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581 Bibliotheken, 29 Leser, 2 Gruppen, 142 Rezensionen

prinzessin, prinz, fantasy, attentäter, flucht

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 17-jährige Lia ist die älteste Tochter des Königshauses Morrighan. Um das Bündnis mit dem Königreich Dalbreck zu stärken, soll Lia mit dem dortigen Prinzen verheiratet werden. Das passt ihr aber gar nicht und so beschließt sie mit Ihrer Dienerin Pauline zu fliehen. Die Flucht gelingt und fortan arbeitet Lia als einfaches Schankmädchen in einer Taverne. Eines Tages betreten zwei Männer die Bar. Einer wurde ausgesandt um sie zu töten, der andere ist der verschmähte Prinz. Und Lia stellt fest das sie ihre Vergangenheit nicht einfach so hinter sich lassen kann.

Schon im Vorfeld hat man sehr viel zu diesem Buch gehört. In Amerika ist ein regelrechter Hype darum ausgebrochen und so wurde auch ich neugierig. Im Rahmen einer Buchverlosung habe ich das Buch gewonnen und war natürlich schon sehr gespannt auf die Geschichte.

Zu Beginn hatte ich etwas Angst das die Geschichte sich zu einem klassischen Liebesdreieck hin entwickelt und wir nur noch darüber lesen zu welchem Mann sich Lia mehr hingezogen fühlt. So war es aber überhaupt nicht.

Die Geschichte wird überwiegend aus Lia's Sicht geschildert. Es gibt aber noch die Kapitel die aus Sicht des Prinzen oder des Attentäters geschildert wurden. Die Autorin hat ganz bewusst in diesen Kapiteln keine Namen genannt. So blieb man als Leser lange Zeit im Dunkeln wer wer ist. Das hat man sehr gut gefallen, erhöht es doch etwas die Spannung.

Lia hat mir als Protagonistin doch recht gut gefallen. Viele halten sie für naiv. Klar, an einigen Stellen handelt sie doch recht unüberlegt und der Ort an den sie flieht ist auch nicht sehr weit vom Königshaus entfernt, aber im Großen und Ganzen ist sie ein toller Charakter. Zum Ende hin macht sie einen gewaltigen Sprung in ihrer Entwicklung und merkt schnell das dass Leben doch auch sehr hart sein kann. Aber gerade ihre Stärke im letzten Drittel des Buches haben mich von ihr überzeugt.

Die Autorin hat hier eine wundervolle Fantasywelt geschaffen. Sogar mit einer eigenen Sprache, was ich total klasse finde. Immer wieder wurden dem Leser einige Textstellen aus einem geheimen Buch präsentiert und auch ein geheimnissvolles Gedicht, welches mir richtig Lust auf den zweiten Band macht.

Einen Punkt Abzug gibt es weil der Anfang doch recht schleppend war und lange Zeit nichts passierte außer das Lia in der Taverne. Außerdem möchte ich mir noch Luft nach oben lassen, da ich überzeugt bin das die anderen Teile noch besser werden und dieser Band mehr zum Aufwärmen gedacht war. :) Band 2 ist auch schon vorbestellt, was bei mir eher untypisch ist.

Fazit: Ein toller Jugend-High-Fantasy Roman mit einem tollen Weltbild, einer interessanten Protagonistin und einer spannenden Story. Ich freu mich auf die Folgebände!

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(36)

226 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

1001 nacht, liebe, wüste, magie, märchen

Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf "Rache und Rosenblüte" habe ich mich schon sehr gefreut. Endlich erfährt man wie es mit Sharzad und Chalid weiter geht. Werden sie es schaffen den Fluch zu brechen? Und welche Probleme lauern noch in der heißen Wüste?

Vorab kann ich sagen das dieses Buch ein ständiges Auf und Ab war. Einige Abschnitte waren rasant und spannend, einige andere jedoch nicht.

Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Band an. Sharzad ist zu den Rebellen geflüchtet und hat Chalid vorläufig verlassen. Hier hätte ich mir in der ein oder anderen Situation gerne eine kleine Rückblende gewünscht. Da es schon eine Weile her war das ich "Zorn und Morgenröte" gelesen habe, hatte ich das erste Drittel große Probleme mich zurecht zu finden.

Viele Charaktere haben wir in diesem zweiten Band etwas besser kennen gelernt und besonders eine Geschichte macht der von Shazi und Chalid ernsthaft Konkurrenz. Mitunter mochte ich es sogar lieber diesem Handlungsstrang zu folgen als der Hauptgeschichte ansich. Und dann wiederum gab es Charaktere bei denen ich bis heute nicht verstehe warum diese überhaupt in der Geschichte sind. Zur eigentlichen Handlung waren diese überhaupt nicht relevant. Ich denke alle die "Rache und Rosenblüte" bereits gelesen haben, wissen wen ich meine.

Das ganz große Manko an diesem Buch war die Tatsache das ich das Gefühl hatte die Autorin weiß nicht genau welche Richtung sie nun einschlagen wollte. Es gibt, aus meiner Sicht, zu viele verschiedene Handlungsstränge, die noch nicht einmal bis zum Schluss zu Ende erzählt wurden. Gerade so im letzten Drittel wechseln wir von einer Sache zur anderen. Da wird ein großes Problem mal eben abgehakt und wir wechseln sofort zum nächsten. Und auch dieses ist dann ein paar Seiten später wieder erledigt und wir befassen uns mit der nächsten Sache. Das war mir alles viel zu konfus. Meiner Meinung nach hätte sich die Autorin auf ein Hauptthema einigen und das konsequent bis zu Ende verfolgen sollen.

Was man der Autorin zu Gute halten muss ist ihr toller Schreibstil. Man konnte den heißen Wüstenwind formlich auf dem Gesicht spüren und durch ihre bildhafte Sprache viel es mir nicht schwer mir die Orte und Menschen vorzustellen.

Alles in allem war es ein solider Abschluss der Dilogie. "Rache und Rosenblüte" kommt aber keineswegs an den ersten Teil ran. Dafür war mir die Geschichte einfach zu konfus.

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(196)

410 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 150 Rezensionen

götter, götterfunke, liebe, marah woolf, jugendbuch

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Götterfunke - Liebe mich nicht" ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchtrilogie von Marah Woolf. die Autorin kenne ich bereits mit Ihrer Federleicht-Saga. "Götterfunke" ist erstmals in einem Verlag erschienen, alle anderen Bücher wurden von der Autorin selbst veröffentlicht.

Aufmerksam auf das Buch bin ich durch die Verlagsseite geworden. Zuerst sprach mich das Cover sofort an. Ich mag die Farben und auch das Mädchen. Mal nicht das typsische Blondchen. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön aufgemacht. Und dann sprach mich natürlich der Klappentext an. Götter, Prophezeiungen und eine Wette ließen mein Herz höher schlagen und es klang nach einer Geschichte wie für mich geschaffen.

Es geht um Jess die mit Ihrer besten Freundin Robyn den Sommer in einem Feriencamp verbringen möchte. Das letzte was Sie sich vorgenommen hat ist sich zu verlieben. Aber ausgerechnet in diesem Camp trifft Sie auf Cayden und bald bekommt Jess ihn nicht mehr aus dem Kopf. Doch Cayden ist nicht der für den Jess ihn hält. Denn er ist ein Titan und verfolgt seine ganz eigenen Ziele. Er möchte sterblich werden und ist eine Wette mit Zeus eingegangen. Alle 100 Jahre darf er auf die Erde um dort ein Mädchen zu finden das ihm wiederstehen kann. Erst dann erfüllt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch.

Gut gefallen haben mir die vielen Hintergrundinformationen der Titanen und Götter. Da hat die Autorin sehr viel eingebaut und das ein oder andere Mal fand ich mich auf Google wieder um mehr über den jeweiligen Gott oder Titan zu erfahren. Auch das Setting fand ich super gewählt. Ein einsames Camp, umgeben von Natur spricht mich sofort an.

Allerdings finde ich hat die Geschichte sehr viel an Potenzial verschenkt. Mir war schon bewusst das es hier natürlich auch um Liebe geht, aber diese stand für mich einfach zu sehr im Vordergrund. Dieses ewige Hin und Her zwischen Jess und Cayden hat mich irgendwann nur noch genervt und ich hatte das Gefühl das die Handlung gar nicht richtig voran geht. Zum Glück kam so etwas ab der Hälfte des Buches etwas Spannung auf und die Story wurde mal interessant.

Die Charaktere sind für mich leider allesamt blass geblieben. Bis auf Jess, deren Vergangenheit das ein oder andere Mal aufgerollt wurde, hat man keinen genauer kennen gelernt. Alle Personen tauchen hier und da mal auf, bekamen aber in meinen Augen viel zu wenig Tiefgang. Sehr schade. Die Götter wurden in diesem Buch etwas moderner dargestellt und nicht wie man sie aus den alten Sagen kennt. In diesem Punkt kann ich mich auch nicht ganz festlegen ob ich das gut oder schlecht finden soll. Ein Zeus der seine "Jugensünden" bereut und jetzt einen auf Familie macht, fand ich schon sehr merkwürdig. Dann hab ich die alten, stolzen Götter schon fast lieber.

