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fantasy, liebe, unsterblich, romantik, 2. teil

Darkness Falls. Immortal Beloved - Ersehnt, englische Ausgabe

Cate Tiernan
Fester Einband
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 09.12.2011
ISBN 9781444707007
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: 2. teil, cate tiernan, fantasy, fantasy, liebe, romantik, unsterblich   (7)
 

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gestaltwandler, mediale, liebe, fantasy, nalini singh

Ruf der Vergangenheit

Nalini Singh , Nora Lachmann
Flexibler Einband: 405 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.03.2011
ISBN 9783802584022
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: erotik, gestaltenwandler, liebe, paranormal, romantik, singh   (6)
 

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143 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

manga, sailor moon, liebe, magical girl, shojo

Pretty Guardian Sailor Moon 03

Naoko Takeuchi , Constantin Caspary
Flexibler Einband: 231 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 08.12.2011
ISBN 9783770476503
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: magical girl, sailor moon, shojo   (3)
 

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colleen gleason, liebe, paranormal, vampire, fantasy

The Vampire Narcise (Regency Dracula 3)

Colleen Gleason
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA, 17.06.2011
ISBN B0054QQR4S
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: colleen gleason, fantasy, liebe, paranormal, romantik, vampire   (6)
 

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160 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

manga, sailor moon, liebe, naoko takeuchi, mond

Pretty Guardian Sailor Moon 02

Naoko Takeuchi , Constantin Caspary
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 04.11.2011
ISBN 9783770476497
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: fantasy, liebe, magical girl, manga, manga, re-edition, shojo   (7)
 

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1.257 Bibliotheken, 19 Leser, 12 Gruppen, 154 Rezensionen

blutbraut, liebe, nosferatu, vampire, fantasy

Blutbraut

Lynn Raven
Fester Einband: 734 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2011
ISBN 9783570160701
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Blutbraut" von Lynn Raven ist seit langem endlich wieder ein Roman, der mich berührt und gefesselt hat, ich wollte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen und hätte sogar fast in Betracht gezogen eine Vorlesung für ihn zu versäumen nur um die Nacht durchlesen zu können. Am Ende habe ich mich zwar schweren Herzens für's schlafen entschieden, bin aber nach meiner Vorlesung sofort nach Hause geflitzt um die Stunden bis zur nächsten Vorlesung gründlich auszunutzen. Ach, genug geredet, ich mache es kurz: Ich liebe "Blutbraut", auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem persönlichen Geschmack war.

Schon einmal vorneweg, wer hier eine super innovative, besondere und außergewöhnliche Geschichte erwartet, die es so noch überhaupt nicht auf dem deutschen (Vampir)-Romanmarkt gibt, wird enttäuscht sein. Die Charaktere sind nicht total anders als in anderen Romanen oder heben sich auf spezielle Weise von anderen Figuren in ähnlichen Romanen ab, aber sie sind so gut und tiefgründig charakterisiert, dass ich mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt habe und das ist für mich das wichtigste. Natürlich kann man immer tiefgründigere Charaktere schaffen, ob das einen Roman unbedingt besser macht ist eine andere Sache. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen habe ich hier zumindest nichts an den Charakteren zu kritisieren.

Okay, Lucinda hat sich zwar mehr als nur einmal in eine etwas unglückliche Situation gebracht, wie Férnan zu berichten weiß, aber ich fand ich Verhalten verständlich. Ihr Verhalten war nicht einfach saudämlich oder komplett bescheuert, sondern für mich nachvollziehbar, sie war halt verzweifelt, verängstigt und/oder verunsichert. Was ich eher irritierend fand war ihr Alter. Im Roman feiert sie ihren 18. Geburtstag, obwohl ich sie vorher eher auf Anfang Zwanzig geschätzt hätte. Manchmal merkt man ihr zwar ihre jugendliche Unreife, und das ist nicht negativ gemeint, an, aber insgesamt wirkte sie auf mich doch sehr erwachsen und stark.

Was die Vampirthematik angeht: So habe ich sie noch in keinem Roman gelesen, ich lese allerdings auch nicht viele Vampirromane, die Sache mit den Nosferatu und den Blutbräuten fand ich zumindest richtig interessant. Das eigentliche Vampir-Dasein spielt in "Blutbräute" jedoch ohnehin keine große Rolle, Magie sei Dank. ;) Es geht eher um die Notwendigkeit der Blutbräute für die Mitglieder der Hermandad und deren Familien und die Verwandlung zum Nosferatu mit dessen Folgen.
Da es sich hierbei um einen Liebesroman mit einem mehr oder weniger Vampir als Helden handelt gibt es dadurch natürlich Überschneidungen mit anderen Liebesromanen mit einem Vampir als Hauptperson.
Natürlich ist Joaquin kein mordender, gefühlskalter Vampirpsychopat der die Welt mit seinem Blutsaugeeskapaden in Atem hält, man soll sich als Leserin schließlich auch ein bisschen mit in ihn verlieben. Wäre er ein unsympathisches Ungetüm, wäre dies wahrscheinlich für die Mehrzahl der Leserinnen etwas schwierig. Das heißt nicht, dass er ein lieber Vegatarier ist, der keinem Blümchen etwas zu Leide tut, auch er hat Blut an seinen Händen und schreckt auch vor Morden nicht zurück, er ist aber halt auch kein skrupeloser Mörder. Hach, Joaquin ist einfach mein Liebling, so liebe ich Helden in Romanen! Er ist so süß und einfach nur wunderbar. schwärm
Es bleibt natürlich auch das obligatorische "Ich brauche Abstand!" und "Ich bin gefährlich!" nicht aus, in diesem Fall waren die Warnungen allerdings angebracht, während die Warnungen in anderen Romanen eher lächerlich wirkten, weil man irgendwie wusste das am Ende nichts schlimmeres passieren wird. Aber Lucinda ist nun einmal keine x-beliebige Frau mit einem ganz netten Blutduft, sondern eine Blutbraut und damit für Joaquin zumindest einzigartig. Er braucht sie und keine andere.

Sehr schön fand ich, dass man schon am Kapitelanfang erkennen konnte aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel erzählt wurde. Lucinda Ich-Erzählerin wurde durch eine fleur-de-lis repräsentiert, die personalen Erzähler der zwei anderen Personen durch ein offenes Pentagramm.

