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reise, königreich, magie, sadarey, ritter

Verhängnisvolle Träume

Sunya Grace Bold
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 29.07.2016
ISBN 9783741256417
Genre: Fantasy

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märchen, könig, blüte, blume, einhorn

Königsblume

Sunya Grace Bold
E-Buch Text: 102 Seiten
Erschienen bei null, 25.07.2017
ISBN B073YCVBC9
Genre: Sonstiges

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fantasy

Mitternachtsrot

Bianca M. Riescher
Flexibler Einband
Erschienen bei OHNEOHREN , 30.12.2015
ISBN 9783903006324
Genre: Fantasy

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fantasy, dschanor, yenayas smaragd, ohneohren verlag, bianca m. riescher

Yenayas Smaragd

Bianca M. Riescher
E-Buch Text: 187 Seiten
Erschienen bei Verlag OHNEOHREN, 03.01.2017
ISBN 9783903006911
Genre: Sonstiges

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marie, waldwandler, schattenwälder, mohn, romantic fantasy

Waldwandler

Marie Mohn
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.12.2015
ISBN 9781522737742
Genre: Fantasy

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482 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

märchen, rumpelstilzchen, liebe, moor, fantasy

Der geheime Name

Daniela Winterfeld
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.01.2013
ISBN 9783426511275
Genre: Fantasy

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

natur, carina schnell, fantasy, magie, kurtisane

Die Kurtisane - Erwachen der Leidenschaft

Carina Schnell
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 05.06.2017
ISBN 9783958181922
Genre: Fantasy

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148 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 24 Rezensionen

fluch, phoenix, liebe, jennifer benkau, hexe

Phoenixfluch

Jennifer Benkau
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.11.2010
ISBN 9783941547117
Genre: Fantasy

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423 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 169 Rezensionen

fantasy, cora carmack, jugendbuch, sturm, liebe

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

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1.376 Bibliotheken, 17 Leser, 8 Gruppen, 65 Rezensionen

fantasy, magie, magier, sonea, gilde

Die Rebellin

Trudi Canavan , Michaela Link (Übersetzer)
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2006
ISBN 9783442243945
Genre: Fantasy

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(1.511)

2.917 Bibliotheken, 74 Leser, 9 Gruppen, 362 Rezensionen

fantasy, dystopie, blut, rot, liebe

Die rote Königin

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.05.2015
ISBN 9783551583260
Genre: Jugendbuch

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310 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

drachen, china, magie, fantasy, eona

EONA - Drachentochter

Alison Goodman , Andreas Heckmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 08.06.2012
ISBN 9783570400432
Genre: Jugendbuch

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

fantasy, liebe, faun, echos, echo

Faunblut

Nina Blazon
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.02.2013
ISBN 9783570308479
Genre: Fantasy

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104 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy, damaris liest, schonungslos

Nevernight

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

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329 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, motten, jenny-mai nuyen, magie

Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

Jenny-Mai Nuyen
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.06.2011
ISBN 9783570307519
Genre: Jugendbuch

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164 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

liebe, könig, sklavin, schreiben, raisa

Feuer und Feder

Kathy MacMillan , Julian Haefs , Carolin Liepins
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 03.04.2017
ISBN 9783407747969
Genre: Jugendbuch

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101 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, geisterkind, roman, magie, eigenverlag

Geisterkind

Christine Millman
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.10.2014
ISBN 9781502724243
Genre: Fantasy

Rezension:

Zu Beginn wirklich vielversprechend. Der Beginn der Geschichte war wirklich etwas Neues, da man direkt von den letzten Zügen der Geburt an am Geschehen dabei war. Man erlebt wie die Protagonistin zur Welt kommt und wie die Reaktionen der Dörfler auf dieses kleine Geschöpf ausfallen. Im nächsten Kapitel lernt man Inja und ihr bisheriges Leben besser kennen. Ihr einziger Freund ist Ban, der als Bastard geboren ist und somit einen ähnlichen Stand im Dorf hat. Inja ist ein nettes Mädchen, das stets versucht redlich, hilfsbereit und nett zu sein. Trotzdem stößt sie immer wieder auf Ablehnung. Zu Beginn habe ich mich immer wieder gefragt, ob ihre Eltern sie nun geliebt haben oder nicht...

