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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Finnland

Ulrich Quack , Thomas Krämer
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 04.07.2016
ISBN 9783770178193
Genre: Sonstiges

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Hyde

Antje Wagner
Fester Einband
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 16.07.2018
ISBN 9783407754356
Genre: Jugendbuch

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30 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Lavendelträume

Gabriele Diechler
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783458363507
Genre: Liebesromane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tierhocker häkeln teil 2

Anja Toonen
Fester Einband
Erschienen bei null, 05.01.2017
ISBN 9789492602060
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch Teil 2 tierisch gut

Teil 2 bietet weitere 10 tolle Anleitungen wie z. B. den Storch, Panda, Elefant usw.

Von Anja Toonen gibt es mehrere ganz zauberhafte Anleitungsbücher, leider sind nicht alle aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Doch glücklicherweise wurde die geniale Idee, Tierhocker zu häkeln, in 2 Teilen ins Deutsche übertragen.

Nehmen Sie einen preisgünstigen hölzernen Kinderhocker, zücken Sie Ihre Häkelnadel, und mit ein wenig Zeitaufwand erwecken Sie allerlei tierische Sitzgenossen zum Leben wie z. B. Kuh, Marienkäfer, Rentier, Löwe, Elefant, Zebra und viele andere.

Nach einer allgemeinen Aufzählung der benötigten Materialien, einer Beschreibung, wie Sie dem Hocker eine weiche Sitzfläche verpassen, folgen die Grundanleitungen für das Behäkeln der Sitzfläche, dem Häkeln von Beinen, Kopf, Hals etc. Erst dann geht es über zur exakten Anleitung für das jeweilige Tier, auch hier sehr detailliert und präzise beschrieben. Viele Detailfotos veranschaulichen den jeweiligen Häkelschritt und tragen wesentlich zum Verständnis der Anleitungen bei.

Fazit: Wer eine gewisse Häkelroutine mitbringt, dem gelingen die Hockertiere anhand der sorgfältig erarbeiteten Anleitungen ganz ohne Probleme. Ich selbst habe zuerst den Elch gehäkelt, der Elefant ist derzeit in Arbeit. Ich kann also aus eigener Erfahrung allen Häkelfans das Buch Teil 1 und 2 uneingeschränkt empfehlen.


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Tierhocker häkeln teil 1

Anja Toonen
Fester Einband
Erschienen bei null, 05.01.2017
ISBN 9789492602077
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tierisch gut

Von Anja Toonen gibt es mehrere ganz zauberhafte Anleitungsbücher, leider sind nicht alle aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Doch glücklicherweise wurde die geniale Idee, Tierhocker zu häkeln, in 2 Teilen ins Deutsche übertragen.

Nehmen Sie einen preisgünstigen hölzernen Kinderhocker, zücken Sie Ihre Häkelnadel, und mit ein wenig Zeitaufwand erwecken Sie allerlei tierische Sitzgenossen zum Leben wie z. B. Kuh, Marienkäfer, Rentier, Löwe, Elefant, Zebra und viele andere.

Nach einer allgemeinen Aufzählung der benötigten Materialien, einer Beschreibung, wie Sie dem Hocker eine weiche Sitzfläche verpassen, folgen die Grundanleitungen für das Behäkeln der Sitzfläche, dem Häkeln von Beinen, Kopf, Hals etc. Erst dann geht es über zur exakten Anleitung für das jeweilige Tier, auch hier sehr detailliert und präzise beschrieben. Viele Detailfotos veranschaulichen den jeweiligen Häkelschritt und tragen wesentlich zum Verständnis der Anleitungen bei.

Fazit: Wer eine gewisse Häkelroutine mitbringt, dem gelingen die Hockertiere anhand der sorgfältig erarbeiteten Anleitungen ganz ohne Probleme. Ich selbst habe zuerst den Elch gehäkelt, der Elefant ist derzeit in Arbeit. Ich kann also aus eigener Erfahrung allen Häkelfans das Buch Teil 1 und 2 uneingeschränkt empfehlen.


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Woolytoons Kuscheldecken

Tessa van Riet-Ernst
Flexibler Einband
Erschienen bei Scheepjes, 20.03.2018
ISBN 9789491840265
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zauberhafte Schnuffeltücher zum Häkeln

Wann immer die niederländische Wollfirma Scheepjes ein Anleitungsbuch in deutscher Übersetzung herausbringt, bin ich eine der ersten, die es haben muss! Immer sind es besondere und sehr liebenswerte Häkelvorschläge, die nachzuarbeiten viel Freude machen.

Im vorliegenden Buch hat Tessa von Riet-Ernst die ja schon hinlänglich bekannte Idee des Schnuffeltuchs noch weiter ausgearbeitet und eine Kombination von Kuscheltier und Kuscheldecke geschaffen. So hat das Kuscheltier lange Schlenkerarme zum Umarmen oder zum Hinterherziehen und gleichzeitig gibt die Schmusedecke Behaglichkeit und Schutz. Nicht nur Kinder werden diese Tier-Schuffeltücher lieben. Auch Demenzkranke mögen solche weichen Tier-Tücher sehr!

Das Buch enthält 11 verschiedene Anleitungen, das ist mehr als ausreichend. Einhorn, Affe, Ente, Drache, Schaf, Maus, Bär, Kaninchen, Elefant, Schweinchen, Pinguin – da ist mit Sicherheit ein Lieblingstier dabei. Mir gefällt ausnehmend gut, dass die Tiere alle eine freundliche, liebe Ausstrahlung haben. Die Anleitungen sind außerordentlich detailliert und genau Schritt für Schritt beschrieben, vorneweg mit einem Häkelgrundkurs beginnend, folgend ein paar grundsätzliche hilfreiche Tipps und daran anschließend die präzise Anleitung der jeweiligen Decke incl. Materialbedarf, Häkelschrift und beschreibender Arbeitsanweisung und ergänzt durch Detailfotos zur Veranschaulichung.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass alle Schnuffeltücher problemlos nachzuarbeiten sind – dank der perfekten und genauen Anleitungen auch von nicht so routinierten Häkelfreunden leicht zu bewältigen. Rundum empfehlenswert!


