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Der Tod bohrt nach

Isabella Archan
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783740803124
Genre: Krimi und Thriller

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473 Bibliotheken, 8 Leser, 9 Gruppen, 18 Rezensionen

außenseiter, depression, einsamkei, eltern, england, freundschaft, hornby, liebe, london, marcus, mobbing, musik, nick hornby, vater, verfilmt

About a Boy

Nick Hornby , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 14.03.2011
ISBN 9783462043075
Genre: Romane

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

erbschaft, franke, gegenwartsliteratur, heike franke, liebesroman, mallorca, zikaden

Gesang der Zikaden

Heike Franke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 26.09.2017
ISBN 9781542048712
Genre: Liebesromane

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

chocolaterie, emily bold, erbe, fabrik, familie, fehler, frisco, geheimnisse, große finanzielle schwierigkeiten, herstellung von pralinen, ihr großvater, kampf ums überleben, liebe, liebesroman, pralinen

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503940468
Genre: Liebesromane

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111 Gründe, Hunde zu lieben

Hauke Brost
Flexibler Einband: 247 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2012
ISBN 9783442156689
Genre: Sonstiges

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Samtpfote und der Ruf der Ferne

Martina Magyari
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Langen-Müller, 03.03.2016
ISBN 9783784433936
Genre: Romane

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gefühlvoll, lieb, liebesroman, marcus hünnebeck, überwindung, unterhaltsam, was fürs herz

Liebe mit Hicks

Kirsten Wendt , Marcus Hünnebeck
E-Buch Text: 274 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503997141
Genre: Sonstiges

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

günther breitenegger, helmut toppe, josef ackermann, klaus van gemmern, kleve, krimi, niederrhein, norbert van appeldorn, paul berns, regionalkrimi, serienkrimi

Lavendel gegen Ameisen

Hiltrud Leenders , Michael Bay , Artur Leenders ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2011
ISBN 9783499258367
Genre: Krimi und Thriller

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Eifelfieber

Andreas J. Schulte
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 18.08.2016
ISBN 9783954519521
Genre: Krimi und Thriller

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Dora und der Minotaurus

Slavenka Drakulić , Katharina Wolf-Grießhaber
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746634005
Genre: Romane

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betrogen, enttäuschung, freundschaft, hoffnung, krankheit, liebe, meer, palace pier, taylor, tod, unterschiede, vergebung, verletzung, verlobung, verlust

Du und ich und das Meer

Sandy Taylor , Marion Ahl
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959671927
Genre: Romane

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auszeit, bücher, buchhandlung, familie, föhr, freundschaft, gegenwartsliteratur, insel, janne mommsen, liebe, neubeginn, nordsee, nordseeinsel, panikattacken, roman

Die kleine Inselbuchhandlung

Janne Mommsen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499291548
Genre: Liebesromane

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

commissario montana, krimi, liebe, mafia, mario giordano, mord, poldi, sizilien, tante poldi, tante poldi und die früchte des herrn, wasser, wein, weinbauer, weinberg, winzer

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Mario Giordano
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 13.05.2016
ISBN 9783431039481
Genre: Humor

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helfersyndrom, liebe, ostsee, pension, roman, rügen

Jeden Tag ein bisschen Meer

Katharina Jensen
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453422278
Genre: Liebesromane

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Laub raschelte sommerlich leise im Wind, was aber nicht darüber hin wegtäuschen konnte, dass tausendfach das Klingen von Hämmern auf Ziegelsteinen wie ein hartnäckiger Tinnitus über der Stadt lag.“ (S. 6)

 

Sommer 1948 in Dresden. Es ist unerträglich heiß. Der Krieg ist seit 3 Jahren vorbei aber die Stadt liegt noch immer weitgehend in Trümmern. Auch Karin, die Frau von Oberkommissar Max Heller, gehört zu den Trümmerfrauen, welche die alten Wunden ihrer Heimat beseitigen, damit sie neu aufgebaut werden kann.