Die Geschichte nimmt rasante Fahrt auf, als die Söldner in das Dorf einmarschieren und Injas halbe Familie auf brutale Weise auslöschen. Die abergläubischen Dorfbewohner schieben die Schuld für dieses Unheil Inja zu und sehen ihre Chance das Mädchen endlich loszuwerden. Sie wird nach Rutten verkauft und soll fortan als Konventin für einen höheren Zweck dienen. Inja ahnt, dass ein Leben als Sklavin in einem Arbeitslager auf sie zukommt und ist verzweifelt. Ban verspricht ihr, dass er sie von dort wegholen wird und die beiden verabschieden sich rührend voneinander.
In Rutten lebt Inja fortan ein Leben, das sich keiner wünschen würde. Arbeit, Hunger und Erschöpfung sind ihre dauernden Begleiter, nur die Hoffnung auf Ban lässt sie diese schwere Zeit durchstehen.

Das Leben als Konventin wird sehr gut beschrieben, der Hass auf die Erhabene steigt auch beim Leser mit jeder ihrer Handlungen und man freut sich schon darauf, dass Inja bald von dort wegkommen wird. Allerdings geschieht dies nicht so, wie sie es sich erhofft hat, als die Katuro Rutten überfallen und niederbrennen. Inja wird von ihnen entführt, während viele Konventen noch vor Ort niedergemetzelt werden.
Mord und Schändung sind in diesem Buch ein großes Thema, weshalb es nichts für zarte Gemüter ist. Manche Handlungen waren mir für ein Jugendbuch deutlich zu brutal beschrieben. Allem voran die sadistische Freude, die manche Charaktere dabei verspürten.

Das Buch ist bis zu der Stelle der Entführung spannend. Inja hatte bis zu diesem Zeitpunkt einen durchsetzungsstarken und gerechten Charakter, ihre Fähigkeiten wurden am Rande angesprochen und es baute sich eine vielversprechende Geschichte auf, bei der man eine große Festigung und Entwicklung der Protagonistin erwartet. Inja hätte das Potential zu einer starken Kriegerin gehabt, die niemals klein beigibt und sich immerzu wehrt. Nun, man wird enttäuscht. Zunächst ständig unzufrieden mit ihrem neuen Schicksal, fügt sie sich bei jeder Veränderung einfach, ohne für das einzutreten, was sie eigentlich gerne hätte. Anfangs startet sie noch einen halbherzigen Fluchtversuch, die nächsten Male gibt sie schon direkt zu Beginn auf. Stattdessen bemitleidet sie sich lieber selbst und füllt die Opferrolle perfekt aus.

Die Liebesgeschichte, die Zwischen ihr und Turay erblüht kann ich gar nicht nachvollziehen. Keiner tut etwas Besonderes, sie reden kaum miteinander, aber plötzlich soll es die große Liebe sein, obwohl alles zu Beginn erzwungen ist? Total unrealistisch, es kommt einfach kein Gefühl beim Lesen auf. Da wäre mir Ban zu Beginn eindeutig lieber gewesen. Im Bezug zu Ban verstehe ich Injas Verhalten in einem späteren Teil des Buches auch überhaupt nicht.
Nicht nur bei den Gefühlen in der Liebesbeziehung wollte der Funke nicht überspringen. Es gab keinen Charakter, den man gerne haben konnte, abgesehen von Benlin, der noch mit der angenehmste Gefährte war. Gestört haben mich die vielen Charaktere die kurz eingeführt wurden, Injas "beste Freunde" wurden, nur um dann schnell wieder zu verschwinden. Man hatte den Eindruck dass diese nur als Pausenclowns gedient haben, Inja weint keinem auch nur eine Träne hinterher, was sie als Protagonistin furchtbar unsympathisch macht.

Gut fand ich am Buch lediglich den Schreibstil. Es gab einige altertümliche Umschreibungen für alltägliche Situationen, die einem halfen in das Setting zu finden.
Die Engstirnigkeit, Voreingenommenheit und der Abgerglaube der Gotländer lässt sich ziemlich gut auf viele aktuelle Situationen anwenden. Was der Gotländer nicht erklären kann, ist Zauberei und böse. Alles Fremde ist unnormal und darf nicht geduldet werden. Die Differenzen, die die Autorin hervorhebt, bedienen alle Vorurteile, die man sich zwischen verschiedenen Kulturen vorstellen kann: Gier, Fremdenhass und Ungerechtigkeit, um drei Beispiele zu nennen.
Diese Begriffe sehe ich auch als einzigen roten Faden des Buches an. Denn ansonsten gab es keinen wirklichen Handlungsstrang zu erkennen. Anfangs geht es zum Konvent und man hofft auf die Befreiung, dann kommt die Entführung und man denkt, dass Inja von nun an kämpfen wird und zu ihrer wahren Bestimmung finden wird. Diese gibt es aber gar nicht. Es werden mehrere Themen gleichzeitig behandelt, die alle keinen oder nur einen unzulänglichen Abschluss erhalten - sehr sehr schade!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Elea: Die Träne des Drachen (Band 1)

