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49 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

von amor gemobbt, toller humor, anna fischer

Von Amor gemobbt

Anna Fischer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.11.2017
ISBN B077JQG2BY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein:


„Von Amor gemobbt“ ist ein Liebesroman von der Autorin Anna Fischer, welcher im Jahr 2017 als Selfpublisher erschienen ist. Es handelt sich hierbei um einen Einzelband, den man unabhängig von anderen Büchern der Autorin lesen kann. Das Buch umfasst 316 Seiten.



Erster Satz:

„Mir fielen die zwei kuschelnden Tauben vor einer Notrufsäule auf, während ich den Bahnsteig entlanghastete.“



Inhalt:


Zoé steht mitten im Leben, aber in der Liebe im Abseits! Als notorischer Langzeitsingle sehnt sie sich nach dem Partner fürs Leben. Endlich scheint sich das Liebes-Blatt zum Guten zu wenden, als sie auf geradezu schicksalhafte Weise dem Geschäftsmann Gérard ›vor die Füße fällt‹!
Wäre da nicht dieser mysteriöse Fremde, der behauptet, er wäre der Liebesgott Amor höchstpersönlich und hätte mit seinem Liebespfeil versehentlich den Falschen getroffen. Seine Aufgabe sei es, mit ihrer Hilfe den Fehler zu korrigieren und sie mit ihrem wahren Schicksalsmenschen zu verkuppeln! Andernfalls würde das nicht nur für Zoé ein bitter-böses Ende nehmen …



Meine Meinung:


Cover: Das Cover strahlt in vielen hellen Farben, die einen direkt dazu animieren, dem Buch eine Chance zu geben. Mir gefällt die Aufmachung des Ganzen sehr gut und es hat mich sofort neugierig darauf gemacht, worum es in dem Buch geht. Das Cover trifft alle Voraussetzungen, die man von einem Liebesroman erwartet.


Schreibstil: Der Schreibstil war genau mein Ding. Ich bevorzuge die Ich-Perspektive und dass diese in dem Buch die Oberhand hat, hat mich sofort überzeugt. Dadurch konnte man sich als Leser sehr gut in Zoe hineinversetzen und man hatte oft das Gefühl, selber mittendrin zu sein. Es war sehr locker und leicht zu lesen. Alles war ganz genau beschrieben, aber ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass es zu viel war – das perfekte Mittelmaß würde ich sagen. Diesen Schreibstil kann die Autorin gerne beibehalten.


Charaktere: Die Charaktere waren alle super ausgearbeitet und sehr detailliert beschrieben. So konnte man sich als Leser recht schnell ein Bild von den handelnden Personen machen und im Laufe des Buches hatte ich meine eigenen Fantasien im Kopf, wie die Protagonisten nach den Beschreibungen wohl aussehen mochten. Zoe war mir sehr symphatisch und so manches Mal konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Anfangs wirkte sie eher introvertiert und schüchtern, doch wie sagt man so schön? Der Schein trügt oft. Die Entwicklung, welche Zoe gemacht hat, war als Leser sehr schön mitzuverfolgen. Im realen Leben wäre Zoe eine sehr gute Freundin für mich.


Fazit:


„Von Amor gemobbt“ war ein sehr schöner Liebesroman, den ich gerne gelesen habe. Die Idee der Autorin wurde gut umgesetzt und man konnte beim lesen förmlich spüren, dass dieses Buch eine große Herzensangelegenheit für die Autorin war. Das Ende war für mich, wie für viele andere auch, etwas abrupt und ich hätte mir vielleicht auch noch ein oder zwei Kapitel gewünscht, um das Ganze abzurunden. Allerdings finde ich, dass man sich als Leser gut ein kleines, eigenes Ende überlegen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Alles in allem fand ich das Buch wirklich sehr schön und es hat mir Spaß gemacht, Zoe auf ihrem Weg zu begleiten.


Anmerkung: Ein großes Dankeschön an Anna Fischer, die mir ihren Roman zum Lesen zur Verfügung gestellt hat!

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, hamburg, korruption, drogen, gewalt

Sarajevo Disco

David Gray
Flexibler Einband
Erschienen bei Pendragon, 25.08.2017
ISBN 9783865325853
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein:

„Sarajevo Disco“ von David Gray ist ein Krimi, der im August 2017 im Pendragon Verlag erschienen ist. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe, jedoch sind beide Bücher in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Das Buch umfasst 496 Seiten.



Erster Satz:

Boyle stand vor dem Spiegel in seinem Bad.“



Inhalt:


In einem Hamburger Club wird ein Türsteherboss ermordet. Kurz darauf wird die Leiche eines Mitglieds der Hells Angels gefunden. Alles weist auf einen Vergeltungsschlag hin. Lewis Boyle, Leiter der Hamburger Mordkommission, will einen Kiezkrieg mit allen Mitteln verhindern. Während fieber­haft nach den Mördern gesucht wird, geht Kommissarin Jale Arslan Hinweisen auf eine neue Droge nach, die gratis an die Junkies der Stadt verteilt wird. Der Druck auf die Polizei nimmt zu, als immer mehr Konsumenten daran sterben. Haben die Kiezmorde mit der neuen Droge zu tun? Können Boyle und Arslan den Wahnsinn stoppen, bevor es zu einem brutalen Bandenkrieg kommt?



