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27 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

endzeit, horror, zombie, amerika, michael dissieux

Graues Land

Michael Dissieux
E-Buch Text
Erschienen bei LUZIFER-Verlag Steffen Janssen, 07.01.2012
ISBN 9783943408027
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

pendergast, smithback, museum, thriller, new york museum

The Relic

Douglas Preston , Lincoln Child
Flexibler Einband: 468 Seiten
Erschienen bei Tor Books, 01.08.2005
ISBN 0765354942
Genre: Sonstiges

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54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

thriller, expedition, meteorit, meteor, lincoln child

Ice Ship

Douglas Preston , Lincoln Child
Fester Einband: 527 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur
ISBN 9783426195697
Genre: Krimi und Thriller

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103 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, mars, wyman ford, douglas preston, seltsame materie

Der Krater

Douglas Preston , Katharina Volk
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 13.12.2010
ISBN 9783426500484
Genre: Krimi und Thriller

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

thriller, gott, teilchenbeschleuniger, douglas preston, wissenschaft

Credo

Douglas Preston , Katharina Volk
Fester Einband: 586 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 30.05.2008
ISBN 9783426197981
Genre: Krimi und Thriller

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, pendergast, agent pendergast, museum, new york

Dark Secret

Douglas Preston , Lincoln Child
Fester Einband: 595 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 21.08.2006
ISBN 9783426197226
Genre: Krimi und Thriller

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Maniac - Fluch der Vergangenheit

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Flexibler Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN 9783426509722
Genre: Krimi und Thriller

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

thriller, schatzsuche, piraten, fluch, schatz

Riptide

Douglas Preston , Lincoln Child
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2001
ISBN 9783426619148
Genre: Krimi und Thriller

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thriller, new york, preston/child, pendergast, agent pendergast

Burn Case

Douglas Preston , Lincoln Child
Fester Einband: 623 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 19.08.2005
ISBN 9783426196496
Genre: Krimi und Thriller

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185 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

thriller, archäologie, indianermythen, spannung, wissenschaft

Thunderhead

Douglas Preston , Lincoln Child ,
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2002
ISBN 9783426621585
Genre: Krimi und Thriller

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 11 Rezensionen

thriller, new york, pendergast, zombie, zombies

Cult - Spiel der Toten

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 08.01.2010
ISBN 9783426198094
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gideon crew, aneurysma, todkrank, meisterdieb, täuschung

Mission - Spiel auf Zeit

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2012
ISBN 9783426509128
Genre: Krimi und Thriller

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, tibet, kloster, agent pendergast, kreuzfahrtschiff

Darkness

Douglas Preston , Lincoln Child
Fester Einband: 499 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 22.12.2008
ISBN 9783426198087
Genre: Krimi und Thriller

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, pendergast, douglas preston, lincoln child, usa

Fever - Schatten der Vergangenheit

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 521 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 07.01.2011
ISBN 9783426198919
Genre: Krimi und Thriller

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250 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, new york, pendergast, obdachlose, tunnelsystem

Attic

Douglas Preston , Lincoln Child , Thomas A. Merk
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.12.2000
ISBN 9783426618233
Genre: Krimi und Thriller

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290 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

thriller, pendergast, fbi, höhle, mord

Ritual

Douglas Preston , Lincoln Child , Klaus Fröba
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2006
ISBN 9783426631546
Genre: Krimi und Thriller

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(167)

308 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, pendergast, new york, fbi, agent pendergast

Formula

Douglas Preston , Lincoln Child , Klaus Fröba
Flexibler Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2005
ISBN 9783426627778
Genre: Krimi und Thriller

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, fbi, schottland, pendergast, mord

Revenge - Eiskalte Täuschung

Douglas Preston , Lincoln Child , Michael Benthack
Fester Einband: 473 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 14.12.2011
ISBN 9783426198995
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Roman ist der zweite Teil der Helen-Trilogie, in dem es um die vor vielen Jahren in Afrika verunglückte Frau des exzentrischen Agenten Aloysius Pendergast geht.

