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69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

liebe, liebesroman, autorin, erotik, vertrauensfrage

Loving Clementine

Lex Martin
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 07.12.2017
ISBN 9783736306035
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Clementine hat die Nase voll von Männern. Deswegen datet sie nicht. Nie. Die zwei Mal, die sie Männer an sich herangelassen hat, haben ihr voll und ganz gereicht. Als sie sich in einen neuen Kurs einträgt und einen Liebesroman schreiben muss, fehlt ihr die Inspiration. Gavin Murphy bietet ihr an, ihr dabei zu helfen. Schließlich hat er schon lange ein Auge auf Clementine geworfen.

Im Grunde hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen Clementine und Gavin baut sich in einem schönen Tempo auf. Ihre Geschichte wird begleitet von witzigen Freunden, die die Handlung auflockern. Denn insgesamt war es mir einfach zu viel. Es kommen viele Handlungsteile zusammen, die zwar irgendwie eine spannende Geschichte aufbauen, eine mit Gefühl und Drama. Mir war es allerdings zu viel des Guten und teilweise wurden die Vorkommnisse auch aus ihren Proportionen gerissen. Einiges wurde überdramatisiert, zumindest aus meiner Sicht. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich Gavin und die Geschichte der beiden einfach wunderbar fand. Es hätte gar nicht so viel darum herum benötigt, denn diese beiden hatten schon genug Dynamik.

Ich hatte an manchen Punkten den Eindruck, dass die Übersetzung auch nicht hundertprozentig gelungen ist. Ich kenne die englische Version nicht, aber aufgrund der deutschen Wortwahl (ständig das Wort anbetungswürdig, was im Deutschen echt ungewöhnlich und auch nicht so passend ist. Vermutlich wurde im Englischen das Wort „adorable“ verwendet, was wiederum verständlich ist, da es verschiedene Bedeutungen hat.)

Charaktere

Clementine war interessant. Sie hatte einiges zu tragen und sie hat sich doch irgendwie durchgeschlagen. Sie tat sich schwer, Menschen an sich heranzulassen und sich auch auf ihre Aufgaben einzulassen. Gavin war einfach toll. Anders kann ich es nicht sagen. Er wirkte auf den ersten Blick wie ein Bad Boy und war es doch nicht wirklich. Hach, er ist so toll. Auch wenn seine Handlungsweisen nicht immer verständlich waren, kann man gut für ihn schwärmen. Insgesamt gefällt mi auch sehr gut, wie sie sich einander annähern.

Auch die Nebencharaktere fand ich gut gezeichnet und es war schön, dass sie nicht außen vor gelassen wurden.

Schreibstil

Bei Übersetzungen finde ich es beizeiten schwierig etwas zum Schreibstil zu sagen. Gerade in diesem Fall, da ich die gewählte Wortwahl nicht unbedingt immer passend fand. Dennoch lässt es sich sehr flüssig lesen.

Mein Fazit:

„Loving Clementine“ ist ein Roman mit sehr viel Potenzial, das nicht hundertprozentig genutzt wird. Die Liebesgeschichte fand ich wirklich gelungen. Auch die Umstände darum fand ich eigentlich sehr gut gewählt, leider etwas zu viel und zu überspitzt. Es ist etwas zu viel des Guten. Dabei haben die Charaktere wirklich gute Dynamik.

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77 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

aliens, flüchtlinge, so, washington, nah

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603255
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

In Washington D.C. passiert das Unglaubliche. Was wie ein Luftangriff startet, entpuppt sich als Bruchlandung eines UFOs. Für Melody verändert sich schlagartig. Ihr Bruder kämpft im Krankenhaus ums Überleben und ihre Mutter übernimmt die Pflege der Gestrandeten. Zu allem Überfluss soll sie an einem neuen Geheimprojekt teilnehmen und Neven in die Familie aufnehmen.

Ich bin kein Fan von Aliens, aber ich bin schon das ein oder andere Mal positiv überrascht worden (zuletzt bei Johanna Danninger’s „Lost in Strange Eyes“). Deswegen wollte ich die neue Geschichte von Jennifer Wolf unbedingt lesen. Ihre Werke haben mir für gewöhnlich sehr gut gefallen.

„Starfall“ gehört in die Kategorie „Aliens können wahnsinnig faszinierend sein“ und „Jennifer Wolf kann es einfach“. Ich bin einfach wahnsinnig begeistert. Eigentlich wollte ich mir das Buch etwas einteilen, aber das ist mir einfach nicht gelungen. Ich habe es verschlungen innerhalb eines Tages. Die Hintergründe rund um die Aliens sind einfach wahnsinnig spannend und wohl durchdacht. Mir gefallen der Ansatz und das Thema, das damit aufgegriffen wird, wirklich gut, denn man kann dieses Buch als einfache Unterhaltung sehen oder auch als Appell an die Menschlichkeit, denn diese wird immer wieder gefordert.

Die Handlung hat viel Gefühl und auch einiges an Spannung. Es gab einige Momente, in denen ich die Autorin echt hassen wollte wegen dem, was sie uns angetan hat, aber dann hat sie es wieder besser gemacht, bis der nächste Plotpunkt anstand, der einen schocken sollte. Einziger Kritikpunkt ist das Ende. Es mutet eher wie ein Epilog an und damit wurde mir an manchen Punkten etwas von der Magie genommen.

Charaktere

Melody ist ein authentischer Charakter. Zunächst war sie mir zwar irgendwie sympathisch, aber ich fand sie und ihre Ansichten ziemlich anstrengend. Das nimmt jedoch im Laufe der Handlung ab und ich habe mich gut mit ihr anfreunden können. Sie hat ein großes Herz und setzt ihren Mut an genau den richtigen Punkten ein.

Neven als männlicher Protagonist hat mich einfach verzaubert. Mein Herz geht auf für ihn und das, was er erlebt hat. Wunderbar fand ich die Art und Weise, wie die Beziehung entsteht. Außerdem ist es sehr gefühlvoll. Interessant fand ich den Ansatz der Kommunikation in dieser Beziehung.

Schreibstil

Mir gefällt Jennifer Wolfs Schreibstil wahnsinnig gut. Er passt zu der jugendlichen Melody, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist.

Mein Fazit:

„Starfall. So nah wie die Unendlichkeit“ ist ein Roman, der mich voll und ganz verzaubert hat. Das angesprochene Thema ist relevant und wurde wahnsinnig in einer fantastischen Geschichte verpackt. Zudem sind die beiden Charaktere einfach wunderbar charakterisiert.

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45 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

unfall, freundschaft, schuld, party, motorrad

Viel näher als zu nah

Angela Kirchner
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500577
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
HandlungIch kannte den Klappentext oben nicht, daher wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Auf der Rückseite des Buches sind nämlich nur zwei kurze Zitate, die nicht viel aussagen, aber neugierig machen. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich den Klappentext nicht kannte, denn sonst wäre ich mit einer anderen Einstellung an das Buch gegangen. So hat mich die Entwicklung direkt überrascht. Die Handlung setzt vor dem Unfall ein und wir lernen Lucas in seiner gewöhnlichen Umgebung kennen. Er ist ein typischer Teenager, liebt Partys und Motorradfahren. Ein Rennen endet in einem Unfall, das wiederum sein Leben komplett umkrempelt. Er weiß nicht, wie er mit dem, was er verursacht hat, umzugehen hat. Dann trifft er Fey wieder und alles wird noch komplizierter. Mir gefiel die Entwicklung. Natürlich war es irgendwie: Der Zufall ist doch zu groß, aber manchmal schreibt das Leben komische Geschichten. Deswegen ist es wohl nicht zu weit hergeholt.  Es ist ein Roman, der sich mit vielen Themen beschäftigt. Junge Liebe ist nur eines davon. Der Umgang mit Schuld. Probleme mit Eltern. Freundschaft. All das finden wir hier. Er wird aus zwei Perspektiven geschildert. Jedoch nimmt Lucas den größeren Erzählraum ein, was auch mal sehr angenehm war. Ich kann mich nicht daran erinnern, welches das letzte Buch war, dass ich aus der Sicht eines männlichen Erzählers gelesen habe (der den meisten Raum angenommen hat, meine ich). Dementsprechend ist es eine Geschichte, die Tiefgang hat, aber gleichzeitig Süaß macht zu lesen. Sie versüßt einem den Nachmittag. Gleichzeitig hat sie mich an einigen Stellen zu Tränen gerührt. Das Ende fand ich sehr schön, aber schade fand ich, dass nicht alles aufgelöst wird. Eine Sache blieb meiner Meinung nach offen.

