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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

transsexualität, kopenhagen, transgender, liebe, elbe

Das dänische Mädchen

David Ebershoff , Werner Schmitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442472796
Genre: Romane

Rezension:


Schon nach ein paar Sätzen war mir klar, dass der Roman „Das dänische Mädchen“ ein besonderer und außergewöhnlicher ist, schließlich wird Transsexualität eher selten thematisiert – und dann auch vor allem nicht in den 1920ern. Der Autor David Ebershoff hat sich bei der Entstehung des Romans an die Realität gehalten, aber dennoch die künstlerische Freiheit genutzt, sodass die Erzählung als fiktiv anzusehen ist. Die Geschichte um Einar und Greta Wegener – und damit auch um Lili Elbe – ist sehr flüssig und klar geschrieben, sodass ich beim Lesen nur so hindurch flog. Sie ist unterteilt in vier Teile, die an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Die Unterteilung erfolgte aber aufgrund inhaltlicher Unterschiede.

Wir begegnen Einar und Greta zuerst 1925 in Kopenhagen. Die beiden sind in ihrer Wohnung und Greta muss das Porträt einer Opernsängerin fertigstellen. Diese kann aber wieder einmal nicht zum Modellstehen kommen und so bittet Greta ihren Mann, die Schuhe und Strumpfhosen der Sängerin anzuziehen. Einar ziert sich erst, aber steht seiner Frau dann doch Modell. Um das Porträt zu Ende bringen zu können, muss Einar noch einige Male in die Rolle der Opernsängerin Anna schlüpfen und bald wird den beiden klar, dass Einar Gefallen daran gefunden hat und nun immer öfter seine weibliche Seite zeigen möchte.

Dass das Ehepaar Wegener der weiblichen Seite Einars den Namen Lili gibt, macht es den beiden einfacher, über die Tatsache zu sprechen, dass Einar transsexuell ist. Über eine lange Zeit hinweg reden die beiden über Lili, als wäre sie eine für sich gestellte, dritte Person. Und sicherlich ist es gefühlsmäßig auch genauso gewesen. Denn Einar sagt selbst immer wieder, dass eine zweite Person in seinem Körper wohnt. Lili und Einar teilen sich zwar viele Dinge, jedoch gibt es Erinnerungen, an die sich nur eine der beiden Personen erinnern kann.

„War Lili hier?“ Greta fühlte sich zu der Frage gedrängt, denn sie wusste, Einar selbst würde davon nicht anfangen.
„Eine Stunde. Etwas weniger. Riechst du sie nicht? Ihr Parfüm?“
[…]
Greta wusste nicht, was sie sagen sollte, sie wusste nicht, was ihr Mann von ihr erwartete. „Kommt sie wieder?“
„Nur wenn du es willst“, sagte Einar, ihr den Rücken zuwendend.
- Seite 35

Mit jedem neuen Kapitel war ich gespannt darauf, wie sich Lili nun weiterentwickeln wird. Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren und vor allem auch zwischen Greta und Lili wuchsen immer weiter und wurden enger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich wäre ein Teil dieses inneren Zirkels, mit dem Lili ihr Geheimnis geteilt hat. Besonders angetan hat es mir Greta, die ihren Mann bedingungslos liebt und noch vor ihm weiß, dass er eine Frau ist. Greta unterstützt Einar und Lili mit allem, was ihr zur Verfügung steht, und ich habe viel Respekt für sie gehabt.

Fazit und Empfehlung
„Das dänische Mädchen“ hat mich sehr fasziniert und ich habe mir beim Lesen viele Notizen und Anmerkungen zwischen den Zeilen gemacht. Ein passendes Zitat herauszufinden war gerade nicht einfach, da ich so viele Sätze unterstrichen habe. Die Geschichte ist angelehnt an die wahre Geschichte von Lili Elbe und ihrer Frau Greta und ich bin nun neugierig, wie es nun wirklich damals Lili als Transfrau erging.

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

hemingway, liebe, frauen, ehe, ernest hemingway

Als Hemingway mich liebte

Naomi Wood , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Robert A. Weiß
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 10.03.2016
ISBN 9783455405590
Genre: Romane

Rezension:


Hemingway und seine vier Ehefrauen sind das Thema des Romans "Als Hemingway mich liebte" von Naomi Wood. Die Autorin hat sich bei der Recherche unter anderem auf den Inhalt von Briefen gestützt, dennoch ist es keine Biographie, sondern ein Roman.

Der Roman ist in vier Teile unterteilt, die jeweils eine der Ehen gewidmet sind. Es beginnt natürlich mit der Ehe zwischen Ernest und Hadley, wobei schon von Anfang des Romans an eine dritte Person mit involviert ist: Fife. Ernest und Hadley haben sich in Amerika kennen gelernt, leben aber zusammen in Paris. Ihr gemeinsamer Sohn erkrankt bei einem Urlaub und sie werden von ihren Freunden in Quarantäne geschickte - doch nicht nur die Kleinfamilie Hemingway geht in Quarantäne, sondern mit ihnen auch Hadleys beste Freundin und Ernests Affäre Fife. 

