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161 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

essex, liebe, aberglaube, london, pfarrer

Die Schlange von Essex

Sarah Perry , Eva Bonné
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783847900306
Genre: Romane

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jacobs, 2 weltkrieg, adel, liebe, deutschland

Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Anne Jacobs
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.11.2017
ISBN 9783734103278
Genre: Historische Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Garou

Leonie Swann , Andrea Sawatzki
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 25.02.2013
ISBN 9783837113655
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Leute von Nr. 37

Fran Cooper , Jens Plassmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453438965
Genre: Romane

Rezension:

Edward ist nach dem Unfalltod seiner Schwester nach Paris in die Dachwohnung einer Freundin „geflohen“. Nicht nur dort oben, in der ganzen Stadt ist es unerträglich heiß – viel zu heiß für den Frühsommer. Nach ihm lernt man nach und nach die anderen Bewohner des Hauses Nr. 37 kennen, welches leider nicht in einer der bevorzugten Lage der Metropole steht. Es hat seine besten Zeiten schon lange hinter sich, genau wie die meisten Bewohner. Da ist Frédérique, die im Vorderhaus einen Buchladen betreibt, in dem so gut wie nie ein Buch verkauft wird. Madame Marine ist seit über 30 Jahren die Gardienne und Frisörin des Hauses. César ist Bankangestellter und der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft, seine Frau Chantal Bibliothekarin. Anaïs war früher Kindergärtnerin und hatte ganze Gruppen im Griff – ihre 3 eigenen Kleinkinder sind ihr allerdings zu viel, saugen sie aus. Ihr Mann Paul steht rat- und hilflos daneben.

Alle haben Probleme und Geheimnisse. Bei einigen geht es sogar schon ums nackte Überleben – aber noch verheimlichen sie es. Doch dann zieht in die leere Wohnung ausgerechnet ein junges muslimisches Paar ein und die Angst wird groß: „Das ist das Ende der Welt. ... Wir werden Gefangene in unserem eigenen Zuhause sein.“ (S. 106) Und als kurz darauf ein Terroranschlag die Stadt erschüttert, fühlen sich die Zweifler bestätigt.

 

Leider konnten mich „Die Leute von Nr. 37“ nicht erreichen, ich hatte etwas anderes erwartet. Ein gemütliches Mietshaus in Paris, Café au Lait, Croissants, Nachbarn die sich streiten und vertragen – das Klischee eben.

Dazu kommt, dass die Handlung genau so träge und langatmig ist wie das heiße, schwitzende Paris. Selbst die wirklich schlimmen Szenen erreichen mich irgendwie nicht - man bleibt seltsam distanziert. Dabei ist es gut, auch mal das andere dreckige wahre Paris der Vorstädte gezeigt zu bekommen, abseits der Touristenzentren mit seinem Ausländerhass, den ganzen Obdachlosen und der hohen Arbeitslosenquote. „Paris soll Spaß machen. ... Dem Postkartenidyll entspricht es nicht. Überall findet man Gewalt, Spannungen oder Ungerechtigkeiten.“ S. 119)

Auch waren mir einige Handlungsstränge zu vorhersehbar, andere Protagonisten dafür zu verwirrend und ihre Beweggründe nicht nachvollziehbar. Schade, das Potential war da. Leider nur 2 Sterne.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

new york, das leben ist anders, träume, roman, davis

Wovon sie träumten

Fiona Davis , Ann-Catherine Geuder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442485901
Genre: Romane

Rezension:

... nennen die jungen Männer 1952 das Barbizon-Hotel für alleinstehende junge Frauen mitten in New York mit seinen strengen Regeln. Trotzdem wird ihr winziges spartanisches Zimmer für Darby zur Heimat, denn die Weltstadt und die anderen schicken Mädchen überfordern sie :„Man kann sich hierher zurückziehen, wenn die Stadt einen zu überwältigen droht.“ (S. 434). Auch ihre Ausbildung zur Sekretärin ist nicht das, was sie sich vom Leben erträumt hat, aber ihre Mutter hat es so bestimmt. Während die anderen Mädchen auf Männerjagd gehen, freundet Darby sich mit dem Zimmermädchen Esme an, die sie in die Welt der Jazz-Clubs entführt. „Warum versteckst du dich vor allem, was dir das Leben gerade bietet?“ (S. 251) Esme, die aus Puerto Rico stammt, träumt davon Schauspielerin und Sängerin zu werden. Durch sie lernt Darby auch Sam kennen, der im Club seines Vaters kocht und von einem eigenen Restaurant (und bald auch Darby) träumt. Sie alle haben Träume, aber „Nicht jeder, der vom Ruhm träumt, schafft es auch.“ (S. 285)

 

2016 ist das Barbizon kein Hotel mehr und die ehemaligen Zimmer wurden zu riesigen Lofts umgebaut, lediglich im 3. Stock gibt es noch ein Dutzend kleiner Appartements für die ehemaligen Barbizon-Mädchen.

Rose ist mit ihrem Partner Griff gerade erst eingezogen, als sie eine der alten Damen kennenlernt. Miss McLaughlin ist immer verschleiert, Gerüchten zufolge war sie 1952 in einen Skandal um das Hotel verwickelt und dabei wurde ihr Gesicht verstümmelt. Rose ist Journalistin und wittert DIE große Story. Eigentlich war Rose eine aufstrebende Fernsehmoderatorin, doch eine Enthüllungsstory hat ihr das Genick gebrochen. Jetzt arbeitet sie bei einem Medien-Startup und hofft auf die Verlobung mit Griff. Doch alles kommt anders. „Vier Koffer und ein Hund, der ihr nicht einmal gehörte. Das war alles, was ihr geblieben war.“ (S. 145) Die Story um Miss McLaughlin ist ihre große Chance, aber wie weit ist sie bereit dafür zu gehen?

