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56 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

Alana Falk
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Verlag GmbH, 01.02.2020
ISBN 9783473401895
Genre: Jugendbuch

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Hades' Hangmen - Tanner

Tillie Cole
E-Buch Text: 454 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.02.2020
ISBN 9783736312661
Genre: Romane

Rezension:

Tanner, der ehemalige Weiße Prinz des Ku-Kux-Klan hat bei den Hades Hangmen seine neue Heimat gefunden. Doch noch immer ist er von seiner großen Liebe Adelita getrennt, die die Tochter des mexikanischen Drogenkartell-Chefs Quinatana ist. Weil der Klan und das Kartell sich verbündet haben um die Hangmen auszulöschen, entführen die Biker eine junge Frau, von der sie annehmen, dass es Quintanas Nichte ist. Als Tanner mit ihr sprechen will, um Informationen über Adelita zu erhalten, stellt er überrascht fest, dass es seine Liebste selbst ist, die entführt wurde - nur wenige Stunden bevor sie zu einer Ehe mit Quintanas Stellvertreter Diego gezwungen werden sollte. Das Glück des Paares ist nur von kurzer Dauer, denn Diego hat drei Anwärter der Hades Hangmen entführt, nur wenn er Adelita zurück bekommt, bleiben die Jungen am Leben....
"Tanner" ist der 7. Band von Tillie Coles Dark-Romance-Reihe "Hades Hangmen", den ich bis zum Ende kaum aus der Hand legen konnte. Ein wenig erinnert die Geschichte der beiden Liebenden am Romeo und Julia, stammen sie doch auch verfeindeten Organisationen und können lange nicht zusammen kommen. Wer die Welt der Hades Hangmen kennt - und man sollte die Bände unbedingt der Reihe nach lesen um alle Zusammenhänge verstehen zu können - wird "Tanner" lieben. Wie auch seine Vorgänger beginnt das Buch mit einer Trigger-Warnung, jeder der von den Hades Hangmen lesen möchte sollte sich darüber im Klaren sein, dass in den Büchern Gewalt vorkommt, auch sexueller Art. Dieses mal haben die Hangmen nicht mehr mit der Sekte zu tun, sondern fechten einen Krieg gegen den Ku-Klux-Klan und ein Drogenkartell aus, dabei wird die Liebesgeschichte zwischen Tanner und Adelita immer wieder von Rückblenden begleiten, so dass der Leser erfährt, wie alles angefangen hat. Auch Styx, der Anführer der Biker, hat einige Kapitel im Buch, seine Vergangenheit ist mehr mit Adelita verknüpft, als er ahnen konnte. Alles in Allem ist Tillie Coles Roman ein stimmiger Band, der einige Fäden aus den vorherigen Büchern zusammen führt.
Fazit: Eine schöne Geschichte für Dark-Romance-Leser, man sollte sich aber im Klaren sein, dass es Band 7 einer Reihe ist und die anderen sechs Bände unbedingt vorher lesen.

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(42)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Broken Dreams

Anne-Marie Jungwirth
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 01.08.2019
ISBN 9783736311763
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem Tyriq fünf Jahre im Gefängnis verbracht hat, möchte er sein Leben ändern. Schon hinter Gittern hat er sich von seiner alten Gang los gesagt, nun ist er auf dem Weg, sich für einen Job neu einzukleiden. Vor dem Einkaufszentrum findet Tyriq die gut gefüllte Geldbörse der Innenarchitektin Avery und nimmt Kontakt mit ihr auf - anstatt eines Finderlohns bittet er sie spontan um ein Date. Zwischen der unkonventionellen Avery und dem geläuterten Häftling knistert es gewaltig und schon bald sind die beiden ein Paar. Doch immer wieder stolpert Tyriq über seine Vergangenheit, wird es dem Liebespaar gelingen, das Alles hinter sich zu lassen, damit sie gemeinsam durchstarten können?

"Broken Dreams" ist das erste Buch, das ich von Anne-Marie Jungwirth gelesen habe und es hat mich gut unterhalten. Avery ist eine sympathische Figur, die ich sofort gemocht habe. Tyriq wirkte auf mich manchmal zu gut um wahr zu sein, wer aufgrund seiner Vergangenheit als Gangmitglied und durch den Gefängnisaufenthalt einen Bad Boy erwartet, der wird enttäuscht werden - der Mann ist ein Softie. Nett ja, er hat mir auch gefallen, doch wenn er sinngemäß äußert: "Früher habe ich Frauen anders behandelt, aber bei Avery will ich alles richtig machen" - dann kann ich ihm einfach nicht glauben, dass er mal so furchtbar war. Auf jeden Fall war es eine angenehme Geschichte, deren Schreibstil für ein schönes Leseerlebnis gesorgt hat.

Fazit: Eine angenehme Liebesgeschichte, die beim Lesen Entspannung vermittelt, lediglich das Ende war überraschend und brachte eine schnellere Gangart mit sich.

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37 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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The Problem With Him

Rachel Higginson , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.01.2020
ISBN 9783736311015
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die ehrgeizige Kaya Swift arbeitet als Sous-Chefin in der Restaurantküche des Lilou. Den Posten als Küchenchef, den sie glaubt verdient zu haben, hat Wyatt Shaw erhalten, der von seinem Vorgänger dafür empfohlen wurde. Wyatt muss beweisen, dass er die großen Fußstapfen, die Kilian hinterlassen hat, ausfüllen kann und steht dadurch unter großem Druck. Im Alltag geraten die beiden Sturköpfe immer wieder aneinander, erst nach und nach wird Kaya klar, dass die Funden, die zwischen ihr und Wyatt sprühen, nicht nur mit Wut zu tun haben - ihr Chef ist genau der Typ Mann, der Kaya gefällt. Doch kann sie mit jemandem glücklich werden, mit dem sie jeden Tag so heftig streitet?

"The Problem With Him" ist der dritte Band von Rachel Higginsons Opposites-Attract-Serie. Für mich war es das erste Buch der Autorin und auch ohne die Vorgängerbände zu kennen, habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Kaya und Wyatt sind sympathische Protagonisten, die sehr lebendig beschrieben wurden, so dass ich schnell das Gefühl hatte, die beiden gut zu kennen. Auch der Schreibstil hat mir gefallen, die Geschichte habe ich gerne gelesen und kann sie mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Am Rand der Erzählung tauchen auch die Figuren der beiden vorangegangenen Romane auf, was Freunde der Reihe sicher freuen wird. 

Fazit: Die romantische Geschichte bezaubert durch sympathische Figuren und einen angenehmen Schreibstil. Sie ist in sich abgeschlossen und man kann sie gut lesen, auch ohne die Vorgängerbände zu kennen.

 

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29 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Silbermeer-Saga - Der König der Krähen

Katharina Hartwell
Fester Einband: 616 Seiten
Erschienen bei Loewe, 12.02.2020
ISBN 9783743203662
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Edda und ihr kleiner Bruder Tobin leben in dem kleinen Fischerdorf Colm, wo aus den Schuppen von Fischen das wertvolle Colmin hergestellt wird. Die Menschen sind kühl und misstrauisch gegenüber Fremden, auch die Geschwister werden ausgegrenzt, sind sie doch nicht im Colm geboren. Jedes Jahr zur Zeit der Kaltwochen verschwindet ein Kind aus dem Dorf, die Bewohner glauben, dass es von der See selbst geholt wurde und gehen nach der Trauerzeit resigniert zum Alltag über. 

