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297 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

jugendbuch, england, liebe, soap, seifenoper

Rosen und Seifenblasen

Sonja Kaiblinger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

'Rosen und Seifenblasen' habe ich mir schon im Januar gekauft, mir aber bewusst für den Sommer aufgehoben, da der Klappentext einfach nach einer luftig-leichten Geschichte für Zwischendurch klingt. Allein das Cover schreit schon förmlich danach und ist definitiv ein Hingucker. Die Motive sind nicht nur 'typisch britisch - typisch amerikanisch' gewählt, sondern passen teilweise wirklich zu manchen Stellen im Buch. Zum Glück wurde ich von der Aufmachung nicht enttäuscht und habe eine Geschichte bekommen, die ich wirklich genießen konnte.
Der Einstieg ins Buch dauerte wirklich nicht lange. Im ersten Kapitel macht sich die Protagonistin Abby noch über Ashworth Park lustig und schon im nächsten Abschnitt ist sie auf einmal selbst Teil der Fernsehsoap. Nachdem sie erst noch total perplex ist, begreift sie, wo sie gelandet ist und beschließt die öde, klischeehafte Adelsfamilie mit einigen Streichen etwas aufzumischen. Dies war wirklich lustig und mit Abbys lockerer Art und sarkastischen Sprüchen und Gedanken, konnte ich mich sofort mit ihr anfreunden. Sie ist eine ganz typische 14-Jährige, war aber keines Wegs zu kindisch, sodass es zu keinen überdramatisierten Handlungen kam. Da Abby aber nicht ewig in Ashworth Park bleibt, sondern immer wieder zwischen New York und der Fernsehwelt hin und herspringt, heckt sie schließlich mit ihrer Schwester Deborah und besten Freundin Morgan einen Plan aus, wie sie dem ein Ende setzen kann.

 Die Idee hinter dem Buch fand ich total gelungen und war gespannt, wie die Autorin sie umgesetzt und ich mir Ashworth Park vorzustellen hatte. Man kann sich die Serie als eine Art Paralleluniversum sehen, dessen Bewohner - also die Ashworths - nichts von der 'normalen' Welt außerhalb wissen, aus welcher Abby kommt. So ist die Adelsfamilie also ganz auf sich fixiert und mit ihren eigenen Problem und Streitereien konzentriert. Da gibt es zum Beispiel Tante Gladys, eine schrullige alte Dame, die ständig mit Lady Ashworth zankt. Oder Jasper, das schwarze Schaf der Familie und typische Bad Boy, den es natürlich auch in jeder Soap gibt. Am witzigsten fand ich persönlich jedoch Julian, der das komplette Gegenteil von seinem Bruder Jasper war. Er ist der Star der Serie, auf den alle Zuschauer fliegen, steht gerne im Rampenlicht und schreibt leidenschaftlich gerne, aber leider total talentfrei kitschige Gedichte. Diese Charaktere fand ich alle total genial, da sie zwar etwas überspitzt gestaltet waren, was hier jedoch genau richtig war, da es sich ja schließlich um Darsteller einer Soap handelte - da muss es ja viele Klischees und Drama geben. 
Unterstützt wurde der Fernsehserienpunkt noch durch viele weitere typische Elemente, die gemeinsam mit Abbys Kommentaren den Witz des Buches ausmachen. So geschehen manche Ereignisse in Zeitlupentempo oder Julian werden ohne einen erkennbaren Luftzug die Haare aus dem Gesicht geweht.

Die Geschichte lies sich sehr flüssig und angenehm lesen, da Sonja Kaiblingers Schreibstil sehr einfach gehalten war. Für mich ist das jedoch nichts negatives, da das Buch ja auch für etwas Jüngere ist und somit dem Alter gut angepasst ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir dennoch etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Die Seiten flogen zwar nur so dahin, jedoch hatte ich das Gefühl, dass in der Handlung nicht viel außergewöhnliches geboten war. Erst auf letzten 40 Seiten kommt es zu zwei Höhepunkten und ich dachte, dass es zumindest jetzt noch einmal spannend wird - beide waren jedoch auf 4-6 Seiten schon wieder fertigerzählt waren. Dennoch hat mich der Cliffhanger am Ende interessiert zurück gelassen und ich möchte auf jeden Fall weiterlesen, um zu sehen, wie Abby mit dieser neuen Entwicklung umgeht.

