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Liebe und Verderben

Kristin Hannah , Gabriele Weber-Jarić
Fester Einband: 591 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 14.09.2018
ISBN 9783352009136
Genre: Romane

Rezension:

Lenis Vater ist nach der Heimkehr aus dem Krieg ein gebrochener Mann. Er versucht mit seiner Familie einen Neuanfang in Alaska. Aber das harte Land, der lange Winter und seine Kriegstraumata verurteilen den Plan von einer schönen Zukunft zum Scheitern.

Man merkt auf jeder Seite, dass es sich um ein Buch handelt, welches Kristin Hannah persönlich sehr wichtig ist. Persönliche Erlebnisse oder Erlebnisse von Verwandten und Freunden wurden hier

sicherlich mit eingebracht, reale Personen und reale Geschehnisse verarbeitet, auch wenn sie natürlich keine Biografie geschrieben hat. Toll finde ich auch, dass das raue und urbane Alaska mehr ist als eine reine Kulisse. Es spielt tatsächlich eine entscheidende Nebenrolle.

Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und das Schicksal von Leni hat mich berührt, erschreckt und aufgewühlt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe um sie gebangt und als ihr Leben und das ihrer großen Liebe in Gefahr ist, habe ich um sie gefürchtet und inständig gehofft, dass die Autorin mir und allen anderen Lesern ein positives Ende gönnt.

Mehr will ich aber nicht verraten, denn der Plot hat so viele überraschende Wendungen bis hin zum Ende, dass jeder es selber entdecken und genießen sollte.

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258 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn sie noch keinen Roman von C´hris Carter gelesen haben, dann können Sie natürlich trotzdem mit diesem neunten Teil anfangen. Für das Verständnis ist das sicher kein Problem. Aber mal ehrlich, warum sollten sie sich den Spaß nehmen und die anderen nicht auch der Reihe nach zu lesen. Hunter und Garcia sind einfach ein tolles Team. Es macht jedes Mal wider großes Vergnügen. Wobei Vergnügen bei diesem Autor natürlich eine blutige und brutale Sache ist, das sollte man wissen, wenn man zu Carters Büchern greift.

Blutrausch ist ein vielsagender Titel und ich wurde nicht enttäuscht. Die Spannung ist von Anfang an hoch, es gibt eine stringente Ermittlungsarbeit und auch die ein oder andere Überraschung. Ein wirklich spannender Thriller der das Genre nicht neu erfindet sondern aufs beste die Vorstellungen des Lesers bedient.

Das Cover ist diesmal besonders ansprechend - liegt sicher auch an der Farbgestaltung. Carter darf gerne nochmal so viele Thriller schreiben. Den nächsten bitte möglichst schnell, denn es gab einen fiesen Cliffhanger.

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64 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Der Schmetterling

Gabriella Ullberg Westin , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672054
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem Schweden-Krimi kann ich immer schlecht nein sagen. Wallander hat mich für dieses Land und seine Krimis sehr aufgeschlossen gemacht.

Das Buch beginnt auch sehr dramatisch anHeiligabend in Hudiksvall, Nordschweden. Eine Frau glaubt den eigenen Ehemann im Weihnachtsmannkostüm die Türe zu öffnen und lässt einen Mörder ins Haus, der sie im beisein der Kinder tötet.

Henna öffnet dem Weihnachtsmann die Tür, der ihre beiden Kinder überraschen soll. Doch es ist nicht ihr Ehemann in Verkleidung, sondern ihr Mörder. Er drängt sie ins Haus und streckt sie mit mehreren Schüssen nieder. Sie stirbt vor den Augen ihrer Kinder.

Kommissar Johan Rokka, der nach zwanzig Jahren nach Stockholm zurück gekehrt ist, ist mit dem Mann der Ermordeten bekannt und deshalb persönlich sehr engagiert in seinem ersten Mordfall zurück in der Heimatstadt.

Nach dem fulminanten Beginn kann die Autorin die Spannung nicht ganz halten. Sie versucht die Ermittlungen detailliert zu beschreiben aber die vielen Namen und falschen Fährten verwirren etwas. Auch fehlt es an dem roten Faden und die Darsteller bleiben alle etwas blass und charakterlos. Das ist schade, denn der Schreibstil ist nicht schlecht und hätte Potential für mehr. Es ist ein netter Krimi für zwischendurch. An einen Wallander oder ähnliche Autoren kommt er leider nicht heran.

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Der Blumensammler

David Whitehouse , Dorothee Merkel
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503739
Genre: Romane

Rezension:

„Der Blumensammler“ besticht zuerst einmal durch sein wunderschönes Cover. Für so etwas bin ich ziemlich anfällig und greife im Buchladen auch schnell zu. Schön fand ich auch, dass die Geschichte tatsächlich etwas mit dem Cover zu tun hat, nämlich mit einem Mann, der sich mehr zufällig in die Welt der Pflanzen begibt und Stück für Stück zu einem leidenschaftlichen Blumenliebhaber und Blumensammler wird. Auf seinen Reisen lernt er Menschen kennen und lieben und er entwickelt sich und gewinnt seinem bis dahin eher tristen Leben ganz neue Blicke ab, die ihn zu einem anderen Menschen machen.

Auf die märchenhafte Komponente – eine seltsame Verbindung zwischen zwei Männern über Zeit und Raum hinweg – muss man sich einlassen. Es geht nicht darum, diese als realistisch oder zu phantastisch einzuordnen. Es ist wohl mehr das Gefühl, dass hier Menschen verbindet und das alle physikalischen Grundsätze überwindet.

Ein Buch, welches auch durch seinen schönen Erzählstil besticht. Die Darsteller werden intensiv und klug beschrieben. Es ist kein Pageturner, sondern ein Buch für Entdecker und Träumer. Für Leser, die es lieben, neue Menschen kennenzulernen und herauszufinden, was andere bewegt.

