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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Alles, nur nicht Emma!

Carmen Mayer
E-Buch Text: 130 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 28.11.2016
ISBN 9783958130975
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sophie ist eine geschiedene, gutsituierte Frau. Sie mag ihr ruhiges Leben und sie mag ihre regelmäßigen Caféhaustreffen mit ihren beiden Freundinnen Elsie und Johanna. Ein sehr unterschiedliches Trio, das aber gut harmoniert. Sophies Exmann Georg, ein Verleger, vermittelt Sophie an einen Kunden, der eine Familiengeschichte schreiben will. Erstmal nur zum Privatgebrauch. Sophie soll Ahnenforschung betreiben und alles in eine gut lesbare Form bringen.
Das Buch beschäftigt sich in erster Linie mit besagter Recherche, die ich jedoch als minder spannend empfunden habe. Eigentlich habe ich ständig darauf gewartet, dass es losgeht, dass etwas Aufregendes geschieht, dass die Geschichte Fahrt aufnimmt. Leider Fehlanzeige. Ziemlich schnell strebt die Story dem Ende entgegen. Nein, inhaltlich konnte mich "Alles, nur nicht Emma" überhaupt nicht überzeugen, zumal auch der Titel nur marginal etwas mit dem Plot zu tun hat. 
Allerdings muss ich sagen, dass die Autorin Carmen Mayer einfach ein Talent zum Geschichtenerzählen hat, denn sie hat mich bis zum Ende bei der Stange halten können mit ihren munter fröhlichen Plaudereien. 

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124 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Morgan Shepard ist berühmt durch seine Crime-TV-Show. Von klein auf war Berühmtwerden sein eigentliches Lebensziel, der Weg dahin war ihm fast egal. Schon mit 11 Jahren sieht er seine große Chance: er verrät den Vater seines allerbesten Freundes an die Polizei, was das Leben des anderen Jungen komplett aus der Bahn wirft. Der frühe Ruhm ist Shepard zu Kopf gestiegen. Er führt ein seelenloses Luxusleben, ein Getriebener, der immer nach dem größeren Kick greifen will, doch dabei seinen Körper mit Alkohol und Drogen zerstört und seine Empathie längst dem Kommerz geopfert hat. Nach einem wilden Alkoholexzess wacht er nichtwie erwartet neben einer attraktiven Blondine auf, sondern ist angekettet an ein Hotelbett, umgeben von 5 weiteren vorerst bewusstlosen Personen plus einer Leiche. Das Hotelzimmer entpuppt sich als tödliche Falle, wenn es Morgan Shepard nicht gelingen sollte, unter seinen Mitbewohnern den Mörder zu entlarven. Der Plot ist spannend, weil der Einstieg schon so beklemmend wirkt. Gefesselt aufzuwachen ist einfach ein Alptraum und für Morgan ist es erst der Anfang von den schrecklichsten 3 Stunden seines bisherigen Lebens. Durch Befragen versucht er hinter das Geflecht der Beziehungen zu kommen, aber da bei allen die Nerven blank liegen und eine der Frauen sogar unter Wahnvorstellungen leidet, läuft die ganze Situation mehr und mehr aus dem Ruder. Es ist spannend die ganzen Interaktionen wie unter einer Lupe betrachten zu können, aber ungefähr in der Mitte des Buches hätte es für meinen Geschmack deutlich straffer dargestellt werden können. Die Auflösung fällt nicht vom Himmel. Irgendwie konnte man sich schon darauf einstellen, aber das Ende ist rund und stimmig. Der Nervenkitzel ist gross genug, um 4 gute Lesesterne zu vergeben. 

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63 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Der Schmetterling

Gabriella Ullberg Westin , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672054
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kriminalinspektor Johan Rokka ist in Hudiksvall aufgewachsen. In Stockholm ist er bei der Polizei die Karriereleiter hochgestiegen, doch nun ist es ein doppelter Glücksfall, dass in seiner Heimatstadt eine interessante Position frei wurde. Seine einzige grosse Liebe ist vor Jahrzehnten spurlos verschwunden. Rokkas größter Wunsch ist, dieses Geheimnis aufzuklären. Doch erstmal lasten ihn die Verbrechen in der sonst so idyllischen Kleinstadt vollkommen aus. 
Zum einen wird die Ehefrau des bekanntesten schwedischen Fussballers genau an Weihnachten im Beisein ihrer kleinen Kinder brutal erschossen, dann gibt es noch zwei weitere Morde. Und zu allem Überfluss weigert sich Rokkas direkte Vorgesetzte, Verstärkung anzufordern. 
Die Autorin Gabriella Ullberg Westin erfüllt all meine Wünsche, die ich an einen skandinavischen Krimi habe. Die Schauplätze und die Personen sind authentisch. Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und vor allem kann man in die Köpfe der Protagonisten schauen. Die Psyche und die Psychologie spielen eine grosse Rolle, man hat Einblicke in das tägliche Leben der Personen, ihren Freunden, ihren Gedanken. Dadurch ist man schnell mitten im Geschehen und versucht sich im Rätselraten um den Täter. Hier in diesem speziellen Fall nimmt das Ausmass des Verbrechens auf einmal ganz andere Dimensionen an. Vor allem geht es in eine Richtung, mit der niemand rechnen konnte. 
Die Handlung in "Der Schmetterling" ist toll konzipiert, und mit überschaubaren Kapiteln und raffinierten Perspektivwechseln wird sie spannend erzählt.

