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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Dornenherz: Thriller (Die Dornen-Reihe 4)

Karen Rose
E-Buch Text: 803 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 01.10.2018
ISBN 9783426453032
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meredith Fallon ist Kinder- und Jugendpsychologin und kümmert sich vor allem um sexuellen Missbrauch und Misshandlung. Als sie in Begleitung einer ihrer Schützlinge Opfer eines Mordanschlags wird, beginnen Adam Kimble und sein Team zu ermitteln. Und schon bald tauchen weitere Leichen auf.

Wer Karen Rose kennt, weiß wie flüssig und packend sie schreiben kann. In der Regel stehen in ihren Thrillern ein Mann und eine Frau mit einer gewaltigen Vergangenheit im Fokus und kommen sich näher - verbunden durch den Fall, den sie währenddessen lösen.  Es tauchen in "Dornenherz" sehr viele Figuren aus den Vorgängern auf, die einen festen Platz in Merediths Leben haben. Gerade wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, oder das schon eine Weile her ist, kann die Zuordnung der entsprechenden Personen herausfordernd sein. Und auch wenn das nicht auf Anhieb gelingt, beeinflusst das die Lektüre und das Verständnis der Handlung kaum.
Karen Rose hat einen packenden Anfang gewählt, der einen starken Spannungsbogen aufbaut. Leider gehören viele Passagen der Annäherung und Vereinigung von Meredith und Adam. Zum einen waren mir die Dialoge oft zu lang, zu konstruiert und haben sich wiederholt. Zum anderen wurde für mich der Spannungsbogen unterbrochen und ich empfand viele Passagen als Längen. Trotzdem ist es der Autorin gelungen, die Handlungen des Täters anschaulich zu beschreiben und den Spannungsbogen weiterzuführen. Selbstverständlich gipfelt das Buch in einem fulminanten Finale, das mit einem großen Knall alles auflöst.

Karen Roses Schreibstil ist toll, sie weiß, wie sie spannende Fälle erschafft und aufzieht. Und obwohl ich die Lektüre sehr genossen und das Buch verschlungen habe, haben mich die Längen gestört.

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Tags: mord, reihe, spannung, thriller, usa   (5)
 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Tödlich ist die Versuchung

Gina Jacobsen
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 13.12.2018
ISBN 9783945362488
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Emanuela Wolf ist nicht nur eine erfolgreiche Psychologin mit einem hervorragenden Job, sondern ist so attraktiv, dass ihr die Männer scharenweise hinterherschauen. Doch seit ihre Jugendliebe Rasmus sie ohne Erklärung von jetzt auf gleich verlassen hat und ihr Bruder Peter kurz darauf starb, bindet sie sich nicht an längerfristige Beziehungen.
Aus Interesse sucht sie den Beziehungscoach Bernhard Rett auf, der vermeintlich fragwürdige Therapiemethoden anwendet, und dem sie gern auf den Zahn fühlen will. Bereits von der ersten Sitzung an gibt er ihr Hausaufgaben auf: Sie soll auf verschiedene Arten unterschiedliche Männer verführen. Während sich Emanuela und der Coach in den Sitzungen näher kommen, sterben nach und nach die Männer, mit denen sie geschlafen hat.

Die Ausgangsstory birgt großes Potential für einen spannenden Thriller, der mit erotischen Szenen gespickt ist. Gina Jacobsen hat das Verhältnis hier jedoch gedreht und eher einen Erotikroman mit Thrill-Momenten geschrieben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher ist das Buch formal sehr angenehm zu lesen. Allerdings hatte ich meine Schwierigkeiten mit den Figuren und den Handlungsabläufen. Emanuela ist auf der einen Seite absolut intelligent, tough und lässt sich nicht unterkriegen. Andererseits ist sie unsicher und naiv. Sowohl die einzelnen Figuren, ihre Verhältnisse zueinander und das Verwobensein in den weiteren Handlungsablauf wirkt vor allem konstruiert. Es ist zwar ein roter Faden erkennbar, daneben sind es jedoch auch viele andere Ebenen, die angerissen werden. Grund dafür ist wohl, dass die Autorin viele (große) Themen in das Buch einarbeiten wollte: wissenschaftliche Studien, psychologische Denkmuster, Persönlichkeitsstörungen, verschiedene Männer und Flirttypen - verpackt sowohl in Thrill als auch in Erotik. Für die knapp 300 Seiten ist das einfach zu viel.
Die erotischen Szenen treffen nicht immer meinen Geschmack, sind jedoch in sich weitestgehend schlüssig. Die Entwicklungsschritte sind oftmals wirr, teilweise an den Haaren herbeigezogen oder zu konstruiert. Der Thrill kommt fast ausschließlich am Schluss zum Tragen. Der ist jedoch spannend und hält eine Überraschung bereit.

Der Plot ist vielversprechend, allerdings konnte sich keiner der vielen eingearbeiteten Aspekte insofern entfalten als eine in sich geschlossene, nachvollziehbare, spannende und erotische Geschichte entstanden ist.

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Feministin sagt man nicht

Hanna Herbst
Fester Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 01.10.2018
ISBN 9783710601941
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hanna Herbst widmet sich mit ihrem Buch "Feministin sagt man nicht" sowohl den positiven als auch den kritischen Seiten von Feminismus.
Einleitend sei gesagt, dass es sich bei dem Begriff "Feminismus" oder "Feministin" um einen meist negativ konnotierten handelt, in dem viele männerhassende, haarige, emanzipierte Frauen sehen.
Doch Hanna Herbst räumt mit diesem Klischee auf und erklärt, dass es sich dabei weder um eine Beleidigung noch um Hass handelt. Vielmehr werden Strukturen im Patriarchat offengelegt, die Frauen benachteiligen und eine Gleichberechtigung in vielen Bereichen (noch) behindert.
Dabei geht die Autorin beispielsweise auf Frauen ein, die sich zuhause um die Kinder kümmern (müssen), weil der Mann mehr verdient als sie, die metoo-Debatte oder die Stereotype und Rollenbilder, die Pornographie vermittelt.
Anstatt plakativ mit Hass gegen bestehende Strukturen oder Männer im Allgemeinen vorzugehen, legt sie Fakten und Studien offen, erklärt und zeigt diejenigen Situationen und Bereiche auf, in denen Feminismus sinnvoll ist. Dabei gibt sie Ausblicke auf mögliche Verbesserungen, lobt andererseits, was Vorreiter*innen bereits erreicht haben.
Untermalt wird der faktenbasierte Schreibstil von humorvollen und sarkastischen Tönen und Zitaten berühmter Persönlichkeiten, die Hanna Herbsts Aussagen unterstützen oder pointiert formulieren.