Der zweite Teil widmet sich dann der Ehe zwischen Fife und Ernest Hemingway, wobei natürlich auch die Exfrau Hadley immer wieder eine Rolle spielt und sich an frühere Zeiten zurück erinnert wird. Die Ehe zwischen den beiden ist hauptsächlich geprägt von Hemingways Schreiben und es war für mich interessant zu sehen, welche Parallelen und Unterschiede es zwischen der ersten und der zweiten Ehe des Schriftstellers zu sehen waren.

Danach folgt die eher kurze Ehe mit Martha, einer jungen Reporterin, die für Ernest wohl offensichtlich zu ambitioniert war. Im Gegensatz zu seinen ersten beiden Frauen, legt die dritte Mrs. Hemingway einen beruflichen Eifer an den Tag und lässt sich auch nicht von ihrem Mann einschränken. Das hat mir gefallen.

Die letzte Ehefrau war Mary, die mit Ernest am längsten verheiratet war. Zu dem Zeitpunkt hatte er aber schon so sehr mit Depressionen zu kämpfen, dass Mary oft nur noch die negativen Seiten ihres Ehemanns zu spüren bekommen hat. 

Das Buch ist unaufgeregt und ruhig verfasst und lässt sich daher gut lesen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als Betrachterin mit bei den verschiedenen beschriebenen Szenen dabei zu sein. Daher ist es auch kein Wunder, dass ich natürlich eine der Frauen mehr mochte als die anderen: Hadley, die erste. Dennoch mochte ich den Roman natürlich als Ganzes.

"Er wirkte erst betreten, dann wurde er wütend, weil sie dieses Thema angeschnitten hatte. Ihr war klar gewesen, dass er so reagieren, dass er versuchen würde, ihr die Schuld in die Schuhe zu schieben - als wäre sie die Architektin dieser Affäre, indem sie sie zur Sprache brachte."
- Seite 33f

Fazit und Empfehlung
Ein gut geschriebener, kurzweiliger Roman rund um Ernest Hemingway und die vier Frauen in der Rolle der Mrs. Hemingway.

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(96)

188 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

schwestern, 100. geburtstag, niederrhein, 20. jahrhundert, familiengeschichte

Wir sind doch Schwestern

Anne Gesthuysen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492304313
Genre: Romane

Rezension:


Inhaltsangabe
Katty und Paula richten auf Kattys Hof ein Fest zum 100. Geburtstag ihrer ältesten Schwester aus. Doch in den Tagen vor dem Fest werden alte Erinnerungen wach und einige Geheimnisse kommen ans Tageslicht.

Meiner Meinung nach müssen Familienromane wirklich gut geschrieben sein, damit ich mich nicht allzu schnell langweile. Daher war ich zu Anfang etwas skeptisch, als ich das Buch am Wochenende vor dem Buchclubtreffen in die Hand nahm. Meine Zweifel waren aber unbegründet, denn das Buch ist sehr gut geschrieben und schafft es, den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gut miteinander zu verweben.

Da das Buch an die Wahrheit angelegt ist (die drei Protagonistinnen sind Anne Gesthuysens Großtanten gewesen), fand ich es noch ein wenig interessanter. Ebenso fand ich es gut, dass es bei uns in der Nähe am schönen Niederrhein spielt in der Gegend um Xanten. Die Niederrheiner wurden in meinen Augen treffend in dem Buch porträtiert und ich habe mich und meine Familie so manches Mal in den Beschreibungen wiederentdeckt. Ich hätte es nur gut gefunden, wenn das Platt mehr im Buch benutzt worden wäre und nicht nur als ein paar Ausdrücke oder bestimmte Wörter.

"Nach all den Jahren gab es zwischen ihnen seh viel vermintes Gelände, was Paula oft bedauerte. […] Außedem sprach man in der Familie über gewisse Dinge einfach nicht. Man schwieg sie tot. Sture Niedderheiner sind wir, stellte Paula wieder einmal fest, diskutieren, das ist einfach, das konnten wir schon immer, aber ehrlich sagen, was man fühlt, das haben wir nie gelernt."
- Seite 57

Positiv hervorheben möchte ich, dass die Beziehung der drei Schwestern sehr deutlich wurde und eine tolle Entwicklung durchgemacht hat, sodass am Ende scheinbar unmögliche Dinge möglich wurden. Alle drei sprangen am Ende doch noch über ihren Schatten und das entlockte mir doch manchmal ein Schmunzeln. Katty, Gertrud und Paula sind mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen, aber mein insgeheimer Liebling war von Anfang an Paula, da ich mich mit ihr am meisten identifizieren konnte.

