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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

spione, kalter krieg;

Exposure

Helen Dunmore
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hutchinson, 28.01.2016
ISBN 9780091953942
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
London 1960, Simon wird von seinem Freund gebeten, eine Mappe zurück ins Marineministerium zu bringen. Er tut es aber nicht und plötzlich wird er als sowjetischer Spion verdächtigt.

Bewertung:
Zuerst habe ich mir gedacht, ein Spionageroman hat schon etwas, ich erwartete Aktion und spannende Situationen. Dann habe ich angefangen zu lesen, und von Aktion keine Spur. Das Buch hat mich trotzdem umgehauen. Wieso?
1. Wegen der Sprache. Diese fließt vor sich hin, ist nicht komplex, aber auch nicht simpel. Sie ist wie ein angenehmes Material, das einen umhüllt, ohne sich groß bemerkbar zu machen und einzuengen. Gleichzeitig fühlt man sich aber geborgen.
2. Wegen der Charaktere. Man muss sie nicht mögen, aber tortzdem kann man sich mit ihnen identifizieren. Vor allem diese Sehnsucht nach normalen Leben, durchdringt das ganze Buch. Man denkt, dass das normale Leben eigentlich langweilig ist, aber wenn man diese Geschichte liest, kann man es mehr schätzen und verstehen, wieso sich Leute danach sehnen können.
3. Wegen der Geschichte. Es ist kein Spionagethriller und trotzdem ist es spannend. Man lebt mit den Charakteren, mein leidet, man versucht deren Handlungen nachzuvollziehen und ist immer wieter gespannt darauf, wie es ausgeht.
Was will man eigentlich mehr? Gar nichts und deswegen eine klare Empfehlung von mir.

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Tags: kalter krieg;, spione   (2)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

englische geschichte, st mary's, zeitreise

And The Rest is History (The Chronicles of St Mary's Series Book 8)

Jodi Taylor
E-Buch Text: 376 Seiten
Erschienen bei Accent Press, 13.04.2017
ISBN 9781786152428
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Max hat zusammen mit Leon einen Sohn - Matthew. Max bereitet sich auf Besuche, die im Zusammenhang mit der Schlacht bei Hastings stehen. Was könnte da schief gehen?

Bewertung:
Ich freue mich immer wieder auf die neuen Geschichten über St Mary's. Sie sind langsam wie Freunde für mich und ich kann sehr gut bei ihren Abenteuern entspannen und noch viel mehr über meine Leidenschaft Geschichte lernen.
In diesem Teil geht es sehr viel um die englische Geschichte - Harold Goodwinson und William the Conquerer. Da ich mich ganz gut auskenne, habe ich mich darauf gefreut und es nicht bereut. Die Abenteuer von Max und ihren Mitstreitern sind hier sehr schon integriert und die Autorin hat ihren Humor weiterhin behalten. Die Sprüche über Historiker können mich hier immer wieder aufheitern.
Was mir den Spaß getrübt hat, war wieder die Geschichte mit Clive Ronan. Langsam habe ich genug, dass immer wieder jemand stirbt oder fast stirbt und wir uns mit dem rumschlagen können. Time Police hätte sicher auch besseres zu tun.
Trotzdem werde ich der Reihe treu bleiben, weil die kleinen Gags zwischen durch halt schon zu mir gehören.

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Tags: englische geschichte, st mary's, zeitreise   (3)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

finnland, krimi, maria kallio, doping, espoo helsinki

Auf der falschen Spur

Leena Lehtolainen , Gabriele Schrey-Vasara
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Kindler, 14.01.2009
ISBN 9783463405582
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Maria war früher im Espooer Dezernat für Gewaltdelikte tätig. Jetzt hat sie eine Forschungsstelle und will eigentlich gar nicht zurück. Aber als ein bekannter Sportfunktionär ermordet wird, wird zwangsabgeordnet, um diesen Fall zu lösen.

Bewertung:
Es ist nicht der erste Teil der Reihe aber gut alleine lesbar, wenn es einen nicht stört, dass immer wieder kleine Verweise auf die Vergangenheit auftauchen. Die Personen werden trotzdem ganz gut eingeführt und ich hatte nicht den Eindruck, dass mir irgendwelche Informationen fehlten.
Die Komissarin ist eine interessante Person, etwas genervt hat mich nur ihre ständige Beharrung darauf, dass sie nicht mehr als Polizistein arbeiten will. Vielleicht ist es nicht so nervig, wenn man die anderen Bücher der Reihe kennt, mir kam das etwas übertrieben vor.
Der Fall war interessant, auch wenn zur Hälfte des Buches etwas langatmig. Das legte sich dann aber rasch und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Teilweise kam ich mit den vielen finischen Namen nicht so ganz klar, die kamen mir alle so ähnlich vor, aber das kann auch nur an mir liegen.
Im großen und ganzen ein interessantes Buch.

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Tags: finnland, krimi   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, poirot, hercule poirot, paris, schlangengift

Tod in den Wolken

Agatha Christie
Flexibler Einband
Erschienen bei GOLDMANN WILHELM, 01.08.1990
ISBN 9783442000043
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Eine Frau wird im Flugzeug während der Reise von Frankreich nach England ermordet. Hercule Poirot ist auch einer der Passagiere der erten Klasse und wird sogar zum Teil des Mordes verdächtigt.