Super fand ich die einzelnen Abschnitte in denen Hermes sein Protokoll schreibt. Diese kurzen Kapitel waren wirklich witzig.

Alles in allem war es sehr kurzweilige Unterhaltung und das Buch konnte man schnell weglesen. Mehr aber auch nicht. Sehr schade, denn ich hab mir wirklich viel versprochen, aber dieses ganze Hin und Her und Liebesdreieck war mir einfach zu viel des Guten.

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(112)

223 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, verlust, familie

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hatte nicht jeder schon einmal das Bedürfnis an einen bestimmten Menschen einen Brief zu schreiben und ihm all seine Gefühle und Gedanken zu gestehen? Vielleicht wurde dieser Brief auch geschrieben, aber in vielen Fällen nie abgeschickt. Genau davon handelt das Buch „Ich wollte nur das du noch weißt…“ Die 16-jährige Emily Trunko hat den Blog Dear My Blank gegründet auf dem nie abgeschickte Briefe veröffentlicht werden. Entstanden ist der Blog aus Trunko’s eigenen Briefen die sie geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Das Buch beinhaltet bis dato unveröffentlichte Briefe.

Zuerst einmal muss ich die tolle Aufmachung des Buches loben. Die Covergestaltung ist einfach toll und ein echter Hingucker im Regal. Auch von innen ist das Buch was ganz besonderes. Jeder Brief wurde speziell gestaltet und jede Seite weißt einen anderen Hintergrund auf. Auch das Handlettering ist ganz besonders. Ich finde toll wie hier jeder Brief gewürdigt wird und es zu etwas besonderem macht.

 Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kategorien wie Liebe, Herzschmerz, Familie etc. Das fand ich sehr gut und verleiht dem Buch auch eine gewisse Struktur. Zu Anfang habe ich gar nicht so viel erwartet. Ich dachte es ist eine Ansammlung von netten kleinen Briefen und dachte das Buch ist „schnell gelesen“.

 Aber ich habe so viel mehr bekommen. Es gab so einige Briefe die mir bis jetzt noch im Kopf rumspucken und die mich nur schwer wieder los lassen. Die Briefe handeln von Familienstreitigkeiten, von Herzschmerz, von nicht genutzten Chancen, von zerstörten Freundschaften bis hin zum Selbsthass. Und bei einigen Briefen dachte ich wirklich „Wow, da spricht mir einer aus der Seele.“ Genau solche Gedanken hatte ich auch, hab mich aber nie getraut diese mal auszusprechen.

 Es gab Briefe die haben mich einfach nur fassungslos, traurig und entsetzt zurück gelassen. Ich hoffe wirklich dass es diesen Menschen nun, da sie sich getraut haben sich dieses von der Seele zu schreiben, nun besser geht und sie ihren Weg finden werden.

 Ganz besonders das letzte Kapitel hat mich zu Tränen gerührt und mich traurig zurück gelassen. Ich wünschte man könnte die Zeit zurück drehen, sodass diese Briefe eigentlich nicht entstehen müssten. Ich hoffe das ergibt einen Sinn, aber ich denke sobald man das Buch gelesen hat, versteht man mich besser.

 Nie hätte ich gedacht dass mir diese Sammlung von Briefen so viel gibt und mich so tief berührt. Jeder Brief ist was Besonderes, ob er nun zwei Seiten oder zwei Zeilen lang ist. Aber Hauptsache der Mensch dahinter hat sich getraut und diesen Brief geschrieben, das ist das wichtigste.

 Ich glaube ich werde noch häufig in dem Buch blättern. Sei es um Trost zu finden wenn ich traurig bin oder um Mut zu finden wenn ich ängstlich bin. Denn alle diese Menschen sind mutig und so möchte ich auch sein!

 Fazit: Ein besonderes Buch das einen berührt, verletzt, traurig, glücklich und nachdenklich gemacht hat. Und sich auf jeden Fall einen ganz besonderen Platz im Buchregal verdient hat.

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66 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

krimi, mord, andreas suchanek, der graf, suchanek

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 1 - Die vergessenen Akten (Bände 1-3)

Andreas Suchanek , Nicole Böhm , Ute Bareiss
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 04.01.2016
ISBN 9783958341593
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

CyberWorld 3.0: Evil Intentions

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 269 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 31.10.2016
ISBN 9783958342309
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dies ist bereits der dritte Teil rund um Jemma, Jamie und Co. und Ihre Abenteuer in der CyberWorld.  Doch dieser Band spielt überwiegend in der Realität und diese ist manchmal genauso gefährlich wie die CyberWorld.

Ich bin nun schon zum dritten Mal bei der Leserunde der Autorin auf Lovelybooks dabei und wollte mich dafür nochmal bedanken. Die Autorin ist sehr aktiv dabei und beantwortet alle Fragen. Auch gibt es dort immer wieder sehr viele Hintergrundinformationen und Specials. Mir macht es immer großen Spaß mit dabei zu sein.

 Zu Anfang begleiten wir die Freunde in Ihrem Schulalltag. Jamie schafft es mittlerweile ohne Rollstuhl und auch Ned hat sich endlich getraut in die Schule zu gehen. Dort lernt er Charlie, Jemmas beste Freundin etwas näher kennen und merkt dass diese ungeahnte Gefühle in ihm weckt. Nachdem uns die Autorin so langsam in die Geschichte eingeführt hat, geschieht das Unfassbare. Jamie und Jemma werden als Geiseln gehalten um Ihren Vater zu erpressen. Von diesem wird etwas Unmögliches verlangt.

 Die CyberWorld spielt diesmal eine eher untergeordnete Rolle, was aber der Spannung keinen Abbruch tut. Eher im Gegenteil. Diesmal sind ja die echten Menschen in Gefahr und vielleicht auch deshalb fiebert man umso mehr mit. Ich fand es toll wieder in die Welt rund um die Zwillinge und Ihren Freunden einzutauchen. Von Band zu Band merkt man das sich die Figuren weiterentwickeln und an Ihren Sorgen und Problemen reifen und erwachsener werden. Auch gefallen hat mir die Entwicklung von Jamie. Diese kommt sehr glaubhaft rüber und man freut sich über die kleinen Schritte die er schafft. Auch die anderen Charaktere entwickeln sich ständig weiter und es gibt keinen Stillstand.

 Außerdem werden zwei neue Charaktere eingeführt bzw. rücken mehr in Rampenlicht. Eine davon ist Charlie, Jemmas beste Freundin. Für mich ist sie ein cooler Charakter, der sich seinen Platz absolut verdient hat. Ich finde sie große Klasse und hoffe das Sie Ihren Stammplatz behalten wird.

 Auch wenn, wie oben schon angedeutet, die CyberWorld nicht so im Vordergrund ist rast man förmlich durch das Buch. Es war spannend von Anfang bis Ende und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und gehofft dass alles gut ausgehen wird. Auch für die Story und die Protas war dieser Band wichtig. Wir haben viel über einzelne Personen erfahren und ich für meinen Teil hab das Gefühl nun noch stärker mit diesen mitzufühlen.

 Die knapp 300 Seiten waren schnell weggelesen. Für mich lag das zum einen an dem wirklich tollen Schreibstil, zum anderen aber auch an der Handlung, die einen absolut nicht mehr los ließ.

 Ganz zu Anfang gibt es trotzdem ein Online Spiel in dem wir uns befinden und das von den Freunden entwickelt wird. Lt. Aussage der Autorin rückt dieses Spiel im nächsten Band in den Vordergrund und da freu ich mich schon sehr drauf.

 Alles in allem wieder ein toller Band dieser Reihe. Mir sind die Charaktere so ans Herz gewachsen und ich freue mich darauf bald wieder mit diesen die CyberWorld unsicher zu machen.

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210 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 15-jährige Katie Browne verschwindet eines Tages spurlos. Während alle davon ausgehen das der Teenager von zu Hause weggelaufen ist, hat Ihre Lehrerin Margot Lewis einen ganz anderen Verdacht. Sie vermutet das Katie entführt wurde und kann nicht glauben das die Polizei nichts unternimmt. Bekräftigt wird Sie in Ihren Verdacht auch noch als Sie an Ihre Ratgeberkolumne „Dear Amy“ Briefe von einer Bethan Avery erhält. Diese bittet Sie eindringlich Ihr zu helfen da sie sonst sterben wird. Doch Bethan Avery ist bereits seit 15 Jahren verschwunden…

 Gleich zu Anfang bekommen wir mit was Katie Browne passiert. Ich muss sagen dass der Prolog schon sehr gut war. Erschreckend wie schnell ein Mensch eigentlich verschwinden kann und niemand bekommt was mit.

Dadurch war ich sehr neugierig auf den Rest des Buches. Leider muss ich sagen dass mich die ersten 150 Seiten so überhaupt nicht mitgerissen haben. Es kam keine Spannung auf und wir erfuhren, zumindest für mich, sehr viele unwichtige Details aus Margots Leben. Die Geschichte plätscherte voran ohne wirklich in Fahr zukommen.

