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721 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 180 Rezensionen

liebe, hamburg, petra hülsmann, restaurant, sommer

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404173648
Genre: Liebesromane

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(23)

38 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

meer, trauern, familie, zot, fantasie

Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden

Fabio Genovesi , Mirjam Bitter
Flexibler Einband: 574 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.04.2016
ISBN 9783458176718
Genre: Romane

Rezension:

Wer einen leichten sommerlichen Roadtrip erwartet, liegt völlig flasch. Vielmehr geht es um einen Roadtrip, um das eigene Leben in den Griff zu bekommen, mit Schicksalsschlägen fertig zu werden. Eine sehr interessante Grundlage.

Vielleicht liegt es am Cover, vielleicht aber auch an falschen Erwartungen. Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende nicht packen können. Dabei kann ich nicht einmal sagen, warum.
Die einzelnen Kapitel sind schön geschrieben und in sich stimmig und interessant.
Die Charaktere sind allesamt sehr ausführlich und stark beschrieben. Jeder auf seine Art sehr liebenswürdig, egal ob schrullig oder introvertiert, aber immer mit einer besonderen Note.
Der Schreibstil ist auch gut zu lesen.

Auch die eigentliche Geschichte ist nicht das Problem. Vielleicht liegt es daran, dass um den roten Faden zu viel herumgesponnen wurde, dass man sich als Leser mit zu vielen Nebenschauplätzen befassen musste. Anfangs fand ich das ganz gut, weil es so realistisch schien. Der Mensch lebt nunmal nicht nur einen Handlungsfaden, aber mit der Zeit wurde es mir zu anstrengend.
Mir fehlte ein wenig, der Drang weiterzulesen, weil im nächsten Kapitel immer ein anderer Schauplatz war. Dadurch wurde die Geschichte ein wenig zerrissen und war nicht mehr so flüssig.

Leider kann ich für diese im Ansatz tolle Geschichte nur drei von fünf Sternen vergeben.




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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

stralsund, krimi, pflegefamilie, kinderheim, drogensucht

Erst wenn du tot bist

Katharina Höftmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783833310287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kriegsreporterin Fanny kehrt nach ihrer Zeit in Kriegsgebieten zurück nach Stralsund, um dort als Journalistin für eine Lokalzeitung zu schreiben. Begleitet von Panikattacken, die ihre noch nicht verarbeiteten Erlebnisse ihr bereiten, versucht sie, in ihrer alten Heimat ein ruhigeres Leben zu führen. Bis sie bei ihrer Joggingrunde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Mord? In Stralsund?

Als Journalistin berichtet Fanny nicht nur über den Fall sondern versucht auch, die Hintergründe dieses Mordes aufzudecken. Dabei verfängt sie sich in einer zweifelhaften Affäre und bringt sich zum Schluss noch selbst in Gefahr.

Im Laufe der Geschichte gibt es eine ganze Reihe Verdächtiger, die durch unterschiedliche Motive kurzzeitig ins Zentrum der Ermittlungen gelangen.

Dieses Buch hat einen locker leichten Schreibstil und lässt sich sehr schön lesen. Was anfangs recht entspannt beginnt, baut doch zunehmend Spannung auf. Gut gefallen haben mir die Informationen über das Umfeld der Ermordeten, was große Entfaltungsmöglichkeiten für die eigenen Gedankengänge zulässt, und welche eine interessante Umgebung für die Geschichte darstellen.

Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, auch wenn es mir als Krimi nicht spannend genug war. Daher "nur" 4 Sterne.



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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

yoga, energie, entspannung, atmung, klarheit

One, two, free

Ulrich Hoffmann
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 06.02.2016
ISBN 9783833845741
Genre: Sachbücher

Rezension:

"One, two, free" ist ein sehr liebevoll gestaltetes kleines Yoga-Buch, nicht ganz im Pocketformat.
Es werden einzelne Yoga-Übungen präsentiert und mit ihrer Wirkung erklärt. So finden sich verschiedene Kapitel, in denen man je nach Bedarf die Yoga-Übung aussuchen kann, die gerade in die Alltagssituation passt. Ob es um Entspannung, Kraft-Tanken oder Sammeln geht. Es ist für alle etwas dabei.
Die Aufmachung finde ich sehr ansprechend. Die Kapitel sind mit angenehmen pastelligen Farben hinterlegt. Auf jeder Seite steht ein Zitat, welches einem ganz nebenbei wieder die wichtigen Dinge des Lebens aufzeigt ohne belehrend zu wirken.

Insgesamt befasse ich mich gerne mit diesem Buch. Sowohl für Yoga-Anfänger als auch für etwas fortgeschrittenere Yogi ist es ein schöner Begleiter für den Alltag.