 

Darby hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese beschimpfte sie immer wieder als plump, untalentiert und hässlich – sie entspricht so gar nicht den Vorstellungen der 50er. Dementsprechend sind ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen quasi nicht vorhanden. Dass die anderen Mädchen auf ihrem Stockwerk, langbeinige dünne Ford-Models, sich über sie lustig machen, baut sie auch nicht gerade auf. Selbst in der Sekretärinnenschule wird ihr vorgeworfen, dass sie für diesen Beruf nicht hübsch genug ist. (Das Hauptziel der angehenden Sekretärinnen ist es, ihren späteren Chef zu heiraten!) Doch dann lernt sie die Journalistin Charlotte kennen und findet ihr Vorbild: Erfolgreich und von Männern unabhängig, ihr eigenes Geld verdienend. Auch Esme zeigt ihr eine Alternative – die Musik. Sie will Darby als Backgroundsängerin, um jeden Preis.

Sam ist der einzige, der Darby fragt, was sie eigentlich will und ihr damit hilft, ihren Traum zu finden – aber wird sie ihn auch leben können?

 

„Wovon sie träumten“ ist definitiv ein weiteres Lese-Highlight in diesem Jahr. Extrem geschickt spielt die Autorin mit den Erwartungen des Lesers, immer wieder legt sie neue Spuren, die dann doch ins Leere oder die Irre führen. Die Geschichte ist sehr spannend und komplex, wird abwechselnd aus der Sicht beider Frauen und Zeitebenen erzählt. New York und auch das Barbizon bilden dafür eine sehr eindrucksvolle Kulisse.

Darbys und Rose´ Geschichte haben mich sehr berührt. Sie emanzipieren sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Da Rose nicht direkt mit Darby reden kann, erforscht sie deren Vergangenheit über die Nachbarn, Freunde, Arbeitgeber und bekommt ein immer genaueres Bild von den damaligen Ereignissen – und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten. Was ist damals wirklich passiert???

 

Mein Tipp für alle Fans des Films: „Mona Lisa Lächeln“.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mor, schafe

Glennkill

Leonie Swann , Andrea Sawatzki
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 13.08.2012
ISBN 9783837116656
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kunstsammlungen, greetsiel, ostfriesland, erbstreitigkeiten, ulrike busch

Mordsschwestern. Ostfrieslandkrimi

Ulrike Busch
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Klarant, 31.10.2017
ISBN 9783955737054
Genre: Romane

Rezension:

Ausgerechnet am Tag von Max Feddersens Beerdigung lehnt an dessen Grabstätte eine Tote! Tammo erkennt sie sofort – Suse Perk. Ihr gehört(e) das Privat-Museum für ostfriesische Kunst und Kultur. Außerdem war sie die beste Freundin von Max verstorbener Frau Martha und zur Beerdigung eingeladen. Warum musste sie sterben?

Als Fenna und Tammo die Kinder von Feddersen über Susannes Tod unterrichten, scheinen diese nicht gerade großartig um ihn zu trauern und auch an Susannes gewaltsamem Tod verstört sie nur, dass sie die Beerdigung ihres Vaters deswegen verschieben müssen. Stattdessen streiten sie schon mal ums Erbe. »Wenn es um ihre ureigenen Interessen geht, kann man behaupten: Die Feddersen-Schwestern kennen keine Verwandten.«  (S. 7)

Aber auch Wiebke Kuper gerät schnell ins Visier der Ermittler. Sie hatte eine Absprache mit Dorit Feddersen und deren Mann Robert. Die drei wollten ein eigenes Museum mit den Schätzen der Familie aufmachen – als Konkurrenz zu dem von Suse Perk. Oder noch besser, ohne Susanne als Konkurrenz ...

 

„Mordsschwestern“ ist der bereits der 4. Band der Kripo Greetsiel mit den Ermittlern Fenna Stern und Tammo Anders aus der Feder der Autorin Ulrike Busch. Die Reihe lebt von den spannenden Kriminalfällen (Ich habe leider noch nie einen Mörder vor dem Ende entlarven können!) und sympathischen Ermittlern. Ihre Protagonisten scheinen immer mitten aus dem Leben gegriffen.

Fenna und Tammo sind nicht nur Kollegen sondern auch frisch verlobt. Doch Ole, neue Praktikant, steht ebenfalls auf Fenna – das macht Tammo natürlich eifersüchtig! Zudem hat er Angst, wohin die von Fenna geplante Hochzeitsreise wohl gehen könnte. Das alles lenkt ihn fast ein bisschen zu sehr vom Fall ab.

Dabei gibt es viele Verdächtige. Die Feddersen-Kinder sind sich untereinander nicht grün und beschuldigen sich gegenseitig. Sie wollen schnell ans Erbe und hoffen auf das große Geld. Nur die Jüngste, Leni, trauert wirklich. Allerdings steht sie unter der Fuchtel der erfolgreichen Erstgeborenen Urte – ist quasi deren „Mädchen für alles“ und Fußabtreter: Die zählt nicht. Die hat immer dieselbe Meinung wie Urte.“ (S. 89). Auch Dorit scheint keine Entscheidung treffen zu können sondern wird von ihrem Mann Robert fremdbestimmt. Nur in der Sache mit dem Museum übernimmt sie die Initiative: „Ihr schreckt beide vor nichts zurück. Ihr seid schon Mordsschwestern.“ (S. 68).

 

Wer einen unterhaltsamen spannenden Krimi mit toller Kulisse und sehr sympathischen Ermittlern sucht, wird bei „Mordsschwestern“ auf jeden Fall fündig!

PS: Ich hatte natürlich auch bei diesem Fall bis zuletzt den falschen Täter im Verdacht ...

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schwert und krone, der junge falk, fortstzung, band , sabine ebert

Schwert und Krone - Der junge Falke

Sabine Ebert
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.11.2017
ISBN 9783426654132
Genre: Historische Romane

Rezension:

... damit rief der Papst 1095 zum ersten Jerusalem-Kreuzzug auf und auch 1147 werden die deutschen Ritter mit diesem Leitspruch aufgefordert, ins Heilige Land zu ziehen.

 

Aber will ER wirklich diesen Kreuzzug? Will er, dass die Ritter ihre Frauen und Haushalte ohne Schutz und ausreichend Mittel mehr oder weniger auf sich allein gestellt zurücklassen? Um neue Gebiete zu erobern und Ungläubige zu bekehren? Will ER das? Oder geht es den Mächtigen nur darum, ihre Gebiete zu erweitern und ihre Machtbereiche auszudehnen?!

