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676 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 93 Rezensionen

dystopie, liebe, jennifer benkau, joy, percents

Dark Destiny

Jennifer Benkau
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei script5, 18.03.2013
ISBN 9783839001455
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Neél wurde von ihrem ehemals besten Freund umgebracht und Joy weiß seitdem nichts mehr mit sich anzufangen, denn ohne ihn scheint ihr Leben keinen Sinn mehr zu machen.  Deshalb beschließt sie von ihrem Clan wegzugehen und vielleicht ein neues Leben anzufangen, doch ihr altes scheint sie wieder einzuholen.
Den Anfang fand ich einfach nur grausam, denn man wird eine ganze Weile lang im Schatten gelassen was Neéls Zustand betrifft. Man weiß nicht ob oder wie oder weshalb er gestorben ist, doch ich hatte immer schon Zweifel gehabt an seinem Tod, doch was genau passiert ist erfährt man so ab Seite 100.
Joy hat sich auf jeden Fall sehr viel weiterentwickelt in diesem Band. Durch den Verlust von Neél sieht sie ein wie viel er ihr bedeutet hat und wird dadurch stärker, denn sie möchte ja nicht nochmal jemanden verlieren. Nun packt sie alles selber an und trifft ihre eigenen Entscheidungen, auch wenn es heißt, dass sie jemanden verletzen muss.
Neél ist auch ein anderer geworden, nicht nur durch die Folter, sondern vor allem dadurch, dass er wieder unter seiner Art ist, die mit gemischten Gefühlen auf ihn reagieren. Auch er kann Joy nicht vergessen, weiß aber, dass er nicht zurück kann.
Die Story fing etwas schleppend an, da die beiden Protagonisten ja eine etwas längere Zeit getrennt waren, doch spätestens auf Seite 200 wurde ich richtig in die Geschichte hineingezogen.
Der Schreibstil der Autorin war wie im ersten Teil sehr bildlich geschrieben und so hatte ich einen Film im Kopf laufen, während ich las. An einigen Stellen war es meiner Meinung nach etwas gewalttätig und blutig, doch zum Glück waren diese Art von Szenen immer sehr kurz gehalten. Doch diese brutalen Szenen gaben dem Buch mehr Authenzität, da das wahre Leben auch sehr hart sein kann.
Viele haben ja vom Enge gesagt, dass es kein Happy End war und deshalb war ich sehr gespannt, denn ich finde ein gut gelungenes Sad End ist besser als ein gelungenes Happy End, denn das lässt den Leser in eine melancholischen Stimmung zurück. Ich muss sagen, dass mit das Ende gefallen hat, jedoch war ich vermutlich auf etwas sehr großes und phänomenales gefasst, dass es ein wenig platt bei mir rüberkam, doch dies ist wahrscheinlich nur, weil ich zu hohe Erwartungen an das Ende gesetzt habe.

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647 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, liebe, leon, caragh o'brien

Der Weg der gefallenen Sterne

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.04.2013
ISBN 9783453267435
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gaya ist nun eine Anführerin und muss daher die Verantwortung für viele Menschenleben tragen. Nachdem sie endlich in Sylum angekommen sind müssen Gaia und Leon sich erst mal um den Protektor kümmern, der nicht mit sich spielen lässt.


So und schon wieder ein Abschluss einer Trilogie, deren ersten Teil ich geliebt habe und was soll ich sagen? Diesem Band stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn wie schon gesagt habe ich den ersten Teil einfach geliebt.


Also erst mal zum Positiven: Die Charaktere.

Ich liebe die Charaktere, denn schließlich haben wir sie schon zwei Bücher lang beobachtet und ihre Entwicklung beobachtet. Eigentlich müsste ich an meisten an den Hauptcharakteren Gaia und Leon hängen, doch mein Lieblingscharakter sind die Chardo Brüder. Die beiden waren die „normalsten“, also authentischsten Charaktere in diesem Buch. Gaia und Leon waren zwar auch toll, wie immer, doch in meinen Augen auch ein wenig zu perfekt, besonders Leon. An manchen Stellen fand ich ihn toll an anderen weniger. Generell kann ich sagen, dass mir besonders die Nebencharaktere gefallen haben wie die alte Myrta oder auch Maya, obwohl letztere noch ein Baby ist.


Ansonsten fand ich die Welt, in der die Fortpflanzung von mehreren Faktoren gefährdet ist, nach wie vor fantastisch, da ihre Probleme sie so nachvollziehbar sind. Es gibt wirklich viele kranke Dinge, die man tun kann oder vielleicht auch muss, um in dieser Welt zu leben. Einerseits hat es mich begeistert, andererseits fand ich es auch schrecklich, aber im positiven Sinne, falls ihr versteht.


Jetzt muss ich aber leider auch einen negativen Aspekt nennen.


Für mich war die Story etwas schleppend, besonders am Anfang, als sie nur wanderten um nach Sylum zu kommen. Danach wurde es spannender, doch auch nur langsam, was sich zum Schluss glücklicherweise änderte. Es gab viele Überraschungen, mir machen hatte ich gerechnet mit anderen weniger, doch alle waren ein toller Anstoß und gaben der Geschichte wieder einen kleinen Schwung.


Das Ende war fast perfekt. Ich hatte natürlich mit einem Happy- End gerechnet, doch ich bekam mehr als ein kitschiges Ende, sondern einen Anfang, der der Geschichte nochmal einen schönen Rahmen gibt. Nur habe ich mir noch einen schönen Epilog gewünscht, doch man kann ja nicht alles bekommen.



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1.630 Bibliotheken, 22 Leser, 14 Gruppen, 201 Rezensionen

internat, liebe, night school, jugendbuch, geheimnis

Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Axel Henrici , Carolin Liepins
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789133268
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allie ist wirklich der Schrecken aller Mütter, denn sie ist sowohl schlecht in der Schule als auch rebellische und hatte schon öfters Probleme mit dem Gesetz. Doch dass ihre Eltern sie sofort in ein Internat stecken findet sie nicht fair, besonders, da das Internat nur vor Geheimnissen wimmelt.
Um ehrlich zu sein. War mir Allie am anfangs überhaupt nicht sympathisch, denn sie hat immer nur Probleme gemacht und ihr war anscheinend alles egal, doch als man erfahren hat, warum sie so ist, fand ich sie immer sympathischer und gegen Ende habe ich sie richtig gemocht. Auch die anderen Charaktere wurden mit der Zeit realistischer, da man ihre Geschichte und Familienverhältnisse kennen gelernt hat.
Die Sprecherin hat einen hervorragenden Job geleistet, denn nicht nur war hat ihre Stimme wundervoll gepasst und war angenehm, sondern auch der französische Akzent war einfach zum dahin schmelzen. Das ist ein Vorteil bei Hörbüchern, dass man die Namen und Akzente wirklich so hört wie sie in Wirklichkeit vom Autor geschrieben wurden.
Doch hier muss ich auch einen Nachteil vom Hörbuch nennen, und zwar die kleinen instrumentalen Zwischenspiele zwischen den einzelnen Kapiteln. Sie waren zwar ziemlich kurt, so ca. zehn Sekunden, doch trotzdem haben sie den Hörfluss gestört.
Nachdem ich dieses Hörbuch gehört habe, hatte ich selber Lust in einem Internat zu wohnen, denn das Leben wird so genau und gründlich beschrieben, dass ich das Gefühl hatte selber dort zu sein. Ja, der Schreibstil der Autorin war wirklich fesselnd und detailreich ohne langatmig zu werden.
Die Story ging wirklich sehr schleppend voran, denn erst so nach einem Drittel des Buches hört man von dieser Night School und bis man endlich ein bisschen mehr über diese geheimnisvolle Gruppe erfährt dauert es auch eine ganze Weile, doch danach war ich gefesselt. Man will ja schließlich wissen warum diese Sachen im Internat passieren und was die Night School und vor allem Allie selbst damit zu tun hat, doch schlussendlich wurde ich ein wenig enttäuscht. Es war wirklich sehr spannend, doch zum Schluss wusste man auch nicht viel mehr. Das ganze Buch schien mir wie eine Einleitung gewesen zu sein, doch so freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil.

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1.856 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 160 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Helen und ihre Freunde haben nun Automedon besiegt und kümmern sich um die vielen Schäden und Verletzungen, doch dieser kleine Sieg war nur der Anfang, denn die Götter weilen nun auf der Erde und wollen die Scions auslöschen. Um dies zu verhindern müssen die Scions die Prophezeiung entschlüsseln…

Es ist endlich so weit, der Abschluss der Göttlich-Trilogie. Ich werde die Charaktere alle ein wenig vermissen, da es einige gab die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind, ehrlich gesagt, fast alle.


Jeder blieb seinem Charakter treu und entwickelte sich in diesem Band noch ein Stückchen weiter, vor allem natürlich Helen, Lucas und Orion. Doch obwohl die drei die Hauptcharaktere sind, ist mein Lieblingspärchen immer noch Claire und Jason. Auch bekommen wir einen interessanten Neuzugang und ich bedauere, dass er/sie nicht schon früher gekommen ist, da der Charakter sich natürlich nicht so eingliedern kann wie die anderen in nur einem Band.


