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4.756 Bibliotheken, 145 Leser, 17 Gruppen, 151 Rezensionen

fantasy, winterfell, game of thrones, das lied von eis und feuer, intrigen

Die Herren von Winterfell

George R. R. Martin , Jörn Ingwersen , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 571 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.12.2010
ISBN 9783442267743
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt

"Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!"


Wirkung

Ich habe alle 10 Bände vorletztes Jahr in einem Buchadventskalender geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, dass es natürlich wahnsinnig gut aussieht, wenn man alle 10 Bücher nebeneinander im Regal stehen hat. Am Buch selbst gefällt mir besonders gut, dass in den Klappen eine Karte von Westeros ist - in der vorderen Klappe vom nördlichen Teil und in der hinteren Klappe vom südlichen Teil. Ich habe einige Male in der Karte die Orte angeschaut, um die es gerade ging einfach nur, damit ich mich besser orientieren konnte. 

Den Post zu meinem Adventskalender könnt ihr *hier* nachlesen. Leider muss ich zugeben, dass ich einen Amazon-Wunschzettel erstellt hatte und anfangs noch sehr struktiriert Bücher ausgesucht hatte, die ich auch wirklich haben wollte. Doch zum Ende hin habe ich einfach alle Bücher draufgepackt, die ich noch nicht gelesen habe und Amazon mir angezeigt hat. Schließlich möchte ich mal alle Bücher dieser Welt besitzen! Mein Papa hat dann einfach die ersten 24 Bücher von dieser Liste bestellt und aus diesem Grund sind einige davon dabei, die nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen wären. Und diese Reihe war da auch dabei. Ich mein... ich finde es schon schlimm genug, wenn eine Reihe mehr als 4 Bücher hat (Harry Potter ausgeschlossen, da hätte ich gerne ∞) und diese Reihe hat ja die doppelte Anzahl. Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal um was es bei dieser Reihe geht, denn ich hatte mir nie den Klappentext durchgelesen. Ich hab die Bücher nur immer auf Instagram-Fotos oder anderen Blogs gesehen. Doch als die Bücher immer mehr gehypt wurden, musste ich mir schließlich eingestehen, dass ich sie nun auch mal endlich anfangen sollte.

Meine Meinung

Im Prolog trifft man als erstes auf Gared, Will und Ser Weymar Rois, der allerdings auch mit Mylord angesprochen wurde. Deshalb war ich der festen Überzeugung, dass es sich hier um 4 Personen handeln musste. Ich fand es sehr schwierig, dass die Personen nicht weiter erklärt wurden, denn so konnte ich keinen Zusammenhang zwischen den dreien knüpfen. Hätte ich nur einmal früher bemerkt, dass ganz hinten im Buch ein Personenverzeichnis ist... Da hätte mir sehr viel nachlesen und im Buch hin und herblättern ersparen können, denn dort steht zu jeder Person ein kleiner Text. Ich habe es jedoch auch so geschafft und konnte mir im Laufe des Buches die Verbindungen von den einzelnen Personen zueinander immer besser merken, was zum einen daran lag, dass die Namen immer leichter wurden, zum anderen jedoch daran, dass mich das Buch so gefesselt hat und ich total darin versunken bin. 

Der Schreibstil von George R. R. Martin ist wirklich unglaublich. Ich konnte mir alles haargenau vorstellen, denn alles ist wunderbar beschrieben. Viele haben bestimmt zuerst die Serie gesehen und haben sich dadurch die Charaktere genau so vorgestellt, ich kenne die Serie jedoch nicht und das ist auch gut so. So kann ich mir nämlich meine eigenen Bilder von den Personen und der Umgebung machen. Während ich die Beschreibung der Umgebung oder der Personen gelesen habe hat sich direkt ein Bild vor meinem inneren Auge erstellt. Und ich muss sagen, dass mir das alles sehr gut gefallen hat. Deswegen weiß ich auch nicht, ob ich die Serie schauen möchte, da ich sonst nur noch die Landschaft und die Personen aus der Serie vor Augen hätte.

Da ich das Buch nur während dem Zugfahren in die Arbeit gelesen habe, konnte ich immer einige Minuten am Stück, jedoch dann längere Zeit nicht mehr lesen. Dadurch musste ich immer wieder in die Geschichte reinfinden und mir in Erinnerung rufen, wer diese Menschen hinter den komischen Namen waren. Ich wusste jedoch, dass ich dem Buch länger eine Chance geben müsste, da ich schon alle 10 Bände daheim hatte und ich es ja wirklich mögen wollte. Noch ein Grund war, dass ich seit Ewigkeiten keiten historischen Roman gelesen hatte (ja ich weiß, dass Buch ist KEIN historischer Roman sondern ein Fantasybuch, aber die Ausdrucksweise der Charaktere ist so, wie bei solchen Büchern) und es mir noch nie leicht gefallen ist, in diese Art von Geschichten hineinzufinden. Deswegen habe ich das Buch anfangs auch sehr sehr langsam gelesen und habe einiges nicht verstanden, bis es sich schließlich aus dem Kontext erschlossen hat und ich das Buch schrittweise immer schneller gelesen habe. Erfreulicherweise ist es mir ab ca. Seite 60 immer leichter gefallen, in die Geschichte zurückzufinden, nachdem ich das Buch abends weggelegt oder sogar 1-2 Tage nicht gelesen hatte. Das hätte ich niemals erwartet, ich war mir sicher, dass ich viel länger dafür brauchen würde. Doch dann konnte ohne Probleme in die Geschichte zurückfinden und irgendwann war ich vollkommen darin versunken. Trotzdem habe ich sehr lange gebraucht um das Buch zu beenden, was auch daran liegt, dass es ziemlich dick und die Schrift nicht sonderlich groß ist. Als meine anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Buch endlich verflogen waren, ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, da ich zwischendrin schon aufgeben wollte. 

