütetes Leben aufgeben will, um eine Walkaway zu werden. Sie lernen sich alle bei einer illegalen Party kennen, welche ein tragisches Ende nimmt. Schon hier war ich etwas verwundert, wie mit dem Tod in diesem Buch umgegangen wurde, doch später gab es einige deutlichere Worte dazu. Angekommen in dem Unterschlupf der Auswanderer, musste sich jeder erst einmal zurechtfinden. Was will er werden und wo gehört er hin? Nicht jeder wusste es sofort und auch da hat diese Gesellschaftsordnung einen Platz für alle die, welche sich nicht entscheiden können.

Im Grunde geht es aber allen Klassenschichten um dieselbe Suche. Es wird nach der möglichen Unsterblichkeit geforscht. Dabei wird der Geist des Menschen in einen Computer hochgeladen und später soll er irgendwann auf einen Klon übertragen werden, Doch bis wir an dieser Stelle sind, gibt es viele Wendungen in der Geschichte. Die Walkaways werden von den Behörden verfolgt, gejagt und wo es geht festgenommen und zur Strecke gebracht. Sie sind jedoch technisch hoch entwickelt und finden immer wieder neue Anhänger, Fluchtwege und Anerkennung. Die Hauptcharaktere haben es nicht leicht. Die einen werden von ihrem reichen Vater eingesperrt, ein anderer verliebt sich und wird getötet und andere müssen für ihre Mitgliedschaft bei den Walkaways ins Gefängnis.

Doctorow beschreibt zudem auch sehr deutlich die Gewalt gegen die Andersdenkenden und auch der Sex spielt für ihn eine wichtige Rolle, was meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig war. Dafür spürt man ständig den Willen und den Gedanken der Freiheit. Die Selbstverwirklichung zu etwas Neuem. Etwas zu erschaffen in dem jeder sich voll und ganz entfalten kann und man zusammen in eine Zukunft tritt, welche die Welt verändert. Mit 3-D-Druckern werden ganze Häuser erschaffen und der Upload eines Menschen in einen Rechner ist wahrlich mehr als Utopie. Verwundert war ich über noch fliegende Zeppeline als Transport- und Verkehrsmittel, aber wer weiß schon was die Zukunft uns bringen wird. Ob der Weg der Walkaways der richtige ist und zum Sturz der Zottas führt, möchte ich leider bezweifeln und ein Leben danach, heißt jetzt ein Leben ohne Ende und das wird definitiv die Welt verändern.

Fazit:
Cory Doctorows „Walkaways“ liest sich wie der Herbst. Bunt geschmückte Zukunftsbilder mischen sich mit realistischer Kälte. Der Versuch eine neue Gesellschaftsform zu entwickeln, die eigenständig existieren kann, klingt verlockend und ist im Ansatz sicherlich auch mehr als Nobel. Das Einscannen eines Menschen in einen Computer klingt so fantastisch, dass ich gern schon heute sehen würde wie es wohl wäre, doch müsste ich auch in dieser Zukunft leben und danke, da warte ich lieber auf das, was wir selbst noch erschaffen werden. Die große Revolution bleibt in diesem Roman für mich leider aus. Gute Ansätze, aber nicht immer genug Faden, der nahtlos ineinandergreift.

Matthias Göbel

Autor: Cory Doctorow
Übersetzung: Jürgen Langowski
Paperback: 736 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 11.06.2018

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doctor who, jonathan morris, zeitreisen

Doctor Who - Die weinenden Engel

Jonathan Morris , Axel Franken
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404208937
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wären Zeitreisen möglich, welcher Mensch würde nicht versuchen etwas zu ändern?! Mark Whitaker, bekommt genau diese Chance, doch bringt er damit die Welt ins Wanken. Alles fängt vor langer Zeit an, besser gesagt in den 90ern. Als Student versucht Mark sich so gut es geht durchzuschlagen und lernt dabei Rebecca kennen. Von Anfang an war da etwas, etwas Vertrautes, etwas, was über die Zeit dauern sollte. Beide haben sich über die Jahre immer im Auge behalten und irgendwann sind sie wirklich zusammengekommen. Doch Rebecca stirbt bei einem Autounfall und für Mark bricht eine Welt zusammen. Einige Jahre später bekommt er einen Brief. Verdutzt stellt er fest, dass jemand eine sehr ähnliche Handschrift wie er zu haben scheint.

Als er den Brief öffnet und den Inhalt liest, verändert sich sein bisheriges Leben. Mark wird in die Zeit zurückversetzt und dabei spielt irgendwie eine Engelsstatur eine wichtige Rolle. Erklären kann er sich das nicht, aber ein anderer kann dies schon. Der Doctor, Amy und Rory tauchen auf, denn wenn es um Zeitmanipulationen geht, dann ist der Doctor eben nicht weit. Mark wird erklärt, dass er sich unbedingt fernhalten soll von seinem jüngeren Ich, denn es hätte katastrophale Konsequenzen, wenn beide aufeinandertreffen. Außerdem werden endlich diese seltsamen Engel etwas genauer erklärt. Sogenannte Lebenszeitfresser haben es auf ihn abgesehen. Sie ernähren sich von Zeit-Paradoxen und anscheint haben sie in Mark das perfekte Opfer gefunden.

Als Leser erfährt man später noch einiges mehr und auch der Doctor scheint vor diesen Geschöpfen ordentlich Respekt zu haben. Das Zusammenspiel zwischen dem Doctor, Amy und Rory bringt den gewohnten Witz mit, welcher bei Dr. Who einfach nicht fehlen darf. Rory übernimmt dabei fast eine kleine Hauptrolle, wobei Amy mehr im Hintergrund bleibt. Mark hingegen kann man auf der einen Seite schon verstehen. Er will einfach die Liebe seines Lebens retten und was kann daran schon falsch sein? Würde sich die Welt nicht auch weiterdrehen, wenn man dieses eine Leben rettet? Genau da greifen dann wieder die Gedankenspiele bei Zeitreisen ein, welche vom Doctor auch noch einmal deutlich erklärt werden.

Jede Änderung, so klein sie manchmal sei, kann die Zukunft der Menschen derart verändern, dass sie nicht mehr existieren. Der Autor hat sich viel Mühe gegeben die Spannung im Roman aufrecht zu halten und an den meisten Stellen funktioniert das auch recht gut. Diese unheimlichen Wesen hat er auch gut beschrieben, so dass man ihnen selbst nie begegnen möchte. Seltsam fand ich allerdings wie man sie auf Abstand hält, da wäre eine andere Idee meiner Meinung nach besser gewesen. Ob Mark es schafft und Rebecca bekommt noch einige Jahre mehr auf unserer Welt, dass müsst ihr selbst erlesen, zumindest spitzt sich alles bis zum Schluss mit Spannung zu, dass die Hoffnung nie verloren geht.

Fazit:
Jonathan Morris übernimmt hier absolut soliden Fan-Service. Er bedient sich dabei beim 11. Doctor, gespielt von Matt Smith und seinen beiden Mitstreiter Amy und Rory. Eine gut gelungene Mischung zwischen dem Trio, welches Lebenszeitraubenden Egeln auf der Spur sind. Oft gefühlvoller als man sich denken mag, erlebt der Leser wie ein Mensch, um die Liebe seines Lebens kämpfen will, auch wenn er dabei die Zeit durcheinanderbringt. Verschmitzt schafft es der Doctor, dass man sich gut unterhalten fühlt.

