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782 Bibliotheken, 23 Leser, 5 Gruppen, 69 Rezensionen

magie, fantasy, throne of glass, champion, fae

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716529
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Throne of Glass 2 – Kriegerin im Schatten

 

Genre: Jugendfantasy / Romantasy

Autor: Sarah J. Maas

Verlag: dtv Verlag

Preis: 10 €

Seiten: ca. 530

ISBN: 978-3423760898

 

1.     Handlung: Nachdem sich Celaena in dem gefährlichen Wettkampf des Königs durchsetzen konnte, ist sie nun der Champion des Königs. Sie hat ihm Treue geschworen und muss seinen Befehlen Folge leisten. Sie muss dementsprechend Gegner des Königs und Aufständischen ermorden. Doch anstatt die Gegner aus dem Weg zu räumen, sprich ermorden, warnt sie diese und ermöglicht ihnen die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie vor allen, selbst vor Chaol, denn sie weiß nicht, ob sie ihm trauen kann? Ob sie überhaupt jemandem trauen kann? Kann sie im Bezug auf Chaol überhaupt auf ihr Herz vertrauen?

2.     Schreibstil: Dem Schreibstil von Sarah J. Maas merkt man an, dass die Autorin noch sehr jung ist. Allerdings lässt sich das Buch sehr gut durchlesen und vor allem flüssig. Ich persönlich mag es lieber, wenn ein Fantasybuch, das ein entsprechendes Setting hat, auch eine historische Sprache benutzt. Ansonsten fand ich, dass sich die Umgebungsbeschreibungen im Vergleich zum ersten Band verbessert haben.

3.     Charaktere: Im ersten Band haben mich die Charaktere vollkommen gepackt, auch wenn ich kein Fan davon bin ein gutes Fantasybuch zu überromantisieren (Love-Triangle). Im zweiten Band wurden die Schwächen der Charaktere jedoch umso deutlicher sichtbar. Celaena ist ein hoch widersprüchlicher Charakter, der meiner Meinung nach leider nicht so stark ist wie er herüber kommen soll. Sie ist tief im Herzen ein kleines nachtragendes Mädchen. In diesen Momenten kann ich den Charakter nicht leiden, da die schwankende Persönlichkeit keinen Sinn ergibt. Die Wandlung vom kleinen Mädchen zur unnachgiebigen Assassine erfolgt zu heftig und zu plötzlich. Die Nebencharaktere sind zum Glück nicht so ausführlich beschrieben, sodass sie solchen Konflikten fern bleiben. Besonders Dorian hat mir gefallen, Chaol hat mich allerdings eher genervt. Also alles in allem kann man festhalten: nervige Hautcharaktere die keine festen Charakterzüge haben, aber interessante Nebencharaktere.

4.     Umsetzung: Das Buch hat eine unglaublich rasante Handlung, ist an manchen Stellen allerdings auch leicht unlogisch und konfus. Die Spannung fesselt einen unweigerlich an den Roman und man kann ihn nicht aus der Hand legen. Einzog das Ende und die Auflösung sind ein wenig zu lang geraten. Ansonsten eine fantastische Spannungskurve. Ich fand an manchen Stellen den kompletten Handlungsstrang mit den Wyrd-Zeichen und der Magie des Landes verwirrend, da sie meiner Meinung nach nie vollkommen erklärt wurde. Das könnte auch daran liegen, dass ich das Buch mit einem großen Abstand zum ersten Band gelesen habe. Ich denke, dass auch viele andere damit leicht überfordert wären und aus einer Sicht gibt es auch einschneidende Logikfehler.

5.     Cover: Die Cover der Reihe finde ich gelungen und zudem sehen sie auch zusammen attraktiv im Bücherregal aus.

6.     Ende: Das Ende des Buches fand ich im Grunde schon gelungen, aber ich hätte mir mehr Klarheit in den aktionsreichen Szenen gewünscht. Diese war in der Exposition enthalten. Auch die riesige Enthüllung hat mich nicht vollkommen vom Hocker gerissen und man konnte es irgendwie schon vorher ahnen. Allerdings werde ich die Reihe fortsetzen und sehen, ob sich die Charaktere zum Besseren entwickeln.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           27 / 40

2.     Schreibstil:         7   / 15

3.     Charaktere:         6  / 20

4.     Umsetzung:         6 / 10

5.     Cover:                   4 / 5

6.     Ende                     6 / 10

 

                                                       56 / 100

 

Gesamtwertung:   5.6 P

Genrewertung:      7 P

 

Im Genre Jungend-Fantasy ist dieses Buch durchaus gut, allerdings im Vergleich mit anderen Fantasy-Werken fällt es weit zurück. Nicht zuletzt durch seine Logikfehler.

 

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517 Bibliotheken, 40 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

schottland, zeitreise, outlander, diana gabaldon, liebe

Outlander - Die geliehene Zeit

Diana Gabaldon ,
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2015
ISBN 9783426518106
Genre: Historische Romane

Rezension:

Outlander – die geliehene Zeit

 

Genre: Historischer Roman / Fantasy

Autor: Diana Gabaldon

Verlag: Knaur Verlag

Preis: 15 €

Seiten: ca. 1232

ISBN: 978-3-426-51810-6

 

1.     Handlung: Claire Fraser befindet sich mit ihrer Tochter Brianna auf einer Schottlandreise im Jahre 1968, doch wie hat es sie wieder in dieses Schottland verschlagen und welche Geschichte steckt dahinter. Um die Vergangenheit aufzuklären fragt Claire Roger Wakefield um Hilfe. Doch kann er dieses Geheimnis lüften und um welchen Preis?

2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist weitestgehend angenehm und man wird von der Geschichte mitgenommen. Allerdings ist an manchen Stellen die historische Wortwahl ein wenig unpassend und in den ansonsten sehr modernen Schreibstil eingebettet. Zudem werden viele Dinge in gleicher Form mehrfach geschildert. Wie es sich für einen historischen Roman gehört gibt es ausschweifende Beschreibungen der Landschaft, jedoch nicht übermäßig, siehe Herr der Ringe oder die Unendliche Geschichte. Zudem gefällt mir sehr gut die Lockerheit und aufblitzende Witzigkeit in den Dialogen. Dadurch gewinnt das Buch sehr an Unterhaltsamkeit, wenngleich es auch ernste, spannende Szenen gibt.

3.     Charaktere: Neben den altbekannten Charakteren wie Jamie, Claire, Collum, Dougal, Jack Randall oder auch Murthag kommen zahlreiche Neue hinzu. Über diese möchte ich allerdings nicht allzu viel verraten. Die altbekannten Charaktere bekommen jedoch sehr viele mehr Tiefe. Das beziehe ich allerdings nicht auf die beiden Hauptcharaktere, sondern auf die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Jack, Murthag oder auch Geillis. Die Personen werden durch ihre Vergangenheit lebendig und bekommen dadurch ein anderes Leben eingehaucht. Das beeinflusst die Handlung sehr positiv. Dadurch kann man diese besser nachvollziehen und einordnen. Zudem war es hochinteressant Claire von einer anderen Person beschrieben zu bekommen.

4.     Umsetzung: Das Buch besteht aus einer Rahmenhandlung, die erste und die letzten Kapitel im Jahr 1968. Dazwischen wird die Geschichte „wie es dazu kam“ erzählt. Ich selber war irgendwie nicht so ein großer Fan dieser Erzählstruktur, kann aber nicht konkret benennen woran das lag. Vielleicht wollte ich in diesem Moment einfach eine Geschichte zu Ende erzählt haben. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass ich die Auflösung elegant , wenn auch nicht unvorhersehbar fand.

Das Buch hatte, wie auch der erste Band durchaus seine Längen. Besonders beim Beginn des zweiten Abschnittes, nach der Handlung im Jahr 1968. Nach diesen schleppenden 200 Seiten wurde die Spannung jedoch gut aufgebaut und am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

5.     Cover: Das Cover ist nichts Auffälliges, sondern schlicht und elegant. Die Reihe passt gut zusammen mit den einzelnen Bändern in unterschiedlichen Farben.

6.     Ende: Das Ende des Buches war für mich eine Qual, aber keine schlechte, nein im Gegenteil. Es hat mich auf die Folter gespannt. Dinge zusammen gebracht und mich nicht nur neugierig sondern auch sauer zurückgelassen. Sauer, dass ich nicht sofort den nächsten Band verschlingen kann. Auch wenn die Handlung konstruiert ist, so fesselt sie doch unglaublich.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          30 / 40

2.     Schreibstil:         9  / 15

3.     Charaktere:      15 / 20

4.     Umsetzung:        6 / 10

5.     Cover:                  4 / 5

6.     Ende                    6 / 10

 

                                                    7.3 / 100

 

Gesamtwertung:   7.3 P

Genrewertung:      8 P

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451 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

england, jeffrey archer, historischer roman, bristol, familiensaga

Spiel der Zeit

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453471344
Genre: Historische Romane

Rezension:

Spiel der Zeit – Die Clifton Saga

 

Genre: Historischer Roman

Autor: Jeffrey Archer

Verlag: Heyne

Preis: 10 €

Seiten: ca. 550

ISBN: 978-3-453-47134-4

 

1.     Handlung: Harry Clifton, ein Junge mit einer besonderen Stimme bekommt ein Chorstipendium. Damit taucht er in eine andere Welt ein. In die Welt der Reichen. Er lernt Giles Barrington, den Erben einer Schifffahrtsdynastie, kennen und die beiden werden beste Freunde. Doch die Beiden verbindet nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern auch ein Geheimnis, das den Tod von Harrys Vater umrankt. Wird dieses gelüftet und kann eine junge Liebe zwischen einem Clifton und einer Barrington Bestand haben.

2.     Schreibstil: Jeffrey Archers Schreibstil war mit sehr angenehm. Man konnte den Charakteren gut folgen und diese verstehen. Auch die Sicht eines kleinen Jungen ist ihm meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Eine Kindersicht ist ja immer besonders schwer interessant und nicht zu naiv zu gestalten. Die einzelnen Personen die Teile des Buches übernommen haben, hatten zudem auch irgendwie ihre eigene Stimme. Auch die Spannung wurde durch den Schreibstil aufrecht erhalten, da selbst die uninteressanten Stellen immer neue Informationen bereit gehalten haben. Auch die unterschiedlichen Bildungsstadien wurden durch die Sprache verdeutlicht. Sicher ist dieses Buch kein Sprachmeisterwerk , aber es ist grundsolide geschrieben mit einigen guten Elementen. Man kann das Buch flüssig lesen und somit die Handlung genießen.

3.     Charaktere: Die Charaktere des Buches sind sehr unterschiedlich und werden direkt zu Beginn des Buches klar definiert. Allerdings durchlaufen sie zum Teil auch große Veränderungen. Vor allem, da die Vergangenheit vieler erst spät aufgedeckt ist und man sie somit anders versteht. Harry ist für den Leser die Hauptperson und man kann sich am besten mit ihm identifizieren. Auch seine Eigenarten werden sehr gut herausgestellt und später wieder aufgegriffen. Die anderen Charaktere werden aus den Sichtweisen vieler Personen geschildert und somit von jeder anders wahrgenommen. Somit kann sich der Leser selber ein Bild darüber machen, wie er den bestimmten Charakter sehen möchte und will. Besonders deutlich wird das bei Giles und bei Harrys Mutter.

4.     Umsetzung: Das Buch ist in mehrere klare Abschnitte abgesehen von den Kapiteln unterteilt. Man bekommt die Handlung von verschiedenen Hauptcharakteren geschildert, die alle eine Rolle in der Vergangenheit und den Verschwinden von Harrys Vater gespielt haben. Das macht das Buch so spannend, aber auch ebenso langweilig. Viele Handlungselemente werden wiederholt und auch wenn das Geschehen mit jedem Abschnitt weiter erzählt wird, bleibt es auch an den Übergängen stehen. Dadurch habe ich ein wenig von meiner Lesefreude verloren. Ich selber mag auch die Sicht vieler verschiedener Personen, möchte allerdings, dass sich die Handlung nicht zu weit wegbewegt. Alles in allem fand ich die Idee hinter der Umsetzung sehr gut, auch wenn ich glaube, dass man die Übergänge besser gestalten hätte können.

