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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Winston Brothers

Penny Reid , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Forever , 10.08.2018
ISBN 9783958183148
Genre: Romane

Rezension:

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar!

Meine Meinung

Cover

Die Farben im Hintergrund sind ganz schön und der Mann ist jetzt auch nicht unattraktiv, aber ist jetzt auch nicht mein liebstes Cover. Hier hat mich eher der Klappentext angesprochen.

Handlung

Jessica kommt zurück in ihre Heimat. Hier möchte sie arbeiten und ihre Schulden abarbeiten, um dann ihre Wanderlust ausleben zu können. Man füge die Zwillinge Beau und Duane Winston hinzu. Beau, ein Schwarm aus Kindertagen, und Duane, den sie nicht ausstehen konnte.

Die Idee klang einfach wahnsinnig gut. Natürlich kennt man das Klischee des Rollentauschs von Zwillingen. Ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass in dieser Geschichte noch mehr damit gespielt wird. Schließlich gibt es die Möglichkeiten dazu. Stattdessen entwickelt sich die Geschichte anders als ich erwartet hatte. Die beiden machen sich das Ganze schwerer als nötig und auch finde ich den Plan Duanes nur teilweise sinnvoll. Deswegen kommt mir der Umschwung der großen Gefühle viel zu plötzlich. Ich fand es nicht so nachvollziehbar, nicht authentisch, was dort passiert. Neben der Geschichte rund um Jessica und Duane durfte ich die anderen Winston Bruder kennenlernen und irgendwie haben alle ihre Eigenarten, die sie lebenswert machen. Die Familie hat auf jeden Fall etwas. Mit der Bedrohung eines Motorrad Clubs und einer nervigen Cousine müssen die Charaktere neben persönlicher Differenzen und unterschiedlicher Wünsche und Vorstellungen auch noch fertig werden. Für mich war es … nicht so spannend wie erhofft. Tatsächlich fand ich die Handlung sehr vollgestopft. Damit will ich nicht sagen, dass mir die Geschichte gar nicht gefallen hat, denn es war ganz amüsant, aber eben nicht überwältigend.

Charaktere

Die Charaktere fand ich eigentlich ganz gut gezeichnet und gleichzeitig … waren sie nicht so klar und offen, wie ich es an manchen Stellen gerne gehabt hätte. Auch war die Entwicklung von „Eigentlich hasse ich dich“ zu „Hmm, du bist doch nicht so schlecht“ für mich nicht nachvollziehbar und ging viel zu schnell von statten. Aber Duane hat mir im Grunde sehr gut gefallen. Er ist nichts weiter an als ein übergroßer, romantischer Teddybär, der einmal ohne Pläne leben sollte.

Schreibstil

Am Schreibstil kann ich nicht meckern. Mir hat er tatsächlich gut gefallen und er hat auch mit dazu beigetragen, dass ich immer weitergelesen habe.

Mein Fazit:

„Winston Brother – Wherever you go“ ist ein solider Reihenauftakt. Mir hat nicht alles überzeugen können, da ich einige Entwicklungen vom Tempo nicht nachvollziehen konnte und auch die Handlung viel zu breit war für meinen Geschmack. Doch die Charaktere waren irgendwie liebenswert. Deswegen war es doch eine amüsante Lektüre.

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109 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz

Kerrigan Byrne , Inka Marter
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306943
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Das Cover lässt nicht auf den Inhalt schließen. Ehrlich gesagt habe ich mir aus diesem Grund das Buch nicht näher angeschaut. Erst durch eine positive Reaktion bin ich darauf aufmerksam geworden. Nach dem Lesen des Klappentextes war für mich schnell klar: Das Buch möchte ich lesen.

Handlung

Es ist ein historischer Roman, der mich in das vergangene England und Schottland entführt hat. Zunächst in die Kindheit der Protagonistin. Diese Szenen waren herzergreifend, herrlich unschuldig und anfangs wusste ich nichts damit anzufangen. Irgendwie hat es nicht gepasst. Nach einem Zeitsprung verfolgen wir die Witwe Farah, die einen Job bei Scotland Yard angenommen hat. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit dem Verbrecher Dorian Blackwell, der sie kurz darauf entführt. Die Ausgangssituation verspricht viel Spannung und hat bei mir auch ab und an für Verwirrung gesorgt. Es gab eine Sache, bei der ich mir hundert Prozent sicher war und doch hat die Geschichte meiner Vermutung mehr und mehr widersprochen. Daher konnte mich die letztliche Auflösung doch etwas überraschen. Auch das Ende bekam noch einmal etwas mehr Spannung, als ich erwartet hatte und konnte mich daher noch einmal richtig überzeugen. Die ganze Hintergrundgeschichte war verzwickter, als ich erwartet hatte. Ich hab sehr mit der Protagonistin gelitten, die einiges erleben und ertragen musste. Leider hat es mir der Protagonist Dorian es mir nicht immer leicht gemacht.

Charaktere

Dorian muss nämlich lernen über seinen eigenen Schatten zu springen. Oder seine Schatten. Davon hat er viele. Farah hat mir zum größten Teil sehr gut gefallen. Für eine Frau in der Zeit scheint sie sehr stark und unabhängig. Mit ihrem gütigen Herz hat sie es leicht gemacht, mit ihr zu fühlen.

Schreibstil

Mir gefiel der Schreibstil gut. Er war an die Zeit und das Geschehen angepasst und wirkte authentisch. Auch die Gefühle wurden gut transportiert.

Mein Fazit:

„Victorian Rebels – Mein schwarzes Herz“ war ein interessanter Reihenauftakt, der uns in das historische England und Schottland entführt. Die Hintergründe der Geschichte sind verzwickter, als ich zunächst angenommen hatte und konnten mich überzeugen.

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807 Bibliotheken, 49 Leser, 0 Gruppen, 168 Rezensionen

freundschaft, herzschmerz, james beaufort, kasten, liebe, lyx, maxton hall, maxton-hall-trilogie, mona kasten, netgalley, new-adult, oxford, ruby bell, save you, young adult

Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar.

Meine Meinung

Cover

Naja … Das Cover von ‚Save You‘ unterscheidet sich nicht viel von seinem Vorgänger. Diesmal eher bronzefarbend als golden. Es ist so schlicht und sagt nicht viel über die Geschichte aus.

Handlung

Das Ende von ‚Save Me‘ war gemein. Ein richtig mieser Cliffhanger durch Taten, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und wollte. ‚Save You‘ setzt ziemlich genau nach den Ereignissen des ersten Teils an. Ich muss sagen, dass ich nicht ganz wusste, was ich erwartet soll. An den ersten Teil hatte ich keine großen Erwartungen gestellt und auch beim zweiten Teil ging es mir so. Ich wollte zwar wissen, wie es mit Ruby und James weitergeht, aber habe nicht die große Sensation erwartet. Im Grunde gefiel mir Handlung. Mit zwei neuen Sichtweisen liegt das Hauptaugenmerk zwar noch immer auf den Protagonisten, doch auch Lydia und Rubys kleine Schwester Ember bekommen eine Rolle. Über Lydias Sichten habe ich mich sehr gefreut. Ihr Handlungsstrang gefällt mir wahnsinnig gut und ich bin gespannt, was da noch passiert. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, das Embers Sicht viel zur Geschichte beiträgt. Sie ist ein interessanter Charakter, aber eben keine Handlungsträgerin.

Zu Beginn war ich etwas genervt von Rubys Verhalten – ihrer Melodramatik. Dies ändert sich aber, als sie beweist, dass sie James die Stirn bieten kann und er sie nicht sofort von ihm um den Fingern wickeln lässt. Der Fokus liegt nicht nur auf der Liebesgeschichte, sondern auch auf Themen wie Trauer, Familie und Freunde.

Das Ende finde ich nicht sonderlich gut gewählt. Es wirkt noch überstürzter und konstruierter als zuvor. Ich bin mir ziemlich sicher, wie die Situation sich lösen lässt. Es wirkt, als habe die Autorin einen unter allen Umständen geschockt zurücklassen wollen. Ich bin eher etwas genervt als geschockt, da nicht jedes Buch mit einem Cliffhanger enden muss.

Charaktere

Ruby ging mir wie gesagt zunächst auf die Nerven. Ihr Liebeskummer wirft sie völlig aus der Bahn und sie kann überhaupt nicht damit umgehen. Ich bin froh, dass sie sich nach und nach fängt, was auch an Lydia und der entstehenden Freundschaft liegt. Daher wuchs meine Sympathie ihr gegenüber wieder. Nur James ist mir immer noch nicht wirklich sympathisch. Er hat seine süßen Momente, aber seine Wankelmütigkeit macht ihn nicht sehr attraktiv. Eher das Gegenteil. Daher konnte ich ihm seine Entschlossenheit, die er auf einmal fasste, nicht ganz abkaufen.

Ich persönlich hätte gerne noch mehr über James‘ Freunde erfahren.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und hilft einem, die Geschichte in einem durchzulesen. Ich habe ihn sehr genossen.

Mein Fazit:

„Save You“ war für mich perfekt für Zwischendurch. Ein Roman, bei dem ich einfach abschalten kann. Durch weitere Sichtweisen bleibt das Hauptaugenmerk zwar auf den Protagonisten. Doch auch weitere Charaktere bekommen ihren Auftritt. Mir gefiel das persönlich sehr gut, auch wenn ich denke, dass Embers Sicht nicht viel zur eigentlichen Handlung beiträgt. Das Ende fand ich weniger gelungen.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

depersonalisation, einschränkung, emotional, familie, freundschaft, impress, jugendliebe, kinder, laini otis, liebe, liebesroman, psychische erkrankung, thunder.donner meines herzens, trauma, young adult

Thunder. Donner meines Herzens

Laini Otis , Cat Dylan
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604368
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich danke der Autorin und dem Verlag für das Leseexemplar.

Meine Meinung

Cover

Ich mag die Farben und das angedeutete Gewitter auf diesem Cover. Dadurch entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Auch das N als angedeuteter Blitz unterstreicht den Titel.

Handlung

Ich hatte tatsächlich Angst, dieses Buch zu beginnen, da ich schon durch andere Rezensionen auf den Herzschmerz vorbereitet wurde. Als ich dann den Einstieg gewagt habe, war ich zunächst skeptisch. Die Geschichte von Lula und Fayn wird anhand von zwei Zeitsträngen – der Gegenwart und der Zukunft – erzählt. An sich ist dies nicht ungewöhnlich, doch die Autorin hat in der Kindheit der beiden begonnen. Ich war skeptisch, da ich nicht wusste, wie authentisch die kindliche Sichtweise werden würde. Allerdings frage ich mich jetzt, warum ich mir eigentlich Gedanken gemacht habe. Wir reden hier schließlich über Laini Otis. Ich habe inzwischen eine Reihe ihrer Bücher gelesen – alle bisher erschienen mit Ausnahme von ‚Summer of Heartbeats‘ und … dies ist ein Buch, das mein Herz im Sturm erobert hat.

