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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

tee, liebe, hamburg, darjeeling, london

Die Teeprinzessin

Hilke Rosenboom , Henriette Hübschmann
Audio CD
Erschienen bei Jumbo Neue Medien, 29.07.2008
ISBN 9783833722639
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

rosendah, russo, bonamy, töpfer

Meerblick inklusive

Anna Rosendahl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453418356
Genre: Romane

Rezension:

Schon der Einstieg ins Buch ist genial – Meike ist genau wie ich Buchbloggerin. Eine ihrer treuesten Leserinnen ist ihre Oma Elisabeth, welche sie quasi aufgezogen hat. Und jetzt ist Elisabeth weg, nach 50 Ehejahren hat sie von heute auf morgen ein paar Sachen gepackt und ist verschwunden, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Ihren Mann, Meikes Opa, scheint das nicht wirklich zu stören. Er hat keine besonders gute Meinung von ihr, aber Meike ist besorgt. Außerdem hat sie vor kurzem ihren Job in der Buchhandlung verloren und ihr Freund hat sich getrennt – ihr Leben sieht also nicht wirklich rosig aus. Als sie einen Tipp bekommt, dass ihre Oma auf Amrum, sein könnte, fährt sie deshalb sofort los.

Bei der Ankunft auf Amrum stolpert Meike direkt in Barne - einen ziemlich gutaussehenden Wikinger, der aber leider nicht ihr Typ ist. Auch die anderen Inselbewohner sind sehr nett, amüsant und zum Teil herrlich skurril. Wie die Heilerin, die eine Pension betreibt und der Feuerschamane, welcher Meikes Aura reinigen will.

Je mehr Fragen sie nach ihrer Oma stellt, desto mehr erfährt sie über deren bisher verschwiegene Vergangenheit und kommt so einem Geheimnis auf die Spur. Aber wird sie auch Elisabeth finden? Die Suche nach ihr entwickelt sich immer mehr zur Suche nach sich selbst. Meike kommt nicht nur auf der Insel, sondern auch in ihrem Leben an.

Dazu kommt die tolle Kulisse von Amrum – schon bei der Beschreibung der Sandstrände könnte ich sofort die Koffer packen und losfahren *seufz*.

 

So toll und hilfsbereit die Inselbewohner sind, so unsympathisch sind die Männer in Meikes Familie. Ihr Opa ist egoistisch, kalt und überheblich; ihr Vater merkt erst im Laufe der Handlung, was er eigentlich an seiner Frau hat und über Meikes Ex-Freund habe ich mich mehr als einmal aufgeregt. Es gibt also einige Protagonisten, die man so richtig schön und mit Inbrunst hassen kann.

 

„Meerblick inklusive“ ist lustig, spannend, kurzweilig und gehört in jede Strandtasche – nicht nur an der Nordsee. Man fliegt nur so durch die Seiten und das Urlaubs-/ Strandfeeling ist inbegriffen. Die Insel und das Buch wirken irgendwie zeitlos und beruhigend. Auf jeden Fall schreit es nach einer Fortsetzung!

Nur das Ende hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen, es ist irgendwie glatt und doch wieder nicht – aber bildet Euch selbst ein Urteil.

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57 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, gärtner, trauer, verliebt sein, gärtnern

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Abbi Waxman , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499272769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lilian ist Witwe und Mutter zweier kleiner Töchter. Den frühen Tod ihres Mannes hat sie auch nach 3 Jahren noch nicht verwunden. „... die ersten drei Monate sind wie der Vietnamkrieg, nur ohne Drogen.“ S. 155 Ohne ihre Schwester Rachel und ihre Therapeutin hätte sie den Kampf gegen die immer wiederkehrenden Depressionen sicher längst schon aufgegeben.

Lilian illustriert Schulbücher. Das zwar nicht ihr Traumjob, aber er ist sicher und die Kollegen sind nett. Als ihre Chefin ihr anbietet, ein Gemüsebuch zu illustrieren, ist sie begeistert – endlich mal etwas neues. Allerdings muss Lilian dafür an einem Gärtnerkurs teilnehmen. Und während sie mit den Händen im Dreck wühlt, von ungewohnten Gefühlen für den Kursleiter aus den Bahn geworfen wird und sieht, wie sich die Pflänzchen und anderen Teilnehmer verändern, kann sie in ihrem Kopf und Herz endlich Platz für eine neue Liebe machen.

 

Das Buch hat mich sehr überrascht. Auf den ersten Blick wirkt es wie der typische Frauenroman: junge Witwe lernt neuen Mann kennen -> kurze Verwicklung -> Happy End. Aber es ist sehr viel tiefer als das leichte, fröhliche Cover vermuten lässt. Lilian ist nicht nur traurig, sondern so krank, dass sie in einer psychiatrischen Klinik behandelt werden musste. In dieser Zeit hat sich ihre auf den ersten Blick flatterhafte Schwester um die Töchter gekümmert, damit diese ihr nicht weggenommen wurden. Jetzt ist Lilian auf dem Weg der Besserung, aber die Trauer bestimmt nach wie vor ihr Leben.

Trotz der Schwere des Themas, ist es sehr amüsant und unterhaltsam geschrieben. Lilian ist herrlich sarkastisch - ich mag ihren Humor. Ihre Töchter sind in dem richtigen Alter für die falschen Fragen - ob sie z.B. je wieder heiraten kann, wo sie doch mit Daddy verheiratet ist. Rachel und der Gartenkurs bringen sie dazu, endlich aus ihrem Schneckenhaus zu kommen und neue Erfahrungen zu machen, wieder Freude und Freunde zuzulassen. Letztendlich ändert der Gartenbau-Kurs nicht nur Lilians, sondern das Leben aller Teilnehmer. Sie lernen sich gegenseitig kennen und schauen hinter die Fassaden, teilen ihre Gärten und Geheimnisse, werden echte Freunde bzw. Partner.

 

„Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ hat mich sehr berührt und ich empfehle es unter anderem allen Fans von Jojo Moyes und Anna McPartlin.

