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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

In One Person

John Irving
Fester Einband
Erschienen bei Transworld, 01.05.2012
ISBN 9780857520968
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Clash of Civilizations

Samuel P. Huntington
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Ltd, 05.06.2002
ISBN 9780743231497
Genre: Sachbücher

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35 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

datenschutz, gentechnik, digitalisierung, dystopie, zeitgeschehen

QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050152
Genre: Romane

Rezension:

Was für ein Buch! Man schwankt zwischen Lachen und dem unangenehmen Gefühl, dass die dort beschriebene Zukunftsversion nicht so ganz unwahrscheinlich sein könnte.

Allein schon die Aufmachung (wahlweise mit hellem oder schwarzem Cover und innenliegenden schwarzen Seiten) und das Bonusmaterial sind der helle Wahnsinn und verknüpfen das Medium Buch mit dem Handy/Internet.

Marc-Uwe Kling ist den meisten mit seinen Känguru-Chroniken ein Begriff. QualityLand ist allerdings mein erster Kling und ich bin jetzt schon ein Fan! Lockerflockig mit saukomischen Dialogen und Situationen folgen wir Peter Arbeitsloser (denn in der Zukunft trägt man den Beruf des Vaters/der Mutter als Nachnamen), von Beruf Schrottpresser durch das ulimative QualityLand, wo die einzig richtige Antwort OKAY lautet. In QualityLand bestimmen Algorithmen unseren Alltag, sie bestimmen, was TheSHop uns liefert, welche Nachrichten/Werbung wir sehen und welche Partner wir haben. Alles natürlich NUR ZU UNSEREM BESTEN. Durch die komplette Digitalisierung des Lebensalltags stumpfen die Menschen immer mehr ab und die Maschinen (Roboter) werden immer menschlicher: Putzroboter mit Burn-out, Sexroboter mit Errektionsstörungen, selbstfahrende Autos ohne Orientierungssinn. 

Auch das politische System ist zu einer Farce verkommen, zur Wahl um das höchste Amt des Landes stehen die künstliche Intelligenz John-of-us und ein rechtsradikaler Ex-Fernsehkoch, der mit seinen Aussagen und seiner Person schwer an das derzeitige Staatsoberhaupt der USA erinnert.

Doch dann bekommt Peter Arbeitsloser von TheShop einen pinken Plastikvibrator geschickt und möchte ihn zurückgeben. Der mächtige Algorithmus hat versagt, das KANN nicht sein! Also macht er sich auf durch virtuelle Shit Storms mit seiner Entourage kaputter Roboter-Freunde und dem vorlauten Quality Pad - ein Don Quixote im Kampf gegen allmächtige Windmühlen mit einer Rotte herrlich skurriler Sancho Panzas.  Seine Rosinante ein Auto ohne Orientierungssinn. 

Dieses Buch ist großartig und MUSS gelesen werden! 

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

River of Stars (Under Heaven)

Guy Gavriel Kay
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Roc, 02.04.2013
ISBN 9780451464972
Genre: Sonstiges

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schuld, doppelmord, kanada, unschuld, wahre begebenheit

alias Grace

Margaret Atwood , Brigitte Walitzek
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492313476
Genre: Historische Romane

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71 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

debüt, sozialismus, migration, dtsch.bpreis-shortlist, roman

Außer sich

Sasha Marianna Salzmann
Fester Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518427620
Genre: Romane

Rezension:

Ausser sich hat es in diesem Jahr zumindest schon auf die Shortlist für den deutschen Buchpreis geschafft und es gibt viele positive Stimmen zu der Geschichte rund um das Zwillingspaar Ali und Anton so wie ihre jüdisch-russische Sippschaft. Leider konnte mich das Buch nicht so richtig abholen.

Wie gefühlt gerade jedes Buch, das momentan etwas auf sich hält, kommt darin Istanbul vor und dort beginnt auch die Geschichte von Ali, die dort auf die Suche nach ihrem verschwundenen Zwillingsbruder Anton geht. Ali ist unfassbar individuell, zerbrechlich, raucht zu viel und befindet sich in einer permanenten Identitätskrise, weshalb mich die Abschnitte im Buch, die ihr gewidmet waren, dezent genervt haben. Natürlich hat Ali einen Grund, genau so zu sein wie sie ist, denn sie entstammt einer durch und durch unglücklichen russischen Einwandererfamilie mit einer Vergangenheit, die nach Armut, Schikane, häuslicher Gewalt und zu viel Schnaps riecht. Die Parts über die starke Etinka, die todtraurige Valja und den missverstandenen Kostja haben mir, trotz ihrer Trostlosigkeit sehr gefallen, da sie ohne unnötige Ausschmückungen und auf eine sehr lakonische Art erzählt werden. 