Ist es gottgewollt, dass alten Männern minderjährige Frauen gegeben werden, die bei der Geburt des ersten Kindes sterben und auch noch froh sind, dass ihre Leiden jetzt wenigstens ein Ende haben?!

 

Heinrich der Löwe, Albrecht der Bär und Konrad von Wettin (eigentlich Erzfeinde) – erst im Jahr zuvor von einem Kreuzzug zurückgekehrt – wollen das unbedingt vermeiden und rufen ihren eigenen Kreuzzug gegen die Wenden aus. „Taufe oder Tod!“ (S. 55) ist ihr Motto, schließlich gilt es, den einzig waren Glauben zu verbreiten. Dass dabei aus Freunden bzw. Bündnispartnern Feinde werden, nehmen sie billigend in Kauf.

 

Friedrich von Schwaben (später Barbarossa) hingegen zieht mit König Heinrich und wird im Laufe der Geschichte immer wichtiger. Er zeichnet sich bald als gewagter Stratege aber auch politischer Unterhändler und Taktiker aus. Friedrich macht sich einen Namen, Freunde und Verbündete, die er für die spätere Königswahl brauchen wird.

Zurück lässt er seine ungewollte und ungeliebte Frau Adela – er hat sie nur auf Wunsch seines Vaters und wegen ihrer Mitgift geheiratet. Aber sie ist nicht genug für ihn meint er, und lässt es sie auch spüren.

Dabei ist sie die Gesellschafterin des erst 10jährigen Kindkönigs und Mitregenten Heinrich-Berengar. Er verehrt sie und nimmt sogar ihre Ratschläge an. Sein Vater Konrad von Staufen hat zum Stellvertreter ernannt (und dabei so ganz nebenbei die erbliche Thronfolge wieder eingeführt), solange er sich im Heiligen Land aufhält. Dass Heinrich-Berengar von seinen Beratern ignoriert und bevormundet wird, nur ein König ohne Macht, eine Marionette ist, erfährt Konrad erst nach seiner Rückkehr - von Friedrich, der auch hier politisches Geschick beweist.

 

Kunigunde von Plötzkau hat ebenfalls keinen leichten Stand. Nach zwei Missernten bleiben sie mitten im Winter ohne Geld, Saatgut und ausreichend Schutz zurück. Außerdem ist sie auch nach 9 Ehejahren immer noch nicht von ihrem Mann schwanger. Als dann auch noch unzählige Gesetzlose die Burg belagern, kann sie nur noch ein Wunder retten ...

 

Kaum ein Autor schreibt so mitreißend und fesselnd über unsere Geschichte wie Sabine Ebert. Bei ihr sind auch Könige und Kaiser menschlich, wird deren Versagen genau so spannend geschildert wie ihre Siege. Ich war wieder mittendrin im Geschehen und habe aufmerksam die politischen Ränkespiele verfolgt. Zudem bewundere ich wie sie es immer wieder schafft, auch den fast ausschließlich rechtlosen Frauen dieser Zeit eine Stimme zu geben, ihre Stärken darzustellen. Für echte Fans gibt es ein Wiederlesen mit Protagonisten Personen aus dem ersten Band „Schwert und Krone - Meister der Täuschung und der Hebammen-Saga.

 

Abschlusszitat: „Sie sind so anders, mit ihren Sitten und Gebräuchen – und doch Menschen wie wir. Und sie siedelten hier schon lange, bevor wir kamen. ... Warum zerstören wir all das Schöne? Wo doch wir Christen es auch lieben, und seien es nur die Krüge und Fibeln? Ihre Lieder, Tänze, Märchen, Ornamente ... ausgelöscht.“ (S. 260)

 

Sabine Ebert zeigt das Mittelalter von allen Seiten, verherrlicht oder beschönigt nichts und unterhält ihre Leser dabei wieder ausgezeichnet. Sie räumt mit Illusionen auf, zeigt politische Winkelzüge und macht Geschichte lebendig.

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370 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 105 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, nie verschickte briefe, verlust

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

kunst, hunde, frauen, malerei, porträtmaler

Frauen und ihre Hunde

Ulla Fölsing
Fester Einband
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 12.09.2017
ISBN 9783851793321
Genre: Sachbücher

Rezension:

... sind auch mein Hund Buddy und ich. Und ist Euch schon mal aufgefallen, auf wie vielen Gemälden eigentlich Hunde eine mehr oder weniger zentrale Rolle spielen? Bis zu Ulla Fölsings Bildband „Frauen und ihre Hunde“ hab ich das nie bemerkt. Dabei hingen von einigen der im Buch vorgestellten Gemälden früher sogar Reproduktionen in der Wohnung meiner Eltern.

 

Schon im Vorwort von Elke Heidenreich habe ich mich wiedererkannt. Sie findet sehr bewegende und wahre Worte: Ein Hund kann keinen Menschen ersetzen, aber er ist bedingungslos treu. Und Erziehung (gerade durchs Frauchen) wird eh überbewertet ;-). So ähnlich ist es auch bei uns – Buddy befolgt nicht die gleichen Befehle von meinem Mann und mir. Bei mir läuft er ohne Leine bei Fuß und gehorcht aufs Wort, bei meinem Mann würde er dafür nie so penetrant um Essen betteln oder die Kuscheldecke oder Couchecke klauen ...

Nach einer kurzen Geschichte zur Domestizierung von Hunden (schon auf Höhlenzeichnungen wurden Wölfe entdeckt) geht das Buch auf einzelne Gemälde verschiedener Gattungen und Jahrhunderte und deren Besonderheiten ein. So wurden Hunde sogar auf kirchlichen Darstellungen und Hochzeitsbildern verewigt. Sie galten als Statussymbol – konnten nicht teuer und selten genug sein – oder wurden als Bote für versteckte Andeutungen genutzt (z.B. in der erotischen Malerei). Meist aber sind sie Gefährten, Freunde, Partner – echte Seelen eben.

 

Dieser sehr hochwertige und stimmungsvolle Bildband ist ein tolles Geschenk nicht nur für Frauchen und solche, die es noch werden wollen sondern Kunst- und Hundeliebhaber im Allgemeinen.

