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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Mitternachtsschwestern

Tracy Buchanan , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104220
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:

Charity, Hope und Faith – 3 Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Niall, der jeden Sommer mit ihnen zusammen verbringt… – bis das Schicksal sie alle einholt.

Jahre später, …Willow wächst bei ihrer Tante Hope auf, da ihre Mutter Charity und ihr Dad bei einem tragischen Schiffsunglück ums Leben kamen. Als sie dann auch noch eine Einladung zu einer Fotoausstellung über die Unterwasserwälder von Niall erhält, tauchen immer mehr Fragen. Was hat Niall mit ihrer Mutter zu schaffen gehabt und warum scheint ihre Tante Hope ihr etwas zu verschweigen? Ein Geheimnis jagt das nächste und wirft immer größere Schatten über die Familiengeschichte.

 

Meine Meinung:

„Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan ist ein Roman mit recht komplexer Geschichte, deren Grundidee zwar nicht neu ist, aber direkt aus dem Leben gegriffen wirkt. Dramatische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und die Handlung verstrickt sich von einem Geheimnis ins nächste.

Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte zu erschaffen, die einerseits durch ihre bildhaften Beschreibungen der Orte, das Einbringen fremder Kulturen und Bräuche, die diversen Tauchgänge und der geheimnisvollen, faszinierenden und mysteriösen Unterwasserwäldern zum Träumen einlädt, andererseits durch all die unausgesprochenen Worte und verstrickten Geheimnisse eine beklemmende und düstere Atmosphäre auf den Leser überträgt. Stellenweise kam ich beim Lesen zwar nur mühsam voran, da die Geschichte eher ein wenig zäh vor sich hinplätscherte, dennoch war durch den flüssigen Schreibstil und der in der Luft hängenden Gedanken stets eine unterschwellige Spannung vorhanden, die einen dazu drängt all die Geheimnisse zu lüften.

Wiedergegeben wird die Geschichte dabei aus zwei unterschiedlichen, aber streng miteinander verflochtenen Zeitabschnitten. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart und reisen gemeinsam mit Willow zurück in die Vergangenheit um die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte aufzudecken. Zum anderen erhalten wir Einblicke in das Leben ihrer Mutter Charity und derer Schwestern in der Vergangenheit. Die einzelnen Abschnitte hat die Autorin dabei jedoch so gelungen dargestellt, dass der Leser Willow immer einen Schritt voraus zu sein scheint, dennoch vom Ausgang der Geschichte vollkommen überrascht wird.

Zu den Charakteren bleibt mir nur so viel zu sagen, dass diese zwar nicht perfekt sind und jeder auch seine Fehler hat, doch wirken sie gerade in ihrer Unvollkommenheit perfekt. Sie sind authentisch und wirken realitätsnah.

So haben wir Willow, Charitys Tochter, die den Tod ihrer Eltern noch nicht vollständig überwunden hat und von ihrer Tante Hope großgezogen wird. Doch lernen wir Willow als starke und selbstbewusste junge Frau kennen, die sich von nichts davon abbringen lässt die Geheimnisse ihrer Familie ans Licht zu bringen.

Charity, die teils ein wenig oberflächlich wirkt, da sie ihre Gedanken und Gefühle gekonnt vor ihren Mitmenschen zu verbergen weiß und ihren Träumen hinterher eifert. Aber auch den Männern in ihrem Leben eher unentschlossen gegenüber steht.

Hope, Charitys Schwester, versucht ihre kleine noch bestehende Familie zusammen zu halten und ihnen so viel Rückhalt wie nur möglich zu bieten, dabei möchte sie jedoch die Schatten der Vergangenheit ruhen lassen und ist versucht keinerlei Informationen dessen nach außen zu tragen. Dies lässt sie nach außen eher kühl und abweisend wirken…

Und die beiden Männer schreiben je ihre Geschichte für sich, beide attraktiv und geheimnisvoll…

 

Fazit:

In „Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan begeben wir uns auf die Suche nach der Wahrheit und reisen durch eine Vergangenheit voll tragischer Familiengeheimnisse. Authentische Charaktere, fremde Kulturen und faszinierende Unterwasserlandschaften trösten über kleinere Längen hinweg und sorgen dank des flüssigen Schreibstils für ein paar angenehme Lesestunden.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman

Julia Drosten
E-Buch Text: 329 Seiten
Erschienen bei null, 06.12.2017
ISBN B076BVNV8C
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:

Fanny Schindler wird 1889 im Allgemeinen Wiener Krankenhaus anonym zur Welt gebracht und wächst im Findelhaus auf. Dort wird sie von der Oberpflegerin Josepha liebevoll, aber dennoch mit strenger Hand erzogen. Schließlich soll das Hascherl bodenständig sein und eine gute Stellung als Dienstmädchen oder Kammerzofe bei einer reichen Adelsfamilie finden. Doch Fannys Vorstellungen von Arbeit und sich dem unterstellen höherer Klassen sehen ein wenig anders aus und so kommt es hin und wieder vor, dass ihre moderne Art den alten Traditionen zu trotzen und ihr Vorlautes Mundwerk ihr manchen Weg verbaut. Doch all die Umstände kriegen Fanny nicht unter, denn sie hält an ihrem Wunsch nach Eigenständigkeit fest und auch ihr Interesse für Mode lässt sie nicht gehen. So ist ihre alte Nähmaschine ihr ständiger Begleiter. Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt, aber Fanny hält allen Bedingungen stand und auch ihr größter Wunsch die Suche nach ihren richtigen Eltern und ihrer wirklichen Herkunft, von wo sie abstammt, lassen ihr keine Ruhe. Wäre da nur nicht die aufkeimende Liebe, welcher sie sich nicht hingeben darf und der plötzliche Krieg…

 

Meine Meinung:

„Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman, der das Leben der jungen Fanny Schindler beschreibt, die so gar nicht in die damalige Zeit passen will und jeglichen Traditionen trotzt.

Der Roman spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Österreich-Ungarn. Damals war es üblich, dass nichtgewollte Kinder nach ihrer Geburt im Wiener Findelhaus abgegeben wurden und höher gestellte Damen diese im angrenzenden Krankenhaus sogar anonym zur Welt bringen konnten. Es herrschte eine Klassentrennung von Arm und Reich und auch die Aufgaben einer Frau waren strikten Regeln untergeordnet. Die Autorin hebt genau dies deutlich hervor und verweist besonders unmissverständlich auf die gesellschaftliche Lage der untersten Schichten.

So ist es der Autorin gelungen eine reale Handlung zu schaffen in der sie wichtige geschichtliche Ereignisse, wie den Beginn des 1. Weltkrieges nutzt und ihre Geschichte an den Wandel der Gesellschaft von alten Traditionen abzulassen und zur Moderne zu wechseln, hervorragend mit einfließen lässt. Auch die verwendete Sprache des Wiener Dialekts macht das Ganze umso authentischer und lies mich des Öfteren schmunzeln. Einen Pluspunkt dafür, dass die Begriffe am Ende in einem Glossar näher erläutert werden. Auch die Konfrontation mit dem Konflikt verbotener Gefühle ist gut in die Geschichte verwoben. Nicht nur die Gefühle hinsichtlich des Adelsstandes in Verbindung mit unteren Schichten, auch wird die Homosexualität aufgegriffen und auf besonders sensible Art behandelt.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet und so sind manche ein wenig mehr charakterstark ausgeprägt wie andere. Jeder von ihnen spielt jedoch eine wichtige Rolle im Gesamtbild der Geschichte und man erlebt wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.

Fanny Schindler ist eine junge, moderne Frau, die den alten Traditionen trotzt und stets versucht ihren Willen durchzusetzen. Mit ihrem Dickschädel und ihrer leicht aufmüpfigen Art stellt sie sich dabei meist selbst ein Bein und verliert so manche Anstellung. Dies scheint ihr jedoch im Vergleich zu Josepha, der alten Dame, die bei Fannys anonymer Geburt im Findelhaus dabei war und sie nach einigen Umständen liebevoll bei sich aufgenommen und selbst groß gezogen hat, nichts auszumachen. Denn Dienstmädchen und Kammerzofe entspricht rein gar nicht Fannys Vorstellungen. Auch der Wunsch in Erfahrung zu bringen, wer ihre richtigen Eltern sind, ist tief in Fanny verankert und trotz aller Einwände und Gefahren lässt sie sich von Josepha nicht davon abbringen.

Dennoch habe ich trotz der sehr unterhaltsamen Geschichte, welche mir durch die Fakten zu den damaligen Umständen und des ein wenig unüblichen Lebensweges, so wie dem Heranwachsen Fannys in Verbindung mit einem angenehm lockeren Schreibstil einige Kritikpunkte anzumerken.

Für die gesamte Handlung hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Mehr Gefühl und mehr Emotionen oder anhaltendere Gedankengänge. Die Empfindungen, Ängste und Sorgen Fannys und die der Frauen im Allgemeinen wurden mir oft zu oberflächlich dargeboten. Ich hätte gerne noch mehr mit ihnen mitgefühlt, was mich so eher nur leicht gestreift hat. Auch die Gefühle bezogen auf die Liebesbeziehung war mir zu unterkühlt. Ja, eine gewisse Distanz ist gut zu wahren, durch die Klassenunterschiede, den Krieg, etc. aber die Emotionen gerade hinsichtlich dessen haben mir irgendwie gefehlt.

Zudem konnte ich keinen roten Faden ausfindig machen hinsichtlich des Drangs Fannys Suche nach ihren Eltern und ihrer wahren Identität. Der Wunsch ihrerseits ist zwar stets vorhanden, wurde aber im Verlauf der Geschichte immer wieder in den Hintergrund gedrängt und urplötzlich mal wieder eingestreut, wie ein verloren gegangenes Puzzleteil, welches man plötzlich wiedergefunden hat.

Ebenso erging es mir mit den Zeitsprüngen, die die Geschichte macht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend genug und die Sprünge wirkten teils ein wenig willkürlich gewählt. Hier hätte man manchmal womöglich ein wenig mehr Info mit einfließen lassen sollen… Denn dies hat mich immer wieder ein wenig aus der Geschichte hinaus gebracht und meinen Lesefluss gestört.

 

Fazit:

„Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman mit einer starken Protagonistin, die den Traditionen ihrer Zeit trotzt und authentischen Dialogen im Wiener Dialekt. Eine lockere und unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch!

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122 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Mystic Highlands - Druidenblut

Raywen White
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.08.2017
ISBN 9783646300574
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

Ronas größter Traum ist es nach Schottland, ihrer wahren Heimat, zu reisen. Denn als Kind ward sie gezwungen mit ihren Eltern nach Amerika auszuwandern. Als sie eines Tages auf einen Brief ihres Cousins Sean stößt und erfährt, dass er seit Jahren versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen, gerät sie mit ihren Eltern in Streit, warum sie all die bisherigen Briefe vor ihr verheimlicht haben. Sie kann nicht verstehen warum ihre Eltern so strikt dagegen sind, dass sie Sean besucht oder überhaupt erst über Schottland zu reden. Ihre rebellische Ader gewinnt Oberhand und Rona bricht Hals über Kopf auf und reist auf eigener Faust nach Schottland, denn Seans Brief lag schließlich ein Flugticket bei. In Schottland angekommen ist es nicht nur alleine die zauberhafte Landschaft, die ihre Aufmerksamkeit erregt. Denn Sean ist sexy… verdammt sexy. Gemeinsam begeben die beiden sich auf ein Abenteuer und Rona macht eine Entdeckung, die ihr Leben für immer verändern wird.

 

Meine Meinung:

„Mystic Highlands – Druidenblut“ von Raywen White ist der Auftakt einer mystischen Fantasy Reihe, die in den bezaubernden Weiten Schottlands spielt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der modernen Jugendsprache angepasst. Durch ihre sehr detaillierten, bildlichen Beschreibungen der Umgebung lädt sie zum Träumen ein und man hat das Gefühl gemeinsam mit Rona und Sean, den beiden Hauptprotagonisten, durch die wilde, raue Natur des schottischen Hochlands zu streifen. Die Autorin nimmt uns mit auf ein Abenteuer in eine sagenumwobene Welt, deren Geschichten und Legenden um Druiden und Síodhach nicht nur den Erzählungen alter Legenden entsprechen. Sie werden zur Wirklichkeit.

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Sicht von Rona, so dass wir als Leser ihre Faszination für die idyllische Umgebung, das Wahrwerden ihres großen Traums, sowie ihre Gedanken und aufkeimenden Gefühle für Sean live miterleben. Gelegentlich erhalten wir jedoch auch Einblicke in Seans Gedanken während die Geschichte in kürzeren Abschnitten aus seiner Perspektive wiedergegeben wird.