Fazit und Empfehlung
Ein schöner, kurzweiliger Familienroman, in dem so manches Geheimnis aufgedeckt wird und die Schwestern auch nach fast 100 Jahren ihre Beziehung zueinander noch vertiefen. Lediglich der spärliche Gebrauch des niederrheinischen Platts hat mich ein wenig enttäuscht.

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(163)

277 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 125 Rezensionen

liebe, schwangerschaft, andy jones, beziehung, zwei für immer

Zwei für immer

Andy Jones , Teja Schwaner , Iris Hansen
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 25.01.2016
ISBN 9783352006647
Genre: Liebesromane

Rezension:


Die komplette Rezension findest du auf meinem Blog.


Ivy und Fisher haben sich während ihrer Arbeit als Visagistin und Regisseur für Werbespots kennen gelernt. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen und werden ein Liebespaar. Ihre Beziehung entwickelt sich sehr rasant und nach nicht einmal drei Wochen - in denen die beiden nicht viel voneinander erfahren haben - stellt Fisher seiner Familie seine neue Freundin vor. Doch ob die Beziehung halten wird? Und dann ist da noch El, Fishers bester Freund aus Kindheitstagen, der schwer krank ist.

Leider hat das Buch, trotz einigen tollen Szenen und Handlungssträngen, mich nicht überzeugen können. Die Handlung wirkte für ich nicht gut durchdacht. Zudem hatte das Buch einige Züge von bekannten Bestsellern dabei, die in meinen Augen nur aufgenommen wurden, weil es ja schon bei anderen Romanen gut angekommen ist... Ich kann den Roman "Zwei für immer" daher nicht wirklich empfehlen.

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409 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

frankreich, zweiter weltkrieg, schwestern, resistance, 2. weltkrieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte wird aus der Perspektive zweier Schwestern geschrieben: Vianne ist die ältere, vernüftigere und ängstliche Schwester, die mit Mann und Kind in ihrem eigenen Haus lebt. Isabelle ist zu Beginn 17 Jahre alt und fliegt, wenn man sie kennenlernt, gerade wieder einmal von einem Internat. Die beiden Schwestern sind sehr unterschiedlich und sie haben eine schwierige Vergangenheit. Die impulsive kleinere Schwester ist so schwer zu bändigen, dass weder der Vater, noch die Schwester und viele Schulen sie lange bei sich behalten. Das prägt natürlich Isabelles Charakter und sie wurde dadurch zu einer interessanten Protagonistin. Vianne schien zu Anfang etwas langweilig zu sein, doch das ändert sich im Laufe des Buches. Beide Schwestern machen eine unglaubliche Entwicklung durch und lagen mir zum Ende hin sehr am Herzen.

Zitat

Und doch.
Es war Krieg. Zeit war ein Luxus, den sich niemand mehr leisten konnte. Die Zukunft war so flüchtig wie ein Kuss in der Dunkelheit.
Seite 437f

Fazit und Empfehlung

Die Handlung war packend erzählt und ich habe mit allen Beteiligten mitgefiebert. Man sollte sich beim Lesen jedoch vor Augen führen, dass dieser Roman eher auf die persönlichen Geschichten der Schwestern abzielt und daher eher die Aspekte Familie, Liebe und Freundschaften abdeckt. Die genauen historischen Details blieben daher eher im Hintergrund. Die Geschichte ließ mich jedoch mit einer Gefühlsmischung aus Schmerz, Leere und Ruhe zurück. Daher kann ich das Buch jedem nur empfehlen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geschichte, südkorea, träumen, tiere, sun-mi hwang

Der Hund, der zu träumen wagte

Sun-Mi Hwang , Simone Jakob
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 28.06.2016
ISBN 9783036957432
Genre: Romane

Rezension:

Zotti ist eine Mischlingshündin und so gar nicht wie ihre Geschwister. Das fällt denen und ihrer Mutter natürlich auch auf und Zotti wird dadurch zur Außenseiterin. Zum Glück mag Großvater Griesgram – der Besitzer der Hunde – sie und er behält sie bei sich, während die anderen Welpen verkauft werden. Die Geschichte umfasst Zottis gesamtes Leben von kurz nach der Geburt bis hin zu ihrem Tod. Im Laufe des Romanes entwickelt sich die Beziehung zwischen dem Großvater und seiner Hündin immer weiter und es war spannend, die beiden bei dieser Entwicklung zu begleiten. Alle Charaktere der Geschichte wurden von der Autorin sorgfältig ausgedacht und dargestellt, sodass sie hervorragend zusammenwirken und dem Roman eine Realitätsnahe verleihen, die bei einem Buch mit handelnden Tieren eher selten ist.

