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386 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

dystopie, erde, überleben, liebe, weltall

Die 100 - Tag 21

Kass Morgan , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2015
ISBN 9783453269507
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Tag 21 – spannende Fortsetzung!

Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil von „The 100“ gefreut, den der erste Teil hat mir gut gefallen. Deswegen war ich sehr glücklich, dass kein großer Zeitabstand zwischen den beiden Büchern lag, so war ich schnell wieder mitten drin in der Geschichte.

Man merkt weiterhin deutlich, dass die Bücher und die Serie sehr viele Unterschiede aufweisen, was mich nicht sonderlich stört, aber sicher dem ein oder anderen nicht so gut gefällt.

Es bleibt spannend, obwohl keine direkten Actionszenen passieren, aber durch die Spannung auf der Arche und den Konflikten auf der Erde, nachdem die 100 gemerkt haben, dass sie nicht die einzigen Menschen auf der Erde sind, ist die Handlung aufregend und abwechslungsreich.

Besonders interessant fand ich, was Clarke so alles erfahren hat, auch über ihre Eltern, damit hätte ich nie gerechnet.

Generell mag ich Clarke glaube ich am liebsten, sie ist ein guter Mensch, der aber schon viele schwierige Entscheidungen treffen musste. Die Gefangene der 100 behandelt sie gut und ist nicht direkt so feindselig wie die Anderen.

Bellamy ist tief in seinem Inneren auch ein guter Kerl, das sieht man daran, wie er sich um Clarke kümmert, obwohl sie in seiner Sicht eigentlich etwas Schreckliches getan hat. Und daran, wie er sich um seine Schwester sorgt, damals (mehrere Rückblenden) und heute, da er sie sucht.

Dann gibt es noch Wells, er ist ein gerechter Anführer, aber er hat es nicht einfach, weil die anderem ihm wegen seinem Vater nicht wirklich vertrauen.

Glass, die sich noch auf der Arche befindet, macht die Geschichte nochmal spannender, denn dort überstürzen sich die Ereignisse und auch bei ihr kommen ein paar schwierige Entscheidungen ans Licht, die sie treffen musste.

Alle vier Charaktere sind irgendwie miteinander verknüpft und es immer wieder interessant von ihren Verbindungen zu lesen.

Der Schreibstil von Kass Morgen gefällt mir weiterhin sehr gut, er ist nicht zu anspruchsvoll, aber trotzdem bildlich, sodass man sehr gut durch die Geschichte durchkommt.

Fazit:

 Wie gesagt, das Buch hat außer der Grundidee nicht sehr viel mit dem Buch zu tun, aber ich finde es trotzdem klasse, spannend und aufregend und eine ganz neue Idee. Ich bin super gespannt auf den nächsten Teil!

  (5)
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367 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, stage dive, rockstars, rockstar, erotik

Rockstars bleiben nicht für immer

Kylie Scott ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.10.2015
ISBN 9783736300026
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung:

Rockstars bleiben nicht für immer – ich liebe die Stage Drive Truppe!
Dies ist nun schon der dritte Teil der Reihe über die Mitglieder der Stage Drive Band und ich bin froh, dass die Reihe konsequent super bleibt! Jedes Mal erlebt man etwas völlig Neues, kein Pärchen gleicht irgendwie dem Anderen.

Diesmal ist Jimmy an der Reihe, das Problemkind der Gruppe, denn er hat mal Drogen genommen und ist endlich wieder clean. Nun soll ihm Lena dabei helfen, auch wirklich clean zu bleiben, obwohl sie eigentlich gar keine Erfahrungen mit sowas hat. Doch er will sie haben, denn sie nervt ihn am Wenigsten. Zwischen den Beiden entbrennen ständig Wortgefechte, aber sie schaffen es zusammen zu wohnen und es entsteht eine zarte Freundschaft zwischen ihnen. Doch dann entwickelt Lena mehr Gefühle, obwohl sie den Männern eigentlich abgeschworen hat und alles kompliziert sich.

Ich liebe einfach diese Momente zwischen Beiden, wenn sie sich streiten und necken, wenn sie zusammen joggen gehen und Lena fast stirbt. Wenn sie zusammen Fernsehen gucken und Jimmy ihr das Programm überlässt und wie Beide versuchen von ihren Gefühlen davon laufen.

Ich muss ehrlich sagen, ich bewundere Lena dafür, dass sie es so lange mit ihm aushält. Manchmal ist er wirklich unerträglich und richtig fies zu ihr. Doch Dates mit anderen Typen zeigen ihr, dass auch diese keine Traummänner sind.

Jimmy hat schon viel in seinem Leben erlebt, seine Kindheit war wirklich keine Wunschkindheit, denn seine Mutter war und ist eine Katastrophe. Trotzdem hat er es geschafft, eine Band aufzubauen und erfolgreich zu werden, doch desto berühmter er wird, desto weniger denkt er, dass er das verdient hat. Er ist sehr komplex, denn er kann mit seinem Erfolg einfach nicht umgehen, zum Beispiel denkt er, dass er nur weil er nur singt und kein Instrument spielt, dass die Anderen in der Band besser sind. In Bezug auf sein Aussehen und Charme hat er ein enormes Selbstbewusstsein, er ist auch sehr eitel und alles muss teuer und exklusiv sein, doch er glaubt nicht, dass seine Persönlichkeit toll ist. Deswegen will er Lenas Gefühle für ihn auch einfach nicht annehmen. Also mir wäre er definitiv eine Nummer zu groß gewesen, aber Lena hat ihn echt gut unter Kontrolle gekriegt.

Lena mochte ich echt gerne, man merkt zwar, dass ihr Leben momentan nicht einen Höhepunkt hat. Ihr Exfreund zum Beispiel heiratet ihre Schwester und ihr Boss ist exzentrisch, aber sie kriegt ihr Leben trotzdem auf die Reihe und steht zu sich selber.

Insgesamt also eine super Kombination, ein Pärchen, dass man gerne zusammen sieht und den man ein Happy End wünscht.

Fazit:

 Auch der dritte Teil der Reihe konnte mich völlig überzeugen und jetzt kann ich den nächsten Teil mit dem vierten und letzten Mitglied der Band, Benny, kaum erwarten.

5 Sterne von mir!

  (5)
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385 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

rennen, überleben, pandora, tella, brimstone bleed

Salz & Stein

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163450
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Salz&Stein – diese Autorin ist knallhart!

Der erste Teil der Reihe von Victoria Scott, Feuer&Flut, hat mir unglaublich gut gefallen und ich war richtig gespannt auf den zweiten Teil. Während des gesamten Buches ist mir aufgefallen, wie knallhart und gnadenlos die Autorin ist. Ihren Charakteren bleibt wirklich nichts erspart, sowohl an grausamen und unmenschlichen Aufgaben, Verlusten, Tod, aber auch ihren Liebesleben legt sie mehr als genug Steine in den Weg. Aber ihrem Leser tut sie noch etwas gefühlt viel Schrecklicheres an und zwar das Ende. Das hört sich jetzt sehr dramatisch an, aber dazu komme ich am Schluss nochmal genauer.

Zum Glück war es noch nicht so lange her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte hineingekommen bin, die nahtlos am ersten ansetzt. Die Autorin füttert uns mit genau richtig vielen Informationen über die vorherigen Geschehnisse, dass man alles gut versteht. Kleinigkeiten, die man nicht mehr wusste, die aber jetzt wichtig sind.

Vorsicht Spoiler für die, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben!

Die Idee finde ich immer noch sehr interessant, man erfährt immer mehr über das Brimstone Bleed und wie krank es wirklich einfach nur ist. Ein Rennen veranstaltet von Menschen, die Angehörige der Teilnehmer krank machen, damit diese auf Leben und Tod für ein Heilmittel durch die vier Etappen dieses Rennen gehen.  Dabei kann die Brutalität und Ausgereiftheit der psychischen Spielchen, die mit den Teilnehmern gespielt werden, locker mit z.B. Tribute von Panem mithalten. Teilweise fand ich es fast noch schlimmer, denn bei den Hungerspielen in Panem wusste man wenigstens vorher, was von einem erwartet wird und hier wird man immer wieder von Neuem überrascht.

Spoiler Ende!

 

 

Das Buch bot viel Abwechslung, zu einem durch die verschiedenen Etappen, in den komplett unterschiedliche Gefahren auf einen lauern, aber auch zwischen den Etappen, wo sie sich eigentlich ausruhen dürfen, wird es ihnen nicht langweilig. Außerdem gab es ganze Zeit diese Zerreißprobe, auf der einen Seite sind die Kandidaten Konkurrenten, aber auf der anderen Seite müssen und wollen sie auch mit einander spielen und ihre Menschlichkeit nicht verlieren oder zumindest die Anderen nicht sterben lassen.

Tella ist eine super Heldin, sie entwickelt sich in diesem Teil und wird unabhängiger und trifft eigenen Entscheidungen. Sie versucht ihr Bestes um nicht einfach immer nur Guy zu folgen und  trotz all den Herausforderungen vor denen sie steht, bleibt sie im Herzen, das Mädchen, das sie war und das nie ein geliebtes Tier oder einem anderen Menschen schaden könnte, vor allem am Schluss merkt man das nochmal extrem.  Ich finde es gut, dass sie nicht gleich die „perfekte“ Heldin ist, die nur auf das Siegen fixiert ist, manchmal ist es richtig amüsant zu lesen, wie sie vorher war, was für ein „kitschiges“ Mädchen sie war und einmal bereut sie es, im Unterricht nicht aufgepasst zu haben, weil sie zu beschäftigt mit Jungs war…und so on, das macht sie irgendwie authentisch. Ich finde ab und zu macht sie es Guy etwas zu schwer, obwohl ich es schon verstehen kann, immerhin haben sie eine extrem ungewisse Zukunft und er scheint kein Vertrauen in sie zu haben.

Guy ist und bleibt ein harter Junge, man merkt immer wieder, wie wenig er damit umgehen kann, dass Tella die Zügel an sich reißt. Er findet es nicht direkt schlecht, aber es überfordert ihn. Trotzdem versucht er immer weiter, sie zu beschützen, obwohl er eigentlich ein ganz anderes Ziel hat. Und dabei will er Tella nicht miteinbeziehen, was ihn sehr stur wirken lässt. Man merkt, dass sie ihm etwas bedeutet, aber ich finde es gut, dass er bis zum Schluss ein „harter Junge“ bleibt und nicht viele andere Helden total zum Verliebten mutiert.

Es gab noch viele andere Charaktere im Buch, die nicht unbedingt sympathisch waren, an vielen Stellen sogar gar nicht, aber jeder war für eine Überraschung gut und jeder war interessant und blieb kein flacher Charakter. Ich habe mich über ein paar altbekannte Charaktere gefreut, aber die Neuen haben noch mehr Abwechslung in die Geschichte gebracht.

Der Schluss hat nochmal mein Herz gebrochen, die Autorin hat schon so viele auf dem Weg zum Ziel geopfert, wie konnte sie ihren Charakteren das am Schluss noch antun und ihnen kein verdientes Happy End geben. Es ist zwar so realistischer, aber mein Happy End Herz kann sie damit nicht glücklich machen. Außerdem ist das Ende total offen, Tella und ihren Freunden steht noch ein großer Kampf bevor und man weiß zum Beispiel nicht, was mit ihren Pandoras oder ihren Angehörigen passiert, was mich total wahnsinnig macht. Angeblich soll dieser zweite Teil ja der Letzte gewesen sein, wobei ich aber wirklich nur hoffen kann, dass es noch nicht zu Ende ist. Das kann doch echt nicht wahr sein, so kann die Autorin uns nicht sitzen lassen! Ich bete einfach, dass es noch zumindest einen dritten Teil gibt!

 

Fazit:

 „Salz& Stein“ war eine absolut fesselnde Fortsetzung von „Feuer& Flut“, an der ich absolut nichts auszusetzen haben, außer das fiese Ende. Wie gesagt, hoffe ich darauf, dass es noch mindestens einen weiteren Teil geben wird. Wer auf spannende, actionreiche Bücher mit einer Liebesgeschichte steht, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 5 Sterne!

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626 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 85 Rezensionen

hexen, fantasy, liebe, magie, hexe

Everflame - Tränenpfad

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.10.2015
ISBN 9783791526317
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Tränenpfad – spannender zweiter Teil!

Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil von Everflame gefreut, weil der erste Teil klasse war. Leider konnte ich mich daran nicht mehr so gut erinnern, weil es schon über ein Jahr her war. Als ich gemerkt habe, dass es mir am Anfang so schwer gefallen ist, wieder reinzukommen, habe ich den ersten Teil erst nochmal gelesen, um wieder in der Geschichte zu sein. Danach fiel es mir leichter den zweiten Teil zu lesen und spätestens ab der Mitte konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich finde die Idee nach wie vor sehr interessant, verschiedene Parallelwelten, die alle den gleichen Ursprung hatten, aber seit den Hexen von Salem sich alle in komplett andere Richtungen verändert haben. Aber in jeder Welt gibt es Doppelgänger und nur Hexen können ohne Hilfe in andere Welten reisen. So lernte Lilly im ersten Teil ihre Doppelgängerin Lillian kennen, gegen die sie aber am Schluss kämpfen muss, da diese scheinbar wahllos Menschen umbringen lässt. Dabei verliebt sich Lilly in Rowan, der vor einiger Zeit noch Lillians Helfer war, aber jetzt ebenfalls erbittert gegen sie kämpft.