Zu Beginn der Geschichte werden ziemlich viele Fragen aufgeworfen und die Handlungsstränge mögen ein wenig verwirrend wirken. Denn die Antworten auf all die Fragen ergeben sich nach und nach im Laufe der Geschichte. So bleiben viele Geheimnisse, lange Zeit Geheimnisse und ob dies immer so von Vorteil ist, kann man den Geschehnissen der Geschichte entnehmen. Wenngleich die Spannung zunächst ein wenig abkömmlich scheint, so steigert sich diese doch oft eher unbewusst. Erst als es zu plötzlichen Wendungen kommt, nimmt sie kontinuierlich an Fahrt auf und endet in einem Cliffhanger, der den Leser umso neugieriger macht, wie es denn nun weitergeht.

Dabei stehen hier nicht nur die beiden Hauptprotagonisten Rona und Sean im Vordergrund, auch all die anderen Charaktere sind ein wichtiger Bestandteil, damit die Geschichte funktionieren kann. Die Charaktere wirken sehr authentisch, auch wenn sie teils durch all die Geheimnisse manchmal ein wenig aufgesetzt wirken, durchschaut man diese Maske jedoch, kann man nachvollziehen, warum sie so agieren. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen und die Autorin hat sie liebevoll und vielseitig gezeichnet.

Rona von Sean liebevoll „Frechdachs“ genannt, macht diesem Namen alle Ehre. Die 17-Jährige Architekturstudentin, mit ihrer wilden roten Lockenmähne stammt ursprünglich aus Schottland und ist ein wahrer Wirbelwind. Dickköpfig, rebellisch, wild und ein wenig naiv. Doch kennt sie ihre wahre Geschichte? So lassen geisterhafte Erscheinungen und mystische Schriftzeichen sie doch zunächst an ihrem Verstand zweifeln…

Sean ist durchtrainiert, extrem gutaussehend, fürsorglich und einige Jahre älter als Rona. Im Gegensatz zu ihr ist er mit all den alten Legenden und der Geschichte Schottlands aufgewachsen. Er gehört zu den Druiden und nimmt seine Aufgaben und Pflichten als eben dieser sehr ernst.

Wie aber sieht es mit all den Aufgaben und Pflichten aus, wenn man sich in solch einen „Frechdachs“ verliebt?

Ein wenig schade, fand ich, dass sich dieses teils kindische Verhalten der aufkommenden Liebesbeziehung so sehr in den Vordergrund gedrängt hat und die Fantasy Elemente somit eher in den Hintergrund geraten sind. Ich hätte gerne noch mehr über Druiden, Runen und Síodhach erfahren.

 

Fazit:

„Mystic Highlands – Druidenblut“ von Raywen White ist eine Liebesgeschichte, die in den sagenumwobenen Kulissen Schottlands spielt, verwoben mit Fantasy Elementen und authentischen Charakteren. Ein mystisches Lesevergnügen im locker, leichten Stil.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Funkenflug

Izabelle Jardin
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 31.10.2017
ISBN 9781503946804
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:

Faye Duncan ist eine einfache bürgerliche Schafzüchterin aus England, verwitwet und hat zwei Kinder aus erster Ehe. Dennoch ist sie glücklich liiert mit ihrem Mann Constantin, wäre da nicht ihr Schwiegervater in Spe… Denn Ernst, ein Herr aus altem deutschem Adel widerstrebt diese Verbindung ungemein. Dennoch begleitet das Paar den alten Herren zur Neueröffnung des Familienschlosses. Als Faye in ihrem weißen Kleid den Empfangssaal betritt, verstummen alle Anwesenden jedoch urplötzlich und ein merkwürdiges Flüstern macht sich breit. Faye ist zunächst verwirrt, bis sie den Grund dafür in Form eines Gemäldes erblickt. Das Gemälde zeigt die „weiße Frau“, Clara Henriette Marie, geborene Gräfin von Beiersdorf, Constantins Urgroßmutter, der Faye wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein scheint. Dies ist Faye zunächst unbegreiflich, doch ihre Neugierde ist geweckt und Constantin ist gerne bereit ihr die schicksalhafte Geschichte seiner Urgroßmutter zu erzählen. Eine Geschichte, die tief unter die Haut geht, angefangen bei einer nicht standesgemäßen Verlobung und einem Funkenflug, der Clara Henriettes Leben für immer verändern sollte…

 

Meine Meinung:

„Funkenflug“ von Izabelle Jardin ist ein historischer Roman, der die Lebensgeschichte zweier Frauen, die in unterschiedlichen Epochen leben, geschickt miteinander verknüpft. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch die Zeit! Sie lädt zum Träumen ein, offenbart uns aber auch deutlich all die Abgründe und Missstände der damaligen Zeit. Es handelt sich um eine Geschichte, die emotional nicht nur auf dem Papier geschrieben steht, sondern auch zwischen den Zeilen tief berührt!

Der Handlungsstrang der Geschichte ist recht komplex, denn die Geschichte springt zwischen der heutigen Zeit und dem 19. Jahrhundert hin und her. Einmal wird die Sicht aus der Perspektive von Faye geschildert, dann wiederrum erfahren wir Details aus Erzählungen über Claras Leben. Aber auch die Thematik ist sehr bewegend. Denn Frauen im 19. Jahrhundert hatten es nicht leicht ihren Freigeist zu bewahren, so mussten sie doch strikten Anweisungen folgen um das Ansehen ihrer Familie und speziell ihres Gemahls aufrecht zu erhalten.

Der Autorin ist es jedoch gelungen die komplexe Handlung mühelos in eine hochemotionale, tiefgründige und extrem spannende Geschichte einfließen zu lassen und ihrem klaren aber lebendigen Schreibstil treu zu bleiben. Auch die detaillierten und malerischen Beschreibungen der Umgebung, lassen das Setting real wirken.

Die Charaktere stehen der Geschichte was Lebendigkeit betrifft dabei in nichts nach. Sie sind liebevoll ausgearbeitet, besitzen mehrere Facetten, viel Tiefgang und wirken somit authentisch. Besonders gut gefällt mir, dass die Charaktere sich im Verlaufe der Geschichte weiterentwickeln und man ihre Gedankengänge und Handlungen gut nachvollziehen kann. So habe ich als Leser doch besonders mit Clara regelrecht mitgefiebert und mitgelitten. Ebenso besonders ist, dass ein jeder seinen eigenen Kampf mit den Regeln der Etikette und den Traditionen ausfechten muss.
Unsere beiden Hauptprotagonistinnen sind beides starke Frauen, die sich so leicht nicht unterkriegen lassen und die mit Hingabe für das was ihnen wichtig ist, kämpfen. Dennoch gilt meine Bewunderung mehr Clara Henriette, deren Leidenschaft und Mut trotz all der Missstände, die ihren Lebensweg kreuzen nicht versiegt. Ich wäre schön längst an all den Umständen zerbrochen.

 

Fazit:

„Funkenflug“ von Izabelle Jardin ist eine bewegende Geschichte zweier Frauen, unterschiedlicher Epochen, deren Leben auf schicksalhafte Weise miteinander verknüpft ist. Tiefgründig, hochemotional und äußerst explosiv! Eine Geschichte in der Liebe, Leidenschaft, Trauer, Hoffnung und Leid so nah beieinanderstehen und den Leser auf eine außergewöhnliche Reise mitnimmt!

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568 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 193 Rezensionen

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

Schon seit Tagen plagen Thorn mächtige Rückenschmerzen, die ihr gar den Atem rauben, dabei steht doch ein wichtiger Mannschaftslauf an. Doch je näher ihr 16. Geburtstag rückt umso schlimmer werden die Schmerzen und urplötzlich werfen dunkle Geheimnisse ihre Schatten voraus. Schlag auf Schlag wird Thorn aus ihrem bisherigen Leben gerissen und in eine ihr völlig fremde Welt – die Welt der Silberschwingen – hinein befördert. Nun muss sie sich nicht nur mit fremdartigen und gleichzeitig faszinierenden Wesen herumschlagen, sondern auch mit aufkeimenden ihr völlig fremden Gefühlen.

 

Meine Meinung:

„Silberschwingen: Erbin des Lichts“ von Emily Bold ist der Auftakt einer fantastischen Dilogie, die in London, der Stadt meines Herzens spielt.

Emily Bold schreibt ausgesprochen gefühlvoll, aber auch sehr bildhaft und detailliert. Durch eine wechselnde Erzählperspektive der Hauptcharaktere lässt sie den Leser direkt an den Gedankengängen teilhaben und schafft eine bessere Rundumsicht. Zwar wirken einzelne Textpassagen durch den stetigen Wechsel zunächst ein wenig verwirrend, machen gleichzeitig jedoch neugierig auf weitere Geschehnisse und geben am Ende ein wundervolles Gesamtbild.

Auf ihre eigene bezaubernde Art bringt die Autorin uns die Welt der Silberschwingen, die mit all ihren teils brutalen Gesetzen und Regeln verborgen unter uns Menschen leben, bei und führt unbemerkt eine sich stetig steigernde Spannung herbei. Ein Wechsel aus eher ruhigeren Passagen, wie dem tristen Alltagstrott gepaart mit faszinierenden Wesen und actionreichen Machtkämpfen sorgen für ein angenehmes Tempo und spannende Lesestunden.

Die Charaktere sind glaubhaft und realistisch gezeichnet. Sie besitzen Ecken und Kanten, haben ihre Stärken und Schwächen und ein jeder füllt seinen Platz in der Geschichte perfekt aus.

Thorn war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine wahre Kämpfernatur, die für ihre Familie und Freunde einsteht und besitz zugleich eine offene Art, die Dinge anzupacken, auch wenn sie nicht weiß, was sie erwarten wird.

Riley, einer ihrer Mitschüler und Leader der Shades ist hingegen eine mysteriöse Erscheinung und der typische Rebell.

Lucien, der Sohn des Clanoberhauptes der Silberschwingen wirkt durch seine düstere unergründliche Art einfach eine besondere Faszination auf mich aus. Nicht nur dass er besonders gut aussieht, nein er steckt auch noch voller Geheimnisse und lässt seine Maske nur selten fallen.

Die Geschichte schließt natürlich mit einem Showdown, dessen Spannungsbogen über das Ende des ersten Bandes hinaus geht und uns mit einem fiesen Cliffhanger und der Frage wie es mit Thorn und Lucien weitergehen wird, zurück lässt.

 

Fazit:

„Silberschwingen: Erbin des Lichts“ von Emily Bold ist ein fantastischer Dilogie-Auftakt, der durch seinen bezaubernden Erzählstil und faszinierende Wesen den Leser in eine atemberaubende fremde Welt inmitten unserer eigenen entführt. Ruhige Passagen gepaart mit spannungsgeladenen Szenen und reichlich Emotionen sorgen für großartige Lesestunden.

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346 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 146 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

Eine Welt in der Technik und Mensch miteinander verschmolzen sind. Krankheiten, Schönheitsmakel und Co einfach ausradiert, durch diverse Apps, die im Netz auf das im Handgelenk sitzende Panel heruntergeladen werden. Ein fast perfekter Körper in einer fast perfekten Welt, die von der Wissenschaft regiert wird. Aber wirklich nur fast… wäre da nicht die tödliche Seuche, die die Menschheit bedroht. Und die einzige Person, die in der Lage sein soll, diesen tödlichen Virus aufzuhalten, ist Catarina Agatta, die Tochter des hochintelligenten Wissenschaftlers Dr. Agatta. Doch kann Cat diese Aufgabe nicht alleine bewältigen. Um den Code des Impfstoffes zu entschlüsseln muss sie gemeinsam mit Cole, einem Cartaxus-Soldaten kooperieren… Wird es ihr gelingen?

 

Meine Meinung:

„Cat & Cole: Die letzte Generation“ von Emily Suvada ist der Auftakt einer grandiosen, dystopischen Jugendbuch-Dilogie, welche mich schockiert und sprachlos zurück gelassen hat. Denn wer weiß schon wie weit die Forschung, Technik und Medizin heutzutage wirklich vorangeschritten ist? Sind es wirklich alles noch Zukunftsvisionen oder mittlerweile nicht doch schon bittere Realität?

Ich persönlich bin ja eher ein kleiner Technik-Muffel und bin nicht immer sonderlich begeistert von all den Modernisierungen. So fiel mir der Einstieg in die Geschichte zu Beginn auch ein wenig schwer, denn die geballte Ladung an technischen und wissenschaftlichen Begriffen hat mich zunächst ein wenig überfordert und war ein wenig arg gewöhnungsbedürftig. Doch dies legte sich im Verlauf der Geschichte, denn auch wenn ich nicht immer alles hundert pro nachvollziehen konnte, so waren die Szenen dennoch ausreichend erläutert um die Handlungen nachvollziehen zu können und die sich stetig steigernde Spannung und innere Neugierde hat mich immer weiter voran getrieben.

