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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Verborgen

Anna Simons
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.10.2018
ISBN 9783328102892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Verborgen – Der erste Fall für Gefängnisärztin Eva Korell von Anna Simons

 

 

Inhalt:

 

Eva freut sich auf ihren Neustart in München. Als Gefängnisärztin wird sie diesen beginnen. Doch bevor sie überhaupt richtig ankommt, wird sie in einen Kriminalfall verwickelt. Hätte sie doch nur der Frau eines Inhaftierten zugehört. Doch plötzlich ist sie verschwunden und Eva macht sich große Sorgen. Sie versucht im Alleingang rauszukriegen, was passiert sein muss und begibt sich damit in Gefahr.

 

Meine Meinung:

 

Der Auftakt der neuen Serie, rund um Gefängnisärztin Eva Korell hat mich gleich angesprochen. Schon alleine die Idee und das Setting versprechen Spannung. Die Autorin, Anna Simons hat gezeigt, was in ihr steckt und einen grandiosen Start hingelegt.

 

Unsere Protagonistin ist eine taffe und selbstbewusste Frau. Eva will endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und nach vorne Blicken. Doch so einfach wird es Eva nicht gemacht. Nicht nur, dass sie eine Frau medizinisch versorgt, die ein wenig ängstlich und voller Verletzungen ist. Auch im Gefängnis will der erste Patient seine Grenzen austesten. Als besagte Frau auch noch plötzlich verschwindet, obwohl sie einen Tag vorher, Eva etwas Wichtiges sagen wollte, macht sie sich Vorwürfe.

 

Wie Eva Korell mit der ganzen Geschichte umgeht und wie sie versucht, Licht ins Dunkle zubekommen, hat mir sehr gut gefallen. Alles war logisch und gut durchdacht. Wir bekommen einen Einblick von Evas Umfeld und auch von ihrer neuen Arbeit. Die Szenen im Gefängnis wirken so Real, fast so, als wenn man mit ihr zusammen dort arbeitet.

Insgesamt schafft es Anna Simons den Spannungsbogen die ganze Zeit zu halten. Durch einige Wechsel der Blickwinkel, die immer mal wieder auftauchen, wurde dies noch erhöht.

 

Natürlich erfahren wir auch einiges von der Vermissten, Nicole, die es in ihrem Leben nicht einfach gehabt hat. Aber auch die beste Freundin von Eva kommt sehr schön zur Geltung. Man hat die Charaktere vor Augen und bangt und hofft mit ihnen förmlich mit.

 

Die eigenständigen Ermittlungen aber auch die, der Behörde sind schlüssig und passend.

 

Anna Simons hat Brutalität, Spannung aber auch einiges an Gefühl in diese packende Geschichte gesteckt. Man spürt die Energie beim Lesen. Das Buch wollte ich gar nicht zur Seite legen.  Es hat mich regelrecht gepackt!

 

Ein grandioser Auftakt, ich  bin jetzt schon auf die nächsten Teile gespannt. Denn man möchte unbedingt wissen, wie es mit unserer Gefängnisärztin weitergeht. Dort wird es bestimmt nicht langweilig.

 

Fazit:

 

Verborgen – Der erste Fall für Gefängnisärztin Eva Korell von Anna Simons verspricht eine aufregende und spannende Serie.  Mit ihrem Auftakt zeigt die Autorin, was in ihr steckt und fesselt den Leser mit ihrer packenden Geschichte.

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108 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Sommer in Atlantikblau

Miriam Covi
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2018
ISBN 9783453422131
Genre: Romane

Rezension:

Sommer in Atlantikblau von Miriam Covi

 

Inhalt:

 

Eigentlich sollten es nur ein paar Tage in New York werden. Doch auf den Rückflug, plant das Schicksal einen anderen Weg. So landen Lotte Seeliger, ihre 2 Schwestern und ihre Mutter in einem Provinzörtchen namens Nova Scotia an der kanadischen Ostküste. In einem liebevoll geleiteten Bed and Breakfast kommen die Damen unter. Normalerweise sollte sich Lotte auf ihre bevorstehende Hochzeit konzentrieren, wäre da nicht der gutaussehende aber auch äußerst mürrische Connor, der ihr ständig über den Weg läuft...

 

Meine Meinung:

 

Als ich die ersten Seiten von „Sommer in Atlantikblau“ begonnen habe, wusste ich sofort, Miriam Covi holt mich aus meiner Leseflaute raus. So war es dann auch und ich konnte mich nicht mehr von ihrer Geschichte trennen. In zwei Tagen habe ich die 445 Seiten regelrecht verschlungen!!

 

Es ist nicht nur der flüssige und bildliche Schreibstil der mich für sich gewinnen konnte. Sondern auch die liebevoll gestalteten Charaktere, die alle ihren Charme und Persönlichkeit haben. Man schließt die Personen schnell ins Herz.

Der kleine kanadische Ort hat mich dann vollends verzaubert. Noch nie hatte ich dieses starke Bedürfnis einen Ort im realen Leben sehen zu wollen. Was natürlich an der ausgesprochenen Wortgewalt der Autorin liegt. Denn ohne diese liebevollen Beschreibungen wäre es wohl ein Ort wie jeder andere geworden. 

 

Die Geschichte an sich ist zwar vorhersehbar, trotzdem gab es einige überraschende Wendungen und vor allem die Aussprachen unter der Familie Seeliger, haben mich sehr berührt.

Bei dieser Geschichte habe ich gelacht, geweint und einige „Hach-Momente“ erlebt. Dieses Gefühl, was Miriam Covi auf mich mit ihrer Schreibe übertragen hat, hat mich erstaunt. Man spürte die Zerwürfnis, die Unsicherheit aber auch das Knistern und die Liebe, als wenn man selbst gerade in dieser Situation wäre. Wie ihr merkt, konnte ich  komplett darin versinken.

 

Viele (Glücks-)Momente machen diese Geschichte so liebenswert. Ein wenig Kitsch gehört natürlich auch dazu und vielleicht wird das nicht jeder mögen, aber für mich hat genau das in „Sommer in Atlantikblau“ reingepasst.

 

 

Fazit:

 

 

Wer eine Geschichte mit viel Herz lesen möchte, sollte sich „Sommer in Atlantikblau“ von Miriam Covi nicht  entgehen lassen. Hier stimmt einfach das komplette „Drumherum“. Ich verspreche euch „Diese Geschichte verzaubert"!!!

 


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56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Memory Game - Erinnern ist tödlich

Felicia Yap , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Claire ist eine Mono und kann sich immer nur an die letzten 24 Stunden erinnern. Daher ist ihr Tagebuch eine wichtige Verbindung zur Vergangenheit. Was hier nicht notiert ist, ist aus dem Gedächtnis gelöscht. Als eines Morgens die Polizei bei ihr auftaucht, die die Leiche der angeblichen Geliebten ihres Ehemannes  gefunden hat, beginnt der Kampf um die Wahrheit und natürlich die Frage: „Wen kann sie trauen?“

Meine Meinung:
Der Klappentext zu „Memory Game – Erinnern ist tödlich“ hat mich gleich angesprochen. Schon allein der Gedanke, man kann sich wie Claire, als Mono nur einen Tag an etwas erinnern oder wie Mark, ihr Ehemann sogar zwei Tage, hat mich völlig fasziniert. Wie lebt man in einer solchen Welt? Was schreibt man tatsächlich in das Tagebuch, was zur Erinnerung hilft? Lässt man vielleicht doch einiges weg, um zu vergessen.  Fragen die ich während des Lesens öfter gehabt habe.

Mischehen, wie die von Claire und Mark sind eigentlich unüblich. Die Duos halten sich mit ihrem 48 Stunden Gedächtnis für was „Besseres“. Mark und Claire hingegen stehen zwar in der Öffentlichkeit, sind aber schon seit 20 Jahren ein Paar. Was nicht immer einfach für Beide ist, doch trotzdem bewältigen sie gemeinsam ihren Alltag.

Alles ändert sich, als die Polizei vor der Tür steht. Die Geliebte von Mark wird tot aufgefunden und natürlich stehen Claire und Mark im Visier der Ermittlungen. Die Gedankengänge fand ich sehr interessant und auch greifbar. Die Charaktere werden gut beschrieben und teilweise wusste man nicht, wer die Wahrheit sagt. Was ist Erinnerung und was nicht? Hier und da hätte ich mir ein wenig mehr Ausführung gewünscht. Denn irgendwie hat das gewisse Etwas gefehlt. Insgesamt war es schade, dass die Geschichte innerhalb eines Tages gespielt hat. Man hätte mehr rausholen können.