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83 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

mexiko, abenteuer, hollywood, b. traven, geheimnis

Wer ist B. Traven?

Torsten Seifert
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Tropen, 14.10.2017
ISBN 9783608503470
Genre: Romane

Rezension:

1947 bekommt der junge Journalist Leon Borenstein die Chance seines Lebens: Er soll den Schriftsteller B. Traven entlarven! Bisher weiß niemand, wer hinter dem Pseudonym steckt, doch Vermutungen gibt es viele. Leons Vorteil – er darf beim Dreh des Films „Der Schatz der Sierra Madre“ dabei sein. Die Romanvorlage und auch das Drehbuch stammen von Traven und auch wenn dieser nicht selbst dabei sein wird, so ist doch zumindest sein Vertreter Hal Croves in der mexikanischen Wüste vor Ort. Als Tarnung dient Leon ein Interview mit Humphrey Bogart. Ach ja, ein Problem gibt es noch: Bisher hat niemand die Suche nach Traven überlebt ...

 

Leon hat am Anfang nicht wirklich den Anreiz, Traven zu entlarven. Mexico ist toll, Bogart erweist sich als cooler Typ und exzellenter Schachpartner und dann ist da ja auch noch die geheimnisvolle María, die immer wieder seine Nähe sucht. Leon genießt die Zeit, sieht es eher als bezahlten Urlaub. Zumal er Croves nicht wirklich näher kommt. „Ich habe hier etwas wiedergefunden, was uns in L.A. Längst verloren gegangen ist: Leidenschaft und Wahrhaftigkeit.“ (S. 70)

Ob er das Interview mit Bogart je abliefert, wird nicht mal erwähnt – und ist dann irgendwie auch gar nicht mehr so wichtig, denn María verschwindet mit seinen Aufzeichnungen.

 

Die Figur Leon hat mich überrascht. Er wirkt viel älter, ist ein echter Gegenpart für den knapp 50jährigen Bogart, dabei ist er erst Mitte 20. Vielleicht liegt es an seiner Vergangenheit? Seine jüdischen Eltern sind mit der Familie kurz vor dem 2. Weltkrieg von Braunschweig nach Amerika emigriert. Während sein Vater nie über diesen Umbruch hinweggekommen ist, fühlt sich Leon als Amerikaner. „Kann man das überhaupt? Amerikaner werden? Ich meine, nicht dem Pass nach, sondern mit dem Herzen?“ „Es war jedenfalls leichter, als Deutscher zu bleiben.“ (S. 57). Mich hat verblüfft, dass es für die Deutschen wohl gang und gäbe der war, ihre Namen zu amerikanisieren.

 

Die Suche führt Leon später zurück nach Europa, genauer gesagt nach Wien. Auch das ist noch zerstört, überall stehen zerschossene Panzer. Dort trifft er auf Konstantyn – meinen liebsten Nebendarsteller. Der ist ein verarmter ungarischer Adliger mit gesellschaftlichen Ambitionen, Humor und einem Saal voller vor den Nazis geretteter Bücher: „Wir haben sie nur etwas länger ausgeliehen, um sie in Sicherheit zu bringen. Wenn sich die Zeiten beruhigt haben, geben wir natürlich alles zurück.“ (S. 129)

 

Einen kleinen Dämpfer erfuhr meine Begeisterung bei Leons Ermittlungen in Acapulca – zu viele Zufälle, brutale Gewalt in Form von Wrestling, Stierkampf, Prügeleien und soziale Ungerechtigkeiten (da spricht das Mädchen aus mir).

 

Der Autor hat Realität und Fiktion extrem gekonnt gemischt. Den Film gibt es wirklich, Bogart hat eine der Hauptrollen gespielt und die Drehorte stimmen auch – nur Leon ist Torsten Seiferts Fantasie entsprungen.


Mein Fazit: Ein Buch für alle Film- und Wild-West-Fans. Männer wird es stellenweise sicher eher begeistern als Frauen. Aber es ist extrem spannend, weil es, obwohl es unter Roman läuft, sehr viele biografische Berührungspunkte mit realen Personen hat. Und die eine oder andere Illusion wird auch gleich zerstört – oder wusstet ihr, dass Goldstaub gar nicht fliegen kann (wie am Ende des Films), weil er viel schwerer ist als Luft?!

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45 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

gebrüder grimm, grimm, kassel, hessen, märchen

Grimms Morde

Tanja Kinkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.10.2017
ISBN 9783426281017
Genre: Historische Romane

Rezension:

 Die Ankündigung: „Der neue historische Roman der Spiegel-Bestsellerautorin Tanja Kinkel führt zurück in das neunzehnte Jahrhundert und verbindet märchenhaftes Setting und historische Spannung mit einer grausamen Mordserie. …

Geschickt verwebt Tanja Kinkel die privaten Verwicklungen von zwei der berühmtesten Geschwisterpaare der deutschen Literaturgeschichte in ein unglaubliches Verbrechen. Ein Mordsbuch.“ hatte mich neugierig gemacht. Wer kennt Grimms Märchen nicht? Und auch die Schwestern Jenny und Annette von Droste-Hülshoff habe ich letztes Jahr durch einen biographischen Roman (Grimms Albtraum von Esther Grau) näher kennengelernt.

 

Meine Erwartungen waren also entsprechend hoch und wurden leider enttäuscht. Ich hatte mir einen spannenden historischen Krimi erhofft, angelehnt an die Biografien von Annette und Jenny bzw. Jacob und Wilhelm. Richtige (Krimi)Spannung kam bei mir allerdings nur in den letzten beiden Kapiteln auf. Die angekündigten Morde werden zwar schon zu Beginn begangen, danach plätschert die Handlung aber mehr oder weniger entspannt vor sich hin. Es wird erklärt, warum die Droste-Hülshoff-Schwestern überhaupt in den Fall involviert sind (sie haben eines der Märchen beigesteuert, nach denen gemordet wurde) und wie die Geschwister miteinander verbandelt sind bzw. welche Animositäten herrschen. Annettes „große Verfehlung“ wird mehrfach erwähnt, aber nie genau erklärt – das versteht man nur, wenn man weiß, was im Jahr davor mit Straube und ihrem Stiefonkel von Arnswald war. Dazu kommt noch sehr viel Landespolitik, die sicher für einige Leser interessant und am Ende für die Aufklärung auch wichtig ist, meinen Lesefluss aber extrem gehemmt hat. Auch die zum Teil verschiedenen Bezeichnungen für ein und dieselbe Person haben mich beim Lesen zum Teil verwirrt.