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(31)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Dein Tod komme

Faye Kellerman , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671736
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Ehepaar Rina und Peter Decker sind schon ein eingespieltes Team und haben es hier mit ihrer 24. (!) Ermittlung zu tun. Per Zufall entdeckt Rina im Wald eine skelletierte Leiche. Doch es bleibt nicht bei einer einzigen Leiche und der Abgleich mit der Liste der vermissten Personen der letzten Jahre lenkt die Blickrichtung auf die umliegenden Colleges. Die Professoren sind nicht sonderlich kooperativ, die männlichen Studenten testosterongesteuert . Alle mauern. Faye Kellerman schreibt spannend. Immer mehr Zusammenhänge lässt sie den Leser erkennen, bis alles auf ein gefährliches Finale hinaus läuft. Das Buch ist solide Krimikost, liegt gut in der Hand und fiel mir durch das wunderschöne Cover direkt ins Auge.

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42 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Oberons blutige Fälle

Kevin Hearne , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.08.2018
ISBN 9783608962956
Genre: Fantasy

Rezension:

Von Kevin Hearne kenne ich schon die beiden ersten Bände der Chronik des Eisernen Druiden. Diese Urban Fantasy hat mich von Anfang an begeistert und der knuffige Hund von Atticus sorgte immer für ein Schmunzeln beim Lesen. 
Ich lese auch gerne Krimis, in denen Tiere die Detektive sind. 
Also eigentlich müßte dann so ein Buch wie "Oberons blutige Fälle" als Kombination dieser beiden Genres meinen Geschmack treffen. 
Leider nein. Oberon ist zwar weiterhin ein Sympathieträger, aber die beiden Stories (in der ersten werden Rassehunde entführt, in der zweiten ein Doppelgänger von Atticus ermordet) sind mir zu simpel gestrickt. Oberons Denkmuster verläuft in einfachen Bahnen, die sich gern in Gerüchen und Lust auf Futter mit Sosse verlieren. Die eigentliche Ermittlungsarbeit erledigt Atticus quasi im Vorbeigehen, aber die Fantasyelemente kommen eindeutig zu kurz. 
Trotzdem hat das Buch einen gewissen Unterhaltungswert, kommt aber über das Prädikat "nett" für mich nicht hinaus.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Wir sehen dich: Thriller

Stephanie Marland
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 31.08.2018
ISBN 9783423434638
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In London treibt ein übler Serienkiller sein Werk. Junge Frauen werden in ihrer eigenen Wohnung getötet und dann alle mittels Haarfarbe und Make-up so hergerichtet, dass sie sich gleichen fast wie Zwillinge. Der ermittelnde DI Dominic Bell kann den Mörder trotz intensiver Recherche nicht fassen. Ausserdem ist ein aus dem Ruder gelaufener Einsatz von Dominic Gegenstand einer polizeiinternen Ermittlung. Er steht im Kreuzfeuer der Kritik und muss möglichst schnell neue Erfolge liefern!

Gleichzeitig hat sich im Internet eine engagierte Gruppe Hobbykriminalisten zusammengeschlossen, um den Mörder auf eigene Faust zu fassen. Sie wollen der Polizei ihre angebliche Unfähigkeit und Korruptheit vor Augen führen. Teil dieser Fanatiker ist die Psychologie-Doktorandin Clementine Starke. Sie ist noch traumatisiert von einem Hausbrand in ihrer Jugend, bei dem sie den Vater verlor. Ihre Alpträume und Schuldgefühle kann sie nicht verdrängen, so fokussiert sie sich auf die Mörderjagd. Wider besseren Wissens und gegen jeden Rat begibt sie sich in Lebensgefahr.

Stephanie Marland hat da eine gute Idee zu einem Plot gehabt. Im Grossen und Ganzen ist ein spannender Thriller daraus geworden, auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich mich festgelesen hatte. Chatprotokolle haben mir noch nie gefallen. Zum Glück werden die im weiteren Verlauf immer weniger und es wird hinterher fast ausschliesslich aus der Sicht von Clementine oder Dominic geschrieben.

Die Schuldgefühle, die Clementine wegen des Feuers, und Dominic wegen des drohenden Versagens quälen, habe ich als zu melodramatisch und eigentlich nicht nachvollziehbar empfunden, aber ansonsten fand ich, dass "Wir sehen dich" ein mitreissender Thriller ist. Die Handlung ist zwar in sich abgeschlossen, aber es bleiben genügend offene Fragen, die Lust auf einen Folgeband machen.