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41 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

italien, 2017, bahnhof, vertrauen, versöhnung

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Salvatore Basile
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783641195021
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

titanic, liebe, christiane lind, ungeliebter sohn, neue welt

Weiße Rosen und die Titanic

Christiane Lind
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei null, 18.03.2017
ISBN B06XMXQSJS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Berlin 1912: Die Schauspielerin Paula und Kostümbildnerin Luise verlieren urplötzlich ihre Anstellungen und die gemeinsame Wohnung, weil sie jemand in Verruf bringt. Dazu taucht noch ein gefälschter Schuldschein auf – ihnen bleibt nur die Fluch! Zum Glück hat Paula von einem amerikanischen Verehrer ein 1. Klasseticket für die Jungfernfahrt der Titanic bekommen. Außerdem schreibt er, dass Hollywood ständig neue Talente sucht. Wer könnte da schon widerstehen?!

So beginnt eine abenteuerliche Reise erst mit dem Zug bis zum Atlantik und dort auf die Titanic. Leider haben sie nicht mit Ferdinand von Fahlbusch gerechnet, Paulas hartnäckigem Verehrer und DEM großen Unbekannten, welcher ihr immer wieder Drohbriefe schickt ....

 

Das Buch liest sich angenehm flüssig, auch wenn der Stil der Autorin diesmal anders ist. Ich hab eine Weile gebraucht um dahinter zu kommen, woran es mich erinnert – an die alten Hollywood-Stummfilme! Dazu passt auch die manchmal etwas überspitzte Dramatik von Paula – man merkt ihr eben an, dass sie Schauspielerin ist, immer etwas drüber. Ansonsten sind sie und Luise herrlich bodenständig. Zwei Mädchen, die ihr Glück suchen und auch der großen Liebe nicht abgeneigt wären. Luise scheint diese bei dem Stewart Leonard gefunden zu haben – ist der Name evtl. eine witzige Anspielung auf Leonardo di Caprio ;-) ?!

 

Auch das Flair des Buches hat mir gut gefallen, bei der Beschreibung der Holzsitze im Zug tat mir aus lauter Sympathie gleich der Hintern weh. Die Titanic muss unglaublich beeindruckend gewesen sein – von innen und außen. Extrem groß, angeblich unsinkbar und selbst in der 3. Klasse für damalige Verhältnisse noch sehr luxuriös ausgestattet.

Ebenso interessant sind Menschen aller Herren Länder, Sprachen und Colour, welche bei der Jungfernfahrt dabei waren: „Als ob die Titanic eine Arche wäre. Von jedem Volk der Welt ein Paar.“ Die Angst der Passagiere, nicht nur das Schiff zu besteigen und damit übers Meer zu fahren, sondern damit oft auch ein völlig neues Leben zu beginnen, wird sehr eindrücklich geschildert. Nicht wenige hatten die Vorahnung, dass die Titanic nie in Amerika ankommen wird.

Zu dieser allgemeinen Angst kommt für Paula und Luise auch noch die vor ihrem unbekannten Drohbriefschreiber, welche ihnen anscheinend bis auf das Schiff gefolgt ist. Selbst das gewaltigste Schiff der Welt ist nicht groß genug, dass Du mir entkommen kannst.“ Was will er? Und vor allem warum?

Während Paula und Luise diesem Geheimnis immer näher kommen, trifft die Titanic auf den Eisberg. Es wird extrem emotional: der Unglauben, dass das Schiff wirklich sinken könnte; die Aufteilung der Passagiere auf die zu wenigen Rettungsboote; Paare, die sich nicht trennen wollen; Überlebende, die stundenlang im eiskalten Wasser ausharren und endlich sind die Rettungsschiffe in Sicht - wer wird am Ende überleben?

 

Die Autorin Christine Lind hat hier wieder einmal ein Buch geschaffen, das sehr einfühlsam die ganze Bandbreite der menschlichen Dramen umfasst – Chapeau!

 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

sein

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan , Martina Tichy , Adam Nümm
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 27.03.2014
ISBN 9783839840610
Genre: Jugendbuch

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

backbuch

Französisch backen

Aurélie Bastian
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Südwest, 20.03.2017
ISBN 9783517095332
Genre: Sachbücher

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

demnächst in tokio, japan, roman, vernunftehe, krieg

Demnächst in Tokio

Katharina Seewald
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 27.03.2017
ISBN 9783958901063
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Nur drei Worte

Becky Albertalli , Ingo Herzke , Julian Greis , Paul Grote
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 26.02.2016
ISBN 9783867425636
Genre: Jugendbuch

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jaeger

Die Zeit, in der wir träumten

Meredith Jaeger , Corinna Rodewald
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.03.2017
ISBN 9783746632964
Genre: Romane

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27 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sanchez

Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten

Mamen Sánchez , Anja Rüdiger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783851793383
Genre: Romane

Rezension:

Cecilia ist Anfang 40, als ihr Mann sie wegen einer Jüngeren verlässt. Kinder hat sie leider auch keine, steht plötzlich allein da. Nur ihre Karriere als Anwältin ist ihr geblieben und das Haus, welches ihr ihre Großeltern vererbt haben.

Sie könnte sich jetzt verkriechen und trauern, aber sie nutzt lieber die Chance für einen Neuanfang - und der gelingt ihr wirklich gut. Sie baut das für sie allein viel zu große Haus kurzerhand in eine Pension für Studentinnen um. Dabei lässt sie sich weder von ihren Eltern noch vom Bauunternehmer Andrés verunsichern. Und auch dem jungen Asylanten Justice, der bisher unbemerkt im Garten des Hauses gewohnt hat, gibt sie eine Chance. Er darf weiterhin im Garten wohnen, wenn er bei den Umbauten hilft.

Bald findet eine Haushälterin, Azucena, in die Pension. Sie bewirbt sich auf die Anzeige, welche Cecilias Großeltern vor 3 Jahren aufgegeben haben! Und auch die Pensionsgäste, 3 Studentinnen, sind schnell gefunden. Aber bei 5 Frauen unter einem Dach kommt es natürlich zu Reibungen, weshalb nach und nach verschiedene Pensionsregeln aufgestellt werden.

Diese Regeln, welche gleichzeitig die Kapitel-Überschriften bilden, werden natürlich noch im selbigen gebrochen oder widerlegt.