Josephine Angelini hat sich wirklich eine ganze Menge einfallen lassen und musste hier viele Fäden verknüpfen. Man erfährt sehr viel, wie Hexen und ihre Helfer miteinander agieren und wie sie überhaupt hexen können. Außerdem wurden sogar zwei Parallelwelten zu unserer Welt erschaffen, die man sich ebenfalls sehr bildlich vorstellen konnte. Dann gibt es auch noch Wesen, wie die Wirker, die man zusammen mit Lilly in diesem Teil erforschen wollte. Ich mochte es, wie am Schluss vieles deutlich wurde, man aber gleichzeitig immer noch ziemlich im Unklaren war und deswegen jetzt sehr gespannt auf den nächsten Teil ist.

Die Handlung war sehr spannend, erst waren sie in Lillys Welt und es war interessant zu sehen, wie Rowan, der mit Lilly zurückgekommen ist, lernt sich anzupassen in so einer fremden und gleichzeitig so ähnlichen Welt. Und dann geht alles Schlag auf Schlag, Lilly bildet aus ihren engeren Freunden einen engen Kreis und sie reisen alle zusammen in Lillians Welt, da sie ihre Freunde dort nicht im Stich lassen können. Lilly wird verletzt, sie kämpfen sich nur einen unterirdischen Tunnel und können nicht lange die Ruhe im Lager genießen, denn es geht für Lilly und ihre Freunde gleich weiter.

Man merkt also, Lilly kommt kaum dazu sich auszuruhen und wir somit auch nicht. Die Seiten flogen nur so dahin und man wollte immer weiter lesen. Die romantischen Szenen zwischen Lilly und Rowan waren dann ab und zu genussvolle Abwechslungen.

Lilly ist ein sehr interessanter Mensch und wie ich auch behaupten würde, ein guter Mensch, obwohl sie sich selbst im Laufe des Buches da überhaupt nicht mehr sicher ist. Sie hat Angst, so zu werden wie Lillian, denn ein paar derer Entscheidungen kann sie nachvollziehen und ein paar wiederholt sie sogar wieder. Trotzdem merkt man in vielen kleinen Szenen, dass sie ein guter Mensch ist, der helfen will. Außerdem reift sie zu einer Anführerin, die gerecht aber zielstrebig ist und seinen Zielen folgt.

Rowan hat mir zu Anfang des Buches sehr gut gefallen, es ist toll mitanzusehen, wie sehr er sich um Lilly kümmert und wie fasziniert er von ihrer Welt ist. Und ich kann seine Entscheidungen verstehen, zurück in seine Welt zu müssen, obwohl er am liebsten mit Lilly ihre Welt bereisen würde. Aber er ist ein starker Mensch, der seine Freunde nicht einfach so zurück lässt. In der Mitte des Buches, sie sind schon wieder vereint mit ihren Freunden in seiner Welt, hat er mich aber sehr schwer enttäuscht. Teilweise konnte ich seine Entscheidung nachvollziehen, aber dass er so einen grausamen Schritt macht, konnte ich ihm nicht verzeihen. Meiner Meinung nach hätte Lilly ihn ruhig mehr hassen können und sich weniger die Schuld daran geben sollen. In der letzten Hälfte des Buches merkt man, wie sehr ihr Herz gebrochen ist und wie leer sie ist. Und als dann auch noch am Ende etwas Schreckliches passiert, weiß ich nicht, wie sie das ungebrochen überleben soll. Mir hat es schon sehr wehgetan.

Lillys Tristan hat sich in diesem Teil echt gemacht, während ich seine Handlungen im ersten Teil echt nicht nett fand, hat er sich jetzt sehr viel Mühe gegeben und man konnte ihn besser verstehen. Und am Schluss ist er ein tapferer Krieger an Lillys Seite und der Einzige, der noch an sie glaubt und bedingungslos zu ihr steht.

Josephines Angelinis Schreibstil hat mich auch in diesem Buch wieder völlig überzeugt, flüssig und bildlich.

Fazit:

 Auch der zweite Teil von Everflame war extrem spannend und sehr fesselnd. Außerdem wartete er mit vielen tollen Ideen auf. Nur der Anfang war etwas schwer für mich, weil ich nicht mehr so gut reingekommen bin.

Ich bin extrem gespannt auf den dritten Teil und kann es kaum erwarten.

Von mir gibt es 4,5 Sterne!

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

escort, sex, bisexualität, vertraue, the escorts: tro

The Escorts: MARC

Isabel Lucero , Stefanie Zurek
Buch
Erschienen bei Romance Edition, 09.10.2015
ISBN 9783902972705
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meinung:

Marc – anders als erwartet!

Da ich den ersten Teil der Reihe „The Escorts: Jace“, als ich ihn gelesen habe, ziemlich genossen habe, war ich dementsprechend gespannt auf den zweiten Teil und auf Marc, denn man konnte noch nicht so viel über ihn erfahren im ersten Teil.

Allerdings muss ich sagen, dass ich etwas überrascht war, in welche Richtung dieses Buch dann ging. Klar erwartet man bei einem Buch über einen Escort, keine harmlosen Standards, aber der Klappentext hat mit keinem Wort gezeigt, dass dieses Buch auf eine Dreierbeziehung hinaus läuft. Damit habe ich prinzipiell kein Problem ( und im Vorwort der Autorin wurde auch gewisser Maßen darauf hingewiesen), aber da es ein sehr spezielles Thema ist, habe ich nicht immer Lust auf so etwas. Also direkt am Anfang eine Warnung für alle, die mit so etwas (also Frau+Mann+Mann) gar nichts anfangen können!

Der Anfang hat mir recht gut gefallen, war man schnell drin in der Geschichte und merkte, dass die Escort-Kundin Beziehung zwischen Marc und Nathalia nicht professionell bleiben wird. Denn es prickelt zwischen den Beiden und Marc findet es gut, dass Nathalia alles andere als schüchtern und prüde ist. Sie hat zum Beispiel kein Problem damit, dass er ein Escort ist. Schon bald einigen sich die Beiden darauf, im Bett nur das zu tun, worauf sie Beide stehen. Ich mochte die Szenen zwischen den Beiden und wie sich langsam Vertrauen aufbaut.

Doch dann kommt mehr und mehr Lincoln dazu, der ein paar spezielle Clubs besitzt und schon immer mit Nathalia ein wenig am Flirten war. Doch zwischen ihnen ist es nie zu mehr gekommen, erst durch Marc kommen sie sich wirklich näher, denn Lincoln hat ein Problem damit, allein mit einer Frau zu schlafen. Anfangs fand ich es noch ganz interessant, wie sich diese Dreieckskiste entwickeln sollen, aber ich muss sagen, mir waren es zu viele Einzelszenen zwischen Lincoln und Marc, das Buch hat sich fast mehr auf die Beiden konzentriert, als auf Nathalia und Marc (die laut Klappentext) eigentlich Protagonisten sein sollten. Ich hab da eigentlich keine Probleme mit, hätte nur gern mehr von Nathalia und Marc gelesen.

Was mich unter anderem gestört hat, war, dass Nathalie und Lincoln so absolut keine Probleme damit zu haben schienen, eine Dreierbeziehung zu führen. Obwohl beide, vor allem Nathalia, noch nie etwas in die Richtung hatten. Das erschien mir einfach nicht realistisch, dass sie nicht stärke Zweifel hatten. Aber auch Marcs permanente Unentschlossenheit nervte mich, die Beiden machen es ihm eigentlich wirklich einfach und er stellt sich total an und will vor allem seinen Freunden davon nichts beichten. Ihn konnte ich deswegen leider auch nicht immer nachvollziehen.

Während Lincoln und Marc zwei dickköpfige „Machomänner“ sind und beide nicht zu ihren Gefühlen stehen wollen, ist Nathalie die ewige Vermittlerin. Sie lässt sich nie aus dem Gleichgewicht bringen, versteht alle beide, erkennt ihre Gefühle und ist einfach irgendwie perfekt. Ich mochte sie zwar, obwohl sie mir etwas zu glatt war. Für sie ist eigentlich fast alle ok, sie hat kein Problem mit zwei Männern, härteren Sex und Co..

Die ganze Handlung spielte eigentlich nur von der Dreierbeziehung und ihre Problemen, sodass es wenig Interessantes drumherum gab.

 

Auch wenn ich jetzt ein paar negative Aspekte aufgezählt habe, hat mir das Buch doch insgesamt gut gefallen. Es war gut geschrieben, sodass man es flüssig in einem Stück lesen konnte und auch die anderen bekannten Personen hatten ihre Auftritte.

Fazit:

 Insgesamt hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen wie der erste Teil über Jace, allerdings bin ich doch sehr gespannt auf Troy und seine Geschichte, denn da wurden hier schon einige Aspekte angedeutet.

Ich kann leider nur 3, 5 Sterne vergeben!

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schule, uni, abitur, blog, freundschaft

School`s out - Jetzt fängt das Leben an!

Karolin Kolbe ,
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.07.2015
ISBN 9783522504645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

School´s out – vier Geschichten über das Leben nach dem Abi!

Anni, Marlene, Clara und Lotte sind beste Freundinnen, doch nun geht jeder unterschiedliche Wege nach dem Abitur.  Von dem Auslandsjahr, über Studium und soziales Jahr bis zur Arbeit auf dem Bauernhof. Da das ganze bei mir selber noch gar nicht lange her ist, wollte ich die Geschichte sehr gerne lesen.

Lotte hat sich entschlossen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Um sich auf ihr Studium vorzubereiten, will sie erstmal auf einem Bauernhof arbeiten und das auf dem ihres Vaters in der Niederlande, da sie diesen noch nie lange gesehen hat. Ihre Mutter ist alles andere als begeistert, doch Lotte setzt sich durch. Sie wird zwar von der neuen Familie ihres Vaters herzlich aufgenommen und sie kommt gut mit ihren kleinen Geschwistern zurecht, doch so richtig wohl fühlt sie sich doch nicht. Doch durch mehrere Geschehnisse fühlt sie sich immer mehr in die Familie eingegliedert und sie lernt auch noch einen tollen Jungen kennen.

Anni hilft in einem Heim für Kinder in Malaysia und muss zu Anfang erstmal mit ihren anstrengenden Mitbewohnern kämpfen. Aber auch sie lernt einen Jungen kennen, der mit ihr im Heim hilft und nachher gehen sie auch noch auf Reisen. Sie habe ich am Meisten beneidet, an sowas habe ich damals auch lange überlegt und ihre Abenteuer hörten sich echt toll an, auch wenn negative Erfahrungen wie ein Diebstahl dabei waren.

Marlene studiert Elektrowissenschaften in Kassel, während ihr Freund in Frankfurt ist. Anfangs war ich echt genervt von ihr, da sie nur in ihrer Wohnung geblieben ist und sich im Selbstmitleid gesuhlt hat, weil ihr Freund weg war und sie ja nie im Leben neue Freunde finden würde. Und als sie endlich unter Leute geht, erfindet sie erstmal einen Hund um dazu zu gehören. Doch nach und nach findet sie wirklich bei den richtigen Leuten Anschluss und lernt auch viel über sich selbst. Auch ein paar Schwierigkeiten mit ihrem Freund und ihren Eltern muss sie überstehen. Nach und nach konnte ich mich dann doch mit ihr anfreunden.

Auch Clara hat ein interessantes Jahr  vor sich, denn sie hilft in einer Kreativwerkstatt und ihre Leiterin ist eine faszinierende Persönlichkeit, die sie auf Partys mitschleppt, auf der nur gesund und vegetarisch gegessen wird und wie verrückt getanzt. Auch sie lernt einen Jungen kennen, der großes Potenzial hat, ihr bester Freund zu werden.

Alle vier Mädchen waren mir auf ihre Art sympathisch und hatten ihre eigenen Abenteuer. Da merkt man, dass man nicht unbedingt in ein anderes Land muss, um etwas zu erleben.

Das Buch ist so aufgeteilt, dass alle Mädchen stückchenweise hintereinander ihre Geschichten erzählen und um in Kontakt zu bleiben, posten sie auf ihrem Blog immer Fotos von ihrer aktuellen Situation. Ich mochte diese Idee sehr, eine gute Möglichkeit um in Kontakt zu bleiben.

Das Buch war jetzt nicht unbedingt auf eine klassische Art spannend, denn es gab weder einen Höhepunkt in der Mitte oder am Ende, denn jedes Mädchen hatte unterschiedliche „Spannungskurven“, aber trotzdem habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen.

Fazit:

 School´s out ist ein tolles Buch für alle, die immer schon davon geträumt haben, nach dem Abi etwas Anderes zu machen oder selbst von ihren Freundinnen getrennt sind. Ein Buch für ein paar schöne Stunden. Von mir gibt es daher 4 Sterne!

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49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

erotik, rezension, sex, nicht mein stil zum lesen!, create space

Liam Harsen - Be My Fire

J. S. Wonda
E-Buch Text: 265 Seiten
Erschienen bei null, 11.09.2015
ISBN B015AB8VSG
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meinung:

Be my Fire – heiß & heißer!