Was ich wirklich sehr schade fand war, dass der Roman für mich wirklich sehr wenig (oder überhaupt nicht) knisternd und prickelnd war, romantisch? Ja, auf jeden Fall, aber "mehr" leider nicht. Besonders nachdem ersten Satz hätte ich mir wenigstens etwas mehr erotische Stimmung gewünscht. Natürlich ist "Blutbraut" (auch) ein Jugendroman, aber das bedeutet doch nicht, dass nicht im Umkehrschluss, dass überhaupt nichts passiert. Durch den Aufbau der Handlung war dies natürlich wirklich etwas schwer einzubauen, aber wenigstens den Epilog hätte man doch nutzen können. Von mir aus hätte man auch das Ende kürzen können, um eine nette Szene in die Richtung einzubauen. *g

Wie ich oben schon erwähnt habe war das einzige was mir nicht gefiel das Ende. Obwohl ich es prinzipiell in Ordnung und auch gut finde, hätte ich mir manche Sachen einfach anders oder besser gewünscht. Der Punktabzug hierdurch ist gering, denn "Blutbraut" gefällt mir dennoch sehr gut. So und nun zu dem was mir genau nicht gefiel. Vorsicht SPOILER!

SPOILER ANFANG!!!

Das Ende kam mir zu langatmig vor, nicht Langweilig, aber eben langatmig. Vielleicht lag es auch daran, dass ich die ganze Zeit gedacht habe: Wann kommt denn endlich der verdammte erste Kuss??? Er wollte einfach nicht kommen und als es dann endlich soweit war: Nichts. Sondern der Epilog. Okay, im Epilog folgten dann doch endlich zwei richtige Küsse, aber irgendwie hätte ich mir mehr gewünscht. Mehr Romantik, mehr prickeln, mehr knistern. Wie oben schon erwähnt, war mir das insgesamt halt einfach zu wenig. Dazukam das mir der der Schluss etwas zu viel des Guten war, es passierte zu viel auf einmal, hintereinander und ich hatte das Gefühl das etwas zu viel Story auf zu wenig Seiten gequetscht wurden, das Ende war deshalb nicht gleich schlecht, sondern nur nicht 100% das was ich mir gewünscht hatte.

Was mir außerdem etwas anders gewünscht hätte war der Fortschritt von Joaquin's Verwandlung. Glitzer-Edward ist eine Sache, aber einen farbenblinden (also Graustufen) Freund mit langen schwarzen Krallen, farblosen Augen, dauernd langen Vampirzähnen und einer grollenden Stimme ist jetzt nicht unbedingt meine Traumvorstellung. Joaquin scheint sich ja nicht mehr zurückverwandeln zu können und auch der Mann ihn ihm scheint gestorben zu sein (oder nur fast?), was ich sehr schade fand. Ich weiß, wo die Liebe hinfällt, aber irgendwie habe ich Joaquin jetzt die ganze Zeit als Monster (äußerlich) im Kopf, der das Monster in seinem Inneren immer Gewaltsam in Schach halten muss.

Auch wenn ich das Ende selber schrecklich gefunden hätte, wäre es aus meiner Sicht besser gewesen, wenn Lucinda Joaquins Geschenk von einem neuen Leben angenommen hätte. Das von Joaquin geplante "Ende" wäre zwar traurig und bittersüß gewesen, aber auch irgendwie besonders, es wäre mir sicherlich im Gedächtnis geblieben. Ich meine, die Geste war so süß, besonders das mit den Bildern, und sie macht seine ganzen Bemühungen alles zunichte indem sie zu Cris fährt. Für die Geschichte war es natürlich die richtige Entscheidung, aber es hätte auch anders ausgehen können. Auch wenn sie es nur gut gemeint hat, es war schon etwas dumm, eben weil er es nicht gewollt hätte, aber es ist auch so romantisch. Hach, verdammt, ich bin natürlich mit dem jetzigen Ende zufrieden, aber man darf sich ja trotzdem Gedanken über das "Was wäre wenn?" machen.

SPOILER ENDE

Das Ende war ziemlich offen, einige Fragen bleiben ungeklärt, eine Fortsetzung ist in meinen Augen aber nicht unbedingt notwendig, würde vielleicht sogar meine Meinung von "Blutbraut" nachhaltig zerstören. Aber es scheint so, dass bei einem Erfolg des Romans eine Fortsetzung wirklich in Betracht gezogen wird. Vielleicht mit anderen Hauptpersonen und wenn nicht wäre mein Wunsch an die Autorin, etwas mehr prickeln bitte.

Was mir noch unklar ist:

SPOILER ANFANG

Wieso kam niemand auf die Idee eine Blutbraut zu bitten Lucinda zu erklären, wie das Leben einer Blutbraut wirklich ist, selbst wann niemand wusste, dass ihr María Lügen erzählt hat, wäre es doch die perfekte Möglichkeit sie zu überzeugen Joaquin's Blutbraut zu werden. Joaquins Haltung in der Sache ist natürlich nachzuvollziehen, aber bei allen anderen hätte ich eher angenommen, dass sie versuchen würden alles zu tun damit Lucinda zur Blutbraut wird. Sie haben aber nichts versucht um sie umzustimmen, auch wenn es seine Verwandlung zum Nosferatu und damit seinen Tod zur Folge hat.

Was hätte Joaquin gemacht, wenn Lucinda nach Ablauf der 10 Tage trotz des Regens fort von Santa Reyada gewollte hätte. Er hat da doch ziemlich hoch gepokert, da er zu diesem Zeitpunkt doch noch auf die Farben gewartet hat und diese wichtig für seinen Plan waren.

Laut Lucinda hätte Joaquin sie am Ende ja sogar dann noch gehen lassen als sie schon seine Blutbraut war. Ihre Wünschen waren ihm zwar immer wichtiger als seine eigenen, aber ohne sie wäre er doch gestorben und am Ende hätte sie nach seinem Tod so geendet wie Anna. Oder hätte sie ihm zwar ihr Blut geben müssen, hätte aber z.B. in San Fransisco gelebt? Kann sich Joaquins Zustand eigentlich durch Lucindas Blut merklich verbessern? Könnte er z.B. irgendwann wieder mehr als nur Graustufen erkennen, würde ich ihm und Lucinda jedenfalls wünschen?

Und hat Joaquin eigentlich mal die nackte Lucinda im Spiegel gesehen? Wäre doch eigentlich logisch, aber darüber hat sich Lucinda irgendwie gar keine Gedanken gemacht.
g*

SPOILER ENDE

Etwas gestört haben mich die ganzen spanischen Begriffe, die Liebkosungen waren natürlich total süß, aber alles andere konnte ich mir nur manchmal mit meinen nicht mehr sehr guten Spanischkenntnissen erschließen. Wozu hatte ich eigentlich in der Schule Spanisch, wenn ich nicht mehr weiß, was "Es tut mir Leid" heißt?
Ich würde allerdings davon abraten, die Begriffe während des Lesens auf Lynn Ravens Internetseite nachzuschauen, denn ich habe mir da auch die Seiten angegeben sind auf denen der Satz/Begriff vorkommt angegeben sind einmal schön die nächste Szene gespoilert. Ich dachte vorher: "Oh Gott was macht er da?!", will einfach nur Nachschauen was Joaquin am Anfang gesagt hat, weil ich gerade im Internet war, und schwupps lese zu viel und denke nur noch: "Verdammter Mist, jetzt weiß ich also was er vorhat! :(" Lieber vorher alles auswendig lernen, dann fragt man sich nicht dauernd zwischendurch was gesagt wird.

