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93 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

jugendbuch, freundschaft, cyberworld, roboter, familie

CyberWorld 1.0 - Mind Ripper

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.05.2016
ISBN 9783958342033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wir befinden uns in London im Jahr 2038 und das Cybernetz hat die Welt erobert, besonders die der Jugendlichen. Mit seinem Avatar kann man ins Netzwerk eintauchen und u.a. an Rollenspielen teilnehmen.

So lernen wir Jemma, ihren Bruder Jamie und Zack kennen. Diese sind im Cybernetz am liebsten in Rollenspielen unterwegs. Eines Tages fallen 3 Jugendliche kurz hintereinander ins Koma und plötzlich ist das Cybernetz nicht mehr das was es mal war und die Jugendlichen müssen vorsichtig sein. Darüber hinaus lernt Jemma Will kennen, der Ihnen etwas geheimnissvolles anbietet. Zusammen stellen sie Nachforschungen an und kommen somit der Wahrheit und die drei Jugendlichen gefährlich nahe!

Ich muss gestehen das ich ziemlich unbedarft an dieses Buch rangegangen bin. Der Klappentext klang spannend, zumal ich selbst an und an gerne Rollenspiele ausübe, und dachte mir das es bestimmt ein netter Jugendroman für Zwischendruch ist. Aber ich muss sagen das mich "CyberWorld 1.0 - Mind Ripper" richtig überrascht hat.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte mich immer, auch nach längeren Lesepausen, wunderbar zurecht finden. Gerade der Einstieg war gut, denn da befinden wir uns in einem Spiel und merken gleich worum es in dem Buch geht. Wie lange wünschte ich mir schon aktiv in einem Spiel dabei zu sein, anstatt nur vor dem Fernseher zu zocken. Das London im Jahr 2038 wurde toll beschrieben und ich kann mir vorstellen das es in 20 Jahren wirklich so aussehen könnte. Gott sei Dank hat die Autorin da keine zu abgespacte Zukunft erschaffen. Das wäre in meinen Augen zu viel des Guten gewesen.

Die Charaktere waren einfach klasse. Nach und nach erfährt man immer mehr über diese und schließt sie in sein Herz. Jemma, die starke Schwester, Jamie der verletzliche Bruder und auch Zack, der immer gut drauf ist. Ich konnte mich gut in alle Protas hineinversetzen und konnte nachvollziehen warum dieser so handelt wie er es getan hat. Und das hat mich an der Geschichte wirklich überrascht, Ich hatte mit einem Cyberroman gerechnet, aber bekommen habe ich eine Geschichte mit vielschichtigen Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben.

Die Geschichte rund um die CyberWorld und die Jugendlichen war einfach toll. Ich habe jedem Kapitel engegengefiebert in dem sich Jemma und Co.auf die Suche nach dem Mind Ripper machen. Das Ende war überraschend und habe ich so nicht kommen sehen. da hat die Autorin einen ganz schön an der nase herumgeführt und für eine echte Überraschunge gesorgt. Auf jeden Fall freu ich mich schon unglaublich auf den zweiten Band.

Fazit: Eine spannende, actionreiche, emotionale Geschichte die mich absoult begeistern konnte, Sowohl die Charaktere als auch die Story waren absolut genial und ich habe immer mitgefiebert und mich auch ab und an gegruselt. Ein Roman dem definitiv viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte.

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308 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

märchen, fee, liebe, magie, lilith

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich ist der dritte Teil der dreizehnten Fee erschienen. Ich habe so auf den Abschlussband hingefiebert und war gespannt was es mit Lilith, dem Hexenjäger und Pandora auf sich hat.

 Das eBook wurde mir im Rahmen einer Leserunde von der Autorin freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 Zum Inhalt möchte ich nicht so viel sagen da es sich ja um den dritten Teil handelt und ich dann eindeutig spoilern würde.

 Die Geschichte beginnt quasi dort wo Band zwei endete. Wir setzen unseren Weg mit Lilith gemeinsam fort und versuchen allen Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

 Der Einstieg fiel mir, anders als bei Band 2, sehr leicht. Ich war sofort wieder „zu Hause“ und fühlte mich willkommen in Pandora. Lilith ist nach wie vor ein sehr vielschichtiger Charakter der seine alten Wesenszüge nicht komplett ablegen kann. Immer wieder im Laufe der Geschichte fällt sie in alte Muster und man merkt richtig Ihre innere Zerrissenheit und den Kampf mit sich selbst. Dieser innere Zwiespalt hat mir sehr gut gefallen und macht Lilith für mich einfach nur menschlich. Keiner ist wirklich Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß.

 Endlich werden in diesem abschließenden Band alle Fragen beantwortet und jetzt im Nachhinein ergibt alles einen Sinn. Wir wissen was es mit dem Mogul und dem Hexenjäger auf sich hat und warum alles so anfangen und enden musste.

 Der Schreibstil ist mal wieder einzigartig und lässt einen nicht mehr los. Diese bildhafte und poetische Sprache nimmt einen sofort gefangen und man ist völlig in dieser Welt. Alles um einen herum gerät in Vergessenheit und man leidet und lacht mit den Protagonisten und will gar nicht mehr auftauchen aus dieser Welt.

 Julia Adrian hat hier wirklich eine einzigartige und besondere Geschichte geschaffen die ich garantiert nicht zum letzten Mal gelesen habe. Wer ein Fan von Märchen ist, sollte unbedingt diese Bücher lesen.

 Fazit: Eine wundervolle Trilogie, die einen in die Welt der Märchen entführt. Eine besondere Geschichte die mich noch lange gefangen hält.

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, mord, ruth ware

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nora ist 26 Jahre alt, Schriftstellerin und lebt ein ziemlich einsames Leben in Ihrer kleinen Wohnung. Eines Tages bekommt Sie überraschend eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare. Etwas ist damals vorgefallen was Nora bis jetzt nicht überwunden hat, doch sie gibt sich einen Ruck und sagt zu. Doch das Wochenende wird anders als sie es erwartet hat. 

Ich muss sagen das mich schon die Leseprobe überzeugt hat. Ich fand den Schreibstil absolut toll. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, es liest sich sehr flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. 

Interessant fand ich den Anfang. Dieser setzt an als Nora schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Sie kann sich an nichts erinnern und auch wir als Leser werden im Dunkeln gelassen. 

Dadurch das wir quasi mitten in der Geschichte angefangen haben, möchte man natürlich wissen wie es so weit kommen konnte und lechzt förmlich durch die Seiten. Im Buch finden sich immer mal wieder Stellen in denen wir Nora im Krankenhaus begleiten und Stück für Stück deckt sich auf was an diesem Wochenende wirklich geschah. 

Die Charaktere fand ich allesamt großartig. Jeder hat seine Eigenarten und Geheimnisse. Hinter jedem schiefen Blick oder hinter jeder Andeutung vermutet man etwas komisches und wird, mit Fortschreiten des Buches, immer misstrauischer. Alle Charaktere wurden sehr gut beschrieben und keiner gleicht dem anderem. 

Auch das Setting war absolut großartig. Gruseliger hätte die Autorin dieses nicht beschrieben können. Ein abgeschiedenes Glashaus mitten im Wald. Ohne Nachbarn oder Zivilisation. Abgeschieden mitten im November. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich an dieses Haus denke. Wer möchte denn bitte schon in einem Glashaus wohnen. 

Die Story nimmt langsam an Fahrt auf, bis sie sich unaufhaltsam dem Höhepunkt nähert. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war auf die Auflösung gespannt. Die ist der Autorin auch sehr gut gelungen und hatte einiges an überraschenden Wendungen und Auflösungen parat. 

Fazit: Ein spannender Thriller, der sich zum wahren Pageturner mausert. Spannend bis zum Schluss.

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254 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 122 Rezensionen

liebe, gift, fantasy, jugendbuch, melinda salisbury

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die siebzehnjährige Twylla  ist dazu auserwählt irgendwann das Erbe Ihrer Mutter anzutreten und Sündenesserin zu werden. Doch dazu kommt es nicht. Twylla ist die Reinkarnation der göttlichen Daunen und Ihr Schicksal ist es all jene zu bestrafen die dem Königreich Lormere untreu geworden sind. Denn Ihre Haut ist giftig und wen Twylla berührt, der stirbt. Außerdem soll sie später den Prinzen heiraten und an seiner Seite das Königreich regieren. Als plötzlich einer Ihrer Wächter krank wird und ein neuer kommt ist nichts mehr wie vorher. Denn Lief ist frech, witzig und kommt Twylla immer näher…

 Ich muss sagen das mich zu aller erst das Cover in seinen Bann gezogen hat. Es ist wunderschön gestaltet und in Kombination mit dem Titel ein Buch das ich unbedingt lesen muss.

Leider muss ich gestehen das mich die Geschichte nicht komplett überzeugt hat. Es gibt immer wieder gute Ansätze, aber die Autorin schafft es aus meiner Sicht nicht, diese gut umzusetzen.

 Die Geschichte plätschert die ersten 150 Seiten nur so dahin. Wir erfahren viel von Twyllas Alltag und Ihrem Leben am Hof, aber leider kommt die Story dabei nicht wirklich voran. Lange Zeit weiß man einfach nicht wohin einen die Geschichte führt und sie verliert sich auch leider in Kleinigkeiten. Erst ab der Hälfte kommt mal etwas Spannung auf und Handlung schreitet voran. Allerdings ist diese auch nicht wirklich neu oder überraschend.

