helenscreativeobsessions Bibliothek

45 Bücher, 37 Rezensionen

Zu helenscreativeobsessions Profil
Filtern nach
45 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

computeralgorithmen, künstliche intelligenz, medienkompetenz, soziale medien

Mensch 4.0

Alexandra Borchardt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 23.04.2018
ISBN 9783579086927
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover wirkt mit seiner Mattheit extrem edel und ich liebe die durchdachte Gestaltung. Das Cover passt perfekt zum Buch und stimmt einen auf die nicht ganz so leichte Lektüre ein. Mir gefällt vor allem auch die einheitliche Farbwahl. Der Titel erfüllt seinen Zweck, den Leser zu informieren, um was es in dem Buch geht und klingt dabei auch noch sehr originell.

Schreibstil: Man merkt sofort, dass «Mensch 4.0» von jemanden mit sehr viel Erfahrung geschrieben ist. Alexandra Brochhardt schreibt unheimlich interessant und packend. Sie weiss genau, wie sie die Worte drehen muss, um den Lesern ihre Botschaften zu übermitteln. Es handelt sich bei dem Schreibstil nicht um trockenes Fachchinesisch. Besonders entspricht mir auch die Ironie, die sich ab und zu zwischen den Zeilen finden lässt.

Inhalt: Mittlerweile gibt es meinen Blog schon über ein ganzes Jahr. Da sind sehr viele Rezensionen zusammengekommen. Wenn ihr euch ein bisschen durch mein Archiv klickt, findet ihr die eine oder andere Rezension zu Büchern aus dem Gütersloher Verlag. Und keines von ihnen hat mich bis jetzt enttäuscht. Der Verlag überzeugt immer wieder mit seinen hochwertigen Büchern zu aktuellen sowie geschichtlichen Themen. Klar, die Bücher haben ihren Preis, aber sie sind das Geld allemal wert.

Aber nun zu «Mensch 4.0». Das Buch ist in acht Kapitel aufgeteilt. Unteranderem behandelt die Autorin Themen wie Digitalisierung verstehen, Privatsphäre, Beziehungen – ziemlich viele Freunde und die Freiheit in der digitalen Welt. Das Lesen führte mir immer mehr unsere Naivität vor Augen und wie dringend Handlungsbedarf besteht. Obwohl es mir während des Lesens manchmal beinahe schlecht wurde, beschreibt die Autorin nicht nur das Negative und beschwört den Weltuntergang herbei, sie stellt konkrete Forderungen, was zu tun ist bezüglich der Digitalisierung und wie wir unsere Privatsphäre schützen können.


Fazit
Bei «Mensch 4.0» handelt es sich definitiv nicht um eine leichte Strandlektüre. Das Buch behandelt das Thema der Digitalisierung und ihre Auswirkungen sehr fundiert und mit einem soliden Bezug zum Leser. Obwohl Alexandra Borchardt einen eher kritischen Blick auf das Ganze wirft, malt sie nicht den Teufel an die Wand. Das Buch bietet einen Ausblick, was wir tun sollten und wie wir die Digitalisierung so steuern können, dass sie weiterhin ein Vorteil für die Menschen bleibt.


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Pfaeux

K.C. Zwilling
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei epubli, 20.04.2018
ISBN 9783746718187
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Pfaeux ist ganz eindeutig eines dieser Bücher, das einem im Buchladen sofort ins Auge springt. Das Cover ist ein Traum. Mit den Farben hat die Autorin genau meinen Geschmack getroffen. Der dunkle Hintergrund bildet einen beruhigenden, aber auch mystischen Kontrast du den hellen Farben der Feder und dem goldenen Schriftzug. Das Cover sieht aber nicht nur toll aus, es passt auch noch hervorragend zur Geschichte. Schliesslich lässt sich annehmen, dass es sich bei dem Mädchen mit den violetten Augen um Lia handelt.

Der Titel klingt exotisch und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich ihn richtig aussprechen könnte. Er passt aber ausgezeichnet zur Geschichte.

Schreibstil: Der Schreibstil ist wahnsinnig detailreich. Grundsätzlich ist das ja etwas Gutes, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Offensichtliche beschreibt. Dadurch sind manche Szenen etwas langatmig. Sonst aber hat mir der Schreibstil gefallen, er wirkt sehr überdacht und überlegt. Als hätte die Autorin jedes Wort genau abgewogen.

Inhalt: Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich leichtgefallen. Ihr kennt sicher diese Fantasybücher, die eine vollkommen neue Welt beinhalten. Entweder wird man dann mitten in die Geschehnisse geworfen und hat keinen blassen Schimmer, um was es eigentlich geht oder die ersten fünfzig Seiten bestehen aus trockener Beschreibung und man fragt sich, wann die Geschichte endlich losgeht. In «Pfaeux» hat die Autorin die goldene Mitte zwischen diesen beiden Extremen gefunden. Ohne, dass es langweilig wird, aber trotzdem mit genug Erklärungen, um alles Neue begreifen zu können entführt einen die Autorin in ihre Welt.

Die Idee mit den verschiedenen Magien und Lichttieren finde ich unheimlich spannend. Mitzuerleben, wie Lia die Anhänger verschiedener Magien kennenlernt und ihre Interaktionen miterleben dürfen war fesselnd.

Der Ablauf der Geschichte ist nicht vorhersehbar und die Autorin überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen.

Charaktere: Lia war mir als Protagonistin sympathisch. Ich konnte sie schnell ins Herz schliessen und mit ihr mitfiebern. Ich habe es als besonders interessant empfunden, dass jeder der Charaktere seine eigene Geschichte und Beweggründe hat und dass jeder auf seine eigene Weise wichtig ist.


Fazit
«Pfaeux» basiert auf einer tollen Idee, die in einen spannenden Plot umgewandelt wurde. Etwas viel Beschreibung gestalten die eine oder andere Szene etwas langatmig, aber unvorhersehbare Wendungen machen das wieder wett. Natürlich besticht das Buch auch mit seinem wunderschönen Cover!


Bewertung
⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

liebe, milasummers, mila summers, urlaub

Sommer, Sonne, Strand und Liebe: Nele & Josh (Liebesroman)

Mila Summers
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 05.05.2018
ISBN 9781718779020
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover finde ich super schön. Es passt unheimlich gut zur Geschichte und lässt einen gleich die Möwen schreien hören. Ich liebe das Zusammenspiel der einzelnen Motive und die hellen Farben.

Der Titel ist, von mir ausgesehen, ein bisschen zu wenig aussagekräftig, aber natürlich passt er zum Inhalt des Buches.

Schreibstil: Wie ich schon bei «Auf einmal Liebe» bemerkt habe, man merkt, dass Mila eine erfahrene Autorin ist. Sie schreibt mit einer gewissen Sicherheit und Erfahrung.

Inhalt: Mit dem Prinzip auf dem die ganze Geschichte ruht, kann ich mich eigentlich überhaupt nicht identifizieren. Natürlich mag ich Musik, ich spiele auch selber ein Instrument. Aber ich bin kein Fan von einer Band oder einem bestimmten Sänger. Und wenn schon, dann finde ich nicht einen Künstler oder eine Band spektakulär, sondern einen oder mehrere bestimmte Songs. Die Person dahinter ist mir da oft nicht so wichtig.

Nele geht es da ganz anders. Die Blossom Four haben sie schliesslich durch ihre ganze Jugend begleitet. Und auch wenn ich zu Beginn des Buches damit nichts anfangen konnte, hat Mila es geschafft, Neles Begeisterung so emotional und gleichzeitig fundiert rüberzubringen, dass ich trotzdem mitfiebern konnte.

Natürlich hat sich die Autorin auch ein wunderschönes Setting ausgesucht. Ich war selber zwar noch nie auf einem Kreuzfahrschiff, aber die Geschichte von Nele und Josh hat mir das definitiv schmackhaft gemacht. Zwischendurch konnte ich wirklich die frische Meeresbrise riechen und die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht spüren. Das Setting ist auch nicht eines, das jedem Buch vorkommt.

Die Geschichte ist ein wunderschöner, lockerleichter Sommerroman. Perfekt um ein paar Sekunden abzutauchen und zu entspannen. Mila hat ihren Protagonisten schwierige, komplizierte Erfahrungen mitgegeben. Das finde ich grundsätzlich bewundernswert und mutig, allerdings sind diese Elemente auch schwierig mit der sonst eher leichten Lektüre zu verknüpfen. Für mich hat da manchmal etwas Feingefühl und auch die nötige Tiefe gefehlt.

Charaktere: Wie ich es schon aus dem letzten Buch der Autorin kenne, haben mir die Charaktere gutgefallen, denn sie sind sehr detailliert ausgearbeitet. Vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Persönlichkeiten war interessant.


Fazit
Mila Summers' neues Buch nimmt einen mit auf eine wunderschöne Reise. Ihr leichter Schreibstil und das tolle Setting haben mich weggetragen und laden definitiv zum Träumen ein. An der einen oder anderen Stelle, fehlte mir leider etwas Tiefe. Wenn ihr aber auf der Suche nach einer leichten Sommerlektüre seid, ist dieses Buch genau das Richtige für euch!


Bewertung
3,5⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

galway hunters, irland, urban fantasy, werwolf

Riot Pack: Fairiestaub und andere Scherereien

Stefanie Foitzik
E-Buch Text
Erschienen bei Stefanie Foitzik, 15.03.2018
ISBN B07BHQ3BMN
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist mir wieder zu dunkel. Mit ein wenig Vorstellungskraft passt es aber zur Geschichte. Ein Pluspunkt ist, dass es äusserlich gut mit Band eins harmoniert, was mir vor allem bei einer Reihe immer wichtig ist.

Der Titel gefällt mir sehr gut. Er ist witzig, originell und durchdacht. Mich hat er auf jeden Fall sofort neugierig auf die Geschichte gemacht.

Schreibstil: Das Buch ist als Kilians Sicht erzählt, was ich als eine fantastische Wahl empfinde. Der Schreibstil ist genauso offen und direkt wie bei den «Galway Hunters», aber durch die Erzählperspektive lernen wie Kilian und vor allem seine Beweggründe und Hintergrundgeschichte wesentlich besser kennen.

Inhalt: Da in der Inhaltsbeschreibung angedeutet wird, dass sich unser Protagonist verlieben wird, hatte ich schon Angst, das Buch würde zu einem Romantasy-Schnulzen werden. Solche Geschichten mag ich zwar auch, aber irgendwie war das nicht, was ich mir von "Riot Pack" wünschte. Aber meine Sorgen waren unbegründet. Stefanie Foitzik bindet die Romantik geschickt in die Geschichte ein und hat genau die richtige Balance gefunden.

Wie ich schon in meiner Rezension zu Stefanies anderem Werk geschrieben habe, finde ich die Welt, die sie erschaffen hat einfach unglaublich. All die Konflikte und Brennpunkte. Überall brodelt es und man muss einen Mittelweg zwischen all den magischen Wesen und Menschen finden.