Bei cbt findet man außerdem noch zwei Bonuskapitel, die wirklich lesenswert sind, aber erst nach dem Lesen des Romans lesen. ;)

Fazit:

Eine wunderbare Liebesgeschichte, über einen Vampir und seine Blutbraut. Ich war einfach nur berührt, gefesselt und fasziniert und kann den Roman einfach nur weiterempfehlen, trotz der wenigen Rechtschreibfehler, die mir aufgefallen sind.

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Tags: fantasy, lynn raven, paranormal, vampire, vampire   (5)
 

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grace, sam, werwölfe, liebe, winter

Shiver

Maggie Stiefvater
Flexibler Einband: 434 Seiten
Erschienen bei Scholastic
ISBN 9781407115009
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: fantasy, jugendbuch, krankheit, liebe, romantik, werwölfe, ya   (7)
 

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fantasy, kelley armstrong, englische literatur, zauberer, young adult

THE SUMMONING

Kelley Armstrong
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 03.07.2008
ISBN 9781841497105
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy, jugendbuch, ya   (3)
 

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musik, rachel cohn & david levithan, nacht, new york, liebe

Nick & Norah's Infinite Playlist

Rachel Cohn , David Levithan
Flexibler Einband: 183 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 03.09.2008
ISBN 0375835334
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: liebe, musik, nacht, romantik, ya   (5)
 

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twilight, comic, graphic novel, paranormal, fantasy

Twilight: The Graphic Novel, Vol. 2 by Stephenie Meyer (Twilight)

Stephenie Meyer
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Yen, 01.01.2011
ISBN B005T7B5TE
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Band hat mir zeichnerisch genauso gut gefallen wie der erste, ich finde es zwar etwas irritierend wie Young Kim verschiedene Bildelemente mit dem PC zusammengefügt hat, manchmal wohl echte Fotos, dann gezeichnete Hintergründe etc. Für mich hat das manchmal alles nicht zusammengepasst, aber vielleicht war das ja so gewollt. Ich fand nur die Schrift etwas hässlich, Times New Roman in einem Comic? Für mich passt das irgendwie nicht. ^^
Richtig gut fand ich wie Carlisles Geschichte umgesetzt wurde, sie ist farblich vom Rest des Comic getrennt und bildet dadurch einen schönen Kontrast zur normalen Handlung. Ich mochte schon im Buch die Geschichte zur Vergangenheit der verschiedenen Charaktere und fand es sehr schade, dass diese in den Filmen (ich glaube nur im Ersten) so wenig beachtet wurde.

Ich bin eigentlich kein großer Twilight-Fan mehr, inzwischen nervt mich die Bessenheit von Bella nur noch und durch den ganzen Hype ist mir auch die restliche Lust an der Serie vergangen. Aber die Graphic Novel liebe ich dennoch, wahrscheinlich auch deshalb weil ich so nicht mehr den elenden Robert Pattinson und diese Kirsten Stewart im Kopf habe. So wie im Comic habe ich mir die beiden vorgestellt und dadurch gefällt es mir auch viel besser als die Filme. Man merkt zwar, dass sich die Zeichnerin bei manchen Szenen am Film orientiert hat, z.B. beim Baseballspiel, aber insgesamt ist der Comic viel näher am Buch als der Film, für mich jedenfalls. Ich weiß zwar, dass man bei den Filmen durch die Auswahl der Schauspieler beschränkt ist, aber Robert Pattinson finde ich nur lächerlich (aber auch andere Schauspieler gefallen mir nicht so) und dadurch kann ich die ganze Reihe nicht ernst nehmen.

Inhaltlich hat mich der Comic allerdings nicht überzeugt, dass liegt nicht am Comic selber, sondern an der Buchvorlage. Den Schlussteil des Romans, besonders die Sache mit James, fand ich schon beim ersten Lesen total langweilig und langgezogen und da dies in zweiten Band den größten Teil der Geschichte einnimmt fand ich auch den Comic eher langweilig. Nicht so langatmig wie den Roman, aber auch nicht sehr spannend und romantisch war der Band leider auch nicht so sehr. Aber für mich ist er dennoch eine super Umsetzung des Romans!

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Tags: comic, fantasy, graphic novel, paranormal, twilight, vampire   (6)
 

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manga, shojo, liebe, romance, trauer

Dengeki Daisy 07

Kyosuke Motomi
Flexibler Einband: 171 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 06.10.2011
ISBN 9783842000247
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: manga, shojo   (2)
 

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manga, sailor moon, tuxedo mask, usagi, luna

Pretty Guardian Sailor Moon 01

Naoko Takeuchi , Constantin Caspary
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 07.10.2011
ISBN 9783770476480
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: magical girl, manga, neue auflage, sailor moon, shojo   (5)
 

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manga, shojo, liebe, handy, freundschaft

Dengeki Daisy 02

Kyosuke Motomi
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 16.12.2010
ISBN 9783842000193
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: manga, shojo   (2)
 

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liebe, manga, shojo, zwillinge, verkleiden

Peppermint Twins 01

Wataru Yoshizumi
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 16.06.2011
ISBN 9783842001732
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: liebe, manga, shojo, zwillinge   (4)
 

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shojo, liebe, wataru yoshizumi, manga, highschool

Chitose etc. 03

Wataru Yoshizumi
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 15.09.2011
ISBN 9783842001558
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: highschool, jugendliche, liebe, manga, shojo, wataru yoshizumi   (6)
 

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liebe, magie, rätsel, trilogie, schlüssel

Zeit der Träume

Nora Roberts , Margarethe Pée , Margarethe Pée
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.09.2004
ISBN 9783442358588
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist länger her, dass ich einen Roman von Nora Roberts gelesen habe, die Ring-Trilogie und "Insel des Sturms" haben mir vor ungefähr 4 Jahren allerdings sehr gut gefallen. Ob dies heute immer noch der Fall bezweifle ich etwas, nachdem mir "Zeit der Träume" dann doch nicht so gut gefallen hat und ich am Ende etwas enttäuscht war.

"Zeit der Träume" ist ganz nett, aber mehr auch nicht, washalb ich mich auch schwer tue den Roman zu rezensieren, es gibt keine extremen Schwächen (es gab natürlich viele Schwächen, aber nichts richtig gravierendes), aber auch nichts, was ich wirklich gut fand. "Zeit der Träume" ist für mich durch und durch durchschnittlich, eben eine leichte Unterhaltung für Zwischendurch, aber sicherlich nichts weltbewegendes.

