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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Magica

Saskia Stanner
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.08.2017
ISBN 9783961730179
Genre: Fantasy

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

hexe, fantasy, vampir, hexenjagd, hexenjäger

Magica

Saskia Stanner
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 12.12.2016
ISBN 9783946172611
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Kristy hat besondere Fähigkeiten. Nicht nur weil sie eine Hexe ist und Magie ihr im Blut liegt. Auch unter Hexen gelten ihre Kräfte als besonders. Darunter zählen Visionen, die sie ab und an heimsuchen. Ihre letzte führt sie in die Zukunft. Den jungen Mann, den sie dort sieht, ist ein Ebenbild des Lords, der in ihre Nachbarschaft zieht. Ihre Neugier ist geweckt.

Mir gefiel das historische Setting, das für den Roman gewählt wurde, im Grunde sehr gut, denn das liest man nicht sehr häufig. Ab und an war es mir jedoch etwas zu modern angehaucht, da ich bezweifle, dass zum Beispiel Beziehungen in der Zeit so geführt wurden. Das jedoch nur als kleines Manko vorweg.

Ansonsten entführt uns Saskia in eine Welt der Hexen, die ich so noch nicht kennengelernt habe. Wir begleiten Kristy auf ihrem Weg, das Geheimnis der jungen Lords Jonathan zu ergründen. Durch kleine Einschübe aus Jonathans Vergangenheit, erfahren wir auch mehr über ihn, was ich sehr schön fand.

Ebenso finden wir Einschübe eines Unbekannten, die die Spannung gesteigert haben, da man nicht weiß, was dieser Unbekannte genau möchte.

Insgesamt plätscherte die Handlung zu Beginn etwas vor sich hin, aber zum Ende hin nahm sie an Fahrt und Spannung auf. Ehrlich gesagt, hatte ich auch wirklich nicht mit diesem Ende gerechnet. Aber es hat mich positiv überrascht und gefiel mir sehr gut, da es im Kontrast stand zu der ansonsten recht ruhigen Handlung.

Charaktere

Kristy ist eine sympathische Protagonistin. In einer Familie mit Hexen mit besonderen Kräften geboren zu sein, ist für sie nicht leicht, aber sie lernt, für sich selbst einzustehen. Das Problem, das ich manchmal mit ihr hatte, war jedoch, dass sie mir etwas zu wankelmütig war.

Jonathan ist ein sehr schönes Gegenstück zu ihr. Durch die Einschübe seiner Vergangenheit erfahren wir auch mehr über ihn.

Schreibstil

Saskia Stanners Schreibstil gefiel mir gut. Die Welt wurde sehr schön geschrieben. Manchmal war mir die Sprache jedoch zu modern.

Mein Fazit

„Magica – Quelle der Macht“ ist ein schönes Debüt mit einer interessanten Grundthematik und einem schönes Setting. Im Grunde gefiel mir die Geschichte gut, durch einige kleine Schwächen kommen wir auf 3,5 Mixtapes mit einer klaren Tendenz zur 4.

Das Ende hat mich sehr neugierig auf den zweiten Teil gemacht, sodass ich mich freue, ihn zu lesen.

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695 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

jahreszeiten, liebe, fantasy, jennifer wolf, morgentau

Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Die Erdgöttin Gaia erhält mit ihren Söhnen, den Jahreszeiten die Erde. In Hemera leben die letzten Menschen. Ein Orden, in dem nur Frauen zu gelassen sind, dient der Göttin als Hüterinnen. Sie halten das Erbe der Göttin in Ehre.

Maya Jasmine Morgentau ist eine eben dieser Hüterinnen und sie wird von Gaia erwählt, die Braut einer Jahreszeit zu werden. In einer traditionellen Brautwahl darf sie sich einen der Söhne aussuchen. Doch die Entscheidung zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter ist nicht einfach.

Der erste Teil dieser Reihe entführt in eine fremde Welt. Ich habe mich manchmal schwer mit Hemera getan, was daran liegt, dass die Welt so altertümlich wirkt und ständig moderne Elemente aus bei ihnen vergangenen Tagen auftauchten. Gleichzeitig machte gerade das ihren Charme aus.

Zusammen mit Maya lernen wir die Göttin und ihre Söhne kennen. Schon im ersten Teil konnte ich mich für einen Favoriten entscheiden. Er hat sich einfach in mein Herz geschlichen. Es entwickelt sich eine wunderschöne und bittersüße Liebesgeschichte mit einigen Wendungen, die ich nicht so kommen gesehen habe. Durch die durchaus vielen Zeitsprünge, teilweise über mehrere Jahre, kamen die Emotionen zwar an und ich litt mit, aber es brach mir nicht das Herz, da es gleichzeitig auch so schnell vorüber waren. Gerade im ersten Teil empfand ich die geringe Seitenzahl als kleines Manko, da es die Emotionen etwas gedämpft hat, weil sie sich einfach nicht entfalten konnten.

Dennoch gefiel mir die Geschichte und gerade die Charaktere so gut, dass ich sofort weitergelesen habe. Zwar tippe ich gerade die Rezension zu Band Eins, aber die anderen habe ich ebenso schon gelesen.

Charaktere

Maya ist eine starke, junge Frau, die sich viel auf ihren Verstand verlässt, aber trotzdem dem Ruf ihres Herzens folgt. Sie ist in dem Glauben an Gaia aufgewachsen, doch manchmal ist der Ruf des Herzens stärker.

Gaia ist eine Frau, deren Handlungen ich an vielen Stellen leider nicht nachvollziehen konnte. Für eine Göttin ist ihr Handlungsspielraum sehr begrenzt.

Die Jahreszeiten sind einfach wundervoll. Jeder auf seine Art.

Schreibstil

Der Schreibstil passt wunderbar zu der geschaffenen Welt. Hier spiegelt sich das altertümliche Leben. Außerdem gefielen mir so viele Beschreibungen wahnsinnig gut.

Mein Fazit

„Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten“ ist ein wunderschöner, erster Band, der in eine fremde Welt entführen kann. Eine bittersüße Liebesgeschichte, deren Emotionen mich zwar erreichten, aber aufgrund der Kürze nicht hundertprozentig mitnahmen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebesroman

Finding you: Verliebt in meine Stiefschwester (Stepbrother-Reihe 2)

Christiane Bößel
E-Buch Text: 317 Seiten
Erschienen bei Forever, 07.08.2017
ISBN 9783958181946
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Chris hat kein einfaches Leben. Seine Kindheit war alles andere als eine aus dem Bilderbuch. Seine Familie hat ihn vernachlässigt und er wuchs im Heim aus. Erst durch seine Pflegemutter und Pflegemutter erfährt er, was Familie heißt. Als Julia für den Sommer nach Deutschland kommt, um ihren Vater zu besuchen, möchte Chris nichts mit seiner neuen „Stiefschwester“ zu tun haben. Doch seine Gefühle machen ihm einen Strich durch die Richtung.

Die Gefahr eines Romans aus einer anderen Perspektive ist die Wiederholung. Als Leser möchte man etwas Neues erfahren. Mehr als nur die Dialoge aus einer anderen Perspektive lesen. Ich finde, dass dies Christiane Bößel wunderbar gelungen ist. Es ist nicht abzuwenden, dass einige Dialoge noch einmal aufgegriffen werden, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl mich zu langweiligen. Chris blieb mir im ersten Buch immer etwas fremd, weil ich nicht wusste, was in ihm vorging. Nun weiß man es.

Sehr gut gefallen haben mir die Passagen, die die Protagonisten getrennt verbracht haben und auch, dass die letzte Szene, die einem im „Losing me“ irgendwie fehlte, hier für den Leser zugänglich war. Gleichzeitig war es aber auch die Szene, die ich irgendwie nicht greifen konnte. In diesem Moment konnte ich weder Chris, noch Julia nachvollziehen.

Charaktere

Wie oben beschrieben, fand ich es sehr schön, einen Zugang zu Chris zu finden. Besonders zu der Zeit, die sie getrennt verbracht haben. Seine Entwicklung lässt sich gut verfolgen und klingt auch realistisch an.

Schreibstil

Im Schreibstil hat sich sehr schön widergespiegelt, dass es sich um eine andere Perspektive handelt. Es ist schön auf ihn angepasst worden, dennoch war es für mich durch die vielen kurzen Sätze etwas sehr gehackt.

Mein Fazit:

Insgesamt ist „Finding you – Verliebt in meine Stiefschwester“ ein sehr schöner Ergänzungsband des ersten Teils. Viele Szene werden verständlicher, weil man sie aus Chris‘ Sicht betrachten kann. Ebenso gibt es auch viele neue Szenen, sodass man nicht das Gefühl hat nur einen trockenen Abklatsch zu lesen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die Lichtbringende

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300352
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Zianth und ihre Gefährten sind noch immer auf der Reise. Einer Reise, die ihr schon jetzt viel gekostet hat. In ihrem Schmerz und der drohenden Dunkelheit schafft es nur ihr Lehrmeister Aster zu ihr durchzudringen. Gefahren lauern auf ihrem Weg. Gefahren und allerlei Wunder.