 Mit den Charakteren bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Twylla ist für mich leider keine starke Protagonistin und badet viel zu oft in Selbstmitleid. Auch zu den anderen Charakteren konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Einige Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Auch die Dreiecksbeziehung war für mich eher gezwungen als notwendig.

 Positiv möchte ich aber anmerken das mir das Ende doch sehr gut gefallen hat. Es passieren noch einige Dinge die mich überrascht haben und die ich ganz interessant finde. Außerdem handelt Twylla für mich zum Schluss mal nicht vorhersehbar. Auch einige Grundideen der Autorin haben mir gut gefallen.  Toll fand ich z.B die Idee der Sündenesserin. Wenn ein Mensch stirbt wird eine Tafel gedeckt mit Lebensmitteln die verschiedene Sünden repräsentieren. Nur wenn die Sündenesserin alles isst, kann die Seele aufsteigen.

 Nach einem etwas zähen Start konnte ich mich doch mit der Geschichte anfreunden. Zwar geht diese in eine ganz andere Richtung als ich erwartet und gehofft habe, dennoch ist viel gutes dabei.

Leider konnte mich nicht alles überzeugen. Es gibt immer wieder gute Grundideen, doch die Autorin hat es nicht geschafft diese weiter auszubauen.

Trotzdem werde ich auch den zweiten Band lesen, da es einen Punkt gibt den ich interessant finde und bei dem ich gespannt bin wie die Autorin diesen umsetzt.

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119 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

berlin, jugendbuch, is, attentat, anschlag

Die Attentäter

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789104565
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Es ist immer vernünftig zu tanzen, wenn die Welt untergeht, denn zum Weinen ist die restliche Zeit zu schade." (Seite 166)

Cliff, Alain und Margarethe. Alle drei sind im gleichen Berliner Haus aufgewachsen und alle drei verbindet ein unsichtbares Band miteinander. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne die anderen. Während Alain und Margarethe in behüteten Familien aufwachsen, hadert Cliff mit der Trennung seiner Eltern und allen voran mit der Ablehnung seiner Mutter. Cliff konvertiert zum Islam und radikalisiert sich. Als Cliff wieder zurück nach Berlin kommt und scheinbar etwas plant, versuchen Cliff und Margarethe ihn aufzuhalten.

Ich war so gespannt auf das neue Jugendbuch von Antonia Michaelis. Haben mir doch "Niemand liebt November" und "Der Märchenerzähler" unglaublich gut gefallen. Und aktueller kann das Thema nicht sein. Es geht um Anschläge, um den IS, um Paris und um drei Jugendliche die alles richtig machen wollen.

Im Vordergrund stehen eindeutig die Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Cliff und Alain, schon seit Kindertagen eng miteinander verbunden, haben eins gemeinsam. Nämlich das Zeichnen und die Kunst. Beide sind Ausnahmetalente. Alain ist immer das Helle, die Gute Seite, so zumindest sieht Cliff das, während er sich mehr zur dunklen Seite hingezogen fühlt. Und dazwischen Margarethe, die für beide eine Art Anker ist um auf dem Boden zu bleiben.

Man merkt schon recht früh das alle drei mehr als nur Freundschaft verbindet. Diese Beziehung hat die Autorin wunderbar und sehr einfühlsam beschrieben. Dieses Abstoßen und doch wieder zueinander hingezogen fühlen wurde einfach klasse ungesetzt. Man wusste nicht genau ob man den Protagonist jetzt für sein Handeln verurteilen oder bemitleiden soll, irgendwie hat man sich auf besondere Weise zu den Protas hingezogen gefühlt.

"Es war das Jahr, in dem man sich einbilden konnte, gebraucht zu werden. Das Jahr, in dem man zu viele Geschichten hörte und in dem man den Fernseher nicht anzumachen wagte, wie irgendwer immer aus dem Bildschirm heraus Parolen schrie. Weil fünf Minuten später der Krieg aus dem Fernseher quoll und sich wie eine Pfütze auf dem Küchenboden ausbreitete." (Seite 107)

Aktueller hätte das Thema nicht sein können. Es geht um ein Attentat auf Berlin, welches vom IS geplant wird. Besser und spektakulärer noch als Paris. An dieses Thema ranzugehen muss unglaublich schwer sein und doch hat die Autorin es geschafft uns den islamischen Staat und die Beweggründe, die Menschen haben sich denen anzuschließen, näher zu bringen. Ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut beim Lesen und hätte den ein oder anderen gerne zur Vernunft gebracht. Cliff braucht einen Sinn im Leben und den hat er ausgerechnet beim IS gefunden. Da stellt man sich selbst die Frage: "Wie vielen geht es genau so?" und wie kann man diese wieder zur Vernunft bringen.

Der Schreibstil der Autorin ist mal wieder einmalig und nimmt einen sofort gefangen. Ich bin immer wieder begeistert wie poetisch sie schreibt und wie viel doch auch zwischen den Zeilen zu lesen ist. Es gibt so viele tolle Stellen in diesem Buch, die einen beim Lesen gefangen nehmen und nicht mehr los lassen. Die Bedeutung des Covers (auch unter dem Schutzumschlag) wird einem erst ganz zum Schluss bewusst und lässt einen wehmütig zurück.

Fazit: Wunderbar, brutal, poetisch, abstoßend und traurig. So würde ich dieses Buch beschreiben. Die Charaktere sind kein Standard und bleiben einen, durch ihre Tiefe, lange im Gedächtnis. Ein tolles und doch auch erschreckendes Buch, das einen nachdenklich zurück lässt. Dieses Buch wird einen besonderen Platz in meinem Regal finden und wenn die Zeit dafür da ist, nochmal gelesen.

"Aber es war nicht genug, Menschen zu mögen, die das Gleiche taten wie man selbst. Und die Nähte der Welt klafften zu weit auseinander, um sie heil zu machen." (Seite 111)

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

leipzig, hotel, schatten, münchen, familiengeschichte

Die unsterbliche Familie Salz

Christopher Kloeble
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423280921
Genre: Romane

Rezension:


"Ihr Leben reichte so weit zurück, dass die meisten Jahre davon längst in den Geschichtsbüchern standen. Sie war ein lebendes Beispiel dafür, wie wenig von dem, was wir sind, übrig bleibt. Nicht umsonst bezeichnen wir das Früher als Geschichte. Mehr als eine Geschichte, die sich die Lebenden über die Toten erzählen, ist es nämlich nicht." (Seite 382)

Wir begleiten die Familie Salz durch ein ganzes Jahrhundert. Angefangen 1914 bis 2015 und sogar darüber hinaus. Wir erleben zwei Weltkriege, die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Und mittendrin immer die Familie Salz.

Es gibt im Buch mehrere Abschnitte die jeweils in einer anderen Zeit spielen. Außerdem wechseln in jedem Abschnitt die Erzähler und auch der Erzählstil. Zu Anfang war dies ungewohnt, da man sich erstmal an die neue Person und deren Stil gewöhnen musste. Im Mittelpunkt des Ganzen steht aber immer wieder Lola Rosa Salz.

Gerade der erste und zweite Abschnitt haben mir unglaublich gut gefallen. Zu Anfang wird die Geschichte von Lola selbst erzählt. Sie schildert wie sie nach einigen Schicksalsschlägen mit Ihrer Familie von München nach Leipzig zieht. Dort erwerben sie den legendären Fürstenhof und dieser wird dann zum Mittelpunkt der Familie Salz. Doch auch dort erfährt Lola in Ihrer Kindheit einige traumatische Erlebnisse und wird anschließend von Ihrem Vater in ein Erziehungsheim gesteckt. Im zweiten Abschnitt befinden wir uns in den Anfängen des zweiten Weltkrieges Man erfährt sehr viel über die damalige Zeit und ganz besonders über den Krieg. Schonungslos erzählt uns hier der Autor wie es damals zuging und wie Aussichtslos doch die Lage für die Menschen damals war. Und leider prägte diese Zeit Lola ganz besonders. Ihre Wesensveränderung fand ich glaubwürdig und ja, auch nachvollziehbar. Trotzdem ist es schwer zu verstehen das sie später so ist wie sie ist und Ihre Kinder nicht wirklich Liebe von Ihr erfahren.

"In Deutschland sprinte man rückwärts zum Ziel und mache sich das Leben unnötig schwer. Niemand widme sich so ausgiebig der eigenen Vergangenheit wie die Deutschen" (Seite 392)

Insgesamt hat mir "Die unsterbliche Familie Salz" sehr gut gefallen. Wir lernen im Laufe der Zeit sehr viele Familienmitglieder kennen und erfahren aus deren Blickwinkeln den Werdegang der Familie. Über diese hat sich ein Schatten aus gelegt, den keiner wirklich anschütteln konnte. Abschließend kann man sagen das es keinen Zusammenhalt innerhalb der Familie gab. Keiner hat dem anderen wirklich Liebe gegeben und hat welche bekommen. Eine sehr traurige Familiengeschichte die einen wirklich nachdenklich zurück lässt. Ich glaube die Familie Salz wird mir nicht so schnell aus dem Kopf gehen.

"Angst nicht etwas, das man hat oder nicht hat. Jeder trägt sie in sich. Man muss einfach aufpassen, dass sie nicht zu groß wird." (Seite 257)

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400 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 174 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, magie, jugendbuch

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon vorab habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte mit einigen Geheimnissen.

