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360 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, zukunft, starters, enders

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.07.2014
ISBN 9783492269773
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover ist klasse. Auch schon bei Band 1 fand ich diese futoristisch anmutenden Umrisse einfach nur WOW! Ich ahbe von Piper Band 2 nun als Taschenbuch bekommen, das sieht sehr ähnlich aus aber der Schriftzug ist silbern. Das wirkt sogar noch einen Ticken edler.

Der Einszieg viel mir sehr leicht auch wenn ich Band 1 schon vor einigen Monaten gelesen habe. Ich wusste immer noch sehr genau worum es geht und auch wenn nicht wäre in dem Buch mit kleinen Rückverweisen immer noch mal alles in Erinnerung gerufen worden. Der Einstieg ist schnell und die Geschichte geht spannend weiter.

Ich finde es Schade dass einige der Enders die man aus Band 1 kennt in Band 2 nur noch sehr am Rande erwähnt werden. Auch dem kleinen Bruder und den Freunden der Protagonistin kommt wenig Platz zu. Dafür lernt man jede Menge neue Charaktere kennen, die leider häufig nur oberflächlich skizziert werden. Callie ist so sympathisch wie eh und je, doch man merkt halt dass in diesem Buch die Handlung wichtiger ist als die Persönlichkeit der Charaktere.

Dass die Charaktere ein bisschen flach sind macht die Handlung aber größtenteils wieder wett. Alles ist einfach meeeega spannend und es gibt jede Menge Action, schon wie in Band 1. Vor allem aber werden endlich alle Gehemnisse und Ungereimtheiten weitgehend aufgelöst.

Der Schreibstil lässt sich flüssig und gut lesen, er ist recht nüchtern und zeigt wenig markante Merkmale. Das ist weder schlecht noch gut, sondern einfach normal. Die Sprache ist hier eher Mittel zum Zweck um eine Geschichte zu erzählen. Kreative feuerwerke darf man dabei nicht erwarten.

Den Schluss fand ich dann doch ein bisschen plötzlich und die überraschende Wendung ;) irgendwie zu krass. Da hätte es vielleicht ein wenig emhr Entwicklung und Erklärung gebraucht.

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(4)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Weg nach al-Andalus

Martín Blasco , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551582812
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover passt natürlich zur angesprochenen Epoche und ehrlich gesagt finde ich es einfach nur wunderschön. Ein bisschen geheimnisvoll, außerdem liebe ich Märchen mit arabischem Touch und genau das ist es was das Cover ausstrahlt. Genau deswegen bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden.

Der Einstieg viel mir ein wenig schwer, was zum Teil am sehr poetischen Schreibstil und zum teil an der Anfangs etwas seltsam anmutenden Perspektive liegen mag. Als ich dann aber einmal die ersten Seiten gelesen hatte viel es mir gar nicht mehr schwer und ich habe mich in der Welt des Buches sehr wohl gefühlt.

Die Geschichte wird aus der Perspektive des Sohns des Protagonisten erzählt. Diesen lernt man aber eigentlich gar nicht kennen und die Perspektive vergisst man recht schnell wieder. Dafür lernt man aber Yusuf, den Protagonisten gut kennen. Er ist ein vielfältiger Charakter und erlebt schon in jungen Jahren viele Dinge, die ihn für sein ganzes Leben prägen. Man versteht ihn mit als seinen Stärken und Schwächen sehr gut. Es gibt auch noch andere Charaktere, die werden aber Märchen-/Erzählungstypisch eher angeschnitten und natürlich gibt es auch den undurchsichtigen Zauberer :D

Die Handlung ist natürlich nach Märchenschema aufgebaut. Ich liebe solche Erzählungen. Der Leser begleitet Yusuf in seinem Leben und erlebt Högen und Tiefen, Spannung und Emotion, immer mit einem Hauch des unwirklichen und unheimlichen, ich liebe eine solche Geschichtenstimmung, aber es ist sicherlich nicht für Jedermann.

Der Schreibstil ist wunderschön, nur eben ganz anders als das was man aus anderen Büchern gewohnt ist. Alles ist sehr poetisch und hört sich irgendwie älter an, ein wenig erinnert mich der Stil an Erzählungen von Paulo Coelho und ich habe auch schon andere Südamerikanische Autoren die ähnlich schreiben. Liegt wohl an der Region ;) Mich hat der Schreibstil absolut überzeugt und in den (Märchen-)Bann gezogen.

Der Schluss ist keine ganz überraschende Wendung aber eben doch nicht ganz vorhersehbar. Er ist sehr passend zu der ganzen Stimmung die in der Geschichte aufgebaut wird und märchentypisch gibt es natürlich auch eine Moral und ein Thema zum philosophieren. Einfach schön.

Ich kann dieses Buch für alle Märchen- und Erzählungsfans absolut empfehlen. Man wird in eine orientalische Welt versetzt, zeitweise musste ich an den kleinen Muck denken und auch an Erzählungen wie "Der Alchimist" von Paulo Coelho, aber nicht wegen der Handlung sondern vielmehr wegen des märchenhaften Stils. Wie könnte man sich mit diesem Buch nicht mit Tee und Keksen auf der Couch einkuscheln? Von mir gibt es 4 1/2 Budgies.

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(507)

1.056 Bibliotheken, 17 Leser, 8 Gruppen, 138 Rezensionen

labyrinth, jugendbuch, thriller, rainer wekwerth, jugendliche

Das Labyrinth erwacht

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401067889
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(46)

60 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

dunkellicht, fantasy, mystery, martin ulmer, dortmund

Dunkellicht

Martin Ulmer ,
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 06.06.2014
ISBN 9783944544618
Genre: Fantasy

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(89)

158 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 61 Rezensionen

magie, fantasy, alia, elemente, liebe

Alia - Der magische Zirkel

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.03.2014
ISBN 9783845911113
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover allein drückt auf jeden Fall Spannung aus, dennoch hätte ich denke ich nicht allein auf Grund des Covers zu diesem Buch gegriffen. Nachdem ich es aber auf vielen Wunschlisten entdeckt habe, habe ich es mir mal näher angesehen und als auf Lovelybooks eine Leserunde zu dem Buch gab habe ich (trotz des Covers)  zugeschlagen ;)

Der Einstieg ist auf jeden Fall spannend, man lernt einige wichtige Charaktere kennen, denen man nach einem Zeitsprung auch wieder begegnet. Alia ist von Anfang an sehr sympathisch, hat aber kein einfaches Leben. Man wird gut in ihre Welt eingeführt und das auch recht subtil, was ich sehr gerne mag und gut gelungen finde.

Die Protagonistin Alia ist ein nettes Mädchen, welches auf Grund ihrer fehlenden Elementbegabung von fast allen Übergangen wird. Es wird hervorgehoben, dass sie mitfühlend und selbstlos ist, ich fand jedoch, dass manche ihrer Reaktionen auf bestimmte Ereignisse einfach zu schnell und gefühllos waren. Dennoch ist sie ein sympathischer und intelligenter Charakter, in den sich der Leser gut einfühlen kann. Generell kann das auch über andere Charaktere gesagt werden, auch wenn ihre Reaktionen mir manchmal ein wenig entweder überstürzt oder zu emotionslos erscheinen. Was mir aber wirklich sehr gut gefallen hat ist, dass der "Böse" nicht einfach nur böse sondern sehr vielschichtig beschrieben wird. Das ist selten der Fall und hier sehr gut gelungen.

Die Handlung ist sehr spannend, es passiert viel in der Geschichte, was das ganze sehr schnell wirken lässt und die Spannung hochhält. Man wird fast durch die Seiten gezogen. Was mir manchmal allerdings aufgefallen ist sind Anlehnungen an andere Bücher und Geschichten wie z.B. Harry Potter, Herr der Ringe und die Tribute von Panem und Avatar dennoch ist es nicht so dass die Autorin keine eigenen Ideen einbringt, im Gegenteil, durch viele kreative Zusätze entsteht eine neue Geschichte, die gut konstruiert ist und von der man wissen möchte wie sie weitergeht. Ob einen die Anlehnungen stören oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich finde es nicht schlimm, Eragon z.B. hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl ich fand dass große Teile in Anlehnung an Herr der Ringe entstanden sind.

Der Schreibstil ist eher ungewöhnlich, da die Autorin im Präsens und aus der Ich-Perspektive schreibt. Normalerweise habe ich so meine Probleme mit im Präsens geschriebenen Bücher (Gewohnheitstier :P) aber hier konnte ich mich dennoch sehr gut in die Geschichte einfinden.

Der Schluss ist natürlich recht offen (auch wenn eine wichtige Episode in Alias Leben abgeschlossen ist), denn die Geschichte um Alia ist eine Reihe ausgelegt auf 4 Bücher (auf Nachfrage an die sehr sympathische Autorin in der Leserunde kommt aber noch ein 5. Band dazu). Ich fand auch den Epilog spannend, man selbst erfährt da nämlich etwas, was Alia noch nicht weiß ;) Band 2 ist auch gerade erschienen und ich freue mich sehr darauf ihn bald zu lesen.

Ich habe das Buch innerhalb von kürzester Zeit verschlungen, denn es hat einen schönen Schreibstil und Spannung und Schnelligkeit sind durchweg auf hohem Niveau. Die Hanldung erinnert teilweise an andere bekannte Bücher und die Charaktere waren mir manchmal einfach zu emotionslos, aber dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich gebe eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Freunde. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Budgies!

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(43)

70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

zirkus, geister, hannah sieber, zirkusmagie, fantasy

Zirkusmagie

Hannah Siebern
E-Buch Text: 445 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.07.2014
ISBN 9783646600575
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist typisch Impress natürlich sehr gelungen. Das Zirkusmotiv steht stark im Vordergrund, aber es wirkt nicht bunt und lustig sondern vielmehr geheimnisvoll. Ich mag vor allem die sanften Rauten, die dem Cover etwas besonderes geben. Das Mädchen entspricht jedoch nicht ganz der Beschreibung in der Geschichte.

Der Einstieg ist sehr unheimlich. Es wird eine Episode aus dem Leben der Protagonistin erzählt, die  zu diesem Zeitpunkt ihren 13. Geburtstag feiert. Nach diesem sehr gelungenem und fesselnden Einstieg erfolgt ein Zeitsprung zu der jungen Frau, kurz vor dem Abitur. Einiges hat sich in ihrem Leben geändert, was vor allem an besagtem Vorfall liegt. Als Leser möchte man sofort wissen wie es weiter geht! Spannung pur!


Die Charaktere waren toll beschrieben, man lernt das Zirkusumfeld von Jekaterina sehr gut kennen und kann sich die einzelnen Charaktere im Zirkus wunderbar vorstellen. Jekaterina war mir sehr sympathisch. Ich fand es super, dass auch die "Bösen" nicht einfach schwarz-weiß gezeichnet waren, sondern Hintergründe und Motive hatten. Dieses Spiel mit Gut und Böse war realistisch und sehr gut inszeniert. Ich hätte allerdings manchmal gerne mehr über ihre Freundin in Deutschland gewusst, ihre Glaubwürdigkeit wirkte an manchen Stellen ein wenig konstruiert.


Die Handlung war durchweg sehr spannend und kreativ gestaltet. Vor allem hat mir gefallen, dass sie wirklich gut durchdacht war, es gibt für alles einen Grund. Manchmal habe ich mich allerdings gefragt ob Jekaterina eine Gedächtnisschwäche hat XD Begründungen wurden mehrfach wiederholt, weil sie gefragt hat obwohl es vorher schon erklärt worden war. Ich habe das Buch abends im Bett gelesen und obwohl es kein Horror Roman ist war es zeitweise doch ziemlich gruselig (ich musste das Licht anmachen als ich durch den Flur zur Toilette wollte, ich Angsthase hihi). Eine Stärke der Geschichte ist auch die Entwicklung der Charaktere.

Einen besonderen Punkt möchte ich hier noch anbringen. Dieses Buch ist ja glücklicherweise Fiktion! Die Geschichte spielt in einem Zirkus, der auch Tiere wie Elefanten und Löwen hält. Diese Form der Tierhaltung ist grausam und ich würde sie niemals in irgendeiner Weise unterstützen! Ich möchte euch darauf aufmerksam machen, dass Tierhaltung im Zirkus etwas schreckliches ist! Informiert euch!!!


Der Schreibstil ist absolut makellos. Die Geschichte ist klasse geschrieben und obwohl sie leicht zu lesen ist fand ich keine einzige Stelle zu umgangssprachlich oder zu holprig. Die Sprechweise wurde super an die Charaktere angepasst und der Wechsel zwischen den verschiedenen Sprachen ist gelungen.
Der Schluss ist in mancher Hinsicht keine große Überraschung, aber dennoch hält er die ein oder andere Wende bereit, die man so nicht erwartet. Es ist auf jeden Fall ein sehr schönes und gelungenes Ende. Eine Fortsetzung wäre möglich. Ich jedenfalls würde mich freuen.

