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enterprise, jonathan archer, phlox, hoshi sato, christopher l. bennett

Star Trek - Rise of the Federation 1

Christopher L. Bennett
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 02.05.2017
ISBN 9783959811880
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Captain, oder besser gesagt Admiral Archer ist zurück mit einer Geschichte weit vor Kirk und noch weiter vor Picard. Doch was diese frühen Helden schon alles erleben, ist wirklich beeindruckend. Neben Archer, welcher nur noch politisch eingreifen muss, gibt es alle anderen bekannten Figuren der Serie, welche sich wieder ordentlich ins Zeug legen, um uns doch noch von ihrem Können zu überzeugen. Da haben wir z.B. Reed, welcher dank seines alten Captains befördert wird und sich mit seinem eigenen Schiff auf eine Entdeckungsreise begibt. T´Pol hingegen ist Captain der Enterprise und kann zumindest Dr. Phlox und Sato bei sich behalten. Sie untersuchen unter anderem geheimnisvolle Angriffe auf Schiffe und Außenposten. Keiner weiß wer diese Angreifer sind..

Doch damit nicht genug, es gibt noch eine dritte Geschichte. Diese handelt ausschließlich von Politik und die Erkenntnis, dass man manchmal weniger bekommt, aber am Ende mehr erreicht. Die Einzelstorys laufen am Ende zwar nicht zusammen, haben aber einen doch recht gleichen Tenor, denn es soll der Kampf so gut es geht vermieden werden, vielmehr Wissenschaft und Kommunikation stehen im Vordergrund. Was dem Roman in Summe auch recht gut steht, abgesehen von kleineren Kampfeinlagen. Dabei geht es gegen ein Volk welches nur die „Stummen“ genannt wird. Hier helfen, eher nicht überraschend, die außergewöhnlichen vulkanischen Fähigkeiten einer Gedankenverschmelzung.

Ach ja, wir haben auch noch unseren Spion bei Sektion 31. Trip ist ganz der Alte und gelangt an Informationen, welche sonst keiner hätte organisieren können. Das sich diesmal nicht alle zur selben Zeit und am selben Ort befinden, macht die Sache auf der einen Seite umfangreich, aber auf der anderen zerreißt man damit auch manch frisch aufgebaute Spannung. Da haben wir zum einen Archer und Trip, wie sie zusammen einige herausfinden, doch plötzlich landet man wieder bei Reed und muss miterleben wie er mit seiner Besatzung fast das zeitliche segnet. Bereitet euch also darauf vor, viel hin und her zu springen. Immerhin sind die Absätze schön kurz gehalten und man kommt nie wirklich aus dem Lesefluss, nur schade dass man über manch neues Volk oder Wesen so wenig erfährt.

Was mir an dieser Enterprise schon immer gefallen hat waren zum Teil die unbekannten, aber für Fans, alten Gesichter. Planeten, Namen, Völker oder Technik, alles kennt man und lernt es doch gerade erst kennen. Die staunenden Augen, wenn man plötzlich schneller als mit Warp 5 fliegen kann oder das ein Transporter vielleicht doch nicht die beste Möglichkeit ist zu reisen, all das findet noch einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel statt. Das die Föderation nur mit Frieden Stärke beweisen kann, ist nach dem gerade erst gewonnenen romulanischen Krieg logisch, auch dass die Völker sich erst richtig kennen lernen müssen und nur zusammen ans Ziel kommen ist ebenfalls nur verständlich, aber warum haben wir Menschen das nicht schon früher auf unserer eigenen Erde erkannt?

Fazit:
Star Trek - Enterprise, schön dass es dich wieder gibt und ich freue mich mehr von dir und deiner Mannschaft zu erfahren. Ich wünsche dir weiterhin allzeit gute Fahrt, ein waches Auge auf fremde Welten, neue Lebensformen und selbst wenn sie noch so unwirklich erscheinen, begegne ihnen mit Ehrfurcht und Frieden. Christopher L. Bennett schenkt uns einen kleinen Einblick in eine Zeit, bevor man sich auf die Stärke der Föderation verlassen konnte und zeigt wie schon damals Intrigen und Machtspielchen an der Tagesordnung waren, um das Kartenhaus zusammenfallen zu lassen.


Matthias

Autor: Christopher L. Bennett
Taschenbuch: 380
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.05.2017
ISBN: 978-3-95981-188-0

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Tags: christopher l. bennett, enterprise, hoshi sato, jonathan archer, phlox, star trek, t´pol   (7)
 

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Die Invasion

Robert A. Heinlein , Margaret Auer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453317420
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ein UFO über Iowa? Kann das wirklich wahr sein? Genau aus diesem Grund begeben sich drei Agenten in diese Region, um herauszufinden was es damit auf sich hat. Sam und Mary und ihr Vorgesetzter, welcher nur „Der Alte“ genannt wird, bekommen ein mehr als wackeliges Täuschungsmanöver vorgespielt, dass sie schnell durchschauen und weitersuchen. Am Ende finden sie schließlich ganz in der Nähe den Beweis, dass Aliens nicht nur gelandet sind, sondern die Kontrolle über die Menschen ergriffen haben. Diese Wesen sind nicht friedlich und ihr Ziel die Eroberung der Erde nimmt fortan ihren Lauf. Da der Alte beste Kontakte zum Präsidenten hat, ist der erste Weg schon vorprogrammiert.

Doch dieser hält nichts von diesem Geschwätz und ohne Beweise geht es gar nicht erst das Risiko ein, die Bevölkerung unruhig zu machen. Da müssen sich die Agenten eben etwas einfallen lassen. Mit Übertragungsgeräten versuchen sie einen der befallenen Menschen zu filmen, was mehr als Katastrophe endet, aber die Beweise sprechen für sich. Wir erleben jetzt wie es Sam ergeht, denn er gerät in die Finger dieser Aliens und er führt viele ihrer gewünschten Taten aus. Das dabei mehr als ein Mord passiert, kann man sich auch vorstellen. Dennoch verfeinert sich der Kampf und Sam schafft es, dank des Alten, wieder frei zu kommen.

