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145 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

zeitreise, freundschaft, zukunft, jugendbuch, parallelwelten

Blätterrauschen

Holly-Jane Rahlens , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.02.2015
ISBN 9783499216862
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„BLÄTTERRAUSCHEN“ ist eine Zeitreise-Geschichte für Kinder ab 11 Jahren.

Die Hauptcharaktere Oliver, Rosa, Iris und Colin sind zwischen 12 und 14 Jahre alt. Daher sollte man als Leser immer bedenken, das man durchaus auf kindliches Verhalten stößt und das ein oder andere als erwachsener Leser vielleicht albern finden mag. ABER es ist für Kinder geschrieben und muss dementsprechend auch für solche verständlich sein.


Wer EVERLASTING der Autorin kennt, wird schnell gewisse Parallelen erkennen, denn die Zukunfts-Welt aus Everlasting und einige der Figuren werden hier mit aufgegriffen. Trotz allem ist Blätterrauschen keine Fortsetzung und beide Bücher werden auch in unterschiedlichen Genres angesiedelt. Während Everlasting viel komplexer aufgebaut ist und ab 14 Jahre für geübte Leser empfohlen wird, gilt Blätterrauschen als Kinderbuch.


Ich möchte aber mal behaupten, das man beide Bücher als Erwachsener durchaus auch lesen und lieben kann.


Besonders Blätterrauschen vermittelt den Kindern eine tolle Botschaft:


Gemeinsam erreicht man mehr.

Zusammen ist man stark.

Freundschaften sind wertvoll.


Genau das wird die ganze Geschichte über immer wieder deutlich. Denn Oliver, Rosa und Iris sind zu Beginn der Geschichte alles andere als Freunde. Sie besuchen einen gemeinsamen Leseclub und kommen mehr schlecht als recht miteinander aus. Iris ist altklug und nervt alle anderen mit ihrer klugscheißerischen Art. Rosa ist hochnäsig und zurückgezogen. Und Oliver will eigentlich gar nicht im Leseclub sein.

Ein seltsamer Junge und eine Reise in die Zukunft ermöglicht den Kindern erst einen tieferen Blick hinter die Fassade. Welche Geheimnisse ein Jeder mit sich trägt. Welche Ereignisse einen prägen. Das die Welt viel zu schön und die Zeit viel zu kurz ist um ignorant durchs Leben zu laufen.


Holly-Jane Rahlens versteht es mit ganz viel Liebe zum Detail neue Welten zu schaffen. Als Leser hört man das Rauschen der Blätter, riecht den köstlichen Apfelkuchen und kann die Moca Mola (sehr witziges Wortspiel !!!) förmlich schmecken. Die Charaktere sind zum Greifen nahe und man kann sich einfach zurücklehnen, sich fallen lassen und in die Geschichte von BLÄTTERRAUSCHEN abtauchen.

Neben der wundervollen Botschaft garantiert die Geschichte eine Menge spannender Unterhaltung mit großartigen Wendepunkten, sodass man gerne weiterlesen möchte. Es wird nie langweilig und zu vorhersehbar, sodass man selbst als „vorausschauender Erwachsener“ noch überrascht werden kann.

Mit sehr viel Feingefühl spricht die Autorin aber auch ernste und unangenehme Themen an jedoch ohne Kinder wirklich zu beängstigen. Vielmehr weißt sie darauf hin, das es wichtig ist sich jemandem anzuvertrauen und das es für Probleme auch Lösungen gibt. Egal wie ausweglos die Situation im ersten Moment auch scheinen mag.


Das Ende lässt genügend Freiraum für die eigene Fantasie oder womöglich eine Fortsetzung????


„Ihr seid die Autoren eurer Zukunft.“ (S. 301)


Fazit & Bewertung


BLÄTTERRAUSCHEN vermittelt mit Hilfe einer spannenden, actionreichen und abenteuerlustigen Geschichte eine tolle Botschaft von Zusammenhalt und der Wichtigkeit von Freundschaft. Neben dem Effekt Kindern etwas zu vermitteln und nahe zu bringen, dürfte dieses Buch auch eine sehr nette Unterhaltung für Erwachsene sein. Denn für Freundschaft und Eigeninitiative, dafür seine Zukunft selbst zu gestalten und offener durchs Leben zu gehen, sind wir nie zu alt. ;-)


5***

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mira bluhm, hollys manuskrip, umzug, liebe, may

Hollys Manuskript

Mira Bluhm
E-Buch Text: 91 Seiten
Erschienen bei BookRix, 20.01.2015
ISBN 9783736871892
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei „Holly Manuskript“ bin ich insgesamt mehr als zwiegespalten.

Die Geschichte ist so völlig anders als das was ich bisher so gelesen habe.


Jedes Kapitel ist in drei Abschnitte unterteilt. Im jeweils ersten Abschnitt begleiten wir das Mädchen May, das nach der Trennung ihrer Eltern umziehen muss und in einer fremden Stadt an einer grausigen Schule einen neuen Alltag meistern soll. Von ihrer besten Freundin Holly hat sie zum Abschied ein Manuskript bekommen, in dem sie immer wieder einige Seiten liest.


Da beginnt für den Leser der Zweite Abschnitt – Ravens Geschichte.

Man kann sagen, Ravens Leben verläuft ähnlich, wie das von May. Nur spielt es scheinbar zu einer ganz anderen Zeit, an einem seltsamen Ort und zu ganz anderen Bedingungen. Die Problematik beider Mädchen ist allerdings gleich.


Im dritten Abschnitt treffen die beiden Mädchen aufeinander, diskutieren ihre Probleme und stehen sich mit Rat und Tat zur Seite. Wenn ich das richtig verstanden habe, spielt sich dieser Abschnitt in Mays Fantasie ab.


Dieser Aufbau und die Idee zur Geschichte ist einzigartig, erfrischend anders und hat mir wirklich gut gefallen.

Allerdings kommt jetzt mein persönliches großes „ABER“.

Denn wie man sich vielleicht denken kann, findet man auf rund 90 Seiten nicht viel Platz eine solche Geschichte mit Tiefe und den nötigen Emotionen zu schmücken.

Alles in allem kratz die Story nur an der Oberfläche und handelt Mays Probleme systematisch ab bis sie sich mit ihrer neuen Situation zurecht gefunden hat.

Auch wenn der Kern der Geschichte mehr als gelungen zum Ausdruck gebracht wurde, hat das Ganze wesentlich mehr Potenzial als gut 90 Seiten rüber bringen können.

Ich bin mir sicher, dass man daraus locker einen mehrere hundert Seiten langen Roman schreiben könnte, der einen völlig von den Socken haut.


Fazit & Bewertung


Eine grandiose Grundidee mit so viel Potential, die mehr als überzeugend ist. Nur leider für mich persönlich viel zu oberflächlich. Ich hätte mi da so sehr etwas Gefühl und Dreidimensionalität gewünscht.


3***

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

erotik, liebe, tod, amanda frost, vom tod geküsst

Vom Tod geküsst: Erotischer Liebesroman

Amanda Frost
E-Buch Text: 271 Seiten
Erschienen bei null, 06.11.2014
ISBN 9783000474354
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Bei dem Cover und Titel hatte ich ja zuerst NUR an eine (erotische) Liebesgeschichte gedacht mit paranormalen Elementen. Das ich dann aber „SOWAS“ zu lesen bekomme, hätte ich beim besten Willen nicht gedacht. Und das im absolut positiven Sinne!


Schon der Prolog hat mich durch seinen Humor absolut in seinen Bann gezogen.Es war eigentlich kaum möglich die Geschichte beiseite zu legen. Den ganzen Roman über gibt es super witzige Szenen, die einem echte Freude beim Lesen bereiten.


Die Idee hinter dem Ganzen finde ich echt gelungen.

Der Leser begleitet Sebastian Schwarz nach seinem Tod in die Zwischenwelt wo er die Aufgabe „Fürst der Dunkelheit“ zugeteilt bekommt, sprich zum personifizierten Tod wird. Er wird beauftragt, die Krankenschwester Lilly in den Himmel zu geleiten. Nur zu dumm, dass das vor Sebastian schon viele andere Fürsten der Dunkelheit versucht haben und kläglich gescheitert sind. Denn was bislang keiner ahnt: Lilly besitzt einen Ring der sie vor Gefahren bewahrt.... auch vor dem Tod. Und praktischerweise kann sie diesen sogar sehen und berühren.


Was man vielleicht noch wissen sollte: Sebastian war vor seinem Tod ein regelrechter Frauenheld und seither schon einige Monate völlig abstinent. Seine Sehnsucht nach einer Frau ist groß doch in der Zwischenwelt sind sie nicht willkommen und auf der Erde würde jede bei seiner Berührung sofort sterben. Bis auf Lilly.


Und hier beginnt ein äußerst sympathisches und dezent heißes Katz- und Mausspiel zwischen Sebastian und Lilly.

Der Schlagabtausch zwischen den Protas ist einfach nur hinreißend. Teils anzüglich, teils doppeldeutig treibt Sebastian die junge Frau mit seinen knaller Sprüchen schier in den Wahnsinn.

Aber auch Lilly ist bei weitem nicht ohne. Frech, spontan und immer mit einem kecken Konter auf den Lippen hält sie den Tod höchstpersönlich in Schach.


