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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

jugendbuch, valentina fast, dystopie, roman, liebe

Royal

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.02.2016
ISBN 9783646602005
Genre: Sonstiges

Rezension:



Die komplette Reihe habe ich als E-Box im Schnelldurchlauf gelesen und hatte Spaß, ja.
Jedoch war alles seeehr offensichtlich und das ist viel zu schade, denn in der Reihe steckt großes Potenzial - nur leider nicht genutzt!
Bereue ich es? Nein, auf keinen Fall! Es war schön ein Teil dieser neuen Welt zu sein. Aber bitte das nächste Mal mit einem Helden der mehr hat als bloß pures Glück und reine Blindheit...

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650 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

liebe, royal, prinzessin, prinz, auswahl

Royal - Ein Leben aus Glas

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.08.2015
ISBN 9783646601602
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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681 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 175 Rezensionen

erotik, audrey carlan, calendar girl, liebe, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:



»Deshalb solltest du den Job bei deiner Tante annehmen und der Sache ein für alle Mal ein Ende setzen.«
Meine beste Freundin Ginelle schnalzte laut mit der Zunge ins Telefon.

Ohh, welch wunderbare Sommerlektüre! Normalerweise halte ich nichts von solchen „Sommerlektüren“ und das wisst ihr auch, aber dieses Buch lässt sich damit einfach am besten beschreiben – und zwar im Positiven!

Ich bin durch – und durch.

Neben dieser tollen Aufmachung, bin ich auch von der Idee ganz begeistert und wurde nicht enttäuscht. Die Thematik finde ich super spannend! Die Umsetzung ist gut gelungen, wenn auch das gewisse Etwas gefehlt hat – rein von der Story her – deshalb die ‚Sommerlektüre‘.
Der Schreibstil ist super, er brachte mich voll ins Geschehen und lies die Zeit einfach so dahingehen. Ich legte es auch nur zwei Mal aus der Hand, nämlich nach jedem Monat und somit jedem Kerl, einfach um wieder frisch zu starten wie die Protagonistin Mia.

Mia möchte für ihren ins Koma geprügelten Vater Schulden in Höhe von 1 Million Dollar begleichen und steigt dafür bei ihrer Tante im Geschäft ein – als Escort-Girl. Dabei verdient sie 100.000 Dollar im Monat bei nur einem Kunden – deshalb auch der Titel „Calendar Girl“ und „Januar, Februar, März“. Nun könnt ihr euch selbst ausrechnen um wie viele Kerle es sich hierbei handelt.
Sex muss dabei keine Rolle spielen, dafür wird sie nicht gebucht, was die Autorin deutlich gemacht hat. Und das finde ich sehr wichtig! Die Gesellschaft sieht diesen Job in einem unglaublich schlechten Licht und in Calendar Girl wird einfach schön beschrieben, wie es laufen kann. Es gibt einen riesen Unterschied zwischen Escort-Girl und Call-Girl, liebe Leute!

Mia ist als Persönlichkeit sehr präsent, offen und direkt. Sie lässt sich durch das Geschäft ihrer Tante nicht verbiegen und bleibt sich selbst treu – damit ein ganz untypisches Escort-Girl würde ich sagen. Sie spricht ihren Kunden nicht nach dem Mund, sagt ihre Meinung und stürmt auch mal aus einer Situation raus anstatt die Pobacken zusammen zu kneifen, nett zu lächeln und immer schön zu nicken wie es vorgesehen ist. Damit macht sie sich für mich schon sehr sympathisch, auch wenn ich die ein oder andere Entscheidung nur ansatzweise nachvollziehen konnte. Ich selbst hätte es dann einfach anders gemacht. Sie hat einen starken Willen, will es selbst schaffen und lässt sich nicht helfen. Ein bisschen fragwürdig aber völlig nachvollziehbar war: „Oh nein, ich werde keinen Sex haben, ich will das nicht, mimimi…“ und dann „Oh, heißer Typ… ich will ihn, sofort!“ – das mag den Ein oder Anderen stören.

Die „Kerle“, ihre Kunden, waren allesamt genauso gut herausgearbeitet und nah, völlig unterschiedlich von ihrer Art! Besonders schön war das Gefühl wirklich dort zu sein, in dieser neuen Umgebung. Hier hat Audrey Carlan gute Arbeit geleistet! Einzig die Momente zwischen den Flügen waren ein wenig schwammig, weil sie kurz und schnell beschrieben wurden. Ich glaube, da wollte die Autorin genauso dringend wie ich zum nächsten Reiseziel ;) Somit waren die Charaktere wie ihre Tante, ihre beste Freundin, ihre Schwester und ihr Vater für mich nur oberflächlich – aber auch wenn es zwar um sie ging, ging es eben doch nicht um sie. Der Fokus lag auf der Escort Geschichte, alles andere war quasi „bloß das Alibi“.

Um eine Frage zu beantworten, die mir schon mehrfach gestellt wurde: Ja, gewisse Szenen sind gut beschrieben, logisch und mit Gefühl. Man verdurstet also nicht.
Insgesamt kommen die Emotionen nah an den Leser – mal mit prickelndem, mal mit im Herzen stechenden Abgang.

Das Ende endet nicht in einem Cliffhanger, der letzte Monat ist abgeschlossen.
Das kann man gut oder schlecht finden, für mich ist die Story ansich schon Grund genug unbedingt weiterlesen zu wollen!

Es lohnt sich! Wo bleibt der nächste Band?!

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498 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 139 Rezensionen

meredith wild, erotik, hardwired, verführt, liebe

Hardwired - verführt

Meredith Wild , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.05.2016
ISBN 9783736301245
Genre: Erotische Literatur

Rezension:



»Was für ein herrlicher Tag«, sagte ich.

Mir wurde das Buch mit dem #hardserie vom LYX Verlag zugeschickt, worüber ich mich riesig gefreut habe! Danke :)

Das Cover ist so so so wunderwunderwunderschön! Es glänzt übrigens so toll wie Royal Passion, aber PSSST, diesmal habe ich es geschafft keine einzige Leserille entstehen zu lassen!

Gemeinsam mit dem Buch bekam ich noch den Bleistift der Hard-Serie und zwei schwarze Federn, die ihr auf dem Bild erkennen könnt! Tolle Idee, aber armes Mädchen, welches die ganzen Klappkarten per Hand beschriftet und geknickt hat. Das war sicherlich eine Menge Arbeit! ;)

Doch ich finde, diese ganze Arbeit hätte eher in den Feinschliff der Story gesteckt werden sollen…

Es ist mal eine andere Idee mit der Internet-Startup-Unternehmerin und dem Selfmade-Milliadär, das fand ich schon mal gut. Doch irgendwie wurde es nicht so recht gut umgesetzt, wie ich finde…

Ziemlich schnell musste ich feststellen, dass diese typische Rolle des kaputten, reichen, sexy, geheimnisvollen… Kerls zwar quasi nicht vorhanden war, aber irgendwie doch. Will heißen: Blake ist sexy und reich und Erica – welch schrecklicher Name – ist kaputt und geheimnistuerisch. Da wurde die 0815-Rolle einfach zweigeteilt!

Blake hat eine tolle Rolle, greifbar und transparent. Erica dagegen weiß noch nicht so recht wie genau sie eigentlich sein soll. Sie gibt vor taff zu sein, auf eigenen Beinen zu stehen und sich nicht in den Kram reden lassen zu wollen, doch am Ende kommt doch alles so, wie es die anderen gern hätten – beziehungsweise Blake. Nicht sehr standhaft. Mehr wie „große Klappe, nichts dahinter“. Schade, schade, schade!

Alle anderen sind nur teilweise greifbar bis gar nicht. Ich habe sogar bei einer Person das komplette Buch gebraucht, um zu verstehen, wer sie eigentlich ist und was für eine Rolle sie genau einnimmt. Ob das nur an mir lag?

Daran erkennt man schon mal ein wenig, dass mich das Buch nicht so richtig fesseln konnte. Es ist alles so dahin geplätschert. Die ersten 100 Seiten waren voll mit Seufzern, Augenverdrehern und Haare raufen. Es ist wirklich alles und nichts passiert. Eher nichts. Zumindest nichts Nennenswertes.
Der Schreibstil zumindest gefällt mir, denn er wirkt in der Wortwahl nicht so primitiv wie manch andere Bücher.

Dann fiel mir auf, dass die unwichtigen Szenen detailliert beschrieben wurden und wirklich interessante, wichtige und storyvorantreibende Szenen eher überflogen worden sind. Die Autorin konzentriert sich zu sehr darauf Blake und Erica schnell zusammenzubringen – was wirklich lächerlich wirkte! Sie wollte ja nichts mit ihm zu tun haben und da kam wieder ihre Standhaftigkeit heraus; sie lag quasi 5 Minuten später in seinem Arm, schwer atmend… und vertraut ihm im nächsten Moment schon ihr ganzes Leben an, als wären 5 Jahre vergangen! – und schneidet eine bedeutsame dramatische Situation nur mal eben am Rande an, als hätte sie den kleinen Drama-Kick mal eben kurz reinquetschen müssen. Was sollte DAS?

Dann noch zum Thema Sex. Zu Beginn dachte ich wirklich da passiert nicht wirklich viel und als hätte die Autorin genau den selben Gedanken gehabt, wurden hier und da und gefühlt alle 5 Minuten diverse Szenchen hinterher geschmissen. Am Anfang noch echt gut doch mit jedem Mal herzloser, immer irgendwie gleich beschrieben, ohne Wow-Effekt. Doch damit nicht genug war Sex der Problemlöser oder Verschieber schlechthin! Man meint der Mann wende diese Taktik an, aber nein, es ist Erica allen voran! Obwohl sie… also trotz ihrer… oh Gott, ich kann es gar nicht sagen ohne zu spoilern! Es ist zum Haare raufen! Es macht einfach so wenig Sinn!

Das ist auch eins der Dinge; es wird einfach nicht auf die wichtigen Hintergrundinfos eingegangen, denn die Dame hat ja lieber Sex als irgendwas zu erklären! Nicht einmal ihre Gedanken sind informativ genug…

Das Buch ist nicht grottenschlecht, es ist ganz nett für zwischendurch aber mehr eben auch nicht. Trotzdem würde mich der weitere Verlauf der Geschichte interessieren.

Ungünstig gelöst finde ich auch die Abstände, in denen die weiteren Bände erscheinen. Für meinen Geschmack viel zu weit auseinander, 1-2 Monate hätten gereicht, denn so verlieren sicherlich einige den Faden und die Serie geht u.U. unter.
Hier mal eine kleine Übersicht der Serie und wann welches Band erscheint:
HARDwired: Mai 2016
HARDpressed: August 2016
HARDline: November 2016
HARDlimit: Februar 2017

Damit zum Abschluss noch zum Titel. HARD soundso. Warum hard? Was ist hard? Oder wer ist Hard? Es hat nichts mit hard zu tun! Es ist kein Shades of Grey – Stil. Ganz gewöhnlicher Sex. Also WARUM HARD? Vor allem: hart verkabelt? Das möge mir bitte noch jemand erklären. 