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20 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Römische Vergeltung: Ein Fall für Commissario Caselli (Rom Krimi 5)

Bianca Palma
E-Buch Text: 195 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 03.07.2018
ISBN 9783732557752
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich kenne ich Commissario Alessandro Caselli schon seit zwei Folgen, aber hier in Römische Vergeltung lerne ich ihn von einer ganz neuen Seite kennen, und ich kann nicht sagen, dass mir der neue Charakterzug gefällt. Zu seiner Verteidigung kann man anführen, dass ein gefährlicher Mafia-Handlanger aus der Haft entlassen wurde, der seinerzeit wilde Racheschwüre bei seiner Verurteilung ausgestossen hat. Caselli kann schon seine Nähe spüren. Vielleicht treibt ihn deswegen eine Art Lebenshunger in das teure Jetset-Leben mit seiner neuen Freundin Chantal, einem Luxusweib par excellence. Seine Dienstpflichten vernachlässigtAlessandro, aber seine Vorgesetzten nehmen alles mit grossem Verständnis hin. Relativ früh erkennt der Leser, was hinter den Kulissen gespielt wird. Es kommen Zweifel auf, ob Casellis neue Freunde es gut mit ihm meinen. Erst gegen Ende trennt sich die Spreu vom Weizen, aber es gibt auch herbe Verluste zu beklagen.  Die Handlung ist eigentlich sehr spannend und gewinnt ausserdem noch durch das wunderbar eingefangene römische Flair. Man merkt, die Autorin hat profunde Kenntnisse von Kunst, Geschichte, Architektur und Musik. Leider verliert sich der Spannungsbogen zwischendurch immer mal wieder in belehrende als Monologe getarnte Referate über die unterschiedlichsten Themen, aber ansonsten kann man den Krimi gut lesen.

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97 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch handelt von drei sehr unterschiedlichen Frauenschicksalen, die eng miteinander verknüpft sind.

Am Sterbebett ihres Vaters erfährt Jacobina, dass irgendwo auf der Welt noch eine ältere Halbschwester existieren muss. Sie muss ihm versprechen, diese Judith zu suchen.

Ein Vierteljahrhundert später ist Jacobina selbst ein alter, verschrobener Sozialfall, um den sich die junge Béatrice im Rahmen eines freiwilligen Hilfsprojektes kümmert. Ein Handlungsstrang handelt von eben dieser Béatrice, einer erfolgreichen Bankerin, die Luxus liebt und in einer unglücklichen Beziehung verharrt. Für Jacobina begibt sie sich auf Spurensuche. Im Holocaust Memorial Museum  wird sie von Grégoire unterstützt, für den sie bald heftige Gefühle entwickelt, aber erstmal hat sie noch einen Berg persönlicher Hindernisse zu bewältigen. Im Hintergrund wird dann chronologisch das ergreifende Schicksal Judiths erzählt. Es ist herzergreifend, was diese jüdische junge Frau unter den deutschen Besatzern erleiden musste. Letztendlich schliesst sich der Reigen, wenn der Leser erfährt, dass Judiths Schicksal auch Berührungspunkte mit Grégoires Leben hat. 

Dieser Roman ist mitreissend geschrieben, die Handlungsstränge sind jeder für sich sehr emotional und werden zum Schluss kunstvoll miteinander verwoben. Es ist ein Buch, das berührt und auch schmerzhaft die Greuel des Naziregimes in der Erinnerung wachhält.

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Mord ohne Kalorien

Janet Laurence
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 26.07.2018
ISBN 9783960874393
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mord ohne Kalorien" ist der achte Fall von Darina Lisle, die ich alle der Reihe nach mit großem Vergnügen gelesen habe.
Darina und ihre Mutter befinden sich auf einer Wellness-Farm, als ein Mord geschieht. Darinas Ehemann William ist ganz offiziell als Polizist mit den Ermittlungen beauftragt. Nun steckt er in einem Gewissenskonflikt, weil sein Vorgesetzter Darinas Instinkten gar nicht erst trauen möchte, und natürlich bedeutet das mal wieder einigen Beziehungsstress für die beiden.
In diesem noblen Spa tummeln sich allerlei dicke und dünne Menschen, von denen sich einige den Aufenthalt eigentlich gar nicht leisten könnten, wie sich später herausstellt. Diese bunte Mischung ist jedenfalls sehr interessant und bringt die Story richtig gut in Schwung.
Wie immer bei Janet Laurence dient dieser Krimi zur leichten Unterhaltung. Die Beschreibung der Speisen läßt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen und die Aufdeckung des Täters ganz zum Schluss ist doch recht überraschend. Darina gerät dabei in höchste Gefahr, weil sie die Situation sträflich unterschätzt hat.
Mir gefällt diese achte Episode ganz besonders gut, weil sie sich mit einigen Klischees rund um das Körpergewicht auseinander setzt. Man denkt automatisch nach, inwieweit man selbst den Vorurteilen über dicke Menschen erlegen ist.
......auch wenn ich es jetzt schon zum achten Male schreibe: das Cover ist wieder der Hammer. Witzig greift es den Inhalt auf, weist mit ein paar mörderischen Blutspritzern und der britischen Flagge auf den britischen Humor hin. Klasse!

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(173)

207 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Zu nah" von Olivia Kiernan spielt in Irland. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department, hat ihren letzten Einsatz fast mit dem Leben bezahlt. Sie ist immer noch schwer traumatisiert, als sie den Dienst wieder antritt. Auf sie wartet eigentlich ein einfacher Selbstmord, der sich dann doch als Tat eines Serienkillers herausstellt. Auch das Opfer hatte seine schwarzen Seiten, die nun häppchenweise durch zähe Ermittlungsarbeit ans Licht kommen. 

So richtig mitreissen konnte Olivia Kiernan mich nicht, denn mehr als die Hälfte des Buches plätschert die Handlung nur so dahin, verzettelt sich in Nebensächlichkeiten, und außerdem, dass muss ich hier leider sagen, ist Frankie Sheehan absolut unhöflich und unsympathisch. Als erste Querverbindungen zu einem anderen Fall auftauchen, strebt die Spannungskurve steil nach oben, kann aber den Gesamteindruck nur unwesentlich verbessern.  