 Zum Glück ändert sich das noch und das Buch beginnt doch noch spannend zu werden. Gerade zum Schluss konnte ich mich nicht mehr lösen. Zwar war mir ab einem gewissen Punkt klar auf was die Geschichte hinausläuft, aber die Umsetzung fand ich trotzdem sehr spannend. Nach und nach erfährt man wie alles zusammenhängt.

 Den Schreibstil würde ich als angenehm aber auch als unaufgeregt beschreiben. Wie gesagt gerade zu Anfang kam keine wirkliche Spannung auf, was zum einen auch am Schreibstil lag. Ich glaube andere Autoren hätten ein bisschen mehr Würze in die eine oder andere Szene gelegt. Aber nichtsdestotrotz kam  man sehr gut durchs Buch.

 Hauptsächlich dreht sich das Buch um die Lehrerin Margot Lewis, die im ersten Moment als langweilige Lehrerin daherkommt. Aber nach und nach erfährt man einige Details aus Ihrer Vergangenheit, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Dadurch bekam der Charakter etwas mehr Tiefgang. Dafür blieben für mich die anderen Protas doch etwas zu blass. Einige Handlungen konnte ich auch zum Teil nicht nachvollziehen.

 Das Ende war zufriedenstellend und an der ein oder anderen Stelle hat man schon mitgefierbert. Auf jeden Fall werde ich noch einmal ein Buch der Autorin lesen und hoffe dass dort die Spannung von Anfang an da ist. Alles in allem ein gutes Buch für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa.  

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(70)

95 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 61 Rezensionen

cyberworld, schottland, cybergame, jemma, zack

Cyberworld 2.0 - House of Nightmares

Nadine Erdmann
E-Buch Text
Erschienen bei null, 04.02.2015
ISBN B00T852OOI
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Einige Zeit ist verstrichen seit Jemma, Jamie und Co. den Mind Ripper gejagt haben. In diesem zweiten Teil geht die Reise nach Schottland. Edward Dunnington erlitt einen schweren Schlaganfall, den er gerade so überlebte, doch es droht ein zweiter den er aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht überleben wird. Der perfekte Kandidat also für die Bioroboter. Wenn alles glatt läuft geht Dunnington damit an die Öffentlichkeit und Ned entgeht dem ganzen Rummel. In Schottland angekommen müssen die Freunde schnell feststellen das die Familie sehr zerstritten ist und jeder scheinbar nur an sich denkt. Eines Abends lässt Dunnington die Bombe platzen und verkündet die Idee mit den Biorobotern. Am nächsten Morgen wacht Dunnington nicht mehr auf, es scheint als würde er nur schlafen, lässt sich aber nicht aufwecken. Die Freunde haben einen Verdacht und gehen diesem nach....

Ich hab mich so sehr auf diesen zweiten Band gefreut. Ist es doch mittlerweile ein "Nach Hause kommen" zu alten Freunden. Ich war gespannt welche Abenteuer Jamie, Jemma, Zack, Will und Ned nun erleben und wurde nicht enttäuscht.

Die erste Hälfte des Buches spielt in der realen Welt und wir lernen die einzelnen Charaktere noch besser kennen. Sei es die Beziehung von Zack und Jamie, die so einige Hochs und Tiefs erleben muss oder aber das Gefühlschaos von Ned, der immer noch mit seinem neunen Ich zu kämpfen hat. Ich fand die Entwicklung der Charaktere toll, obwohl ich Jamie das ein oder andere mal hätte schütteln können.

Das Setting hat mir gut gefallen und jetzt möchte ich auch gerne mal nach Schottland.

Die Familie Dunnington ist echt krass. Selbst beim Lesen habe ich micht unwohl gefühlt und man hat diese eiskalte Atmospähre quasi aus dem Buch rausströmen sehen. Solch eine Familie wünscht sich wirklich keiner.

In der zweiten Hälfte des Buches befinden wir uns nun wieder in einem Cyber Game und ich muss sagen das ich diese Passagen einfach großartig finde! Ständig stelle ich mir vor wie es wäre wirklich so real in ein Spiel einzutauchen und die verschiedensten Abenteuer zu gewinnen. Aber ich glaube für "House of Nightmares" ist mein Nervenkostüm einfach zu schwach! Man ist fast gar nicht mehr zu Atem gekommen, weil ständig irgendwas passiert ist. Und von Level zu Level wurde es immer gruseliger und gefährlicher. Ich hab das ein oder andere Mal schon um einen Charakter gebangt.

Mir hat dieser zweite Teil wieder sehr gut gefallen. Die Story, die Charaktere und die verschiedenen Aspekte harmonieren einfach perkfekt und das Buch hat mir wieder einmal einige schöne Lesestunden beschehrt. Ich bleibe auf jeden Fall an der Reihe dran und freu mich schon auf Teil 3.

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114 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

fantasy, magie, andreas suchanek, lichtkämpfer, wechselbalg

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern

Schon auf den ersten Seiten geht es zur Sache. Wir lernen Alex kennen, der ziemliche Probleme hat. Sei es mit dem Job oder auch mit Viertel in dem er wohnt. Parallel dazu begleiten wir Jen mit Ihrem Gefährten bei einer Mission. Als diese schief läuft und ihr Gefährte stirbt, wird Alex als neuer Erbe der Macht erweckt.

Danach kommt man fast kaum zur Ruhe. Ständig passiert irgendetwas und man stürzt sich mit den Lichtkämpfern von einem Abenteuer ins nächste.
Am Anfang ist es vielleicht etwas zu schnell und man wird überhäuft mit Informationen und Charakteren. Aber nach und nach zieht einen die Story in seinen Bann und man möchte nur noch wissen wie es weiter geht.

Die Charaktere finde ich allesamt klasse und jeder ist für sich einzigartig. Nach und nach werden diese tiefgründiger und man erfährt von einigen was sich in der Vergangenheit zugetragen hat. Das waren schon ganz schön schlimme Dinge und man lernt dadurch die Personen besser kennen.

Die Welt und deren Mythen und Artefakte wurden sehr gut beschrieben. Am Anfang noch sehr viel, erklärt der Autor nach und nach die verschiedenen Elemente und ich finde es großartig was er hier für eine Welt erschaffen hat.

Die einzige Anmerkung die ich habe ist das mir die Lichtkämpfer zu wenig gewinnen. Ich hatte im gesamten Buch den Eindruck das immer das Böse mindestens 10 Schritte im Voraus ist und das Gute da nur erfolglos hinterher rennt. Ein bisschen mehr Ausgeglichenheit hätte ich mir da schon gewünscht.

Alles in allem aber ein toller Auftakt und wahrer Pageturner. Ich konnte irgendwann nicht mehr aufhören und wollte wissen wie es mit Jen, Alex und den anderen weiter geht. Das Hardcover umfasst die eBooks 1 - 3 und ich kann es kaum erwarten bis das nächste "echte" Buch erscheint.

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225 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

raben, fantasy, liebe, magie, freundschaft

Die Rabenkönigin

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783959910415
Genre: Fantasy

Rezension:

Zu Beginn lernen wir Maja kennen, die quasi nur in Ihrem Haus zusammen mit Ihrem Vater lebt. Dieser lässt Maja kaum raus, aus Angst das der Feenkönig auf sie aufmerksam wird. Denn dieser nahm ihr einst die Mutter. Doch Maja plagen böse Träume bezüglich Ihres Freundes Elejas. Dieser machte sich auf zum Schloss um dort eine Anstellung zu finden. Seitdem hat man nie wieder was von ihm gehört. Gegen den Willen Ihres Vaters macht sie sich auf zum Schloss um nach Elejas zu suchen. Bald schon merkt sie das etwas in dem Schloss nicht stimmt ist und dann begegnet sie auch noch einem sprechenden Raben. Was hat es mit der Königin auf sich die sich nie zeigt? Warum kann Maja mit dem Raben sprechen und was verbirgt sich hinter den Spiegeln?

Zuallererst muss ich einmal dieses atemberaubende Cover loben. Es ist einfach wahnsinnig schön und ich habe mich sofort darin verliebt. Detailgetreu spiegelt es die Handlung der Geschichte wieder.

Ich muss sagen das mich das Buch bereits auf den ersten Seiten hatte. Das lag vor allem an dem tollen Schreibstil. Poetisch und märchenhaft war dieser und ließ mich vollkommen in diese Welt eintauchen.

Maja hat es nicht leicht in Ihrem Leben. Die Mutter ist nur noch eine Hülle, der Vater todtraurig und sie selbst darf das Haus nicht verlassen. Außerdem plagen Sie böse Träume und sie sieht Dinge die anderen verborgen bleiben. Maja war für mich ein toller und liebenswürdiger Charakter. Sie setzt sich durch und versucht alles um an ihr Ziel zu kommen.

Auch die anderen Charaktere fand ich toll und auch sehr vielschichtig. Da ist zum einen die Rabenkönigin selbst die man weder zum Guten noch zum Bösen einordnen kann. Sie versucht immer das richtige zu machen, scheitert aber an so vielen Dingen. Auch Corvyn fand ich toll und selbst die Nebencharaktere wurden liebevoll ausgearbeitet.

