Leserpreis 2018

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SchneeSturmKüsse

Ellen McCoy
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.11.2018
ISBN 9783748146940
Genre: Romane

Rezension:

Kurz vor Weihnachten verliert Beth ihren Job aus vorgeschobenen Gründen. Frustriert packt sie ihre Sachen ins Auto und macht sich auf den Weg zu ihren Eltern. Auf halber Strecke führt ihr Weg durch eine kleine Stadt namens „Silver Creek“. Dort hat sie einen leichten Autounfall – allerdings schwer genug, dass ihr Fahrzeug für ein paar Tage in die Werkstatt muss. Beth sitzt vorerst in Silver Creek fest – und dass dieser rätselhafte Richard so unfreundlich zu ihr ist, hebt ihre Laune auch nicht sonderlich.

Mit dieser Inhaltsangabe habe ich euch wirklich nur verraten, was am Anfang geschieht. Mehr möchte ich auch gar nicht preisgeben. „Schneesturmküsse“ ist ein richtig schönes Wohlfühlbuch, das man perfekt zur kalten Jahreszeit schmökern kann.

Die Perspektiven:
Zwei Charaktere erzählen die Geschichte aus ihrer Perspektive: Beth und Richard. Bei den Reibereien zwischen den beiden, ist das sehr aufschlussreich. Wieso reagiert Richard auf einmal so pampig? Ist Beth wirklich ein oberflächliches Püppchen? Die Leserinnen haben durch den Perspektivwechsel vor den Figuren einen Wissensvorsprung, was ich hier sehr interessant finde. Es war ein schönes Lesevergnügen.

Meine Erwartungen:
Ich war sehr neugierig auf diesen Roman. Das hing vor allem mit der Autorin zusammen. Elvira Zeißler alias Ellen McCoy hat auf der Frankfurter Buchmesse 2018 den „Kindle Storyteller Award“ gewonnen, daher wollte ich unbedingt etwas von ihr lesen. Zum Glück für mich schreibt sie nicht nur Fantasy sondern auch Liebesromane. Schon allein das Cover (darauf komme ich später noch mal zu sprechen) vermittelte mir so ein Hach … Meine Erwartungen waren also tatsächlich ein Wohlfühlbuch mit viel Winter und Kakao von einer Autorin, die so toll ist, dass sie Preise gewinnen kann. All das hat dieses Buch erfüllt. Es war das perfekte Buch für die kalte Jahreszeit. Dieses Buch, ein Kakao, eine Kuscheldecke – schon hat man alles für einen entspannten Abend. Okay, gerne auch noch Kekse. Aber dann!

Aufmachung des Werkes:
Dieses Cover! Es ist so wunderschön. Und es vermittelt die perfekte Stimmung des Romans. Das Buch fasst sich angenehm an, weil es außen ganz glatt ist. Einiger Wehrmutstropfen: Ich habe nicht aufgepasst, als ich das Buch in meine Tasche gesteckt habe. Als Erinnerung bleibt jetzt ein blödes Eselsohr in meiner schönen Ausgabe. Aber das ist ja meiner eigenen Schusseligkeit geschuldet. Menno … mein schönes Buch … schnüff.

Fazit:
Ich hoffe, dass das rüberkommt, dass ich „Schneesturmküsse“ gerne gelesen habe. Dieser Roman ist wie ein Ed Sheeran-Song. Einfach so hach! Möchte man an kalten Wintertagen einen schönen, hoffnungsfrohen Liebesroman schmökern, ist das hier die richtige Wahl.

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Tags: bod, books on demand, ellen mccoy, liebesroman, roman, schnee, schneesturmküsse, taschenbuch, winter   (9)
 

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Ein Tag hat viele Farben

Christine Drews
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.11.2018
ISBN 9783548291079
Genre: Romane

Rezension:

„In zwei Stunden klingelte der Wecker, dann würde der traurigste Tag ihres Lebens beginnen. Der Tag, an dem sie ihren Vater verlieren würde – und ihre Familie wiedersehen musste.“ (Seiten 10 und 11)

Inhalt:
Seit einigen Jahren haben die Geschwister Mia, Tom und Anna sich nicht mehr gesehen. Doch heute kommen sie zusammen, da ihr Vater im Koma liegt und laut Patientenverfügung die Maschinen abgeschaltet werden sollen.

Konfliktpotential bietet schon das Familienkonstrukt: Mia ist die Tochter aus erster Ehe ihres Vaters. Mit Constanze, seiner zweiten Ehefrau, ist Mia nie warm geworden. Sie wollte es gar nicht. Auch ihre Halbgeschwister sind nicht ihre liebste Gesellschaft. Tom ist ein totaler Versager und Anna … grrrr … Anna. Als Küken liegt es ja in der Natur der Sache, dass sie der Liebling ihres Vaters ist.

Und über all dem schwebt der Pechstein. Das ist das äußerst wertvolle Gemälde, das im Wohnzimmer des Familienhauses hängt. Mia ist der Meinung, dass ihr das Bild zusteht, da ihr Vater es gemeinsam mit ihrer leiblichen Mutter angeschafft hat. Es kam daher schon oft zum Streit zwischen ihr und Tom. Anna ist das Bild egal, die Streitereien zwischen Mia und Tom dagegen nicht.

Die Figuren:
Hauptsächlich sind wir bei den Geschwistern Mia, Tom und Anna. An dieser Stelle könnte ich erzählen, was jede einzelne dieser Figuren umtreibt und wieso das zu Reibereien mit den jeweils anderen führt. Da gäbe es auch EINIGES zu berichten! Das möchte ich aber bewusst nicht tun. Es hat mir einen solchen Spaß gemacht, das selbst beim Lesen zu entdecken, dass ich niemandem nehmen möchte, dieselbe Erfahrung zu machen.

Struktur:
Das Buch besteht aus sechs großen Kapiteln, die noch einmal in die Perspektiven von Mia, Tom und Anna sowie Rückblenden mit Vater Mick unterteilt sind. Durch die unterschiedlichen Perspektiven erhalten die Leser einen Wissensvorsprung. Sie erfahren, wie die Charaktere auf die jeweils anderen wirken und was hinter dem Verhalten und Äußerungen steckt. Sehr interessant und kurzweilig!

Meine Erwartungen:
Ich wollte ein Buch lesen, das mich zum einen berührt und bei dem ich zum anderen „gut durchkomme“. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Was jedem einzelnen Mitglied dieser Familie widerfährt oder widerfahren ist, hat mich beschäftigt und auch betroffen gemacht. Gleichzeitig war es aber absolut kein Problem, täglich 60 Seiten zu lesen. Im Grunde hat sich das Buch von selbst durchgeblättert. Zack-zack-zack! Ist wunderbar zum Schmökern.

Fazit:
„Ein Tag hat viele Farben“ lässt sich einerseits leicht lesen, auf der anderen Seite regt es aber auch zum Nachdenken an. Mal ehrlich: Wisst ihr GANZ SICHER, ob in eurer Familie alles so ist, wie es scheint? Seit diesem Buch bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich habe diesen Roman auf jeden Fall sehr gerne gelesen und werde ihn definitiv weiterempfehlen.