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(68)

113 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

aids, liebe, freundschaft, trauer, schicksalsschläge

Dem Horizont so nah

Jessica Koch
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 15.03.2016
ISBN 9783945362198
Genre: Romane

Rezension:

Eine Liebesgeschichte? Oder viel mehr?

Die 17-jährige Jessica lernt bei einem Kirmesbesuch den etwas älteren gut aussehenden Danijel kennen. Sie ist von ihm fasziniert. Etwas holprig lernen die zwei sich kennen und lieben. Allerdings ist dieses Kennenlernen begleitet von ganz viel Vorsicht, Misstrauen, Unsicherheit.

Schon bevor diese Liebesgeschichte ihren Anfang nimmt, ahnt man, dass Danijels Vergangenheit im weiteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle einnimmt.

Denn das Buch beginnt mit einem sehr heftigen Telefonat zwischen Danijel und seinem Vater, zu dem Danijel eindeutig ein gestörtes Verhältnis hat. Warum, das erfährt man erst im Laufe der Geschichte.


Diese Geschichte ist eine Liebesgeschichte, ja, aber sie ist viel mehr als das. Das Buch offenbart nach und nach seine Tiefen.

Es ist sehr flüssig zu lesen und der Schreibstil vermag es, zu fesseln. Der Inhalt jedoch noch viel mehr. Und was zunächst wie die Anbahnung einer netten Liebesbeziehung beginnt, entpuppt sich nach und nach als äußerst berührende Geschichte über Misstrauen und Vertrauen, Geborgenheit und Verlorenheit, Liebe und Hass.


Dieses Buch sollte man gelesen haben.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

malerei, berlin, walchensee, kunst, selbstbewusst

Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth

Margret Greiner
Flexibler Einband
Erschienen bei Verlag Herder, 12.04.2016
ISBN 9783451068416
Genre: Biografien

Rezension:

Anders als andere junge Frauen der damaligen Zeit, mit ähnlichem Elternhaus und der auf Mädchen zugeschnittenen „höheren Bildung“ nutzt Charlotte die wenigen Möglichkeiten, die sich ihr bieten. Sie profitiert von der Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit des Vaters und bricht aus der ihr von der biederen Mutter aufgezwungenen Rolle aus. Charlotte ist auch nach Pleite und Selbstmord des Vaters eine attraktive, stets elegant gekleidete Frau. Aber sie will mehr.

Es zeugt von Selbstbewusstsein und Mut, dass sie sich schon mit 21 Jahren in die Hände des 43jährigen Lovis Corinth gibt und das erste seiner „Malweiber“ an der neugegründeten Malschule wird. Er erkennt sofort ihr Talent als Zeichnerin – vielmehr aber noch als sein Modell. Und er verliebt sich.

Nun wird aus dem so ungleichen Paar ein Ehepaar, das doch viele Gemeinsamkeiten hat. Sie verwenden die gleichen Verniedlichungen, haben den gleichen Humor und natürlich die Malerei, wenn auch in unterschiedlichen Rollen: Er der Malerfürst, sie seine Muse.

Und dennoch wächst Charlottes Bedeutung. Sie versteht es, ihn zu „vermarkten“. So gewinnt das Paar an Ansehen, Wohlstand und lebt mit den zwei Kindern ein durchaus angenehmes Leben. Und doch ist Charlotte noch nicht gleichberechtigt; ein Zustand, der ihr mehr und mehr zu schaffen macht. Sie beginnt, sich zu emanzipieren. Anfangs oft durch Zufall, verlängerte Abwesenheiten von zu Hause, ein amouröses Abenteuer und die erneute Hinwendung zur eigenen Malerei.

Später plant sie durchaus nicht nur das gemeinsame, sondern auch das eigene Vorankommen. Dies unterscheidet sie z.B. von Lee Krasner, der Frau Jackson Pollocks, die erst nach seinem Tod wieder eigenes Ansehen gewann.

Das Haus am Walchensee, das sie ganz allein gebaut hat, leitet das Ende von Charlotte und Lovis´ gemeinsamer Zeit ein. Wie sich seine „Seebilder“ auch vom vorherigen Werk unterscheiden, so ist auch die Beziehung von anderer Qualität. Lovis ist nach Schlaganfall geschwächt und stirbt schließlich im Jahr 1925.

Nun beginnt nach halbjähriger Trauer- und Orientierungsphase das Künstlerleben Charlottes so, wie man es sich in den „Roaring Twenties“ nur vorstellt. Theaterschauspieler, Kabarettkünstler ja sogar ein Boxer sind Charlottes neue Motive. Sie hat erotische Beziehungen zu beiden Geschlechtern und tummelt sich im durch Drogen und Alkohol bestimmten Nachtleben Berlins.