♥ F A Z I T ♥

'Rosen und Seifenblasen' hat mir richtig gut gefallen und war das perfekte Buch für den Sommer. Wer auf der Suche nach einer leichten und lustig Geschichte ist, wird hier auf jeden Fall fündig. Zwar hätte ich mir einen größeren Spannungsbogen gewünscht, kann aber das Buch trotzdem vor allem für Jüngere mit 4 von 5 Blumen weiterempfehlen.

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(34)

107 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zeitenzauber, eva völler, london, zeitenzauber die magische gondel, zeitenzauber das verborgene tor

Zeitenzauber - Das verborgene Tor

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783843210898
Genre: Jugendbuch

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(739)

1.638 Bibliotheken, 49 Leser, 2 Gruppen, 208 Rezensionen

tod, briefe, liebe, trauer, freundschaft

Love Letters to the Dead

Ava Dellaira , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.02.2015
ISBN 9783570163146
Genre: Jugendbuch

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(452)

837 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

rockstar, liebe, stage dive, las vegas, musik

Kein Rockstar für eine Nacht

Kylie Scott ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.11.2014
ISBN 9783802595035
Genre: Liebesromane

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878 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 115 Rezensionen

liebe, jugendbuch, familie, boston, freundschaft

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

Jessica Park , Bea Reiter
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578674
Genre: Jugendbuch

Rezension:

♥  M E I N E  M E I N U N G  ♥

Zuerst einmal will ich sagen, dass ich mich mit dieser Rezension sehr schwer getan habe und mir immer noch immer ein wenig unsicher bin. Denn auch wenn meine Meinung zum Buch posititv ist, gab es doch einen großen, wichtigen Punkt, der mir fast den ganzen Lesespaß verdorben hätte. Als ich im Januar 'Im freien Fall...' begonnen habe, dachte ich, mich würde etwas ganz anderes erwarten.
Schon nach nur ca. 10-15 Seiten hatte ich eine ziemlich genaue Ahnung, wie das Buch ausgehen würde. Dabei war der Anfang nicht mal so schlecht. Julie, die Protagonistin, war mir sofort sympathisch. Mit ihrer leicht chaotischen Art und ihrem sehr ironischen Humor, den ich immer total liebe, konnte sie mich sofort für sich gewinnen. So entlockte vor allem Julie mir oftmals ein Lächeln - selbst wenn die Situation manchmal gar nicht zum Lachen war. Außerdem habe ich die Protagonistin auch für ihren selbstbewussten Charakter bewundert, wie beispielsweise sich mehr in der Schule anzustrengen im Gegensatz zu ihren Freunden und auch ohne diese nach Boston zu gehen. Dieser spiegelte sich auch in ihrem Umgang mit Celeste, dem jüngsten Familienmitglied der Familie Watkins, wider. Diese ist mir sofort an's Herz gewachsen und durch ihre liebe, zuckersüße Art zu meinem Lieblingscharakter der Geschichte geworden.

Obwohl das Mädchen bereits ein junger Teenager ist, schleppt sie überall eine lebensgroße Pappfigur ihres Bruders mit. Und niemanden scheint es zu interessieren. Also nimmt Julie sich der Sache an und versucht Celeste Schritt für Schritt mutiger und unabhängiger von 'Papp-Finn' zu machen. Doch das ist viel schwieriger als gedacht. Und auch wenn Julie dabei genau die richtige Herangehensweise hatte, kam sie mir an diesen Stellen, die auch den größten Teil des Buches ausmachen, leicht dämlich vor. Nicht im Sinn von 'dumm' oder 'nichts in der Birne', denn sie ist wirklich klug, aber sie hat die Sache irgendwie so wenig hinterfragt. Sich nur auf das Wesentliche konzentriert. Auch wenn sie mit anderen über das Klammern an den plattgedrückten Doppelgänger des um die weltreisenden Bruders sprach, ist sie immer noch auf dem Schlauch gestanden. Und das hat mich, da zumindest ich gleich wusste, wie es etwa enden würde, schon ziemlich genervt. Diese Vorhersehbarkeit habe ich auch in einigen anderen Stellen im Buch bemerkt und ich hätte mir gewunschen, dass Julie entweder früher begreift oder man es weniger auffällig gemacht hätte. 

