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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Willems letzte Reise

Jan Steinbach
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 13.04.2018
ISBN 9783352009099
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover fiel mir ins Auge und auch der Titel machte mich nachdenklich und ich wollte das Buch gern lesen.
Als ich das Buch in den Händen hielt war ich begeistert.
Das schöne Hardcover, die Buchgröße, das Lesebändchen und auch die Gestaltung.
Jeder Beginn und jedes Ende eines Kapitels ziert eine Möwe.
Und zwar von allem!
Ebenso von der Karte am Buchende.

Aus dem Inhalt:
Willem sein ganzes Leben ein Bauer aus Ostfriesland, mit seiner Familie nicht im besten Verhältnis bekommt von seiner Tochter den Enkel zur Betreuung auf Auge gedrückt.
Nach einer holprigen Anlaufzeit kommen sich beide über ihre Begeisterung für alte Traktoren näher und der Kleine knackt so nach und nach den Großen.
Willems Herz wird weicher.
Um von den Verhältnissen im Hause des Kleinen abzulenken (Scheidung und den damit verbundenen Streitigkeiten seiner Eltern) beginnen die beiden den alten Lanz Bulldog welcher sein Betriebsleben auf dem Hof runtergerissen hat zu restaurieren.
Im Zuge dessen verspricht Willem seinem Enkel zusammen mit dem restaurierten Lanz in den Süden zu fahren um das Traktorenwerk zu besuchen wo der Traktor das Licht der Welt erblickt hat.
Gleichzeitig wollen sie auch ein Oldtimertreffen besuchen.
Dock kann Willem sein Versprechen halten?
Steht doch eine entscheide Nachricht bei Willem ins Haus.

Meine Meinung:
Das ist Buch ist trotz seiner fiktiven Handlung sehr lebensnah und stimmt nachdenklich.
Besonders kam ich ins Grübeln über den Umgang miteinander und dem Wert der Familie.
Die Figuren welche sehr glaubhaft gezeichnet sind und Situationen könnten uns alle im täglichen Leben begegnen.
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich an dem Buch emotional gebunden.
Für mich eine Gefühlsachterbahn.
Der gut zu lesende Schreibstil und angenehm überschaubare Kapitel komplettierten das zusätzlich.
Die Rückblicke in der Zeit welche die Handlung rund machen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Auch wenn ich am Ende mehr als eine Träne im Knopfloch hatte.
Das Buch ist besonders zu empfehlen, wenn man mit familiären Zwistigkeiten zu kämpfen hat oder sich in einem Trennungskrieg befindet.
Es könnte einem auf die eine oder andere Art die Augen öffnen.
Und jeder der diese Art Probleme nicht hat oder kennt wird mit dem Büchlein trotzdem sehr gut unterhalten. (Nicht nur Traktor Fans ;o) )

Fazit:

Jan Steinbach hat ein berührendes zu Herz gehendes Buch geschaffen.
Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben ;o)

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

alptraum, artistin, brian dàmour, crew, fingierter diebstahl, gekreuzigte nonne, gestohlende kinder, gürtel der heiligen jungfrau, kathedrale in palma, kleterrer, kreuzfahrt, krimi, kunstraub, mittelmeerkreuzfahrt, mondsichelmadonna

Niemandsblut

Jörg Böhm
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 23.02.2018
ISBN 9783827195357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Autor entführt uns auf das Kreuzfahrtschiff „Virgin of the Ocean“ welches seine Fahrt zu den Perlen am Mittelmeer beginnt.

Die Reiseroute startet von Mallorca aus.
Gleich dort findet sich beim Landgang bei einer Kathedralenbesichtigung eine tote Nonne in auf.
Der Gallerist des Schiffes wird von einem Auto überfahren.
Zufall oder hängt das zusammen?
Die Ermittlung wird von einer gegen ihren Willen versetzte Kommissarin übernommen, welche nicht nur durch diese Angelegenheiten beschäftigt ist.
Die Ermittlungen sind erschwert da scheinbar jede neue Bewegung in dieser Angelegenheit ins Nichts zu führt.
Ein Kunstraub hält die Kommissarin zusätzlich auf Trab.
Doch wie geht es weiter? – In jedem Fall spannend!
Wird sie den Fall lösen können? – Das möchte ich nicht verraten!

Mein Eindruck
Das Cover des Buches stach mir ins Auge und ich war beim ersten Blick gefangen und wollte mehr wissen was mich bei diesem Krimi erwartet.
Der Autor entführt uns auf eine Kreuzfahrt welche es in sich hat.
Auf dieser Reise begegnet man Personen welche toll und glaubhaft beschrieben sind und die polarisieren.
Der Schreibstil liest sich flüssig, die Beschreibungen sind gut vorstellbar.
Wer die Mittelmeerregion nicht kennt, bekommt einen guten Eindruck!
Die kurzen Kapitel fand ich angenehm zu lesen da ich zwischendurch immer mal innehalten konnte um meinen Spekulationen nachzugehen.
Die Handlung ist durch mehrere Erzählstränge sehr spannend und durch die gekonnt gelegten Irrungen und Wirrungen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen!
Das Spekulieren wer und wie dahinter steckt hat mir große Lesefreude bereitet und ich habe bis kurz vor Ende keinen Täter erahnen können.
Die Verknüpfung zu realen Geschehnissen in eine fiktive Geschichte ist hervorragend umgesetzt.
Auch wenn ich davon im Ansatz gehört habe wurde die Erinnerung wieder wachgerüttelt!
Am Ende fügt sich alles zusammen und wird nachvollziehbar aufgeklärt!

Fazit:

Ein Buch mit einem anhaltenden Spannungslevel auf einem hohen Niveau, welches mich sehr gut unterhalten hat.
Und daher empfehle ich es weiter!

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

14. jh., fantasy, fensterbrett, fleischer, geist, geliebte, gosse, historischer roman, kaufmann, mittelalter, mörder, mystery, mystik, rose, worms

Dornengrab

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.05.2018
ISBN 9783746005935
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe bisher noch keine historische Mysterynovelle gelesen und war dementsprechend gespannt.
Auch war mir die Autorin bisher nicht bekannt.

Die Handlung spielt im Juni 1371 in Worms.
Der ehemalige Fleischer Hartmuth stammt aus armen Verhältnissen und ist mit der Kaufmannstochter Margarethe verheiratet.
Die große Liebe ist es eher nicht, eher hat Hartmuth versucht seiner armen Vergangenheit abzuschwören.
Aus diesem Grund hat er eine geheime Liebschaft.
Doch dieses geheime Glück droht sein Leben zu zerstören.
Aus diesem Grund muss er handeln.
Doch das Schicksal hat seinen eigenen Lauf…..
Mehr möchte ich nicht verraten!

Das kleine Büchlein mit nur 104 Seiten lässt sich entspannt in einem Rutsch lesen.
Was der Spannung (welche von der ersten bis zur letzten Seite anhält) und der gut zu lesenden Handlung geschuldet ist.
Darum möchte man auch nicht beim lesen pausieren.
Durch die Beschreibungen ist alles gut vorstellbar.
Der Hauptakteur polarisiert.
Man fragt sich bis zuletzt ist alles Realität oder eben doch nicht?
Tolle Grafiken im Buch runden neben dem tollen Buchcover das kleine Kunstwerk ab.

Mein Fazit:
Es muss nicht immer ein vor Blut triefendes Buch sein welches einen gut unterhält.
Absolut lesenswert!
Gern empfehle ich dieses Buch weiter und freu mich wieder von der Autorin zu lesen!