Meine Meinung:


Cover: Das Cover strahlt sowohl in hellen als auch dunklen Farben, was mir persönlich gerade in Bezug auf das Thema sehr gefällt. Meiner Meinung nach ist dies sehr gelungen.


Schreibstil: Der Schreibstil war für mich anfangs etwas schwer zu lesen, aber mit der Zeit kommt man gut in das Geschehen herein und ich hatte nach etwa einhundert Seiten ein Gefühl für den Schreibstil bekommen und danach keine Probleme mehr. Allgemein ließ sich das Buch leicht lesen, auch wenn mich die vielen Perspektivenwechsel manchmal etwas verwirrt haben.


Charaktere: Mit den Charakteren bin ich nicht ganz so gut klar gekommen. Boyle war für mich nicht der seriöse und vertrauenserweckende Ermittler, wie ich ihn mir normalerweise wünsche bzw. vorstelle. Er war mir irgendwie ein wenig zu nah verbunden mit Amin, wodurch er die Ermittlungen gut hätte manipulieren können. Für mich hätte es sich als sinnvoller ergeben, wenn jemand anderes die Ermittlungen übernommen und weitergeführt hätte. Auch mit Jale konnte ich nicht so gut umgehen, sie war mir etwas zu unnahbar und ich persönlich konnte sie nie richtig einschätzen. Sie war ein Überraschungspaket, aus dem man nur schwer etwas entnehmen konnte. Allgemein bin ich der Meinung, dass in dem Buch zu viele Charaktere aufeinander getroffen sind. Ich hatte oft Probleme damit, alle auseinander zu halten und manchmal war ich wirklich überfordert, weil ich schon gar nicht mehr wusste, wer nun wer ist.



Fazit:

Mir fällt es schwer, dieses Buch zu bewerten. Es war gut, das steht außer Frage. „Sarajevo Disco“ ist ein Krimi, den man nicht alle Tage in der Hand hält und auf seine ganz eigene Art und Weise war er besonders. Zur Mitte hin wurde das Buch teilweise etwas zäh und es zog sich an manchen Stellen wirklich unheimlich. Auch mit den Charakteren war ich nicht so zufrieden, aber dennoch fand ich das Buch gut. Der Schreibstil hat mir wirklich gefallen und auch die Aufmachung sowie das Cover und die eigentliche Handlung vom Buch konnten mich überzeugen. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen, aber da der Autor nun einmal nicht jedem Leser die Charaktere schmackhaft machen kann und dies oft auch eine Sache der persönlichen Einstellung ist, vergebe ich noch knappe 4 Sterne und bedanke mich für das Rezensionsexemplar.


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serienkiller, deadly ever after, liebe, sexy crime, crime

Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

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liebe, blume, wind, büchlein, beflügelt

Ich wollte wissen, was Liebe ist...

Bastian Aue
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 23.09.2017
ISBN 9781977560803
Genre: Sachbücher

Rezension:

Allgemein:

„Ich wollte wissen, was Liebe ist...“ ist ein Roman von Bastian Aue, der im Jahr 2017 im Freigeist Verlag erschienen ist. Der flexible Einband umfasst 98 Seiten.


Inhalt:

In seinem Roman „Ich wollte wissen, was Liebe ist...“ stellt der Autor eine Sammlung an unterschiedlichen Gedanken zum Thema „Liebe“ dar. In dem Buch wird die Liebe auf ganz viele unterschiedliche und vielfältige Art und Weise beschrieben.


Lieblingszitat (S.91):

„Liebe ist vom Leben überrascht zu werden, dass es doch alles gar nicht so schlimm ist, wie man dachte.“


Meine Meinung:

Dieses Buch strahlt unabhängig vom Inhalt eine tolle Message aus. Im Alltag übersehen wir oft die kleinen Dinge und bemerken gar nicht, dass oft in jeder noch so kleinen Geste trotzdem Liebe steckt. Durch diese tollen Gedanken wird einem erst einmal so richtig bewusst, wodurch wir in unserem Leben Liebe erfahren und dazu gehören eben nicht immer nur diese typischen Drei: Familie, Freunde und Partner. Liebe strahlt so viel mehr aus als das und genau der Punkt wird in dem Buch gut verdeutlicht.

Klare Empfehlung meinerseits!


PS: Ganz großen Dank an den Autor, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr gefreut.

