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47 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Jede Krise kann ein neuer Anfang sein.

Die Geschichte hat mich mit Menschen zusammengebracht, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Meine größte Sympathie gilt Béatrice. Ihr Job in einer Weltbank passt nicht wirklich zu ihr. Ihr Chef ist ein ekelhafter Zeitgenosse. Für ihren Freund zählen nur die Bedürfnisse seiner Tochter. Ich habe mich oft gefragt, ob er Béatrice überhaupt als Frau wahrnimmt.  Als sie die Sozialarbeiterin Lena kennenlernt, verändert sich Béatrices Leben. Sie kommt ihrer wahren Bestimmung näher. Sie besucht ehrenamtlich eine griesgrämige alte Frau. Was selbst Lena nicht für möglich gehalten hat: Béatrice und die alte Dame Jacobina entwickeln einen guten Draht zueinander. Jacobina hat einst ihrem sterbenden Vater ein Versprechen abnehmen müssen. Sie sollte herausfinden, ob ihre Halbschwester Judith den Holocaust überlebt hat. Nun bittet sie Béatrice darum. Die findet Gefallen an dem Auftrag. Hängt ihr ganzes Herzblut in die Suche. Das ist genau das, was mir an Béatrice so gut gefällt. Egal wie übel das Leben ihr mitspielt. Béatrice hat Interesse an den Bedürfnissen andere Menschen. 

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Mühelos gelingt der Autorin der Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. In Montreal 1982 nimmt Jacobina ihrem sterbenden Vater ein Versprechen ab. In Washington 2006 beginnt die liebenswerte Béatrice ihr Leben zu ordnen. In Paris 1940 erleben wir die junge bezaubernde jüdische Judith. Vom Vater verlassen kümmert sie sich um ihre depressive Mutter. Sie jobt als Bibliothekarin. Dort lernt sie den gut situierten Christian kennen. 

Paris wird von deutschen Soldaten besetzt.

In dieser wunderschönen Familiengeschichte ist leider auch wieder der Holocaust ein Thema. Sie zeigt jedoch auch, dass jede Krise ein neuer Anfang sein kann. Nachdem Béatrice angefangen hat sich um Jacobina zu kümmern, hat ihr Leben eine positive Wende genommen. 

Jede Krise kann ein neuer Anfang sein. Auch griesgrämige alte Menschen haben eine Geschichte zu erzählen. Oftmals lassen sie ihre Fassade etwas bröckeln, wenn man sich Zeit für sie nimmt. Von der sinnlosen Judenverfolgung liest man in sehr vielen Romanen. Immer wieder lernt man besondere Menschen dadurch kennen. Noch heute werden Menschen gesucht. 

Diese emotionale Geschichte beschreibt verschiedene Schicksale, deren Ursprung überwiegend  dem Holocaust geschuldet sind. Auch wenn viele Jahre vergangen sind. Manche Dinge verjähren einfach nicht. Das ist auch gut so! Starke Frauen und Männer geben der Geschichte das, was wir zu jeder Zeit brauchen. Empathie. Ja, es gibt auch miese Charaktere in dieser Story. Aber, denen möchte ich in meinem Fazit keine große Beachtung mehr schenken. Lieber widme ich einer besonderen Begegnung am Ende ….

Danke Melanie Levensohn, für die wunderschönen Lesestunden!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Hochsensibel geboren

Prinzessin Märtha Louise , Elisabeth Nordeng , Hedwig M. Binder
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 11.06.2018
ISBN 9783442222384
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Prinzessin auf der Erbse. Eine wahre Geschichte.
Was es bedeutet, mit der besonderen Gabe der Hochsensibilität im öffentlichen Interesse zu stehen, musste die norwegische Prinzessin Märtha Louise bereits früh erfahren. Sie und ihre Freundin Elisabeth Nordeng spüren und erleben vieles ungefiltert und intensiv: Farben, Geräusche, Gefühle. Ihre Sinne sind auch in vermeintlich alltäglichen Situationen besonders empfangsbereit, was jedoch schnell zur Belastung werden kann. Wie die Autorinnen gelernt haben, diese Wahrnehmungen positiv für sich und ihr Umfeld zu nutzen und sich gleichzeitig abzugrenzen, wenn alles zu viel wird, davon erzählt dieses intime Bekenntnis. Das sehr persönliche Buch einer der beliebtesten Vertreterinnen des norwegischen Königshauses. WERBUNG: Verlagsinfo. Goldmann-Verlag
Beim Stöbern im Buchladen bin ich auf dieses Buch gestoßen. Da ich nie Klatschzeitungen lese, wusste ich nicht viel über die norwegische Prinzessin. Hochsensibel schien für mich wieder mal ein neues Modewort zu sein. Achtsamkeit und Hochsensibel. Was kommt denn als nächstes bitte?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit dem Wort Hochsensibel meine Witze gerissen habe. Nach dem Lesen dieses wertvollen Buches hat sich jedoch meine Sichtweise geändert. 

Märtha Louise erzählt aus ihrer Kindheit im norwegischen Königshaus. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte mit der Erbse hat mich zum Schmunzeln gebracht. Auch ich wollte als Kind immer den Erbsentest machen. Der Sinn hinter diesem Märchen passt zur Thematik.
Die Prinzessin hat sehr früh gespürt, was es heißt, hochsensibel zu sein. In ihrem Buch beschreiben Märtha und Elisabeth, wie man diese Begabung nutzen kann. Wie man regelmäßig auftankt und seine Kräfte richtig einsetzt. Abwechselnd erzählen Märtha Louise und Elisabeth aus ihrem Leben. Während Märtha mehr die Temperamentvolle ist, scheint Elisabeth eher der introvertierte Typ zu sein. Bei beiden fand ich den beruflichen und privaten Werdegang sehr spannend. 
Für die Prinzessin war es nicht leicht, beruflich ihren eigenen Weg zu gehen. Eine spirituelle Prinzessin? Geht das? Ja, das geht. Lest das Buch. 

Du möchtest wissen ob du hochsensibel bist? Das weißt du längst! Du möchtest wissen, wie du diese Eigenschaft zum Positiven nutzen kannst? Dann bist du bei Märtha Louise und Elisabeth richtig. HSP ist keine Störung. Richtig eingesetzt sogar ein richtiger Schatz.
Sei doch nicht so überempfindlich. Doch, sei es und nutze es richtig. 


Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich war überrascht. Habe nicht mit so einer interessanten Lektüre gerechnet. Introvertierte oder extrovertierte Menschen? Das hat damit nichts zu tun. Beide können HSP sein.

Eine absolute Empfehlung von mir
Danke Märtha Louise und Elisabeth Nordeng

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Libellenschwestern

Lisa Wingate , Andrea Brandl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 05.03.2018
ISBN 9783809026907
Genre: Romane

Rezension:

Rill Foss ist ein Mädchen, welches dem Leser seine Geschichte erzählt. Mich hat sie ratlos zurückgelassen. Ich weiß, dass es Kinderhandel gibt. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass es in Amerika über Jahre hinweg praktiziert wird. Politiker, Ärzte und Krankenhäuser die Augen vor dem Verbrechen verschließen. 

1939

Rill ist ein Flußkind. Mit ihren Eltern und Geschwistern lebt sie auf dem Hausboot Arcadia. Als ihre Mutter Queenie Zwillinge erwartet, wird sie unter qualvollen Schmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Der Vater erteilt Avery den Auftrag gut auf die Geschwister aufzupassen. Sie sollen das Hausboot nicht verlassen. Da kommt die Polizei und bringt die Kinder in ein Heim. Nur so lange, bis ihre Eltern zurückkommen. Sagen sie. Sie dürfen ihre Elten bald besuchen. Behaupten sie. Skrupellose Lügen zerstören eine Familie. Die Kinder werden in ein Heim gebracht, das Georgia Tann führt. Diese Frau genießt großes Ansehen, da sie ja armen Kindern ein gutes Zuhause vermittelt. Das Schlimme: Dieses Miststück gab es wirklich!

Jetzt

Avery Stafford ist eine Frau, für die ich von Anfang an eine große Sympathie empfand. Ihr krebskranker Vater ist Politiker. Pflegeheime sind stark in Verruf geraten. Oma Judith lebt in einem teuren Pflegeheim. Avery ist sich bewusst, dass sich das ungünstig auf das Ansehen ihres Vaters auswirken kann, sobald die Presse davon Wind bekommt. Bei einem Besuch in einem etwas ärmlichen Pflegeheim, lernt Avery die demente May Crandall kennen. Die alte Dame geht auf sie zu und packt sie am Handgelenk. Die 90 jährige verhält sich, als ob sie Avery kennen würde. Avery muss feststellen, dass die alte Dame ihr das Libellenarmband entwendet hat. Normalerweise würde Avery es auf sich beruhen lassen. Da es sich jedoch um ein Erbstück handelt, besucht sie May. Sie fühlt sich zu der Dame hingezogen. Sie stellt fest, dass May gar nicht so dement ist. Die erfolgreiche Anwältin entdeckt ein Foto bei May. Darauf ist ihre Oma zu sehen …..

Mir war von Anfang an klar, dass May ein großes Geheimnis hat, welches mit der Familie Stafford zusammenhängt. Dennoch habe ich viele Überraschungen erlebt. Konnte nicht fassen, was mit den Kindern im Heim passiert ist. Ein Hausboot auf dem Mississippi hatte eine behagliche Atmosphäre verbreitet. Die Familie Foss war arm, aber glücklich. Der Vater hat Geschichten erzählt und Fische gefangen. Die Mutter hat gekocht und sich um die Kinder gekümmert. Die Kinder konnten Freiheit und die Liebe ihrer Eltern genießen. Dann zerstört Georgia Tann alles. Macht eine Familie kaputt. Quält hilflose Kinder und gaukelt der Öffentlichkeit ein gutes Herz vor. Ich kann einfach nicht fassen, über wieviele Jahre hinweg dieses grausame Biest das praktizieren konnte.  