Die Geschichte ist nicht spannend oder fesselnd, aber auch nicht richtig, richtig langweilig. Ich wollte jetzt nicht unbedingt wissen wie "Zeit der Träume" weitergeht, so interessant war die Handlung nun nicht, aber die Geschichte war auch nicht so schlecht, dass ich sie abbrechen wollte. Okay, außer am Ende, da wurde die Handlung zäh und anstrengend zu lesen, sodass ich zum Schluss dann doch erleichtert war "Zeit der Träume" endlich beendet zu haben. Kein gutes Zeichen, oder? Bei einem guten Buch ist man doch eigentlich traurig wenn es zu Ende ist, was mich wieder in der Annahme bestätigt, dass dieser Roman für mich eindeutig nicht zur Gattung der "guten Romane" gehört.

Mein Problem war außerdem, dass mich die Liebesgeschichte nicht berühren konnte, sie wirkte auf mich irgendwie nur lieblos dahingeklatscht. Das erste Treffen, die sofortige sexuelle Anziehung, dann die Liebeserklärung, etc. alles ging mir zu schnell und war altbekannt. Es passierte überhaupt nichts überraschendes, es gab keine Höhepunkte, keine wirkliche Dramatik, es war also keine Liebesgeschichte, die meinem Geschmack entspricht, also so ganz ohne Herzblut und Prickeln.

Und wo wir gerade bei den Schwächen wären: Die Charaktere waren mir auch allesamt zu perfekt, besonders die drei weiblichen Protagonistinnen. Dies bemängle ich in letzter Zeit sehr häufig (bin ich einfach zu kritisch, aber lese ich die falschen Romane?), aber ich brauche endlich wieder eine Heldinnen mit der ich mich identifizieren kann und mit diesen perfekten, tollen Göttinnen kann ich das einfach nicht. Das ist doch nervig, alle sehen gut aus, machen nie Fehler und haben ja auch so ein gutes Herz. Also das finde ich beim besten Willen weder attraktiv noch realistisch. Wenn ich wenigstens ein bisschen Humor hätte entdecken können, der diese ganze Perfektheit relativiert hätte, aber so blieben mir die Charaktere fremd und ich wurde mit ihnen nie richtig warm.

Nun zu den Hauptpersonen von "Zeit der Träume", Flynn und Malory. Beide sind zu tiefgründig um als flach bezeichnet zu werden, aber auch nicht originell genug um besonders zu sein. Ich weiß nicht was ich von ihnen halten soll, ich kann gar nicht genau sagen was mich wirklich gestört hat, aber ich könnte keine Bindung zu den beiden aufbauen. Vielleicht waren sie mir in ihrer "Tiefgründigkeit" zu stereotyp, zu typisch, einmal abgesehen von der ganzen Perfektheit, die wenigstens die drei Kerle der Trilogie noch nicht vollständig erreicht hat. Obwohl, wenn ich so genau drüber nachdenke, konnte ich jetzt bei Flynn auch keine großen Schwächen entdecken.

Interessant fand ich allerdings die Idee mit den drei keltischen Prinzessinnen, deren Seelen gestohlen und in einer Truhe versiegelt wurden. Drei sterbliche Frauen müssen jeweils innerhalb von 28 Tagen einen Schlüssel finden und so die Seelen der drei Halbgöttinnen befreien. Dies fand ich wirklich eine richtig gute Idee, man hätte die Suche zwar noch deutlich interessanter und fesselnder gestalten können, aber insgesamt hat Nora Roberts wenigstens das sehr schön gelöst.
In dem Zusammenhang muss ich auch unbedingt noch Rowena und Pitte erwähnen, die trotz ihrer eher kurzen Auftritte sehr schnell meine Lieblingscharaktere der Geschichte geworden sind, über die beiden hätte ich gerne mehr erfahren, aber vielleicht kommt dies ja noch in den nächsten Bänden.

Sprachlich ist mir die Übersetzung nicht negativ aufgefallen, ich habe allerdings auch nicht darauf geachtet, ich war eher damit beschäftigt die Geschichte möglichst schnell zu Ende zu lesen.
Was mir allerdings missfiel war, dass ich oft nicht erkennen konnte, wer nun was sagt, manchmal ist mir erst am Ende eines Dialoges aufgefallen, dass ich mich geirrt hatte. Besonders schwierig wurde es wenn mehrere Personen miteinander geredet haben. Häufig konnte ich nur raten wer nun welchen Satz sagt und bei derartigen Unterhaltungsromanen habe ich nun wirklich keine Lust mir nach jedem Satz zu überlegen, wer ihn denn nun gesagt haben könnte.

Zudem fiel mir auf, dass dauernd die Erzählsperspektive gewechselt hat, so kam es mir jedenfalls vor. Es kann allerdings auch sein, dass ich einfach nur nicht intelligent genug war dieses Stilmittel oder was auch immer zu verstehen. Es kam jedenfalls sehr häufig vor, dass z.B. ein Abschnitt aus der Sicht von Malory erzählt wird, aber zwischendurch Gefühle/Gedanken von anderen Personen genannt wurden, die Malory keinesfalls kennen kann und ich hatte nicht das Gefühl, dass der Erzähler allwissend ist, sondern eher personell. Es war zumindest ziemlich irritierend und es hat mich dann am Ende auch genervt. Ich finde es sehr schön, wenn man eine Geschichte auch verschiedenen Perspektiven erzählt bekommt, aber ich kann es gar nicht leiden, wenn diese Perspektive sich dauernd ändert, nur weil der Autor es nicht andersweitig schafft die Gefühle der anderen Personen andersweitig zu vermitteln. Es ist viel schöner, wenn ich mir als Leser überlegen kann, was eine Geste oder ein Satz bedeutet, ohne das mir alles vorgesagt wird.

Fazit:

Seichter Start in eine Trilogie über drei Frauen, die die große Liebe finden. Nett, kann man lesen, muss man aber nicht. Und auch wenn ich viel kritisiert habe, so waren die Schwächen am Ende doch alle einzeln gar nicht gravierend, aber zusammen waren sie dann doch entscheidend dafür, dass mir "Zeit der Träume" am Ende nicht so gefallen hat wie erwartet.