Der Autorin ist es gelungen eine detaillierte, aber sehr komplexe Welt, deren Gefahr nicht nur von der tödlichen Seuche, sondern auch von der Technik und der Wissenschaft ausgeht, zu erschaffen. Sachlich neutral erläutert Emily Suvada uns in einem nüchternen Schreibstil ihre Welt, überhäuft uns mit fachlichen Informationen und fesselt uns durch kleine Geheimnisse, schockierende, teils brutale Tatsachen und überraschende Wendungen mit einem hiesigen Spannungsbogen, der gar über das Ende des ersten Bandes hinaus reicht an die Geschichte. Ab und an wirkte diese rasante, actiongeladene Handlung womöglich ein wenig zäh und vielleicht auf den ein oder anderen auch eher emotionslos, doch hiervon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn die Suche nach einem Impfstoff gegen die tödliche Seuche und die Charaktere ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Verlauf und laufen am Ende zu einem Gesamtbild zusammen. Die Erzählperspektive wird dabei aus Sicht der Hauptprotagonistin Cat wiedergegeben.

Cat ist eine Persönlichkeit mit wirklich starkem Charakter. Sie ist eine ausgezeichnete Programmiererin und die wohl weltbeste Hackerin, hochintelligent und mit messerscharfem Verstand ist sie gewiss kein Mädel, dass die Welt durch eine rosarote Brille betrachtet. Für ihre mutige und taffe Art kann ich sie nur bewundern.

Cole hingegen lässt sich nur schwer einordnen. Er wurde zum Black-Out-Agent, der Cats Leben beschützen soll, egal was komme, programmiert und ist durch seine kriegerischen Fähigkeiten eine hochmoderne und tödliche Waffe. Tief in seinem Inneren stecken die dunkelsten Geheimnisse und wahre Emotionen.

Auf die weiteren Charaktere möchte ich nicht näher eingehen, nur so viel, sie sind ebenfalls hervorragend gezeichnet, wenngleich sie auch ein wenig emotionslos wirken, doch wie bereits gesagt solltet ihr auch dies gegen Ende des Buches nachempfinden können, warum dies wohl so ist. Womöglich haben sie aber auch eine App auf ihrem Panel installiert, die gewaltige Emotionen einschränkt? Schließlich gibt es für fast alles eine App!

Ein weiterer Pluspunkt… endlich mal eine Geschichte, die ohne große super romantische Liebesgeschichte oder Dreiecksbeziehung auskommt. Es gibt zwar eine kleine Liebesgeschichte, doch diese hält sich dezent im Hintergrund.

Eine Geschichte, die nicht nur technikbegeisterte Jugendliche fasziniert, sondern auch durch sachliches Know-How Erwachsene in ihren Bann zu ziehen vermag.

 

Fazit:

„Cat & Cole: Die letzte Generation von Emily Suvada ist eine grandiose Dystopie, die mich gleichermaßen sprachlos, schockiert und fasziniert zurück gelassen hat. Eine komplexe, futuristische Welt der Wissenschaft und Technik kombiniert mit einem tödlichen Virus, hochintelligenten Charakteren und gewaltigen Fakten. Eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber rasanter, actiongeladener Geschichten mit dystopischer Zukunftsvisionen!

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Ein Sommer fürs Leben

Katie Jay Adams
E-Buch Text
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.07.2017
ISBN B0747Z238J
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Emilys Leben steht Kopf. Ihre Ehe ist gescheitert und sie flüchtet sich zurück in ihr Elternhaus. Die Situation scheint sie zu überfordern, erst noch ein Leben in Luxus und dann zurück bei Daddy und der kleinen Schwester in einfachen Verhältnissen. Als ihr ein lukratives Jobangebot winkt, kann sie dieses natürlich nicht ausschlagen… Und dann ist da noch Chris, der irgendetwas in ihr regt und mehr mit ihrem neuen Leben gemein hat als ihr lieb ist. Das Chaos ist einfach zu perfekt!

Meine Meinung:
„Ein Sommer fürs Leben“ von Katie Jay Adams ist ein wundervoller Roman, der mal nicht in einer rosaroten Welt spielt, sondern im realen Leben. Es ist das zweite Buch der Autorin und die Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, ist eindeutig: „Das Leben ist kein Wunschkonzert!“ Man muss kämpfen um an sein Ziel zu kommen, denn der Weg dahin ist nicht immer einfach und auch Rückschläge gehören dazu, doch man sollte niemals die Hoffnung aufgeben!
Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich direkt von Beginn an die Geschichte zu fesseln. Tiefgründig und emotional wird die Geschichte aus Sicht der Hauptprotagonistin Emily, deren Leben gerade total Kopf steht, wiedergegeben.
Die Charaktere sind gut durchdacht und hervorragend gezeichnet. Sie alle haben Ecken und Kanten, wirken dadurch lebendig, da ein jeder auch sein eigenes Päckchen zu tragen hat und sind sehr facettenreich.
Emily, die mit der ganzen Situation völlig überfordert ist, und durch ihre tollpatschige Art von einem Fettnäpfchen zum nächsten stolpert, brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Doch auch schafft sie es irgendwie die Situation zu meistern und macht eine tolle Entwicklung durch.
Kim, Emilys kleine Schwester ist für mich jedoch der heimliche Star der Geschichte. Sie ist einfach herzallerliebst. Trotz ihres schweren Unfalls, der sie an ein Leben im Rollstuhl fesselt, ist sie eine fröhliche, junge Frau, die das Leben liebt – zudem ist sie nicht auf den Mund gefallen.
Chris scheint manchmal ein extrem rauer Typ zu sein, doch auch er hat einen weichen Kern. Er ist einfach charmant, sexy und extrem geheimnisvoll.
Aber auch die Nebencharaktere sind gut gewählt und zaubern in Verbindung mit den malerischen Beschreibungen der Umgebung Kaliforniens und den traumhaften Weinbergen eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Eine Geschichte, voller Emotionen und Schicksalsschlägen, die tiefgründig daher kommt, aber ebenso eine Leichtigkeit ausstrahlt, dass man dank des flüssigen Schreibstils und den unvorhersehbaren Wendungen gespannt über die Seiten fliegt und sich fragt was als nächstes kommen mag.  Zudem ist das Ende wirklich gelungen und wartet so kurz vor Schluss nochmal mit einer Überraschung auf. Der abschließende Epilog rundet die Geschichte ergänzend perfekt ab.

Fazit:
„Ein Sommer fürs Leben“ von Katie Jay Adams ist ein tiefgründiger Roman, voller Emotionen und Schicksalsschlägen, der  trotz allem mit einer Leichtigkeit daher kommt. Lebendige Charaktere und eine stimmige Atmosphäre gepaart mit einem frischen Schreibstil sorgen für ein wahres Leseerlebnis!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

ballett, flashbacks, fluch, gebrüder grimm, gefahr, geheimnisvoll, im bann der zertanzten schuhe, janna rut, janna ruth, kriegstrauma, liebe, märchen, märchenadaption, märchenhaft, märchenspinnerei

Im Bann der zertanzten Schuhe

Janna Ruth
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.06.2017
ISBN B072FSB3WF
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Ein mysteriöser Club, ein verwunschener Prinz, eine Balletttänzerin und ein Kriegsveteran…
Jonas, der seitdem er aus dem Krieg heimgekehrt ist von Albträumen geplagt wird, soll im Auftrag von Sophies Vater eben diese bespitzeln… Denn was hat es damit auf sich, dass Sophie jeden Abend die Nächte durchtanzt und in dem mysteriösen Club DeModie verschwindet. Die wohlerzogene Tochter scheint nicht mehr dieselbe zu sein und sich selbst mehr und mehr aufzugeben. Und warum wird nicht ein jedem Eintritt in den Club gewährt? Was hat das DeModie zu verbergen? Und wer ist der geheimnisvolle junge Mann, mit dem Sophie jeden Abend dort tanzt? 


Meine Meinung:
„Im Bann der zertanzten Schuhe“ von Janna Ruth ist eine wundervolle Märchenadaption, die das altbekannte Märchen  „Die zertanzten Schuhe“ der Gebrüder Grimm im neuen Glanz erstrahlen lässt. Es ist der 5. Band der Märchenspinnerei.
Eine gefühlvolle und tiefgründige Geschichte über Verluste, verlorene Träume, Trauer und Leid, aber auch über die Liebe, Hoffnung und den Mut sein Leben neu zu beginnen!
Die Autorin vermag es geschickt zeitgenössische Literatur mit fantastischen Elementen zu einer zauberhaften Geschichte zu verweben. Unterdessen lässt sie Themen wie posttraumatische Belastungsstörungen, Verlustbewältigung und die Leidenschaft zum Tanz, als auch der Leistungsdruck dahinter spielerisch in ihre Geschichte mit einfließen.
Jannas Schreibstil ist bildgewaltig und lebendig. Es ist beängstigend wie greifbar real Jonas Albträume werden, wenn sie mit der Realität zu verschwimmen scheinen. Wenn Sophie anfängt sich in den zarten Klängen der Musik zu bewegen, kann ich die Füße selbst kaum still halten und sobald wir das DeModie betreten, verliere auch ich mich im Zauber des Nachtclubs. Denn die Szenen sind einfach nur berauschend, die Sprache flüssig und leicht verständlich.

Der Zauber der Magie steht aber nicht nur auf dem Papier geschrieben, sondern schwingt auch zwischen den Zeilen mit, denn Janna setzt dem Ganzen noch eine ordentliche Portion Emotionen obendrauf, so dass die Gefühle und das Erlebte direkt auf den Leser über gehen und einen tief im Inneren berühren.
Die Charaktere wirken sehr authentisch – so haben sie doch alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und scheinen durch Welten getrennt zu sein, so sind sie doch weit mehr miteinander verbunden als man zunächst annehmen mag.
Da ist auf der einen Seite Sophie, die nach außen hin ein lebensfrohes Mädchen zu sein scheint, in Wirklichkeit aber immer mehr zu zerbrechen droht… Jonas, der aus dem Krieg zwar zurückgekehrt ist, diesen aber nie wirklich hinter sich gelassen hat und seine Albträume ihm sein Leben zur Hölle machen. Und dann ist da noch Luca, der mysteriöse verwunschene Prinz mit dem Sophie jede Nacht im DeModie tanzt.
Auch zum Ende hin ist es der Autorin gelungen durch gekonnte Wendungen die Leser zu überraschen und ein wie ich finde sehr passenden Ausklang der Geschichte zu formen, der zumindest völlig anders als im Originalmärchen abschließt. 


Fazit:
„Im Bann der zertanzten Schuhe“ von Janna Ruth ist eine wundervolle Mischung aus Märchenadaption, Contemporary und düster romantischer Fantasy, die mit einem lebendigen Schreibstil und tiefgründigen Emotionen die Leser magisch in den Bann zieht. Eine Geschichte, die nicht nur Märchenfans begeistern wird und mein Tänzerherz höher schlagen lässt! Absolute Leseempfehlung!

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Hexenherz - Eisiger Zorn

Monika Loerchner
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783862824564
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Eine Welt in der Frauen an der Macht sind und jede Frau der Magie fähig ist… Eine Welt in der die junge Hexe Helena heranwächst und im Glauben erzogen wird, Männer haben nichts zu sagen… Die einzig wahren Gesetze sind die der Goldenen Frau, der die staatsgetreue Gardistin Helena dient. Doch ihr Weltanschauungsbild gerät aus der Bahn als ihr Bruder ihr eröffnet sich den Rebellen anzuschließen und Helena in eine Machenschaft aus fiesen Intrigen, Machtgier und dem Bann der Magie gerät.