Zusammengefasst konnte mich dieser Impress-Titel absolut begeistern. Er ist spannend und ein wenig unheimlich, womit er den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen kann. Die Geschichte ist durchdacht, manche Wiederholungen waren jedoch zu viel und die ein oder andere Reaktion fand ich ein wenig unrealistisch. Das holen der tolle Schreibstil und ein schöner Schluss aber wieder raus. Was mir besonders gut gefallen hat war die Entfernung von der üblichen Schwarz-Weiß Malerei. Von mir gibt es deswegen 4 1/2 von 5 Budgies

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236 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

fantasy, wanderer, kunst, sand der zeit, schule

Wanderer - Sand der Zeit

Amelie Murmann
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.07.2014
ISBN 9783646600667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:
Wie alle Impress-Cover ist auch dieses wieder wunderbar gelungen und vermittelt genau den Eindruck, den das Buch in mir hervorgerufen hat. Spannung, ein wenig geheimnisvoll, Stundenglas und zwei schattenhafte Menschen im Mittelpunkt. Aber ich denke ich habe bis jetzt auch noch kein einziges Impress-Cover gefunden, welches mir nicht zusagt.

Der Einstieg:
Ich liebe die Kapitelüberschriften, das erste Kapitel z.B. heißt "Scheewittchen und die Ziege". Was zu Beginn noch willkürlich schient, bekommt aber nach und nach eine Bedeutung. Der Einstieg hat mich schon mit seinem ersten Satz gefesselt "Alles begann mit Schwärze. Die Art von Schwärze, die einem das Gefühl gibt, nicht nur blind, sondern auch taub zu sein." Spannend und humorvoll macht uns die Autorin mit der Protagonistin bekannt. Man möchte gar nicht merh aufhören zu lesen.

Die Charaktere:
Die Charaktere habe ich fast alle schnell ins Herz geschlossen. Nicht nur Emily, sondern nachher auch ihre neue Freundin (deren Namen ich aus Spoilergründen nicht nenen werde), Florian und Max. Vor allem diese vier lernt man wirklich recht gut kennen, ihre Aktionen sind logisch, amn versteht ihr verhalten und ihre Motive, sie gehen weit üebr den ersten Schein hinaus. Schade fand ich es, dass man nur sehr wenig über das Leben und die Freunde von Emily vor der Palaestra-Geschichte erfährt, ich hätte z.B. gerne mehr üebr die Umstände ihres Familienalltags oder üebr ihre Freunde gewusst, diese bleiben nämlich recht blass.

Die Handlung:
Die Handlung ist spannend, kreativ und geheimnissvoll. Ein Geheimnis jagt das nächste und überraschende Wendungen geben der Geschichte etwas besonderes. Ich mochte die Gemälde-Idee (siehe Kurzbeschreibung) sehr gerne und es ist mal etwas ganz neues, ein zusätzlicher Strang, der die Begründung für die Gemälde-Fähigkeit darstellt, kommt meiner Meinung nach aber ein wenig zu kurz und wirkt dadurch an manchen Stellen ein bisschen zwanghaft, das liegt größtenteils daran, dass die Geschichte mit all den Hintergrüdnen, wie sie hier erzählt werden, besser auf 500 Seiten als auf etwas über 300 Seiten Platz gefunden hätte ohne langweilig zu werden. Manche Umstände wurden einfach zu schnell eingeführt und ich hätte gerne ein wenig mehr Erklärung gehabt. Dennoch kann ich das Buch schon allein von der Idee (und auch von der guten Umsetzung her) jedem empfehlen, der mal Lust auf etwas anderes als 0815-Vampire/Gestaltwandler/Werwölfe hat!

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist einer der großen Gründe dieses Buch zu loben, rein vom handwerk der Autorin kann man nämlich nicht bemerken, dass dies ihr erster veröffentlichter Roman ist. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber dennoch nicht zu umgangssprachlich, humorvoll, aber nicht gekünstelt, einfach genauso wie man ihn sich bei einem guten Buch wünscht.

Der Schluss:
Beim Schluss hatte ich wie bei manchen Stellen der Handlung das Gefühl, dass es etwas zu schnell ging. Auch hier hätte man sich gerne zumidnest ein bisschen mehr Zeit lassen können. Gelungen und die Krönung der Geschichte ist er dennoch. Einige Fragen sind aber noch nicht geklärt, ich hoffe doch sehr auf eine Fortsetzung!

Fazit:
Zusammengefasst kann ich für diesen Impress-Roman eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Vom ersten Satz an konnte mich diese außergewöhnlich kreative Geschichte in ihren Bann ziehen. Hinsichtlich der Nebencharaktere hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Details gewünscht, auch fand ich,d ass die neue Aspekte manchmal zu schnell in die Handlung eingeführt wurden, ein bisschen mehr Erklärung hätte sicherlich nicht geschadet, aber dadurch wäre der Umfang des Buches mit Sicherheit beträchtlich angestiegen. Nicht zuletzt durch den tollen Schreibstil hat mich die Umsetzung dieser neuen und kreativen Idee aber sehr begeistern können, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Deswegen gibt es von mir sehr gute 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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356 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

leben, liebe, freundschaft, tagebuch, erwachsen werden

Dein eines, wildes, kostbares Leben

Jessi Kirby , Anja Herre
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.06.2014
ISBN 9783440144480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Als ich das Cover und den Titel bei Lovelybooks gesehen hatte, wusste ich, dass ich das Buch lesen wollte, denn nihct nur das sehr hübsche und ansprechende Cover sondern auch der dazu passend Titel haben mich direkt angesprochen. Ich mag die ganze Art, die Freiheit, Sommer und Wind ausstrahlt. Wisst ihr was ich meine?

Einstieg:
Leider viel mir der Einstieg recht schwer. Zwar ist es nicht ganz uninteressant, aber der Einstieg zieht sich, hat wenig Spannung es es passiert die ersten mehr als 50 Seiten wenig, was Schade ist, denn ich hatte mir aus der Beschreibung etwas mehr Spannung erhofft. Für die ersten 100 Seiten habe ich dementsprechend knappe 3 Tage gebraucht, das ist für mein normales Lesetempo zeimlich langsam.

Charaktere:
Die Protagonistin Parker war mir zu Beginn etwas suspekt, immer korrekt, lernt viel, steht unter hohem Druck, der von ihrer Mutter ausgeht und widersetzt sich nicht. Sie entwickelt sich jedoch im Laufe der Geschichte und wird immer sympathischer. Ihre Freundin Kat mochte ich da schon eher, aber sie ist das absolute gegenteil von Parker. Mich würde interessiern wie die beiden zusammengefunden ahben, Hintergründe und Motive, aber genau da bleibt die Geschichte eher flach. das trifft auch auf Parkers Schwarm zu, von dem man, obwohl er eine gar nicht so kleine Rolle spielt, wenig erfährt.

Handlung:
Im Mittelteil wird die Handlung schneller und spannender, es ist mehr passiert. Das gefiel mir sehr gut. Vor allem die Tagebucheinträge von Julianna haben mich absolut in den Bann gezogen, Schade,d ass es nicht sehr viele sind, ich hätte gerne mehr über diese interessante Persönlichkeit und ihre spannende Geschichte gewusst. Parker Abschnitte sind durchwachsen, manche schnell und spannend oder emotional und träuemrisch, andere ziehen sich leider immer noch ein wenig in die Länge, das hat aber im Mittelteil kaum Gewicht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, manche Sätze fand ich sehr schön und ich mochte die Anspielungen auf den Schrifsteller Robert Frost, genauso wie den Satz "Sag mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben?“, der mich sehr berührt hat. Definitiv ein Bcuh zum Zitate sammeln ;)

Schluss:
Der Schluss ist recht offen gehalten, wie das Leben eben. Das gefiel mir recht gut, vor allem in Bezug auf einen der Handlungsstränge. Mit dem Ende des anderen Teils des Handlungsstranges konnte ich mich leider nicht so recht anfreunden. Er lässt tatsächlich ein wenig zu viel offen und ich hatte das Gefühl dass manche Erkenntnisse wieder ein wenig über den Haufen geworfen werden.

Das Buch ist lesenswert, es erzählt eine Geschichte zu einer wichtigen Frage: "Sag mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben?“, das ganze gespickt mit ein kleine wenig Liebesgeschichte. Lieder fand ich den Einstieg etwas langsam, die Charaktere sind zu wenig plastisch und der Schluss konnte mich auch nicht gänzlich überzeugen. Dennoch hat mich der Mittelteil absolut in seinen Bann gezogen und der Schreibstil sorgt für tolle Zitate. Wenn ich das Buch mit anderen Büchern vergelcihe, die ich in letzter Zeit gelesen ahe, kann ich mich dennoch nicht ganz überwinden volle vier Sterne zu geben, denn an manchen Stellen ist es noch ein wenig holprig. Deshalb gibt es von mir 3 1/2 von 4 Sterne.

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

geister, gabriele diechler, schottland, geheimnis, liebe

Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

Gabriele Diechler
E-Buch Text: 363 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.04.2014
ISBN 9783646600131
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover:
Das Cover ist wie bei allen Impress Titeln wirklich wunderschön und sehr gelungen. Es sieht ein wenig verträumt aus, was vor allem durch den milchigen Effekt vor dem Gesicht eines Mädchens und an der lila Farbgebung liegt. Es macht richtig Lust sich ein ein schattiges Plätzchen unter Efeuranken im Garten zu suchen und zum Buch zu greifen. Wirklich hübsch und auch mit dem allen Elementen sehr passend zum Inhalt

Der Einstieg:
Den Einstieg fand ich ein wenig verwirrend. Ein Prolog greift mitten in die Geschichte vor, als dann der Zeitsprung zurück im ersten Kapitel kam habe ich erst einmal ein wenig gestutzt bis ich die zeitliche Reihenfolge verstanden habe, genau genommen steht es zu Beginn auch geschrieben, das die Geschehnisse ein wenig zuvor situiert sind, aber das hatte ich überlesen... Danach jedoch gefällt mir der Beginn gut, man lernt die Gegebenheiten und die Charaktere schnell kennen, auch wenn durch diese Kürze manche Dinge irgendwie zu schnell passieren und so etwas gestaucht wirken.

Die Charaktere:
Die Protagonistin heißt Aoki. Zu Beginn hat mich der Name etwas verwirrt, er klang irgendwie asiatisch. Japanisch vielleicht? Aber das klärt sich im Laufe der Geschichte drauf, denn das junge Mädchen kürzt mit Aoki einfach nur ihre vielen langen Vornamen ab, ist selbst aber Deutsche. Sie ist eine nette Person und ein lustiger Charakter mit allerlei Eigenheiten. Als dann auch noch entdeckt wird, dass sie hochbegabt ist und in Schottland auf die Princess Helena School gehen soll ist sie davon gar nicht begeistert, Gott sei Dank steht ihr aber immer ihre neugierige beste Freundin bei, und sei es am Handy.
Auch im Internat gibt es viele Jugendliche (und auch ein paar Lehrer). Vor allem einer hat es Aoki angetan ;) Aber ich will ja nicht zu viel verraten.
Am liebsten mochte ich Aokis witzige und charamante Bemerkungen, die mir das ein oder andere Lächeln gegeben haben. Leider werden die meisten Charaktere eher angeschnitten, man erfährt wenig über sie, vor allem über Aokis Helfer, einen Japaner, hätte ich gerne mehr erfahren, so wie auch über die heimlichen Bewohner des Schlosses.

Die Handlung:
Die Handlung ist definitiv spannend, gespickt mit ein wenig Liebe. Wer hier eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet ist fehl am Platz, diese ist nämlich eher Nebenhandlung. Vor allem zu Beginn und zum Ende fand ich die Geschehnisse etwas zusammengestaucht, hier hätte ich mir ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht, die durch ein paar mehr Seiten hätte erreicht werden können. Auch waren einige Gespräche zeitweise einfach zu unrealistisch und konstruiert, das lag ebenfalls daran, dass diese notwendig waren um die Handlung voran zu bringen, mit ein paar mehr Seiten und unter anderen Umständen aber sicher realistischer gewirkt hätten. Sehr gut hingegen fand ich die sehr kreative Idee und Einbindung von geschichtlichen Aspekten in die Handlung, auch wenn keine großartigen unerwarteten Wendungen teil der Handlung sind, kann die Autorin das durch viel Witz und Charme wieder wett machen.

