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halbe tierwelt im einsatz für das gute, junger gott gegen maharadscha, geheiimnisvolle welt, bettelmädchen leiht findelkind ihre seele, kinder-und jugendbuch

Das Bettelmädchen und der indische Gott

Gerd Umhauer
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei null, 16.08.2016
ISBN B01KKGRHDQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf ihrem Fußweg zum Hafen entdeckt Sudha auf einer Abfall¬halde einen Schwarm Geier, der ein graues Bündel bedrohlich umkreist. Als die Neunjährige ahnt, dass es ein Kind ist, nimmt sie all ihren Mut zu¬sammen, rennt zwischen die Todes¬vögel, packt das Bündel und stürmt davon. Bettelmönche, die im Morgengrauen mit ihren Elefanten die Straße in Bombay entlang kommen, helfen dem Mädchen, das gerettete Kind auf Elefanten zu einer Hilfestation zu trans¬portieren. Dort tut sich eine geheim¬nisvolle Welt auf, als ob ein junger Gott vom Himmel gefallen wäre.
(Klappentext)

Der vor den Geiern gerettete Ganesh weiß nur noch, dass ihn Affen auf dem Banyan-Baum in Sicherheit brachten, seine Mutter von Palastwachen gequält wird und sein Vater sich vor dem Maharadscha versteckt. Mehr und mehr wird man in den Bann gezogen, wie sich ein etwa sechsjähriger Junge mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten und unterstützt von geheimnisvollen Kräften ins Leben zurückkämpft.

Mit der Hilfe seiner menschlichen und tierischen Freunde (Ratten, Fledermäuse, goldgelbe Singvögel, Affen und Geier) entkommt er nicht nur Tötungsversuchen, sondern macht sich dran, seine geliebte Mutter wiederzufinden und zu befreien. Aus einem Versteck heraus führt sein Vater magisch Regie, indem er die Tiere unter der Erde und in der Luft zu Helfern seines Sohnes Ganesh macht. Doch ohne die neunjährige Sudha, das ehemalige Bettelmädchen, das dem kleinen Ganesh ihre (wunderschöne) Seele leiht, würde alles nichts nützen. Allein diese Nebenhandlung hat das Buch für mich schon lohnend gemacht. Sie regt Neugier, Gefühle und Fantasie mehr an als jede Abenteuergeschichte. Zumal es dem Autor gelingt, das indische Leben so plastisch zu beschreiben, dass dieses „Kuriositätenkabinett“ der Realität wie in einem Film vor unserem inneren Auge abläuft. Der Einfallsreichtum voller fesselnder Magie scheint ungebremst.

Fragen meiner Nichte Kristina (10,5 Jahre), der ich das Buch vorgelesen habe: „Warum kann Ganesh sich an Vieles nicht mehr erinnern? Wie redet er mit den Ratten und dem Pirol? Wo ist die Seele, Tante? Kann ich auch so meditieren lernen wie Deepa, um mit meiner in Kontakt zu kommen?“

In dem altindischen Yogazentrum, wo Ganesh nach seiner Rettung durch Sudha aufgenommen wird, ist man in beständiger Sorge über all die unerklärlichen Ereignisse am Tag und in der Nacht. Aber es spricht sich auch bis in die internationalen Hotels herum, dass im Yogazentrum ein kleiner Junge gelandet ist, der Tobsüchtige beruhigen, Gehirnkrämpfe lösen und vor allem Schmerzen mit Kristallen und Heilstein (sowie tierischen Helfern) beseitigen kann.
Diese Hintergrundhandlung in dem Heilzentrum, wo täglich ganze Heerscharen von Kranken und Leidenden kostenlos behandelt werden (nach ayurvedischen Methoden, Hypnose, Yoga und mit Heilsteinen) hat mich besonders beeindruckt. Man bekommt ein Gefühl, wie Infektionen, Vergiftungen, Verletzungen, Entzündungen, Schmerzen aller Art mit natürlichen/traditionellen Mitteln behandelt werden (die Handlung spielt im Jahr 1939 in Bombay).

Kristina: „Warum heilen manche Wunden nie? Wie geht die Yogaübung, die Aditya (ein 100-jähriger Heiler) dem Bhim nach einem Anfall gezeigt hat, damit er nicht wiederkommt? Finde ich die in Google?“

Außerdem ist das Buch voller schöner Geschichten und liebevollen Freundschaften zwischen Mensch und Tier. Und lehrreich. Ich interessiere mich plötzlich für Heilsteine (Ulexite, Tektite, Chrisoberylle…), muss unbedingt diesen „Fußball-Feld großen“ Weltwunder-Baum (Banyan Baum in Kalkutta) besuchen. Und Kristina will einen der vielen indischen Götter kennenlernen, am liebsten natürlich Ganesha und hat sich den Wikipedia-Beitrag über die altägyptische Königin Hatschepsut und ihren Baumeister Senenmut ausgedruckt (wo das ehemalige Bettelmädchen Sudha in Gedanken immer hinreist).