Matthias Göbel

Autor: Jonathan Morris
Übersetzung: Axel Franken
Taschenbuch: 255 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe 
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 29.03.2018

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blade runner, fantasy, künstliche intelligenz, rick deckard, science fiction, zukunft

Blade Runner

Philip K. Dick , Manfred Allié
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297702
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Immer wieder kommen Roman-Klassiker erneut in die Regale und das hat oft auch einen mehr als guten Grund. Blade Runner von Philip K. Dick wurde 1968 zu ersten Mal veröffentlicht und hat sicherlich auch damals schon die Meinungen der Leser gespalten. Das Thema war so unglaublich anders und hat doch auch irgendwie die Zeit von früher gut widergespiegelt. 20 Jahre später schuf Ridley Scott mit seiner Verfilmung dieses Buches einen Science-Fiction-Klassiker, welcher heute noch durch seine Technik und Umsetzung beeindrucken kann. Doch kommen wir endlich zur Geschichte dieses Buches. Wir erleben hier die Ereignisse im Jahr 2012. Die Erde hat gerade einen dritten Weltkrieg hinter sich. Viele Städte sind zerstört und die atomare Verseuchung hat viele Menschen dahingerafft.

Einige sind geflohen und versuchen jetzt ihr Glück auf dem Mars, andere durften nicht weg, da ihr Genpool nicht mehr in Ordnung ist und sie müssen auf der Erde bleiben. Damit dennoch alle anfallenden Arbeiten erledigt werden können, wurden Androiden geschaffen. Diese arbeiten und sollen ihren Herren dienen. Doch nicht immer sind sie auch so programmiert, dass sie dieser Anordnung auch Folge leisten. Manchmal kommt es sogar soweit, dass sie Menschen töten und hier muss ein Kopfgeldjäger eingesetzt werden. Rick Deckard arbeitet in der San Francisco Direktion. Nachdem ein Kollege von ihm durch einen Androiden schwer verletzt wurde, übernimmt er seinen Fall. Durch eine ihm bekannte Liste, arbeitet er nach und nach die darauf befindlichen Namen ab.

Bis hier hin ähnelt sich der Film und das Buch doch noch recht ordentlich. In dieser Zukunft muss zudem jeder Mensch auch ein Haustier besitzen, umso mehr, umso besser. Denn mittlerweile sind alle Tiere vom Aussterben bedroht und durch diese Anweisung, soll dies verhindert werden. Rick Deckard möchte für sich und seine Frau auch eines dieser Haustiere besorgen, doch kosten diese viel Geld. Mit dem Kopfgeld dieser Androiden könnte jedoch alles anders werden. Im Verlauf der Geschichte verändert sich Rick. Durch einen Test kann er ermitteln ob die Person, die vor ihm steht ein Mensch oder Androide ist. Hierbei geht es um Empathie, welche beim Menschen natürliche Reaktionen hervorrufen, aber Maschinen entscheidend länger für eine Reaktion benötigen.

Rick lernt die Androidin Rachel kennen, welche ihn fasziniert. Er beginnt auch an seiner Mission und seinen Job zu zweifeln. Träumen Androiden? Nur eine der Fragen, die er sich plötzlich stellt. Russische Agenten spielen nebenbei eine Rolle, was zeitlich den Kalten Krieg deutlich unterstreicht und die Fernsehreligion das „Mercertum“ übernimmt die Aufgabe der Regierung, von der sich der Autor selbst nicht beschützt genug gefühlt hat. Viele weitere Passagen des Buches sind vielleicht nicht von dieser Welt und spiegeln eher den Autor und seine ganz persönlichen Gedanken wieder und genau macht das Buch zu einem Unikat.

Fazit:
Autor Philip K. Dick schuf mit Balde Runner eine Welt, in der Fragen der Existenz des Lebens auf den Grund gegangen wird. Was macht uns Menschen so besonders, wie wertvoll ist das Leben eines Tieres und darf künstlich geschaffenes Leben selbst-entscheidend existieren? Einmal angefangen legt man den Roman erst am Ende weg. Ständig hat man diese Welt vor Augen und sei es nur, dass man den Film Revue passieren lässt. Die Parallelen zwischen Buch und Film gehen zudem weiter auseinander, als man denken mag. Science-Fiction-Klassiker wie dieser Roman, sollten öfter neu zum Leben erweckt werden.

Matthias Göbel

Autor: Philip K. Dick
Übersetzung: Manfred Allié
Klappenbroschur: 272 Seiten
Verlag: FISCHER Tor
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 24.08.2017
ISBN: 978-3-5962-9770-2

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alien, colonial marines, predator, tim lebbon

PREDATOR: ARMADA

Tim Lebbon
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783958353138
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Aliens und Predator zählen unumstritten zu den besten Sci-Fi-Welten, die je geschaffen wurden. Die dazu passenden Filme haben in vielen Bereichen schon Kultstatus erreicht und die Fangemeinde wächst stetig. Romane gibt es auch allerhand und wer jetzt schon Fan ist, der sollte hier ein Auge auf Tim Lebbon´s Rage War werfen. Auf den ersten Seiten geht es schon ordentlich zur Sache. Wir erleben eine Wissenschaftlerin, welche sich auf einem Schiff befindet, welches im Selbstzerstörungsmodus auf die Sonne zufliegt. Den Grund dafür könnt ihr euch sicherlich denken - Die Xenomorphs sind los und toben sich ordentlich in den Gängen und Quartieren aus. Doch gibt es noch zwei andere Schauplätze, an denen wir als Leser teilnehmen.

Eine Einsatztruppe von Colonial Marines, muss aktuell eine Station säubern. Hier zeigt sich noch einmal, wie weit es die Menschen mittlerweile geschafft haben. Denn wir befinden uns schon im Jahr 2692 und damit um einiges weiter als in den Filmen oder bisher veröffentlichen Büchern. Neu sind zum einen die Schiffe selbst, die Sprungtore und Kampfanzüge, sowie die Waffen der Marines. Die Anzüge z.B. sind computergesteuert und können so den Träger mit Informationen füttern, aber auch Wunden automatisch verschließen oder Angreifer weit auf Abstand halten. Doch alles nützt nichts, wenn man solch einen Feind vor sich sieht. Die Yautja, oder uns besser bekannt als die Predatoren, sind der Menschheit seit vielen Jahrzehnten bekannt, nur haben bis auf einige kleine Kämpfe sich beide Spezies bisher nicht viel zu sagen gehabt.

Das soll sich aber in Zukunft ändern. Als letzten Schauplatz erleben wir erneut eine Wissenschaftlerin, welche dank der Weyland-Yutani-Cooperation, seit vielen Jahren die Yautja studiert und sie als absolute Spezialistin auf diesem Gebiet gilt. Im Verlauf der Geschichte wird sie auch zum wichtigsten Schlüssel, denn hier bricht genau das aus, wie das Buch heißt – Krieg. Im Endeffekt darf ich euch gar nicht viel mehr von der Story verraten. Tim Lebbon hat für uns Menschen eine mehr als düstere Zukunft parat. Wir können wieder erneut in unsere eigenen Abgründe schauen und egal wie man es bezeichnen will, der Kampf, welcher für viele Jahre für gewonnen galt, wird erneut entfacht. Das in diesem Buch mehr als eine Person ihr Leben lässt, wird man sich anhand von Alien und Predator ebenfalls denken können.