Doch als auch Tobin verschwindet will Edda nach ihm suchen, in seinem Zimmer hat sie eine schwarze Feder gefunden, die laut Aussage einer Hexe aus der alten Sprache stammt, die Magie enthält. In ihren Träumen sieht Edda einen gefiederte Mann, von dem sie annimmt, dass es der Krähenkönig ist, ihn muss sie finden um Tobin zurück zu bekommen. Kurz entschlossen begleitet Edda einen geheimnisvollen Fremden, als der ein Boot stiehlt und aufs Silbermeer hinaus fährt....

"Die Silbermeer-Saga - Der König der Krähen" von Katharina Hartwell hat mich schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Ende der über 600 Seiten nicht mehr losgelassen. Obwohl ich die Stimmung am Anfang als kalt und düster empfunden habe, so wie sich das Leben in Colm für Edda anfühlt, wollte ich schon nach einer kurzen Leseprobe unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Edda ist eine sympathische Figur, die für den geliebten kleinen Bruder zunächst ihre eigenen Ängste überwinden muss, haben doch die Menschen in Colm oft von den grauenhaften Wesen gesprochen, die im Silbermeer ihr Unwesen treiben. Während ihrer Reise lernt das Mädchen einige der Schrecken kennen und bekommt eine leise Ahnung ihrer eigenen Herkunft, die bisher für sie im Dunkeln lag. 

Die Autorin beschreibt die fantastische Inselwelt so detailliert und lebendig, dass ich sie mir beim Lesen gut vorstellen konnte, ihr Schreibstil ist angenehm und Eddas Erlebnisse haben etwas märchenhaftes an sich. "Der König der Krähen" ist der erste Teil der Silbermeer-Saga, auf der letzten Seite ist Eddas Reise noch nicht zu Ende, so dass ich nun gespannt auf die Fortsetzung dieser wunderbaren Geschichte warte. 

Fazit: Eddas Reise über das Silbermeer ist ein fantastisches Abenteuer mit märchenhaften Elementen, für das ich gern eine Leseempfehlung gebe. Die vorgegebene Zielgruppe sind Jugendliche, doch auch Erwachsene werden die zauberhafte Silbermeer-Saga gern lesen.

 

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55 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Ein Sommer auf Sylt

Lena Wolf
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.02.2020
ISBN 9783499276675
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gestresst fährt Julia mit ihrer Mutter und ihren beiden Tanten nach Sylt, um das Haus, das sie von ihrem Vater geerbt hat, schnellstmöglich zu verkaufen. Eigentlich kann sie siech diese Auszeit gar nicht leisten, denn zusammen mit ihrem Freund Jo arbeitet Julia daran, ihr kleines Unternehmen voran zu bringen. Dass ihre Mutter und deren Schwestern seit vielen Jahren zerstritten sind und sich bereits im Auto pausenlos streiten, drückt die Stimmung zusätzlich nieder. Als Julia an einer Bäckerei anhält, weil sie den ganzen Tag noch nichts gegessen hat, schnappt ihr auch noch ein fremder Mann das letzte belegte Brötchen vor der Nase weg, weil Julia gerade geschäftlich telefonieren musste. Ihren ganzen Unmut bekommt der Mann zu spüren, denn Julia faucht ihn heftig an, ehe sie  - immer noch hungrig - zum geerbten Haus weiter fährt. Dort angekommen, wartet eine weitere schlechte Neuigkeit auf die Frauen, nicht nur, dass Julias Schlüssel nicht passt, das Haus wird auch noch von einer fremden Frau bewohnt.....

"Ein Sommer auf Sylt" von Lena Wolf ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der mich beim Lesen auf die schöne Insel Sylt entführ hat. Die Protagonistin Julia ist am Anfang sehr gestresst und zeigt sich von ihrer kratzbürstigen Seite, doch im Lauf der Zeit entspannt sie sich immer mehr und wurde mir dadurch auch sympathischer. Mit ihr zusammen konnte ich den Sand unter den Füßen spüren und das Meer riechen, der Hintergrund der Geschichte hat mir ein wenig Urlaubsfeeling gebracht auch die Handlung selbst hat mehr und mehr Entspannung vermittelt. Nicht nur Julia selbst hat in den Tagen auf der Insel darüber nachgedacht, was sie selbst wirklich möchte, auch die anderen drei Frauen wurden angeregt, über ihr Leben nachzudenken und manche Emotion aus der Vergangenheit neu zu bewerten. Sowohl der Schreibstil als auch die Figuren haben mir gut gefallen und der Roman hat mir einige schöne Lesestunden beschert, gern empfehle ich die sommerliche Geschichte weiter. 

Fazit: Das Buch bringt Urlaubsfeeling mit und die Figuren waren jede auf ihre Weise sympathisch. Wenn sich der Leser darauf einlässt, vermittelt der Roman Wohlfühlatmosphäre, ich gebe gern eine Leseempfehlung.

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(77)

103 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Rote Kreuze

Sasha Filipenko , Ruth Altenhofer
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.02.2020
ISBN 9783257071245
Genre: Romane

Rezension:

Als Alexander kurz nach dem Bezug seiner neuen Wohnung in Minsk ein rotes Kreuz an der Tür findet, glaubt er an Vandalismus. Doch seine Nachbarin, die über neunzig Jahre alte Tatjana erklärt ihm, dass sie unter Alzheimer leidet und die Kreuze gemalt habe, um sich an den Weg zu ihrer eigenen Wohnung zu erinnern. Weil Tatjana den jungen Mann in ihre Wohnung bittet und ihm ein Gespräch aufdrängt, empfindet er sie zunächst als aufdringlich und lästig, dabei hat er dennoch genügend Manieren, um Tatjana trotz seiner Erschöpfung zu folgen und zuzuhören. Mit dem Beginn ihrer Lebensgeschichte gelingt es der alten Dame dann endlich, Alexanders Interesse zu wecken und so erfährt er von ihrem Leben während der Stalin-Ära. 1910 in England geboren, zieht sie bereits im Kindesalter mit dem Vater nach Russland, denn dieser glaubt, dass in seiner alten Heimat eine glorreiche Zukunft liegt. In jungen Jahren ist Tatjana noch in vielen Ländern unterwegs, doch mit dem Tod des Vaters kehrt sie nach Moskau zurück. Mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges ändert sich ihr Leben radikal, ihr Ehemann wird an die Front einberufen und Tatjana bleibt mit der kleinen Tochter zurück.
Da sie über gute Sprachkenntnisse verfügt, wird die junge Mutter aufgefordert, für den NKID, das spätere Außenministerium, zu arbeiten. Dabei wird sie mit der alltäglichen Grausamkeit des Krieges konfrontiert, zum Beispiel geht ein Dokument durch ihre Hände, das besagt, dass ein guter Soldat nicht in Gefangenschaft gerät, somit seien alle Kriegsgefangenen als Verräter und Deserteure zu behandeln, ebenso deren Angehörige. Unzählige Briefe und Telegramme vom internationalen roten Kreuz muss Tatjana übersetzen, keiner der Vorschläge zur humanitären Unterstützung russischer Kriegesgefangener wird jemals beantwortet. Als sie auf einer Liste der im Ausland gefangenen russichen Soldaten den name ihres Mannes entdeckt, fürchtet die junge Mutter um sich selbst und ihre Tochter, deshalb lässt sie in der Übersetzung den Namen verschwinden und schreibt dafür den eines Mithäftlings doppelt auf. Die folgenden Jahre lebt Tatjana in ständiger Angst vor einer Verhaftung, doch erst nach Ende des Krieges, im Juli 1945 wird sie abgeholt und muss von da an das Grauen des Gulags erleben....
Mit "Rote Kreuze" hat der weissrussische Autor Sasha Filipenko einen eindringlichen Roman geschaffen, der sich mit einem düsteren Kapitel der russischen Geschichte befasst. Dabei lässt er das Grauen während der Zeit des Stalinismus auf bedrückende Weise lebendig werden, an Tatjanas Seite erlebt der Leser die finstere Vergangenheit mit. Wie Alexander wollte auch ich beim Lesen immer mehr von ihrem Leben und dem damit verknüpften geschichtlichen Hintergund erfahren, die Erzählung hatte mich schnell gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen. Nachdenklich bin ich nach dem Ende der Lektüre zurück geblieben, Sasha Filipenkos Botschaft ist deutlich. In einem Interwiew auf den letzen Buchseiten sagt er: "Der Staat tut alles, damit die Menschen die Grausamkeiten des Sowjetregimes vergessen und unsere Aufgabe ist es, das nicht zuzulassen." Sein Plädoyer gegen das Vergessen untermauert er mit originalen Dokumenten, die im Archiv des Roten Kreuzes in der Schweiz lagern, denn die russischen Dokumente sind unter Verschluss, die heutige Regierung hat kein Interesse daran, sich mit der Geschichte des eigenen Landes auseinander zu setzten. Im Buch engagiert sich die hoch betagte Tatjana gegen den Bau einer Autobahn auf dem Gelände von Massengräbern der Opfer aus der stalinistischen Ära, sie und der ahnungslose Alexander, den sei mit dorthin genommen hat, werden kurz verhaftet. Damit wird der aktuelle Umgang mit den mahnenden Stätten der Vergangenheit noch einmal deutlich dargestellt. Dem beeindruckenden Roman gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.
Fazit: Eindringlich vermittelt der Autor ein wichtiges Thema, an Tatjanas Seite erlebt der Leser die düstere Geschichte Russlands hautnah mit. Der fesselnde Schreibstil lässt den Leser schnell durch die 280 Seiten gleiten und lässt ihn nachdenklich zurück.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Silberflut (1). Das Geheimnis von Ray's Rock