 

Heller wird zu einer Baustelle gerufen, auf der ein toter Junge gefunden wurde. Ist der vielleicht vom Kran gestürzt? Aber äußere Verletzungen fehlen. Als Heller ihn sich genauer anschaut, ist er entsetzt. Der Junge hat unzählige blaue Flecken in verschiedenen Stadien, ist eindeutig über längere Zeit misshandelt worden! Doch seine Eltern und Brüder sind seltsam ungerührt, als sie von seinem Tod erfahren. Auch die Mitschüler und der Lehrer wussten angeblich von nichts. „Es gibt keine Menschlichkeit mehr.“ (S. 312).

 

Der Fall, die Kindesmisshandlung, reißt bei Heller alte Wunden auf. Sein Gewissen quält ihn – wegen damals. Was genau „damals“ war, erfährt man nur Stück für Stück und andeutungsweise. Verwunden hat er es nie.

Schnell wird klar, dass der Junge zu einer Bande gehörte, die in illegale Geschäfte verwickelt ist. Aber wer steckt dahinter? Verdächtig sind eigentlich alle in den Fall Involvierten. Aber niemand redet.

Außerdem muss sich Heller mit seinem Sohn Klaus auseinandersetzen. Der gehört zur politischen Polizei und will seinem Vater den Fall entziehen. Vater und Sohn entfernen sich nicht nur politisch immer mehr voneinander. Klaus ist ein sogenannter 100%iger, heißt alles gut, was die sowjetischen Besatzer machen. Schließlich haben die Deutschen ihnen im Krieg Unsägliches angetan. Dass sein „Verein“ immer mehr an die Nazis erinnert, will er nicht einsehen.

 

Immer mehr Menschen verschwinden nach „Drüben“. Die Gerüchte mehren sich, dass die westlichen Besatzungsmächte ihre Zonen abriegeln. Die D-Mark wird eingeführt und die Angst vorm nächsten Krieg wächst.

 

Und dann ist da noch die Angst um Annie, das Pflegekind, das Max und Karin aus dem Kinderheim aufgenommen haben. Sie spricht kaum und hat jede Nacht Albträume – was hat sie erleben müssen?

 

Frank Goldammer webt auch in „Vergessenen Seelen“ wieder eine sehr dichte Atmosphäre, aufgeladen wie das Wetter. Menschliche Abgründe tun sich auf und Wut entlädt sich wie die kräftigen Gewitter. Heller hetzt über Trümmerberge und durch Ruinen, scheint immer einen Schritt hinterherzuhinken. Weitere Beteiligte sterben, er gerät selbst in Lebensgefahr. „Noch immer tötet dieser Krieg, obwohl er längst vorbei ist.“ (S.138)

Der Fall ist mir extrem zu Herzen gegangen und hat mich bis zuletzt in Atem gehalten. Immer wieder bringt er neue Verdächtige und Tatmotive und am Ende ist klar – wohl niemand war damals ohne Schuld. Auch Max Heller nicht.

 

Als Dresdnerin kenne ich die Straßen und Plätze sehr genau und bin immer wieder fasziniert, wie umfassend der Autor für seine Bücher recherchiert und was er alles einfließen lässt.

Diese Woche, genau 70 Jahre nach dem Handlungszeitpunkt des Buches, erheben sich wieder rote Ziegelnebelschwaden und Hämmern über das heiße Dresden. Alte Ziegelbauten müssen für die Hafencity weichen und die Stimmung des Krimis wird sofort greifbar.

 

Mein Fazit: Unbedingt Lesen und dem nächsten Band im Dezember entgegenfiebern!