So war der Lesespaß erstmal weg und ich musste das Buch zurück in's Regal stellen. Doch ich wollte der sehr gehypten Geschichte nochmal eine Chance geben und wenn man von der Vorhersehbarkeit absieht, ist 'Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte' klasse. Der Schreibstil war total schnell und flüssig zu lesen. Auch die Gespräche von Julie und Matt, der liebenswerte und nerdige Bruder von Celeste, waren toll und haben das Buch immer wieder aufgelockert. Ebenso wie die Statusupdates der Protagonisten oder den Chats zwischen Julie und Finn. Aber es gibt eben nicht nur die witzigen Stellen, sondern auch die tiefgründigen, die ich vor allem wegen dem lustigen Titel zuerst gar nicht erwartet habe. Letztendlich war es aber genau diese Mischung, die das Buch ausmachte und wegen der mein Lesespaß doch noch zurück kam. Wegen der ich es dann nicht mehr aus der Hand legen konnte.

♥  F A Z I T  ♥

 'Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte' besticht vor allem durch ein wunderschönes Cover, das auch einen Bezug zur Handlung hat, und eine unglaublich witzige Erzählweise, die mir viele Lacher entlockte. Und dennoch ist auch eine ernste Seite vorhanden, die aus dem Buch etwas Besonderes macht. Wäre da nicht die Sache mit der Vorhersehbarkeit gewesen, die mich doch ziemlich beschränkte und wegen der ich leider nicht wie viele andere die volle Punktzahl vergeben kann. Trotzdem will ich allen, die das Buch noch nicht gelesen haben, eine klare Empfehlung aussprechen.

4 von 5 Blumen

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581 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

zeitreise, paris, liebe, musketiere, zeitreisen

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.05.2015
ISBN 9783843210805
Genre: Jugendbuch

Rezension:

  ♥  M EI N E   M E I N U N G  ♥

Den zweiten Band der Zeitenzauber-Trilogie habe ich mir zu Weihnachten gewunschen und ihn dann auch bald gelesen, da das eher dünnere Buch noch schnell mein letztes gelesenes im Jahr 2014 werden sollte. Anfang des Jahres hatte ich bereits den ersten Teil der Reihe gelesen, weshalb ich nun endlich erfahren wollte, wie alles mit Anna, Sebastiano und ihrem 'Nebenjob' weiter geht.

Nachdem Anna mit ihrem Zeitreisepartner gerade eben noch Casanova zur Flucht verholfen hat, erleben wir sie wenig später schon mitten im Abitur. Mittlerweile ist sie 18-19 Jahre alt und seit ihrem ersten Auftrag in der Vergangenheit vor 1,5 Jahren, ist sie nun schon öfters dort gewesen. In 'Die goldene Brücke' war die Protagonistin mir dieses mal schon von Anfang an sympathisch. Sie war dieses Mal nicht so oberflächlich wie beim ersten Teil, was mich doch sehr gestört hatte. Außerdem war sie manchmal zwar etwas langsam von Begriff bzw. ein wenig naiv, aber dafür handelte sie immer mit dem Herzen und tat, was sie aus dem Gefühl heraus für richtig hält.

Als Anna einen Anruf erhält, Sebastiano würde im 17. Jahrhundert in Paris festhängen, zögert sie nicht und steigt sofort in den nächsten Flieger, um sich in der Stadt der Liebe der Vergangenheit auf die Suche nach ihrem Freund mit dem dort beauftragten Zeitwächter Gaston zu machen. Doch schon vor ihrem Sprung hat sie das Gefühl beobachtet zu werden. Fest im Glauben, bald wieder in Sebastianos Armen zu liegen und nach Frankfurt zurückzukehren, macht sie sich auf. Wäre da nicht die Sache mit den Musketieren. Wie kann sie ihren Partner nur vom Gegenteil überzeugen? Und wem kann sie überhaupt trauen?