Alex Falkner , Torben Weit
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Arena, 18.02.2020
ISBN 9783401604824
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Während einer Klassenfahrt auf die abgelegene Insel Ray´s Rock sehen einige Schüler der 7. Klasse vom Burgturm aus eine silberfarbene "Nebelwelle" über die Insel ziehen. Panisch verschanzen sie sich im Burgkeller, als sie später wieder nach draußen gehen ist nichts mehr wie es vorher war. Ihre Mitschüler und auch die Lehrer sind verschwunden und sämtliche technischen Geräte funktionieren nicht mehr. Erst in elf Tagen kommt wieder eine Fähre zur Insel, bis dahin müssen sich Eddie, Nick, Milla, Lucy, Theo, Laurens und Jesper alleine durchschlagen. 

Und nicht nur das, auf der Insel geschehen unheimliche Dinge, Pflanzen und Tiere wachsen in unnatürlicher Geschwindigkeit, das Gemüse ist dadurch nicht mehr genießbar - und auch im Camp 2, von dem Milla gehört hat, dass sich dort eine Gruppe krimineller Jugendlicher aufhält, sind einige der Bewohner noch auf der Insel übrig geblieben, die den Schülern ihre wenigen Lebensmittelvorräte streitig machen. So müssen sich die Klassenkameraden nicht nur mit der Wildnis und den mystischen Ereignissen um sie herum plagen, sondern auch noch mit der rivalisierenden Jugendgruppe, die ebenfalls nach einer Möglichkeit sucht, von der Insel zu entkommen.

"Silberflut (1) Das Geheimnis von Ray´s Rock" von Alex Falkner ist der erste Teil einer Dilogie, die der Verlag für Kinder ab zehn Jahren empfiehlt. Meiner Meinung nach ist die Geschichte nicht für jeden Zehnjährigen geeignet, denn die Abenteuer und Begebenheiten sind stellenweise doch recht unheimlich und furchteinflößend. Die Hauptfiguren des Buches sind in der 7. Klasse und damit ca. zwölf Jahre alt, dieses Alter würde ich auch als geeignete Zielgruppe sehen. Mir selbst hat der Roman gut gefallen, abwechselnd aus der Sicht von Eddie und Milla erzählt, entfaltet sich die spannenden Handlung und man ist emotional mitten im Geschehen dabei. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel erfährt der Leser mehr über die Hintergründe der Jugendlichen und die Dynamik in der Schülergruppe. Durch die außergewöhnliche Situation treten auch teilweise Eigenschaften in den Vordergrund, die sich im Alltag bisher noch nicht gezeigt hatten. Dabei steigert sich die Spannung konstant bis zum Ende der Geschichte. Die Erzählung ist leider nicht in sich abgeschlossen, so dass ich nun gespannt auf das Erscheinen der Fortsetzung warte. 

Fazit: Die spannende Geschichte ist mystisch und abenteuerlich, ich gebe gern eine Leseempfehlung, allerdings würde ich das Zielgruppenalter eher um die zwölf Jahre ansetzen.


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63 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Ein wenig Glaube

Nickolas Butler , Dorothee Merkel
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.02.2020
ISBN 9783608964349
Genre: Romane

Rezension:

Lyle Hovde und seine Frau Peg sind überglücklich, dass ihre Adoptivtochter Shiloh mit ihrem Sohn Isaac zu ihnen gezogen ist. Der kleine Junge genießt das Leben bei den Großeltern, doch seine Mutter hat sich einer Glaubensgemeinschaft angeschlossen, die Lyle und Peg schon beim ersten Gottesdienst suspekt ist. Der charismatische Prediger Steven zieht die Gemeinde in seinen Bann, und bald ist Shiloh mit ihm verlobt und zieht mit Isaac und Steven in ein kleines Haus, das näher am Zentrum der Gemeinde liegt, als ihr Elternhaus.  
Lyle, der seinen Glauben schon vor vielen Jahren verloren hat, als sein kleiner Sohn im Alter von wenigen Monaten gestorben ist, sieht in Shilohs fanatischer Gemeinschaft eine Gefahr für Isaac, der in der Gemeinde als Heiler gilt. Die Situation eskaliert, als Shiloh und Steven ein paar Tage verreist sind und Isaac bei seinen Großeltern bleibt. Als die Hovdes bemerken, dass der Junge krank ist, bringen sie ihn schnellstmöglich ins Krankenhaus, wo Isaac ein bisher unbehandelter Diabetes diagnostiziert wird. Doch Shiloh ist außer sich, dass ihre Eltern das Kind eingeliefert haben, sie lehnt klassische Medizin ab und ist davon überzeugt, dass Isaac durch Beten gesund werden kann. Nach ihrer Überzeugung ist Lyles Unglaube der Auslöser für Isaacs Krankheit und sie verbietet ihm den Kontakt zu ihrem Sohn.
Langsam und vorsichtig versucht Lyle, das Verhältnis zu seiner Tochter wieder zu verbessern, dafür setzt er sich intensiv mit dem Glauben auseinander. Doch als er und Peg von anderen Gemeindemitgliedern erfahren, in welch großer Gefahr ihr Enkel schwebt, muss Lyle eine folgenschwere Entscheidung treffen.
"Ein wenig Glaube" ist das erste Buch, das ich von Nickolas Butler gelesen habe und es hat mich sehr beeindruckt. Einfühlsam schildert der Autor die emotionale Zerissenheit des Großvaters, seine Liebe gilt der Tochter genau so sehr wie dem Enkelsohn, doch er sieht auch, dass Shilohs Handeln dem kleinen Isaac schaden kann. Der Schauplatz im mittleren Westen der USA ist so anschaulich beschrieben, dass ich beim Lesen ganz in die Geschichte eingetaucht bin und mit Lyle gegrübelt, gezweifelt und gefürchtet habe. Intensiv setzt sich Lyle im Lauf der Handlung mit seinem eigenen Glauben auseinander, in seinem Bestreben den richtigen Weg für sich und seine Familie zu finden. Der eindringliche Schreibstil hat die Erzählung und die Figuren darin für mich lebendig werden lassen. Dass der Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, hat mich dabei sehr erschüttert.
Fazit: Nickolas Butler beschreibt in seinem Buch Ereignisse, die in den USA schon in hunderten Fällen traurige Realität sind. Dabei lässt er den Leser tief in die Gefühlswelt des von Zweifeln geplagten Großvaters eintauchen, der in Interesse des geliebten Enkelsohnes eine schwere Entscheidung treffen muss.