Claire vertraut ihrem Mann nicht mehr und schnüffelt ein wenig rum. Was vielerlei Fragen aufwirft. Die Geschichte hat nicht die typischen Spannungseffekte sondern glänzt eher mit Psychologischen Aspekten. Zwischendurch entstehen leider immer wieder Längen, die ein wenig den Lese-Spaß hemmen, doch insgesamt, fand ich die Geschichte interessant.

Das Ende fand ich wieder sehr gelungen und da konnte mich die Autorin fesseln. Der Epilog hingegen hätte nicht sein gemusst. Meine Meinung ist sehr durchwachsen. Der Anfang sowie der Schluss haben mir gut gefallen, der Mittelteil hingegen eher weniger. Die Veränderung des Gedächtnisses und die Welt, in denen Claire und Mark leben, hätte für meinen Geschmack noch mehr hinterfragt und durchleuchtet werden können.

Fazit:
„Memory Game – Erinnern ist tödlich“ von Felicia Yap ist ein Debüt mit noch Luft nach oben. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant aber dennoch fehlte mir das gewisse Etwas. Die Grundidee war gut, doch mehr Hintergrundwissen und Spannungseffekte, hätten nicht geschadet.

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188 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Before you go - Jeder letzte Tag mit dir

Clare Swatman , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734103698
Genre: Liebesromane

Rezension:

Im Laufe der Zeit haben sich Zoe und Ed vom Traumpaar zu einem Paar entwickelt, was sich langsam auseinander gelebt hat. An diesem Morgen war Zoe genervt von Ed, sie hätte nie gedacht, dass es das Letzte Mal sein wird...



„Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ von Clare Swatman beginnt mit Eds Beerdigung. Obwohl ich noch niemanden der Charaktere kannte, habe ich doch mitgefühlt. Die Trauer war zum Greifen nahe.  
Tage später hat Zoe einen kleinen Unfall und befindet sich plötzlich wieder in der Vergangenheit. Sie darf bestimmte Tage nochmal mit Ed verbringen. Die Tage sind durchwachsen. Wir erleben wie alles begonnen hat, das verliebt sein, die starke
Liebe - die beide zueinander empfinden, aber auch die Zerrissenheit. Nach und nach erfährt man, warum die Beziehung so gelitten hat. Zoe versucht natürlich alles um den Verlauf einiger unschönen Momente zu ändern. Immer wieder hat sie das Gefühl, es geschafft zu haben. Obwohl eigentlich nicht viel passiert und man nur die Beziehung zwischen Ed und Zoe erlebt, klebt man an den Seiten. Denn ich wollte immer wissen, wie alles enden wird.

Der Schreibstil ist gefühlvoll, tiefgehend aber auch eindringlich. Man liest die Geschichte flüssig weg.

Die Beziehung ist authentisch und die Probleme und Sorgen die immer wieder auftreten, konnte ich sehr gut nachvollziehen, genauso wie die Streitereien. Zusammen mit Zoe hat man gelitten, gebibbert und war teilweise frustriert. Ihre Gefühle haben sich übertragen. Es gab immer wieder Handlungen die mich an Zoe gestört haben und ich nicht nachvollziehen konnten.

Es ist eine schöne ruhige Geschichte die eine Beziehung mit Höhen und Tiefen zeigt. Das Ende hat mir leider überhaupt nicht zugesagt und fand ich unpassend.


„Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ beginnt am Ende einer Beziehung. Insgesamt ist es eine schöne ruhige stimmige Liebesgeschichte. Leider konnte das Ende überhaupt nicht bei mir Punkten.

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Immer wieder im Sommer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499275333
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

 

Anna ist seit 5 Jahren geschieden und lebt mit ihren zwei Töchtern zusammen. Als sie unerwartet in der Zeitung einen Artikel von ihrer Jugendliebe Jan liest, überlegt sie kurzerhand Ferien auf Amrum zu machen. Doch alles gerät ein wenig außer Kontrolle. Am Ende ist sie mit ihrer Mutter, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, ihren beiden Töchtern, einen jugendlichen Tramper und ihrem Ex unterwegs.

Ob Anna so ihr Glück finden wird?

 

Meine Meinung:

 

„Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog konnte mich gleich in seinen Bann ziehen. Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen, die mich begeistern konnten, daher musste ich auch dieses unbedingt lesen.  

 

Der Roman fängt herrlich spaßig und ein kleinwenig chaotisch an. Nach und nach schlägt die Autorin ernstere Töne an aber dennoch verliert es nicht an Leichtigkeit. Die Kulisse Amrums, wo die Geschichte die meiste Zeit spielt, sorgt für die gewisse Urlaubsstimmung.

 

Der Schreibstil ist locker und trotz des ernsten Themas Demenz, was mit eine Rolle in dem Buch spielt, bekommt man einen sommerlichen Roman. Oft musste ich schmunzeln aber es gibt Momente die einen stark mitnehmen. Die Kombination aus beiden, lassen die Geschichte zu etwas besonderen werden.

 

Anna ist aus guten Gründen von ihrem Mann geschieden und lebt mit den gemeinsamen Töchtern Nelly und Sophie in München. Als sie unerwartet einen Brief von ihrer Mutter bekommt, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, möchte Anna sie besuchen. Leider konnte ich nicht nachvollziehen, warum Anna so lange keinen Kontakt zu ihrer Mutter hat. Für mich gab es keinen schwerwiegenden  Grund dafür. Schade,  für Enkelkinder und die verlorene Zeit.

 

Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. So kommen die Kinder auch zu Wort. Besonders intensiv fand ich die Gedanken von Frieda, die hat einiges zu Papier gebracht. Diese Zeilen haben mich stark berührt.

 

Wir erleben eine Familie die wieder enger zueinander findet. Katharina Herzog ist es gelungen Charaktere zu erschaffen, die authentisch sind. Es könnte einer aus der Familie sein, der Freund oder die Nachbarin. Personen wie du und ich. Es werden Probleme aus dem alltäglichen Leben behandelt. Was die ganze Familie noch realer wirken lässt.

Für mich der perfekte Roman, den man gerne weiterempfiehlt.

 

Fazit:

 

Katharina Herzog konnte mich mit „Immer wieder im Sommer“ begeistern. Eine Geschichte rund um eine Familie die wieder zueinander findet. Es gibt spaßige aber auch ernste Momente. Eine Roman, der das Herz erwärmen lässt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Immer wieder im Sommer

Katharina Herzog , Nina West
Audio CD
Erschienen bei Argon, 27.04.2017
ISBN 9783839893395
Genre: Romane

Rezension:  
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104 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Stimme der Toten

Elisabeth Herrmann
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.08.2017
ISBN 9783442313914
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Als sie zu einer Bank gerufen wird, fällt ihr etwas auf, was die Spurensicherung übersehen hat. Doch damit ruft sie sich selber auf den Plan. Denn Verschwörer versuchen die Bank zu hacken. Judith wird dazu genötigt zu helfen und  mit ihrer Vergangenheit, die unter Verschluss steht, unter Druck gesetzt.

Meine Meinung:
„Stimme der Toten von Elisabeth Herrmann ist der zweite Band einer Kriminalroman Reihe. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl irgendwas zu verpassen. Denn alles was wichtig ist, lässt die Autorin mit einfließen.

Anfangs ist alles sehr spannend. Judith Kepler muss spuren in einer Bank beseitigen. Doch damit bringt sie eine Lawine ins Rollen. Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir ein wenig mehr von Judith Keplers Arbeit erfahren, doch das ist leider nicht der Fall.
Elisabeth Hermann lässt uns in einige Blickwinkel schauen, sodass wir die Verschwörer, die Hintergründe aus Judith Keplers Leben genauso wie die Machenschaften der Ex-DDR-Spitzel, verfolgen. Die Charaktere sind unglaublich gut gezeichnet und passend zu ihrer Lebensweise und Persönlichkeit. Genauso gut ist der Schreibstil, er ist unglaublich direkt und eindringlich.
Die Idee und auch wie Elisabeth Herrmann alles zueinander bringt, hat mich beeindruckt. Der Teil des Nazi-Dorfes hat mich sehr gefesselt. Das hätte für mich schon eine eigenständige Geschichte sein können.
Leider gab es auch einige Längen und Szenen die nicht mein Fall waren. Allgemein war mir der politische und auch verschwörerische Teil ein wenig zu viel. Das ist natürlich  alles reine Geschmackssache. Mir persönlich hat es die Spannung genommen und war nicht ganz mein Ding.
Das Ende war schlüssig und zufriedenstellend.
Fazit:
Elisabeth Herrmann hat hier einen Kriminalroman geschrieben der sehr politisch und voller Verschwörungen ist. Mein Fall war es leider nicht ganz aber dennoch konnte mich „Stimme der Toten“ beeindrucken.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Goodbye Zucker

Sarah Wilson , Gabriele Lichtner
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.06.2015
ISBN 9783442175406
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Goodbye Zucker liefert ein 8-Wochen-Entzuckerungsprogramm. Sarah Wilson hilft mit Tipps und Rezepten um dem Zucker zu entkommen.