 

„Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten“ ist eine sehr unterhaltsame, ziemlich spannende und tiefgründige Geschichte. Themen wie der Umgang mit Trauer und Asylanten werden nicht wertend, sondern mit einer besonderen Leichtigkeit erzählt. Aber eine gewisse Dramatik bleibt natürlich nicht aus. Dazu kommt die mystische Komponente durch Cecilias Großeltern, deren Geister nachts in der Pension gesehen werden, das plötzliche Auftauchen von Azucena und Andrés Verschlossenheit. Natürlich erzählen auch die Studentinnen nicht alle ihre Geheinisse und sorgen für so manche Verwicklung. Diese vielen kleinen Dinge machen die Geschichte spannend.

 

Das Miteinander der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen, da wird geflirtet, geliebt und gelacht, geweint, es werden Intrigen gesponnen, Grabenkämpfe ausgetragen und Entdeckungen gemacht. Ein Auf und Ab wie im wahren Leben. Zeitweise war das Buch fast ein Krimi, an anderen Stellen mir dafür aber etwas zu langatmig. Und auch das Ende kam mir etwas zu plötzlich, war mit zu viele Zufällen und Dramen behaftet. Außerdem blieb eine wichtige Sache ungeklärt. Dafür haben mich die Geister der tanzenden Großeltern besonders berührt.

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120 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

marmelade, trauer, familiengeheimnis, anne töpfer, roman

Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613178
Genre: Romane

Rezension:

Wie lange darf man trauern? Diese Frage stellt sich Nora täglich, seit ihr Mann Julian vor einem Jahr beim Joggen verstarb – er war erst 30. Sie kann auch noch nicht mit der Tradition brechen, jeden Sonntag neue Marmelade für ihn zu kochen, inzwischen stapeln sich fast 350 Gläser auf seinem Schreibtisch. Zum Glück fängt ihre beste Freundin Katharina sie in dieser schwierigen Situation auf: „"Mit einer Freundin ist alles viel weniger schlimm. Oder alles noch schöner." S. 366

Als Nora dann einen Brief von Julians Tante Klara findet, in dem es um ein besonderes Marmeladenrezept geht, fasst sie sich ein Herz und sucht gegen den Willen von Julians Familie die alte Dame in der Vorpommerschen Boddenlandschaft. Und die Geheimnisse, die sie dabei aufdeckt, verändern nicht nur ihr eigenes Leben.

 

Selten hat mich in letzter Zeit eine Familiengeschichte so gefesselt und berührt wie „Das Brombeerzimmer“. Schon im ersten Kapitel musste ich ein Taschentuch zücken und letztendlich habe ich reichlich 400 Seiten an nur einem Tag bis kurz vor Mitternacht gelesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht (Schlaf wird überbewertet).

 

Der Autorin Anne Töpfer ist es gelungen, eine zutiefst bewegende Geschichte über Verlust, Trauer und Freundschaft geschickt mit der traumhaften vorpommerschen Landschaft und sehr inspirierenden ausgefallenen Rezepten zu verbinden, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ich fühlte mich sofort mit Nora verbunden und hätte ihr genau wie Katharina in dieser schweren Zeit gern beigestanden. Zu ihnen gesellen sich im Laufe der Handlung noch weitere starke Frauen. Sie alle verbinden die großen Verluste, welche sie im Leben hinnehmen mussten, und daraus resultierende Geheimnisse. Mir hat ihre Entwicklung gefallen: Auch wenn der Weg steinig und voller Missverständnisse war, hat er sich am Ende doch gelohnt. „Trauer erfordert Mut, Nora. Vielleicht wird sie irgendwann etwas Revolutionäres in dir wecken.“ S. 45

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63 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

brasilien, historischer roman, österreich, portugal, liebe

Der grüne Palast

Peggy Hohmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613529
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wien 1816: Erzherzogin Leopoldine von Österreich ist jung, charmant, intelligent – nur dem gängigen Schönheitsideal entspricht sie leider nicht. Und eigentlich würde sie auch lieber Pianistin werden als heiraten, aber sie weiß natürlich, dass sie sich dem Willen der Monarchie (in Form ihres Vaters, Kaiser Franz) beugen muss. Sein Berater, Fürst von Metternich, favorisiert die Verbindung mit dem Königreich Portugal. Dessen Thronanwärter Dom Pedro sieht unverschämt gut aus, wird aber unter der Hand als jähzornig, egoistisch und cholerisch beschrieben. Aber Leopoldine könnte ihn sich ja erziehen. Und eine Liebesheirat wird eh überschätzt: „Die Ehe schützt einen nicht, denn die Menschen heiraten, um Kinder zu haben, nicht aber, um das Verlangen des Herzens zu stillen.“ S. 35/36

Außerdem lebt die königliche Familie seit Jahren in Brasilien im Exil. Also wird Leopoldine trotz der angespannten politischen Lage zusammen mit ihrer Vertrauten Gräfin Lazansky, Fürst von Metternich und dem Marquis von Marialva (dem Unterhändler des portugiesischen Königshauses) auf die Reise quer durch Europa bis nach Livorno und von dort weiter nach Brasilien geschickt ...

 

Mich hatte bereits der Einstieg ins Buch gepackt. Da der Roman komplett aus Briefen besteht, welche die Protagonisten mit Familie und Freunden austauschen, ist man immer mittendrin, weiß, was sie gerade denken und fühlen. Ich habe m.E. noch nie etwas Ähnliches gelesen – Hut ab vor dieser Idee und der Umsetzung.

Gleichzeitig resultiert aus eben diesen Briefen aber auch ein großes Manko – keiner der Briefe ist datiert. Nur auf dem allerersten Brief findet sich zumindest die Jahreszahl 1816, ab da ist es der Vorstellungskraft und Fantasie des Lesers überlassen, in welchem Jahr oder gar Monat man sich gerade befindet. Vor allem die Zeit in Brasilien verschwimmt zu einer unübersichtlichen Anhäufung von Geschehnissen und die Spannung lies dadurch deutlich nach. Ich hatte immer das Gefühl, dass nur Wochen oder Monate vergangen sind, dabei hat Leopoldine 8 Kinder geboren – es müssen also Jahre gewesen sein.

 

Leopoldines Entwicklung vom Backfisch zur erwachsenen eigenständigen und vor allem politischen Person hat mir sehr gut gefallen. Auch Dom Pedros zwei Gesichter werden sehr gut geschildert. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Flora und Fauna und der tropischen Hitze – trotz deutschem Winter war mir gleich deutlich wärmer. Aber auch das wienerische Flair kommt gut rüber.