Bewertung:
Typisch Agatha Christie - nur eine begrenzte Anzahl der Verdächtigen, fast jeder hatte einen Motiv und die Gelegenheit. Nur die Mordwaffe macht einen stutzig.
Man liest und hat zwar einige Verdächtige immer auf dem Schirm, aber Ahnung hat man keine. Gleichzeitig ist das Ende aber schon plausibel und man kann sich gut vorstellen, wie es passiert ist. Es erfordert zwar etwas Vorstellungskraft, ist aber nicht schlimm.
Die Charaktere sind auch typisch für Agatha Christie Romane, weites Spektrum der Gesellschaft und der lebensentwürfe wird abgedeckt. So ist das Buch auch ein Spiegel der damaligen Gesellschaft.

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Tags: krimi, poirot   (2)
 

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30 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

shakespeare, drama, roman, theater, eifersucht

Das verborgene Spiel

M. L. Rio , Karin Dufner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.09.2017
ISBN 9783328100539
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
An einem College studieren 7 Schauspielstudenten Shakespeare. Das was in den Dramen vorkommt, ist aber nicht nur ein Stück, es ist deren Leben.

Bewertung:
Der Roman ist nicht einfach zu lesen, man muss sich schon auf den Stil und die Sprache gewöhnen. Es ist wie ein Theaterstück aufgebaut und voll mit Zitaten aus Shakespeares Werken. Das ist aber auch das einizige, was Probleme bereiten kann.
Das Buch macht total suchtig! Man will unbedingt weiter lesen, man will nach jedem Akt wissen, wie es weiter geht und wieso die Situation im Prolog entstanden ist. Es ist fast wie ein Krimi, wobei die Suche nach dem Täter nur einen sehr geringen Teil des Romans ausmacht.
Das nächste, was suchtig macht, ist Shakespeare. Ich würde nach diesem Buch alle Werke, die erwähnt wurden lesen wollen, dieses sich mit Shakeapeare beschäftigen, überträgt sich total auf den Leser und lässt einen nicht los. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass dies für einige Leute ein Ausschlusskriterium ist, bitte versucht es. Man muss nicht viel von Shakespeare wissen, um sich auf dieses Buch einzulassen.
Und zuletzt kommen natürlich die Charaktere. Die sind alle so eigenwillig und man weiß bis zum letzt nicht, was man von ihnen halten soll. Der Erzähler ist natürlich etwas näher, als die anderen, aber auch bei ihm weiß man nicht ganz genau, woran man ist. Die Tatsache, dass die Charaktere alle gute Schauspieler sind, macht den Reiz des Buches aus, man fragt sich ständig, was nur Schauspiel und was die richtige Person ist.
Ein Buch das einen nicht loslässt.

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Tags: mord, shakespeare, theater   (3)
 

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162 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

essex, liebe, aberglaube, london, pfarrer

Die Schlange von Essex

Sarah Perry , Eva Bonné
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783847900306
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Cora Seaborne wird Witwe und besucht Essex, wo sie die Familie von Will Ransome trifft. In dem Dirf scheint ein Ungeheuer sein Unwesen zu treiben und Cora will es finden.

Bewertung:
Das Buch wird teilweise als ein Disput zwischen Glaube und Wissenschaft beschrieben, was meiner Meinung nach in die falsche Richtung geht. Man kann keine fundierten Dialoge in diese Richtung erwarten, Will ist auch kein bigotter Pfarrer und cora keine Wissenschaftsfanatikerin. Dafür hat dieses Buch aber andere Qualitäten.
Zuerst finde ich die Atmosphäre sehr faszinierend. Dieses düstere, mit Nebel verhangene England, die vielen Geheimnisse und gleichzeit die Faszination für Neuerungen und Wissenschaft sind in einer Sprache geschrieben, die einem umhaut. Es passt perfekt zusammen, auch wenn man als Leser manchmal an der Sprache verzweifelt. Da ich momentan sehr viel mit viktorianischer Literatur zu tun habe, ist es mir aufgeffalen, wie die Autrin es schafft, diese "altmodische" Sprache und Atmosphäre herzuzaubern. Klasse gemacht!
Danach kommen die Informationen über die Zeit in England. Der Autorin ist es gelungen, die Problematik zwischen Wissenschaft und Aberglaube gut zu zeigen, und dass keiner sich dieser entziehen kann, auch wenn er vielleicht anderes denkt und will. Es spiegelt sehr gut die Gesellschaft wieder und mich haben gerade auch die Beschreibungen des Lebens in armen Vierteln und im Dorf fasziniert.
Die Charaktere waren teilweise vielleicht zu originell, gleichzeitig kamen sie mir aber nicht sehr konsequent in ihrer Originalität. Am Ende kam es mir so vor, als ob sie sich in ihren Handlungen widersprachen, was mir aber andererseits gefallen hat, da wir alle manchmal so sind: sonderbar und nicht konsequent.
Mir hat das Buch gut gefallen.

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223 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

glühbirne, stromkrieg, erfinder, edison, westinghouse

Die letzten Tage der Nacht

Graham Moore , Kirsten Riesselmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783847906247
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Paul ist eine junger Anwalt, der von George Westinghouse angeheuert wird, ihm im großen Rechtsstreit der Patentgeschichte gegen Thomas Edison zu vertreten.