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Tags: contemporary, nora roberts, romance, zeit   (4)
 

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liebe, trilogie, magie, schlüssel, frauen

Zeit der Hoffnung

Nora Roberts
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.12.2004
ISBN 9783442358595
Genre: Fantasy

Rezension:

Trotz des schwachen Vorgängers "Zeit der Träume" hätte ich mir irgendwie mehr von "Zeit der Hoffnung" erhofft, da ich dachte, dass "Zeit der Träume" für mich einfach nur einen unglücklichen Ausrutscher darstellt. Leider bin ich wohl entweder kein Fan von Nora Roberts mehr oder diese Trilogie entspricht einfach nicht meinem Geschmack. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass mir "Zeit der Hoffnung" gar nicht gefallen hat. Leider.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ich von "Zeit der Hoffnung" extrem enttäuscht war, nach dem eher durchschnittlichen "Zeit der Träume" hätte ich niemals gedacht, dass die Reihe mit dem nächsten Band noch schlechter werden könne, aber sie wurde es. Besonders das Ende war unglaublich langweilig und langatmig, sodass ich das "Finale" nur noch überflogen habe und froh war den Roman endlich durchgelesen zu haben. So erleichert bin ich nach dem Lesen selten, auch bei schlechten Romanen. Aber auch abgesehen von Ende war die Geschichte sehr zäh und anstrengend zu lesen, wieder hat mich die Liebesgeschichte überhaupt nicht berührt und wieder waren mir die Charaktere viel zu perfek. Ich hatte mir besonders von der Liebesgeschichte mehr erhofft, man hätte wirklich viel Romantik und Herzschmerz aus Danas und Jordans Vergangenheit herausholen können, dieses Potential wurde allerdings nicht genutzt und die Liebesgeschichte lief dann schließlich nach Schema-F ab. Wie kann man in einer Reihe dreimal eine ähnliche Liebesgeschichte verwursten!? Ich verstehe es wirklich nicht, aber ich bin auch keine Autorin, vielleicht wollte Nora Roberts damit etwas aussagen, wer weiß. Auch war mir die Geschichte insgesamt einfach viel zu glatt und platt, wo ist die Dramatik, wo die große Liebe, wo überhaupt irgendetwas Spannendes? Ich habe jedenfalls nichts von dem in "Zeit der Hoffnung" gefunden.

Auch die Übersetzung fiel mir negativ auf, viele Sätze klangen holprig, wodurch der Lesefluss immer wieder unterbrochen wurde. Zwischenzeitlich wurde dann auch aus "Logan" plötzlich "Flynn". Natürlich, Flynn ist ein enger Freund von Flynn. So etwas ist echt nervig. Und was heißt bitte schön: "Ich habe Moe gemeckert"? Ich hab die genaue Seite nicht mehr im Kopf, aber solche Sätze sind mir immer mal wieder ins Auge gestochen.
Aufgefallen sind mir neben der etwas holprigen Übersetzung einige Unstimmigkeiten zum vorheriger Band. Plötzlich war der Name des Geschäftes "Luxus", obwohl es im ersten Band noch "Belohnung" hieß. Okay, "Luxus" klingt viel besser, aber woher kommt diese Unstimmigkeit? Liegt es vielleicht sogar am Original? Ebenso wurden aus 10.000 Dollar Aufwandsentschädigung plötzlich 25.000 Dollar. Interessant ist, dass sich der dritte Band Übersetzungstechnisch am Zweiten orientiert hat, sind die Fehler also im ersten Band passiert und nicht in "Zeit der Hoffnung"? Wer weiß, ist aber letztendlich auch nicht wichtig, da mir auch ohne diese Fehler der Roman nicht gefallen hätte.

Fazit:

Ich will sagen, dass die Reihe und "Zeit der Hoffnung" allgemein schlecht sind, ich persönlich hatte nur überhaupt keinen Spaß beim Lesen und war sehr enttäuscht. Naja, vielleicht liegt mir auch einfach Nora Roberts nicht, obwohl ich sie vor ein paar Jahren noch sehr gut fand.

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Tags: contemporary, nora roberts, romance, zeit   (4)
 

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185 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, schlüssel, freundschaft, trilogie, frauen

Zeit des Glücks

Nora Roberts
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 11.07.2005
ISBN 9783442358601
Genre: Fantasy

Rezension:

Also nun folgt dritte Teil in der Welt der total perfekten Charaktere, nur das jetzt nicht nur die Erwachsenen perfekt sind bis die Haarspitzen, sondern auch Simon, der Sohn von Zoe. Super, aber wenigstens ist Simon einfach nur total süß und sympathisch und dabei mag ich Kinder in Romanen eigentlich nicht, aber Simon ist ja auch ein perfektes Kind. Er hat mich quasi durch die Geschichte gezogen, die Szenen mit ihm waren so erfrischend und witzig, dass sich die Erwachsenen davon eine Scheibe abschneiden sollten.

Bei "Zeit des Glücks" handelt es sich um Cinderella-Geschichte auf die Art von Nora Roberts erzählt, also ziemlich klischeehaft und platt. Okay, es geht theoretisch noch flacher, aber realistisch gesehen ist das sicher nur selten der Fall. Damit hat sich zwar die Personenkonstellation im Vergleich zu den Vorgängern verändert, aber die Handlung blieb prinzipiell ähnlich. Der Verlauf der Liebesgeschichte folgt also wieder dem gleichen Schema. Er will sie, sie will ihn auch, sträubt sich aber mit allen Mitteln, bis sie dann doch nachgibt. Und dann wären da natürlich die Zweifel an der Liebe des Protagonisten, die wir auch schon aus den Vorgängern kennen. Kann sich Nora Roberts nichts neues ausdenken? So hat sie mich nur gelangweilt!

Es reicht eigentlich sich die beiden vorherigen Rezensionen zu den ersten Bänden durchzulesen, die Kritikpunkte sind identisch. Zu perfekte Charaktere, langweilige Handlung und eine Liebesgeschichte, die mich nicht berühren konnte und die ich unrealistisch fand. Sprachlich ist die Geschichte auch wieder nicht ganz perfekt und sie liest sich auch sehr holprig, aber wenigstens ist die Übersetzung jetzt inhaltlich konsistent zum zweiten Band.

Etwas möchte ich dann dennoch zu "Zeit des Glücks" sagen. In den ersten beiden Bänden ist es mir gar nicht so aufgefallen, aber die Geschichte ist total kitschig. Manche mögen denken: "Das war doch klar!", aber in den vorherigen Bänden kam es mir nicht so extrem vor. Hier ist aber nicht nur die Liebesgeschichte extrem kitschig, sondern auch die Sprache und der gesamten Handlung, einfach alles von vorne bis hinten. Ich meine, ich lese nur Liebesromane, ich bin also eigentlich ein Fan von Kitsch, aber hier war es mir einfach zu viel. Dauernd habe ich das Bedürfnis gehabt die Augen zu verdrehen oder peinlich berührt aufzustöhnen. Es war nicht mal süß kitschig, sondern nur inoriginell und klischeehaft kitschig. Manche werden es mögen, aber mir war das alles zu viel.