5.     Cover: Das Cover des Buches finde ich sehr schön und auch die Reihe als Ganzes gefällt mir in ihrer Aufmachung.

6.     Ende: Das Ende des Buches hat mich neugierig gemacht auf das nächste und mir wirklich richtig gut gefallen. Die letzten Kapitel waren toll und das Buch wurde dadurch gut abgerundet. Durch dieses Ende kann man die Bücher ordentlich weiterführen.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           34 / 40

2.     Schreibstil:         12 / 15

3.     Charaktere:        17/ 20

4.     Umsetzung:        4  / 10

5.     Cover:                  5  / 5

6.     Ende                     8 / 10

 

                                                       80 / 100

 

Gesamtwertung:   8.0 P

Genrewertung:      8.0 P

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570 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

liebe, drogen, courtney cole, new adult, sex

If you stay - Füreinander bestimmt

Courtney Cole , Rebecca Lindholm
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2014
ISBN 9783426515273
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

If you stay

 

Genre: Liebesroman/Erotik

Autor: Courtney Cole

Verlag: Droemer Knaur

Preis: 9€

Seiten: ca. 320

ISBN: 978-3-426-51527-3

 

1.     Handlung: Mila und ihre Schwester halten zusammen und nach dem Tod ihrer Eltern führen beide das Familienrestaurant weiter. Doch eines schicksalhaften Abends lernt Mila Pax kennen, in einer denkbar ungünstigen Situation. Mila rettet Pax vor dem Tod an einer Überdosis. Normalerweise ist Pax das Gegenteil von einem Traumtypen, allerdings wird Mila trotzdem magisch von ihm und seiner dunklen Art angezogen. Doch kann die Liebe die tiefen Abgründe der Vergangenheit überwinden?

2.     Schreibstil: Den Schreibstil der Autorin habe ich als unangenehm empfunden. Man musste einige Sätze doppelt lesen und auch die Wortwahl war alles andere als einfallsreich. Das mag allerdings auch an der Übersetzung liegen. Der Wortschatz war meiner Meinung nach aber nicht ausreichend um ein Buch wirklich zu füllen. Die Beschreibungen von Charaktereigenschaften erfolgen auch meistens explizit.

3.     Charaktere: Damit wären wir auch schon bei den Charakteren die das Buch tragen. Zum Beginn des Buches dachte ich, dass mich die Personen wirklich fesseln würden, vor allem in Pax, auch wenn ich den Namen schrecklich finde, habe ich große Hoffnungen gesetzt. Diese konnten allerdings im Laufe des Buches in keiner Weise erfüllt werden. Milas Charakter konnte ich aus irgendwelchen Gründen nicht wirklich leiden und konnte von Anfang an ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen. Das ist für das Buch an sich natürlich schwierig. Die Schwester von Mila war angenehm und hat eine Frische in das Buch gebracht, die dieses auch dringend nötig hatte.

4.     Umsetzung: Die Kapitel sind aus den unterschiedlichen Sichten der Beiden Protagonisten geschrieben. Zudem sind sie recht kurz gehalten, was das Buch kurzweilig erscheinen lässt. Ein Spannungsaufbau im klassischen Sine war nicht zu finden, da auch die Liebesbeziehung nie wirklich auf dem Spiel stand. Man wusste, dass diese Streitereien irgendwie nicht echt waren. Und an vielen Stellen habe ich mit nur denken können: Warum hast du dir das nicht vorher überlegt Mädel.

Dann gibt es natürlich auch noch hochdramatische Stellen, die meiner Meinung nach nicht gut genug geschrieben waren, so das s trotzdem keine Gefühle in mir hochkamen.

5.     Cover: Das Cover passt zum Inhalt des Buches.

6.     Ende: Das Ende war meiner Meinung nach viel zu romantisch. Hatte einen zu großen Zeitsprung und war nicht meins. Ich mag es einfach nicht wenn irgendetwas romantisiert wird, was in einer Lache aus Kotze, ein Jahr vorher angefangen hatte.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           15 / 40

2.     Schreibstil:           2 / 15

3.     Charaktere:        4 / 20

4.     Umsetzung:       2 / 10

5.     Cover:                  5 / 5

6.     Ende                    2 / 10

 

                                                      30 / 100

 

Gesamtwertung:   3 P

Genrewertung:      4.5 P

 

Ich weiß leider jetzt schon, dass ich das Buch in ein paar Wochen vergessen habe und bin froh nicht den vollen Preis bezahlt zu haben.

 

Amazon Link: If you stay - Courtney Cole

Verlag Link: Verlagsgruppe Droemer Knaur

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1.195 Bibliotheken, 38 Leser, 2 Gruppen, 234 Rezensionen

erotik, audrey carlan, liebe, calendar girl, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Calendar Girl: verführt

 

Genre: Liebesroman/Erotik

Autor: Audrey Carlan

Verlag: ullstein Verlag

Preis: 13 €

Seiten: ca.360

ISBN: 978-3548288840

 

1.     Handlung: Mia Saunders braucht viel Geld. Eine Million Dollar um ihren Vater zu retten. Dieser kann seine Spielschulden nicht mehr bezahlen und liegt im Koma, da er zusammengeschlagen wurde. Mia kommt also bei der Escort-Girl Agentur ihrer Tante unter. Dort kann man sie für 100.000 Dollar im Monat buchen. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals und wird extra abgerechnet. Doch als sie ihren ersten Kunden trifft wirft sie alle ihre Vorsätze kurzerhand über Bord, denn es ist Wes und ein Monat voller Leidenschaft folgt. Doch eigentlich darf sich Mia gar nicht verlieben, da Wes nur Mr. Januar ist und im nächsten Monat ein anderer Mann folgt.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist mir nicht als schlecht aufgefallen. An vielen Stellen waren die Wortwechsel einigermaßen intelligent und durchaus witzig, sodass man laut lachen musste. Auch die Sexszenen waren gut...und vor allem lange...beschrieben. Wer das also nicht mag, für den ist dieses Buch definitiv nichts. Es ist ganz klar ein Erotikbuch, auch wenn der Klappentext etwas anderes vermuten lässt. Ansonsten war der Schreibstil nicht besonders, aber man konnte der Handlung zu jeder Zeit gut folgen. Absolute normal, aber über dem Durchschnitt.

3.     Charaktere: Die Charaktere kann ich jedoch überhaupt nicht loben. Erst einmal zum Hauptcharakter Mia: Mia wird und zu allererst als ein starke, selbstständige Frau vorgestellt, die ihre Freunde sehr schätzt und zudem ihre Familie liebt. Allerdings hat sie wenig Geld und muss dafür richtig schufen. Eine starke Frau also, die sich schwört nicht mit ihren Kunden zu schlafen. Doch sobald die Wes das erste Mal sieht wird sie zu einer Sexbesessenen. Das passt einfach nicht zu ihrem Charakter und lässt ihn unschlüssig wirken. Danach verliebt sie nicht in Wes, doch ihre Beziehung besteht im Grunde nur aus Sex und nicht viel mehr. Doch sie muss ihn verlassen und trifft auf Mr. Februar, der genauso sexy ist, natürlich ist ihr ihre Liebe vollkommen egal und lässt sich sofort auf den Neuen ein und dieses Verlangen geht auch ganz klar von ihr aus. In dieser ganzen Zeit vergisst sie vollkommen ihre Freunde und auch mit ihrer Familie hält sie nicht gut kontakt. Wieder widerspricht sich der Charakter in sich. Im März kommt Mias Charakter besser durch, aber ganz zufrieden bin ich irgendwie auch nicht damit gewesen, da der Fokus verschoben wurde, von Mia weg. Die anderen Charaktere sind relativ flach gehalten und nur hin und wieder blitzen andere Emotionen als Sex durch.

4.     Umsetzung: Im Grunde ist das Buch in drei Teile unterteilt in die drei Monate. Der Spannungsbogen soll dadurch aufgebaut werden, dass sich Mia schon im ersten Monat in ihren ersten Kunden verliebt und aufgrund dessen sich bei den anderen unwohl fühlt und eben immer nur an den Einen denken kann. Allerdings passiert das nicht, da man manchmal sogar denken kann, dass Mia Wes überhaupt nicht wirklich liebt, sondern nur den Sex liebt. Allerdings scheint Wes stärkere Gefühle zu haben, dass macht Mia einfach zu keiner Sympathieträgerin und man kann sich nicht mehr mit ihr identifizieren, da sie unbegründete Entscheidungen trifft, die auch unlogisch wirken. Dadurch geht auch der Spannungsbogen verloren. Natürlich gibt es auch ein paar überflüssige Szenen vor allem auch im Erotikbereich. Das macht das Buch aber irgendwie auch Genrekonform. Allerdings hätte es dieses Genre auch ein wenig ausreizen können mit einer anderen Attitüde, die aber nicht durchkommt. Das ist sehr schade.

5.     Cover: Das Cover finde ich wunderschön und passt auch zu der Reihe.

6.     Ende: Das Ende hatte keine Überraschungen, da es ja auch wieder nur zum nächsten Kunden geht. Irgendwie ist das Ende dadurch eigentlich überhaupt nicht vorhanden. Das war irgendwie schade, aber ich fand auch gut, dass nicht wieder einer der typischen Cliffhanger eingebaut wurde. Aber natürlich verliert man auch ein wenig den Anreiz weiterzulesen. Irgendwie hatte ich leider das Gefühl, dass man viel mehr aus dem Buch hätte herausholen können.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           18 / 40

2.     Schreibstil:           8 / 15

3.     Charaktere:          5 / 20

4.     Umsetzung:         4 / 10

5.     Cover:                   5 / 5

6.     Ende                     5 / 10

 

                                                       45 / 100

 

Gesamtwertung:   4.5 P

Genrewertung:      6 P

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657 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

liebe, mord, paper palace, erin watt, reed

Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Paper Palace

 

Genre: Young Adult/Erotik

Autor: Erin Watt

Verlag: Piper Verlag

Preis: 13€

Seiten: ca. 400

ISBN: 978-3492060738

 

1.     Handlung: Reed und Ella sind widervereinigt und jetzt besteht die Gefahr, dass sie wieder getrennt werden. Reed wurde verhaftet, wegen des Mordes an Brooke, behauptet allerdings unschuldig zu sein. Zudem taucht Steven O’Halloran, Ellas totgeglaubter Vater, wieder auf. Ellas Leben wird also vollkommen auf den Kopf gestellt. Doch was wird aus Reed und gibt es in dieser Familie vielleicht noch mehr dunkle Geheimnisse? Was wird aus Ella und Reeds Beziehung und wer ist Steven O’Halloran als Person.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat sich in der gesamten Reihe nicht zum schlechten und nicht zum besseren gewendet. Es werden nach wie vor viele vulgäre Wörter benutzt und zudem wird viel geschimpft. Das macht einen Großteil des Wortschatzes aus und die Figuren unterscheiden sich kaum darin.

3.     Charaktere: Auch sind die Charaktere nicht besonders tiefsinnig. Ich erwarte überhaupt nicht, dass die Charaktere besonders tiefsinnig sind, allerdings das sie in sich stimmig dargestellt sind.

Meiner Meinung nach ist Steven das größte Problem. Zudem wandeln sich die Familienmitglieder der Royals auch kaum. Vor allem Ellas Charakter hat sich komisch angefühlt und Reed nicht mehr verstanden. Das macht die gesamte Liebesgeschichte und der das Buch aufgebaut ist kaputt. Auch der Charakter Jordans ist daneben und falsch dargestellt, denn auch ein Bösewicht braucht immer auch eine gute Seite. Ansonsten ist er uninteressant.  Ich hatte also herbe Probleme mit Stevens und Ellas Charakter.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung war in den anderen Büchern immer sehr knackig aufgrund der kurzen Kapitel. Das habe ich leider ein wenig vermisst. Die Abwechslung durch die wechselnden Sichten der Kapitel fand ich besser gelungen als in den vorangegangenen Büchern. Schade war, dass die Handlung vollkommen vorhersehbar war. Es gab keine Überraschungen und der Plottwist war keiner. Dadurch ist auch der sowieso kaum vorhandene Spannungsbogen nicht mehr wichtig.

5.     Cover: Das Cover ist genauso wie die anderen unglaublich schön gestaltet und strahlt von innen. Zusammen ist die Reihe wunderschön im Bücherregal.

6.     Ende: Das Ende wird durch die Vorhersehbarkeit zerstört. Das Ende nach dem Plottwist ist meiner Meinung nach auch etwas schwierig, da ich mir etwas Überraschendes und vielleicht auch Neues gewünscht hätte. Vielleicht auch eine  Zukunftsblende. Aber man kann ja nicht alles haben.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:        15  / 40

2.     Schreibstil:        4  / 15

3.     Charaktere:       4 / 20

4.     Umsetzung:      4 / 10

5.     Cover:                 5  / 5

6.     Ende                    3 / 10

 

                                                    35  / 100

 

Gesamtwertung:   3.5 P

Genrewertung:      4 P

 

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201 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

klassiker, shakespeare, drama, theater, hamlet

Hamlet

William Shakespeare , Norbert Kohl , August Wilhelm von Schlegel , Lévin L. Schücking
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 20.10.2011
ISBN 9783458362142
Genre: Klassiker

Rezension:

Hamlet

 

Genre: Drama

Autor: William Shakespeare

Verlag: Fischer

Preis: 8€

Seiten: ca. 150

ISBN: 978-3596900343

 

1.     Handlung: Im Mittelpunkt der 1602 uraufgeführten Tragödie steht Hamlet, der junge Prinz Dänemarks, der aufgerufen ist den Mord an seinem Vater zu rächen. Mit Intrigen versucht Claudius der unrechtmäßige König den Thron und seine Ehre zu retten.