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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In Schönheit sterben

Stefan Ulrich
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290485
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist schon der zweite Band mit dem deutschen Rechtsanwalt Robert Lichtenwald und der jungen Reporterin Giada Bianchi als Ermittlerteam. Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich problemlos in die Handlung einsteigen. Lichtenwald wurde von seiner Frau verlassen, die Tochter studiert in Köln. Er hat seine Münchner Kanzlei verkauft und seine ganze Energie in die Renovierung seines toskanischen Landhauses gesteckt, doch eine innere Leere läßt sich nicht verleugnen, vor allem weil der Trennungsschmerz immer wieder heftig aufbrandet. Zum Glück bezieht ihn Giada mit in ihre Recherchen rund um den Mord an dem Kunstsammler, der sich der Sammlung von Schönheit verschrieben hat. 
Stefan Ulrich hat es sehr gut verstanden, das römische Flair und den Reiz der Toskana einzufangen. Als Leser wünscht man sich an diese malerischen Orte. Doch leider hat mich bis zur letzten Seite die Spannung nicht packen können. Die Handlung zieht sich in die Länge und wird durch originelle Beigaben in meinen Augen künstlich aufgepeppt, um den Personen mehr Eigenleben anzudichten: ein Dachs als Haustier, -Hexenohrringe, die ein emotionales Eigenleben haben- ein philosophischer Nachbar-eine geheimnisvolle Frau mit einem Gesichtsschleier...so etwas kommt mir zu aufgesetzt vor. 
Weil die Handlung, abgesehen von dem brutalen Anfang, meistens nur so dahinplätschert, sich ausserdem auch zu sehr auf Roberts Eheprobleme und Liebesleben fokussiert, mag ich dieses Buch nicht so recht weiterempfehlen, höchstens als Appetithäppchen vor einem Italienurlaub. 

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Das Jahrhundertversprechen

Richard Dübell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289663
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auch jemand, der wie ich, die Vorgängerbände nicht gelesen hat, findet problemlos in die Story hinein und gerät sofort in den Bann der sympathischen Protagonisten. Zum einen ist da das Ehepaar Otto und Hermine von Briest, das in der Hauptstadt Berlin eine Detektei betreibt, und zugleich unter größten Anstrengungen den weitläufigen Familiensitz im Umland aufrecht erhält. Die grosse unverbrüchliche Liebe der beiden scheint sich zwischen ihrem Ziehsohn Max, einem echten Berliner Original aus ärmsten Verhältnissen mit einem Herz aus Gold, und der Tochter Luise zu wiederholen.
Als Leser fiebert man sich mit dieser liebenswerten Familie durch alle Schwierigkeiten und Gefahren, aber ein wichtiger Aspekt ist auch der historische Hintergrund der Weimarer Republik. Durch viele einzelne Momentaufnahmen schimmert immer wieder durch, wie sehr das deutsche Volk unter dem Verlust des ersten Weltkrieges leidet. Da ist einmal natürlich eine ganz handfeste materielle Not, weil hohe Reparationszahlungen zu leisten sind, aber in den Menschen glimmt auch noch ein letzter Funke Nationalstolz, den die Leute von der NSDAP geschickt zu schüren wissen. Es ist immer leichter, einen kollektiven Sündenbock zu küren, als die Schuld bei sich selbst zu suchen. In diesem Buch wird sehr gut dargestellt, wie verqueres Gedankengut auf fruchtbaren Boden fällt. Durch so einen Roman, der erzählerisch zu fesseln weiß, wird gleichzeitig ein Stück deutscher Geschichte lebendig ohne zu langweilen. Ein Spagat, der dem Autor Richard Dübell, hervorragend gelungen ist.

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130 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

Im Klappentext wird ausdrücklich erwähnt, dass die Autorin Jessica Fellowes einen starken Bezug zu der Fernseh-Serie Downton Abbey hat. Fans dieser Filme werden sich in dem Buch "Die Schwestern von Mitford Manor" sofort wohlfühlen, denn auch hier spielt sich ein Großteil der Geschichte in einem großen englischen Herrenhaus ab. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ist für die Bevölkerung sehr schwer. Viele Männer sind im Krieg geblieben, und die Heimkehrer sind oft Versehrte. Viele Menschen sind sehr arm. Auch Louisa muss schon früh ihrer Mutter helfen, die als Wäscherin gerade das Nötigste verdient, um zu überleben. Ein zwielichtiger Onkel hat sich bei ihnen breitgemacht. Als er versucht, Louisa in die Prostitution zu treiben, erwischt sie mit wirklich riesengroßem Glück eine Stelle als Kindermädchen. In dem herrschaftlichen Haushalt findet sie Geborgenheit und in ihrem ältesten Schützling Nancy sogar etwas wie eine Freundin. Nancy ist recht kess für ihr Alter, leider auch sehr wissbegierig. Sie sammelt mit Louisa alle Fakten, um den mysteriösen Mord an einer Krankenschwester, der übrigens wirklich stattgefunden hat und nie aufgeklärt wurde. Louisa hat Kontakte zu einem Polizisten, der ein Auge auf sie geworfen hat. Zu dritt kommen sie dem Täter auf die Spur und können ihn in einer rasanten Aktion festnehmen. Dieser Kriminalfall ist zwar der rote Faden, der sich durch den Roman zieht, aber zugleich wird auch wie in Downton Abbey das Leben der Herrschaften oben und der Dienerschaft unten porträtiert. Man sieht, dass eigentlich jeder in seiner Rolle und seinen Konventionen feststeckt. Louisa ist eine rühmliche Ausnahme, denn mit Glück konnte sie dem Arbeiterelend entfliehen und sich eine gehobene Stellung in der Mitford-Familie erarbeiten.
Das Buch muss man eigentlich in einem Rutsch durchlesen, weniger, weil man den Mord aufgelöst sehen will, sondern weil man so regen Anteil an den menschlichen Schicksalen nimmt. Außerdem erzählt Jessica Fellowes sehr mitreißend, so dass man gespannt auf die Folgebände wartet.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hinter verschlossener Tür