Zu Beginn lernen wir den 17-jährigen Sacha kennen der scheinbar furchtlos durchs Leben geht und dem keine Herausforderung zu groß oder riskant ist. Bald darauf erfahren wir auch wieso. Sacha ist verflucht und wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Bis dahin aber ist er unsterblich und bringt sich somit regelmäßig in Gefahr. Und dann haben wir noch Taylor, die Musterschülerin. Taylor möchte unbedingt nach Oxford, wo auch ihr Großvater arbeitet, und tut dafür sehr viel. Sie ist nur mit lernen und außerschulischen Aktivitäten beschäftigt und kümmert sich nicht wirklich um ihre Freunde. Taylor soll Sacha Nachhilfe geben und so treffen die beiden aufeinander.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Taylor und Sacha erzählt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und auch einfach, die Beschreibungen sind sehr bildhaft sodass ich mir alles ziemlich gut vorstellen konnte. Ich hatte das Gefühl noch nie so schnell 100 Seiten am Stück zu lesen.

Von Beginn an war die Geschichte spannend und voller Geheimnisse. Woher kommt dieser Fluch und wie kann Sacha ihn brechen? Warum wurden ausgerechnet diese beiden für Nachhilfe von Ihren Lehrern zusammengeführt? Diese und noch mehr Fragen stellt man sich bei "Secret Fire". Ich fand es gut das die Autorin nach und nach einige Fragen und offene Punkte geklärt hat. Dafür kommen unzählige neue hinzu, sodass es nie langweilig wird. Man möchte einfach wissen was als nächstes passiert und klebt förmlich an den Seiten.

Die Charaktere fand ich soweit ganz gut, obwohl einige etwas mehr Tiefe hätten vertragen können. Einige Charaktere blieben mir leider zu blass. Sacha ist aber mein absoluter Liebling. Am Anfang des Bucher ist er der coole Typ der einfach alles macht ohne sich zu fürchten. Doch nach und nach lernen wir den Jungen hinter dieser Maske kennen. Dieser ist verletzlich und fürchtet sich vor dem Tod. Die Entwicklung die Sacha durchläuft fand ich sehr gut. Aber auch Taylor war mir symphytisch. Klar, sie ist ne Streberin und hat auch so ihre Macken, aber gerade das finde ich so toll an ihr. Für mich entspricht sie nicht diesem stereotypischen Teenie-College-Girl. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse.

Die Handlungsorte sind in Paris und London, was ich toll fand. Wir lernen Paris nochmal von einer ganz anderen Seite kennen. Überwiegend laufen die Handlungsstränge von Taylor und Sacha parallel ab und jeder versucht den Geheimnissen ihrer Familien auf die Spur zu kommen. Erst irgendwann später verlaufen diese zusammen. Ich hatte mich die ganze Zeit schon gefragt wie die Autorin die Zusammenführung aussehen lässt und war von einem Ereignis dann doch sehr überrascht.

Zumindest endet das Buch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Zwar sind noch nicht alle Fragen beantwortet, aber ich habe das Gefühl das der zweite Band nochmal richtig aufdreht und es spannend und rasant wird. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den 2. Teil

Fazit: Ein gelungener Auftakt mit einer interessanten und spannenden Idee.

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101 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, missbrauch, wahnsinn, bad bederkesa, mord

Eric

Marco Monetha
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Schardt, M, 15.06.2016
ISBN 9783898418935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuerst mal möchte ich mich bedanken das ich das Buch in einer Leserunde lesen mitlesen durfte. Es war ein sehr interessanter Austausch.

Zu Anfang lernen wir Eric kennen, der nichtsahnend nach Hause kommt und dort seine Mutter, brutal misshandelt und getötet, vorfindet. Aufgrund der Inszenierung seiner Mutter glaubt er auch zu wissen wer der Mörder ist und macht sich auf den Weg seine Mutter zu rächen.

Doch es kommt alles anders als Mann denkt. Man bekommt ziemlich schnell mit das Eric in Buck, eigentlich sein bester Freund, den Mörder seiner Mutter sieht und will sich rächen. Doch ziemlich schnell wird klar, das jemand anderes sein perfides Spiel mit den beiden treibt.

Denn Buck und Eric sind nicht die harmlosen Nachbarn von nebenan, sondern haben Dinge getan die sich kein "normaler" Mensch vorstellen kann.

Die Kapitel sind jeweils in "Vergangenheit" und "Gegenwart" unterteilt und so erfahren wir nach und nach was für Menschen Eric und Buck sind. Beide haben eine ereignisreiche Vergangenheit hinter sich und man musste schon das ein oder andere Mal ziemlich schlucken.

In dem Thriller geht es heftig zur Sache und ist nichts für schwache Nerven. Ungeschönt beschreibt der Autor hier Szenen die einen den Magen umdrehen. Gerade auch einige Dinge aus der Vergangenheit sind ziemlich heftig. Das perfide daran war eigentlich das ich unbedingt mehr erfahren wollte, aber gleichzeitig am liebsten auch das Buch weggelegt hätte.

Auch bis jetzt weiß ich nicht ob ich die Charaktere gut oder abstoßend finden soll. Zu Anfang leidet man mit Eric, aber als man erfährt was bei ihm so alles passiert ist, fragt man sich nicht doch ober das alles nicht doch verdient hat. Genau wie bei Buck. Eigentlich ist dieser Mensch ein Monster, aber auf der anderen Seite auch ein sehr guter Freund. Sehr schwierig. Der Autor hat hier wirklich Charaktere erschaffen die man nicht in Schubladen stecken kann.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich denke das es mir noch lange im Gedächtnis sein wird.

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(68)

134 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

jugendbuch, insel, battle island, battle, gold

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde erhalten und möchte mich vorab schon mal dafür bedanken. Die Leserunde und der Austausch mit vielen verschiedenen Gedankengängen hat mir wirklich großen Spaß gemacht.

Unsere Protagonistin Louisa bewirbt sich bei der neuen TV-Show "Battle Island" um den Hauptpreis, 1 Million Euro, zu gewinnen. Damit will Sie die Therapie für Ihre todkranke Mutter finanzieren. Was als ganz "normale" TV-Show anfängt wird schnell ein Kampf um Leben und Tod....

Das erste Kapitel geht schon mal gut los und wir werden mitten ins Geschehen geworfen und begleiten unsere Protagonistin Lou dabei wie sie um Ihr Leben rennt. Der Autor hat hier mal was neues versucht, in dem er Mitten in der Geschichte anfängt und sich dann durch Rückblenden langsam vorarbeitet. Zu Anfang war dies für mich verwirrend und ich hab sicherheitshalber nochmal nachgeschaut ob ich nicht doch einen zweiten Teil in den Händen halte. Als dies aber nicht der Fall war und ich mich dann aber schnell zurecht gefunden habe, gefiel mir die Idee außerordentlich gut.

Die Handlung wird einmal aus der aktuellen Sicht und aus Rückblenden erzählt. Das hat den Spannungsbogen sehr gut aufrecht erhalten, da man wissen wollte wie es zu alldem kam.

Einige Sachen kamen mir aber leider doch zu weit hergeholt vor und viel zu überspitzt, wie z.B. der Kapitän am Anfang. Niemals verhält sich jemand so Gegenüber einem Kind. Auch, in welche Richtung sich die ganze Story entwickelte und der "Showdown" haben mir nicht ganz so gut gefallen.

Dafür aber wiederum die ganzen versteckten Botschaften gegenüber der Fernsehbranche. Wir erlebten mit wie skrupellos um Einschaltquoten gekämpft wird und das den Verantwortlichen dafür jedes Mittel Recht ist. Und man wird sich dann schon bewusst das es natürlich auch im "echten Leben" so ist. Da wird nicht der Publikumsliebling von den Zuschauern gewählt sondern vom Medienboss höchst persönlich.

Zu den Protagonisten konnte ich auch keine so tiefe Bindung aufbauen. Klar, Lou als Hauptprotagonistin ist taff, klug und sportlich, aber trotzdem war sie mir etwas zu unnahbar. Und es gab schon einige deutliche Parallelen zu Katniss Everdeen, wie z.B. der Bogen oder ihr geflochtener Zopf. Ja, und die anderen Protas waren mir irgendwie auch egal. Bei einigen verstehe ich immer noch nicht was diese in der Story zu tun hatten und das ein oder andere Mal musste ich schon scharf nachdenken über wen ich da jetzt gerade lese. Hier glaube ich schon das ein oder zwei weniger besser gewesen wären.

Trotz der Kritikpunkte hat mir das Buch gut gefallen. Eine Geschichte in der nichts ist wie es scheint und man dem Fernsehen nicht alles glauben darf. Eine rasante Geschichte die mich gut unterhalten hat.

 

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(224)

595 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

schweden, rache, liebe, adel, erotik

Die Erbin

Simona Ahrnstedt ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.10.2015
ISBN 9783802599453
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Erbin“ hat mich sofort wegen dem tollen Cover angesprochen. Die Farben sind einfach stimmig und das Cover ist leicht gummiert, was sich sehr gut anfassen lässt.

Auch die Klappbroschur innen ist super schön. Neugierig geworden durch das tolle Cover hab ich mir den Klappentext durchgelesen und war sofort Feuer und Flamme.