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202 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Licht ins Dunkel muss Aaron Falk in einem Fall, bei dem anfangs noch nicht klar ist, ob es wirklich ein Verbrechen gibt, oder ob es sich nur um eine vermisste Person handelt. Alice nimmt an einer teambildenden Abenteuer- Tour durch den Busch Teil. Als einzige kehrt sie aber nicht in die Zivilisation zurück. Das ist verdächtig, da sie eine verdeckte Informantin der Polizei war. Falk ermittelt also.

Wie im ersten Band war ich total begeistert vom Erzählstil der Autorin. Sie schreibt auf eine sehr eindringliche und gut lesbare Art und Weise. Ein Markenzeichen von ihr ist es auch, die Rückblenden in vergangenes Geschehen unvermittelt in einer art Flashbacks einzubauen, durch die der Lesefluss nie unterbrochen sonder die Spannung nur weiter angeheizt wird.

Der Plot ist sehr spannend und logisch und hat sowohl Aha-Momente als auch ein tolles Finale. Auch im zweiten Band kann mich Jane Harper auf ganzer Linie überzeugen.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Zerrissene Erde

N. K. Jemisin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783426521786
Genre: Fantasy

Rezension:

Manche Bücher bedürfen nicht vieler Worte, wenn ich eine Rezension schreibe. Da ist mein Urteil klar und eindeutig – egal ob positiv oder negativ. Bei manchen muss ich den ein oder anderen Punkt bemängeln, aber auch das ist meist nicht schwierig. Und dann gibt es Bücher wie „Zerrissene Erde“ die lassen mich im wahrsten Sinne des Wortes zerrissen zurück und ich habe den Wunsch mit meiner Rezension auch auszudrücken, was mich beschäftigt.


Um es dem Buch gleichzutun – ja, was solls? Das Ende vorneweg.

Ich empfehle das Buch und rate jedem Fantasy-Fan dazu, es zu lesen.


Der Hugo-Award ist ein Prädikat. Dieses sagt aber vor allem etwas darüber aus, wie innovativ und neu und wie durchdacht ein Fantasy-Werk ist und muss nicht zwangsläufig heißen, dass ein Roman besonders gut lesbar, besonders spannend oder massentauglich ist. Der Hugo erregt also meine Aufmerksamkeit – aber ich versuche, meine Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.


Der Einstieg in „Zerrissene Erde“ verlangt große Aufmerksamkeit und Geduld, denn man wird tatsächlich in eine vollkommen neue Welt gestoßen. Es handelt sich nicht einfach um eine Dystopie sondern für mich war es tatsächlich wie ein neuer Planet. Vater Erde ist es, der sinnbildlich in den Tiefen haust und versucht, die Menschen durch Vulkanausbrüche und Erdbeben und daraus resultierende Umweltkatastrophen zu vernichten. Unter den normalen Menschen gibt es immer wieder Ortogenen, die nicht nur spüren, was sich im Erdboden tut, sondern die mit unglaublichen Kräften das Erdinnere verändern können und die magische Stärke aus allem Lebenden ziehen und dies totbringend gegen ihre Feinde verwenden können. Da vor allem Kinder diese Kräfte aber oft reflexartig verwenden und damit sozusagen aus Versehen Unglück und Tod verursachen können, fürchten die Menschen Ortogene und Eltern töten ihre Kinder oder verkaufen sie. Eine staatliche Behörde sammelt diese Kinder ein und steckt sie in harte Ausbildungslager, wo sie gedrillt und geformt werden, um der Gesellschaft mit ihren Kräften als Abwehrschilde eben gegen Erdbeben und ähnliches zu helfen.


Nicht nur das Setting ist neu, auch viele Begriffe werden verwendet, die man so noch nirgends gehört hat und es dauert eine ganze Weile, bis man sie alle versteht. Auch ist lange nicht erkennbar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Drei unterschiedliche Erzählstränge offenbaren immer wieder neue Kleinigkeiten und werfen neue Fragen auf. Außerdem beginnt die Story auch noch mit dem Strang, der in der zweiten Person erzählt wird, was mir eigentlich so gar nicht gefällt.


Aber ich habe mich auf all das eingelassen, weil mir auch von Anfang an klar war, dass das Buch etwas Besonderes ist. Der Erzählstil ist manchmal flapsig und rau, manchmal fast lyrisch und wunderschön. Die Psychologie der Figuren spielt eine sehr große Rolle und da alle Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller Ortogenen sind, erfährt man sehr viel darüber, wie sie Denken und Empfinden, wie sie von der Gesellschaft gefürchtet, verfolgt und ausgenutzt werden, wie sie ihre Mächte einsetzen und wie sie versuchen, für sich den richtigen Weg zu finden.


Immer wieder hat die Autorin mich mit Szenen begeistert und der Plot ist ausgefeilt und es macht Spaß, die vielen Rätsel nach und nach zu entdecken. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass es zwei, drei Längen für mich hatte, in denen mir die Beschreibungen etwas zu ausführlich und die Handlung nicht straff genug war. Dennoch nie ein Grund, das Buch wegzulegen. Dafür war es viel zu spannend zu erfahren, wohin die Reise geht.


Mein Fazit also nochmals: Ein ungewöhnliches Buch, stark und aus der Masse herausragend. Mit ein paar kleinen Schwächen aber auch ein paar tollen, ungewöhnlichen und neuen Ideen und Darstellern, die mich mit ihrer Kraft und Authentizität gefangen genommen haben. Dicke Leseempfehlung.

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50 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das Weingut. In stürmischen Zeiten

Marie Lacrosse
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2018
ISBN 9783442205547
Genre: Historische Romane

Rezension:

1870 im Elsass.