Die Geschichte enthält viel Action und alles passiert Schlag auf Schlag. Obwohl das Buch nur gute zweihundert Seiten umfasst, ist es vollgepackt mit interessanten Wendungen und Abenteuern.

Charaktere: Kilian ist ein wahnsinnig interessanter und vielschichtiger Charakter. Dieses ihm gewidmete Buch haben er und seine Geschichte auf jeden Fall verdient. Er ist ein paranormaler Mischling und hat es nicht einfach. Doch er nimmt kein Blatt vor den Mund. Seine betont lässig-coole Art kaschiert seine Unsicherheiten. Im Laufe der Geschichte lässt uns die Autorin immer weiter und tiefer hinter seine grinsende Maske schauen.


Fazit
Ein spannender Spinnoff-Roman, der auch unabhängig von «Galway Hunters» gelesen werden kann. Ein facettenreicher Protagonist und viel Action ermöglichen einen wundervollen Lesegenuss und ein paar Stunden in einer vollkommen anderen Welt.


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, hexen, magie, sachbuch

Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert

Sabine Claudia
Flexibler Einband: 57 Seiten
Erschienen bei Independently published, 28.03.2018
ISBN 9781980676287
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Den Titel finde ich richtig toll und vor allem originell. Man weiss direkt, um was es geht, der Titel passt also zur Geschichte. Gleichzeitig finde ich «aus dem Hexennähkästchen geplaudert» auch total witzig.

Das Cover hätte von mir auf etwas interessanter sein dürfen. Das dezente Muster und die zurückhaltenden Farben harmonieren zwar gut, sind aber keine wirklichen Blickfänger. Aber man soll ein Buch bekanntlich nicht nach seinem Einband bewerten oder?

Schreibstil: Das Buch ist aus der Ich-Perspektive einer Hexe erzählt, die in der heutigen Zeit lebt. Es ist lockerleicht geschrieben und liest sich mit seinem knapp sechzig Seiten sehr flüssig. Auch wenn sich an mancher Stelle der ein oder andere Schreibfehler eingeschlichen hat, gefällt mir der Schreibstil gut.

Inhalt: Das Buch ist in 21 Kapitel gegliedert. Jeder Abschnitt beschäftigt sich näher mit einem Bereich des Hexesein oder der Magie. Zum Beispiel: Die moderne Hexe oder Geistige Reisen. Diese Gliederung finde ich gut und sinnvoll, denn sie macht das Buch übersichtlich.

Es muss allerdings gesagt sein, dass Buch ist eher ein Sachbuch, als eine Geschichte. Auch wenn ich sehr gerne Sachbücher lese und alles sehr interessant ist, hätte ich mir gewünscht mehr über die Hexe, welche die Rolle der Erzählerin übernimmt, zu erfahren. Zwar gibt es immer wieder kleine Aus-der-Praxis-Abschnitte, aber ich wüsste gerne mehr darüber, wer diese Frau ist, was sie antreibt etc. Ich hätte es auch richtig spannend gefunden, wenn man das Sachbuch mit einer Geschichte verknüpfte.

Aber auch so ist sind die «Witches Diaries» auf jeden Fall sehr interessant und vor allem, was die Hexe zum Thema Magie und wie man sie anwenden kann zu sagen hat ist wahnsinnig fesselnd.


Fazit
Die «Witches Diaries» sind unglaublich hilfreich dabei Hexen besser zu verstehen und das Buch beinhaltet viele Insiderinformationen aus dem Leben dieser Magiebegabten. Mit seinem knapp sechzig Seiten und den flüssigen Schreibstil ist das Buch schnell gelesen und eine nette Lektüre für zwischendurch.


Bewertung
⭐⭐⭐ /5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(54)

120 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

#büchernerd, bücherwurm, #diebesonderenkinder, die insel der besonderen kinder, #droemerundknaur, erzählungen, fantasy, knaur, #knaurfantasy, kurzgeschichten, legenden, #lesenmachtglücklich, märchen, ransomriggs, ransom riggs

Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover sowie die ganze Aufmachung sind schlichtweg atemberaubend! Das ganze Buch ist aufwändig und hochwertig verarbeitet, was meiner Meinung nach auch den Preis rechtfertigt. Die goldenen Verzierungen auf dem Buch sind filigran gearbeitet und schimmern ganz herrlich, während das dunkle grün einen beruhigenden Kontrast dazu darstellt.
Die Illustrationen im Buch sind zwar nicht farbig, aber doch wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Der Titel ist für mich Ordnung, allerdings ist er nicht wirklich originell, er erfüllt einzig und allein den Zweck, darüber zu informieren, worum es in dem Buch geht. Ich hätte mir etwas Raffinierteres gewünscht.

Schreibstil: Mit seinem eigentlich nicht allzu schwierigen, aber trotzdem durchdachten und sorgfältig abgewogenen Schreibstil konnte mich Ransom Riggs von der ersten Seite an packen. Seine Worte gingen mir unter die Haut und das Buch liess mich nicht mehr los.

Inhalt: Ich musss sagen, als ich angefangen habe zu lesen, hat ich beinahe ein schlechtes Gewissen. Schliesslich wird man doch ausdrücklich gewarnt das Buch nur zu lesen, wenn man ein Besonderer ist. Und da ich mitten in der Nacht nicht schwebend aufwache, weil ich vergessen habe, mich ans Bett zu fesseln, wäre dieses Buch für mich tabu. Aber ganz ehrlich, wer kann der Geschichte nach einer solchen Warnung noch widerstehen? Ich jedenfalls nicht.

Das Buch beinhaltet zehn Kurzgeschichten, davon konnten mich vor allem die acht etwas längeren beeindrucken. Denn wenn eine Geschichte nur sechs Seiten umfasst, ist es schwierig vollkommen darin einzutauchen.

Ich bewundere den Autor für seine scheinbar unerschöpfliche Fantasie. Dieses kleine Büchlein ist so ideenreich, wie es mancher 1000-Seiten-Schinken nicht ist.

Die anderen Bücher über die besonderen Kinder habe ich noch nicht gelesen, sondern nur den Film gesehen. Das ist kein Problem, denn «Die Legenden der besonderen Kinder» führt einen perfekt in diese magische Welt voller Wunder ein und ich habe mir vorgenommen die anderen Bücher auch zu lesen.

Charaktere: Ebenfalls faszinierend finde ich, wie der Autor es geschafft hat, auf nur circa zwanzig Seiten komplett neue Charaktere vorzustellen und mich dazu zu gebracht hat mit ihnen mitzufiebern und sie ins Herz zu schliessen.


Fazit
Ein Büchlein voller Wunder, das einem sagen will: «Du bist genauso perfekt, wie du bist. Freue dich über die Vielfalt und feiere jede Einzigartigkeit!» Diese Botschaft gefällt mir ungemein und so etwas auf nur zweihundert Seiten rüberbringen zu können finde ich bewundernswert!


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

buchbinder, bücher, caboni, erscheint 08/2018, frauen, liebe, roman, vergangenheit, verlag blanvalet

Der Zauber zwischen den Seiten

Cristina Caboni , Ingrid Ickler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734105845
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung
Als ich den Klappentext von «Der Zauberzwischen den Seiten» das erste Mal gelesen habe, war ich wie verzaubert und wusste sofort: Dieses Buch muss ich lesen! Und ich habe es nicht bereut.

Das Cover ist wunderschön und wenn ich es nicht als E-Book gelesen hätte, bekäme es auf jeden Fall einen Ehrenplatz in meinem Regal. Mir gefällt das Zusammenspiel der dezenten, aber doch fröhlichen Farben und die detaillierte Gestaltung.

Kennt ihr das, wenn ihr durch eine Buchhandlung schlendert und ein Titel euren Blick anzieht, sodass ihr gleich ein paar Schritte zurückstolpern müsst? So ein Titel ist «Der Zauber zwischen den Seiten». Ich denke jeder von uns Bücherwürmern kann sich mit diesen fünf Worten perfekt identifizieren und mir ruft er sofort den Geruch von alten Bücher in die Nase und das Rascheln von alten Seiten in die Ohren.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Der erste Erzählstrang führt uns mit Sofia quer durch Europa und der zweite Erzählstrang direkt ins 19. Jahrhundert. Diese Erzählweise empfinde ich als eine wunderbare Wahl. Denn es macht die Geschichte so lebhaft und authentisch. Cristina Cabonis Schreibstil ist faszinierend sowie fesselnd. Mit viel Feingefühl führt sie uns durch die Gefühlswelten ihrer Charaktere, ihre Ängste und Sorgen. Eine perfekte Balance zwischen Beschreibung und Handlung hält den Spannungsbogen durchgehend aufrecht und ermöglicht einen lückenlosen Lesefluss.

Ich muss euch gestehen, ich habe praktisch das ganze Buch in einer Nacht durchgelesen. Denn die Geschichte von Clarice Marianne von Harmel hat mich ebenso wenig losgelassen wie Sofia.

Cristina Caboni war bei der Wahl des Themas für dieses Buch sehr clever, denn sie hat etwas gewählt, dem kein Bücherwurm widerstehen kann: Bücher. In jedem Wort, jeder Zeile und auf jeder Seite spürt man die innige Liebe der Autorin zu Literatur und mehr als einmal habe ich mich selbst in der Geschichte wiedergefunden. Sehr stimmig finde ich aber auch, dass die Autorin nicht nur das Lesen an sich ins Zentrum gestellt hat, sondern die anderen Aspekte rund ums Buch, wie zum Beispiel die Buchbinderei. Ein Thema, von dem ich bis jetzt keine grosse Ahnung hatte, das aber definitiv seine Reize hat. Ich musste dabei immer an Mo aus Tintenherz denken. Mir scheint als wären Buchbinder eine Gruppe für sich. Eine belesene, unheimlich kluge und gütige Gruppe.

Das Setting finde ich ebenfalls ganz entzückend. Normalerweise spielen Liebesromane immer in Deutschland oder den USA. «Der Zauber zwischen den Seiten» verzaubert uns allerdings nicht nur mit seinem italienischen Flair, sondern führt uns durch halb Europa.

Die beiden Protagonistinnen Sofia und Clarice wirken auf den ersten Blick ziemlich verschieden. Sofia hat sich selbst verloren und ihre Selbstzweifel und Ängste sind beinahe greifbar, während Clarice so eigensinnig ist wie überhaupt möglich. Die anmutige junge Frau lässt sich von den Vorstellungen und Regeln ihrer Gesellschaft nicht aufhalten. Doch Clarice Selbstsicherheit gibt Sofia neue Kraft und langsam findet sie im Verlauf der Geschichte zurück zu sich selbst. Diese Ereignisse haben mich immer wieder zu Tränen gerührt und dank des gefühlvollen Schreibstils tief berührt.


Fazit
Den Zauber zwischen Seiten hat Cristina Caboni in ihrem Roman gekonnt eingefangen. Jedes Wort hat seine Wichtigkeit und ich möchte keine einzige Seite missen müssen. Wenn ihr jetzt schon ein passionierter Leser seid, werdet ihr dieses Buch vergöttern und wenn nicht wird es auf jeden Fall eine innige Liebe zur Literatur in euch wecken!


Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Ich fühle so tief ich kann

Liane Cornelius
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.10.2016
ISBN 9783741275197
Genre: Biografien

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Die Farbwahl des Cover gefällt mir unheimlich gut. Die warmen Farben passen sehr gut zu Liane. Die mit Nebelschwaden behangene Landschaft stimmt einen sofort nachdenklich und fängt die Atmosphäre des Buches sehr gut ein. Der Titel klingt für mich unheimlich schön. Allerdings hätte ich vielleicht ein Wörtchen mehr hinzugefügt. «Ich fühle so tief ich nur kann.» Denn ohne das «nur», klingt es, als würde sie versuchen überhaupt etwas zu fühlen, aber Liane ist ja ein wahnsinnig sensibler und gefühlvoller Mensch.

Schreibstil: Der Schreibstil war für mich vor allem zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Denn ich hätte etwas vollkommen anderes erwartet. Bevor ich mit Lesen begann stellte ich mir den Schreibstil sehr detailliert, tiefgründig und sogar etwas poetisch vor. Allerdings ist der Schreibstil leider fast ein kleines bisschen plump, jedenfalls stellenweise. Ich hätte mir raffiniere Vergleiche und Redewendungen gewünscht. Ich muss aber sagen, dass die Gefühle und Emotionen trotzdem sehr gut rübergekommen sind.

Die Erzählweise ist, als würde Liane ihre Geschichte direkt dem Leser erzählen. Das ist zwar eine gute Idee, aber ihre Worte kamen mir oft so vor, als würde sie immer aussprechen, was ihr gerade durch den Kopf geht. Gedanken kommen nie perfekt chronologisch geordnet heraus. Deshalb war mir die Geschichte teilweise zu wirr und kam mir etwas zusammengewürfelt vor.

Inhalt: Das Grundthema des Buches ist ein wahnsinnig interessantes. Ich selber würde wagen zu behaupten, dass ich sehr empathisch sein kann, aber Lillys und Andreas Beziehung geht überall das weithinaus. Am Anfang war eine solche Beziehung zwischen zwei Menschen für mich eher schwer vorstellbar. Aber ich habe mich auf die Geschichte eingelassen und das hat sich gelohnt. Ihre Verbindung, die man im Verlauf der Geschichte immer besser nachvollziehen kann ist wirklich faszinierend.

Charaktere: Liane ist eine wundervolle Protagonistin und das in vielerlei Hinsicht. Wenn ich daran denke, was sie als Kind alles durchmachen musste und dann an all ihre Operationen, läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Deshalb finde ich es umso bewundernswerter, wie sie immer wieder aufsteht und sich ihren Weg zurück ins Leben erkämpft.

Es gab aber auch ein paar Dinge, die mich störten. So wie ich das verstanden habe, waren Toni und Lilly verheiratet, während diese eine Beziehung mit Andreas aufbaute und dieser verlobt. Auch wenn ich ihre Verbindung für sehr kostbar und wichtig halte, fand ich es doch den Partnern der beiden gegenüber gehörig unfair. Überhaupt hat mich Andreas an meine Toleranzgrenzen gebracht. Ich verstehe, dass er unter einem schweren Trauma leidet, aber das rechtfertigt aus meiner Sicht keinesfalls, wie er andere Menschen und insbesondere Frauen für seinen persönlichen Vorteil manipuliert.


Fazit
Eine faszinierende Idee. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, werden einem viele spannende Aspekte der menschlichen Psyche erleuchtet. Der Schreibstil war mir etwas zu plump und stellenweise zu wirr. Während ich Liane schnell ins Herz schliessen konnte, hatte ich mit Andreas doch meine Probleme.


Bewertung
⭐⭐⭐/5


Habe ich euch neugierig gemacht? Dann schaut auf der Website der Autorin vorbei (https://www.liane-cornelius.de/). Dort könnt ihr ein Casting absolvieren und euch voraussagen lassen, ob das Buch etwas für euch ist oder nicht.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Galway Hunters: Feuertaufe (Volume 1) (German Edition)

Stefanie Foitzik
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.11.2016
ISBN 9781539976752
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Der Titel ist passend und klingt toll. Das Cover ist allerdings nicht so meins. Es ist sehr dunkel und dadurch fast etwas langweilig. Es ist leider nicht wirklich aussagekräftig.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr direkt und offen. Die Autorin schreibt nicht um den heissen Brei herum. Nach den ersten paar Seiten hatte ich mich daran gewöhnt, was mir einen guten Lesefluss ermöglichte.

Inhalt: Der Einstieg in die komplett neue und doch ziemlich komplexe Welt viel mir erstaunlich leicht. Leider kommt es oft vor, dass bei Büchern in denen eine vielschichtige, unbekannte Welt vorkommt, man am Anfang entweder nicht mitkommt oder sich über die vielen Beschreibungen langweilt. Dieses Problem hatte ich bei «Galway Hunters» nicht wirklich.

Die Welt in der Cat und die anderen Leben ist von vorne bis hinten durchdacht und mit wahnsinnig viel Begeisterung erschaffen, sodass sie richtig ansteckend ist. Die Autorin legt all ihre Liebe für die irische Stadt in ihr Werk und das ist ihr wunderbar gelungen.

Trotz all dieser Begeisterung, hatte ich manchmal ein wenig Mühe mir zu merken, welches Wesen jetzt genau was ist und welche Bedeutung es hat. Deshalb würde ich euch empfehlen das Glossar zu Beginn zu lesen.

Charaktere: Mit Cat hatte ich es zu Beginn der Geschichte nicht ganz leicht. Ihre Abneigung gegen Paras erschien mir unangebracht und ignorant. Allerdings ist es dann sehr interessant zu sehen, wie ihre Vorstellungen langsam Risse bekommen und ins Wanken kommen, es ist im Leben eben nicht immer alles so schwarz und weiss, wie es auf den ersten Blick scheint.

Auch Duncan und Michael sind sehr interessante Persönlichkeiten. Mir hat es gefallen, dass man zwischendurch Rückblendungen aus ihrer Vergangenheit lesen kann. Das ist eine tolle Möglichkeit um sie besser zu verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen zu können.


Fazit
«Galway Hunters» ist ein vielversprechender Auftakt. Eine komplexe Welt, vielschichtige Charaktere und ein interessanter Schreibstil harmonieren perfekt.



Bewertung
⭐⭐⭐⭐ /5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Essstörungen - Was ist das?

Michaela Schubert
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei dielus edition, 23.10.2017
ISBN 9783981892826
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover und Titel: Im ersten Moment kam mir das Cover etwas seltsam vor, ich dachte es sei sehr unsensibel und ich fand die abgebildeten Figuren zu kindlich. Aber im Laufe des Buches habe ich begriffen, dass mit meiner ersten Einschätzung nur teilweise richtig lag. Das Cover passt sogar sehr gut zum Buch und es nimmt (sprichwörtlich gesehen) kein Blatt vor den Mund, genau wie es Michaela Schubert tut. Auch die Avatare machen Sinn, denn sie führen einen durch das durch das komplette Buch.

Der Titel zeigt gleich, um was es in dem Buch geht. Und gefällt mir von daher gut. Der Untertitel «Das ABC der Magersuch, Ess-Brech-Sucht, Essanfallstörung» gibt sogar etwas Auskunft über den Aufbau des Buches.

Strukturierung: Das Buch ist in folgende Teile eingegliedert: Einführung, Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Essanfallstörung, Hilfemöglichkeiten, Essstörungen im Überblick, Essstörungsquiz und Materialien zum Download.

Die Kapitel «Magersucht, Ess-Brech-Sucht und Essanfallstörung», sind dann nochmals unterteilt. Am Anfang stehen eher allgemeine Informationen und so das Wichtigste im Überblick. Dann ist zu jedem Buchstaben aus dem Alphabet ein Thema gewählt worden zum Beispiel «W wie Wachstumsstörung». Das finde ich grundsätzlich eine coole Idee. Leider hat sie aber auch den Nachteil, dass die Infos so etwas durcheinander sind und damit man trotzdem den Durchblick nicht verliert, ist vieles mehrere Male erklärt, was den Vorteil hat, dass man es sich gut merken kann, aber es ist mit der Zeit auch etwas mühsam, vor allem wenn man ein solches Kapitel am Stück durchliest, so wie ich das getan habe.

Inhalte: Die Idee mit den Avataren gefällt mir sehr, allerdings ist das Buch dadurch auch eher für Jugendliche geeignet, denn Rexi, Eati und Limi wirken doch sehr kindlich. In den spezifischen Kapiteln über die einzelnen Krankheiten, gibt es neben den allgemeinen Informationen auch immer wieder Berichte von den Avataren über ihre eigenen Erfahrungen. Und beim Lesen dieser Texte ist es mir kalt den Rücken hinuntergelaufen.

Generell wusste ich schon einiges über Essstörungen, aber vor allem Fakten und Theoretisches. Die Texte vermitteln ein detailliertes Bild von den Empfindungen und Emotionen von Essgestörten. Ich habe während des Lesens zu Beginn immer versucht nachzuvollziehen, wieso sich jemand so etwas antun würde, aber ich konnte und kann es schlichtweg nicht. Und genau das schreibt die Autorin auch, niemand, der nicht selber davon betroffen ist, kann das. Also habe ich einfach angefangen zu akzeptieren, anstatt immer alles nachvollziehen zu müssen.

Wichtig und hilfreich ist auch das Kapitel Hilfemöglichkeiten, vor allem auch für Aussenstehende und nicht direkt Betroffene. Dort beschreibt Schubert wie man sich verhalten soll, wenn man mit Essstörungen konfrontiert wird, was man sagen darf und was nicht. Dieses Kapitel hat mir besonders gefallen, weil es nicht nur schwammige Andeutungen macht, sondern genau beschreibt, was man tun sollte und was nicht und auch verständliche Beispiele liefert.

Ich kann es euch auch sehr empfehlen, mal auf der Internetseite der Autorin vorbeizuschauen und euch bei den Materialien zum Download umzusehen.


Fazit
Da dies das erste Buch ist, welches ich zu diesem Thema gelesen habe, kann ich leider keine Vergleiche zu anderen Büchern machen. Aber ich würde sagen dieses Buch ist vor allem auch für jüngere Leser geeignet. Es enthält wichtige Informationen für Betroffene, aber auch für nicht direkt von einer Essstörung betroffene Menschen. Das Buch ist verständlich und informativ, auch wenn sich viele Inhalte wiederholen und sticht vor allem durch den offenen Ton des Schreibstiles heraus.


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

drachen, fantasy, magie

Nacht der Diebe

Hanna Kuhlmann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426521212
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist zwar etwas dunkel, sieht aber ansonsten einfach hammermässig aus. Die dezenten Farben harmonieren perfekt und der Schriftzug passt ebenso ins Bild.