Das Buch ist in verschiedene Erzählperspektiven unterteilt. Verschiedene Erzählperspektiven in Büchern finde ich Grundsätzlich gut, allerdings habe ich hier sofort Angst bekommen, als mir aufgefallen ist, dass jedes neue Kapitel mit einem neuen Namen anfängt und die Geschichte aus seiner oder ihrer Sicht weiterläuft. Ich hatte doch so schon Probleme um mir die ganzen Namen und Zusammenhänge zu merken, wie sollte ich dann bitte mit so vielen verschiednen Erzählperspektiven klarkommen? Ich hatte wirklich die Befürchtung, dass jedes Kapitel des Buches in einer anderen Erzählperspektive geschrieben ist und ich mir so aus den Perspektiven anderen erschließen muss, was jemand anderes gerade macht. Und das wollte ich auf keinen Fall! 

Ich habe nämlich ziemlich schnell festgestellt, welche Charaktere ich mag und welche ich gar nicht leiden kann. Und das schon nach einem einzigen Kapitel aus der Perspektive der jeweiligen Person, oder wenn eine Person in einem Kapitel vorgekomme ist. Ich hätte es sehr traurig gefunden, wenn ich von diesen Charakteren nichts mehr direkt mitbekommen hätte. Ich war wirklich glücklich als ich festgestellt habe, dass sich die Erzählperspektiven immer mal wieder wiederholten. 

Jedes einzelne Kapitel hat spannend geendet wodurch man gar nicht mit dem lesen aufhören wollte und ich mich so jedoch jedes mal auf ein weiteres Kapitel freuen konnte. Schließlich wusste ich, dass dieses spätestens am Ende spannend werden würde. Ärgerlich wurde es allerdings, wenn man gerade total gefesselt von der Handlung war und auf einmal das Kapitel endete. Dadurch das ich wusste, dass das nächste Kapitel aus einer anderen Sicht sein würde hatte ich immer die Befürchtung, dass es bei einer Person weitergehen würde, die in dem anderen Erzählstrang war und ich erst im darauffolgendem Kapitel mehr erfahren konnte.

Mein Lieblingscharakter war von Anfang an Bran, seine aufgeweckt Art hat mir sehr gut gefallen. Doch Tyrion fand ich auch total sympatisch vorallem, weil er so gut mit seiner Behinderung umgegangen ist. Damals wurden Kinder mit Behinderungen getötet, doch da er von königlichem Blut war, ist ihm dieses Schicksal ersparrt geblieben. Mit diesen beiden Charakteren habe ich durchgehend mitgefiebert, zwar auch mit den anderen, allerdings hab ich mich immer am meisten auf die Kapitel von diesen beiden gefreut, oder auf die Kapitel in denen diese beiden vorkamen. Aus dem zweiten Erzählstrang hat mich am meisten Daenerys - auch Dany genannt - Geschichte interessiert. Ihren Bruder hingegen finde ich einfach nur schrecklich. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit Ihnen weitergeht.


Zitat

»Er hat mir erzählt, der Mond sei ein Ei, Khalessi«, erklärte das Mädchen aus Lys. »Einst habe es zwei Monde am Himmel gegeben, doch einer sei der Sonne zu nah gekommen und von der Hitze geborsten. Tausende von Drachen strömten herbei und tranken die Flammen der Sonne. Deshalb speien Drachen Feuer. Eines Tages wird auch der andere Mond die Sonne küssen, dann wird auch er bersten und die Drachen kehren zurück.«


Fazit

Ich hab mich wirklich lange vor dieser Reihe gedrückt. Doch ich bin wirklich glücklich, dass ich endlich den ersten Band gelesen habe. Noch kann ich diese Reihe nicht als eine meiner Lieblingsreihen bezeichnen, doch vielleicht wird das ja noch was. Schließlich hab ich ja noch ein paar Bücher vor mir. Alles in allem war die Geschichte sehr stimmig und vor allem durchgehend spannend. Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich auch ein bisschen darüber, dass ich erst jetzt diese Reihe begonnen habe. Andernfalls wäre ich vielleicht schon viel weiter und wüsste schon eine Sache die ich unbedingt wissen möchte. Ich freue mich auf jeden Fall auf die anderen Bücher und gebe dem ersten Band von "Das Lied von Eis und Feuer"


4 von 5 Punkten

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274 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

liebe, weihnachten, flughafen, stuttgart, versehentlich verliebt

Versehentlich verliebt

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.11.2014
ISBN 9783492306362
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt

"Auf dem Weg nach Berlin bleibt die Reisebuchlektorin Pippa am Stuttgarter Flughafen hängen – und das ausgerechnet über die Feiertage! In der überfüllten Wartehalle lernt sie den ebenfalls gestrandeten Lukas aus Hamburg kennen, und schon bald erwärmt sein frecher Charme ihr chronisch gebrochenes Herz. Dann passiert es: Bevor Pippa es verhindern kann, hat sie sich versehentlich verliebt. Doch wohin geht die Reise für die beiden? Heute noch? Oder erst morgen? Denn der nächste Abflug kommt bestimmt …"

Wirkung

Das Cover sieht sehr süß aus und zeigt einem gleich, dass es sich bei diesem Buch um einen Liebesroman handelt - auch wenn man das durch den Titel schon erraten kann. Das Flugzeug mit dem herzförmigen Kondensstreifen dahinter, dass auch hinten weitergeht, gefällt mir sehr gut, weil es das Cover etwas verspielter macht. Das Paar auf dem Cover sieht allerdings nicht wie die beiden Hauptcharaktere aus, ich habe sie mir jedenfalls ganz anders vorgestellt. Der Klappentext klingt auf jeden Fall nach einer netten und lockeren Geschichte, die man sehr schnell lesen kann.

Meine Meinung

Schon nach ein paar wenigen Sätzen war mir klar: Adriana Popescu hat einen genialen Humor! In Dialoge, oder auch in den Gedanken der Hauptperson Philippa, - kurz Pippa -, gibt diese total lustige und schlagfertige Antworten und Kommentare ab. Und zwar genau nach meinem Geschmack! Ich hab mir mal ein passendes Zitat ausgesucht, damit ihr seht was ich meine (siehe unten), und das Zitat war gleich auf der ersten Seite! Ihr könnt euch also vorstellen, wie oft ich mir Textstellen markiert habe.