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Video-Rezi: https://youtu.be/GZSeiTNSdmA

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

enders, dystopie, jugendbuc, starters, reihen-bände

Starters - Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492280082
Genre: Science-Fiction

Rezension:


»Callie Woodland?« Er warf einen Blick auf seine Uhr. »Ich hatte Sie früher erwartet.«

Ich möchte zu dieser Geschichte gar nicht viele Worte verlieren. Lohnt es sich? Ja!

Dem ein oder anderen wird es zu unrealistisch sein, mir jedoch nicht. Warum sollte es nicht irgendwann und irgendwie möglich sein? Wir können doch auch Computer oder Prothesen mit den Gedanken steuern!

In der Geschichte geht es um Callie und ihren Bruder, die ihre Familie verloren haben. Sie sind Starters, die junge Generation. Dann gibt es noch Enders, die alte Generation, welche auch schon problemlos 150 Jahre alt werden kann. Die Middles, die „Elterngeneration“, sind nahezu ausgestorben durch den Sporenkrieg.
So wie es nur noch jung und alt gibt, verhält es sich auch mit dem Geld und Besitz. Entweder steinreich mit Villen und super teuren Autos oder arm und Obdachlos. Callie und ihr Bruder gehören zu letzteren, da sie keine Angehörigen mehr haben. Sie leben als Hausbesetzer, sind permanent auf der Flucht. Kinder die gefasst werden, landen in Waisenhäusern, die mehr einer Mischung aus Gefängnis und KZ ähneln. Grausam.

Dann gibt es da noch Prime Destinations, eine Einrichtung um die sich die ganze Geschichte zu drehen scheint. Dort können Enders sich die Körper von Starters ausleihen bzw. mieten. Diese werden vorher natürlich aufpoliert, da die meisten von der Straße stammen. Narben und Schönheits“flecken“ werden mit der neusten Technologie entfernt, bis der Körper perfekt ist. Zum Schluss wird noch ein Chip in ihren Kopf eingesetzt, der es den Enders ermöglicht ihren Körper zu steuern. So werden die Enders quasi schlafen gelegt und sie finden sich mit ihrem „Geist“ im Körper der Starters wieder. Die Starters bekommen davon nichts mit, denn sie schlafen selbst.

Doch bei Callie treten (natürlich) gewisse Komplikationen auf, sie erfährt mehr über diese Einrichtung und ihre Mieterin, findet die Hintergründe heraus und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Callie kämpft mit allen Mitteln, findet Verbündete, erfährt Dinge, die selbst ich nicht erwartet hätte.

Die Cover vom Hardcover finde ich wundervoll! Die Taschenbücher sind leider nicht so schön…
Die Idee und Umsetzung ist gut, gelungen. Der Schreibstil ist normal, okay, nichts besonderes. Teilweise habe ich mir gewünscht mehr über diese oder jene Situation zu lesen, denn es wirkte in dem Moment so, als hätte die Autorin die Geduld oder Lust verloren und wollte einfach nur voran kommen. Wisst ihr was ich meine?

Die Protagonisten waren toll heraus gearbeitet. Lediglich Michael blieb ein Stück weit geheimnisvoll – Absicht? Da bin ich mir nicht sicher.
Emotionstechnisch hat die Geschichte auch etwas zu bieten. Ich war zwischendurch gleichermaßen geschockt, gespannt wie schmunzelnd. Eine gute Mischung.
Zum Schluss waren meine Nerven zum Reißen gespannt!
Das Ende ist geschlossen, lässt aber Raum für Interpretationen, was ich sehr schön finde.

Damit empfehle ich die Geschichte um Callie gerne weiter. Es ist eine tolle Geschichte für zwischendurch, wenn man mal nicht weiß, was man lesen soll :)

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385 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

rennen, überleben, pandora, tella, brimstone bleed

Salz & Stein

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163450
Genre: Jugendbuch

Rezension:


»Tella«, sagt er. Seine Stimme ist scharf und drängend.

So. Da wären wir also. Wow. Ich bin fertig mit der Welt, ehrlich!

Es ist der zweite Teil dieser Reihe und es ist nicht der Letzte – zum Glück! Anfangs hoffte ich ja auf einen Zweiteiler, jedoch gefällt es mir so gut in dieser Welt, dass ich noch nicht gehen möchte und mich nun auf der nächsten Teil freuen kann! Denn die Geschichte ist noch nicht fertig. Nur ich. Mit der Welt.

Ihr seht schon, es war eine Fahrt der Gefühle! Das Ende haute mich nochmal komplett weg.

In diesem Teil gehen wir, wie erwartet, durch das Meer und die Berge – im tiefsten Winter. Auch hier verschwinden ein Dutzend Menschen aus dem Rennen; ob durch Tod oder die Entscheidung nach Hause zu gehen nach einer Etappe.

Tella hat sich richtig gut entwickelt. Die Glitzer-Barbie mit den sinnlosen Tagträumereien ist verschwunden. Sie steht auf beiden Beinen und lernt für sich und ihre Entscheidungen einzutreten, braucht Guy als Beschützer inzwischen schon kaum mehr. Innerhalb des Rennens ist sie bekannt als Pandora-Liebhaberin, weil sie für die Tiere kämpft, Pandoras ohne Besitzer bei sich aufnimmt und sich um sie sorgt und kümmert. Später, ganz später, wird ihr dies jedoch zum Verhängnis…

Von Guys Gedanken bekommen wir zwar immer noch nicht wirklich viel mit, doch sehen wir eine Entwicklung auf emotionaler Ebene im Laufe der Geschichte. Damit ist er jedoch nicht alleine, denn auch die anderen haben die ein oder anderen Überraschungen parat.

Das Geheimnis, das Guy Tella anvertraut hat bezüglich des Rennens und den Betreibern, trägt Tella weiter. Einer nach dem anderen aus ihrem Team, welches sich übrigens neu gebildet hat zu Beginn der Meeres-Etappe, erfährt nun, was Guy und Tella nach dem Rennen planen. Sie wollen das Rennen von innen heraus zerstören.

Leider bekommen wir davon nichts mehr mit, denn es endet quasi mit dem Ende des Rennens und dem Sieger. Daher dürfen wir uns auf einen dritten Teil freuen.
Ein wenig geärgert hat es mich schon, aber ich bin gespannt, was sich Victoria Scott dabei gedacht hat. Ich vermute, dass das Ganze sich in Richtung Panem entwickelt – aber wir werden sehen!

Zwischendurch kamen nämlich immer wieder Hinweise auf, dass das Rennen hier und da plötzliche Schwierigkeiten hervorbrachte, die angeblich so nicht geplant waren.

Zudem erwiesen sich die Gründer als sehr … blutrünstig? Herzlos? Ja.
Ich sage nur Pandora-Kriege. Grauenhaft.

Auch die letzten Aufgaben um zum Sieg zu gelangen, die jeder allein lösen musste, haben die Geschichte einfach nochmal gedreht und umgeworfen – und mich gleich dazu.

Wow, einfach wow.

Ich habe wirklich lange nicht mehr eine so gute Idee und Umsetzung gesehen! Grandios!

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1.255 Bibliotheken, 34 Leser, 0 Gruppen, 250 Rezensionen

erotik, geneva lee, liebe, royal passion, royal

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


»Clara, da bist du ja!« Annabelle stürzte sich auf mich, grub ihre langen, perfekt manikürten Fingernägel in meinen Arm und zerrte mich in Richtung eines Grüppchens junger Männer.

Die Idee dahinter fand ich spannend – okay, es ist wie immer der übliche Abgrund der die arme Frau erwartet, ABER wer verpeilt es wohl den verdammten Prinzen zu erkennen? Ehrlich gesagt hatte ich den Klappentext (wie immer) nicht richtig gelesen und war genauso erstaunt wie Clara, die Protagonistin in diesem Buch.

Wie die Idee bisher umgesetzt wurde, finde ich gut. Es ist viel passiert im ersten Band, leider war es teilweise zu viel für den kurzen Zeitraum. Da noch weitere Bände folgen sollen – aktuell schreibt die Autorin Geneva Lee am 5. Teil – frage ich mich, was noch alles folgen wird!

Die Protas in diesem Buch werden allesamt so beschrieben, dass sie für mich greifbar wurden. Natürlich ist in einem einzigen Band kein Platz um zu jedem eine vollständige Hintergrundgeschichte im Gefühl zu haben, aber es reicht für den Anfang allemal! Sie sind keinesfalls flach, wenn das jemand vermuten sollte.

Clara hat mich, wen wundert’s, ein wenig auf die Palme gebracht. Genauso aber auch Alexander. Wie es scheint können sich beide irgendwie nicht entscheiden und es macht mich rasend, dass die Charaktere eines solchen Genres offenbar nie miteinander reden können! Natürlich, es wäre ja sonst langweilig. Aber hey, wie wäre es mit einer Balance? Natürlich drücke ich niemandem sofort meine Lebensgeschichte auf’s Auge, aber wenn ich weiß, dass die Medien hinter mir her sind und alles an’s Licht ziehen werden – ich meine, das ist doch wohl nur logisch -, warte ich doch nicht und hoffe, dass das nie passieren wird. Denn es wird passieren! Argh…!

An solchen Stellen dachte ich nur „Mädchen, mach den Mund auf!“ …

Eine kleine Stelle hat mich dazu gebracht, dass ich mir das Buch gegen den Kopf gehauen habe... Dann kommen die Medien nämlich und plaudern fröhlich aus dem Nähkästchen, wie sollte es auch anders sein, und Clara liest es. So weit so gut. Sie steckt ihr Telefon ein, geht aus der Tür und fragt sich auf der nächsten Seite, die Hände vermutlich über den Kopf schlagend, woher um alles in der Welt Alexander nun davon weiß... - selbst beim Schreiben fehlen mir schon wieder die Worte. JA MEINT SIE DENN ER HÄTTE KEIN INTERNET?! Verdammt nochmal...

Teilweise war ich mir auch schon gar nicht mehr sicher, wer schlimmer ist: Claras Mutter oder die Royals. Glücklicherweise konnte Clara einen Verbündeten in der Familie Alexanders finden… doch wie es da wohl weiter geht? Ich brauche den nächsten Band!

Die Emotionen kommen, wie ihr schon bemerkt haben dürftet, nicht zu kurz.
Von Wut, Angst, Schmerz und Lust bis hin zu einigen Lachern war alles dabei.

Leider hat der Schreibstil es an so manchen Ecken übertrieben. Ich glaube, ich finde kaum eine Seite in der nicht mindestens 5 vulgäre Ausdrücke zu finden sind. Alexander hat offensichtlich Mühe, auch nur eine einzige gescheite Konversation zu führen. Unglaublich. Das macht es wieder unglaubwürdig, in welcher Position er sich befindet. Schade.