Der Plot war einfach grandios, so viele Verwicklungen, gelüftete und ungelüftete Geheimnisse, die mich immer staunen haben lassen, es wird niemals langweilig und das Beste an der Trilogie ist ja, dass man sogar noch über den Trojanischen Krieg und die griechischen Götter lernt. So kann lernen auch mal Spaß machen.


Ich hoffe wirklich inständig, dass diese Trilogie verfilmt wird, denn die Verfilmung wäre sicherlich umwerfend mit den ganzen Special Effekts und Göttern, doch dafür müssten die passende Schauspieler gefunden werden, was wirklich nicht leicht ist, da mache Charaktere gleich oder fast gleich aussehen müssen.


Das Cover gefällt mir besser als das zweite, doch das erste Cover war wirklich bei weitem das schönste. Ich frage mich, warum sie nicht bei dem Mädchen beim ersten Cover geblieben sind, denn die fand ich einfach perfekt, das jetzige sieht für mich aus wie ein Frosch. Auch schade fand ich, dass der Dressler Zeichen mein diesem Band nicht das gleiche ist wie bei den anderen beiden Bändern, so sieht es nicht so einheitlich aus, wenn man alle drei nebeneinander im Regal stehen hat.


Ich war ganz und gar begeistert von dem Buch, doch einen kleinen negativen Punkt muss ich trotzdem nennen; und zwar hat mir das Ende gar nicht gefallen. Natürlich war der Krieg zwischen den Scions und den Göttern fantastisch, doch das schlussendliche Ende war mir einfach zu viel Happy End, fast wie in einem Märchen, ich fand es einfach ein wenig übertrieben.



Fazit


Grandioses Finale mit vielen Überraschungen, nur das Ende war ein wenig zu "perfekt"


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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

taizé

Kimi He - Worte an dich

Christina Plaka
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2013
ISBN 9783551766496
Genre: Comics

Rezension:

hristina Plaka beschreibt in ihrem Manga die emotionalste Zeit ihres Lebens, man kann also sagen, dass es sich hierbei um eine Biographie handelt. Normalerweise lese ich so etwas nicht, weil es ziemlich langweilig ist, doch diese Biographie ist wirklich was ganz anderes, es ist eigentlich eine normale Geschichte, nur dass sie wahr ist.
Der Zeichenstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da er sich sehr von den japanischen Zeichenstilen unterscheidet, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, kann man gut damit leben und ich muss sagen, sie hat sich selbst recht gut getroffen.
Der Hauptteil besteht natürlich aus Bildern, doch selbst im Vergleich zu anderen Mangas kommt hier sehr wenig Text vor, da nämlich hauptsächlich die Bilder die Geschichte erzählen, es ist also sehr locker, leicht und schnell zu „lesen“.
Die Story ist sehr emotional und rührend, vor allem, weil man ja weiß, dass es wirklich passiert ist und zum Schluss hin gibt es eine Art Rahmen, die mich einfach fasziniert hat. Nachdem ich diese Manga gelesen habe, kam es mir so vor als würde ich die Autorin persönlich kennen, so real waren ihre Zeichnungen. Auch muss ich ein großes Lob an die Mangaka richten, da sich wahrscheinlich nicht alle getraut hätten ihr „Leben“ zu veröffentlichen.
Einen kleinen Punkt muss ich jedoch abziehen, weil die Geschichte zwar sehr romantisch und süß, war, doch mir hat ein wenig Spannung einfach gefehlt, was nicht verwunderlich ist, da es nun mal eine reale Geschichte gewesen ist und im realen Leben nun mal nichts wirklich außergewöhnliches passieren kann. Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich hoffe, dass das Buch seinen Empfänger auch erreicht hat.


Fazit
Sehr emotional und rührend, jedoch wenig Spannung

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

romanadaption, gail carriger, soulless, band 1

Soulless. Bd.1

Gail Carriger , ,
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2013
ISBN 9783551763839
Genre: Comics

Rezension:

Alexia ist eine alte Jungfer, die mit sehr viel Selbstbewusstsein beschenkt ist und vor nichts Angst hat, nicht einmal vor Vampiren, denn sie hat ein Geheimnis. Da sie keine Seele hat (daher der Titel) werden übernatürliche Wesen durch ihre Berührung immun, somit ist klar, dass Alexia in die Welt der Vampire und Werwölfe hineingezogen wird.

Erst nachdem ich den Mange gelesen habe, bemerkte ich, dass es eine Adaption eines Buches ist und nun finde ich es wirklich schade, dass ich nicht zuerst das Buch gelesen habe, aber wer weiß vielleicht lese ich es ja später noch.

Was bei einem Manga für mich das wichtigste ist, ist der Zeichenstil, so wir der Schreibstil in einem Roman bestimmt er, ob das Buch lesenswert ist oder nicht. Daher habe ich mir erst mal genauer das Cover angeschaut und war überzeugt vom Zeichenstil, doch ich muss euch warnen, der Zeichenstil auf dem Cover entspricht nicht vollkommen dem im Inneren, doch es ist doch öfters der Fall. dass das Cover schöner gestaltet ist als der Inhalt. Wie dem auch sei der eigentliche Zeichenstil ist auch schön, wenn man sich erst mal an ihn gewöhnt hat.

Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, nur dass, meiner Meinung nach, alles sehr schnell passiert und man ein bisschen gehetzt wird, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass ein ganzes Buch in einem Manga verarbeitet werden soll. Ich denke auch, dass viele Sachen, die im Buch vorkommen im Manga nicht gezeigt wurden oder nur oberflächlich angesprochen wurden, was sehr schade ist, denn eigentlich hätten sie das Buch in mehrere Mangas aufteilen sollen.

Natürlich gibt es hier auch eine Romanze zwischen Alexia und Cornell, die zwar sehr süß ist, aber auch ein wenig gehetzt und schnell vor sich geht, leider. Auch wird die Gesellschaft in der Alexia lebt gut beschrieben und man taucht ein bisschen ein ins London des 19. Jahrhunderts.

Das Ende ist sehr rund und man kann sagen, dass der Manga in sich durchaus abgeschlossen ist, jedoch trotzdem Raum ist für mehr.


Fazit
Leider ist der gesamte Manga etwas gehetzt und "unter Zeitdruck".
Sicherlich sehr interessant für Fans, die das Buch bereits gelesen haben und auch für die die es nicht getan haben durchaus empfehlenswert, wenn man auf Mangas und Übernatürliches steht!

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998 Bibliotheken, 16 Leser, 10 Gruppen, 149 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, tris, krieg

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2012
ISBN 9783570161562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tris und Tobias scheinen das Schlimmste erst mal überstanden zu haben. Gemeinsam mit ihrem Bruder Caleb und anderen Freunden suchen sie Schutz vor den Ken bei den Amite und werden dort freundlich aufgenommen, doch nicht für lang. Bald müssen die beiden wieder fliehen und finden Unterschlupf wo sie es nicht erwartet hätten. Nun müssen sie sich einige Fragen stellen: Wie geht es weiter? Was haben die Ken vor? Doch am meisten Wem kann ich trauen?

Die Geschichte fängt da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Da es schon fast ein Jahr her war, als ich den vorherigen Band gelesen habe, musste ich einige Male überlegen, wer jetzt diese Person war und welche Rolle sie spielte, einfacher gesagt, ich musste mich erst wieder in die Welt der Fraktionen einlesen. Anfangs ging es meiner Meinung nach etwas schleppend voran, doch nach den ersten 100 Seiten fing die Spannung an mich zu packen und ich war wie gefesselt.

Sowohl Tris als auch Tobias erleben einen Wandel durch.

Tris ist mutiger, aber auch gleichzeitig verletzlicher geworden. Da sie ihre Eltern verloren hat und ihren Freund Will töten musste wird sie von Trauer und Schuldgefühlen geplagt, die sie selbst im Traum nicht vergessen kann, doch sie verzweifelt nicht, sondern wird dadurch nur noch stärker, obwohl man ihren Mut an manchen Stellen auch als waghalsig und dumm bezeichnen kann.

Tobias hat sich auch geändert, dich leider im negativen Sinne. Im ersten Band fand ich ihn geheimnisvoll, gefährlich aber trotzdem sympathisch, doch in diesem Buch wurde er immer kälter und sogar emotionsloser. Ich konnte einfach keinen Draht mehr zu ihm finden, doch woran es genau lag kann ich nicht genau sagen. Es werden einige Gründe für seine Verschwiegenheit genannt, doch diese konnten mich nicht überzeugen.

Was ihre Beziehung betrifft wurde ich auch etwas enttäuscht. Es gab gewiss einige Stellen am Anfang wo man die Liebe zwischen den beiden spüren konnte, doch ich habe sie ihnen nicht abgekauft. Es gab von beiden Seiten auch Liebeserklärungen, doch auch diese erschienen mir falsch zu sein, es fehlte die Chemie, welche im ersten Teil zur Genüge vorhanden war. Sie haben meiner Meinung nach auch viel zu viel gestritten und manchmal auch über sehr banale Dinge.

Am Schreibstil kann ich nichts aussetzen, er war wie im ersten Teil flüssig und sehr schön bildlich zu lesen.

Das Ende war völlig unerwartet und hat die ganze Geschichte nochmal eine andere Wendung gegeben. Man könnte sagen, dass das gesamte Buch eher mittelmäßig war, aber das Ende dafür umso spannender. Ich bin jedenfalls gespannt darauf was die Autorin aus diesem Ende im nächsten Teil machen wird.