Auch der Silverin Auril kämpft weiter gegen den Wahnsinn seines Onkels und begibt sich immer weiter auf unbekannte Pfade.

Wie ich diesem Teil entgegen gefiebert habe nach dem Ende von „Der Namenlose“. Jo Schneider durfte selbst erfahren, wie zerrissen ich kurz nach diesem gemeinen Cliffhanger war. Es dauerte ein Kapitel, bis ich mich wieder in der Welt eingefunden habe. Mein Namensgedächtnis ist leider nicht immer das Beste.

Der dritte Teil besticht mit wundersamen Wesen, die wir als Leser an vielen Ecken treffen dürfen. Ich war das ein ums andere Mal wirklich überrascht, wie viel Detail in der Welt und deren Bewohnern liegt. Überall decken sich neue Geheimnisse auf und ich kann nicht erwarten, ihnen immer weiter auf die Schliche zu kommen. Mein Kopf rennt schon aufgrund verschiedenster Theorien, aber ich glaube, dass Jo mich überraschen wird und ich meilenweit entfernt liege.

Es gibt viele spannende Szenen und ich konnte gerade ab der Hälfte das Buch nicht aus der Hand legen. Glücklicherweise ist dieses Ende nicht so ganz gemein.

In diesem Band kann ich sogar auf Anhieb eine Lieblingsszene benennen.

Charaktere

Die Charakterentwicklung finde ich wirklich sehr schön. Gerade nach dem, was Zianth widerfahren ist, kann ich sehr gut verstehen, wieso sie sich gebärdet, wie sie es ebenso tut. Doch auch sie findet wieder zu sich selbst. Diese Szenen gefallen mir so unendlich gut.

Natürlich geht nichts über meinen lieben Aster. Ich gehöre zu den offiziellen Aster-Fangirls. Wir teilen nicht. Er gehört zu uns. Wir erfahren sehr viel mehr über ihn, weil sich auch die Beziehung von Zianth und Aster verändert. Doch noch liegen so viele Geheimnisse in ihm verborgen, die, wie ich denke, alles zerstören könnten.

Auch die anderen Gefährten gefallen mir sehr gut. Ich habe diese chaotische Gruppe in mein Herz geschlossen.

Der zweite Handlungsstrang hat ebenso interessante Charaktere, die sich aber bisher nicht so in mein Herz stehlen konnten wie die anderen. Außerdem betrachte ich die Entwicklungen dort mit Bauchschmerzen.

Schreibstil

Ich bin ein Fan von diesem Schreibstil. Er ist so bildlich, so tiefgreifend, so vielsagend. Ich liebe, liebe, liebe ihn.

Mein Fazit:

„Die Lichtbringende“ bringt tatsächlich etwas Licht ins Dunkle, aber auch nicht zu viel. Noch immer ranken sich viele Geheimnisse um die wundersame Welt und unsere Charaktere. Ich kann nicht erwarten, wieder in diese Welt einzutauchen.

Lest diese Reihe, ihr werdet es nicht bereuen.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

christiane bößel, familie, losing me: verliebt in meinen stiefbruder, netgalley, forever by ullstein

Losing me: Verliebt in meinen Stiefbruder

Christiane Bößel
E-Buch Text: 379 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.03.2017
ISBN 9783958181731
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Julia hat das perfekte Leben. Reich, beliebt, eine tolle Familie und einen perfekten Freund. Ihre Zukunft ist schon geplant und nichts und niemand kann sich zwischen sie drängen. Den Sommer jedoch verbringen sie getrennt, weil Julia ihren Vater in Deutschland besuchen möchte.

Die drei Monate werden abenteuerlicher, als Julia es sich hatte vorstellen können. Daran ist Chris Schuld, der Adoptivsohn der neuen Freundin ihres Vaters, der Gefühle in ihr auslöst, die ihr unbekannt sind.

Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nach zwei Kapiteln: oho! Julias perfektes Leben wurde mir als Leser geschildert und es wurde so oft betont, wie gut und perfekt es und wie vernünftig und angepasst sie ist. Dementsprechend war mir der Anfang zu langatmig, die Schilderungen zu redundant. Doch mit ihrem Ankommen in Deutschland verändert es sich. Ab hier konnte mich das Buch wirklich packen. Julia wurde mir sympathischer und Chris bringt noch einmal eine andere Dynamik in das perfekte Leben.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt und mit einigen Wendungen habe ich so auch nicht gerechnet. Da wurde meiner Meinung nach mit einigen Klischees gebrochen.

Vor dem Ende gibt es noch einmal eine Phase, die mir wiederum zu langatmig geworden ist, aber das Ende gefiel mir dagegen sehr gut.

Charaktere

Julia Sunshine ist eine Protagonistin, die es mir zunächst schwer gemacht hat, einen Zugang zu ihr zu finden. Allerdings wird im Laufe der Geschichte auch klar, warum das so ist. Ansonsten finde ich ihren inneren Konflikt sehr gut geschildert. Meistens konnte ich ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen, aber gerade in den ersten Szenen mit Chris kann ich manchmal nicht verstehen, wie sie ihm solche Worte an den Kopf werfen kann.

Chris selbst ist sehr geheimnisvoll. Auch jetzt weiß ich an vielen Punkten nicht, was ihn motiviert ´hat. Aber dennoch gefiel er mir als Protagonist.

Schreibstil

Zunächst war er mir fast schon zu einfach und kindlich, aber wie auch die Handlung konnte er mich ab der Ankunft in Deutschland packen. Er lässt sich flüssig lesen.

Mein Fazit:

„Losing me – Verliebt in meinen Stiefbruder“ ist eine schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch. Interessante Charaktere, eine Handlung, die Klischees bedient und doch mit ihnen bricht.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

call it magic, dark diamonds, cat dylan, vampire, wolfsgeheimnis

Call it magic 3: Wolfsgeheimnis

Cat Dylan , Laini Otis
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300499
Genre: Sonstiges

Rezension:

 

Meine Meinung

Handlung

In diese Welt einzutauchen, fühlt sich inzwischen an wie nach Hause kommen. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Dieses Mal steht Cary im Mittelpunkt, der einen weiteren Club in der Heimatsstadt von Eliza und Megan eröffnen möchte. Dafür braucht er neues Personal. In der Werwölfin Alec findet er eine talentierte Barkeeperin. Nur weiß er nicht, dass Alec in seinem Club mehr als nur Cocktails mixen möchte.

Ich habe mich wahnsinnig auf diese Geschichte gefreut. Schon in „Feentanz“ ist mir Cary wahnsinnig ans Herz gewachsen. Deswegen konnte ich es nicht abwarten, dass auch er endlich Protagonist wird und sein Glück findet. Das ist dieses Mal aber alles andere als einfach, denn Alec hat eine komplizierte Vergangenheit und einen Pack-Leader, der keine Skrupel hat, sie zu erpressen.

Ich liebe einfach, wie Cat es schafft, Gefühle zu transportieren. Ich habe mitgelitten und geweint, war ebenso zerrissen wie Cary und Alec. Dieses Gefühl der Zerrissenheit begleitet uns das ganze Buch.

Im Zentrum steht die Liebesgeschichte, aber auch der hintergründige Konflikt lebt weiter. Ash muss sich seiner Pflichten als Vampirkönig annehmen und der Rat ist noch immer zerrüttet.

Das Ende hatte es noch einmal in sich. Es war wahnsinnig spannend und hat mich einfach fassungslos zurück gelassen. Wo ist der nächste Teil?

Charaktere

Cary ist der Wahnsinn. Bisher mein unangefochtener Liebling. Seine Loyalität ist einfach eine attraktive Stärke, ebenso die Intensität seiner Gefühle. Für ihn gibt es keine halben Sachen.

Ebenso ist Alec eine sympathische Protagonistin, die super an seine Seite passt. Taff und stark, unabhängig auf der einen Seite, aber dennoch zart und verletzlich auf der anderen. Familie ist ihre oberste Priorität.

Ich liebe es einfach, dass uns auch die anderen Protagonisten erhalten bleiben und auch ihr Leben nicht ohne Konflikte weitergeht.

Schreibstil

Cat Dylans Stärke ist das transportieren von Gefühlen. Man kann nicht anders als mitfühlen.

