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Im Paradies ... der Arbeiter und Bauern

Herta Vogel
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.10.2005
ISBN 9783865821485
Genre: Romane

Rezension:

Deutsche in der UdSSR bis 1980. Am Beispiel einer Familie wird hier der Weg dieser Volksgruppe aus der Verbannung zum menschenwürdigen Leben gezeigt.
Es ist eine spannende Schilderung ihrer alltäglichen Unterdrückung aus nationalen Gründen. Ein Buch für Alt und Jung.
Jeder von uns wird dieses Buch mit Gewinn lesen und nicht aus der Hand legen, ohne tief ergriffen zu sein und – aufzuatmen. (Brücke)

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Lockvögel im Netz

Herta Vogel
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 24.04.2003
ISBN 9783936600773
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurden alle Zivildeutschen aus dem europäischen Teil der Sowjetunion nach Sibirien und Kasachstan »umgesiedelt« und zusammen mit den schon dort lebenden Deutschen unter die Sonderaufsicht der Kommandantur gestellt. Der Großteil aller »Sonderumsiedler« sind Kinder und Jugendliche.
Wie ertragen sie die Aufsicht der Kommandantur? Wie leben sie, wenn sie täglich von Fremden verfolgt und beobachtet werden? Was glauben sie, wenn jeder ihre Gedanken und jedes Wort Fremden bekannt sind, auch wenn sie nur dem besten Freund anvertraut wurden? Wie reagieren sie, wenn sie bevormundet und manipuliert werden?
Fühlt man sich dann noch als Mensch oder eher als Sache in fremden Händen? Und dann beobachtet dieser Fremde genüsslich ihre Reaktion: Was machen sie jetzt? Geben sie auf? Drehen sie durch? Gehen sie vor die Hunde? Oder lehnen sie sich auf?

Mit diesen Fragen befassen sich sechs Autobsolventen einer Lehrerbildungsanstalt in Nord-Kasachstan und rekonstruieren den Alltag in der Verbannung anhand eigener Erlebnisse und Erfahrungen. Sie schildern im Detail, mit welchen Mitteln und Methoden der sowjetische Geheimdienst KGB sein Netz knüpft und versucht, aus jedem »deutschen Welpen« einen Spürhund zu ziehen und ihn »für den Aufbau des Sozialismus« zu verwenden

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Die Holzschale der Kahns

Karl Schaefer
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.12.2006
ISBN 9783865824196
Genre: Biografien

Rezension:

Der Verfasser erzählt seinen Enkeln in spannenden Episoden und nachdenklichen Schilderungen, wie er als Junge durch eine Reihe von alltäglichen Erfahrungen, aber auch dramatischen Ereignissen zu einer inneren Ablehnung und Gegnerschaft gegenüber dem Nationalsozialismus gelangt. Diese Reihe beginnt damit, dass er am 10.11.1938 (Reichskristallnacht) verstörter Zeuge der menschenunwürdigen Verhaftung der Eheleute Kahn wird. Besonders anschaulich weiß er seine Erlebnisse und Ängste als Pimpf, im Bombenkrieg und am Kriegsende darzustellen. Ebenso interessant und wissenswert ist sein Bericht, wie er die einjährigen Zwangsferien überbrückt und welchen Schock die Nachrichten von dem Völkermord an den Juden und die Entdeckung eines Massengrabes mit ermordeten Russen in unmittelbarer Nähr der Heimatstadt in ihm auslösen.

Karl Schaefer, StD a.D., geb. Januar 1931 in Meschede, Abitur 1951 in Meschede, Studium in Mainz, Paderborn, München und Münster, Lehrer am Gymnasium der Benediktiner in Meschede und am Kreisgymnasium Halle/Westf., seit 1998 wohnhaft in Telgte.