Meine Meinung:
Mit einer kurzen Einführung der Autorin Sarah Wilson und auch einigen Fotos von ihr, beginnt das 8-Wochen-Programm. Die Wochen sollen Stück für Stück helfen, sich zu entwöhnen. Woche eins beginnt mit „Ein Schritt nach dem Anderen“, das hat mir richtig gut gefallen und auch geholfen. Der Start ist mit diesem Buch sehr einfach und man soll nicht sofort alles verändern. Mit dieser langsamen Entwöhnung und dem Verständnis hält man am Ende länger durch.


Die Wochen sind mit Fotos von Lebensmitteln, gekochten Rezepten und der Autorin gespickt. Das lockert alles ein wenig auf und es macht Spaß durch die Seiten zu blättern. Allgemein ist alles verständlich beschrieben und es werden gesunde Zucker alternativen aufgezeigt.
Es gibt Tipps welche Lebensmittel man immer vorrätig haben sollte und natürlich einige Rezepte, insgesamt sind es 108 zum Nachkochen. Besonders gefallen hat mir der „Zucchini-Käse-Kuchen“ aber auch die Desserts klingen sehr lecker.

Fazit:
An „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson hat mir der schonende Einstieg gefallen. Man entwöhnt sich langsam und bekommt viele Tipps und Tricks um am Ball zu bleiben. Die Rezepte sind abwechslungsreich und hilfreich.

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144 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Aprikosenküsse

Claudia Winter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483907
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

 

Hanna ist Foodjournalistin und nimmt kein Blatt vor den Mund. Als die italienische Besitzerin des „Tre Camini“ die Restaurantkritik liest, erleidet sie einen Herzinfarkt.

Als Hanna später dann auch noch versehentlich die Urne einsteckt, entschließt sie kurzerhand nach Italien zu reisen und sich zu entschuldigen.

Doch auch nach dem Tod, hat Guiseppa Camini die Fäden in der Hand...

 

Meine Meinung:

 

Aprikosenküsse von Claudia Winter konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Es gibt so Bücher, die fängt man an zu lesen und taucht direkt darin ab.

Claudia Winter schreibt mit so viel Liebe zum Detail, sodass man sich wohlfühlt.

 

Die Charaktere schließt man ins Herz und die Szenerie hat man vor Augen. Es ist diese besondere Art die Dinge zu beschreiben um sich zu verlieben und genau das passiert wenn man ein Buch der Autorin anfängt zu lesen.

 

Die Geschichte ist abwechselnd aus Hannas und Fabrizios Sicht geschrieben. Hanna schreibt Restaurantkritiken und ist dabei abgrundtief ehrlich. Sie ist zielstrebig, kleptomanisch veranlagt und sehr straight. Nach und nach kommt ihre liebenswerte und leicht verrückte Art zum Vorschein, was mir gut gefallen hat. Fabrizio ist eher der kleine Macho der seine Aprikosenfelder liebt. Er ist sehr familienbezogen und hat einen weichen Kern. Man verliebt sich also sofort.

Die restlichen Charaktere im Buch kommen gut zur Geltung und lernt sie allesamt kennen.

 

Die Familie und das Essen bekommen eine große Rolle in „Aprikosenküsse“ was eine tolle Kombination ist um sich in das kleine Dorf Italiens zu Träumen. Das Tre Camini mit seinen weiten Aprikosenfeldern, Traditionen und dem unvergleichbaren Restaurant wird so schön dargestellt, das alles wie ein Film vor den Augen abspielt.

 

Claudia Winter hat hier einen Roman geschrieben der voller Liebe ist, aber auch einige lustige Szenen werden mit eingeflochten. So habe ich gelacht und einige Hach-Momente erlebt. Es gibt Geschehnisse und Wendungen, die für mich unvorhersehbar waren. Genau das macht eine wunderschöne Geschichte aus. Danke dafür, liebe Claudia!

 

Fazit:

„Aprikosenküsse“ von Claudia Winter konnte mich mit ihrem wundervollen Schreibstil, sowie ausgezeichnete Charaktere und eine tolle Kulisse vollends begeistern. Hier bekommt man alles was das Herz begehrt. Es ist Liebe J

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

detox, gesunde ernährung, zucker

Süßer leben ohne Zucker

Charlotte Debeugny , Delphine Soucail
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453603868
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Charlotte Debeugny zeigt mit ihrem Buch, was zugesetzter Zucker mit dem Körper macht und wie man dem ganz einfach ausweichen kann.

Meine Meinung:
„Süßer Leben ohne Zucker“ hilft auf eine lockere Art und Weise zu verstehen und zu verinnerlichen, dass der Körper zugesetzten Zucker nicht benötigt.

Durch die kleinen Abbildungen anhand von farbigen Notizzetteln und den Illustrationen zwischendurch, macht das Buch einiges her. Wichtige Dinge werden nochmal kurz hervorgehoben, dass man später diese nur kurz lesen muss, um sich wichtiges in Erinnerung zu bringen.

Es gibt einen Wochenplan mit Ideen für Frühstück, Mittagessen und Abendessen, sowie einige Rezepte. Die einen sind schnell gemacht, für andere hingegen benötigt man etwas mehr Zeit aber das steht am Rezept bei, genauso wie viel Zucker enthalten ist.

Man bekommt Tipps und Tricks um am Ball zu bleiben.

Fazit:
„Süßer Leben ohne Zucker“ glänzt mit einer schönen Aufmachung. Es ist verständlich und eindringlich erklärt.

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310 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 129 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(21)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Alma & Jasmin

Caro Martini
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.06.2016
ISBN 9783423216401
Genre: Humor

Rezension:

Durch einen Zufall wechseln die 28-jährige Jasmin und die 82-jährige Alma die Körper. Das Chaos ist vorprogrammiert. Doch wie soll es weitergehen? Und wie lange wird dieser Zustand anhalten?




Nachdem mich Caro Martini mit „Beim nächsten Mann links abbiegen“ total begeistern und überraschen konnte, musste ich unbedingt „Alma & Jasmin“ lesen. Die Idee hat mir richtig gut gefallen und sehr schön hat Caro Martini diese umgesetzt.  Obwohl ich auch kleine Kritikpunkte habe.
Caro Martini hat einen flüssigen und heiteren Schreibstil. So brachte sich mich immer wieder zum Schmunzeln, nicht nur im Wortgefecht von Alma und Jasmin, sondern auch in bestimmten Situationen, in denen sie sich zurechtfinden mussten. 
Alma hat ihren Mann verloren, und als wenn die Trauer nicht genug wäre, taucht auch noch ein Kredithai, auf der ihr droht. Das hält sie einfach nicht aus und will was dagegen unternehmen. Jasmin hingegen ist voller Energie, sie liebt es auf Partys zu gehen und genießt das Leben in vollen Zügen. Ihre Arbeitsstelle bei der Bank ist nicht ihr Traumjob. 
Als die Körper getauscht werden, müssen beide erst mal damit zurechtkommen. Das ist nicht so einfach, wenn man eigentlich anders will als der Körper es zulässt. Oder alles plötzlich ganz einfach funktioniert. Dadurch entstehen natürlich auch häufiger Momente, wo man einfach nur lachen kann. Manchmal fand ich Jasmins Art ein wenig zu überzogen, abwertend und ichbezogen. Das hat mir nicht so gut gefallen. Alma hingegen konnte sofort mein Herz erobern und ich mochte sie sehr. Wie sie sich in der Bank schlägt und Jasmins Arbeit erledigt, war auch richtig herrlich mit anzusehen und natürlich überhaupt nicht leicht für Alma, wenn man sich nicht auskennt. Sehr gut konnte ich mich in beide Charaktere hineinversetzen und musste daran denken, wie man sich selber in einen fremden Körper fühlen würde. Von Alma und Jasmin erfahren wir natürlich auch einiges aus deren Leben und die Liebe darf natürlich auch nicht fehlen. 
Die Geschichte liest sich schnell weg und durch die Bildchen am Anfang jedes Kapitels, weiß man sofort, wer zu Wort kommt. Das fand ich eine sehr süße Idee. Das „Magische“ was Caro Martini in ihre Romane einbringt, sind immer etwas ganz bezauberndes und ich liebe es einfach. Zwar hätte ich mir hier noch ein wenig mehr das gewisse Etwas erhofft und noch einen stärkeren Schlagabtausch zwischen Alma und Jasmin, aber das sind Kritikpunkte auf hohem Niveau.