Welche Protagonisten haben mich beeindruckt?
Am meisten Sudha, dann Ganesh, Deepa, Anand und Akus; und natürlich die Schnelle (Sudhas Lebensretterin) und Kwok (der Affen-Anführer).
Kristinas Reihenfolge: Ganesh, Ananad, Sudha, Deepa, Akus, Saumyadeb, Kwok, Pok und Nies, die Schnelle.

Resumee
Eigentlich wollte ich nur meiner Nichte vorlesen, weil ich unser zwei- bis dreistündiges Vorlesen seit Jahren so mag. Doch das Buch packte mich, habe immer alles vorher gelesen, bevor ich vorlas (musste es). Dem Autor hat Kristina eine ganze Liste von Fragen geschickt. Viele, viele Stellen habe ich bereits mehrmals gelesen (Sudhas nächtliche Rettung; die Gespräche zwischen Sudha und Deepa; Deepas herzzerreißende Geschichte im Krankenhaus nach ihrem schrecklichen Unfall; mit den Gedanken reden; Reise in dein Innerstes).
Über die 5 Sterne musste ich nach Seite 92 nicht mehr nachdenken. Klarer Fall.

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Tags: bettelmädchen leiht findelkind ihre seele, geheiimnisvolle welt, halbe tierwelt im einsatz für das gute, junger gott gegen maharadscha, kinder-und jugendbuch   (5)
 

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Das Bettelmädchen und der indische Gott

Gerd Umhauer
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 17.08.2016
ISBN 9781537073514
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf ihrem Fußweg zum Hafen entdeckt Sudha auf einer Abfall¬halde einen Schwarm Geier, der ein graues Bündel bedrohlich umkreist. Als die Neunjährige ahnt, dass es ein Kind ist, nimmt sie all ihren Mut zu¬sammen, rennt zwischen die Todes¬vögel, packt das Bündel und stürmt davon. Bettelmönche, die im Morgengrauen mit ihren Elefanten die Straße in Bombay entlang kommen, helfen dem Mädchen, das gerettete Kind auf Elefanten zu einer Hilfestation zu trans¬portieren. Dort tut sich eine geheim¬nisvolle Welt auf, als ob ein junger Gott vom Himmel gefallen wäre.
(Klappentext)

Der vor den Geiern gerettete Ganesh weiß nur noch, dass ihn Affen auf dem Banyan-Baum in Sicherheit brachten, seine Mutter von Palastwachen gequält wird und sein Vater sich vor dem Maharadscha versteckt. Mehr und mehr wird man in den Bann gezogen, wie sich ein etwa sechsjähriger Junge mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten und unterstützt von geheimnisvollen Kräften ins Leben zurückkämpft.

Mit der Hilfe seiner menschlichen und tierischen Freunde (Ratten, Fledermäuse, goldgelbe Singvögel, Affen und Geier) entkommt er nicht nur Tötungsversuchen, sondern macht sich dran, seine geliebte Mutter wiederzufinden und zu befreien. Aus einem Versteck heraus führt sein Vater magisch Regie, indem er die Tiere unter der Erde und in der Luft zu Helfern seines Sohnes Ganesh macht. Doch ohne die neunjährige Sudha, das ehemalige Bettelmädchen, das dem kleinen Ganesh ihre (wunderschöne) Seele leiht, würde alles nichts nützen. Allein diese Nebenhandlung hat das Buch für mich schon lohnend gemacht. Sie regt Neugier, Gefühle und Fantasie mehr an als jede Abenteuergeschichte. Zumal es dem Autor gelingt, das indische Leben so plastisch zu beschreiben, dass dieses „Kuriositätenkabinett“ der Realität wie in einem Film vor unserem inneren Auge abläuft. Der Einfallsreichtum voller fesselnder Magie scheint ungebremst.