Fazit & Bewertung


Sebastian und Lilly sind eine höchst explosive Mischung, die mich durchweg unterhalten konnte.

Wenn ich auch mit anderen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen bin, bin ich doch gleich von der ersten Seite an positiv überrascht worden und habe mich ohne Ausnahme köstlich amüsiert.

Eine Geschichte die man nicht allzu ernst nehmen darf und mit ganz besonderem Witz und Charme überzeugen kann.


5***

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, adoption, familie, 2015, liebesroman

(Un)Bekannt

Elisabeth Wagner
E-Buch Text: 379 Seiten
Erschienen bei null, 27.08.2014
ISBN B00N48VQR6
Genre: Sonstiges

Rezension:

„(Un)Bekannt“ lockt neben Elisabeth Wagners außergewöhnlichem (österreichischem) Schreibstil mit kurzen prägnanten Kapiteln, die das Lesen sehr angenehm machen. Man hat das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen und kann sich wunderbar mitreißen lassen.

Zudem gibt es zwischendurch immer wieder einen spannenden Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten Nora und Jonas.

Ich fand es wahnsinnig interessant ein und die selbe Szene aus Ihrer und Seiner Sicht miterleben zu können, so versteht man teilweise eine Handlung viel besser und kann auch mal eine eher ungewöhnliche Reaktion besser nachvollziehen.

Zudem finde ich hat Elisabeth ein Talent sich in das männliche Geschlecht zu versetzen. Es war zeitweise sehr amüsant in die Gedanken von Jonas einzutauchen, der nebenbei bemerkt wirklich authentisch war. Ich finde dieses Switchen zwischen den Protas ist bis zum Ende (da gab es glaube ich einen kleinen Verdreher) ganz gut gelungen.


Nora ist in ihrem Verhalten eine recht extreme Persönlichkeit. Wenn sie liebt, liebt sie mit ganzer Seele und wenn sie leidet, stirbt sie tausend Tode. So kam es mir jedenfalls vor.

Anfangs als sie Jonas kennenlernt, gibt es ein zärtliches Anbandeln der Beiden, beinahe schüchtern und zurückhaltend doch das kippt schnell in stürmische Leidenschaft.

Und genauso impulsiv reagiert sie auf ihre Tagträume, die seit Jonas Auftauchen immer häufiger und bizarrer werden.

Die Traumszenen sind mysteriös und geheimnisvoll. Sie bringen neben dem charmanten Anbandeln zwischen den beiden Protas die nötige Spannung. Man will einfach nur weiterlesen, ist total gefesselt und will wissen was es mit den Träumen auf sich hat.

Doch die Träume scheinen keine reine Fantasie zu sein. Irgendetwas muss in Noras und Jonas Vergangenheit geschehen sein. Irgendwie scheinen die beiden sich von irgendwoher zu kennen.

Nachdem Nora eine Ahnung bekommt wer Jonas vermutlich sein könnte, gerät sie völlig aus dem Gleichgewicht.

Ich muss sagen, hier gab es Szenen, in denen Nora mir weniger gut gefallen hat. Sie war mitunter stur, unbelehrbar und kindisch, was sie leicht zur Nervensäge mutieren ließ.


Jonas dagegen kämpft mit seinen ganz eigenen Dämonen. Er hat definitiv etwas zu verbergen. Sein Verhalten ist oft äußerst seltsam und mitunter unheimlich. Nur eins ist sicher: Drogen, Alkohol und One-Night-Stands gehörten zu seinem Alltag und dienten ihm zum „Verdrängen“.

Sein Geheimnis mit und mit zu lüften, entpuppt sich als ziemlich emotionale und dramatische Angelegenheit.


Die Stimmung der Geschichte ist auch etwas ganz besonderes. Sie schwankt die ganze Zeit über zwischen Melancholie und Dramatik. Romantik und Lust. Man bekommt eine ganze Palette an Emotionen geboten und spürt das Knistern zwischen den Hauptcharaktere aber auch die Missverständnisse, die zu unbändiger Sehnsucht und Herzschmerz führen. Es ist kaum Möglich zu Umschreiben welches Wechselbad der Gefühle diese Geschichte in der Lage ist auszulösen.


Zu diesem Roman gibt es noch eine Kurzgeschichte, die meiner Meinung nach besser mit in den Roman aufgenommen werden sollte.

Man bekommt zum Schluss nämlich leider das Gefühl, dass etwas fehlt. Das es einen Zeitsprung gibt, den man als Leser nur schwer überbrücken kann.

Die Kurzgeschichte schließt im Nachhinein diese Lücke wunderbar.


Fazit & Bewertung


Elisabeth Wagners Geschichten bekommen durch ihren österreichischen Touch in meinen Augen immer eine besondere Note.

Es ist sicher eine Art zu Schreiben und zu Erzählen, die nicht jedem zusagt oder anfangs gewöhnungsbedürftig sein mag.

Dafür kommen in den Geschichten aber vor allem die Emotionen nie zu kurz. So bietet auch (Un)Bekannt eine Reihe Gefühle, die den Leser einnehmen und in ihren Bann ziehen.

Lediglich eine kleine Unstimmigkeit beim Perspektivenwechsel und das übereilte Ende (das erst durch die Zusatzgeschichte abgerundet wird) lassen einen Punkt davonflattern.


4** 

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, rockstar, freundschaft, love, musik

Backstage-Love: Unendlich nah

Kathrin Lichters
E-Buch Text: 372 Seiten
Erschienen bei Feelings, 11.02.2015
ISBN 9783426433607
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Backstage Love – Unendlich nah“ glänzt mit liebevoll gestalteten Charakteren. Sowohl die Protagonisten Mia und Nic als auch die großen und kleineren Nebenrollen sind wohl durchdacht und fügen sich wunderbar zu einem realistischen Gesamtbild zusammen.

Dabei hat jede relevante Figur seinen ganz eigenen unverkennbaren Charme und man schließt sie relativ schnell ins Herz. Man lacht, leidet und liebt mit ihnen und folgt ihnen gerne durch ihre Geschichte.


Der Anfang der Geschichte verläuft etwas schleppend. Man braucht etwas Anlaufzeit um richtig ins Geschehen integriert zu werden und dadurch, dass aus verschieden Perspektiven erzählt wird, kommt es auch schon mal zu Wiederholungen, die den Lesefluss etwas bremsen.

Das legt sich aber nach einiger Zeit und die Geschichte wirkt dann insgesamt strukturierter und flüssiger.

Der Perspektivenwechsel wird durch entsprechende Abschnitte deutlicher und stiftet weniger Verwirrung.


So holprig es am Anfang auch sein mag, ist die Idee hinter BACKSTAGE LOVE mehr als gelungen.

Was mir wirklich gut gefällt, ist das es sich hier nicht um diese 0815 klischeehafte Rockstar Geschichte handelt wie man vielleicht zuerst vermuten mag.

Der Leser lernt den vermeintlichen „Rockstar“ Nic eher privat kennen. Selbst im Leben eines Stars dreht sich nicht immer alles ausschließlich um Sex, Drugs & Rock´n´Roll. Auch hinter einem Rockstar steckt (meistens) ein normaler Mensch, der Privatsphäre schätzt und dem Trubel entkommen will. Der eine ehrliche Beziehung sucht und keine "langbeinige Blondine" fürs Bett.

Und da kommt die bodenständige, verantwortungsbewusste und trotz allem etwas chaotische Emilia ins Spiel, die schon seit Kindertagen mit Nic befreundet ist.

Beide sind schon eine Ewigkeit ineinander verliebt, sehen aber bewusst welche Konsequenzen eine feste Beziehung mit sich bringen kann. Ihre Freundschaft ist ihnen wichtiger als ein womöglich kurzes Techtelmechtel, das zum Scheitern verurteilt ist. Die Gefühle lassen sich dennoch nicht unterdrücken und machen den Umgang der Beiden miteinander immer schwieriger.

Die Autorin bricht mit allen Konventionen. Weder ist Nic der typische „Bad-Boy“, der von „DER EINEN“ umgekrempelt werden muss, noch muss Mia von Nic erobert werden, denn eine Frau wie sie ist durchaus in der Lage den ersten Schritt zu wagen. Das macht diese Geschichte so erfrischend anders. Das trotzdem "Komplikationen" auftreten war zu erwarten und so nimmt auch hier das „Katz- und Maus-Spiel“ seinen Lauf.

Einen Kritikpunkt hatte ich während der Geschichte allerdings doch. Es gibt eine Szene, in der sich die Autorin meiner Meinung nach zu früh verplappert und dem Leser etwas die Spannung nimmt. Ich hatte bis zum Schluss gehofft, das sich meine Vermutung nicht bestätigt aber dem war leider nicht so. Auch wenn sie wirklich versucht hat noch ein paar Stolperfallen einzubauen.

Letztendlich konnte ich mir dann aber ein paar Tränen zum Schluss kaum verkneifen, denn hier wird neben den spannenden und zärtlichen Szenen auch noch mal die emotionale Schiene mit eingespannt.



Fazit & Bewertung

Backstage Love konnte mich mit frischen Ideen und sympathischen Charakteren gut unterhalten. Auch wenn der Einstieg etwas langatmig war, nimmt die Geschichte rasant an Tempo zu und überzeugt mit einigen überraschenden Wendungen.