 

Spannend fand ich die Geschwisterkonstellationen. Jacob fühlte sich nach dem frühen Tod seines Vaters schon mit 11 Jahren als männliches Familienoberhaupt und hat diese Verantwortung wohl nie ablegen können. Dadurch kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen (neben Wilhelm hat er noch 3 weitere Brüder und eine Schwester, Lotte, die ihnen den Haushalt führte). Aber die Beziehung zu Wilhelm war schon fast wie bei Zwillingen. Streit zwischen ihnen gab es allerdings immer wieder wegen Annette von Droste-Hülshoff. Wilhelm und sie mochten sich nicht – war ihm vielleicht ihre Intelligenz suspekt und dass sie es nicht einsah, sich Männern unterordnen zu müssen? Tanja Kinkel bietet eine andere Interpretationsmöglichkeit. Wilhelm und Jenny hingegen verband eine jahrelange Brieffreundschaft, nur eine Ehe war wohl aus Standesunterschieden nicht denkbar. Auch Jenny und Annette verband eine ganz besondere Beziehung. Jenny stand – obwohl sie die Ältere war – immer in Annettes Schatten zu. Trotzdem waren sie beste Freundinnen und teilten fast alle Geheimnisse.

 

Sehr interessant sind auch die Hintergründe zu Grimms Märchen. Diese hatte sie wohl nicht wirklich in den „einfachen Volksschichten“ gesammelt, wie angegeben, sondern allen Bevölkerungsgruppen und sogar anderen Ländern entlehnt. Außerdem müssen sie in den Erstfassungen zum Teil unglaublich grausam gewesen sein und deswegen nicht für Kinder geeignet. Aus diesem Grund wurde haben die Grimms wohl auch das Konzept der „bösen Stiefmutter“ entwickelt.

 

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich „Grimms Morde“ überwiegend als zu langatmig empfunden habe und man viele Anspielungen nur versteht, wenn man die Biografien aller Beteiligten kennt (oder während des Lesens nachschlägt).

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

paris, hörbuch, roman, liebe, frankreich

Das Haus ohne Männer

Karine Lambert , Pauline Kurbasik , Katrin Fröhlich
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 09.10.2017
ISBN 9783837140002
Genre: Romane

Rezension:

In der „Casa Celestina“ mitten in Paris leben 5 Frauen -  nur Frauen, denn Männern ist der Zutritt verboten. Sie haben den größten Teil ihres Lebens bereits hinter sich und wollen in Ruhe alt werden, haben den Männern abgeschworen. Der Kater Jean Piere (ist der einzige Mann im Haus. Selbst Lieferanten und Handwerker müssen weiblich sein. Doch dann erfüllt sich eine der Bewohnerinnen, Carla, ihren Traum und geht für ein paar Monate Indien. Ihre Wohnung überlässt sie für diese Zeit Juliette. Diese ist erst 31 und hofft immer noch auf die große Liebe – bis sie sie findet, tröstet sie sich mit Schokolade ...

 

Die verschiedenen Geschichten der Frauen haben mir gut gefallen, auch wenn es mir beim Hören manchmal schwerfiel, sie auseinanderzuhalten.

Da ist zum einen Stella „Die Königin“ und Besitzerin des Hauses, die auch die „ohne Männer Regel“ aufgestellt hat. Sie war früher Primaballerina und sieht nicht ein, dass ihr Körper sie jetzt im Stich lässt. Stella ist der Meinung, dass sie genug Lieben im Leben hatte: „1000 Männer, 1000 Funken.“, aber den Einen, Fabio Sartori, kann sie eben doch nicht vergessen.

Giuseppina stammt aus Sizilien. Zu Hause hatte sie sich den Männern unterzuordnen. Als sie 12 war, verlor die Familie alles und später wurde sie mit einem Mann verheiratet, den sie weder kannte noch lieben lernte. Dass ihre Familie sie nach einem Unfall verstieß, war das schlechteste und gleichzeitig beste, was ihr passieren konnte.

Rosalie wurde von ihrem Mann Francois verlassen, als sie ihm sagte, dass sie Kinder will. Das war nicht das Leben, was er wollte. Also verschwand er einfach und schickt ihr seit dem regelmäßig Postkarten aus allen Ecken der Welt – darum hofft sie immer noch, dass er wiederkommt.

Auch Simon wurde immer wieder verlassen, zuletzt von ihrem Tanzlehrer Carlos. Also träumt sie sich in eine Beziehung mit dem Schauspieler Jean Pierre Bacri.

Die bewegendste Geschichte hat Juliette. Ihre Eltern wollten eigentlich nie Kinder und haben sie behandelt wie einen Gegenstand, nicht nur einmal im Hotel vergessen und als sie ihre Erwartungen nicht erfüllte, einfach abgeschoben. Sie sucht ihre Wurzeln, stopft die Leere mit Essen und malt sich bei jedem ersten Date sofort das Leben mit ihrem Gegenüber aus.

 

„Das Haus ohne Männer“ ist ein manchmal trauriges, unaufgeregtes Buch mit sanftem und leisem Humor. Dazu passt auch die Stimme der Sprecherin Katrin Fröhlich wunderbar. Es geht um die Sinn- und Männersuche in Paris. Juliette Einzug macht den Frauen nämlich klar, dass sie sich immer noch nach Männern und der Lust sehnen! Und Juliette sieht wie es wäre, allein alt zu werden.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

wien, prag, 2. weltkrieg, ufa, theater

Die Frau im hellblauen Kleid

Beate Maxian
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453422124
Genre: Romane

Rezension:

„Die Frau im hellblauen Kleid“ erzählt abwechselnd die Geschichte der 4 Altmann-Frauen, beginnend 1927 bei Käthe, über deren Tochter Marianne, Enkelin Vera bis zu Urenkelin Sophie.