CharaktereZunächst war mir Lucas nicht so sympathisch. Er wirkt wie ein oberflächlicher Teenager, der nichts als den nächsten Hookup im Kopf hat. Allerdings ändert sich das schnell mit dem Unfall. Es war interessant, seine Entwicklung, seine Gedanken und Gefühle mitzuverfolgen. Er wurde sympathischer, je mehr er sich mit allem auseinander setzte.
Fey dagegen bleibt gerade anfangs ein großes Rätsel. Sympathisch, aber launisch. Erst als ihr Hintergrund erklärt wird, versteht man sie.

SchreibstilDiese Geschichte wurde mit einem jungendlich-leichten Stil unterstrichen. Mich hat er ziemlich schnell in die Geschichte gezogen.

Mein Fazit:
"Viel näher als zu nah" ist ein Jugendroman mit Tiefgang. Mich hat er ehrlich gesagt positiv überrascht, aber ich war auch sehr froh, dass ich nicht gewusst habe, was auf mich zukommt. Er hat mich emotional berührt und gut unterhalten.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Sterngefallene

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.11.2017
ISBN 9783646300475
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Da es sich um einen Folgeband handelt, kann es zu Spoilern der vorhergehenden Bände #1 - #4 kommen.

Zianth und ihre Gefährten müssen die letzte Etappe ihrer Reise antreten. Viele Gefahren warten auf sie und das Chaos breitet sich im ganzen Land auf. Opfer müssen in Kauf genommen werden, um sich der chaotischen Finsternis in den Weg zu stellen.

"Die Unbestimmten" finden mit diesem finalen Band ein Ende. Ich bin traurig, dass ich diese Welt nun verlassen muss und gleichzeitig glücklich, dass sie immer nur einen Reader weit entfernt von mir
schlummert und darauf wartet, dass ich diese Reise ein weiteres Mal bestreite. Denn das kann ich sagen: Diese Reihe wäre einen Reread definitiv wert. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle gerade in
Worte fassen kann. Es ist einfach so viel passiert. Aber gleichzeitig wurde alles aufgelöst und ich bin mehr als zufrieden mit dem Ende. Es hat mich keineswegs enttäuscht. Eher überwältigt, weil es so gut ist. Jo überzeugt einmal wieder mit Ideenreichtum und Fantasie. Ein weiteres Mal begegnen wir den außergewöhnlichsten Wesen und Göttern (ein Glossar wäre bestimmt hilfreich gewesen). Wieder einmal stellt sie alle vorher angestellten Theorien auf den Kopf und kommt mit etwas viel Größerem! Ich bin noch immer baff, wie sie die
beiden Handlungsstränge endlich zusammengeführt hat. Damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet. Das Geschehen ist so rasant, dass man kaum zu Atem kommt. Gleichzeitig lockert sie die diesmal eher actiongeladene Handlung wieder durch witzige und auch romantische Szenen auf. Wenn ich an diese eine Szene denken ... Hach, ich kann nur schwärmen. Es ist so viel mehr, als ich mir ausgemalt habe. Ich liebe diese Reihe! By the way: Ich verstehe endlich den Reihentitel.

Charaktere

Wir haben schon viel über Zianth und Aster und ihre
Verbundenheit erfahren. Dennoch haut Jo noch einige neue Erkenntnisse heraus, die ich so nicht für möglich gehalten habe. Zianth wächst komplett über sich hinaus und ich liebe ihren Charakter. Ich liebe die Wandlung, die sie über die fünf Bände macht.

Aber viel mehr liebe ich Aster! Er und seine Geschichte hat mein Herz berührt und er zählt definitiv zu meinen liebsten Charakteren überhaupt. Auch die anderen Gefährten sind mir so ans Herz gewachsen. Ich kann immer nur schmunzeln, wenn ich an Bismat, Fyrmar und die anderen denke. Auch Auril ist mir in diesem Band sympathischer geworden, was vielleicht an neuen Charakteren liegt, die wir auch jetzt noch kennenlernen dürfen.

Schreibstil

Das ich ein Fan von Jos Schreibstil bin, dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein. Auch diesmal konnte sie mich wieder
komplett in ihren Bann ziehen.

Mein Fazit:

"Die Sterngefallene" ist ein mehr als würdiger Abschnitt für eine wunderbare Reihe. Eine Reihe, die zu meinen Highlights im Jahr 2017 gehört und sich in meine Favorites of all time-Liste geschlichen hat. Dieser Ideenreichtum, dieser Weltenbau hat mich von der ersten
Seite gefesselt und auch nach über 2000 Seiten bin ich hin und weg. Dazu kommen wunderbar ausgearbeitete Charaktere und eine wahnsinnig spannende Handlung, die einen nicht ruhen lässt, bis man das wunderbare Ende gelesen hat.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

wette, stealing three kisses, anna katmore, liebe, freunde

Stealing Three Kisses (Vernasch Mich 1)

Anna Katmore
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei null, 03.11.2017
ISBN B0767CZ1M7
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung (Ich habe die englische Version gelesen)

Handlung

Jace hat ein Ziel: Er möchte die Rolle des Tristans im Schulstück haben. Es könnte seine Chance sein, von einem Talentscout entdeckt zu werden. Seine Freunde machen es ihm aber nicht einfach. Ihm wird eine Wette vorgeschlagen. Wenn er es schafft, drei Küsse von dem Mädchen zu stehlen, das seine Freunde für ihn aussuchen, bekommt er die Rolle. Allerdings müssen zwei Küsse von ihr initiiert werden und er darf kein Wort mit ihr sprechen. Einfach, oder?

Dieses Buch hat mich verzaubert! Schon die Idee fand ich sehr witzig, sodass ich auf das Buch hingefiebert. Ich habe mich für die Englische Version entschieden, da ich schon lange nichts Englisches mehr gelesen habe. Abhängig davon ist diese Geschichte purer Zucker. Hach, ich hatte so viel Spaß mit Brinna und Jace. Auch jetzt, ein zwei Wochen später grinse ich noch wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich an ihre Geschichte zurückdenke. Es ist ein wunderbarer New Adult Roman, der ohne Erotik eine prickelnde Handlung erzählt. Auch das hat mir sehr gut gefallen.

Doch am besten wohl war die Idee und der daraus resultierende Beziehungsaufbau von Brinna und Jace. Ich habe so viel lachen dürfen, ein paar Tränen verdrückt und der Rest der Zeit habe ich verzückt geseufzt. Ernsthaft! Ich habe selten ein Buch gehabt, das ein so schönes Gefühl in mir ausgelöst hat. Es ist einfach zuckersüß und lockerleicht. Mit viel Witz und Charme wird eine Geschichte erzählt, die Klischees irgendwie aufgreift, diese habe ihren eigenen Twist haben. Ich bin begeistert!

 

 

Charaktere

Brinna ist sympathisch und sie hat ihren ganz eigenen Charme. Mag sie vielleicht auch sehr verrückt sein, verzaubert sie den Leser und die Menschen um sie herum. Mir gefällt es, wie sie mit der ganzen Situation umgeht. Außerdem hat sie einen Blick für andere. Sie dreht sich nicht nur um sich, aber dennoch steht sie für sich auf.

So sympathisch sie auch ist, Jace ist einfach ein genialer Protagonist. Ich könnte quietschen. Die Art und Weise, wie er mit ihr versucht, zu kommunizieren, ist so knuffig. Außerdem überzeugt er eben mit Gesten und Taten und nicht mit Worten. Da ich denke, dass es nichts Schlimmeres gibt als Schwätzer, ist es eine wunderbare Abwechslung zu haben.

 

Schreibstil

Die Sprache ist einfach und locker zu lesen. Ich denke, dass auch ungeübte Leser dieses Englisch sehr gut verstehen können. Die Wortwitze und der Charme wird wunderbar mit der Sprache transportiert.

 

Mein Fazit:

"The impossible bet" hat mich komplett verzaubert. Ich grinse, ich quietsche, ich schwärme. Es ist lockerleicht und unterhält wirklich wunderbar. Die Idee ist originell und überzeugt auf ganzer Länge. Ich denke, dass es nicht das letzte Mal ist, dass ich dieses Buch zur Hand nehme.

 

 

 

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393 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, worte, amy harmon

Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Lark spricht nicht. Am Tag, als ihre Mutter getötet wurde, nahm diese Lark ihre Stimme und die Wörter, die mit großer Macht versehen waren. Sie fühlt sich wie eine Gefangene am Hof ihres Vaters, bis König Tiras anreist und sie als Geisel zu sich holt. Er erkennt bald, welche Macht in Lark steckt. Sie kann ihm nur von Nutzen sein. Doch auch er ist weit entfernt von wahrer Freiheit.