Ich habe in letzer Zeit das ein oder andere Buch über Feminismus gelesen, von denen dieses hier eindeutig das beste war. Es ist inhaltlich sehr gut, vermittelt ein positives und bestärkendes Gefühl, gibt konkrete Sachverhalte und Ansätze an die Hand und kommt vor allem zu dem Schluss, dass man Feministin auf jeden Fall sagen sollte.

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Tags: fakten, feminismus, feministin, patriarchat, sachbuch   (5)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Vorname

Claudius Pläging , Alexandra Dydyna , Christoph Maria Herbst , Florian David Fitz
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 18.10.2018
ISBN 9783833738982
Genre: Romane

Rezension:

Es könnte ein wunderbares Abendessen mit Freunden sein, zu dem Stephan und seine Frau Elisabeth eingeladen haben. Dann offenbart Elisabeths Bruder jedoch, dass seine schwangere Freundin Anna und er das Kind Adolf nennen wollen und die Harmonie weicht einer brisanten Diskussion um Vornamen im Allgemeinen und Adolf im Speziellen.

Das Filmhörspiel hat mich positiv überrascht, weil die Besetzung grandios ist, sich die Stimmen sehr gut unterscheiden lassen und durch die Bekanntheit der Sprecher und den gehörten Informationen schnell ein Film im Kopf abspielen lässt. Es ist fast so, als wäre man live dabei.
Die Sprecherin Katja Danowski hat nicht nur eine sehr angenehme Stimme, sondern beschränkt ihre Beschreibungen aufs Notwendigste und punktet mit sarkastischen Bemerkungen an den richtigen Stellen.

Obwohl die Namensdiskussion der Ausgangspunkt ist, entspinnen sich ganz neue Gesprächsebenen und lassen den Abend auf gelungene Weise eskalieren, der die ein oder andere Überraschung parathält. Die Dialoge sind treffsicher, auf den Punkt und bietet durch den authentischen Schlagabtausch sehr unterhaltsamme knappe zwei Stunden!

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Tags: abendessen, debatte, diskussion, eskalation, film, hörspiel, vorname   (7)
 

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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No More Bullshit: Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten

Sorority e.V.
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 01.10.2018
ISBN 9783218011341
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Sexismus ist in unserem Alltag stets zu finden. Gerade Aussagen wie "Männer sind eben das stärkere Geschlecht" oder "Verstehst du keinen Spaß?", wenn Vorurteile in flapsigen Sprüchen über Frauen formuliert werden, sind keine Seltenheit.

Das Frauennetzwerk Sorority verfolgt mit der Veranstaltungsreihe "No more Bullshit!" das Ziel diesen Aussagen mit Gegenwind durch Fakten zu begegnen. Das Buch dazu soll die Leserschaft für die nächsten Stammtischparolen wappnen.

"No more Bullshit!" besteht aus zwei Teilen: Zunächst werden die Stammtischthematik beleuchtet, Parollen und entsprechende Phrasen identifiziert, die Diskussionen sprengen sollen, und Methoden und Kommunikationsstrategien aufgeführt, die als Gegenmittel anwendbar sind. Im zweiten Teil werden dann bekannte Aussagen beleuchtet.
Da die einzelnen Texte von unterschiedlichen Autoren und Autorinnen stammen, die in verschiedenen Fachgebieten ansässig sind und persönliche Interessen einfließen lassen, gaben mir einige mehr als andere. Generell ist zu sagen, dass jeder Text einen guten Impuls gibt und der Finger auf das (altbekannte) Problem zeigt. Dennoch bleibt es oft bei diesem Impuls, weil keine nennenswerten Statistiken oder Fakten an die Hand gegeben werden, die - wie von den Herausgeberinnen vorausgesagt - für derartige Diskussionen befähigen.
Vielmehr handelt es sich hier um ein gutes Einsteigerbuch für alle, die anfangen sich mit Feminismus auseinanderzusetzen. Das Buch gibt Impulse und vermittelt trotz provokanter, humoristischer und streitbarer Erzählmittel die wichtigen Gegenstände. Allerdings handelt es sich um Einführungen und um tatsächlich mit Wissen und Diskussionsmaterial gewappnet zu sein, muss sich darüber hinaus selbst weitergebildet und informiert werden.

Als Anleitung für Debatten nicht tiefgreifend genug, aber ein guter Impulsgeber!

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Tags: debatten, feminismus, frauen, sachbuch, sexismus, stammtisch   (6)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Alles Glück eines Lebens

Lauren Grodstein , Marie Rahn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.09.2018
ISBN 9783746634500
Genre: Romane

Rezension:

Karen Neulander ist politische Beraterin in New York und alleinerziehende Mutter. Ihre Karriere läuft bestens und ihren sechsjährigen Sohn Jacob liebt sie über alles. Doch die Diagnose, dass sie bald an Eierstockkrebs sterben wird, rüttelt ihre kleine perfekte Familienwelt durcheinander, denn sie will für Jacobs Zukunft vorsorgen und organisiert alles, was sie als wichtig erachtet. Doch Jacob hat einen sehnlichen Wunsch: Er will seinen Vater kennenlernen. Kann Karen sich überwinden, Kontakt zu dem Mann aufnehmen, der sie einst so stark verletzt hat und ihn in Jacobs Leben lassen?

