Leserpreis 2018

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a summer full of stars and secrets: Liebesroman

Lia Collister
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.06.2018
ISBN 9781983053122
Genre: Liebesromane

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A summer full of stars and secrets

Lia Collister
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.07.2018
ISBN 9783752824575
Genre: Liebesromane

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a summer full of deals and diamonds: Liebesroman (stars and secrets 2)

Lia Collister
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2018
ISBN B07HDSZG39
Genre: Liebesromane

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Gebrauchsanweisung für Island

Kristof Magnusson
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492277365
Genre: Sonstiges

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Ein Sommer in den Hamptons

Karen Swan , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442487509
Genre: Liebesromane

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(280)

508 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 165 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte geht weiter. Wir wissen jetzt, wer den Kampf gewonnen hat. Citra hat ihren neuen Namen Scythe Anastasia gewählt und Rowan treibt als Scythe Lucifer sein Unwesen. Beide sind umstritten. Beiden wird nach dem Leben getrachtet. Auf Anastasia wird ein Mordanschlag verübt, wogegen Rowan vom ganzen Scythetum verfolgt wird, um angeklagt und hingerichtet bzw nachgelesen zu werden. Zudem teilt sich das Scythetum in zwei Lager. Die neue Ordnung, die Scythe Goddard als Vorbild haben, und nach dessen Art leben und nachlesen will, und die alte Ordnung. Es geht also brisant weiter.

Der zweite Teil schließt nahtlos an Teil 1 an. Zum Glück hatte ich letzteren erst vor Kurzem gelesen, sonst hätte ich wahrscheinlich ein paar Dinge noch mal nachlesen müssen, denn es gibt keinerlei Erklärungen, was bisher geschehen ist.

Die Bücher werden ja total gehypt und von allen abgöttisch geliebt. Ich bin da eher zwiegespalten. Insgesamt fand ich die Handlung ziemlich zäh und langgezogen. Das hat mich auch schon am ersten Teil gestört. Allerdings hat Neal Shusterman es echt drauf zu überraschen und Wendungen einzubauen, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Das war einfach klasse. Die Handlung war auch nicht vorhersehbar, wie es in so vielen anderen Büchern der Fall ist. Genau deshalb freue ich mich auch schon auf den nächsten Teil. Ich muss einfach wissen, wie es weitergeht.

Es wird aus den Sichtweisen verschiedener neuer und bereits bekannter Charaktere erzählt. Die Handlungen verbinden sich teilweise miteinander und trennen sich wieder. Jeder hat sein eigenes Ziel, das er verfolgt und man weiß nicht, wohin das alles im Endeffekt führen wird. Werden sie sich wiedertreffen, gibt es neue Erkenntnisse oder wird alles im Sand versinken und das ganze Scythetum untergehen?

Was mir allerdings weiterhin fehlt, ist eine nachvollziehbare Entwicklung der Charaktere. Citra ist plötzlich eine weise und reife Persönlichkeit, wogegen Rowan zum blutrünstigen Rächer mutiert ist. Und die große Liebe, die beide füreinander empfinden, verstehe ich auch nicht. Für mich ist aus einer Konkurrenzbeziehung eine solide Freundschaft geworden.

Diesmal gibt es keine Tagebucheinträge der Scythe, stattdessen befinden sich am Ende der Kapitel die philosophischen Gedanken des Thunderhead. Mir haben die kurzen Unterbrechungen ganz gut gefallen – nochmal über alles nachdenken, darüber, wie sich die Welt entwickelt und wofür der Thunderhead erschaffen worden ist. Er wirkt wie ein allsehendes Auge, das alles sieht, und ab und zu mal nach eigenem Ermessen eingreift. Allerdings waren mir die Gedanken manchmal zu menschlich, aber wer weiß, vielleicht steht uns das ja demnächst bevor. Dieses Buch ist schließlich eine Zukunftsversion.

Diese Einträge haben allerdings bisher noch nichts mit der Handlung zu tun und laufen nur nebenher.

Fazit: Wie gesagt, ich bin zwiegespalten. Es gibt Längen, die es mir schwer gemacht haben, weiterzulesen. Aber die Wendungen sind einfach genial und unvorhersehbar. Ich muss unbedingt wissen, wie es ausgeht.

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589 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 203 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Serina und Nomi leben in einer Welt, die von Männern beherrscht wird. Frauen haben hier nichts zu sagen. Sie sollen entweder schön aussehen und brav dem Regenten als Grace zu Diensten sein, oder schuften sich in den Fabriken zu Tode. Sie haben keine Rechte, dürfen weder schreiben noch lesen lernen und schon gar keine Widerworte geben. Serina fügt sich ihrem Schicksal und soll zur Grace ausgewählt werden, ihre Schwester Nomi soll sie begleiten. Nomi könnte nicht gegensätzlicher sein. Sie ist wild und rebellisch und vor allen Dingen hasst sie es, dass sie nicht gleichgestellt ist mit den Männern. Und dann passiert das Unfassbare. Alles wird anders, als gedacht und die beiden Schwestern werden auseinandergerissen und jede von ihnen ist plötzlich in ihrem jeweils allergrößten Albtraum gefangen. Doch Aufgeben steht nicht zur Debatte.