Obwohl der erste Teil des Buches sich ein wenig zog, kam im Mittelteil endlich ein großer Spannungsbogen zum Vorschein, der von da an ununterbrochen durch die ganze Geschichte ging. Die Fragen häuften sich und ich wollte unbedingt wissen, wie sie Sebastianos Gedächtnis zurückbekommt oder was es mit Richelieu auf sich hat. Dieser, der ja auch wirklich zu dieser Zeit Kardinal war, spielte in der Handlung nämlich eine große Rolle. Da in dem Buch viele geschichtliche Personen vorkamen oder das Paris anno 1625 beschrieben werden musste, gab es natürlich viel zu recherchieren. Und deshalb möchte ich an dieser Stelle ein riesiges Lob an die Autorin aussprechen. Die Handlungsorte konnte ich mir durch ihre tollen Beschreibungen sehr klar und bildlich vorstellen, obwohl ich weder das Paris des 20. noch des 17. Jahrhunderts bisher gesehen habe. Genauso wie die Informationen über bedeutende Personen oder Ereignisse, damalige Sitten oder Bräuche, ...

Doch nicht nur die Beschreibungen, die eine erstaunlich reelle Welt schufen, konnten mich überzeugen. Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr. Die Sätze waren einfach zu lesen, aber nicht zu kurz, und nicht zu lang, sodass man möglicherweise über irgendwelche Wörter gestolpert wäre. Zudem waren im Buch wieder zahlreiche Illustrationen zu jedem Beginn eines neuen Teils oder unten an der Seitenzahl zu sehen.
Dennoch gab es leider aber auch ein paar Sachen, die mich ein wenig gestört haben, sich aber glücklicherweise in Grenzen hielten. Neben den zum Teil etwas langatmigen Textpassagen, hatte ich das Gefühl, dass das Ende in dieser Hinsicht etwas vernachlässigt wurde. Auf ein mal ging mir alles zu schnell und schon waren Anna wieder in der Gegenwart, bevor ich überhaupt richtig verstanden habe, was gerade passiert war. Oder ich hatte kurze Zeit mal das Gefühl, dass mir diese Situation ein bisschen aufgezogen oder überdreht vorkam, auch wenn es sich bei Zeitenzauber um ein Fantasybuch handelt.

♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

An manchen Stellen gab es in der Fortsetzung ein paar sehr langatmige Strecken, die für den Verlauf gar nicht so wichtig gewesen wären, oder die ein oder andere Stelle ein bisschen 'too much' erschien. Dennoch glänzte das Buch aber mit einer durchaus auch fesselnen Handlung an den spannenden Stellen und der sehr genauen und den bestimmt aufwendig zu findenden Informationen. So kann ich euch das Buch mit sehr guten 4 von 5 Blumen empfehlen.

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445 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

zeitreise, liebe, hollyhill, alexandra pilz, dorf

Verliebt in Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 17.03.2014
ISBN 9783453269170
Genre: Jugendbuch

Rezension:

♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

 Nachdem ich bereits vor einiger Zeit 'Zurück nach Hollyhill' so verschlungen hatte, musste auch der zweite Teil der Reihe - Verliebt in Hollyhill - ganz schnell her. Und als ich ihn in den Händen hielt, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen, wurde aber erstmal ziemlich enttäuscht.
Obwohl das Cover wieder total toll gestaltet ist und mit der Kutsche sowie den fallenden Blättern super zur Geschichte passt, konnte mich die Handlung nicht gleich so sehr mitreißen wie sein Vorgänger.  Dabei beginnt alles eigentlich genau dort, wo Band 1 endete und ich hätte noch voll in der Handlung sein müssen. Aber auch wenn dieser Einstieg gut gewählt war, las und las ich und kam dennoch nicht hinein. Also brach ich das Buch erst einmal ab und griff im nun während meines Urlaubs nochmal dazu.

Die bisherigen Geschehnisse dieses Bandes waren mir zum Glück noch so gut im Gedächtnis geblieben, dass ich gleich dort weiterlesen konnte, wo ich das Buch zuvor abgebrochen hatte. So begann ich an der Stelle, an der ganz Hollyhill ins Jahr 1811 katapultiert wird. Während alle sich erst zurecht finden müssen, wird Emily sogleich von ihrem Rätsel, das es dieses Mal zu lösen gilt, praktisch überfahren und hier setzte nun auch endlich die lang ersehnte Spannung ein, sodass die Geschichte immer packender zu einem richtigen Pageturner wurde. Nachdem alle beratschlagt haben, macht sich Emily mit Matt und Cullum, ein ganz besonderer neuer Charakter, auf den Weg und stößt auf viele mysteriöse Ungereimtheiten...