Auszug aus "Die Holzschale der Kahns":

Reichskristallnacht: Die Holzschale der Kahns

Von den ersten Stufen der Benachteiligung und Verfolgung der Juden weiß ich nichts, weil ich noch zu jung war.
Es gab in unserer Stadt etliche Juden. Einige von ihnen kannte ich vom Sehen. Es waren zumeist normale Geschäftsleute, z.B. Inhaber von Bekleidungs- oder Lederwarengeschäften. Einer war Viehhändler und Metzger. Er besaß auch eine Wiese vor der Stadt. Unser liebster Hang zum Skifahren war sein Eigentum. Diesen Hang nannten wir noch ,,Ransenbergs Wiese“, als die Ransenbergs längst aus unserer Stadt verschwunden waren.
Nachdem Metzger Ransenberg nicht mehr da war, war mein Onkel Josef Krems der einzige Metzger in der Stadt, der für die noch nicht ausgewanderten Juden verbotenerweise „koschere“ Fleischspeisen herstellte, also solche Fleischgerichte, die ihnen nach ihren Religionsgesetzen erlaubt waren. Die Juden durften allerdings seinen Laden nicht betreten - ihnen war das Einkaufen nur in ganz bestimmten Geschäften zu ganz bestimmten Zeiten erlaubt -, deshalb brachten seine Töchter, meine Cousinen, die wesentlich älter waren als ich, ihnen das Fleisch ins Haus. Das geschah immer in der Dämmerung oder Dunkelheit. Einmal nahm Cousine Mieze mich mit zu einem Haus ziemlich am Ende der Briloner Straße. Damals wusste ich freilich nicht, worum es ging, das hat mir Mieze erst später erzählt. Ich diente ihr sozusagen als Tarnung, denn was sie tat, war nicht ungefährlich. Mit einem sechsjährigen Jungen an der Hand fiel sie weniger auf als allein. Von diesem Weg ist mir ein Erinnerungsbild geblieben: Ich stehe in der Haustür und sehe, wie Mieze an der Etagentür klingelt. Es rührt sich nichts. Mieze schellt ein zweites Mal. Endlich geht langsam die Tür auf, und heraus schaut das zunächst abweisend-ängstliche, dann plötzlich dankbare Gesicht einer Frau mittleren Alters.
Als ich 1937 eingeschult wurde, hatte ich keine jüdischen Schulkameraden in der Klasse. Auch in den höheren Klassen gab es keine jüdischen Kinder mehr. Sie durften keine deutschen Schulen besuchen, da man ihnen die „Reichsbürgerschaft“ abgesprochen hatte. Notgedrungen organisierten die Juden für ihre Kinder einen behelfsmäßigen Unterricht in Privathäusern oder im jüdischen Gemeindehaus. Aber das habe ich erst später erfahren.