Außerdem ist mir gleich aufgefallen, dass mir die Erzählweise unglaublich gut gefällt, da sie den Humor in jedem Satz noch mehr zum Ausdruck bringt. Aus diesem Grund muss ich an dieser Stelle einen Rat an alle sagen: Lest dieses Buch NICHT in der Öffentlichkeit. So könnt ihr es vermeiden, dass euch die Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln so anstarren, als währt ihr total bescheuert, weil ihr pausenlos vor euch hinlachen müsst. Glaubt mir, dass kann unglaublich unangenehm werden.

Was mir besonders gefallen hat ist, dass Aussehen und andere Merkmale von anderen Personen nicht einfach in einen Absatz geklatsch wurden, wie man das überall so oft liest, sondern dass nach und nach immer etwas anderes erwähnt wurde, so wie es schließlich auch im echten Leben ist. Man trifft nicht eine Person und erkennt binnen zwei Sekunden seine Haar- und Augenfarbe, dass er Grübchen hat, seine Haut nach Pfirsichen riecht und sich immer mit der Hand durch die Haare fährt, wenn er nervös ist. Mir kam die Geschichte so ehrlich geschrieben vor, dass ich zwischendrin das Gefühl hatte, dass es der Autorin möglicherweise selbst passiert sein könnte und sie davon erzählt. 

Eine weitere Besonderheit in diesem Buch ist, dass man während der Geschichte angesprochen wird. Normalerweise kann ich sowas überhaupt nicht leiden, da ich schließlich in die Geschichte versinden möchte und mich so fühlen will, als ob ich die Hauptperson wäre und das alles erleben würde. Wenn man zwischendrin angesprochen wird, ist das natürlich nicht möglich. Aber seltsamerweise hat mich das nicht im geringsten gestört, da das meiner Meinung nach in dieser Geschichte einfach wunderbar gepasst hat. Es kam mir so vor, als würde Pippa mit einem kleinen Publikum in ihrem Kopf sprechen würde, die von dort heraus ihr Leben betrachtet.

Allerdings gibt es einen sehr großen negativen Punkt... Das Buch ist mit 224 Seiten viel zu kurz! Ich hätte noch über mehrere 100 Seiten das Leben der beiden lesen wollen, doch leider war das Buch so schnell zu Ende. Und noch dazu, gibt es keinen zweiten Band! Als ich das rausgefunden war, war ich wirklich traurig. Gott sei Dank gibt es noch andere Bücher der Autorin, die mir hoffentlich genauso gut gefallen werden. 

Zitat

»Pippa! Wie bist du hier reingekommen?« 
»Durch die Tür. Soll ich es noch mal vorführen?« 
Meine Stimme klingt fremd in meinen Ohren, aber es muss meine sein, denn ich spüre, wie sich meine Lippen bewegen. »Kannst du nicht aklopfen?« 
Nicht anklopfen? Wer klopft denn bitte an, bevor er den Kopierraum betritt?

Fazit

Diese Geschichte ist perfekt für zwischendrin. Sie ist nicht lang, fesselt einen jedoch und lässt sich richtig flott lesen, da die Kapitel nicht so lang sind und man immer "nur noch ein Kapitel" lesen kann. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne einmal für ein paar Stunden Abwechslung möchte und sich herrlich amüsieren will. Selbstverständlich bekommt diese geniale Buch von mir 5 von 5 Punkte und ich bin mir sicher, dass ich noch viel mehr von Adriana Popescu lesen möchte und auch werde.

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140 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

kristallkinder, fantasy, jordan dane, liebe, serie

Indigo - Das Erwachen

Jordan Dane ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.03.2014
ISBN 9783956490170
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt

" Sie sind unsere Zukunft – wenn sie lange genug überleben.
"Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir suchen. Versprich es mir."
Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruders Luke auf ihrem Anrufbeantworter hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche, bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre Verfolger ergreifen die Flucht.
Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu wissen, wo Luke steckt …" "


Wirkung

Das Buch ist mir vor längerer Zeit beim Verlagsprogramm sofort ins Auge gestochen. Das Cover hat mich mit seinen verschiedene Blautönen sofort in seinen Bann gezogen. Der Klappentext klang auch unglaublich spannend darum musste das Buch auf meinen Wunschzettel. In echt sieht das Buch meiner Meinung nach sogar noch schöner aus als auf dem Bild, da das Blau nicht ganz so krass ist und das Buch total weich und super zum lesen ist. Der Titel passt auch perfekt zu diesem Band, da das Buch Indigofarben ist und das Buch von Indigokindern handelt.

Meine Meinung

Das erste Kapitel des Buches ist ein bisschen verwirrend und man weiß gar nicht so recht was die Autorin einem da erzählen möchte und lässt einen noch vollkommen im Dunkeln tappen. Nach diesem Kapitel fängt man allerdings an, immer mehr in die Geschichte rein zu rutschen. Man wird gut in die Handlung eingeführt und die Personen werden einem erklärt, sodass man nicht mehr so ahnungslos ist.
Besonders gut fand ich, dass es zwei Erzählstränge gibt, die am Ende wirklich gut zusammengeführt werden. Diese Stränge beinhalten wiederum sehr viele verschiedene Perspektiven, die sich nach jedem Absatz ändern. Normalerweise kann ich so etwas gar nicht haben und breche deswegen auch ab und zu mal ein Buch ab. Es kann einfach sehr anstrengend werden, sich jedes bisschen in eine andere Person hineindenken zu müssen. Aber hier musste man nicht erst eine halbe Seite lesen um zu verstehen, aus welcher Perspektive die Geschichte gerade weitergeht, sondern es wurde so gut gemacht, dass immer sofort klar war aus welcher Perspektive gerade geschrieben wurde. Außerdem wurde nicht nur aus der Sicht von den Hauptfiguren geschrieben, sondern auch mal ein paar Absätze aus den Perspektiven von - im Vergleich - unwichtigen Personen. So konnte man alle Charaktere der Geschichte ein bisschen besser kennen, auch die Bösewichte und die mit einer "kleineren Rolle". Ich habe mich deswegen immer auf den nächsten Absatz aus der Sicht von Rayne gefreut, da sie eine unglaubliche Persönlichkeit besitzt und mich ihre Texte am meisten fesseln konnten.
Das Buch war durchgehend spannend, was vor allem dem schnellen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Ab ca. 50 Seiten war ich vollkommen in der Geschichte versunken, so dass ich es ab da nicht mehr aus der Hand legen konnte. Weil ihr Schreibstil sehr detailliert und bildlich ist, konnte ich mit dem Buch in eine andere Welt abtauchen und alles um mich herum vergessen.
Wie in so ziemlich jeder Dystopie gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, allerdings konnten mich diese am Anfang überhaupt nicht überzeugen. Bevor die Protagonisten wussten, dass sie sich ineinander verlieben werden war mir das schon klar und das hat mir ein bisschen die Vorfreunde daran genommen. Nichts desto trotz haben sie mich am Ende von ihrer Liebe überzeugen können.