Der Titel klingt sehr gut, allerdings hätte ich vielleicht etwas gewählt, was nicht ganz so auf «Diebe» fokussiert ist, denn obwohl das ein wichtiger Teil der Geschichte ist, ist es aus meiner Sicht nicht der Hauptbestandteil der Geschichte und hat bei mir falsche Vorstellungen geweckt. Trotzdem passt er natürlich zu Shivari und vielleicht ist es eine gute Sache, dass er nicht allzu viel verrät.

Schreibstil: Die Geschichte wird auf mehreren Ebenen gleichzeitig erzählt. Wenn es vor allem und Shivari geht, dann wird aus der Ich-Perspektive erzählt, wenn es allerdings um andere Personen geht oder erzählt wird wie etwas aus ihrer Sicht passiert ist, dann ist das in der dritten Person geschrieben. Am Anfang war das für mich etwas verwirrend, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, das so erzählt wird, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, musste ich doch eingestehen, dass es das Lesen sehr spannend und irgendwie auch vielseitig macht, denn diese Art des Erzählens schafft viele neue Möglichkeiten.

Inhalt: Hanna Kuhlmann hat in ihrem Fantasyroman eine komplett neue Welt geschaffen. Dabei finde ich es vor allem super, dass sie nicht einfach andere Arten von Magie übernommen hat, sondern für ihre Geschichte eine gänzlich neue erfunden hat.

Die Geschichte konnte mir durchgehend mitreissen, Spannung und Nervenkitzel kommen auch nicht zu kurz.

Charaktere: Hanna Kuhlmann hat nicht nur sehr interessante, sondern auch facettenreiche Charaktere erschaffen. In dem Buch treffen viele ganz verschiedene Personen aufeinander und zwar vom Stand gesehen, aber auch von den Persönlichkeiten her. Das macht die Geschichte fast ein bisschen explosiv, denn man weiss nie, wie sie aufeinander reagieren werden.

Gerade eben, weil die Geschichte nicht nur aus der Ich-Perspektive erzählt, lernt man auch die Nebencharaktere genau kennen. Ich finde es schön, dass die Autorin nicht so auf Shivari als Protagonistin fokussiert ist, auch wenn sie eine wundervolle Persönlichkeit ist und man sie einfach ins Herz schliessen muss, sondern auch den neben Charakteren wichtige Rollen zuspricht.


Fazit
Eine unglaublich spannende Geschichte. Zwar von der Idee her eher klassisch, aber mit ein vielen interessanten Wendungen gespickt. Facettenreiche Charaktere und eine spannende, neue Welt mit neuen Formen der Magie runden das Ganze ab.


Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(77)

148 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

drachen, elben, fae, fantasy, freundschaft, high fantasy, jugendbuch, krieg, liebe, magie, patriacht, rassismus, völker, werwölfe, zaubern

Die schwarze Zauberin

Laurie Forest , Freya Gehrke
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671699
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist zwar schön und es passt zum Inhalt, allerdings finde ich, dass man mehr hätte machen können. Man könnte sagen ich würde das Buch nicht wegen dem Cover, aber auch nicht nicht wegen dem Cover kaufen. Vor allem wenn man es mit dem englischen Originalcover vergleicht, welches superaussieht und von Magie gerade zu sprüht.

Der Titel gefällt mir ganz gut und hat einen soliden Bezug zu Geschichte.

Schreibstil: Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive erzählt, was ich eine gute Wahl finde und mir sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und gutdurchdacht.

Inhalt: Ich muss leider sagen, dass ich grosse Schwierigkeiten mit dem Einstieg in die Geschichte hatte. Zu Beginn passiert eigentlich nicht viel und das Buch ist fast ein bisschen langatmig. Ich musste mich ein bisschen durchquälen und ich finde am Anfang hätte man der Geschichte gut ein paar Seiten rausstreichen können.

Kurz vor der Hälfte allerdings, wird es dann spannend. Elloren lässt sich endlich auf das Abenteuer ein und wir werden mit einem stetig aufrechterhaltenen Spannungsbogen und unerwarteten Wendungen belohnt.

Charaktere: Zu Beginn der Geschichte war mir Elloren leider ziemlich unsympathisch. Natürlich ist sie in einem Dorf fernab der Welt aufgewachsen und war immer nur von ihrem Volk umgeben, aber trotzdem hat mich ihre Ignoranz der Wahrheit gegenüber doch sehr gestört. Teilweise hat es mich fast schockiert, wie sehr sie ihr Volk für überlegen und schlichtweg besser hielt. Die Einstellung der Gardenier erinnert teilweise sehr, an Dinge, die in der Geschichte der Menschheit schon zu oft passiert sind und auch heute noch passieren schauen wir uns zum Beispiel die Vertreibung der Rohingya an.

Deshalb bin ich mit Elloren nicht so wirklich warmgeworden. Im zweiten Teil der Geschichte, macht sie aber eine grosse Entwicklung durch. Gerade weil sie in der Universität nicht alle als Hochbegabte überflügeln kann, sondern sich als unbegabte Magia durchbeissen muss. Im Verlauf der Geschichte beginnt sie nämlich ihre Handlungen und Wertvorstellungen zu hinterfragen. Von da an, war sie mir wesentlich sympathischer und schlussendlich konnte ich sie doch noch ins Herz schliessen.


Fazit
Da das Buch am Anfang oder fast bis zur Hälfte ein wenig langatmig ist, braucht man als Leser ganz schön Durchhaltevermögen. Dafür wird man dann aber in der zweiten Hälfte mit Spannung und literarischem Können belohnt. Eine interessante Fantasygeschichte, ich bin gespannt auf Band zwei!


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(201)

405 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

dalbreck, die chroniken der verbliebenen, fantasy, finale, kaden, komizar, königin, krieg, lia, liebe, mary e. pearson, morrighan, prinz, rafe, venda

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Alle Bücher der «Chroniken der Verbliebenen» haben in meinem Regal einen Ehrenplatz. Die Covers sind atemberaubend schön. Ich liebe einfach alles daran. Die Farbzusammenstellungen, die Motive, die Schriftzüge und die Mattheit. Alle sind mit so vielen Details bestückt und ich könnte gar keinen Liebling wählen. Allerdings hätte ich nicht immer vollkommen verschieden aussehende Mädchen auf den Covers abgebildet. Es hätte zwar nicht immer genau die gleiche Person sein müssen, aber wenigstens die selbe Haarfarbe.

Im Buch drinnen befindet sich auch eine wunderschöne Karte. Ich liebe Karten in Büchern, denn sie sehen nicht nur toll aus, sondern geben einem auch noch eine Vorstellung für den Aufbau der erschaffenen Welt.

Der Titel ist auch hier wieder ganz toll. Alle Titel der Reihe klingen sehr dramatisch und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, findet man auch bei jedem einen Bezug zu Geschichte.

Schreibstil: Der Schreibstil ist schwierig zu beschreiben, denn irgendwie ist er sehr detailliert, aber man hat auch nie das Gefühl, dass es zu viele Beschreibungen hat oder dass es nicht vorwärts geht. Im Verlauf der Geschichte tauchen immer wieder kleine Fitzelchen von Prophezeiungen und Überlieferungen auf, welche auch wunderschön geschrieben sind.

Inhalt: Als ich mit dem Lesen von Band eins begonnen hatte, hatte ich noch keine Ahnung, auf was ich mich damals einliess. Und auch nachdem ich Band eins beendet hatte, hätte ich mir niemals vorstellen können wohin Lias Reise mich noch führen würde.

Ich muss zugeben, dass ich Angst hatte, dass die Handlung sich verwässern würde und es nur noch unnötig weitergezogen würde, aber nichts da! In Band fünf zeigt die Autorin nochmals all ihr Können und hat mich vor allem mit dem komplexen Plot beeindruckt.

Charaktere: Lia, aka Prinzessin Arabella, aka Jezelia, ist eine meiner liebsten Protagonistinnen überhaupt. Sie hat so viel gelitten und sie hat sich so stark entwickelt. In Band eins ist eine ganz normale Prinzessin und das hätte sie auch bleiben können, aber sie hat eine Aufgabe. Und sie hat sie angenommen und das finde ich unglaublich wichtig. Es zeigt, dass man nicht einfach wegschauen kann und darauf warten soll, dass jemand anders aufsteht und etwas unternimmt. Und dafür hat Jezelia alles geopfert. Die Trennung von Rafe am Ende von Band drei hat mir schlichtweg das Herz aus der Brust gerissen und ich war während des Lesens des Buches die ganze Zeit damit beschäftigt die beiden zu shippen. Für mich sind die Lia und Rafe ein Traumpaar, doch sie beide haben die Last eines Königreiches auf ihren Schultern zu tragen und (Achtung Spoiler) als sie am Ende des Buches ihren Weg zu einander finden (Spoiler Ende) sind mir die Tränen gekommen.


Fazit
Eine unglaublich packende, mitreissende, aber auch düstere Fantasygeschichte. Zum Mitfiebern und Mitleiden. Eine absolute Empfehlung von mir!


Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

dystopie, fantasy, freundschaft, gesellschaft, gesellschaftskritik, liebe, liebesgeschichte, schöne neue welt, thriller, wüste, zukunft

Das Gamma-Lächeln

Dorothe Zürcher
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 31.01.2018
ISBN 9789963538225
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Ich liebe den Titel! So einen originellen und passenden Titel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich beschwere mich ja oft über die Titel, die zwar toll klingen, aber keinen Bezug zur Geschichte haben oder Titel, die zwar passen, aber einfach langweilig sind.

«Das Gamma-Lächeln» passt perfekt, denn Gamma-Wellen werden im Buch dazu verwendet einen glücklich zu machen und das Lächeln könnte symbolisch für das ganze Konzept des Buches stehen, in dem es ja um eine Gesellschaft geht, in der alle immer glücklich sind.

Auch das Cover gefällt mir, es ist vielleicht fast etwas überladen, aber auch passend und mit einem wunderschönen Schriftzug versehen. Dabei finde ich die Farbwahl auch geschickt, da Gelb ja die Farbe ist, die für Sonne, Heiterkeit und Optimismus steht, während die Brauntöne für mich so ein bisschen die dunkeln Seite des Systems repräsentieren.

Schreibstil: Dorothe schreibt sehr schön und in einem «hochwertigen» Deutsch, was das Lesen sehr angenehm gestaltet.

Inhalt: Das Szenario, das Dorothe in ihrem Buch entwirft, klingt erstmal gar nicht so schlecht. Eine Gesellschaft in der alle glücklich sind, es gibt keine Kriege, keine Diktatoren, die alle Macht an sich reissen und keine Unterdrückung. Naja, jedenfalls auf den ersten Blick. Denn für mich ist ihr Buch gerade der Beweis, dass so eine Gesellschaft nicht existieren kann.

Naidu ist eine Veredelte, das heisst in ihren Nacken ist ein Veredler eingebaut. Wenn sie Wut oder Unruhe verspürt, braucht sie in nur zu aktivieren und kann Wellen durch ihren Körper strömen lassen, die sie entweder beruhigen oder glücklich machen. Als ich das gelesen habe ist es mir wirklich eiskalt den Rücken hinuntergelaufen. Wie soll so etwas denn funktionieren, wenn niemand sich seinen Gefühlen stellt, sondern alle sie einfach übertünchen?