Bis auf den kleinen Patzer, der meiner Meinung nach zu offensichtlich ist (worum es geht, müsst ihr schon selbst rausfinden), konnten Mia und Nic mich absolut fesseln.


4**


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64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, katharina groth, triologie, schädliche sonnenstrahlung

Centro - In der Tiefe

Katharina Groth
E-Buch Text: 199 Seiten
Erschienen bei null, 08.02.2014
ISBN B00IC3XQ3K
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kay und Marcie sind zwei Schwestern, die als Waisen in Sektor 4 des Centro aufwachsen. Das Centro liegt unterhalb der Erdoberfläche, weil die Sonne bis zu 80° C heiß werden kann und somit kein Überleben an der Oberfläche möglich macht. In dieser neuen Gesellschaft herrscht eine harte und unnachgiebige Führung mit strengen Regeln, da die Ressourcen knapp sind und normales Leben sich dadurch recht schwierig gestaltet. Die härteste Strafe ist der Ausschluss aus der Gesellschaft was einer Todesstrafe gleichkommt.


Die Angst und Unterwerfung der Menschen ist während des Lesens deutlich spürbar. Die Autorin wählt ihre Beschreibungen sorgfältig zurückhaltend, denn man hat gleich ein Bild von unzähligen Brauntönen vor sich. Ohne großen Schnick-Schnack. Nur das Nötigste.

Für die Geschichte ist diese Erzählweise nur von Vorteil. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, weil es flüssig und spannend zu lesen ist.


Aus einem Grund den der Leser erst weitaus später erfahren soll, wird Kay plötzlich von einer Führungsperson gejagt und muss mit ihrer Schwestern fliehen. Mit Hilfe einer fremden Gestalt gelangen die Mädchen in die Felsenstadt. Doch hier beginnt das Unheil erst richtig Gestalt anzunehmen. Sie werden getrennt und Kay wird dazu verurteilt an öffentlichen Kämpfen teilzunehmen. Eine Flucht ist zunächst sinnlos, da in den Tunneln über der Felsenstadt spinnenartige Wesen verirrte Menschen jagen und fressen. Also bleibt Kay nichts anderes übrig als sich den vorbereitenden Trainingsmaßnahmen anzuschließen.


Ab hier wird es ziemlich rasant. Die Trainingsmethoden sind mehr als hart und menschenverachtend. Die Gewaltbereitschaft unter den Teilnehmerinnen ist erschreckend. Viele junge Frauen, die nicht wie Kay verurteilt worden sind, nehmen freiwillig an den Kämpfen teil. Wie gefühlskalt und brutal sie sich dabei geben, kann einem wirklich Angst einflößen.

Kays Entwicklung unter den Kämpferinnen fand ich sehr erstaunlich. Während sie zu Beginn sehr zögerlich und zurückhaltend ist und auf Grund der körperlichen und seelischen Belastung unter Alpträumen leidet und augenscheinlich an der Situation zu zerbrechen droht, wird auch sie immer abgestumpfter. Ihr ist bewusst wenn sie keine Möglichkeit findet zu entkommen, wird es mit ihr ein böses Ende nehmen.

Einige glückliche Umstände machen eine Flucht greifbar jedoch nicht ohne einen hohen Preis zu fordern. Und für Kay offenbart sich eine schreckliche Wahrheit.


Fazit & Bewertung


„Centro: In der Tiefe“ ist ein spannender Auftakt einer Dystopie-Trilogie. Dieser erste Band führt den Leser in eine Welt tief unter der Erdoberfläche und enthüllt grauenhafte Gestalten und Gefahren. Das Ende stellt den Leser vor einen riesen Cliffhanger, der mehr als neugierig auf den Folgeband macht.

Und ich bin mir sicher dieser wird noch rasanter, noch spannender und noch unheimlicher.


4**   

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

dna, sabina s. schneider, enge, rezensio, ivo

DNA - Die Erbsünde

Sabina S. Schneider
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.01.2015
ISBN 9781502821980
Genre: Sonstiges

Rezension:

Protagonistin Ivoline Naftisch ist 17 Jahre alt und scheint mehr oder weniger in ihrer eigenen Welt zu leben. Einer Welt voll kindlicher Fantasie und bunter Farben. Sie hat nur eine beste Freundin, die sie vor anderen verteidigt, denn Ivo wird besonders von ihren Mitschülern als verrückt beschimpft. Das Mädchen erzählt so unglaubliche Geschichten, dass jeder sie für eine Lügnerin hält. Bis auf Magda, die immer zu ihr hält.

Ivos Leben ist trotz allem unbeschwert. Ihre Mitschüler ignoriert sie, ihre Familie liebt sie so wie sie nun mal ist.

Bis Jürgen, der heimliche Schwarm des Mädchens, sich einen Scherz daraus macht auf Ivos Gefühlen herumzutrampeln und Ivo völlig verkatert auf dem Rücksitz von Natans Auto aufwacht. Ach ja und wer ist übrigens dieser Natan?????


Der Anfang ist eher schwierig. Der Einstieg in die Geschichte verläuft etwas kompliziert, da Ivos Gedankenwelt mit den tatsächlichen Ereignissen kollidiert und man als Leser zunächst versuchen muss etwas Ordnung in das Ganze zu bringen. Vieles bleibt auch während des gesamten Verlaufs verwirrend.

Man erlebt die Geschichte wie durch einen Nebel. Alles ist irgendwie verschleiert und ergibt nicht immer einen logischen Sinn ( so stell ich mir vor, muss es in Ivos Kopf vorgehen).

Nur hier und da gibt es sowohl für das Mädchen als auch für den Leser einen lichten Moment.

Besonders „sonderbar“ wird es als sich plötzlich ein anderes Mädchen scheinbar als Dämon entpuppt und Jürgen spurlos verschwindet.


Und obwohl ich lange Zeit völlig auf dem Schlauch stand und mir einfach keinen Reim darauf bilden konnte, was die Autorin mit dieser Geschichte bezwecken will, war die Erzählweise so spannend, dass ich einfach immer weiter lesen musste.

Ich wollte auf „Teufel komm raus“ verstehen was los ist, was all die verwirrenden Sätze und Handlungen mir sagen wollen.


Bis zum Schluss hat man, glaube ich, auch ein völlig falsches Bild im Kopf. Denn was sich als Jugendroman tarnt und auf den ersten Blick eine „0815“-Story aus dem Leben eines Teenagers erzählt, entpuppt sich als ein Meisterwerk der Verwirrung, gesponnen aus Mystik und Thrill.

Erst ganz am Ende kommt der große Knall.

Der Verstand wird erhellt und alles schreit förmlich: „Ja klar. Das macht Sinn. Das ist genial.“

Ein Ende mit dem ich auf gar einen Fall gerechnet habe, das ich aber definitiv großartig finde.


Fazit & Bewertung


So außergewöhnlich und sonderbar interessant das Cover und der Titel wirken, so spiegelt sich dieses Gefühl auch in der Geschichte wieder.

Was ich hier gelesen habe, war positiv anders. Genial anders. Berauschend anders.


5***

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

vergewaltigung, dania dicken, profiling, am abgrund seiner seele, stalker

Am Abgrund seiner Seele: Die Profilerin (Profiler-Reihe 1)

Dania Dicken
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.10.2014
ISBN B00MR2MD7C
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andrea ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach dem Unfalltod ihrer Familie verschlägt es sie nach England um dem Schmerz zu entfliehen aber vor allem um Psychologie zu studieren.

In unmittelbarer Nähe der Uni, an der sie studiert, wird ein Vergewaltiger auffällig, der blonde Studentinnen missbraucht.

Nach einer Spätvorlesung wird Andrea Zeugin eines dieser Überfälle und greift den Täter an um dem jungen Opfer zu helfen. Doch damit bringt sie sich in äußerste Gefahr.


Die Autorin präsentiert eine mutige und äußerst willensstarke Protagonistin.

Ich hätte mich vermutlich nicht getraut einen bewaffneten Verbrecher anzugreifen.

Allerdings bin ich was den Charakter „Andrea“ angeht etwas hin und her gerissen.

Manchmal erscheint sie irgendwie mechanisch und klugscheißerich wenn sie ihr Wissen in der Fachrichtung „Fallanalyse“ zum Besten gibt. Dann erscheint sie in meinen Augen kühl und unsympathisch.

Dazu habe ich mich die ganze Zeit über gefragt warum Andrea nach dem Vorfall mit der Polizei zusammenarbeitet. Ich meine, sie ist Studentin und hat mal einen Kurs in Fallanalyse belegt aber kann die Polizei wirklich einer „Augenzeugin“ Einblicke in vertrauliche Akten gewähren? Warum bezieht die Polizei Andrea in den Fall mit ein und lässt sie ein Täterprofil erstellen? Hat die Polizei nicht die Möglichkeit einen ausgebildeten Profiler ran zuziehen?

Das sind alles Fragen, die für mich bis zum Ende unschlüssig bleiben.

Trotz allem wird Andrea bei Weitem nicht so kalt und emotionslos dargestellt wie es zu Beginn den Anschein macht. Als die Taten immer brutaler werden bis hin zu Mord, merkt man schnell wie sehr es die junge Frau mitnimmt und das sie sich sogar durch ihr Eingreifen Schuld an den verhärteten Übergriffen des Täters gibt.