Anfänglich sind sie recht gut zu erkennen, da sie sich anscheint nur am Nacken ihrer Opfer festsetzen, doch später finden die Wissenschaftler viele interessante neue Dinge über die Invasoren heraus. Enttäuscht war ich allerdings von der Lösung die zum Sieg führen sollte. Da steckt wirklich nicht die tiefe Detailarbeit dahinter, welche sonst in diesem Buch Vorrang hatte. Ein weiterer Fakt welcher sich nicht ganz erschließt ist die zaghafte Verbreitung der Aliens. Am Ende sind nur einige kleine Teile der USA besetzt und andere nicht. Sicherlich gab es Vorkehrungen, aber nachdem auch Tiere befallen waren hätte innerhalb von ein paar Wochen alles durch sein müssen.

Interessant finde ich allerdings den Hintergrund zu dem Buch, denn es ist eine Wiederveröffentlichung auf dem Jahr 1951. Damit ist auf die Vorstellungskraft des Autors zu achten, denn er vermischt viele aktuelle Themen, wie etwa den Kalten Krieg gegen Russland, mit seinen Ideen für die Zukunft, wie etwa Strahlenpistolen, Telefone hinter dem Ohr oder sogar Kolonien auf andere Planeten. Ich war schon zeitweise sehr überrascht wie er sich all das Kommende so vorstellt und manches könnte wirklich nützlich sein. Eine weitere kleine Tatsache ist die Ähnlichkeit zu Akte X, denn Sam und Mary könnten auch glatt Scully und Mulder heißen.

Fazit:
Wer gern eine Geschichte, um schleimige Invasoren aus dem Weltall lesen mag, findet hier ein Paradebeispiel für gute Sci-Fi aus den 50ger Jahren. Die Dialoge sind knapp und die Story in Form eines Berichtes gut zusammengefasst. Hier und da ein paar kleine Widersprüche, dafür aber mit etwas Liebe und Action versüßt. Für damalige Verhältnisse sicher ein schockierendes Buch und selbst heute hat es einen gewissen Charme.
Matthias Göbel

Autor: Robert A. Heinlein
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
ISBN: 978-3-453-31742-0

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dennis nuel, utopie, zukunft, wissenschaft, sci-f

Der Übungseffekt

David Brin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453318175
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wer hätte gedacht, dass man Physik auch mal völlig anders erleben kann und damit ein ganzes Abenteuer? Genau das passiert Physiker Dennis Nuel. Wir befinden uns in einer nicht all zu fernen Zukunft. Irgendwann haben sich einige Wissenschaftler zusammengetan und das sogenannte Zievatron entwickelt. Damit ist es möglich durch Raum und Zeit zu reisen – so zumindest die Theorie. Nachdem man aber auf der anderen Seite keine Meldung mehr bekommt, muss jemand hindurch und nachschauen was dort drüben passiert ist. Dennis nimmt sich dieser Aufgabe an und ist somit der erste Mensch auf einem völlig fremden Planeten. Mit Überlebensrationen ausgestattet und genug Material ein neues Zievatron auf der anderen Seite aufzubauen bricht er auf.

Ohne große Überraschung stellt er fest, dass diese andere Welt gar nicht so anders ist als unsere. Landschaft, Pflanzenwelt und Wetter gleicht der Erde und selbst wenn die Tierwelt etwas anders ausschaut, haben sie immer noch gleiche uns bekannte Optik und Eigenschaften. Doch darum ging es gar nicht. Was ist hier passiert? Warum wurde das Portal zerstört? Ab jetzt bekommt die Geschichte eine bereits oft erzählte Art und Weise verpasst. Dennis erkennt das hier Menschen leben. Auf einer primitiven Stufe, etwa mit dem Mittelalter zu vergleichen. Genau diese haben anscheint das Tor zerlegt, da hier Metall extrem selten zu sein scheint.

Natürlich wird er irgendwann entdeckt und eine endlos lange Flucht nimmt ihren Lauf. Er gerät dabei in Gefangenschaft, bricht wieder aus und das gleich beginnt immer wieder von vorn. Er lernt dabei viele Charaktere kennen. Einige bleiben bis zum Schluss und andere eben nicht. Selbst eine Prinzessin ist dabei. Und welcher Held bekommt sie wohl am Ende? Wie dem auch sei, dass Buch trägt nicht umsonst diesen seltsamen Namen, denn der Übungseffekt ist nicht anderes als umgekehrte Physik. Wo sich in unserer Welt durch Benutzung von Geräten und Gegenständen alles abnutzt und schlechter wird, ist es hier genau andersherum.

Alles wird besser oder hochwertiger. Als Beispiel: Kleidung wird mit groben Gewebe hergestellt und durch das tragen wird sie immer feiner und besser oder eine Axt welche erst grob wie aus der Steinzeit ausschaut, wird nach und nach scharf und zu einer mächtigen Waffe bei ständiger Übung. Genau das macht den Reiz des Buches aus. Immer wieder stellt man sich diese seltsame Welt vor. Warum jedoch aus einem einfachen angebundenen Stock ein Propeller wird oder aus einer fahrenden Kiste ein Auto... egal, vielleicht sollte man nicht immer alles hinterfragen, denn allein die Grundidee wird euch zum Grübeln anregen.

Fazit:
David Brin erreicht mit seinem Übungseffekt einen Überraschungseffekt. Inhaltlich erreicht er mit seiner überaus interessanten Idee einen netten Lesespaß, welcher nur von der doch recht durchsichtigen Geschichte getrübt wird. Ein zukünftiger Mensch in einer alten Welt, welcher mit seinem Wissen wie ein Zauberer angesehen wird. Von einer Flucht wird er in die nächste getrieben und so mutiert der einfache Physiker Dennis am Ende doch noch zu einem Prinzen.