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26 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

anwalt, gericht, maimi, mord, thriller

Zwischen Wahrheit und Lüge

James Grippando , Marco Mewes
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959672139
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein nicht endendes Vexierspiel

 

Was für ein Albtraum! Isabelle Bornelli und Ehemann Keith, reicher Bankenmanager, fliegen von ihrem Wohnort Hongkong nach Miami zusammen mit ihrer fünfjährigen tauben Tochter Melany, der in Miami  von durch eine Operation im Ohr geholfen werden soll. Jack Swyteck, Strafverteidiger und alter Freund von Keith, erwartet die Familie am Flughafen. Er muss miterleben, wie Isabelle unmittelbar nach Ankunft noch im Flughafengebäude verhaftet und in Handschellen abgeführt wird. Anklage Mord! Jack übernimmt den Fall und wird damit hineingezogen in ein nicht endendes Vexierspiel zwischen Wahrheit und Lüge.

Der Einstieg in das Buch ist sehr spannend und emotional eindringlich geschrieben. Das gesamte Buch ist flott zu lesen. Insbesondere die reichlich angewandte Methode der  wörtlichen Rede macht die dargestellten Charaktere lebendig und lässt den Leser unmittelbar am Geschehen teilhaben. Der eigentliche Spannungsbogen des Buches entsteht aus der Tatsache heraus, dass man bis zum Ende, das in relativ unspektakulärer Weise  Aufklärung bringt, nicht wirklich weiß, ob Isabelle schuldig ist oder nicht. Jedes Gespräch, jeder neue Zeuge, jede neue Verteidigungsstrategie bringt zwar ein weiteres Mosaiksteinchen des damaligen Geschehens an den Tag, aber der Leser bleibt dennoch weiter im Ungewissen. Und genau diese Tatsache, zwar brillant beschrieben, brachte für mich jedoch mit sich, dass ich das nicht enden wollende Justiz- und Gerichtsgeplänkel streckenweise satt hatte. Mir fehlte außerdem, abgesehen vom Buchanfang, der emotionale Draht zu den Akteuren, sodass ich oft nur wie ein unbeteiligter Zuschauer weiterlas. Der Autor, selbst ehemals Strafverteidiger, jongliert sich mit dem amerikanischen Justizsystem, mit der Frage Opfer oder Täter, gekonnt durch die Buchseiten, mir jedoch mitunter allzu nüchtern und streckenweise ermüdend.

Leider sehr störend sind die vielen Fehler im Buch. Häufig wird die Großschreibung von Sie, Ihr oder Ihnen nicht beachtet. Oder „erschrocken“ und „erschreckt“ wird verwechselt. Und was ist das für ein Wort: „hemdsfrei“?

Fazit: Ein gekonnt und routiniert geschriebener Justizthriller, sehr amerikanisch, flott zu lesen, mit einem mäßig-gleichbleibenden Spannungsbogen, der die Frage offen lässt, wie genau Schuld zu definieren wäre.


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11 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Toten von Paris

Michelle Cordier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176847
Genre: Krimi und Thriller

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

ein ostseeroman, evelyn kühne, kühne

Dünenzauber: Ein Ostseeroman

Evelyn Kühne
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei Forever, 04.06.2018
ISBN 9783958182752
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sommerleichte Lektüre

Eingestellt war ich auf eine vorhersehbare  und seichte Geschichte. Aber dann hat mich die Autorin doch überrascht, denn ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es als angenehme Urlaubs- oder Sommerlektüre empfehlen, auch wenn die Handlung hauptsächlich usseliges Novemberwetter aufweist.

Die Verlagsankündigung verrät nur einen Teil der Geschichte: Klara fällt aus allen Wolken, als ihre Freundin Jessi ihr eröffnet, dass sie heiraten möchte und zwar schon in drei Wochen. Doch beste Freundinnen sind füreinander da, also packt Klara kurzerhand ihre Sachen und fährt zusammen mit Jessi nach Prerow an die Ostsee, wo die Hochzeit stattfinden soll. Die Hochzeitsplanung gestaltet sich jedoch mehr als schwierig, vor allem als Jessi Klara ein Geheimnis anvertraut, was deren Welt ins Wanken bringt. Und dann ist da auch noch ein mysteriöser Fremder, der Klara immer wieder über den Weg läuft und ihr Herz höherschlagen lässt. Wird die Hochzeit trotz aller Widrigkeiten stattfinden? Und wer ist der Mann, zu dem sich Klara auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt?

Das Anliegen der  Autorin ist, den Leser zu berühren und ihn aus dem Alltag zu entführen. Dies ist ihr mit dem vorliegenden Buch perfekt gelungen.  Evelyn Kühne erzählt sehr lebendig und anschaulich, wie die zwei Freundinnen, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, mit den reichlich auftretenden Problemen umgehen. Die Charaktere sind glaubhaft und nachvollziehbar ausgearbeitet, und an Spannung fehlt es auch nicht. Eine Prise Humor und die eindrücklichen Landschaftsschilderungen geben der Handlung das rechte Maß an „Würze“. Das Buch ist eine wunderbare Hommage an die Freundschaft und vor allen Dingen an den Ort Prerow an der Ostsee, letzteres so sehr, dass man gerne selbst die Gegend kennen lernen möchte – vielleicht nur nicht ausgerechnet im November…


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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundinnen, geheimnisse, vergangenheit

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Claire Douglas , Ivana Marinovic
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 11.06.2018
ISBN 9783328101697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wahre Freundschaft?