 

1927 bewirbt sich Käthe – in einem blauen Kleid, das ihre Freundin für sie geschneidert hat – heimlich am Wiener Schauspielhaus und bekommt tatsächlich eine Rolle. Ihre Eltern, Inhaber eines Gemüseladens, sind nicht begeistert. „Menschen wie wir sind nicht für den Ruhm geboren.“ (S. 32) Aber Käthe steigt bis zum Beginn des 2. WK unaufhörlich auf, bekommt Hauptrollen in Prag und Berlin. Dabei macht sie die Bekanntschaft von Hans Bleck, der ihr Leben verändern wird ...

 

2015 rechtfertigt sich Marianne Altmann vor ihrer Tochter Vera: „Ich habe gelogen, um dich und mich zu retten.“ (S. 205), als Vera hinter das bisher streng gehütete Geheimnis von Marianne (und Käthe) kommt. Denn damit zerschlägt sich fast das Filmprojekt, an dem Vera schon so lange arbeitet. Als Schauspielerin war sie nie erfolgreich und die Dokumentation, welche sie über die Karriere ihrer Eltern drehen will (die beiden waren DAS It-Paar zu ihrer Zeit), soll ihr Durchbruch als Drehbuchautorin und Regisseurin werden. „Es ist mein Film, Mama.“  Doch Marianne mischt sich auch hier ein, der Film soll bereits mit deren Mutter Käthe beginnen: „Und es ist mein Leben.“ (S. 52) Marianne macht ihr ein Angebot: Sie wird ihr die ganze Wahrheit erzählen und danach kann Vera entscheiden, was davon sie für den Film verwenden will.

 

Am eindrucksvollsten und bewegendsten fand ich die Geschehnisse während der Nazizeit, um die sich Mariannes (und Käthes) Geheimnis letztendlich dreht. Käthe hoffte wie so viele bis zuletzt, dass Österreich verschont bleibt. Es war erschreckend, wie rasend schnell sich ihre Situation dann änderte. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich den Nazis unterzuordnen bzw. anzupassen – denn sie war erpressbar!

 

Die Geschichte ist von beginn an sehr spannend und voller heimlicher Liebespärchen, sowohl zu Käthes als auch Veras Zeiten.

Käthes Lebensweise war für ihre Zeit sehr modern. Sie macht Karriere und lebt mit ihrem Freund zusammen ohne verheiratet zu sein. Zu Beginn ist sie zwar noch sehr schüchtern, aber mit der Zeit wird sie immer willensstarker und durchsetzungsfähiger.

Die drei Altmann-Frauen der Jetztzeit sind sehr verschieden, da gibt es natürlich viel Potential für Auseinandersetzungen – zumal, wenn man auch noch zusammen in einem Haus lebt.

Marianne ist eine Kämpfernatur. Ihrer Karriere hatte sich alles andere unterzuordnen – auch ihre Tochter Vera.

Vera, die bisher erfolglos um die Anerkennung ihrer Mutter kämpfte, blüht durch das Drehbuchschreiben und den Filmdreh richtig auf – ihre Bestimmung war eben doch nicht die Schauspielerei, sondern die Arbeit im Hintergrund.

Sophie (die jüngste der Altmann-Frauen) war mir zu unsicher, zickig und kopflastig. Sie denkt zu viel nach und will es allen recht machen. Im letzten Drittel des Buches rückt ausgerechnet sie und ihre Liebesgeschichte in den Vordergrund und es wurde mir zum Teil zu banal. Kennt ihr „Witwe für ein Jahr“ von John Irving? Da gibt es die Beschreibung „Bei ihm hört man buchstäblich die Höschen der Frauen zu Boden gleiten“ – genau so scheint es Sophie zu gehen, sobald ihr Angebeter auftaucht. Schade, denn bis zu diesem Zeitpunkt war es ein echtes 5-Sterne-Buch.

Auch der Gegensatz zwischen Sophies heiler (Film-)Welt inkl. der dazugehörigen seichten Skandale und dem Kriegsgeschehen waren mir zu krass, es passt irgendwie nicht. Darum gibt es von mir leider nur 3 Sterne.

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1.288 Bibliotheken, 20 Leser, 11 Gruppen, 133 Rezensionen

krimi, mord, chemie, england, flavia de luce

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.09.2010
ISBN 9783442376247
Genre: Krimi und Thriller

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189 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

liebe, alter, tod, frankreich, liebe im alter

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

holland, tulpen, historischer roman, historisch, liebe

Die Tulpenkönigin

Enie van Aanthuis , Martina Sahler , Hendrik Gruner
Flexibler Einband: 363 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.04.2007
ISBN 9783499243639
Genre: Historische Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

nordfriesland, de hidde kist, bjarne mädel, frisörsalon alexandra, fredenbüll

Rote Grütze mit Schuss (mp3-Ausgabe)

Krischan Koch , Bjarne Mädel
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.09.2014
ISBN 9783862314324
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Good Morning, Mr. Mendelssohn

Rosemarie Marschner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423261425
Genre: Historische Romane

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liebe, bücher, ich treffe dich zwischen den zeilen, roman, literatur

Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Stephanie Butland , Maria Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520758
Genre: Liebesromane

Rezension:

Loveday schreckt die meisten Menschen durch ihr Äußeres erst einmal ab: schwarzgefärbte Haare, Piercings und voller Tätowierungen entspricht sie so gar nicht der Vorstellung einer Angestellten im Antiquariat. Zudem ist sie recht einsilbig und menschenscheu. Aber sie liebt Bücher und ihren Beruf, da bricht ihre raue Schale manchmal auf.

Eines Tages taucht Nathan im Laden auf und lädt sie zum Poetry-Slam ein – endlich findet sie einen Weg, sich auszudrücken, wenigstens einen kleinen Teil von sich preiszugeben. Ihr größtes Geheimnis aber, das Drama ihrer Kindheit, kann sie niemandem anvertrauen, nicht mal ihm „... ich könnte mir niemals sicher sein, ob er mich liebte oder ob er Mitleid mit mir hätte.“ (S. 236) Trotzdem kommen sie sich näher – zu nah für Loveday?