Politische Entwicklungen in Europa treiben die Jüdin durch die Wirren der Zeit und schließlich ins amerikanische Exil. Dort ist sie in bester Gesellschaft nicht nur ihrer Kinder, sondern auch der deutschsprachigen Intelligenzia und vor dem Hitlerregime geflohenen Künstlerelite. Gelegentlich reist sie nach dem Krieg nach Deutschland, wo das Werk Lovis Corinths nicht mehr entartete Kunst ist, sondern vielfache Auszeichnungen erhält. Wie schade, dass von ihrem eigenen Werk fast nichts mehr erhalten ist.

Diese Romanbiografie habe ich mit viel Freude gelesen. Sie hat eine gefällige fesselnde Erzählweise und ist so spannend, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle mal ein Bild oder eine Fotografie der handelnden Personen gewünscht hätte. Wie wir in der Leserunde erfahren konnten, waren Bilder in diesem Buchformat nicht vorgesehen. Schade.

Durch die Romanform bekommt der Leser auf leicht verdauliche Weise jede Menge Fakten und Informationen zum Leben der Protagonisten präsentiert.

Das Buch war von Anfang bis Ende interessant und packend geschrieben und bekommt von mir 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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(32)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

münchen, dackel, liebe, single, autor

Das Leben ist kein Zweizeiler

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 17.05.2016
ISBN 9781503936447
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Das Leben ist kein Zweizeiler" von Friedrich Kalpenstein durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen. Dafür vielen Dank.

Der geschiedene "Bestseller"-Autor Alexander lebt mit seinem Dackel Leo, für den er sich "das gemeinsame Sorgerecht" mit seiner Ex-Frau teilt, in München. An seinen Romanerfolg versucht er - auch unter dem Druck seines Verlegers - anzuknüpfen. Dabei bringt er seine persönlichen Alltagserlebnisse und Probleme zu Papier, mal in Krimi-, mal in Erotikformat, was ihm aber nicht recht gelingt und zu einem eher mittelmäßigen Geschreibsel führt.

Sein Alltag wird bestimmt durch Dackel Leo, zu dem Alex eine personifizierte Beziehung pflegt, seine Exfrau, die alle zwei Wochenenden ihr Recht auf den Umgang zum Dackel nutzt, seine beste Freundin Michaela, die als Psychologin versucht, Alex Beziehungsstatus auf die Sprünge zu helfen und dabei ihre eigenen Probleme bei ihm abzuladen, und seine neue alleinerziehende Nachbarin, die gerne ihren Säugling bei ihm unterbringt. Und natürlich seinem Verleger, der versucht Alex ( und seine eigene ) Karriere voranzutreiben.

Man kann sich schnell vorstellen, dass es zu einigen Problemen und Verwicklungen kommt.

Von Beginn an hat mich dieses Buch sehr amüsiert. Alex und Leo sind äußerst sympathisch. Alle Charaktere sind sehr treffend und ihrer jeweilig zugedachten Rolle entsprechend beschrieben.

Immer wieder bringt Alex seine Erlebnisse zu Papier, um dann das Geschriebene wieder zu verwerfen. Bereits Alex Alltag ist so humoristisch beschrieben, dass es Spaß macht, ihm zu folgen. Die zwischenzeitlichen Einschübe seiner Schreibversuche outen ihn als äußerst mittlmäßigen Autor, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Durch Michaela, die ihn zu verschiedensten Single-Events schleppt, aber auch durch die durchaus attraktive Nachbarin gerät Alex ganz schön aus den Fugen.

Dieses Buch wartet nicht mit unvorhergesehenen Wendungen auf. Und auch das Ende ist keine Überraschung. Wer also Spannung erwartet, ist hier falsch. Aber es ist auch kein Krimi sondern eine sehr kurzweilige durchweg lustige, flott geschriebene Geschichte, die mich zu jeder Zeit gefesselt und gut unterhalten hat.

Daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Ich selbst werde definitiv weitere Bücher von Friedrich Kalpenstein lesen.