Ich war mir nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich lesen wollte. Es klang wirklich sehr gut, aber eigentlich wollte ich von Übersetzungen die Finger lassen. Auch jetzt muss ich sagen: Ich hätte lieber das Original gelesen. Es war keine schlechte Übersetzung. Sie hat mir sogar ausgesprochen gut gefallen, aber die Originalsprache hätte mich wohl noch einmal mehr verzaubern können. Davon bin ich überzeugt.

Die Einführung der Geschichte fiel mir sehr leicht. Wir werden in die Geschichte des Landes eingeführt, verstehen die Herkunft der Magie, bevor wir einen ersten Blick in Larks Leben werfen können. Insgesamt mochte ich den Verlauf der Geschichte sehr gerne. Es gab einige Entwicklungen, die ich etwas vorhersehbar fand - bezüglich unseres Königs - aber andere wiederum haben mich ziemlich überraschen können. Das "Finale" hat sich leider etwas in die Länge gezogen, sodass ich es auf der einen Seite nicht aus der Hand legen wollte, auf der anderen Seite aber auch endlich vorwärts kommen wollte. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie es gelöst werden würde. Aber die Auflösung gefiel mir dann doch sehr gut.
Generell die Idee hinter der Magie war einfach genial!


Charaktere

Lark ist ein interessanter Charakter gewesen. Ich fand es sehr interessant, wie sie als Stumme mit der Welt kommuniziert hat. Wie die Magie in ihr gewirkt hat. Das war vermutlich das, was mich am meisten fasziniert hat. Wie sie sich selbst immer mehr gefunden hat und wie sie sich gegen die Mächte in ihrem Leben, die ihr vorschreiben wollten, wie sie zu leben hat, gewehrt hat. 

Tiras gefiel mir ebenfalls sehr gut. Allerdings hat mich seine Hoffnungslosigkeit in vielen Punkten aufgeregt. Außerdem ist er nicht immer so gut mit unserer Lark umgesprungen. Dennoch hat er das Herz am rechten Fleck und hat für das Wohle seines Königreichs gekämpft. Sein eigenes Glück hat er hinten angestellt.

 

Schreibstil

Der Schreibstil war einfach genial. Wie gesagt: Ich denke, dass mir das Original noch besser gefallen hätte, denn es handelte sich um eine teils sehr poetische Sprache. Im Original wäre sie bestimmt noch besser zur Geltung gekommen. Doch auch so ließ es sich wunderbar lesen und die Sprache hat es mir besonders angetan.

 

Mein Fazit

"Bird & Sword" ist ein wunderbarer Fantasyroman, der mit einer sehr interessanten Idee rund um die Magie und Wörter besticht. Starke Charaktere treffen aufeinander.

 

 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, liebesroman, new-adult, schottland, rugby

Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre ...

Kate Lynn Mason
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 10.11.2017
ISBN 9783903130425
Genre: Liebesromane

Rezension:



Meine Meinung

Handlung

Isabellas Leben könnte definitiv einfacher sein. Mit ihrem Kellnerjob
versucht sie sich und ihre kranke Oma über Wasser zu halten. Ihre Oma ist ihre
höchste Priorität. In ihr Leben tritt Ryan. Jurastudent, unglaublich
gutaussehend und vergeben. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder und Ryan kann nicht leugnen, dass ihm die junge Frau gefällt, die so anders ist, als die Frau, mit der er seine Hochzeit plant.
Es ist schon etwas ein oder zwei Wochen her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber der Klappentext hat mich angesprochen. Er versprach eine süße Romanze für Zwischendurch und da ich in einer fiesen Leseflaute gesteckt habe, dachte ich, dass es genau das Richtige ist. Damit hatte ich recht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Kate Lynn Mason erschafft eine Romanze mit mehr
Tiefgang, als ich zunächst erwartet habe. Die Realtität der beiden
Protagonisten wird wunderbar eingefangen und überhaupt wirkt das ganze Geschehen sehr bodenständig. Einige Klischees finden wir wieder, sodass man weiß, was man erwarten darf. Aber gerade das benötige ich manchmal und es war in dieser Situation das perfekte Buch für mich. Die Klischees werden gleichzeitig auch aufgelockert, denn diese beiden Protagonisten haben Charakter und Charme. Zudem bietet die Geschichte mehr als nur das typische Hin- und Her-


Charaktere

Isabella ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Sie wartet nicht darauf, dass ein Mann ihre Probleme löst und sie aus den Socken haut. Sie tritt selbstbewusst auf, obwohl ihr Leben nicht einfach war und sie einige Enttäuschungen erleben durfte. Doch die Liebe zu ihrer Großmutter und die Treue, die sie ihr entgegenbringt, macht sie zu einem sympathischen Charakter.
Ryan ist kein Bad Boy und auch nicht der typische reiche Schnösel.
Eigentlich ist er ebenfalls ziemlich bodenständig. Sein Leben engt ihn ein und er steht immer häufiger vor der Frage, was er generell vom Leben möchte. Diese Tatsache machte ihn ab und an etwas anstrengend. Hin und hergerissen wie er war, hätte ich ihm am liebsten manchmal gehauen. Außerdem hat es mich
irgendwann ziemlich genervt, dass er sie ständig mit "Isabella"
angeredet hat. Sollte wohl süß sein, hat mir nicht gefallen.


Schreibstil

Durch den Schreibstil ist es wirklich einfach in diese
Geschichte einzutauchen. Er ist locker und leicht. Perfekt für eine solche Geschichte.

Mein Fazit:

"Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre" ist ein wunderbarer New Adult Roman, der einem die Stunden zwischendurch perfekt versüßen kann. Er zeigt dank realistischer Charaktere auch mehr Tiefgang als zuvor erwartet.



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389 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

liebe, die gabe der auserwählten, fantasy, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine MeinungHandlungEs handelt sich um die Rezension eines Folgebandes, daher kann sie Spoiler zu den vorherigen Bände geben.  Die Flucht ist Lia und Rafe geglückt. Betonung liegt hier definitiv auf Glück. Durchgefroren und verletzt hoffen sie darauf, Rafes Gefährten zu treffen und mit ihnen in Sicherheit zu gelangen. Doch die Reiter des vendischen Herrschers folgen ihnen. Ihr Ziel: Lias Tod. Während sich der erste Teil sehr gezogen hat und erst zum Ende hin Fahrt aufgenommen hat, konnte mich der zweite Teil von vorne bis hinten überzeugen. "Die Gabe der Auserwählten" fällt leider wieder auf die Stufe des ersten Teils zurück. Die Handlung zieht sich. Wir erfahren nicht sehr viel mehr über Lias Gabe - deswegen finde ich den Titel auch nicht glücklich gewählt. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich lediglich um die erste Hälfte des dritten Teils in der englischen Version handelt, verstehe ich die träge Handlung wieder. Das große Finale wird langsam aufgebaut. Nur haben wir in diesem Band nichts davon. Nichtsdestotrotz liebe ich die Thematik. Lüge, Wahrheit, Täuschung. Diese drei gehen Hand in Hand. Was ist wahr, was ist gelogen? Wer täuscht hier wen? Ich bin mir der Motive einzelner Charakter nicht bewusst. Lias Motivation kann man noch am ehesten herauslesen. Auch Rafe scheint durchschaubar, aber gleichzeitig lässt er sich nicht in die Karten schauen. Kaden ist für mich noch immer ein Rätsel. Außerdem liegt auch immer noch ein Schleier über die Verstrickungen in den drei Königreichen? Wer macht gemeinsame Sache? Wer sind die Verräter? Es gibt neue Hinweise, aber nichts ist gewiss.

CharaktereMit den Charakteren dieser Reihe führe ich Hasslieben. Lia ist herrlich. Störrisch, unbeugsam, entschieden. Dadurch gibt es viele Konfliktpunkte mit den beiden Protagonisten Kaden und Rafe. Aber so sehr ich sie wegen ihrer harten Art mag, die doch mit dem Gedanken an das Wohle aller einhergeht, so sehr nervt sie mich deswegen. Nicht so sehr wie Rafe. Er ging mir in diesem Buch mehr auf den Keks als alles andere. Es tut mir ja leid, aber ich verstehe auch die Gefühle dieser beiden zueinander nicht. Kaden dagegen, so sehr ich ihn auch nicht verstehe, er fasziniert mich. Ich möchte mehr von ihm wissen, verstehen, was ihn antreibt, was seine Ziele in alledem sind. 
SchreibstilDie Sprache ist wieder einmal sehr poetisch und bildlich. Mir gefällt das sehr gut. Dadurch bleibt auch viel Spielraum zwischen den Zeilen, sodass man mitdenken muss, um alles herauszufiltern.

Mein Fazit:"Die Gabe der Auserwählten" hält leider nicht mit "Das Herz des Verräters" mit. Die Handlung verliert mächtig an Tempo und man merkt, dass nur sehr langsam auf das große Finale vorbereitet wird. Generell habe ich nicht das Gefühl, dass in diesem Teil viel passiert ist.
Das Thema rund um Wahrheit, Täuschung und Lüge kann dagegen wieder überzeugen.