Emily als Protagonistin mochte ich auch dieses Mal wieder total gern und ich konnte mich trotz des Schreibstils in der 3.Person sehr gut in sie hinein versetzen, denn sie verhielt sich so, wie es jeder von uns tun würde, wenn er sich total unvorbereitet im 19.Jahrhundert wiederfinden würde. Diese 'unbekannten' Gepflogenheiten und Emilys Reaktionen darauf, schafften aber nicht nur viel Sympathie, sonder sorgten auch für viele Lacher. Auch die restlichen Bewohner wie Rose, Josh oder Silly konnten mich mit ihrer liebenswürdigen Art total von sich überzeugen. Selbst den seltsamen Cullum mochte ich am Ende richtig gern. 

Besonders gefiel mir an diesem Teil der Reihe, das die Autorin nun auch mehr auf alle Zeitreisenden des Dorfes eingeht. Sei es nun, weil man mehr über ihre magischen Fähigkeiten erfährt oder über ihe Vergangenheiten wie zum Beispiel die von Matt und Chloe, durch die man einen viel besseren Einblick und mehr Verständnis für sie bekommt.
 

♥  F A Z I T  ♥

So hat mir 'Verliebt in Hollyhill' an sich eigentlich recht gut gefallen, denn sowohl die Charaktere als auch das Rätsel, bei dem ich die ganze Zeit selbst mitriet, gefielen mir total gut. Dennoch fand ich es ein wenig schade, dass ich nicht von Anfang an begeistert war und hoffe, das dies beim nächsten Band, den ich mir ganz sicher kaufen werde, anders ist.

4 von 5 Blumen

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

liebe, jugendbuch, katrin bongard, erste liebe, stolz und vorurteil

Loving

Katrin Bongard
Buch: 296 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2015
ISBN 9783841503480
Genre: Jugendbuch

Rezension:


♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

Als mir Loving vom Oetinger-Verlag als Rezensionsexemplar angeboten bekommen habe, konnte ich nicht 'Nein' sagen. Einerseits lag dies natürlich an Ella, der Protagonistin, die selbst auch eine Buchbloggerin ist. Andererseits hat auch die Verbindung mit ' Stolz & Vorurteil' mein Interesse geweckt und ich war gespannt, wie diese in das Buch eingebracht wurde. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich Jane Austens Roman noch nicht gelesen habe und somit nicht sagen kann, ob es möglicherweise Ähnlichkeiten gibt, fand ich es wirklich schön, wie die Autorin das Buch immer wieder in die Handlung miteingebracht hat.
Außerdem hat mich auch das Cover ein wenig angelockt. Es ist zwar nichts, was besonders aus der Masse heraussticht, aber doch wirklich süß gestaltet, beispielsweise mit dem Farbverlauf im Sonnenuntergang. Genauso wie die Aufmachung des Buches, lässt sich auch Loving selbst beschreiben. Es ist eine schöne und leichte Sommerlektüre, wenn auch die Idee dahinter nicht vollkommen neu ist. Doch ich finde, genau das muss man bei sich bei Contemporary-Büchern im Hinterkopf behalten und so wurde ich auch nicht enttäuscht.

Gleich zu Beginn lernt man die Erzählerin Ella kennen. Mit dieser stand ich jedoch ein bisschen im Zwiespalt und es war genau anders rum als sonst: fand ich sie zuerst noch auf Anhieb toll mit ihrer eher zurückhaltenden Art und natürlich dem Bloggeraspekt, verlor diese Sympathie nach und nach ein wenig. Denn Ella macht während der Geschichte eine ziemliche Veränderung durch, die ich im Allgemeinen auch nicht schlecht fand. Dieses Mal konnte mich eine solche allerdings nicht überzeugen, da mir persönlich alles ein wenig zu schnell ging. Von heute auf morgen gewann Ella nur durch ihre optische Veränderung sofort Beliebtheit. Dazu kam noch der ständige Wunsch nach einem Freund, der auf Dauer ziemlich nervig wurde, und das Gefühl, sie würde ihr alten Interessen hintenanstellen und vernachlässigen. 
Nach und nach lernt Ella vor allem durch das Deutschprojekt Luca besser kennen. Dieser verkörperte den typischen Mädchenschwarm, der sich mehr auf Sport konzentriert als auf die restlichen Schulfächer. Dennoch fand ich ihn mit der Zeit immer besser und mochte ihn zum Schluss wirklich gerne.