 

Da die Geschichte (Briefe) frei erfunden ist, aber von Erzherzogin Leopoldines Leben inspiriert, habe ich habe selbige natürlich gegoogelt. Ihre Lebensdaten und auch die Umstände ihres Todes waren so, wie im Buch beschrieben. Man könnte es also durchaus als Romanbiografie beschreiben.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

ostfriesland, krimi, mord, teehändler, greetsiel

Tod am Deich

Ulrike Busch
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Klarant, 03.03.2017
ISBN 9783955735845
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer unserem Blog schon länger folgt weiß, dass ich ein Fan von Ulrike Buschs „Cosy-Krimis“ bin – auch wenn ich den Begriff „Cosy“ wohl nie mögen werde ;-). Neben den Kripo-Wattenmeer-Bücher erschien jetzt im Klarant Verlag der Auftakt zu ihrer neuen Ostfriesland-Reihe um Kriminalhauptkommissar Tammo Anders, seiner Kollegin Fenna Stern – und seinem Hund Buddy. Ok, ich gebe es zu: ich bin voreingenommen, da ich selber einen Hund habe. Aber keine Angst, es ist kein „Hunde-Krimi“, Buddy spielt keine tragende Rolle oder wird vermenschlicht, nur bei zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Showdown darf er helfend eingreifen ;-) ...

 

Tammo findet beim morgendlichen Gassigehen in Greetsiel die Leiche des angesehenen Teehändlers Folkert Petersen. Schnell ist klar: es war Mord! Zum vermutlichen Tatzeitpunkt hatte Folkert angeblich eine Verabredung mit Enno Duwe, doch der ist vor 25 Jahren verschwunden – oder ist er etwa zurück?! Auch in Folkerts Familie und Firma scheint nicht alles eitel Sonnenschein gewesen zu sein, aber dessen Söhne (und Nachfolger) Justus und Fabian streiten das ab.

Auch Tammos alte Flamme Rieke versteift sich schnell darauf, dass es nur Enno gewesen sein kann, zumal dieser früher das ganze Dorf terrorisiert und ihr Leben maßgeblich beeinflußt hat. Aber wenn sie ehrlich ist, hat sie am Tatabend jemand ganz anderen zusammen mit Folkert auf dem Deich gesehen ...

Und je länger Tammo und Fenna ermitteln, desto mehr Verdächtige tauchen auf.

 

„Tod am Deich“ unterhält seinen Leser bestens mit komplizierten Vergangenheiten und Familienbeziehungen, verschwundenen (Tat?)Waffen, falschen Alibis und mysteriösen Verstrickungen. Ich konnte bis zuletzt miträtseln und habe den (oder die ;-) ?) Täter nicht erraten. So muss ein Krimi für mich sein!

Auch das Privatleben der Ermittler passt sehr gut zur Handlung. Selbst der ruppigste Polizist ist mir im Laufe des Buches richtig ans Herz gewachsen – es hat „gemenschelt“. Zudem funkte es zwischen Tammo, Fenna und Buddy. Da geht doch sicher noch was, oder?!

 

5 Sterne für diesen perfekten Sommer-Sonne-Strand oder gemütlicher-Couchnachmittag-Badewannen-Krimi!

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

kräuter, küchenkräuter, hausapotheke, garten, kräutergarten

Mein Kräutergarten

Christine Weidenweber
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 19.01.2017
ISBN 9783800108671
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seit wir letztes Jahr umgezogen sind und ich endlich einen „Minigarten“ habe – ein 15 m2 Grünstreifen rund um unsere Terrasse – überlege ich, was wir daraus machen. Auf unserem alten Balkon hatte ich immer so viele Töpfe, dass wir nur noch einen kleinen Weg zum Laufen und Gießen hatten. Ich hab schon fast alles in Töpfen gezogen: Kräuter sowieso, Tomaten, Bohnen, Paprika, Mais, Zuckerschoten, Zwiebeln, Erdbeeren ... kleinere Obstbüsche. Da ich jeden Tag frisch koche, brauche ich fast täglich frische Kräuter und bin es leid, sie auf der Fensterbank zu ziehen. Ich schwanke jetzt also zwischen einer Kräuterspirale (dafür müsste ich den Rasen wieder entfernen) oder dem Anpflanzen in großen Töpfen. In dem Buch „Mein Kräutergarten“, welches ich Dank Lovelybooks in einer Leserunde kennenlernen durfte, wurden mir jetzt noch weitere Möglichkeiten aufgezeigt ...

 

Bereits das Cover lädt zum Gärtnern ein. Ein hochwertiger Leineneinband und die stimmigen, satten, frischen Farben machen Lust, sofort loszulegen. Schon beim Aufschlagen findet sich innen im Buch ein toller Leitspruch: „Jeder Mensch trägt einen Garten in sich. Welchen wünsche Sie sich?“ – ich bin begeistert.

 

Aber bevor es mit dem Gärtnern losgeht, erfährt man erst einmal alles über die Geschichte der Kräutergärten, ökologischen Pflanzenschutz und Schädlingsabwehr, die Verwendung von Kräutern beim Räuchern und in Kräuterbüschen, Mythen und Sagen. Auch auf die wichtigsten Kräuter für die Hausapotheke oder ihr Konservieren wie z.B. in Öl und Essig wird eingegangen.

Im Hauptteil des Buches werden dann die wichtigsten Kräuter zusammen mit einem Rezept oder einer Anwendungsmöglichkeit auf je mindestens einer Doppelseite vorgestellt.

 

Dieses Buch ist keine schnöde Anleitung, kein Sachbuch – es ist ein Juwel. Mit ganz viel Liebe gemacht, tollen Sinnsprüchen und Fotos bzw. Illustrationen wird die Lust zum Gärtner geweckt. Es geht dabei nicht nur um den Ernteerfolg, sondern darum, sich zu erden, seine Umwelt wieder wahrzunehmen – zurück zur Natur zu finden. Und selbst wenn es am Ende dann doch nur der Kräutergarten auf der Fensterbank wird – das Buch ist ein kleine Offenbarung und ein Muss!