Der Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, ich konnte mich schwer in die Art der Autorin einfinden, das wurde aber im Fluss der Handlung immer besser und hat mich nach ein paar Kapiteln überhaupt nicht mehr gestört. Ich würde den Schreibstil auf keinen Fall als schlecht beschreiben, denn das ist er absolut nicht! Vielleicht wäre das treffendere Wort ein wenig "eigen". Aber nach der Eingewöhnung hat mich die Autorin mit kreativen Wortwechseln in ihren Bann gezogen.

Der Schluss:
Der Schluss kam mir leider ebenfalls ein wenig zu schnell, nach dem ganzen Aufbau der Handlung sind nur ein oder zwei Sätze nötig um einen lange schwelenden Konflikt zu lösen, das fand ich ein wenig schade. Die Idee, die hinter dem Schluss stand hat mir aber gut gefallen. Auch mochte ich den letztendlichen Ausgang und die Symbolik des Schlusses.

Das Fazit:
Das ebook hat ein wunderschönes Cover, das einen zum Träumen einlädt. Der Einstieg hat mich ein wenig verwirrt und durch die vielen Geschehnisse, die direkt aufeinander folgen wirkt die Geschichte insgesamt etwas gestaucht, das macht sich auch bei den Charakteren bemerkbar, die dadurch allesamt etwas flach wirken, auch wenn Aoki, die Protagonistin den Leser mit viel Witz auf ihre Seite zieht. Der Schluss kommt ebenfalls einfach ein wenig schnell und der Konflikt wird sehr einfach gelöst.

Die Idee Geschichte mit Phantastik in dieser Art zu verbinden fand ich neu und kreativ, außerdem erzählt Autorin die Geschichte mit viel Witz, Charme und Spannung erzählt. Das macht vieles wett.

Alles in allem bekommt das Buch von mir 3 Sterne und eine Leseempfehlung für eine nette Sommerlektüre im Park :)

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471 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

liebe, fantasy, jennifer benkau, jugendbuch, himmelsfern

Himmelsfern

Jennifer Benkau
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 16.09.2013
ISBN 9783839001431
Genre: Jugendbuch

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(1.544)

2.214 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 266 Rezensionen

liebe, lebensziele, träume, tod, familie

Morgen kommt ein neuer Himmel

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 27.03.2014
ISBN 9783810513304
Genre: Liebesromane

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

hunde, tierfantasy, erdbeben, rude, freunde

Survivor Dogs - Ein verborgener Feind

Erin Hunter , Elsbeth Ranke
Fester Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 12.05.2014
ISBN 9783407811660
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir besser als das des ersten Bandes. Durch die kühlere Hintergrundfarbe heben sich die Figuren besser ab, außerdem ist das Cover weniger überladen und scheint insgesamt einfach besser strukturiert. Dennoch finde ich das Cover nicht wirklich ansprechend und hätte alleine Aufgrund eines Blicks auf das Cover nicht zu diesem Buch gegriffen. Es ist halt nicht herausragend oder ein absolutes Schmuckstück.

Der Einstieg ist natürlich spannend. Das vorherige Buch hat ja sehr abrupt geendet, der zweite Band geht direkt an dieser Stelle weiter. Man ist also wieder mitten in den Geschehnissen. Mitten in einem Hundekampf. Das stört nicht wenn man den ersten Band noch gut im Gedächtnis hat und diesen so wie ich direkt nach Beendigung des Buches 1 liest. Wenn jedoch ein wenig Zeit dazwischen liegt, dann kann ich mir vorstellen, dass man nicht so gut in die Geschichte hinein

Wir begegnen natürlich wieder unserem Lieblings-Rudel aus Band 1 wieder :) Lucky, Bella und all die liebgewonnenen Kämpfer sind dabei. Doch der Fokus liegt diesmal sehr auf Lucky und nachher auch auf einem zweiten Rudel mit einem sehr herrischen Anführer und auch mit alten Bekannten.
Lucky ist immer noch mutig, stark, schnell und schlau, doch in diesem Band werden die Hunde noch weiter vermenschlicht. Das ist aber nicht schlimm, sie haben trotzdem noch ihre Hundeinstinkte aber durch diese menschlichen Merkmale kommt nun ein wenig mehr Tiefgang in die Geschichte. Intrige, Konflikte und Probleme prägen Luckys Alltag. Da ich das Fehlen von genau diesen Punkten im ersten Band bemängelt habe bin ich froh dies nun im zweiten Band zu finden. Das ist tatsächlich besser geworden.

Die Handlung ist durch die neu gewonnenen Konflikte tiefer und plastischer geworden, nicht mehr so fröhlich sondern ein bisschen komplizierter, das hat mir sehr gefallen. Dass nicht mehr alle Hunde nett und toll oder böse und grausam sind trägt zur Bildung der Geschichte und zu spannenden Strukturen bei. Insgesamt sind auch die Geschehnisse schneller und spannender geworden. Den Page-Turner Effekt, der beim ersten Band einfach nicht da war, finden wir in diesem Band daher umso mehr. Ich wollte das Buch manchmal gar nicht aus der Hand legen und hatte immer das Gefühl dass ich wissen wollte wie es weiter geht. Dennoch ist es natürlich auch für jüngere Leser gedacht. Wer in sich verwobene und verzwickte, ausgeklügelte Handlungsstränge erwartet ist hier falsch.

Den Schreibstil fand ich sehr originell. Ich mochte die tierischen Wortneuschöpfungen. So nennen die Hunde die Nacht zum Beispiel „Ohnesonne“ und haben auch sonst allerhand tierische Wörter für Dinge. Auch wenn dies in diesem Band nicht mehr sooo ausgeprägt ist da die Hunde nicht mehr in der Stadt sondern in der Wildnis sind und weniger mit Menschen, den "Langpfoten" und ihren "Lärmkästen" (Autos) konfrontiert werden. Der Stil ist natürlich an die Zielgruppe angepasst. Eher kurze und einfache Sätze, schlichte Sprache. Das passt aber auch sehr gut zu den Hunden, denn trotz allem sind sie Tiere und keine Poeten. Daher fand ich den Schreibstil sehr kreativ und leicht zu lesen.

Als ich zur letzten Seite kam dachte ich mir nur: NEIN! Nicht schon wieder!!! Immer diese blöden offenen Enden. Gut. Ich muss zugeben, dass das Ende weniger offen ist als beim ersten Band, aber irgendwie fand ich es dennoch recht unbefriedigend. Es war nicht ganz die Lösung die ich mir gewünscht habe aber so bleibt natürlich mehr Stoff für Band 3 (den ich auf jeden Fall lesen möchte).
Mitten in einer Aktion bricht das Buch ab und man fragt sich: Was nun? Es bleibt wohl nichts anderes übrig als auf das nächste Buch zu warten, auch wenn ich nicht weiß ob ich bis dahin das Buch noch so gut im Kopf haben werde. Mal schauen...

Ich mochte Band 2 lieber als seinen Vorgängern, er kommt mit viel Spannung, mehr Schnelligkeit und Konflikt daher und wird so zu einem tollen und leicht zu lesenden Page-Turner. Durch eine Größere Vielfalt und Tiefe an Charakteren wird das Ganze viel überzeugender. Ich ärgere mich aber wieder über den Schluss, weil ich eben einfach keine so offenen Enden mag die mitten in der Aktion abbrechen :( Bleibt wohl nichts anderes übrig als auf Band 3 zu warten, den ich aber auf jeden Fall lesen werde und auf den ich mich jetzt schon freue. Wating for Survivors #3 Darkness Falls

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116 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

familie, freundschaft, kinderbuch, wolf, schaf

Das wilde Määäh

Vanessa Walder , , Zapf
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785579695
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover ist absolut süß gestaltet und macht Lust das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Die Zeichnung vom wilden Määäh wie es den Mond anmäht/anheult ist einfach zu knuffig. Ich mag die Blautöne und finde es schön, dass man gleich so viele Tiere zusammen sehen kann. Ein wunderbares Cover, dass bestimmt auch viele Kinder ansprechen wird. Nicht umsonst ist das Buch auf Lovelybooks die beliebteste Kinderbuch-Neuerscheinung des Jahres 2014!

Der Einstieg:
Der Einstieg in das Buch ist genauso süß wie der Titel! Ein kleines schwarzes Bündel wird von einem weinenden Menschen in den Wald gebracht, die Tiere nähern sich dem unbekannten Wesen aber niemand weiß genau was das eigentlich für ein seltsames Tier ist. Die Wolfsmutter mit ihren Jungen entscheidet, das der Neuankömmling zu ihr gehört, er sei eindeutig ein Wolf! Und so wächst Ham, der seinen Namen dem Hunger seiner Schwester zu verdanken hat bei den Wölfen auf. Danach gibt es einen kleinen Sprung und man lernt Hams tägliches Leben kennen. Schon der Einstieg ist sehr humorvoll und kindgerecht aber nicht ohne Spannung gestaltet. Es wird genau der richtige Ton angeschlagen und man bekommt Lust auf mehr!

Die Charaktere:
Der kleine Protagonist, der in der Kurbeschreibung so passend beschrieben wird ist ein sehr süßer aber auch sehr naiv, sogar noch mehr als die anderen Charaktere. Dadurch kommen immer wieder lustige Situationen zu Stande. Aber nicht nur Ham ist diese gewisse Naivität zu eigen, die anderen Tiere sind ähnlich, sie leben in ihrer eigenen kleinen Welt. Die Waldtiere können sich ein Leben außerhalb des Waldes nicht vorstellen, die Bauernhof-Tiere nicht außerhalb des Bauernhofs. Das macht manche Situationen ein wenig absurd aber ist auch immer wieder Grund zum Lachen.
Ham wird aber auch immer von vielen anderen Tieren begleitet. Besonders zu nennen seien seine Schwester Feder und sein Rehbock-Freund Flöckchen, der sich später mal einen richtig coolen Namen geben möchte. Besonders mochte ich die hochnäsige Katze, bei der sich aber am Ende herausstellt dass sie eigentlich gar nicht hochnäsig sondern alt ist. Alle Tiere sind sehr liebevoll gestaltet, jeder hat seinen eigenen Charakter, aber natürlich sind auch Gemeinsamkeiten erkennbar.

Handlung:
Im wesentlichen geht es darum, dass Ham irgendwann entdeckt, dass er kein richtiger Wolf ist und seine geliebte Wolfsmutter gar nicht seine richtige Mutter ist. Deswegen macht er sich auf den Weg um nach seiner leiblichen Mutter zu suchen. Dafür muss er sogar aus dem Wald und seiner gewohnten Umgebung heraus. Gott sei Dank hat er aber tolle Freunde die ihn begleiten. Die Handlung ist immer spannend und einfach sehr süß süß süß gestaltet. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Geschichte suuuper süüüß ist??? Aber nicht nur süß sondern auch mit viel Witz und Humor geschrieben. Darf ich euch eine meiner Lieblingsstellen vorstellen?

(Ham) "[...] Würmer habe ich noch nie gefressen, aber meine Mama sagt, in den Pilzen sind manchmal welche drin und von denen nasche ich gerne" "Pilze!", rief ein Schafbock entrüstet. "Diese Jugend! Der Kleine nimmt Drogen!" (S.150)

Und das ist nur eine von vielen Stellen, die mich lauthals zum Lachen gebracht haben. Den ein oder anderen seltsamen Blick hat sich die fast 20-Jährige verrückt und seltsam über einem Kinderbuch im Park lachend schon eingefangen... Hihihi
Neben diesen sehr humorvollen Stellen gibt es in dem Buch auch wunderschöne und seeehr süße Zeichnungen und auch einige sehr berührende Stellen.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist genau so süß und humorvoll wie der Rest des Buches und zeichnet sich durch viel Sprachwitz aus.
Was mir besonders gefallen hat war, dass jedem Tier eine eigene Art zu sprechen gegeben wurde. In der Lovelybooks-Leserunde hat die Autorin sogar erwähnt, dass diese Akzente eigentlich noch stärker wären, aber beim Lektorat zu Gunsten besseren Verständnisses teilweise weggefallen sind. Die Entscheidung hat der Individualität jeden Tieres aber nicht geschadet. Die Sprache ist natürlich recht einfach und sehr modern, jedes Kind entdeckt bestimmt einige Begriffe und Redewendungen aus seinem Alltag und fühlt sich so sicherlich noch wohler in der Geschichte. Verständnisschwierigkeiten dürften nicht aufkommen.