Knochen splittern, Blut spritzt und Eingeweide sähen den Weg der Story und sofort hat man all die fürchterlichen Bilder wieder vor seinen Augen. Lebbon hat sich dabei viel Mühe gegeben den Fan mehr als nur zu bedienen, er geht meiner Meinung nach sogar einen Schritt weiter. Die neuen Raumschiffe, die neue Zeit und die gut erzählten Einzelgeschichten fließen förmlich dem blutroten Leitfaden der Story entlang zusammen. Man lernt zum anderen auch die Predatoren viel besser kennen. Ihr eigenartiges Verhalten und ihre seltsame Lebensweise wird hier dank der vielen Wissenschaftler grundlegend aufgedeckt und doch gibt es in den Weiten des Alls immer noch Feinde die schlimmer sind als sie selbst und der Mensch darf sich erneut fragen, ob er nicht selbst die schlimmste Geißel des Universums ist.

Fazit:
WOW! Ich will mehr davon! Alien und Predator sind und bleiben ein Faszinationsmagnet und Tim Lebbon schickt diese beiden Urängste in eine unglaublich spannende Schlacht. Finstere Aliens, unbekannte Technologien und eine längst vergessene Macht finden sich zu einem blutrünstigen Stelldichein zusammen. Fans werden definitiv glücklich gemacht und alle anderen die bisher vielleicht nichts mit dem Thema anfangen konnten, finden hier einen harten und kompromisslos spannenden Sci-Fi-Thriller.

Matthias Göbel

Autor: Tim Lebbon
Übersetzung: Peter Mehler
Paperback: 432 Seiten
Verlag: Luzifer-Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 28.02. 2018
ISBN: 978-3-9583-5313-8

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Tags: alien, colonial marines, predator, tim lebbon   (4)
 

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cade skywalker, obi wan, star wars

Star Wars Comic-Kollektion

John Ostrander , Jan Duursema , Michael Nagula
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 10.04.2018
ISBN 9783741605598
Genre: Comics

Rezension:

Cade Skywalker, eine Figur, mit der man als Leser in der ersten beiden Ausgaben nicht so wirklich warm geworden ist. Wie soll es mit ihm jetzt weitergehen? Bekehrt er sich doch zur Seite der Jedi oder wird er gar ein Sith? Alle Fallen sind gestellt und er steuert blindlings darauf zu. Cade versucht einen Fehler wieder gut zu machen und will einen gefangenen Jedi, den er vorher für ein Kopfgeld ausgeliefert hat, aus den Händen der Sith befreien. Dazu begibt er sich direkt nach Korriban und er wird auch ziemlich schnell entdeckt. Auf der anderen Seite haben wir die Moffs, welche immer noch versuchen sich gegen die regierenden Sith durchzusetzen, damit ihre eigenen Interessen gewahrt bleiben.

Darth Krayt versucht sich nun als Lehrer. Die Macht in Cade ist einfach zu verlockend, da der fortschreitender Verfall von Krayt nicht endlos aufzuhalten ist. Durch eine List überredet er ihn bei ihm zu bleiben und verschont dafür seine Freunde. Ab jetzt steht die Zukunft, nicht nur für Cade Skywalker, auf dem Spiel, sondern auch für alle restlichen Jedi. Die Sith geben alles und er bekommt zu dem sehr ausführliche Information über die Vergangenheit von Darth Krayt. Dabei sehen wir einen alten bekannten Jedi wieder und alle Obi-Wan Fans wird es freuen. Im Verlauf der Geschichte gibt es genug Material, welches verarbeitet wurde, was auch noch für viele weitere Geschichten herhalten könnte. So erfahren wir von einer Rasse namens Vong, welche einst unsere Galaxie angegriffen haben.

Das Ende schlägt zudem eine Brücke, welches noch einmal die Moffs und in einem doch anderen Licht erscheinen lassen. Ob Jedi oder Sith, hier geht es definitiv zur Sache. Endlich die erhofften Kämpfe und die Düsternis ist allgegenwärtig und endlich nimmt die Geschichte auch wirklich die Fahrt auf, welche sie von Anfang an haben hätte können. Alle Beteiligten befinden sich in einer guten Story wieder und die Rückblenden heben noch einmal die zerrissenen Geschehnisse der Vergangenheit hervor. Auch wenn mir Cade Skywalker immer noch nicht sympathisch erscheint, macht er diesmal zumindest alles in Sachen Action und Jedi-Sein wett.

Fazit:
Am Ende doch noch der erhoffte Aufschwung und endlich Star Wars, welches euch fesseln wird. Vielleicht sind die beiden Bände zuvor wirklich notwendig, um die Gesamtheit hinter der Geschichte zu erkennen, aber so richtig geht es erst mit dieser Ausgabe los. Jedi, Sith, Tempel, Lichtschwert und Vergangenheit, alles verschmilzt zu einer wunderbaren Comic-Ausgabe. Fabelhaft finster und doch mit vielen schönen Bildern erzählt.

Matthias Göbel

Autor: Jan Ostrander, Randy Stradley
Zeichner: Jan Duursema, Dan Parsons, Brad Anderson
Softcover: 148 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 29.03.2018

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gabriel lorca, kodos der henker, philippa georgiou, star trek discovery

Star Trek - Discovery 2: Drastische Maßnahmen

Dayton Ward , Helga Parmiter
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.02.2018
ISBN 9783959816724
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In Star Trek wurde schon immer mehr, als nur die weite Zukunft behandelt. Tarsus IV, eine Kolonie, weit außerhalb des Föderationsraumes, stand bis zu dieser Krise für eine Welt, in der alle willkommen sind, die einfach etwas Neues anfangen wollen, etwas aufbauen, was nur ihnen selbst gehört. Doch ein Pilz vernichtet aktuell die Essensvorräte und bei den 8000 Einwohnern wird es unweigerlich zu einer Hungersnot kommen, wenn man nicht Maßnahmen ergriffen werden. Zur selben Zeit befindet sich Gabriel Lorca mit einem kleinen Sicherheitsteam in einer Basis außerhalb der Stadt auf diesem Planeten. Er wollte eigentlich Ruhe und mal etwas anderes machen, als auf einem Schiff seinen Dienst zu verrichten.

Er fand sogar die Liebe seines Lebens hier und doch wird diese Krise in komplett verändern. Die Gouverneurin des Planeten richtet ihren Hilferuf Richtung Sternebasis 11. Commander Philippa Georgiou wird damit beauftragt, so schnell wie möglich sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Indessen bricht auf dem Planeten, besonders unter den Regierenden Panik aus, denn keiner kann wirklich das Ruder in die Hand nehmen. Es kommt zu einer Abstimmung und ein neuer Gouverneur wird gewählt – Adrian Kodos. Wer sich ein wenig mit Star Trek auskennt, dem wird dieser Name sofort ein Begriff sein.

