filfil67

filfil67s Bibliothek

7 Bücher, 5 Rezensionen

Zu filfil67s Profil
Filtern nach
7 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

sex-hotline, psychologin, lesbisch, liebesgeschichte

Richtig verbunden

Alison Grey
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Ylva Verlag e.Kfr., 24.05.2012
ISBN 9783981512748
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

tod, lesbisch, liebe, trauer, verlust

Bilder von Ihr

Karen-Susan Fessel
Flexibler Einband: 353 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2009
ISBN 9783492227018
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch lässt mich nicht mehr los, seitdem ich es vor etlichen Jahren zum erstenmal gelesen hatte. Es ist nicht beim erstenmal geblieben und es steht in der gebundenen Ausgabe immer noch, mittlerweile allerdings ziemlich zerlesen, in meinem Bücherregal. Und ich weiß, dass ich es irgendwann wieder zur Hand nehmen und es mir auf dem Sofa gemütlich machen werde.

Karen-Susan Fessel ist es gelungen eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte um zwei starke Charaktere zu schreiben. Nicht nur der Altersunterschied macht die Beziehung nicht ganz einfach und manchmal hat man als Leserin das Gefühl mal dazwischen gehen zu wollen. Auch das Ende des Buches ist herausfordernd und passt nicht in die "heile" Welt der lesbischen Liebesromane.

Das, was mich am meisten an der Geschichte fasziniert, ist aber vor allem immer wieder die Geduld und die Vorsicht, mit der Suzannah sich Thea nähert und/oder ihr auch immer wieder den Abstand zugesteht, den diese benötigt.

Für mich ist und bleibt das Buch eines der besten seiner Kategorie im deutschsprachigen Raum, auch, wenn es einen selber immer wieder aufwühlt.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

frauen, liebe

Ellen

Carolin Schairer
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Ulrike Helmer Verlag, 01.05.2009
ISBN 9783897412774
Genre: Romane

Rezension:

Durch Zufall bin ich über das Buch "Ellen" gestolpert und habe es mir - beeindruckt von der Seitenanzahl und den vielen guten Bewertungen gekauft. Von Carolin Schairer hatte ich vorher noch nie etwas gehört und somit ist Ellen" auch das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe.

Etwas verwirrt hat mich der Anfang. Hier findet sich eine Szene, die eigentlich erst später im Buch vorkommt. Leider wird auf diesen Zeitsprung überhaupt nicht hingewiesen. Eine einfache Überschrift dazu hätte gereicht, um dem Leser das Einfinden in die Geschichte einfacher zu machen.

Nachdem ich diese kleine Problematik überwunden hatte wollte ich das Buch dann aber auch nicht mehr aus der Hand legen. Zwar gibt es einige Längen in der Geschichte, auf die man meiner Meinung nach hätte verzichten können - aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Für mich ist "Ellen" eine der besten Lesben-Liebes-Geschichten, die ich im deutschsprachigen Raum bisher gelesen habe. Ich habe mit Nina gelitten, gebibbert und mich auch mit ihr gefreut. Ellen bleibt über lange Zeit eine recht geheimnisvolle Frau. Erst gegen Ende des Buches wird dem Leser und Nina einiges klarer.

Die Autorin hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben, die ich gerne noch einmal genießen möchte. Ich vergebe hier sehr gerne gute vier Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen. Das nächste Buch von Carolin Schairer liegt schon auf meinem Schreibtisch.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

autismus, wien, österreich, lesbisch

Marie anderswie

Carolin Schairer
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei Ulrike Helmer Verlag, 01.03.2010
ISBN 9783897412972
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, england, bienen, familie, 1950er jahre

Der Honiggarten

Fiona Shaw , Karin Dufner
Flexibler Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 03.02.2011
ISBN 9783426506813
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch über einen kleinen Jungen, Bienen und England in den 50ern. Äh, klingt jetzt nicht ganz so interessant, oder? Ich kann nur sagen: Der erste Eindruck täuscht.

Manchmal frage ich mich, wer die Texte hinten auf den Büchern schreibt. Als ich die Möglichkeit hatte das Buch kostenlos zu beziehen habe ich dies wegen des Klappentextes dankend abgelehnt. Irgendwie klang dies nicht wirklich nach der Art von Buch, das ich gerne lesen würde. Inzwischen habe ich es trotzdem getan. Die Bewertungen hier haben mich neugierig gemacht.

