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901 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.01.2015
ISBN 9783570403235
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(4)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Mord im Orient-Express

Agatha Christie
Fester Einband
Erschienen bei Weltbild
ISBN B00Q9CLJRG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine spontane Reise mit dem Orient-Express fängt für Hercule Poirot entspannt an, nimmt dann aber eine drastische Wendung. Der Zug muss halten, da er in eine Schneeverwehung gerät. Zeitgleich wird in einem der Abteile ein Gast ermordet.
Sogleich übernimmt Poirot die Leitung der Ermittlungen - und trifft auf irreführende Beweisstücke, falsche Aussagen, seltsame Zusammenhänge zwischen den Fahrgästen...

Meine Meinung:
JA, ich habe mir das Buch nur gekauft, weil gerade der Film mit Johnny Depp rausgekommen ist :'D Den habe ich zwar noch nicht gesehen, dafür habe ich diesen Klassiker jetzt aber endlich mal gelesen.

Was soll ich sagen. Ich bin kein Krimi-Fan. Krimi-Rezensionen sind auf diesem Blog also rar, und ich weiß gar nicht so recht, wie ich die bewerten soll.
Ich fand das Buch nicht wahnsinnig spannend, und ein langwieriges Vergnügen war es auch nicht gerade. Jeder Fahrgast wurde einmal vernommen, und dann hat der Detektiv nachgedacht und die Lösung ausgespuckt. So in etwa ist dieses Buch... ich weiß gar nicht, wieso es zu so übertriebener Bekanntheit gelangt ist.

Es ist kein schlechtes Buch. Es hat einige Aspekte, die es von langweiligen Standard-Krimis unterscheidet, und es hat eine interessante Lösung und einen mehr oder weniger interessanten Verlauf was die stückweisen "Aufdeckungen" angeht, auch wenn der Aufbau des Buches ziemlich simpel war und ausschließlich herumgesessen und geredet und erinnert wurde. Kein bisschen Action, ich glaube das ist es, was mir gefehlt hat.

Whatever, das ist nur meine Meinung. Gibt es hier Fans? Ihr dürft mir gerne schreiben, was dieses Buch so besonders macht :)

https://funneswelt.blogspot.de/2018/02/rezension-agatha-christie-mord-im-orientexpress.html

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408 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

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Das Spiel

Stephen King
Flexibler Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.06.2009
ISBN 9783453433977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jessie und Gerald Burlingame sind ein ganz normales Ehepaar. Normal genug, um ein Fesselspiel mit Handschellen in einem abgelegenen Sommerhaus aufregend zu finden. Problem Nr. 1: Die Handschellen sind verdammt echt. Problem Nr. 2: Gerald stirbt vor Jessies Augen. Und sie bleibt gefangen in den Handschellen, an ihr eigenes Bett gefesselt und dem Verdursten ausgeliefert...

Meine Meinung:
Ich komme nicht umhin, bei diesem Buch an "Misery" zu denken. Dieses spielte hauptsächlich in einem einzigen Raum, ohne dass der Hauptcharakter sich überhaupt vom Fleck bewegen konnte... und trotzdem war es wahnsinnig spannend, und ich bewundere King dafür, wie er das zustande gebracht hat.

Auch dieses Buch spielt großteils nur in einem einzigen Raum, Jessie kann das Bett nicht verlassen. Wie gesagt konnte ich gar nicht anders, als mit "Misery" zu vergleichen. Und das Ergebnis dieses Vergleichs war, dass "Misery" um einiges besser abgeschnitten hat...

Während in "Misery" zwischenmenschliche Kommunikation zwischen zwei interessanten Charakteren an der Tagesordnung war, verbringt Jessie ihre Zeit alleine. Die einzigen Gespräche sind die mit ihren Stimmen in ihrem Kopf... die ja alle sie selbst sind.

Auch den Versuch, unwichtige Tätigkeiten wie ein Glas Wasser zu bekommen, dramatisch erscheinen zu lassen, fand ich nicht so gelungen. Zwar ist es in Jessies Situation spannender, aber der zwanzigseitige Versuch, an das Wasser zu kommen, bleibt ein zwanzigseitiger Versuch... und zwanzig Seiten lang den Versuch, an ein Glas Wasser zu kommen, ist einfach nicht interessant.
Und das war nur ein Beispiel.

Jessies Fluchtversuche (vor allem der letzte) waren allerdings sehr spannend. Das war aber auch schon das einzige, denn nach dem Klimax wurde das Buch unnötig in die Länge gezogen. Zusammen mit der Tatsache dass Jessie nur alleine war, das Buch hauptsächlich aus Erinnerungen und Selbstgesprächen besteht, und selbst Dinge die spannend sein könnten durch Langziehen einfach nicht spannend waren, finde ich, dass dieses Buch nicht unbedingt eins von Kings besten ist...


http://funneswelt.blogspot.de/2018/01/rezension-stephen-king-das-spiel.html

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(307)

607 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

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Die Tuchvilla

Anne Jacobs
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783442381371
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Waisenkind Marie Hofgartner wird in der Tuchvilla als Küchenmagd angestellt. Wie schon ihr ganzes Leben lang wird ihr hier ihr niederer Stand und ihre niedere Position eingeschärft. Die Arbeit ist hart und die anderen Angestellten sind nicht alle freundlich. Doch es gibt eine Sache, die Marie Entschlossenheit gibt: Und zwar das Geheimnis um ihre verstorbenen Eltern, über die man ihr nie die Wahrheit gesagt hat, und die irgendwie mit der Tuchfabrik zu tun hatten...

Meine Meinung:
Ich habe mich relativ gut unterhalten gefühlt von diesem Buch, denn es war nie außgesprochen langweilig, aber es war leider auch nie ausgesprochen spannend. Die Geschichte um die es geht handelt von verzogenen eingebildeten reichen Mädchen, und einer unsympathischen weiblichen Hauptperson, der alles in den Schoß fällt. Da sie mir unsympathisch war hat mich das komplette Buch nicht gepackt, denn es hat mich nicht interessiert, was das Geheimnis über ihre Eltern war, zudem waren sämtiche Nebencharaktere auch unsympathisch.