Der Schluss:
Das Geheimnis um Hams Mutter wird natürlich aufgelöst, ich möchte aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn auch für den Erwachsenen Leser gibt es die ein oder andere schöne Überraschung am Ende. Was ich verraten kann ist, dass das Buch an sich abgeschlossen ist, aber durch eine kleine Bemerkung eines der Waldbewohner ein Hinweis auf Band zwei zu finden ist (der übrigens nächstes Jahr ungefähr zur gleichen Jahreszeit erscheinen wird und auf den ich mich schon sehr freue). Es ist natürlich ein großes Happy-End mit vielen neuen Freunden für Ham.

Fazit:
Das Kinderbuch "Das wilde Määäh" in drei Worten: Süß, Lustig, Määäääääh!!!
Mir hat die Geschichte von vorne bis hinten sehr gut gefallen und mir viele viele Lacher entlockt. Die Tiere sind so liebevoll gestaltet und durch ihre Naivität und ihr auf das Tier-sein beschränkte Weltbild entstehen viele humorvolle Situationen. Der Schreibstil und die hübschen Zeichnungen unterstreichen das Ganze. Rundum gelungen und mir fällt wirklich nichts ein was ich kritisieren könnte. Das Buch kann ich nur für alle Kinder und Erwachsene (die gerne auch mal zum Kinderbuch greifen um ein paar schöne Stunden zu haben) empfehlen. Einfach toll!

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(60)

112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

erdbeben, hunde, tierfantasy, rudel, dystopie

Survivor Dogs - Die verlassene Stadt

Erin Hunter , Friedrich Pflüger
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 23.06.2016
ISBN 9783407811646
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover ist ganz im Stil der anderen Bücher der Autorin gehalten. Ganz oben steht der sich etwas rau anfühlende Schriftzug „Survivor Dogs“, der ganz nach verwittertem Stein aussieht. Das erste Buch der Reihe ist in Rot gehalten, natürlich sieht man den Protagonisten, außerdem erkennt man im Hintergrund zwei andere rennende Hunde.
Das Cover sieht sehr nach einem Jugendbuch aus und ich kann mir vorstellen, dass es die Zielgruppe des Buches durchaus anspricht. Ich persönlich finde das Cover ein wenig zu überladen, entweder hätte ich mir weniger Motiv gewünscht oder aber hätte ich eine andere Hintergrundfarbe gewählt.

Einstieg:
Der Prolog ist ein Rückblick in die Vergangenheit des Protagonisten, genauer gesagt in seine Welpenzeit, in der seine Mutter ihm und seinen Geschwistern von einer Hundelegende erzählt.   
Danach gibt es einen Schnitt und wir lernen Lucky kennen, der zum Zeitpunkt der Katastrophe im Käfig eines (vermutlich) im Tierheim sitzt. Dann kommt der große Knurrer und er kann entwischen, doch die ganze Stadt ist zerstört und er muss sich nun mit vielen Problemen herumschlagen. Mir gefällt am Einstieg, dass man nicht sofort mitten in das Geschehen geworfen wird sondern die Katastrophe von Beginn an mitbekommt.

Charaktere:
Der Hauptcharakter ist der Straßenhund Lucky. Er ist ein Einzelhund ist stolz darauf, er möchte keine Hilfe von anderen, doch die Katastrophe erfordert ein Umdenken. Er wird zum Anführer einer Gruppe Leinenhunde und muss diesen den Hundegeist beibringen, den er immer tief in sich fühlt.
Lucky hat viele sehr menschliche Züge. Solidarität, ein gutes Herz und eine große Portion Mut. Diese Werte werden verbunden mit hündischen Zügen, Jagd- und Überlebensinstinkt zum Beispiel. Jedem Hund wird eine eigene Persönlichkeit gegeben, doch sie alle bleiben eindeutig Hunde und das vergisst man auch nie. Dennoch sind diese sehr menschlichen Züge einer der Gründe die das Einfühlen in die Charaktere einfach machen und jedem die Protagonisten unkompliziert nahebringt.
Ich verstehe natürlich, dass es sich hier um einen Jugendroman handelt, dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang in den Persönlichkeiten der Hunde gewünscht, was aber natürlicherweise durch die sehr begrenzte Seitenzahl schwierig gewesen wäre. Nun hoffe ich auf den Folgeband, der die Möglichkeit hat einige Sachverhalte zu vertiefen.

Hanldung:
Lucky wird nach der Katastrophe mit vielen Problemen konfrontiert. Das Futter ist knapp, gefährliche Tiere laufen in der ganzen Stadt herum, es gibt kaum sauberes Wasser und der große Knurrer war wahrscheinlich nicht der letzte. Gut dass Lucky als Einzelhund stark und an Schwierigkeiten gewohnt ist und Probleme alleine lösen kann. Oder nicht?
Die Handlung ist spannend und zieht sich recht flott über die Seiten. Die Struktur ist einfach. Eine Aktion kommt nach der anderen und man hat keine Probleme den Geschehnissen zu folgen, auch wenn man nicht mit voller Aufmerksamkeit die Worte liest.
Im Mittelteil habe ich kleinere Längen empfunden in denen ich mir ein bisschen mehr Geschehnisse gewünscht hätte, manche Dialoge waren überflüssig. Aber alles in allem habe ich mich in der Geschichte wohl gefühlt, auch wenn dieses Gefühl „Ich muss jetzt weiterlesen“ mir zeitweise ein wenig gefehlt hat.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich sehr originell. Ich mochte die tierischen Wortneuschöpfungen. So nenen die Hunde die Nacht zum Besipiel „Ohnesonne“, der Kühlschrank ist die „Kühlkiste“ und Fenster sind „Lichstein“. Der Stil ist natürlich an die Zielgruppe angepasst. Eher kurze und einfache Sätze, schlichte Sprache. Das passt aber auch sehr gut zu den Hunden, denn trotz allem sind sie Tiere und keine Poeten. Daher fand ich den Schreibstil sehr kreativ und leicht zu lesen.

Schluss:
Der Schluss ist sehr offen und ich bin froh, dass ich bei Lovelybooks die Tandem-Leserunde gewonnen habe und so direkt mit Band zwei weitermachen kann. So viel sei gesagt: Es entsteht eine gefährliche Situation und Lucky muss zur Hilfe eilen. Dann bricht das Buch ab (und ich darf verraten, dass das zweite Buch genau dort auch wieder anfängt). So bleibt natürlich der Seriencharakter gut erhalten und man möchte unbedingt Band zwei lesen um zu wissen wie es weitergeht.
Ich persönlich schätze solche Schlüsse aber leider nicht sehr. Ich finde sie eher nervig und erzwungen, ich muss dann leider immer daran denken dass das Marketingtechnisch sicher klug ist, den Leser aber leider nicht sehr begeistert, nicht zuletzt weil zwischen den Büchern ja normalerweise mindestens ein paar Monate liegen.
Fazit:
Alles in allem stehe ich dem Buch mit leicht gemischten Gefühlen gegenüber. Das Cover finde ich zwar interessant aber ein wenig überladen, der Einstieg war spannend und gut gestaltet, die Handlung hatte kleinere Längen und ich persönlich finde einen so offenen Schluss meistens ein wenig ärgerlich (auch wenn ich jetzt glücklicherweise direkt zu Band 2 greifen kann). Die Charaktere waren zwar nicht sehr tiefgründig aber ich mochte die Mischung aus menschlichen und tierischen Zügen. Der Schreibstil war zwar ein wenig einfach (passend zu den Tieren) aber sehr kreativ mit schönen und verständlichen Wortneuschöpfungen ohne Individualität zu erzwingen. Ich dem Buch 3 Sterne und eine Empfehlung für alle Hundefans und Fans der Autorin. Jetzt widme ich mich erst einmal Band 2.

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(10)

17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy

Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

Ina Brendel-Perpina , Kristina Popp , Eoin Colfer , Kristina Popp
Loseblatt-Sammlung: 64 Seiten
Erschienen bei Verlag an der Ruhr, 23.10.2009
ISBN 9783834605818
Genre: Sachbücher

Rezension:

 Das Cover war der ausschlaggebende Faktor, dass ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Ich finde die Zeichnung von Meg Finn wirklich sehr gut geraten und unglaublich süß, passend für die Altersklasse, an die sich das Buch richtet. Das Mädchen, dass auf einem Hochseil wandert, wirkt frech und aufmüpfig mit ihren blonden Zöpfen, genau wie ich mir Meg Finn vorstelle.

 Der Einstieg in die Geschichte ist schnell, man stürzt fast in die Geschehnisse hinein. Man begegnet Meg Finn und ihren Partner Belch, wie sie versuchen in das Haus eines älteren Mannes einzusteigen. Doch nichts funktioniert wie geplant und plötzlich sind beide Tod. Meg Finn ist das Streitobjekt der Wächter von Himmel und Hölle und muss nocheinmal zurück zur Erde um zu versuchen als Geist endlich etwas gutes zu Tun, natürlich genau bei dem Mann, den sie versucht hatte auszurauben. Das alles geschieht sehr schnell, aber keineswegs zu schnell, man findet sich gut in die Geschichte ein. Ein gelungener Einstieg!

 Die Charaktere, die der Autor zu den Protagonisten dieses Buches gemacht hat sind gewohnt skurril, so wie man es vom Autor kennt. Zum einen ist da natürlich die Hauptperson: Meg Finn, ein 14-Jähriges, aufmüpfiges Mädchen. Nie kann sie ruhig halten und sie sagt immer was sie denkt. Der Autor bringt einem aber auch Näher, warum Meg Finn so geworden ist wie sie ist, er gibt ihr eine Geschichte, die einen berührt und die Mann nachvollziehen kann.
Desweiteren lernen wir ihren Partner Belch kennen, der sich nach seinem Tod auf direkten Weg in die Hölle begibt, doch sein Ende ist das nicht, wie man schnell feststellt. Er ist durch und durch gemein allerdings auch nicht besonders klug. Ein "Bösewicht" der für den ein oder anderen Lacher sorgt.
Als dritte Hauptperson gibt es einen alten Mann namens Lowrie, in dessen Haus die beiden einbrechen wollten. An ihm muss Meg Finn das verpasste Gute aufholen. Einfach macht er ihr das nicht immer und zu Beginn wollen die beiden sich nicht so richtig aufeinander einlassen. Die Vorurteile auf ebiden Sieten sind einfach zu groß, doch während Meg Finn ihn begleitet, um seine vier Wünsche zu erfüllen und nebenbei seine Geschichte entdeckt freunden die beiden sich immer enger an. Jung stößt auf Alt in einer gelungenen Kombination.

Die Handlung ist süß gemacht. Nach dem sehr dynamischen Anfang ist der weitere Verlauf etwas langsamer, zieht sich aber nie in die Länge. Neben der Haupthandlung um Meg Finn und Lowrie und der Nebenhandlung um Belch gibt es auch einige Rückblenden, in denen man die Geschichten von Lowrie und Meg näher kennen elrnt und ihre Handlungsmotive so besser versteht. Dennoch ist das Buch nicht übetrieben emotional, sondern serviert alles in Dosen, wie man es von einem Jugendbuch erwartet. Die gesamte Geschichte ist mit Witz gespickt. Z.B. ist die Hölle mit Technik gespickt, denn alle Programmierer landen dort, und der Himmel muss immer noch alles von Hand erledigen. wneigstens hat Petrus ein Handy von seinem Counterpart Belzebub.
Auch durch Meg Finns sehr junge Art des SPrechens und durch ihre direkte Art entstehen immer wieder komische Situationen, die aber nicht aufgesetzt wirken, sondern fast immer gelungen sind.

Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt. Die Sprache des Autors ist spritzig und jung, passend zu den jungen Protagonisten (bis auf Lowrie, seine Sprache ist aber auch an sein Alter angepasst). Natürlich wirkt das Buch dadurch sehr locker, allerdings denke ich,d ass die SPrache an manchen Stellen zu gewollt jugendlich und dadurch etwas aufgesetzt klingt. Kurze Sätze und eine einfache Sprache machen dieses Buch aber auch für jüngere Leser atraktiv.

Der Schluss ist passend zum Stil der Geschichte, natürlich hält er keine großen Überraschungen bereit, aber ganz vorhersehbar ist er wiederum auch nicht. Hier wird zuletzt einmal ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt, die Emotionen sind gelungen.