Ich liebe es, dass die Autorin ernste Themen in ihren Büchern anspricht. Themen, die ihr auf dem Herzen liegen, die sie in die Welt tragen möchte. Sie macht das mit so viel Gefühl, mit viel Sensitivität und Mut, das es mich staunen lässt. Es steht nicht im Vordergrund, aber das Thema Stigmatisierung bei Trauma und psychischen Störungen wie dem Depersonalisationssyndrom schwingt mit. Darauf aufgebaut, erzählt sie die Geschichte von zwei Jugendlichen, die mit ihrer Andersartigkeit zu kämpfen haben, die sich einander festhalten und sich gegenseitig hochziehen. Mich hat diese Geschichte emotional sehr mitgenommen. Ich habe mit Lula und Fayn gelitten und so viele Tränen vergossen, wie schon lange nicht mehr bei einem Buch. Es gab einen Moment, da hatte ich echt das Gefühl, das auch mein Herz gebrochen wurde. Ich hatte einen Kloß im Hals. Auch jetzt sitze ich hier und habe Tränen in den Augen, während ich diese Zeilen schreibe. Dieses Buch ist großes Kino, mit sehr viel Tiefgang und Authenzität. Die Gefühle waren für mich so greifbar.

Charaktere

Auch die Charaktere waren es. Ich habe mich noch nicht mit dem Depersonalisationssyndrom beschäftigt, habe aber im Laufe der Lektüre doch einmal in den Manualen ICD-10 und DSM-5 nach den Diagnosekriterien geschaut. Wenn ich ein solches Buch lese, weiß ich wieder, warum ich mich gerade durch meine Bachelorarbeit quäle, damit ich meinen Master machen kann, um danach in die Therapeutenausbildung zu gehen.

Lula und Fayns Ängste, Traumata und Schwierigkeiten werden meiner Meinung nach sehr authentisch dargestellt. Sie sind beides sehr starke Charaktere und im Zusammenspiel echt unschlagbar.

Schreibstil

Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Sie weiß einfach, wie sie Gefühle transportieren soll. Deswegen liebe ich ihre Bücher. Deswegen greife ich nach jedem einzelnen. Egal ob Romantasy, Romance oder Erotic. Sie kann es einfach.

Mein Fazit:

„Thunder. Donner meines Herzens.“ kann ich nur als Herzensbuch bezeichnen. Etwas anderes kann ich gar nicht tun. Dieses Buch hat mich so mitgenommen und es begeistert mich sehr. Ich würde sogar sagen, dass es ihr bisher bestes Werk ist.

 

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425 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

dalbreck, die chroniken der verbliebenen, fantasy, finale, kaden, komizar, königin, krieg, lia, liebe, mary e. pearson, morrighan, prinz, rafe, venda

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar.

Meine Meinung

Cover

Mir gefällt das Cover sehr gut. Es hat diese düstere Atmosphäre, die sich auch durch den Roman zieht. Außerdem fängt es Lia in all ihrer Stärke ein, wie ich finde.

Handlung

Ich führe eine Hassliebe mit dieser Reihe. Die Handlung des dritten Teils konnte mich nicht überzeugen, da einfach nichts passiert ist. Deswegen war ich skeptisch und doch voller Hoffnung, als ich den vierten Teil begonnen habe. Zu Beginn überwog definitiv die Skepsis. Lia erreicht ihre Heimat und muss sich mit der Situation dort anfreunden. Das Volk ist ihr nicht unbedingt zugetan und doch hat sie es sich in den Kopf gesetzt, ihr Volk zu retten. Dafür würde sie alles geben. Das erste Drittel schließt an den dritten Teil an. Es passiert nicht sehr viel. Ich habe mich echt schwer damit getan, zurück in die Welt und zu den Charakteren zu finden. Es hat mir ehrlich gesagt, keinen Spaß gemacht und ich bin durch die Seiten geschlichen. Irgendwann ist dann der Knoten geplatzt. Wie damals im ersten Teil. Auf einmal konnte und wollte ich meinen Reader nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich so sehr gepackt. Sie war spannend, unvorhergesehen und ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass sie sich ständig im Kreis dreht. Mir gefällt, wie sich der Konflikt immer weiter zuspitzt und wie er letztendlich gelöst wird. Ich hatte keine Ahnung, wie sie aus dieser aussichtslosen Situation herauskommen können und die Autorin beschreibt es wahrhaft spannend. Durch viele Sichtwechsel wird das Ende wahrhaft rasant.

Was sich gefühlsmäßig abspielt, konnte mich dagegen nur teilweise überzeugen. Die Gefühle kamen bei mir an und ich habe mit Lia, Rafe und Kaden gelitten, aber mit der einen oder anderen Lösung bin ich nicht hundertprozentig zufrieden, weil es für mich wie ein leichter Ausweg erscheint, um weitere Konflikte zu vermeiden.

Charaktere

Die jetzige Lia kann man nicht mehr mit der Lia des ersten Teils vergleichen. Sie hat sich wirklich entwickelt. Sie ist nicht immer eine Sympathieträgerin und wirkt an vielen Stellen sehr hart. Doch genau das wird von ihr gebraucht. Sie ist von einem Mädchen, das von ihrer Hochzeit flieht zu einer Herrscherin geworden, die mit Güte und Härte gleichermaßen zu regieren weiß. Rafe hat mich im dritten Teil so genervt, aber im vierten konnte ich ihm teilweise mehr abgewinnen. Dennoch ist und bleibt mein Held Kaden. Leider kommt der Komizar in nur einigen Szenen vor, dabei empfand ich ihn als sehr interessanten Charakter und hätte gerne mehr von ihm gelesen.

Schreibstil

Der Schreibstil konnte mich erst wieder im hinteren Teil überzeugen. Er ist wie gewöhnt ausschweifend und poetisch und passt sich wunderbar dem Tempo der Geschichte an.

Mein Fazit:

„Der Glanz der Dunkelheit“ konnte mich erst im weiteren Verlauf der Handlung für sich einnehmen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung wieder im Kreis dreht. Es passiert nicht viel. Dann aber war ich an den Reader gefesselt, habe mitgefiebert und mich begeistern lassen. Das Ende hat mich mit der Reihe versöhnen können und ich werde sie im Gedächtnis behalten.

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93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

bikerclub, bikergang, blutsekte, entführungen, erotik, gehirnwäsche, gewalt, glaube, hades, hades hangmen, kirchensekten, liebe, lyx, mc, missbrauch

Hades' Hangmen - Styx (Hades-Hangmen-Reihe 1)

Tillie Cole
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.06.2018
ISBN 9783736308114
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich danke Netgalley und dem Verlag für das bereitgestellte Leseexemplar!

Meine Meinung

Cover

Mir gefällt das Cover trotz nacktem Oberkörper, da man glücklicherweise nur den Rücken und ein Hades Hangmen Tattoo sieht. Es ist schlicht, sagt nicht viel aus und passt dennoch.

Handlung

Ich habe eine typische MC-Romance erwartet. Diese Erwartung habe ich schon beim Lesen des Vorworts über Bord geworfen, denn das erklärte den Hintergrund, auf den die Handlung aufbaut. Ich habe mit einem kleinen Kloß im Hals angefangen zu lesen.

Diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Sie hat mich an den Rand des Wahnsinns getrieben, hat mir das Herz gebrochen und mich stellenweise so wütend gemacht. Wie kann man Macht über Menschen so missbrauchen, wie es hier in dieser Geschichte passiert? Und doch wird gerade das verurteilt.

Styx ist der Präsident eines MC (zur Erklärung: Motorcycle Club), der sich nicht ganz (oder auch gar nicht) an Gesetze hält, außer den eigenen natürlich, und doch sind sie nicht die Bösen der Geschichte. Der Hintergrund der Geschichte ist heftig, besonders mit dem Vorwort im Kopf. Davon abgesehen finde ich es, bis auf wenige Ausnahmen, gut umgesetzt. Die Beschreibung des Orden, der Praktiken und der Gehirnwäsche … es ist so realistisch und eindringlich beschrieben, so grausam, so krank. Die Geschichte war wahnsinnig spannend und ich konnte ehrlich gesagt, trotz des Kloßes, trotz der Wut, trotz des absoluten Terrors nicht aufhören zu lesen. Es ist sogar so weit gegangen, dass ich inzwischen fast alle Hades Hangmen-Bücher gelesen habe (gerade stecke ich in Buch Fünf). Insgesamt werden viele krasse Themen angesprochen und die Geschichte rund um Mae und Styx ist erst der Anfang.

Was ich sehr kritisch betrachte, ist der Umgang mit den Traumata der Charaktere. Insgesamt gibt es kaum einen Charakter, der ohne Trauma auszukommen scheint. Therapie oder ähnliches gibt es in der Welt des MCs natürlich nicht, stattdessen scheint die Liebe das größte Heilmittel zu sein. Es gibt einiges - neben dem Offensichtlichen wie der Orden und seine f***ed up (sorry für den Ausdruck, aber anders kann ich es nicht beschreiben) Praktiken, der Gewalt usw. - was man als bedenklich einschätzen kann, aber das ist mir ins Auge gestochen.

Charaktere

Mae ist ein Charakter, der eine wahnsinnige Entwicklung durchläuft. Eine völlig traumatisierte, junge Frau, die ihr Leben lang mit Lügen gefüttert worden ist, trifft auf eine ihr völlig unbekannte Welt. Styx ist in einem Onepercenter-MC groß geworden. Seine Welt hat seine eigenen Regeln und als stummer Präsident muss er doppelte Härte zeigen. Dennoch mochte ich die Charaktere, ihr Zusammenfinden. Die Loyalität und Freundschaft zwischen den Männern des MCs.

Schreibstil

Passend zum Geschehen ist die Sprache an den MC angepasst. Typische Begriffe, die dort genutzt werden. Mir gefällt die vulgäre Sprache nicht, aber bei einer MC-Romance weiß ich, worauf ich mich einlasse und musste damit also rechnen.

Mein Fazit

„Hades Hangmen – Styx“ ist nicht das, was ich erwartet habe. Stattdessen führt es in eine düstere, grausame Handlung, die mich trotz allem fesseln konnte. Richtig bewerten kann ich es dennoch nicht. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können, aber es ist stellenweise einfach nur so grausam, das es weh tut. Die Charaktere fand ich sehr authentisch und das Geschehen wahnsinnig eindringlich, dass mir die Geschichte wohl noch länger im Gedächtnis bleibt.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

15. jahrhundert, armreif, burg, carlsen verlag, dark diamonds, dark diamonds verlag, dezember 2017, erotik, ewa a, fantasy, hexenjagd, jugendbuch, liebe, liebesgeschichte, zeitreise

Zeitenliebe: Nur zu zweit sind wir eins (Band 1)

Ewa A.
E-Buch Text: 262 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 21.12.2017
ISBN 9783646300895
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich liebe die Ornamente und Verschnörkelungen. Sie passen einfach wunderbar auf das Cover. Auch die Burg im unteren Teil, obwohl ich mir die Burg im Buch etwas altmodischer vorgestellt habe, fängt die Geschichte ein. Die Uhr im Hintergrund zeigt die Rolle, die die Zeit spielt. Die Protagonistin rundet es sehr schön ab.

