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53 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

historischer roman, laurin, wenden, raserei, magdeburg

Die Kathedrale des Lichts

Ruben Laurin
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176366
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext:
Eine Kathedrale, die zum Himmel wächst. Ein Steinmetz, der seiner Bestimmung folgt. Und eine Liebe, die nicht sein darf.
Anno 1215. Dem Waisenjungen Moritz widerfährt großes Leid. Nur, wenn er Skulpturen aus dem Stein haut, vergisst er alle Schmerzen. Jahre später erkennt ein reisender Baumeister Moritz' Talent und nimmt ihn mit nach Magdeburg, wo eine Kathedrale gebaut wird. Rasch macht sich Moritz einen Namen unter den Steinmetzen. Doch nicht jeder auf der riesigen Baustelle bewundert den jungen Künstler. Vor allem Gotthart, ein bekannter Bildhauer, neidet Moritz den Erfolg. Als Moritz sich ausgerechnet in die Frau verliebt, um die auch Gotthart wirbt, verfolgt dieser nur noch ein Ziel: die Vernichtung seines Rivalen, um jeden Preis.

Meine Meinung:
Da ich bereits viele andere Bücher des Autors, der hier unter einem Pseudonym schreibt, gelesen habe, war ich sehr gespannt auf „Die Kathedrale des Lichts“. Das Cover hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe mich auf eine gut nachrecherchierte Geschichte gefreut.
Der Einstieg in die Geschichte war einfach, da der Schreibstil flüssig ist und sich daher gut lesen lässt. Allerdings hat mir nach einigem Lesen die historische Geschichte etwas gefehlt und ich hatte mehr den Eindruck einen Liebesroman zu lesen.
Die Protagonisten sind glaubhaft dargestellt und der Kathedralenbau in Magdeburg kommt auch nicht zu kurz. Aber man sollte dieses Buch nicht mit dem Buch „Die Säulen der Erde“ vergleichen, sonst legt man es beizeiten zur Seite. Es geht eher um die Machenschaften der Menschen, die an dem Bau beschäftigt sind. Intrigen, Ränke, Neid und Liebe kommen auf jeden Fall nicht zu kurz. Trotzdem muss ich sagen, dass ich schon andere Bücher des Autors gelesen habe, die mich mehr gefesselt haben, z.B. „Kalypto“.

Mein Fazit:
Für Freunde der guten Unterhaltung und historischer Romanzen kann ich das Buch empfehlen. Ich möchte immer ganz gerne Hintergründe aus vergangenen Zeiten erfahren und das hat mir hier etwas gefehlt. Das Buch lässt sich aber gut weglesen und bekommt von mir 3 Sterne.



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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

serie, humorvoll,l, humor. familie, reihe, fortsetzung

Gipfelträumer

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 30.01.2018
ISBN 9781503900677
Genre: Humor

Rezension:

Klappentext:
Herbert hat mittlerweile seine berufliche Passion gefunden und dem Finanzamt den Rücken gekehrt. Anja, die erfolgreich ihr Café und ein florierendes Catering aufgebaut hat, ist immer noch ein wenig skeptisch, ob ihr Lebenspartner und Vater des gemeinsamen Sohnes Oskar den richtigen Weg eingeschlagen hat. Um sich vom turbulenten Alltag eine Auszeit zu nehmen, macht sich die kleine Familie auf den Weg in den ersten gemeinsamen Urlaub. Der Plan: Erholung in einem Familienhotel in den Bergen.
Doch der Trip nach Österreich erweist sich als alles andere als erholsam. Vierundzwanzig Stunden am Stück zusammen zu sein, sind Anja und Herbert nicht gewöhnt. Als dann noch Anjas kleines Geheimnis ans Tageslicht kommt, droht die alpenländische Idylle zu kippen. Wieder einmal hat Herbert allerhand mit sich selbst und seinem Umfeld zu tun. Ungewollt schlüpft er in die Rolle des Rudelführers. Wie sich herausstellt, gibt es in der Hotelanlage Männer, die wie er vor beziehungsbedingten Herausforderungen stehen.

Meine Meinung:
Es ist mein erstes Buch von Friedrich Kalpenstein und ich war sehr gespannt, denn meine Eltern haben alle Bände bisher gelesen und waren begeistert. Schön ist, dass man jeden Teil unabhängig von den anderen lesen kann.
Der Einstieg in die Geschichte war einfach, da der Schreibstil flüssig ist und sich daher gut lesen lässt. Die Geschichte handelt ja im Großen und Ganzen um einen Familienurlaub und was dieser so mit sich bringt. Man lernt andere Familien kennen und kann sich in die Gegebenheiten gut rein denken. Das Ganze ist mit Humor gespickt und macht das Lesen zum Vergnügen. Die Protagonisten kommen glaubhaft rüber und auch die Fettnäpfchen, in die Herbert ab und zu tritt, kennt sicherlich jeder. Alles in allem eine humorvolle Geschichte aus dem Leben mit Höhen und Tiefen.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist eindeutig eine Urlaubslektüre. Buch in die Hand nehmen, loslesen und sich amüsieren. Ich kann es jedem empfehlen, der einfach mal abschalten und trotzdem Spaß haben möchte.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

entenfütterung, realistisch, gärtner, neffe, finanzkrise

Siebzehn

Lyl Boyd
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.02.2018
ISBN 9783746032672
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Frischer Papiergeruch steigt in die Nase und sattes Schwarz wirbt Zeile für Zeile um Aufmerksamkeit. Farbenfrohe Cover machen neugierig und werfen Fragen auf ...
Das ist sie, die Welt von Siebzehn.
Sechs handverlesene Kurzgeschichten, die ein Ziel eint: Sie wollen erstmals nicht nur digital, sondern auch in gedruckter Form gelesen werden. Nur zu, sie warten darauf, von dir entdeckt zu werden ...
Willkommen in der Welt von Siebzehn.

Meine Meinung:
Mich hat das Buch interessiert, da ich wusste, dass der Autor etwas anders schreibt und in Kurzgeschichten seine Gedankenwelt festhält. Auch in „Siebzehn“ ist es so, dass die Sammlung aus 6 kurzen Geschichten besteht, nämlich aus „Justitia“, „Entenfütterung“, „Geliebter Garten“, „Kriegsveteran“, „Ein Zeitproblem“ und „Jazz trifft Beat“.
In jeder einzelnen Geschichte geht es um andere Charaktere und Geschichten. So gewährt uns der Autor Einblicke in die Gedankenwelt eines Richters oder um Geschwister, die neues über sich lernen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, da das Buch aus 112 Seiten besteht.
Ich kann fand die Geschichten unterhaltsam und kurzweilig. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch habe ich an einem Abend weggelesen. Am besten hat mir die Geschichte „Kriegsveteran“ gefallen, da es hier darum geht, dass ein Großvater seinem Enkel hilft zu erkenne, was wirklich wichtig im Leben ist.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es verschiedene Themen anspricht und eine Botschaft in jeder Geschichte verborgen ist. Letztlich wird jeder Leser hier etwas finden, dass ihn anspricht. Von mir gibt es an dieser Stelle 4 Sterne und ein klare Leseempfehlung.