Marybeth Mayhew Whalen , Anja Lippold
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 10.10.2017
ISBN 9781503947948
Genre: Romane

Rezension:

Im idyllischen Sycamore Glen ist die Nachbarschaft noch in Ordnung. Jeder kennt jeden, man hilft sich, man trifft sich bei Festen und Veranstaltungen, und ganz besonders im Freibad während des Sommers. Dieser Sommer jedoch ist anders. Ein kleines Mädchen ist spurlos verschwunden, eine Frau verlässt ihre Familie, eine andere kommt mit ihren Kindern zurück ins Elternhaus. Die Geschichte dieses besonderen Sommers wird durch ständig wechselnde Erzähler berichtet. So lernt man die Akteure besonders gut kennen, ihre Emotionen und somit ihr Leben. Man mag dieses Buch nicht aus der Hand legen, denn man ist gefesselt von diesen Menschen mit ihren anfänglichen Alltagsproblemen. Allmählich dringt man immer tiefer in ihr Leben ein. Man erkennt die Zusammenhänge und hofft auf einen glücklichen Ausgang der Dinge.
Ganz ungewöhnlich, aber absolut perfekt finde ich am Schluss des Buches die 12 Fragen, die die Autorin als Denkanstoss für Diskussionsgruppen oder Leserunden mit auf den Weg gibt.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Immer Ärger mit Ötzi: Ein Veilchen-Minikrimi

Joe Fischler
E-Buch Text: 50 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 21.06.2017
ISBN 9783709938089
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich bin ich ja ein Fan von Veilchen Mauser, erst recht von ihrem superklugen, dicken besten Freund Stolwerk, aber obwohl die beiden und noch weitere von mir geschätzte Akteure ihren Auftritt haben, kann ich mit dieser Geschichte? Aufsatz? Satire? leider nichts anfangen. Die zwei Sterne gibts von mir, weils nix gekostet hat.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Gegenwart des Glücks

Catherine Ryan Hyde , Lotta Fabian
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 21.11.2017
ISBN 9781477822722
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es brauchte einige Seiten ehe ich mich in diesen Roman einlesen konnte, denn die Kapitel sind kurz und sprunghaft. 
Pearl ist ein Kind der Strasse, mit einer drogensüchtigen Mutter und einem kriminellen Lebenswandel, einfach aus der Not heraus. Man findet sie sympathisch, obwohl sie eine Mord begeht, denn man spürt, dass sie auf der Suche nach Liebe ist. Liebe ist für sie das Größte im Leben, und es ist vor allem Liebe, was sie ihrem kleinen Sohn Leonard mit auf die Welt gibt. Sie ändert ihr Leben, rackert sich ab und muss ihr Kind dennoch allein zurücklassen. Bei dem Nachbarn findet Leonard eine andere Art von Liebe, ein Band, das ein ganzes Leben lang halten soll.
"Die Gegenwart des Glücks" ist ein Buch voller großer Gefühle und Sentimentalitäten. Es liest sich zügig, denn wenn man sich einmal an den Stil der Autorin Catherine Ryan Hyde gewöhnt hat, möchte man den Lesefluß nicht mehr unterbrechen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Das Hexenzeichen

Nora Berger
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 12.09.2017
ISBN 9781542047357
Genre: Romane

Rezension:

Emma hat Glück im Unglück. Als sie als Findelkind im Kloster abgegeben wird, findet sich schnell eine adlige Ziehmutter, die sie an Kindes statt aufnimmt. Sie versteht sich gut mit ihrem jüngeren Bruder Ekart und verliebt sich als junges Mädchen in den Ritter Wolfram. 
Anhand dieser drei Schicksale beschreibt die Autorin Nora Berger das Leben im Mittelalter zur Zeit des Konzils zu Konstanz.
Aus Emmas Blickwinkel erfährt man viel über das Leben in einer Burg, die Pflichten einer Frau und nimmt Anteil an ihrem schweren Schicksal.
Mit Ekart begibt sich der Leser auf einen Kreuzzug ins Heilige Land, und Wolfram wird zum Anhänger von Jan Hus, aus damaliger Sicht einem Ketzer, aus heutiger einem Vorläufer der Reformation durch Martin Luther.
Das Buch verknüpft zwar die drei menschlichen Schicksale miteinander, liefert auch einiges an geschichtlichem Hintergrund (wobei ich nicht beurteilen kann, wie gut die Tatsachen dargestellt werden), aber es konnte mich nicht fesseln. Es waren für mich einfach zu viele Personen und Schauplätze, so dass ich mich nicht auf ein Geschehen konzentrieren konnte. Da half es auch nichts, dass zum Schluss alle Handlungsstränge schnell in einen münden. 