Fazit

Im Vergleich zum ersten Teil hat "Tödliche Wahrheit" eher schlechter abgeschnitten. Die Geschichte war an manchen Stellen, vor allem am Anfang recht langatmig und die beiden Protagonisten haben sich zum Teil auch zum Negativen hin entwickelt. Jedoch war das Ende so unerwartet und überraschend, dass ich dem Buch schlussendlich noch 4 Punkte geben kann.

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986 Bibliotheken, 14 Leser, 6 Gruppen, 131 Rezensionen

pferde, insel, wasserpferde, liebe, fantasy

Rot wie das Meer

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei script5, 12.11.2012
ISBN 9783839001479
Genre: Fantasy

Rezension:

Puck liebt Thisby, die Insel auf der sie geboren wurde, obwohl jedes Jahr das grauenvolle Skorpoi-Rennen stattfindet, bei dem einige ihr Leben lassen müssen. Ihr Wunsch ist es einfach mit ihren beiden Brüdern im Haus ihrer Eltern zu wohnen, mit ihrem Pferd Dove zu reiten und die frische Luft zu genießen, doch dieser Traum wird von vielen Seiten bedroht. Um ihr Leben zu sichern muss Puck an dem Skorpio-Rennen teilnehmen und gewinnen Dazu muss sie den vierfachen Gewinner Sean Kendrick schlagen, der dieses Jahr auf jeden Fall gewinnen muss.

Ich fand die Idee von den Wasserpferden sehr interessant, doch leider wurde im Buch nicht genau beschrieben, wie sie jetzt aussehen, In meinem Kopf sehen sie aus wie normale Pferde, nur vielleicht ein wenig größer und anscheinend haben sie auch eine schleimige Haut. Doch um unter Wasser leben zu können bräuchten sie doch Kiemen und Flossen um sich fortzubewegen. Auf jeden Fall hätte es mir gefallen einfach mehr über die Capaill zu erfahren, da sie nun mal das Interessanteste und Neue im Buch waren.

Anfangs kam ich nicht gut in die Geschichte hinein, ich hielt Puck zuerst für einen Jungen, wegen dem Namen und das kam mir sehr merkwürdig vor, aber es stellte sic heraus, dass Puck nur ein Spitzname für Kate war. Wie man auf diesen Spitznamen kommt ist mir ein Rätsel, aber er passt sehr gut zu ihrer Persönlichkeit, denn Kate ist keine Dame, sondern ein freches Mädchen mit einigen schlechten Manieren, könnte man sagen.
Da mir Protagonisten mit Geschwistern immer sympathisch sind, hat mir Kate auch sehr gefallen, doch ich lernte ihren Charme erst mit der Zeit kennen.
Sean ist auch eine sehr interessante Person. Er sagt nicht viel, aber das was er sagt ist sehr überlegt und immer auf den Punkt genau. Auch wirkt er nie verlegen oder ähnliches weil er immer zu dem steht was er sagt und tut. Man könnte meinen er sei emotionslos und kalt, doch tief in seinem Inneren will spielen sich sehr wohl Gefühlte ab, die er nur nicht der ganzen Welt zeigen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr ausgeschmückt, was an manschen Stellen hervorragend gepasst hat an anderen jedoch ein bisschen zu viel war, so wurde ein ein paar mal ein wenig langatmig, was jedoch nicht allzu schlimm war.

Schade war auch, dass es im ganzen Buch eigentlich um das Rennen geht, aber dieses sich am Ende nur in gefühlten vier Seiten anspielte. Allgemein war ich vom Ende etwas enttäuscht. Es war wunderschön, und falls ich das Buch geschrieben hätte, hätte ich auch genau so aufgehört, aber es ist ein sehr offenes Ende und leider war auch kein Epilog vorhanden. Ich hätte einfach noch zu gerne gewusst was mit Puck und Sean nach dem Rennen passiert.

Fazit

Dieses Buch ist voller Magie der Wasserpferde, die man auf jeder Seite spürt. Jedoch wird nicht viel vom Hintergrund der Pferde bekannt.
Die beiden Protagonisten sind sehr eigen und keinesfalls vom Mainstream, was sie umso sympathischer macht und sie nicht mehr gehen lassen will.

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793 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 134 Rezensionen

fantasy, ruhm, kai meyer, liebe, jugendbuch

Asche und Phönix, inkl. E-Book

Kai Meyer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.11.2012
ISBN 9783551582911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In einer Welt die, die von Medien regiert wird ist Parker Cale der Star schlecht hin, Sohn eines milliardenschweren Unternehmer und Schauspieler der beliebtesten Filmtrilogie Glamour. Ash hingegen ist ein unauffälliges Mädchen, das nur durch Diebstahl überlebt, was passiert wenn die zwei sich treffen und zusammen in ein mystisches Spiel hineingezogen werden, in dem es um Leben und Tod geht?

Ich bin einfach super froh, dass diese Hörbuchversion ungekürzt ist, denn ich wollte einfach nichts verpassen, was in diesem meisterhaften Buch geschieht.
Zuallererst zu den Hauptpersonen Parker und Ash.
Natürlich fand ich es cool, dass die Namen so perfekt zum Titel gepasst haben, denn Parker heißt in seiner Filmrolle Phönix und Ash, naja ist das englische Asche.^^
Fangen wir mit Ash an.

Sie ist eine sehr selbstständige und facettenreiche Persönlichkeit. Schon seid langem schlägt sie sich alleine durch die Welt und scheint manchmal froh und manchmal etwas traurig und allein zu sein. Aber was mir am meisten an ihr gefallen hat war ihr Humor, denn der war einfach zum wegschmeißen. Besonders anfangs, als sie und Parker sich kennen lernten musste ich oft ein Lachen unterdrücken, denn da ich Hörbücher meistens am Abend vor dem Schlafengehen höre wollte ich nicht wie eine verrückte Spinnerin dastehen wenn meine Familie mich Nachts laut lachen hört. Ich finde sie hat eine Art trockenen Humor mit einer gewaltigen Portion Sarkasmus.
Parker ist auch nicht ganz ohne. Man müsste meinen, er sei ein verwöhnter Filmstar, der alles bekommt was er will, doch eigentlich ist der Gegenteil der Fall. Er hasst es berühmt zu sein und hat nicht das, was er sich am meisten wünscht: Freiheit. Auch sein Humor hat es mir sehr angetan, obwohl ich sagen muss, dass Ash noch einen Tick witziger ist.

Da Kai Meyer immer eine Prise Fantasy in seine Bücher hineinbringt kann man sich auch in Asche und Phönix auf ein großes mystisches Geheimnis freuen. Dieses hier ist, wie alle seine Ideen, sehr originell, an manchen Stellen vielleicht ein klein wenig gruselig und ekelig, doch insgesamt sehr spannend.

Der Plot ist sehr gut aufgebaut und es wurde nie auch nur eine Sekunde lang langweilig, denn es gab immer einen "Gegner", auch wenn dieser Feind manchmal gar kein Feind war. Man wird sehr gut auf dieses große Mysterium vorbereitet und alles wird gut erklärt, sodass man schnell in diese neue Welt eintauchen kann.

Natürlich darf in einem Jugendroman die kleine Prise Romanze nicht fehlen.
Die Beziehung zwischen Ash und Parker kam ganz langsam und natürlich, sodass man gar nicht sagen kann wo sie überhaupt angefangen hat. Es war kein Liebe auf den ersten Blick, was ja nur in den seltensten Fällen gut gelingt. Ich fand die beiden einfach nur zuckersüß.

Ich habe eigentlich gar nichts auszusetzen, nur vielleicht, dass das Ende ein klein wenig vorhersehbar war, aber trotzdem brillant. Normalerweise freue ich mich über Einzelbänder, doch über diese beiden möchte ich gern noch ein zweites Buch lesen!

Fazit

Dieses (Hör) Buch ist einfach perfekt, wenn ihr also noch überlegt, ob ihr es kaufen wollt, kauft es, ihr werdet es nicht bereuen. Auf euch warten zwei facettenreiche und witzige Charaktere in einer wundervoll mystischen und gefährlichen Welt. Ihr werdet nicht genug bekommen!

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444 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

vampire, alchemisten, moroi, fantasy, liebe

Bloodlines - Die goldene Lilie

Richelle Mead , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.11.2012
ISBN 9783802588365
Genre: Fantasy

Rezension:

Jetzt ist es klar, ich liebe Bloodlines noch viel mehr als Vampire Academy!!!!

OMG, ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich schieße einfach mal drauf los.
Es ist einfach total unfair, da warte ich ein ganzes Jahr auf dieses Buch und es hält nicht mal einen Tag aus. Ich wünschte das Buch wäre 1000 oder gar 2000 Seiten dick....

Die Geschichte spielt ca einen Monat nach Bloodlines das heißt also die Gang hat ein paar Neuzugänge bekommen: Dimitri, Sonya und Angeline. Naja, so begeistert war ich jetzt nicht, da iac kein großer Dimitri Fan war (Adrian!), doch trotzdem mochte ich ihn natürlich.

Was man von Angeline nicht sagen kann, sie ist die Art von Persohn, mit der ich im wahren Leben so weign wie möglich zu tun haben will, zu aufbrausend, provozierend und.... dumm. Ich konnte mich mit ihr bis zum Ende das Buches nicht anfreunden.