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67 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, high fantasy, throne of glass, young adult, turnier

Throne of Glass

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury U.S.A. Children's Books, 07.05.2013
ISBN 9781619630345
Genre: Sonstiges

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, schottland, unfall, vampire, bestimmung

Immortal Love. Ein Hauch von Menschlichkeit

Claudia Romes
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.10.2017
ISBN 9783646300536
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Sarah gerät in einen Unfall. Dem Tod ist sie näher als dem Leben. Wäre nicht der geheimnisvolle Fremde, der sie aus dem Autowrack zieht und ihr damit das Leben rettet. Ihr Retter verschwindet spurlos, bevor sie sich bedanken kann. In Zachary, dem Neffen der Gräfin, erkennt sie wieder. Doch er scheint sich mit alle Mitteln von ihr fernhalten zu wollen.

Ich bin ehrlich. Ich war selten so unentschlossen, was die Bewertung eines Buches angeht. Daher sage ich vorne weg: Im Grunde hat mir die Geschichte rund um Sarah, Zach und eine alte Legende gut gefallen. Claudia Romes schafft es, dem Wesen Vampir eine komplett eigene Note zu geben. Die Hintergrundgeschichte lädt zum Rätseln und Mitfiebern ein.

Allerdings gab es Kleinigkeiten, die es mir doch schwer machen, die Geschichte komplett ins Herz zu schließen. Zum einen hatte ich in der ersten Hälfte das Gefühl, dass die Handlung nur so vor sich hindümpelt. Es lässt sich aufgrund des angenehmen Schreibstils dennoch wahnsinnig schnell lesen.

Zum anderen hatte ich große Probleme mit Zachs Verhalten. Es hat mich ständig die Augenrollen lassen, da es (gerade in der Hälfte) so klischeehaft ist, dass es mir schon zu viel war.

Dann nimmt die Handlung jedoch an Fahrt auf und uns wird teilweise actionreiches Finale geboten, bis … Der Abschluss war mir leider etwas zu viel des Guten. Der Griff in die Kitschkiste für mich nicht sein müssen.

Und trotz dieser Kleinigkeiten hat mir die Idee und die Darstellung der Vampire gut gefallen und die Geschichte hat mir einige schöne Lesestunden geboten.

Charaktere

Sarah ist ein großer Teil dessen, weswegen mir diese Geschichte zugesagt hat. Mir hat ihre Entschlossenheit und Loyalität zugesagt. Ihr Glaube an die Menschen, die sie liebt.

Zach hat es mir aufgrund seines Verhaltens zunächst sehr schwer gemacht, einen Zugang zu ihm zu finden. Ich habe oft die Augen gerollt, aber letztendlich kann er nicht einmal etwas dafür. Seine Geschichte hat ihn geprägt und das merkt man.

Schreibstil

Claudia Romes‘ Schreibstil gefällt mir sehr gut. Daher vergehen die Seiten wie im Flug, auch wenn Handlungstechnisch mal weniger passiert ist.

Mein Fazit:

Mit „Immortal Love – Ein Hauch von Menschlichkeit“ gibt Claudia Romes Vampiren ihre persönliche Note. Mir gefiel dieser außergewöhnliche Ansatz sehr gut. Dennoch gab es Kleinigkeiten, die mich gestört haben.

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3 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

19. jahrhundert, edinburgh, verlust, keltische mythologie, fae

The Falconer: Book One of the Falconer Trilogy by Elizabeth May (2014-05-06)

Elizabeth May
Fester Einband
Erschienen bei Chronicle Books, 01.01.1821
ISBN B01FEK5780
Genre: Sonstiges

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der verfluchte Ring (Die Chroniken der Götter 4) (German Edition)

Anke Unger
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.10.2017
ISBN 9783646300628
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Es handelt sich um die Rezension zu einem Folgeband. Daher können Spoiler zu den vorhergehenden Bänden nicht vermieden werden.

Areshva hat den Kampf mit der Hohepriesterin angetreten und ist nicht siegreich daraus hervorgegangen. Alles scheint verloren und doch wächst Hoffnung in ihr heran. Sie scheint zu sich selbst gefunden zu haben. Jetzt muss sie nur noch Silvrins Leben vor dem Orakel der Götter retten. Dafür muss sie aber auch ihre Seite des Pakts mit der Hohepriesterin erfüllen und den Königsring finden, der als verschollen gilt.

Was für ein Band! Ich habe gestern Abend nur einige Kapitel weiterlesen wollen. Stattdessen habe ich das Buch direkt beendet. Ich konnte und wollte meinen Reader einfach nicht mehr zur Seite lesen. Auch nach vier Bänden ist die Thematik rund um die Götter des Lichts und der Finsternis nicht langweilig geworden. Im Gegenteil: Anke Unger schafft es, mit jedem weiteren Band noch einen draufzulegen.

Während ich im letzten Teil Silvrin vermisst habe, bekommen wir diesmal eine geballte Ladung des jungen Kriegers. Als gefeierter Held gerät er nicht nur einmal zwischen die Fronten. Die Handlung wird spannend, da wir als Leser wissen, dass Silvrin vier Kämpfe gewinnen muss, um das Orakel zu überleben, aber wir wissen eben nicht, wer seine Gegner sind und aus welchen Gründen sie diese Kämpfe fordern. Wie diese jedoch in das Geschehen eingewoben wurde, gefiel mir sehr gut.

Natürlich begleiten wir auch Areshva, die alles versucht, um ihren Pakt einzulösen, um am Ende das Leben Silvrins zu retten. Es gibt so einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe (gerade zum Ende hin). Teilweise haben sie mich gefreut (also jetzt so wirklich, wirklich gefreut, auch wenn die Szene mir einen Ticken zu kitschig war) und teilweise argh … habe ich echt fluchen müssen.

Insgesamt hoffe ich jedoch, dass dies nicht der finale Band war, denn da muss einfach noch etwas kommen. Das Ende kann nicht so stehen bleiben!

Charaktere

Im dritten Band erreichte Areshvas innerer Kampf den Höhepunkt. Die Entwicklung, die die junge Skeff in diesem vierten Band durchmacht, gefiel mir sehr, sehr gut. Gerade durch Pirina an ihrer Seite wird sie nahbarer und zugänglicher. Ihr Innenleben wurde sehr realistisch dargestellt.

Silvrin. Hach, er ist einfach ein toller Charakter. Er hat das Herz am rechten Fleck und ich liebe es, dass er so standhaft ist und sich nicht von seinem Weg abbringen lässt. Dennoch erkennt man auch die ein oder andere Charakterschwäche an ihm, sodass er gleich viel menschlicher wird.

Inzwischen habe ich auch einen Charakter, den ich wirklich zu hassen begonnen habe: Isimela. Warum möchte ich aber nicht weiterausführen.

Schreibstil

Gerade in einer bestimmten Szene ist mir aufgefallen, welch schöne Sprache sich Anke Unger bedient. Wenn man genauer darüber nachdenkt, könnte man sagen, sie wirkt geschwollen, aber dieser Stil passt sich so gut in diese Welt ein, dass es mich nicht sonderlich stört (dadurch wirkt es zuweilen nur so extrem kitschig und ich mag keinen Kitsch :D ).

Mein Fazit:

„Der verfluchte Ring“ setzt seinen Vorgängern noch einmal einen drauf. Ich liebe die Welt und die Charaktere rund um Areshva. Die Götter-Thematik ist noch immer wahnsinnig faszinierend. Allerdings hoffe ich, bald noch mehr lesen zu dürfen. Das Ende kann nicht so stehen bleiben!

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(39)

158 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

fantasy, laura labas, der verwunschene gott, hexen, morgan

Der verwunschene Gott

Laura Labas
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783959913348
Genre: Fantasy

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zum lachen, kurze geschichte

Sommernachtsblau: Short Stories 1

Laini Otis
E-Buch Text: 88 Seiten
Erschienen bei null, 13.02.2017
ISBN B06WLLF5CG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Blue Bailey arbeitet als Kellnerin, bis ihr dieser Job von einem reichen Snob genommen wird. Dieser reiche Snob läuft ihr immer wieder über den Weg und in seinen Augen erkennt sie bald weitaus mehr.

Es handelt sich bei diesem Roman um eine Kurzgeschichte, daher möchte ich die Rezension auch relativ kurz halten. Trotz der Kürze lernen wir die Charaktere ziemlich gut kennen und es entwickelt sich eine süße Liebesgeschichte zwischen ihnen. Ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen, weil mich die Geschichte gefesselt hat.