Er ging in die Geschichtsbücher ein als "Kodos, der Henker" und wahrlich, einer seiner Anordnungen ist wirklich schwer nachzuvollziehen. Eine Ausgangsspree und Rationierung der Lebensmittel sind mehr als logisch und dürften auch jedem anderen in den Sinn kommen. Doch er ging noch viel weiter. Ich gebe zu, dass man als Leser doch wirklich geschockt ist was hier passiert. Ungläubig muss man miterleben, wie so viele Leben genommen werden. Außerdem fragt man sich, warum es Helfer bei dieser Tat gab? Haben sie wirklich nicht einmal den Verstand eingesetzt? Es erinnert leider an eine, nicht nur in Deutschland, bekannte Vergangenheit.

Blind vor Eifer, werden Taten verübt, deren Schrecken noch viele Jahre später nachwirken. Georgiou und Lorca versuchen nun Kodos zur Rechenschafft zu ziehen, was allerdings nicht einfach ist. Er versteckt sich mit seinen Getreuen und sie sind auf keinen Fall Anfänger, was ein Ergreifen stark erschwert. Lorca wirkt in diesem Roman menschlicher als in der Serie und sein Hass ist absolut nachvollziehbar und eine Weisheit für das Leben wird ihn fortan begleiten: „Hass wird niemals durch Hass überwunden. Hass wird durch Liebe überwunden.“ Georgiou macht einen soliden Eindruck, kommt aber meiner Meinung nach ihrer Rolle nicht ganz nach.

Fazit:
Dayton Ward erzählt hier nicht einfach nur eine Geschichte, er beschreibt vielmehr den Untergang des Menschlichen Verstandenes. Taten wie diese, sind schwer zu begreifen. Mit viel Trauer, Wut und Zielstrebigkeit, lernt man Gabriel Lorca von einer völlig neuen Seite kennen und Star Trek zeigt sich in diesem Fall von einer sehr ernsten und tragischen Seite. Kein leichter Stoff, aber Fans wissen, dass am Ende Kodos doch noch zur Rechenschafft gezogen wird.

Autor: Dayton Ward
Verlag: Cross Cult
Taschenbuch: 469 Seiten
Erscheinungstermin: 14. März 2018
ISBN: 978-3-9598-1672-4

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gletha kirk, star trek, sulu, uss enterprise

Star Trek - The Original Series: Das Gewicht der Welten

Greg Cox
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 05.02.2018
ISBN 9783959815215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wissenschaft kann gefährlich sein und da macht es wirklich Sinn, dass ein Institut sich weit weg von anderen bewohnten Planeten einrichtet. Ephrata ist ein solches und was hier plötzlich passiert, können selbst die Wissenschaftler nicht erklären. Ein pyramidenförmiger Riss öffnet sich in mitten des Instituts. Gewaltige Gravitaitionsenergieen lassen ein Portal entstehen, aus dem plötzlich eine handvoll Außerirdischer tritt. Humanoid, aber mit einer silbrigen Haut verkündet ihr Anführer, dass sie dieser Welt die Wahrheit bringen und das sich keiner fürchten muss. Kurz zuvor gelang es der Präsidentin des Instituts noch ein Notsignal abzusetzen und kein anderes Schiff als die U.S.S. Enterprise ist in der Nähe.

Klingt bis hier hin sehr klassisch und genau so geht es auch weiter. Die Crew um Captain Kirk macht sich auf den Weg und im Außenteam darf Spock genauso wenig wie Kirk fehlen. Schön das Sulu auch mal wieder zum Einsatz darf und schon stecken wir wieder fast in den üblichen Schwierigkeiten fest. Das Außenteam wird getrennt und ein Katz- und Maus-Spiel mit den Behörden entbrennt, denn den unserem Enterprise-Duo wird von einer Widerstandsgruppe geholfen. Sulu hingegen darf sich direkt auf Ephrata mit den Außerirdischen herumschlagen. Bald bekommt auch die restliche Crew die deutliche Aufmerksamkeit zu spüren und selten wie nie, darf diesmal Uhura den Platz des Captains einnehmen.

An jeder Stelle des Romans gelangen wir schnell in Erinnerungen an die gute alte Zeit. Egal ob es die Sprüche untereinander sind oder aber das, was gerade geschieht. Chekov meckert in seine russischen Art, der Doktor brummt sich von einem Einsatz zum nächsten und Spocks Logik ist wieder unumstritten. Kirk bekommt zudem eine besondere Aufmerksamkeit. Denn die Widerstandsbewegung hält ihn für ein ganz besonderes Lebewesen, welches endlich das Ende ihres Gottkönigs einläuten könnte. Schließlich hat er so etwas ja nicht das erste mal gemacht und dabei kann man sich getrost an manch Folge der Serie erinnern. Doch so schnell der Roman sich auch liest, er hat mehr als nur platte Sprüche und Action im Angebot.

Greg Cox versucht die Atmosphäre von damals einzufangen und die Crew als solches funktionieren zu lassen. Genau das funktioniert hervorragend, denn egal welches Teammitglied aussetzt, es kann getrost ersetzt werden und die Mission wird trotzdem zum Erfolg. Das gute Zusammenspiel der Charaktere ist auch genau der Faden, welcher sich schnurstracks durch den Roman zieht und welchen man auch sonst von Kirk und seiner Crew bisher erlebt hat. Der Captain dient diesmal nicht nur als Erlöser, sondern muss zuvor einiges an Hinterlist erfahren und es scheint wirklich so, dass sich Götter vor ihm in acht nehmen sollten, denn kein Captain hat mit mehr im Ring gestanden als Jim Kirk.

Fazit:
Ja es ist die alte Crew und ja es ist ein Abenteuer wie man es von ihnen erwartet und doch gibt es mehr als nur eine Fortsetzung. Es duftet herrlich nach Nostalgie und es darf in ihr gebadet werden. Alle sind an Bord, dank McCoy gesund und mit etwas Glück und Tricks ist Kirk voll in seinem Element. Formbare Gravitation als Technologie ist zwar nicht neu, hat aber hier einen eigenen Plan für sich gefunden und vielleicht treffen auch andere Captains eines Tages auf diese religiösen Aliens wieder.

Matthias Göbel

Autor: Greg Cox
Taschenbuch: 302 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 07.03.2018
ISBN: 978-3-95981-521-5

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Tags: gletha kirk, star trek, sulu, uss enterprise   (4)
 

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anakin skywalker, jedi, mace windu, obi wan kenobi, quinlan vos, star wars

Star Wars Comic-Kollektion

John Ostrander , Randy Stradley , Jan Duursema , Brandon Badeaux
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 26.03.2018
ISBN 9783741605581
Genre: Comics

Rezension:

Die Star Wars Legends Reihe, brachte schon so einige kleine Schätze wieder an Tageslicht und auch diesmal muss ich gestehen, dass man als Leser wirklich viel geboten bekommt. Wir befinden uns mitten in der Zeit nach Angriff der Klonkrieger. Den Anfang der ersten Story übernimmt Mace Windu. Als einer der Besten mit dem Lichtschwert, ist er nicht nur ein gefürchteter Jedi, auch seine akribische Ruhe führt seine Feine oft in Verdruss. Sein Auftrag ist es aktuell auf einem besetzten Planeten Überlebende zu finden, welche zuvor von Söldnern angegriffen wurden. Mit der Macht als Verbündeter schafft er es in letzter Sekunde. Die Kopfgeldjäger-Gilde muss endlich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden und schon befinden wir uns in ihrer Basis.

