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392 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 115 Rezensionen

paris, liebe, san francisco, new york, handy

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Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 12.03.2012
ISBN 9783866123137
Genre: Romane

Rezension:

Zum Buch:
Als Madeline und Jonathan am Flughafen versehentlich ihre Handys vertauschen, ahnen beide nicht, welche Folgen dies für ihre Zukunft haben wird. Die Vergangenheit der beiden ist seit Langem miteinander verbunden und der Handytausch lässt alles wieder präsent werden.

Erster Satz:

Ein Handy?

Meine Meinung:
Nachdem ich den Buchrückentext gelesen hatte, war ich sofort von der Idee begeistert. Allerdings hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet, wo sich beide wie durch Zufall immer wieder verpassen und dies eben die Verbindung aus der Vergangenheit ist. Doch dieser Roman hat zum Thema zwar auch Liebe, doch das eigentliche Geheimnis stammt eher aus einem Thriller, als aus einer Liebesgeschichte.
Für mich kam dies zwar überraschend, aber trotz dessen bin ich weiterhin begeistert von diesem Buch. Durch den Tausch der Handys erfahren beide zwangsläufig Dinge über den anderen, die nach und nach auf das eigentliche Geheimnis hin führen. Dabei ist der Weg dorthin wirklich spannend beschrieben und zu Beginn ahnt man nicht, wie komplex die Handlung noch werden wird.
Die Hauptcharaktere Madeline und Jonathan gefielen mir beide sehr gut und durch die wechselnden Perspektiven lernt man beide sehr gut kennen und kann sich in beide gleich gut hinein fühlen. Beide sind auf den ersten Blick normale Menschen, doch mit der Zeit erkennt man, dass beide von ihrer sehr bewegten Vergangenheit gezeichnet sind.
Für mich ist dieser Roman eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl und man ist auf jeder Seite von Neuem begeistert, wie geschickt diese Geschichte aufgebaut ist.

Fazit: Zwei Menschen mit einer bewegenden Vergangenheit - Spannung und Gefühl ist garantiert.

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Tags: blumenladen, handy, koch, liebe, mafia, mord, paris, resatuarant, sternekoch   (9)
 

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(116)

227 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

magie, fantasy, masken, liebe, unterdrückung

Masken - Unter magischer Herrschaft

Mara Lang
Flexibler Einband: 602 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783426510094
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Buch:
Ferin wartet ungeduldig auf ihren 17. Geburtstag - dann bekommt sie endlich ihre Maske, die ihr Schönheit und Freiheit bringt. Als diese jedoch von ihrem Gesicht abblättert, soll sie in ein Gefangenenlager gebracht werden, wird jedoch von Rebellen befreit. Im Lager der Rebellen erfährt sie, was die Masken wirklich sind - ein Mittel zu Unterdrückung.

Meine Meinung:
Die Welt in diesem Buch ist wirklich unglaublich faszinierend. Obwohl es unterschiedliche "Rassen" gibt und jede für sich sehr vielfältig ist, findet man sich doch schnell in die Geschichte ein und ist beeindruckt von soviel Fantasie. Die Grundgeschichte ist einfach erklärt - es gibt zwei Rassen von Menschen, die Eine wird unterdrückt, die Andere herrscht. Soweit nicht neues, doch es gibt noch einen ganz wichtigen Aspekt - die Masken.
Die Charaktere im Buch sind alle sehr sympathisch und auch wirklich realistisch dargestellt. Ferin ist die Hauptperson am Anfang sehr eingenommen von der geltenden Rollenverteilung. Sie ist sehr sympathisch und daher macht es auch wirklich Freude, ihr bei ihrer Entwicklung im Laufe der Handlung zusehen zu dürfen.
Obwohl mit der Zeit immer mehr Personen hinzu kommen, wird es trotzdem nie unübersichtlich, da alle sehr unterschiedlich sind und sich sofort ins Gedächtnis einprägen.
Ein wichtiges Thema im Buch ist die Magie, die man nur mit dem Glauben an sich selbst entwickeln kann. Ich finde, dies ist eine sehr schöne Botschaft, die die Autorin geschickt in den Handlung eingewebt hat.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen - es gibt sowohl gut durchdachte Dialoge als auch schöne und detaillierte Landschaftsbeschreibungen, die sich gegenseitig gut ergänzen.
Für mich gibt es in diesem Roman alles, was für einen guten Fantasy- Roman nötig ist. Eine tolle, ausgedachte Welt, ein wenig Magie, natürlich Liebe und auch eine tiefere Botschaft.