„Ich habe noch nie eine Hündin so kämpfen sehen.“ Seine Bemerkung war ihr unangenehm und ärgerte sie zugleich. Was wollte er damit sagen? Nur, weil sie eine Hündin war, hieß das noch lange nicht, dass sie sich nicht wehren konnte. Am liebsten hätte sie ihn ebenfalls gebissen.
Seite 68

Fazit und Empfehlung

Mit dem Roman „Der Hund, der zu träumen wagte“ hat die Autorin wieder ein wundervolles Buch geschrieben, welches mich in seinen Bann ziehen konnte. Das Buch ist in meinen Augen etwas für Anhänger*innen moderner Märchen und Leute, die schon von ihrem ersten Buch begeistert waren.

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103 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

freundschaft, irland, mystery, familie, missbrauch

Wenn der Sommer endet

Moira Fowley-Doyle , Karen Gerwig
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.06.2016
ISBN 9783570164075
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mit „Wenn der Sommer endet“ hat Moïra Fowley-Doyle ein spannungsreiches und unheimliches Jugendbuch geschaffen. Die Hauptpersonen der Geschichte sind Cara, Bea, Alice und Sam. Caras Familie wird im Oktober besonders anfällig für Verletzungen und Unfälle – und dieses Jahr soll es, laut Bea und ihren Karten, besonders schlimm werden. Doch Cara möchte dieses Jahr herausfinden, was denn hinter der ganzen Sache steckt.

Als Leser*in weiß man zunächst genauso wenig über die dunkle Zeit wie Cara. Es wird auch nicht viel darüber gesprochen, doch schon bald wird klar, dass in dieser Zeit sowohl Caras Großvater, Vater und auch Onkel – in verschiedenen Jahren – gestorben sind. Mit jeder Seite und jedem geheimnisvollen Ereignis wollte ich immer mehr wissen, was hinter diesen Unfällen steckt. Warum genau diese Familie so anfällig dafür ist. Und dank eines packenden Schreibstils konnte ich nur so durch die Geschichte fliegen, die immer mehr Spannung aufbaute.

Bis kurz vor Schluss hatte ich keinerlei Ahnung, wohin die Geschichte denn nun führen würde und mochte das Buch durch und durch. Die Geschichte wurde jedoch so schnell und fast schon zu perfekt abgeschlossen, dass ich danach ein bisschen ratlos vor dem Buch saß. Natürlich war die Erklärung für die dunkle Zeit nachvollziehbar, aber es passte für mich alles ein bisschen zu nahtlos ineinander. Daher gab es leider keine Bestbewertung für ein ansonsten top Jugendbuch.

Es ist die sogenannte dunkle Zeit, die sich jedes Jahr im selben Zeitraum wiederholt. Unfälle passieren, Knochen brechen, Haut reißt, Blutergüsse sprießen.
- Seite 17

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306 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 81 Rezensionen

paris, liebe, adriana popescu, paris du und ich, jugendbuch

Paris, du und ich

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570172322
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emma und Vincent sind beide in der Stadt der Liebe – doch beiden wurde vor kurzem das Herz gebrochen. Also schwören sie sich, dass sie sich nicht ineinander verlieben werden. Vincent wird nicht der Held der Geschichte sein. Und Emma ist gar sehr unverliebenswert. Doch als Leser*in ist einem eigentlich schon direkt klar: Das kann nichts geben.

„Ich finde rote Haare viel überzeugender.“ Das könnte ein Kompliment sein. „Mit der Meinung stehst du ziemlich verloren da.“ „Das Leben ist zu kurz für langweilige Haare. Ginger is the new Sexy!“ „Du bist doch verrückt!“ „Ja, das hatten wir schon abgehandelt.“ Er deutet kurz auf seine Ohren.
Seite 60

Aber zuerst lernt man die beiden kennen – zeitgleich mit dem jeweils anderen. Vincent (und damit auch wir als Leser*innen) trägt zum Beispiel immer ausgefallene Socken. Emma macht Zahnpastatuben nicht zu. Und während sie einander kennen lernen, entdecken sie Paris. Das Paris, in dem Emmas ganzen Lieblingsschriftsteller unterwegs waren. Das Paris, was schon nach kurzer Zeit wie eine zweite Heimat ist für Vincent. Dass ich selbst schon einmal in Paris war, kam mir beim Lesen des Romans zugute. Die Schauplätze der Geschichte konnte ich mir so zum größten Teil besser vorstellen und stellenweise kam es mir so vor, als würde ich mit den beiden Jugendlichen durch die Straßen von Paris streifen.

Fazit und Empfehlung

„Paris, du und ich“ ist eine wunderbar geschriebene Liebesgeschichte, die mir ein paar tolle Stunden Lesezeit beschert hat. Emma und Vincent sind liebenswerte Charaktere, wenn mir auch manchmal ein wenig das Selbstvertrauen gefehlt hat. Von mir aus bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung.

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689 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

marissa meyer, wie monde so silbern, cyborg, märchen, cinder

Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315281
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Bisher habe ich noch keine einzige Märchenadaption gelesen und war daher sehr gespannt darauf, wie die Geschichte von Aschenputtel sich in einem Science Fiction Szenario macht. Ich nehme nichts vorweg, wenn ich sage: sehr gut. Schon nach den ersten paar Seiten war ich unglaublich begeistert und wollte das Buch nicht weglegen.