Durch eine Leserunde hatte ich die Möglichkeit dieses Buch zu lesen.

Direkt zum Anfang eine kleine Warnung: Wer kein Fan von vielen harten Worten, wenig Moral und heißen Szenen ist, sollte dieses Buch nicht unbedingt lesen. Für Fans ist es allerdings unbedingt was.

Ich lese Bücher nicht oft, aber ab und zu finde ich doch Gefallen dran. Vor allem hat mir „Liam“ ziemlich gut gefallen, es ist kein herausragendes Buch, aber es unterhält einen sehr gut für ein paar Stunden.

Liam ist ein Arsch, anderes kann man es nicht nennen. Vor allem am Anfang ist er absolut ehrlos, es geht ihm nur um ihn selbst und nichts ist ihm zu schade, um ein luxuriöses Leben zu führen. Auch nachher wird er kein guter Kerl, bei Weitem nicht, aber er bemüht sich für Stelle darum.

Stella ist im Gegenteil dazu, ein echt gutes und liebes Mädchen, die selbstbewusst ist, zu wissen, was sie von Liam will. Ich mochte sie und sie hat Liam relativ gut im Griff, auch wenn sie ihr eigenes Leben nicht immer so ganz im Griff hat.

Zu Anfang gab es nicht wirklich viel Handlung, es ging eher darum, wie asozial Liam ist und wie er langsam mit Stella zusammen kommt. Alles konzentrierte sich auf die Beiden und ihre heißen Liebesszenen.

Erst nachher kommt eine wirkliche Handlung dazu, Liams Bruder und seine Machenschaften spielen da eine Rolle. Da bekam das Buch auch gewissen Grad an Spannung.

Der Schreibstil von Jane Wonda hat mir gut gefallen, er passt hervorragend zu dieser Art von Buch. Leidenschaftlich, heiß und flüssig.

 

Fazit:

Wie gesagt, das Buch ist nur etwas für spezielle Fans, denn es wartete nicht mit einer herausragenden Handlung oder so auf. Aber die Liebesgeschichte ist heiß, es gibt ein fieses, offenes Ende und interessante Charaktere. Perfekt für ein paar Stunden tolle Unterhaltung.

Von daher gibt es von mir 4 Sterne!

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244 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

märchen, fee, hexe, hexenjäger, fantasy

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian
E-Buch Text: 156 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 14.04.2015
ISBN 9783738023206
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung:

Die 13. Fee – Erwachen – eine grandiose Märchenadaption!

Da ich schon unheimlich viel von diesem Buch gehört habe, war ich natürlich richtig gespannt darauf, ob die Geschichte so gut ist, wie alle behaupten. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht, sie ist großartig!

Die Idee fand ich klasse, Julia Adrian hat aus vielen verschiedenen Märchen eine ganz neue Handlung geschaffen. Ich habe all die Märchenanspielungen geliebt, vor allem weil sie immer noch verändert und erweitert wurden und Julia Adrian viele Idee mit hat einfließen lassen. Man kann gar nicht alle Märchen aufzählen, die sie benutzt hat, aber zum Beispiel Dornröschen, Rattenfäger und Hänsel und Gretel.

Die 13.Fee erwacht aus einem langen Schlaf und geht dann mit einem Hexenjäger zusammen auf die Jagd nach den anderen Feen. Hört sich abenteuerlich an? Ist es auch.

Das Buch war durchgehend spannend, eine unterschiedliche Szene nach der Anderen, jede neue Schwester/Fee stellte die Beiden vor eine neue Herausforderung. Man bemerkte aber, dass es einen roten Faden gab, sodass die Handlung nicht chaotisch wirkte.

Zudem lernte man viele Personen kenne, manche weniger menschlich als Andere, Hexenjäger, Feen und Co. Auch hier gab es eine große Vielfalt, sodass einem nie langweilig geworden ist.

Aber neben der tollen Geschichte, die man selbst erlebt haben muss, um zu begreifen, wie sie ist, lebt die Geschichte auch von den interessanten Charakteren und der andersartigen Liebesgeschichte.

Während sich die körperliche Beziehung zwischen dem Jäger und der 13. Fee sehr schnell entwickelt, sind ihre Gefühle völlig verzwickt. Man merkt, dass die Fee dem Jäger sehr zugetan ist, aber sie ist nicht naiv und weiß, dass er sie töten muss. Und ihn wiederum kann man überhaupt nicht durchschauen, empfindet er was für sie, oder nicht? Dieses Rätsel hoffe ich im nächsten Teil lösen zu können.

Die 13. Fee ist eine interessante Protagonistin, sie ist kein naives Mädchen, sondern war einmal eine Frau von unvorstellbarer Macht, die aber auch schon eine Menge durchgemacht hat. Sie ist sehr komplex, denn manchmal wirkt sie eher böse und gewissenslos, aber an anderen Stellen beweist sie ein großes Herz. Ihre Ansichten unterscheiden sich oft von der des Jägers, aber ergänzen sich doch irgendwie.

Wie gesagt, der Jäger war schwer zu durschauen, auch er war sehr komplex, man war sich nie so sicher, ob er nur ein Mensch sein kann und was hinter seiner Fassade steckt. Und warum tötet er die Feen?

Julia Adrians Schreibstil hat die Geschichte perfekt abgerundet, sehr anschaulich und flüssig.

Fazit:

 Von mir gibt’s 5 Sterne für die Geschichte. Da hab ich keine andere Wahl und jetzt warte ich nur noch gespannt auf den nächsten Teil!

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245 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

dämonen, jeaniene frost, fantasy, engel, liebe

Broken Destiny - Dämonenasche

Jeaniene Frost , Ira Panic
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.08.2015
ISBN 9783956492150
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung:

Broken Destiny – super Reihenstart von Jeaniene Frost!

Da ich die Cat& Bones Reihe von der Reihe liebe, war mir klar, dass ich ihre neue Reihe auch unbedingt lesen muss. Und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht.

Vorab für alle Fans von Cat& Bones, Adrian und Ivy sind nicht wie die Beiden und ihre Geschichte ähnelt sich auch nicht, aber ich bin mir trotzdem sicher, dass Fans hier auf ihren Geschmack kommen.

Die Idee gefällt mir richtig gut, genau das, was ich mag. Dämonen, Engel, andere Wesen und vieles mehr. Besonders gut gefallen hat mir, dass zum Beispiel Geschichten aus der Bibel genommen wurde und auf veränderte Weise in die Geschichte eingebunden wurden. Zum Beispiel David& Goliath und Judas spielen eine Rolle. Jeaniene Frost hat daraus etwas Neues geschaffen.

Die Geschichte war sehr spannend, quasi ab Beginn gab es durchgehend viele verschiedenen Action Szenen. Kämpfe mit Dämonen und anderen Wesen, wilde Schießereien und Co. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend war es. Aber es gab auch Nicht-Actionszenen, die mir sehr gut gefallen haben. Wie ich es schon von Jeaniene Frost gewohnt bin, gab es durchaus die ein oder andere witzige Szene, bei der ich richtig schmunzeln musste, weil sie so absurd war.

Es zog sich ein roter Faden durch die Handlung, erst will Ivy nichts anderes als ihre Schwester finden, doch dann stellen sich ihr Hindernisse von unvorstellbarer Dimension in den Weg und sie hat ganz neue Ziele, die noch lange nicht erreicht sind. Sie und Adrian reisen durch verschiedene Dämonenwelten um nach einem Gegenstand und Ivys Schwester Ausschau zu halten.

Die Erwartungen, die man an so einen Dämonenreich hat, wurden wirklich völlig erfüllt. Jeaniene Frost hätte das Ganze nicht grausamer beschreiben können: sämtliche Abartigkeiten, komische Kreaturen und die pure Bosheit kamen hier vor.

Außerdem hat sie wieder interessante Charaktere geschaffen, Ivy ist eine tolle Heldin, die viel für ihre Schwester riskiert.

Adrian dagegen war mir nicht ganz so sympathisch, bis zum Schluss konnte ich ihn und seine Ziele nicht einschätzen und vieles, was man über ihn gehört hat, war nicht gerade Vertrauensfördernd.

 

Fazit:

Wie nicht anderes erwartet, hat mir Broken Destiny sehr gut gefallen, ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil und habe Jeaniene Frosts Schreibstil mal wieder bewundert.

Von mir gibt es 5 Sterne!

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104 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

engel, magie, dämonen, fantasy, fae

Die Chroniken der Fae - Aus Papier und Asche

Ruth Frances Long , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.10.2015
ISBN 9783570310335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Die Chroniken der Fae – fantasievolle Welt, die mich nicht immer fesseln konnte!

„Die Chroniken der Fae – Aus Papier und Asche“ wartet mit einem fantastischen Cover auf, ich liebe es einfach und es passt ganz hervorragend zur Geschichte.

Auf die Geschichte habe ich mich sehr gefreut, sie hört sich ganz nach meinem Geschmack an.

Und der Anfang hat mir auch sofort gut gefallen, man war sehr schnell drin und es gab direkt genügend Action.

Generell hat mir die Idee sehr gut gefallen, Ruth Long nimmt alte Mythen wie Feen, Engel und Dämonen, mischt sie zusammen und lässt sich Neues einfallen und lässt sie alle in Dublin / Dubh Linn zu wahren Gestalten werden. Es gibt eine klar aufgebaute Hierarchie bei den Fae, auch da hat die Autorin sich viel Mühe gegeben, ebenso wie bei der Entstehungsgeschichte der Fae. Zudem gibt es viele Wesen, wie Mischwesen, Selkies und Co…

Den roten Faden in der Geschichte konnte man eigentlich nie direkt entdecken, erst am Ende, dass ich so nie erwartet hätte, verstand man, wie alles zusammen hing. Viele aufregenden und geheimnisvolle Szenen, die man erst nicht ganz zuordnen konnte, ergaben jetzt ein Sinn und man sah das große Ganze.   Obwohl ich das eigentlich nicht schlecht finde, weil wirklich ein System dahinter steckte, was er mir manchmal einfach zu viel. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag, aber weil man eben nicht immer alles ganz durchblickte, konnte mich das Buch nicht hundertprozentig fesseln, vor allem in der Mitte. Anfang und Ende haben mich dagegen nicht losgelassen.

Meine Meinung über die Charaktere ist zwiegespalten, vor allem bei Jinx. Denn dieser tat mir auf der einen Seite unheimlich leid, es ist unfassbar unmenschlich, was ihm alles angetan wurde, aber trotzdem mochte ich es nicht, wie er Izzy behandelt hat. Klar, er hat sie immer beschützt, aber er war nicht in eigentlicher Hinsicht gut zu ihr, manchmal richtig fies und abweisend, was sie nicht verdient hat. Er hat ihr so wehgetan, dass ich verstehen kann, wie schlecht es ihr deswegen ging. Deswegen fand ich ihn keinesfalls sympathisch, auch wenn er ein hartes Leben hatte und sie bemüht hat. Eine interessante Figur war er aber alle Male.

Die arme Izzy tat mir ziemlich leid, sie ist ein guter Mensch, der in dieser für sie komplett neuen Welt, den Löwen quasi zum Fraß vorgeworfen wurde und auf keinen wirklichen zählen konnte. Vor allem nicht auf Jinx. Nur ihr treuer Freund Dylan hält zu ihr, auch wenn dieser ganz eigenen Rachepläne hat. Dieser hat sich stark entwickelt, anfangs war er ein unbeschwerter Musiker und er wurde im Laufe des Buches immer mehr knallhart und durchhaltend, denn er hatte eine Ziel und hat dieses konsequent verfolgt.

Der Schreibstil von Ruth Long hat mir zugesagt, flüssig und sehr anschaulich, was die Welt der Fae angeht.

Fazit:

 Insgesamt konnte mich das Buch mit vielen Sachen überzeugen, wie einem wunderschönen Cover, einer durchdachten Handlung, einer fantasievollen Idee und interessanten Charaktere. Leider konnte es mich doch nicht immer fesseln, sodass ich gute 4 Sterne vergebe!

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961 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 152 Rezensionen

drachen, talon, fantasy, liebe, julie kagawa

Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Talon – spannendes Drachenbuch!

Da mir sowohl der Klappentext als auch das Cover von Talon sehr gut gefallen hat, wollte ich das Buch gerne lesen.

Der Anfang war etwas schleppend, aber kurz darauf war ich mitten in der Geschichte drin und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Idee gefällt mir ziemlich gut, Drachen in Menschengestalt sind nichts Neues, aber die Autorin hat viel darum herum geschaffen. Zwei Organisationen, die sich gegenseitig bis aufs Blut bekämpfen und Beide denken, sie hätten Recht. Sie formen alles gnadenlos für ihre Zwecke zurecht und wer aus der Reihe tanzt, hat mit harten Konsequenzen zu rechnen. Beide agieren außerhalb der Öffentlichkeit, Talon, die Drachen, versuchen in Menschengestalt die Menschen zu infantileren und der Sankt Georgs Orden will die Drachen alle vernichten.