Der Schreibstil hat mir die meiste Zeit über richtig gut gefallen. Oft hing ich regelrecht an den Seiten und war gefesselt vor Spannung.

Zeitweise hatte ich allerdings das Gefühl aus der Geschichte gerissen zu werden weil Erklärungen ala „Lehrbucheintrag“ folgten. Was sehr schade war, da man merkt, dass die Autorin eigentlich Ahnung hat von dem was sie da beschreibt.

Besonders gelungen fand ich die in kursiv dargestellten Einschübe aus Opfer- oder Tätersicht. Das hat alles in allem sehr realistisch wirken lassen und ich war mehr als nur einmal entsetzt über die Grausamkeit, die die Autorin wirklich ansehnlich zum Ausdruck bringen konnte.


Das Ende wiederum war mir zu glatt. Die Ereignisse überschlagen sich und es hatte den Anschein alles „schnell“ zu einem Abschluss bringen zu wollen. Das war mir persönlich teilweise zu überstürzt und „too much“.


Fazit & Bewertung


Trotz einiger Unschlüssigkeiten und einem überstürzten Ende mangelte es keineswegs an der nötigen Spannung.

Vor allem das Talent mit welcher Grausamkeit die Autorin die Taten des Vergewaltigers beschreibt und den psychischen Zustand der Opfer darstellt, lässt es einem als Leser den Atem verschlagen.

Die Fakten über das Profiling hätten für meinen Geschmack etwas interessanter rübergebracht werden können aber insgesamt war es ein fesselnder Thriller.


3***

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, fantas, 5 sterne, okkultes, c. m. singer

Spellbound

C. M. Singer
Flexibler Einband: 611 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 10.02.2015
ISBN 9783944729558
Genre: Fantasy

Rezension:

Voller Wehmut durfte ich als Betaleserin bereits Ende Dezember den letzten Satz von Spellbound lesen und damit eine großartige Trilogie abschließen.


Mit den ersten Sätzen war ich gleich wieder mitten im Geschehen und hatte das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen.

Liz, Danny und der Rest des „Scooby“-Teams sind einem gleich wieder so vertraut und der bekannt lockere Schreibstil trägt noch dazu bei an den Seiten förmlich zu kleben.


Nach den 3 Novellen mit denen Band 2 geendet hat, fragt man sich als Leser natürlich was jetzt noch kommen mag. Mit riesen Neugier und absolutem Unwissen habe ich mich also an die Geschichte gewagt und muss sagen, dass ich sie bis zum Schluss in vollen Zügen genossen habe.

Ich bin auch wieder einmal erstaunt, wie die Autorin es geschafft hat, so viele unterschiedliche Gefühle in eine einzige Geschichte miteinander zu verweben. Mir hat es wirklich an nichts gefehlt. Es gab jede Menge Spannung mit unerwarteten Wendepunkten, die einen überrascht haben. Ganz viel atemberaubende Action zum Mitfiebern. Und Gänsehaut pur.


Besonders Danny finde ich dieses Mal richtig gut gelungen. Bei ihm war die Verbundenheit besonders stark. Doch auf einmal hat man das Gefühl Danny gar nicht wirklich zu kennen. Er wirkt irgendwie so anders und seltsam, eben nicht Danny.

Ich kann nur sagen, da warten einige gruselige Momente auf den Leser, die C.M.Singer meiner Meinung nach grandios in Szenen gesetzt hat.


Durch einige neue Charaktere hat die Geschichte auch nochmal richtig Schwung bekommen. Das Schicksal einer jungen Frau fand ich sehr bewegend und ein Geist hat es geschafft mich zu Tränen zu rühren. Dazu beschäftigt sich Spellbound diesmal mit einem Voodoo-Clan, der mich abwechselnd staunen und ungläubig den Kopf schütteln ließ.


Ich hatte zwischendurch wirklich große Angst in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde und es gab Momente da habe ich alles verloren geglaubt.

Ob Liz und Danny allerdings zum Schluss noch ihr Happy End bekommen oder ob es diesmal einfach nicht möglich war, solltet ihr unbedingt selber rausfinden.


Fazit & Bewertung


Spellbound ist ein rundum gelungenes Finale einer tollen Trilogie.

Es begeistert mit Spannung, Herzschmerz und dem besonderen Etwas.

Ich jedenfalls kann diese geisterhafte Geschichte mit der Kunst einem eine Gänsehaut zu zaubern und dem außergewöhnlichen Flair von einer Kriminalgeschichte nur empfehlen.


5***

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

gwailor chronik, schmerz, fantasie, zukunft, gefühle

Die Gwailor-Chronik (2): Schicksalspfade

Susanne Gavénis
E-Buch Text
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.12.2014
ISBN 9783845914909
Genre: Fantasy

Rezension:

In der Fortsetzung der Gwailor-Chronik entwickeln sich die Charaktere stetig weiter.

Dayin wird selbstbewusster und emotional stärker. Er lässt sich nicht mehr völlig von der Prophezeiung vereinnahmen und versucht aus seiner Situation das Beste zu machen. Immer noch in der Hoffnung seinen Vater und ganz Tarell davon überzeugen zu können, kein Mörder zu sein. Trotz der positiven Entwicklung Dayins ist er seinem Bruder immer noch weitaus unterlegen und lässt sich viel zu schnell von ihm beeinflussen.


Gerrent hingegen ist voller Zorn. Er verkörpert das geborene Böse. Er liebt es Leid und Schmerz zuzufügen, besonders wenn es um Dayin geht. Gerrent hat ein völlig falsches Bild von seinem Bruder und lange Zeit ist nicht ganz klar woher dieser abgrundtiefe Hass Gerrents eigentlich stammt. Liegt es wirklich nur daran das Dayin der Mord an seinem Vater prophezeit wurde?


Auch Lilells Szenen werden viel interessanter und unterhaltsamer. Ihr Charakter festigt sich. Sie wird mutiger, lehnt sich gegen ihren Vater auf, da sie ganz andere Ansichten vertritt.


Jede Menge Intrigen machen die Geschichte durchweg spannend. Selbst über diese umfangreichen 500 Seiten bleibt das Erzählte fesselnd und emotional. Es passiert immer etwas Unerwartetes, selbst wenn man sich fast sicher ist, jetzt geht es für Dayin endlich bergauf.

Oft war ich von meinen Gefühlen hin und hergerissen. Es gab überraschende Ereignisse, die mich haben staunen lassen und einige Szenen waren so rührend, das ich Gänsehaut hatte.

Der ein oder anderen Figur hätte ich zeitweise gerne den Hals umgedreht, andere wiederum tröstend in meine Arme nehmen wollen.


Was mich besonders gefreut hat, waren die insgesamt kürzeren Kapitel. Dadurch nahm die Spannung noch zu, da es auch hier immer wieder diese tollen Perspektivenwechsel gab.


Fazit & Bewertung


Der Folgeband der Gwailor-Chronik konnte mich absolut überzeugen.

Eine wirklich spannende Geschichte voller Intrigen und kurioser Machenschaften um eine schicksalhafte Prophezeiung.

Die Protagonisten ziehen den Leser in ihren Bann und lassen einen gehörig mitfiebern.


5***     

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rezension, dayin, prophezeiung, lilell, schmerz

Die Gwailor-Chronik (1): Im Schatten der Prophezeiung

Susanne Gavénis
E-Buch Text
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.12.2014
ISBN 9783845914893
Genre: Fantasy

Rezension:

Im ersten Band der Gwailor-Chronik lernen wir das Land Gwailor kennen, das einst in zwei Königreiche gespalten wurde.

Zum einen regiert Kronot Tarell, der unter der grausamen Prophezeiung, das sein erstgeborener Sohn Dayin ihn ermorden wird, leidet. Zum anderen Rhon Lumaar, der sich nichts sehnlicher als einen männlichen Thronfolger wünscht, sich jedoch mit seinem einzigen Kind, Tochter Lilell, zufrieden geben muss.

Beide Könige sind mit ihren erstgeborenen Kindern unglücklich, sodass Kronot einen weiteren Sohn zeugt, Gerrent, der die Thronfolge übernehmen soll. Rhon bleibt jedoch ein weiteres Kind verwehrt.


So unterschiedlich beide Herrscher auch sein mögen, in einem Punkt unterscheiden sie sich nicht. Ihr abweisendes Verhalten gegenüber ihren Kindern, zeigt deutlich wie enttäuscht sie sind.


Da die Geschichte im Wechsel in Tarell bzw. Lumaa spielt, erfährt der Leser immer was in beiden Königreichen so vor sich geht.

Dazu erlebt der Leser die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven, mal aus Sicht der jeweiligen Könige, mal mit den Augen der Kinder, ein anderes Mal wiederum lässt ein Bewohner uns an der Geschichte teilhaben. So ist man rundum im Bilde was in ganz Gwailor passiert.


Besonders auffällig fand ich, das bei einem Wechsel der Königreiche auch ein Stimmungswechsel stattfindet.