Das einzig gute war wieder einmal nur die Idee mit den Schlüsseln und keltischen Prinzessinnen, aber die kann auch nichts mehr herausreißen. Außerdem fand ich die Sache mit Kane auch sehr langweilig umgesetzt, da hätte man sicherlich mehr Spannung herausholen können.

Fazit:

Wer die ersten beiden Bänden mochte wird auch "Zeit des Glücks" mögen und wer die ersten Bände wie ich nicht mochte, wird auch diesen Band nicht mögen.

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Tags: contemporary, nora roberts, romance, zeit   (4)
 

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liebe, erotik, contemporary, krimi, leicht kitschtig

Something About You

Julie James
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Berkley Pub Group, 25.07.2011
ISBN 9780425233382
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: contemporary, liebe, romance, suspense   (4)
 

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romance, liebe, contemporary, fbi, suspense

A Lot Like Love

Julie James
E-Buch Text
Erschienen bei Berkley, 01.03.2011
ISBN B00475ARRA
Genre: Sonstiges

Rezension:

"A Lot Like Love" ist nicht schlecht, im Vergleich z.B. zur Zeit-Trilogie von Nora Roberts oder "Heaven, Texas" von Susan E. Phillips, die ich kurz vorher gelesen habe, aber im Vergleich zu den beiden vorherigen Romanen von Julie James auch nicht wirklich gut.
In der Rezension werde ich nicht viel Positives erwähnen, da ich den Roman mit "Practice Makes Perfect" und "Something About You" verglichen habe und mir deshalb fast nur viel Negatives aufgefallen ist. Also nicht wundern. ;)

Die Paarung "Millionärs-Erbin meets FBI-Agent" war ziemlich lahm und uninspiriert, mir fehlte es auch in der gesamten Handlung an zündenden Ideen. Das Ganze war niemals richtig schlecht, aber auch nicht ganz ausgereift. Dem Kriminalplot fehlte es meiner Meinung nach an Spannung und guten Akzenten, in meinen Augen dümpelte die Handlung eher vor sich hin und zog sich den ganzen Roman lang daher etwas. Nur der Anfang von "A Lot Like Love" konnte mich überzeugen, ich kam sehr schnell in die Geschichte herein und hatte mir deshalb wirklich viel von dem Roman erhofft, weshalb ich dann wahrscheinlich am Ende auch so enttäuscht war.

Mein Problem war außerdem, dass ich keine Chemie zwischen den Protagonisten gefühlt habe, keine Romantik, kein Knistern. Die Geschichte ist zwar erotischer, aber gleichzeitig auch weniger romantisch geworden, was mir nicht so wirklich gefällt, da für mich das Verhältnis im Gegensatz zu den Vorgängern nicht stimmt. Ich habe lieber eine romantische, aber nicht zu erotische Geschichte, wie z.B. bei "Practice Makes Perfect". Auch wenn ich bei dem Roman die fehlende Erotik etwas kritisiert habe, ist es mir am Ende doch lieber weniger Erotik zu haben als weniger Romantik. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sich Nick und Jordan richtig kennengelernt haben, bevor von der großen Liebe gesprochen wird, mir ging das alles zu schnell und es wurde dadurch unrealistisch. Außerdem hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die beiden eigentlich gar nicht so viele interessante Szenen zusammen hatten, was sich dann auf die Romantik und auf die Chemie zwischen den beiden ausgewirkt hat. Alles in allem waren mir die beiden auch relativ egal, da sie mir nicht ans Herz wachsen konnten.

Besonders zu Jordan konnte ich kein Verhältnis aufbauen. Ach, genau, das kann daran liegen, dass sie irgendwann eine halbe Milliarde erben wird und ansonsten auch kaum Schwierigkeiten in ihrem Leben hatte, außer dem Tod ihrer Mutter, der aber kaum eine Rolle spielt und einem Bruder, der wegen dem Lahmlegen des Dienstes Twitter im Gefängnis sitzt. Also mir war sie vom Charakter her zu perfekt, weshalb ich mir ihr nicht warm wurde. Außerdem fehlte mir dieses typische "Julie James Feeling", da Jordan keine Anwältin ist wie die bisherigen Protagonistinnen, was wahrscheinlich auch ein Grund dafür ist, dass ich keine Beziehung zu ihr aufbauen konnte. Während die anderen Protagonistinnen hart für ihren Job und Karriere gearbeitet haben, schien es mir so als ob Jordan alles in den Schoss fällt und sie für nichts in ihrem Leben wirklich hart arbeiten musste.
Zu Nick kann ich gar nichts weiter sagen, er ist ganz nett und war mir wesentlich sympathischer als Jordan, aber er hat die Geschichte weder besser noch schlechter gemacht. ;)

Das mir die Handlung, abgesehen von den Charakteren, nicht so zugesagt hat kann auch am "Wein"-Schwerpunkt liegen. Ich selber trinke keinen Wein, wenn man genau sein will trinke ich gar keinen Alkohol, weshalb ich vieles auch nicht verstanden habe. Was ist Zinfandel oder Chardonney (ich weiß nicht einmal wie das alles geschrieben wird)? Ich könnte nicht mal sagen, was von den Ganzen erwähnten Weinen Rotwein wäre. Für mich waren die ganzen Begriffe also vollkommen nichtssagend, was nicht nur an meinem Englisch lag, auch auf Deutsch hätten mir die Vokabeln nichts gesagt, wodurch ich auch schnell gelangweilt war.

Was ich schön fand, dass Cameron und Jack aus "Something About You" auch in diesem Roman ein paar Auftritte haben, ebenso wie ein Charakter aus "Just The Sexiest Man Alive" Erwähnung findet. Man muss aber insbesondere "Something About You" nicht vor "A Lot Like Love" gelesen habe, obwohl einiges aus "Something About You" in diesem Roman gespoilert wird.

Fazit:

Für mich der schwächste Roman von Julie James bisher, mir fehlte es an Romantik und Spannung.

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Tags: contemporary, fbi, liebe, romance, suspense   (5)
 

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rachel gibson, romance, contemporary

Simply Irresistible

Rachel Gibson
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 11.07.2011
ISBN 0380790076
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: contemporary, rachel gibson, romance   (3)
 

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romance, susan e. phillips, contemporary, sep

Heaven, Texas

Susan Elizabeth Phillips
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 11.07.2011
ISBN 9780380776849
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich "Heaven, Texas" nicht zu Ende gelesen habe, trotz guter Kritiken im Internet habe ich hier auf meinem Blog ja schon von anderen Bloggern gehört, dass ihnen "Heaven, Texas" nicht besonders gut gefallen hat und so ging es mir auch. Allein das Ersterscheinungsdatum 1995 hätte mich skeptisch machen müssen, obwohl ich früher nichts gegen so "alte" Liebesromane hatte und diese teilweise sehr gerne gelesen habe, so hat sich mein Geschmack über die Jahre doch etwas verändert. Es gibt sicherlich immer noch ein paar ältere Romane, dir mir auch noch heute gefallen, es wird sich dabei aber wahrscheinlich eher um die Minderheit der Romane handeln.