Man fällt regelrecht in die Geschichte rein und ist am Anfang direkt bei einer wichtigen Entscheidung dabei. Leider bekommt man nicht wirklich mit, worum es geht, das wird erst nach und nach aufgeklärt.
Serina und Nomi brechen auf eine kurze Reise Richtung Palast auf. Serina hofft darauf, als Grace ausgewählt zu werden, und Nomi soll als ihre Dienerin bei ihr bleiben.

Leider bleibt das Dorf, in dem Nomi und Serina leben, sehr blass. Es wird zwar während der Geschichte immer mal wieder von dem Dorf gesprochen, aber ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie es da aussieht, weil das nie beschrieben wird. Es wird auch nicht erklärt, wie es um die Familien gestellt ist, die dort leben, oder wie Nomi, Serina und Renzo, ihr Bruder, dort aufgewachsen sind. Was haben sie den ganzen Tag gemacht? Was machen ihre Eltern?

Insgesamt bleibt die Welt, in der wir uns während der Geschichte befinden,  außen vor. Es wird erwähnt, dass es ärmere und reichere Gebiete gibt, aber das meiste spielt sich im Schloss und auf der Insel des Verderbens ab.

Und auch die Charaktere bleiben dadurch sehr blass. Für mich hatten Nomi und Serina irgendwie keine richtige Vergangenheit und das hat mir sehr gefehlt. Ebenso die anderen Charaktere. Malis, Ines, Cassia und vor allem Malachi und Asa. Irgendwie leben alle im Hier und Jetzt und geben kaum etwas von sich preis. Es gibt nur ein paar Andeutungen, die hoffentlich in den nächsten Teilen aufgelöst werden.

Serina war mir von Anfang an unsympathisch und das blieb auch leider das ganze Buch über so, obwohl sie sich am Ende zu einer Rebellin entwickelt. Dies war aber so vorhersehbar, dass ich es wohl irgendwie langweilig fand. Die Geschichte wird durchgehend in der dritten Person und abwechselnd aus Sicht von Nomi und Serina erzählt. Nomis Kapitel haben mir dabei viel besser gefallen.

Mir gefiel wie rebellisch sie ist und wie sie versucht hat, alles zu tun, um sich und ihre Schwester zu retten, auch wenn sie manchmal falsche Entscheidungen getroffen hat, fügt sie sich nicht ihrem Schicksal. Leider ist sie am Ende nicht mehr so rebellisch und selbstbewusst, wie am Anfang, was mich sehr enttäuscht hat. Warum ist sie plötzlich so vertrauensselig? Wo ist ihr wacher Verstand geblieben? Ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass sie ihren Misstrauen wiederfindet und wieder zu der starken Persönlichkeit wird, die sie am Anfang war.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die beiden Schwestern, so unterschiedlich sie auch sind, alles tun, um die jeweils andere zu retten. Familie ist ihnen besonders wichtig.

Wie gesagt, die anderen Charaktere bleiben sehr blass. Es wird angedeutet, dass sie so einiges zu erzählen haben, aber das wird hier völlig außen vor gelassen. Schade.

Es gab noch einige andere Stellen, an denen bei mir Fragen aufgekommen sind, und die ich irgendwie unlogisch fand, aber vielleicht wird das ja auch erst im nächsten Teil aufgeklärt?

Der Schreibstil von Tracy Banghart ist sehr einfach gehalten und gut und flüssig lesbar. Das Buch richtet sich an Jugendliche und das merkt man dem Schreibstil an. Die Kapitel sind kurz und enden immer mit einem Mini-Cliffhänger, so dass man kaum erwarten kann weiterzulesen.

Das Cover ist zwar interessant und anscheinend sehr beliebt, aber ich persönlich finde es irgendwie seltsam. Das Gesicht wirkt verzerrt, das Auge zu groß, das Kinn zu schmal, die Perspektive ist irgendwie komisch, aber das ist wohl künstlerische Freiheit 🙂

Fazit: Trotz meiner ganzen Kritik, gefiel mir die Geschichte im Großen und Ganzen recht gut,. Es steckt noch jede Menge Potenzial in der Story und ich freue mich sehr auf den nächsten Teil. Ich werde also definitiv weiterlesen 🙂