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153 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 101 Rezensionen

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Krokodilwächter

Katrine Engberg , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.2018
ISBN 9783257070286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch „Krokodilwächter“ von Katrine Engberg machte mich aufgrund des Titels und der Beschreibung neugierig.
Das Original Cover welches ich mittlerweile im Buchhandel sehen konnte sieht wirklich sehr gut hochwertig gestaltet aus.
Meines war schlicht gestaltet mit weißem Hintergrund und roten Strichen welche an Schlitze erinnern.
Doch wenn man das Buch in der Hand hält ist der Schutzumschlag eingeritzt und das rotgebundene Buch scheint durch, was ein schöner Effekt ist.

Aus dem Inhalt:
Eine Studentin (Julie) zieht nach Kopenhagen in ein Mehrfamilienhaus und wird brutal ermordet aufgefunden.
Sie ist furchtbar zugerichtet, ein Muster ins Gesicht geschlitzt und die Wände voller Blut.
Zur selben Zeit schreibt eine ehemalige Literaturprofessorin an einem Werk welches deutliche Parallelen zum Tod der Studentin aufweist.
Zufall? Oder steckt da mehr dahinter?
Fakt ist das Julie vor dem Tod jemanden kennenlernt.
Zufall? Oder steckt da mehr dahinter?
Es beginnen Jeppe Körner und Anette Werner zu ermitteln.
Fragen über Fragen.
Aber die nächste Leiche lässt nicht auf sich warten.
Zufall? Oder steckt da mehr dahinter?
Eine spannende Ermittlung nimmt ihren Lauf.

Die Protagonisten sind vorstellbar beschrieben und polarisieren, auch durch spezielle Eigenheiten, haben Suchtprobleme welche man in skandinavischen Büchern oft findet.
Jeppe der Ermittler mit einem Suchtproblem und eine Bakterienphobie.
Ich konnte ihm wenig Sympathie beim Lesen entgegenbringen, nicht allein wegen der Sucht, sondern wegen seiner gesamten Art und Weise.
Trotzdem ist er ein interessant gezeichneter Protagonist.
Speziell seine Ausbrüche gefielen mir nicht, ebenso das Klischee um ihn.
Zum Glück hat er eine interessante und wie ich finde sympathische Kollegin Anette, welche durch ihre Art besticht.
Die Literaturprofessorin Esther hat ebenfalls ein Suchtproblem und ein Geheimnis.
Allerdings besitzt sie eine fürsorgliche Art was mir gefiel.
Das Buch ist gespickt mit falschen Fährten und spannenden Wendungen.
Ich mochte es bis zum Ende nicht zu wissen wer der Täter ist.
Auch zum Ende wird der Hintergrund zum Titel „Krokodilwächter“ aufgeklärt.
Das Buch hat mir gut gefallen und ist spannend, allerdings denke ich das es eher ein Krimi als ein Thriller ist.
Die Fäden werden am Ende zusammengeführt, allerdings erscheint mir das etwas zu konstruiert.
Schön war auch der gut zu lesende locker und flüssige Schreibstil.

Fazit:
Der Start welcher Auftakt zu einer neuen Serie sein soll, hat mich gut unterhalten.
Daher vergebe ich 4 Sterne.
Ich bin gespannt auf die folgenden Werke der Autorin.

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178 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

debüt, dublin, irland, krimi, mord, mörder, narben, olivia kiernan, opfer, paperback, polizeiarbeit, preußischblau, protagonist: weiblich, suizid, thriller

Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus dem Inhalt:


Frankie Sheehan ist nach einer Auszeit wieder im Dienst.
Hintergrund Ihres Ausfalls war der letzte Fall, der sie fast umgebracht hätte.
Man sieht davon Nichts mehr, allerdings sie die Spuren auf der Seele noch längst nicht verheilt.
Wie man es bei guten Ermittlern kennt, können diese nicht ohne Ihren Job.
So ist es auch bei ihr.
Trotz Rückkehrerlaubnis verbleibt ein Risiko der ihr den Job kosten kann.

Eine bekannte Wissenschaftlerin wird erhängt in ihrem Schlafzimmer gefunden.

Frankie hat berechtigte Zweifel an einer Selbstmordtheorie.

Je mehr Ermittlungen sie startet je näher kommt sie einem sadistischen Täter, welcher ein Faible für brutale Spiele hat.
Und auch das Bild der Wissenschaftlerin ist nicht ganz so wie es scheint.
Die Ermittlungen führen ins Darknet wo Sadomasochisten einen regen Austausch von Todesphantasien pflegen.
Und die Wissenschaftlerin scheint dort eine andere Rolle als die des Opfers gespeilt zu haben.

Nach dem Fund einer weiteren Leiche beginnt die Uhr zu ticken und ein rasanter Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Und für Frankie geht es um Vieles.

Meine Meinung:

Das Buch ist ein Debütthriller.
Der Klappentext las sich super spannend und spannende Thriller mag ich sehr gern lesen.
Erst hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen.
Was einerseits am für mich etwas holprig empfundenen Schreibstil lag an den ich mich allerdings schnell gewöhnt habe.

Auch konnte ich mit den Protagonisten anfangs keinen Bezug aufbauen, was sich auch änderte da ich beispielweise Stück für Stück in Frankies Vergangenheit geführt wurde.
Das machte mir Frankie mehr und mehr interessant da sie mutig ist und nicht aufgibt.
Ihre Kollegen Buz und ihr Chef Clancy waren auch sehr polarisierend, da sie sich mit ihrer Kollegin beschäftigt haben und versucht haben sie in ein normales Leben zu führen.
Die Ermittlungen sind gut vorstellbar beschrieben.
Der Schreibstil nach der Gewöhnung meinerseits ist flüssig und somit gut zu lesen.
Die Geschichte ist gut gezeichnet und super spannend.
Wer schwache Nerven bei derben Szenen hat, sollte sich die Passagen der Verletzungen nicht zu genau vorstellen.
Immer wieder dachte ich den Täter aufgrund der Hinweise auf der Spur zu sein, aber das verlief im Sande.
Das gefällt mir immer besonders gut wenn man selber seine Gedanken anstellen kann.
Auch mag ich es wenn man so pö a pö dem Täter auf die Spur kommt, und genau da liegt in meinen Augen das Manko.
Die Aufklärung bzw. Erklärung wirkt auf mich nicht schlüssig und der Täter ist jemand den man absolut nicht unter Verdacht haben konnte.
Das wirkt für mich irgendwie unrund und es ist nicht optimal umgesetzt.

Mein Fazit:

Ein spannendes Thrillerdebüt welches (da es als Reihe angelegt werden soll) weiter ausbaufähig ist.

Aber durchaus lesenswert.
Daher vergebe ich 4 Sterne!






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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

bulldogge, hund, hundeschule, hundetrainerin, künstler, lichterhaven, liebe, liebesroman, nordsee, petra schier, reise an die nordsee, roman, schier, skulpturen, strand

Vier Pfoten am Strand

Petra Schier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783956497933
Genre: Romane

Rezension:

Als ich das Cover gesehen habe, war ich sofort hin und weg.
Ich dachte mir: genau Meines….Hund und Meer…alles was ich mag.
Der Klappentext tat sein Übriges, daß ich das Buch unbedingt lesen wollte!
Ich kannte die Autorin bisher aus Ihrer Sparte der Historischen Romane und von den Geschichten zur Weihnachtszeit.
Beide Sparten mag ich sehr gern.
Das es der zweite Hunderoman der Autorin ist, habe ich erst später bemerkt.
Beide Romane spielen an dem fiktiven Ort Lichterhaven an der See.
Hier kommt der Künstler Ben Brungsdahl ins Spiel.
Dieser benötigt aufgrund einer Schaffenskrise eine Auszeit.
Im Ort Lichterhaven hat seine Agentin für 3 Monate eine Lagerhalle gemietet um seine Schaffenskraft anzukurbeln.
Sein Hund mit dem Namen Boss (übrigens nomen est omen) hat da seinen eigenen Kopf und seine Meinung.
Boss, eine Amerikanische Bulldogge ist ein Youngster mit Vergangenheit, und benötigt dementsprechend etwas Formung.
Sein wenig hundeerfahrener Besitzer kommt schnell an seine Grenzen und meldet ihn kurzum in einer Hundeschule an.
Dort lernen Hund und Herrchen die charmante und warmherzige Besitzerin Christina kennen und vielleicht lieben?
Doch die Zeit ist endlich….
Mehr werde ich nicht verraten!
Gern verrate ich das ich mit den Gedanken die Boss mit einem teilt oftmals an meine Fellnasen denken musste und manchmal nachdenklich, berührt oder leicht grinsend vor dem Buch saß.
Seine Gedanken sind gut erkennbar da sie vom Text durch eine Kursivschreibweise dargestellt sind.
Die Schreibweise ist locker und lässt sich flüssig lesen.
Die Protagonisten sind glaubwürdig gezeichnet, und polarisieren.
Wenn auch eindeutig Boss mein Boss im Buch ist ;o)
Die Wendungen gut und interessant verpackt.
Auch wenn man ein Ende vorrausahnen mag oder sich wünscht, ist es durch die gut gestrickte Handlung nicht so einfach gerade aus.
Und gerade diese Dinge neben einer Prise Erotik machen das Buch nicht langweilig, viel eher ist es kurzweilig und man fühlt sich gut unterhalten.
Leider kenne ich den Vorgängerroman  "Körbchen mit Meerblick" noch nicht, was ich aber nachholen werde!

Fazit:

Leichter Hund Sommer Strand Meer Roman mit einer Prise Liebe unterhaltsam gewürzt, welcher nicht nur als Urlaubslektüre gut unterhält!
Daher gebe ich (m)eine Lesemepfehlung!

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

1905, 20. jahrhundert, christine kabus, familiengeheimnis, flucht, frauenbewegung, heirat, historisch, historischer roman, jahrhundertwende, missionare, norwegen, reise, schlesien, unabhängigkeit

Das Lied des Nordwinds

Christine Kabus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176434
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da ich bisher schon 2 weitere Bücher der Autorin gelesen habe.
Mir gefällt an Ihren Büchern das sie Romane schreibt welche Historie mit aufgreifen.
Und als Erstes fiel mir dieses wie bei den vorherigen Büchern sehr schön gestaltete Cover auf.
Man kommt direkt in Norwegen Stimmung.

Und kaum angefangen war ich mitten in der Handlung.
Das liegt unter Anderem an dem für mich spannenden Thema, und der sehr gut (flüssig) zu lesenden Schreibweise der Autorin.
Die Handlung spielt im Jahr 1905 und wir lernen 2 Frauen welche aus unterschiedlichen Schichten kommen kennen.
Liv lebt in Norwegen und kommt aus armen Verhältnissen.
Ihr Vater ist durch einen Unfall in Not und durch diese Anstellung besteht die Möglichkeit die ganze Familie zu versorgen.
Sie verlässt ihre Familie und nimmt in eine Anstellung in einem Lehrerahaushalt an.
Dort ist der Hausherr sehr streng und seine Ehefrau sehr passiv.
In dem Haushalt lernt sie den jungen Elias kennen und sein nicht ganz leichter Stand bei seiner Familie beschäftigt sie sehr.
Karoline, die andere Protagonistin lebt im Deutschen Reich, heiratet einen Grafen und wird in seiner Familie nicht wirklich liebevoll aufgenommen.
Sie erkennt kurz nach der Hochzeit die wahren Beweggründe ihres Ehemannes für die Hochzeit.
Neben den Vorwürfen das sie nicht für Nachwuchs sorgt muss sie entdecken das ihr Ehemann in Norwegen eine Vergangenheit besitzt.
Das lässt sie handeln.
Auf geht’s für sie nach Norwegen!
Doch welche Verbindung zwischen den beiden Protagonistinnen besteht werde ich nicht verraten!

Die interessante Handlung wird im Wechsel von Liv und Karoline erzählt.
Das kann man auch gut auseinanderhalten.
Mir gefiel sehr gut das die Autorin die Stimmung der damaligen Zeit eingefangen hat.
Ganz besonders hat mir allerdings Karolines Geschichte aufgrund der Story gefallen.
Dadurch fiel der Teil von Liv minimal in den Schatten.
Das tat der Handlung aber keinen Abbruch.
Alle Protagonisten haben polarisiert und sie sind sehr gut vorstellbar.
Die guten Umgebungsbeschreibungen lassen das Buch herrlich lebendig wirken!
Beeindruckt hat mich auch die Nebenfigur Frau Bethge, welche für die damalige Zeit richtig taff war.
Das könnte man glatt ein neues Buch mit einer Story von Suffragetten draus machen :o)
Ein gelungenes Ende rundet das Buch ab.

Alles in Allem:
Ein sehr kurzweiliger, unterhaltsamer Roman der mir wieder große Lesefreude bereitet hat!
Daher empfehle ich es gern.
Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Werk der Autorin!

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Knochenschrei

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.04.2018
ISBN 9783944676104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin auf den Titel gestoßen und somit ein Zons Thriller Neuling.
Und obwohl es sieben Teile vorher gibt und ich diese nicht kenne, hat mich die Beschreibung so interessiert, daß ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Und um es vorweg zu nehmen das hat auch kein Problem dargestellt da die Handlung abgeschlossen ist.
Die Handlung spielt in dem mittelalterlichen Städtchen Zons und es findet eine spannende Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart statt.
In der Gegenwart wird bei Renovierungsarbeiten im Keller eines Hauses eine eingemauerte Leiche entdeckt.
Und das soll nicht die einzige Entdeckung bleiben.
Vor 500 Jahren wurden auch Personen eingemauert.
Es handelt sich dabei um Nonnen eines Klosters.
Allein die Vorstellung ist schon gruselig.
Was hat das miteinander zu tun?
Wo gibt es da einen Zusammenhang?
Das werde ich nicht verraten.

Die Autorin hat eine spannende Geschichte geworben mit vielen Irrungen und Wirrungen welche mich total begeistert haben!
Jedes Kapitel endete spannend und ich wollte unbedingt weiter lesen.
Der Spannungsbogen hielt dauerhaft an.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das lag allerdings auch an dem gut zu lesenden Schreibstil!
Jedes Kapitel ist gut gekennzeichnet und man weis immer in welcher Zeitebene man sich befindet!
Das Ende war schlüssig und es bleiben keine Fragen offen.
Ich konnte gut miträtseln und ich bin nicht auf die Lösung gekommen.
Genau das macht für mich einen guten Thriller aus!
Ich muss feststellen das ich die anderen Teile unbedingt lesen muss und freu mich schon auf Folgewerke der Autorin!

Fazit: ein sehr gut gelungener Krimi welcher von Anfang bis Ende fesselt!

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98 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Die kleine Inselbuchhandlung

Janne Mommsen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499291548
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch faszinierte mich schon anhand des sehr schön gestalteten Covers und des Titels.
Sofort hatte ich eine Vorstellung und war gespannt auf den Inhalt.