Christina Matesic
E-Buch Text: 715 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 14.02.2014
ISBN 9783847672791
Genre: Sonstiges

Rezension:

Toller Schreibstil, man ist direkt von der ersten Sekunde an dabei, kann sich alles bildlich vorstellen und hat teilweise das Gefühl, den Wald gleich selbst zu riechen.
Für alle Fans von der Kuss des Kjer empfehlenswert, da es der Geschichte zumindest zu Beginn unheimlich stark ähnelt.
Elea gefällt mir hier im Vergleich zu Lijanas sogar noch viel besser, da sie ein Mädchen ist, das sofort handelt und sich sogar noch viel mehr wehrt. Ihre Charakterstärke ist sogar noch intensiver als die von Lijanas.
Ihr unüberlegtes und unvernünftiges Handeln hat mich allerdings auch mehrmals zur Weißglut getrieben. Zwischendurch recht weinerlich und doch etwas abhängig von Maél wollte man sie trotz allem auch ab und zu an die Wand klatschen.

Die Reise der Protagonisten ist sehr lang, manchmal hatte ich das Gefühl, dass auch die Autorin sich nicht mehr sicher war, welche Zeitangabe sie nun verwendet hat. So kamen einem sechs Tage beinahe wie drei Wochen vor, und drei Wochen wie ein Tag. Unterwegs passiert im Verhältnis zur langen Reisezeit nicht sehr viel, wodurch man sich als Leser selbst auf die Abendstunden freut, wenn sich Elea und Maél mal wieder das Schlaffell teilen ;) Man muss ehrlicherweise dazu sagen, dass sich viele Handlungen wiederholen, was auf Dauer langweilig werden kann. Manchmal habe ich mich gefragt, ob die Autorin auch noch andere Ideen hat. Ich kann darüber hinwegsehen, da ich diese Sequenzen trotzdem ganz schön fand - auch wenn es nichts Neues an Ideenreichtum zu bieten hatte.

Die Anziehung und Sehnsucht der beiden Charaktere zueinander wird auf eine wunderbare Weise beschrieben, die Kabbeleien der beiden lockern die Geschichte auf unterhaltsame Weise auf.
Man schließt die näher beschriebenen Charaktere sofort ins Herz. Die Story kommt im mittleren Teil hauptsächlich mit 4-5 Charakteren aus: Elea, Maél, Finlay, Jadora und dem Soldatentrupp. Den Soldatentrupp kann man an dieser Stelle tatsächlich als einen Charakter ansehen, da die Truppe immer als ein einzelner Haufen behandelt wird, aus dem keiner so recht hervortritt. Während dem ersten Teil der Reise hat man das Gefühl, dass Jadora und die Soldaten nur dabei sind, damit jemand Elea und Maél in entscheidenden Momenten unterbricht oder eine offenes Ohr für Kummer hat. Trotzdem habe ich Jadora ziemlich ins Herz geschlossen.

Ab der Weiterreise im letzten Drittel hat das Buch für mich persönlich dann irgendwie seinen Reiz verloren. Vor allem hat mich das Thema mit der Unberührtheit genervt und der Effekt, den es nur bei weiblichen Drachenreitern hat. Es ist nicht nur unlogisch, sondern stößt auch jedem weiblichen Leser übel auf.

Das Hin und Her mit Entscheidungen, die dann plötzlich doch wieder anders waren, haben mir die Handlung verdorben, sodass ich mich zum Ende hin ein bisschen durchquälen musste.
Aus diesem Grund schreckt es mich auch ab, die beiden anderen Teile der Trilogie zu lesen, was eigentlich ziemlich schade ist, weil ich gerne gewusst hätte, wie es weitergeht. Vielleicht wäre es besser gewesen ein paar Passagen, die das Buch unnötig ziehen wegzulassen und dafür die Story in nur 1-2 Bücher zu packen...

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr schön erzählt, die Zärtlichkeiten zwischen den Protagonisten erweichen das Leserherz und lassen es schneller klopfen. Die Hauptgeschichte rückt dabei ein wenig in den Hintergrund. Wer also hauptsächlich auf Gefühl lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Wer großartige Handlung erwartet, der muss sich in Geduld üben.




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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, familie, fesselnd, ebook, interessant

In Between. Das Geheimnis der Königreiche

Kathrin Wandres
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.07.2017
ISBN 9783646603217
Genre: Fantasy

Rezension:

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es gehört jetzt nicht unbedingt zu den Büchern, die ich dringend weiterempfehlen würde, dafür hat mir die absolute fesselnde Spannung gefehlt. Für eine Zugfahrt, bei der man gerne auf leichtere Lektüre zurückgreift ist das Buch gut geeignet, da es nicht sehr dick ist und die Geschichte ein sehr hohes Tempo vorlegt.