Mein Fazit fällt insgesamt gut aus. Das Cover ist ein kleines Kunstwerk und sehr süß gestaltet. Ich finde es ansprechend und passend. Der Einstieg ist flott und man findet sich sehr schnell in die Geschichte ein. Die Charaktere sind liebevoll und kreativ gestaltet, vor allem Meg Finn mit ihrer sehr offenen Art, die kein Blatt vor dem Mund nimmt, wächst dem Leser ans Herz. Die Handlung ist humorvoll und spannend und der Schluss ist nicht ganz vorhersehbar und setzt dem ganzen ein emotionales Krönchen auf. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Sprache zwar jung und flüssig zu lesen ist, aber manchmal dieses Junge zu übertrieben und deshalb aufgesetzt wirkt.
Alles in allem ein lesenswertes Jugendbuch, auch für Erwachsene. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne!

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(715)

1.307 Bibliotheken, 17 Leser, 7 Gruppen, 308 Rezensionen

dystopie, starters, enders, body bank, zukunft

Starters

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch , Birgit Ress-Bohusch
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2012
ISBN 9783492702638
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover wirkt auf den ersten Blick sehr futuristisch. Dunkler Hintergrund von dem sich ein wie von hinten beleuchteter Kopf ohne Gesicht abhebt. Mystisch und spannend ist die Beschreibung die mir dabei einfällt. Ich finde das Cover toll, vor allem weil es etwas anderes ist als das gewöhnliche Dystopie-Cover. Ich bin überhaupt erst wegen des Covers auf das Buch aufmerksam geworden.
 
Der Einstieg ist zu Anfang ein wenig verwirrend, weil die Umstände der Situation in der sich die beiden Protagonisten befinden erst nach und nach aufgeklärt werden. Enders? Starters? Was ist das? Dennoch finde ich, dass innerhalb des >Einstiegs der Leser Zugang zu einer Welt findet, ohne dass viel durch Rückblenden oder durch einfaches Vorstellen der Welt á la "In dieser Welt gibt es ...". Die Autorin versteht es meist Sachverhalte zum richtigen Zeitpunkt aufzuklären. Nur ganz zu Beginn hätte ich mir ein wenig mehr Information gewünscht.
 
Die Protagonistin ist die 16-Jährige Callie, die in einer zerstörten Welt lebt. Ohne Eltern, denn die sind bei den Sporenkriegen ums Leben gekommen, muss sie nun zurecht kommen in einer Gesellschaft in der nur die Enders, die Alten und Senioren, und die Starters, Minderjährige meistens ohne Eltern, existieren. das Leben für Minderjährige ohne Eltern ist schwer aber callie beißt sich mit ihrem kleinen Bruder so gut sie kann durch. Callie ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist mutig und muss handeln wie eine Erwachsene, obwohl man ihren Gefühlen und ihrem Innenleben doch anmerkt, dass sie eigentlich nur eine normale Teenagerin ist. Callie war mir sehr sympathisch, ich mag Mädchen als Protagonisten, vor allem wenn sie keine nervend luxuriösen Zicken und Weicheier sind, wenn ich es mal so ausdrücken darf XD Doch auch die Nebencharaktere sind liebevoll konstruiert. Da wäre z.B. Callies kleiner Bruder. Unterernährt und ohne Halt sieht er die Welt dennoch immer in der naiven und manchmal trotzigen Weise eines kleinen Kindes. Auch lernen wir verschiedene weitere Straßenkinder kennen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Luxus-Teenager, die Callie durch den Körperverleih kennen lernt. Auch einige Erwachsene befinden sich auf der Charakter-Liste. Jeder einzelne der Menschen, die wir kennen lernen hat einen ganz eigenen Charakter und ist gut ausgearbeitet.
 
Die Handlung ist spannend gestaltet. In diesem Buch findet man fast alles. Viel Spannung, Gefühle und eine kleine Liebesgeschichte (mit Überraschung!!!) sind genauso Bestandteil wie eine Menge Action. Diese Mischung hat mir gut gefallen und ich habe daher in der Handlung wenig Schwächen gesehen. Das einzige, was man kritisieren könnte ist eine leichte Vorhersehbarkeit . Schon früh schleichen sich beim geübten Leser von Dystopien Ahnungen ein, die sich dann auch bestätigen. Dennoch hält die Geschichte die ein oder andere Überraschung bereit.
 
Der Schluss ist recht offen gestaltet. Natürlich ist ein Teil der Handlung abgeschlossen aber die Autorin lässt den Leser mit vielen Fragen zurück. Obwohl ich mir schon vorher recht sicher war wie das ganze Enden würde hielt die Geschichte doch eine große Überraschung bereit. Das lässt mich sehr neugierig auf den zweiten band werden, den ich mir wahrscheinlich schon ziemlich bald kaufen werde!!!
 
 Der Schreibstil lässt sich flüssig und gut lesen, er ist recht nüchtern und zeigt wenig markante Merkmale. Das ist weder schlecht noch gut, sondern einfach normal. Die Sprache ist hier eher Mittel zum Zweck um eine Geschichte zu erzählen. Kreative feuerwerke darf man dabei nicht erwarten.
 
Der Inhalt spiegelt größtenteils das wunderbare Cover wieder. Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen und auch wenn sie in manchen Teilen vorhersehbar ist hält sie doch die ein oder andere größere oder kleinere Überraschung bereit. Vor allem die Protagonistin hat mich als Charakter überzeugt doch auch die Nebencharaktere sind liebevoll gestaltet. Der Schluss macht sehr neugierig auf Band 2 und auch wenn der Schreibstil keine Kreativ.Explosion ist handelt es sich bei "Starters" um eine allgemein gelungene Dystopie. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.

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(34)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

biographie, psychologie, lustig, geschichten aus dem alltag, kurzgeschichten

Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

Sophie Seeberg
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 03.12.2013
ISBN 9783426421338
Genre: Humor

Rezension:

Vor einigen Tagen habe ich ein Buch gesucht, das ich einfach mal zwischendurch auf dem Handy lesen kann. Am liebsten keine zusammenhängenden Geschichten sondern nur kurze Erzählungen, im Besten Falle sogar gespickt mit Humor. Also habe ich die Skoobe-App geöffnet und in der Kategorie "Humor&Satire" geschaut, was am meisten gelesen wurde. ganz oben stand: "Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey".
Mmmmh. Gewöhnungsbedürftiger Titel... Dennoch habe ich mich herangetraut und wurde von dem Buch nicht enttäuscht. Was ursprünglich als Zwischendurchlektüre gedacht war habe ich innerhalb von 24 Stunden durchgelesen.
Das Buch ist ganz anders als es der Titel einen denken lässt. Anstatt oberflächlicher Sozial-Satire  findet man recht tiefgründige, teilweise sehr berühredne und manchmal auch unfreiwillig komische Episoden aus dem Leben der Autorin, die als Psychologin Gutachten für das Familiengericht erstellt.

Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben, denn die Psychologin begutachtet Familien fürs Gericht. Sie erlebt dabei schockierende und traurige, aber auch komische und skurrile Geschichten. Wenn zum Beispiel der Vater nicht zum Termin erscheint, weil er betrunken auf der Straße eingeschlafen ist – neben dem Bollerwagen voller Diebesgut. Oder wenn die Mutter ihren erwachsenen Sohn behandelt, als wäre er ein Kleinkind. Seeberg zeigt uns den ganz normalen Familienwahnsinn und behält dabei immer einen unnachahmlichen Sinn für Humor.

Da erfahren wir von einem jungen Paar, dem von einer Jugendamtbeamtin ohne Verständnis das Kind entzogen wird, Eltern, denen ihre Kinder absolut egal sind, Messis, die ihren Müll im Keller verstecken und noch ganz anderen schockierenden Umständen.
Oder zum Beispiel die titelgebende Geschichte der kleinen 6-jährigen Schakkeline, deren Name nicht nur so gesprochen, sondern auch genau so geschrieben wird. Ein Mädchen, das bereits die erste Klasse wiederholen muss und dessen Mutter trotzdem fest davon überzeugt ist: „Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey!“
Hervorzuheben ist vor allem der sehr unterhaltsame Schreibstil der Autorin, der alles andere als billig ist und einem das Bild der Situation einfach nur gut beschreibt. Sie ändert durch einen Satz das gesamte Bild dessen, was man sich im Kopf aufgebaut hat und lässt die Situation dadurch teilweise sehr komisch wirken.
Ich kann das Buch aus tiefstem Herzen empfehlen, denn anders als erwartet sind die Geschichten alles andere als oberflächlich, haben einen tiefgründigen Humor, sind berührend und besonders.
Ich bewundere die Dame und viele ihrer Kollegen und Kolleginnen für die Arbeit, die sie machen und bedanke mich für den erhaltenen Einblick!

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(732)

1.366 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

liebe, fantasy, nachtmahr, träume, splitterherz

Splitterherz

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 632 Seiten
Erschienen bei script5, 12.11.2012
ISBN 9783839001424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist ein einziger Traum (wer das Buch kennt erkennt hier ein kleines Wortspiel XD). Ich bin eigentlich erst über das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Der weiße Hintergrund ist sehr zurückhaltend. Im Hintergrund des Zentrums steht ein wunderschön gezeichnetes Herz, auch der Schriftzug Splitterherz ist sehr charakteristisch und sehr hübsch anzusehen im Zusammenspiel mit den gezeichneten Blumen, Herzen und anderem hübschen "Kleinzeugs" um das Zentrum herum. Einfach wunderhübsch!

Der Prolog ist sehr poetisch gehalten und als Leser fragt man sich erst einmal in welchem Zusammenhang dieser mit der eigentlichen Geschichte steht. Nach dem Prolog stehen wir bereits mitten in Ellies Leben. Sie ist gerade dabei mit ihrer Familie von Köln mitten aufs Land zu ziehen und glücklich ist sie dabei auch nicht. Die eigentliche Story braucht ein wenig bis sie in Gang kommt, es ist kein sehr schneller Einstieg und man erfährt erst nach und nach vom Leben des Protagonistin. Das stört aber keinesfalls und zieht sich auch nicht in die Länge sondern ist einfach interessant.

Die Protagonistin ist die siebzehnjährige Ellie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ellie war mir am Anfang nicht sehr sympathisch, ich fand sie manchmal ein wenig zu zickig und noch weniger mochte ich ihre Großstadtfreunde... Aber die Autorin hat sich da etwas gedacht! Denn Ellie macht eine große Entwicklung während der Geschichte durch. Man erfährt auch von ihren Motiven und ihrer Vergangenheit und warum sie sich so verhalten hat, wie sie es tat. Eine Protagonistin die ich so tief verstehe habe ich selten gesehen und man merkt hier das enorme Einfühlungsvermögen der Autorin in ihre Charaktere.
Auch der zweite Protagonist, Colin ist liebevoll gestaltet und zu Beginn fällt es einem wie bei Ellie schwer ihn zu verstehen. Ich möchte nicht zu viel verraten aber die Natur von Colins Wesen ist endlich mal etwas anderes als die ständigen Vampire, Werwölfe und so weiter.
Die Nebencharaktere wirken größtenteils recht flach, was aber nicht verwunderlich ist bei der enormen Tiefe, die die beiden Protagonisten zeigen.

 Die Handlung ist spannend und sehr kreativ. Zu Beginn hat mich das Setup ein wenig an einen deutschen Biss-Roman erinnert :D
Ein ein wenig zickiges Mädchen zieht aufs Land, lernt unheimlichen Typen kennen, der sich nicht entscheiden kann ob er ihr nah sein möchte oder nicht usw.
Aaaaaber!!!! Die Handlung entwickelt sich ganz anders als gedacht und bald hat man keine Ahnung mehr wie es weitergeht und was eigentlich gerade passiert. Das Buch hält definitiv den ein oder anderen Überraschungseffekt bereit. Und trotz seinem Umfang von weit über 600 Seiten wird die Geschichte an keiner Stelle langweilig. Was mir besonders gefallen hat ist meine Identifizierung mit den Orten (wie z.B. Köln, endlich einmal Deutschland!) und die Verbundenheit mit der Natur die von den Charakteren gezeigt und vom Schreibstil der Autorin repräsentiert wird.

Der Schluss ist recht offen und lässt mich traurig aber auch glücklich zurück. Traurig, weil der größte Konflikt leider gar nicht gelöst werden konnte und noch wegen ein paar anderen Sachen, die ich euch nicht verraten möchte. Glücklich, weil es noch Band 2 und 3 gibt, die ich auch spätestens nächsten Monat auf Skoobe lesen werde :D

Der Schreibstil der Autorin ist schön. Die Geschichte wird aus Ellies Sicht erzählt und man merkt, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist sich in dieses junge Mädchen einzufühlen, denn der Stil passt nicht nur gut zur Geschichte sondern auch zu Ellie als Charakter. Zuweilen fand ich aber dass die Szenen etwas konfus erzählt wurden und ich musste noch einmal zwei oder drei Sätze im Text zurückgehen um den Zusammenhang zu verstehen, weil mir die bildhafte Sprache fast ein wenig zu poetisch war. Das hat aber nicht sehr gestört.

