Leserpreis 2018

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123 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Sinful King

Meghan March , Anika Klüver
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.12.2018
ISBN 9783736308084
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Sinful King

Keira Kilgore würde für ihr Familienunternehmen, die Whiskey-Destillerie „Seven Sinners“, alles tun. Doch als Lachlan Mount, gefürchteter Unternehmer, der definitiv in illegale Machenschaften verstrickt ist, fordert er sie heraus, zu zeigen, wie weit sie gehen würde. Ihr verstorbener Ehemann schuldete ihm einen ganzen Batzen Geld und Lachlan ist gekommen, um zu kassieren. Wenn nicht das Geld, dann eben sie.

Meine Meinung

Let’s be honest. Ich bin kein großer Fan von Dark Romance, aber ab und an greife ich doch zu einem Buch aus diesem Genre, um wieder festzustellen, dass man diese Männer am besten in die Tonne wirft und nicht mit der Kneifzange anfasst.

Ein altbekanntes Konzept

Das Konzept Mann möchte Frau, die in seiner Schuld steht und nutzt die Macht und Kontrolle voll aus, kennt man aus der Literatur, gerade im Dark Romance-Bereich, zu Genüge, aber es scheint immer wieder zu funktionieren. Was ich am Dark Romance mag und auch hier gefunden habe, ich werde immer komplett in diese dunkle Welt hineingezogen und beobachte voller Spannung, was der männliche Protagonist als nächstes tut. Er ist meist wie ein Raubtier, an seine Beute heranschleichend und man rechnet in jedem Moment, dass er angreift. Das ist aufregend mitzuverfolgen, besonders weil sich auch viele Geheimnisse um Lachlan ranken. Jedoch hätte ich mir etwas mehr Handlung und etwas weniger explizite Szenen gewünscht. Es gab in der Hinsicht viel Potenzial durch Lachlans Position in der Stadt, aber dieses Potenzial wurde liegen gelassen, um weitere explizite Szenen zu haben.

Moralisch fragwürdig?

Moralisch sind das Genre und auch dieses Buch natürlich fragwürdig und im Nachhinein habe ich mich gefragt, was ich gerade gelesen habe, denn WTF, aber während der Lektüre habe ich das irgendwie verdrängt. Ein Pluspunkt: Keira Kilgore ist eine starke Businessfrau, die sich nicht herumschubsen lassen will und sich wehrt, wo sie kann. Gleichzeitig ist Lachlan ihr so überlegen und schafft es, dass sich ihr Körper gegen ihre rationale Seite stellt. Dynamik ist da, aber mir hat sich nur bedingt gefallen. Ich bin noch nicht hundertprozentig sicher, ob ich die Reihe weiterverfolge, denn auf der einen Seite hat mich der Cliffhanger doch neugierig gemacht und ich habe das Buch in der kürzesten Zeit gelesen, auf der anderen Seite … ist es echt nicht das, womit ich mich identifizieren kann. So gar nicht. Dieser Protagonist ist einfach das letzte, so spannend er auch sein mag.

Im Großen und Ganzen

„Sinful King“ lässt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite hat die Autorin es geschafft, mich an die Seiten zu fesseln, auf der anderen ist es etwas, das mich zwar für den Moment unterhalten kann, aber langfristig mich eher abschreckt.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Seasons of Magic: Blättertanz

Romina Gold
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.11.2018
ISBN 9783646301168
Genre: Fantasy

Rezension:

Seasons of magic – Blättertanz

In Salem Village wird Flame mit Misstrauen begegnet. Sie wird der Magie beschuldigt und gemeinsam mit ihren Freundinnen Ira, Elisha und Rainille wird ihr der Prozess gemacht. Die Strafe: Tod durch Feuer. Mit dem Erwachen ihrer Magie entkommt sie ins Jahr 1850, wo sie auf Henry trifft …

 

Meine Meinung

Ist es wirklich schon der dritte Teil der Reihe? Ich habe mich sehr gefreut, Flame näher kennenzulernen. Wo Ira und Elisha Geschwister sind und man dadurch mehr über die Familie, ihre Hintergründe und ihre Beziehung wusste, blieben Flame und Rainille doch etwas blasser. Durch dieses Buch bekam sie mehr Farbe …

Von Vorurteilen geleitet

Flame zeichnet sich als starke und unabhängige Protagonistin aus, die es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte. Als Halbblut, abstammend von einem Weißen und einer Indianerin, begegnen ihr die Menschen seit jeher mit Vorurteilen. Ganz gleich wo und wer. Sie lernt sehr schnell, sich selbst zu verteidigen und ihr eigenes Leben selbstbestimmt zu meistern. Das gefiel mir sehr gut, denn ich mag starke weibliche Protagonisten, die nicht darauf warten, vom Love Interest gerettet zu werden. Flame hat es einiges an Überwindung gekostet, die Hilfe von Henry anzunehmen.

Auch Henry hatte es nicht einfach und lebt mit großer Schuld. Durch seine Vergangenheit kann er sich auf Flame und ihre Geschichte einlassen und sie schaffen es, eine zarte Freundschaft zu knüpfen. Die Charaktere sind sehr friedfertig und Henry ist wahrhaftig sehr charakterstark, was mir sehr gut gefallen hat. Der Verlauf der Liebesgeschichte ist schön gezeichnet, wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle doch mehr Drama gewünscht hätte.

Eine etwas andere Bedrohung …

Auch der Verlauf der restlichen Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Felsen, der ja schon in den anderen beiden Romanen eine Rolle spielt, nimmt sehr viel mehr Handlungsspielraum ein. Diese Idee finde ich immer noch klasse und sehr einzigartig. Im Gegensatz zu den anderen Romanen ist die Bedrohung, der Flame ausgesetzt ist, anderer Natur. Dadurch rückt der Magiepart und die Fantasie-Elemente etwas in den Hintergrund, aber ich empfand das als sehr angenehm. Dadurch bekommen die Romane jeweils ihren eigenen Charakter, obwohl sie zusammen gehören. Ich freue mich sehr, wenn ich das gemeinsame Ende lesen kann, denn die bisherigen Enden waren nicht nur etwas fies.

Von der Autorin hatte ich bisher nur ein Buch gelesen. Doch auch ihr Schreibstil gefiel mir sehr gut. Es war eine angenehme Lektüre.

Im Großen und Ganzen

„Seasons of Magic – Blättertanz“ führt die Reihe wunderbar weiter. Es ist ein magisches Abenteuer, das sich rund um Freundschaft und Liebe dreht. In diesem Teil setzt sich die Protagonistin mit vielen Vorurteilen auseinander und ich als Leser automatisch auch. Mir hat es einige schöne Stunden bereitet, auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle mehr Drama gewünscht.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Verliebt und zugeschneit: Roman (Montana Kisses 3)

Alexandra Görner
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.12.2018
ISBN 9783958182486
Genre: Liebesromane

Rezension:

Verliebt und zugeschneit

Nach ihrer gescheiterten Ehe fängt Michelle in dem kleinen Städtchen Riverside, Montana neu an. Mit einem eigenen Laden hat sie das Gefühl, endlich Fuß zu fassen. Von Männer möchte sie erst einmal nichts wissen. Der der Polizist Tom bringt ihren Entschluss ins Wanken …

Meine Meinung

Ich hatte vor Weihnachten Lust darauf, Weihnachts- und Winterbücher zu lesen. Deswegen hatte ich zu diesem Buch gegriffen, obwohl ich keinen anderen Teil der Reihe gelesen habe. Ich würde sagen, es handelt sich um Band Drei, aber ich bin mir nicht sicher.

Generell weiß ich nicht so ganz, was ich über dieses Buch denken soll. Ich habe es beendet, aber … ich habe mehr als einmal mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen, denn mir hat es wirklich nicht zugesagt.

Zu viel, zu schnell

Zum einen entwickelte sich die Beziehung der Figuren aus meinem Empfinden zu schnell. Michelle hatte den Entschluss gefasst, den Männern vorerst aus dem Weg zu gehen. Mit Blick auf ihre Ehe konnte ich das nachvollziehen. Doch kaum tritt Tom auf, bröselt die Entscheidung und sie lässt sich auf ihn ein. Und das nicht gerade langsam. Als Leser hatte ich nicht das Gefühl, mit hineingenommen zu werden. Ich wurde vor Tatsachen gestellt. Sie will keinen Mann. Tom ist attraktiv. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Sie sollte nicht. Sie tut es doch. Es war mir zu viel, zu schnell. Die große Liebe in wenigen Tagen. Damit konnte ich nicht gut umgehen. Augenrollen vorprogrammiert. Dazu kommt der Erzählstil. Zu erklärend, keine Chance, zwischen den Zeilen zu lesen und mit der Protagonistin ihre Welt zu entdecken. Ich wurde vor vollendete, erklärte Tatsachen gestellt. Sehr schade, da Potenzial definitiv da ist.

Zu vorhersehbar

Natürlich taucht auch der gewalttätige Ex-Mann wieder auf und im gleichen Zug wird bei Michelle eingebrochen und sie erhält kryptische Nachrichten. Dieser Handlungsstrang sollte Spannung bringen. Für mich hat er das jedoch nicht geschafft, denn ich habe früh vorausgesehen, worauf es hinausläuft. Und das, was mir als Auflösung geboten wurde, gefiel mir nicht so gut. Es war einfach zu viel, denn … Ich will nicht spoilern, sonst würde ich das Ganze noch weiterausführen.

Im Großen und Ganzen

„Verliebt und zugeschneit“ hat meinen Geschmack nicht getroffen. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch seine Fans findet, da es ein schönes Setting hat und die Handlung schon einiges mitbringt. Mir hat es jedoch nicht zugesagt. Weder die Charaktere, noch die Erzählweise.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Soul Gods

Cat Dylan , Laini Otis
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.12.2018
ISBN 9783752841077
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Soul Gods – Pandoras Fluch

Ocean hatte es nicht immer leicht. Als Kind im Pflegesystem hat sie keine feste Heimat, nur ihre Freunde geben ihr Sicherheit und eine Vision für die Zukunft. Der Punk Indio hat definitiv keinen Platz in ihrem Zukunftsplan, doch er schleicht sich in ihr Herz. Das wäre kein Problem, hätte Indio nicht mit einem alten Fluch zu kämpfen.

Meine Meinung

Für mich ist dieses Buch etwas Besonderes. Zum einen durfte ich es testlesen, zum anderen gab es anfangs wunderschöne Worte, die dieses Buch zu einem Projekt machen, das ich wohl nicht vergessen werde. Gleichzeitig verirrt sich die Autorin das erste Mal in die griechische Mythologie. Ein Themenbereich, den ich liebe.