Die Handlung war total super und spannend. Ich frag mich bis heute wie man es schafft eine so komplexe Story auf so wenige Seiten zu packen. Von Anfang an war es spannend und wir schlittern mit Maja von einem Abenteuer ins Nächste. Trotzdem war es mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu langatmig. Gerade zum Schluss hatte ich das Gefühl das die Autorin nicht wirklich zum Ende kommen wolle. Einiges wurde, für meinen Geschmack, zu ausführlich erklärt. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, denn sonst fand ich das Buch einfach großartig. Ideal für kalte, regnerische Regentage die man gemütlich auf der Couch verbringen kann. ich konnte vollkommen in dem Buch versinken und hat mir einige schöne Lesestunden beschehrt.

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141 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

cyberworld, freundschaft, jugendbuch, mind ripper, krankheit

CyberWorld 1.0 - Mind Ripper

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.05.2016
ISBN 9783958342033
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wir befinden uns in London im Jahr 2038 und das Cybernetz hat die Welt erobert, besonders die der Jugendlichen. Mit seinem Avatar kann man ins Netzwerk eintauchen und u.a. an Rollenspielen teilnehmen.

So lernen wir Jemma, ihren Bruder Jamie und Zack kennen. Diese sind im Cybernetz am liebsten in Rollenspielen unterwegs. Eines Tages fallen 3 Jugendliche kurz hintereinander ins Koma und plötzlich ist das Cybernetz nicht mehr das was es mal war und die Jugendlichen müssen vorsichtig sein. Darüber hinaus lernt Jemma Will kennen, der Ihnen etwas geheimnissvolles anbietet. Zusammen stellen sie Nachforschungen an und kommen somit der Wahrheit und die drei Jugendlichen gefährlich nahe!

Ich muss gestehen das ich ziemlich unbedarft an dieses Buch rangegangen bin. Der Klappentext klang spannend, zumal ich selbst an und an gerne Rollenspiele ausübe, und dachte mir das es bestimmt ein netter Jugendroman für Zwischendruch ist. Aber ich muss sagen das mich "CyberWorld 1.0 - Mind Ripper" richtig überrascht hat.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte mich immer, auch nach längeren Lesepausen, wunderbar zurecht finden. Gerade der Einstieg war gut, denn da befinden wir uns in einem Spiel und merken gleich worum es in dem Buch geht. Wie lange wünschte ich mir schon aktiv in einem Spiel dabei zu sein, anstatt nur vor dem Fernseher zu zocken. Das London im Jahr 2038 wurde toll beschrieben und ich kann mir vorstellen das es in 20 Jahren wirklich so aussehen könnte. Gott sei Dank hat die Autorin da keine zu abgespacte Zukunft erschaffen. Das wäre in meinen Augen zu viel des Guten gewesen.

Die Charaktere waren einfach klasse. Nach und nach erfährt man immer mehr über diese und schließt sie in sein Herz. Jemma, die starke Schwester, Jamie der verletzliche Bruder und auch Zack, der immer gut drauf ist. Ich konnte mich gut in alle Protas hineinversetzen und konnte nachvollziehen warum dieser so handelt wie er es getan hat. Und das hat mich an der Geschichte wirklich überrascht, Ich hatte mit einem Cyberroman gerechnet, aber bekommen habe ich eine Geschichte mit vielschichtigen Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben.

Die Geschichte rund um die CyberWorld und die Jugendlichen war einfach toll. Ich habe jedem Kapitel engegengefiebert in dem sich Jemma und Co.auf die Suche nach dem Mind Ripper machen. Das Ende war überraschend und habe ich so nicht kommen sehen. da hat die Autorin einen ganz schön an der nase herumgeführt und für eine echte Überraschunge gesorgt. Auf jeden Fall freu ich mich schon unglaublich auf den zweiten Band.

Fazit: Eine spannende, actionreiche, emotionale Geschichte die mich absoult begeistern konnte, Sowohl die Charaktere als auch die Story waren absolut genial und ich habe immer mitgefiebert und mich auch ab und an gegruselt. Ein Roman dem definitiv viel mehr Beachtung geschenkt werden sollte.

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426 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

märchen, fee, liebe, magie, lilith

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich ist der dritte Teil der dreizehnten Fee erschienen. Ich habe so auf den Abschlussband hingefiebert und war gespannt was es mit Lilith, dem Hexenjäger und Pandora auf sich hat.

 Das eBook wurde mir im Rahmen einer Leserunde von der Autorin freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 Zum Inhalt möchte ich nicht so viel sagen da es sich ja um den dritten Teil handelt und ich dann eindeutig spoilern würde.

 Die Geschichte beginnt quasi dort wo Band zwei endete. Wir setzen unseren Weg mit Lilith gemeinsam fort und versuchen allen Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

 Der Einstieg fiel mir, anders als bei Band 2, sehr leicht. Ich war sofort wieder „zu Hause“ und fühlte mich willkommen in Pandora. Lilith ist nach wie vor ein sehr vielschichtiger Charakter der seine alten Wesenszüge nicht komplett ablegen kann. Immer wieder im Laufe der Geschichte fällt sie in alte Muster und man merkt richtig Ihre innere Zerrissenheit und den Kampf mit sich selbst. Dieser innere Zwiespalt hat mir sehr gut gefallen und macht Lilith für mich einfach nur menschlich. Keiner ist wirklich Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß.

 Endlich werden in diesem abschließenden Band alle Fragen beantwortet und jetzt im Nachhinein ergibt alles einen Sinn. Wir wissen was es mit dem Mogul und dem Hexenjäger auf sich hat und warum alles so anfangen und enden musste.

 Der Schreibstil ist mal wieder einzigartig und lässt einen nicht mehr los. Diese bildhafte und poetische Sprache nimmt einen sofort gefangen und man ist völlig in dieser Welt. Alles um einen herum gerät in Vergessenheit und man leidet und lacht mit den Protagonisten und will gar nicht mehr auftauchen aus dieser Welt.

 Julia Adrian hat hier wirklich eine einzigartige und besondere Geschichte geschaffen die ich garantiert nicht zum letzten Mal gelesen habe. Wer ein Fan von Märchen ist, sollte unbedingt diese Bücher lesen.

 Fazit: Eine wundervolle Trilogie, die einen in die Welt der Märchen entführt. Eine besondere Geschichte die mich noch lange gefangen hält.

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234 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, ruth ware, glashaus

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nora ist 26 Jahre alt, Schriftstellerin und lebt ein ziemlich einsames Leben in Ihrer kleinen Wohnung. Eines Tages bekommt Sie überraschend eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare. Etwas ist damals vorgefallen was Nora bis jetzt nicht überwunden hat, doch sie gibt sich einen Ruck und sagt zu. Doch das Wochenende wird anders als sie es erwartet hat. 

Ich muss sagen das mich schon die Leseprobe überzeugt hat. Ich fand den Schreibstil absolut toll. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, es liest sich sehr flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. 

Interessant fand ich den Anfang. Dieser setzt an als Nora schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Sie kann sich an nichts erinnern und auch wir als Leser werden im Dunkeln gelassen. 

Dadurch das wir quasi mitten in der Geschichte angefangen haben, möchte man natürlich wissen wie es so weit kommen konnte und lechzt förmlich durch die Seiten. Im Buch finden sich immer mal wieder Stellen in denen wir Nora im Krankenhaus begleiten und Stück für Stück deckt sich auf was an diesem Wochenende wirklich geschah. 

Die Charaktere fand ich allesamt großartig. Jeder hat seine Eigenarten und Geheimnisse. Hinter jedem schiefen Blick oder hinter jeder Andeutung vermutet man etwas komisches und wird, mit Fortschreiten des Buches, immer misstrauischer. Alle Charaktere wurden sehr gut beschrieben und keiner gleicht dem anderem. 

Auch das Setting war absolut großartig. Gruseliger hätte die Autorin dieses nicht beschrieben können. Ein abgeschiedenes Glashaus mitten im Wald. Ohne Nachbarn oder Zivilisation. Abgeschieden mitten im November. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich an dieses Haus denke. Wer möchte denn bitte schon in einem Glashaus wohnen. 

Die Story nimmt langsam an Fahrt auf, bis sie sich unaufhaltsam dem Höhepunkt nähert. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war auf die Auflösung gespannt. Die ist der Autorin auch sehr gut gelungen und hatte einiges an überraschenden Wendungen und Auflösungen parat. 

Fazit: Ein spannender Thriller, der sich zum wahren Pageturner mausert. Spannend bis zum Schluss.

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337 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 138 Rezensionen

liebe, gift, fantasy, melinda salisbury, jugendbuch

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die siebzehnjährige Twylla  ist dazu auserwählt irgendwann das Erbe Ihrer Mutter anzutreten und Sündenesserin zu werden. Doch dazu kommt es nicht. Twylla ist die Reinkarnation der göttlichen Daunen und Ihr Schicksal ist es all jene zu bestrafen die dem Königreich Lormere untreu geworden sind. Denn Ihre Haut ist giftig und wen Twylla berührt, der stirbt. Außerdem soll sie später den Prinzen heiraten und an seiner Seite das Königreich regieren. Als plötzlich einer Ihrer Wächter krank wird und ein neuer kommt ist nichts mehr wie vorher. Denn Lief ist frech, witzig und kommt Twylla immer näher…

 Ich muss sagen das mich zu aller erst das Cover in seinen Bann gezogen hat. Es ist wunderschön gestaltet und in Kombination mit dem Titel ein Buch das ich unbedingt lesen muss.