Lauren Grodstein hat für den Plot ein hervorragendes Erzählformat ausgewählt: Karen schreibt an ihren Sohn Jacob. So erfährt der Leser auf ganz natürliche Art und Weise, wie es Karen geht, welche Gefühle sie hat, wie stark die Liebe zu ihrem Sohn ist, wie sehr sie mit dem Krebs kämpfen muss und welche Sorgen sich bilden. Diese Unmittelbarkeit eröffent einen direkten Zugang zu der Mutter-Sohn-Beziehung und nimmt den Leser mit auf Karens emotionale Reise einiger Monate ihrer Erkrankung.
Der Schreibstil ist sanft und zärtlich, wenn es um die positiven Gefühle und die starke Zuneigung zu Karens Sohn oder ihrer Schwester geht, erbost und aufgeregt an anderen Stellen. Die Gefühlsschwankungen, Gedankengänge und Handlungen werden durch den Schreibstil unterstützt und dadurch noch authentischer als der Plot und die Figuren ohnehin sind.

Lauren Grodstein hat einen mitfühlenden Roman geschaffen, der emotional mitreißt, dennoch nicht beschönigt und den Fokus auf die Liebe der Mutter zu ihrem Sohn legt, und durch das gewählte Format einen schönen Schluss findet!

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Tags: emotionen, gefühle, krankheit, krebs, liebe, roman, tod, vater sohn mutter   (8)
 

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Berührung

Bruno Müller-Oerlinghausen , Gabriele Mariell Kiebgis
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 21.09.2018
ISBN 9783963660061
Genre: Sachbücher

Rezension:

Berührungen sind ein essentieller Teil unseren Alltags. Doch in Zeiten der Smartphones und einer Distanzhaltung anderer Menschen gegenüber wird sie immer weniger. Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Mariell Kiebgis beginnen das Buch mit der These, dass Smartphones wohl der Gegentand ist, der die meisten unserer Berührungen genießt.
Im ersten Teil des Buches erklären Müller-Oerlinghausen und Kiebgis, wie wichtig Berührungen für uns sind, wie die Haut funktioniert, welche Reize wie übertragen und verarbeitet werden, und welche Informationen die Haut an unser Gehirn übermittelt. Durch Berührungen werden wir uns bewusst über Wohlsein, Unwohlsein, Sympahtie, Angst und sämtlichen anderen Gefühlen.
In einem zweiten Teil wird ausführlich auf die heilsamen Aspekte von Berührungen in Form von professionellen und medizinischen Massagen eingegangen. Darauf folgen in einem dritten Teil Praxistipps und Übungen für den Einzelnen (Selbstberührungen) oder mit Partner und Familie.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei "Berührung. Warum wir sie brauchen und wie sie uns heilt" um ein informatives Sachbuch, das einen flüssigen und einfachen Schreibstil hat, und daher für jeden Interessierten gut zu lesen sein sollte.
Gerade die ersten Kapitel fand ich sehr spannend. Obwohl mir bewusst ist, welch große Rolle Berührungen und die Haut als Sinnesorgan in unserem Leben spielt, waren die unterstützenden Beispiele sehr anschaulich und interessant. Die Kapitel über die Heilsamkeit von Massagen, insbesondere in Bezug auf Depressionen, waren sehr informativ, auführlich beschrieben und immer durch Studien und Techniken belegt. Trotzdem hatte dieser zweite Teil einige Längen für Laien. Mir fiel es schwer die einzelnen Techniken der Massagen und deren konkrete Ziele bei den verschiedenen Beispielen zu differenzieren, gerade weil die Erklärungsgrenzen oft nicht geradlinig verliefen. Das Kapitel über Sexualität und Erotik ist sehr kurz und bezieht sich lediglich auf ein Interview mit einer ehemaligen Erotikmasseurin. Da wäre sicherlich noch mehr gegangen, da das Kapitel für viele sicher hilfreich gewesen wäre - gerade unter der Berücksichtigung, dass Berührungen wichtig sind und Beziehungen unter anderem davon leben.

Trotz der Kritikpunkte kann ich das Buch jedem Leser empfehlen, der sich für das Thema Berührungen interessiert - sowohl im Allgemeinen als auch in konkreter medizinischer Sicht. Da kann der Fokus ja entsprechend auf die einzelnen Kapitel gelegt werden!

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Tags: berührung, depression, haut, heilung, massage, sachbuch   (6)
 

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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In besserer Gesellschaft: Der selbstgerechte Blick auf die Anderen

Laura Wiesböck
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 01.09.2018
ISBN 9783218011334
Genre: Sonstiges

Rezension:

Laura Wiesböck nimmt in ihrem Buch "In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen" den Ausdruck "Wir sind doch alle gleich." unter die Lupe. Schnell wird klar, dass dem nicht so ist.

In acht Kapiteln mit je einem Hauptthema veranschaulicht die Autorin, wie wir uns von anderen Menschen distanzieren, sie bewerten und uns über sie erheben. Ob es dabei um Geschlechterfragen, Kriminalität, Armut/Reichtum, den Beruf als identitätsstiftende und erhabene Funktion oder das Konsumverhalten geht, eins wird immer deutlich: Niemand ist vor Stereotypen und Vorurteilen gefeit. Sie werden automatisch aktiviert und ziehen entsprechendes Handeln nach sich. Die Soziologin Laura Wiesböck erklärt deren Ursachen, Denk- und Handlungsmuster, die zum selbstgerechten Blick und der Abgrenzung Andersdenkender führen. Dabei hebt sie weder den moralischen Zeigefinger, noch die Moralapostel-Keule. Stattdessen stellt sie authentische Beispiele dar, veranschaulicht sie in verschiedenen Kontexten, sodass der Leser verschiedene Perspektiven einnimmt und sich selbst sicherlich das ein oder andere Mal selbst erkennt.
Das Buch hat nicht nur informativen Charakter, sondern öffnet die Augen ein Stück weiter und regt zur Selbstreflexion an!