Ausser sich ist eine Geschichte über die Suche nach Identität auf so ziemlich jeder Ebene (sprachlich, geschlechtlich etc.) und genau das ist es, was mir hieran nicht so richtig gefallen hat. Zum einen ist es der Stil mit teilweise doch recht bemüht surreal und Kafkaeske anmutenden Elementen, deren Einsatz sich mir manchmal nicht so ganz erschloss, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass hier einfach zu viele Themen auf ein Mal angeschnitten werden und die ständigen Szenenwechsel machen das Ganze zu einem recht zusammenhangslosen Leseerlebnis. 

Was als Episodenfilm/ experimentelles Theaterstück eventuell hätte gut funktionieren können, überzeugt mich in der schriftlichen Form nur bedingt. Auf mich wirkt das Ganze einfach zu bemüht, zu emo. Es ist ein wenig mehr Kunst als es mir in der Literatur lieb ist. My cup of tea ist es nicht, aber ich bin mir sicher, dass so manch eine/r ihren/seinen Spass damit haben wird. 

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

lissabon, portugal, philosophie, lehrer, reise

Nachtzug nach Lissabon

Pascal Mercier
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei btb, 11.02.2013
ISBN 9783442746248
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

führung, sachbuch

Der neue Chef

Niklas Luhmann , Jürgen Kaube
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.03.2016
ISBN 9783518586822
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer hinter dem Titel "Der neue Chef" einen Ratgeber a la "So werden Sie Chef und bleiben es auch" vermutet und eine praxisbezogenen Text mit Anleitung erwartet, der sollte hiervon lieber die Finger lassen. Niklas Luhmann ist Soziologe und genau so nähert er sich auch der Thematik.

"Der Alltag ist für den Beamten geregelt. Er kann seine Gefühle daher für sich behalten."

Ich muss hier gestehen, dass ich ein kleines Luhmann-Fan Girl bin, seitdem ich ihm im Studium begegnet bin und meine helle Freude an diesem Buch hatte. 

Rein theoretisch und analytisch nimmt Luhmann die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und ihren Vorgesetzten am Beispiel der Verwaltung auseinander. Er wendet seinen Blick weniger auf das Individuum als auf die Gruppe von Personen, die innerhalb einer Organisation mit einem neuen Vorgesetzten konfrontiert werden. Hierbei analysiert er zunächst die Beziehungen innerhalb der Gruppe der "Untergebenen" und deren Strategien, mit den formalen Regularien ihrer Arbeit umzugehen und diese, durch Zusammenschlüssen und persönliche Charaktereigenschaften, zu ihren Gunsten zu biegen, ohne diese jedoch zu brechen. Durch diese Gruppierungen bekommt die streng reglementierte Arbeit auch einen persönlichen Charakter und verleiht dem Individuum das Gefühl, eben nicht in einem Korsett zu agieren. Luhmann beschreibt scharfsinnig die Wechselwirkungen zwischen Individuum (Beamter/Arbeiter) und Organisation (Verwaltung/Arbeitsstätte) und vieles davon kommt dem geneigten Leser dann doch recht bekannt vor, besonders wenn es um die Absonderung bestimmter Kleingruppen geht, denn wer kennt sie nicht, diese Gruppe an Kollegen, die immer etwas zu beanstanden hat?

"Die Organisation fordert ihm jedoch nur spezifische Leistungen ab. Seine Gefühle, und seine Selbstdarstellungsinteressen werden dabei kaum beansprucht. Sie lungern während der Arbeit funktionslos herum und stiften Schaden, wenn sie nicht unter Kontrolle gehalten werden." 
Er widmet zudem ein komplettes Kapitel der "Unterwachung". So kann ein neuer Vorgesetzter durch das Vorenthalten von Informationen bzw. durch das weiterleiten ausgewählter Informationen von unten gesteuert werden, ohne das dieser es überhaupt merkt. 

Um den Wert dieses kleinen Büchleins, das perfekt in jede Handtasche passt, zu erkennen, bedarf es keinem Soziologie-Studium, lediglich einem Interesse an einer analytischen Auseinandergliederung von bestimmten sozialen Phänomenen in der Arbeitswelt, denn DAS kann Niklas Luhmann! Und äußerst amüsant schreiben auch. 