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(179)

481 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 109 Rezensionen

freundschaft, reise, england, geheimnis, liebe

Die Reise der Amy Snow

Tracy Rees , Elfriede Peschel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783471351369
Genre: Historische Romane

Rezension:


Die Reise der Amy Snow ist ein wunderbares Buch über die Freundschaft.
Amy Snow verdankt ihr Leben der 8-jährigen Aurelia, die Amy als Säugling im Schnee findet und mit nach Hause nimmt. Zu Hause, das ist die Grafschaft, in der Aurelia mit ihren Eltern und Bediensteten aufwächst. Durch ihren Starrsinn kann Aurelia zwar erreichen, dass Amy dort aufgenommen wird. Nicht jedoch, dass sie von ihren Eltern akzeptiert oder gar gemocht wird. Vielmehr wird sie dort nur geduldet. Dies ändert sich, als Aurelia stirbt. Amy muss die Grafschaft verlassen, und geleitet von Aurelias Vermächtnis tritt sie den Weg in ihr eigenes Leben an.

Dieses Buch hat mich vom ersten Satz an fasziniert. Die Geschichte wird im Rückblick aus Amys Sicht nach Aurelias Tod erzählt. So werden dem Leser die Zusammenhänge erst bewusst, wenn sie sich auch Amy erschliessen.
Im Laufe der Geschichte wird immer klarer, wie tief die Freundschaft und Liebe zwischen den jungen Frauen ist und wie verantwortlich Aurelia sich für Amys Leben auch nach ihrem eigenen Tod fühlt. Und es macht Spaß zu lesen, wie Amy durch Aurelias Weitsicht und Fürsorge nach und nach ihr eigenes Leben entdecket und entwickelt. Und wie sie Dank Aurelias Hilfe Freunde findet und glücklich werden kann.

Das Buch ist in allen Teilen schlüssig geschrieben und sprachlich ein wahrer Genuss. Die vielen unerwarteten Möglichkeiten, die sich Amy plötzlich bieten, sich ein eigenes Leben aufzubauen, sind auf sehr unterschiedlichen Charakteren aufgebaut und bringen sehr viel Abwechslung in die Geschichte. Diese Charaktere sind zum Teil sehr exzentrisch, zum Teil sehr liebevoll, aber alle wunderbar beschrieben. Ich habe die Personen und auch die Örtlichkeiten förmlich sehen können.

Alles in allem ein Lesegenuss, der von mir sehr gerne mit 5 Sternen bewertet wird.

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fälscher, mord, irland, roman, büchersammler

Die tödlichen Talente des Mr. Diehl

Bradford Morrow , Hans-Christian Oeser
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783458361336
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die tödlichen Talente des Mr. Diehl" beginnt mit den Worten "Seine Hände fand man nie". Dies war für mich ein Grund, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Und dies ist nun auch der Grund dafür, dass das Buch in meiner Bewertung schlechter abschneidet, als es vermutlich verdient hat. Denn das ,was ich nach diesem ersten, sehr prägnanten Satz erwartet habe, wurde in keiner Weise erfüllt. Es ist für mich keinesfalls ein Thriller und eigentlich auch nicht einmal ein gekonnter Krimi. Auch wenn es um einen langezeit ungeklärten Mordfall geht, der erst zum Ende des Buches aufgeklärt wird.
Die Hauptfigur Will hat in mir ambivalente Gefühle hervorgebracht, denn während Will mir in weiten Teilen eher unsympathisch war, hat er mich auch zwischendurch immer ein wenig an "Den talentierten Mr. Ripley" erinnert.
Als Krimi hat mich das Buch nicht gefesselt und mich auch nicht dazu angehalten, es zügig zu lesen. Im Gegenteil: es war streckenweise sehr langgezogen und litt ein wenig unter den immer wiederkehrenden Beschreibungen des Fälschens.
Wenn man ein wenig von der Erwartungshaltung Krimi/Thriller abrückt, kann man einen sehr gewählten Schreibstil entdecken, der sehr schön darlegt, wovon gute Fälschungen leben, worauf es ankommt, und was man alles falsch machen kann. Sicher sehr interessant und gut geschrieben, aber es konnte mich letztendlich nicht überezugen. Schade.

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(253)

376 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 123 Rezensionen

schottland, pfau, banker, humor, teambuilding

Der Pfau

Isabel Bogdan
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.02.2016
ISBN 9783462048001
Genre: Romane

Rezension:

Ein heruntergekommener Landsitz in den Schottischen Highlands, eine Gruppe unmotivierter Banker, die sich gemeinsam mit ihrer Chefin zu einem Teambuilding-Seminar einfinden, eine Psychologin, Lord und Lady McIntosh, die mit ihrer liebenswürdigen Art alles daran setzen, ihre Gäste zufrieden zu stellen, eine beherzte Köchin und.....

….der Pfau.

Daraus lässt sich eine wunderbare Geschichte zaubern, was Isabel Bogdan hervorragend gelungen ist. Vom ersten Satz an verspricht das Buch eine gewisse Kurzweiligkeit und Amusement. Die gefällige Sprache lässt einen direkt in die Geschichte eintauchen.