Dayins Schicksal ist besonders aufwühlend und emotional. Nicht nur das sein Vater ihn meidet, wird sein kleiner Bruder ihm gänzlich vorgezogen. Lange weiß Dayin nichts von der Prophezeiung und somit auch nicht den Grund warum sich alle von ihm abwenden.Er sucht lediglich die Liebe und Nähe zu seinem Vater doch die bleibt ihm verwehrt. Allein seine Mutter steht zu ihm und versucht die Lücke, die Dayins Vater aufwirft, zu schließen. Selbst nachdem der Junge schwört die Prophezeiung nie wahr werden zu lassen, ändert das nichts. Im Gegenteil wird es sogar immer schlimmer. Dabei möchte der Junge bloß akzeptiert und nicht wegen einer Prophezeiung so abgewiesen werden. In seinem Versuch zu beweisen das er kein Vatermörder ist, kommt es immer wieder zu temporeichen und spannenden Szenen.


Im Gegensatz dazu empfand ich die Szenen aus Lumaar als sehr ruhig und seicht.

Auch wenn hier die gleiche Problematik vorliegt, das der Vater seine Tochter zu meiden versucht, während sie sich nach seiner Zuneigung sehnt, wird dem Mädchen nicht so zugesetzt.

Lilells Auftritte empfand ich oft als sehr detailliert und mitunter kleinlichst beschrieben. Dadurch zogen sich ihre Abschnitte oft in die Länge und dämpfen den Lesefluss.


Bis auf das ich die Kapitel generell etwas zu lang gewählt finde, gefällt mir der Schreibstil wirklich gut. Vieles ist wunderbar beschrieben, sodass man sich Gwailor bildlich vorstellen und einfach abtauchen kann.

An manchen Stellen gab es vielleicht ein paar zu viele Details wodurch es stellenweise etwas langatmig wurde.

Aber insgesamt kann man sich von der Geschichte einfach mitreißen lassen.


Fazit & Bewertung


Band 1 der Gwailor-Chronik ist der fesselnde Auftakt einer Fantasy Geschichte, die nicht nur durch spannende und aufregende Szenen punktet, sondern vor allem auch mit einem aufwühlenden und heiklem Schicksal überzeugen kann.

Die Figur Dayin lässt den Leser gänzlich mitleiden und zieht sämtliche Sympathie auf sich. Ich bin sehr gespannt wie er sich in der Fortsetzung entwickeln wird.


4**

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, liebesroman, streit, wagner, elisabeth wagner

Mit Dir (Grenzenlos 2)

Elisabeth Wagner
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei null, 25.12.2014
ISBN B00R9L3EV0
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Mit Dir“ beginnt mit einem Prolog der das Wichtigste aus „Grenzenlos“ als Jess Erinnerungen noch einmal zusammenfasst.

Für Kenner optimal um sich alles ins Gedächtnis zurückzurufen.


Die Geschichte knüpft an Jess beinahe Vergewaltigung und den körperlichen Missbrauch an. Ein schwieriges Thema, das die Autorin entsprechend sensibel zum Ausdruck bringt.

Es ist eine sehr emotionale Angelegenheit dem Leser zu zeigen wie die Protas Jess und Jake damit umgehen, welche Ängste und Gefühle ein normales Leben vorerst unmöglich erscheinen lassen.

Dazu kommt noch Jess Schwangerschaft, die deutlich macht, das Jess und Jake bald eine kleine Familie sein werden und sich irgendwie wieder zusammenraufen müssen.


Bis zur Mitte des Romans war ich vor lauter Gefühlen und unbändiger Neugier wie sich alles entwickeln würde absolut gefesselt.

Dann kam ein kleiner Hänger in der Geschichte. Größere Zeitsprünge machen die Story etwas langatmig und ich hatte das Gefühl es dümpelt alles ein bisschen vor sich hin. Der normale Alltag ist in die Beziehung der beiden Protagonisten eingezogen und es passiert nicht wirklich etwas spannendes bis ganz plötzlich der große Knall kommt.

Von da an wird es wieder super rasant.

Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war beim Lesen kaum zu bremsen.

Neben einer temporeichen Geschichte gibt es auch wieder die gewohnten gefühlvollen Szenen, die ich kurzzeitig vermisst hatte.


Fazit & Bewertung


Ich habe es genossen Jess und Jake noch einmal begleiten zu dürfen und zu erfahren was bei den Beiden so los war.

Ganz an seinen Vorgänger kommt „Mit Dir“ allerdings nicht ran.

Es ist ein wenig so wie in einer Beziehung:

Ist das Gefühl von Verliebtheit einmal verflogen, ist es immer noch toll aber eben nicht mehr ganz so prickelnd wie am Anfang.


4**

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

muse, andalie herms, liebe, wächter, mariella

Eternity - Wächter der Muse

Andalie Herms
E-Buch Text: 231 Seiten
Erschienen bei null, 12.11.2014
ISBN B00PKU2CSS
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Eternity – Wächter der Muse“ beginnt mit einem Prolog, der dem Leser wichtige Hintergrundinformationen gibt, um den Roman zu verstehen.

Da dieser weit in der Vergangenheit spielt, gibt es gleich zu Beginn einen großen Sprung in die jetzige Gegenwart.


Hier lernen wir die beiden Protagonisten Chris und Mariella kennen, aus deren Sicht wir abwechselnd die Geschichte erleben dürfen.

Chris ist Gitarrist und Sänger einer Band namens GoE. Welches Geheimnis er verbirgt erfahren wir als Leser bereits im Prolog, daher kann man Chris gut nachempfinden wie er im Laufe der Geschichte reagiert und handelt.

Mariella arbeitet bei einem Radiosender als Aushilfe. Finanziell versucht sie ihrer Mutter so gut es eben geht unter die Arme zu greifen und übernimmt einen Großteil der Verantwortung für ihren kleinen Bruder. Die Lebensumstände sind nicht die Besten aber gemeinsam kommen sie irgendwie über die Runden.


Bei einem Interview der Band GoE, bei dem Mariella kurzfristig einspringen muss, lernt sie Chris kennen und es knistert zwischen den beiden.

Obwohl jeder der zwei so seine eigenen Gründe hat von einer festen Beziehung Abstand zu suchen, teilen sie einige leidenschaftliche Momente.


Die Story selbst ist fesselnd. Sie lässt sich super lesen, vor allem flüssig und unkompliziert. Auch die emotionalen Aspekte kommen schön zur Geltung. Allerdings fehlt mir all das in den Dialogen. Irgendwie fehlt mir da die gewisse Tiefe und oftmals kamen mir die Gespräche eher oberflächlich vor. Auch was ich an Gefühlen aus der Geschichte selbst herauslesen konnte, haben mir die Dialoge nicht vermitteln können.


Bei den Charakteren hat die Autorin mit Beschreibungen und Eigenschaften gut proportioniert. Man erfährt von jedem soviel wie für die Geschichte nötig ist, wobei das Hauptaugenmerk natürlich bei Chris und Mariella liegt.

Damit hat Andalie Herms zwei sehr sympathische Charaktere gezaubert, denen man gerne folgt zumal man sich wirklich gut in die beiden hineinversetzen kann.


Das Ende der Geschichte war für meinen Geschmack etwas zu glatt und einfach. Es kam zwar überraschend und war durchaus nachvollziehbar, aber ich hätte es mir ein bisschen kniffliger gewünscht.


Fazit & Bewertung


„Eternity – Wächter der Muse“ hat mich insgesamt gut unterhalten.

Zwei charismatische Protagonisten machen es dem Leser einfach in die Geschichte abzutauchen und sich mitreißen zu lassen.

Kleinere Unzufriedenheiten meinerseits werden aber durch eine temporeiche Story wieder ausgebügelt.


4**      

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

soul seeker, alyson noël, mystisch, das echo des bösen, daire und dace

Soul Seeker - Das Echo des Bösen

Alyson Noël
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 22.07.2013
ISBN 9783641089184
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Das Echo des Bösen“ ist meiner Meinung nach eine gelungene Fortsetzung.

Während Band 1 mir eher als langgezogene Vorgeschichte vorkam, steckt hinter dem Folgeband wesentlich mehr Energie und Action.


Daire hat sich mit ihrem Schicksal als Seeker arrangiert und versucht ihrer Aufgabe so gut sie kann nachzukommen. In ihrer Persönlichkeit entwickelt sie sich deutlich weiter und lässt das kindische und störrische Gehabe hinter sich. Allerdings muss sie nun schnell in ihre Rolle wachsen, denn die Zeit läuft ihr davon.


Der ärgste Feind der Seeker plant, sich die Unterwelt zu eigen zu machen und damit auch Unheil über die Mittel-und Oberwelt zu bringen.


Ich bin froh, das hier wesentlich mehr Spannung und eine ereignisreichere Geschichte hinter stecken. Die Autorin legt ein viel schnelleres Tempo vor als noch im 1.Band. Nur leider passieren auch dadurch Dinge, die ich für etwas übertrieben oder auch irgendwie unrealistisch empfinde. Nur um die Story voranzutreiben.


Natürlich endet Band 2 mit einem Cliffhanger, der auf Band 3 neugierig macht.


Fazit & Bewertung


Der Folgeband der Soul Seeker Reihe hat mir trotz einiger Übertreibungen besser gefallen als der erste Teil. Man hat wirklich das Gefühl es passiert endlich etwas und ich hoffe Band 3 bringt nochmal eine neue Richtung.