Die Einbindung der Kunst finde ich sehr gelungen. Nur selten habe ich Bücher gelesen, die sich mit Künstlern beschäftigen. Insgesamt würde ich sogar sagen, dass ich gerne mehr von diesen beiden Charakteren lesen würde. Eine Geschichte, die mehr in die Tiefe geht als dieser Kurzroman.

Charaktere

Blue und Charlie könnten nicht in unterschiedlicheren Welten leben. Blue war mir gleich sympathisch. Als kreative, verrückte Frau lebt sie in den Tag hinein und versucht sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Charlie dagegen ist sehr von seinem Leben mit Geld geprägt. Mit Blue an seiner Seite entwickelt er sich jedoch. Auch in diesen wenigen Seiten. Diese Entwicklung fand ich sehr schön gezeichnet.

Schreibstil

Typisch gefühlvoll, wie es sich für einen Laini Otis‘ Roman gehört.

Mein Fazit:

„Sommernachtsblau“ ist ein schön gezeichneter Kurzroman. Zwei unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander und verlieben sich.

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132 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

secrets, mystisch, 2017, das geheimnis der feentochter, cathal

Secrets - Das Geheimnis der Feentochter

Maria M. Lacroix , Anja Uhren
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912044
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Hier startet direkt mein und eigentlich einziger Kritikpunkt, denn … ich empfinde den Klappentext als sehr ungünstig gewählt. Vom Klappentext ausgehend hatte ich die Erwartung, dass die Entführung der Ausgangspunkt der Handlung ist. Nach dem Lesen würde ich das revidieren. Durch den Klappentext wurde ich ziemlich in die Irre geleitet, was den Ablauf der Handlung angeht.

Wenn man von den falschen Erwartungen absieht, bin ich in eine wundersame, geheimnisvolle, fremde Welt voller düsterer Kreaturen eingeführt worden. Es gibt auch wenige Kreaturen, die freundlicher schienen, aber im Grunde sind die Fay grausam, hinterhältig und intrigant. Die düstere Stimmung wird direkt zu Beginn eingeläutet und hält sich die meiste Zeit. Die eine oder andere Szene dürfte zart besaiteten nicht zusagen. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Es war einmal etwas anderes. Auch wenn ich mir diese Szenen, die ich zuvor angesprochen habe, mir nicht mental vorstellen wollte, weil … eklig und so.

Die Geschichte ist im Grunde sehr spannend (es wäre schöner gewesen, wenn ich den Klappentext vorher nicht gelesen hätte). Durch die vielen Geheimnisse und die unbekannten Wesen weiß man als Leser nie, woran man gerade ist. Die Entwicklungen gefielen mir sehr gut, wenn auch die ein oder andere sehr schnell abgehandelt wurde und einfach erschien. Doch der Ausgang und das Schicksal einzelner Charaktere hat das Blatt wieder gewendet. Es ist hart und es ist nicht Friede-Freude-Eierkuchen. Ich bin gespannt, was im zweiten Teil auf mich wartet.

Charaktere

Nessya gefiel mir als Hauptcharakter sehr gut. Ihre Vergangenheit hat aus ihr jemanden gemacht, der vorsichtig mit den Fay umgeht. Sie ist kein Naivchen. Gleichzeitig erkennt man an ihr, dass sie mehr als nur Mensch ist. Die Sehnsucht, die sie empfindet, nach ihrem Zuhause. Sehr gespannt, bin ich über ihre Rolle im weiteren Verlauf der Geschichte.

Der Heerführer der Seelenfresser ist irgendwie mein kleines Highlight in diesem Buch. Er ist ein düsterer Charakter, aber gleichzeitig steckt mehr in ihm. Sein Verhalten Nessya gegenüber wandelt sich und man erkennt, dass ihn mehr ausmacht und dass die Eigenschaften der Fay, die überwiegend düster, grausam und negativ dargestellt werden, auch irgendwie … sexy verpackt sein können.

Der Aufbau ihrer Beziehung finde ich ebenso spannend und sehr schön gelöst. Warum das Interesse bei ihm ausgelöst wird und was sie dazu bewegt, sich immer mehr auf ihn einzulassen. Mein kleines aber ist jedoch hier, wie plötzlich es doch zu mehr kommt.

Schreibstil

Da ich noch kein Buch von Maria M. Lacroix gelesen habe, war ich auch gespannt auf ihren Schreibstil. Dieser entführt uns in die magische Welt der Fay und erschafft diese einzigartige düstere Stimmung, die sie aber auch aufzulockern weiß.

Mein Fazit:

„Secrets“ ist für mich ein rundum gelungener Einstieg in die Welt des Feenhügels. Mir gefällt, wie die Fay hier gezeichnet sind und welche magischen Geheimnisse aufgedeckt werden. Mein einziger Kritikpunkt ist der Klappentext, der leider sehr ungünstig gewählt ist.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

science fiction, dark diamond, new-adult, jugendbuch, dignity rising

Dignity Rising - Gefesselte Seelen

Hedy Loewe
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.09.2016
ISBN 9783741265228
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Zunächst lernen wir Commander Jon Matthews kennen, der eine Raumstation fernab von anderen Planeten der Galaxie leitet. Nicht ganz im Einklang mit der Regierung der Galaxie hält er sich jedoch an ihre Regeln, bis die Telepathin Shay auf seiner Raumstation landet. Shay, die Liebe seines Lebens, erkennt ihn jedoch nicht mehr.

Allein der Klappentext verspricht schon, eine wunderbar dramatische Liebesgeschichte, sowie jede Menge Spannung innerhalb dieser fremden futuristischen Welt. Das habe ich in „Dignity Rising“ auch gefunden.

Außergewöhnlich und schon durchdacht finde ich das gesamte Setting. Verschiedene Planeten und Raumstationen ergeben Handlungsorte, die fernab unserer Realität spielen, sodass man sich gut entführen lassen kann. Mir hat es gefallen, wie Hedy Loewe es auch mit allerhand Details gefüllt hat, besonders im technischen und medizinischen Sinne. Beides bereichert das Setting und verstärkt den futuristischen Ansatz. Wir erfahren auch einiges davon, wie das Leben in der Galaxie nun gestaltet ist – im Sinne der Regierung und des Systems – aber gerade hier freue ich mich, dass es in weiteren Bänden sehr viel mehr zu entdecken gibt.

Die Amnesiegeschichte der Protagonistin gibt der Geschichte Spannung und Dramatik. Ich habe mitgefiebert und gehofft, dass sie endlich ihre Erinnerungen wiedererlangt. Ob es in diesem Band schon dazu gekommen ist, müsst ihr jedoch selbst herausfinden.

Die Geschichte wird aus der personalen Perspektive vieler Charaktere geschildert und das ist sozusagen das, was mir an manchen Stellen einige Probleme bereitet hat. Zum einen haben wir wahnsinnig viele agierende Personen, die im Laufe der Geschichte auch selbst zu Wort kommen dürfen. Auf der anderen Seite wechseln sich die Perspektiven manchmal sehr schnell ab. Damit hatte ich das Gefühl, sehr gestresst zu werden, mich wieder auf die andere Perspektive einzulassen.

Gleichzeitig wird durch den Perspektivwechsel aber sehr viel Spannung aufgebaut, denn als Leser habe ich viele Dinge erfahren, die unsere Protagonisten noch nicht wissen. Dieses Wissen wird definitiv Auswirkungen auf die folgenden Bände haben.

Charaktere

Wie schon erwähnt haben wir eine Bandbreite an Charakteren. Im Grunde gefällt mir so etwas immer gut, da man dann auf jeden Fall einen Charakter findet, mit dem man sich identifizieren kann oder der einem besonders gefällt.

Shay ist eine starke, junge Frau, die in diesem Buch einiges über sich selbst lernen muss. Sie tritt vor allem in der zweiten Hälfte des Romans sehr stark auf und ich habe sie schon ins Herz geschlossen.

Doch die wahren Helden der Geschichte sind Jon und Hawk. Noch kann ich mich nicht entscheiden, wer von beiden mir besser gefällt, denn sie haben beide etwas.

Schreibstil

Hedy Loewe besitzt einen sehr klaren, direkten Schreibstil, der Freiräume lässt, die Situationen für sich selbst zu interpretieren. Er passt sehr gut zu dem gewählten Setting.

Mein Fazit:

„Dignity Rising – Gefesselte Seelen“ ist ein starker Auftakt. Ein außergewöhnliches Setting entführt uns in ferne Galaxien. Sympathische Charaktere laden auf eine Reise zu neuen Planeten ein. Dystopische Elemente klingen an. Einzig die vielen Perspektivwechsel haben meinen Lesesspaß etwas gemindert, aber nicht so, dass ich keine Leseempfehlung aussprechen würde.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3)

Anke Unger
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.09.2017
ISBN 9783646300611
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Da es sich um den dritten Band der Reihe handelt, kann diese Rezensionen Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.

