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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

trauer, emotional, poetisch, nachdenklich, selbstmord

Die Seele des Stachelschweins

Anne Mehlhorn
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei fhl Verlag Leipzig, 01.07.2013
ISBN 9783942829465
Genre: Romane

Rezension:  
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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, krankheit, liebesroman, tod, gefühle

Zeit im Wind / Das Schweigen des Glücks

Nicholas Sparks
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.07.2003
ISBN 9783453871236
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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204 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

thriller, krimi, serienmörder, serienkiller, künstler

Todeszeichen

Saskia Berwein
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.09.2013
ISBN 9783802589812
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story: Jennifer Leitner ist  Kriminaloberkommisarin und arbeitet derzeit an dem so genannten "Künstler" Fall, als eine neue Leiche gefunden wird. Schnell ist klar, das dieses Opfer etwas Außergewöhnliches für den Täter gewesen sein muss, denn er weicht von seinem bisherigen Muster ab.
Als wäre dies nicht schon ein großes Problem, muss Jennifer zur Zeit alleine ermitteln und sich mit dem neuen Staatsanwalt Oliver Grohmann herumschlagen. Doch so schlimm scheint die Zusammenarbeit nicht zu sein, früh weckt Oliver Jennifers Interesse und die beiden versuchen gemeinsam den Fall zu lösen.
Die Spur führt die beiden zu der jungen Charlotte, die Tochter des Opfers. Zunächst scheint die Spur bei Charlotte zu enden, bis immer mehr Hinweise auftauchen das sie doch eine größere Rolle in dem Fall spielt wie zunächst angenommen...

Der Stil: Das Buch beginnt zunächst mit einem Prolog, der schildert wie eines der Opfer des Künstlers von ihm behandelt und ermordet wird. Meiner Ansicht nach ein guter Einstieg, man merkt direkt das dem Täter alles recht ist um seine abstrusen Gedanken zu befriedigen.
Nach dem Prolog steigt man mit Jennifer mit in die Ermittlungen ein, berichtet durch einen Er-Erzähler. Man erfährt vieles über den Fall auf den ersten Seiten, gut um sich einen entsprechenden Überblick zu verschaffen bevor es mit der eigentlich Story weitergeht. Dadurch wird auch Charlotte eingeführt, die später einer sehr wichtige Rolle in dem Fall übernimmt.
Dies wird schnell deutlich, denn die nächsten Kapitel widmen sich vor allem Charlotte selbst und ihrem Leben. Man erfährt vieles über sie, ihre Vergangenheit und was sie zu dem Menschen gemacht, welcher sie heute ist. Einige Mitleser der Leserunde fanden diesen Teil des Buches eher ermüdend, was ich schade finde. Mal davon abgesehen davon das Charlotte einen sehr interessanten Charakter bekommen hat und sich deutlich absetzt, ist sie für den Fall einfach immens wichtig. Wenn dem nicht so wäre, hätte sich Saskia Berwein nicht die Mühe gemacht über den Charakter so viel zu schreiben, daher kann ich die Kritik einiger Leser auch nicht nachvollziehen.
Leider erfährt man zunächst wenig über Jennifers und Olivers Privatleben, die beiden treten hauptsächlich auf beruflicher Ebene auf. Aber wie ich schon in der Leserunde geschrieben habe, gehe ich davon aus das dies beabsichtigt war. Denn immerhin schreibt die Autorin bereits am zweiten Band der Leitner-Grohmann-Reihe. Und jeder weiß - Wiederholungen liest man nicht gerne :)
Einer meiner Kritikpunkte betrifft die Aufteilung der Kapitel. Wie ihr wisst bin ich kein Fan von Kapiteln, die sich über mehr als zehn Seiten erstrecken, da fühle ich mich immer irgendwie genötigt weiter zu lesen und verliere dadurch die Lust. Leider ging es mir bei diesem Buch auch so, da die Kapitel überwiegend doch sehr lang sind, ohne das sie durch Absätze unterbrochen werden. Aber ehrlich gesagt hätte ich nun keinen direkten Verbesserungsvorschlag bezüglich einer anderen Einteilung :/
Ansonsten gefällt mir der Stil sehr gut, besonders die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere. Jeder hat seine eigene Sprache und eigenes Verhalten, was dem Leser viel Abwechslung und Lesevergnügen bereitet.
Besonders gut gefällt mir übrigens das Ende des Buches - offen, aber dennoch in sich abgeschlossen wird der Täter durch ein gefundes Tagebuch beleuchtet. Habe ich so noch nicht gelesen und war wirklich fasziniert von dieser Idee von Saskia Berwein!

Mein Fazit: ein gelungenes Debüt, welches das Potenzial besitzt zu einer guten Thriller-Serie zu werden. Ich für meinen Teil möchte auf jeden Fall wissen wie es mit Jennifer und Oliver weitergeht und was sich demnächst noch so in Lemanshain ereignen wird. Der zweite Band hat schon einen Titel und eine Info erhalten, welche Lust auf mehr macht.
Wer Thriller mag, sollte sich dieses Buch kaufen!

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Tags: gewalt, mord, serienkiller, sexueller missbrauch, thriller   (5)
 

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119 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

horror, jack ketchum, hund, thriller, haus

Versteckt

Jack Ketchum , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.05.2013
ISBN 9783453676169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story: Dan wohnt Dead River, einem eher langweiligen Ort an den sich nur selten Touristen verirren. Dennoch lernt er diesen Sommer drei Jugendliche kennen, die nicht so sind wie er. Casey, Kim und Steven stammen aus reichen Familien und müssen den Sommer ebenfalls in Dead River verbringen.
Doch was macht man als Jugendlicher bloß an einem so tristen Ort? Der Strand und das Nacktbaden unterhält die vier nur kurzfristig. Doch Casey kommt immer wieder auf neue Ideen, bis Dan ihnen von einem alten, leerstehendem Haus berichtet in dem früher schlimme Dinge passiert sind... Caseys Plan steht damit fest.

Der Stil: Zunächst sei gesagt, das Buch ist bereits 19 Jahre alt. Bisher wurde es aber nicht in Deutschland veröffentlicht und könnte daher den ein oder anderen Leser verwirren.
Dies ist mein erstes Buch von Jack Ketchum, daher kann ich den Stil im Gegensatz zu neueren Werken nicht vergleichen. Dennoch fällt in der Leserunde mehrfach auf, das die Leser nicht so begeistert sind wie von den neuen Werken.
Dan erzählt die Geschichte seines Sommers aus der Ich-Perspektive. Dabei hat Jack Ketchum darauf geachtet es auch so klingen zu lassen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als würde Dan mir gegenüber sitzen und erzählen was passiert ist. Nicht jedem gefällt dieser umgangsprachliche Ton, doch hier finde ich ihn sehr passend eingesetzt.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich gestaltet und haben, bis auf Casey, aber eines gemeinsam - sind sind eher zurückhaltend. Und das finde ich an diesem Buch so interessant. Allein durch eine Person werden die anderen erst die in die grausame Situation gebracht und verhalten sich vollkommen entgegen ihrer eigenen Gedanken, Vorstellungen und Meinungen. Daher habe ich an dieser Stelle auch einen Legomann extra vergeben, denn das Buch ist wesentlich mehr als ein einfaches Horrorbuch. Jack Ketchum zeigt meiner Ansicht nach viel mehr das, nämlich das soziale Verhalten einer Gruppe und wie diese Gruppenmechanik überhaupt funktioniert. Caseys Charakter ist wirklich sehr eigen aber auch sehr gut konzipiert. Hier bekommt man mit wie Manipulation erfolgt und welche Auswirkungen es haben kann, wenn man einfach die Augen verschließt und nichts tut.
Die Kapitel sind kurz gehalten, spornen durch das jeweilige Ende aber zum direkten Weiterlesen an. Ich habe das Buch daher auch sehr schnell beendet, auch wenn die erwartet Spannung erst in letzten Drittel aufkam. In den ersten beiden Dritteln ist zwar auch ein Spannungsaufbau vorhanden, aber er steigt nur sehr, sehr langsam an.

Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch wenn es kein typisches Horrorbuch ist, kann ich es als solches durchaus empfehlen. Nicht immer muss es direkt zu Beginn blutig zugehen - Horror erreicht viele Ebenen.