Die Konstellation der Charaktere Banker, Chefin, Psychologin, Köchin und Lord und Lady McIntosh finde ich äußerst gelungen. Alle sind sehr treffend beschrieben und viele Charaktermerkmale sehr liebevoll verteilt.

Alle Beteiligten, selbst Mervyn, der Hund, haben ihre Eigenarten, die hervorragend ausgearbeitet sind, ohne dass ich den Eindruck hatte, dass das Buch überfrachtet ist mit Personenbeschreibungen. Vielmehr lernt man die Leute so ganz nebenbei kennen. Und man lernt sie sehr gut kennen. Toll finde ich den Kontrast zwischen der nüchternen Einfachheit des Schreibstils auf der einen und der skurrilen Verworrenheit der Geschichte auf der anderen Seite. 

Ebenfalls sehr schön zu lesen sind die vielen zwischenmenschlichen Entwicklungen, die bei oberflächlicher Betrachtung nicht sofort auffallen. Je länger ich über dieses Buch nachdenke, umso besser gefällt es mir.

Und der letzte Satz......

Von mir eindeutig eine klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen.

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(64)

173 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, fahrerflucht, trauer, häusliche gewalt, gewalt

Meine Seele so kalt

Clare Mackintosh ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2016
ISBN 9783404172924
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Wie soll eine Mutter den Tod ihres einzigen ( 5-jährigen ) Sohnes verkraften, für den sie sich selbst verantwortlich fühlt. Nachdem Jacob von einem Auto überfahren worden ist, muss seine Mutter Jenna versuchen, mit ihrem Leben und ihrer vermeintlichen Schuld fertig zu werden. Sie bricht alle Brücken hinter sich ab und verkriecht sich in einem kleinen walisischen Dorf.

Der Anfang eines hervorragend geschriebenen Thrillers, der sich zunächst sehr harmlos anlässt. 

Der Unfall des kleinen Jacob lässt einen zu Beginn erschauern und sofort baut sich ein tiefes Mitgefühl mit der Mutter Jenna auf. 

Sehr anschaulich wird die Geschichte durch die Erzählweise in mehreren Handlungsträngen. In den jeweiligen Abschnitten wird viel über die Gedanken und Empfindungen des Erzählers offenbart. Die Charaktere sind sehr ausdruckstark beschrieben. Die Angst, die Jennas Leben bestimmt, wird sehr greifbar. Wenn Ian der Erzähler ist, wird im Laufe des Buches sehr gut dargestellt, wie sich die grausame Denkweise Ians und die Heftigkeit der Übergriffe immer mehr entwickelt.

Für das Ermittlerduo Kate und Ray kann man schnell eine große Sympathie entwickeln. Hier werden Rays Ehe und das kollegiale Verhältnis zu Kate zu einem interessanten Nebenschauplatz.  

Die Geschichte ist sehr schlüssig und konsequent aufgebaut, aber keineswegs vorhersehbar. Im Gegenteil: Es finden sich einige Wendungen, die sehr überraschen. Lediglich zum Ende hin findet eine für mich logische Entwicklung statt, die mich dann nicht mehr überrascht. Der Thrill besteht für mich darin, dass in der ersten Hälfte des Buches  unterschwellig immer mehr zu erahnen ist, in welcher Beziehung Jenna steckt. Diese realistische Darstellung von häuslicher Gewalt hat mich sehr berührt.

Eine sehr feinfühlige Webart unterschwelliger Spannung lässt das Buch "Meine Seele so kalt" Seite für Seite zu einem Thriller der ganz besonderen Art werden. Ein echter Pageturner für mich, auch wenn es nicht durchgängig gruselig war. Daher von mir eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

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(34)

67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, nancy bush, nirgends wirst du sicher sein, liv, knaur verlag

Nirgends wirst du sicher sein

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2015
ISBN 9783426518076
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(34)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

schottland, liebe, geist, gespenst, gespenster

Die Rosen von Abbotswood Castle

Alexandra Zöbeli
E-Buch Text: 377 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.02.2016
ISBN 9783958180796
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover:

Ein schönes Schloss unter blauem Himmel. Im Vordergrund hängen romantisch Rosen von oben ins Bild. Rosen und ein Castle. Wie es zum Titel passt. Auf mich wirkt das Cover ansprechend aber harmlos.


