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65 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Lost in a Kiss

Kati Wilde , Karla Lowen
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783426523063
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische Autorin Kati Wilde mit auf einen vierwöchigen Roadtrip durch Oregon und Kalifornien, auf dem die Funken fliegen. Frech, romantisch und leidenschaftlich.

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.
Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Brauchst du Geld für eine Kaution?

Das Cover gefällt mir richtig gut, man sieht nicht das komplette Paar, sondern nur einen Teil von ihnen, dadurch kann man sich die Figuren immer noch selber vorstellen, ohne ein vorgefertigtes Bild zu haben. Es passt auch ganz wunderbar zur Geschichte, auch wenn ich mir, allein vom Cover her, gedacht hätte, dass es hier nicht so heiß her geht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen, es wird alles aus Sicht von Aspen beschrieben und man lernt sie dadurch auch besser kennen. Für mich waren die Orte und auch die Gefühle sehr gut beschrieben, dadurch konnte ich selbst richtig mitfiebern und war immer gespannt, was als nächstes passiert.

Zu Beginn lernen wir Aspen und Bethany kennen, sie wollen zusammen mit Bethanys Bruder Bram auf eine Rundreise gehen. Aspen und Bram verstehen sich nicht gut und als Bethany im letzten Moment absagt, scheint das Thema gegessen. Doch Bram will mit Aspen fahren, damit er Bethany eifersüchtig machen kann.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da man Aspen sofort sympathisch finden muss. Sie lässt sich von anderen nichts sagen, hat einen ziemlich eigenen Humor und passt auf ihre Freundin sehr gut auf. Bereits ab der ersten Seite mochte ich sie und das hat sich auch im Laufe des Buches nicht geändert. Sie ist gerade auf dem Weg zum Treffpunkt und da lernen wir auch schon Bram kennen, den Bruder von Bethany. Er ist gutaussehend und gegenüber Aspen ein richtiger Arsch, zuerst mochte ich ihn nicht, aber ich habe bereits vermutet, dass da mehr dahinter steckt.

Bethany springt also ab, dies passiert wegen persönlichen Problemen, die nur Aspen kennt. Bram ist so versessen darauf, zu erfahren, was los ist, dass er den Roadtrip mit Aspen alleine macht. Irgendwie fand ich es ja süß, wie sich die beiden immer wieder in die Haare bekommen und der Plan von Bram klang nicht einmal so doof. Bevor die beiden aber losfahren, erfährt man noch mehr über Aspen und ihre Familie. Sie hat es nicht leicht und Bram erkennt das. Irgendwie fand ich es dann hinterhältig, dass er sie sozusagen mit Geld besticht, dass sie mit ihm mitfährt, da er um ihre Probleme wusste. Für ihn löst sich alles mit Geld, diese Einstellung fand ich dann doch nicht so prickelnd. Ich fand es auch von Aspen auf irgendeine Art und Weise schwach, dass sie das Angebot angenommen hat, aber andererseits kann ich sie auch verstehen.

Der Roadtrip selbst war sehr schön zu lesen, die beiden rufen eine Waffenruhe aus und haben tatsächlich Spaß. All die Orte und Dinge die sie machen, hörten sich super an und ich konnte mir, dank der Beschreibungen alles sehr gut vorstellen. Es kommt dann, wie es kommen muss und die beiden nähern sich an. Das passiert irgendwie schleichend, obwohl man es als Leser schon recht früh bemerkt. Ab da besteht der Großteil des Buches nur noch aus Sex. Und hier meine ich nicht gefühlvoll und romantisch, sondern Hass-Sex. Die beiden spüren die Anziehung und beschließen dann, dass sich das nur mit Hass-Sex lösen lässt. Irgendwie konnte ich mich damit nicht so richtig anfreunden, es fühlte sich einfach falsch an. Man wusste, dass sie mehr von einander wollen und dann beschränken sie sich auf sowas, das kann nicht lange gut gehen.

Schon bald gibts dann auch den großen Krach, dies passiert gegen Ende hin und ist das typische Drama. Kerl baut Mist und muss es ausbügeln. So auch hier und er hat wirklich viel Mist gebaut. Aspen tat mir da schon sehr Leid, da sie eigentlich nichts dafür konnte, weil sie nur eine gute Freundin sein wollte. Es wurde nochmal alles schön ausgebaut und man fühlt als Leser wirklich mit, wie es Aspen im Moment geht.

Das Ende war dann sehr schön, alles wurde gut und die Probleme wurden auch super gelöst. Hier gabs einen kleinen Twist mit dem ich nicht gerechnet hätte, aber dadurch wurde ich positiv überrascht.

Fazit:

Das Buch hat mit sehr überrascht, es kam immer anders als ich dachte und auch die Geschichte hatte ein paar tolle Wendungen eingebaut. Ich hätte mir nur gewünscht, dass mehr auf Bethany und ihre Probleme eingegangen wird, aber da sie nicht die Hauptperson des Buches ist, kann ich verstehen, dass sie in den Hintergrund rückt. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Im Bann der Elfenwelt: Das Schicksal deiner Seele

Cara Yarash
E-Buch Text: 274 Seiten
Erschienen bei Eisermann-Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783961731770
Genre: Fantasy

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Die verlorene Magie eines geheimnisvollen Volkes.
Eine prophezeite Retterin.
Und ein Opfer, das schwerer wiegt als der Wille des Schicksals.

Der wöchentliche Ausritt endet für die junge Merina anders als geplant. Nach einem Unfall findet sie sich in der Elfenwelt Elona wieder und erfährt im königlichen Palast von einer alten Prophezeiung. Gemeinsam mit der Prinzessin Aysira und dem eindrucksvollen Wächter Aladriel bricht Merina auf zum Tal der Göttin, denn sie allein entscheidet über den Ausgang der ewigen Fehde mit dem König der Totenwelt. Sind die wachsenden Kräfte der Halbelfe stark genug, um Elona zu retten – oder wird das Schicksal aller Elfen im Reich der Seelen besiegelt?
Quelle: eisermann-verlag.de

Meinung:

    Leise fluchend und ziemlich nass schlüpfte ich ins Schulgebäude und strich mir die klebrigen Strähnen aus der Stirn.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, da ich alles mit Elfen oder Feen liebe. Es sieht sehr magisch aus und verspricht auch eine solche Geschichte. Daher war ich gespannt, als ich zu lesen begonnen habe. Die Frau darauf soll Merina sein, die gerade Magie wirkt, das sieht doch alles ziemlich cool aus.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich einfach zu lesen, auch wenn es öfter verdrehte Sätze gab, oder die Logik nicht ganz passte. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, zuerst auch nur von Merinas, danach kommen auch noch andere dazu, aber nur ganz kurz.

Zu Beginn lernt man Merina kennen, die mit einer Freundin auf einen Ausritt geht. Dort trifft sie eine Frau, die ihr erzählt, dass dies die Elfenwelt ist und Merina geht mit ihr mit, denn ihr Schicksal ist es, diese Welt zu retten.

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und leider muss ich sagen, dass es mir gar nicht gefallen hat. Es begann schon mit dem Einstieg, denn es geht schnell los und als dann recht bald die Elfe auftaucht, hinterfragt Merina nichts und geht einfach mit ihr mit. Sie verschwendet keinen weiteren Gedanken an ihre Familie oder ihre Freundin, die nach ihr sucht. Bereits hier war ich von Merina genervt, da sie einfach zu allem "Ja" und "Amen" sagt und es oftmals so wirkt, als würde sie nicht selber nachdenken. Dies zog sich leider so durchs ganze Buch.

Was mir noch gar nicht gefallen hat war, dass alles perfekt passiert. Sie wird gefangen genommen? Jemand da wendet sich gegen die Gruppe und läuft mit ihr weg. Keiner kann Magie verüben in der Welt? Sie kann es sofort und das ohne Hilfe. Jemand stirbt? Sie nimmts hin und am Ende kommt die Person wieder zurück. Schon nach einigen Seiten wusste ich, wie alles ausgehen wird und was passieren wird, da es sehr vorhersehbar war. An sich wäre die Idee super gewesen, eine fremde Welt, die es zu retten gilt, ein Beschützer und eine Rebellengruppe. Doch es wurde zu wenig auf die Charaktere eingegangen, dadurch blieb mir niemand in Erinnerung und auch während des Lesens konnte ich keine Beziehungen aufbauen.

Dann gibts noch die Lovestory, die einfach zu schnell ging. Sie sehen sich und bereits zwei Tage später sind sie unendlich ineinander verliebt, obwohl sie sich nicht kennen und nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Was mich dann aber doch auch stutzig machte, war recht am Ende. Es passiert etwas mit Al und Merina scheint das nicht wirklich zu kümmern. Sie macht einfach weiter und zeigt sehr wenig Gefühl. Hat sie ihn dann wirklich geliebt?

Es wurden auch oft schon Sachen vorweg genommen. Es wird z.B. ein Name erwähnt, Merina weiß wer das ist, aber es wird erst eine Seite später erklärt. Sowas gab es öfter, auch mit anderen Dingen, nicht nur mit Namen. Da gab es dann leider einige Logikfehler. Meist stört mich das nicht, aber hier waren sie wirklich extrem und dies hat mein Lesevergnügen dann doch sehr beeinträchtigt.

Das Ende war dann schon lange klar. Merina erfüllt ihre Mission und dafür muss sie in die Welt der Toten. Dort war dann alles irgendwie ... komisch. Sie kommt in den Palast und dann geht sie erst Mal baden. Was? Menschen sind gestorben, sie muss ihre Pflicht erfüllen und dann geht sie baden? Und danach schlafen? Das ergab für mich leider keinen Sinn, da sie auch ansonsten nicht gezeigt hat, dass sie sich sonderlich anstrengt oder gar in Eile ist. Alles leider sehr unglaubwürdig. Nachdem dann alles vorbei ist gabs dann noch eine kleine Sache, die mich noch mehr gestört hat. Sie ist wieder in der Menschenwelt und wie versteckt sie ihre neuen Elfenohren? Sie klebt sie mit Klebeband am Kopf fest. Das fällt keinem auf?

Leider gab es in dem Buch zu viele Ungereimtheiten, es passierte alles zu perfekt und auch die Geschichte selbst konnte mich nicht überzeugen. Natürlich war die Grundidee super und die Charaktere hatten viel Potential, aber leider wurde dieses nicht genutzt.

Fazit:

Für mich war das Buch leider ein Reinfall. Ich wurde mit einem Charakter warm und auch die Geschichte war mir irgendwann recht egal, da ich sowieso wusste, wie es ausgehen würde. Es wurde sehr viel Potential verschenkt, daher vergebe ich nur 1 von 5 Sterne.


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303 Bibliotheken, 28 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

Rezension:

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Inhalt:

Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.

Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird ...
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Die Luft in Daaria, der Heimatstadt der Seelie, schmeckte nach Asche, und der Wind trug den Geruch von Rauch mit sich.

Das Cover finde ich wirklich toll, der Sand ist auch noch hervorgehoben, sodass man ihn auf dem Cover richtig spürt. Es zeigt noch nicht so viel vom Inhalt und doch sieht man sofort, dass es sich um ein Buch aus dem Fantasy-Bereich handelt. Mir persönlich gefällt das Cover sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut zu lesen, man kommt da sehr schnell durch das Buch. Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von verschiedenen Charakteren, jeweils in der Erzählperspektive. Dadurch verfolgt man die Geschichte von allen etwas genauer und kann sich auch in einige Charakter hineinfühlen. DIe Beschreibungen sind sehr gut in dem Buch, aber auch nicht zu ausschweifend.

Zu Beginn lernt man Freya und Ceylan kennen, dies sind sozusagen die Figuren, von denen alles ausgeht. Freya ist eine Prinzessin und will durch verbotene Magie ihren Bruder Talon finden, der angeblich verstorben ist. Ceylan will an die Mauer, die die Menschenwelt von der der Fae trennt, um dort zu dienen.

Ich habe das Buch mit ein paar anderen Mädels zusammen in einer Leserunde gelesen und die Meinungen waren wirklich durchwachsen. Ich persönlich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich bereits andere Werke der Autorin gelesen habe. So fiel mir auch hier der Einstieg recht leicht und ich war schnell in der Geschichte drinnen. Die Autorin beschreibt alles sehr detailreich und umfangreich, dadurch kann man sich leicht erschlagen fühlen, doch es passte zu dem Buch.

Es gibt viele Charaktere, aus deren Sichten wir auch lesen. Da hätten wir, wie schon erwähnt, Freya und Ceylan, dann noch Weylin, Larkin und Kherran. Natürlich kommen noch andere wichtige Charaktere vor, aber von diesen paar liest man auch. Die Handlungen beginnen unabhängig von einander, mit der Zeit fließen alle Stränge dann zusammen, sodass alles ein großes Bild ergibt. Ich mochte den Handlungsstrang von Ceylan recht gern, da sie sich in einer Welt von Männern behaupten muss und dabei zeigt, dass sie genauso schlagfertig ist wie diese. Hier gab es oft einige witzige Kommentare und Stellen, bei denen ich schmunzeln musste.  Sie lebt sich langsam ein und man begleitet sie auf ihrer Reise, das fand ich toll zu lesen.

Die Handlung von Freya war zuerst nichts neues. Sie will beweisen, dass ihr Bruder noch lebt und ihn finden, dazu befreit sie einen unsterblichen Wächter und haut mit ihm in das andere Reich ab. Freya ist die typische Prinzessin, nichts gewohnt und glaubt, ihr fällt alles vor die Füße. Dennoch wurde sie mir schnell sympathisch, da sie auch ehrgeizig ist und ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Bei ihrem Handlungsstrang kommt auch Larkin hinzu. Der typische, mysteriöse Kerl, der schweigsam ist und seine Prinzessin als Göttin ansieht. Ihn mochte ich auch, er redet ja auch nicht viel, daher gibt er einem nicht so viele Möglichkeiten ihn zu hassen.

Kheeran ist der Prinz der Unseelie und steht kurz vor seiner Krönung, da sein Vater kürzlich gestorben ist. Man lernt etwas über dieses Volk und auch über ihn selbst. Ich glaube fast, dass er mein Liebling in dem ganzen Buch ist, da er einfach so normal und unsicher wirkt, sodass ich ihn am liebsten in die Arme schließen würde und ihn trösten möchte. Ich mag es zu lesen, wie das Leben am Hofe ist und mit was sich die Herrscher herumschlagen müssen. So hat Kheeran auch einen Feind, der ihn umbringen möchte und dies auch öfter versucht. Das waren dann immer die kleinen Spannungsmomente.

Wenn ich nun so drüber nachdenke, passierte in dem Buch nicht viel, es wurde viel geredet und es wurde viel gereist, aber an sich passiert nicht viel. Und trotzdem fand ich das Buch einfach klasse! Irgendwann war ich voll drinnen und ich konnte nicht mehr aufhören, hab die letzten 200 Seiten in einem Rutsch gelesen. Es wurde gegen Ende nochmal richtig spannend, da alle Charaktere zusammen gefunden haben und sich dadurch auch neue Probleme ergeben haben.

Nach Beenden des Buches bin ich nun gespannt, wie es mit Kheeran, Freya und Ceylan weiter gehen wird. Es gibt keinen allzu schlimme Cliffhanger und dadurch ist auch die kurze Wartezeit nicht sonderlich schmerzlich, zumindest für mich nicht. Es wurde in der Gruppe gesagt, dass das Buch sehr an A court of thorns and roses von Sarah J. Maas erinnert, da ich dieses Buch aber nicht gelesen habe, kann ich dazu leider nichts sagen.

Fazit:

Für mich war dies ein gelungener Auftakt für eine tolle Fantasy-Reihe. Ich kann verstehen, dass einige das Buch zu lang finden, aber ich finde, dass alles gut genug erklärt und auch beschrieben wird. Manche Charaktere haben vielleicht nicht den nötigen Tiefgang, aber ansonsten wüsste ich nichts zu bemängeln. Ich vergebe hierfür 5 von 5 Sterne.


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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Prince of Hearts - Diesmal für immer

L. H. Cosway
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 04.10.2018
ISBN 9783736307896
Genre: Liebesromane

Rezension:

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Inhalt:

"Ich hatte nie eine andere Wahl, als dich zu lieben, oder?"

Wer möchte schon gerne mit dem Mann, der einem das Herz gebrochen hat, auf einen dreiwöchigen Roadtrip gehen? Reya kann sich kaum etwas Schlimmeres vorstellen. Doch sosehr sie sich auch dagegen sträubt, ist diese Reise für sie die Chance zum musikalischen Durchbruch. Wenn sie endlich  Erfolg haben will, kann sie das Angebot, durch Europa zu reisen und ihre Musik vor einem neuen Publikum zu spielen, einfach nicht ablehnen. Und es muss doch möglich sein, ihren Ex drei Wochen lang zu ignorieren ... Aber als Rey Trevor wiedersieht, muss sie feststellen, dass er nicht mehr der Junge von damals ist. Und als sie beginnt, ihn neu kennenzulernen, empfindet sie weitaus mehr als nur Respekt für den Mann, der er aus ihm geworden ist.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

   Ich stand auf dem Bürgersteig, machte Straßenmusik und sang eine ironische Version von "Wrecking Ball". Als ich die Augen offnete sah ich ihn.

Das Cover finde ich wirklich cool, auch wenn es nichts mit dem Buch zu tun hat. Trev ist ein Freerunner und kein Millionär im Anzug, also das passt leider gar nicht zusammen. Doch das Cover hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht, denn es erinnert mich sehr an Shades of Grey, reicher Typ im Anzug mit Geld und so.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich einfach und locker zu lesen, ich kam in dem Buch sehr schnell voran. Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von Reya, dadurch lernt man sie und ihre Gedanken sehr gut kennen und kann sich auch in sie hinein versetzen. Die Gefühle von ihr wurden sehr gut an den Leser transportiert, dadurch leidet man richtig mit ihr mit oder freut sich mit ihr, wenn etwas Gutes passiert.