Während ihrer Gartenarbeit gräbt die Cafébesitzerin Esther einen goldenen Armreif aus. Ihre Recherche ergibt, dass er aus dem Jahre 1410 stammen könnte. Als sie das Schmuckstück über ihre Hand streift, erwacht sie auf einem Feldweg. In der Vergangenheit. Ihre Kleidung zieht Aufmerksamkeit auf sich und schon bald hat sie das Interesse des Herzogs Nickolas geweckt. Dabei möchte sie einfach nur ihren Armreif finden und in ihrer Zeit erwachen. Dieses Buch von Ewa A. ist schon im Selfpublishing erschienen und ich habe öfter einmal damit geliebäugelt. Als ich hörte, dass es bei Dark Diamonds erscheint, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. Durch den relativen geringen Umfang ließ sich dieser Roman schnell lesen. Wie gewöhnlich hatte ich meinen Spaß damit, aber nicht nur Spaß. Nein, neben der Situationskomik, die sich aus dem Konflikt einer modernen Frau in einer altertümlichen Welt ergibt, habe ich eine spannende Handlung erleben dürfen. Eine Handlung, die mich auch gerne einmal schockiert hat. Thematiken wie Hexenverfolgung und die damit verbundene Folter werden von Ewa A. aufgegriffen und geschickt in die Handlung eingearbeitet. Mir gefiel es, dass wir verschiedene Sichtweisen haben und verstehen, welche Intrigen im Hintergrund geschmiedet werden. Dennoch habe ich das Ende so nicht kommen sehen. Überhaupt nicht. Es hat mich schockiert und mir das Herz gebrochen. Wie konnte sie das nur tun?
Erotik spielt in diesem Roman eine etwas größere Rolle als in den anderen Romanen Ewa A.s, die ich bisher gelesen habe. Mich hat es persönlich nicht gestört, denn es passt sehr gut in das Setting des Romans.
Auch die ganze Auflösung zum Schluss gefiel mir sehr gut und hat mein Herz etwas geschont.

Esther ist eine starke, junge Frau, die ihren klugen Kopf in den richtigen Situationen einsetzt. Mit ihrer liebevollen Art wird sie von vielen ins Herz geschlossen. Doch einigen ist sie ein Dorn im Auge. Durch fehlendes Wissen über die Zeit, in der sie sich wiederfindet, bringt sie sich nicht selten in Probleme. Dennoch gefiel mir ihre Stärke und die Art und Weise, wie sie auf die Schwierigkeiten reagiert. Sie lässt sich nicht entmutigen. Impulsiv ist sie dazu auch noch.

Herzog Nickolas ist ebenso ein Charakter nach meinem Geschmack gewesen, obwohl mir tatsächlich sein Bruder einen Ticken sympathischer war. Genau, kann ich es nicht erklären. Während er sich zunächst Esthers Reizen verschließen möchte, kommt er irgendwann nicht mehr an ihr vorbei. Mir gefiel die Art und Weise, wie sie die Beziehung entwickelt hat, obwohl mir zu Beginn der Fokus zu sehr auf der körperlichen Anziehung lag.

Ewa A. zählt inzwischen zu den Autorinnen, nach deren Büchern ich immer greifen würde. Dies hat auch viel mit ihrem wunderbaren Schreibstil zu tun, der mich immer wieder aufs Neue abholt.  „Zeitenliebe – Nur zu zweit sind wir eins“ ist ein außergewöhnlicher Zeitreiseroman. Auch wenn man einige Aspekte findet, die in vielen Zeitreiseromanen zu finden sind, gibt sie dem ganzen doch etwas Eigenes. Eine spannende Handlung, die mein Herz brechen ließ, hielt mich in Atem.  Ich freue mich auf Band Zwei.

 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

caden, fantasy, freundschaft, gefängnisbabies, impress, liebe, mars, rebellen, rhea, river, scifi, soulsystems, system, verrat, viviensummer

SoulSystems - Erkenne, was du bist

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.04.2018
ISBN 9783646603798
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cover

Irgendwie hatte ich zunächst nicht verstanden, warum wir ein Schloss im Hintergrund haben. Inzwischen weiß ich warum und finde es tatsächlich gut gewählt. Wechselnde Figuren machen es mir jedoch schwer, zu identifizieren, wer es ist.

Meine Meinung

Handlung

Der Cliffhanger des letztens Bandes hat mich tatsächlich hängen gelassen. Mitten in der Luft. Das war so fies. Mein Kopf hat die Geschichte tagelang nicht loslassen können. Dennoch hatte ich meine Probleme, meinen inneren Schweinehund zu überwinden, habe ich leider oft bei Fortsetzungen.

Interessant fand ich, dass Sichten von zwei weiteren Charakteren eingeführt werden. Ich frage mich dabei, ob das in den folgenden Büchern ebenso passiert. Zurzeit ist es die perfekte Mischung an Sichten. Dadurch haben wir Abwechslung und Spannung. Viel Spannung. Es gibt viele Wendungen und ich habe mit einigem wirklich nicht gerechnet. Eine Offenbarung hat mich echt sehr verblüfft, obwohl es einige Hinweise darauf gab. Es ist wirklich gut und dadurch gibt es so viele Möglichkeiten. Die Theorien in meinem Kopf. Ich hatte das Gefühl, in ein Wechselbad der Gefühle geworfen zu werden. Wobei ich dazu sagen musste, dass mir gerade in diesem Teil Caden und Rhea etwas besser gefallen haben. Ihre Geschichte habe ich einen Ticken lieber verfolgt als das Drama zwischen Ella und River. Die Offenbarungen treiben mich etwas in den Wahnsinn. Ich bin ehrlich: Ich weiß noch nicht, wie ich es finden soll. Das Ende des zweiten Teils empfand ich als so gut. So genial. Jetzt bin ich etwas skeptisch.

Dafür kamen Max und Thalia ins Spiel und auch die Rebellion kommt ins Rollen. Das Ausmaß der Geschichte ist jedoch größer, als ich je angenommen habe. Deswegen bin ich so gespannt, was Vivien Summer noch auf Lager hat.
By the way: Mit der einen oder anderen Vermutung meinerseits lag ich gar nicht so falsch.

Charaktere

Wow. Ich mag die Entwicklungen der Charaktere. Wirklich! Sie wachsen alle über sich hinaus. Auch wenn ich nicht jede Entscheidung nachvollziehen kann, bin ich echt ein Fan der Charaktere. Besonders Caden und Max haben es mir angetan. Obwohl auch Ella gerade in der zweiten Hälfte echt zeigt, was wirklich in ihr steckt, und mich damit sehr beeindruckt.

Schreibstil

Love it. Ich bin der Reihe und dem Schreibstil verfallen.

Mein Fazit:

„SoulSystem 3.0 – Erkenne, was du bist“ ist ein wirklich guter dritter Teil, der mich an den Rande des Wahnsinns getrieben hat. Das Drama rund um Ella und River ist mir etwas zu viel gewesen, aber die anderen Charaktere wirkten ausgleichend. Es gibt so viel, was noch passieren kann.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Verräter Liebe: New Adult (Die Saison deines Lebens 2)

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 210 Seiten
Erschienen bei moments, 24.01.2018
ISBN 9783962320133
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover

Mir gefällt das Cover dezent besser als das erste. Liegt vielleicht daran, dass wir keinen nackten Oberkörper haben. Der Kerl passt sehr gut zu dem Protagonisten.

Meine Meinung

Handlung

Olivia lebt für den Fanclub, für den BWGE, für ihre Freunde. Es könnte alles perfekt sein, nur der Mann an ihrer Seite fehlt noch. Basti könnte es sein, aber sie stammen aus verschiedenen, unvereinbaren Welten.

Für mich unerwartet begann das Buch nicht mit dem Ende von „Hooligan Liebe“, sondern es spielt parallel dazu. Einige Plotpunkte des ersten Teils werden sogar aufgegriffen und man versteht plötzlich den Hintergrund dazu. Noch dazu wurden Wiederholungen gut umgangen, sodass ich nicht das Gefühl hatte, Szenen aus dem ersten Teil doppelt zu lesen. Dieser zweite Teil gibt Ergänzungen und rundet die Geschehnisse schön ab.

Insgesamt gefiel mir auch die Handlung dieses Teils. Es war ein leichtes Lesevergnügen und ich konnte einfach abschalten. Mein einziges Problem war, dass ich mich nicht immer in die Situation hineinversetzen konnte. Ich bin kein Fußballfan. Absolut nicht. Daher erschienen mir die Reaktionen und der große Konflikt als überdramatisiert und übertrieben. Ich habe nicht diese Leidenschaft für den Sport und daher kann ich auch nicht sagen, ob es nicht tatsächlich wahr ist.
Dementsprechend kamen nicht immer alle Gefühle bei mir an. Abgesehen davon hatte ich aber wirklich Spaß mit Olivia und Basti.

Gemein war das Ende. Ich kann nicht glauben, dass Kaylie Morgan mich so hängen lässt.

Charaktere

Olivias Sehnsucht nach mehr im Leben treibt sie an. Sie sucht jemanden, der an ihrer Seite stehen kann. Jemand, der mehr in ihr sieht als die Präsidentin des Fanclubs. Sie hat ein großes Herz und biss auf überdramatisierende Reaktionen an der einen oder anderen Stelle kam ich sehr gut mit ihr klar.

Basti hat mir sehr gut gefallen. Er hat schnell gezeigt, was ihm im Leben wichtig ist und er kämpft von Anfang an dafür. Das hat ihn sehr sympathisch gemacht.

Schreibstil

Mir persönlich sind schreibstiltechnisch vor allem die expliziten Szenen aufgefallen. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Eine schöne Wortwahl.

Mein Fazit:

„Die Saison deines Leben – Verräter Liebe“ war für mich ein schöner New Adult-Roman für Zwischendurch. Das Fußball-Thema ist definitiv etwas Besonders, aber gleichzeitig habe ich dadurch einige Reaktionen der Charaktere nicht ganz nachvollziehen können.

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

erotikroman, erotisch, erotischer roman, freunde, freundschaft, gefühl, humor, katy evans, ladies man, liebe, lyx, millionär, netgalley, vergangenheit, wenn du mich loslässt

Ladies Man - Wenn du mich loslässt

Katy Evans , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.04.2018
ISBN 9783736306875
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vielen Dank an den Verlag und Netgalley.de für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Meine Meinung

Cover

Es ist ansehnlich. Sehr schön, dass es das Gesicht des Typen zeigt und nicht nur seinen Oberkörper. Ansonsten sind sowohl Farben als auch Stil sehr schlicht, aber mir gefällt es.

