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hannover, satire, chaostage 1995, promis, götter

Die Hauptstadt des Teufels

Axel Schnell
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2016
ISBN 9783839121092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die apokalyptische Endschlacht findet nicht zwischen gut und böse statt, sondern zwischen den Bösen und den sehr Bösen. So geschieht es jedenfalls in Axel Schnells Romans „Die Hauptstadt des Teufels.“

Zur Handlung: Der Journalist Alexander Sturm wird in einen Jahrmillionen alten Krieg hineingezogen, den die Hölle und ihre Vorläuferorganisationen (darunter „die Älteren Götter“) gegen Götter und andere Wesen aus dem Abgrund zwischen den Welten führt, die zum interstellaren Energiemulti On & Ex Inc. gehören. Hintergrund des Konflikts sind zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle der Energiegewinnung: On & Ex plündert rücksichtslos Rohstoffe und vernichtet die Planeten – die Hölle setzt dagegen auf erneuerbare Energien in Form von Seelen.

Während die Hölle ihre dämonischen Horden in den Krieg führt, setzt On & Ex – neben den üblichen namenlosen Schrecken – auf Cthulhu und die Großen Alten. Cthulhu erwacht aus dem todesähnlichen Schlaf, in den er vor Jahrmillionen in der versunkenen Stadt R’lyeh (im Roman das Flaggschiff einer Raumflotte) von den Älteren Göttern verbannt wurde und die Großen Alten brechen aus ihrer Verbannung aus der Kerkerdimension hervor.

Die Flotte nimmt Kurs auf Hamburg, wo Cthulhu an Land geht und die Endschlacht beginnt, über die es an einer Stelle des Romans heißt.

„Langsam lichtete sich der Himmel von allen kämpfenden Kreaturen, bis beiden Seiten offensichtlich die Monster für den Moment ausgegangen waren. Dafür stapelten sich auf dem Boden die Kadaver von Echsen, Harpyien und ehemaligen Untoten.“

Letztlich laufen alle Fäden in Hannover zusammen, dem Hauptquartier des Teufels....

... Was unter anderem daran liegt, dass am Turm von Hannovers Hauptkirche, der Marktkirche, ein riesiges Teufelszeichen prangt: ein umgekehrtes Pentagramm wie das Zeichen der „Church of Satan“ – wirklich wahr und leicht zu besichtigen.

Wer wissen möchte, wie diese Endschlacht ausgeht, einen Livebericht von der Landung der Großen Alten auf der Erde haben möchte oder erfahren will, was die Statuen auf der Osterinsel wirklich zu bedeuten haben, muss diesen Roman lesen.

Und erfährt auch noch, dass der legendäre Verfasser des Necronomicons, der wahnsinnige Araber Abdul Alhazred, mehr als tausend Jahre, nachdem er von einem namenlosen Schrecken verschlungen worden war, wieder auftauchte und höchst aktiv wurde.

Fazit: Der abgründige Humor des Autors beim Tanz in den Abgründen macht Spaß und ließe sich treffend mit sympathisch-wahnsinnig beschreiben.

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