Leider gibt es viele Parts, die unlogisch waren oder den typischen Charakter einer Mary-Sue Grundstory aufgewiesen haben. So konnte mich Keylah nicht wirklich überzeugen. An ihr gab es nichts, was ihr meiner Meinung nach die Eigenschaften einer großartigen Protagonistin übertragen hätte. Sie machte sich ziemlich abhängig von Deven und man hatte von Beginn an den Eindruck, dass sie niemals alleine würde überleben können. Ihre Fähigkeit Gefahr zu spüren hat irgendwie keinen tieferen Sinn, sie konnte irgendwie gar nichts Tolles. Schade eigentlich, da man zu Beginn der Geschichte anderes von ihr erwarten würde. Sobald sie auf Deven trifft, verlässt sie sich nur noch darauf, dass er wohl den Tag retten wird. Vielleicht hätte er hier einen besseren Hauptcharakter abgegeben, da ihm viel mehr Tiefe gegeben wurde...

Was sich mir nicht ganz erschlossen hat, war, warum er ihr überhaupt weiterhin helfen wollte. Gegen später versteht man sein Helfersyndrom im Sinne von "Ich rette dich, wenn du verletzt werden könntest", aber ich verstehe trotzdem nicht, warum er sich aus freien Stücken dazu bewegt hat sie auf ihrer Reise zu begleiten, das passte nicht ganz zu seiner Situation...

Die Lovestory zwischen den beiden beinhaltet ein paar sehr schöne Elemente, ich fand es anfangs nur sehr überstürzt, wie sie andauern über "ihn" nachgedacht hat. Die wusste nichts über ihn, wollte eigentlich nur weg, aber dachte andauernd an "ihn" "sein Baumhaus", sein was weiß ich. Das hat mich am Anfang ziemlich genervt, die Entwicklung ihrer Gefühle für ihn hätte man da schon ein wenig subtiler einführen können...

Wirklich punkten konnte das Buch bei mir mit den philosophisch angehauchten Gedankengängen, mit denen jedes Kapitel begonnen hat. Hier fanden sich auch einige Zitate, die wir sehr gut gefallen haben, beispielsweise:

"Angst lohnt sich nicht, mein Kind. Angst kann nicht an dem ändern, was in der Zukunft kommen wird, sie nimmt dir nur die Freude an der Gegenwart"

Zu Beginn wurden viele Punkte des Öfteren wiederholt. Zwischen Kaptiel eins und zwei war der Einstieg sogar so ähnlich, dass ich erstmal zurückblättern musste, weil ich dachte, dass ich irgendwo im Buch verrutscht war.

Der Erzählstil ist sehr flüssig, auch anstatt immer nur zu planen, wird direkt gehandelt und losgelaufen, wodurch die Geschichte gut vorangeht. Manches erschien dann andererseits auch zu leicht...
Das Ende kam jedenfalls extrem aprubt, sodass sich die Spannung im Buch letztendlich in Grenzen hält. Hier hatte man dann schon den Eindruck, dass die ganze Mission mal eben in fünf Minuten durchgeführt wurde.

Auch wollten die Gefühle bei mir nicht so richtig aufkommen, zumal die Protagonistin jede erdenklich schlechte Situation mit einem Wimpernzucken und ohne jegliche Gefühlsregung einfach abgetan hat. Es würde zu ihrem Charakter passen nach außen hin den Schein zu wahren. Allerdings würde man gerade bei einem solchen Charakter erwarten, dass sie alles mit sich selbst ausmacht und zumindest in ihrer Gedankenwelt den Schmerz analysiert und verarbeitet. Schicksalsschläge wirkten dadurch nicht wirklich "echt". Hier hat mir ein wenig die Reife in der Geschichte gefehlt. An anderer Stelle gab es dann plötzlich unpassende Gefühlsausbrüche, bei denen ich mich oft gefragt habe, was das jetzt an dem Punkt sollte.

Berührt hat mich in der Geschichte gegen Ende nur noch, wie das Thema Familie angeschnitten wurde, besonders die beiden Zitate haben mir hier sehr gefallen:

"Denn das bedeutet es, Tochter zu sein: Immer geliebt werden, egal was du tust, und immer willkommen zu sein"

"Denn die Schulter einer Mutter ist der einzige Ort, an dem man immer weinen darf"


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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

high fantasy, eisermann verla, tochter, tochter der träume, könig

Tochter der Träume

Marie Weißdorn
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 30.06.2017
ISBN 9783961730148
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchliebeskummer - genau so bezeichne ich meine Gefühlslage, nachdem ich die Fortsetzung von Tochter der Träume gelesen habe. Warum? Weil es definitiv zu einem der Bücher zählt, die einen auch tagelang noch nicht loslassen und nach dem Beenden eine Leere hinterlassen, die sich wie Liebeskummer anfühlt. Und zwar weil man das Ende einer wundervollen Geschichte erreicht hat und man das Gefühl hat, dass erstmal keine neue Geschichte diesen Platz füllen wird.