Caro Martini hat mit „Alma & Jasmin“ wieder ein Thema gewählt, was erfrischend ist. Es macht Spaß ihre Geschichten mit dem Hauch des Übernatürlichen zu lesen, ohne das es aufgesetzt oder unecht wirkt.

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Tags: caro martini, magie, magisch, roman   (4)
 

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Ab heute seh ich bunt

Antje Szillat
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632223
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Charlotte möchte zu ihrer Freundin in die Toskana, um ihr in ihrem Wellnesshotel als Köchin zu helfen. Der Plan steht aus Familiären gründen kurz vor dem Aus, doch nachdem alles zu viel wird, flüchtet sie schnellstens.

Meine Meinung:
Sobald ich einen Antje Szillat Roman in die Hand nehme, bin ich nach kurzer Zeit tief mit der Geschichte verbunden. Der flüssige, harmonische Schreibstil und Themen wie aus dem Leben gegriffen lassen mich ein Mitglied in Charlottes Familie werden.

Man merkt sofort, wie sehr sich Charlotte auf die Toskana freut, endlich eine Auszeit zu nehmen. Sie hat es satt immer die Familienmanagerin zu spielen. In der Toskana will sie sich ganz ihrem Hobby dem Kochen widmen. Durch einige Probleme in der Familie steht alles kurz vor dem Aus. Doch zum Glück lässt sich Charlotte nicht abbringen und tritt die Reise an.

In der Toskana erleben wir eine Charlotte, die zur Ruhe kommt. Sie lässt es sich gutgehen, hat aber auch immer wieder ihre Ehe im Kopf. Schnell habe ich Charlotte und auch ihre Freundin ins Herz geschlossen. Charlottes Gefühlswelt gerät allerdings im Chaos, als sie plötzlich auf ihre Jugendliebe trifft. Man spürt sofort die innerliche Aufgeregtheit von Charlotte. Antje Szillat beschreibt sehr schön die Zerrissenheit von Charlotte. Plötzlich spürt sie Gefühle, die schon lange nicht mehr vorhanden waren. Doch das schlechte Gewissen ist jederzeit da. Nicht nur gegenüber ihres Mannes, sondern auch ihrer besten Freundin. Denn diese hat ebenfalls eine Schwäche für Ben.

Diese Gefühle werden so stark beschrieben, dass die Empfindungen auf mich übergesprungen sind. Kaum eine Autorin schafft diese Wirkung auf mich. Zusammen mit Charlotte habe ich die glücklichen Momente genossen.
Wir erleben eine Frau, die mitten im Leben steht, aber sich nicht mehr sicher ist, wie der Weg weitergehen soll.

Die Toskana verstärkt das Gefühl des verliebt Seins mit seiner Atmosphäre des Urlaubsfeelings nur noch mehr.

Antje Szillat schafft das Besondere in ihren Romanen, was den Leser abtauchen lässt.

Fazit:
Antje Szillat konnte mich mit „Ab heute seh ich bunt“ wieder einmal begeistern. Kaum eine Autorin schafft es, die Gefühle so auf mich zu übertragen. Man fühlt sich immer, als wenn man selber hautnah dabei ist.

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Tags: antjeszillat, liebe, roman, toskana   (4)
 

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172 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Clara aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Dazu gehört auch ihr Ehemann, der bei ihr am Bett sitzt. Er erzählt ihr von einem Einbrecher und das sie weder Familie noch Freunde hat. Doch Clara will sich unbedingt an alles erinnern können, denn irgendwas stimmt nicht. Dabei stößt sie auf einige Geheimnisse.



„Das Gesicht meines Mörders“ von Sophie Kendrick ist ein Thriller, den man nicht mehr zur Seite legt. Viel zu sehr ist man gefangen und will unbedingt wissen, was mit Clara passiert ist. Obwohl das Thema mit der Amnesie nicht gerade neu, und bei einigen Thrillerautoren sehr beliebt ist, schafft es Sophie Kendrick eine spannende Atmosphäre zu schaffen. 
Das Buch ist in der Ich-Form unserer Protagonistin Clara geschrieben. Dadurch erfahren wir genauso viel wie sie selbst auch, nicht mehr und auch nicht weniger. Das treibt die Spannung natürlich immer wieder an. Sehr gut fand ich, dass sie nicht alles geglaubt hat, misstrauisch war und alles hinterfragt hat. Ihre Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen. Trotz allem versucht sie sich in ihrem neuen bzw. alten Leben, wieder einzugewöhnen. 
Clara muss ganz von vorne Anfangen. Sie weiß nichts aus ihrem Leben. Ihrem Ehemann, der Schriftsteller ist, glaubt sie nicht alles. Sie deckt auch manchmal seine Lügen auf. Er behandelt sie wie ein rohes Ei und man hat das Gefühl, er versucht sie zu isolieren. Doch Clara lässt sich das nicht gefallen. Immer wieder taucht die Polizei auf und hat Fragen zum Unfall. Der eine Polizist kommt ihr sehr vertraut vor, doch ist er ihr gegenüber sehr verhalten. Die Familienverhältnisse kommen nach einigen Nachforschungen immer mehr ans Licht. Die Suche nach der Vergangenheit ist interessant und spannend zu verfolgen. 
Die Autorin lässt den Leser immer wieder an allem Zweifeln und manchmal steht man genauso auf dem Schlauch wie die Protagonistin. Doch nach einiger Zeit bringt die Autorin Licht ins Dunkel. Obwohl ich manches schon erahnt habe, konnte die Autorin trotzdem mit einem Überraschungsmoment glänzen. 
Die Spannung hält das Buch über an, weil einfach zu viele Geheimnisse und Lügen aufgedeckt werden wollen. Zumal Clara immer wieder selber an ihrem Verstand zweifelt. Sie soll ein Problem vor diesem Unfall gehabt haben und begibt sich in psychiatrischer Behandlung, doch auch hier werden wieder Überraschungsmomente eingebaut.


Sophie Kendrick bringt mit „Das Gesicht meines Mörders“ eine Geschichte zustande, die den Leser mitreißt. Man ist mittendrin, in Claras Kopf fest verankert. Es gibt so viele Lügen und natürlich die Vergangenheit aufzudecken, das man immer wissen will, wie es weitergeht.  Ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt.

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Tags: amnesie, angst, koma, lügen, thriller   (5)
 

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(437)

1.016 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 176 Rezensionen

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Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Nach einem Blutfieber ist Adelina gezeichnet und in der Gesellschaft nichts mehr wert. Doch durch die Krankheit hat sie übernatürliche Kräfte bekommen. Es gibt noch mehr ihrer Art; „Die Gemeinschaft der Dolche“, um den Thron zu stürzen brauchen sie Adelinas Hilfe.

Meine Meinung:

„Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu ist mein erstes Werk von ihr gewesen. Daher hatte ich auch nicht so hohe Erwartungen, wie viele andere. Trotzdem ließ mich die Geschichte zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite fand die den Trilogie-Auftakt sehr gelungen, auf der anderen Seite hat mir einiges gefehlt.

Die Protagonistin Adelina ist vom Blutfieber gezeichnet und ein Malfetto. In der Gesellschaft ist sie nichts mehr Wert, dies wird ihr von ihrem Vater auch stark gezeigt. Ihre kleine Schwester bekommt Zuneigung und Adelina genau das Gegenteil. Das spiegelt sich auch in ihren Charakterzügen wider. Sie ist nicht die typische Figur, wie man sie in Büchern kennt. Adelina ist eher gefühlskalt, verbittert und voller Hass. Sie zeigt kaum Gefühle und wenn scheinen diese positiven Gedanken nur kurz durch. Die Idee mal eine Schurkin zur Hauptperson zu machen, hat mir richtig gut gefallen. Zwar harmonisieren Adelina und ich nicht aber trotzdem ist sie eine Figur, die mal anders ist.