Leider muss ich gestehen das mich die Geschichte nicht komplett überzeugt hat. Es gibt immer wieder gute Ansätze, aber die Autorin schafft es aus meiner Sicht nicht, diese gut umzusetzen.

 Die Geschichte plätschert die ersten 150 Seiten nur so dahin. Wir erfahren viel von Twyllas Alltag und Ihrem Leben am Hof, aber leider kommt die Story dabei nicht wirklich voran. Lange Zeit weiß man einfach nicht wohin einen die Geschichte führt und sie verliert sich auch leider in Kleinigkeiten. Erst ab der Hälfte kommt mal etwas Spannung auf und Handlung schreitet voran. Allerdings ist diese auch nicht wirklich neu oder überraschend.

 Mit den Charakteren bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Twylla ist für mich leider keine starke Protagonistin und badet viel zu oft in Selbstmitleid. Auch zu den anderen Charakteren konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Einige Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Auch die Dreiecksbeziehung war für mich eher gezwungen als notwendig.

 Positiv möchte ich aber anmerken das mir das Ende doch sehr gut gefallen hat. Es passieren noch einige Dinge die mich überrascht haben und die ich ganz interessant finde. Außerdem handelt Twylla für mich zum Schluss mal nicht vorhersehbar. Auch einige Grundideen der Autorin haben mir gut gefallen.  Toll fand ich z.B die Idee der Sündenesserin. Wenn ein Mensch stirbt wird eine Tafel gedeckt mit Lebensmitteln die verschiedene Sünden repräsentieren. Nur wenn die Sündenesserin alles isst, kann die Seele aufsteigen.

 Nach einem etwas zähen Start konnte ich mich doch mit der Geschichte anfreunden. Zwar geht diese in eine ganz andere Richtung als ich erwartet und gehofft habe, dennoch ist viel gutes dabei.

Leider konnte mich nicht alles überzeugen. Es gibt immer wieder gute Grundideen, doch die Autorin hat es nicht geschafft diese weiter auszubauen.

Trotzdem werde ich auch den zweiten Band lesen, da es einen Punkt gibt den ich interessant finde und bei dem ich gespannt bin wie die Autorin diesen umsetzt.

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142 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

berlin, jugendbuch, is, attentat, freundschaft

Die Attentäter

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789104565
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Es ist immer vernünftig zu tanzen, wenn die Welt untergeht, denn zum Weinen ist die restliche Zeit zu schade." (Seite 166)

Cliff, Alain und Margarethe. Alle drei sind im gleichen Berliner Haus aufgewachsen und alle drei verbindet ein unsichtbares Band miteinander. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne die anderen. Während Alain und Margarethe in behüteten Familien aufwachsen, hadert Cliff mit der Trennung seiner Eltern und allen voran mit der Ablehnung seiner Mutter. Cliff konvertiert zum Islam und radikalisiert sich. Als Cliff wieder zurück nach Berlin kommt und scheinbar etwas plant, versuchen Cliff und Margarethe ihn aufzuhalten.

Ich war so gespannt auf das neue Jugendbuch von Antonia Michaelis. Haben mir doch "Niemand liebt November" und "Der Märchenerzähler" unglaublich gut gefallen. Und aktueller kann das Thema nicht sein. Es geht um Anschläge, um den IS, um Paris und um drei Jugendliche die alles richtig machen wollen.

Im Vordergrund stehen eindeutig die Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Cliff und Alain, schon seit Kindertagen eng miteinander verbunden, haben eins gemeinsam. Nämlich das Zeichnen und die Kunst. Beide sind Ausnahmetalente. Alain ist immer das Helle, die Gute Seite, so zumindest sieht Cliff das, während er sich mehr zur dunklen Seite hingezogen fühlt. Und dazwischen Margarethe, die für beide eine Art Anker ist um auf dem Boden zu bleiben.

Man merkt schon recht früh das alle drei mehr als nur Freundschaft verbindet. Diese Beziehung hat die Autorin wunderbar und sehr einfühlsam beschrieben. Dieses Abstoßen und doch wieder zueinander hingezogen fühlen wurde einfach klasse ungesetzt. Man wusste nicht genau ob man den Protagonist jetzt für sein Handeln verurteilen oder bemitleiden soll, irgendwie hat man sich auf besondere Weise zu den Protas hingezogen gefühlt.

"Es war das Jahr, in dem man sich einbilden konnte, gebraucht zu werden. Das Jahr, in dem man zu viele Geschichten hörte und in dem man den Fernseher nicht anzumachen wagte, wie irgendwer immer aus dem Bildschirm heraus Parolen schrie. Weil fünf Minuten später der Krieg aus dem Fernseher quoll und sich wie eine Pfütze auf dem Küchenboden ausbreitete." (Seite 107)

Aktueller hätte das Thema nicht sein können. Es geht um ein Attentat auf Berlin, welches vom IS geplant wird. Besser und spektakulärer noch als Paris. An dieses Thema ranzugehen muss unglaublich schwer sein und doch hat die Autorin es geschafft uns den islamischen Staat und die Beweggründe, die Menschen haben sich denen anzuschließen, näher zu bringen. Ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut beim Lesen und hätte den ein oder anderen gerne zur Vernunft gebracht. Cliff braucht einen Sinn im Leben und den hat er ausgerechnet beim IS gefunden. Da stellt man sich selbst die Frage: "Wie vielen geht es genau so?" und wie kann man diese wieder zur Vernunft bringen.

Der Schreibstil der Autorin ist mal wieder einmalig und nimmt einen sofort gefangen. Ich bin immer wieder begeistert wie poetisch sie schreibt und wie viel doch auch zwischen den Zeilen zu lesen ist. Es gibt so viele tolle Stellen in diesem Buch, die einen beim Lesen gefangen nehmen und nicht mehr los lassen. Die Bedeutung des Covers (auch unter dem Schutzumschlag) wird einem erst ganz zum Schluss bewusst und lässt einen wehmütig zurück.

Fazit: Wunderbar, brutal, poetisch, abstoßend und traurig. So würde ich dieses Buch beschreiben. Die Charaktere sind kein Standard und bleiben einen, durch ihre Tiefe, lange im Gedächtnis. Ein tolles und doch auch erschreckendes Buch, das einen nachdenklich zurück lässt. Dieses Buch wird einen besonderen Platz in meinem Regal finden und wenn die Zeit dafür da ist, nochmal gelesen.

"Aber es war nicht genug, Menschen zu mögen, die das Gleiche taten wie man selbst. Und die Nähte der Welt klafften zu weit auseinander, um sie heil zu machen." (Seite 111)

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

leipzig, hotel, schatten, münchen, familiengeschichte

Die unsterbliche Familie Salz

Christopher Kloeble
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423280921
Genre: Romane

Rezension:


"Ihr Leben reichte so weit zurück, dass die meisten Jahre davon längst in den Geschichtsbüchern standen. Sie war ein lebendes Beispiel dafür, wie wenig von dem, was wir sind, übrig bleibt. Nicht umsonst bezeichnen wir das Früher als Geschichte. Mehr als eine Geschichte, die sich die Lebenden über die Toten erzählen, ist es nämlich nicht." (Seite 382)

Wir begleiten die Familie Salz durch ein ganzes Jahrhundert. Angefangen 1914 bis 2015 und sogar darüber hinaus. Wir erleben zwei Weltkriege, die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Und mittendrin immer die Familie Salz.

Es gibt im Buch mehrere Abschnitte die jeweils in einer anderen Zeit spielen. Außerdem wechseln in jedem Abschnitt die Erzähler und auch der Erzählstil. Zu Anfang war dies ungewohnt, da man sich erstmal an die neue Person und deren Stil gewöhnen musste. Im Mittelpunkt des Ganzen steht aber immer wieder Lola Rosa Salz.

Gerade der erste und zweite Abschnitt haben mir unglaublich gut gefallen. Zu Anfang wird die Geschichte von Lola selbst erzählt. Sie schildert wie sie nach einigen Schicksalsschlägen mit Ihrer Familie von München nach Leipzig zieht. Dort erwerben sie den legendären Fürstenhof und dieser wird dann zum Mittelpunkt der Familie Salz. Doch auch dort erfährt Lola in Ihrer Kindheit einige traumatische Erlebnisse und wird anschließend von Ihrem Vater in ein Erziehungsheim gesteckt. Im zweiten Abschnitt befinden wir uns in den Anfängen des zweiten Weltkrieges Man erfährt sehr viel über die damalige Zeit und ganz besonders über den Krieg. Schonungslos erzählt uns hier der Autor wie es damals zuging und wie Aussichtslos doch die Lage für die Menschen damals war. Und leider prägte diese Zeit Lola ganz besonders. Ihre Wesensveränderung fand ich glaubwürdig und ja, auch nachvollziehbar. Trotzdem ist es schwer zu verstehen das sie später so ist wie sie ist und Ihre Kinder nicht wirklich Liebe von Ihr erfahren.