Aus dem Inhalt:

Greta arbeitet als Stewardess und bekommt bei einem Flug nach China bekommt sie einen Zusammenbruch.
Sie fährt zu ihrer Tante Hille, welche auf einer Nordseeinsel mit ihrer Lebensgefährtin Karin lebt.
Ihr Haus am Strand ist normal voll mit Büchern.
Früher hat Greta jede ihrer Ferien verbracht und fühlte sich immer gut.
Auf der Insel angekommen bemerkt sie, daß Hille alle Bücher aussortiert und in ihre alten Ladenräume gebracht hat.
Ein von Greta organisiertem Bücherflohmarkt wird gut von den Touristen und auch den Einheimischen gut angenommen.
Als Greta wieder Ihren Job antreten will, bekommt sie wieder eine Panikattacke und überlegt wie es nun mit ihr weitergehen soll.
Durch den Bücherverkauf entsteht die Idee von der Eröffnung einer Buchhandlung.
Doch ist es eine umsetzbare Idee?
Lohnt es sich dafür ihr bisheriges Leben aufzugeben?
Wie es weitergeht? Das verrate ich nicht….


Dies ist nicht mein erstes Buch des Autors und ich nehme einmal vorweg das ich wieder nicht enttäuscht wurde.
Der Roman ist sehr unterhaltsam, liebenswürdig und mit einer Prise Humor gewürzt.
Die Schreibweise ist flüssig und gut zu lesen.
Wie in den bisherigen von mir gelesenen Büchern fällt die mit Liebe beschriebenen Protagonisten, die schönen Landschaftsbeschreibungen und das Inselleben auf.
Alles wirkt lebendig und es ist als ob man von allem ein gutes Bild vor Augen hat.
Man möchte gern in der Handlung verweilen.
Die Idee Bücher nach der Farbe des Einbands zu sortieren hat mich dabei besonders überrascht.

 „Die kleine Inselbuchhandlung“  hat mir schöne entspannte Lesestunden beschert.
Das Einzige was das noch toppen kann ist selbst auf der Insel zu sein ;o)
Ich freu mich jetzt schon auf ein neues Werk des Autors.
Meine absolute Leseempfehlung!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Apollonia: Saat des Bösen

Verena Rot
E-Buch Text: 146 Seiten
Erschienen bei null, 31.10.2014
ISBN B00P4K5AHO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Band ist der zweite Band der Autorin.
Da man aber das Buch gelesen haben kann ohne den ersten Teil zu kennen war ich sehr interessiert.
Ich bin wenig erfahren in Cosy Krimis und daher war ich sehr interessiert.

Aus dem Inhalt:
Apollonia möchte das Weihnachtsfest im Kreise der Familie aus Mykonos verbringen.
Leider wird daraus Nichts und sie sitzt in einem Dorf bei bei Marc und seinen Eltern fest.
Auf einem Weihnachtsmarktbesuch lernt sie Hedwig Krenztal nebst Familie kennen.
In dem Zuge kommt es zu Auffälligkeiten welche ihr Interesse entfachen.
Doch das kann sich zu einer gefährlichen Situation für Apollonia entwickeln.

Die Hauptprotagonisten Marc und Apollonia kennen sich aus dem ersten Band und sind gut gezeichnet.
Die anderen Protagonisten sind trotz ihrer eigenen Charaktere gut vorstellbar.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Leider (auch wenn es ein Cosy Krimi ist) ist die Spannung eher etwas wenig, also eher am Ende des Buches  ausgebaut.
Das ist etwas Schade, da hätte die Autorin den Spannungsbogen etwas mehr über die Handlung streuen können.
Aber trotzdem ist das Buch gut und interessant zu lesen und daher vergebe ich 4 Lesesterne und freue mich auf ein Folgebuch.

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ferien, herzinfarkt, humor, kaffeehaus, kartenspielen, kellner, lehrer, professor, roman, selbstbestimmung, urlaub, wien

Horak hasste es, sich zu ärgern

Karoline Cvancara
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Verlag Wortreich, 01.02.2018
ISBN 9783903091405
Genre: Romane

Rezension:

Man lernt Professor Erwin Horak kennen.
Er lebt in Wien im gesetztem Alter und eigentlich hasst er es sich zu ärgern, tut es aber.
Was soll er tun?
Seine Welt zeigt ihm jeden Tag aufs Neue, dass sein komplettes Umfeld auf der Welt ist, um ihn zu nerven und zu terrorisieren.
Die wenigen Momente wo er diesem Dunstkreis entfliehen kann, ist seine Wohnung wenn die mal Nachbarn nicht nerven und sein Abendessen welches er im Café Hummel einnimmt und einmal in der Woche mit seinem Freund (der Einzige) und Kollegen Karten spielt.
Aber wer hier eine gepflegte Konversation erwartet ist auf dem Holzweg.
Natürlich kommt da die ein oder andere Info zu kurz.
Das merkt auch Horak irgendwann.
Doch das alles findet auch immer am selben Tisch statt.
Fühl er sich genervt wir er derb grantig und bissig.
Das es so nicht weitergehen kann ist klar und so lernt er Elfriede kennen, die sich eines Abends an seinen Tisch setzt.
Sie schert sich kaum um seine Art und erscheint am kommenden Tag wieder.
Ob das ein gutes Ende nimmt?
Das verrate ich nicht!

Die Geschichte mochte ich gern da sie um ein oft vorkommendes Problem eine Geschichte spinnt.
Die Charaktere sind eckig und kantig und trotzdem liebevoll ausgeformt ich mag das gern.
Der Wiener Charm mit real vorkommenden Plätzen kam deutlich um die Ecke und auch das mochte ich gern.
Das Reiben der Personen fand ich gut beschrieben und vorstellbar.
Und auch das die harte Nuss Horak Paroli bekommt.
Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen.
Es gibt nur eine Anmerkung…man ist zu schnell mit dem Lesen durch ;o)

Mein Fazit:

Nette Geschichte um einen Grantler welcher nicht nur die raue Schale vorzuweisen hat und wo es sich lohnt genauer hinzuschauen.
Denn Nicht alles ist, wie es scheint!
Dieser Wiener Grantler ist echt unterhaltsam und deshalb vergebe ich 5 Lesesterne

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

freunde, karriereleiter, liebe, liebe geht immer, moderatorin, myriam klatt, neues image, personal-coaching, roman, selbstfindung, selbstliebe, selbstoptimierung, trennung, übergewicht, unterhaltung

Liebe geht immer

Myriam Klatt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2018
ISBN 9783746633930
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch stach mit aufgrund des Covers und des Titels ins Auge.
Beide gefielen mir sehr gut.
Allerdings gibt es keinen direkten Zusammenhang von Cover und Buchinhalt.

Kurz zum Inhalt:

Charlotte geht es gut, sie hat Vieles was das Herz begehrt.
Bis der Tag kommt und sie von Ihrem Liebhaber der auch ihr Chef ist gekündigt wird.
Die heiß ersehnte Moderatorenstelle soll jemand anderes bekommen….eine schlankere Frau welche dadurch besser als Moderatorin geeignet sein soll.
Von jetzt auf gleich gerät Charlottes Welt aus den Fugen.
Sie verlässt ihren Liebhaber und beginnt einen neuen Job bei einem Online Magazin.
Und wie das oft in solchen Situationen ist, will sie sich wandeln und als eine neue Charlotte durch die Welt gehen.
Hier begleiten wir sie.
Oftmals ist diese Änderung allerdings nicht zum Gefallen aller Beteiligten.

Die Protagonisten in diesem Buch polarisieren- positiv wie negativ.
Charlotte die Hauptprotagonistin gefiel mir, da sie eine witzige Art und Weise besitzt und immer für ihre Freunde da ist.
Ihre Freunde sind speziell und haben einen Hang zur Esoterik.
Das kann muss man aber nicht mögen.
Ebenso die Veränderung welche Charlotte durchläuft.
Viel Sport und Selbstdisziplin die schon arg an Qual geht.
Jeder ist ja in seiner Entscheidung frei aber das kann schon den Spaß am Leben reduzieren.
Der verbale Austausch zwischen den Protagonisten ist sehr unterhaltsam dargestellt und gefiel mir gut.
Gern mochte ich auch die schnurrende Fellnase ;o)
In der Mitte des Buches flachte die Handlung etwas ab und steigerte sich zum letzten Drittel wieder etwas.
Die gewählte Erzählform aus Charlottes Sicht (Ich Form) heraus gefiel mir gut.
Aus dem eigenen Freundeskreis weis ich das dieses radikale Ändern seiner Person selbst unter Qual möglich ist.
Das Charlotte sich ausprobiert finde ich gut, nur die Wahl des Weges dahin ist nicht mein Geschmack da sie mit da etwas zu verbissen ist.
Das Ende ist schlüssig.