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Töchter der Lüfte

Pam Jenoff , Gabriele Weber-Jarić
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.02.2018
ISBN 9783746633862
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Töchter der Lüfte" ist wieder mal ein Buch aus dem Aufbau Taschenbuch Verlag, dass sich mit menschlichen Schicksalen unter der Nazidiktatur befasst.
Da ist einmal die blutjunge Holländerin Isa, der eine einzige unüberlegte Nacht mit einem deutschen Soldaten zum Verhängnis wird. Der Vater treibt sie aus dem Haus, das Neugeborene wird ihr in einer Lebensborn-Einrichtung entrissen. Sie hat von Tag zu Tag nur das Minimum zum Überleben, trotzdem rettet sie einen jüdischen Säugling vor der Vernichtung. Zusammen kommen sie im Zirkus Neudorf unter, wo sie in allerkürzester Zeit zur Trapezakrobatin angelernt wird. Sie arbeitet mit Astrid zusammen, die als jüdische Artistin ebenfalls den Schutz des Zirkusdirektors genießt. Astrid schikaniert sie, wo es nur möglich ist. Dennoch wachsen sie zu einem funktionierenden Team zusammen, werden schließlich so enge Freundinnen, dass eine für die andere ihr Leben geben würde.
Pam Jenoff hat eine Geschichte geschrieben, die das Herz berührt. Natürlich ist sie größtenteils Fiktion, aber es ist wichtig, immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es auch in Zeiten der furchtbaren Nazidiktatur immer noch Menschen gab, die ihre Menschlichkeit nicht geopfert, sondern im Gegenteil, lieber ihr Leben für andere gegeben haben. Das gut zu lesende Romanformat verhindert auch, dass diese schlimmen Zeiten in Vergessenheit geraten. Jeder Tote ist ein Mensch mit einem Schicksal gewesen, und daran sollte man sich erinnern.
"Töchter der Lüfte" beruht teilweise auf Fakten, von denen mich zwei ganz besonders berührt haben:
-Isa rettet ihren Pflegesohn aus einem Güterwagon, in dem jüdische Säuglinge bei bitterster Kälte wie Müll gestapelt zu ihrer Vernichtung gefahren wurden. Dieser Transport soll tatsächlich existiert haben und das wird nicht nur meine eigeneVorstellungskraft überstiegen haben. Obwohl man von den Greueltaten weiß, macht einen diese Tatsache fassungslos.
-Als Vorbild für den Zirkus Neudorf gilt der Zirkus Althoff, der tatsächlich während der Nazizeit einigen Juden geholfen haben soll. 
Mir hat das Buch gefallen und mich nachdenklich gemacht. Gerne werde ich weitere Bücher von Pam Jenoff lesen.

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Die letzten Stunden des Sommers

Beatriz Williams , Anja Hackländer
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 23.07.2018
ISBN 9783764505905
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieser fesselnde Roman von Beatriz Williams spielt in zwei Zeitzonen. Aktuell befinden wir uns im Jahr 1966. Die unkonventionelle Pepper Schuyler befindet sich in einer äußerst unangenehmen Situation: hochschwanger und auf der Flucht vor dem Kindsvater, einem bekannten Politiker (natürlich verheiratet), dem jedes Mittel recht ist, seinen guten Ruf zu wahren. Wenigstens finanziell hat Pepper für die erste Zeit ausgesorgt, denn sie konnte einen von ihr sorgfältig restaurierten deutschen Oldtimer zu einem sensationellen Preis verkaufen. Zu der Käuferin, Annabelle Dommerich, entwickelt sich bald eine eigenartige Beziehung. In Rückblenden wird dem Leser etappenweise ihr bemerkenswerter Lebenslauf erzählt, denn dieses wundervolle alte Auto hat sie einst sicher aus Nazideutschland  heraus gebracht. Annabelle war eine Frau zwischen zwei Männern. Dem jüdischen Florian ist sie vom ersten Augenblick an in leidenschaftlicher Liebe verfallen, den deutschen General von Kleist achtet und schätzt sie sehr. Mehr kann man nicht verraten, denn sonst gibt man zuviel vom Inhalt preis. Die Charaktere werden einem schnell sympathisch und man wünscht sich innig, dass es für alle Beteiligten gut ausgeht. Ich persönlich finde, dass die  politische Situation unter Hitler etwas zu vereinfacht dargestellt wird. Die Realität war mit Sicherheit noch brutaler. Das Ende hätte ich mir gern etwas ausführlicher gewünscht. Abgesehen von diesen kleineren Kritikpunkten ist "Die letzten Stunden des Sommers" von Beatriz Williams ein lesenswerter Roman, den man nur ungern aus der Hand legt.