Zitat

» "Sobald wir da drin sind, werde ich anfangen, mich echt seltsam zu verhalten."
"Und was genau ist dann der Unterschied zu jetzt?" «

Fazit


Die Idee der Geschichte ist eine völlig neue und nichts was ich in dieser Richtung schon einmal gelesen habe. Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil, der mich vollkommen überzeugen konnte. Ich bin mir sicher, dass ich noch sehr viel von ihr lesen werde. Der Schluss hat einen wahnsinnig gemeinen Cliffhanger, ich hätte am liebsten sofort mit Teil 2 weiterlesen wollen. Es ist definitiv eines der Bücher, die man immer und immer wieder lesen kann und auch will. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Punkten und wer dieses Buch von euch noch nicht kennt, sollte es schleunigst lesen.

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(2.194)

3.494 Bibliotheken, 45 Leser, 7 Gruppen, 190 Rezensionen

dystopie, liebe, die bestimmung, jugendbuch, veronica roth

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt

"Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen … 
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes zünftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht …"


Wirkung

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich habe mir sofort gedacht, dass dies womöglich das Symbol der Fraktion ist, für die sich Bea entscheiden wird. Damit behielt ich auch recht, und das Buch ist so auch ein sehr schöner Eyecatcher im Bücherregal. Der Titel passt auch wunderbar zu der Geschichte, allerdings finde ich es ein bisschen schade, dass Band 2 und Band 3 einen Zusatz zum Titel haben, der erste Band jedoch nicht. Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch voller Aktion, was mir gleich sehr gut gefallen hat. Das Buch habe ich allerdings nur gelesen, weil es demnächst ins Kino kommt und mir sehr viele das Buch empfohlen haben.

Meine Meinung

Der Anfang der Geschichte war recht schön aufgebaut, man wird gut in die Geschichte eingeleitet und fühlt sich gleich aus der Sicht von Beatrice wohl. Trotz der vielen Informationen die man auf einen Schlag bekommen hat war alles schlüssig, auch wenn ich das mit den 5 Fraktionen nicht gleich verstanden habe. Nach einigen Seiten wird das ganze erklärt und spätestens bei der Auswahl weiß man dann was es damit auf sich hat. Die Aufgaben, die Bea gemacht hat um festzustellen zu welcher Fraktion sie am besten passt fand ich wirklich interessant, da es wirklich Aufgaben waren, bei denen man meiner Meinung nach feststellen kann was jemand für einen Charakter hat. Jedoch finde ich, dass sie die Tatsache, dass sie eine Unbestimmte ist viel zu gelassen aufgenommen hat und sie sich, im Gegensatz zu Tori gar keine Sorgen darüber gemacht hat. Klar waren ein paar Sätze dabei, in denen sie ein bisschen Unbehagen gezeigt hat, allerdings spielt ja die Tatsache, dass sie eine Unbestimmte ist eine sehr große Rolle und darum hätte man diese Stelle viel dramatischer machen können. Sie weiß zwar nicht genau, was es eigentlich heißt eine Unbestimmte zu sein, jedoch hört man doch allein am Namen, das es nichts besonders gutes sein kann. Als sie dann in Ihrer Fraktion angekommen ist hab ich mich sehr darüber gewundert, dass Tris (sie hat jetzt einen neuen Namen bekommen) nicht wusste wie es dort ungefähr zugehen wird. Wie kann man eine so wichtige Entscheiden treffen die einem das ganze Leben verändert, ohne genau darüber Bescheid zu wissen für was mich sich da genau entschieden hat? Auch in diesem Dystopie gibt es eine Liebesgeschichte die mir hier sehr gut gefallen hat, da man erst gar nicht wusste, ob und wie sich das ganze entwickeln wird. Der Schluss hat mich jedoch maßlos enttäuscht. Wenn ich nicht so ein unglaublich neugieriger Mensch wäre, und es nicht nur noch ein paar Kapitel gewesen wären, hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, denn das Ende ist zwar sehr offen, allerdings auch total voraussehbar. Mir ist jetzt schon klar was im zweiten Teil passieren wird, weshalb ich ernsthaft am überlegen bin, ob ich den zweiten Teil nicht einfach überspringen soll und gleich den dritten lesen werde. Vor allem, weil bei sehr vielen Trilogien der zweite Teil viel schlechter ist wie die anderen beiden, da es nur ein Lückenfüller zwischen zwei Büchern ist wo wirklich etwas passiert und das nur, damit man die Reihe dann Trilogie nennen kann. Darum bin ich mir schon fast sicher, dass mich der zweite Teil nur langweilen wird und ich mich da durch quälen müsste.

Zitat

"Er zieht die Hand weg und steckt sie in die Hosentasche. Die Frage ist ihm anscheinend peinlich, denn er wird knallrot. Wenn ich meine Nächte damit verbrächte, ins Kissen zu heulen, wäre ich auch verlegen. Zumindest weiß ich, wie man so weint, dass keiner es merkt."