Allgemein herrscht eher ein rauer und herber Umgang zwischen den Leuten. Dies passt in die düstere Welt, die mehr aus Hass besteht. Die Atmosphäre kam gut rüber, aber irgendwie haben mir die Details, in dieser ausgedachten Welt gefehlt um wirklich drin einzutauchen.

Die Grundidee hat mir gut gefallen aber oft fehlte mir das gewisse Etwas. Zwischendurch plätscherte die Geschichte einfach nur so vor sich hin. Es war zwar nicht langweilig, trotzdem zog es sich teilweise in die Länge. Doch durch den flüssigen Schreibstil besiegt man auch diese Seiten schnell.

Die restlichen Charaktere sind ähnlich wie Adelina. Es gibt kaum Gefühlsregungen, im Positiven sinne. Genau das wollte die Autoren wohl schaffen, dennoch blieben alles irgendwie blass und unnahbar.

Spannung und Action kommen immer mal wieder zwischendurch auf. Vor allem wenn die Dolche Angriffe durchführen. Zum Schluss hin wurde es auch nochmal richtig rasant und man flog durch die Seiten.

Was mir gut gefallen hat, sind auch die Rückblicke in Adelinas Kindheit. Dadurch versteht man sie vielleicht ein wenig besser.

Fazit:                                                                                                                                                   

Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu glänzt mit einer Schurkin als Hauptperson. Doch trotzdem hat mir einiges gefehlt, um in die Geschichte so richtig abtauchen zu können. Eine Geschichte, die teilweise actionreich war, sich aber manchmal einfach in die Länge zog. Ein solider Auftakt mit sehr viel Luft nach oben.

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Tags: fantasy, jugendbuch, marie lu   (3)
 

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467 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 100 Rezensionen

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Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Linda Conrads ist Bestsellerautorin und hat seit elf Jahren das Haus nicht mehr verlassen. Sie lebt zurückgezogen und bekommt selten Besuch. Als sie im Fernsehen glaubt den Mörder ihrer Schwester zu sehen, will sie ihn in ihr Haus ködern. Was ist da besser als ein Interview anzubieten, was sie schon ewig nicht mehr getan hat?!

Meine Meinung:
Nachdem ich so viele begeisterte Leserstimmen gelesen habe, musste ich mich unbedingt selbst von „Die Falle“ von Melanie Raabe überzeugen. Was soll ich sagen? Wer gerne Thriller liest, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen.

Melanie Raabe weiß von Anfang an, wie sie den Leser ans Buch fesseln kann. Schon allein die Protagonistin Linda Conrads ist interessant und nicht die typische Figur. Sie lebt seit dem Mord an ihrer Schwester allein in einem großen Haus, das sie nie verlässt. Durch ihre Bücher hat sie genug Geld und lässt sich Essen bringen, hat einen Gärtner und einen Verlag der nichts von ihr verlangt, außer weitere Bücher zu schreiben. Nur sehr selten empfängt sie Besuch.

Für ihr Interview mit Victor Lenzen, dem für sie geglaubten Mörder ihrer Schwester, bereitet sich Linda Conrads genau vor. Sie recherchiert im Internet sein Leben, lässt sich von einem Verhörtechniker alles genau erklären und kleidet ihr Haus mit Kameras und Wanzen aus. Hier sind einige Situationen, die leider zu Ungereimtheiten führen, aber das hat mein Lesefluss nicht gestört.

Immer wieder fragt man sich als Leser, war es Victor Lenzen oder bildet sich Linda Conrads vielleicht alles nur ein? Linda bringt gute Argumente, dass er der Mörder ist, aber Victor ebenfalls, warum er es nicht sein kann. Es ist ein Katz und Maus Spiel, leider muss ich aber auch sagen, dass ich das Interview streckenweise anstrengend fand. Trotzdem konnte ich das Buch nur schwer zur Seite legen.
Melanie Raabe setzt hier nicht auf Gewalt und Blut, um den Leser zu fesseln. Sie spielt lieber ein Psychospiel mit uns, und das hat sie gut hinbekommen.

Immer wieder bekommen wir Bruchstücke zugeworfen, was damals passiert sein muss. Wie die Mordnacht abgelaufen ist und wie schwer das alles für Linda war. Umso mehr man erfährt, umso verwirrter ist man. Wer ist wirklich der Mörder?

Allgemein hat Melanie Raabe einen beeindruckenden Schreibstil. So bald es spannend wird, hat man das Gefühl die Autorin spielt mit kurzen schnellen Sätzen. So liest man die Szenen auch schneller. Sobald es ruhiger wird, werden die Sätze wieder länger und insgesamt in der Wortwahl ruhiger. Das fand ich genial.

Fazit:
„Die Falle“ von Melanie Raabe glänzt mit einem Schreibstil, der einfach genial ist. Trotz einiger Ungereimtheiten konnte ich mich kaum vom Buch trennen. Immer wieder schwirrt die Frage im Kopf, wer ist der Mörder? Und diese Frage muss schnell beantwortet werden. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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Tags: angst, autorin, mord, mörder, schriftsteller   (5)
 

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(18)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

cosy, deutsch, fritzi sommer, heyne, hunde, krimi, mops, mopskrimi, mops-krimi, mord

Alte Ziegenwiese

Fritzi Sommer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453438521
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Henri ist schon total gelangweilt, nichts passiert in der Wohnung seines Frauchens. Doch als Josis Mutter auftaucht und das Trio mit zur Kleingartenkolonie „Alte Ziegenwiese“ mitnimmt, kommt Stimmung in die Bude. Es dauert nicht lange und die Möpse können wieder ermitteln. Denn Franz, der Störenfried der Nachbarschaft, liegt mit einer Mistkabel im Rücken auf seinen Komposthaufen. Endlich haben Henri, Viktor und Wilma wieder was zu tun.

Meine Meinung:
„Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer ist der zweite Mops-Krimi. Allerdings kann man die Teile getrennt voneinander lesen, weil jeder in sich abgeschlossen ist. Trotzdem rate ich, mit dem Ersten anzufangen.

Da mir der erste Teil „Zum wilden Eck“ schon so gut gefallen hat, wollte ich die nächsten Ermittlungen nicht verpassen. Denn auch in diesem Teil waren die drei Möpse einfach herzallerliebst. Es ist teilweise so witzig wie sie uns Menschen sehen, und wie sie reagieren. Fritzi Sommer hat wieder mal den Humor, trotz des Mordes nicht vergessen. So musste ich auch in diesem Teil sehr häufig schmunzeln.

Die Möpse beobachten die Leute von der Kleingartenkolonie haargenau, nichts entgeht ihnen auch nicht ein Beweismittel, der zum Mörder führt. Doch bis dahin muss noch einiges getan werden.
Franz, der tot auf seinen Komposthaufen gefunden wurde, war jemand den keiner mochte. Daher sind erst mal alle verdächtig. Hilfe bekommen die drei Möpse diesmal von einen Papagei, der einfach richtig gut in die Geschichte reinpasst.

Natürlich lernen wir einige Kleingärtner kennen und jeder für sich hat eine andere Persönlichkeit. Die Mutter von Josi schließt man schnell ins Herz, sie ist liebevoll und hilfsbereit. Josis Leben ist natürlich auch weitergegangen.

Die Ermittlungen von Henri, Viktor und Wilma sind wieder nachvollziehbar und wie im ersten Teil, hatte ich viel Freude mit ihnen.
Der Schluss hat mich zufriedenstellend zurückgelassen und ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Teil des Ermittlertrios geben wird.

Fazit:
Die Ermittlungen der drei Möpse in „Alte Ziegenwiese“ von Fritzi Sommer haben mich wieder einmal entzückt. Trotz der Ermittlungen wegen Mord, lässt der Humor nicht zu wünschen übrig. Die Hunde schließt man noch mehr ins Herz, als schon zuvor und ich hoffe, es wird noch einen weiteren Teil geben.