Grunge-Girl trifft auf Punk-Boy

Musik und Mythologie werden in diesem Werk vereint. Dafür gibt es von mir ein Herz, denn damit kann man mich einfach catchen. Ocean (ziemlich cooler Name) ist eine sympathische Protagonistin, die für ihr kurzes Leben viel erlebt hat und doch nicht vollkommen verbittert ist, sondern sich mit ihren Freunden eine eigene Familie geschaffen hat. Diese Freundschaft und die Gefühle wurden für mich als Leser greifbar. Ich habe mich in dieser kleinen Familie wohl gefühlt und freue mich sehr auf ein Wiedersehen. Das gleiche kann man auch über Indio (noch coolerer Name) und seine Brüder sagen. Ihre Neckereien und ihre Gespräche haben mir mehr als einmal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die Brüder sind einfach klasse. Will mehr von ihnen.

Die Liebesgeschichte ist, da es sich um einen Young Adult Roman handelt, zahmer. An den Hintergrund der Charaktere angepasst, verhalten sie sich auch etwas unbeholfen (Indio ist einfach nur knuffig. Ich könnte quietschen.) Die Liebesgeschichte nimmt auch nicht den Mittelpunkt der Handlung ein, was mir gut gefallen hat.

Mythologie trifft Gegenwart

Die Handlung fand ich sehr gelungen. Es gibt ständig Kleinigkeiten, die sich nachher zu einem großen Bild zusammensetzen. Ich habe ständig rätseln können, wie denn nachher alles zusammenpassen könnte. Die Geschichte rund um den Fluch Pandoras und um das, was Indio und seine Brüder in ihren kurzen langen Leben alles ertragen mussten, empfand ich als sehr originell und spannend. Nach und nach löst sich alles auf und spitzt sich zu. Mit Spannung und dem gewissen Maß an Ungewissheit, da ich teilweise an jeder Ecke oder auf jeder Seite eine Gefahr gesehen habe.

Dennoch merkt man, dass es sich lediglich um den ersten Teil einer Trilogie handelt, da längst nicht alle Fragen geklärt werden, was ich während des Lesens absolut nicht schlimm fand. Deswegen bin ich eher sehr gespannt auf die Folgeteile, denn ich will definitiv mehr wissen. Über die Welt, Pandora und die Götter.

Im Großen und Ganzen

„Soul Gods – Pandoras Fluch“ ist ein gelungener Auftakt der neuen Romantasy-Reihe der Autorin. Sympathisch gezeichnete Charaktere, in die man sich gut hineinversetzen kann, schenken dem ganzen Leben. Dazu kommt eine spannende Handlung mit vielen Geheimnissen, die noch nicht alle ergründet werden.

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403 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 130 Rezensionen

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All In - Tausend Augenblicke

Emma Scott , Inka Marter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308190
Genre: Liebesromane

Rezension:

All In – Tausend Augenblicke

Kaceys Band steht vor dem großen Durchbruch. Es sollte sie ausfüllen, es sollte alles sein, was sie jemals wollte. Doch das ist es nicht. Als Jonah Fletcher in ihr Leben tritt, wagt sie sich ins Ungewisse hinein und bekommt tausend Augenblicke.

Meine Meinung

Das Buch war im Munde so vieler Leser und Blogger. Für so viele ist es ein Jahreshighlight geworden. Deswegen war ich mehr als neugierig. Als eine gute Freundin von diesem Buch geschwärmt hat, habe ich den Kampf verloren und habe es gelesen.

So viel Tiefe …

Ich wusste nicht ganz, was ich von diesem Buch erwarten sollte. Nur dass es mich wohl wie viele andere zu Tränen rühren würde (und das reizt mich, aber ich hatte auch Angst vor dem Herzschmerz). Schon die erste Szene, in der Kacey ihre Eltern anruft, ist herzzerreißend und tragisch. Ihre Gefühle wurden wunderbar transportiert und die Worte haben mich sehr berührt. Gleichzeitig scheue ich bei solchen Büchern oft zurück (also Bücher, bei denen ich von vorn herein weiß, dass ich weinen werde). Hier habe ich also erst einmal einige Tage Pause eingelegt, bevor ich es weitergelesen habe. Es erschloss sich mir sehr schnell, an welch dunklem Platz Kacey sich befindet. Ihr geht es trotz des Erfolges ihrer Band nicht gut. Jonah Fletcher tritt in diese Situation hinein.

So viele Tränen …

Er gefiel mir als Charakter wahnsinnig gut und schon früh, konnte ich vorausahnen, wohin mich dieses Buch führen würde, welches Ende ich zu erwarten habe. Es kam also nicht als Überraschung und doch habe ich mich so gerne auf diesen Weg begeben. Trotz aller Konsequenzen bin ich mitgegangen und habe so viele Augenblicke miterleben. Und so viele Tränen vergossen.

Die Liebe, die zwischen den beiden entsteht, fühlte sich während des Lesens echt an. Beide hatten sie ihr Päckchen zu tragen und das Leben war nicht immer gut zu ihnen und doch haben sie einander gehalten. Es war einfach traumhaft schön und es tat so weh. Es war so verdammt nah am Leben und authentisch.

Mir haben auch die Nebencharaktere sehr gut gefallen. Allen voran Jonahs Bruder Theo. So sehr ich auch Jonah mochte, ich habe einen Softspot für seinen Bruder entwickelt.

Im Großen und Ganzen

Wow. Das ist das, was ich zu „All In – Tausend Augenblicke“ sagen kann. Es hat mich etwas Überwindung gekostet, mich auf das Buch und den Herzschmerz einzulassen, aber als ich das gemacht habe, hat mich die Geschichte mitreißen, mitfühlen, mitleiden, mit lieben lassen. Ich habe gebangt und gehofft und so viele Tränen vergossen. Mein armes Herz. Und trotz allem habe ich das Buch mit einem Lächeln geschlossen, weil es wirklich wunderbar war.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Call it bliss. Hexenbann (Ein Spin-off der »Call it magic«-Serie)

Cat Dylan , Laini Otis
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.11.2018
ISBN 9783646301380
Genre: Liebesromane

Rezension:

Call it bliss – Hexenbann

Simona DeDay, mächtige Hexe und High Society Prinzessin, ist auf der Flucht. Von Ort zu Ort reisend bleibt sie ausgerechnet ohne Hexenkräfte in der Kleinstadt Blissful Creek hängen. Hilfe wird ihr von Dean, einem attraktiven Cowboy und Gestaltwandler, angeboten. Blöd nur, dass sie Gestaltwandler wirklich nicht leiden kann … Doch dieser Cowboy schafft es vielleicht ihre Meinung zu ändern.

Meine Meinung

Ich war sehr gespannt auf den „Call it magic“-Spin-off und gleichzeitig war ich skeptisch, denn wer die „Call it magic“-Reihe gelesen hat, wird nicht unbedingt die beste Meinung über Simona DeDay haben. Ich hatte sie auf jeden Fall nicht und konnte mir auch nicht vorstellen, dass die Autorin meine Meinung ändern könnte.

High Society Hexe in Kleinstadt gefangen …

Meine Skepsis wurde in den ersten Kapitel aufrecht gehalten, denn wow, war Simona anstrengend und ihre Gedanken nervig. Es passte wunderbar zu dem Bild, das ich von ihr hatte, und hat mir nicht geholfen, sie sympathischer zu finden. Und doch … hatte ich Mitleid mit ihr, denn ihre Geschichte zeigt, dass ihr Leben nicht das Leichteste war. Im Laufe der Handlung konnte ich immer besser mit ihr fühlen, was einfach mal wieder zeigt, wie großartig die Autorin Gefühle transportiert. In dieser Hinsicht zählt sie echt zu meinen Lieblingsautorinnen!

Der Charme dieser Geschichte liegt aber definitiv in der Kleinstadt Blissful Creek. Gib mir die Chance und die Leute und ich ziehe sofort dahin. Die Kleinstadtvibes sind einfach goldwert für die Story und helfen dabei Simona von ihrem hohen Ross herunterzuholen. Die Nebencharaktere sind herzallerliebst und schaffen es durch ihre offene, herzliche Art, an Simona heranzukommen.

… trifft auf Kleinstadt-Cowboy

Zu den Bewohnern der Stadt gehören auch der Gestaltwandler Dean und seine Großmutter Winona, die Tendenzen hat, sich in das Leben ihres Enkels einzumischen. Cowboys sind heiß und ich bin ja auch versucht, mal eine Geschichte mit einem Cowboy zu schreiben. Die Autorin hat es geschafft, die perfekte Mischung aus mürrisch und anzüglich und doch ganz südstaatlicher Gentleman (ist Blissful Creek in den Südstaaten?) zu schaffen. Die Gefühle kommen schnell und heftig und natürlich ist es nicht so einfach, wie man denkt.

Ich mag die Wendungen und den Verlauf der Handlung, wobei das Tempo zum Ende hin sehr stark anzieht und die Auflösung sehr zügig kommt. Mehr Zeit hätte ich mir gewünscht, die Wendungen auszukosten, die inneren Konflikte, die Gefühle.

Im Großen und Ganzen

„Call it bliss – Hexenbann“ ist für mich ein gelungener Spin-off für meine geliebte „Call it magic“-Reihe. Obwohl ich echt skeptisch war und anfangs nicht so sehr warm geworden bin mit Simona, legte sich das schnell. Wie immer schafft es, die Autorin Gefühle zu transportieren.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Seasons of Magic: Kristallschimmer

Annie J. Dean
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.10.2018
ISBN 9783646301175
Genre: Fantasy

Rezension:

Season of magic – Kristallschimmer

Elisha, ihre Schwester Ira und ihre Freundinnen Flame und Rainille werden der Hexerei angeklagt. Der Prozess durch Flammen folgt sogleich. In letzter Sekunde kann Elisha dem Feuer entkommen. Das Jahr 1692 lässt sie hinter sich zurück, Magie bringt sie ins Jahr 2170. Sie baut sich ein Leben auf, immer darauf bedacht, ihre wahre Identität zu verbergen. Besonders vor dem Polizei-Captain Blane …

Meine Meinung

Ich hatte kaum „Blütenrausch“ von Ewa A. beendet, da habe ich „Kristallschimmer“ zur Hand genommen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Iras Schwester Elisha in ihrer Zeit ergeht. Auf die weiteren Bände der Reihe freue ich mich auch schon sehr.