Ich mochte es, dass die Geschichte aus mehreren Sichten geschrieben wurde, hauptsächlich aus Embers und Gavins Sicht, so wurde das Ganze noch spannender. Generell war die Handlung ziemlich spannend, schon zu Beginn gab es aus Gavins Sicht einen aufregenden Kampf und bis zum Schluss gab es viele abwechslungsreiche Szenen, wie Übungskämpfe oder einfach Surf Stunden.

Ich mochte Ember sehr gerne, sie ist irgendwie frisch und kein so naives Mädchen, sondern eine Kämpferin, die nicht bereit ist ihre Freiheit aufzugeben. Sie ist kein rücksichtloser Drache, wie der Orden das denkt und ist sehr eng mit ihrem Bruder befreundet und hält stets zu ihm.

Man fiebert ganze Zeit mit ihr, denn man merkt nach und nach, dass Talon viele Geheimnisse hat und sehr rücksichtlos ist. Zudem macht sie viel bei ihrem Training durch, deswegen gönnte man ihr die Freizeit mit ihren menschlichen Freunden oder die anbahnende Liebesgeschichte mit Gavin.

Auch Gavin mochte ich gerne, er ist mutig und gerecht und setzt sich stark für eine Sache ein, von der er überzeugt ist. Er ist sehr ehrgeizig, doch nicht blind vor Eifer, sondern er denkt auch nach und will Gerechtigkeit.

Zum Ende hin bahnt sich eine Dreiecksgeschichte an, obwohl ich das eigentlich nicht unbedingt mag, könnte es  in diesem Fall echt interessant sein, weil Embers menschliche Seite und ihre Drachenseite nicht gleich fühlen.

Der Schreibstil von Julie Kagawa war flüssig und angenehm zu lesen, so wie ich es gewohnt bin.

Fazit:

 Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, auf jeden Fall für Julie Kagawas Fan, aber auch für alle anderen. Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne und ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

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fantasy, magie, liebe, nina blazon, zwillinge

Der Winter der schwarzen Rosen

Nina Blazon
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.10.2015
ISBN 9783570163641
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Der Winter der schwarzen Rosen – voller Fantasy!

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil der Klappentext sich richtig gut anhörte.

Leider kam ich anfangs nicht so richtig gut rein in das Buch, die Geschichte hat mich nicht gefesselt, weil sie so fern wirkte. Diese Welt, die Nina Blazon hier geschaffen hat, ist gewaltig. Sie hatte unglaublich viele Ideen und hat sich auch große Mühe gegeben, diese Welt zu beschreiben, was ihr durchaus gut gelungen ist. Ich habe ein genaues Bild der Welt im Kopf. Allerdings war man am Anfang damit beschäftigt, in die Welt hineinzufinden und hatte deswegen nicht so viel Aufmerksamkeit für die eigentliche Handlung und die Charaktere, die auch schwer zu fassen sind.

Wie gesagt halte ich die Idee für sehr interessant. Nina Blazon hat eine Welt erfunden, in der eine sture, grausame Herrscherin, die sehr geschickt ist, andere Menschen zu manipulieren, mal mit Angst, aber auch mit Freundlichkeit, sämtliche Magie verbietet. Als Erstgeborene hatte sie die Pflicht, dieses Land zu erobern und es von Magie zu befreien, ohne Rücksicht auf Verluste der Urbewohner. Trotzdem hält sich der Glaube an Magie hartnäckig und auch Liljann sieht Wesen, Geister, die sie eigentlich nicht sehen dürfte. Ich will jetzt gar nicht zu viel über diese Welt verraten, da könnte ich noch Stunden erzählen, man muss das einfach selbst erleben.

Nach einer gewissen Zeit bin ich in die Handlung reingekommen und ab da hat sie mich auch gefesselt, besonders spannend dabei war, dass sich die Leben der beiden Schwestern so stark in unterschiedliche Richtungen entwickeln, die eine kommt an den Hof der Königin, die andere muss ins Grauenland. Doch Beide sind nachher auf der Flucht vor ganz unterschiedlichen Menschen.

Man fiebert mit Beiden mit, wie Tajann langsam lernt, wie scheinheilig der Hof ist und eine heimliche Affäre hat, die sie nachher zur Flucht zwingt und wie Liljann ängstlich wie sie ist, versucht im Grauenland zu überstehen und dabei vor einem Mann flieht, der gleichzeitig auch noch ein Monster ist.

Das Buch steckt voller Überraschungen und Wendungen, man weiß nie, wie es mit Liljann und Tajann im nächsten Kapitel weiter geht und bis zum Schluss konnte man nicht erahnen, wie alles ausgeht.

Leider wurde mir ab der späten Mitte bis kurz vor Ende alles etwas sehr undurchsichtig. An jeder Ecke lauerte ein dunkler Schatten, ständig schwebte eine dunkle Bedrohung über allem. Es gab so viel Düsterkeit, dass man irgendwie gar kein „Licht“ mehr gesehen hat. Prinzipiell sehe ich ein, dass das zum Buch gehörte und nachher verstand man das auch, aber irgendwie hat es mir einfach nicht mehr so Spaß gemacht zu lesen, wie vorher.

Das Ende dagegen war noch einmal ein Highlight, es hat mich sehr überrascht und ehrlich gesagt auch traurig gestimmt, weil es nicht für beide Schwestern ein klassisches Happy End gab. Aber das Ende passte perfekt und beide sind zufrieden.

Liljann und Tajann, die beiden Schwestern, waren völlig unterschiedliche Typen, wie sie beide auch selbst bemerkt haben. Tajann strebt nach Freiheit, nach Ruhm, nach der glamourösen Liebe und ist sehr mutig, sie ist eine fantastische Jägerin und auch ziemlich geschickt im Manipulieren. Allerdings versteht sie ihre Schwester nicht, sie verachtet sie sogar für ihre Feigheit.

Dabei mochte ich Liljann eigentlich ganz gerne, natürlich war sie nicht die mutigste Person, aber sie hatte auch schon ihr Leben lang mit beängstigenden Gestalten zu tun, die kein anderer sehen konnte und ihre Zukunft war auch sehr bedrohlich. Aber sie war ein guter Mensch, sie wollte immer ihre Schwester und ihren Vater beschützen und sie ist sehr sanftmütig.

Tajann dagegen war mir nicht so sympathisch, weil sie rücksichtlos sein kann, aber nach und nach habe ich gemerkt, dass sich die Beiden eigentlich gut ergänzen und auch Tajann gute Seiten hat.
Obwohl die Beiden sich nie gegenseitig verstanden haben, sie sich kaum vertrauen können, vor allem durch den Verrat von Tajann, merkt man doch, dass sie sich lieben, denn sie sind schließlich Schwestern.

Es gibt sehr viele weitere Personen in dem Buch, sodass einem eine große Bandbreite an verschiedenen Charakteren geboten wurde. Die Meisten konnte man nie einschätzen, vor allem eine Person hat mich am Ende überrascht. Jeder hatte andere Ziele und vor allem die Menschen am Hof können ihre Gefühle mehr als gut verstecken.

Wie vieles an diesem Buch, waren auch die Liebesgeschichten ganz und gar nicht „klassisch“. Die eine Liebe ist wie eine lodernde Flamme, die auch schnell man in Wut umschlägt, während die Andere sich erst sehr spät und wie ein zartes Flämmchen entwickelt.

An den Schreibstil muss man sich gewöhnen, er ist sehr bildlich, was eigentlich gut ist, denn so kann man sich diese Welt besser vorstellen, aber auch anfangs etwas schwer ist.

Fazit:

 Insgesamt fand ich das Buch richtig faszinierend, an der ein oder anderen Stelle habe ich mir etwas schwer damit getan, aber es ist auf jeden Fall etwas Großes, dass man irgendwie kaum in Worte fassen kann. Von mir gibt es gute 4 Sterne!

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erotik, charlotte taylor

Hot-Chocolate-Quickie: Fay & Enrico: Eine prickelnde Kurzgeschichte

Charlotte Taylor
E-Buch Text: 30 Seiten
Erschienen bei null, 03.10.2015
ISBN B015HO8384
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meinung:

Fay& Enrico – kurz, aber heiß!

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich ein großer Fan von Charlotte Taylors Reihe „Hot Chocolate“. Zwischen den zwei Episoden (Episode 2 startet im November) hat sie nun eine kleine Kurzgeschichte geschrieben, ein kleiner „Quickie“ für zwischendurch. Und es sind wirklich nur 30 Seiten, sodass man es mit einem großen Haps verschlingen kann. Ich habe die Kurzgeschichte innerhalb kürzester Zeit gelesen und mal wieder sehr genossen. Was anderes habe ich auch nicht erwartet.

Eine Handlung wird kurz angerissen, aber was wirklich mit Enrico passiert, bleibt im Unklaren. Das Einzige, was hier mehr als deutlich wird, ist dass die Anziehung zwischen Fay und Enrico sehr stark ist. Es ist beiden klar, dass das mit ihnen nichts Ernstes ist, aber trotzdem stürzen sie sich in ihr kleines, heißes Abenteuer. Wie wir es von Charlotte Taylor gewohnt sind, sind die Liebesszenen prickelnd und erotisch.

Ich mochte es, dass trotz der Kürze, sowohl bekannte Charaktere erwähnt wurden, als auch der Charakter von Fay deutlicher wird. Sie ist ein hilfsbereiter Mensch und hat durchaus interessante Träume. Ich bin mal gespannt, was daraus noch wird.

Enrico bleibt geheimnisvoll und zwischendurch mochte ich ihn gar nicht, weil ich mit einer moralischen Sache nicht einverstanden war, aber dann hat Charlotte das geschickt gelöst und man verzeiht Enrico das, wie sie selber noch am Schluss schreibt.

Fazit:

 Charlotte Taylor hat es geschafft, dass mir auch Hot Chocolate während der Pause zwischen den Episoden nicht aus dem Kopf geht. Ein kurzer, heißer Anstoß und schon freut man sich wieder total auf die nächste Episode. November, ich hoffe du kommst bald!

Von mir gibt es 5 Sterne!

 

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sherlock holmes, liebe, london, sherlock, krimi

My Dear Sherlock - Wie alles begann

Heather Petty ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.09.2015
ISBN 9783570171523
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

My Dear Sherlock – ich liebe das Buch!

Nachdem ich Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch gerne lesen, aber es war jetzt nicht mein „Must Read“ im September. Umso überraschter war ich, wie unglaublich gut mir das Buch gefallen hat.

Die ganze Geschichte beginnt eigentlich damit, dass Mori Sherlock in der Schule in seinem Chemielabor im Keller kennen lernt. Kurz darauf treffen sie sich erneut und Sherlock schlägt Mori ein Spiel vor. Er denkt, sie sind viel besser dazu in der Lage das Rätsel um den Mordfall im Park zu lösen, als die Polizei. Doch bald ist das Ganze vor allem für Mori kein Spiel mehr, denn es wird immer persönlicher für sie.

Bei den Beiden dreht sich immer viel um den Wettbewerb, sie wissen beide, dass sie clever sind und wollen sich gegenseitig keine Niederlage eingestehen. Sherlock fordert Mori immer wieder heraus und das macht auch einen besonderen Part ihrer Beziehung aus.

Für Sherlock ist immer alles ein Rätsel, so auch Mori, und auch wenn er versucht, Mori nicht zu „lösen“, fällt es ihm doch sehr schwer. Durch Mori nehmen wir ihn als ganz besonders war, in jedem Aspekt seines Lebens merkt man, dass er ein Genie ist. Aber es wird auch deutlich, dass er auch ein Teenagerjunge ist und an manchen Stellen ziemlich verunsichert und schüchtern ist. Vor allem da Mori es ihm nicht leicht macht und er sie gar nicht einschätzen kann. Ich mochte es, wenn er so ratlos ist, denn ansonsten weiß er  immer alles. Er ist sehr aufmerksam, anhand kleiner Details kann er viel herausfinden, aber man merkt, dass er nicht so viele soziale Fähigkeiten hat. Er und Mori ergänzen sich daher gut und ich liebe es, wie er versucht, Mori auf seine Art zu beschützen. Auch sein Bruder Mycroft ergänzt das Buch toll, er bleibt ziemlich undurchschaubar, aber man merkt, dass er ein gutes Herz hat, denn er unterstützt Mori und Sherlock und er will nur das Beste für seinen Bruder.

Ich mag Mori, sie ist ein kompliziertes Mädchen und die Autorin hat vermutlich auch bewusst nicht so geschrieben, dass sie sympathisch wirkt. Aber sie ist relativ einzigartig, denn sie ist sehr, sehr klug, zynisch , mutig, aber auch leichtsinnig, sie beschützt ihre Brüder und sie ist zielstrebig. Sie ist wieder einer solcher Charaktere, die man gar nicht wirklich beschreiben kann, sondern die man selbst erleben muss. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie es nicht leicht, aber sie gibt nicht auf und plant, wie ihr Leben weiter verlaufen soll. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, sie ist sehr geheimniskrämerisch und versucht alles selbst hinzubekommen.

Obwohl die Liebesgeschichte zwischen den Beiden eine wichtige Rolle spielt und auch ziemlich schön ist, nimmt sie nicht zu viel Platz ein und verdrängt die eigentliche Handlung. Sherlock und Mori passen super zusammen, ein tolles Pärchen, dass auch ohne viel Kitsch und Ähnliches auskommt.