Fazit:
Ein witziger Roman mit einem realem Thema welches einen über sich selber nachdenken lässt.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

erpressung, kinderarzt, krimi, lockvogel, medikamententests, medikamentenversuche, mord, ostsee, pensionierter kollege, reihe, romy beccare, rotlichtmilieu, rügen, stralsund, vergewaltigung

Strandmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2018
ISBN 9783746633947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf der Suche nach einem Regionalkrimi von der Küste bin ich bei diesem Buch gelandet.
Das Cover mit der stürmischen See fand ich schon sehr faszinierend gestaltet.
Das es sich bei Strandmord mittlerweile um den 7. Fall der Ermittlerin Romy Beccare handelt störte mich nicht, da jeder Teil abgeschlossen ist und somit gut einzeln lesbar ist.
Auch kann ich verraten das ich nicht das Gefühl hatte das mir etwas an Wissen fehlen würde.
Das Buch ist in 26 kurz gehaltene Kapitel, was mit besonders gut gefallen hat.

Aus dem Inhalt:
Am Strand wir eine Frauenleiche gefunden.
Dieser hat man die Lippen mit 2 Ringen verschlossen.
Die Ermittlerin Romy fallen Parallelen zu einem früheren Fall auf, in dem sie einen Lockvogel gespielt hat.
Der ehemalige Täter ist mittlerweile aus der Haft entlassen.
Doch hat er etwas mi der Tat zu tun, oder handelt es sich um einen Zufall?
Mehr möchte ich nicht verraten!

Mein Eindruck:
Mir hat der gut und entspannt zu lesende Schreibstil gefallen.
Auch die Aufteilung in 2 Handlungsstränge gefiel mir gut was nicht immer der Fall ist.
Die Personen waren eingängig und gut vorstellbar.
Die Ermittlungsarbeit war interessant geschildert.
Die Handlung ist gut gestrickt, mehrfache Wendungen lassen die Spannung nicht abreißen.
Der Schluss ist logisch.
Man merkt der Autorin an, daß sie eine Affinität zur Insel Rügen hat.
Daher fand ich die Beschreibungen der Umgebung richtig gut vorstellbar.
Die Auflistung des Ermittlerteam mit deren Hintergründen am Buchende fand ich gut, allerdings als Neuling hätte ich es am Buchanfang vielleicht besser empfunden.

Fazit:
Das war mein bisher erster Fall um die Ermittlerin Romy Beccare aber ganz bestimmt nicht mein letztes Buch.
Ich freu mich auf weitere Werke und werde mir bis dahin die vorherigen Teile zu Gemüte führen.

Nachdenklich gemacht hat mich ein Teil der Geschichte, die leider real ist. Ich habe mich näher mit dem Thema beschäftigt, da ich davon vorher noch nichts gehört habe.

Gern vergebe ich 5 Sterne

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

2018, fredenbüll, krimi, krimi-reihe, krischan koch, küstenkrimi, mafia, mafiosi, mord, nordfriesland krimi, nordsee, rotbauchunke, schmunzelkrimi, spannend, windkraft

Pannfisch für den Paten

Krischan Koch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423217217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im fiktiven Fredenbüll im Norden ist ja immer was los, allerdings kommt es derzeit ganz Dicke…

Drückende Sommerhitze, die Errichtung von Windrädern was nicht ganz so komplikationslos hingenommen wird, da die heimische Rotbauchunke schwer darunter leiden würde.
Das ruft die Naturschützer mit einer Initiative "Sei (k)ein Frosch e. V." auf den Plan.
Es bilden sich 2 Lager zu diesem Thema.
Und zu allem Überfluss bekommt Fredenbüll noch merkwürdigen Besuch.
Dies Alles reicht schon um das Gefüge durcheinander zu bringen.
Als dann an einem Morgen ein Toter gefunden wird beginnt  eine spannende Ermittlung ala Fredenbüll.
Nicht nur die Polizei sondern auch die Fredenbüller sind fix dabei.
Da kann man sich drauf verlassen!

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen, da er von der ersten bis zur letzten Seite mit einer spannenden Handlung und einem nicht vorhersehbaren Ende, ungemeinen Wortwitz , speziellen und schrägen aber sehr gut vorstellbaren Figuren brilliert.
Ein kleines Manko hat das Buch…es ist zu schnell durchgelesen.
Gern hätte ich ein Gästebett in Fredenbüll um noch etwas verweilen zu können ;o)
Lesevergnügen pur und eine satte Leseempfehlung!
Ich freu mich jetzt schon auf eine weitere Reise nach Fredenbüll!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

bildband, naturfotografie

Kleine Eis-Skulpturen

Evelyne Ruth Herren
Flexibler Einband: 36 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.06.2015
ISBN 9783737539739
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem kleinen Bildband werden Bilder gezeigt, welche im Winter 2012 in der Schweiz aufgenommen wurden.

Was Schönes an einem bewegtem Gewässer entstehen kann wenn der Winter sehr kalt ist wird hier sehr faszinierend dargestellt
Eine kleine Ruheoase wenn man sich die Zeit nimmt die Bilder in Entspannung zu betrachten.
Und zwar in einer Reinheit und Klarheit wie sie nur die Natur zu bieten hat.
Man sieht richtige kleine Kunstwerke die es nicht nötig haben künstlich verschönt zu werden.
Und sind wir doch mal ehrlich…was gibt es Schöneres als die reine unverfälschte Natur?
Die Naturkunstwerke sind so schön aber auch so vergänglich. Zum Glück sind sie hier für immer festgehalten.

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deutschland, eifel-krim, gelübd, gelübde, kranke gedanken, krimi, krimi 4, mörder, mordserie 70 jahr, psychogramm eines serienmörder, serienmörder, spannung

Sein Gelübde: Ein Eifel-Thriller (Krimi 45)

Sabine Giesen
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 17.11.2017
ISBN 9783958131385
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich fand den  Buchtitel interessant  und da ich bisher keinen Eifel Thriller kannte wollte ich das Buch gern lesen.

Die Autorin war mir bisher auch unbekannt.

Kurz zur Handlung:

Diese beginnt in der Jugend der 60er Jahre.
Dort lernen wir 4 Kinder der Zeit also neben den Nebenfiguren den Hauptprotagonisten kennen.
Sie wachsen in einer heute kaum nachvollziehbaren Welt heran.
Eine Welt wo Respekt und Autorität herrschen und Widerspruch nicht geduldet wird.
Da wird der Grundstein für ein sich selbst auferlegtes Gelübde des Hauptprotagonisten gelegt.
Niemanden unnötig leiden zu lassen.
Diese Erlebnisse der Zeit lassen tiefe Narben zurück und fast bekommt man ein Gefühl für Mitleid mit dem Protagonisten.
Aber nur fast.
Denn durch sein Gelübde er wird zum Mehrfach- (Serien) mörder.
Er empfindet gottgleich und entscheidet über Leben und Tod.
Seine Taten werden immer irrer und grausamer.
Da hatte ich oft Kopfkino.
Wird er weiterhin so handeln?
Gibt es eine Erlösung für ihn?
Mehr möchte ich nicht verraten,
Da hilft nur: selber lesen!
Was ich gern verrate ist das die Handlung durchweg spannend ist obwohl man recht früh weis wer der Täter ist.
Die Protagonisten sind glaubhaft.
Das Ende für mich überraschend und nicht vorhersehbar.
Die kurzen Abschnitten haben mir sehr gut gefallen!
Ich habe mich für einen Thriller sehr gut unterhalten gefühlt.
Am Anfang war der Einstieg noch etwas unklar, da ich nicht zuordnen konnte wessen Gedanken da genau gemeint sind.
Aber im Ganzen ergibt das einen Sinn.  