Judson Esterhazy - Pendergasts Schwager - trachtet dem Agenten bei einem Jagdausflug in den schottischen Mooren nach dem Leben. In den letzten Augenblicken vor Pendergasts vermeintlichem Tod, eröffnet Esterhazy ihm, dass Helen noch lebt und überlässt ihn dann seinem Schicksal in dem festen Glauben, er könne dem Tode nicht mehr entrinnen.
Pendergast jedoch überlebt, angetrieben von der Motivation, seine Frau ausfindig zu machen und die Geschichte hinter der Täuschung über den angeblichen Unfalltod Helens zu ergründen.

Der Roman rund um meinen Lieblingsagenten Aloysius Pendergast lässt mich ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück. Er ist zweifellos gut geschrieben, in gewohnter Wortgewandheit und der Liebe zum szenarischen Detail. Die Autoren überzeugen mich immer wieder mit ihrer Mischung aus straff beschriebener Handlung und geologischen Einzel- & Besonderheiten, die die Atmosphäre des Handlungsortes einzigartig werden lässt und darüber hinaus noch die Möglichkeit bietet, etwas zu lernen ohne belehrt zu werden. Auch abseits der Geologie gibt es immer wieder tiefere Einblicke in spezifische Fachbereiche - sei es in die Computerwelt oder sonstige technische Begebenheiten - die den Eindruck gründlicher und gut angewandter Recherche vermitteln.
Der Handlungsstrang ist durchaus logisch, auch wenn man während des Lesens stellenweise daran zweifelt. Doch die Fäden laufen letztlich gut zusammen und zerstreuen die Befürchtungen, die Autoren könnten sich im Verlauf verrannt haben.

Was jedoch die Freude am Lesen etwas trübt, ist die Tatsache, dass der Charakter Aloysius Pendergast mittlerweile an Glaubwürdigkeit einbüßt. Er ist noch immer der exzentrische Kauz, mit der Eleganz, der liebenswürdigen Überheblichkeit und dem Hang zum Exquisiten. Alles Eigenschaften, die in seiner Herkunft begründet sind und ihn durch und durch ausmachen. Doch er scheint mehr Leben zu haben, als ein unglückseliger Kater und seine Fähigkeiten zu überleben und die Zufälle, die ihm dabei helfen, sind lange ausgereizt. Hier wird sich zu oft der Deus Ex Machina bedient und man gewöhnt sich ab, mitzufiebern und um sein Überleben zu bangen, denn man weiß: Egal, wie ausweglos die Situation auch erscheint, Pendergast kommt lebend da raus. Nicht immer unbeschadet, er trägt nicht selten ordentliche Blessuren davon. Doch das führt mich schon zum nächsten Punkt, der mir sauer aufgestoßen ist. Während seiner Zeit in Schottland hatte er große Mühe, seine Gesundheit wieder herzustellen und immer wieder wird klargestellt, dass er noch nicht der Alte ist. Doch kurz darauf, bei einem Kampf zur Befreiung seines Mündels Constance Green, strotzt er nur so vor Wendigkeit und Flinkheit und fliegt sogar einem Ninja gleich über die Reling einer Yacht, stürzt sich ins Meer um gleich wieder ohne größere Anstrengungen an einer anderen Stelle - während der Fahrt versteht sich - auf das Schiff zu gelangen.

Nichts desto trotz hat mir der Roman einige Stunden Lesevergnügen bereitet, zumal es noch ein Wiedersehen mit einigen Personen aus vorherigen Romanen gab, die man lange nicht "gesehen" hat. Jedoch offenbart sich ihr Auftritt nicht in jedem Fall, man könnte teilweise das Gefühl bekommen, sie sind wirklich des Wiedersehens Willen dort, haben jedoch keine maßgebliche Beteiligung an der Handlung. Aber sicherlich wird sich das noch in dem letzten Teil der Trilogie klären. Der Roman spielt wieder an vielen verschiedenen Schauplätzen, was jedoch auch bedeutet, dass man sehr genau aufpassen muss, um nicht irgendwann den Überblick zu verlieren.

