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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

77 Shadow Street. Das Nachthaus, englische Ausgabe

Dean Koontz
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei HarperCollins UK, 19.06.2012
ISBN 9780007326983
Genre: Fantasy

Rezension:

77 Shadow Street is a building in Shadow Hill - but not any building. It is a very old, very expensive hotel known as the Pendleton. Its many high-luxurious apartments are inhabitated by some of the most popular and most known people of the world - famous singers, actors, or factory owners. 
But the Pendledon got a secret: Every 38 years, for a until now unknown reason, past und future begin to mix with the present, and every human being in the Pendleton is transportet in the dangerous past, and in the even more dangerous future, in which the Pendleton is the only building that remains of humankind...


My Opinion:
I had a loong reading lull before I started this book, which was my first book during my New Zealand journey. Because of that, I expected it to be damn good. But no - I almost fell back into the lull because of it. 

I once read "The Mask" of Dean Koontz, which I liked very much. That's why I grabbed this book in the first place. But different to that book, "77 Shadow Street" was unnecessarily long and it took an eternity until suspension started. I think it is because the author created a huge amount of main characters (every inhabitant of the Pendleton) and repeated one single happening from almost every point of view.

Did you read "Under the Dome" of Stephen King? That's what came to my mind when I read this book. It was too much to keep the suspension, if even there, up. 

Furthermore, it was a bit "too creative". How should I say it... one hand hand it was very goodly creative, good and imaginable descriptions, right amound of horror and chills (exterminate, exterminate). But on the other hand, the solution of everything was just. too. much. It was absurd and strange, and way TOO creative. Hard too explain - but it read like the author got mad while writing and entangled himself in conspiracy theories about his own story.


Conclusion:
All in all, it was not a bad book - i wouldn't call it that. But ist was whether exciting nor extraordinarily thrilling, or even comprehensible. It contained too much of everything - lenght and creativity.


My Life: [Review] Dean Koontz: 77 Shadow Street

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy

Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse

George R.R. Martin , Christian Jentzsch , Simon Weinert , Catherine Beck
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 27.06.2016
ISBN 9783764531539
Genre: Fantasy

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

big data, ebooks, circle

Die Quadratur des Circles

M. T. Rauser
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.01.2016
ISBN 9783739219219
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Circle ist das größte IT-Unternehmen der Welt, entstanden aus den "Big Five" der alten Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple. Der Circle ist auf dem Weg zum Monopol - Leute wie Joshua, die ihm gegenüber anfangs noch skeptisch sind, werden schnell überzeugt. Denn der Circle ist genial - Big Data weiß alles, weiß alles besser als man selbst, noch bevor man überhaupt darüber nachdenkt. Big Data sammelt alle Daten die es gibt - nur zu Deinem besten! Der Circle macht keine Werbung, er gibt Empfehlungen ab. Und natürlich, selbstverständlich, darfst du immer noch selbst entscheiden, ob du sie annimmst. Aber warum solltest du auch nicht?


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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, erotik, schwarze magie, magie, steine

Steine aus Adanwe

A. B. Schuetze , Detlef Klewer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei net-Verlag, 16.02.2016
ISBN 9783957201546
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Innenarchitektin Corri erhält den Auftrag, ein altes Patrizierhaus auszubauen und einzurichten.Zur gleichen Zeit ereignen sich in ihrem Leben und Umfeld eine Reihe mysteriöser Vorfälle, denen sie gemeinsam mit ihrem Freunden auf den Grund gehen will.Dabei stoßen sie immer wieder auf die geheimnisvollen neuen Besitzer des Patrizierhauses.Als Corri spurlos verschwindet, geraten diese in Verdacht, an der Entführung beteiligt zu sein.Wird es ihnen gemeinsam gelingen, durch gegenseitiges Vertrauen und der Nutzung alten und neuen Wissens die Ränke, Intrigen und Macht schwarzer Magie zu überwinden?

Meine Meinung:

  Das ist jetzt echt schwierig.
  Einerseits fand ich die  Leseprobe super, was mich auch dazu bewegt hat, dieses Rezensionsexemplar anzunehmen.

  Andererseits hat mir der Rest nicht unbedingt gefallen, wie ich leider zugeben muss. Mir sind vermehrt seltsame Sichtweisen-Wechsel aufgefallen, wie man sie bei (nicht so) genauem Hinsehen auch schon im Klappentext bemerkt. Die Charaktere waren an sich interessant, wurden aber optisch kaum beschrieben, sodass sie  alle gleich wirkten. Es war oft sehr schwer, bei den sieben Männernamen den Überblick zu behalten, wenn diese in meinem Kopf fast gleich aussahen.Auch die Schreibweise wurde vermehrt... nachlässig? Ich hatte das Gefühl, immer wieder auf sinnloser- und verwirrenderweise unterbrochene Sätze mit ganz vielen " Punkt-Punkt-Punkt" zu stoßen, ganz abgesehen von meiner Meinung nach eher unlogischen Dialogen und Verhalten der Charaktere.

  Ganz allgemein finde ich  die Idee des Buches mit den Salwidizern, die eine Auserwählte beschützen müssen, während ein anderer sie später heiratet,  nicht schlecht. Die andere Welt "Adanwe", in der unter anderem die Zeit anders läuft, fand ich auch klasse, allerdings wurde sie mir zu wenig beschrieben (in diesem Buch war  wenig bildlich und gut vorstellbar geschrieben). Die Idee hat wirklich Potenzial. 

  Allerdings muss ich, wenn ich ehrlich sein möchte, zugeben, dass es  nicht spannend war, dass mir die Charaktere zu flach waren und die Schreibweise zu ungelenk und un-bildlich.  Außerdem – wurde das Finale ausgeschnitten? Wie die Freunde Corrie gefunden hatten war nicht sehr spannend. Als Rudolfo und Georg bemerkt haben, dass der Vulkan gerade ausbricht –  das war spannend. Allerdings haben wie das Entkommen vor dem Vulkan nicht mitbekommen, sondern nur, dass es gut ausgegangen ist. Das fand ich  sehr schade, gerade wo es wirkte als könnte es spannend werden.

Fazit:
  Ich fühle mich etwas schlecht, das Buch so heruntermachen zu müssen. Aber ich muss einfach zugeben, dass ich nicht besonders gut unterhalten wurde. Allerdings soll dazugesagt sein, dass die Autorin und ihre Idee großes Potenzial haben – Die Art, wie die Idee umgesetzt wurde, wirkte eben noch nicht reif genug, sondern noch wie ein unlektorierter erster Entwurf.

My Life: [Rezension] A. B. Schuetze – Steine aus Adanwe

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinder, monster, insel, england

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs
Audio CD
Erschienen bei Audible GmbH, 17.01.2012
ISBN B0083JAWZ8
Genre: Jugendbuch

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154 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, chronik der unsterblichen, vampir, inquisition, freundschaft

Die Chronik der Unsterblichen. Tl.1 u. 2

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 709 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548256818
Genre: Fantasy

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Auf der Couch

Gabriel Rolón , Peter Kultzen
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 13.10.2014
ISBN 9783442748600
Genre: Romane

Rezension:

Gabriel Rolón ist der beliebteste argentinische Psychoanalytiker. Er ist vor allem durch Radio- und Fernsehauftritte bekannt geworden. In diesem Buch hat er acht Fälle aus seiner Praxis festgehalten, die wirklich geschehen sind – mit Erlaubnis der Patienten natürlich. Darunter ist ein homosexueller Geistlicher, ein Mann der die sexuelle Liebe zu seiner Mutter auf seine Freundin projiziert, ein Ehemann der glaubt, als Mutter seiner Kinder könnte seine Ehefrau keine sexuell aktive Frau mehr sein, eine Frau, deren Familie einen Schweigepakt eingegangen ist und weitere interessante tiefenpsychologisch lösbare Fälle...

Meine Meinung:
Sigmund Freud und seine Psychoanalyse interessieren mich schon seit einer Weile. Ich bin relativ überzeugt davon, dass die Ursachen vieler Dinge/Probleme im Leben bzw. in unserem Charakter in der Kindheit liegen, denn schließlich ist das ziemlich logisch. Durch Rolóns Ausführungen hat sich mein Verständnis sehr erweitert – zum Beispiel geht es eben nicht nur darum, Kindheitserlebnisse zu interpretieren, sondern auch freie Assoziationen oder sogar "versehentliche" Versprecher, die wir dem Unterbewusstsein zu verdanken haben. Oder die Tatsache, dass nicht nur zählt, was der Patient sagt, sondern auch wie.

Auch gefallen hat mir, dass der Autor nicht nur das wichtigste der Dialoge berichtet hat, sondern auch alle Erklärungen, die er dem Patienten gegeben hat. Zum Beispiel hat er den Ödipus-Komplex kurz und super verständlich erklärt. Oder Dinge wie Sexualität bei Kindern oder den Mechanismus des Verdrängens. Das war mehr als ich erwartet habe und überraschend informativ. Alles war verständlich und ich habe ohne große Schwierigkeiten eine Menge dazugelernt.