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eithne shortall, liebe in reihe 27

Liebe in Reihe 27

Eithne Shortall , Janine Malz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.06.2018
ISBN 9783453359802
Genre: Liebesromane

Rezension:

Du musst aufhören, dir um das Leben aller anderen Gedanken zu machen, und dich mal auf Dein eigenes konzentrieren.“ (S. 256)

Cora arbeitet am Check-in am Flughafen London-Heathrow. Eigentlich hat sie Kunstgeschichte studiert und in Berlin in der Werbebranche gearbeitet, aber nach der Trennung von ihrem Freund ist sie zurück nach Hause geflohen. Der Job am Check-in war als Übergangslösung gedacht, doch dann fängt sie an, passende Pärchen auf Reihe 27 zusammenzusetzen. Und manchmal funkt es auch wirklich. Unterstützt wird sie dabei von ihrer besten Freundin Nancy, welche als Stewardess arbeitet.

In ihrem eigenen Leben sieht es leider nicht ganz so rosig aus. Cora ist über ihren Ex noch nicht hinweg. Außerdem ist ihre Mutter an Alzheimer erkrankt, obwohl sie noch relativ jung ist.

 

Vom Cover und Klappentext ausgehend erwartet man bei „Liebe in Reihe 27“ eine locker leichte Liebeskomödie, die sich schnell lesen lässt. Ich hatte allerdings Probleme, in der Geschichte anzukommen. Sie wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt und auch die zu verkuppelnden Paare kommen immer wieder zu Wort. Dadurch las es sich eher wie eine Sammlung von verbundenen Kurzgeschichten, als wie ein durchgängiger Roman.

Der rote Faden ist Coras Leben. Sie verdrängt alle Probleme und beschäftigt sich fast schon manisch mit den Verkupplungen. Um ihre Erfolgsquote zu erhöhen führt sie Excel-Listen und Diagramme und ist viel in den sozialen Netzwerken unterwegs. Ihr eigenes Privatleben bleibt dabei auf der Strecke. Potentielle Partner nimmt sie gar nicht erst wahr oder vergrault sie. Sie ist eine sehr unausgewogene Persönlichkeit, die eher mein Mitleid als mein Mitgefühl hatte.

Mit ihrer Freundin Nancy ging es mir ähnlich. Die fixiert sich nur auf ihre Kariere und vernachlässigt dafür ihre Freunde.

Besonders berührt hat mich das Schicksal von Coras Mutter Sheila. Sie zieht freiwillig in ein besonderes Wohnprojekt für Alzheimerpatienten, um ihren Kindern nicht zur Last zu fallen. Zu Beginn merkt sie noch, wie der geistige Verfall voranschreitet und nutzt dien Zeit zum Abschiednehmen von ihren Kindern. „Tränen, die man lacht, muss man nicht mehr weinen.“ (S. 50

 

Mein Fazit: Nette (Liebes-)Geschichte, auch wenn es für mich eher Short Stories waren.

 

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2018, beste freundin, college, contemporary, familie, fjb, freundschaft, jugendbuch, liebesgeschichte, roman, selbstmord, suche, tod

Irgendwas von dir

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841422385
Genre: Jugendbuch

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Die rote Frau

Alex Beer , Cornelius Obonya
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 21.05.2018
ISBN 9783837141313
Genre: Krimi und Thriller

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elsass, krimi, krimireihe, reginalkrimi, schwangerschaft, vogesenhöhle

Elsässer Verfehlungen

Jean Jacques Laurent
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492061100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Elsässer Verfehlungen“ ist bereits der 4. Teil einer Reihe um Major Jules Gabin, den Leiter der Gendarmerie in der elsässischen Kleinstadt Rebenheim. Ich kenne die vorangegangenen Bände nicht und hatte kein Problem, die Figuren oder deren Handlungsweise zu verstehen.

 

Bei Klettern mit seinen beiden Freunden Claude und Joey in der „Blutgrotte“ stürzt der erfahrene Kletterer Richard ab. Die Freunde sind fassungslos, weil sie ihn aus den Augen verloren hatten. Doch schnell stellt sich heraus, dass die von Richard zur Absicherung verwendeten Karabiner minderwertig waren. War es ein Unfall oder Mord?