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Fremde Angst - Nemesis

Marcus Ehrhardt
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.09.2017
ISBN B0763F13LF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein:

„Fremde Angst – Nemesis“ von Marcus Ehrhardt ist ein Roman , der Oktober 2017 als Selfpublisher erschienen ist. Es vereint einen Hauch von Mystery mit Elementen des Thrillers und des Krimis. Das Buch umfasst 240 Seiten.


Erster Satz:

„Gillian Andrews fühlte sich wie ein wildes Tier in der Falle.“



Inhalt:

Seit drei Jahren hält der Nemesis – Killer den Südwesten der USA in Atem: Mit Helen hat er bereits das sechste Mädchen entführt. Das FBI tappt im Dunkeln, jede Spur verläuft im Sande. Steve Parker hat die Gabe, Gefühle anderer Menschen zu spüren. Doch kann er die überforderten Ermittler davon überzeugen, seine Hilfe anzunehmen? Oder gerät er selbst in die Schusslinie des Killers? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!



Meine Meinung:

Cover: Das Cover gefällt mir genauso gut wie das vom ersten Teil. Es zeigt ein Grab, welches ebenso wie der Hintergrund, grau gehalten ist. Auf dem Grab liegen lila Blumen, die vom Grab hervorstechen. Diesen Aspekt finde ich sehr gelungen.


Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr locker, leicht und flüssig zu lesen. Es hat mir gut gefallen, dass wir als Leser die Geschichte wieder aus vielen verschiedenen Sichtweisen und Perspektiven dargestellt bekommen. Ich finde dies eine sehr gute Lösung, damit man sich als Leser besser in die Lage der beteiligten Personen hineinversetzen kann.


Charaktere: Mich hat es ungemein gefreut, eine neue Geschichte von Steve Parker zu lesen. Steve war mir schon im ersten Band unheimlich symphatisch und daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Er ist sehr authentisch und wirkt auf mich sehr realistisch.

Auch, dass wir Matt wieder getroffen haben, hat mich glücklich macht. Matt und Steve waren meine Lieblingsprotagonisten. Den beiden würde ich gerne mal im wahren Leben begegnen!
Damien war für mich der geborene Serienkiller schlechthin. Er hatte etwas Unheimliches und Mystisches an sich, was mir total gut gefallen hat. Man hat ihm seine Persönlichkeit wirklich abgekauft und auf mich hat er einen absolut durchgeknallten Eindruck gemacht. Genau so, wie man sich einen Serienkiller vorstellt.



Fazit:

„Fremde Angst – Nemesis“ hat mir sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen als der erste Teil. Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend und es ist immer etwas Neues dazu gekommen, wodurch das Buch tatsächlich nie langatmig wurde. Die Idee wurde wunderbar umgesetzt und ich habe nichts zu meckern. Auf den dritten Teil, der im Frühjahr 2018 erscheint, bin ich schon sehr gespannt. Ich finde es sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene super geeignet. Das Buch hat definitiv 5 Sterne verdient.



Noch einmal ein großes Dankeschön an Marcus Ehrhardt, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte! :-)




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is, terror, thriller, attentäterin, geheimagent

Die Attentäterin

Daniel Silva , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671002
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein:

„Die Attentäterin“ von Daniel Silva ist ein Thriller, der im Jahr 2017 durch den Harper Collins Verlag veröffentlicht wurde. Das Buch umfasst 512 Seiten und ist ein Einzelband.


Der erste Satz:

„Es war Toulouse, das sich als Hannah Weinbergs Verderben erweisen sollte.“


Inhalt:

Ein verheerender Bombenanschlag des IS im Pariser Marais-Viertel zwingt Geheimagent Gabriel Allon ein letztes Mal ins Feld: Anstatt seinen Posten als Chef des israelischen Geheimdienstes anzutreten, hilft der legendäre Agent den französischen Behörden, den Drahtzieher des blutigen Terroraktes zu suchen. Außer dessen Namen – Saladin – weiß man nichts über ihn. Allon sieht keinen anderen Weg ihm nahezukommen, als die Terrorgruppe durch einen Spion zu unterwandern. Und so schickt er die junge Ärztin Nathalie Mizrahi, als fanatische Attentäterin getarnt, mitten in das Reich der Finsternis …


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt den Pariser Eiffelturm in einer sehr nahen Aufnahme. Mir gefällt das Cover sehr gut, weil ich sowohl Paris als auch den Eiffelturm liebe. Da die Handlung in Paris spielt, finde ich das Cover sehr passend.

Schreibstil: Mit dem Schreibstil bin ich nicht klar gekommen. Es war mir alles irgendwie zu wirr und es war manchmal ein reines Durcheinander. Auch das häufige Aufkommen der arabischen Wörter hat mich irritiert, da der Leser nie über die Bedeutung dieser Wörter aufgeklärt worden ist. Allgemein konnte mich der Schreibstil leider gar nicht überzeugen und hat mich sogar stellenweise echt genervt.