Besonders erschreckend fand die Gedankenkontrollen. In der Gesellschaft, in der Naidu lebt, darfst du nämlich nicht mal etwas Falsches denken.

Charaktere: Am Anfang der Geschichte vertraut Naidu noch voll und ganz ins System und sie hat eine wichtige Position inne. Bis sie auf Sendre trifft, eine unveredelte. Sendre lebt ihre Gefühle voll aus und Naidu merkt, dass es gar nicht schlimm ist wirklich zu fühlen. Es ist schön, gerade zu berauschend und durch ihre Aktensensoren kann sie Sendres Höhen und Tiefen miterleben. Diese Entwicklung von Naidus Charakter hat mir gut gefallen. Die Verbindung zwischen den beiden Frauen fand ich ebenfalls interessant und auch gut beschrieben.

Wenn dann aber immer mehr Charaktere dazu kommen, werden ihre Persönlichkeiten etwas oberflächlich und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Dafür aber geht es ständig weiter und langweilig, wird es einem beim Lesen auf jeden Fall nicht!


Fazit
Eine erschreckende und aufrüttelnde Geschichte. Während dem Lesen ist mir beim Gedanken daran, dass so etwas Wirklichkeit werden könnte beinahe übel geworden. Dorothe erweckt ihre Fantasien zum Leben und zwar so, dass sie unheimlich real wirken. Von mir aus gesehen ein sehr interessantes Fantasybuch.


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

bisexuell, emotional, entscheidungen, entscheidungen treffen, erste liebe, erwachsen werden, familie, familienproblem, freundschaft, gleichgeschlechtliche liebe, homosexualität, jugendbuch, lgbt, musik, trauer

Eine Handvoll Lila

Ashley Herring Blake , Birgit Salzmann
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 18.01.2018
ISBN 9783734850301
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Ich kann es nur immer wieder betonen: Ich liebe die Cover des Magellan Verlags! So hochwertig, aufwändig und liebevoll gestaltet kein anderer Verlag seine Bücher. Ich bin jedes Mal wieder begeistert von der Qualität. Das Cover sieht einfach nur toll aus und hat einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen. Ich liebe die Harmonie der Farben, die vielen Details… eine wahres Kunstwerk!

Der Titel klingt im ersten Moment fremdartig, wenn nicht sogar etwas exotisch. Mir gefällt er aber sehr, von der Bedeutung bis zum Klang eine gute Wahl!

Schreibstil: Der Schreibstil ist tiefgründig und so ziemlich das Gegenteil von oberflächlich. Man findet sich dadurch schon nach den ersten paar Seiten mitten in der Geschichte wieder. Mich hat es aber auch beeindruckt, wie Ashley Blake es geschafft hat, sehr ernste und schwierige Situationen plötzlich mit ihrem Schreibstil ins Lächerliche zu ziehen, denn das ist es was Grace tut, das ist ihre Art sich über Wasser zu halten.

Inhalt: «Eine Handvoll Lila» ist auf jeden Fall eine sehr eindrückliche Geschichte. Welche sehr viele Themen behandelt. Da hätten wir zum Beispiel Graces Liebe zur Musik. Sie fühlt sich regelrecht zu ihrem Piano hingezogen, es ist ihre Konstante im Leben. Ich Graces Beziehung zur Musik hat mir eine Gänsehaut verursacht.

In meiner Rezension zu «Save me» habe ich mich über die ewigen Klischees ausgelassen, gerade deshalb hat mir auch die Liebesgeschichte dieses Buches so gefallen und berührt. Es ist nervenaufreibend und zuckersüss zugleich zu lesen, wie sich Grace und Eva näherkommen.

Charaktere: Die Autorin hat wahnsinnig vielschichtige und komplexe Charaktere erschaffen, die absolut authentisch und real auf mich wirkten. Graces Situation ist für mich unvorstellbar. Eine Mutter, die die Trauer zertrümmert hat. Eine Alkoholikerin, der die Tochter die Haare aus dem Gesicht halten muss. Eine Frau die ihre Tochter immer wieder in andere Bruchbuden schleppt unter dem Vorwand endlich den Richtigen gefunden zu haben. Eine Mutter die ihr Kind bestehlen muss, die ihren Geburtstag vergisst… all diese Dinge und Situationen sind für mich unvorstellbar, aber eben doch so real. Und das hat mir während des Lesens tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben.

Grace muss in einer vollkommen verkehrten Welt aufwachsen, in der sie auf ihre Mutter aufpasst und nicht andersrum. Sie war gezwungen in den Kinderschuhen wie eine Erwachsene zu handeln. Und trotz all dieser Lasten, die ihr ihre Mutter auferlegt hat, liebt sie sie. Sie liebt sie von ganzem Herzen. Diese verstrickte, facettenreiche Beziehung hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.

Grace und Maggie sind aber nicht die einzig wichtigen Charaktere. Ich habe Luca, den besten Freund, sofort ins Herz geschlossen. Er ist so süss und gutmütig, ebenso wie seine herzliche Mutter. Diese Charaktere haben der Geschichte sehr gutgetan und einem auch mal einen Moment zum Aufatmen verschafft.


Fazit
«Eine Handvoll Lila» ist keine Geschichte wie jede andere. Die Autorin hat mich mit ihrem Buch schwer zum Nachdenken gebracht und emotional auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Eine absolute Empfehlung von mir!


Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(759)

1.500 Bibliotheken, 66 Leser, 0 Gruppen, 323 Rezensionen

college, england, geld, james, liebe, lyx, lyx verlag, macht, maxton hall, mona kasten, new-adult, oxford, romantik, ruby, save me

Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Hier muss ich gleich mal sagen, die Aufmachung ist der Hammer! Optisch macht das Buch wahnsinnig viel her. Ich liebe die Goldtöne und das dezente Schimmern des Covers. Gold passt auch in mehreren Hinsichten sehr gut zur Geschichte, einerseits ist Gold für mich die Farbe des Reichtums, denn James Familie ja in Übermassen besitzt und Gold ist die Farbe in der Ruby in ihrem Kalender alle Sachen markiert, die sie ihrem Traum in Oxford zu studieren näher bringen.
Auch innen ist das Buch wunderschön und aufwendig gestaltet. Das Cover besteht auf diesem tollen Material, das keine Leserillen bekommt, was für mich noch einen weiteren Pluspunkt darstellt.

Der Titel ist für mich auch passend, obwohl ich nicht weiss, ob es von Ruby auf James oder von James auf Ruby gezogen ist, es würde nämlich beides Sinn machen.

Schreibstil: Ich liebe Mona Kastens Schreibstil. Ich glaube mit ihrer lockerleichten, jugendlichen Art zu schreiben, könnte sie auch den langweiligsten Plot in einen spannenden Roman verzaubern. Sie zeigt ihren Lesern die Welten, die sie erschafft, anstatt sie bloss zu beschreiben. Man fühlt sich immer als wäre man mitten im Geschehen!

Inhalt: Der Plot der Geschichte ist absolut vorhersehbar und gerade zu mit Klischees überladen. Eigentlich ist es ja immer dieselbe Story. Dabei hat mich vor allem das klare Bild von arm und reich gestört, die reichen Kinder, wahnsinnig gut aussehend, immer im Mittelpunkt jeder Party… und dann die Mittelklasse, in der Ruby unsichtbar ist und immer nur lernt. Das ist die Story die wir aus sooo, soo vielen New Adult Büchern kennen (Paper Princess, After....).

Aber trotz den Klischees und der eigentlich schon seit Langem ausgelutschten Geschichte, konnte mich das Buch fesseln, ich nehme an es lag vor allem am Schreibstil. Aber irgendwo fand ich die Geschichte auf einfach süss und zum Geniessen. Trotzem habe ich mich fesseln lassen und die Geschichte als spannend empfunden. Und manchmal haben mich auch genau die Dinge, die mich gestört haben immer wieder zum Weiterlesen motiviert.

Charaktere: Ruby, ich habe Ruby ziemlich schnell ins Herz geschlossen, weil ich viele ihrer Charakterzüge in mir selbst wiederentdeckt habe, zum Beispiel, dass sie immer die Beste sein will, ihre Strebsamkeit, ihre hohen Ziele… dafür mochte ich sie sehr, vor allem auch weil man ihr angemerkt hat, dass sie stolz darauf ist, intelligent zu sein, und dass das Wort Streber für sie keineswegs eine Beleidigung ist.

Allerdings empfand ich ihren Charakter im Lauf des Buches als eher widersprüchlich und dadurch passt sie genau ins Klischee des unsichtbaren, aber wunderschönen, intelligenten Mauerblümchens mit dem goldenen Herzen, das wir seit Cinderella kennen. Etwas anderes wäre es mal gewesen, wenn sie nicht so hübsch wäre. Warum müssen eigentlich alle Protagonisten immer gutaussehen? Warum kann sie James nicht nur aufgrund ihres Charakters lieben?

Sie ist zwar unheimlich klug und will studieren, aber sie ist nicht standhaft genug und sich selbst nicht loyal genug. Es ist so typisch wie sie mit James umgeht. James der Reiche, natürlich unheimlich sexy und draufgängerisch. James hat sich aus meiner Sicht ein paar Fehltritte zu viel erlaubt. Und genau deshalb verstehe ich nicht, warum Ruby ihm alles so einfach verzeiht. Ein Wort vom hübschen Badboy und alles ist wieder gut, nein danke! Ich wünsche mir, dass wir in Band zwei eine stärkere Ruby kennenlernen dürfen, eine die sich selbst treu ist.


Fazit
Das Geschichte ist sehr vorhersehbar und ich muss sagen, dass ich von Ruby etwas mehr Rückgrat erwartet hätte. Monas Schreibstil rettet aber alles und ich konnte über diese Dinge während des Lesens hinwegsehen. Pluspunkte gibt es natürlich auch für das Cover und die Gestaltung.
Ich hoffe in Band zwei auf eine stärkere und selbstsicherere Ruby zu treffen, eine die James so richtig die Stirn bietet, sich nicht einfach so unterkriegen lässt und die Klischees endlich mal mit Füssen tritt!


Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

chef, edinburgh, humor, jugendbuch, jugendbücher, liebe, liebesgeschichten, milasummers, mila summers, neubeginn, romantik, solange wir lügen, spannung, spontan, whisky, famili

Auf einmal Liebe

Mila Summers
E-Buch Text: 262 Seiten
Erschienen bei Independently published, 19.02.2018
ISBN B079Y1HF6K
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist perfekt für einen Liebesroman, ein bisschen kitschig und in warmen Farbtönen gehalten. Ich finde es ist sehr stilvoll gestaltet und passt auch wunderbar zur Geschichte, allerdings habe ich mir Anna May und Logan beim Lesen ganz anders vorgestellt. Auch den Titel mag ich sehr gerne. Er verrät zwar nicht allzu viel, ist aber total passend.