Handlung

Ich war auch der Suche nach einer leichten Lektüre, als ich auf „Ladies Man – Wenn du mich loslässt“ gestoßen bin. Von der Autorin habe ich zuvor noch nichts gelesen. Dementsprechend gespannt war ich auf das Werk.

Insgesamt lässt es mich mit gemischten Gefühlen zurück. Es war – wie erwartet – eine schöne Lektüre für Zwischendurch. Zum Genießen. Zum Abschalten. Kein unnötiges Drama, sondern eine schöne Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet. Es gibt Slow Burn-Geschichten, die ich liebe, weil sie mich mit all den Gefühlen und dem Prickeln zwischen den Charakteren in den Wahnsinn treiben. Hier haben wir jede Menge Slow Burn, der aber an vielen Stellen für mich nicht ganz nachzuvollziehen war. Größtenteils lag das an den Charakteren und ihrer Entwicklung. Für mich war das, was zwischen Tahoe und Gina passiert ist, nicht immer verständlich. Irgendwie habe ich oft nicht verstanden, was sie nun genau abhält, einen Schritt aufeinander zu zugehen. Mir gefiel es jedoch, dass die Handlung ohne unnötiges Drama ausgekommen. Es ist eine ruhige, angenehme Lektüre.

Charaktere

Wie schon angesprochen, hat besonders die Charakterentwicklung es mir schwer gemacht. Gina gefiel mir als Protagonistin an sich sehr gut. Ich habe ihre Schwäche und ihre Motive verstanden, auch in Bezug auf Tahoe. Allerdings gab es auch einfach einiges, was ich nicht nachvollziehen konnte. Ich habe nicht verstanden, wie wenig sie ihre eigenen Gefühle einschätzen konnte. So hat es zumindest auf mich gewirkt.

Bei Tahoe fehlte mir generell die Entwicklung. Ich verstehe nicht, was sich bei ihm zwischen vorher und nachher verändert hat. Welcher Punkt hat ihn zum Umdenken angeregt? Was war der Turning Point? Mir hat das etwas gefehlt und so blieb er leider ein sehr oberflächlicher Charakter aus meiner Sicht.

Schreibstil

An sich war der Schreibstil angenehm zu lesen. In einigen Szenen hatte ich nur leider das Gefühl mit Adjektiven und Superlativen erschlagen zu werden. Es war mir einfach etwas zu viel des Guten.

Mein Fazit:

„Ladies Man – Wenn du mich loslässt“ ist eine seichte Lektüre für Zwischendurch. Mich lässt sie mit gemischten Gefühlen zurück, da ich nicht alles sehr gelungen fand. Jedoch war es alles in allem eine angenehme Lektüre.

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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

fake-beziehung, impress, jugendroman, liebe, schule, schulsprecherin, sonnyboy, tanzen, tanzproben, verena bachmann, young adult

Step by Step. Herzschlag im Dreivierteltakt

Verena Bachmann
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646603248
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Ich finde das Cover sehr niedlich. Besonders die Vignette der Tanzschritte neben dem Titel. Lila/Pink ist normalerweise nicht mein Farbschema, aber es sieht hier sehr gut aus.

Handlung

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Irgendwann war es zwei Uhr nachts und ich war fertig. Es war eine Geschichte fürs Herz. Genau, was ich zu dem Zeitpunkt gesucht habe. Süß und einfach herrlich. Ich bin eigentlich niemand, der schnell ins Schwärmen ausbricht, zumindest bei süßen Jugendromanzen über die erste Liebe. Dieser Roman schafft es aber irgendwie doch. Ich könnte quietschen. Es war wirklich Zucker.

Die Handlung kommt ohne unnötiges Drama aus, kein Herzschmerz, sondern eine Romanze, die sich authentisch entwickelt. Sie greift einige Klischees auf, setzt sie aber wunderbar um, sodass ich nicht das Gefühl hatte, eine nur durchgekaute Geschichte zu lesen. Ich mochte die Handlung, sie war trotz ihrer Klischees originell. Was auch an sehr schön gezeichneten Charaktere lag.

Charaktere

Anfangs scheint Hayne nicht sehr zugänglich, stets ist sie um Kontrolle bemüht und alles scheint nach ihrem Kopf gehen zu müssen. Allerdings finde ich ihre Entwicklung sehr schön und auch die Veränderung in ihrer Gefühlswelt.

Arthur, unser männlicher Protagonist, ist ein kleiner Alleskönner. Er kann natürlich auch tanzen und darin sieht er seine Chance, Hayne für seinen Deal begeistern zu können. Er ist ein bisschen glatt, aber gleichzeitig so, dass man ihm deswegen nicht böse sein kann. Er ist so knuffig.

Schreibstil

Der Schreibstil passte sehr gut in dieses jugendliche Setting und hat mich wunderbar abgeholt.

Mein Fazit:

„Step by Step. Herzschlag im Dreivierteltakt“ ist ein zuckersüßer Jugendroman, der mich schon zum Schwärmen eingeladen hat. Zum Abschalten ist er genau das Richtige.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

erotischer roman, fix, highlight, image, liebe, liebeskomödie, liebesroman, nerd, netgalley, the, up, witz

The Fix Up (First Impressions 1)

Tawna Fenske
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 03.05.2018
ISBN 9783736308022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover

Ein Mann in einer halbliegenden Pose, Hemd halb offen. Es ist nicht das schönste Cover, das ich je gesehen habe, aber irgendwie geschmackvoll.

Meine Meinung

Handlung

Ben Langley muss sein Image aufbügeln. Er ist ein Nerd, versteckt sich lieber hinter den Kulissen und seinen Fakten, aber nun soll er die Rolle des charismatischen CEO einnehmen. Ein Glück, das er Holly Colvin trifft, die Besitzer des Unternehmens First Impressions, das sich auf Imagewandel versteht.

Der Klappentext versprach eine kurzweilige Lektüre und gute Unterhaltung. Das habe ich auch in diesem Buch auch gefunden. Es hat mich für einige Stunden abschalten lassen. Mir gefiel die Idee des jungen CEO, der eben noch nicht alles hat. Entgegen vieler anderer Geschichten ist Ben zu Beginn kein dominanter, von sich überzeugter, erfolgreicher CEO, dessen Ego übernatürliche Größe angenommen hat. Er ist sich seiner Ausstrahlung nicht bewusst. Das hat mir die Geschichte sehr sympathisch gemacht.

Die inneren Konflikte der beiden Protagonisten fand ich sehr gut angesetzt – ich empfand, dass sie sehr gut in die Handlung passten. Gleichzeitig fehlte mir persönlich die Tiefe. Aus meiner Sicht sind die Punkte nur etwas mehr als angerissen worden. Dennoch hatte ich Spaß mit dem Buch. Eine Szene gefiel mir besonders gut, da sie einfach sehr schön gemacht war. Ich frage mich, ob sie im Englischen noch besser rüber gekommen, aber auch so denke ich, dass hier die Übersetzung echt top war.

Die Entwicklungen gefielen mir im Gesamten gut, auch wenn sie doch ziemlich klischeehaft waren.

Charaktere

Mir gefiel, dass sowohl Ben als auch Holly etwas Ballast hatten, das sie mit sich herumtrugen. Wie gesagt, empfand ich, dass man damit noch mehr hätte in die Tiefe gehen können, aber insgesamt wurden die Charaktere dadurch noch sympathischer. Mir gefiel besonders Ben. Dieser Mix aus Nerd und charmanten Alphatier, das er sich aneignet. Die Entwicklungen fand ich schön gezeichnet.

Schreibstil

Wer kam auf die Idee ständig das Wort „Wonne“ benutzen zu müssen? Abgesehen davon empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm. Es wurde mit der Sprache auch sehr schön gespielt – besonders in meiner Lieblingsszene.

Mein Fazit:

„The Fix-up“ ist ein unterhaltsamer Roman für Zwischendurch. Die klischeevolle Handlung folgt Ben, der in eine neue Rolle hineinwachsen soll. Mit Witz und Charme wurde das Ganze meiner Meinung nach erzählt.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

alkoholikerin, liebe, liebesroman, liv, respekt, rückhalt, schuld, schuldgefühle, sucht, tod, trauer, unfall, verlust, verzweiflung, whisky

Whisky Heart

Laini Otis
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Feelings , 02.05.2018
ISBN 9783426216514
Genre: Romane

Rezension:

Cover

Mir gefallen die Farben. Das Rot und die Whisky-Farbe harmonieren sehr gut. Auch das Paar und die Pose passen schön zum Roman. Störend finde ich jedoch persönlich den roten Kreis rund um den Titel.

Meine Meinung

Handlung

Liv liebt ihren Alkohol. Seit dem Tod ihres Bruders ertränkt sie sich darin. Ihr bester Freund Josh steht zu ihr, aber auch er leidet seit dem Tod seines besten Freunds. In der Spirale aus Schuldgefühlen helfen sie einander auf und ziehen sich doch herunter.

Ein neues Buch von Laini Otis. Ich kann den Werken der Autorin einfach nicht widerstehen. Deswegen habe ich auch dieses innerhalb der kürzesten Zeit gelesen. Wisst ihr, ich finde es bemerkenswert, welche Themen sie in ihren Büchern anspricht. Diesmal ist es das Thema Alkoholabhängigkeit. Verpackt in einer gefühlvollen, dramatisch-tragischen Handlung zeigt sie uns ein Schicksal. Ich empfand die Darstellung sehr authentisch, besonders die Co-Abhängigkeit von Liv und Josh, die besteht. Auch den weiteren Umgang mit dem Thema im Laufe der Handlung und den Kampf, den Liv tagtäglich kämpft, fand ich persönlich sehr gut beschrieben. Ich würde gerne weiter darauf eingehen und sagen, warum es mir so gut gefällt, aber das würde spoilern. Deswegen muss ich es an dieser Stelle stehen lassen.

Das große Geheimnis, so nenne ich es mal, konnte ich zwar relativ früh voraussehen, dennoch gefiel mir der Weg dahin. Tränen habe ich definitiv vergossen und kennt ihr das, wenn ihr den Schmerz der Protagonisten mitfühlen könnt? An der einen oder anderen Stelle konnte ich das hier. Die Geschichte hat mich wirklich berührt. Ich habe mit den Charakteren gelitten, habe mit ihnen gehofft.

Charaktere

Liv und Josh kennen sich in- und auswendig. Zusammen aufgewachsen, die erste große Liebe, den Tod eines geliebten Menschen. All das schweißt sie zusammen und doch steht so viel dazwischen. Mir gefiel, wie die Beziehung in der Geschichte verläuft. An manchen Stellen tat es weh, aber ich konnte, dass es notwendig war.

Ich fand beide wunderbar gezeichnet.

Wir haben eine schöne Mischung an Nebencharakteren. Mir hat es ehrlich gesagt Porter angetan. Ein Herz für diesen Mann. Andere wiederum waren weniger sympathisch, aber notwendig für die Geschichte.