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Tags: geisteskrankheit, horror, liebe, mord   (4)
 

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(85)

194 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

drachen, fantasy, tad williams, die drachen der tinkerfarm, farm

Die Drachen der Tinkerfarm

Tad Williams , Deborah Beale , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.02.2011
ISBN 9783608938326
Genre: Fantasy

Rezension:

"Immer wieder ging ihr die Frage durch den Kopf, ob der vor ihr liegende Sommer so langweilig werden würde, wie sie anfangs gedacht hatte, oder der totale Horror oder irgendwie beides zugleich." (S. 34 (c) beim Verlag)

Die Story: Vorweg: dies ist der erste Band der Tinkerfarm-Reihe (der zweite ist bereits erhältlich).

Lucinda und ihr jüngerer Bruder Tyler leben eigentlich zusammen mit ihrer Mutter in der Stadt - eigentlich. Denn ihre Mutter hat sich dazu entschlossen endlich ihr Single-Dasein beenden zu wollen und hat eine Reise gebucht, natürlich ohne die beiden Kinder.

Lucinda und Tyler sind überhaupt nich davon angetan, schon garnicht als ein komischer Brief von einem angeblichen Großonkel eintrudelt. Ihre Mutter jedoch sieht die Chance: die beiden Kinder sollen den Sommer über bei ihrem Onkel auf einer Farm verbringen, genauer gesagt auf der Ordinary Farm in Standard Valley.

Die beiden denken sich bereits die schlimmsten Dinge aus, unter anderem ein Leben ohne Technik und ohne Strom und sind daher entsprechend überrascht, als sie die Farm das erste mal sehen. Denn wie eine Farm sieht es garnicht aus und auch die Mitarbeiter scheinen sehr merkwürdige Gestalten zu sein...

Der Stil:Die Geschichte rund um Lucinda und Tyler wird vom einem Er-Erzähler erzählt, der jeweils in die verschiedenen Charaktere springt und sich dort ihren Gefühlen und Gedanken widmet. 

Dabei kommt es immer bei einem neuen Kapitel zu diesem Sprung, der sich zwischen Lucinda, Tyler und Colin, dem Hilfsburschen entscheidet.

Die beiden Kinder sind zwar recht unterschiedlich, scheinen aber dennoch miteinander zurecht zu kommen und man merkt schnell, das hier auch eine tiefere Verbindung besteht. Beide geben sich jedoch besonders am Anfang des Buches die größte Mühe es der Außenwelt nicht zu zeigen. An sich gefallen mir die Charaktere ganz gut, sind mir aber dennoch ein Stück weit zu sprunghaft. Lucinda zum Beispiel wäre gerne die junge Erwachsene, verhält sich aber ganz entgegen ihren eigenen Vorstellungen. Zudem habe ich das Gefühl das die Autoren sich die Charaktere aufgeteilt haben. Die Sprünge, auch was gerade die Sprache und den Schreibstil angeht, sind meiner Ansicht nach zu leicht zu bemerken. Sicherlich, es ist nicht einfach gemeinsam ein solches Buch zu verfassen, aber gerade bei diesem werde ich einfach das Gefühl nicht los, die Sache wäre nicht ganz "rund".

Eigentlich schreibe ich eher selten zur Geschichte an sich etwas, da sich einfach jeder auch seine eigenene Meinung bilden sollte, aber hier ist mir doch etwas negatives aufgefallen: fehlende Logik. Damit meine ich nicht die Fantasywelt, sondern es bleiben einfach viel zu viele Fragen offen.Warum, zum Beispiel, läd Großonkel Gideon die beiden Kinder zu sich ein? Warum fallen niemanden in der Region die merkwürdigen Dinge auf, die sich auf der Tinkerfarm zutragen? Immerhin ist Standard Valley, das nächste Dorf in der Nähe, nicht allzu weit entfernt...

Die Kapitelaufteilung finde ich okay, ich hätte mich über den ein oder anderen Absatz mehr gefreut.

Der Schreibstil zeigt Schwankungen, daher fiel mir das Lesen nicht ganz so einfach. 

Mein Fazit: Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen und wurde nun ein wenig enttäuscht. Immerhin schein Tad Williams eine gewisse Größe im Bereich der Fantasybücher zu sein, aber ich schwanke gerade ob ich mir den zweiten Teil der Reihe kaufen sollte oder nicht.

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Tags: drachen, familie, fantas, geheimnisse   (4)
 

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1.404 Bibliotheken, 8 Leser, 6 Gruppen, 68 Rezensionen

liebe, familie, nicholas sparks, krebs, liebesroman

Mit dir an meiner Seite

Nicholas Sparks , Adelheid Zöfel
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408470
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Gut, von mir aus. Das ist die Geschichte meines Lebens: Ich wohne in New York, mit meiner Mutter und meinem kleinen Bruder, aber sie hat uns hierhergeschickt. Wir sollen die Sommerferien bei unserem Vater verbringen. Und jetzt sitze ich hier fest und muss auf Schildkröteneier aufpassen, während ein Volleyballspieler-Autoschrauber-Aquariummitarbeiter versucht, mich anzumachen." (Hardcover S. 180, (c) beim Verlag)

Die Story:Als Ronnie von ihrer Mutter erfährt, das sie und ihr Bruder Jonah den gesamten Sommer bei ihrem Vater verbringen soll ist sie überhaupt nicht begeistert. Seit ihr Vater die Familie vor drei Jahren verlassen hat, hat Ronnie nicht ein Wort mit ihm geredet - und damals war sie vierzehn. Nun soll sie diesen Sommer achtzehn werden und würde dies viel lieber mit ihren Freunden in New York feiern.
Direkt am ersten Abend bei ihrem Vater trifft Ronnie auf ein paar Jugendliche, denen sie sich anschließt. Doch schnell merkt sie, dass es hier anders läuft als in New York und sie eigentlich auch nicht damit einverstanden ist was Marcus' Leute und er veranstalten.
Zudem trifft sie auch auf Will, den gutaussehenden Volleyballspieler. Muskelbepackte Jungs gehören nicht zu denen, für die sich Ronnie interessiert... aber irgendetwas an diesem Will ist anziehend und faszinierend.

Der Stil: Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem Ronnie und ihre Mutter gerade zusammenpacken - am Ende des Sommers. Ronnies Mutter möchte wissen, was diesen Sommer genau passiert und Ronnie beginnt ihre Geschichte zu erzählen, allerdings von einem allwissendem Erzähler.
Vieles erfährt man nicht nur aus Ronnies Sicht, die Charaktere wechseln sich mit den Kapiteln ab. Dabei hat Nicholas Sparks sich auf die Hauptcharaktere beschränkt: Ronnie, ihren Vater, Will und Marcus. So bekommt man vieles mit und weiß über Dinge Bescheid, die den anderen Charakteren noch verborgen bleiben. Ich finde diesen Stil sehr interessant und auch gut umgesetzt.
Auch die Charaktere an sich sind wirklich sehr gut gestaltet. Marcus zum Beispiel macht eine Entwicklung ins Negative durch und wirkt am Ende sogar richtig düster und bedrohlich. Ronnie hingegen scheint sich endlich wieder ihrem Vater öffnen zu können. Zu Beginn der Geschichte ist sie sehr verschlossen und zurückgezogen. Ihre schlechte Laune ist kaum auszuhalten - bis sie Will näher kennenlernt.
Besonders interessant finde ich die Sichtweise von Steve, Ronnies Vater. Ich kann mich an kein Buch erinnern, in dem sowohl auf die Erwachsenen als auch auf die Jugendlichen so eingegangen wird. Aber wenn ich an das Ende des Buches denke, ist dies eigentlich auch nicht verwunderlich. Denn dort zeigt sich meiner Meinung nach erst das wahre Können von Nicholas Sparks. Er schafft es hier den Wechsel im Genre zu vollziehen, ohne das man es merkt.
Die Kapitel sind unterschiedlich lang und durch Absätze aufgegliedert. Durch den Handlungsstrang- und Charakterwechsel liest sich das Buch sehr flüssig und man kann trotzdem gut eine Pause einlegen.
Einziger Abzug: die Geschichte hat für meinen Geschmack ein zu idealisiertes Ende. Das fand ich in Bezug auf die letzten Kapitel davor, die sehr viel Tiefgang haben, doch ein wenig schade.