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Tags: abschied, christine drews, drama, ein tag hat viele farben, familie, familienroman, friedhof, geschwister, humor, koma, konflikte, roman, taschenbuch, tod, ullstein   (15)
 

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Mein ist die Macht

Leon Sachs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2018
ISBN 9783740804336
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ein Attentäter die Moschee in die Luft gejagt hat (gleich im Prolog – heeeeeeftig!), treffen sich Vertreter „von insgesamt neunundzwanzig Religionsgemeinschaften und -strömungen“ (Seite 15) auf dem Petersberg, um einen Friedensvertrag zu unterzeichnen, durch den ein Rat der Religionen entstehen soll. Ein wichtiges Ereignis, zu dem sich auch noch die Tochter des amerikanischen Präsidenten ankündigt, um der Unterzeichnung beizuwohnen.

Als der Rabbiner Fabrice erfährt, dass es einen erneuten Anschlag geben soll, versucht er diesen zu verhindern und gerät selbst in den Verdacht, ein Terrorist zu sein.

Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten – am besten wäre es ohnehin, das Buch komplett blind zu lesen, ohne das man irgendetwas weiß. Dann macht es am meisten Spaß. Aber ich kann schon mal sagen, dass sich die Handlung so entwickelt, dass man immer mehr in das Buch hineingesogen wird. Es ist wirklich kein Problem, hier Seite um Seite um Seite zu lesen. Immer weiter, bis die Augen tränen, weil es schon zwei Uhr nachts ist und sich die Lider endlich schließen wollen.

Ein Zitat aus dem Buch muss ich unbedingt zeigen, das kann ich mir nicht verkneifen. Es sind Gedanken von Fabrice – er ist ein Rabbiner aus Frankreich, der in die Ereignisse unglücklich verstrickt wird:

„Kirchen, Moscheen, Synagogen und Gemeindezentren waren die Orte, an denen Kinder mehr über ihren Glauben erfahren konnten. Deutsche Schulen dagegen sollten nicht mehr missbraucht werden, um Kinder und Jugendliche für eine spezielle Konfession zu begeistern. Alle sollten gemeinsam lernen, welche Religionen es überhaupt gab.“ (Seite 32)

Ich finde diese Aussage so genial und toll! Genau das (vor allem den letzten Satz) habe ich vor ein paar Wochen noch zu einer Freundin gesagt. Und es verdeutlicht sehr, wie Fabrice tickt. Er sagt es auch noch einmal an einer anderen Stelle. Gläubig zu sein bedeutet nicht, seinen Verstand auszuschalten. Ich finde das richtig toll.

Kommen wir zu meinen Erwartungen. Eigentlich lese ich ja gar keine Thriller. Jetzt frage ich mich allerdings: Warum nicht? Das Buch hat mich wunderbar unterhalten, es war spannend, hat mich überrascht – wenn ich DAS noch mal haben könnte, wieso sollte ich nicht mehr Thriller lesen? Meine Erwartungen wurden also definitiv übertroffen und ich bleibe mit einem Wow zurück. Übrigens bin ich in puncto „Religion“ nicht sehr bewandert – das ist hier aber absolut kein Problem. Dem Autor gelingt es immer, das, was man als Leserin wissen muss, so zu vermitteln, dass man der Handlung folgen und die Tragweite der Ereignisse einordnen kann.

Zur Aufmachung des Buchs. Ich habe „Mein ist die Macht“ als Klappenbroschur gelesen. Das Buch hat eine angenehme Größe, ich konnte es also ohne Probleme in der Tasche transportieren und in der Bahn lesen. Übrigens steht bei einem neuen Kapitel immer dabei, wann und wo die Handlung stattfindet. Das hat mir sehr bei der Orientierung geholfen – vor allem, wenn man vor der Arbeit in der Bahn liest und noch nicht ganz wach ist.

Das Cover ist so dermaßen rot, dass es … rot ist. Ich meine: ROT. Es wird kein Problem sein, dieses Buch in meinem Bücherregal wiederzufinden (wobei der Buchrücken eher schwarz mit roter Schrift ist – aber trotzdem gut zu finden). Auch haptisch sehr angenehm: Wenn man mit den Fingern über den Schriftzug auf dem Cover streicht, merkt man, dass die Worte „Mein ist die Macht“ glatter sind als das restliche Cover. Dadurch fühlt es sich auch ein bisschen an, als hätte man den Titel durch eine Prägung hervorgehoben, aber ich glaube, dass das tatsächlich nur an der anderen Beschaffenheit der Buchstaben liegt.

Fazit: Religion, Politik, Rassismus, ein bisschen Weltgeschichte, Gesellschaftskritik, Nervenkitzel. Alles drin! Ich habe „Mein ist die Macht“ sehr gerne gelesen und kann es absolut empfehlen. Vielleicht animiert es sogar einige Menschen dazu, die Welt ein bisschen mehr so zu sehen wie Fabrice. Das würde ich mir zumindest wünschen.

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Tags: emons, emons verlag, köln, leon sachs, politik, rassismus, religion, terrorismus, thriller   (9)
 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Hypoxie

Alexander Lass
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 05.11.2018
ISBN 9783744885935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lukas und Emilia sind ein glückliches Pärchen und leben mit ihrer Katze Minevra in Hamburg. Dann flattert ein Brief ins Haus: Emilias Onkel aus Portugal ist gestorben. Sie hat aufgrund eines traumatischen Unfalls keinerlei Erinnerungen an ihn oder seine Existenz, doch der Gedanke an eine Reise nach Portugal ist verlockend. Das Paar bepackt seinen kleinen Bus (die „Möhre“) und düst los. Unterwegs passieren einige seltsame Dinge, doch irgendwie scheint Lukas der einzige zu sein, der sich darüber Sorgen macht …

Als LeserInnen begleiten wir die beiden auf ihrem Weg nach Portugal. Die Straßen, die Campingplätze, die wunderschönen Landschaften. Dabei stellen wir uns einige Fragen: Hätte ich an dieser Stelle Angst? Wie reagiere ich auf Reisen, wenn ich Hunger habe? Würden mich gewisse Ereignisse auch beunruhigen? Aber eine Frage schwebt über diesem ganzen Buch: Wieso wurde Emilia (als einzige aus ihrer Familie) zur Beerdigung eines Mannes eingeladen, an den sie sich nicht mal erinnert und zu dem sie seit ihrer Kindheit keinen Kontakt mehr hatte?

Eine Warnung muss ich bereits hier aussprechen: Liest man dieses Buch, überfällt einen eine akute Roadtrip-Lust. Falls der nächste Urlaub noch auf sich warten lassen muss, ist die Lektüre also mit Vorsicht zu dosieren.

Meine Erwartungen: Eigentlich lese ich nicht viele Thriller. Ich wusste also nicht genau, was ich erwarten sollte. Aber das Buch hat mich wunderbar unterhalten. Beim Roadtrip-Teil gibt es viele kleine Anekdoten, den Umgang von Lukas und Emilia untereinander oder auch mit den Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnen – all das habe ich sehr genossen, aber ich kann es hier leider nicht näher ausführen, um nicht zu spoilern.