Fazit: Sehr spannend und eine klare Leseempfehlung!

Gern würde ich mehr von der Autorin Sabine Giesen lesen :o)

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

auf der suche nach der eigenen herkunft, familie, findelkind, geheimnis, heim, liebe, reise, vergangenheit, vertrauen

Sterne über dem Meer

Kimberley Freeman , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.03.2018
ISBN 9783442205479
Genre: Romane

Rezension:

Ich wurde auf das wunderschön gestaltete Buchcover aufmerksam.
Und der Klappentext erinnerte mich etwas an Bücher von Lucinda Riley.
Da ich solch aufgebaute Romane gern mag wollte ich das Buch sehr gern lesen.

Aus dem Inhalt:
Zu heutiger Zeit findet Victoria beim Ausräumen des Büros ihrer Mutter einen alten Brief.
Dieser erzählt eine Geschichte von Agnes aus einer vergangenen Zeit.
Sie wurde in Nordengland im 19 Jahrhundert vor einem Waisenhaus abgelegt.
Der einzige Hinweis auf ihre Herkunft ist ein Knopf mit einem Einhorn.
Als Agnes das Alter erreicht hat um das Waisenhaus zu verlassen beginnt eine Reise auf der Suche nach ihren Eltern.
Die Reise führt quer um die halbe Welt.
Ob sie das Rätsel ihrer Familienherkunft lösen kann möchte ich nicht verraten.

Mein Eindruck:
Der Roman spielt im hier und jetzt und im 19 Jahrhundert.
Allerdings ist der große Teil der Vergangenheit gewidmet, worunter die Handlung der heutigen Zeit sehr zurück steckt.
Das finde ich sehr Schade.
Der Schreibstil ist flüssig mit Emotionen gespickt und die Protagonisten polarisieren.
Leider sind einige Textpassagen recht langwierig und auch durch eine andere Schriftform gestaltet,  somit nicht so toll zu lesen.
Agnes macht eine Entwicklung (fast schon zu einer Superheldin der damaligen Zeit) durch und das war mir etwas zu viel des Guten.
Als alleinstehende Frau zu damaliger Zeit solche Weltreisen zu unternehmen und dafür das Geld zu erarbeiten wenn man aus einem Waisenhaus kommt ist schon etwas mehr als Glück.
Auch fehlt mir eine bessere Verknüpfung zur heutigen Zeit (zu Victoria).
Denn nur um den gefundenen Brief zu rechtfertigen ist die Gegenwart zu Schade.
Da hätte man mehr draus zaubern können!

Mein Fazit:
Ich kenne bisher nur dieses Buch der Autorin und bin etwas enttäuscht.
Die Anlehnung an Lucinda Riley ist hier nicht gut gelungen.
Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch.
Daher würde ich eine Kann-Leseempfehlung geben.
Gern würde ich der Autorin noch eine Chance geben und noch ein weiteres Werk lesen.
Vielleicht handelt es sich hier um eine Ausnahme, wo Vieles gut gemeint war aber nicht so gut gemacht ist!  

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2018, freundschaft, geheimnis, glas, glasbläser, glasbläserei, glasbläserkunst, historischer roman, konstantinopel, liebe, mittelalter, murano, reise, spätmittelalter, venedig

Das Geheimnis des Glasbläsers

Ralf H. Dorweiler
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176274
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich wurde auf das Buch aufgrund des Titels und des wie ich finde sehr schön gestalteten Covers aufmerksam.
Gern lese ich Historische Bücher und wenn die Handlunge realitätsnah geschildet wird umso besser.
Da ich bisher noch keinerlei Erfahrung mit diesem Glasthema hatte war ich sehr neugierig.
Wer kennt sie nicht, die berühmten Gläser aus Murano?
Und genau um dieses Thema geht es.
Ein Glas welches klar wie ein Gebirgsbach ist mit dem Namen Christallo kennt zu der Zeit nicht jeder.
So kommt es, daß Kaiser Friedrich der III. durch ein Geschenk auch darauf aufmerksam wird und daran gelangen will.
Darum schickt er den jungen Glasbläser Simon auf die Reise um die geheime Rezeptur zu stehlen.
Mit seinem Mitreisenden Ulf ein Riese von Mann mit dem Geist eines Kindes und einem Esel geht es auf die beschwerliche und nicht ganz ungefährliche Reise nach Venedig.  
Simon ist ein junger und recht vertrauensseeliger verträumter Mensch mit recht viel Glück im Unglück.
Das man an das Rezept  nicht so einfach gelangen kann. Wird auf seiner Reise klar.
Darum hat er die ein oder anderen Hürden zu bewältigen.
Da kommt ihn die Hilfe von Serena zu Pass und der kommt dem Geheimnis einen großen Schritt näher.
Durch Hindernisse wie einem Serienmörder oder die Liebe wird Simon auf seinem Weg ordentlich durchgeschüttelt.
Seine Reise führt ihn nach Konstantinopel wo er in die bekannt Schlacht gerät.
Diese war mehr als anschaulich geschildert sodass ich oftmals das Gefühl hatte Bilder zu sehen!
Auch hier hat Simon mehr als Glück.
Ein harter dennoch sehr gnädiger Sultan tragen dazu bei seine Mission zu einem Ende führt.
Welches? Das werde ich nicht verraten.
In jedem Fall ist dieser historische Roman spannend und bildlich geschrieben und ich hatte viel Lesefreude und wurde sehr gut unterhalten.
Die Protagonisten haben mich polarisiert und sie waren glaubhaft menschlich.
Eine Handlung welche sich spannend und abwechslungsreich liest.
Die Sprache ist gut zu lesen und flüssig.
Handlungen welche aus mehreren Perspektiven geschildert sind, gefallen mir oftmals nicht sonderlich, aber hier ist es gut umgesetzt.
Einen kleinen Minuspunkt vergebe ich, weil mir das Glück den Reisenden etwas zu oft hold war.
Allerdings trübte das mein Leservergnügen nicht sehr.  
Das Personenverzeichnis im Buch finde ich sehr gut!
Das Ende schreit regelrecht nach einer Fortsetzung, und das würde mich sehr freuen!
Bis dahin vertreibe ich mir meine Zeit mit den anderen Werken von diesem vielseitigem Autor :o)

Fazit: von mir gibt es eine Leseempfehlung :o) 

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156 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

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Totenweg

Romy Fölck
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783785726228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Totenweg ein spannender Krimi von Romy Fölck welcher in der Elbmarsch spielt, hat mich aufgrund des Lokalkolorits interessiert.
Und um es gleich vorweg zu nehmen- ich wurde auch nicht enttäuscht.
Die Gegend wurde so gut gezeichnet das ich immer ein klares Bild vor Augen hatte.
Die eingefangene Atmosphäre des Covers spiegelt sich in der Handlung gut wieder.
Die Handlung ist in 2 Zeiten unterteilt.
Diese kann man aufgrund der Normal und der Kursivschrift sehr gut auseinander halten.
Ein Bauer wurde überfallen und liegt im Koma.
Die Tochter der Bauers (Frida), welche Polizistin in Hamburg ist, kehrt deswegen auf den Hof ihrer Eltern zurück um ihre Mutter zu unterstützen.
Kommissar Haverkorn aus Itzehoe beginnt mit den Ermittlungen.
Er kennt die Gegend da er bereits früher durch einen Mordfall dort zugegen war.
Leider ist dieser Fall immer noch ungeklärt.
Die damalige Tote war die beste Freundin von Frida.
Der Kommissar und Frida lernen sich pö a pö besser kennen und ermitteln so in beiden Fällen.
Aber weis Frida mehr von dem alten Fall?
Gibt es einen Zusammenhang beider Fälle?
Hat ein Landwirt der sich alles unter den Nagel reißen will und vor vielen Mitten nicht zurückschreckt etwas mit dem Fall zu tun?
Werden der Kommissar und Frida einen oder sogar beide Fälle aufklären können?
Das lest selbst ;o)


Die Charaktere sind glaubhaft mit Fehlern,  Ecken und Kanten gezeichnet.
Das Schöne daran: die Charaktere im Buch polarisieren.
Ein flüssiger und gut zu lesender Schreibstil, überraschende Wendungen und eine schlüssige Auflösung komplettieren das Buch.