Meine Meinung:
„Hexenherz – Eisiger Zorn“ von Monika Loerchner ist ein historischer Fantasy-Roman mit einem Hauch dystopischer Züge, der mich magisch gefangen genommen hat. Einerseits brachte die Autorin mich zum Schmunzeln, andererseits war ich so geschockt von den Grausamkeiten und der dahinter verborgenen Realität unserer wahren Geschichte, die auch in dieser Geschichte nicht schön geredet wurden. Monika Loerchner unterbreitet uns eine Geschichte, die uns aufzeigt, dass gewisse Grenzen niemals überschritten werden dürfen und regt ihre Leser zum Nachdenken an.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir zunächst nicht ganz leicht gefallen, ist die Geschichte doch recht komplex, aber fantastisch ausgearbeitet. So erhalten wir stets vor den einzelnen Kapiteln durch die Analen des Goldenen Reiches einen Einblick, wie das Hexenreich gegründet wurde und die Welt mit all ihren Gesetzen überhaupt entstanden ist. Besonders faszinierend ist es wie detailgetreu die Autorin die wirklichen Geschehnisse unserer wahren Geschichte umgeschrieben hat und so zu ihrer völlig eigenen Welt formt.
Eine Welt, in der Frauen an der Macht sind. Eine Welt so matriarchalisch wie keine andere. Zwar wurden auch hier die Frauen im Mittelalter als Hexen angeklagt, aber sie haben schnell herausgefunden, dass sie eine größere Macht in sich tragen und nicht hilflos sind. So dass wir mit einem völlig anderen Weltbild konfrontiert werden, als wir es eigentlich kennen. Einer Welt, wie sie aussähen könnte, wenn Frauen die Oberhand besitzen.
Der Schreibstil der Autorin ist klar und einfach strukturiert. Die Sprache ist leicht verständlich und die Geschichte wird in Ich-Form aus Sicht der Hauptprotagonistin Helena wiedergegeben. So lässt sich der doch recht komplexen Geschichte mit eher untypischem Verlauf der Handlung, durch die Flut an Informationen und Wendungen der Geschehnisse, welche durch unvorhersehbare Reaktionen der Protagonisten hervorgerufen werden, recht gut folgen.
Ebenfalls bemerkenswert ist der gut durchdachte Aufbau der Geschichte, der sich in 3 Teile gliedert. Jegliches Detail, möge es noch so klein sein und anfangs eher unbedeutend wirken, gewinnt im Verlauf der Geschichte an immer größerer Bedeutung. Die einzelnen Fäden die quer durch die Geschichte gesponnen werden, ziehen sich wie ein roter Faden hindurch und verbinden sich nach und nach zu einem mächtigen Strang, der der Geschichte eine konstante Spannung verleiht.
Die Charaktere wirken zudem sehr realistisch, wenngleich sie keinesfalls perfekt sind. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten. Aber sie sind in ihrem Wesen so vielfältig, dass die Autorin völlig nebensächlich verschiedene Nationalitäten und auch diverse sexuelle Orientierungen mit in ihre Charaktere einfließen lässt.
Besonders hervor sticht dabei unsere Hauptprotagonistin Helena. Eine taffe und regimegetreue Kriegerin und mächtige Hexe. Wenn auch ihre Weltanschauung hin und wieder erschüttert wird und sie eine doch bemerkenswerte Entwicklung durchläuft, bleibt sie sich selbst und den Gesetzen der Goldenen Frau stets treu, was sie sogleich immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

Fazit:
„Hexenherz – Eisiger Zorn“ von Monika Loerchner ist ein historischer Fantasy-Roman, der mit authentischen Charakteren, einem gut durchdachten Weltenentwurf und einer ungewöhnlichen Geschichte daher kommt und den Leser magisch in seinen Bann gefangen nimmt. Eine komplexe Geschichte, die zum Nachdenken anregt und bei der Liebhaber von Hexengeschichten und alternativen Realitäten auf ihre Kosten kommen. Absolute Leseempfehlung für Leser, die kein typisches Happy End erwarten!

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51 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Ewig und ein Sommer

Kerstin Arbogast
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783959911177
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe: 
Die quirlige Sophie wird gemeinsam mit dem etwas eigenbrötlerischen Konrad zum Schulfest für einen Waffelstand eingeteilt. Beide sind nicht sonderlich begeistert, aber wie Sophie nun mal so ist, lässt sie sich davon nicht abschrecken… Denn irgendwann zieht Sophie alle in ihren Bann und ein turbulenter Sommer kann beginnen. 

Meine Meinung: 
„Ewig und ein Sommer“ von Kerstin Arbogast ist ein sommerlicher Jugendroman, der zum einen locker flockig daher kommt, zum anderen mehr Tiefgang besitzt als ursprünglich erwartet.
Zu Beginn der Geschichte habe ich mir ein wenig schwer getan, ob es daran lag, dass die Autorin uns mitten ins Geschehen geworfen hat und ich mich erst im Verlauf der Geschichte langsam zurecht gefunden habe, oder ob es Sophies eher unkonventionelle Art ist, die mich anfangs ein wenig verwirrt und wörtlich überrannt hat,  kann ich so genau gar nicht mehr sagen.
Der Schreibstil der Autorin ist hingegen einzigartig und faszinierend zugleich. Einerseits super lebhaft und humorvoll, andererseits extrem feinfühlig und tiefgründig und oft sehr detailliert. So ist die gesamte Geschichte eine einzige Achterbahn der Gefühle, die über ein leichtes Sommerfeeling auch schwerwiegende Themen wie „Depressionen“ gekonnt an den Leser heranführt.
Die Autorin hat es zudem geschafft, mich trotz anfänglicher Skepsis in ihre eigens kreierte Welt zu entführen um gemeinsam mit ihren Protagonisten eine bittersüße Liebesgeschichte zu erleben. Eine Liebesgeschichte, die aus wahrer Freundschaft gewachsen ist und deren Höhen und Tiefen aus problematischen Familienverhältnissen, merkwürdigen Listen und verrückten Aktionen empor gestiegen ist.
Ebenso wechselhaft, wie die aufkeimenden Emotionen, so sind auch die Charaktere der Geschichte gewählt. Denn unterschiedlicher könnten die Hauptprotagonisten nicht sein. Sophie mit ihrer quirligen, lebhaften Art, die in ihrer eigenen kleinen Welt zu leben scheint und es schafft ihre Mitmenschen in ihren Bann zu ziehen, ist mir nach anfänglichen Schwierigkeiten doch sehr ans Herz gewachsen, denn dieses chaotische Persönchen ist einfach ansteckend. Und auf der Gegenseite Konrad, der verschlossen und eher zurückgezogen ist und stets mit seinen eigenen Problemen hadert. Haupt- als auch Nebencharaktere wirken sehr authentisch, da ein jeder seine Eigenarten besitzt und sie im Gesamten wunderbar miteinander harmonieren.
Auffallend ist auch, dass die Kapitelüberschriften als eine Art Playlist aufgeführt sind und sich in den jeweiligen Kapiteln wiederspiegeln. Dabei ist die Titelwahl so kurios, wie die quirlige Sophie und ergeben eine buntgemischte Wohlfühlstimmung! 

Fazit: 
„Ewig und ein Sommer“ von Kerstin Arbogast ist ein Contemporary-Jugendroman mit einzigartigen Protagonisten und einer Geschichte, die einen tief im Herzen berührt, aber dennoch die Augen nicht vor der Wahrheit verschließt. Tiefgründig und überzeugend! Ein Leseerlebnis der Gefühle!

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

asiatische welt, bildgewaltig, fantasy, japanische kultur, liebe, magie, märchen, poetisch, romantasy, romantisch

Tanz der Feuerblüten (uebersinnlich)

Janna Ruth
E-Buch Text: 100 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783764191887
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:
Japan ein Land voller Kultur, Traditionen und Gegensätze. Wie unterschiedlich all dies sein kann, erfährt der junge Schwerttänzer Jinnan, als er nach dem Tod seines Vaters an den kaiserlichen Hof tritt. Die Beherrschung der Elemente ist ihm wohlbekannt, wenn auch nicht in der Form aus allem eine Kunst zu machen. Ein wenig unbeholfen und mit der komplizierten Etikette des Hofes überfordert, versucht er sich seinem neuen Leben bestmöglich anzupassen. Auch ist er bemüht die Magie der Worte zu erlernen, denn sein Herz wurde verzaubert von der Schönheit und Eleganz der bildhübschen Ayaka und ihrem Luftspiel. Allerdings ist sie für ihn unerreichbar, ist er doch nur ein einfacher Mann und sie eine der acht Frauen des Prinzen des Wassers…

Meine Meinung:
„Tanz der Feuerblüten“ von Janna Ruth ist der Debütroman der Autorin. Es handelt sich dabei um eine faszinierende, sehr emotionale Geschichte, deren Gefühle so tiefgründig sind und dessen eigentliche Geschichte nicht nur auf dem Papier geschrieben steht, sondern sich vielmehr zwischen den Zeilen entfaltet und zu berühren vermag.
Die Autorin entführt uns in eine Welt fernab unserer Kultur. Sie lernt uns allein durch Worte die Kunst und Schönheit in allem was uns umgibt zu schätzen und verwebt die Traditionen des fernöstlichen Japans mit einem Hauch Fantasy, dieser fließend in die Geschichte übergeht und den Leser in seinem Bann gefangen nimmt. Ein altbekanntes Mittel ist dabei die Verwendung der Elemente und das Einbringen von Geistern und Dämonen. Aber eben dieses übt eine besondere Faszination auf mich aus, da sich diese Mittel in einem gemeinsamen Tanz aus ungeheuren, mystischen Künsten wie ein magisch-roter Faden durch die Geschichte ziehen und von einem noch mächtigeren Band der Liebe und tiefen Emotionen ummantelt werden.
Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich und faszinierend zugleich. Denn ebenso wie ihre Protagonisten beherrscht sie die Kunst der Worte und weiß die Leser zu verzaubern! Ihre Sprache ist so poetisch und bildgewaltig, dass sie ganze Landschaften vor dem Auge der Leser malt!
Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet. Ein jeder besitzt seine Eigenarten, diese einen guten Kontrast zueinander bilden, was sie wiederrum sehr authentisch wirken lässt. Egal ob Haupt- oder Nebencharakter, sie alle spielen eine wichtige Rolle und formen die Geschichte zu einem Ganzen!   Besonders gefallen hat mir dabei die starke Bindung zwischen den beiden Hauptprotagonisten Jinnan und Ayaka. Ihr Band der Liebe ist förmlich greifbar und beide durchleben eine Entwicklung, sie passen sich stets ihrer jeweiligen Lage an und reifen mit ihren Aufgaben.

Fazit:
„Tanz der Feuerblüten“ von Janna Ruth ist eine Geschichte voller Emotionen, die ihre Magie nicht nur in dem geschriebenen Wort auf Papier entfaltet, sondern sich vielmehr zwischen den Zeilen abspielt und uns die fremde Kultur des fernöstlichen Japans näher bringt! Ein außergewöhnlicher und berührender Schreibstil wirken die Kunst den Leser im Bann der Geschichte gefangen zu nehmen! Absolute Leseempfehlung!

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303 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

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Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:

Bea Weidemann arbeitet in einem kleinen Verlag, dessen letzter Lichtblick der Bestseller-Autor Tim Bergmann ist, da der Verlag derweil in finanziellen Schwierigkeiten steckt und kurz vor dem Aus steht. Allerdings erweist Tim Bergmann sich als extrem schwierig und ist nicht sonderlich davon überzeugt für irgendwelche Werbezwecke sein Buch betreffend im Rampenlicht zu stehen und dem Verlag somit aus der Patsche zu helfen. Bea wird jedoch abkommandiert als persönliche Beauftragte für eben diesen Autor zu Verfügung zu stehen und ihn auf Schritt und Tritt bei einer Lesereise zu begleiten…


Meine Meinung:

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak ist ein Liebesroman, der mich eher enttäuscht zurück gelassen hat. Für mich ist es eigentlich eher nur ein Roman, denn die Liebe und Emotionen habe ich leider vergeblich gesucht.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht sonderlich leicht gefallen und der Plot braucht ziemlich lange um erst einmal auf den Punkt zu kommen. Die Geschichte ist sehr langatmig, da sie ohne richtige Handlung und ohne jeglichen Spannungsbogen einfach so vor sich hin plätschert. Zwar besitzt sie hier und da einzelne humorvolle Spitzen und lies sich durch einen einfachen Schreibstil leicht lesen; allerdings kam mir dieser ansonsten eher recht gefühllos vor. Keine richtigen Höhen und Tiefen, keine plötzlichen Wendungen oder Überraschungen, alles war wenn eher relativ vorhersehbar oder eben auf einer Ebene.

Eine Flut aus Nebenschauplätzen und Familienwirrwarr haben eher von der eigentlichen Geschichte abgelenkt, statt die Handlung zu formen und zu unterstreichen. Den einzigen Pluspunkt kann ich für die Grundidee und die Thematik „das Arbeitsleben eines Verlages mit Blick hinter die Kulissen“ geben, dessen Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Diese Einblicke haben mir sehr gut gefallen.