Die Handlung des Buches ist ziemlich spannend, einige Sachen hätte ich nie erwartet, und am Ende gab es eine sehr traurige und überraschende Wendung. Vor allem der letzte Satz ist irgendwie hoffnungsvoll und düster zu gleich. Es gibt viele verschiedene Handlungsorte, ich liebe es, dass das Buch in London spielt und die Kapitel sind immer auch so schön am Anfang mit dem London Eye gestaltet. Viele Schauplätze in London werden angesprochen, der Regentpark oder die große Bibliothek.

Der Schreibstil von Heather Petty hat mir gut gefallen, an den richtigen Stellen spannend und ziemlich flüssig.

Fazit:

Es war völlig überraschend, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Teil. Leider ist noch nicht mal im englischen bekannt, wann der nächste Teil heraus kommt, deswegen fürchte ich, dass ich noch gefühlte 100 Jahre warten muss, bis ich weiter lesen kann.

Von mir gibt es 5 Sterne!

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225 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, new adult, schauspieler, eversea, young adult

Eversea - Und die Welt bleibt stehen

Natasha Boyd , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.09.2015
ISBN 9783802597602
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung:

Eversea 2 – gute Unterhaltung!

Ich wollte den zweiten Teil von Eversea sehr gerne lesen, weil ich den ersten noch gut in Erinnerung hatte. „Eversea – und die Welt bleibt stehen“ knüpft ein paar Monate nach den Ereignissen im ersten Band wieder an die Geschichte von Keri Ann an. Es fällt sehr schnell auf, dass diesmal auch viel aus Jacks Sicht geschrieben wird, was mir super gefallen hat, da bekommt man auch gute Einblicke in seine Sichtweise.

Fünf Monate, nachdem Jack und sie sich getrennt haben, lebt Keri Ann wieder ihr Leben. Sie hat es sogar erfolgreich zu einer Ausstellung ihrer Kunstwerke geschafft. Sie kann Jack zwar nicht vergessen, vor allem weil ständig Schlagzeilen über ihnen auftauchen, aber sie versucht ihr Bestes. Ich mochte es, wie sie ihr Leben gestaltet hat, ich hatte schon befürchtet, sie würde nur noch ein Wrack sein, aber sie hat sich echt aufgerappelt. Doch dann taucht Jack wieder auf und will seinen Platz in ihrem Leben wieder zurück. Keri Ann zögert, denn er hat sie sehr verletzt und sie weiß nicht, ob sie ihm wieder vertrauen kann und selbst wenn, ob er wirklich gut ist für ihr Leben.

Ich muss sagen, die Handlung barg jetzt keine großen Überraschungen oder unerwartete Wendungen und es ist auch nicht wirklich viel passiert, aber trotzdem wurde es mir nicht langweilig, durch abwechselnden Szenen durch Keri Anns oder durch Jacks Augen, oder sein Filmprojekt in England. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch durch, man konnte es wirklich in einem Rutsch lesen.

Das Buch lebte im Prinzip von seinen großen Gefühlen, man konnte mit Keri Ann und Jack mitfühlen, sie sind wirklich verliebt, aber die Umstände machen es ihnen nicht gerade leicht. Unter anderem seine verrückte Exfreundin, seine Verträge, sein Rum und die Presse hat es ihnen schwer gemacht, zusammen zu sein. Zwischen ihnen gab es aber auch richtig schöne Momente, zum Beispiel sind sie einmal gemeinsam auf einer Insel und genießen da ihre Zweisamkeit.

Obwohl ich diese Momente genossen habe, bin ich froh, dass Keri Ann nicht zu schnell und komplett aufgegeben hat. Jack hat sich wirklich viel Mühe gemacht, aber er hat sie auch stark verletzt und Keri Ann schmeißt sich nicht sofort wieder an seinen Hals, sondern genießt das Ganze mit Vorsicht und versucht ihn auch erst nicht mehr in ihr Leben zu lassen.

Generell mochte ich Keri Ann in diesem Teil mehr als im ersten, sie ist nicht mehr so naiv und hat mittlerweile etwas aus ihrem Leben gemacht, denn sie ist auf dem besten Weg zu einer erfolgreichen Künstlerin. Sie hat ihren Stolz und weiß, welche Konsequenzen eine bekannte Beziehung mit Jack für sie hätte. Deswegen bleibt sie realistisch.

Jack gibt sich zwar sehr viel Mühe mit Keri Ann und an sich war er mir schon sympathisch, auch wenn ich sein Verhalten, dass er vorher an den Tag gelegt hat, nicht wirklich nachvollziehbar und nett fand. Nach und nach wird das Ganze so ein bisschen erklärt, er hat aber meiner Meinung nach trotzdem übertrieben. Die Einblicke in seine Gefühle und Gedanken, unter anderem auch durch Tagebucheinträge, in denen er sich in England auch mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt hat, waren sehr interessant.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen, richtig flüssig, nicht umsonst konnte ich das Buch so gut lesen.

Fazit:

 Auch der zweite Teil von Eversea  hat mir gut gefallen, den ersten mochte ich ein Tick besser, da er mehr Überraschungen als dieser bot. Das Buch bietet einige schöne Lesemomente und ist für alle Fans von Liebesgeschichten genau das Richtige.

Von mir gibt es 4 Sterne!

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457 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

stefanie hasse, fantasy, bücher, liebe, book elements

Die Magie zwischen den Zeilen

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2015
ISBN 9783551300423
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung:

BookElements – zauberhafte Auftakt der neuen Reihe von Stefanie Hasse!

Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Einerseits hörte sich die Idee und der Klappentext großartig an, allerdings war ich etwas skeptisch, da mir die andere Reihe von Stefanie Hasse nicht richtig gefallen hat und ich die Reihe auch nicht weiterverfolgt habe.

Deswegen war ich umso froher, dass mir BookElements recht gut gefallen hat und ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen will.

Man kommt schnell in die Geschichte hinein, denn Stefanie Hasse hat einen flüssigen Schreibstil, der jugendlich und passend zur Geschichte gehalten ist.

Die Handlung war ziemlich spannend, direkt zu Beginn geht man zusammen mit Lin auf Buchcharakterejagd und merkt schnell, dass irgendetwas merkwürdig ist. Nach und nach begeben sich Lin und ihre Gruppe auf die Suche nach der Ursache, warum die Buchwelt verrückt spielt. Dabei helfen ihnen ihre vier Elemente, von denen jeder aus der Vierergruppe eins beherrscht. Auch diese Idee fand ich ziemlich klasse, denn das hätte ich nicht erwartet. Generell spielen die Elemente neben den Buchcharakteren eine große Rolle in der Geschichte.

Das Buch „Otherside“, das Lin heimlich liest und seine Charaktere, ist sehr wichtig für die Handlung, denn Link hat keine Ahnung, was für ein besonderes Buch das eigentlich ist.

Es gab viele abwechslungsreiche Szenen, erst machen Lin und ihre Kollegen Jagd auf die Buchcharaktere und dann werden sie selbst zu Gejagten, nachdem sie herausgefunden haben, was eigentlich genau ist.

Natürlich habe mich sehr gefreut, als auch Charaktere von Jennifer L. Armentrout vorkamen, ihre männlichen Charaktere sind einfach genial. Deswegen fand ich die Idee von Stefanie Hasse noch viel cooler.

Leider konnten mich die richtigen Charaktere im Buch nicht so überzeugen, wie die Idee und die Handlung.

Achtung! Möglicherweise kommen jetzt Spoiler

Kommen wir zu den zwei Jungs in der Geschichte. Ric, der das Element Feuer beherrscht und in Lins Gruppe ist. Für ihn hegt Lin schon lange Gefühle, auch wenn sie versucht diese zu verdrängen, da er sie mal sehr enttäuscht hat. Dann gibt es noch Zacharias, Lins Schwarm aus ihrem geheimen Buch.

Ric mochte ich eigentlich ganz gerne, anfangs hat mich sein Gehabe alla „Nein, ich kann nicht mit dir zusammen sein, ich stoße dich am Besten von mir weg, weil ich dich in Gefahr bringen könnte, aber ich will eigentlich trotzdem was von dir“  ziemlich genervt, aber nach und nach konnte man seine Gründe dafür besser verstehen.

Von Zacharias war ich ziemlich enttäuscht, ehrlich gesagt hatte ich nach dem Klappentext erwartet, dass er eine größere Rolle im Buch spielen würde, aber meiner Meinung nach hätte er auch mehr oder weniger wegbleiben können. Direkt nach dem ersten Lesen habe ich in ihm nicht wirklich einen Sinn gesehen, aber nachdem ich länger darüber nachgedacht habe, ist mir schon bewusst geworden, wofür er in der Handlung gebraucht wird. Aber rein gefühlsmäßig hätte ich ihn nicht gebraucht. Während er noch in seiner Buchwelt war und Lin nur von ihm gelesen hat, fand ich ihn genauso toll wie sie, aber in der echten Welt blieb er für mich ziemlich blass. Er wirkt nicht wirklich verliebt in Lin, obwohl er das sagt und ich habe das Gefühl, seine Gefühle schwanken irgendwie. Von anderen gehört, dass es ihnen gar nicht so ging und sie Zacharias sehr mochte, aber er war einfach nicht mein Typ.

Spoiler Ende

Lin…sie war mir auf keinen Fall unsympathisch, sie war mutig und hat versucht die Menschen und ihre Freunde zu beschützen, aber sie hat mich auch nicht begeistert. Ihre Liebesprobleme waren irgendwie merkwürdig und haben mich eher genervt als zum Mitfühlen angeregt.

Die Liebesgeschichte hat mich also nicht wirklich umgehauen, sie hat mich zwar überrascht, aber nicht begeistert, denn ich konnte die Gefühle nicht so ganz nachvollziehen und die Dreiecksbeziehung hat mich auch nicht überzeugt. Auch am Ende eine Kussszene fand ich kein bisschen romantisch, sondern eher unangebracht.

Und noch ein kleiner, weiterer Kritikpunkt war, dass mir manche Infos fehlten. Vielleicht habe ich es auch überlesen, dann nehme ich diesen Kritikpunkt zurück. Aber zum Beispiel fehlte mir die Info zu ihrem Alter. Sie wirkte auf mich eher ziemlich jung, wie sie sich verhielt und von ihren Gefühlen her, wie vielleicht gerade 18. Aber dann spricht sie davon, dass es schon Jahre her ist, dass sie Otherside liest und damit hat sie begonnen, als sie bei einem Date versetzt wurde. Also habe ich eher das Gefühl, dass sie älter sein muss. Wie gesagt, kann natürlich auch sein, dass es mir nur so vorkommt und ich was überlesen habe.

Das Ende war allerdings klasse, völlig unerwartet und sehr spannend, sodass ich mich natürlich frage, wie die Autorin das jetzt weiter führen will.

Fazit:

 „BookElements“ ist insgesamt ein toller Auftakt zu einer neuen Impress Reihe. Wie gesagt, finde ich die Idee richtig cool und bin schon gespannt, was für tolle Buchcharaktere im zweiten Teil vorkommen, zumindest hoffe ich das doch.

Die Handlung an sich fand ich ziemlich spannend und gut geschrieben, nur die Charaktere waren jetzt nicht so ganz 100 % meins und die Liebesgeschichte war mir auch zu verworren, aber die Top Idee und die spannende Handlung hat das ziemlich wettgemacht.

Daher gibt es von mir 4 Sterne. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

dystopie, liebe, zukunft, soul colours, marion hübinger

Soul Colours - Blaue Harmonie

Marion Hübinger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.09.2015
ISBN 9783646601572
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Soul Colours – guter Auftakt zu einer neuen Impress Reihe!

Ich war relativ gespannt auf das Buch, denn der Klappentext hat sich interessant angehört, aber ich hatte noch in Erinnerung, dass ich ein anderes Buch der Autorin nicht so toll fand.

Hier wurde ich allerdings positiv überrascht. Die Idee ist zwar nicht die Neueste, mittlerweile gibt es ja in allen Variationen Dystopien, in denen die Regierung die Menschen irgendwie beeinflusst. Allerdings ist zumindest für mich die Idee mit den Farben, die die Gefühle der Menschen ausdrücken, neu. Man merkt, dass sich die Autorin auf jeden Fall einiges hat einfallen lassen. Denn es gibt zum Beispiel noch eine Unterscheidung zwischen Menschen wie Sarina, deren Gefühlsscans immer gelb sind und den meisten Menschen, die unterschiedliche Gefühlsfarben haben. Durch Beeinflussung der Duftnerven, sind die meisten Menschen aber glücklich und friedfertig. Die Wenigen, die es nicht sind, so wie Sarinas Bruder, werden zu ihrem eigenen Wohl in einer Klinik untergebracht.