Fazit

Das Buch konnte mich gleich fesseln und hat mir auch bis kurz vor Schluss unglaublich gut gefallen. Ich wollte sehr spät Abends eigentlich nur die ersten paar Seiten lesen, um mich zu entscheiden welches Buch ich als nächstes lesen will, allerdings konnte ich hier nicht aufhören weiterzulesen. Natürlich bin ich auch gespannt, wie die Geschichte mit Tris zu Ende gehen wird, jedoch reizt mich der dritte Teil viel viel mehr. Da das Buch ein einigen Stellen sehr brutal ist und einige Leute sterben, kann ich es niemandem empfehlen, der zart besaitet ist und so etwas nicht lesen möchte. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie ich dieses Buch bewerten soll, denn meiner Meinung nach hat mich der Schluss so dermaßen enttäuscht, dass ich das Buch am liebsten mit aller höchstens 2 Punkten bewerten wollte. Davor hat mir das Buch allerdings so gut gefallen, dass ich ihm 5 Punkte geben wollte, und weil dieser Teil im Endeffekt mehr war als der Schluss bekommt das Buch 4 Punkte.

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383 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

thriller, mord, melanie raabe, die falle, falle

Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Inhalt

"Sie stellt ihm eine Falle.
Aber ist er wirklich ein Mörder? 

Die bekannte Romanautorin Linda Conrads, 38, ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel. Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuß mehr über die Schwelle ihrer Villa am Starnberger See gesetzt. Trotz ihrer Probleme ist Linda höchst erfolgreich. Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält, wissen nur wenige. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheurer Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihren Fernseher flimmern sieht. Grund genug für Linda, einen perfiden Plan zu schmieden – sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken. Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert? "

Wirkung

Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch normalerweise vom Cover her nicht angesprochen hätte und ich es nicht einmal näher angeschaut hätte. Ich finde es einfach nicht auffällig genug, um neben anderen Büchern herauszustechen. Aus diesem Grund hätte ich es in einer Buchhandlung nicht in die Hand genommen und durchgelesen. Auch der Titel die Falle sagt nichts Bestimmtes aus und hätte mich definitiv nicht gelockt. Allerdings wurde es sehr gut beworben und man hat es überall gesehen. Es war schlichtweg unmöglich, dieses Buch nicht zu bemerken. Aber ist das Buch wirklich so gut, wie es präsentiert wurde, obwohl es mich auf den ersten Blick überhaupt nicht angesprochen hat? Der Klappentext sowie die Inhaltsangabe hat mich beim ersten Durchlesen zwar neugierig gemacht, spannend fand ich beide allerdings auch nicht. Und trotzdem, habe ich dieser Geschichte eine Chance gegeben...

Meine Meinung

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, erfährt man alle Gedanken und Gefühle von Linda. Linda hat seit über 11 Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen, auch wenn sie noch soziale Kontakte pflegt, kam sie mir sehr komisch vor. Deswegen konnte ich mich einfach nicht in sie hineinversetzen, was mich allerdings nicht gestört hat, da ihr schreckliche Dinge passiert sind, in die ich mich gar nicht hineinfühlen wollen würde. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und hätte deswegen am liebsten das Buch abgebrochen, jedoch habe ich es nicht über mich gebracht, das Buch schon nach einigen Seiten wieder wegzulegen. Und diese Entscheidung habe ich nicht bereut, denn schon ab Kapitel 3 hat mir das Buch sehr viel besser gefallen. Man erfährt etwas mehr über die Protagonistin, jedoch merkt man, dass noch einiges fehlt, weshalb das Buch langsam angefangen hat meine Neugierde zu wecken. Außerdem geht hier das Buch so richtig los und es wurde von Seite zu Seite spannender.

Linda beschließt ein Buch zu schreiben, in dem sie die wahre Geschichte erzählt, als sie ihre Schwester in einem Blutbad vorgefunden und den Mörder fliehen gesehen hat. Als das erste Kapitel von diesem Buch angefangen hat, war ich mir sicher, dass jetzt das komplette Buch folgen wird und man so erfährt, was in der Nacht passiert ist. Doch man bekommt nur einzelne Kapitel, immer abwechselnd aus dem Buch und aus der jetzigen Zeit, die immer an der spannendsten Stelle abgebrochen werden. Glaubt mir, ich bin jedes Mal fast an die Decke gegangen und konnte so natürlich nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was sie als nächstes macht. Da jedoch das Kapitel davor spannend aufgehört hat, wusste man, dass das nächste Kapitel ebenfalls spannend weitergehen wird, weshalb ich ständig weiterlesen wollte und musste... Ein ewiger Kreislauf, der noch darin verstärkt wurde, dass die Kapitel sehr kurz sind und man so noch öfter "nur noch ein Kapitel" lesen konnte. Am Anfang fand ich das Buch im Buch viel interessanter, da Linda selbst nicht an den Mord denkt und man nur im Buch etwas darüber erfahren hat, doch irgendwann hat mich auch die "aktuelle" Geschichte neugierig gemacht und ich konnte mich nicht entscheiden, was ich zuerst erfahren wollte. Es ist mir sehr schwer gefallen, dass Buch aus der Hand zu legen, weshalb ich es auch innerhalb von 3 Tagen beendet hatte.

Während meiner Lesepausen habe ich sehr viel spekuliert, wie Linda es anstellen will den Mörder zu stellen und wie die Geschichte ausgehen wird, doch alles was ich mir überlegt hatte, kam mir ein wenig später nicht mehr richtig vor. Linda hat sehr viel Zeit damit verbracht, den perfekten Plan aufzustellen um den Mörder zu stellen und ich war mir sicher, dass ihr das gelingen würde. Allerdings wurde auf einmal ein Plan B erwähnt, was mich dann wieder zum Zweifeln gebracht hat.

Zitat

»Es ist wie ein Wunder. Ich mache mir klar, dass ich mich auf einem winzigen Planeten befinde, der sich mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit durch ein unendliches Universum bewegt, nimmermüde auf seinem halsbrecherischen Flug um die Sonne, und ich denke: Das ist verrückt, Dass es uns überhaupt gibt, die Erde, die Sonne, die Sterne, und dass ich hier sitzen und das alles sehen und fühlen kann, das ist unglaublich - ein Wunder. Wenn das möglich ist, dann ist alles möglich.«

Fazit


Ich bin mit relativ großen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich nur positive Rezensionen zu diesem Buch gesehen hatte. Allerdings konnte mich das Buch am Anfang nicht überzeugen. Falls es euch genauso geht, empfehle ich euch, dass ihr das Buch trotzdem unbedingt weiterlest! Es war einfach nur genial und durch das Buch, habe ich endlich wieder totale Lust auf Thriller. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das das erste Buch von Melanie Raabe gewesen ist! Ich freue mich schon, weiter Bücher von ihr zu lesen, denn sie hat es geschafft, mich mit der Protagonisten mit fiebern und mich in die Geschichte versinken zu lassen. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch...