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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

schuld, frankreich, mord, beklemmend, roman

Drei Tage und ein Leben

Pierre Lemaitre , Tobias Scheffel
Fester Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2017
ISBN 9783608981063
Genre: Romane

Rezension:

Eine falsche Bewegung, ein unüberlegter Schlag mit dem Stock und Antoine ist mit zwölf Jahren schon ein Mörder. Eine Sache, die ihn sein Leben lang verfolgen wird und sein Schicksal vorzeichnet. 
Dieses Buch belegt den Leser mit einer inneren Anspannung, die sich auch zum Schluss hin nicht befriedigend löst. 

Antoine ist ein ruhiger Junge, der mit seiner neurotischen alleinerziehenden Mutter in Beauval, irgendeinem Kaff mitten in Frankreich lebt. In Beauval gibt es ein Werk für Holzspielzeug, was auch der Hauptarbeitgeber ist, aber dem Unternehmen geht es nicht gut. Lemaitre versteht es meisterlich, die unterschiedlichen Dorytypen und die Atmosphäre einzufangen. Man spürt die eingeengte soziale Kontrolle, das Getuschel und die Vorurteile auf jeder Seite. Beauval wird für Antoine zum Synonym für den Mord an dem kleinen Remi, ein Mord, der wegen eines Sturms nicht aufgedeckt wurde, aber jederzeit wieder aufgerollt werden könnte. Diese Angst vor dem Entdeckt werden verfolgt nicht nur den Leser sondern auch Antoine. 

Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil ist Antoine 12 Jahre alt und es werden die Ereignisse in den Tagen nach dem Mord geschildert. Man spürt auf jeder Seite die Angst und Verzweiflung und wünscht sich fast, dass er überführt wird, damit diese grausame Spannung aufgehoben wird. Doch die Erleichterung über das Unwetter, das die Suche nach Remi vereitelt ist nur kurz. 

Es wundert daher nicht, dass Antoine so bald er kann aus Beauval flieht und nur widerwillig dorthin zurückkehrt um seine Mutter zu besuchen. Im zweiten und dritten Teil der Geschichte wird ersichtlich, wie sehr ihn dieser Mord noch 15 Jahre später verfolgt und einschneidende Konsequenzen für sein Leben hat. Beauval wirkt wie eine Spinne, in deren Netz er sich immer tiefer verfängt.

Pierre Lemaitre webt mit seinen Worten eine unfassbar dichte Stimmung, die den Leser an den Rand des Wahnsinns treibt und intensiv mit dem Protagonisten mitfühlen lässt, auch wenn mir dieser bis zum Ende hin merkwürdig fern bliebt. Diese Diskrepanz macht aber einen guten Erzähler aus und genau das ist Lemaitre! Er fängt Stimmungen ein, bevölkert ein Dorf mit lauter mit teilweise recht kaputten Figuren und lässt zwischendrin eine Naturkatastrophe auf sie los. 

Eine wirklich sehr gutes Buch mit einem unverhofften Ende, das ich Freunden von scharfsinnigen Beobachtungen und ungemütlicher Spannung uneingeschränkt empfehlen kann. 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

In Cold Blood A True Account of a Paperback

Truman Capote
Flexibler Einband: 651 Seiten
Erschienen bei Vintage 2007, 01.01.2007
ISBN B002WV21MU
Genre: Sonstiges

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 26 Rezensionen

lehrer, musik, roadtrip, münchen, reise

Becks letzter Sommer

Benedict Wells
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.11.2009
ISBN 9783257240221
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Final Solution

Michael Chabon
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 15.02.2006
ISBN 9780007196036
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider konnte mich die Detektiv-Geschichte von Michael Chabon mal so gar nicht überzeugen. Das einzig positive sind die hübschen Illustrationen, die Story und ganz besonders der Schreibstil sind aber ziemlich furchtbar.

Der Leser wird in die Geschichte rund um einen jüdischen, stummen Jungen und einen alternden Detektiv in einem englischen Kaff geworfen, doch ab dann zieht der Author plötzlich die Bremse und die Story plätschert nur so vor sich hin. Der Papagei redet, im Gegensatz zu dem Jungen ziemlich viel, primär eine Abfolge Zahlen, aber auch Gedichte und Lieder. Dass diese Zahlen eine Bedeutung haben, wird einem schnell klar. Was mich besonders genervt hat, war die ständigen Ortswechsel und die, für ein recht kurzes Buch (120 Seiten) zu vielen Personen. Ich hatte keine Chance, eine Beziehung zu den Hauptfiguren aufzubauen und mir war das Schicksal des Jungen herzlich egal.