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62 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

thriller, london, paris, ki, fantasie

Hologrammatica

Tom Hillenbrand
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.02.2018
ISBN 9783462051490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist ...

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich gerne Sience-Fiction- Bücher lese. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, wenn auch gerade am Anfang viele Fremdworte auftauchen, die aber in einem Glossar erklärt werden. Die Protagonisten sind glaubhaft dargestellt und vor allem Galahad war mir sympathisch. Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Umwelt viel Schaden genommen hat und eine Technologie gaukelt den Menschen tolle Bilder vor, doch die Realität sieht grau und zerstört aus. Der Autor vereint in diesem Buch verschiedene Problematiken, die wir auch heute bereits kennen. Umweltzerstörung, Depressionen, sexuelle Orientierung, künstliche Intelligenz und neue Technologien sind auch heute schon Thema. Ich fand besonders interessant, dass die Menschen ihre Körper wahllos wechseln können. Natürlich führt das auch dazu, dass man eigentlich nicht mehr weiß mit wem man es wirklich zu tun hat. Aber den Ansatz fand ich sehr spannend. Da es um die verschwundene Juliette Perotte geht, liest sich das Buch erst wie ein Krimi wird aber dann doch zu einem guten Thriller.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich zuerst Anlaufschwierigkeiten wegen der vielen Fremdworte hatte. Das Ende fand ich etwas offen, aber so wird der Leser zum Nachdenken angeregt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Si-Fi-Romane und Thriller liest. Dieses Buch ist mal etwas anders geschrieben und gerade deswegen spannend. 

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52 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

angststörungen, angst, angststörung, panikattacken, soziale phobie

Rattatatam, mein Herz

Franziska Seyboldt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.01.2018
ISBN 9783462050479
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:
Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung.
Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. Franziska Seyboldt will dies mit »Rattatatam, mein Herz« ändern.Die Angst hat sich schon früh eingeschlichen in Franziska Seyboldts Leben. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter »ängstlich« versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken. Millionen von Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so »normal« wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigen Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem Klarnamen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: »Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt, oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?«, fragt sie. Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.

Meine Meinung:
Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich in meinem Umfeld Menschen kenne, die mit einer generalisierten Angststörung leben und ich außerdem der Meinung bin, dass Depressionen auch viel mit Angst und Selbstzweifeln zu tun haben. Ich finde es mutig, dass Franziska Seyboldt ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit, die in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema ist, aufgeschrieben und somit öffentlich gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und besticht dadurch, dass neben den ernsten auch amüsante Zeilen zu lesen sind. Dass die Angst personalisiert wird, fand ich eine gute Idee. Wenn ich in einer depressiven Phase bin, rede ich auch immer von meinem schwarzen Begleiter. Ich wünsche mir, er wäre an mir vorbeigegangen. Die Autorin hat das ähnlich empfunden und daher fühlte ich mich als Leserin mit ihr sofort sehr verbunden. Trotzdem habe ich am Ende überlegt, ob es allen Menschen mit einer Angststörung oder Depressionen gelingen wird, sich so konsequent dieser Krankheit zu entledigen. Aber natürlich fand ich es sehr gut, dass sich Franziska Seyboldt getraut hat über das Thema zu schreiben und andere zu ermutigen, zu dieser Krankheit zu stehen.

Mein Fazit:
Dieses Buch behandelt ein Thema, dass in unserer Gesellschaft gerne totgeschwiegen wird. Es ist kein Ratgeber, wie man mit einer Angststörung umgehen sollte, sondern die Lebensgeschichte einer Betroffenen, die sich sehr gut lesen lässt und nicht nur ernste Züge hat. Mir hat das Buch gut gefallen und ich hoffe, dass es viele Menschen lesen werden.

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167 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

fantasy, mären, bernhard hennen, die chroniken von azuhr, azuhr

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Der Beginn eines neuen magischen Zeitalters – die neue Bestseller-Serie von Deutschlands Fantasy-Autor Nr. 1: Bernhard Hennen!
Der junge Milan Tormeno ist dazu ausersehen, seinem Vater Nandus in das Amt des Erzpriesters zu folgen: Er soll einer jener mächtigen Auserwählten werden, die die Geschicke der Welt Azuhr lenken. Doch Milan kann nicht akzeptieren, dass sein Schicksal vorherbestimmt ist. Er rebelliert – und verstrickt sich mit der Meisterdiebin Felicia und der geheimnisvollen Konkubine Nok in ein gefährliches Netz von Intrigen. Gemeinsam geraten sie in den Bann einer alten Prophezeiung – einer Prophezeiung, nach der die Ankunft des »Schwarzen Mondes« in Azuhr ein neues Zeitalter der Magie einläuten wird ...

Meine Meinung:
Eine neue fantastische Triologie von Bernhard Hennen, das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Und der Auftaktband hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, dass ich einen historischen Roman lesen, das änderte sich aber dann schnell und die eigentliche Geschichte lässt nichts an Wünschen offen, auch wenn keine gewöhnlichen Fantasyfiguren erscheinen. Die Charaktere sind vielschichtig und oftmals kann man nicht vorhersagen, was hinter den einzelnen Aktionen der Protagonisten steckt. Milan mochte ich sofort. Er ist ein sympathischer junger Mann, der das Herz am richtigen Fleck hat. Nandus fand ich ziemlich hart und teilweise auch ungerecht. Bei Felicia habe ich etwas gebraucht, um sie einzuordnen, ähnlich wie Nok. Rainulf mochte ich nicht von Anfang an, aber im Laufe der Geschichte wurde er mir immer sympathischer, denn er steht seinen Freunden loyal zur Seite.
Der Schreibstil ist wieder flüssig und verständlich. Das Buch liest sich durch seine tolle Geschichte einfach so weg. Am Ende wollte ich am liebsten gleich den nächsten Teil lesen.

Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der eine gute Fantasy-Geschichte mag. Die Geschichte ist so unvorhersehbar geschrieben, dass man sofort wissen will, wie es weiter geht und was hinter all dem steckt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und natürlich warte ich sehnsüchtig auf Teil 2. 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Bibel - Schlachter Version 2000


Fester Einband
Erschienen bei Christliche Literaturverbreitung
ISBN 9783893970216
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der schön illustrierte Einband der Bibel ist ein wahrer Hingucker. Die Übersetzung von Franz Eugen Schlachter ist verständlich und in der neuen deutschen Rechtschreibung. Die Schriftgröße lässt sich gut lesen und die einzelnen Ferse beginnen jeweils in einer neuen Zeile. 
Die einzelnen Seiten fühlen sich gut in der Hand an und es macht viel Spaß in dieser Ausgabe zu lesen. 