Schreibstil

Ich habe schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen. Dementsprechend war ich anfangs von der Perspektive überrascht. Die kannte ich aus ihrer Feder nicht. Dennoch war die Nähe zu den Protagonisten da.

Zudem lesen wir aus verschiedenen Perspektiven, daher erleben wir das Innenleben beider Protagonisten, was ich in dieser Geschichte auch als notwendig empfand.

Mein Fazit

„Whisky Heart“ ist ein tiefgehender, berührender Roman über ein ernstes Thema. Ich empfand die Darstellung als sehr authentisch und gefühlvoll. Ich habe mit den Charakteren gelitten und bin in ihrer Geschichte versunken.

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

betrug, boxer, heiß, lennon, liebe, liebesroman, lucas, piper rayne, romantisch, san francisco, san francisco hearts, tahlia, thalia, the boxer, vergangenheit

The Boxer

Piper Rayne , Dorothee Witzemann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189553
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover

Kein nackter Oberkörper. Wuhu! Aber dennoch ein Oberkörper. Passend zum Titel natürlich mit Boxhandschuhen. Mir gefällt es, dass das Cover sehr schlicht gehalten ist und nur der Titel Farbe in das Ganze hineinbringt.

Meine Meinung

Handlung

Nachdem Thalia ihren Verlobten Chase verlassen hat, fällt es ihr schwer, darüber hinwegzukommen. Ihre Freundinnen Whitney und Lennon können sich das nicht mehr ansehen und schleppen sie kurzerhand zu einem Untergrund-Boxkampf. Der Boxer Lucas findet Gefallen an ihr, aber sie macht zum Gespött der Leute.

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich „The Boxer“ auch wirklich lesen möchte. Allerdings konnte ich auf Netgalley dann doch nicht widerstehen, denn eigentlich hatte mir der erste Teil rund um Whit sehr gut gefallen. Warum also aufhören? Das Buch habe ich auch innerhalb kurzer Zeit gelesen. Es ist wirklich entspannend und die Seiten fliegen. Kein großes Drama, sondern witzige Situationen, die Thalias Datinglife ziemlich aufmischen. Erstaunlicherweise habe ich mich nicht die ganze Zeit fremd geschämt, sondern den Witz und die Peinlichkeit gut ertragen können. Ja, es hat mich gut unterhalten.

Mir gefiel, dass Thalia und Lucas im Vordergrund standen, mir als Leser aber auch weitere Situationen rund um Lennon, Whit und Cole geboten wurden, die wir alle schon aus dem ersten Teil kennen. Gerade Lennon hat etwas. Daher werde ich auch zu dem Buch „The Banker“ greifen, sobald es erscheint.

Die Geschichte an sich hat mich gut abgeholt. Lediglich ihre Reaktion auf den Konflikt fand ich irgendwie übertrieben. Es war mir etwas too much, aber da sie häufiger so reagiert hat, passte es wenigstens irgendwie zu ihrem Charakter.

Die Handlung ist zu vielen Teilen doch recht vorhersehbar, aber ich lasse mich auf diese Art von Roman gerade deswegen ein, weil ich weiß, was auf mich zukommt.

Charaktere

Thalia ist die Organisierte der Truppe. Sie hat den Plan, als aber herauskommt, dass ihr (Ex-)Verlobter ein mieser Betrüger ist, fällt ihr Plan in sich zusammen. Mir gefiel ihre Art zu den größten Teilen. Mich hat lediglich gestört, dass sie immer sofort in alles etwas hineininterpretiert hat und daraus dann eine Szene entstanden ist.

Lucas war dagegen hundertprozentig überzeugend. Er hat mir an ihrer Seite sehr gut gefallen und er war als Charakter sehr gut gezeichnet.

Schreibstil

Da ich wusste, was mir bei dem Schreibstil entgegenkommt, habe ich die vulgäre Schreibweise diesmal in Kauf genommen. Es gefällt mir immer noch nicht so richtig, aber abgesehen davon, schreibt das Duo so, dass man abgeholt und in die Geschichte gezogen wird.

Mein Fazit:

„The Boxer“ ist ein unterhaltsamer New Adult-Roman für Zwischendurch. Er hat mich gut unterhalten, auch wenn er mich nicht restlos überzeugend konnte. Die Charaktere sind gut gezeichnet und die Geschichte schön zu verfolgen, auch wenn sie vorhersehbar ist.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

In Between. Das Mädchen der Schatten (Band 3)

Kathrin Wandres
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.03.2018
ISBN 9783646604177
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover

Ich liebe dieses Cover. Es ist düster. Es ist magisch. Es fängt die Atmosphäre des Romans perfekt ein.

Meine Meinung

Handlung

Neela ist eine Harigah. Das Volk der Todbringer lebt im Mitah-Gebirge und erfüllt seine Bestimmung. Es tötet.

Ich bin ein Fan der „In Between“-Reihe. Daher musste dieser Teil bei mir einziehen und jetzt habe ich auch gelesen. Mir gefiel die Idee rund um die Harigah, das Volk der Todbringer, wirklich wahnsinnig gut. Es ist düster, es ist kreativ, es ist neu. Mit der Thematik rund um Leben und Tod hat das Buch eine ganz besondere Atmosphäre. Diese Atmosphäre hat mir besonders gut gefallen. Irgendwie düster, teilweise trostlos und doch war da immer dieser Schimmer an Hoffnung, an Licht.

Die Geschichte entwickelt sich sehr spannend. Als Leser durfte ich Neela und ihr Volk kennenlernen. Ein Volk, das mit vielen Regeln und Grenzen lebt. Eine eingeschworene Gemeinschaft. Ich konnte es mir so gut vorstellen und mich in diese Szenarie hineinversetzen. Das Setting war einfach sehr eindrucksstark und Kathrin Wandres hat es mit ihren Worten wunderbar gemalt.

Als Fan der Reihe hat man an einigen Stellen alte Bekannte treffen dürfen oder andere kleine Feinheiten, die man nur durch die Vorgänger kennen konnte. Das hat mir besonders gut gefallen. Auch ist es wieder ein ähnliches Thema. Ein Mädchen, das sich selbst findet. Ihren eigenen Weg geht, aller Zweifler zum Trotz.

Die Handlung empfand ich besonders ab der Hälfte sehr spannend. Ich habe absolut nicht kommen sehen, wo es hingeht. Die Gefühle waren da, die Spannung, diese besondere Atmosphäre. Ich bin durch die zweite Hälfte geflogen. Die Gefühle, die in der zweiten Hälfte da waren, haben mir jedoch irgendwie in der ersten Hälfte gefehlt. Mir war die Beziehung zwischen Neela und dem Love Interest zu Beginn etwas zu Insta-Love. Ich kann das Ganze nicht genau beschrieben, aber mir hat dort noch der Funke gefehlt, der später da war.

Charaktere

Neela fand ich sehr gelungen. Sie ist ein interessanter Charakter und sie entwickelt sich wirklich sehr beachtlich. Das könnte sie jedoch nicht ohne Jayden. Er ist geheimnisvoll, offen und sieht hinter die Fassade.
Auch wenn ich zunächst das Gefühl hatte, das die Gefühle zurückblieben, hat sich das im Laufe der Geschichte verändert.

Schreibstil

Ich liebe Kathrin Wandres‘ Schreibstil. Schon in Band Eins hat mich ihr Stil gepackt und das hat sich nicht verändert. Es gibt einige Stellen, die ich einfach nur grandios fand.

Mein Fazit:

„In Between – Das Mädchen der Schatten“ ist ein wirklich gelungener dritter Teil, der mit einer einzigartigen Idee besticht. Ich habe Vergleichbares nicht gelesen. Trotz eines kleinen Kritikpunktes definitiv zu empfehlen.

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94 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Eine Krone aus Herz und Asche

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783959912952
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Cover

Mir gefällt das Cover, aber irgendwie passt es meiner Meinung nach nicht ganz in die Reihe. Ich kann es nicht genau beschreiben, was für mich den Unterschied ausmacht. Nichtsdestotrotz gefallen mir die Farbe und die Darstellung der Protagonistin.

Handlung

Die Handlung setzt mit einer Rückblende in Morrigans Leben ein, bevor ich direkt in die Geschehnisse geworfen wurde, die sich als Konsequenz aus dem Ende des zweiten Teils ergeben. Ich habe etwas Anlauf gebraucht, um wieder in die Handlung zukommen. Doch an die wichtigsten Sachen konnte ich mich nach und nach, da sich genügend Hinweise in den verschiedenen Gesprächen bzw. Gedanken der Charaktere befanden. Mir gefiel es gut, dass es keine Rückblende gab, was zuvor geschehen ist, auch wenn ich so länger gebraucht habe, in die Geschichte zu kommen (was definitiv an der langen Pause zwischen Band 2 und 3 lag). Zunächst empfand ich das Tempo als sehr angenehm, da dadurch die Ausgangssituation geschaffen wurde. Die Atmosphäre ist düster und bedrückend und passte meiner Meinung nach perfekt. Diese generelle Stimmung ist auch etwas, das mir wahnsinnig gefallen hat.

Die Handlung gefiel mir an sich auch sehr gut. Es war spannend und mit einigen Wendungen hatte ich so definitiv nicht gerechnet. Bis nahezu zum Schluss hatte ich keine Ahnung, worauf es hinauslaufen würde. Es gab viele Möglichkeiten, aber über das Ausmaß des Krieges, der tobt, hatte ich mir keine Vorstellung machen können. An sich gefiel mir die Entwicklung, aber es hat mich auch nicht hundertprozentig überzeugt. Es passiert mir fast schon zu viel. Es gibt wenige Verschnaufspausen, ständig stehen die Protagonisten neuen Gefahren gegenüber und für mich blieben dadurch Szenen und Emotionen etwas auf der Strecke liegen. Einige Szenen wurden mir einfach zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit mit ihnen zu haben. Stattdessen hatte ich das Gefühl durch die Szenen zu sprinten. Dadurch kamen bei mir einige Emotionen einfach nicht an. Einige Tote sind zu verzeichnen und einer, der sollte mir eigentlich das Herz brechen, gleichzeitig könnte es mir nicht egaler sein. Ich wurde von den Emotionen persönlich leider nicht abgeholt.

Aber das betrifft auch nicht alles. Betrachte ich die Szenen, die Momente zwischen Aly und Gareth. Diese Emotionen waren für mich greifbarer.

Das Ende hat mir wiederum sehr gut gefallen und damit kann man diese Trilogie wirklich stehen lassen. Die letzten Szenen runden das Ganze wunderbar ab.

Charaktere

Hui, Aly und Gareth sind weite Strecken gegangen in ihrer Entwicklung. Mir gefällt es sehr gut. Zu wissen, wie sie am Anfang waren, und zu sehen, wie sie nun miteinander umgehen und wie sie agieren. Die Geschehnisse haben sie geprägt, stärker gemacht und weiter zusammen geschweißt. Das war definitiv ein großes Plus dieses Buches.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und konnte mich sehr gut abholen. Er hat diese düstere Atmosphäre einfach super transportiert. Ich frage mich nur, ob der Wechsel der Zeitform im letzten Abschnitt gewollt war oder nicht. Auf einmal im Präsens zu lesen, hat mich etwas irritiert.