Mein Fazit:

„Call it magic – Wolfsgeheimnis“ ist ein starker, spannender Teil der Reihe. Bisher auch mein Lieblingsteil, da ich die Protagonisten einfach total in mein Herz geschlossen. Dennoch blicke ich mit Spannung dem nächsten Teil entgegen, denn das Ende kann nicht so stehen gelassen werden. Auch wenn es mich wahnsinnig mitreißen konnte.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Hooligan Liebe: New Adult (Die Saison deines Lebens 1)

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 202 Seiten
Erschienen bei moments, 27.07.2017
ISBN 9783962320065
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Handlung
Marlene beginnt noch einmal von vorne und lernt eine Welt kennen, die ihr bis dato unbekannt war: Die Welt des Fußballs. Sie ist begeistert von dem Spiel und der Atmosphäre, von der Herzlichkeit des Fanclubs. Auf einer Party trifft sie auf Ben. Mitglied der Ultras. Sie flieht vor einem Leben mit Gewalt, er stürzt sich immer tiefer hinein und liebt es. Doch zwischen ihnen knistert es gewaltig.
Hach, es ist so schön, wieder ein Buch aus Kaylie Morgans Feder zu lesen (ich muss zugeben, auch wenn dies ihr Debüt ist, habe ich schon einen weiteren Roman von ihr testgelesen, der sich auch wirklich sehen lassen kann).
Dieses Buch hat so viel Charme. Anders kann ich es, glaube ich, nicht sagen. Ich selbst bin kein wirklicher Fußballfan und diese Welt der Fanclubs ist mir fremd. Doch wie sie hier beschrieben wird, hat sie Charme, ist sie etwas Besonderes und konnte mich wirklich mitreißen. Deswegen ist das Setting auch das, was den Roman ausmacht. Neben den authentischen Charakteren.
An verschiedenen Ecken des Buches begegnen uns Klischees, die sehr schön aufbereitet worden sind. Gerade durch das Fußballsetting.
Die Handlung hat einen schönen Bogen, es gibt keine überflüssigen Dramen (dafür bin ich sehr dankbar) und sehr viel Romantik. Für mich, als jemand der keinen Kitsch mag, an manchen Punkten zu viel des Guten. Aber das ist wirklich meine ganz persönlich eingefärbte  Meinung.

Charaktere
Wie schon erwähnt, finde ich die Charaktere sehr sympathisch. Marlene ist eine authentische und sympathische Protagonistin, die langsam aus ihrem Schneckenhaus gekitzelt wird und teilweise wirklich sehr stark auftritt.
Ben ist ebenso ein sehr interessanter Charakter. Der innere Konflikt von ihm hat mir am besten gefallen.
Ihre Beziehung entwickelt sich stürmisch, aber irgendwie sehr schön.

Schreibstil
Der Schreibstil ist flüssig, einfach und passt sehr schön zu der Geschichte. Durch die Sichtwechsel wurde mir nur manchmal zu viel wieder aufgegriffen, obwohl es schön gerafft war.

Mein Fazit:
„Die Saison deines Lebens – Hooligan Liebe“ ist ein vielversprechendes Debüt. Klischees werden aufgegriffen und romantisch verpackt. Der Charme des Buches ist definitiv das Fußballsetting, das auch mich als Nichtfan gepackt hat. Ich freue mich definitiv auf die Fortsetzung.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Der magische Blick

Anke Unger
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300451
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Die Handlung des zweiten Teils setzt nahtlos an den ersten Band an. Areshva versucht noch immer, ihre geliebte Lichtgöttin an die Macht zu bringen und ihr Plan nimmt neue Ausmaße an. Silvrin stellt sich ganz in den Dienst seines Prinzen und schon bald stehen sich die beiden als Kontrahenten gegenüber.

Wieder zurück in dieser magischen Welt der Intrigen und fremder Götter wird man als Leser mit einigen neuen Wendungen konfrontiert. Ebenso wird ein weiterer Handlungsstrang eingeführt, dessen Richtung ich auch jetzt nicht vorhersehen kann. Irgendwie war ich zu Beginn davon ausgegangen, dass es sich um eine Dilogie handelt, doch die Handlung scheint weitere Teile zu versprechen. Ich bin gespannt, wann und wie diese Geschichte weitergehen darf, denn so darf sie einfach nicht enden!

Während ich das Gefühl hatte, dass sich die Handlung zu Beginn im Kreis dreht - schließlich wartet Areshva darauf, dass sie endlich zur Tat schreiten kann – nimmt sie zum Ende so viel Fahrt auf, dass ich das Buch einfach nicht zur Seite legen konnte.

Diese Begegnung von Areshva und Silvrin wurde so gut beschrieben und war einfach so spannend, dass ich nicht wollte, dass es aufhört. Leider kam es dann doch zu einem Ende. Und was für einem!

Charaktere

Ich finde die Charaktere wirklich sehr, sehr schön ausgearbeitet. Areshvas innerer Konflikt kommt in diesem Buch zu einem kleinen Höhepunkt und ich finde, er wurde sehr gut beschrieben und gut gelöst. Sie ist mir dieses Mal irgendwie sympathischer gewesen.

Letztes Mal sagte ich, ich sei gespannt, was mit Silvrin noch geschehen würde. Ich kann an dieser Stelle sagen: Wahnsinn! Seine Entwicklung finde ich toll, aber vor allem, seine Standhaftigkeit und sein Glaube an das Gute im Menschen.

Schreibstil              

Diese außergewöhnliche Erzählweise hat mich wieder entführen können.

Mein Fazit

„Der magische Blick“ steht seinem Vorgänger in Nichts nach und setzt sogar noch eine Schippe drauf. Gerade zum Ende hin nimmt die Spannung immens zu, sodass ich das Buch nicht weglegen konnte.

4,5 Mixtapes mit einer deutlichen Tendenz zur vollen Wertung. Doch ich denke, dass Anke mit weiteren Bänden (wenn diese denn kommen) noch einmal einen drauf setzen kann.

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(21)

50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

tochter der liebe, devin, götter, romina, fantasy

Romina. Tochter der Liebe

Annie Laine
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Für Romina gibt es nichts Schöneres als Menschen mit ihren Pfeilen Liebe zu schenken. Als Tochter des Eros wurde ihr die Ehre zuteil von ihrem Vater zu lernen und als Liebesgöttin ausgebildet zu werden. Ihr größter Traum ist es, eines Tages als vollwertige Göttin auf dem Olymp zu leben. Daher trifft die Verbannung sie hart. Ohne eine Verbindung zur Erde wird sie genau dorthin geschickt, um ein menschliches Dasein zu fristen, bis sie dem Literaturstudenten Devin mit seiner vorherbestimmten Partnerin, seiner wahren Liebe, verbunden hat. Eine nicht ganz so leichte Aufgabe.

Ich habe so viel von diesem Buch gehört und konnte es nicht erwarten, es zu lesen. Als Fan der griechischen Mythologie freute ich mich doppelt auf diese Halbgöttin. Es ist eine zuckersüße Liebesgeschichte, deren Fantasy-Elemente direkt aus der Welt der Götter kommen. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, wie der zwar allseits bekannte aber nicht oft behandelte Gott Eros in den Fokus gerückt ist. Ebenso gefiel mir die Hintergrundgeschichte mit den Moiren, also dem Schicksal, wahnsinnig gut.

Die Liebesgeschichte entfaltet sich in einem sehr schönen Tempo und ist Zucker pur. Für mich war es an manchen Stellen etwas zu viel Kitsch, aber es passte so wunderbar zu den Charakteren und unterstrich noch einmal das Thema dieser Geschichte: Die wahre Liebe und ich denke, die darf auch ab und an kitschig sein.

Trotz etwas zu viel Zucker konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Denn am Ende kann die liebe Annie Laine mit einem kleinen Twist auch noch einmal überraschen.

Charaktere

Romina gefiel mir als Charakter wahnsinnig gut. Sie hat die menschliche Unschuld, die sie inne hat, und gleichzeitig die Götterseite perfekt verkörpert. Es war amüsant, ihr Einleben auf der Erde zu verfolgen und ihre ersten Erfahrungen mit der Liebe, die sie sonst nur von außen betrachtet hat. Auch wurde uns als Leser der innere Konflikt zwischen ihren Gefühlen und ihrem großen Traum wunderbar nahe gebracht.

Auch Devin war einfach ein toller Charakter, nur … an manchen Stellen zu perfekt. Ich verstehe, wieso er so ist wie er ist und ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass er eben in Romys Augen gar nicht anders sein kann als perfekt. Aber die ein oder andere Kante hätte ich schon gerne gesehen.

Schreibstil

Annie Laines Schreibstil transportiert die Gefühle wirklich wunderbar, anders kann ich das nicht sagen. Zudem passt er sehr schön zu dem Setting.

Mein Fazit:

„Romina – Tochter der Liebe“ ist ein wunderschönes Debüt. Eine Liebesgeschichte gespickt mit fantastischen Elementen der griechischen Mythologie. Obwohl es mir an manchen Stellen zu viel Zucker war, passt es wahnsinnig gut zu dem Thema, das Annie Laine behandelt hat, nämlich die wahre Liebe. Und die darf bekanntlich auch einmal kitschig sein.
4,5 Sterne

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(56)

108 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, dämonen, intrigen, königsdämonen, lieb

Ein Thron aus Knochen und Schatten

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783959912938
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Alison steht ihrem Auftrag von Dorian Ascia noch immer skeptisch gegenüber, dennoch versucht sie, in die Rolle als Anführerin hineinzuwachsen. Gemeinsam mit den anderen Jägern trainiert sie und begibt sich auf gefährliche Missionen. Zumeist an ihrer Seite, ihr Trainer Gareth, der Gefühle in ihr weckt, die sie nicht wahrhaben will. Als Dämon und Mensch stehen sie auf zwei verschiedenen Seiten, oder? Die Grenzen zwischen Freund und Feind verwischen, aber der Wunsch nach Rache brennt noch immer in ihr.