Immerhin sage ich so viel: Zum einen hat es meine Reiselust-Enzyme gekitzelt, aber auch meine Spannungsmuskeln trainiert. Gerade in Kapitel 17 hatte ich das Gefühl, dass ich die Lösung fast greifen konnte – doch so schnell wollte der Autor das Rätsel noch nicht lüften. Da musste ich natürlich weiterlesen. Und natürlich gibt’s die Lösung auch noch. Ich habe aber weder sie noch das Ende des Buches vorhergesehen.

Der Thriller umfasst rund 190 Taschenbuchseiten und ist angenehm strukturiert. Er ist in vier Teile gegliedert, es gibt einen Prolog, 25 Kapitel und einen Epilog. Die Kapitel sind recht kurz, was ich sehr mag, denn da hat man auch das Gefühl, dass man beim Lesen vorankommt.

Fazit: So schnell habe ich ein Buch lange nicht mehr durchgesuchtet. Ich wollte mit Lukas und Emilia reisen, ich wollte mit ihnen diskutieren, schwimmen gehen und herumlümmeln. Ich habe es weder bereut, dieses Buch zu kaufen noch zu lesen und ich empfehle es allen, die gerne spannende Bücher lesen.

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58 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

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Bienenkönigin

Claudia Praxmayer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.09.2018
ISBN 9783570165331
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was passiert in „Bienenkönigin?“
Melissa, genannt Mel, lebt in einer Villa, den sie und ihre Mitbewohner liebevoll den Behive, also den Bienenstock, nennen. Sie weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und hat mit ihrem Vater vereinbart, dass sie sich ein Jahr Auszeit nimmt, in dem sie sich darüber klar werden soll, wie es weitergeht.

Mel ist keine gewöhnliche junge Frau. In ihrem Nacken befindet sich ein kleines Fellchen … und sie kann mit Bienen singen.

Eines Tages bemerkt sie dabei, dass ihre Bienen sich anders verhalten als sonst. Sie zeigen sogar ein Verhalten, das für Bienen dieses Kontinents außergewöhnlich ist. Als sie schließlich davonfliegen, entdeckt Mel eine schwarze Drohne – und damit nimmt die Geschichte erst Fahrt auf.

Meine Erwartungen an „Bienenkönigin“ waren ein Buch, in dem ein ernstes und aktuelles Umweltthema verständlich und kurzweilig aufbereitet ist. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Natürlich wirken die Infos an der einen oder anderen Stelle belehrend, aber hier passt es, weil die Protagonistin einfach für ihre Sache brennt und wenn man in einem solchen Modus ist, haut man die Infos raus. Also: an dieser Stelle in Ordnung.

Besonders schön fand ich immer die Stellen, wenn es um Mels verstorbene Oma, liebevoll „Nana“ genannt, ging. Das hat der Geschichte so etwas wundervoll Geheimnisvolles gegeben.

Auch Ozzy (auch ein Bewohner des Behives) und wie sich sein Verhältnis zu Mel entwickelt, hat das Buch noch einmal eine tolle Würze verliehen.

Die Idee des Buchs ist super: Durch Mel und ihre besondere Beziehung zu den Bienen kann Claudia Praxmayer nicht nur auf das Bienensterben hinweisen, sondern auch die ernsten Konsequenzen aufzeigen und welches falsche Verhalten des Menschen diesen Schaden verursacht. Ein Buch, das unterhält und zum Nachdenken anregt – eigentlich ideal, um es in der Schule zu lesen.

Übrigens macht das Buch auch ohne den Schutzumschlag etwas her – den nehme ich nämlich beim Lesen immer ab, damit er in der Straßenbahn oder so nicht knickt. Das eigentliche Buch ist komplett schwarz und auf dem Buchrücken stehen Titel und Autorin in Goldprägung – wunderschön!

Fazit: „Bienenkönigin“ ist ein aktuelles und wichtiges Buch, das nachdenklich macht. Ich habe mich hinterher öfters bei dem Gedanken ertappt, was ich selbst dazu beitragen könnte, um dem Bienensterben entgegen zu wirken. Leseempfehlung!

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Tags: bienenkönigin, bienensterben, cbj verlag, claudia praxmayer, hardcover, jugendthriller, nachhaltigkeit, thriller, umwelt   (9)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

clover, dystopie, fantasy, gedankenreich verlag, graffiti, honig, joan darque, shade, spraydose, urban shadows

Urban Shadows: Die Farben der Schatten

Joan Darque
E-Buch Text: 456 Seiten
Erschienen bei GedankenReich Verlag, 09.05.2018
ISBN 9783947147212
Genre: Sonstiges

Rezension:

Clover ist 21 Jahre alt und studiert Magie. Das ist etwas sehr Besonderes, da gewöhnliche Menschen nicht für die Magie geschaffen sind. Deren Ausführung zehrt sehr an den Kräften. Als ihr nahegelegt wird, ihren Studienplatz zu räumen, sie ihren Job und ihre Wohnung verliert, lässt Clover sich auf einen Deal mit dem Künstler Shade ein. Immer nur nach den Regeln zu spielen funktioniert schließlich nicht …

Schon von Beginn an war ich auf Clovers Seite. Sie war mir gleich sympathisch, obwohl sie ziemlich kratzbürstig sein kann. Ich mag sie, weil sie eine starke Frau ist. Das Leben legt ihr jede Menge Steine in den Weg, doch sie lässt sich davon nicht unterkriegen, macht weiter, steckt sich neue Ziele und versucht nach den Sternen zu greifen. Sehr bewundernswert.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man zu Beginn nicht erahnen kann, was alles in diesem Buch passiert. Zuerst versucht Clover einfach nur an Geld zu kommen. Gemeinsam mit dem Magier Shade, der Gestaltwandlerin Violet und Aleyna, die auch ein gewöhnlicher Mensch ist, erklärt sie sich bereit, eine der reichsten Familien Skaimors auszurauben. Doch danach passieren noch so viele wichtigere Dinge … Konflikte, Wendungen, Action … Ich weiß nicht, wann mich ein Buch zuletzt so überrascht hat. Das ist, als hätte man die besten Szenen eben nicht alle schon im Trailer gesehen.

Ich konnte Clovers Handeln immer nachvollziehen, da ihre Gedankengänge und Impulse schön verdeutlicht werden. Mein Liebling ist und bleibt aber Aleyna – ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mich auch im wahren Leben gut mit ihr verstehen würde.

Interessant war übrigens – und das fand ich sehr schön umgesetzt: In dieser Welt gibt es keine Elektrizität. Alle Geräte, die wir täglich verwenden, werden hier durch einen Zauber betrieben. Eine Waschmaschine hat zum Beispiel einen Wasserzauber. Filme kann man mit Hilfe eines Replikationszaubers anschauen. Das lässt unseren Alltag in einem vollkommen neuen Licht erscheinen – ich finde den Ansatz sehr kreativ!

Der romantischste Satz im ganzen Buch: „Wenn das hier vorbei ist, kaufe ich dir Honig“ – hach, lest es! Dann werdet ihr es verstehen.