Eisige Kälte und Schatten …

Die Idee der verschiedenen Jahre, in die die Freundinnen springen, gefällt mir ausgesprochen sehr gut. Dadurch lernen wir Salem in verschiedenen Zeiten kennen. Ich war besonders gespannt auf diese Zukunftssicht.

Mir gefiel der unterschiedliche Verlauf der beiden Geschichten, obwohl sie zu einer Reihe gehören. Obwohl ich eigentlich kein Fan von großen Zeitsprüngen in Büchern bin, passt er hier sehr gut herein, da sich Elisha erst einmal ein Leben im Jahr 2170 aufbauen kann. Dadurch hat sie sich an den technischen Fortschritt und andere Begebenheiten der Zukunft gewöhnt, bevor die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt. Die Welt fand ich schön ausgearbeitet mit sehr guten Ideen, aber gleichzeitig finde ich es schade, dass sie sich nicht richtig entfalten konnte, da sie halt nicht hundertprozentig im Mittelpunkt steht, denn dort befindet sich die Beziehungsentwicklung und ein Kriminalfall und oder eine Hinweissuche, wie man es auch immer nennen möchte.

Die Schwierigkeiten, die auf Elisha warten, unterscheiden sich sehr von denen, mit denen sich Ira konfrontiert sieht. Anfangs fand ich das sehr seltsam, da ich es nicht einordnen und auch keinen Zusammenhang finden konnte. Das gibt „Kristallschimmer“ einen ganz eigenen Charakter und ich als Leser wusste wirklich nicht, was sich ich zu erwarten hatte. Sehr gut gefallen hat mir Gloomy, auch wenn sie wohl sehr außergewöhnlich ist.

… können Liebe und Vertrauen entstehen lassen

Die Charaktere fand ich gut gezeichnet. Sie waren mir beide auf Anhieb sympathisch und Blane war genau die richtige Mischung aus härtere Schale und weicher Kern. Außerdem kam er mit seinem eigenen Geheimnis um die Ecke, was mir persönlich sehr zugesagt hat.

Elisha war sich im Gegensatz ihrer Schwester sehr wohl im die Magie in ihren Adern bewusst. Sie ist nicht so ängstlich, sondern tritt entschiedener auf, aber ihr fällt es schwer, anderen Menschen zu vertrauen, sich auf andere einzulassen.

Mir gefiel die Mischung sehr gut und auch die Beziehung entwickelt sich in einem schönen Tempo. Bei mir sind die Funken angekommen.

Im Großen und Ganzen

„Kristallschimmer“ ist ein schöner Folgeband in dieser doch sehr außergewöhnlichen Reihe. Durch den sehr unterschiedlichen Verlauf, weiß ich gar nicht, was ich von dem dritten Band zu erwarten habe. Da werde ich mich wohl überraschen.
Die Autorin haucht einer interessanten Zukunft Leben ein – ich persönlich hätte sogar gerne mehr von der Welt gesehen – und schafft außerdem tolle Charaktere mit einer überzeugenden Liebesgeschichte.

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(21)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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College Princess. Bürgerlich verliebt (Modern Princess 2)

Annie Laine
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.10.2018
ISBN 9783646604535
Genre: Jugendbuch

Rezension:

College Princess. Bürgerlich verliebt.

Prinzessin Isabella von Mitena ist eines nicht: Eine typische Prinzessin. Ihre Eltern wünschen sich, dass sie ihre pubertäre Rebellion hinter sich lässt und sich einen adeligen Mann sucht. Ihr wird ein Ultimatum gesetzt. Innerhalb der nächsten drei Jahre, die sie auf dem College in England verbringen möchte, soll sie sich einen Adligen suchen, sonst wird ihr ihre Krone aberkannt. Die Rechnung hat Izzy ohne Tom gemacht, der alles ist nur nicht von Adel.

Meine Meinung

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte rund um Prinzessin Izzy. In „Highschool Princess“ sorgte sie für viel Wirbel und konnte als Nebencharakter sehr punkten. Diesmal schlüpft sie in die Hauptrolle, während Sara in die Rolle des Nebencharakters springt. Endlich habe ich es auch geschafft, das Buch zu beenden.

Das Leben einer Prinzessin …

Vorab muss ich sagen, dass ich diesmal weniger in der Stimmung für flauschiges Jugendbuch war, was mir die Lektüre doch an der einen oder anderen Weise erschwert hat. Nicht weil mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, sondern weil ich zurzeit lieber zu „älteren“ Büchern mit anderen Konflikten greife. Somit empfinde ich mich gerade nicht ganz als Teil der Zielgruppe.

Fernab davon liefert die Autorin aber eine unterhaltsame Teenieromanze ab. Wie auch „Highschool Princess“ erinnert mich dieses Buch an einen typischen Teeniefilm, die ich ziemlich gerne anschaue. Das Bild, das die Autorin vom Leben einer Prinzessin zeichnet, ist etwas stereotyp, aber mit einer Protagonistin wie Izzy gelingt es ihr, es ordentlich aufzumischen, da Izzy eben alles ist, als eine typische Prinzessin. Statt lieblich zu lächeln und unauffällig im Hintergrund zu stehen, ist Izzy aufbrausend, nicht auf den Mund gefallen und hat ihren eigenen Kopf. Sie steht zu sich selbst und möchte sich eben nicht in dieses enge Leben, das stark an ein Korsett erinnert, schnüren lassen.

… wie ein Korsett.

Der Konflikt dreht sich wieder um eine bevorstehende Hochzeit. Während Sara jedoch schon jemanden versprochen war und noch ein Jahr in „Freiheit“ genießen wollte, gibt es bei Izzy keinen geeigneten Kandidaten. Sie will aus Liebe heiraten, möchte um ihretwillen geliebt werden und sich nicht verändern müssen. Ihre Eltern wollen einfach nur, dass sie eine gute Partie macht. Ihr wird gewährt aufs College zu gehen, wo sie Tom begegnet. Die Liebesgeschichte, die sich entwickelt, ist einfach Zucker. Wirklich sehr süß und flauschig, aber bewahrte mich als Leser nicht vor ein bisschen Herzschmerz, da Izzys Eltern doch sehr streng sind und ein genaues Bild von der Zukunft ihrer Tochter haben.

Izzy als Protagonistin hat auch Charme, da wir hinter die Fassade der selbstbewussten Prinzessin schauen können. Ich konnte ihr Verhalten leider nicht immer nachvollziehen und hab hin und wieder die Augen verdreht, da ich selbst nicht so gehandelt hätte, doch es passte sehr gut zu ihrem Charakter.

Das Ende kann sich auch sehen lassen. Es ist zum Seufzen schön.

Im Großen und Ganzen

„College Princess“ entführt uns zurück in die Welt der „Modern Princess“-Reihe. Wie auch in „Highschool Princess“ bekommen wir als Leser einen Teeniefilm in Buchform geliefert mit viel Flausch und auch ein bisschen Herzschmerz. Im Großen und Ganzen hat es mir schon gefallen und hätte ich es zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, wäre es noch besser gewesen.

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1.070 Bibliotheken, 62 Leser, 0 Gruppen, 178 Rezensionen

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Save Us

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736306714
Genre: Liebesromane

Rezension:

Save Us

Rubys Suspendierung vom Maxton-Hall-College stellt Rubys und James Beziehung abermals auf die Probe, denn es scheint, als sei James dafür verantwortlich. Sie zweifelt an ihm und der geteilten Liebe, während James vor der Entscheidung steht:  Familiäre Verpflichtung oder seine Träume und Liebe.

Meine Meinung

Ich wollte den Abschluss der Maxton-Hall-Reihe lesen, aber irgendwie habe ich mich darum gedrückt, weil ich doch die eine oder andere kritischere Stimme vorher gelesen hatte. Meine Erwartungen an die Reihe waren ja seit jeher nicht so hoch. Ehrlich gesagt, empfinde ich den dritten Teil auch als den schwächsten.

Viele Sichten …

Ich erinnere mich noch, dass ich in der Rezension zu Teil Eins oder Teil Zwei den Wunsch geäußert habe, mehr über die Nebencharaktere zu erfahren. Der Wunsch wurde im Grunde erfüllt. Gerade in „Save Us“ gibt es sehr viele verschiedene Sichten.

Leider konnte es mich nicht so sehr überzeugen, wie ich gehofft hatte. Ja, ich mochte es, über die anderen Charaktere zu lesen, aber gleichzeitig haben die Perspektiven und Perspektivwechsel nicht gerade zur Handlung beigetragen, waren höchstens schmückendes Beiwerk. Immer wieder habe ich nachschauen müssen, in wessen Sicht ich mich gerade befinde, was mein Lesevergnügen etwas geschmälert hat.

… wenig Schwierigkeiten

Der Handlungsverlauf des dritten Teils konnte mich leider auch nicht immer packen. Den Cliffhanger in „Save You“ empfand ich damals als - aus Mangel eines besseren Wortes - unnötig. Ich habe voraussehen können, wie es wirklich zu Rubys Suspendierung kam. Dementsprechend konnte ich weder Rubys Reaktion darauf verstehen noch kam die Auflösung sehr überraschend. Alle Schwierigkeiten, die auf die jungen Erwachsenen zukommen, meistern sie im Handumdrehen und ohne große Anstrengung. Ich hätte mir einfach etwas mehr erwartet. Nicht mehr Drama, den davon gab es viel, aber mehr Tiefe in den einzelnen Situationen. Neben dem Drama kam auch der Kitsch nicht zu kurz. Leider bin ich auch davon kein großer Fan.

Was mir jedoch gefallen, war der Fokus auf Freundschaft. Gerade die wurde in Teil 3 großgeschrieben und ich habe die Jungs rund um James auch noch einmal anders kennenlernen dürfen.

Das eigentliche Ende und der große Konflikt wurden ähnlich anderer Schwierigkeiten sehr einfach gelöst. Ich empfand es als sehr schwarz weiß zwischen bösen Papa und guten Kindern, kaum Grauzonen.

Um die Rezension aber auf einer positiven Note zu beenden: Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Er ist angenehm zu lesen und lässt einen wirklich für einen Moment abschalten.

Im Großen und Ganzen

„Save Us“ hat mich leider nicht komplett abholen können. Die ersten zwei Bücher haben mich, obwohl ich keine große Erwartungen hatte, sehr gut unterhalten. Der dritte Teil hat es mir aufgrund vieler – nicht immer zur Handlung beitragenden – Sichten schwer gemacht. Daneben überwanden die Charaktere ihre Schwierigkeiten einfach zu schnell.