Mein Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es tat gut mal wieder ein "Frauenbuch" zu lesen in dem es nicht immer nur um starke und selbstbewusste Frauen geht. Dies wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Nicholas Sparks gewesen sein! (Anregungen nehme ich gerne entgegen)

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Tags: amerika, familie, freundschaft, jugendliche, liebe, new york, sommer   (7)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

deutschland, typisch, erfahrungsbericht, versicherungen, klischees

Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten / How to be German in 50 easy steps

Adam Fletcher
Flexibler Einband
Erschienen bei Beck, 01.08.2013
ISBN 9783406653643
Genre: Humor

Rezension:

Die Story: Adam Fletcher kommt ursprünglich aus England und ist wegen eines Jobs nach Deutschland gezogen. Tja. Aber Deutscher zu sein und die Deutschen zu verstehen ist garnicht so einfach wie man vielleicht denkt.
Vor allem das Essen und die Sprache stellen Adam Fletcher vor einige Probleme, mit denen er anfangs noch zu kämpfen hat.
Aber wie wird man denn nun Deutscher?

Der Stil: Zunächst ist anzumerken, dass das Buch in zwei Sprachen geteilt ist. Man kann das Buch auf Deutsch oder auch auf Englisch lesen. Dazu dreht man das Buch einfach um und wird auch durch den Buchumschlag darauf aufmerksam gemacht für welche Sprache man sich nun entschieden hat.
Der Einstieg ins Buch wird durch eine kleine Einleitung erleichtert, wie der Autor Adam Fletcher überhaupt auf die Idee kam ein solches Buch zu verfassen. Angefangen hat die Idee als Blog mit rund einer Million Leser und ist jetzt auch als Buch erhältlich.
Natürlich werden die 50 Schritte nicht einfach herunter geschrieben, Adam Flechter hat viele seiner persönlichen Erfahrungen mit einfliessen lassen, welche das Buch sehr charismatisch erscheinen lassen. Selbst wenn man sich als Deutscher "ertappt" fühlt, so nimmt man es ihm nicht übel. Darauf ist das Buch auf nicht ausgelegt, der Autor sagt ganz klar das dieses Buch als Hommage (besondere Ehre) anzusehen ist. Schließlich lebt er immer noch in Deutschland und ist glücklich.
Auf die einzelnen Schritte möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, denn dann würde ich dem Buch zu viel vorwegnehmen. Es sei aber so viel gesagt: bestimmte Klischees wie die Kartoffel und das rote Männchen werdet ihr auf jeden Fall finden, aber dafür andere typische Klischees nicht. So wird mal nicht der Fussball erwähnt oder die Bahn. Immerhin kennt man das schon und daher mag ich das Buch auch so gerne - trotz "typisch deutsch" hat Adam Fletcher nochmal einen ganz anderen Blickwinkel aufgenommen und niedergeschrieben.
Aufgefrischt werden die einzelnen Schritte immer wieder durch passende Illustrationen verdeutlicht und unterstrichen. Selbst diese sind teilweise schon sehr lustig und entlocken das ein oder andere Schmunzeln.

Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat mich auch sehr gut unterhalten. Es ist eine wirklich nette Lektüre für Zwischendurch und dank der Zweisprachigkeit sehr interessant zu lesen.

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Tags: deutschland, englan, erfahrungsbericht, humor   (4)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gegenwartsliteratur, narzissmus, liebe, schwarzer humor, narzismus

Idiopathie

Sam Byers , Barbara Heller , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Tropen, 24.05.2013
ISBN 9783608501285
Genre: Romane

Rezension:

Die Story: Weder Katherine, noch Daniel oder Nathan haben es
einfach - sie alle sind geplagt von Selbstzweifel und gleichzeitig einer
Art narzistischen Ader, die widerrum selbstzerstörerisch ans Werk geht.

Katherine und Daniel haben sich vor gut einem Jahr getrennt und seit dem
will Katherine auch keine feste Beziehung. Sie ist über Daniel hinweg.
Denkt sie. Doch eigentlich ist alles anders und der gelegentliche Sex
mit dem Kollegen erfüllt sie nicht wirklich... ein Schock für sie,
nachdem sie einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hält.
Doch was tun?

Daniel dagegen hat sich direkt in eine neue Beziehung gestürtzt. Die
macht ihn jedoch auch nicht glücklicher als die Beziehung zu Katherine.
Er fühlt sich unwohl, hat das Gefühl nicht mehr er selbst zu sein. Dazu
passend hat seine neue Freundin scheinbar nur merkwürdige Freunde, mit
denen Daniel nichts anfangen kann...

Plötzlich taucht in Katherines und Daniels Leben Nathan wieder auf.
Keiner der beiden hatte über Monate etwas von Nathan gehört, bis er bei
Katherine anruft. Was ist ihm in der Zwischenzeit passiert und warum
verhält sich Nathan so merkwürdig? Einer der Gründe ist Nathans Mutter,
welche über das was Nathan und seiner Familie passiert ist ein Buch
geschrieben hat und nun scheinbar die Karriereleiter erklimmt.

Und was zum Henker ist bloß mit diesen verdammten Kühen los?!



Der Stil: Eigen, sehr eigen. Aber nicht
schlecht! Die ersten Kapitel musste ich mich erst daran gewöhnen und war
schon ein wenig erleichtert mich in den Stil eingefunden zu haben. Doch
dann findet ein Wechsel des Handlungsstranges statt und somit auch des
Charakters. Sam Byers hat jedem Charakter seinen eigenen Stil verpasst,
auch wenn sie sich um Grunde doch sehr ähnlich sind.

Die Geschichte beginnt mit Katherine, man erfährt wie ihr bisheriges
Leben verlaufen ist und das sie damit nicht glücklich ist (auch wenn sie
anderen gegenüber dies behauptet). Frech, sarkastisch und ein wenig
vulgär - das ist Katherine.

Daniel ist eher der ruhige Typ, ein Businessman der sein neues Leben
geniessen möchte. Wären da nicht die Freunde seiner Freundin und das er
sich selbst seinem Glück im Weg steht. Denn die neue Beziehung läuft
gut, jedenfalls solange er keine Wünsche äußert und sich fügt.

Die Vergangenheit hat Nathan sehr verändert. Nach etlichen Jahren mit
Drogen, Feiern und ohne Zukunftsgedanken klinkt sich Nathan aus. Er will
und kann so nicht mehr weitermachen und sieht nur einen Ausweg: sich
selbst verletzen (ich gehe zwar eher von Selbstmord aus, aber Nathan
bestreitet dies). Und in dem Maße wie es Nathan getan hat, hat es nicht
nur bei ihm tiefe Narben hinterlassen. Auch seine Familie hat es sehr
getroffen, was seine Mutter zum Anlass nimmt sich selbst zu vermarkten.
Sie twittert, facebooked und ist überall im Internet unterwegs. Der
krönende Abschluss ist ihr Buch, in dem sie über die Situation zu Hause
schreibt (seit Nathans Kindheit an). Nathan bekommt von alldem
allerdings nicht viel mit, in dieser Zeit ist er in psychatrischer
Behandlung.

Für einen Debütroman ist das Buch doch schon sehr "fortgeschritten" was
den Stil und die Charaktere betrifft. Alle ähneln sich, sind aber
dennoch verschieden. Man erfährt in den jeweiligen Kapiteln was die
Charaktere denken. Besonders interessant wird es, wenn sie das erste mal
nach längerer Zeit wieder aufeinander treffen. Gerade diese Szenen fand
ich super beschrieben/geschrieben.

Die Kapitel sind teilweise nur wenige Zeilen lang oder auch mehrere
Seiten. Trotz der drei Handlungsstränge ist mit das Lesen nicht schwer
gefallen und ich bin auch nicht durch die Ereignisse durcheinander
gekommen.



Mein Fazit: Ein guter Roman, welcher zum Nachdenken anregt oder
aber auch einfach gut unterhält. Die Charaktere sind super aufeinander
abgestimmt, eine Verfilmung könnte ich mir hier sehr gut vorstellen! Die
Briten werden mir immer sympathischer :D

  (1)
Tags: england, englische literatur, freundschaft, gegenwartsliteratur, liebe, narzismus, sarkasmus   (7)
 

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(210)

422 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

gefängnis, stephen king, thriller, todesstrafe, horror

The Green Mile

Stephen King , Joachim Honnef
Flexibler Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story: Paul Edgecombe wohnt mittlerweile in einem Altenheim, doch kann er seine Vergangenheit einfach nicht ruhen lassen. In den 1930er Jahren war er der Chef eines Gefängnisblocks in Cold Mountain, genauer gesagt dem Block wo nur die Verbrecher untergebracht werden, welche hingerichtet werden sollen.
Paul hat bereits einige Männer die "grüne Meile" - so nennt sich der Weg von den Zellen zur Hinrichtungskammer - entlanggehen sehen, doch als er John Coffey das erste Mal zu Gesicht bekommt ist ihm schnell klar: hier beginnt etwas Außergewöhnliches. Wie außergewöhnlich John Coffey aber wirklich sein kann und das das Böse nicht nur hinter verschlossenen Türen lauert, stellt Paul sehr schnell fest...