Es ist gefühlt ewig her, dass ich den Käfig gelesen habe. Deswegen hatte ich so meine Probleme, zurück in die Story zu finden. Das lag nicht unbedingt daran, dass uns zu wenige Informationen gegeben wurden, sondern wirklich an dem Sieb in meinem Kopf. Langsam setzte sich das Bild in meinem Kopf zusammen und ich kam in der Geschichte an.

Es geht auch ungefähr so spannend weiter, wie es aufgehört hat. Neue Handlungsstränge werden eingeführt, deren Bedeutung für die Geschichte sich nur langsam herauskristallisieren. Das hat mir fast am besten gefallen. Aber nur fast. Denn mein Highlight war die Entwicklung der Gefühle zwischen Alison und Gareth, ebenso die Entwicklung der Beziehungen der Jäger untereinander. Zwischen den Aktionszenen hat Laura Labas einen perfekten Weg gefunden, auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommen zu lassen. Während gerade die Kampfszenen im Mittelteil für einige Längen sorgten, weil es für meinen Geschmack doch zu viele waren, wurde es durch andere Handlungsstränge aufgelockert.

Und dann kam das Ende. Wie soll ich denn jetzt auf die Krone warten? Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und die Handlungsstränge treffen sich in einem grandiosen Finale des Buches.

Charaktere

Mir gefällt die Entwicklung der Charaktere. Jeder entwickelt sich auf seine Weise weiter und dadurch verändern sich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das fand ich wirklich sehr gelungen.

Schreibstil

Ich weiß noch, dass ich im Käfig unerklärliche Problemchen mit dem Schreibstil hatte. Diesmal kann ich das nicht sagen. Er hat mich abgeholt und in diese düstere Version unserer Welt gezogen.

Mein Fazit:

„Ein Thron aus Knochen und Schatten“ ist ein wirklich guter zweiter Teil, der seinen Vorgänger in Nichts nachsteht. Trotz kleiner Längen im Mittelteil kann dieser Teil mit seinem Fokus auf Action, der Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen und neuer Handlungsstränge wirklich überzeugen.

4,5 Sterne

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(14)

20 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasie, götter, göttin der dunkelheit, die chroniken der götter

Göttin der Dunkelheit

Anke Unger
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.06.2017
ISBN 9783646300444
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Areshva dient als Priesterin im Tempel der Lichtgöttin. Doch wo es Licht gibt, da sind Schatten nicht weit. Die Dunkelheit breitet sich im ganzen Land aus und Areshva sieht sich gezwungen, sich mit ihrem Feind zu verbünden, den düsteren Mädchten, um ihrer Göttin zu helfen. So einfach wie es klingt, ist es aber nicht.

Dies ist nur einer von zwei Handlungssträngen, die den Leser in „Göttin der Dunkelheit“ erwarten. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Zeit brauchte, um in der Geschichte anzukommen. Es passiert schon auf den ersten Seiten so viel, was Wahnsinn ist. Es wird einfach nicht langweilig, aber es macht das Ankommen auch schwieriger, denn im selben Zug lernt man eine sehr faszinierende und sehr fremde Welt kennen. Ich bin begeistert von diesem Weltenbau. So viel Liebe zum Detail. Fremde Wesen, neue Götter und Magie. Eine sehr schöne Mischung und so anders. Es hebt sich deutlich von der Masse ab.

Auch der zweite Handlungsstrang konnte mich begeistern und ich konnte den Moment nicht erwarten, bis sich die Stränge endlich trafen. Der Aufbau der Handlung und die Wechsel zwischen den Sichten waren sehr schön aufeinander abgestimmt.

Ein kleines Minus, das ich noch anzumerken habe, sind die Zeitsprünge, die gerade zu Beginn sehr gehäuft haben. Es dauerte immer einige Sätze, bis ich einordnen konnte, wo ich gerade bin. Ansonsten war es aber ein fantastisches Lesevergnügen.

Charaktere

Areshva ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Als Priesterin lebt sie ihr Leben für ihre Göttin. Die Umstände zwingen sie jedoch von den Pfaden des Lichts abzuweichen. Dieser Konflikt des Lichts und Dunkelheit, der das Land spaltet, findet in Areshva wohl ihren Höhepunkt. Das macht sie sehr interessant. Nicht immer sympathisch, aber diese Momente zeigen den Konflikt noch einmal sehr deutlich.

Der Protagonist des anderen Handlungsstrangs ist Silvrin. Irgendwie das Gegenstück zu Areshva. Er bringt noch einmal eine andere Facette mit und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht.

Schreibstil

Ich kann gar nicht genau sagen, was Ankes Schreibstil auszeichnet, nur das ihre Erzählweise wirklich etwas Besonderes ist. Sie schreibt sehr direkt und nicht um den heißen Brei herum. Dennoch nicht erklärend. Mir gefiel es sehr gut.

Mein Fazit:

„Göttin der Dunkelheit“ entführt uns in eine Fantasywelt, die sich deutlich von der breiten Masse abhebt. Der Weltenbau ist bestimmt von Göttern und Magie, sowie dem Konflikt zwischen Licht und Finsternis. Die Protagonistin ist ebenso außergewöhnlich. Trotz kleiner Schwäche kann das Werk voll überzeugen.

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(20)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

superhelden, hidden, thrille, new york, hidden hero 2: maskierte gefahr

Hidden Hero 2: Maskierte Gefahr

Veronika Rothe
E-Buch Text: 361 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.06.2017
ISBN 9783646300482
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass es sich um einen Folgeband handelt. Demnach kann die Rezension Spoiler zu „Hidden Hero – Verborgene Liebe“ enthalten.

Lily Evans hat den Showdown auf dem Dach überlebt. Allerdings hat er viele Fragezeichen dagelassen, denn Max letzte Worte haben vieles in ein anderes Licht gerückt. Sie muss sich den neuen Gefahren stellen, denn das Phantom stürzt die Welt ins Chaos. Gewaltverbrechen an jeder Ecke und Lily mitten drin. Gemeinsam mit Hero möchte sie für das Gute und die Gerechtigkeit kämpfen. Nur haben sie und ihr Freund andere Ansichten, an welchen Enden sie beginnen sollten.

Ich habe mich so sehr auf diese Fortsetzung gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. In ihrer eigenwilligen Art erzählt uns Lily den nächsten Teil ihrer Geschichte. Das heißt mit sehr viel Humor, Sarkasmus und jede Menge Selbstzweifel und Selbstmitleid. Auch ihre Tollpatschigkeit ist mit von der Partie und bringt sie nicht nur einmal in brenzlige Situationen. Glücklicherweise hat sie ja ihren persönlichen Hero.

Die Handlung knüpft kurz nach dem Showdown auf dem Dach an. Lily und Chris versuchen weiterhin dem Phantom auf die Schliche zu kommen, aber das ist gar nicht so einfach. Demensprechend dürftig ist die Suche nach Beweisen. Aufgelockert wird die verbissene Suche durch weitere Heldeneinsätze und auch romantische Szenen zwischen unseren Protagonisten. Sehr abwechslungsreich und dadurch wird es nicht langweilig. Ab und an kam es mir jedoch vor, dass wir uns in Lilys Gedanken verlieren und die Handlung nur bedingt nach vorne kommt. Allerdings kam dann die nächste Actionszene und das Gefühl war schnell verloren.

In gewohnter Heldenmanier endet das Buch mit einem großen Finale und einem saftigen Cliffhanger. Gerade das Finale konnte mich noch einmal komplett mitreißen und ließ mich auch ziemlich geschockt zurück.

Charaktere

Lily ist und bleibt eine eigenwillige, negative Heldin. Es ist wirklich interessant, wie Veronika es geschafft hat, einen so vielschichtigen Charakter zu erschaffen, denn auch wenn sie so negativ ist und wenig Selbstbewusstsein hat, hält sie an dem Guten fest und stürzt sich mit aller Leidenschaft in ihre Aufgabe. An einigen Stellen dachte ich, sie verlässt sich zu sehr auf Hero, aber dann wiederum … Bääm, macht sie einen auf Einzelkämpfer und überzeugt mich total von ihrer Stärke. Sehr interessant finde ich die ganze Sache rund um die Superkräfte, die sie schon in Band 1 zu nutzen scheint, obwohl sie die nicht hat.

Hero ist ebenfalls ein Charakter für sich. Mir gefällt die Wendung, die sein Charakter nimmt, denn teilweise war er mir schon fast zu perfekt. Aber so ist und bleibt er sehr sympathisch. Aber bitte, könnte er weniger perfekt mit Worten umgehen? *schwärm*

Schreibstil

Wie schon in Band 1 ist gerade die Erzählweise die Besonderheit von „Hidden Hero“. Lily erzählt uns ihre Geschichte, indem sie uns an ihren Gedanken teilhaben lässt. Mir gefällt das sehr gut, weil es mal etwas anderes und sehr erfrischend ist. An der einen oder anderen Stelle hat sie sich aber zu oft wiederholt.