Verdächtige und Motive gäbe es genug. Da ist zum einen Richards Frau – die Ehe scheint wohl doch nicht so bilderbuchmäßig gewesen zu sein – und zum anderen ein obskurer Druidenorden, mit dem Richard im Clinch lag. Oder war es ein Konkurrent um den Flammkuchen-Wettbewerb? Für dessen Gewinn würden die ansässigen Wirte (fast) alles tun ...

 

„Elsässer Verfehlungen“ ist ein echter Kriminal-Roman. Oft hat der erzählerische Strang den Kriminalfall überschattet. Jules Privatleben nimmt ziemlich viel Raum ein. Sowohl seine Ex-Freundin als auch seine aktuelle Freundin (die gleichzeitig seine Chefin ist) haben ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Die Handlung verläuft sehr gemütlich, immer wieder werden die tolle Landschaft, das Essen und der Wein beschrieben. Auch war  mir die Sprache an einigen Stellen zu gestelzt, dafür hat mich das Ende dann echt überrascht und mit dem Buch versöhnt.

 

Fazit: Gemütlicher Urlaubskrimi nicht nur für Elsass- und Flammkuchen-Fans. 3,5 Sterne

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Die Farben des Himmels

Christina Baker Kline , Anne Fröhlich
Fester Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442314157
Genre: Historische Romane

Rezension:

Maine um die 1900: Welche Farbe hat der Himmel heute? Diese Frage hat sich Christina sicher nicht oft gestellt, als sie noch jünger war. Durch eine unheilbare Krankheit nehmen ihre Muskeln immer mehr ab und sie muss sie beim Gehen stets auf den unmittelbaren Bereich vor ihren Füße schauen, um nicht zu oft hinzufallen. Ihr Körper ist übersäht von frischen Wunden und alten Narben, aber sie ist eine Kämpfernatur. Mit Mitte 30 kann sie nur noch kriechen, ihre Beine haben keine Kraft mehr. Doch zur Not robbt sie auf den Ellenbogen aufs Feld. Es ist ein hartes Leben, Abwechslungen bringen nur die Abenteuergeschichten ihrer Vorfahren, die ihre Mammey (Großmutter) erzählt.

Christina wäre gern Lehrerin geworden. Sie ist sehr intelligent, aber ihre Eltern waren dagegen. In ihren 20ern ist sie 4 Jahre lang verlobt – Walton Hall kommt jeden Sommer und verspricht ihr die Ehe, heiratet am Ende aber eine gesunde Frau. Christina verbittert. Zwei jüngere Brüder fliehen in die Stadt, sobald sie alt genug sind. „Über Dich habe ich mir gar keine Gedanken gemacht.“ „Natürlich nicht. Warum auch? Warum sollte das irgendjemand tun?“ (S. 241) Nur ihr Bruder Alvaro bleibt und kümmert sich mit ihr um die Eltern und das Land.

1939 taucht der Maler Andrew Wyeth das erste Mal bei ihnen auf. Ihn faszinieren das Licht und das Haus. Bald richtet er sein Atelier auf ihrem Dachboden ein. Er bewundert, wie Christina den Alltag meistert. Sie könnte doch sicher Hilfe gebrauchen. „Ich komme schon zurecht ...“ „Das tust du wirklich, Christina, oder? Alle Achtung.“ (S. 156) – endlich mal jemand, der sie versteht und so sieht, wie sie ist.

 

Ich bin ehrlich, Christina war kein einfacher Charakter, haderte als sie älter wurde mit ihrem Schicksal und lies das an ihrem Bruder Al aus. Trotzdem hatte auch ich beim Lesen auch oft Mitleid mit ihr und hätte in keiner Minute ihres Lebens mit ihr tauschen wollen. Am erschreckendsten fand ich sie Zeit, als sie, um ihre Eltern zu pflegen, auf allen vieren die Treppen in den ersten Stock kriechen musste.