Zu Beginn lernt man Reya und Trevor kennen, sie sind seit ein paar Jahren beste Freunde. Durch Zufall wird Trev aber berühmt und der Kontakt zu Reya bricht ab. Nach Jahren treffen sie sich wieder und Trev bietet Reya einen Job an. Sie weiß allerdings nicht, ob sie mit ihm zusammen arbeiten kann.

Ich habe das Buch in einer Leserunde von Lesejury gelesen und ich bin wirklich begeistert. Bereits die Leseprobe hat mir sehr gefallen und als es dann los ging, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch beginnt zwei Jahre vor der eigentlichen Geschichte, es wird also die Beziehung zwischen Trev und Reya gezeigt, wie gut sie sich verstanden haben und auch, dass sie beide sich mehr mögen, als es Freunde sollten. Dann gabs einen Sprung von zwei Jahren, Reya hat einen Job und keinen Kontakt mehr mit Trev. In nur wenigen Seiten wird hier beschrieben, wie es ihr nun geht und wie sie mit der ganzen Sache zurecht gekommen ist.

Trev arbeitet mittlerweile als Fersehstar, er ist in einer Show über Freerunner berühmt geworden. Ich muss sagen, dass ich ihn sofort mochte, er hatte eine total freundliche und offene, wenn auch direkte Art. Als er dann wieder bei Reya auftaucht, konnte ich sie verstehen, sie wollte nicht für ihn als Assistentin arbeiten, denn sie war immer noch verletzt von damals. Was damals passiert ist, erfährt man nur häppchenweise in kleinen Rückblicken und oh mein Gott, ich habe die Rückblicke geliebt! Ich war total neugierig und auch wenn es diese nicht oft gab, fand ich sie unglaublich spannend. Waren die beiden nun zusammen oder nicht? Was hat er gemacht, damit er sie so verletzt hat? Wie verlief ihr letztes Gespräch? Diese ganzen Fragen werden der Reihe nach beantwortet und ich liebt die Rückblenden. Sie waren richtig emotional und ich Reya tat mit einfach nur leid.

In der aktuellen Zeit nimmt sie den Job aber doch an, da sie das Geld braucht. Teil der Crew, welche bei der Show mitwirken, sind auch Paul, Cal, Leanne und James. Dies sind alles Nebencharaktere, zuerst liest man noch ein wenig von Paul, doch das verliert sich dann. Einzig Cal und Leanne kommen noch öfter vor, da sie eine angespannte Beziehung zu einander haben. Ihre Geschichte mochte ich auch total gern, auch wenn sie leider nur sehr oberflächlich behandelt wurde, da sie nur Nebencharaktere sind. Ich hoffe doch, dass wir von ihnen noch ein Buch bekommen.

Was mir bei dem Buch wirklich gut gefallen hat war, dass sich die Beziehung zwischen Trevor und Reya langsam entwickelt. Sie braucht Zeit um alles von damals zu verarbeiten und er gibt sie ihr. Auch als sie sich wieder näher kommen geht nichts zu schnell, alles bleibt in dem gleichen Tempo und sie fallen auch nicht wie wilde Tiere über einander her, das fand ich wirklich gelungen. Es gibt in dem Buch einige auf und abs, aber diese sind nicht von großen Dramen geprägt, zumindest nicht zwischen den beiden Protagonisten. Wie man erfährt hat Reya eine schwere Vergangenheit mit ihrer Familie und man erfährt erst recht spät, was damals passiert ist. Dieses Thema wird auch nochmals aufgearbeitet und ich konnte mich zuerst nur drüber aufregen. Ihre Familie ist so richtig doof und ihre Schwester hätte ich am liebsten eine rein gehauen. Wie man so rückgratlos sein kann, das regt mich auf. Irgendwie versteh ich es aber auch bei ihren Eltern. Auf jeden Fall hat mir dieser kleine Teil von Reyas Familie als Drama in dem Buch gereicht und ich finde es gut, dass es keine anderes zwischen Trevor und Reya gab.

Am Ende wurde eine Szene mit einem Zirkus eingebaut, dies war meines Erachtens unnötig und hätte weggelassen werden können. Vielleicht gibt es über diese Charaktere aber noch ein Buch und hier wurden sie vorgestellt. Auf jeden Fall war dies der langweiliste Teil des Buches. Das Ende selbst hat mir dann gut gefallen, alles kommt zum Schluss und als Leser bekommt man noch ein kleines Rätsel zum Nachdenken mit auf den Weg.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Es gibt hier keine großen Dramen und keine überstürzte Liebe, alles passiert langsam und wirkt dadurch viel realer. Ich mochte die Charaktere alle sehr gern und bis auf ein paar ganz kleine Punkte hat das Buch meine Erwartungen voll erfüllt. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.


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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Ungenügend

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.02.2016
ISBN 9783959912242
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

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Inhalt:

Scheiße!
Sie ist es!
Siedendheiß durchläuft es meinen Körper. Gott, diese Stimme! Allein schon wie mein Vorname über ihre rosa Lippen kommt, bringt mich um den Verstand.
Leon ist der Playboy der Schule, doch sein Herz gehört nur einer Frau: seiner ehemaligen Mathenachhilfe Alex. Als seine Eltern der anstößigen Beziehung auf die Schliche kommen, müssen sich Leons und Alex‘ Wege trennen.
Fast vier Jahre später stolpert Alex erneut in Leons Leben – und bringt es gehörig durcheinander. Denn nun steht sie als ausgebildete Lehrerin vor ihm und ein Zusammensein scheint unmöglich…

Ungenügend ist ein New Adult Roman über die verbotene Liebe zwischen Lehrerin und Schüler, gepaart mit prickelnder Erotik.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

    Wenn er nicht augenblicklich seine Klappe hält, entjungfere ich seinen Arsch.

Das Cover ist richtig hui. Ich steh auf Bauchmuskeln, haha. ABer im Ernst, ich finde, dass das Cover sehr gut zum Buch passt, da Leons Bauchmuskeln immer wieder angesprochen werden und es auch schon zeigt, dass sich hier Erotik verbirgt. Dadurch kann man sich schon ein wenig auf den Inhalt einstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer super zu lesen, ich war ab der ersten Seite gefesselt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, das besondere hier ist, dass es aus Sicht eines Junges ist. Sowas hatte ich erst bei ein paar Büchern und das finde ich immer wieder interessant. Die Beschreibungen waren ausreichend, aber für ausschweifende ist das Buch einfach zu kurz.

Zu Beginn lernt man Leon kennen, der eine neue Mathelehrerin bekommt. Diese ist zufällig seine alte Nachhilfelehrerin und dazu noch seine geheime Affäre. Seit zwei Jahren hat er sie nicht gesehen, doch die Anziehung zwischen den beiden ist immer noch da.

Ich hatte richtig Lust auf ein Buch der Autorin und dies war das letzte von ihr, das ich noch nicht gelesen habe. Also griff ich zu dem und habe sofort begonnen. Der Einstieg fiel mir recht leicht, die Idee ist an sich nichts neues, aber die Sichtweise schon. Zuerst war es komisch, als Junge zu denken, doch schon bald kam ich gut damit klar und ich kam schnell voran. Leon ist ein typischer Sport-Star. Er könnte jedes Mädchen an der Schule haben, hat unglaubliche Bauchmuskeln, die man mindestens drei Mal durch ein nasses Shirt sieht, und ist auf seine Jugendliebe bzw. Affäre von früher, Alex, fixiert. Diese steht dann plötzlich in seiner Klasse und ist seine neue Lehrerin.

Ob ich Alex mag, kann ich nicht sagen, ich denke aber nicht. Ich mag ihre Art nicht, dass sie Menschen eigentlich nur benutzt und selber keine wirklichen Gefühle zeigt. Ziemlich unfreundlich die Gute. Also mit ihr wurde ich bis ans Ende nicht warm, dennoch war ich gespannt, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt.

Besonders toll fand ich die Rückblenden, so erfährt man auch, was sich damals zugetragen hat. Die komplette Story an sich hat mich nicht umgehauen, war aber trotzdem schön zu lesen. Ab einem gewissen Punkt wurde das Buch aber sehr vorhersehbar, sodass ich schon früh wusste, worauf es hinauslaufen wird. Ich finde auch, dass man es einfach länger hätte schreiben sollen, dadurch hätten mehr Details eingebracht werden können und auch die Geschichte hätte ausgebaut werden können. So blieben mir die Charaktere alle fern und ich konnte mit keinen eine richtige Verbindung aufbauen. Ich habe die Geschichte also gelesen, nebenbei abgeschaltet und es einfach genossen, einmal nicht sonderlich viel denken zu müssen.

Aber war ich super gut finde, ist der Sex. Asuka Lionera hat bereits in anderen Büchern bewiesen, dass sie das sehr gut kann und, oho, wie sie das kann. Die Szenen waren hocherotisch und sinnlich geschrieben, es gab nicht nur Blümchensex, sondern auch etwas härtere Szenen, das hat aber alles gut zum Charakter des Buches gepasst. Nochmal: OHO.

Ich mochte die Beziehung zwischen Alex und Leon nicht, Leon ist ja kein schlechter Kerl, aber Alex tut ihm einfach nicht gut. Am liebsten hätte ich ihn geschüttelt und ihm gesagt, was er für ein Trottel ist. Gegen Ende hat er sich dann aber etwas gebessert, er zeigte Gefühle und ich fand die Entwicklung am Ende, von der gesamten Geschichte recht gut. Zwar wusste man schon früh, was passieren wird, aber ich mochte es, wie sich Leon verändert hat. Ziemlich abrupt hat das Buch dann geendet, das hätte man noch etwas schöner schreiben können, aber nicht schlimm, es hat mich ja unterhalten.

Dies ist der erste und wahrscheinlich einige Roman der Autorin in diesem Genre, doch ich fand ihn nicht so schlecht, auch wenn ich einige Kritikpunkte habe. Es gab schon Logikfehler, vieles war vorhersehbar und auch die Geschichte war nicht sonderlich originell, aber dennoch habe ich es gern gelesen. Allein schon wegen Leon, denn er ist ein interessanter Charakter und wenn man als Frau aus Sicht eines Jungen liest, ist das nochmal was anderes.

Fazit:

Nicht das tollste Werk der Autorin, aber ich habe auch schon viel schlechtere Bücher gelesen. Es war vorhersehbar und ich mochte Alex einfach nicht, doch ansonsten hat mich das Buch unterhalten und für Zwischendurch ist es sicherlich super. Ich gebe 3 von 5 Sterne.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

The Winner's Curse

Marie Rutkoski
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Macmillan USA, 03.03.2015
ISBN 9781250056979
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Inhalt:

As a general's daughter in a vast empire that revels in war and enslaves those it conquers, Kestrel has two choices: she can join the military or get married. Kestrel has other ideas.

One day, she is startled to find a kindred spirit in Arin, a young slave up for auction. Following her instinct, Kestrel buys him - and for a sensational price that sets the society gossips talking. It's not long before she has to hide her growing love for Arin. But he, too, has a secret and Kestrel quickly learns that the price she paid for him is much higher than she ever could have imagined.

The first novel in a stunning new trilogy, The Winner's Curse is a story of romance, rumours and rebellion, where dirty secrets and careless alliances can be deadly – and everything is at stake.

Meinung:

   She shouldn't have been tempted.

Ich weiß noch, ich hab das Buch damals in einer Buchhandlung in Edinburgh gesehen und musste es wegen des Covers haben. Dieses ist einfach unglaublich schön und auch der Rest der Reihe besticht mit seinem Aussehen. Darauf zu sehen ist Kestrel in einem tollen Kleid, der Titel steht über das ganze Cover geschrieben und insgesamt wird es dadurch zu einem Blickfang.

Der Schreibstil der Autorin hat mir zuerst ein paar Schwierigkeiten bereitet. Sie schreibt eher komplex und verwendet auch einen solchen Wortschatz, doch mit der Zeit wurde es immer besser und ich kam schnell voran. Man kann sich als Leser die Orte und Personen wirklich gut vorstellen, da es genaue Beschreibungen gibt. Das Buch ist aus der allwissenden Perspektive geschrieben.

Zu Beginn des Buches lernt man Kestrel kennen. Sie ist mit einer Freundin auf dem Markt, wo sie dann auch einen Sklaven, Arin, kauft. Arin scheint sehr nützlich zu sein, doch heimlich plant er sein eigenes Ding.

Ich habe dieses Buch wieder zusammen mit Ney gelesen, nachdem es nun ein paar Jahre auf meinem Sub lag. Der Einstieg fiel mir, wie schon gesagt, wegen des Schreibstils etwas schwer, doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, kam ich recht gut weiter. Ich war der festen Überzeugung, dass es sich hier um ein Fantasy Buch handelt, und erst am Ende ist mir aufgefallen, dass es keines ist. Doch das hat das Lesevergnügen nicht im geringsten beeinträchtigt, das Buch hat mich sogar positiv überrascht!

Kestrel ist die Tochter des Generals, sie soll entweder bald heiraten oder zum Militär gehen. Sie kann nicht kämpfen, dafür aber Musik machen. Und sie glaubt an das Gute in Menschen. Das ist schon ziemlich alles, was ich über sie sagen kann und ich weiß einfach nicht, ob ich sie mag oder nicht. Manchmal wirkte so auf sich selbst fixiert, dass sie alles um sich herum einfach so hinnahm und nicht genauer hinterfragt hat. Hätte sie bei Arin öfter nachgefragt bei gewissen Dingen, dann hätte es vielleicht anders kommen können.

Arin war mir sofort sympathisch, er wirkte zuerst unnahbar und geheimnisvoll, mit der Zeit lernt man ihn aber besser kennen und auch seine Absichten. Natürlich kann man darüber streiten, ob er nun das richtige tut oder nicht, aber ich mag den Kerl einfach. Vor allem gegen Ende, als er zeigte, dass er Gefühle hat und nicht nur das macht, was man ihm sagt, wurde er zu meinem Lieblingscharakter. Er gehört zu den Herrani, der unterdrückten Rasse und besitzt handwerkliches Geschick.

Mir gefällt der Aufbau dieser Welt richtig gut, es wurde erklärt, warum die Verhältnisse so sind, wie sie eben sind und wie es früher war. Im Prinzip haben wir hier zwei Rassen, die sich bekämpfen, da eine immer die Stärkere sein will, so kennt man es auch aus der Geschichte des echten Lebens. Meiner Meinung nach hat die Autorin dieses Thema gekonnt umgesetzt, sie hat so einige wichtige Botschaften in dem Buch verpackt und dies mit einer grandiosen Geschichte aufgehübscht. Im Verlauf der Geschichte selbst passiert nicht sonderlich viel, das meiste spielt sich erst am Ende ab, doch das ist nicht schlimm. Hauptsächlich reden Arin und Kestrel in dem Buch miteinander, man merkt, wie sie sich eine Freundschaft aufbauen, auch wenn dies in der Gesellschaft nicht gut geheißen wird, denn er ist ein Slave.

Mir gefiel es, wie sich die beiden langsam näher gekommen sind. Er mochte sie zuerst nicht und sie hatte einfach nur Mitleid. Eine interessante Ausgansgbasis um eine Freundschaft und danach eine Beziehung aufzubauen. Die Szenen mit den beiden waren aber sehr emotional, man erfährt immer wieder Neues über ihre Vergangenheit und warum sie beide so sind, wie sie eben sind. Besonders mochte ich die Momente, in denen Kestrel Musik gemacht hat. Man spürte die Emotionen förmlich beim Lesen.

Was ich selbst erschreckend fand war, wie hier Menschen einfach so als Sklaven gehalten werden. Nicht nur die Unterdrücker machen dies, sondern auch die Sklaven selbst am Ende. Man müsste sich denken, dass diese aus den Fehlern der anderen gelernt haben, doch anscheinend ist dem nicht so. Ich finde es völlig unverständlich, wie man einen Menschen als Haustier halten kann. Das hat mich während des Lesens ziemlich aufgewühlt.

Gegen Ende nahm das Buch dann an Fahrt auf und ich habe gerätselt, wie die Autorin es enden lassen wird. Leider kam es nicht so, wie ich es mir erhofft habe, trotzdem hat mir das Ende sehr gut gefallen. Es ist anders als erwartet und bietet doch sehr viele Möglichkeiten um die nächsten Bände anzuknüpfen. Nichtsdestotrotz ging es mir dann doch etwas schnell. Man las einen Absatz und der nächste Absatz spielt ein paar Tage später und dann war es vorbei. Hier hätte die Autorin alles noch ausschmücken können, ein paar Szenen zu der Gefühlswelt von Kestrel und Arin schreiben können, denn das letzte Zusammen sein der beiden war zum Haare raufen. Warum tut man den Lesern sowas an?!

Fazit:

Obwohl ich mir zuerst ein komplett anderes Buch erwartet habe, konnte mich diese Ausführung auch überzeugen. Die Charaktere hatten Tiefe und man konnte die Beweggründe gut nachvollziehen. Außerdem baut sich hier alles langsam auf, man hat Zeit sich darauf vorzubereiten und es geht nichts zu schnell, das gefällt mir. Ich vergebe 4 von 5 Sterne, da es hin und wieder kleine Längen hatte und das Ende besser ausgebaut hätte werden können.

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Winterhof

Sameena Jehanzeb
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 05.10.2018
ISBN 9783946955153
Genre: Fantasy

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

»Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.«

Von klein auf liebt Kora den Schnee und den Winter. Seine eisige Umarmung gibt ihrem kranken Herzen das Gefühl, im richtigen Takt zu schlagen. Je älter Kora wird, desto weniger Schnee gibt es in ihrem Leben. Die Welt wird wärmer, die Umweltkatastrophen verheerender und schon bald muss Kora den Winter suchen. Schließlich findet sie ihn in einem kleinen Dorf, in dem der Legende nach die Schneekönigin wohnt. Als sie tatsächlich auf diese trifft, stellt die Königin des Winters sie vor eine Entscheidung, bei der Kora nur verlieren kann – ganz gleich, welche Wahl sie trifft.
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Es war einmal ein Mädchen, das träumte von Schnee – schon sein ganzes Leben lang.