Am Morgen des 10. November 1938 war Vater ungewohnt unruhig. Ich bekam mit, dass er sich schon vor dem Frühstück mit Nachbarn unterhielt, draußen auf der Treppe vor der Haustür. Das kam sonst nie vor. Wir Kinder hatten durchgeschlafen. Aus den Gesprächen zwischen Vater und Mutter aber erfuhren wir, dass die Stadt in der ganzen Nacht von einem Heidenlärm erfüllt gewesen war.
Auf dem Weg zur Schule, die nicht in der Stadtmitte lag, bemerkte ich noch nichts Außergewöhnliches. In der Schule hörte ich von seltsamen, unheimlichen Ereignissen, die letzte Nacht in der Innenstadt stattgefunden hatten. Nach der Schule rannte ich mit einem Mitschüler ins Zentrum. Dort sahen wir, dass die Schaufenster aller jüdischen Geschäfte völlig demoliert waren. Die Auslagen waren mit Scherben übersät, ebenso die Bürgersteige und ein Teil der Straße. SA- und SS-Leute standen vor den Läden und winkten uns weiterzugehen. Wir rannten zur Synagoge, einem bescheidenen Gebäude in einer Nebengasse; auch hier waren Portal und Fenster zerstört. Ein SA-Mann hinderte uns daran hineinzuschauen. Immerhin sahen wir Reste einer Holzvertäfelung im Hintergrund des Eingangs liegen, also hatte die SA wohl auch das Innere des Bethauses zerstört. Brandspuren sah ich nicht. (Die Mescheder Synagoge wurde nicht wie die meisten anderen angezündet, weil sie in einer kleinen, engen Nebenstraße stand und andere Häuser an sie angebaut waren; diese wären mit Sicherheit mit ihr abgebrannt. Einige Zeit danach, etwa 1940, richtete in der Synagoge ein Schreiner seine Werkstatt ein. Erst rund 50 Jahre später baute man das Gebäude in würdiger Weise um, nämlich in das Kulturzentrum „Alte Synagoge“. Besucht es, wenn ihr mal wieder in Meschede seid!)
Ihr habt vielleicht schon gehört, dass in dieser Nacht in allen Orten des deutschen Reiches dasselbe geschah. SA und ihre Helfer schlugen alle jüdischen Geschäfte und Synagogen kaputt, viele Synagogen und Häuser von Juden wurden in Brand gesteckt, zahlreiche Juden wurden verhaftet und ins Gestapo-Gefängnis oder ins KZ verschleppt, einige hundert ermordet.
Von der Synagoge eilte ich nach Hause, denn Mutter wartete sicher schon mit dem Mittagessen. Vor dem Haus traf ich meine Schwester Berta (zwei Jahre älter als ich), die auch gerade von der Schule kam. Sie war aber nicht in die Stadtmitte gelaufen wie ich, sondern den normalen Weg gegangen. Mit geweiteten Augen sagte sie: „Jetzt sind sie bei Kahns! Sie schmeißen alles kaputt!“
Das wollte ich sehen. Ich warf meinen Schultornister über das Geländer auf die Haustreppe und rannte los. Berta rief: ,,Komm zurück, wir essen gleich!“ Das half aber nichts, und so lief sie mir nach.
Ach ja, die Kahns. Sie wohnten kaum 150 Meter von uns entfernt. Obwohl das Ganze nun schon fast 60 Jahre zurückliegt, schlägt mir immer noch das Gewissen. Denn das Ehepaar Kahn war das Gespött der Stadt und also auch der Kinder. Wir Kinder fanden schon allein die Namen Kahn und Milton - so hieß Herr Kahn mit Vornamen - zum Lachen. Es war wie immer: Die Erwachsenen äußern den Spott hinter der Hand, die Kinder schreien ihn gedanken- und schamlos laut hinaus. Auch ich habe mitgerufen: ,,Itzig, Itzig!“ (obwohl ich damals noch gar nicht wusste, dass damit der hebräische Name Isaak verhunzt werden sollte), wenn Herr Kahn abends seinen zweirädrigen Karren nach Hause schob oder zog. (In früheren Jahren hatte er ein Pferd und ein Wägelchen besessen; beides konnte er sich seit dem Boykottaufruf „Kauft nicht bei Juden“ wohl nicht mehr leisten.)
Milton Kahn war ein Hausierer. Er zog von Dorf zu Dorf und in den Dörfern von Haus zu Haus und bot seine Waren an: Schnürbänder, Unterwäsche, Socken, Seife, Glühbirnen, Taschenlampenbatterien, Sicherheitsnadeln, Knöpfe und so weiter. Von solchen Hausierern gab es viele. Die meisten zogen nicht mit einem Karren, sondern mit einer Kiepe auf dem Rücken, in der sie die Waren verstaut hatten, über Land. Diese Leute hieß man „Kiepenkerle“. Sie waren lebensnotwendig. Denn die Dörfler und Einzelhofbauern hatten noch keine Autos, um in der Stadt einzukaufen. In Münster gibt es sogar ein Kiepenkerldenkmal.
Also nicht der Hausiererberuf war es, weswegen die Kahns verspottet wurden. Es war ihr Aussehen. Milton war ein sehr kleiner, rundlicher Mann mit einem breiten Gesicht, das ein immer gleichbleibendes, leidendes Lächeln zeigte. Und seine Frau war groß und korpulent, so kam sie mir kleinem Kerl jedenfalls vor, eine starkknochige Person mit einem harten, herrischen Gesicht. Sie wirkten wirklich komisch, wenn sie am Freitagabend Arm in Arm durch unsere Straße zum Sabbat-Gebet in die Synagoge gingen, beide in feierliches Schwarz gekleidet, Milton mit einer Melone über seinem Opferlächeln, sie streng und starr geradeaus blickend, des Spotts nicht achtend, der ihnen von den Gesichtern der Erwachsenen und aus den Mündern der Kinder entgegenschlug.
Und: Sie waren Juden. Das erleichterte es in jenen Jahren manchen Leuten, ihren Spott zu zeigen, was sie bei anderen Menschen, über die sie sich insgeheim ebenso lustig machten, vielleicht nicht wagten.
Es ist wohl kein Zufall, dass die Nazis am 10. November die Kahns in besonders schmachvoller Weise behandelt haben. Bei ihnen konnten sie sich das leisten. Wenn sie das anderen Juden angetan hätten, wäre womöglich ein Gemurre in der Bevölkerung entstanden, denn die meisten Juden der Stadt waren für die Leute wohlgelittene und geachtete Mitbürger. Die Gestapo und die SA des Ortes waren feige. Sie wollten nichts riskieren, aber dennoch ihren Kollegen in den anderen Städten und ihren Vorgesetzten zeigen: Seht her, auch wir behandeln unsere Juden verächtlich und grausam.
Ich rannte also zu Kahns Wohnung. Schon von weitem hörte ich ein lautes Gekrache und Gerufe. Als ich dann dort war, sah ich: SA-Männer schleuderten aus den Fenstern der Kahns im ersten Stock alles, was durch die Fenster passte, auf die Straße: Stühle, Nachttische, Lampen, Bücher, Kochtöpfe, Sofakissen, Bilder, Schubladen samt Inhalt, Schüsseln, Geschirr, unter großem Gejohle der SA einen Nachttopf und Bettzeug. Usw., usw. Plötzlich wurde das Dachbodenfenster aufgestoßen, und Milton Kahn erschien, mit seiner Ziege im Arm. In höchster Not schaute er sich um, suchte anscheinend einen Ausweg, wollte in seiner Panik das Tier mitnehmen. Unsichtbare Hände rissen ihn vom Fenster weg. Berta stand inzwischen neben mir, versuchte aber nicht, mich wegzuzerren, sondern war selbst gebannt. Zusammen mit einigen anderen Gaffern sahen wir aus etwa acht Metern Entfernung dem Geschehen zu. Das Gewerfe ging weiter.
Auch unten auf der Straße waren SA-Leute tätig. Was zu dicht vor die Haust