 

Die Autorin Christina Baker Kline hat eine sehr ungewöhnliche Romanbiografie über Christina Olson und den Maler Andrew Wyeth geschrieben. Das Trostlose der Landschaft und von Christinas Leben spiegeln sich in der Sprache wieder. Das Buch ist sehr schwermütig, düster und eindringlich. Es zeigt ungeschönt das Leben im ländlichen Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts, geprägt von zwei Weltkriegen und dem Abwandern der Jugend.

Der Fortschritt kommt bei den Olsons nie an, sie haben weder Strom noch eine Wasserleitung. Da Christina nach Ansicht ihrer Eltern sowieso nie einen Mann finden wird, muss sie von früh bis spät im Haus und auf der Farm schuften - heute wäre sie ein Pflegefall. Sie wird ihr Leben lang bemitleidet, erst recht, nachdem ihre Verlobung geplatzt ist. Erst Andrew Wyeth und seine Frau Betsy sehen den Menschen in ihr, nicht den Krüppel. Wyeth setzt ihr mit dem Bild „Christinas Welt“ ein Denkmal. Er hat verstanden, was das Land und das Haus für sie bedeuten – „Mal Zufluchtsstätte, mal Gefängnis, war dieses Haus auf dem Hügel immer mein Zuhause.“ (S. 9)

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

2. weltkrieg, architekten, frauenemanzipation, historische romane, juden, liebesgeschichten, münchen, nachkriegszeit, rehn, zweiter weltkrieg

Der Himmel über unseren Träumen

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426519387
Genre: Historische Romane

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

agent, arles, band 1, engländer, frankreich, geheimdienstler, intrige, krimi, mord, provence, ruhestand, verschwörung

Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften

Anthony Coles , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.05.2018
ISBN 9783866124547
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Gentleman bezeichnet man einen gebildeten Mann, der sich durch Charakter und Anstand auszeichnet. Peter Smith sieht sich selbst als einen solchen. Der Brite, welcher früher als Lehrer für Kunstgeschichte, Unternehmensberater und für den britischen Geheimdienst gearbeitet hat, lebt nach der Pensionierung zusammen mit seinem Windhund Arthur in Arles. Er lässt es ruhig angehen, trifft sich regelmäßig mit seinem Freund und ehemaligen Kollegen David Gentry, liebt gutes Essen und trinkt ganz gern mal einen über den Durst. Als er nach einem Besuch in der Stierkampfarena niedergeschlagen wird und unter einem Toten wieder erwacht, ist es damit vorbei. Für ihn ist nämlich sicher, dass der Tote, Robert DuGresson, ermordet wurde, nur glaubt ihm die Polizei nicht. Doch zumindest die Martine, Roberts Witwe, interessiert sich für die wahren Todesumstände und engagiert Peter.   

 

„Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften“ ist einer der wenigen Provence-Krimis, der mich nicht wirklich packen konnte. Das Setting ist toll und Arles sicher eine Reise wert, aber die Handlung plätscherte mir zu gemütlich vor sich hin. Peter ermittelt vor allem im Internet und die langatmigen Erklärungen über die Datensicherheit von PCs, Handys, Clouds etc. und wie man diverse Daten wiederfinden kann, tragen nicht unbedingt zur Steigerung der Spannung bei. Nur, wenn er wieder mal verfolgt oder überfallen wird, läuft er plötzlich zur Hochform auf und aus dem Opa wird plötzlich James Bond. Da wird gefoltert und rumgeballert, dass einem Hören und Sehen vergeht und natürlich steckt er die Gegner allesamt locker in die Tasche. Auch auf die Damenwelt macht Peter damit anscheinend Eindruck, denn nicht nur Roberts Witwe liegt ihm plötzlich zu Füßen. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, ob der Autor hier nicht nur seine Fantasien auslebt.  Peter Smith ist kein angenehmer Mann und benutzt zum Teil recht heikle Methoden bei seinen Ermittlungen. Ungerechtigkeiten sind ihm relativ egal, so lange sie ihn nicht persönlich betreffen. In meinen Augen ist er ein James-Bond-Verschnitt mit zweifelhafter Moral.