Schreibstil: Man merkt, dass «Auf einmal Liebe» nicht Milas erstes Buch ist. Ich finde man merkt ihrem Schreibstil eine gewisse Sicherheit und Erfahrung an. Sie schreibt mit viel Charme, Humor und Mut zur Lücke. Der lockere Schreibstil ermöglicht einen wundervollen, leichten Lesegenuss!

Inhalt: Der Inhalt hat mich schon allein aufgrund seines Absurdismus angesprochen, wer würde bitte schön eine Hochzeit vortäuschen und das mit einer Person, die man erst seit einem Tag kennt und wie soll das bitte gutherauskommen? Ich habe mir schon im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht und habe mir alle möglichen Szenarien ausgemalt, keines davon was aber so süss und unterhaltsam wie das von Logan und Anna May.

Ihre Liebesgeschichte geht zwar sehr schnell und ich kann mir nicht wirklich vor stellen, dass so etwas im echten Leben funktionieren würde, aber trotzdem hat das Lesen viel Spass gemacht. Besonders die vielen Neckereien zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Lachen gebracht und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen.

Ich finde es auch gut, dass in einem Liebesroman die Thematik der inneren und äusseren Werte aufgenommen wird. Denn Anna May hat genau damit zu kämpfen.

Charaktere: Anna May war mir meistens sympathisch und ich mochte ihre Einstellung, allerdings habe ich ihr genau die nicht immer abgekauft. Sie will zwar für ihre inneren Werte geliebt werden und will eine selbstbestimmte Frau sein, lässt sich aber doch von ihrem Ex herumschubsen, ich hätte mir von ihrer Seite etwas mehr Initiative gewünscht.

Logan ist nicht unbedingt die Sorte Mann, mit der ich mich gut verstehen würde. Er ist zu sehr auf sich fokussiert, er denkt zu wenig nach und will einfach nur Spass haben und was mich besonders nervt, ist dass er Frauen bloss als Objekte sieht, zum Glück ändert sich das, als Anna May in sein Leben tritt und schlussendlich konnte ich mich doch noch für ihn erwärmen.



Fazit
Eine zuckersüsse Liebesgeschichte zum Schwärmen und Lachen, perfekt für ein paar schöne Lesestunden.



Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

83 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fairytale fantasy, fantasy, fantasy buch, feen, hexen, jugendbuch, liebe, magie, maralang, märchen

Almost a Fairy Tale - Vergessen

Mara Lang , Alexander Kopainski
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 16.02.2018
ISBN 9783764170691
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Ein Jahr ist vergangen, seit die machthungrige Hexe Raikun zur Revolution aufgerufen hat, und die Gesellschaft ist tief gespalten: Der Hass zwischen Menschen und Magischen droht zu eskalieren.
Natalie sucht verbissen nach Raikun, die ihr Leben zu Trümmern zerschlagen und ihren Bruder Liam entführt hat. Ihr einziger Halt in dieser unsicheren Zeit ist Prinz Kilian. Doch auch nach ihm streckt die Hexe bereits ihre Krallen aus …
Das große Finale von »Almost a Fairy Tale«!



Meine Meinung
Cover und Titel: Muss ich zu diesem wunderschönen Cover überhaupt noch etwas sagen? Ein absoluter Eyecatcher im Regal. Ich glaube es gefällt mir sogar noch ein bisschen besser, als das des ersten Bandes. Es drückt für mich auch die Entwicklung der Charaktere und Geschehnisse perfekt aus. Vorbei sind die Zeiten des Händchenhaltens und der Sticheleien, nicht nur Natalie und ihre Freunde sind in Gefahr, sondern nun steht die ganze Welt auf dem Spiel, das Cover drückt diese latente Furcht und die Gefahr wunderbar aus. Auch in den Titel habe ich mich schon lange verliebt!

Schreibstil: Mara Lang schafft episch, schockend und mitreissend, aber zugleich auch ab und zu witzig. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit erhalten und ich habe mich in der Geschichte komplett verloren.

Inhalt: Eine grandiose Idee. Ich liebe diese moderne Märchenwelt. Ganz viele Märchen finden sich in der Geschichte wieder zwischen Drohnen und Aeromobilen finden sich Tischlein-deck-dich-Restaurants und die Goldeselbank sowie ein Zoo voller Riesen und Einhörner. So viel Magie gepaart mit Fortschritt? Irgendwo muss es ja Probleme geben, das ist nämlich genau, was in dieser Dilogie passiert. Während wir schon im ersten Band mit Natalie gelitten haben, fährt Mara Lang in dieser Fortsetzung schwerer Geschütze auf. Ich hätte mir vor dem Lesen etwas ganz anderes vorgestellt, vielleicht eine Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama und Widerstand, aber nicht einen Kampf um die Welt, wie wir (oder wie sie eben Natalie) kennen vor dem Untergang zu retten.

Auch vom Inhalt her, hat mir Band zwei besser gefallen als der erste. Es passiert einfach so unglaublich viel und die Storyline ist wieder sehr komplex aufgebaut. Immer wieder war ich überrascht und oft habe ich mich kaum getraut zu atmen, neben all den nervenaufreibenden Geschehnissen kommen aber auch Wiedervereinigungen und die Liebe nicht zu kurz.

Charaktere: Natalie ist für mich der Inbegriff einer perfekten Protagonistin. Sie ist so mutig und stark, loyal und liebenswürdig. Dabei erfährt sie im Verlauf der Geschichte so unglaublich viel leid, so oft dachte ich, jetzt ist sie am Boden, sie wird aufgeben, sie ist gebrochen, aber nein, sie steht immer und immer wieder auf, macht weiter, egal was kommt.

Auch die Nebencharaktere sind überzeugend und authentisch, ich habe mich vor allem über die enge Beziehung zwischen Natalie und ihrer besten Freundin Jolie gefreut, leider werden ja die besten Freundinnen bei solchen magischen Verstrickungen aussenvorgelassen, Jolie spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle.



Fazit
Eine mitreissende Geschichte voller unerwarteter Wendungen und Rätsel. Das Buch wirkt einen Sog aus, dem man sich einfach nicht entziehen kann!



Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

arena verlag, auftakt, dystopie, familie, kampf, kurzgeschichten liebe reisen, lügen, realität, realityshow, rezensionsexemplar, trilogie, verrat, zeitsprung

Zeitrausch (1). Spiel der Vergangenheit

Kim Kestner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Arena, 29.01.2018
ISBN 9783401510675
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt zum Buch und vor allem die Farben harmonieren perfekt. Auch der Titel klingt toll und macht sofort neugierig.

Schreibstil: Der Schreibstil ist wohl die Komponente, die mir mit Abstand am besten gefallen hat. Kim Kestner schreibt sehr locker und flüssig und trifft bei Liebeserklärungen über Abenteuer bis hin zu Streits genau den richtigen Ton um ihre Leser zu fesseln!

Inhalt: Es fällt mir sehr schwer den Inhalt von «Zeitrausch» zu bewerten, denn es ist ja eine Trilogie und ich habe bis jetzt nur den ersten Band gelesen, vermutlich wäre es gescheiter, die ganze Trilogie auf einmal zu bewerten. Da das aber nicht möglich ist, werde ich mir Mühe geben, diese Tatsache zu berücksichtigen.

Es gibt zwei Dinge, die ich gesagt haben möchte. Da hätten wir erstens die Unklarheiten. Das Buch ist verwirrend bzw. die Zeitreisesache, ich weiss nicht ob ich einfach zu blöd bin oder ob es tatsächlich etwas verworren ist. Mir jedenfalls fehlten die AHA-Momente. Aber ich denke, die werde ich in den nächsten Bänden noch bekommen und deshalb ist das kein wirklicher Kritikpunkt.

Zweitens die Ähnlichkeit von «Top the Realities» zu den Hungerspielen. Die Kandidaten werden zum Mitmachen gezwungen. Es geht darum, dass sich Jugendliche quälen, dass sie leiden zum Vergnügen anderer. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass man überlebt bei der Show von Kim Kestner etwas grösser. Aber auch die Sache mit den Interviews gleicht sehr dem Roman von Suzanne Collins. Trotz dieser Ähnlichkeiten hat Kim Kestner etwas Neues und durchaus Interessantes erschaffen.

Charaktere: Alison Hill ist der Name der Protagonistin, mit der ich mich leider nicht so zurecht gefunden habe. Alison kam mir zu unreif vor. Klar ist sie noch ein Teenager und ihr Leben wurde gerade vollkommen auf den Kopf gestellt, aber wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich alles daran setzen, da heraus zu kommen und mich nicht wie ein trotziges Kind aufführen. Die letzten Seiten sowie der Epilog lassen mich aber hoffen, im nächsten Band auf eine gewieftere und reifere Alison zu treffen.

Kay, nun ich wusste nicht ganz, was ich von ihm halten sollte, mir gefiel es, dass er so viel im Köpfchen hatte, aber was mir etwas widersprüchlich erschien: Warum war er zu Alison erst so schroff und behielt alle Geheimnisse für sich, aber plaudert dann doch alles munter aus?

Leider konnte ich auch die Beziehung zwischen Alison und Kay nicht ganz nachvollziehen. Ich konnte ihre Gefühle überhaupt nicht erfassen, aber hier muss gesagt sein, dass ihre Beziehung sich eigentlich schon vor Beginn des Buches entwickelte.



Fazit
Trotz vieler Unklarheiten und einer teils mühsamen Protagonisten konnte mich das Buch überzeugen, das vor allem auch wegen dem flüssigen Schreibstil. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf Band zwei!



Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Schatten des Waldes: Der Ausbruch (Die Chroniken des Malik)

Ammar Bustami , Jonas Triebel
Flexibler Einband: 195 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.12.2017
ISBN 9781973504849
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover ist für meinen Geschmack etwas dunkel, allerdings passt es sehr gut zum Inhalt. Es versetzt den Leser direkt in die richtige Stimmung für die Reise durch die Welt des Maliks. Der Titel klingt zwar gut, aber ich verstehe den Bezug von «Schatten des Waldes» zum Inhalt der Geschichte nicht ganz. Ich kenne mich mit der Vegetation des Südpols nicht gerade aus, aber ich habe mir die dichte Wälder vorgestellt. Den Untertitel der Geschichte mag ich aber sehr und er ist in vielerlei Hinsicht passsend.

Schreibstil: «Schatten des Waldes» ist unheimlich bildlich geschrieben. Es ist nicht so, dass seitenweise und gefühllos irgendwelche Details beschrieben werden, nein es ist als würden die Autoren ein Bild der Geschichte malen und es zum Leben erwecken, man merkt ganz deutlich, wie sehr die beiden die Welt vergöttern, die sie erschaffen haben. Jedes Detail hat seine Bedeutung und steckt voller Magie, ein ganz grosses Kompliment von mir!