2.     Schreibstil: Wie ich bei Klassikern immer sage: Ich bin keine Fachfrau und kann deshalb nur als Laie bereichten.

Versform und epische Form wechseln sich ab. Man muss natürlich Zeit investieren dieses Buch (Theaterstück) zu lesen, da wir heutzutage diese Sprache nicht mehr gewöhnt sind. Man kommt also nicht drum herum Abschnitte doppelt zu lesen und auch mal das Internet zu rate zu ziehen.

3.     Charaktere: Die Charaktere waren sehr interessant und jeder hatte seine spezifische Rolle zu spielen. Vor allem Hamlet faszinierte mich mit seinen ausschweifenden Monologen. Auch die Geliebte Ophelia durchläuft eine große Entwicklung. Die Charaktere versuchen sich gegenseitig gegeneinander auszuspielen und ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Daraus ergeben sich allerdings auch Opfer er Ränkespiele.

4.     Umsetzung: Die Tragödie besteht aus 5 Akten, bei denen der 5. Der finale und entscheidende ist. Der Erste dient als Exposition. Der Spannungsbogen spannt sich nicht nur darüber sondern steigt stetig, bis er abrupt endet. Man kann kaum atmen so sehr fesselt die Geschichte durch diesen Aufbau.

5.     Cover: klassisch Klassiker

6.     Ende: Das Ende war einer solchen Tragödie passend. Natürlich nicht in allen Einzelheiten beschrieben, da es ein Theaterstück ist. Aber eben noch hochdramatisch und endgültig. Danach folgt ein meiner Meinung nach charmanter Ausklang mit einem Hoffnungsschimmer.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           30 / 40

2.     Schreibstil:         15 / 15

3.     Charaktere:        18 / 20

4.     Umsetzung:        10 / 10

5.     Cover:                     3/ 5

6.     Ende                     10/ 10

 

                                                        8,6 / 100

 

Gesamtwertung:   8.6 P

Genrewertung:      9 P

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal eine absolute Empfehlung aussprechen für dieses Buch wenn man mit Klassikern anfangen möchte oder auch mit Shakespeare. Das Buch ist relativ kurz und man kann selber entscheiden wie tief man in die Materie eindringen möchte. Das funktioniert auch wunderbar ohne Lektüreschlüssel (kommt auf die Tiefe an) und nur mit einer Zusammenfassung. Also, wer mit Klassikern anfangen möchte, Hamlet eignet sich.

 

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

alaska, wildnis, wahre geschichte, abenteuer, familie

In die Wildnis

Jon Krakauer , Stephan Steeger
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2010
ISBN 9783492259743
Genre: Sachbücher

Rezension:

In die Wildnis – Alleine nach Alaska

 

Genre: Abenteuerroman/Sachbuch

Autor: Jon Krakauer

Verlag: Piper Verlag

Preis: 10 €

Seiten: ca. 300

ISBN: 978-3492250672

 

1.     Handlung: Chris McCandless Leiche wurde im August 1992 im Eis von Alaska gefunden. Doch warum war Chris McCandless ganz alleine in der Wildnis gestorben? Er hatte einen Ausstieg aus der für ihn vergifteten Gesellschaft gewagt, doch um den schrecklichen Preis des Todes.

Jon Krakauer, Wissenschaftsjournalist für amerikanische Zeitschriften (z.B. Outside), vergleicht dieses Schicksal und die Sehnsüchte dieses Mannes mit anderen Aussteigern.

2.     Schreibstil: Jon Krakauers Schreibstil ist sehr besonders, da er in erster Linie Journalist ist und kein Schriftsteller. In seinem Bestseller In eisige Höhen fielen diese Feinheiten nicht so stark auf, da es seine eigenen Erlebnisse waren. Dadurch konnte er an vielen Stellen auch emotionaler schreiben und das konnte dem Buch Leben einhauchen. In In die Wildnis kommt er allerdings kaum über die Sachlichkeit hinweg.

Es gibt zudem viele Zitate, entweder von Chris selber aus seinen Tagebüchern und Postkarten, von Autoren die Chris liest oder auch von vergleichbaren Aussteigern. Diese Zitate sind auch immer passend ausgewählt, aber natürlich machen sie es auch schwer der Geschichte von Chris weiter zu folgen. Auch der Schreibstil ist in dieser Hinsicht nicht wirklich unterstützend, da er den Leser nicht fesselt, eher informiert. Es ist schwer dranzubleiben, wenn einen die Thematik an sich nicht vollkommen fasziniert.

3.     Charaktere: In dem Buch kann man den Charakteren leider nicht wirklich viel Bedeutung beimessen, da das Buch nicht die Geschichte von Chris McCandless erzählt, sondern eher eine Art Argumentation für Chris Entscheidung ist. Auch die Nebencharaktere sind im Grunde nur Begleiter auf seinem Weg in die Wildnis und werden an manchen Stellen sogar als Interviewpartner Krakauers dargestellt. Zudem sind es selbstverständlich alles echte Personen an welchen nicht erfunden ist.

Ich beziehe die Kategorie trotzdem mit ein, da der Buchrücken andere Erwartungen schürt. Die Charaktere sind alle relativ kalt und nüchtern dargestellt. Das mag daran liegen, dass Krakauer den echten Personen nicht irgendetwas andichten wollte, führt allerdings dazu, dass man sich als Leser nicht identifizieren kann und Beobachter bleibt.

4.     Umsetzung: Um Grunde wird Chris McCandless Reise anhand von Tatsachen und Interviews dargestellt. Aber es ist auch anstrengend aufgrund eines aufzählungshaften Schreibstils bei welchen die Stationen von Chris Reise nach Alaska nur beschrieben werden. Allerdings finde ich die Reihen folge der einzelnen Szenen sehr gut gewählt und daran erkennt man Krakauers Niveau.

Störend fand ich allerdings auch, dass unzählige Vergleiche zu anderen Aussteigern gezogen werden, sowie auch mit Krakauer selber. Dadurch entfernt man sich von Chris als Hauptfigur. Diese Schilderungen sind auch sehr lang und nehmen dadurch die Spannung, die sowieso kaum entsteht, da man den Ausgang schon von Anfang an kennt. Zudem wirkt das ganze Buch wie eine Argumentation für Chris Entscheidung und es wird auch nicht wirklich offen gelassen wie man selber dazu stehen kann, da die Meinung Krakauers sehr stark durch kam.

5.     Cover: Filmcover, welches sehr gut für den Film passt, aber nicht für das argumentationsartige Buch.

6.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           30 /40

2.     Schreibstil:         10 / 25

3.     Charaktere:          4 / 10

4.     Umsetzung:       10 / 20

5.     Cover:                    2 / 5

 

                                                        56 / 100

 

Gesamtwertung:   5.6 P

Genrewertung:      7 P

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(32)

72 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

abenteuer, wissenschaft, humboldt, daniel kehlmann, biographie

Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann , any.way , Walter Hellmann , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2009
ISBN 9783499332708
Genre: Romane

Rezension:

Die Vermessung der Welt – Daniel Kehlmann

 

Genre: Roman...mit Humor Einschlag

Autor: Daniel Kehlmann

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Preis: 10€

Seiten: ca. 300

ISBN: 978-3499241000

 

1.     Handlung: Das Thema des Buches stellt eine fiktive Doppelbiographie dar. Es geht um den Mathematiker Carl Friedrich Gauß und den Naturforscher Alexander von Humboldt, die sich in ihren Ansichten sehr unterscheiden. Es wird ihre Kindheit in Ausschnitten, genauso wie ihre anderen Lebensabschnitten geschildert. Am Ende und auch schon am Anfang (Zeitsprung) treffen die beiden sehr unterschiedlichen Hauptcharaktere aufeinander und alles fügt sich zusammen.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil ist extrem besonders. Das Buch ist nicht trocken, wie es nach der Handlungsbeschreibung zu sein scheint. Es gibt eine Art hintergründigen Humor, der sich an wenigen Stellen äußert und doch unglaublich gut eingefädelt. Er kommt immer an den richtigen Stellen, aber man wird nicht direkt darauf gestoßen und muss hinter eine Ecke denken. Ansonsten sind einige Naturphänomene vielleicht etwas langatmig geschildert, aber mehr kann man wirklich nicht daran aussetzen.

3.     Charaktere: Die beiden Hauptcharaktere sind sogenannte Gegenpole, doch zum Ende des Buches kommen sie immer mehr zusammen und man sieht auch die Ähnlichkeiten. Am Anfang wirkt Gauß extrem unsympathisch und kommandiert seinen Sohn herum, dass hört auch nicht auf, allerdings erfährt man die Gründe. Alexander von Humboldt und seine Beziehung mit seinem Bruder stehen in dem ersten Kapitel im Vordergrund. Diese wird nachher auch noch interessant aufgegriffen und löst sich so auf wie die Beziehung von Gauß und seinem Sohn.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist sehr interessant. Im Grunde gibt es eine sogenannte Rahmenhandlung. Diese schildert das Aufeinandertreffen von den beiden Hauptcharakteren. Die Zwischenhandlung beschreibt die Lebenswege und Errungenschaften der beiden. Das Ende, führt diese Handlungen wieder zusammen. Erklärt den ersten Teil und die Hauptcharaktere kommen sich näher. Also ein sehr interessante Umsetzung, die nicht langweilig wird. Zudem sind die Dialoge am Ende extrem anders aufgebaut. Zum Beispiel reden Personen aneinander vorbei. Das macht richtig Spaß zu lesen.

5.     Cover: Das Cover finde ich persönlich recht langweilig. Vielleicht etwas zu erwachsen.

6.     Ende: Das Ende hat mir um ehrlich zu sein nicht ganz so gut gefallen. Ich fand es zum einen irgendwie total schön und besonders ein Satz wird mir ewig im Gedächtnis bleiben, aber ich hätte auch gerne noch einmal erfahren was aus Gauß und Humboldt wird. Allerdings muss ich festhalten, dass das reine Geschmackssache ist.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           35 / 40

2.     Schreibstil:         13 / 15

3.     Charaktere:        18 / 20

4.     Umsetzung:        10 / 10

5.     Cover:                    2 / 5

6.     Ende                      7 / 10

 

                                                        85 / 100

 

Gesamtwertung:   8.5 P

Genrewertung:      8.5 P

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(351)

671 Bibliotheken, 9 Leser, 9 Gruppen, 48 Rezensionen

vampire, cat, bones, ghule, geister

Dunkle Sehnsucht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2011
ISBN 9783442377459
Genre: Fantasy

Rezension:

Dunkle Sehnsucht

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

Preis: 9 €

Seiten: ca. 400

ISBN: 978-3442377459

 

1.     Handlung: Diesmal geht es um Cats besondere Gabe. Apollon möchte einen Krieg mit den Vampiren anfangen, da er Cat als Gefahr für die Ghule ansieht. Die Voodoo-Königin Marie Laveau könnte das ausschlaggebende Glied sein in dem Krieg, doch wird sie sich auf die Seite von den Ghulen oder auf die der Vampire stellen. Sie hat eine Verbindung zu beiden. Für was sie sich entscheidet wird erst im letzten Moment deutlich.

2.     Schreibstil: Normalerweise mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Auch wenn er nicht viel Besonderes und keine unglaubliche Klasse hat ist er sehr gut zu lesen. Normalerweise liebe ich den trockenen Humor und die sarkastischen Bemerkungen der Personen. Diesmal haben mir diese allerdings gefehlt. Ansonsten war der Schreibstil so wie immer.