 

Eine innige Freundschaft verbindet Francesca und Sophie von klein auf. Sie sind unzertrennlich, haben keine Geheimnisse voreinander und verbringen all ihre Zeit zusammen, oft gemeinsam mit ihrer Clique am baufälligen Pier sitzend. Da verschwindet eines Nachts Sophie spurlos. Und bleibt verschwunden. Niemand weiß, ob sie noch lebt oder tot ist. 18 Jahre später kehrt Francesca, eine inzwischen beruflich sehr erfolgreiche Geschäftsfrau, an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurück, und zwar auf  Bitten von Daniel, dem Bruder der verschwundenen Sophie. Es seien Leichenteile angespült worden, und Daniel brauche die Unterstützung von Francesca…

Die Autorin benutzt einen geschickten schriftstellerischen Dreh, um Damals und Heute zu verbinden. Sie lässt zum einen Francesca, genannt Frankie, erzählen, was in der Jetzt-Zeit geschieht, aber auch, welche Erinnerungen auftauchen, insbesondere über ihre Freundschaft zu Sophie, beunruhigende Wahrnehmungen, verstörende Feindseligkeiten alter Bekannter bis hin zu seltsamen Drohungen. Zum anderen berichtet Sophie tagebuchartig, 19 Jahre früher, über ihre Freunde und über Frankie, über ihre Freundschaft zu ihr. Durch die Darstellung aus zwei Perspektiven lernt der Leser Sophie und Frankie, deren gemeinsames und individuelles Erleben, ihr jeweiliges Umfeld, ihr Denken und Fühlen, sehr intensiv kennen. Auch wenn ich streckenweise die häufigen Perspektivenwechsel als etwas anstrengend zu lesen empfand, da ja beide Protagonistinnen in gleicher Weise Einfühlung fordern und man sozusagen mit seiner Einfühlung stets hin- und herspringen muss, so gewinnen doch genau durch diesen Sichtwechsel die geschilderten Personen sehr viel schärfere Konturen als bei einer einseitigen Erzählweise. Ich hatte beim Lesen ein ständig zunehmendes Gefühl der Spannung, da jedes Kapitel wie bei Hänsel und Gretel einen Brotkrumen mehr auf den jeweiligen Weg von Frankie und Sophie streut, bis Vergangenheit und Gegenwart an einem entsetzlichen Punkt zusammentreffen. Ein gut und spannend zu lesender Thriller, sehr zu empfehlen.


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41 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bernard, familiengeschichte, familiensaga, frauenrolle, gustav klimt, gustav mahler, klavier, -komponist: alexander von zemlinsky-, -komponist: alma mahler-werfel-, -komponist: gustav mahler-, -künstler: gustav klimt-, muse, new york, wien, -wiener hofope

Die Muse von Wien

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746633923
Genre: Historische Romane

Rezension:

Prächtiges Zeitgemälde ohne Tiefgang

 

Beginn 20. Jahrhundert. Alma Schindler, privilegiert aufwachsend in einer wohlhabenden Wiener Künstlerfamilie, erhält eine sehr umfasssende kulturelle Bildung, ist vielseitig interessiert und offen-neugierig für all die vielfältigen künstlerischen Entwicklungen in Wien. Sie liebt es, am Klavier zu improvisieren und zu komponieren. Jeder, der ihr begegnet, ist fasziniert von ihrer Schönheit und Intelligenz. Aus den Begegnungen mit Klimt, der sie malen möchte,  entsteht eine jugendlich-schwärmerische Liebe, die erst ein Ende findet, als Alma Gustav Mahler kennenlernt und seinem alles überragenden Genius verfällt. Als seine Ehefrau muss sie alle eigenen Wünsche hintanstellen, was sie viele Jahre auch gerne tut, denn Gustav liebt sie sehr und Alma weiß, dass sie mit einem der größten Musiker dieser Zeit verheiratet ist. Erst einige Jahre und Schicksalsschläge später findet Alma zurück zu sich selbst…

Es empfiehlt sich, das Buch ohne viele Unterbrechungen zu lesen. So taucht man völlig ein in die Welt des Jugendstil, der Wiener Bohème, der Wiener Secession. Das Buch beschreibt sehr farbenprächtig und eindringlich das schillernde künstlerische Leben in Wien, das einerseits mit Judenfeindlichkeit und an Konventionen gebunden kleinbürgerlich wirkt, andererseits aber auch neuen Kunstrichtungen ein Podium gewährt und bereit ist, seinen Künstlern frenetischen Beifall zu zollen. Die Schilderungen des Wien dieser Zeit, in der Kunst einen so großen Raum einnahm wie sonst nie, sind großartig gelungen. Man spürt in so manchen geschilderten Details die mühevoll-sorgsame Recherchearbeit, die dem Roman zugrunde liegt. Aber auch die der Fantasie der Autorin entsprungenen Details sind so gut eingearbeitet, dass sie durchaus als möglich angesehen werden können. Viele Künstlerbegegnungen werden sehr lebendig geschildert, Richard Strauß mit seiner dümmlichen, tratschsüchtigen Frau zum Beispiel. Überhaupt begegnet man vielen großen Namen, Caruso, Schaljapin, Sigmund Freud, Walter Gropius und viele andere finden im Buch mehr oder weniger ausführlich ihren Platz.

Mit der Darstellung Alma’s, ganz Kind ihrer Zeit, konnte ich mich allerdings nicht in allen Passagen anfreunden. Sie wird beschrieben einerseits als eine kluge, hochgebildete, vielseits verehrte und begehrte Frau, andererseits wirkt sie aus der Sicht der Autorin, was Beziehungen, Mutter-Sein oder Selbstwahrnehmung betrifft, oftmals fast kindlich-naiv und unreflektiert, für den Leser deutlich spürbar in etwas langatmigen Erzählteilen. Mein persönlich größter Kritikpunkt ist allerdings, dass an keiner Stelle im Buch die Musik von Gustav Mahler dem Leser wirklich nahe gebracht wird. Es wird von der Musik erzählt, das ja, von Sinfonien, von Kindertotenliedern, aber ich fand keine einzige Stelle im Buch, an der es der Autorin gelungen wäre, den Leser in die unglaublich intensive und tiefe Musik von Gustav Mahler eintauchen zu lassen. Denn nur so, wirklich nur so, wäre die Hingabe Alma’s an den Genius Gustav Mahler nachvollziehbar gewesen. Insofern bleibt das Buch für mich ein gut und farbenprächtig erzähltes geschichtliches Zeitgemälde ohne echten Tiefgang.