Aber nicht nur der Plot blieb emotionslos und ohne Tiefgang. Auch die Hauptcharaktere blieben blass und ich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen. Ihre Gedankengänge blieben mir mehr oder weniger verborgen oder waren mir völlig fremd. Ihr ganzes Tun und Handeln lies mich eher kalt und auch ihre zwischenmenschliche Beziehung kratzte nur am Rande der Emotionen und blieb ansonsten eher oberflächlich. Ihre Persönlichkeit ist irgendwie durchweg auf einem Punkt stehen geblieben und ich konnte keine wirkliche Entwicklung ausmachen. Ein wenig mehr Emotionen, ein Hauch mehr Romantik und (gerne auch feurige) Leidenschaft hätten der Geschichte gut getan und mehr Leben eingehaucht.

Des Weiteren gingen mir die Hauptcharaktere mit ihrer Art und ihrem Umgang miteinander teils eher auf den Nerv und wirkten mmh wie soll ich sagen zu klischeehaft und naiv. Sind vielleicht nicht ganz die richtigen Worte, aber ich hätte beide einfach gegen die Wand klatschen können. Die Nebencharaktere fand ich hingegen jedoch sehr gut gewählt und auch passend gezeichnet.

Ansonsten empfand ich die Geschichte jedoch leider eher als Aneinanderreihung von langweiligen Geschehnissen, die irgendwie miteinander verstrickt sind um am Ende ein Gesamtbild zu ergeben und die Auflösung ergeben, weshalb sich unsere Charaktere so sind, wie sie sind. Mit einem seichten Happy End, das zu einer seichten Geschichte passt, aber eben nicht vom Hocker haut.


Fazit:

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak ist ein Liebesroman, der mich eher enttäuscht zurück gelassen hat. Die Geschichte plätschert leider nur seicht vor sich hin – es fehlt an Emotionen und Tiefgang um diese und auch ihre Charaktere lebendig werden zu lassen!

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Nachtfalter - Hauchzartes Band

Everly Sheehan
E-Buch Text: 217 Seiten
Erschienen bei null, 28.09.2016
ISBN B01LZN953U
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Ein Mädchen, zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten und eine sagenumwobene Bestimmung, die fatale Folgen für die Menschheit haben könnte…
Amberly ist verwirrt, denn sie sieht seit ihrer Kindheit einen mysteriösen Nachtfalter, der für alle anderen unsichtbar zu sein scheint und tut diesen bereits als Hirngespinst ab. Denn ansonsten verlief ihr Leben bisher ganz normal. Als sie jedoch an ihrem 21. Geburtstag von einem geheimnisvollen, attraktiven, jungen Mann entführt wird, ändert sich ihr Leben schlagartig…

Meine Meinung:
„Nachtfalter – Hauchzartes Band“ von Everly Sheehan ist eine wundervolle Liebesgeschichte, die durch ein Schicksal vorherbestimmt ist und durch ihre Bestimmung mit einem Hauch Fantasy verwoben wurde. Es ist der erste Band einer Dilogie.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie schafft es direkt innerhalb der ersten Seiten den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Erzählperspektive wechselt dabei häufig zwischen den drei Hauptprotagonisten Amberly, Kreston und Devon, wobei das Hauptaugenmerk stets auf Amberly ruht.
Der Einstieg ist durch den Prolog, in dem wir die Hauptprotagonistin Amberly ein wenig besser kennen lernen, sehr schön gewählt und auch der restliche Aufbau der Geschichte hat mir sehr zugesagt. Die Idee hinter der Geschichte um die sagenumwobene Bestimmung ist hervorragend ausgearbeitet und die Bedeutung der Bindung und des Nachtfalters zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung hindurch. Stück für Stück tauchen wir ein in eine Welt voller Magie und tiefer Gefühle, allerdings lässt die Autorin es sich nicht nehmen uns auch die andere Seite voller Hass und Leid vor Augen zu führen. Eine gelungene Mischung aus wundervollem Liebesroman mit tiefen Emotionen, einem Hauch Fantasy und einer ordentlichen Portion Spannung, die dank einem fiesen Cliffhanger über das Ende des 1. Bandes hinausgeht.
Auch die Charaktere wurden liebevoll ausgearbeitet. Seien es die Haupt- oder die Nebencharaktere, ein jeder trägt seinen Teil zur Geschichte bei. Besonders faszinierend ist jedoch, wie gut die Charaktere sich in ihre Geschichte einfügen, bzw. wie gut die Geschichte auf ihre Charaktere abgestimmt wurde.
Dennoch kam ich nicht ganz so gut mit Amberly und Kreston klar. Devon hingegen hat mir sehr gut gefallen, denn er verkörpert den perfekten Bad Boy. Düster und geheimnisvoll, mit harter Schale und weichem Kern. Aber Kreston hingegen war mir irgendwie zu weich. Ein perfekter Gentleman, der Amberly jeden Wunsch von den Augen abliest und alles für tun würde um diesen zu erfüllen, da fehlen mir irgendwie ein paar kleine Makel, eine Ecke, die ihn doch nicht ganz so märchenhaft erscheinen lässt. Und Amberly hegt zwar ihre Zweifel, nimmt das Ganze aber doch relativ gelassen. Ansonsten ist sie doch sehr sympathisch und macht auch eine gute Entwicklung durch. Einzig ihre Art in Bezug auf Devon war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten…

Fazit: 
 „Nachtfalter – Hauchzartes Band“ von Everly Sheehan ist eine wundervolle Liebesgeschichte mit tiefen Emotionen, einem Hauch Fantasy und einer ordentlichen Portion Spannung. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere und ein angenehmer Schreibstil machen diese Geschichte, deren Idee sich wie ein roter Faden hindurch zieht zu einem wahren Leseerlebnis!

4 von 5 Elche

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

band 1, dornröschen, eisermann verlag, julia bohndorf, kurzgeschichte, märchen, märchenadaption, prinz, prinzessin, verflixte flüche, verflixte flüche: voll verschlafen, verflucht, verschlafen, verzaubert, voll verschlafen

Verflixte Flüche - Voll Verschlafen

Julia Bohndorf
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 12.12.2016
ISBN 9783946172604
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:   Durch einen umgewandelten Todesfluch erwacht Dornröschen 500 Jahre später in dem Hanau unserer Zeit. Sie ist schockiert und versteht die Welt nicht mehr, da diese sich rasant weiter entwickelt hat und Rosa unsere heutige Welt zunächst wie ein Alptraum vorkommen muss. Doch kurzum trifft sie auf Niko, ein Junge aus unserer heutigen Zeit, der sich ihrer annimmt und ihr all die Dinge nahe bringt. Schnell gewöhnt sich Rosa an alles, doch ist ihre Sehnsucht nach ihrem Zuhause zu groß, so dass die beiden sich auf die Suche nach des Rätsels Lösung machen, wie Rosa zurück in ihre Welt gelangen kann… 

Meine Meinung: 
„Verflixte Flüche – Voll Verschlafen“ von Julia Bohndorf ist eine süße, wenn auch sehr moderne Variante einer Märchenadaption zu „Dornröschen“ der Gebrüder Grimm. Es handelt sich hierbei um eine Kurznovelle für Kinder ab 12 Jahren und ist der 1. Teil einer Reihe.

Die Autorin hat die wichtigsten Elemente aus Dornröschen aufgegriffen und in eine jugendliche Liebesgeschichte eingewoben. Der Erzählstil und die Sprache sind sehr flüssig und der heutigen Zeit angepasst. Hinsichtlich der Länge von gerade einmal 120 Seiten schreitet die Handlung rasant voran. Für meinen Geschmack leider ein wenig zu rasant, ich hätte mir gewünscht, dass die ein oder andere Stelle mit ein wenig mehr Ruhe und Tiefe angegangen wäre, aber gut, es ist und bleibt eine Kurzgeschichte und auch das Alter für welche Leserschaft die Geschichte angedacht ist, sollte man dabei nicht außer Acht lassen. Denn Jugendliche sind halt mal schneller verliebt und tun dies nicht nur als Schwärmerei ab, so wie Frau es heutzutage tut.
Sind wir eben noch bei Dornröschens Geburt, bis sie in den tiefen Schlaf fällt, dieser in unserer Geschichte nicht 100 Jahre sondern fünfmal solange andauert,… so erwacht Rosa in einer ihr völlig fremden Welt in Hanau, dessen Landschaft sich extrem gewandelt hat, aber auch eine totale Reizüberflutung zu bieten hat, was Technik und Co betrifft. Bis zu ihrem gemeinsamen Abenteuer mit Niko und der sich sachte entwickelten Gefühle zueinander. Es ist wie eine kleine und schnelle Reise durch die Zeit.
Aber trotz dieser temporeichen Handlung, hat die Autorin es geschafft, mir die Gefühle der sich hier anbahnenden Liebe zwischen Rosa und Niko gekonnt rüber zu bringen und die Geschichte ans Herz zu legen. Denn auch wenn nur wenig Zeit bleibt, die Charaktere kennen zu lernen, so sind sie doch liebevoll ausgearbeitet.
Einziger Minuspunkt, dass Dornröschen keinen wirklichen Namen besitzt und in ihrer Welt nur Königstochter genannt wurde, weshalb die beiden sich für den Namen „Rosa“ entschieden haben. Denn auch in der damaligen Zeit gab es bereits Namen und dies ist mir dann doch ein wenig bitter aufgestoßen und fand ich so rein gar nicht märchenhaft. 


Fazit:
„Verflixte Flüche – Voll Verschlafen“ von Julia Bohndorf ist eine süße, sehr moderne Variante einer Märchenadaption zu „Dornröschen“, welche mit einem flüssigen und jugendlichen Schreibstil, den Leser in seinen Bann zieht und ein rasantes Lesevergnügen bereitet!

4 von 5 Elche

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94 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

blut, blutgefährten, dark diamond, eden, ivy, liebe, melody, melody of eden, nachtpolizei, rich, sabine schulter, scarlett, scott, vampir, vampire

Melody of Eden Blutgefährten

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646300079
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Die 23-jährige Melody stellt sich die Frage ob Vampire wirklich existieren, oder doch nur ein Mythos der Menschen sind. Denn die Regierung vertuscht so viele ungeklärte und rätselhafte Ereignisse, dass keiner sich sicher sein kann, was der Wahrheit entspricht und was nicht. Als ihre Neugierde sie zu nah an einen der stets durch ein Gitter versperrten Tunnel treibt, begibt sie sich in große Gefahr. Denn plötzlich wird sie von einer unheimlichen Kreatur gepackt und in die dunklen Tiefen gezogen…

Meine Meinung:
„Melody of Eden - Blutgefährten“ von Sabine Schulter ist der erste Band einer neuen Vampir-Reihe, in denen die Blutsauger nicht nur die altbekannte Rolle „gut oder böse“ zugeteilt bekommen, sondern auch eine weitere leitende Handlung "als Nachtpolizei" ergreifen.
Die Autorin hat einen rasanten Einstieg gewählt, in dem sie die Leser mitten in eine spannende Handlung wirft und durch die Geschehnisse den Leser direkt im Bann der Geschichte gefangen nimmt. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Ebenso sehr bildlich dargestellt, so dass man sich die Szenen sehr gut vorstellen kann. Als Leser hat man das Gefühl ein Teil der Geschichte zu sein. Verstärkt wird dies ein wenig später sogar noch durch den Perspektivenwechsel, der erst ab ca. Mitte der Geschichte eintritt.
Die Charaktere wirken sehr realistisch und sind keinesfalls perfekt. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten. Speziell Melody hat ihren eigenen Kopf und lässt sich von niemandem etwas vorschreiben. Sie wirkt stets gut gelaunt und sehr optimistisch. Eden hingegen übt eine besondere Faszination auf mich aus. Er wirkt unnahbar und birgt seine Geheimnisse. Aber egal ob Haupt- oder Nebencharakter, sie alle spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte und sind sehr gut gezeichnet. Vor allem aber hat es die kleine Ivy mir angetan. Ihre Fähigkeiten sind bemerkenswert und ihr kindliches Erscheinen weckt sofort den Beschützerinstinkt in mir.
Aber auch die Grundidee und Handlung der Geschichte finde ich sehr gut ausgearbeitet. Die Spannung hält sich konstant und wird hier und da noch durch unerwartete Wendungen und unvorhersehbare Ereignisse gesteigert. Ab und an durchzieht eine Prise Humor die düstere angespannte Atmosphäre und lockert diese dadurch ein wenig auf.
Einzig die Liebesgeschichte konnte mich in dieser Geschichte nicht so wirklich überzeugen, da sie mich nur oberflächlich berührt hat. Der Verlauf war mir hierbei zu flach und ging mir einfach zu schnell. Hier hätte es ein wenig mehr Konflikte geben dürfen, ein wenig mehr Tiefgang und mehr ausbrechende Emotionen. Denn ich hatte das Gefühl, dass jedes Mal, wenn es ein wenig tiefgründiger wurde, egal ob durch eine Handlung oder einfach nur durch Worte, die Szene gleich auch wieder abgebrochen wurde und durch eine plötzliche Wendung einfach nur vertagt. Ich hätte hier keinesfalls eindeutige Szenen erwartet, aber einfach das Prickeln, welches gerade am Aufsteigen war noch ein wenig ausgekostet und ein klein wenig länger gehalten.
Der Schluss des ersten Bandes ist jetzt nicht unbedingt befriedigend, aber auch nicht unbefriedigend. Er ist recht offen und lässt den Leser mit Vorfreude auf den folgenden Band wartend zurück.