Franz Gerban, Sohn eines deutschen Weinhändlers und dessen französischstämmiger Mutter, verliebt sich in das Dienstmädchen Irene. Die wurde als ungewolltes Kind ins Waisenhaus gegeben und das Geheimnis, wer ihre Eltern sind, hat sie auch in den Haushalt der Gerbans geführt. Der deutsch-französische Krieg trennt die Liebenden, gerade, als Irene erkennt, dass sie vielleicht schwanger ist.

Während in früheren Romanen der Autorin fast immer reale Frauenfiguren im Mittelpunkt standen ist es hier im Buch „Das Weingut“ eher das Schicksal der Menschen im Krieg am Beispiel einiger fiktiver Protagonisten, die Marie Lacrosse erzählt. Dabei sind Irene und Franz liebenswerte Charaktere und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Die Kriegs-Geschehnisse entsprechen recherchierten Tatsachen und sind sehr dramatisch und für den Leser traurige und erschütternde Kapitel. Hier wird wenig geschönt und das Buch ist über weite Strecken aufwühlend und keine leichte Kost. Auch die privaten Verwicklungen sind für die jungen Leute schwer zu verkraften und man muss die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird ein bisschen mitnehmen in den zweiten Band, den ich dringend im Frühjahr erwarte.

Mein Fazit: Eine spannende historische Lektüre, die sich gut lesen lässt und gerne in eine zweite Runde gehen darf

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134 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin ein alter Lehane-Fan und habe alle seine Bücher im Schrank stehen. Ich mag seinen klugen Erzählstil und seine Art, jeder Geschichte noch mal einen doppelten Boden zu geben.

"Der Abgrund in Dir" ist ein Buch, welches mich etwas unzufrieden zurücklässt. Ich finde das Buch sehr zerrissen. Es fehlt irgendwie der einheitliche Ton. Anfangs war es eher reine Belletristik, man erfährt viel aus Rachels Jugend und ihrer Suche nach Vater und Familie und Geborgenheit. Das ist schön erzählt aber langatmig. Und dann kippt das Ganze und wird zum Thriller. Das ist zwar unterhaltsam aber der Übergang war nicht ganz glaubwürdig für mich. Die Heldin mutiert zu einer taffen Frau wo sie vorher Panikattaken und Angstzustände hatte. Es ist auch schade das Vieles, was im ersten Teil für Rachels Charakterentwicklung so wichtig ist, dann unwichtig wird.

Ein gutes Buch aber nicht Lehanes bestes. Ein bisschen Lektorat wäre nicht schlecht gewesen.

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205 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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VIP-Reihe / Idol – Gib mir die Welt

Kristen Callihan , Anika Klüver
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306967
Genre: Liebesromane

Rezension:

Idol - Gib mir die Welt war das erste Buch, welches ich von Kristen Calihan gelesen habe. Ich dachte, es wäre mal wieder Zeit für ein bisschen Herzschmerz. Hie und da wage ich mich in dieses Genre in der Hoffnung, ein paar unterhaltsame Stunden zu haben und mit ein bisschen Liebe, Sex und Drama unterhalten zu werden.

Idol war tatsächlich für mich ein Volltreffer. Genau die richtige Mischung. Kaum Kitsch und wenn dann einer, der gut lesbar und realistisch war. Ein Liebespärchen, bei welchem die Chemie stimmte. Gute, witzige Dialoge, heiße Sexzenen, das Setting in der Musikszene sehr unterhaltsam.

Kristen Callihan versteht es, die Leserinnen zu unterhalten und ich habe das Buch tatsächlich in zwei Tagen durchgeschmökert und gleich den zweiten Band auf meine Wunschliste gesetzt. Genretypisch und dort 5 Sterne wert.

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

VOX von Christina Dalcher hat ein tolles Cover und einen vielversprechenden Klappentext. Und die erste Hälfte des Buches liest sich zügig und durchaus unterhaltsam. Auch wenn es von Anfang an so einiges gibt, was etwas gewollt und unrealistisch scheint. Aber ich wollte der Story eine Chance geben und war gespannt, wie die Autorin diese Dystophie zum Finale bringt. Aber spätestens im letzten Drittel häufen sich die Ungereimtheiten. Im Nachwort steht, das Buch wurde innerhalb von zwei Monaten geschrieben. Was war denn da so eilig. Ein bisschen mehr Zeit hätte der Geschichte sicher gutgetan. Soaber finde ich, dass der Plot lieblos und einfaltslos geschrieben ist. Alles geht viel zu schnell. Alle entscheidenen Höhepunkte waren entweder in zwei, drei Sätzen abgehandelt oder wurden nur angedeutet. Ich musste manches nochmal lesen, weil ich auf mehr Verständnis hoffte und die Geschehnisse unzureichend erklärt wurden. Beim Hauptakt, dem eigentlichen Showdown, war man nicht einmal als Leser dabei sondern erfuhr nur nebelhaft eine Andeutung. Es wurde alles nur überstürtzt und fade abgehandelt. Die Autorin hat all das Potential der Geschichte verpuffen lassen.

Ein wirklich ärgerliches Leseerlebnis, weil es so gut anfing und dann so leidenschaftslos abgehandelt wurde. Ja, die eigentliche Idee fand ich gut. Die Umsetzung war mehr als mangelhaft. Von mir gerade noch drei Sterne, mit Tendenz nach unten.

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184 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Wer Amy Harmons neues Buch „Queen an Blood“ im Buchladen liegen sieht, der wird sicher sofort verleitet sein, es in die Hand zu nehmen und zu kaufen, denn das Cover ist einfach magisch und magnetisch schön. Wer dann Hilfe bei der Entscheidung braucht, der bekommt hier Antwort auf ein paar Fragen.

Kann man diesen Band lesen auch wenn man den ersten Teil der Bird-and-Sword-Reihe nicht kennt?