Was die Fälle angeht muss ich sagen, dass die ersten paar recht "langweilig" waren. Beziehungsweise, was ich meine, ist, dass sie interessant waren und auch interessant war die Herangehensweise des Analytikers zu sehen, aber andererseits waren die Fälle nicht besonders spektakulär. Allerdings könnte das Absicht gewesen sein, denn mit jedem Fall ist die Sache interessanter geworden, bis hin zu einem Fall bei dem die Patientin gestorben ist oder dem letzten Fall, mit einem Priester, der fast schon wie eine Profiler-/Detektiv-Story klang.
Denn irgendwie scheint ein Psychoanalytiker so eine Art Detektiv sein zu müssen – er bekommt Geschichten zu hören, die teilweise nicht alles Wahre verraten, und muss es dann interpretieren können und die Wahrheit aus dem Patienten herausbekommen, um ihm helfen zu können.

Das Beste und Interessanteste am ganzen Buch aber fand ich, dass es, wenn auch in abgeänderter Art, viele kleine Parallelen zu meinem eigenen Leben gab. Ich glaube, jeder Leser findet das eine oder andere Detail, das auch auf ihn selbst zutrifft. Rolón gibt dann gleich Interpretationsansätze, sodass man als Leser direkt unbeabsichtigt anfängt, sich selbst zu analysieren...

Fazit:
Sehr interessante, unterhaltsame neue Einblicke in die Arbeit eines "modernen" Psychoanalytikers. Es regt viel zum Nachdenken über das eigene Leben an und ist sehr informativ. Ohne dass man sich den Kopf über etwas zerbrechen muss versteht man alles, sei es philosophischer oder psychoanalytischer Natur, und lernt einiges dazu. Die Fälle waren relativ kurz gehalten, aber gleichzeitig nicht zu kurz, sondern hatten genau die richtige Länge, um jeden Tag einen Fall zu lesen.
Ich wurde wunderbar von diesem Buch unterhalten und empfehle es allen, die ein wenig an Psychoanalyse und Psychotherapie interessiert sind, ohne zu tief in die Materie eintauchen zu wollen.

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pamphlet, freud, psychoanalyse

Anti Freud

Michel Onfray , Stephanie Singh
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei btb, 11.02.2013
ISBN 9783442745227
Genre: Sachbücher

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

depression, kinderseelenallein, gewalt, familie, kindheit

Kinderseelenallein

Ann Helena Neudek
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Patmos Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783843607285
Genre: Biografien

Rezension:

In dieser Biographie erzählt Ann Helena Neudek von ihrer Kindheit – in der sie geschlagen, beleidigt und erniedrigt wurde, und das alles von den eigenen Eltern. Sie wuchs auf als verunsichertes Mädchen ohne Vertrauen in sich selbst, und blieb es auch lange bis in ihr Erwachsenenleben hinein. Dadurch merkte sie lange nicht, dass sie hochsensibel und hochbegabt ist. Doch durch eine Therapie und ihren Ehemann fand sie einen Kompromiss mit ihrem Leben.
Meine Meinung:Eine Rezension zu diesem Buch ist sehr schwierig, denn es ist eine Autobiographie zu einem sehrschwierigen Thema, und dementsprechend sehr persönlich und emotional. 

Deswegen fange ich am besten erst einmal mit der Schreibweise an: Sie ist sehr poetisch und wird auch regelmäßig durch Gedichte (oder etwas in die Richtung) unterbrochen. Diese Gedichte haben mir sehr gut gefallen – denn meistens hatte ich das Gefühl, dass durch diese Verse das Gemeinte viel tiefgreifender und direkter bei mir als Leser ankam, als es der Fließtext getan hat. Aber auch dieser war, natürlich genau wie die Gedichte, stilistisch sehr genial. Mir haben die Metaphern und Vergleiche sehr gut gefallen, denn durch sie ließen sich die jeweiligen Begebenheiten viel besser nachvollziehen. Man darf ja nicht vergessen, dass die meisten von uns nie etwas Derartiges erlebt haben und deswegen niemals wirklich behaupten können, zu verstehen was es in einem Menschen auslösen kann. Die Metaphern (am Ende war etwas mit Schuhen, das mir immer noch im Kopf geblieben ist) haben mir jedoch eine Ahnung davon geben können.

Das Thema selbst, dass die Autorin von ihren Eltern geschlagen und beleidigt wurde, was letztendlich für lange Zeit die einzigen Erinnerungen an ihre Kindheit waren, fand ich sehr berührend. Ich muss zugeben, zeitweise habe ich geweint, als es um ihre Depressionen als Erwachsene ging. In so etwas rutscht man auch ohne schlimme Kindheitserinnerungen viel zuschnell hinein, und es ist schrecklich. Darüber zu lesen war sehr emotional.

Vor allem eben, da es wie schon gesagt sehr persönlich war. Es war spannend, die Entwicklung der Autorin mitzuerleben, wie sie von einem unsicheren Kind zu einer depressiven Erwachsenen geworden war, dann jedoch bemerkt hat, dass ihre vielen Mängel gesundheitliche Ursachen hatten und sie schließlich (so glaube ich) sich damit abgefunden und das Beste daraus gemacht hat. Das war sehr inspirierend. Denn schon am Anfang, als man Frau Neudek als Mädchen und junge Erwachsene kennengelernt hat, schien es unmöglich, dass sie überhaupt die Entwicklung durchmachen könnte, dass sie sich trauen würde ihr Inneres der Öffentlichkeit preiszugeben. Aber anscheinend hat es doch geklappt und ich hoffe, dass es hilfreich war.
Fazit:Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mir Einblick in ein Thema gegeben, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe, war sehr emotional und persönlich (was ich nicht schlecht fand; ich freue mich, dass jemand seine Erfahrungen auf diese Weise teilt) und war zudem auch noch stilistisch eine Meisterleistung. Viele der Gedichte habe ich mehrmals gelesen...
http://funneswelt.blogspot.de/2016/06/rezension-ann-helena-neudek.html

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intrigen, royce buckingham, 5 sterne, triologie teil 3, krieg

Die rubinrote Königin

Royce Buckingham ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734160165
Genre: Fantasy

Rezension:

In Abrogan herrscht seit Jahren Frieden. Doch dann fällt die Rote Armee aus Fretwitt in Abrogan ein und das Land bricht in Chaos aus. Die neue Königin, ein junges Mädchen mit einem großen, gefährlichen Geheimnis, ist überfordert mit der Situation, als plötzlich eine weitere Armee auftaucht: Eine Armee aus Männern, entstanden aus dem Nichts, gehüllt in pechschwarze Dunkelheit, und mit dem einzigen Ziel, alle Roten zu töten...


Meine Meinung:
Nach "Die Karte der Welt" habe ich so ziemlich gar nichts von diesem Buch erwartet. Überhaupt nichts. Außer vielleicht, dass es mindestens so schlecht sein würde wie sein Vorgänger...

Allerdings wurde ich mehr als überrascht. Der größte Minuspunkt des letzten Buches, nämlich die Hauptperson, wurde hier durch eine andere Person ausgewechselt: Vill Magnan, der ehemalige Bösewicht, der einen Gesinnungswandel hinter sich hat und plötzlich lammfromm ist. Zugegeben, das scheint nicht sonderlich glaubwürdig, aber das ist keiner der Charaktere in diesem Buch - dafür sind sie aber richtig sympathisch und angenehm.
So sympathisch, dass ich Vill sogar verzeihe was er getan hat. Hauptsache, Wex ist fort...

Besonders gefallen an diesem Buch haben mir aber trotzdem die Verflechtungen mit "Die Karte der Welt", obwohl dessen Handlung fast ein ganzes Menschenleben zurückliegt. Gewisse Charaktere, die gealtert sind, kommen wieder vor, und auch welche, die nicht gealtert sind. Und auch gewisse Herdentiere, welche für mich ein kleines Highlight in der ansonsten lahmen Lektüre des letzten Bandes gewesen sind :)

Auch der Aufbau ist viel komplexer und spannender. Anstatt einer Forschungsexpedition, die ganz zufällig von einem "Abenteuer" ins nächste stolpert, erleben wir hier einen Krieg mit. Es werden lange Strecken zurückgelegt, aber wir werden nicht mit Reiseerzählungen gelangweilt. Ein Leitmotiv (die Dunkelheit) zieht sich geschickt in vielfältigen Formen durch das Buch; die Geschichte endet wo sie begonnen hat, und man sieht einfach, dass das Buch gut durchdacht ist und ein Konzept hatte. Es gibt Intrigen, Krieg, Verbündungen, es ist spannend und enthält die perfekte Menge an absurden Fantasy-Elementen wie der erwähnten Dunkelheit oder gar sprechenden Vögeln.

Nur eins hat mich, neben den absolut nicht authentischen Charakteren, noch gestört: Und zwar ein gewisser Charakter, der hinter allem was mit der Dunkelheit zu tun hat, steckt...