Cover:
Als ich es das erste Mal gesehen habe, war ich wirklich begeistert. Es ist wunderschön und sehr geheimnisvoll. Nach dem Lesen fragt man sich allerdings, wer das auf dem Cover sein soll, da Ferin definitiv anders aussieht. Trotzdem gibt das Cover die Atmosphäre wunderbar wieder.

Fazit: Jeder jeden, der Liebe und Fantasy mag ist dieses Buch ein muss - einfach eine super umgesetzte Idee, die lange im Gedächtnis bleibt.

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Tags: freiheit, liebe, magie, rebellen, unterdrückung   (5)
 

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(346)

760 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 152 Rezensionen

dystopie, liebe, kyria, reb, flucht

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
Kyria ist die Tochter einer bedeutenden Politikerin in NuYu und genießt alle Vorzüge. Doch als sie erfährt, dass sie in wenigen Wochen an einer Krankheit sterben wird, flieht sie zusammen mit dem Rebellen Reb in die Reservate.

Erster Satz:

Über den großen Wandbildschirm liefen im Halbdunkel schreiende Menschen.

Meine Meinung:
Ich empfinde diese Dystopie ein wenig radikaler als die anderen, die ich bisher gelesen habe. Die Gewalt gegen die Menschen, die außerhalb leben, wird in diesem Buch nicht verschwiegen, sondern thematisiert, so dass man selbst sofort auf die Seite der Rebellen und dem Untergrund gezogen wird. Gleich zu Beginn fliehen Kyria und Reb aus NuYu ( New Europe) und die Beschreibung der Flucht hat mir wirklich gut gefallen. Man lernt die Lebensumstände und die Hintergründe der Menschen im Untergrund kennen und nicht nur das Leben derer, die privilegiert sind.
Interessant ist die Idee eines Staates wie NuYU, in dem die Frauen regieren, wohin gegen in den Reservaten noch die alte Rollenaufteilung gelebt wird. Das führt zu einigen Konflikten mit Kyria und Reb, weil für beide aus unterschiedlichen Kulturen stammen und beide auf ihre Rechte bestehen.
Das der Hauptschauplatz Europa und insbesondere Deutschland ist, hat mir sehr gut gefallen, da es für mich einfacher war, sich die Umgebung und auch die Entfernungen vorzustellen, als wenn es sich um eine fictionale Welt gehandelt hätte. Vorallem haben Dystopien, die in unserer Region spielen, noch großen Seltenheitswert, so dass dies wirklich etwas neues erfrischendes war.
Kyria ist für mich die perfekte Protagonistin. Nicht zu sehr von sicher überzeugt, aber doch selbstbewusst und mit einem starken Willen ist sie der perfekte Gegenpart zu Reb, der eher cool, verschlossen und kontrolliert ist. Ab und an hatte ich allerdings ein paar Probleme mit den Dialogen zwischen den beiden, da sie mir einfach an manchen Stellen zu aufgesetzt klangen.Oft habe ich mich gefragt, ob Menschen im realen Leben auch immer so spontan und passend kontern würden und dass war mir dann doch ein wenig zu idealisiert.
Obwohl man anhand des Titels meinen könnte, dass es sich durch und durch um eine Liebesgeschichte handelt, ist es jedoch so, dass sie Liebe nur eine Nebenrolle spielt. Zwar verbringen Kyria und Reb viel Zeit miteinander, doch eine richtige Liebesgeschichte entsteht erst sehr, sehr spät, was aber nicht schlimm ist, da es genug andere Dinge gibt, die die Handlung vorran treiben. So wird zum Beispiel Kyrias Bild von NuYU durch eine Entdeckungen total erschüttert und sie beginnt die Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Überhaupt ist die Autorin sehr darum bemüht, die Handlung vorran zu treiben und sich nicht lange an Nebenhandlungen aufzuhalten. Es passieren oft so viele spannende Dinge nacheinander, dass man kaum Zeit hat, überhaupt an eine Nebenhandlung zu vermissen. Daher ist auch der Schreibstil eher pragmatisch und nicht wirklich blumig.
Zusammenfassend kann man sagen, dass mich dieses Buch wirklich gefesselt hat und die kleinen Schwachstellen mir erst im Nachhinein aufgefallen sind. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung, vor allem weil dieser erste Teil mit einem Cliffhänger endete.