Ich verstehe noch immer nicht, wieso die Geschichte um Leyna und ihre Gefährten es schafft, so ein Gefühl bei mir auszulösen. Vielleicht weil mir die Charaktere einfach so sympathisch sind.
In Teil eins konnte ich Leyna noch nicht wirklich leiden, da sie mir zu kindisch beschrieben wurde. Aber in diesem Teil lernt man eine erwachsenere und ernstere Seite an ihr kennen. Sie rennt nicht mehr kopflos und ohne nachzudenken voran, sondern bringt sich zumindest mit einer plausibleren Begründung in neue Schwierigkeiten (:D). Sie entwickelt sich persönlich und wird stärker, muss sich nicht mehr andauernd hinter anderen verstecken, da sie lernen will sich selbst zu verteidigen, um sich auf ihren großen Kampf vorzubereiten.

Wir lernensämtliche Charaktere und ihre eigenen Ängste besser kennen. Tarin und Alessa sind mir während der langen Reise noch viel mehr ans Herz gewachsen. Es ist toll, dass sich die Autorin nicht nur auf die Entwicklung von Leyna und Sivan konzentriert, sondern auch die Nebencharaktere genauer skizziert. Jeder trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum, trotzdem tun sie alles, um Leyna bei ihrer schwierigen Mission zu unterstützen und stehen ihr in jeder Situation zur Seite.

Am besten hat mir natürlich wieder die Geschichte um Sivan gefallen. Dieser Charakter hat es mir einfach angetan. Normalerweise mag ich den einsamen Wolf in Geschichten nie, aber Sivan hat es ohne Probleme geschafft mein Herz zu erobern und es am Ende allein mit seinen Blicken zu brechen.

Mir gefällt besonders die zarte Beziehung, die sich in diesem Teil langsam zwischen Leyna und Sivan entwickelt. Anfangs war kurzzeitig enttäuscht, da mir die Ballszene etwas zu früh erschien und ich etwas Angst hatte, dass sich alles doch zu rasant entwickelt. Die Szene an sich war wirklich toll und genau auf den Punkt, kam mir an dieser Stelle der Geschichte allerdings zu früh. Das Buch schlägt allerdings sofort einen Haken, sodass es immer wieder nur ganz kleine Szenen für das Herz gibt. So hat mir beispielsweise die Stelle in der Höhle nach der Begegnung mit dem Orakel sehr gut gefallen, sogar noch besser als die Szene am Wasserfall, die ich sogar zwei Mal gelesen habe.

Gegen Ende gab es eine Szene, die ich nicht ganz verstanden habe und die ich noch einmal lesen muss. Sie hat mit Alessa und Urs zu tun und ich habe einfach nicht kapiert warum das alles jetzt plötzlich passiert ist und warum die Frage der Schuld so komisch geklärt wurde. Kann aber auch sein, dass es daran lag, weil ich mir einen ganz anderen Verlauf zusammengereimt hatte. Ich war jedenfalls extrem überrascht und so geschockt, dass ich wohl eine der einzigen Leserinnen bin, die an dieser Stelle nicht die von der Autorin am ehesten beabsichtigte Reaktion gezeigt hat. Dafür hat mich das Ende vor dem Epilog wahnsinnig kalt erwischt :(

Marie Weißdorn weiß, wie sie mit Worten umgehen muss. Sie hat einen sehr flüssigen Schreibstil und lässt mit ihren Beschreibungen eine Welt entstehen, in der man sich vorkommt, als würde man selbst schon seit seiner Kindheit dort leben. Sie weiß auch genau, wann sie die Geschichte an welcher Stelle in eine neue Richtung lenken muss oder eine neue Portion Gefühle einstreuen muss. Die Geschichte lieferte mir eine ausgewogene Mischung aus Freude und Trauer, ein Auf und Ab der Gefühle.

Lange habe ich keine Geschichte mehr gelesen, die mich wirklich SO sehr in ihren Bann gezogen hat. Schon nach dem ersten Teil habe ich mich wie verrückt auf die Fortsetzung gefreut. Jetzt warte ich wieder sehnsüchtig auf den nächsten Teil und die weitere Entwicklung der Geschichte.