Ja, kann man problemlos. Auch wenn die Welt und einige der Protas die selben sind, so ist es doch eine abgeschlossene Geschichte, die kein wirkliches Vorwissen braucht. Einiges wird am Anfang nochmals geschickt eingewoben in die neue Story und anderes ist selbsterklärend. Das es tatsächlich schön ist, wenn man auch den ersten Band kennt, steht natürlich außer Frage. Damit erklärt sich auch im Umkehrschluss, dass es keine richtige Fortsetzung ist, als die Hauptdarsteller auch andere sind.

Welche Art von Fantasy wird einem hier geboten?

Es ist eine, in der viel Magie und eine gehörige Portion Märchen mitspielen. Das schlägt sich auch in der Sprache der Autorin nieder. Man merkt, dass sie sich um einen Stil bemüht, der ein bisschen wie aus Tausend-und-eine-Nacht daherkommt und sehr viel in Bildern und Metapher schwelgt. So was muss man natürlich mögen. Ich würde so weit gehen zu sagen, dass es eine Art des Erzählens ist, die doch mehr dem weiblichen Publikum liegt. Es geht vor allem um besondere Fähigkeiten, die manche Menschen haben. Und darum, wie die anderen Menschen damit umgehen und darauf reagieren. Das Setting ist eher mittelalterlich. Wie schon im ersten Band wird einiges der Phantasie des Lesers überlassen, aber ich hatte den Eindruck, dass es diesmal besser mit den Beschreibungen der fantastischen Elemente klappt.

Ist es ein Liebesroman?

Wer Amy Harmon kennt – und schätzt – weiß, dass es eigentlich immer eine große Liebesgeschichte gibt, um die sich allerdings durchaus auch andere Themenbereiche ranken. Unterdrückung, die Angst der Bevölkerung vor Fremden oder Menschen die anders sind, Vorurteile und gesellschaftliche Strukturen, in die die Hauptakteure aus verschiedenen Gründen nicht ganz passen. Aber ja, es ist ein eine wunderschöne und intensive Liebesgeschichte, die ganz zart und leise – aber natürlich vorhersehbar – daherkommt und die durch die zwei sympathischen Darsteller und deren große Unterschiede geprägt ist.

Ist der Plot logisch und spannend?

Das Tempo ist nicht wirklich hoch. Ich würde es nicht als einen Pageturner bezeichnen, sondern ein Buch, welches sich ganz gemächlich in das Herz des Lesers schleicht und mit schöner Sprache besticht. Besonders gefallen hat mir, dass es über große Strecken eine stille Traurigkeit hat. Ich mag so etwas manchmal sehr gerne. Das macht die Geschichte bittersüß und der hauchzarte Kitsch hat mich dabei gar nicht gestört. Die Handlung folgt den gängigen Plots. Nichts wahnsinnig Neues, aber das hatte ich eigentlich auch nicht erwartet und auch nicht wirklich vermisst.

Fazit:

Mir hat auch dieser Band sehr gut gefallen. Am Anfang wird eine alte Legende des Landes erzählt, anhand der mir schnell klar wurde, dass es keinen dritten Teil geben wird. Das finde ich schade. Amy Harmon hat durchaus ein Gespür für das Fantasy-Genre und ich würde mich freuen, wenn sie sich bald wieder in eine magische Welt wagt.

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148 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

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Ein unvergänglicher Sommer

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.08.2018
ISBN 9783518428306
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag einfach den Erzählstil von Isabell Allende. Ich bezeichne es immer als südamerikanischen Stil und suche immer nach Erklärungen dafür, was das genau bedeuten soll. Es ist diese Art, wie sie liebevoll und mit einem klugen Augenzwinkern auf ihre Protagonisten schaut. Wie sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verwebt und die Generationen und ihre Erfahrungen zusammenführt. Die Darsteller ihrer Bücher werden älter. Ich denke mal, das hat mit dem Alter der Autorin zu tun. Aber sie verliert auch die Jugend nicht aus den Augen.

Lucia und Richard kennen sich aber beide sind anfangs in ihren Welten gefangen und merken nicht, dass der andere ebenso einsam und durchaus liebenswert ist. Er ist ihr Vermieter und lebt eher zurückgezogen. Ein Autounfall mit einer jungen Frau bringt schließlich alle drei zusammen. Man möchte meinen, dass dies der Hauptplot wäre, denn ein Toter im Kofferraum ist mit im Spiel und man möchte vermuten, die Handlung würde daraus eine dramatische Spannung entwickeln. Aber eigentlich ist das nur Staffage für die drei Hauptdarsteller und ihre jeweiligen Lebensgeschichten. Die sind es, die Allende erzählt. Auf unnachahmliche Art. Leise, langsam und doch eindringlich.

Mir sind die Darsteller ans Herz gewachsen und ich habe die Spannung nur marginal vermisst. Zufriedene vier Sterne von mir.

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298 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 130 Rezensionen

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Dream Maker - Sehnsucht

Audrey Carlan , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.07.2018
ISBN 9783548290478
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Dreammaker spaltet sicherlich die Gemüter. Wer das Buch auf die ein oder andere Weise geschenkt bekommt und ohne Vorwissen los liest, wird aber bald merken, in welchem Genre er gelandet ist. Und dieses Genre ist zwar nicht meines aber das Buch hat mich interessiert, deshalb habe ich es geschenkt bekommen.

Ich habe mich also mental vorbereitet auf einen Chick-lit-Roman. Deshalb habe ich mich an einigem nicht gestört, weil es ja so zum Genre gehört. Diese gutgebauten, smarten Kerle die Aschenputtel aus ihren schmutzigen Schalen pellen. Ja, damit hatte ich gerechnet.
Das die Mädel ziemlich unbedarft sind - um nicht zu sagen manchmal wirklich blond - fand ich etwas schade, denn die Herren hätten gut etwas "Gegenwehr" vertragen können.