Fazit:
Nach wie vor keine perfekten Charaktere. Aber um einiges spannender als der Vorgänger "Die Karte der Welt", welches mich frustriert und gelangweilt hatte! Diese über 500 Seiten habe ich innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen und jede Seite davon genossen, denn es war spannend und amüsant und man konnte das Konzept und die Vorbereitung hinter all der Handlung erkennen. Definitiv ein fünf-Sterne-Buch für mich :)



My Life: [Rezension] Royce Buckingham - Die rubinrote Königin (Mapper-Trilogie #3)

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Tags: 5 sterne, die rubinrote königin, intrigen, kampf, krieg, royce buckingham   (6)
 

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205 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

fantasy, wüste, night vale, bibliothek, engel

Willkommen in Night Vale

Joseph Fink , Jeffrey Cranor , Wieland Freund , Andrea Wandel
Fester Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 19.03.2016
ISBN 9783608961379
Genre: Fantasy

Rezension:

Night Vale scheint nicht einmal von ganz weit weg eine normale Stadt mitten im Nirgendwo der amerikanischen Wüste zu sein. Denn hier werden blutige Debatten darüber geführt, ob Berge existieren. Der Stadtrat ist ein Haufen aggressiver Monster, das Schreiben mit Stiften ist verboten, ebenso wie die Anerkennung der Existenz von Engeln und Wolken. Auch die Zeit spielt ein wenig verrückt.
  So gibt es zum Beispiel Jackie, die schon seit Jahrzehnten 19 Jahre alt ist. Eines Tages taucht ein Mann auf, den jeder nach wenigen Sekunden wieder vergisst, der Jackie einen Zettel mit der Aufschrift "King City" gibt, den sie weder loslassen noch zerstören kann. Was hat es mit King City auf sich und wer ist der vergessene Mann, der ihr den unzerstörbaren Zettel gab und wieder verschwand?


Meine Meinung:
Dieses Buch ist... wie soll ich sagen. Mir fehlen alles andere als die Worte, denn um dieses Buch zu beschreiben gibt es einfach viel zu viele passende Adjektive. Absurd, verrückt, urkomisch, verwirrend, zum-kopfschütteln-anregend und das-gehirn-ausschalten-da-man-sonst-irre-werden-würde-nd. So in etwa; ich denke, wir verstehen uns :'D

  Nein, jetzt mal ganz ehrlich: Als ich das erste Kapitel durch hatte, habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt. Es war mir einfach noch viel zu abstrakt und es gab zu viele "Was? Momeeent... WAS?! xD"-Momente, in denen man sich einfach auf gut Jugendsprache dachte "What the f**k?", aber gleichzeitig ein Lachen nicht unterdrücken konnte.

  Ich sage nicht, dass man sich (schnell) an diesen Schreibstil gewöhnt, aber ich denke doch, dass das Gehirn sich irgendwie anpasst. Denn das muss es... "Willkommen in Night Vale" ist erstmal schwere Kost, gegen die nicht einmal Schiller ankommt. Das Gehirn muss mitwachsen, um dieser Stadt gewachsen zu sein. Vielleicht braucht es auch einfach ein wenig Psilocybin, um sich auf das richtige Level zu begeben. Wer weiß. (#notrigger)

  Mir wurde zwar schon über Instagram angekündigt, dass "die Zeit in Night Vale ein wenig anders laufe"... aber dass es dann so verrückt werden würde, hätte ich nie gedacht.

  Aber genug von diesem Thema... kommen wir doch lieber zu den Dingen, die einigermaßen in einer festen Bahn verlaufen in diesem Buch: Die Charaktere und die Story. 

  Da gibt es Jackie, ein Mädchen, das nicht altert und sich ihr Leben lang nur an eine Tätigkeit erinnern kann: Ihre Arbeit in ihrem Pfandhaus. Dann gibt es noch Diane, die Frau, die ihren Sohn Josh großzieht, der täglich seine Gestalt wechselt und auf der Suche nach seinem Vater ist. Diesen wiederum gibt es an die hundert Mal. Logischerweise. Ich meine... hallo? Standard. 

  Die Charaktere haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Sie waren mir alle sympathisch und teilweise sogar ziemlich witzig, was daran lag, dass sie die Absurdität ihrer Stadt einfach hingenommen haben, obwohl sie wussten, dass etwas daran nicht normal war. Anscheinend lernt man das, wenn man in Night Vale aufwächst.

  Die Story hat mich allerdings erst recht spät gepackt... Ich habe sogar lange Zeit verpasst, dass sie überhaupt begonnen hatte. Der Zettel, der in Jackies Hand kleben blieb, war für mich "normal", da ja Night Vale als Stadt bezeichnet wurde, in der alles nicht-normale normal war. Ich konnte das noch nicht wirklich unterscheiden. Also habe ich erst recht spät bemerkt "Oh... es ist ja schon vor hundert Seiten losgegangen". Aber als ich das dann realisiert hatte, wurde ich wirklich gut unterhalten und hatte den Rest des Buches in einem Rutsch durch. 

Fazit:
Ein wirklich sehr, sehr verrücktes und abstraktes Buch. Keine leichte Kost, aber wenn man es irgendwann entschlüsselt hat, ist es sehr unterhaltsam. Meiner Meinung nach besticht es aber genau dadurch, dass es so extrem anders ist als andere Bücher. Wer also etwas Neues ausprobieren möchte und keine Scheu hat, seinem Gehirn ein soverrücktes Abenteuer zuzumuten, ist mit "Willkommen in Night Vale" genau richtig beraten.



My Life: [Rezension] J. Fink & J. Cranor: Willkommen in Night Vale

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108 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

thriller, gregg hurwitz, killer, orphan x, action

Orphan X

Gregg Hurwitz , Mirga Nekvedavicius
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.03.2016
ISBN 9783959670241
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Orphan-Programm bildet junge Waisen zu den besten Auftragskillern der Welt aus. Evan Smoak ist einer davon - aber seit ein unvorhergesehenes Ereignis die Auflösung des Programms ausgelöst hat, ist er selbstständig und hilft auf eigene Faust hilflosen Menschen aus der Patsche.
  Das hat bisher sehr gut geklappt, doch nun ist etwas passiert: Eine Klientin namens Katrin taucht auf, hinter der Profis her sind. Viel zu spät merkt Evan, dass das alles nur ein Trick ist und dass nicht Katrin, sondern er selbst das Ziel ist...


Meine Meinung:
Eigentlich bin ich nicht wirklich ein Thriller-Fan. Aber dieser hier hat es mir, wenn auch erst gegen Ende, wirklich angetan!

  Der Hauptcharakter ist ein durch und durch gerechtigkeitsliebender Mensch, der einem sofort sympathisch ist. Sogar obwohl er sich von allen Menschen distanziert und sich stur an irgendwelche Regeln hält. Denn im Umgang mit seinen Klienten merkt man trotzdem, dass ihn deren Schicksale bewegen und er jeden fair behandeln möchte. Als ich noch nicht wusste dass er ein ausgebildeter Auftragsmörder ist, der sich losgesagt hat und nun sein eigenes Ding macht, fand ich tatsächlich, dass er so ein batmanartiges Superhelden-Ding am laufen hat. Das wäre auch interessant gewesen :D Evan jedenfalls ist ein super Charakter, nicht zu vergessen ein super cooler 8)

  Was die Spannung angeht hat das Buch so seine Höhen und Tiefen. Zwischen dem aufregenden Leben des Untergrund-Evans gibt es auch noch das Leben des Normalo-Evans in seiner Wohnung. Da gibt es Mia, eine alleinerziehende Mutter. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, irgendwie verlieben sich die beiden ineinander. Allerdings finde ich den Charakter Mia unglaublich nervig, auch wenn er sich unlogischerweise im Laufe des Buches zu etwas-sympathischer wandelt. Die Szenen mit ihr und ihrem kleinen Sohn fand ich aber irgendwie ablenkend vom Wichtigen und ehrlich gesagt langweilig.

  Der Rest jedoch war Spannung pur. Ich brauche mich nur an das Finale im Parkhaus erinnern um mich wieder davon zu überzeugen ☺ Und gaanz am Ende, eigentlich schon im Prolog, gab es auch noch einenFlash-Moment, was ich großartig fand.

  Dieser Moment hat mir auch noch vor Augen geführt, wie gut durchdacht der "Aufbau" des Buches eigentlich ist. Denn auch wenn es zunächst wie ein lahmer Actionthriller wirkt (ein guter lahmer Actionthriller wohlgemerkt :D) merkt man bald, wie komplex die ganze Hintergrundgeschichte ist. Ab und zu gibt es Rückblenden aus Evans "altem" Leben, die einem ein paar Hinweise auf spätere Enthüllungen geben... andere aus der Leserunde haben sie richtig interpretiert, ich dagegen war zu doof und wurde erstmal überrascht (Top Dogs Identität).

  Auch Evans - im Vergleich zum Gesamtpaket im Endeffekt doch kleine, unwichtig erscheinende - Geschichte an sich war gut aufgebaut. Es beginnt mit einem Auftrag, der abgeschlossen scheint, mit dem am Ende aber doch irgendwie alles angefangen hat, und endet mit einem weiteren Auftrag, den man im Laufe des Buches ebenfalls für abgehandelt geglaubt hat.