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87 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

roman, judenverfolgung, juden, nationalsozialismus, flucht

Der Reisende

Ulrich Alexander Boschwitz , Peter Graf
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.02.2018
ISBN 9783608981230
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext:
Deutschland im November 1938. Otto Silbermanns Verwandte und Freunde sind verhaftet oder verschwunden. Er selbst versucht, unsichtbar zu bleiben, nimmt Zug um Zug, reist quer durchs Land. Inmitten des Ausnahmezustands. Er beobachtet die Gleichgültigkeit der Masse, das Mitleid einiger Weniger. Und auch die eigene Angst.
Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, wird in Folge der Novemberpogrome aus seiner Wohnung vertrieben und um sein Geschäft gebracht. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Zunächst glaubt er noch, ins Ausland fliehen zu können. Sein Versuch, illegal die Grenze zu überqueren, scheitert jedoch. Also nimmt er Zuflucht in der Reichsbahn, verbringt seine Tage in Zügen, auf Bahnsteigen, in Bahnhofsrestaurants. Er trifft auf Flüchtlinge und Nazis, auf gute wie auf schlechte Menschen. Noch nie hat man die Atmosphäre im Deutschland dieser Zeit auf so unmittelbare Weise nachempfinden können. Denn in den Gesprächen, die Silbermann führt und mithört, spiegelt sich eindrücklich die schreckenerregende Lebenswirklichkeit jener Tage.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch sehr gerne lesen, da mich die Zeit um den zweiten Weltkrieg geschichtlich interessiert. In diesem Buch geht es darum, dass ein Mensch, der bisher angesehen war, plötzlich vor einer Situation steht, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt, außer man flieht. Und das tut der Hauptprotagonist. Auf seiner Irrreise trifft Otto die verschiedensten Menschen und weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann und wem nicht. Schnell erkennt man, dass die Verunsicherung wächst. Der Schreibstil ist flüssig und ich war gleich auf den ersten Seiten in der Geschichte angekommen. Gut konnte man die Zerrissenheit von Otto Silbermann nachvollziehen. Zum Schluss bleibt man nachdenklich zurück.

Mein Fazit:
Ein Zeitdokument, dass bewegt und nachdenklich macht. Es hat mich erstaunt, zu welcher Zeit das Buch das erste Mal veröffentlicht wurde, wenn auch nicht in deutscher Sprache. Umso mehr habe ich das Lesen genossen und kann das Buch nur empfehlen. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

musik, casting show, don´t let it get to yo, castingshow, doreen gehrk

Don't let it get to you, Ben!

Doreen Gehrke ,
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Gehrke, Doreen, 02.10.2013
ISBN 9783981594522
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Ben ist Musiker. Wenn er nicht essen, trinken oder schlafen müsste, würde Ben darauf verzichten, solange er nur Musik machen kann. Als Teenager ändern sich die Prioritäten aber manchmal ziemlich schnell. Seine Bandkollegen beginnen, sich anders zu orientieren und haben keine Lust mehr auf die Band.
Ben, der so schon eher der sensible Typ ist, lässt sich deswegen gehen und ist weit entfernt von Don`t let it get to you! Oder wie es im Klappentext steht: Man ist für sein Leben selbst verantwortlich, und man sollte es selbst in die Hand nehmen, und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst »Können liegt im Wollen«. Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen.
In diesem Buch geht es nicht nur um das Abenteuer »Musik-Show«, sondern vielmehr um Familie und Freundschaft.

Meine Meinung:
Ich wollte das Buch gerne lesen, da es hier um Träume, Ziele, Familie und den damit verbundenen Problemen geht. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte von Ben, der seine Musik liebt, aber dessen Band sich gerade aufgelöst hat. Er weiß noch nicht wie er weiter sein Ziel verfolgen soll, Musik ohne seine Band zu machen, aber da bekommt er einen Tipp von seiner Freundin Susi, die ihm rät zu einem Vorsingen bei Blind Auditions zu gehen. Er nutzt die Chance und wird zu einem weiteren Vorsingen eingeladen. Doch neben diesen Erfolgen gibt es auch andere Seiten, die nicht so schön sind. Susi zieht von zu Hause weg, da ihr Vater immer gewalttätiger wird. Ben’s Mutter ist nicht überzeugt davon, dass eine Musikerkarriere gut ist und Ben ist oftmals von sich selber hin- und hergerissen.
Das Buch hat viel von dem wahren Leben. Oftmals habe ich mit dem Kopf genickt und gesagt „So ist es oft.“. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch ist nicht nur für junge Erwachsene geeignet, sondern auch für das ältere Semester.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es nicht nur um einen angehenden Musiker geht, sondern um Probleme, die in Familie, zwischen Freunden und bei Zielen auftauchen können und die es dann heißt zu lösen. Vieles kann man alleine schaffen, aber es ist auch sehr hilfreich, wenn man gute Freunde und die Familie hinter sich hat, die mal einen guten Tipp haben und auch aufbauend wirken, wenn man mal an sich selbst zweifelt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung an Jung und Alt. 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fürsten, schicksal, schlacht, fantasy, übermacht

Sturm auf Amber - Der Widerstand formiert sich

Thea Perleth
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei Independently published, 17.06.2017
ISBN B072SV1DLC
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Die Menschen auf Amber versuchen verzweifelt, den Nebelfürsten wieder den Zugang in ihre Welt zu ermöglichen, sonst können die Fürsten Amber im Kampf gegen die Nordleute nicht beistehen. Doch die Nordmänner beginnen schon ihren ersten großen Angriff auf die Insel. Dieser stellt Ilari und Oskar vor unerwartete Aufgaben. Als auch noch aus der Mitte der Nebelfürsten selbst eine alte Gefahr für die Menschen wie die Nebelfürsten erneut entsteht, wird das Bündnis der Welten auf die Probe gestellt. Denn die Nebelfürsten müssen nun um ihre eigenen Welten fürchten. Sollte diese vernichtet werden, so fiele auch Amber. Die Fürsten zweifeln, ob ihre Kraft noch ausreicht, um Amber im Kampf gegen die Nordleute zu unterstützen. Die Amberländer erkennen, dass sie sich ihrer eigenen Stärken bewusst werden müssen und die ganze Insel rüstet sich für die Schlacht um die Freiheit. Doch die Amberländer sind nicht allein, auch ein Heer aus Bratana kommt ihnen zu Hilfe.

Meine Meinung:
Ich wollte den 3. Band der Geschichte um Aber gerne lesen, da ich die beiden Vorgänger-Bände kenne und unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Der Schreibstil von Thea Perleth ist wieder flüssig und nach dem Einführungs-Prolog war ich sofort wieder in der Geschichte angekommen. Die Karte von Amber hilft sich gedanklich das Reich vorzustellen und am Anhang das Personenverzeichnis, dass die Protagonisten den einzelnen Königreichen zuordnet, ist auch sehr hilfreich. Ilari und Oskar sind natürlich wieder die Hauptprotagonisten und sind mir immer noch sehr sympathisch. Leif konnte ich aber so gar nicht leiden und die Silven waren mir ziemlich unheimlich. In diesem Teil spielt sich viel im Reich der Nebelfürsten ab. Diese müssen nun langsam Stellung beziehen, denn es geht nun auch um ihre eigene Welt. Berrex hatte natürlich seine eigenen Pläne und verhilft den Silven menschliche Körper zu besetzen. Alles ist sehr spannend aufgebaut und trotz dem einen oder anderen Verdacht kommt es oftmals ganz anders. Das alles hat mir sehr gut gefallen und macht einen guten Fantasy-Roman aus.