Das Cover hat mich sofort verzaubert! Auch wenn erst September ist, hat es sogleich winterliche Gefühle in mir ausgelöst. Die Farbe, als auch der Titel passen einfach perfekt in diese Jahreszeit und die Frau, die auf dem Cover zu sehen ist, ist die Schneekönigin höchstpersönlich. Insgesamt ein sehr stimmiges und schönes Cover, welches zum Träumen verleitet.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen, zuerst wirkt er märchenhaft doch dann wird er immer düsterer und passt sich dem Geschehen an. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Erzählperspektive, dabei beobachtet man Kora und auch hin und wieder die Schneekönigin bei ihrem Treiben. Man bekommt in die Gedanken von beiden genauere Einblicke und versteht dadurch beide Seiten besser.

Zu Beginn lernt man Kora und ihre Familie kennen, sie fahren in ein kleines, verschneites Dorf um dort Urlaub zu machen, doch die Bewohner verhalten sich komisch und Kora fängt auch noch an von einer Schneekönigin zu träumen.

Die Rezension wird etwas kürzer ausfallen, da das Buch nicht sehr lange ist und ich nicht zu viel spoilern möchten. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, Kora mochte ich sofort. Zuerst liest man ein kleines Märchen als Prolog und dann fängt die eigentliche Geschichte an. Die Aufmachung des Buches ist wirklich schön, die Kapitel sind auch nicht von 0-10, sondern von 10-0 betitelt, dadurch zählt man sozusagen die Tage der Geschichte herunter (hoffe ich). Diese Idee mit den absteigenden Zahlen fand ich wirklich süß und es hatte was von einem Showdown.

Die Handlung selbst war eher düster, nicht so freundlich, wie man es von vielen anderen Märchen gewohnt ist. Allerdings wurde die Schneekönigin hier ganz anders als in den bekannten Märchen dargestellt und es steckt noch mehr dahinter. Neben ihrer Aufgabe den Winter zu bringen, muss die Schneekönigin selber auch große Opfer bringen, was man als Leser aber erst im Laufe der Geschichte lernt. Zuerst begleitet man Kora, ihren Mann und ihre Töchter bei einem ganz normalen Urlaub, ich fand die Szenen wirklich toll, da man richtig spürte, was sie denn für eine perfekte Familie sind. Mit der Zeit stellt Kora dann aber fest, dass sie die Leute im Dorf komisch ansehen und immer wieder träumt sie schlecht.

Man erfährt als Leser auch nicht alles auf einmal, in jedem Kapitel kommen neue Aspekte hinzu. Dass es die Autorin schafft, in einem so kurzen Buch trotzdem so viel Spannung aufzubauen, bewundere ich. Außerdem hat sie einen Charakter ganz unkonventionell gestaltet, das fand ich sehr erfrischend.

Ich fand die Grundidee und auch die Umsetzung gelungen, man hätte das Buch noch länger machen können, denn so war es leider innerhalb von einer Stunde ausgelesen, aber ansonsten habe ich nichts zu bemängeln. Das Ende wurde durch eine schwere Entscheidung nochmal aufgebauscht, man fieberte richtig mit Kora mit und ich wusste bis zum Ende nicht, wie sie sich nun entscheiden würde. Es war ein tolles aber sehr kurzes Lesevergnügen.

Fazit:

Wäre das Buch nur länger gewesen, ich fand die erschaffene Welt, wie auch die Charaktere super und konnte mich ganz in der Geschichte verlieren. Die Schneekönigin war mir als Charakter zuerst unsympathisch, doch als ich alles verstand, verstand ich auch sie besser und die Geschichte nahm dadurch noch ein traurigeres Ausmaß an. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Daughter of the Pirate King

Tricia Levenseller
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Feiwel & Friends, 28.02.2017
ISBN 9781250095978
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

There will be plenty of time for me to beat him soundly once I've gotten what I came for.

Sent on a mission to retrieve an ancient hidden map—the key to a legendary treasure trove—seventeen-year-old pirate captain Alosa deliberately allows herself to be captured by her enemies, giving her the perfect opportunity to search their ship.

More than a match for the ruthless pirate crew, Alosa has only one thing standing between her and the map: her captor, the unexpectedly clever and unfairly attractive first mate Riden. But not to worry, for Alosa has a few tricks up her sleeve, and no lone pirate can stop the Daughter of the Pirate King.
Quelle: amazon.de

Meinung:

    I hate having to dress like a man.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, es ist nicht aufdringlich, zeigt aber doch, um was es in dem Buch geht. Man sieht die See, Alosa und ein Stück Papier, das man als Stück der Karte interpretieren kann. Für mich passt das Cover einfach perfekt zu dem Buch und ich habe nichts zu bemängeln.

Der Schreibsil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Nicht alle englischen Bücher sind leicht verständlich, hier allerdings kam ich schnell voran, auch wenn es keine sonderlich einfache Sprache war. Der Schreibstil ist einfach so gut. Man liest das Buch aus Sicht von Alosa und kann dadurch gut in ihr Inneres blicken, ob man sie dann mag, ist eine andere Sache.

Zu Beginn lernen wir Alosa kennen, sie ist Gefangene auf dem Schiff von Draxen. Doch Alosa verfolgt eine Mission. Bald schon funkt ihr der erste Maat Riden aber dazwischen und sie beginnt ihn irgendwie zu mögen.

Das Buch habe ich wieder zusammen mit Ney gelesen. Piratenbücher sind einfach unser Ding. Dieses hier lag schon zu lange ungelesen bei mir herum, also haben wir es in Angriff genommen. Ich muss sagen, dass der Einstieg sehr einfach ist, es geht gleich spannend los, da das Buch mit einem Überfall auf das Schiff von Alosa beginnt. Als Leser weiß man natürlich noch nicht, dass dahinter ein größerer Plan steckt, aber die Spannung ist da.

Die Geschichte geht dann recht langsam voran, Alosa ist auf dem Schiff und versucht die Karte zu finden, wegen der sie da ist. Immer wieder stößt sie mit Riden zusammen, den Bruder und ersten Maat des Captains. Ihn mochte ich richtig gern, da er zeigt, dass Piraten nicht immer schmutzig und gehässig sein müssen, sondern auch nett und rational-denkend sein können. Es gibt in dem Buch immer wieder Situationen, in denen manch ein Pirat anders gehandelt hätte, doch Riden glaub noch an das Gute in den Menschen und trifft daher andere Entscheidungen. Er tat mir dann oft schon leid, da Alosa ihm sehr viel nur vorspielt um sich dadurch Privilegien zu erschleichen, Riden ist so ein toller Kerl und sie verarscht ihn nur.

Was aber das Spezialgebiet von Alosa ist. Sie kann lügen und betrügen, sie ist von sich selbst sehr überzeugt und glaubt unsterblich zu sein, zumindest wirkt es oft so. Ich mochte sie einfach nicht, sie hat nichts Liebenswürdiges an sich und ist immer nur auf ihren eigenen Vorteil aus. Es umgibt sie aber noch ein Geheimnis, das schon bald gelüftet wird, für mich kam das aber nicht überraschend. Jedenfalls entwickelt sie im Laufe des Buches sowas wie Sympathie für Riden und schätzt es, dass er sie nicht bei jedem Verstoß töten lassen will. Man merkt immer mehr, dass die beiden intimere Gefühle entwickeln, bei Riden mehr als bei Alosa.

Und darum geht es im Großteil des Buches. Wie die beiden aneinander geraten und wie sie sich näher kommen. Damit hätte ich 80% der Handlung beschrieben. Hier hätten ruhig mehr Kämpfe eingebaut werden können. Der Rest war dann noch ein bisschen Spannung und tolle Piraten. Die Piraten waren wirklich toll, manche habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere mochte ich bis zum Ende nicht. Die Crew von Draxen war bunt gemischt und genau so hätte ich mir ein Piratenschiff vorgestellt.

Was ich aber nicht verstehe ist, wieso keiner bemerkt, dass Alosa sich Nachts auf dem Schiff herum schleicht. Nicht einmal Riden merkt es. Gegen Ende allerdings kommt wieder etwas Spannung auf, ein neuer Piratencaptain tritt auf die Bildfläche und bringt frischen Wind in die Sache. Hierbei handelt es sich nicht um Alosas Vater, von diesem lesen wir so gut wie gar nichts in dem Buch, die paar Auftritte die er aber hat, sind richtig beängstigend. Er hat eine starke Persönlichkeit und eine dunkle Ausstrahlung, finde ich gut. Unser anderer neuer Pirat hat ein Geheimnis, das nicht wirklich ein Geheimnis für mich war. Das war irgendwie enttäuschend, aber was solls. Es gab also am Ende nochmal einen schönen Kampf und das Mysterium um Alosa wurde auch gelüftet. Es fehlte mir dann aber doch etwas, es ging alles recht schnell, und im Mittelteil hat es sich gezogen, das war nicht gerade ausgewogen.

Fazit:

Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem mir die Hauptperson unsympathisch war. Bei diesem hier ist es aber der Fall, Alosa ist eingebildet und verblendet, anders kann ich es nicht ausdrücken. Die Geschichte selber hat mir aber gut gefallen und auch die Piratenaspekte kamen recht gut rüber. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die Einherjer: Feuer und Meer

Pascal Wokan
E-Buch Text: 491 Seiten
Erschienen bei null, 03.08.2018
ISBN B07FXGKH5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht …
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!

    Skaldheim, ein von Eis und Schnee beherrschtes Land. Alte Legenden, Mythen und Helden./i>

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich hab es jetzt erst richtig genau angesehen und es ist malerisch gehalten, man erkennt trotzdem alles. Es hat schon einen sehr nordischen Touch und man erkennt sofort, in welche Richtung es gehen wird. Ich finde auch die verwendeten Farben sehr schön, da gibts nichts zu meckern.

Der Schreibstil des Autors ist wie immer unglaublich gut zu lesen, man kommt sehr schnell weiter und ich war ab der ersten Seite wieder in der Geschichte gefangen. Bei diesem Buch liest man ein Kapitel in der aktuellen Zeit (also aktuell im Buch) und eines in der Vergangenheit, dies wechselt sich immer ab. Geschrieben ist das Buch aber aus Sicht von Asgrim, egal in welcher Zeit.

Zu Beginn gibt es eine kurze Einleitung, ein Kapitel über den letzten Krieg der Einherjer und danach begleitet man Asgrim auf seiner Reise. Er möchte sich nur bedeckt halten, doch als ein Halbriese zu ihm kommt, begleitet er diesen und seine Gefährten auf ein neues Abenteuer.

Relativ schnell kam ich in die Geschichte, als ich erst einmal begonnen habe zu lesen. Zuerst war ich etwas verwirrt, da so einige Namen vorkamen und es ja auch die Zeitsprünge gab, das kann aber auch daran liegen, dass ich in meiner Mittagspause die ersten paar Kapitel gelesen habe. Sobald ich allerdings alles verstanden habe, gings auch schon dahin. Asgrim wirkt zuerst wie ein sehr einsamer alter Mann, doch der Schein trügt, der er ist eigentlich ein ziemlich cooler Charakter. Im Laufe des Buches lernt man immer mehr über ihn und seine Vergangenheit, dadurch konnte ich ihn auch schon bald ins Herz schließen, da er nicht alles für gut hält, was er getan hat.

Mit ihm fängt die Reise auch an, denn die Gefährten (klingt sehr nach Herr der Ringe), suchen ihn und wollen ihn auf der Mission dabei haben. Wie zu erwarten war, besteht ein Großteil des Buches aus Reisen und Gesprächen, allerdings nur in der aktuellen Zeit. Man lernt viel über Asgrim und wie die aktuelle politische Situation aussieht. Nach und nach wird man als Leser mit Häppchen gefüttert, das mag ich sehr gern.

Die zweite Zeit, vor fünfzehn Jahren, hat mir allerdings fast besser gefallen. Ich habe eine kleine Liebe für blutige und brutale Kämpfe entwickelt, und bei genau solchen Szenen übertrifft sich der Autor immer selber. Er nimmt hier kein Blatt vor den Mund und schreibt alles ungeschönt nieder. Diese Zeit ist geprägt von Krieg, aufstrebende Jarls wollen an die Macht und bekriegen sich gegenseitig, Asgrim, der früher noch der Huskarl genannt wurde, ist mittendrin. Ich finde seine Verwandlung ziemlich interessant. Früher war er ganz anders, als man ihn jetzt kennen lernt und ich wollte wissen, was passiert ist. Dies dauert aber, erst gegen Ende erfährt man, was Eirik, der Gegner von Asgrim, für ein Ass im Ärmel hat und wie Asgrim zu dem Mann geworden ist, der er nun ist.

Immer wenn der Handlungsstrang anfing richtig spannend zu werden, war das Kapitel aus und man musste noch eins lesen, bis man wieder in der gewünschten Zeit war, das war fies, aber auch richtig gut gemacht. Das animiert den Leser, dass er keine Pausen macht und ich habe die letzten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen, da ich nicht mehr warten konnte. Immer mehr Geheimnisse und Intrigen taten sich auf und es gab immer wieder Momente, in denen ich nicht fassen konnte, dass das gerade wirklich passiert. Von Buch zu Buch scheint sich der Autor zu verbessern, ich dachte, dass ich bereits alle seine Tricks kenne, aber er denkt sich ständig etwas anderes aus und fesselt den Leser damit an sein Buch.

Immer wieder tauchten Leute auf, mit denen man nicht gerechnet hätte, immer wieder gibt es ein neues Geheimnis, das gelüftet wird. Und dann kam das Ende und ich wollte am liebsten sofort den zweiten Teil haben, denn das Ende ist unglaublich spannend. Asgrim und seine Gefährten haben ihr Ziel erreicht, andere Charaktere aus der Vergangenheit sind wieder aufgetaucht und ein großes Geheimnisse, rund um die Einherjer wurde gelüftet. Ich kann euch versprechen, dass dieses Buch nur so vor Spannung und Blut strotzt, ich liebe es. Auch wenn das Ende sehr fies war!

Fazit:

Wow. Ich hatte zuerst keine allzu hohen Erwartungen, dies ist einfach so, seit ich Thor gelesen habe. Da waren die nordischen Götter und alles damit zu tun hatte eher schlecht als recht dargestellt, doch dieses Buch hat mich dann sehr bald gefesselt. Die Charaktere und die Geschichte haben mir schlussendlich sehr gut gefallen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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241 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492061292
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist ...
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

   »Hallo, mein Kerlchen.« Ich lache, während Morgan, der Hund der Nachbarn, quer über die Wiese zu mir rennt und an meiner kakifarbenen Hose hochspringt.

Das Cover von dem Buch hat mir schon im Original sehr gut gefallen und ich habe mich riesig gefreut, als es der deutsche Verlag auch übernommen hat. Auf dem Cover sind Regentropfen abgebildet, dies zeigt schon ein wenig die bedrückende Stimmung in dem Buch und dadurch, dass keine Personen abgebildet sind, kann man sich die Figuren vorstellen, wie man möchte.

Der Schreibstil des Autorenduos ist wirklich angenehm zu lesen, man kommt flott voran. Dadurch, dass das Buch für Jugendliche geschrieben ist, ist die Sprache selbst auch nicht zu kompliziert und die Wortwahl angemessen. Die Szenen zwischen den Hauptpersonen sind immer sehr emotional geschrieben und ich konnte mich gut in Beth hinein versetzen.

Zu Beginn lernt man Beth kennen, sie fühlt sich zu Hause eingesperrt, da ihre Eltern sie Tag und Nacht bewachen, damit ihr ja nichts passiert. Als sie sich dann auf eine Party schleicht, lernt sie Chase kennen und schläft mit ihm. Später findet sie aber heraus, das er eine belastende Vergangenheit hat.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und es auch gleich begonnen, als es bei mir ankam. Wie alle anderen Bücher der Autorin auch, ist dieses einfach zu lesen und der Einstieg dadurch recht unkompliziert. Beth tat mir sofort leid, da sie absolut keine Freiheiten hat und alles noch immer durch ihre tote Schwester kontrolliert wird. Das ändert sich aber, als sie Chase trifft. Er war sofort ein interessanter Charakter und erst ein paar Kapitel später erfährt man, wer er wirklich ist. Beths Schwester wurde von ihm überfahren, es war aber ein Unfall, keiner sieht das aber so.

Womit ich gleich beim ersten Punkt wäre, der mich absolut schockiert hat. Jeder behandelt Chase wie einen Schwerverbrecher in der Schule, so als hätte er das Mädchen absichtlich überfahren. Sie mobben ihn, schließen ihn aus und wollen ihn zurück ins Gefängnis bringen. Diese Reaktionen sind unverständlich für mich, er hat es ja nicht mit Absicht getan und hat seine Strafe auch schon bekommen, wo liegt also das Problem? Doch das Buch zeigt, dass Jugendliche und auch Erwachsene oftmals Vorurteile hegen und dadurch eine Person ausstoßen. Chase hat keine Freunde und ich wollte ihn das ganze Buch über nur ihn den Arm nehmen und fest drücken.

Beth macht bei dem ganzen Mobbing nicht mit, sie verteidigt Chase aber auch nicht. Jeder erwartet von ihr, dass sie ihn hasst, doch eher das Gegenteil ist der Fall. Beth kam mir oftmals sehr schwach vor, denn immer wenn sie die Möglichkeit hatte Chase zu verteidigen, sah sie weg. Sie leugnet außerdem, dass sie mit ihm befreundet ist und geht ihm in der Schule aus dem Weg. Ich weiß nicht, ob ich sie hasse. Sie sollte wenigstens für das einstehen, was sie für richtig hält und nicht einfach die Augen verschließen, sie hätte alles etwas abmildern können. Es wirkte fast so, als hätte sie ANgst um ihren eigenen Ruf.

Weiter unverständliche Handlungen kamen von Beths Eltern und ihrer besten Freundin Scarlet. Ihre Eltern passen sehr auf sie auf, aber Nachrichten mitlesen und die Tochter auf Schritt und Tritt zu verfolgen geht dann doch etwas weit. Natürlich kann man ihre Reaktion bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, aber einige Dinge gingen einfach zu weit. Scarlet scheint zuerst die perfekte Freundin zu sein, doch sobald ihr neuer Freund ihr sagt, sie solle nicht mehr mit Beth reden oder das und das anziehen, macht sie das und wird richtig unausstehlich. Liebe macht ja bekanntlich blind, aber dafür hat man Freunde, die einem die Fehler aufzeigen.