Mein Fazit:

„Hidden Hero – Maskierte Gefahr“ ist eine starke Fortsetzung, die mich fesseln und packen konnte. Ich liebe die außergewöhnliche Erzählweise und das Superhelden-Thema. Auch die Charaktere machen interessante Entwicklungen durch. Die spannende Handlung endet wieder auf einen großen Knall und mit einem gemeinen Cliffhanger.

Mir persönlich hat „Hidden Hero – Verborgene Liebe“ jedoch einen Ticken besser gefallen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

lovestory, drachenmond, wahrsagerei, herz, high fantasy

Das Herz im Glas

Katharina V. Haderer , Katharina V. Haderer
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959913317
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Aenne, Tochter des Königs ohne Königreich, traut ihren Augen nicht, als ihr ein Herz, ein Menschenherz, in die Hände fällt. Gemeinsam mit ihren Brüdern verfolgt sie die Spur, um den Mörder zu überführen. In der Stadt Terra Talioni verlaufen sich die Spuren zunächst im Sand, aber Aenne ist überzeugt, den Mörder zu finden und der Blutmagie zu überführen. Caedes, ihr Bruder und Drachenjäger, und sie verlieren sich in dieser unmoralischen Stadt und in den Netzen der Intrigen, die sich durch die Straßen zogen.

Endlich! Als ich die ersten zehn Seiten gelesen und diese mich wirklich packen konnten, war ich so erleichtert. In der letzten Woche habe ich einige Bücher aufgefangen, aber keines konnte mich so richtig reizen. „Das Herz im Glas“ hat mich dagegen von Anfang an fesseln können. Schnell war ich in den Straßen von Terra Talioni verschwunden und habe die Geschwister auf ihren Abenteuer begleitet.

Wie die Autorin versprochen hat, erwartet uns eine düstere Geschichte. Ihr gelingt es, eine faszinierende Welt zu erschaffen, die uns an die Abgründe der Menschlichkeit bringt. Als Stadt ohne Moral, wird Terra Talioni treffend betitelt. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Möglichkeit, mitzurätseln. Zusammen mit Caedes und Aenne bin ich den einzelnen Spuren gefolgt und habe Theorien aufgestellt, was passiert sein könnte. Obwohl ich mir einiges zusammenreimen konnte, hatte ich mit der Auflösung doch nicht gerechnet. Eine spannende, aufwühlende Handlung.

Charaktere

Die Protagonisten Aenne und Caedes sind mir sehr sympathisch gewesen. Caedes, der lieber Drachen jagt als Politik zu betreiben, und Aenne, die an das Wirken der Götter glaubt. Zunächst nur auf der Suche nach Gerechtigkeit, müssen sie bald um ihr eigenes Leben fürchten.

Ich mag ihre geschwisterliche Beziehung.

Der Charakter, der mich jedoch am meisten fasziniert hat, ist das Mädchen ohne Namen. Mit ihrer Rolle hätte ich einfach nicht gerechnet. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.

Schreibstil

Ein Schreibstil, der wirklich gut zu der geschaffenen Welt passt, mit viel Platz zum Zwischen den Zeilenlesen. Sehr schön.

Mein Fazit:

„Das Herz im Glas“ ist ein düsterer Fantasyroman, der mit einer faszinierenden Welt, vielschichtigen Charakteren und einer spannenden Handlung überzeugen kann.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

norwegen, zeitreise, hexen, fantasy, hexer

Witches of Norway - Monddunkelzeit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300062
Genre: Fantasy

Rezension:  
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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

roadtrip ins glück, sound of love, laini otis, romance edition

Sound of Love: Roadtrip ins Glück

Laini Otis
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 14.10.2016
ISBN 9783903130166
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Lee begibt sich auf einen Trip. Nachdem ihr bester Freund und große Liebe einen anderen heiratet, hält sie es in der Kleinstadt nicht mehr aus. Sie muss raus und will sich selbst finden. Noch am ersten Tag trifft sie den Biker Devil, der ihr all ihre Musiktapes klaut. Sein Bedingung, damit sie ihre heißgeliebten Kassetten wiederbekommt: Siebzehn Tapes, siebzehn Treffen.

Ich wusste ehrlich gesagt nicht, worauf ich mich einließ. Von Laini habe ich bisher nur die Werke, die unter ihrem Pseudonym Cat Dylan erschienen sind, gelesen. Daher war ich gespannt, was noch so aus ihrer Feder kommt.

Die Geschichte wird uns aus der Sicht der Protagonistin Everly, oder eben auch Lee, erzählt. Dabei waren die Gefühle schon von Beginn so realistisch und greifbar beschrieben, dass ich mich sofort im Geschehen einfinden konnte. Gemeinsam habe ich mich mit Lee auf eine Reise begeben. Eine Reise der Selbstheilung und Selbstfindung. Auch wenn es sich oft nicht so anfühlte. An manchen Punkten war ich soweit, dass Buch von mir wegzupfeffern, weil ich einfach nicht glauben konnte bzw. wollte, dass Laini mir das gerade antut. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich habe gelacht und geweint, geflucht und gezetert, habe einfach mitgefühlt. Vor allem habe ich die Entwicklung der Handlung nicht voraussehen können. So gar nicht. An manchen Stellen bedient Laini die Klischees, aber gleichzeitig biegt sie sie, sodass man eben nicht weiß, was zu erwarten ist.

Ich lese nur wenige Contemporary Romance Romane, aber dieser konnte mich wirklich überzeugen.

Charaktere

Lee ist eine gewöhnliche, junge Frau mit einem Traum. Was sie erlebt hat, könnte jeder passieren. Und sie ist so mutig, ihre Zelte abzureißen und sich suchen zu gehen. Trotz eines gebrochenen Herzens gibt sie nicht auf und sie entwickelt sich. Ihre Vergangenheit hat sie geprägt, aber sie versucht, stärker zu sein. Auch wenn es ihr so oft so schwer fällt.
Devil ist ein Protagonist, der Herzen höher schlagen lässt. Seine einfühlsame Art und Weise gefiel mir genauso gut, wie die des geheimnisvollen Bikers. Nicht nur Lee lernt eine ganze Menge. Auch Devil kämpft mit seinen eigenen Dämonen.

Schreibstil

Lainis Schreibstil konnte mich wirklich an das Buch fesseln. Die Gefühle beschreibt sie so realistisch. Ich konnte nicht anders als mitfühlen.

Mein Fazit:

„Sound of Love: Roadtrip ins Glück“ ist ein Contemporary Romance Roman, der mich wirklich bewegen konnte. Authentische Charaktere treffen auf alltägliche Probleme, die sie meistern müssen. Laini Otis lässt die Gefühle greifbar werden und hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt.

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

norwegen, zeitreise, witches of norway, hexen, fantasy

Witches of Norway - Polarschattenmagie

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.12.2016
ISBN 9783646300055
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Da es sich um einen Folgeband handelt, kann es Spoiler zum ersten Teil „Nordlichtzauber“ geben.

Elis ist zurück in ihrer Zeit. Eigentlich sollte sie glücklich sein, dass sie ihren Weg zurückgefunden hat. Stattdessen möchte sie nur eins: Wieder in die Vergangenheit. Sie setzt alles auf eine Karte, um Kjell zu retten. Diese Karte ist niemand anderes als der Hexenmeister Stian, der eine starke Anziehung auf sie ausübt und sie immer weiter in seinen Bann zieht.

Eigentlich wollte ich diesen zweiten Teil sehr viel früher lesen, aber irgendwie konnte ich mich trotz des Cliffhangers nicht aufraffen. Nach der Lektüre ärgere ich mich natürlich darüber und habe auch schon mit dem dritten begonnen, sodass ich diesmal keine so große Pause machen werde. Trotz Pause kam ich jedoch sehr gut in die Handlung des zweiten Teils wieder herein. Elis kommt gerade aus der Vergangenheit und muss sich nun mit dem Erlebten auseinandersetzen. Die Spannung ist deswegen von Anfang an gegeben. Besonders als Stian wieder auf der Bildfläche auftaucht. Die Verbindung der beiden hat Konfliktpotenzial, das auch genutzt wird. Generell bleibt Spannung, da nicht sicher ist, welchem Charakter überhaupt noch zu trauen ist. Wer ist für Elis? Wer gegen? Das sind Fragen, mit denen auch die Protagonistin konfrontiert ist.

Dabei spielt die Handlung wieder in dem rau-romantischen Setting von Norwegen. Das Finale dieses Bandes konnte mich vor allem im Atem halten. Das Buch habe ich nicht aus der Hand legen können. Vor allem, weil ich mich frage, wie nachher alle Fäden zusammenlaufen werden. Ich habe schon einige Hypothesen, aber sicher weiß ich es nicht.

Charaktere

Unsere starke Protagonistin gewinnt an Mut und lernt, was es bedeutet, eine Hexe zu sein. Die Vorsicht vor ihrer eigenen Magie lässt sich fallen und öffnet sich dem Zauber, den Norwegen für sie bereit hält. Diese Entwicklungen sind interessant mitzuverfolgen.