  Ich habe gelesen, dass das Buch verfilmt werden soll. Für mich sind Actionfilme nicht so ein Favorit; noch weniger als Actionbücher wie dieses (wenn schon Rumgeballere und coole Stunts dann lieber in Buchformat), aber ich hoffe so sehr dass man es gut umsetzt, denn dann wird es einfach nur geil :))

Fazit:
Ein spannender, außergewöhnlicher und tiefgründig-komplexer Thriller, der sogar mich als Thriller-Muffel in seinen Bann gerissen hat. Wer ein bisschen Waffen und Kung-Fu und Action will, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen ☺



My Life

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165 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

secrets, geheimnisse, daniela pusch, verrat, jugendbuch

Secrets - Wen Emma hasste

Daniela Pusch
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783958820616
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kassy, Marie und Emma, drei beste Freundinnen. Eigentlich. Doch nach einer aus dem Ruder gelaufenen Party an der Ostsee bricht alles zusammen: Marie ist tot. Und die beiden verbliebenen Freundinnen merken, dass keine von ihnen Marie wirklich gekannt hat. Emma belügt Kassy und diese verbreitet Gerüchte über Emma. Von der einstigen engen Freundschaft scheint nicht mehr viel erhalten zu sein, doch Emma ist ohnehin mit wichtigerem beschäftigt: Marie würde niemals Selbstmord begehen. Also, wer hat sie getötet?




Meine Meinung:


Leider muss ich gleich mal vorneweg sagen, dass ich enttäuscht von diesem Buch war. Die größten Punkte sind gewesen fehlende Spannung, lahme Handlung und zu kurz.

  Allerdings fanden so ziemlich alle anderen aus der Leserunde das Buch klasse, deswegen würde ich gleich mal empfehlen, dass ihr euch nach meiner Rezension noch eine andere anschaut... nicht dass euch meine Meinung ein für euch tolles Leseerlebnis verhindert lach

  Es fing für mich schon damit an, dass man die Charaktere und ihre Relationen zueinander gar nicht richtig kennenlernen durfte, bevor ohnehin alles durcheinandergemischt wurde. Alles wurde nur oberflächlich beschrieben. Auch die einzelnen Szenen waren nicht besonders tiefgründig, sondern sehr kurz und schnell abgehandelt. Allgemein war das ganze Buch sehr, sehr kurz, hatte an sich kaum Handlung und war nach wenigen Stunden abgeschlossen. Man konnte Emmas Charakter erst so richtig greifen, als sich schon das Ende des Buches angekündigt hat.

  Außerdem endet es mit einer Art Cliffhanger. Stellt euch vor, ihr lest einen Krimi über einen Mordfall, und am Ende des Krimis wird nicht mal der Mörder verraten, sondern man erwartet von euch, dass ihr den Folgeband kauft, um es zu erfahren. Nein, danke. Ich fand, das Buch hier könnte eine einzige Geschichte bilden und fände das auch okay von der Länge her. Weitere Bände sind irgendwie überflüssig, auch wenn ich die Idee gut finde, dass jeder Band von einer anderen Autorin geschrieben wurde.

  Sonderlich spannend fand ich es auch nicht. Mir ist klar, dass die Zielgruppe etwas jüngere Mädchen sind, aber meiner Meinung nach ist es selbst für die nicht spannend. Wie schon gesagt fand ich es zu oberflächlich, um überhaupt Spannung ausbilden zu können. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und fand es okay, aber mehr auch nicht. Das fehlende Ende hat mich einfach sehr frustriert.

  Mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen dazu... ich verlinke euch hier einfach mal eine Rezension einer anderen Leserin aus der Leserunde, welche ich sehr gut fand :) → Sandy


My Life: Daniela Pusch: Secrets #1 - Wen Emma hasste

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1.168 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 183 Rezensionen

aliens, dystopie, außerirdische, rick yancey, jugendbuch

Die fünfte Welle

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.04.2014
ISBN 9783442313341
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cassies Leben war immer normal und langweilig, mit normalen und langweiligen kleinen großen Problemchen. Doch seit das Mutterschiff der Außerirdischen still und teilnahmslos am Himmel steht, hat sich vieles verändert. In wellenartigen Schüben machen sich die Eindringlinge daran, die Menschheit auszulöschen: Kein Strom mehr. Tsunamis vernichten die Küstenregionen. Eine Seuche löscht über Dreiviertel der Weltbevölkerung aus. Und Sie, aussehend wie Menschen, machen Jagd auf die Überlebenden.
Vier Wellen sind mehr als genug für Cassie. Sie hat beide Eltern verloren. Ihr Bruder wurde mit anderen Kindern von Ihnen eingesammelt. Wie wird die fünfte Welle aussehen? Und was haben die entführten Kinder damit zu tun?

Meine Meinung:
Um dieses Buch ist ja ein wahnsinniger Hype entstanden, vermutlich ausgelöst durch die Verfilmung. Ich selbst konnte dann natürlich auch nicht umhin, mir das Buch irgendwie zu schnappen.
Allerdings muss ich gleich mal im Voraus sagen, dass ich (vielleicht durch den Hype?) etwas Besseres erwartet habe.

  An der Story habe ich nichts auszusetzen. Es ist selbstverständlich etwas abgedroschen, aber welcheAußerirdischen-Invasion ist das nicht. Die Idee der Wellen, mit denen Sie die Menschheit Schritt für Schritt ausrotten wollen, finde ich sehr kreativ. Cassie, ein durchschnittliches Mädchen, das sich in die Höhle des Löwen begibt, um das Versprechen an ihren kleinen Bruder Sammy einzulösen, ist ein gutes, nachvollziehbares und emotional an den Leser bindendes Motiv. Wie wenig allein die zuvor einsame Cassie am Ende dasteht, gefällt mir auch sehr gut.

  Vor allem die Sichtweisenwechsel fand ich super. Da die Erde in diesem Szenario schon relativ leer und verlassen ist, wäre es langweilig, immer nur Cassie zu begleiten (auch wenn selbst das alles andere als langweilig ist). Dafür haben wir auch unter anderem die Sicht von Ben alias Zombie und die von Sammy, beide "in der Höhle des Löwen" und wir können dem Feind fast hinter die Maske schauen.

  Einer der wichtigsten Punkte sind natürlich "die Anderen". Spekulationen darüber, wie Außerirdische aussehen könnten und unter welchen Umständen wir sie, wenn überhaupt, kennenlernen würden, gibt es schon seit Jahrhunderten. Die Außerirdischen hier sind nicht 100%ig neu erfunden (z.B. sind die viel weiter entwickelt als wir), aber vor allem was das Aussehen und den Grund des "Besuchs" betrifft, finde ich die Idee sehr einzigartig und spannend.

  Kommen wir zu den Charakteren. Cassie ist jetzt kein unglaublich vielschichtiger Charakter, aber man kann mir ihr leben. Die anderen Charaktere, insbesondere die männlichen, finde ich dagegen sehr gut gelungen. "DER Typ" (Den es ja irgendwie in jedem Buch gibt) ist hier mal nicht der Schulking und der heißeste Typ der Welt, sondern hat fast schon schüchterne und stille Züge. Das fand ich zur Abwechslung echt nett. Nicht zu schweigen davon dass es ENDLICH mal in einem gehypten Buch keineDreierbeziehung gibt. Eine Million Daumen hoch dafür!! Für den zweiten Typen im Bunde ist nämlich auch mit einem zweiten Girl gesorgt. Gott sei Dank.

  Auszusetzen an dem Buch habe ich nur einen Punkt. Und zwar hat es bei mir ziemlich lange gedauert, bis es Klick gemacht hat und ich verstanden habe, was wahr ist und was nicht, Vielleicht ist es authentisch, da die Charaktere im Buch auch an der Nase herumgeführt worden sind, aber ich fand das dann doch etwas zu verwirrend. Und am Ende, was da passiert ist, das finde ich "ein wenig" zu überstürztvon Vosch :D Wer es gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine.

Fazit:
Nicht so spannend, wie ich erwartet habe, und mit wenigen kleinen Unverständlichkeiten, aber ansonsten ein super Buch, basierend auf einer super kreativen Idee (Außerirdischen-Invasion mal anders) und mit super Charakteren!