Areshva hat den Kampf gegen den Fürst Silvrin nur gerade überlebt. Als sie im Spital erwacht, sitzt die kleine Pirina an ihrer Seite und will auch nicht mehr weichen. Areshva versucht alles, um das kleine Mädchen loszuwerden. Vor allem, weil ihre Göttin Seelenopfer fordert. Areshvas innerer Kampf spitzt sich immer wieder zu und Silvrin, dem ihr Herz gehört, ist auch noch in Gefahr …

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass mir diese Reihe sehr gut gefällt. Sie hebt sich deutlich von den restlichen Fantasy-Reihen ab, die ich zurzeit lese. Deswegen gefällt sie mir so.

Durch das Auftreten der Pirina wird die Handlung in diesem Teil aufgelockert, ihre kindliche Naivität gibt der ganzen Handlung einen Teil Leichtigkeit zurück, die man nach und nach verloren hat. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ein weiterer Charakter als Erzählfigur hineinkommt. Während sie jedoch die Handlung auflockert, wird es um Areshva immer dunkler. Ihr innerer Kampf ist charakterisierend für die Reihe und gerade hier finde ich ihn wunderbar gezeichnet.

Die Handlung dieses Teils baut sich zunächst langsam auf, da die Sicht Silvrins jedoch sehr rar gesät ist, ist eine unterschwellige Spannung da. Nachdem Cliffhanger am Ende des zweiten Teil war das sehr gemein. Die Spannung steigert sich mit jedem Kapitel und ja, dann kommt das Ende. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Wahnsinnig gut!

Charaktere

Areshva ist hin- und hergerissen zwischen ihrem eigentlichen Wunsch die Göttin des Lichts wiederzuholen und dem Sog, den die Finsternis und die Macht, die damit einhergeht, auf sie ausübt. Gerade in diesem Teil ist sie mir wirklich sehr sympathisch geworden. Dazu beigetragen hat die kleine Pirina und die Art und Weise, wie Areshva sich ihr gegenüber verhält und welche Intentionen hinter ihrem Verhalten steckt.

Silvrin hat nur wenige Auftritte (was ich sehr schade fand), aber die Auftritte, die er hatte, waren wieder einmal so kennzeichnend für ihn.

Schreibstil

Wie gewohnt hat mich Anke Ungers Schreibstil in diese fremde Welt der Götter entführt. Mit jedem Band gefällt mir ihre außergewöhnliche Art und Weise zu schreiben besser.

Mein Fazit:

„Sog der Finsternis“ ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe bisher. Mal sehen, was der letzte Teil noch für uns bereit hält. Kennzeichnend für die Reihe ist der stetige innere Konflikt der Protagonistin, der gerade in diesem Band wunderbar gezeichnet war.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Chaosbote

Jo Schneider
E-Buch Text: 405 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.09.2017
ISBN 9783646300369
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Es handelt sich um den vierten Teil einer Reihe. Daher kann es zu Spoilern der vorigen Bände kommen.

Zianth und ihre Gefährten sind kurz vor der Albenstadt. Zianth wird mit dem Leben der Lichtalben, ihrem Volk, konfrontiert. Viele neue Eindrücke stürmen auf sie ein, neue Männer treten in ihr Leben und Gefühle spielen verrückt. Aber nicht nur die, sondern auch das Licht und das Chaos befinden sich in Aufruhr.

Wow. Seit „Die Staubgeborene“ bin ich dieser Reihe verfallen und ich habe das Gefühl, sie wird mit jedem Band besser. Dieser ist bisher definitiv mein Liebster. Jo präsentiert hier einen perfekten Mix aus Romantik, Action, Witz und fantastischer Elemente.

Zu Beginn gibt es wirklich sehr viele humorvolle Szenen. Ich habe einfach nur grinsen können beim Lesen. Es war so erfrischend mit Zianth und ihren Gefährten die Albenstadt kennenzulernen. So ruhig bleibt es natürlich nicht. Unterschwellig bahnen sich jedoch die ersten Konflikte an. Damit kommen auch die Teile, in denen ich Jo wirklich am liebsten angeschrien hätte. Ich meine, wie kann sie mir das antun? Wie? Das war so fies und spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Ich meine, sie hat es etwas herausgerissen, dennoch endet das Buch auf einen ziemlich miesen Cliffhanger.

Wie ihr merkt, habe ich bisher nur den einen Handlungsstrang thematisiert. Es gibt wie immer noch einen zweiten und langsam verweben sie sich immer mehr, aber irgendwie werde ich mit Auril und seinen Gefährten nicht warm.

Charaktere

Mir sind die Charaktere so sehr ans Herz gewachsen. Ich liebe sie wirklich, vor allem Aster. Mit Aster hat Jo einen wahnsinnig, komplexen und geheimnisvollen Charakter erschaffen, der sich mir mit jedem Band mehr erschließt.

Besonders ist die intensive Beziehung zwischen Aster und Zianth, die Jo einfach wunderbar gezeichnet hat. Und damit meine ich keine romantische Beziehung. Mit jedem Band wachsen Aster und Zianth weiter zusammen und inzwischen sind sie eine Einheit, der man sich nicht entgegenstellt. Ich liebe die Szenen der beiden einfach.

Schreibstil

Ich liebe Jos Schreibstil. Habe ich das schon erwähnt? Er ist einfach so toll.

Mein Fazit:

„Der Chaosbote“ ist bisher der stärkste Band der Reihe und er überzeugt auf voller Länge. Eine besondere Welt, eine spannende Handlung, Witz und vielschichtige Charaktere. Wer diese Reihe nicht liest, verpasst etwas.

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(225)

430 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

liebe, dämon, fantasy, laura kneidl, freundschaft

Light & Darkness

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315946
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Mit dem Beginn ihres siebzehnten Lebensjahrs darf Light endlich in das Amt der Delegierten schlüpfen. Ihr soll ihr erstes paranormales Wesen an die Seite gestellt werden und sie könnte sich nichts Besseres vorstellen. Ihr ganzes Leben hat sie sich darauf vorbereitet. Nur ist der Dämon Dante absolut nicht das, was sie sich vorgestellt hat.

Als das Buch letztens im Kindle-Deal war, musste ich natürlich zuschlagen, da ich in der Buchhandlung schon oft vor dem Taschenbuch gestanden habe. Die Welt, die Laura Kneidl hier schafft, ist sehr interessant. Am Anfang eines jeden Kapitels gibt es einen Paragraphen aus einem Gesetzbuch, der das Leben der Delegierten und Paranormalen regelt. Dadurch lernt man diese Welt sehr viel besser kennen. Die Handlung im Gesamten gefiel mir eigentlich sehr gut. Es gab einige Längen und viele Wendungen konnte ich antizipieren. Doch die sympathischen Charaktere und im Gesamten doch spannende Handlung konnten mich sehr gut unterhalten. Die Art und Weise, wie Dante ihr zunächst das Leben zur Hölle macht, war wohl das Amüsanteste. Doch war es besonders das actiongeladene Ende, das mir am besten gefallen hat.

Charaktere

Light ist ein sehr pflichtbewusstes Mädchen. Ihr Pflichtbewusstsein ist wirklich sehr ausgeprägt und ist sowohl ihre Stärke als auch ihre Schwäche. Sie ist mutig und steht für Gerechtigkeit ein. Mir war sie wirklich sympathisch, auch wenn sie oft als sehr naiv empfand.

Dante ist ein Charakter mit vielen Schichten, der eine tolle Charakterentwicklung durchmacht. Mir hat es viel Spaß gemacht, zu sehen, wie er sich verändert und entwickelt.

Schreibstil

Laura Kneidls Schreibstil macht es einem sehr leicht in der Geschichte einzutauchen. Ich lese gerne wieder etwas von ihr.

Mein Fazit:

„Light & Darkness“ ist ein spannender Jugendroman, der mir einige spaßige Lesestunden beschert hat. Allen voran machen die Protagonisten den Roman zu einem kleinen Highlight. Leider hat die Handlung die ein oder andere Länge.

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

nimmerlands fluch, salome fuchs, peter pan, fantasy, drachenmondverlag

Nimmerlands Fluch

Salome Fuchs
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 10.10.2017
ISBN 9783959916752
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Nimmerland ist nicht das Paradies, was wir kennen. Pan herrscht über die Insel und verbreitet Angst und Schrecken. Selbst die Menschenwelt ist nicht sicher vor ihm, denn sein Hunger kann nur von Kinderseelen gestillt werden.

Nur Fay soll ihn aufhalten können, aber sie glaubt nicht daran, dass sie das schaffen kann.