Mein Fazit:
Dieses Buch hat wieder alles, was man sich von einer fantastischen Geschichte erwartet. Für jeden Fantasy-Fan ein Muss. Allerdings sollte man die zwei Vorgänger-Bände kennen.
Für mich ein klares fantastisches Lesevergnügen, das in dem kommenden Band, auf den ich mich schon sehr freue, seinen Abschluss findet soll. 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

jahreswechsel, fehler, gescheiterte ehe, liebe

Früher wird alles besser

Vanessa Mansini
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei null, 05.12.2017
ISBN B077YP6Z4N
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Könntest du das letzte Jahr noch einmal durchleben, um damit deine große Liebe zu retten – das würdest du doch machen, oder?
Nach einem furchtbaren Jahr und einem sehr peinlichen Fehltritt zerstört Lisa die Ehe mit der Liebe ihres Lebens Alex. Sie ist sich sicher, dass sich das hätte verhindern lassen, wenn sie im vergangenen Jahr nur einen von sieben Fehlern nicht begangen hätte. Überraschend gewährt ihr das Schicksal diese Chance: Silvester landet sie nach Mitternacht nicht im Jahr 2018, sondern wieder am Anfang von 2017. Doch so einfach ist es dann auch wieder nicht: Denn sobald Lisa im neuen alten Jahr ihr Schicksal ändert, schlägt es auf unerwartete Weise zurück. Wird es Lisa gelingen, ihre Liebe zu retten? Oder macht sie alles nur noch schlimmer?

Meine Meinung:
Was für eine tolle Vorstellung, wenn man das Jahr nochmal zurückdrehen könnte, um Fehler zu korrigieren. Daher wollte ich dieses Buch auch gerne lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und von der ersten Seite an, war ich in der Geschichte angekommen. Die Hauptprotagonistin Lisa sieht sich Ende 2017 vor den Scherben ihrer Ehe und bekommt vom Schicksal die Möglichkeit das Jahr 2017 erneut zu erleben und Fehler zu vermeiden. Lisa gibt sich damit auch alle Mühe, doch stellt bald fest, dass trotz neuer Versuche auch nicht alles besser wird. Damit hat das Buch nicht nur einen Unterhaltungsfaktor, sondern gibt auch ausreichend Denkanstöße. Da Lisa eine sympathische Frau ist, habe ich natürlich auch mit ihr gehofft, dass sich alles zum Besseren wendet. Alex dagegen fand ich zwischendurch gar nicht sympathisch. Es hat mir auch gefallen, dass nicht vorzeitig abzusehen war, ob sich das Jahr doch noch positiv für Lisa entwickelt oder doch alles in einer Katastrophe endet.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch viel Freude gemacht und war für Weihnachten und Silvester die passende Lektüre. Mit einem Augenzwinkern, aber auch Aha-Effekt wurde das Lesen zu einem Leckerbissen der Feiertage. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, da es mir sehr viel Lesefreude gemacht hat. 

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

rezension, roman, der andere mensch, rezensionen

Der andere Mensch

Stefan Zackariat
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei tredition, 30.05.2017
ISBN 9783743928428
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Der junge Jäger Patuh wacht bei seiner Mutter und einer Gruppe von knapp 25 Menschen in einer Höhle auf. Mitten im Winter, zu Beginn der Steinzeit. Patuh jagt, Patuh liebt, Patuh streitet, Patuh trauert. Nach dem überraschenden Tod des Anführers der Gruppe, teilen sich die Menschen auf. Aber bereits nach kurzer Zeit zerfallen auch die kleinen Zweckgemeinschaften wieder, zersplittern, lassen Patuh alleine zurück. Er muss kämpfen - Für jede Nacht, für jeden Sonnenaufgang, für jeden Atemzug. Auf der Suche nach Leben, nach Freunden, nach Nahrung entdeckt er Neues, Unbekanntes, Anderes. Patuh lebt nicht das Leben, das er sich ausgesucht hat, aber das Leben, das er ertragen kann. Und so erlebt er die tiefsten Niederungen, genauso wie die höchsten Glückseligkeiten. Nur eben anders.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich Bücher aus der Steinzeit sehr interessant finde, da sie Hinweise auf unsere Entwicklungsgeschichte geben und die Menschen zu der damaligen Zeit noch ganz anders lebten als der moderne Mensch heute.
Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Situationen und Landschaft sind so detailliert beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen wähnt. Patuh ist sehr sympathisch dargestellt und man hat ihn gleich ins Herz geschlossen. Mir wurde während des Lesens ganz klar, wie einfach sich für uns heute das Leben gestaltet und mit welchen Widrigkeiten die Menschen vor 1000enden von Jahren zu kämpfen hatten.
Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich das Buch gefesselt und mir Einblicke in längst vergangene Zeiten gegeben.

Mein Fazit:
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die „Ayla-Bücher“ mochte, aber auch jedem anderen, der sich für die Steinzeitgeschichte interessiert. Mir hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Da es aus dieser Zeit nicht so viel Literatur gibt, ist es ein wirkliches Schmankerl. 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

Ich wünsche dir ...

Evelyne Ruth Herren
Flexibler Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.11.2017
ISBN 9783848230211
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:
"Ich wünsche dir ... dass du immer wieder aus Freude Luftsprünge machst." Diesen und ähnliche Sprüche mit einem dazu passenden tollen Katzenbild, findet die Leserin, der Leser, in diesem ganz besonderen Büchlein. Eine kleine Aufmerksamkeit, um einem Menschen Zuneigung und Liebe auszudrücken. Oder um sich selber ein Geschenk zu machen. Und wer weiß, vielleicht bleibt das Eine oder Andere hängen?

Meine Meinung:
Als Katzenhalter fiel mir das Buch sofort ins Auge. Hier sind wunderschöne Bilder mit kleinen Sprüchen für eine positive Lebenseinstellung kombiniert. Jedes einzelne Bild hat seine eigene Ausstrahlung. Hauptdarstellerin ist die kleine Katze Lumi, die der Autorin Evelyne Ruth Herren als 6 Wochen altes Katzenkind mit einem verletzten Schwanz zugelaufen ist. Aber auch Blacky und Mutzli stellen sich vor und zeigen, dass gemeinsam schön sein kann.
Die Bilder gefallen mir ausgesprochen gut und man merkt, dass die Autorin viel Spaß am Fotografieren hat. Die kleinen Sprüche passen zu den einzelnen Fotos und wirken motivierend. Jedes Detail ist gut durchdacht.

Mein Fazit:
Ich finde sowohl die schönen Sprüche als auch die wunderbaren Katzenbilder sehr gelungen. Für jede Lebenssituation findet man hier die richtigen Worte, die beruhigen und auch aufbauen. Als Geschenk für einen lieben Menschen, der vielleicht in einer derzeit schwierigen Situation ist, oder auch für einen selbst, ein kleines Büchlein, dass man sich immer wieder anschauen kann. 