Die Geschichte selber entwickelt sich eher langsam, manche Stellen zogen sich dann aber für mich. Hauptsächlich geht es darum, wie sich Beth und Chase näher kommen und wie Chase mit der ganzen Situation umgeht. Er ist bei weitem nicht depressiv, das merkt man vor allem an den Szenen im Tierheim, dort scheint er richtig glücklich zu sein, doch sobald er in der Schule ist, scheint er wie ausgewechselt. Beth scheint ihm auf ihre eigene Art und Weise zu helfen und ich fand es schön zu lesen, wie die beiden sich näher kommen und der ganzen Schule trotzen. Sie zeigen ihre Gefühle nicht öffentlich und doch scheinen es ein paar Leute zu wissen, die dies ausnutzen wollen.

Gegen Ende klärt sich dann immer mehr auf, es gibt einen kleinen dramatischen Höhepunkt, den man aber schon kommen sah und der dadurch nicht mehr ganz so spannend war. Auch Beths Eltern ändern sich im Laufe des Buches, einmal zum schlechteren und einmal zum besseren, aber alle Charaktere machen eine kleine Verwandlung durch. Chase bleibt als einziger er selbst. Das Ende selber fand ich dann wunderschön, es ist kein sofortiges Happy-End, wie man es von solchen Büchern gewohnt ist, sondern bietet noch ein bisschen mehr und ich hatte wirklich ein bisschen Pippi in den Augen, weil es einfach so süß geschrieben war.

Fazit:

Auch dieses Buch der Autorin konnte mich überzeugen. Es gab zwar ein paar Längen, dich man konnte sie sehr schnell überlesen und es kam nie gänzlich Langeweile auf. Besonders die Charaktere gefallen mir hier sehr gut und man sieht auch, wie grausam Menschen sein können. Ich vergebe 4 von 5 Sterne für dieses Buch.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

Feral Moon 3: Die brennende Krone

Asuka Lionera
E-Buch Text: 456 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301267
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

**Wenn du für eine Bestie dein Leben geben würdest**
Scarlet hat ihre Wahl getroffen – eine Wahl, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt, sie aber auch untrennbar mit der einen Person verbindet, die sie wahrhaftig liebt. Einem Mann, den sie noch vor Kurzem zu ihren schlimmsten Feinden gezählt hätte. Doch ihre Entscheidung hat Folgen, die weit über ihre neu erwachten Fähigkeiten hinausgehen. Denn die wilden Kreaturen vor den Toren der Burg rotten sich zusammen und werden zu einer Bedrohung, die alles bisher Dagewesene übersteigt.
Quelle: carlsen.de

Meinung:

   Es ist zum Verrücktwerden! Nicht nur, dass sich die Klingen, die ich vor zwei Tagen noch als Verlängerung meines Körpers angesehen habe, völlig falsch in den Händen anfühlen. Das Schlimmste ist, dass ich meine Kraft nicht mehr einschätzen kann.

Das Cover ist das liebste von mir in der Reihe. Es zeigt Scarlet und einen Feral, wobei jeder Leser weiß, wer das ist. Dann kommen noch die Flammen dazu, die lassen das ganze gleich kämpferischer wirken und zeigen schon, dass man hier mit mehr rechnen kann, als in den ersten beiden Bänden.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer toll, er reißt mich sofort in seinen Bann und wenn ich einmal in einem Buch drinnen bin, kann ich ganz schwer wieder aufhören. Dies war bis jetzt bei jedem Buch der Fall, so auch bei diesem. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Scarlet und Ash, ganz selten auch aus Sicht eines Nebencharakters.

In dem abschließenden Band der Trilogie wird geheiratet. Zuerst steht diese Hochzeit im Vordergrund und daher kommen auch die anderen Herrscher zu ihnen, doch dieses Treffen artet schon recht bald aus.

Ja ok, es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich hab mir ja Notizen gemacht und werde diese einfach in schöne Worte fassen. Da ich den dritten Band fast direkt nach dem zweiten gelesen habe, fiel mir der EInstieg in das Buch sehr leicht. Man merkt schon von Beginn an, dass sich etwas Großes anbahnt, da dies in den anderen Bänden schon aufgebaut wurde. Wie schon vorher gesagt, lassen sich die Ferals immer weniger kontrollieren und werden zur Bedrohung.

Aber mal langsam. Die Hochzeit von Scarlet und Ash war einfach nur schön zu lesen, die beiden passen super zusammen und ich hätte mir Scarlet auch mit niemand anderem vorstellen können. Danach geht es aber recht schnell weiter mit den Verhandlungen, irgendwie passt in dem Buch aber alles zusammen und es wirkt nicht zu schnell oder zu langsam. Für mich wurden alle Szenen ausreichend genug beschrieben. Die Verhandlungen haben mir sehr gefallen, da sieht man wieder wie stur Scarlet sein kann und was sie alles tut um ihren Willen durchzusetzen.

Durch einige Umstände, die ich nicht spoilern möchte, kommt Scarlet dann ins Schloss eines anderen Herrschers. Alles, was sich dann dort abgespielt hat empfand ich als unglaublich spannend, da man sehr viel über Hazel und Payne, meine zwei liebsten Nebenfiguren erfährt. Ich mag das bei der Autorin, sie baut nicht nur für die Hauptpersonen eine Geschichte auf, sondern auch für alle anderen wichtigen Charaktere, das machen nicht alle Autoren und dadurch wirkten Charaktere oft blass, nicht aber bei Asuka Lionera. In dem Buch geht es weiters um viele Eifersüchteleien und auch Intrigen, Scarlet wurde immer noch nicht von allen angenommen und hat es sichtlich schwer. Besonders mochte ich Neera in dem Buch, sie hat jetzt nicht die größte Rolle, aber ihre ganze Art ist toll, wie sie sich um die Menschen, um Ash und dann auch um Scarlet kümmert sind wirklich rührend.

Gegen Ende kommt es dann zum großen Finale, jeder will irgendwie jeden bekämpfen und als Leser ist man sofort mitten im Geschehen. Diese Szenen wurden toll beschrieben, ich hätte mir keinen besseren Kampf wünschen können. Wie immer haut die Autorin am Ende aber noch was raus, bei dem ich schon dachte, dass es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ich saß also da und habe gelesen und gelesen und wollte wissen, was denn nun passiert. Das Ende selber war dann aber nochmal ein großer Fell-Good-Moment, der alles von vorher wieder gut gemacht hat, ansonsten hätte Asuka aber auch was zu hören bekommen von ihren Lesern!

Fazit:

Für mich war dieser Band ein gelungener Abschluss einer grandiosen Trilogie. Fast hätte sie Nemesis und Fenrir den Platz als liebstes Buch der Autorin abgeluchs, aber die beiden bleiben einfach meine Favoriten. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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One Love

Lauren Blakely , Kristina Frey
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426523513
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

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Inhalt:

Die alte Anziehung ist stärker als je zuvor, als Penny nach einigen Jahren unverhofft dem Star-Koch Gabriel gegenübersteht. Eigentlich ist sie auf der dringenden Suche nach einem Caterer für ein Event des Tierheims, für das sie arbeitet. Dass sie dabei ausgerechnet auf den Mann trifft, der ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen hat, hätte sie nie erwartet. Damals haben sie in Barcelona eine unvergessliche Nacht voller Leidenschaft miteinander verbracht, doch zum geplanten Wiedersehen in New York ist Gabriel nie erschienen. Ganz gleich, wie sehr er sich jetzt auch um sie bemüht: Penny ist fest entschlossen, nicht noch einmal auf den Herzensbrecher hereinzufallen. Doch es gibt da etwas über Barcelona, das Penny nicht weiß …
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

    Meine Uhr verhöhnt mich.

Das Cover ist wie auch schon beim ersten Teil eher schlicht gestaltet, die Personen, die darauf zu sehen sind, sind nur halb abgebildet und der Titel steht im Vordergrund. Auch hier haben wir mit den kleinen Vierecken wieder ein schönes Muster, insgesamt finde ich die Gestaltung sehr gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen, man kommt sehr schnell voran und spürt trotzdem alles. Gefühle und auch Beschreibungen von Orten sind so gekonnt geschrieben, dass man alles selber fühlt und sieht, das finde ich super.

Zu Beginn lernt man Penny kennen, sie arbeitet in einem Tierheim und möchte eine Spendenaktion für diese veranstalten. Dafür braucht sie noch einen Koch und wie es der Zufall will, ist einer der Bewerber ihr Ex Gabriel.

Dieser Teil war leider noch kürzer als der erste, daher wird auch die Rezension dementsprechend kurz werden. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich erst vor rund zwei Wochen den ersten Band gelesen habe. Auf Gabriel habe ich mich schon gefreut, da er wirklich nett wirkte und meine Hoffnungen wurden alle erfüllt. Für mich hatte er zwar kein solches Potential wie Simon und ich habe mich auch nicht auf Anhieb in ihn verliebt, aber es war trotzdem schön von ihm zu lesen. Unsere zweite Hauptperson ist Penny, vor zehn Jahren hatte sie einmal was mit Gabriel und nun soll sie ihn wieder sehen. Schon zu Beginn ist sie sehr verunsichert, denn was wenn er sich nicht mehr an sie erinnert oder sie damals absichtlich versetzt hat? Die Gefühle, welche in Penny toben, sind allzu verständlich und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hinein versetzen.

Das erste Treffen der beiden empfand ich als sehr geladen. Zwar gibt Penny nicht zu ihn zu kennen, aber man merkt sofort, dass hier eine sehr hohe Anziehung besteht. Dieses Gefühl verstärkt sich im Laufe des Buches nur noch mehr und man sieht richtig, wie sehr die beiden einander wollen und auch zusammen passen. Die Liebesgeschichte selbst schreitet eher schnell voran, dies liegt aber auch daran, dass sich die beiden bereits von früher kennen und sich nicht erst neu treffen. Ich fand die Story ganz süß, hin und wieder gab es dann Eifersüchteleien und mit der Zeit erfährt man auch, warum Gabriel Penny damals versetzt hat und was wirklich passiert ist. Diese Geschichte ist schon recht witzig und ich musste beim Lesen ein wenig schmunzeln.

Der Sex war auch hier wieder gefühlsvoll und schön beschrieben, ich mag den Stil der Autorin, denn sie schreibt nicht ganz so verrucht wie andere.

Handlungszeitraum ist hier der Beginn der Kochsuche bis zur Veranstaltung, dies sind nur einige Tage und trotzdem wird sehr viel in diese kurze Zeit gepackt. Als Leser fühlte ich mich jedoch nie von Informationen erschlagen oder hatte das Gefühl, dass etwas zu schnell geht. Für mich war das Buch genau richtig zu lesen, denn dadurch, dass es keine großen Dramen gibt, würde es sich wahrscheinlich ziehen und langweilig werden, wenn es länger wäre. Das Ende war dann recht schnell da, aber es wurde alles noch geklärt und man verliebt als Leser nicht mit Fragezeichen im Kopf.

Fazit:

Ich fand den ersten Teil wirklich viel besser, dieser ist eben ganz nett für Zwischendurch, aber kein muss. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen und die Protagonisten waren auch sympathisch, ich vergebe daher 3 von 5 Sterne, da mir doch das gewisse Etwas vom ersten Teil gefehlt hat.

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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One Dream

Lauren Blakely , Birgit Fischer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783426523506
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

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Inhalt:

Abby hat den perfekten Job gefunden, um ihren Studienkredit zurückzuzahlen: Sie ist die Nanny der hinreißenden kleinen Hayden. Deren alleinerziehender Vater Simon zahlt allerdings nicht nur ausgesprochen gut – er sieht auch einfach verdammt gut aus! Und sein liebevoller Umgang mit Hayden macht ihn nur noch attraktiver. Bald hegt Abby Gedanken, die definitiv nicht in der Job-Beschreibung vorgesehen waren. Und auch Simon scheint durchaus an ihr interessiert. Oder wie sonst soll sie deuten, dass Simon seit Neuestem so viel Zeit mit ihr, der Nanny, allein verbringen will? Als er Abby um Hilfe bittet, seine Französischkenntnisse für einen Businessdeal aufzubessern, kommt er ihr gefährlich nahe. Aber jeder weiß, dass der Boss tabu ist!
Quelle: droemer-knaur.de

Meinung:

    Die Anziehung zwischen zwei Menschen ist eine seltsame Sache. Hat mit Chemie zu tun, nicht wahr?

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich sah es in der Buchhandlung und griff automatisch danach. Als mich dann der Inhalt auch noch überzeugen konnte, nahm ich es mit. Auf dem Cover haben wir Simon und Abby, ihre Gesichter sind jedoch verdeckt, dadurch kann man sich ein eigenes Bild von den beiden machen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich schön zu lesen, sie schreibt sehr gefühlvoll und auch bildlich, dadurch kann man sich die Personen, als auch die Umgebung sehr gut vorstellen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Simon und von Abby, dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen und versteht auch die Seiten von beiden.

Zu Beginn lernt man Abby kennen, sie ist die Babysitterin für Hayden, die Tochter von Simon. Schon länger ist Abby in ihren Boss verschossen und als es Anzeichen dafür gibt, dass er auch etwas für sie empfindet, versucht sie ihre Gefühle im Zaum zu halten.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, ich hatte unglaublich Lust es zu lesen und ich war sofort begeistert. Es gibt zu Beginn keine langen Erklärungen, es ist einfach alles so, wie es ist und Ende. Abby mag ihren Chef schon länger und man spürt richtig die Funken zwischen den beiden, doch keiner will es sich eingestehen. Man liest also das Buch aus beiden Sichten und möchte die Charaktere einfach schütteln, weil sie nicht sehen, wie sehr sie einander wollen.

Auf der einen Seite hätten wir da Simon, den perfekten Vater und bestaussehendsten Kerl auf der ganzen Welt. Ich schmolz förmlich dahin, wenn er etwas mit seiner Tochter unternommen hat, da es einfach so süß zu lesen war. Immer wenn ich seine Gedanken las, dachte ich mir wie perfekt ein Kerl eigentlich sein kann. Mich stört sowas meist in Büchern aber hier passte es einfach dazu. Auf der anderen Seite haben wir dann Abby, sie ist rund 10 Jahre jünger als Simon und passt immer auf Hayden auf. Sie liebt Tiere und durch eine Adlercam kommen sie und Simon sich näher.

Hauptteil der Geschichte ist, wie sich die nähere Beziehung zwischen Simon und Abby aufbaut, es gibt keine wirklichen Spannungshöhepunkte und auch kein allzu großes Drama. Trotzdem fand ich es sehr schön zu lesen, wie die beiden mit sich selbst hadern. Immerhin würde die Nanny etwas mit dem Boss anfangen, sehr klischeehaft. Ich fand aber alle Punkte, die die beiden davon abgehalten haben, etwas ernstes draus zu machen, sehr verständlich und nachvollziehbar. Als sie sich dann endlich näher kommen, habe ich nur schon aufs Drama gewartet, doch das bliebt aus. Das Buch besteht einfach aus purem Glück und ich würde es jedem empfehlen, der etwas leichtes lesen möchte, das ihn glücklich macht. Gegen Ende gab es zwar einen peinlichen Moment, aber nichts gravierendes, ich mag es, wenn nicht das halbe Buch aus Drama besteht.

Leider waren diese 260 Seiten sehr schnell gelesen und ich hätte gerne noch mehr Lesestunden mit Simon und Abby verbracht. Ihre Beziehung ist richtig schön und alles passte einfach zusammen. Das Buch hat in mir Glücksgefühle ausgelöst und ich bin froh, dass ich es in der Buchhandlung entdeckt habe.

Fazit:

Ein tolles, aber leider auch recht kurzes Buch. Ich hatte einige schönes Lesestunden mit den beiden Protagonisten und dieses Buch zeigt, dass das Genre auch ohne viel Drama auskommt. Ich vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

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163 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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American Royals - Wer wir auch sind

Nichole Chase , Wiebke Pilz
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736307100
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

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Inhalt:

Du bist alles, was ich nicht bin. Und trotzdem will ich nur dich.
Die junge Madeline will die Welt verändern und schießt dabei gern mal über das Ziel hinaus. Als sie nach einer Rettungsaktion in Polizeigewahrsam genommen wird, hat ihr Vater, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, endgültig genug. Maddie muss Sozialstunden ableisten – ausgerechnet bei Jake Simmon. Der Sohn der Vizepräsidentin und sie könnten unterschiedlicher nicht sein, doch seit einem schweren Unfall ist Jake nicht mehr der perfekte Politikersohn, der er einmal war. Er merkt bald, dass Maddie und ihn mehr verbindet, als er zugeben wollte – auch wenn sie so tabu für ihn ist wie niemand sonst auf der Welt …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

   Eine halbe Flasche Wein, schlechte Planung und das unangebrachte Bedürfnis die Welt zu retten: [...]

Das Cover mochte ich vom ersten Augenblick an. Es hat irgendwie etwas royales und dich schlichtes an sich und passt einfach wie die Faust aufs Auge. Keine Menschen, nichts, das eine schnulzige Geschichte erahnen lässt, solche Cover mag ich. Dadurch kann man auch ohne Vorstellungen der Personen in die Geschichte eintauchen und sich selber ein Bild machen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr gut zu lesen, ich kam schnell weiter und war sofort in der Geschichte drinnen. Erzählt wird alles aus Sicht von Jake und Maddie, diese Perspektiven wechseln sich immer ab, dadurch bekommt man in beide Gedanken tiefe Einblicke. Auch die restlichen Beschreibungen waren ausführlich genug und dadurch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.

Gleich zu Beginn lernt man Maddie, die Tochter des Präsidenten kennen. Sie setzt sich für Tiere ein und bricht darum in eine Firma ein, um die Versuchstiere zu befreien. Das bringt ihr schlussendlich eine "Strafe" ein, bei der sie mit Jake, dem Sohn der Vizepräsidentin zusammen arbeiten muss.