Es ist kein Geheimnis. Ich liebe Familiengeschichten. “Libellenschwestern” enthält eine wahre Begebenheit. Die Geschichte an sich ist fiktiv. Der Hintergrund real. Sie beginnt mit Avery. Einer taffen Frau, die den Mut hat, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Eine Frau, die dadurch reichlich belohnt wird. Von Averys Eltern konnte ich mir kein genaues Bild machen. Ihre Mutter kam etwas arrogant rüber. Dann geht es weiter mit Riff. Das Mädchen bekommt eine Verantwortung aufgebürdet und zerbricht fast an dieser Last. Vor diesem Mädchen ziehe ich den Hut! Zuletzt bringt May Licht ins Dunkel. 

Eine Geschichte, die trotz der traurigen Thematik, das Herz aufgehen lässt. Eine Frau, die durch ihren Mut so vieles zum Positiven ändert. Eine Heimleiterin, die den Ruf einer herzensguten Frau hatte und alles hatte. Nur eins nicht: HERZ! Eine Geschichte, die sämtliche Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich habe gelacht, hatte feuchte Augen und wurde oftmals sehr sehr wütend. Das Ende empfinde ich positiv. Zumindest wenn man bedenkt, wie vor vielen Jahren die Geschichte ihren Anfang genommen hat. Enttäuscht hat mich, dass nicht jeder an der Wahrheit interessiert war!

Herzlichen Dank Lisa Wingale. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt.

 

Die Musik des Alters ist … nun ja, nicht dafür geschaffen, darauf zu tanzen. Sie ist … einsam. (Pos.6149 auf dem Reader)

Mutter Queenie hatte die Arcadia immer sehr sauber gehalten. Dieses Zitat hat mir ein Lächeln in’s Gesicht gezaubert: >>Es muss alles schiffabello sein …. << (Pos. 5578)

Menschen treten nicht zufällig in unser Leben. (Pos. 6183)

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509 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 181 Rezensionen

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

Thorn ist ein junges Mädchen, welches unheimlich schnell laufen kann. In der Schule bricht sie bei Wettbewerben alle Rekorde. In letzter Zeit verspürt sie starke Schmerzen. Vor allem der Rücken macht ihr zu schaffen. In der Schule gibt es die Shades. Es handelt sich um eine Gruppe Jungs, die sich so richtig toll vorkommen. Viele Mädels stehen auf die Bad Boys. Einer davon ist Riley. Thorn merkt dass mit ihrem Körper etwas passiert. Riley soll ihr noch eine große Stütze werden.

Die Idee der Geschichte finde ich gut. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt schön und bedient sich einer wunderbaren Ausdrucksweise. Leider war das Buch für mich ein Fehlgriff. Ich lese gerne Jugendbücher. Auch Silberschwingen konnte mich stellenweise gut unterhalten. Ich war auch gespannt, wie es Thorn mit eigenen Schwingen ergehen wird. Jedoch merke ich bei diesem Buch sehr stark, dass ich von der Zielgruppe weit entfernt bin. Sei es der kaugummikauende Riley oder die süße Thorn, die sich lange Zeit nicht sicher ist, für wen ihr Herz schlägt. Liebt sie Riley, der für sie einiges in Kauf nimmt? Liebt sie Lucien, der der Sohn des Clanoberhaupts der Silberschwingen ist? Thorn hat ein großes Problem. Sie ist halb Mensch-halb Silberschwinge. Die gilt es eigentlich zu vernichten. Ist Lucien ihre große Liebe ... oder ihr Vernichter?

Die Charaktere in der Geschichte sind wunderbar zugeschnitten auf 13 jährige Leser. Wer hat als junges Mädchen nicht Gänseblümchen gerupft?Er liebt mich, er liebt mich nicht. Die Unsicherheit junger Mädchen kommt in dieser Geschichte gut zu tragen. Die heißen Küsse dürften so manchen Teenager zum Schmelzen bringen. Die Schwingen werden wunderbar beschrieben. Das Setting London unterstreicht die stellenweise düstere Atmosphäre. Es gibt auch einen Buchladen. 

Wenn ich beim Stöbern ein neues Buch von Emily Bold entdecke, wandert es umgehend auf meinen Reader. Auch diese Geschichte ist wunderbar geschrieben. Einen Versuch war diese Romantasy für mich wert. Die Idee fand ich klasse. Das erste Drittel konnte mich gut unterhalten. Das Ende fand ich dann sehr spannend. 

Auch wenn die Geschichte mich nicht ganz erreichen konnte, vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl. Ich bin mir sicher, mit 13 wäre ich bei diesem Roman dahingeschmolzen. Danke Emily Bold.


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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Das Schönste an uns sind wir

Christiane Hastrich , Barbara Lueg
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783961610068
Genre: Sachbücher

Rezension:


Dieses Buch hat mich nicht komplett überzeugen können. Selbstverständlich braucht man im höheren Alter sinnvolle Aufgaben. Doch, muss man wirklich mit Mitte 50 beruflich nochmal durchstarten? Das mag in einigen Bereichen wirklich sinnvoll sein. Da, wo es schwer ist, Nachfolger zu finden. Besonders im sozialen Bereich. Wenn es um Menschen geht, mag das höhere Alter sicher von Vorteil sein. Weiterbildungen auch für ältere Jahrgänge sinnvoll. (Pflegerinnen usw.) Auch in anderen Bereichen sind ältere Frauen/Männer hilfreich, da der Erfahrungsschatz enorm ist. Jedoch sollte man, meiner Meinung nach, jüngeren ehrgeizigen Menschen den Weg ebnen. Den Erfahrungsschatz einfach weiter vermitteln. Nicht mehr die Nummer eins sein wollen. Ich denke, mit dieser Meinung stehe ich ziemlich allein da. Ich denke gerade an die Queen ….. 

Wie die eine oder andere Lebenskrise bewältigt worden ist, fand ich interessant. Die Passagen über das ältere Aussehen bodenständig. Die direkte Art der Autorinnen hat mir gefallen. Bei dem Thema Erotik nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Es war schon interessant, vom Frontalhirn-Sex und Stammhirn-Sex zu erfahren.  Wenn die Eltern sterben! Ja, das ist wirklich einer sehr emotionaler Lebensabschnitt. Es verändert das ganze Leben.

Die vielen Fallbeispiele konnten mich nicht fesseln. Solche Begebenheiten kann man in sämtlichen Klatschzeitungen lesen. 

Erwähnenswert sind die die wunderschönen Zitate bei jedem Kapitelanfang. Die Kapitel, in denen sich Ärzte zu Wort melden, enthalten hilfreiche Infos. 

Der flüssige Schreibstil lässt einem das Buch sehr schnell lesen. Es birgt nicht viel Neues; jedoch ist der eine oder andere wertvolle Tipp enthalten. Wer nicht vor hat, mit Anfang- mitte 50 beruflich durchzustarten, wird eine Zeit lang von dem Buch genervt sein. 

Geschmäcker sind verschieden. Meinen hat dieses Buch nur bedingt erreicht. Ich starte nochmal richtig durch! Hobbymäßig!

>>Das Alter, das man haben möchte, verdirbt das Alter, das man hat.<< (Pos. 344, 11% auf dem Reader) @Paul Heyse

Die Antwort einer Frau auf eine Frage, worauf sie besonders stolz ist. >>Auf meine Kinder nicht – die habe ich ja nicht gemacht, sondern sie sich selbst, und sie haben allen Grund, auf sich stolz zu sein.<<

Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.<< (Pos.2525, 84% auf dem Reader)

Danke Christiane Hastrich – Barbara Lueg.

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96 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Ein Himmel voller Bücher

Amy Meyerson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959671620
Genre: Romane

Rezension:


Kennt Ihr das? Ihr fangt in einem Buch an zu lesen und fühlt Euch wirklich wohl darin. Es handelt sich hier um eine Familiengeschichte. Garniert wird das Ganze mit einer Buchhandlung. Miranda Brooks steht im Fokus dieser Story. Sie erzählt aus ihrer Kindheit in San Francisco. Man weiß genau, wie ihre Eltern ticken. Sie liebt ihren Onkel Billy. Immer wenn er die Familie  in San Francisco besucht, gibt er Miranda Rätsel zu lösen. Ihre Mutter und Onkel Billy sind ein Herz und eine Seele. Doch, dann streiten die beiden. Miranda erfährt nicht warum. Das vorletzte Geschenk von ihm darf Miranda nicht behalten. Onkel Billy wird bei der Familie Brooks mit keinem Wort mehr erwähnt. Die kleine Miranda ruft viele Male bei ihrem Onkel vergeblich an. Dann vergisst sie ihn. Sie wird Lehrerin und lebt mit ihrem Freund in Philadelphia zusammen. Ich dachte oft bei mir, wie wenig die beiden zusammen passen. War gespannt, ob die Beziehung hält. Ich fand Jay nicht unsympathisch, aber einfach nicht passend für Miranda. Miranda erhält von ihrem Onkel eine Postkarte aus Malibu. Natürlich schreibt er wieder in Rätseln. Dann der Anruf von ihrer Mutter: Billy ist tot! 

Miranda erbt die Buchhandlung in Los Angeles, die der Seismograph Billy nebenbei geführt hat. Prospero Books steht jedoch in den roten Zahlen. Natürlich gilt es wieder Rätsel zu lösen …..

Besonders schön fand ich die Passagen am Anfang, in denen Billy Miranda Beispiele zeigt, wie ein Erdbeben entsteht. Billys Einfallsreichtum kannte keine Grenzen. Eigentlich habe ich ständig überlegt, was Billy für Geheimnisse hat/te. In der Buchhandlung begegnet man Miranda erst mal mit Misstrauen. Besonders der Geschäftsführer Malcolm ist ein sehr spezieller Charakter. 