Fazit: Eine spannende und gut durchdachte Dystopie mit einer kleinen Prise Liebe - sehr lesenswert.

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Tags: dystopie, freundschaft, krankheit, liebe, nuyu, rebell   (6)
 

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1.006 Bibliotheken, 8 Leser, 14 Gruppen, 171 Rezensionen

dystopie, neva, liebe, rebellion, zukunft

Neva

Sara Grant , Kerstin Winter
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 10.03.2011
ISBN 9783426283486
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
Die Heimatstadt der 16 – jährige Neva wird von einer Kuppel von der Außenwelt geschützt – so behauptet es zu Mindestens die Regierung. Doch warum verschwinden dann immer wieder Menschen, so wie Nevas Oma? Zusammen mit ihrer Freundin Sanne will sie endlich Antworten auf finden und verliebt sich in Sannes Freund.

Meine Meinung:
Mich lässt dieses Buch mit einer sehr geteilten Meinung zurück. Einerseits bin ich positiv sehr überrascht, andererseits finde ich aber dass alles ein wenig platt wirkt. Aber erstmal von Anfang an.
Von Beginn an ist die Sache ziemlich klar – die Stadt wird von einer Art Kuppel von der Außenwelt isoliert und die Menschen fühlen sich sehr sicher und beschützt. Einige Generationen später hat sich das Blatt aber gewendet und manche Nahrungsmittel sind knapp geworden und die Zustände sind nicht mehr so ideal wie zu Beginn. Neva beschließt zusammen mit ihrer Freundin, gegen die Kuppel zu demonstrieren.
Ab da wird die Geschichte dann ein wenig langatmig. Es ist eigentlich klar, dass bald etwas Großes passieren muss, doch obwohl Neva wirklich sympathisch ist und auch die Dialoge wirklich gut geschrieben sind, kommt ein wenig Langeweile auf. Auch die eigentlich spannende Liebesgeschichte wirkt durch Mangel an Gefühlen aufgesetzt, obwohl das Versteckspiel vor Nevas Freundin ein wenig Fahrt in die Sache bringt.
An sich hätte ich etwas mehr Gefühl und auch mehr Tiefgang erwartet, doch zum Ende hin war ich sehr erstaunt. Zu einem, weil doch nicht alle Personen so waren, wie sie schienen und zum anderen, weil die Autorin sehr konsequent mit den Folgen einer Art Diktatur umgeht. Bisher habe ich noch keine Dystopie gelesen, die zum Ende hin so extreme Formen angenommen hat.

Fazit: Schöne Dystopie, die mich aber an einigen Stellen ziemlich kalt ließ.

  (5)
Tags: dystopie, freundschaft, kontrolle, liebe   (4)
 

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

vergewaltigung, moral, arzt, hausarzt, niederlande

Sommerhaus mit Swimmingpool

Herman Koch , Christiane Kuby
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 24.11.2011
ISBN 9783462043440
Genre: Romane

Rezension:

Zum Buch:
Marc ist Hausarzt und wird beschuldigt, seinen Patienten Ralph getötet zu haben. Doch würde er wirklich den Mann töten wollen, mit dem er die letzten Ferien verbracht hat? Was ist im Sommerhaus passiert?