Das es aus Sicht der Herren erzählt wurde, fand ich ganz unterhaltsam aber etwas einseitig. Die Dialoge waren leider oft jenseits von gut und böse. Und am Schlimmsten fand ich tatsächlich, dass es zu keiner Zeit wirklich knisterte. Also die erotische Komponente ging an mir total vorbei.

Wie gesagt. Wer das Genre mag, der wird das Buch schnell durchgelesen haben. Aber es ist in keiner Weise herausragend. Auch nicht herausragend schlecht. Einfach Mittelmaß.

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309 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:


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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Hungrigen

M. R. Carey , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783426522301
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Autor ein Prequel zu einem großen Bucherfolg schreibt, drängt sich dem geneigten Leser sicher die Frage auf, was denn in einer solchen Vorgeschichte noch Neues, Unbekanntes kommen könnte, welches den Blick in das neue Buch lohnt. So ähnlich ging es mir natürlich auch mit „Die Hungrigen“ dem neuen Roman von M.R. Carey, der zeitlich vor „Die Berufene“ spielt und der grundsätzlich keine überraschend neuen Ansatzpunkte bringt.

Ein parasitärer Pilz hat über 90 Prozent der Weltbevölkerung befallen und entweder ausgelöscht oder zu willfährigen blutrünstigen Zombies gemacht, die alles fressen und töten wollen, was nach Blut riecht und sich bewegt; egal ob Mensch oder Tier. Eine kleine Gruppe Menschen hat sich verbarrikadiert und schickt einen Stoßtrupp aus, der Material zur weiteren Erforschung der Seuche sammeln soll. In einem schwer gepanzerten Fahrzeug, dass den freundlichen Namen Rosie bekommen hat, ist ein Team von Wissenschaftlern und Soldaten auf einer gefährlichen Fahrt durch England; auf der Suche nach Zombies, um deren Gehirne und den Pilz zu extrahieren.

Soweit nichts wirklich Neues. Aber Carey fesselt von der ersten Seite an mit seinen Protagonisten. Er gibt den Darstellern schnell Profil und Tiefe und weckt Interesse und Empathie beim Leser. Diese Stärke hat er schon im ersten Buch zur Geltung gebracht. Dies mag man in meinem Fall auch daran erkennen, dass ich Zombiefilme hasse und Zombiebücher eigentlich fürchterlich finde. Aber es geht hier zum zweiten Mal um viel mehr, als einen Horrorroman. Vielmehr wird hier vom Kampf der Menschen und explizit einer kleinen Gruppe Überlebender erzählt, die versuchen, den Pilz zu verstehen, seine Schwächen zu finden und ein Gegenmittel zu suchen. Dabei könnten die Protagonisten nicht unterschiedlicher in ihren Methoden und Zielen sein.

Da gibt es die Wissenschaftlerin, die trotz all des Grauens um sie herum den Optimismus nicht verloren hat und gewillt ist, ihr ungeborenes Kind in diese dystophische Welt zu gebären, weil sie an das Gute und an den Sieg der Wissenschaft glauben möchte. Da ist der junge Autist, der von fast allen als dumm und stupide verkannt wird und der doch durch seine Inselbegabungen der erste ist, der auf eine Gruppe überlebender Kinder stößt, die scheinbar trotz des Pilzes menschliche Züge behalten haben und die Lösung für eine Zukunft der Menschheit sein könnten. Aber da gibt es auch den hochrangigen Soldaten, der in den infizierten „Hungrigen“ nur tote Menschen sieht, und der als einziges durchführbares Mittel gegen die Zombies deren absolute und effektive Tötung im Sinn hat und der gegen jede Form der Demokratie eine Militärische Führung als Ziel seiner Pläne anstrebt.

Mich faszinierten die Perspektivwechsel der einzelnen Kapitel, wodurch man allen Akteuren sehr nahe kommt. Und die Fragen nach wirklicher Menschlichkeit und in wie weit in den Untoten und vor allem in den seltsamen Kindern denkende, fühlende und menschliche Menschen stecken, die es zu schützen gilt.

Auch wenn ich weiß, wohin die Geschichte letztendlich führt – nämlich zu „der Berufenen“ – so ist es doch ein Prequel, welches ich atemlos und mit großem Vergnügen gelesen habe und es ist tatsächlich egal, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher liest, denn der Autor schaffte es, dass ich auch diesmal wieder geflasht war vom Erzählstil und der Tiefe und feinen Psychologie der Handlung.

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109 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Nichts als Liebe

Christina Lauren , Marie Rahn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634784
Genre: Liebesromane

Rezension:

Leute, kauft euch dieses Buch und lest es. Verschenkt es. Macht Mundpropaganda dafür. Ich lese wirklich selten Liebesgeschichten. Und noch seltener finde ich eine, die mich umhaut, die mir gefällt, die mir so zu Herzen geht.

„Nichts als die Liebe“ schafft das von der ersten Seite an. Die beiden Autorinnen erzählen hier eine Story  so voller Herz, Schmerz und Charme, dass einem Hören und Sehen vergeht. Alle Zutaten für einen Bestseller sind da. Zwei lebendige lebensechte Hauptdarsteller, eine Geschichte, die voller Wärme und Dramatik und voller Geheimnisse steckt. Dazu ein wunderschöner Erzählstil, der an Kristin Hannah denken lässt und der ohne Kitsch und Schmalz auskommt aber dennoch sehr nahe geht und berührt, eben weil man mit den Protagonisten gleich mitfühlen kann.

Lass euch verzaubern mit dieser Liebesgeschichte. Ich wünsche mir, dass es viele Leserinnen bekommt.

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281 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Was wir verbergen“ ist eine neue Geschichte aus der Ivy-Years Reihe. Wie schon im ersten Band, spielt auch hier ein Pärchen die Hauptrolle, welches sich in der Uni kennenlernt und sich sehr schnell zueinander hingezogen fühlt.