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Tags: arroganz, gesellschaft, konsum, optimierung, sachbuch   (5)
 

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

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Der Drahtzieher

Daniel Silva , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Saladin ist der Mann, der für schreckliche Terroranschläge in Europa verantwortlich ist. Aktuell fand ein Anschlag mit vielen Verletzten und Toten in London statt. Die Engländer wollen Saladin ausgeschaltet sehen und schließen sich daher mit den anderen großen, nationalen Geheimdiensten zusammen und planen die vielschichtige Jagd auf ihn.
So werden von Gabriel Allon aus Frankreich Nathalie und ihr Freund Michail und aus Großbritannien Christopher Keller auf die Mission geschickt, um Kontakt mit einem Drogenhändler aufzunehmen, der sie zu Saladin führen kann.
Im Verlauf des Buches nimmt Daniel Silva den Leser auf die sorgfältig geplante Jagd der Geheimdienste der USA, Frankreichs, Großbritanniens und Israels mit.

Aufgrund der vielen Planungsschritte und der vielen verschiedenen Handlungssträngen, Personen und Schauplätzen, ist das Tempo eher ruhiger und nimmt erst gegen Ende richtig Fahrt auf. Dennoch konnte mich Daniel Silva von Beginn an fesseln und konstante Spannung aufbauen.
Die Handlungen und Entwicklungen wirken authentisch und sehr sorgfältig und plausibel recherchiert und im Buch stilvoll umgesetzt.
Die Schauplätze und die einzelnen Personen sind detailliert beschrieben, sodass die jeweiligen Atmosphären spürbar werden.

"Der Drahtzieher" ist der 17. Teil der Gabriel Allon Reihe. Ich habe vorher keinen der anderen Bände gelesen, was für das Verständnis absolut nicht gravierend ist. Dennoch ist es sicherlich von Vorteil, die vorherigen Teile zu kennen, damit die Personen, ihre Geschichten und Verbindungen zueinander bekannt und somit einzuordnen sind.

Ein spannender Agenten-Thriller, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt!

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Tags: agenten, geheimdienst, islamismus, spannung, terror, thriller   (6)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Mit kleinem Gepäck

Tamina Kallert
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 24.09.2018
ISBN 9783579087207
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tamina Kallert ist den meisten, so auch mir, durch die Reisesendung "Wunderschön!" bekannt, wo sie in sämtlichen Ländern und Regionen moderiert, Einheimische regionale Spezialitäten und sehenswerte Orte zeigt. Mit ihrem ersten Buch "Mit kleinem Gepäck" gewährt sie dem Leser einen Blick hinter die Filmkulissen. Schnell wird klar, dass sie nicht nur vor der Kamera lebensfroh, herzlich und kommunikativ ist, sondern diese Charakterzüge zu ihrem Wesen gehören. Zwischen den Zeilen wurde das Gefühl der aktiven Lebensart ebenfalls vermittelt.

So berichtet Tamina Kallert nicht nur von idyllischen Landschaften, einem ungeplanten Absturz in einen französischen Fluss oder einer beschwerlichen Wanderung über die Alpen, sondern erzählt sowohl von ihrem beruflichen Werdegang als auch von ihrem Privatleben. Es wird schnell klar, dass hinter der Kamera so einiges schief läuft, es oftmals mehrere Anläufe braucht, bis alles wie geplant im Kasten ist und vor allem Tiere nicht immer nach Plan handeln. Eingerahmt werden die einzelnen Reiseerzählungen durch Reflektionen der eigenen Charakterzüge, dem Umgang mit verschiedensten herausfordernden Situationen, den Prozessen sich die Zeit für sich zu nehmen und zur Ruhe zu kommen, oder den Prioritäten, die gesetzt werden müssen.

Nicht nur für Fans der "Wunderschön!"-Reihe empfehlenswert, sondern für alle reisebegeisterten Leser, die gern mal hinter die Fassaden schauen.

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Tags: fernsehen, kultur, reisen, roman, wdr   (5)
 

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(42)

57 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Echo Killer

Christi Daugherty , Inka Marter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.10.2018
ISBN 9783499273360
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Harper McClain ist Polizeireporterin und wird an einem Tatort an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Eine Frau Mitte dreißig liegt nackt und erstochen auf dem Küchenboden, sie wird von ihrer 12-jährigen Tochter gefunden - Spuren gibt es keine. Genau wie beim Mord an Harpers Mutter. Doch die Polizei widerspricht Harpers Theorie, dass es sich um denselben Täter handelt. Also macht sie sich auf eigene Faust an die Ermittlung und muss dafür einiges aufs Spiel setzen.

Mich konnte Christi Daugherty mit ihrem Debüt begeistern. Der Schreibstil ist fesselnd, die Kapitel kurz und die Figuren interessant. Der Leser spürt förmlich, wie verbissen Harper ist und dies immer stärker wird.
Die Spannung steigt stetig und gipfelt in einem (tendenziell eher später vorhersehbaren) rasanten Finale und lässt durch einen Cliffhanger auf eine Fortsetzung hoffen.

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Tags: journalistin, mord, polizei, spannung, thriller   (5)
 

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Scharfstellung

Heike Melzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503562
Genre: Sachbücher

Rezension:

Heike Melzer konnte mich mit "Scharfstellung" leider nicht überzeugen. Gerade der Untertitel "neue sexuelle Revoluion" klingt vielversprechend und lässt auf neue Informationen und einen aufklärerischen Charakter des Buches schließen.

Positiv aufgefallen sind mir die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse von Heike Melzer, die sie privat oder als Sexual- und Paartherapeutin gemacht hat. An dieser Stelle schließt sich jedoch auch gleich meine Kritik an.
"Scharfstellung" beinhaltet zwar einige interessante Fakten, jedoch werden sie deskriptiv aufgeführt und aneinandergereiht. Dazu gehören Themen wie immer zunehmendere Verwendung von Dating-Apps, früher Pornokonsum oder Sextoys. Kaum eine Information ist neu für Leser, die mit offenen Augen durch das Leben gehen. Insgesamt werden Thesen aufgestellt und teilweise durch Fakten oder Erfahrungen untermauert.
Wie von einer Sexual- und Paartherapeutin erwartet, werden sie jedoch nicht kritisch hinterfragt, psychologisch erklärt oder Ursachen und Konsequenzen aufgezeigt. Im Gesamten herrscht eine sehr negative Perspektive auf die gegenwärtige Sexualität und deren Anwendung und Handhabung.