Bewertung:
Ich liebe historische Romane, aber vor diesem hatte ich etwas Angst, weil es mir nach Klappentext thematisch etwas trocken und vielleicht auch kompliziert vorkam. meine Sorge hat sich aber gar nicht bestätigt, das Gegenteil ist eingetreten! Das Buch hat mich völlig umgehauen und ich habe es in einigen wenigen Tagen verschlungen.
Die Themen sind natürlich immer noch nicht einfach, aber gut in das Buch integriert, so das man sich nicht doof vorkommt und sehr gut folgen kann. Das hat der Autor wirklich klasse gemacht!
Die Charaktere sind nicht eindimensional, sie entwickeln sich während des Buches und man kann ihre Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. So wirklich identifizieren konnte ich mich mit keinem, aber das fand ich nicht störend, die Geschichte an sich war spannend genug. Ich habe sehr viel über die historischen Persönlichkeiten gelernt, vor allem hat mich das Buch dazu inspiriert selber zu recherchieren, was ich als große Bereicherung ansehe.
Der Stil des Autors ist sehr angenehm, es fließt und man stolpert über keine Probleme. Sogar der Stil von Nikola Tesla ist nicht störend.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen!

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4 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

frauen, essex, viktorianisches england, wissenschaft, viktorianischer zeitgeist

The Essex Serpent

Sarah Perry
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Serpent's Tail, 20.04.2017
ISBN 9781781255452
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Cora Seaborne wird Witwe und besucht Essex, wo sie die Familie von Will Ransome trifft. In dem Dirf scheint ein Ungeheuer sein Unwesen zu treiben und Cora will es finden.

Bewertung:
Das Buch wird teilweise als ein Disput zwischen Glaube und Wissenschaft beschrieben, was meiner Meinung nach in die falsche Richtung geht. Man kann keine fundierten Dialoge in diese Richtung erwarten, Will ist auch kein bigotter Pfarrer und cora keine Wissenschaftsfanatikerin. Dafür hat dieses Buch aber andere Qualitäten.
Zuerst finde ich die Atmosphäre sehr faszinierend. Dieses düstere, mit Nebel verhangene England, die vielen Geheimnisse und gleichzeit die Faszination für Neuerungen und Wissenschaft sind in einer Sprache geschrieben, die einem umhaut. Es passt perfekt zusammen, auch wenn man als Leser manchmal an der Sprache verzweifelt. Da ich momentan sehr viel mit viktorianischer Literatur zu tun habe, ist es mir aufgeffalen, wie die Autrin es schafft, diese "altmodische" Sprache und Atmosphäre herzuzaubern. Klasse gemacht!
Danach kommen die Informationen über die Zeit in England. Der Autorin ist es gelungen, die Problematik zwischen Wissenschaft und Aberglaube gut zu zeigen, und dass keiner sich dieser entziehen kann, auch wenn er vielleicht anderes denkt und will. Es spiegelt sehr gut die Gesellschaft wieder und mich haben gerade auch die Beschreibungen des Lebens in armen Vierteln und im Dorf fasziniert.
Die Charaktere waren teilweise vielleicht zu originell, gleichzeitig kamen sie mir aber nicht sehr konsequent in ihrer Originalität. Am Ende kam es mir so vor, als ob sie sich in ihren Handlungen widersprachen, was mir aber andererseits gefallen hat, da wir alle manchmal so sind: sonderbar und nicht konsequent.
Mir hat das Buch gut gefallen.

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Tags: essex, frauen, glaube, viktorianisches england, wissenschaft   (5)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

pubertät, humor

Das Pubertier. Das Buch

Jan Weiler , Till Hafenbrak
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 06.07.2017
ISBN 9783463406985
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Wie lebt es sich mit einem Pubertier? Die ersten zwei Bücher der Reihe sind hier in einem band zusammen.

Bewertung:
Ich habe schon ziemlich viel über das Buch gehört und ein Buch von dem Autor schon gelesen, daher bot sich dieses Buch an. Dazu trug natürlich noch bei, dass ich auch ein Pubertier zu Hause habe.
Ich habe den ersten Teil gelesen und fand den ... nett. Nicht mehr und nicht wenig. OK zu lesen, aber nicht viel zu lachen und auch nicht viel um weiter zu erzählen. Es plätscherte einfach vor sich hin. Ich habe mich gefragt, was soll der Hype um das Buch?
Dann habe ich den zweiten Teil gelesen und da kam Jan Weiler wieder raus. Es war bildhaft geschrieben, lustig, aber auch pgilosophisch zu gleich. Ich habe mich köstlich amüsiert und an anderen Stellen musste ich immer wieder nachdenken. Auch seine Rückblicke auf die Pubertät in den 80ern haben mich dazu gebracht, nachzudenken, wie es bei mir damals war. Diesen Teil kann ich daher wirklich empfehlen.