 

Für mich ist das Buch kein Krimi, sondern ein gemütliches Actionabenteuer vor einer tollen landschaftlichen Kulisse, bei dem man viel über die Geschichte, Gerichte und Weine der Region erfährt. Wahrscheinlich finden Männer an dieser Art des Buches und dem Schreibstil eher Gefallen als Frauen.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

1919, ermitteln, erster weltkrieg, krimi, mord, polizeiagent

Der zweite Reiter

Alex Beer , Cornelius Obonya
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 27.03.2017
ISBN 9783837138047
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Guter Bulle – böser Bulle?

 

... diese Einschätzung fällt seinen Vorgesetzen bei Polizeiagent August Emmerich nicht immer leicht. Zweifelsohne ist er ein guter Polizist, manchmal vielleicht etwas übermotiviert und dickköpfig, aber er geht bei den Ermittlungen auch im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und seine Methoden sind nicht immer korrekt. Außerdem ist Emmerichs Knie nach dem ersten WK genau so kaputt wie Wien. Ohne Herointabletten hält er die Schmerzen nicht aus, aber das darf niemand wissen, sonst wird er in den Innendienst versetzt. Auch privat läuft es nicht gut. Nachdem der für tot erklärte Mann seiner Lebensgefährtin plötzlich wieder vor der Tür steht, muss Emmerich gehen. Kurzentschlossen nistet er sich bei seinem Assistent Ferdinand Winter ein.

 

Eigentlich sollen Emmerich und Winter die Schmugglerbande um Veit Kolja jagen, aber bei den Ermittlungen stolpern sie über die Leiche des Kriegszitterers Dietrich Jost. Ausgerechnet Jost soll sich selber erschossen haben, dabei konnte er seine Hände keine Sekunde ruhig halten! Emmerich ermittelt auf eigene Faust in Wiens Unterwelt (räumlich und sprichwörtlich) und stolpert dabei über zwei weiter „Selbstmorde“. Die Männer wurden kurz zuvor mit Dietrich Jost gesehen. Warum mussten sie sterben? Was verbindet sie? Sind sie den Schmugglern in die Quere gekommen? Oder einer der windigen Auswandereragenturen, die den Verzweifelten für ein neues Leben in Brasilien noch das letzte Hemd abnimmt und sie zu illegalen Jobs und Prostitution zwingt? Oder hängen die Morde mit dem Krieg zusammen?

Die Ermittlungen führen sie in die Kanalisation, miese Spelunken, versteckte Bordelle und die fast leere Menagerie von Schloss Schönbrunn.

 

Der Fall ist extrem spannend. Ich hatte keine Idee, wer hinter den Morden steckt und habe bis zuletzt mitgefiebert und um Emmerich und Winter gebangt, die sich mit ihren Nachforschungen selbst in Lebensgefahr gebracht haben.

 

Alex Beer hat mit Emmerich einen Protagonisten geschaffen, der es dem Zuhörer / Leser nicht immer leicht macht, ihn zu mögen. Er säuft bis zur Besinnungslosigkeit, nimmt Drogen, schüchtert seine Verdächtigen oder Gegner bei Bedarf mit brutaler Gewalt ein und bewegt sich immer hart an der Grenze zur Illegalität. Aber er ist auch sehr menschlich, wenn es um die Ausgegrenzten und Schwachen geht. Die Grenzen zwischen gut und böse sind eben fliesend.

Sein Assistent Ferdinand Winter hingegen ist ein echter Sympathieträger. Er hat einen ziemlich trockenen Humor, ist aber leider total nervös und ängstlich, oft noch kindlich naiv, wenn es um das echte Leben geht. Ich hätte ihn in einigen Situationen gern mal in den Arm genommen und beruhigt. Allerdings gab es auch ein paar Stellen, an denen er Emmerich (und mich) extrem überrascht hat. Er hat auf jeden Fall viel Potential.