Charaktere: Dieses Buch wimmelte nur so von unterschiedlichen Personen und ich konnte es irgendwann gar nicht mehr nach halten, wer nun wer ist. Das fand ich sehr schade, da man nur noch rätseln konnte, in welchem Zusammenhang man bestimmt Namen vorher schon einmal gelesen hat.

Die Protagonistin Nathalie fand ich symphatisch und sie hatte eine starke Persönlichkeit. Es hätte sich noch lange nicht jeder getraut, sich dem IS anzuhängen, nur um an Informationen heran zu kommen. Nun kann man sagen, dass zwar alles gut ausgegangen ist, aber sie hat dort ihr Leben aufs Spiel gesetzt und das war sehr bewundernswert.


Fazit:

Das Buch war nicht schlecht, das war es keineswegs. Ich denke einfach, dass man diese Art von Buch entweder mag oder nicht. Ich habe es leider nicht gemocht. Mir war die Handlung zu verstrickt und teilweise auch viel zu kompliziert geschrieben. Manche Sätze musste ich tatsächlich mehrmals lesen, um dessen Bedeutung ganz nachvollziehen zu können und damit habe ich eigentlich nie Probleme. Aber bei diesem Buch war es irgendwie so. Das Buch hat Potenzial und für Leser, die sich dafür interessieren, ist es sicherlich interessant und lesenswert, für mich war es dies aber nicht. Da ich das Buch trotzdem nicht schlecht fand und den Inhalt bewerte, vergebe ich drei von fünf Sternen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

pony, elsass, mädchen, krimi, mord

Mord ohne Grenzen

Elke Schwab
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.11.2016
ISBN 9783741288753
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein:

„Mord ohne Grenzen“ ist ein Elsass-Krimi von Elke Schwab und wurde im Jahr 2016 als Selfpublisher veröffentlicht. Das Taschenbuch umfasst 364 Seiten und ist ein Einzelband.


Der erste Satz:

„Sabine Radek wähnte sich am Ende der Welt.“


Inhalt:

Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, wird zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen: Ihre Freundin Sabine Radek, ebenfalls alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat in dem 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass überraschend ein Haus geerbt. Als sie ihr Erbe antreten will, verschwindet ihre Tochter spurlos. Sie bittet Tanja um Hilfe. Daraufhin reist die Kommissarin ins Elsass und arbeitet als Verbindungsbeamtin vor Ort. Währenddessen stellen ihre Kollegen auf der deutschen Seite eigene Ermittlungen an, die sie in die saarländische Weinregion Perl und nach Luxemburg führen. Tanja findet heraus, dass in dem kleinen elsässischen Dorf vor zwei Jahren schon einmal ein deutsches Mädchen verschwunden ist. Von dem Kind gibt es bis heute keine Spur. Was geschieht mit den Mädchen?


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt eine Schaukel aus Holz, die vermutlich in einem Garten steht. Im Hintergrund sieht man Wiese und einen weißen Zaun. Ich finde das Cover passend, da der Krimi sich um das Verschwinden des Kindes dreht und eine Schaukel ein gutes Symbol dafür ist.


Schreibstil: Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Die Sprache war recht einfach, obwohl teilweise Französisch gesprochen wurde. Dafür gab es aber am Ende des Buches ein Glossar, wo man alles wichtige nachlesen konnte. Das hat mir sehr gut gefallen.


Charaktere: Tanja war mir auf Anhieb symphatisch. Sie hat alles daran gesetzt, die kleine Annabel wieder zu finden und das, obwohl sie dabei ihre eigene Tochter aufgrund der Ermittlungen vernachlässigen musste. Ich habe sie als sehr hilfsbereite und loyale Person empfunden.

Jean-Yves konnte ich zu Beginn des Buches überhaupt nicht leiden. Er war mir zu oberflächlich und wirkte stellenweise sogar arrogant. Im Laufe des Buches wurde er mir immer symphatischer und schlussendlich mochte ich ihn sogar sehr gerne. Auch er hat alles für den Fortlauf der Ermittlungen getan und war mit Leib und Seele dabei.

Sabine war nicht ganz mein Fall. Obwohl ihre Freundin Tanja während der Ermittlungen ihr eigenes Leben nach hinten gestellt und ermittelt hat, obwohl es gar nicht ihr Gebiet war, hat sie ständig gemeckert und Tanja schlecht gemacht. Klar, als Mutter ist man gereizt, aber sie hätte Tanja ihren Dank ruhig aussprechen können. Ich habe Sabine als sehr undankbar erfunden. Sie wäre keine Freundin, die ich mir aussuchen würde.


Fazit:

Der Elsass-Krimi hat mir sehr gut gefallen. Zwischendurch gab es einige Passagen, die sich aufgrund der sehr detailreichen Beschreibung etwas gezogen haben, aber die Spannung in dem Buch ist konstant geblieben und es sind immer wieder neue Dinge dazu gekommen und auf die Ermittlungen gestoßen. Man kann jedenfalls nicht behaupten, dass keine Spannung dagewesen wäre, denn sie war da – durchgängig! Mir hat auch die Art und Weise der Ermittlungen super gefallen und besonders das Ermittlerteam, Tanja und Jean-Yves, würde ich gerne in einem neuen Buch wiedersehen wollen.