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Tags: humor, pubertät   (2)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

harper lee, amerikanische geschichte, rezension, buch, autor

To Kill A Mockingbird

Harper Lee
null: 385 Seiten
Erschienen bei Cornerstone Digital, 04.11.2014
ISBN 9781473518063
Genre: Romane

Rezension:

Bewertung:
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an diesen Klassiker rangegangen. Das Thema war mir vorher bekannt und daher war ich am Anfang sehr enttäuscht, dass es dauerte, bis das eigentliche Problem übehaupt aufgetauscht ist. da bin ich meinen Erwartungen auf dem Leim gegangen.
Ähnlich ging es mir mit dem Buch als ganzes, viele Leute bewerten es als eins der wichtigsten Bücher, die man gelesen haben sollte. Vom Prinzip her verstehe ich es, aber es kein Buch, das mich umgehauen hat.
Den Humor habe ich wahrscheinlich nicht immer verstanden, oder nicht gesehen, es gab zwar einige netten Szenen, aber nichts wo ich laut lachen würde. Die Charaktere waren interessant, aber teilweise auch zu eindimmensional - sie hatten ihre Rolle zu erfüllen. Dies gilt vor allem für die Erwachsenen. Bei den Kindern ist es ganz anderes und mit ihnen konnte ich mich auch besser identifizieren, auch wenn Scout und Jem auf keinen Fall nur wie Kinder handeln. Ich denke, dass mir das so gut gelang lag auch daran, dass sie gar nicht so die Kinder ihrer Zeit (mindestens in der Erziehung) waren.
Als Schluss kann ich sagen: schon ein wichtiges Buch, aber ich würde es nicht uneingeschränkt empfehlen.

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Tags: amerikanischer süden, rasismus   (2)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

verschwinden, agatha christie, krimi

A Talent for Murder

Andrew Wilson
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 18.05.2017
ISBN 9781471148217
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Agatha Christie verschwindet im Jahr 1926 für 10 Tage. Keiner weiß, was genau damals passiert ist und hier kommt die Idee des Autors ins Spiel. Er denkt sich eine Geschichte darüber aus.

Bewertung:
Als Agatha Christie Fan musste ich dieses Buch lesen. Ich habe auch ihre Autobiografie gelesen und muss sagen, dass mir aufgefallen ist, wie der Autor sich an Fakten und Informationen hält. Das ist wirklich ein Vorteil des Buches: die gute Recherche und Einbettung der Fakten. Andererseits kamen mir manchmal die Informationen als aufgesetzt vor, als ob der Autor einige unbedingt loswerden wollte, und deswegen muss sich die Protagonistin daran erinneren o.ä.
Die Idee als solches ist gewagt, aber nicht uninteressant. Wieso sollte eine berühmte Autorin nicht erpresst werden? Vor allem die Person von Dr Kurs ist gut dargestellt und man kann sich vorstellen, dass so jemand wirklich existiert hat.
Mrs Christie ist auch gut dargestellt, aber ich konnte nur teilweise eine Verbindung zu ihr aufbauen. Vielleicht war der Stil nicht so ganz ähnlich, so dass mich daran etwas störte? Weiß ich nicht genau. Ich kann aber nicht sagen, dass der Stil als solcher störend war.
Was mich aber am meisten gestört hat, war die Idee mit Mr Davidson und die weitere Karierre von Mrs Christie. Daher werde ich den nächsten Teil wahrscheinlich nicht lesen.

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Tags: agatha christie, krimi, verschwinden   (3)
 

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(1.085)

2.148 Bibliotheken, 35 Leser, 6 Gruppen, 169 Rezensionen

meer, thriller, umwelt, wissenschaft, ozean

Der Schwarm

Frank Schätzing
Fester Einband: 1.008 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 17.02.2004
ISBN 9783462033748
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Die Natur, vor allem das Meer scheint den Menschen zu zürnen. Fischer verschwinden, Wale verhalten sich seltsam, neue Würmer werden entdeckt. Sind diese Ereignisse mit einander verbunden?

Bewertung:
Ein Buch, dass ich schon immer lesen wollte, aber erst jetzt im Rahmen einer Challenge geschafft habe. Die über 1000 Seiten sollten keinen abschrecken, das Buch liest sich so gut, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen. Erst am Ende hat sich dies für mich geändert, da zog sich es etwas. Ich kann nicht genau sagen, voran es lag, irgendwie war es langatmig. Aber das ist mein einziger Kritikpunkt.
Ich fand es klasse, wie realistisch der Autor mit seinen Charakteren umgegangen ist. Es gab kein Sentiment und keine Rücksicht. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass alle Protagonisten überleben, wie es z.B. bei den amerikanischen Filmen so üblich ist. Gleichzeitig sind die Charaktere sehr real und ich fand es gut, dass einige auch im realen Leben mit diesen Sachen konfrontiert wären.
Die Idee ist sehr faszinierend und es war interessant, dass es ziemlich lange dauerte, bis die Charaktere, auf diese kamen. Gleichzeitig fand ich es sehr realistisch.
Ich weiß jetzt sehr viel mehr über die Ozeane, als ich bis jetzt wusste und mein Interesse wurde wirklich geweckt. Ich freue mich dieses Interesse weiter zu verfolgen.

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Tags: inteligenz, katastrophe, ozeane, tsunami   (4)
 

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(157)

284 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

sklaverei, amerika, flucht, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Cora lebt als Sklavin auf einer Plantage in Georgia. Sie entschließt sich zu fliehen und dazu die Hilfe der Underground Railroad anzunehmen.