Während mir der Kommissar als Charakter sehr gut gefallen hat hatte ich etwas Schwierigkeiten mich an Frida zu gewöhnen.
Ihr Handeln war mir manchmal zu eigen.
Aber genau der Unterschied macht beide wie ich finde zusammen sehr interessant!
Auf die bereits angekündigte Fortsetzung freu ich mich jetzt schon!

Mein Fazit:
Spannender Auftakt mit einem gut durchdachten Krimi welcher nicht nur durch seine spannende Handlung sondern auch durch seine Realität (wie Lage von Kleinbauern, Gier, Gewissenlosigkeit) besticht.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

alaska, angst, killer, psyche, psychische anstalt, psycholgie, psychologin, psychopathen, serienmörder, thriller, verlag: atb;

Ich töte dich: Thriller

Brenda Novak
E-Buch Text: 441 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 04.12.2017
ISBN 9783841214119
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieses wunderschön gestaltetet Cover ist mir sofort ins Auge gefallen.
Wenn man es dann in der Hand hält, ist man von seiner plastischen Art begeistert.
Das Thema klang auch sehr spannend und daher wollte ich das Buch unbedingt lesen!

Zur Handlung:
Evelyn Talbot hat in ihrer Jugend Schlimmes erlebt.
Ihr Freund hat sie eingesperrt und gequält.
Zum Glück hat sie überlebt und arbeitet nun als Psychologin und Leiterin in Alaska, in einem Ort wo jeder jeden kennt, in einer Anstalt.
Die Bewohner stehen dieser Anstalt nicht sehr positiv gegenüber da dort nur schlimme Psychopathen einsitzen.
Plötzlich passiert ein Mord an einer Mitarbeiterin  und der Verdacht richtet sich gegen jemanden aus der Anstalt.
Allerdings ist Evelyn das Opfer,  denn die Vergangenheit kommt für sie mit aller Macht wieder an die Oberfläche.
Aber ist dem so?
Wem kann  sie trauen?
Unterstützung bekommt sie von einem Polizist des Ortes.
Er genießt ihr Vertrauen und es bahnt sich eine Beziehung zwischen beiden an.
Rettet das Evelyn aus dem Trauma der Vergangenheit?
Oder ist es alles  nur ein böser Traum?
Das möchte ich nicht verraten!
Findet es auf den 448 Seiten heraus ;o)

Positives:
Der Thriller ist spannend und die unterschiedlichen Insassen können einem ein leichtes unwohles Gefühl hinterlassen.
Ich glaub man kann Psychopathen nicht verstehen und genau das macht es einem unwohl.
Die Aussagen realer Psychopathen welche vor jedem Kapitel enthalten sind zeigen das sehr deutlich.
Der flüssige Schreibstil hat mir gefallen, ebenso der Lokalcolorit.
Die Charaktere sind speziell und gut vorstellbar.
Auch mochte ich die nicht zu langen Kapitel.

Kritisches:
Der Liebesgeschichte wurde nach meinem Geschmack etwas zu viel Raum gegeben.
Die Beziehung fand ich ungewöhnlich bis eigenartig.
Auch fand ich es merkwürdig, daß jemand mit solch einer Erfahrung aus der Vergangenheit ohne eine Therapie so eine Stellung antreten kann und jeder am Ort der Anstellung so gut in Kenntnis gesetzt ist.
Das öffnet doch Psychopathen jede Tür….
Das Ende gefällt mir nicht so ganz.
Kurzum da ist mir Vieles unrund.
Bemängeln muss ich die Schriftgröße da musste ich oftmals eine Pause einlegen da sie mir bei lesen zu anstrengend war.  

Mein Fazit:
Trotz meiner Kritik vergebe ich 3,5  Lesesterne

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

emons verlag, entführung, habgier, hochbegabt, hochbegabung, hotelbesitzer, klimawandel, krimi, kunstschnee, mord, schnee, schweiz, skifahren, skisport, umweltschutz

Mordsschnee

Michaela Grünig , Marc Girardelli
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 30.11.2017
ISBN 9783740802646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich bin auf das sehr schön gestaltete Winter Cover aufmerksam geworden, da ich bisher noch nie einen Winter Krimi gelesen habe.
Das weckte meine Neugier.
Auch waren mir die Autoren Michaela Grüning und Marc Girardelli bisher nicht bekannt.
Denn ich lese gern Werke von mir nicht bekannten Autoren.
Meine Befürchtung das man den Vorgängerband kennen müsste um der Handlung zu folgen, löste sich schnell in Luft auf.

Aus dem Inhalt/ Worum geht es:
Der Ski Star Marc Gassmann kämpft um vielleicht seinen letzten Weltcup Gesamtsieg.
Als im noblen Luxushotel in St. Moritz eine Sportjournalistin ermordet wird, gerät er als Täter schnell unter Verdacht.
Und wenn die Obrigkeit glaubt den Tätergefasst zu haben dreht sich kaum noch ein Rädchen.
Marc und seine Freundin Andrea welche eine ehemalige Polizistin ist, versuchen seine Unschuld zu beweisen.
Und auf geht eine rasante Fahrt welche nicht nur die beiden in Atem hält.
Gelingt es den wahren Täter zu finden?
Das muss jeder selber er-lesen ;o)

Das Buch besticht durch gut gezeichnete und glaubhafte Charaktere, eine spannende Handlung und einen Spannungsbogen der sehr gut gehalten wird.
Der Leser kann wunderbar miträtseln.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen da ich unbedingt wissen wollte als Täter infrage kommt.
Die gesamten 271 Seiten aufgeteilt in 21 Kapitel plus Epilog flogen nur so dahin.
Auch gefällt mir das das Thema Umweltschutz zur Sprache kommt.
Die wechselnden Sichtweisen sind sehr gut gelungen.
Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung und auf diese bin ich jetzt schon gespannt!    