 Bis auf die Plötzlichkeit, mit der viele Dinge in der Geschichte auftraten, gefiel mir Loving aber sehr gut, vor allem der Schreibstil Katrin Bongards. Sie schaffte es, mit einfachen und überwiegend kurzen Sätzen, das Ganze natürlich rüber zu bringen. An keiner Stelle kam mir alles zu gewollt jugendlich und lässig vor, wie es bei manchen Büchern dieses Genres manchmal der Fall ist. So kam man sehr schnell durch die Geschichte, obwohl sich die Handlung an machen Stellen ein wenig zog, da nicht immer viel passierte. 

♥  F A Z I T  ♥

Auch wenn ich bei Loving einige Probleme mit den Charakteren hatte, machte es mir dennoch Spaß, das Buch zu lesen. Denn ansonsten hat für mich alles gepasst, sowohl vom Schreibstil als auch dem Spannungsfaktor. Deshalb bin ich schon gespannt, wie es weiter geht und werde auf jeden Fall auch den
zweiten Band der Reihe lesen.

4 von 5 Blumen

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119 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

sara shepard, lying game, thrille, the amateurs, the perfections

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt

Sara Shepard , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2017
ISBN 9783570311301
Genre: Jugendbuch

Rezension:

  ♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

 Als ich vor meinem Mallorca-Urlaub in der Buchhandlung auf der Suche nach einem guten Buch für die Ferien war, hatte ich schon seit einiger Zeit eine ziemlich starke Leseflaute. Daher wollte ich ein wirklich spannendes Buch kaufen und als ich THE AMATEURS gesehen habe, musste ich es einfach mitnehmen, da ich Sara Shepards Pretty Little Liars - Reihe aufgrund der vielen verschachtelten Ereignisse so sehr mag. Als Erstes ist mir bei 'The Amateurs' natürlich das Cover aufgefallen, welches mich sofort angesprochen hat. Ich mochte dieses babyrosa und auch die drei Pralinen fand ich irgendwie ganz cool. Zudem passt es auch sehr gut zu Geschichte, da die Süßigkeiten einen kleinen Insider zwischen zwei der Protagonisten darstellen.

Von diesen gibt es wie für Sara Shepard nicht nur einen, sondern fünf mehr oder weniger starke Hauptcharaktere, aus deren Sicht die Handlung abwechselnd erzählt wird. Das Buch beginnt zunächst mit einem Prolog, welcher den Tag von Helenas Verschwinden aus der Sicht ihrer Schwester Aerin erzählt. Seitdem konnte diese nicht wirklich damit abschließen; ihre Eltern trennen sich, sie selbst wird zur Partymaus und stellt schließlich den nach Jahren immer noch ungeklärten Fall eines Tages auf "Offener Fall" hoch. Dies ist eine Website für Amateur-Detektive, auf welcher auch Seneca und Maddox aktiv sind und beschließen, sich der Sache gemeinsam anzunehmen. Sie fahren also zu Aerin, die sich nach anfänglichlichem Widerwillen den beiden anschließt, und gemeinsam mit Brett - ebenfalls einem User aus dem Forum - und Maddox' Schwester Madison versuchen sie, den Täter ausfindig zu machen.