Und dann werden im Antiquariat genau die Penguin-Klassiker abgegeben, die ihre Mutter früher hatte. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht ihre sind?! Auch dass das Kinderbuch, welches plötzlich auf ihrem Arbeitstisch liegt, aussieht wie das ihres Vaters, kann kein Zufall sein ...

 

Nach dem Klappentext hatte ich eine Liebesgeschichte voller literarischer Anspielungen erwartet, schließlich zieren Lovedays Körper die Anfänge ihrer liebsten Romane und es funkt sofort zwischen Nathan und ihr. Aber je mehr sie sich Nathan öffnet, um so mehr kommen die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend hoch und bruchstückhaft lässt sie den Leser daran teilhaben. Man ahnt bald, in welche Richtung das alles führen wird, aber etwas zu ahnen und es dann zu wissen sind zwei paar Schuhe.

 

Loveday ist eine gebrochene, introvertierte Persönlichkeit. Sie hat sich in sich zurückgezogen – wenn sie niemanden mehr an sich ranlässt, kann man ihr auch nicht wehtun. Vor Jahren hatte sie einen Freund, dem es ähnlich ging: „Wie mir war ihm sein Leben abhanden gekommen, und auch ihn hatten die Bücher gerettet.“ (S. 106), aber er wurde bald zum Albtraum.

Durch Nathan, der selber auch keine Bilderbuchkindheit hatte, und die auftauchenden Bücher gerät Lovedays Welt aus den Fugen. „All die Jahre hatte ich geglaubt, ich wäre meiner Vergangenheit entkommen. Dabei war es nur eine Frage der Zeit gewesen, dass sie mich aufstöberte.“ (S. 133). Sie muss sich darüber klar werden, ob sie sich weiter verstecken und ihre Erlebnisse verdrängen will oder ob sie damit abschließt und einen Neuanfang startet.

Begleitet wird sie dabei neben Nathan auch von Archie. Der ist Chef, Freund und im wörtlichen Sinne zweifacher Lebensretter in Personalunion. Vor allem rettet er sie vor sich selbst. Archie ist ein echtes Original. Die Geschichten, die er über sein Leben erzählt klingen nicht immer real und würden für mindestens 3 Leute reichen. Aber er ist ein herzensguter Mensch und kann Geheimnisse wahren – ein echter Schatz.

 

„Ich treffe Dich zwischen den Zeilen“ ist meiner Meinung nach kein Liebesroman. Es ist dramatisch, poetisch, aufwühlend und schmerzhaft – für Loveday und den Leser. Aber es macht auch Mut und vermittelt Hoffnung. Mein Tipp für alle Fans von Mhairi McFarlane´s „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“.

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liebe, kochen, atlantik verlag, istanbul, orient

Der Meisterkoch

Saygin Ersin , Johannes Neuner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783455001488
Genre: Romane

Rezension:

... kann zur Heilung beitragen oder den Tod bringen. Dessen ist sich auch „Der Meisterkoch“ bewusst, als er um 1600 in Istanbul eine Anstellung in der Palastküche des Sultans anstrebt. Da er den „absoluten Geschmackssinn“ hat, gelingt ihm das leicht - endlich kann er seine Pläne verfolgen: „Der Geschmack beginnt im Mund, doch er endet im Geist.“ (S. 115)

Schon das Cover hätte mich darauf bringen können, dass „Der Meisterkoch“ eher eine Geschichte à la 1001 Nacht als ein (historischer Roman) ist, wie ich nach dem Buchrückentext erwartet hatte. Dazu ist das Muster darauf in Rot und Gold sehr sinnlich und erinnert an das Morgenland und meine alten Märchenbücher.
Auch der Inhalt hält, was das Cover verspricht – das Geschehen ist abenteuerlich, phantastisch, romantisch und spricht alle Sinne an. Man bildet sich ein, die Gerichte riechen und schmecken, die Hitze und den Stress in den Küchen spüren zu können. Wir begleiten „ihn“ in Sultanspaläste und den „Tempel der Genüsse“, über Meere und durch Wüsten. Die Handlung bleibt bis zum Ende spannend, weil man erst auf den letzten Seiten seinen Namen erfährt und auch wer "er" eigentlich ist.

Die Geschichte verläuft auf 2 Ebenen. Zum einen begleiten wir seinen Aufstieg, zum anderen wird seine Vergangenheit und sein Werdegang beleuchtet.
Nach einer tragischen Kindheit, seines Namens beraubt und nur auf seine Fähigkeit des absoluten Geschmacks reduziert, will er als Erwachsener jetzt endlich Erfolg – oder Rache? Seine Kochkünste und sein geplanter Aufstieg scheinen nur Mittel zum Zweck: „Sage nicht Schicksal zu etwas, was du selbst zu verantworten hast.“ (S. 239). Er setzt Essen als Waffe ein, befragt Horoskope beim Aussuchen der Zutaten und (be-)nutzt Freunde und Feinde gleichermaßen, um an sein nur ihm bekanntes Ziel zu kommen.

Das letzte Drittel des Buches war für mich dann leider etwas verwirrend und zu Fantasy-lastig. Zeit wurde ein sehr dehnbarer und schwer zu fassender Begriff – einzelne Erlebnisse könnten sich in wenigen Tagen, oder aber auch mehreren Jahrhunderten abgespielt haben.

Die Sprache ist sehr blumig und passt gut zum Geschehen. Ich finde es nur etwas schade, dass nicht wenigstens ein Teil der Fremdwörter und Bezeichnungen der Gerichte in einem Glossar erklärt wird. Und ein paar der Rezepte hätte ich gern *seufz*. Von ihnen werde ich noch lange Zeit träumen...

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liebe, abschied, trauer, traurig, emily trunko

Deine letzte Nachricht. Für immer.

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Zoë Ingram , typealive
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785586075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emily Trunko hat ihre Leser schon mit dem Buch „Ich wollte nur, dass du noch weißt ... Nie verschickte Briefe“ bewegt, nun legt sie mit „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ nach. Sie hat einen neuen Tumblr-Blog für all jene errichtet, die mit den letzten Worten ihrer Liebsten nicht allein fertig werden (wollen) und die schönsten / bewegendsten Posts veröffentlicht.