Abgesehen von der irrelevanten Geschichte sollte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass dieses Buch eine absolut unrealistische Liebesgeschichte darstellt. Da kann man nur seufzen und sich nicht einmal in romantische Stimmung versetzen lassen, so lächerlich ist das...

Tja also zusammengefasst muss ich leider sagen, dass das Buch schick und modern und hochwertig aussieht, im Endeffekt aber nur ein langweiliger Schnulzenroman ist wie es ihn zu Tausenden auf dem Markt gibt. Sehr schade, denn ich hatte viel erwartet. Wurde wohl vom hübschen Cover getäuscht...


http://funneswelt.blogspot.de/2018/01/rezension-anne-jacobs-die-tuchvilla.html

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234 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Anna Karenina

Lew Tolstoi , Rosemarie Tietze , Leo N. Tolstoi
Fester Einband: 1.288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 07.09.2009
ISBN 9783446234093
Genre: Klassiker

Rezension:  
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78 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

21. jahrhundert, künstliche intelligenz, michael crichton, moderne forschung, nanobots, nanotechnik, nanotechnologie, nevada, schwarmintelligenz, science fiction, thriller, tödliche experimente, usa, verwandlung, wissenschaft

Beute

Michael Crichton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 01.03.2006
ISBN 9783896673022
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist eine Revolution, die sich da im Geheimen bei der Firma Xymos anbahnt: Eine neue Kamera, bestehend aus Millionen winziger Nanopartikeln, beliebig form- und lenkbar! Doch Jacks Frau Julia, die bei Xymos arbeitet, benimmt sich immer seltsamer und seltsamer, und Jack weiß einfach nicht was los ist. Bis er von Xymos eingeladen wird, die Fabrik zu begutachten. Immer mehr seltsame Dinge fallen ihm auf - und er erfährt, dass ein Schwarm der Nanopartikel aus dem Fabrikgebäude entkommen ist und eine Art Eigenleben entwickelt hat. Ob das mit dem seltsamen Verhalten der Mitarbeiter zu tun hat?

Meine Meinung:
Wie immer wenn ich eine Buchrezension zu einem Buch eines meiner Lieblingsautoren schreibe fange ich so an:  Bücher von Michael Crichton haben mir bis jetzt alle ausnahmslos gut gefallen, und dieses hier war keine Ausnahme.

Die Idee, die in diesem Buch behandelt wird, gefällt mir sehr gut. Wie üblich hat sich Crichton ein Thema ausgesucht, das noch in den Kinderschuhen steckt, aber großes Zukunftspotenzial hat. Wie diese Zukunft aussehen könnte weiß heute kein Mensch, aber Crichton denkt darüber nach und schreibt eine Geschichte, in der heute schon bekannte Fakten mit seinen eigenen Vermutungen und Hintergrundwissen verschmelzen. Wie viel von so einer Geschichte wirklich wahrscheinlich ist und wie viel totaler Humbug ist weiß man als unwissender Leser natürlich gar nicht. Aber das gefällt mir.

Die Geschichte war spannend und natürlich interessant, aber im Vergleich zu anderen Büchern von Crichton doch ein bisschen zu abgespacet, was ich damit meine ist, dass das Verschwimmen von Fakten und Fiktion ein bisschen zu sehr Fiktions-lastig war. Vielleicht ist das logisch, weil man über Nanotechnologie nun wirklich noch nicht so wahnsinnig viel weiß (oder?) und das Buch dazu noch vor über 15 Jahren geschrieben wurde, aber trotzdem hat mir das typische könnte-das-wirklich-so-passieren?-Feeling gefehlt.

Zudem habe ich oft tagelange Pausen bei Lesen gemacht, weil es einfach nicht soo spannend war, dass es mich durchgehend am Buch festhalten würde. Das fand ich sehr schade. Aber im großen und ganzen ist es ein weiteres filmreifes Werk eines genialen Kopfes.


http://funneswelt.blogspot.de/2017/12/rezension-michael-crichton-beute.html

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160 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Im Wald

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548289793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein verbrannter Wohnwagen. Und darin: Eine kaum noch identifizierbare, verkohlte Leiche. Es war ein alter Schulfreund von Oliver von Bodenstein, dem leitenden Ermittler in diesem Fall. Und es bleibt nicht der einzige Bekannte von ihm: Alle Zeugen, und grauenvollen weiteren Opfern, sind Bodenstein bekannt. Kann er als leitender Ermittler in dem Dorf, in dem er aufgewachsen ist, objektiv bleiben und den Fall lösen, ohne sich psychisch zu sehr in alten Erinnerungen zu verstricken?

Meine Meinung:
Ich lese eigentlich keine Krimis, und ich frage mich noch immer, wieso ich diesen hier gelesen habe. Vielleicht, weil ich damals "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gelesen hatte, und es ganz gut fand?

Jedenfalls kann ich dieses Buch auch so zusammenfassen: Es war "ganz gut", aber auch nur ein Krimi. Da ich die Reihe nicht komplett gelesen habe, hatte ich wenig Bezug auf Oliver von Bodenstein und sein Dilemma, alte Bekannte verhören zu müssen. Im Endeffekt fand ich auch den Fall nicht außergewöhnlich spannend, und er hat sich auch wirklich, wirklich lange hingezogen. Unnötig lange, wie ich finde.

Ich fand aber gut, dass sich hier zwei Fälle miteinander vermischt haben, von denen einer über 40 Jahre alt war und wieder neu aufgerollt wurde. Nach so langer Zeit noch Spuren zu finden und einen Fall aufzuklären, parallel zu einem Brandaktuellen, das war ein Element, das Spaß gemacht hat zu lesen. Und der Schreibstil der Autorin ist sowieso gut, wenn auch nicht wahnsinnig spannend oder packend (was essentiell für mich ist, um ein Buch gut zu finden).