Die Thematik rund um Familie, Zukunft und Freundschaft hat mir jedoch sehr gut gefallen.

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(185)

398 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Ich habe mich ja schon ein wenig in das Cover verliebt, was besonders an dieser malerischen Landschaft im unteren Teil des Bildes liegt. Es hat mich sofort eingeladen, mich in dieses Buch zu stürzen. Die Diamantensplitter habe ich erst im Laufe der Handlung wahrgenommen.

Handlung

June tritt ihr Auslandsland an. Doch ihre Ankunft in Cornwall verläuft anders als sie geplant hat. Die Ruhe, die sie in dem kleinen Cottage ihres Onkels erwartet, bekommt sie nicht. Denn statt des Cottages lebt sie in einem großen Anwesen, zusammen mit ihren Cousins, die eigentlich auf Weltreise sein sollten. Eine neu entdeckte Gabe und verwirrende Gefühle mischen den Aufenthalt in Cornwall noch weiter auf.

Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch zu lesen. Erstens wollte ich schon seit längerer Zeit wieder zu einem Buch von Rose Snow greifen. Zweitens haben mich das Setting und der Klappentext sehr angesprochen. Während des Lesens habe ich mich wirklich nach Cornwall gewünscht. Die beschriebene raue Schönheit hat mich verzaubern können.

Kommen wir aber zur Handlung. Diese lebt von ihren Geheimnissen und ihrer Magie. Mit June bekommen wir eine Protagonistin vorgesetzt, die an das glaubt, was sie mit ihrer Rationalität nachvollziehen kann. Damit entsteht eine Differenz, denn einiges, mit dem sie konfrontiert ist, übersteigt alles, was sie für möglich hält. Einige Geheimnisse werden aufgeklärt, bei anderen werden mögliche Lösungen nur angedeutet. Dadurch bin ich sehr neugierig, wie es weitergeht. Woher kommt Junes Gabe? Welche Sagen und Mythen werden wir noch begegnen? Welche davon haben einen wahren Kern und welche sind erstunken und erlogen?

Gerade am Ende wird noch eine mysteriöse Behauptung in den Raum gestellt, die alles noch einmal in ein anderes Licht rückt und einen meiner Kritikpunkte, die ich zuvor hatte, völlig ausräumt.

Charaktere

Die mit Statistiken um sich werfende June war mir auf Anhieb sympathisch. Auch die Art und Weise, wie sie mit dem umgeht, mit dem sie konfrontiert wird. Was mich anfangs sehr gestört hat, ist, wie direkt sie auf die beiden Jungs reagiert. Wir haben hier eine Dreiecksgeschichte, die ja nicht jeder mag. Ich lese es tatsächlich ab und an ganz gerne. Hier war ich etwas genervt. Keiner lässt sich in die Karten gucken und gerade zu Beginn ging es halt wirklich nur um körperliche Anziehung (ohne explizit zu werden. Wir befinden uns schließlich in einem Jugendbuch). Meinen persönlichen Favoriten aus diesem Trio habe ich trotzdem schon gefunden. Insgesamt habe ich bei Blake ein besseres Gefühl und er gefällt mir persönlich mehr. Es hat mich nur sehr genervt, dass er ihr ständig Anweisungen gegeben hat. Wenigstens ist June niemand, der das mit sich machen lässt.

Ich bin sehr gespannt, welche Abgründe wir noch aufdecken.

Schreibstil

Mir gefällt der Schreibstil der beiden Autorinnen. Ich finde es immer noch erstaunlich, wie sehr sie sich nach einer Stimme anhören. Die Beschreibungen haben mich verzaubert. Das Setting wurde wunderbar eingefangen und auch die Gefühle der Protagonistin.

Mein Fazit:

„Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit“ ist für mich ein sehr gelungener Auftakt. Eine sympathische Protagonistin wird in ein wunderbares Setting geworfen und mit einer Gabe konfrontiert, mit der sie nicht umzugehen weiß. Dazu kommen noch zwei Kerle, die ihr das Leben schwer machen und die sich nicht in die Karten gucken lassen.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wasteland 3: Moment der Entscheidung

Emily Bähr
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.10.2018
ISBN 9783646604269
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Die Farbe gefällt mir, da Rot meine Lieblingsfarbe ist. Ansonsten … habe ich immer noch nicht verstanden, wie der Hintergrund mit dem Buch in Zusammenhang steht.

Handlung

Lys hat von der Elysium fliehen können. In der Folge schließt sie sich nun den Rebellen an, um in dem Krieg, der unweigerlich folgt, mitzuwirken. Auch wenn es bedeutet, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie hat einen Grund gefunden, um zu kämpfen. Ihre Freunde folgen ihr. Nur Z scheint sich immer weiter von ihr zu distanzieren, denn das Virus wirkt in ihm.

Ich hatte mich sehr auf den dritten Teil gefreut. Nachdem ich „Zeit der Rebellion“ beendet hatte, habe ich auch nicht lange gezögert und in kürzester Zeit war ich bei der Hälfte angekommen. Dann hat mich kurzzeitig die Lust verlassen. Warum kann ich nicht genau beschreiben? Vielleicht lag es daran, dass es sich anfühlte, als stehe die Handlung still. Eventuell auch an Büchern, die ich nebenbei begonnen hatte und die mich in dem Moment mehr gefesselt habe. Wie ihr seht, kann ich es nicht hundertprozentig auf die Handlung schieben. Nach dieser eingelegten Pause habe ich den Rest wieder verschlungen. Insgesamt konnte mich das Finale wieder überzeugen. Die Enthüllung am Ende habe ich wirklich nicht kommen sehen. Die Verbindungen, die sich damit gezeigt haben. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Die Handlung bedient sich wieder des Wahnsinns und des dunklen Humors, den wir schon in den ersten beiden Teilen finden können. Gerade das zeichnet diese Reihe aus. Pläne gehen immer schief, Improvisationen stehen an der Tagesordnung. Augenrollen ist vorprogrammiert, ebenso ständiges Schmunzeln.

Die Liebesgeschichte hat mir ehrlich gesagt sehr gut gefallen. In diesem Teil bekommt sie ein bisschen mehr Platz, nimmt aber nicht den ganzen Raum ein. Die Dramatik, die durch das Virus dazukommt, hat mich an der einen oder anderen Stelle zu Tränen gerührt.

Das Ende kam mir dann etwas plötzlich, wenn ich ehrlich bin. Ich hätte gerne noch erfahren, wie es weitergeht. Nicht unbedingt mit den Charakteren, denn da habe ich eine Ahnung und lasse mir nicht gerne meine Vorstellung rauben, aber mit dem Land und dem System.

Charaktere

Die Gruppe rund um Lys und Z ist mir in dieser Reihe ans Herz gewachsen. Ich kann gar nicht sagen, wer mein Favorit ist, denn sie haben alle eine liebenswerte (und wahnsinnige) Seite. Gerade Lys wächst noch einmal über sich hinaus. Von dem ängstlichen Mädchen aus „Tag des Neubeginns“ ist nichts mehr zu erkennen. Sie hat viel erlebt, was sie geprägt hat, und ist stärker daraus hervorgegangen.

Schreibstil

Die Sprache passt wieder sehr gut. Ich finde es einfach klasse zu lesen.

Mein Fazit:

„Wasteland – Moment der Entscheidung“ ist ein gelungener Abschluss dieser dystopischen Trilogie. Ich finde es wirklich sehr schade, Abschied von diesen (Anti-)helden zu nehmen, denn seien wir ehrlich: Ist J.S. wirklich ein Held? Kein klassischer. Lys ist eine tolle Protagonistin, an der man eine tolle Charakterentwicklung beobachten kann.

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Seasons of Magic: Blütenrausch

Ewa A.
E-Buch Text: 290 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.09.2018
ISBN 9783646301144
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Jahr 1692 werden Ira, ihrer Schwester und ihren Freundinnen Rainille und Flame als Hexen angeklagt und ihnen wird der Prozess gemacht. In letzter Sekunde kann Ira sich aus dem Feuer retten und erwacht in einer fremden Zeit und in einer ihr fremden Welt. Das Jahr 2018 hält für sie einige Geheimnisse und Gefahren bereit. Um sich, ihre Schwester und Freundinnen endgültig zu retten, muss sie die Magie, die ihr inne wohnt. An ihrer Seite Lyle, der sie bei jedem Schritt unterstützt.

Meine Meinung

Ich habe bereits die andere Reihe „Me, my friends & one wedding“, die diese vier Autorinnen zusammengeschrieben haben, gelesen. Die Reihe hat mir aufgrund der Liebesgeschichten, aber auch dem Fokus auf Freundschaft wahnsinnig gut gefallen. Deswegen habe ich mich auch sehr auf dieses – diesmal phantastische – Gemeinschaftsprojekt gefreut. Den Beginn macht die Autorin Ewa A., deren Romane ich sehr gerne lese.

 

Als ihre Magie erwacht …

Das Ausgangsszenario ist grausam. Anders kann man es nicht beschreiben, denn wir erleben die letzten Momente der vier jungen Frauen in ihrem Dorf Salem mit. Die Beschreibung des Prozess und des Feuers, in dem sie gefangen werden, haben mir sehr gut gefallen und haben mich sofort in die Geschichte gesogen.

Dann springen wir als Leser gemeinsam mit der Protagonistin in der Zeit. Sie landet in einem alten Herrenhaus, das von Lyle und seiner Nichte Abby bewohnt wird. Als sie von diesem auf die Straße gesetzt wird, erlebt sie die Schrecken unserer Welt: Halloween. Mir gefielen diese erste Szene, auch die Beschreibungen von den fremdartigen Sachen, die Ira begegnen, denn sie weiß weder was Auto sind, noch kennt sie die Gepflogenheiten unserer Zeit. Dadurch ergeben sich viele Schwierigkeiten.

Ab diesem Teil möchte ich nicht mehr zu stark auf die Handlung eingehen, da ich doch sehr überrascht über ihren Verlauf war. Mit den Geschehnissen habe ich nicht wirklich gerechnet. Die Ideen, die dahinter stecken haben mir sehr gut gefallen, besonders Madame Goose hat es mir angetan. Auch die Magie, die eine große Rolle spielt, gefiel mir sehr gut.

… muss sie über sich hinauswachsen.