In einem Punkt stimme ich den Autoren Lincoln & Child in ihrem Nachwort jedoch nicht zu: Es heißt, alle Romane rund um den FBI-Agenten Pendergast sind eigenständige, abgeschlossene Romane, die man aus der Reihenfolge heraus lesen kann, ohne dass es zu Verständnisproblemen führt. Das mag auf die meisten zutreffen, wobei ich dennoch denke, dass dem Leser Entwicklungen der wiederkehrenden Charaktere verloren gehen, die sie einem näher bringen und verständlicher machen. Doch speziell bei der Helen-Trilogie bin ich der Meinung, man kann 'Revenge - Eiskalte Täuschung' nicht weit genug nachvollziehen, als dass die Handlung Sinn ergibt. Es gibt nicht viele Rückblicke und die, die vorhanden sind, geben nur spärlich Aufschluss über die Ereignisse, die zu dem Punkt führen, an dem Pendergast bei der Suche nach seiner Frau jetzt steht. Wem also Agent Aloysius Pendergast noch gänzlich unbekannt ist, dem rate ich, die vorangegangenen Werke - am besten in Folge - zu lesen, zumindest aber den Vorgänger von 'Revenge' namens 'Fever'.

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327 Bibliotheken, 4 Leser, 7 Gruppen, 71 Rezensionen

island, thriller, geister, insel, grusel

Geisterfjord

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken , Yrsa Sigurdardóttir
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.09.2011
ISBN 9783596192731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Yrsa Sigurdardóttir hat mit Geisterfjord ihren ersten Thriller geschrieben, der als eigenständiger Roman steht, und nicht in der Reihe rund um die Rechtsanwältin und Hobby-Ermittlerin Dora Gudmundsdóttir spielt.

Drei junge Leute aus Reykjavik - Katrin, ihr Ehemann Gardar und deren gemeinsame Freundin Lif - haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein runtergekommenes Haus in Hesteyri instand zu setzen und später als Gästehaus zu betreiben. Hesteyri liegt auf einer Insel, die nur per Boot erreichbar ist und das auch nur, wenn die Wetterbedingungen mitspielen, die jedoch in der Herbstzeit bereits unberechenbar sind. Ausgerüstet mit Materialien für die Renovierung, einigen Lebensmitteln, drei Handys und sonstigen - wenigen - Dingen, die das Überleben in der unwirklichen Landschaft garantieren, lassen sie sich von einem Skipper übersetzen und vereinbaren die Abholung für eine Woche später - sofern nichts dazwischen kommmt. Doch die ersten Zwischenfälle, die den Aufenthalt der jungen Leute nach und nach zur nervlichen Zerreißprobe werden lassen, ereignen sich bereits kurz nach ihrer Ankunft.

Parallel dazu spinnt die Autorin einen zweiten Handlungsstrang rund um den Psychologen Freyr, der von Kriminalkommissarin Dagný bei einem auf den ersten Blick 'harmlosen' Fall zu Rate gezogen wird. In einem Kindergarten wurde eingebrochen, etliche Dinge zerstört und an einer Wand das Wort "schmutzig" hinterlassen. Kein schönes Ereignis für die Betroffenen, aber zunächst sieht alles nach mutwilligem Vandalismus ohne erkennbarem Motiv aus. Doch bei einem Gespräch mit einem Patienten erfährt Freyr von einem ganz ähnlichen Fall, der sich Jahrzehnte zuvor an der Schule, an der der Patient früher unterrichtete, ereignet hat. Auch dort wurde ein Feld der Verwüstung hinterlassen und die Worte "hässlich" sowie "schmutzig" auf den Wänden verewigt, zusätzlich ein Klassenfoto verunstaltet. Nicht sicher, ob es sich nicht nur um einen Zufall handelt, stellt Freya mit Dagnýs Hilfe weitere Nachforschungen an und stößt auf Dinge, die ihn schnell an seinem Verstand zweifeln lassen. Nicht nur, dass die Kinder, deren Gesichter auf dem Klassenfoto bei dem Einbruch in der Schule damals bis zur Unkenntlichkeit verschandelt worden sind, nach und nach auf mysteriöse Weise wegsterben und seltsame Male in Form von Kreuzen auf dem Rücken haben, bei denen unklar ist, wer ihnen diese zugefügt hat. Plötzlich scheint auch das Verschwinden von Freyrs Sohn Benni von vor drei Jahren in Zusammenhang mit den Ereignissen zu stehen, obwohl sich der Psychologe lange nicht erklären kann, in welcher Weise.