Fazit:
„Melody of Eden – Blutgefährten“ von Sabine Schulter ist der erste Band einer neuen spannungsgeladener Vampir-Reihe, in denen den Blutsaugern eine neue Rolle zuteilwird. Ein lockerer, flüssiger Schreibstil sorgt gepaart mit einer Prise Humor und realistischen Charakteren für einen leichten Lesegenuss!

4 von 5 Elche

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Frigid

J. Lynn , Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492309851
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Autorin: Jennifer L. Armentrout
Originaltitel: Frigid
deutscher Titel:
Frigid
Verlag:
Audible GmbH (1. Dezember 2016)

Format:
Hörbuch-Download (ungekürzt)
Laufzeit:
10 Std. 05 Min.
Sprecher:
Tanja Esche, Erik Borner

Inhaltsangabe:

Sydney und Kyler sind seit Kindertagen befreundet. Beide hegen tiefe Gefühle füreinander, getrauen sich jedoch nicht diese dem anderen mitzuteilen und verfangen sich stets in einem Netzt aus Missgeschicken und reden aneinander vorbei. Syd ist eher der ruhigere Typ, der sich lieber mit einem guten Buch ins Bett kuschelt, während Kyler es lieber ordentlich krachen lässt und der Weiberheld schlechthin ist. Erst als die beiden während ihres Skiurlaubs in der Hütte eingeschneit werden, kommen sie sich langsam näher. Aber kann ihre Freundschaft dies überstehen und warum werden die beiden auf einmal attackiert?  

Meine Meinung:  
Das ungekürzte Hörbuch „Frigid“ von Jennifer L. Armentrout, wessen gleichnamiger Roman im Piper Verlag erschienen ist, ist der Auftakt einer neuen New Adult – Reihe und wurde von Audible vertont.
Gesprochen wird die Geschichte von Tanja Esche und Erik Borner. Beide haben eine klare und angenehme Stimmfarbe. Sie vermochten es den Charakteren Leben einzuhauchen und deren Gefühle wieder zu spiegeln.
Dennoch bin ich mit den Charakteren und deren Geschichte nicht ganz warm geworden. Dies liegt wohl daran, dass der Geschichte schlichtweg eine ordentliche Handlung fehlt. Denn der Fokus konzentriert sich einzig und allein auf die Beziehung zwischen Sydney und Kyler, die sich schon seit Kindertagen kennen. Beide hegen tiefe Gefühle füreinander und es ist ein einziges hin und her – Sie will ihn und er will sie, aber keiner getraut sich es wirklich auszusprechen. Was folgt ist eine aneinander Reihung von Missverständnissen obwohl sie doch alles übereinander wissen. Bis sie letztendlich doch den Weg zueinander finden und die Szenerie nur noch aus einem Thema zu bestehen scheint.
Ich hätte mir persönlich ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Denn schließlich ist eine gemeinsame Vergangenheit gegeben, auf diese man hätte ein wenig mehr aufbauen können. Die Autorin wirft den Leser viel mehr einfach mitten hinein in ein Gefühlschaos zweier Menschen, die sich nicht getrauen ihre Gefühle füreinander einzugestehen.  Stattdessen folgt eine Flut unendlicher Schwärmereien gemischt mit einer Portion Selbstmitleid, diese eher auch ein oberflächliches Bild der Charaktere herauf beschworen hat und das wahre Persönlichkeitsbild ein wenig überdeckt. Hin und wieder erhascht der Leser zwar kurze Einblicke in die gemeinsame Vergangenheit der beiden, diese sind aber sehr rar gestreut.
So dümpelt die Geschichte mehr oder weniger etwas zäh vor sich hin, bis es so ziemlich in der Mitte zu einer Wendung kommt und seichte Thriller-Elemente die Spannung heben und der Geschichte doch noch einen leichten Handlungsstrang verleihen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, wird in der Ich-Form wiedergegeben und die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Dies hat mir persönlich gut gefallen, da man so nochmal eine extra Portion Gefühlschaos und einen tieferen Einblick in die Gedanken der Charaktere erhält. Auch das leichte Knistern wurde so wirklich greifbar… 
Die Charaktere an und für sich entsprechen jedoch dem typischen Stereotyp. Sydney, die gerade mal 1,50 m misst, verkörpert das typische Mauerblümchen. Sie liest gerne und wirkt unschuldig und naiv. Kyler dagegen ist mit 1,90 m ein Riese, unverschämt gutaussehend und ein Weiberheld schlechthin .

Fazit: 
Das Hörbuch „Frigid“ von Jennifer L. Armentrout ist Dank angenehmer Sprecherstimmen ein seichter Hörgenuss für Zwischendurch, mit klischeehaften Charakteren und einer Geschichte, der ein klein wenig mehr Tiefgang nicht geschadet hätte, statt die mangelnde Handlung mit prickelnden Szenen zu vertuschen.

3 von 5 Elchen

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SnowFyre - Elfe aus Eis

Amy Erin Thyndal
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646602975
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Fyre ist bekannt als die gefühlskalte Winterelfe, die die Kälte, den Frost und Schnee wörtlich verkörpert. Aber ist das die wahre Fyre, oder möchte sie die Welt dies nur Glauben machen?! Denn immerhin ist da noch Ciel, der warmherzige Sommerelf, der es einst schaffte ihr Herz zu erwärmen… Doch was ist damals zwischen ihnen vorgefallen, dass Fyre sich so verschließt? Und warum muss sie ausgerechnet mit Ciel den Frühling zelebrieren?!

Meine Meinung:
„SnowFyre – Elfe aus Eis“ von Amy Erin Thyndal ist ein winterlicher Fantasy-Roman, der mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Ich fand die Geschichte nun nicht überwiegend schlecht, jedoch begeistern konnte sie mich leider auch nicht so recht. Vermutlich lagen meine Erwartungen hinsichtlich der Charaktere und der Handlung einfach zu hoch.
Denn allein das Benehmen der Hauptcharaktere lässt eher auf das Benehmen von pubertierenden Teenagern schließen, statt auf das angehender Erwachsene. Besonders ging mir dieses ständige Gefühlschaos seitens Fyre und Ciel ein wenig arg auf den Keks. Auch Fyres sehr wechselhafte Art hat es mir leider nicht ganz so leicht gemacht. Sie ist zwar nicht die typische Protagonistin und wirkt nach außen hin kühl, unnahbar und ein wenig arrogant, ist in Wirklichkeit aber unheimlich verletzlich und steht oft im Konflikt mit sich selbst. Dies fand ich zu Beginn der Geschichte auch noch ganz gut, aber im weiteren Verlauf wurde es mir teils doch ein wenig extrem und wirkte eher überzeichnet, statt liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet. Erst zum Ende hin ist dieses „Extrem“ wieder ein wenig abgeflacht und hat einen wunderbaren Charakter hervorgebracht. Ebenso wurde ich leider auch mit Ciel nicht richtig warm und im Gegenzug zu Fyre wirkt er doch ein wenig blass und steht in ihrem Schatten.
Generell muss ich sagen, dass die Charaktere mich leider weitgehend ziemlich gefühlskalt gelassen haben und ich trotz der unterschiedlichen Perspektivenwechsel nicht ganz so gut mit ihnen zurechtkam, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Liebesgeschichte lies mich daher leider auch eher unberührt und kam mir zu konstruiert vor.
Zwar ist der Schreibstil der Autorin locker und leicht formuliert. Auch entführt sie uns in eine eigens von ihr kreierten Welt, die an wenigen Stellen doch sehr detailliert beschrieben wird und wirklich zum Träumen einlädt, allerdings weist diese Welt auch einige Ungereimtheiten auf, die mir nicht ganz schlüssig sind.
Die Handlung an und für sich, war eher solide und im ersten Drittel ein wenig langatmig, wodurch die Spannung sich nicht konstant gehalten hat, sondern hin und wieder abflachte. Erst mit dem Erscheinen Lunas hat die Geschichte ein wenig an Fahrt aufgenommen und sich bis zum Schluss gehalten.
Ich hätte mir ein winterliches Fantasy-Abenteuer gewünscht, das mit einem atemberaubendem Weltenentwurf daher kommt, Charakteren, die so authentisch sind und mir eine Herz zerreißende Liebesgeschichte bieten und eine Geschichte so voller Magie, aber leider wurde das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt. Oder meine Erwartungen waren einfach viel zu hoch…

Fazit: 
„SnowFyre – Elfe aus Eis“ von Amy Erin Thyndal ist ein winterlicher Fantasy-Roman, dessen Charaktere mich leider weitgehend gefühlskalt zurückgelassen haben. Auch die vorhandene Liebesgeschichte lies mich eher kalt und die Handlung brauchte mir zulange um an Fahrt auf zu nehmen. Eine Geschichte dessen Magie leider an mir vorüber gezogen ist und das vorhandene Potenzial in meinen Augen nicht vollständig genutzt wurde.

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Törtchen zum Verlieben

Silvia Konnerth
E-Buch Text: 293 Seiten
Erschienen bei null, 09.01.2017
ISBN B01N5O57OW
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Die ehrgeizige Journalistin Victoria liebt ihren Job über alles. Um die Reportage ihres Lebens zu bringen, erschleicht sie sich sogar einen Platz als Köchin im Hause ihres Opfers. Doch Victoria kann gar nicht kochen, kein kleinstes bisschen… und als ihr Schwindel auffliegt, lässt sie sich sogar auf einen hinterhältigen Deal mit der geheimnisvollen Schriftstellerwitwe ein. Doch der Deal bleibt nicht ohne Folgen…

Meine Meinung:
„Törtchen zum Verlieben“ von Silvia Konnerth ist ein wundervoller Roman, der eine Mischung aus romantisch angehauchter Liebeskomödie und typischem Chick-Lit miteinander vereint und hier und da für einen Lachanfall garantiert.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir zu Beginn jedoch nicht ganz leicht gefallen, da ich vielleicht ein wenig andere Vorstellungen hatte… Allerdings hat sich dieses Gefühl schnell gelegt je weiter ich in die verzwickt chaotisch verstrickte Geschichte eingetaucht bin.  Die Handlung ist durchweg unterhaltsam und durchzogen von unerwarteten Wendungen, die hier und da für manche Überraschung sorgen, aber trotz allem stets einen roten Faden erkennen ließ.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Versetzt mit viel Charme und einer Prise Humor beschreibt Silvia Konnerth ihre Charaktere, Szenen und Umgebungen mit so viel Liebe ins Detail so bildgewaltig, dass einem regelrecht das Wasser im Munde zusammen gelaufen ist und man sich am liebsten an die traumhaften Kulissen Spaniens träumen mag.
Victoria, die anfangs so taffe Journalistin, die sich in das Abenteuer „Köchin“ ohne jegliche Kochkenntnisse stürzt und sich selbst manchmal nicht so ernst nimmt, ist mir von Anfang an sympathisch gewesen.
Alexander hingegen, Sohn der reichen Schriftstellerwitwe Leonore und erfolgreicher Geschäftsmann hat es mir zu Beginn mit seiner verbissenen arroganten Art nicht so leicht gemacht hinter seine Fassade zu blicken. Letztendlich konnte aber auch er mein Herz erwärmen.
Leonore allerdings sollte man nicht unterschätzen, denn die Dame hat es faustdick hinter den Ohren und ist einfach unschlagbar!
Generell sind die Charaktere, Haupt- als auch Nebencharaktere, liebevoll ausgearbeitet und besitzen so ihre Stärken und Schwächen, weshalb sie sehr authentisch wirken. Hilfreich war aber auch der Perspektivenwechsel zwischen Victoria und Alexander, so dass man jedes Mal einen anderen Blickwinkel auf das Geschehene hatte und somit bessere Einblicke in die Persönlichkeiten.

Fazit:
„Törtchen zum Verlieben“ ist ein wundervoller Roman,  der mit authentischen Charakteren und einer unterhaltsamen Geschichte, so wie einem lockeren Schreibstil den Leser mit viel Charme und einer Prise Humor in seinen Bann zieht.