Fazit:
Ich will keine Fans der Reihe vor den Kopf stoßen, aber abgesehen von dem zwei-Fälle-parallel-Element fand ich, es war ein Krimi/Thriller wie jeder andere, nicht spannender und auch nicht interessanter. Eigentlich sollte ich als definitiver nicht-Krimi-leser so etwas gar nicht rezensieren :'D

http://funneswelt.blogspot.de/2018/01/rezension-nele-neuhaus-im-wald.html

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(24)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Ohne Wenn und Abfall

Milena Glimbovski
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 05.10.2017
ISBN 9783462050196
Genre: Sachbücher

Rezension:

Milena Glimbovski ist die Gründerin des verpackungslosen Supermarkts
Original Unverpackt in Berlin, welcher eine Welle von weiteren
Unverpackt-Läden ausgelöst hat und wesentlich dazu beiträgt, das Thema
Zero Waste aus der Fantasiewelt in die realisierbare Welt zu holen. Sie
beschreibt die Gründung ihres Ladens von der Idee bis zur Ausführung,
und schneidet dabei auch viele weitere zusammenhängende Themen an, wie
Minimalismus, Veganismus, und sogar die sogenannte Capsule Wardrobe.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht ganz, was ich von diesem Buch erwartet habe. Vielleicht
300 Seiten voller Zero-Waste-Hacks und Ersatz-Vorschlägen und viel viel
mehr Rezepten. Da habe ich den Titel aber wohl falsch interpretiert,
denn es ist mehr die Geschichte einer Unternehmerin darüber wie sie mit
ihrer ach-so genialen Idee ach-so erfolgreich geworden ist und dann das
ganze gleich noch einmal mit Sahne. Dabei interessiert es mich nicht,
wann und wieso die Autorin hyperventilliert oder wie viele
Burlesque-Tänzerinnen sie sich anmietet. Mich interessiert, wie ich
verpackungsfrei leben kann und wie ich damit anfange, das zu
bewerkstelligen.



Mir schweift die Autorin viel zu viel in banales, unwichtiges Zeug ab,
das nur gaaanz grob miteinander zusammenhängt, und nur gaaaanz gaaaanz
grob mit dem Titel und dem Thema Zero Waste. Es wurden zwar sehr viele
unterschiedliche Themen angeschnitten, darunter auch Minimalismus und
die Capsule Wardrobe, die ja nur am Rande mit Zero Waste direkt zu tun
haben, aber keines der Themen enthielt für mich genug Informationen, um
lesenswert zu sein. Da hätte man gleich die Hälfte der Themen weglassen
sollen und dafür aus der anderen Hälfte etwas Ordentliches machen
können! Stattdessen war Zero Waste im Themenbereich Nahrungsmittel ganz
groß, und der Rest wurde angeschnitten und dann abgebrochen bevor man
sich als Leser überhaupt auf das Thema einstellen konnte.



Fazit:

Ich denke einfach, ich wurde von meiner persönlichen Erwartung
enttäuscht. Ich hatte mir einen hilfreichen Guide erhofft, aber das Buch
ist lediglich ein Erfahrungsbericht für die paar Fans, die Milena
Glimbovski wohl hat. Ich meine, ich finde Zero Waste klasse, und die
Verpackungsfreien Supermärkte sind wundervoll. Aber dieses Buch, es
hatte einfach so unerwartet wenig damit zu tun... Es hat mir nichts
gesagt, das mir eine halbe Stunde YouTube-Videos nicht schon vorher
gesagt haben. Ich weiß also, woran ich mich ab jetzt halte...


http://funneswelt.blogspot.de/2017/12/rezension-milena-glimbovski-ohne-wenn.html

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(2.719)

3.481 Bibliotheken, 24 Leser, 7 Gruppen, 115 Rezensionen

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Die Wanderhure

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2005
ISBN 9783426629345
Genre: Historische Romane

Rezension:

Konstanz 1410. Marie Schärers Kindheit scheint nun vorbei zu gehen. Ihr Vater hat einen Mann für sie gefunden, und die Hochzeit steht kurz bevor. Doch da gerät alles außer Kontrolle: Urplötzlich wird Marie der Hurerei beschuldigt, dabei hat sie nie ein Mann auch nur berührt! Dahinter steckt ihr zukünftiger Ehemann, der die Gelegenheit jedoch dazu nutzt, Marie auspeitschen und aus der Stadt zu jagen, während er ihren Vater tötet und dessen gesamten Besitz in Anspruch nimmt.


Marie bleibt nichts anderes übrig, als heimatlos durch Deutschland zu ziehen, ihren Lebensunterhalt nun tatsächlich durch Hurerei zu verdienen, und eiskalte Rachepläne zu schmieden...


Meine Meinung:

Rache. Das ist ein starkes Motiv in diesem Buch. Wir begleiten Marie auf fünf Jahren Reise durch Baden-Württemberg, und bekommen mit wie sie jeden Tag vor Wut auf ihren "Ehemann" Rachepläne schmiedet und kaum Gedanken an anderes verschwendet. Zwar kann man sie sehr gut verstehen, weil ihr eine himmelschreiende Ungerechtigkeit zugefügt wurde, aber trotzdem war das für mich als Leserin teilweise ganz schön nervig.


Aber gut, da es in diesem Buch ja genau darum geht: Die Rache zu planen und zu versuchen, sie zu bekommen, kann ich mich eigentlich schlecht darüber beklagen, oder? Immerhin war das Buch, abgesehen davon, extrem gut.


Mir hat die Sichtweise einer Hure (freiwillig oder nicht) sehr gut gefallen, denn so etwas habe ich noch nie gelesen. Es war interessant, das Mittelalter aus Sicht einer umherstreifenden Frau zu sehen, und dass dabei tatsächlich das Thema von Vergewaltigung und dem ach so unendlichen "Lendenleid" der Männer besprochen wurde, und dass dadurch das Leben einer umherziehenden Frau im Mittelalter ziemlich realistisch rüberkam.