Yrsa Sigrudardóttir versteht es auf grandiose Weise, Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluss auf einem hohen Level zu halten. Wenngleich der Plot bisweilen ein wenig konstruiert wirkt, lassen einen die Spannungs-Daumenschrauben, die sie unerbittlich anlegt, darüber hinweg sehen. Die Erzählweise ist straff und direkt, ohne viele Schörkel wie Landschafts- oder Personenbeschreibungen. Gerade das trägt im Zusammenhang mit der Storyline zu der beklemmenden Atmosphäre bei, die es unmöglich macht, das Buch eher wieder aus der Hand zu legen, als dass das letzte Wort gelesen wurde. Die Charaktere sind überzeugend und nur soweit vielschichtig, wie es ihre Rolle innerhalb der Geschichte erfordert. Auch das fand ich gelungen. Man muss das Buch allerdings sehr aufmerksam lesen, um die ganzen Verbindungen zu verstehen, die sich plötzlich zwischen den , vermeintlich für sich stehenden, Ereignissen auftun. Ein Teil der Entwicklungen ist gegen Ende vorhersehbar - was nicht negativ gemeint ist - auf einige Sachen konnte man jedoch nicht kommen, egal wie aufmerksam man das Buch gelesen hat. Normalerweise fühle ich mich bei solchen Wendungen immer ein wenig unwohl und als Leser "verschaukelt", doch da es sich hier nicht um einen klassischen Ermittlerkrimi handelt, sondern um einen Roman mit einer gehörigen Portion Mystery, ist das in dem Fall für mich völlig in Ordnung gewesen. Dennoch ließ mich die letzte Passage des Buches erstmal ratlos zurück, da ich sie nicht einzuordnen wusste. Es konnte die Vorbereitung auf einen Nachfolger sein, ebenso aber der ein wenig holprig umgesetzte Versuch, das Buch mit offenem Ende zu versehen und den Leser mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend zurückzulassen. Ganz sicher bin ich mir noch immer nicht, was davon zutrifft.
Wer gut portionierte Mystery mag und einen Faible für Romane mit beklemmender Atmospähre hat, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

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(30)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

horror, fantasy, berlin, drogen, selbstmord

Azrael

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453135796
Genre: Krimi und Thriller

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249 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, gewalt, tess gerritsen, jugendliche, mord

Trügerische Ruhe

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 01.12.1999
ISBN 9783442352135
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Ärztin - Dr. Claire Elliot - zieht mit ihrem Sohn Noah von Boston in den idyllischen Ferienort Tranquility (Maine), um dort die Nachfolge des verstorbenen Dorfarztes anzutreten. Ihr Sohn ist über diesen Ortswechsel wenig begeistert und es flammt immer wieder ein Mutter-Sohn-Konflikt zwischen den beiden auf, der nicht nur in der pubertären Phase des Jungen begründet ist, sondern auch darin, dass sein Vater zwei Jahre zuvor starb. Doch Noah ist nicht der einzige komplizierte Teenager in der Gegend, denn es bricht eine regelrechte Gewaltwelle aus, die von in Rage geratenden Jugendlichen ausgelöst wird. Dabei bleibt es nicht bei Vandalismus, es kommen auch Menschen ums Leben. Nachdem Dr. Elliot nach und nach Zusammenhänge zu einer ähnlichen Gewaltwelle erkennt, die Tranquility schon einmal 52 Jahre zuvor heimgesucht hatte, stellt sie mit Hochdruck Nachforschungen an, der Ursache auf den Grund zu kommen. Unterstützung erfährt sie dabei lediglich von dem örtlichen Polizeichef Lincoln Kelly, alle anderen Bewohner schweigen sich über die Vorfälle der Vergangenheit aus und begegnen Claire immer feindseliger, als diese nicht aufhört, in alten Wunden zu stochern. Als auch ihr Sohn Noah Anzeichen der mysteriösen Raserei zeigt, drängt die Zeit. Doch als Claire endlich die Ursache für Gewalttaten findet, kommt sie beinahe nicht mehr dazu, ihre Erkenntnisse mitzuteilen.