Gestört hat mich auch der Schreibstil, der ziemlich hölzern wirkt und nichts für einen flüssigen Lesegenuss tut. Alles in Allem würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Habe es nur ausgelesen, weil es sehr kurz war und weil meine Bahn im Tunnel stand und mir langweilig war. 





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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Virgin Blue

Tracy Chevalier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 01.06.2003
ISBN 0452284449
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

A Universe From Nothing

Lawrence M. Krauss
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 13.09.2012
ISBN 9781471112690
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

jon krakauer, under the banner of heaven

Under the Banner of Heaven

Jon Krakauer
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Pan Macmillan, 06.08.2004
ISBN 9780330419123
Genre: Sachbücher

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Vanishing Acts

Jodi Picoult
Flexibler Einband: 417 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton General Division, 20.03.2008
ISBN 9780340962794
Genre: Historische Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Divided Kingdom

Rupert Thomson
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 11.07.2006
ISBN 1400076595
Genre: Sonstiges

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Vanity Fair

William Makepeace Thackeray , Peter L. Shillingsburg
Flexibler Einband: 892 Seiten
Erschienen bei Ww Norton & Co, 14.09.2011
ISBN 0393965953
Genre: Romane

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191 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

roman, belgien, dorf, freundschaft, kindheit

Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972825
Genre: Romane

Rezension:

Bei "und es schmilzt" von Lize Spit darf man sich unter gar keinen Umständen vom zuckersüßen Blümchencover täuschen lassen, denn was zwischen den Buchdeckeln und dem wunderbar wertigen dunkelgrünen Buchschnitt schlummert, ist alles andere als blumig. 

Evje wächst in einem baufälligen Häuschen in Bovenmeer auf mit Eltern, die diese Bezeichnung kaum verdienen und sich eher darum sorgen, dass Bier und Wein im Haus sind, anstatt sich um die drei Kinder zu kümmern. 

"... weil Familien nichts anderes als Weiterreichsysteme sind."

Während sich ihr älterer Bruder Jolan in die Naturwissenschaften verliert, entwickelt die jüngste im Bunde, Tesje, beängstigende Zwangsstörungen, die keiner wirklich zur Kenntnis nimmt, am allerwenigsten die Erziehungsberechtigten. 

Evjes kleine Welt rotiert rund um die "Drei Musketiere", ihre Freunde Laurens und Pim. Diese Konstellation geht so lange gut, bis zu diesem einen Sommer 2002, der Sommer in dem das geschah, weshalb Evje nun, ca. zehn Jahre später einen Eisklumpen im Kofferraum spazieren fährt. 

Als eingefleischter Stadtmensch stehe ich dem ach so idyllischen Landleben eher kritisch gegenüber und dass hinter der Fassade von schnuckeligen Backsteindörfchen in Flandern der Wahnsinn, die Perversion und die Hoffnungslosigkeit hausen habe ich ja irgendwie geahnt. Diese Ahnung verfolgt einen das ganze Buch bis es knallt. Doch bis dahin traut man sich teilweise kaum, umzublättern, weil man weiß, dass etwas geschehen wird, nur WANN und WAS ist nicht ganz klar.

Das Buch trieft vor Hoffnungslosigkeit und geistiger Deprivation und ist definitiv KEINE Wohlfühlliteratur. Musste mich teilweise zwingen, weiterzulesen, weshalb "und es schmilzt" Lesen außerhalb der Komfortzone ist. Nichts desto trotz ist es genau deshalb absolut großartig. Dieses Buch zieht einen hinein, lässt die Nackenhaare senkrecht stehen und spuckt einen hinterher emotional taub zurück. Lize Spit beweist MUT für einen Schocker fernab von "Heile-Welt-Lit" und Heimatkrimi und ich bin gespannt, was wir von dieser jungen Dame noch alles hören werden!

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(199)

385 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 42 Rezensionen

nigeria, england, afrika, asyl, selbstmord

Little Bee

Chris Cleave , Susanne Goga
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.02.2011
ISBN 9783423248198
Genre: Romane

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(89)

138 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

paris, roman, nanny, familie, kindermord

Dann schlaf auch du

Leïla Slimani , Amelie Thoma
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 21.08.2017
ISBN 9783630875545
Genre: Romane

Rezension:

"Das Baby ist tot. Wenige Sekunden haben genügt. Der Arzt hat versichert, dass es nicht leiden musste."

Mit Sätzen wie Kanonenschlägen beginnt Leila Slimanis Buch, dessen Genre einen beim Lesen zwischen den Fingern zerrinnt. Ein Thriller? Ein Krimi? Eine kritische Gesellschafts- und Charakterstudie? - Was auch immer es ist, es lässt einen nicht los. 