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200 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596702428
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In dem Buch geht es um Wade Watts, auch bekannt als Parzival. Er lebt in einer möglichen Zukunftsversion unserer Welt. Genauer gesagt im Amerika des Jahres 2045. Die Erde ist größtenteils zerstört und die Gesellschaftsstruktur zusammengebrochen. Die Menschen leben in aufeinandergestapelte Wohnmobile. Es lohnt sich kaum noch sich in der realen Zeit aufzuhalten. Die meisten Menschen leben in der virtuellen Welt namens Oasis. Eigentlich ist es nur ein Spiel, das allerdings für viele zu einer Art Parallelleben geworden ist. Sie befinden sich permanent in dieser Welt, und legen die virtuelle Brille nur zum Schlafen ab. Die Oasis wurde von James Halliday, programmiert.
Dort gibt es alles, was man sich nur wünschen kann: verschiedene Planeten, die man erkunden kann, Grundstücke und Häuser, die man erwerben kann, es gibt sogar die Möglichkeit dort die Schule zu besuchen, man kann virtuelle Kämpfe ausfechten, usw.
Das Besondere an dieser Welt sind jedoch die Easter Eggs, die James Halliday dort versteckt hat. Kurz vor seinem Tod versteckt Halliday ein Easter Egg, das dem Entdecker das Erbe der Oasis und Hallidays Vermögen sichert. Seitdem ist eine riesige Jagd darauf ausgebrochen, bei der es leider nicht immer mit rechten Dingen zugeht und so manche Firmen sogar über Leichen gehen und das nicht nur virtuell.
Das Buch wird aus der Perspektive von Wade Watts erzählt. Er und auch seine Freunde sind ziemliche Einzelgänger. Sie leben in der virtuellen Welt und haben sich dort eine andere Identität aufgebaut. Wade hat manchmal Momente, in denen er merkt, dass er eigentlich einsam ist, aber diese Momente verfliegen schnell wieder.
Er ist total besessen von der Jagd. Seine gesamte Zeit benutzt er damit zur Schule zu gehen oder tausende Mal die gleichen Filme anzuschauen oder die Spiele durchzuspielen, die Halliday in seinem Almanach erwähnt. Er kann sogar ganze Filme eins zu eins nachsprechen.
Mir gefiel der Schreibstil selber ganz gut, auch wenn alles etwas langatmig ist. Die Geschichte beinhaltet zahlreiche Bezüge zur Popkultur der Achtzigerjahre. Jeder, der etwas mit PacMan oder Donkey Kong anfangen kann, wird hier so einiges wiedererkennen und das sehr im Detail.
Als Kind der 80er Jahre, habe ich natürlich nicht alle Anspielungen verstanden, aber das eine oder andere war mir durchaus bekannt und hat Erinnerungen wachgerufen. Leider fand ich manche Szenen und Erklärungen viel zu ausführlich beschrieben. Man merkt, die Begeisterung des Autors für diese Zeit. Aber es war doch sehr ermüdend die ganzen Details der Spiele und Filme seitenweise lesen zu müssen. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass es endlich mit der Geschichte weitergeht.
Andererseits kann ich mir das als Film richtig gut vorstellen. Wenn es gut umgesetzt ist, denke ich könnte mir der Film vielleicht noch besser gefallen, weil es keine Längen gibt, da alles bildlich dargestellt ist. Ich freue mich total auf den Film.
Für jeden, der etwas mit den 80er Jahren anfangen kann, kann ich das Buch definitiv empfehlen, für alle anderen könnte es ein wenig langweilig sein, über Filme, Spiele und Bücher zu lesen, die einem unbekannt sind.

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204 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Play On - Dunkles Spiel

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548291222
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Es geht um Nora, die in Donovan aufwächst, und durch einen Schicksalsschlag in ein Leben rutscht, das sie nicht will. Da kommt ihr der Schotte Jim gerade recht, der sich auf den ersten Blick in sie verliebt, und sie mit sich nach Schottland nimmt. Nachdem ihre eigene Verliebtheit verflogen ist und ihre Hoffnungen und Jims Versprechungen niemals wahr geworden sind, merkt sie, dass sie von einem Gefängnis im nächsten gelandet ist.

Die Geschichte ist in drei Abschnitte aufgespalten. Der Beginn erzählt, wie Nora nach Schottland gekommen ist. Zwar ist es eine schöne Geschichte, aber es hat nichts mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu tun. Hier wird der Hintergrund von Nora erzählt, was mit ihrer Familie ist und wieso sie so geworden ist, wie sie ist: unsicher, verletzlich und voller Schuldgefühle.

Mir fiel der Einstieg etwas schwer. Nachdem mir klar war, dass es sich nicht um die Hauptcharaktere gehandelt hatte, wollte ich einfach nur, dass es schnell weitergeht.

Erst im Mittelteil kommt dann Aiden ins Spiel und weitere Komplikationen. Zum Ende gibt es einen weiteren Bruch und der dritte Teil spielt wieder einige Jahre später.

Die Charaktere: Nora mochte ich nicht besonders. Sie tat mir zwar sehr leid, wegen all dieser Schicksalsschläge, aber diese Schuldgefühle, die sie sich eingeredet hat, weil sie Jim geheiratet hat? Weil sie ihm die Jahre gestohlen hat? Bitte was? Das hat mich extrem genervt, weil es mir völlig abwegig vorkam. Dieser „Grund“ für ihr Verhalten hat mir leider nicht gefallen.

Und auch, dass sie gar nichts hinterfragt hat. Eine Person, die sie nicht mag, und der sie auch nicht traut, erzählt ihr etwas und sie glaubt ihr einfach, ohne weiter nachzuhaken? Och nö.

Aiden: Ich mochte, dass er vorsichtig ist und sie erstmal richtig kennenlernen wollte. Es kann ja Liebe auf den ersten Blick sein, aber er stürzt sich nicht auf sie, ohne darüber nachzudenken. Obwohl ich echt gruselig finde, was er alles über sie weiß, und ein bisschen übertrieben.