Bewertung:
Ich liebe historischen Romane. Als ich das Buch angefangen habe, war ich mir dessen bewusst, dass es nicht als historischer Roman herausgebracht wurde. Trotzdem konnte ich mich nicht ganz lösen und an einigen Stellen habe ich mich gefragt, wie historisch genau ist das Buch. Da ich keine Zeitangaben fand und mich einige Sachen interessierten, ich habe nicht weiter kam, war ich teilweise enttäuscht.
Die "fantastische" Darstellung der Railroad hat mich dafür nur bedingt gestört, ich fand es als Symbol für die Freiheit und Industrialisierung eigentlich ziemlich passend.
Was mich aber am meisten gestört hat, war, dass das Buch eigentlich das Thema nicht wirklich berührte. Ich habe schon verstanden, dass es um Freiheit geht, aber ich hätte den Schwerpunkt gerade mehr an die Menschen der Railroad gesetzt, als wieder auf die schwarze Bevölkerung. So war für mich das Thema immer  wieder das Leben der Schwarzen und nicht die Organisation selbst. Und das ist für mich wenig originell.
Auch fand ich mich im Buch schlecht zurecht, irgendwie konnte ich mich mit den Figuren nicht ganz anfreunden, es waren mir irgendwie zu viele Personen und am Anfang kein klarer Faden. Mit der Zeit wurde es besser, aber ich kann nicht sagen, dass das Buch ein Vergnügen war.

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Tags: amerik, underground railroad   (2)
 

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19 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

indien, krimi, kalkutta, mord, kolonialismus

A Rising Man

Abir Mukherjee
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Vintage, 04.05.2017
ISBN 9781784701345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Sam Wyndham kommt als Neuling nach Calcutta und soll gleich einen Mord an einem wichtigen britischen Beamten lösen. Wie wird er sich schlagen?

Bewertung:
Das Buch hat vor allem Atmosphäre. Man tacuht in Indien am Anfang des 20. Jahrhundert ein und wird nicht mehr losgelassen. Die Eindrücke sind vielfältig, es geht nicht nur um Klima und Essen, man lernt viel über die poltische Situation, über die Position der "Mischlinge", über das Selbstverständnis der Briten und vielese mehr. Dies passiert auf eine sehr unbezwungene und unterhaltsame Weise, dass man nicht mal merkt, wie viel man aus diesem Buch mitgenommen hat.
Zusätzlich dazu kommt noch die gute krimigeschichte, die ganz viele Wendungen hat und man gut mitraten kann, auch wenn nicht wirklich klar ist, ob man es auch kann. Die Auflösung war sehr plausibel und ließ keine Fragen offen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgebaut, Sam ist eine der postiven Figuren , auch wenn seine dunkle Seiten nicht ausgespart werden. Machmal ist er vielleicht zu naiv, aber für mich machte ihn das nur sympatisch.
Ich werde sicher weiter die Serie verfolgen.

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Tags: indien, krimi   (2)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

grönland, dänemark, maler, 19. jahrhundert, historischer roman

Rasmussens letzte Reise

Carsten Jensen , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Knaus, A, 20.07.2010
ISBN 9783813503319
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Der dänische Maler Rasmussen war als junger Mann in Grönland. Jetzt beschließt er, die Reise zu wiederholen und dabei erinnert er sich an sein Leben.

Bewertung:
Das Buch ist anders. Ich kann es nicht ganz greifen, versuche aber trotzdem meine Eindrücke zu schildern.
In diesem Buch passiert nicht wirklich viel. Ein normales Leben halt. Und trotzdem wollte ich wissen, wie das Buch endet und ollte weiter lesen. Wenn ich es abgebrochen hätte, würde ich es verraten, war mein Gefühl.
Rasmussen war für mich vorher kein begriff, ich habe das Buch nur ausgewählt, weil es um Grönland ging. Am Ende spielt Grönland nur eine ziemlich kleine Rolle in dem Buch, das Leben in Dänemark umso größere. Dieses Leben wurde vom Autor aber sehr schön und poetsich geschrieben, so dass es eine zufridenstellendes Ergebnis ergab.
Rasmussen als Charakter ist gut erkennbar, das Kind seiner Zeit. Deswegen ist das Buch gleichzeit wertvoll und manchmal etwas langweilig.
Ich denke, man muss es selber lesen, um es zu begreifen.

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Tags: dänemark, grönland, maler   (3)
 

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(23)

30 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

indien, politik, kaschmir, konflikt, gesellschaft

The Ministry of Utmost Happiness

Arundhati Roy
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 06.06.2017
ISBN 9780241303986
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Indien und Kaschmir, deren Verbindung und Geschichte der Probleme der letzten 25 Jahre. Ein Geschichte über Liebe, Leben und Kämpfen.

Beschreibung:
Schon an der Zusammenfassung des Inhalts sieht man, dass dieses Buch kein einfaches Buch ist. Es hat viele Gründe:
Erstens die Charaktere. Sie sind keine einfachen Persönlichkeiten und auch keine einfache Menschen. Sie stehen teilweise als Prototypen für die Gesellschaft, die sich aber in keine Schubladen einteilen lässt. Gleichzeitig ist ihr Verhalten gar nicht stereotypisch und daher nicht immer leicht nachvollziehbar. Manchmal kann man mit ihnen und deren Verhalten gar nichts anfangen und gleichzeitig kommen sie einen so menschlich vor.
Zweitens die Geschichte. Es gibt zwar eine Story, aber da muss man sich bis zum Ende des Buches durchkämpfen. Die Autorin hat wahrscheinlich bewusst auf Chronolgie verzichtet, was literarisch sehr interessant ist, der Verstädnis der Geschichte aber an einigen Stellen im Wege steht.
Drittens der Stil. Es war gar nicht die englische Sprache, die für mich eine Fremdsprache ist, die das Problem darstellte. Es waren die manchmal lange Sätze und Listen von Sachen, die nur bedingt mit der Story zu tun haben schienen. Es waren die Aufzählungen und Beschreibungen der politischen Situation.
Wieso mochte ich dann das Buch? Die Atmosphäre hat es mir angetan. Ich konnte das beschriebene Indien zwar nicht verstehen, aber mir kam es vor, als ob ich dort wäre und eingetaucht bin. Das hat weniger mit dem Stil zu tun, ich hatte einfach den Eindruck, dass dieses Land so überwältigend, so divers, so unbegreifbar ist, wie dieses Buch.
Gleichzeitig wird hier durch das Konflikt in Kaschmir ein sehr universelles Thema unserer Zeit angesprochen, die Verzweiflung, die Kämpfe für die Freiheit und die Beziehungen in der Gewalt. Es hätte auch in Syrien spielen können.
Ein Buch das mich nicht loslassen wird.