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Die Katinka Chronik: Schicksal

River Williams
E-Buch Text: 89 Seiten
Erschienen bei null, 01.10.2016
ISBN B01JIR02W6
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:
Eine Welt in der dein gesamtes Leben bereits vor deiner Geburt durch deinen Namen vorbestimmt ist… Das ist Katinkas Welt.
Der Namen wird von der Regierung vergeben und somit der weitere Lebensweg eines jeden Menschen festgelegt. Denn der Name bestimmt, welchen Beruf man erlernen wird und in welchem Umfeld man aufwächst. Katinka ist eine Geliebte. Sie wird ihr Leben ab ihrem 15. Geburtstag im Haus der Geliebten verbringen um eine 3-jährige Ausbildung zu durchlaufen. Dort wird sie zu einer angesehenen Frau eines hochrangigen Gesellschaftsmitglieds heran erzogen.  Doch bereits an ihrem ersten Tag im Haus der Geliebten ergeben sich Dinge und offenbaren sich Geheimnisse, von denen besser niemand etwas erfahren sollte…

Meine Meinung:
„Die Katinka Chronik: Schicksal“ von River Williams ist der 1. Teil einer Reihe, die stets in kürzeren Bänden erscheinen wird. Es handelt sich hierbei um eine Dystopie, deren Grundidee mich bereits durch die Infos im Klappentext begeistern konnte.
Der Einstieg in die Geschichte ist zwar eher ein wenig unspektakulär, dafür aber von wichtigen Fakten geprägt, die mich persönlich direkt schlucken ließen, als ich mir der Bedeutung und des Ausmaßes dieser Aussagen bewusst wurde. Dies war auch der Grund weshalb ich direkt ab der 1. Seite von dem doch recht schlichten und einfachen Schreibstil der Autorin und ihren Worten gefangen genommen wurde und nicht anders konnte als weiter zu lesen. River Williams hat uns Stück für Stück in das Leben und die Welt Katinkas eingeführt ohne dabei maßlos zu übertreiben oder uns unbedingt etwas aufzuzwingen. Daher sind es wohl auch eher die ganzen Informationen statt irgendwelche unerwarteten Ereignisse, die die Geschichte vorantreiben und dennoch spannend erscheinen lassen.
Erst zur Mitte hin entwickelt sich eine eigentliche Handlung, welche den Beginn des Abenteuers ankündigt und die Geschichte ein wenig an Fahrt aufnehmen lässt, so dass die Ereignisse sich zum Ende des ersten Bandes regelrecht überschlagen und der Spannungsbogen mit einem fiesen Cliffhanger über das Ende hinaus schießt.
Daher bin ich in Hinblick auf die geringe Seitenzahl von gerademal 89 Seiten mit dem gegebenen Informationsgehalt und der Ausarbeitung der Charaktere, diese bereits hier schon einen kleinen Einblick in ihr Wesen offenbaren sehr zufrieden.
Die Hauptprotagonistin Katinka konnte mich mit ihrer offenen, frechen Art direkt überzeugen. Man Erhält Einblicke in ihr Wesen und kann ihre auftretenden Ängste und Sorgen gut nachvollziehen. Ebenfalls lässt sich bereits im ersten Band eine gewisse Entwicklung bemerken, auf diese ich in den Folgebänden doch sehr gespannt bin. Die anderen Charaktere bleiben dagegen zwar noch ein wenig blass, werden aber mit Sicherheit nach und nach auch näher beleuchtet.

Fazit:
„Die Katinka Chronik: Schicksal“ von River Williams ist ein gelungener Auftakt einer dystopischen Reihe, deren Grundidee mich bereits durch den Klappentext begeistern konnte und zu Beginn eher durch grundlegende Informationen statt actionreicher Handlung in den Bann zieht und erst gegen Ende der Geschichte auch durch die Handlung überzeugt. Sympathische Charaktere und ein interessanter Weltenaufbau bieten eine Geschichte mit viel Potenzial in einem lockeren Schreibstil!

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Remember

Izabelle Jardin
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Amazon EU S.à r.l., 24.12.2015
ISBN B016WFXQ3Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe: 

Als Leah, Connor das erste Mal erblickt, kann sie ihre Augen nicht von ihm abwenden, denn dort steht er, ihr wahrhaftiger Traummann. Auch er scheint nicht abgeneigt und schnell kommt es zum Date. Aber es hätte alles so einfach sein können, wäre da nicht das Problem, dass Connor kurz vor der Eheschließung steht und die beiden noch dazu in einem wahrschlich verzwicktem Familiengeheimnis miteinander verbunden sind… Können sie all dem trotzen und was sieht das Leben für sie vor?  

Meine Meinung:
Das ungekürzte Hörbuch „Remember“ von Izabelle Jardin ist eine wundervolle Liebesgeschichte gepaart mit schicksalhaften dramatischen Einschlägen. Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte zu schaffen, die gleichermaßen zum Träumen einlädt, aber auch die Schattenseiten des Lebens durch unvorhersehbare Schicksalsschläge wiedergibt.

Der Schreibstil der Autorin ist modern und gefühlvoll, zudem mit wundervoll detaillierten Beschreibungen der Orte und liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten bestückt, die sehr authentisch wirken und es dem Leser bzw. Hörer erleichtern sich in die Geschichte hinein zu versetzen und bildlich vorzustellen. So ist Leah, die Hauptprotagonistin eine moderne Frau, die genau weiß, was sie im Leben erreichen möchte und hat klare Vorstellungen von ihrem Traummann. Sie lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen, auch wenn sie so manchmal ihre Zweifel hegt. Connor ist ein Mann aus wohlhabendem Hause und sich seiner Wirkung auf Frauen mehr als bewusst, aber auch er hat genaue Vorstellungen. Die Nebencharaktere spielen ebenfalls eine wichtige Rolle und sind sehr gut ausgearbeitet, denn sie runden die Geschichte erst so richtig ab.

Gesprochen wird die Geschichte von Svantje Wascher. Sie hat eine klare und angenehme Stimmfarbe und vermag es den Protagonisten Leben einzuhauchen und ihnen eine eigene Stimme zu verleihen. Auch schafft sie es die Gefühle der Charaktere gekonnt wieder zu geben, ohne dass das Ganze dabei aufgesetzt oder übertrieben wirkt. Zwar mag die Stimmung manchmal vielleicht ein wenig kühl rüberkommen, passt für mich aber hervorragend in das Gesamtbild hinsichtlich all der Geheimnisse und verdeckten Probleme.

Wer es vermag sich von der anfänglichen Liebesgeschichte, die eine simple Art von Normalität ausstrahlt, hinweg zu schicksalhaften Wendungen, die überzogen von großem Schmerz und Trauer getragen werden und doch wieder zu hoffen vermag, wird belohnt den Hauch von Magie zu spüren, der dieser Geschichte innewohnt.


Fazit:    Das Hörbuch „Remember“ von Izabelle Jardin ist eine wundervolle Liebesgeschichte gepaart mit schicksalhaften dramatischen Einschlägen, die den Leser bzw. Hörer in einen Bann aus Emotionen zieht und ihn so durch die Geschichte trägt. Ein wahrhaftes Lese- bzw. Hörerlebnis für all diejenigen, die auf große Gefühle stehen und trotz tiefer Trauer nie zu hoffen aufgeben.

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chef, frosch, haustier, liebe, single, stripper

Archibald in love: Frösche lügen nicht

M.L. Busch
Flexibler Einband: 198 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 29.06.2016
ISBN 9781533456311
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe: 

Ally hat die Nase voll davon allein zu sein. Da ihr Traummann scheinbar erst noch gebacken werden muss, geht sie kurzerhand in ein Zoogeschäft um ein flauschiges Kaninchen zu kaufen. Doch im Zoogeschäft kommt alles anders und die Entscheidung wird ihr quasi abgenommen… Statt einem flauschigen Kaninchen wird es der kleine süße Frosch namens Archibald. Denn Archibald ist ein Zauberfrosch und soll ihr ihren Traummann bringen. An solch einen Hokuspokus glaubt Ally allerdings nicht, oder doch?! Schließlich fängt ihr neuer, extrem gutaussehender Arbeitskollege Max auf einmal an sich für sie zu interessieren… Nur gibt es da noch ein Problem, denn Max soll einen Nebenjob als Stripper haben und dies ist ein absolutes No-Go.


Meine Meinung:
„Archibald in Love – Frösche lügen nicht“ von M. L. Busch ist der 1. Teil der Archibald in Love - Reihe und eine wundervolle Lovestory mit Blick durch die rosarote Brille – romantisch, verträumt ein Bilderbuchmärchen eben und hat meinen Geschmack perfekt getroffen. Allerdings ist die Geschichte wohl auch nichts für jedermann, denn wer mit diesen glückseligen Chick-Lit-Elementen nichts anfangen kann, könnte die Geschichte wohl eher als zu flach ansehen…
Der Schreibstil der Autorin ist einfach herrlich erfrischend und lässt einen nur so über die Seiten fliegen. Die Handlung an und für sich ist zwar nicht neu, aber die Geschichte wird mit viel Liebe, Witz und Charme erzählt, so dass sich so mancher Schmunzler einfach nicht vermeiden lässt und vor allem Archibald trägt einen großen Teil dazu bei.
Archibald der kleine süße Frosch -  hat er wirklich magische Fähigkeiten? Zumindest erobert er die Herzen im Sturm und wer von uns würde sich nicht einen Zauberfrosch wünschen, der einem den Traummann auf dem silbernen Tablett serviert?!
Aber auch die Protagonisten sind ein buntgemischter Haufen, liebevoll charismatischer Persönlichkeiten, die einfach so unperfekt perfekt sind und die man einfach nur in sein Herz schließen kann.
Da haben wir Ally, die Hauptprotagonistin, die doch eigentlich ein flauschiges Kaninchen gegen ihre einsamen Stunden haben wollte und stattdessen nun Archibald, den Zauberfrosch zuhause sitzen hat. Dabei glaubt sie nicht an Hokuspokus, oder doch?! Zumindest war mir Ally von Anfang an super sympathisch. Eigentlich eher durchorganisiert, tritt sie hin und wieder mal ins Fettnäpfchen, besonders wenn es um ihren Arbeitskollegen Max geht, scheint ihr Leben ein eigenes zu führen… Und Max – er ist einfach umwerfend und der Traummann schlechthin, wäre da nicht die Sache, dass er als Stripper arbeitet… Aber auch Mischa, Allys beste Freundin und Arbeitskollegin, sowie Leon, Max Kumpel, machen diese Geschichte einfach einzigartig.

Fazit:
„Archibald in Love – Frösche lügen nicht“ von M. L. Busch ist eine wundervolle Lovestory mit Blick durch die rosarote Brille und wie ein Bilderbruchmärchen. Durch einen locker flockigen Schreibstil gepaart mit viel Witz und Charme, sowie liebenswerten Charakteren überzeugt und vermag es die Autorin dem Leser den einen oder anderen Schmunzler zu entlocken und Liebhaber von Chick-Lit Romanen in ihren Bann zu ziehen. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Bad Boys, Bad Girls, Big Money

Michelle Miller , Mark Bremer
Audio CD
Erschienen bei Rubikon Audioverlag, 09.05.2016
ISBN 9783945986233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhaltsangabe:
Der ehrgeizige Todd Kent bekommt den Auftrag seines Lebens. Er soll die Dating-App „Hook“ an die Börse bringen. Gemeinsam mit einem kleinen Team macht er sich an die Arbeit, doch der Börsengang erweist sich als komplizierter als gedacht und zieht folgenschwere Ereignisse mit sich… 


Meine Meinung:
Das Hörbuch „Bad Boys, Bad Girls, Big Money”  von Michelle Miller, wessen gleichnamiger Roman im Manhattan Verlag erschienen ist, ist durch und durch geprägt von Themen wie Wirtschaft, Börse, Sex, Macht und Gier! 

Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut, da der Klappentext sehr viel versprechend klingt. Allerdings kenne ich mich in der Welt der Börse nicht sonderlich gut aus und musste zudem wieder einmal feststellen, dass diese Thematik mir auch nicht sonderlich liegt. Daher empfand ich es wohl als zu viele Fachbegriffe, die Menschen aus der Sparte Finanzwesen und BWL wahrscheinlich als sehr angemessen empfinden dürften, jemand wie ich aber beim Lauschen der Geschichte eher davon erdrückt wird und als öde abstempelt. 