Trotzdem möchte ich die Geschichte weiter verfolgen! Das Ende hat mich so fertig gemacht… ihr glaubt es nicht. Und genau deshalb, weil so viele Emotionen durch mich als Leser hindurch geflossen sind, gebe ich dem Buch eben 4/5 statt 3/5 – es hat mich trotz allem gefesselt!

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Video-Rezi: https://youtu.be/8fP0g4EuG30

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fucking good

Nina Wagner
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426787557
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Und so kommt es, dass ich noch völlig verstrahlt in der U-Bahn nach Hause sitze, als mich ein leises »Hallo, Nina« aus meinen Sextagträumen reißt. Fuck."

Warum dieses Buch? 

Das fragt ihr euch sicherlich, denn eigentlich ist das ja nicht wirklich mein Genre… oder doch? 

Zuerst schien es bloß ein Abklatsch der ganzen anderen Sex-Ratgebern zu sein, doch nach ein bisschen Recherche über Nina Wagner dachte ich „Ja, doch, das könnte ganz unterhaltsam werden!“ – warum? Weil Nina eben selbst sagt, dass sie hier niemandem erklären will wie dies und jenes zu machen ist und ganz richtig: „ Perfekt und Sex passt nämlich nicht zusammen.“ 

Nina ist eigentlich eine im gegenteil-Kolumnistin mit einem herzlich offenen Schreibstil – das gefällt mir und überzeugt! 

Wir reden über jeden Scheiß und haben keine Grenzen, solange es um andere Menschen geht, aber sobald es uns und unsere Körper, unsere Sexualität betrifft, schrumpfen wir zusammen.“ 

Nina trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Wir können erst richtig guten Sex haben wenn wir uns selbst richtig kennen und vor allem lieben. Zumindest mal körperlich. Wer kann sich schon fallen lassen, wenn ständig Gedanken im Kopf schwirren à la „Sieht mein Bauch in der Position nicht zu dick aus?“, „Oh Gott, vielleicht hätte ich meine Beine doch nochmal rasieren sollen… merkt man das?“ oder „Bloß nicht komisch gucken, du musst doch sexy aussehen!“ – leichter gesagt als getan. 

Sie beschreibt ganz wunderbare Geschichten aus ihrem Leben, ihre Erfahrungen aus einer langen unbefriedigenden Beziehung kommend in Richtung eines freien Sexlebens mit allen Stolpersteinen und witzigen Anekdoten. 

Sie macht sich langsam vertraut mit der Welt der Selbstbefriedigung und mal ehrlich, auch mir ist schon in frühen Jahren aufgefallen dass kaum ein Mensch überhaupt darüber spricht. Trotz der ganzen Pornos, dem Internet und der ach so offenen Aufklärung ist da offenbar eine Grenze die sich keiner traut zu überschreiten. Über solche sowie auch andere Tabus schreibt Nina und teilt ihre Erfahrung mit uns. Du willst Sex und hast deine Tage? Wen stört es denn tatsächlich? Meist sind wir es selbst die damit ein Problem haben. Es rennt doch auch niemand schreiend davon wenn du dir das Knie aufschlägst und blutest, oder? 

Ihre Storys lockern das ganze Buch so auf, dass ich auf die nächste Geschichte hingefiebert habe – einfach weil sie so authentisch sind. Ehrlich. Wahr. Eben nicht perfekt. Dabei hilft nicht zuletzt ihr wunderbar offener Schreibstil, locker und frei Schnauze. Ob es wohl eine Rolle spielt, dass sie in Berlin lebt? ;-) 

Aber egal ob Berlin oder irgendein Dorf in der letzten Pampa – es ist nicht einfach wildfremde zu finden die sofort mit dir ins Bett steigen. So versucht Nina sich im Internet und Berichtet über ihre Erlebnisse, egal ob über Facebook oder Tinder. 

Nicht selten musste ich so richtig herzlich lachen, es ist einfach unterhaltsam was Nina Wagner alles bringt, vor allem dieses wirre Gedankenchaos kenne ich nur zu gut! 

Doch trotz all ihrer Offenheit dem Thema gegenüber kam es mir manchmal etwas ausschweifend vor, als wollte sie nicht so richtig auf den Punkt kommen sondern lieber noch ein bisschen von diesem und jenem erzählen… reicht das vielleicht für ein weiteres Buch? Ich persönlich würde mir ja einen Roman wünschen. Damit wäre den ganzen aufgeschönten schmutzigen Geschichtchen mal gezeigt, wie es wirklich ist. 

Selbstverständlich wird nicht jeder der Meinung Ninas übereinstimmen, doch das muss auch nicht jeder. Manche werden sich angegriffen fühlen, andere bestätigt. Und so soll das auch sein. Es ist kein typischer Ratgeber, ich würde es selbst überhaupt nicht als einen bezeichnen, denn das ist das Büchlein für mich nicht. Was es denn ist? Keine Ahnung. Die Wahrheit, würde ich sagen. Nina ist reflektiert, regt zum Denken und Schmunzeln an, es macht einfach Spaß! 

Für wen das was ist? Für alle.
Für die, die denken sie wären aufgeklärt und wüssten über alles Bescheid. Für die, die dem Thema sehr zurückhaltend gegenüberstehen und das Buch am liebsten in eine Zeitung stecken würden bevor sie es lesen.
Für Dich, deine Mutter, den Jungen nebenan und die Oma gegenüber im Altersheim. Für jeden der einfach mal eine Portion Schmunzeln am Tag vertragen kann. 

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195 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, drachen, musik, ana, reinkarnation

Das Meer der Seelen - Nur eine Nacht

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.08.2014
ISBN 9783442476039
Genre: Fantasy

Rezension:

»Was ist das?« Meine Stimme klang Hohl im Salon.

Es ist der Abschluss der Trilogie - wem also nur das Cover gefallen hat und deshalb hier ist, der möge sich vielleicht erst einmal die Rezension zu Band 1 ansehen ;)

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit diesem Buch gekämpft habe. Es hat mich nicht festhalten können, deshalb habe ich es oft weggelegt...
Der Anfang ist spannend; es beginnt mit einem weiteren Erdbeben.
Der Mittelteil zoooog sich in schier unendliche Länge - doch auch hier passierte viel auf ihrer Reise; Unglaubliches, von dem jeder dachte es sei nicht möglich! Ana und Sam haben gefühlte 80% des Buches nicht miteinander geredet - dafür durften wir mit Ana in Selbstmitleid baden, bis die Haut schrumpelig wurde.
Und das Ende? Ja, das war tränenreich! Wieder etwas gänzlich Unerwartetes!

In Band 2 sind viele Charaktere zu Knetmasse geworden, haben ihre Festigkeit verloren - besonders Sam. Doch in diesem Band hat er sich glücklicherweise aufgerafft! Er wurde beinahe wieder zu dem Mann, den ich in Band 1 kennengelernt habe.

Die Anderen... über die möchte ich nicht viele Worte verlieren.
Sagen wir mal, es gab einige Windstöße und die Figuren auf dem Schachbrett fielen der Reihe nach um.
Über die gesamte Geschichte hinweg betrachtet waren es gefühlt 100-200 Einwohner die in meinem Kopf umher gelaufen sind. Doch angegeben werden irgendwie 1 Million. Das passt meiner Meinung nach so gar nicht in die beschriebene Umgebung. Wie groß soll denn der Marktplatz sein, wenn da plötzlich mehrere hundertausend Menschen stehen?! Überlegt mal, welche Stadt eine Million Einwohner hat und packt sie alle auf einen Marktplatz... Ja. So viel dazu.

Der Cliffhanger, den ich mir in Band 2 gewünscht habe, den habe ich irgendwie in diesem Buch bekommen. Nachdem also mein Tränenstrom versiegt war, blieb die kleine Ungewissheit...

Wer nun schon die ersten beiden Teile gelesen hat, dem kann ich auch den letzten ans Herz legen - auch wenn er nur dazu dient, die Geschichte zu vollenden.
Ich habe bewusst nicht viel über den Inhalt verraten, das dies einfach der Abschluss ist und viele Überraschungen und Wendungen zu bieten hat, die ich niemandem verraten möchte um den Lesespaß nicht zu beeinträchtigen; "Ach, stimmt, sie sagte ja, dass da was kommen wird..." - Ich denke da sagt jeder 'Nein, Danke.' :)

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211 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

fantasy, liebe, romantasy, seelen, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442476022
Genre: Fantasy

Rezension:



»Fehler«, hatte er gesagt. »Du bist ein belangloser Fehler.«

Da dies die Fortsetzung zum ersten Teil „Nur ein Leben“ ist, solltest du nicht weiterlesen wenn du ihn noch nicht kennst – aber eigentlich ist es auch egal, da du es vermutlich sowieso nicht verstehen wirst ;)

Wie zu erwarten gewesen ist, werden immer mehr Neuseelen geboren und damit wird es für Ana immer schwieriger, denn es bildet sich eine richtige kleine Hassgemeinschaft gegen sie und alle Neuseelen – sie sollen beseitigt werden.

Wie Ana damit umgeht?

Ana entwickelt sich zu einer kleinen Widerstandskämpferin, was mir sehr gut gefällt!
Sie gewinnt an Stärke, setzt sich durch und ist durch ihre „Neuheit“ viel kritischer und offener als alle anderen, was ihr einen entscheidenden Vorteil bringt. Gemeinsam mit Sam geht sie auf Forschungsreisen und entdeckt dabei einige heikle Details, die verdeckt bleiben wollten. Auch was es mit den Sylphen auf sich hat erfahren wir endlich!

Jedoch wird Sam als auch die anderen immer blasser und blasser… wie Knete, keine vollendete Figur. Schade, denn im ersten Band sah das alles noch recht gut aus!

Sam ist überhaupt so jemand, den ich irgendwie immer weniger ausstehen kann. Er hat offenbar keine eigene Meinung, lässt sich so leicht von anderen beeinflussen und verbiegen, dass es mich richtig wütend gemacht hat. „Oh, wenn alle das sagen könnte ja was dran sein…“ – ja sicher. Wo sind deine Gehirnzellen abgeblieben? Im ersten Band wirkte er noch so erfahren und kompetent! Nun scheint er von Tag zu Tag mehr zu verblöden – schmeißt der sich was ein?

Wo ist die Liebe? Ist das Liebe?

Vor allem Stef entwickelt sich teilweise in eine eher negative Richtung. Das Mädel verbirgt ganz schön viel in sich! Ich hätte niemals gedacht dass sie so ein Mensch sein könnte…

Insgesamt hat es mir recht gut gefallen.
Ich habe zwei mal geweint, manchmal gegähnt, bin zwischendurch wegen Sam so ausgerastet dass ich es an meinem Freund ausgelassen habe (sorry), habe aber auch gelacht! Der Mittelteil wurde teilweise ein wenig zäh, verflog aber recht schnell.
Gewünscht hätte ich mir besonders bei diesem Buch einen Cliffhanger am Ende, den es leider nicht gab. Warum? Das frage ich mich auch ;) – nein, es ist einfach so geendet, dass ich nicht den Drang hatte sofort den nächsten Band zu lesen zu müssen. Was besonders für einen zweiten Band von Vorteil wäre.