4**

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108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, hoffnung, hospiz, nicholas vega, märchen

Das Mädchen, das Hoffnung brachte

Nicholas Vega
E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.11.2014
ISBN B00P5CNPD2
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nicholas Vega verleiht in seinem Roman „Das Mädchen, das Hoffnung brachte“ seiner stummen Protagonistin Anna eine Stimme.

Anna ist ein Heimkind. Sie kennt keinen sehnlicheren Wunsch als ihre Mutter kennenzulernen und wie es der Zufall so will, möchte ausgerechnet diese sie an einer Bahnhofsendstation treffen. Also haut das 14-jährige Mädchen aus dem Heim ab.

An besagtem Bahnhof triff Anna allerdings nicht ihre Mutter sondern einen beinlosen Mann im Rollstuhl, ein äußerst sonderbares Mädchen mit schlechtem Benehmen und eine junge Frau, die sich als „Oberste Kanzlerin der Königin“ zu erkennen gibt.

Anna hat sich schon immer vorgestellt das ihre Mutter eine Königin sein muss, zumindest in ihre Fantasie. Also ist es für sie gar nicht so abwegig, dass die Königin von Niemalsfern ihre Mutter sein könnte.


Niemalsfern ist die Welt im Keller eines Kinderhospiz, welches todkranke Kinder beherbergt. Während man im Hospiz versucht diese Kinder auf den Tod vorzubereiten und ihnen ein stückweit Hoffnung schenken möchte, droht im Hintergrund die Schließung dieses einzigartigen Ortes und auch Niemalsfern wird von einer seltsamen Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit befallen.


Der Autor hatte mich schon auf den ersten Seiten mit Sätzen wie:


„Leise Menschen werden leicht überhört. Aus diesem Grund müssen sie mit dem Herzen umso lauter reden.“ (S.19 Z.6/7) oder

„Wenn die Traurigkeit über das Herz siegt, ist alles verloren.“ (S.43 Z.16/17).


Das die Geschichte emotional werden würde, war spätestens hier nicht mehr zu leugnen.

Mit grandiosen, fantastischen Figuren schickt Nicholas Vega den Leser auf Reisen. Dabei ist mir besonders der Kontrast zwischen düsteren, beängstigenden Bildern und fröhlichen, in sämtlichen Farben strahlenden Szenen aufgefallen. Der Autor beherrscht es wirklich seine Leser mit bloßer Sprache abzuholen und in fremde Welten zu versetzen.

Ein besonderes Highlight der Geschichte war für mich ein mir bereits bekannter Charakter aus dem Vorgängerroman „Der Junge, der Glück bracht“, der die Protagonist auf ihrem Weg begleitet.

Dadurch gab es für mich etwas verbindliches zwischen den beiden Romanen obwohl sie thematisch in sich abgeschlossen sind.


Die Art und Weise wie hier mit dem Thema Krankheit, Hoffnungslosigkeit und Tod umgegangen wird, hat mich echt beeindruckt. Um den Autor zu zitieren:

„Geschichten, die das Herz verfehlen, sind stumpfe Wörter auf Papier.“ (S.77 Z.1/2) und „Das Mädchen, das Hoffnung brachte“ hat mich mitten ins Herz getroffen. In dieser Geschichte liegt soviel Gefühl und Hoffnung.


Fazit & Bewertung


Mit dieser Geschichte greift Nicholas Vega ein trauriges und oft empfindsames Thema auf und verpackt es mit der hoffnungsvollsten Fantasie, die ich mir vorstellen kann.


5***

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

glück, jugendbuch, trauerbewältigung, trauer, freundschaft

Der Junge, der Glück brachte

Nicholas Vega
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei null, 05.11.2013
ISBN B00GHU3HVQ
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit der Geschichte „Der Junge, der Glück brachte“ darf der Leser sich nicht nur auf eine fantasievolle Reise durch Immerheim begeben sondern auch zwei wundervolle Charaktere kennen und lieben lernen.


Lynette, die von allen nur Lyn genannt wird, hat es mit ihren süßen 14 Jahren nicht leicht im Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Trauer nicht fertig und muss sich zu allem Überfluss auch noch um ihre jüngeren Geschwister kümmern, da der Vater total überfordert ist.

Die Flucht in Fantasy-Geschichten und Videospielen bietet die einzige Ablenkung.

Von dem Videothekbesitzer Herrn Odes bekommt sie unerwartet ein altes, in Leder gefasstes Buch in die Hand gedrückt. Der Titel: Der Junge, der Glück brachte.


Der Junge, Jeronimus, lebt in einer bunten Welt voller außergewöhnlicher Kreaturen, die als Immerheim bekannt ist. Jeronimus` besondere Fähigkeit ist es anderen Glück zu schenken. Nur er selbst scheint vom eigenen Glück verlassen.


Lyn ist von Jeronimus` Geschichte fasziniert und findet sich ganz plötzlich selbst in Immerheim wieder. Aber wie kann das sein? Oder träumt sie nur?

Egal, Immerheim ist ihr eine willkommene Abwechslung zu ihrem tristen Alltag und der Junge ist ihr auf Anhieb sympathisch. Sie begleitet ihn durch seine Geschichte und stellt sich dabei mehr als nur einmal die Frage: „ Was bedeutet Glück?“


Um diese Frage zu beantworten bedarf es einer gefährlichen und unheimlichen Reise. Es gilt dunkle und mysteriöse Gestalten zu schlagen, die nicht selten aus innerer Angst und Verzweiflung geboren sind. Lyn und Jeronimus müssen anfangen zu verstehen, zu akzeptieren und loszulassen.


Nicholas Vega erzählt seine Geschichte so farbenfroh und detailreich und zaubert wundervolle Bilder vor dem inneren Auge der Leser.

Seine Figuren, egal ob Protagonist oder Nebendarsteller, sind mit so viel Liebe skizziert. Jede für sich ist einzigartig und macht die Geschichte zu etwas besonderem.

Durch das Mischen von Realität und fiktiver Welt, schickt uns der Autor auf ein spannendes Abenteuer, das uns mitfiebern lässt. Ohne eine Ahnung zu haben wie diese Geschichte wohl enden könnte, darf man sich als Leser auf einige Überraschungen gefasst machen.


Fazit & Bewertung


Nicholas Vega entführt den Leser in eine magische Welt voll bunter Fantasie.

Langeweile kommt in Immerheim jedenfalls nicht auf.

Mit der spannenden Suche nach Antworten auf die Frage nach dem Glück, wird wohl am Ende der Geschichte jeder ein kleines Stück Glück in Händen halten.


5***   

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

dystopie, susan kaye quinn, gedanken, mindjack, jugendbuch

Open Minds - Gefährliche Gedanken

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei null, 11.03.2014
ISBN B00IYPBLB0
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Open Minds – Gefährliche Gedanken“ ist der Auftakt der Mindjack-Trilogie.

Auch wenn man recht gut in die Idee der Geschichte rein findet, bedarf es einiger Zeit bis man tatsächlich versteht worum es im Einzelnen geht.


Im großen und ganzen beschreibt uns die Autorin eine Welt, in der im Teenager Alter eine Wandlung stattfinden soll. Man wird zum Leser, sprich, hört die Gedanken seiner Mitmenschen in einem gewissen Umkreis und sendet entsprechend auch die eigenen Gedanken aus. Manche „Leser“ verkraften diese Flut aus Wirrwarr nicht und werden „dement“ (also quasi irgendwie verrückt).

Dann gibt es noch diejenigen, die keine Wandlung durchleben, die sogenannte „Null“. Sie gilt als undurchsichtig und somit nicht vertrauenswürdig und wird gesellschaftlich ausgegrenzt.


Die Protagonistin dieser Geschichte, Kira Moore, ist noch eine solche Null. Mit 16 Jahren hat sie ihre Wandlung noch nicht vollzogen und ist damit ein regelrechter Spätzünder. Ihre Sorge ist groß für immer eine Null zu bleiben und einem gesellschaftlichen Abstieg ins Auge blicken zu müssen.

Das bedeutet für sie keine Uni, keine Aussicht auf einen guten Job und keinen festen Freund.


Als Kira sich unbewusst in den Verstand ihres besten Freundes schleicht und ihn aus versehen kontrolliert, wird ihr schnell klar, das sie anders ist. Sie ist keine Leserin aber auch keine Null sondern besitzt die Fähigkeit der Gedankenkontrolle.Diese Gabe bereitet ihr große Angst und wenn Simon, ein Klassenkamerad der sich ebenfalls als „Jacker“ outet, nicht wäre, würde Kira mit dieser Information wohl kaum zurecht kommen.


Nun beginnt für das Mädchen eine schwierige Zeit der Ungewissheit, Angst, Lügen und Zweifel und das merkt man nicht nur bei Kira. Ich hatte ebenfalls meine Momente in denen ich einfach mit all den Informationen überfordert war. Ab Mitte der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse und es wird sehr temporeich. Der Vorteil: die Spannung steigt rasant und ich konnte mich kaum von dem Buch lösen weil ich Antworten auf meine Fragen haben wollte. Besonders faszinierend fand ich die unvorhersehbaren Wendungen und plötzlich stand der ein oder andere Charakter in einem völlig neuen Licht da.