Matthias

Autor: David Brin
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
ISBN: 978-3-453-31817-5

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Tags: dennis nuel   (1)
 

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star trek, geordi laforge, enterprise, dayton ward, worf

Star Trek - The Next Generation

Dayton Ward
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 06.06.2017
ISBN 9783959811842
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich habe mir schon vor einigen Roman-Ausgaben gewünscht, dass die Enterprise endlich wieder das macht wofür sie geschaffen wurde – Forschen und Abenteuer erleben und genau das bekommen wir hier. Captain Jean-Luc Picard erforscht einen Teil des Weltalls, welcher vor vielen Jahren nur mit einer Sonde untersucht wurde. Damals wurde festgestellt, dass es hier Anzeichen für intelligentes Leben gibt. Für Picard ein perfekter Start für seine aktuelle Forschungsreise. Doch schon auf dem Weg zu einen der beiden bewohnten Planeten, fällt der Crew ein riesiges Raumschiff ins Auge. Monströs und ohne ein Anzeichen das es aktiv im Raum seine Bahnen zieht, steht das erste Rätsel vor ihren Augen.

Schon jetzt habe ich mich gefreut und es sollte genauso weitergehen. Denn auf dem Schiff ist alles seltsam, die Materialien, die Steuerung und zu guter Letzt auch noch Zeitreisen. Richtig gehört, es geht mal wieder um die Manipulation der Zeit. Doch wie und warum, dass wird alles erst später geklärt. Als erstes geht es um die an Bord befindlichen Mitglieder der Crew, welche sich im Kälteschlaf befinden und geweckt werden müssen. Wobei nur noch zwei davon überlebt haben und das automatische System dazu ausgefallen ist. Nicht lange lässt dann auch Besuch auf sich warten und schon befindet sich Picard in einer prekären Lage. Das Schiff gehört den Gegnern der Rasse, welche als erste die Enterprise entdecken und keinen verwundert es, dass sie das Schiff als Kriegsbeute festhalten wollen.

Die „Pfeil des Schicksals“, so der Name des Schiffes, wird nach und nach erforscht und unfassbare Daten werden herausgefunden. Der Plan welcher dem Schiff zu Grunde liegt ist erschreckend und wenn er in die Tat umgesetzt würde, wird es Generationen von Leben verändern. Es muss am Ende nicht nur auf politischer Ebene gekämpft werden. Mehr als eine Schlacht steht auch der Enterprise selbst bevor. Vielleicht liegt es an der Crew, an Picard, Worf und alle anderen alten Charaktere, aber ich habe mich wirklich schnell in die Geschichte eingelesen. Dayton Ward benutzt auf seine ganz eigene Weise die typischen Eigenschaften der Figuren und mischt sie gekonnt mit allen aktuellen Gegebenheiten.

Sehr professionell bindet der Autor die Geschehnisse der letzten Jahre im Star Trek Universum mit ein, so dass auch Neueinsteiger noch einmal einen schönen Querschnitt bekommen. Die Wendungen am Ende und die immer wiederkehrenden Momente der Überraschungen heben den Schluss noch einmal besonders gut hervor. Sicherlich erfindet er die grundlegenden Ideen nicht neu und die Paradoxen einer Zeitreise sind immer Gesprächsstoff für Diskussionen, aber warum nicht auch die anderen mal reisen lassen, wenn man es selbst schon mehr als einmal getan hat?!

Fazit:
Ganz genau das was ich haben will!!! Spannung, Enterprise, fremde Welten und Fantasie. Nach all den Kriegen und Auseinandersetzungen wurde es wirklich Zeit, dass die Crew etwas Neues erlebt und Dayton Ward trifft meiner Meinung nach den Nagel voll auf den Kopf. Eine schöne Geschichte mit allem was man als Star Trek Fan haben möchte. Wenn es jetzt so weitergeht, dann werden kommende Roman der Next Generation wieder ein absolutes Pflichtprogramm.

Matthias

Autor: Dayton Ward
Taschenbuch: 426
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 06.06.2017
ISBN: 978-3-95981-184-2

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Tags: captain jean-luc picard, cross cult, dayton ward, enterprise, geordi laforge, next generation, star trek, worf   (8)
 

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spannung, tiefes all, unerwartet, mix, leo aldan

Squids

Leo Aldan
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.03.2016
ISBN 9781530282067
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Erde, immer noch ein spannender Planet und was man hier alles entdecken kann... Astrophysiker Doktor Jake Dexter Forrester befindet sich auf einer Mission mitten in Grönland, als er plötzlich am Rand eines Eisbergs verschollen geht. Er wacht in einem dunklen Zimmer auf und weiß nicht wo er ist. Bis hier hin liest sich alles spannend und überraschend flott. Nach und nach erfahren wir, dass er sich in einem Raumschiff befindet. Jake will wissen was los ist, bekommt aber nirgendwo Antworten. Später kommt er sogar auf einen fremden Planeten und es scheint das Paradies zu sein. Essen entsteht auf Wunsch, Frauen so viel man will und das bisschen, was man arbeiten soll, erledigt sich fast von allein.

Doch Jake ist anders, er will wieder zurück zur Erde und schon ist er ein Problem. Er ist der einzige der sich gegen diese Welt stemmt und erfährt dabei fast nebenläufig, was wirklich im Hintergrund gespielt wird. Die Menschen werden überwacht und im Endeffekt eingesperrt, beobachtet und nur wegen der Arbeit die sie leisten wie Tiere gehalten. Selbst verliebt sich Jake in ein junges Mädchen, welches er immer wieder verliert, wiederfindet und verliert usw... Die Reise von Jake und seinem wirklich unglaublichen Abenteuer ist sicherlich wirklich nichts Neues in Sachen Science Fiction. Vielmehr nimmt sich Dan Aldan einiges zur Hand, was schon erzählt wurde und mischt es zu seiner eigenen Version zusammen.

Das er Star Trek Fan ist, liest man auch deutlich, denn egal ob manch technische Lösung, siehe Traktorstrahl oder der Essenreplikator. Später geht er direkt ins nächste Jahrhundert, als Jake sich wünscht neben Picard im Raumschiff zu sitzen und seinen ersten Weltraumflug mitzuerleben. Bei den Aliens nimmt er sich eine uns nicht unbekannte Tierart zur Hand – die Squids (engl. für „Kalmar“). Einige Fragen bleiben jedoch sehr weit offen und ich bin einfach nicht dahinter gekommen. Zum einen warum brauchen diese Aliens wirklich die Menschen? Sie haben den Weltraum erforscht und können nicht selbst im Bergwerk arbeiten? Und warum benehmen sich die Kalmar genauso wie die Menschen in Sachen Politik oder Kindererziehung? Uvm.