Fazit: „Urban Shadows – Die Farben der Schatten“ habe ich sehr gerne gelesen. Der Stil ist flüssig, man kommt gut voran. Die Figuren fand ich total toll – Aleyna hab ich abgefeiert bis zum geht-nicht-mehr. Blöd war, dass ich Clover und Shade richtig vermisst habe, als ich „Urban Shadows“ ausgelesen hatte. Die beiden waren mir sehr ans Herz gewachsen. Aber in diese potentielle Gefahrenzone muss man sich ja als Leserin immer begeben. Lesempfehlung!

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Tags: clover, die farben der schatten, dystopie, fantasy, gedankenreich verlag, graffiti, honig, joan darque, shade, spraydose, urban shadows   (11)
 

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61 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das Feuer in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 13.07.2018
ISBN 9783959912792
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich wollen sie nur einen Berg besteigen. Eigentlich soll es doch bloß eine wissenschaftliche Exkursion sein. Doch dann riecht es plötzlich nach Schwefel, die Erde unter den Füßen von Leanne und ihren Geschwistern bebt und sie muss hilflos mit ansehen, wie ihre Schwester von den herunterprasselnden Steinen erschlagen wird.

Nach dem Tod ihrer Schwester hat sich Leannes Leben natürlich verändert. Das Verhältnis zu ihren Eltern ist angespannt, ihre Karriere als Gelehrte verläuft nicht wie gewünscht und sie trägt die Verantwortung für ihren jüngeren Bruder, der sich nur widerstrebend seinem vorgesehenen Weg als Wissenschaftler fügt, da er lieber Ritter sein möchte. Als sie Damion begegnet, hüpft ihr Herz wie verrückt und sie fühlt sich in seiner Nähe unglaublich wohl. Es ist ein Gefühl der Geborgenheit, wie sie es schmerzlich vermisst hat. Doch Damion ist der Kopf der Zwölf Boten – einer Sekte, die sich der schwarzen Magie und dem dunklen Gott verschrieben hat …

Mein Leseerlebnis: Ich habe nach „Der Schatten in mir“ von Christian Milkus auch „Das Feuer in mir“ sehr gerne gelesen. Ich war begeistert, meinem geliebten Sir Caster und seinem treuen Pferd Königsblut erneut zu begegnen und auch für Jack hatte ich ein fiktives High Five übrig. Har!

Keine Sorge: Wer „Der Schatten in mir“ nicht gelesen hat, wird dieses Buch trotzdem verstehen. Ich muss allerdings einräumen, dass es schöner ist, wenn man die Vorgeschichte kennt, weil man sich dann mehr freut, bekannte Figuren wieder zu treffen.

Was mir besonders gut gefallen hat: Ich wusste zwischendurch selbst nicht, was ich glauben sollte. Wer hat denn jetzt Recht? Ist die Sekte gar keine Sekte? Die Menschen dort sind so nett zu Leanne und ihrem Bruder – wahrscheinlich haben die als einzige den Durchblick. Oder doch nicht? Total super. So ist die Lektüre spannend. Und das Ende habe ich absolut nicht vorhergesehen.

Zu meinen Erwartungen: Nachdem ich bereits „Der Schatten in mir“ von Christian Milkus gelesen hatte, hatte ich natürlich wieder eine gewisse Erwartungshaltung an den Sprachstil des Autors. Ich würde nicht enttäuscht. Auch in „Das Feuer in mir“ gab es wieder wunderschöne Ausdrücke, die ich nur allzu gerne in meinen allgemeinen Sprachgebrauch übernehmen möchte. Zum Beispiel kann ich mich zukünftig freuen „wie ein Spatz im Wasserbad“. Ist das nicht wunderschön?

Die Aufmachung des Werks: Das Cover von Alexander Kopainski ist natürlich ein Traum! Das war ja zu erwarten. Doch auch das Innenleben dieses Buchs kann sich sehen lassen. Ein Wald ziert den unteren Teil jeder Seite und die Kapitelüberschriften werden – passend zum Titel des Buchs – mit einer Flamme betont. Wunderschön!

Fazit: „Das Feuer in mir“ ist ein wundervolles Fantasy-Buch zum Genießen und Schmökern. Es spart nicht mit Konflikten und Spannungen zwischen den Figuren und stellt einen würdigen Nachfolger von „Der Schatten in mir“ dar.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Auf der anderen Seite der Sterne

Liv Modes
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 01.06.2018
ISBN 9783742743237
Genre: Sonstiges

Rezension:

Möchtet ihr mal ein Buch lesen und dabei einfach nur zufrieden „Hach“ seufzen? Dann seid ihr hier richtig. Aber sowas von.

Alex ist Abiturient und stellt in den Sommerferien vor seinem letzten Schuljahr fest, dass er in seinen besten Freund und Zimmergenossen Yannik verliebt ist.

Natürlich macht das die Rückkehr ins Internat für ihn nicht einfach. Einerseits sehnt er sich nach Yanniks Nähe, andererseits ist sein Kumpel ein Mädchenschwarm. Außerdem möchte Alex die Freundschaft nicht gefährden.

Ab hier möchte ich gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil Spoilergefahr und so. Schon zuvor habe ich gehört, dass dieses Buch total süß sein soll und diese Erwartungen hat es voll erfüllt. Beim Lesen wurde ich von einem verliebten Glücksgefühl erfasst und wollte pausenlos seufzen. Hach … nee, wat is dat schön.

Der Schreibstil ist einfach herrlich. Ich bin richtig durch die Seiten durchgeflogen und habe trotzdem schriftstellerische Perlen entdeckt. Like this: „Der Spiegel zersplitterte und ihr Lachen glitzerte zwischen den Scherben.“

Reden wir stattdessen mal über das Cover: Das ist auch so hach … Da hat die Coverdesignerin Tina Köpke ganze Arbeit geleistet. Es ist wunderschön und passt zur Geschichte. Ich wette, dass das Cover noch einige Leserinnen und Leser zum Kaufen animieren wird. Und mit was? Mit Recht!

Fazit: Ich habe es geliebt, „Auf der anderen Seite der Sterne“ zu lesen. Das einzige Manko: Es ist so schrecklich kurz! Da liebt man die Figuren gerade und muss sich schon wieder von ihnen verabschieden. Aber auch daran sehe ich wieder etwas Positives: Es würde mir nicht so schwer fallen, Abschied von Alex und Yannick zu nehmen, wenn sie mir gleichgültig wären. Aber ich hätte die beiden am liebsten adoptiert. Wann gibt’s Nachschub?

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Basterds: Rockstar sucht Nanny

Nicky Barnes
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 01.03.2018
ISBN 9783947288328
Genre: Romane

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, da die Autorin Nicky Barnes auf Facebook immer mal wieder Einblicke gewährt hat. Es war spannend, am Fortschritt der Geschichte teilhaben zu können.