Fazit.: Eine tiefgründige, sehr realistische Geschichte mit einer klaren Botschaft.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Play On

Samantha Young
E-Buch Text: 426 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.09.2017
ISBN B074PVSLFN
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Evolution - Der Turm der Gefangenen

Thomas Thiemeyer
Audio CD
Erschienen bei Rubikon Audioverlag, 01.01.2017
ISBN 9783945986394
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(44)

67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Gut geplant ist halb verliebt

Lauren Layne , Sonia Savic
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783956497759
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit dem Umzug in die neue Wohnung fühlt sich Heather endlich da angekommen, wo sie immer hinwollte. Sie lebt jetzt in New York, ihre Beförderung zur Hochzeitsplanerin steht kurz vor der Tür. Alles könnte so perfekt sein, wenn da nicht dieser dämliche Nachbar wäre. Er spielt viel zu laut Musik; am liebsten in den Abendstunden, lebt scheinbar in den Tag hinein und sieht auch noch unverschämt sexy aus.

Auch auf der Arbeit ist nicht alles so rosa wie es scheint. Zwar kann Heather für ihre Kundin ihre Traumhochzeit planen, allerdings kommt es ihr denkbar seltsam vor, dass die Braut sich so gar nicht für ihre eigene Hochzeit interessiert.

Der Schreibstil hat mir direkt sehr gut gefallen. Er ist locker leicht und flüssig zu lesen. Auch die Charaktere waren gut durchdacht. Sie haben alle ihre Macken und Hintergründe. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt und wir lernen Josh und Heather und ihre Geschichte in ihrer jeweils eigenen Perspektive kennen. Josh, der scheinbar in den Tag hinein lebt und Musiker sein will und gleichzeitig nicht so gefestigt aussieht, wie er rüber kommen will. Er will keine Beziehung und niemandem zu Nahe kommen.

Und auch hinter Heathers Vorliebe Hochzeiten zu planen steckt etwas aus ihrer persönlichen Geschichte.

Die beiden können sich vom ersten Augenblick gut leiden, auch wenn sie sich nicht einig sind, wann so laut Musik gespielt werden darf und wann nicht.

Auch die Nebencharaktere waren mit viel Liebe gezeichnet und wurden gut in die Geschichte eingearbeitet. Ihre Chefin und ihre Mitarbeiterin bei den »Wedding Bells«, die Familie von Josh.

Anfangs hat mich die Weise, wie sie miteinander geredet haben, etwas irritiert. Ich hatte bei den Dialogen immer das Gefühl irgendetwas nicht mitbekommen zu haben. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Gerade die Frechheit in den Schlagabtauschen hat mir sehr gut gefallen. Sie sind beide nicht auf den Mund gefallen und zögern auch nicht dem anderen das zu zeigen. Sehr unterhaltsam.

Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte für zwischendurch. An manchen Stellen ein bisschen übertrieben, an einigen Stellen etwas klischeehaft, aber dennoch sehr unterhaltsam.

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(280)

484 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 83 Rezensionen

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QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050237
Genre: Science-Fiction

Rezension:

QualityLand ist kein tolles Land, es ist das tollste Land. Dort gibt es keine guten Waren, sondern die besten Waren. Nur Superlativen werden akzeptiert.

Das Land hieß früher anders. Aber um nicht immer die Altlasten mitschleppen zu müssen hat man das Land einfach umbenannt. Außerdem hört sich »made in QualityLand« einfach besser an.

Auch die Bewohner des Landes wurden umbenannt. Sie tragen jetzt den Beruf der Eltern als Nachnamen. (Die Jungs werden nach dem Beruf des Vaters und die Mädchen nach dem Beruf der Mutter benannt.) Das ist super, wenn dein Vater ein Senator ist, aber blöd, wenn er arbeitslos ist, wie der Vater des Protagonisten Peter Arbeitsloser.

Peter ist Maschinenverschrotter, denn in diesem Land werden die Produkte nicht mehr repariert, sondern direkt verschrottet. Und wenn man etwas Neues braucht, dann wird es sofort von TheShop – der weltweit beliebteste Versandhändler - geliefert - auch wenn man selber noch gar nicht weiß, dass man dieses Produkt überhaupt braucht.

Allerdings scheint das System nicht so perfekt zu sein, wie es sein sollte. Denn Peter bekommt etwas geliefert, das er seiner Meinung gar nicht haben will. Leider ist er der Einzige, der glaubt, dass etwas nicht stimmt, und er findet keine Möglichkeit das Produkt zurückzugeben. Und damit beginnt Peters Kampf gegen das System, zusammen mit einer Drohne, die Flugangst hat, einem traumatisierten Kampfroboter und noch ein paar anderen Freunden.

In dem Buch gibt es drei verschiedene Perspektiven: Peter Arbeitsloser, einer der »Nutzlosen«, Martyn Vorstand, ein hohes Tier im Parlament und »John of Us«, ein Roboter, der für das Kanzleramt kandidiert. Zunächst sind es drei verschiedene Leben, die parallel ablaufen und erst am Ende zusammengeführt werden.