Stian ist ein Charakter, der nach wie vor Widersprüchliches in mir auslöst. Auf der einen Seite wahnsinnig charismatisch, aber irgendetwas ist da. Aber erst Teil drei wird mir mehr verraten.

Kjell erhält natürlich auch noch seinen Auftritt und ich muss sagen, er ist für mich die größte Überraschung.

Schreibstil

Jennifer Alice Jagers Schreibstil ist wundervoll bildlich. Ich liebe, wie er uns als Leser nach Norwegen einlädt. Magisch.

Mein Fazit:

„Witches of Norway – Polarschattenmagie“ ist ein zweiter Teil, der sich sehen lassen kann. Die Geschichte wird in gutem Maß vorangetrieben und es bleiben weiterhin Fragen für das große Finale. Es unterhält mit Spannung, magischen Geheimnissen und Charaktere, die einen nicht ganz loslassen.

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282 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

fantasy, sarah j. maas, magie, liebe, feen

A Court of Thorns and Roses

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 419 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 05.05.2015
ISBN 9781408857861
Genre: Jugendbuch

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

fabelwesen, impress, magie, drachen, packend

Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien

Vanessa Riese
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646602753
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Abigail lebt am Rande des Waldes und hilft ihrer Tante in ihrer kleinen Praxis. Ihre Patienten: Fabelwesen aller Art. Abigail ist fasziniert von diesen Wesen und möchte ihren Patienten mit ihrer Gabe helfen, aber das wird ihr untersagt. Warum es so gefährlich sein soll, ihre Gabe einzusetzen, verrät ihre Tante nicht. Als Abigail es herausfindet, ist es leider zu spät.

Eine amüsante Szene führt uns als Leser in die Welt der Fabelwesen ein. Die Idee finde ich ganz wunderbar und die einzelnen Wesen sind mit viel Liebe zum Detail erschaffen wurde. Einige dürften dem Leser bekannt vorkommen, andere sind süße Neukreationen, die einen zum Teil ins Schwärmen bringen. Leider sind nicht alle so ungefährlich, wie unser kleiner Finn oder die kleinen Jackalopen.

Die Geschichte wird uns aus der Sicht der Protagonistin Abigail geschildert, die sich mit Herzensgüte um die verletzten Tiere kümmert. All die Wesen liegen ihr am Herzen. Ihre Gabe würde ihr in ihrer Aufgabe helfen, aber natürlich möchte sie sich nicht über die Gebote ihrer Tante hinwegsetzen. Es ist friedlich, bis sie es eben doch tut. Die Welt, die Vanessa Riese hier erschafft, ist wirklich faszinierend und ich persönlich hätte noch gerne mehr darüber erfahren. So bleibt es an vielen Stellen noch sehr oberflächlich. Dennoch ist es eine Welt, die einen faszinieren kann und die man gerne ergründet. Die Handlung nimmt nach einem seichten Anlauf schnell an Fahrt auf, dann folgt ein gemütlicher Teil, der am Ende mit einem Knall endet. Das Ende hat mich noch einmal überraschen können, da ich so damit nicht gerechnet habe. Einige Entwicklungen kamen nicht überraschend, aber die letzte Entscheidung Abigails schon. Auf eine gute Art und Weise.

Charaktere

Mit Abigail hatte ich meine Schwierigkeiten. Auf der einen Seite ist sie ein herzensguter und sehr sympathischer Mensch. Gerade am Anfang lernt man sie so kennen. Auf der anderen Seite ist es, als würde ein Schalter in ihrem Hirn umgelegt werden, denn dann benimmt sie sich zickig und wie ein pubertierender Teenager in seinen schlimmsten Jahren. Das hat es mir manchmal schwer gemacht, ihren Gedanken zu folgen.

Darien dagegen ist ein ruhiger Zeitgenosse, der ihre impulsive Art ausgleichen kann. Ihre Beziehung entwickelt sich in einem schönen Tempo, dennoch hätte ich mir gewünscht, mehr über ihn zu erfahren.
Ebenso über Conlan, ein weiterer Charakter mit einer sehr interessanten Rolle.

Schreibstil

Vanessas Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Sie beschreibt die Wesen einfach wundervoll und man kann sich gut vorstellen, wie sie aussieht. Der Anfang des Romans ist sehr humorvoll gestaltet. Dieser Humor verschwindet im Laufe der Handlung und hätte sich meiner Meinung nach etwas weiter durch den Roman ziehen dürfen.

Mein Fazit:

Trotz kleiner Schwächen besticht „Die wundersame Welt der Fabelwesen“ mit außergewöhnlichen Charme. Ich habe Abigails Reise gerne begleitet und die vielen Wesen kennengelernt. Auch wenn Abigail und ich wohl keine Freundinnen werden.

Besonders das Ende des Romans konnte mich überraschen und nachdem ich es sacken gelassen habe, gefällt es mir sehr gut.

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

dark diamonds, magie

Magicae 1: Die eiserne Ordnung

Karin Kratt
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300376
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Saycia arbeitet als Technikerin in Kaledron. Einer perfekten Welt, die sie als Arbeiterin unterstützen darf. Im Geheimen manipuliert sie Programme, um sich gegen Ungerechtigkeit, die nur sie zu sehen scheint, zu wehren. Dadurch gerät sie immer wieder ins Visier der Kenai, der Sicherheitsgarde von Kaledron. Sie flieht und kommt in ein altertümliches Dorf. Ajun, eine Anführer des Dorfes, nimmt sich ihrer an und führt sie in eine Welt der Magie ein. Ihre Vergangenheit lässt sich jedoch nicht ausradieren und die Kenai sind ihr bald auf den Fersen.

Auch dieses Buch gehörte zu meinen Must-Reads dieses Dark Diamonds Monats. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dieses Buch auch wieder beendet. Auch Karin führt uns in eine Welt der Technik ein, die sie wunderbar mit einer Welt verbindet, in der kein Fortschritt stattgefunden hat. Statt Energie gibt es dort Magie. Die perfekte Stadt Kaledron scheint düster. Saycia leidet unter den Strafen, die die Kenai über die Bevölkerung aussprechen dürfen. Die Welt der Magie erscheint dagegen wie ein ruhiger Hafen, wenn man denn mit seiner Magie umgehen kann.

Die Handlung wird uns aus der personellen Sicht von Saycia erzählt. Die Erzählperspektive schafft eine gewisse Distanz zu unserer Protagonistin, die ich an einigen Punkte sehr schade fand. Doch die Handlung macht die fehlende Bindung definitiv wett. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast an einem Stück gelesen. Es ist spannend zu verfolgen, wie Saycia sich an die neue Umgebung gewöhnt und wie sie lernt, mit ihrer Magie umzugehen. Einige Wendungen habe ich so nicht erwartet und das hat dazu beigetragen, dass ich nicht aufhören wollte, zu lesen.

Während ich das Tempo der Handlung zum größten Teil sehr angenehm fand, kam mir das Ende zu schnell. Außerdem wirkt es etwas überstürzt. Trotzdem macht es Lust auf die Fortsetzung, auf die ich jetzt warten muss.

Charaktere

Saycia ist eine mutige Protagonistin, die klare Werte hat. Die Kenai haben nicht nur einmal versucht, sie zu brechen. Dennoch steht sie immer wieder auf. Das erklärt an vielen Punkten ihre Vorsicht. Es macht sie sehr sympathisch. Doch leider ist dort, wie oben angesprochen, auch eine gewisse Distanz, sodass ich Saycia nicht komplett greifen kann.

Ajun ist ein ruhiger Mann, der sehr beherrscht und besonnen wirkt. Leider bleibt er neben Saycia zu Beginn sehr blass. Sympathisch, aber blass. Zum Ende hin gewinnt er an Farbe und ich sehe sehr viel Potenzial für die übrigen Teile der Trilogie.

Schreibstil

Karin Kratts Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Welt, die sie zeichnet, kann man sich sehr gut vorstellen.

Mein Fazit:

„Magicae – Die eiserne Ordnung“ ist ein spannender Auftakt der neuen Trilogie von Karin Kratt. Ich habe Lust auf mehr. Die Welt gefiel mir sehr gut, ebenso die spannende Handlung. Die Protagonistin Saycia ist wunderbar gezeichnet, nur Ajun bleibt daneben sehr blass. Es ist definitiv noch Luft nach oben, aber schon im ersten Teil steckt viel Potenzial, das zum größten Teil auch genutzt wurde.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Namenlose

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300345
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Nach dem großen Kampf kehrt wieder Normalität in ihr Leben ein. Wenn man sie und ihr Leben denn als normal bezeichnen kann. Aster, ihr Meister, lehrt ihr noch immer das Bändigen der Magie. Nur die Magie des Feuers rührt er nicht mit ihr an. Es kostet sie alles, ihn zu überzeugen. Schließlich schließen sie sich einer großen Mission an, deren Ziel sie weit von Andholme bringen wird. Zudem kriecht eine weitere Gefahr ganz langsam auf sie zu, die das gesamte Kaiserreich auf den Kopf stellen könnte.