Die Protagonistin ist Evelyn. Sie arbeitet als Assistentin bei einem unmenschlichen Rechtsverdreher. Normale Arbeitszeiten hat sie nicht – und genau das bringt den Stein für sie ins Rollen. Völlig übermüdet soll sie in der Nacht noch eine wichtige E-Mail verschicken, bevor sie endlich ins Wochenende starten und schlafen kann. Die E-Mail setzt sie zwar richtig auf, aber leider schickt sie sie nicht an den korrekten Empfänger. Als sie am Montag zur Arbeit erscheint, überreicht ihr Chef ihr ihre Kündigung mit einer Abfindung und empfängt bereits seine neue Assistentin. Evelyn verkriecht sich daraufhin bei ihrer besten Freundin Hanna.

Blaine, der Protagonist, ist ein Rockstar und lebt dieses Dasein – auch mit den Groupies. Was er allerdings nicht wusste: Eine dieser Nur-für-eine-Nacht-Damen wurde von ihm schwanger und starb bei der Geburt des Kindes. Ihre Mutter, die immer noch schwer mit dem Verlust der Tochter zu kämpfen hat, steht plötzlich vor Blaines Tür, liefert das Baby ab und verschwindet.

Also, was haben wir hier? Ein überforderter Rockstar mit plötzlichem Baby und eine arbeitssuchende, intelligente Frau mit Organisationstalent. Natürlich fängt Evelyn an, als Nanny bei Blaine zu arbeiten. Und die kleine Emma – so heißt das Baby – erobert schon bald ihr Herz. Aber wann stellt Blaine sich endlich der Tatsache, dass er nun Vater ist?

Das Buch habe ich in kürzester Zeit gelesen. Der Stil der Autorin ist so herrlich leicht, dass sich eine Seite nach der anderen wegschnupfen lässt. Was mir besonders gut gefallen hat: Sie zeigt sowohl die guten als auch die schlechten Seiten ihrer Figuren und die Geschichte bleibt realistisch. Evelyn ist kein zartes unberührtes Mädchen, das sich nach dem Bad Boy verzehrt, der eigentlich viel zu toll für sie ist, sie aber irgendwann endlich erhört. „Basterds: Rockstar sucht Nanny“ ist eine Geschichte über zwei erwachsene Menschen, die Produkte ihrer Vergangenheit und Entwicklung sind und sich einer neuen Situation stellen.

Zur optischen Aufmachung des Buchs kann ich nur begrenzt etwas sagen, da ich nicht das Taschenbuch, sondern das E-Book gelesen habe. Aber die Grafik der Kapitel-Anfänge hat mir gut gefallen. Sie zeigen eine halbe Gitarre, was natürlich gut zur Geschichte passt.

Fazit. Ich habe „Basterds: Rockstar sucht Nanny“ sehr gerne gelesen und würde auch Nachfolgebände der Autorin lesen und empfehlen. Das Buch ist die richtige Lektüre für Feierabende und Badewannenstunden – aber auf keinen Fall für Bus und Bahn! Ich habe nämlich meine Haltestelle verpasst, weil ich so vertieft war. Wenn man also nicht zu spät zur Arbeit kommen will, ist hier Vorsicht geboten!

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Makrönchen, Mord & Mandelduft

Elke Pistor
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783740802035
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich lese ich keine Krimis.

Das ist wohl der schlechteste Satz, um eine Rezension zu beginnen. Wenn man ein Buch liest, dessen Genre nicht dem eigenen Geschmack entspricht, kann die Meinung doch nur negativ ausfallen, oder? Nö. Ich finde es gut, auch mal über den Tellerrand zu gucken und es war eine positive Erfahrung, das mit diesem Weihnachtskrimi zu tun.

Im Buch geht es um Annemie Engel. Sie ist Konditorin und hat vor vielen Jahren die Tür hinter sich geschlossen. Sie lehnt Kontakt zu anderen Menschen ab. Mit ihrem Kater Belmondo kommt sie besser klar. Doch ihr Leben wird kurz vor Weihnachten durchgerüttelt wie Puderzucker in einem Sieb, als ihr Bruder Harald bei einer Gasexplosion verletzt und des Mordes verdächtigt wird.

Ich weiß gar nicht, warum ich Annemie Engel mag. Sie ist kein sozialer Mensch, Vertraulichkeiten (Umarmungen oder einfach nur jemanden direkt zu duzen) kann sie nicht leiden. Aber ich spüre, dass sie kein schlechter Mensch ist und bin gleich bei ihr. Was ist ihr nur passiert, dass sie alles so handhabt, wie sie es tut? Ich will das wissen, also lese ich weiter.

Bei diesem Krimi dreht sich vieles um den Weihnachtsmarkt. Und um Plätzchen. Vor allem um Plätzchen. Es gibt sogar Stellen, die sind richtig fies:

„Dankend nahm Annemie ihren Kaffee und einen kleinen Teller mit den Keksen entgegen. Vorsichtig biss sie in einen hinein. Es stimmte. Sie waren wirklich ausgezeichnet. Nicht zu hart, nicht zu weich. Der kandierte Ingwer nicht zu süß und mit einer milden Schärfe, die dem Gebäck einen ganz eigenen Reiz verlieh.“
(Seite 128)

Das war's dann mit der Diät. Wer bei solchen Zeilen nicht zum nächstbesten Naschwerk greift, hat keinen gesunden Appetit.

Ein Detail hat mir ganz besonders gefallen: Annemie Engel bedeutet das Backhandwerk viel. Es ist in ihrem Kopf dauernd präsent und schlägt sich in ihrer Ausdrucksweise nieder – herrlich:

„Wobei die Vorstellung, zwölf Stunden lang den Menschenmengen ausgesetzt zu sein, schlimmer war als geronnene Buttercreme.“
(Seite 24)

„Es klang wie eine Kreuzung aus altem Grammophon und einer Blechbüchse. Ihre Knetmaschine hatte mehr Rhythmusgefühl.“
(Seite 53)

Fazit: Ich habe mich sehr gerne durch „Makrönchen, Mord und Mandelduft“ geschmökert – und das in wenigen Tagen. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen, genau wie die vielen rührenden Momente. Es ist wirklich ein tolles Buch für alle, die backen, Katzen, naschen, Krimis und Weihnachten mögen. Großes Plus sind noch die 24 Plätzchen-Rezepte, die hinten im Buch zu finden sind. Davon werde ich sicher das eine oder andere ausprobieren.

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Tags: elke pistor, emons, emons verlag, krimi, makrönche, makrönchen mord und mandelduft, mandelduf, mor, pistor, plätzchen, rezepte, taschenbuch, weihnachten, weihnachtskrimi   (14)
 

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Der Schatten in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.06.2016
ISBN 9781533507976
Genre: Fantasy

Rezension:

„Der Schatten in mir“ habe ich heute erst zu Ende gelesen. Es war ein so wunderbares Lese-Erlebnis, dass ich unbedingt eine Rezension verfassen wollte.