Bei so vielen Protagonisten ist es natürlich erst einmal schwer, die Übersicht zu behalten und nicht durcheinander zu kommen, wer nun wie mit den anderen in Verbindung steht. Zudem gibt es eine Vielzahl an Nebencharakteren, die das Ganze noch einmal etwas verwirrender machen. Auf der einen Seite ist dies natürlich gut, da sich so viele Verdächtige für den Täter, andererseits braucht der Leser eben auch eine Zeit, um einen Überblick zu bekommen. Als ich dann mit den Hauptfiguren aber vertraut war, kam ich mit den meisten von ihnen ziemlich gut klar. Am meisten mochte ich Seneca, die zwar manchmal etwas eigenbrötlerisch ist, dennoch aber immer einen kühlen Kopf bewahrt und so oftmals neue Vermutungen aufgebracht hat. Auch Aerin fand ich glaubhaft gestaltet. Sie erscheint zwar zuerst recht zickig, allerdings ist dies durch die Schwierigkeiten, die sie mit dem Verschwinden ihrer Schwester hat, nachvollziehbar zu erklären und je weiter man in der Handlung fortschreitet, desto besser lernt man auch ihre andere Seite kennen. Mit den anderen drei konnte ich nur teilweise warm werden, Madison war das typische American Girl und somit manchmal etwas naiv, ihr Bruder Maddox wirkte oftmals zu gewollt cool und über Brett erfuhr man nur wenig aus seiner Vergangenheit. Allerdings denke ich, dass diese im Folgeband noch weiter ausgearbeitet werden und bin gespannt, mehr über alle zu erfahren.

Die vielen Charakter wirken zwar zuerst etwas verwirrend, dennoch konnte ich mich in die Geschichte selbst sehr schnell einfinden. Es gibt keine lange Vorgeschichte oder Erklärungen, sondern die eigentliche Handlung beginnt sofort mit Senecas und Maddox' Entschluss, den Fall aufzunehmen. So war ich gleich eingenommen und habe nur wenige Seiten gebraucht, um mich einzufinden. Zudem muss ich Sara Shepards Schreibstil wirklich loben. Dieser lässt sich total flüssig lesen. Er ist einfach und nicht zu verschachtelt, schafft es aber trotzdem ein gutes Bild von der Umgebung oder Situation zu zeichnen. Außerdem baut sie von Anfang an ein gewisses Spannungslevel auf, da sie viele Fährten zu den unterschiedlichsten Verdächtigen legt und gerade wenn man meint, man wisse nun, wer das Verbrechen begangen hat, kommt die überraschende Wendung. Dabei bleibt jedoch alles realistisch und logisch durchdacht, keinesfalls in irgendeiner Weise überdreht. 

Richtig spannend wurde es zwar erst im letzten Drittel des Buches, dennoch konnte ich es schon zuvor nicht mehr aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte, was nun an der aktuellen Vermutung dran ist. In den letzten Kapiteln ist dann noch einmal richtig viel passiert und häufig habe ich bei anderen Büchern das Gefühl, dass alles nun sehr erzwungen und überladen ist. Dies war hier jedoch keineswegs der Fall. Ich empfand das Ende als sehr passend und möchte unbedingt wissen, wie es nun nach der neusten Erkenntnis weitergeht. Anfügen möchte ich am Ende noch das typische 'American Lifestyle' - Feeling, das aus Shepars anderen Büchern schon bekannt ist. Die Gegend passt total ins Bild, die Bewohner sind teilweise etwas reicher und treiben sich auf gehobenen Schicki-Micki Parties herum, während hinter ihrer glatten Fassade nicht alles so perfekt ist wie es scheint. Viele bemängeln die Parallelen zu Pretty Little Liars etwas, dies hat mich jedoch keineswegs gestört. Ihre Werke sind nun mal gerne in solchen Gesellschaften angesiedelt, entwickeln sich aber alle zu individuellen und eigenständigen Geschichten, von denen man nicht genug bekommen kann.

♥  F A Z I T  ♥

 Mit 'The Amateurs' habe ich mir ein Buch erhofft, welches ich nicht aus der Hand legen kann - und wurde dabei auch nicht enttäuscht. Sara Shepards Schreibstil ist wirklich genial und sie schafft es, den Leser immer wieder in die Irre zu führen ohne das etwas unlogisch ist. Auch wenn die vielen Charaktere den Einstieg ein wenig erschweren und richtige Hochspannung erst in den letzten 100 Seiten auftreten, kann ich euch das Buch mit 4 von 5 Blumen ganz fest empfehlen und werde mir auch sicher den zweiten Band zulegen.

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