Dennoch: lest es weiter wenn euch die Geschichte zusagt, ich habe es nicht bereut und freue mich auf den letzten Teil! :)

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(1.499)

2.527 Bibliotheken, 98 Leser, 6 Gruppen, 191 Rezensionen

liebe, opal, fantasy, lux, katy

Opal - Schattenglanz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551583338
Genre: Jugendbuch

Rezension:


»Ähm, ist … ist alles in Ordnung?« Ich räusperte mich, aber meine Stimme war noch immer rau, als bemühe ich mich krampfhaft – und erfolglos – verführerisch zu klingen.


Es ist fertig, ich schlage es zu und schon ist mein Freund auf dem Weg zu mir um mich in den Arm zu nehmen. Ich muss wohl sehr schockiert ausgesehen haben. Fassungslos. Den Tränen nahe. Ja, mehr als das.

Ihr seht schon, das Ende treibt mich in den Wahnsinn – wo bleibt der nächste Band?

Immer wieder werden Katy, Daemon und die anderen auf die Probe gestellt, es geschehen unfassbare Dinge, alles scheint auf der Kippe zu stehen.

An Emotionen fehlt es hier so gar nicht, es ist toll – ob spannend, prickelnd oder lustig.
Katy und Daemon kommen sich in diesem Buch öfter näher als in den anderen beiden zusammen und ich muss sagen die liebe Frau Armentrout weiß wie sie diese prickelnden Momente zu beschreiben hat!

Leider leider wurde es aber zwischendurch auch ein wenig langatmig.
Entweder es erschien mir als wären Lückenfüller gesucht worden oder es geschah einfach alles auf einmal – das hätte man besser verteilen können.

Auch Katy trieb mich weiter in die Verzweiflung. Scheinbar hat die Tomaten auf den Augen! Permanent zweifelt sie an Daemon und dass er sie wirklich will oder sie sieht sich selbst als ach so schlechten Menschen und dass sie ihn nicht verdienen würde. Also bitte. Natürlich verdient ihn niemand mehr als ich ;) irgendwann reicht es auch mal… er verhält sich ihr gegenüber wie ein Übermensch – ach was.

Doch was ich ihr gut zusprechen kann ist, dass sie sich von niemandem rumschubsen lässt und wirklich stark geworden ist!

Insgesamt entwickeln sich alle ein ganzes Stück – okay, Ash bleibt eben Ash. Doch auch was sie betrifft gibt eine kleine große Überraschung ;)

Dee legt eine Entwicklung hin die… sie um 180° drehen lässt. Sagen wir’s so. Für mehr müsst ihr es einfach selbst lesen.

Ich würde diesem Band so gern 5/5 geben, aber Katy und die merkwürdige Aufteilung von Geschehnissen und Lückenfüllern ging mir doch ein wenig auf den Keks.
Aber das hält mich nicht davon ab eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch auszusprechen! Es hat mir bisher am besten gefallen aus dieser Reihe :)

Wie erwartet passt der Titel Opal hervorragend zur Story, denn worum geht es wohl? Richtig – um den Opal und was es damit auf sich hat… und ich kann euch sagen, es ist ziemlich cool!
Auch das Cover weiß zu überzeugen, selbst unter dem Schutzumschlag. Dieser sieht so unglaublich schön aus und fasst sich auch wunderbar weich an, zum Verlieben…!

Band 4, Origin, kommt übrigens am 18. Dezember 2015 raus!


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797 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 108 Rezensionen

dystopie, alexandra bracken, die überlebenden, flucht, liebe

Die Überlebenden

Alexandra Bracken , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.08.2014
ISBN 9783442479085
Genre: Science-Fiction

Rezension:



»Ich lüge nicht«, gab Grace gerade von sich. »Ich hab nur…«


Nun… wenn ich mir meinen Gemütszustand ansehe während des Buches, bin ich von mühsam konzentriert bis hin zu vor Spannung platzend gesprungen und schließlich zu einem heulenden Waschlappen mutiert ;)

Mühsam konzentriert deshalb, weil mich das Buch zuerst nicht so richtig mitnehmen konnte – irgendwas hat gefehlt, ich konnte mir keine richtige Vorstellung machen wie es dort genau ausschaut. Es hat sich zwar nach und nach verbessert und ich konnte gut einsteigen, allerdings weiß ich zum Schluss doch nicht so wirklich wie die Welt nun aussieht. Kann ich mir das alles vorstellen wie in The Walking Dead? So zumindest klang es stellenweise.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte dadurch gut mitzuverfolgen, jedoch fehlten eben jene genaueren Beschreibungen, vielleicht auch etwas zwischen den Zeilen.

Mir gefällt die Idee von Alexandra Bracken, es erinnert mehr an diverse Fernsehserien die jedoch schlecht verfilmt wurden. Es kreist eine Art Virus umher der die Kinder im Alter von ca. 10 Jahren verändert und jene die überleben haben gewisse Fähigkeiten erlangt ohne es zu bemerken. Ruby kann die Gedanken anderer plötzlich beeinflussen, doch sie weiß nicht wie und warum und was da genau passiert, sodass etwas Schlimmes passiert und sie mitgenommen wird in ein Lager. Natürlich ist es das berühmt berüchtigte Lager in dem zu Beginn allerlei Versuche unternommen wurden und Experimente an den Kindern vollzogen worden sind. Es hatte für mich viele Parallelen zu den Konzentrationslagern von damals. Die Kinder werden eingestuft von Grün, Blau, Gelb, Orange zu Rot – basierend auf den Fähigkeiten und wie „gefährlich“ sie sind. Nahezu alle Roten und Orangenen sind völlig verkorkst und tun schlimme Dinge nur zum Spaß. Um nicht zu viel zu verraten: es passieren viele Dinge, Ruby kämpft und verändert sich immer mehr, findet Gleichgesinnte.

Ruby ist zu Beginn eher zurückhaltend, treibt mich in den Wahnsinn, ist aber auch nicht blöd. Jedoch sehr sehr unsicher mit einem grauenhaften Selbstbild. Sie hält sich für ein Monster, bis zur letzten Seite. Das hat mich teilweise völlig aus der Fassung gebracht, denn sie bekam nicht nur einmal vor den Latz geknallt dass das Blödsinn ist was sie da von sich hält.
Beschrieben wurde sie, sowie die anderen auch, gut greifbar und lebendig.
Chubs, Zu sowie Liam waren sehr präsent und äußerst liebenswert. Clancy habe ich genauso wenig durchschaut wie Ruby, muss ich gestehen. Hier hat Alexandra Bracken in meinen Augen gute Arbeit geleistet.

An Emotionen war zwar auch einiges vorhanden, sickerte aber nicht völlig zu mir durch – bis kurz vor Schluss. Hier wurde ich zum heulenden Waschlappen ;)
Natürlich entsteht auch in dieser Geschichte eine Liebe und es hat mich einfach völlig mitgenommen – wie kann sie nur? Und das ist das Ende? Ich will den nächsten Band lesen! Es ist wirklich sehr spannend….!

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830 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 123 Rezensionen

dystopie, pandora, dschungel, wüste, heilmittel

Feuer & Flut

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.05.2015
ISBN 9783570162934
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Ich zeige mit dem Finger, dem eine Maniküre guttäte, auf das Wasser.
»Ich hasse dein Gesicht.«


»Wenn Sie diese Nachricht hören, sind Sie eingeladen, als Kandidat am Brimstone Bleed teilzunehmen. Alle Kandidaten müssen sich binnen achtundvierzig Stunden melden, um ihre Pandoras auszuwählen. Wenn Sie nicht innerhalb von achtundvierzig Stunden erscheinen, verfällt Ihre Einladung.«

Das ist die Nachricht die Tella auf einem dubiosen unzerstörbaren kleinen Gerät findet. Spannend, nicht? ;)

Es beginnt sehr... naja wie soll ich sagen. Ich wusste nicht so recht worin der Hype um das Buch begründet ist. Das ändert sich aber doch sehr schnell! Es wird großartig!

Tella ist 17 Jahre alt, liebt Lila und trägt Glitzernagellack - welchen sie in ihrem "Überlebensrucksack" natürlich nicht vergessen darf. So, wie sich das nun anhört, ist es tatsächlich. Man meint sie sei 13! Sehr oberflächlich, gedanklich sehr sprunghaft, naiv und ihre ganze Art stört mich enorm. Mehr Barbie als Kämpferin. Ein Beispiel wären solche Begriffe wie "Boah" oder "Krass" - da kann meinerseits nur Kopfschütteln kommen!

Toller Einstieg - und trotzdem mal eine Abwechslung! Habe ich mich nicht neulich erst beschwert, alle Protagonisten seien gleich?

Die Idee des Buches ist richtig gut, die Umsetzung erstaunlicherweise genauso!
Ihr Schreibstil ist locker, flüssig, packend und schnell zu lesen. Sie weiß mit Worten Etwas zu erschaffen!

Zu den Charakteren kann ich sagen: Wow, großes Lob an dich, Victoria Scott!
Sie stechen gezielt heraus, sind da, greifbar, mit Struktur und fühlbarem Hintergrund.

Tella entwickelt sich tatsächlich, wenn auch nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte zu Beginn. Ihre Gedanken werden... wichtiger. Sie sind nicht mehr so unsinnig und verschwenderisch, nur noch ganz selten. Sie lernt, was es heißt, stark zu sein.

Das Brimstone Bleed ist ein Wettrennen, ein Spiel. Ein grausames Spiel, bei dem auch Menschen sterben - ob durch die Umgebung, ihre Schwäche oder durch Mord.
Nicht nur Tella verändert das im Innersten, sondern auch die anderen wie zum Beispiel Guy. Der unnahbare Guy, der plötzlich doch nicht mehr so unnahbar scheint. Ein schleichender Prozess, sehr gut umgesetzt! So wie auch Tella wollte ich dringend mehr über ihn wissen :)

Die Pandoras sind richtig toll! Sie sind genauso lebendig wie die anderen auch und ich muss sagen, ich war echt skeptisch was diese Tiere angeht doch umso begeisteter mit jeder Seite!

Emotionstechnisch kam einiges bei mir an. Es wurde zunehmend spannend, bis ich irgendwann von einer Wendung zur nächsten Überraschung getragen wurde. Hätte es am liebsten nicht weggelegt und war so gefesselt, dass ich weiterlesen musste auch wenn ich nur 10 Minuten Zeit hatte!

Das Buch endet genau in der Mitte. Vier verschiedene Etappen müssen alle durchlaufen und 2 haben sie geschafft: Dschungel und Wüste. Als nächstes kommt das Meer und die Berge im, hoffentlich, zweiten Teil.
Hoffentlich, weil ich hoffe, dass nicht unnötig eine Trilogie daraus gezogen wird.