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hamburg, leichen, krimi, bunker, industrieller

Lauter Leichen

Zarah Philips
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei epubli, 08.01.2017
ISBN 9783741882159
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Ein rasanter Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors im noblen Hamburger Westen. Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz. Die erscheint mit einem besonders harten Geschütz. Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der berüchtigste Ermittler des Landeskriminalamtes. Er glaubt auch, dass Elli, Mutter Martha und Oma Frieda schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen eindeutig für diese Theorie. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform macht Hiob sich daran, den Damen das Handwerk zu legen. Es braucht allerdings noch einige weitere Leichen, bis er erkennt, dass er es mit einem erfahrenen Mörder zu tun hat, dessen Motiv in den Milliarden liegen könnte, die es zu erben gilt …

Meine Meinung:
Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich den Klappentext interessant fand und ich gerne Krimis lese. Schon nach den ersten paar Seiten wurde mir klar, dass dieser Krimi mit viel schwarzem Humor gespickt ist. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die mörderische Familie macht weniger Angst als Spaß. Ich habe jedenfalls selten so beim Lesen eines Krimis gelacht. Was mir auch gefallen hat, ist dass die Recherchen bis in die Vergangenheit gehen und nicht ausschließlich im Jetzt und Hier stattfinden. Auch das mal etwas anders, aber nicht schlecht.

Mein Fazit:
Lauter Leichen ist ein Krimi der anderen Art und es hat mir viel Freude gemacht dieses Buch zu lesen. Jedem Krimi-Liebhaber kann ich das Buch ans Herz legen, aber auch jedem Leser, der schwarzen Humor mag. Von mir gibt es hier die volle Punktzahl.

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mestalin, feuer, bad im see, eisenbahnbaron, ängste

Native American Girl

Jay Kay
Fester Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Tredition, 12.10.2017
ISBN 9783743964129
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Melanie hat sich mit ihrem Erbe einen Traum erfüllt. Die eigene Hotelanlage in den Rocky Mountains. Dort endet der Ferientrip der Harpers im Desaster und in einem Fluch, der die Familie bis ins heimische Denver verfolgt. Um den Fluch abzuwenden, werden die Harpers in die Berge zurückkehren. Das weiß Melanie ganz sicher, schließlich hat sie den Fluch verhängt.
Denn sie ist ein Native American Girl.

Meine Meinung:
Ich habe das Cover des Buches gesehen und war sofort neugierig, was dahinter steckt. Und als ich dann gelesen habe, dass sich das Buch um Magie dreht, wollte ich es auch gleich lesen.
Der Schreibstil von Jay Kay ist flüssig und das Buch habe ich in einem Rutsch weggelesen. Der Spannungsbogen wird von den ersten bis zu den letzten Seiten aufrecht erhalten. Die Protagonisten sind so dargestellt, dass man sie bildlich vor sich sieht. Jeder ist individuell dargestellt. An den Perspektvwechsel musste ich mich erst gewöhnen, aber dass immer aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt wird, fand ich super, denn so bekommt man ja verschiedene Sichtweisen präsentiert. Der Einblick in die indianische Kultur mit seinen Mythen und Legenden ist interessant und macht Lust auf mehr.

Fazit:
Ich fand das Buch spannend geschrieben. Ich erfahre immer gerne Neues über andere Kulturen und das ist in diesem Buch gegeben. Die verschiedenen Elemente, die der Autor in die Geschichte eingebaut hat, machen das Buch lesenswert. Mir hat es sehr gut gefallen.  

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gewalt gegen kinder, kinder, bulemie, trauma, seele

Meine Seele weint: Gewalt in der Familie - Eine Tochter erzählt

Monika Habicher
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Athesia, 28.09.2015
ISBN 9788868391164
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
In ergreifend und beeindruckend direkter Art beschreibt ein Mädchen, was sich in seinem Inneren abspielt, während es über Jahre hinweg Gewalt in seiner Familie erfährt. Die Last, die Sorge und der Schmerz sind enorm. Psychischer Stress und die Absenz von Schutz und Liebe wirken sich traumatisierend auf die Entwicklung des Kindes aus. Dennoch wird klar, dass es in seiner Natur liegt, seine Eltern zu lieben und loyal zu sein, egal was passiert. Dass dies einen großen Preis vom Kinde abverlangt, zeigt sich darin, dass Bewältigungsstrategien und Schutzmechanismen im Laufe der Zeit in ernsthafte psychische Störungen auszuarten drohen.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch lesen, da ich in meinem eigenen Umfeld erlebt habe, was psychische und physische Gewalt mit einer Kinderseele anrichten können.
Wenn man die Geschichte von Monika Habicher liest, ist man erschüttert und auf die Eltern wütend. Das kleine Mädchen versucht es immer wieder ihren Eltern recht zu machen, doch auch wenn sie mal gelobt wird, ist das nur eine Momentaufnahme, die sofort in körperliche und seelische Gewalt umschlagen kann. Weder die Mutter noch der Vater haben sich dem kleinen Mädchen gegenüber im Griff und immer wieder kommt es zu Szenen, die einem liebevollem Elternteil die Tränen in die Augen treiben.
Was ich bewundernswert finde, ist, dass Monika Habicher trotz aller Gewalt und der daraus entstandenen psychischen Krankheiten, es geschafft hat, sich mit Hilfe zu fangen und ihren eigenen Weg zu gehen. Das war nicht immer leicht, aber sie hat es geschafft.

Mein Fazit:
Das Buch ist aufrüttelnde und erschütternd geschrieben. Trotzdem soll es auch denjenigen Mut machen, die ähnliches erlebt haben, denn man kann sich aus den Klauen der Vergangenheit befreien und seinen eigenen Weg gehen.
Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

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tierschutz, tagebuch, tiere, hund, ausland

Heimatlos

Susy Utzinger , Franziska K. Müller
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Wörterseh, 04.10.2017
ISBN 9783037630716
Genre: Biografien

Rezension:

Klappentext:
Im Buch »Heimatlos« erzählt Susy Utzinger von ihrer Faszination für Tiere, ihrem großen Engagement für den Tierschutz, aber auch von ihrer schwierigen Kindheit. In eindrücklichen Geschichten lässt sie die vergangenen zwanzig Jahre Revue passieren, gibt Einblick in ihre unermüdliche Pionierarbeit im In- und Ausland und erinnert sich an unzählige traurige, anrührende und glücklich verlaufene Geschichten mit ihren Schützlingen. Dabei vergisst sie nicht, auch kritisch hinter die Kulissen des heutigen Tierschutzes zu blicken; einer Thematik, die in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel erfuhr. Wenn die 48-Jährige heute nach ihren wichtigsten Erkenntnissen in Zusammenhang mit dem seriösen Tierschutz gefragt wird, antwortet sie: »Nachhaltiger Tierschutz ist mehr als eine Schale Wasser und genügend Futter; er bedeutet vor allem viel Arbeit, Disziplin und Durchhaltewillen.« Und so bildet die Gründerin der »Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz« unermüdlich Fachkräfte aus, optimiert Tierheime und ist bei unzähligen Projekten – unter anderem in Rumänien und Ungarn – federführend engagiert. Von ihrer Mission ließ sich die Schweizerin nie abbringen. Weder durch berufliche Rückschritte noch durch private Schicksalsschläge. Das positive Resultat: Zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und freiwilligen Helfern ermöglichte sie bereits Zehntausenden von Tieren ein artgerechtes und besseres Leben.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich selbst zwei Hunde aus einer Tötungsstation im Ausland habe und erfahren wollte, wie man sich noch etwas mehr engagieren kann. Bereits nach den ersten Seiten war ich über die Lieblosigkeit von Susy’s Eltern entsetzt, aber trotzdem hat ihr Vater es mit seiner Idee eines Tiertransportunternehmens für verletzte Tiere es geschafft sie für Tiere und deren Leiden zu sensibilisieren. Später dann haben ihre Eltern Susy mit ihrer Liebe zu ihren Tieren unter Druck gesetzt und teilweise hart bestraft, indem sie ihre Tiere einfach „beseitigt“ habe. Wie kann man nur so grausam sein. Susy Utzinger ging gegen den Willen ihrer Eltern trotzdem ihren Weg. Viele Geschichten hat sie erlebt und leider gehen nicht alle gut aus. Schwierigkeiten mit Behörden und Menschen, die keine Tiere mögen, machen es nicht leichter. Ich bin sehr beeindruckt von Susy Utzingers Willenskraft, Stärke und ihrem unermüdlichen Engagement für die Lebewesen, die sich nicht selbst helfen können.