Die Kapitel werden immer wieder durch Artikel und Werbung unterbrochen. Darunter gibt es so einige interessante Kommentare, die man nachlesen kann. Das ist das einzige, was sich in den beiden Versionen (schwarz oder weiß) unterscheidet.

Dies ist das erste Buch, das ich von Marc-Uwe Kling gelesen habe. Bei witzigen Romanen bin ich oft vorsichtig. Humor kann ja sehr verschieden sein. Allerdings hat er mit diesem Buch bei mir genau ins Schwarze getroffen und ich kann es definitiv weiterempfehlen. Es passieren super witzige Sachen, obwohl man eigentlich oft nicht weiß, ob man lachen oder lieber weinen sollte. Denn die Welt, in der Peter lebt, ist unsere Welt, in der so einige Dinge auf die Spitze getrieben werden. Es ist ein Zukunftsbild, das zeigt, wie es aussehen könnte, wenn wir so weitermachen wie bisher. Die Ärzte wissen auf den Tag genau, wann du stirbst, das Internet weiß, was du willst, bevor du es selber weißt (»gläserner Mensch«). Durch die Personalisierung wird der Menschenhass gefördert, weil man immer nur in seiner eigenen Blase lebt und jeder denkt, die anderen denken genauso (Algorithmus). In diesem Fall bin ich immer dankbar für solche Bücher, die mal zum Nachdenken anregen.

Fazit: ein satirischer Blick auf unsere Zukunft oder wie sie sein könnte. Auf jeden Fall lesen.

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(1.109)

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Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.02.2013
ISBN 9783548285672
Genre: Erotische Literatur

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Stars Over Castle Hill - Schicksalhafte Begegnung

Samantha Young
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 15.09.2017
ISBN 9783843716970
Genre: Liebesromane

Rezension:

Joss und Braden Carmichael sind glücklich verheiratet und haben drei Kinder.

Joss ist Schriftstellerin und soll eine »Was-wäre-wenn«-Novelle schreiben. Sie entscheidet sich dafür, ein alternatives Kennenlernen mit Braden zu erfinden. Was wäre, wenn sie sich nicht vor zehn Jahren getroffen hätten, sondern erst jetzt? Wer wäre sie, wenn sie ihm nicht begegnet wäre? Sie glaubt daran, dass sie beide füreinander bestimmt sind, und dass sie sich früher oder später ineinander verliebt hätten. Voller Angst vor der großen Liebe würde sie sich mit dreißig vielleicht einsam fühlen. Würde Braden immer noch um sie kämpfen, wenn er vielleicht schon eine Ehe hinter sich hätte?

Ich habe erst später bemerkt, dass dies wohl eine Art Spin-off oder Fortsetzung der Edinburgh Love Story Reihe ist. Ich habe diese Bücher (noch) nicht gelesen. Allerdings hat mich das nicht wirklich gestört.

Es ist das erste Buch, das ich von Samantha Young lese und ihr Schreibstil hat mich voll überzeugt. Er ist flüssig, mitreißend, spritzig, gefühlvoll, locker. Ich konnte mich super in die Figuren hineinversetzen.

Mir hat besonders gut gefallen, dass Braden und Joss schon etwas älter sind. Sie waren bedachter in ihren Handlungen, haben Verantwortung übernommen, Entscheidungen akzeptiert und versucht sich in den anderen hineinzuversetzen, was mir bei manchen YA-Romanen fehlt. Leider ging mir das Ende etwas zu schnell. Es war eben nur eine Kurzgeschichte.Trotzdem hat es an nichts gefehlt. Überraschende Wendungen, prickelnde Szenen, Komik, ein Auf und Ab der Gefühle.

Ich kann das Buch auch empfehlen, wenn man noch nichts von Samantha Young gelesen hat, allerdings wäre es vielleicht schlauer, die Reihe mit dem ersten Band zu beginnen ;-)

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(384)

718 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 91 Rezensionen

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Der Circle

Dave Eggers , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048544
Genre: Romane

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(33)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Wenn die Liebe Anker wirft

Cressida McLaughlin
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.09.2017
ISBN 9783956496844
Genre: Liebesromane

Rezension:

Fast ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Summer zurück nach Willowbeck. Sie muss sich endlich um das Hausboot ihrer Mutter kümmern, das eine Freundin mehr schlecht als recht weiterführt. Summer weigert sich jedoch zunächst selber die Verantwortung darüber zu übernehmen und überlegt, es zu verkaufen.

In Willowbeck trifft sie auf den neuen Nachbarn Mason, den griesgrämigen Norman, der nie aus seinem Boot herauszukommen scheint und trotzdem über alles und jeden Bescheid weiß, auf die Wahrsagerin Valerie, die Freundin ihrer Mutter, und auf Harry, die wunderbare Kuchen zaubert.

Außerdem sind da noch die Pubbesitzer Jenny und Denis, wobei Jenny lieber gesehen hätte, dass Summer nicht zurückgekehrt wäre und sie auch so behandelt.

Obwohl Summer alles versucht, kann sie die Vergangenheit nicht vergessen und auch nicht, dass sie glaubt, schuld an dem Tod ihrer Mutter zu sein.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, allerdings ist der Rhythmus so langsam, dass ich auch nur langsam vorwärts kam und so brauchte ich für eine Seite doppelt so lang, wie für andere Bücher. Ich kam also nicht allzu schnell voran, was mich teilweise so genervt hat, dass ich zu einem anderen Buch gegriffen habe.