Der Stil: Eigentlich war das Buch früher einmal in mehrere Kurzbände aufgeteilt, was zu Beginn der jeweiligen Hauptkapitel auch schnell auffällt. Hier findet sich eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Story, teilweise mit Widerholung der letzten Sätze des vorherigen Kapitels. Getragen wird dieses Erzählstil dabei von einer Rahmenhandlung, die Paul Edgecombes Erlebnisse in seinem Altenheim erzählen. Denn wie bereits damals im Gefängnistrakt, hat er es auch hier mit verschiedenen Charakteren zu tun - und diese sind nicht mehr immer freundlich. Er konstruiert nach und nach die Geschichte um John Coffey in dem er sich an immer wieder neue Begebenheiten erinnert und diese aufschreibt.
Die Charaktere sind auf eine eigene Art herausgearbeitet, die mich bei den früheren Werken von Stephen King jedes Mal auf's neue fasziniert. Man fühlt nicht nur mit ihnen mit, man sieht sie vor sich wie sie agieren und denken. Dabei weiß man eigentlich nicht viel über die Charaktere, einiges bleibt sogar unklar bzw. offen.
Das Buch wirft viele Fragen auf - warum verurteilt man jemanden zum Tode? Kann man es mit sich vereinbaren, obwohl man von der Unschuld überzeugt ist oder sogar beweisen könnte? Wie verändert das arbeiten im Todestrakt das Leben eines Menschen? Auf all diese Fragen findet man Antworten, auch wenn diese nicht immer so aussehen, wie man sich das vielleicht gedacht oder gewünscht hätte. Stephen King zeigt hier eine sehr menschliche und angreifbare Seite derer, die für den Tod von anderen Menschen verantwortlich sind, ohne dabei am Ende selbst den Tod als Strafe zu erleben.
Auch wird die Frage nach einem Gott bzw. einer oberen Macht gestellt, die der Leser allerdings sich selbst beantworten muss. Und auch das finde ich an diesem Buch so interessant - es liefert Antworten, lässt aber dennoch großen Freiraum.
Die Kapitel sind, wie schon erwähnt, in Hauptkapitel aufgeteilt (die früher den einzelnen Bänden entsprachen). Die Länge der Unterkapitel ist recht unterschiedlich, aber dennoch sehr angenehm zu lesen.
Insgesamt hat das Buch einen eigenen aber guten Schreibstil, welcher von dem Leser als sehr angenehm empfunden wird (so war es jedenfalls bei mir).

Mein Fazit: Wie gesagt, bereits den Film fand ich klasse. Und das Buch steht dem natürlich in nichts nach. Man bekommt zusätzliche Hintergrundinformationen und versteht besser die damalige Zeit und warum man John Coffey überhaupt zum Tode verurteilt hat. "The Green Mile" liefert viel Gesprächsstoff und sollte ruhig auch mal in der Schule als Titel vorgestellt werden - ich hätte mich gefreut!

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Tags: drama, gefängnis, mörder, todestrakt   (4)
 

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796 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

thriller, stromausfall, europa, blackout, hacker

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2013
ISBN 9783442380299
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story: Piero Manzano ist Italinier, Hacker und gerade mit dem Auto unterwegs als plötzlich der Strom ausfällt. Doch nicht nur ein Stadtteil ist betroffen, nein. In ganz Italien scheint der Strom ausgefallen zu sein. Und das mitten im Februar!
Schnell stellt sich heraus, das es nicht nur den Italienern so geht. Überall in Europa brechen die Stromkreise zusammen und die Versorgung der Menschen steht still. Doch warum? Wer will Europa schaden und wieso?
Die Situation wird von Tag zu Tag schlimmer, doch ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein. Trotz der Tatsache das Manzano mittlerweile den Verursachern auf der Spur ist, gerät er selbst als Verdächtiger ins Netz von Europol und Co. ...
Was ist noch nötig, damit man ihm glaubt und Unterstützung zukommen lässt?


Der Stil: Es gibt diverse Handlungsstränge, die am Ende des Buches zusammen laufen.
Das Buch beginnt mit Piero Manzano, einem mehr oder weniger typischen Italiener. Er ist ein wenig eingebildet, was sich aber im Laufe des Blackouts ganz schnell ändert. Erzählt wird seine Sicht der Dinge von einem Er-Erzähler. Man bekommt vieles mit, sowohl was seine Umgebung als auch seine eigene Gedankenwelt betrifft. Man begleitet Manzano auf seinem Weg die Verursacher zu stoppen und erlebt dabei auch einige unschöne und erschütternde Szenen.
Der nächste wichtige Handlungsstrang spielt in Berlin und dreht sich um die stellvertretende Abteilungsleiterin Frauke Michelsen. Durch sie erfährt der Leser was sich in Deutschland abspielt und wie die vielen Regierungen auf den Blackout reagieren. Denn jede noch mögliche Konferenzschaltung zwischen den europäischen Ländern wird von ihr verfolgt. Immerhin soll sie die Dinge versuchen zu richten.
Ein weiterer Handlungstrang der sich bereits realativ früh mit dem von Piero Manzano verbindet ist die Geschichte von Lauren Shannon, einer amerikanischen Journalistin die zur Zeit in Paris lebt und das Geschehen aus einer ganz anderen Sicht wahrnimmt. Wie Manzano erlebt dieser Charakter eine starke Wandlung während des Blackouts, ebenfalls geprägt durch die Vorkommnisse.
Erst später kommt der Handlungsstrang mit dem Europolbeamten Francois Bollard hinzu.Wie bei Manzano, Michelsen und Shannon kommt hier der Er-Erzähler zum Einsatz. Es werden viele Informationen geliefert, was genau bei diesem Blackout passiert und wie es passieren konnte. Man könnte sagen, hier wird das Basiswissen rund um Strom und IT vermittelt, welches der Leser auch benötigt. Auch sticht hier der familiäre Teil sehr hervor, aber da möchte ich jetzt nicht zu viel vorweg nehmen.
Neben diesen Haupthandlungssträngen gibt es noch diverse kleinere, die zwar ebenfalls wichtig sind aber auf die ich leider nicht alle eingehen kann. Erwähnt sei noch, dass zwischendurch sogar in das Lager der Verursacher geschaltet wird. Durch die anderen Handlungsstränge kam es bei mir schnell zu Vermutungen wer dahinter stecken könnte... doch ich lag leider falsch. Marc Elsberg hat hier ein wirklich großes Konstrukt geschaffen, das nur wenigen Autoren erfolgreich gelingt. 
Sowohl die Geschichte selbst, als auch das Wissen und die gewählten Charaktere stehen in einem guten Mischverhältnis zu einander. Man fühlt sich als Leser nicht erschlagen, aber auch nicht zu wenig informiert. So konnte ich alles gut nachvollziehen.
Der von einigen Rezensenten angesprochene fehlende Spannungsaufbau ist meiner Ansicht nach sehr wohl vorhanden. Ich mochte das Buch zeitweise garnicht mehr aus der Hand legen.
Die Kapitel sind meist nur wenige Seiten lang und auch wenn sich viele Handlungsorte und Personen im Buch tümmeln, war ich dadurch nicht irritiert. Diese Sprünge in der Handlung machen das Buch zu etwas Besonderem.
Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist der Realismus der ganzen Geschichte. Ich hatte nicht nur eine Gänsehaut, sogar ein paar Tränen sind bei mir geflossen. In eine solche Situation wie im Buch beschrieben möchte ich nie kommen.

Mein Fazit: Mich hat das Buch sehr gefesselt. Das lag nicht nur an dem Thema selbst - welches meiner Ansicht nach sehr realistisch und nicht abwegig erscheint - auch die Charaktere haben mir gut gefallen.
Das recht offene Ende finde ich sehr passend gewählt, etwas anderes hätte ich mir garnicht vorstellen können und hätte auch nicht dem Charakter des Buches entsprochen.
Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem weiterempfehlen!

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Tags: endzeit, europa, thriller   (3)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, inzest, schwagerschaftsabbruch, vater, missbrauch

Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter: Ein Mädchen wird von seiner Familie jahrelang misshandelt

Karin Jäckel
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Lübbe Digital, 16.11.2012
ISBN 9783838725567
Genre: Sonstiges

Rezension:

Info vorweg: Eigentlich wollte ich das Buch ohne Benotung lassen, da man so etwas meiner Meinung nach bei einem solchen Thema nicht machen muss.