Flüchtig kannten wir Bridger bereits als Partyprinz. Aber jetzt wandelt er sich zu einem sehr einfühlsamen und interessanten Kerl, der nicht nur optisch Punkten kann. Die weibliche Hauptrolle übernimmt Scarlet – was für ein Name – die wie Bridger das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt. Darum geht es dann auch. Kann man dem anderen vertrauen? Kann das Geheimnis die aufkeimenden Gefühle zerstören? Wie wichtig ist die Familie und das Vorleben für eine neue Liebe?

Mir gefällt vor allem der Erzählstil, der leicht lesbar aber nicht seicht und auch gar nicht sülzig ist. Das ist ja in solchen Liebesgeschichten immer eine Gratwanderung, die die Autorin Sarina Bowen aber wie schon beim ersten Mal hervorragend meistert.

Es handelt sich natürlich um Belletristik, die unterhalten soll und fürs Herz bestimmt ist. Aber es gelingt der Autorin, dass man die Protas ins Herz schließt und dass ihre Probleme realistisch und spannend rüber kommen. Mir hat das Buch gut gefallen. Volle Punktzahl.

 

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Unter blutrotem Himmel

Mark T. Sullivan , Peter Groth
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 22.05.2018
ISBN 9781503950085
Genre: Historische Romane

Rezension:

2018 ist für mich ein Jahr der „Weltkriegs-Bücher“. Nach Daniela Ohms und Claudia Winter jetzt ein Buch eines Amerikaners über einen Italiener im zweiten Weltkrieg. Eine ungewöhnliche Konstellation und ich war gespannt, wie der Krimiautor Marc Sullivan sich schlägt. Noch dazu, wo es sich um eine wahre Geschichte handelt, nämlich die von Pino Lella, der mutig sein Leben riskiert um jüdischen Flüchtlingen über die Berge in die Freiheit zu verhelfen.

Der Autor schafft es, dass man zu Pino schnell Empathie entwickelt und es ist sehr spannend zu lesen, wie aus dem jungen Mann ein ganz normaler Held wird – ohne Pathos und ohne viel Federlesen. Er hat ganz einfach das Herz auf dem rechten Fleck und genug Mut und Gewitztheit, um sich nicht nur alleine durchzuschlagen, sondern Menschen zu helfen und Leben zu retten.

Mir hat diese Biografie im Romanstil ausnehmend gut gefallen – sogar besser als seine Krimis. Von mir volle Punktzahl und eine dicke Leseempfehlung.

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(157)

259 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andreas Winkelmann ist inzwischen ein Garant für spannende und ziemlich blutige Thrillerkost. Auch im „Haus der Mädchen“ wird er diesem Ruf gerecht. Schon im Prolog geht es ziemlich zur Sache. Man sollte also gewarnt sein. Und natürlich versteht der Autor sein Handwerk und spielt die Klaviatur geübt. In kurzen Kapitel mit ständigem Szenewechsel setzt er Cliffhanger ein und dreht das Tempo stetig hoch. Es geschehen immer wieder Morde, die sehr genau, oft aus der Sicht der Opfer, erzählt werden, was das Adrenalin beim Leser zusätzlich hochtreibt. Die Ermittler hetzen dem Täter erst mal hinterher und werden auch auf eine falsche Fährte gelockt, bevor es in die richtige Richtung geht.

Das ist alles gutes Handwerk und für ein paar spannende Lesestunden gut. Ein zwei Überraschungen hätte ich mir noch gewünscht, da bin ich verwöhnt von Carter oder Nesbo. Aber ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen.

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502 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 195 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich lese ja nicht so oft Liebesromane, einfach weil sie mir oft nicht gefallen. Entweder zu kitschig oder nicht herzerwärmend genug.

Wichtig ist mir erst mal der Erzählstil. Der hat mir hier eigentlich sehr gut gefallen. Soll heißen, die Sprache ist schön, die Liebesszenen haben das richtige Maß an Herz, Schmerz und realistisch. Die Protas sind mir außerdem sympathisch und die Dialoge - auch sehr wichtig - kommen gut rüber.

Schön ist es, wenn das Hin und Her - das es bitte gerne in Liebesromanen geben darf - einen plausiblen Hintergrund hat und nicht an den Haaren herbeigezogen. Gut fand ich hier vor allem, dass es eben man nicht um andere Partner ging, die Steine in den Weg legen. Also zumindest keine Liebesbeziehungen.

Nicht gefallen hat mir allerdings, dass die Hauptdarstellerin für ihr Alter und ihre Erfahrungen einfach sehr gehemmt war und so gar keinen Mut hatte, die Probleme mit dem Geliebten zügig anzugehen. Sie hat die Hälfte der Geschichte einfach nur abgewartet, gehofft, gejammert, gelitten und ihr Handy traktiert. Das nervte ebenso wie die Tatsache, dass man ewig nicht wusste, wohin die Reise ging. Ein Geheimnis ist schön und gut aber dieser Kniff wurde leider überreizt und verleitete mich dazu, dass angefangen habe, phasenweise quer zu lesen oder zu überfliegen.

Das letzte Drittel hat mir wieder sehr gut gefallen. Auch das Finale und das menschliche "Ende".

Pluspunkte gibt es auch für das wunderschöne Cover.

Alles in allem werden das 3 Sterne. Da wäre mit etwas Straffung durchaus mehr drin gewesen. Ich behalte die Autorin im Auge.

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(206)

299 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin beileibe kein Fan davon, direkte Vergleiche zwischen Büchern von Bestsellerautoren und Erstlingswerken neuer Autoren zu ziehen. Ganz im Gegenteil verunsichern mich solche Vergleiche meist, wenn ich sie auf den Klappentexten finde. Es ist ja inflationär Mode geworden, jeden zweiten Fantasyroman mit HdR oder GoT zu vergleichen. Und nordische Krimiautoren müssen Mankell oder Nesbo und Adler-Olsen als Messlatte nehmen. Aber bei dem Erstling von C.T. Tuodr „Der Kreidemann“ drängten sich mir tatsächlich einige Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten aus meiner ganz persönlichen Leseerfahrung auf und für mich erklärt das auch, warum mir dieser Roman so ausnehmend gut gefallen hat.  