Es gab zu viele Details, die zu ausführlich beschrieben wurden. Mir fiel es extrem schwer am Ball zu bleiben und weiterzulesen.

Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt. Dies hätten auch einzelne Bände sein können, weil neue Figuren darin vorkommen, wir zwischendurch an anderen Orten sind und auch die Themen ganz andere sind.

Insgesamt behandelt das Buch so viele verschieden Themen, dass ich mich kaum auf eines konzentrieren konnte. Manchmal wusste ich nicht genau, um was es denn jetzt geht. Die Handlung ist oft schwammig. Es kommt immer etwas Neues. Zwar wird der rote Faden am Ende des Buches wieder aufgenommen, aber in der Mitte scheint er sich irgendwo verloren zu haben.

Willowbeck wirkt sehr idyllisch. Die Beschreibungen der Orte und der Boote sind sehr ausführlich. Ich konnte mir die Schauplätze gut vorstellen, was ich von den Charakteren nicht behaupten kann. Diese sind schlicht und einfach gehalten. Obwohl die Vergangenheit so wichtig für Summer ist, erfährt man doch nicht viel davon. Genauso ist es bei Mason. Und auch von den anderen Charakteren hätte ich gerne mehr erfahren. Es wird alles nur kurz angerissen. Insgesamt fiel es mir schwer mich in die Lage der Charaktere hineinzuversetzen. Ich habe mich wirklich eher wie ein Zuschauer gefühlt, der von oben auf die Handlung schaut.

Insgesamt hat mir der Schreibstil der Autorin und auch die Geschichte ganz gut gefallen. Allerdings war das Buch an einigen Stellen etwas langatmig und ich hätte lieber mehr über die Charaktere erfahren.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Der magische Faden

Tom Llewellyn , Ilse Layer , Nina Dulleck
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.07.2017
ISBN 9783522184496
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Es geht um die Geschwister Markus, Lukas und Jeannie, die ein geheimnisvolles Päckchen mit einem sonderbaren schwarzen Wollknäuel erhalten. Der Faden ist jedoch kein gewöhnlicher. Er scheint einen eigenen Willen zu besitzen, Dinge zum Leuchten zu bringen, Verbindungen einzugehen. Er bringt die Geschwister, die doch sehr verschieden sind, näher zusammen, indem sie gemeinsam versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie vermuten, dass der Faden von ihrem Vater kommt, der seit Jahren verschollen ist.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Sie werden nicht oberflächlich behandelt. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Stärken und Schwächen. So ist der Ich-Erzähler Markus jemand, in dem sich sicher einige wiederfinden. Er ist nah am Wasser gebaut und scheint seinen kleinen Bruder für dessen Stärke zu bewundern. Dabei ist Markus selber derjenige, der neugierig und mutig genug ist, um mehr über den Faden herausfinden zu wollen. Er stellt sich der Herausforderung und wächst über sich hinaus. Lukas ist selbstsicher, aber auch etwas vorlaut und wild. Jeannie ist sehr intelligent, liest viel, spricht aber kein Wort und hat ihre eigene Weise gefunden mit den anderen zu kommunizieren. Aster ist sehr offen und neugierig, sie ist neu in der Stadt und sofort auf Markus zugegangen. Sie ist freundlich zu allen, ohne Vorurteile, wird jedoch von ihrer Mutter sehr überbehütet und kann nachts nicht gut schlafen.

Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen. Irgendwie hat es mich angesprochen, sonst hätte ich erst gar nicht danach "gegriffen". Die Andeutungen der griechischen Mythologie und noch so einige Dinge, die im Buch vorkommen, kann man hier bereits erkennen. Allerdings finde ich es doch recht dunkel und leicht überladen, was natürlich auch an der verkleinerten Darstellung auf meinem Bildschirm sein kann.
Bei jedem Kapitelanfang findet man eine weitere kleine Zeichnung (Vignette) von der Illustratorin Nina Dulleck.

Mir hat der anschauliche und flüssige Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Es war durchgehend spannend und ich wollte die ganz Zeit wissen, was es mit dem Faden auf sich hat.
Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass es nicht an der Oberfläche bleibt. Es wird die griechische Mythologie angesprochen oder auch die Fibonacci-Reihe, und auch Jeannies Vorbild Da Vinci.
Die vielen bildlichen Beschreibungen fand ich toll. Es werden Dinge angesprochen, über die man normalerweise einfach hinwegliest. Man fühlte sich teilweise, als würde man neben den Personen stehen und mit ihnen das leuchtende Haus bestaunen und sich vor den Motten fürchten. Auch die einfachen Erklärungen von komplizierten Vorgängen wie die Strings haben mich beeindruckt. Sie sind verständlich und schön in die Geschichte eingearbeitet. Man lernt Dinge im Vorbeigehen. Die Geschichte ist gleichzeitig aufregend, geheimnisvoll, an manchen Stellen philosophisch und informativ.
Die Interpretation des Gegenstandes Faden bzw. Wollknäuel, der Verbindungen eingeht, und Dinge zusammenbringt, sie miteinander verknüpft und dadurch etwas ganz wunderbares hervorbringt, wie das leuchtende Haus, gefällt mir sehr gut.
Ein abwechslungsreiches, witziges, konfuses Abenteuer, mit interessanten Wendungen, in dem das Leben so einiger Menschen auf den Kopf gestellt wird.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