Wenn ich bewanderter in historischen Romanen wäre, würde ich es jetzt mit anderen Mittelalter-Büchern vergleichen, in denen Frauen die Hauptpersonen sind, aber alle die ich kenne handeln von Männern oder von Frauen von Stand.


Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Abgesehen von ein paar gedanklichen "hör doch mal auf über diese doofe Rache nachzudenken" war es sehr spannend und unterhaltsam. Aufgrund der etwas "anderen" Sichtweise fand ich es sehr interessant zu lesen. Das gab einen recht anderen Blickwinkel.


https://funneswelt.blogspot.com/2017/11/rezension-iny-lorentz-die-wanderhure.html

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(493)

832 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carrie White ist wortwörtlich das Opfer der Schule. Niemand wird mehr gemobbt als sie. Und als ein unerwartetes, traumatisches Ereignis eine größere Mobbing-Attacke als sonst auslöst, tritt etwas aus Carries Unterbewusstsein ans Tageslicht: Eine unheimliche, starke Kraft, die alle bereuen lassen, was sie Carrie jemals angetan haben...

Meine Meinung:
Als großer (und von Buch zu Buch zwiesgepaltener) Fan von Stephen King war ich sehr gespannt auf das Buch. Nicht nur, weil es eines der bekanntesten ist und es mittlerweile zwei Verfilmungen davon gibt, sondern vor allem, weil es Kings erstes Buch war.

Bei manchen seiner Bücher schläft man zwischendurch fast ein. Andere sind unglaublich gruselig, andere einfach nur spannend. Deswegen bin ich bei jedem Buch aufs neue gespannt, wie es auf mich wirken wird.

Bei Carrie muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Die Geschichte und ihre Handlung sind gut, ließen sich aber auf 50 Seiten erzählen. Das wäre dann sogar noch spannend gewesen. Aber das Buch wurde durch Gedanken von fremden Leuten, von Vorerzählungen und Nacherzählungen und bla und bla gestreckt, sodass die ganze Spannung sich im Allgemeinbild total verloren hat. Das war enttäuschend! Mehrere sehr ähnliche Szenen wurden sogar mehrmals aus unterschiedlicher Sicht erzählt, was mich an das erinnert, was mich auch "Die Arena" hat langweilig finden lassen...

Also sehr schade. Ich hatte mehr erwartet, aber was soll's.


http://funneswelt.blogspot.de/2017/10/rezension-stephen-king-carrie.html

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110 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Dein perfektes Jahr

Charlotte Lucas
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404176205
Genre: Romane

Rezension:

Hanna Marx' Leben scheint wundervoll zu laufen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin macht sie sich selbstständig, und der Laden läuft. Zudem hat sie einen sie liebenden Freund, den sie sich vorstellen kann, bald zu heiraten.
Doch dann pfuscht das Schicksal dazwischen. Das Schicksal, dem Hannah mit ihrer überaus positiven Denkweise bisher immer vertraut hat, und das sie bisher noch nie enttäuscht hat. Umso härter schlägt es jetzt zu...

Meine Meinung:
Was das Buch etwas anders macht als eine dieser Standard-Liebesgeschichten die zwar schön zu lesen sind, den Leser aber nicht mit diesem gewissen Etwas in den Bann ziehen können, ist die Sache mit dem Schicksal.

Ich fand es faszinierend zu lesen, wie abwechelnd aus Hannahs und aus Jonathans Sicht geschrieben wurde. Unterschiedlicher können Menschen und ihre Denkweise nicht sein, und besser könnte man die unterschiedlichen Stimmungen gar nicht schreiben, wie die Autorin es hier gemacht hat! Ich las Hannah, und war erheitert und positiv denkend, hatte irgendwie gute Laune. Dann kam wieder der Jonathan-Teil, und ich bin von meiner Wolke der Unbeschwertheit auf den Boden geknallt. Aber nicht auf den Boden der Tatsachen, sondern auf den Boden eines viel zu negativ denkenden Menschen.

Erstmal das hat mir gefallen. Dann hat mir gefallen, wie die Autorin die Sache "Schicksal" mit in die Geschichte genommen hat, und wie sich dadurch alles verändert hat... wieder nicht nur die Charaktere, sondern auch die Gefühle, die beim Lesen in mir ausgelöst wurden. Wirklich faszinierend. Und sehr kreativ. Nicht zu vergessen, dass die Geschichte doch recht komplex ist.

Was mich aber (sehr) gestört hat, ist die Tatsache (und ich spoilere nicht wenn ich sage dass die beiden Protagonisten sich irgendwann kennenlernen? Das ist zu erwarten), dass das Kennenlernen  ü b e r t r i e b e n  lange hinausgezögert wurde. Das war nichts, das überraschend gekommen wäre, und es hat an meinen Nerven gerieben.

Zudem ist die ganze Geschichte von vorne bis hinten voraussehbar. Sie ist nicht langweilig geschrieben, sondern sehr gut - aber diese Spannung, die ich in einem guten Buch suche, gab es hier eben nicht. Da fällt es mir ja schwer, das Buch weiterzuempfehlen, wenn ihm etwas so Wichtiges tatsächlich so gut wie fehlt...

Deswegen fällt es mir auch schwer, dem Buch keine fünf Sterne zu geben, obwohl es gut war. Aber eben nichts Außergewöhnliches im Sinne von so Außergewöhnlich, dass es mich fasziniert und emotional auslaugt oder wie auch immer, man versteht mich sicher...


http://funneswelt.blogspot.de/2017/10/rezension-charlotte-lucas-dein.html

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(2.647)

3.582 Bibliotheken, 49 Leser, 9 Gruppen, 79 Rezensionen

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1984

George Orwell , Michael Walter
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.06.1994
ISBN 9783548234106
Genre: Klassiker

Rezension:

Die Welt wie Winston Smith sie kennt ist kalt. Emotionen werden versucht den Menschen abzugewöhnen, ebenso wie jegliche zwischenmenschliche Verbindungen, und sogar die Gedanken. Jeder, der sich auch nur annähernd gegen diese Lebensform stellt, wird aus dem Verkehr gezogen. Dazu reicht ein kleines Zucken des falschen Gesichtsmuskels im falschen Moment, der sofort von einem der vielen versteckten Kameras aufgezeichnet wird, und man wird niemals existiert haben. Viele Menschen begehen solche Verbrechen nicht, da sie nicht einmal auf die Idee kommen, etwas anderes als die Regierung Big Brothers zu wollen. Doch Winston begeht den Kapitalfehler: Gedankenverbrechen...