My Life

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hörbuch, historischer roman, roman, kiera brennan

Die Herren der Grünen Insel

Kiera Brennan , Reinhard Kuhnert
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 15.02.2016
ISBN 9783837132861
Genre: Romane

Rezension:

Eine Rezension hierzu zu schreiben ist für mich sehr schwierig, denn dem Buch zu folgen war ebenfalls schwierig. Es gab so viele Familien bzw. Herrscher und ich habe nicht ganz mitbekommen wer wie viel Macht und Einfluss hat. Auch wer sich im Laufe des Buches, das sich über viele Jahre erstreckt, mit wem und gegen wen verbündet und welche Rolle kleine Menschen wie Caitlín und Pol in dem großen Ganzen hatten, war mir nicht klar. Es gab so viele Verschwörungen und Ränkespiele und so viele verschiedene Sichtweisen von Leuten, die sich unendlich weit voneinander entfernt befanden, dass ich ehrlich gesagt mit der Geschichte überfordert war.
Vor allem, da es eine gekürzte Fassung war. Ich gehe einfach mal davon aus, dass bei solchen politischen Verzwicktereien besser ist, jedes Detail mitzubekommen.  Na gut, nicht, dass mir das irgendwie geholfen hätte... mir haben viel mehr die Geschichten der "kleinen" Leute gefallen bzw. die der Adligen die fliehen mussten und wie kleine Leute leben mussten. Mir haben dieLiebesdramen und Familiendramen und Überlebensdramen um einiges mehr gefallen als der politische Rest.
Die Charaktere jedoch waren großteils sehr gut und sehr authentisch. Es gab einige strohdumme und machthungrige aber ungeschickte kleine Mädchen, eine Menge Fehleinschätzungen was Risiken und Machterhaltung angeht und eine Menge Sex. Der jedoch nicht gerade erotisch war – im Gegenteil. Frauen wurden als Vieh angesehen und hauptsächlich benutzt. Eine Frau musste mit ihrem Mann liegen, wenn sie verheiratet waren. Und wenn dem Mädchen beim Sex etwas nicht passt spielt es fast keine Rolle, Liebe hin oder her. Das Buch hat die grausame Realität der damaligen Zeit widergespiegelt, und das hat mich froh werden lassen, heute zu leben und nicht damals.
Aber kommen wir zum zweiten wichtigsten Punkt: Dem Vorleser. Unabhängig von der Geschichte, bei der ich ja selbst schuld bin wenn meine Gedanken abschweifen, oder die Autorin schuld ist wenn sie es zu kompliziert geschrieben hat, hat der Vorleser bei einem Hörbuch natürlich die wichtigste Aufgabe. Und die hat er ziemlich gut erfüllt. Reinhard Kuhnert hat eine sehr angenehme Stimme mit vor allem sehr viel Variabilität. Mir hat sehr gefallen, wie er die höhnische Stimme einer "alten Vettel" nachgeahmt hat oder die eines naiven Mädchens oder die eines raubeinigen Soldaten. Ihm zuzuhören war sehr angenehm, auch wenn aufgrund der oft langweiligen (wenn es rein politisch war) Story meine Gedanken oft abgeschweift sind.
Was den historischen Aspekt angeht... mit der Geschichte Irlands habe ich mich zuvor nie beschäftigt. Deswegen kann ich ehrlich gesagt wenig einschätzen, wie wichtig die Handlung dieses Buches überhaupt für die ganze Geschichte Irlands war. Von König Henry habe ich natürlich gehört, aber nur im Zusammenhang mit England. Irland spielte dabei nie eine Rolle, auch wenn natürlich bekannt ist dass Irland und Großbritannien ab und zu Beef hatten.
Fazit:Ein Buch mit Stärken und Schwächen. Die Charaktere waren toll und die nicht-politischen Erzählungen haben mir sehr gut gefallen. Auch der Vorleser war klasse. Allerdings fand ich die politischen Teile und wer sich mit wem gegen wen und warum verbündet und was das für eine größere Auswirkung hat, sehr schwer mitzuverfolgen. Vielleicht ginge das in Printversion besser, damit man alles nochmal nachlesen kann. Vielleicht ist es aber auch nur was für geschichts- und politik-Interessierte.
My Life: [Rezension] Kiera Brennan – Die Herren der grünen Insel

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Wulferan: Der dunkle Held

Kilian Braun
E-Buch Text: 371 Seiten
Erschienen bei hockebooks: e-book first, 30.10.2015
ISBN 9783957511126
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wulferan - bekannt als legendärer, unschlagbarer Gladiator, der entflohen ist und auf dessen Kopf ein sagenhaft hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Meisterhaft schlägt er sich durch - keine Gefangenschaft, in die der Qel'tar-Jäger Tyronnimus Tarlin ihn sperrt, hält lange. Alleine kommt er am besten zurecht. Doch eines Tages trifft er die Walküre Kira, die ihm bei einer Flucht hilft, die er ohne sie nicht geschafft hätte. Er entdeckt die Macht der Freundschaft und der Verbündeten und hat bald eine kleine Gruppe um sich gesammelt, die alle Rache an diesem einen Qel'tar nehmen wollen: Tyronnimus Tarlin.



Meine Meinung:

Anfangs hatte ich eine etwas fantasylastige, eher platte Geschichte erwartet. Zum Glück stellen sich Vorurteile meistens als falsch heraus, und zum Glück habe ich dieses eBook trotzdem gelesen!
Denn es hat mir wirklich, wirklich gut gefallen. Schon auf den ersten Seiten ist mir aufgefallen, dass essehr bildlich geschrieben wurde. Ich habe mir alles vorgestellt, als sähe ich es mit eigenen Augen, und bin total in der Geschichte versunken.

Der Hauptcharakter Wulferan war ein wenig widersprüchlich, an sich aber sehr interessant. Einerseits ist er ein mutiger Held, andererseits ist er menschlicher als so mancher anderer Charakter: Er ist feige und selbstsüchtig und hat so seine Schwächen.

Auch die anderen Charaktere waren sehr interessant. Ich werde nicht auf jeden einzelnen eingehen, aber ich kann sagen, dass sich da am Ende eine ziemlich bunte Truppe zusammengefunden hat, die mir gut gefallen hat und mich so manche Male zum schmunzeln gebracht hat.

Denn total ernst ist das Buch auch nicht. Es ist oft recht amüsant. Alles in allem habe ich die Lektüre sehr genossen.

Einen kleinen Abzug gibt es jedoch wegen Kommasetzung... sollte man richtig machen können.
Außerdem fände ich eine Karte nicht schlecht... ich konnte nicht immer nachvollziehen wo welches Land im Königreich war und wo sich die Charaktere immer befunden haben :D

Fazit:
Eine unterhaltsame Fantasystory, spannend und lebendig. Wird zwar kein internationaler Bestseller,empfehle ich aber trotzdem von ganzem Herzen! ♥


My Life

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goldrausch, 1866, historischer roman, mord, ermittlungen

Die Gestirne

Eleanor Catton , ,
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 09.11.2015
ISBN 9783844519082
Genre: Romane

Rezension:

Neuseeland, 1866. Der Goldrausch ist in vollem Gange. Im Massen strömen eifrige Goldgräber aus aller Welt nach Hokitika, um in den dortigen Minen ihr Glück zu machen.
In dem Raucherzimmer eines Hotels trifft derweilen Walter Moody auf eine seltsame Versammlung von 12 Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und die er soeben offensichtlich bei einer wichtigen Besprechung gestört hatte. Jeder von ihnen ist ein Puzzlestück in einer verworrenen Geschichte um einen toten Alkoholiker, einen verschwundenen Reichen und eine opiumsüchtige Hure. Und, wie es der Zufall so will, hat auch Walter Moody sein Steinchen zum Mosaik hinzuzufügen.


Meine Meinung:

  Zur Erklärung im Voraus: Die zwölf Männer im Rauchzimmer des Hotels stellen die zwölf Tierkreiszeichen in der Astrologie dar. Und die Kapitel werden im Laufe der Geschichte immer kürzer - wie die Mondphasen im Laufe der Zeit immer weniger vom Mond preisgeben. Auch wurde das Schicksal der sich Liebenden von einer bestimmten Sternenkonstellation vorherbestimmt. So hat Eleanor Catton einen Rahmen geschaffen, der zum Titel und zum Cover passt, obwohl man durch die Geschichte an sich kaum darauf kommen könnte (Ich war anfangs verwirrt, was die Kapitelüberschriften (z.B. "Zunehmender Mond im Stier") und das Cover/der Titel mit der Geschichte zu tun hatten).

  Was die Geschichte angeht, hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings fällt mir gerade nicht ein, wie ich das alles positiv formulieren könnte. Denn es klingt doch sehr negativ:
Zum Beispiel wurde nacheinander ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt. Am Ende des Buches hatte man zig verschiedene Meinungen und Erklärungen, ohne zu wissen, welche nun wahr ist und wie das alles wirklich passiert ist.
Auch die Charaktere sind letztlich schwer zu charakterisieren, hat man sich doch durch die verschiedenen Sichtweisen jeweils völlig unterschiedliche Meinungen über sie bilden können.
Der Leser wird zum rätseln aufgefordert, ohne am Ende mit der Lösung belohnt zu werden.

  Ich bin nicht ganz sicher, was ich von dieser Methode, eine Geschichte zu erzählen, halten soll... Einerseits ist es recht originell, und vielleicht sogar realistischer und bietet mehr Freiraum zur eigenen Meinungsbildung, als gewöhnliche einseitige POVs. Andererseits ist es doch sehr verwirrend.