4 von 5 Punkten

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1.385 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 129 Rezensionen

liebe, e-mail, email, freundschaft, e-mails

Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.04.2012
ISBN 9783442478019
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt

"Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?"


Wirkung

Zugegeben, das Cover gefällt mir überhaupt nicht. Zwar gefällt mir, dass die Klappbroschüre das Loch hat, wo man die Frau durchsieht, doch diese gefällt mir rein optisch gar nicht. Außerdem habe ich mir Emmi ganz anders vorgestellt, was theoretisch noch so kommen könnte, da man noch nicht erfahren hat wie sie aussieht. Allerdings hätte man dann auf dem Cover die Frau weglassen können. Hätte ich diesen Titel nicht schon auf einigen Blogs gelesen, hätte ich dem Buch in der Mängelexemplar-Kiste keine Beachtung geschenkt. Doch so habe ich mir noch einmal den Klappentext durchgelesen, der mich dann doch sofort überzeugen konnte. Da das Buch recht dünn ist, habe ich es mir super als "Zwischendurch-Lektüre" vorgestellt.


Meine Meinung

Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt, die wiederum nur aus den Emails zwischen Emmi und Leo bestehen. Ich hab vor sehr langer Zeit einmal einen E-Mail- bzw. einen Brief-Roman gelesen, doch ich wusste nicht mehr wie spannend es sein kann, wenn man wirklich NUR das erfährt was in den E-Mails geschrieben steht. Beim Lesen selbst hat es mich zwar jedes mal geärgert, wenn ich nicht erfahren konnte, was genau außerhalb den E-Mails passiert ist, doch genau das hat dieses Buch so wahnsinnig spannend gemacht. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - ist es mir sehr leicht gefallen der Geschichte zu folgen, da es ja nur zwei Hauptpersonen gibt und man sich nur auf diese konzentrieren muss und kann. Allerdings fand ich Emmi an manchen Textstellen nur noch nervig, da sie versucht hat sich in Leos Leben einzumischen, obwohl sie dazu gar kein Recht hat. Sowas kann ich gar nicht leiden. Am liebsten hätte ich diese Stellen einfach übersprungen und bei Leo weitergelesen, was natürlich nicht möglich war. Da das Buch sehr dünn ist, konnte man es ohne Probleme in einem Rutsch durchlesen, was ich aber ohnehin getan hätte, auch wenn es 500 Seiten gehabt hätte. Und zwar einzig und allein aus dem Grund, weil ich wissen wollte wie diese Geschichte aus geht. Deswegen fand ich den Schluss richtig schlecht, ich wusste zwar, dass es eine Fortsetzung zu diesem Buch gibt, habe dass allerdings beim Lesen total verdrängt und dieser doch recht offene Schluss hat für mich hier einfach nicht gepasst. Mir hätte es definitiv besser gefallen, wenn dies ein Einzelband gewesen wäre und zwar mit dem Ende wie ich es mir vorgestellt habe. So werde ich jetzt den zweiten Band lesen müssen in der Hoffnung, dass dieses Buch so enden wird, wie ich es mir wünsche.


Zitat

"Zweieinhalb Stunden später
RE:
Sind Sie noch beim Nachdenken, wie Sie sich und vor allem wie sie MIR Ihre nächtliche E-Mail erklären? - Müssen Sie nicht, Leo. Ich habe das schön gefunden, was Sie mir da unabsichtlich geschrieben haben, sehr schön sogar. [...] "

Fazit
Eine angenehme Geschichte für zwischendurch, mit viel Gefühl, Spannung aber auch Rätseln die man selbst zu lösen versucht. Die Tatsache, dass man immer nur nach und nach etwas neues von Emmi und Leo erfährt, hat das ganze auf eine ganz bestimmte Weise spannend gemacht. Da bei einem E-Mail-Roman nicht viel Text auf den Seiten ist, lässt sich das ganze sehr schnell durchlesen und somit ist das Buch für alle zu empfehlen, die gerne mal zwischendurch ein kurzes Buch zur Hand nehmen wollen. Da mich einige Textstellen sehr genervt haben und ich von dem Schluss total enttäuscht wurde, erhält das Buch nur 4 von 5 Punkte. Ich kann es auch trotzdem nur ans Herz legen, weil mich die Geschichte gefesselt hat und ich den zweiten Teil bestimmt lesen werde.


4 von 5 Punkten

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dystopie, liebe, ich fürchte mich nicht, tahereh mafi, jugendbuch

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
"Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ..."

Wirkung

Es gibt ja in zwischen sehr viele Cover mit Frauen in sehr schönen Kleidern, doch dieses Buch war das aller erste was ich in dieser Richtung gesehen habe und ich muss sagen, es gefällt mir unglaublich gut. Vor allem, weil sich das Kleid in Rauch verwandelt und ich diesen Effekt richtig toll finde. Natürlich ist das ein absoluter Eyecatcher und mir war klar, dass ich mir das Buch kaufen werde – ganz egal um was es eigentlich gehen wird. Aber zum Glück hat mich der Klappentext auch angesprochen, und so musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Meine Meinung