Myriam und Paul passiert das denkbar schlimmste, was Eltern passieren kann: die Frau, der sie das Kostbarste, was sie haben anvertraut haben, tötet die Kinder. Die Geschichte erzählt die Geschehnisse, die sich zu diesem schrecklichen Höhepunkt aufbauschen unaufgeregt, aber mit dem Schatten der kommenden Ereignisse. 

"Sie hatte die Vorstellung immer weit von sich gewiesen, dass die Kinder ihren persönlichen Erfolg und ihre Freiheit beeinträchtigen könnten. Wie ein Anker, der einen mit nach unten reißt, der das Gesicht des Ertrunkenen in den Schlamm zieht."

Myriam ist mit ihrem Dasein als zweifache Mutter gleichzeitig unter- und überfordert. Sie sehnt sich nach ihrem Beruf und verzweifelt an den kapriziösen Launen ihrer Tochter. Als sie die Chance bekommt, wieder als Anwältin arbeiten zu können, ergreift sie diese und stellt eine Nanny (eine Nounou) ein, um sich um die Kinder zu kümmern, während sie und ihr Mann sich beruflich verwirklichen. 

"All diese armen Kinder sind sich selber überlassen, während beide Elternteile vom gleichen Ehrgeiz getrieben werden."

Das Buch beschreibt nicht nur das Leben der Familie und ihrer Nanny Louise, die eine schwere und wenig schöne Vergangenheit mit sich herumschleppt, sondern beleuchtet auch kritisch den Umstand, dass Kinder nicht mehr von den Eltern, sondern von Fremden erzogen werden, ohne dabei einen Finger in eine bestimmte Richtung zu zeigen. 

Abzug gibt es von mir für das Ende, das mich ziemlich ratlos hinterlässt. Manch einer mag so etwas, ich allerdings nicht. 

Sprachlich ist das Ganze unfassbar flüssig und es läuft einem beim Lesen der kalte Schauer über den Rücken. Das ist definitiv nicht das letzte Buch, das ich von dieser talentierten Autorin gelesen habe.

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113 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

vernachlässigung, geschwister, familie, schwestern, schottland

Bienensterben

Lisa O'Donnell , Stefanie Jacobs
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 05.11.2014
ISBN 9783832162924
Genre: Romane

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(115)

235 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

australien, liebe, leuchtturm, kinderwunsch, kind

Das Licht zwischen den Meeren

M. L. Stedman , Karin Dufner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442384006
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

You Can't Keep a Good Woman Down

Alice Walker
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Houghton Mifflin Harcourt, 01.05.2004
ISBN 015602862X
Genre: Sonstiges

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Loot

Nadine Gordimer
Flexibler Einband
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 01.09.2004
ISBN 9780747574453
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nadine Gordimer wird als eine DER südafrikanischen Autorinnen gepriesen und erhielt 1991 sogar den Nobelpreis für Literatur, leider habe ich nach der Lektüre der Kurzgeschichtensammlung Loot keine Ahnung, WARUM sie diese ganzen Lorbeeren erhielt.

Thematisch sehe ich keinen roten Faden, denn sie springt von dystopischen Szenarien in der einen zu afrikanischer Agrarpolitik in der nächsten. Angeblich sei der rote Faden das Karma und dessen unerwartete Art zuzuschlagen, aber ganz ehrlich: hätte ich das nicht irgendwo gelesen, wäre ich nicht darauf gekommen!

Eventuell bekam sie den Nobelpreis, weil sie sich der Thematik der Apartheid annahm, aber bestimmt nicht für ihren Stil, denn der ist, ähnlich wie die Ansammlung von mehr oder weniger miesen Kurzgeschichten, furchtbar holprig - wie auf Holzklompen durch den Sand laufen. Ihre Art und Weise Geschichten zu erzählen ähnelt dem einer an Demenz erkrankten Frau, die am Fenster sitzt und alles kommentiert, was sie sieht. 

Mich hat dieses Buch einfach nur genervt. Natürlich wird der geneigte Leser wahrscheinlich unfassbar viele Sinnbilder für weißderteufelwas finden und auch ihren Stil irgendwie aufgrund seiner Stringenz loben, denn schließlich hat sie ja den Nobelpreis erhalten, aber ich fand ihr Geseiere schlicht und ergreifend langweilig bis grauenvoll.

Werde mich hüten, ein weiteres Buch dieser Frau jemals wieder vom Bücherschrank mit nach Hause zu nehmen - reine Zeitverschwendung!


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