Mich konnte der Elsass-Krimi vollends überzeugen und bekommt 5 Sterne von mir. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an die Autorin für das Rezensionsexemplar! :-)

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

andreas jungwirth, schwebezustand, jugendroman, liebe, in der schwebe

Schwebezustand

Andreas Jungwirth
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.09.2017
ISBN 9783570310816
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Schwebezustand“ von Andreas Jungwirth ist ein Roman, der im Oktober 2017 erstveröffentlicht wurde. Das Buch umfasst 317 Seiten und ist ein Einzelband. „Schwebezustand“ ist das zweite Buch des Autors.


Der erste Satz:

„Gloria ist Gloria!“


Inhalt:

Die 14-jährige Sophie fühlt sich vernachlässigt, seit ihre beste Freundin einen festen Freund hat. Sie ist mit der neuen Situation überhaupt nicht zufrieden. Doch als sie den 19-jährigen Moritz kennenlernt, ändert sich alles Schlag auf Schlag. Moritz ist so viel erwachsener als all die anderen Jungs, die Sophie kennt und mit ihm kann sie ihre Sorgen und Probleme immer für einen Moment vergessen. Doch in einer schwierigen Lebenslage ist plötzlich nicht Moritz für sie da, sondern Paul. Paul, der schon längere Zeit ein Auge auf sie geworfen hat und der sich damit auskennt, wenn alles in der Schwebe ist. Sophie muss sich entscheiden: Moritz oder Paul?



Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt einen Jungen und ein Mädchen, die im Himmel „schweben“. Vermutlich soll es sich dabei um Paul und Sophie handeln, auch wenn ich mir die beiden ganz anders vorgestellt habe. Das Cover gefällt mir dennoch ganz gut.


Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr locker, leicht und flüssig. Positiv fand ich, dass man als Leser verschiedene Sichtweisen kennen lernen konnte. Da war einmal Paul, anfangs mit seinen Tagebucheinträgen, aber auch Sophie, die aus ihrem Leben erzählt hat. Manchmal hätte ich mir die Ich-Perspektive gewünscht, aber das ist immer Ansichtssache. Die krzen Sätze fand ich im Allgemeinen recht angenehm zu lesen, doch mit der Zeit wurde es etwas monoton und es war nicht abwechslungsreich. Da hätte ich mir gerne auch einmal längere, weniger abgehackte Sätze gewünscht.


Charaktere: Vanessa war meiner Meinung nach der schlimmste Charakter des ganzen Buches. Ich mochte sie überhaupt nicht! Sie war viel zu oberflächlich, überheblich, arrogant und egoistisch. An dieser Stelle würden mir noch viele anderen Eigenschaften einfallen. Vanessa war irgendwie bei jeder Gelegenheit zickig und konnte es nicht lassen, blöde Randbemerkungen zu machen. Ich hätte sie als Freundin schon längst zum Mond geschossen!

Sophie war mir sehr symphatisch. Sie war sehr natürlich und das komplette Gegenteil von Vanessa. Man konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und auch ihre Gefühlslage war verständlich. Sophie war mitunter der beste Charakter des Buches.

Paul ist denke ich genau der Junge, den insgeheim jedes Mädchen haben möchte. Er ist hilfsbereit und einfühlsam, fragt nicht groß nach, sondern handelt einfach. Er war ein sehr unkomplizierter Charakter mit dem ich gut zurecht kommen würde.

Moritz ist ein einziges Fragezeichen. Anfangs fand ich ihn noch recht nett, aber mit der Zeit ist er einfach nur noch nervig geworden. Man hat gemerkt, dass er nicht ehrlich zu Sophie ist und ich hätte ihn schon längst in den Wind geworfen. Nachdem er dann so getan hat, als würde er Sophie nicht kennen, war er komplett untendurch bei mir. Ich konnte seine Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen, Hier finde ich es sehr schade, dass der Leser nie wirklich erfährt, wo das Problem bei Moritz liegt. Das hätte ich mir sehr gewünscht.


Lieblingszitat (S.96):

„Und die drei Prinzessinnen verloren einander. Es passierte nicht am ersten Tag, natürlich nicht, auch nicht am zweiten, es geschah nach und nach.“


Fazit:

„Schwebezustand“ war ein schönes Jugendbuch für zwischendurch. Es ist kein Buch, welches ich unbedingt nochmal lesen müsste, aber es ist auch keins, bei dem ich bereue, es gelesen zu haben. Es war einfach mal etwas anderes und doch irgendwie auf seine Art und Weise besonders. Auch wenn manche Handlungsstränge für mich nicht verständlich und nachvollziehbar waren, so hat das Buch dennoch 4 Sterne verdient!