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Tags: indien, kaschmir   (2)
 

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(9)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zukunft, zeitreisen, fremde welten, zeitsprun, zeitreiseroman

Herr der Zeit

Joe Haldeman , Alexander Kühnert
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 04.07.2012
ISBN 9783939212188
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Matt Fuller arbeitet am MIT in Boston und asistiert bei einigen Versuchen. Zufällig entdeckt er, dass der Kallibrator, den er gebaut hat, zeitreisen kann. Da begibt sich Matt mit ihm auf die Zeitreise.

Bewertung:
Ich mag Zeitreiseromane und finde es immer wieder spannend, wie die Autoren die Möglichkeit erklären. Hier fand ich es sehr gut, dass man dafür nicht wirklich versiert in Physik sein muss und es trotzdem plausibel klingt.
Die Charaktere im Buch sind sehr gut beschrieben und man kann sich mit ihnen identifizieren. Vor allem Martha hat es mir angetan und ich bewunderte sie beim Lesen immer wieder. Faszinierend, dass ein mänlicher Autor es geschafft hat, ein solche Protagonistin zu schaffen. Matt ist nett, aber für mich nicht mehr.
Der Stil ist angenehm und das Buch gut zu lesen. Was mich teilweise sehr gestört hat, waren die Fehler, die das Lektorat überlebt haben, aber der Geschichte kann ich es nicht anlasten.
Wer sich auf Zeitreise ohne komplizierte Erklärungen und mit sympathischen Charakteren begeben will, soltte hier zugreifen.

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Tags:  
 

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(43)

110 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

syrien, flucht, krieg, flüchtlingskrise, roman

Gott ist nicht schüchtern

Olga Grjasnowa
Fester Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783351036652
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Anhand der Schicksale von Amal und Hammoudi wird die Situation in Syrien eit 2011 dargestellt. Die Geschichte endet kurz nach dem die Protagonisten in Berlin ankommen.

Bewertung:
Nach dem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mich darauf eingestellt, ein Buch über Flucht zu lesen. Das war aber für mich nicht der Fall, die Flucht beginnt wirklich erst nach der Hälfte des Buches und auch da wird es nur exemplarisch abgehandelt. Das ist der Grund, wieso das Buch nur 4 Sterne bekommt. Meine Erwartungen waren halt anders als das Buch.
Was das Buch für mich trotzdem wertvoll macht und es die 4 Sterne wert ist?
Zuerst die Charaktere. Sie sind sehr gut gewählt, man kann sich mit ihnen identifizieren und ihre Handlungen sind mehrheitlich nachvollziehbar. Durch ihren Lebeslauf zeigen sie die Probleme in Syrien sehr deutlich und man hat den Eindruck mit ihnen das ganze miterlebt zu haben.
Zweitens Syrien. Ich bezeichne mich als politischen Menschen, auf jeden Fall als informiert. Trotzdem hat mir das Buch vor Augen geführt, welche Kenntnisse ich nicht habe und wie ich viele Sachen unterschätze. Die Situation in Deir az-Zour war mir völlig unbekannt, für mich hat sich vieles auf Aleppo reduziert und da hat dieser Roman sehr geholfen, mich mit neuen Sachen auseinanderzusetzten.
Der Stil der Autorin ist angenehm und unaufgeregt, auch schlimme Erlebnisse kann man ohne Effekthascherei beschreiben und trotzdem fühlbar und nachlebbar machen.
Ein Buch, dass mich sehr beeinflusst hat.

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Tags: flucht, krieg, syrien   (3)
 

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283 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

familie, selbstmord, tod, roman, tragödie

Was ich euch nicht erzählte

Celeste Ng , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.05.2016
ISBN 9783423280754
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Die 16-jährige Lydia verschwindet und wird tot aufgefunden. Ihre Familie kommt damit auf unterschiedliche Weise klar und ihre Geschichte wird dargestellt.