Schon der Einstieg in den zweiten Teil der Reihe konnte mich fesseln und schockieren. Danach konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt mehr erfahren. Und so habe ich mich auf eine weitere Reise in diese faszinierende Welt begeben, die Jo hier geschaffen hat. Diesmal wird die Geschichte nicht ausschließlich aus Zianths Perspektive geschildert, sondern wir lernen weitere Figuren kennen, die zunächst nichts mit der Kernhandlung zu tun haben. Die Verflechtung der beiden Erzählstränge fand ich wirklich gelungen. Auch wenn ich lieber das Geschehen rund um Zianth verfolgt habe, ließ mich auch Aurils Schicksal nicht kalt. Ich fiebere dem Moment entgegen, wo die beiden Handlungsstränge aufeinander treffen.

Der zweite Teil überzeugt mit Spannung und Geschichte. Ich staune noch immer über diesen Weltenbau und die tiefgründigen Gedanken, die in alten Legenden und Vorgeschichte stammen. Ich kann gar nicht sagen, was mir am besten gefallen hat. Jo erschafft einen gut durchdachten und geführten Spannungsbogen, entwickelt die Beziehungen und Verflechtungen der Figuren auf wundervolle Art und lässt einen oft den Atem anhalten. Gerade das Ende! Stunden später kann ich noch immer nicht in Worte fassen, was dieses Ende in mir ausgelöst hat. Wie kann sie mich an dieser Stelle hängen lassen? Mit diesen Erkenntnissen und dieser Unwissenheit?

Charaktere

Zianth entwickelt sich weiter. Neugierig wie eh und je, saugt sie das Wissen auf und arbeitet an sich und ihrer Magie. Doch sie wird mutiger. Gerade im Umgang mit Aster. Ich fand es wahnsinnig spannend zu sehen, wie aus der Meister-Schüler-Beziehung eine komische Art der Freundschaft wurde.

Über Aster erfahren wir als Leser eine ganze Menge. Er ist ein faszinierender Charakter, den ich noch immer nicht in seiner Tiefe begriffen habe. Doch verfalle ich ihm immer mehr. Ich fühle und leide mit ihm.

Interessant war auch die Rolle, die Auril einnimmt. In einem anderen Teil des Landes verfolgen wir mit, wie seine Geschichte angestoßen wird. Auch er hat viel Potential und ich bin gespannt, was wir noch von dem großen Magier lesen werden.

Schreibstil

Vermutlich wiederhole ich mich, aber ich bin Jos Schreibstil verfallen. Er ist einfach toll. Bildhaft und kunstvoll. Noch immer ließen sich viele moderne Worte finden, aber komischerweise machen sie mir immer weniger aus.

Mein Fazit:

„Der Namenlose“ ist eine grandiose Fortsetzung, die mir einige wundervolle Lesestunden bereitet hat. Diese Welt hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen und ich will all ihre Geheimnisse ergründen. Am liebsten mit Aster an meiner Seite. Diese Reihe wird etwas Großes.

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432 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

fantasy, liebe, verrat, attentäter, jugendbuch

Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass es sich um den zweiten Teil handelt. Die Rezension zu Band Eins ist hier zu finden. Daher kann diese Rezension Spoiler zu „Der Kuss der Lüge“ enthalten.

Lia betritt Venda, ein ihr unbekanntes Reich. Sie weiß nicht, was hinter den Mauern der Stadt auf sie erwartet. Ein falscher Schritt kann ihren Tod bedeuten. Der Komizar, Herrscher von Venda, möchte ihre Gabe der Vorsehung für seine Zwecke nutzen. Nur Lia zieht ebenfalls ihre Vorteile und sucht nach Verbündeten, die ihr zur Flucht verhelfen können. Die Männer aus der Taverne, Kaden und Rafe, sind an ihrer Seite. Und während der eine um sein Leben fürchten muss, sieht sich der andere in einem Gewissenskonflikt zwischen dem Reich, dem er die Treue geschworen hat, und der Frau, die er liebt.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass mir „Der Kuss der Lüge“ zwar gefallen hat, es mich aber nicht überwältigt hat. Ich war mir bis vor einer Woche nicht einmal sicher, ob ich „Das Herz des Verräters“ überhaupt lesen möchte. Die Längen des ersten Buches haben den Lesespaß ausgebremst. Nur die letzten 150-200 Seiten konnten mich packen. Jetzt bin ich jedoch froh, dass ich dem zweiten Teil eine Chance gegeben habe. Erzählt wird er wieder aus Lias Sicht, mit eingeschobenen Kapiteln aus Rafe, Kaden und Paulines Sicht. Ebenso die kurzen Sequenzen aus alten Schriften sind wieder zu finden.

So spannend, wie Band Eins endete, begann Teil Zwei. Lia kommt nach Venda und gemeinsam mit ihr lernen wir das Volk der Barbaren kennen. Der Weltenbau gefällt mir wahnsinnig gut und das Leben in Venda wurde einem wunderbar nahe gebracht. Der Blick wird verrückt und man erkennt, was hinter der barbarischen Leben steckt. Zudem lernt Lia immer weiter, mit ihrer Gabe umzugehen. Sie wendet sich ihrer Religion zu und deckt mithilfe ihrer alten Schriften unbekannte Zusammenhänge auf. Gleichzeitig kündigt sich etwas Großes an und Lia versucht alles, um herauszufinden, was Venda plant. Als sie es erfährt, kann sie es kaum glauben. Auch mich hat es überrascht und geschockt. Sehr viel Actionreiches passiert gar nicht, aber durch die allgegenwärtige Gefahr, in der Lia steht, wird ein gutes Maß an Spannung zu haben. Außerdem gibt es ein, zwei Plottwist, die ich nicht so erwartet habe. Das Buch endet mit einem großen Knall und ich bin völlig baff.

Charaktere

Lia entwickelt sich. Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich von der Entwicklung halten soll, aber ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Sie ist sehr berechnend und begibt sich in ein Spiel von Katz und Maus mit dem Komizar Vendas.

Dieser Komizar ist das Highlight von „Das Herz des Verräters“. Ich kann es nicht genau erklären, aber er war für mich die spannendste Figur. So vielschichtig. Getrieben von Machthunger und doch liegt da noch etwas anderes hinter seiner Fassade. Eine, wie ich finde, gelungene Figur.

Ebenso hat mich Kaden überrascht. Wo ich in Band 1 immer Rafe sympathischer fand und ihn lieber mochte, konnte mich diesmal Kaden packen. Wir erfahren mehr über ihn und durch seinen inneren Konflikt ist es wirklich spannend, seine Sicht zu verfolgen.

Schreibstil

Ich habe mich in diesen Schreibstil verliebt. In Band Eins fand ich ihn zum Teil anstrengend und gewöhnungsbedürftig. Nun, ich habe mich daran gewöhnt und ihn lieben gelernt. Es ist sehr kunstvoll. Das einzige, was ich als störend empfunden habe, sind die Nacherzählungen der Gespräche. An vielen Punkten lässt die Autorin ihre Charaktere nicht in wörtlicher Rede zu Wort kommen, sondern erzählt nach, worum es in dem langen Gespräch ging.

Mein Fazit:

„Das Herz des Verräters“ ist ein gelungener Folgeband. Die Schwäche, die ich in „Der Kuss der Lüge“ gesehen habe – die Längen in der Handlung – finde ich nicht mehr. Stattdessen hat mich das Volk und die Lebensweise in Venda fasziniert, ich habe mitgefiebert und freue mich nun auf den nächsten Teil. Die Charaktere, allen voran der Komizar, finde ich sehr gelungen.

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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, gefahr, love, dystopie, rebellen

Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

Annie J. Dean
E-Buch Text: 404 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300505
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Die zwanzigjährige Danina möchte am liebsten niemals älter werden, denn mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter gibt sie ihre Entscheidungsfreiheit in jedem Lebensbereich an den Circle, der Obrigkeit des Planeten Isis, ab. Dieser ermöglicht ihr zwar ein Leben im Luxus, aber das ist nicht alles, das Dan sich vom Leben wünscht. Als Akt der Rebellion reist sie mit einer Freundin nach D-Town, um im Club der „Wilds“, so nennt sich die Opposition, tanzen zu gehen. Dieser Abend löst eine Welle aus, die sie nicht vorhersehen konnte.

Schon als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Koste, was wolle. In einer süßen Leserunde haben wir das dann auch gemacht. Das Lesen hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Die Handlung wird uns aus der Sicht der Protagonisten Dan und Rave erzählt. Das hilft dem Leser dabei, sowohl die Welt des „Circles“ als auch die Welt der „Wilds“ kennenzulernen. Während mir der Circle sehr schnell unsympathsch geworden ist, haben mich die Wilds eher fasziniert. Die Welt, in die wir als Leser entführt werden, vereint Altes mit Neuem. Alles funktioniert vollautomatisiert und an jeder Ecke gibt es die neueste Technik, die auch viel zur Überwachung genutzt wird. Trotzdem wurde ich an vielen Punkten überrascht, wie einfach das Leben auf dem Planeten gestaltet sein kann. Einfach und herkömmlich.