Ansonsten haben wir eine Wendung nach der anderen, denn Jake steht nicht still, was dem Roman wirklich gut tut. Er bewegt sich, sucht Lösungen und selbst manch Randfigur findet mehr als einmal neben dem Helden statt. Genau da hätte Aldan mehr machen können. Den Anfang etwas kürzer, den Mittelteil etwas stauchen und das Ende feiner ausgefeilt und wir hätten eine wirklich schöne Runde Sache auf dem Tisch. Ich musste mir unweigerlich die Aliens immer wie die aus den Simpsons vorstellen, keine Ahnung wieso, vielleicht waren all die Tentakeln und die blubbernde Sprache doch zu verführerisch sie in grün zu färben.

Fazit:
SQUIDS: Aus der Tiefe des Alls erweist sich für mich als Sci-Fi-Roman, welcher nicht perfekt ist, aber eine Sammlung an guten Ideen verbindet. Ein charismatischer Held, eine galaktisches bedrohliches Ereignis und eine Flucht die keine Ende zu nehmen scheint. Vielleicht war es nicht der letzte Auftritt von Doktor Jake Forrester und vielleicht gibt es mehr als diese intelligenten Tintenfischlebewesen in den weiten des Alls.

Matthias

Autor: Leo Aldan
eBook: 502 Seiten
Verlag: www.storyecke.de
Sprache: DeutschErs
Erscheinungsdatum: 06.06.2017

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Tags: doktor jake dexter forrester, leo aldan   (2)
 

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body bank, lissa price, starters - enders, enders, dystopie

Starters - Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492280082
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Starters - Enders

Was sind Starter und was sind Ender? Ganz einfach, als Starter bezeichnet man alle Jugendlichen und Kinder bis etwa Anfang Zwanzig und alle Ender sind alle Menschen ab etwa 60 Jahre. So viel erst einmal zum Namen. Ansonsten befinden wir uns in diesem Roman in einer nicht all zu fernen Zukunft. Die Welt hat mal wieder ein Krieg erlebt und jetzt haben sich vielleicht einige gefragt was mit den Menschen zwischen diesen beiden, denn Midle passiert ist? – Alle Tot. Durch Sporen wurde alle vernichtet und nur wer rechtzeitig noch eine Impfung bekommen hat konnte überleben. So verwundert es nicht, dass hier als Hauptfiguren fast nur junge und alte Menschen in Erscheinung treten.

Die 16-jährige Callie steht dabei im Mittelpunkt. Sie hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre Wohnung und lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße. Doch das kann nicht immer so weitergehen, denn die Regierung will alle Weisen einfangen und in Heime stecken. So muss sie versuchen Geld zu verdienen und bekommt einen Tipp, dass bei der Body Bank, für wenig Einsatz, viel Geld zu holen ist. Was genau aber hier passiert, wird ihr erst klar, als sie sich darauf einlässt. Ein Chip wird ihr implantiert. Mit diesem kann nun ein anderer Mensch sich in ihrem Körper durch die Stadt bewegen und ein Abenteuer erleben. Gerade wenn man 150 Jahre ist, möchte man vielleicht wirklich nochmal das Leben eines 16jährigen vollziehen oder?

Doch alles ändert sich ,als sie eines Tages aufwacht und die Stimme ihrer Mieterin hört. Ab jetzt ändert sich der Roman zu einem Thriller. Auf der Suche nach verschwundenen Kindern gerät sie immer tiefer hinter die Zukunftspläne der Body Bank und selbst wenn sie sich verliebt und dabei auch mehr als einmal in Gefahr geriet, Callie gibt nicht auf. Der erste Teil liest sich eher wie ein Teenie-Abenteuer und endet irgendwie auch so. Doch der zweite Teil ist schon um einiges blutiger. Lissa Price hat hier versucht noch einmal alles aus der Geschichte herauszuholen und sorgt auch für Überraschungen, welche aber bei ganz genauem lesen nicht ganz so überraschend sind. Wer der Old Man ist oder ob sie Blake je wiedersehen wird, dass sind so die Fragen, welche erst viel viel später gelöst werden..

Um der Geschichte die Emotionen noch einmal hochzutreiben, wird auch das Elternhaus besucht und keine Sorge ich verrate nichts, es gibt später ein unverhofftes Wiedersehen. Da wir uns nicht so weit weg in der Zukunft befinden, sind alle möglichen Erfindungen die auf uns warten vielleicht gar nicht so abwegig. Selbst der Krieg mit den Sporen könnte wohl wirklich stattfinden nur bin ich mir nicht sicher ob die Gesellschaft sich nach so einer Katastrophe wirklich so entwickeln würde. Immerhin ist die Jugend immer der Grundstein, dass die Älteren auch eine Zukunft haben. Dialoge und Figuren wurden auch nicht zu üppig ausgereizt und die schön schnelle Entwicklung des Romans treibt die Grundstory wunderbar voran.

Fazit:
Lissa Price schenkt allen Startern in die Sciencefiction einen passenden Einstiegsroman. Mit vielen Emotionen und einer starken frechen Heldin, führt sie uns in eine technisch fortgeschrittene Gesellschaft, welche die Kluft zwischen Arm und Reich und zwischen Alt und Jung deutlicher nicht aufzeigen könnte. Das Angebot zwei zum Preis von einem kann ich ebenfalls empfehlen, denn so bekommt man die ganze Geschichte und muss nicht erst auf den nächsten Teil warten.