Das Buch kann absolut halten was der Name der Autorin und das wunderbare Cover versprechen. Zu Beginn war ich mir dabei noch nicht ganz so sicher, aber der Einstieg gehört eben zum "Gesamtplan" der Autorin. Die beiden Protagonisten aber besonders Ellie haben viel Tiefe, dadurch wirken aber manchmal die Nebencharaktere in wenig platt. Die Geschichte an sich ist spannend und kreativ, auch wenn der Anfang ein wenig an die Biss-Reihe erinnert, das ändert sich aber recht schnell und wenn man dann am Schluss angelangt möchte man am liebsten ganz schnell zum nächsten Band greifen, denn man bleibt mit einigen Fragen und ein wenig traurig zurück.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung nicht nur für Fantasy-Fans sondern auch für Menschen die Liebesromane mögen und für alle die, die die Biss-Romane gemocht haben, denn manchmal erinnert mich die Geschichte doch an eben besagte Bücher, aber eben nicht zu viel.
Von mir gibt es für diesen Trilogie-Auftakt 4 von 5 Sterne!

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(544)

953 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 140 Rezensionen

schule, freundschaft, wunder, familie, august

Wunder

R.J. Palacio , André Mumot
Fester Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.01.2013
ISBN 9783446241756
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich wirklich sehr hübsch und für ein Jugendbuch
auch sehr passend. Der HIntergrund ist rot, in sechs weißen Kreisen steht mit bunten Buchstaben das Wort "Wudner", davor läuft ein Junge mit Pappkarton über dem Kopf durch das Cover, wie sich herausstellt sobald man die Kurzbeschreibung liest: Das ist August. Ich muss aber zugeben, dass ich das englische Cover (rechts) irgendwie lieber mag, im Vergleich zu dem vielen Blau finde ich das deutsche Cover ein wenig zu bunt, aber die Zielgruppe spricht es bestimmt an.

Am Anfang erzählt August aus seiner Sicht von seinem Leben, schon eines der ersten Dinge, die wir über ihn erfahren ist, dass sein Gesicht entstellt ist und er sich deshalb nicht beschreiben will, daraufhin lernen wir seine Familie kennen. Mit der Enstcheidung August zur Schule zu schciken, anchdem er immer zu Hause unterrichtet worden war beginnt die Geschichte dann richtig.
Der Einstieg ist locker und man findet als Leser einfach und schnell in das Buch hinein. Was will man da mehr?

Der Protagonist ist natürlich August, der mit einem Gendefekt zur Welt gekommen ist und deshalb ein sehr entstelltes Gesicht hat. Ansonsten ist er ein ganz nroaler Junge, meint er. ER mag gerne StarWars und liebt seinen Hund.
So ganz normal ist sein Leben aber nicht, er war noch nie auf einer Schule, hat sehr wenige Freunde und schon unzählige Operationen hinter sich...
Neben ihm lernen wir noch eine ganze Menge anderer Personen kennen und das sehr gut, denn August ist nicht der einzige aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Die Geschichte wechselt alle paar Kapitel die Perspektive. Zu Beginn erzählt August, dann aber sehen wir August aus der Sicht seiner Schwester, aus der Sicht von Augusts Freunden oder anderen. Das hat zur Folge, dass wie August nicht nur aus seinem Inneren kennen lernen sondern auch so wie andere ihn sehen. Das ist zuweilen sehr berührend und lässt ein sehr vielfältiges Licht auf August scheinen. Auch seine Familie und ihr Verhalten lernen wir gut kennen, genauso wie seine Schulkameraden. Das Verhalten aller ist sehr gut nachvollziehbar und liebevoll gestaltet. Was mir besonders gut gefiel war, dass wirklich Jeder eine eigene Geschichte hat und durch die Perspektivenwechsel wirklich plastisch 8und nicht platt und konstruiert wirkt.
Letzendlich blieb aber vor allem eines im Gedächtnis. August. Großzügig, fantasievoll, sympathisch und einfach so wie er ist berührt er das Herz des Lesers, selbst jetzt kommen mir noch Tränen in die AUgen wenn ich an diesen kleinen tapferen Helden denke.

 Die Handlung ist nicht außergewöhnlich spannend oder schnell. In dem Buch geht es weniger darum was passiert, vielmehr ist es wichtig was hinter der Fassade passiert. Durch die eben erwähnten Perspektivenwechsel lernt man die Geschichte von ganz unterschiedlichen Sieten kennen, der rote Faden ist aber dennoch imemr erkennbar und ich habe mich jie verloren oder verwirrt gefühlt. Das Buch ist sehr emotional. Ich weiß gar nicht mehrwie oft mir über diesem Buch die Tränen gekommen sind. Sicherlich haben einige Seiten Tränenflecken und das lässt sich eigentlich auch nicht vermeiden.
Die Handlung ist ruhig und ein wenig zurückhaktend, eigentlich spiegelt sie nur normale Geschehnisse auf einer Schule wieder. Der einzige besodnere Aspekt ist August, durch den sich einfach alles ändert. Kinder reagieren eben wie Kinder. Und die saind manchmal gemein. Und so muss sich August durch eine Menge schwieriger Situationen kämpfen. Ich finde die Handlung sehr gelungen und trotz der Ruhe an keiner Stelle langweilig.

Ich will ja nicht zu viel verraten aber der Schluss ließ mich sehr zufrieden zurück. Das Buch habe ich mit einem glücklichen und "satten" Gefühl zurückgelassen. Auch einige Tränen gehören dazu. Ein "Happy End" wie aus dem Buche und manche der letzten Sätze sollte sich ejder Mensch zu Herzen nehme.

Der Schreibstil ist einfach und unkompliziert, schließlich handelt es sich ja auch um ein Jugendbuch, das Kinder in Augusts Alter lesen können sollten. Das ist der Autorin gelungen. Dennoch möchte ich besonders den Schreibstil hervorheben, denn die Wandelbarkeit der Autorin hat mich besodners beeidnruckt. Zu Beginn noch wird die Geschichte von August und aus seiner Perspektive erzählt. Doch bald entdeckt man, dass das ganze Buch alle paar Kapitel die Perspektive wecshelt und so aus verschiedensten Perspektiven geschrieben wurde. Und jeder Charakter verwendet eine besondere Sprache, die eben zu ihm passt. Dieses Kunstwerk ist einzigartig und unglaublich gut gelungen. Hut ab!

Augusts Geschichte, die Geschichte des kleinen Wunders, ist ein rundum gelungenes Jugendbuch. Die Charaktere sind toll, liebevoll gestaltet und haben eigene Geschichten, die das ganze sehr plastisch und real, wie aus dem Leben gegriffen wirken lassen. Dazu trägt nicht zuletzt der ständige Perspektivenwechsel und die einzigartige Anpassungfähigkeit der Autorin bei. Ein absolut emotionales Glücklichmacher-Buch, welches ich nicht nur jugendlichen Lesern empfehlen kann.
Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

pablo neruda, kinderbuch, chile

Der Träumer

Pam Muñoz Ryan , Anne Braun , Peter Sis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 21.02.2014
ISBN 9783848920075
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover

Das Cover finde ich sehr gelungen und wunderschön. Sehr passen zum Titel, denn der blaue Hintergrund mit dem Sternenhimmel im Umriss des Jungen lädt zum Träumen ein. "Traumhaft" :D
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil es in der Kindebuchabteilung einer großen Buchhandlung auslag. Ich konnte einfach nicht daran vorbeigehen, habe es bestimmt 5 Minuten lang angeguckt. Das Cover würde ich mir sogar als Bild in meiner Wohnung aufhängen.
 

Einstieg

Der Einstieg  ist schön gestaltet. Man wird auf den ersten Seiten durch verschiedene Zeichnungen geleitet, bis man direkt vor dem ersten Kapitel zu einem wunderbaren Gedicht kommt: "Ich bin Poesie", dazu die Umrisse eines fliegenden Mannes ausgefüllt mit dem Bild einer windigen Landschaft. Dieser Zeichnungsstil und die wunderschönen und tiefgründigen Zeichnungen ziehe sich durch das ganze Buch und sind einfach schön. Im ersten Kapitel lernt man dann Neftalí Reyes als kleinen Jungen kennen. Auch seine Familie spielt schon von Beginn an eine große Rolle. Alles in allem ist der Anfang eher ruhig, was zur Gesamtstimmung gut passt. 

Charaktere

Zu Beginn der Geschichte ist Neftalí noch sehr jung. Er ist eher klein und schwächlich, hat Probleme mit der Mathematik und liebt die Sprache, z.B. schreibt er Wörter auf die er mag und versteckt sie. Ein verträumter kleiner Junge. Sein Vater möchte ihm diese Verträumtheit gerne austreiben, denn er möchte das Neftalí etwas vernünftiges lernt. Der Vater ist harsch, streng und in der Familie ungeliebt. Alle fühlen sich sichtbar unwohl wenn er da ist.
Neftalís leibliche Mutter starb als er zwei Monate alt war, aber er fühlt sich sehr geborgen bei der Mamadre, seiner Stiefmutter, die eine liebenswürdige und ruhige Frau ist, aber nicht dem Mut hat sich gegen en Vater zu Stellen. Außerdem sind für Neftalí noch seine beiden Geschwister wichtig. Sein älterer Bruder Rodolfo, der gerne singt (aber auch das verbietet ihm der Vater) und seine kleine Schwester Laurita, ein fröhliches und manchmal freches kleines Mädchen).Auch sein Onkel Orlando spielt eine wichtige Rolle in Neftalís leben, denn er ist der Herausgeber der lokalen Zeitung und unterstützt Neftalís liebe zur Sprache.Alle Charaktere sind wunderschön entwickelt, nicht zu platt aber dennoch nicht so tiefgründig, als dass sie nicht für ein Kinderbuch geeignet wären, die Biografie ist von den Charakteren her sehr schön und kindgerecht aufbereitet. 

Handlung

Im Verlauf der Geschichte wird Neftalí älter, bis er an ganz zu Ende an die Universität geht. Dazwischen lernen wir verschiedene Kindheitsepisoden aus dem Leben des jungen Poeten kennen. Denn das ist er immer. Ein Liebhaber und Sammler der kleinen Dinge, die für andere keine Bedeutung haben, ein Träumer und Beobachter. Einfach ist das für ihn nicht immer. Da ist z.B. der Schwan, den er gesund pflegen möchte oder die Liebesbriefe die er im Auftrag eines größeren und stärkeren Jungen an ein Mädchen schreibt, die aber weiß dass er der Verfasser ist, oder wenn der Vater ihn zum ersten Mal mit in den Wald mitnimmt. Jede einzelne Geschichte ist etwas besonderes, sehr poetisch und gibt uns einen hübschen Einblick in die Kindheit eines großen Dichters, der trotz aller Widerstände immer an seiner großen Liebe festgehallten hat: Der Sprache.(Im Anhang findet man übrigens einige sehr schöne Gedichte des Dichtes, die zu den Situationen im Buch passen) 

Schreibstil

Der Schreibstil ist, wie das meiste an dem Buch, etwas sehr spezielles und poetisches. Um den Regen zu simulieren ist z.B. eine ganze Doppelseite tit tip trip plop beschrieben, ich mag so etwas und kann mir auch vorstellen dass ein Kind, dem man das vorliest viel Spaß daran hat. Aus verschiedenen Gründen würde ich auch sagen, dass man das Buch nicht einem Kind zum Alleine Lesen geben sollte, denn ich denke dass einige Begriffe und Dinge Fragen aufwerfen werden, die mit den Eltern gemeinsam geklärt werden müssen. Wenn das aber der Fall ist dann ist dieser poetisch geprägte Schreibstil, der immer wieder mit kleinen Sprüchen und Gedichten gespickt ist, die zum Nachdenken anregen.  

Schluss

Der Schluss ist relativ offen, logischerweise, denn es werden ja nur Kindheitsgeschichten des Autors erzählt. Der große Schnitt findet statt, wenn Neftalí von seiner Heimat an die Universität fährt, diese Zeit wird dann nur noch im Zeitraffer erzählt. Ich finde den Schnitt passend für das Kinderbuch, vor allem liebe ich die letzten Seiten, die erzählen wen er alles mit seinen wunderschönen Geschichten erreicht. Eine kleine Träne des Glücks floss dabei über meine Wange.  