3.     Charaktere: Die Charaktere in diesem Buch haben mir im Durchschnitt wieder gefallen, aber ich muss sagen, dass sie sich sehr verschoben haben. Die Nebencharaktere sind wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Zum Beispiel Vlad Tepesch. Dieser wird von Buch zu Buch besser. Doch unsere beiden Hauptcharaktere sind nicht mehr ganz so interessant wie sonst. Ihre Beziehung hat sich gefestigt und das Knistern ist gewichen. Das ist schade. In diesem Buch wird das erste Mal die macht von Krankheiten deutlich und dadurch auch die Zerbrechlichkeit der Menschlichkeit. Aber diese ist für meinen Geschmack etwas flach dargestellt. Auch Cats Mutter bekommt eine andere Rolle, aber ich weiß nicht ob diese wirklich passend für die Bücher sind.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist wieder gut. Es ist weniger brutal als der Vorgänger, aber genauso schnell. Kurze Kapitel und eine knackig, schnelle Handlung. Aber ich fand es an einigen Stellen etwas zu langatmig. Zudem habe ich zu bemängeln, dass die Handlung immer ein wenig absurder wird, da mehr Magie und immer mehr fantastische Dinge in die Reihe hineinkommen.

5.     Cover: Das Cover ist ganz schön und das gelb gefällt mir sehr.

6.     Ende: Das Ende des Buches fand ich extrem vorhersehbar. Und auch der Pottwist war klar. Ich fand ihn allerdings vollkommen unpassend, da ja eigentlich D Erfüllung gefunden hatte.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           15 / 40

2.     Schreibstil:         10 / 15

3.     Charaktere:        12 / 20

4.     Umsetzung:          5 / 10

5.     Cover:                    3 / 5

6.     Ende                       4/ 10

 

                                                        49 / 100

 

Gesamtwertung:   4.9 P

Genrewertung:      5 P

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(465)

805 Bibliotheken, 2 Leser, 15 Gruppen, 47 Rezensionen

vampire, cat, bones, liebe, fantasy

Der sanfte Hauch der Finsternis

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.09.2010
ISBN 9783442375547
Genre: Fantasy

Rezension:

Der sanfte Hauch der Finsternis

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

Preis: 9€

Seiten: ca. 400

ISBN: 978-3442375547

1.     Handlung: Nach den Turbulenzen die Cat und Bones durchleben mussten, wollen sie ein romantisches Wochenende in Paris verbringen. Doch ihnen wird ein Strich durch die Richtung gemacht. Der Traumräuber Gregor, macht Jagt auf Cat. Zudem behauptet er ältere Ansprüche als Bones auf Cat zu haben. Das erste Mal wird die Beziehung der beiden auf einen ernsthafte Probe gestellt.

2.     Schreibstil: Da ich zu dem Schreibstil nicht viel mehr sagen kann als zu den andern Büchern werde ich mich kurz halten. Allerdings fand ich, dass man in diesem buch weniger Sätze doppelt lesen musste, aber auch die Witze fand ich nicht ganz so gelungen.

3.     Charaktere: Die Charaktere haben sich in diesem Buch rabiat geändert vor allem der von Cat. Doch diese Veränderungen werden sich auch noch in den weiteren Büchern zeigen. Auch Bones hat sich meiner Meinung nach weiterentwickelt. Langsam erfährt man auch immer mehr über seine Vergangenheit. Zudem finde ich Vald immer interessanter. Cats Mutter spielt in diesem Buch eine ganz andere Rolle und ich persönlich mag ihre anze Entwicklung nicht so gerne. Der Antagonist der Reihe ist irgendwie nicht wirklich greifbar. Ich finde er bekommt kaum Charakterzüge sondern ist einfach nur da. Meiner Meinung nach nicht gelungen.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist wie in den anderen Büchern auch durch die kurzen knackigen Kapitel gelungen. Allerdings fand ich die Spannung in der ersten Hälfte des Buches irgendwie nicht genug. Es hat mich nicht so gefesselt wie die anderen. Meiner Meinung nach definitiv das schwächste Buch der Reihe. Ich hoffe das zieht sich nicht durch die Reihe. Auch die Magie und die Anomalien werden immer gehäufter und Cat wird immer noch besonderer. Naja, irgendwann macht das Worldbuilding auch keinen Sinn mehr.

5.     Cover: Das Cover gefällt mir, allerdings wie auch bei den anderen kommt die fantastische Seite nicht genug raus.

6.     Ende: Das Ende des Buches hat mir gefallen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Kampfsequenz noch mit mehr Einzelheiten beschrieben worden wäre.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           22 / 40

2.     Schreibstil:           9 / 15

3.     Charaktere:        10/ 20

4.     Umsetzung:         4 / 10

5.     Cover:                   4 / 5

6.     Ende                     6 / 10

 

                                                      55 / 100

 

Gesamtwertung:   5.5 P

Genrewertung:      6    P

 

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925 Bibliotheken, 7 Leser, 15 Gruppen, 56 Rezensionen

vampire, bones, liebe, cat, vampir

Gefährtin der Dämmerung

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.03.2010
ISBN 9783442373819
Genre: Fantasy

Rezension:

Gefährtin der Dämmerung

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

Preis: 8 €

Seiten: ca. 350

ISBN: 978-3442373819

 

1.     Handlung: Für Cat wird es immer schwieriger ihren Job auszuführen, da sie in der Vampirwelt zu bekannt geworden ist als Gevatterin Tod. Und als wäre es nicht genug, dass sie von ihren eigenen Opfern erkannt wird, wird sie auch noch selber gejagt. Und sie wird nicht nur von irgendjemanden gejagt, sondern von einer uralten Macht. Doch dann verliert sie den Boden unter den Füßen. Aber wer Cat kennt, weiß das sie nicht aufgeben wird. Sie stellt sich der übermächtigen Gefahr.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat sich nicht weiterentwickelt. Aufgrund dessen werde ich hier nicht so viele Worte verlieren. Nur so viel: nicht revolutionär, nicht besonders auffallend schlecht, manchmal schwer zu verstehen. Das bedeutet, dass man einige Sätze doppelt lesen muss um die Logik dahinter zu verstehen.

3.     Charaktere: Die Charaktere entwickeln sich in diesem Buch jedoch sehr weiter. Vor allem die drastische Situation verändert sie. Auch verlieren einige ihre Menschlichkeit. Zudem entwickeln sich auch die Beziehungen zwischen den Charakteren weiter. Auch Nebencharaktere wie Randy und Denis sind weiter in den Vordergrund gerückt. Bones finde ich von Band zu Band interessanter und mich fasziniert seine Vergangenheit in Bezug auf die Gegenwart. Warum er so handelt und seine Kontrolle niemals aufgeben möchte. Da bin ich auch schon auf die nächsten Bände gespannt. Auch Cats Mutter hat einen größeren Teil abbekommen und wurde auch etwas sympathischer. Dabei muss man aber bemerken, dass dieser Wandel etwas zu schnell vollzogen wurde. Auch der neue Charakter Vlad Tepesch hat mich fasziniert. Ich hoffe er kommt in den Folgebänden noch häufiger vor. Eine der interessantesten Personen. Das steht im Gegensatz zur Gegenspielerin Patra, deren Vergangenheit zwar beleuchtet wird, aber meiner Meinung nach nicht genug porträtiert wurde und auch ihre Antagonistinnen Rolle nicht vollkommen ausfüllen konnte.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ähnelt der, der andern Bücher. Die einigermaßen kurzen Kapitel machen Spaß zu lesen und die Spannung wird konstant gehalten. Dieser Teil der Reihe gilt als einer der schwächsten. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ich fand den ersten band noch immer am Besten, aber auch dieser hatte seine eindeutigen Vorzüge. Ich persönlich mag Gewalt in Büchern, wenn diese der Handlung hilft. Das Buch steckt aufgrund der gesteigerten Gewalt und Erotikszenen Kritik ein, die ich nicht unterstütze.

5.     Cover: Das Cover ist wie die anderen beide Bücher gehalten. Diesmal in der Farbe Lila. Es passt schön ins Regal. Wie bei den andern bemängele ich nur, dass die Gewalt und die Kampfsequenzen durch das Cover nicht deutlich werden und dort die Erotik im Vordergrund steht, die ich in diesem Buch nicht so ausgeprägt wie im zweiten finde.

6.     Ende: Das Ende kam für mich etwas schnell und ich hätte es mir ein wenig dramatischer gewünscht. Man möchte definitiv den nächsten Band lesen, aber irgendwie war es nach einer so groß aufgezogenen Geschichte zu wenig für mich. Das liegt vor allem daran, dass wie bei vielen Reihen immer neue Dinge hinzugedichtet werden. Vampire können plötzlich fliegen, Gedanken lesen, Feuer kontrollieren oder auch Zaubern. Ich finde es immer etwas schade, dass man nicht auch ohne immer alles noch größer und fantastischer zu machen keine andere Story einer Reihe mehr möglich ist.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           22 / 40

2.     Schreibstil:          8  / 15

3.     Charaktere:       14 / 20

4.     Umsetzung:         6 / 10

5.     Cover:                   4 / 5

6.     Ende                     5 / 10

 

                                                       59  / 100

 

Gesamtwertung:   5.9 P

Genrewertung:      6.5 P

 


 

 

 

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1.139 Bibliotheken, 10 Leser, 21 Gruppen, 80 Rezensionen

vampire, liebe, bones, cat, fantasy

Kuss der Nacht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.07.2009
ISBN 9783442266234
Genre: Fantasy

Rezension:

Kuss der Nacht (Cat und Bones II)

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jeaniene Frost

Verlag: Blanvalet

Preis: 9 €

Seiten: ca. 360

ISBN: 978-3442266234

 

1.     Handlung: Cat hat Bones verlassen. Jedoch hat sich ihr Lebensinhalt nicht wirklich verändert. Sie jagt noch immer Vampire, jedoch nun im Auftrag der Regierung. Sie versucht Bones zu vergessen, doch das ist nicht so einfach. Irgendwie bekommt sie es nicht hin ein neues Leben anzufangen und wird immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. Doch kaum steht sie Bones wieder gegenüber lodert Verlangen in ihr auf.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil hat sich nicht sonderlich verändert. Allerdings habe ich ein wenig den Humor vermisst. Im ersten Buch kam dieser deutlich häufiger vor. Allerdings enthält dieses mehr Gewaltausdrücke und deutlichere Schilderungen. Noch immer muss man einige Sätze doppelt lesen um sie wirklich zu verstehen, da sie zuerst unlogisch erscheinen.

3.     Charaktere: Die Charaktere bleiben die Gleichen, allerdings kommen noch einige hinzu.  Auch die Nebencharaktere werden in diesem Buch besser beleuchtet. Allerdings fand ich die Rolle der Frau noch deutlicher diskriminiert als im ersten Buch. Cat wird immer mehr zu einer selbstlosen Puppe, die von Geschlechtsverkehr abhängig ist. Allerdings hoffe ich, dass dies sich in den nächsten Büchern noch ändert. Natürlich werden durch die Charaktere etliche Vorurteile bedient und auch die Äußerlichkeiten spielen eine immer größere Rolle. Man bemerkt aber auch das sich die Charaktere weiterentwickeln z.B. Cat. Allerdings nicht Bones. Wie soll man auch eine Person weiterentwickeln, die über 200 Jahre alt ist. Hier bröckelt für mich auch an einigen Stellen die Glaubwürdigkeit. Darüber kann man aber bei diesem Genre hinwegsehen.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung war nach wie vor gelungen und auch die Spannung wurde aufgebaut. Allerdings hat es mich an manchen Stellen genervt, dass nun erst einige Dinge herausgekommen sind. Es wirkte so, als ob die magische Welt mit dem Buch weiter ausgebaut würde und nicht schon vorhanden war. Das ist natürlich ein Grundsätzlicher Plotting Fehler. Auch fand ich, dass man Bones wieder früher in die Handlung hätte bringen sollen, da er diese trägt. Ohne ihn funktionieren die Bücher nicht.

5.     Cover: Das Cover ist nicht mehr ganz so auf Erotik gemacht wie das Erste, allerdings finde ich es nach wie vor nicht gelungen.

6.     Ende: Das Ende fand ich annehmbar, allerdings hätte ich mich noch einen dramatischeren Höhepunkt gewünscht, der noch mehr auf die Gefühle der Personen abzielt. Allerdings ist er in der Reihe gelungen.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           25 / 40

2.     Schreibstil:          8  / 15

3.     Charaktere:       10 / 20

4.     Umsetzung:        5 / 10

5.     Cover:                  4 / 5

6.     Ende                     5 / 10

 

                                                       57  / 100

 

Gesamtwertung:   5.7 P

Genrewertung:      6.0 P

 


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853 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

paper prince, erin watt, liebe, royals, ella

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Paper Prince

 

Genre: Young Adult/Erotik

Autor: Erin Watt

Verlag: Piper

Preis: 13 €

Seiten: ca. 360

ISBN: 978-3492060721

 

1.     Handlung: Seit Ella Reed und Brooke zusammen im Bett erwischt hat ist sie spurlos verschwunden. Sie scheint unauffindbar zu sein, doch Reed hat sich in den Kopf gesetzt sie unter allen Umständen ausfindig zu machen. Doch nicht nur das Verschwinden von Ella ist ein großes Problem. Auch die Familie scheint an diesem Skandal fast zu zerbrechen. Die Brüder, die sonst immer zueinander gehalten haben, stehen sich gegenüber und Ellas Verschwinden lastet nicht nur auf Reed schwer. Es fühlt sich für die Familie Royal so an, als ob ihre Mutter sie ein weiteres Mal verlassen hat.