Die Grundbausteine für diesen Roman sind nicht neu: Die Fremde, die es schwer hat nach ihrem Zuzug, in der neuen, ländlichen Umgebung Fuß zu fassen und deren Fähigkeiten als Ärztin von den dortigen Medizinern und Bewohnern stets angezweifelt werden. Die Probleme mit dem Sohn, der natürlich nichts lieber möchte, als wieder in die alte Heimat zurück zu ziehen; Bakterien, eine Pilzkultur, ein Parasit oder ähnliches (ich will nicht zu viel verraten, was es genau ist), der Einfluss auf das Verhalten der befallenen Menschen nimmt und sie zu Berserkern werden lässt und zu guter Letzt noch eine Romanze, die aufgrund der turbulenten Ereignisse und der persönlichen Umstände unter einem schlechten Stern steht. Wie gesagt, alles nicht ganz neu. Doch das muss es auch nicht sein, um eine spannende Geschichte daraus zu machen und das ist Tess Gerritsen meiner Meinung nach gelungen. Die Charaktere sind überzeugend und "dreidimensional", die etwas verschrobene Dorfgemeinschaft gut und glaubhaft dargestellt und die Nachforschungen so spannend, dass ich selbst fieberhaft mitgerätselt habe, wie die biologischen Zusammenhänge sein könnten, die zu der Gewaltwelle führten. Der Roman ist gespickt von medizinischen Details, die allerdings manch einem zu spezifisch sein könnten, denn aus der Autorin spricht die Medizinerin, mit all dem Wissen, das dieser Berufsstand mit sich bringt. Jedoch vermittelt sie dieses Wissen oft mit Fachbegriffen, die nicht näher erläutert werden, was, wenn man in der Materie nicht drinsteckt, hier und da zu Verständnisproblemen führt.
Ansonsten ein gelungener, spannender Roman, der bei mir keine Langeweile aufkommen ließ.

  (7)
Tags: tess gerritsen, thriller, trügerische ruhe   (3)
 

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(373)

736 Bibliotheken, 9 Leser, 8 Gruppen, 97 Rezensionen

thriller, haut, autor, hamburg, mord

Das Skript

Arno Strobel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.01.2012
ISBN 9783596191031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Tochter des Herausgebers einer Hamburger Tageszeitung ist spurlos verschwunden und schnell ist man sich aufgrund der Umstände ihres Verschwindens sicher, dass es sich hierbei um eine Entführung handeln muss. Bald darauf erhält die Studentin Nina Hartmann ein mysteriöses Paket, das zum Inhalt eine auf Menschenhaut geschriebene Nachricht hat. Geschockt informiert Nina die Polizei, die rasch einen Zusammenhang zwischen der Entführung und der Postsendung vermutet.

Andrea Matthiesen und Stephan Erdmann werden auf diesen Fall angesetzt, ein Ermittlerduo, das erstmalig zusammen arbeitet und anfängliche Probleme mit ihrer beruflichen Partnerschaft hat. Die Probleme klären sich jedoch im Laufe ihrer Zusammenarbeit, als die Ursachen für die Verhaltensweise der zunächst unnahbar wirkenden Andrea ans Tageslicht kommen.