Fazit

Dieses Kinderbuch ist ein kleiner Geheimtip, denn es erzählt sehr poetisch und schön die Geschichte vom kleinen Neftalí Reyes der zum Nobelpreistragenden Dichter Pablo Neruda heranwächst. Die Zeichnungen und die Sprache sind durch und durch poetsich und nachdenklich und einfach hübsch, genauso wie die Episoden aus dem Leben des schwächlichen Jungen, die wir erzählt bekommen. Einen halben Stern Abzug gebe ich, weil das Buch durch manchmal etwas schwierige Begriffe nicht von einem Kind alleine gelesen werden kann (von einem Erwachsenen aber schon XD, denn das Buch ist auch für Erwachsene ein Geheimtipp). Jeder, der Spaß an Sprache hat fühlt mit Neftalí dem Träumer mit. Deswegen gibt es von mit mit Herzchen in den Augen 4 1/2 von 5 Sternen, aufgerundet 5.

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263 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

vampire, vampir, prophezeiung, blut, dark heroine

Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir

Abigail Gibbs , Diana Bürgel , Katrin Behringer
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.04.2014
ISBN 9783492702973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:
Das Cover ruft gleich laut heraus: "Ich bin ein Vampirroman!!!"
Blut trieft von oben und unten, hervorgehoben mit Lackfarben, Blutflecken überall, eine schwarze Rose und dann auch noch "Dinner mit einem Vampir" lassen keine Zweifel am Genre :)
Ich finde das Cover durchaus passend, vor allem lässt sich durch dieses nicht gleich auf einen doch all zu romantischen Blutsauger schließen, denn es ist kein dunkles sich küssendes Pärchen abgebildet, wie es sonst so oft bei Vampirromanen der Fall ist. Das Cover ist also passend zum Genre, aber auch nicht wirklich gewöhnlich.

Der Einstieg:
Der Einstieg ist schnell, man wird zwar nicht direkt in das Geschehen hineingeworfen, doch der Anfang ist definitiv von Action geprägt, wodurch dann die eigentliche Ausgangssituation auch schnell zu Stande kommt. Man lernt alle Charaktere kennen, was ich zunächst ein wenig verwirrend fand, es war recht viel auf einmal und ich habe die Namen innerlich ein paar Mal durcheinander geworfen, das hat sich aber nach den ersten 100 Seiten gelegt und ich hatte keine Probleme mehr.

Die Charaktere:
Ich habe die Kurzbeschreibung zum Buch nur überflogen und erst nach Ende des Romans gelesen, so bin ich offen und unvoreingenommen auf das Buch zugegangen, was ich im Nachhinein sehr gut finde. Ich wusste also nicht wer die Protagonisten sind und habe so alle Schwankungen und Unsicherheiten, die auch die (eindeutige) Protagonistin Violet fühlt. Wer sollte ihren Konterpart bilden?
Violet ist ein recht normales Mädchen, siebzehn, ihre Familie gehört zur High Society Lndons (was sie aber nie heraushängen lässt), versucht gerade über ihren Ex hinweg zu kommen und geht gerne tanzen (was ihr zum Verhängnis wird). Sie war mir sympathisch und einfach sop wenig Heldin, dass man sich gut in sie einfühlen kann, denn eiegntlich ist sie nicht gerade der Prototyp einer Protagonistin, dafür ist sie einfach zu normal. Ich mochte Violet sehr.
Ich möchte jetzt nicht viel zum zweiten Protagonisten sagen, das wäre zu viel Spoiler, sondern mehr zu den Vampiren und ihrer Darstellung an sich. Zuerst einmal zum Guten: Es sind keine glitzernden, romantsichen "Animaltarier", sie saugen Menschen aus, zwar müssen sie diese dabei nicht töten, tun es aber oft. Sie sind eben typisch Vampir: Blutsauger und Raubtier, blass mit spitzen Zähnen, sehr stark und nahezu unsterblich. Jeder Vampir hat seinen eigenen Charakter, manche waren mir von Anfang an sehr sympathisch (Fabian), andere nicht ganz so (Kapser). Aber auch Vampire haben eine Geschichte hinter sich und Entwickeln sich während der Geschichte, was meiner Meinung nach gut gelungen ist.
Was mir am Bild der Vampire besonders gut gefallen hat ist das Hinzufügen eines einzigartigen und kreativen Elements (wer etwas gegen leichte Spoiler hat (nicht Handluntgsspoiler)springt bitte zum nächsten Absatz):
Unsere Welt ist nur eine von vielen Dimensionen und in allen Welten gibt es auf der einen Siete Menschen und auf der anderen Seite dunkle Wesen. Auf den meisten Welten leben beide im Krieg, nur in unserer Welt wissen die Menschen nichts von der Existenz der Dunklen Wesen. Außerdem sind Vampire keine Abkömmlinge der Menschen sondern eine eigenstehende Rasse, die sich auch untereinander fortpflanzt. Super Ideen!

Die Handlung:
Die Handlung ist zu Beginn schnell, alles mögliche passiert gleichzeitig oder geschieht kurz hintereinander. Danach wird es ersteinmal ruhiger, aber niemals langweilig, denn das Buch ust definitiv ein Page-Turner. Man fragt sich immer was jetzt passiert, wie es sich weiterentwickelt und wie alles zusammenhängt. Ich könnte keine Szene benennen die ich überflüssig fand und von der ich nicht sagen könnte dass sie die Handlung weitergebracht hat. Und das bei über 600 Seiten ist wirklich gut. Da war wohl ein fähiger Lektor am Werk!

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ich würde ihn kurz als unkompliziert beschreiben. Das Buch lässt sich also trotz seiner Länge auch zwischendurch mal lesen. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass mir beim Schreibstil der Wiedererkennungswert fehlen würde, er ist nichts was im Gedächtnis bleibt, auch wenn er an sich vollkommen ok ist und man über keine grobe Formulierung oder einen seltsamen Satz stolpert.

Der Schluss:
Am Schluss spitzen sich die Ereignisse zu. Was im Mittelteil langsamer geworden war nimmt hier wieder rasant an Fahrt auf, ähnlich wie zu Beginn. Das erzeigt eine enorme Spannung,a ber durch die sehr schnelle Abfolge der Geschehnisse fand ich den Schluss in manchen Absätzen etwas verwirrend. Ich hätte mir hier das hinzufügen von ein paar Seiten gewünscht (auch wenn das Buch dadurch noch länger geworden wäre, mich hätte das nicht gestört).

FAZIT:
Ich fand "Dark Heroine" wirklich gut. Zu Beginn war ich recht skeptisch, weil es sich eben um einen Vampirroman handelt, aber ich habe mich schnell in die spannende Handlung eingefunden. Das Buch verbindet das alte Bild des blutsaugenden Raubtiers "Vampir" mit einigen wirklich kreativen Ideen. Den Schluss fand ich recht schnell und an manchen Stellen ein bisschen verwirrend. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, bleibt aber nicht im Gedächtnisl
Für mich ist das Buch ein toller und spannder Vampirroman, der sich 4 von 5 Sterne absolut verdient hat. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

20er jahre, berlin, genozid, armenier, mord

Tage der Nemesis

Martin von Arndt
Fester Einband: 309 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 01.03.2014
ISBN 9783869134246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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655 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 138 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg ist schön gestaltet, man findet schnell in die Geschichte der beiden Schwestern rein, die mitten in der Spanischen Wüste die Geister ihrer Eltern besuchen wollen. Nach einem kurzen Rückblick zu Tag 0, der erklärt wann die Geister erschienen sind und was sie tun, gibt es einen rasanten Einstieg in die Geschehnisse

Ich habe von einigen gehört die besonders die Protragonistin Rain bemängeln. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich habe sie nicht als nervig oder gekünzelt empfunden sondern als ein ganz normales Mädchen und genau das ist vielleicht das Problem das viele mit ihr haben. Sie ist nicht herausstechend in ihren Eigenschaften. Sie ist nicht herausragend intelligent oder herausragend mutig, sie ist keine typische Protagonistin, denn wenn Mädchen die Hauptrolle in eine Roman spielen sind sie meistens sehr taff, stark und haben eine vorlaute Klappe. Mit alledem kann Rain nicht dienen. Aber genau das war es, was ich an ihr so mochte und was dieser phantastischen Geschichte eine Hauch von Realismus verleiht und dafür schätze ich "die ganz normale Rain" (zumindest den Umständen entsprechend).
Ihre kleine Schwester ist dafür weniger normal. Emotionen hat sie fast nicht, sie sieht die ganze Welt mit sehr nüchternen Augen und manchmal ein wenig naiv, sie denkt anders als andere. Bei seiner Lesung, die ich in Köln besucht habe sagte Kai Meyer, er hätte Emma mit Anlehnung an Menschen mit Asperger Syndrom konstruiert, das wird zwar an keiner Stelle erwähnt aber es gibt einem einen recht guten Eindruck von dem intelligenten Mädchen, welches offen über alles spricht, was es denkt.
Wer allgemein tiefgründige Charaktere und ausgearbeitete Entwicklungen sucht ist hier nicht richtig, denn auch wenn die Charaktere sympathisch sind ist die Handlung einfach zu schnell als das diese zustande kommen könnte. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch


Wenn ich die Handlung mit drei Wörtern beschreiben müsste dann würde ich sagen: Düster, Rasant und Spannend. Düster, denn wir befinden sich in einem Szenarium der Apokalypse und von Beginn bis zum Ende des Buches nimmt der Verfall der Welt wie wir sie kennen immer mehr zu, ich denke, dass es sich bei Phantasmen um das dunkelste von Kai Meyers Büchern handelt.
Rasant, weil die Geschichte sich nicht lange mit unnötigen Szenen aufhält. Man hat das Gefühl, dass jeder einzelne Satz die Handlung vorantreibt. Längen sind hier ein Fremdwort. Hand in Hand mit diesem rasanten Ablauf der Geschehnisse findet man die Spannung. Wer etwas ruhiges, besinnliches mit Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl sucht ist hier wohl nicht gut aufgehoben.

Ich möchte nicht zu viel über den Schluss sagen, nur: Es ist kein klassisches Happy-End. Wer darauf wartet sollte gar nicht erst zu dem Buch greifen. Mich stört das aber nicht. ich finde das Ende sogar sehr passend zur gesamten Stimmung gestaltet. Etwas anderes hätte auch einfach nicht hierzu gepasst.



Dieses Buch ist seit langer Zeit eines der wenigen Bücher, die der Autor aus der Ich-Perspektive erzählt, Und dann auch noch als Mädchen! Dieses Experiment ist voll gelungen. Kai Meyers Schreibstil war und ist einfach großartig. Nicht das gewöhnliche Platte Fantasy-Gequatsche, keine blumigen Umschreibungen aber genauso wenig würde ich seinen Stil als einfach beschreiben. Jeder Satz scheint kalkuliert und ausgearbeitet, ist angenehm zu lesen und dennoch finde ich, dass der Begriff "Wortkünstler" zu ihm passt. Mit Recht ist er einer der großen deutschen Autoren!



Phantasmen in drei Worten bedeutet: Rasant, Spannend und Düster. Ich mochte die Protagonistin Rain, die ganz anders ist als die typische Buchheldin, einfach normal. Das Weltuntergangsszenario wurde von Kai Meyer gut und sehr ideenreich umgesetzt. Sein Schreibstil ist seit jeher einzigartig, sehr klar, gut zu lesen und trotzdem nicht "platt".
Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und fühle mich in Kai Meyer als einem meiner Lieblingsautoren bestätigt. Ich habe bis jetzt noch kein Buch von ihm gelesen welches mir nicht gefallen hat. Dennoch sehe ich Phantasmen nicht als mein Lieblingsbuch von ihm.
 Von mir gibt es 4 von 5 Sterne für diese apokalyptische Geistergeschichte.

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336 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

liebe, jugendbuch, noah, trauma, familie

Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen

Katie McGarry , Cornelia Niere
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2014
ISBN 9783789142727
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover...

... finde ich sehr gelungen. Hätte die Geschichte eines dieser gewöhnlichen Liebesroman-Cover gehabt, dann wäre meine Aufmerksamkeit wohl daran vorübergegangen, denn Cover auf denen sich ein Junge und ein Mädchen festhalten oder sich Küssen gibt es bereits zu genüge.
Das Cover zeigt die Protagonistin Echo. Ihre Haltung spiegelt genau wieder, wie sie sich fühlt. Auch mag ich es, dass man ihr Gesicht nicht sehen kann, so bleiben ihre Züge der Fantasie des Lesers überlassen.

Der Inhalt...