Die Story: Monika hatte es nie einfach. Trotz der Tatsache das sie ein Wunschkind war, konnte ihre Mutter sie nie akzeptieren, nie die Liebe zeigen die ein Kind verdient. Monikas Brüdern erging es nicht anders. Keines der vier Kinder hatte eine glückliche Kindheit, kommt erschwerend noch der sexuelle Missbrauch hinzu.
Dieses Buch beschreibt den ein Leben, das man keinem Kind zumuten möchte. Ablehnung, Missbrauch, Gewalt... das alles hat Monika mehrfach mitmachen müssen. Einen Ausweg hat sie leider erst sehr spät gefunden...

Der Stil: Monika hat zusammen mit der Autorin ihre Geschichte aufgearbeitet. Dabei erzählt sie aus ihrer Sicht wie es zu ihrer Lebensgeschichte kam. Angefangen bei den Eltern und deren Kindheit, reichen ihre Erzählungen bis hin zu dem Prozess den sie gegen ihren Vater geführt hat.
Monika beschreibt dabei - mehr oder weniger - ausführlich was sich damals in ihrer Kindheit und Jugend zu Hause abgespielt hat. Es ist erschreckend wie wenig Liebe eine Mutter für ihr Kind empfinden kann und für was man sie verantwortlich macht...
Besonders schlimm finde ich die Beschreibungen des sexuellen Missbrauchs. Ich musste das Buch wirklich erst zur Seite legen und an etwas anderes denken bevor ich weiterlesen konnte. Mich hat es schon angeekelt, aber wenn man sich einem solchen Buch stellt darf man wohl nichts anderes erwarten. Ich konnte allerdings zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen, warum Monikas Umgebung so wehement die Augen verschlossen hat und keine Hilfe angeboten wurde...

Mein Fazit: Ich kann an dieser Stelle eigentlich kein richtiges Fazit ziehen. Es muss wirklich jeder selbst entscheiden ob er das Buch lesen möchte. Denn einfache Kost ist es definitiv nicht!

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Tags: familie, gewalt, inzest, selbstmord, vergewaltigung   (5)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

scheidung, liebe, chick lit, neuanfang, familie

Meine allererste Scheidung

Sheryn George
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2009
ISBN B004407N5C
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vorweg: eigentlich hat das Buch den einen Stern auch nicht verdient!

Die Story: Caitlin Cooper, kurz Cait, ist verheiratet, zweifache Mutter und arbeitet Vollzeit bei einem TV-Sender. Gerade erst hat sie mit ihrer neuen Sendung einen weiteren großen Erfolg gelandet, da wird sie hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Durch die Arbeit hatte sie kaum Zeit für ihre Familie und das rächt sich nun - ihr Ehemann hat eine Affäre. Aber nicht mit irgendjemanden, nein... ausgerechnet ihre eigene Assistentin hat sie hintergangen. Und als Sahnehaube oben auf muss Cait auch noch erfahren, dass ihre neue Rivalin schwanger ist.
Wie der Buchtitel schon verrät, lässt Cait das nicht auf sich sitzen und will die Scheidung. Doch wer Jahre zusammen gelebt und eine Familie gegründet hat, trennt sich nicht einfach.


Der Stil: Tja... ich bin überhaupt nicht zurecht gekommen. Scheinbar gibt es hier einen allwissenden Erzähler und das meine ich auch so. Ständig springt die Autorin zwischen den Gedanken der verschiedenen Personen hin und her, nichts wird richtig zu Ende gedacht und die Dialoge unnötig in die Länge gezogen.
Auch die Kapitellänge ist meiner Ansicht nach viel zu lang gezogen. Man hat einfach das Gefühl, die jeweilige Szene will kein Ende nehmen. Hat sie dann ein Ende gefunden, beginnt die nächste meist wieder direkt mit einem längeren Dialog der von den bereits genannten, bunt gemischten Gedanken unterbrochen wird. Ich wusste zeitweise nicht, wer hier gerade spricht bzw. denkt. Und so etwas geht garnicht.
Die Charaktere wirken anfangs noch interessant, flachen aber mit jeder Seite mehr ab. Die lustige Mutter wird zur Schrulle, die aufmüpfige Teenager-Tochter zur Mitläuferin... alles wirkt zusammengewürfelt.

Mein Fazit: So toll der Titel auch klingen mag und so interessant das Cover aussieht - empfehlen kann ich das Buch nicht. Bei meinen "Recherchen" zur Rezension habe ich auch nichts positives über das Buch finden können, daher gab es wohl auch nie eine weitere Auflage, bzw. ein weiteres Buch der Autorin. Mit diesem undurchdachten Stil macht man dem Leser das Leben (und Lesen) einfach zu schwer :(

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Tags: chicklit, familie, liebe, scheidung   (4)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

humor, tiere, besondere tiere, witz, dorthe landschulz

Lachmöwen kennen keine Witze

Dorthe Landschulz , ,
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2013
ISBN 9783499619830
Genre: Comics

Rezension:

Die Story: Dieses Büchlein entstand aufgrund einer Idee der Autorin Dorthe Landschulz. Mit ihrer Facebookseite "Ein Tag - Ein Tier" ist sie bisher sehr erfolgreich mit rund 5000 Likes und hat nun diese Grundidee auf Papier auf's Papier bringen lassen.
Und worum geht es? Wie ihr schon gelesen habt, geht es um Tiere. Aber nicht einfach um irgendwelche Tiere! Hier finden sich Googlehupf, der Ladenhüter als auch die Riesenschildkröte. Das ihr diese Tiere nicht kennt macht überhaupt nichts - sie existieren so ja auch nicht. Doch Dorthe Landschulz erklärt gerne, was an den Tieren so besonders ist!

Der Stil: Zur Einführung in das Buch gibt es eine kurze Einleitung von der Autorin selbst, wo sie erklärt wie das Buch entstand.
Die Tiere die nun folgen, sind nach dem Alphabet sortiert. Jedem Tier ist eine eigene Seite mit einer Comiczeichnung gewidmet. Darunter befindet sich ein Text, der das Tier nochmal ein wenig näher beschreibt. Ein Beispiel habe ich von der Facebookseite von Dorthe Landschulz genommen, damit ihr einen besseren Einblick bekommt...
Die Zeichnungen sowie auch die Texte stammen von Dorthe Landschulz selbst, sie ist studierte Illustratorin mit Diplom im Bereich "Kinderbuch". Und das merkt man auch an den Cartoons, diese haben einen für mich typischen Stil. Leider kann ich nicht näher beschreiben was ich meine, aber vielleicht versteht mich der ein oder andere ja :)
Leider sind die Cartoons nicht farbig gestaltet, das hätte das Buch noch ein wenig aufgewertet.

Mein Fazit: ein kleines, witziges Büchlein. Auch meinem Freund hat es ganz gut gefallen, allerdings hätte es gern ein wenig dicker sein können. Dennoch bereitet es für kurze Zeit Freude.

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italien, medizin, bologna, historischer roman, medica

Die Medica von Bologna

Wolf Serno
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783426500217
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Story: Carla wird 1552 in Bologna (Italien) geboren und hat schon als Kind das Gefühl, das etwas mit ihr nicht stimmt. Und leider wird ihr das auch schon sehr früh gezeigt, durch die Kundinnen ihrer Mutter. Diese schrecken vor Carla zurück, da sie das "Mal des Teufels" trägt (ein so genanntes Feuermal, welches ihr Gesicht zur Hälfte bedeckt).
In dieser sehr christlichen Zeit ist es für ein Mädchen wie Carla nicht einfach. Auch nicht, nachdem sie von ihrer Mutter das Schneiderhandwerk erlernt hat und sich sogar mit einem ehemaligen Nachbarsjungen namens Marco verloben konnte.
Carla will mehr, sie will nicht nur einfache Hausfrau und Mutter werden. Da kommt es ihr ganz recht, das Marco Medizin studieren will. Schnell merkt Carla wie interessant dieses Thema ist und schleicht sich sogar auf den Campus - auch wenn dies den Frauen untersagt ist. Marco bringt sie dazu, bei den Nonnen im Kloster als medizinische Hilfe zu arbeiten. Doch auch diese Arbeit erfüllt sie nicht, Carla will immer mehr. Nachdem Marco tragisch ums Leben gekommen ist, ist Carla auf sich allein gestellt... doch sie weiß, wie sie etwas aus ihrem Leben machen kann und will.