Fazit

„Eine Krone aus Herz und Asche“ ist ein solider Abschluss der Trilogie. Ich hatte meine Anlaufschwierigkeiten in die Handlung zu kommen, obwohl diese vor allem der langen Pause zwischen der Lektüre von Band 2 und 3 zuzuschreiben sind. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, für meinen Geschmack an manchen Stellen zu schnell, sodass die Emotionen nicht bei mir ankamen. Dennoch kann mich das Ende wirklich überzeugen.

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(12)

15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

bitte mehr davon ;-), fantastisches debüt

Burning Desire: Für dich entbrannt

Kristy Deluca
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 13.04.2018
ISBN 9783903130463
Genre: Romane

Rezension:

Cover

Mir persönlich gefällt das Cover nicht wirklich. Es ist irgendwie stilvoll und passt zum Genre, aber ja. Nicht meins. Absolut nicht meins.

Meine Meinung

Handlung

Marketingexperte Nate wird mit einem brisanten Video erpresst. Sein Konkurrent Parker Rowe droht, es seinem Chef zugänglich zu machen, sollte Nate ihm nicht den Auftrag übergeben. Die einzige Wahl, die Nate hat: Er muss seine Kollegin Amelia Hart verführen, die jedoch nicht gerade für ihre Offenheit bekannt ist.

Ich habe mich sehr gefreut, als mir das Leseexemplar über die Netzwerk Agentur Bookmark zugesichert worden ist, denn der Klappentext klang für mich vielversprechend. Der eigentlichen Geschichte stehe ich nach der Lektüre zwiegespalten gegenüber. Warum? Sie war keineswegs schlecht – eigentlich sogar sehr unterhaltsam. Mir persönlich fehlte jedoch etwas sehr deutlich: Tiefe und Gefühle. Es gibt definitiv eine Anziehung zwischen den Charakteren, aber aus meiner Sicht konzentriert sich diese auf den körperlichen Aspekt der Beziehung. Ich habe die tiefen Gefühle vermisst, die sich entwickeln könnten. Auch im Genre Erotic Romance sollten sie nicht zuvor kommen, denn immer noch geht es um Romance. Für mich war das leider verschenktes Potenzial, denn es ist alles da, nur wird es nicht genutzt.

Auch bezüglich der restlichen Handlung – der durchaus spannend, wenn auch etwas vorhersehbar war – fehlte mir die Tiefe. Es wird alles angekratzt, aber wieso tauchen wir nicht ab. Die Oberfläche gibt so viel Platz.

Ansonsten habe ich das gefunden, was man von einem Erotic Romance-Roman erwarten kann. Explizite Szene, fliegende Fetzen und sprühende Funken.

Charaktere

Nate und Amelia sind gegensätzlich. So kann man es schon sagen. Insgesamt gefiel mir ihre Dynamik schon sehr. Sie entwickeln sich auch beide im Zuge der Geschichte. Aber wie schon in der Geschichte wird vieles nicht in der Tiefe angesprochen, die ich mir gewünscht hätte.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert, was ich immer als bereichernd erlebe. So auch hier.

Mein Fazit:

„Burning Desire – für dich entbrannt“ ist ein netter Zeitvertreib. Ich persönlich empfand die Geschichte jedoch stellenweise zu oberflächlich behandelt. Die Gefühle bleiben neben der körperlichen Lust auf der Strecke. Dabei steckt sehr viel Potenzial in Handlung und Charakteren.
Davon abgesehen konnte mich die Geschichte aber gut unterhalten.

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(10)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Call it magic 5: Wandelfieber

Cat Dylan , Laini Otis
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.03.2018
ISBN 9783646300727
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover

Das Cover fügt sich wunderbar in die Reihe ein. Die Farbe ist definitiv nicht meine Liebste und die Haare der Frau sind auch etwas merkwürdig, aber es passt zu den anderen.

Meine Meinung

Handlung

Der Krankenpfleger Logan ist der letzte Bruder, der sein Glück noch nicht gefunden hat. Dem Modell Rubii wird eine Entziehungskur verordnet und ihr Bruder bittet Logan, ein Auge auf sie zu haben. Der Entzug ist für Rubii nicht einfach, aber Logan an ihrer Seite hält sie aufrecht.

Ich habe mich so sehr auf das Finale der Call it magic-Reihe gefreut. Gleichzeitig hat mich der Gedanken echt traurig gemacht, dass es das letzte Mal war, Zeit mit den Freunden zu verbringen. Nach fünf Büchern sind mir die Charaktere so sehr ans Herz gewachsen (Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich Kion oder Cary am liebsten mag. Es sind einfach tolle Book-Boyfriends).

Die Lektüre von „Wandelfieber“ war für mich wie nach Hause kommen. Magia ist ein besonderer Ort, der durch die einzelnen Charaktere zum Leben erweckt wurde. Logan war der einzige Bruder, der mir noch ein Rätsel war. Er war die ruhige Seele im Hintergrund und daher habe ich mich sehr gefreut, ihn kennenzulernen. Die Liebesgeschichte, die mich hier erwartet hat, war anders als die zuvor. Ich empfand sie als ruhiger, weniger dramatisch, aber dadurch nicht weniger gefühlvoll. Es war sehr schön, verfolgen zu können, wie die beiden sich annähern.

Neben der Liebesgeschichte haben diesmal auch alle anderen Charaktere eine große Rolle gespielt, sodass der Fokus nicht ausschließlich auf dem Paar lag. Ich hatte ja keine Ahnung, worauf die Autorin hinauswollte und war dementsprechend sehr gespannt auf die Auflösung.

Die Auflösung hat mich packen können. Es gab einige Stellen, an denen ich geflucht habe (Ich meine, wie konnte die Autorin nur!!!) und andere, die mich wiederum sprachlos zurückgelassen haben (Ich meine, wie genial ist dieser Einfall!!!).

Mich hat das Finale wirklich überzeugen können und es fehlt mir schwer, die Reihe loszulassen.

Charaktere

Rubii ist anders. Auf den ersten Blick ist sie nicht immer sympathisch gewesen, aber ich habe ich mich, schnell mit ihr angefreundet. Sie hat noch einmal einen anderen Wind in die Gruppe gemacht.

Insgesamt kann ich dazu sagen, dass ich die weiblichen Protagonisten der Reihe liebe (Die Männer auch, ich meine, wie genial sind sie eigentlich?). Sie sind alle auf ihre eigene Art und Weise stark. Sie lieben ihre Unabhängigkeit, sie lassen sich nicht von ihren Kerlen bevormunden, sondern gehen ihren eigenen Weg. Das ist so cool!

Schreibstil

Ich glaube, ich muss nicht mehr sagen, dass ich den Schreibstil liebe, oder? Das habe ich schon mehr als einmal gemacht.

Mein Fazit:

„Call it magic – Wandelfieber“ ist ein gelungenes Finale. Die Reihe zählt mit zu meinen Lieblingen und daher war es mir eine Ehre, die Protagonisten bis zum Ende zu begleiten. Sanft und ruhig schleicht sich auch Logan in mein Herz.
Das Ende hat mich wirklich überzeugen können.

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463 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 143 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover

Ich bin eigentlich nicht der Typ, der diese verspielten Rosenmuster mag (bei uns in der Familie ist das eher meine Schwester), aber irgendwie sticht für mich dieses Cover heraus. Es ist verspielt, nicht zu schlicht, aber auch nicht over-the-top. Es ist schuld, dass ich dieses Buch lesen wollte. Gemeinsam mit dem Titel.

Meine Meinung

Handlung

Corey Callahan sitzt im Rollstuhl. Trotzdem möchte sie den Traum vom College nicht aufgeben. Der Eishockeyspieler Adam Hartley, der dank eines gebrochenen Beines ebenso im barrierefreien Wohnheim untergebracht ist, freundet sich schnell mit ihr an. Doch Freundschaft reicht Corey bald nicht mehr.

Ich hatte zuvor noch kein Buch von Sarina Bowen gelesen. Von ihrer True North-Reihe habe ich jedoch nur Gutes gehört. Deswegen dachte ich, ich kann nicht viel falsch machen. Ich hatte recht.

Mir hat „The Ivy Years – Bevor wir fallen“ eigentlich sehr gut gefallen. Die Protagonistin Corey Callahan war trotz all ihrer zerstörten Träume sehr taff. Direkt zu Beginn treffen wir auch Adam Hartley. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Beziehung der beiden. Mir gefiel der Ansatz, da er sehr realistisch und aus dem Leben gegriffen schien. Die Romanze ist zart, nicht überstürzt und in meinen Augen sehr authentisch. Die Gefühle sind da und greifbar, aber das muss ich auch sagen, sie haben mich nicht umgehauen. Es war eher locker und leicht, mit einer Prise Humor.

Auch der Umgang mit Coreys Unfall und dem Rollstuhl, auf den sie dadurch angewiesen ist, gefiel mir gut. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich jemals über eine Protagonistin im Rollstuhl gelesen habe. Warum eigentlich nicht? Es funktioniert. Sehr gut sogar.

Die Handlung war weder rasant, noch besonders spannend, dennoch sind die Seiten geflogen. Ich stehe nicht auf unnötiges Drama, deswegen war es für mich okay. Irgendetwas hat mir jedoch gefehlt.

Etwas, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist das Verhalten von Hartley gewesen. Zu den größten Teilen nachvollziehbar, aber … urgh. Anfangs hatte ich mit ihm – auch wenn er sehr viel Charme hat – meine Probleme. Trotz der Einblicke, die ich durch seine Perspektive bekommen habe, blieben mir seine Motive so undurchschaubar und selbst dann konnte ich sie … nur wenig nachvollziehen. Auch wenn mir viel gefallen hat, fehlte mir etwas – ich kann noch nicht sagen, was genau – aber es war kein komplettes Highlight.

Charaktere

Corey ist, wie gesagt, sehr taff. Mir gefällt ihre Art sehr. Wie sie mit Adam und den anderen umgeht, wie sie auf ihre Verletzung reagiert. Sie lässt sich nicht unterkriegen und hat doch ihre Schwächen. Ich fand sie sehr authentisch und habe ihre Geschichte gerne verfolgt.

Adam Hartley ist erfolgreich und beliebt, aber kein typischer Bad Boy, sondern wirklich sehr charmant, witzig und hilfsbereit. Allein durch die erste Begegnung konnte er mich schon überzeugen. Wären da nicht seine Motive, die mir die meiste Zeit einfach nicht eingeleuchtet haben, wäre er der perfekte Bookboyfriend.

Schreibstil

Ich hatte ausnahmweise mal nicht das Gefühl, eine Übersetzung vor mir zu haben, auch wenn es eine ist. Die Geschichte ist lockerleicht und gefühlvoll erzählt.