Nun ja, um wieder zu "Heaven, Texas" zurückzukommen, ich hatte gleich zu Beginn ein schlechtes Gefühl, da mich der Anfang der Geschichte doch ziemlich peinlich berührt hat. Ich wollte gar nicht weiterlesen, weil ich das Verhalten von Gracie und einfach die gesamte Szene einfach sehr unangenehm zu lesen fand. Wäre der Roman ein Film gewesen, hätte ich umgeschaltet und erst bei der nächsten Szene wieder zugeschaltet, um den peinlichen Moment zu umgehen. Das war einfach total unrealistisch, altmodisch und in meinen Augen lachhaft. Verdammt, von da an war mir klar, dass ich beim Kauf vielleicht einen Fehler gemacht habe und ich nicht nur auf die gute Kritiken hätte hören sollen.
Aber nun gut, auch eine altmodische Geschichte hätte mich fesseln und berühren können, hat "Heaven, Texas" aber nicht, weshalb ich die Geschichte nach 150 Seiten abgebrochen habe. Danach habe ich einige Szenen in der Mitte überflogen, also den ersten Fast-Sex, dann den ersten richtigen Sex und nun ja ein anderes Pärchen beim Sex. Interessant, man könnte fast meinen, der Mittelteil des Romans bestünde nur als prickelnder Erotik, aber keine Sorge, erstens war der Sex ziemlich lahm und zweitens hatte ich wohl nur ein gutes Händchen beim Überfliegen. Obwohl die Sexszenen waren vielleicht auch das Spannenste an der Geschichte, wer weiß. ;) Da ich dann wieder die letzten 80 Seiten mehr oder weniger komplett gelesen habe, weiß ich so im Großen und Ganzen worum es bei "Heaven, Texas" geht und was so passiert ist. Ich bin mir allerdings immer noch unsicher, ob ich den Roman nun ausgelesen oder abgebrochen habe, es war ja eine Mischung aus beidem.

Wer mich wirklich genervt hat war die nicht nur total klischeehafte, sondern auch total unzeitgemäße und unrealistische Geschichte. Okay, in den 90er Jahren war sie sicherlich hochmodern und auch modernere Romane nutzen dieses "Jungfrau ohne Erfahrung trifft sexy Kraftpaket"-Schema, mir persönlich entlockt es aber nur noch ein ungläubiges Kopfschütteln. Bei "Heaven, Texas" wird das Thema so verwurschtet:
Jüngfräuliche 30-jährige graue Maus ohne jegliche sexuelle Erfahrung trifft hier also reichen, sexy Ex-Footballer mit sexueller Unzufriedenheit, der sich natürlich gleich für sie interessiert. Sie benimmt sich natürlich wie ein unerfahrener Teenager, verliebt sich nach einer Woche Hals über Kopf in den Helden und ist so perfekt und ohne Fehler, dass es einem fast Zahnschmerzen bereitet. Natürlich wird sie am Anfang mit einer Stripperin verwechselt, bei ihrem scheinbar unterirdisch schlechten Klamottenstil sehr verwunderlich, und schafft es nicht ihre Klappe aufzubekommen, um dies auch zu sagen. Der Protagonist macht dabei auch keine gute Figur, sondern kommt eher etwas schleimig daher. Seinen Klamottensil habe ich in meiner Vorstellung übrigens ignoriert, weil der für mich eher auf einen alten, schnurrbarttragenden Cowboy gepasst hatte. Dies war übrigens die oben von mir erwähnte Szene!

Es ging dann relativ langeweilig weiter, fesselnd und spannend nenne ich anders. Ich spürte auch gar keine Chemie zwischen den Protagonisten, für mich waren die beiden einfach viel zu verschieden und das die beiden wirklich füreinander bestimmt sein sollten fand ich irgendwie unrealistisch. Natürlich gibt es immer wieder sehr interessante Paarungen in Liebesromanen, was ich eigentlich sehr gut finde, wenn ich als Leser wenigstens irgendetwas zwischen den beiden spüre. Allerdings muss ich zugeben, dass ich ich wahrscheinlich auch nicht genug gelesen habe, um die beiden richtig einschätzen zu können. Trotzdem meiner Meinung darf ein Liebesroman nicht erst nach der Hälfte des Romans romantisch und fesselnd sein, sondern man muss schon relativ früh am Anfang die Emotionen spüren, sonst ist er einfach nicht gut (außer es ist kein reiner Liebesroman, was bei "Heaven, Texas" nicht der Fall ist).

Wenigstens hat sich der Humor mit der Zeit etwas verbessert, ich musste manchmal wirklich schmunzeln und fand manche Szenen zwar etwas gezwungen, aber witzig. Gerettet hat es den Roman jedoch nicht, weshalb ich dann auch irgendwann aufgegeben habe. Mittelmäßiger Humor reicht halt nicht!

Das Ende war gar nicht so schlecht, zumindest wenn man bedenkt, dass das Ende noch schlechter hätte sein können. Mal davon abgesehen, dass sich Bobby Tom (was für ein bekloppter Name!) sich wie ein Ars*h benommen hat und das Ganze sehr, sehr klischeehaft abgelaufen ist.
Er macht sie nieder. "Nein, ich liebe sie nicht!" Eine Sekunde später. Intelligenz setzt ein. "Oh, ich liebe sie und kann ohne sie nicht leben!" Er rennt ihr hinterher.
Das war einfach zu unrealistisch und dass Gracie ihm so schnell vergeben hat fand ich nicht richtig. Er hat sich wie ein Stück Sch... ähm Dreck benommen, sie verhöhnt und beleidigt, und sie nimmt ihn nach einer einfach Entschuldigung einfach so zurück? Ach ja stimmt, jetzt liebt sie ja wirklich und tut nicht nur so, was sie ihm natürlich wieder glaubt. Hat sie nichts aus ihren Fehlern gelernt? Scheinbar nicht, aber sie hat ja Glück, dass er es diesmal ernst meint. Wow, super. Typisches altmodisches Liebesromanende und scheinbar stehe ich nicht mehr darauf, dies war früher anders. Wie sich der Lesegeschmack innerhalb einiger Jahre doch ändern kann. Ach, habe ich oben erwähnt, dass das Ende doch gar nicht so schlecht war? Ich muss wohl von dem Ganzen Kitsch geistig umnebelt gewesen sein, wie mir gerade auffällt, war das Ende doch nicht so gut.