  Verwirrend ist auch die Geschichte selbst. Grob kann man sie nachvollziehen... allerdings sind da soviele Nebengeschichten und Details, die man nicht ganz blickt. Vor allem da es ein Hörbuch war, hat es sich nicht ganz so geeignet für eine so komplizierte Geschichte. Noch dazu scheint die Autorin eine Schwäche für Sätze zu haben, die in sich selbst bis zu zehn mal von neuem beginnen. Das ist wie in Mathe eine von diesen Monsteraufgaben mit Klammern in Klammern in Klammern und so weiter.
Ihr kennt die alle (☞°∀°)☞

  Bevor ich zum Vorleser komme noch ein Letztes: Es ist schwer zu beschreiben, wieso die Geschichte sospannend war, obwohl oft genau das selbe, nur aus anderen Sichten erzählt wurde, und obwohl alles so unendlich lang war. Der Großteil bestand nicht aus aktiver Handlung, von Action ganz zu schweigen, sondern eher aus Erzählungen und Erinnerungen, aus denen die Geschichte zusammengebastelt wurde. Trotzdem war es sehr interessant zuzuhören. Keine Geschichte, die man kennen muss... aber ganz nett.

  Den Vorleser finde ich einfach klasse. Er hat eine angenehme Stimme, der ich jeden Tag zuhören könnte. Auch hat man super gut zwischen den unterschiedlichen Charakteren unterscheiden können, denn Herr Rotermund hat die Stimmenvariation echt drauf. Bis auf wenige Worte, die man anders ausspricht (Sorry... aber so ist es), habe ich nichts zu bemängeln.

Fazit:
Eine nette Geschichte. Etwas langatmig und verwirrend und schwer im Überblick zu behalten, aber an sich sehr hörenswert, was nicht zuletzt dem tollen Vorleser zugute kommt. Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch (das über 1000 Seiten haben soll) genauso gerne gelesen hätte, wie ich das hier gehört habe.



My Life: [Hörbuch-Rezension] Eleanor Catton: Die Gestirne

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290 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, karte, schleier, wex, winzlinge

Die Karte der Welt

Royce Buckingham , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.07.2013
ISBN 9783442268849
Genre: Fantasy

Rezension:

Der junge Schweinebauer Wexford Stoli kann nur eines im Leben gut: Zeichnen. Oft sitzt er da und zeichnet die fernen Berge mitsamt des undurchdringlichen, schwarzen Schleiers über ihnen, der scheinbar schon immer über dem Horizont lag.
Eines Tages ist Wex' Talent zum Zeichnen sein Glück: Eine kleine Gruppe Soldaten, augeschickt von Fürst Kryst, um die Gefilde Nahe des Schleiers zu Kartographieren, hat ihren Kartographen verloren und heuern nun Wex an, seine Stelle einzunehmen.
Der Schleier hat einen gefährlichen Ruf, und er ist weit weg von Wex' gewohntem Leben. Doch mit der Abenteuerlust in seinem Herzen und in Begleitung der schönen Adligen Brynn entscheidet Wex sich dafür, die Soldaten zu begleiten.


Meine Meinung:

Das Cover sieht fantastisch aus. Der Klappentext klang wunderbar. Aber der Inhalt hat so einiges zu wünschen übrig gelassen...
Ich wurde sehr enttäuscht von diesem Buch.

  Das größte Minus bildet eindeutig die Schreibweise. Allgemein ist es schlicht geschrieben und eher wie ein Kinderbuch. Ein unglaublich unpassendes Paradoxon bilden dazu gelegentliche grausame, übertrieben (und sehr lächerliche) blutige Szenen, die so gar nicht da hineinpassen.

  Außerdem dachte ich zuerst, dass der Autor seine Geschichte ein wenig lustig schreiben wollte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass es wohl keine Absicht war, und so wirkte alles ziemlich... einfältig. Die Geschichte scheint "selbstbewusst" geschrieben worden zu sein, ist aber eigentlich gar nicht gelungen.

  Nicht zu vergessen dass ich mir kaum etwas vorstellen konnte, was Landschaft und Weg der Truppe angeht. Oder Kampfhandlungen. Wenn es nicht so unwahrscheinlich wäre, würde ich vermuten, dass der Autor betrunken war, während er sie geschrieben hat, und deswegen selbst nicht richtig rüberbringen konnte, wie sich alles abspielte. Vielleicht auch nicht. Aber ich jedenfalls hatte über manchen Seiten quasi nur ein einziges großes Fragezeichen stehen anstatt von Buchstaben.

  Auch die Charaktere sind so eine Sache. Sie sind nicht authentisch. Ihre Charakterzüge ändern sich je nach Situation, und sie reagieren völlig unlogisch. Außerdem sind auch sie "einfältig"... denn wenn Wexford (der eigentlich eher still ist) plötzlich den Obercoolen raushängen lässt, tut und sagt er ziemlich dumme Dinge, die aber anscheinend schlau sein sollten. Auch andere Charaktere sind mal selbstbewusst und dann mal wieder totale Looser. Falls es solche Menschen tatsächlich geben sollte, habe ich noch nie einen von ihnen kennengelernt, und ich darf wohl zu recht vermuten wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zufällig ein ganzer Haufen von ihnen zusammenfindet.

  Gelegentliche Stellen, die Idee des Buches an sich, und die kreativen Ideen über die Dinge, die unter dem Schleier zum Vorschein gekommen sind, waren sehr gut. Das muss ich der Fairness halber dazusagen. Aber ich glaube es ist offensichtlich, dass sie die negativen Aspekte meiner Meinung nach nicht aufwiegen.

Fazit:
Eine supergute Idee. Aber lasst euch von dem schönen Cover nicht einlullen... Wer eine spannende, einzigartige Fantasygeschichte erwartet, liegt mit diesem Buch falsch. Keine Empfehlung von mir! :(



My Life

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959 Bibliotheken, 65 Leser, 4 Gruppen, 75 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, outlander, diana gabaldon

Outlander - Feuer und Stein

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.136 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426518021
Genre: Historische Romane

Rezension:

Jamie Fraser kehrt aus der Verbannung zurück nach Schottland. Auf ihn ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt. Doch als er Claire kennenlernt, über die er nichts weiß, nur dass sie anders ist als alle Frauen, die er je kennengelernt hat, ist das alles unwichtig.  


Meine Meinung:
Ich habe das original Buch "Feuer und Stein" zwar nicht gelesen, aber ich habe die Serie geschaut und weiß durch das Vorwort ohnehin, dass die graphic novel von der Handlung her und auch von der Erzählsicht teilweise von der Vorlage abweicht. Einerseits finde ich das sehr gut, da man denken könnte, dass man die graphic novel auch lesen könnte, wenn man das Buch eben nicht gelesen oder die Serie nicht geschaut hätte...


...Allerdings ist es ganz anders: In dieser Geschichte gibt es so viele Personen. Im Buch wäre das ja noch in Ordnung (ich habe "Ein Schatten von Verrat und Liebe" gelesen... die Anzahl von Personen war grausam, aber man konnte gerade noch den Überblick behalten), allerdings werden die Personen hier ja verbildlicht. Das Problem dabei:Irgendwie sehen alle gleich aus. Unterschiede sind nur an der Kleidung zu erkennen, deshalb muss man immer grübeln bevor man wieder weiß, wer wer ist.

Außerdem haben die Figuren meistens beim Sprechen die Münder zu... das wirkte dann, als käme der Sprechakt gar nicht von dieser einen Figur.



Die Zeichnungen dagegen sind ganz okay, und die Geschichte kann manrelativ gut nachvollziehen. Nur frage ich mich, wie kommt man auf die Idee, über ein so komplexes Buch einen Comic zu machen? Ich finde das nicht unbedingt authentisch...

Ich bin auch nicht sicher, ob sich die Produktion da lohnt. Das Buch kostet 18€ (hätte ich mir niemals selbst gekauft), ist in einer halben Stunde durchgelesen und umfasst gerade mal ein drittel des "Feuer und Stein"-Romans. Ich denke, diese graphic novel ist vor allem etwas für riesengroße Highland-Fans zur Perfektion ihrer Sammlung.

Fazit: 
Ein Projekt, in das viel Mühe und Geld gesteckt wurde und das mir sehr gut gefallen hat, das aber dennoch eher etwas für Fans ist.



My Life: [Review] Diana Gabaldon: Feuer und Stein - Eine Liebe in den Highlands (Graphic Novel)

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

dean r. koontz, dunkelheit, spannung

Wenn die Dunkelheit kommt

Dean Koontz
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.04.1998
ISBN 9783453097759
Genre: Romane

Rezension:  
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369 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

magie, fantasy, welten, buch, tyen

Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

Trudi Canavan , Michaela Link
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 10.11.2014
ISBN 9783764531058
Genre: Fantasy

Rezension:

Tyen ist ein Zauberer in Ausbildung. Momentan geht er zur Akademie für Zauberei, um Zauberer-Archäologe zu werden. Doch eines Tages findet er beim Ausheben eines fast tausend Jahre alten Grabes ein altes Buch - ein Buch, in das das Bewusstsein der Frau Pergama eingesperrt ist, die für alle Ewigkeit dazu verdammt zu sein scheint, sämtliches Wissen ihrer Besitzer in sich zu speichern. Bald schon ist das Buch ein umstrittenes Artefakt - und um Pergama zu retten, muss Tyen fliehen und sein gesamtes früheres Leben hinter sich zurücklassen...


Meine Meinung:

Meine letzte Lektüre von Trudi Canavan war die "Das Zeitalter der Fünf"-Trilogie, welche mich teilweise fast zu Tode gelangweilt hat. Deswegen habe ich mich sehr skeptisch an diese neue Reihe herangewagt.
Aber dazu bestand kein Grund!