Kam es nur mir so vor, oder hat Jill fast keine "Auftritte" in The GoldenLily gehabt?

Egal nun zu den wichtigen Charakteren:
Sydney und Adrian

Sydney ist mir wahnsinnig sympathisch, weil ich mich mit ihr idenifizieren, kann, denn ich bin auch eher der berechnende Typ, doch auch bin ich fasziniert von Magie, was man von ihr nicht behaupten kann. Sydney war einfach wirklich zum schreien komisch, obwohl,oder gerade weil, sie es ga nicht wollte, denn Sydney hat sich einen Freund geangelt, unglaublich aber wahr und diebeiden sind so perfekt zusammen und doch so unperfekt, aber komisch.
Manche verstehen vielleicht nicht Sydneys Fix die einzelnen Kalorien zu zählen, doch ich kann das sehr gut nachvollziehen, bei dem Vater und der Erziehung muss man ja so einen Fix haben.

Adrian ist einfach toll, wie immer.
Sarkastisch, gutaussehend, doch jetzt plötzlich auch noch einfühlsam und beschützerisch? Wer kann denn dem widerstehen? Rose hat definitiv die falsche Entscheidung getroffen.
Im Laufe desBuches zeigen sich eine andere Seiten von Adrian, die mich total fasziniert haben und so gut zu ihm passten, dass ich mich fragte, warum ich den neuen Adrian nicht schon in VA gesehen habe.

Die beiden hatten einige sehr sehr süße Szenen zusammen und mein armes Herz hat sich jedes mal zusammengezogen und ich wollte Sydney anschreien, doch sie hätte das vermutlich gar nicht gemerkt -.-. Die beiden sind einfach PERFEKT zusammen.

Zum Plot kann ich nicht viel sagen außer:
Er geht rasch voran, es wird also nie langweilig, doch es kommen keine Actionszenen vor.
Es werden einige Geheimnisse gelüftet, doch genauso viele neue Geheimnisse kommen dazu und man merkt, es hat alles erst angefangen.

Richelle Mead ist ja schon bekannt für ihre Folterinstrumente..... ich meine Cliffhanger, doch der schlägtwirklich über die strenge.
Ich kann doch nicht bis Februar warten!!!

Fazit


Fantastische Charaktere, mitreißender Plot und eine Prise Richelle Mead-Genie , Voila!

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124 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, unsterblich, tod, cyrus, seraphina

Everlight - Das Buch der Unsterblichen

Avery Williams , Sabine Thiele
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.12.2012
ISBN 9783426653265
Genre: Fantasy

Rezension:

Sera hat das gefunden wonach viele Menschen ihr ganzes Leben lang vergeblich suchen, nämlich die große Liebe. Es war für sie und Cyrus wie Liebe auf den ersten Blick und ihnen wurde das Glück zuteil unsterblich zu werden und bis in alle Ewigkeit mit dem Partner zusammen zu sein. Dort hört so manches Buch auf, aber dieses Buch beginnt mit der Unendlichkeit- und ihren Nachteilen. Mit den Jahren hat sich Cyrus nämlich gewaltig verändert, natürlich liebt er Sera noch, aber auf eine sehr „strenge“ Art und Weise, er kontrolliert jeden ihrer Schritte. Damit Sera weiterleben kann muss sie alle paar Jahrzehnte ihren Körper wechseln, doch dazu muss sie die Person dessen Körper sie besetzen will töten, was ihr gar nicht gefällt und beschließt deshalb es nicht mehr zu tun. Sie ist bereit zu sterben um endlich von Cyrus frei zu sein, doch dieser Plan ging nach hinten los.

Zwar kommt sie von ihm los, doch durch ein Unglück stiehlt sie wieder den Körper eines Mädchens und muss nun ihr Leben leben. Anfangs erschien das sehr unangenehm, doch nach und nach findet Sera Gefallen an ihrem Leben und besonders an dem Nachbarsjungen Noah, dennoch weiß sie, dass Cyrus früher oder später auftauchen wird.

Ich bin einfach restlos begeistert von diesem kleinen Büchlein. Es ist zwar sehr klein, doch Oho, wie man so schön sagt. Man merkt schnell, dass sehr viel Liebe in das Buch gesteckt wurden, denn es tauchen hin und wieder kleine Zeichnungen auf, die allesamt wunderschön sind und mit dem Thema zu tun haben.

Ja, das Thema war ja das, was mich anfangs sehr gereizt hat, denn wer kann schon Unsterblichen widerstehen? Es klingt zwar ein klein wenig klischeehaft, doch das ist es ganz und gar nicht, denn es gibt kein Liebe auf den ersten Blick, was ja nur in den seltensten Fällen gut ist, und auch die Charaktere sind allesamt besonders und einzigartig. Es gab keine Rolle, so klein sie auch sein mag, die nicht authentisch wirkte. Ich muss sagen, dass eigentlich die Hauptperson Sera am wenigsten Tiefe hatte und auch sie war mir sehr sympathisch. Ich mochte es natürlich, dass sie es leid war anderen Menschen die Körper zu rauben, während es den anderen eigentlich so ziemlich egal war. Sie ist also ein sehr warmherziger Mensch. Aber mehr kann ich irgendwie nicht sagen, aber vielleicht lerne ich sie ja im nächsten Teil mehr kennen.

Noah fand ich anfangs ziemlich normal, ein netter Nachbarsjunge, der immer gut drauf ist, doch im Laufe der Zeit merkt man, dass viel mehr hinter ihm steckt.

Die wohl interessanteste Person war Cyrus. Wie schon so oft gefiel mir auch hier der „Bösewicht“ einfach am besten, weil ich ihn verstehen konnte. Das was er tat ist grausam, keine Frage, aber ich kann ihn verstehen, er macht es schließlich aus Liebe und wegen einer Erfahrung aus der Vergangenheit.

Die Handlung war auch sehr gelungen, Ich fand es gut, dass es „nur“ ein kleines Buch war, denn so gab es keine Möglichkeit langweilig zu sein. Lieber dünn, aber immer auf den Punkt genau und nicht seitenweises Herumgerede um nichts.

Das Ende war auch sensationell.

Ein kleiner Schock, aber nicht zu dramatisch, dass ich ausflippe, weil ich den nächsten Teil nicht in den Händen halte, so gefällt mir das Ende am meisten.

Fazit

Ein rundum gelungenes Buch mit sehr authentischen Charalteren einem originellen Thema und komprimiert und spannend geschrieben. Ich kann eigentlich gar nichts bemängeln,außer, dass der Originaltitel einfach um Welten besser klingt und passt, aber das haben deutsche Titel nun man an sich, sie passen nicht zum Inhalt.
Bleibt nur noch das Warten auf den nächsten Teil.

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269 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

geister, geisterjäger, horror, liebe, anna

Anna im blutroten Kleid

Kendare Blake , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.11.2012
ISBN 9783453314191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Thesus Cassio ist kein normaler 17-jähriger, was man allein schon an seinem recht merkwürdigen Namen erkennen kann, denn er ist ein Geisterjäger, genauso wie sein Vater. Schon seit Generationen wird das Gen zum geistertöten weitervererbt, also hat Cas gar keine Wahl, er muss die Geister töten, bevor sie andere umbringen. Sein „Job“ führt ihn in eine kleine Stadt, in der angeblich ein totes Mädchen in einem Haus wohnt und jeden brutal abschlachtet, der hineinkommt. Cas ist sofort fasziniert von der Geschichte und spürt den Drang diesen Geist, Anna im blutroten Kleid, aufzusuchen, doch als er das erste Mal auf sie trifft, merkt er schnell, dass sie gefährlicher ist als alles was er bisher gesehen hat.

Was mich an der Geschichte anfangs begeistert hat, neben dem wirklich gelungenen Cover, war der Charakter Anna. Ich wollte wissen, wie sie umgebracht wurde und weshalb sie dann zu diesem schrecklichen Monster wurde, dass alle Leute, die in ihr Haus kommen wortwörtlich zerfleischt.

Anfangs schienen Meine Erwartungen erfüllt zu werden. Cas zerbricht sich den Kopf über Anna, nachdem sie ihn am Leben gelassen hat, ABER langsam änderte sich die Richtung. Anna scheint gar nicht der schreckliche Geist zu sein, den ich erwartet hatte und es ging dann eher um anderes, das mich ehrlich gesagt nicht allzu sehr interessiert hat.

Anna fand ich also anfangs richtig interessant, aber das Mysterium dahinter kam mir einfach zu kurz. Meine Meinung zu Cas? Naja ich fand ihn teilweise sehr humorvoll und ansonsten schein er ein recht guter Junge zu sein. Auch die anderen Charaktere wie Carmel und Thomas fand ich ganz nett, aber leider etwas zu oberflächlich.