Der Anfang war jetzt nicht unbedingt von Überraschungen geprägt. Es ging recht langsam los, die ganze Welt, dieser andere Planet Aeterna, wird erstmal vorgestellt und man lernt die fortgeschrittene Technik, die verschiedenen Orte und den Unterricht in der Schule kennen. Die Autorin hat sich viel Mühe mit Details gegeben, vor allem die Orte konnte ich mir gut vorstellen, ich hatte schon fast eine richtige Karte vor Augen.Ansonsten ist nicht viel passiert, außer dass ein Neuer an die Schule kommt, was bisher noch nie vorgekommen ist. Man ist nicht sonderlich überrascht, als sich die perfekte Welt im Verlauf des Buches als doch nicht so perfekt herausstellt und die Protagonistin, Sarina, von einer gesetzestreuen und unauffälligen Bürgerin zur Rebellin wird, nachdem sie enger mit dem neuen Jungen in Kontakt kommt.

Später, so zur Hälfte des Buches, wurde es dann spannender und es gab auch die ein oder andere Überraschung, oder Figuren, von denen man nicht wusste, wie man sie einschätzen kann. Auch das Ende war doch recht unerwartet. Es gibt sogar einige Actionszenen, die ich recht cool fand. Aber nachdem es spannender wurde, wollte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen.

Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich sie ganz gut fand, sie mich aber alle nicht umgehauen haben.

Sarina war eine Protagonistin, mit der man zwar mitfühlen kann, sich aber nicht in sie hineinversetzt. Anfangs war sie mir zu leichtgläubig und systemtreu, deswegen war ihre krasse Veränderung etwas unwahrscheinlich. Aber mutig war sie, das hat man vor allem am Ende gemerkt.

Liam, der neue Junge an ihrer Schule, von dem keiner weiß, wo er herkommt, wirkt anfangs nur Rätsel auf und ich mochte ihn ganz gerne. Auf dem Planeten wirkt er wie ein Fremdkörper, aber so besonders war er auch nicht, eigentlich ein normaler Junge. Allerdings passte er ziemlich gut zu Sarina, mir gefielen die Beiden zusammen.

Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen, nicht absolut mitgerissen, aber er war gut und relativ flüssig.

Fazit:

 Mir hat der erste Teil von Soul Colours gut gefallen, es hat mich jetzt nicht umgehauen oder total gefesselt, aber es war ein guter Reihenauftakt und ich möchte definitiv auch noch den nächsten Teil lesen. Die Idee finde ich interessant und ich bin jetzt gespannt, wie das weiter geht, denn Sarina befindet sich im nächsten Teil auf der Erde.

Von mir gibt es 4 Sterne!

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345 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, prinz, prinzessin, royal, dystopie

Royal - Ein Königreich aus Seide

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.09.2015
ISBN 9783646601619
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Ein Königreich aus Seide – königlicher zweiter Teil!

Ich bin sehr froh, dass Impress jetzt erneut eine Reihe rausbringt, bei der jeden Monat ein neuer Teil erscheint, denn ich liebe die neue Reihe „Royal“ und bin vor allem nach diesem Teil froh, dass ich ziemlich bald weiter lesen kann. Der Auftakt der Reihe hat mir letzten Monat schon sehr gut gefallen und der zweite Teil konnte mich jetzt völlig überzeugen.

In diesem Teil erfährt mehr über das Königreich, wie es entstanden ist und was damals genau passiert ist. Ich finde die Idee weiterhin sehr interessant, denn obwohl es eigentlich eine Dystopie ist, da es in einer Zukunft spielt, in der die Welt zerstört ist, ist das Leben innerhalb dieser Kuppel eher etwas altertümlich, bzw. es herrschen noch alte Sitten. Und es ist eine Tradition, dass der Prinz, der zukünftige König, mehrere Mädchen zu sich ins Schloss einlädt, um darunter seine Königin zu finden. Dieses Jahr ist der Prinz allerdings getarnt, es gibt noch drei weitere Männer, die sich ebenfalls als Prinz ausgeben. So soll gewährleistet sein, dass der Prinz auch wirklich seinetwegen geliebt wird und nicht wegen seiner Macht. Das sorgt für schön viel Herzverirrung, Konkurrenzdruck, auch den ein oder anderen Zickenkrieg. Aber natürlich besteht das Buch nicht nur daraus, besonders in diesem Teil kommen durch aus auch Action und Abenteuer dabei. Zudem gibt es viele Geheimnisse, denen man auf die Spur kommen will.

Ich mochte es, dass die Geschichte in diesem Teil schon richtig in Fahrt kommt. Während der erste Teil eher eine Einführung in das ganze Geschehen war, ist hier schon richtig viel passiert. Diese „eine Nacht“ von der im Klappentext geredet wird, ist wirklich bedeutend, denn danach verändert sich ziemlich viel für Tatyana. Und obwohl sie nicht genau weiß, warum, spürt sie, dass irgendetwas nicht stimmt. Man selber entwickelt schon so eine Ahnung, was passiert sein könnte, aber trotzdem fiebert man richtig mit Tatyana mit und will wissen, was hinter den ganzen Geheimnissen steckt.

In diesem Teil hatten Tatyana, Claire und die anderen Mädchen auch ihre erste Prüfung, die ziemlich spannend und interessant fand. Die beiden haben das super gemeistert, auch wenn ich mich Frage, was die ganze Prüfung sollte.  Zudem rückt die erste Auswahl in diesem Teil immer näher und man ist natürlich gespannt, wer so alles dabei bleibt und ob Tatyana weiter gewählt wird.

Die Liebesgeschichten zeichnen sich in diesem Teil auch deutlicher ab, ich habe einen klaren Favoriten, auch wenn er mir teilweise nicht ganz geheuer ist, denn er steckt bis zum Hals mit in diesen Geheimnissen, das merkt man. Aber eigentlich tun das vermutlich alle der 4 Prinzen. Mir gefallen auf jeden Fall die romantischen Szenen in dem Buch, da hat Valentina Fast viel geboten, ohne das es zu kitschig oder unglaubwürdig rüber kam.

Die Freundschaft zwischen Tatyana und Claire vertieft sich ebenfalls, sie halten fest zusammen und man schließt auch Claire immer mehr in sein Herz, obwohl sie bei Weitem kein einfacher Charakter ist. Auch die Prinzen lernt man besser kennen, aber ich kann immer noch nicht sagen, wer der Prinz ist.

Tatyana mag ich unheimlich gerne, im ersten Teil musste ich mich erstmal an sie gewöhnen, aber im zweiten Teil merkt man, was für ein großherziger Mensch sie ist. Im Gegensatz zu allen anderen, würde sie nie versuchen ihre Konkurrenz schlecht zu machen, mit unfairen Mitteln zu handeln. Sie drückt sich nicht in den Mittelpunkt und steht zu ihren Freunden. Dabei hat sie es gar nicht leicht am Hof, sie passt nicht so wirklich rein und sie muss misstrauisch sein, vor allem nach der „einen Nacht“.

Der Schreibstil von Valentina Fast hat mir wieder gut gefallen, einfach angenehm, nicht zu anspruchsvoll, dass es anstrengend wird, aber auch keineswegs langweilig. Ich konnte mir gut alles vorstellen.

Das Ende war extrem fies, ich will jetzt unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie es weiter geht.

Und ich liebe einfach die schönen Cover der Reihe, man kann sich gar nicht an ihnen satt sehen und ich wünschte, ich könnte sie in mein Regal stellen.

Fazit:

 Valentina Fast hat hier auf jeden Fall eine tolle Reihe geschaffen, schon nach dem zweiten von sechs Teilen bin ich ziemlich gefesselt und kann die nächsten Bände kaum abwarten. Von mir gibt es 5 Sterne, obwohl ich ja eigentlich noch für die nächsten Teil Luft nach oben lassen will, aber dieser Teil war einfach toll.

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275 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

solitaire, jugendbuch, alice oseman, depression, jugendroman

Solitaire

Alice Oseman ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423761192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Solitaire – fesselnde, ungewöhnliche Idee, schwierige Protagonistin!

Zuerst auf das Buch aufmerksam gemacht, hat mich das interessante Cover. Zudem hat sich der Klappentext ziemlich gut angehört, sodass ich das Buch gerne lesen wollte.

Die Idee des Buches hat mich ziemlich gefesselt, ich habe mich ganze Zeit gefragt, wie wohl die Leute auf meiner Schule auf so etwas reagiert hätten. Denn im Buch taucht auf einmal eine anonyme Gruppe auf, die sich selbst Solitaire nennt und ziemlich dramatisch ist. Anfangs sind die Aktionen noch eher harmlos und lustig, aber nach und nach wird das Ganze immer ernster. Anfangs ist Tori noch recht desinteressiert, aber ihr selbsternannter Freund Michael Holden dafür umso faszinierter von dem Ganzen. Doch auch Tori fragt sich irgendwann, was wirklich dahinter steckt. Ich frag mich, wie die Autorin auf vieler dieser interessanten Ideen gekommen ist, vielleicht hat sie sich ja selber vorgestellt, wie so etwas an ihrer Schule passiert.

Das Buch war eigentlich durchgehend spannend, wie gesagt, waren die Aktionen von Solitaire anfangs noch nicht so actionreich, aber doch schon aufregend. Zudem hat Michael Holden viel Aufregung in das Buch gebracht, er hat Tori echt auf Trapp gehalten und  viel unternommen.

Generell war Michael Holden so mein klarer Favorit in der Geschichte, man hat nicht selten so einen komplexen, seltsamen und faszinierenden Charakter in einem Buch. Auf der einen Seite wirkt er total fröhlich und verrückt, aber nach und nach merkt man, dass er auch anders kann. Anfangs habe ich auch wie Tori gedacht, als er sie im Computerraum so überschwänglich begrüßt hat, dass er ein Spinner ist. Aber irgendwie ist er ein liebenswerter Spinner, der viele ernsten Seiten hat und wenn er will, sich auch völlig normal verhalten kann. Ihn muss man auf jeden Fall erlebt haben.

Leider muss ich sagen, dass ich mit Tori nicht wirklich warm geworden bin. Es war zwar wichtig und passend für die STori, dass sie sich genauso verhält, aber gefallen hat es mir nicht. Sie betont ständig, dass ihr alles egal ist und wirkt sehr emotionslos. Selbst wenn sie etwas witzig findet, kommt das kaum rüber. Durch ihre Handlungen und Gedanken merkt man zwar, dass sie ihren Bruder Charlie liebt, aber da ihr selber das gar nicht so bewusst ist, kommt das irgendwie nicht wirklich gefühlvoll rüber. Sie stößt ständig alle weg, die ihr irgendwie gut tun könnten. Eigentlich hat sie gar nichts dagegen, mit Michael Holden befreundet zu sein, aber trotzdem gibt sie es ihm gegenüber überhaupt nicht zu. Ständig betont sie, wie dämlich eigentlich alle Menschen sind, regt sich aber trotzdem immer über sie auf. Also ist ihr eigentlich nicht alles egal. Man wurde irgendwie nicht so ganz klar darüber, warum sie so ist, war sie schon immer so, ist sie depressiv, oder einfach nur gelangweilt. Irgendwie kann man sie gar nicht definieren.

Teilweise fand ich ihre Gedankengänge sogar extrem interessant, aber ihre Art hat mir nicht gerade geholfen, Sympathie für sie aufzubauen. Trotzdem konnte ich mich ab und zu mit ihr identifizieren, auch wenn ich viele ihrer Handlungen nicht verstehen konnte. Etwas Positives an ihr, war allerdings, dass sie zum Beispiel überhaupt kein Problem damit hat, dass ihr Bruder schwul ist. Ehrlich gesagt, macht sie sich überhaupt keine Gedanken darüber, für sie ist das völlig normal. Und sie unterstützt ihren Bruder wirklich stark, denn dieser ist zwar ein unglaublicher Mensch, allerdings hat er auch seine Macken, wie sie selber sagt.

Die Charaktere im Buch waren auf jeden Fall vielschichtig, da gab es Toris Freundin Becky, deren Verhalten nie einschätzen konnte und den schüchternen Jugendfreund Lukas.

Der Schreibstil von Alice Oseman hat mir super gefallen, er passte perfekt mit seiner Jungendlichkeit, aber auch Ernsthaftigkeit zu der Geschichte.

Fazit:

 Insgesamt ist das Buch wirklich empfehlenswert, die Geschichte ist richtig klasse und die Idee sehr fesselnd. Das kann man auch daran erkennen, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Nur mit Tori bin ich einfach nicht so ganz warm geworden, aber wer weiß, vielleicht war das ja auch gar nicht so beabsichtigt von der Autorin.

Daher gibt es von mir 4,5 Sterne!

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303 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

dystopie, virus, prequel, maze runner, die auserwählten

Die Auserwählten - Kill Order

James Dashner , Anke Caroline Burger , Katharina Hinderer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.08.2015
ISBN 9783551520760
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Kill Order – spannende, erlebnisreiche Vorgeschichte von Maze Runner!

Ich wollte das Buch sehr gerne lesen, weil ich die die Trilogie „Maze Runner“  unglaublich gut und spannend fand. Außerdem war ich daran interessiert, wie die Welt nach der Sonneneruption und während des Virus war und wie es zum Labyrinth kam.

Im Prinzip ist das Buch recht eigenständig, man muss die anderen drei Bücher nicht unbedingt gelesen habe, aber es empfiehlt sich, da Spoiler vorkommen und das Ende schon auf die Trilogie stark hindeutet. Bekannte Personen gibt es eigentlich nicht wirklich, nur im Prolog und Epilog kommen bekannte Gesichter vor.