  "Seit ich das Buch in die Hand genommen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man sich schon nach drei Seiten in einem Buch irgendwie heimisch fühlt? So geht es gerade mir."  Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten und nach dem ersten Abschnitt waren genau dies meine Gedanken, die sich auch nicht mehr geändert haben.Die Geschichte fängt spannend an und hat mich vom ersten Augenblick an absolut gefesselt. Dass Noah und Echo ein paar werden weiß man schon, wenn man das erste Mal auf die Protagonisten stößt, das sagt ja schon der Titel "Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen"
Aber wie es dazu kommt und wer Noah und Echo überhaupt sind, das erfährt man erst nach und nach. Und es lohnt sich.
Es wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Häufig misslingt das in vielen Geschichten. Es fehlt die Unterscheidung zwischen den Sichtweisen. Nicht so bei Noah und Echo. Man merkt sofort an der Schreibweise um wen es gerade geht, wirklich außerordentlich gelungen!
Der Schreibstil an sich ist recht umgangssprachlich gehalten. Jedoch wirkt er an keiner Stelle aufgesetzt, sondern sehr realistisch, man kann sich den Jugendlichen, in dessen Kopf man sich gerade befindet sehr gut vorstellen.
Die Beschreibung der Liebesgeschichte ist toll. Beide Protagonisten haben Schwierigkeiten und kein einfaches Leben, sie müssen sich dennoch irgendwie zurecht finden, was beiden schwer fällt. Deshalb nähern sie sich ständig an und stoßen sich dann wieder ab nur um kurz darauf wieder zueinander zu finden. Dennoch hat man nie das Gefühl, dass diese Dynamik gekünzelt wirkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe selten so eine realistische Liebesgeschichte gelesen.
  "Ich liebe diese beiden einzigartigen und ganz besonderen Protagonisten und bin so froh dass uns die Autorin an dieser wunderbaren Geschichte teilhaben lässt."  Die Geschichte ist durchgehend sehr emotional und jeder, der dieses Buch in die Hand nimmt muss einfach mitfühlen. Aber nicht nur die Protagonisten sind toll gestaltet, auch die Nebenfiguren haben viel Liebe zum Detail und man kann ihre Handlungen gut verstehen.   Das tut einem doch im Herzen so weg. Ich fühle physischen Schmerz, ein ziehen in der Brust, wenn ich mit den beiden mitfiebere. Ein richtiges Drücken. Das passiert mir nicht bei vielen Büchern. Ständig kommen mir Tränen in die Augen.   Fazit: Bei diesem Buch ist einfach alles stimmig und mir fällt kein einziger negativer Punkt ein, den ich hier anführen könnte. Die Protagonisten sind sehr realistisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Ihre Vergangenheit ist glaubhaft und sehr berührend. Das Verhalten aller Figuren ist nachvollziehbar und man fühlt sehr mit Noah und Echo mit. Auch der Schreibstil ist einzigartig. Jugendlich, aber nicht aufgesetzt. Die Dynamik der Geschichte ist toll. Ich bin sehr froh an dieser Leserunde teilgenommen zu haben, das Buch muss man gelesen haben. 5 von 5 Budgies und den Titel  Lieblingsbuch!

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Tags: emotional, liebesgeschichte, liebesroman, noah und echo   (4)
 

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Percy Jackson Pbk 5-Book Boxed Set

Rick Riordan
Flexibler Einband
Erschienen bei Hyperion Books, 30.08.2011
ISBN B005K46V68
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum englischen Schuber im Allgemeinen:
Der Schuber enthält die ursprünglichen Taschenbuchausgaben von Percy Jackson mit dem alten Cover mit gezeichneten Personen, nicht den neuen mit Fotos (ich finde die ersten ohnehin hübscher). Die Qualität ist super. Das Papier ist recht dick, die Buchrücken so stabil, dass ich in 5 Bänden nur eine einzige Leserille aufzuweisen habe. Das Papier ist Recyclingpapier, also ist es ein wenig grau, was mich aber nicht stört. Nur zu empfehlen. Ein tolles Preis-Leistungs Verhältnis. Wer möchte kann diese Ausgabe hier kaufen.

Band 1 "The Lightning Thief"/"Diebe im Olymp"

Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...

Dieser Band bildet den Einstieg in das Percy Jackson Universum. Zusammen mit dem zwölfjärigen Protagonisten lernt man eine völlig neue Welt kennen. Auch Percy versteht am Anfang gar nichts mehr und gewöhnt sich erst nach und nach gemeinsam mit dem Leser an die neuen Begebenheiten.
Was an der gesamten Serie ganz besonders hervorzuheben ist, ist der GENIALE Schreibstil des Autors. Das Buch macht einfach ab der ersten Seite Spaß, es ist witzig, spannend und einfallsreich, all das was ein gutes Jugendbuch braucht. Doch was ist an dem Schreibstil so besonders? Das Buch ist (zumindest in der englischen Version, zu der deutschen Übersetzung kann ich wenig sagen) sehr umgangssprachlich geschrieben. Das liegt daran, dass die ganze Geschichte aus der Sicht des Teenagers Percy erzählt wird. Dieser kommentiert einfach jedes geschehen, manchmal noch kindlich naiv, manchmal sarkastisch, manchmal lustig, und bringt einen so in jeder Situation, sei sie noch so spannend oder gefährlich, zum Lachen. Ich habe noch nie etwas von einem Autor gelesen, der so schreibt und ich fand es einfach nur großartig!
Die Protagonisten sind mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen. Wenn man sie einmal mit all ihren Macken kennen gelernt hat, kann man nicht mehr von Percy und seinen Freunden lassen.
Die Geschichte im ersten Band ist einfach super spannend und unglaublich fesselnd. Vor allem aber ist sie ganz anders als in der Verfilmung des Buches. Der Film hat von der Story und der Darstellung der Protagonisten sehr wenig mit der Buch-Geschichte zu tun. Wem der Film also schon halbwegs gefallen hat, der sollte sich am besten jetzt sofort das Buch besorgen und anfangen zu lesen. Du wirst das Buch lieben!
Das einzige, was ich sagen muss ist, dass es halt definitiv ein Jugendbuch ist. Es ist nicht für Erwachsene geschrieben und das merkt man auch an der ganzen Art des Buches. Deshalb ist die gesamte Reihe eigentlich nur empfehlenswert für Menschen, die das Kind in sich noch nicht verloren haben und auch sonst gerne zu Jugendbüchern greifen, ohne sich von diesen gelangweilt zu fühlen.
Ich persönlich, fand die gesamte Geschichte und die Entwicklung des Universums der griechischen Götter um Percy klasse. Und ganz nebenbei, bekommt man nach und nach eine ganze Menge an Wissen über die griechische Mythologie, denn ein weiterer Pluspunkt: Das Buch ist wirklich 1A recherchiert. Nachdem ich die Reihe beendet hatte, verspürte ich sofort das Bedürfnis zu meiner Ausgabe von Gustav Schwaabs Sagen des klassischen Altertums zu greifen.
Für so etwas großartiges wie dieses Buch kann man gar nichts anderes vergeben als 5 von 5 Budgies!
 


Band 2 "The Sea of Monsters"/"Im Bann des Zyklopen"

Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager ...

Und schon geht die Geschichte um Percy und seine Freunde weiter. Grover ist in Gefahr und muss gerettet werden. Wenn ich so darüber nachdenke, ist das in fast allen Percy Jackson Büchern der Fall. Jemand oder etwas ist in Gefahr und Percy und seine Freunde müssen ihn/es retten. Man könnte denken, dass wäre auf die Dauer langweilig. Ist es aber nicht! Auch dieser Band glänzt wieder mit einer großartigen Schreibweise und weicht ebenfalls sehr vom Film ab. Zum Guten hin!
Diese Geschichte profitiert besonders von einem bestimmten Charakter, der zu den Freunden stößt und durch seine mmmmh ich nenne es einmal Einfachheit so manche Situation ganz anders enden lässt, als gedacht. Das Buch hält viele Überraschungen bereit und die Handlung spitzt sich immer mehr zu. Ich mochte diesen Teil der Reihe sehr gerne, auch wenn es für mich  persönlich einfach nicht das stärkste Buch der Reihe war. Ich habe keine wirklichen Kritikpunkte, aber mir ist dieser Band einfach nicht sooo sehr in Erinnerung geblieben wie ein paar andere Bände. Deswegen gibt es an dieser Stelle "nur" 4 von 5 Budgies
 

Band 3 "The Titan's Curse"/"Der Fluch des Titanen"

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten - und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist - schließlich ist er der Sohn des Poseidon!

Dieser Band ist mein persönlcher Lieblingsband der gesamte Reihe!!! An alle, die noch keins der Bücher gelesen haben: Überspringt folgenden Absatz. Er enthält Spoiler aus Band 1 und 2!

Das mir das Buch so gut gefallen hat liegt vor allem an meinem absoluten Lieblings-Nebencharakter der Reihe: Thalia. Ich liebe das junge Mädchen, Tochter des Zeus. Von mir aus hätte der Autor aus sie zur Protagonistin machen können. Sie ist etwas ganz besonderes und ich habe selten einen Charakter gefunden, zu dem ich so einen tollen Zugang hatte wie zu ihr. Thalia ist einfach großartig!

Aber auch die Story um Artemis, die Göttin der jagt, hat mir so gut gefallen, wie sonst keine der Geschichten. Es ist einfach unglaublich spannend und man fiebert jede Sekunde mit den Protagonisten mit, für die jetzt nicht mehr alles so einfach ist. Sie haben sich entwickelt, sind jetzt älter. Ich denke, dass das vor allem in diesem Band thematisiert wird und dadurch einige Reibungen entstehen, die das Buch zu etwas wundervollem machen, dass sich von den anderen Bänden abhebt.
Ich werde es in meinem Herzen in meine persönliche "Buch-Hall-of-Fame" aufnehmen und bedauern, dass man in den letzten beiden Bänden so wenig von meinem Lieblings-Charakter erfährt.
Natürlich gibt es dafür unumgängliche 5 von 5 Budgies.

 

Band 4 "The Battle of the Labyrinth"/"Die Schlacht um das Labyrinth"

Die Armee des Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn der Titan und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Percy und seine Freunde müssen das unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren ...

Kronos wird immer und immer stärker und deswegen wird die Gesamtgeschichte, die sich über die 5 Bände verteilt immer spannender und der vorher eher schwelende Konflikt spitzt sich immer mehr zu. Jetzt ist das Camp Halfblood in Gefahr und Percy muss es natürlich mit Hilfe seiner Freunde retten.
Ich persönlich habe zu Beginn ehrlich gesagt meinem Lieblingscharakter, der nur eine Nebenerwähnung findet, ein wenig nachgetrauert, das ging allerdings schnell vorbei, denn die Geschichte nimmt immer mehr Spannung auf. Am besten mochte ich in diesem band die Mischung von Halbgott- und Teenagerproblemen, mit denen sich Percy herumschlagen muss und die eine sehr explosive Mischung entwickeln. Das Labyrinth ist ein toller Ort für ein Buch, jedoch fand ich, dass sich die Irrungen und Wirrungen durch das Labyrinth zuweilen ein wenig hingezogen haben. Dieses Buch ist ähnlich wie der zweite Band eher mit einigen Eckpunkten in meinem Gedächtnis geblieben als mit der gesamten Story. Deswegen gibt es an dieser Stelle von mir wieder 4 von 5 Budgies

 

Band 5 "The Last Olympian"/"Die letzte Göttin"

Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York - dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der Götter zu verteidigen, aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen. Gut, dass wenigstens eine Göttin im Olymp zurückgeblieben ist ...

Der letzte Band schlägt einen deutlich ernsteren Ton an, als die vorherigen Bände. Percy ist fast 16 und hat viel erlebt, er hat sich weiterentwickelt und das letzte kindliche verloren. Er ist jetzt ein junger Mann und das macht sich bemerkbar. Das schadet dem Buch keinesfalls. Im Gegenteil: Es passt einfach zur Entwicklung und zum natürlichen oder vielleicht auch göttlichem ;) Lauf der Dinge. Alle Puzzleteile fügen sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen und einen Satz sollte man immer im Hinterkopf behalten: "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" :P. Das Buch hält nämlich einige Überraschungen für all die bereit, die meinen, sie wüssten bereits wie es weitergeht. Ich fand des Schluss gelungen. Jedoch fand ich das Ende des Buches etwas wirr, alles wirkte nach der ausführlich beschriebenen Schlacht ein wenig gekürzt. Ich denke, dass der Geschichte zum Ende hin vielleicht ein paar mehr Seiten gut getan hätten. Dennoch ist der letzte Band der Percy Jackson Reihe ein absolut würdiger Abschluss.
Deswegen gibt es von mir 4 1/2 von 5 Budgies

 

Das Ende weist schon auf neue Abenteuer hin. Die Anschluss-Reihe des Autors "Helden des Olymp" steht schon auf meinem Wunschzettel.

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