 

PS: Dank dem Buch weiß ich jetzt übrigens, dass der vorhandene Platz für eine Kräuterspirale etwas knapp ist – aber ich kennen ja nun die Alternativen. Und eine Kräuter-Wuli hab ich auch schon: Bergamott-Minze, Dill, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Basilikum (gern 2 oder 3 Sorten), Rosmarin, Zitronen-Thymian, Oregano, Salbei, noch 2-3 andere Minzesorten, Zitronenmelisse, essbare Blüten ... Und ich will schauen, ob ich wieder Zitronengras gezogen bekomme,  das hat nämlich schon mal geklappt J.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

schwert und krone, band 1, sabine ebert

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Sabine Ebert
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2017
ISBN 9783426654125
Genre: Historische Romane

Rezension:

1137: Kaiser Lothar ist tot, kurz zuvor hat er – gegen das herrschende Prinzip der freien Königswahl – seinen Schwiegersohn Heinrich den Stolzen als seinen Nachfolger bestimmt. Aber nicht nur der Erzbischof von Trier, Alberto von Montreuil, möchte stattdessen lieber Konrad von Staufen auf dem Thron sehen. Gelingen kann dies aber nur mit einem Trick, zu dem Konrad erst überredet werden muss. Wer herrschen will, der muss es auch wirklich wollen – und zwar wollen um jeden Preis. (S. 27) Denn Lothars einflussreiche Witwe Richenza will ihrem Schwiegersohn den Thron unbedingt erhalten ...

 

„Schwert und Krone - Meister der Täuschung“ ist der Auftakt der neuen Saga von Sabine Ebert rund um die Barbarossa-Ära. Im vorliegenden Band geht es um die Jahre 1137 bis 1147 – in diesen 10 Jahren ändert sich für die Beteiligten zum Teil ihre ganze Welt.

Sabine Ebert hat sich wieder neu erfunden: Die Geschichte wird erstmals aus den verschiedenen Perspektiven der unterschiedlichsten Protagonisten erzählt. Wir erleben durch sie politische Ränkespiele, Machtwechsel und Kriege, Allianzen und Verschwörungen. Außerdem werden damit die verschiedensten Lebensumstände geschildert. Frauen waren machtlos, wenn sie nicht gerade die Witwe des Kaisers, Mutter des Königs oder Äbtissin waren.  Oft wurden sie nur als Spielball ihres (natürlich männlichen) Vormunds gesehen, ohne eigenen Willen und schon als Kindsbräute verschachert.

Aber auch die Herrscher waren nur Menschen (z.B. beschwert sich Albrecht über die drückende Krone – sie soll ihn an die Schwere des Amtes erinnern), geprägt von Selbstzweifeln, Angst vor der Kirche und ewigen Verdammnis - jedes Wort, jedes Bündnis muss gut überlegt werden. Wer ist gerade Feind, wer Freund? Man konnte nie wirklich sicher sein.

 

Eine weitere Besonderheit des Buches ist, dass es ca. 90 % der Protagonisten wirklich gab und die Ereignisse so oder ganz ähnlich stattgefunden haben.

Mir als Dresdnerin haben es da natürlich die Szenen rund um den Meißner Markgrafen Konrad von Wettin angetan, der einerseits familiär mit Lothars Witwe Richenza verbunden ist, aber andererseits seinem rechtmäßig gewählten König Konrad von Staufen Treue schwören musste. Er wandert auf einem schmalen Grat, seine Lösung heißt abwarten: „Das Reich ist groß und der Kaiser fern!“ (S. 110)

„Schwert und Krone“ endet mit der Idee des Wendenkreuzzuges, den Konrad von Wettin ins Leben rufen will, um einem (weiteren) Kreuzzug ins gelobte Land zu entgehen. Bei der Premierenlesung in Meißen hat Sabine Ebert verraten, dass es um genau diesen Wendenkreuzzug im nächsten Band gehen wird – ausgelegt ist dieses Epos übrigens auf 10 Bände.

 

Was jetzt hier vielleicht nach trockener Geschichte klingt, ist in Wahrheit ungemein farbenprächtig und anschaulich. Durch die Perspektivwechsel wird es nie langweilig und auch die Namensgleichheiten haben nicht für Verwirrungen gesorgt. Sabine Ebert ist eben eine Könnerin ihres Fachs. Ich habe die knapp 600 Seiten an 3 Abenden verschlungen, so spannend ist es.

Ergänzt wird es durch ein Personenregister, Stammtafeln, Stammbäume, ein Glossar und eine Zeittafel. Es wurde sogar extra eine Karte mit den Gemarkungen der damaligen Zeit für das Buch angefertigt (im Vorsatz), die es so bisher nicht gab.

 

5 Sterne und meine volle Leseempfehlung für alle Fans gut recherchierter und trotzdem unterhaltender historischer Romane! Hoffentlich kommt Band 2 bald ...

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

4 sterne

Alpengriller (Herbert 4)

Friedrich Kalpenstein
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477820537
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nur noch Vater, nicht mehr Mann – Herbert fühl sich seit der Geburt seines Stammhalters von Anja nicht mehr wahrgenommen. Da hat er sich extra Elternzeit genommen, damit sie ihr Café schnell wieder selber führen kann und jetzt ist das Dasein als Hausmann so ganz anders, als erwartet. Wie passend, dass Hans dringend Hilfe braucht und auf Kumpelnotfall plädiert. Anja ist nicht begeistert – seit wann gilt „Bruder vor Luder.“ ? Doch letzten Endes gibt sie nach, vielleicht tut ihnen eine Auszeit ja mal ganz gut – dass ist Herbert dann aber auch suspekt. Sieht Anja es a la: „Die Nanny fährt in Urlaub.“? Und warum taucht ihr Ex ausgerechnet jetzt wieder bei ihr auf???

 

Hans Notfall ist übrigens seine neuer „Freizeithof“ bei Berchtesgaden, den er an den militanten Chef einer Webeagentur samt dessen Coach zur Teambildung vermietet hat. Nur leider ist der Hof eher eine Ruine, da kann auch Herbies Idee „Back tot he Roots“ nicht viel retten - die Menschen sollen sich wieder erden, auf Komfort verzichten (den es ja eh nicht gibt), miteinander reden statt nur in ihre Smartphones zu schauen, selbst kochen, auf einen Berg steigen etc.