Ira ist eine sehr ängstliche Protagonistin, die im Laufe der Handlung über sich hinauswächst und im Gesamten eine schöne Charakterentwicklung zeigt.

Jedoch habe ich einige Kritikpunkte, die ich gerne ansprechen möchte. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass sich die Handlung hetzte. Mir hat in einigen Szenen die Zeit gefehlt, die sie zu ihrer vollen Entfaltung eigentlich gebraucht hätten. Dadurch konnte ich zwar eine gute Bindung zu den Charakteren aufbauen, aber mich hat das Prickeln und ihre aufkeimenden Gefühle nicht ganz abholen können. Auch erschien ihre Reise sehr leicht. Schwierigkeiten meisterten sie oft mit Bravour.

Abrupt endete es

Das Ende kam sehr plötzlich und abrupt. In dieser Szene, in diesem Moment hatte ich nicht wirklich damit gerechnet. Auf der einen Seite lässt mich etwas unbefriedigt zurück, auf der anderen Seite weiß ich ja, dass es noch ein gemeinsames Ende geben wird. Jedoch ist es so schade, da ich jetzt sehr lange warten muss, bis ich erfahre, wie es mit Ira im Speziellen ausgeht.

Im Großen und Ganzen

Im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin, die ich schon gelesen habe, ist „Season of Magic – Blütenrausch“ etwas schwächer. Das Tempo hat für mich nicht ganz gestimmt und ich hätte mir mehr Schwierigkeiten gewünscht und nicht so glatte Lösungen dafür. Abhängig davon jedoch hat mich die Idee begeistern können. Meine Rezension hört sich irgendwie negativer an, als ich es eigentlich finde, denn im Großen und Ganzen hat mir das Buch wirklich gefallen. Sonst hätte ich es nicht in der kürzesten Zeit verschlungen.

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111 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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All I Want for Christmas. Eine Weihnachts-Romance in Manhattan

Julia K. Stein
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 19.09.2018
ISBN 9783473585366
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Mir ist das Cover schon ziemlich früh aufgefallen und finde es einfach nur knuffig. Die eingefangene Stimmung gefällt mir sehr gut. Es macht Lust auf Weihnachten und Winter.

Handlung

Was tut man nicht alles für die beste Freundin? Man plant als Trauzeugin Teile der Hochzeit, auch wenn man nicht überzeugt ist, dass Braut und Bräutigam wirklich zusammenpassen. Man arbeitet auch mit dem Trauzeugen des Bräutigams zusammen, obwohl man ihn nicht ausstehen kann. Pippa könnte sich jedoch wirklich Besseres vorstellen, als mit Hunter Zeit zu verbringen.

Ich habe dieses Buch direkt nach dem anderen Weihnachtsbuch von Julia K. Stein gelesen. Es hat mir viel besser gefallen. Diese Geschichte wirkte etwas älter, auch wenn sie eine ähnliche Thematik rund um die New Yorker Upper East Side, Geld und Vorurteilen. Denn mit Vorurteilen können sowohl Hunter als auch Pippa aufwarten. Durch die Hochzeit sind sie gezwungen miteinander zu arbeiten. Es kommt, wie es in solchen Büchern kommen muss: Sie merken, dass nicht alle ihre Vorurteile zutreffen, entdecken sogar Gemeinsamkeiten, aber Missverständnisse verkomplizieren das Ganze. Einige Klischees wurden von der Autorin aufgegriffen, aber wie ich finde, wunderbar umgesetzt. Das Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen und ich hatte es in einer sehr kurzen Zeit verschlungen. Ich habe mitgefiebert und mein Herz zusammen mit den Protagonisten verloren. Die Gefühle wurden für mich fühlbar und greifbar. Die eine oder andere Träne habe ich auch verdrückt.

Charaktere

Pippa war mir sympathisch. Sie ist ein Organisationstalent, hat es aber seit der Scheidung ihrer Eltern nicht immer leicht. Ihrer Mutter ist das Gesicht zu wahren, sehr wichtig und sie beugt sich diesem Wunsch. Dadurch wirkt sie auch sehr verschlossen. Mit der Hochzeit steht sie in einem Zwiespalt, da sie nicht denkt, dass ihre beste Freundin und ihr Verlobter zusammenpassen. Hunter hegt denselben Verdacht und sie mischen sich ein. Hunter hat mir auch sehr gut gefallen und ich habe mit ihm gelitten.

Schreibstil

Ich liebe es, wenn man die Geschichte aus beiden Sichten verfolgen kann. Dem war hier so. Der Autorin gelingt es, beiden Charakteren ihre eigene Stimme zu geben. Die Gefühle werden auch sehr gut herübergebracht.

Mein Fazit:

„All I want for christmas“ hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich neige eigentlich nicht dazu, Weihnachtsbücher zu lesen (und besonders nicht so früh), aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen und bereue es nicht. Es hat mich wirklich sehr gut unterhalten.

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Winterzauber in New York

Julia K. Stein
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646603026
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Es ist doch schon traumhaft, oder? Wenn der Winter immer so magisch aussehen würde, würde ich ihn eventuell lieber mögen. Die Stimmung, die es einfängt, ist einfach schön.

Handlung

Hannah hat sich so lange darauf gefreut, ihre Familie zu Weihnachten zu besuchen. Als sie jedoch fliegen möchte, folgt die Ernüchterung: Der Schneesturm macht es den Start eines Flugzeugs unmöglich. In New York zu stranden, ist schon schlimm genug, aber sie läuft ausgerechnet Kyle, Sunnyboy und Womanizer, in die Arme.

Ich hatte dieses Buch schon sehr lange im Blick. Nachdem ich eine eher enttäuschende Weihnachtsgeschichte gelesen habe, dachte ich, ich greife einmal zu diesem Buch. Im Nachhinein kann ich sagen: Für Zwischendurch ist es perfekt.

Die Handlung greift natürlich einige Klischees mit auf, aber an und an liebe ich das einfach. Zudem ist das verschneite New York ein wunderbares Setting. Ich will diese Stadt unbedingt noch einmal besuchen. Wobei ich mich auch mit weniger Schnee zufrieden geben würde.

Hannah und Kyle sind ziemlich gegensätzlich – in ihrer Einstellung und Haltung, aber auch hinsichtlich des Umfeldes, in dem sie aufgewachsen sind. Bei Kyle ist dies die New Yorker Upper East Side. Hannah kommt stattdessen aus Deutschland. Dementsprechend stehen gefasste Vorurteile im Mittelpunkt. Viel Action bietet die Handlung nicht, viel Interaktion mit anderen Menschen gibt es auch nicht. Der Fokus liegt auf dem Zusammensein der Protagonisten und ihrer Kommunikation. Sie öffnen sich einander und dadurch haben Gefühle die Chance zu wachsen.

Für mich hielt die Handlung an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel Kitsch bereit. Ich stehe nicht so ganz darauf, deswegen habe ich auch mal die Augen verdreht.

Charaktere

Hannah und Kyle wirken sehr echt. In beider Leben läuft nicht alles rund, stattdessen haben sie beide ihre Päckchen zu tragen. Das fand ich sehr authentisch.

Auch finde ich, dass sie sich gut ergänzt habe, und im Miteinander sind sie gewachsen, haben mal über ihren eigenen Tellerrand geschaut und Vorurteile konnten ausgeräumt werden.

Schreibstil

Insgesamt hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Er ist sehr angenehm zu lesen. Mir gefielen die Perspektivwechsel nicht so sehr. Die kamen teilweise sehr plötzlich und ohne Ankündigung. Auf einmal befanden wir uns im anderen Kopf. Bis jetzt bin ich nicht ganz sicher, welche Perspektive es war. Ob die Autorin sich am auktorialen oder personalen Erzähler versucht hat.

Mein Fazit:

„Winterzauber in New York“ ist für mich perfekt für Zwischendurch. Es ist kurzweilig und kitschig. Mit authentischen Charakteren kann es jedoch überzeugen. Für mich war es leider an der einen oder anderen Stelle zu viel Kitsch.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Weihnachtswunder von Manhattan

Lana Rotaru
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.11.2018
ISBN 9783646604214
Genre: Liebesromane

Rezension:

Weihnachten könnte Cathy gestohlen bleiben. Statt sich den Weihnachtsgefühlen hinzugeben arbeitet sie rund um die Uhr, um die Rechnungen der Familie zu begleichen. In dieser Situation lernt sie Nick Claus kennen, der sich als Sohn des Weihnachtsmanns vorstellt. Cathy weiß, der Typ ist verrückt, und versucht sich von ihm fernzuhalten. Mit jeder Begegnung schleicht er sich jedoch mehr in ihr verhärtetes Herz.

Meine Meinung

Als die Autorin ankündigte, ihre Autorenkarriere erst einmal hinten anzustellen und das gegen Ende des Jahres ein letztes Buch von ihr erscheinen wird, wusste ich schon, dass ich es lesen werde. Zwar habe ich längst nicht alle Bücher von ihr gelesen, aber „Superbia“ gehört vermutlich mit zu meinen Lieblingen.

Der Magie der Weihnacht

Dieses Jahr habe ich schon das eine oder andere Weihnachtsbuch gelesen, aber ich muss sagen, dass keines so originell und herzerwärmend die Magie der Weihnacht einfängt wie dieses hier. Als Leser durfte ich das Leben der Schülerin Cathy begleiten, die in jungen Jahren schon viel Leid erlebt hat und verbittert ist. Ihr begegnet Nick Claus, der Sohn des Weihnachtsmanns. Ich hatte nicht viele Erwartungen an dieses Buch. Die Autorin weiß jedoch, eine wunderbare Handlung zu weben. Mit kleinen Szenen hat sie dem Sohn und viel weniger dem Weihnachtsmann Leben eingehaucht, ohne dass ich es als albern empfunden hätte. Tatsächlich fand ich die im Nordpol erschaffene Welt wirklich sehr gut gelungen. Die Magie taucht immer wieder in der Handlung auf, ohne dass sie den Mittelpunkt der Handlung einnimmt. Außerdem habe ich die meisten Wendungen nicht voraussehen können. Gerade das Ende hat mich mitgenommen. Noch weiß ich nicht, ob ich hundertprozentig versöhnt bin. Allerdings … bin ich von der Autorin auch definitiv anderes gewöhnt, dass dieses Ende tatsächlich fast perfekt und Leserherzen freundlich ist.