Es hört sich irgendwie so an, als hätte mir das Buch nicht gefallen, aber dem ist nicht so, anfang war ich wirklich sehr begeistert nur zur Mitte hin fand ich es ein wenig langatmig, aber das Ende war wieder top.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

twilight, postkarten, carlsen, hintergrundberichte, zum kinofilm

Bella und Edward: Die Twilight Saga - Biss zur letzten Szene

Robert Abele , Annette von der Weppen
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.11.2012
ISBN 9783551582980
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist wirklich ein MUSS für alle Twilight-Fans und das sage ich nicht nur so dahin. Einige Fan-Bücher enthalten leider nur sehr wenige Zusatzinformationen und sind auch manchmal unsorgfältig gestaltet, aber nicht so dieses Buch. Schon ohne es aufzuklappen wusste ich, dass sehr viel Arbeit in desem Buch steckt und das nicht nur wegen der Größe des Buches, die wirklich imposant ist. Ja, ich hatte das Gefühl eine Bibel in der Hand zu halten und das ist es auch, die Twilight-Bibel.

Man findet wirklich alles in diesem Buch und noch viel mehr.
Schon auf den ersten Blick habe ich gespürt, dass es mit viel Liebe gemacht wurde, denn alles stimmt perfekt bis aufs kleinste Detail.
Schön fand ich auch, dass Text und Bilder gut aufeinander angepasst wurden.
Natürlich habe ich nicht erwartet, seitenweise Text zu lesen, aber nur Bilder sind auch nicht sehr aussagekräftig, aber die Illustratoren haben es geschafft sowohl Text als auch Bilder in perfekter Menge zu benutzen.

Ein weiteres großes Plus sind natürlich die vielen Specials, die ich gar nicht erwartet hatte. Überall klebten irgendwelche Postkarten, Briefumschlage, kleine Büchlein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Man kann durchaus sagen, dass ich des Öfteren sehr überrascht wurde.
Desweiteren hat man sehr viel über die Entstehung der Filme erfahren. Selbstverständlich wusste ich schon vorher, dass es eine riesen Arbeit gewesen sein musste, denn ich habe auch schon ein paar kleinere Filme mit meinen Freunden gedreht, die man aber in keinster Weise mit den Twilight-Filmen vergleichen kann, aber es ist noch eine menge mehr Arbeit, als ich gedacht habe.
Die Schauspieler, Make-Up Artisten, Kameramänner, Toningenieure und viele andere mussten teilweise schon um 5 Uhr morgens aufstehen und den ganzen Tag durcharbeiten und das fast monatelang und man sollte während dem Drehen immer voll konzentriert und nicht müde sein.

Auch lernt man die Schauspieler auch besser kennen, da es einige kleinere "Erinnerungen" gab, die die Einzelnen uns mitgeteilt haben und einige davon waren sehr interessant und amüsant.
Ach, ich kann mich an den Bildern einfach nicht sattsehen!
Man kann eigentlich sagen, dass man hier eine Zusammenfassung des Ganzen bekommt, nicht der Handlung sondern der Entstehung der animierten Twilight-Welt.

Das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss und das war au´ch hier so. Ganz am Ende erwartete mich nochmals eine Überraschung, die ein Twilightfan-Herz höher schlagen lässt.^^
Ich wette, dass andere sehr neidisch wären, doch was es ist, verrate ich euch nicht.

Fazit

Sehr liebevoll gestaltetes Buch, das uns einen Einblick in die Twilight-Welt vermittelt.
Viele Bilder, Karten, Briefe und andere Specials machen das Lesen zu einem unvergesslichen Abenteuer. Anders als bei anderen Fan-Büchern könnte ich es noch viele Male anschauen, da mir immer wieder neue Details auffallen würden.
Ein rundum perfektes Buch, aber einen kleinen Punkt Abzug, wegen dem Preis, den ich zwar verstehen kann, aber trotzdem sehr hoch ist.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

ursula poznanski, trilogie, dystopie, mehrteiler, die verratenen

Die Verratenen

Ursula Poznanski , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 09.10.2012
ISBN 9783833729973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ria gehört zur Elite, zu einer Gruppe von Jugendlichen, die von der Gesellschaft gezeugt wurde und die eine spezielle Aufgabe in ihrem Leben haben, doch plötzlich wird sie und andere von der Gesellschaft, die sie erschaffen haben verstoßen. Aber warum, das wissen sie nicht. Nun müssen sie sich zusammen alleine in der Außenwelt durchschlagen.

Dieses mal begibt sich Ursula Poznanski in eine andere Schiene und zwar in die Dystopie und ich muss sagen, dass könnte sie ruhig öfters machen.

Zwar sind einige Elemente sehr vergleichbar mit anderen Dystopien, wie die Gesellschaft, die einem gewisse Dinge verschweigt und die doch nicht so gut ist, wie man denkt, aber mir hat die Idee der Rangliste und die Elite sehr gefallen.

Man wird mit spezieller DNA gezeugt, damit man später besondere Fähigkeiten in der Medizin o:Ä hat und man wird auch nach einem berühmten Mediziner benannt. Einerseits ist das erschreckend, andererseits auch sehr interessant, da das bald möglich sein wird, oder schon möglich ist, es ist also nicht weit hergegriffen.

Auch die Außenwelter bzw "Prims" kamen schon mal vor, wie in "Gebannt", doch trotzdem fand ich es auch hier gut dargestellt und auch ansonsten hat mir die gesamte Welt einfach total gut gefallen.

Leider muss ich sagen, dass ich die Story ein wenig langsam fand. Natürlich war sie spannend, aber es passierte nicht viel, aber es gab ein paar kleine Überraschungen. Ansonsten war der Spannungsbogen relativ flach. Ich kann es nicht beschreiben, die Story war schon gut und spannend, obwohl nicht allzuviel passierte?

Es kann zum Beispiel auch an dem phänomenalen Schreibstil liegen, der einfach einen in die Geschichte hineinzieht und nicht mehr loslässt.

Die Charaktere fand ich auch alle relativ gut. Sie hatten alle ihre eigenen Charaktereigenschaften, aber auf mich wirkten sie irgendwie ein wenig gruselig und auch unecht, weil sie es ja auch sind, denn sie sind "im Reagenzglas gezeugt worden".

Ich frage mich, warum um Buch nicht mehr darüber geschrieben wurde. Ich meine Ria musste sich doch Gedanken darüber machen wie "echt" sie im Vergleich zu den Prims ist, aber nein das tut sie nicht. Aber das zeigt ja auch, dass es für die Menschen in dieser Welt normal ist, so "geboren" zu werden.

Auch zur Sprecherin möchte ich kurz etwas sagen.

Ich kann mich daran erinnern, dass es zu Anfang ein wenig merkwürdig war, diese Stimme zu hören. Sie war zu.... tief denke ich, aber wie ihr schon lesen könnt, fiel mir das nach einer Zeit gar nicht mehr auf, es passt sich sozusagen meinem Ohr an und hat auch am Anfang nicht gestört, es war nur anders als ich erwartet hätte.

Auch noch etwas, das überraschend war.

Ich hatte eigentlich eine Romanze erwartet, aber fast keine bekommen, naja, nur ein kleines bisschen vielleicht, aber man könnte es auch als eine sehr enge Freundschaft bezeichnen.

Ria und Aurelio (ich weiß nicht genau wie man den Namen schreibt, ein Nachteil des Hörbuches) standen sich zwar nahe, keine Fragen, aber wie schon gesagt, eher freundschaftlich.

Mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet, denn es gab keinen richtigen Show-Down mit Kämpfen oder einen großen Cliffhanger. Es war eher eine Überraschung und danach ging es so gemächlich zu Ende. Also ein rundes Ende, ein sehr sehr rundes. Ich fand es ganz gut, aber ich hätte ehrlich gesagt einen Cliffhanger erwartet.

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156 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, berlin, missverständnisse, carina bartsch, freundschaft

Türkisgrüner Winter

Carina Bartsch
E-Buch Text
Erschienen bei Schandtaten Verlag, 28.10.2012
ISBN B009YDQMBU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Seit dem Ausflug herrscht Funkstille zwischen Emely und Elyas, doch warum? Warum ruft Elyas Emely nicht an, oder schreibt ihr eine SMS? Emely ist ratlos und geht kurzerhand auf eine Party von der sie weiß, dass sie Elyas dort auch treffen wird, doch auch dort wird sie ignoriert. Ist es nun aus zischen ihnen? Doch warum?

... Ich finde einfach keine Worte für dieses Buch.

So lange habe ich schon auf die Fortsetzung gewartet und nun endlich habe ich sie gelesen. Um null Uhr angefangen und durchgelesen bis um vier und diese schlaflose Nacht hat sich gelohnt, denn das Buch war fantastisch!

Ich wollte unbedingt wissen was zwischen den beiden wird und natürlich habe ich auch den Humor von Carina Bartsch vermisst, denn der ist wirklich einzigartig. Sie ist die einzigste, die es schafft mich zum lachen zu und zum weinen und, ja, sogar zum fremdschämen. Denn die Sachen die Emely passieren sind wirklich mehr als peinlich, aber unterhaltsam.

Was mir natürlich am besten gefallen hat war wieder diese Chemie zwischen den beiden Protagonisten, denn diese hat wieder mal total gestimmt.

Ich fand sie so süß zusammen, auch wenn sie sich gestritten haben, waren sie doch perfekt zusammen. Nur komisch, dass sie es selbst nicht merken.

Natürlich gab es auch einen Wendepunkt, der naja, nicht allzu überraschend war. Ich denke, dass einige von euch es schon erraten haben, dennoch war er ziemlich gut eingebaut und das was danach folgte, pure Verzweiflung beim Leser. Ich wollte beide anschreien, sie zusammenschlagen etc., aber das ging ja nicht.