Ein ordentlicher Plan wird ausgeführt und am Ende steht ein Sieg für die Jedi im Haus. Als nächstes erfahren wir von einem angeblich abtrünnigen Jedi namens Quinlan Vos. Ursprünglich wurde er ausgesandt, um sich bei Count Dooku einzuschleichen, doch sind seine Taten mittlerweile so dunkel, als ob er nur noch in den Schatten wandelt. Ob er genau das macht, darf der Leser selbst entscheiden. Zumindest treffen wir ihn mehr als einmal und er bleibt so undurchsichtig, wie sein eigentlicher Auftrag. Vielleicht auch der Grund, um gleichzeitig Anakin und Obi Wan Kenobi auf die Tagesordnung zu rufen. Diese erleben zunächst ein Abenteuer, in dem Anakin versucht eine andere Jedi zu retten, denn ihre Mission scheint mehr als Selbstmörderisch zu sein.

Später darf sich Kenobi mit Vos herumschlagen, wobei er diesmal auf der richtigen Seite zu stehen scheint. Als Gegenspieler treffen sie auf Ventress, welche, wie schon auf dem Cover zu sehen, einen Rancor unter ihre Kontrolle bringt. Anakin hingegen steht Ventress mit einem Ende gegenüber, welches einiges über seine Zukunft verrät. Ob die Jedi es schaffen werden die Separatisten daran zu hindern, eine ganze Flotte zu übernehmen? Es ist herrlich anzusehen, wie die Intrigen nach und nach ineinander versponnen werden und vor allem mit was für einer gewaltigen Malkunst hier der Comic zum Leben erweckt wird. Nicht nur die Farben, besonders die Figuren sind gut in Szene gesetzt und spiegeln einen Jedi, Kopfgeldjäger, Klonkrieger oder Sith detailgetreu wieder.

Fazit:
Du denkst du kennst schon alle Star Wars Geschichten? Weit gefehlt! Star Wars Legends Band 41 hält für euch diesmal einige sehr dunkle, aber dafür optisch gewaltige und mit Spannung gefüllte Geschichten parat. Ihr erfahrt etwas mehr über Anakin, Obi Wan und wie Jedi sich gegen die Dunkle Seite wehren oder sich ihr ergeben.

Matthias Göbel

Autor: Jan Ostrander, Randy Stradley
Zeichner: Jan Duursema, Dan Parsons
Softcover: 172 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 16.03.2018
ISBN: 978-3-7416-0558-1

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darth vader, star wars, triple-zero

Star Wars Comics - Darth Vader: Zeit der Entscheidung (Ein Comicabenteuer)

Kieron Gillen , Salvador Larroca , Mike Norton , Max Fiumara
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 26.03.2018
ISBN 9783741607592
Genre: Comics

Rezension:

Eine eigene Comic-Reihe, nur für den dunklen Fürsten? Aber bitte doch! Wir schreiben die Zeit kurz nach der Zerstörung des ersten Todessterns. Darth Vader muss sich gegenüber dem Imperator verantworten, kann aber dank seiner Treue ihm gegenüber schnell davon überzeugen, dass nicht er, sondern einige Verräter daran Schuld waren, dass alles so gekommen ist. Einer davon ist Dr. Cylo. Es mag verwunderlich klingen, da man ihn noch gar nicht so oft gehört hat, aber wer hat wohl den Anzug von Vader erfunden? Richtig - Dr. Cylo. Doch damit nicht genug. Vader schickt auch zwei Droiden aus, um eine Frau namens Aphra gefangen zu nehmen.

Triple-Zero und Beetee sind allerdings ganz anders als die bekannten Helden C3PO und R2-D2, obwohl es sich jeweils um die gleich Gattung Druide handelt. Diese beiden wurden vor einiger Zeit mit einer Matrix infiziert, so dass sie Menschen auch ohne weiteres töten, um an ihr Ziel zu gelangen. Vader darf sich indessen mit einem ausgewachsenen Rancor herumärgern und stellt sich anschließend Dr. Cylo mit seiner Weltraum-Wal-Flotte, sowie seiner eigenen Vergangenheit. Ein schöner Rückblick bringt uns noch einmal zu der Szene, als Anakin stirbt und Darth Vader aus der Lava erwacht. Optisch beeindruckend und für die Story eine Schlüsselszene.

Selbst wenn Darth Vader in diesem Comic mehr seine eigenen Pläne, als die seines Meisters erfüllt, scheint er damit mehr richtig zu machen, als man annehmen möchte. Als Bonus gibt es noch einmal ein Rückblick auf die Ereignisse auf Tatooine. Was genau geschah, als er die Tusken-Räuber getötet hat? Waren wirklich alle Einwohner tot? Interessant zu sehen was passiert ist und vielleicht auch Wert mehr darüber zu schreiben. Die Grafikkünstler sind an jeder Stelle sehr passen mit Pinsel und Stift umgegangen. Detailliebe, actionreich und mit kurzen Schritten in den Bildern, bekommt man allerhand Star Wars Material auch für die Augen.

Fazit:
Star Wars und Dath Vader führen eine mehr als glückliche Ehe und es ist schön zu sehen, dass es immer noch genug Stoff gibt, den es zu erzählen gilt. Zum Teil erwachsen und doch auch mit etwas Witz, erlebt der dunkle Lord in diesem Comic seine Hochform. Dabei begleitet ihn der Tod mehr als deutlich und einige Nebencharaktere bekommen die Chance, mehr aus sich zu machen.

Matthias Göbel

Autor: Kieron Gillen
Zeichner: Salvador Larroca; Mike Norton, Max Fiumara
Softcover: 152 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 27.03.2018
ISBN: 978-3-7416-0759-2

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boba fett, chewbacca, han solo, jabba dem hutt, prinz xizor, star wars

Star Wars Comic-Kollektion

John Wagner , Kilian Plunkett , John Nadeau , Uwe Anton
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 13.03.2018
ISBN 9783741605574
Genre: Comics

Rezension:

Wir befinden uns wieder mitten in den 90ger Jahren. George Lucas hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte um Star Wars viel tiefgreifender zu erzählen als nur im Kino. Dabei nutze er nicht nur den Film als Medium, diesmal sollte es ein Comic werden. Er wollte allen Fans erzählen, was zwischen „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ geschehen ist. Das Ergebnis ist dieser überaus gute Comic. Alles fängt damit an, dass Boba Fett sich mit dem eingefrorenen Han Solo auf den Weg zu Jabba dem Hutt macht. Luke, Leia und Chewbacca müssen einen Plan schmieden, um ihn zu befreien. Auf der anderen Seite haben wir Darth Vader, welcher sich mit dem Imperator auseinandersetzten muss. Vader schmeckt nicht, dass das Imperium mit dem Verbrecherkartell „Schwarze Sonne“, mit Prinz Xizor als Anführer, zusammenarbeitet.