Die Handlung ist wirklich spannend und mir fiel es manchmal schwer, innezuhalten, um meinen Leseeindruck für den eingeteilten Abschnitt festzuhalten. Schnell wusste ich nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wer auf welcher Seite steht und welche Seite denn überhaupt gute Absichten verfolgt. Das fand ich so gut und hat die Spannung noch einmal um einiges erhöht.

Zudem fügt sich die Liebesgeschichte wunderbar in die Handlung ein und wirkt nicht gekünstelt oder fehl am Platz, sondern genau richtig.

Charaktere

Dan ist eine herrliche Protagonistin. Zu gleichen Teilen stark und mutig und gleichzeitig so jung und unschuldig, dass es fast an Naivität grenzt. Sie ist eine Kämpfernatur, die nicht aufgeben möchte und sich zwischen den Fronten der Wilds und des Circles wiederfindet. Völlig fasziniert von Rave versucht sie alles über ihn herauszufinden. Rave als ihr Gegenpart ist ebenso gut gelungen. Schon im ersten Kapitel aus seiner Sicht konnte er mich überraschen und für sich einnehmen, dabei habe ich noch längst nicht alles über ihn erfahren. Er ist stark, furchtlos und weiß, was er möchte. Gleichzeitig so gefühlvoll und verletzlich. Ein Protagonist nach meinem Geschmack. Ihre Dialoge haben mich nicht nur einmal Schmunzeln lassen.

Schreibstil

Annie J. Deans Schreibstil lässt einen sofort in die Welt des Planeten Isis eintauchen. Sie schildert die Welt, sodass man sie sich wunderbar vorstellen kann. Zudem lässt es sich flüssig lesen.

Mein Fazit:

„Love & Revenge – Zirkel der Verbannung“ ist ein starker Auftakt, der einen atemlos zurücklässt. Ich kann nicht glauben, dass ich jetzt einige Monate auf den zweiten Teil warten soll. Wie soll ich das aushalten?

Der Roman überzeugt mit einer spannenden Handlung, einer faszinierenden Welt, die neueste Technik mit alten Elementen miteinander vereint, und starken Charakteren, die einem schnell ans Herz wachsen.

Absolute Leseempfehlung!

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(24)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

fantasy, lichtalb, magie, magier, reihe

Die Staubgeborene

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300338
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Zianth findet einen Drachenstein und kann ihr Glück kaum glauben. Endlich hält sie ihre Freiheit in der Hand. Endlich kann sie der Mine den Rücken kehren. Im selben Moment äußern sich das erste Mal, die besonderen Fähigkeiten, die ihr inne liegen. Sie wird an einen neuen Ort gebracht und in der Magie unterrichtet. Von niemand anderem als Aster, einem Winteralb, der als Magier gefürchtet ist.

Die Geschichte wird aus der personellen Sicht der Protagonistin Zianth erzählt. Diese Sichtweise passt sehr schön in das High Fantasy-Setting des Romans. Generell gefiel mir der Weltenbau sehr gut. Wir als Leser werden in eine neue Welt eingeführt und erfahren zusammen mit Zianth viele Geheimnisse, die sich um die Wesen, die Götter die Geschichte der Welt ranken. Besonders die Wesen. Mit vielem hatte ich einfach so nicht gerechnet, aber ich bin überrascht, wie schön sie sich eingliedern. Auch die Wirkweise der Magie wird uns näher gebracht. Es ist ein außergewöhnliches Setting, das mich fasziniert hat und von dem ich definitiv noch nicht genug bekommen habe.

Auch das Handlungstempo ist sehr angenehm. Es ist nicht zu schnell, zieht sich aber auch nicht in die Länge. Es gibt so viel zu entdecken, dass es schön ist, dass es nicht von Actionszene zu Actionszene gibt. Dennoch kommt man auch in diesem Bereich auf seine Kosten. Gerade die finale Szene konnte mit Spannung und Überraschungsmomenten aufwarten.

Charaktere

Zianth ist eine überraschende Protagonistin. Gerade aus der Mine kommend, ist sie sehr schwach und unterentwickelt. Irgendwie war es mal interessant, so eine Protagonistin zu haben. Gleichzeitig bin ich froh, dass sie sich entwickelt hat. Mir hat sie wahnsinnig gut gefallen. Auch wegen ihrer immensen Neugier, die sie ab und an mal in Schwierigkeiten bringt.

Auch Aster als ihr Lehrmeister ist eine interessant gezeichnete Figur. Man erfährt nur sehr wenig über ihn, aber ich freue mich, ihn weiter kennenzulernen. Mir gefällt es sehr gut, wie sich ihr Verhältnis zueinander aufbaut.

Auch die Nebencharaktere bringen ihre Facetten mit. Die Rolle, die sie teilweise einnehmen, haben mich sehr überraschen können.

Schreibstil

Jo Schneiders Schreibstil konnte mich schon von der ersten Seite für sich einnehmen. Ich liebe die Bilder, die sie malt und man kann sich das Setting wunderbar vorstellen und sich dank ihrer Worte sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Das einzige, was mich ab und an verwundert hat, sind einige Begriffe, die ich nicht mit der Mittelalterlichen Welt vereinbaren konnte.

Mein Fazit:

„Die Staubgeborene“ ist ein sehr gelungener Einstieg in diese High Fantasy-Reihe. Es lohnt sich wirklich, einen näheren Blick auf diese Welt zu werfen. Mich konnte sie faszinieren und die Handlung konnte mich packen und überraschen. Endlich wieder ein Buch, das mich komplett für sich einnehmen konnte. Ich freue mich auf Band Zwei.

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liebe, jugendbuch, dicionum, fantasy, vivien summer

Dicionum - Du darfst dich nicht verlieben

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646603590
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Handlung

Katie wird aus ihrem Leben gerissen. In der einen Minute geht sie ihrer Arbeit als Tänzerin nach, in der nächsten findet sie sich in einer ihr unbekannten Unterkunft wieder. Niemand will ihr genau sagen, was es bedeutet, dass sie die Nummer Acht ist. Niemand gibt ihr Antworten auf ihre viele Fragen. Besonders nicht Will, der ihr deutlich zu verstehen gibt, dass er nichts für sie übrig hat. Oder doch?

Ich habe jetzt im Nachhinein noch einmal den Klappentext gelesen und ich muss sagen, dass ich ihn irreführend finde. Oder er verrät mehr, als man im ersten Buch erfährt. Der Einstieg in die Geschichte, die aus der Ich-Perspektive unserer Protagonistin erzählt wird, fand ich sehr gelungen. Man wird als Leser in die Handlung geworfen. Trotz vieler Fragezeichen kann man sich gut zurechtfinden und lebt sich in der Handlung ein.

Viele Antworten bekommen weder der Leser, noch Katie. Irgendwie macht gerade das Rätsel raten die Spannung aus, obwohl ich es mir schon gewünscht hätte, dass man zumindest Kleinigkeiten erfährt. Nach dem Ende des ersten Bands weiß ich nur Bruchteile und tappe eher im Dunkeln. Einiges kann man sich zusammenreimen, aber man hat keine Gewissheit für seine These. Die Idee wirkt daher nicht sehr neu, aber ich denke, dass Vivien Summer mich noch etwas Besseren belehren kann. Schließlich kommen noch zwei Teile, die einiges eröffnen können. Ansonsten merkt man sehr, dass es sich um den Auftakt der Trilogie handelt, da der Action-Part der Handlung auf der Strecke bleibt. Stattdessen begibt man sich mit Katie auf eine Reise, sich in der „neuen Welt“ des Dicio-Kreises zurechtzufinden.

Es konnte mich auf jeden Fall so fesseln, dass ich gerne weiterlesen würde.

Charaktere

Hier muss ich gestehen, dass ich etwas zerrissen bin. Auf der einen Seite mochte ich Katie, auf der anderen Seite war sie schon ein bisschen nervig. Ich kann Will verstehen, sie stellt einfach zu viele Fragen und denkt für meinen Geschmack zu wenig. Dennoch konnte ich mich mit ihr anfreunden. Mit unserem männlichen Protagonisten Will leider weniger. Ich stehe auf den Bad Boy-Typ. Definitiv, aber Will konnte mich leider nicht überzeugen. Die Handlungen, die ihn weicher und sympathischer zeichnen sollten, kamen leider nicht bei mir an. Mich hat seine Art ziemlich kalt gelassen, teilweise genervt, sodass ich Katies Gefühle und Gedanken ihm gegenüber nur zu Teilen – den negativen – nachvollziehen konnte. Auch blieb die Beziehung zwischen ihnen ziemlich farblos. Mich konnten sie leider nicht anstecken.

Schreibstil

Vivien Summers Schreibstil dagegen gefiel mir sehr gut. Die Geschichte war sehr angenehm zu lesen.

Mein Fazit:

„Dicionum – Du darfst dich nicht verlieben“ ist trotz kleiner Schwächen ein solider Auftakt der Trilogie. Ich für meinen Teil hätte gerne etwas mehr über den Dicio-Kreis und seine Hintergründe erfahren. Dennoch bin ich sehr gespannt, wie es für Katie weitergeht.

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