Inhalt: Nun das Buch ist aufgebaut wie viele Fantasybücher, am Anfang gibt es ein paar Enthüllungen und dann eine Flucht mit einer Reise voller Gefahren, ich könnte gar nicht sagen, wie viele solche Bücher ich schon gelesen habe. Man könnte meinen es würde mit der Zeit langweilig werden, man könnte. Aber im Ernst, solange es Bücher wie «Im Schatten des Waldes» gibt, wird es das nicht. Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen und den Spannungsbogen auch aufrechterhalten. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf Band zwei und hoffe dort auf viele weitere Abenteuer. Nun ich drücke dem Malik die Daumen, dass in Band zwei vielleicht ein geheimnisvolles Mädchen sein Herz höher schlagen lässt…

Charaktere: Alkazam, der junge Malik war mir tatsächlich sehr sympathisch, weil er so authentisch wirkt. Die Autoren stellen ihn nicht als selbstlosen und mutigen Helden da, der immer alles im Griff hat da, denn das kann er ja gar nicht sein. Er ist in einen Palast aufgewachsen, hat nie gelernt zu kämpfen oder eine Mahlzeit zuzubereiten. Und als er auf der Flucht ist mit praktisch nichts, ausser dem was er am Leib trägt, wird ihm das schmerzhaft bewusst. Er ist sich aber nicht zu schade, all das zu lernen. Die Autoren haben bei ihm genau die richtige Mischung aus Mut, Angst, Selbstbewusstsein und Selbstzweifel gefunden.
Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen, vor allem natürlich Farin und San Dschinn.



Fazit
«Schatten des Waldes» ist für mich vergleichbar mit einem fliegenden Teppich, ist man einmal aufgestiegen, trägt einen dieser Teppich an die wunderschönsten und unglaublichsten Orte voller Magie. (Da kann man auch über einen von mir ausgesehen etwas unglücklich gewählten Titel hinwegsehen.)



Bewertung
4,5⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, geheimnis, liebe, roman, schiff

Windjammer

Tessa Millard
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.11.2017
ISBN 9783746010120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover erinnert von der Aufmachung her an eine alte Seemanns-Schatzkarte und ist ein echter Blickfänger! Die Schrift sowie die Zeichnung des Schiffes sind sehr filigran gestaltet und wirken etwas geheimnisvoll. Ich persönlich schätze es immer, wenn man bei einer Buchreihe gleich auf den ersten Blick erkennt, um welchen Band es sich handelt, was auf dem Cover von «Windjammer» klar ersichtlich ist. Allgemein die Gestaltung sowie die Schrift konnten mich überzeugen. Der Titel passt zu dem ganzen Schifffahrt-, Seemannthema und klingt auch wirklich schön.

Schreibstil: Der Schreibstil in Windjammer unterscheidet sich im positiven Sinne doch ziemlich von ihrem anderen Roman «Auf Nach folgt Tag», denn in diesem Buch war der Schreibstil für mich zu oberflächlich und gefühlslos. Das ist in «Windjammer» aber ganz anders! Das Buch steckt voller Emotionen und der Schreibstil ist richtig packend!

Inhalt: Ganz ehrlich, als ich zum ersten Mal die Inhaltsangabe durchgelesen habe, hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt. Ich dachte es gäbe wesentlich mehr Action, Kämpfe, Verschwörungen und was weiss ich noch alles. Damit lag ich aber komplett daneben.

Das Buch beschreibt eigentlich viele damals alltägliche Situation und enthält eher wenig nervenaufreibende Geschehnisse, das hat mich allerdings gar kein bisschen gestört. Für mich hat eine gute Geschichte so etwas gar nicht immer nötig. Da es aber ein Fantasyroman ist, ist aber doch nicht ganz alles so. Als Leser habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass Gwen mehr als nur ein Geheimnis hütet. Dieses versucht Evan ständig zu lüften. Für mich hätte die grosse Auflösung vielleicht etwas früher kommen und etwas spektakulärer seien dürfen.

Ansonsten hat mir aber die Entwicklung zwischen Gwen und Evan sehr gut gefallen. Denn eigentlich hat die Autorin recht, so etwas geschieht nicht einfach so mir nichts dir nichts, Vertrauen zu entwickeln braucht Zeit, viel Zeit. Dies zu beobachten fand ich sehr interessant.

Das Ende ist ein richtig fieser Cliffhanger. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf Band 2!

Charaktere: Evan ist genau die richtige Mischung auf Vernunft und Leidenschaft und als Protagonist sympathisch. Gerne hätte ich schon in diesem ersten Band erfahren, was es genau mir seiner Vergangenheit auf sich hat, aber das hat dieser fiese Cliffhanger zu verhindern gewusst.

Gwen hatte es bei mir etwas schwieriger, denn vor allem zu Beginn habe ich sie manchmal als unnötig grob oder zurückweisend und ja, auch für eine kleine Dramaqueen gehalten. Dieses Gefühlt ist im Verlauf der Geschichte aber abgeschwächt und bei der Auflösung (also an der Stelle wo sie ihr Geheimnis offenbart) vollständig verfolgen.



Fazit
Ein vielversprechender erster Band, der eindeutig Lust auf mehr entfacht!




Bewertung
4,5⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bücher, diana gabaldon, essays, familie, geschichte, outlander, sachbuch, schottland, usa

Die Welt von "Outlander"

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Fester Einband: 840 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.11.2017
ISBN 9783426653784
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Ich liebe das Cover! Der schottische Kilt im Hintergrund und dann diese Brosche, die übrigens ein Relief ist. Ich war selbst schonmal in Schottland und schon allein dieses Cover bringt mich dahin zurück. Der Titel informiert genau darüber, um was es in dem Buch geht und ist von daher gut.

Schreibstil: Diana Gabaldon schreibt in diesem Buch so direkt und persönlich. Es ist mir ein wenig so vorgekommen, als würde sie direkt mit mir reden. Manchmal merkt man, dass ihr ein Thema vielleicht besonders am Herzen liegt, oder das wegen einem anderem Thema auch schon die Fetzen geflogen sind. Aber sie schreibt auch sehr bodenständig und überzeugt. Sie glaubt an das, was sie schreibt und steht auch hundertprozentig dahinter. Gefallen haben mir auch die Fussnoten. Ich denke dieser leidenschaftliche, direkte Schreibstil ist gut für dieses Buch, da es ja mit 821 Seiten und guten 1,3 Kilogramm nicht gerade eine leichte Lektüre ist.

Inhalt: Ich habe ich die Bücher noch nicht gelesen, aber ich habe es noch vor! Bis jetzt habe ich nur die Serie gesehen.

Ich muss sagen ich bin allgemein ein grosser Fan von Begleitbänden, sei es der Schattenjägerkodex von Cassandra Clare oder Quidditch im Wandel der Zeiten aus Harry Potter. Begleitbände sind für die, die eine bestimmte Geschichte noch nicht abschliessen wollen oder eine Welt nicht verlassen können, solche Bücher geben einen die Möglichkeit ein weiters Mal die Luft fremder Welten zu schnuppern.

Also das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung der Autorin, worauf Inhaltsangaben zu allen bisher erschienen Büchern folgen, eigentlich hatte ich vor, diese nicht zu lesen, damit ich mich nicht noch mehr spoilere, aber ich konnte nicht widerstehen. Weiter geht es mit einem «Who ist Who»-Teil. Diesen habe ich allerdings eher überflogen, denn er erstreckt sich über 150 Seiten. Dann folgt ein Teil in dem Diana Gabaldon über Sex und Gewalt in ihren Büchern spricht, das tut sie zwar sehr ernsthaft, aber doch mit einem kleinen Augenzwinkern hie und da. Weiter geht es mit etwas Historischem, was ich wirklich unglaublich interessant gefunden habe. Darauf folgt ein Glossar mit gälischen Ausdrücken, dann beglückt und dieses schöne Buch mit einem Blick hinter die Kulissen. Worauf Skizzen und Grundrisse folgen, plus noch Danksagung und dann endlich der langersehnte Bildteil, der mich leider etwas enttäuscht hat, überall im Buch finden sich liebevoll angefertigte Skizzen, aber leider nur sehr wenige Fotos und die auch nur schwarz-weiss.



Fazit
Grundsätzlich ein wirklich interessantes Werk und auf jeden Fall ein gelungener Begleitband. Vielleicht ist nicht alles einfach so zum Lesen geeignet, sondern tatsächlich eher als Nachschlagewerk. Ich persönlich hätte mir aber ein bisschen mehr Fotos gewünscht.




Bewertung
⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(68)

170 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

adarlan, assasine, assasinin, assassinen, celaena, endovier, fantasy, high fantasy, jugendbuch, sarahjmaas, sarah j. maas, throne of glass, verbrechen, verrat, vorgeschichte

Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
!Achtung! Dieser Teil der Rezension kann Spoiler zu den folgenden Throne of Glass Bänden enthalten. Lesen auf eigene Gefahr.

Cover und Titel: Ich liebe das Cover! Dabei finde ich es auch sehr gut, dass das Cover zu den anderen der Reihe passt. Auch der Titel ist passend, obwohl ich den englischen Originaltitel etwas origineller finde.

Schreibstil: Ich weiss nicht wie ich den Schreibstil von Sarah J. Maas beschreiben soll. Es ist ein bisschen so als würde sie dort Punkte setzen, wo andere Kommas machen und dort ihre Kommas setzten wo andere Punkte unterbringen und das scheint hervorragend zu funktionieren. Sie schreibt so, dass es mir bei jedem Satz einen Schauer über den Rücken jagt.

Inhalt: Zuerst möchte ich hier kurz erwähnen: Das Buch ist die Vorgeschichte zur eigentlichen Story um Celaena/Aelin. Theoretisch kann man die Geschichte auch lesen, wenn man die anderen Throne of Glass Bücher noch nicht kennt. Ich würde es allerdings nicht empfehlen. Am besten ist es, wenn ihr mindestens bis zum vierten Band gelesen habt. Andererseits ist auch nicht so schlimm, aber je nach dem erfährt ihr in diesem Buch schon Geheimnisse die in der Hauptstory, noch gar nicht gelüftet worden sind.

Das Buch besteht auf fünf Kapiteln, die chronologisch geordnet sind und auch zusammenhängen. In den Throne of Glass Büchern werden immer Anspielungen auf solche Abenteuer gemacht und in diesem fantastischen Buch werden sie nun endlich wahr. Mir hat jede Geschichte sehr gut gefallen. Es ist aber auch ganz schön hart diese zu lesen. Vor allem beim letzten Kapitel habe ich beinahe einen Nervenzusammenbruch erlitten. Man weiss genau, worauf das Ende hinauslaufen wird, von Anfang an. Ich habe so schlimm geheult, denn dieses letzte Kapitel ist so voller Liebe, Zorn und Kummer, aber eben auch Mut. Es gab aber auch glückliche Momente und ich denke, dieses Buch ist sehr hilfreich um Celaenas/Aelins Beweggründe und Handlungen besser nachvollziehen können. Von mir aus hätte das Buch gut zehn und nicht nur fünf Geschichten enthalten dürfen!