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Milchgesicht und Panzergerassel

Ernst Marschall
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.03.2007
ISBN 9783865824387
Genre: Biografien

Rezension:

In Milchgesicht und Panzergerassel stellt Ernst Marschall eine Zeit dar, die so eindringlich geschildert ist, dass man meint sie selbst zu erleben. Dass man meint, mitten drin zu stehen und die gleiche Entwicklung durchzumachen. Alle Schilderungen sind wahre Begebenheiten, manchmal Dur und manchmal Moll. Sollten sich Personen in diesen zu erkennen glauben, sei angemerkt, dass alle Namen geändert sind. Ähnliche oder gar gleiche Erlebnisse müssen nicht zwangsläufig die hier dargestellten sein. Ortsnamen mögen anders geschrieben werden, doch sollen sie ihre Namen so behalten wie sie im Gedächtnis des Autors verankert sind.
Erwähnt soll werden, dass dieses Werk dem Autor sehr zusetzte. Dass er nachts immer wieder aufwachte, weil ihm hier oder da eine Ergänzung oder Verbesserung einfiel. Dass er danach oft
stundenlang wach lag und grübelte. Aber auch, dass ihn Träume quälten, in denen er Szenen erlebte, oft der damaligen Realität entsprechend oder traumhaft übersteigert und damit noch mehr belastend.

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"Nun gute Nacht, meine Lieben!"

Heinrich Helms , Siegmund Helms
Flexibler Einband
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.05.2006
ISBN 9783865822918
Genre: Liebesromane

Rezension:

Helms. Heinrich - Nun gute Nacht. meine Lieben

[978-3-86582-291-8]

Briefe aus dem Zweiten Weltkrieg, Herausgegeben von Siegmund Helms

Archiv der Zeitzeugen 006, 430 Seiten, Broschur

Dieser Band enthält Briefe des Lehrers Heinrich Helms. der von 1940-45 als Soldat in Frankreich und an der Ostfront eingesetzt war. wo die deutscheWehrmacht vergeblich versuchte. Moskau einzunehmen. Kurz vor Kriegsende erlag er während des Rückzuges der deutschen Truppen in Ostpreußen seinen schweren Verwundungen und wurde auf einem Soldatenfriedhof in Pillau bei Königsberg begraben. Über den gesamten Zeitraum stand die Sehnsucht des Pioniers Heinrich Helms nach seiner Familie im Mittelpunkt der meisten Briefe. Mit dem von Hitler propagierten Feindbild war er nach Polen und Russland gekommen. im Kontakt mit der polnischen und russischen Bevölkerung revidierte er dieses Bild. Schwer nachzuvollziehen ist gelegentlich der Kontrast zwischen den schrecklichen Kriegsereignissen und seinen fast idyllischen Briefen. in denen er immer wieder Landschaften. Dörfer und Städte sowie die Lebensverhältnisse der dortigen Bevölkerung und seine Quartiere beschrieb