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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, magie, zauberei, reihe, verlag heyne

Zauberin des Lichts

Terry W. McGarry , Norbert Stöbe , Terry McGarry , Angela Kuepper
Flexibler Einband: 830 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.06.2006
ISBN 9783453530270
Genre: Fantasy

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Räubermädchen: Verlobt

Lynn Hebbing
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei null, 01.02.2017
ISBN B01N5W5IX8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem mein letztes Buch ein absoluter Reinfall war, erwartete ich nicht zu viel von dieser Geschichte. Ein kurzer Blick auf die Seitenzahl ließ mich zweifeln, ob ich mir hier die nächste Enttäuschung ins Haus geholt hatte. Dem war aber nicht so. Das Buch hat definitiv seine Schwachstellen. Manch zeitlicher Ablauf ist unlogisch, beispielsweise heißt es in einem Kapitel dass der Keller nach dem Frühstück erkundet wird, plötzlich sind drei Tage vergangen und es geht gerade auf eben jene Entdeckungstour. Oder zu Beginn wird erzählt wie Ida in den Wald geht und am nächsten Tag noch einmal dort hin will. Am nächsten Tag wird sie jedoch daran gehindert und geht erst am dritten Tag wieder hin. In ihren Gedanken spricht sie jedoch immer von "gestern im Wald" obwohl sie dort eigentlich "vorgestern" war. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten, die nur auffallen, wenn man aufmerksam liest.

Das Buch an sich ist an vielen Punkten der Geschichte ziemlich vorhersehbar. Die eigentlich gut überlegten Plottwists hätten besser inszeniert sein müssen, um wirklich überraschend zu sein. Trotzdem hat mir die Story gut gefallen. Die zärtliche Liebe, die sich allmählich zwischen Ida und Henry entwickelt ist entzückend und bescherte mir einige Schmachtmomente. Henry ist schon ein Süßer :D
Ein bisschen hätte es mich noch gefreut, wenn die beiden mehr miteinander geredet hätten. Gerne hätte ich erfahren, wieso er so aufmerksam auf Ida wurde und sie auserwählt hat. Oder dass man auch inhaltlich mehr über die beiden und ihr Leben erfahren hätte, zumindest über Henrys Aufgaben im Clan. Es kam mir vor, als würden alle nur so vor sich hin leben, da es keinen großen Konflikt gibt und der bevorstehende Krieg immer nur nebenbei erwähnt wird. Im Großen umd Ganzen geht es erst einmal darum, dass die beiden zueinander finden. Wesentlich viel mehr geschieht ehrlich gesagt nicht, wenn man die letzten Seiten mal außer Acht lässt.


Da es sich jedoch um einen Mehrteiler zu handeln scheint, hat die Hintergrundstory jedoch noch eine sehr große Chance und ich vermute, dass die Roten noch ein falsches Spiel spielen werden.


Im Buch gab es noch ein paar unlogische Punkte:
- Auch wenn die Räuber nicht mehr auf Raubzug gehen, so verstehe ich nicht, wie der Clan all die Zeit überleben konnte, wenn sie offensichtlich so abhängig von den reisenden Händlern sind
- Wenn Ida bei den Räubern in extrem ärmlichen Verhältnissen lebt geht man davon aus, dass sie ein wenig abgehärtet ist. Wieso reagiert sie dann so extrem auf das Eichhörnchen und das Kaninchen?
- Wieso reagiert sie nicht auf die gleiche Weise auf eine Leiche?
- Ida soll während der Zeit der Verlobung bei den Schwarzen leben, um ihre Kultur und Gebräuche kennenzulernen. Als Leser erfährt man aber eigentlich gar nichts über die Schwarzen, außer dass sie ein großes Territorium haben, auf einer Burg leben und genug zu Essen haben. Ida scheint sich auch nicht wirklich für sie zu interessieren, obwohl es eigentlich nötig wäre sich mal ein bisschen umzusehen...


Alles in allem gab mir das Buch trotzdem ein schönes Gefühl während des Lesens, man konnte sich wunderbar in die Welt träumen und die zarte entwickelnde Beziehung der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn es inhaltlich nicht das spannendste Buch ist, würde ich es wohl trotzdem nochmals lesen.

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347 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

magie, london, fantasy, diebin, parallelwelten

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, sagen, fantasy, stella jante, irland

Die Geschichtenerzählerin 1

Stella Jante
E-Buch Text: 519 Seiten
Erschienen bei null, 11.06.2014
ISBN B00KXVYTNA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Chronologische Reihenfolge aus meiner Lesechronik:

Bisher fängt es sehr gut an, ich bin gespannt!