Stellenweise war ich ein bisschen enttäuscht. Irgendwie kam eine Zeit lang in der Buchhandlung keiner in Fahrt. Ich wollte mehr Motivation erleben. Hätte am liebsten selber mitgemischt. Wollte schreien: Mensch, werdet erwachsen! Ihr verliert am Ende noch die Buchhandlung. 

Wir erleben einerseits das Mädchen-, anderseits die Frau Miranda!

Eine Geschichte für Bücherraten und solche, die gerne Familiengeheimnisse ergründen. Wer zudem auch Rätsel liebt, ist mit dieser Geschichte gut bedient. Es ist schon eine tolle Idee, wie Miranda zu ihrem Namen kam ….

Das Buch weist ein paar Längen auf. Dennoch konnte mich die Geschichte überzeugen. Ich würde Euch gerne mehr erzählen, damit ihr die Durststrecke übersteht. Damit würde ich jedoch spoilern. 

Trotz Schwächen eine Empfehlung von mir. 

Wissen rüstet uns für die Zukunft. (Seite 38)


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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Max Mustermann und Lieschen Müller

Franziska Bauer , Karin Biela , Elisabeth Denner
Fester Einband
Erschienen bei APOLLON TEMPEL VERLAG, 15.05.2018
ISBN 9783981876840
Genre: Comics

Rezension:


Dieser Gedichtzyklus umfasst fünfzig Reimgeschichten über das liebenswerte Ehepaar „Max Mustermann und Lieschen Müller.“ Die Leserinnen können den vergnüglichen Episoden voller Wortwitz folgen und an den Erlebnissen teilhaben, die von der Illustratorin Elisabeth Denner gekonnt in Szene gesetzt wurden.

 

Die humorvollen Verse erinnern an die Gedichte von Eugen Roth und sie sind aus dem Leben gegriffen, warmherzig und dabei ausgesprochen unterhaltsam, mit leichter Hand geschrieben, oft bewusst mit der Sprache spielend. Sie fangen Stimmungen ein und eröffnen Perspektiven zum Nachdenken und Diskutieren.

 

Die humoristischen Gedichte bieten sich ebenfalls zum Vorlesen an und können als Aktivierung und literarische Beschäftigung für und mit SeniorInnen eingesetzt werden. Eine heitere, aber dennoch anspruchsvolle Lektüre für Jung und Alt. (Verlagsinfo)

Die Franziska ist eine liebe Frau. Das weiß ich ganz genau. Hat mir erzählt vom Lieschen und vom Maxe. Ach … wie ist mit den beiden die Zeit zerronnen. Jetzt hab ich beide ganz ganz liebgewonnen. Erinnern mich doch die Geschichten ungemein, an meinen eigenen Maxe daheim. 

Dieses Büchlein ist für mich von großem Wert. Besuche ich doch jede Woche Senioren. Ich denke, die Geschichten von Max und Lieschen werden dort sehr gut ankommen.

 

Ob in Venedig oder auf einem Konzert, dieses Büchlein ist eine Reise wert. Auf liebevolle Art ist es der Autorin gelungen, die Eigenheiten zu benennen, die wir nun mal haben, wenn wir älter sind. 

Ich bedanke mich bei Franziska Bauer, für das Rezensionsexemplar. Es wird bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit voll zum Einsatz kommen.

Eine uneingeschränkte Empfehlung von mir!

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Was Alice wusste

T.A. Cotterell , Karin Dufner
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alice Sheahan hatte meinen letzten Sonntag-Nachmittag im Griff. Sie hat meine Pläne vereitelt. Hat mir ihr Leben aufgezwungen. Mich dazu gebracht, dass ich stellenweise die Welt nicht mehr verstehe. Das Ganze habe ich sogar noch dankbar angenommen, da ich mit "Was Alice wusste" eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack erhalten habe. Die Bezeichnung Thriller ist jedoch, wie so oft, hier nicht angebracht. Es handelt sich hier um ein Familien/Ehe-Drama! Die Töne sind ruhig. Aktion sucht man hier vergeblich. Trotzdem fand ich dieses Drama unheimlich spannend. Alice bringt uns die Kunst näher. Lässt uns daran teilhaben, worauf es bei der Malerei ankommt. Sie erzählt uns von ihrer Kindheit, die ebenso dramatisch daher kommt und einige Überraschungen bereit hält. 

Mit ihrer Familie führt sie ein harmonisches Leben. Denkt sie! Ihr tadelloser Mann gerät in Mordverdacht. Alice steht zu ihm. Alice spinnt für ihn ein Lügennetz. Alice verliert sich selber immer mehr. Alice weiß nicht mehr, ob sie ihrem Mann trauen kann. Ich empfand Ed zu selbstgefällig. Irgendwie unscheinbar. Ich konnte seinen lockeren Umgang mit der Sache stellenweise überhaupt nicht verstehen. Er hatte auch wenig Feeling für Alice gezeigt. Die Kinder blieben mehr im Hintergrund.

Was mir in dieser Story so gut gefallen hat ist die Tatsache, dass nicht alles immer so ist, wie wir denken es gesehen zu haben. Vor vielen Jahren hat Alice ihre Freundschaft zu Marianne durch einen fatalen Fehler zerstört. Marianne ist heute schön und erfolgreich. Marianne zeigt Alice Dinge, die sie eigentlich schon wusste ....

Die innere Zerissenheit von Alice ist spürbar. Sie sieht in jedem Menschen das Schlechte. Hilft eine Nachbarin, macht sie es nur aus Neugier. Keiner ist ehrlich! Erhält sie Blumen .... was dann???

Eine seltsame Familie hat mir meinen Nachmittag geraubt. Hat mich an ihrem Wahnsinn teilhaben lassen. OK! Die Kinder hatten keine Schuld. Sie waren genauso Opfer wie ich. Mit einem Unterschied: Ich war es freiwillig. Es wird aus der Sicht von Alice erzählt. Ihre analytischen Fähigkeiten sind ihrem Beruf geschuldet. Spannung ist gegeben. Nervenkitzel sucht man vergeblich. Der Schreibstil ist flüssig; wenn auch stellenweise etwas holperig. Für ein Debüt jedoch eine ordentliche Leistung!

Ob mich das Ende überrascht hat? Ich habe es so ähnlich erwartet. Trotzdem lässt es für mich ein paar Fragen offen. Ob Alices Mutter die Antwort weiß?

Die Bezeichnung Thriller ist irreführend. Drama mit Thriller-Elementen wäre, meiner Meinung nach, die richtige Bezeichnung! Mich hat die Geschichte, trotz Schwächen, gut unterhalten. Es besteht noch viel Luft nach oben. 

Lügen sammeln sich an wie Schulden, bis man die Zinsen nicht mehr bezahlen kann. (Pos. 1547 auf dem Reader)

Moralische Überlegenheitsgefühle sind der direkte Weg zum Galgen. (Pos. 1569 auf dem Reader)

Ein Portrait ist eine gemalte Antwort. (Pos. 2907 auf dem Reader)

Danke T. A. Cotterell

Ich vergebe 3 1/2 Sterne

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die kleine Sommerküche am Meer

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492313230
Genre: Liebesromane

Rezension:

Flora ist eine sympathische junge Frau. Sie hat die schottische Insel Mure verlassen, um in London in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten. Aus beruflichen Gründen muss sie nun wieder in ihre Heimat zurück. Der steinreiche Amerikaner  Colton Rogers möchte verhindern, dass in der Nähe seines Hotels Windräder installiert werden. Ihr Chef Joel schickt sie auf die Insel Mure, um dort Sympathien für den Amerikaner zu sammeln. Die hat er nämlich ganz und gar nicht. Er lässt sich bei den Insulanern niemals sehen. Hat sein eigenes Personal. Das ärgert die Bewohner, da Arbeit auf Mure knapp ist. 

Flora fühlt sich anfangs an ihrem Heimatort nicht wohl. Denkt man doch dort, dass sie Vater und Brüder im Stich gelassen hat. Die müssen, seit dem Tod der Mutter, nun ohne Frau zurecht kommen. Ihre Ernährung besteht aus Würstchen und das Haus würde einen Putzlappen-Tango gut vertragen. Irgendwie kamen mir Floras Brüder etwas sonderbar vor. Keiner hat eine Frau. Nur einer war mal verheiratet und hat eine Tochter. Den Umgang mit anderen Menschen scheinen sie nicht gut zu beherrschen. Flora hat es nicht leicht. Jedoch geht Liebe bekanntlich durch den Magen. Sie findet eine kleines Notizbuch ihrer Mutter. Darin stehen Rezepte für leckere Gerichte. Damit kocht sie sich nun in die Herzen ihrer Familie.

Flora muss ewig darauf warten, bis ein Kontakt mit dem Amerikaner zustande kommt. Ihre heimliche Liebe Joel sieht sich genötigt, auf der Insel zu erscheinen, um das Ganze etwas zu beschleunigen. Ich fand diesen Joel auch ziemlich sonderbar. Er  kann mit der schönen Natur der Insel erst mal nichts anfangen. Bemerkt auch die Schwärmerei nicht, die ihm Flora entgegen bringt. Ständig ist er wütend. Das fand ich unmöglich. Warum er ständig wütend war, hat sich mir nicht erschlossen. Die Männer in diesem Buch sind sehr speziell. Bis auf einen. Der kümmert sich um kleine Kinder, die aus schwierigen Verhältnissen kommen. Macht mit ihnen Bergtouren und Camping. Ja, und auch für Manager sorgen er und seine Partnerin. 