Der Stil: Carla erzählt ihre Geschichte durch die Ich-Perspektive. Man merkt schnell, dass Carla ihren ganz eigenen Kopf hat und so garnicht mit ihrer Umwelt im Einklang steht. Ihre Gedankenwelt ist eine ganz andere, sehr fortgeschritten aber dennoch unreif. Mal handelt sie wie ein Kind, dann wiederum wie eine erwachsene Frau.

Das Buch ist in drei große Abschnitte aufgeteilt - Marco, Gaspare und Latif. Die Männer, die Carlas Leben bestimmt und beeinflusst haben. Jeder Teil enthält Unterkapitel, die - wie früher üblich - mit einem größeren verzierten Buchstaben beginnen. Der Kapitelname ist jeweils in zwei Sprachen zu lesen, Deutsch und Latein. Und Latein ist in diesem Buch ein großer Bestandteil, wenig wunderlich da es um die Medizin geht. Mich hat nur verwundert, das es keinerlei Übersetzungen zu den Auszügen gibt (auch nicht für die italienischen). Zwar helfen Carlas Gedanken ein wenig beim Übersetzen, aber mir fehlt die "richtige" Übersetzung trotzdem.
Die anderen Charaktere wie Marco, Gaspare und Latif sind sehr unterschiedlich gestaltet. Jedoch blieb auch hier der Eindruck, dass keiner der Charaktere wirklich richtig ausgereift ist. So erging es mir dann auch mit einigen Handlungsträngen. Sie verlaufen sich, werden teilweise nicht mehr aufgegriffen. Sehr schade, auch wenn es das Buch vielleicht noch mal 200 Seiten dicker gemacht hätte. Es bleiben am Ende dann einfach zu viele Fragen offen...


Mein Fazit: Auch wenn mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat, muss ich ein paar Minuspunkte verteilen. Wie schon gesagt, mir was es fast schon etwas zu wissenschaftlich und da ich nur sporadisch Latein beherrsche waren mir gewisse Passagen doch ein wenig zu viel... auch Carlas Charakter gefällt mir nicht so richtig. Sie ist sehr sprunghaft und scheint kaum Reife zu entwickeln.

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Tags: freundschaft, historischer roman, italien, liebe, medizin   (5)
 

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humor, weltuntergang, simon peters, tommy jaud, freundschaft

Überman

Tommy Jaud
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 14.11.2012
ISBN 9783651000322
Genre: Humor

Rezension:

Eigentlich ist es ja garnicht mein Buch, sondern das meines Freundes. Da er momentan aber leider fast garnicht zum Lesen kommt, habe ich es mir dann doch mal geschnappt :)

Die Story: Simon ist pleite. Dieser Zustand ist ihm zwar nicht unbekannt, doch vom Millionär zum Pleitegeier waren es nur wenige Tage. Um genau zu sein: wenige Fehlinvestitionen.
Und was macht man, wenn die Freundin gern studieren gehen möchte, Raten und Steuern zu zahlen sind? Richtig, man lässt sich etwas einfallen. Und Simon wäre nicht Simon, wenn es dabei nicht um äußerst merkwürdige Ideen gehen würde.
Vom App-Ideenwahnsinn bis hin zu einer Klage gegen Jamie Oliver - hier ist alles vertreten! Wer aber "Vollidiot" und "Millionär" gelesen hat, weiß das Simon noch mehr zu bieten hat - davon sind seine Freunde allerdings nicht wirklich begeistert... denn Simons Plan hat einige Lücken

Der Stil: Wie gewohnt erzählt Simon von seinem Leben (und Leiden) aus der Ich-Perspektive. Natürlich nimmt er dabei kein Blatt vor den Mund und redet wie immer einfach "drauf los" - ob es den Leuten nun gefällt was er zu sagen hat oder nicht. Simon gehört zu der Sorte Menschen, die erst nachdenken nachdem sie etwas gesagt haben. Und darunter leiden auch seine Freunde, die sich seit dem letzten Buch "Millionär" doch stark verändert haben. Außer Simon, der ist immer noch der gleiche Typ und scheinbar einfach unbelehrbar.
Aber genau das hat mich ein wenig gestört. Statt doch mal die ein oder andere positive Seite aufzuzeigen, hat Tommy Jaud Simon quasi zu einem Wahnsinnigen mutieren lassen. Ob das nun auf die Einnahme der diversen Pillen zurück zu führen ist, oder gar vom Autor gewollt... beide Varianten gefallen mir nicht. Die anderen Charaktere sind aber doch recht nett gestaltet und fügt sich in das passende Bild ganz gut ein.
Die Kapitellänge ist angenehm, ebenso der Stil an sich. Keine großen Ausschweifungen oder Nebensächlichkeiten, Tommy Jaud bringt es immer (fast) direkt auf den Punkt. Leider hat aber darunter auch ein wenig der Witz gelitten. Dort wo die Vorgänger des Buches einem zum Lachen gebracht haben, ist es hier doch oft nur noch ein Schmunzeln. So fand ich ehrlich gesagt nur das erste Drittel witzig und den "Anhang".

Mein Fazit: Wer bereits "Vollidiot" und "Millionär" gelesen hat, der wird sich dieses Buch auch kaufen (auch wenn vielleicht mit ein wenig Enttäuschung am Ende). Da es ein stark offenes Ende hat, gehe ich mal von einer weiteren Fortsetzung aus. Vielleicht schafft Simon es dann endlich, sich nicht mehr wie ein Ar*** zu verhalten?

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Tags: fortsetzung, freundschaft, humor   (3)
 

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1.195 Bibliotheken, 28 Leser, 8 Gruppen, 158 Rezensionen

england, pilgerreise, krebs, liebe, freundschaft

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Rachel Joyce , Maria Andreas
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 16.05.2012
ISBN 9783810510792
Genre: Romane

Rezension:

[Rezension] Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Dieses Buch habe ich als Wanderbuch erhalten - allerdings gibt es ja solche und solche Wanderbücher. Und dieses hier ist etwas Besonderes, aber seht selbst warum :)

Die Story: Harold will eigentlich nur zum Briefkasten gehen und auf einen Brief einer alten Bekannten antworten. Queenie, mit der er früher in einer Firma gearbeitet hat, schreibt ihm von ihrem Krebsleiden und das sie bald sterben wird.
Das Harold jedoch viel weitergeht, daran hätte niemand gedacht. Besonders nicht seine Frau Maureen, die - wie Harold selbst - arg von dieser Pilgerreise überrumpelt wird.
Was es heisst zu Fuß quer durch ein Land zu reisen muss Harold schnell einsehen. Denn so einfach und unbeschwert wie er es sich zu Beginn noch vorgstellt hat, ist die Reise bei weitem nicht. Und das gilt auch für die Personen, welchen er begegnen wird...

Der Stil: Harolds Pilgerreise wird von einem Er-Erzähler beschrieben, wobei sich der Erzähler sowohl mit Maureen und ihrer Erlebnissen zu Hause befasst, als auch mit den Erlebnissen von Harold.
Harold begegnet sehr unterschiedlichen Charakteren und ich finde es einfach faszinierend, dass Rachel Joyce wirklich jedem noch so kleinen Person eine gute Geschichte und einen einzigartigen Charakter gegeben hat. Das fängt bei Kleinigkeiten wie der Aussprache an und verdichtet sich teilweise zu richtigen Lebensgeschichten. Dabei waren mir nicht alle sympathisch, aber eben einzigartig. Jede Person bringt Harold mehr oder weniger auf seinem Weg weiter, hilft ihm oder bringt ihn auch mal durcheinander. Doch eines verliert Harold dabei nie: das Ziel, zu Queenie zu laufen und sie somit zu retten.
Und das macht das Buch meiner Ansicht nach auch so interessant. Nicht nur Harold verändert sich auf seiner Reise, auch die Menschen die ihm begegnen oder ihn gar begleiten. Gut finde ich ebenfalls, dass auch Harolds Ehefrau Maureen nicht außen vor gelassen wird. Man fühlt mit und möchte manchmal einfach rufen "nun tu es endlich" oder ähnliches. Wie gesagt, die Charaktere in diesem Buch machen das Buch erst zu etwas Besonderem.
Sehr rührend war auch das Ende des Buches, welches noch ein spezielles Kapitel enthält. Ich möchte aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten!
Die Kapitellänge ist sehr angenehm und der Lesefluss kam bei mir nie ins Stocken. Zeitweise musste ich mich schon dazu zwingen etwas zu notieren :D (dazu am Ende mehr). Schön ist auch die Gestaltung der einzelnen Kapitelanfänge, es gibt immer einen kurzen passenden Titel, welcher das Kapitel selbst eigentlich mit nur kurzen Stichpunkten wiederspiegelt.
Auch sehr lobenswert finde ich den Stil wie Rachel Joyce es geschafft hat, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Man erfährt immer mehr über den "alten" Harold und kommt so langsam dahinter, wie er überhaupt zu dem heutigen Menschen geworden ist und warum sich bestimmte Dinge nur in eine bestimmte Richtung entwickeln können. Am Ende bleibt, aber wenn es über das Buch verteilt immer nur Bruchstücke sind, keine Frage offen. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit Harold am Ziel angekommen zu sein.