Inhalt:

Die liebenswerte Hetty muss ihren Geburtstag alleine verbringen, weil ihre Familie keine Zeit, kein Interesse hat. Stattdessen nötigt ihre Mutter sie, sich in Schottland um einen ihr völlig unbekannten Großonkel zu kümmern. Dem Rat ihrer Freundin Pippa folgend tut sie dies auch, um dem Alltag zu entfliehen und das Verhältnis zu ihrem Mann zu klären. In Schottland angekommen lernt sie neben ihrem kauzigen Großonkel auch den attraktiven Jules sowie das Schlossgespenst Rose kennen, die beide maßgeblich für das weitere Geschehen verantwortlich sind. Jules zeigt ihr, wie es ist, wenn man jemandem etwas bedeutet. Rose umgibt ein Geheimnis, das es zu lüften gilt.


Mein Eindruck:

Vom ersten Moment an fühlte ich mich mitten in der Geschichte und sympathisierte sofort mit Hetty, deren arroganter Ehemann Oliver sie weder liebt noch wertschätzt. Im Laufe der Jahre zur Unselbstständigkeit erzogen fügt sie sich in ihren lieblosen Alltag.

Anfangs dachte ich, es mit einer Klischee-behafteten Geschichte konfrontiert zu werden. Dennoch las sich alles sehr flüssig und ich hatte zu jeder Zeit den Wunsch, weiterzulesen. Besonders als sich die Geschichte durch plötzliche Wendungen völlig anders entwickelte als erwartet.

Sämtliche Charaktere sind toll beschrieben und es fällt leicht, zu jeder Figur eine Beziehung zu entwickeln, wobei von Sympathie bis zur äußersten Abneigung alles vertreten ist. Auch die Darstellung des Schlosses und seiner Umgebung lassen einen tief in das Geschehen eintauchen.


Fazit:

Von der ersten Seite an war das Buch für mich ein echter Pageturner, was ich sonst nur von Thrillern kenne. Zu keiner Zeit langweilig und oft überraschend. Nur einmal war ich nicht zufrieden. Nämlich als diese wunderschöne Geschichte zu Ende war.

Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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(36)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

literatur, bücher, buchhandlung, buchladen, liebeserklärung

Ein ganz besonderes Jahr

Thomas Montasser
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.01.2016
ISBN 9783492306898
Genre: Romane

Rezension:

Ringelnatz & Co heißt der kleine sonderbare Buchladen, dessen Besitzerin plötzlich spurlos verschwunden ist. Lediglich ein Hinweis, dass ihre Nichte Valerie sich um alles kümmern soll bleibt. Valerie, die gerade als Betriebswirtin ihre Karriere plant, beginnt sich mit dem zunächst unscheinbaren Laden zu beschäftigen. Schnell wird klar, dass ihre Tante Charlotte eine sehr eigentümliche Art hatte, den Laden zu führen.

Dann allerdings verliert sich Valerie in der Atmosphäre des Buchladens, in den Büchern, die sie dort nach und nach entdeckt. Und sie macht einige interessante Entdeckungen und schließt ungewöhnliche Bekanntschaften.


Das Buch ließ sich gut lesen, wenn es mich auch nicht so gefesselt hat, wie ich es mir von der Geschichte erhofft hatte.

Durch die vielen Buchzitate wurden immer neue Momente geschaffen, die zum Nachdenken anregen konnten.

Während viele schöne Gedanken in Ansätzen das Interesse weckten, fehlte mir jedoch meistens die Tiefe, sodass die Geschichte leider für mich viel zu oberflächlich blieb.


Fazit: Auch wenn die Idee hinter dem Buch faszinierend ist, wurden leider die Möglichkeiten, dies auszukosten, hier nicht genutzt. Schade.

Dennoch habe ich nicht bereut, das Buch gelesen zu haben.

3,5 Sterne

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Tags: bücher, freunde   (2)
 

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(71)

124 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

weingut, spanien, frauen, familie, mord

Die Frauen von La Principal

Lluís Llach , Petra Zickmann
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783458176725
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte einer Familiendynastie, in der die Frauen über Generationen die Geschicke lenken. Es beginnt mit Maria Roderich, die als einziges Mädchen unter vier Brüdern auf La Principal aufwächst. Als das elterliche Weingut einer Reblausplage zum Opfer fällt, verlegt der Vater den Familiensitz nach Barcelona, wo auch ihre vier Brüder in ein moderneres Leben ziehen. Die zwanzigjährige Maria wird vom Vater verdammt, das vermeintlich dem Untergang geweihte Weingut zu verwalten.

Als willensstarke und zielstrebige Frau, die es entgegen den 1893 geltenden Konventionen schafft, ihr Weingut wieder aufzubauen, stellt sie die Macht und das Ansehen der Principal wieder her.

Als sie diese ihrer Tochter Maria vermacht, steht der spanische Bürgerkrieg bevor und eine Leiche liegt auf der Eingangstreppe der Principal. Ein ungeklärter Mord.