Flora lebt nun ihre Trauer um die Mutter richtig aus. Sie ist ihr sehr nahe. Besonders in der Küche.

Ein Sommerroman, der leicht daher kommt, ohne seicht zu sein. Eine Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Flora muss ihren Weg im Leben erst noch finden. Wird er in London sein? Oder wieder auf der Insel Mure? Das zu ergründen hat mir unheimlich Spaß gemacht. Die Protas in diesem Buch sind so ganz anders, als in anderen Sommerromanen. Denkt man erst wie komisch sie sind, entwickelt man im Lauf der Geschichte immer mehr Sympathie für jeden einzelnen. Lernt sie richtig kennen und verstehen. Der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt. Worauf ich besonders gespannt war: Wird Flora das Herz von ihrem Chef Joel erobern? Ich sag mal so …. es gibt viele Männer in diesem Buch. Zugegeben sehr sonderbare Exemplare zum Teil. Aber, erstens kommt es anders, als man zweitens denkt! Oder doch wie man denkt? Was denkt Ihr?
Das Buch hat einen gewaltigen Fehler. Es ist zu schnell ausgelesen!
Eine Empfehlung von mir! Danke Jenny Colgan.

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169 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Landliebe

Jana Lukas
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421950
Genre: Liebesromane

Rezension:

In das Cover hab ich mich auf Anhieb verliebt. Es strahlt so viel Heiterkeit aus. Bei dem Titel “Landliebe” dachte ich jedoch an Joghurt. Ok. Ich liebe Joghurt. Der Klappentext verspricht eine Geschichte, bei der es guten Wein gibt. Gleich nochmal ok. Ich liebe Rotwein. Einzig die TV-Show Landliebe hatte mich gestört. Dachte ich doch gleich an Bauer sucht Frau. Stimmt ja so nicht. Winzer sucht Hilfe. Münchner Kindel auch. Ellie hat Geldprobleme und lässt sich von ihrer Freundin Alex überreden, bei der Show mitzumachen. Der Winzer Tom muss um sein Weingut an der Mosel bangen. Sein Bruder hat ihn überredet, bei der Show mitzumachen. Als er jedoch die Großstadttaube zum ersten mal sieht, kommt sein Vorsatz bei der Show sein Bestes zu geben, stark ins Wanken. Auf dem prall gefüllten Dirndl kann doch nur ein Kopf sitzen, der mit Stroh gefüllt ist. Ellie merkt auf Anhieb, dass sie in dem Haus des Winzers nicht willkommen ist. Sie spürt jedoch auch, dass sich Tom hinter einer Fassade versteckt. Eigentlich ist er ein fürsorglicher Mensch. Eigentlich sieht er zum Niederknien aus. Eigentlich bekommt Ellie in seiner Gegenwart stets eine gesunde Hautfarbe. Toms Mutter führt ein uriges Speiselokal. Da sie auf Rhea ist, hilft das Münchner Kindl beim Kochen aus. Mir knurrt der Magen, ich sag es Euch! Die Ellie kann kochen. Echt wahr! Der Tom kann es nicht fassen. Na ja, Männer brauchen immer etwas länger, bis sie kapieren. Liebe geht durch den Magen! Auch durch Tom’s?

Vier Wochen werden Szenen gedreht, bei denen die beiden der Öffentlichkeit ihre Liebe zeigen sollen. Wie soll das gehen, wenn die Zwei nur des Geldes wegen mitmachen? Glaubt Ihr mir, wenn ich Euch sage, dass sie es hinbekommen? Die Auflagen, die sie erfüllen müssen, sind einfach nur lächerlich und haben mit der Realität nicht viel gemein. Ich habe mich gefragt, ob das Fernsehen tatsächlich den Zuschauern etwas vorgaukelt, bei solchen Shows. 

“Landliebe” war eins von den Büchern, bei denen ich keine großen Erwartungen hatte. Die Autorin hat jedoch einen humorvollen Schreibstil, der bestens unterhält. Das Setting ist romantisch. Die Protagonisten sehr sympathisch. Ellie etabliert sich in der Gemeinde. Ich würde Euch jetzt gerne die ganze Geschichte erzählen. Vor allem dass ich neugierig war, ob Ellie wirklich im Puff nageln wird. (Nageldesign) Aber, wie gesagt, ich will nicht zuviel verraten. Ich möchte Euch auch nicht verraten, dass sich die beiden i ……..

Danke Jana Lukas. Ich hatte wunderbare Lesestunden und ständig Hunger. Danke auch dafür … !!! Lesen und kochen kann so was von stressig sein …..

Eine absolute Empfehlung von mir. Guten Appetit!

Alles stand bereits fest. Er würde das überschminkte Blondchen mit dem Killerbody beherbergen. (Seite 21)

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diese süße Geschichte bringt uns die schlimme Situation in Syrien näher. Josie ist ein liebenswertes Mädchen, das ihr Herz auf der Zunge trägt. Sie besucht die 7. Klasse. Als die Klasse eine neue Mitschülerin bekommt, zeigt Josie, worauf es im Leben wirklich ankommt! FREUNDSCHAFT! Nadima kommt aus Syrien. Sie spricht kaum Englisch und hat traumatische Erlebnisse hinter sich. Josie und sie verstehen sich. Die Sprachbarriere überwinden sie mit Enjoys. Josie hilft ihr, Englisch zu erlernen. Das ist für sie gar nicht mal so einfach, da sie Legasthenikerin ist. Doch nicht nur Josie hilft. Nadima hilft Josie, mit einer verhassten Klassenkameradin Freundschaft zu schließen. Zeigt Josie, dass viele Probleme an ihrem eigenen Verhalten liegen. 

Was mir besonders gut gefallen hat, dass Nadima Josie grobe Fehler verziehen hat. Josie wollte immer nur helfen. Das hat Nadima erkannt, auch wenn sie erst mal zutiefst verletzt war. 

Diese Buch ist für Kinder ab 10 Jahren. Dementsprechend harmonisch wurde die Thematik von der Autorin behandelt. Das eine oder andere mal bekam ich feuchte Augen. Ich finde es sehr schlimm, dass ein einfaches Feuerwerk bei einem Kind Panik auslöst. Nadima hat Dinge gesehen, die wir Erwachsenen uns nicht vorstellen können. Ihre Familie hat Strapazen hinter sich, die wir aus den Medien kennen. So eine Flucht ist kein Zuckerschlecken. Wie auch in dem Buch erwähnt, sitzen wir gemütlich im Wohnzimmer, wenn vom Krieg in Syrien berichtet wird. Wir kennen ja dort niemand. Aber, wir können von dort Menschen kennen lernen. Wenn wir wollen. Ich gebe zu, dass ich sehr zwiegespalten bin, was das Flüchtlingsproblem angeht. Natürlich liegt es mir am Herzen, dass Familien geholfen wird. Es stimmt mich traurig, wenn Kinder um ihr Leben bangen müssen. Da dieses Buch für Kinder geschrieben wurde, wird natürlich nichts Negatives von Flüchtlingen erwähnt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder unvoreingenommen aufeinander zugehen. Nadimas und Josie gibt es bestimmt mittlerweile oft. Süßigkeiten und gutes Essen tragen auch dazu bei, sich besser kennen zu lernen. Das fand ich in dem Buch süß. Ich mag Schokolade. Ich mag Nadima und Josie. Danke ihr beiden, für die Rezepte im Anhang! Den Nudelauflauf werde ich machen!

Ein Buch welches alle Menschen lesen sollten. Flüchtlinge …. sowie Einheimische. Egal wo ein Mensch herkommt, er sollte sich auch mit der Mentalität des Landes vertraut machen, in dem er leben möchte. Die Familie von Nadima zeigt wie das geht. Auch wir müssen versuchen, die Menschen zu verstehen. Das geht nur zusammen. Ich hoffe, dass es einmal so wird, wie in diesem Buch! Meiner Meinung nach sollte dieses Buch Pflichtlektüre in der Schule sein. Na, und uns Erwachsenen schadet es auch nicht.

Danke Cas Lester

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zélie ist eine tapfere Kriegerin, der Ängste jedoch nicht fremd sind. Das Land Orïsha war einst ihre Heimat. Ein Ort mit wundervoller Magie. Der grausame König Saran ermordete alle erwachsenen  Majis. Nur die Kinder bleiben schutzlos zurück. König Saran hat auch Zélies Mutter auf dem Gewissen. Um Geld für die übertriebenen Steuergelder aufzutreiben, verkauft Zélie einen seltenen Fisch auf dem Markt von Orïsha . Dort lernt sie eine junge Frau kennen, die dringend ihre Hilfe braucht. Noch weiß sie nicht, dass es sich um die Tochter von König Saran handelt. Prinzessin Amari wird bereits von den königlichen Soldaten gesucht. Zélie und Amari können gerade noch rechtzeitig aus Orïsha fliehen. Dann beginnt ein großes Abenteuer ......

Die Geschichte ist ein richtiger Pagetuner. Von Anfang an ist Power angesagt, die sich durch das ganze Buch zieht, und immer mehr an Fahrt aufnimmt. Zélie, ihr Bruder Tzain und Prinzessin Amari kämpfen um Gerechtigkeit. 

Mir haben die Charaktere in diesem Buch sehr gut gefallen. Zélie konnte ich mir so richtig gut vorstellen. Ihre schroffe Art konnte ihre Verletzbarkeit nicht übertünchen. Ihre weißen gekräuselten Haare sind das Merkmal der Majis. Amari fand ich liebenswert. Sie teilt nicht die Ansichten ihres Vaters. Sie hat ihre beste Freundin verloren, die eine Majis war. Hat heimlich beobachtet, als sein Vater sie ermorden lies. Amari hat eine Schriftrolle aus dem Palast entwendet. Mit dieser Schriftrolle und zwei weiteren Artefakten, kann die Magie zurück geholt werden. Doch wo sind die fehlenden Gegenstände? Bis zu Sonnenwende hat Zélie Zeit, sie zu finden.  Die Suche danach zaubert Magie und Action in's Leserherz. Mal auf den Meeren, mal im Dschungel oder in der Wüste, erlebt das ungleiche Trio fantastische Abenteuer. Der Kronprinz Inan ist dem Trio stets auf den Fersen. Als Leser weiß man lange nicht, ob man ihm trauen kann. Einiges konnte ich erahnen. Manches hat mich total überrascht. Die Protagonisten sind überwiegend blutjung und ohne Eltern. Ihrer glücklichen Kindheit beraubt.