Taschentücher bereitlegen

Eigentlich hätte ich es ahnen müssen. Die Autorin schafft es immer, ihre Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Ich hätte trotzdem nicht gedacht, so viele Tränen vergießen zu müssen. Dazu beigetragen hat die Charakterentwicklung Cathys. Im Laufe der Handlung wandelt sich nicht nur Cathys Einstellung zu Weihnachten, sondern ihr werden auch in ganz vielen anderen Belangen und Bereichen die Augen geöffnet. Wow. Und das auf sehr feinfühlige Weise. Viele verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen werden beleuchtet und die Bedeutung der Perspektive, aus der man sie betrachtet. Mein Herz hat diese Geschichte definitiv nicht kalt gelassen. Stattdessen habe ich mitgelitten und mein Herz wurde nach und nach erweicht. Ich könnte wirklich schwärmen, weil ich sie so schön fand. Auch die Mischung zwischen Weihnachtskitsch und Weihnachtsgrinch wurde perfekt getroffen.

Zum Schreibstil

Die Autorin gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Das liegt auch an ihrem Schreibstil, nicht nur an ihren wunderbar gestrickten Charakteren und Handlungen. Die Gefühle der Charaktere werden durch ihre Worte authentisch und greifbar eingefangen.

Mein Fazit:

„Weihnachtswunder von Manhattan“ ist ein wunderbarer Weihnachtsroman, der mich berührt hat. Die Charakterentwicklung Cathys hat mich nicht nur einmal zu Tränen gerührt. Eine zarte Liebesgeschichte mischt sich mit der Magie von Weihnachten. Eine originelle Idee.

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196 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

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Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders

Jennifer Snow , Wanda Martin
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736307117
Genre: Liebesromane

Rezension:

Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders

Abigail Janson kehrt nach ihrer Scheidung in ihre Heimatstadt zurück, um wieder auf ihre eigenen Füße zukommen. Gemeinsam mit ihrer Tochter möchte sie sich ein Leben aufbauen – selbstbestimmt ohne Mann an der Seite. Als ihre Tochter beginnt, Eishockey zu spielen, trifft sie Jackson Westmore wieder – den ehemaligen besten Freund ihres Ex-Manns.

Meine Meinung

Anhand des Covers dachte ich nicht, dass es sich um eine Sportromanze handelt. Erst der Klappentext hat mir dies verraten. Da ich solche Romanzen schon ganz gerne lesen, habe ich das Buch angefragt.

Von gescheiterten Beziehungen …

Zwischendurch finde ich solche Geschichten perfekt. Sie helfen, um eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Wobei ich sagen muss, dass diese Geschichte mich nicht nachhaltig begeistern konnte. Für den Moment, während ich gelesen habe, aber schon. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt.

Abigail hat ihr Highschool Sweetheart geheiratet, nachdem sie schwanger wurde. Ihr Mann ist Eishockeyprofi und sie folgt ihm. Das Glück der beiden hält jedoch nicht an. Versuchungen in Form von Puck Bunnies sind an jeder Ecke anzutreffen. Nach dem Ende ihrer Ehe findet sie sich in ihrer Heimatstadt wieder. Die gescheiterte Beziehung ist ein einziges Klischee, aber es funktioniert immer wieder. Auch der ehemalige beste Freund des Ex ist ein typisches Klischee. In dieser Geschichte passt es wunderbar zusammen und es ist auch das, was ich erwarte. Leichte Unterhaltung für Zwischendurch.

… und zweiten Chancen

Sport spielt eine große Rolle in dem Roman. Jackson ist Eishockeytrainer, der für kurze Zeit die Chance hatte, Profi zu werden. Stattdessen trainiert er junge Nachwuchstalente. Über diesen Posten kommen sich Jackson und Abigail auch näher. Jackson ist nie über seine Gefühle für Abigail hinweg gekommen und jetzt sieht er die Chance, sie für sich zu gewinnen. Zunächst ist er sich selbst nicht so sicher, ob er das wirklich möchte. Aber im Zusammensein mit ihr merkt, wie wichtig sie ihm ist. Die Handlung überrascht nicht mit vielen Wendungen. Stattdessen ist es wirklich seicht. Kein unnötiges Drama, aber eben genug, um Gefühle an den Leser zu transportieren.

Mein Fazit

„Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ ist perfekt für zwischendurch. Die aufgegriffenen Klischees lassen einen wissen, was man erwarten kann und genau das wird einem auch geboten. Gefühl und eine kleine Portion Drama im Sportsetting.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Street Heart. Nie mehr ohne dich

Laini Otis , Cat Dylan
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.09.2018
ISBN 9783646604078
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Ich liebe Lainis Bücher. Deswegen konnte ich auch zu dem neuen Teil der Street Stories nicht Nein sagen. Das Cover hat dazu beigetragen, nach dieser Geschichte zu greifen, denn die ausgestrahlte Stimmung hat es mir angetan.

In der Ruhe …

Auch wenn es sich um eine Reihe handelt, kann man diese beiden Bücher nicht miteinander vergleichen. Protagonisten und Schicksale sind ziemlich verschieden und damit auch der Verlauf. Damit musste ich mich auch auseinandersetzen, da ich mit gewissen Erwartungen an das Buch herangegangen sind. Sky und Nika waren eine explosive Mischung mit vielen Konfrontationen. Dallas und Hobie sind dies nicht. Über den Verlauf war ich sehr überrascht und dadurch ist mir der Einstieg erschwert gewesen. Ich habe sehnlichst auf einen Moment gewartet, der nicht so früh eingetreten ist, wie ich gedacht habe. Das Tempo besitzt eine ungewöhnliche Ruhe, die mir, nachdem ich mich darauf eingelassen habe, sehr gut gefallen hat.

… liegen Kraft und Liebe

Dieses Buch zeigt noch einmal, wie wichtig Liebe und Freundschaft sein können. Gerade in traumatischen und schwierigen Situationen. Ein soziales Netzwerk kann für vieles ein beschützender Faktor sein. Der Fokus der Geschichte liegt sehr auf dem Innenleben der beiden Charaktere. Durch kurze Szenen werden wir in ihre Vergangenheit mitgenommen und nach und nach erfahren wir, wie es zu der Trennung der Charaktere gekommen ist. Ihre Freundschaft und Liebe war stark und in der Gegenwart müssen sie sich mit dem Alten und Neuen arrangieren, da die drei Jahre Trennung natürlich nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen ist. Gerade Hobies Reaktion auf Dallas gefiel mir gut. Auch der Umgang damit wurde realisistisch umgesetzt.

Mir persönlich war es jedoch gerade zum Ende hin etwas zu kitschig. Große Worte und Schwüre konnte ich ihnen zwar abkaufen, da es der Autorin gelingt, Gefühle greifbar zu machen, aber gleichzeitig empfand ich sie als zu drastisch und dramatisch für das junge Alter der Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin hat mich jedoch wieder einmal gefangen genommen.

Ein Wiedersehen mit alten und neuen Gesichtern

Ein Bonus dieser Geschichte war definitiv das Wiedersehen mit alten und neuen Gesichter. Daran hatte ich sehr viel Spaß und … ich hätte eigentlich sehr viel Lust noch mehr über die Truppe zu lesen. Eine Idee hätte ich auch schon.

Mein Fazit:

„Street Heart. Nie mehr ohne dich“ ist ein eigenständiger Roman der Street Stories-Reihe. Er überzeugt mit einer sehr viel ruhigen Atmosphäre und einem Paar, das sich mit vielen Enttäuschungen und schwerwiegenden Entscheidungen der Vergangenheit, auseinandersetzen muss. Etwas Kitsch begleitet die Protagonisten, während sie ihren Schmerz verarbeiten.

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 118 Rezensionen

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The One Best Man

Piper Rayne , Cherokee Moon Agnew
Flexibler Einband
Erschienen bei Forever, 25.01.2019
ISBN 9783958183421
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover
Das Cover ähnelt den Cover der „San Francisco Hearts“-Reihe. Wieder sieht man nur einen Oberkörper des Mannes. Diesmal jedoch in hellen Farben. Sie sind schlicht, aber für mich nicht besonders ansprechend. Für mich war der Autorenname das Wichtige.

Handlung
Nach einer gescheiterten Ehe hat Victoria die Nase voll von Anwälten. Mit ihrer Tochter Jade lebt sie bei ihrer Mutter. Als sie ihre Tochter zur Schule bringt, läuft sie einem ehemaligen Bekannten in die Arme. Ein weiterer Anwalt. Aber wäre das nicht schon schlimm genug, ist er auch noch der Trauzeuge ihres Ex-Mannes gewesen. Definitiv ein Grund für sie zu rennen, aber Reed Warner scheint, sie nicht entkommen lassen zu wollen.
Der dritte Band „The Banker“ der anderen Reihe von Piper Rayne hat mich damals wirklich begeistern können. Deswegen war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt, den ich überraschungsweise vom Verlag auch noch vorher bekommen habe. Insgesamt habe ich „The One Best Man“ sehr genossen, auch wenn ich es nicht so gut finde wie „The Banker“.
Die Geschichte ist sehr kurzweilig und es erschien mir an der einen oder anderen Stelle nicht so tiefgründig. Das Drama bzw. den Konflikt in der zweiten Hälfte des Romans fand ich zu schnell aufgelöst. Viel zu schnell. Die Verzweiflung der Charaktere ist gefühlsmäßig nicht an mich herangekommen. Das fand ich etwas schade, aber dafür war der Rest einfach sehr schön und lud zum Träumen ein. Das Hin und Her zwischen Reed und Victoria war interessant mitzuverfolgen. Nicht zu aufgesetzt, nicht zu konstruiert. Eine gemeinsame Vergangenheit und Ängste haben Victoria davon abgehalten, sich ganz auf den Mann einzulassen, der aber sehr hartnäckig war. Wer nach einem Bad Boy mit weichem Kern sucht, der wird hier leider nicht fündig. Reed ist ein Gentleman. Er zeigt Seiten von sich, die ich nicht erwartet habe.

Charaktere
Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Besonders die Mädelsgruppe hat mir sehr gut gefallen und sie verspricht auch genug Lesestoff in weiteren Bänden, denn beide Freundinnen haben ihr eigenes Drama mit Männern.
Auch die Kinder, die in diesem Buch eine Rolle spielen, bereichern es. Victoria geht es vor allem um ihre Tochter. Sie setzt sie an erste Stelle und auch Reed hat ein Herz für Kindern. Obwohl er Anwalt ist, muss Victoria erkennen, dass Reed nicht aus demselben Holz geschnitzt ist, wie ihr Ex-Mann.