Die Protagonistin Cinder wurde adoptiert, doch ihr Vater starb kurz danach. Ihre Stiefmutter Adri ist nicht sehr erpicht darauf, neben ihren beiden Töchtern Pearl und Peony auch noch Cinder großziehen zu müssen. Vor allem, da ihre einzige Geldquelle – ihr Mann –  nun nicht mehr da ist. Also muss Cinder das Geld für die Familie einbringen. Da sie nach einem Unfall als elfjähriges Mädchen eine Hand und ein Bein verlor, wurde sie durch eine Operation zu einem Cyborg. Diese sind aber nicht gern gesehen und daher versucht Cinder ihr Bestes, diese Tatsache zu verstecken. Aber sie schlägt auch Profit daraus, denn durch die Operation hat sie viel mehr Fähigkeiten. So arbeitet sie auf einem Markt als Mechanikerin und lebt ein einigermaßen zufriedenes Leben – bis der Kronprinz Kaito bei ihr am Stand auftaucht.

„Man sagt, Linh Cinder sei der beste Mechaniker in Neu-Peking. Ich hatte einen alten Mann erwartet.“ „So, sagt man das?“, murmelte sie. Er war nicht der Erste, der darüber staunte. Die meisten ihrer Kunden begriffen nicht, dass ein Teenager, noch dazu ein Mädchen, die beste Mechanikerin der Stadt sein sollte, und sie hatte den Grund für diese Begabung nie herausposaunt. Je weniger Leute wussten, dass sie ein Cyborg war, desto besser.
aus „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

Von da an nimmt die Geschichte der Cyborg-Cinderella ihren Lauf. Durch den Schreibstil flog ich nur so durch die Geschichte, wurde in sie hineingezogen und wollte nicht mehr heraus. Die Parallelen zwischen Märchen und Adaption waren gut herausgearbeitet. Die Handlung ist zwischendurch spannungsgeladen, wird nicht einmal langweilig und hat die ein oder andere Überraschung parat.

Fazit und Empfehlung
Wer diese Reihe – so wie ich – schon lange auf dem Schirm hat, aber immer noch nicht begonnen hat, dem sei gesagt: Lies das Buch! Ich bin begeistert und möchte so schnell wie möglich wissen, wie es weitergeht.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

studium, graphic novel, doktorarbeit, frankreich, oder

Studierst du noch oder lebst du schon?

Tiphaine Rivière , Mathilde Ramadier
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.10.2016
ISBN 9783813507409
Genre: Comics

Rezension:


Die Graphic Novel kam montags bei mir an und ich überlegte nicht lange, sondern machte es mir direkt mit dem Buch gemütlich und fing an zu lesen. Die Protagonistin Jeanne wird nach einiger Wartezeit endlich als Doktorandin angenommen und stellt sich gleich zu Beginn einen Plan auf, damit sie – nicht wie andere Doktorand*innen – innerhalb der drei Jahre auch wirklich fertig wird. Doch obwohl sie es sich ganz wunderbar vorgestellt hat und einen tollen Plan hat, muss sie immer wieder neu aufkommende Hürden überwinden und sich auch noch den Fragen ihrer Familie stellen.

Der Zeichenstil war nichts Besonders, aber ich mochte ihn. Was ich hingegen leider nicht so mochte, war die Tatsache, dass die Sprechblasen manches Mal in einer mir nicht logischen Reihenfolge standen. Dadurch passierte es mir mehr als einmal, dass ich sie in der falschen Folge las. Somit ergaben manche Dialoge erst keinen Sinn und ich musste die Sprechblasen erneut lesen. Hinzu kam, dass es innerhalb der Graphic Novel einige zeitliche Sprünge gab, die nicht immer ersichtlich waren. Das verwirrte mich beim Lesen.

Fazit und Empfehlung
Die Graphic Novel ist nett gezeichnet und die Handlung einigermaßen interessant. Der Aufbau hingegen erschwerte mir das Lesen von Zeit zu Zeit. Alles in allem ein solides Buch.