Mein Fazit: Wer das Buch noch nicht gelesen hat: kaufen, leihen, schenken lassen!
Ich könnte jetzt keinen genauen Punkt nennen warum, Rachel Joyce hat einfach so viel Charme aus diesen rund 380 Seiten herausgeholt... ein wahrliches Lesevergnügen!

Nun noch kurz zum bereits angesprochenem Special bei diesem Wanderbuch. Eigentlich soll man mit Wanderbüchern extra vorsichtig umgehen und es behutsam auf Reisen schicken. Doch hier durfte, nein sollte man sogar Notizen machen - und zwar in das Buch! Ein Beispiel:
Ich habe mich dabei in meine Schulzeit zurück versetzt gefühlt und hatte das Gefühl, ich sei bei einer Buchbesprechung. Es macht wirklich großen Spaß zu Lesen, was die vorherigen Teilnehmer so gedacht haben und wo sie sich etwas markiert haben. Wer die Möglichkeit hat, sollte auf jeden Fall auch mal bei einem solchen Wanderbuch mitmachen.

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Tags: england, familie, liebe, pilger   (4)
 

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griechenland, freundschaft, urlaub, liebe, familie

Frühlingsgewitter

Angela Gerrits , Cordula Schmidt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2013
ISBN 9783841501981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Story: Joe, die eigentlich Johanna heisst, macht keine leichte Zeit durch. Erst trennt sich ihr Freund Björn urplötzlich von ihr und dann steht auch noch ihr Vater mit gepacktem Koffer in der Haustür. Doch nicht wie für den Griechenlandurlaub geplant, ihre Eltern trennen sich ebenfalls.
Joes Welt bricht zusammen und keiner scheint ihr helfen zu wollen. Sogar ihre beste Freundin verhält sich abweisend. Doch so einfach will Joe das nicht hinnehmen und macht sich auf, ihren Ex-Freund zur Rede zu stellen. Leider muss sie einen weiteren Rückschlag hinnehmen - er hat bereits eine neue Freundin! Und so langsam dämmert Joe, was hier vor sich geht... Ein klärendes Gespräch findet allerdings nicht statt, ein Unglück kommt dazwischen.
Joe hat die Nase voll, dankend nimmt sie das Angebot ihrer Mutter an mit ihr zusammen nach Griechenland zu fliegen. Und endlich erlebt Joe die Osterferien, die sie sich gewünscht hat...

Der Stil: Die Geschichte wird von Joe selbst, aber von einem Er-Erzähler, erzählt. Dabei fliessen Joes Gedanken dahin, wie bei Jugendlichen gewohnt auch mal gerne sehr sprunghaft. Hier hat die Autorin Angela Gerrits es geschafft, den Charakter von Joe auch wirklich wie eine Jugendliche agieren zu lassen. Mir gefallen allerdings die Eltern nicht, beide sind sehr unsicher in ihrer Art und ich habe mich oft gefragt, wie sie Joe wohl bisher erzogen haben müssen.
Da zeigt Nikos, der Junge den Joe in Griechenland kennenlernt, mehr Verantwortungsgefühl. Wobei mir die Liebesgeschichte zuerst zu schnell kam und dann viel zu früh abflachte. Hätte man mehr daraus machen können.
Sonst liest sich das Buch aber sehr flüssig, ist angenehm geschrieben und auch die Kapitel sind gut unterteilt. Besonders hierbei: jedes Kapitel hat eine Orts- und Temperaturangabe.
Sehr schön empfand ich Joes Wege durch Hamburg, aber das ist wohl als Hamburgerin normal. Dennoch immer wieder lustig, wenn man schon selbst in den beschriebenen Clubs war!

Mein Fazit: Für mich war dieses Buch eine kleine, nette Lektüre für nebenbei. Ich denke aber, dass liegt hauptsächlich am falschen Alter. Das Buch ist wirklich eher für Jugendliche konzipiert und könnte meiner Ansicht nach sogar gut im Unterricht gelesen werden.
Mir hat es gefallen, auch wenn es nicht "der Hit" war.

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Tags: familie, freundschaft, griechenland, hamburg, urlaub   (5)
 

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new york, naz, pendergast

Revenge - Eiskalte Täuschung

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2013
ISBN 9783426508084
Genre: Krimi und Thriller

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

freundschaft, garten, scheidung, frau meyer, eli

Der Garten der alten Dame

Nikola Hahn ,
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Thoni-Verlag, 20.05.2016
ISBN 9783944177144
Genre: Romane

Rezension:

Diese Leserunde habe ich als besonders entspannt und angenehm empfunden. Die Autorin Nikola Hahn hat uns (und das tut sie immer noch) die ganze Runde über begleitet und stand für alle Anliegen zur Verfügung. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank für die Widmung im Buch!

Die Story: Elisabetha, kurz Eli oder auch Ronja wie sie ihr Vater nennt, muss mit ihrer Mutter aus der bisherigen Wohnung ausziehen. Ihre Mutter hat sich von ihrem Vater getrennt und Eli macht das sehr zu schaffen. Weder die neue Schule, die Mitschüler und schon garnicht die neue Wohnung wollen ihr gefallen. Da kommt ihr der verwilderte Garten auf der anderen Straßenreichte nur recht.
Doch so verlassen wie ihre Mitschülerin Emma gemeint hat, ist der Garten nicht. Eli trifft dort auf die alte Frau Meyer und versucht ihren unschönen Alltag hinter sich zu lassen...

Der Stil: Die Geschichte wird in diesem Fall nicht von einem Ich-Erzähler erzählt, sondern aus der Sicht eines Er-Erzählers. Dabei begleitet man Eli auf ihren Wanderungen durch den Garten von Frau Meyer und ihrem restlichen Leben. Die Autorin Nikola Hahn hat es dabei geschafft die Persönlichkeit von Eli so gestaltet, das auch Erwachsene sich in ein Kind hinein versetzen können. Man fühlt mit Eli mit, wenn sie mal wieder von Emma genervt oder ihre Mutter ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt.
Meiner Ansicht nach wird hier sehr gut beschrieben, was in einem Kind - das unter der Scheidung der Eltern leidet - vor sich geht.
Auch die anderen, von Eli erfundenen, Charaktere sind liebevoll dargestellt.
Die Kapitellänge ist ansprechend, wobei das Buch in die vier Jahreszeiten unterteilt ist. Begonnen wird mit dem Herbst, es folgen Winter, Frühling und Sommer. Auch wenn das Buch kein Wälzer ist, hat es Nikola Hahn geschafft sehr viel zu vermitteln und dem Leser mit auf den Weg zu geben.

Mein Fazit: Ein wirklich schönes Buch, das mich zum Teil an meine eigene Kindheit erinnert hat. Man merkt schnell, dass die Autorin hier sehr viel Herz und Zeit investiert haben muss.
Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle, das mit persönlich die so genannte "Winterausgabe" zur Verfügung gestellt wurde. Es gibt das Buch noch in weiteren Ausführungen, welche sich durch die Aufmachung unterscheiden. Näheres könnt ihr auf der Internetseite finden!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

sternzeichen, sarkasmus, schwarzer humor, ironie, horoskop

Das Horrorskop

Romy Fischer
Flexibler Einband: 140 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.10.2012
ISBN 9783848229192
Genre: Humor

Rezension:

Was haben Justin Bieber, Osama bin Laden und meine Wenigkeit gemeinsam?
Wir gehören zu denjenigen, die im Sternzeichen der Fische geboren sind.

Der Inhalt: Romy Fischer hat es sich diesmal zur Aufgabe gemacht die diversen Sternzeichen zu durchleuchten. Tja, ein Buch über Horoskope... halt nein, Horrorskope!
Klar, jeder wird schon mal in sein (Tages)horoskop reingeschaut haben oder tut dies sogar regelmäßig. Und daher eine Warnung an alle, die sich wirklich täglich damit auseinandersetzen: nicht alles so ernstnehmen, vor allem nicht die täglichen Horoskope! ;-)
Denn seien wir mal ehrlich - ohne das ich jemanden damit zu nahe treten möchte - kann man den Horoskopen wirklich glauben schenken? Gibt es eine Schublade für das jeweilige Sternzeichen?
Romy Fischer hat sich damit befasst und ist dabei über so manche Wunderlichkeit gestolpert.