Matthias


Autor: Lissa Price
Broschur: 752 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 09.03.2015
ISBN: 978-3-492-28008-2

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Tags: body bank, callie, ender, lissa price, starters - enders   (5)
 

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andreas brandhorst, asper, omni, das arkonadia-rätsel, jasmin

Das Arkonadia-Rätsel

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492704267
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Arkonadia-Rätsel

Omni, sollte man gelesen haben, um sich hier auch gleich zurechtzufinden. Jasper und seine Tochter Jasmin, stehen nach ihrem letzten Abenteuer jetzt im Dienst von Omni. Mittlerweile sind nicht nur 30 Jahre vergangen, auch ihre Körper wurden so verändert, dass sie jetzt unsterblich sind und sich nur noch von der Energie von Omni ernähren müssen. Sie bekommen eine wichtige Aufgabe, eine Abschlussprüfung könnte man sagen, denn Jasmin ist nicht wirklich davon überzeugt, dass Omni der ist, für den er sich ausgibt. Sie werden zum Planeten Arkonadia geschickt. Hier taucht alle 453 Jahre eine Raumzeit-Anomalie auf. Der sogenannte Nerox.

Außerdem ist eine Reisende, Samantha, im Auftrag von Omni verschwunden, welche sie ebenfalls suchen sollen. Klingt alles nach einer einfachen Aufgabe, doch die wird es nicht. Denn Omni hat keinen Zugriff auf den Nerox und Jasper und Jasmin sind auf sich allein gestellt. Dennoch erfahren wir als Leser schon viel mehr als die Beiden. Alle wollen zum Nerox gelangen, weil sie hier Macht bekommen, doch dazu benötigt man Werkzeuge. Ein solcher Werkzeugmacher ist Zirzo. Er ist der beste und seine Gabe die Dinge zu Formen, um den Zugang für den Nerox zu finden ist unbestritten. Das Schicksal führt ihn und Samantha zusammen, doch der große Gegenspieler Balthasar führt beiden wieder auseinander.

Ähnlich ergeht es Jasper und Jasmin. Schon die Ankunft auf dem Planeten ist mehr eine Bruchlandung als eine freundliche Begrüßung. Man lernt viele seltsame und skurrile Charaktere kennen, welche im Lauf der Geschichte kommen und gehen, Dennoch bleiben sie irgendwie in Erinnerung. Die Geschichte liest sich so wunderbar flüssig, dass man sie in einem Rutsch verschlingt. Selbst wenn es zum Ende hin doch sehr mystisch, magisch oder spirituell zur Sache geht, kann man sich die beschriebenen Bilder immer lebhaft vorstellen und man ist jederzeit mitten im Geschehen. Besonders Zirzo wird euch ans Herz wachsen.

Er ist für mich auch die heimliche Heldenfigur, welche genug Aufmerksamkeit neben unseren beiden Hauptakteuren bekommt. Ich konnte sogar einige Bezüge zu einer Star Trek Folge finden. Wenn ihr euch an die Next Generation Folge „Neue Intelligenz“ erinnert. Als die Enterprise auf dem Weg nach „Vertiform City“ ist, könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wie die Reise der vier vor statten geht. Am Ende wird sogar das Geheimnis um Omni gelüftet und eine neue Zukunft für kommende Generationen geschaffen. Ich glaube an dieser Stelle kann ich auch aufhören über das Buch erzählen, denn wenn euch Omni einmal im Bann hat, wird es euch nicht mehr loslassen.

Fazit:
Andreas Brandhorst ist und bleibt einer der begabtesten Science-Fiction-Schriftsteller die es derzeit gibt. Er ist gesegnet mit Herz, Verstand und der Liebe zum Unmöglichen. „Das Arkonadia-Rätsel“ ist eine ergreifende Geschichte über Tod, Unendlichkeit, Auferstehung, Machthunger, Lügen und Zuneigung. Die Figuren verlieren sich trotz der Größe ihrer Taten nicht und Omni hat das Potential zu einer Serie zu werden, welche noch viele Jahre spannende Abenteuer hervorbringt.

Matthias

Autor: Andreas Brandhorst
Klappenbroschur: 544 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.05.2017
ISBN: 978-3-492-70426-7

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Tags: andreas brandhorst, asper, jasmin, omni   (4)
 

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captain kirk, scotty, enterprise, chekov, mr. spock

Star Trek - The Original Series: Die Stürme der Widrigkeiten

William Leisner
E-Buch Text: 340 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 15.02.2017
ISBN 9783959812658
Genre: Sonstiges

Rezension:

Star Trek – The Original Series 8: Die Stürme der Widrigkeiten

Die U.S.S. Enterprise ist auf ihrer Erforschungsmission weit weg von dem bekannten Raum und entdeckt eine seltsame Region, welche es zu untersuchen gilt. Doch bereits zu dem Klasse M Planeten zu gelangen, wird kein angenehmer Flug. Die eigenwilligen Gesteinsvorkommen werden später der Enterprise auch zum Verhängnis. Auf dem Planeten angekommen, werden Kirk und sein Landetrupp angegriffen. Bisher noch von Unbekannten. Sie stellen sich als Mitglieder der Goeg-Domäne vor. Ähnlich wie die Föderation, sind sie ein Zusammenschluss von verschiedenen Welten und Völkern. Bei der Flucht der Angreifer, wird das Schiff so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen repariert werden müsste.

Die neuen „Freunde“ bieten an, dass sie die Enterprise zu einem Raumdock transportieren und genau jetzt erst beginnt das Abenteuer. Der Captain der Goeg-Domäne versteht sich prächtig mit Kirk, doch er ist sich wie seine Mannschaftsmitglieder nicht sicher, ob sie das richtige tun. Immerhin überlassen sie ihr Schiff einem fremden Volk. Das kommende Desaster folgt auf dem Fuß. Während des Fluges wird Kirk immer mehr bewusst, dass er wohl einen riesigen Fehler begangen hat. Bleibt die Domäne ein Freund oder wird sie gar zum Feind der Föderation? Das könnt ihr selbst erfahren, wenn ihr euch durch die knapp 300 Seiten lest.