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9 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Mein Herz in deinen Händen

Corinne Michaels , Michaela Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 28.02.2020
ISBN 9783404179084
Genre: Liebesromane

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Oberschwaben Krimi / Mord im Dörfle

Matthias Ernst
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.01.2020
ISBN 9783740806217
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Die Tanzenden

Victoria Mas , Julia Schoch
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 06.04.2020
ISBN 9783492070140
Genre: Romane

Rezension:  
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61 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.03.2020
ISBN 9783492316347
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die schüchterne Nina verliert ihren Job weil die geliebte kleine Bibliothek aus Kostengründen geschlossen wird. Da sie es nicht übers Herz bringt, die Bücher, die in der Eile nicht verkauft werden konnten, zu entsorgen, packt die junge Frau ihr Auto bis unters Dach voll - sehr zum Unmut ihrer Mitbewohnerin, denn die kleine Bleibe war schon vorher geradezu vollgestopft mit Büchern. Doch bald macht Nina aus der Not eine Tugend und beschließt, eine fahrende Buchhandlung zu eröffnen, die Ware hat sie ja praktischerweise schon im ganzen Haus herumliegen. 

Der Lieferwagen, den sie dafür gern kaufen möchte, steht in Schottland, kurz entschlossen fährt Nina dort hin und lernt einen ganz eigenen Menschenschlag kennen. Viele sind begeistert von der Idee des Bücherwagens, denn in den verstreuten Dörfern gibt es schon lange keine Buchläden mehr. Nina hatte zwar geplant, ihr Geschäft in ihrer Heimat Birmingham zu starten, doch als es dort an der Bürokratie scheitert, zieht sie ganz nach Schottland, denn das Land und seine Bewohner haben schnell ihr Herz erobert. Und auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten....

"Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist" von Jenny Colgan hat mich von den ersten Seiten an bezaubert. Bisher hatte ich noch kein Buch der Autorin gelesen, aber ihr wunderbarer Schreibstil hat mich schnell in Ninas Welt hinein gezogen und ich habe im Lauf der Geschichte mit der sympathischen Protagonistin mitgefühlt. Wie eine Blume im Sonnenlicht hat sich die zunächst schüchterne Bibliothekarin im ländlichen Schottland entfaltet und diesen Prozess konnte ich beim Lesen hautnah mitfühlen. Die Figuren waren so gut beschreiben, dass ich meinte, sie zu kennen und die Handlung hat selbst dann, wenn nicht alles glatt lief, einfach Wohlfühlatmosphäre verbreitet. Die Geschichte war mir ein Lesevergnügen und hat mich rundum zufrieden zurück gelassen.

Fazit: Die Autorin schafft mit ihrer zauberhaften Geschichte eine behagliche Atmosphäre in der sich der Leser geborgen fühlen kann, während er Nina auf ihrem Weg begleitet. Für das wunderbare Buch gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Strandvilla

Sina Beerwald
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.03.2020
ISBN 9783426524121
Genre: Romane

Rezension:

Frisch verwitwet muss Moiken Jacobsen zusammen mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Emma das kleine Häuschen in Keitum verlassen, das ihrer Schwiegermutter gehört. In dem mondänen Hotel "Strandvilla" in Westerland findet Moiken eine Anstellung und eine Unterkunft für sich und Emma, so dass die beiden Frauen auf Sylt bleiben können. Der Hotelier Theodor von Lengenfeldt ist von der jungen Witwe bezaubert und macht ihr den Hof, doch auch Moikens Jugendliebe Boy Lassen lebt in Westerland und liebt sie immer noch. Boy verdient sein Geld als Strandfotograf und schon bald entdeckt Emma ihre Liebe zur Fotografie und fängt eine Lehre in seinem Geschäft an. Hin und her gerissen zwischen den beiden Männern, träumt Moiken insgeheim davon, in dem stillgelegten Strandpavillon, der Theodor gehört, ein Strandcafé zu eröffnen und dort die wunderbaren Torten und Pralinen anzubieten, die sie mit Leidenschaft selbst herstellt. 

"Die Strandvilla" von Sina Beerwald ist ein historischer Roman, der in der Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg spielt. Dabei zeigt die Autorin , wie sich Leben auf Sylt in dieser Zeit abgespielt hat, beim Lesen konnte ich einiges zum Alltag der Inselbewohner erfahren. Dabei denke ich zum Beispiel an die teilweise beschwerlichen Zugfahrten, bei denen es immer wieder vorkam, dass die männlichen Passagiere aufgefordert wurden, beim Freischaufeln der Gleise zu helfen, im Sommer wegen Sandverwehungen und im Winter wegen des Schnees. Die Figuren sind anschaulich beschrieben, so dass ich mir alle gut vorstellen konnte, jedoch bin ich mit der manchmal etwas kühlen Moiken nicht so ganz warm geworden. Mit ihren Entscheidungen eckt sie auch oft bei Emma an, die an der Schwelle zum Erwachsenenalter mehr Selbstbewusstsein entwickelt und häufig die Autorität ihrer Mutter in Frage stellt. Der Schreibstil der Autorin hat mich gefesselt und ich war erstaunt, als ich schnell am Schluss des Romans angekommen war. Dabei hatte mich irritiert, dass beim e-Book 461 Seiten angezeigt wurden, die Geschichte aber bereits auf Seite 300 zu Ende war. Nach der Danksagung waren die restlichen Seiten mit Leseproben von Sina Beerwalds weiteren Büchern angefüllt, so dass der Leser noch einige ihrer Werke vorgestellt bekommt.

Fazit: Das Buch zeigt das Leben auf Sylt kurz vor dem Beginn des ersten Weltkrieges, die Protagonistin muss nicht nur um ihren Lebenstraum kämpfen, sondern steht auch zwischen zwei Männern, ihre Entscheidung wird die Weichen für ihr zukünftiges Leben stellen.

 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Tag für Tag leichter - das Kochbuch

Marion Kiechle , Julie Gorkow
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 03.01.2020
ISBN 9783833873461
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer schon den gleichnamigen Ratgeber gelesen hat, wird in der ausführlichen Einführung vor dem Rezeptteil kaum etwas Neues entdecken können, ohne die Vorkenntnis des Leitfadens sind die zusammen gefassten Tipps zur intuitiven Ernährung sehr wertvoll um einen Einstieg zu finden. Dabei gehen die Autorinnen speziell auf die Bedürfnisse des weiblichen Körpers ein und geben Empfehlungen, wie manches gesundheitliche Problem, das uns Frauen betrifft, schon durch die passende Ernährung gelöst werden kann. Im Interview gehen Prof. Dr. Marion Kiechle und die Journalistin Julie Gorkow auf dieses Thema ein und erzählen Beispiele aus ihren eigenen Erfahrungen. 