Meine Meinung:
Ein Klassiker; ein Buch, von dem man auf jeden Fall schon einmal gehört hat, wenn man nicht sogar schon die Art der Gesellschaft kennt. Und Big Brother, die Serie mit den Kameras überall, kennt ja nun wirklich jeder.

  Aber gelesen? Das haben vielleicht die Wenigsten. Ich selbst habe mich nur an das Buch gewagt, weil ich es unter dem Namen "Klassiker" gehört habe und in dem Bereich etwas mehr herumkommen wollte.

  Und was soll ich sagen? Anders als erwartet ist das Buch KEIN schnöder altmodischer Schinken. Anstatt es sachlich lesen zu können hat es unterschiedlichste Emotionen aus mir herausgeholt, auf die ich gar nicht vorbereitet war. Vor allem einfach, weil der Verlauf so unterwartet ist. Ich dachte, es sei eine Dystopie im Sinne von Die Tribute von Panem, doch falsch gelegen. Da denkt man, Klassiker haben nichts drauf als das gute alte Buch-Schema, und dann wird man so überrascht...

  Ich habe mit Winston gehofft und rebelliert, und bin in tiefste Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gestoßen worden. Das Buch hat mich mitgenommen und, ja ich weiß nicht wie positiv das ist, ausgelaugt. Ich muss schon sagen, da ich es rezensiere finde ich dass ich dazusagen sollte, dass man damit rechnen muss etwas negative Gefühle zu erfahren. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu sensibel :D

  Auf jeden Fall ein Lese-Erlebnis! Kann ich nur weiterempfehlen, vor allem wenn ihr den Titel von eurer Liste ungelesener Klassiker abarbeiten möchtet.

  PS: Ganz davon abgesehen wird das Thema der dauerhaften Überwachung immer aktueller.

http://funneswelt.blogspot.de/2017/10/rezension-george-orwell-nineteen-eighty.html

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(21)

49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Wild Cards: Die erste Generation - Vier Asse

George R.R. Martin , Christian Jentzsch , Simon Weinert , Catherine Beck
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 27.06.2016
ISBN 9783764531539
Genre: Fantasy

Rezension:

Als ein takisisches Raumschiff mit dem Außerirdischen Dr. Tachyon auf der Erde landet und vor dem zukünftigen Ausbruch eines genverändernden Virusses warnt, hört ihm keiner zu. Doch die lächerlich klingende Warnung war ernst gemein: Und als die Bombe über Manhattan explodiert, regnet ein Virus-Schauer auf die Bewohner nieder...

Meine Meinung:
Dieses Buch soll die Vorgeschichte zu den beiden sein, die ich schon gelesen hatte (Das Spiel der Spiele und Der Sieg der Verlierer). Ich weiß gar nicht, warum ich mir das Buch angeschafft habe, obwohl mir der zweite Teil gar nicht mehr gefallen hatte...

  Jedenfalls, glücklicherweise (oder leider?) kann man es sowieso nicht vergleichen. Dieses Buch ist vollkommen anders aufgebaut als die anderen. Es besteht aus vieeelen voneinander unabhängigen Geschichten. Kommt man gerade in den Schreibstil eines Autoren sein und gewöhnt sich an Protagonist und Handlung, muss man sich auch schon wieder an ein völlig neues Szenario gewöhnen. Die Geschichten haben untereinander zwar unterschwellig etwas miteinander zu tun, aber hauptsächlich nicht.

  Ich verstehe nicht, warum dieses Buch herausgekommen ist. Die Vorgeschichte wurde auch in "Das Spiel der Spiele" erzählt, wenn auch nicht so ausführlich. Jetzt gibt es ein Buch, das die Vorgeschichte VIEL ZU ausführlich beschreibt, dann aber offenbar zu kurz war, und mit willkürlichen nicht zusammenhängenden und zwecklosen Geschichten aufgefüllt wurde, von denen einige sehr interessant und spannend waren, andere mich aber (kein Witz) zum einschlafen brachten.

  Deswegen finde ich, ich habe beim Lesen Zeit verschwendet, einfach weil ich keinen Sinn in dem Buch gefunden habe. Es hat sich nicht einmal angefühlt, als wäre es zur Unterhaltung geschrieben worden, sondern aus "Pflichtgefühl" oder so etwas. Wirklich schwer zu beschreiben. Aber den nächsten Teil werde ich mir wohl nicht kaufen, wenn mir 2/3 der Reihe jetzt also nicht gefallen haben.

http://funneswelt.blogspot.com/2017/09/rezension-george-r-r-martin-wild-cards.html

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das spiel der spiele, george r. r. martin, randomhouse blanvalet, wild cards

Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R.R. Martin , Simon Weinert
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734161070
Genre: Fantasy

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Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.11.2015
ISBN 9783764531065
Genre: Fantasy

Rezension:

Als Rielle vom Engel Valhan eingeladen wird, mit in seine Welt zu kommen, gerät ihr Leben aus der Spur. Anstatt in eine neue Welt zu kommen wird versucht, sie zu töten! Eine Gruppe von Händlern findet und rettet sie, und Rielle erfährt von einer Wahrheit, die ihrer Heimatwelt vorenthalten wurde: Ihre Welt ist nicht die einzige, denn es gibt tausende von ihnen. Und denen, die über die Macht dazu verfügen, können zwischen ihnen wandern.
Valhan, eigentlich der Herrscher über die Welten, nimmt Rielle wieder zu sich. Aus irgendeinem ihr verborgenen Grund will er sie nicht mehr töten, sondern ausbilden. Sie die Magie lernen, deren Anwendung ihr ein Leben lang verboten wurde...


