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2026, dystopie, eifersucht, endzeitthriller, menschenunwürdige behandlung

Operation White Angel

Kevin Schweikert
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei epubli, 20.11.2017
ISBN 9783745052305
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

'Operation White Angel' ist der Debütroman von Kevin Schweikert. Und ich finde, mit diesem Roman ist ihm ein wirklich grandioses Buch gelungen.


Aufgrund eines Meteoriteneinschlags, der auf seltsame Weise ein Virus in der ganzen Welt freisetzt, wird die komplette männliche Bevölkerung unfruchtbar. Die Menschheit steht quasi vor dem Aus. Wenn es da nicht Alex geben würde. Denn auf wundersamerweise ist seine Frau schwanger...und das obwohl doch jeder Mann unfruchtbar ist. Die Schwangerschaft wird verheimlicht, während sich die restliche Menschheit auf die Suche nach dem White Angel begibt - derjenige, der die Menschheit vor dem Aussterben bewahren soll.


Kevin Schweikert hat einen wirklich tollen Schreibstil und man kann vor Spannung das Buch gar nicht aus der Hand legen. Obwohl ich mich zu Beginn des Buches noch distanziert zu den verschiedenen Protagonisten gefühlt habe, konnte ich im Laufe der Geschichte eine bessere Beziehung zu den jeweiligen Charakteren aufbauen, egal ob positiv oder negativ. Jeder Charakter hat im Verlauf der Geschichte immer mehr Tiefe bekommen, das hat mir sehr gut gefallen.


Auch die Handlung als solche möchte ich positiv hervorheben. Zum Einen das Szenario als solches. Man kann es definitiv nur Dystopie nennen, wenn die Menschheit kurz vorm Ende steht. Aber auch die Idee mit der Unfruchtbarkeit, das habe ich bisher noch nirgends gesehen und fand es wirklich spannend, wie der Autor diese Handlung umgesetzt hat. 
Zum Anderen hat der Autor ein gutes Gefühl dafür, wie er verschiedene Spannungsbögen aufbauen und halten kann, ohne dass dem Leser langweilig wird. Zudem gibt es den ein oder anderen Twist, mit dem zumindest ich nicht gerechnet habe und ich teilweise mit einem 'Wow' vor dem Buch saß.


Wenn man sich generell für Dystopien und Endzeitstimmung interessiert, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen!  

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liebe, richelle mead, der goldene hof, adel, jugendbuch

The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch 'The Promise - Der goldene Hof' thematisiert den 'Handel' mit jungen Frauen, Liebe und Freundschaft und ist einfach eine wunderbare Geschichte. 

Adelaide, die eigentlich Elizabeth heißt und der berühmtesten Aristokratenfamilie Osfrids angehört, will ihr Leben nicht mehr so wie es ist. Das Geld ist nahezu weg und der einst so erstrebenswerte Titel so gut wie wertlos. Als ihr Zofe Adelaide vom Goldenen Hof rekrutiert werden soll, um zu einer Aristokratin ausgebildet und in die neue Welt gebracht werden soll, wittert Elizabeth ihre Chance, da Adelaide selber gar nicht so überzeugt von dem Vorhaben ist. Elizabeth ermutigt ihre Zofe in dem Vorhaben, zu ihrere Familie zurückzugehen und nimmt dann die Identität ihrer Zofe an, um der Hochzeit mit ihrem Cousin aus dem Weg zu gehen und fernab der Heimat ein neues, wundervolles Leben zu starten. Und ab da nimmt die Geschichte mit Drama, Spannung und Liebe ihren Lauf. 

Mich stört zwar ein bisschen, dass die Frauen vom Goldenen Hof in der neuen Welt an Männer verkauft werden, aber es ist nicht so, als würde es gegen ihren Willen geschehen und sie werden auch nicht gezwungen, einen Mann zu heiraten den sie nicht wollen. Die Frauen wissen, worauf sie sich einlassen und können hinterher aus den Männern wählen, die Angebote für sie machen. Daher ist es für mich in Ordnung. 

Was mir besonders gut gefällt ist vor allem die Charakterentwicklung von Elizabeth/Adelaide während der Geschichte. Von einem verwöhnten Mädchen, was sich nie Sorgen um etwas machen musste, entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sich auch nicht mehr zu fein dafür ist, auch mal ordentlich mit anzupacken und sich schmutzig zu machen.

Die Liebesgeschichte, die sich im Buch entwickelt, war finde ich etwas zu vorhersehbar, aber trotzdem eine sehr schöne.

Was mich allerdings stört, sind die noch so vielen offenen Punkte am Ende - aber da müssen wir dann wohl einfach auf Band 2 warten der ja dann hoffentlich kommt. :) Das Buch kann ich auf jeden Fall nur weiterempfehlen, wenn man solche Romane gerne liest.

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piemont, teufel, 16. jhd., neapel, historische story

Edelfa und der Teufel

Caroline Sesta
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei tredition, 09.05.2017
ISBN 9783743904293
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich muss sagen, zu Beginn habe ich mich schwer getan, mich in den Roman einzufinden und mit den Charakteren warm zu werden. War mir Lauro, einer der drei Hauptcharaktere am Anfang doch noch zu kindlich, verspielt und naiv, obwohl er bereits 30 ist. Das hat mich irgendwie gestört. Auch mit Edelfa konnte ich zu Beginn nicht viel anfangen, was sich aber schnell im Laufe des Romans gelegt hat.


Der Schreibstil von Caroline Sesta ist bildhaft und spannend, auch wenn man aufgrund der Wortwahl der damaligen Sprache manche Sätze zweimal lesen muss, will man immer mehr und ich konnte das Buch vor allem zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen.


Die beschrieben Landschaften und vor allem auch das beschriebene italienische Essen verzaubern und man will eigentlich sofort in die Küche und die schmackhaften Gerichte selber ausprobieren. ;)


Und ohne zu viel zu verraten: Die Begegnungen, die Edelfa mit dem leibhaftigen Teufel hat, jagen einem schon einen Schauer über den Rücken!


Emanuele hat mir von den 3 Hauptcharakteren am besten gefallen und ist mein Liebling, obwohl er sich teilweise noch sehr viel von seiner Mutter sagen lässt bzw für meinen Geschmack ihr teilweise zu sehr vertraut, wo er doch genau weiß, dass sie in belügt.
Mit Lauro bin ich bis zum Ende hin nicht warm geworden. Natürlich hat auch er viel durchgemacht. Trotzdem ist er mir zu unentschlossen, zu zurückhaltend, zu sehr in sich gekehrt.


Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte um die 3 im zweiten Band weitergehen wird.
Also wenn man historische Romane mit leichten Fantasyelementen mag, kann beherzt zu diesem Buch greifen und sich von der Autorin in den Piemont entführen lassen.

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dystopie, virus, justin cronin, endzeit, vampire

Der Übergang

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 1.019 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2011
ISBN 9783442469376
Genre: Krimi und Thriller

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