Erste Sätze:

Ich bin Hausarzt.Von morgens halb neun bis mittags um eins halte ich Sprechstunde. Ich nehme mir Zeit. Für jeden Patienten zwanzig Minuten.

Meine Meinung:
Auf den ersten Seiten wird der normale relativ eklige Alltag eines Hausarztes geschildert, was mich erstmal ein wenig schockiert hat. Alles wird mit einer solchen Gleichgültigkeit beschrieben, dass man hofft, das nicht wirkliche alle Ärzte so denken. Dann geht es jedoch relativ schnell mit der eigentlichen Handlung los und Marc wird als Mörder beschuldigt und erinnert sich daraufhin an den Sommer im Haus mit Swimmingpool. Erstaunlich an diesem Buch ist, dass es obwohl man schon auf den ersten Seiten erfährt, das Marc Ralph wirklich umgebracht hat, es bis zur letzten Seite spannend ist. Man erfährt, was in den Ferien passiert ist, wie Marc ihn umgebracht hat und am Ende dann nachmal ein großartiger Wendepunkt der alles andere zuvor in Zweifel zieht. Auch die Charakter sind wirklich gut durchdacht, Manchmal kommt es einem so vor, als würden sie wirklich existieren und der Autor hat nur seine eigene Geschichte aufgeschrieben, so detailliert und authentisch wirken sie. Wenn es nur nach diesen Punkten gehen würde, wäre es ein perfekter Roman.
Allerdings gibt es einen Punkt, der mich immer wieder gestört hat. Ständig, auch in einem Gespräch, schweifen die Gedanken der Hauptperson ab und man muss sich Seitenlang durch seine Gedanken kämpfen, bis man wieder zurück zum Eigentlichen kommt. Auf die Dauer gewöhnt man sich daran, aber ein wenig nervig war es schon.
Der Schreibstil, der zu Beginn eher kalt und gefühllos ist, wird mit dem Verlauf der Geschichte weicher und angenehmer zu lesen. Insgesamt also ein wirklich tolles Buch, mit einer kleinen Schwäche, die man aber gern übersieht.

Fazit: Ein toller Thriller, verpackt in einer spannenden Familiengeschichte - wirklich empfehlenswert.

  (5)
Tags: arzt, familie, moral, rache, vergewaltigung   (5)
 

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(1.025)

1.809 Bibliotheken, 13 Leser, 14 Gruppen, 265 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, griechische mythologie, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
Helen ist 16 und lebt mit ihrem Vater auf einer kleinen Insel. Als die Familie Delos auf die Insel zieht, spürt Helen einen unglaublich Hass gegenüber Lucas Delos und würde ihn am liebsten töten. Oder woher kommt die plötzliche Mordlust und was haben ihre schrecklichen Träume damit zu tun?

Erster Satz:

Aber wenn du mir jetzt ein Auto kaufst, gehört es dir, wenn ich in zwei Jahren auf das College gehe.

Meine Meinung:
Eine neue, unglaublich große Familie zieht in die Stadt und alle sind schön und stark- das kam mir am Anfang wirklich ein wenig zu sehr wie Twilight vor. Doch zum Glück legte sich dieser Eindruck schnell und die wirklich sehr gute Geschichte kam zum Vorschein.
Besonders schön und gleichzeitig ungewöhnlich ist der Hintergrund der griechischen Mythologie, vor dem sich die gesamte Geschichte abspielt. Als Nachkommen von Göttern dürfen Helen und Lucas nicht zusammen kommen, da sie sonst eine Krieg auslösen würden, was den beiden natürlich sehr schwer fällt.
Dabei handelt es sich zwar um diese typische "wir würden gern aber dürfen nicht" Geschichte, die aber mit dem ganzen drum herum von Göttern und Traditionen viel erträglicher ist, als in anderen Büchern.
Auch die Charaktere, trotz ihrem tollen Aussehen und ihren ungewöhnlichen Fähigkeiten, sind gut gelungen und so realistisch wie möglich dargestellt. Obwohl Helen am Anfang ein wenig nervig war, weil sie ihre Fähigkeiten ständig verstecken will und überhaupt für ihr hübsches Aussehen viel zu verschüchtert ist, gewöhnte ich mich doch schnell an sie und mit der Zeit wurde sie mir immer sympathischer.
Für mich ist diese Buch wirklich ein Highlight und ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil der im Frühjahr erscheinen soll.