Meine Meinung:
Ich fand Band 1 ja schon großartig. Im Gegensatz zu der "Die Gilde der schwarzen Magier" Reihe von Trudi Canavan ist diese neue Reihe einfach nur großartig. Die Idee mit dem Reisen zwischen tausenden von Welten regt die Fantasie an, was mit Magie alles für fantastische Dinge möglich wären, was genau das ist was ich von einem Fantasy-Buch erwarte. Dieses nimmt einen nicht nur mit in eine andere Welt, sondern in so viele dass man es kaum glauben kann.

Genau aus diesem Grund finde ich, dass Band 2 dieser Reihe wesentlich spannender ist. Es spielt nicht nur in Tyens Welt, und in Rielles Welt, sondern handelt von einer durchgehenden Flucht und Reise durch viele von ihnen, wobei auch ein Muster entsteht und man einige Welten mehrmals besucht.

Auch die Story wird wesentlich vorangetrieben. Die Geschichte handelt nicht nur von dem beschränkten Leben Rielles oder Tyens mit seinen Bemühungen um Pergama. Es werden viele neue Menschen, wenn nicht gar Völker mit einbezogen, und die Geschichte ist die der Welten und Rielles und Tyens Anteilen daran. Ich fand es großartig, das zu lesen. Und bin weiterhin gespannt auf Teil 3, wie und ob sich Rielles und Tyens Wege weiter kreuzen werden.


Fazit:
Eine weitere große Fantasy-Reihe von Trudi Canavan. Schon der erste Teil war gut, doch dieser zweite Teil bietet den Beweis dass der dritte Teil nur wundervoll werden kann und damit die Reihe zu einer unglaublich guten mit großem Potenzial machen wird.
Definitiv lesenswert, wenn euer Ziel ist, in fremde Welten einzutauchen. Das Buch wird den Erwartungen mehr als gerecht...


My Life: [Rezension] Trudi Canavan - Die Magie der tausend Welten #2: Der Wanderer

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Timeline

Michael Crichton , Klaus Berr
Flexibler Einband: 634 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.2002
ISBN 9783442451227
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Bei Ausgrabungen eines mittelalterlichen Gebäudes findet die Archäologengruppe von Dr. Johnson eine Notiz von ihm selbst, die tatsächlich mehrere hundert Jahre alt ist. Wie kann das sein? Dr. Johnson, der vor einigen Tagen zu einer Firma namens ITC aufgebrochen ist, muss die Notiz höchstpersönlich geschrieben haben. Er muss in der Vergangenheit gewesen sein... eine Tatsache, die für ITC nicht so unmöglich scheint wie für jeden sonst...


Meine Meinung:
Was die Bücher von Michael Crichton für mich so interessant macht, ist die Tatsache, dass er Fantasien der Menschheit nimmt und mit viel Recherche eine Geschichte daraus bastelt, die fast wahr sein könnte. In Jurassic Park war es die theoretische Möglichkeit, aus DNA-Teilen Dinos herstellen zu können, und in Timeline ist es die theoretische Möglichkeit, durch Quantenschaum Zeitreisen ermöglichen zu können.
  Ich habe so gut wie keine Ahnung von Physik, weiß also auch nicht was Quantenschaum eigentlich so genau ist. Hier wurde das alles jedoch ausführlich und genau erklärt, ohne langweilig zu sein. Ab wann dann die Fiktion eingesetzt hat ist wie in jedem von Crichtons Büchern schwer zu sagen wenn man sich mit der Materie nicht auskennt - für unwissende Leser ist das ganze Buch so geschrieben, dass alles plausibel ist... und man sich nie sicher sein kann, ob so etwas nicht doch tatsächlich möglich sein könnte.
  Das Thema Zeitreisen finde ich persönlich sehr interessant. Die theoretische Möglichkeit davon auf nicht mehr ganz so unerfüllbare Weise zu sehen war faszinierend. Zusammen mit einer Handlung die im Mittelalter spielt (und damit einen großen Kontrast zum Thema der neuesten Technik herstellt) ist das Buch nicht nur für wissenschaftlich interessierte Menschen etwas, sondern auch für historisch interessierte.


My Life: [Rezension] Michael Crichton - Timeline

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20000 Meilen unter dem Meer

Jules Verne
Fester Einband
Erschienen bei Hartleben, 01.01.1959
ISBN B006FFA608
Genre: Klassiker

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fantasy, funny fantasy, humor

A Hat Full of Sky: (Discworld Novel 32) (Discworld Novels)

Terry Pratchett
E-Buch Text: 298 Seiten
Erschienen bei RHCP Digital, 22.06.2010
ISBN 9781407042541
Genre: Fantasy

Rezension:

Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die ungelernte Hexe Tiffany die Feenkönigin aus ihrem Reich verstoßen hat. Seither steht sie auf gutem Fuß mit den Nac Mac Feegles - dem aus dem Feenreich verstoßenen Raufbolden, die Tiffany nun auf Schritt und Tritt überwachen.
  Nun ist endlich ihr lang ersehnter Augenblick gekommen - Tiffany darf bei einer Hexe in die Lehre gehen. Doch etwas ist ihr auf den Fersen - ein Wesen, das Ausschau nach den mächtigsten Wesen der Erde hält und in deren Körper eindringt. Tiffany weiß noch nicht, wie viel Macht wirklich in ihr schlummert - doch der Hiver weiß es genau, und Tiffanys Körper zu stehlen ist sein tiefster Wunsch...