Ein schweres Vermächtnis für eine junge Frau. Aber auch diese weiß sich zu behaupten und mit den Problemen ihrer Zeit umzugehen. Die lokalen und globalen politischen Wirrungen aber auch ein etwas ungewöhnliches Privatleben meistert sie mit Hilfe ihrer Amme Ursula, die der Familie Generationen übergreifend eng verbunden ist, ebenso wie die heimtückischen Machenschaften des ansässigen Kirchenvertreters.

Erzählt wird dieses Epos im Jahr 1940, als die zweite Maria, genannt die Senyora, La principal bewohnt und beherrscht. Die Geschehnisse im Leben der vorigen Generation werden in Rückblicken der Amme Ursula in Tagträumen oder in Gesprächen mit dem Kommissar, der 1940 versucht den damaligen Mord aufzuklären, erzählt.

Später wird die Erzählebene in das Jahr 2001 verlegt, in dem die dritte Maria, Tochter der Senyora, mittlerweile 60-jährig von ihrem Vater die Geheimnisse und Zusammenhänge ihrer Familiengeschichte berichtet bekommt.


Dass ich zu Anfang etwas nachlässig mit Lesen begonnen hatte, rächte sich schnell. Da die Protagonistinnen der drei Generationen alle Maria hießen und die Geschichte wechselweise im Jahr 1940 bzw. in Rückblicken auf das Jahr 1893 stattfand, musste ich doch mit etwas mehr Aufmerksamkeit und auf das Datum des jeweiligen Kapitels achtend ans Werk gehen.


Einmal eingelesen jedoch, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Geschichte lebt von den Dünkeln jener Zeit, von den Standesunterschieden, von den damals wohl üblichen Vorstellungen der Ehemänner von Treue, von dem Zusammenhalt der Frauen und auch von der Scheinheiligkeit der Kirchenvertreter.

Und dennoch kommt auch die Liebe in sehr unterschiedlichen Facetten in keiner Generation zu kurz. Und obwohl auf ausschweifende Beschreibungen des Gutes und der Weinberge weitgehend verzichtet wird, fühlt man sich der Gegend sehr verbunden und kann schnell ein eigenes Bild entstehen lassen.


Die Charaktere der vielen für die Geschichte wichtigen Personen sind sehr ausdrucksstark beschrieben und man kann schnell Sympathien und Antipathien entwickeln. Und auch wenn die Stärke der Frauen das Buch beherrscht, sind die Charaktere der Männer sehr deutlich dargestellt und nicht unwesentlich für die Entwicklung der Frauen.


Fazit: Das Buch hat mir sowohl inhaltlich als auch rhetorisch hervorragend gefallen. Es ist kein Page Turner, denn man muss aufpassen, um alle Feinheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen zu erfassen. Aber ich war von Anfang bis Ende in der Geschichte gefangen.


Deshalb gibt es von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


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Tags: bürgerkrieg, familie, frauen, spanien, weingut   (5)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

boxen, pilates, methode, besondere übungen, 2016

Joseph Pilates

Eva Rincke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451312953
Genre: Sachbücher

Rezension:

Joseph Pilates – Ein Mann, dessen Name Programm wurde


Vielen Menschen wird wohl erst beim Anblick dieses Buches bewusst werden, dass hinter dem allseits bekannten Trainingsprogramm Pilates ein Mann steckt. Nämlich der Mann, der sein Leben dazu genutzt hat, die aus seiner Überzeugung heraus erfahrenen, erlebten, entwickelten und verfeinerten Bewegungsmuster und Trainingsmethoden zu der heute anerkannten Methode Pilates zu machen.

Dieses Buch ist eine äußerst interessante Darstellung des Lebens eines nicht weniger interessanten Mannes.

Man erfährt, dass Joseph Pilates schon als Kind eine besondere Auffassung vom Körper, von Bewegung, von körperlicher Fitness und Gesundheit hat. Und dass diese Auffassung sein Leben bestimmt hat bis zum letzten Tag.

Man erfährt auch, von welchen schwierigen Umständen das Leben und die Arbeit von Joseph Pilates begleitet waren.

Genauso vermittelt dieses Buch aber auch, von welchem unbändigen Drang Pilates zeitlebens getrieben war und mit welcher Akribie er sich seinem Lebenswerk gewidmet hat.

Ein Buch, das alle Höhen und Tiefen aufzeigt.


Wer wissen möchte, welche Fitnesstrends die Methode von Joseph Pilates hinter sich gelassen hat, oder wen interessiert, welche großartigen Persönlichkeiten, des Sports, des Tanzes, des Showbuis bereits jahrzehntelanges Training mit Pilates hinter sich haben, der sollte dieses Buch genauso lesen, wie diejenigen, die wirklich wissen wollen, was sie machen, wenn sie „Pilates“ machen.