Die Ermittlungen führen die Polizei zu dem Schriftsteller Christoph Jahn, der ein Buch geschrieben hat, in dem genau das vorkommt, womit sich die Polizei konfrontiert sieht: Ein auf Menschenhaut geschriebenes Manuskript. Mehr noch: Es ist nicht das erste Mal, dass ein Psychopath die Inhalte seines Buches grausame Realität werden lässt, denn schon einige Jahre zuvor sorgte die detailgetreue Nachstellung seines Buches 'Der Nachtmaler' für Entsetzen bei Polizei und Bevölkerung. Konnte sich Jahn auch damals von dem Verdacht befreien, selbst der Killer zu sein, so gerät er nun erneut als dringender Verdächtiger ins Fadenkreuz der Ermitller.

Das Buch hat mich vom ersten Moment an gepackt. Der perspektivische Wechsel zwischen der Entführten und den Ermittlern ist ausgesprochen gut gelungen und die Darstellung der Ängste, die ein Mensch haben muss, der Opfer einer solch barbarischen und ausweglosen Situation wird, werden über sämtliche Sinneskanäle von Arno Strobel hervorragend vermittelt. Fast schon zu gut, denn die Beklemmung und Panik treibt ihre Wurzeln, je weiter das Buch voranschreitet, tiefer in die eigene Psyche, als einem lieb ist.

Die Charaktere sind gut entwickelt und vielschichtig, obwohl sie mich erst im Laufe der Entwicklung wirklich gepackt haben. Zunächst wirkte Andrea Mathiesen auf mich, wie die typische Frau im Polizeiapparat, die sich, um sich behaupten zu können, einen dicken Seelenpanzer zugelegt hat. Stephan Erdmann dagegen erschien mir zunächst ein wenig machohaft, der mit den Eigenschaften seiner Vorgesetzten Andrea deshalb Probleme hat, weil ihr am Ende ihres Vornamens ein 's' fehlt, sprich: weil sie eine Frau ist. Doch beide erste Eindrücke stellen sich bald als Vorurteil heraus und die zwischenmenschlichen Probleme und der Umgang mit ihnen, lässt sie von Seite zu Seite sympathischer werden. Letztlich hatte ich das Gefühl, dass sich da genau das richtige Duo gefunden hat, um den Fall erfolgreich zu lösen, sie mussten sich halt zunächst nur zusammenraufen.

Der Verlauf des Thrillers ist spannend, ohne Logikfehler und bietet überraschende Wendungen, ebenso die Möglichkeit, wenn man sehr genau liest und ein wenig geübt ist, den Täter ermitteln zu können. Was viele gerne als "vorhersehbar" abstempeln finde ich ein Muss bei guten Krimis oder Thrillern, bei denen ein Ermittlerteam im Mittelpunkt steht. Schließlich wird man beim Lesen selbst zur Spürnase und fühlt sich gut, wenn man eine harte Nuss knacken konnte. Allerdings, das ist gewiss, muss man wirklich sehr wachsam sein, sonst kommt man dem Übeltäter nicht auf die Schliche ;)

Der Schreibstil von Arno Strobel ist für mich immer wieder sehr angenehm. Nicht zu einfach, nicht zu hochgeschraubt sondern für mein Empfinden genau richtig. Keine unnötigen, ellenlangen Beschreibungen, sondern so dosiert, dass einem alles Wichtige vermittelt, die eigene Fantasie aber nicht bevormundet wird.

Fazit: Ein wirklich gelungener Thriller, der von Anfang bis Ende zu fesseln weiß!