Der Schreibstil von Carina Bartsch war wie schon gesagt wieder mal phänomenal. Sarkasmus und Humor zur genüge, aber auch einfühlsam und melancholisch, einfach perfekt für diese Geschichte.

Ich hoffe wir werden noch viel von ihr zu lesen bekommen!

Die Autorin hat nämlich in einen Interview gemeint, dass sie noch einige Geschichten in petto hat und diese sind - Gott sei Dank- keine Reihen sondern Einzelbänder.

Da bleibt uns das lange warten auf den zweiten Teil erspart, oder besser gesagt, die Folter.^^

Nun kommen wir zum Ende.

Aw~ <3

Mehr will ich nicht sagen.^^

Schade finde ich nur, dass wir keinen Epilog bekommen haben, denn ich hätte gerne in die Zukunft der beiden geblickt. Ein gemeinsames Haus, vielleicht sogar Kinder?

Ich für meinen Teil will mich nicht von Emely und Elyas verabschieden, denn die beiden habe ich wirklich in mein Herz geschlossen.

Vielleicht schreibt Carina Bartsch noch einen Spin-Off "10 Jahre später"?

Den würde ich 100%ig lesen!

Fazit

Wieder einmal schafft es Carina Bartsch mich auf voller Länge zu überzeugen!
Die Charaktere bleiben so charmant wie im ersten Band, entwickeln sich alle weiter, bleiben sich aber treu. Man wird von dem wundervoll erfrischenden Schreibstil gefesselt und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ein rundum gelungenes Buch und ein rundum gelungener Zweiteiler!

Ich will mehr!

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85 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

hamburg, wanda, jonathan, liebe, köln

Kuckucksmädchen

Eva Lohmann
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.09.2012
ISBN 9783492055468
Genre: Romane

Rezension:

Wanda kann sich einfach nicht entscheiden, soll sie nun Jonathans indirekten Heiratsantrag annehmen, oder nicht? Will sie überhaupt ihr ganzes Leben mit Jonathan verbringen? Wanda weiß einfach nicht mehr weiter und sucht Antworten bei ihrem Herzen, das ihr tatsächlich auch antwortet. Zusammen mit ihrem Herzen versucht Wanda die richtige Entscheidung zu treffen, hoffentlich ist es bis dahin schon nicht zu spät....

Die Idee der ganzen Geschichte fand ich schon mal toll. Etwas alltägliches, das uns alle etwas angeht, denn jeder kennt das Problem, vor einer lebenswichtigen Entscheidung zu stehen, aber nicht zu wissen was man machen soll. Ich muss zugeben, ich habe schon etwas aus dem Buch gelernt und zwar, dass man manchmal gar nicht so viel nachdenken sollte.

Der Schreibstil hat mir auch sehr zugetan. Er war sehr leicht zu lesen, manchmal witzig und humorvoll, aber an manchen Stellen auch sehr ruhig und ernst, wie das ganze Buch auch.
Man kann gar nicht glauben was für eine tolle und berührende Geschichte hinter diesem kleinen Buch steckt, das nun wirklich nicht dick ist, ich bin überrascht.

Wanda war an sich schon sehr interessant, aber manchmal konnte und wollte ich ihre Taten gar nicht verstehen. Am liebsten hätte ich sie angeschrienen und dazu gezwungen "das Richtige" zu tun, aber dann wäre die Geschichte zu schnell zu Ende gewesen.
Die Idee mit dem sprechenden Herzen war auch total witzig und ich stelle mir das Leben um einiges leichter vor, wenn meines das auch könnte. Schließlich hat das Herz ja fast immer recht, oder? Und man könnte alles auf das Herz schieben ;).

Aber jetzt kommen wir zum großen Manko an diesem Buch: Das Ende.
Das Ende war eines der schrecklichsten, die ich jemals gelesen habe. Ich mag ja Cliffhanger in einer Serie, weil sie mich total verrückt machen, mir das aber auch ein wenig gefällt. Es sei denn sie sind zu cliffhangermäßig, das ich die Autorin am liebsten erpressen würde mir die Fortsetzung zu geben.
Wie dem auch sei, aber ein offenes Ende bei einem Einzelband?
Nein, das geht mir zu weit, zumal es wirklich viel zu offen ist. Ok, ich könnte mir vorstellen wie es weitergegangen wäre, aber ein rundes Happy End wäre mir viel lieber gewesen.

Zum Schluss kommen wir noch zum besten Teil der Story: dem Nachwort.
Eines sage ich dazu : es ist magisch.
Warum? Das müsst ihr selber lesen^^.

Fazit

Kuckucksmädchen ist ein magisches Buch ohne viel Magie. Der Schreibstil ist sowohl witzig als auch ernst, genauso wie die ganze Geschichte und diese Kombination gefällt mir sehr. Ich würde 5 Punkte geben, aber über das Ende komme ich einfach nicht hinweg.

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547 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, clara, tod

Unearthly - Heiliges Feuer

Cynthia Hand , Isabell Lorenz , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783499256998
Genre: Fantasy

Rezension:

Clara muss sich erst einmal von dem Schrecken der letzten Wochen erholen, doch dazu bleibt ihr keine Zeit, denn sie bekommt eine neue Vision, eine schreckliche, denn sie weiß irgendjemand, der ihr nahe steht wird bald sterben.

Dazu kommt noch, dass sie immer mehr Gefühle für Christian hegt, obwohl sie doch Tucker über alles liebt und ihr Bruder scheint auch seine eigenen Probleme zu haben.

Natürlich darf sie auch nicht die fiesen Schwarzflügeln vergessen, die es auf sie abgesehen haben.

Ja, Clara hat es wahrlich nicht leicht gehabt, aber sie hat sich in diesem Band weiterentwickelt, so wie alle anderen Charaktere in diesem Buch.

Wie schon erwähnt kommt es zu eine bösen Dreiecksbeziehung, die ich skeptisch betrachte, da ich wirklich nicht weiß wie sie sich entscheiden wird.

Tucker und Clara, die passen einfach beide zusammen, das hat man schon im ersten Band gemerkt, aber natürlich weiß man auch, dass Clara und Christian etwas verbindet (Beide fangen mit einem C an, ist das ein Zeichen?), und zwar sind sie beide von Gott persönlich außerwählt worden zusammen zu sein. Kann man gegen Gott ankommen?

Auch in diesem Buch gibt es einige sehr unerwartete Knaller, die mich haben staunen lassen, besonders zum Ende hin konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, aber was das gute ist, dass es immer noch eine Menge Geheimnisse gibt, die nicht gelüftet sind und die mich wahnsinnig interessieren, ich hoffe es ist nichts Schlimmes, aber ich habe so meine Befürchtungen...

Leider muss ich auch einen Makel aussprechen, auch wenn ich ihn nicht richtig beschreiben kann, es ist eher ein Gefühl. Kennt ihr das, wenn ein Buch gut ist, aber euch nicht wirklich fesseln und mitreißen kann? So war das bei diesem Buch auch. Es kamen zwar eine Menge Überraschungen vor, aber so richtig gepackt hat es mich auch nicht, ich weiß nicht woran das liegen mag.

Der Schreibstil war auch hier sehr schön, nicht zu viele Informationen, sondern nur auf das wichtigste konzentriert, aber trotzdem schön. So gefällt mir das am meisten.

Der letzte band wird garantiert ein Knaller werden mit einem gewaltigen Show-Down!

Ich will auf jeden Fall wissen, was mit Samjeeza passiert ist, Angelas Aufgabe und was mit Jeffrey los ist und natürlich will ich wissen für wen sich Clara entscheiden wird.

Fazit

Wieder einmal ein gelungenes Buch von Cynthia Hand!

Spannung und Überraschungen, das ganze Buch hinüber mitCharakteren, die eine Tiefe zeigen, wie man sie nicht oft erlebt.

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1.047 Bibliotheken, 13 Leser, 11 Gruppen, 113 Rezensionen

dystopie, liebe, aria, zukunft, perry

Gebannt. Unter fremdem Himmel

Veronica Rossi , Heinrich Koop , Franca Fritz , Carolin Liepins
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789146206
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aria hat schon immer in den sicheren Wänden von Revery gewohnt, vor den gefährlichen Äther-Stürmen geschützt, doch dann wurde sie ausgesetzt und ist ganz auf sich allein gestellt.

Sie wieß hre Überlabenschancen sind gleich Null, doch dann wurde sie von einem Außenseiter gefunden, einem Barbaren namens Perry, derin der Wildniss überleben kann. Zusammen haben sie eine Desl, er bring sie zu ihrer Mutter und sie hilft ihm seinen entfürten Neffen zu finden.

Zusammen begeben sie sich auf den Weg in das Ungewisse.

Die Welt von Victoria Rossi hat mir sehr gut gefallen, Sie war zwar nicht allzu originell, denn von der gefährlichen zerstürten Welt abgeschlossene Kuppeln hatten wir zwar schon, aber Smart Eyes gab es nirgendwo. Die sogenannten Smart Eyes sind durchsichtige Augenklappen über die man in virtuelle Welten gelangen kann, man muss sie sich nur vorstellen, außerdem scheinen sie noch wie ein Computer zu funktionieren und jeder Bewohner hat eines. Das finde ich eine sehr coole Idee und auch sehr originell dazu.