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

geheimnis, schriftsteller, identität, portrait, london

Mr Gwyn

Alessandro Baricco , Annette Kopetzki
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 27.02.2016
ISBN 9783455405613
Genre: Romane

Rezension:


Die ersten Kapitel von „Mr. Gwyn“ lasen sich zügig und gut. Der Schreibstil gefiel mir, der Beginn der Geschichte ebenfalls und ich war schnell in das Buch vertieft. Aber dann kam eine Stelle in dem Buch, bei der mir die Kinnlade herunterklappte und minutenlang starrte ich die folgenden Zeilen an:

"Er machte das Handy aus und winkte der dicken jungen Frau, die sich aus Höflichkeit ein paar Schritte entfernt hatte. Er bemerkte, dass ihr Gesicht schön war, ansonsten hielt sie den Schaden mit geschickt gewählter Kleidung in Grenzen."
- Seite 24

Das ist ein heftiger Fall von Body Shaming, sprich ein unpassender, negativer Kommentar oder unpassendes, negatives Verhalten gegenüber Menschen mit einem bestimmten Körpertyp. In diesem Fall gegenüber Menschen mit Übergewicht. Nachdem ich diese Aussage gelesen hatte, konnte ich erst einmal nicht weiterlesen. Ich war frustriert, dass es in der heutigen Zeit immer noch Bücher gibt, die solche Botschaften vermitteln. Nach einer etwas längeren Lesepause griff ich wieder zu dem Buch, doch es gefiel mir einfach nicht mehr so, wie es noch zu Anfang der Fall gewesen war. Ich sah nicht nur den Protagonisten Jasper Gwyn in einem anderen Licht, sondern auch den Autoren Alessandro Baricco. Und ich musste leider auch nicht lange warten, bis ein ähnlich negativer Kommentar auftauchte.

Aber nicht nur das Body Shaming gefiel mir an „Mr. Gwyn“ nicht (obwohl das schon ein riesen großer Minuspunkt war). Auch der Aufbau der Geschichte war nicht nach meinem Geschmack und ich habe das Buch gegen Ende nur noch deshalb gelesen, damit ich es bald beenden kann. Die Idee mit den geschriebenen Porträts war zwar nett, jedoch fand ich, dass man über die Arbeit wenig erfuhr.

Fazit und Empfehlung
Obwohl mir eigentlich der Schreibstil gut gefiel, so kann ich das Body Shaming nicht unkommentiert lassen. Auch der Handlungsbogen war für mich ein bisschen wirr und bereitete mir keine Freude beim Lesen. Daher ist „Mr. Gwyn“ für mich ein Reinfall gewesen.

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(1.554)

2.995 Bibliotheken, 74 Leser, 9 Gruppen, 371 Rezensionen

fantasy, dystopie, blut, rot, liebe

Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wer gerne Fantasy liest, über einige Klischees hinwegsehen kann und Bücher mit verschiedenen Klassen mag, der kann getrost zu „Die rote Königin“ greifen und wird – wahrscheinlich – nicht enttäuscht werden.


Mehr dazu findest du hier: https://fraencisdaencis.de/die-rote-koenigin-von-victoria-aveyard/

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(53)

168 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, high fantasy, malazan book of the fallen, sergeant, steven erikson

Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes

Steven Erikson , Marie-Luise Bezzenberger , Tim Straetmann
Flexibler Einband: 795 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.11.2012
ISBN 9783442269099
Genre: Fantasy

Rezension:


"Dies sind Geschichten, die von uns allen handeln, immer und immer wieder. Wir sind wiedererlebte Geschichte, und das ist alles, das ist, für immer und ewig, alles." - Seite 9


Beim Einstieg in das Buch ist mir sofort positiv ins Auge gefallen, dass es eine Übersichtskarte gibt. Karten in (Fantasy-)Büchern finde ich immer sehr gut und vor allem auch hilfreich, da ich mir ansonsten manche Dinge nicht so gut vorstellen kann. Ebenfalls fiel mir der Schreibstil positiv auf. Der Autor nutzt häufig eine bildgewaltige Sprache, die es mir ermöglicht hat, das Beschriebene vor meinem inneren Auge sehen zu können. Auch das hilft vor allem bei Fantasy-Roman.


"Sie antwortete nicht sofort, lehnte sich lediglich ein wenig im Sattel zurück und starrte hinaus aufs Meer. 'Jemand ist hier gewesen. Ein überaus mächtiger Zauberer', sagte sie. 'Es ist etwas geschehen, und wir sollen nicht herausfinden, was es war.'" - Seite 41


Doch schon kurz darauf war ich eher enttäuscht von dem Buch. Mir fehlte eine etwas ausführlichere Übersicht der vorhergegangenen Geschehnisse, die zu der eigentlichen Romanhandlung führten. So waren es einfach zu viele unbekannte Personen und Orte, die für mich in keinem Zusammenhang standen. Mir war beim Lesen so, als würde der Autor mich im Dunkeln tappen lassen. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, worum es in dem Buch nun genau geht, wer auf wessen Seite steht und wie es zu den einzelnen Ereignissen kommen konnte. Aus dem Grund habe ich in den ersten zwei Dritteln des Buches kein bisschen mit den Figuren mitgefiebert. Mir war es egal, ob ihnen etwas zustoßen sollte oder nicht. Erst gegen Ende der Handlung hatte ich einen Überblick über die einzelnen Stränge und hatte dann auch Spaß am Lesen.


Für mich war "Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes" kein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Ob ich weiterlesen würde? Definitiv ja. Gegen Ende war ich nicht mehr durchgehend verwirrt, hatte Spaß am Lesen und ich bin neugierig geworden, auf das, was noch kommen wird.