 

Die Autorin lässt das Wien der 1920er vor dem inneren Auge des Hörers / Lesers lebendig werden. Die Stadt ist zu großen Teilen zerstört, die Bewohner frieren, sind hungrig und oft hoffnungslos.

 

Cornelius Obonya ist in meinen Ohren die perfekte Stimme für diese Geschichte und ich freue mich schon auf Emmerichs nächste Fälle.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Mordsrevanche: Küstenkrimi (Anders und Stern ermitteln 1)

Ulrike Busch
E-Buch Text
Erschienen bei null, 29.05.2018
ISBN B07DDPRXYV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Franziska, die Patentochter von Kommissar Tammos Onkel Frido, erschlagen wird, hat dieser gleich ein ungutes Gefühl. Sicher entzieht man Tammo und seiner frisch angetrauten Frau Fenna den Fall wegen Befangenheit, schließlich kannten sie die Tote und deren Mann gut. Andererseits, Greetsiel ist so klein, da kennt eh jeder jeden. Doch es kommt noch dicker. Die Dienststelle Greetsiel wird aufgelöst und Fenna und Tammo sollen in verschiedene Städte versetzt werden – 150 km bzw. 2 Autostunden voneinander entfernt! Wie soll ihre junge Ehe da funktionieren? Kurzentschlossen fahren sie in den Urlaub nach Husum und stolpern in der Zeitung prompt über eine zweite Leiche, deren Tathintergrund frappierend dem von Franziska gleicht. Aber was haben die Geschäftsführerin einer Ferienhausvermietung und ein toter Immobilienmakler gemeinsam? Die örtliche Polizei glaubt nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt, also ermitteln sie undercover ...

 

„Mordsrevanche“ ist ein sehr persönlicher Fall für die ehemalige Kripo Greetsiel. Nicht nur, dass sie das Opfer kennen und sich bei den Ermittlungen immer neue Geheimnisse offenbaren, die niemand geahnt oder gar gewusst hat, sie müssen auch ihre Zukunft überdenken. Wollen sie wirklich eine Fernbeziehung führen oder lieber den Polizeidienst quittieren? Aber was machen sie dann? Und was wird aus Onkel Frido und dessen Frau Magda (Fennas Mutter)? Eigentlich wollten die Vier immer füreinander und den Mischlingshund Buddy da sein. Es kommt mehrfach zu Streit zwischen den Generationen, auch, weil Frido die Ermittlungen nicht schnell genug gehen. Dabei haben Fenno und Tammo mit gleich mehreren Verdächtigen alle Hände voll zu tun. Neben Franziskas Mann (die Ehe war wohl doch nicht so perfekt, wie es nach außen hin schien) rücken u.a. auch ein Stalker und eine ehemalige Arbeitskollegin ins Visier der Ermittler. Motive haben alle, Alibis auch – aber wer weiß, ob die stimmen?!

 

Die Autorin verlegt ihre Krimireihe um die Kommissare Anders und Stern nach Husum ins beschauliche Nordfriesland. Ich habe da vor Jahren Urlaub gemacht und die Stadt und das Umland in ihren Beschreibungen sofort wiedererkannt. Die Halbinsel Nordstrand mit ihren Deichen, Salzwiesen und Schafherden bildet einen ruhigen Kontrast zum quirligen Husum und macht Lust auf Urlaub an der Nordsee.

Der Kriminalfall ist sehr komplex. Die Verdächtigen und ihre Motive wechseln sich ziemlich rasant ab, so dass man bis zum Ende gespannt bleibt. Außerdem ist das Buch so kurzweilig geschrieben, dass man es bequem an 1-2 Strandtagen lesen kann. Ich bin gespannt, wie es mit Fenna und Tammo und ihrer sich sprunghaft vergrößernden Familie (so viel zumindest verrate ich hier mal) weitergeht.

kann. Ich bin gespannt, wie es mit Fenna und Tammo und ihrer sich sprunghaft vergrößernden Familie (so viel zumindest verrate ich hier mal) weitergeht.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche

Sabine Weigand
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596031849
Genre: Historische Romane

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