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Tags: hunde, krimi, mops, mops-krimi, mord   (5)
 

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212 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Glückssterne

Claudia Winter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2016
ISBN 9783442485437
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

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(408)

817 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 219 Rezensionen

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Nur ein Tag

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.03.2016
ISBN 9783841421067
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Allyson ist mit ihrer Freundin auf einer Europareise unterwegs. Diese hat sie zu ihrem Abschluss bekommen, bevor es jetzt aufs College geht. Im Zug trifft sie Willem wieder, ihn hat sie schon zuvor in einem Theaterstück gesehen. Als sie am Bahnhof stehen, wird Allyson klar, wie gerne sie mal Paris sehen würde und Willem nutzt diese Chance und lädt sie sofort ein. Nach kurzem Zögern willigt sie ein und wagt sich an dieses für sie untypische Abenteuer. Sie schiebt die Vernunft beiseite und begibt sich für einen Tag zusammen mit Willem nach Paris.
Meine Meinung:
„Nur ein Tag“ von Gayle Forman konnte mich anfangs sehr begeistern. Allyson war mir sehr sympathisch und eher schüchtern und zurückhaltend. Ihre Freundin musste sie immer überreden, während ihrer Europreise mal über die Stränge zu schlagen. Als sie in einem Freilichttheater in England, auf den Schauspieler Willem trifft, spürt Allyson schon eine Veränderung in sich. Später im Zug treffen sie zufällig wieder aufeinander. Als ihre Wege sich trennen sollten, beschließen die beiden gemeinsam für nur einen Tag nach Paris zu reisen. 
Plötzlich ist Allyson, diejenige, die von Willem nur noch Lou genannt wird. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich Allyson in eine abenteuerlustige Person. Den wahren Namen erfährt Willem erst gar nicht. Allyson spielt die perfekte Lou, die so ganz anders, als die langweilige Allyson ist.
Den Tag in Paris habe ich genossen. Gemeinsam erlebt man mit Willem und Allyson einen schönen Tag. Doch die Gefühle kamen bei mir nicht an. Eine richtige Verliebtheit habe ich nicht gespürt. Allyson entwickelt sich in eine Richtung, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Sie war immer wieder skeptisch, was Willem angeht und ihre Eifersucht ist sehr extrem. Aber sie spricht diese Dinge nie an. Über Allyson erfahren wir auch so einiges, aber Willem hält sich doch sehr bedeckt. Zwar merkt sie das, aber wirklich wahrhaben will sie es nicht. 
Die Autorin hat einen flüssigen und leichten Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fegen lässt. Bildlich stellt sie uns alles genau dar, sodass man das Gefühl hat, selber in Paris zu sein.
Nachdem sie gemeinsam die Nacht verbracht haben, taucht Willem nicht mehr auf. Allyson ist am Boden zerstört und ab hier, fängt sie leider an zu nerven. Denn diesen Tag hat sie nie verkraftet. Sie suhlt sich im Selbstmitleid. Fragt sich immer wieder, was an diesem Tag nur geschehen ist. Sie vernachlässigt ihr Studium, ihre beste Freundin und auch die Familie meidet sie. Keiner soll sehen, wie schlecht es ihr seitdem geht. Neue Freunde will sie erst gar nicht finden und so ist sie allein auf dem College. Alles ändert sich ein wenig, als sie ihre Studienfächer ändert. Denn durch den Kurs rund um Shakespeare hat Allyson das Gefühl, Willem näher zu sein. 
Allyson versucht alles, um Willem zu finden. Das gestaltet sich allerdings schwer, da sie nicht viel über ihn weiß. Doch sie gibt nicht auf. Diese Hartnäckigkeit habe ich sehr bewundert. Obwohl ich es auch unglaublich bescheuert fand, das sich ihre Gedanken überhaupt noch um Willem drehen.
Dafür hat die Autorin uns zusammen mit Allyson auf Reise geschickt. Zusammen mit ihr landen wir in New York und auch in Holland machen wir Halt. Das hat mir gut gefallen. Zudem erleben wir auch ein wenig das Leben auf dem College.  Ebenfalls hat mir der rote Faden rund um Shakespeare gefallen, obwohl ich selber nicht ganz so viel damit anfangen kann. Leider muss ich aber auch sagen, dass es einige Durststrecken gibt und mir Allysons Art nicht gefallen hat.  Die Idee der Autorin fand ich sehr schön, aber an der Umsetzung hat es hier, meiner Meinung nach gehapert. 
Fazit:
Insgesamt gesehen fand ich „Nur ein Tag“ von Gayle Forman eine recht schöne Geschichte. Leider hat sie einige Schwachstellen, sei es Allysons Art, Szenen, die nur so dahinplätschern oder Gefühle, die bei mir nicht ankamen. Trotzdem hatte ich einige nette Lesestunden. Eins kann ich schon verraten „Und ein ganzes Jahr“ hat mir wesentlich besser gefallen.

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Tags: jugendbuch, liebe, paris, shakespeare   (4)
 

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(372)

718 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 153 Rezensionen

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Elanus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 22.08.2016
ISBN 9783785582312
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Jona kann mit seiner selbstentwickelten Drohne jeden überwachen und abhören. Doch welches Geheimnis er dadurch entdeckt, bringt ihn selber in Gefahr. 

Meine Meinung:
„Elanus“ von Ursula Poznanski konnte mich mit dem Thema der Drohne im Zusammenhang mit Stalking gleich für sich gewinnen. Daher habe ich auf eine spannende Story gehofft, die ich teilweise auch bekam. 
Jona ist 17 Jahre und ein Wunderkind. Er glänzt mit seinem Intellekt und seiner schnellen Auffassungsgabe, hat dadurch ein Stipendium an einer Elite-Uni bekommen. Aus dem Grund zieht Jona zu einer Gastfamilie. Jona kommt unsympathisch rüber, was daran liegt, dass ihm zwischenmenschliche Beziehungen nicht liegen. Er eckt gerne mit seiner Art an. Mich persönlich konnte er als Charakter vollkommen überzeugen, sehr authentisch hat Ursula Poznanski diesen gezeichnet. Man muss kein Sympathieträger sein, um zu beeindrucken. Nach einiger Zeit freundet sich Jona mit zwei Personen an und das Zwischenmenschliche wird etwas besser. Die Entwicklung hat mir gut gefallen.
Die Idee mit der Drohne wurde gut umgesetzt. Es wurde alles laienhaft erklärt, wenn auch manchmal zu wiederholend. Da hätte man dem Leser mehr zutrauen können. 
Die Story ist packend aufgebaut. So wird man von einem Geheimnis ins nächste geworfen. Doch nur bruchstückhaft versteht man, worauf es hinauslaufen wird. Die Rätsel werden immer mehr und verworrener. Die Angst, die Jona nach einer gewissen Zeit verspürt, sprang auf mich über. Denn auch er wird beobachtet. Zudem verhalten sich seine Gasteltern immer merkwürdiger. 
Leider habe ich auch kleine Kritikpunkte. So verlief die Geschichte an manchen Stellen schleppend und der Sog hat mir gefehlt. Da habe ich wohl einfach mehr erwartet. Doch trotzdem liest sich das Buch durch den flüssigen Schreibstil schnell weg. 
Am Ende fügen sich alle Puzzleteile zu einem Ganzen und lässt keine Fragen offen. Obwohl ich mir eine andere Auflösung gewünscht hätte. 
Fazit:
Ursula Poznanski hat mit der Drohne „Elanus“ ein spannendes aktuelles Thema gewählt. Die Story ist packend aufgebaut. Doch leider an manchen Stellen eher schleppend. Jona als Protagonist konnte mich vollends überzeugen, auch wenn er kein Sympathieträger ist. Eine Geschichte voller Rätsel und Geheimnisse.

  (3)
Tags: drohne, elanus, geheimnisse, jugendbuch, spannung   (5)
 

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(54)