Hinzu kommt, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird und dies beim Lauschen eine recht komplexe Mischung ergeben hat in Verbindung mit dem zudem eh schon für mich recht schwierigem Thema und den vielen Fachbegriffen… Leider blieb auch die vom Klappentext versprochene Spannung fast völlig aus. Hier und da konnte das Geschehen zwar mal kurz an Spannung aufwarten, diese jedoch nicht konstant halten. Auch der erwähnte Mord wurde eher am Rande abgehandelt. Auch ein wenig nervend fand ich diese ständige Präsenz des Schönheitsideals. Ja, Optik spielt vielleicht eine wichtige Rolle, besonders auch in solch führenden Positionen, aber muss man dies so in den Mittelpunkt rücken?! Dadurch gingen andere Fakten für mich im Laufe der Geschichte eher ein wenig unter. Bei dem Ende bin ich mir noch ein wenig unsicher, es lässt mir doch zu viele Fragen ungeklärt; auch wenn es einen Folgeband geben sollte.
Auch mit den Charakteren wurde ich persönlich leider so gar nicht warm. Sie sind zwar gut gewählt und passen durch ihre oberflächliche, verbissene und überhebliche Art sehr gut zur Story und lassen diese aufleben, aber sympathisch ist etwas anderes. 

Einzig die Thematisierung der Datenschutz-Problematik und die Darstellung der App „Hook“ haben mir gut gefallen. 

Einen weiteren Pluspunkt gibt es für den Sprecher Mark Bremer. Er hat es mit seiner angenehm warmen Stimme geschafft mich mehr oder weniger angenehm durch die knappen 13 Stunden lauschen zu lassen. 


Fazit:      Das Hörbuch „Bad Boys, Bad Girls, Big Money”  von Michelle Miller ist durch und durch geprägt von Themen wie Wirtschaft, Börse, Sex, Macht und Gier! Menschen aus der Sparte Finanzwesen und BWL dürfte es womöglich ganz gut gefallen, mich persönlich hat es jedoch nicht begeistern können und es kamen mir zu viele Fachbegriffe und zu wenig Spannung vor.

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hörbuch, jugendbuch

Der Kuss des Raben

Antje Babendererde , Leonie Landa
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 18.03.2016
ISBN 9783833735844
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:
Mila kommt als slowakische Gastschülerin in das kleine Städtchen Moorstein. Unsere Kultur und die Umgebung sind ihr teils vollkommen fremd, denn sie ist eine Roma. Auch ihre Vergangenheit möchte sie möglichst hinter sich lassen und vor anderen geheim halten, doch nicht nur Mila scheint ihre Geheimnisse zu haben… Auch ihr neuer Freund Tristan und der plötzlich auftauchende Lucas haben Geheimnisse, die Mila immer tiefer zwischen die Fronten geraten lassen…


Meine Meinung:
Das Hörbuch „Der Kuss des Raben“ von Antje Babendererde, wessen gleichnamiger Roman im Arena Verlag erschienen ist, ist ein gelungener Mystery-Thriller, der den Hörer innerhalb der ersten Minuten zu fesseln vermag.

Gesprochen wird die Geschichte von Leonie Landa. Sie hat eine junge, aber sehr angenehm warme Stimme. Sie vermag es den Protagonisten Leben einzuhauchen und ihnen eine eigene Stimme zu verleihen, welche man beim Lauschen gut auseinander halten kann. Auch spiegelt sie die Gefühle der Charaktere je nach Situation gekonnt wieder, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Aber auch die teils bedrohlich wirkende, mystische Atmosphäre der Geschichte ist förmlich hör- und fühlbar.

Der Autorin ist es gelungen viele ernste Themen wie Vorurteile, Vergangenheitsbewältigung und Freundschaft in ihre Geschichte mit einfließen zu lassen und diese mit facettenreichen Charakteren, interessanten Hintergrundinformationen und einer mystischen, geheimnisvollen Handlung zu einem großen Gesamten zu verweben. Wobei der Spannungsbogen stets konstant bleibt und den Handlungsverlauf durch Rückblenden in die Vergangenheit hier und da ein wenig steigert und womöglich den Hörer ein klein wenig verwirrt.

Besonders gut haben mir die Einblicke in die Sagen und Mythologie der Roma-Kultur gefallen. Auch die zarte Liebesgeschichte fand ich sehr gut integriert, da sie sich nicht in den Vordergrund gedrängt hat.

Einzig die doch sehr häufigen sexuellen Gedankengänge und Szenen fand ich ein wenig unangemessen im Hinblick dessen, dass es sich um ein Jugendbuch ab 14 Jahren handelt.


Fazit:   Das Hörbuch „Der Kuss des Raben“ von Antje Babendererde ist ein gelungener Mystery-Thriller, der mit gut ausgearbeiteten Charakteren, einer spannenden und geheimnisvollen Handlung und einer zarten Liebesgeschichte aufwartet und Dank einer geschickten Umsetzung zum wahren Lauscherlebnis wird! Absolut zu empfehlen!!!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

date, erotik, lästern, leocardia sonmmer, lieb, purer sex

Dating the Boss

Leocardia Sommer
E-Buch Text: 155 Seiten
Erschienen bei Klarant Verlag, 10.05.2016
ISBN 9783955733872
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:
Die kurvige Pauline lässt sich von den derben Beleidigungen ihres Chefs nicht unterkriegen, sondern geht stattdessen zum Angriff über, denn Simon Kessler ist der Mann ihrer (feuchten) Träume! Daher schmiedet sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Ute einen Plan, der wirklich alle Register zieht und das Abenteuer beginnt…

Meine Meinung:
„Dating the Boss“ von Leocardia Sommer ist eine Mischung aus erotischem Roman gespickt mit typischen Chick-Lit Elementen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, weshalb sich die Geschichte zügig lesen lässt. Auch überzeugt sie mit viel Charme und Witz. Während die Handlungen sich durch prickelnde, heiße Tagträume der Protagonisten mit mehr oder weniger humorvollen Alltagsszenen abwechseln, fließen hin und wieder auch die typisch humorvollen Chick-Lit Elemente ein und gestalten die Geschichte so zu einem abwechslungsreichem Lesevergnügen.
Aber auch die vielfältigen Charaktere tragen ihren Teil dazu bei, denn sie haben alle ihre Stärken und Schwächen und wirken dem wahren Leben entsprungen.
So haben wir unsere Hauptprotagonistin Pauline. Eine starke selbstbewusste Frau, die (sofern ihre Sicht nicht durch die rosarote Brille verschleiert ist) genau weiß, was sie will. Sie entspricht mit ihren Rundungen gewiss nicht den Traummaßen 90-60-90 und ist sich dessen sehr wohl bewusst, versteckt ihre Pfunde aber dennoch nicht in einem Kartoffelsack. Eben eine Powerfrau durch und durch. Einzig ihre Naivität ihrem Traummann gegenüber nicht die Meinung zu geigen und alles einfach hinzunehmen, hat mich dann doch ein wenig gestört.
Simon, Paulines Chef, ist ein arroganter, eingebildeter Mistkerl, der sich seinem umwerfendem Charme den Frauen gegenüber sehr wohl bewusst ist und dieses auch ohne Rücksicht auf Verluste zu seinem Vorteil ausnutzt.
Ute, Paulines beste Freundin, ist fast doppelt so alt wie Pauline und steht dieser mit Rat und Tat beiseite. Auch sie genießt ihr Single-Dasein in vollen Zügen.
Während Elias, Utes Sohn, der in Paulines Alter ist, nicht nur in Paulines Augen kaum wahrgenommen wird, sondern auch in der Geschichte eher ein wenig blass wirkt und untergeht.
Angesichts der Länge von nur 155 Seiten habe ich mich hinsichtlich der Geschehnisse sehr gut unterhalten gefühlt. An und für sich hätte ich mir sonst hier und da ein wenig mehr Tiefgang und Emotionen gewünscht, aber die Fakten lagen klar auf dem Tisch und wurden so wie sie eben sind abgehandelt. (In Bezug auf Pauline und ihren Chef – ich erläutere an dieser Stelle nicht weiter um niemanden womöglich zu spoilern…)
Einzig das Ende der Geschichte kam ein wenig zu plötzlich und wurde im Vergleich zum Beginn der Geschichte eher ein wenig lieblos abgehandelt. An dieser Stelle hätten der Kurzgeschichte ein paar Seiten mehr keinen Abbruch getan.

Fazit:
„Dating the Boss“  von Leocardia Sommer ist ein locker, leichter erotischer Roman gespickt mit typischen Chick-Lit Elementen, die den Leser hin und wieder zum Schmunzeln bringen.  Eine humorvolle Geschichte für Zwischendurch…

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Sommer ins Glück

Katie Jay Adams
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei null, 07.06.2016
ISBN B01GSHV10G
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe: 

Annies Leben wird von einer Minute auf die andere total auf den Kopf gestellt.  Erst verliert sie ihren Job und erfährt dann, dass ihre Mutter die Kosten für das Haus nicht mehr zahlen kann. Die Bank fordert die Gesamtsumme von 49.904 Dollar und 12 Cent oder ihre exzentrische Mutter und ihr autistischer Bruder landen auf der Straße.

Die Lösung scheint zum Greifen nah, als ihr der attraktive Unternehmer Jonathan Holden ein unverschämtes Angebot unterbreitet… 


Meine Meinung: 
„Sommer ins Glück“ von Katie Jay Adams ist ein wunderbarer Roman, der mit einer Mischung aus typischem Chick-Lit und emotionalem Liebesroman für so einige Schmunzel-Anfälle sorgt, aber auch zum Nachdenken anregt. Es handelt sich hierbei um das Debüt der Autorin.
Die Haupt- sowie die Neben-Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Sie besitzen alle ihre Stärken und Schwächen und wirken dadurch sehr authentisch.

Annie unsere Hauptprotagonistin scheint ein wenig chaotisch zu sein und manchmal auch ein wenig naiv, dennoch ist sie mir mit ihrer offenen, tollpatschigen aber hilfsbereiten Art sofort ans Herz gewachsen.

Jona unser Hauptprotagonist ist dagegen sehr eigen und wirkt oft unnahbar, kühl und verschlossen. Dies liegt wohl aber an den Geheimnissen seiner Vergangenheit mit denen er innerlich oft zu kämpfen hat. Dafür machen ihn gerade diese geheimnisvolle unnahbare Art und sein gutes Aussehen einfach verdammt sexy.

Aber auch Annies autistischer Bruder Marc wird realistisch dargestellt, ebenso wie ihre exzentrische Mutter.

Der Beginn der Geschichte hat mich Dank des unverschämten Angebots, welches Jona Annie unterbreitet und auch der Art des Umgangs zwischen den beiden ein wenig an „Shades of Grey“ erinnert… Jona, der sexy Milliardär, der Interesse an dem doch eher typischen Mädchen von nebenan zeigt und ihr ein Angebot unterbreitet, welches Annie Widerwillens nicht ausschlagen kann.

Doch auch die Art wie die Autorin diese scheinbar aussichtslose Situation von Annies Familie bezüglich des Hauses verbunden mit der Hintergrundgeschichte und der Thematik von Marcs Erkrankung , sowie dem Umgang mit autistischen Menschen und all den geheimnisvollen Problemen der Familie Holden und ihrem Familienunternehmen verknüpft und dargestellt hat, ist einfach wunderbar. Kleine Missverständnisse führen zu unüberlegten Handlungen und daraus folgenden Situationen, die mich hin und wieder herzhaft schmunzeln ließen, aber auch zum Nachdenken angeregt haben.

Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Hin und wieder auch sehr bildhaft beschrieben, weshalb sich der Roman zügig lesen lässt.
Mein einziger Kritikpunkt liegt darin, dass mir die Gefühle zwischen Jona und Annie ein wenig oberflächlich vorkamen. Sie haben mich nicht hundert pro berührt und auf eine sinnliche Reise mitgenommen. Ich hätte mir an einigen Stellen ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Ein wenig mehr Gefühl mit prickelnden förmlich übersprudelnden Emotionen…

Aber auch das Ende war leicht verwirrend und wurde meiner Meinung nach ein wenig zu schnell zum Abschluss gebracht. Ein paar weitere Worte und Erklärungen, wieso, weshalb, warum, hätten hier vielleicht nicht geschadet. Ich möchte allerdings nicht näher darauf eingehen, da ich sonst zu viel vorweg nehmen würde. 


Fazit: 

„Sommer ins Glück“ von Katie Jay Adams ist ein wunderbarer Debütroman, der mit authentischen Charakteren, einer unterhaltsamen Geschichte als auch einem locker flockigem Schreibstil daher kommt und den Leser herzhaft schmunzeln lässt, zeitgleich aber auch hin und wieder zum Nachdenken anregt. Die perfekte Mischung aus Chick-Lit und Liebesroman!

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