Als ich mir das Buch gekauft habe, wusste ich nichts um den Hype, der darum gemacht wird. Ich habe mich in das wunderschöne Cover verliebt, das sich mal vom Einheitsbrei abhebt. Die Inhaltsangabe verspricht eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte. Das hält sie auch. Aber nicht mehr. Es handelt sich hier um nichts, was nicht schon hundert mal da gewesen wäre. In dieses Buch geht es um Mythen, die in Westafrika angesiedelt sind. Klassenunterschiede sind stark ausgeprägt. Rassismus leicht angedeutet. 

Der Schreibstil ist jugendlich und weiß auch ältere Leser gut zu unterhalten. Die Umgebungsbeschreibungen sind gut beschrieben und sehr abwechslungsreich. Die Wege der Kämpfer mit Blut und Knochen gepflastert. Fantastische Elemente, in Form von Tieren, fehlen auch in dieser Story nicht. (Löwenesse, Schneeleopardesse) 

Tomi Adeyemi hat hier ein ordentliches Debüt hingelegt. Ich bin keine Schnellleserin. Diese Geschichte gehört zu den Büchern, die ich an zwei Nachmittagen gelesen habe (624 Seiten). Die Magie hatte mich voll im Griff. Ist es wirklich das stärkste Fantasy-Debüt der letzten Jahre? Das bezweifle ich stark! Hier wird einfach zuviel Reklame gemacht. Wer keine Ahnung von dem Hype hat, gute Fantasy-Geschichten liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich habe die letzten Jahre einiges in diesem Genre gelesen, das mit "Chidren of Blood and Bone-Goldener Zorn" mithalten kann. Ansonsten konnte mich diese atmosphärische Story überzeugen. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Besonders auf Amari und Zélie. 

Danke Tomi Adeyemi

Sie wirkt so unglaublich klein, so viel jünger, als ihr die Welt erlaubt zu sein. (Seite 401)

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331 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

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Nicht weg und nicht da

Anne Freytag , Martina Vogl
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Trauer braucht keine vielen Worte. 

Wir haben das ideale Sommerwetter. Bevor ich in’s Schwimmbad gehe, möchte ich mit diesem Buch beginnen. Das war war vor drei Tagen. Ich war nicht im Schwimmbad. Ich war auf meinem Balkonstuhl wie festgetackert. Ich habe diese Geschichte auf einen Nachmittag gelesen. Das hab ich nicht zum ersten mal mit einem Buch der Autorin erlebt. Aber nun möchte ich Euch berichten warum das so war.

Der Klappentext verrät eine traurige Geschichte. Sie ist wirklich bittersüß. Luise ist ein junges Mädchen, die ihrer Trauer Ausdruck verleiht. Sie rasiert sich die Haare vom Kopf, lässt sich ein Lippenpircing verpassen und schweigt ihren Therapeuten an. Sie kann mit dem Tod ihres Bruders Kristopher nicht umgehen. Ihre Eltern sind geschieden. Ihre Mutter macht Überstunden ohne Ende. Sie ist die meiste Zeit allein daheim. Ihre beste Freundin Ming lebt nun in Berlin. Jetzt ist sie allein in München. Luise begegnet nach einer Therapiesitzung dem Mädchenschwarm Jacob. Jacob fühlt sich sofort von dem Mädchen mit den traurigen großen Augen angezogen. 

In dieser Geschichte wird deutlich, dass man die Formulierung “Der Tod meines Bruders Kristopher” gerne mit anderen Worten umgeht. Möchtest du “Darüber” reden? Luise muss lernen, “Damit” umzugehen. Luise kann einfach nicht in Worte fassen, wie es in ihr aussieht. Die Autorin konnte jedoch das Geschehen wunderbar in Worte fassen. Ich weiß nicht, wie sie das wieder geschafft hat, dass ich mehrmals geweint habe. Noch dazu bin ich kein Mensch, der nah am Wasser gebaut hat. Ich konnte mit Luise mitfühlen. Habe eine große Sympathie für Jacob entwickelt. Konnte sogar ihre Mutter gut verstehen, von der ich Anfangs dachte: >>Du machst es dir aber einfach. Geh wenigstens ein paar Wochen mal eher von der Arbeit heim, und steh deiner Tochter bei. Sie braucht dich!<< Viel zu schnell vergisst man, dass jeder mit seiner Trauer anders umgeht. 

In einer wunderschönen Sprache begleitet man zwei junge Menschen, die sich gegenseitig Balsam für die Seele sind. Jedes Kapitel beginnt mit einem Datum und einer passenden Zeichnung. Luise und Jacob kommen sich näher. Jacob lebt mit seinem Halbbruder zusammen. Jacob ist ein begnadeter Hobbykoch. Luise meint das solle er beruflich machen. Doch auch Jacob hat ein schweres Päckchen zu tragen. Lange Zeit verschließt er sich vor Luise, wenn es um sein früheres Leben geht. Er, der für Luise das Leben wieder lebenswert macht. Der Bad Boy, der seit er Luise kennt, keine oberflächlichen Affären mehr mag. Der hübsche Junge, der so gut Luises kranke Seele zu heilen vermag.

Zwei Jugendliche, mit schwierigen familiären Hintergrund, haben mich die Zeit vergessen lassen. Ich habe mich mit der bipolaren Störung befasst. Ich wollte wissen, was einen so jungen tollen Menschen dazu bringt, aus dem Leben zu verschwinden.

Wenn ich ein besonders intensives Erlebnis beim Lesen möchte, dann bin ich mit Anne Freytags Büchern gut beraten. Bei dieser Geschichte habe ich nicht gelesen. Ich habe mitgelebt. Weinend, lachend und oftmals unheimlich traurig, bin ich durch die Seiten geflogen. Im nächsten Moment wurde mein Gaumen mit leckeren Gerichten verwöhnt. In einem Moment total verzweifelt-, im nächsten voller Hoffnung! Alles wird gut. Und das wird es wirklich! VERSPROCHEN! Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich sage nur: Phlegmarion! Wer und was das ist? Ja, habe ich vergessen, Euch etwas über die Stiefmutter von Luise zu erzählen? Seid bitte so nett. Lest es selber.

Danke Anne Freytag

Nun muss ich aus unzähligen wunderschönen Zitaten drei heraussuchen.

Über die Freundin Ming:

Sie ist der eine Mensch, der weiß, wie es hinter meiner Maske aussieht – der andere, der das wusste, ist tot. Seite 19.

Wenn jemand sich das Leben nimmt, nimmt er auch ein Stück von deinem. Seite 90.

Zeit bleibt nicht stehen, nur weil wir es tun. Vielleicht heißt es deswegen: Das Leben geht weiter. Seite 196.

….. es ist nicht schwach, eine Schwäche für jemanden zu haben. Seiten 270.

…. und auf einmal waren es vier!

Wir sind aus der Realität ausgebrochen, aber sie hat uns eingeholt. Das hat sie so an sich, die blöde Kuh.

Nun ist aber endgültig Schluss!!!

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.03.2018
ISBN 9783570165096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In letzer Zeit gerate ich immer wieder an Geschichten, die von anderen Planeten handeln. “Mein Date mit den Sternen” weist zwar nicht die übliche Action auf, hat mich aber von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Joss ist ein süßer Teenager, der so ganz anders aussieht als alle anderen Mädchen in der Schule. Während andere Mädchen eine Vorliebe für Schminke, schicke Klamotten und Jungs haben, blickt Joss lieber in den Sternenhimmel. Ihre Eltern sind warmherzige Menschen, die Joss viel Verständnis entgegenbringen. Ihre Mutter liest gerne Bücher und bespricht sie auf einem Blog!

Maks ist ein schmächtiger Junge, der es in der Schule nicht leicht hat. Von den “dicken Jungs” werden er und seine Schulfreundin Joss schikaniert. Seine Mutter hat in etwa so viel Herzlichkeit, wie eine tiefgefrorene Pizza. Sie müsste erst mal aufgetaut werden, da sonst ungenießbar! Für Maks wird es bald besser, da er einen Pubertätsschub hat, der ihn über Nacht zu einem ganzen Kerl macht.

Diese total liebe Geschichte erzählt von zwei Menschen, die aufgrund ihrer Andersartigkeit in der Schule gemobbt werden. Sie zeigt die Probleme, die junge Menschen haben, wenn man ihnen die Aufnahme in die Gemeinschaft verweigert. Besonders leid taten mir die Beiden, weil sie sämtliche Lebensmittel nicht vertrugen. Vor allem Joss muss nach Erdnussbutter sehr leiden. War die leckere Butter auch Schuld an den eigenartigen Besuch den sie hatte? Ist sie wirklich  eine Auserwählte? Dazu noch DIE.NUMMER.1??? 

Joss und Maks haben einen Vertrag miteinander, der ihnen den Schulalltag erleichtern soll. Zuhören gehört da ganz besonders dazu. Was machen, wenn der einzige Freund auf einmal ein ganz anderer ist? Was tun wenn er einem keinen Glauben mehr schenkt? Bald jedoch merkt Maks, dass Joss weder verrückt ist, noch lügt. Sterne lügen nicht! Eine Schulfahrt nach London soll Licht in’s Dunkel bringen. 