Worum geht es?
Die Handlung spielt in dem winzigen Dorf Schwarzbach. Die Bewohner sind in Aufruhr, da vor kurzem ein kleines Mädchen mit schwarzen Augen gesichtet wurde. Mit KOMPLETT schwarzen Augen. Für einige steht fest, dass hier finstere Kräfte am Werk sind.
Wir erleben die Geschichte aus den Perspektiven zweier Figuren. Zum einen wäre da Kolen. Er ist der Wirt und Ortsvorsteher. Seine Vorfahren haben das Dorf gegründet und er ist davon überzeugt, dass alle in Schwarzbach sicher sind.
Zum anderen ist da Salya, ein 16-jähriges Mädchen. Sie trägt eine ganz andere Last auf ihren Schultern und findet oft als einzigen kurzfristigen Ausweg, sich selbst Verletzungen zuzufügen.

Meine Erwartungen:
Ich muss es zugeben – ich hatte ein bisschen Angst, dieses Buch zu lesen. Das Genre heißt immerhin „Dark Fantasy“. Das hätte mir ja auch zu gruselig sein können. Aber es war soooooo toll!
Die Sprache ist bildhaft und aussagekräftig. Irgendwann bin ich dazu übergegangen, mir Stellen, die mir besonders gefallen haben, mit Haftnotizzetteln zu markieren.

Hier zwei von unzähligen Beispielen, die mir gut gefallen.

„Ihr Körper war übersät mit roten Blutstropfen, die wie rote Rubine auf schwarzem Hintergrund glänzten.“
(Seite 37)
- Ich finde diese Gegenüberstellung von Blut und Rubinen mehr als gelungen. Erst einmal zaubert sie mir sofort ein Bild von der intensiven Farbe in meinen Kopf. Dann passt der Vergleich auch so schön: Blut und Rubine sind beide wertvoll – wenn auch auf unterschiedliche Weise.

„… und bietest du ihnen eine glitzernde Münze an, lassen sie ihre Ehre schneller fallen als ihre Hose im Bordell.“
(Seite 133)
- Es ist Sir Caster der dies sagt. Er gewährt uns Einblick in das wahre Leben eines Ritters. So edel sind die nämlich gar nicht – wie sich ja auch an diesem Zitat zeigt. Auch die Ausdrucksweise ist die eines Mannes, der bereits viele Facetten der Gattung „Mensch“ in seinem Leben kennenlernen durfte. Das gefällt mir sehr gut!

Die Figuren in „Der Schatten in mir“ sind dreidimensional. Es sind richtige Menschen mit guten und schlechten Seiten. Und sie handeln entsprechend ihrer Charaktere. Sie alle auszuarbeiten hat sicher viel Arbeit gekostet. Ich behaupte aber einfach mal ganz dreist, dass sich die Mühe gelohnt hat, denn diese Figuren haben mich gepackt. Einige von ihnen haben mich wütend gemacht, bei einigen habe ich die Augen verdreht. Andere wiederum wollte ich schütteln, weil ich ihre Ansichten nicht teilte. Aber all das passiert bei mir nur, wenn ich Bücher mit tollen dreidimensionalen Figuren lese.

Mein schönster Lese-Moment?
Abgesehen von den vielen tollen Momenten in diesem Buch gab es für mich zwei Oh-mein-Gott-das-ist-jawohl-der-Hammer!-Momente. Einer war auf den Seiten 300 und 301. Da ist etwas passiert, was ich nicht habe kommen sehen. Das kann ich natürlich jetzt leider nicht erzählen, weil ich euch damit den ganzen Spaß verderben würde. Das andere war eine Reaktion von Jorden auf Seite 365, die mich an ein wunderbares Zitat auf Seite 8 denken ließ. Dadurch, dass sich das wieder auf den Anfang bezogen hat, wurde eine schöne runde Sache daraus. Total geschickt geschrieben. Es tut mir so leid, dass ich euch das hier nicht genauer erzählen kann, aber spoilern geht nun mal nicht.

Fazit: Wie man in dieser Rezension vielleicht dezent zwischen den Zeilen spüren konnte, habe ich „Der Schatten in mir“ sehr gerne gelesen. Sobald ein neues Buch von Christian Milkus erscheinen wird, zähle ich zu den ersten Käuferinnen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. „Möge das Licht euch Frieden bringen!“

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Tags: christian milku, dark fantasy, der schatten in mir, gebetshau, kolen, messe, salya, schöpfungsrin, schwarzbac, schwer   (10)
 

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Der Zauber der Sterne: Eine Novelle mit viel Liebe und einem Hauch Magie

Serena Avanlea
E-Buch Text: 185 Seiten
Erschienen bei null, 07.05.2017
ISBN B071NMVPW1
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach „Das Glitzern des Glücks“ konnte ich jetzt „Der Zauber der Sterne“ lesen. Um eines vorweg zu nehmen: Beide Bücher spielen im selben Universum und sie sind ein wenig ineinander verflochten. Dennoch kann man jedes Buch für sich alleine lesen und verstehen. Trotzdem hat es mir bei „Der Zauber der Sterne“ großen Spaß gemacht, mit lautem „Ahaaaaa!“ die Parallelen zu „Das Glitzern des Glücks“ zu entdecken.

Worum geht es? Vicky und Matt sind beste Freunde. Sie haben die gleichen Interessen, den gleichen Humor und überhaupt ergänzen sie sich wunderbar. Alles könnte ganz toll sein, wenn Matt nicht dauernd dürre Blondinen daten würde und Vicky nicht heimlich in ihn verliebt wäre. Und dann trifft Matt auch noch eine Entscheidung, die Vickys Welt in Säure baden lässt …

Sorry, mehr darf ich wirklich nicht über den Inhalt sagen, obwohl es noch sooo viel mehr zu entdecken und erzählen gäbe! Aber das wäre ein riesiger Spoiler und ich würde euch die ganze Lese-Freude verderben. Ich sage nur so viel: Falls ihr auch „Das Glitzern des Glücks“ gelesen haben solltet, dann denkt doch bitte bei Kapitel 15 an mich. Ernsthaft! KAPITEL FÜNFZEHN!!!

Meine Erwartungen an das Buch waren einfach: Ich wollte wieder etwas lesen, das wie „Das Glitzern des Glücks“ war. Und das habe ich bekommen. Ich habe „Der Zauber der Sterne“ sehr gerne und sehr schnell gelesen. Es war ein herrliches Lesevergnügen und ich habe Vicky sehr liebgewonnen. Interessant finde ich auch, dass ich nun einige Szenen aus „Das Glitzern des Glücks“ ganz anders wahrnehme, weil sie in ihrer Gesamtheit schlichtweg anders waren als ich es zuvor gedacht hatte. Ein unheimlicher Spaß!

Fazit: Ich habe es geliebt, dieses Buch zu suchten. Ziemlich am Schluss gibt es ein wunderbares Zitat, das ich in mein Herz geschlossen habe. Ich möchte es aus Spoiler-Gründen natürlich nicht wiedergeben, aber alle, die dieses Buch lesen, sollen wissen, dass es das Teilchenbeschleuniger-Zitat ist. Wenn ihr Lust habt, eine Young-Adult-Liebesnovelle wegzuschmökern, dann lest „Der Zauber der Sterne“ und gerne auch den Vorgänger „Das Glitzern des Glücks“. Und wenn ihr bei Kapitel 15 ankommt, dann denkt an mich.