Für Herbies Verbesserungsvorschläge ist Hans trotzdem dankbar – schließlich ist Herbert ja jetzt die Hausfrau ;-). Und je länger dieser die designierten „Werbefuzzis“ beobachtet oder beim Rudern und Downhill-Fahren über sich hinauswächst, um so klar wird ihm, dass auch er sein Leben ändern will ...

 

„Alpengriller“ ist der 4. Teil der sehr amüsanten Buchreihe um Herbert (und seinen Freund Hans). Während Herbert in den vorherigen Bänden oft noch recht unbeholfen und bemitleidenswert rüberkam, ist er jetzt erwachsen geworden. Natürlich frotzeln er und Hans immer noch was das Zeug hält oder machen ihre Späßchen mit den Gästen. Und es geht auch immer noch viel schief, wenn die beiden etwas anpacken - für ausreichend Humor ist also wieder gesorgt. So muss sich Herbert mehrfach gegen einen weiblichen Gast zur Wehr setzen, die ihn unbedingt verführen will („Fremdgehen ist es ja nur dann, wenn es der andere mitkriegt.“) und Hans soll doch tatsächlich OHNE FLEISCH GRILLEN – da bekommt er fast einen Herzinfarkt! Als wären die beiden Zuchtbullen – äh, der Werbechef und der Coach - mit ihren Testosteronwettkämpfen nicht schon Strafe genug ;-) .

Aber keine Angst, Friedrich Kalpenstein verwendet keinen flachen Männerhumor, sondern nimmt seine eigene Spezies sehr intelligent und frauengeeignet auf die Schippe! Ich habe wieder herzlich lachen können.

Und das Fazit der Geschichte: Als Mann hat man es heutzutage nicht mehr leicht ;-).

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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

roman, glück, thomas montasser, das glück der kleinen augenbllicke, london

Das Glück der kleinen Augenblicke

Thomas Montasser
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783851793628
Genre: Romane

Rezension:

Die junge Italienerin Marietta Piccini ist freie Lektorin in einem kleinen Londoner Verlag. Sie will ihrem Verleger Pauls Geschichte eigentlich vorenthalten, weil sie anders ist – Paul ist nämlich nicht der Autor, sondern der Protagonist eines Manuskriptes, welches sie gefunden hat. Und es ist unvollendet – so kann man es doch nicht veröffentlichen! Doch die Geschichte lässt weder sie noch ihren Verleger los und bald wird klar: Paul scheint seine eigenen Erlebnisse aufgeschrieben zu haben. Er ist vom Pech verfolgt und Marietta würde das durch die Rückgabe des Manuskripts gern ändern. Also beginnt sie, ihn immer verbissener zu suchen. Aber jedes Mal, wenn sie denkt, dass sie kurz vor dem Ziel ist, wird sie wieder ausgebremst – entschleunigt. Und so ganz nebenbei lernt sie durch die Suche endlich London und ihre Mitmenschen kennen. Sie bricht aus ihrem eigenen kleinen Kosmos aus, fängt an, „Das Glück der kleinen Augenblicke“ zu entdecken und wertzuschätzen.

 

Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Auch die Idee des Buches im Buch gefiel mir gut, zumal es sich durch die andere Schriftfarbe gut abhebt.

Marietta und die anderen Protagonisten waren mir mit ihren Eigenheiten sehr sympathisch. Zu Beginn ist Marietta sehr introvertiert, schüchtern und einsam. Doch mit der Suche bricht sie auf, fängt an, das Leben und den Kontakt zu anderen Menschen zu genießen, statt sich immer nur in ihren Manuskripten zu  verkriechen. Zudem lernt sie, dass ein Verlust nicht immer etwas Schlechtes sein muss, weil man dadurch etwas anderes gewinnen kann – wenn man es denn zulässt.

Die ganze Handlung wirkt heimelig, intim – man fühlt sich fast, als würde man in die Welt der Protagonisten eindringen, aber nur ganz dezent. Oder sie durch eine Glasglocke beobachten. Ich mochte den sehr ruhigen Stil, nichts wird überhastet, man hat das Gefühl, alle Zeit der Welt beim Lesen zu haben.

Und nicht zuletzt ist das Buch auch sehr romantisch: Mariettas Suche nach Paul, die Beziehungen der anderen Personen. Wenn es nicht in London spielen würde, hätte ich es vom Laissez-faire-Gefühl her in Paris angesiedelt. Ich bin begeistert.

 

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, schottland, familie, hochzeit, liebesroman

Glückssterne

Claudia Winter , Jessica Schwarz
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.12.2016
ISBN 9783844524406
Genre: Liebesromane

Rezension:

Josefine, eine erfolgreiche Anwältin, erfährt kurz vor ihrer Hochzeit, dass der für die Familie so wichtige Brautring verschwunden ist – ihre Cousine Charly ist mit ihm und einem Straßenmusiker nach Schottland durchgebrannt. So rational Josefine sonst auch ist, für die Ehe mit ihrem Kollegen Justus möchte sie den Segen des Familienoberhauptes, ihrer Großmutter Adele von Meeseberg. Den bekommt sie aber nur, wenn sie mit dem berühmten, seit Generationen in der Familie weitergegebenen Brautring vor den Altar tritt. Nur wenige Ehen in der Familie wurden ohne diesen Ring geschlossen – und alle scheiterten innerhalb des ersten halben Jahres! Also hat Josefine keine Wahl, sie muss Charly nach Schottland folgen und den Ring finden. Überraschenderweise begleiten sie dabei ihre skurrilen Tanten Lee und Bree. Die beiden Zwillinge sind schon über 70, sich aber überhaupt nicht ähnlich – weder vom Aussehen noch vom Charakter. Und so beginnt ein abenteuerliches Roadmovie quer durch Schottland, auf dem Josefine immer wieder dem Konditor Aidan begegnet, der ihr Herz aus dem gewohnten Takt und ihr Leben aus dem gewohnten Trott bringt ...

 

Mich hat dieses Hörbuch von der ersten Minute an sehr gut unterhalten.

Das Wetter in Schottland passte wunderbar zu dem hier vorherrschenden Dauerregen der letzten Tage. Da ich die Geschichte immer beim Gassigehen gehört habe, hatte ich die gleichen die äußerlichen unwirtlichen Bedingungen.