Fragen meiner Nichte Kristina (10,5 Jahre), der ich das Buch vorgelesen habe: „Warum kann Ganesh sich an Vieles nicht mehr erinnern? Wie redet er mit den Ratten und dem Pirol? Wo ist die Seele, Tante? Kann ich auch so meditieren lernen wie Deepa, um mit meiner in Kontakt zu kommen?“

In dem altindischen Yogazentrum, wo Ganesh nach seiner Rettung durch Sudha aufgenommen wird, ist man in beständiger Sorge über all die unerklärlichen Ereignisse am Tag und in der Nacht. Aber es spricht sich auch bis in die internationalen Hotels herum, dass im Yogazentrum ein kleiner Junge gelandet ist, der Tobsüchtige beruhigen, Gehirnkrämpfe lösen und vor allem Schmerzen mit Kristallen und Heilstein (sowie tierischen Helfern) beseitigen kann.
Diese Hintergrundhandlung in dem Heilzentrum, wo täglich ganze Heerscharen von Kranken und Leidenden kostenlos behandelt werden (nach ayurvedischen Methoden, Hypnose, Yoga und mit Heilsteinen) hat mich besonders beeindruckt. Man bekommt ein Gefühl, wie Infektionen, Vergiftungen, Verletzungen, Entzündungen, Schmerzen aller Art mit natürlichen/traditionellen Mitteln behandelt werden (die Handlung spielt im Jahr 1939 in Bombay).

Kristina: „Warum heilen manche Wunden nie? Wie geht die Yogaübung, die Aditya (ein 100-jähriger Heiler) dem Bhim nach einem Anfall gezeigt hat, damit er nicht wiederkommt? Finde ich die in Google?“

Außerdem ist das Buch voller schöner Geschichten und liebevollen Freundschaften zwischen Mensch und Tier. Und lehrreich. Ich interessiere mich plötzlich für Heilsteine (Ulexite, Tektite, Chrisoberylle…), muss unbedingt diesen „Fußball-Feld großen“ Weltwunder-Baum (Banyan Baum in Kalkutta) besuchen. Und Kristina will einen der vielen indischen Götter kennenlernen, am liebsten natürlich Ganesha und hat sich den Wikipedia-Beitrag über die altägyptische Königin Hatschepsut und ihren Baumeister Senenmut ausgedruckt (wo das ehemalige Bettelmädchen Sudha in Gedanken immer hinreist).

Welche Protagonisten haben mich beeindruckt?
Am meisten Sudha, dann Ganesh, Deepa, Anand und Akus; und natürlich die Schnelle (Sudhas Lebensretterin) und Kwok (der Affen-Anführer).
Kristinas Reihenfolge: Ganesh, Ananad, Sudha, Deepa, Akus, Saumyadeb, Kwok, Pok und Nies, die Schnelle.

Resumee
Eigentlich wollte ich nur meiner Nichte vorlesen, weil ich unser zwei- bis dreistündiges Vorlesen seit Jahren so mag. Doch das Buch packte mich, habe immer alles vorher gelesen, bevor ich vorlas (musste es). Dem Autor hat Kristina eine ganze Liste von Fragen geschickt. Viele, viele Stellen habe ich bereits mehrmals gelesen (Sudhas nächtliche Rettung; die Gespräche zwischen Sudha und Deepa; Deepas herzzerreißende Geschichte im Krankenhaus nach ihrem schrecklichen Unfall; mit den Gedanken reden; Reise in dein Innerstes).
Über die 5 Sterne musste ich nach Seite 92 nicht mehr nachdenken. Klarer Fall.

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gedächtnisverlust, rituelle trance, wahn, psycho-thriller, psychologie

Glücksvernichter

Gerd Umhauer
Flexibler Einband: 202 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.01.2015
ISBN 9781506062211
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wir erleben mit, wie die 34-jährige Diplom-Psychologin Julia nach dem jähen Unfalltod ihres geliebten Vaters sich vom Schock nicht erholt, Gedächtnisverluste hat und nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden kann. Aus Verzweiflung flieht sie nach Kalifornien, wo ihr Bruder lebt. Doch sie kommt nicht an. Als ihre Freundin Angela zusammen mit Ehemann Jürgen Julias Schicksal quasi detektivisch hinterherspüren, taucht Julia in einer amerikanischen Klinik auf und fantasiert. Erst durch die rituelle Trance einer weisen Indianerin findet sie ihre Erinnerungen und ihre Seele wieder.

Wertung

In tagebuchartigen Berichten von Julia und Angela kann der Leser in die Verstrickungen von Wahrnehmung und Bewusstsein der Protagonistinnen eintauchen. Mit den Stilmittel des inneren Dialogs, mit Stummelsätzen, zerrissenen Phrasen („hat der Kerl nicht… Gedanke weg“),von tief aus dem Stammhirn aufsteigenden Wortbildungen gelingen dem Autor Einblicke in Wahn-, Angst- und Trancezustände, die mich Gruseln lehrten. Zwar eine „Action“-arme Handlung durch vier Länder und mehrere Kliniken, aber Thrill hoch zwei durch seelische Abgründe, die mir manchmal das Lesen schwer machten. Aber all die berührenden, dramatischen, liebe- und schmerzvollen Dialoge sorgten dafür, dass ich das Buch unters Kopfkissen legte und zwei- und dreimal las.

Fünf Sterne mindestens!

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