Mein Fazit:

„The Ivy Years – Bevor wir fallen“ hat mir gut gefallen. Das Thema wurde humorvoll angesprochen und besonders die Entwicklung der Beziehung der Protagonisten war für mich ein kleines Highlight. Viel Spannung oder Überraschungen gab es nicht.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

bad boy, eishockey, eishockeyspieler, goal, "going", going for the goal, highlight, liebe, liebesroman, rider, sara, sport, sportagentin, the, vergangenheit

Going for the Goal

Sara Rider , Peter Groth
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Forever , 11.05.2018
ISBN 9783958189638
Genre: Romane

Rezension:

Cover

Naja, mein Fall ist es nicht. Ein bisschen zu viel nackter Oberkörper. Diese Masche scheint ja immer noch zu funktionieren. Ich bin eher durch die Beschreibung und die Verlagsvorschau auf der LBM auf dieses Buch aufmerksam geworden. Das Cover allein hätte mich nicht zum Lesen gebracht.

Mein Meinung

Handlung

Ich habe, glaube ich, noch kein Buch über eine Sportagentin gelesen. So that’s a first. Jillian Nichols möchte definitiv nicht mit Nick Salinger zusammenarbeiten. Er verstößt gegen all ihre Grundsätze. Als Frau in einem Männerdominierten Beruf hat sie es schwer genug, da braucht sie keinen Klienten, der ihr die Arbeit noch schwerer macht.

Das Buch hat mir von den New Adult Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, mit am besten gefallen. Die Funken zwischen den Protagonisten waren da und greifbar. Von der ersten Begegnung, die zehn Jahre zurückliegt, bis zur letzten. Mir hat der Ansatz mit ihr als Sportagentin sehr gut gefallen, da es noch einmal einen anderen Winkel der vielen Sportler-Romanzen beleuchtet, denn seien wir mal ehrlich, davon gibt es inzwischen viele. Allerdings gefiel mir, dass es hier vor allem um Eishockey und nicht Football ging. Als Frau in dieser Männerdomäne hat sie es nicht leicht, aber auch hier gefällt mir, dass sich die Protagonistin nicht unterkriegen lässt, sondern ihren Weg geht allen Widerständen zum Trotz.

Neben der Liebesgeschichte, deren Entwicklung mir gut gefallen hat, ist die Handlung dennoch spannend. Die Rivalitäten zwischen Nick und einem Teamkollegen und zwischen Jillian und ihrem ehemaligen Boss geben der Geschichte die Möglichkeit, sich spannend zu entwickeln. Das Ende habe ich so definitiv nicht kommen sehen, aber ehrlich gesagt, fand ich es einfach nur genial. Besonders da ein Charakter völlig neu in Szene tritt, den ich vollkommen unterschätzt habe.

Charaktere

Wie gesagt gefiel mir der starke Wille Jillians sehr gut, aber auch Nicks Art, mit allem all in zu gehen und an sich zu arbeiten, war sehr gut ausgearbeitet.

Die Nebencharaktere empfand ich als sehr gut gezeichnet. Hier besonders zu erwähnen der Bruder von Nick, der mir sehr sympathisch war.

Schreibstil

Locker und leicht passend zur Geschichte. Auch bei diesem Buch habe ich nicht unbedingt gemerkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt.

Mein Fazit:

„Going for the Goal“ bot mir das, was mir bei der Verlagssvorschau versprochen wurde. Eine Geschichte rund um Sport und eine Funkensprühende Liebe, die mir definitiv eine spannende Unterhaltung geboten hat.

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college, england, geld, james, liebe, lyx, lyx verlag, macht, maxton hall, mona kasten, new-adult, oxford, ruby, #saveme, save me

Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover

Das Cover erregt wohl vor allem Aufsehen, weil man es überall zu sehen scheint. Ansonsten ist es relativ schlicht. Ich weiß nicht ganz genau, was ich persönlich davon halte.

Meine Meinung

Handlung

Ich konnte nicht widerstehen. Dieses Buch sieht man überall. In den Buchläden, auf den verschiedensten Blogseiten, auf Amazon & Co. Also habe ich es angefragt, um mir selbst eine Meinung zu bilden, denn diese scheint sich doch etwas auseinander zu gehen. Einige feiern das Buch, andere finden es durchschnittlich, wiederum andere mochten es nicht. Eigentlich wollte ich um das Buch einen Bogen machen, aber ja. Not gonna happen. Ich habe es also gelesen. Bisher kannte ich nur „Begin Again“ der Autorin, das mir eigentlich ziemlich gut gefallen hat.

Groß meckern kann ich auch nicht. Die Geschichte war eine nette Unterhaltung für Zwischendurch. Ich habe viele Klischees wiederfinden können a la armes Mauerblümchen mit dem Traum von der teuren Universität trifft auf reichen kinda Bad Boy, dem alles in den Schoß fällt, der aber auch nicht glücklich ist. Sie sind gezwungen zusammenzuarbeiten etc. Ab und an lese ich gerne Bücher, die sich dieser Klischees bedienen. Sie sind vorhersehbar. Man weiß, worauf man sich bei ihnen einlässt und für kurze Zeit kann man alles um einen herum vergessen. Das habe ich alles in „Save Me“ gefunden.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht sehr leicht. Die Perspektive (Ich-Perspektive Präsens) habe ich schon lange nicht mehr gelesen und so musste ich mich erst wieder daran gewöhnen. Nach dieser Gewöhnungsphase habe ich es fast in einem Rutsch weggelesen. Die Geschichte ist interessant gestaltet. Die Komplikationen haben gut in das Geschehen gepasst und dadurch konnte ich die Gefühle der Protagonisten wirklich spüren.

Für mich hätte das Drama zum Ende nicht sein müssen, ehrlich gesagt, aber durch den folgenden zweiten Teil musste es scheinbar so enden.

Charaktere

Rubys Charakter hat mir an einigen Stellen imponiert. Ihr Traum, in Oxford zu studieren, hat ihr Ehrgeiz gegeben und ein Ziel, das sie nicht aus den Augen verloren hat. Sie ist diszipliniert und organisiert, sogar so stark, dass es für mich seltsam war.

James … im Grunde hat er mir ja schon gefallen. Sein Hintergrund und die Familiengeschichte waren spannend und ich freue mich schon zu sehen, wie er weiter damit umgeht, aber … er blieb doch ein Schwätzer. Seine Worte und Taten passen für mich nicht zusammen und während des Lesens habe ich mehr als einmal gedacht: Mädel, lass es einfach. So etwas kannst du echt nicht gebrauchen.

Natürlich, die Gefühle waren da und die Funken auch greifbar, aber für mich trifft dieses: Sie sind für einander bestimmt nicht zu.
Andere mögen das anders sehen. Das dürft ihr gerne.

Schreibstil

Bis auf den erschwerten Einstieg durch die Erzählperspektive war der Schreibstil der Autorin locker und leicht zu verfolgen. Es hat mir, Freude bereitet.

Mein Fazit:

Nach den zwiegespaltenen Meinungen, die ich zuvor gelesen habe, habe ich kein Highlight erwartet, wenn ich ehrlich bin. Mich hat „Save Me“ für die Zeit der Lektüre gut unterhalten können. Ab und an ist ein Buch, dessen Handlung man dank der gängigen Klischees vorhersehen kann, auch mal etwas Schönes. Mit James als Protagonist konnte ich mich ab und an nicht so ganz anfreunden, aber das ist wohl Geschmackssache.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Bezaubernder Dschinn

Johanna Lark
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Feelings , 03.04.2018
ISBN 9783426216781
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover

Das Cover hat was. Mir gefällt der Nebel, auf dem der Titel gebettet ist. Etwas schade finde ich, dass die Protagonistin so im Mittelpunkt steht.

Meine Meinung

Handlung

Sarah findet eine alte Flasche im Laden ihrer verstorbenen Mutter – mit der Flasche zieht ein Dschinn in ihre Wohnung ein, der ihr jeden Wunsch aus den Gedanken herausliest und ihn mehr oder minder erfüllt. Beide sind von der Zweckgemeinschaft nicht begeistert, aber irgendetwas an ihm zieht sie magisch an.

Die Bücher der Autorin scheinen eine Sogwirkung auf mich zu haben. Mal wieder habe ich das Buch im Zuge der Leserunde in der kürzesten Zeit inhaliert, denn es hat einfach Spaß gemacht. Die Idee, die hinter der Geschichte stand, hat mir sehr gut gefallen und hat mich auch zum Denken angeregt. Die Dschinn lesen die Wünsche in unseren Gedanken. Habt ihr euch mal gefragt, wie oft ihr euch unnötige Dinge wünscht? Darüber nachdenkt, wie genial es wäre, das Buch oder die Handtasche oder das Essen zu haben. Ich habe das noch nie, aber in den nächsten Tagen wollte ich da einmal darauf achten.
Sarah muss sich diese Frage auch stellen, denn sie ist mit der von Vorurteilen geprägten Meinung des Dschinns konfrontiert. Unter keinen Umständen darf er recht haben.

Die Handlung entwickelt sich anders, als ich gedacht habe, aber mir hat es gut gefallen. Den einen oder anderen Plotpunkt musste ich mir im genaueren Kontext anschauen (um die Intention der Charaktere zu verstehen), aber das Geschehen ist rund, schlüssig und ja, zuweilen auch echt spannend.  Neben Wünschen dreht sich das Ganze auch um die Liebe. Dieser Ansatz hat mir ebenso zugesagt.

Charaktere

Nat hat sich schon ziemlich früh ein Bild von Sarah gemacht. Für ihn ist sie eine materialistische und verwöhnte junge Frau. Ich habe sie etwas anders kennengelernt und ihre Entwicklung gefällt mir sehr gut. Durch die Geschehnisse werden ihre Ansichten in Frage gestellt.

Nat passt da perfekt rein. Er ist impulsiv, aber irgendwie auch sehr charmant. Manchmal hat er mich genervt und dann waren seine Beweggründe wieder herzerwärmend und dann hätte ich ihn gerne geschüttelt.

Mein liebster Charakter befindet sich jedoch in der Reihe der Nebencharaktere. Aus Spoilergründen sage ich jetzt nicht, wer und warum.

Schreibstil

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. In diesem Fall wird die Geschichte aus verschiedenen personalen Sichten erzählt und ich freue mich inzwischen über jedes Buch, das nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird.

Mein Fazit:

„Bezaubernder Dschinn“ war für mich ein kurzweiliger (dank Sogwirkung) und sehr unterhaltsamer Roman. Mir hat die Herangehensweise an das Thema sehr gut gefallen. Auch wenn mir auf den ersten Blick die Motive nicht immer so klar waren, hat sich alles in ein schlüssiges Geschehen eingefügt.