Mein Fazit:
Ich fand dieses Buch sehr lesenswert. Es hat mich sehr berührt und zwischendurch auch so richtig wütend gemacht. Aber es zeigt auch auf wie man Tieren helfen kann. Und es hat auch einen Lerneffekt für die Menschen, die sich unüberlegt ein Tier anschaffen und gar nichts von deren Bedürfnissen wissen.
Ich kann dieses Buch nicht nur für Tierfreunde empfehlen, sondern möchte es am liebsten auch den Menschen zu Gemüte führen, die achtlos und kaltherzig mit Lebewesen umgehen. 

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Augustine

Isabella Maria Kern
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei IATROS, 21.08.2017
ISBN 9783869634104
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Augustine -– In den Schuhen der anderen“ ist die irreale Geschichte einer Frau, die mit Hilfe einer besonderen „Gabe“ in die Körper anderer Frauen schlüpft (transcorporiert), um leidenschaftlichen Sex zu haben und sich wenigstens für kurze Zeit der Illusion hinzugeben, geliebt zu werden.
Als sie sich in Dominik verliebt, zwingt sie die Angst, nicht attraktiv genug zu sein, in den Körper der bezaubernden Melanie zu schlüpfen, deren „Liebe“ Dominik schließlich erwidert.
Doch Melanies Körper steht nicht immer zur Verfügung, was Augustine immer kälter und rücksichtsloser werden lässt…

Meine Meinung
„Augustine – in den Schuhen der anderen“ ist nach „LI – Tote Mädchen machen keinen Sex“ das zweite Buch von Isabella Maria Kern. Da mir bereits das erste Buch sehr gut gefallen hat, habe ich mich auf das zweite Buch gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist wie bei dem ersten Buch flüssig und von der ersten Seite an bin ich in die Geschichte von Augustine eingetaucht. Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben. Die Hauptprotagonistin wird dadurch richtig greifbar. Auch diesmal geht es um ein Thema, dass vor allem wir Frauen irgendwo kennen. Augustine hat kein Selbstwertgefühl. Die Angst nicht perfekt genug zu sein, führt dazu, dass sie letztlich nicht nur mit sich selbst unglücklich ist, sondern auch Charakterzüge entwickelt, die eher bösartig als liebenswert sind.
Ich fand die Idee toll, dass Augustine durch Fußbekleidung in andere Identitäten schlüpfen kann. Schuhe an und schon benutzt man einen anderen Körper. Natürlich stellt Augustine irgendwann fest, dass sie trotzdem niemanden zwingen kann, sich in sie zu verlieben und dass man vor sich selbst nicht weglaufen kann. Die Message des Buches ist, dass wir uns so annehmen müssen wie wir sind.

Mein Fazit:
„Augustine – in den Schuhen der anderen“ ist wieder ein Buch, dass zum Nachdenken und auch Mitfühlen anregt. Oftmals fühlen wir uns als Frauen nicht attraktiv oder perfekt genug, um den gesellschaftlichen Anforderungen zu genügen. Isabelle Maria Kern hat es wieder verstanden durch die Geschichte von Augustine an unsere vorhandenen Werte zu appellieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. 

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schattenjäger, fantasy, cassandra clare, lord of shadows, liebe

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden – und nach den Gesetzen der Schattenjäger hat eine Beziehung zwischen zwei Parabatai tödliche Konsequenzen. Um Julian und sich zu schützen, lässt sich Emma daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist. Zumal Unruhe herrscht in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf. Aufgerieben zwischen den Intrigen des Feenkönigs und der unerbittlichen Härte jahrtausendealter Gesetze müssen Emma, Julian und Mark ihre privaten Sorgen vergessen und gemeinsam für all das kämpfen, was sie lieben – bevor es zu spät ist und ein neuer Krieg ausbricht ...

Meine Meinung:
Nach „Lady Midnight“ habe ich sehnlichst auf den Nachfolgeband gewartet. Und als das Buch endlich erschienen ist, war ich bereits wieder von dem Cover begeistert. In diesem Band geht es vor allem um Freundschaft, Zusammenhalt und Loyalität, aber auch die Fantasy kommt nicht zu kurz. Die Feenwelt wird etwas genauer unter die Lupe genommen und auch Dämonen sind wieder vertreten. Man erfährt in diesem Teil noch etwas mehr über die Hauptprotagonisten und ich habe wieder mit ihnen gezittert und gehofft. Auch die Charaktere, die nicht so positiv rüber kommen, wie Zara, treten wieder in Aktion. Alles in allem ist der Schreibstil von Cassandra Clare wieder flüssig und das Buch liest sich nur so weg. Der Spannungsbogen war zwar nicht ganz so groß wie in Band 1, aber trotzdem überzeugt Band 2 mit Wendungen und auch Überraschungen.

Mein Fazit:
„Lord of Shadows“ ist wirklich wieder lesenswert. Man sollte vorher Band 1 gelesen haben, sonst versteht man den einen oder anderen Zusammenhang nicht. Natürlich ist das Ende noch offen und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den 3. Band. 

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soziale phobie, liebe, liebesgeschichten, sommerroman, schüchternheit

Mein Leben voller ungesagter Worte

Marnie Schaefers
E-Buch Text: 463 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2017
ISBN B0762PZTVF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Gewöhnlich? Nichts wäre die 20-jährige Anouk lieber. Schüchtern? Das ist sie. Mehr als das. Soziale Phobie ist der Name ihres Schreckens, hinter dessen Schutzschild sie sich vor der Welt verbirgt. Nicht mal ein Eis kann Anouk sich kaufen, ohne eine Panikattacke zu kriegen, weil sie dabei von anderen Menschen negativ bewertet werden könnte. Da kommt ihr Todd Mortimers Agentur der Wünsche gerade recht. Ob die auch ihren Wunsch erfüllen? Als ob! In ihrer Frustration schreibt Anouk eine E-Mail an die Agentur, nicht ahnend, dass der charmante, lebenshungrige und dazu beängstigend selbstbewusste Theo, den ihre Mail erreicht, fest entschlossen ist, ihr ihre Ängste zu nehmen. Unversehens sieht Anouk sich nicht nur mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, sondern damit, ihr Herz zu verlieren. Dabei kennt sie diesen Theo gar nicht – und ist er nicht sowieso viel zu perfekt für sie?