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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

flugzeugabsturr, gerritsen, krieg, krimi, pilot, spionage, tess gerritsen, thriller, verlag: harpercollins, verschollen, vertuschung, vietnam, vietnamkrieg, vietnam-krieg

Sag niemals stirb

Tess Gerritsen , Rainer Nolden
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671842
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dschungel-Thriller

 

1970: Der Pilot Wild Bill Maitland stürzt nach einer Explosion an Bord seines Transportflugzeugs über dem Dschungel von Vietnam ab. Seine Leiche wird nie gefunden. 20 Jahre später: Seine Tochter, Willy Jane Maitland, will einen letzten Wunsch ihrer krebskranken Mutter erfüllen und macht sich auf die Suche nach dem verschollenen Vater. Sie reist nach Vietnam und trifft dort auf Guy Barnard, einen ortskundigen Paläontologen, der ihr seine Hilfe anbietet. Doch die Suche entwickelt sich schnell zu einer lebensgefährlichen Mission…

Dass Tess Gerritsen schreiben kann, dass sie Meisterin darin ist, Spannung aufzubauen, weiß man zur Genüge. Insofern waren meine Erwartungen an dieses Buch hoch. Und in der Tat schafft es die Autorin, mich in die mir fremde Welt Vietnams tief eintauchen zu lassen, die besondere Atmosphäre so intensiv und lebendig zu beschreiben, dass ich mitunter das Gefühl hatte, Hitze, Regen, Moskitos auf meiner eigenen Haut zu spüren. Und sie lässt mich in packender Weise teilnehmen an einer immer gefährlicher und bedrohlicher werdenden Suche. Jeder neue Kontakt, jedes neue Gespräch wirft neue Fragen auf, und der Leser wird immer mehr in ein geschicktes Verwirrspiel hineingezogen. Wer Freund oder Feind ist, wer Wahrheit spricht oder lügt, ändert sich nahezu bei jedem Schritt, den Willy tiefer hinein in das Gespinst der Vergangenheit macht. Willy, die sich mutig, aber auch recht naiv auf die Suche gemacht hatte, wird zunehmend selbst zur Gejagten, und so steigert sich der Spannungsbogen kontinuierlich bis zum rasanten Ende.

Auch wenn mich streckenweise das allzu breit ausgewalzte Hin und Her, dieses wenig nachvollziehbare „Beziehungsgedöns“ zwischen Guy und Willy nervte, hat mich der Thriller, der im Original bereits 1992 erschien, insgesamt bestens unterhalten. Es mag nicht das beste Buch von Tess Gerritsen sein, aber lesenswert ist es dank des ungewöhnlichen Plots auf jeden Fall.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

abgründig, band 3, düster, fortsetzung, krimi, mord, norwegen, oslo, ritual, sekte, serie, spannung, tommy bergmann, verlag list, vilnius

Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Enttäuschend

Von Gard Sveen hatte ich bislang noch nichts gelesen. Insofern begann ich vorurteilsfrei mit diesem  Band 3 rund um den Ermittler Tommy Bergmann. Jetzt, am Ende des Buches, weiß ich ganz sicher, dass ich nichts mehr über Tommy Bergmann lesen möchte.

So wird das Buch von Verlagsseite beworben: Kommissar Tommy Bergmann hat sich an einem hoffnungslosen, längst zu den Akten gelegten Fall festgebissen. Seine Kollegen wenden sich von ihm ab und wenn er seine Ermittlungen nicht einstellt, droht ihm die Suspendierung. „Der einsame Bote“ beginnt bedrückend. Bis Tommy Bergmann Hinweise auf eine alte Sekte findet, die junge Mädchen opfert, um das Seelenheil von Mördern zu retten. Ist das die Spur, die er seit Monaten sucht? Kann er die totgesagte 13-jährige Amanda befreien und den Mörder fassen – und weitere Morde verhindern?

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende völlig kalt und unberührt gelassen. An keiner einzigen Stelle hat es mich eingefangen, ich las es wie eine Pflichtlektüre, distanziert, ohne innere Beteiligung. Ich fühlte mich nie hineingezogen in die Geschichte. Ich sah sozusagen von außen zu, wie Tommy Bergmann wie ein Hund die Witterung aufnimmt und sich von nichts und niemandem mehr aufhalten lässt. Oder wie sich Susanne, Kollegin von Tommy, aus Sorge um ihr eigenes Kind schließlich auch auf Spurensuche begibt. Was ist an diesem Buch, dass man es mehr oder weniger interessiert wie einen mäßig interessanten Zeitungsartikel durchliest, den man nach Lektüre gleich wieder vergisst? Da ist zum einen meiner Meinung nach der fehlende Spannungsbogen. Zuviel wird in dunklen Ecken, hier und dort und dann auch noch in Litauen, herumgestochert. In verwirrender Schreibweise werden dem Leser nicht zusammenpassende Mosaiksteinchen vorgehalten. Aber Verwirrung zu schaffen, ohne den erkennbar roten Faden durchscheinen zu lassen, bringt keine Spannung, sondern Leserdistanz. Und wenn dann noch der Hauptakteur im Buch jemand ist, dem man sich weder mit Sympathie noch mit Mitleid, schon gar nicht mit Verständnis, lesend nähern möchte, ist die Leserdistanzierung perfekt. Nichts für mich, schade.



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209 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 23 Rezensionen

abtreibung, belham, chris mooney, entführung, glaube, kindesentführung, kirche, priester, sarah, schnee, spannung, suche, thriller, vater, verschwinden

Missing

Chris Mooney
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.02.2009
ISBN 9783499247194
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

comedy, dav, hörbuch, humor, reihe, renate bergmann

Das kann man doch noch essen. Renate Bergmanns großes Haushalts- und Kochbuch

Renate Bergmann , Carmen-Maja Antoni
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783742400451
Genre: Humor

Rezension:

 

Kittelschürzen-Humor

 

Dank der großartigen Carmen-Maja Antoni, die liest, als säße sie selbst in der Kittelschürze am Küchentisch, habe ich das Hörbuch mit Vergnügen gehört.