Die beiden Protagonisten Perry und Aria fand ich auch ganz toll.^^

Aria kann, wie der name schon sagt, sehr gut singen und ich finde das Wortspiel einfach klasse. An sich ist sie eine sehr willensstarke Person, die ihre freunde und Familie liebt, aber naja mehr kann ich zu ihr leider nicht sagen. Sympathisch aber irgendwie durchschnittlich, aber Perry hat es mir echt angetan. Da er ein barbar ist, ist auch seine öußere Erscheinung etwas anderes. Seine Augen glühen grünund er hat sehr scharfe Eckzähne und das stelle ich mir irgendwie total cool vor. Er hat blonde Haare, aber in meinem Kopf wird er immer schwarzhaarig bleiben. Außerdem hat er noch zwei besondere Fähigkeiten, die nun wirklich etwas besonderes sind.

Die Story war auch ok.

Es gab paar kleine Stellen an denen sich Spannung aufbaute und auch einige Geheimnisse, die überraschend waren, aber es gab keinen Knall, was ich sehr schade fand.

Der Schreibstil hat mir echt gefallen, aber die Stimme von Laura Maire, war mir irgendwie zu... gelangweilt. Anfangs hat es mich schon etwas gestört, aber danach ging es, obwohl es bei weitem bessere Leser gibt.

Und jetzt kommen wir zu dem,das mir am besten gefallen hat. Die Beziehung zwischen Aria und Perry. Natürlich war klar, dass sich da was entwickeln würde, aber anfangs konnte man das gar nicht erkennen, die beiden haben sich nicht sonderlich gemocht. Gott sei dank keine Liebe auf den ersten Blick Beziehung, das wäre schrecklich gewesen. Nein, diese wirkte sehr natürlich und einfach wundervoll. Wie schon gesagt, es entwickelte sich ganz langsam und fließend, und ehe ich mich versah war sie da, aber nicht überraschend und unnatürlich, nein es war der fluss der natur gewesen.

Und die beiden waren sooo süß zusammen, ich bin einfach nur geschmolzen.

Das Ende war kein Cliffhanger, aber auch nicht gerade rund, weil ich dem zweiten Band jetzt so sehr entgegenfiebere, aber nicht wegen der Story, sondern nur wegen den beiden Protagonisten.

Fazit:

Gebannt, hat mich doch tatsächlich gebannt.^^

Die nicht gan so originelle, aber doch wundervolle Welt, der gute Plot, aber am meisten die zwei Protagonisten die zusammenpassen wie Pech und Schwefel und eines der süßesten Paare, die ich kenne. Wann kommt der nächste Teil raus?

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(3.173)

4.637 Bibliotheken, 68 Leser, 7 Gruppen, 264 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 05.09.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ana hat es geschafft und Christian verlassen, denn sie hat gespürt, dass er ihr schlecht tut, doch bald darauf bereut sie ihre Entscheidung und sie fühlt sich richtig schlecht.

Als sie dann eine Mail von Christian bekommt sich zu treffen wendet sie sofort ein und trifft sich mit ihm, aber ob das eine gute Idee ist?

Ist sie ohne ihn vielleicht nicht besser dran?

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich das Ende des ersten Teiles spitze fand, denn da zeigte Ana zum ersten Mal, dass sie auch Entscheidungen treffen kann, wenn sie muss, umso schrecklicher fand ich es, dass sie sich nach 5 Tagen (5 TAGEN!!) schon wieder mies gefühlt hat, das kann doch nicht sein, oder? Und sie fühlt sich nicht mies, nein ihre Stimmung war auf dem Nullpunkt und angeblich hat sie seit der Trennung nichts richtiges mehr gegessen, was auch nicht möglich sein kann. Also eines kann ich sagen, der Anfang der Geschichte hat mir wirklich nicht gefallen. E.L. James sollte mal versuchen etwas realistischer zu schreiben. Ana war einfach nur ein Mädchen, dass massig Liebeskummer hat und an nichts mehr anderes denken kann....

Naja, bald wurde es jedoch besser.

An dieser Stelle muss ich die Sprecherin des Hörbuches loben, denn ihre Stimme war wirklich grandios und hat einfach perfekt gepasst und zwar zu jedem Charakter. Sie ist wirklich eine, der besten Stimmen, die ich bisher gehört habe und hat mir so manches mal geholfen eine wirklich langweilige/unrealistische Szene zu überstehen.

Die Story, nachdem der wirklich unrealistische Teil mit der Versöhnung vorbei war, ich meine Christian ist in nur 5 Tagen zu einem Weichei geworden, fand ich danach viel besser, als die Story des ersten Teils, denn zum ersten Mal kam Spannung auf.

Ana wird verfolgt und zwar von einer komischen Frau, die fast so aussieht wie sie selbst und wirklich merkwürdiges Zeug redet, ja, man kann sagen sie ist psychisch nicht ganz normal, was die Sache spannender macht, auch, dass sie einen Waffenschein besitzt.

Man erfährt auch viel mhr, oder so ziemlich alles über Christian Leben und was es mit Mrs. Robinson auf sich hat, und das war es ja, was mich angetrieben hat den zweiten Bang zu lesen/hören, leider fand ich die Auflösung nicht ganz gelungen, weil ich mit etwas wirklich außergewöhnlichen gerechnet hatte, aber es war trotzdem gut.

Auch habe ich einen Lieblingscharakter gefunden und zwar Dr. Flinn, ich weiß nicht wieso, aber ich mochte ihn. Es wurde so oft von ihm geredet und als er dann wirklich in echt erschienen ist, ich fand es einfach nur toll. Und ehrlich gesagt gefallen mir Ana und Christian immer noch nicht so wirklich.

Beide haben sich weiterentwickelt, keine Frage, aber Ana bleibt trotzdem an manchen Stellen sehr nervig und Christian, ich würde sagen zu unnormal?

Und ja der Schreibstil, was soll ich sagen.

Im ersten Band sind mir die vielen wirklich vielen Wiederholungen aufgefallen und ich habe gemeint, es könne nicht schlimmer werden und ich habe mich ja schon daran gewöhnt, aber es wurde wirklich noch einen kleinen Tick schlimmer.

Das Unterbewusstsein und die innere Göttin, diese beiden haben mir ja immer gefallen, weil sie ein Engelchen, Teufelchen bildeten, was ich wirklich witzig war, aber die anderen Wiederholungen...

Müsste das einem Lektorat nicht auffallen? Oder bezeichnet man so etwas als seinen eigenen Stil?

Im ersten Teil habe ich gemeint, dass die Parallelen zu Twilight gar nicht auffallen, doch in diesem Teil tun sie das, finde ich zumindest. Einerseits finde ich es witzig, aber andererseits auch nur nervig, etwas dazwischen.

Ich war sehr gespannt auf das Ende, da es ja nichts mehr gibt, auf das man sich freuen kann also keine ungelüfteten Geheimnisse mehr, aber die letzten paar Minuten habe einen "neuen Feind" geschaffen, obwohl, ich denke jeder wird wissen wer dieser Feind ist. Bin gespannt, was DER DA wohl anstellen kann. ich denke nicht allzuviel.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

humor, google, julia grün, suchanfragen, anfragen

Was haben Schmetterlinge im Bauch, wenn sie verliebt sind?

Art Bechstein , Julia Grün
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2012
ISBN 9783442378944
Genre: Humor

Rezension:

Sag mir, was du googelst, und ich sag dir, wie du tickst ... Urkomisches aus dem Internet!

Heute schon gegoogelt? Sie wissen hoffentlich, dass die Suchmaschine Ihres Vertrauens sich Ihre Suchbegriffe genau merkt – denn nur so kann sie den »Suggest«-Dienst anbieten: Noch während Sie tippen, ergänzt sie Ihren Suchbegriff um mal sinnvolle, mal weniger sinnvolle Elemente. So kommen bizarre Vorschläge zustande: »der papst ist … der dunkle lord der sith« oder »ein schaf … denkt nach«. Wer hat das bloß zuvor schon mal eingegeben? Und warum? Wer googelt was – und welche Suchanfragen sind die lustigsten?

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Autor:

Art Bechstein und Julia Grün, beide Mitte 30, leben als freie Journalisten in München und Berlin. Sie lieben das Internet, denken aber auch, dass man es – wie das ganze Leben – nicht zu ernst nehmen darf.

Meinung:

Dieses Buch ist kein herkömmlicher Roman, es ist eher so etwas wie ein Witzebuch, in dem Kommentaren zu Suchenfragen stehen. Hört sich langweilig an ist es aber nicht.

Es ist ja schon sehr komisch zu lesen, was manche Leute so googeln, aber noch lustiger ist es Kommentare darüber zu lesen und auf diese Idee wäre ich niemals gekommen, aber ich finde sie genial. Die Kommentare sind so voller Ironie und Sarkasmus, dass man sie fast nicht versteht, als bei manchen Suchanfragen.

Sie sind zwar nicht immer zum weglachen, aber das ein oder andere Mal hat es mich richtig erwischt und ich kann euch versprechen, ihr werdet einige lustige Zeiten mit dem Büchlein haben.

Leider kann man jetzt nicht allzuviel über das Buch schreiben, da es keine Handlung gibt und keine Charaktere etc. und der Schreibstil ist einfach Sarkasmus pur, mehr gibt es nicht zu schreiben.