Die Sache mit den Kondom und den STDs fand ich übrigens bedenklich. Erst macht er sich Sorgen, dass sie ohne Kondom Sex haben könnte und sich dadurch eine Krankheit von irgendeinem Kerl einfangen könnte, weil sie zu gut gläubig und unerfahren ist und dann verhält sich Bobby Tom genau wie einer dieser Kerle vor denen er sie ja beschützen wollte. Nein, natürlich er war immer vorsichtig, ein Kondom ist also vollkommen unnötig. Und Gracie glaubt ihm selbstverständlich und macht damit genau das wovor Bobby Tom bei anderen Kerlen Angst hatte. So einen Typen wünscht sich Frau, schließlich haben immer nur die Anderen die gefährlichen Krankheiten, als ob denen ihre Gesundheit weniger wichtig wäre und die grundsätzlich mit STDs durch die Welt sexeln.

Fazit:

Eine altmodische Geschichte, die bei ihrem Erscheinen wahrscheinlich die Frauen begeistert hat und auch heute noch einige Fans finden wird. Wer eher auf moderne Liebesromane steht, wird mit "Heaven, Texas" aber eher keine Freude haben, ebenso wie ich.

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liebe, film, schauspieler, anwältin, freundschaft

Just the Sexiest Man Alive

Julie James
Flexibler Einband
Erschienen bei Berkley Trade Pub, 31.10.2008
ISBN B001TVFRMU
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: contemporary, julie james, liebe, romance   (4)
 

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chicago, frauenroman, freundschaft, julie james, romance

Practice Makes Perfect (Berkley Sensation)

Julie James
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Berkley, 11.02.2009
ISBN B001SCK702
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: contemporary, julie james, lawyer, love, romance   (5)
 

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engel, luzifer, kyriel, schutzengel, seattle

Seelenglanz

Brigitte Melzer
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 14.09.2011
ISBN 9783800095445
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich muss sagen, dass ich "Seelenglanz" zwar nicht grandios, aber trotzdem besser als "Rebellion der Engel" fand. Die Geschichte ist gut, auch wenn sie nicht ganz (aber fast) meinen Geschmack trifft, aber ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Brigitte Melzer hatte keine sonderlich außergewöhnlichen Ideen, aber insgesamt hat sie dem Thema "Engel" einen interessanten und persönlichen Touch gegeben, indem sie es sehr modern umgewandelt hat, wie auch schon in "Rebellion der Engel". Ich fand es sehr erfrischend, außerdem bin ich ja allgemein ein Fan von Geschichten über Engel, wenn sie denn gut umgesetzt sind, also nicht so wie "Engelsnacht" oder "Engel der Nacht".

Eine Schwäche des Romans ist ein typischer Melzer-Problem: die Protagonistinnen sind immer viel zu perfekt dargestellt, so war es auch hier. Jules ist sympathisch, wie eigentlich alle Melzer-Heldinnen, aber sie war mir zu glatt. Sie ist selbstlos, immer freundlich und stark, macht keine großen Fehler und denkt natürlich erst an andere und dann an sich selbst, außerdem sieht immer nur das Gute in Anderen. Durch ihre Mutter und ihr schwere Leben bekommt sie zwar etwas Tiefe, aber insgesamt war mit das einfach nicht genug. Im Vergleich zu Kyriel ging sie für mich hoffnungslos unter und ich konnte mich mit ihr auch überhaupt nicht identifizieren. Aber ihre beiden Ratten waren einfach wunderbar!

Ein anderer Kritikpunkt ist für mich der Schlussteil von "Seelenglanz". Das war mir alles zu kitschig, zu klischeehaft. Sie opfert sich für ihn, sodass er sich für sie opfern muss, sodass sie wieder selbstlos handelt um sein Opfer ungeschehen zu machen, was dazu führt das er sie retten will und so weiter und so fort. Das war mir persönlich dann doch etwas zu viel, manchmal ist weniger halt mehr!

Ein Pluspunkt des Romans bzw. DER Pluspunkt war Kyriel. Er ist der Einzige, dessen Perspektive mit einem Ich-Erzähler wiedergeben wird und es passt super. Seine sarkastische Art macht ihn super-sympathisch und er hat mich durch den ganzen Roman getragen. Erst dachte ich er wäre so eine Art Bad Boy, ähm, Bad Angel. Aber eigentlich ist er das gar nicht, er hat mit der Zeit nur sein früheres Ziel aus den Augen verloren und damit auch sich selbst. Dadurch das er immer nur eine/mehrere Rollen gespielt hat gräbt er sich dann auch sein eigenes Grab und sitzt am Ende zwischen zwei Stühlen (oder zwischen Himmel und Hölle) und weiß nicht mehr was er machen soll. Hach, ich mag ihn einfach, allein für ihn hat es sich gelohnt "Seelenglanz" zu lesen.

Die Liebesgeschichte spielt wie in "Rebellion der Engel" keine übergeordnete Rolle, ist aber auch nicht zu verachten. Es kommt zwar nicht zu erotischen Annäherungen und auch das Ende ist bis auf diese ganze Selbstaufopferungsgeschichte gar nicht übermäßig kitschig oder romantisch, es gibt keine bedingungslose Liebe bis ans Endes des Lebens (oder in die Ewigkeit). Von "Liebe" ist so eigentlich auch gar nicht die Rede, "Seelenglanz" ist quasi nur der Anfang einer großen Liebe, man kann sie für sich selber weiterspinnen, aber Brigitte Melzer hat dem Leser nur die Grundlage dazu geben. Ich hätte mir da persönlich einfach mehr gewünscht, Kyriel ist so sexy, ein bisschen Erotik hätte sehr gut in die Geschichte hineingepasst, außerdem bin ich nun einmal einfach eine hoffnungslose Romantikerin.

Noch etwas zur Aufmachung: Ich mag zwar das Cover, auch wenn es nicht zu "Rebellion der Engel" passt, aber was mich stört ist das Format. Wieso nur eine blöde, schwere und unhandliche Broschur? Die dann meiner Meinung nach auch noch überteuert ist und überhaupt nicht zum HC von "Rebellion der Engel" passt., ich hätte lieber etwas mehr und dann für eine schöne gebundene Ausgabe bezahlt.

Fazit:

Eine schöne Geschichte über die Welt der Engel, die von Brigitte Melzer sehr modern und humorvoll in Szene gesetzt wurde. Meiner Meinung lohnt es sich einfach wegen Kyriel "Seelenglanz" zu lesen, man sollte allerdings weder einen extrem romantischen/erotischen Liebesroman noch ein Meisterwerk erwarten.

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Tags: brigitte melzer, engel, fantasy, romance   (4)
 
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