Die Verlagsinformation sagt alles: „Die Hausfrau heutzutage ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Da werden nur noch Tiefkühlpizzen aufgewärmt und wie man Fenster richtig putzt, das weiß keine. … "Ein Stich Butter muss immer ran ans Gemüse, sonst kann der Körper die Fittamine gar nicht verarbeiten." Renate Bergmann weiß zu vielem etwas zu sagen und vor allem: alles besser. Ihre Weisheiten, Ideen, Ratschläge und Rezepte sind auf diesem amüsanten Hörbuch versammelt.“

Ich kam mir vor, als säße ich bei Oma in der Wohnküche und bekäme erzählt, was jemanden bewegt, der „getrennt von seinen Zähnen schläft“, aber dennoch hausfraulich und mitmenschlich gesehen echten Biss hat. Mit tiefster Entrüstung vorgetragen erfahre ich von schlampigen Nachbarn, die nicht einmal mehr die Teppichfransen kämmen. Und ich bekomme leckere Kuchenrezepte verraten, die ich sofort mitschreiben möchte. Es könnte gut sein, dass ich demnächst mal die Gardinen mit Backpulver einweiche, wer weiß…

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur

Gianumberto Accinelli , Ulrike Schimming , Serena Viola
Fester Einband: 136 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.02.2017
ISBN 9783737354714
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Zum Staunen gut

Alles ist mit allem verbunden, und wenn in diese Verbundenheit von Menschenhand eingegriffen wird, kann das unabsehbare Folgen für das Ökosystem haben.

Accinelli erzählt auf locker-unterhaltsame Weise in 18 erstaunlichen, unglaublichen, aber wahren Geschichten von solchen Eingriffen in die Natur und deren Folgen. Da gibt es Ereignisse, die gut ausgingen, wenn z. B. Schmetterlinge Rettung bringen vor einer Kaktusplage. Oder Geschichten ohne Ende, wie z. B. der Kampf Mensch gegen Kaninchen. Andere Geschichten wiederum sind so seltsam, dass man sie kaum glauben mag, wie z. B. die Geschichte über das Froschhotel in Panama. Jede Geschichte für sich ist so interessant, so spannend, so ungewöhnlich, dass sie Lust macht, weiter zu recherchieren, noch mehr zu erfahren und so tiefer einzudringen in das große Strickmuster der Natur. So ganz nebenbei, im Plauderton berichtet, erfahren wir so viel Wissenswertes, Wunderbares, Erstaunliches aus der Welt der Pflanzen und Tiere, dass dieses Buch nicht nur Kindern vorbehalten bleiben sollte, sondern dass auch Erwachsene es mit ganz großem Gewinn lesen sollten. Denn es kann uns etwas zurückgeben, was wir oftmals verloren haben: die große Ehrfurcht vor der Weisheit der Natur.

Die wunderbaren Zeichnungen von Serena Viola, die von fotogenau bis abstrakt mäandern, verbinden die Geschichten mit dem Faden, der wie in der Natur alles mit allem verbindet. Ein großartiges Buch!

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Das Hotel der verzauberten Träume - Annabells Tagebuch

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845825762
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Zaubermittel gegen Lesemuffel

 

Ups - ein kleiner Tippfehler bei der Navi-Eingabe – und schon landet die Familie in einem uralten, winzigen Hotel an der Ostsee, 400 km entfernt vom eigentlich gebuchten Luxushotel an der Nordsee. Statt 3D-Kino und Feuerspucken, statt Tauchkurs, Riesenwasserrutsche und anderen angebotenen Freizeitunternehmungen nur die Bekanntschaft mit Dackel Dornröschen und Gans Agathe, und kein WLAN! Was für eine Enttäuschung für Joelle und ihren Bruder. Doch sehr schnell wandelt sich die Enttäuschung in ein spannendes Abenteuer. Denn die Hotelbesitzerin Fräulein Apfel ist irgendwie seltsam, als hüte sie ein Geheimnis. Das uralte Telefon an der Rezeption klingelt, obwohl es gar nicht angeschlossen ist. Und der ausgestopfte Seeadler, der normalerweise im  Hoteleingang sitzt, fliegt um Mitternacht über den Strand. Die Kinder entdecken schließlich noch auf dem Dachboden einen Raum, in dem Hunderte von Traumfängern hängen…

Ein richtig schönes Kinderbuch ist der Autorin Gina Mayer hier gelungen. Eine zauberhafte Geschichte wird lebendig und humorvoll erzählt, mit sehr liebenswerten Protagonisten. Die märchenhaften Elemente vermischen sich im ausgewogenen Maß mit einer richtig spannenden, geheimnisvollen Abenteuergeschichte. Das Buch findet genau die richtige kindgerechte Mischung zwischen Realität und Fantasie und bringt durch die spannende Handlung auch ausgesprochene Lesemuffel ans Lesen.  Unbedingt hervorheben möchte ich die liebevoll ausgearbeiteten Illustrationen von Gloria Jasionowski, die die erzählte Geschichte in perfekter Weise ergänzen. Und dass noch eine Bastelanleitung für Traumfänger im Buch zu finden ist, halte ich für eine prima Idee zur Vertiefung der Geschichte.  Rundum also: absolut empfehlenswert!

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

eifersucht, eine veganerin im land der rostbratwürschtl, franken, frankenland, franken land, fränkische, fränkisch für den hausgebrauch, freundschaft, krimi, kriminaler, lokalkolorit, mausetot und nackert, mord, nürnberg, provinzkrimi

Bülent Rambichler und die fliegende Sau

Anja Bogner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 14.05.2018
ISBN 9783442716760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein türkisch-fränkischer Humor-Döner

 

Bülent Rambichler pflegt sich gerne und ausgiebig in seinem Wohnungs-Hamam, ist Hauptkommissar im Nürnberger Morddezernat und sträubt sich seit Jahren erfolgreich gegen jeglichen Außendienst. Als jedoch in seinem Heimatstädtchen Strunzheim die „Gelbwurst-Pflunzn“, die Fleischereifachverkäuferin Kerstin, gewaltsam zu Tode kommt, muss er doch seinen geliebten Schreibtisch verlassen und zusammen mit seiner yogabiegsamen veganen Assistentin Astrid Weber tief eintauchen in den fränkische Provinzmief.