Er hält es eindeutig für einen Fehler, doch der Imperator ist anderer Meinung. Von Anfang an wird in dem Comic Action groß geschrieben. Es wird viel gekämpft und optisch dargestellt, wie man es besser nicht umsetzten könnte. Boba Fetts Reise entpuppt sich als ein wahrlich großes Wagnis. Viele andere Kopfgeldjäger wollen Han Solo haben, um die Fangprämie von Jabba zu erhalten. Allein daraus hätte man schon ein völlig eigenes Comic machen können. Luke hingegen versucht sich mit der Macht besser vertraut zu machen und auch hier ist an Ideen nicht gespart worden. Chewbacca bekommt ebenfalls einen wunderbar neuen Look verpasst und muss sich sein Fell stutzen lassen. Allein deswegen solltet ihr mal hineinblättern.

Einige neue Charaktere wie Prinz Xizor oder Dash bringen neuen Schwung in die bekannte Truppe, wobei der Prinz als Bösewicht viel Potential hat, sich aber selbst mit seinen Machenschaften im Weg steht. Dafür ist der Verlauf der Story schön stimmig und schließt sich nahtlos zwischen den beiden erwähnten Filmen an. Wie schon erwähnt, kann man optisch diesmal wirklich jede Seite voll genießen. Die bekannten Figuren erkennt man sofort und was die Raumschiffe angeht, mit viel Liebe zu Detail haben die Zeichner sich viel Zeit genommen, dass ihr euch für eine Weile an den Bildern erfreuen könnt. Als Bonus gibt es wie üblich die Cover-Galerie am Ende, welche ich euch noch einmal gesondert an Herz lege.

Fazit:
Wenn man so darüber nachdenkt, hatte George Lucas absolut Recht, als er sich entschied diese Geschichte schreiben zu lassen. Ein spannendes Abenteuer mit allen alten Helden in Bestform und neuen Feinden, welche sich auch diesmal warm anziehen müssen. Grafisch ein Genuss und als Fan wird man komplett mit allem bedient, was man von einer unvergesslichen Star Wars Geschichte alles erwarten würde.

Matthias Göbel

Autor: John Wagner
Zeichner: Kilian Plunkett, John Nadeau
Softcover: 164 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.03.2018
ISBN: 978-3-7416-0557-4

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cade skywalker, jedi, star wars

Star Wars Comic-Kollektion

John Ostrander , Jan Duursema , Colin Wilson , Adam Dekraker
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 26.02.2018
ISBN 9783741605567
Genre: Comics

Rezension:

Der Sith-Lord Darth Krayt hat sich zum neuen Imperator ernannt und greift danach, die gesamte Galaxis zu beherrschen. Wie wir in der Vorgeschichte erfahren haben, sind die Jedi nicht mehr. Ihre Stützpunkte wurden zerstört und nur noch vereinzelt sind sie zu auffinden. Cade Skywalker ist immer noch ganz hin und her gerissen. Auf der einen Seite kennt er sein Erbe und er weiß auch was er zu tun hat, doch auf der anderen, kann er einfach nicht den Jedi beitreten, Was haben sie je für ihn getan? Im Stich gelassen haben sie ihn, alle waren fort. Nur ein Haufen Piraten hat damals sein Leben gerettet und von der Macht oder seinem Vater Luke war weit und breit nichts zu sehen.

Während Cade mit sich kämpft, schmieden auf der anderen Seite die Sith und das neue Gefolge des Imperiums den Schlag gegen den alten Imperator Fel. Dieser hat Bastion zurückerobert und führt von hier seinen Krieg gegen die Sith. Diese haben das Imperium schon soweit infiltriert, dass sie die Fäden ziehen, obwohl sich die Moffs, wie Nyna Calixte, größte Mühe geben, auch ihre eigenen Interessen durchzusetzen .Als kleine Überraschung, und für mich das kleine Highlight dieser Geschichte, erfahren wir auch wer die Mutter von Cade ist. Was damals nach seiner Geburt alles passiert ist, bleibt noch ein Geheimnis, aber immerhin gibt es allerneustes Hintergrundwissen.

Luke hatte anscheint nicht viel Glück mit den Frauen und Cade macht sich als sein Sohn wahrlich nicht sonderlich beliebt. Seine Art und Weise ist immer noch sehr unverständlich, selbst wenn er so verletzt wurde wie er ständig beschwört. Hier hofft man nach einigen Seiten, dass er endlich zur Einsicht kommt, aber weit gefehlt. Er gibt bis zum Ende hin den Jedi an allem die Schuld. Es wird wohl noch einige Ausgaben dauern, bis wir ihn als jenen welchen kennenlernen dürfen. Grafisch gibt es wie gehabt alles in gewohnter Kost, wobei die Kämpfe mir diesmal etwas zu kurz kamen und auch die Sith sich nicht sonderlich weiterentwickelt haben.

Fazit:

Einen langen Weg hat Cade Skywalker noch zu beschreiten und sicherlich wird er den ein oder anderen Leser dabei verlieren. Sein Temperament hin oder her, aber diese Engstirnigkeit lässt den Lauf der Geschichte zu sehr stocken. Sehr zerstückelt, reimt man sich diesmal alles über die verschiedenen Ereignisse, auf den unterschiedlichsten Planeten zusammen. Man erfährt viel und dank kleiner neuer Hinweise, wird die Größe der Geschichte doch interessant.

Matthias Göbel

Autor: John Ostrander
Zeichner: Jan Duursema
Softcover: 144 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 16.02.2018
ISBN: 978-3-7416-0556-7

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Tags: cade skywalker, jedi, star wars   (3)
 

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quantenmechanik, teletortation, transporter

Der Zwillingseffekt

Tal M. Klein , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2018
ISBN 9783453319288
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Über Star Trek möge man denken wie man will, sie haben die Science-Fiction beflügelt, wie keine andere Serie zuvor. Einer der seltsamsten Erfindungen war sicherlich der Transporter. Genau dieses Transportmittel greift auch die Geschichte von Tal M. Klein auf. Wir befinden uns im Jahr 2147. Die Menschen haben sich brav weiterentwickelt. Alle besitzen eine App mit der man so ziemlich alles erledigt, was man digital im Leben machen muss. Unser Hauptprotagonist Joel Byram, nennt sich selbst KI-Coach. Er redet im Endeffekt nur mit den Apps, bringt sie aber mit den richtigen Fragestellungen auf eine völlig neue Art und Weise zu denken. Hin und wieder kann man so eine App auch völlig neu programmieren, was er später auch mehr als einmal ausnutzen muss.

Er liebt seine Frau Sylvia , welche bei International Transport (IT) arbeitet, dem größten und wichtigsten Unternehmen der Menschheit. Sie haben den Transporter erfunden. Zuerst für nicht organisches Material und später auch für Menschen. Durch einen eingebauten Puffer ist das Reisen so sicher wie noch nie und kaum einer nutzt noch die Drohnen oder anderen Fahrzeuge, um an ein Ziel zu gelangen. Sie ist zudem in der Forschungsabteilung beschäftigt und darf über ihre Arbeit auch zuhause nicht reden. Als sich beide entschließen, doch noch einmal ihre Flitterwochen auf Costa Rica nachzuholen, ist Joel etwas später dran, aber erreicht noch gerade so seine Teletortation. Es passiert – Nichts!