 Es geht um Natalia de la Grip, Tochter einer der reichsten Familien Schwedens und aufstrebende Unternehmensberaterin. Doch als Frau hat Sie es in der Adels- und Finanzwelt nicht leicht und muss für Ihren Erfolg sehr hart arbeiten. Sie möchte gerne einen Platz im Aufsichtsrat des Familienunternehmens haben um Ihrer Familie, vor allem Ihrem Vater, zu beweisen das sie eine starke Frau ist. Dies ist allerdings nicht so leicht wie gedacht und dann lernt sie auch noch den attraktiven und sehr erfolgreichen Risikokapitalgeber David Hammar kennen. Zwischen den beiden knistert es heftig und sie stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre. Doch David Hammar verfolgt seine eigenen Ziele…

 Mich hat die Geschichte schon von Anfang an angesprochen und nach den ersten Seiten war ich hin und weg. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar und sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte mich wunderbar in der Finanz-und Adelswelt Schwedens zurechtfinden und hatte, dank Simone Ahrnstedt, keinerlei Probleme den Erklärungen zu Investmentfonds, Risikoübernahmen etc. zu folgen. Dies ist auch nur ein kleiner Teil der Geschichte. Es geht noch um so viel mehr. Familiengeheimnisse, Intrigen und Liebe. Alles packt Simone Ahrnstedt in diesen Roman und wir erleben eine Geschichte die man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch die Erotikszenen waren wunderbar beschrieben. Ich bin sonst nicht der Typ der gerne Erotikromane liest. Mir ist es oft zu vulgär und man hat das Gefühl es dreht sich nur um das eine. Hier war das aber absolut nicht der Fall, die Szenen passten gut zur Geschichte und es gab noch genug anderes an Handlung.

 Mir hat „Die Erbin“ sehr gut gefallen. Ein packende Familiengeschichte in der Nichts so ist wie es scheint. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

laura newman, zombie, deadhead, endzeit, anyone dies in paradise

Anyone Dies in Paradise

Laura Newman
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.06.2016
ISBN 9783741237621
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung, es handelt sich bei "Anyone dies in Paradise" und der zweite und auch letzter Teil einer Dilogie und könnte evtl. Spoiler enthalten.

Das Buch spielt einige Zeit nach den Ereignissen in New York und Texas. Zu Beginn begleiten wir nicht unserer Protagonistin Naya sondern einen Unbekannten. Wir erfahren etwas über sein, nun ja, "normales" Leben nach der Apokalypse. Der Wechsel, das wir wieder aus Nayas Perspektive lesen kommt erst einige Kapitel später. ich muss gestehen das ich am Anfang doch sehr verwirrt war und nicht so ganz wusste aus wessen Perspektive wir nun die Gesichte erzählt bekommen. Das legte sich aber zum Glück nach einigen Seiten.

Wir erfahren das Naya und ihre Freunde sich nach der Flucht aus New York auf den Weg nach Kanada gemacht haben, in der Hoffnung das die Katastrophe noch nicht bis dorthin vorgedrungen ist. Leider werden Ihre Hoffnungen zunichte gemacht und so müssen sie, wie schon in Texas, umherstreifen um einen sicheren Unterschlupf zu finden.

Das Setting ist wirklich einmalig. Ich muss sagen das ich noch nicht viele Geschichten, gerade Jugendbücher und/oder Dystopien, gelesen habe die im Winter spielen. Durch diese Beschaffenheit der Umgebung gibt es neue Gefahren und altbekannte Probleme müssen plötzlich ganz anders gelöst werden.

Die Geschichte war wieder spannend bis zum Schluss. Wir haben zwar weniger Roadtrip, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Gut fand ich auch das dieser Teil, zumindest für mich, ernster und erwachsener wirkte als der erste Teil. Man merkt hier schon sehr genau das Naya erwachsener und reifer geworden ist. Auch die anderen Charaktere haben eine positive Entwicklung durchgemacht. Klar, so eine Zombieapokalypse geht ja auch nicht spurlos an einem vorbei. Die Handlung geht zügig voran und ist an keiner Stelle langweilig. In einigen Szenen geht Laura Newman wirklich nicht zimperlich mit einigen Charakteren um, aber genau das macht diese Welt in der wir uns befinden glaubhaft.

Laura Newman hat einige Überraschungen eingebaut, die ich aber sehr gelungen fand. Und ganz zum Schluss gibt es einen Twist mit dem ich nicht gerechnet habe und der mich erst mal sprachlos zurückließ. Niemals hätte ich damit gerechnet und lässt alles in einem neuen Licht erscheinen. Das Ende war "rund" wie man so schön sagt und passte genauso hervorragend zu der ganzen Geschichte.

Fazit: "Anyone dies in Paradise" war ein würdiger Nachfolger und toller Abschluss dieser Dilogie. ich mochte die Charaktere und das Setting und werde beides vermissen.

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(54)

61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

krimi, england, austern, küste, roman

Pearl Nolan und der tote Fischer

Julie Wassmer , Sepp Leeb
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 15.07.2016
ISBN 9783471351383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pearl Nolan betreibt ein Fischrestaurant im beschaulichen englischen Küstenort Whitstable. Eines Tages findet Sie den Austernfischer Vinnie tot auf seinem Boot. Da Pearl vor kurzem, zusätzlich zu Ihrem Restaurant, ein kleines Detektivbüro eröffnet hat, beginnt Sie auf eigene Faust zu ermitteln. Bald schon hat sie es mit zwei Leichen und einem Ermittler aus London zu tun.

Das Buch wird als "Krimi von der englischen Küste" angepriesen, ist aber meiner Meinung nach eher ein Roman mit einigen Krimielementen. Von einem Krimi erhoffe ich mir deutlich mehr Spannung, was hier leider nicht der Fall war. Die Geschichte plätschert ziemlich seicht vor sich hin. Es gab keine Tatverdächtigen, kein wirkliches Motiv und leider auch keine Ermittlerin die ordentlich "rumschnüffelt". Eher hatte ich das Gefühl das Pearl Nolan alles durch Zufall in die Hände gefallen ist und sich der Fall fast quasi von alleine gelöst hat. Die Auflösung kam daher auch sehr abrupt und fand auf den ca. letzten 20 Seiten statt.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil. Ich hab mich sofort in die Umgebung und das kleine Küstenstädtchen verliebt. Ich konnte die Wellen rauschen hören und flanierte mit Pearl über die Promenade. Einzig die Ausschweifungen und Erklärungen zu vielen Sehenswürdigkeiten und auch zu dem Oyster Festival waren mir ein ums andere Mal zu viel. Ich fand es schon interessant zu erfahren welche Bedeutung die Red Sand Forts hatten, aber leider wurde dann alles bis ins kleinste Detail erklärt, sodass ich beim Lesen leider das ein oder andere Mal abgeschaltet habe. Man merkt der Autorin schon an das Sie selbst gerne in Whitstable lebt aber hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Pearl ist eine sehr symphytische und starke Person und auch ihre Familie mochte ich sehr gerne. Für ungefähr 320 Seiten waren es mir aber leider zu viele Personen die hier vorgestellt wurden. Bei einigen musste ich überlegen wer diese nun waren. Und zu anderen Charakteren, wie z.B. der Kommissar McGuire konnte ich gar keine Beziehung aufbauen. Lag vielleicht auch daran das es in diesem Buch keine richtige Ermittlung gab.

Fazit: Mehr Roman als Krimi, aber mit einer tollen Protagonistin. Zwei Sterne Abzug gibt es für die so gut wie gar nicht vorhanden Krimielemente und die allzu detailreichen Erläuterungen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war klasse und der Küstenort vermittelte einem ein tolles Urlaubsfeeling. Auch den zweiten werde ich lese und hoffe dort auf etwas mehr Spannung.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

liebe, trauer, freude, leben, verlust

For Good

Ava Reed
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783959919616
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ich hatte das Glück und habe das Buch von der Autorin erhalten und durfte es lesen. Ich muss zugeben das ich am Anfang sehr großen Respekt davor hatte und ja, auch ein bisschen Angst. Ich hab schon so viel von diesem Buch gehört und  war gespannt welche Geschichte mir die Autorin hier erzählen wird.


Gleich zu Beginn lernen wir Charlie kennen. Sie hat Ihren Ehemann Ben verloren und muss nun lernen mit diesem Verlust klarzukommen. Charlie und Ben waren aber  nicht nur Partner, sondern auch Seelenverwandte. 


Das Buch ist unterteilt in „Erinnerung“ und „Gegenwart“. Diese Kapitel treten immer abwechselnd auf. Sehr schön fand ich hier, dass es bei jedem Gegenwart-Kapitel immer ein ausgewähltes Zitat oder ein Gedicht gab. Ich finde, dies hat nochmal deutlich gemacht wie sich Charlie fühlt und das die Liebe schön, aber auch gleichzeitig sehr schmerzhaft sein kann. Eines dieser Zitate lautete z.B.:


„Nichts ist schmerzvoller als schöne Erinnerungen an schlechten Tagen“ 
- Francois VI. Duc de La Rochefoucauld -


Ich finde kein Zitat passt besser. Keines bringt so deutlich auf den Punkt um was es in dieser Geschichte geht. Nämlich um die Liebe und um deren Verlust. Um das Leben danach, ohne deinen Seelenverwandten, ohne deinen Partner mit dem du alt werden wolltest. Plötzlich bist du allein und weißt nicht wie du es schaffen sollst damit umzugehen. Alles was dir bleibt sind deine Erinnerungen. Und diese sind so schmerzhaft das du sie am liebsten vergessen würdest. Gleichzeitig klammerst du dich aber auch daran, weil es das einzige ist was dir noch geblieben ist.