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Tags: das glitzern des glück, der zauber der sterne, e-book, liebesroman, matt, novelle, serena avanle, vick, youn adult   (9)
 

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Achtung: Braut!

Annika Bühnemann
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 02.05.2014
ISBN 9783426432877
Genre: Liebesromane

Rezension:

Okay, der Titel dieses Buchs heißt „Achtung Braut“ und auf dem Cover befindet sich – genau! - eine Braut. Würden mal bitte kurz alle aufzeigen, die nicht wissen, worauf man sich bei dieser Lektüre einlässt? Ich meine … es ist doch ziemlich offensichtlich, oder?

Es geht in dieser Geschichte um Emma und Daniel. Sie sind ein süßes Paar, passen toll zueinander – und Daniel hat Emma gerade einen Heiratsantrag gemacht. Von hier an begleiten wir die beiden. Sie müssen es ihren Eltern sagen, sich gegen deren abneigende Reaktionen wehren und die Organisation der Feier meistern. Und genau hier beginnt das richtige Problem: Die beiden möchten an ihrem Jahrestag, dem 15. August heiraten. Leider ist der perfekten Hochzeitslocation ein Fehler unterlaufen. Im nächsten Jahr wird es nicht möglich sein, dort am Wunschtermin zu heiraten. Also zieht Emma die Hochzeit auf den 15. August in diesem Jahr vor … das ist in vier Wochen.

Meine Erwartungen bei dieser Lektüre waren jawohl klar, oder? Ich wollte einen schönen Roman schmökern und darin sollte es um Liebe und Hochzeiten gehen. Das hab ich auch bekommen. Ein bisschen muss ich auch darüber schmunzeln, wie sehr mich der Aufwand, eine Hochzeit zu organisieren, abgeschreckt hat.

Besonders gefallen hat mir, dass ich als Leserin sowohl die Sichtweise der Braut als auch die des Bräutigams miterlebe. Aber ich möchte nicht spoilern, also gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

Fazit: Wenn man kurzweilige (Liebes-)Romane mag (oder überhaupt schon die anderen Bücher von Annika Bühnemann gerne gelesen hat), dann ist „Achtung Braut“ die passende Lektüre. Vielleicht sollte man das Buch auch prophylaktisch jeder Freundin schenken, die gerade einen Heiratsantrag bekommen hat. Könnte das Schlimmste verhindern. ;-)

Ich habe es jedenfalls sehr gerne und recht schnell gelesen. Am Ende war ich sehr gerührt und hatte Pipi in den Augen. Es war einfach so … hach. <3

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Die Frauen vom Meer

Deniz Selek
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783426306154
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte beginnt im Mai 1999 in Istanbul. Ferah begegnet zum ersten Mal seit Jahren ihrem Vater. Sie erzählt ihm, wie es ihr und den anderen Frauen der Familie ergangen ist, nachdem er die Familie verlassen hatte.

In chronologischer Reihenfolge wäre da zunächst Ferahs Mutter Seza. Sie ist ein Freigeist mit viel Stolz. Ihre Geschichte beginnt im Oktober 1922, als Ferahs Vater zum letzten Mal zu Hause ist.

Ferahs Sohn heiratet eine Deutsche aus Berlin: Elisabeth. Sie wird im August 1942 mitten im zweiten Weltkrieg geboren. Sie folgt ihrem türkischen Mann mit der gemeinsamen Tochter nach Istanbul, wo sie sich in der fremden Kultur nur schwer zurecht findet.

Elisabeths Tochter Ilayda kommt 1966 in Berlin zur Welt, wächst aber zunächst in der Türkei auf. Da sie ihrer deutschen Mutter sehr ähnlich sieht, fällt sie am schwarzen Meer deutlich auf. Ilayda genießt diese Aufmerksamkeit – die sie schmerzlich vermisst, als sie mit ihren Eltern nach Berlin zurückkehrt.

All diese Frauen kennen glückliche, aber auch entbehrungsreiche Jahre in ihren Leben. Und jede hat in unterschiedlichen Ländern mit anderen Kulturen gelebt.

„Die Frauen vom Meer“ zeigt uns Vieles: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert, die Stellung der Frau und kulturelle Unterschiede. Ein Beispiel: Als Elisabeth kurz das Haus ihrer Schwiegereltern in Istanbul verlässt, um auf der Straße bei einem Händler Kirschen zu kaufen, tritt sie damit in einen großen kulturellen Fettnapf. Während sie aus Berlin Mitte der 60er Jahre eine andere Freiheit gewohnt ist, kann sie in Istanbul nicht einfach ohne Begleitung auf der Straße bei einem Händler einkaufen.

Dieses Buch zu lesen, war eine sehr interessante Erfahrung. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass ich in ein enges Korsett geschnürt wurde, wenn ich miterleben musste, wie die Frauen in diesem Buch zurechtgewiesen wurden. Oft genug wäre ich gerne mal kurz in die Seiten gestiegen und hätte eingegriffen. Ich bin es gewohnt, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. So bin ich aufgewachsen und in diesem Sinn auch erzogen worden. Wenn ich dann an einer Stelle in diesem Buch lese, wie ein Mann seinem Besuch stolz eine halbautomatische Waschmaschine zeigt, aber dann hinterherschiebt, dass er den Sinn einer solchen Maschine nicht nachvollziehen könne – immerhin funktioniere das Wäschewaschen ja auch auf die gewohnte Weise … da könnte ich mal dezent ausrasten. Klar, dass der Fraggle das denkt! Der hat ja auch lauter Frauen im Haus, die für ihn schrubben und er macht sich keine Gedanken darüber, wie viel Arbeit sie haben. Ggggrrrr ...

Fazit: „Die Frauen vom Meer“ von Deniz Selek habe ich sehr gerne gelesen. Die Tatsache, dass dieses Buch solche heftigen Gefühlswallungen in mir hervorrufen kann, spricht eindeutig für die Qualität der Autorin.

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Leonie Looping - Das Geheimnis auf dem Balkon

Cally Stronk , Constanze von Kitzing
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 16.01.2017
ISBN 9783473365104
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Leonie soll die Sommerferien ohne ihre Eltern bei Oma Anni verbringen. Das findet sie doof – bis sie auf den Balkon geht, obwohl sie das eigentlich nicht darf, denn da lernt sie Mücke und Luna kennen – zwei Schmetterlingselfen!

Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich dabei Esmeralda Lakritzia von Mückhausen, genannt „Mücke“. Sie ist eine freche Schmetterlingselfe, die auch gerne mal den einen oder anderen Fluch loslässt. Aber keine Sorge – diese Flüche („Elfenpups noch mal!“) dürfen die Kinder ruhig lesen.

Ich würde gerne noch mehr zur Geschichte verraten, aber das ist ja die Krux mit Rezensionen – man darf nicht spoilern. Also bleibt mit nur zu sagen: LEST. DAS. BUCH!

Fazit: „Leonie Looping – Das Geheimnis auf dem Balkon“ ist der erste Band einer vielversprechenden Serie. Die Texte eignen sich wunderbar für Erstleser (klar – ist ja auch so gedacht!), die Geschichte verspricht spannende Abenteuer und die Illustrationen sind wunderschön.