2017, erfahrungsberich, gelesen 2017, hochsensibel, hochsensibilität, hochsensible person, sachbuch, selbstbestimmt, selbstständig, selbstständigkeit

Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit

Sandra Tissot
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei dielus edition, 16.01.2017
ISBN 9783981797565
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es geht darum, wie hochsensible Menschen sich in der konservativen Arbeitswelt zurecht finden (oder auch nicht) und wie der mögliche Ausweg in die Selbstständigkeit aussehen könnte.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil erzählt Frau Tissot über ihre Zeit als Angestellte. Sie arbeitet als Marketingleiterin in einem Softwareunternehmen, kann ihre Fähigkeiten aber gar nicht richtig einsetzen, denn ihr Chef bremst sie immer wieder aus und stellt sie bloß. Das gesamte Umfeld macht es ihr schwer sich wohlzufühlen. Die vorgegebenen Arbeitszeiten, die räumlichen Begebenheiten und die Anforderungen ihres Chefs machen es ihr nicht leicht. Sie fühlt sich abhängig und fremdbestimmt. Gerade als hochsensibler Mensch kommt man da schnell an seine Grenzen. Es geht sogar so weit, dass sie eine Autoimmunkrankheit entwickelt. Es ist wie so oft im Leben. Es muss erst etwas passieren, bis man reagiert. Erst jetzt wird ihr so richtig bewusst, dass sie unbedingt etwas ändern muss.

Im zweiten Teil schreibt Frau Tissot über ihre Entscheidung, in die Selbstständigkeit zu gehen und über ihren Kampf durch den Verwaltungsdschungel, wo sie wieder mal auf festgefahrene Strukturen und Unverständnis trifft.

Im dritten Teil wird erzählt, was es heißt, als hochsensibler Mensch ein eigenes Unternehmen zu führen. Hier werden die Aufs und Abs beschrieben, positive wie auch negative Erfahrungen, was es besonders authentisch macht. Natürlich wird es als Selbstständiger nicht einfacher. Kundenakquise, Telefonate, Stress, unerwartete Anfragen, bei denen es schwer fällt »nein« zu sagen. Aber diesmal arbeitet man für sich selber und in Eigenverantwortung. Und gerade als hochsensibler Mensch ist es eine große Entlastung selber bestimmen zu können, wann man eine Pause braucht. Man kann sich kurz zurückziehen und dann wieder mit neugewonnener Energie weiterarbeiten. In diesem Teil werden noch weitere Dinge angesprochen, z.B. dass es »Super-Moms« nicht gibt – jedenfalls nicht auf Dauer, und dass es für hochsensible Menschen wichtig ist Beruf und Familie im Einklang zu bringen, weil sie aus beidem gleichermaßen ihre Energie ziehen. Zudem werden noch einige Zitate über Glück angeführt.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Das Design des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die wichtigsten Sätze im Text, die oft mit der Hochsensibilität zu tun haben, werden hervorgehoben, wodurch sie beim Nachlesen leicht wiederzufinden sind. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Schrift etwas größer wäre. Ich hatte immer wieder die Tendenz einfach zum nächsten Abschnitt zu springen, ohne die hellen Textstellen zu lesen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Am Ende der Kapitel wird nochmal auf das wichtigste eingegangen. Durch die Fragen wird zur Selbstreflexion angeregt.

Insgesamt ist es meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch für »Einsteiger«. Viele Eigenschaften, die mit der Hochsensibilität zu tun haben, werden angesprochen und man kann sich leicht wiederfinden. An einigen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Es ist eher ein Erfahrungsbericht, wie die Autorin ihre Hochsensibilität entdeckt und was sie daraus gemacht hat. Dadurch, dass schön herausgestellt wird, was die Schwächen, aber auch die Stärken von hochsensiblen Menschen sind, weiß man, worauf man zu achten hat.

Vielleicht auch ein interessantes Buch für nicht hochsensible Menschen, die sich für das Thema interessieren.

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Tags: erfahrungsberich, hochsensibilität   (2)
 

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

abenteuer, alltag, arbeit, ausland, auslandsjahr, auswandern, dublin, herder, irland, leben, natur, reise, reisebericht, reisebuch, unterhaltungsliteratur

Ein Jahr in Dublin

Jeannette Villachica
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 01.10.2013
ISBN 9783451059711
Genre: Sonstiges

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4.870 Bibliotheken, 77 Leser, 6 Gruppen, 587 Rezensionen

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After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

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3.626 Bibliotheken, 106 Leser, 5 Gruppen, 276 Rezensionen

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After truth

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453491175
Genre: Erotische Literatur

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(1.660)

2.673 Bibliotheken, 40 Leser, 4 Gruppen, 202 Rezensionen

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After forever

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453418837
Genre: Erotische Literatur