Leider verändert auch Kira sich in meinen augen etwas zum Negativen. Während ich anfangs lange auf ihrer Seite war und ihr Handeln und denken nachvollziehen konnte, ist sie mir besonders im letzten Drittel etwas zu glatt. Mir fehlen zum Schluss hin einfach die Ecken und Kanten, die eine Figur real erscheinen lassen.


Fazit & Bewertung


Die Idee der Geschichte konnte mich begeistern und hat mich trotz vorübergehender Infoflut mitreißen können. Auch wenn die Protagonistin letztendlich zu perfekt erschien, hab ich mich während des Lesens gut unterhalten gefühlt.


4**

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

gedanken, telepathie, science fiction, jugendbuch, dystopie

Mind Games (Eine Mindjack Origins Kurzgeschichte)

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 25 Seiten
Erschienen bei null, 03.09.2014
ISBN B00NB2C1KQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Mind games“ ist ein kurzes Prequel zum ersten Band der Mindjack-Trilogie.

Es ist aus der Sicht von Raf geschrieben, dem besten Freund der späteren Protagonistin Kira.

Dieses Prequel ist super dafür geeignet einen ersten Eindruck zu gewinnen, sich schon mal auf die Geschichte einzulassen und ein Gefühl für diese neuartige Welt zu bekommen.

Zudem kann man dadurch die ersten Figuren kennenlernen und auch für diejenigen, die „Open minds“ bereits kennen, ist es eine gute Möglichkeit einen Blick in Raf´s Kopf zu erhaschen.


Fazit & Bewertung


Toll zum Einstimmen auf die Trilogie oder auch um einfach Raf etwas besser kennenzulernen.


5***  

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

fantasy, schattenwandler, schwester, schwestern, liebe

Dear Sister - Ich würde sterben für dich

Maya Shepherd
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei null, 26.04.2014
ISBN B00JZ2FTE6
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Dear Sister...ich würde sterben für dich“ ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe von Maya Shepherd.

Die Geschichte kombiniert verschiedene Elemente, von Beziehungsdrama über mysteriöse Mordfälle, sodass eigentlich für jeden etwas dabei sein dürfte.


Der Titel und der Klappentext lassen dem Genre „Fantasy“ wenig Platz. Doch davon sollte man sich wirklich nicht täuschen lassen, denn Fantasy-Elemente sind ausreichend vorhanden.


Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ganz gut. Ich kam leicht in die Geschichte rein und war auch prompt mitten im Geschehen. Der Leser wird neugierig gemacht, erlebt spannende wie mysteriöse Momente und möchte besonders in der 1.Hälfte wissen was los ist.

Zuviel vorwegnehmen möchte ich an dieser Stelle nicht aber die Idee hinter der Geschichte und besonders der Fantasy-Faktor haben ihren speziellen Reiz.


Während man in der Haupthandlung einen gewissen roten Faden erkennen kann, hatte ich jedoch so meine Schwierigkeiten mit Nebenhandlungen und einigen Charaktereigenschaften der Figuren.


Manchmal musste ich Abschnitte öfters lesen um mich zu vergewissern, dass ich richtig gelesen und nichts übersehen habe, weil das Geschehen irgendwie nicht zusammen passte.

Nur als kleines Beispiel:

Winter (eine der Protas) erzählt ihren Eltern sie schlafe bei einer Freundin. Im Laufe der Nacht fährt sie allerdings mit dem Taxi nach Hause ohne eben bei dieser Freundin gewesen zu sein. ?????

Passte für mich von der Logik nicht und es gab auch nachher keinerlei Gespräch zwischen Tochter und Eltern warum sie doch zu Hause geschlafen hat und nicht bei der Freundin.


Solche Passagen gab es leider häufiger, dass ich dem Handeln und Denken der Figuren manchmal einfach nicht folgen konnte.


Auch hatte ich bei der ein oder anderen Figur das Gefühl, das sie nicht ganz ausgereift war.

Während es Charaktere gab wie Eliza (Winters Schwester) , die dominant und überzeugend war, hatte ich bei anderen das Gefühl nicht zu wissen wo ich dran war.

Da hab ich mir dann ein gewisses Bild dieser Figur gemacht und sie handelt völlig anders als man es erwarten oder auf Grund von Charaktereigenschaften annehmen sollte.

Was mitunter ja auch positiv sein kann, in den meisten Fällen hier aber mehr verwirrend war.


Fazit & Bewertung


Trotz einiger Schwächen, besonders bei manchen Charakteren, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Fantasy Elemente waren mal etwas anderes und ich war die ganze Zeit über gespannt was als nächstes passiert.

Wenn einige Szenen nicht so widersprüchlich gewesen wären, hätte ich liebend gerne eine Eule mehr vergeben. So bleiben noch


3***  

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

strange, leider langweilig, leserunden, freundschaft, liebe

Der unglaubliche Sommer des Tom Ditto

Danny Wallace , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.09.2014
ISBN 9783453269514
Genre: Romane

Rezension:

„Der unglaubliche Sommer des Tom Ditto“ ist Wallaces zweiter Roman.

Vom Aufbau und Stil ist ein Wiedererkennungswert definitiv vorhanden. Allerdings wird auch ganz schnell deutlich, dass es sich hier nicht um einen Liebesroman handelt, wie vielleicht auf Grund des Covers zuerst angenommen.


Tom Adoyo ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten, dessen Gedankenwelt mir oft verborgen blieb.

Nachdem er von seiner Freundin Hayley zwar nicht verlassen wird, sie aber offensichtlich verschwunden ist, ändert sich vieles in Toms Leben.

Zunächst verwirrt und überrumpelt von Hayleys Verschwinden, versucht er zu verstehen. Sucht antworten auf seine Fragen:

Was hat Hayley dazu bewegt ohne Erklärung zu verschwinden?

Liegt es an ihm? Hat er etwas falsch gemacht?

Wo ist Hayley überhaupt und kommt sie jemals wieder?


Hilfe darf Tom jedoch keine erwarten. Egal wen er aus seinem Umfeld fragt, niemand will etwas wissen.

Eher zufällig stößt er auf einen Namen und einen Post-it-Zettel mit Handynummern. Nur eins ist sicher: Sie stehen in Zusammenhang mit Hayleys Verschwinden.

Was jedoch hinter dieser Spur steckt, verschlägt Tom den Atem. Er ist sprachlos, wütend, kann nicht fassen, dass er nie etwas von Hayleys Geheimnis mitbekommen hat. Ja nicht einmal geahnt hat, dass mit ihr etwas nicht stimmt.


Eine Zeit des Rätselns und Zweifelns beginnt für Tom. Er findet sich in einem Prozess der Selbstfindung wieder. Beschreitet einen Weg der Erkenntnis bis er abermals der Verdrängung allen Übels den Vorzug gewährt.


Dieser Roman hat wirklich sehr intelligente Ansätze, die faszinieren und zum Nachdenken anregen. Doch leider hatte ich nicht selten das Gefühl, dass diese Punkte nicht richtig zu Ende gedacht waren. Oft hing ich als Leser in Verstrickungen fest, die mich verwirrten und ohne klaren Ausweg auf der Strecke gelassen haben.


Besonders der Mittelteil dieser Geschichte hat mir an Geduld einiges abverlangt.

Leider hatte ich hier mit einigen Durststrecken zu kämpfen. Knapp 150 Seiten beschäftigen sich ausschließlich mit den Verschwinden der lieben Hayley.

Toms geradezu verzweifelter Versuch seine Freundin ausfindig zu machen, hat auch mich beinahe in die Verzweiflung getrieben.

An dieser Stelle habe ich immer wieder nach einer Rettungsleine Ausschau gehalten, die ich erst gegen Ende finden und ergreifen konnte.

Und ab da an passiert alles in einem Tempo an das ich mich erst einmal wieder gewöhnen musste.

Tom und ich haben zwar nun unsere lang ersehnten Antworten aber ich bin vor lauter Ereignissen total überrollt.

Und um ehrlich zu sein ein wenig erleichtert Tom und seine unglaubliche Geschichte hinter mich zu lassen.


Fazit & Bewertung


Trotz einiger wirklich guter Ideen haben es der Protagonist und ich nicht wirklich auf eine emotionale Ebene geschafft.

Der Abschied von Tom und seinem Leben fiel mir nicht schwer und die Geschichte wird mir wohl eher als skurril in Erinnerung bleiben.


2**

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

james, eshort, frey, endgame, 2015

Endgame - Kalas Rache

James Frey
E-Buch Text: 44 Seiten
Erschienen bei Verlag Friedrich Oetinger, 16.10.2014
ISBN 9783862742905
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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60 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

endgame, tod, kurzgeschichte, james frey, spielerin

Endgame - Chiyokos Mission

James Frey
E-Buch Text: 37 Seiten
Erschienen bei Verlag Friedrich Oetinger, 07.10.2014
ISBN 9783862742899
Genre: Sonstiges

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386 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

albträume, nightmares, jason segel, kinderbuch, jugendbuch

Nightmares! - Die Schrecken der Nacht

Jason Segel , Kirsten Miller
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.11.2014
ISBN 9783791519081
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Charlie ist eine besonders lebhafte Hauptfigur.

Vor allem seine Albträume sind so realistisch, dass er abends Angst hat schlafen zu gehen.