  Es gab schon längere Zeit kein Buch mehr, das mich so sehr an seine Charaktere binden und in eine fremde Welt ziehen konnte. Die Orte, die Tyen auf seiner Flucht besucht, konnte ich mir fast bildlich vorstellen. Die Leute, de er traf, waren lebensecht und authentisch. Wirklich eines der besten Kopfkinosseit langem.

  Auch die Themen, um die es ging, waren außergewöhnlich. In erster Linie ist da natürlich Pergama... das Buch, das aus dem Körper einer Frau gemacht wurde. Irgendwie makaber. Zuerst emotionslos und sachlich, beginnt das Buch sogar Interesse an Tyen zu zeigen und Persönlichkeit zu entwickeln. Ich bin wirklich gespannt, ob Tyen es schafft, sie wieder in eine Frau zu verwandeln.
Außerdem geht es darum, dass die Magie in der Welt knapp werden würde, weil die Menschen so verschwenderisch damit umgingen.
Das Prinzip kennen wir doch irgendwoher ;D

  Zur Schreibweise: Dieses Buch hat mich sehr an die Sonea-Reihe erinnert. Es gibt auch eine mächtige junge Magiebegabte, die durch Zufall ihre große Kraft entdeckt. Auch gibt es Aspekte dieserhimmelsschreienden Ungerechtigkeit, die einen als Leser ganz sauer machen. Wie schon oben gesagt bindet man sich sehr an die Charaktere... weil sie einfach so lebensecht sind.
Das muss Magie sein xD

  Gestört hat mich an dem Buch nur eins... und zwar, dass zu beginn die einzelnen Teile zu weit auseinander lagen. Denn je ein Teil ging immer nur um Tyen ODER Rielle. Ein Teil endete meistens mit einem Cliffhanger, und dann kam natürlich ewige Zeit erstmal etwas völlig anderes. Denn Tyen und Rielle sind sich nie begegnet oder wissen überhaupt etwas voneinander. Ich bin nicht einmal sicher, ob sie sich in derselben Welt befinden. Ich denke, das klärt sich in den nächsten Büchern, aber bis hierher kam es mir zumindest so vor, als könnten die beiden Stories zu ganz unterschiedlichen Büchern gehören.

Fazit:
Etwas lange Abstände zwischen Wechseln der POV... ansonsten aber ein perfektes Buch. Packend, lebensecht und Kopfkino pur! Ich freue mich auf die nächsten beiden Bücher der Trilogie ♥



My Life: [Rezension] Trudi Canavan: Die Magie der tausend Welten #1 - Die Begabte

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537 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

drachen, talon, julie kagawa, fantasy, drachenherz

Talon - Drachenherz

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453269712
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vor drei Tagen ist es passiert. Embers ganze Welt wurde auf den Kopf gestellt. Einst ein festes Mitglied der tyrannischen Drachenorganisation Talon, hat sie sich nun mit dem rebellischen Einzelgänger Riley verbündet und hat sich von Talon losgesagt. Bei der Flucht geholfen hat ihr Garett, ein Mitglied des St.-Georgs-Ordens und damit eigentlich einer der größten Feinde, die Ember sich vorstellen könnte. Doch irgendwie ist er anders als die anderen St.-Georgs-Ritter, und irgendwie scheint er auch zu sehen, dass sie anders ist als die anderen Talon-Drachen.
Nach ihrer Flucht wurde er von seinen eigenen Leuten verraten und soll wegen Hochverrats hingerichtet werden. So wenig es Riley auch gefällt, so sicher ist sich Ember: Sie wird Garett vor dem Tod durch die St.-Georgs-Ritter retten, und wenn es sie selbst das Leben kosten sollte...


Meine Meinung:
Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass die weiteren Bücher spannender werden würden als das erste, da dieses spar sehr gut war, sich aber nur wie die Vorgeschichte zu einer richtig genialen Dystopie gelesen hat. Deswegen hatte ich damit gerechnet, schon im zweiten Buch Ansätze zum Zerfall von Talon zu finden.

Stattdessen hat sich aber weder in Talon noch im St.-Georgs-Orden auch nur der kleinste Riss gebildet. Auch von der Handlung her ist kaum etwas passiert. Es gab viel Action, viel Flucht, aber die Situation am Ende unterscheidet sich nicht wesentlich von der am Anfang. Schon gar nicht für Ember.

Nur für den Leser hat sich einiges geklärt. Während Band 1 eher eine tragische Teenager-Liebesgeschichte (mit Drachen) war, ging es hier schon etwas mehr ab in die Untergründe von Talon. Richtig genial fand ich den Cliffhanger am Ende: Wie wir aus Dantes Erzählsicht das größte Geheimnis Talons erahnen können, von dem nicht einmal der Oberrebell Riley etwas weiß. Auch allgemein verfolgen wir viel aus Dantes Sicht mit und haben damit einen einzigartigen Einblick in die Organisation. Das fand ich super gut und abwechslungsreich und ein gutes Mittel, dem Leser Informationen nahezubringen, ohne gleich die Hauptpersonen alles wissen zu lassen.

Auch was Charaktere und Handlungsorte anging, hat sich vieles erweitert. Es ist wie in "Die Bestimmung". Als Leser stellt man es zuerst kaum in Frage, dass die Location nur innerhalb der Stadt ist und man sich kaum fragt, was dahinter ist. Doch wenn man es dann weiß, merkt man erst, wie beschränkt die Sicht zuvor gewesen ist. So ging es mir hier.
Die neue Location ist übrigens Las Vegas, wie ich es noch nie mitbekommen habe. Großteils dunkel und abseits des berühmten Strips. Nice.

Was mich allerdings am meisten gestört hat, war diese nervige Dreiecksgeschichte. Achtung, ich spoilere jetzt:
Beide Typen, sowohl Garett als auch Riley gestehen Ember ihre unsterbliche Liebe. Und wie immer kann sich das Mädchen nicht entscheiden. Im ersten Band hatte ich noch die Ausrede, dass Embers Drache irgendwie von ihr losgelöst gesehen werden kann, während sie als Mensch nichts für Riley empfindet.

Hier kam es jedoch so rüber, dass Ember als vollständiger Drachenmensch etwas für Riley empfindet. Aber auch für Garett. Also diese nervtötende, übliche Patt-Geschichte. Besonders nervig an Ember aber war dieses ewige Hin- und Her - so extrem habe ich das noch nie in einem Buch gelesen! Erst liebt sie Garett, dann bricht sie ihm das Herz, dann will er gehen, und sie sagt "Warte!", küsst ihn leidenschaftlich, er macht sich Hoffnung, und dann kommt sie mit "Tut mir Leid, es geht einfach nicht" und rennt in Rileys Arme.
Was zum...??

Fazit:
Spannungsgeladen und abenteuerreich, interessante neue Location(s) und Charaktere. Wesentlich weiträumigere Sichtweise, man taucht tiefer ein in die Abgründe Talons. Leider extrem enervierende Dreiecks-Geschichte, außerdem geht es mit der Handlung eigentlich gar nicht voran. Am Ende ist nur ein Charakter weniger da, gewisse Hoffnungen wurden aufgegeben, und gewisse Entschlüsse wurden gefasst. Das war es aber auch schon.



My Life: [Rezension] Julie Kagawa: Talon #2 - Drachenherz

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, cornwell, cornwall, frauen, romanze

Der Garten der Erinnerung

Rachel Hore , Barbara Ritterbach
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.08.2010
ISBN 9783404164783
Genre: Romane

Rezension:

Mel wird alles zu viel. Erst stirbt ihre Mutter an Krebs, dann verlässt ihr langjähriger Freund Jake sie. Außerdem ist sie von ihren Studenten an der Uni nur noch genervt. Passenderweise bietet ihr Chef ihr an, ein Freisemester zu nehmen. Mit dem Vorhaben, ein Buch zu schreiben, bezieht Mel also ein traumhaftes kleines Cottage an der Küste von Cornwall. Dann begegnet sie Patrick, ihrem Vermieter, und kommt auf die Spur einer talentierten, aber bisher unbekannten Künstlerin, die einst im Cottage gelebt hat, und die so viele Erinnerungen dagelassen hat...


Meine Meinung:
Ich muss sagen, hätte ich das Buch nicht warum auch immer auf meinem SuB gehabt, hätte ich es wahrscheinlich nie gekauft. Es wirkt so unscheinbar, dass ich mir nicht einmal den Klappentext durchgelesen hätte. Aber jetzt da ich es gelesen habe, hat es sich definitiv gelohnt.

Bevor ich anfange zu schwärmen, muss ich aber sagen, dass es nicht das spannendste Buch ist. Eigentlich ist es mehr eine Urlaubs- Liebeslektüre, die angenehm zu lesen ist und von der man von Anfang an schon weiß, dass am Ende alles Friede-Freude-Eierkuchen wird und alle glücklich sind. Allerdings war es für mich keine stinknormale Lektüre, sondern sie hatte so ein paar Aspekte, die es sehr interessant gemacht haben.