Fazit: Eine romantische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der griechischen Mythologie - wirklich gelungen.

  (5)
Tags: götter, griechische mythologie, liebe   (3)
 

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813 Bibliotheken, 7 Leser, 5 Gruppen, 196 Rezensionen

liebe, ewigseits, fantasy, brodi ashton, cole

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789130403
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
Nikki war 100 Jahre lang zusammen mit Cole in der Unterwelt, um ihn von ihrer Energie zu nähren. Nun kommt sie auf eigenen Wunsch für 6 Monate zurück auf die Erde, bevor sie für immer in die Unterwelt geholt werden muss. Sie hat nur einen Wunsch - sich richtig von allen zu verabschieden. Doch als ihre Gefühle für Jack wieder aufleben, will sie ihr Schicksal nicht mehr einfach so hin nehmen.

Erster Satz:

In alten Sagen heißt es Unterwelt oder gar Hölle.

Meine Meinung:
Am Anfang wusste ich nicht wirklich, worum es eigentlich geht. Man wird Mitten in die Geschichte geworfen, Nikki kommt auf die Erde zurück und man hat eigentlich keine Ahnung, wer sie ist oder wo sie war. Erst mit der Zeit, und einigen Rückblicken, wird die Handlung deutlicher und ab dann ist es auch wirklich fesselnd. Man beginnt die Verbindung zwischen Jack und Nikki zu verstehen und sie zarte Liebe, die sie miteinander verbindet, ist auch wirklich gut beschrieben.
Ab und an kommen ein paar mythologische Dinge mit in die Geschichte, die ,wie ich finde, sehr passend sind, auch wenn es nicht so stark vorhanden wie zum Beispiel bei Göttlich verdammt.Doch im Vordergrund steht ja auch nicht die Mhytologie, sondern Nikkis Entscheidung zwischen der Hölle oder einem Leben als Königin der Unterwelt mit Cole, was bedeuten würde, das sie Jack vergisst.
Obwohl das Ende ein wenig vorhersehbar als Cliffhänger endet, passt es doch sehr gute in die gesamte Handlung des Buches. Toll finde ich diese Art von Countdown, da Nikki nur 6 Monate auf der Erde bleiben, verleiht das dem Ganzen eine besondere Spannung.
Es gibt einige Stellen, die wirklich so schön, dass man sie sich auch als Zitate an die Wand schreiben würde. Da hat die Autorin sich wirklich Mühe gegeben, der Geschichte ein eindringliche Sprache zu verleihen, die man nicht so schnell vergisst.
Hin und wieder hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundinformationen über die Nebenpersonen gewünscht, die manchmal etwas blass geblieben sind.

Fazit: Schöner Anfang einer Trilogie, die es sich lohnt, zu beginnen.

  (5)
Tags: griechische mythologie, hölle, liebe, musik   (4)
 

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

familie, kunst, diebstahl, jugendbuch, freundschaft

Meisterklasse

Ally Carter , Alice Jakubeit
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 12.04.2011
ISBN 9783841421234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
Kat gehört zu deiner Diebesfamilie. Mit 15 will sie ausstiegen und beginnt ein Leben unter anderem Namen in einem Internat. Doch als ihr Vater von einem Mafiaboss eines Diebstahls beschuldigt wird, den er nicht begangen hat, liegt es an Kat und ihren Freunden die Gemälde zurück zu stehlen.

Erster Satz:

Niemand wusste, wann genau es mit den Problemen im Colgan - Internat angefangen hatte.