Ich muss zugeben, ich habe nicht viel von dem Buch erwartet. Ich dachte es wird wie jede andere Liebesgeschichte, die sich mit Prominenten Leuten beschäftigt, oberflächlich und unglaublich kitschig. Ich lag falsch. Das Buch hat mich positiv überrascht und am Ende war ich traurig als es vorbei war. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, Maddie mochte ich sofort, denn sie ist unabhängig und traut sich auch etwas allein zu tun und rennt nicht immer zu ihrem Vater, wenn sie etwas möchte. Sehr sympathisch, muss ich sagen. Recht bald kommt dann auch Jake dazu, es gibt bereits eine Hintergrundgeschichte der beiden, diese wird kurz angeschnitten und das wars dann auch schon, sie hatten nie eine engere Beziehung und mögen sich nicht sonderlich.

Was ich gleich positiv hervorheben möchte ist, dass die Liebe sich langsam entwickelt hat, es ging nicht zu schnell und es gab auch keine unnötig langen Dramen. Mit der Zeit haben die beiden einfach zu einander gefunden und sind dann auch geblieben. Jake ist kein Bad-Boy, sondern ein wirklich netter Kerl und Maddie sucht nicht den Streit, sondern versucht diesen so gut wie möglich zu verhindern. Solche Pärchen finde ich in Büchern immer erfrischend, denn alles andere gibt es schon en masse.

Ein weitere positiver Punkt ist die Handlung. Da Jake beim Militär gekämpft hat, leidet er noch unter den Folgen, er hat außerdem ein Bein bei seinem letzten Einsatz verloren, dies wird im Buch auch immer wieder angeschnitten, wenn ihm der Stumpf weh tut. Was hier aber gut ist, Maddie bemitleidet ihn nicht, sie behandelt ihn nicht anders als alle anderen Jungs und will ihn auch nicht versorgen.
Es dreht sich also viel um die Veteranen, das Projekt, welches Jake in Angriff nimmt und bei dem Maddie ihre Strafe abbauen soll ist ein eben solche für Veteranen. Die beiden bauen Häuser, in denen die Familien leben können und setzen sich auch anderweitig für sie ein. Durch eines dieser Häuser treffen wir auf Cyril, einen alten Freund von Jake, der ebenfalls im Krieg verwundet wurde. Zu sehen, wie sich die beiden behandeln, wie sie damit umgehen und was sie der Krieg gekostet hat war toll zu lesen, es fühlte sich richtig real an.

Maddie versucht indes auch ihren Gesetzesentwurf zu schreiben, der Tiere vor Versuchen schützen soll. Hier stellt sich Jakes Mutter, die Vizepräsidentin quer, denn es muss ja ein kleines Drama geben. Wie dieses eingebaut wurde fand ich irgendwie nachvollziehbar, seine Mutter möchte Jakes Ansehen nicht mit Maddies Machenschaften besudeln, sie denkt eben wie eine zukünftige Präsidentin. Hin und wieder kam es mir dann schon etwas dick aufgetragen vor, aber das war nicht allzu schlimm.
Ein zweites Drama hat sich am Ende des Buches eingeschlichen, dieses zeigt wie sehr die Medien die Wahrheit verfälschen und dass sie uns alles glauben machen können. Irgendwie fand ich das erschreckend, aber auch sehr gut geschrieben.

Ich habe aber auch einen Kritikpunkt. Auf diesen hat mich eine andere Teilnehmerin der Leserunde aufmerksam gemacht. Es wird immer wieder erwähnt, dass Maddie studiert, doch nie geht sie zur Uni, nie lernt sie und es wird auch nicht erwähnt, dass gerade Ferien wären. Das war dann doch zu unrealistisch und ein grober Fehler, meiner Meinung nach.

Von der Handlung selbst bin ich recht begeistert, es dreht sich um viele wichtige Dinge, wie Freundschaft, die Veteranen, die Tiere und Freundschaft aber auch um die Liebe. Dieser ganze Mix hat mir sehr gut gefallen. Auch die sexuellen Aspekte kommen bei diesem Buch nicht zu kurz und es gab eine Szene, da musste ich richtig lachen, weil sie einfach von erotisch zu witzig wechselt. Die Autorin verbindet Sex und Humor sehr gekonnt, sie kann intime Szenen toll beschreiben, diese aber auch durch lustige Kommentare der Protagonisten wieder auflockern. All das hat dem Buch etwas Reales verliehen, denn im echten Leben hat auch keiner Sex, stöhnt und schreibt und danach redet keiner mehr war, nein, auch im echten Leben gibt es blöde Kommentare oder witzige Situationen, daher gefiel mir das in dem Buch wirklich gut.

Das Ende war nochmal in ein kleines Drama und einen wunderschönen Schluss aufgeteilt, da dies ein Einzelband ist (Band zwei kann man unabhängig lesen) war das auch der perfekte Abschluss.

Fazit:

Obwohl ich nicht damit gerechnet habe, hat mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere waren nicht solch verwöhnte Schnösel, wie man es sich vorstellt, sondern sind sehr bodenständig geblieben. Für dieses Buch vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Tränenkönigin

Jay Lahinch
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783946955122
Genre: Sonstiges

Rezension:

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Inhalt:

„Und auch wenn ich der Trauer nachgeben möchte, ist es die Seele meines Bruders, die ich retten muss.“

Manchmal ist der Tod nicht nur das Ende eines geliebten Herzens, sondern besiegelt zugleich dein Schicksal. Das muss Nava schmerzlich erkennen, als ihr Zwillingsbruder nach dem Tod ihrer Eltern verstummt. Eine Flucht aus Marenna scheint ihr einziger Ausweg und nur der fremde Jayden ist bereit, sie auf dieser Reise ins Ungewisse zu begleiten. Erst ein unglaubliches Angebot der Tränenkönigin gibt ihrem Weg eine Richtung. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Tränen, die nicht nur das Schicksal ihres Bruders, sondern das einer ganzen Welt für immer verändern könnten.

„Ich liebe den Regen, denn er macht deine Tränen unsichtbar.“

Meinung:

    Was wir zu Grabe tragen, ist nur unser Erdenkleid, was wir lieben, bleibt für die Ewigkeit.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, ich habe mich sofort verliebt. Die Farben sind recht düster spielen aber gut zusammen und die Frau auf dem Cover ist auch toll gestaltet. Dies soll die Tränenkönigin darstellen, darum auch das Meer im Hintergrund und auch das Licht hat eine besondere Bedeutung in dem Buch. Ich finde das Cover wirklich toll gestaltet und auch passend zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr verträumt, man kommt schnell voran in dem Buch. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Nava geschrieben, ihre Gefühle sind ausdrucksstark beschrieben worden und auch die Welt an sich konnte ich mir gut vorstellen, auch wenn das Buch nur 240 Seiten hat.

Zu Beginn lernt man Nava kennen, die mit ihrem Bruder bei Fremden wohnt, denn ihre Eltern sind verstorben und beide noch nicht volljährig. Nava soll den Sohn ihrer Gastgeberin heiraten, doch sie kann ihn absolut nicht leiden. Als sie eines Tages Jayden trifft, ergibt sich ein riskanter Ausweg.

Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und ich kann nicht einmal sagen warum. Bereits der Klappentext hat es mir angetan und als das Paket dann endlich ankam habe ich sofort zu lesen begonnen. Der Einstieg fiel mir sehr einfach, der Schreibstil war wirklich flüssig zu lesen und auch die Protagonisten mochte ich von Beginn an. Nava merkt man gleich an, dass sie viele innere Verletzungen hat, psychischer Natur und der einzige, der ihr helfen könnte, ist nicht mehr er selbst. Ihr Bruder, Nate, hat seit dem Unfall ihrer Eltern nicht mehr gesprochen und tut einfach nichts. Nava tat mir sofort sehr leid, da sie eine große Bürde zu tragen hat. Sie möchte einfach nur ein schönes Leben für sie und ihren Bruder.

Zuerst einmal zur Welt an sich. Nava lebt in der einzigen Stadt auf einer verwunschenen Insel, andere Leute kommen nie auf die Insel, also hat sich ein eigenes kleines System in dieser Stadt gebildet. Niemand geht in die Wüste, die sich neben der Stadt erstreckt und niemand weiß, was nach der Wüste kommt. Eine sehr interessant Welt, die eine gute Erklärung hat, warum es nur diese eine Stadt gibt und sonst nichts, das fand ich wirklich gut. Auch die gesellschaftlichen Schichten in der Stadt sind einmal anders. Es gib Edelhäuser, die viel Geld haben und dann eben die normalen Bürger. Die Häuser werden aber nur an die Männer in der Familie weiter gegeben, alles ziemlich mittelalterlich, aber trotzdem ein toller Aufbau und guter Ausgangspunkt für die Geschichte.

Nava ist in der Stadt stehlen, als sie Jayden trifft. Dieser bietet ihr einen Ausweg aus der Stadt und Nava ergreift diese Chance, da beginnt dann die eigentliche Geschichte und auch die Tränenkönigin wird eingebunden. Jayden mochte ich sofort, denn er vertritt nicht die Anstalten, die jeder in der Stadt für wahr hält, sondern hört sich zuerst alle Sichtweisen an, bevor er ein Urteil fällt. Außerdem ist er sehr sanftmütig und hilfsbereit, man merkt sofort, dass er Nava gut tun wird, da er eine beruhigende Art an sich hat.

Zusammen machen sich die beiden mit Nate im Gepäck auf die Reise durch die Wüste, denn Jayden vermutet, dass sich dahinter noch mehr befindet. Auf ihrem Weg lernen sie sich immer besser kennen und kommen sich auch näher, sodass sich bald eine tolle Freundschaft entwickelt. Es wird hier auch nichts überstürzt, was ich wirklich toll finde, alles passiert in einem angemessenen Tempo. Auf ihrer Reise lernen wir auch noch andere fantastische Wesen kennen und sobald die Tränenkönigin ins Spiel kommt wird alles noch magischer. Sie bietet Nava einen Weg um ihren Bruder zu retten. Von der Tränenkönigin erfährt man nebenbei noch andere Geschichten, was interessant zu lesen war und sich gut ins aktuelle Geschehen eingebunden hat, da alle Geschichten irgendwie mit jetzt zu tun haben.

Gegen Ende wird das Buch immer magischer, es gab zwar schon einige übernatürliche Dinge in der Wüste, aber nach ihrem Besuch bei der Tränenkönigin geht es absolut magisch weiter. Ich fand den ersten Teil ohne die viele Magie auch super, es war sehr verträumt geschrieben. Spannend wird es dann vor allem gegen Ende, es passiert nicht so unglaublich viel, aber dennoch baut sich ein kleiner Spannungsbogen auf, der den Leser bei Laune hält. Für mich gab es gegen Ende aber ein paar kleine Unstimmigkeiten im Verhalten von Nava. Oftmals wirkte sie sehr gefühllos, wo sie am Anfang noch sehr gefühlvoll war, das hat nicht mehr ganz zusammen gepasst. Doch auch trotz dieser nicht ganz passenden Reaktionen war das Ende für mich super, die Autorin hat keinen Cliffhanger eingebaut, aber es besteht trotzdem die Möglichkeit für einen zweiten Band. Ich finde aber es passt so, wie es ist.

Was ich noch erwähnen möchte, ist der Anfang eines jeden Kapitels. Man liest nur aus Sicht von Nava, doch am Beginn von jedem Kapitel steht ein kleiner Gedanke von Nate, dies sind oft philosophische Zeilen, aber auch welche, die zum aktuellen Geschehen passen. Eine wirklich tolle Aufmachung.

Fazit:

Meine Erwartungen an das Buch wurden zu 100% erfüllt, ich flog nur so durch die Seiten und habe Nava und Jayden auf ihrer Reise begleitet. Die Tränenkönigin hat hier eine sehr interessante Rolle eingenommen und auch die anderen fantastischen Elemente sind anders als in vielen Fantasybüchern. Mich konnte "Die Tränenkönigin" überzeugen und ich vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Thunderhead (Arc of a Scythe)

Neal Shusterman
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Books for Young Readers, 21.11.2017
ISBN 9781442472457
Genre: Humor

Rezension:

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Inhalt:

The dark and thrilling sequel to Scythe, the New York Times sci-fi bestseller. The stakes are high in this chilling sci-fi thriller, in which professional scythes control who dies. Everything else is out of human control, managed by the Thunderhead. It's a perfect system - until it isn't. It's been a year since Rowan went off-grid. Hunted by the Scythedom, he has become an urban legend, a vigilante snuffing out corrupt scythes in a trial by fire. Citra, meanwhile, is forging her path as Scythe Anastasia, gleaning with compassion. However, conflict within the Scythedom is growing by the day, and when Citra's life is threatened, it becomes clear that there is a truly terrifying plot afoot. The Thunderhead observes everything, and it does not like what it sees. Will it intervene? Or will it simply watch as this perfect world begins to unravel?
Quelle: amazon.de

Meinung:

How fortunate am I among the sentient to know my purpose. I serve humankind.

Das Cover gefällt mir von englischen Buch wieder sehr gut, darauf zu sehen sind zwei Scythe, welche Citra und Rowan darstellen sollen, das erkennt man an den Farben der Umhänge. Ich finde es ist eine tolle Gestaltung.

Der Schreibstil des Autors ist fesselnd. Anders kann ich es gar nicht beschreiben, denn wenn man die Gedanken des Thunderhead liest, bekommt man automatisch eine Gänsehaut. Der Autor versteht sich darauf, verschiedene Stilmittel für verschiedene Charaktere zu verwenden und ich las am liebsten aus Sicht des Thunderhead, da es einfach so packend geschrieben ist.

Dieser Teil fängt da an, wo der erste aufgehört hat. Citra ist nun ein Scythe und geht ihren Angelegenheiten nach, Rowan ist noch auf der Flucht und tut was er für richtig hält.

Ich war sofort wieder mitten im Geschehen, der erste Band hat mich so sehr mitgenommen, dass ich sofort diesen lesen musste, als ich ihn in den Händen hielt. Es werden haufenweise neue Charaktere eingefügt, aber auch sehr viele aus dem ersten Band sind wieder dabei. Neu ist vor allem Greyson Tolliver und ein Freund von Rowan. Beide spielen hier eine sehr große Rolle, vor allem aus Sicht von Greyson bekommt man viel zu lesen.

Die Handlung baut sich langsam auf und gegen Ende sieht man als Leser erst das große Ganze. Alles, was in dem Buch beschrieben wurde, war dieses grandiose Finale gedacht. Man denkt sich nicht viel dabei und plötzlich bricht die gesamte Welt zusammen. Ich mochte es sehr, die Entwicklung von Citra und auch Greyson zu beobachten, Rowan kam nicht so oft vor. Beide sind sehr interessante Charaktere und vor allem am Ende zeigt sich, wer auf welcher Seite steht.

Ich saß die letzten 20 Seiten mit offenem Mund da, der Thunderhead, Scythe Curie und auch Greyson sind am Ende Mitellpunkt des Geschehens und ich weiß immer noch nicht, was nun aus allen geworden ist. Der Thunderhead fängt in diesem Buch auch mehr an, einige Dinge seiner Programmierung zu hinterfragen, was ich super interessant fand. Am Ende zeigt sich dies nochmal deutlich. Allgemein gab es am Ende sehr viele Überraschung und ich konnte einige Dinge gar nicht glauben.

Ich saß da und suchte die verlorenen Seiten, denn so konnte das Buch einfach nicht aufhören, das konnte mir der Autor nicht antun! Jetzt muss ich wohl oder übel auf den dritten Band warten, der erst nächstes Jahr erscheint.

Fazit:

Ich liebe das Buch! Es passiert eher selten, dass mich ein Buch so mitreißen kann, doch Thunderhead hat es geschafft. Ich bin verliebt. Und dafür kann man nur 5 Sterne vergeben.

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(181)

314 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 118 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

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Inhalt:

Wie lange kannst du ein Geheimnis verbergen, bevor es deine Liebe für immer zerstört?
Direkt bei ihrer ersten Begegnung am Harkness College spüren Scarlet Crowley und Bridger McCaulley die starke Anziehung, die zwischen ihnen herrscht. Jeder Blick, jede flüchtige Berührung lässt ihre Herzen höher schlagen – und es fällt ihnen immer schwerer, einander zu widerstehen. Dabei haben Scarlet und Bridger gute Gründe, sich dem anderen nicht vollkommen zu öffnen. Denn sie verbergen beide ein Geheimnis, das nicht nur ihr bisheriges Leben am College, sondern vor allem auch ihre gemeinsame Zukunft zerstören könnte …,

Quelle: luebbe.de

Meinung:

   In der Sekunde, in der ich den Garragentoröffner summen hörte, setzte ich mich in Bewegung.

Das Cover ist ganz gleich wie das des ersten Bandes gestaltet, nur die Farbe ist anders. Ich persönlich mag sowas sehr gerne und finde auch, dass man dadurch sehr leicht eine Reihe erkennen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist super einfach und ich habe mir auch nicht so schwer getan, wie beim ersten Band. Hier sind die Perspektivenwechseln strukturierter und ich kam nie durcheinander, wie es bei Band eins der Fall war. Geschrieben ist das Buch wieder aus der Ich-Perspektive, man liest allerdings einmal aus Sicht von Scarlet und einmal von Bridger.

Zu Beginn lernt man Scarlet kennen, sie geht frisch aufs College und lässt ihre Vergangenheit hinter sich, denn es gab erst kürzlich ein Drama um ihren Vater. Auf dem College erfindet sie sich neu und trifft eher durch Zufall auf Bridger, der ebenso sein Päkchen zu tragen hat.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, was sicherlich auch dem Schreibstil geschuldet ist. Scarlet mochte ich recht schnell, auch wenn ich sie zuerst nicht  einschätzen konnte. Bridger hat auch schon bald seinen ersten Auftritt, ich mochte ihn schon im ersten Band sehr gerne und habe mich daher auch auf sein Buch gefreut. Scarlet ist nicht der richtige Name der Protagonistin, sie wollte aber nicht mit ihrem berühmten Vater in Verbindung gebracht werden, gegen den gerade ermittelt wird. Dies ist so eine Sache, die ich an diesen Büchenr mag. Es wird nicht lange um den heißen Brei geredet, man erfährt recht schnell, was die Geheimnisse der Protagonisten sind und muss nicht erst 200 Seiten lesen.