Die Handlung ist wenigstens ein wenig Kreativer als in dem ersten Buch, allerdings weiß ich nicht ob diese Kreativität dem Buch nicht sogar geschadet hat. Der Plottwist des ersten Buches war auf jeden Fall vollkommen sinnfrei und auch das Verhältnis von Gideon...also Bitte.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat sich nicht grundlegend in dem Buch verändert. Allerdings kann ich auch nicht wie bei vielen anderen Young Adult Bücher sagen, dass der Schreibstil zwar nichts besonderes war, aber gut lesbar. Denn das war er nicht. Es gab unzählige Momente in denen man Sätze doppelt lesen musste um den Sinn und die Logik dahinter zu verstehen. An manchen Stellen konnte man diese trotz mehrmaligem Lesen noch immer nicht nachvollziehen. So habe ich mich wirklich gefragt, wer diesen Text Korrektur gelesen hat. Natürlich kann das auch an der Übersetzung liegen, allerdings habe ich keine andere Wahl als diese zu bewerten.

3.     Charaktere: Die Hauptcharaktere haben sich nicht grundlegend verändert. Es war interessant etwas mehr von ihnen zu erfahren, allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Vergangenheit nicht wirklich vom Hocker reißen konnte. Ella ist im Gegensatz zu dem ersten Buch weniger naiver und selbstständiger geworden. Diese Entwicklung hat mir gefallen. Wohingegen die Zwillinge nur andauernd im buch erwähnt werden, aber niemals eine Handlung tragen. Sie sind wie lustige Side Kicks, die nicht lustig sind. Vielleicht werden sie im dritten Buch noch mehr mit einbezogen, aber ich bezweifele es. Reeds Charakter wird noch mehr ausgeschmückt, auch wenn einige seiner Handlungen nicht mehr zusammenpassen und keinen logischen Entschluss mehr ergeben...aber macht ja nichts, Unterhaltungsliteratur muss nicht logisch sein. Nur vollgestopft mit sexy Attributen.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung unterscheidet sich von der des ersten Buches, da die Kapitel nicht mehr nur aus der Sicht von Ella, sondern auch aus der von Reed erzählt werden. Aus irgendeinem Grund kam ich damit nicht ganz so gut klar. Normalerweise ist es für mich kein Problem zwischen Charakteren oder Handlungssträngen hin und her zu wechseln, aber mit diesen Wechseln hatte ich dann doch meine Probleme. Vielleicht lag es an den sich ähnelnden Stimmen der Protagonisten. Ansonsten haben die kurzen Kapitel und die relativ schnelle Handlung, nach den ersten hundert Seiten, für ein kurzweiliges Buch gesorgt.

5.     Cover: Das Cover des Buches gefällt mir wieder außerordentlich gut. Es ist nicht so kitschig wie das erste, was auch daran liegen mag, dass es auch aus Reeds Sicht geschildert wird. Die Farbauswahl sagt mir auch sehr zu.

6.     Ende: Das Ende des Buches ist wie das des ersten ein Cliffhanger, den ich noch ein wenig bescheuerter finde als den ersten, allerdings passt das irgendwie auch zu Reihe. Naja, mal sehen wie er im folgenden Band ausgeschlachtet wird.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           15 / 40

2.     Schreibstil:         4   / 15

3.     Charaktere:        8  / 20

4.     Umsetzung:        3  / 10

5.     Cover:                  5  / 5

6.     Ende                    4  / 10

 

                                                      39  / 100

 

Gesamtwertung:   3.9 P

Genrewertung:      5.5 P

 

Das Buch hat mir alles in allem besser gefallen als der erste Band, allerdings muss ich auch sagen, dass es eine der schlechtesten Young Adult Reihen ist die ich bisher gelesen habe. Die Handlung ist schon sehr abgebrüht und auch die Umsetzung lässt sich bemängeln. Ich würde eher andere Reihen empfehlen z.B. Dark Love oder die After Reihe. Auch wenn diese keine komplett neue Geschichte erzählen und es bestimmt keine literarisch anspruchsvollen Bücher sind, mangelt es nicht an der Umsetzung und der Logik.

 

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1.545 Bibliotheken, 18 Leser, 20 Gruppen, 144 Rezensionen

vampire, liebe, bones, cat, vampir

Blutrote Küsse

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.12.2008
ISBN 9783442266050
Genre: Fantasy

Rezension:

Blutrote Küsse (Cat und Bones I)

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

Preis: 7 €

Seiten: ca. 410

ISBN: 978-3442266050

 

1.     Handlung: Cathrine oder auch Cat ist kein Mensch, doch sie ist auch kein Vampir. Sie ist beides. Ein Mischling. Ihre Mutter wurde von einem Vampir vergewaltigt und ungewollt schwanger, ein kleines Wunder. Seither hat sie ihrer Tochter beigebracht Vampire zu hassen und sie aufgrund ihrer bösen Natur zu jagen. Doch dann wird ihre ganze Weltauffassung und Leben auf den Kopf gestellt. Bei einer Vampirjagt trifft sie auf den Meistervampir Bones. Doch dieser ist eine Nummer zu groß für sie und die scheitert an ihrer Mission. Doch sind Vampire wirklich durch und durch böswillige Kreaturen, die alle Menschlichkeit verloren haben?

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen an den meisten Stellen. Allerdings ist die Handlung an einigen Stellen schwer nachvollziehbar. Man muss dementsprechend viele Sätze doppelt lesen, allerdings trübt  es das Lesevergnügen nur geringfügig. Ansonsten ist der Schreibstil nicht besonders auffällig. Man muss aufgrund der witzigen Stellen im Buch häufig laut auflachen, auch da die Hauptpersonen in der Situation unangemessene Worte benutzten. Der Humor ist sehr speziell und auch morbide, gefällt mir allerdings. Auf diesen weist die Autorin auch noch in ihrem Nachwort hin. Anspruchsvoll ist der Schreibstil jedoch nicht. Zudem nicht für jüngere geeignet aufgrund der zahlreichen Fäkalworte und Anzüglichkeiten. Kein harmloser Vampirroman.

3.     Charaktere: Die Charaktere des Buches sind von vorneherein sehr sympathisch und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten. Ein wenig hat mich mal wieder die Rolle der Frau gestört, die an einigen Stellen falsch dargestellt wurde, obwohl Cat eigentlich eine starke Hauptperson porträtieren soll. Jedoch ist das leider im Moment Genrekonform, woran man meiner Meinung nach etwas ändern muss. Aber nun zu Bones. Ich finde es immer schwierig Unsterbliche Personen zu ergreifen. In diesem ersten Buch, kommt er allerdings mit seiner geheimnisvollen Art sehr gut rüber.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist durchaus schmackhaft. Man kann das Buch wunderbar durchlesen und die kurzen Kapitel erleichtern das noch. Auch der Spannungsaufbau ist für den Auftakt einer Reihe wirklich gut gelungen. Die Einführung der Charaktere ist flssig und gut zu lesen. Im Grunde folgt der Aufbau irgendwo auch der Heldenreise (hier nachzulesen). Klar sind einige Szenen überflüssig, doch das Genre verlangt es irgendwo auch so. Alles in allem ist die Umsetzung genrekonform und ordentlich.

5.     Cover: Das Cover passt zu dem Buch, wenn es auch ein wenig viel auf Leidenschaft getrimmt ist. Ich denke man hätte hier auch durchaus mehr auf den Fantasy- als auf den Erotikfaktor setzen können. Dadurch würde auch die Handlung in ein besseres Licht gesetzt werden.

6.     Ende: Das Ende des Buches konnte mich nicht vollkommen überzeugen, allerdings musste es im Grunde so kommen um die Geschichte weiterführen zu können. Dementsprechend hat es sein Ziel erfüllt, doch man hätte es auch Innovativer lösen können. Es war schon vorhersehbar, doch ordentlich.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          25 / 40

2.     Schreibstil:          8 / 15

3.     Charaktere:      12 / 20

4.     Umsetzung:        7 / 10

5.     Cover:                  3 / 5

6.     Ende                    5 / 10

 

                                                     60 / 100

 

Gesamtwertung:   6.0 P

Genrewertung:      6.5 P

 

Alles in allem ist das Buch ein ordentlicher Genrevertreter mit einer flotten Handlung die einen an das Buch fesselt und interessanten Charakteren. Ich freue mich schon darauf weiterzulesen.

 

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(73)

194 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

spinnenkuss, fantasy, jennifer estep, gin blanco, elementar assassinen

Spinnenkuss

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280938
Genre: Fantasy

Rezension:

Spinnenkuss

 

Genre: Urban Fantasy

Autor: Jennifer Estep

Verlag: Piper Verlag

Preis: 13 €

Seiten: ca. 450

ISBN: 978-3492280938

 

1.     Handlung: Gin Blanco führt ein typisches Doppelleben. Tagsüber arbeitet sie als Kellnerin und nachts ist sie eine Auftragsmörderin. Man kennt sie in der ganzen Stadt unter dem Namen „die Spinne“, da sie eine der besten Auftragsmörder ist. Zudem besitzt die ein Talent für Stein- und Eismagie. Ihr neuster Fall entpuppt sich als Falle und ein paar ihrer Freunde werden dafür bestraft. Sie schwört Rache, doch bei diesem Rachefeldzug wird sie noch von anderen Dingen abgelenkt. Zum Beispiel von einem sexy Detective.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Man kann das Buch gut und flüssig lesen, allerdings hat mir das gewisse etwas gefehlt. Ja, man konnte soweit alles verstehen, doch die Beschreibungen der Umwelt und auch der Charaktere haben mir nicht ganz ausgereicht. Die Stadt in der alles spielt, ist Mittelpunkt der Handlung, doch die Hierarchien wurden meiner Meinung nach nicht detailreich genug beschrieben und auch die andere Welt, wurde im Prinzip überhaupt nicht erwähnt. Alles dreht sich nur um diese Stadt, welche nicht einmal gut beschrieben wurde.

3.     Charaktere: Die Charaktere haben mich zum Beginn des Buches durchaus positiv überrascht. Die Hauptperson Gin ist im ersten Moment eine Antagonistin mit sehr vielen „schlechten“ Seiten. Im Laufe des Buches werden diese dann nach und nach erklärt. Dadurch ist die anfangs genial wirkende Idee, eine Antagonistin zur Hauptperson zu machen gescheitert und wird nach und nach immer uninteressanter. Dadurch wirkt der Charakter von Gin nicht mehr vollkommen schlüssig. Der Detective, der das Gegenteil von Gin, also die Gerechtigkeit verkörpert ist im Gegensatz zu ihr gut gewählt. Auch Gins Freund fand ich schlüssig, auch wenn die Story um ihn herum etwas konstruiert wirkte.

4.     Umsetzung: Erst einmal hat mir das Setting des Buches nicht hundertprozentig gefallen. Die Stadt wirkte recht flach und die Welt wurde nicht weiter erklärt, doch darauf bin ich schon beim Schreibstil eingegangen. Allerdings haben die kurzen Kapitel und die rasante, wenn auch absolut konstruierte und an manchen Stellen vorhersehbare Handlung kurzweilig gemacht. Zudem war der Spannungsaufbau nicht auf das große Ganze, sondern auf kleinere Erhebungen ausgerichtet.