Nachdem ich das Buch beendet habe, musste ich die Geschichte erst mal auf mich wirken lassen. Der Autorin hat  hier wirklich eine herzzerreißende und berührende Geschichte erzählt. Ich frage mich die ganze Zeit schon ob ich sagen soll dass ich die Geschichte schön fand. Was sie auch wirklich war bzw. ist. Aber ich denke schön ist hier nicht das richtige Wort. Sie hat mich berührt, mich zerrissen und am Schluss auch hoffen lassen. Und ja, auch ich habe geweint. Aber nicht währenddessen weil, und da bin ich ganz ehrlich, die Geschichte nicht zu nah an mich herangelassen habe. Ich glaube das lag daran weil ich diesen Gedanken, seinen Partner bzw. eine sehr wichtige Person zu verlieren, einfach nicht zulassen konnte. Die Tränen und das unglaublich beklemmende Gefühl kamen erst danach. Als ich mir die Playlist, die Ava mit aufgeführt hat, angehört habe und als ich die Zusatzkapitel las.


Ava Reed hat einen sehr schönen, gefühlvollen und ausdrucksstarken Schreibstil. Ich konnte mit jeder Zeile mit Charlie mitfühlen. Ich konnte mit ihr trauern und mit ihr Lachen. Die Kapitel hatten eine sehr gute Länge und ich weiß nicht was ich schlimmer fand, die Kapitel der Erinnerung oder die der Gegenwart. Ben ist einfach ein toller Mensch und ich glaube jeder würde so fühlen wie Charlie. Ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen und kann verstehen wenn man einfach nicht mehr kann und auch keine Hilfe zulassen möchte. Und ja auch ich kann sagen: „Jeder hat so einen Ben verdient!“


Zusammenfassend kann man sagen das Ava Reed hier was richtig Gutes gelungen ist. Ein emotional mitreißender Roman, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

pala, level, superhelden, marcel van driel, insel

Pala - Das Geheimnis der Insel

Marcel van Driel , Kristina Kreuzer , Hauptmann und Kompanie
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 24.06.2016
ISBN 9783841503541
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich durfte "Pala - Das Geheimnis der Insel" im Rahmen einer Leserunde lesen und hab mich schon sehr darauf gefreut. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und ich wollte sehr gerne wissen wie es mit Iris und Co. weitergeht.

Der zweite Teil setzt da in wo der erste endete. Iris wurde von ihrem Bruder in Texas zurückgelassen und muss wieder zurück auf die Insel. Dort geht die Ausbildung zum Superhelden stetig voran und es gilt die nächste Stufe zu erreichen. Dafür hat sich Mr. Oz wieder eine Prüfung ausgedacht die Iris an Ihre Grenzen bringen wird.

Den Schreibstil fand ich wieder gut. Man kommt gut durch die Geschichte und die ungefähr 270 Seiten lassen sich sehr schnell lesen.

Die Charakter fand ich wieder mal klasse. Der Autor hat Charaktere geschaffen bei denen ich wirklich bis zum Schluss nicht weiß was deren Absichten sind. Allen voran Alex und Fiber. Zum einen sind sie Mr. Oz ergeben, aber im gleichen Moment stehen sie zu Iris. Aber das passiert in dem Buch so oft das sie die "Seiten wechseln" das ich mir immer noch nicht ganz sicher bin was nun genau ihre Absichten sind. Ein weiterer Charakter der mehr Aufmerksamkeit bekommt ist YunYun. Wir erfahren etwas mehr über ihre "Superkraft" und sie entwickelt sich zu einer sehr wichtigen Figur.

Mr. Oz zieht immer noch die Fäden und man weiß bis zum Schluss nicht ob er genial oder einfach nur durchgedreht ist. Ich möchte  jetzt schon gerne wissen was seine Pläne sind.

Die Geschichte fand ich zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es ist immer was passiert, es gab einige Überraschungen und einige spannende und rasante Szenen.

Dennoch muss ich sagen das es an Handlung nicht viel neues gab. Wir befinden uns nach wie vor auf der Insel und wir wissen immer noch nicht so genau was Mr. Oz vor hat. Man merkte leider schon etwas das dies ein klassischer Zwischenband ist, der als Vorbereitung zum dritten teil diente.

Fazit: Dennoch hat mir auch dieser zweite Teil wieder sehr gut gefallen. Ich finde die Idee, Superhelden auszubilden, nach wie vor toll. Die Handlung war nicht zu langatmig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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66 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

erik kellen, nimmerherz, liebe, high fantasy, roter schnee wird fallen

Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen

Erik Kellen
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei eap media, 18.12.2014
ISBN B00R8KXS1S
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

Sie nahmen ihm alles und schufen eine Legende. Ribanna Tavurin ist ein wahrer Wildfang und eine Prinzessin des mächtigen Königreichs Quell. Asha dagegen ist ein Nordmann, Thronerbe des Hauses Grimmhorn, mit noch ungeahnten Fähigkeiten. Doch das Schicksal schert sich nicht um Namen oder Titel. Als diese beiden Welten aufeinander prallen und ein Orakel düstere Zeiten ankündigt, beginnt ein Abenteuer, das selbst die Götter ins Wanken bringt: Die Legende vom Nimmerherz.

 

-Quelle: Amazon -

 

 

Meine Meinung:

 

Ich bin auf dieses Buch durch die Vorstellung einer Booktuberin aufmerksam geworden.

Diese war so begeistert das ich mir den ersten Teil auf den Reader geladen und gleich darauf mit Lesen begonnen habe. Und was soll ich sagen? Ich liebe es! Lange hat mich kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen, mich mitfiebern und das ein oder andere Mal nach Luft schnappen lassen.

 

Zu Anfang lernen wir Asha kennen. Er ist der Prinz des Nordens aus dem Hause Grimmhorn und will sich auf die Suche nach seinem Seelentier begeben. Durch widrige Umstände wird dies verhindert und Asha muss zu seiner Tante aus dem Clan Eisschild fliehen. Dort wird er von den Ro’Ar, mächtige Tiere des Nordens, zur Clanzunge erwählt. Einige Zeit danach findet in Aquamarin, der Hauptstadt von Quell das Treffen der Könige statt, zu dem alle Herrscher des Landes eingeladen sind. Asha begibt sich auf die Reise und lernt dort Ribanna Tavurin, Prinzessin von Quell kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

 

Lange hat mich kein Buch mehr so mitgerissen, keine Geschichte so leiden lassen und keine Charaktere so lieben lassen. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil von Erik Kellen ist man sehr schnell in der  Geschichte drin. Er versteht es sehr gut eine einzigartige und magische Welt zu erschaffen, die sich anfühlt als wäre sie real. Die Geschichte ist gespickt von Intrigen, heimlichen Pakten, Gier, Vertrauen, Verrat, Liebe…ich könnte ewig so weiter machen. Alles was ein guter Fantasyroman braucht,  ist hier vorhanden. Der Autor scheut sich auch nicht, der Handlung eine ungeahnte Wendung zu geben. Es gab einige Stellen im Buch die ich zweimal lesen musste. Teils aus Unglauben, teils aus Faszination! 

 

Ich bin froh diese Geschichte für mich entdeckt zu haben. Wer ein Fan von „Game of Thrones“ ist, sollte unbedingt zu diesem Roman greifen. Ungeahnte Wendungen und eine rasante Handlung lassen einen nur so durch die Seiten fliegen!

 

 

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447 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

zwillinge, pandora, eva siegmund, zukunft, träume

Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 493 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.04.2016
ISBN 9783570310595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

 Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr ...

 

Meine Meinung:

 Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut und ich finde es toll das es eine zukunftsorientierte Geschichte gibt die auch mal in Deutschland spielt. Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich denke ich werde ihr anderes Buch auch noch lesen.

 Ich kam sehr gut in die Geschichte rein. Das lag auch mit an dem tollen, flüssigen und bildhaften Schreibstil der Autorin. Durch diesen flog man quasi durch die Seiten. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal von Sophie und von Ihrer Zwillingsschwester Liz. Ich mag solche Perpektivwechsel sehr gerne, da man dadurch die verschiedenen Charaktere besser kennenlernt.

 Zu Anfang lernen wir Sophie kennen die sich erst kürzlich so einen Chip hat implantieren lassen. Sie hat einen einen sog. Werbe-SmartPort. In dieser günstigeren Variante wird direkt über die Träume Werbung eingespielt. Sophie macht sich am Anfang der Geschichte auf zu einem Notartermin in dem ihr eröffnet wird dass sie adoptiert wurde und eine Zwillingsschwester hat. Beide versuchen daraufhin das Rätsel um Ihre Vergangenheit zu lösen und geraten dabei an dubiose Mächte die alles daran setzen dies zu verhindern.

 Die Idee die hier beschrieben wird ist gar nicht mal so abwegig und ich könnte mir gut vorstellen dass diese in ein paar Jahren auch so eintreffen könnte. Das man über einen Chip online gehen kann ist teils faszinierend aber auch erschreckend. Den Gedanken, dass deine Träume von Werbung beeinflusst werden finde mich sehr komisch. Man wird ja unterbewusst zum Kauf von bestimmten Produkten animiert die man sich sonst niemals zugelegt hätte.