Meine Meinung:
Bisher habe ich von Marnie Schaefers zwei Bücher mit fantastischem Hintergrund gelesen. Daher war ich sehr gespannt, wie sie ein Thema behandelt, dass es in unserer Gesellschaft gibt und das aber gerne noch totgeschwiegen wird. Der Schreibstil war wieder gewohnt flüssig. Oftmals sind Szenen so bildlich beschrieben, dass man tatsächlich meint, man sei mitten in die Geschichte eingebunden. Die Hauptprotagonisten sind sympathisch und vor allem mit Anouk habe ich mich in bestimmten Situationen gut identifizieren können. Sie ist schüchtern und leidet unter einer Sozialen Phobie und Theo ist so selbstbewusst. Beide sind so gegensätzlich, dass zwischendurch fraglich war, ob das gut gehen kann. Aber Theo kann Anouk eine andere Sichtweise der Dinge zeigen.
Bis zum Schluss war ich gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Und das Ende hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Ein wundervoll geschriebenes Buch, dass ein Thema bearbeitet, dass oftmals belächelt wird, anstatt, dass man Menschen hilft. Da der Inhalt oft nicht vorhersehbar ist und man mitfiebert, ob Anouk und Theo einen gemeinsamen Weg finden, war der Spannungsbogen stets vorhanden.
Ich kann das Buch nur empfehlen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte und ich auch im Nachgang noch über das Buch nachgedacht habe.

Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin und bin gespannt welche Themen Marnie Schaefers das nächste Mal fokussiert. 

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kinderbuch, fantasy, kompass, audrey harings, energi

Sharj und das Salz der Erde

Audrey Harings
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei AH Tales and Stories S.L., 01.08.2017
ISBN 9788494667336
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:
Sharj und José sind gerade mit dem Rad unterwegs, als der Kompass die beiden wieder in eine andere Welt transportiert: nach Terra Salinas. In dieser Welt lebt der böse Herrscher Mula, der den Kindern alles Spielzeug weggenommen hat. Die Eltern verkauft er als Sklaven an eine andere Provinz, die Kinder sind ihm vollkommen ausgeliefert. Mula verwandelt sie in Maschinen mit dem Ziel, eine Armee aufzustellen.
Diesmal kommen Sharj und José an unterschiedlichen Orten an und müssen lange ohne die Hilfe des anderen zurechtkommen.
Schaffen sie es, die Kinder zurückzuverwandeln und wieder mit ihren Eltern zu vereinen? Können sie die Bösen besiegen? Sharj und José erleben wieder ein spannendes und gefährliches Abenteuer.
Und auch Zuhause ist einiges los: José wird einen kleinen Hund bekommen! Dieser Welpe ist etwas ganz Besonderes. – Der immerwährend böse Otto hat mit Widrigkeiten zu kämpfen, und Dr. Krüger macht eine unglaubliche Entdeckung.

Meine Meinung:
Wir haben bereits die beiden ersten Teile „Sharj und das Wasser des Lebens“ sowie „Sharj und der Feuerkristall“ gelesen und waren daher natürlich auf den dritten Teil der Buchreihe gespannt. Das Cover ist diesmal nicht ganz so fantastisch, aber siencefiction-mäßig zum Inhalt gestaltet. Es hat uns gleich sehr gut gefallen. Die Illustrationen in dem Buch sind auch sehr schön und geben vor jedem Kapitel schon einen Hinweis auf das kommende Geschehen.
Der Schreibstil von Adrey Harings ist wie gewohnt flüssig und kindgerecht. Die Kapitel haben die richtige Länge und die Schriftgröße ist für junge Leser ebenfalls optimal.
Die Geschichte ist wieder sehr spannend geschrieben. Sharj versucht die Kinder zu retten, die Mula in Roboter verwandelt hat und José die Eltern, die Mula versklavt hat. Natürlich spielt auch Otto wieder eine Rolle, der sehr geldgierig und bösartig ist. Die verschiedenen Handlungsstränge passen sehr gut zueinander und wie es sich für ein Kinderbuch gehört, findet natürlich alles ein gutes Ende.

Mein Fazit:
Der dritte und vorletzte Teil dieser Buchreihe hat uns wieder schöne Lesestunden beschert. Die Kinder waren begeistert und haben das ganze Buch hindurch mit Sharj und José mitgefiebert. Das Buch kann auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden, was ich persönlich immer sehr wichtig finde. Von uns gibt es eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl. 

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Kurvendiskussion

Iris Nepomuck
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Geest-Verlag, 20.04.2017
ISBN 9783866856103
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen verfasst die Autorin einen Roman über das Hineinwachsen und das Überwinden der Essstörungen.
Was möchtest du einmal werden, wenn du groß bist?"
„Ich!" Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt. Gefangen in ihrer Welt zwischen Hungern und Erbrechen, beginnt sie den härtesten Kampf ihres Lebens.

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich mit dem Thema persönlich bereits zu tun hatte und mich interessiert hat, wie Iris Nepomuck es geschafft hat, sich aus den Zwängen der Magersucht und Essstörungen zu befreien.
Als ich das Buch begonnen habe, hat mich der flüssige Schreibstil sofort gefesselt. Das Buch ist in verschiedenen Teilen geschrieben und jeder Teil hat für sich andere Einblicke und Erkenntnisse. Besonders der Mittelteil berührt und regt zum Nachdenken an.
Und ist es nicht wirklich so, dass wir alle irgendwann mal hinterfragen, ob wir gesellschaftstauglich sind und den Normen entsprechen? Was ist, wenn wir der Meinung sind, dass wir genau das nicht sind. Dann beginnen Diäten, Schönheitskuren usw. Aber ist das wirklich wichtig? Der Weg von Julia ist wirklich nicht einfach. Sie versucht allen zu entsprechen und fühlt sich erst geliebt, als sie rank und schlank ist. Daran will sie erst festhalten, aber dann stellt sie doch fest, dass ihr das eventuell das Genick brechen kann. Also geht sie neue Wege, um ein gesundes Leben zu führen.
Der ganze Weg ist eindrucksvoll beschrieben und man leidet mit Julia bis sie es dann geschafft hat, aus ihren Zwängen zu befreien.