- Ja, das Buch hat wirklich gut angefangen. Man erhält einen kleinen Einblick in die Zeit, als Mena noch ein kleines Kind war und mit ihrem Drachenfreund Drago gespielt hat, der sie nun verlassen muss. Hier wird ihr Charakter gezeichnet, der sich für Geschichten aller Art begeistern kann und sie erfährt das erste Mal Verlust. Ein paar Jahre später: Mena beendet gerade ihre Schulzeit und hat keine Ahnung, wie ihr Leben jetzt weitergehen soll. Bisher hat sie in ihren Geschichten gelebt und sich nicht gerade viel mit der Realität beschäftigt. Plötzlich landet sie in der Anderswelt und lernt Kinnon kennen, mit dem sie fortan um ihr Leben kämpfen muss. Bis hier hin ist die Geschichte klasse.

Die Lovestory geht etwas zu schnell voran, ist aber trotzdem wirklich schön geschrieben. Ich mag die Rolle der Mutter irgendwie nicht, die ist zu unrealistisch. Mena hätte mit ihren Erzählungen eigentlich schon in der Klappse landen müssen...

- Also noch ist das Buch ganz in Ordnung...

Zu früh gefreut, aktuell verkommt das Buch zu einem Sexroman, bei dem es nicht so viel Handlung gibt. Die Visionen rücken total in den Hintergrund. Und die Sightseeing-Tour durch London macht von der Reihenfolge nicht so viel Sinn...

- Ich war selbst erst vor Kurzem in London und habe mich intensiv mit den Sehenswürdigkeiten befasst, um eine sinnvolle Route zusammenzustellen. Auch wenn es im Buch nicht darum geht, dass möglichst viel angesehen wird, weil die beiden sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen, sind die Dinge, die sie tatsächlich unternehmen wirklich sinnlos geplant und in diesem Zeitrahmen nicht ganz realistisch.

Okay ich bin kurz davor es wegzulegen. Ich hab langsam die Nase voll, das Buch sollte nicht die Geschichtenerzählerin heißen, sondern "Die Tussi die dauernd mit dem Kerl rumvögelt, den sie erst 2 Tage kennt". Ich vermisse die richtige HANDLUNG!

- Wer übrigens auf solche Storys steht, bei dem die Protagonisten übereinander herfallen, der wird auch hier enttäucht werden, da der eigentliche Akt auch nicht wirklich beschrieben wird. Ich mag detaillierte Sexszenen nicht unbedingt, aber hier im Buch hat es dann auch wiederum gefehlt, also auch hier hat die Handlung gefehlt :D

Ok es reicht. Ich beende das Buch vorab, es wird mir wirklich zu dumm. Andauernd geht es nur um Sex, die Protagonisten und deren Freunde schwören sich dauernd toll auszusehen und so einen wundervollen Charakter zu haben, die Geschichte selbst stagniert...

- Japp, wer andauernd nur darüber lesen will, wie die beiden übereinander herfallen, dem sei hiermit zu der Geschichte geraten. Aber wer doch mehr Wert auf eine spannende Handlung legt, die auch vorangeht, der sollte hier definitiv weitergehen. Die Idee der Story an sich ist toll, die Geschichte hätte viel Potential gehabt spannend zu sein und die Beziehung schön darzustellen. Kinnon kommt mir als zu perfekt vor, während Mena einem nach einer Weile mit Ihrer Art so richtig auf die Nerven geht. Es ist wirklich schade, dass die Autorin diesen Weg gewählt hat. Ich habe irgendwo gelesen, dass sie normalerweise Sachbücher schreibt. Vielleicht sollte sie in diesem Genre eher bleiben...

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wasser, elemente, feuer, liebe, erde

Das Feuermädchen

Martina Fussel
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.02.2015
ISBN 9783646601022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es hat echt gut angefangen, trotzdem hatte ich wirklich oft den Moment, in dem ich mir sehr gerne den Kopf auf eine Tischplatte geschlagen hätte, weil ich mich gefragt habe "hääääh was soll das jetzt!?" oder "wie unlogisch ist das denn!?" oder "WTF wie kann man nur den Moment so zerstören!?".

Der erste Band einer Trilogie, von denen jeder Band selbst eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt, handelte überraschenderweise von Elementbändigern. Ich dachte es ginge nur um verfeindete Völker, die sich auf spezielle Bereiche wie Leben im Wald, Gebirge, Wasser etc. spezialisiert hätten und miteinander verfeindet sind. Dass es sich tatsächlich um Völker mit Bändigungskenntnissen handelte, fand ich daher umso spannender.