121 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

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Falsche Schwestern

Cat Clarke , Jenny Merling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841402257
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Schwester von Faith wurde vor 13 Jahren entführt. Seitdem führt die Familie ein Leben unter Trauer, Zerrissenheit und Hoffnung. Doch plötzlich taucht Laurel wieder auf. Alles dreht sich nur noch um sie und Laurel steht dauerhaft im Mittelpunkt. Bis die Wende plötzlich kommt. 
Meine Meinung: 
Cat Clarke konnte mich schnell gefangen nehmen. Denn als ich „Falsche Schwestern“ begonnen habe, reizten mich sofort die Neugierde und auch die Sensationslust
Faith, unsere Protagonistin, die uns als Ich-Erzählerin durch das Buch führt, ist verliebt und hatte gerade das erste Mal Sex. Doch dieses Erlebnis weicht schnell in den Hintergrund. Die Familie erfährt, das die vermisste Laurel, nach 13 Jahren wieder aufgetaucht ist. 
Faith sieht das mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite freut sie sich riesig, auf der anderen Seite hat sie auch Angst vor der Veränderung. Ihre Gedanken vollständig zu erzählen traut sie sich nicht. Doch ihre Gedankengänge sind vollkommen schlüssig und konnte ich sehr gut nachvollziehen. Plötzlich dreht sich alles nur noch um Laurel und alle haben Angst etwas Falsches zu tun oder zu sagen. Mit Samthandschuhen wird sie angefasst. Zwar konnte ich teilweise die Handlungen der Mutter verstehen, aber in manchen Situationen fand ich sie ein wenig to much. Zu sehr hat sie gleich versucht alles so normal wie möglich zu gestalten und es gab nur noch Laurel. 
Es verändert sich alles schnell zu Laurels Gunsten und sie steht dauerhaft im Mittelpunkt. Doch Faith sieht auch hinter die Fassade und bemerkt Eigenschaften an Laurel, die keiner zu sehen scheint.  Manchmal hätte ich Faith gerne angeschrien, sie solle sich durchsetzen und mehr aus sich rauskommen. Denn immer mehr zieht sie sich zurück und stellt sich in den Hintergrund. Sie macht Dinge, hinter die sie nicht steht, nur um Laurel glücklich zu machen. Aus Angst sie zu verletzen. Man kann es verstehen aber leider bleibt sie dabei nicht mehr sie selbst. 
Das Familienleben, wie es vor und nach der Entführung war, wird uns als Leser ebenfalls sehr schön beschrieben. Die Trauer und auch die Hoffnung, bringt die Autorin so gut rüber das man die bedrückende Atmosphäre spürt. Allgemein schafft die Autorin eine Atmosphäre, die ich sehr beeindruckend fand. Was die Familie durchgemacht hat, und wie die Presse nach dieser Story geiert, wird realitätsnah beschrieben. Die Menschen behandeln Laurel wie einen Star und wollen Fotos und Infos. Einfach unglaublich aber genauso ist unsere Gesellschaft.
Wer hofft, das Cat Clarke hier bösartige Details einbaut, was Laurel wiederfahren ist, den muss ich leider enttäuschen. Zum Ende erfährt man einiges mehr, aber zum Glück geht es nicht zu stark ins Detail. Man kann sich genug denken und zusammenspinnen. 
Man ahnt die ganze Zeit, dass irgendwas nicht stimmt (der Klappentext lässt es ebenfalls erahnen) und zum Schluss lässt die Autorin die Bombe platzen. Sie hat mich zum Staunen gebracht.
Fazit: 
Mit einer großen Sensationslust liest man „Falsche Schwestern“. Cat Clarke schafft eine Atmosphäre, die einen gar nicht entkommen lässt. Wir erfahren, wie es ist, wenn ein vermisstes Familienmitglied plötzlich wieder auftaucht. Eine Geschichte, die realitätsnah, aufregend und einen auf keinen Fall kalt lässt.

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Tags: entführung, jugendbuch, kindesentführung, roman, schwester, spannung, vermisst   (7)
 

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(15)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Viel Lärm um Liebe - viel Liebe um nichts

Sharon Huss Roat ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2015
ISBN 9783401600277
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ivys Leben fällt zusammen wie ein Kartenhaus. Das ganze Vermögen ihrer Familie ist weg. Sie müssen ins ärmste Viertel ziehen und das darf natürlich keiner wissen. Als wenn sie nicht schon genug Sorgen mit ihrem „Geheimleben“ hat, tauchen auch noch zwei Verehrer auf. Die kommen dem Geheimnis sehr nahe. Doch kann einer von ihnen ihr Herz erobern?
Meine Meinung: 
„Viel Lärm um Liebe – viel Liebe um nichts“ konnte mich schon mit dem lockeren und leichten Schreibstil gleich begeistern. 
Ivys Leben ändert sich von heute auf morgen. Die Familie muss in den ärmsten Stadtteil ziehen. Ivy kann es nicht fassen und will dies unbedingt vor ihren Freunden in der Schule verheimlichen. Nur ihrer besten Freundin erzählt sie von diesem Schock. 
Die Gefühle von Ivy kommen sehr gut rüber. Man spürt, wie sehr sie unter dieser Situation anfangs leidet. Alle ändert sich so plötzlich. Von dem reichen Glamourmädchen geht es ins dreckige Ghetto. Sie hat viele Vorurteile gegenüber den Leuten, die in diesem Stadtteil leben. 
Morgens fährt sie mit dem Fahrrad zur Schule und versteckt es dann. Mit dem Bus kann sie auf keinen Fall fahren, sonst würde der Schwindel sofort auffliegen. 
Die Autorin Sharon Huss Roat zeigt sehr schön, wie oberflächlich die Menschen sein können. Vor allem die Freunde von Ivy. Da zählt nur das Geld und was man damit alles machen kann. Man gehört nur dazu, wenn man im gleichen Klientel mitspielt. Nur Ivys beste Freundin hält zu ihr und versucht alles mit zu vertuschen. Doch so eine richtige Bindung zwischen beiden, konnte ich leider nicht spüren. Besonders stark ist der Familienzusammenhalt, was schön mit anzusehen ist. Denn zusammen sind sie stark und überstehen diese Situation. 
Die sarkastische Art von Ivy und ihren Humor die Dinge zu sehen haben mir richtig gut gefallen. Das lockerte alles auf. Ebenfalls ihre zwei Verehrer haben ihre Vorzüge. Der eine wohnt ausgerechnet direkt neben ihr und sie will auf keinen Fall mit ihm in Verbindung gebracht werden. Hier mochte ich die direkte Art von Lenny und wie hilfsbereit und natürlich er ist. Der Neue in der Schule gefällt leider nicht nur Ivy, sondern auch ihrer besten Freundin. James ist irgendwie geheimnisvoll und verbirgt was. 
Ivy muss ihre Gefühle ordnen, mit ihren Vorurteilen kämpfen und dazu noch ihr Geheimnis wahren. Zwar habe ich einiges erahnen können aber trotzdem tat es der Geschichte keinen Abbruch. Ivy wurde mir immer sympathischer und ihre Denkweise hat sich langsam geändert. Sie hat nicht mehr geschaut, was andere denken könnten. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen, auch wenn es lange gedauert hat. 
Die Dreiecksbeziehung wurde sehr schön eingeflochten und war wirklich stimmig. Obwohl die Geschichte eher zu den leiseren und zarten gehört, ohne große Überraschungsmomente auskommt, konnte mich die Autorin begeistern. Ivys neues Leben habe ich mit Freude verfolgt. 
Fazit: 
„Viel Lärm um Liebe – viel Liebe um nichts“ ist ein Jugendbuch, das zeigt, wie schwer es ist mit einer neuen Lebenssituation umzugehen. Dass man nicht immer Vorurteile haben sollte und auf wen man sich verlassen kann. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Eine eher ruhige Geschichte, die ich trotzdem sehr gerne gelesen habe.

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Tags: freundschaft, geheimnis, jugendbuch, liebe, vermögen   (5)
 

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(46)

107 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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#Skandal

Sarah Ockler , Katrin Weingran
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.05.2015
ISBN 9783570162989
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Lucy soll mit dem Freund ihrer besten Freundin zum Abschlussball gehen, weil diese krank geworden ist. Lucy ist schon lange heimlich in Cole verliebt und an diesem Abend passiert es, die beiden küssen sich. Nur doof, dass alles fotografiert wird und am nächsten Tag unter den Hashtag #Skandal auf Facebook zu finden ist. 
Meine Meinung:
Gleich zu Anfang des Buches erfährt man in #Skandal, wie es zu diesem Vorfall zwischen Lucy und Cole kam. Wie sie zusammen zum Abschlussballgehen und danach zu einer Party. Da hatte mich Sarah Ockler noch voll in ihren Bann. Doch leider änderte sich dies schnell.
Der Abschlussballabend wird sehr schön dargestellt, auch als es dann zur Party ging. Lucy will der Annäherung eigentlich widerstehen, doch dann passiert es einfach. Der Kuss, der alles verändert und zu einem Cybermobbing führt. Denn am nächsten Tag ist alles bei Facebook zu finden und das ausgerechnet von Lucys Handy. Ab diesem Zeitpunkt verliert sich leider alles irgendwie. Lucys Zurückhaltung und erst mal die Sache nicht zu beachten hat mich sehr gestört. Alles wurde von ihrem Handy gepostet aber so richtig danach suchen, tut sie leider auch nicht. Ihre beste Freundin, versucht sie anfangs zu meiden. Ein Verhalten, was ich nicht nachvollziehen konnte. 
Die Charaktere waren insgesamt sehr blass. Zwar kannte ich ihr aussehen aber eine eigene Persönlichkeit haben sie nicht gezeigt. So stach keiner heraus und ich habe schnell vergessen wer, wer ist. 
Eine unbekannte Person namens „Miss Behave“ stachelt das Ganze an. Auf einen Blog berichtet sie anonym über die #Skandale auf der Highschool. Am Ende wird aufgeklärt, wer hinter der ganzen Sache steckt und diese Aufklärung hat mir gut gefallen. 
Insgesamt konnte mich die Story leider nicht mitreißen. Sie plätschert viel zu lange vor sich hin und nichts passiert. Nichts Spannendes, das man gerne weiter lesen möchte. Lucy nimmt alles viel zu selbstverständlich hin. Die Freunde, die zu Lucy stehen und ihr helfen, wollen das Ganze aufzuklären, aber dies ist keinesfalls einfallsreich oder interessant. 
Die Grundidee war wirklich sehr gut, das Thema Cybermobbing ist, auch topaktuell und wurde ganz gut umgesetzt, doch für meinen Geschmack war die Geschichte nicht ganz ausgereift
Fazit: 
#Skandal von Sarah Ockler konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen. Eine Geschichte über Cybermobbing die anfangs noch mitreißend ist, später aber nur so vor sich hinplätschert. Blasse Charaktere sorgen dafür, dass man keinen Zugang zu ihnen findet. Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der man aber nichts verpasst, wenn man sie nicht liest.