Die Rezepte bieten Ideen für gesundes und abwechslungsreiches Essen,, dabei sind sie nach Tageszeit der Mahlzeiten geordnet, angefangen bei gesundem und abwechslungsreichen Frühstück. Nicht gefallen hat mir dabei, dass die Mengenangaben immer für zwei Portionen berechnet sind, gerade bei frischem Obst finde ich es schwierig, um die Rezeptmenge zu halbieren müsste man bei manchem Gericht von mehreren verschiedenen Obstsorten jeweils ein halbes Stück verwenden, das ist nicht ganz so praktisch und alltagstauglich, wie angepriesen. Weitere  Zutaten, die sich nicht in jeder Küche finden, wie zum Beispiel  Sojasoße und Kurkuma sollte Frau sich anschaffen, um die Ernährungstipps  dauerhaft umsetzen zu können werden diese immer wieder benötigt. Am Ende des Buches ist noch einmal ein Register, in dem die Rezepte nach den jeweiligen Zutaten sortiert sind, das finde ich sehr hilfreich.


Fazit: Das Kochbuch ist eine gute Ergänzung zum gleichnamigen Leitfaden, aber auch für sich alleine bietet es neben den Rezepten viele hilfreiche Tipps zur intuitiven Ernährung zusammen gefasst. 





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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vorleben

Georg M. Oswald
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.02.2020
ISBN 9783492055673
Genre: Romane

Rezension:

Journalistin Sophia lebt seit einem halben Jahr mit dem virtuosen Cellisten Daniel zusammen, der oft beruflich einige Tage verreisen muss. Sie selbst steckt in einer Schaffenskrise und glaubt weniger an ihr aktuelles Projekt, als Daniel es tut. Stolz erzählt er allen Bekannten von dem Roman, an dem seine Freundin gerade schreibt und auch sie selbst ermutigt er immer wieder, dass sie alles schaffen kann, was sie sich vor nimmt. Sophia hingegen wird von Selbstzweifeln beherrscht, neben Daniel, der so selbstsicher, begabt und erfolgreich ist, fühlt sie sich unbedeutend. Aus diesem Unterschied heraus entwickelt Sophia ein Gefühl von Eifersucht, dass sie schließlich dazu bringt, sich  Daniels alte Fotoalben anzusehen. Die Frau, die neben ihm zu sehen ist, kommt der Journalistin vage bekannt vor und als sie in einem Stadtführer den Namen und die grausige Geschichte der schönen Unbekannten findet, wird ihre Neugier geweckt und sie sucht nach Daniels Verbindung zu dieser Frau.....

"Vorleben" ist das erste Buch, das ich von Georg M. Oswald gelesen habe und am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte hinein zu finden. Durch den nüchternen Schreibstil, der mich in seiner Art an eine Reportage erinnert hat, blieben die Hauptfiguren Sophia und Daniel zunächst seltsam flach für mich. Auch die Erinnerung der Journalistin  an das erste Zusammentreffen mit ihrem späteren Freund und die Entwicklung ihrer Beziehung fand ich wenig emotional beschrieben, möglicherweise beabsichtigte der Autor mit dem Stil, den journalistischen Charakter von Sophias Neugier zu unterstreichen. Erst als sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit begibt, gewinnen die Personen in der Handlung an Tiefe, von dem Moment an hat sich der Spannungsbogen durch das ganze Buch hin gesteigert und mich gefesselt, so dass ich die Geschichte hintereinander weg gelesen habe. 

Fazit: Nach einen zunächst langsamen Einstieg nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und die Personen werden dreidimensional, auch der Spannungsbogen steigert sich konstant bis zum Ende hin.

 



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119 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Beastmode 1: Es beginnt

Rainer Wekwerth
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 18.01.2020
ISBN 9783522506304
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf einem geheimen Armeestützpunkt treffen fünf Jugendliche aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder von ihnen hat spezielle Fähigkeiten und gemeinsam sollen sie nichts weiter tun, als die Menschheit zu retten. Damon Grey ist ein Dämon, der von zweihundert Jahren beschworen wurde, Amanda Nichols ist bereits fünftausend Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Göttin. Mit ihrem sirenenhaften Gesang ist sie in der Lage, anderen ihren Willen aufzuzwingen. Wilbur Night, der in diversen Waisenhäusern aufwuchs, ist auf mysteriöse Weise zu Tattoos über den ganzen Körper gekommen, seitdem kann er die Zeit für fünf Sekunden anhalten. Malcolm Floyd stolpert zwar von einem Unfall zum nächsten, scheint dabei aber immer vor ernsteren Schäden geschützt zu sein. Und Jenny Doe, die keine Erinnerung an ihre Vergangenheit besitzt, ist halb Mensch, halb Maschine. 

Die Erde wird von einem Energiefeld, dass im Ozean aufgetaucht ist und immer weiter anwächst, bedroht. Tiere werden von dem Feld angezogen und verschwinden spurlos, auch eine Einheit von Soldaten, die zur Erkundung in das Energiefeld gesendet wurde, kam nie zurück, mit dem Betreten des Feldes riss jeder Kontakt ab. Nach einer Schulung in Kampftechniken werden die Jugendlichen mit Ausrüstung versehen und in einem Schlauchboot in das Energiefeld geschickt. Doch als sie hineinfahren, finden sie sich in einer fremdartigen, mysteriösen Gegend wieder, sie müssen nicht nur mit der gefährlichen Umgebung klar kommen, sondern auch ihre Gefühle kontrollieren um als Team zusammen zu arbeiten. 

"Beastmode 1: Es beginnt" von Rainer Wekwerth ist eine spannende Fantasygeschichte für Jugendliche, die mir so gut gefallen hat, dass ich sie hintereinander weg verschlungen habe. Die Protagonisten sind so umfassend und fantasievoll beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte, ihre sehr unterschiedliche Art hat den Reiz beim Lesen erhöht. Denn zwischen ihnen kommt es zu Spannungen jeglicher Art, neben dem roten Faden haben die persönlichen Auseinandersetzungen für mich Tiefe in die Geschichte gebracht. Dabei hat sich der Spannungsbogen konstant durch den Roman gezogen. Nur das Ende habe ich als sehr plötzlich empfunden, der Handlungsstrang war wie abgeschnitten, nun kann ich es kaum erwarten, bis der finale zweite Teil von "Beastmode" erscheint.

Fazit: Die Geschichte ist fantasievoll und hat mich schnell fesseln können, da es aber der erste spannende Band von zwei Teilen ist, empfehle ich, beide Bücher hintereinander zu lesen.

 