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Eine Jugend unter Despoten

Hans Mann , Hans Mann
Flexibler Einband: 664 Seiten
Erschienen bei epubli, 06.10.2017
ISBN 9783865821713
Genre: Biografien

Rezension:

Hans Mann. Jahrgang 1926. berichtet tabufrei vom Leben als Heranwachsender im Dritten Reich. Der Zeitzeuge ließ jahrelang im geistigen Ghetto der Nazis den Freiheitsgedanken über BBC London auf sich wirken. Er erzählt von den Schrecken des Krieges und der langen russischen Gefangenschaft nach dem Krieg. Der Autor versucht auf die Schlüsselfrage zu antworten. warum und mit welcher Unerbittlichkeit die Deutschen bis in den Untergang durchhielten und distanziert sich von zu einfachen Erklärungsmustern.

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Unser Weg

Friedrich Boie
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.03.2008
ISBN 9783865825070
Genre: Biografien

Rezension:

Das Schicksal der Deutschen im 20. Jahrhundert.
Ein Zeitzeuge berichtet.

Archiv der Zeitzeugen 013, 319 Seiten, Broschur

Der Autor Friedrich Boie hat als Zeitzeuge das vorliegende Buch verfaßt.

Gebürtig 1928 in Berlin hat er die Kriegs- und Nachkriegszeit miterlebt, nach dem Abitur Bergbau studiert. Als Bergassessor war er dann als Berater, Mitarbeiter und Vorsitzender in verschiedenen Gremien tätig.

Aus zahlreichen Quellen und eigenem Erleben schöpfend hat er den Weg der Deutschen - unseren Weg - nachgezeichnet.

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My dear old Schnitzelchen Mahler und Lorent 1810-1960

Beatrice Böninger
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.07.2007
ISBN 9783865824882
Genre: Biografien

Rezension:

Mahler und Lorent 1810-1960
Zwei deutsch-englische Familien
Dokumente, Briefe, Fotos.
Die Zeitreise beginnt in Worms-Herrnsheim, führt über Köln, London und Kairo bis nach Baden-Baden.

Die Autorin hat 17 Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine umfangreiche Sammlung von Familiendokumenten entdeckt. Sie besteht aus alten Fotos, Dokumenten, Briefen und Zeitungsausschnitten. Beatrice Böninger war auf die Familiengeschichte Mahler und Lorent gestoßen, zwar nicht lückenlos, dafür aber sehr authentisch in bestimmten Abschnitten. Die Unterlagen gehen zurück bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie sind wie ein Puzzle, mit dem sich die Zeitabschnitte von 1810 bis 1960, gemeinsam mit den Personen, zu einem Bild zusammenfügen lassen.
Zwei handgeschriebene Briefe des Urgroßvaters John Rudolf Lorent an seine Tochter Beatrice Mahler geb. Lorent aus den Jahren 1904 und 1905 haben dem Buch den Titel gegeben. Der Vater redet seine Tochter, die zwischenzeitlich Ehefrau und Mutter ist, mit My dear old Schnitzelchen an.
Beide Familien stammen aus Deutschland. Zwei Söhne aus der Familie Mahler und ein Sohn der Familie Lorent sind Mitte des 19. Jahrhunderts von Worms, bzw. Köln nach England übergesiedelt. Sie haben die britische Staatsbürgerschaft angenommen, was durch Urkunden belegt wird. Weitere Dokumente belegen einen zweijährigen Aufenthalt von John Rudolf Lorent in Ägypten für das Bankhaus Rothschild in London. Ab den Jahren 1872/73 spielt sich das Leben der Brüder Mahler überwiegend in Baden-Baden ab. Sie sind Mitbegründer des Internationalen Clubs und nehmen regen Anteil am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt.
Das Buch enthält u.a. 63 Liebesbriefe von Beatrice Lorent an Philipp Mahler aus den Jahren 1893/94. Weitere 76 Briefe an John Rudolf Lorent in England von seiner Schwester Mina aus Köln, aus den Jahren 1899 bis 1904, schildern das damalige Leben in der Stadt am Rhein.
Das Buch enthält über 300 Abbildungen von alten Dokumenten wie z.B. Naturalisierungsurkunden und Reisepässe aus England. Der älteste Brief datiert aus dem Jahre 1854 und ist von einer Firma Suse & Sibeth aus London an John R. Lorent in Köln gerichtet. Ebenso gibt es einen Brief vom August 1860, in dem Henriette Stein Taylor den Heiratsantrag von Philipp Kilian Mahler mit Freuden annimmt.
Drei Briefe aus dem Jahr 1879 von John R. Lorent aus Kairo an das Bankhaus Rothschild in London, konnten mit freundlicher Genehmigung des Rotschild Archivs London veröffentlicht werden.
Mit diesem Buch ist auch die Vorstellung verbunden, dass andere Teile der Familie Mahler oder der Familie Lorent, die der Autorin nicht bekannt sind, ihre Vorfahren wiedererkennen.