Bewertung:
Es dauerte ziemlich lange bis ich mit dem Buch warm wurde. Irgendwie hatte ich keinen Zugang zu den Charakteren, sie kamen mir etwas kalt und unnahbar vor. Vor allem hatte ich den Eindruck, dass jeder Geheimnisse hatte und die Familienmitglieder nicht miteinander redeten. Sie waren mir schon irgendwie unsympatisch und ihre Geschichte fand ich traurig. Gleichzeitig fand ich die Geschichte aufwühlend, weil ich dadurch meine Familien hinterfragte (Waren wir damals auch so, sind meine Kinder und wir so usw.).
Ungefähr ab der Hälfte des Buches kam ich mit dem Buch besser klar. Die Charaktere taten mir nicht mehr nur leid, ich konnte ihre Handlungen schon etwas nachvollziehen und sich in ihre Lage versetzten.
Was mich aber umgehauen hat (und dadurch überzeugt hat), waren die letzten ca. 30 Seiten. Diese Erklärungen für Lydias Tat, die Hoffnung, die ausgestrahlt wird, das sind die Sachen, an die ich denken werden, wenn ich an das Buch denke. Und das ist ein gutes Gefühl.

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Tags: anderssein, außenseiter, familie   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

island, geister

I Remember You

Yrsa Sigurdardottir
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 25.10.2012
ISBN 9781444729276
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Drei junge Menschen aus Reykjavik wollen in einem verlassenen Dorf eine Übernachtungsmöglichkeit schaffen und deswegen reisen sie dort für eine Woche hin. Die Polizistin Dagny und der Psychiater Freyr werden in eine demolierte Schule gerufen. Was steht dahinter?

Bewertung:
Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und nicht aus der Hand legen können. Es ist sehr spannend geschrieben und die Handlungen halten einen im Atem. Die Charaktere sind interessant aufgebaut und mit der Zeit merkt man, dass sie gar nicht so einseitig sind, wie es zuerst den Anschein hat. Von allem war mir Freyr am sympathischsten, auch wenn er gar nicht nur postiv ist.
Ich mag nicht unbedingt paranormale Geschihcten, manchmal habe ich den Eindruck, dass es nur um Grusel oder um "speziell" zu sein geht. Hier hatte ich nicht den Eindruck, in keine der Richtungen. Natürlich waren einige Szenen gruselig, aber nicht nur um Effektwillen. Es hat mir gefallen, dass es im Endeffekt um die Lösung des Falles (oder der Fälle) geht und nicht um Horror. In diesem Zusammenhang muss ich aber zugeben, dass mich das Ende enttäuscht hat, die letzte Seite hätte ich nicht gebraucht, das ging mir irgendwie zu weit und hat einen schalen Nachgeschmack hintergelassen. Das ist auch mein Grund für die 4 Sterne.

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Tags: geister, island   (2)
 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, bestie, fantasie, debüt, karl olsber

Die Fährtenleserin

Karl Olsberg
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei epubli, 07.06.2017
ISBN 9783745059441
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die Fährtenleserin Andrin meldet sich für die Jagd auf eine Bestie, die die Menschen umbringt und Unruhe stifftet. Wir es ihr und ihren Mitstreitern gelingen, diese Bestie zu töten?

Bewertung:
Es fängt wie ein Rollenspielabeteuer an und die Charaktere verhalten sich oft auch so. Das bedeutete für mich, dass mich das Buch zwar fesselte, aber ich vermisste eine Art "Neues" im Buch. Irgendwie wollte ich nicht wieder eine Geschichte der gleichen Art lesen.
Die Charaktere waren teilweise stereotypisch, auch wenn sich der Autor tolle Hintergrundgeschichten für sie ausgedacht hat.
Aber im letzten Teil der Geschichte hat sich mein Gefühl ganz geändert. Plötzlich hat der Autor es geschafft, mich noch mehr zu fesseln, etwas Neues entstehen zu lassen und die Geschichte las sich gar nicht mehr, wie Nachmachen. Die Charaktere wurden lebendig, deren Handlung interessant und man kann sich vorstellen, weiter ihre Abenteuer zu verfolgen.
Daher: nicht gleich in eine Schublade stecken!

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Tags: abenteuer, fantasy   (2)
 

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rom, cicero, caesar

Dictator

Robert Harris
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Arrow, 02.06.2016
ISBN 9780099474197
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Der letzte Teil der Trilogie über Cicero, aus der Sicht von Tiro, seinem Sekretär geschrieben. Es geht vor allem um den Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Caesar, Caesars Diktatur bis zur Entstehung des zweiten Triumvirats.

Bewertung:
Ich fand das Buch nicht so ganz spannend, wie die Vorgängerbände, aber es hatte andere Vorteile, wieso ich es immer noch als 5-Sterne Buch betrachten würde.
Erstens ist es Tiro. Natürlich ist er hier nicht die reale Person, aber ich habe eine tolle Beziehung zu ihm aufgebaut und seine Sprüche konnten mich immer wieder erheitern (z.B. seine Kommentare zu den Berichten Caesars aus Gallien - ich habe einige selber gelesen und er kommt da so übetrieben, wie hier beschrieben wird). Tiro ist für mich der Held der Geschichte, auch wenn es natürlich um Cicero geht.
Zweitens fand ich gut, dass der Autor es wirklich gut durchgezogen hat, dass er diese Perspektive gewählt hat und dabei blieb. Natürlich waren dann dort Stellen, die nur aus Hörensagen geschrieben wurden, aber das verlieh dem Buch Authentizität. Nicht alle Autoren würde es durchhalten.
Drittens hat mir dieses Buch neue Perspektiven vor Augen geführt. Ich kannte mich vorher mit Caesar gut aus, Mark Antonius und Octavian waren für mich nicht so bekannt und einige Ereignisse und Fakten hier haben mich überrascht. Da will ich mich mehr informieren und das macht für mich einen sehr guten historischen Roman aus, dass man danach mehr erfahren will.
Schade, dass die Reihe zu Ende ist.