Schreibstil
Angenehm zu lesen. Ich fliege bei Piper Rayne nahezu durch die Seiten. Vor Kurzem habe ich auch das erste Buch im englischen Original von dem Autorenduo gelesen. Auch dort fliegt man nur so durch die Seiten.

Mein Fazit:
„The One Best Man“ ist ein kurzweiliger, romantischer Roman mit einem wahren Gentleman in der Hauptrolle, der alles daran setzt, die Frau seiner Träume von seinen Qualitäten zu überzeugen. Ab und an fehlte mir die Tiefe, aber dennoch freue ich mich auf die weiteren Teile der Reihe.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Merry Mary Christmas

Mirka Mai
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492501910
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Es ist wunderbar weihnachtlich und romantisch. Es hat mich direkt angefixt.

Handlung

Mary Christmas Parker möchte heiraten. Ja, es ist ihr richtiger Name und ebenfalls ja, ihre Eltern scheinen sie irgendwie zu hassen. Warum sonst sollte man seinem Kind einen solchen Namen geben? Um das Erbe ihrer Großtante anzutreten, möchte sie noch vor ihrem 25. Geburtstag die Ehe schließen. Blöd nur, dass sie kurz vor der Hochzeit ohne Verlobten da steht. Zu allem Überfluss melden sich auch nur ihre Familie zum Besuch an.

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und habe motiviert mit dem Lesen begonnen. Hohe Erwartungen hatte ich ehrlich gesagt nicht, aber die Geschichte blieb leider auch dahinter zurück, denn meinen Geschmack hat sie leider nicht ganz getroffen. Das Tempo empfand ich als zu schnell. Ich hatte das Gefühl, dass der Geschichte nicht genügend Raum gegeben wurde, sich zu entfalten. Szenen und Emotionen wurden beschrieben, aber sie kamen nicht richtig bei mir an.

Die Art und Weise, wie sich die Geschichte entwickelt hat mich aber überrascht. Da war ein Twist, den ich nicht habe kommen sehen, was mir aber auch gut gefallen hat. Danach leider wurde die Geschichte für mich jedoch sehr vorhersehbar. Kleine Fährten, die eingestreut wurde, habe ich schnell entdeckt und das Warten auf die Auflösung war etwas zäh für mich, da ich mich gefragt habe, wie blind die Protagonistin doch sein konnte.

Das Setting und die Stimmung gefielen mir aber ganz gut. Weihnachtsstimmung kam schon auf.

Charaktere

Für mich blieben die Charaktere leider etwas blass. Ich habe über sie gelesen, aber viel habe ich nicht über sie erfahren. Ich konnte ihre Gefühlswelt nicht miterleben, sondern habe nur darüber gelesen. James hat mir ganz gut gefallen, aber das Drama war für mich etwas zu konstruiert.

Schreibstil

Mir gefiel der Schreibstil der Autorin, aber mir fehlte ein bisschen das „Show don’t tell“.

Mein Fazit:

„Merry Mary Christmas“ ist ein weihnachtlicher Roman, der bestimmt einige Fans finden wird. Es war an vielen Stellen nur leider nicht mein Fall. Es hat mir an Tiefe gefehlt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

Wasteland 2: Zeit der Rebellion

Emily Bähr
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Die Farbe gefällt mir einen Ticken besser als das Grün seines Vorgängers, aber es sagt mir im ganzen Zusammenhang auch nicht zu. Weder das Mädchen, das ich nicht mit Lys in Vereinbarung bringen kann, noch den Hintergrund.

Handlung

Yes. Ich konnte mich nicht beherrschen und habe mir direkt im Anschluss an die Lektüren von Wasteland 1 den zweiten Teil gekauft (den dritten auch, den ich zurzeit lese). Ich wollte meine Begeisterung ausnutzen, um die gesamte Reihe zu suchten. Danach fühle ich mich nämlich. Nach dem Abschluss von „Zeit der Rebellion“ habe ich nicht gezögert, den dritten anzufangen. Bei zu viel Zeit dazwischen habe ich immer Hemmungen weiterzulesen.

Der zweite Teil hat mich auf eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt und nicht nur einmal dachte ich mir, wie fies kann Emily Bähr nur zu ihren Charakteren sein. Als Leser wurde ich in ein neues Setting geworfen, denn schon im ersten Band haben sich weitreichende dystopische Elemente abgezeichnet, die ich nun kennenlernen und explorieren konnte. Das Leben auf der Elysium ist nicht gerade einfach für Lys, aber sie beweist jeden Tag aufs Neue, wie stark sie sein kann. Anders als im ersten Teil wird das geschehen nun auch aus Zs Sicht beschrieben. Ich muss gestehen, dass ich anfangs kein großer Fan seiner Sicht war. Er ist mir ein wenig auf den Keks gegangen. Andererseits war seine Sicht so wichtig, um die Geschehnisse bei ihm und den anderen mitzuerleben.

Es war spannend, verstörend, aber Emily Bähr weiß es, mit dem in den Charakteren liegenden Wahnsinn und schwarzen Humor aufzulockern. Es ist beizeiten echt amüsant, dann wieder verstörend. Das Setting gewinnt im ganzen Roman an Weite, was mir sehr gut gefällt. Ich bin echt gespannt, wie es sich jetzt abschließt.

Charaktere

Lys ist stark und der Kleber der Gruppe. Sie ist die gute Seele, die jedoch an Härte gewinnt durch das, was sie erlebt. Mir gefällt sie als Protagonistin wirklich gut. Z mag ich auch wahnsinnig gerne, aber wie gesagt, anfangs hat mich seine Sicht mehr genervt als alles andere, weil … er einfach sehr, sehr stur ist.

Aber auch die anderen Charaktere liegen mir so am Herzen. Die Truppe ist verrückt und wahnsinnig, aber trotzdem einfach liebenswürdig. Und sie finden Gefährten in der unmöglichsten Situation. Regan und Stan fort he win.

Schreibstil

Locker und flüssig. Humorvoll mit vielen Fluchen gespickt. Das ist Wastelands Schreibstil. Ich mag es.

Mein Fazit:

Ich kann mich nicht entscheiden, welcher Teil mir besser gefällt. Der zweite Teil nimmt uns weiter in die Welt hinein und zeigt, dass es wirklich eine Dystopie ist und die Zombie-Apokalypse nur nebensächlich ist. Ich liebe die Charaktere.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

Der Kampf um die Krone (Die Magie der Königreiche 2)

Valeria Bell
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604047
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Obwohl die Farbe Weiß dominiert, gefällt mir das Cover sehr gut. Abgebildet ist schon wie beim ersten Teil die Prinzessin Skyler und im Hintergrund bilden sich Wald und Königreich ab.

Handlung

Mit Hilfe des Waldläufers William konnte Skyler den ersten Teil ihres Abenteuers meistern und ihre Ziehschwester retten. Leandra ist aber nicht die Einzige, die sie zu retten hat. Ein ganzes Königreich wartet darauf, dass sie zur Rettung kommt. Sie muss lernen, ihre Magie zu kontrollieren, während sich weitere Gefahren ihr in den Weg stellen.

„Das verlorene Königreich“ habe ich ziemlich schnell nach Erscheinen gelesen. Dennoch habe ich mich wieder gut in der Handlung eingefunden. Insgesamt gefiel mir „Der Kampf um die Krone“ sehr viel besser. Die Handlung war zielführend. Das hatte ich leider bei „Das verlorene Königreich“ nicht im Gefühl. Dort erschien mir vieles doch sehr willkürlich. Hier ist es nicht so. Die einzelnen Szenen fügen sich zu einer spannenden Handlung zusammen, die mit einigen überraschenden Wendungen einhergeht. Das Ende fand ich wirklich sehr gelungen, denn es wird noch einmal actionreicher und Skyler beweist, welche Stärke in ihr wohnt. Magie wird wunderbar in das Geschehen eingeflochten. Ebenso noch das eine oder andere Wesen.

Bekannte aber auch neue Charaktere unterstützen sie in dem Kampf um ihr Königreich und bereichern so die Handlung.

Charaktere

Skyler kann bezeiten sehr theatralisch sein, woran ich mich echt gewöhnen musste. Ich komme mit solchen Sachen nicht unbedingt klar, aber Skyler entwickelt sich wirklich gut. Sie beweist Stärke und Mut und ist bereit, alles zu riskieren.

Ein Charakter, der mir auch sehr gut gefallen hat, ist der Magier Enderlin. Er kommt genau zur richtigen Zeit in die Handlung mit hinein.

Schreibstil

Ich liebe den Wortschatz der Autorin. Die Sprache ist manchmal sehr gestelzt – gerade in der wörtlichen Rede – aber das gefiel mir, weil es zu den Charakteren und der Welt.

Mein Fazit:

„Der Kampf um die Krone“ ist ein gelungener Abschluss, der Band Eins bei weitem übertrifft. Eine durchdachtere Handlung führt die Charaktere an ihre Grenzen, sodass sie über sich hinauswachsen müssen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Im Bann der Elfenwelt

Cara Yarash
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 08.12.2018
ISBN 9783961731268
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Ich bin etwas zwiegespalten, was das Cover angeht. Der Hintergrund gefällt mir wirklich gut. Die Farben harmonieren sehr gut- Die Frau, vermutlich soll es Merina, gefällt mir nicht. Ich finde, die Farbe passt nicht hinein und sie wirkt seltsam. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Handlung

Ich habe lange auf dieses Buch gewartet. Eigentlich seitdem die Autorin veröffentlicht hat, dass ihr Debüt erscheinen wird. Jetzt durfte ich in die Geschichte einsteigen und wurde auch nicht enttäuscht.

Merinas Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie sich in einem ihr unbekannten Land wiederfindet. Sie weiß gar nicht, wie ihr geschieht, als sich die Bewohner als Elfen herausstellen. Im Palast wird ihr eröffnet, Teil einer alten Prophezeiung zu sein und ihre Reise durch die Elfenwelt Elona beginnt.

Die Welt, die die Autorin hier zeichnet, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist vielfältig und durch das Reisen der Protagonistin lernen wir auch einige Ecken des Landes kennen. Ich hätte mir gerne gewünscht, noch tiefer in die Gesellschaft der Elfen eintauchen, als es im Rahmen der Geschichte ermöglich wurde. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau.