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198 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

frankreich, paris, hut, präsident, magie

Der Hut des Präsidenten

Antoine Laurain , Claudia Kalscheuer
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 18.01.2016
ISBN 9783455650228
Genre: Romane

Rezension:


Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Und sind Träume nicht reine Kopfsache?
Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf - und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf, um seine ganz besondere Wirkung zu entfalten. Ein Roman voller Charme und Überraschungen, über große Ziele und glückliche Wendungen - und was man dafür drauf haben muss. - Atlantik Verlag


Ein Hut als Hauptdarsteller der Geschichte.


Die Geschichte des Romans dreht sich, wie schon der Titel vermuten lässt, rund um einen Hut, den der französische Präsident eines Tages in einer Brasserie liegen lässt. Dieser Hut wechselt einige Male den Besitzer und ich als Leserin durfte bei seinen Erlebnissen dabei sein. Es ist eine ruhige Erzählung ohne unnötige, d.h. für die Handlung unwichtige, Ausschweifungen. Antoine Laurains Schreibstil ist dennoch beschreibend und gefiel mir auf Anhieb sehr gut.


Die Personen, die in der Geschichte, in dem Leben des Hutes, auftauchen, waren allesamt von Laurain wunderbar gestaltet und hatten ihre eigene Persönlichkeit. Bei jeder der Personen konnte ich mir direkt ein Bild von ihr machen und war mir sicher: Ja, diesen Menschen kann es auch so in der Realität geben! Ich war jedes Mal gespannt, wie der Hut dieses Mal das Leben seines Trägers verändern - ja, sogar verbessern wird.




Der Hut - er allein war verantwortlich für die Ereignisse, die seinem Leben eine neue Wendung geben. Davon war Daniel überzeugt. Seit er ihn trug, machte der Hut ihn durch seine bloße Gegenwart gegen die Unbilden des Alltags immun. Besser noch, er schärfte seinen Geist und ermunterte ihn, gewichtige Entscheidungen zu treffen.


Seite 44

Ein faszinierender Roman, der mich auch noch nach dem Lesen begleitet hat.


Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, da ich glaube, dass jeder die Geschichte selbst entdecken sollte. Mir hat der Roman außerordentlich gut gefallen und kann ihn nur empfehlen!


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175 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

siamesische zwillinge, zwillinge, familie, jugendbuch, usa

Eins

Sarah Crossan , Cordula Setsman
Fester Einband: 424 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 29.01.2016
ISBN 9783958540576
Genre: Jugendbuch

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125 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

illuminae, jay kristoff, amie kaufman, the illuminae files, chat

Illuminae Files - Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knopf Books for Young Readers, 20.10.2015
ISBN 9780553499117
Genre: Jugendbuch

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daemon, katy, obsidian, liebe, lux

Daemon & Katy - Die erste Begegnung

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text: 10 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.11.2014
ISBN 9783646927474
Genre: Jugendbuch

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magie, fantasy, trudi canavan, welten, der wanderer

Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.11.2015
ISBN 9783764531065
Genre: Fantasy

Rezension:


Um sie zu retten, verrät er seine Gefährten.


Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf… - penhaligon


Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme, mich wieder in der Handlung zurecht zu finden. Ich wusste nur noch bruchstückhaft Bescheid über die beiden Protagonisten Rielle und Tyen, doch zum Glück kamen schon bald die Erinnerungen wieder und ich war nicht mehr so verwirrt wie noch am Anfang. Schon im ersten Buch war mir klar, dass irgendwann sich die Wege der beiden kreuzen werden, denn warum sonst sollte die Geschichte wohl aus beiden Perspektiven erzählt werden? Also wartete ich die ganze Zeit auf den Moment, der jedoch auch im zweiten Buch lange auf sich warten lassen musste. Das hat mich schon ein wenig gestört, weil ich eigentlich schon seit Seite 1 von Band 1 erwartet hatte, dass die beiden sich bald treffen werden.




Magie, die den Engeln gehörte. Rielle schauderte. Hier in Schpeta glaubte man, dass die Engel nichts dagegen hatten, wenn Magie in Notsituationen eingesetzt wurde, um das eigene Leben zu schützen.


Seite 15

Das Universum, in der die Geschichte spielt, besteht aus tausend Welten, welche in "Der Wanderer" etwas mehr beschrieben wurden. Jede ist anders: manche sind bewohnt, andere nicht und überall wird mit Magie anders umgegangen. Rielle wuchs in dem Glauben auf, dass nur die Priester die Magie benutzen dürfen, die eigentlich den Engeln gehört, daher ist es in ihrer neuen Heimat für sie schwer, Magie dennoch einzusetzen, da sie immer wieder an die Engel denken muss. Vor allem an Valhan muss sie denken; der Engel, der ihr eine zweite Chance gab. Dieser ist eine sehr komplexe Gestalt und im Laufe des Buches wurde mir bewusst, dass er auch unter einem anderen Namen bekannt ist: der Raen. Dieses Hin und Her ob der Frage, ob Valhan und der Raen ein- und dieselbe Person sind, hat mich irgendwann doch ein wenig genervt. Er selbst war jedoch sehr interessant sowie vielschichtig und auch jetzt noch bin ich mir nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Seine Rolle in der Geschichte ist doch etwas undurchsichtig und ich hoffe, dass das kommende Buch Licht ins Dunkle bringen wird.