Alle gehen zuerst von einem Fehler aus und das nichts weiter passiert sei, doch plötzlich kann seine ID nicht mehr gelesen werden und seine persönliche App ist ebenfalls nicht mehr ansprechbar. Was ist hier los? Genau da wird er Roman langsam spannend und nimmt wirklich Fahrt auf. Der Autor hat vorher versucht, alle technischen Fragen auf die man kommen könnte, durch kleine Erläuterungen zu erklären. Vom letzten Krieg bis hin zum Teleporter wie er funktioniert oder wie wie Menschen eben in dieser Zukunft so leben. Interessant dabei war zu sehen, dass eben nicht alle auf diese neue Technologie so abfahren und es mit Mord vergleichen. Was passiert wirklich wenn man teleportiert wird? Genau das kann keiner beantworten und da der Roman Zwillingseffekt heißt, könnt ihr euch denken, dass Joel nicht mehr allein auf der Welt ist.

Was genau International Transport mit der Sache zu tun hat und in wie weit seine Frau vielleicht auch daran Schuld trägt, wie jetzt alles ist, dass solltet ihr alleine lesen. Zumindest machen Joel und sein Zwilling einen sehr guten Eindruck und man folgt ihnen gern. Die Erklärungen sind auch nicht zu akademisch gehalten, so dass sich jeder schnell in das Thema einlesen kann. Sicherlich geht es um Quantenmechanik, Modelle, Berechnungen, Wahrscheinlichkeiten und das Salting, aber auch der Nicht-Wissenschaftler findet sich anschaulich zurecht. Ein Grund, warum er mit diesem Buch einige Leser mehr erreichen wird ist auch seine irgendwie schnippische Art und Weise manch Situation zu beschreiben und Joel könnte man sich ebenfalls gut auf der Kinoleinwand vorstellen.

Fazit:
Noch nie so viel über den Transporter, das Leben und die Zukunft nachgedacht wie in diesem Buch. Was macht unser Leben aus? Sind wir nur eine Ansammlung von Materie oder ist das noch mehr? Genau solche Gedankenspiele hat Tal M. Klein mit diesem Roman bezweckt und trifft dabei auf den Nerv des Sci-Fi-Fans. Viele Kleinigkeiten der Zukunft werden anschaulich beschrieben. Die Figuren haben ordentlich Charakter und den Verlauf der Geschichte kann man nicht wirklich vorausahnen. Ein Debüt, welches zurecht gefeiert wird!

Matthias Göbel

Autor: Tal M. Klein
Übersetzung: Bernhard Kempen
Paperback: 416 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
ISBN: 978-3-453-31928-8

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Tags: quantenmechanik, teletortation, transporter   (3)
 

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luke skywalker, mein erstes selbst gekauftes star wars buch, prinzessin leia, yoda

Star Wars Comics: Yodas geheimer Krieg

Jason Aaron , Salvador Larroca , Justin Aaedvark , Michael Nagula
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 26.03.2018
ISBN 9783741607615
Genre: Comics

Rezension:

Jeder Star Wars Fan kennt ihn - Jedi-Meister Yoda. Seit vielen Jahren ist er eine der Leitfiguren von Star Wars, doch kennt man anscheint noch nicht alle seine Geschichten. Luke Skywalker und Han Solo haben einen imperialen Schlachtkreuzer entführt, allerdings wurde auf der Gegenseite C3PO verschleppt. Das Risiko ist zu hoch, dass sie ihn befreien können, doch der Druide von Luke, macht sich dennoch mit ihm auf die Suche. Dabei liest Luke in einem Buch von Obi Wan Kenobi. Dieser erzählt wiederum eine Geschichte über Yoda, wie er sich einem unglaublich mächtigen Feind stellen musste. Yoda wird durch die Macht zu einem Planeten gerufen.

Hier angekommen, wird er auch gleich von einer Schar Kinder begrüßt. Nicht sonderlich freundlich, aber er weiß sich zu helfen. Der Jedi-Meister erfährt, dass die Eltern der Kinder verschwunden sind und schuld daran seien die Steinhauer, ein in den Bergen lebender Stamm. Der Ruf der Macht kam nicht von ungefähr und so macht sich der Jedi auf den Weg hinter das Geheimnis dieser Welt zu kommen. Hier wird er ebenfalls gleich angegriffen und muss feststellen, dass dieser Berg mehr ist als nur Blaues Gestein. Der Meister wird hier noch einmal zum Schüler und kann dabei selbst noch einiges lernen. Schon von der ersten Seite an fühlt man sich wie damals in den ersten drei Filmen. Kleine nette Spielereien und Details wie Sichtschwert und Machtdemonstrationen spiegeln das Thema selbst gut wieder.

Später taucht auch Luke wieder auf und bringt die Story zu Ende. Als Bonus gibt es noch eine Extrastory um Prinzessin Leia. Sie befindet sich nach einem Einsatz auf einem Planeten und ist verletzt. Aktuell wird sie von einer mächtig muskulösen Technikerin versteckt. Fieber und eine Wunde hindern sie den Planeten zu verlassen, doch das Schiff kann nicht ewig warten. Die beiden Frauen mögen sich offensichtlich nicht sonderlich. Hier mal ein Spruch von Leia und da mal einer von Pash Dawane, so richtig Freunde, werden sie wohl niemals werden. Schließlich kommen die Sturmtruppen doch in ihr Haus und die Flucht muss doch in Angriff genommen werden.

Als Leser erfahren wir noch einmal, warum Leia sich all diesen Gefahren aussetzt und wie ehrgeizig sie an den Idealen der Rebellin festhält. Die Zeit und Mühe der Zeichner hat sich wirklich gelohnt. Yoda, Leia, Luke oder Han sehen zeitweise sehr naturgetreu gezeichnet aus. Besonders Yoda bekommt der neuen Umgebung einen interessanten neuen Touch. Sein Gegner hat durch seine Größe zwar nicht viele unbekannte Details, aber man kann ihn sich gut vorstellen. Wenn sich Yoda und der Berg gegenüberstehen, wird erneut bewiesen, dass Größe wie immer nicht alles ist und das Vertrauen in die Macht zum Sieg führen kann.

Fazit:
Yoda führt nicht nur gekonnt sein Lichtschwert, auch die Story und die Zeichnungen können sich sehen lassen. Star Wars an jeder Ecke und sobald der Jedi-Meister seine Macht einsetzt oder das Lichtschwert schwingt, will man den Comic gar nicht mehr weglegen. Die Story selbst reiht sich in die anderen Jedi-Geschichten gut ein, nur Leia am Ende kann nicht ganz so überzeugen. Für Fans erneut ein schöner Band zum erweitern der Sammlung.