Ganz nett zu lesen, aber ich konnte nichts mitnehmen oder gar Aha-Momente beim Lesen erleben.

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Tags: apps, porno, sachbuch, sex, therapeut   (5)
 

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(43)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Ca. 750 g Glück – Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen

Judith Stoletzky , Lutz Geißler , Hubertus Schüler
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783954531592
Genre: Sachbücher

Rezension:

          Lutz Geißler hat hier nicht nur ein klassisches Back-Rezept-Buch geschrieben, sondern das Backen mit kleinen Passagen unterfüttert, die Begriffe wie Geduld, Liebe, Glück und viele mehr behandeln. Zusammen mit Judith Stoletzky erzählt er von viel mehr als nur vom Backen, nämlich davon glücklich zu sein und die Welt durch das Brotbacken mit anderen Augen zu sehen. Liebe zu spüren, Spaß und Freude am Teilen haben und insgesamt glücklicher zu sein sind einige davon.

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und abtauchen in die Backstube und die inspirierenden Ebenen, die davon ausgehen.
Der Sauerteig gelingt selbstverständlich auch und zaubert ein leckeres Brot - und wer sorgfältig und liebevoll mit seinem Sauerteig umgeht, kann jederzeit für regelmäßigen Nachschub sorgen!

       

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Tags: backen, brot, inspiration, küche, rezept   (5)
 

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(59)

76 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Unverfrorene Freunde

Klemens Pütz , Dunja Batarilo
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050343
Genre: Sachbücher

Rezension:

          Klemens Pütz ist promovierter Meeresbiologe und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der (Er)Forschung von Pinguinen.
In seinem Buch stellt er zunächst klar, weshalb es für ihn wichtig ist sich mit Pinguinen zu beschäftigen und weshalb sie, ihr Lebensraum und die damit verbundenen Problematiken den Lesern näher gebracht werden und Aufmerksamkeit erregen sollten.

Neben einer ausführlichen und anschaulichen Beschreibung der Brutzeit, individuellen Eigenschaften und Gewohnheiten unterschiedlicher Pinguinarten während der Brut, erklärt Klemens Pütz wo welche Arten leben. Dabei geht er zum einen auf die geologische Beschaffenheit des Lebensraum ein, vor allem jedoch auf die Veränderung der Lebensräume und der teilweise lebensbedrohlichen Eingriffe in das Leben der Pinguine durch den Menschen.

"Unverfrorene Freunde" ist eine sehr gelungene Mischung aus informativem Sachbuch-Charakter, der Darstellung des Forschungsinteresses und unterhaltsamen und wunderschönen Anekdoten von Klemens Pütz. Unterlegt ist das Buch mit diversen Fotos, die die atemberaubende Atmosphäre im Eis dem Leser ansatzweise vor Augen führt.
Wer sich für die Antarktis oder Pinguine im Allgmeinen interessiert, sollte zu diesem Buch greifen!
       

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Tags: forschung, nordpol, pinguin, sachbuch, wissen   (5)
 

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(15)

30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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XX

Angela Chadwick , Andrea Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Atrium Verlag AG, 21.09.2018
ISBN 9783855350315
Genre: Romane

Rezension:

Was bisher für lesbische Paare unmöglich war, kann durch eine neue Forschung möglich werden: ein leibliches Kind. Bisher waren Frauen auf Spendersamen angewiesen und eine Frau musste damit leben, dass das Kind nicht ihre Gene in sich trägt. So ergeht es der Journalistin Jules und ihrer Freundin Rosie. Durch die erfolgreiche Forschung der Universität können sie an einer Studie teilnehmen, bei der die Eizellen zweier Frauen befruchtet werden und sie so ein leibliches Kind zeugen können.
Doch diese bahnbrechende Nachricht genießt nicht nur Fürsprecher, sondern zieht Hass auf die Forscher und die Studienteilnehmer auf sich.

Angela Chadwick hat mit "XX - Was wäre wenn" eine tolle Geschichte entwickelt, in der zum einen neue Möglichkeiten für homosexuelle Paare und deren Kinderwunsch dargestellt und zum anderen eine Bandbreite an Reaktionen der Gesellschaft gezeigt werden.
Im Fokus stehen vor allem Jules' Gedanken und Emotionen, ihr beruflicher Bezug zur Presse verleiht ihr vermeintlich einen besseren Umgang mit den Journalisten, die nun das Paar belagern.

Es werden nicht nur der mediale Rummel, sondern auch religiöse und politische Vertreter mit ihren Meinungen und Handlungen thematisiert. Daneben befinden sich Jules und Rosie in einer enormen Drucksituation: die Studie, ihre Familien, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit - und daneben ihre persönlichen Belange, Wünsche und Bedürfnisse.

Obwohl Angela Chadwick eine sehr gute Basis geschaffen hat und einen sehr angenehmen Schreibstil hat, konnte sie mich nicht an allen Stellen mit den Reaktionen, Gedanken und Ereignissen überzeugen. Oftmals konnte ich dies nicht nachvollziehen oder fand es überzogen. Dennoch konnte sich mich mit ihrem Roman fesseln.

  (4)
Tags: befruchtung, forschung, homosexualität, kinderwunsch, roman   (5)
 

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(84)

103 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

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Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783827013668
Genre: Romane

Rezension:

Benedict Jäger ist 16 Jahre alt und hat es als Sohn eines angesehenen Arztes und Society-Mutter nicht leicht. Seine Schwestern sind die reinen Vorzeigetöchter mit ihren Einser-Abis und dem Studium in Boston.
Benedict schummelt sich durch die Schule und verbringt seine Freizeit am liebsten mit seinen Freunden Vince und Prechtl im Butterhof, wo Alkohol, Drogen und Sex die primären Interessen bilden.