 Zu Anfang wollen die Mädchen nur erfahren was damals geschehen ist geraten auf einemal in einen Strudel aus Geheimnissen und komischen Träumen. Die Handlung schreitet immer weiter voran, es wird mit jeder Seite spannender und man will irgendwann einfach nur noch antworten haben. Was ist damals geschehen? Und welche Rolle spielen die SmartPorts dabei? Die Autorin versteht es einen förmlich an den Seiten kleben zu lassen. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

 Die Charaktere waren mir sofort symphatisch. Sophie ist mehr die ruhige und Liz die dominantere. Trotz ihrer Unterschiede sind sich die beiden doch sehr ähnlich. Ich mochte einfach beide unheimlich gerne. Auch die anderen Personen, die nach und nach, in der Geschichte auftauchen fand ich gut beschrieben. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war die Liebesgeschichte. Diese kam mir etwas gezwungen vor und auch an einigen Stellen unpassend. Ach die Gedankengänge und Handlungen einiger Personen konnte ich nicht ganz nachvollziehen.

 Trotzdem ist das Buch ein wahrer Pageturner. Die Geschichte war innovativ und mal was Neues. Man wollte immer wissen was als nächstes passiert und fieberte mit den beiden Zwillingen mit. Eine wirklich tolle Geschichte und garantiert nicht mein letztes Buch von Eva Siegmund.

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192 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

pala, spannung, jugendbuch, pala-das spiel beginnt, superhelden

Pala - Das Spiel beginnt

Marcel van Driel , Kristina Kreuzer , Hauptmann und Kompanie
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 22.04.2016
ISBN 9783841503534
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert - bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann ...

 

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

 

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Da das Buch schon länger auf meiner Wunschliste steht, hab ich mich sehr über den Gewinn gefreut.

 

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und man konnte die einzelnen Leseabschnitte schnell „weglesen“. Der Autor schreibt sehr fließend und man konnte sich in der Handlung wiederfinden und diese wie ein Film im Kopf abspielen lassen.

 

Nachdem ich das Buch erhalten habe, habe ich auch sofort angefangen mit lesen. Wir lernen Iris kennen, ein 13-jähriges Mädchen, deren Familie durch einen schweren Schicksalsschlag zerrüttet ist und die im Moment mit Ihrer Mutter alleine zurechtkommen muss. Der Klappentext ließ mich neugierig werden. Ein Spiel das plötzlich real wird? Superhelden gibt es wirklich? Das alles versprach eine spannende Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht.

 

Zu Anfang erfahren wir etwas über Iris und ihre Familie und lernen sie dadurch besser kennen. Außerdem begleiten wir einige Superhelden bei einer Mission. Diese beiden Handlungen laufen quasi parallel ab und steigern sich zu einem kleinen Finale das ich so erstmal nicht erwartet hätte. Da hat der Autor einen ganz schön an der Nase rumgeführt. Ziemlich schnell wird Iris von Mr. Oz, dem geheimnisvollen Spielemacher kontaktiert und zu ihm auf die Insel geholt. Dort muss Sie etliche Prüfungen über sich ergehen lassen.

 

Die Idee hinter Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein Spiel das plötzlich real wird und man die Missionen wirklich erleben muss fand ich ziemlich cool. Was steckt hinter Pala? Wer ist der geheimnisvolle Mr. Oz und für welche Mission werden die Kinder dort ausgebildet. Nicht alle Fragen werden im ersten Teil beantwortet, aber das macht nichts.

 

Die Handlung gibt einem kaum Zeit zum Luft holen. Ständig passiert etwas und es wird nie langweilig. Iris ist ein recht schwieriger Charakter. Ich weiß noch nicht so wirklich ob ich sie mag oder nicht. Auf mich wirkte sie sehr verschlossen und in sich gekehrt, würde aber für ihre Familie alles tun. Die anderen Charaktere waren für mich leider etwas blass. Ich hatte das Gefühl dass, aufgrund der rasanten Handlung, die Charaktere etwas zu kurz kamen. Ich konnte mit den übrigen nicht ganz warm werden. Was mich außerdem ziemlich gestört hat, war die Tatsache das Iris für mich niemals 13 Jahre alt ist. Ihre Handlungen und Gedankengänge zeugen für mich von einem wesentlich älteren Charakter und man hätte sie locker für 16-18 Jahre halten können. Das Gefühl hatte ich auch noch bei einem anderen Charakter, da möchte ich jetzt aber nicht zuviel verraten.

 

Fazit: Ein spannender, rasanter und actiongeladener Auftakt, der einen kaum Zeit ließ um Luft zu holen.

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

fuchs, gestaltwandler, wandler, amber auburn, shapeshifter

Fuchsrot

Amber Auburn
E-Buch Text: 59 Seiten
Erschienen bei null, 30.03.2016
ISBN B01DO8YU2S
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

»Du bist ein Wandler, Magdalena. Du trägst das Blut eines Tieres in dir.« Lena führt ein ganz normales Leben. Sie geht zur Schule, liebt Bücher und Pfannkuchen mit Erdbeermus. Niemals hätte sie für möglich gehalten, etwas Besonderes zu sein. Am Tag ihres sechzehnten Geburtstags allerdings ändert sich das. Nicht genug, dass sich ihre Sinne schlagartig verbessern. Sie wird noch dazu bewusstlos und mit Erinnerungslücken im Wald aufgefunden. Als Lena erfährt, dass sie die seltene Gabe besitzt sich in ein Tier verwandeln zu können, glaubt sie an einen Irrtum. Doch es bleibt keine Zeit für Fragen. Sie ist in Gefahr und muss sofort ihr Zuhause verlassen. In einem Camp, tief in den bulgarischen Wäldern, jenseits der Zivilisation, findet sie nicht nur die Wahrheit, sondern auch den Jungen ihrer Träume.

 

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

 

„Fuchsrot“ ist der Auftakt einer Serie rund um Gestaltwandler. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Facebook erhalten. Die einzelnen Bände sind nicht lang. „Fuchsrot“ hat geschätzt 80 Seiten und lässt sich gut zwischendurch weglesen. Ich muss sagen dass ich solche kurzen Geschichten auch mal sehr angenehm finde.

 

Wir sind von Anfang an mitten in der Geschichte, was natürlich der begrenzten Seitenanzahl zuzuschreiben ist.

Wir lernen Lena als schüchternes Mädchen kennen das lieber zu Hause als in der Schule oder auf Party ist. Im Zuge dessen erfahren wir das Lena von einigen Mitschülern gemobbt wird und sich deswegen so zurückzieht. Als sie von diesen Mitschülern bedroht wird, geschieht etwas Mysteriöses mit ihr. Als Lena aufwacht ist sie alleine im Wald und wird von Ihrem Nachbarn gefunden der sie unverzüglich nach Hause bringt. Dann geht alles sehr schnell und noch ehe Lena wirklich begreift was los ist, sitzt sie auch schon im Auto nach Bulgarien. Ihre Oma eröffnete ihr kurz vorher dass sie eine Gestaltwandlerin und in Gefahr ist.

 

Ich mochte Lena gleich von Anfang an und konnte mich mit ihr identifizieren. Zwar wurde ich damals in der Schule nie gemobbt, aber ich war auch keine Partygängerin und war lieber zu Hause statt unterwegs. Traurig aber das sie durch ihre eher schüchterne Art scheinbar ein gutes Mobbingopfer abgibt. Ich hoffe sehr für Sie das Sie in Ihrer neuen Umgebung Freunde finden wird.

 

Die Idee der Gestaltwandler fand ich klasse. Wer möchte sich nicht manchmal in ein Tier verwandeln und durch die Wälder streifen oder durch die Lüfte fliegen. Ziemlich schnell ist klar um welches Tier es sich nach Lenas Wandlung handelt und es sei nur soviel verraten. Ich liebe dieses Tier! Das erklärt auch Lenas Verbundenheit zur Natur und Wälder im speziellen.

 

Die anderen Charaktere gefallen mir bisher auch sehr gut. Allerdings kann ich aufgrund der Kürze noch nicht viel zu den anderen sagen und muss die Folgebände abwarten. Den Handlungsort finde ich mal erfrischend anders. Ich bin gespannt was in den Wäldern Bulgariens noch so passiert. Einzig die „Liebesgeschichte“ am Ende hat mich gestört. Für meinen Geschmack war dies zu gewollt und ging mir zu schnell.

 

Fazit: Eine spannende Geschichte mit einer interessanten Story die Lust auf mehr macht.

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163 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

fantasy, abenteuer, schule, katze, gestaltwandler

Kitty Kathstone

Sandra Öhl
Fester Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Mr. Bumblebee's House, 15.10.2015
ISBN 9783950400304
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

Sie ist schlagfertig und zieht Schwierigkeiten an, wie das Licht die Motten. Da ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet an Kittys fünfzehnten Geburtstag alles schief läuft. Und als wären es nicht genug Katastrophen für einen Tag (nebst dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters), eröffnen ihr ihre zurückhaltende Mutter und die resolute Großmutter das lange totgeschwiegene Familiengeheimnis. (Nichts Neues, denkt Ihr? Naja, seid Euch da mal nicht so sicher.) Kitty findet sich schneller, als ihr lieb ist in einer Welt voller Mythen wieder, bevölkert von Gorgonen, Formwandlern, japanischen Einhörnern, Walküren und anderen unglaublichen Wesen, in der es aber vor allem um eines geht: Gemeinsam mit 14 Guardians und jahrtausendealten Steinen, das Gleichgewicht des Universums zu bewahren

 

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

 

Bei Facebook fand eine Leserunde zum ersten Band statt und ich habe die Chance gleich ergriffen und habe mitgelesen. Das eBook dazu schlummerte auf meinem Reader und die Autorin war so nett und hat mir das Hörbuch auch noch zur Verfügung gestellt. So konnte ich parallel hören und lesen.