Matthias Göbel

Autor: Jason Aaron, Kelly Thompson
Zeichner: Salvador Larroca, Edgar Delgado, Emilio Laiso, Rachelle Rosenberg
Softcover: 144 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 27.03.2018
ISBN: 978-3-7416-0761-5

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boba fett, star wars

Star Wars Comic-Kollektion

John Wagner , Cam Kennedy , Michael Nagula , Uwe Anton
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 13.02.2018
ISBN 9783741605550
Genre: Comics

Rezension:

Boba Fett spielte in den Filmen vielleicht nie eine Hauptrolle und ist auch sonst viel zu wenig in Erscheinung getreten. Das dachte sich damals auch Autor John Wagner und lies diesen Charakter kurzerhand wiederauferstehen. Er entkam dem Sarlacc aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und führt nun seine Geschäfte als Kopfgeldjäger weiter. Da Jabba das zeitliche gesegnet hat, übernahm Gorga, Jabbas Neffe die Führung des Unternehmens und es ist immer gut, einen Kontakt wie Boba, in der Hinterhand zu haben. Denn den ein oder anderen Auftrag gibt es immer zu erledigen. Ohne lange zu zögern, übernimmt Fett seinen ersten Auftrag. Hier geht es einen Magier, welcher ein schönes Lösegeld bringen soll. Nicht sonderlich spannend, aber er bringt ihn wiederum nah an sein nächstes Ziel.

Gorga hat sich in die Hut Anachro verliebt und bevor er den Vater um die Hand bitten kann, will er auch ein ordentliches Geschenk präsentieren, welches ihm Boba liefern wird. Er soll ihm den Schurken Bar-Kooda bringen, was nicht leicht wird, aber Boba mehr als einen Trick hat, um sich ihm zu nähern. Da Gorga den Hals nicht voll bekommen kann, heuert er Fett zu einem neuen Auftrag an, diesmal gegen seinen Schwiegervater, doch diese Mission nimmt am Ende einen komplett anderen Ausgang. Hier kann sich Boba Fett mal einem ordentlichen Gegner stellen, welcher ihm fast ebenbürtig ist – aber eben nur fast. Der Beiname „Tod, Lügen und Verrat“ spiegelt so ziemlich alles wieder, was die Geschichte zu bieten hat.

Deshalb sollte man sich eben nie mit einem Hut einlassen, denn man weiß nie, wann er einem den Rücken kehrt. Leider bin ich diesmal optisch ein wenig enttäuscht, was zum Teil an den sehr ausgeblichenen Farben liegt, hier wäre ein nachziehen der Kontraste hilfreich gewesen und zum anderen, an dem sehr comichaften Magier, der irgendwie nichts ins Bild passen will. Cam Kennedy hat Boba hingegen super in Szene gesetzt. Egal ob er mit seinem Blaster, seinem Jetpack oder auf seinem Bike unterwegs ist, er macht eben dass, was man sehen will. Bei den Hut hat er sich brav an das Original gehalten und die Raumschiffe sind ebenfalls passend der Zeit angelegt, so das auch hier der Fan bedient wird.

Fazit:
Das Boba Fett eine eigene Comic-Reihe zu Teil wird, ist dem Charakter wahrlich gerecht, nur ist die Umsetzung an manchen Stellen eben doch eher etwas für das jüngere Publikum. Die Machtspiele von Gorga sind wiederum gut in die bekannten Betrügereien der Hut eingebunden und an Action mangelt es auch nicht. Wem es nicht stört, dass es diesmal kein Hochglanzcomic ist und man mit etwas blasser Farbe vorlieb nehmen muss, der kann dennoch mal einen Blick in Bobas eigene Geschichte werfen.

Matthias Göbel

Autor: John Wagner
Zeichner: Cam Kennedy
Softcover: 152 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.02.2018
ISBN: 978-3-7416-0599-0

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aliens, dirk van den boom, elissi, gracen, lyma apostol, raumfahrt, scinece fiction, scythe

Die Reise der Scythe 1

Dirk van den Boom
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 05.03.2018
ISBN 9783959815277
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eine wahrhaft große Reise auf die uns der Autor hier vorbereitet. Anfänglich erleben wir vier Nebengeschichten, welche alle nach und nach ineinanderfließen. Gestartet wird bei zwei Studenten, welche sich eher rechtswidrig mit den Mitteln der Universität an ein Projekt setzten, welches keinen Nutzen zu haben scheint. Sie erforschen die Tiefen des Alls und sind dabei überzeugt etwas gefunden zu haben, was bis dato noch kein anderer gesehen hat. Jordan und Elissi sind gute Wissenschaftsstudenten und besonders Elissi hat eine Gabe Dinge zu erkennen und zu analysieren, welche später noch mehr als nützlich wird.

Dann haben wir noch Gracen, ein gesuchter Verbrecher. Auf dessen Konto gehen schon so einige Morde und es ist nicht das erste Mal, dass er kurz davor steht festgenommen zu werden. Aktuell schafft er es immer wieder davonzukommen und auch diesmal ist die Flucht erneut geglückt. Sein Ziel ist ein Planet, auf dem er sich einer kompletten DNA Neuausrichtung unterziehen kann und man ihn somit nicht mehr erkennen oder verfolgen kann. Ganz dicht auf den Fersen ist ihm Lyma Apostol. Die Polizeiermittlerin hat schon mehrere Jahre mit ihm zu tun und will ihn endlich hinter Gitter bringen, was allerdings nicht ganz so leicht ist.

Mit ihrem Polizeikreuzer Scythe, einer außerordentlich interessanten Crew und einer Spürnase die wahrlich einem Sherlock Holmes würdig ist, ist sie diesmal so nah wie schon lange nicht mehr. Als nächstes gibt es die Rechtsanwältin LaPaz, welche einem Werftbesitzer dabei hilft vor Gericht nicht nur sein Gesicht zu wahren, auch die Einladung auf eine Reise wird ihr später als Dank angeboten. Denn der eigentliche Star des Buches ist ein Objekt, welches die beiden Studenten entdeckt haben. Eine seltsame überdimensionale Kugel, welche sich mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall bewegt. Als Leser erfährt man, dass hier schon einige andere Zivilisationen in dieser Kugel vereint sind.

Alle gestrandet und alle warten auf den Tag, an dem die Kugel ihr Innerstes preisgibt und ihre Reise ein Ende hat. Denn einmal hinter die Abschirmung der Kugel, kommt man nicht mehr heraus. So kommen am Ende alle an diesem Punkt zusammen und die kommende Reise… ich möchte mir gar nicht weiter vorstellen wie unglaublich alles klingt. Ich hatte schon irgendwie die Befürchtung, dass all die vielen Schauplätze irgendwie dazu führen werden, dass jeder Sprung in die nächste Handlung auch zur Verwirrung führt, aber dem ist nicht so. Alles fließt und bleibt dicht beieinander. Einiges ist vorhersehbar, anderes wieder nicht und all die Aliens und Technologie runden das Thema Science-Fiction herrlich ab.

Fazit:
Die Reise der Scythe macht einfach nur Spaß! Ich bin begeistert von den Figuren, dem Verlauf der Geschichte, die Ideen und die Spannung. Dirk van den Boom hat seinen eigenen kleinen Kosmos geschaffen, in dem sich jeder Science-Fiction-Fan sehr wohlfühlen wird. Selbst Nebencharaktere bringen dem Abenteuer einen unverhofften Mehrwert, so dass ich euch diese Trilogie nur wärmstens ans Herz legen kann.

Matthias Göbel

Autor: Dirk van den Boom
Taschenbuch: 414 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
ISBN: 978-3-959-81527-7

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