Die Geschichte wird auch mit einem tollen Prolog eröffnet, der einen sogleich mitten ins Geschehen reisst und den Leser gespannt auf das Kommende zurücklässt. Auch die beiden folgenden Kapitel, die Shaani und Faro vorstellen, sind klasse. Allgemein entwirft die Autorin ein fantastisches Weltgefüge, das sich einwandfrei annehmen lässt und einem zweifelsohne plausibel erscheint. Das Konstrukt der einzelnen Völker, wie sie leben und auf welche Dinge sie sich spezialisiert haben, macht schlechthin Sinn. Gerne hätte ich noch mehr über die Völker erfahren und wie die Götter zu den Menschen kamen, denn diese Erklärung hat mich nicht ganz zufrieden gestellt. Auch hätte ich gerne mehr über die Kriege erfahren - was aber vielleicht auch noch in den weiteren Teilen erklärt wird.

Kommen wir nun aber zu den Punkten, die mich wahnsinnig gemacht haben. Ich hasse Bücher, bei denen sich die Protagonisten nicht kennen, sich aber gleich beim ersten Blick sofort total ineinander verlieben und das so zur Schau stellen. In einem Buch muss die Liebe erkämpft werden. Im richtigen Leben rennt man auch nicht einer Person über den Weg und BAM ist man sofort zusammen. Wo bleibt denn da die Spannung?
Es hat erst so gut angefangen. Shaani trifft zum ersten Mal auf Faro. Eine kurze Begegnung, die Faro dazu verleitet nach ihr zu suchen - KLASSE Einstieg! Dann: Er findet sie und... zack es gibt einen Zeitsprung. Plötzlich haben sie sich schon viele Tage getroffen und sind sich offensichtlich näher gekommen. Wo bleibt der Spannungsbogen????
Dann geht es weiter damit, dass Barein Faro offensichtlich hasst und ihn einsperren/töten whatever will. Im nächsten Moment herrscht Friede Freude Eierkuchen OBWOHL er sogar von seiner Gottheit den Auftrag erhalten hat, Shaani von Faro fernzuhalten. Diese Aufgabe nimmt er irgendwie gar nicht ernst... Dann gibt es wieder einen Vorfall und plötzlich ist das ganze Dorf gegen Faro. In der nächsten Szene wird er ohne erdenklichen Verdienst oder Grund im Dorf einquartiert. So ziehen sich viele Kontroversen durch das gesamte Buch. Ständig wechseln die Protagonisten ihre Meinung und der Handlung wird wieder der ganze Schwung und die ganze Spannung genommen. Das war wirklich enttäuschend, weil es einfach so viel verschenktes Potential ist und man einfach nicht verstanden hat, wieso sich der Plot schon wieder in eine ganz andere Richtung verändert.

Insgesamt hat sich das Buch so gelesen, als hätten mehrere Personen ein Pen & Paper-Rollenspiel gespielt, bei dem sich jeder einmal kurz in den Mittelpunkt drängeln wollte. Und als habe man sich dann dazu entschieden, dass die Story unbedingt zu einem Buch umgebaut werden müsse.

Der Schluss war dann überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Erst gibt es eine Reise über mehrere Tage (die sogar noch ein paar spannende Etappen hat) und dann kommt das Finale und alle sind plötzlich innerhalb eines Wimpernzuckens wieder im Dorf. Ohne Teleport... Keine Ahnung wie sie das geschafft haben. Und Shaani glaubt plötzlich, dass alle gegen sie sind und vertraut jemandem, den sie erst fünf Minuten kennt??? Gut, am Anfang ging das mit Faro ja auch so los, aber bei der anderen Person hätte ich dann doch echt mehr Urteilsvermögen von ihr erwartet...

An sich erhalten wir viele facettenreiche Charaktere, die alle eine unterschiedlich spannende Vorgeschichte haben. Die Autorin hat versucht, möglichst viele spannende Geschichten unterzubringen und dabei viel zu viele Nebenstränge entworfen, die den Hauptstrang nicht unterstützt haben. Auf diese Weise fiel es auch sehr schwer, sich auf die einzelnen Charaktere richtig einzulassen und der Funke wollte einfach nicht so ganz überspringen. Auch der andauernde Wechsel zwischen fünf Ich-Perspektiven war ziemlich anstrengend. Gegen Ende wusste ich erst einmal gar nicht mehr, aus welcher Scht gerade erzählt wird.
Das ist wirklich sehr sehr schade. Ich vergebe trotzdem 3 Sterne, weil mich die Story an sich wirklich gefesselt hat. Da mich interessiert, ob sich der Erzählstil in den anderen Bänden vielleicht verbessert hat und ich wissen möchte, wie es mit Zarah und Lani weitergeht, werde ich die anderen beiden Bände vermutlich trotzdem lesen.

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