5.     Cover: Das Cover des Buches hat mir ganz gut gefallen, allerdings fand ich die alten noch schöner.

6.     Ende: Das Ende hat mich um ehrlich zu sein enttäuscht, wenn man Gin am Anfang des Buches zu einer der besten Auftragsmörder macht....auch nach dem Show Down hat mich das Buch mit einer wenig berührenden und zudem vollkommen unpassenden Liebesszene nicht abholen können.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           25 / 40

2.     Schreibstil:         10 / 15

3.     Charaktere:        12 / 20

4.     Umsetzung:        5  / 10

5.     Cover:                   4 / 5

6.     Ende                     4 / 10

 

                                                        60 / 100

 

Gesamtwertung:   6 P

Genrewertung:      6 P

 

Alles in allem ein Buch, welches am Anfang sehr stark war und auch stark nachgelassen hat. Die Handlung konnte nicht überzeugen genauso wenig wie die Charaktere. Allerdings hätte man durchaus mehr daraus machen können.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elfen, fantasy, hennen, heyne, high fantasy

Elfenmacht

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.03.2017
ISBN 9783453268913
Genre: Fantasy

Rezension:

Elfenmacht

 

Genre: High-Fantasy

Autor: Bernhard Hennen

Verlag: Heyne

Preis: 18 €

Seiten: ca. 570

ISBN: 978-3453268913

 

1.     Handlung: Die Kinder Nandalees, Emerelle und Meliander, wachsen auf dem Blauen Stern, dem Himmelsschiff des Sängers auf. Die errschaft über Albenmark ist noch immer in den Händen der Himmelsschlangen, doch wer wird in der nahen Zukunft über Albenmark herrschen. Emerelle und Meliander begeben sich beide auf die Suche. Emerelle möchte ihre Mutter finden, doch Meliander ihren dunklen Bruder. Finden die beiden noch einmal zusammen? Noch ahnen die beiden nicht, dass sie das Schicksal Albenmarks für immer verändern werden.

Ein weiterer Band der fantastischen Elfenreihe von Bernhard Hennen. Nach seiner letzten Reihe Drachenelfen nun eine neue Geschichte aus der Welt der Elfen.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil Bernhard Hennens konnte mich wieder einmal vollkommen überzeugen. Ich liebe seine Naturbeschreibungen und auch seine Art Personen zu charakterisieren konnte mich bis jetzt in jedem seiner Bücher überzeugen. Besonders interessant ist es auch, dass die verschiedenen fantastischen Völker mit sehr unterschiedlichen Sprechweisen ausgestattet wurden und analog dazu auch die Figuren. Man bemerk also sofort welche Person spricht anhand ihres Ausdrucksvermögens, ihrer Wortwahl oder ihrer Artikulation. Die Wortwahl gefällt mir im großen und ganzen auch recht gut, auch wenn ich mir manchmal ein paar komplexere Begriffe gewünscht hätte.

3.     Charaktere: Es hat mich unglaublich gefreut wieder in die Welt und in die Charaktere, die mir schon aus vielen anderen Büchern bekannt sind, einzutauchen. Vor allem die wiederkehrenden haben mir besonders gut gefallen, auch wenn es in den anderen Büchern eher Nebenfiguren waren wurden sie in diesem wieder in neues Licht gerückt. Ich möchte an dieser Stelle für echte Fans nicht die vorkommenden Personen verraten. Emerelles Zwillingsbruder Meliander fand ich dagegen etwas schwächer beschrieben als andere Charaktere, die mich mehr in ihren Bann reißen konnte. Natürlich war es besonders spannend die Vergangenheit Emerelles zu erfahren, die man nur als die starke Anführerin und Königin der Elfen kennt.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung des Buches fand ich um ei vielfaches besser als die Drachenelfen Reihe, die mich ein kleinwenig enttäuscht hatte. Es gibt in diesem Buch zwei Handlungsstränge. In dem einen begleiten wir Emerelle, in dem anderen Meliander. Diese sind auch einigermaßen gleichmäßig aufgeteilt. Zwischendurch gab es ein Zwischenkapitel aus einer anderen Sicht, welches meiner Meinung nach nicht so wirklich in das Buch passte. Ansonsten habe ich den Handlungsstrang von Emerelle ein klein wenig lieber verfolgt als den von Meliander. Auch das Zusammenführen der Handlungsstränge und das halten des Spannungsaufbaus ist Bernhard Hennen in diesem Buch um ein vielfaches besser gelungen als in den Drachenelfen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wirklich jede Seite hat mich gefesselt. Das mag auch an der Länge liegen, die im Vergleich mit den anderen Büchern, sehr viel kürzer ist.

5.     Cover: Das Cover des Buches ist unglaublich schön und sehr passend mit dem rot-blau Verlauf im Hintergrund. Auch das Schwert der Elfensaga ist wieder auf dem Cover zu finden. Das Cover hält sein Versprechen auf ein spannendes Fantasy-Abenteuer.

6.     Ende: Das Ende des Buches war ein klein wenig vorhersehbar, da die Handlungsstränge die ganze Zeit darauf hin gearbeitet haben. Trotzdem war es ein würdiges Ende. Zudem lässt es offen ob noch weitere Bände der Reihe kommen, doch ich würde es mir auf jeden Fall wünschen.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          32 / 40

2.     Schreibstil:        13 / 15

3.     Charaktere:      18 / 20

4.     Umsetzung:        8 / 10

5.     Cover:                  5 / 5

6.     Ende                    7 / 10

 

                                                      83 / 100

 

Gesamtwertung:   8.3 P

Genrewertung:      8.5 P

 

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299 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

endzeit, dystopie, apokalypse, cormac mccarthy, überleben

Die Straße

Cormac McCarthy , Nikolaus Stingl , ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.04.2013
ISBN 9783499255526
Genre: Romane

Rezension:

Die Straße

 

Genre: Dystopie / Postapokalypse

Autor: Cormac McCarthy

Verlag: Rowohlt Verlag

Preis: 11 €

Seiten: ca. 250

ISBN: 978-3499246005

 

1.     Handlung: Ein Vater und ein Sohn machen sich auf den Weg Richtung Süden. Die Welt ist zerstört, alles besteht aus Asche und Staub. Fast nichts hat den großen Brand auf der Erde überlebt. Der Vater und der Sohn hoffen, dass es im Süden der USA an der Küste bessere Überlebenschancen gibt. Deshalb gehen sie der Straße gegen Süden entlang. Auf dem Weg werden sie mit Kannibalen und anderen fürchterlichen Gefahren konfrontiert. Die Vater-Sohn Liebe hält sie jedoch auf der Straße und die Hoffnung am Leben.

Auch wenn die Handlung nicht besonders klingt fesselt das Buch auf jeder Seite. Man muss weiterlesen auch wenn die Handlung nichts Neues bringt. Der Schreibstil spielt hier eine entscheidende Rolle. Falls jemand jedoch unentwegt Action in einem Buch braucht, ist dieses definitiv die falsche Wahl.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil dieses Buches hat mich von der ersten bis zu letzten Seite an das Buch gefesselt. Manchmal musste ich es sogar aus der Hand legen, da mich die Gewalt und wie diese geschildert wurde, die Hoffnungslosigkeit und der Schmerz über überwältigt haben. Die Welt ist vollkommen starr und nichts bewegt sich mehr auf ihr. Das spiegelt sich auch in dem Schreibstil wider. Verben werden durch Partizipien ersetzt und einzelne Wörter bilden einen „Satz“. Ellipsen und unvollständige Sätze sind ein weiteres Merkmal des Schreibstils. Falls man einen Satz überliest macht die Handlung keinen Sinn mehr. Jeder Satz ist von größter Wichtigkeit und das macht ein gutes Buch aus.

3.     Charaktere: Es liegt ein personaler Erzähler vor, der entweder aus der Sicht des Vaters oder der des Sohnes erzählt. Dadurch hat man die Innensicht und kann in die Gefühlswelt der beiden Personen eintauchen. Die Charaktere werden ansonsten nicht wirklich anders charakterisiert, da es allein um den Überlebenskampf geht. Der Sohn erscheint am Anfang noch etwas naiv, doch das wandelt sich vollkommen im Laufe des Buches. Es ist zudem ein interessantes Stilmittel diese Welt und die Hoffnungslosigkeit aus der Sicht eines Kindes zu erleben. Interessant sind die beiden Stimmen der Protagonisten, die man in den Dialogen erleben kann.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist fantastisch. Vor allem die Dialoge, die nicht in Anführungszeichen geschrieben sind und man muss immer aufpassen wer was sagt, geben dem Buch seinen ganz eigenen Stil. Man bekommt Charaktereigenschaften aufgrund des Gesprochenen mit und nicht der Handlung. Auch die Länge des Buches ist ideal. Es gibt keinen typischen Spannungsbogen, doch die Spannung liegt in jedem Satz und in jedem Wort.

5.     Cover: Das Cover ist sehr passend und mir gefällt das Zitat der Times darauf.

6.     Ende: Das Ende des Buches hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Für mich war dieses überhaupt nicht nötig und hat die davor betonte Hoffnungslosigkeit irgendwie ein wenig zerstört. Es war jetzt auch keine Katastrophe, aber ich fand, dass es dem Buch in seiner Hoffnungslosigkeit, Grausamkeit und furchtbarer Schönheit nicht gerecht wurde. Jedoch wurde ein ganz wichtiger Wert durch das Buch und das Ende verdeutlicht: Nächstenliebe.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           36 / 40

2.     Schreibstil:         15 / 15

3.     Charaktere:        20 / 20

4.     Umsetzung:        10 / 10

5.     Cover:                   5  / 5

6.     Ende                      8 / 10

 

                                                        94 / 100

 

Gesamtwertung:   9.4 P

Genrewertung:      10 P

 

Das Buch ist ein unglaubliches Meisterwerk, welches nicht umsonst die hochkarätigen Literaturpreise wie den: Pulitzer-Preis oder den James Tait Black Memorial Prize. Das Buch fesselt und zeigt die Abgründe des Menschen auf sowie auch die Nächstenliebe. Eine hoffnungslose Welt in der die Hoffnung auf den Süden besteht. Ein Buch mit Gegensätzen aber in sich stimmig. Unglaublich!

 

Amazon Link: Die Straße – Cormac McCarthy

Verlag Link: Rowohlt Taschenbuch Verlag

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1.496 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 382 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Paper Princess

 

Genre: Young Adult / Erotik

Autor: Erin Watt

Verlag: Piper

Preis: 13 €

Seiten: ca. 380

ISBN: 978-3492060714

 

1.     Handlung: Ellas Leben war bis her alles andere als leicht und als ihre Mutter starb war sie vollkommen auf sich alleine gestellt. Sie musste sich durch Leben schlagen mit mehreren Jobs, bis eines Tages ihr Vormund, der Multimillionär Collum Royal, auftaucht und sie in seiner Familie aufnimmt. Er hat vier Söhne, doch die Familie ist zerstört. Nun findet sich Ella mitten in dieser wieder. In einer Welt voller Reicher und voller heißer Brüder...

Die Handlung ist vollkommen irrelevant, unlogisch und sinnfrei. Wenn man eine komplette Zusammenfassung des Buches lesen müsste würde man sich kaputtlachen, da sie vollkommen unlogisch ist, dass sie schon wieder lustig ist.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil hat mich sehr gestört, da ich die „Stimme“ der Protagonistin nicht leiden mochte. Sie benutzt viele vulgäre Wörter und mich hatte sie einfach genervt. Sie kam sehr naiv herüber, vor allem auch durch ihre Wortwahl und die der Gedanken. Ansonsten war der Schreibstil okay und man konnte das Buch gut durchlesen, allerdings war er auch auf keinen Fall überdurchschnittlich...höchstens Durchschnitt.

3.     Charaktere: Die Charaktere haben mich am meisten am ganzen Buch gestört. Zu erst einmal Ella. Am Anfang denkt man noch, dass sie ein starker Charakter ist, welcher weiß wie das Leben funktioniert und mit vielen Situationen klar kommt. Jedoch wird schon in der ersten Szene klar, dass der Charakter nicht vernünftig strukturiert ist. Am schlimmsten fad ich allerdings die Verhältnisse der einzelnen Personen zueinander. Vor allem zwischen Collum und Ella fühlt sich das Verhältnis unglaublich komisch an. Es ist kein Wunder das die Jungs etwas anderes vermuten. Allerdings finde ich auch das die Charaktere der Jungs nicht ambivalent sind.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung fand ich recht gelungen und durch die kurzen Kapitel konnte man das Buch recht flüssig lesen. Allerdings ist das Setting nicht besonders ausgeschmückt und auch irgendwie nicht besonders beeindruckend. Der Aufbau der Handlung war an den meisten Stellen auch recht gelungen, allerdings die Spannung wurde nicht über das ganze Buch hoch gehalten.