Im Grunde ist das Abenteuer wie eine der alten Folgen der TV-Serie. Der Anfang klingt recht spannend und dann... dann... wartet man dass etwas passiert. Einige Passagen der Geschichte klingen wirklich wie eine 1:1 Kopie der Dialoge. Egal ob zwischen Spock und McCoy oder auch Chekov, welcher sich Gedanken über seine Arbeit als Sicherheitschef macht. Immerhin wird eine neue Rasse vorgestellt und der moralische Aspekt der Geschichte ist schnell verstanden. Ein paar kleine Wendungen am Ende sorgen sogar noch einmal für ein wenig Action, aber ansonsten geht es doch eher sehr ruhig und gelassen voran

William Leisner nahm sich wirklich sehr genau die alten Charaktere vor. Alle haben ihre stimmigen Sprüche und ihren Arbeitsplatz. Einzig Kirk finde ich diesmal etwas ratlos und lässt sich für meinen Geschmack zu viel dirigieren. Manch technische Komponente ist sicherlich auch etwas sehr weit hergeholt und das nicht nur weil Scotty sein „Baby“ in andere Hände geben muss. Allein die Tatsache wie schnell sich die beiden fremden Schiffe verbinden können klingt schon recht seltsam. Ein letzten kleinen Kritikpunkt habe ich noch, die Befehle zwischen den Offizieren der Goeg-Domäne. All die Zahlen sind nicht nur für den Leser unverständlich, bringen auch selbst die Crew der Enterprise Kopfschmerzen.

Fazit:
Neue Geschichten von Kirk seiner Enterprise – Immer her damit! Autor William Leisner macht an sich keinen einzigen Fehler, wenn es darum geht eine klassische Star Trek Geschichte zu erzählen. Dennoch bleibt der Roman in Summe aber eher nur eine zähe Episode, in der sich der Captain einmal mehr die Frage stellen muss, wer Freund und wer Feind ist. Wer gern in alten Erinnerungen schwelgen will, liegt dennoch richtig.

Matthias

Autor: William Leisner
Taschenbuch: 276
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 28.02.2017
ISBN: 9783959811767

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Tags: captain kirk, chekov, dr. mccoy, enterprise, goeg-domäne, mr. spock, scotty, u.s.s. enterprise, william leisner   (9)
 

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picard, dian, aventine, enterprise, william t. riker

Star Trek TNG 12

John Jackson Miller
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 27.02.2017
ISBN 9783959811781
Genre: Science-Fiction

Rezension:

 Star Trek – Next Generation 12: Jagd

Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will.

Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder.

Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt.

Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schaden genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden.

Fazit:
Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen.

Matthias

Autor: John Jackson Miller
Taschenbuch: 430
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 15.03.2017
ISBN: 9783959811781

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Tags: aventine, dian, enterprise, next generation, picard, star trek, william t. riker   (7)
 

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dan abnett, lex falk, planet 86, warhammer

Planet 86

Dan Abnett , Alfons Winkelmann
Flexibler Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2011
ISBN 9783453529137
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Planet 86

Journalisten sind immer auf der Suche nach der ultimativen Story, selbst wenn sie schon so berühmt und bekannt sind wie Lex Falk. Aktuell befindet er sich auf dem Planeten 86. Eine Welt, weit weg von der Heimatwelt und doch scheint hier irgendetwas nicht zu stimmen. Seine ersten Recherchen verlaufen ziemlich schnell im Sand. Es gibt irgendwo Rebellen und ein Kampf, aber keiner weiß so wirklich um was es eigentlich geht. Leider ergeht es dem Leser ähnlich. Schon nach den ersten Seiten versucht man herauszufinden auf welche Reise uns der Autor schicken will, aber vergebens, erst auf den letzten Seiten wird alles brav erklärt.

Doch er wäre nicht der Reporter, der er ist, wenn er nicht doch etwas findet. Mit den ihm öffentlich vorgeführten Tatsachen gibt er sich nicht zufrieden und dank ein paar Kontaktpersonen und einer jungen aufstrebenden Journalistin, hat er endlich den Faden gefunden, der das Gesamtbild erklären soll. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat ein Gerät erfunden, mit dem man sich in das Gehirn eines anderen versetzen kann. Man hört, sieht, riecht, schmeckt alles – einfach gesagt, man ist mitten drin. Lex begibt sich nun in den Tank, um sich mit dem Frontsoldaten zu verbinden. Anfänglich etwas unsicher, ist er nach den ersten Sekunden im Einsatz schon völlig dabei.

Der Trupp gerät in einen Hinterhalt und einer nach dem anderen wird getötet. Jetzt kommt Dan Abnetts Erfahrung in Sachen Krieg zum Vorschein. Denn als Autor von Warhammer 40.000 hat er schon so manch Gemetzel miterlebt. Sehr blutig gerät der Einsatz nach und nach außer Kontrolle und als der Soldat, in dem Lex steckt auch noch am Kopf getroffen wird, scheint die Mission vorbei. Doch dem ist nicht so und Lex muss nun den Hirntoten Soldaten steuern und sein eigenes Leben und das der restlichen Teammitglieder retten. Klingt an sich doch recht spannend, aber irgendwie bleibt jede Wendung einfach zu vorhersehbar.

Immer wieder geraten sie in ein Gefecht. Das eine mal mehr, dass andere mal weniger heftig. Über viele Seite hinweg erfahren wir viel zu wenig über die Hauptstory und ob jemand nun dem anderen ein Bein oder Kopf wegschießt, muss meiner Meinung nach auch nicht in jeder Einzelheit erklärt werden. Ich hatte wirklich gehofft, dass Abnett am Ende zumindest mit einer echten Überraschung aufwarten kann, doch auch diese bleibt eher nur ein Aha. Technisch wird immerhin eine recht realistische Zukunft erklärt, wobei dieser Roman auch in unserer Zeit hätte spielen können, da der Kampf um etwas Besonderes, Einmaliges und Unglaubliches schon jetzt zum Krieg führen würde.

Fazit:
Du warst schon immer fasziniert von Krieg und Soldatentum? Dann bist du hier genau richtig. Dan Abnett verpackt sein Roman mit harter Action, versucht ein Geheimnis zu lüften und spielt mit seinen Charakteren wie Generäle mit ihren Kämpfern. Wirklich Neu erfindet er dabei leider zu wenig und Spannung hat auch nicht immer was mit Action zu tun. Dennoch bin ich mir sicher, dass er seine Zielgruppe finden wird.