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Tags: caesar, cicero, rom   (3)
 

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282 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

frankreich, zweiter weltkrieg, deutschland, roman, anthony doerr

Alles Licht, das wir nicht sehen

Anthony Doerr , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 11.07.2016
ISBN 9783442749850
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Marie-Laure ist ein französisches Mädchen, das mit 6 Jahren erblindet. Werner ist ein deutscher Weise, der sich für Radios interessiert. Beide sind Teenager im Zweiten Weltkrieg, was für eine Verbindung gibt es zwischen ihnen?

Bewertung:
Ich habe schon einige Romane über diese Zeit gelesen. Dieser Roman unterscheidet sich durch die Thematik und die Charaktere.
Zuerst zu der Thematik: Es ist schön nicht schon wieder über Holocaust lesen zu müssen. Die Schicksale hier sind auch interessant genug und das Buch ist dadurch nicht weniger interessant oder erschreckend. Natürlich sollte man Holocaust nicht aus der Acht lassen, aber man muss schon zugeben, dass der Krieg nicht nur dadurch die Menschenleben beeinflusst hat. Vor allem die Geschichte von Werner fand ich sehr interessant, die Napola-Erziehung war hier sehr gut und eindringlich geschildert. Auch die Kämpfe um Sant Malo waren ein neure Blickwinkel für mich und dadurch interessant.
Die Charaktere sind auch ungewöhnlich, ich wurde am Anfang nicht sehr warm mit Ihnen (wahrscheinlich durch den Stil), aber auch nicht abgeneigt. Mit der Zeit hat es sich verbessert, aber ich kann nicht sagen, dass ich mit ihnen gelitten und gelebt habe. Ich habe immer eine Art Distanz beibehalten.
Der Stil ist ungewöhnlich, die vielen kurzen Kapitel und der ständige Personenwechsel helfen einen am Ball zu bleiben, gleichzeitig behält man aber auch Distanz. Mit der Zeit kamen noch andere Personen dazu, was manchmal ein bisschen verwirrend war und gleichzeitig wurden einige Ereignisse so spannend, dass man gerne die geschichte der einer Person gerne weiterverfolgt hätte, es war aber gerade nicht dran.
Den mystischen Teil mit den Stein hätte ich nicht gebraucht, aber es hat mich auch nicht wirklich gestört.
Ein Buch, das ich empfehlen kann.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

amerika, sklaverei, geschichte, twelve years a slave, sklavenhandel

Twelve Years a Slave

Solomon Northup , Johannes Sabinski , Alexander Weber , Steve McQueen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.02.2014
ISBN 9783492306140
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt:
Solomon wird als freier Mann im Staat New York geboren. Als er über 40 ist, wird er von zwei Schwindlern in den Süden begleitet und als Sklave verkauft. Erst nach 12 Jahren wird es aus der Sklaverei geholt.

Bewertung:
Es ist die Übersetzung des Originalbuches aus dem 19. Jahrhundert. Das merkt man der Sprache auch an und es liest sich nicht immer einfach. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob etwas fehlen würde (die Sätze ergaben irgendwie keinen Sinn), aber ich kann nicht sagen, ob es auch im Original so ist oder an der Übersetzung liegt. Das ist aber eigentlich der einzige Kritikpunkt an dem Buch.
Die Geschichte ist so unwirklich, dass man sich manchmal fragt, ob es wahr ist. Der Autor bemüht sich auch öfters zu betonen, dass es so ist und dass er nicht die ganze Sklaverei beschreibt, es ist ihm wichtig zu sagen, dass es nur seine Sicht und seine Geschichte ist.
Das macht das Buch so sehr wertvoll, es ist ein Augenzeugenbericht und die begefügten Quellen am Ende bestätigen die Ereignisse.
Ein interessantes Buch, dass man lesen sollte.

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Tags: amerika, sklaverei   (2)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

heide, mord, lüneburg, krimi, serie

Heideglut

Kathrin Hanke , Claudia Kröger
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218570
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Zuerst denkt man an ein illegales Osterfeuer, aber als dann eine verkohlte Leiche entdeckt wird, wird klar das die Mordkommission handeln muss...

Bewertung:
Ich bin nicht wirklich ein Fan von Regionalkrimis, aber mal und wieder geht es.
Da es sich um ein 4. Buch einer Reihe handelte, hatte ich Angst, dass ich mit den Charakteren nichts anfangen kann, da ich die Vorgeschichte nicht kenne. Das war aber gar nicht der Fall. Es gab zwar Verweise auf vorherige Vorkomnisse, aber nicht so, dass mir etwas fehlte. Ich kann natürlich nicht beuerteilen, ob es viel Wiederholung gab, mir kam es aber nicht so vor.
Man konnte sich mit den Charakteren ganz gut identifizieren, was mich etwas gestört hat, war, dass deren Privatleben schon ziemlich große Rolle in dem Buch spielt. Grunsätzlich ist es in Ornung, es ginge, meiner Meinung nach, auch weniger.
Der Krimi teil war spannend, auch wenn manchmal vielleicht zu ausgefallen und ich kam mir mit den schon ziemlich vielen Leichen wie in Midsommer vor. Als ob man das Buch dadurch aufpäppeln wollte, was ich aber nicht so nötig fand.
Ein ziemlich guter Regionalkrimi.

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