Meine Meinung:
Gleich von Beginn an war ich von diesem Buch begeistert. Man wird sofort in die Geschichte geworfen und erfährt erst nach und nach, wer die unglaublich sympathische Hauptperson ist und welche Hintergrundgeschichte sie hat. Mich erinnert dieser Roman stark an die Ocean - Filme, alles ganz geheim und perfekt geplant und mit ein wenig Humor. Die Suche nach dem wahren Dieb ist wirklich spannend beschrieben und auch der Einbruch ist sehr gut und nachvollziehbar beschriebe, weil man ja bei schnellen und komplizierten Ereignissen sonst schnell mal den Überblick verliert.
Ein wenig schade fand ich, dass die Vorgeschichte, die eindeutige zwischen den Freunden besteht, nicht weiter erwähnt wird. Es wird mal kurz ein Fakt erwähnt, aber mehr auch nicht.
Der Schreibstil ist sehr locker und direkt und vermittelt gut das schnelle Tempo, dass in dem Roman vorgelegt wird.
Eine an sich wirklich spannende und geschlossene Handlung, mit sehr sympathischen Charakteren.

Fazit: Die Ocean - Filme als Jugendbuch - wirklich spannend.

  (5)
Tags: diebstahl, familie, freundschaft, kunst, raub   (5)
 

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(849)

1.747 Bibliotheken, 32 Leser, 12 Gruppen, 253 Rezensionen

liebe, dystopie, krankheit, zukunft, lena

Delirium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.10.2011
ISBN 9783551582324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Buch:
In Lenas Welt gilt Liebe als Krankheit und deshalb wird jeder kurz nach seinem 18. Geburtstag einer OP unterzogen, um geheilt zu werden. Doch kurz vor ihrem Eingriff lernt Lena Alex kennen und wird selbst infiziert.

Erster Satz:

Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt.

Meine Meinung:
Dies ist mal eine ganz andere Art von Dystopie. Es geht weder futuristisch zu noch gibt es viel Technik- und Computerschnickschnack. Alles wirkt sehr konservativ und eher ein wenig altmodisch.Es gibt zwar die typische Kontrolle des Staates und strenge Gesetzte, aber alles auf einer Ebene, die eher an vergangene Zeiten als an die Zukunft denken lassen.
Da Dystopien im Moment ein großer Trend sind, ist es sehr schwer, etwas Eigenständiges und Neues an jeder zu finden. Doch in diesem Roman kommt zu dem üblichen kontrollierten Alltag die völlige gewünschte Abwesenheit von Liebe dazu und das ist nun wirklich mal etwas Anderes.
Wie in jeder Dystopie, die gleichzeitig eine Liebesgeschichte ist, erkennt die Hauptperson durch die Liebe natürlich die Ungerechtigkeit des Staates und die zumeist unnötige starke Kontrolle. Lena ist am Anfang total überzeugt von der Existenz der Krankheit "Liebe" und freut sich sehr auf den Eingriff und ihre Zuweisung zu einem Partner. Erst durch eine zufällige Begegnung mit Alex und Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, ändert sich ihre Einstellung. Man merkt, wie Lenas Charakter mit jedem Ereignis stärker und authentischer wird und es macht sie während des Lesens wirklich zu einer Person und nicht nur zu einer Romanfigur.
In dieser Geschichte, wo ja nun das Problem die Liebe ist, wirkt das Ganze sehr natürlich und realistisch. Das Besondere für mich ist die Atmosphäre. Obwohl es eine Welt ohne wahre Gefühle ist, dreht sich doch alles in Lenas Gedanken um dieses Thema und man wird automatisch mit in diesen emotionalen Strudel hinein gezogen. Teilweise gibt es Abschnitte, die sehr verstörend sein können und mich persönlich ein wenig entsetzt haben. So wird mit der OP nicht nur die Liebe zu einem Partner, sondern auch zur Familie, Freunden und sogar zu den eigenen Kindern verhindert, was in manchen Momenten zu unglaublich kalten und gleichgültigen Gesprächen zwischen Personen führt, die sich eigentlich ohne OP lieben würden und eine düstere Stimmung über das Geschehen gelegt wird.
Der Schreibstil ist trotz dieser Abschnitte wunderbar leicht und ließ mich sehr schnell die Zeit vergessen, da im der gesamten Handlung einfach keine Stelle zu finden ist, die nicht spannend ist. Damit meine ich nicht die actiongeladene Hollywoodspannung, sondern einfach einen durchgehend interessanten Verlauf der Geschichte, ohne das man einen Moment ans Weglegen des Buches denken würde.
Sehr überraschend und aufrüttelnd ist das Ende Man glaubt, zu wissen, wie es ausgehen wird, doch am Ende weiß man, dass man eigentlich gar nichts wusste, was für mich sehr beeindruckend, erschütternd aber auch rührend war. Der Ausgang des ersten Buches der Autorin, Rezension hier, ähnelt dem Ende von diesem Roman sehr und ist ebenso unerwartet und überraschend.