Der Stil: Das Buch befasst sich mit allen zwölf Sternzeichen, angefangen beim Widder (warum diejenigen immer an erster Stelle stehen müssen, ergibt sich sogar meiner Ansicht nach direk aus dem Text). Eingeleitet werden die jeweiligen Kapitel wieder mit sehr schicken Fotos (siehe Beispielfoto vom Cover), natürlich passend zum Sternzeichen!
Es erfolgt eine kurze Info was das Sternzeichen so ausmacht worauf eine strikt wissenschaftliche Analyse erfolgt - nur das der wissenschaftliche Teil gegen Humor, Sarkamus und Witz ausgewechselt wurde. Eine intensive Charakterstudie lässt dann auch die eindeutigen Rückschlüsse auf Gesundheit, Job, Finanzen und Liebe zu. Wobei sich Romy Fischer hier besonders der Liebe widmet. So kann ein Jeder selbst überprüfen, welches Sternzeichen am besten zu ihm passt. Zum Schluss jeder Sternzeichenanalyse folgt meine persönliche Lieblingskategorie, die der berühmten Personen. Ich war schon leicht erstaunt wer denn wann Geburtstag hat.
Soweit ich das nun beurteilen kann (immerhin habe ich mich seit meiner Teenagerzeit nicht mehr Horoskopen beschäftigt), sind alle wichtigen Themen aufgeführt.

Mein Fazit: die Art und Weise wie die Autorin mit dem jeweiligen Sternzeichen umgeht und welche persönlichen Erfahrungen da wohl einfliessen, ja das sollte man auf jeden Fall selbst lesen! Alle Sternzeichen habe ich zwar noch nicht durch, aber mich haben die bisherigen sehr überzeugt.

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1.168 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 141 Rezensionen

liebe, paris, familie, alzheimer, holocaust

Solange am Himmel Sterne stehen

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.04.2013
ISBN 9783442381210
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story: Hope hat kein einfaches Leben. Eben erst hat sie sich von ihrem Mann scheiden lassen, da macht ihre Tochter arge Probleme. Zudem ist ihre Mutter vor kurzem verstorben und ihre Oma wohnt mittlerweile in einem betreuten Wohnheim. Sie hat Alzheimer und immer weniger klare Tage.
Während Hope versucht die Familienbäckerei am Laufen zu halten, bekommt sie von ihrer Oma Rose den Auftrag einer geheimnisvollen Liste mit Namen nach zu gehen. Wer sind all diese Menschen auf der Liste? Um das Schicksal was jene ereilte herauszufinden, begibt sich Hope auf eine Reise nach Paris und stößt dort auf ein Familiengeheimnis, auf das sie nicht vorbereitet war...

Der Stil: Das Buch ist aus der Perspektive von Hope erzählt, sprich aus der Sicht eines Ich-Erzählers. Unterbrochen werden die Kapitel aber zwischendurch von "Flashbacks" und Gedanken von Rose. Diese sind deutlich durch eine andere Schrift gekennzeichnet und aus der Sicht eines Er-Erzählers beschrieben. Diesen Flashbacks und Gedanken gehen jeweils zur Geschichte passende Rezepte vorweg. Diese habe ich zum Teil auch nachgemacht, Ergebnisse könnt ihr am Ende anschauen :)
Die Kapitellänge ist sehr angenehm und nicht zu lang oder zu kurz. Auch der ganze Stil an sich ist sehr angenehm zu lesen, stellenweise wollte ich das Buch garnicht weglegen.
Was allerdings zu einiger Kritik geführt hat, ist die Geschichte selbst. In der Leserunde wurde oftmals bemängelt, das Buch sei nicht realistisch und zu seicht. Ich stimme dem nur bedingt zu, denn immerhin ist die Beschreibung des Buches auch schon auf eine solche Geschichte ausgelegt. Sicherlich ist die Geschichte nicht zu 100% gut durchdacht, aber in sich stimmig. Und das gehört auch zu einem guten Buch, ebenso wie eine gute Geschichte.

Mein Fazit: Am Ende des Buches musste ich mich zusammenreissen - nicht, weil ich das Ende nicht abwarten konnte. Es war einfach sehr traurig und sehr bewegend. Auch die geschichtlichen Aspekte finde ich sehr interessant, ich habe sogar noch etwas dazu gelernt.
Mir hat das Buch gut gefallen und kann es ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen!

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118 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dystopie, silo, draußen, ebook, allison

Silo 1

Hugh Howey
E-Buch Text: 45 Seiten
Erschienen bei Piper, München, 06.12.2012
ISBN B00ADL5GJG
Genre: Science-Fiction

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146 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

berlin, frauen, leben, freundschaft, liebe

Durch den Wind

Annika Reich
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 08.02.2010
ISBN 9783446235137
Genre: Romane

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195 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

dystopie, liebe, endzeit, carya, jonan

Im Schatten des Mondkaisers

Bernd Perplies ,
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.03.2013
ISBN 9783802586385
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Soooo lange habe ich auf die Fortsetzung gewartet und dann durfte ich das Buch endlich in den Händen halten. Dies ist der zweite Band der dreiteiligen Serie rund um Carya, Jonan und Pitlit.

"Für die Menschen vor dem Sternenfall mochten Leid und Tod bloß spannende Unterhaltung gewesen sein. Heute traf man auf beides, wohin man seine Schritte setzte. Und daran war nichts Spannendes und absolut nicht Unterhaltsames."(S. 168 (c) beim Verlag)

Die Story: Vorweg: der erste Teil ist Pflichtlektüre! Ab hier beginnt quasi der Spoiler!
Am Ende des ersten Bandes waren Carya, Jonan und Pitlit gerade dem Großinquisitor des Lux Dei entkommen, da ist er ihnen schon wieder auf den Fersen. Daher beschließen sie, das Dorf der Mutanten zu verlassen und machen sich auf den anstrengenden und gefährlichen Weg zu den Koordinaten, die Carya in ihren Träumen unter der Folter des Großinquisitors gesehen hat.
Carya hofft mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und damit beschwört sie etwas herauf, auf das sie gern verzichtet hätte. Nachdem die drei auf einem Schiff nach Paris gelangt sind, stehen ihnen dort die nächsten Probleme bevor. Denn auch wenn der Mondkaiser dem Lux Dei nicht freundlich gesonnen ist, für Carya ist es dennoch höchst gefährlich in seinem Land zu verweilen...

Der Stil: Eigentlich könnte ich den Text aus der Rezension zum ersten Band "Flammen über Arcadion" hier her kopieren, denn Bernd Perplies ist sich seinem Stil treu geblieben.
Auch hier beweist der Autor meiner Meinung ein wirklich großes schriftstellerisches (was ein Wort!) Können, an dem sich andere Autoren durchaus ein Beispiel nehmen können.
Die angenehme Länge der Kapitel und das weiterhin nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wird, machen das Buch erst so richtig "rund".
Ihr denkt vielleicht ich übertreibe nun, aber nein. Bereits beim Lesen des ersten Bandes haben sich viele Szenen vor meinem inneren Auge wie ein Film abgespielt und genau das ist nun beim zweiten Band wieder der Fall gewesen. Allein der Szenenwechsel und Spannungsbogen am Ende des Buches habe ich selten so gelesen und genossen.
Aber trotz der vielen Vergleiche ist "Im Schatten des Mondkaisers" doch auch anders. Man merkt wie sich die Charaktere und die Beziehungen untereinander weiterentwickeln und an den neuen Situationen und Gefahren wachsen und reifen. Ob man sich nun der Gedankenwelt von Carya oder Jonan anschließt, man fühlt sich sofort in die Person hinein versetzt.

Mein Fazit: Eine super gelungene Fortsetzung. Wo die Spannung im ersten Teil aufhörte, wird sie hier direkt wieder aufgenommen. Ich freue mich jetzt schon auf den dritten Band "Das geraubte Paradies" der am 12. September 2013 erscheinen wird (und auch schon vorbestellt ist). Wobei ich es bereits jetzt einen leicht negativen Beigeschmack hat, denn es wird der letzte Band sein :(

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

wechseljahre, frauen, alter, freundschaft, midlife

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

Dora Heldt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2013
ISBN 9783423214377
Genre: Romane

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