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

Blood Destiny – Bloodfire

Helen Harper
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 01.03.2018
ISBN 9783736307230
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Ich denke, dass es das Cover war, das mich zuerst angesprochen hat. Mir gefallen der schwarze Hintergrund und der weiße Tiger im unteren Teil. Es hat etwas Düsteres und Majestätisches, da es, glaube ich, auch ausstrahlen soll.

Meine Meinung

Handlung

Mackenzie Smith ist anders. Sie lebt in einem Rudel Gestaltwandler, auch wenn sie sich selbst nicht wandeln kann. Nach einem grauenvollen Mord an ihrem Ziehvater wird die Bruderschaft auf das Rudel aufmerksam. Nur darf niemand dort erfahren, wer oder besser was Mackenzie in Wirklichkeit ist.

Ich stehe zurzeit irgendwie auf Gestaltwandler-Romane. Deswegen habe ich nach einem Blick auf das Cover und auf den Klappentext direkt zugeschlagen. Was wurde mir geboten? Eine spannende Storyline mit jede Menge Gestaltwandler und einer interessanten Gestaltwandlerwelt, die man so noch nicht kannte. Die Autorin baut verschiedenste Wesen mit in die Handlung ein, sodass man an diesen Punkten auch nicht weiß, was man zu erwarten hat. Mir gefiel das sehr gut. Natürlich gab es auch Kopf meets Tischplatten-Situationen, da die eine oder andere Entwicklung doch sehr offensichtlich war, aber die Protagonistin eins und eins nicht zusammenzählen konnte, obwohl man als Leser schon längst soweit war.

Eine Sache, der ich zweigeteilt gegenüber stehe, ist die Entwicklung der „Liebesgeschichte“. Hier in Anführungszeichen, da es so richtig keine gab. Beim Lesen selbst hat mich das etwas gestört, denn es ist dieses typische Slow Burn. Man spürt das Knistern zwischen den Protagonisten, aber so richtig klappt es dann doch nicht. Im Nachhinein finde ich es sogar ganz angenehm, da es zeigt, dass gute Storys auch ohne eine Liebesgeschichte auskommen.

Charaktere

Bis auf diese Kopf meets Tischplatte-Situation, wo die Protagonistin nicht weiterdenken wollte, gefiel mir Mackenzie sehr gut. Sie ist impulsiv, willensstark und will alles, nur nicht sich unterkriegen lassen.

Die Nebencharaktere gefallen mir auch sehr gut, besonders unser liebes Oberhaut der Bruderschaft, aber so gut lernt man ihn nicht kennen.

Schreibstil

Auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Es ist wieder eine Übersetzung, sodass es schwierig ist, aber es war angenehm zu lesen.

Mein Fazit:

„Blood Destiny – Bloodfire“ ist für mich ein Auftakt mit viel Potenzial. Ich habe Lust, die Reihe weiterzuverfolgen und werde es daher auch. Es gab die ein oder andere Sache, die mir nicht hundertprozentig gefallen hat, aber ich würde sie auch nicht wirklich als Schwäche auslegen oder bezeichnen.

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297 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Warrior & Peace - Göttliches Blut

Stella A. Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783959914666
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Ehrlich gesagt mag ich das Cover nicht wirklich. Mir gefällt die Kombination der Farben nicht. Das Herz sieht auch einfach merkwürdig aus. Das ist auch der Grund, warum ich mich nie mit dem Buch beschäftigt habe. Dann habe ich den Klappentext gelesen und ja, meine Meinung hat sich schnell geändert. Das Cover des zweiten Teils gefällt mir von den Farben wesentlich besser.

Meine Meinung

Handlung

Warrior ist ein Götterkind. Ihre Eltern – Hades und Aphrodite – leben in unterschiedlichen Welten. Warrior kennt die Unterwelt sehr gut, aber den Olymp darf sie nur zu ihren Besuchen beim Doc betreten. Wegen ihres Gendefekts verbirgt sie ihre Erscheinung vor Blicken anderer. Merkwürdige Ereignisse in ihrem Leben bringt alles, was sie bisher angenommen hat, ins Wanken.

Ich liebe Geschichten, die sich mit der griechischen Mythologie beschäftigen. Besonders, wenn sie die altbekannten Mythen auf neue Arten kombinieren. Das habe ich hier gefunden. Die Autorin hat genau meinen Humor getroffen. Absurdität trifft auf Sarkasmus, gewürzt mit einer Prise Zynismus. Perfekt für mich.

Das Setting hat mir zugesagt. So viel Liebe zum Detail steckte in der Unterwelt, dem Olymp und der Verknüpfung mit der realen Welt. Wahnsinn! Ich habe über einiges geschmunzelt, über andere lauthals gelacht, mich an vielen Stellen geekelt und an vielen Stellen hat es mich überrascht. Was mir hier geliefert wurde, war erfrischend. Durchgeknallt und weg von der Norm. Die Ideenvielfalt der Autorin schien für mich grenzenlos und hat diese Lektüre daher zu einem Spaß gemacht. Zumindest größtenteils.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist die Art, wie sich alles in die Länge gezogen hat und wie Warrior anfangs mit den für sie merkwürdigen Ereignissen umgegangen ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung erst gegen dreißig bis vierzig an Fahrt aufnahm. Bei dem Umfang des Buches ist das schon ein ganzes Stückchen, das man zuvor gelesen hat. Ich sage nicht, dass ich diese Längen langweilig fand – der Humor der Autorin und die absurden Situationen, in denen sich Warrior wiederfindet, haben mich dennoch unterhalten – dennoch hatte ich als Leser schon eine Ahnung, was mit unserer Protagonistin los ist, während sie absolut ahnungslos blieb, weil sie nicht eins und eins zusammenzählte. Das hat mich tatsächlich etwas gestört.

Als die Handlung endlich an Fahrt aufnahm, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn die Handlung empfand ich als abwechslungsreich, unvorhersehbar und sehr kreativ und das Ende!!! Was war das denn bitte? Ich brauche den zweiten Teil.

Charaktere

Insgesamt gefielen mir die Charaktere sehr gut. Warriors Art war einfach herrlich. Der Sarkasmus, der Zynismus. Nur ihre Art, ab und an auf der langen Leitung zu stehen oder überzureagieren, hat es mir manchmal schwer gemacht.

Auch bin ich sehr gespannt, wie Peace sich noch in Zukunft so machen wird. Trotz seines Bad Boy Vibe mag ich ihn. Er hat was.

Derjenige, der sich jedoch mein Herz gestohlen hat, ist Madox. Er ist einfach nur Zucker.

Schreibstil

Durch den Humor ist der Schreibstil der Autorin einfach nur ein Vergnügen, der mich total abgeholt und gefangen genommen hat.

Mein Fazit:

„Warrior & Peace – Göttlicher Zorn“ definiert Romane über griechische Mythologie noch einmal neu. Der Einfallsreichtum der Autorin hat mich wirklich beeindruckt und ich hatte sehr viel Spaß mit Warrior, Madox und Peace. Die Handlung, trotz einiger Längen unterhaltsam, war besonders in der zweiten Hälfte rasant und wendungsreich.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Warrior & Peace: Göttliches Blut

Stella Tack
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959914673
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Ehrlich gesagt mag ich das Cover nicht wirklich. Mir gefällt die Kombination der Farben nicht. Das Herz sieht auch einfach merkwürdig aus. Das ist auch der Grund, warum ich mich nie mit dem Buch beschäftigt habe. Dann habe ich den Klappentext gelesen und ja, meine Meinung hat sich schnell geändert. Das Cover des zweiten Teils gefällt mir von den Farben wesentlich besser.

Meine Meinung

Handlung

Warrior ist ein Götterkind. Ihre Eltern – Hades und Aphrodite – leben in unterschiedlichen Welten. Warrior kennt die Unterwelt sehr gut, aber den Olymp darf sie nur zu ihren Besuchen beim Doc betreten. Wegen ihres Gendefekts verbirgt sie ihre Erscheinung vor Blicken anderer. Merkwürdige Ereignisse in ihrem Leben bringt alles, was sie bisher angenommen hat, ins Wanken.

Ich liebe Geschichten, die sich mit der griechischen Mythologie beschäftigen. Besonders, wenn sie die altbekannten Mythen auf neue Arten kombinieren. Das habe ich hier gefunden. Die Autorin hat genau meinen Humor getroffen. Absurdität trifft auf Sarkasmus, gewürzt mit einer Prise Zynismus. Perfekt für mich.

Das Setting hat mir zugesagt. So viel Liebe zum Detail steckte in der Unterwelt, dem Olymp und der Verknüpfung mit der realen Welt. Wahnsinn! Ich habe über einiges geschmunzelt, über andere lauthals gelacht, mich an vielen Stellen geekelt und an vielen Stellen hat es mich überrascht. Was mir hier geliefert wurde, war erfrischend. Durchgeknallt und weg von der Norm. Die Ideenvielfalt der Autorin schien für mich grenzenlos und hat diese Lektüre daher zu einem Spaß gemacht. Zumindest größtenteils.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist die Art, wie sich alles in die Länge gezogen hat und wie Warrior anfangs mit den für sie merkwürdigen Ereignissen umgegangen ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung erst gegen dreißig bis vierzig an Fahrt aufnahm. Bei dem Umfang des Buches ist das schon ein ganzes Stückchen, das man zuvor gelesen hat. Ich sage nicht, dass ich diese Längen langweilig fand – der Humor der Autorin und die absurden Situationen, in denen sich Warrior wiederfindet, haben mich dennoch unterhalten – dennoch hatte ich als Leser schon eine Ahnung, was mit unserer Protagonistin los ist, während sie absolut ahnungslos blieb, weil sie nicht eins und eins zusammenzählte. Das hat mich tatsächlich etwas gestört.

Als die Handlung endlich an Fahrt aufnahm, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn die Handlung empfand ich als abwechslungsreich, unvorhersehbar und sehr kreativ und das Ende!!! Was war das denn bitte? Ich brauche den zweiten Teil.

Charaktere

Insgesamt gefielen mir die Charaktere sehr gut. Warriors Art war einfach herrlich. Der Sarkasmus, der Zynismus. Nur ihre Art, ab und an auf der langen Leitung zu stehen oder überzureagieren, hat es mir manchmal schwer gemacht.

Auch bin ich sehr gespannt, wie Peace sich noch in Zukunft so machen wird. Trotz seines Bad Boy Vibe mag ich ihn. Er hat was.

Derjenige, der sich jedoch mein Herz gestohlen hat, ist Madox. Er ist einfach nur Zucker.

Schreibstil

Durch den Humor ist der Schreibstil der Autorin einfach nur ein Vergnügen, der mich total abgeholt und gefangen genommen hat.

Mein Fazit:

„Warrior & Peace – Göttlicher Zorn“ definiert Romane über griechische Mythologie noch einmal neu. Der Einfallsreichtum der Autorin hat mich wirklich beeindruckt und ich hatte sehr viel Spaß mit Warrior, Madox und Peace. Die Handlung, trotz einiger Längen unterhaltsam, war besonders in der zweiten Hälfte rasant und wendungsreich.

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