5.     Cover: Das Cover des Buches war natürlich wirklich sehr schön und attraktiv.

6.     Ende: Das Ende des Buches war nicht überraschend und der sogenannte Kliff Hänger war nicht absolut überraschen und schockierend. Zog allerdings eine der schwachsinnigsten Handlungen der Protagonistin nach sich.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          15  / 40

2.     Schreibstil:          5  / 15

3.     Charaktere:         5 / 20

4.     Umsetzung:        4 / 10

5.     Cover:                  5 / 5

6.     Ende                    3 / 10

 

                                                    37  / 100

 

Gesamtwertung:   3.7 P

Genrewertung:      5    P


Mein Blog: Bücherfieber

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341 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

paris, liebe, kino, nicolas barreau, liebesroman

Eines Abends in Paris

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492302463
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eines Abends in Paris

 

Genre: Liebesroman

Autor: Nicolas Barreau

Verlag: Piper

Preis: GB 18 € / TB 10 €

Seiten: ca. 380

ISBN: 978-3492302463

 

1.     Handlung: Alain Bonnard besitzt eine kleines Programmkino in Paris. Er ist Nostalgiker und möchte den Menschen die sein Kino besuchen Träume schenken. Die Reihe „les amours au Paris“ zeigt alte französische Liebesfilme. Sie läuft jeden Mittwoch Abend im Cinéma Paradis und jeden Mittwoch kommt eine wundervolle schüchterne Frau im roten Mantel in die Vorstellung. Sie setzt sich immer in die Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und geht mit der jungen Frau aus. Er verliebt sich unsterblich und sie verabreden sich für den nächsten Mittwoch, doch die Frau im roten Mantel bleibt verschwunden. Alain begibt sich auf die Suche nach der Frau, an die er sein Herz verloren hat. Eine Suche durch Filme, Vergangenheit und Hinterhäuser beginnt.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Nicolas Barreau ist sehr ausschweifend. Das bedeutet, dass er zwischen Gesprächen wirklich sehr viele Pausen macht und diese mit Zusatzinformationen füllt. Dies hat mich zumindest an mehreren Stellen am Lesefluss gehindert. Anderen könnte es allerdings auch zusagen, wenn man eine sehr langsame Erzählstruktur bevorzugt. Ansonsten hat er eine sehr reichhaltige Wortwahl, welche die Schönheit von Paris hervorhebt.

3.     Charaktere: Die Charaktere beschränken sich im Grunde auf Alain, aus wessen Sicht auch das Buch beschrieben ist, Mélanie, Solène (einer Schauspielerin) und dem Regisseur Allan Wood. Meiner Meinung nach ähnelten sich alle Charaktere ein wenig, dadurch kam keine wirkliche Abwechslung von dieser Seite des Buches. Alle sind auf ihre Art extrovertiert und haben etwas Besonders was sie mit dem Kino und Film verbindet. Das bildet allerdings auch eine Einheit in dem Buch.

4.     Umsetzung: Ich fand das Buch interessant von der Idee her. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine typische kitschige Liebesgeschichte. Doch durch die Verzweiflung eines Mannes der nach seiner großen Liebe sucht, bekommt das Buch eine andere Seite. Auch die verwobenen Schicksale machen es besonders und sich zu einer 08/15 Liebesgeschichte. Die Kapitel sind immer recht kurz gehalten, dadurch ist das Buch kurzweilig und zieht sich nicht.

5.     Cover: Das Cover ist wirklich hübsch und fängt die Hauptbotschaft des Buches ein. Auch den Titel finde ich unglaublich passend gewählt.

6.     Ende: Das Ende des Buches hat mich nicht mehr vollkommen überrascht und doch war noch ein kleiner Plottwist enthalten. Die letzten Szenen habe ich fast als die stärksten des gesamten Buches empfunden. Dementsprechend hat mich das Ende vollkommen von sich überzeugen können.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           30 / 40

2.     Schreibstil:         11 / 15

3.     Charaktere:        14 / 20

4.     Umsetzung:        8 / 10

5.     Cover:                  5 / 5

6.     Ende                     9/ 10

 

                                                      77 / 100

 

Gesamtwertung:   7,7 P

Genrewertung:      7,5 P

 

Das Buch ist als eine typische Liebesgeschichte nicht ganz so stark wie in der Gesamtwertung, da es viel mehr ist als ein als das. Es hat noch viele andere Aspekte in sich und ist dementsprechend nicht so stark im Genre. Zudem sind die Protagonisten im Grunde nur in sehr wenigen Szenen des Buches zusammen.  Wer einmal eine Liebesgeschichte mit Niveau lesen möchte, die aber trotzdem viele süße Elemente enthält, dem empfehle ich wärmstens dieses Buch.

 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

essays, empfehlung, von schirach, essaysammlung, ferdinand von schirach

Die Würde ist antastbar

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2017
ISBN 9783442715008
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Würde ist antastbar

 

Genre: Essays

Autor: Ferdinand von Schirach

Verlag: btb

Preis: 10 €

Seiten: ca. 130

ISBN: 978-3442715008

 

1.     Handlung: Das Buch besteht aus verschiedenen Essays, die alle auf den Titel abgestimmt sind. Die Essays behandeln vollkommen unterschiedliche Themen. Von brisanten wie der Folterandrohung gegenüber einem Kindesmörder, über Terrorismus in einer Demokratie und Schauprozesse gegen Prominenten, über den Zwang unter dem Schriftsteller lesen und die technische Revolution des I Pads. Die Geschichten haben dabei immer wieder irgendeinen Zusammenhand mit der Würde des Menschen, in einigen Geschichten stärker als in anderen, doch er ist zweifelsfrei enthalten.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Ferdinand von Schirach ist meiner Meinung nach einer der besten die es zu Zeit in der deutschen Literatur gibt. Er formuliert sachlich und kalt. Dadurch lässt er dem Leser seine eigene Meinung. Diese kann gebildet oder verändert werden. In seine Essays kommt auch seine eigene Meinung sehr stark durch, jedoch wirkt diese in keinem Falle beeinflussend. Sie ist immer als eine solche gekennzeichnet und der Rest des Buches ist absolut sachlich gehalten.

3.     Umsetzung: Die einzelnen Essays umfassen vollkommen eigene Themen, jedoch kann man sie grob untergliedern in politisch-rechtliche und persönliche Essays.

Ferdinand von Schirach schreibt in einigen Essays, so wie man es von ihm gewohnt ist über Gerichtsverhandlungen und die Rechtsprechung und wie diese an einigen Stellen selber das Grundgesetz, welches den Staatsorganen als Grundlage dient, verletzt. Diese sind wunderbar ausgearbeitet mit vielen Beispielen untermauert. Dann jedoch gibt es in diesem Buch auch noch eine andere Facette

4.     Cover:

5.     Bewertung: Die Umsetzung des Buches bekommt in diesem Falle eine höhere Wertung, da es nur aus einzelnen Essays besteht und Charaktere sowie das Ende entfallen. Die Umsetzung und der Schreibstil rücken hiermit in den Vordergrund

 

1.     Handlung:          30  / 40

2.     Schreibstil:        22  / 25

3.     Umsetzung:       20 / 30

4.     Cover:                  5  / 5

 

                                                        77 / 100

 

Gesamtwertung:   7,7 P

Genrewertung:      8 P

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1.566 Bibliotheken, 24 Leser, 16 Gruppen, 210 Rezensionen

thriller, hypnose, klinik, psychothriller, berlin

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Seelenbrecher

 

Genre: Psychothriller

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Knaur

Preis: 10 €

Seiten: ca. 350

ISBN: 978-3426637920

 

1.     Handlung: In den letzten Wochen wurden drei Mädchen von dem Seelenbrecher entführt und kamen verändert zurück. Die Frauen sind psychisch gebrochen, lebendig begraben im eigenen Körper. Kurz vor Weihnachten wird der Täter in einer psychiatrischen Luxusklinik wieder aktiv. Es wird festgestellt, dass man den Täter unerkannt eingeliefert haben muss und nun aufgrund eines Schneesturms in der Klinik festsitzt. Ein Katz und Maus Spiel ums Überleben beginnt. Doch es gibt kein Entkommen. Eine mutige Gruppe schließt sich zusammen, doch wer ist er überhaupt der Seelenbrecher? Ist er vielleicht sogar unter ihnen?

2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Sebastian Fitzek hat mich überzeugt. Man konnte das Buch gut lesen und es enthält vor allem gute Dialoge. Auch die Charakterbeschreibungen haben mich überzeugen können. Dahingegen fand ich die der Umwelt nicht detailliert genug beschrieben, auch wenn diese nicht im Vordergrund des Buches stand. Der Schreibstil ist nicht zu anspruchsvoll, und auch nicht das Gegenteil. Eine gute Mischung die an das Buch fesselt. Auch die im Buch vorkommenden Rätsel haben zum mit raten animiert und sich wunderbar in das Geschehen eingefügt.

3.     Charaktere: Der Hauptcharakter des Buches ist Caspar. Er hat eine schwere Form der Amnesie und kann sich an nichts Persönliches aus seiner Vergangenheit erinnern. Er wird ein paar Tage vor den Schneesturm in die Klinik eingeliefert. Auch die anderen Charaktere der Gruppe harmonieren sehr gut miteinander. Vor allem der Krankenpfleger konnte mich in seiner Rolle als Gegenpol zu Caspar überzeugen.

4.     Umsetzung: Die Handlung wird eingefasst von einer Rahmenhandlung, die im gleichen Gebäude, aber zu einer anderen Zeit spielt. Zwei Studenten lesen sich das Protokoll der verhängnisvollen Nacht für ein medizinisches Experiment durch. Die Kapitel werden also wie Akteneinträge beschriftet und man weiß immer die genaue Zeit der Handlung.

Der Einschluss in diesem Gebäude ist zudem ein guter Ausgangspunkt um eine spannende Geschichte aufzubauen, allerdings auch keine neue Erfindung. Besonders interessant ist es, dass man immer wieder vermutet und mit rät wer denn wirklich der Seelenmörder ist. Doch darin liegt auch eines der Hauptprobleme dieses Buches, es soll auf gar keinen Fall vorhersehbar sein und einen Plottwist enthalten, doch diesen ahnt man schon. Auch wenn man nicht ganz genau weiß wie dieser Umgesetzt wird.

5.     Cover: Das Cover des Buches ist okay, halt typisch Thriller.

6.     Ende: Das Ende des Buches soll wie oben schon erwähnt die Wendung bringen. Auch wenn man diese ahnt wusste ich persönlich noch nicht vollkommen die Lösung, habe sie aber schon erahnen können. Dadurch ist für mich vor allem der „zweite“ kleinere Plottwist, den ich schon vollkommen durschaut habe nach den ersten fünfzig Seiten leider durchgefallen.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           32 / 40

2.     Schreibstil:         13 / 15

3.     Charaktere:        20 / 20

4.     Umsetzung:        6  / 10

5.     Cover:                   3 / 5

6.     Ende                     5 / 10

 

                                                      79  / 100

 

Gesamtwertung:   79 P

Genrewertung:      8 P

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(46)

94 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

drama, usa, klassiker, liebe, theaterstück

Endstation Sehnsucht

Tennessee Williams
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.03.1984
ISBN 9783596271207
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Endstation Sehnsucht

 

Genre: Theaterstück / Drama

Autor: Tennessee Williams

Verlag: Fischer

Preis: 8€

Seiten: ca. 130

ISBN: 978-3596271207

 

1.     Handlung: Endstation Sehnsucht erzählt die Geschichte von der Lehrerin Blanche DuBois. Die Familie von Blanche hat sich aufgelöst und daraufhin wurde ihr großer Besitz, das Herrenhaus „Belle Reve“, versteigert. Sie kommt aus dem Südstaaten ihre Schwester Stella in New Orleans besuchen. Diese ist mit einem Mann verheiratet, der laut Blanche unter dem gesellschaftlichen Niveau von Stella liegt. Sie kann sich im Haus ihrer Schwester nicht einleben, noch die Wirklichkeit akzeptieren. Ihre erträumte Realität, begründet auf lügen, zieht eine Katastrophe nach sich.

2.     Schreibstil: Der Schreibstil ist auch für ein Theaterstück sehr außergewöhnlich. Mehrere Personen sprechen durcheinander, oder Hintergrundgeräusche die niedergeschrieben sind durchbrechen die Dialoge. Besonders deutlich wird das in der ersten Szene, die den Leser somit auf das buch einstimmt. Die Charaktere reden wie normale Leute aus der Arbeiterschaft, dementsprechend ist Blanche durch eine bessere Wortwahl hervorgehoben. Allerdings muss man bei dieser Beurteilung beachten, dass ich die deutsche Übersetzung nicht kenne, da ich die originale, englische Version gelesen habe.

3.     Charaktere: Die Charaktere sind das interessanteste in diesem Theaterstück. Sie sind unglaublich vielschichtig und man lernt sie nur durch den Dialog kennen. Dementsprechend gut muss auch der Schreibstil sein, um nur durch gesagtes Charaktere zu entwerfen. Das ist dem Autor unglaublich gut gelungen. Besonders interessant ist natürlich der Hauptcharakter Blanche. Dieser verändert sich auch über das Stück enorm. Am Anfang lernen wir sie vollkommen anders kennen als sie in Wirklichkeit ist und darin liegt die Genialität dieses Stückes. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgebaut und immer nur dann eingesetzt, wenn es gut für die Handlung ist. Interessant sind auch die Stereotypen, die durch die Personen verkörpert werden.