Die Geschichte ist ziemlich logisch aufgebaut und die Katastrophe und ihre Folgen werden realistisch vorgestellt. Man war wirklich mitten drin in der Geschichte und konnte gar nicht aufhören zu lesen.

Die Handlung war ziemlich spannend und actiongeladen, aber bot auch viel Abwechslung, denn es gab zudem auch traurige oder ruhigere Szenen. Der Autor war nicht zimperlich und hat es den Figuren nicht leicht gemacht, denn manche wurden infiziert, entführt, getrennt oder sogar getötet. Besonders interessant fand ich auch die Rückblicke, in Form von Träumen von Marc, dem Hauptcharakter. Sie waren sehr aufschlussreich und man konnte die ganze Handlung besser nachvollziehen.

Die Charaktere waren ziemlich authentisch, ich konnte sie mir beim Lesen richtig vorstellen. Die Personen waren gut ausgewählt, die Gruppe war sehr vielfältig und das machte beim Lesen Spaß. Man hat richtig mit der Gruppe mitgefiebert.

Marc kann man in der Hinsicht mit Thomas vergleichen, dass er mutig und selbstbewusst ist. Allerdings ist er nicht wirklich zart besaitet und scheut vor nichts zurück. Mir hat er als Charakter gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass es den anderen Fans der Reihe auch so geht. Mit Marc wird es auf jeden Fall nicht langweilig.

Alec war sozusagen der Anführer der Gruppe, da er stärker und älter war als die Anderen und damit gut die Truppe mit seinen Erfahrungen voranbringen konnte.

Wie gewohnt war der Schreibstil von James Dashner spannend und flüssig, sodass man gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger, da du unbedingt wissen willst, was danach passiert.

Fazit:

Für Fans der Reihe von James Dashner ist „Kill Order“ auf jeden Fall ein Muss, da viele Fragen beantwortet wurden, wie zum Beispiel der Virus zur Stande kam. Ich werde mich auf jeden Fall mal erkundigen, ob es noch einen weiteren Teil gibt, denn darauf hoffe ich. Von mir gibt 4,5 Sterne, denn das Ende hat mich schon ziemlich frustriert zurück gelassen.

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876 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 171 Rezensionen

liebe, krankheit, jugendbuch, nicola yoon, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Du neben mir – wunderschön & berührend!

Ich musste das Buch unbedingt lesen, weil sich der Klappentext fantastisch anhörte, so etwas Ähnliches habe ich noch nicht gelesen, und auch weil das Cover wunderschön ist. Da kann man ja gar nicht nein sagen.

Der Titel des Buches „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ finde ich unheimlich passend, Madeline fühlt sich Olly eigentlich unheimlich nah, aber sie ist im Prinzip auf die Welt allergisch, wie sie selber sagt, deswegen steht diese zwischen den Beiden.

Wie schon gesagt, fand ich die Idee unteranderem deswegen so interessant, weil ich soweit ich mich erinnern kann, so etwas noch nicht gelesen habe. Natürlich wird unmögliche Liebe oft thematisiert, aber hier hat die Liebe nochmal ganz andere Hinweise. Und nicht nur ihre Liebesgeschichte war interessant, sondern auch Madelines Leben selbst, denn man hat sich noch nie so Gedanken darüber gemacht, wie es ist, nur zuhause zu sein und nichts von der Welt zu sehen.

Der Verlauf der Geschichte war ziemlich spannend, es gab zwar keine Action, eigentlich spielt das Ganze zu Anfang nur bei Madeline zuhause und deswegen finde ich es umso beeindruckender, dass die Autorin es trotz des eingeschränkten Handlungsort geschafft hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Durch viele Szenen, in denen Olly und Madeline chatten, sie ihn und seine Familie beobachtet oder Gespräche mit ihrer Krankenschwester Carla wird einem nicht langweilig und nachher wird es sogar richtig spannend und noch eine Menge passiert, von dem ich nicht zu viel verraten will, außer dass es wirklich toll war.

Madeline kann man einfach nur bewundern, bis sie Olly kennen lernt hat sie es 17 Jahre lang geschafft, trotzdem mit ihrem Leben zufrieden zu sein, bzw. nicht völlig durchzudrehen und Depressionen zu bekommen, wie Andere es vielleicht hätten. Man merkt natürlich, dass sie sich ein richtiges Leben wünscht, zum Beispiel schreibt sie vorne in ihre Bücher immer Belohnungen für mögliche Finder des Buches, die meistens irgendwie damit zu tun haben, dass man sich mit Madeline draußen trifft. Sie ist auf jeden Fall sehr interessant und ein liebenswerter, netter Mensch. Außerdem ist sie eine tolle Tochter, wie auch immer ihre Krankenschwester Carla sagt, denn sie versucht ihre Mutter nicht traurig zu machen. Ihre Entwicklung fand ich ziemlich authentisch, man merkt nach und nach in ihr, wie sehr der Wunsch reift, endlich rauszukommen, egal welche Risiken  das für sie bedeutet. Also ist sie auch noch sehr mutig, zwar auch ein bisschen leichtsinnig, aber man kann das total nachvollziehen.

Olly war toll, ein ganz normaler netter Kerl, der es schwer mit seinem Vater hat und trotzdem nicht aufgibt. Ab und zu wirkt er etwas geheimnisvoll, weil er etwas auf seinem Dach bastelt und man nicht weiß was. Es war großartig, dass er sich nicht von Madelines Krankheit hat abschrecken lassen und darauf Rücksicht genommen hat, sie aber nicht bemitleidet hat.

Carla, die Krankenschwester, war ebenfalls ein super Charakter, sie war sehr nett und beherzt, sie kann sich in Madelines Gefühlswelt hineinversetzen.

Die Gefühle zwischen Olly und Madeline waren schön und sehr authentisch, ich habe mit den Beiden gefiebert und fand ihre ersten Treffen sehr süß. Und ganze Zeit habe ich auf ein Happy End gehofft und überlegt, ob das in so einem Fall überhaupt möglich ist.

Zum Ende hin gab es eine unfassbare, überraschende Wendung, die wirklich eingeschlagen ist. Das hätte ich nie erwartet und man musste das Ganze erstmal zusammen mit Maddie verarbeiten.

Der Schreibstil von Nicola Yoon war wunderbar, sehr bildhaft, und wurde perfekt von den Zeichnungen und Ähnlichem unterstützt. Ich mochte die abwechslungsreichen, gestalteten Kapitel im Buch. Keins war wie das Andere.

Fazit:

 „Du neben mir“ ist ein unglaublich berührendes Buch, dass einem so richtig Sehnsucht nach der Liebe, aber auch nach der Welt macht. Erst durch Madeline erfährt man eigentlich, was für ein Glück man hat, dass die Meisten von uns jeden Tag unbedenklich rausgehen können und die Welt besichtigen können. Ich kann es jedem nur empfehlen, es ist einzigartig.

Von mir gibt es 5 Sterne!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

wandern, lovestory, orte und menschen, liebesroman, dramatik

Der endlose Wanderer - Liebesroman

Miranda J. Fox
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.08.2015
ISBN 9781517117900
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meinung:

Der endlose Wanderer – romantische Liebe in der tollen Landschaft Kanadas!

Ich muss sagen, der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn ich wollte wissen, warum der Wanderer in ganz Kanada bekannt ist und aus welchem Grund er wandert.

Und ich muss sagen, die Autorin hat es spannend gemacht, man erfährt erst zur Mitte hin, was es denn mit dem Wanderer auf sich hat.

Die Idee, die hinter dem endlosen Wanderer steckte, fand ich toll, etwas Ähnliches habe ich in der Form noch nicht gelesen und besonders mochte ich es, dass das Ganze in der wunderschönen Landschaft von Kanada spielt. Ich liebe Kanada und finde, dass viel zu wenige Bücher da spielen.

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und kann gut beschreiben, denn bei mir waren sofort Vorstellungen im Kopf, wie alles aussieht.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, denn es beinhaltet genau das, was die Beschreibung sagt: Witz, Gefühl und Herzschmerz.

Die Liebesgeschichte im Buch hat mir gut gefallen, denn sie war authentisch, nicht zu schnell, nicht zu langweilig, einfach genau richtig. Man kann die Gefühle, die sich entwickeln super nachvollziehen und freut sich für die Beiden, fühlt aber auch mit ihnen. Denn ihre Beziehung hat es nicht gerade einfach und am Ende hat man einfach nur noch auf ein Happy End gehofft.

 Eine gute Portion Humor gab es auch, denn die Dialoge zwischen den Beiden, vor allem am Anfang waren amüsant.

Liv, die Protagonistin, mochte ich sehr gerne, anfangs macht sie kurz den Eindruck einer verwöhnten Städterin, aber eigentlich ist sie sehr lieb und mag die Natur sehr gerne. Sie ist hartnäckig, aber gibt sich nicht selbst auf.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, einfach flüssig und passend zu einem Liebesroman.

Fazit:

 Ich habe absolut nichts zu bemängeln, toller Schreibstil, wunderschöne Landschaft, authentische Charaktere mit schöner Liebesgeschichte. Der Roman ist natürlich nichts Weltbewegendes, aber perfekt zum Mitfühlen und für ein paar schöne Stunden.

Von daher gibt es von mir 5 Sterne!

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162 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

lauren kate, waterfall, solon, eureka, liebe

Waterfall

Lauren Kate ,
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.08.2015
ISBN 9783570163863
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Waterfall – tolle Ideen, merkwürdige Umsetzung!

Es ist länger her, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, aber ich wusste noch, dass mir der erste Teil gut gefallen hat und ich war sehr gespannt auf den Zweiten. Ich war relativ schnell wieder in der Geschichte drin, allerdings hat sich der Anfang für mich ziemlich gezogen. Das ganze Buch hat sich ziemlich gezogen, außer dem Ende, aber dazu komme ich noch.

Besonders schwer ist mir am Anfang gefallen, dass man Vielem förmlich überschüttet wurde und keine Chance hatte mal Luft zu holen, bevor etwas Neues kam. Meiner Empfindung nach war der erste Teil fast überwiegend „normal“. Natürlich gab es einen großen Fantasyaspekt, aber der wurde nach und nach aufgebaut und es gab dabei nicht so viele Elemente. Vieles hat man nur aus Erzählungen gehört und die Saathüter, waren die einzigen Wesen, die man wirklich kennen gelernt hat. Und im zweiten Teil kamen von allen Seiten neue Wesen und Geschichten dazu, sodass man einfach überfordert war. Mit zum Beispiel merkwürdigen Hexen, verzauberten Höhlen, ein andersartiges Volk mit Ticks, die in den Höhlen in der Türkei leben oder sogar atlantische Roboter, hat man gar nicht gerechnet und wusste gar nicht, wie man sie im großen Ganzen einordnen soll. Außerdem hat sich die komplette Welt verändert, während im ersten Teil noch alles heil war, ist jetzt im Prinzip alles untergegangen, aber irgendwie kann man das noch nicht ganz realisieren, es ist so weit weg.

Obwohl man merkt, was für eine blühende Fantasie die Autorin hat und was für eine Mühe sie sich gegeben hat, um die einzelnen Ideen auszubauen, die ich auch einzeln wirklich nicht schlecht finde, war es für mich einfach zu viel auf einmal. Sie waren viel zu abstrakt, als dass man wirklich Spaß an der Vielfalt haben konnte. Erst am Schluss gewöhnt man sich ein bisschen daran.

Die Handlung war eigentlich recht spannend, es gab viele abwechslungsreiche Szenen, auch viel Action, es sterben weitere Menschen, Eureka lernt mehr über sich und ihre Geschichte und bereitete sie auch einen großen Kampf vor. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht fesseln, immer wieder habe ich das Buch aus der Hand gelegt, denn manche Szenen waren einfach nur merkwürdig.

Vorsicht, ab jetzt könnten Spoiler kommen

Zum Beispiel gibt es eine Szene in einer Höhle, wo sie überfallen werden, weil sie noch Nahrungsmittel haben und die Menschen sauer auf Eureka sind. Aber irgendwie wirkt das gar nicht so bedrohlich, außer, dass die Menschen viel zerstören, wirken sie nicht so böse. Und auf einmal wird Eurekas Vater umgebracht, einfach so und ohne jeden Grund. Eureka dreht daraufhin total durch und alles gerät außer Kontrolle. Diese Szene machte für mich einfach überhaupt keinen Sinn und war irgendwie auch nicht spannend aufgebaut.

Spoiler Ende

Bei der Geschichte wusste ich irgendwie nie, in welche Richtung das Ganze jetzt eigentlich geht und welche Ziele die verschiedenen Personen haben, es wirkte alles sehr undurchsichtig.

Erst zum Ende hin hat das Buch an Fahrt aufgenommen, es wurde nochmal richtig spannend und irgendwie erkannte ich endlich ein Sinn in Allem. Die letzten 100 Seiten habe ich dann an einem Stück gelesen.

Die Autorin hat auch neue Charaktere eingeführt, die aber auch recht undurchschaubar waren, ich wusste nie: Sind sie jetzt gut oder böse oder unbeteiligt und was wollen sie eigentlich?