Meine Meinung:
Ich muss sagen, bei diesem Buch bin ich sehr überrascht worden. Es sah auf den ersten Blick aus wie Fantasy, aber doch eher wie eine Kinder-Fantasygeschichte. Trotzdem habe ich mich wundervoll unterhalten gefühlt; nicht nur das innere Kind in mir, sondern auch die sehr realistische Ich. Das Buch war unterhaltsam und spannend und sehr amüsant, weswegen ich sogar nach weiteren Informationen über den Autor und seine Reihe gesucht habe.
  Offenbar ist die Tiffany-Geschichte zwar Nummer 32 einer Reihe, aber nur Nummer 2 einer kleinen "Reihe in der Reihe". Also habe ich eigentlich nur ein Buch verpasst, was aber nicht beim Lesen gestört hat. Für Quereinsteiger gab es alles noch einmal erklärt.
  Wenn ihr das Buch also findet, macht euch keine Sorgen dass ihr nichts verstehen werdet - ihr werdet es lieben. Ob es für euer Kind ist oder für euch selbst :)



My Life: [Rezension] Terry Pratchet - A Hat Full of Sky (Story of Discworld #32)

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77 Shadow Street. Das Nachthaus, englische Ausgabe

Dean Koontz
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei HarperCollins UK, 19.06.2012
ISBN 9780007326983
Genre: Fantasy

Rezension:

77 Shadow Street is a building in Shadow Hill - but not any building. It is a very old, very expensive hotel known as the Pendleton. Its many high-luxurious apartments are inhabitated by some of the most popular and most known people of the world - famous singers, actors, or factory owners. 
But the Pendledon got a secret: Every 38 years, for a until now unknown reason, past und future begin to mix with the present, and every human being in the Pendleton is transportet in the dangerous past, and in the even more dangerous future, in which the Pendleton is the only building that remains of humankind...


My Opinion:
I had a loong reading lull before I started this book, which was my first book during my New Zealand journey. Because of that, I expected it to be damn good. But no - I almost fell back into the lull because of it. 

I once read "The Mask" of Dean Koontz, which I liked very much. That's why I grabbed this book in the first place. But different to that book, "77 Shadow Street" was unnecessarily long and it took an eternity until suspension started. I think it is because the author created a huge amount of main characters (every inhabitant of the Pendleton) and repeated one single happening from almost every point of view.

Did you read "Under the Dome" of Stephen King? That's what came to my mind when I read this book. It was too much to keep the suspension, if even there, up. 

Furthermore, it was a bit "too creative". How should I say it... one hand hand it was very goodly creative, good and imaginable descriptions, right amound of horror and chills (exterminate, exterminate). But on the other hand, the solution of everything was just. too. much. It was absurd and strange, and way TOO creative. Hard too explain - but it read like the author got mad while writing and entangled himself in conspiracy theories about his own story.


Conclusion:
All in all, it was not a bad book - i wouldn't call it that. But ist was whether exciting nor extraordinarily thrilling, or even comprehensible. It contained too much of everything - lenght and creativity.


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big data, ebooks, circle

Die Quadratur des Circles

M. T. Rauser
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.01.2016
ISBN 9783739219219
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Circle ist das größte IT-Unternehmen der Welt, entstanden aus den "Big Five" der alten Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple. Der Circle ist auf dem Weg zum Monopol - Leute wie Joshua, die ihm gegenüber anfangs noch skeptisch sind, werden schnell überzeugt. Denn der Circle ist genial - Big Data weiß alles, weiß alles besser als man selbst, noch bevor man überhaupt darüber nachdenkt. Big Data sammelt alle Daten die es gibt - nur zu Deinem besten! Der Circle macht keine Werbung, er gibt Empfehlungen ab. Und natürlich, selbstverständlich, darfst du immer noch selbst entscheiden, ob du sie annimmst. Aber warum solltest du auch nicht?


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adanwe, corri, erotik, fantasy, krimi, low-fantasy, magie, patrizierhaus, salwidizer, schwarze magie, steine

Steine aus Adanwe

A. B. Schuetze , Detlef Klewer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei net-Verlag, 16.02.2016
ISBN 9783957201546
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Innenarchitektin Corri erhält den Auftrag, ein altes Patrizierhaus auszubauen und einzurichten.Zur gleichen Zeit ereignen sich in ihrem Leben und Umfeld eine Reihe mysteriöser Vorfälle, denen sie gemeinsam mit ihrem Freunden auf den Grund gehen will.Dabei stoßen sie immer wieder auf die geheimnisvollen neuen Besitzer des Patrizierhauses.Als Corri spurlos verschwindet, geraten diese in Verdacht, an der Entführung beteiligt zu sein.Wird es ihnen gemeinsam gelingen, durch gegenseitiges Vertrauen und der Nutzung alten und neuen Wissens die Ränke, Intrigen und Macht schwarzer Magie zu überwinden?

Meine Meinung:

  Das ist jetzt echt schwierig.
  Einerseits fand ich die  Leseprobe super, was mich auch dazu bewegt hat, dieses Rezensionsexemplar anzunehmen.

  Andererseits hat mir der Rest nicht unbedingt gefallen, wie ich leider zugeben muss. Mir sind vermehrt seltsame Sichtweisen-Wechsel aufgefallen, wie man sie bei (nicht so) genauem Hinsehen auch schon im Klappentext bemerkt. Die Charaktere waren an sich interessant, wurden aber optisch kaum beschrieben, sodass sie  alle gleich wirkten. Es war oft sehr schwer, bei den sieben Männernamen den Überblick zu behalten, wenn diese in meinem Kopf fast gleich aussahen.Auch die Schreibweise wurde vermehrt... nachlässig? Ich hatte das Gefühl, immer wieder auf sinnloser- und verwirrenderweise unterbrochene Sätze mit ganz vielen " Punkt-Punkt-Punkt" zu stoßen, ganz abgesehen von meiner Meinung nach eher unlogischen Dialogen und Verhalten der Charaktere.

  Ganz allgemein finde ich  die Idee des Buches mit den Salwidizern, die eine Auserwählte beschützen müssen, während ein anderer sie später heiratet,  nicht schlecht. Die andere Welt "Adanwe", in der unter anderem die Zeit anders läuft, fand ich auch klasse, allerdings wurde sie mir zu wenig beschrieben (in diesem Buch war  wenig bildlich und gut vorstellbar geschrieben). Die Idee hat wirklich Potenzial. 