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After love

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther ,
Flexibler Einband: 944 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453491182
Genre: Erotische Literatur

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657 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 142 Rezensionen

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Wie das Feuer zwischen uns

Brittainy C. Cherry
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.07.2017
ISBN 9783736303560
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es geht um Alyssa und Logan, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten und doch Gemeinsamkeiten zwischen sich entdecken, die sie verbinden. Der Grad zwischen Freundschaft und Liebe, Hass und Verzeihen können (sich selber und anderen) ist schmal und das müssen auch die beiden erkennen und durchleben.Alyssa kommt aus einem guten Elternhaus, wogegen Logan umgeben von Drogen und schlechten Familienverhältnissen aufgewachsen ist. Aber die beiden lassen die Oberflächlichkeiten zurück und entdecken, dass sie doch viele Berührungspunkte in ihrem Leben haben. Die Widrigkeiten ihres Lebens und nicht zuletzt ihre Familien machen den beiden jedoch einen Strich durch die Rechnung. Werden sie es dennoch schaffen zueinander zu finden und alles, was war, zu verzeihen und zu vergessen?

Die Geschichte wird abwechselnd aus Logans und Alyssas Perspektive geschrieben. Leider fand ich die Wechsel nicht sehr gelungen. Ich mag es, wenn man sofort erkennt, aus welcher Perspektive geschrieben wird. Hier musste ich allerdings immer wieder an den Kapitelanfang zurück, um zu überprüfen, aus welcher Sicht ich denn gerade lese. Ich konnte kaum einen Unterschied erkennen.

Die Charaktere mochte ich sehr. Die Zerrissenheit von High (Alyssa) und Lo (Logan), die sich in ihrer Welt nicht wohlfühlen, und nur richtig glücklich sind, wenn sie zusammen sind, war gut beschrieben.

Auch die Geschwister der beiden, Kellan und Erika, waren mir die ganze Zeit über sehr sympathisch. Schade fand ich allerdings, dass nur Logan eine Entwicklung durchzumachen scheint (was auch oft genug betont wird). Er ist nicht mehr der, der er mal war. Die anderen Charaktere sind nach dem Zeitsprung (ca. 5 Jahre) noch genau dieselben wie vorher. Die Lebensumstände haben sich leicht geändert, aber sobald sie wieder alle zusammentreffen, ist es, als wäre kaum Zeit vergangen. Ab dem Zeitpunkt geht die Geschichte wieder genauso rasant weiter, wie vor dem Zeitsprung.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und sehr angenehm und ich konnte das Buch anfangs kaum weglegen. Allerdings bin ich kein großer Fan von diesen Wiederholungen. Es ist ein interessantes Stilmittel, das mich aber eher nervt, und mich sehr an Colleen Hoover erinnert.

Das Cover passt ganz gut zur Geschichte. Es geht eben vor allem um Logan und seinem nicht gerade schönen Start ins Leben. Der melancholischen Blick des Mannes auf dem Cover drückt das sehr gut aus. Ich mag die Typographie sehr gerne.


Kritikpunkte - kleine SPOILER !!!!

Die Mutter von Alyssa sagt anfangs ein paar wahre Worte: dass Kellan und Alyssa einfach zusehen und nichts tun. Genau das gleiche habe ich auch die ganze Zeit gedacht. Leider folgt selbst auf diesen Satz absolut keine Reaktion.

Ziemlich am Ende hat Logan dann selber die Erkenntnis, dass er ein unheimliches Glück hat, und dass er machen kann, was er will, er würde immer geliebt und ihm würde immer alles verziehen werden. Es passieren einige Dinge, die kann man vielleicht verzeihen, aber niemals vergessen. Deshalb war der Schluss für mich etwas unglaubwürdig.Ein weiterer Kritikpunkt ist der Drogenkonsum von Logan. Er nimmt viel und oft und er wird anfangs als sehr intelligent beschrieben, weil er ja so viele Dokumentationen schaut. Das kann ich kaum glauben. Da er schon als Kind mit den Drogen angefangen hat und er auch anscheinend nicht zur Schule geht(?), kann ich mir kaum vorstellen, dass da viel hängen bleibt. Und auch die Nachfolgen von dem jahrelangen Drogenkonsum werden nicht besprochen. Es hört sich alles so einfach an: mach einen Entzug und alles wird wieder gut. Das funktioniert wohl nur in einer Geschichte und nicht im wahren Leben.


SPOILER ENDE

Im Großen und Ganzen - und abgesehen von den Kritikpunkten - hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig. Man macht mit den Charakteren zusammen eine Achterbahn der Gefühle durch. Man lacht und leidet, zittert und hofft mit ihnen.

Es sind jetzt schon ein paar Tage vergangen, dass ich die Geschichte ausgelesen habe, und ich muss immer noch an bestimmte Situationen denken und darüber nachgrübeln. Solche Geschichten bevorzuge ich, denn sie sind meiner Meinung nach die besseren.

Ich würde das Buch auf jeden Fall an alle empfehlen, die gerne New-Adult-Geschichten lesen.

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Tags: drama, liebe, new adult, schicksal   (4)
 
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