Nass, kalt, Dauerregen – Josie ist nicht begeistert von Schottland. Natürlich geht auf der Reise so ziemlich alles schief, was man sich nur vorstellen kann und Josie ist mehr als einmal am Rande des Nervenzusammenbruchs. Und auch, wenn man sich natürlich ungefähr vorstellen kann, wie der Hase – äh, die Liebesgeschichte – läuft, gab es doch einige sehr schöne Wendungen und Überraschungen.

Die Protagonisten sind vielschichtig und die Wortgeplänkel zwischen ihnen ungemein witzig und kurzweilig. Besonders Lee und Bree haben mich mit ihrem „altes-Ehepaar-Gehabe“ immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie boten sich gegenseitig eine tolle Reibefläche.

Josies Wandlung von der taffen, sich selbst verleugnenden Anwältin hin zu einer Frau, die endlich auf ihr Herz hört und sich und ihre Wünsche und Ziele hinterfragt, hat mir sehr gut gefallen.

Überhaupt ist das Hörbuch sehr anschaulich – sei es die herrschaftliche Villa Adele von Meesebergs, die wilde Schönheit Schottlands oder das Aussehen der Protagonisten – alles wird ungemein anschaulich beschrieben.

 

Die Sprecherin Jessica Schwarz hat die Story sehr gut intoniert. Sie kann ihre Stimme so modulieren, dass ich mir Josies jeweils blasiertes, empörtes, besorgtes oder aber zärtliches Gesicht perfekt vor Augen hatte. Aber auch die verschrobenen Tanten waren wunderbar und Aidans männlich rauchiges Timbre hat mir so manche Gänsehaut über den Rücken gejagt.

 

5 Sterne für diese wunderbare Geschichte. Ich werde sowohl nach der Autorin Claudia Winter als auch nach Jessica Schwarz Ausschau halten und hoffe auf weitere (Hör-)Bücher von beiden.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Mein Herz zwischen den Zeilen

Jodi Picoult , Samantha van Leer , Marie Bierstedt , Maximilian Artajo
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.07.2013
ISBN 9783785748640
Genre: Jugendbuch

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mittelalte, raben, gold, roman, mittelalter

Das Gold der Raben

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734101540
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Das Gold der Raben“ ist die von mir langersehnte Fortsetzung der historischen Krimireihe um Myntha aus der Feder von Andrea Schacht. Genau genommen hat die Reihe schon mit der Begine Almut begonnen und sich später mit deren Tochter Alyss fortgesetzt – diese taucht auch hier in einer Nebenrolle auf. Andrea Schacht veröffentlich seit 2005 historische Krimis, welche im mittelalterlichen Köln spielen (zwischen 1376 bis jetzt 1420) und z.T. wahre Gegebenheiten beinhalten. Sie zeichnet dabei ein ungemein farbenprächtiges und anschauliches Bild. Ich war noch nie in Köln, schon gar nicht im mittelalterlichen, und trotzdem habe ich das Gefühl, jeden Weg und jeden Steg zu kennen, den die Protagonisten je gegangen sind. Zudem die Geschichten sehr unterhaltsam, kurzweilig und spannend sind, da es jedes Mal gilt, ein Verbrechen aufzuklären. Natürlich können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.

 

Myntha ist seit einem Unfall vor Jahren mondsüchtig und wird deswegen schief angesehen, auch einen Ehemann hat sie noch nicht. Seit einiger Zeit gibt es einen Anwärter: Rickel ist doppelt so alt wie sie und ein angesehener Tuchhändler. Leider bestimmt seine Schwester noch immer über sein Leben. Jetzt könnte es bald soweit sein und er Myntha endlich den langersehnten Antrag machen, da wird ihrem verwitweten Vater ein Fass mit einem toten Säugling zugestellt – angeblich seinem Bastard. Obwohl alle sicher sind, dass es nicht sein Kind ist, schweigt er zu den Vorwürfen und bringt seine Familie damit in echte Bedrängnis.

Also beginnt Myntha, unterstützt von „Rrrrabenmeister“ Frederic (einem ehemaligen englischen Bogenschützen, der sich in der Nähe niedergelassen hat), dessen Burschen Henning, ihren Brüdern und natürlich Frau Alyss, nach den Eltern des Babys und dem Geheimnis ihres Vaters zu forschen.

 

Denn sie wünscht sie sich nichts mehr als einen eigenen Hausstand und Kinder, aber außer Rickel gibt es keine Bewerber. Dabei ist ihr der „Rrrrabenmeister“ Frederic mehr als sympathisch – zwischen beiden sprühen die Funken. Und das nicht nur bei ihren amüsanten Wortgefechten. Doch Frederic hat seine Familie durch einen Anschlag verloren und scheint noch nicht bereit für eine neue Beziehung.

Mynthas Vater lebt für Sagen und Legenden, vor allem der Schatz der Nibelungen hat es ihm angetan. Er vermutet ihn wie so viele Rhein und sein ganzes Sehnen gilt dessen Bergung. Darum vertritt Myntha die Familie nach außen. Sie ist nicht auf den Kopf oder Mund gefallen und schlägt sich wacker im Umgang mit Kunden oder Lieferanten.

 

Mir gefällt an dieser Reihe besonders, dass sie, obwohl fortlaufend erzählt, auch Protagonisten aus älteren Bänden wieder auftauchen lässt. Deren eigene Geschichten, die sich inzwischen fernab von Köln weiterentwickelt haben, bleiben mit der Geschichte verwoben, alles fliest wieder zusammen. Wie ein Muster, dass erst nach dem Weben ersichtlich wird. In diesem Band kommt ein alter Bekannter von Lore, Mynthas Haushälterin, nach 15 Jahren zurück – welcher wird natürlich nicht verraten ;-). Aber er bringt Lores Gefühle ganz schön durcheinander ...

 

Leider war das Buch wieder viel zu schnell ausgelesen und so warte ich jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Band.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Villa am Meer

Micaela Jary
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442485956
Genre: Romane

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

krimi, aquitaine, frankreich, bordeaux, polizei

Retour

Alexander Oetker
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 17.03.2017
ISBN 9783455000092
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor 15 Jahren hat Commisaire Luc Verlain das Aquitain verlassen, um in Paris Karriere zu machen und vor seinen Erinnerungen zu fliehen. Jetzt kommt er wieder, weil er sich um seinen erkrankten Vater kümmern muss. Außerdem braucht er nach den Attentaten in Paris (u.a. Charlie Hebdo) einen entspannteren Arbeitsplatz - er muss zur Ruhe kommen, alles verarbeiten.