Zwei Anmerkungen vorneweg: Im Buch ist „Allmächd“ mit t am Ende geschrieben, also Allmächt. Das könnte ein Franke gar nicht aussprechen, geschweige denn schreiben! Und da sich die Franken nicht als Bayern sehen, ist ein Wolpertinger als Titelbild nicht ganz so glücklich…

Anja Bogner hat meiner Meinung nach den perfekten Provinzkrimi geschrieben. Perfekt, weil die Geschichte als solche gute Krimiqualität hat und die Aufklärung durchaus überrascht. Perfekt, weil die fränkische Grobheit in der Sprache und im Humor, die fränkische Sturschädeligkeit wunderbar in Szene gesetzt wird.  Und perfekt, weil die Protagonisten in ihrer überzeichneten Darstellung, wie in einer Karikatur, Prototypen von Menschen sind, die man nicht nur in Franken findet: türkisch-stolze Eltern, träge Beamte, extrem neugierige Kleinstadtbewohner usw.

Schon viele Jahre lebe ich weit weg von meiner Heimatstadt Nürnberg, aber Anja Bogner hat es geschafft, mich mit ihrem Krimi nach nur wenigen Seiten mitten hinein in mein fränkisches Herz zu treffen. Da finde ich fränkische Mundartwörter, die fest zu meiner Kindheit gehörten und die ich schon vergessen hatte, wie z. B. der Hetscher (Schluckauf). Wenn Begriffe auftauchen, die zu tief in die fränkische Fremdsprache reichen, als dass ein Nicht-Franke sie verstehen könnte, gibt es entsprechende Übersetzungen als Anmerkungen, zusätzlich noch im Anhang ein Glossar „Fränkisch für den Hausgebrauch“. Anja Bogner trifft perfekt den derben Humor, hinter dem der Franke gerne sein großes Herz versteckt. Außerdem spielt die Autorin gekonnt mit Situationskomik, Krimispannung und Lokalkolorit, und der Leser merkt, dass sie selbst großen Spaß hat an diesem Spiel. Selten habe ich bei Lektüre eines Buches so oft so schallend gelacht wie bei diesem hier.

Das Buch ist wie ein türkisch-fränkischer Döner, saugut!

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Die Eishexe

Camilla Läckberg
E-Buch Text: 768 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 02.01.2018
ISBN 9783843715966
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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action, drogen, fortsetzung, gestört, käfig, krank, löwe, morde, russisch roulette, schweden, sozialkritik, spannung, stockholm, thriller, zack herry

In den Fängen des Löwen

Mons Kallentoft , Markus Lutteman , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Tropen, 31.05.2018
ISBN 9783608503722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eisigkalte Abgründe

 

Schon lange nicht mehr habe ich ein Buch so schnell gelesen! Ich bin durch die Seiten gejagt, nein, ich wurde durch die Seiten gejagt, das Autoren-Team hat mich durch die Seiten gejagt, dass mir Hören und Sehen verging.

Der Thriller ist düster, die depressive immerwährende Winterdunkelheit Stockholms packt den Leser, er fühlt sich der Kälte, dem Schneetreiben gnadenlos ausgeliefert, selbst im Kommissariat gibt es kein Aufwärmen. Und bei den Protagonisten schon gar nicht. Alle sind kaputte Typen, beschädigte Menschen, geradezu hoffnungslos von ihren persönlichen Vorgeschichten und ihrer Arbeit zerstört. Drogen, Drogenhandel, Kinderhandel, Kindsmissbrauch, zerstörte Seelen überall. Schwer auszuhalten all das, insbesondere der ewig zugedröhnte Zack ist zuviel des Guten. Nicht nur dadurch wird der Leser gequält, ebenso durch die quälend lange, quälend hoffnungslose Suche, die immer wieder in falsche Richtungen führt, sich in Nebenstraßen verliert, bis sie in unerträglicher Spannung zum rasanten actiongeladenen Countdown führt. Geschrieben ist der Thriller im Präsens, was die Geschichte atemlos macht und zusätzlich durch die ganz kurzen Kapitel die Spannung vermehrt. In eindringlicher, an manchen Stellen fast schon expressionistisch anmutender, ungeheuer intensiver Sprache wird erzählt. Und weil der Thriller so gekonnt geschrieben ist, rast man durch die Seiten, ist angewidert, entsetzt  – und kann doch nicht aufhören zu lesen. Absolut kein Buch für zarte Gemüter!

Der Klappentext fasst die Handlung so zusammen: „Der letzte Fall hat bei Zack Spuren hinterlassen. Wochenlang saß er am Krankenbett seines besten Freundes Abdula, bis dieser schließlich aus dem Koma erwachte. Doch zum Grübeln bleibt keine Zeit, denn sein Job verlangt erneut seine ganze Konzentration. Auf einem alten Fabrikgelände in Stockholm wurde die Leiche eines elfjährigen Jungen entdeckt. Festgebunden auf einem Schornstein in grausigen Höhen. Niemand kann sich erklären, wie das Kind dorthin gekommen ist, doch dann spüren Zack und seine Partnerin Deniz einen wichtigen Zeugen auf. Ein alter Mann hat beobachtet, wie Ismail aus dem Asylbewerberheim geflohen ist, in dem er untergebracht war. Die Spur führt zu einem Mann namens Lejonet, der Löwe, der unter falscher Identität in Schweden lebt. Deniz und Zack sind sich sicher, dass er an der Entführung mehrerer Kinder beteiligt ist, doch als sie bei seiner Wohnung ankommen, eröffnet jemand das Feuer auf die Polizisten. Die Jagd hat begonnen.“

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berlin, chris kalden, drogen, entführung, erpressung, gerechtigkeit, krimi, mord, rache, serienmörder, serientäter, spannun, spannung, thriller, vergangenheit

Der Totensucher

Chris Karlden
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746633428
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 

Vor Spannung knisternd

 

Dieser Thriller hat alles, was ein guter Thriller haben muss: fesselnde Spannung, fesselnder Plot, fesselnde Protagonisten!