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sommer, liebe, liebesgeschichte, ferien, huntley fitzpatrick

Es duftet nach Sommer

Huntley Fitzpatrick , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.05.2015
ISBN 9783570402771
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Es duftet nach Sommer“ von Huntley Fitzpatrick ist ein Roman, der im Jahr 2014 im cbt-Verlag veröffentlicht wurde. Das Buch ist ein Einzelband und umfasst 475 Seiten. Es gehört zu der Kategorie der Jugendbücher.


Der erste Satz:

„Nichts kann mir die Stimmung so vermiesen wie eine Wagenladung Jungs.“


Inhalt:

Die 17-jährige Gwen lebt auf einer Insel und verbringt den Sommer damit, im Betrieb ihres Vater auszuhelfen und sich um die alte Dame Mrs. Ellington zu kümmern. Als der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, den Job als Gartenboy annimmt, traut Gwen ihren Augen nicht. In diesem Sommer sucht Gwen nach Antowrten, was ihr wirklich wichtig ist und stürzt sich damit von einem Erlebnis ins Nächste.


Meine Meinung:


Cover: Das Cover zeigt uns zwei Jugendliche, die sich Kopf an Kopf gegenüber auf einer Wiese liegen. Vermutlich soll es sich dabei um Gwen und Cassidy handeln. Leider habe ich mir die beiden ganz anders vorgestellt, da das Aussehen den Lesern im Buch auch anders vermittelt wird.


Schreibstil: Der Schreibstil war gut gewählt und leicht zu lesen. Die Autorin hat jedoch viel zu viele unnötige Information gegeben, die den Leser absolut nicht interessieren und auch nichts mit der Story zu tun hatten. Das Buch hätte garantiert 200 Seiten kürzer sein können, wenn man sich an die Story gehalten hätte! Es wird viel zu sehr in jedes kleinste Detail berichtet und erzählt.

Charaktere: Gwen fand ich furchtbar. Man sollte ja meinen, dass sie mit ihren 17 Jahren nicht mehr diese „Jungs sind doof“ Einstellung haben sollte und obwohl ständig betont wird, dass sie doch schon mehr Erfahrung als nur Küssen hat, kam sie mir sehr unreif und kindisch vor. Cassidy war an sich ein sehr lieber Junge, dem Höflichkeit sehr wichtig ist. Doch im Laufe des Buches fand ich auch ihn für sein Alter irgendwie sehr grotesk. Emory, Gwens kleiner Bruder, kam sehr natürlich rüber und ich habe ihn gleich ins Herz geschlossen. Mrs. Ellington war meine Lieblingsfigur in dem Buch. Sie war unglaublich symphatisch und bodenständig. Für ihr Alter war sie auch noch total fit und im echten Leben würde ich mich sicherlich ehr gut mit ihr verstehen.


Lieblingszitat: - Bleibt aus, weil es absolut keins gab. -


Fazit:

„Es duftet nach Sommer“ ist eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe. Normalerweise habe ich Bücher mit dieser Seitenzahl innerhalb weniger Tage durch, bei diesem Buch habe ich über eine Woche gebraucht. Eigentlich kommt mir so gut wie nie der Gedanke, ein Buch abzubrechen. – Bei diesem Buch war ich kurz davor. Mir tut es immer sehr Leid, einem Buch eine schlechte Bewertung zu geben, aber mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Es ist Emory und Mrs. Ellington zu verdanken, dass ich trotzdem noch drei gut gemeinte Sterne vergebe!


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krankheit, nicola yoon, du neben mir, jugendbuch, liebe

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570310991
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ist ein Roman von Nicola Yoon und wurde im Jahr 2015 im cbt Verlag veröffentlicht. Das Buch umfasst 332 Seiten und ist ein Einzelband.


Der erste Satz:

„Ich habe viel mehr Bücher gelesen als du.“


Inhalt:

Die 17-jährige Madeline Whittier leidet an einer seltenen Immunkrankheit, die es ihr unmöglich macht, das Haus zu verlassen. Seit sie denken kann, ist sie in ihrem sterilen Haus gefangen, in dem alles in weiß gehalten und die Luft gefiltert wird. Die Umstände machten ihr nie etwas aus, doch als plötzlich im Nachbarhaus eine neue Familie einzieht, ändert sich für Madeline von Schlag auf Schlag alles. Als sie Olly kennenlernt, möchte sie die Welt dort draußen erleben und kennen lernen. Sie ist es leid, ihr ganzes Leben in ihrem Zimmer zu verbringen. Trotzdem geht sie dieses Risiko ein und kommt einem bösen Geheimnis auf die Schliche...


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt Madeline und Olly, die sich durch eine Scheibe hindurch gegenüber stehen und ihre Hände ansatzweise aufeinander legen. Mir gefällt das Cover sehr gut, da man das Aussehen der Protagonisten von Anfang an im Kopf hat und sich keine eigenen Figuren „erfinden“ muss. Bei Ollys Blick wird einem ganz warm ums Herz, denn sein Blick ist sehr eindringlich und liebevoll. Das Cover bekommt definitiv volle Punktzahl.