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

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Die Ewigkeit in einem Glas

Jess Kidd , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 08.11.2019
ISBN 9783832181055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Privatermittlerin Bridie Devine hat schon in frühester Jugend viel medizinisches und chirurgisches Wissen angesammelt, was für eine Frau im Jahr 1863 doch recht ungewöhnlich ist. Noch ehe sie ihren neuesten Auftrag kennen lernt, trifft Bridie auf dem Friedhof den Geist des Preisboxers Ruby Doyle, der im Verlauf der Geschichte meistens an ihrer Seite sein wird.
Ihr Auftraggeber Sir Edmund verlangt, dass Bridie seine entführte Tochter Christabel aufspüren soll, dennoch weigert er sich, Bridie das Kinderzimmer zu zeigen und beantwortet kaum eine ihrer Fragen. Da auch die Haushälterin Bridie eher wie einen unerwünschten Eindringling behandelt, verschafft sich die Detektivin mit Hilfe eines freundlichen Hausmädchens heimlich Einlass in Christabels Zimmer - dort begreift sie, dass das Mädchen einzigartig ist und dadurch in großer Gefahr schwebt. Unerschrocken macht sich Bridie Devine daran, zu ermitteln und trifft dabei auf viel Skurriles.
"Die Ewigkeit in einem Glas" ist das erste Buch, das ich von Jess Kidd gelesen habe und ich muss sagen, die Autorin versteht es meisterlich, mit Worten umzugehen. Ihr Schreibstil ist faszinierend und einzigartig, trotz der düsteren Atmosphäre, die in der Geschichte erzeugt wird, haben die Sätze etwas poetisches an sich. Darin lag für mich, neben der spannenden Handlung, der Reiz diesen Buches und ich habe es bis zum Ende es kaum mehr zur Seite gelegt. Bridie ist eine herrlich patente Protagonistin, die in ihrem Leben schon viel durchgemacht hat und sich dennoch ihr gutes Herz bewahren konnte. Auch ihre Freunde sind wunderbar einzigartig und teilweise so skurril, dass sie aus einem Tim-Burton-Film entsprungen sein könnten und wie die Burton-Filme vereint Jess Kidds Buch eine groteske, fantasievolle Handlung und sehr originelle Figuren mit einem makaber-schaurigem Hintergrund.
Fazit: Die Geschichte ist schaurig schön und vereint wunderbar zarte Momente mit manch grausiger Szene, das dürfte nicht jedem zarten Gemüt behagen. Wer aber skurrile Schauergeschichten mag, wird dieses Buch und den schönen poetischen Schreibstil lieben.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht!

Jo Simmons , Nathan Reed , Johanna Wais
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 06.02.2020
ISBN 9783505142932
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Jonny ist von seinem großen Bruder Ted einfach nur genervt. Immer macht der sich über ihn lustig und verspottet ihn, nur weil Jonny etwas langsamer ist als Ted und auch nicht so gut klettern kann. Als Jonny beim Spaziergang im Park versehentlich den Frisbee für ihren Hund in einen Baum wirft, ausgerechnet in den, in dessen Krone die eklige Unterhose des Grauens hängt, macht Ted sich wieder mal über seinen kleinen Bruder lustig und weigert sich ihm zu helfen. Im Gegenteil, er erzählt einer alten Dame beiläufig, dass es Jonnys Unterhose sei, die im Baum hängt. Und kurz bevor Jonny die Frisbeescheibe erreicht hat, klettert Ted doch noch auf den Baum und schnappt sie ihm vor der Nase weg. Kein Wunder, dass Jonny total wütend ist und als auf seinem Laptop eine Seite aufgeht, die verspricht, Geschwister zu tauschen, füllt er das Formular aus......am nächsten Tag nach der Schule ist Ted verschwunden, doch die Brüder, die zu Jonny geschickt werden, sind einer merkwürdiger als der andere....
"Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht!" von der britischen Autorin Jo Simmons hat mir sehr gefallen, der Schreibstil ist für Kinder leicht zu erfassen, auch die Illustrationen, die den Text immer wieder auflockern passen gut zu der verrückten Handlung. Durch die etwas größere Schrift lässt sich die Geschichte schnell lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Mit den Tauschbrüdern erlebt Jonny immer wieder neue, skurrile Situationen und bei jedem Erlebnis lernt er dazu. So bemerkt er zum Beispiel, dass manche Verhaltensweisen, die ihn an den neuen Brüdern stören, genau die selben sind, die Ted auch an ihm kritisiert hat. Damit zeigt die Autorin Jo Simmons ihren jungen Lesern eine wichtige Botschaft, die in der humorvollen Erzählung steckt. Der Titel hat sofort die Aufmerksamkeit meiner Tochter (11) auf sich gezogen, auch ihr geht es manchmal wie Jonny und so kann sie seinen Standpunkt, dass ältere Brüder einfach nerven, gut nachvollziehen. Aber letztendlich können nicht alle Meinungsverschiedenheiten durch schnellen Umtausch gelöst werden, auch Jonny wird nach und nach klar, dass nicht alles an Ted so furchtbar war, wie es ihm am Anfang erschien - jeder der Brüder hatte gute und schlechte Seiten. Das Ende schien aus meiner Sicht etwas dick aufgetragen, doch ich denke mal für Kinder ist es logisch und nachvollziehbar.
Fazit: Mit viel Humor vermittelt die Autorin in ihrer verrückten Geschichte eine Botschaft für die jungen Leser, die mir gut gefallen hat, deshalb gebe ich gern eine Leseempfehlung für Kinder ab 9 Jahren.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Frankenstich

Katharina Drüppel & Heike Heinlein
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.09.2019
ISBN 9783740806200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am Morgen nach seiner Lesung liegt der erfolgreiche Krimi-Autor Georg Neuner ausgerechnet im Hinterzimmer der kleinen Buchhandlung von Felicitas Reichelsdörfer - erstochen, das Messer ragt noch aus seiner Brust. Für Hauptkommissar Clemens Satorius ist Felicitas zunächst die Hauptverdächtige, das will die Buchhändlerin nicht auf sich sitzen lassen und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Für Clemens gestaltet sich der Fall schwierig, nicht nur dass er in der Region Erlangen zugezogen ist und noch nicht so ganz mit Land und Leuten warm wurde, stellt ihm auch seine gutaussehende Kollegin Cora ganz unverhohlen nach. Bald gibt es einen weiteren Mord und ständig trifft Clemens auf Felicitas, die ihm mit ihren Hobby-Ermittlungen gewaltig auf die Nerven geht......

"Frankenstich" ist das gelungene Romandebüt der Autorinnen Katharina Drüppel und Heike Heinlein. Mit viel Witz und Charme präsentieren sie die fränkische Region rund um den Schauplatz Erlangen, auch die originellen Figuren haben mir sehr gut gefallen. Die Krimihandlung ist spannend geschrieben und wartet häufig mit überraschenden Wendungen auf, so dass ich im Lauf des Buches immer mal wieder jemand anderen verdächtigt habe - am Ende war dann doch alles ganz anders als in meinen Vermutungen. Wer die Regionalkrimis aus dem Emons-Verlag mag, die vor beschaulichem Hintergrund spielen und auch dem privaten Umfeld der Ermittler etwas Platz einräumen, der wird "Frankenstich" lieben. Für das Buch gebe ich sehr gern eine Leseempfehlung. 

Fazit: Der Regionalkrimi vereint die spannende Handlung mit viel Lokalkolorit und stellt dem Leser originelle Protagonisten vor, mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf die geplante Fortsetzung.

 

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183 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal

Stella Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Verlag GmbH, 22.01.2020
ISBN 9783473585670
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf einer Party, die von einem der nahegelegenen Eliteinternaten gegeben wird, trifft Alice Salt auf eine sprechende Katze und hört kurz darauf plötzlich eine seltsame Stimme in ihrem Kopf. In den folgenden Monaten sieht sie immer wieder Spinnen, die außer ihr niemand wahrnimmt, dadurch verschlechtern sich die schulischen Leistungen der ehemaligen Musterschülerin so sehr, dass sie das Schuljahr nicht schafft. Abhilfe soll ein Sommerkurs in einem der Eliteinternate schaffen, doch als Alice dort ankommt, ist nichts mehr, wie es vorher war. Nicht nur dass sie Curse, den sprechenden Kater wieder trifft, auch ihre Mitschüler scheinen seltsame Geheimnisse zu haben. Auf der Suche nach Antworten findet Alice im Wald eine ihrer Mitschülerinnen versteinert vor - und auch sie selbst gerät in große Gefahr. Als ihr aufgeht, was es mit dem jahrhundertealten Fluch, der über den beiden Internaten liegt, auf sich hat, ist es für Alice zu spät zum Fliehen, auch auf ihrem Handgelenk ist das Zeichen einer Schachfigur aufgetaucht und sie darf das Gelände nicht mehr verlassen.
"Night of Crowns" ist das erste Buch, das ich von der Autorin Stella Tack gelesen habe und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Fantasygeschichte um die sympathische Protagonistin Alice war so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Geschichte um die beiden verfluchten Adelshäuser, deren Nachkommen verdammt sind immer wieder in einem grausige Spiel auf Leben und Tod gegeneinander anzutreten, hat mich fasziniert, erst im Lauf des Buches erkennt Alice, welche besondere Rolle sie auf dem Schachfeld spielt. Zu Beginn jedes Kapitels wird ein kleiner Auszug aus dem Handbuch für die Spieler abgedruckt, so dass der Leser nach und nach mehr über die Regeln des verfluchten Spiels erfährt. Dabei sind die Figuren und auch die Szenen der Handlung so realistisch beschrieben, dass man sich mitten in der Geschichte fühlt, besonders Curse, der sprechende Kater hatte es mir angetan. Der Spannungsbogen blieb über den ganzen Roman hinweg konstant und der angenehme Schreibstil machte das Lesen zum Vergnügen. Ein Cliffhanger am Ende lässt mich nun gespannt auf den zweiten Teil dieser wunderbaren Reihe warten.
Fazit: Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend, Alice, Curse und einige andere Figuren haben mir sehr gefallen, ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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(68)