Zum einen erinnerte mich von Anfang an so einiges an den Film „Stand by me“. Hauptdarsteller sind hier wie da eine Gruppe von Teenagern, die in einer Kleinstadt leben auf dem Sprung zum Erwachsenwerden sind und unerwartet und leise schleichend einer Art Bedrohung begegnen. Die Gruppendynamik, ihre kleinen Kämpfe und Kabbeleien, das einzige Mädchen in einer Jungengruppe und noch vieles mehr sind aber auch in Stephen Kings „Es“ zu finden. Sowohl King aus auch der Horrormeister sind All-Favorits und so hatte der Kreidemann mich ziemlich schnell am Haken. Man erfährt, wie Eddie und seine Freunde quasi in einen Mord verwickelt werden und ähnlich wie bei King gibt es eine zweite Zeitebene, die dreißig Jahre später versucht, die Geschehnisse in der Vergangenheit aufzuarbeiten und endgültig zu klären.

Das Buch als Thriller oder Krimi einzuordnen, fällt mir etwas schwer, denn natürlich sterben Menschen, geschehen Morde und es entsteht ein unheimlicher Suspense der in einem Finale endet, welcher in seiner Dramatik und seinem Crescendo überrascht. Dennoch war es für mich eher ein atypischer Thriller, der sich Zeit nimmt für die jugendlichen Helden, für ihr Leben in der Kleinstadt, für die ersten Erfahrungen mit dem Leben als Erwachsener. Die Autorin trifft vor allem in der Vergangenheit genau den richtigen Erzählstil, der zu Eddie als Teenager passt. Aber auch der erwachsene Eddie überzeugt als ein Mensch, der nie den festen Boden unter den Füßen zurückgefunden hat, der sich schwer tut mit Beziehungen und Nähe und der an seinem inneren Ungleichgewicht leidet.

Die Thrillerelemente geben der Geschichte die nötige Spannung aber die Würze entsteht ganz leise durch die vielen kleinen und großen Erlebnisse, die die Autorin über Eddie und seine Freunde zu erzählen weiß, und die wie Puzzlestücke ein großes Ganzes ergeben. Und auch die Auflösung kommt auf kluge und überraschende Weise daher.

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194 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Carol Rifka Brunt , Frauke Brodd
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 23.02.2018
ISBN 9783961610075
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch, welches wie ein Gesamtkunstwerk besticht. Dank der Autorin und dank dem Verlag, der für eine sehr liebevolle Covergestaltung zuständig war und mit dem Titel „Sag den Wölfen ich bin zuhause“ einen sperrig-schönen Titel gewählt hat. Das Buch ragt also mit allem aus dem Einheitsangebot im Buchhandel heraus. Umso schöner ist es, dass auch der Inhalt ein Kleinod ist.

June verliert ihren geliebten Onkel Finn an die Krankheit AIDS. Für die Vierzehnjährige ein einschneidenes Erlebnis, welches sie fast aus der Bahn zu werfen droht, obwohl die Familie ihr Halt gibt und ihren Schmerz versteht.  Da das Buch in den 1980ern spielt, wird noch nicht offen über Homosexualität und Aids gesprochen und die Ablehnung ist spürbar, die viele Menschen dem Thema gegenüber anfangs hatten. Aber dann lernt sie neue Menschen kennen, die ihr helfen, die ihren Blickwinkel verändern und den Verlust einzuordnen und zu verarbeiten.

Ein Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Ein Buch tiefer Emotionen aber gänzlich ohne rosaroten Kitsch. Einfach und klar ist der Erzählstil. Schnörkellos und doch voller Bilder, die unter die Haut gehen. Ein Buch für junge und alte Leser. Dicke Leseempfehlung.

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Pranken des Löwen

Mac P. Lorne
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426521472
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Die Pranken des Löwen“ wirbt auf dem Cover damit ein Robin-Hood-Roman zu sein. Man sollte aber wissen, dass es eher ein Prequel ist und vom Leben des Großvaters und des Vaters handelt. Das ist freilich nicht minder interessant. Und tatsächlich lernen wir den jungen Robin dann doch noch kennen.

Robert Fithooth ist ein junger Gardist, der überraschend zum Leibwächter der englischen Prinzessin Matilda aufsteigt. Fortan begleitet er diese auf ihrem wechselvollen Lebensweg. Matilda wird schon als Kind mit dem deutschen König Heinrich verheiratet. So landet Robert an ihrer Seite erst mal in Deutschland. Treu und mehr als einmal unter Einsatz seines Lebens beschützt er Matilda und folgt ihr über Frankreich wieder zurück nach England, wo sie als erste Frau um die englische Krone kämpft. Jahrzehnte dauert dieser blutige Kampf bis das Schicksal zuschlägt und Robert in Gefangenschaft gerät. Mehr will ich über den weiteren Verlauf nicht verraten.

Die Geschichte handelt nicht nur von Robert sondern in weiten Teilen vor allem von den damaligen politischen Kämpfen, dem Krieg um die Krone, der nicht nur mit Intrigen und Hochzeiten sondern auch auf dem Schlachtfeld ausgetragen wurde. Robert ist dabei durchaus als heldenhaft zu bezeichnen. Er trifft auf die Liebe seines Lebens. Aber auch hier muss er darum kämpfen. Also eine Geschichte voller Abenteuer und Dramatik und im besten Sinne so, wie man sich das Leben der Vorfahren von Robin Hood vorgestellt hat.