 

Wir werden von einem allwissenden Erzähler durch die Geschichte geführt, den wir auch im Verlauf der Geschichte kennenlernen werden. Dieser spricht einen im Verlauf der Geschichte einige Male direkt an, was schon sehr besonders ist. Im Hörbuch ist es die deutsche Stimme von Harrison Ford, der das hören wirklich zu einem Vergnügen gemacht hat. Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr flüssig. Man flog quasi durch die Geschichte und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

 

Ich fand Kitty für Ihre 15 Jahre sehr aufgeweckt und schlagfertig. Zu Anfang versteht Sie nicht was passiert und ist mit der gesamten Situation erstmal überfordert und würde am liebsten wieder heim. Das hat sie in meinen Augen sehr authentisch und symphytisch wirken lassen. Sie muss sich auch erstmal an Ihre neue Situation gewöhnen und wird erst nach und nach mit den ganzen Dingen vertraut. Mit den anderen Charakteren bin ich erst nach und nach vertraut geworden. Ich muss gestehen dass es mir zu Anfang fast schon zu viele Personen waren und ich schon das ein oder andere Mal stark überlegen musste wer jetzt welcher Charakter ist. Das legte sich aber ziemlich schnell und nach und nach konnte ich alle auseinander halten.

 

Kitty wird, als diese wiederholt von einer Schule geworfen wird, von Ihrer Mutter und Großmutter in ein besonderes Internat gesteckt. Sehr zum Verdruss Kitty’s, hat Sie doch keine Lust in den „Club of Goofers“, wie die Schule von allen genannt wird, zu gehen. Aber Sie hat keine Wahl und ehe Sie sich versieht ist sie umringt von magischen Wesen und rutscht von einem Abenteuer ins nächste.

 

Die Story geht gut voran. Wir bestreiten mit Kitty  zu Anfang den Schulalltag und lernen die unterschiedlichsten Daseinsformen kennen. Auch lernen wir die 14 Guardians und Ihre Bedeutung kennen. Als Victoria, Kitty‘s Großmutter verschwindet, nimmt die Handlung nochmals an Fahrt auf und wir lernen auch die Welt außerhalb der Schule kennen. Ohne zu viel zu verraten möchte ich noch erwähnen dass mir die Bedeutung der Guardians unheimlich gut gefallen hat. Die Idee dahinter, dass das Licht nicht ohne das Dunkel existieren kann, gefiel mir sehr gut. Es gibt eine bestimmte Szene, in der die Guardians und Ihre „Eigenschaften“ näher vorgestellt werden. Diese Szene fand ich hervorragend und ich hab Sie mir noch ein zweites Mal durchgelesen.

 

Hierzu sei noch gesagt dass mir die Leserunde sehr gut gefallen hat. Der Austausch mit der Autorin war wirklich toll. Sie hat viele Fotos der Charaktere und Orte zur Verfügung gestellt und hat sich immer mit eingebracht. Sowas finde ich ja immer richtig toll und macht das Lesevergnügen noch besser.

 

Ein wirklich toller und magischer Auftakt mit einer starken Protagonistin die von einem Abenteuer ins nächste rutscht. Ich freu mich  auf Band 2.

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1.023 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 223 Rezensionen

fantasy, hexen, magie, witch hunter, hexenjäger

Witch Hunter

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423761352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

 

Meine Meinung:

 

Wir begleiten Elizabeth dabei wie Sie den Kampf gegen einige Hexenjäger aufnimmt und lernen Sie und Ihren engsten Freund Caleb besser kennen. Es dauert auch nicht lange da wird Elizabeth mit verbotenen Kräutern entdeckt und der Hexerei angeklagt. Ausgerechnet der größe Feind der Hexenjäger rettet Sie vor dem Scheiterhaufen.

 

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Die Story nimmt ohne große Umschweife sofort an Fahrt auf und wir sind mittendrin im Geschehen. Das lag für mich auch vor allem an der bildhaften und sehr detaillierten  Sprache. Man flog quasi durch die Seiten. Ich finde die Autorin schreibt sehr fließend und ich kann mir alles sehr gut vorstellen. Auch die Länge der Kapitel fand ich gut.

 

Virginia Boecker schafft eine mitteralterliche Welt in der es Hexerei wirklich gibt. Der Aspekt dass die Geschichte im Mittelalter spielt hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind alle gut beschrieben und vielschichtig. Kein Charakter ist so wie wir ihn am Anfang kennenlernen. Vor allem fiel mir dies bei Elizabeth und Caleb auf. Wir lernen Elizabeth als starke und taffe Hexenjägerin kennen. Aber im Laufe der Geschichte schauen wir hinter Ihre Fassade und merken dass alles nur Fassade ist. Anders ist es bei Caleb. Er entwickelt sich in eine völlig andere Richtung. Da möchte ich jetzt aber nicht mehr verraten.

 

Im Laufe der Geschichte erfährt man einige Dinge die einen schon fragen lässt wer nun Freund oder Feind. Man merkt ihr ihre Zerrissenheit an und fragt sich wem sie überhaupt trauen kann. Die Handlung fand ich gut aufgebaut. Nur das Ende war für meinen Geschmack leider etwas flach und kam viel zu schnell. Und ich hatte auch das Gefühl das es etwas erzwungen herbeigeführt wurde.

 

Trotzdem möchte ich gerne weiterlesen, da ich alles in allem die Geschichte toll fand. Die Charaktere haben sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und auch das Setting fand ich toll.

Eine spannende Geschichte voller Magie und Hexerei die Lust auf mehr macht.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Rubinsplitter

Julia Dessalles
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959910460
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

Das Überleben von Salvya, einer magischen Welt voll ungezügelter Phantasie, liegt in Rubys Hand. Ausgerechnet sie, Miss Unsichtbar, soll die Prinzessin aus der Prophezeiung sein und die finstere Herrscherin Thyra vernichten. Wäre da nicht Rockstar Kai mit seinen verdammten Kusslippen, hätte sie längst aufgegeben. Doch auf einmal überschlagen sich die fürchterlichen Ereignisse und die Rettung Salvyas wird für Ruby zur Herzensangelegenheit. Wird es ihr gelingen, den Funken zu zünden, der Salvyas Schicksal besiegelt? Eine magische Geschichte voll Gefühlschaos, Phantasie und Musik die zum Mitfiebern und Weiterträumen einlädt.

Meine Meinung:

Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut. Verspricht es doch eine Reise in eine magische Welt, wo es keine Grenzen gibt. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist atemberaubend schön. Ich mag es wie dieser Drache aus Rauch sich mit dem Gesicht des Mädchens verbindet. Wenn man zuerst auf das Cover blickt, sieht man das Mädchen und beim zweiten hinsehen bekommt man erst mit das die Haare einen Drachen darstellen sollen. Traumhaft schön! :)

Der Prolog spielt in der Welt Salvya. Wir erfahren etwas über die Königin und ihr Kind welches scheinbar in Gefahr schwebt. Der Prolog macht Lust auf mehr. Im ersten Kapitel lernen wir Ruby/Rosa kennen, ein eher schüchternes und unscheinbares Mädchen, welches bei großen Menschenmassen in Panik gerät. Das sie kein großes Selbstbewusstsein hat, ist von ihrer Mutter verschuldet, mäkelt sie doch immer am Aussehen von Ruby/Rosa rum.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und man fliegt nur so durch die Seiten. Ruby konnte ich am Anfang noch nicht so einschätzen und brauchte erst mal ein bisschen Zeit um mit ihr warm zu werden. Wir lernen außerdem Kai und Ali kennen. Zwei Rockstars die ein Geheimnis umgibt. Kai mochte ich zuerst überhaupt nicht, aber ich glaube das ging nicht nur mir so.

Die Geschichte geht zügig voran. Wir schlittern mit den Protagonisten von einem Abenteuer ins nächste. Zu Beginn war es mir ein bisschen zu viel und ich hatte Probleme mich zurechtzufinden. Bei einigen Begriffen hätte ich mir doch mehr Erklärungen gewünscht um besser in die Geschichte reinzukommen. Hat man sich aber erst mal daran gewöhnt, ist die Geschichte super. Ruby macht eine tolle Entwicklung durch und wird von Kapitel zu Kapitel stärker. Leider geht wachsendes Selbstbewusstsein immer einher mit guten Aussehen. Das fand ich sehr schade.

Ich finde es aber toll wie viel Fantasie und Ideen die Autorin in die Geschichte bringt. Das Buch strotzt nur so vor fantastischen Elementen und es scheint alles ist möglich zu sein.

Fazit: Ein solider Auftakt in eine fantastische Welt in der alles möglich ist, wenn man es nur möchte. Tolle, liebenswürdige Charaktere die einen ans Herz wachsen und mit denen man tolle Abenteuer erleben kann. Ich bin gespannt auf den 2. Teil.

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

vampire, hexen, magie, hexe, liebe

Die Schattenkriegerhexe

J.T. Sabo
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.11.2015
ISBN 9783959910330
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt?

Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken. Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr. Dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden.

Und plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung:

Durch den Klappentext war ich sehr neugierig auf das Buch. Vampire, Hexen und Hybriden? Klingt interessant. Gleich zu Beginn erfahren wir etwas mehr über Connlans Vergangenheit und wie er zum Vampir geworden ist. Der Einstieg war sehr gut. Der Schreibstil ist gut zu lesen und man war sofort drin in der Geschichte.