Die Kurzbeschreibung bringt es auf den Punkt: Ein Serienmörder. Eine verschwundene Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Adrian Speer hat alles verloren: Seit ihrer Entführung vor zwei Jahren ist seine Tochter verschwunden und von seinem Job wurde er suspendiert. In einer Abteilung für besonders grausame Gewaltverbrechen wagt er einen Neubeginn. Der erste Fall führt ihn und seinen Partner zu einer alten Fabrikhalle, in der sie eine bestialisch zugerichtete Leiche finden. Schon am nächsten Tag taucht ein weiteres Opfer auf, das nach demselben Muster getötet wurde. Auf dem Handy des Toten entdecken sie ein aktuelles Foto von Speers Tochter. Die fieberhafte Jagd nach dem Serienmörder beginnt.

Der bedrückend gute Plot wird in relativ kurzen Kapiteln erzählt und behält von Anfang bis Ende seinen gleichbleibend fesselnden Spannungsbogen. Die Geschichte macht Windungen und Wendungen, bleibt immer wieder neu überraschend. Und da man mit Lucys Vater, dem sympathischen Ermittler Adrian Speer, mitleidet, mitfiebert, ist man als Leser in der Handlung auch emotional gefangen. Vom Prolog bis zum Buchende gibt es für den Leser kein Entkommen. Ich kann nur empfehlen: Lesen Sie selbst!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kluge Gedanken für Frauen, die Katzen lieben

Diverse
Flexibler Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.02.2018
ISBN 9783458363286
Genre: Humor

Rezension:

Schnurrende Diva

 

Geschenkbücher für Katzenliebhaber gibt es reichlich auf dem Markt. Hier eine Lücke zu finden, eine Nische für das Besondere, ist schwierig, aber dem Insel Verlag ist dies, wie ich meine, mit dem vorliegenden Büchlein hervorragend gelungen.

Allein schon die Gestaltung des Taschenbuchs ist besonders. Jede Seite, wirklich jede Seite, ist farblich oder im Layout unterschiedlich gestaltet. So gibt es fliederfarbene oder graue oder ockerfarbene Seiten, mit nostalgisch wirkendem feinem Muster versehen, wie englisches  Geschenkpapier wirkend. Auf diesen Seiten entdeckt man Sätze wie  „Die Idee der Ruhe findet sich in einer sitzenden Katze“. Zwischengesetzt finden wir Schwarz-Weiß-Fotos von ungewöhnlicher Art, denn sie sind allesamt einer früheren Zeit entnommen, unverkitscht, und doch oder gerade deshalb anrührend. So manches Foto scheint der Filmwelt entsprungen, als es noch wahre Diven gab. Die Diva Katze und die Diva Frau, in perfekter Filmpose auf dem Foto eingefangen. Passend dazu von Robert Anson Heinlein: „Frauen und Katzen tun, was ihnen gefällt. Männer und Hunde … sollten sich daran gewöhnen.“ Bei jedem Durchblättern entdeckt man neue Details, ein unbekanntes Zitat. Selbst altbekannte Aussprüche wie „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse“ bekommen durch die Buchgestaltung ihr besonderes Comeback.

Rundum also ein liebevoll, etwas nostalgisch gestaltetes Büchlein, eine gelungene Hommage an das  kapriziöse Wesen Katze.  Und das ideale Geschenk für alle, die genau das zu schätzen wissen: klugen Eigensinn.

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backen, belletristik, familie, familiengeschichte, familienrezepte, familienroman, fischer, leidenschaft, michigan, obstplantage, rezepte, romantik, tradition, unterhaltungsliteratur, warmherzige familiengeschichte

Weil es dir Glück bringt

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.05.2018
ISBN 9783810530486
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vor diesem Buch muss gewarnt werden!

Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn Sie hungrig sind! Lesen Sie es nicht, wenn Sie Süßes mögen! Lesen Sie es nicht, wenn Sie jeden Monat an Weight Watchers Geld bezahlen!

 

Der Klappentext erzählt ausführlich vom Inhalt: Samantha hat immer von der großen weiten Welt geträumt. Das Landleben auf dem Hof ihrer Eltern nahe des Lake Michigan erschien ihr eintönig und beschwerlich. Doch ihr aktueller Job in einer angesagten Patisserie in New York ist nicht so toll, wie sie es erhofft hatte. »Chef Dimple«, wie sich ihr Boss nennen lässt, ist ein eitler Choleriker und aufgeblasener Angeber, der seine Mitarbeiter ausbeutet und keinen Respekt vor Sams Backkünsten hat. Ihm ist es egal, wie die Kuchen seines Ladens schmecken, Hauptsache er sieht im Fernsehen gut damit aus. Als ein Streit mit ihm eskaliert, wirft Sam das Nudelholz für immer hin und fährt nach Hause - sehr zum Bedauern des netten Lieferanten Angelo Morelli.
Sams Familie ist froh über den unerwarteten Besuch. Alle sind schon aufgeregt, denn das 100-jährige Jubiläum des Obsthofs steht bevor, das mit dem 75. Geburtstag von Sams Großmutter zusammenfällt und groß gefeiert werden soll. Sam hilft überall mit, backt mit Mutter und Großmutter Cider-Donuts, Kirschkuchen und Apfeltaschen für den Hofladen und versucht sich über ihre Zukunft klarzuwerden. Das wird nicht leichter, als sowohl Angelo als auch ein neues New Yorker Jobangebot in Michigan eintreffen. Ist sie eigentlich damals vor etwas davon gelaufen, als sie in die Großstadt zog? Wo fühlt sie sich wirklich zu Hause?
Während des Sommers, in dem sie mit den Frauen ihrer Familie zusammenarbeitet, erfährt sie viel über die Generationen vor ihr und findet Trost in den überlieferten alten Rezepten. Mit dreizehn hatte sie genau wie ihre Mutter und ihre Großmutter ein Holzkästchen für die besten geheimen Familienrezepte und den Schlüssel dazu geschenkt bekommen. Wird dieser Schlüssel ihr am Ende Glück bringen?