Der Schreibstil ist süffig und zieht den Leser mit Macht in die Geschichte hinein. Und beim Zuklappen ist man froh, dass man sofort zum nächsten Band greifen kann, in dem Robin Hood dann wirklich seinen ersten großen Auftritt haben wird.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Schlingen der Schuld

Dave Warner , Dr. Holger Hanowell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176878
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Broome, eine Stadt die für uns Deutsche am anderen Ende der Welt liegt – im Westen Australiens. Für mich also das perfekte Krimiland, denn dieser Schauplatz verspricht neben der normalen Crime-Handlung noch ein fremdes exotisches Setting. Ich war gespannt auf den ersten auf Deutsch erschienen Roman von Dave Warner, der in seinem Heimatland kein Unbekannter ist.

„Die Schlingen der Schuld“ sind es, die Detektive Daniel Clement entwirren muss, wenn er den Mord an Dieter Schäfer klären will, einem Deutschen, der vor Jahren nach Australien eingewandert ist und hier zurückgezogen von seiner Rente als ehemaliger Kriminalbeamter gelebt hat. Ist das Mordmotiv tatsächlich im fernen Europa und in der Vergangenheit zu suchen? Oder hat ein Einheimischer ihn getötet?
Der Kriminalroman beginnt gemächlich, lässt dem Leser Zeit in Australien und bei Clement anzukommen. Man lernt Land und Leute und das Privatleben des Ermittlers kennen. Aber auch die Vergangenheit des Mordopfers kommt nicht zu kurz und Stück für Stück wird aufgeblättert und ermittelt.

Manch einer wird sich sicher mehr Dynamik und Spannung wünschen. Die kommt erst in der zweiten Hälfte des Buches auf. Mir hat aber der Erzählstil ausgesprochen gut gefallen. Ich mochte es, dass die Krokodile durchs Outback schwammen und die kaputte Ehe des Detektive immer wieder in seine Arbeit reinpfuscht.

Von mir eine Leseempfehlung und die Hoffnung, dass noch weitere Bücher dieses Autors bald übersetzt werden.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Seele der Welt

David Mealing , Simon Weinert
Fester Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2018
ISBN 9783492704830
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Reich Sarresant steht nicht alles zum Besten. An den Grenzen wird gekämpft, aber auch im eigenen Land gibt es immer mehr Unruhen und Gerüchte machen die Runde, von fremder Magie und Feinden der Regierung. Es gibt einige Menschen, die über Magie verfügen. In der Hauptsache ist es die Kunst, unsichtbare Kraftlinien zu nutzen und zu verstärken. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Z.B. die Todknüpferin Erris, die bei den Regierungstruppen dient und gegen die Feinde des Reiches in den Krieg zieht. Oder Sarine, die ihren Unterhalt mit Zeichnungen verdient und dazu magische Techniken der Verhüllung nutzt und mehr zufällig dabei den Angriff einer unheimlichen Kreatur auf eine Gesellschaft Adeliger abwehrt und dadurch zu unverhoffter Aufmerksamkeit gelangt. Aber auch unter den Völkern, die als eine Art Urvölker im Land leben, gibt es solche Fähigkeiten. Und dort lebt der dritte Hauptdarsteller Arak'Jur als eine Art Anführer und Magier.

„Die Seele der Welt“ ist der Beginn einer neuen Reihe von David Mealing. Das Cover ist sehr ansprechend und der Klappentext gibt einen interessanten Umriss der Geschichte und hat mich neugierig gemacht. Mit über 800 Seiten ist es kein schmales Buch. Dies liegt aber leider auch daran, dass Mealing sich sehr sehr viel Zeit nimmt, um seine Charaktere einzuführen und Stück für Stück zu erzählen, worum es eigentlich geht. Es war aber weniger das Tempo, welches mich störte. Ich mag durchaus epische Stories. Es war der Erzählstil an sich, der mich bald an meine Grenzen brachte. Mealing kann durchaus mit Worten umgehen. Aber er hat eine sehr seltsame Art, Geschehnisse nur anzudeuten, Halbsätze im luftleeren Raum hängen zu lassen, abrupt Szenen abzubrechen oder nur rudimentär zu beschreiben. Ein ums andere Mal habe ich ganze Abschnitte nicht richtig verstanden. Ich konnte mir Abläufe nicht erklären, es fehlten mir Beschreibungen von Wesen, Menschen, Aktionen. Außerdem hatte ich das Gefühl, ich würde das Ganze wie durch ein verkehrt herum gehaltenes Fernrohr betrachten. Aus weiter Ferne, unscharf und ohne richtigen Bezug zu den Hauptdarstellern. Sarine war die Einzige, zu der ich eine gewisse Empathie aufbauen konnte.

Nach der Hälfte hätte ich das Buch am Liebsten weggelegt, weil es mich langweilte und ich mich ständig fragte, wann denn der Autor endlich auf den Punkt käme. Trotz einiger kriegerischer Handlungen und kleinerer Kämpfe kam keine rechte Spannung auf. Die Magie wurde auf eine sehr verschwommene und so geheimnisvolle Weise beschrieben, dass ich teilweise nicht kapiert habe, was überhaupt passierte und deshalb wurde mein Kopfkino auch ständig abgeschaltet.

Auch wenn die Sprache eigentlich eine anspruchsvolle war, so hatte ich ähnlich konfuse Gefühle wie bei meinem letzten Buch von Gesa Schwartz „Das Siegel des Feuers“. Vielleicht liegt es an der Übersetzung; das kann ich allerdings nicht beurteilen. Und so habe ich mich durchgequält, zugegeben auch mal quergelesen und bis zum Schluss keinen Draht zu diesem Buch gefunden. Nach Nevernight hätte es jedes Buch schwer gehabt. Aber leider war „Die Seele der Welt“ für mich bis jetzt der größte Flop dieses Jahres und ich kann es nicht empfehlen.

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