"In Deutschland sprinte man rückwärts zum Ziel und mache sich das Leben unnötig schwer. Niemand widme sich so ausgiebig der eigenen Vergangenheit wie die Deutschen" (Seite 392)

Insgesamt hat mir "Die unsterbliche Familie Salz" sehr gut gefallen. Wir lernen im Laufe der Zeit sehr viele Familienmitglieder kennen und erfahren aus deren Blickwinkeln den Werdegang der Familie. Über diese hat sich ein Schatten aus gelegt, den keiner wirklich anschütteln konnte. Abschließend kann man sagen das es keinen Zusammenhalt innerhalb der Familie gab. Keiner hat dem anderen wirklich Liebe gegeben und hat welche bekommen. Eine sehr traurige Familiengeschichte die einen wirklich nachdenklich zurück lässt. Ich glaube die Familie Salz wird mir nicht so schnell aus dem Kopf gehen.

"Angst nicht etwas, das man hat oder nicht hat. Jeder trägt sie in sich. Man muss einfach aufpassen, dass sie nicht zu groß wird." (Seite 257)

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519 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 208 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, jugendbuch, secret fire

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon vorab habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte mit einigen Geheimnissen.

Zu Beginn lernen wir den 17-jährigen Sacha kennen der scheinbar furchtlos durchs Leben geht und dem keine Herausforderung zu groß oder riskant ist. Bald darauf erfahren wir auch wieso. Sacha ist verflucht und wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Bis dahin aber ist er unsterblich und bringt sich somit regelmäßig in Gefahr. Und dann haben wir noch Taylor, die Musterschülerin. Taylor möchte unbedingt nach Oxford, wo auch ihr Großvater arbeitet, und tut dafür sehr viel. Sie ist nur mit lernen und außerschulischen Aktivitäten beschäftigt und kümmert sich nicht wirklich um ihre Freunde. Taylor soll Sacha Nachhilfe geben und so treffen die beiden aufeinander.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Taylor und Sacha erzählt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und auch einfach, die Beschreibungen sind sehr bildhaft sodass ich mir alles ziemlich gut vorstellen konnte. Ich hatte das Gefühl noch nie so schnell 100 Seiten am Stück zu lesen.

Von Beginn an war die Geschichte spannend und voller Geheimnisse. Woher kommt dieser Fluch und wie kann Sacha ihn brechen? Warum wurden ausgerechnet diese beiden für Nachhilfe von Ihren Lehrern zusammengeführt? Diese und noch mehr Fragen stellt man sich bei "Secret Fire". Ich fand es gut das die Autorin nach und nach einige Fragen und offene Punkte geklärt hat. Dafür kommen unzählige neue hinzu, sodass es nie langweilig wird. Man möchte einfach wissen was als nächstes passiert und klebt förmlich an den Seiten.

Die Charaktere fand ich soweit ganz gut, obwohl einige etwas mehr Tiefe hätten vertragen können. Einige Charaktere blieben mir leider zu blass. Sacha ist aber mein absoluter Liebling. Am Anfang des Bucher ist er der coole Typ der einfach alles macht ohne sich zu fürchten. Doch nach und nach lernen wir den Jungen hinter dieser Maske kennen. Dieser ist verletzlich und fürchtet sich vor dem Tod. Die Entwicklung die Sacha durchläuft fand ich sehr gut. Aber auch Taylor war mir symphytisch. Klar, sie ist ne Streberin und hat auch so ihre Macken, aber gerade das finde ich so toll an ihr. Für mich entspricht sie nicht diesem stereotypischen Teenie-College-Girl. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse.

Die Handlungsorte sind in Paris und London, was ich toll fand. Wir lernen Paris nochmal von einer ganz anderen Seite kennen. Überwiegend laufen die Handlungsstränge von Taylor und Sacha parallel ab und jeder versucht den Geheimnissen ihrer Familien auf die Spur zu kommen. Erst irgendwann später verlaufen diese zusammen. Ich hatte mich die ganze Zeit schon gefragt wie die Autorin die Zusammenführung aussehen lässt und war von einem Ereignis dann doch sehr überrascht.

Zumindest endet das Buch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Zwar sind noch nicht alle Fragen beantwortet, aber ich habe das Gefühl das der zweite Band nochmal richtig aufdreht und es spannend und rasant wird. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den 2. Teil

Fazit: Ein gelungener Auftakt mit einer interessanten und spannenden Idee.

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108 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, missbrauch, mord, psychopath, wahnsinn

Eric

Marco Monetha
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Schardt, M, 15.06.2016
ISBN 9783898418935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuerst mal möchte ich mich bedanken das ich das Buch in einer Leserunde lesen mitlesen durfte. Es war ein sehr interessanter Austausch.

Zu Anfang lernen wir Eric kennen, der nichtsahnend nach Hause kommt und dort seine Mutter, brutal misshandelt und getötet, vorfindet. Aufgrund der Inszenierung seiner Mutter glaubt er auch zu wissen wer der Mörder ist und macht sich auf den Weg seine Mutter zu rächen.

Doch es kommt alles anders als Mann denkt. Man bekommt ziemlich schnell mit das Eric in Buck, eigentlich sein bester Freund, den Mörder seiner Mutter sieht und will sich rächen. Doch ziemlich schnell wird klar, das jemand anderes sein perfides Spiel mit den beiden treibt.

Denn Buck und Eric sind nicht die harmlosen Nachbarn von nebenan, sondern haben Dinge getan die sich kein "normaler" Mensch vorstellen kann.

Die Kapitel sind jeweils in "Vergangenheit" und "Gegenwart" unterteilt und so erfahren wir nach und nach was für Menschen Eric und Buck sind. Beide haben eine ereignisreiche Vergangenheit hinter sich und man musste schon das ein oder andere Mal ziemlich schlucken.

In dem Thriller geht es heftig zur Sache und ist nichts für schwache Nerven. Ungeschönt beschreibt der Autor hier Szenen die einen den Magen umdrehen. Gerade auch einige Dinge aus der Vergangenheit sind ziemlich heftig. Das perfide daran war eigentlich das ich unbedingt mehr erfahren wollte, aber gleichzeitig am liebsten auch das Buch weggelegt hätte.

Auch bis jetzt weiß ich nicht ob ich die Charaktere gut oder abstoßend finden soll. Zu Anfang leidet man mit Eric, aber als man erfährt was bei ihm so alles passiert ist, fragt man sich nicht doch ober das alles nicht doch verdient hat. Genau wie bei Buck. Eigentlich ist dieser Mensch ein Monster, aber auf der anderen Seite auch ein sehr guter Freund. Sehr schwierig. Der Autor hat hier wirklich Charaktere erschaffen die man nicht in Schubladen stecken kann.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich denke das es mir noch lange im Gedächtnis sein wird.

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131 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

jugendbuch, battle, battle island, schatz, insel

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde erhalten und möchte mich vorab schon mal dafür bedanken. Die Leserunde und der Austausch mit vielen verschiedenen Gedankengängen hat mir wirklich großen Spaß gemacht.

Unsere Protagonistin Louisa bewirbt sich bei der neuen TV-Show "Battle Island" um den Hauptpreis, 1 Million Euro, zu gewinnen. Damit will Sie die Therapie für Ihre todkranke Mutter finanzieren. Was als ganz "normale" TV-Show anfängt wird schnell ein Kampf um Leben und Tod....

Das erste Kapitel geht schon mal gut los und wir werden mitten ins Geschehen geworfen und begleiten unsere Protagonistin Lou dabei wie sie um Ihr Leben rennt. Der Autor hat hier mal was neues versucht, in dem er Mitten in der Geschichte anfängt und sich dann durch Rückblenden langsam vorarbeitet. Zu Anfang war dies für mich verwirrend und ich hab sicherheitshalber nochmal nachgeschaut ob ich nicht doch einen zweiten Teil in den Händen halte. Als dies aber nicht der Fall war und ich mich dann aber schnell zurecht gefunden habe, gefiel mir die Idee außerordentlich gut.

Die Handlung wird einmal aus der aktuellen Sicht und aus Rückblenden erzählt. Das hat den Spannungsbogen sehr gut aufrecht erhalten, da man wissen wollte wie es zu alldem kam.

Einige Sachen kamen mir aber leider doch zu weit hergeholt vor und viel zu überspitzt, wie z.B. der Kapitän am Anfang. Niemals verhält sich jemand so Gegenüber einem Kind. Auch, in welche Richtung sich die ganze Story entwickelte und der "Showdown" haben mir nicht ganz so gut gefallen.

Dafür aber wiederum die ganzen versteckten Botschaften gegenüber der Fernsehbranche. Wir erlebten mit wie skrupellos um Einschaltquoten gekämpft wird und das den Verantwortlichen dafür jedes Mittel Recht ist. Und man wird sich dann schon bewusst das es natürlich auch im "echten Leben" so ist. Da wird nicht der Publikumsliebling von den Zuschauern gewählt sondern vom Medienboss höchst persönlich.