Doch bereits an seinem ersten Arbeitstag wird die Leiche einen jungen Mädchen am Strand gefunden – sie wurde erschlagen. Für die Bewohner ihres Dorfes ist klar – es muss Hakim, ihr algerischer Ex-Freund gewesen sein.

 

„Retour“ ist das sehr unterhaltsame Krimidebüt von Alexander Oetker. Er war lange Zeit Korrespondent in Paris und verbringt einen großen Teil des Jahres in Frankreich – und genau das merkt man dem Buch auch an. Gerade in den Szenen, die in Paris spielen habe ich die Straßen und Plätze förmlich sehen können. Ich habe während zweier Urlaub in einer Nebenstraße der Rue der Rivoli gewohnt (die eine wichtige Rolle spielt) und es war wie nach Hause kommen.

Auch die Schilderungen des Aquitain, der Städte, Landschaften und des Meeres sind toll. Man möchte sich sofort ins Auto setzen und losfahren, bildet sich ein, das Salz auf der Haut und den Wind im Gesicht spüren zu können. Und wenn dann noch das Essen und der Wein beschrieben wird - das grenzt schon fast an seelische Grausamkeit ;-).

 

Luc war mir zwar etwas zu promiskuitiv, aber er wird ja schon im Klappentext als „Lebemann“ beschrieben und diesem Ruf wird er voll gerecht. Tolle Frauen und Affären säumen seinen Weg – hier wäre weniger manchmal mehr gewesen. Sich gleich am ersten Tag und auf den ersten Blick in die neue Kollegin zu verlieben, die ihn dann auch noch beständig anflirtet – das war mir etwas zu viel des Guten. Dabei wirkt er eher zerbrechlich, wenn er in lange verdrängten Erinnerungen schwelgt. Hat er doch in der Nähe des Leichen-Fundortes seine Jugendliebe verloren und auch das Schicksal seiner Mutter bleibt geheimnisvoll.

Sein gleichgestellter Kollege Etxeberria hat ein Ego so groß wie ganz Frankreich und ist extrem unsympathisch. Die Unterschiede zwischen den beiden Protagonisten und die Spannungen zwischen ihnen sind extrem realitätsnah und machen die Figuren und Handlungen lebendig.

 

Der Kriminalfall an sich ist sehr spannend. Ich hatte zwar relativ früh einen Verdacht, konnte diesen aber nicht begründen und auch das Motiv war mir bis zur endgültigen Aufklärung nicht klar. Die Tote hatte so einige Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen und weitere Verdächtige ins Visier von Luc und seinen Kollegen (und des Lesers) rücken. Man hat also genügend Anhaltspunkte zum Miträtseln. Auch die Art und Weise, wie das Thema Fremdenhass und Lynchjustiz im Zusammenhang mit dem Fall behandelt wird, fand ich sehr gelungen.

 

Alles in allem ist „Retour“ der vielversprechende Start einer neuen Krimireihe (der nächste Teil erscheint im März 2018) und macht Lust auf Frankreich, Sonne und noch viel Mee(h)r ...

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

bayern, brauerei, hochzeit, konduktorin, schwanger

Zapfig

Felicitas Gruber , Tatjana Pokorny
Audio CD: 5 Seiten
Erschienen bei Audio Media Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783956391842
Genre: Krimi und Thriller

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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

krimi, münchen, brauerei, mord, dialekt

Zapfig

Felicitas Gruber
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.02.2017
ISBN 9783453358515
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicht nur in München ist es eisig, auch Dr. Elke Falk, Sofies Chefin, könnte so manchem Eisblock noch was beibringen. Dabei müssen sie und Sofie zusammenarbeiten, denn die Todesfälle rund um die Giesinger Brauerei haben es in sich.

Zuerst wird Natalie, die Verlobte des Juniorchefs Tobias tot aufgefunden und kurz darauf auch noch seine Mutter – bei beiden war es Mord. Aber wie hängen die Fälle zusammen? Wer hat ein Motiv?

 

„Zapfig“ fängt quasi da an, wo "Die kalte Sofie" aufgehört hat - man ist man sofort wieder in Sofies Alltag integriert, bis hin zu Murmelchen, den sie sich immer noch mit der Falk teilt. Sofie ist gestresst, denn Tante Vroni ist auf Kur (mischt aber aus der Ferne mit) und der Joe eifersüchtelt gegen den Charly. Und so ganz unrecht hat er nicht, es knistert immer noch gewaltig zwischen den beiden. Gleichzeitig suchen Sofie und Joe auch noch eine gemeinsame Wohnung, kein leichtes Unterfangen in München ...

 

Auch die Lösung des Falls gestaltet sich schwierig. Nach Natalies Tod scheint nur Tobias ernsthaft um sie zu trauern. Ihre Kolleginnen waren alle mal mit Tobias liiert - es gibt also ne ganze Menge Tatverdächtige und Motive. Aber auch Natalie scheint kein Unschuldslamm gewesen zu sein, vielleicht haben also nicht nur Tobias Verflossene ein Mordmotiv? Und wie passt der Tod von seiner Mutter ins Bild? Es ist verzwickt und sehr spannend.

 

Für den Leser ist es allerdings auch sehr amüsant. Die ganzen Granteleien zwischen Sofie, ihrer Chefin, Joe und Charly sind extrem unterhaltsam. Ich konnte verstehen, dass Sofie den einen oder anderen immer mal wieder in seine Schranken weisen musste. Außerdem bin ich mir jetzt ziemlich sicher, dass ich lieber nicht in die Verlegenheit kommen möchte, mir in München eine Wohnung suchen zu müssen. Ich hatte ab der Mitte des Buches zwar einen Verdacht, wer der Täter (die Täterin?) ist, aber beim Motiv lag ich falsch, denn die Autorinnen hatten noch die eine oder andere Überraschung parat – es war wirklich bis zu letzten Seite spannend.

 

5 Sterne für diesen absoluten Wohlfühlkrimi mir viel bayrischem Flair und hohem Unterhaltungswert. Ich hoffe, dass es bald den 5. Teil gibt und wird eigentlich schon über die Filmrechte verhandelt? Ich hätte die eine oder andere Idee bzgl. der Darsteller ;-) ...

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