Thomas Klupp zeigt durch handfeste Klischees, wie ein Vorzeigesohn aus angesehener Familie aus einem kleinen übersichtlichen Umfeld, sich durch die Schulzeit und wahrscheinlich auch weiterhin durchs Leben schummeln wird.
An einigen Stellen ist der Schreibstil zu arg auf die vermeintliche Jugendsprache getrimmt, im Ganzen werden die Gedankengänge und Handlungen jedoch sehr anschaulich und nachvollziehbar gezeichnet.
Das Buch lässt sich zügig und mit einem stetigen Schmunzeln lesen, denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

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Tags: drogen, jugend, klischee, reichtum, roman   (5)
 

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(87)

120 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

          Von dem Autorenduo Tania Carver bin ich absolut spannende Thriller gewohnt. Auch der siebte Teil der Reihe mit Psychologin Marina Esposito und DI Phil Brennan konnte mich begeistern.

Gemma Adderley will mit ihrer siebenjährigen Tochter Carly von ihrem gewaltätigen Ehemann fliehen. Zufluchtsort soll ein Frauenhaus sein. Allerdings kommt sie dort nicht an. Carly wird verschmutzt, verängstigt und völlig schweigsam auf der Straße gefunden und Gemmas Leiche einige Wochen später im Kanal. Ihr wurde das Herz entfernt. Sofort beginnt Phils Team mit den Ermittlungen, bei denen Martina mit ihren kriminalpsychiologischen Kenntnissen unterstützend wirkt. Schon bald taucht eine zweite Frauenleiche auf, deren Herz entfernt wurde.

Wie nicht anders von Tania Carver erwartet, kam auch hier sehr schnell Spannung auf. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die spannenden Entwicklungen lassen sich die kurzen Kapitel sehr schnell lesen. Es ist zu empfehlen die vorherigen Bände gelesen zu haben, da gerade im Privatleben von Phil und Marina einige Hürden bestehen, deren Ursprung dort zu finden ist. Doch auch ohne das Vorwissen handelt es sich um einen spannenden Thriller, der den Leser von der ersten Seite an packt.

       

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Tags: autorenduo, mord, serienmörder, spannung, thriller   (5)
 

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(8)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Absolution, der Weg

Eric J. Redford
Flexibler Einband: 175 Seiten
Erschienen bei Independently published, 19.06.2018
ISBN 9781983217647
Genre: Sonstiges

Rezension:

Anthony ist 35 Jahre alt und lebt mit Frau und Kind in New Jersey. Als er morgens aufwacht, ist von beiden keine Spur zu sehen. Anthony macht sich abends, nachdem er nichts von beiden gehört hat, Sorgen und alarmiert die Polizei. Daran anschließend beginnt er mit eigenen Ermittlungen, um seine Frau und seinen Sohn wiederzufinden.

Die Grundidee des Romans ist ganz gut und bietet definitiv Potential für eine spannende Story. Leider ist Eric J. Redford die Umsetzung nicht allzu gut gelungen.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr holprig, gerade was die Formulierung von Gedanken und die Dialoge angeht. Von realistisch abgebildeter Mündlichkeit ist an dieser Stelle nicht viel zu spüren und hemmt leider immens den Lesefluss.

Obwohl die ersten Seiten noch spannend waren und sich Fragen auftaten, was Anthonys Familie zugestoßen ist und was er mit deren Verschwinden zu tun hat, flacht die anfängliche Spannung schnell ab.
Sowohl die Gedankengänge als auch die Handlungen sind nicht immer plausibel, vieles wird angerissen und dann nicht wieder aufgenommen, sodass dessen Erwähnung fragwürdig erscheint.
Auch das Ende kann, was die logische Konsequenz angeht, nicht gänzlich überzeugen, weil ungeklärte Fragen bleiben.
Insgesamt haben mir ein roter Faden und ein Rahmen gefehlt, der alles straff zusammenhält.

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Tags: debüt, jungautor, roman   (3)
 

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(56)

70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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PUPPENMUTTER

Astrid Korten
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 03.09.2018
ISBN B07H3D52SD
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tessa lebt mit ihrem Mann Jules in einem Pariser Vorort und wird am hellichen Tag Opfer eines Übergriffs. Freunde und Familie kümmern sich besorgt um sie - nur Jules, der taucht nicht auf. Seine Leiche wird noch in der Nacht auf den Gleisen gefunden: Selbstmord. Als wenig später eine weitere Leiche in der Nähe von Tessas Haus auftaucht, hat sie die Vermutung, dass es einen Zusammenhang gibt.

Wie von Astrid Korten nicht anders erwartet, lässt sich auch dieser Thriller sehr schnell und flüssig lesen. Die Kapitel sind kurz und lassen sich regelrecht verschlingen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dazwischen befinden sich Liebesbriefe an Tessa und Tagebucheinträge aus der Vergangenheit.
Der Spannungsbogen beginnt bereits auf der ersten Seite und hält bis zum Schluss an. Die einzelnen Personen sind klar gezeichnet und obwohl stets der Eindruck besteht, sie durchschauen zu können, überrascht die Autorin immer wieder mit neuen Wendungen und Verhaltensweisen.
Während des Lesens können noch so viele Theorien über die Zusammenhänge aufgestellt werden, Astrid Korten stiftet durchgängig neue Verwirrung und überrascht am Ende mit einer unerwarteten Auflösung.
Spannung pur und so schnell nicht aus der Hand zu legen!