Zu den Protagonisten konnte ich auch keine so tiefe Bindung aufbauen. Klar, Lou als Hauptprotagonistin ist taff, klug und sportlich, aber trotzdem war sie mir etwas zu unnahbar. Und es gab schon einige deutliche Parallelen zu Katniss Everdeen, wie z.B. der Bogen oder ihr geflochtener Zopf. Ja, und die anderen Protas waren mir irgendwie auch egal. Bei einigen verstehe ich immer noch nicht was diese in der Story zu tun hatten und das ein oder andere Mal musste ich schon scharf nachdenken über wen ich da jetzt gerade lese. Hier glaube ich schon das ein oder zwei weniger besser gewesen wären.

Trotz der Kritikpunkte hat mir das Buch gut gefallen. Eine Geschichte in der nichts ist wie es scheint und man dem Fernsehen nicht alles glauben darf. Eine rasante Geschichte die mich gut unterhalten hat.

 

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641 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 97 Rezensionen

schweden, liebe, rache, simona ahrnstedt, die erbin

Die Erbin

Simona Ahrnstedt ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.10.2015
ISBN 9783802599453
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Die Erbin“ hat mich sofort wegen dem tollen Cover angesprochen. Die Farben sind einfach stimmig und das Cover ist leicht gummiert, was sich sehr gut anfassen lässt.

Auch die Klappbroschur innen ist super schön. Neugierig geworden durch das tolle Cover hab ich mir den Klappentext durchgelesen und war sofort Feuer und Flamme.

 Es geht um Natalia de la Grip, Tochter einer der reichsten Familien Schwedens und aufstrebende Unternehmensberaterin. Doch als Frau hat Sie es in der Adels- und Finanzwelt nicht leicht und muss für Ihren Erfolg sehr hart arbeiten. Sie möchte gerne einen Platz im Aufsichtsrat des Familienunternehmens haben um Ihrer Familie, vor allem Ihrem Vater, zu beweisen das sie eine starke Frau ist. Dies ist allerdings nicht so leicht wie gedacht und dann lernt sie auch noch den attraktiven und sehr erfolgreichen Risikokapitalgeber David Hammar kennen. Zwischen den beiden knistert es heftig und sie stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre. Doch David Hammar verfolgt seine eigenen Ziele…

 Mich hat die Geschichte schon von Anfang an angesprochen und nach den ersten Seiten war ich hin und weg. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar und sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte mich wunderbar in der Finanz-und Adelswelt Schwedens zurechtfinden und hatte, dank Simone Ahrnstedt, keinerlei Probleme den Erklärungen zu Investmentfonds, Risikoübernahmen etc. zu folgen. Dies ist auch nur ein kleiner Teil der Geschichte. Es geht noch um so viel mehr. Familiengeheimnisse, Intrigen und Liebe. Alles packt Simone Ahrnstedt in diesen Roman und wir erleben eine Geschichte die man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch die Erotikszenen waren wunderbar beschrieben. Ich bin sonst nicht der Typ der gerne Erotikromane liest. Mir ist es oft zu vulgär und man hat das Gefühl es dreht sich nur um das eine. Hier war das aber absolut nicht der Fall, die Szenen passten gut zur Geschichte und es gab noch genug anderes an Handlung.

 Mir hat „Die Erbin“ sehr gut gefallen. Ein packende Familiengeschichte in der Nichts so ist wie es scheint. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

laura newman, zombie, deadhead, endzeit, anyone dies in paradise

Anyone Dies in Paradise

Laura Newman
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.06.2016
ISBN 9783741237621
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung, es handelt sich bei "Anyone dies in Paradise" und der zweite und auch letzter Teil einer Dilogie und könnte evtl. Spoiler enthalten.

Das Buch spielt einige Zeit nach den Ereignissen in New York und Texas. Zu Beginn begleiten wir nicht unserer Protagonistin Naya sondern einen Unbekannten. Wir erfahren etwas über sein, nun ja, "normales" Leben nach der Apokalypse. Der Wechsel, das wir wieder aus Nayas Perspektive lesen kommt erst einige Kapitel später. ich muss gestehen das ich am Anfang doch sehr verwirrt war und nicht so ganz wusste aus wessen Perspektive wir nun die Gesichte erzählt bekommen. Das legte sich aber zum Glück nach einigen Seiten.

Wir erfahren das Naya und ihre Freunde sich nach der Flucht aus New York auf den Weg nach Kanada gemacht haben, in der Hoffnung das die Katastrophe noch nicht bis dorthin vorgedrungen ist. Leider werden Ihre Hoffnungen zunichte gemacht und so müssen sie, wie schon in Texas, umherstreifen um einen sicheren Unterschlupf zu finden.

Das Setting ist wirklich einmalig. Ich muss sagen das ich noch nicht viele Geschichten, gerade Jugendbücher und/oder Dystopien, gelesen habe die im Winter spielen. Durch diese Beschaffenheit der Umgebung gibt es neue Gefahren und altbekannte Probleme müssen plötzlich ganz anders gelöst werden.

Die Geschichte war wieder spannend bis zum Schluss. Wir haben zwar weniger Roadtrip, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Gut fand ich auch das dieser Teil, zumindest für mich, ernster und erwachsener wirkte als der erste Teil. Man merkt hier schon sehr genau das Naya erwachsener und reifer geworden ist. Auch die anderen Charaktere haben eine positive Entwicklung durchgemacht. Klar, so eine Zombieapokalypse geht ja auch nicht spurlos an einem vorbei. Die Handlung geht zügig voran und ist an keiner Stelle langweilig. In einigen Szenen geht Laura Newman wirklich nicht zimperlich mit einigen Charakteren um, aber genau das macht diese Welt in der wir uns befinden glaubhaft.

Laura Newman hat einige Überraschungen eingebaut, die ich aber sehr gelungen fand. Und ganz zum Schluss gibt es einen Twist mit dem ich nicht gerechnet habe und der mich erst mal sprachlos zurückließ. Niemals hätte ich damit gerechnet und lässt alles in einem neuen Licht erscheinen. Das Ende war "rund" wie man so schön sagt und passte genauso hervorragend zu der ganzen Geschichte.

Fazit: "Anyone dies in Paradise" war ein würdiger Nachfolger und toller Abschluss dieser Dilogie. ich mochte die Charaktere und das Setting und werde beides vermissen.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

krimi, england, austern, küste, roman

Pearl Nolan und der tote Fischer

Julie Wassmer , Sepp Leeb
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 15.07.2016
ISBN 9783471351383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pearl Nolan betreibt ein Fischrestaurant im beschaulichen englischen Küstenort Whitstable. Eines Tages findet Sie den Austernfischer Vinnie tot auf seinem Boot. Da Pearl vor kurzem, zusätzlich zu Ihrem Restaurant, ein kleines Detektivbüro eröffnet hat, beginnt Sie auf eigene Faust zu ermitteln. Bald schon hat sie es mit zwei Leichen und einem Ermittler aus London zu tun.

Das Buch wird als "Krimi von der englischen Küste" angepriesen, ist aber meiner Meinung nach eher ein Roman mit einigen Krimielementen. Von einem Krimi erhoffe ich mir deutlich mehr Spannung, was hier leider nicht der Fall war. Die Geschichte plätschert ziemlich seicht vor sich hin. Es gab keine Tatverdächtigen, kein wirkliches Motiv und leider auch keine Ermittlerin die ordentlich "rumschnüffelt". Eher hatte ich das Gefühl das Pearl Nolan alles durch Zufall in die Hände gefallen ist und sich der Fall fast quasi von alleine gelöst hat. Die Auflösung kam daher auch sehr abrupt und fand auf den ca. letzten 20 Seiten statt.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil. Ich hab mich sofort in die Umgebung und das kleine Küstenstädtchen verliebt. Ich konnte die Wellen rauschen hören und flanierte mit Pearl über die Promenade. Einzig die Ausschweifungen und Erklärungen zu vielen Sehenswürdigkeiten und auch zu dem Oyster Festival waren mir ein ums andere Mal zu viel. Ich fand es schon interessant zu erfahren welche Bedeutung die Red Sand Forts hatten, aber leider wurde dann alles bis ins kleinste Detail erklärt, sodass ich beim Lesen leider das ein oder andere Mal abgeschaltet habe. Man merkt der Autorin schon an das Sie selbst gerne in Whitstable lebt aber hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Pearl ist eine sehr symphytische und starke Person und auch ihre Familie mochte ich sehr gerne. Für ungefähr 320 Seiten waren es mir aber leider zu viele Personen die hier vorgestellt wurden. Bei einigen musste ich überlegen wer diese nun waren. Und zu anderen Charakteren, wie z.B. der Kommissar McGuire konnte ich gar keine Beziehung aufbauen. Lag vielleicht auch daran das es in diesem Buch keine richtige Ermittlung gab.

Fazit: Mehr Roman als Krimi, aber mit einer tollen Protagonistin. Zwei Sterne Abzug gibt es für die so gut wie gar nicht vorhanden Krimielemente und die allzu detailreichen Erläuterungen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war klasse und der Küstenort vermittelte einem ein tolles Urlaubsfeeling. Auch den zweiten werde ich lese und hoffe dort auf etwas mehr Spannung.