Schreibstil: Vom Schreibstil war ich von Anfang an sehr angetan. Man fliegt nur so durch die Seiten und plötzlich ist man schon wieder 100 Seiten weiter. Besonders vorteilhaft war, dass das Buch aus der Sicht von Madeline geschrieben wurde, weil man sich als Leser dadurch super in sie hineinversetzen konnte und ich habe richtig mit ihr gelitten, aber auch einige Male total grinsen müssen.


Charaktere: Madeline ist so ein starkes Mädchen. Trotz ihrer Immunkrankheit ist sie total aufgeweckt und lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat eine unheimliche Willenskraft, die mich manches Mal wirklich erstaunt zurück gelassen hat. Zudem ist sie ein richtiger Dickkopf und sobald sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wollte sie dies so schnell wie möglich umsetzen.

Olly ist sehr einfühlsam, verständnisvoll und liebevoll. Er hat sich nicht abschrecken lassen, als Madeline von ihrer Krankheit erzählt hat. Das fand ich sehr beeindruckend, denn heutzutage würden die meisten eher flüchten. Ich glaube, dass sich insgeheim jedes Mädchen einen Olly wünscht, er war wirklich ein Traum. Er hat alles in seiner Macht Stehende für Madeline getan, egal ob er das für sinnvoll hielt oder nicht. Olly hat mein Herz auf jeden Fall gwonnen!


Lieblingszitat (S.301):

„Es war einmal ein Mädchen, dessen Leben eine Lüge war.“


Fazit:

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe und das sage ich nicht einfach so. Es hat mich zutiefst berührt und wird mich noch einige Zeit verfolgen, da bin ich mir sehr sicher. Madelines Geschichte ist mir sehr nah gegangen und ich hatte beim Lesen öfter Gänsehaut, als ich an beiden Händen abzählen kann. Es hat etwas mit sich gebracht, was mich nicht mehr los lässt und das schafft ein Buch wirklich nur sehr, sehr selten. Wenn ich die Möglichkeit hätte, dem Buch mehr als 5 Sterne zu geben, hätte es bei mir die höchste Zahl, mit der man ein Buch nur bewerten kann. Ein einziges Wort, welches mir sofort beim Gedanken an dieses Buch einfällt:

G-R-A-N-D-I-O-S!

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thriller, myster, gabe, abenteuerurlaub, qual

Fremde Angst - Burns Creek

Marcus Ehrhardt
E-Buch Text: 252 Seiten
Erschienen bei null, 25.08.2017
ISBN B0755FQ9LY
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein:

„Fremde Angst – Burns Creek“ ist ein Roman von Marcus Ehrhardt, der als Selfpublisher im Jahr 2017 veröffentlicht wurde. Fremde Angst – Burns Creek vereint Elemente des Thrillers, Krimis und des Abenteuerromans mit einem Hauch Mystery. Das Buch umfasst 247 Seiten.


Der erste Satz:

„Heute war Steves 41. Geburtstag.“


Inhalt:

„Fremde Angst – Burns Creek“ handelt von Steve Parker, der bereits in seiner Kindheit Gefühle anderer Menschen spüren kann. Mit seiner Gabe stößt er auf Ablehnung und Unverständnis, woraufhin er zum Außenseiter wird und seine Gabe von nun an nicht mehr anspricht. Im Erwachsenenalter zieht er sich in die Rocky Mountains zurück. Dort, zwischen den Wäldern und dem Niemandsland, muss er sich nicht mehr seiner Gabe stellen und kommt kaum unter Leute. Als dann jedoch Touristen in die Stadt kommen und ein Jugendlicher spurlos verschwindet, könnte die Gabe der Schlüssel zum Wiederauffinden des Jungen beitragen. Steve muss sich nun entscheiden: Unterdrückt er seine Gabe oder springt er über seinen Schatten und rettet er den Jungen?



Meine Meinung:


Cover: Auf dem Cover sieht man den Ausblick auf Wasser und einen unterführenden Bahngleis über einer Brücke. Im Vordergrund sitzt eine Person mit leuchtend roten Schuhen. Vor allem der Aspekt, dass die Schuhe sowie der Titel durch seine auffallend grellen Farben vom Rest des Covers herausstechen, gefällt mir richtig gut. Das Cover hat mich sofort angesprochen.


Schreibstil: Der Roman wird aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben: Steve, Matt, Sam, Bob und viele weitere Personen geben einen guten Einblick in das Leben in Burn Creeks. Auch, dass durch die vielen Perspektivenwechsel alle Gefühle verdeutlicht werden, hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich in alle Personen gut hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Für mich war diese Art von Schreibstil neu, ich würde aber immer wieder auf einen solchen zurückgreifen. Er hat mich positiv überrascht.