Für mich geht es in diesem Buch nicht hauptsächlich um Charlie. Er ist "nur" eine der drei Hauptpersonen des Buches. Aber eben nur eine. Die anderen beiden sind seine Mutter Lydia und die Ärztin Jean. Und eigentlich geht es mehr um die Frage, wer oder was Familie ist oder sein kann.

Lydia hat Charlies Vater geheiratet - weil sie schwanger oder in ihn verliebt war. So genau weiß sie dies heute auch nicht mehr. Lieben tun sich die beiden auf jeden Fall nicht mehr. Und so dreht sich Lydias Leben hauptsächlich um die Fabrik in der sie arbeitet, um die Scherben ihrer Beziehung und um ihren Sohn Charlie.
Der zehnjährige Charlie ist ein liebenswerter Kerl. Heute würde man so jemanden "Nerd" nennen. So gerne, wie es im Klappentext dargestellt wird, liest er gar nicht. Aber er beobachtet alles genau und in seinem Kopf spielt sich viel ab.
Jean ist Ärztin, Besitzerin eines großen Hauses mit Garten, in dem sich einige Bienenstöcke befinden. Sie ist nicht unglücklich in ihrem Leben - aber einsam.

Eines Tages wird Charlie von seinem Vater in Jeans Sprechstunde gebracht, weil er sich verletzt hat. Jean und Charlie freunden sich an und sie bringt ihm nach und nach alles bei, was man über Bienen und Honig wissen muss. Irgendwann lädt Jean Charlies Mutter zum Tee ein. Sie will nicht, dass Lydia sich Sorgen um Charlie machen muss. Immerhin verbringt er mehr und mehr Zeit bei Jean.

Die Frauen finden sich nicht unsympatisch, wissen aber erst gar nicht so genau, wie sie miteinander umgehen sollen. Sie kommen aus völlig verschiedenen Schichten. Lydia aus der Arbeiterschicht und Jean aus der gehobenen Mittelschicht. Im England der 50er Jahren war dies genug, um eine riesige Kluft zwischen Menschen zu erschaffen. Klassenunterschiede waren fast unüberbrückbar.
Und trotzdem entwickelt sich zwischen den beiden Frauen langsam eine Art Freundschaft - bis sie merken, dass sie sich ineinander verliebt haben. Und niemand ist davon mehr überrascht und zuerst auch schockiert als sie selber.

Man kann sich vielleicht denken, dass so eine Beziehung vor gut 60 Jahren nicht einfach und oft auch nicht ungefährlich war. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt will ich hier aber nicht verraten.

Dies ist sicherlich kein Buch für Leser, die einen engen Plot oder viel Action erwarten. Wer sich aber die Zeit nimmt und sich auf die Geschichte einlässt wird ein paar Stunden Lesevergnügen erleben.
Von mir bekommt "Der Honiggarten" daher 5 Sterne. Und ich werde mich auf die Suche nach weiteren Büchern von Fiona Shaw machen.

  (5)
Tags: 50er jahre, frauenliebe, selbstfindung   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

england, fossilien, 19. jahrhundert, frauen, lyme regis

Zwei bemerkenswerte Frauen

Tracy Chevalier , Anne Rademacher
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2012
ISBN 9783442743056
Genre: Romane

Rezension:

Meine Inhaltsangabe
Tracy Chevaliers Buch handelt von der seltsamen Freundschaft zwischen Mary Annings, einem Mädchen der Arbeiterklasse und Elizabeth Philpot, einer Dame der feineren Gesellschaft. Während Elizabeth und zwei ihrer Schwestern dazu verdammt sind, ihr Leben als alte Jungfern fernab von London zu verbringen, bemüht sich Mary Annings, die weder lesen noch schreiben kann, ihre Familie irgendwie vor dem Armenhaus bewahren. Dies gelingt ihr, weil sie, die keinerlei Schulbildung besitzt, zur bedeutsamsten Entdeckerin neuer Fossilien wird.
Meine Meinung
Tracy Chevalier beschreibt eindrücklich, wie beide Frauen im Lauf der Geschichte an den Konventionen ihrer Zeit leiden. Männer nehmen sie nicht ernst, nehmen sie teilweise nicht einmal wahr und heimsen den Ruhm anstelle von Mary Annings ein. Trotzdem, sind beide Frauen in der Lage, sich ihre Freiräume zu suchen und zu schaffen.
Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen ihnen wird auf eine einfühlsame Art und Weise beschrieben. Der wissenschaftliche Teil wird von Tracy Chevalier auf eine intelligente und angenehm einfache Art und Weise beschrieben. Er gehört zu der Geschichte und selbst die, die sich vielleicht gar nicht so sehr für Fossilien interessieren, werden sich dem Charm der Entdeckerinnen nicht entziehen können.
Der englische Originaltitel 'Remarkable Creatures' bedeutet soviel wie 'Bemerkenswerte Kreauten' und trifft in dieser Geschichte sowohl auf die gefundenen Fossilien, als auch auf die beiden Protagonistinnen zu.
Fazit
Für mich gehört dieses Buch zu meinen Lesehöhepunkten des Jahres 2010 und ich kann es allen, die gerne gut erzählte Geschichten lesen, nur empfehlen.

  (6)
Tags: dinosaurier, england, frauen, selbstfindung   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

frauen, romance, frauenliebe, queer, lesben

Zwei Seiten

Alison Grey
Flexibler Einband: 363 Seiten
Erschienen bei Turmhut-Verlag, 12.10.2011
ISBN 9783936084924
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:
Die 21jährige Scarlett Winter kennt persönlich keine Lesben und Schwule, hat aber eine klare Stammtischmeinung zu ihnen. Diese Meinung wird erschüttert, als sie Julia, die Zwillingsschwester ihres neuen Freundes Oliver kennenlernt. Obwohl Scarlett Julia direkt bei deren erster Begegnung klar mitteilt, was sie von Lesben hält, ist Julia bereit, sich weiter mit Scarlett abzugeben. Und erschüttert deren Weltbild und nach und nach auch ihr persönliches Leben und Empfinden.

Meine Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auf den ersten Seiten erstmal schlucken musste. Scarlett Winter, die Protagonistin des Romans, hat nicht nur nichts für Lesben und Schwule übrig, sondern kommt auf den ersten Seiten relativ homophob rüber. Das war für mich erstmal nicht einfach zu ertragen und hat mich auch irritiert. Etwas abgemildert wird das Ganze dann doch dadurch, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist und die Leserin damit auch Scarletts Innenleben und ihre Gedanken mitbekommt. Sonst hätte ich Schwierigkeiten gehabt weiterzulesen.

Es hat sich für mich aber gelohnt, durchzuhalten und mich mit Scarlett auf eine interessante Reise zu begeben. Mit zunehmender Lesedauer wurde sie mir immer sympathischer und es wurde immer klarer, dass ihre Homophobie nicht von ungefähr kommt. Irgendwann muss sie sich mit der Frage auseinandersetzen, ob sie sich ihrer Sexualität und Identität wirklich so sicher ist, wie sie bisher geglaubt hat. Und spätestens an dem Punkt, an dem sie mit Julia, der lesbischen Schwester ihres Ex-Freundes zusammenzieht ahnt und hofft die Leserin, wie dieses Buch ausgehen wird.

Mir hat die Lektüre wirklich Spaß gemacht. Wegen mir hätte etwas weniger Alkohol fließen können - aber das mag an meinem Altern liegen *g* Immerhin sind die Hauptpersonen in der Geschichte alles Studenten und damit wesentlich jünger, als ich es bin.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es sich wirklich lohnt, sich auf Scarlett und ihre Geschichte einzulassen. Der Autorin ist es gelungen, die richtige Mischung zwischen Spannung, Romantik und Humor hinzubekommen. "Zwei Seiten" ist nicht nur eine schöne Liebesgeschichte und ein gutes Buch, um ein paar Stunden abzutauchen. Es hat durchaus mehr zu bieten. Ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin. Schön, dass zwei Seiten jetzt auch als Kindle Version auf amazon angeboten wird.

  (5)
Tags: coming out, frauen, frauenliebe, lesben, queer, romance, selbstfindung   (7)
 
7 Ergebnisse