4.     Umsetzung: Die Umsetzung der Handlung erfolgt in einem Theaterstück. Besonders die Regieanweisungen sind hierbei hervorzuheben. Diese beinhalten im Gegensatz zu den Dialogen reiche Beschreibungen und viele Umschreibungen. An manchen Stellen, haben mich diese allerdings auch im Lesefluss gehindert.

5.     Cover: Das Cover ist das des Films, in der englischen Version jedoch schöner.

6.     Ende: Das Ende des Buches war über das ganze Stück hin aufgebaut worden und man hat es eigentlich schon kommen sehen. Trotzdem ist es interessant wie sich die einzelnen Charaktere in der letzten Szene verhalten.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          25  / 40

2.     Schreibstil:        14 / 15

3.     Charaktere:       17 / 20

4.     Umsetzung:         7 / 10

5.     Cover:                   3 / 5

6.     Ende                    8 / 10

 

                                                      74 / 100

 

Gesamtwertung:   7.4 P

Genrewertung:      7.5 P

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

high fantasy, fantasy

Die Seele des Königs

Brandon Sanderson , Michael Siefener
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.03.2014
ISBN 9783453315242
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Seele des Königs

 

Genre: Fantasy

Autor: Brandon Sanderson

Verlag: Heyne

Preis: 15 €

Seiten: ca. 450

ISBN: 978-3453315242

 

Das Buch besteht aus drei verschiedenen Novellen, aufgrund dessen möchte ich gerne jede einzeln bewerten, da diese in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Die Novellen heißen: Die Seele des Königs (S. 7 - 170), Legion (S. 172 - 259), Infinity Blade: Die Klinge der Unendlichkeit (S. 259 - 443).

Die Seele des Königs: Der Kaiser, Herrscher über die gesamte Welt, liegt in einem Wachkoma nach einem Attentatsversuch. Durch den Tod des Königs würde auch Macht seiner Ratsmitglieder schwinden. Aus diesem Grund greifen sie zu im Reich verachtete Mittel und versuchen durch eine Betrügerin die Seele des Königs zu fälschen.

Die Idee des Buches eine Seele zu fälschen hört sich ja schon einmal absolut fantastisch und interessant an, doch meiner Meinung nach ist sie noch besser als es sich anhört. Das Fälschen wird nämlich in diesem Buch absolut vertieft und bekommt eine künstlerische Komponente. Man versteht im Laufe des Buches immer mehr von der Tätigkeit. Die Idee ist einfach unglaublich revolutionär und toll umgesetzt. Die Charaktere sind auch gut dargestellt. Natürlich hat das Buch nur etwa 170 Seiten, dadurch kann man nicht alle Nebencharaktere in aller Tiefe erfassen, doch die Protagonistin ist toll dargestellte. Auch das Ende ist wirklich schön gestaltet, vielleicht ein vorhersehbar, da es im Buch schon vorbereitet wurde, aber absolut schlüssig. Das ist auch einer der Gründe warum diese Novelle mich so beeindruckt hat. Die Magie ist in ihren Grundzügen schlüssig und bewegt sich kein einziges Mal aus ihren Grenzen. Das ist in einem Fantasy Buch unglaublich wichtig und ein Merkmal für ein wirklich gutes Buch. Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen und hat trotzdem einen tollen Detailreichtum. Die Umsetzung des Buches sagt mir auch sehr zu. Vor allem der Prolog hat mich beeindruckt.

1.      Handlung:           38 / 40

2.      Schreibstil:        14  / 15

3.      Charaktere:       17 / 20

4.      Umsetzung:         8 / 10

5.      Cover:                   5 / 5

6.      Ende                     8 / 10

 

                                    90  / 100

 

 

 

Legion: Es geht um Stephen Leeds, der mit mehreren Menschen in einem Haus wohnt, jedoch sind das alles keine realen Menschen. Mr. Leeds kann imaginäre Personen erschaffen. Eines Tages soll er eine Kamera, die Fotos von der Vergangenheit aufnehmen kann wieder funktionstüchtig zu machen. Die Auswirkungen der Kamera sind nämlich verehrend und sie darf auf keinen Fall in die falschen Hände geraten.

Die Handlung es Buches ist zwar interessant, aber meiner Meinung nach steht diese nicht im Vordergrund, sondern unsere Hauptperson. Stephen Leeds ist interessant. Man weiß nie ob er wirklich die Wahrheit sagt, ob er verrückt ist oder ob er einfach einer der intelligentesten Menschen der Welt ist. Das wird am Ende aufgeklärt, doch bis dahin wird man im Dunkeln gelassen. Man weiß nicht, ob das Buch einen fantastischen Einschlag hat, oder doch nur auf Logik basiert. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Auch die Umsetzung mit dem unglaublich guten Plottwist am Ende hat mich vollkommen bekommen. Die Charaktere, vor allem die Aspekte (nicht realen) hatten waren auch komplex, obwohl sie eine Eigenschaft besaßen, auf die Mr. Leeds sie trainiert hat. Sie besaßen Humor und irgendwie auch eine eigene Identität.

7.      Handlung:           30 / 40

8.      Schreibstil:        15  / 15

9.      Charaktere:        20 / 20

10.   Umsetzung:       10 / 10

11.   Cover:                    5 / 5

12.   Ende                    10 / 10

 

                                    90  / 100

 

Infinity Blade: Die Klinge der Unendlichkeit: Jedes Jahr wird ein Auserwählter gekürt um gegen den unsterblichen Gottkönig anzutreten. Siris wurde sein ganzes Leben auf diesen Augenblick trainiert und er schafft das Unmögliche. Er besiegt den Gottkönig, doch ab diesem Moment wird er gejagt. Er nimmt das Schwert der Unendlichkeit mit sich, das in der Lage ist Unsterbliche zu töten. Er begibt sich auf einen gefährlichen Weg um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen und die Freiheit wieder zu erlangen.

Diese Novelle war mit Abstand die schwächste aus dem Buch. Ich musste mich fast schon ein wenig durch sie hindurchquälen. Meiner Meinung nach war die Geschichte nicht revolutionär oder insgesamt etwas Neues. Auch die Fantasy Elemente die mit neueren technischen Mitteln vermischt wurden haben mir überhaupt nicht zugesagt. Die Geschichte und der wahre Grund der Reise waren schwer verständlich und die Handlung wurde durch immer unwahrscheinlichere Plottwists langatmig. Die Charaktere waren ordentlich, hatten meiner Meinung nach allerdings überhaupt keine tiefe und dadurch konnte sich der Leser nicht mit ihnen identifizieren. Auch das Ziel der Reise war lange Zeit unklar. Dadurch entstand weder Spannung noch eine echte Geschichte. Eine reise ins Nichts ist für den Leser einfach nicht lesenswert. Das Ende war zwar wieder ein Plottwist, für welche der Autor eine Schwäche zu haben scheint, wie er in den vorigen Novellen bewiesen hat, doch dieser hat mir nicht gefallen und ich fand es etwas einfach gelöst. Der Schreibstil war allerdings gut und hat sich leicht lesen lassen. Allerdings haben mir die Beschreibungen der Landschaften und der Welt gefehlt.

13.   Handlung:          20  / 40

14.   Schreibstil:        12  / 15

15.   Charaktere:        8   / 20

16.   Umsetzung:        4  / 10

17.   Cover:                  5  / 5

18.   Ende                     5 / 10

 

                                    54  / 100

 

Die Seele des Königs:    9 P

Legion:                                9 P

Infintiy Blade:              5,4 P

 

Obwohl mir die letzte Novelle nicht gefallen, hat ergibt der Schnitt eine gute Wertung für das Buch. Es lohnt sich wirklich die anderen beiden Novellen zu lesen, wenn man gute Fantasy und andersartige Geschichten, die mit unerwarteten Wendungen aufwarten mag.

 

Gesamtwertung:   7.8 P

Genrewertung:  8 P   

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fantasy, young elites, marie lu, jugendbuch, die gemeinschaft der dolche

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche

 

Genre: Fantasy / Jugendbuch

Autor: Marie Lu

Verlag: Loewe

Preis: 19 €

Seiten: ca. 400

ISBN: 978-3785583531

 

1.     Handlung: Die Gemeinschaft der Dolche besteht aus Malfetto Kindern. Diese sind durch eine Seuche entstanden, die vor etwa 10 Jahren die ganze Welt heimgesucht hat. Dieses Blutfieber konnten nur Kinder überleben, doch diese bleiben gebrandmarkt zurück. Alle von ihnen haben ein Mal; bei Adelina sind es ihre silbernen Haare, doch das ist noch nicht alles. Einigen hat es übernatürliche Kräfte verliehen. Diese jungen Erwachsenen versammeln sich in der Gemeinschaft der Dolche und versuchen den König zu stürzen. Doch kann Adelina ihnen helfen? Und kann sie ihre dunkle Gabe kontrollieren?

2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist ungemein angenehm. Man verschlingt die Seiten nur und keine komplexen Sätze halten den Lesefluss auf. Allerdings haben mir die Dialoge nicht sonderlich zugesagt. Manchmal fand ich sie etwas gestellt und nicht ganz so gut umgesetzt, wie sie hätten sein können. Besonders hat mich gestört, dass die Gedanken der Personen nicht gut genug in die Dialoge eingewebt wurden. Häufig hatte man das Gefühl, dass diese irgendwann durch Sprache wiederholt wurden. Das nimmt einem Buch doch sehr an Spannung und treibt es nicht voran.

3.     Charaktere: Vor allem die Nebencharaktere haben mich gekriegt. Vor allem Enzo fand ich als Figur sehr interessant und Raphaele konnte mich auch irgendwie bekommen, obwohl ich die Beschreibungen als relativ oberflächlich empfunden habe. Allerdings fand ich die Protagonistin sehr oberflächlich und nicht in aller Tiefe ausgeschöpft. Im Grunde stellte Adelina nämlich eine Antagonistin dar. In ihrem Herzen ist eher viel Schmerz, Angst und Hass zu finden, den sie auch an Menschen auslässt. Durch einen echten Antagonisten hätte man der Geschichte etwas wirklich Besonderes gegeben, allerdings ist Adelina dann doch an vielen Stellen unreif und naiv, eben ein echtes Mädchen. Dadurch wird die Fassade des starken Charakters gelüftet und man sieht, dass sich dahinter doch nur ein nicht herausstechender Charakter versteckt, der in diesem Genre leider nichts Besonderes ist, es aber hätte sein können.

4.     Umsetzung: Bei der Umsetzung des Buches ist vor allem das World-Setting sehr wichtig. Es spielt in einem vergangenen Jahrhundert und zum Großteil in einer nach Venedig anmutenden Stadt. Dieses Setting hat mir sehr gut gefallen, allerdings fand ich im Zuge dessen einige der Handlungen und Systeme unlogisch. Auch die Welt ist mir eigentlich nicht näher gebracht geworden. Man konnte nichts über Bräuche und verschiedene Kulturen der Völker erfahren und auch die politischen Systeme, die ja auch eine große Rolle spielen und spielen werden waren mir nicht beleuchtet genug.

5.     Cover: Das Cover des Buches ist unbestreitbar sehr schön und greift die im Buch erwähnten Makel der Malfettos auf.

6.     Ende: Das Ende des Buches hätte für einige sehr überraschend sein können, war meiner Meinung nach aber nur eine mittelgroße Überraschung. Interessant fand ich auch den Epilog, in dem der zweite Teil sozusagen angeteasert wurde. Schade fand ich, dass sogar schon das Problem angesprochen wird. Das finde ich ein wenig problematisch, da dadurch dem zweiten Band an Spannung genommen wird.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:          25  / 40

2.     Schreibstil:        11 / 15

3.     Charaktere:       12 / 20

4.     Umsetzung:        4  / 10

5.     Cover:                  5  / 5

6.     Ende                     6 / 10

 

                                                        63 / 100

 

Gesamtwertung:   6.3 P

Genrewertung:      6.5 P

 

Alles in allem fand ich das Buch okay. Ich konnte es wirklich gut lesen, allerdings hat es mich nicht nachhaltig beeindruckt. Um ehrlich zu sein hatte ich an dieses Buch viel höhere Erwartungen, nach der Legend Reihe.

Enttäuscht hat mich außerdem, dass man Adelina nicht zur Antagonistin gemacht hat. Das hätte dem Buch wirklich eine vollkommen neue Dimension gegeben. So bleibt es einfach nur im Mittelfeld und kann mich mit seinem soliden Schreibstil und einigen gelungenen Fantasy-Elementen überzeugen.

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