74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung

Gina Mayer , Clara Vath
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Verlag GmbH, 22.01.2020
ISBN 9783473408429
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Noёl scheint vom Pech verfolgt zu sein, dazu kommt noch, dass er manchmal hört, wie Tiere zu ihm sprechen. Nachts auf dem Schulhof zum Beispiel spricht eine Eule zu ihm, was er selbst als Einbildung abtut. Trotz der Mahnung der Eule nach Hause zu gehen, lässt sich Noёl von seinem früheren besten Freund Ben überreden, in die Schule einzusteigen, wo Ben und dessen neuer Freund Lennart ihn ausgerechnet im Chemieraum einsperren. Um nicht durch helles Raumlicht entdeckt zu werden, zündet Noёl einen Bunsenbrenner an, stößt den aber aus Versehen um, so dass sich schnell Feuer im Raum ausbreitet. Gerade noch rechtzeitig kann sich der Junge durchs Fenster hinaus retten - seine resignierte Adoptivmutter weiß nicht mehr, was sie noch mit Noёl anstellen soll.  
Als der Junge - wegen eines Hundes, der ihn anspricht - auch noch den Termin in der Schule verpasst, der Noёls letzte Chance darstellt, nicht von der Schule zu fliegen, folgt er der Anweisung des Hundes und geht zum Hafen, wo ihn eine Ratte auf ein Containerschiff lockt. Nach einer beschwerlichen Reise, während der Noёl mehr als einmal von Tieren angegriffen wird, landet er auf der Insel der bösen Tiere und schnell ist dem Jungen klar, dass er von hier nie wieder fort möchte. Doch zunächst muss Noёl eine Aufnahmeprüfung bestehen und er ist nicht der einzige Bewerber um den Platz in der ungewöhnlichen Schule....
"Das Internat der bösen Tiere" von Gina Meyer ist eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte für Kinder ab 10 Jahren, das meine Tochter und ich mit viel Freude gelesen haben. Noёl ist eine sympathische Figur, mit dem wir beim Lesen mit gefühlt haben, oft sind es kleine Unbedachtheiten, die ihn dann durch fremde Einwirkung in Schwierigkeiten bringt. Dazu ist er mit dem Gefühl aufgewachsen, dass er sehr anders ist als seine Adoptiveltern, mit denen er sich nie besonders gut verstanden hat. Sein Abenteuer ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben, den Stil der Autorin kennen und mögen wir bereits aus den Büchern um die Pferdeflüsterer-Academy. Die vielen Tiere, die in der Erzählung vorkommen, haben die fantastische Geschichte besonders gemacht und ich gebe gern eine Leseempfehlung für dieses schöne Kinderbuch.
Fazit: Die Geschichte bietet alles, was ein Fantasy-Buch für junge Leser haben sollte, eine Hauptfigur in die man sich gut hinein versetzten kann, fantastische Elemente und viel Spannung bis zur letzten Seite, so dass ich es sehr gern weiter empfehle.

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76 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Milchmann

Anna Burns , Anna-Nina Kroll
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Tropen, 22.02.2020
ISBN 9783608504682
Genre: Romane

Rezension:

Die junge Frau, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, lebt ihr Leben in geregelten Bahnen, sie hat ihre Arbeit, ihren Vielleicht-Freund und am Wichtigsten für sie: ihre Bücher. Oft läuft sie durch die Straßen und liest dabei, immer ein Buch aus dem neunzehnten Jahrhundert, denn das zwanzigste Jahrhundert gefällt ihr nicht. Bis eines Tages dieser ältere Mann, den alle unter dem Namen Milchmann kennen, neben ihr ist und beiläufig davon spricht, wie gefährlich es doch sei, in diesen unruhigen Zeiten lesend umher zu laufen. Er bietet ihr an, in seinem Auto mit zu fahren, doch die junge Frau ist sich der Gefahr bewusst, die hinter diesem Angebot steht und lehnt höflich ab. Als der Milchmann wieder auftaucht, ist die junge Frau gerade beim Joggen im Park und da er nicht unhöflich zu ihr spricht und sie auch nicht berührt, sieht sie keinen Grund, sich belästigt zu fühlen - obwohl ihr der Mann und sein plötzliches Auftauchen Angst machen, zumal er eben so plötzlich wieder verschwindet. Um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, spricht sie mit niemandem darüber, aber die Nachbarn, allen voran der Mann ihrer ältesten Schwester, fangen dennoch an über die junge Frau und ihre angebliche Affäre mit dem verheirateten Milchmann zu reden. Er ist ein Staatsverweigerer, einer der Anführer der Bewegung und hat große Macht. So zieht er seine Kreise um die Protagonistin immer enger, doch die Bedrohung ist so subtil, dass die unbedarfte junge Frau immer noch nicht weiß, ob es Sinn macht, jemandem davon zu erzählen - doch das Gerede ist ihr voraus geeilt und als sie sich eines Tages ihrer Mutter anvertraut, glaubt diese ihr nicht, so dass sich die namenlose Protagonistin immer weiter in sich selbst zurück zieht....

"Milchmann" von Anna Burns handelt in der Zeit des Nordirlandkonflikts, was aus dem Text nicht wirklich zu erkennen ist. Die Zeit der Handlung kann der Leser nur durch Hinweise auf Filme und Musik erahnen, die die Männer in der Gegend ablehnen. Beiläufig, weil es für die Protagonistin zum Alltag gehört, werden Autobomben und entführte Linienbusse erwähnt, Staatsverweigerer und Staatsbefürworter, die richtige und die falsche Religion, was ohne die Informationen, die ich aus Pressetexten entnehmen konnte, schwierig zum Einstieg in das Buch gewesen wäre. Ein kurzes Vorwort um den geschichtlichen Hintergund der Handlung wäre da hilfreich gewesen. Auch die Erzählweise ist ungewöhnlich, so wird keine der Figuren mit Namen benannt, sie sind älteste Schwester, Schwager drei, Vielleicht-Freund, Nachbar und so weiter. Mit erschreckender Beiläufigkeit berichtet die Hauptfigur von den vielen Menschenleben, die der Konflikt bereits gefordert hat, es gehört zum Alltag, dass dieser Bruder und jener Nachbar getötet wurde, kaum eine Familie im Bezirk hat noch keinen Verlust zu beklagen. Diese alltäglichen Begebenheiten während des Nordirlandkonfliktes sind es, die aus der Sicht der Protagonistin so nebenher erzählt werden, und dabei so weit entfernt von unserer heutigen Realität scheinen, dass sie auf mich beim Lesen schockierend wirkten und ein Bild jener Zeit vor meinem geistigen Auge zeichneten.