Wow. Anders kann ich es nicht sagen. Salome Fuchs entführt in ein Nimmerland der anderen Art. Ich liebe den Ansatz der Geschichte mit Pan als dem Bösen. Ebenso habe ich großen Gefallen daran gefunden, wie die Personen aus der Originalgeschichte, einfließen und miteinander in Beziehung stehen. Überall erkennt man Elemente, die es auch im Original zu finden gibt. Dennoch zaubert Salome Fuchs eine komplett neue Geschichte, die sehr spannend und fantasiereich gestaltet wurde. Fantasiereich durch die verschiedenen Wesen und Orte, die es zu erkunden gibt. Gemeinsam mit Fay begibt sich der Leser auf die Reise. Die Handlung ist nicht immer etwas für zart besaitete. Es gibt einige sehr brutale und grausame Szenen. Ich fand dies zur Abwechslung wirklich gut und diese Szenen fügen sich gut in das Gesamtbild der Geschichte ein.

Insgesamt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Oft fühlte ich mich weniger als Teil der Geschichte. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass jemand neben mir sitzt und mir die Geschichte erzählt. Dies passt sehr gut zu diesem etwas anderen „Märchen“ (Zählt Peter Pan überhaupt zu den Märchen?).

 

Charaktere

Durch den Erzählcharakter des Besuches baut man zwar eine Beziehung zu den Charakteren auf, aber eine gewisse Distanz bleibt bestehen. Dies hat mich persönlich nicht gestört.

Fay ist eine interessante Heldin, die mit allerlei Gefahren konfrontiert wird, und zunächst einmal zu sich selbst finden muss, um überhaupt entscheiden zu können, welche Rolle sie in dieser Geschichte spielen kann. An ihrer Seite sind einige wirklich toll gezeichnete Charaktere.

Schreibstil

Der Schreibstil ist tatsächlich märchenhaft. Verspielt und doch sehr direkt. Er verschleiert nicht, sondern bringt die Begebenheiten auf den Punkt. Mir gefiel er sehr gut.

Mein Fazit:

„Nimmerlands Fluch“ entführt in eine gefährliche Geschichte rund um den Kindheitsheld vieler. Eine spannende Handlung entfaltet sich mit schön gezeichneten Charakteren und einer besonderen Erzählweise.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Shadow Love

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 07.09.2017
ISBN 9783959629133
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

An ihrem 21. Geburtstag gerät ihr Leben außer Kontrolle. Am Morgen erwacht sie aus einem immer wiederkehrenden Traum, der ihre Eltern zeigt, und als wäre das nicht Gefühlschaos genug, wird sie von einer dunklen Gestalt verfolgt und angegriffen. Zur selben Zeit kommt Adam hinzu und bringt auch noch ihre Gefühlswelt durcheinander.

Ich habe dieses Buch schon in seiner ersten Fassung gelesen und schon damals habe ich sehr viel Potenzial in dieser Geschichte gesehen. Seitdem hat Kaylie diese Geschichte einige Male überarbeitet, Details an Ava und Adam verändert. Diese Version ist wirklich gelungen und ich fand es wunderschön, wieder mit Ava in ihrem Chaos zu versinken.

Es ist eine Geschichte über Liebe. Verschiedene Arten der Liebe. Bedingungslose Liebe, die Eltern geben können. Liebe zwischen Partnern. Liebe zwischen Freunden. Eingepackt in einen Krieg zwischen Licht und Schatten. Dieser Kontrast wird in so einigen Geschichten aufgegriffen. Doch Kaylie gibt dem Ganzen ihren eigenen Touch und entführt uns in eine spannende Geschichte. Das Ende ist noch immer etwas, das nicht besser sein könnte, aber gleichzeitig wünschte ich, dass Kaylie es anders gelöst hätte. Irgendwie, denn argh …

Charaktere

Ava weiß nicht, was mit ihr geschieht und sie traut sich selbst nichts zu. Doch sie hat ein großes Herz für diejenigen, die sie liebt. Für ihre Lieben würde sie alles tun, wirklich alles. Sie muss viel durchstehen, aber sie geht stärker daraus hervor.

Adam hat es nicht leicht gehabt in seiner Familie und durch Ava lernt er, dass es noch anderes in der Welt gibt. Es gibt so viel mehr, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Schreibstil

Mir gefällt Kaylies Schreibstil sehr gut. Schon in ihrem Debüt „Die Saison deines Lebens“ konnte er mich fesseln und in die Geschichte ziehen. Hier ist es nicht anders.

Mein Fazit:

„Shadow Love“ ist ein starker Fantasyroman über die Kraft der Liebe. Der allzu bekannte Konflikt zwischen Licht und Schatten bekommt seine eigene Note von Kaylie Morgan aufgedrückt. Mir hat es sehr gut gefallen.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, island, elfen, 5 sterne, lichtmahre

Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle

Jana Goldbach
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.09.2017
ISBN 9783646602616
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Hannah Johnson ist ein Amerikan Beach Girl. Sie liebt das Meer und die Wärme, aber das gehört schon bald der Vergangenheit an. Ihre ihr unbekannte Großmutter vermacht ihren Eltern das Haus auf Island und ihr selbst eine Schmuckkiste. Ihre Mutter ist völlig aus dem Häuschen und schon bald muss sie sich in einem kalten, fremden, aber wunderschönen Land zurechtfinden. Ihr Nachbar Kristján hilft ihr, sich zurechtzufinden, aber er rät ihr schnell, sich von den Punks fernzuhalten. Doch Jarek scheint ihr ganz nett, auch wenn er etwas zu verbergen hat.

Das Setting hat mich direkt angesprochen, weswegen ich mich für diesen Roman entschieden habe. Dieses gibt dem Roman auch etwas Besonderes und Einzigartiges. Über Island habe auch tatsächlich auch noch nicht so viel gelesen. Dementsprechend war ich wirklich neugierig. Im Generellen gefällt mir die Idee, die dahinter steckt. Sehr viel Potenzial, das meiner Meinung nach nicht komplett genutzt wurde. Ein vielversprechender Anfang geht in etwas, das mich sehr stark an einen Fremdenf+hrer erinnert. Nach dieser kurzen Reise geht es jedoch wieder bergauf. Leider blieben für mich die Beziehungen sehr oberflächlich, auch die Geschichte rund um die verschiedenen Märchen und Legenden wird lediglich sehr oberflächlich angeschnitten.

Persönlich konnte ich auch einiges vorhersehen, sodass es wenige Überraschungsmomente gab.

Charaktere

Hannah ist eine sympathische Protagonistin, die zunächst zwar oberflächlich erscheint. Doch auch unter ihrer Hülle gibt es mehr zu finden, denn sie zeigt Mut und Neugier. Auch wenn es für sie natürlich schwer ist, sich auf die Mentalität in Island einzulassen.

Zu den Jungs möchte ich an dieser Stelle nichts mehr sagen. Da solltet die Leser sich selbst ein Bild machen können.

Schreibstil

Mir gefiel Jana Goldbach Schreibstil eigentlich ziemlich gut. Nur dieser Part, in der Hannah mit ihren Eltern durch Island reist, wirkt wie eine Erklärung im Reiseführer.

Mein Fazit:

„Iceland Tales – Wächterin der geheimen Quelle“ ist ein Roman mit viel Potenzial, das für mich nicht ganz genutzt wurde. Viele gute Ansätze lassen sich erkennen, aber meiner Meinung nach wird nur an der Oberfläche gekratzt. Ich hatte mehr erwartet. Allerdings ist dies nur der Auftakt der Reihe, sodass ich davon ausgehe, dass da noch viel mehr kommt.

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

jakob, fluch, cursed souls, veronika rothe, francis

Cursed Souls

Veronika Rothe
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783946843269
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Als Kate Francis kennenlernt, ist es fast wie Liebe auf den ersten Blick. Sie kann nicht glauben, dass es möglich ist, sich so zu jemanden hingezogen zu fühlen, den man erst für eine kurze Zeitspanne kennt. Doch ihre Gefühle in Francis‘ Nähe wollen sie eindeutig vom Gegenteil überzeugen. Hätte er nicht so viele Geheimnisse vor ihr. Ihre Neugier nimmt Überhand und sie versucht, nicht nur sein Geheimnis herauszufinden. Auch um die Geistervilla in ihrer Heimatstadt ranken sich einige.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, als ich hörte, dass Veronika Rothe ein weiteres Buch veröffentlicht. Ihre „Hidden Heroes“-Reihe konnte mich schon in ihren Bann ziehen und auch hier schafft sie es wieder. Diesmal jedoch mit sehr viel weniger Humor. Doch das stört absolut nicht.