Während seine Träume anfangs einfach nur gruselig sind, muss Charlie bald feststellen, das es tatsächlich eine „Traumwelt“ gibt, die durch ein Portal von der realen Welt getrennt wird.


Zunächst hat der Junge furchtbare Angst. Seine schlaflosen Nächte machen ihn mürrisch und übel gelaunt und er glaubt, das seine Stiefmutter etwas mit den Albträumen zu tun hat. Das sie eine üble Hexe ist, die ihn fressen will.


Doch als sein kleiner Bruder von der „Traumhexe“ entführt wird, begibt er sich durch das Portal um sich seinem schlimmsten Albtraum zu stellen und seinen Bruder zu retten.


Charlie ist zu beginn der Geschichte ziemlich gereizt. Man kann es ihm zwar nachempfinden, das der Schlafmangel sich auf seine Laune auswirkt. Aber Charlie kann richtig fies und gemein sein. Besonders gegenüber seiner Stiefmutter Charlotte.


Was mir gerade hier am Anfang ein wenig gefehlt hat, ist ein Vater-Sohn-Gespräch. Der Vater tadelt Charlie andauernd und macht deutlich das er sein Verhalten nicht billigt aber ich hätte mir gewünscht, dass der Vater seinen Sohn einmal beiseite nimmt und ihn wirklich aufrichtig fragt was los ist.


Aber gerade deshalb zieht sich Charlie zurück und versucht mit seinen Ängsten alleine zurecht zu kommen.

Auch seinen Freunden gegenüber ist Charlie nicht fair und lässt seinen Frust an ihnen aus.


Erst als es ernst wird und es darauf ankommt seinen Bruder zu retten, nimmt Charlie all seinen Mut zusammen. Und da auch begreift er wie stur und egoistisch er gewesen ist.

Der Junge macht eine 180 Grad Drehung und kann sogar richtig sympathisch sein.


Sich seinen Ängsten zu stellen ist aber natürlich gar nicht so einfach. Aber zum Glück sind Charlies Freunde gar nicht so nachtragend und stehen ihm zur Seite.

Gemeinsam ist man schließlich immer stärker als alleine.


Fazit & Bewertung


„Nightmares“ ist wie ich finde ein wundervolles Kinderbuch mit einer Menge Spannung, ein wenig Grusel und einem riesen Appell an die Freundschaft.

Neben dem garantierten Lesespaß übermittelt die Geschichte auch wie wichtig Zusammenhalt ist. Und das es immer besser ist sich jemandem anzuvertrauen als seine Sorgen und Ängste in sich hineinzufressen.


Klare Leseempfehlung


5***


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167 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

einwegkamera, london, liebe, freundschaft, happy end

Auf den ersten Blick

Danny Wallace , Jörn Ingwersen
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 27.08.2012
ISBN 9783453409736
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Auf den ersten Blick“ ist ein wunderbarer Roman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft.


Mit Jason Priestly hat Danny Wallace einen sehr sympathischen männlichen Hauptprotagonisten geschaffen. Es ist sehr interessant „die Suche nach dem Traumpartner“ einmal aus männlicher Sicht zu verfolgen und das Ganze von einem Mann geschrieben.


Jase, wie er die meiste Zeit über genannt wird, steckt eigentlich mitten in einer Lebenskrise. Es gab da ein einschneidendes Erlebnis, das ihn verändert hat. Seine Freundin trennt sich, Jase schmeißt seinen Lehrer-Job um Journalist zu werden und zieht mit seinem besten Freund Dev zusammen.

Die Achterbahn des Lebens ist definitiv dabei rasant bergab zu fahren.

Bis er diese unbekannte Frau auf Londons Straßen trifft, ihr in ein Taxi hilft und sie nicht mehr vergessen kann. Mit ihrer zurückgelassenen Einwegkamera und seinem Kumpel Dev macht er sich auf die Suche nach seiner Liebe „auf den ersten Blick“.


Während der Leser Jase zu Beginn seiner Geschichte als sehr witzigen, aufgeschlossenen Träumer kennenlernt, der gerne mit Anlauf in das ein oder andere Fettnäpfchen springt, merkt man doch mit der Zeit, die Ironie dahinter.


Es gibt so viele Situationen wie aus dem Leben gegriffen. Ich glaube jeder Leser kann sich mit mindestens einer dieser Situationen identifizieren.

Und das macht es einem sehr leicht in diesen Roman einzutauchen, dort zu verweilen und die Geschichte zu fühlen.


Obwohl die Geschichte, mit zum schreien komischen Szenen, dem sprühenden Witz des Protagonisten und einer guten Portion Humor glänzen kann, überzeugt der Roman gleichermaßen mit einer gewissen Tiefe.

Wohlbedachte Aussagen lassen den Leser an manchen Stellen etwas länger verweilen und regen zum Nachdenken an.

Verblüfft wie realitätsnah der Roman sein kann trotz dieser klischeehaften Liebesgeschichte.


Ob Jase eine Chance hat die Frau in einer Stadt wie London je wiederzufinden?

Es lohnt sich jedenfalls diese Reise mit ihm gemeinsam anzutreten und es herauszufnden.


Fazit & Bewertung


Danny Wallace Debütroman konnte mich mit einer Mischung aus Witz und genügend Tiefgründigkeit absolut überzeugen.

Hinter dieser Geschichte steckt soviel Ehrlichkeit und Wahrheit und echtes Leben.


Dafür volle


5***  

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(546)

1.047 Bibliotheken, 23 Leser, 5 Gruppen, 177 Rezensionen

endgame, james frey, rätsel, dystopie, kampf

Endgame - Die Auserwählten

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 07.10.2014
ISBN 9783789135224
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„ENDGAME“ hat ja bereits vor Erscheinen einen großen Hype ausgelöst. Angekündigt als „das Buch, das das Lesen neu erfindet“, medienübergreifend, mit gigantischem Krypto-Rätsel und der Gewinnchance auf 500.000$ in Gold, sowie „Augmented-Reality-Game“ und für 2016 angekündigter Kinofilm.

Also Spiel, Spaß und Unterhaltung und das alles unter größter Geheimhaltung.


Kann ein Buch einem solchen Hype wirklich Stand halten? Sind die Erwartungen der Leser nicht von Anfang an viel zu hoch?


Ich denke die Geschichte allein kann nicht gänzlich überzeugen.

12 Spieler, die ums Überleben ihrer kulturellen Linie kämpfen.

1 Ereignis, das die Welt wie wir sie kennen zerstören wird.

Ein unbekannter Drahtzieher dessen Gründe uns verborgen bleiben aber ohne jeden Zweifel grausam sind.

Bis hier eine typisch dystopische Endzeit-Theorie.


Auch die Charakterdarstellung ist nichts überragendes.

Der Leser wird den Einzelkämpfer entdecken, genauso wie die Teamplayer. Es gibt die überaus brutalen Spieler, die skrupellos töten und die, die sich bloß verteidigen. Die Einen sind uns sympathisch, die Anderen zuwider.


Hier lohnt sich aber ein Blick hinter die Kulissen.

Im ganzen Buch sind römische Zahlen verteilt, die für einen Internetlink stehen. Diese wiederum liefen uns Hintergrundinformationen und Rätselteile.

Auch wer sich nicht mit dem Rätsel herumschlagen möchte, sollte einen Blick riskieren. Dadurch gewinnt das Buch noch einmal zusätzlich an Spannung.

Ich persönlich finde es wahnsinnig interessant mehr über die Spieler und ihre Abstammung zu erfahren.


Die Story selbst bietet einige ganz unterschiedliche Elemente.

Angefangen mit dem Interesse wecken an Endgame über das spannende Rätsel und Hinweise entziffern bis hin zu kleinen Liebeleien, ist wirklich ein breites Spektrum vertreten.

Es gibt ganz knallharte Szenen, die man nur ungläubig lesen kann und ganz unerwartet dazu sanfte mitunter romantische Abschnitte.


Was mich letztendlich aber gestört hat, ist das der Leser lange im Dunkeln tappt. Schnell stellen sich Fragen wie:


„Wer steckt hinter Endgame?“

„Warum diese radikale Maßnahme nur eine kulturelle Linie kann überleben?“

„Wieso dieses komplizierte Rätselraten?“ und...und...und...


Aber nur wenige Fragen klären sich und zum Schluss steht der Leser vor einem Haufen neuer Fragen. Ich wurde wirklich etwas überrumpelt zurückgelassen. Zumal es auch sehr schwierig war den Figuren immer zu folgen. Sie hatten Eingebungen oder Lösungen, die sie uns Lesern nicht mitteilen und so wurde ich doch recht häufig vor vollendete Tatsachen gestellt.


Fazit & Bewertung


„ENDGAME“ als Buch allein kann dem Hype wohl nicht gerecht werden.

Allerdings überzeugt die Geschichte mit spannenden Hintergrundinformationen und Interaktivität.

Ich werde wohl auch noch nach dem eigentlichen Lesen eine ganze Weile mit dem Buch beschäftigt sein. Die Links erforschen, weitere neue Infos entdecken und mich an dem Rätsel versuchen.

Diese riesige Internetpräsenz hinter der Geschichte ist schon atemberaubend.

Von mir gibt es daher gute


4**  

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