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Eine Jugend in Altranft

Carl A Eschenbach
Flexibler Einband
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.12.2004
ISBN 9783865820402
Genre: Romane

Rezension:

gut!!

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Das letzte Geleit

Marc Debus , Alfred Nell
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.04.2008
ISBN 9783865826770
Genre: Biografien

Rezension:

Ein Erlebnisbericht, der von der Ausbildung in Stralsund über Norwegen zu den grauen Wölfen
in den Atlantik führt.
Obermaat Alfred Nell schildert in eigenen Worten seine Kriegserlebnisse:
-Ausbildung in Stralsund
-Vorpostenboot “Orkan”
in Norwegen
-Ausbilder im Dieselmaschinenraum von U-141
-Dienstzeit auf U-720
-Dienstzeit auf U-984
-Die Schlacht um Brest
-Die Gefangenschaft
-Heimkehr

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Chronik der Küstenschutzflottille Nordgriechenland 1941-1944

Rene Stenzel , Theodor Dorgeist , Byron Tesapsides
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.06.2008
ISBN 9783865826985
Genre: Sachbücher

Rezension:

Von 1941 bis 1944 war Saloniki in Nordgriechenland Heimathafen einer Flottille, deren Werdegang wechselvoller nicht hätte sein können. Am Ende war aus der Hafenschutzflottille Saloniki durch 4 Umbenennungen und der Vereinigung mit der Küstenschutzflottille Lemnos die Küstenschutzflottille Nordgriechenland entstanden. Was mit 3 Booten begann, mit über 40 Booten zur zweitgrößten Flottille im ägäischen Raum wurde, endete mit der Selbstvernichtung der Boote bei der Räumung Griechenland. Dreieinhalb Jahre Kampf und Kriegsalltag aus den ungekürzten Original-Kriegstagebüchern wird hier nach über 60 Jahren erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Leser soll sich selbst ein Bild vom Einsatz dieser, zumeist mit kleinen Motorseglern ausgerüsteten Flottille, machen können. Durch die fast lückenlose Erhaltung des Kriegstagebuches ist es heute möglich jeden Tag zu eruieren. Durch die tägliche Darstellung der Ereignisse spricht dieses Buch nicht nur den Marinehistoriker an, sondern soll auch dem Ahnenforscher die Möglichkeit geben, sich ein Bild von den Einsätzen seines Vorfahren machen zu können. Zur grafischen Darstellung dienen über 60, zum Großteil bisher unveröffentlichte Fotos, mehrere Gefechtsskizzen und 5 Übersichtskarten der Ägäis.

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Himmlisches Meeresflüstern

Petra Brüggemann-Hesemeyer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.06.2008
ISBN 9783865826053
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch »Himmlisches Meeresflüstern« ist die Autobiografie einer spannenden spirituellen Lehre.
In bewegenden Texten lässt die Autorin den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Sie möchte dem Leser Mut machen, den oft eingefahrenen Lebensweg zu verlassen und neue Wege mit Gott und den Engeln zu gehen, um wahre Lebensqualität zu erlangen. Sie fand die Liebe Gottes in einer Form, die sie immer für unvorstellbar gehalten hatte. Gott sagte: »Mit jeder Träne berühre ich deine Seele, ich bin die Antwort auf alle Fragen deines Lebens.«

Dieses Buch ist voller wunderbarer Erfahrungen und ein Eintauchen in ein Meer voller göttlicher Liebe.