 

Durch das gesamte Buch zieht sich ein unglaublicher Duft – nach frisch Gebackenem, nach Genuss pur. Noch nie habe ich eine so sinnliche Beschreibung von Schlagsahne gelesen. Und gelernt, dass nicht alles perfekt sein muss, auch „Außenseiter“ schmecken gut. Durch die Erzählweise in verschiedenen Zeitsträngen liest sich das Buch lebendig, abwechslungsreich. Allerdings konnte ich mit Samantha nicht wirklich warm werden. Mir sind ihre Denk- und Handlungsweisen psychologisch wenig nachvollziehbar geblieben, die Handlung bietet wenig Überraschung, ist vorhersehbar. Dafür habe ich ohne Ende geschwelgt in den herrlichen, ausführlichen Familien-Rezepten, in den sinnlichen Schilderungen der Backvorgänge. Das allein schon war das Lesen wert!

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ahnenforscherin, ahnenforschung, eigenwillige ermittlerin, familienstreitigkeit, genealogie, heimatliebe, historischer mordfall, krimi, mord, mordfall, mordgeschichten, österreich, österr. krimi, roman, selbstmord

Mordsg'schicht: Ein Fall für Ahnenforscherin Juliana Kallberger

Julia Wallner
E-Buch Text: 200 Seiten
Erschienen bei Midnight, 07.05.2018
ISBN 9783958191587
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cold Case auf österreichisch

 

Die Kurzbeschreibung fasst den Inhalt perfekt zusammen: Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein  Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht …

 

Nicht nur das Dörfchen Zwirnbach ist gemütlich, das ganze Buch ist es. Gemütlich, fast betulich wird so vor sich hin erzählt. Wer ein Faible für Ahnenforschung hat, dem mag es gefallen, insbesondere da sich der Anhang detailliert mit dem Thema befasst. Ich persönlich habe diese Absätze jeweils nur überflogen, weil ich zugegebenermaßen gar kein Interesse für das Herumstöbern in der Welt der Ahnen habe. Der Plot als solcher genügt einfach nicht, um zu fesseln. Die Geschichte ist arg konstruiert, vorhersehbar, stellenweise langatmig dargestellt und wurde in einen arg schlichten Schreibstil verpackt. Zwar wird nett erzählt und viel Aufwand betrieben, um Häuser, Gärten, Einrichtungen und andere Äußerlichkeiten zu beschreiben, aber genau an diesen Äußerlichkeiten bleibt die Geschichte auch hängen, bleibt sozusagen zweidimensional, oberflächlich. Der österreichische Slang ist durchaus liebenswert und über die österreichische Küche in allen möglichen Variationen habe ich viel erfahren, aber das genügt leider nicht, um das Buch zu einer Mordsg’schicht zu machen.

 

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bibliothekarin, chemie, ehe, ehefrau, ehemann, eheroutine, hobbychemikerin, mord, roman, schwarzer humor, witwe

Beim Morden bitte langsam vorgehen

Sara Paborn , Wibke Kuhn
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei DVA, 16.04.2018
ISBN 9783421048028
Genre: Romane

Rezension:

Bös, böser, Sara Paborn

Was für ein unglaublich intelligenter, lebenskluger und bitterböser Roman! Selten habe ich mich so gut unterhalten und gleichzeitig entlarvt gefühlt, habe die Fülle der eingestreuten  Bonmots der Autorin genossen und mir sehnlichst gewünscht, dass alle Heile-Welt-Täuscher anhand der Doppelbödigkeit dieses Romans zur Ehrlichkeit finden mögen.

Ein Ausschnitt aus dem Klappentext erzählt den vordergründigen Inhalt: Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt ihr die beste Idee ihres Lebens: Aus der immer so netten Bibliothekarin wird eine gerissene Hobbychemikerin, die ihre bisher von Braten- und Kuchenduft erfüllte Küche in ein Labor verwandelt. Dort bereitet sie Bleizucker zu. Geduldig rührt sie ihrem Mann täglich ein Löffelchen in den Kaffee…

Wer die Bücher von Ingrid Noll mag, wird das vorliegende Buch lieben! Sara Paborn schreibt allerdings noch böser, noch pointierter, noch humorvoller, noch brillanter. Und nein, das Buch ist kein Krimi. Es gibt keine Tätersuche. Allenfalls gibt es die Suche nach dem Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und nein, das Buch ist kein Psychogramm verwirrter Seelen, die man mit Diagnosen versehen in Schubladen unterbringen kann. Allenfalls gibt es Erinnerungen an früher selbstverständliche Erziehung, als die Frau dem Mann noch untertan sein sollte. Das Buch ist eine geniale Parabel für die Unmöglichkeit gleichgewichtigen menschlichen Miteinanders. Nur vordergründig gesehen ist Horst das Ekel, das es zur Gewinnung der eigenen Freiheit zu vernichten gilt. Und nur vordergründig gesehen ist die langsam mordende und sich selbst damit befreiende Irene die Person, die unsere Sympathie erhält. Die maßlose Überzeichnung beider Personen fordert den Leser heraus, Stellung zu beziehen – böser Horst und gute Irene – und gar nicht zu merken, wie wir damit der Autorin auf den Leim gehen. Denn wir alle haben in langjährigen Beziehungen ein bisschen Horst und ein bisschen Irene in uns, wir alle erleiden Mikrotraumata  und setzen selbst welche. Dieser Wahrheit ins Gesicht zu sehen, würde uns gut tun. Bevor wir Bleizucker anrühren…

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