Zu Gute halten kann man der Autorin, dass sie eine Charaktervielfalt geschaffen hat und die Figuren waren auch authentisch.

Allerdings bin ich nicht wirklich warm geworden mit ihnen, Nebenfiguren wie Cat, Eurekas beste Freundin, mochte ich in diesem Teil nicht mehr wirklich.

Eureka ist ziemlich gefühlslos, viele geliebte Menschen sterben, sie erfährt viel Schlimmes und außer das Gefühl, überfordert zu sein und nicht zu wissen, was man machen soll, kommt bei ihr nicht viel mehr rüber. Sie sagt zwar, dass sie Ander, ihre Familie und Cat liebt, aber das kommt nicht wirklich rüber. Vielleicht empfinde ich das nur so und zu einem gewissen Teil muss das vermutlich auch sein, denn wenn sie übersprudelnde Gefühle hätte, müsste sie ja weinen, was sie nicht darf.

Auf jeden Fall war sie als Protagonistin ganz ok, aber zum Mitfühlen nicht wirklich geeignet.

Ander mochte ich eigentlich ganz gerne, er hat immer versucht Eureka zu beschützen und zu unterstützen, egal welche Konsequenzen das für ihn hat. Er hat nicht aufgegeben und war sich seiner Gefühle sehr sicher.

Die Liebesgeschichte im Buch ist recht ungewöhnlich, denn eigentlich spielt sie eine wichtige Rolle, aber wie gesagt kamen von Eureka nicht so viel an Gefühl rüber und ich wusste irgendwie nie, ob sie jetzt Ander liebt oder doch Brooks und wie das alles zusammen passt.

Der Schreibstil von Lauren Kate hat mir gut gefallen, an sich war er schon sehr flüssig, zwar ausschweifend, aber sehr bildlich und gut verständlich.

 

Fazit:

 Leider gibt es von mir nur drei Sterne für den zweiten Teil der Reihe von Lauren Kate, denn für mich ist für eine Geschichte das Wichtigste, dass sie mich wirklich unterhält und mir Spaß macht. Ob sie anspruchsvoll ist oder nicht, spielt für mich da keine Rolle, aber sie muss mich fesseln. Das war bei diesem Buch aber nicht so, die Idee war top, Schreibstil und Cover schön, Charaktere recht interessant, aber es hat mich einfach nicht gefesselt, ich hab es immer wieder aus der Hand gelegt. Nur das Ende konnte mich dann doch fesseln und ich habe es dann in einem Rutsch gelesen.

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

geister, autorfunktion, totenwelt, autorin, debütroman

Afterworlds - Die Welten zwischen uns

Scott Westerfeld ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 20.08.2015
ISBN 9783737352222
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Afterworlds – zwei großartige Geschichten in einem Buch!

Der Klappentext von „Afterworlds“ hat sich für mich sehr interessant angehört, deswegen wollte ich das Buch gerne lesen. Allerdings muss ich gestehen, dass es mich eher wegen der Thematik „Totenwelt“ angezogen hat, als deswegen, das auch eine zweite Geschichte und zwar Darcy, der Autorin von Afterworlds, in dem Buch erzählt wird. Und was soll ich sagen, im Endeffekt war diese zweiteilige Geschichte etwas, was mich am meisten am Buch fasziniert hat.

Gleich zu Anfang eine kleine Warnung: Das Buch ist wirklich, wirklich dick. Manche Leute schreckt das vielleicht ab, für mich war es toll, denn ich bin ein absoluter Schnellleser und manchmal habe ich schon nach einem Tag intensiv lesen nichts mehr von einem tollen Buch und hier hatte ich gleich drei volle Tage etwas von diesem grandiosen Buch. Dafür geht dann auch der recht hohe Preis in Ordnung.

Wie ich schon angedeutet habe, ich liebe diesen zwei Geschichten Stil.  Die Kapitel handeln abwechselnd von Lizzy und Darcy und anfangs hatte ich etwas Angst, dass mich das dann immer aus der jeweiligen Situation reißen würde, wenn man zwischendurch ein Kapitel über das andere Mädchen liest, aber das war erstaunlicherweise gar nicht so. Man war immer mitten drin in der Geschichte.

Die Geschichte beginnt sehr spannend damit, dass Lizzy am Flughafen ist und in einen Terroranschlag gerät. Sie überlebt ihn, doch danach ist alles anderes für sie, denn sie hat die Totenwelt entdeckt, obwohl sie selbst noch lebendig ist. Das macht sie zu einem besonderen Wesen. Ein ebensolches Wesen ist Yama, der ihr versucht zu helfen und in den sie sich verliebt. 

Darcys Geschichte startete zwar nicht mit so viel Action, sondern damit, dass sie nach New York ziehen will, um ihre Autorenkarriere voran zu treiben und sich deswegen mit ihren Eltern auseinandersetzen muss.

Trotzdem waren beide Geschichten für mich gleichwert, ich habe nicht immer auf Lizzys Geschichte gefiebert, weil diese actionreicher war, denn beide waren auf ihre Art spannend und auf gewisse Weise ergänzten sie sich auch. Und da kommen wir zu dem Punkt, warum mir der zwei Geschichten Stil hier so gut gefallen hat. Denn Darcy ist in dem Buch ja die Autorin von „Afterworlds“ und dementsprechend drehen sich auch viele ihre Gedanken um das Buch. Man erfährt zum Beispiel, wie es geschrieben wurde, welche Szenen geändert wurden (von denen hätte man ja nie ohne Darcys Geschichte erfahren), mit welchen Elementen sie im Nachhinein unzufrieden war (sie wollte Yama nicht mehr in einem Palast leben lassen – erinnert sie zu sehr an Disney) und wie sie überhaupt auf die Idee gekommen ist. Trotzdem wurde nie zu viel verraten, sodass man schon voreingenommen an Lizzys Geschichte gegangen ist, man fiebert gemeinsam mit der Autorin Darcy, wie denn nun das perfekte Ende werden wird, ob es ein Happy End wird oder nicht. Ich habe mir natürlich unwillkürlich die Frage gestellt: Wie viel Wahrheit steckt hinter Darcys Geschichte? Hat Scott Westerfeld Darcy erfunden, um zu zeigen, welche Probleme er mit Afterworlds hatte oder hatte er von Anfang an die Idee, dass er auch über Darcy schreiben will?

Aber natürlich ging es in Darcys Geschichte nicht nur um Fragen über Afterworlds, sie lebt ihre eigene Liebesgeschichte, lernt viel über das eigenständige Leben, über die Kosten, über die Dinge, über die man sich als Kind nie Gedanken macht. Dadurch entsteht eine große Themenvielfalt im Buch, denn beide Geschichten sind doch recht unterschiedlich, auch wenn sie Gemeinsamkeiten haben. Großen Themen sind natürlich Tod, Leben nach dem Tod, Totenwelt/Hölle, Terrorismus, Liebe, Geister, aber eben auch Erwachsenwerden, Selbstständigkeit, Schreiben, Autorenwelt und Homosexualität.

Der Schreibstil ist schwer zu erklären, denn sowohl die Perspektive (Lizzy: Ich Perspektive, Darcy: Sie Perspektive) als auch die Schreibweise sind unterschiedlich. In einem Interview mit dem Autor habe ich erfahren, dass er ganz bewusst versucht hat, seinen eigenen Stil aus Lizzys Geschichte herauszunehmen und Darcy schreiben zu lassen. Das ist ihm auf jeden Fall gelungen.

Darcy und Lizzy sind auch ziemlich unterschiedliche Charaktere. Lizzy ist sehr neugierig und mutig, lässt sich nicht von ihren Zielen abbringen und macht sich auch die Hände schmutzig. Sie geht meiner Meinung nach sehr gut mit ihrer neuen Situation um und bricht nicht völlig zusammen. Man kann ihre Faszination für Yama verstehen, obwohl er auf mich oft noch sehr weit weg wirkte.

Darcy ist eher chaotisch, sie hat ihre Träume und ist nicht gerade vorausdenkend. Zudem ist sie impulsiv und macht sich über viele Sachen Gedanken, wie, dass sie manche vielleicht für zu jung halten könnten. Viele ihrer Gedankengänge, die sie zusammen mit ihren Freunden und Autorenkollegen ins Rollen bringt, fand ich sehr interessant. Zum Beispiel erfinden sie einen Jungendbuchautorenhimmel oder das Angelina-Jolie-Paradoxon.

Fazit:

„Afterworlds“ ist ein komplexes, aber grandioses Buch, mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es wirklich komplett in einem Rutsch gelesen.

Allerdings lässt es mich mit einer großen Frage zurück: Gibt es einen zweiten Teil? Wenn ja, wann? Denn im Buch erzählt Darcy ständig von einem zweiten Teil, deswegen bin ich jetzt natürlich sehr neugierig, allerdings konnte ich noch keine Infos finden.

Von mir gibt es 5 Sterne!

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175 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

jugendbuch, roadtrip, liebe, auf und davon, freundschaft

Auf und davon

David Arnold ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 24.08.2015
ISBN 9783453269835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung:

Auf und Davon – ein tiefgründiges, schönes Buch!

Als ich den Klappentext von „Auf und Davon“ gelesen habe, war mir klar: Das ist ein Buch für mich!

Ich bin sehr froh, dass mich das Buch nicht enttäuscht hat, es hat mich sogar eher noch überrascht.

Es wartete mit einer großen Vielfältigkeit an ernsten Themen, aber auch schönen Themen auf und ist weder zu locker noch zu ernst. Am Beginn des Buch rechnet man gar nicht damit, aber unter anderem werden hier Themen wie Depressionen, falsche Ängste und Entscheidungen, Angst vor dem Anderssein/ Verrücktsein, Menschen mit Down Syndrom aber auch Liebe und Freundschaft, angesprochen. Mim kommt auf ihrer Reise mit Allem irgendwie in Berührung und geht auf ihre eigene Art damit um.

Der Schreibstil ist super faszinierend,  sehr ausschweifend und tiefgründig, aber besonders zu Beginn etwas schwer zu fassen, weil er eben so ungewöhnlich ist und oft von der aktuellen Situation abweicht und Erinnerungen bruchstückchenweise erzählt werden oder Briefe an eine Isabel geschrieben werden. Aber nach und nach gewohnt sich man daran und genießt es sogar.

Mim (übrigens hat ihr ein Name eine besondere Bedeutung, die im Buch auf eine süße Art erzählt wird) ist ein sehr ungewöhnliches und interessantes Mädchen, einerseits ist sie ein normaler Teenager, der für einen Jungen schwärmt, anderseits hat sie eine sehr besondere Sichtweise auf Menschen. Sie denkt oft über die Bedeutung von Namen nach und gibt Menschen mit diesen Namen Charaktereigenschaften, z.B. hat sie eine genaue Vorstellung davon, wie ein Carl sein muss. Zudem gibt sie unter anderem den „Bösewichten“ erfundene Namen, die zu ihnen passen.

Mim kann man gar nicht so gut beschreiben, sie muss man erleben. Natürlich hat sie auch ihre Schwächen, aber sie wird sich diesen bewusst und lernt auch daraus.

Auf ihrer Tour lernt sie viele Menschen kennen, wie die nette alte Dame Arlene und mit ihren Freunden Beck und Walt, zwei wundervollen Weggefährten, erlebt sie Abenteuer, wie eine Flucht aus einer Polizeistation.

Beck und Walt kommen zwar erst zur Mitte des Buches dazu, aber beide auf unterschiedliche Weisen. Zu dritt bilden sie eine tolle Gruppe, die sich gemeinsam unterstützen. Auch wenn Mim eigentlich ein großes Ziel hat, nimmt sie gerne Umwege für Beck und Walt auf sich. Walt ist ein fantastischer Freund, der einfach herzensgut ist und den man einfach in sein Herz schließen muss. Beck mochte ich auch, vor allem, wegen einer Tat, die er kurz vor seinem und Mims Kennenlernen getan hat. Auch ansonsten war er ein guter Kerl.

Die Handlung des Buches war auf jeden Fall durchgehend spannend, es gab immer irgendwelche Aktionen und mir wurde nie langweilig, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Es gab viele abwechslungsreiche Szenen, Orte und Personen, sodass die Geschichte ständig in Bewegung blieb. Einerseits hat man dem Zeitpunkt entgegen gefiebert, an dem Mim ihr Ziel erreicht, aber andererseits wollte man gerne noch, dass die Reise der drei weiter geht.

Das Ende war kein klassisches Happy End, da alles anders kam als erwartet, aber es ist auch nicht traurig, denn es regt einen dazu an, sich selber auszumalen, wie es weiter gehen könnte. Mims Sicht auf manche Dinge haben sich auch zum Ende hin geändert, sodass dieses Ende eben eher unerwartet kam.

Fazit:

 „Auf und Davon“ ist ein wundervoller Roman, wie schon gesagt, nicht zu ernst, aber auch nicht zu locker und teilweise sehr tiefgründig. Außerdem besticht das Buch mit authentischen Charakteren, mit denen man gerne zusammen auf die Reise geht. An den außergewöhnlichen Schreibstil muss man sich allerdings erstmal gewöhnen.

Von mir gibt es verdiente 4,5 Sterne!

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