Mein Fazit:
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hier sind nicht nur Ski Fans gut aufgehoben!
Absolut lesenswert!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

new oreleans, werwölfe

Wolfswut

Melanie Vogltanz
E-Buch Text: 434 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.11.2017
ISBN 9783959623384
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch den Vorgängerband bin  ich auf diese Reihe aufmerksam geworden und wollte unbedingt mehr vom Hemykin Alfio erfahren.
Wir werden im 5. Teil zum Anfang des 20 Jahrhunderts nach New Orleans entführt.
Vorab das Schöne- man muss die Vorgänger nicht kennen, (verpasst aber Etwas) man findet sich so gut in der Handlung zurecht.
Dort muss er sich sein Opium beschaffen um das Tier im  Manne zu kontrollieren.
Dieses Leben fängt aber schnell an seinen Charme zu verlieren.
Mysteriöse Dinge die auch vor ihm nicht Halt machen und ihm seine Sterblichkeit vor Augen führen.
Um diesem Schicksal zu entgehen begibt er sich auf eine Höllenreise welche mein Gefühlsleben ordentlich geschüttelt hat.
Denn die Handlung ist rasant und spannend aufgebaut.
Die Charaktere sind (wieder) glaubhaft beschrieben und es fiel mir leicht Sympathie und Antipathie zu verteilen.
Alfio der Hauptprotagonist ist speziell, aber genau deswegen hat er meine Sympathie.
Ich hab richtig mitgelitten.
Die Entwicklung welche nicht nur Alfio durchmacht ist eingängig.
Sehr schön fand ich das die Autorin Themen zur Sprache bringt (wie z.B. Homosexualität) die zu dieser Zeit richtig brenzlig waren.
Die Autorin geht (wie sie selber sagte) mit ihren Charakteren nicht gerade zimperlich um, aber gerade das lässt den Spannungsbogen leben.
Dazu lernen durfte ich auch, da ich als Französisch Nichtwissende gern mal nachgeblättert habe was eingeflochtene Wörter bedeuten.
Der Flüssige Schreibstil und das es keine Fragen am Ende gibt, machen das Buch rund.
 

Fazit:
(M)eine klare Leseempfehlung!
Getreu dem Motto: Wölfe sterben niemals aus… muss es eine Fortsetzung um Alfio geben.
Und ich wäre froh wenn ich dann dieses Leseabenteuer miterleben kann :o)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Mordsakten: Kriminalroman (Zeitgeschichtliche Kriminalromane im GMEINER-Verlag)

Susann Brennero
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei GMEINER, 05.04.2017
ISBN 9783839252963
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich bin auf das Cover aufmerksam geworden.
Da mir die Autorin unbekannt war, las ich den Klappentext und  wurde noch neugieriger.
Denn gute deutsch/deutsche zeitgeschichtliche Kriminalromane gibt es nicht so häufig.
Und der Anfang hatte mich schon gefangen.
Im Jahr 1991 befindet sich eine Reisegruppe im Osten von Deutschland und es gibt eine Leiche.
Eine mit einer Stasi Vergangenheit.
Da diese im Allgemeinen Feinde haben können ist ein Motiv schon nahezu greifbar.
Eine interessante Ermittlung nach dem Täter und dem tieferen Hintergrund beginnt und man bekommt eine richtig gute Dosis der deutsch-deutschen Vergangenheit. 
Die Fiktion eines SÖD Staatenbundes fand ich sehr gut mit der Realität vermischt.
So gut, daß wenn man keine Ahnung von der Geschichte hat fast glauben könnte das könnte es geben.
Seite um Seite wurde es interessanter und ich konnte gar nicht recht aufhören zu lesen.
Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten.
Vieles habe ich wiedererkannt und ich hatte eine gute Vorstellung.
Das ist es was ich mag…realistische Bücher auch wenn es sich um einen Roman handelt.
Die beschriebenen Personen welche man pö a pö besser kennenlernt sind sehr gut gezeichnet.
Der Inhalt welcher sich auf 15 Kapitel aufteilt war angenehm zu lesen.
Es stellten sich keine offenen Fragen.
Ich vergebe 5 Sterne und vergebe eine klare Leseempfehlung nicht nur für Ost/West Nostalgiker und würde mich über weitere Werke von der Autorin sehr freuen!

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Der Teufel im Bunde

Felicity Green
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.11.2017
ISBN 9783746030326
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin über dieses Buch gestolpert da ich ein Faible für Schottland habe.
Ich lese relativ viel über dieses Thema auch gern mal etwas Fiktives.
Und was liegt da näher als ein Highland Hexen Krimi?
Da war ich irre gespannt.

Das Buch "Der Teufel im Bunde" ist mittlerweile der vierte Teil der Autorin Felicity Green.
Gleich vorab: ich hatte keine Probleme beim Lesen mit dem Buch obwohl ich die Vorgänger nicht kannte!
Um es gleich vorwegzunehmen (noch nicht).

Die Handlung führt uns in das schottische Tarbet am Nordwestufer von Loch Lomond.
Dort wird im B&B von Mrs. MacDonald eine unbekannte tote junge Frau aufgefunden.
Kenna welche recht neu bei der Polizei ist beginnt mit den Ermittlungen.
Die Tote hat irgendwie einen Bezug zu Mrs. MacDonald welche nicht auffindbar ist.
Bei den Ermittlungen kommen immer mysteriösere Dinge ans Licht welche kaum erklärlich sind.
Selbst Kennas Großvater gibt ihr diesbezüglich Rätsel auf als er von einer Mordserie in den 30er Jahren erzählt.
Zum Glück bekommt Kenna Schützenhilfe von Abby welche als Privatdetektivin arbeitet.

Die Handlung ist in 2 Handlungsstränge aufgeteilt.
Der erste im Hier und Jetzt der zweite beginnt im Jahr 1934 wo wir Maryanna kennenlernen und setzt sich im Zeitraum weiter fort.
Maryanna stammt aus einer besonderen Familie wo jeder eine besondere Gabe besitzt.
Doch wie hängt das mit der Toten im Hier und Jetzt zusammen?
Das möchte ich nicht verraten!
Was ich gern verrate ist, daß es eine sehr spannende in sich abgeschlossene und schlüssige Geschichte ist.

Das Ermitteln um die Handlung hat mir richtig Lesefreude bereitet.
Wobei ich gern zugebe, daß mir der Strang der Vergangenheit ein klein Wenig besser gefallen hat.
(aufgrund seiner Mystik und Detailtreue)
Es bleiben keine Fragen offen und trotzdem bietet das Buch den Raum um weitere Fortsetzungen.

Mein Fazit:
Schön flüssig zu lesen und man möchte das Buch ungern aus der Hand legen nur um zu wissen wie es weitergeht!
Meine erste Reise zu den Hexen war definitv nicht meine letzte ;o)
Eine absolute Empfehlung!

Ich freu mich jetzt schon auf die nächste Folge und vertreibe mir die Wartezeit mit den Vorgängerbänden

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fragen, hilfreich, interview, journalismus, o-töne, techniken, tipps

So erhalten Sie gute O-Töne

Ralf Lengen , Ferdinand Georg
Fester Einband
Erschienen bei Meistertricks, 01.01.2017
ISBN 9783945788240
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden da ich in Job öfters für unseren betriebsinternen Newsletter Interviews führen muss.
Auch mit Personen welche weisungsbefugt sind und weit über mir in der Firmenhierarchie stehen.
Das gibt bei Fragestellungen eine besondere Brisanz.
Und da ich mich oft verunsichert und klein gefühlt habe ob ich alles richtig mache  ist dieses Büchlein genau das Richtige für mich.
Das Buch ist im Hardcover gestaltet und im praktischen Handtaschenformat.
In gut gestalteten und übersichtlichen Artikeln welche mit bekannten geschichtlichen Personen verknüpft sind, habe ich u.a. nützliche Hinweise zur Umsetzung bekommen.
Wie z.B. Fragestellung mit Beispielfragen welche meine eigenen Ideen angekurbelt hat.
Die grafische Darstellung lockert das Buch auf  und es ist deswegen auch etwas für das Auge.
Also kein simples Runterbeten von Fakten sondern genau die richtige Dosierung ohne sich überfordert zu fühlen.
Da ich absoluter Neuling in dem Bereich bin, ist das Buch eine große Bereicherung für meine Tätigkeit.
Die beiliegende Karte mit den wichtigsten Zusammenfassungen für ein Interview wird vorerst Dauergast in meiner Handtasche ;o)
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!


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