Ebenso ist es auch mit Bridger. Er kümmert sich um seine kleine Schwester, da es seine Mutter nicht mehr kann und versteckt sie bei sich ihm Wohnheim. Ich bewundere ihn, er kann so gut mit der Kleinen umgehen, macht alles für sie und hält seine Noten auch noch im grünen Bereich. Es war klar, dass er sich bald jemandem anvertrauen muss, da ihn das alles zerfrisst und da kam Scarlet gerade recht. Schon ab dem ersten Moment merkt man, dass die beiden einfach gut miteinander harmonieren.

Die Beziehung der beiden ist unkompliziert, es gibt kein künstliches Drama und sie vertrauen sich von Beginn an. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass es echt ist. Es wirkte sehr real, denn oft habe ich bei solchen Büchern den Eindruck, als wäre dies alles zu gewollt, aber hier nicht.

Gegen Ende ging das alles recht schnell, es wurde ein Problem nach dem anderen behandelt, was eigentlich ganz gut ist, da man so nicht von Problemen überhäuft wird. Manche Dinge gingen dann doch etwas schnell und hätten einer besseren Ausführung bedurft, aber im großen und ganzen bin ich mit dem Ende wirklich zufrieden.

Fazit:

Ein toller zweiter Band, den man sehr schnell lesen kann. Mir hat dieser Teil mindestens genauso gut gefallen wie der erste, die Geschichten sind aber auch abgeschlossen, daher gibt es kein Zweiter-Band-Syndrom. Die Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen und nun freue ich mich schon auf den dritten Teil. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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1.297 Bibliotheken, 63 Leser, 0 Gruppen, 238 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

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Inhalt:

„Du hast mir das verdammte Herz rausgerissen. Und ich hasse dich dafür.
Aber ich liebe dich auch, und das macht das Ganze so viel schwerer.“
 
Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so tiefe Gefühle wie für James. Und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück ― als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen. Vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen …

Quelle: luebbe.de

Meinung:

    James ist betrunken. Oder zugedröhnt. Oder beides.

Das Cover unterscheidet sich nur in einem Punkt von dem ersten Band. In der Farbe. Ansonsten sieht es wieder sehr hübsch aus und ist auch recht schlicht gehalten, was ich mag. Es sind keine Paare oder einzelne Personen darauf, dadurch kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Der Schreibstil von Mona Kasten ist wie immer sehr gut und flüssig zu lesen, man kommt in dem Buch wirklich schnell weiter. Das Besondere hier ist, dass man nicht nur aus Sicht von Ruby und James liest, sondern auch die Perspektiven von Amber und Lydia eingeführt wurden. Ob dies nun sinnvoll ist sei dahin gestellt.

Dieser Band schließt direkt an das Ende vom ersten an. Ruby sitzt mit gebrochenem Herzen zu Hause und James lässt seine Trauer durch Parties raus. Lydia setzt dann alles daran, die beiden wieder einander näher zu bringen und bekommt dabei Hilfe von Amber.

Ich mochte den ersten Band ziemlich gerne, es war nicht wirklich was neues, aber doch nett für Zwischendurch, man kann beim Lesen einfach abschalten. Daher habe ich mich auch auf den zweiten Band gefreut. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da es noch nicht so lange her war, dass ich den ersten Teil gelesen hatte. Ich habe mich aber schon geistig auf einen typischen zweiten Band eingestellt und den habe ich auch bekommen.

1. Es passiert im Prinzip nichts

Wie schon das Ende von Teil eins vermuten lässt, dreht sich im zweiten Band alles darum, wie die beiden wieder zusammen kommen. Es gibt viel hin und her und man weiß von vornherein schon, dass sie irgendwann wieder glücklich werden. Allerdings geht es hier recht schnell, denn Ruby sieht ein, dass James einfach nur verletzt ist und verzeiht ihm halbwegs. Er sieht ein, dass er ein Idiot war und versucht sie mit romantischen Gesten zurück zu bekommen. So geht das rund 2/3 des Buches, was ich nicht weiter schlimm finde, da es keine wirklichen Längen gibt. Etwas repetitiv ist das Ganze schon, aber wenn man hin und wieder Pausen einlegt lässt sich das Buch locker in zwei Tagen lesen, ohne dass man sich langweilt.

Die Geschichte plätschert also so dahin, James und auch Ruby machen keine merklichen Veränderungen durch, sie sehen nur ihre Fehler ein. Hier gibt es keine Charakterentwicklung, sie sind beide noch gleich. Natürlich hatte James zuerst ein Tief und erholt sich erst langsam, doch hätte man den ersten Teil um 100 Seiten verlängert und auch den dritten, dann hätte man diesen Band gar nicht gebraucht.

Von der Geschichte ist mir insgesamt wenig in Erinnerung geblieben, ich weiß noch die wichtigsten Punkte, aber es gab einfach zu viel hin und her zwischen James und Ruby. Was ich hier allerdings sehr schön fand war, dass sich Lydia, Ruby, Amber und Lin näher gekommen sind und dadurch jede von ihnen eine neue Freundin gewonnen hat. Wie sie sich um einander kümmern und immer für die anderen da sind fand ich schön zu lesen, ich mag solche Freundschaften in Büchern sehr gerne.

2. Einführung von neuen Perspektiven

In diesem Band lesen wir auch mehr von Amber und Lydia, den Geschwistern. Ich hätte mir hier gewünscht, dass sich ihre Kapitel auch wirklich um die beiden drehen, aber leider erzählen diese Kapitel nur die Geschichte von James und Ruby aus einer anderen Sichtweise. Vielleicht hat die Autorin dies gemacht, um den Leser bei Laune zu halten und so nicht immer nur die gleichen Dinge zu schreiben, in meinen Augen sind diese Sichtwechseln aber nicht nötig gewesen.

Die Geschichte von Lydia ist an sich sehr spannend, sie hatte was mit einem Lehrer und ist nun schwanger. Es hat so viel Potential und doch erfährt man fast nichts über sie. Locker hätte man über sie ein eigenes Buch schreiben können, ich fände ihre Geschichte sehr interessant.

Bei Amber verhält es sich gleich. Ruby nimmt sie auf eine Veranstaltung der Maxton Hall mit, dort trifft sie einen Jungen, doch das wars. Man erfährt nicht mehr viel über den Werdegang der Beziehung, oder ob da noch mehr kommt. Im Prinzip dient dies alles einfach dazu, den Leser neugierig auf Band drei zu machen.

3. Cliffhanger ahoi!

Am Ende ließ die Autorin dann nochmal eine große Bombe hochgehen! Durch die kleineren Dramen, die in dem Buch vorkamen, hat sich am Ende ein großes aufgebaut, man sah es nicht wirklich kommen, in dieser Form, ich hatte aber eine Vermutung, dass dieser Charakter noch Probleme machen würde. Für mich war dieses Ende aber recht unrealistisch. Es war vorher nie die Erwähnung von diesem, nennen wir es Ding. Man hätte schon in Band eins, in einem Kapitel von James, davon lesen müssen, aber es wurde nie erwähnt, daher erschien es mir etwas unlogisch. Vielleicht stand es in einem kleinen Nebensatz, aber ich habe es nicht mehr in Erinnerung.

Diese großen OMG-Effekt gab es bei mir aber nicht, ich konnte wirklich nur die Augen verdrehen. Zuerst war ich noch gespannt, was denn nun auf Ruby zukommt, aber als dann die Auflösung da war, war ich eher enttäuscht. Man kann sagen, dass dieser Band gleich wie der erste endet, nur dass wir das Mädchen von Teil eins mit einem Jungen austauschen und den Kuss durch besagtes Ding. Die Ausgangslage bleibt im großen und ganzen aber gleich, hier hätte sich die Autorin etwas besseres einfallen lassen können, also ich bin recht enttäuscht.

Fazit:

Wie ich schon in der Überschrift verrate, ist "Save you" ein typischer zweiter Band. Ein Lückenfüller eben, ohne den die Reihe auch funktioniert hätte. Ich hoffe nun, dass der dritte Band wieder besser wird und sich die Charaktere auch merklich weiter entwickeln. Außerdem hoffe ich, dass die Geschichten von Amber und Lydia weiter verfolgt werden, oder sie ein eigenes Buch bekommen. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.

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53 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Das Feuer in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 13.07.2018
ISBN 9783959912792
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Schwester steht Leanne am Abgrund. Nur Damion, Anführer der Zwölf Boten, vermag wieder Licht in ihr Leben zu bringen. Er und seine Gruppe bieten ihr Geborgenheit – doch ihre Ansichten spalten das Volk. Sie sind als Sekte verschrien, die den dunklen Gott verehrt und Schwarze Magie praktiziert.

Und sie planen eine Rebellion.

Gefangen in einem Konflikt zwischen Liebe, Glaube und Moral muss sich Leanne für eine Seite entscheiden – ohne zu wissen, wem sie vertrauen kann.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

    Leanne sah aus dem Fenster und bewunderte den Berg, der einsam aus der Landschaft aufragte.

Das Cover ist nicht ganz passend gewählt, für mich strahlt es eher High-Fantasy aus, was dieses Buch ganz einfach nicht ist. Mir persönlich gefallen auch die Farben nicht, aber das ist Geschmackssache. Im Hintergrund ist eine Person mit Umhang zu sehen, ich schätze dies soll entweder Leanne oder Damion sein, wobei, so weit ich mich erinnere, beide keinen Umhang trugen.

Ich konnte mich mit dem Schreibstil des Autors nicht anfreunden, es wurden keine Gefühle transportiert und dadurch blieben mir die Charaktere fern. Auch die Beschreibungen blieben eher abstrakt, sodass ich von keiner Szene ein genaues Bild im Kopf hatte. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Erzählform und wir begleiten hauptsächlich Leanne, aber auch einen Ritter auf ihrem Weg.

Zu Beginn lernt man Leanne und ihre Geschwister kennen. Sie sind Gelehrte, besser gesagt Tierforscher und sollen auf einem Berg Tiere untersuchen. Als dieser aber zu beben beginnt, wird die Schwester von Leanne getötet und sie selbst verliert sich selbst. Als sie mit ihrem Bruder auf ein Camp trifft und dort den charmanten Anführer Damion kennen lernt, hat sie wieder Freude am Leben.

Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Irgendwie hatte ich bereits die Befürchtung, dass es nicht meins sein könnte, da irgendwie alle neueren Drachenmond Bücher nichts für mich sind. Trotzdem habe ich mit Freude begonnen zu lesen, da sich der Klappentext gut liest. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da ich mit dem Schreibstil nicht wirklich klar gekommen bin, aber daran habe ich mich irgendwann gewöhnt, auch wenn es nicht sehr angenehm zu lesen war. Leanne wirkte für mich gleich unnahbar, ich wusste sofort, dass sie sehr naiv ist und ich zu ihr keine Beziehung aufbauen werden kann. Ihre Schwester hingegen mochte ich, die stirbt aber schon im zweiten Kapitel und war daher nicht weiter interessant.

Die Grundidee des Buches ist ja toll, allerdings dachte ich nicht, dass es so religiös und eine solche Glaubensfrage wird. Die Sekte meint, dass Zantual, der Herrscher der Unterwelt, der einzig wahre Gott ist und die Gelehrten behaupten das Gegenteil. Als Leser kann man sich selber eine Meinung bilden, da man beide Seiten zu lesen bekommt und es keine Auflösung gibt, was nun stimmt und was nicht. Im Großteil des Buches hadert Leanne also damit, wem sie nun glauben soll. Sehr beständig ist ihre Meinung nicht, da sie immer schwankt, und am Ende trifft sie dann doch eine Entscheidung.

Der erste Punkt, der mir nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Ich verstehe nicht, wie sich Leanne in Damion verlieben kann, er tut im Buch nichts außer groß Reden schwingen und ihr zu sagen, wie schön das Leben in der Gemeinschaft ist. Ab ihrem ersten Gespräch frisst sie ihm aus der Hand und irgendwie kam es mir so vor, als würde sie damit den Verlust ihrer Schwester kompensieren. So als würde er eine Lücke in ihrem Leben füllen, dabei sieht sie nicht, wie naiv sie ist und wie abhängig sie von diesem Mann wird. Sie lässt sich zu schnell auf ihn ein, ohne ihn überhaupt richtig zu kennen.

Weiters wurde mir auch zu viel über die Götter geredet, es gab alle Informationen doppelt und man hätte sich ein paar Sätze sparen können. Diese Stellen waren für mich besonders langweilig. Der "Krieg" zwischen der Sekte und den Gelehrten wird aber noch mit einem Krieg, den der König führt ausgeschmückt und die Kirche wird ebenso hinein gezogen. Für mich waren das zu viele Parteien, die Sache mit dem König habe ich sowieso nicht ganz verstanden, das passte nicht zum Rest des Buches.

Was aber interessant hätte werden können, war die Geschichte um Lon, den Ritter und den Tieren. Lon, der Bruder von Leanne, mag sein Leben nicht und schließt sich bereitwillig den Zwölf Boten an, von ihm bekam man dann aber immer weniger zu lesen, was ich sehr schade fand, da man, hätte man ein paar Kapitel aus seiner Sicht eingebaut, mehr von der Sekte und den Ritualen erfahren könnte. Der Ritter wird gegen Ende immer präsenter, spielt auch bei finalen Showdown eine wichtige Rolle, doch sein Ende in dem Buch war eher mau. So ganz verstehe ich nicht, was die Rückblenden aus seinem Leben bewirken sollten, außer Seiten zu füllen. Zu Beginn des Buches, als Leanne noch Tiere ausforscht, hat sie einige richtig cool beschriebene Spezies gefunden, von diesen hätte ich gern noch mehr gelesen, man hätte sie auch noch anders einbauen können, da eine Andeutung auf Drachen gemacht wurde. Hier wurde dann leider viel Potential verschenkt.

Gegen Ende war es dann nur noch ewig hin und her, was Leanne nun tun soll. Ich muss zugeben, ich habe einige Kapitel nur überflogen, da ewig geredet wurde und sich die Geschichte selber nicht vom Fleck bewegt hat. Manch einer mag sowas mögen, für mich fehlten aber die Verbindungen zu den Charakteren und auch ein wenig Action. Dadurch, dass ich keine Beziehung zu den Personen aufbauen konnte, waren sie mir, hart ausgedrückt, egal. Damion mochte ich sowieso nie, er wirkte einfach nur falsch und ich glaube ihm einfach nicht, dass er nichts von den Machenschaften der Sekte wusste. Leanne wirkte auf mich wie ein 14-jähriges Mädchen, das noch sehr naiv war, dies hat sich leider bis zum Ende nicht geändert.

Fazit:

Für mich war das Buch leider absolut nichts, es war eine große Enttäuschung, obwohl man eine richtig coole Story daraus machen hätte können. Der Mittelteil schien besser zu werden, allerdings wurde das durch die Naivität von Leanne wieder zunichte gemacht. Ich vergebe leider nur 2 von 5 Sterne.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Bedtime Trouble - Codewort Liebe

Maddie Holmes
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 12.05.2017
ISBN 9783903130265
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Wie angelt man sich seinen Exfreund zurück, wenn dieser einen todlangweilig findet?

Informatikstudentin Novalie weiß nur, wie man es nicht macht: Man fragt auf keinen Fall einen sexy Halbrussen um Rat. Man lässt sich nicht auf erotische Spielchen mit ihm ein. Und man verliebt sich unter keinen Umständen in diesen Kerl, der mit romantischen Gefühlen so gar nichts anfangen kann …
Quelle: romance-edition.com

Meinung:

    Der einzige Mensch, der mir je eine Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben hatte, war mein Onkel Gordey gewesen:
    Begehe Dummheiten, solang du jung bist. Dann hast du ein paar lustige Geschichten zu erzählen, wenn du später alt bist.


Das Cover ist ein wahrer Hingucker. Man sieht einen halb nackten Mann, der im Bett liegt. Für Frauen ist das Cover sicherlich sehr ansprechend, aber es handelt sich hier um keinen reinen Sexroman, wie man dadurch vielleicht vermutet. Was ich gut finde ist, dass man das Gesicht des Mannes nicht sehen kann, dadurch kann man viel seiner Fantasie überlassen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, man stolpert nicht über zu lange oder komplexe Sätze und auch die Ausdrucksweise ist sehr gut gewählt. Man liest die Geschichte aus Sicht von Novalie und Kol, jeweils in der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Novalie und ihren Freund kennen, sie wohnen zusammen in einer WG und teilen sich nicht einmal ein Zimmer, doch Novalie ist glücklich, bis er Schluss macht und meint, dass sie zu langweilig ist. Wenig später lässt sich Novalie auf eine Romanze mit ihrem Mitbewohner Kol ein, doch kann das gut gehen?

Kurze Anekdote zu Beginn, als ich das Buch gekauft habe, war ich mit meinem Freund unterwegs. In der Buchhandlung habe ich das Cover gesehen, habs genommen und mit den Klappentext durchgelesen. Mein Freund schaut sich das Cover an, verdreht die Augen und sagt "War ja klar."

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, ich mochte Novalie sofort und ihren Ex mochte ich gar nicht. Er bandelt bereits auf den ersten Seiten mit einer anderen an und als er dann Schluss macht, war klar wieso. Novalies Reaktion fand ich da nur angemessen, sie vergrub sich in Eis und trauerte ihm nach. Diese Szenen in Büchern machen Charaktere immer so menschlich, das war hier wirklich oft der Fall, da viele Dinge genau so im echten Leben passieren. Kol entdeckt Nova in ihrem Elend und möchte ihr helfen, doch beide fühlen bereits die Anziehungskraft des jeweils anderen und so schlafen sie miteinander.