Charaktere: Celaena/Aelin, obwohl sie eigentlich ein komplett anderer Menschen sein müsste in diesem Buch als am Ende des fünften Bandes ist sie das nicht. Natürlich ist sie keine Fae und, und, und.. aber sie ist trotzdem irgendwo dieselbe. Sie ist so mutig, leidenschaftlich und stark. Sie kämpft dafür, was sie für richtig hält und auch wenn sie gerne so tut, als wäre sie ein herzloses Biest, ist sie das in keinster Weise, sie würde alles für ihre Lieben tun, alles. Meiner Meinung nach ist sie auch vielschichtig, einerseits skrupellos und furchteinflössend, aber eine Ballettaufführung kann sie zum Weinen bringen. Ich denke der letzte Satz dieses Buches beschreibt ihren Charakter ziemlich gut: «Celaena Sardothien hob das Kinn, als sie die Salzminen von Endovier betrat.»

Sam, auch Sam möchte ich euch vorstellen. Ich wollte es nie wirklich wahrhaben, dass Sam tot ist, bis jetzt jedenfalls. Ich dachte immer irgendwann wird er wieder auftauchen, irgendwann. Aber das wird er nicht. Er ist gestorben, alleine, unter grausamster Folter und sich das eingestehen zu müssen schmerzt mehr, als es eigentlich sollte. Sam ist Celaenas erste grosse Liebe. Auch wenn Rowan ihr Gegenstück ist, wird der gutmütige, liebenswerte Sam doch immer ein Teil von ihr bleiben.



Fazit
Ein wundervolles, atemberaubendes Buch! Es ist zwar unheimlich schmerzvoll aber auch ergreifend, Celaenas Vergangenheit kennenzulernen, denn es sind schliesslich diese Geschichten, die sie zu der Person gemacht haben, die sie ist. Von mir auch hätte das Buch gut doppelt so lang sein dürfen!




Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(363)

1.167 Bibliotheken, 60 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

abenteuer, diebe, eistribunal, fantasy, freundschaft, gefängnis, grischa, inej, jugendbuch, kaz, krähen, leigh bardugo, magie, six of crows, spannung

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Der Titel ist glaube ich das einzige an diesem Buch, das ich nicht zu 100% toll finde, sondern vielleicht nur zu 95%. Er klingt natürlich schön und dramatisch. Aber irgendwie finde ich ihn nicht so ganz passend. Also man könnte es interpretieren, dass das Lied der Krähen die Geschichte unserer sechs (Anti-)Helden repräsentiert. Aber es sind ja eigentlich keine Krähen oder? Auch in der Mythologie lässt sich keine zufriedenstellende Erklärung finden: Für die Kelten galten Krähen nämlich als verwandelte Feen, die Nachrichten aus der Anderswelt überbrachten. Und wenn Kaz eines nicht ist, dann eine Fee. Also wird das Rätsel um die Bedeutung des Titels wohl ein Rätsel bleiben.
Das Cover allerdings, ist wunderschön! Obwohl das die falsche Wortwahl ist, es ist mystisch, düster, geheimnisvoll…

Schreibstil: Kennt ihr diese Bücher, in denen ihr lest und lest, aber irgendwann vergesst ihr, dass ihr lest ihr beginnt zu erleben? So ging es mir ganz eindeutig bei «Das Lied der Krähen». In einem Moment lag ich gemütlich lesend in meinem kuschligen Bett und im nächsten schlenderte ich Seite an Seite mit Kaz durch Ketterdam. Das Buch ist so unglaublich packend geschrieben. Es wirkt einen so starken Sog aus, dass man sich seinem Bann unmöglich entziehen kann!

Inhalt: Nun, die ersten Seiten waren für mich ein bisschen verwirrend und ich hatte Angst, dass ich Verständnisprobleme haben würde, weil ich die «Grischa-Reihe» nicht gelesen habe. Das allerdings war kein Problem. Nach den ersten paar Seiten konnte mich das Buch nämlich schon packen.

Die Geschichte beginnt so zu sagen mit einer Führung durch Ketterdam. Man lernt die Stadt, ihre Geschichte und ihre Bewohner kennen, insbesondere die Banden Ketterdams. Ich muss schon sagen, auch wenn ich dort lieber nicht leben würde, übt Ketterdam eine gewisse Faszination auf mich aus. Diese vor Verzweiflung und Verbrechen geradezu pulsierende Stadt, sie strahlt eine gewisse Düsternis aus, ist aber auch actiongeladen.

Dann folgt die Mission. Kaz’ Plan dafür ist unsagbar. Wirklich, ich habe ihn auch nach der Auflösung nicht vollkommen begriffen. Es ist ein richtiger Masterplan. Ihr könnt euch aber merken: Nichts ist wie es scheint. Was alle tappen in eine riesen Falle des Feindes? Nichts da, denn Kaz ist ein Meister darin, den Fallenstellern Fallen zu stellen. Ich war begeistert. Der Plot ist so verstrickt und verästelt, ich bewundere die Autorin dafür, wie sie es geschafft hat da den Überblick zu behalten!

Charaktere: Kaz Brekker, Kaz ist ein wahnsinnig spannender Protagonist. Vor allem weil seine Motive so schwer zu ergründen sind, immer wenn ich dachte nun sei ich ihm auf die Schliche gekommen hat mich dieser junge Mann wieder überrascht, denn das ist war er am besten kann: Andere täuschen, in die Irre führen und ja, natürlich auch beklauen. Kaz geht am Stock, wegen einer nie richtig verheilten Verletzung. Er ist also ein Krüppel, er ist nicht perfekt. Danke dafür liebe Miss Bardugo! Endlich mal ein Protagonist mit einem richtigen Makel. Und soll ich euch was verraten? Davon hat er noch mehr. Und dafür möchte ich die Autorin dieses Buches einfach nur umarmen. Denn in vielen Büchern sind die Protagonisten so nervig perfekt. Wenn sie Makel haben, dann natürlich nur perfekte. Vielleicht lieben sie ihre Freunde zu sehr, sind zu rechtsschaffen oder schlichtweg zu perfekt. Genau aus diesen Gründen habe ich den unanständigen, betrügerischen Kaz sofort ins Herz geschlossen.

Ich werde euch jetzt nicht die verbleibenden fünf Crew Mitglieder vorstellen, ich möchte schliesslich nicht spoilern, aber lasst euch gesagt sein: Jeder dieser Aussenseiter hat es faustdick hinter den Ohren und ihr werdet sie lieben!



Fazit
Eines der Bücher, bei denen man aufhört zu lesen und beginnt zu erleben. Wundervolle, vielschichtige Charaktere, ein unvorhersehbarer, spannender Plot… was könnte man sich mehr wünschen?



Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

164 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

biografie, feminismus, frauen, frida kahlo, gleichstellun, good night stories for rebel girls, gutenachtgeschichte, gutenachtgeschichten, gutenacht geschichten, hanser, hanser verla, hanser verlag, heldinnen, illustrationen, starke frauen

Good Night Stories for Rebel Girls

Elena Favilli , Francesca Cavallo , Birgitt Kollmann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.09.2017
ISBN 9783446256903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Cover und Titel: Perfekt. Und nochmals perfekt. Ich liebe an diesem Buch einfach alles. Der Titel ist super schön und irgendwie auch echt süss. Über das Cover bräuchten wir ja eigentlich gar nicht reden, ich meine, es ist einfach der absolute Hammer! Dabei finde ich es auch wirklich gut, dass man bei allen Übersetzungen das Originalcover behalten hat.

Illustrationen: Bei den Bildern finde ich vor allem die verschiedene Stile toll, schliesslich haben auch 60 unterschiedliche Künstlerinnen diese Meisterstücke erschaffen. Es ist toll, dass jede Heldin ihr eigenes Bild bekommen hat, somit fühlt man sich ihnen viel näher.
Manche der Bilder habe ich über zehn Minuten betrachtet und immer noch weitere Details entdecken können, während andere mich gerade mit ihrer Einfachheit überzeugt haben.

Schreibstil: Am Schreibstil gefällt mir besonders, dass er so simpel ist. Denn so kann auch das kleinste Rebel Girl ihn schon verstehen und das Buch eignet sich auch zum Vorlesen!

Inhalt: Das Buch widmet je eine Doppelseite einer Persönlichkeit. Dann gibt es einen kleinen Text, ein wunderschönes, aufwändiges Bild und ein Zitat. Und jede, wirklich JEDE Seite ist ein Geschenk.
Ich habe noch nie ein sooo inspirierendes Buch gelesen, vor allem nicht eines, das auf so viele Arten inspirierend ist. Das Buch zeigt uns Mädchen, dass wir alles Mögliche und Unmögliche schaffen können, wir müssen nur daran glauben, daran glauben und kämpfen. Das Buch zeigt uns auch, dass man auf Millionen von Arten eine Heldin sein kann, sei es als Primaballerina, Astrologin oder Aktivistin. Und das ist genau richtig so. Jeder soll so sein dürfen, wie er ist. Das Buch ermutig uns, die Stimme zu erheben, aufzustehen und uns durchzusetzen, dass wir nicht warten sollen, dass jemand anderes für uns eintritt, wir müssen unser Leben selber in die Hand nehmen. Das repräsentiert besonders eine Frau aus Saudi-Arabien, einem Land in dem Frauen zu ihrer Zeit nicht Autofahren durften, die sich einfach hinters Steuer setzte und sagte: «Fragt nicht, wann das Verbot aufgehoben wird. Geht raus und fahrt einfach los!» Es will uns dazu anstiften zu tun was uns glücklich macht, unser Bestes zu geben, komme was da wolle. Allerdings macht uns das Buch nichts vor, die Autoren schrecken nicht davor zurück, auch die weniger schönen Schicksale mit uns zu teilen, sei es das von Emilia Earhart, der unerschrockenen Pilotin oder das der Sophie Scholl, der überzeugten Widerstandskämpferin, die von den Nazis hingerichtet wurde. Diese Mädchen hat etwas gesagt, was mir nicht mehr aus dem Kopf geht: «Wie kann man von einem Schicksal erwarten, dass es einer gerechten Sachen den Sieg gebe, da sich kaum einer findet, der sich ungeteilt einer gerechten Sache opfert.»

So viele Geschichten haben mir eine Gänsehaut gebracht und mich am ganzen Körper zittern lassen. Ich habe geweint (bei Mary Kom) gelacht (bei Joan Jett), gestaunt (bei Mary Annig) und mich von all diesen Frauen beflügeln lassen, von den Heldinnen der Geschichte, die oft im Schatten der Männer standen, aber von den Heldinnen, die den Weg für uns freigemacht haben.


Fazit
Die «Good Night Stories für Rebel Girls» beflügeln und inspirieren. Das Buch vermittelt so viel wahnsinnig wichtige Werte, so viele Grundsätze. Und das auf eigentlich ganz einfache Weise, für alle verständlich. Eindeutig eines meiner Jahreshighlights!


Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐/5

  (0)
Tags:  
 
45 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.