Ich freue mich trotzdem rieeeesig auf die Fortsetzung und lese mir nun meine exklusive Leseprobe zu "Salz & Stein" durch, welche hinten drangehängt wurde ;)

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wesen, thriller, horror, bird box, endzeit

Bird Box - Schließe deine Augen

Josh Malerman , Fred Kinzel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 16.03.2015
ISBN 9783764531218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


»Junge!«, brüllt sie. »Mädchen! Aufstehen.«


Das Buch erzählt zwei Geschichten, beide über Malorie – eine in der Gegenwart, eine in der Vergangenheit. Zwei Geschichten die am Ende zu einer werden.

Malorie ist schwanger als das alles beginnt.
Menschen sterben um die herum, sie werden wahnsinnig – brüllen, schreiben, bringen sich und andere um. Ob nun eine Mutter ihre eigenen Kinder lebendig im Garten vergräbt oder sich an der Nabenschnur aufhängt. Auch Leichen die sich die Augen selbst herausgerissen haben begegnen der Gruppe, die Malorie gefunden hat.
Irgendwann, so weiß sie, muss sie flüchten – und damit stürzt sie sich nur in ein weiteres Abenteuer. Mit zwei kleinen Kindern.

Das Cover ist unglaublich gut gelungen! Ich liebe es vor allem, wenn das Buch auch ohne Schutzumschlag gut gestaltet ist und siehe da ;) Passend zur Story!

Dafür, dass „Bird Box“ ein Debütroman ist, ist er fantastisch geschrieben!
Josh Malerman, eigentlich Musiker, weiß wie man schreibt.

Sein Schreibstil ist kurz, knackig, spannend.

Die Geschichte enthält unglaublich viele Cliffhanger, was sie zu einem Pageturner macht – heißt, man will unbedingt die nächste Seite lesen und kann es nicht weglegen!
Allerdings wirft sie auch viele Fragen auf die nicht beantwortet werden. Bedeutet das, es wird einen Folgeband geben? Ich weiß es zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau.

Die Protagonisten sind gut vorstellbar und greifbar beschrieben, treten aber nicht ganz lebendig aus dem Buch hervor, wenn ihr versteht.
Bedeutet so viel wie ich kann mir nicht vorstellen ihnen gegenüber zu stehen. Sie sind mehr 2D als 3D ;)
Ein großes Minus hierbei noch: sie wirklich schnell austauschbar. Teilweise wusste ich bei einem bloßen Namen schon nicht mehr welcher jetzt tatsächlich gemeint war!

Trotz des Negativen finde ich doch die Geschichte, besser gesagt die Idee dahinter, sehr gelungen. Ich bin mir sicher, dass Josh Malerman es noch weit bringen wird, wenn er dran bleibt!

Als Einzelband kann ich diesem Buch 4/5 geben, sollte es aber ein Auftakt zu einer Reihe sein, würde die Wertung auf 3/5 rutschen. Daher ist es eine 3,5 durch die genannten Punkte.

Warum? Es ist ein Gefühl, welches nicht hochkommt. Es ist spannend, ja. Doch leider bremsten mich die wechselnden zwei Erzählungen – Gegenwart und Vergangenheit. Einerseits ist es eine sehr gute Idee alles nach und nach aufzubauen, doch leider litt dadurch die Spannung für mich. Teilweise hab ich es dann einfach weggelegt und wann anders weitergelesen, weil es mir gereicht hat – ich wurde müde. Was für mich bei einem so dünnen Buch nicht sein dürfte!

Und Thriller? Es steht Roman drauf, wird aber als Thriller beworben? Naja, so richtig ein Thriller ist es wohl nicht. Mehr ein Psycho-Trip. Für einen Thriller fehlt mir das Greifbare Etwas.

Was bis zum Schluss nicht aufgeklärt wird, hinterlässt Fragen und lässt durchscheinen, dass entweder ein Folgeband kommt oder der liebe Josh Malerman selbst nicht so recht wusste wie das alles seinen Lauf nahm. Was mich ein bisschen an The Walking Dead erinnert, doch mit dem Unterschied, dass dort „das Böse“ attackierbar ist.


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fantasy, magie, jugendbuch, königreich, sara raasch

Schnee wie Asche

Sara Raasch , Antoinette Gittinger
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.04.2015
ISBN 9783570309698
Genre: Jugendbuch

Rezension:



»BLOCKEN!« 
»Wo?« 
»Kann ich dir nicht sagen – du musst meinen Bewegungen folgen!« 


Wer so wie ich nur Schlechtes darüber gehört hat, dem kann ich sagen: Nein, es war nicht schlecht! Aber auch nicht gut genug…

Zum einen lag es an der Vorhersehbarkeit des Ganzen! Ich HASSE so etwas wirklich sehr. Wenn ich die Situation schon begriffen habe und weiß was als nächstes passiert, begreift es Meira erst zehn Seiten später! Dabei wird sie doch als so gescheit beschrieben…

Ihre Persönlichkeit finde ich toll, sie ist willensstark und kämpferisch, lässt sich nicht unterkriegen. Mather wird im Grunde genau so beschrieben, nur gibt er weniger von sich Preis, was es ein wenig „schmackhafter“ macht ihn zu erkunden. Nachher kommt noch Theron hinzu der nochmal anders auf mich wirkte und es bildete sich schon eine neue ganz eigene interessante Persönlichkeit in meinem Kopf, als plötzlich beschrieben wird, dass er und Mather sich ja so ähnlich sind. Doch in meinem Kopf waren sie das gar nicht. So überhaupt gar nicht. Mather wirkte noch viel kindlicher und impulsiver als Theron, der für mich einen sympathischen Fels in der Brandung darstellte. Hm. Gerade als er sich fast komplett in meinem Kopf zusammengesetzt hat, hörte Sara Raasch schlagartig auf überhaupt näher auf ihn einzugehen und widmete sich lieber den Blumenvasen und deren Beschaffenheit zu meiner rechten…

Wenn ich so zurück denke, dann sind mir noch Meira, Mather, Theron und Sir im Kopf geblieben – und das obwohl ich das Buch vor erst einer Stunde beendet habe! Ich denke, das zeigt, wie flach der Rest beschrieben war. Im Grunde hätte jeder mehr Tiefe vertragen können.

Was schon zum nächsten Punkt führt: Tiefe.
Sara Raasch hätte weniger die Umgebung beschreiben können und sich mehr auf die Charaktere und deren Geschichte konzentrieren müssen.

Mir stellte sich so überhaupt ganz oft die Frage, ob da überhaupt ein Lektorat oder dergleichen drüber geschaut hat. Ihr Schreibstil wirkt ein bisschen unausgereift – einfach, verständlich und gut beschrieben vermischt sich mit kompliziert, hochgestochen und verschachtelt. Sehr viele Schreibfehler und merkwürdig platzierte Kommata sind mir über den Weg spaziert, als wenn nichts wäre. Als hätte sie das Buch eigenhändig auf den Markt gebracht, ohne dass jemand mal reingeschaut hätte – schade!

Es steckt sehr viel Potential in diesem Buch.
Die Geschichte die sie sich ausgedacht hat, der Weltaufbau, ist wirklich gut. Doch so wenig sie die Geschichte der Charaktere erzählt hat, so wenig hat sie auch Erklärungen geliefert – oder auch so merkwürdig beschrieben, dass ich sie nicht begriffen habe.

Gefühl kam bei mir nicht durch. Weder die Tragik noch die Bösartigkeit. Nicht einmal der Kampfgeist. Auch die verzweifelte Liebe zu Mather die Meira empfinden soll, wie sie im Klappentext beschrieben steht, kommt überhaupt nicht raus.

Gegen Ende, so ab der Hälfte wurde es zunehmend immer spannender sodass ich mein Buch nicht mehr weglegen wollte – sehr schön! Es endet nicht im Cliffhanger und kann somit auch als Einzelband stehen bleiben – sehr gut sogar, wie ich finde. Ob ich nun den nächsten Band weiterlesen werde hängt von meiner Lust und Laune ab und in wie ferner Zukunft dieser veröffentlicht wird.

Nun habe ich so viel Negatives berichtet und ich vergebe dennoch 3 von 5?

Klar, der Liebesaspekt ist in der Geschichte total untergegangen und die Grashalme dafür bis zur Erschöpfung beschrieben worden, aaaber…

Genau so begeistert bin ich eben auch vom Rest. Die Geschichte hat Potential, die Welt ist toll, die Ideen sind gut. Es hapert eben nur an der Umsetzung. Trotz allem hat es mich ab der Hälfte eben doch gefesselt und trotz der vielen Vorhersehbarkeiten bin ich am Ende tatsächlich noch überrascht worden! Es sind Elemente verbaut, die mir neu sind – auch ein Pluspunkt! Klar, kann man bei der Menge an Büchern kaum noch etwas wirklich Neues erfinden, doch durch die Zusammensetzung verschiedener Elemente immer noch eine Andersartigkeit hervorbringen.

Wie schon gesagt, für mich kann dieses Buch gut als Einzelband stehen bleiben, so als hätte Sara Raasch sich schon darauf vorbereitet. Ich hatte Spaß an der Geschichte trotz aller Kritikpunkte und das zählt.

P.S.: Video-Rezi folgt :)

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583 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

fantasy, seelen, drachen, liebe, wiedergeburt

Das Meer der Seelen - Nur ein Leben

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442476015
Genre: Fantasy

Rezension:



»Wer bin ich?« Meine ersten gesprochenen Worte.


Vorab: Das Ganze wird aus Anas Sicht erzählt!

Eine Seele stirbt und wird irgendwann, nach ein paar Monaten meist, wiedergeboren.
“Janan” soll der sein, dem sie dafür danken sollen – doch wie, das wissen sie nicht. Denn Janan hat sich nie gezeigt. Der Tempel und die Stadt Heart waren schon dort, als sie auf diese Welt kamen. Vor über 5000 Jahren! In dieser Welt leben auch Drachen, Trolle oder Sylphen.

Sylphen sind Wesen die irgendwie in der Luft leben und nicht immer sichtbar sind. Ihre Verbrennungen können unter Umständen tödlich sein und bekämpfen kann man sie nicht wirklich, nur einfangen.

Als Ana geboren ist, erkannte der Seelenscanner die erwartete Seele von Ciana nicht die zuvor starb. Sie war weg. Und Ana als Neuseele da.
Durch Anas Mutter Li ist sie ganz schön gebrandmarkt. Nach 18 Jahren verlässt Ana sie um sich auf die Suche nach Antworten zu machen, in die Stadt Heart wo alle anderen leben. Durch die Vielzahl an Leben die jeder schon durchlaufen hatte, sind sie mit 12 schon “erwachsen”. Doch auch die Babys die auf die Welt kommen wissen schon alles, sie können den Eltern genau zeigen, was sie gerade wollen oder brauchen, ohne “hirnloses Schreien”, wie es so schön beschrieben wird… ein wenig merkwürdig, aber okay. Ist ja eigentlich auch logisch. Im Grunde war aber auch jeder sozusagen schon das Kind oder ein Elternteil von jedem, nach den vielen Jahren… es sind nur die Körper, die neu sind. Okay, zurück zum Thema ;)
Mit den festen Überzeugungen sie sei nichts wert, dürfte und könnte keine Gefühle haben, wäre eine Belastung für alle, … stürzte sie sich also in das Abenteuer und bereute es schon ziemlich bald. Warum? Das verrate ich euch nicht.