[...]hast du irgendwelche Informationen über jemanden, der als der Raen bekannt ist? - Ja. Ich habe über Tarren von ihm gehört. Der Raen war sehr mächtig und man glaubt, er sei bei seinem Verschwinden fast tausend Zyklen alt gewesen. Es hat seit über zwanzig Zyklen keine verlässliche Sichtung mehr von ihm gegeben, deshalb halten die meisten ihn für tot.


Seite 160

Mich konnte "Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer" leider nicht ganz überzeugen. Die verschiedenen Charaktere waren zwar allesamt toll gestaltet - auch die mit einer eher nebensächlichen Rolle -, aber die Handlung ließ in meinen Augen zu wünschen übrig. Stellenweise fühlte es sich so an, als würde die Geschichte nicht voran kommen und dann passierte auf einmal ganz viel. Gefallen hat mir die Tatsache, dass in dem Buch unter anderem das Volk der Fahrenden mir als Leserin näher gebracht wurde und ich dadurch mehr von den tausend Welten erfahren habe. Alles in allem erschien mir die Geschichte etwas unausgereift und die Geschichte des Raens noch zu undurchsichtig. Es ist ein solider zweiter Band, doch ich hoffe, dass mich das nächste Buch der Reihe mehr vom Hocker reißen wird.


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liebe, liebesroman, juliet ashton, freundschaft, beziehung

Immer wieder du und ich

Juliet Ashton , , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.01.2016
ISBN 9783499271229
Genre: Liebesromane

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liebe, colleen hoover, selbstmord, hope, missbrauch

Looking for Hope

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2015
ISBN 9783423716253
Genre: Jugendbuch

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patenschaft, verantwortung, tod

High heels & ringel socken

Rowan Coleman
Flexibler Einband
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2011
ISBN 9783868007855
Genre: Sonstiges

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buchhandlung, erfahrung, ann patchett, bücherliebe, geschenkbuc

Aus Liebe zum Buch

Ann Patchett , Marion Hertle
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 18.01.2016
ISBN 9783455370287
Genre: Sachbücher

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Die Autorin Ann Patchett lebt in Nashville und bemerkt eines Tages, dass es in ihrer Heimatstadt keinen einzigen, unabhängigen Buchladen mehr gibt. Schnell ist für sie klar, dass sie daran etwas ändern muss. Doch eigentlich will sie selbst gar nicht in dem Buchladen arbeiten. Und sie hat auch keine Idee, wie man ein Unternehmen führt. Doch wie es der Zufall so will, hat eine ihrer Freundinnen den Willen, eine Buchhandlung zu eröffnen - nur hat sie kein Geld. Die beiden schließen sich zusammen und eröffnen "The Parnassus Bookshop".


In dem kleinen, 51 Seiten umfassenden Buch "Aus Liebe zum Buch" beschreibt Ann Patchett den Weg zur Eröffnung, die Hintergründe und welcher Buchladen ihr liebster war. Ich mochte den Aufbau des Textes, da sie die Geschichte quasi von hinten aufrollt, beginnend mit sich und Freunden in ihrem Keller, wo sie Buchbestellungen einpacken, da der Buchladen es alleine nicht mehr schafft. Mit jedem Satz merkte ich als Leserin, dass die Schriftstellerin Bücher und auch ihre Heimatstadt liebt und dadurch zu mehr wird als nur Autorin und Buchhändlerin.




Mein Job ist zu etwas geworden, das ich mir nie hätte vorstellen können, und während Parnassus sicher davon profitiert, geht es gar nicht mehr nur um Parnassus. Ohne zu wissen, dass es so einen Job gibt (ganz abgesehen davon, dass er frei ist), bin ich unabsichtlich zur Sprecherin für unabhängige Buchhandlungen geworden. Seite 49f


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götter, griechische mythologie, liebe, göttlich, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini , Simone Wiemken , Hanna Hörl
Buch: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.03.2015
ISBN 9783841501394
Genre: Jugendbuch

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kalter krieg, follett, bestseller, 20. jahrhundert, english books

Edge of Eternity

Ken Follett
Fester Einband
Erschienen bei Penguin USA, 01.09.2014
ISBN 9780525953098
Genre: Romane

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

psychiatrie, österreich, innsbruck, sanatorium, barbara dribbusch

Schattwald

Barbara Dribbusch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492307895
Genre: Romane

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