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Zwei Wege aus Ostpreussen

Fritz Bonin , Inge Bonin , Gabriela Bonin , Sonja Bonin
Flexibler Einband
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.07.2008
ISBN 9783865827173
Genre: Biografien

Rezension:

Ostpreussen in den Dreissiger Jahren: Während Friedel Bonin in der Geborgenheit einer bäuerlichen Drei-Generationen-Familie aufwächst, leidet Ingchen Jewanski unter der bedrückenden Atmosphäre ihres zerrütteten Elternhauses. Und kaum bahnt sich im zarten Kindesalter die grosse Liebesgeschichte der beiden an, da wird die ländliche Provinz-Idylle jäh vom Krieg überrollt. Inge entkommt mit einem der letzten Züge nach Westdeutschland. Fritz erlebt nach missglückter Flucht vor der Roten Armee die Grausamkeiten der Besatzer. Ihre im Wechsel geschriebenen Memoiren rufen Erinnerungen an eine geradezu vor-industrielle Lebensweise vor dem Hintergrund einer wunderschönen Landschaft wach.

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Von Bielefeld bis zur Beresina

Otto Cramer
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.05.2005
ISBN 9783865821294
Genre: Biografien

Rezension:

Ludwig Cramer. Volksschullehrer und Oberwachtmeister der Artillerie. ist nur 32 Jahre alt geworden. Seit Ende Juni 1944 ist er an der Ostfront vermißt. Sechzig Jahre danach hat Ludwigs Sohn Otto Cramer (*25.11.1939) die Lebensspuren seines Vaters gesammelt.

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Nicht Efeu, noch Eiche

Dorotheé Bönsch-Hochgürtel
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 02.05.2003
ISBN 9783936600476
Genre: Biografien

Rezension:

Eine Biographie zwischen den Zeiten. Nach den Aufzeichnungen der Isma Fatma

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Leben ohne Julia

Gisela Andres
Flexibler Einband
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.07.2003
ISBN 9783936600865
Genre: Romane

Rezension:

Taschenbuchausgabe. 139 Seiten
Die Chronik eines schweren. von Hoffen und Tränen geprägten Kampfes gegen den Krebs. den Julia verlor. Eindringlich erzählt die Mutter von dem schmerzhaften Prozess des Abschiednehmens von ihrem einzigen Kind.

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Betrogen und vergessen

Richard Bachmann
Flexibler Einband: 712 Seiten
Erschienen bei epubli, 23.12.2016
ISBN 9783865821393
Genre: Biografien

Rezension:

Die Geschichte des Kriegskindes Reinhard Bachner

Die Geschichte des Reinhard Bachner steht stellvertretend für eine Generation, deren Kindheit in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht.

Humorlos und schnell mussten diese Kriegskinder zu Erwachsenen werden. Und sie wurden in ihrer persönlichen Entwicklung genau dort geschädigt, wo es am meisten wehtut: In den ersten entscheidenden Lebenserfahrungen. Eine barbarische Diktatur, strenge Erziehung und materielles Elend aus diesem Beton wurde das Fundament ihrer seelischen Identität gegossen.
Das Fazit: Die Kriegskinder gehören zu einer betrogenen, von der Geschichte kalt übergangenen und vergewaltigten Generation. Sie zahlten die Zeche für den Krieg schon bei der Geburt. Und sie litten auch am meisten unter den Konsequenzen dieses Krieges: Der Überlebensdruck Ende der 40er bis Ende der 50er Jahre kostete die zweite Chance im Leben: Nach der Kindheit im Krieg war es diesmal die Jugend nach dem Krieg, die für immer beschädigt wurde. Richard Bachmann hat dem noch wenig durchleuchteten Alltag der Kriegskinder und ihrem Werdegang ein Denkmal gesetzt.
Die erfundene Figur Reinhard Bachner ist übrigens Richard Bachmann selbst. Der Autor wollte aber nur als Zeitzeuge berichten und schildern. Er vermied es, sein subjektives Innenleben allzu aufdringlich oder allzu moralisierend in den Vordergrund zu stellen. Deshalb ist er ein bemerkenswert ehrlicher Biograph und schreibt von vornherein eine Fiktion ohne wortwörtlichen Anspruch auf Wahrheit. Aber erlebte Wahrheit und möglichst authentische Fakten, das bietet sein Buch in Hülle und Fülle

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Nachrichten aus der Mitte Deutschlands

Julius Aller
Buch
Erschienen bei Monsenstein und Vannerdat, 01.09.2005
ISBN 9783865820280
Genre: Romane

Rezension:

Was geschah damals wirklich? Was bewegte die Menschen und ließ sie so handeln und nicht anders? Auf diese Fragen sucht Julius Aller in seinem Roman über das Ende des Zweiten Weltkrieges. ein Antwort zu finden. Ein bewegender Heimatroman - die nachdenkliche Analyse einerschweren Zeit

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