Matthias

Autor: Dan Abnett
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache:
Deutsch
Erscheinungsdatum: 09.11.2011
ISBN: 978-3-453-52913-7

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Tags: dan abnett, lex falk, planet 86   (3)
 

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roboter, corazon, wandernde bäume, kolonie, gefahr

Kolonie

Norbert Stöbe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453318007
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kolonie

Ein fremder Planet und ein neuer Anfang für uns als Menschen? Schön wäre es gewesen, aber irgendwie ist dann doch alles anders gekommen. Nach etwa einhundert Jahren im Kälteschlaf, kam dass Kolonieschiff auf dem Planeten Corazon an. Mittlerweile sind dreißig Jahren vergangen, doch was sich bis dato abgespielt hat, klingt nicht nach einer gelungenen Besiedlung. Selbst die fortschrittlichste Technik konnte die Menschen nicht davor retten sich selbst wieder den Gar auszumachen. Zum einen haben sie gegen ihre Kinder eine Quarantäne erhoben. Nicht verwunderlich, denn sie haben nach ihrer Geburt plötzlich seltsame Extraorgane entwickelt. Bei einigen deutlich sichtbar und bei anderen eher weniger.

Doch damit nicht genug, denn irgendwann haben auch die Maschinen rebelliert und haben sich auf den Weg gemacht, um eine eigne Stadt zu gründen. Deshalb sind die alten Kolonisten immer auf der Hut wenn ein Roboter sich der Siedlung nähert. An sich würde das alles schon ausreichen, um eine vernünftige Geschichte zu erzählen, doch Stöbe geht noch weiter. Denn nach all den Jahren scheint sich die Erde doch noch für diese Welt zu interessieren und eine neue Expedition trifft nach langer Reise auf diesem Planeten ein. Dabei entstehen unweigerlich Spannungen, welche später zu der Action führt, welche unausweichlich kommen musste.

Ich bin mir nicht sicher warum der Autor derart viele Figuren versucht hat in den Roman unterzubringen. Genau dieser Punkt führt dazu, dass man sich kaum auf irgendjemand wirklich konzentrieren kann. Man lernt weder die Kinder, die Kolonisten, die Bots oder die Neuankömmlinge wirklich gut kennen. Der Verlauf der Geschichte scheint auch irgendwie sehr zerstückelt und findet zwar am Ende noch einmal eine Auflösung, welche aber meiner Meinung den Rest des Romans definitiv nicht rettet und auch an sich nichts Neues aus der Sciencefiction ist. Immerhin bedient sich der Autor bei einigen heutzutage schon möglichen Ideen.

Da haben wir zum einen die Drucker, welche in der Zukunft ähnlich wie heute mit der richtigen Vorlage komplexe Gegenstände produzieren, welche man am Ende nur noch zusammenfassen muss. Das gleiche gilt für all die Roboter mit ihren Teleskoparmen oder den rollenden Untersätzen. Die Black Box fand ich besonders interessant und hätte für mich als einziges Rätsel völlig ausgereicht. Denn Geheimnisse, welche über die Jahre verloren gehen, gibt es vielmehr als wir selbst mitbekommen. Vielleicht ist das Ende des Buches dann doch die Chance, welche vor mehr als 100 Jahren ihren Start genommen hat.

Fazit:
Manchmal ist weniger wahrlich viel mehr. Norbert Stöbe findet sich in seinem Roman an vielen Stellen gut zurecht, konzentriert sich aber zu wenig auf die Figuren, so dass man als Leser kaum eine Bindung finden oder aufrecht halten kann. Das Setting selbst ist Stimmig und auch manch Idee zum Planeten und dessen Eigenart bringt Spannung und Interesse. Dennoch kommt er oft ab vom Weg und erzählt Einzelgeschichten, welche nicht zwingend ineinanderfließen.

Matthias

Autor: Norbert Stöbe
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
ISBN: 978-3-453-31800-7

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Tags: corazon, kolonisten, norbert stöbe, roboter   (4)
 

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starn, menschsein, corvus, feuer der leere, feuer

Feuer der Leere

Robert Corvus
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704397
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Feuer der Leere

Robert Corvus präsentiert uns eine wahrlich düstere Zukunft. Die Menschen haben ihre geliebte Erde vor vielen Jahren bereits verloren. Schuld ist eine außerirdische Rasse - die „Giat“. Selbst ähneln sie mehr Insekten und von den Menschen werden sie auch Giftatmer genannt, da sie eine methanhaltige Luft zum Leben benötigen. Seither leben die Menschen nur noch auf Raumschiffen und suchen eine neue Heimat. Doch kommen wir erst einmal zu Geschichte. Rila ist Kampfpilotin und auf den ersten Seiten können wir sie bei einem mächtigen Angriff gegen die Gitas begleiten. Später lernen wir ihren Bruder Starn kennen. Er war früher auch beim Militär, hat sich aber jetzt mehr der planetaren Ernte gewidmet. Alle Schiffe der Menschen sind sehr unterschiedlich. Besonders die SQUID.

Ein außerirdisches und zum Teil organisches riesiges krakenähnliches Wesen, genannt Mutter, welches die Menschen bei sich wohnen lässt und mit ihnen telepathisch kommuniziert. Hier lebt Ugròn, ein Anwärter, welcher immer mehr zum Liebling von Mutter mutiert. Er muss mehr als eine Prüfung überleben und dabei verändert sich nicht nur seine Beziehung zum Schiff/Mutter, sondern auch er sich selbst. Die Flotte der Menschen findet auf ihrer Reise einen bewohnten Planten. Die hier lebenden Wesen sind freundlich und an Handel interessiert. Welch ein Glück und doch scheint dieser Planet noch ein weiteres Geheimnis zu besitzen, welches erst zum Ende hin aufgelöst wird.

Der Verlauf der Geschichte nimmt immer wieder kleine Wendungen, damit man genauer kennenlernt, wie die Menschen jetzt leben müssen, was damals alles geschah und warum sie sind wie sie jetzt sind. Das Leben, wie das Essen gewonnen wird, das Schweben im Raum, die Aufzucht der Kinder in Brutkästen, der Antrieb der Schiffe und vieles mehr. Corvus hat sich schon sehr genau überlegt wie er uns die Zukunft präsentiert und fand dabei einige interessante Ansätze. Irgendwann Treffen alle drei Hauptfiguren auch zusammen, was unweigerlich auf dem Planeten passieren muss, welcher sich vielleicht doch als die Rettung der restlichen Menschheit entpuppt. Wenn man jedoch genau hinhört, scheinen wir hier eben nur einen kleinen Teil der Menschen zu begleiten, welche sich in dem bekannten All befinden. Genau das macht die Geschichte eben nicht ganz greifbar.