Jowna ist für mich eine starke und taffe Protagonistin. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne.

Scheinbar werden Hexen aus mächtigen Hexenzirkeln von Vampiren getötet. Das bringt zum einen Jowna auf den Plan, die versucht die Vampire aufzuhalten und zu ergründen warum ausgerechnet Hexen diesen zum Opfer fallen und zum anderen Connlan der auch versucht die Vampire aufzuhalten. Zwischen den beiden knistert es sofort.

Das Buch hat 200 Seiten und dementsprechend rast man durch die Geschichte. Leider bleiben dadurch einige Erklärungen auf der Strecke und haben bei mir noch einige Fragen offen gelassen. Die Erotikszenen haben mich leider auch etwas gestört. Das ist aber nur eine persönliche Sicht, da ich nicht so auf Erotikszenen in Büchern stehe. Und ich finde der Klappentext verrät zu viel. Denn das, für das sich Jowna entscheiden muss, passiert erst kurz vor Schluss. Ich finde der Klappentext nimmt da schon einiges vorweg.

Trotzdem finde ich die Idee dahinter sehr gut. Über eine Mischung aus Hexen und Vampiren habe ich bisher noch nichts gelesen und ich fand die Idee sehr frisch und neu. Und wie gesagt, ich mochte Jowna sehr gerne.

Fazit: Ein kurzweiliger Fantasyroman mit einer guten Idee und tollen Protagonisten. Leider blieb der Tiefgang etwas auf der Strecke und man wollte einfach zu viel auf zu wenig Seiten.

 

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england, liebe, seifenofer, new york, multiversum

Tulpen und Traumprinzen – Verliebt in Serie

Sonja Kaiblinger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 08.03.2016
ISBN 9783785578803
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhaltsangabe:

Nach dem letzten Cliffhanger in Ashworth Park scheint Abbys Lage aussichtslos: Nicht genug damit, dass sie sich hoffnungslos in Jasper verknallt hat – eine Figur aus einer Serie! – nein, jetzt scheint er auch noch gemeinsame Sache mit Bösewicht DeWitt zu machen. Und der läuft gerade zur Höchstform auf. Nur Abby kann DeWitts hinterhältigen Plan jetzt noch vereiteln. Doch wer zieht wirklich die Fäden in Ashworth Park? Und wird es für Abby und Jasper ein Happy End geben?

Meine Meinung:

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hielt ich "Tulpen und Traumprinzen" - den letzten Band der "Verliebt in Serie" Trilogie in den Händen. Zu Anfang gibt es einen kleinen Rückblick was in der Serie zuletzt passiert ist. Das fand ich sehr gut, fiel mir dadurch doch der Einstieg wieder sehr leicht. Im Prolog erfährt man etwas mehr darüber warum es Ashworth Park überhaupt gibt und wer die Fäden zieht. Dieser kleine Einblick macht Lust auf mehr und lässt einen gespannt zurück.

Der 3. Teil schließt an das Ende des 2. Teils an und begleiten Abby dabei wie sie versucht das nächste Drama auf Ashworth Park zu verhindern. Außerdem muss sie noch ein Happy End herbeiführen und was ist das eigentlich mit Jasper? En Drama jagt das nächste. Und wenn man meint das man die Spitze des Eisbergs erreicht hat, setzt Sonja Kaiblinger noch einen drauf. Und dann passieren merkwürdige Dinge in New York, die Abby dazu zwingen so schnell wie möglich ein Happy End herbeizuführen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man fliegt förmlich durch die Seiten. Abby ist wieder wortgewandt und nicht auf den Mund gefallen. Die Dialoge sind spritzig und ich musste das ein oder andere Mal sehr schmunzeln bzw. laut auflachen. Die Charaktere entwickeln sich im dritten Band weiter, was mir sehr gut gefallen hat. Man bangt mit den Protagonisten mit und hofft das sich alles zum Guten wendet.

Das Finale hat mir gut gefallen und macht die ganze Sache "rund". Die Erklärung, wie und was es mit Ashworth Park auf sich hat, fand ich sehr gelungen. Einzig beim großen Showdown hätte es, für mich, noch etwas mehr knallen können. Aber im großen und ganzen bin ich damit zufrieden. Es wird alles aufgelöst und man erfährt noch etwas über die einzelnen Charaktere.

 

Fazit: Ein würdiger, spannender und fulminanter Abschluss einer wirklich bezaubernden Trilogie. Ich werde Ashworth Park vermissen.

 

 

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märchen, fee, hexenjäger, julia adrian, magie

Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Julia Adrian
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783959911320
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

"Ich bin der Anfang, ich bin das Ende." Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt. Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln. Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!"

- Quelle: Amazon -

Das Cover ist wieder wunderschön geworden. Die Farben harmonieren super, die Blätter und Beeren sind leicht mit Eis überzogen, was auch super zum Inhalt des Buches passt.

Der Schreibstil ist wieder einmalig. Die Geschichte knüpft da an, wo Teil eins endete und ich war sofort wieder drin. Julia Adrian versteht es, den Leser nach nur wenigen Sätzen wieder in die Geschichte eintauchen zu lassen.

Wir begleiten die Königin mit zu Ihrer Schwester, der Eiskönigin. Dort muss Sie sich Ihren verbliebenen Schwestern stellen und ihr Urteil abwarten. Ich fand es toll, das wir nun alle Feen kennengelernt haben. Jede ist für sich einmalig und von der Autorin großartig beschrieben. Jede hat ihren persönlichen Grund Rache zu nehmen und es war toll und spannend diese nach und nach zu erfahren.

Durch einige Rückblicke erfahren wir einiges über Lilith und wie sie früher so war. Auch von einigen anderen, wie z.B. der Brunnenhexe erfahren wir mehr. Dies fand ich zum einen sehr spannend und zum anderen aber auch ziemlich verwirrend. Manchmal wusste ich nicht um welche Fee es ging und welchen Rückblick wir hier gerade präsentiert bekamen. Das hat mich an manchen Stellen schon sehr gestört, sodass es dafür von mir einen Stern Abzug gab.

Toll fand ich die Entwicklung von Lilith. Man merkt, je weiter die Geschichte voranschreitet, das sie dazulernt und anfängt ihre Meinung zu ändern. Sie bleibt nicht länger kalt und verschlossen, sondern beginnt Gefühle zuzulassen. Auch gegenüber ihren Schwestern. Ein bisschen schade fand ich das der Hexenjäger keine so große Rolle mehr einnahm. Aber zum Schluss spielt er natürlich wieder eine große Rolle.

Insgesamt hat mir der zweite Band außerordentlich gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil und die Entwicklung der Charaktere. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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zombies, laura newman, zombie, deadheads, endzeit

Another Day in Paradise (ADIP 1)

Laura Newman
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei null, 30.09.2015
ISBN B0161V9KUM
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Amelia hängt eine offene Konserve über das Feuer. "Wisst ihr", beginnt sie und schnappt sich einen Löffel, "eigentlich hätten wir uns schon hundertmal infizieren müssen." Und dahin ist die nette Lagerfeuerstimmung...

 

Zum Inhalt:

Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht. Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas!

-Quelle: Amazon -

Meine Meinung:

Ich hab das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Facebook gelesen. Ich mochte schon die Nachtsonne-Trilogie, während Coherent für mich ein bisschen schwächelte. Bücher über Zombies hatte ich bis dato noch keine gelesen, umso gespannter war ich nun auf das neue Werk von Laura Newman.

Das Cover finde ich sehr schön. es ist schlicht gehalten, in eher abgedunkelten Farben. Für mich sehr passend da es ja schließlich um die Apokalypse und den Untergang der Welt geht.

Die Geschichte konnte mich ab dem ersten Moment fesseln. Den Schreibstil fand ich klasse, man konnte sich alles bildlich vorstellen und war mitten im Geschehen. Laura Newman schafft eine bedrückende, beängstigende aber auch hoffnungsvolle Atmosphäre. Ständig leidet und hofft man mit den Protagonisten, fiebert mit ihnen mit und hofft das alle es überleben werden.

Die Charaktere waren alle super beschrieben. Naya ist eine witzige und starke Protagonistin. Sie kann auch anpacken und nachdenken und ist nicht das schmückende Beiwerk irgendeines Endzeit-Anführers. Auch die anderen Charaktere, so unterschiedlich sie auch sein mögen, fand ich allesamt super. Die Liebesgeschichte war nicht so dominant, was ich absolut gut fand. Im Vordergrund standen immer noch die Zombies.

Man begleitet Naya und ihre Freunde bei ihre Reise durch das verwüstete Texas und fragt sich die ganze Zeit woher die Zombies eigentlich kommen und wie weit sich die Seuche ausgebreitet hat. Das liebe ich ja an solchen Geschichten. Wenn das Telefonnetz zusammenbricht und man kein Internet oder Auto hat, weiß man gar nicht wie weit die Katastrophe fortgeschritten ist. Die Autorin hat einige Überraschungen eingebaut, die der Geschichte eine interessante Wendung gibt. Das passiert nicht nur einmal, sondern mehrmals.

Fazit: Laura Newman schafft einen packenden Endzeit-Thriller mit tollen Charakteren und einer interessanten Geschichte. Ich liebe ADIP und man merkt das die Autorin einen erheblichen Sprung nach vorne gemacht hat. Nicht nur was die Story und den Schreibstil betrifft, sondern auch die Charakterentwicklung und das niemand wirklich sicher sein kann. Ich freue mich auf den zweiten teil.

 

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