Die Handlung nimmt langsam an Fahrt auf. Gemeinsam mit der Protagonistin durfte ich als Leser die genauen Umstände der Prophezeiung und die ihrer inne wohnenden Magie kennenlernen. Einige Herausforderungen werden der Gruppe in den Weg gelegt. Es gibt einen Moment, der mich wirklich überrascht und schockiert hat und ich muss sagen. Hut ab! Ich weiß nicht, ob ich mich das als Autorin getraut hätte. Es war herzzerreißend und für mich ein kleines Highlight. Trotz des Schocks.

An der einen oder anderen Stelle hatte ich mir etwas mehr Action erwünscht, aber der „Showdown“ war in meinen Augen sehr realistisch. Er passte zur Geschichte und zu den Charakteren, was das Wichtigste war.

Ab und an hatte ich Probleme bezüglich der Zeitrechnung und wie viel Zeit im Roman vergangen war.

Charaktere

Merina gefiel mir als Protagonistin ziemlich gut. Sie hat sich nicht immer geschickt angestellt, aber das fand ich sehr realistisch. Schließlich ist es für sie alles neu. Manchmal hat sie mir zu intuitiv gehandelt und der Weg ebnete sich ihr häufig.

Die anderen Charaktere fügen sich gut in die Geschichte ein. Mir hätten sie jedoch etwas farbenfroher sein können. An der einen oder anderen Stelle blieben sie mir zu blass.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Er hat das Ganze zu einem angenehmen Leseerlebnis werden lassen.

Mein Fazit:

„Im Bann der Elfenwelt“ ist ein solides Debüt, das mir im Grunde gut gefallen hat. Mit einer Wendung habe ich wirklich nicht gerechnet und sie ist auch mein Highlight der Geschichte. Den einen oder anderen Kritikpunkt oder Wunsch an die Story hatte ich dennoch.

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New York Affair - Eine Woche in New York

Louise Bay
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 04.10.2018
ISBN 9783736309265
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover
Kein besonderes schickes, kein besonders hässliches Cover. Irgendwie gefällt es mir nicht so gut, da es nicht wirklich aus der Menge heraussticht.

Handlung
Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht. Das Buch war sehr viel kürzer, als ich erwartet habe. Ich hatte nur den Klappentext gelesen und nicht auf das Drumherum geachtet. Der Klappentext war ansprechend und versprach einen guten Roman für Zwischendurch. Durch die Länge (148 Seiten) war es auch wirklich nur ein Happen für Zwischendurch. Irgendwie war es vorbei, bevor die Geschichte richtig begonnen hat, bevor ich in der Handlung angekommen bin.
Anna hat gerade eine fiese Trennung hinter sich und möchte einfach nur Spaß haben. Ethan Scott scheint genau der Richtige für eine heiße Nacht zu sein. Sie stellt Regeln auf, die Ethan aber schnell alle nach der einen bricht. Auch seine eigenen Regeln bricht er in der Woche, die er mit Anna verbringt. Leider war dieses Buch der Anfang einer Reihe. Das heißt, dieses Buch endet relativ offen. Zu offen für meinen Geschmack.
Generell schien es auch mir persönlich auch zu oberflächlich. Die Gefühle, die zwischen Ethan und Anna entstehen, blieben für mich irgendwie unerreichbar, nicht so nachvollziehbar. Mir erscheinen sie so oberflächlich, nur auf der körperlichen Ebene wirklich greifbar. Tiefgang habe ich vergeblich gesucht, sodass die Geschichte gut für Zwischendurch ist, aber nichts nachhältig hinterlässt. Für den geringen Umfang empfand ich es auch als viel zu viele explizite Szenen. Die beiden haben mehr Zeit im Bett als irgendwo anders verbracht.

Charaktere
Viel kann ich nicht zu den beiden Charakteren sagen. Irgendwie blieben sie blass, sehr stereotyp für einen New Adult Roman. Anna, die zu oft an den falschen Kerl geraten ist und deswegen nur auf Spaß aus ist, und Ethan, der Geschäftsmann und Schürzenjäger, der nie mehr als eine Nacht mit einer Frau verbringt.

Schreibstil
Zu viel Tell, zu wenig Show, aber ansonsten doch ganz angenehm, sodass man durch die Seiten fliegen konnte.

Mein Fazit
„New York Affair – eine Woche in New York“ ist eine sehr kurzweilige, oberflächliche (zumindest aus meinem persönlichen Empfinden heraus) Lektüre. Gut für Zwischendurch, aber es macht nicht so einen Unterschied, ob man es jetzt gelesen hat oder nicht.

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691 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 277 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Ich mag den Stil. Die Polaroidbilder am Rand, das Holz, auf dem der Titel prangt. Es scheint rustikal, nicht zu kitschig, sondern sehr geschmackvoll. Dazu noch diese kleine Zeichnung des Hauses.

Handlung

Ich bin ehrlich. Anfangs bin ich nicht mit großen Erwartungen an diesen Roman gegangen. Zwar habe einige Lobpreisungen anderer Blogger lesen dürfen, aber generell begegne ich den meisten New Adult-Romanen mit wenigen Erwartungen. Nachdem Lila Bücherwelten auch noch eine absolut positive Rezension geschrieben hat, schlich sich dann doch Vorfreude ein, denn wir haben oft einen ähnlichen Geschmack. Und wow. Ich habe mir direkt den zweiten Teil gekauft und diesmal sogar als Print. Der erste wird auch noch in mein Regal einziehen, denn sie sehen bestimmt wunderbar zusammen aus.

Ich habe mich sofort in die Stadt Redwood verliebt. Es wird so idyllisch beschrieben. Die beste Art von Kleinstadt, in der es keine Geheimnisse gibt, aber in der trotzdem alle wohlwollend miteinander umgehen. Auch das Drachentrio, das gerne mal als Kuppler agiert. Dieses Setting ist einfach zu liebenswürdig, sodass man am liebsten dorthin ziehen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass es sich beim zweiten Teil wie ein nach Hause kommen anfühlt.

Neben des Settings sind die Charaktere und die Gefühle, die transportiert werden, das Besondere des Buches. Die Liebesgeschichte ist so authentisch und realistisch. Mein Herz hat sie berührt. Ich wollte mein Handy kaum aus der Hand legen. Die Gefühle scheinen wirklich greifbar. Die Entwicklung ist tiefgründig und basiert auf mehr als körperlicher Anziehung zwischen den Charakteren. Endlich einmal. Dabei lassen sich die Charaktere ihre Zeit. Sie versuchen ihre Unsicherheiten zu überwinden. Sie lösen sich nicht einfach in Luft aus, sondern sie arbeiten daran. Bis zum Schluss …

Charaktere

Avery ist liebenswürdig und was sie braucht, ist das Gefühl der Kontrolle. Durch ihr Organisationstalent bekommt sie diese Kontrolle. Mit ihrer autistischen Tochter hat sie es nicht immer leicht, aber sie liebt ihr kleines Mädchen abgöttisch und hat sehr viel Geduld. Ihr Ex-Ehemann hat jedoch dazu beigetragen, dass sie in vielen Sachen sehr unsicher ist. Hier kommt Cade O’Grady ins Spiel. Der liebenswürdige und lebensfrohe Schürzenjäger der Stadt Redwood. Seine Brüder und er sind die begehrtesten Junggesellen der Stadt. Avery spricht etwas in ihm an, das er nicht kennt. Aber nicht nur Avery, sondern auch ihre Tochter Hailey. Familie spielt auch eine große Rolle in diesem Roman, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Ich bin so durch die Seiten geflogen, weil ich mich so wohl gefühlt habe. Die Gefühle werden einfach perfekt transportiert.

Mein Fazit

„Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick“ ist ein New Adult-Roman, der meine niedrigen Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Ich habe mich sowohl in Setting als auch Charaktere verliebt und kann es kaum erwarten, wieder in die Kleinstadt zurückzukehren, um die Geschichte der andere O’Grady Brüder zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich realistisch und authentisch und auch die Charaktere sind wirklich greifbar und vielschichtig. Ich hatte so viel Spaß mit ihnen.

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Ein Bett in Cornwall

Alexandra Zöbeli
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Forever, 07.09.2018
ISBN 9783958183261
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Das Cover zeigt eine traumhafte Szenerie, die sofort zum Träumen einlädt. Dieses Cover war auch ein Grund, warum ich noch zu einem zweiten Buch der Autorin gegriffen habe.

Handlung

Sophies Leben gleicht einem Scherbenhaufen. Von der einen auf die andere Minute. Ihr Mann ist in einen tödlichen Unfall verwickelt. Auf seinem Beifahrersitz seine Affäre, mit der durchbrennen wollte. Sie flüchtet und landet schließlich in Cornwall, wo sie liebevoll aufgenommen wird.

Insgesamt habe ich die Lektüre dieser Geschichte als sehr angenehm empfunden. Die Ausgangssituation trifft Sophie hart. Letztendlich löst sich diese Situation relativ früh, da im Laufe des Romans viel Zeit vergeht. Insgesamt läuft danach erst einmal alles wie am Schnürchen für Sophie. Sie kann ihre Träume verwirklichen. Für mich erscheint es oft, als zu einfach. Das habe ich auch schon in „Der Himmel über den Black Mountains“ festgestellt. Der Fokus des Drama und der Schwierigkeiten liegt auf dem Zwischenmenschlichen und nicht auf den äußeren Umständen.

Wieder einmal überrascht mich die Autorin jedoch, wie sich die weitere Handlung gestaltet. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet, denn es geht einen Weg, der sich nicht vorher ankündigt. Es bringt noch einmal ein ganz eigenes Drama mit, das auch über das Zwischenmenschliche hinausgeht.

Für Zwischendurch ist es für mich das perfekte Buch gewesen, denn es hat beides. Leichtigkeit und Drama. Daneben gibt es Liebe, Freundschaft und Familie.

Charaktere

Ich habe die Charaktere über den Verlauf der Handlung sehr gut kennenlernen können. Sophie wird als sehr stur und determiniert beschrieben. Nach dem ersten Schock rappelt sie sich auch sehr schnell auf.

Auch Lukas ist ein interessanter Charakter, der meiner Meinung nach gut gezeichnet wurde. Die Nebencharaktere sind ebenso liebenswürdig und ergänzen die Geschichte gut.

Schreibstil

Diesen empfand ich ebenfalls als sehr angenehm und ist auch mit ein Grund, warum man sich gut in die Geschichte einfinden kann. Die manchmal schnellen Wechsel der Perspektiven haben es mir nicht immer leicht gemacht.

Mein Fazit

„Ein Bett in Cornwall“ ist ein leichter Roman für Zwischendurch gewesen. Drama und Gefühl und Leichtigkeit. Sowie ein wunderbares Setting.

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