  (6)
Tags: mord, psychothriller, puppe, spannung, thriller   (5)
 

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(68)

75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Narbensohn

Mika D. Mon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 10.09.2018
ISBN 9783961117208
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Studentin Helena arbeitet an einem Buch, das sie schreiben will, in dem sie verurteilten Menschen aus dem Gefängnis heraus eine Stimme geben kann. Sie will zeigen, dass auch in ihnen Gutes steckt. Zu Recherchezwecken führt sie Interviews in einer JVA und trifft dort auf den verurteilten Mörder Liam Winterfeld, der kurz vor seiner Entlassung steht. Helena versteht nicht, wie dieser intelligente, attraktive Mann aus gutem Elternhaus zum Mörder wurde.
Als sie Liam bei einem weiteren versuchten Mord beobachtet, schnappt er sie sich und sie muss am eigenen Leib erfahren, dass ihr erster Eindruck von Liam sie womöglich getrügt hat.

Sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe waren sehr spannend und haben bei mir die Erwartung auf einen spannenden Thriller mit einer heißen Liebesgeschichte geweckt. Leider konnte mich das Autorenduo Mika D. Mon nur teilweise begeistern.
Nachdem die ersten Kapitel sehr spannend waren und die knisternde Atmosphäre zwischen Helena und Liam deutlich spürbar waren, stellte sich dieser Eindruck recht schnell ein. Die Handlung war zwar spannend, wurde jedoch von Helenas Naivität durchgehend gehemmt. Obwohl es auch sehr heiße Liebesmomente und spannende Offenbarungen über Liams Vergangenheit zu lesen gab, plätscherten die Kapitel so vor sich hin. Erst im letzten Drittel kam tatsächliche Spannung auf, die mich fesseln konnte. Endlich stand nicht das Liebes-Hin-und-Her von Helena und Liam im Fokus, sondern der Fall, dem sich beide im Laufe der Handlung widmen.

Das Finale ist grandios und auch die letzten Sätze lassen noch einmal Spannung aufkommen und einer Fortsetzung  erwartungsvoll entgegenblicken.
Da der Schreibstil sehr flüssig ist, ließ sich das Buch schnell lesen. Dennoch habe ich mir vor allem im Mittelpunkt ein bisschen mehr Fahrt und weniger Naivitäts-Liebesgeplänkel gewünscht.

  (3)
Tags: liebe, mord, romantik, spannung, thriller   (5)
 

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(6)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Mut braucht eine Stimme

Peter Holzer
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei GABAL, 18.08.2017
ISBN 9783869367972
Genre: Sachbücher

Rezension:

Peter Holzer veranschaulicht in "Mut braucht eine Stimme" wie wichtig es ist, seine innere Stimme zu hören, eine klare Haltung, Orientierung und Ziele im Leben zu haben.

Die Schlüsselfragen, die Holzer dem Leser unterfüttert mit Faktenwissen und einem großen Anteil persönlicher Erfahrung stellt, fragen nach dem aktuellen Stand, dem gewünschten Ziel und den Erfolgen, die auf diesem Weg liegen sollen.
Überreizt von dem Trubel in der Gesellschaft, dem täglichen Input und unzähligen online-Äußerungen zeigt er durch biographische Ereignisse, in welchen Situationen die Stimme fehlt, keine klare Kommunikation stattfindet und wie notwendig ein solch offensives Verhalten statt Schweigen wäre.

Mit einem sehr sachlichen, klaren und direkten Tonfall fordert Peter Holzer den Leser zur Selbstreflexion auf. Durch kleine Übersichten von Schlüsselfragen kann sich jeder selbst Wünsche und Ziele für die Zukunft setzen, Mut zur Haltung aufbauen, der eigenen Stimme folgen und so ein glückliches und selbstbestimmtes Leben anzustreben. Dabei wird kein moralischer Zeigefinger erhoben, sondern angeregt und inspiriert - glaubwürdig untermauert mit Studien und Phänomenen aus den Bereichen Soziologie und Psychologie.

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(14)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Im Blick

Marie Luise Lehner
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 16.08.2018
ISBN 9783218011099
Genre: Romane

Rezension:

Marie Luise Lehners Roman "Im Blick" verspricht laut Klappentext eine Erzählung "vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet sie die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen."

Inhaltlich und formal trifft diese Beschreibung zwar, wurde jedoch nur ansatzweise umgesetzt. Die Autorin lässt die Ich-Erzählerin auf zwei Zeitebenen erzählen. Zum einen sind da Rückblenden in die Jugend mit der besten Freundin Anja, wie sie zusammen aufwachsen, in die Pubertät kommen, erste sexuelle Erfahrungen machen und die Protagonistin sich outet. Zeitlich orientieren sich die Rückbleden an Jahren, beginnend bei zehn Jahren bis hoch in die zwanzig. Trotz der groben Einteilung wirken sie assoziativ, unzusammenhängend und beschreiben plakativ einzelne Situationen, oftmals ohne nähre Beleuchtung. Zum anderen erzählt sie von der On-/Off-Beziehung in der Gegenwart, die einvernehmlichen Sex, Zuneigung, Sicherheit und Geborgenheit thematisieren.

Im ersten Teil des Romans thematisiert die Autorin wichtige Themen, sie beschreibt durch konkrete Situationen, welchen Erwartungen sie und ihre Freundin Anja sich ausgesetzt fühlten, welche Rollen sie einnahmen und einnehmen sollten. Bereits wenn die ersten sexuellen Erfahrungen geschildert werden, fällt auf, dass Sex nicht immer einvernehmlich ist und einige Mädchen überfordert sind. Während die Freundinnen vergewaltigt oder zum Sex gedrängt werden, wählt die Protagonistin, Feministin und links, ihre Sexpartnerinnen selbstbewusst.
Je älter die beiden Mädchen werden, desto mehr sexuelle Übergriffe werden beschrieben, bis es sich ausschließlich um die Aneinanderreihung derer handelt. Dabei spielen Alkohol, Drogen und das Mitgehen mit Fremden trotz Unwohlsein oftmals eine Rolle. Während die Erzählerin ihr Verhalten als Kampf um ihre Freiheit sieht, setzt sie sich diesen Situationen aus, und entwickelt gleichzeitig eine enorme Wut auf die Männer, die sich übergriffig verhalten.