Diese stimmige Geschichte habe ich an zwei Abenden gelesen. Der lockere Schreibstil, die zwei liebenswerten Charaktere Joss und Maks haben das Tempo bestimmt. Sie machen neugierig. Man will unbedingt wissen, was ihr Geheimnis ist. Was ihre Andersartigkeit ausmacht. Schon der Prolog verspricht eine spannende Geschichte. Das Ende fand ich sehr gelungen. Im August habe ich ein weiteres Date mit den Sternen. Ich bin gespannt, ob ich dann auf andere Planeten entführt werde. 

Die Diamantenkrieger-Trilogie wusste mich aufgrund ihrer esoterischen Elemente zu überzeugen. Mein Date mit diesem Buch weist einige Botschaften auf, die sich Schüler zu Herzen nehmen sollten. Eigentlich nicht nur Schüler. Auch vielen Erwachsenen würde ein Blick in den Spiegel nicht schaden. Nur Feiglinge mobben. Sie sind nur in der Gruppe mutig. Die Sterne wissen was sie tun. Mobben gehört nicht dazu!

Herzlichen Dank Bettina Belitz

Im Prolog unterhalten sich Wesen von einem anderen Planeten über die Menschen. Sie erklären, warum sie jüngere Menschen bevorzugen:

>Es ist das ideale Alter, Euer Ehren. Sie sind noch jung genug, um an Wunder zu glauben und mehr zu fühlen als zu denken …… << Seite 6!

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

gesundheit, heilung, hirnforschung, hoffnung, krankheit, krankheiten, limbisches system, märz 2018, medizin, mosaik verlag, psyche, psychologie, sachbuch, seele, trauma

Das geheime Leben der Seele

Sabine Wery von Limont
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 12.03.2018
ISBN 9783442393299
Genre: Sachbücher

Rezension:

So geheim ist das Leben der Seele eigentlich nicht mehr. Sie rückt immer mehr in den Vordergrund. Jeder weiß, dass eine kranke Seele für sämtliche körperliche Beschwerden verantwortlich ist. Ich wusste jedoch nicht, dass die Seele messbar ist. Die Autorin hat mit ihrem leicht zu lesenden Schreibstil die Thematik wunderbar rübergebracht. Anhand sämtlichen Beispielen fiel es auch mir als Laien leicht, diesem Sachbuch zu folgen. Wer hier ein Buch ala „The Secret“ erwartet wird jedoch enttäuscht sein. Vielmehr kommt hier fundiertes, medizinisches Wissen zum Einsatz. Besonders interessant fand ich die Kapitel um das limbische System. Wie die hormonelle Steuerung unser vegetatives Nervensystem beeinflusst ist schon faszinierend.

Unsere Seele geht interessante Wege. Sie prägt unser Psyche und bestimmt darüber, für welche Krankheiten wir anfällig sind. Wie wichtig es ist Seele und Körper in Einklang zu bringen/halten, wird nach diesen Fachbuch wieder einmal mehr klar. Der flüssige Schreibstil, gewürzt mit einer Prise Humor, ist auch für Laien gut zu lesen.

Von mir bekommt „Das geheime Leben der Seele“ eine absolute Empfehlung. Herzlichen Dank Sabine Wery von Limont.

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368 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Die Farbe von Milch

Nell Leyshon , Wibke Kuhn
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 22.09.2017
ISBN 9783961610006
Genre: Romane

Rezension:

Mary ist ein Mädchen, welches von Anfang an mein Herz berührt hat. Ihre Eltern kamen zwar ziemlich gefühlskalt rüber; jedoch konnte ich in bestimmten Situationen erkennen, dass dem nicht so war. Nur der gebrechliche Großvater zeigt offen die große Liebe. die er für seine Enkelin empfindet. Mary muss die Familie verlassen, um im Pfarrhaus der Haushälterin bei den Hausarbeiten zu helfen. Die Pfarrersfrau ist schwer krank. Die aufrichtige Mary ist wie Balsam für ihre Seele. Mary nimmt kein Blatt vor den Mund und hat auch keine Scheu vor dem Pfarrer. Gerade diese Ehrlichkeit amüsiert den Pfarrer. Eigentlich ist das Leben für Mary im Pfarrhaus viel angenehmer. Ich konnte jedoch sehr gut verstehen, dass sie lieber wieder daheim wäre. Mit ihren beiden Schwestern das Bett teilen und die kuschelige Wärme genießen, fehlt ihr sehr. Trotz der großen Entbehrungen auf dem Bauernhof, plagt sie großes Heimweh. Dann stirbt die Pfarrersfrau und nichts ist mehr wie es war. Denkt Mary sie kann nun wieder zur Familie zurück, wird sie schon bald eines besseren belehrt.

Was dann passierte, habe ich im Vorfeld schon geahnt. Meine Hoffnung es könnte anders kommen, hat sich leider nicht erfüllt. Besonders interessant fand ich die Tagebucheinträge, die Mary verfasst hat. Diese Einträge haben mich nicht darauf vorbereitet, wie diese Geschichte endet. Das gehbehinderte Mädchen hat ihre Lebensgeschichte für einen bestimmten Menschen geschrieben. Ich bin nicht dieser Mensch. Ich habe trotzdem jedes einzelne Wort genossen. Der besondere Schreibstil spiegelt die damalige Zeit wider und dennoch passt er auch in unsere Zeit.

Die Autorin entführt uns in das Jahr Achtzehnhundertunddreißig. Die Geschichte wird aus der Sicht der 15 jährigen Mary erzählt. Man kann sich als Leser sehr gut in die damaligen Lebensumstände hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und verzichtet auf sämtliche Satzzeichen. Damit hatte ich keine Probleme. Es hat irgendwie zu der Geschichte gepasst.

Die Erzählerin Mary hat mich sehr berührt. Ich fand ihre Geschichte nicht eine Sekunde langweilig. Das Ende hat mich traurig und gleichzeitig zornig zurückgelassen. Ich verspreche Euch, das wird es auch Euch!
Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Nell Leyson

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204 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Meine MeinungWenn man mit seinem Leben überhaupt nicht mehr zufrieden ist, kann man einen Psychologen aufsuchen oder einen Ratgeber lesen. Man könnte auch die beste Freundin in Grund und Boden quatschen. Es gibt jedoch eine bessere Lösung. Lest dieses Buch. Die Geschichte um Mayor Tom beinhaltet mehr Lebensweisheiten, als so mancher Ratgeber. Tom ist ein unglücklicher Mensch. Seit seine Ehe gescheitert ist, sieht er so gar keinen Sinn mehr, weiter zu machen. Durch einen kuriosen Zufall darf er zum Mars reisen. Eine Reise ohne Wiederkehr. Bei Toms Glück verwundert es nicht, dass er sich in seiner Raumkapsel verwählt, als er seine Ex anrufen will. Er landet bei der dementen Miss Gladys. Anfangs ist Tom genervt. Fliegt er nicht extra zum Mars um der Menschheit zu entfliehen? Möchte er nicht lieber Songs aus seiner Playlist hören und Kreuzworträtsel lösen? Doch schon bald kann sich Tom seine Reise ohne Miss Gladys und ihrer Familie nicht mehr vorstellen. Er versucht der Familie Ormerod zu helfen. Er schließt die verrückte Familie in sein Herz. Die 15 jährige Enkelin Ellie verucht die Demenz der Oma vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Seit dem Tod der Mutter kümmert sich die Oma um sie und ihren 10 jährigen Bruder James. Der Vater sitzt im Gefängnis. James wird in der Schule gemobbt. Der Familie droht Obdachlosigkeit.Im Lauf der Geschichte entwickelt sich zwischen Tom und James eine innige Freundschaft. Tom wird für James eine richtige Vaterfigur. Doch, kann er wirklich helfen?FazitEine wunderschöne Geschichte um einen Mann, der der Erde entfliehen möchte, hat mir wunderschöne Lesestunden beschert. Liebenswerte Charaktere haben mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Die eigentlich traurige Geschichte um einen Aussteiger wird mit sehr viel Humor erzählt. Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass Tom wieder zur Erde zurückkommt. Aber ist das überhaupt möglich?Eine absolute Empfehlung von mir. Unbedingt lesen!Danke David M. Barnett

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114 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Tyrannei des Schmetterlings

Frank Schätzing
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 24.04.2018
ISBN 9783462050844
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Leere Herzen

Juli Zeh
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.11.2017
ISBN 9783630875231
Genre: Romane

Rezension:

Selten habe ich bisher ein Buch gelesen, bei dem der Titel so gut passt. Die Protagonisten haben teilweise wirklich "Leere Herzen!"
Allen voran Britta Söldner. Ehrlich gesagt hat diese Frau bei mir einen bitteren Geschmack im Mund hinterlassen. Ich fragte mich oft, wie eine Frau nur so brutal sein kann. Sie verdient sich ihr Geld mit Menschen, welche ihrem Leben ein Ende setzten wollen. In ihrem Büro "Die Brücke" wählt sie mit ihrem Kollegen Babak Hamwi passende Kandidaten aus. Eigentlich schimpft sich dieses Büro Heilpraxis.  Aber, ihr Tod soll nützlich sein. Es handelt sich um Menschen, die körperlich gesund sind, aber einen an der Klatsche haben. Sobald sie Brittas und Babaks fragwürdige Tests bestanden haben, werden sie an Organisationen vermittelt, bei denen sie für einen "guten Zweck" ihr Leben lassen können. 
Die Dystopie spielt nicht weit von unserer Gegenwart entfernt. Das Schlimme ist, wir hatten schon oft genug Attentäter, die für ihre Überzeugungen den Freitod gewählt haben, und viele Menschen mit in den Tod genommen haben. Ich halte es leider auch nicht für unmöglich, dass Menschen sich ihr Geld, mit dem Freitod leerer Herzen, verdienen/werden. 
Eine Angela Merkel die weint und Menschen die nicht zum Wählen gehen. Als die Brücke dann auch noch Konkurrenz bekommt, muss die liebe Britta mal ein bisschen im Dreck wühlen. Mit ihrem besten Freund und Kollegen taucht sie in ein verwahrlostes Haus unter. Ach ... eine potentielle Selbstmörderin hat sich ihnen auch angeschlossen .....
Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen, die einem vor Augen führt, dass die Herzen bei vielen Menschen schon in der Gegenwart leer sind. Gleichgültigkeit, Egoismus und mangelnde Empathie zeichnen sich jetzt schon bei vielen ab. 
Ich bin wirklich erstaunt, wie Juli Zeh diese brisanten Themen in Worte gepackt hat. Ich gestehe dass ich mit dem Buch dreimal begonnen habe, bevor ich es zu Ende gelesen habe. Für diese Zukunftsgeschichte braucht man wirklich die passende Laune. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten mich die leeren Herzen dann doch überzeugen. Die Autorin scheint der Bevölkerung einen Spiegel vorzuhalten. So habe ich es zumindest aufgefasst. 
Leere Herzen und brisante politische Themen werden hier nicht weichgezeichnet. 
Eine Ehefrau und Mutter hat bei ihrem Beruf kaum noch eine Schmerzgrenze. Die Kasse klingelt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Viele Menschen werden müde! LEBENSMÜDE!

Danke Juli Zeh

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337 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 127 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe diese knapp 300 Seiten an einem Nachmittag gelesen. Diese wunderbare Geschichte ist bisher mein absolutes Highlight 2018. 
Wer wird wohl sämtliche Produkte, die ich besitze, schon mal in der Hand gehalten haben? Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. In dieser Geschichte geht es um einen Zopf. Eine Haarpracht, die so ihre ganz eigenen Wege geht.

Smita ist ist die erste Frau, die wir in der Geschichte kennenlernen. Die Inderin gehört einer niedereren Kaste an. Frauen sind nichts wert. Die Arbeit die sie verrichten muss, lässt einen als Leser angewidert und empört zurück. Smita möchte dass ihre Tochter in eine Schule gehen darf. Ihr mühsam Erspartes opfert sie dafür. Doch, man geht mit ihrer Tochter grausam in der Schule um. Smita flüchtet mit ihrer Tochter und bringt ein großes Opfer dar.
Wie man mit Witwen ist Wahnsinn pur!

Giulia geht leidenschaftlich ihrer Arbeit im elterlichen Betrieb nach. Die Perückenherstellung mit Echthaar macht ihr unheimlich Spaß. Mit ihren 20 Jahren kommt sie schon ziemlich reif daher. Als ihr Vater nach einem Unfall im Koma liegt, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Die Fabrik in Palermo steht vor dem Bankrott.

Für die 40 jährige Sarah aus Kanada zählt nur Erfolg und ein fettes Bankkonto. Nach zwei gescheiterten Ehen kümmert sich die erfolgreiche Anwältin alleine um ihre drei Kinder. Ein Haussitter kümmert sich um Kinder und Haushalt.
Dann die niederschmetternde Diagnose: Brustkrebs!

Obwohl die drei Frauen auf verschiedenen Kontinenten leben, gibt es einige Dinge, die sie verbinden.
Sie sind Kämpferinnen. Sie haben Mut. Sie gehen ihren eigenen Weg. Sie haben es wahrlich nicht leicht. Sie müssen sich in der Männerwelt behaupten. 
Besonders Smita geht einen beschwerlichen Weg. 
Sarah ist eigentlich die Ärmste von allen. Sie hat den wahren Reichtum im Leben nicht erkannt. Hat ihren eigenen Wert in Leistung gemessen. Ein Tumor, in der Größe einer Mandarine, möchte ihr nun zeigen, was das Leben lebenswert macht. 
Giulia fand ich sehr liebenswert. Die Fabrikantentochter arbeitet gerne mit den Arbeiterinnen zusammen. Macht sich Gedanken um jede Einzelne. Was soll denn aus den Frauen nun werden?
Giulia lernt einen Inder kennen.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und in der dritten Person erzählt. Die drei Powerfrauen wechseln sich bei jedem Kapitel ab. Das Ende jeden Abschnitts ist so spannend, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. 
Einen Wermutstropfen hat die Geschichte jedoch. Ich hätte die Frauen gerne noch ein Stückchen weiter auf ihrem Weg begleitet. 

 
Diese wunderschöne außergewöhnliche Geschichte beinhaltet ernsthafte Themen. Frauenhass, Diskriminierung Krankheit und Mobbing am Arbeitsplatz Sie zeigt drei grundverschieden Frauen, welche bereit sind für ihr Glück zu kämpfen. 
Ja, es gibt etwas ganz Besonderes, was diese drei Kämpferinnen verbindet. Das zu entdecken hat mir unheimlich Spaß gemacht. 

Ein literarischer Leckerbissen, den ich sehr gerne empfehle.

Herzlichen Dank Laetitia Colombani. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.

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Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Anja Janotta
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570175361
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Beim Lesen hatte ich ständig Appetit, auf Frankas Trostkakao. Franka, die Nette. Das will sie aber gar nicht sein, denn: Nett ist die kleine Schwester von Scheiße! Franka zieht immer den kürzeren. Will es allen recht machen. Bella ist ein Modepüppchen, welches gerne tanzt. Vicky ist ziemlich direkt und oftmals auf Krawall gebürstet. Jedoch braucht es dazu schon einen Grund.

Ich beschreibe hier eineiige Drillinge. Die Trabbel - Drillinge! Die Drei sind Berühmtheiten wider Willen. 

Da erbt Mutter Babs Traiblingburg eine baufällige Villa in Deininghofen. Die Drillinge wollen nicht von der Großstadt Berlin in so ein Kuhdorf ziehen. Doch die Mama hat sich in den Kopf gesetzt ein Bio-Hotel zu eröffnen. 



Ich habe diese nette Geschichte sehr gerne gelesen. Die Autorin hat hier nichts beschönigt. Vielmehr hat sie die Probleme gezeigt, die junge Menschen oftmals in Schulen haben. Mobbing! Die Grausamkeit mancher Schüler kennt keine Grenzen. Was ich oftmals irritierend fand, dass kein Lehrer was bemerkt zu haben scheint. In dieser Geschichte wird alles mit Humor dargestellt. Daheim wartet eine verständnisvolle Mutter und die Oma kommt auch noch dazu. Schlimm dürfte es für Schüler werden, die niemanden haben, der sie auffängt. 

Wie gut dass Oma, Mutter und Töchter zusammenhalten. Nun tragen alle die Haare pink! Jawoll! Auch die Oma. Schließlich wollen die berühmten 5 anders sein. Zeigen es dem langweiligen Kaff. 

Also Mattis und Severin! Zieht euch warm an. Ihr wisst genau, dass man nicht gemein zu Mädels sein darf. Passt auf, dass ihr das nicht irgendwann mal bereuen müsst ......





Eine süße Geschichte, die auf humorvolle Weise die Probleme aufzeigt, denen Kinder in Schulen ausgesetzt sind. Besonders dann, wenn sie etwas anders sind. Sie zeigt auch, wie man Menschen das Wort im Mund umdreht, und so eine falsche Meinung entsteht.

Insgesamt eine lehrreiche und amüsante Story, die auch ältere Jahrgänge für sich einnehmen kann. 



Eine lustige Familie die zusammenhält und stets leckere heiße Schokolade parat hat. Was kann da noch schief laufen? Ach, ihr Traiblinburgs! Wir sehen uns wieder. OK? Was ich bis dahin mache? Na, Kakao! Danke für die leckeren Rezepte.



Danke Anja Janotta

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Nichts wäscht weißer als der Tod: Kriminalroman (Tanja ermittelt 1)

Darja Donzowa
E-Buch Text: 376 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 18.11.2016
ISBN 9783841212306
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, wann ich das letzte Mal bei einem Buch so gelacht habe. Tanja, (ihr richtiger Name überfordert Leser und Protagonistin selber,) ist nicht mit Schönheit gesegnet. Ihr Talente halten sich auch in Grenzen. Als sie eines Tages von einer fremden Frau ein Video erhält, gerät ihre Ehe stark ins Wanken. Ach was ... wanken ist der falsche Ausdruck. Sie zerbricht. Kann sie gut verstehen, die Tanja. Und würdet Ihr eurem Man zusehen wollen beim .... ?! Ich sag jetzt nichts mehr. Bin ja keine Tratschtante!
Die Tanja hat die Schnauze so voll, dass sie sich umbringen möchte. Wie gesagt, Talente sind bei ihr nicht ausgeprägt. Der Versuch misslingt. Vielmehr wird sie von der chaotischen Ärztin Katja mit nach Hause genommen. 
Drei Hunde, zwei davon Möpse, teilen sich mit ihr dort eine Couch. Es ist Winter. Es ist bitterkalt. Die Möpse halten warm. Die Möpse findet die Tanja hässlich. Jedoch werden sie von Tag zu Tag schöner. Ups, hätte ich beinahe vergessen. Katzen gibt es auch noch!
Die verwöhnte nichtsnutzige, talentlose Harfenistin Tanja lernt nun das Leben der normalen Bevölkerung kennen. Ohne Geld und Designerklamotten wird sie Angestellte bei Katja und ihrer zusammengewürfelten Familie. Dann wird Katja entführt. Tanja ermittelt in dem Fall. :)))) Genügend Krimis hat sie ja gelesen.