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In tödlicher Gesellschaft

Kristina Herzog
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.07.2018
ISBN 9783492501460
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Felix Graf von Keitenburg ist spurlos verschwunden. Weil die Familie gute Kontakte zur Berliner Polizei hat, wird das Ermittlerduo Kathleen/Alexander undercover ins Familienschloss eingeschleust. Sie sollen dort getarnt als adliges Geschwisterpaar aus dem fernen Uruguay nach Anhaltspunkten suchen. Die Rolle fällt beiden recht schwer, denn diese vornehmen Kreise haben ihre eigenen Attitüden. So nebenbei werden diese "Von und Zu" von der Autorin ganz schön ins Auge gefasst, und nicht jeder kommt dabei gut weg. Strahlende Ausnahme ist der fesche Linus von Mahlensee, der das Herz der bis dato so spröden Kathleen im Sturm erobert. 
Weder Kathleen und Alexander können ihre ganze Energie in die Arbeit stecken, denn beide haben privat grosse Sorgen: Kathleen um ihren Sohn, der todunglücklich bei seinem Vater ist, und Alexander um seine kranke schwangere Freundin und sein ungeborenes Kind.
Diese privaten Abstecher machen die Geschichte natürlich noch interessanter, aber trotzdem bleiben mir die beiden fremd. Ich sehe sie nicht vor meinem inneren Auge. 
Die Darstellung der Adelskreise ist ganz amüsant, da ist es mir fast schon egal, wie nah das an der Realität ist. 
Doch der gesamten Story fehlt der gewisse Pfiff, raffinierte Wendungen, schlaue Schlussfolgerungen, elegante Formulierungen. Da hilft auch die Actionszene auf den letzten Seiten nicht mehr. Sie gibt einem nur das gute Gefühl, dass der Böse hinter Gitter kommt.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur mit zu grossen Erwartungen an den Krimi herangetreten, weil die Aufmachung einfach sehr professionell wirkt und ich mir von einem Buch aus dem Piper Verlag mehr versprochen habe. 

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Nie wieder Amore!

Tessa Hennig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290928
Genre: Humor

Rezension:

Mit sehr viel Schwung und Humor zieht Tessa Henning ihre Leser auf die wunderschöne Insel Sizilien, öffnet die Augen für die traumhafte Landschaft, die geschichtsträchtige Architektur, die herzlichen Menschen und das gute Essen.
Ihre Hauptperson, die pensionierte Apothekerin Moni, folgt den Spuren ihrer ersten grossen Liebe, Vincenzo. Damals brach der Kontakt abrupt ab. Moni landete in einer mittelmäßigen Ehe und nun rafft sie sich mit 67 Jahren noch einmal auf, und gibt ihrem Leben neuen Schwung. Sie findet Unterkunft in einer zauberhaften alten Villa, die eigentlich bald eine Sprachschule beherbergen soll, doch leider hat die Mafia ihre Finger im Spiel. Die gute Lage wäre ideal für ein Touristenhotel. Immer neue Schikanen bedrohen Monis neue Freundinnen, die sich durch nichts entmutigen lassen. Auch Monis Tochter und Enkel Jan sind erst einmal sehr skeptisch. Bei jeder Gefahr schlägt die Handlung neue, unerwartete Haken, es gibt kluge Schachzüge und glückliche Schicksalsfügungen und hinterher für alle, bis auf die Mafia natürlich, eine gute Lösung.
"Nie wieder Amore!" ist die perfekte Urlaubslektüre.
Oder Vorurlaubslektüre, um sich auf den Urlaub einzustimmen.
Oder Winterlektüre, wenn man mit literarischen Sonnenstrahlen dem Winterblues entfliehen will.

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einer gescheiterten Beziehung bricht die Journalistin Norah Richter alle Brücken ab und zieht von Berlin nach Wien. Sie ist keine sympathische Frau, sehr introvertiert und abweisend, aber im Job wohl recht erfolgreich. Von Beginn an taucht immer wieder der Name Arthur Grimm in ihrem Leben auf. Eine Bettlerin weissagt, dass Norah ihn töten wird. In ihrer neuer Wohnung verschwinden Dinge, andere tauchen auf. Norah wird immer verwirrter, erst recht, als sie anonyme Nachrichten auf ihrem Handy erhält und Freunde sich von ihr abwenden. Bis sie endlich ihre Situation sachlich analysiert und den Hintergründen auf die Spur kommt, dümpelt der Thriller mehr als Roman vor sich her. Melanie Raabes Sprachkunst ist bildhaft und imponierend, weil aber die Distanz zur Protagonistin nicht überwunden wird, zieht sich das Buch unangenehm in die Länge. Erst als Norah aus ihrer Handlungsstarre erwacht, selbst an den Fäden zieht, gewinnt der Plot an Tempo und mündet in einem grandiosen Finale, das endlich die Bezeichnung Thriller verdient. Im Nachhinein bin ich von dem Buch begeistert, denn die Grundidee ist außergewöhnlich. "Der Schatten" ist eins dieser Bücher, die den Leser über den Buchdeckel hinaus noch beschäftigen.