Was sich nun vielleicht wie ein reines Bumsbuch anhört, hat so viel mehr zu bieten. Es zeigt wie wichtig Freunde sind, dass es immer dumme Jungs und Mädchen gibt, die eine Beziehung nicht zu schätzen wissen, wenn sie eine gute führen und auch dass in Menschen manchmal mehr steckt, als man vermutet. Kol und Nova wollten es zuerst bei einer einmaligen Sache belassen, doch sie vereinbaren ein Codewort. Jedes Mal, wenn jemand dieses Wort sagt, müssen sie innerhalb der nächsten 10 Minuten Sex haben. Es gab dann hier schon so einige witzige Momente, in denen Kol Nova in Verlegenheit gebracht hat und ich musste manchmal echt lachen beim Lesen.

Die Sexszenen an sich waren toll beschrieben, die Autorin hält sich von Wörtern wie "fuck", "Pussy", usw. fern und beschreibt die Szenen auch so super. Für mich war alles sehr realistisch, dadurch musste ich nie die Augen über solch unrealistische Szenen verdrehen. Man merkt während diesen, als auch anderen Momenten, dass Kol und Novalie schon mehr für einander empfinden und die Autorin hat richtig viel Gefühl in nur 250 Seiten verpackt. Die Beziehung der beiden hat ein gutes Tempo, es geht nichts zu schnell aber auch nicht zu langsam, alles passte perfekt. Sie passen perfekt zusammen und man spürt die Chemie zwischen ihnen schon ab Seite eins.

Natürlich gibt es auch hier ein bisschen Drama, allerdings hält es sich in Grenzen. Was ich gar nicht mochte, oder besser gesagt wen, war Julien. Ich hasse den Kerl echt. Zuerst macht er mit Novalie Schluss um mit einer anderen zu schlafen und dann will er sie wieder zurück. Der Typ regt mich echt auf, aber Novalie hat ihn zum Glück immer abgewiesen und sich für sich selbst entschieden. Ich mochte ihre Weise zu denken und allgemein ihren Charakter. Das Ende war dann nochmal gut ausgearbeitet und für nur 250 Seiten konnte mich das Buch sehr begeistern.

Fazit:

Man erlebt hier eine Achterbahn der Gefühle, man lacht, man trauert mit Novalie und man erfreut sich an Kol, da er einfach ein toller Kerl ist. Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

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373 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Paper Paradise

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.07.2018
ISBN 9783492061179
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Seit Hartley den attraktiven, reichen und wilden Easton Royal kennengelernt hat, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Sie schwebt auf Wolke sieben – doch an jeder Ecke lauern neidische Feinde. Als der schreckliche Unfall geschieht, bei dem Eastons Bruder lebensgefährlich verletzt wird, stellt das ihre neue Liebe auf eine harte Probe. Und als Hartley infolge des Unfalls auch noch ihr Gedächtnis verliert, kann sie niemandem mehr vertrauen. Sie spürt zwar die starke Anziehungskraft, die von dem sexy Royal mit den strahlend blauen Augen ausgeht, doch kann sie sich wirklich auf den wilden, unbändigen Easton verlassen und sich ein zweites Mal in ihn verlieben?
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Alle schreien durcheinander.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt sich den anderen der Reihe an und ist auch mein persönlicher Favorit. Die Farben passen toll und auch der Thron ist gut gestaltet. Wie immer lassen die Cover nicht auf den Inhalt schließen, was ich persönlich mag. Auch der Mangel an Personen auf dem Cover ist positiv.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich leicht und locker zu lesen, man beginnt und ist auch schon fast wieder fertig. Oftmals ist die Sprache eher derbe und die Ausdrucksweise manchmal gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt fliegt man nur so durch die Seiten. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Easton und Hartley in der Ich-Perspektive, was einem beide Charaktere näher bringt.

Die Geschichte schließt nahtlos an der Vorgänger an, alle befinden sich im Krankenhaus nach dem Autounfall. Seb ist schwer verletzt und auch Hartley hat einiges abbekommen, nun hat sie all ihre Erinnerungen von den letzten Jahren verloren und ist selber sehr verwirrt. Easton versucht sein bestes, damit sie sich wieder in ihn verliebt.

Meine Gefühle sind bei diesem Buch sehr gemischt, einerseits bin ich froh, dass es noch nicht zu Ende war, andererseits war dies irgendwie unnötig. Bei mir überwiegen die positiven Gefühle, dennoch hätte man diese zwei Bücher über Easton auch in einem zusammen fassen können. Der Einstieg war für mich ein bisschen holprig, da ich nicht mehr genau wusste, wie der vierte Band geendet hat, doch schon bald kamen die Erinnerungen wieder und es ging flott dahin. Easton muss in diesem Band die Rolle des großen Bruders übernehmen, denn Gideon und Reed sind nicht da, sie kommen auch sehr selten vor, ebenso Ella. Dadurch, dass Seb schwer verletzt ist, geht es Sawyer auch nicht gut und Easton muss auf sie aufpassen. Dies wäre eigentlich der Job des Vaters, doch dieser fliegt einfach weg und lässt seine Söhne alleine.

Hartley war in diesem Buch wie eine neue Person. Sie ist ängstlich und schüchtern, was man auch verstehen kann, dennoch ist es ein starker Kontrast zu der Hartley aus dem ersten Band. Sie tat mir auch oft richtig Leid, wenn Leute ihr etwas erzählt haben, das gar nicht gestimmt hat und sie es dann doch glaubte. Easton hat sich auch etwas verändert, er versucht seine Probleme in den Griff zu kriegen und unterstützt Hartley nebenbei auch noch.

Die Geschichte selbst dreht sich eigentlich nur um Hartley und ihre Erinnerungen, und wie Easton ihr Leben verändert. Im Prinzip haben wir das schon gelesen, denn sie verlieben sich hier einfach neu. Was ich dann aber doch unlogisch fand war, dass Hartley nicht erkannt hat, wie kaputt ihre Familie ist. Sie sieht es Tag für Tag und hört es auch, will es aber von keinem bestätigt bekommen und lieber in ihrer unwissenden Welt weiterleben. Natürlich kann ein Neustart schön sein, aber ihre Familie war nicht nett zu ihr, sie fühlte sich nicht wohl und wollte nicht einmal den Grund wissen oder sich von jemandem ihre Geschichte erzählen lassen? Irgendwie unlogisch.

Es gibt aber auch noch Überbleibsel aus den ersten vier Bänden, wie etwa Steve, der nun, trotz Fußfessel, frei herum läuft. Für ihn mussten die Autoren noch ein spektakuläres, aber auch an den Haaren herbeigezogenes, Ende finden. Wie die Geschichte rund um ihn und Ella ausgeht, konnte ich gar nicht nachvollziehen. Zuerst wird er ganz normal dargestellt und plötzlich verwandelt er sich in einen ganz anderen Mensch, aber von einer Seite auf die andere. Mir ging das alles zu schnell und ich kann seine Beweggründe nicht nachvollziehen.

Eine weitere Sache, die eher negativ für mich war, war Sebastian. Er liegt einige Tage im Koma und als er dann aufwacht ist er ein anderer Mensch, der sehr aggressiv ist und jede Frau sexuell belästigt. Zwar finden seine Geschwister das befremdlich, aber keiner macht sich Sorgen, dass er nicht wieder normal wird. Man weiß aber am Ende nicht, was aus ihm geworden ist, die Autorin gibt uns so viele Häppchen von den Zwillingen zu lesen und hört dann einfach auf. Wir werden nie erfahren, was nun mit Sebastian ist, wie es mit Lauren weiter geht und was aus den beiden allgemein wird und das finde ich schade, da die Autorin in diesem Buch den Anfang einer Geschichte über die Zwillinge aufgebaut hat und diesen Ansatz dann einfach aufgibt.

Aber das Buch war bei weitem nicht schlecht, es war manchmal unlogisch und einige Stellen zogen sich wie Kaugummi, aber insgesamt mochte ich es sehr gerne. Ich fand es schön zu lesen, wie Hartley und Easton wieder zu einander finden und wie Easton sein besseres Ich mich Hartley zusammen findet. In diesem Buch vollbringt er Dinge, die ich ihm so nicht zugetraut hätte.

Das Ende ging dann allgemein recht schnell und kam etwas anders als erwartet. Hier waren für mich wieder einige unlogische Sachen eingebaut. Es gab einen Mord und einen Selbstmord, was irgendwie sehr gezwungen wirkte, so als müsse man den Leser nochmal schockieren. Ohne diese Szenen hätte das Ganze auch gut funktioniert, es gab auch so genügend Drama, das man noch hätte ausbauen können, ohne gleich jemanden zu ermorden.

Fazit:

Insgesamt ein schöner Band, der die Reihe ganz gut abschließt. Man hätte vieles anders oder besser machen können, aber die Beziehung zwischen Easton und Hartley hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich finde es schade, dass man über die anderen Royals nichts mehr erfahren wird, aber Eastons Geschichte hat ein gutes Ende gefunden und ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.


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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Heart Beat

M. D. Grand , S. M. Gruber
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 22.06.2018
ISBN 9783961731152
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

»Hast du Gefühle für Beccie?«, wiederholte er geduldig. »Was? Nein!« Doch. Was? »Bist du dir sicher?« »Ja!« Nein. Fuck. Sam liebt Surfen und seine Musik, James liebt Bücher, Flirten und seine Schwester Beccie. Gemeinsam sind die drei besten Freunde unschlagbar – na ja, zumindest fast. Denn dieser Frühling hält einiges für sie bereit. Die scharfsinnige Roxy verdreht James den Kopf und gefährdet sein Bad Boy-Image. Sam kann mal wieder nicht Nein sagen und steckt plötzlich in einer viel zu ernsthaften Beziehung mit der süßen Felicity. Der nahe Abschluss und die Collegebewerbungen machen das Leben der Jungs auch nicht leichter. Und Beccie … ist eben Beccie. Dass Sam dann auch noch Gefühle für seine beste Freundin entwickelt, finden alle drei höchst bedenklich.
Quelle: eisermann-verlag.de

Meinung:

    "Lauf!", keuchte Jay dicht hinter ihm.

Das Cover ist sommerlich und lebensfroh gestaltet, was einfach unglaublich gut zu diesem Buch passt. Man sieht darauf einige Beschäftigungen, denen man im Sommer nachgehen kann und was auch unsere Protagonisten in dem Buch machen. Es strahlt so viel Lebensfreude und Urlaubsfeeling aus, da passt es perfekt für den Sommer.

Der Schreibstil der beiden Autoren ist wirklich super zu lesen, man merkt fast nicht, dass das Buch von zwei und nicht nur einer Person geschrieben wurde. Ich glaube aber zu wissen, welche Perspektive Marlen Grand geschrieben hat. Auf jeden Fall fliegt man als Leser nur so durch die Seiten und will immer wissen, was als nächstes mit Sam, Jay und Beccie passiert.

Zu Beginn lernen wir die Geschwister Jamie und Beccie, sowie ihren besten Freund Sam kennen. Die drei sind schon seit Ewigkeiten befreundet, doch in diesem Sommer scheinen Sam und Beccie mehr als nur freundschaftliche Gefühle zu haben. Und dann sind da noch die typischen Probleme von Jugendlichen.

Wie ihr vielleicht wisst bin ich supermegagroßer M.D. Grand Fan und liebe alles was sie schreibt, so habe ich auch ihr neuestes Werk, was nicht im Fantasy-Bereich angesiedelt ist, lesen müssen. Marlen und Sophie (S.M. Gruber) sind beide super nett, Marlen hab ich schon oft getroffen, Sophie dann beim Bücherquatsch, sie sind toll. Zum Buch gabs ein kleines Goodie-Paket, man würde den Inhalt verstehen, wenn man das Buch gelesen hat. In meinem war ein Kondom und dann war ich gleich noch gespannter, denn was sucht ein Erdbeer-Kondom in einem Goodie-Paket?

Die Geschichte ist in die Sicht von zwei Personen unterteilt, einmal Jamie und einmal Sam. Ich finde es sehr cool, dass zwei Frauen ein Buch aus Sicht von zwei Männern schreiben, das hat mir unglaublich gut gefallen und ich konnte mich auch schnell mit den Charakteren anfreunden, man muss sie einfach lieben. Jay ist eher der Draufgänger, so ungefähr stellt man sich jeden Aufreißer in einem Teenie-Film vor, gegenüber seiner Schwester Beccie ist er aber der Beschützer. Sam wirkt da besonnener, obwohl auch er gern ein Mädchen mit nach Hause begleitet. Beide haben aber Charaktereigenschaften, die einen unweigerlich dazu bringen, sich in die Jungs zu verlieben. Der Einstieg fiel mir daher auch sehr leicht, da ich die Charaktere ab der ersten Seite mochte.

Kurze Bemerkung am Rande: Am Bücherquatsch hat Sophie aus dem Buch gelesen, nun hatte ich bei allen Dialogen ihre Stimme im Kopf, was sich manchmal ziemlich witzig anhörte (also in meinem Kopf).

Wir begleiten die drei Freunde in ihrem Sommer, Beccie hat sich das Bein gebrochen und muss das Bett hüten, Sam und Jay sind am feiern und wenn sie Beccie dann auch noch mitnehmen, wird es garantiert witzig. Wie alle Jugendlichen haben auch sie mit normalen Problemen zu kämpfen, wie etwa, was sie in Zukunft machen wollen, ob sie das Mädchen wirklich mögen oder nicht und wie man verbirgt, dass man auf die Schwester seines besten Freundes steht. Es gab in dem Buch so viele witzige Szenen, gut in Erinnerung geblieben ist mir als Beispiel das eine Mädchen, welches dachte, dass Sam nun ihr Freund ist, er aber nur einen One-Night-Stand wollte. Ich fand es so lustig, wie er einfach ihren Freund gespielt hat, obwohl es ihm sichtlich unwohl zumute war. Dann noch der Insider #1: Der Gärtner. Wie habe ich gelacht, als ich diese Stelle in dem Buch gelesen habe.

Es passieren so viele Dinge in dem Buch und ich weiß nicht, welche Story mir besser gefallen hat. Bei Jay dreht sich alles im Endeffekt um Roxy, ein Mädchen, welches in einem Plattenladen arbeitet und bei Sam dreht sich alles um Beccie und bei Beccie dreht sich alles um ... naja, Beccie. Ich hätte am liebsten für jeden der drei ein eigenes Buch. Was ich hier aber gut finde ist, dass nichts überstürzt wird, die Probleme und einige Situationen sind wie aus , dem echten Leben, man kann sich also mit den Charakteren identifizieren, mir kam nichts unrealistisch vor. Man spürt auch, wie tief die Freundschaft der drei geht, daher kann ich Beccie und auch Sam vollends verstehen. Beide wollen sich nicht eingestehen, dass sie mehr für den jeweils anderen empfinden, vielleicht haben sie einfach Angst, dass sie ihre Freundschaft dadurch zerstören. Es gibt dennoch genügend Situationen in dem Buch, in dem man als Leser eindeutig sieht, dass sie eifersüchtig sind, überhaupt Beccie hat es dann in sich, sie kann, wie alle Mädchen, dann richtig fies werden.

Gegen Ende wurde es dann immer eindeutiger, sogar ihre Freunde merkten es und ich habe nur gehofft, dass sie nun endlich zusammen kommen würden. Dann war das Buch aus. Einfach so. Diese 400 Seiten gingen weg wie nichts und ich hätte fast geheult, ich wollte die drei noch nicht verlassen, ich habe mich mit jeder Seite mehr in das Buch und die Figuren verliebt.

Es gibt aber auch wunderschöne Szenen in dem Buch, wie die, bei denen Sam und Beccie singen. Sie sind in einer Band und bei einem Auftritt habe ich richtig Gänsehaut bekommen. Es war alles so toll beschrieben und man konnte die Atmosphäre richtig fühlen. In diesem Buch gibt es so viele Stellen, die ich nicht mehr vergessen werde, weil sie einfach traumhaft sind, von den Beschreibungen, als auch von den Gefühlen.

Wie in anderen Büchern aus diesem Genre auch, gibt es aber auch hier kleine Dramen. Etwa will Sam nicht studieren und hat dies seinen Eltern nicht gesagt. Jay macht sich Sorgen um seine Schwester sobald sie einen Typen auch nur schief anschaut und Beccie verdrängt ihre Gefühle sehr gekonnt. Sie lässt sich aber dadurch auch mit den falschen Typen ein, was dann zu noch mehr Drama führt.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass mich das Buch regelrecht umgehauen hat. Ich habe Beccie, Jay und Sam sofort in mein Herz geschlossen und warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Band. Selten kann mich ein Buch so fesseln.

Fazit:

Dieses Buch ist nicht nur eine Sommerlektüre, man kann es immer und überall lesen. Man läuft dann zwar Gefahr, dass man doof angeschaut wird, weil man plötzlich einen Lachanfall bekommt, aber das ist es wert. Die Gefühle in dem Buch werden so gut transportiert, dass man gar nicht anders kann als mit zu fiebern und die Jungs zu lieben. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung und bekommt 5 von 5 Sterne.

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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To Kill a Kingdom

Alexandra Christo
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Hot Key Books, 06.03.2018
ISBN 9781471407406
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Princess Lira is siren royalty and the most lethal of them all. With the hearts of seventeen princes in her collection, she is revered across the sea. Until a twist of fate forces her to kill one of her own. To punish her daughter, the Sea Queen transforms Lira into the one thing they loathe most—a human. Robbed of her song, Lira has until the winter solstice to deliver Prince Elian’s heart to the Sea Queen or remain a human forever.

The ocean is the only place Prince Elian calls home, even though he is heir to the most powerful kingdom in the world. Hunting sirens is more than an unsavory hobby—it’s his calling. When he rescues a drowning woman in the ocean, she’s more than what she appears. She promises to help him find the key to destroying all of sirenkind for good—But can he trust her? And just how many deals will Elian have to barter to eliminate mankind’s greatest enemy?
Quelle: goodreads.com

Meinung:

    I have a heart for every year, I've been alive.

Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Ich gehöre zu den wenigen 2% der Bevölkerung, die das deutsche Cover schrecklich finden und das englische wunderbar. Es zeigt so viel, das in dem Buch eine wichtige Rolle spielt, allem voran das Meer. Dann die Tentakel, die auf die Königin hinweisen, den Dolch und die Krone. Es passt einfach alles sehr gut zusammen.

Der Schreibstil der Autorin war sehr schön zu lesen, die Kapitel sind einmal aus Sicht von Elian und dann von Lira geschrieben, was sich immer dadurch zu erkennen gibt, dass zu Beginn des Kapitels der Name steht. Die Beschreibungen waren sehr bildlich, dadurch kann man sich als Leser alles sehr gut vorstellen und auch die restliche Sprache war angemessen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Lira kennen, sie ist die Tochter der Seekönigin und muss dadurch irgendwann ihren Platz einnehmen. Dann ist da noch Elian, ein Pirat und Prinz, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Tochter der Seekönigin zu töten.

Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit Ney gelesen. Wir beide lieben Piratengeschichten und waren daher sehr gespannt, wie uns dieses Buch gefallen wird. Der Einstieg fiel mit sehr leicht, man beginnt aus Sicht von Lira zu lesen und erfährt, was sie ist und wie ihr Leben als Sirene aussieht. Das Konzept mit den Herzen war interessant, man erfährt auch, warum sie nur Prinzen tötet und wie das Verhältnis zu ihrer Mutter aussieht. Hier tat mir Lira bereits etwas Leid und man merkte, dass sie doch ein paar Gefühle haben muss. Weiter gings dann mit Elian, unserem Prinzen. Er war in dem gesamten Buch mein liebster Charakter, da er vielschichtig war. Man konnte immer wieder neue Seiten von ihm kennen lernen und er war einfach perfekt, in dem Sinne, dass er anders als alle anderen Männer in dem Buch war.

Bald schon merkt man, wohin sich die Geschichte entwickelt. Elian und Lira müssen sich zwangsläufig kennen lernen und wie das geschieht erinnern sehr an "Die kleine Meerjungfrau". Dies ist ja auch eine Märchenadaption, daher kann man die Parallelen gut ausmachen und somit kleine Vergleiche ziehen. Die Darstellung der richtigen Meerjungfrauen in dem Buch aber, haben mir besonders gefallen. Hier sind sie keine lieben und schönen Kreaturen, sondern recht beschränkte, hässliche und gemeine Lebewesen. Gemein sind auch die Sirenen, allerdings sehen sie den Menschen ähnlich und haben, wie es beschrieben wurde, mehr Verstand.

Aber zurück zur Geschichte. Nachdem sich die beiden Protagonisten begegnet sind, entwickelt sich das Buch nicht zu einem Liebesroman, sondern bleibt spannend, die Liebesgeschichte spürt man kaum und sie ist fast nicht vorhanden. Das fand ich einfach nur klasse. Gute Bücher brauchen keine Liebesgeschichte und die Autorin hat hier bewiesen, dass Protagonisten nicht zwangsläufig übereinander herfallen müssen. Auf jeden Fall will Elian ein Artefakt finden, mit dem er die Seekönigin vernichten kann. Lira begleitet ihm auf diesem Weg, verfolgt aber ihre eigenen Ziele. Auf ihrer Reise betreten sie fremde Königreiche und schlagfertig wie Elian ist, gibt es hier immer wieder recht witzige Momente.

Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es noch einen Haufen anderen Personen, die man einfach nur ins Herz schließen kann. Die Crew von Elian ist witzig und er hat sogar eine Frau dabei. Ich hätte gerne mehr von ihnen gelesen, aber vielleicht kommt das dann bei den Kurzgeschichten vor. Auch gibt es eine Prinzessin, die einen tollen Charakter hat, sie ist stur, stark und hinterlistig ist. Ihre Geschichte hat mich am Ende total fasziniert, da sie dann eine Frau heiratet. Dieses Thema wird in Fantasy-Romanen nie aufgegriffen, doch hier scheint es das Natürlichste der Welt zu sein. Sowas müsste öfter der Fall sein, denn auch wenn die Welt eher mittelalterlich angelegt ist, kann man Beziehungen zwischen Frauen und Männern einbauen, es ist immerhin Fantasy, da kann man tun und lassen was man will. Die Autorin hat mit ihrer bunten Mischung an Charakteren eine solide Grundlage für ein aufregendes Buch geschaffen, dies hat sie dann noch mit einer tollen Adaption von "Die kleine Meerjungfrau" ausgebaut und schon haben wir ein kleine Meisterwerk.

Gegen Ende wird es dann immer spannender, denn Lira verstrickt sich immer mehr in ihre Lügen, doch die Zeit mit den Menschen hat sie verändert. Man merkt dies als Leser nicht so sehr, da sie keine komplette Verwandlung durchmacht, aber es fällt einem dann schon irgendwie auf. Ebenso Elian. Ich finde es gut, dass sich ihre Charaktere nicht sonderlich verändern, sondern einfach ihren Horizont erweitern. Lira beginnt ihre Mutter und die Führung unterm Meer zu hinterfragen, ebenso ihre eigene Mission. Das Setting für den letzten Kampf fand ich gut gewählt, es gab keine Ungereimtheiten und es wurde alles sehr gut beschrieben. Das einzige was mich gestört hat war, dass die Seekönigin immer als so stark und was weiß ich beschrieben wurde, aber als sie dann die Chance hatte, das zu zweigen, viel zu wenig getan hat. Ihre Lakaien haben für sie gekämpft, es wirkte fast so, als hätte die Autorin diesen Charakter einfach vergessen. Das ist aber auch schon alles, was ich an dem Buch bemängeln kann.

Fazit:

Ich war wirklich begeistert, ich habe nicht mit so etwas gerechnet und dann hat mich das Buch einfach komplett überrascht. Es gibt keine nervige Liebesgeschichte und die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte die Geschichte richtig genießen und vergebe dafür 5 von 5 Sterne.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

Feral Moon 2: Der schwarze Prinz

Asuka Lionera
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646301250
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

**Wenn dein Feind deinem Herzen am nächsten ist**
Niemals hätte Scarlet zu hoffen gewagt, ihrer ersten großen Liebe noch einmal zu begegnen. Doch als sie Tristan endlich wiedersieht, hat sich vieles verändert. Aus dem kleinen Dorfmädchen ist eine mutige Kriegerin geworden, deren Herz an der Seite eines anderen zu neuer Stärke fand. Und er ist es auch, der sich immer wieder, ohne zu zögern, zu ihr und ihren Wünschen bekennt. Verwirrt von ihren eigenen Gefühlen lässt sich Scarlet von der eigentlichen Gefahr ablenken und erkennt nicht, dass die grausamen Bestien aus den Wäldern ihr bereits näher sind, als je zuvor...
Quelle: carlsen.de

Meinung:

    Ich weiß nicht, wie lange Tristan und ich halb erstarrt dastehen und uns ansehen.

Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut. Es ist an den ersten Teil angepasst, nur dass hier der schwarze Prinz darauf zu sehen ist und nicht Scarlet. Man weiß so nicht, wer gemeint ist, kann dadurch auch nicht gespoilert werden. Ansonsten gleicht es dem ersten Cover und man erkennt dadurch auch die Zusammengehörigkeit der Reihe.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht zu lesen, man liest den ersten Satz und ist sofort in der Geschichte gefangen. Geschrieben ist das Buch wieder aus der Ich-Perspektive von Scarlet und hin und wieder auch von anderen Charakteren, dadurch kann man Handlungsstränge parallel verfolgen und sich auch besser mit den Personen anfreunden.

Nach dem fiesen Cliffhanger von Band eins, in dem Scarlet Tristan wieder trifft, müssen sie nun etwas Zeit miteinander verbringen. Jedoch findet sie auch andere Dinge heraus, die ihre Sichtweise wieder ändern.

Ok, wie auch schon bei der Rezension zu Band eins gilt es hier, keine Spoiler einzubauen, was sich als schwer erweisen wird, aber ich bemühe mich. Der Einstieg in das Buch war wie immer einfach, ich beginne ein Buch von Asuka Lionera und es ist, wie nach Hause zu kommen. Man erfährt sofort, wie Tristan überleben konnte und was er in dieser Zeit gemacht hat, als Leser findet man alles zusammen mit Scarlet heraus, was ich ganz toll finde.

Schon bald nehmen die Geschehnisse aber an Fahrt auf und es kommen immer wieder ganz unerwartet Wendungen, bei denen mir schon Mal der Mund offen blieb. Eine hat man voraus sehen können, aber die anderen haben mich wirklich überrascht. Scarlet geht mit der neuen Situation aber sehr gut um, zumindest zu Beginn. Als es ihr dann zu viel wird, geht sie wieder ins Dorf zu ihrer Großmutter, was ich sehr verständlich fand. Die Geschichte spielt sich sehr viel im Wald, im Dorf und in Leerth ab, dadurch lernt man auch andere Gebiete kennen. Ich mochte das, das Wechseln der Settings bringt immer wieder Schwung in die Geschichte, da im Wald z.B. die Ferals herumlaufen oder im Dorf die Leute Scarlet nicht wirklich mögen.

Man weiß bereits einige Dinge aus dem ersten Teil, doch hier werden noch mehr Geheimnisse offenbart und man erfährt dadurch mehr über die Welt und wie die Ferals entstanden sind. Diese Geschichten in der Geschichte mochte ich am meisten, es ist einfach spannend zu erfahren, warum die Situation in dem Königreich so ist, wie es eben ist. Die Autorin hat dies alles sehr gekonnt aufbereitet, man wurde immer häppchenweise gefüttert, aber auch nicht zu wenig. Die gesamte Idee hinter dem Buch gefällt mir insgesamt unglaublich gut, wie alles ineinander greift und dadurch ein großes, gesamtes Bild ergibt.

Alle Charaktere haben sich schon weiter entwickelt, man erfährt einiges über Hazel und Payne. Ich mochte die zwei schon im ersten Band sehr gern, sie sind ein tolles Gespann und helfen Scarlet auch auf ihrem Weg. Ash ist immer noch ein Traum. Der Prinz, der alles im Griff hat und den sein Geheimnis (ist der Satzbau zu österreichisch?) in diesem Band enthüllt wird. Wenn man genau aufgepasst hat, war es eigentlich kein richtiges Geheimnis mehr, aber dennoch eine kleine Überraschung. Er ist auch in allen Situationen immer der Traumprinz einer jeden Frau, durch ihn macht das Buch einfach noch mehr Spaß zu lesen. Scarlet selber wird immer stärker und traut sich schon viel mehr. Zu Beginn des ersten Bandes wirkte sie noch naiv, doch mittlerweile ist sie zu einer unabhängigen Frau geworden, was sicherlich auch daran liegt, dass sie nun viel mehr weiß als zuvor.

Gegen Ende wurde es dann noch einmal spannend. Es passiert wieder so viel auf einmal, hier allerdings fand ich den Cliffhanger dann nicht ganz so schlimm wie beim ersten Band. Das Buch konnte mich nicht einmal enttäuschen, es hat einfach alles, was ein Fantasy-Roman braucht. Ich selbst habe den dritten Teil ja schon gelesen, daher sei gesagt, dass es noch einmal besser wird. Ob dieser Teil besser wie der erste war, kann ich nicht sagen, beide sind einfach unglaublich toll.

Fazit:

Es kann sein, dass meine Rezension nun sehr ausdruckslos erscheint, das liegt aber daran, dass ich wirklich nichts vom Inhalt verraten möchte. Diese Reihe sollte man lesen, ohne vorher viel darüber zu wissen. Auch der Klappentext verrät sehr wenig und das ist auch gut so. Mit dem zweiten Band hatte ich wieder ein unglaubliches Lesevergnügen und ich kann das Buch nur mit 5 von 5 Sternen bewerten.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Darien - Die Herrschaft der Zwölf

Conn Iggulden , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453318809
Genre: Fantasy

Rezension:

Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Darien ist die Hauptstadt eines mächtigen Königreiches. Seit tausend Jahren regieren von hier aus die zwölf mächtigsten Familien das Land. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen, denn König Johannes ist schwach und ängstlich. Als das Militär einen Mordanschlag auf den König plant, um den Thron für einen starken Herrscher frei zu machen, ändert sich das Leben von fünf ungleichen Helden für immer: Ein Jäger, ein Krieger, ein Dieb, eine Magierin und ein Wesen aus einer längst vergangenen Zeit – sie alle führt ihr Weg aus den entferntesten Ecken des Reiches nach Darien, denn nur gemeinsam können sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren...
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag, für das Rezensionsexemplar!

    Elias Post war ein Jäger. Und zwar ein guter.

Das Cover finde ich persönlich recht schön, es gibt natürliche bessere, aber hier lässt wirklich nichts auf den Inhalt schließen, man sieht nur eine leuchtende Klinge und eine Hand, das kann ein Ritter aber auch ein Magier oder Bauer sein. Die Gestaltung an sich ist also ansprechend, mich stört nur, dass der Autorenname so groß geschrieben ist.

Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich so meine Probleme. Das Buch ist im allwissenden Erzählstil geschrieben und wechselt daher oft die Sichtweise. Einmal folgt man diesem Charakter, dann einem anderen, was auch ok wäre, wenn dieser Wechsel nicht in jedem Kapitel ungefähr drei Mal vorkommen würde. Dadurch war ich nur verwirrt und es gab keinen richtigen Lesefluss für mich. Weiters wiederholen sich sehr oft Dinge. Mir fällt sowas selten auf, aber hier habe ich dann den gleichen Satz rund 5 Mal gelesen und da reichte es mir auch, so als würde ich alles innerhalb von zehn Seiten vergessen. Bei diesem Schreibstil hat mich viel gestört, auch dass manche Beschreibungen zu bildlich und ausschweifend, dafür andere nicht vorhanden waren. Bekam man an einer Stelle zu viele Informationen, fehlten sie an einer anderen.

Zu Beginn lernt man viele Charaktere kennen, die drei im Klappentext angesprochenen sollen wahrscheinlich Nancy, Arthur und Elias sein, wobei es Charaktere gibt, die mehr Auftritte haben. Ich weiß gar nicht, wie ich beschreiben soll, um was es geht, denn in den zweihundert Seiten, die ich gelesen habe, ist irgendwie nichts passiert.

Nach etwas mehr als der Hälfte wollte ich mich nicht weiter mit einem Buch quälen, das mich nicht packen konnte. Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich sehr viele Probleme mit dem Schreibstil und habe daher auch nie mehr als 50 Seiten am Stück geschafft, das war dann aber schon ein Rekord. Der Einstieg in die Geschichte war ziemlich schwer, da man zuerst so viele Informationen und Namen aufgetischt bekommt und irgendwie keine Zeit hat alles zu verarbeiten. Ich wurde von den vielen Infos regelrecht erschlagen und auch nach mehreren Seiten wusste ich nicht genau, wer nun wer ist, da die Perspektiven so oft wechseln.

Die Geschichte splittet sich zuerst in drei Geschichten, die dann irgendwann zusammen führen sollen, wobei ich bei der Hälfte keinen wirklichen Zusammenhang erkennen kann. Zuerst lernen wir Elias kennen, er ist ein Jäger und sehr angesehen in seinem Dorf. Elias macht in diesen zweihundert Seiten nichts anderes, als zu versuchen seine Familie vor einer Seuche zu retten. Dafür pokerte er mit den falschen Leuten und wird einem General überbracht, der einen besonderen Auftrag für Elias hat, denn Elias hat magische Kräfte. Diese waren für mich nicht so toll, da er sie nicht gerne vor anderen einsetzt und daher auch nie offen zeigt. Es gab einfach keine magischen Momente in seiner Geschichte. Als Elias gerade begann sich auf den Weg zu machen, um diesen Auftrag zu erfüllen, habe ich aufgehört. Seine Geschichte war irgendwie die Spannendste von allen.

Unser zweiter Hauptcharakter ist Arthur, ein kleiner Junge, der erst zehn Jahre alt ist. Er kommt schon recht schnell zu Tellius, der ihm besondere Schritte beibringt. Seine Geschichte fand ich von vorne bis hinten langweilig, da Arthur nicht sonderlich viel macht und wenn er was macht, dann nur weil Tellius es sagt. Doch meist geht das gar nicht gut aus. Arthur war für mich einfach nur ein naiver Junge, es kam dann zwar heraus, was seine Kräfte sind, doch trotzdem konnte ich mich nicht für ihn begeistern. Er war ungreifbar für mich.

Die dritte im Bunde ist Nancy, ein Mensch, der jegliche Magie verschwinden lässt, wenn sie in der Nähe ist. Darum glaubt sie selber auch nicht daran. Als sie mit einem Mann schläft, kann er es zuerst nicht glauben, doch dann will er ihre Kräfte nutzen, um ein Grab in der Wüste aus zu rauben. Dieses wird von starker Magie beschützt und mit ihr glaubt er hinein zu gelangen. Die Handlung hier besteht einzig aus reden, was sie nicht gerade spannend macht. Nancy war zu egoistisch und verklemmt, als dass ich sie wirklich mögen könnte. Ihre Geschichte habe ich zu dem Zeitpunkt beendet, als sie wieder Richtung Heimat aufbrechen möchten.

Alle Charaktere blieben für mich zu flach und ungreifbar, durch die vielen Sichtwechseln kann man sich auf keinen ganz einlassen und baut daher keine Verbindungen auf. Ich muss sagen, mir waren alle Personen egal, mich interessierte es einfach nicht, was nun aus ihnen wird. Die Handlung war auch nicht super spannend, ich habe mir durch den Klappentext etwas ganz anderes erwartet, aber bei der Hälfte sind die drei Handlungen noch nicht zusammen gekommen. Ich wollte nicht mehr warten, bis dies endlich passiert. Ich habe mir Magie und viel Blut erwartet, doch bekommen habe ich nur ein bisschen Hokus Pokus und viel Gerede.

Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, aber ich habe auch nicht vor, dass ich es nochmal versuche. Das Fazit und die Bewertung entfallen, da ich es nicht zu Ende gelesen habe.

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