Es ist eine Geschichte über starke Liebe und tiefe Gefühle, die aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Das gegenwärtige Geschehen dürfen wir aus Kates Perspektive verfolgen. Unterbrochen wird diese Erzählung durch Kapitel aus der Vergangenheit. Welcher der beiden Jungs die Passagen erzählt, ist soweit nicht klar. Ich habe jedoch eine Vermutung.

Ich, persönlich, hatte zu Beginn einige Probleme mit den starken Gefühlen, die Kate schon zu Beginn für Francis entwickelt. Es ist durch die ganze Hintergrundgeschichte natürlich verständlich. Deswegen konnte ich mich auch nach und nach besser damit anfreunden. Während der Mittelteil etwas langatmig und für mich etwas kitschig war, nahm das Ende an Fahrt auf und an Spannung zu. Und dann wieder dieses Ende! Ich kann es ja wirklich nicht glauben, dass sie uns damit zurücklässt! Das ist wirklich gemein.

Charaktere

Kate ist sympathisch und sehr gefühlsbetont. Mir erscheint sie eher als jemand, der ihren Gefühlen folgt, als dass sie rational an eine Sache herangeht. Gleichzeitig hat sie auch eine sehr verkopfte Seite. Hmm, ich kann mich nicht ganz entscheiden und ich denke, Kate auch nicht, ob sie eher auf Herz als auf Verstand hören soll.

Die beiden jungen Männer, die wir kennenlernen dürfen, sind sehr unterschiedlich. Francis ist leidenschaftlich, abenteuerlustig und direkt. Jakob wirkt melancholisch, bitter und ruhig. Nur Francis scheint seine andere Seite herauskitzeln können.

Ich persönlich bin eher #TeamJakob.

Schreibstil

Ich liebe Veronikas Schreibstil. Diesmal ist er weniger humorvoll, aber dafür sehr gefühlsbetont. Passend zur Geschichte. Ab und an findet sich der Stil, den sie bei „Hidden Hero“ einsetzt, nämlich dass die Protagonistin in Gedanken mit dem Leser spricht. Allerdings sehr viel weniger. Daher passt es auch.

Mein Fazit:

„Cursed Souls“ ist ein spannender Dilogieauftakt rund um eine tragische Liebe. Gerade das Ende besticht mit Spannung. Im Mittelteil war es mir persönlich etwas zu kitschig und langatmig. Mir gefiel es, dass sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit beleuchtet wird.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

laini otis, emotional, rezensio, liebe, feinde

Street Love - Für immer die deine

Laini Otis
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646603071
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Nika lebt auf der Straße. Es ist kein einfaches Leben, aber es ist ihres. Nie hatte sie das Gefühl, sich unsicher fühlen zu müssen, bis sie überfallen wird. Sky rettet ihr das Leben und möchte ihr in seiner Organisation ein neues Leben und eine Zukunft bieten. Nur traut Nika weder ihm noch dieser Organisation.

Ich durfte dieses Buch im Zuge einer Leserunde lesen. Es ist kein Geheimnis, dass ich die Bücher von Laini Otis/Cat Dylan liebe. Bis auf zwei dürfte ich inzwischen alle gelesen haben. Dementsprechend gespannt war ich auf diese Geschichte.

Der Einstieg fiel mir generell ziemlich leicht. Wir werden in Nikas Welt geworfen und lernen, wie sie auf der Straße lebt und welche Personen ihr wichtig sind. In diese Situation kommt Sky, der auf einmal zu ihrem Beschützer und ständigen Begleiter mutiert. Sie bekommt einen Platz in seiner Organisation und wird mit Regeln, einem Dach und neuen Menschen konfrontiert. Nach diesem Einstieg hatte ich persönlich einige Probleme mit Sky und Nika und der sich anbahnenden Beziehung. Sky als Betreuer und Aufsichtsperson hat sich in meinen Augen nicht so verhalten, wie er sich aus meiner Sicht in einer solchen Situation verhalten sollte. Hier musste ich mich von meinen Vorkenntnissen distanzieren. Trotzdem gefiel mir das generelle Thema. Es ist ein ernstes und ich denke, dass Laini einen sehr schönen, einfühlsamen Weg gefunden hat, Nikas Geschichte zu erzählen.

Je weiter die Geschichte fortschritt, desto besser konnte ich mich mit ihnen anfreunden. Die gesamte Truppe ist mir so ans Herz gewachsen (bis auf wenige Ausnahmen). Die Handlung war an manchen Punkten vorhersehbar, aber das hat es weder langweilig noch schlechter gemacht. Es war witzig mitzurätseln, was passieren könnte. Ab und an lag ich richtig. Manchmal auch falsch. Insgesamt haben mich wieder einmal die Gefühle überzeugt.

Das Ende war wirklich sehr schön und ich hoffe, es war noch nicht alles, was wir von dieser Truppe lesen durften.

Charaktere

Nika ist stolz, stur und ab und an handelt sie impulsiv. Aber gleichzeitig ist sie ein Teenager, der zu früh erwachsen werden musste. Dies hat Laini wirklich sehr gut porträtiert.

Sky ist grummelig, hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und das Herz am rechten Fleck. Ihre Gespräche sind wirklich amüsant. Nicht nur einmal treiben sie einander zur Weißglut und doch sind sie genau das, was der jeweils andere braucht.

Mein Liebling neben diesen beiden ist definitiv Dallas. Er ist einfach witzig und liebenswert und hat sich sofort in mein Herz geschlichen.

Schreibstil

Ich finde es sehr interessant, wie wandelbar Lainis Schreibstil ist. Er passt so gut zu diesem Young Adult-Roman, zu dieser Teenagerin, sodass man sich sehr gut in Nika hineinversetzen kann.

Mein Fazit:

„Street Love – Für immer die deine“ ist ein gelungener Young Adult-Roman mit viel Gefühl und einer interessanten Thematik. Auch wenn ich anfangs meine Probleme hatte, mich mit Sky und seiner Rolle als Betreuer abzufinden, konnte mich Laini zum Ende hin begeistern und wie gewohnt fesseln.

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(34)

49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

dark diamonds, geschichten, paris, amour fantastique, magie

Amour Fantastique. Hüterin der Zeilen

Sarah Nisse
E-Buch Text: 338 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.06.2017
ISBN 9783646300383
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Die Schreibmagie liegt ihr im Blut. Mithilfe einer magischen Schreibfeder erschafft Lily Geschichten, in denen sie liebend gern versinkt. Nur die Vorgeschichte der Schreibfeder versucht sie nicht zu erforschen. Erst als sie einen Ghostwriterauftrag für den eingebildeten Millionärssohn Frédéric Leblanc annimmt und dieser hinter ihr Geheimnis kommt, fängt sie an die Feder und ihre Hintergründe zu erforschen.

Dieses Buch lag auch einige Zeit auf meinem SuB. Endlich habe ich es gelesen und die Geschichte rund um die Liebe zum geschrieben Wort hat mich in ihren Bann ziehen können. Aus Lilys Sicht können wir mitverfolgen, wie sie die Feder zum Leben erweckt und die Geschichte real werden. Gemeinsam mit ihr lernen wir den Mann hinter dem schönen Gesicht kennen.

Die Geschichte baut sich langsam auf. Ein alter Familienstreit hat die Familie entzweit und nur langsam erkennt man, wie die Feder, ihre Macht und diese Fehde zusammenhängen. Es war spannend, hinter dieses Geheimnis zu steigen. Während ich mir einige Sachen schon denken konnte, kamen andere wiederum etwas überraschend. Das gefiel mir sehr gut. Dennoch war auch das Ende sehr einfach und schnell herbeigeführt.

Die Liebesgeschichte baut sich langsam, aber ohne größere Dramen auf, was ich zur Abwechslung mal sehr schön fand.

Charaktere

Lily Olivier ist ein sympathischer Charakter. Anfangs kam ich nicht so ganz damit klar, dass sie einfach keinerlei Interesse daran zeigte, die Geheimnisse rund um ihre Familie und die Feder zu lüften. Sie nahm die Dinge als gegeben hin und hinterfragte nicht viel. Das hat sich aber glücklicherweise im Laufe der Geschichte gewandelt.

Zunächst hatte ich mit Frédéric so meine Probleme. Wie es gewünscht war, wirkte er sehr arrogant und eingebildet. Kein sympathischer Charakterzug wurde deutlich. Natürlich änderte sich auch das und ich war überrascht, was in diesem Charakter steckte.

Schreibstil

Der bildliche Schreibstil hat noch einmal unterschrieben, dass es um die Liebe zum geschriebenen Wort gibt. Sarah Nisse hat deutlich mit ihren Worten gespielt und somit mich verzaubert.

Mein Fazit:

„Amour fantastique“ ist ein faszinierender Roman rund um Liebe, alte Geheimnisse und eine magische Schreibfeder. Mit dieser Geschichte konnte ich dem Alltag einige Stunden entfliegen.

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