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Opfer

Pierre Lemaitre , Tobias Scheffel
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Tropen, 02.09.2018
ISBN 9783608503708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicht nur das stylische Cover, sondern ganz besonders der Klappentext haben mich auf den Thriller neugierig gemacht. Leider habe ich mich von Seite zu Seite quälen müssen, denn der Schreibstil des Autors ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Man hat das Gefühl, die Handlung unter Glas und wie in Zeitlupe zu beobachten. Einerseits wird alles sehr genau beschrieben, was in den brutalen Szenen fast schon an die Grenze des Erträglichen geht, andererseits springen die Emotionen nicht über, denn zu groß ist die Distanz zu den Protagonisten.
Der Plot selbst ist genial- Ermittler und Verbrecher sind von überragender Intelligenz und agieren wie Schachspieler. Ich bin immer noch begeistert, wie sich die Handlung entwickelt. Die Wendung, die das Ganze nimmt, ist nicht vorhersehbar und allein deswegen vergebe ich drei Lesesterne. Wenn diese tolle Story jemand anderes erzählt hätte, wäre es die volle Punktzahl geworden.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Verlorene Nächte

Ingmar Gregorzewski
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.06.2018
ISBN 9781521512708
Genre: Sonstiges

Rezension:

Man sagt, bevor man stirbt, passiert das ganze Leben noch einmal Revue.....
Pawel hat das Ende seines Lebens erreicht. Mit mehr als achtzig Jahren liegt er im Krankenhaus unter der Sauerstoffmaske, wird effizient aber emotionslos vom Personal versorgt und dennoch nimmt er alles mit grosser Gelassenheit auf.
Er ist bereit zum Absprung, ohne Zorn, ohne Trauer.
Pawel hat sein Leben gelebt mit all seinen Höhen und Tiefen.
Er verbrachte seine unbeschwerte Kindheit in Polen, bis sein Vater als Jude von den Deutschen erschossen wird.
Seine nichtjüdische Mutter emigriert mit ihm nach Wien, wo er bei dem rätselhaften und unsympathischen Eulenberg Klavierstunden erhält. Bald bestreitet er den gemeinsamen Unterhalt durch seine Musik. Der Leser erlebt einen Reifungsprozess vom Jungen zum Mann. Von einem Kind, das die Politik nicht versteht und trotzdem unter ihr leidet. Von einem Jungen, dessen Gefühle erwachen, doch dessen Liebe unerfüllt bleiben muss. Von einem jungen Mann, der Leidenschaft empfindet, der Verantwortung übernimmt und die richtigen Entscheidungen trifft. Man merkt, dass Pawel dem Autor ans Herz gewachsen ist, so empfindsam wie er die Welt durch dessen Augen betrachtet.
"Verlorene Nächte" ist ein schmales Bändchen mit einem tiefen Inhalt, schön zu lesen durch eine anmutige Sprache, berührend durch ein bewegendes Schicksal.

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Charlotte ist nicht begeistert, als sie ihre Arbeit in Berlin unterbrechen muss, um ihre sterbende Mutter in Münster ein letztes Mal sehen zu können. Die Begegnung verläuft ausgesprochen emotionslos und ebenso sachlich wickelt sie einige Zeit später die Bestattung ab. Die Auflösung des Haushaltes kann sie auf ihren Vetter abwälzen und nur wenige Dinge nimmt sie als Erinnerung mit nach Berlin: eine vertrocknete Rose, einen Siegelring, eine teure Armbanduhr und die Tagebücher ihrer Mutter.
Charlotte ist eine sehr unsympathische, ichbezogene Person, die ihrer Mutter nicht verzeihen kann, dass sie zwar als Kind der Liebe empfangen, aber als uneheliches Besatzerkind im stockkonservativen Münster vielen Anfechtungen ausgesetzt war. Erst im Lesen der Tagebücher, die Anna im Hinblick auf ihren Tod und um Verständnis heischend für Charlotte geschrieben hat, ändert sich die Sicht der Tochter.
In Annas Leben war nur Platz für ihre einzigartige Liebe zum englischen Captain Jeremy Frazer, der plötzlich aus ihrem Leben verschwand, noch bevor sie ihm von ihrer Schwangerschaft erzählen konnte. Die Tagebücher sind Zeugnis ihrer unverbrüchlichen Treue trotz der Ungewissheit, zugleich leuchten sie aber auch das Leben in der Nachkriegszeit aus. Nicht nur was die Dinge des täglichen Lebens betraf, sondern auch die philosophische Frage nach dem Sinn des Krieges und erst recht nach dem Sinn des Lebens. Anna nimmt alle Entbehrungen auf sich, weil sie dem Kind ihrer großen Liebe ein gutes Leben ermöglichen möchte, doch Charlotte ist nur fordernd und aufsässig. Sie ist ihrer Mutter für nichts dankbar, und auch die Annäherung an ihren Vater, den sie als Erwachsene endlich kennenlernen darf, verläuft holprig. Bis zum Schluss erklärt sich Charlottes permanente Gekränktheit und unterschwellige Aggression nicht.
Insgesamt sind die drei Hauptpersonen Anna, Charlotte und Jeremy sehr verschlossene, eigenwillige und starke Charaktere, jedoch keine Sympathieträger. Das macht es schwer, sich mit dem Buch anzufreunden, auch nicht zuletzt weil manche Passagen doch recht trocken und zäh geschrieben sind. Dann plötzlich findet sich der Leser in Annas Betrachtungen über das Leben wieder und es bleibt etwas hängen, das auch noch da ist, wenn man das Buch aus der Hand gelegt hat. Deshalb gibt es eine klare Leseempfehlung von mir, auch wenn mir der Klappentext eigentlich eine geheimnisvolle Liebesgeschichte suggeriert hat.

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