Mein Fazit:
Ein Thema was in unserer Gesellschaft immer noch totgeschwiegen wird, erzählt die Autorin autobiografisch und schonungslos. Ein wahrer Spiegel der Gesellschaft und was immer noch von Menschen abverlangt wird, damit sie nicht nur funktionieren, sondern dabei auch noch toll aussehen. Ich finde das Buch einfach lesenswert, da es so viel Wahrheit beinhaltet und offen sowie schonungslos geschrieben ist. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

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glück, achtsamkeit, philosophie, meister linji, sin

Linjis Weg zum Glück: Wie sich Rationalität und Achtsamkeit zur Lebenskunst verbinden

Jens Wimmers
Flexibler Einband: 162 Seiten
Erschienen bei Springer, 12.08.2017
ISBN 9783662545980
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Dieses Buch ist ein Wegweiser zu einer neuen Form der Lebenskunst. Wir gehen davon aus, dass der Schlüssel zum Glück in der Veränderung des eigenen Bewusstseins liegt. Die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen, entscheidet maßgeblich darüber, ob wir glücklich werden. Aber als moderne, selbstbestimmte Menschen folgen wir noch einem weiteren Ziel: Wir wollen unser Leben sinnvoll gestalten. Sinn und Glück sind die zentralen Herausforderungen für eine gelingende Lebensführung. Doch zwischen dem intuitiven Glücksempfinden und unserem rationalen Denken wird häufig ein einander ausschließender Widerspruch ausgemacht. Demnach könne nur glücklich werden, wer sich von den Zwängen der Rationalität befreit. Das Buch zeigt, dass ein solches Verständnis die tiefere Dimension von Glück und Sinn noch nicht erfasst. Denn zum Glück im Ganzen gehört auch das Verstehen der Sinnzusammenhänge. Und wer in schwierigen Entscheidungssituationen intuitives Glücksempfinden berücksichtigt, handelt klug, weil er damit die Möglichkeiten der Rationalität voll ausschöpft.

Meine Meinung:
In manch schwieriger Lebenssituation braucht man ein paar gute Ratschläge, um wieder nach vorne zu schauen und zu erkennen, was gut und sinnvoll im Leben ist. Daher wollte ich dieses Buch gerne lesen. Das Buch ist in unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Sichtweisen zeigen. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, vor allem die Geschichte um das Märchen „Hans im Glück“. Danach wurde es etwas schwieriger, da ich erst überlegen musste, wie die Sichtweisen zu bewerten sind. „Linjis Weg zum Glück“ ist kein Buch, das man so einfach wegliest. Es regt zum Nachdenken an, aber auch zur Selbstreflektion. Wie sehe ich bestimmte Dinge und an welchem Punkt ist man sehr schnell unzufrieden. Der Jens Wimmers hat es verstanden, die Sichtweisen auf den Zusammenhang zwischen Rationalität, Achtsamkeit und dem daraus resultierenden Lebensglück zu lenken. Das fand ich sehr interessant.

Mein Fazit:
„Linjis Weg zum Glück“ ist ein Buch zum Nachdenken. Wie schafft man es, in jeder Lebenslage auch das Gute zu sehen und damit glücklicher durch das Leben zu gehen. „Wie sich Rationalität und Achtsamkeit zur Lebenskunst verbinden“ finde ich sehr getroffen ausgedrückt und von dem Autor auch in den einzelnen Abschnitten dargelegt. Das Buch ist für jeden geeignet, der sich mit dem Weg zu einem glücklicheren Leben beschäftigen möchte.

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dschinn, nalia, dtv verlag, heather demetrios, nalia tochter der elemente

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis.

Meine Meinung:
Als ich das Cover des Buches gesehen habe, war ich direkt gespannt auf die Geschichte dahinter. Und als ich den Klappentext gelesen habe, war ich mehr als gespannt. Es gibt ja viele Geschichten um Vampire, Werwölfe, Geister, aber kaum etwas über Dschinn.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich schnell weg. Die Geschichte ist nicht ganz neu, aber dadurch, dass sie in unserer Welt und Zeit spielt, durchaus doch mal anders.
Die Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen und vor allem Malek hat es mir angetan, da er so undurchsichtig war.
Leider lässt das Buch ab der Mitte etwas nach, da sich der Spannungsbogen verliert. Trotzdem möchte man am Ende wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Mein Fazit:
Dieses Jugendbuch liest sich gut und mir hat auch die Idee der Geschichte gefallen. Als Auftaktband zu einer Triologie fand ich das Buch, trotz überflüssiger Längen im Mittelteil, gelungen. Am Ende würde man gerne gleich den zweiten Teil lesen wollen. Von mir gibt es daher vier Sterne. 

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kinderbuch, nordkurier mediengruppe, corinna johnso, mobbing

Frieda - dicke da!

Corinna Johnsen , Andrea Seiler
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Nordkurier Mediengruppe GmbH & Co. KG, 23.01.2017
ISBN 9783946599227
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:
Frieda ist eine kleine Naschkatze. Besonders als sie zu ihren Großeltern in die Sommerferien fährt, genießt sie jeden Augenblick und manchen Teller Fruchtsuppe mit Mehlklößchen. Dabei merkt sie kaum, dass der Badeanzug schon gar nicht mehr passt. Als sie nach Hause kommt, ist guter Rat teuer. Die Mitschüler hänseln sie. Zum Glück gibt es eine beste Freundin, die zu ihr steht, und bald hat Frieda ihr kleines Problemchen im Griff. Für alle Kinder, die ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen haben, für Naschkatzen und Sportmuffel ist dieses Buch Trostpflaster und Mutmacher zugleich. Denn es erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern liefert auch pfiffige Rezeptideen sowie beliebte, fast schon vergessene Kinderspiel-Anleitungen, die helfen überschüssige Kilos abzustreifen. So schaffst Du es auch. Nur Mut!

Meine Meinung:
Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, war ich begeistert von dem Design des Buches. Selten habe ich ein Kinderbuch in den Händen gehalten, dass so hochwertige Buchseiten hat.
Zudem sind die Illustrationen in dem Buch liebevoll gestaltet und nehmen jeweils zu der Textstelle Bezug. Die Geschichte um Frieda kennen in der Art und Weise nicht nur Kinder, sondern auch wir als Erwachsene. Ohne auf Konsequenzen zu achten, wird mal da genascht und dort genascht. Dann kommt noch das Verwöhnprogramm von Oma und Opa dazu, die es natürlich besonders gut meinen, aber für das 7jährige Kind auch Folgen hat, die man irgendwann auch sieht. Und so nimmt Frieda unkontrolliert an Gewicht zu bis der neue Badeanzug nicht mehr passt. Was mir auch sehr gefallen hat, war, dass Kinder in der Schule schnell zu einer gewissen Art von Mobbing neigen. Das ist schwer für ein Kind zu verkraften und schlimm wird es, wenn solche Kinder aus Stresssituationen noch mehr zu Essen greifen. Frieda hat aber Martha und diese hilft ihr. Wie sehr die Hänseleien Frieda belasten, wird leider nicht ausreichend erklärt. Hier kann man die Kinder fragen, wie sie sich in der Situation fühlen würden. Es ist also eine Geschichte über die man sich mit den eigenen Kindern austauschen kann.


Mein Fazit:
Ein schon illustriertes Kinderbuch, das man gut mit Kindern und Enkelkindern lesen kann. Besonders im hinteren Teil des Buches sind Spielideen & Fitnesstipps, Fragebogen *Mein Fitness-Check*, Bilderchallenge: Vorher-Nachher Bilder, Fitnessplaner mit täglichen Übungen für 5 Wochen und Leckere & Gesunde Rezeptideen. Vieles kann in den Alltag integriert werden und hilft bei anfangendem und vorhandenem Übergewicht.
Für Eltern und Großeltern ein sinnvolles Buch, aber vor allem für Kinder sehr schön designt mit einer ansprechenden Geschichte.   

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