Fazit: Eine wirklich wunderbare Dystopie, die mehr zu bieten hat, als den Kampf gegen die Kontrolle - wunderbar gefühlvoll und nachdenklich-machend.

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Tags: dystopie, freundschaft, liebe, verlust   (4)
 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

alkohol, liebe, schule, jugendliche, internat

Weil sie sich liebten

Anita Shreve , Mechtild Sandberg-Ciletti , Mechtild Sandberg
Fester Einband: 353 Seiten
Erschienen bei Piper, 08.09.2010
ISBN 9783492052856
Genre: Romane

Rezension:

Zum Buch:
Ein Band verändert alles - vier Jungs werden beim Sex mit einer 14 - Jährigen gefilmt. Als das Band den Schulleiter Mike erreicht und das Mädchen die angebliche Vergewaltigung anzeigt, gerät nicht nur das Leben der vier Jungs aus den Fugen.

Erster Satz:

Die Kasette war klein, nicht viel größer als seine Hand, aber wenn Mike an die erschreckende Hemmungslosigkeit dachte, die aus dem Band zu sehen war, an das Risiko und die Zerstörungkraft, die es barg, hätte das kleine Plastikding ebenso gut radioaktiv sein können.

Meine Meinung:
Das Handlung hat sehr viel Potenzial - vier Jungs und ein Mädchen, dass von einem ungeplanten Ereignis aus der Bahn geworfen werden und die mit dieser Tat ihr weiteres Leben planen müssen. Doch leider hat die Autorin dieses Potenzial nicht wirklich ausgenutzt.
Die Hauptperson ist der Schulleiter Mike, der gleich zu Beginn das Band sieht und man damit sofort mitten in die Handlung geworfen wird. Nach und nach wird aus unterschiedlichen Sichten, die der Jungs, des Mädchens und einigen Eltern, die Geschichte erzählt. An sich ist das alles wirklich spannend, aber mir war das alles einfach zu sprunghaft. Nicht nur die Blickwinkel wechseln, sondern auch die Zeiten, von denen gesprochen wird, so dass man erst einmal mehrere Seiten braucht, um sich überhaupt zurecht zu finden.
Die Charaktere, von denen man teilweise viel erfährt, aber die man im Gesamten eigentlich kaum kennt, bleiben einem ziemlich unsympathisch und fremd.
Weil aber am Ende, also ungefähr auf den letzten 100 Seiten, doch ein wenig Spannung in die Handlung kommt und man ein wenig mit in die Handlung gezogen wird, erschien mir das Buch besser, als es eigentlich gewesen ist. Zum Ende hin bekommt doch einen guten Eindruck von der Macht des Alkohols und der Auswirkungen einer einzelnen Tat, die in diesem Roman die entscheidende Rolle spielen.

Fazit: Tolle Idee, aber mangelhafte Umsetzung, so das man ein wenig teilnahmslos zurück bleibt.

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Tags: alkohol, internat, jugendliche, schicksal, tod, vergewaltigung   (6)
 
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