Doch sie trifft auf ihrem Weg Sam, der so seine Schwierigkeiten hat Ana zu zeigen, dass er sie nicht verachtet so wie alle anderen, die sich von ihr abgewendet haben.
Das zieht sich so ziemlich bis ins hintere Ende vom Buch und ist auf Dauer doch ziemlich anstrengend. Aber ich kann Ana dahingehend natürlich verstehen, sie hat 18 Jahre lang Schläge und Strafen kassiert, dafür, dass sie existiert.

Was mich zu Beginn allerdings gestört hat ist eine Art Logikfehler?
Es wird von einem Fest erzählt zu dem alle möglichen Menschen kamen. Auf diesem ist die 5 Jahre alt und die Menschen starrten sie an, verachteten sie regelrecht.
Doch mit 18 geht sie von Zuhause weg, weil sie niemanden außer ihrer Mutter kennt und andere Menschen sehen will?
Wer waren dann die zahlreichen Menschen als sie 5 Jahre alt war? Geister? …

Abgesehen davon verlief das Buch insgesamt ziemlich spannend.
Es ist nicht sehr dick und ist schnell durchgelesen, dadurch gab es wenig Raum für in die Länge gezogene Beschreibungen – sehr gut ;)
Jodi Meadows Schreibstil finde ich klasse muss ich sagen. Sie schreibt das, was sie uns zeigen will, lebendig und gefühlvoll.

Irgendwann im hinteren Drittel des Buches fühlte ich mich innerlich so zufrieden, war glücklich, wurde schon auf mein Lächeln beim Lesen angesprochen von den Menschen um mich herum und dann ändert sich die Situation so schlagartig, dass ich einfach nur fassungslos war, wütend wurde und die nächsten Seiten regelrecht verschlang!

Nun, wie Spannung geht – das weiß die liebe Jodi allemal.

Ana macht ihre Entwicklung im Buch von Anfang bis Ende durch. Wo sie zu Beginn unsicher und deprimiert war, ist sie zum Ende hin stark und mutig geworden!

Sam ist ein Typ in den ich mich sofort verliebt habe! Doch was mich sehr verstört hat, ist die Tatsache, dass er, so wie alle anderen auch, im früheren Leben ein anderes Geschlecht hatte. Er war vorher also eine Frau und das zu wissen… findet auch Ana merkwürdig. Was ich absolut mitfühle, denn es ist einfach ein komisches Gefühl. Er weiß also schon alles über das Frau sein!

Li ist eine gefühlskalte Frau die nur auf ihren eigenen Profit aus ist. Sie tut was nötig ist und hasst Ana einfach nur. Ich hätte sie am liebsten schon bei der ersten Gelegenheit aus dem tausendsten Stock geschubst!

Am Ende hätte ich persönlich die letzten paar Seiten weggelassen für einen nervenaufreibenden Cliffhanger ;)
Doch auch so möchte ich unbedingt die restliche Story erfahren!
Eine kleine Weltkarte wäre auch ganz nett gewesen.

Alles in einem ein Buch was ich empfehlen kann!
Es ist endlich mal eine andere Story, eine andere Idee :)

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287 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

warschauer ghetto, juden, polen, liebe, judenverfolgung

28 Tage lang

David Safier , , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 28.08.2015
ISBN 9783499266638
Genre: Romane

Rezension:

Wow, wow, wow!

Im Buch geht es um die universelle Frage:
"Was für ein Mensch willst du sein, wie würdest du dich verhalten in so einer Situation? Würdest du töten, würdest du Leben retten, würdest du dein eigenes Leben einsetzen für andere?"

Mira, die mit ihren Schmuggeleien jedes Mal auf's Neue ihr Leben auf's Spiel setzt um sich und ihre kleine Familie durchzubringen, lernt im Laufe der Geschichte das Schlechteste in den Menschen kennen, aber auch das Beste. Was ist richtig und falsch? Wer will ich sein? Was will ich tun? Was MUSS ich tun?

Mira ist eine mutige 16-jährige, die immer wieder Köpfchen zeigt. Doch gleichzeitig steckt sie, obwohl alles um sie herum zerfällt, in einem Liebesdilemma.
Mir ist die Protagonistin sehr sympathisch, ich mochte sie sehr.
Es wirkte ein wenig so, als könnte sie überall dahinter blicken - da kam wohl David Safier ein wenig zum Vorschein ;)
Aber tatsächlich begreift sie schnell worum es geht und findet immer wieder Lösungen.
Sie steht oft vor Verzweigungen an denen sie wichtige Entscheidungen treffen muss. Welches Leben ist lebenswert?

Neben Mira gibt es ihre kleine Schwester, für die sie alles macht. Die fängt natürlich auch an sich selbst zu entdecken, wie auch die Jungs ;) Obwohl alles drumherum zerfällt und einfach nur grausam ist. Trotz allem gibt es noch Liebe! Hannah erzählt immer wieder aus ihrer Fantasie heraus von ihren "777 magischen Inseln" und deren Abenteuer - das ist das, was ihnen Trost spendet, wenn alles andere zerfällt. Sie ist frech aber auch schlagfertig.

Daniel, Miras Freund, lebt im Waisenhaus bei Korczak und würde genau wie er die Kinder niemals verlassen - nicht einmal für Mira. Natürlich ein Streitpunkt zwischen ihnen! Und wie Mira das löst... ich war sprachlos, erstaunt, begeistert! ;)

In der Widerstandsbewegung gibt es noch Amos, der Mira nicht nur einmal das Leben rettet! Für diesen stehen die Widerstandskämpfer an erster Stelle.

Nebenbei gibt es noch Miras Mutter, die in ihrer Welt der Erinnerungen an ihren Mann lebt, sich also um nichts kümmert und einfach nur traumatisiert in der Ecke sitzt. Von ihr wusste ich bis zum Schluss nicht so recht, was ich von ihr halten soll.

Simon, ihr Bruder, ist bei der Judenpolizei und ein richtiges egoistisches Kerlchen der sich scheinbar so gar nicht um seine Familie sorgt.

Die Charaktere insgesamt hätten natürlich alle ein wenig tiefer werden können, doch so wie sie waren, reichte es für die Geschichte auch völlig aus.

Safiers Schreibstil ist leicht und modern, gut beschrieben. Er führt den Leser behutsam an die schrecklichen Taten heran, die dadurch natürlich nicht weniger schlimm sind. Teilweise sehr schockierend und unfassbar! Man könnte meinen, er habe sich vieles ausgedacht. Doch dem ist nicht so!
Alles, was in diesem Buch steht - abgesehen von Mira, die er als Figur gebraucht hat um alles aufzubauen - ist wahr. David Safier hat viel recherchiert und einiges in Memoiren und Erinnerungen von Überlebenden gefunden.

Beispielsweise auch eine Szene die ich aus dem Schlussteil "Wahrheit und Fiktion" zitiere:

"Einige Juden haben Marken bekommen – also immer wieder dieses perfide System: Einige von euch überleben, wenn ihr die Kriterien erfüllt. Es gab Mütter, die Marken hatten, aber trotzdem darum gekämpft haben, bei ihren Kindern zu bleiben, obwohl das bedeutet hat, in den Tod zu gehen. Aber es gab auch eine Frau, die so eine Marke trug und ihr Baby abgab mit der Bemerkung, man kann doch immer noch ein neues Leben in die Welt setzen. Ob sie überlebt hat, weiß man nicht, aber an diesem Tag konnte sie weiterleben, und dafür opferte sie ihr Kind."

Und diese Szene ist dermaßen erschütternd im Buch zu lesen! Diese Frau drückt Mira ihr Baby in die Hand und sie soll dann entscheiden, was sie damit macht und wird damit schon wieder vor die Frage gestellt "Was für ein Mensch möchte ich sein?"

Janusz Korczak ist natürlich nicht fiktiv, dieser ist tatsächlich mit seinen 200 Waisenkindern in den Tod gegangen, obwohl er mehrfach Angebote bekommen hat sich zu befreien.

Auch der Ghetto-Clown Rubinstein, den gab es tatsächlich. Dazu hier mehr:

"Er hat sich wirklich vor Läden gestellt und über Hitler geschimpft, bis der Ladenbesitzer raus kam: Halt deine Klappe, hier hast du, was haben möchtest, aber halt bloß deine Klappe. Rubinstein hat immer Jokes gemacht und ist durchs Ghetto gehüpft mit dem Spruch: Alle gleich, alle gleich! Darüber haben selbst die deutschen Soldaten gelacht.
Vieles von dem Wahnsinn, der Größe, aber auch von dem Schrecken wirkt wie ausgedacht, ist aber real."

Das war seine Art an Essen zu kommen - ein schlauer Fuchs, wie ich finde!

Ich könnte noch einiges mehr erzählen und ihr könnt euch dazu auch mein Video ansehen, wenn es euch interessiert.
Hier musste ich allerdings extrem viel rausschneiden, weil es sonst vieeeel zu lang geworden wäre.

Ihr merkt, über das Buch kann ich stundenlang reden - was ich tatsächlich auch getan habe. Hier eine Entschuldigung an mein Umfeld ;)

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2.479 Bibliotheken, 30 Leser, 6 Gruppen, 231 Rezensionen

liebe, selection, dystopie, rebellen, prinz

Selection - Der Erwählte

Kiera Cass , Susann Friedrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 19.02.2015
ISBN 9783737364980
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ach herrje, wie ich mich fühle? Ganz schön durcheinander, aufgewühlt aber auch wütend.

Die Charaktere behalten ihre Tiefe bei, Celeste hat eine starke Entwicklung durchgemacht - so wie die anderen natürlich auch:

"Seit ich Dich kennengelernt habe, bist Du sehr viel stärker geworden. Ich bin nicht so arrogant zu glauben, dass das etwas mit mir zu tun hat, vielmehr vermute ich, das Casting hat Dich so verändert. Mich hat es in jedem Fall zu einem anderen gemacht. Von Beginn an war Furchtlosigkeit eins Deiner wesentlichen Merkmale, und diese hat sich jetzt in etwas Stärkeres verwandelt. Früher habe ich Dich immer als Mädchen mit einem Sack voller Steine gesehen, bereit, sie auf jeden Gegner zu schleudern, der Deinen Weg kreuzt. Heute bist Du selbst der Stein. Du bist beständig und klug."

- Zitat aus den Briefen von Maxon an America.