Dabei wird leider nicht kritisch oder reflektiert mit sexuellen Übergriffen und Rollenzuschreibungen umgegangen. Vielmehr vermittelt Marie Luise Lehner das Bild, dass Frauen und Mädchen nicht allein draußen sein oder allein mit einem Mann im Aufzug fahren können. Alle ihre Freundinnen, jedes Mädchen, das sie kennt wurde vergewaltigt oder zum Sex gedrängt. Es entsteht eine enorme, plakative Wut, die sich jedoch nicht auflöst in Kritik, Reflexion und einen bewussten Umgang mit und gegen den Sexismus (im Alltag) und Belästigung. Stattdessen bleibt sie bis zum Schluss bestehen.
Wie zu Beginn angedeutet, scheint die gegenwärtige Liebesbeziehung als Gegenpol zu den Erfahrugen in der Jugend zu stehen, allerdings wird deren Bedeutung an keiner Stelle so dargestellt.

Während die Autorin Machtstrukturen, Geschlechterkonventionen und Grenzüberschreitungen im Alltag anprangert, prangert sie die Männerwelt als Ganzes an, entwickelt Wut und richtet sie in einem aggressiven Tonfall gegen sie. Leider überzeugt mich diese Denkweise des Feminismus so gar nicht, sondern stumpft mich durch den plakativ aggressiven Tonfall und das fehlende Diskussionsangebot eher ab. 

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(11)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Rache: Thriller

Hanna Hagen
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.08.2018
ISBN 9781725173958
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Coralie wird von ihrem Freund Luca vergewaltigt und handelt in Notwehr. Obwohl seine Leiche nicht gefunden wird, geht sie davon aus, dass Luca tot ist. Doch ein paar Monate später taucht er wieder in ihrem Umfeld auf. Sie ist sich sicher, dass er Rache will.

Der Klappentext klingt sehr spannend und verspricht eine hochtrabende Geschichte. Hanna Hagen sagt selbst über das Buch, dass es mit der Psyche des Lesers spielt. Davon konnte ich leider nichts mitbekommen. Die Autorin hat zwar mit der Psyche der Figuren gespielt, konnte mich jedoch leider nicht damit packen.
Das lag wohl an der Kombination von Schreibstil, Figuren und Handlung. Der Schreibstil ließ sich für mich recht holprig lesen, vieles klang eindeutig zu übertrieben verschriftlicht - vor allem  in den Dialogen hatte ich oft das Gefühl, dass das so niemand mündlich formuliert und äußert. Das hat den Lesefluss natürlich gehemmt.
Darüber hinaus konnte ich kaum den Gedanken und Handlungen der Figuren folgen, geschweige denn nachvollziehen. Alles wirkte auf mich sehr konstruiert und hervorsehbar. Spannung kam daher keine große auf.
Obwohl mir der Grundgedanke der Handlung noch immer gut für einen Thriller gefällt, konnte Hanna Hagen mich mit "Die Rache" leider nicht begeistern...

  (2)
Tags: thriller   (1)
 

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(246)

381 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 162 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für mich war "Blutrausch" der erste Thriller von Chris Carter, der jedoch die Lust auf die vorherigen Bände geweckt hat.

Das Duo Robert Hunter und Carlos Garcia werden zu einem Tatort gerufen, an dem sie eine brutal zugerichtete Leiche vorfinden: Sie wurde gehäutet und ihr fehlen die Hände und Füße. Auf ihrem Rücken ist eine Botschaft eingeritzt. Noch während Hunter und Garcia über deren Bedeutung grübeln, steht das FBI vor der Tür, da es sich um einen Serienmörder handelt.

Chris Carter hat einen sehr flüssigen Schreibstil, er weiß den Leser mit Spannung in seinen Bann zu ziehen, was durch die kurzen Kapitel begünstigt wird. Hunter und Garcia sind sehr charakterstarke Ermittler, die ein eingespieltes Team sind. Die kurzen Schlagabtausche mit der Kollegin vom FBI sind amüsant, die Morde brutal und die Ermittlungen spannend.
Die Handlung ist sehr gut durchdacht, überrascht hier und da mit Wendungen und endet in einem spannenden Finale.
Absolut packend - ich habe Blut geleckt und will unbedingt die anderen Bände der Reihe lesen!

  (3)
Tags: ermittlung, mord, spannung, thriller, tod, usa   (6)
 

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(59)

79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Dating you, hating you - Hoffnungslos verliebt

Christina Lauren , Ira Panic
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498022
Genre: Liebesromane

Rezension:

Evie lernt Carter auf einer Party kennen, es funkt sofort zwischen den beiden und sie verbringen die Nacht zusammen. Beide sind Schauspielagenten und daher in derselben Branche tätig - bis zu ihrem Kennenlernen war für beide klar, dass sie nicht innerhalb der Branche daten wollen. Kurz darauf erfahren sie, dass ihre Unternehmen fusionieren und es eventuell nur noch eine Stelle gibt, um die sie nun kämpfen müssen. Evie und Carter befinden sich inmitten von Sehnsucht, Sabotageattacken und der harten Konkurrenzsituation im Büro.

Sowohl Evie als auch Carter wurden sehr gut gezeichnet. Beiden wurden Ecken und Kanten verliehen, die sie für den Leser zugänglich und vor allem sympathisch machen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht, sodass das Buch sehr schnell zu verschlingen ist.
Obwohl das Autorenduo sehr viel Input bezüglich der zu vertretenden Schauspieler, der bestehenden Bürostrukturen und der Stadt einbringen, nimmt die Geschichte recht schnell Fahrt auf und kann durch immer neue Geschehnisse überraschen und mitfiebern lassen.

Insgesamt handelt es sich um einen schönen Liebesroman mit zwei starken Persönlichkeiten, der neben wenigen erotischen Szenen ein paar Schmunzelsituationen mitbringt, und schnell gelesen ist!

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Tags: autorenduo, liebe, liebesroman, roman, usa   (5)
 
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