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

liebe, ava reed, trauer, for good, verlust

For Good

Ava Reed
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783959919616
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ich hatte das Glück und habe das Buch von der Autorin erhalten und durfte es lesen. Ich muss zugeben das ich am Anfang sehr großen Respekt davor hatte und ja, auch ein bisschen Angst. Ich hab schon so viel von diesem Buch gehört und  war gespannt welche Geschichte mir die Autorin hier erzählen wird.


Gleich zu Beginn lernen wir Charlie kennen. Sie hat Ihren Ehemann Ben verloren und muss nun lernen mit diesem Verlust klarzukommen. Charlie und Ben waren aber  nicht nur Partner, sondern auch Seelenverwandte. 


Das Buch ist unterteilt in „Erinnerung“ und „Gegenwart“. Diese Kapitel treten immer abwechselnd auf. Sehr schön fand ich hier, dass es bei jedem Gegenwart-Kapitel immer ein ausgewähltes Zitat oder ein Gedicht gab. Ich finde, dies hat nochmal deutlich gemacht wie sich Charlie fühlt und das die Liebe schön, aber auch gleichzeitig sehr schmerzhaft sein kann. Eines dieser Zitate lautete z.B.:


„Nichts ist schmerzvoller als schöne Erinnerungen an schlechten Tagen“ 
- Francois VI. Duc de La Rochefoucauld -


Ich finde kein Zitat passt besser. Keines bringt so deutlich auf den Punkt um was es in dieser Geschichte geht. Nämlich um die Liebe und um deren Verlust. Um das Leben danach, ohne deinen Seelenverwandten, ohne deinen Partner mit dem du alt werden wolltest. Plötzlich bist du allein und weißt nicht wie du es schaffen sollst damit umzugehen. Alles was dir bleibt sind deine Erinnerungen. Und diese sind so schmerzhaft das du sie am liebsten vergessen würdest. Gleichzeitig klammerst du dich aber auch daran, weil es das einzige ist was dir noch geblieben ist.


Nachdem ich das Buch beendet habe, musste ich die Geschichte erst mal auf mich wirken lassen. Der Autorin hat  hier wirklich eine herzzerreißende und berührende Geschichte erzählt. Ich frage mich die ganze Zeit schon ob ich sagen soll dass ich die Geschichte schön fand. Was sie auch wirklich war bzw. ist. Aber ich denke schön ist hier nicht das richtige Wort. Sie hat mich berührt, mich zerrissen und am Schluss auch hoffen lassen. Und ja, auch ich habe geweint. Aber nicht währenddessen weil, und da bin ich ganz ehrlich, die Geschichte nicht zu nah an mich herangelassen habe. Ich glaube das lag daran weil ich diesen Gedanken, seinen Partner bzw. eine sehr wichtige Person zu verlieren, einfach nicht zulassen konnte. Die Tränen und das unglaublich beklemmende Gefühl kamen erst danach. Als ich mir die Playlist, die Ava mit aufgeführt hat, angehört habe und als ich die Zusatzkapitel las.


Ava Reed hat einen sehr schönen, gefühlvollen und ausdrucksstarken Schreibstil. Ich konnte mit jeder Zeile mit Charlie mitfühlen. Ich konnte mit ihr trauern und mit ihr Lachen. Die Kapitel hatten eine sehr gute Länge und ich weiß nicht was ich schlimmer fand, die Kapitel der Erinnerung oder die der Gegenwart. Ben ist einfach ein toller Mensch und ich glaube jeder würde so fühlen wie Charlie. Ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen und kann verstehen wenn man einfach nicht mehr kann und auch keine Hilfe zulassen möchte. Und ja auch ich kann sagen: „Jeder hat so einen Ben verdient!“


Zusammenfassend kann man sagen das Ava Reed hier was richtig Gutes gelungen ist. Ein emotional mitreißender Roman, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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pala, level, superhelden, marcel van driel, insel

Pala - Das Geheimnis der Insel

Marcel van Driel , Kristina Kreuzer , Hauptmann und Kompanie
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 24.06.2016
ISBN 9783841503541
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich durfte "Pala - Das Geheimnis der Insel" im Rahmen einer Leserunde lesen und hab mich schon sehr darauf gefreut. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und ich wollte sehr gerne wissen wie es mit Iris und Co. weitergeht.

Der zweite Teil setzt da in wo der erste endete. Iris wurde von ihrem Bruder in Texas zurückgelassen und muss wieder zurück auf die Insel. Dort geht die Ausbildung zum Superhelden stetig voran und es gilt die nächste Stufe zu erreichen. Dafür hat sich Mr. Oz wieder eine Prüfung ausgedacht die Iris an Ihre Grenzen bringen wird.

Den Schreibstil fand ich wieder gut. Man kommt gut durch die Geschichte und die ungefähr 270 Seiten lassen sich sehr schnell lesen.

Die Charakter fand ich wieder mal klasse. Der Autor hat Charaktere geschaffen bei denen ich wirklich bis zum Schluss nicht weiß was deren Absichten sind. Allen voran Alex und Fiber. Zum einen sind sie Mr. Oz ergeben, aber im gleichen Moment stehen sie zu Iris. Aber das passiert in dem Buch so oft das sie die "Seiten wechseln" das ich mir immer noch nicht ganz sicher bin was nun genau ihre Absichten sind. Ein weiterer Charakter der mehr Aufmerksamkeit bekommt ist YunYun. Wir erfahren etwas mehr über ihre "Superkraft" und sie entwickelt sich zu einer sehr wichtigen Figur.

Mr. Oz zieht immer noch die Fäden und man weiß bis zum Schluss nicht ob er genial oder einfach nur durchgedreht ist. Ich möchte  jetzt schon gerne wissen was seine Pläne sind.

Die Geschichte fand ich zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es ist immer was passiert, es gab einige Überraschungen und einige spannende und rasante Szenen.

Dennoch muss ich sagen das es an Handlung nicht viel neues gab. Wir befinden uns nach wie vor auf der Insel und wir wissen immer noch nicht so genau was Mr. Oz vor hat. Man merkte leider schon etwas das dies ein klassischer Zwischenband ist, der als Vorbereitung zum dritten teil diente.

Fazit: Dennoch hat mir auch dieser zweite Teil wieder sehr gut gefallen. Ich finde die Idee, Superhelden auszubilden, nach wie vor toll. Die Handlung war nicht zu langatmig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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erik kellen, nimmerherz, liebe, krieg, leid

Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen

Erik Kellen
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei eap media, 18.12.2014
ISBN B00R8KXS1S
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltsangabe:

 

Sie nahmen ihm alles und schufen eine Legende. Ribanna Tavurin ist ein wahrer Wildfang und eine Prinzessin des mächtigen Königreichs Quell. Asha dagegen ist ein Nordmann, Thronerbe des Hauses Grimmhorn, mit noch ungeahnten Fähigkeiten. Doch das Schicksal schert sich nicht um Namen oder Titel. Als diese beiden Welten aufeinander prallen und ein Orakel düstere Zeiten ankündigt, beginnt ein Abenteuer, das selbst die Götter ins Wanken bringt: Die Legende vom Nimmerherz.

 

-Quelle: Amazon -

 

 

Meine Meinung:

 

Ich bin auf dieses Buch durch die Vorstellung einer Booktuberin aufmerksam geworden.

Diese war so begeistert das ich mir den ersten Teil auf den Reader geladen und gleich darauf mit Lesen begonnen habe. Und was soll ich sagen? Ich liebe es! Lange hat mich kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen, mich mitfiebern und das ein oder andere Mal nach Luft schnappen lassen.

 

Zu Anfang lernen wir Asha kennen. Er ist der Prinz des Nordens aus dem Hause Grimmhorn und will sich auf die Suche nach seinem Seelentier begeben. Durch widrige Umstände wird dies verhindert und Asha muss zu seiner Tante aus dem Clan Eisschild fliehen. Dort wird er von den Ro’Ar, mächtige Tiere des Nordens, zur Clanzunge erwählt. Einige Zeit danach findet in Aquamarin, der Hauptstadt von Quell das Treffen der Könige statt, zu dem alle Herrscher des Landes eingeladen sind. Asha begibt sich auf die Reise und lernt dort Ribanna Tavurin, Prinzessin von Quell kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

 

Lange hat mich kein Buch mehr so mitgerissen, keine Geschichte so leiden lassen und keine Charaktere so lieben lassen. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil von Erik Kellen ist man sehr schnell in der  Geschichte drin. Er versteht es sehr gut eine einzigartige und magische Welt zu erschaffen, die sich anfühlt als wäre sie real. Die Geschichte ist gespickt von Intrigen, heimlichen Pakten, Gier, Vertrauen, Verrat, Liebe…ich könnte ewig so weiter machen. Alles was ein guter Fantasyroman braucht,  ist hier vorhanden. Der Autor scheut sich auch nicht, der Handlung eine ungeahnte Wendung zu geben. Es gab einige Stellen im Buch die ich zweimal lesen musste. Teils aus Unglauben, teils aus Faszination! 

 

Ich bin froh diese Geschichte für mich entdeckt zu haben. Wer ein Fan von „Game of Thrones“ ist, sollte unbedingt zu diesem Roman greifen. Ungeahnte Wendungen und eine rasante Handlung lassen einen nur so durch die Seiten fliegen!

 

 

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