Ich bin voller Vorfreude an diese Buch herangegangen, weil es mir sehr viele empfohlen hatten. Allerdings war das Buch bis ca. Kapitel 13 einfach nur öde. Nichts ist passiert und die Handlung ist mir absolut monoton vorgekommen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Juliette geschrieben, was mir im Allgemeinen immer recht gut gefällt. Allerdings war hier jedes bisschen ein durchgestrichener Text, der mich irgendwann nur noch genervt hat. Anfangs war das ja noch ganz interessant zu erfahren, wieso den so vieles durchgestrichen ist, doch irgendwann hat mich dieser ewige Zwiespalt in ihrem Kopf nur noch aufgeregt. Ein kleines Beispiel ist auch im Klappentext "Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen.". Die ersten paar Kapitel bestehen hauptsächlich aus solchen Sätzen! Und 50% davon sind auch noch die ganze Zeit durchgestrichen geschrieben. Ich habe zwar noch nie ein Buch gelesen, wo mehr als eine Checkliste oder ähnliches durchgestrichen war und fand diese Idee deswegen absolut genial, doch mir wurde es im Laufe des Buchen einfach zu anstrengend! Irgendwann dachte ich mir, dass es ja nicht so wichtig sein kann wenn es durchgestrichen ist und wollte das ganze einfach auslassen. Allerdings habe ich dann nichts mehr von der Handlung verstanden, weil es einfach zu viel war und musste mich darum durch dieses blöde durchgestrichene durchquälen. Ich verstehe einfach nicht, wieso die Autorin 1.000.000 mal dieses ewig wiederholenden Gegensätze wie „Berühr mich – berühr mich nicht“ schreiben musste. Ich finde, dass hätte auch so ungefähr einmal in jedem Kapitel gereicht und nicht alle zwei Sätze. Bestimmt fragt ihr euch jetzt wieso ich das Buch nicht abgebrochen habe, da ich es ja bis Kapitel 13 einfach nur schrecklich gefunden habe. Das liegt daran, dass mir dieses Buch so unglaublich viele empfohlen haben und ich einfach gehofft habe, dass das Buch noch besser wird. Da das Buch auch nicht besonders dick ist - knapp 300 Seiten - dachte ich mir auch, dass es besser ist wenn ich mich durch den Rest "durchquäle", damit ich mit Sicherheit sagen kann, dass das Buch nichts für mich ist. Irgendwann habe ich mir auch eingebildet, dass es mir inzwischen besser gefällt, dies war aber leider überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil, der Anfang hat mich einfach zu sehr herunter gezogen, sodass es mir nicht mehr besser gefallen konnte. Die Handlung ist noch dazu total komisch weitergegangen und ich habe einfach keinen Sinn darin gesehen, bzw. wohin das Ganze noch führen wird. Was noch dazu kommt ist, dass mir der Schreibstil der Autorin überhaupt nicht gefallen hat. An so vielen Stellen kam mir das Ganze einfach nur total plump und abgehackt vor.

Zitat

"Seine Augen sin wie grüne Pistolenschüsse, die Glas zerschmettern. Mich durchdringen.
Ich atme tief und hoffe, dass ich überleben werde.
Ich atme tief und hangle mich am Seil nach unten.
Ich atme tief und hoffe, dass Warner nicht gemerkt hat, was gerade geschehen ist."

Fazit

Ich bin einfach viel zu neugierig für diese Welt und werde die Reihe daher fortsetzen. Das liegt einerseits daran, dass der Schluss zwar nicht gut war, jedoch besser wie der komplette Rest und ich deswegen hoffe, dass mir die nächsten Bände besser gefallen werde. Auf der anderen Seite werde ich sicher weiterlesen, weil ich den zweiten Band schon da habe und ich auch die ganze Reihe in meinem Regal haben will! Die Bücher sind einfach viel zu schön um sie nicht behalten zu wollen. Vielleicht hat mich das Buch auch auf dem falschen Fuß erwischt, denn eine Freundin hat gemeint, dass ich das Buch irgendwann noch einmal "re-readen" soll, und es mir dann bestimmt besser gefallen wird. Ich denke jedoch nicht, dass ich meine Meinung dazu ändern werde, da es größtenteils am Schreibstil und nicht an der Handlung selber lang. Ich werde jetzt aber erst einmal schauen wie mir die nächsten Bände gefallen und dann das ganze vielleicht noch einmal auf englisch lesen. Zwischenzeitlich wollte ich dem Buch nur 1 Punkt geben, oder es sogar abbrechen, da aber der Schluss wieder besser wurde geben ich dem Buch letztendlich 2 von 5 Punkten und hoffe, dass die Fortsetzung mindestens doppelt so gut wird.

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liebe, organspende, herz, jugendbuch, jessi kirby

Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby , Anne Brauner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.02.2016
ISBN 9783737353526
Genre: Jugendbuch

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percy jackson, götter, olymp, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.08.2013
ISBN 9783551312464
Genre: Jugendbuch

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götter, fantasy, percy jackson, rick riordan, griechische mythologie

Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2012
ISBN 9783551311139
Genre: Jugendbuch

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götter, percy jackson, griechische mythologie, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310590
Genre: Jugendbuch

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götter, griechische mythologie, fantasy, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 772 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN 9781781100615
Genre: Sonstiges

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harry potter, fantasy, magie, jugendbuch, schule

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 562 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN 9781781100608
Genre: Sonstiges

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fantasy, harry potter, zauberer, magie, jugendbuch

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 832 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN B005CRPAGA
Genre: Sonstiges

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fantasy, harry potter, jugendbuch, joanne k. rowling, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 618 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN 9781781100585
Genre: Sonstiges

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fantasy, harry potter, hogwarts, zauberei, schule

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 371 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN 9781781100578
Genre: Sonstiges

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fantasy, harry potter, hogwarts, zauberer, schule

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling
E-Buch Text: 299 Seiten
Erschienen bei Pottermore Limited, 24.04.2012
ISBN 9781781100561
Genre: Sonstiges

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harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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magie, magisterium, cassandra clare, fantasy, holly black

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783846600047
Genre: Jugendbuch

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liebe, london, familie, hörbuch, hochzeit

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

Jennifer E. Smith , Ingo Herzke , Anna Carlsson
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 22.02.2012
ISBN 9783867421232
Genre: Jugendbuch

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liebe, colleen hoover, hope forever, missbrauch, vergangenheit

Hope Forever

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423716062
Genre: Jugendbuch

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liebe, jugendbuch, david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal, fantasy

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.03.2014
ISBN 9783841422194
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt

"»Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich - so viel weiß ich - und zugleich jemand anders. Das war schon immer so.«

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?"