Und ich finde, Maxon hat es ganz gut getroffen mit seiner Beschreibung von America ;)
Doch auch Maxon ist weniger Arsch, was mir persönlich sehr gefallen hat. Er ist transparenter und ehrlicher geworden.
Insgesamt erfahren wir mehr und mehr von den Mädchen, die sich auf ihre Weise gegenseitig aufrecht erhalten.
Celeste ist America eine sehr gute Freundin geworden, wenn man es so nennen kann.

An Emotionen hat es jedenfalls nicht gemangelt, viel mehr an einem längeren Ende aber dazu gleich mehr.
Mich hat, wie eingangs erwähnt, dieses Buch völlig durch den Wind gebracht.
Kennt ihr das, wenn ihr euch so in ein Buch vertieft, dass ihr das Gefühl habt es passiert gerade euch? Euch persönlich und nicht nur dem Charakter im Buch. Schlimm!
Ich hatte für einen Moment so ein Gefühl von "Mein Freund verlässt mich gerade" - oh Gott! Dabei lag er seelenruhig schlafend im Bett, Nichts ahnend!

Ich habe quasi alles durchlebt, was auch America durchleben musste. Dafür ist sie doch ziemlich stark geblieben! Was ich von mir nicht vermuten könnte... also manchmal...

Das Ende, ja, das war mir zu kurz. Erst saß ich da, zutiefst enttäuscht, entsetzt, bedrückt - und dann ging alles so schnell! Zu schnell!
Bis dahin ist alles so verworren und unklar, wie America sich entscheiden würde und dann noch Maxon!
Politisch gesehen passiert einiges, der König legt America alle Steine in den Weg, die er finden kann und es ist super spannend, wie sie einen nach dem anderen wieder aus dem Weg räumt! Sie beweist sehr viel Mut. Doch der König wirkt auch auf mich nicht mehr so furchteinflößend wie im letzten Band.
Wie gesagt, es scheint alles verloren und plötzlich müssen einige Menschen ihr Leben lassen und alles ist wieder gut? Im Ernst?

Von jetzt auf gleich geht alles den Bach runter und in der nächstbesten Sekunde war es gar nicht so gemeint. Ahja, klar.

Doch trotz alledem ist es ein würdiger Nachfolge in dieser Reihe!
Der Schlusssatz war auch nochmal ein Highlight für mich, obwohl ich es ja schon wusste...

"Ende von Buch drei …
Doch die Geschichte geht weiter." ♥

P.S.: Das Casting ist beendet!

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119 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

zeitreise, liebe, roman, nette autorin, abenteuer

Time Travel Inc. - Rewind

Laura Newman
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei null, 19.09.2013
ISBN B00FBR2I16
Genre: Sonstiges

Rezension:

Irgendwie kam ich nicht richtig an, ich wurde nicht warm. Nicht mit der Story, nicht mit Leana, nicht mit dem Professor oder mit der Dramatik die das ganze hat ausstrahlen wollen.

Mir tut es ja irgendwie leid, ich sag ganz ehrlich dass es für mich eigentlich 2,5/5 sind.

An sich ist die Idee doch ganz nett, Zeitreisen und dann eine Liebe die alles überstehen soll.
Doch Leana kam nicht zu mir durch, die komplette Spannung blieb zwischen den Buchstaben hängen. Sie konnte sich nicht befreien um mich mit zu reißen, ich konnte praktisch nur zusehen. Wie bei einem Film den man schon in und auswendig kennt - irgendwann ist die Luft nun mal raus.

Mir kam es nicht glaubhaft, was ihre "Vorgesetzten" da behauptet haben, welche Intension hinter deren Handlung steckte.
Dass dem Professor diese Reise so unglaublich wichtig war, kam auch nicht so richtig an.
Leana hat alles auf die leichte Schulter genommen, sie war leichtsinnig und handelte permanent unüberlegt. Oder auch überlegt unüberlegt. Je nachdem wie man es betrachtet.

Der Schreibstil war okay, es lies sich gut lesen. Doch musste ich das Buch zu oft weglegen und ich meine wirklich ZU OFT. Fast schon hätte ich aufgehört.

Ich mochte die Liebe, welche sich entwickelt hat. Doch zum Ende hin wirkte es alles nur so schnell runter geschrieben. Als hätte Laura schon keine Lust mehr gehabt.

Für ein erstes Buch war es wie gesagt durchaus okay. Aber mehr leider nicht.

Das Ende blieb weder besonders offen noch geschlossen für mich. Ich habe keinen Drang weiter zu lesen, es fehlt der Ansporn, ein Cliffhanger. Was überhaupt noch weltbewegendes passieren soll frag ich mich. Trotzdem werde ich in den zweiten Band reinschauen und mich vom weiteren Verlauf überzeugen.

Ansonsten weiß ich wirklich nicht, was ich noch sagen soll.
Es war okay, musste aber nicht sein.

Das Cover finde ich, besonders dafür dass es selbstgemacht ist, sehr schön. :)
Als Taschenbuch macht es nochmal besonders was her!

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3.015 Bibliotheken, 37 Leser, 14 Gruppen, 399 Rezensionen

obsidian, liebe, fantasy, aliens, lux

Obsidian - Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551583314
Genre: Jugendbuch

Rezension:

“Katys kreative Obsession” … so würde ich meinen Blog nun nicht nennen, aber gut, jedem das seine.
Ich muss sagen, da war ich echt gespannt! Denn so eine Geschichte über jemanden der uns Buchbloggern ähnlich ist, ist mir noch nicht untergekommen.

Sie hat mich ja doch irgendwie aufgeregt… Katy ist sehr schnell reizbar und stürzt sich Hals über Kopf einfach in alles rein und hätte, so meine Meinung, schon ziemlich schnell tot sein müssen. Wäre da nicht Daemon… denn der hasst sie einerseits, kommt aber andererseits nicht von ihr los. Scheinbar immer schlecht gelaunt läuft er durch die Gegend, stößt Katy von sich nur um ihr dann wieder in die Quere zu kommen. Und da sie schnell überreagiert, … na da können wir uns alle vorstellen was da passiert. Bad boy, bad boy…
Daemon hat eine Zwillingsschwester, die wohl genauso hinreißend aussieht. Das Bild das ich von ihr in meinem Kopf hatte war aber irgendwie alles andere als wunderschön… naja gut :D
Dee, seine Zwillingsschwester, ist das komplette Gegenteil von ihm – nämlich immer übersprudelnd vor Freude. Und die beschützt er mit seinem Leben, regelrecht fanatisch.
Was natürlich auch nicht fehlen darf ist eine Zicke, die gibt’s auch. Ash. Der hätte ich am liebsten eine Schaufel über gebraten.

Geschrieben ist das Buch sehr gut, aus Katys Perspektive. So konnte ich mich gleich einfinden, aber hatte eine ganze Zeit lang starke Schwierigkeiten damit, dieses Buch nicht gleich entzwei zu reißen.

Es hat mich einfach so aufgeregt, dass es so klischeehaft ist und ich meinte schon vorher zu wissen was passiert. Irgendwann, so ab der Hälfte, tat sich dann ein riesen AHH in mir auf. Ein Lämpchen über dem Kopf. Denn Frau Armentrout hat sich was Originelles einfallen lassen! Es gab allerlei Andeutungen wie ihr Arm der schon so verschwommen und durchsichtig wurde weil sie ihn so schnell bewegt. So überhaupt bewegten sich Dee und Daemon sehr schnell. Da kamen dann nur solche Gedanken wie “Meine Güte, ja, Vampir! Ich hab’s geschnallt, komm auf den Punkt!” – haha, aber nichts da! Völlig andere Wesen! Sehr gute Idee :)

Es gab genauso viele witzige Momente wie ‘auf die Stirn klatsch’-Momente.

Ich mag es auch, wenn der Titel tatsächlich etwas mit der Story zu tun hat und hier erfährt man mit der Zeit immer mehr darüber.

Also insgesamt hat es mir gut gefallen, Spannungsbögen gab es mehrere, genau wie Ahh-Momente – sehr schön!
Die Protas waren allesamt nicht zu glatt, teilweise recht tief aber da geht noch was!
Das Ende bringt nochmal so einen wunderschönen Moment, dass ich sofort zum nächsten Band greifen musste ;)

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Tags: fantasy, magisch, rezension   (3)
 

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1.112 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 101 Rezensionen

dystopie, hebamme, jugendbuch, gaia, liebe

Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453534223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik

Es beginnt und schon ist man mittendrin.
Gaia ist jung, entstellt und gerade eine Hebamme geworden, lebt mit Mutter und Vater ein dem Dorf außerhalb der Mauer. Die Enklave ist das, was sich innerhalb der Mauern befindet. Dorthin müssen die ersten drei Babys jeden Monats abgegeben werden, aus jedem Sektor. Später immer mehr, denn die Gene von außerhalb werden immer wertvoller…

Caragh O’Brien hat eine Zukunft aufgebaut, in der es kein Öl mehr gibt – durchaus denkbar.

Die Charaktere haben in meinen Augen Stück für Stück an Tiefe gewonnen, in Gaia konnte ich mich zum Schluss genauso gut hineinversetzen wie in ihren Vater oder eine Fast-Nebenfigur.

Ich weiß schon garnicht, was ich euch erzählen soll. Es ist, als hätte ich einen Film gesehen, so tief hat es mich in’s Buch gezogen.
Schreiben kann O’Brien allemal. Es ging nicht fließend, sondern strömend voran!

Schon ziemlich zu Beginn werden Gaias Eltern entführt und genau wie sie beginnt nun auch Gaia langsam das System zu hinterfragen. Sie sucht natürlich Wege hinein, was nicht ganz einfach ist. Denn im Gegensatz zu denen innerhalb der Mauer, dürfen die von außerhalb nicht einfach das Tor passieren. Man kann sich vorstellen, dass fast alles was drinnen rumläuft sich für etwas Besseres hält. Ziemlich bald sind nicht nur ihre Eltern, sondern auch sie selbst eingesperrt. Warum? Weil sie eine Hebamme durch und durch ist…

Immer mehr “Aahhh”s und “Ooohhh”s folgen während dem Lesen. Gemeinsam mit Gaia erfahren wir Dinge, die sich zu einem großen Ganzen fügen. Ich habe nahezu nichts vorhersehen können, das passiert nicht allzu oft in Büchern.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte und sogar geweint habe ich!

Es ist auch nicht so, als hätte mich nichts gestört. Es gibt ja immer etwas!
Hier war es ein bisschen von Gaia…
Ja, sie hat eine Narbe im Gesicht.
Ja, sie ist entstellt.
Ja, sie schaut nicht makellos schön aus.
Und ja, das darf sie auch sagen und stören.
DOCH BITTE NICHT BEI JEDER KLEINSTEN GELEGENHEIT!

Na, im Großen und Ganzen ist die Idee gut und die Umsetzung umso besser!