Allen voran die Location. Rachel Hore hat mir Cornwall mit seinen malerischen kleinen Küstendörfern, den felsigen Klippen und dem wild aufbrausenden Meer so schmackhaft gemacht, dass ich am liebsten sofort dort hinziehen würde.

Ein weiterer Aspekt ist die Kunst... und Pearl. Sie erzählt uns zwischendurch in tagebuchartigen Abschnitten von ihrem Leben im Schatten, als Bedienstete, wo sie ihr Talent zur Malerei nicht wirklich ausleben kann. Ihr Happy End am Ende ist ein wenig Definitionssache. Dafür zeigt uns die Geschichte der Gegenwart, wie es besser geht. Es ist, als würden Mel und Patrick, indem sie den verwilderten Garten restaurieren, Pearls unglückselige Geschichte wieder ans Tageslicht bringen und sie in erfolgreicherer Version erneut zu erleben. Irgendwie war es magisch - Mel und Patrick, mit einem verwilderten Garten und einer geheimnisvollen Vergangenheit zusammen auf einem einsamen Anwesen, fernab der nächsten Stadt. Die Atmosphäre, in die man beim Lesen des Buchs hineingezogen wird, hat mir sehr gut gefallen.

Nur hat wie gesagt etwas Action gefehlt. Außerdem gab es einen Part gegen Ende, als Mel von Patrick fort war, der mir viel zu lang vorkam und den man sich hätte sparen können.

Fazit:
Ein traumhaftes, märchenhaftes Buch über die Unendlichkeit der Liebe und die Macht der Erinnerungenund der Vergangenheit. Die perfekte Liebeslektüre für einen feengleichen Urlaub!



My Life: [Rezension] Rachel Hore: Der Garten der Erinnerungen

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120 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

horror, chicago, mörder, thriller, hohlbein

Mörderhotel

Wolfgang Hohlbein
Fester Einband: 848 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783785725481
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist 1865, als der junge Herman Webster Mudgett das erste Mal dem Tod begegnet. Wenige Jahre später glaubt er, in dessen Dienst zu stehen und ihm Menschenleben opfern zu müssen. Mit nur 12 Jahren finden seine Mordgelüste die ersten beiden Opfer. Viele Jahre später sind es schon über 200, und Herman führt ein Hotel, dessen Keller die reinste Tötungswerkstatt ist. Denn sein Verbündeter, der Tod, verlangt immer mehr und mehr Opfer von ihm...

Meine Meinung:
Es war für mich anfangs relativ schwer, mit der Schreibweise klarzukommen. Mir sind oft Dinge aufgefallen wie z.B. dass Türen geöffnet werden, die davor gar nicht geschlossen wurden, oder dass Menschen aufstehen die sich zuvor gar nicht hingesetzt hatten. Aber entweder habe ich es ausgeblendet, oder der Autor hat sich das tatsächlich abgewöhnt, jedenfalls war es bald besser.

Was die Story angeht finde ich es toll. Zwar ist das Buch zu lang, und die Auflösung wird viel zu lange hinausgezögert, trotzdem fand ich es super spannend. Vor allem deshalb, weil es diesen Serienmörder tatsächlich gab. Natürlich weiß ich nicht, wie viel der Geschichte der Wahrheit entspricht (zumindest das Ende stimmt nicht... ich glaube der echte Mörder wurde hingerichtet; das wird er in diesem Buch nicht), aber ich finde die Idee klasse, dass das Buch auf einem echten Menschen basiert, ohne eine Biografie oder etwas dergleichen zu sein.

Ganz besonders die Auflösung des Falles fand ich gut. Der Autor hat den Leser die ganze Zeit an der Nase herumgeführt (da das Buch zu lang war sogar ziemlich lange) und ein großes Geheimnis aus der Sache gemacht. Leider hat der Klappentext mit einem Wort (Persönlichkeitsspaltung) quasi schon alles verraten, und auch davor gab es versteckte Hinweise, sodass ich nicht überrascht war. Dennoch war es irgendwie anders als erwartet.

Von vielen Lesern habe ich gehört, dass sie es, obwohl sie Krimi- und Thriller-Liebhaber sind, teilweiseentsetzlich brutal fanden. Dem kann ich an dieser Stelle nur zustimmen. Spätestens als ein Mensch halb zersetzt aus einem Säurebad gestiegen ist und der Protagonist ihn ins Gesicht geschlagen hat, woraufhin ein Stück fast flüssige Fleischmasse abgetrennt wurde, musste auch ich eine Pause einlegen. Trotzdem lag der Schwerpunkt nicht auf der Grausamkeit, sondern auf der Ermittlung Frank Geyers und Arlis Christen nach dem Mörder. Zum Glück.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war (ich wiederhole), dass es zu lang war und das Finale zu lange hinausgezögert wurde. Es wird abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart geschrieben, und diese nähern sich immer mehr an. Gegen Ende war das allerdings etwas unübersichtlich. An einer Stelle war vielleicht sogar etwas verdreht... der Charakter Peitzel kam vor, als etwas über die Vergangenheit erzählt wurde, und im Kapitel danach wurde beschrieben wie Mudgett Peitzel kennengelernt hat, obwohl das chronologisch erst danach kam.

Fazit:
Leider viele kleine Authentizitätsfehler, zu lang und gegen Ende unübersichtlich. Aber an sich eine Story mit interessanter Basis, die gut umgesetzt wurde ich die ich mit Spannung mitverfolgt habe. Sehr kreativ, aber doch recht brutal! Alles in allem habe ich das Buch sehr, sehr gerne gelesen :)


My Life: [Rezension] Wolfgang Hohlbein: Mörderhotel

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liebe, colleen hoover, love and confess, tod, auburn

Love and Confess

Colleen Hoover ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.11.2015
ISBN 9783423740128
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Für den jungen Künstler Owen scheint es wie Schicksal zu sein, als eines Tages Auburn vor seiner Galerie steht. Denn was sie nicht weiß: Er kennt sie schon seit vielen Jahren. Und nun ist sie hier. Vom ersten Augenblick an verstehen sie sich wunderbar. Doch sie beide haben Geheimnisse vor dem anderen, die man nicht einfach so erzählen kann, ohne dass sie etwas Wundervolles zerstören könnten, bevor sich die Beziehung gefestigt hat...


Meine Meinung:
Ich habe schon sehr, sehr lange kein Buch mehr so durchgesuchtet wie dieses hier. Schon mit dem Prolog hat es mich gefangengenommen, und hätte ich am nächsten Tag nicht aufstehen müssen, hätte ich es noch am selben zuende gelesen.

Man merkt schon gleich zu Beginn, dass das Treffen von Owen und Auburn etwas Besonderes ist. Ihre Liebe entwickelt sich so schnell, als würden die beiden sich schon ewig kennen, und in gewisser Weise ist es auch so. Denn es ist nicht so, als würden sie sich zum ersten Mal sehen... es steckt noch eine viel größere Geschichte hinter der, die in diesem Buch erzählt wird.

Die beiden Charaktere sind nett, wenn mich auch etwas gestört hat: Die Geheimnisse die die beiden haben, sind nicht so schlimm, als dass man sie unbedingt für sich behalten müsste. Es fehlt mir oft ein bisschen an Kommunikation. Dadurch wäre viel Ärger erspart geblieben. Mir ist klar, dass es dadurch dramatischer wurde und nur so zu dem Verlauf kommen konnte, den Mrs Hoover sich vielleicht vorgestellt hat; aber meiner Meinung nach fehlt es den Charakteren und der Handlung dadurch ein wenig an Authentizität. Das ist aber auch wirklich der einzige negative Aspekt in diesem Buch, der mir aufgefallen ist.

Ansonsten besteht es aus wundervollen Zitaten ("Ich werde dich immer lieben, Auburn. Selbst dann noch, wenn ich es nicht mehr kann." [S. 16] Wie süß ist das denn?) und aus Emotionen, wie sie nicht besser rübergebracht werden könnten, indem sie die Gefühle nicht unendlich beschreibt, sondern indem sie ihre Charaktere einfach denken lässt. Es ist so toll zu lesen, dass mach mit Auburn und Owen mitfiebert. Es gibt Stellen, an denen muss man lachen, und Stellen, die bringen einen fast zum Heulen.

Die Story selbst ist ein wenig verzwickt. Die beiden verlieben sich innerhalb weniger Tage ineinander, doch dann stellen sich ihnen ihre Geheimnisse in den Weg, und die beiden sind gezwungen, sich zu trennen. Auburn muss mit einem Mann zusammensein, den sie verabscheut. Am Ende finden sie natürlich eine Lösung, wie sie trotzdem glücklich und zusammen sein können (das Happy End war voraussehbar... aber nichtsdestotrotz war es super spannend und amüsant, das Buch zu lesen). Eigentlich ist es eine totale Standart-Liebesgeschichte, wie mir gerade auffällt. Aber es ist definitiv eine mehr lesenswerte als andere.

Fazit:
Ein wunderbares, romantisches Buch über das Schicksal und die Liebe, die alle Hindernisse überwindet. Unbedingt lesen!



My Life: [Rezension] Colleen Hoover - Love and Confess

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