Wirkung

Als ich das Buch vor fast zwei Jahren in den Verlagsvorschauen entdeckt hatte, wollte ich es sofort haben. Und zwar ohne zu wissen um was es in der Geschichte eigentlich geht. Ich wollte das Buch nur wegen dem Cover haben, weil ich den Farbverlauf im Titel und den Kontrast zu den vielen verschiedenen Gesichtern in schwarz/weiß genial fand. Mich hat das Cover sofort fasziniert. Ich liebe es einfach, wenn Bücher sofort ins Auge stechen und noch dazu schöne Farben enthalten. Als es erschienen ist, wollte ich es sofort kaufen, jedoch nicht ohne Grund. Kurz vor Ostern 2014 habe ich mir das Buch als Ostergeschenk von mir an mich gekauft. Eigentlich wollte ich es sofort lesen, da ich wirklich nur Gutes darüber gehört hatte und es total in den Himmel gelobt wurde. Es ist jedes Mal aufs Neue in meine geplante Leseliste für den nächsten Monat gewandert und nie habe ich es geschafft. Bis jetzt! Den Klappentext habe ich in den eineinhalb Jahren sehr oft gelesen, weshalb ich irgendwann angefangen habe, mir eine Geschichte dazu zu überlegen. Ich war irgendwann sicher, dass die Geschichte genau so ablaufen wird.


Meine Meinung

Das Buch lag sehr lange ungelesen bei mir zu Hause rum, wieso weiß ich leider selbst nicht. Jeden Monat ist es aufs neue auf meine geplante Leseliste gewandert und jeden Monat hatte ich einen anderen Grund, wieso ich es schon wieder nicht geschafft habe zu lesen. Irgendwann ist das Buch bei mir auch ein bisschen in Vergessenheit geraten, bis es für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert wurde. Zu dem Zeitpunkt habe ich dann beschlossen, dass ich dieses Buch jetzt unbedingt lesen muss. 

Gleich im ersten Kapitel geht es im Körper einer neuen Person los, man erfährt erst nach und nach was vorher war und wie sich A mit seiner Situation fühlt. Und genau das finde ich super, denn so hat man gleich zu Anfang das Gefühl, dass man weiterlesen muss, um alles zu erfahren. Wenn man gleich am Anfang alle Details aus seinem Leben gewusst hätte, würde man nur noch auf den nächsten Tag warten, ohne zu wissen, wie sehr ihn das Ganze gestört hat. Trotz allem versucht er die Leben der Personen genauso weiterzuleben, wie sie selbst es getan hätten, damit diese nicht merken, dass ein "Eindringling" in ihrem Körper ist.

Erst als er Rhiannon trifft, wirft er seinen täglich Plan über den Haufen und bricht all seine Regeln auf einmal. Er weiß nicht wieso er das macht, aber das Mädchen hat ihn vom ersten Moment an begeistert. Die Liebesgeschichte von den Beiden, ist ganz anders als man sich das überhaupt vorstellen kann, denn A ist jeden Tag ein anderer Mensch und Rhiannon muss deswegen jeden Tag jemand anderen lieben. Zwar nur vom Äußerlichen her, denn er ist an und für sich trotzdem jeden Tag die selbe Person, ich stelle mir das jedoch richtig schwer vor. Außerdem weiß er nie wo er gerade aufwacht, er kann auch etliche Stunden von ihr entfernt leben, sodass er nicht weiß, ob er überhaupt zu ihr fahren kann. Er kann auch nie neben ihr einschlafen, denn am nächsten Morgen wäre die ursprüngliche Person wieder in dem Körper.

Aber das Schönste an diesem Buch finde ich eigentlich die Message, denn A kann sowohl in dem Körper eines Jungen, als auch in dem Körper eines Mädchen aufwachen. Ihm ist das egal und er liebt Rhiannon immer gleich, egal ob er ein Mädchen oder ein Junge ist. Sie hat allerdings Schwierigkeiten damit, die ich total verstehen kann. 

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Kapitel sind immer unterschiedlich lang, da es sich bei einem Kapitel immer um einen Tag aus As Leben handelt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass ein Kapitel nur eine Seite lang ist, wenn an diesem Tag nichts weiter passiert ist.

Außerdem kommt noch ein viel schlimmeres Problem hinzu, dass natürlich nicht aufgeklärt wurde. Somit kann ich nur gespannt auf den nächsten Teil warten, um herauszufinden, wie es mit A und Rhiannon weitergeht. Das Buch ist für jeden perfekt, der gerne einmal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte. Vor allem der Schluss hat mir bei diesem Buch besonders gefallen. Es ist auf keinem Fall so wie andere Liebesbücher und den Schluss hätte ich mir niemals so vorgestellt.

Zitat

» A,

und, wer bist du heute?

Was für eine komische Frage. Aber sie hat wohl ihren Sinn. Wenn von dem Ganzen überhaupt irgendwas einen Sinn hat.«

Fazit


Dieses Buch hat mich sehr stark zum Nachdenken angeregt, denn ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, in As Haut zu stecken. Jeden Tag in einem anderen Körper aufzuwachen und keine eigene Familie zuhaben, keine Freunde denen man sich anvertrauen kann, oder einfach einen Ort, den man zu Hause nennen und sich dort wohlfühlen kann. Noch dazu muss A mit den Problemen der Personen auskommen, dessen Körper man für einen Tag hat und das waren oftmals sehr große Probleme wie Mobbing, Drogensucht oder schlimme Depressionen. Trotz alledem ist A so einfühlsam und achtet auf das Leben der anderen. So versucht er ihnen zu helfen, ohne dass diese etwas merken. Auch aus diesem Grund freue ich mich schon wahnsinnig auf Band 2, denn ich bin wirklich gespannt, wie diese Geschichte weitergehen wird und ob A es irgendwann schafft sein eigenes Leben zu führen. Und zwar nur mit seinen eigenen Sorgen und nicht mit den Sorgen der Anderen. Ich hoffe natürlich, dass sich alles zum Guten wendet, ohne dass dabei einer anderen Person etwas Schlechtes passiert. Das einzig Negative an dem Buch war, dass, es sich ab und zu etwas gezogen hat, doch es wurde selbst da nicht langweilig. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch ...


5 von 5 Punkten

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