Charaktere: Die Charaktere waren alle sehr gut durchdacht und waren alle auf ihre Art und Weise besonders und einzigartig. Ich bewundere Bob, der trotz dieser Ausnahmesituation immer einen ruhigen Kopf bewahrt hat. Und auch Matt fand ich beeindruckend, denn er hat sich nicht einschüchtern lassen und war mit seinem Kopf immer voll dabei. Steve kam meiner Meinung nach teilweise etwas zu kurz, obwohl er eigentlich einer der Hauptprotagonisten war. Steve war sehr herzerwärmend. Trotz seiner schlechten Kindheit und seiner schlechten Erfahrungen hat er das Gute im Menschen nie verloren und ist über seinen Schatten gesprungen. Das hätte noch lange nicht jeder geschafft. Ich habe Steve als sehr starke Person empfunden.


Lieblingszitat (S.117) :

„Einige Sekunden nichts ... dann ein Räuspern ... Ich bin's, Matt. Mir geht es einigermaßen gut ... klick.
Henry weinte und Bob lachte vor Erleichterung.
"Zum Glück! Das ist Matts Stimme!" Sie klang zwar verwaschen und angestrengt, aber es bestand kein Zweifel.
"Er lebt", flüsterte Henry gerührt."


Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es vielleicht hier und da eine kleine Schwachstelle hatte. Das erste Drittel des Buches war für mich sehr anstrengend zu lesen und zog sich ungemein dahin. Vielleicht deshalb, weil Teil 1 und 2 nicht die Handlung an sich eezählt, sondern Steves Kindheit sowie das Leben von Bob, Henry und Matt. Aber als die Handlung mit Teil 3 erst einmal eingesetzt und ihren Lauf genommen hatte, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Es war fesselnd und konnte mich mit 4 Sternen trotzdem absolut überzeugen!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei dem Autor Marcus Ehrhardt bedanken! Ich habe mich sehr gefreut, das Buch kostenlos zugeschickt zu bekommen und an der Leserunde teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank und ein großes Lob! 

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harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberer

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist ein Roman von J.K Rowling und wurde im Jahr 1997 erstveröffentlicht. Das Buch umfasst 335 Seiten und ist der erste Teil einer Reihe, die insgesamt sieben Ausgaben umfasst.


Der erste Satz:

„Mr und Mrs. Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar.“


Inhalt:

Die Geschichte „Harry Potter und der Stein der Weisen“ handelt von dem elfjährigen Harry, der seine gesamte Kindheit über immer dachte, er sei ein ganz gewöhnlicher Junge. Doch an seinem 11. Geburtstag erfährt Harry, dass er ein Zauberer ist und in der größten Schule für Hexerei und Zauberei, Hogwarts, erwartet wird. Dort stürzt Harry gemeinsam mit seinen neu gefundenen Freunden von einem Abenteuer in's Nächste – Und hofft dabei sehnlich, mehr über seine Eltern und dessen Vergangenheit zu erfahren.


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt Harry, wie er auf seinem Besen, dem Nimbus Zweitausend, durch die Lüfte Hogwarts fliegt. Zugegeben, das Cover ist nicht unbedingt meins. Meiner Meinung nach fehlen hier Details, die das Cover ein wenig schicker gemacht hätten. Dennoch gefällt es mir weitaus besser, als das Cover der „normalen“ Ausgabe. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um eine einmalige Sonderausgabe.



Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen. J.K. Rowling verfügt über eine Menge Verben und Adjektive, die sie sehr gut einzusetzen weiß. Sie schmückt jeden Satz super aus, sodass selbst Leser mit wenig Fantasie Vorstellungen von der Welt in und um Hogwarts herum bekommt.


Charaktere: Alle Charaktere bei Harry Potter sind so einzigartig und verleihen dem Buch einen gewissen Flair. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und sind alles auf ihre eigene Art und Weise besonders. Die Weasley-Familie hat es mir echt angetan. Sie waren alle unglaublich authentisch und waren mir auf Anhieb symphatisch. Dennoch war Harry mein persönlicher Held. Er wirkte für mich trotz seines noch jungen Alters sehr reif und hat mich so manches Mal echt beeindruckt.


Lieblingszitat (S.58/59):

„Du bist Zauberer, Harry“ (…), „I-Ich bin was?“, (…), „Ein Zauberer. Und ein verdammt guter, möchte ich wetten. Sobald du ein wenig Übung hast.“


Fazit:

Ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich Harry Potter eine Chance gegeben habe. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht lag es an dem übermäßigen Hype, vielleicht weil es zu Beginn nicht ganz zu dem Genre gehörte, welches ich bevorzuge. Tatsache ist jedoch: Das Warten hat sich gelohnt!

Auch wenn mir der Einstieg echt schwer fiel, so wurde es ab der Hälfte immer besser und zum Schluss flogen die Seiten nur so vor sich hin, sodass ich am Ende verwundert war, dass das Buch zu Ende war. Der nächste Band wird sicher schon bald bei mir Zuhause einziehen!




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