  (6)
Tags: lebenswerk, pilates, sport   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

musik, paris, krimi, mystik, klassik

Der Bund der Zwölf

Miriam Pharo
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 04.02.2016
ISBN 9783740708245
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mystik mal anders. Der Zauber von Paris in den zwanziger Jahren. Nachtclubs auf der einen, Konzertbesuche auf der anderen Seite. Mysteriöse Todesfälle, ein korrupter Polizeichef und ein Dutzend unglaublicher, außergewöhnlicher Orchestermusiker. Eine von ihnen ist Anna, eine begnadete zwölfjährige Klarinettistin.

Ein hervorragender Krimi, geschrieben in mehreren Handlungssträngen, die sich am Ende zusammen fügen.

Paris wird von der mysteriösen Methusalem-Seuche heimgesucht. Junge Menschen altern innerhalb weniger Stunden und sterben.Zur gleichen Zeit gibt die Philharmonie der zwei Welten ihre Konzerte, die die Besucher auf unheilvolle Art in ihren Bann ziehen.Der Nachtclubbesitzer Vincent steht kurz vor dem Ruin und versucht, seinen Club zu retten. Dabei hilft ihm seine beste Freundin Magali.

Das Buch „Der Bund der Zwölf“ von Miriam Pharo hat mich vom ersten Moment an gefesselt und begeistert.

Was zunächst in mehreren Handlungssträngen, deren Zusammenhänge unklar waren, begann, hat sich im Lauf der Geschichte zu einem kompakten Geschehen entwickelt.Zunächst erfährt man etwas über Anna, eine begnadete zwölfjährige Klarinettistin, und ihre Aufnahme in die Philharmonie der zwei Welten.

Parallel dazu lernt man den Nachtclubbesitzer Vincent und seine Freundin Magali kennen, die durch die mysteriöse Methusalem-Seuche den Club gefährdet sehen, und versuchen, diesen zu retten, indem sie die Auflösung der Todesfälle vorantreiben.

Als der Ort der Geschehens in die Pariser „Unterwelt“ verlagert wird, kommt noch ein kurzzeitiger Gruselfaktor dazu.

Die Autorin nutzt die Macht der Instrumente und beschreibt so anschaulich, dass man es förmlich hören kann, wie das Orchester seine Konzertbesucher in seinen Bann zieht.Die einzelnen Charaktere des Buches, und zwar nicht nur die Protagonisten sondern auch die vermeintlichen Nebendarsteller, sind jeder für sich sehr akzentuiert und zueinander stimmig beschrieben.

Die Handlungsstränge sind passend aufeinander abgestimmt. Das bedeutet jedoch zu keiner Zeit Vorhersehbarkeit. Im Gegenteil: es gibt so manche unerwartete Wendung.

Bis zum Ende bleibt das Buch spannend und mysteriös. Und selbst als alles aufgeklärt ist, gibt es noch einen „Nachschlag“.

Dieses Buch ist absolut lesenswert und verdient seine 5 Sterne voll und ganz.

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Tags: krimi, musik, mystik, paris   (4)
 

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philosophie, jugendbuch, jostein gaarder, geschichte, briefe

Sofies Welt

Jostein Gaarder , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei dtv, 22.10.2009
ISBN 9783423624213
Genre: Jugendbuch

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mittelalter, historischer roman, rom, päpstin, kirche

Die Päpstin

Donna W. Cross , Wolfgang Neuhaus
Flexibler Einband: 585 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.03.2011
ISBN 9783746627854
Genre: Historische Romane

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fantasy, bücher, jugendbuch, cornelia funke, tintenwelt

Tintenherz

Cornelia Funke ,
Buch: 567 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783841500120
Genre: Jugendbuch

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barcelona, bücher, spanien, liebe, roman

Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 07.03.2013
ISBN 9783596196159
Genre: Romane

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mittelalter, historischer roman, kathedrale, england, kirche

Die Säulen der Erde

Ken Follett , Gabriele Conrad , Till Lohmeyer ,
Flexibler Einband: 1.152 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.10.1992
ISBN 9783404118960
Genre: Historische Romane

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dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

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klassiker, freundschaft, märchen, philosophie, kinderbuch

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Grete und Josef Leitgeb
Buch: 96 Seiten
Erschienen bei Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG, 01.01.2016
ISBN 9783792000496
Genre: Klassiker

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thriller, sebastian fitzek, berlin, psychothriller, mord

Der Augensammler

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN 9783426503751
Genre: Krimi und Thriller

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