  Allerdings muss ich, wenn ich ehrlich sein möchte, zugeben, dass es  nicht spannend war, dass mir die Charaktere zu flach waren und die Schreibweise zu ungelenk und un-bildlich.  Außerdem – wurde das Finale ausgeschnitten? Wie die Freunde Corrie gefunden hatten war nicht sehr spannend. Als Rudolfo und Georg bemerkt haben, dass der Vulkan gerade ausbricht –  das war spannend. Allerdings haben wie das Entkommen vor dem Vulkan nicht mitbekommen, sondern nur, dass es gut ausgegangen ist. Das fand ich  sehr schade, gerade wo es wirkte als könnte es spannend werden.

Fazit:
  Ich fühle mich etwas schlecht, das Buch so heruntermachen zu müssen. Aber ich muss einfach zugeben, dass ich nicht besonders gut unterhalten wurde. Allerdings soll dazugesagt sein, dass die Autorin und ihre Idee großes Potenzial haben – Die Art, wie die Idee umgesetzt wurde, wirkte eben noch nicht reif genug, sondern noch wie ein unlektorierter erster Entwurf.

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england, insel, kinder, monster

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs
Audio CD
Erschienen bei Audible GmbH, 17.01.2012
ISBN B0083JAWZ8
Genre: Jugendbuch

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andrej delany, chronik der unsterblichen, fantasy, freundschaft, goldene ritter, hohlbein, horror, inquisition, kämpfen, sklavenhändler, transylvanien, unsterblich, unsterblichkeit, vampir, vampire

Die Chronik der Unsterblichen. Tl.1 u. 2

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 709 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548256818
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Auf der Couch

Gabriel Rolón , Peter Kultzen
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 13.10.2014
ISBN 9783442748600
Genre: Romane

Rezension:

Gabriel Rolón ist der beliebteste argentinische Psychoanalytiker. Er ist vor allem durch Radio- und Fernsehauftritte bekannt geworden. In diesem Buch hat er acht Fälle aus seiner Praxis festgehalten, die wirklich geschehen sind – mit Erlaubnis der Patienten natürlich. Darunter ist ein homosexueller Geistlicher, ein Mann der die sexuelle Liebe zu seiner Mutter auf seine Freundin projiziert, ein Ehemann der glaubt, als Mutter seiner Kinder könnte seine Ehefrau keine sexuell aktive Frau mehr sein, eine Frau, deren Familie einen Schweigepakt eingegangen ist und weitere interessante tiefenpsychologisch lösbare Fälle...

Meine Meinung:
Sigmund Freud und seine Psychoanalyse interessieren mich schon seit einer Weile. Ich bin relativ überzeugt davon, dass die Ursachen vieler Dinge/Probleme im Leben bzw. in unserem Charakter in der Kindheit liegen, denn schließlich ist das ziemlich logisch. Durch Rolóns Ausführungen hat sich mein Verständnis sehr erweitert – zum Beispiel geht es eben nicht nur darum, Kindheitserlebnisse zu interpretieren, sondern auch freie Assoziationen oder sogar "versehentliche" Versprecher, die wir dem Unterbewusstsein zu verdanken haben. Oder die Tatsache, dass nicht nur zählt, was der Patient sagt, sondern auch wie.

Auch gefallen hat mir, dass der Autor nicht nur das wichtigste der Dialoge berichtet hat, sondern auch alle Erklärungen, die er dem Patienten gegeben hat. Zum Beispiel hat er den Ödipus-Komplex kurz und super verständlich erklärt. Oder Dinge wie Sexualität bei Kindern oder den Mechanismus des Verdrängens. Das war mehr als ich erwartet habe und überraschend informativ. Alles war verständlich und ich habe ohne große Schwierigkeiten eine Menge dazugelernt.

Was die Fälle angeht muss ich sagen, dass die ersten paar recht "langweilig" waren. Beziehungsweise, was ich meine, ist, dass sie interessant waren und auch interessant war die Herangehensweise des Analytikers zu sehen, aber andererseits waren die Fälle nicht besonders spektakulär. Allerdings könnte das Absicht gewesen sein, denn mit jedem Fall ist die Sache interessanter geworden, bis hin zu einem Fall bei dem die Patientin gestorben ist oder dem letzten Fall, mit einem Priester, der fast schon wie eine Profiler-/Detektiv-Story klang.
Denn irgendwie scheint ein Psychoanalytiker so eine Art Detektiv sein zu müssen – er bekommt Geschichten zu hören, die teilweise nicht alles Wahre verraten, und muss es dann interpretieren können und die Wahrheit aus dem Patienten herausbekommen, um ihm helfen zu können.

Das Beste und Interessanteste am ganzen Buch aber fand ich, dass es, wenn auch in abgeänderter Art, viele kleine Parallelen zu meinem eigenen Leben gab. Ich glaube, jeder Leser findet das eine oder andere Detail, das auch auf ihn selbst zutrifft. Rolón gibt dann gleich Interpretationsansätze, sodass man als Leser direkt unbeabsichtigt anfängt, sich selbst zu analysieren...

Fazit:
Sehr interessante, unterhaltsame neue Einblicke in die Arbeit eines "modernen" Psychoanalytikers. Es regt viel zum Nachdenken über das eigene Leben an und ist sehr informativ. Ohne dass man sich den Kopf über etwas zerbrechen muss versteht man alles, sei es philosophischer oder psychoanalytischer Natur, und lernt einiges dazu. Die Fälle waren relativ kurz gehalten, aber gleichzeitig nicht zu kurz, sondern hatten genau die richtige Länge, um jeden Tag einen Fall zu lesen.
Ich wurde wunderbar von diesem Buch unterhalten und empfehle es allen, die ein wenig an Psychoanalyse und Psychotherapie interessiert sind, ohne zu tief in die Materie eintauchen zu wollen.

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freud, pamphlet, psychoanalyse

Anti Freud

Michel Onfray , Stephanie Singh
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei btb, 11.02.2013
ISBN 9783442745227
Genre: Sachbücher

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