Alles in allem bekommt man Seite für Seite ganz kleine Häppchen und löst dabei das eigentliche Geheimnis. Leider finde ich persönlich das Ende dann doch eher zu ernüchternd, dass ich wirklich satt geworden wäre. Viele Fragen bleiben offen, der Kampf gegen die Giats wird nur unterbrochen, aber nicht gewonnen und der Planet ist eben keine zweite Erde. Warum all die Wirren zwischendurch? Robert Corvus konzentriert sich eben sehr auf seine Figuren und lässt sie in keiner Seite außer acht. Ein Grund um eben doch dran zu bleiben und mitzufühlen, nachzudenken und mitzuerleben. Keine Reise ist je zu Ende und ich wünsche den Menschen in diesem Fall, dass sie endlich eine neue Heimat finden, verdient haben sie es sich.

Fazit:
Egal wie sich die Zukunft für uns gestalten wird, Robert Corvus gibt uns eine zweite Chance im All zu überleben und die Möglichkeit vielleicht doch ein neues Zuhause zu finden. Liebe findet hier genauso ihren Platz wie heftige Weltraumschlachten. Der Kampf um das Überleben der Menschheit ist allgegenwärtig, dennoch findet man als Leser auch genug Licht und Wärme. Mit detailverliebten Figuren schreibt er die Geschichte gelungen zu Ende, nur die ganz große Überraschung fehlt irgendwie.

Matthias

Autor: Robert Corvus
Klappenbroschur: 496 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 20.03.2017
ISBN: 978-3-492-70439-7

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Tags: giat, rila, robert corvu, squid, starn, ugròn   (6)
 

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una mccormack, katherine pulaski, ro laren, beverly crusher, odo

Star Trek - Deep Space Nine: Misstrauen

Una McCormack
E-Buch Text: 360 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 16.01.2017
ISBN 9783959812627
Genre: Sonstiges

Rezension:

Star Trek – Deep Space Nine: Misstrauen

...und ich hatte mich schon gefragt, ob es mit Deep Space Nine irgendwann  einmal weitergeht. Una McCormack hat sich nun endlich der Figuren wieder angenommen und präsentiert uns die fortlaufende Geschichte nach „The Fall“. Alles fängt mit der Idee von Doktor Katherine Pulaski an. Sie schließt sich einer Forschungsmission an, welche wieder zu den Wurzeln der Sternenflotte zurückgeht – Die Erforschung des Alls und des Unbekannten. Dabei soll das Schiff vor allem viele verschiedene Völker beherbergen, so dass man zusammen lernt und lebt und sich dabei kennenlernt. Doch schon bei dieser Idee scheint es schon Schwierigkeiten zu geben, denn ein Sternenflotten-Geheimdienst-Offizier meldet sich mit einer Tzenkethi und will mit an Bord.

Captain Ro Laren hat derzeit ein paar andere Probleme, denn eine außerirdische Rasse nimmt DS9 in Besitz. Das Volk der Himmelsweite ist friedlich, schert sich wenig um Regeln und all die vielen Kinder an Bord bringen ordentlich Gewusel auf die Station. Doktor Beverly Crusher hat derzeit das Sagen auf der Krankenstation und auch sie findet die Kinder zwar unterhaltsam, nur erinnert es sie an ihren eigenen Sohn. Das Schiff mit Dr. Pulaski bricht schlussendlich doch auf und trifft überraschender Weise schnell auf einen Erstkontakt. Nichtsahnend, dass dieses Volk noch für die Lösung manch anderer Probleme auf DS9 notwendig ist.

Auch Odo kehrt aus seiner Einsiedelei zurück und will sich um einen ganz besonderen Fall kümmern, Im Krieg zwischen Romulaner und Cardassianer gab es einige Gefangene, welche bis heute, 10 Jahre danach, immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Was ist aus ihnen geworden? Leben sie noch? Genau das führt zur nächsten kleinen Krise, welche gemeistert werden muss. Da die Geschichte einen doch schönen roten Faden hat und man mit manch kleiner Überraschung erst das Gesamtbild zu sehen bekommt, muss man sich als Leser schon ordentlich gedulden und wird dabei nicht enttäuscht.

Jeder unser alten Helden bricht nicht aus seinem Rahmen und verhält sich wie gewohnt. Selbst Quark darf seine uns bekannte Schlitzohrigkeit wieder zur schau stellen. Überrascht war ich, dass Miles O'Brien immer noch auf der Station ist , aber einer muss sich ja um die neue Technik kümmern. Garak als neues Oberhaupt von Cardassia muss sich politischen Auseinandersetzungen stellen und der Zwist zwischen Pulaski und Crusher wird auch auf eine neue Ebene gehoben. Das Denken und Fühlen von Flüchtlingen wird hier ebenfalls deutlich unter die Lupe genommen. Ich muss gestehen, dass ich selten so viel Themen, auf im Endeffekt doch so wenig Seiten gefunden habe.

Fazit:
Eine Mischung aus Krimi, ethnischen und politischen Debatten, sowie Spannung und auch etwas zum Lachen wartet hier auf euch. Deep Space Nine hat schon immer als Schmelzpunkt für Völker und Verständigung funktioniert und auch diesmal führen die Charaktere der Serie zu einer Lösung, welche manch Politiker nicht hinbekommen hätten. Ich freue mich das Odo zurück ist und das es endlich neue Geschichten geben wird, in den es mal ausnahmsweise nicht um Krieg und Tod geht.

Matthias

Autor: Una McCormack
Taschenbuch: 287
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 30.01.2017
ISBN: 978-3-95981-174-3

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Tags: beverly crusher, cardassianer, deep space nine, ds9, katherine pulaski, miles obrien, odo, ro laren, romulaner, una mccormack, volk der himmelsweite   (11)
 
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