Meine Gedanken wurden von Lachkrämpfen überdeckt. Wer gerade schlechte Laune hat, sollte sich dieses Buch einfach gönnen. Alleine wie Tanja den Haushalt stemmt, treibt einem Lach-Pippi in die Augen. Hühnersuppe hat sie gekocht. Keine Angst, deswegen hat es keine Todesfälle gegeben. Für 5 Personen nur 1 kg Reis empfand sie als entschieden zu wenig!!!
Mehr verrate ich aber jetzt nicht mehr. Meine Gedanken kreisen um Tanja. Eins verrate ich Euch noch! Tanja hat doch ein Talent. Ja, und ich mag sie unheimlich gerne, weil sie so ganz anders ist. Das sind so meine Gedanken. Was ... Ihr wollt Logik? Bei Tanja??? 



Die Miss Marple aus Moskau hat Einzug in mein Wohnzimmer gehalten. Ja, und in das meiner Nachbarn. Ich habe aber auch eine laute Lache .....


Talentlos
Farblos
Knochig
Lustig
Total sympathisch
Von einer kränklichen, allergie geplagten reichen Tussi zur Detektivin ohne Beschwerden
Das ist Tanja


Unbedingt lesen. Tut Euch einfach was Gutes an! Ich habe E-Book und Hörbuch genossen.

Danke Darja Donzowa

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bräuche, fidsch, fidschi, fischi inseln, frauen, frauenprobleme, freundschaft, fünf leben, gegenwartsliteratur, lebensabend, neuanfang, östby, schokolade, wunderbaum verlag, zartbitter ist das glück

Zartbitter ist das Glück

Anne Østby , Gabriele Haefs
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 28.08.2017
ISBN 9783336547913
Genre: Romane

Rezension:

Was eine wunderschöne Geschichte! Eine Story, die allen älteren Menschen Mut machen sollte. Warum im Alter alleine leben? Warum Angst haben, in einem Altenheim zu landen? 
Kat hat ihre große Liebe Niklas verloren. Sie begräbt ihren großen Traum von einer Kakaoplantage auf den Fidschiinseln   jedoch nicht! Eine zündende Idee setzt sie in die Tat um. Warum nicht 4 Freundinnen bei sich leben lassen? Die 4 Frauen könnten verschiedener nicht sein. Sie nehmen jedoch die Einladung an und kehren Norwegen den Rücken. 
Bei jedem Kapitel kommt eine andere Freundin zu Wort. So bekommt man einen sehr gute Einblick in das Gefühlsleben der Damen.
Jenseits der 50 ist es nicht nur auf den Fidschiinseln heiß! Auch bei der einen oder anderen Dame fangen die Hormone wieder zu köcheln an. Man erfährt auch einiges über die Vergangenheit der 5 Frauen. 
Die Mentalität der Fidschianer deckt sich nicht unbedingt mit der europäischen. Da kann es schon mal zu Diebstahl kommen, der von den Einheimischen als legal betrachtet wird. Wenn jemand unbedingt etwas haben möchte, ist man eigentlich verpflichtet es ihm zu geben. Da taucht dann schon mal der Gedanke auf: Ich will diesen Mann!!!
Die Damen werden aktiv. Die Idee Schokolade herzustellen, beflügelt sie.

Ich mag große Hitze ja nicht so besonders. Trotzdem kam das Ganze für mich sehr idyllisch rüber. Der Zusammenhalt der Damen, das Rauschen der Südsee und das gemütliche Chillen in der Hängematte würden mir auch gefallen. Jede hat ein Päckchen zu tragen. 
Auch das Thema Demenz spielt in der Geschichte eine Rolle. Da ich wissen wollte wie Kat das hinbekommt, bin ich nur so über die Seiten geflogen. 
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Kat, Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth sind Frauen, deren Bekanntschaft ich nicht mehr missen möchte.



 Ich war auf den Fidschiinseln. Knapp 400 Seiten lang habe ich die Südsee genossen. Habe die Trägheit verspürt, die die große Hitze ausgelöst hat. Habe die zartbittere Schokolade auf der Zunge zergehen lassen. 
Kat, Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth konnten mich mehr wie einmal überraschen. 
Die Geschichte zeigt, dass das Leben nicht nur süß ist. Manchmal kommt es zartbitter daher. 

Besonder erwähnenswert finde ich die Haushälterin von Kat. Ihre Tagebucheinträge sind einfach nur köstlich!
>>In Jesu Namen. Emeni.<< (Haushälterin Ateca)

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Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671729
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Als erstes mal: Ich bin verliebt in dieses Cover. Wenn man es ansieht könnte man meinen, es brennt ein Licht.
Das tut es auch in der Geschichte, aber auf eine andere Weise. Im Finale brennt hell und lodernd die Leidenschaft, die Luna und Fowler verbindet. Ich war sehr gespannt, ob die jahrelange Finsternis hellem Tageslicht Platz macht.
Für Luna wird die Reise durch die dunklen Wälder immer gefährlicher. Der falsche König und seine Handlanger sind ihre größte Gefahr. 
Fowler wird von Finsterirdischen verschleppt. Luna folgt ihm beherzt in die Hölle unter der Erde. Sie schafft es Fowler zu retten. Doch, Fowler hat Gift von den Finsterirdischen abgekommen. Sein Todesurteil. Da bekommen sie unerwartet Hilfe.

Die Rückkehr des Lichts gefiel mir noch besser, als der Vorgänger. Die Reise in das Königreich Lagonia ist die Rettung für Luna und Fowler. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass nicht nur in Relhok ein Sadist auf dem Thron sitzt. Ehen sollen geschlossen werden. Ehen, bei denen nicht alle Beteiligten einverstanden sind.
Das Königreich Lagonia hat den beiden eine Sicherheit vorgegaukelt, die es anscheinend nicht mehr zu geben scheint. Gutes und reichliches Essen, warme duftige Bäder, einen Arzt und Medikamente. Und ein König, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht scheint. Eine naive Prinzessin und zwei schwer verliebte Prinzen. Luna und Fowler wollen keine Illusion. Sie wollen Ehrlichkeit!




Mit "Rückkehr des Lichts" ist der Autorin ein würdiges Ende gelungen. Diese Dystopie wird keine Sekunde langweilig. Intrigen im Königshaus und ein sadistischer Freizeitspaß zeigen, dass man auch in Lagonia großen Gefahren ausgesetzt ist. 
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ich konnte hinter ihre Fassaden blicken. Der 1. Teil spielt überwiegend in den Wäldern. Das Finale hinter königlichen Mauern, die an Abenteuern jedoch nicht das Geringste vermissen lassen. Das Ende birgt einige Überraschungen. Großes Gefühlskino hat auch dieses mal wieder Licht in die Dunkelheit gebracht. 

UNBEDINGT LESEN!!!

Danke Sophie Jordan.

 
>>Die Vorsichtigen, die Achtsamen ... sie überlebten.<< (Kapitel 18 auf dem Reader)
 

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Königreich der Schatten: Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Fantasy

Rezension:

Luna ist eine junge Frau, die noch nie Tageslicht erblickt hat. Die Welt, in der sie lebt, ist dunkel und grausam. 17 Jahre herrscht nun schon tiefste Finsternis. Luna hat ein Geheimnis, welches in der anhaltenden Dunkelheit kaum jemanden auffällt. Lunas Eltern wurden ermordet. Der Mörder ist nun König und herrscht über das Reich Relhok. Eigentlich wäre Luna die rechtmäßige Thronfolgerin. Der neue König sucht nach ihr. Der neue König lässt sämtliche Frauen ermorden. Der neue König will auch Luna töten. Luna fühlt sich in den dunklen Wäldern wohl. Luna muss flüchten. Sie bekommt Hilfe von dem jungen Waldläufer Fowler.

Ich hätte nicht gedacht, dass man in dieses düstere Setting eine romantische Liebesgeschichte hineinzaubern kann. Dies ist der Autorin jedoch fabelhaft gelungen. Luna war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihren Freiheitsdrang konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Innerhalb der hohen Turmmauern herrschte Sicherheit. Perla und Siva hüteten Luna wie ihren eigenen Augapfel. Doch das ändert sich ..... Jeden Tag ist eine Stunde Mitterlicht. In dieser Zeit ist man vor den Finsterirdischen sicher. Die Finsterirdischen sind eine Mutation mit Fühlern und verspritzen tödliches Gift. Sie leben unter der Erde. Sie sind die wahre Plage der Finsternis. Nur die wahre Königin Luna und Fowler bieten ihnen die Stirn. Einer rettet dem Anderen das Leben. Beide kommen sich immer näher. Beide haben Geheimnisse. 
Mehr wie einmal habe ich um die Zwei gebangt. Die Erlebnisse auf ihrer beschwerlichen Reise bringen so richtig Action in die Geschichte. Und doch geht einem das Herz auf. Die zarte Liebe zwischen Luna und Fowler bringt Hoffnung in die Dunkelheit. Wie Fowler auf ein Geheimnis von Luna kam, fand ich einfach nur süß. Dass er dabei im Adamsgewand dastand, möchte ich jetzt aber nicht verraten ..... :-)))
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Luna und Fowler erzählt. So kann man wunderbar in die Gefühlswelt der Beiden eintauchen. Beide müssen lernen, einander zu vertrauen. Verrat ist nicht immer gleich Verrat!



Abenteuer pur und eine große Liebe bescheren wunderschöne Lesestunden. 
Das Setting passt wunderbar zu der Geschichte.
Dunkle Wälder, brutale Menschen und gefährliche Wesen verbreiten eine düstere Atmosphäre 
Große Geheimnisse und ein fieser Cliffhanger konnten mir nichts anhaben. Ich habe gleich im Anschluss das Finale der Dilogie gelesen. Und das empfehle ich allen Fantasy-Liebhabern auch. 

Eine klare Empfehlung von mir, für junge und ältere Leser.

Herzlichen Dank Sophie Jordan

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