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597 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kritik 

Es fängt schon gleich am Anfang an. Mit ihrem Namen. Eureka.
Klar, der steht auch im Klappentext drin – da störte es mich ja auch noch nicht ;)
Ich verbinde mit dem Namen Eureka irgendeine Sci-Fi-Serie die im Weltall spielt und diese Vorstellung begleitete den Namen als üblen Beigeschmack das ganze Buch hindurch… aber sie kann ja nichts dafür, die arme Eureka.

Und hier geht’s schon weiter. Sie hat dies, sie hat das, sie will nicht mehr leben. Und das liest sich nicht nur einmal, nicht zweimal, nein, gefühlt alle 10 Seiten von vorne!
Sie hat es nicht leicht, tut so, als sei sie eine ganz schlaue und ihre Gedanken versuchen es auch so an den Leser zu bringen. Als wisse sie schon so vieles, sehe alles. Doch das, was direkt vor ihrer Nase geschieht, sieht sie dann doch nicht! Begreift es nicht. Ich hätte sie schütteln können! ‘Mädchen tu doch nicht so!’

Gespannt war ich auch auf diesen Ander. Und Brooks. Sollte das wieder eine tragische Dreiecksgeschichte werden? Nein, das wurde sie nicht. Ein Glück!

Doch neben Eureka, die mir trotz der vielen Gedankengänge die Lauren Kate von ihr preisgegeben hat etwas zu flach vorkam, gingen auch die anderen Charaktere nicht so richtig in die Tiefe. Sie blieben praktisch in 2D statt 3D, wenn ihr versteht. Ihre Stiefmutter, die kam mir authentischer vor. Selbst Cat, ihre beste Freundin. Oder die Tante Emma Schrulle, Madame Blavatsky. Na, schade.

Es ließ sich zwar alles flüssig lesen, aber das Buch wurde wirklich hingezogen, die ganze Spannung baut sich erst ab der Hälfte überhaupt auf. Wobei Spannung da ein schon zu großes Wort ist. Sagen wir, es wurde ab da erst interessant.

Und ich muss ehrlich sagen, mir gefällt ihr Schreibstil nicht. Ich kann es kaum beschreiben. Ich kam nicht rein in die Geschichte, nicht so richtig und habe auch doch lang gebraucht, hab es ständig weggelegt oder bin eingeschlafen – das passiert mir nicht, wenn das Buch wirklich gut ist!
Dass das ganze aus dritter Sicht geschrieben ist, tut noch sein übriges. Lauren Kate stellt sich hier als außenstehender Erzähler hin. Lieber ist es mir ein Buch zu lesen und dabei zu sein, praktisch aus erster Hand alles zu erfahren, in der Ich-Form. Dafür kann das Buch natürlich nichts ;)

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1.087 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 70 Rezensionen

liebe, rush, abbi glines, erotik, familie

Rush of Love - Vereint

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492304689
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Erster gesprochener Satz


»Da ist ja dein Vater!«, flüsterte Blaire neben mir.


Kritik


Wir wechseln zwischen den verschiedenen Sichtweisen, mostly Blaire und Rush. Ist doch sehr hilfreich in vielen heiklen Situationen!

Rushs Vater taucht auf und erweist sich als toller Kerl. Ganz und gar nicht das, was von dem ein oder anderen befürchtet wurde ;) Blaire und Rush wollen doch noch heiraten, sind verlobt und Blaires Babybauch gleicht einem Globus.

Nan spielt immer verrückter, sie erfährt, dass ihr Dad garnicht ihr Dad ist und rennt los zu ihrem echten. Dieser ist auch in der Rockband und wohnt in einer Villa zusammen mit Rushs Dad. Naja, er führt ein sehr flüssiges Leben… und hat schon eine Tochter. Harlow. Diese ist das absolute Gegenteil! Schüchtern, ruhig, leise, unberührt. Absolut ein graues Mäuschen.

Und da Nan Blaire nicht mag und will, spielt sie sich immer mehr auf. Also ich dachte ja, die tut nur so. Doch dann versucht sie sich doch das Leben zu nehmen… nicht genug dass Rush schon die ganze Zeit Blaire stehen lässt für sie, nein, als Blaire ihn am meisten gebraucht hat, war er nie da. Da haut Blaire ab zu ihrem Daddy und lernt auch gleich ihren Halbbruder kennen – River. Wow!

Gut, genug verraten.

Der Schreibstil bleibt so – leicht und schnell zu lesen. Die erotischen Szenen sind gut geschrieben. Nicht zu übertrieben und nicht zu lasch. Allerdings ist hier wieder ein krasses hin und her und manchmal dachte ich mir “Oh man, Mädchen, reiß deine Klappe endlich auf!” – da wir ja beide Sichtweisen lesen. Blaire ist ganz durch den Wind und Rush auf seiner Seite auch. Beide wollen das selbe aber es sieht einfach für beide nicht so deutlich danach aus. Für Blaire rennt Rush immer wieder zu Nan, weil sie an erster Stelle stehen würde und all das und Rush seinerseits möchte sie einfach mal stillstellen. Und mit Blaire ein schönes Leben führen – ohne Nan. Ha!

Ja, was ein Schlamassel… aber die zwei sind doch wieder vereint!

Am Ende taucht noch Della auf – das führt dann ein in eine Story zwischen ihr und Woods. Nämlich in die Reihe “Twisted Perfection”.

Ich finde es klasse, dass es in Abbi Glines Büchern immer so einen Faden gibt, der sich in weitere Bände zieht… :) Supi Idee!


Fazit


Ja, was ein Schlamassel… nett zu lesen, aber nicht zwingend.

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1.329 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 120 Rezensionen

liebe, rush, schwangerschaft, abbi glines, sex

Rush of Love - Erlöst

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.07.2013
ISBN 9783492304375
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Erster gesprochener Satz


»Rush?«, rief Nan und bekam dann Schluckauf. Sie hatte geweint.


Kritik


Es beginnt wieder einmal mit einem Flashback – der Nan einfach in einem anderen Licht erscheinen lässt. Und mit dessen Licht ich mich sehr schwer tue, denn es lässt mich hin und her schwanken in meiner Meinung zu ihr. Ich mag sie nicht aber gleichzeitig tut sie mir leid. Ich möchte sie die Treppe runter schubsen – eine sehr steile Steintreppe – aber ihr vorher noch eine ehrlich gemeinte Umarmung geben.

Das Geheimnis, das alle schon vor ihr kannten, lies sie zurück nach Sumit fahren. Und schon beginnt es mit einem neuen Drama in ihrem Leben – sie fährt in die Apotheke für einen Schwangerschaftstest.
Spätestens bei dem eindeutigen Wink im ersten Band, als sie mit Rush ungeschützten Sex hatte, sollte jedem klar sein, dass das noch kommen musste. Irgendwie reicht es mir aber auch langsam mit den nicht aufhören wollenden Dramen.

Cain ist völlig durch den Wind, genau wie Rush. Bethy, in der Blaire eine wunderbare Freundin gefunden hatte, steht ihr von nun an permanent zur Seite. Nanette ändert sich nicht. Alles wie gehabt.

Nach einem riesen Durcheinander – Blaire lässt sich einfach viel zu schnell überzeugen – findet sich das Glück auf ihrer Seite natürlich wieder. Und dann stößt sie es wieder selbst von sich. Und es kommt dennoch wieder.
Das ist ganz schön unfair! ;)

Blaire lässt sich einfach immer wieder viel zu schnell überzeugen. Entweder sie überzeugt sich selbst, dass Rush sie nicht genug liebt und haut ab oder andere überzeugen sie genauso schnell wieder vom Gegenteil und sie kommt zurück – DAS NERVT!

Nan führt sich auf wie die letzte Furie. Keiner liebt sie – kein Wunder, so wie sie sich aufführt – und alles ist schrecklich. Dass Rush ihr endlich und immer öfter die Meinung dazu sagt, ist eine Überraschung. Allerdings viel zu oft und ohne irgendeine Wirkung. Nan steht immernoch an erster Stelle, auch wenn er das nicht begreift.

Alles in einem kommt es mir vor wie ein einziges großes Missverständnis. Oh man.

Dennoch nicht schlecht, ich hab’s schnell und gern gelesen. Nur so im Nachhinein ist es wirklich irgendwie nervig, dieses hin und her… und am Ende taucht Rushs Vater das erste Mal auf…

Und “erlöst” wird irgendwie auch keiner.


Fazit


Das Buch – ein einziges großes Missverständnis…?

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1.707 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 167 Rezensionen

liebe, sex, erotik, abbi glines, rush of love

Rush of Love - Verführt

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492304382
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Erster gesprochener Satz


»Oha!« Ein Typ mit zerzaustem braunem Haar stand mit weit aufgerissenen Augen am anderen Ende des Laufs meiner Waffe und hielt die Hände hoch.


Kritik

Heieiei…

Also das hätte ich nicht erwartet. Eigentlich sollte man sich anders fühlen bei so einem Buch, nicht dass ich das nicht getan hätte, aber ich musste eben auch weinen. Emotionen kommen hier nicht nur auf die eine Art rüber. Es ist mehr ein Liebesdrama mit Extraszenen, nicht aber ein billiges Schmuddelding.

Natürlich haben wir wieder typische Rollen wie den Bad Boy Rush und die noch unberührte Blaire – die allerdings nicht deswegen unberührt ist, weil sie übermäßig schüchtern wäre, sondern weil sie ihre kranke Mutter gepflegt hat bis zu ihrem Tod. Ihr bleibt keine Familie – nur ihr Vater, der sie zu ihrem Stiefbruder Rush schickt. Rush ist reich, weil sein Vater eine Rocklegende ist. Okay – so weit so gut.

Ihr bester Freund kommt auch ganz typisch daher; Cain, der ihr bester Freund und gleichzeitig ihre erste unschuldige Beziehung war und einfach nicht über sie hinwegkommt.

Was für mich aber neu war, ist Rushs anderer Halbbruder. Grant. Das ist nicht der liebe charmante Kerl – nein, er vögelt genauso gerne rum wie Rush selbst. Liegt wohl daran, dass sie keine richtigen Brüder sind.

Alles in einem ist Blaires Geschichte ziemlich dramatisch. Alle sind tot, sogar ihre Zwillingsschwester. Tja und was dann noch dazu kommt? Das müsst ihr selbst rausfinden!

Ich kann nur so viel verraten, dass das was sie sich in Rosemary aufgebaut hat – BUM! Mit einem Schlag viele kleine tausend Scherben.

Die Charaktere sind nicht zu flach, könnten allerdings ein bisschen mehr Dichte vertragen – wobei sich das ja in den vielen anderen Büchern erledigt. Denn es gibt für gefühlt alle anderen nochmal extra Reihen, wo deren Leben so erzählt wird…
Im Buch selbst habe ich mich sofort wiedergefunden. Wie ein kleiner Film, bei dem man dabei ist und mitspielt.
Schreibstil flüssig, leicht verständlich und absolut nicht langweilig.

Es war ein ständiges auf und ab – wirklich toller Auftakt! Der Titel wird seinem Buch gerecht – ich wurde verführt ;)


Fazit

Klasse Auftakt in eine völlig andere Story!

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