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hilfsbereitschaft, hotel, hund, kinderbuch, männlicher protagonist, multikulti, nächstenliebe, obdachlose, selbstlosigkeit, verlust, weihnacht, weihnachten

Hotel Wunderbar

Jutta Nymphius , Stephan Pricken
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei TULIPAN VERLAG, 19.08.2016
ISBN 9783864292521
Genre: Kinderbuch

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Clara und die Granny-Nannys

Tania Krätschmar
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.10.2014
ISBN 9783442382996
Genre: Romane

Rezension:  
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Schottische Märchen

Frederik Hetmann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag, 12.03.2012
ISBN 9783868260311
Genre: Sonstiges

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Sprechertraining

Michael Rossié
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Econ, 01.08.2007
ISBN 9783430200370
Genre: Sachbücher

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kinderbuch, medizin, roald dahl

Das Wundermittel

Roald Dahl , Karin Polz , Quentin Blake , Quentin Blake
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2001
ISBN 9783499211850
Genre: Romane

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elter, erzählendes sachbuc, fünf kinder? sie ärmste!, kinder, mehrfachmütter, mehrfachväte, mutter, mütter, sachbuch, schwarzkopf & schwarzkopf, vater, väter

Fünf Kinder? Sie Ärmste!

Daniela Nagel
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.12.2013
ISBN 9783862653140
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als kinderlose Frau bekomme ich oft zu hören, dass es vollkommen okay sei, keine Kinder zu haben. Allerdings folgt immer der gleiche Satz: „Aber du hast ja noch Zeit.“ Da wechselt meine Gesichtsfarbe zu einem dezenten Zinnober-Rot.

Was mir bisher nicht klar war: Auch kinderreiche Familien bekommen von außen oft etwas zu hören – und das empfinde ich auf die gleiche Weise unfair und unverschämt:

„Spätestens beim dritten Kind fragen einen Menschen, die einen noch nicht mal mit Vornamen kennen, ob der Nachwuchs geplant gewesen sei.“
(Ausgabe 2013, Seite 55)

Daniela Nagel hat mit „Fünf Kinder? Sie Ärmste!“ endlich für ein Buch gesorgt, das für Frauen mit vielen Kindern gedacht ist. Aber auch ich (wie gesagt: kinderlos) habe dieses Buch inhaliert. Die Herausforderungen, vor denen man als Vielfachmutter steht, konnte ich nachempfinden (zumal ich einiges bei befreundeten Müttern bereits erlebt hatte). Vor allem aber habe ich mich als Frau verstanden gefühlt, denn als solche steht jede irgendwann vor den gleichen Fragen. Zum Beispiel: Möchte ich Kinder? Kann ich sie mir überhaupt leisten? Habe ich ein verlässliches Netzwerk aus Oma, Opa, Tante, Onkel, etc. oder muss ich das alleine schaffen? Bekomme ich das organisatorisch gestemmt?

Es finden sich hier so viele Aspekte wieder. Zum Beispiel werden kinderreiche Familien mit dem Vorurteil konfrontiert, sie wären asozial (an dieser Stelle herzlichen Dank an RTL 2 – ich hoffe, ihr seid stolz auf euch *Sarkasmus*), armutsgefährdet oder überhaupt verwahrlost.

Was mir auch gut gefallen hat: In diesem Buch kommen auch andere Eltern zu Wort und so kann man sehr schön sehen, wo sich die Aussagen decken. Zum Schluss kann man einfach nicht mehr leugnen, dass in Gesellschaft und Politik noch ordentlich was passieren muss, um Familien zu unterstützen. Wieso bekommen denn so viele Deutsche keine oder nur wenig Kinder? Natürlich wegen der zahlreichen Hürden und Einschränkungen, die es zu bewältigen gilt.

Mein Lieblingssatz steht in meiner Ausgabe übrigens auf Seite 220:

„Die Bildung darf nicht vom Gehalt der Eltern abhängen.“

Ja! Ich möchte diesen Satz mehrfach bunt unterstreichen. Selbst wenn man selbst keine Kinder hat: Der Nachwuchs ist unsere Zukunft. Wenn wir für ein anständiges Bildungsangebot sorgen, schaffen wir uns eine sichere Zukunft und müssen uns vielleicht bei der nächsten Pisa-Studie nicht mehr schämen.

Übrigens möchte ich eindringlich betonen, dass „Fünf Kinder? Sie Ärmste!“ kein Männerhasser-Buch ist. Auch Väter kommen hier zu Wort und nicht zu kurz.

Fazit: Ich habe „Fünf Kinder? Sie Ärmste!“ sehr gerne gelesen und kann die Lektüre weiterempfehlen. Gerade Daniela Nagels Meinung zur Bildungsförderung hat mir so aus dem Herzen gesprochen, dass ich das Buch am liebsten dem einen oder anderen Politiker aufs Auge drücken möchte. Es gibt noch so viele Aspekte aus dem Buch, die ich hier nicht ansprechen konnte, darum lest es, Leute! LEST ES!

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Der Verdacht

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 09.05.1995
ISBN 9783257214369
Genre: Krimi und Thriller

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Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

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Die unendliche Geschichte

Michael Ende
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Thienemann-Esslinger, 17.09.2014
ISBN 9783522202039
Genre: Klassiker

Rezension:  
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Winterzauber in New York

Julia K. Stein
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646603026
Genre: Liebesromane

Rezension:

Natürlich möchte man Weihnachten zu Hause sein. Bei seiner Familie. Hannah möchte das auch. Sie studiert derzeit in den USA, möchte aber zu Weihnachten bei ihren Eltern in Nordrhein-Westfalen ankommen. Das Problem dabei: Ein Schneesturm. Der Flughafen von New York wird stillgelegt. Kein einziges Flugzeug startet. Hannah hat kaum Geld und muss sich überlegen, wo sie übernachten kann. Da läuft sie ihrem Kommilitone und Frauenschwarm Kyle über den Weg …

Bei „Winterzauber in New York“ habe ich ein Buch erwartet, dass man an Weihnachten (natürlich gemütlich in eine Decke gewickelt, während die Lichter am Weihnachtsbaum leuchten) gut lesen kann. Diese Erwartungen wurden erfüllt. Einerseits ist die Geschichte sehr weihnachtlich und birgt auch den Geist der Weihnacht. Andererseits würzen die Figuren den Plot auch mit Konflikten, denn weder Hannah noch Kyle haben es leicht im Leben. Und dass ausgerechnet die beiden aufeinandertreffen – echt super!

Besonders gefallen hat mir übrigens der beinahe-Running-Gag mit der deutschen Weihnacht. Es hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, dass niemand in den USA Hannah glauben wollte, dass sie zu Weihnachten – und zwar am 24. Dezember, nicht erst am 25. – zu Hause sein wollte.

Fazit: Ich habe „Winterzauber in New York“ von Julia K. Stein sehr gerne gelesen. Wenn man Weihnachten und Schmökerromane mag, wird einem dieses Buch gefallen. Bleibt eigentlich nur eines zu sagen: „I like to party and by party I mean read books“.

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