Die Schreibweise habe ich in der ersten Hälfte des Buches als sehr verschachtelt empfunden, die Protagonistin kommt in ihren Gedanken von einer Szene in die nächste, weil sie sich vom Milchmann bedrängt fühlt, geht sie in Begleitung ihres Schwagers laufen, dabei denkt sie an eine Episode mit ihrem Vielleicht-Freund zurück bie dem einige Nachbarn zu Besuch sind, aus diesen Gedanken kommt sie zum Chefkoch, dem Freund ihres Vielleicht-Freundes und von den Gedanken geht sie noch weiter zurück, erst zum Stand ihrer Beziehung, dann zum Grund, warum ihr Vielleicht-Freund alleine in seinem Haus wohnt. Beim Lesen musste ich mir in Erinnerung rufen, dass sie immer noch mit ihrem Schwager durch den Park joggt und alles andere in ihren Gedanken statt findet. Doch plötzlich ist der Lauf vorbei und eine in der Gedankenspirale geplante Verabredung mit ihrem Vielleicht-Freund findet statt, die sie dann ebenfalls gedanklich zerpflückt. Erst viel später im Buch ist mir bewusst geworden, dass der Schreibstil die verworrenen Gedankengänge der Hauptfigur wiederspiegelt. Als sie später einige unangenehme Wahrheiten erkennt und sich nicht mehr vor der Realität flüchtet, wird auch die Geschichte klarer und geradliniger erzählt.

In der ersten Buchhälfte war ich erstaunt, was über diese Geschichte, die mit dem britischen Man Booker Prize ausgezeichnet worden ist, in den Pressestimmen geäußert wurde, am Ende muss ich zugeben, dass alles, was ich darüber gelesen habe, zutrifft. "Milchmann" ist keine leichte Lektüre, die verschachtelten Beschreibungen fordern Konzentration und ziehen manche Stellen auch ein wenig in die Länge. Doch immer wieder gab es Szenen, in denen still und doch sarkastisch die Misstände jener Zeit aufgezeigt werden, zum Beispiel als die Protagonistin von den Themenfrauen berichtet, die ersten Frauenrechtlerinnen, die sich in ihrem Bezirk versammeln. Nach der allgemeinen Meinung wäre es ja noch in Ordnung gewesen, wenn diese Themenfrauen die Unterdrückung ihrer Geschlechtsgenossinnen anhand historischer Beispiele angeklagt hätten, aber nein, sie forderten aktuelle Veränderungen, zum Beispiel, dass die Männer ihre Frauen nicht mehr schlagen dürften - was allgemein als völlig absurd angesehen wurde. Mit jugendlicher Naivität schließt sich die Hauptfigur den gängigen Meinungen der breiten Masse an, erst viel später wird ihr - und damit auch dem Leser - bewusst, wie sehr sie den Kopf in den Sand gesteckt hat. Eine Freundin weist sie schließlich darauf hin, dass sie bereits vor dem Auftauchen des Milchmanns regelmäßig kontrolliert und fotografiert worden ist (was sie zuvor auf seine plötzliche Aufmerksamkeit geschoben hatte), dass sie bereits damals von der Gemeinschaft als Übergeschnappte abgestempelt worden war, auch weil sie die Realität mit Hilfe ihrer Bücher ausgeblendet hatte.

Fazit: Anna Burns schildert die Ereignisse um die namenlose junge Frau in einzigartigem Schreibstil, der nicht immer leicht zu lesen ist. Mit alltäglichen, beiläufig berichteten Begebenheiten wird die Grausamkeit des Nordirlandkonfliktes aufgezeigt, auch die Geschichte der Protagonistin und die zunächst subtile Bedrohung, die vom Milchmann ausgeht, wird mit der jugendlichen Naivität der jungen Frau erzählt und wirkt dabei doch sehr eindringlich auf den Leser.

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130 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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180 Seconds - Und meine Welt ist deine

Jessica Park , Hannah Brosch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 20.12.2019
ISBN 9783736311374
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allison ist von klein auf von einer Pflegefamilie zur anderen geschoben worden, erst mit sechzehn Jahren wurde sie von Simon adoptiert. Doch trotz Simons liebevoller Bemühungen hält Allison die hohe Mauer um ihre Gefühle aufrecht, auch im dritten Studienjahr am College ist sie eine Einzelgängerin und blockt alle sozialen Kontakte ab. Bis sie eines Tages unvermittelt in ein soziales Experiment gerät und dem Social-Media-Star Esben drei Minuten lang ununterbrochen in die Augen sieht - keiner der beiden rechnet mit dem Gefühlsansturm, der sie daraufhin überwältigt. Doch können die beiden so verschiedenen Menschen einen Weg zueinander finden und eine dauerhafte Beziehung aufbauen? 

"180 Seconds - Und meine Welt ist deine" ist das erste Buch, das ich von der Autorin Jessica Park gelesen habe und trotz ihres wirklich schönen Schreibstils konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Die Protagonistin Allison habe ich von Anfang an gemocht, sicher ist sie sehr verschlossen und unsozial, doch bei ihrer Vorgeschichte finde ich dieses Verhalten völlig normal. Esben hingegen schien mir fast zu gut um wahr zu sein, ich will jetzt nicht behaupten, dass es keine solch netten Männer gäbe, aber die dargestellte Perfektion war derartig glatt und klischeehaft, das es mir schon unglaubwürdig vorkam. Allisons Adoptivvater Simon war glaubhaft toll, die Entwicklung von der Vater-Tochter-Beziehung hat mir sehr gefallen.

Erst später im Lauf der Geschichte zeigte sich, dass auch Esbens Leben nicht so glatt verlaufen ist, wie es Allison (und auch mir) anfangs vorkam. Auch im Umgang mit den sozialen Medien legte der zauberhafte Esben eine erstaunliche Naivität an den Tag - und fiel dann aus allen Wolken, als seine Schwester nicht mehr alle bösen Kommentare von ihm fern hielt. Allisons emotionaler Wandel - von totaler Abschottung zur eigenen tollen Social-Media-Präsenz - hat das Klischee noch weiter befeuert und wirkte ebenfalls unglaubwürdig auf mich.

 Die traurige Wendung im späteren Verlauf der Geschichte hat sehr auf die Tränendrüse gedrückt. Nicht dass es mich kalt gelassen hätte, im Gegenteil, ich habe stellenweise bitterlich geweint, dennoch fand ich es übertrieben, auch die Hilfe, die den Protagonisten von guten Menschen über die sozialen Netzwerke zuteil wird, war mir zu dramatisch dargestellt. Von Cover und Klappentext hatte ich eine wunderbare zarte Liebesgeschichte erwartet, die durchaus enthalten war, aber in so viel Drama und Klischee verpackt wurde, dass es für mich einfach nicht stimmig war. Etwas weniger Social-Media-Heldentum und etwas mehr Zeit zur Entfaltung der Gefühle und Alisons Weg aus ihrem Schneckenhaus heraus hätten die Geschichte für mein Empfinden runder gemacht. 

Fazit: Die von Cover und Klappentext versprochene Liebesgeschichte war durchaus enthalten und der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Doch dramatische Wendungen und enthaltene Klischees haben das Lesevergnügen etwas getrübt.

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106 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

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We Will Fall

Shannon Dunlap , Henriette Zeltner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.10.2019
ISBN 9783737356015
Genre: Jugendbuch

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