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Tags: anonym, cybermobbing, freundschaft, jugendbuch, skandal   (5)
 

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198 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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All die schönen Dinge

Ruth Olshan , Cornelia Niere
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789103711
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Tammie hat ein Aneurysma in ihrem Kopf. Täglich sorgt sie sich um ihre tickende Zeitbombe. Sie treibt sich gerne auf dem Friedhof rum, um einen passenden Grabspruch zu finden. Als sie dort Fynn und seinen Hund Okay kennenlernt, wird alles anders. 
Meine Meinung:
„All die schönen Dinge“ von Ruth Olshan konnte mich sehr berühren. Mit dieser Diagnose, mit der Tammie in ihren jungen Jahren sich schon rumschlagen muss, ist sehr traurig. Die Autorin hat hier sehr schön gezeigt, wie es Tammie damit geht, wie sie denkt und fühlt. Das ihr Leben vollkommen von dem Aneurysma in ihrem Kopf eingenommen wird. Sie lässt kaum jemanden an sich ran, bis auf ihre beste Freundin.  Sie versucht sich von einigen Gegenständen aus ihrem Zimmer zu trennen und ihre Gedanken kreisen mehr um den Tod als um das oder eher gesagt, ihr Leben. 
Die Eltern von Tammie sind zwar da und machen sich Sorgen aber irgendwie blieben sie doch ein wenig distanziert. Zu ihnen habe ich keinen Zugang gefunden, sie haben sich lieber ihren eigenen Dingen hingegeben. Leider kann ich das schlecht erklären aber irgendwie haben mir die Gespräche zwischen Tammie und ihren Eltern gefehlt. Sie haben schnell alles so hingenommen und sprechen ungern über das schwierige Thema. 
Tammies Leben ändert sich so langsam, als sie Fynn kennenlernt. Ab diesem Zeitpunkt hat Tammie angefangen, wieder Lebensfreude zu empfinden. Diese Wandlung hat mir richtig gut gefallen. Sie ist fröhlich, verliebt und nichtmehr ganz so betrübt. Diese neue Energie hat richtig angesteckt und im Nu sind die Seiten gelesen. Tammie und Fynn sind ein gutes Team. Sie ergänzen sich gegenseitig. Diese erste Liebe ist schön mitzuerleben und voller Gefühle. Gemeinsam lüften sie auch ein Geheimnis und müssen ein sehr trauriges Erlebnis verarbeiten. Doch auch das meistern sie zusammen. 
Die Geschichte ist teilweise mit schwarzem Humor gefüllt. Das hat mir gut gefallen, denn so lockert die Autorin Tammies Krankheit ein wenig auf. Man erlebt traurige Momente aber auch die volle Portion der ersten Liebe. Es ist also eine schöne Mischung aus allem. 
Das Setting ist die meiste Zeit über auf dem Friedhof, was natürlich nicht so häufig in Jugendbüchern vorkommt, zu dieser Geschichte allerdings sehr gut passt. 
Im letzten Teil der Geschichte wurde es mir zwar ein wenig zu viel, und auch etwas skurril aber trotzdem hatte ich meine Freude beim Lesen. 
Fazit: 
In „All die schönen Dinge“ von Ruth Olshan nimmt zwar Tammies Aneurysma den größten Teil der Geschichte ein, wird aber nach einer gewissen Zeit von schöneren Momenten verdrängt. Wir erleben hier ein Mädchen, dass wieder Lebensfreude empfindet, die erste große Liebe spürt und merkt, dass es doch Spaß haben kann.

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Tags: aneurysma, angst, friedhof, jugendbuch, krank, lebensfreude, liebe   (7)
 

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Pala - Das Spiel beginnt

Marcel van Driel , Kristina Kreuzer , Hauptmann und Kompanie
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 22.04.2016
ISBN 9783841503534
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 
Iris ist immer mehr in der Onlinewelt von Pala. Das Spiel hat sie von ihrem verschwundenen Bruder bekommen. Die Aufgaben meistert sie ohne große Schwierigkeiten. Doch als ihr Bruder plötzlich auf dem Bildschirm erscheint, wird aus der virtuellen Welt, eiskalte Realität. Um ihm zu helfen, muss sie tun, was der Gamemaster Mr. Oz von ihr verlangt.
Meine Meinung: 
„Pala – Das Spiel beginnt“ lässt mich zwiespältig zurück. Auf einer Art und Weise ist es actiongeladen und rasant, auf der anderen Seite konnte es mich nur teilweise richtig erreichen. Manchmal fehlte mir das gewisse Etwas. 
Iris ist eine starke Persönlichkeit, die schon mit vielen Sorgen in ihrem Privatleben zurechtkommen muss. Der Bruder ist verschwunden, die Mutter mehr in ihrer eigenen Gedankenwelt und der Vater, tja, lest es selber. Durch ihr fotografisches Gedächtnis fällt ihr einiges leichter, das kann sie auch gut für Pala gebrauchen. 
Als sie von anderen „Spielern“ nach Pala gebracht wird, macht sie dies alles nur freiwillig um ihren Bruder zu retten. Keiner weiß, wo sich diese abgeschottete Insel befindet. Abseits von allen sollen Jugendliche mit besonderen „Fähigkeiten / Merkmalen“ zu Superhelden ausgebildet werden. Untereinander sollen sie sich nicht näher kennenlernen, sondern sich auf ihre Aufgaben konzentrieren. Hier müssen die Auserwählten Level bestehen damit sie Aufsteigen. Um dies zu schaffen, muss man hart sein. Denn die Aufgaben sind nicht immer leicht und teilweise sehr brutal. Über den Gamemaster Mr. Oz erfährt man nur stückweise was. Er zeigt sich nie, nur zum Ende hin ganz kurz. Was er erreichen will, ist klar, er will die Welt verändern. Doch nicht alle sind seiner Meinung unter den Spielern und er hat schon so manche Gegner. 
Die Charaktere sind alle sehr verschieden und kommen aus unterschiedlichen Ländern. Von manchen erfährt man mehr, andere hingegen bleiben eher auf der Ersatzbank und somit Abseits vom Geschehen. 
Es ist zwar spannend, das Buch zu lesen aber teilweise gibt es auch Durststrecken, die nicht so interessant sind. Mir fehlte manchmal das Gefühl, das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen. Vielleicht habe ich auch einfach nur mehr erwartet. Außerdem hat Iris einige rasante Situationen viel zu einfach hinbekommen und geschafft. Hier hätte ich mir mehr Stolpersteine gewünscht. Die Grundidee ist klasse, wenn auch nicht die Neuste. Einige andere Bücher werden aufgenommen, wie „Der Zauberer von Oz“ oder „Indiana Jones“ was mir gut gefallen hat. Doch wie das mit Pala zusammenhängt, müsst ihr selber herausfinden. 
Das Ende ist natürlich so aufgebaut, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht und ich denke, hier ist noch Luft nach oben
Fazit:
„Pala – Das Spiel beginnt“ von Marc van Driel ist actiongeladen und rasant. Doch teilweise fehlte mir das gewisse Etwas, um dran bleiben zu wollen. Unsere Protagonistin Iris ist stark und kampfbereit, doch ich hätte mir mehr Stolpersteine für sie gewünscht. Trotzdem bin ich auf den zweiten Teil sehr gespannt, den ich auf jeden Fall lesen möchte.

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Tags: action, jugendbuch, onlinegame, spannung, spiel   (5)
 
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