Nicht alle konnten mein Herz erreichen, es waren auch einige zerbrochenen Teenagerfreundschaften darunter, aber der größte Teil geht einem wirklich ans Herz. Da verlassen Männer ihre schwangeren Frauen, unschuldige Jugendliche werden auf dem Heimweg überfahren, Eltern sterben einsam im Krankenhaus oder Soldaten werden im Einsatz erschossen – diese Schicksale rühren zu Tränen.

Unterstützt werden die Texte durch die Illustrationen von Zoë Ingram – herausgekommen ist ein anrührendes Gesamtkunstwerk. 5 Sterne und „Hut ab“ für diese tolle Idee eines so jungen Frau.

Die letzten Zeilen meines Ex-Freundes nach 4 Jahren Beziehung waren übrigens (nachdem ich ihn in seiner neuen Wohnung mit „der Anderen“ gefunden hatte): „Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr überlegen wie ich Dir erkläre, dass ich unsere Wohnung zum Monatsende gekündigt habe. Du kannst alles mitnehmen außer dem Aquarium und dem Kaktus.“ Ich habe neben meinen Sachen natürlich nur den Kaktus mitgenommen – bin halt ein rachsüchtiger Skorpion. Vor Depressionen hat es mich leider trotzdem nicht bewahrt.

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104 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

liebe, new york, das saphirblaue zimmer, mehrere zeitschienen, lauren willig

Das saphirblaue Zimmer

Karen White , Beatriz Williams , Lauren Willig , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734104275
Genre: Romane

Rezension:

Die eindrucksvolle Marmortreppe der Pratt-Villa endet im 5. Stock, im 6. sind die Zimmer der Dienstmädchen (dafür reicht eine enge Stiege) und nicht mal jene wissen, was sich ganz oben – im 7. Stock – befindet. Dabei ist dort das schönste Zimmer des Hauses: „... die hohen venezianischen Rundbogenfenster ... Die Ziegelwände ließen den Raum wie einen geheimen Garten erscheinen. Ihr Blick wanderte nach oben zu der wundervollen Kuppel ... aus Klarglas ... sodass Olive mitten unter dem samtenen, sternenbedeckten Nachthimmel Manhattans stand.“ (S. 52/53)

„Das saphirblaue Zimmer“ ist ein sehr geschicktes Verwirrspiel auf 3 Zeitebenen. 

1892 leben die Pratts in diesem Haus, aber die Geschichte dreht sich hauptsächlich um ihr Dienstmädchen Olive. Diese stammt aus gutem Haus, doch als ihr Vater stirbt, verarmt die Familie. Olive ist noch sehr jung, recht naiv und leicht zu beeindrucken. Sie lässt sich aus einem ganz bestimmten Grund gerade bei den Pratts anstellen, aber dann verliebt sie sich – in den falschen Mann? ... „Bloß ein paar Meter und doch eine ganze Welt von ihr entfernt.“ (S. 93)

1920 ist die Villa ein Pensionat für alleinstehende Frau und Lucy zieht dort ein, weil ihre Mutter eine ganz besondere Beziehung zu dem Haus hatte. Lucy ist allein, ihre Großmutter hat sie nach dem Tod der Eltern als Kuckuckskind beschimpft. Sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei weil sie hofft, dort etwas über ihren „richtigen“ Vater herauszufinden. Doch dann begegnet sie zwei Männern und muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist – die Wahrheit, die Liebe oder ein abgesichertes Leben? 

1944 ist die Villa ein Krankenhaus, in welchem Kate als einzige weibliche Ärztin keinen leichten Stand hat. Sie wollte nie eine Familie, sondern beruflichen Erfolg. Jetzt muss sie sich mitten im 2. WK in einer harten Männerwelt durchsetzen „Ich habe ständig das Gefühl, als müsste ich mein Abschlusszeugnis ... und mein Ärztediplom um den Hals tragen, um mich zu beweisen!“ (S. 116). Doch dann bringt ein Patient, Capitain Cooper Ravenal, ihr Leben durcheinander: „Ich habe dich schon immer gekannt.“ (S. 47). Er zeigt ihr ein kleines altes Gemälde. Die Frau darauf sieht aus wie Kate, sie trägt sogar die gleiche Rubinkette, nur die Augenfarbe stimmt nicht „Das kommt daher, weil ich Ihr Gesicht zeichne, seit ich alt genug bin, um einen Stift zu halten.“ (S. 84).

Kate und Cooper tauchen immer tiefer in die Geschehnisse der Vergangenheit ein und versuchen, das Rätsel um das Bild und die Rubinkette zu lösen.

Das Buch hat mir von Beginn an Gänsehaut beschert und mich gefesselt. Ich habe es in nur 2 Tagen gelesen, denn die Geschichte der Villa und der Frauen ist sehr geheimnisvoll und verworren. Jedes Mal wenn ich dachte, ich habe das Geheimnis längst erraten, kam wieder eine überraschende Wendung.

Die 3 Frauen verbindet trotz der unterschiedlichen Zeiten sehr viel: sie haben ihre Familie und ihren Status verloren, geben aber nicht auf; sie sehen sich unglaublich ähnlich und lieben den falschen Mann. Und sie alle tragen (trugen) die gleiche goldene Kette mit dem Rubinanhänger, wie Kate bald herausfindet ...

Eine Besonderheit des Buches ist übrigens, dass es zusammen von 3 verschiedenen Autorinnen geschrieben wurde, aber man merkt nicht, wer was verfasst hat. Mich würde interessieren, ob sich jede auf einen der 3 Stränge konzentriert hat oder sie alles gemeinsam verfasst haben.

Mein Fazit: Spannend, geheimnisvoll und verwirrend - eine sehr komplexe Familiengeschichte.

„Das saphirblaue Zimmer“ ist ein weiteres Jahreshighlight für mich mein Tipp für alle Fans von Teresa Simon.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

Oliver Pötzsch , Michael Fitz
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 01.06.2011
ISBN 9783868046373
Genre: Historische Romane

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

sherlock holmes, moriarty, hörbuch, krimi, sherlock

Der Fall Moriarty

Anthony Horowitz , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 24.10.2014
ISBN 9783833733659
Genre: Krimi und Thriller

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