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Tags: arno strobel, das skript, thriller   (3)
 

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(165)

322 Bibliotheken, 10 Leser, 4 Gruppen, 40 Rezensionen

zeitreise, lee harvey oswald, kennedy, vergangenheit, anschlag

Der Anschlag

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 1.055 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.01.2012
ISBN 9783453267541
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(29)

68 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

thriller, krimi, dean koontz, koontz, tod

Intensity

Dean Koontz
Fester Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Lübbe
ISBN 9783785708699
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dean koontz, mordfall, handschrift des rabenmanns, das böse, massenmörder

Der Rabenmann

Dean Koontz , Bernhard Kleinschmidt , Dean Koontz
Fester Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 12.12.2011
ISBN 9783453267350
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als John Calvino gerade einmal 14 Jahre alt ist, wird seine gesamte Familie im Rahmen einer Mordserie, begangen von dem Rabenmann Alton Turner Blackwood, ausgelöscht. Sie ist die vierte Familie, die Blackwood auf dem Gewissen hat und es wären sicherlich noch unzählige mehr geworden, hätte John Calvino den Rabenmann in der Nacht, in der seine Eltern & Schwestern ermordet wurden, nicht zur Strecke gebracht.
Jahre später - Calvino ist inzwischen bei der Polizei und hat selbst Frau und drei Kinder - wird eine Familie vom eigenen Sohn ermordet. Obwohl der Rabenmann tot ist, erinnern die Umstände und gewisse Details der Morde an die Gräueltat, die seiner Familie widerfahren ist. John beginnt zu ermitteln, obwohl ihm der Fall nicht zugeteilt wurde, und findet immer mehr Hinweise darauf, dass Blackwood - so unwahrscheinlich es auch scheint - zurückgekehrt ist und er und seine Familie auf der Liste des Killers stehen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn es ist nahezu unmöglich, gegen einen derart übermächtigen Gegner, dessen Existenz nicht zweifelsfrei bewiesen werden kann, Verbündete zu finden ...

Dean Koontz hat für meinen Geschmack mal wieder ein hervorragendes Werk mit viel Spannung geschaffen.
John Calvino ist als Charakter sehr gut gelungen, mit all seinen Abgründen, Zweifeln und persönlichen Dämonen. Ebenso Alton Turner Blackwood, dessen Geschichte in Form von Tagebucheintragungen immer wieder in die Haupthandlung einfließt, und ihn so noch greifbarer und bedrohlicher macht. Auch bei den Kindern von Calvino ist Koontz nicht in Oberflächlichkeit verfallen, sondern hat sie mit Träumen, Hoffnungen, Ängsten & persönlichen Macken versehen, die sie dreidimensional werden lassen. Wahrlich meisterlich!

Der Plot ist spannend, das Tempo jedoch nicht rasant sondern ein wenig gemäßigt - was dem Thrill für meinen Geschmack zugute kommt. Der Spannungsbogen wölbt sich nicht einem Regenbogen gleich, sondern erfährt mehrmals ein auf und ab. Für diese Geschichte eine gute Wahl. Der sprachliche Stil zeugt für mein Empfinden von schriftstellerischer Professionalität. Lediglich manche Ausführungen - insbesondere von John Calvinos alltäglichen Handlungen - sind mir an einigen Stellen zu ausschweifend und dadurch kommt latent Langeweile auf. Doch bevor diese sich einzunisten droht, geht es gewohnt spannend weiter, und ich kann über diese "Ausrutscher" hinwegsehen, die vielleicht nur ich persönlich als solche empfinde. Geschmacksache eben.

Das Ende hat mich überrascht, denn ich habe mir die ganze Zeit über die Frage gestellt: Wie kommt er aus der Nummer wieder raus, ohne sich totaler Klischees oder an den Haaren herbei gezogenen Zufällen zu bedienen. Doch er hat es geschafft. Es kommt zwar irgendwie die Deus Ex Machina zum Einsatz - sogar wortwörtlicher als man das meistens mit dem Begriff verbindet - doch ich konnte es als plausibles Ende annehmen, ohne enttäuscht zu sein. Nicht überragend, aber Koontz hat es auch nicht vermasselt.

Fazit: Ein spannender Mystery-Thriller! Für Thriller Fans ein Muss!

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Tags: dean koontz, rezension, thriller   (3)
 
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