Wer ein Niveauvolles Buch erwartet hat hier nichts zu suchen, aber Spaß werdet ihr sicherlich haben.

Fazit:

Lustig sarkastisch und unerwartet!

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732 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 109 Rezensionen

dystopie, zombies, tom, alex, ashes

Ashes - Tödliche Schatten

Ilsa J. Bick , Robert A. Weiß , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Sonja Schuhmacher
Fester Einband: 571 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2012
ISBN 9783863960063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tom ist nicht tot, wie Alex gedacht wurde, nein er wurde von zwei älteren Menschen gerettet und wohnt solange bei ihnen, bis es ihm, und seinem Bein, wieder bessergeht. Danach will er sich auf die Suche nach Alex gaben, Ellie hat er schon für tot erklärt.
Genauso will Alex sich auf die Suche nach Tom begeben und ist demnach aus Rule geflüchtet, hinaus in die gefährliche Welt voller Verändeter und rasch trifft sie auf die erste Gruppe.
Werden die zwei sich jemals wiedersehen?

Den ersten Band habe ich ja verschlungen und hatte auf den letzten hundert Seiten nur noch Angst, dass es zu Ende geht und der Cliffhanger war wirklich fies, so war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung, aber ich wurde maßlos enttäuscht
Schon vorher haben mir manche gesagt, dass es nicht so gut werden würde etc, aber ich wollte mir ein eigenes Bild machen.
Fangen wir also an dieses Buch zu analysieren.

Der Anfang war relativ langweilig, es wird beschrieben wo Tom ist und wie es ihm geht, nichts spannendes, aber auch immerhin gut zu wissen, dass er noch lebt, gut wäre irgendwie doof gewesen wenn er tot wäre, ist ja die männliche Hauptperson.
Danach ging es gleich weiter zu Alex und nun wurde es richtig spannend.
Sofort steht ein Kampf zwischen ihr und einer Gruppe von Veränderten an und der hat es echt in sich. Da ich ein eher zart besaitetes Mädchen bin, war es an manchen Stellen echt ekelig, denn es floss Literweise Blut, Hautfetzten wurden einander abgerissen, kurz gesagt, es war nicht schön, aber noch ok, ausnahmsweise.
Das Schlimme ist, es war keine Ausnahme, eher die Regel, das ganze Buch über wird getötet oder verwundet und alles wir haarklein beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin war gut, flüssig, keine Frage, aber sie hätte nicht jede einzelnes gedärm oder Ähnliches beschreiben müssen, mir war es zu blutig für ein Jugendbuch. Beim ersten Band fand ich es brutal, aber gut brutal und jetzt ist es einfach nur noch gezwungen.

Trotzdem wollt ich wissen wie es mit den beiden weitergeht, aber auch hier wurde ich leider enttäuscht. Ich muss zugeben, es ist schon ein Jahr her seitdem ich den ersten Band gelesen habe und die Namen der Rulebewohner wollten mir nicht mehr einfallen, aber ich habe auch geglaubt, dass sie nicht mehr so oft vorkommen werden, aber falschgedacht, sie kamen vor und zwar fast genauso oft wie Alex und Tom. Es war nicht schlimm, denn ich mochte ja Chris sowieso sehr gerne und die anderen ja auch, bloß am Anfang wusste ich nicht wer wer war und die "Hauptgeschichte" wurde demnach etwas vernachlässigt, finde ich jetzt.

Alex als Protagonistin mochte ich sehr, denn sie ist eine starke Persönlichkeit und ich finde auch ihre neugewonnene "Gabe" sehr interessant, von der ich nichts verrate, vielleicht wissen es einige von euch ja nicht mehr, aber so etwas würde ich auch gerne wollen.
Tom blieb auch in diesem Band relativ flach und ich kann mich nicht mit ihm anfreunden, zwar erfährt man mehr von ihm, trotzdem ist da immer diese Distanz, vielleicht liegt es an der Er-Perspektive, die ich ja nicht so mag.

Das Ende, von dem ich nichts sagen will, hat mir gefallen und das hat das ganze Buch dann ein wenig hochgezogen.

Fazit:

Leider sehr enttäuschend.
Zu viel gezwungenes Blut/Gewalt, zu wenig Alex bzw. Tom zu viel Rule, aber der Schreibstil immer noch top und auch das Ende war gut. Insgesamt schlechter als der Vorgänger, aber immer noch ein solides Werk.

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(394)

881 Bibliotheken, 11 Leser, 7 Gruppen, 150 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, aufgabe, nephilim

Unearthly - Dunkle Flammen

Cynthia Hand , Isabell Lorenz , ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2012
ISBN 9783499256981
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist ein ganz besonderer Tag für Clara, denn zum ersten Mal hatte sie eine Vision von ihrer Aufgabe als Schutzengel, den sie unbedingt erfüllen muss. In ihrer Vision sieht sie einen Jungen in einem brennenden Wald, deshalb vermutet sie, muss sie diesen Jungen vom Feuer retten, doch sie weiß nicht wer er ist. Schließlich, nachdem ihre Vision ein wenig deutlicher geworden ist zieht ihre Familie um, dorthin wo auch der gehimnisvolle Junge wohnt, wo Clara ihn auch trifft. Nun versucht sie alles um in seine nähe zu kommen, wenn da doch nicht Tucker wäre....

Ich habe ja sehr viele gute Rezensionen von Unearthly gelesen und als ich erfuhr, dass sogar Richelle Mead, die neben Kristin Cashore meine Lieblingautorin ist, das Buch auch klasse fand, musste ich es einfach haben. Dementsprechend waren meine Erwartungen natürlich enorm, und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich glaube ich habe noch nie ein Engelbuch gelesen, wenn doch war es so schlecht, dass ich es verdrängt habe, aber von nun an, werde ich es öfters tun, wenn sie alle so gut sind wie dieses. ´Die Welt von Cynthia Hand war einfach fantastisch. Clara ist nur ein Viertelengel, und desalb nicht so stark, trotzdem hat sie eine Menge Vorteile gegenüber Menschen. Sie ist schöner (ok, wer hätte das gedacht), stärker, schneller und hat bessere Heilungskräfte als normale Menschen. Bis dahin noch voraussehbar, aber sie kann auch alle Sprachen flüssig sprechen, was echt cool ist, und natürlich hat sie Flügel. Wie cool ist das denn? Sie hat Flügel, kann aber damit nicht fliegen, was ich mir nicht vorstellen kann, denn wenn ich Flügel hätte würde ich einfach so lange üben bis ich fliegen könnte.

Das ist noch nicht alles, auch gibt es gefallene Engel, deren Flügel schwarz sind und die einen Krieg planen und dafür brauchen sie Viertel- oder besser noch Halbengel. Von diesem Krieg haben wir leider nicht viel mitbekommen.

Auch besitzen sie so etwas sie einen heiligen Glanz, der eine Verbindung zu Gott sein soll. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu entdecken.

Clara als Person fand ich ganz sympathisch, aber meiner Meinung nach zu normal. Sie ist nett, hat ihre Familie gern, ich weiß einfach nicht, was ich sonst schreiben soll. Aber normal zu sein ist nicht allzuschlimm, so kann man sich auch besser in sie hereinversetzen.

Besonders toll fand ich, dass Clara einen kleinen Bruder hatte. Ich mag es wenn die Protagonisten Geschwister haben, denn dadurch wirken sie echter, da man die Gefühle und die Beziehung zwischen der Familie besser spüren kann, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich auch Geschwister habe.

Christian, der geheimnisvolle Junge ist der König der Schule und ist mit der Königin zusammen. Anfangs wirkte er wie ein typisches Klischee: Gutaussehend, reich, gute Noten, einfach so ein Sunny-Boy, aber man merkt, dass mehr hinter ihm steckt, doch ich ahnte nicht wie viel mehr.

Tucker fand ich einfach nur cool. Er ist eher so der Kumpel Typ: witzig, etwas ländlich, er wird immer als Cowboy beschrieben und einfügsam.

Wen ich jedoch am interessantesten fand war Claras Freundin Angela, aber ich will hier nicht spoilern.

Natürlich hat Clara auch eine kleine Romanze, doch ich will nicht sagen mit wem, schließlich bahnt sich vielleicht eine Dreiecksbeziehung an, aber das gute ist. man weiß nicht für wen sie sich entscheiden soll. Mir ist es egal, ich mag eigentlich beide und kann es mir mit beiden vorstellen. Aber es war einfach zuckersüß wie die Autorin das geschrieben hat.

Das Ende war total unerwartet.

Man würde denken Clara rettet Christian aus dem Feuer, denn so war nunmal ihre Vision, aber nichts da. Als ich die Stelle gelesen habe habe ich meinen Augen nicht geglaubt, denn die Wahrheit hat mich einfach nur überrascht. Ihr werde NIE damit rechnen.

Der Schluss war ziemlich rund und ich könnte mir vorstellen was im nächsten Band kommt. Ich hoffe wir erfahren mehr über die gefallenen Engel und diesen Krieg.

Fazit

Ihr werdet nicht enttäuscht werden! Die Welt von Clara ist himmlisch und so voller Fantasy und dabei haben wir bei weitem noch nicht alles gesehen. Der Plot war spannend und das Ende unerwartet und überraschend zugleich, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

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tod, trauer, familie, eltern, mobbing

Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims

Annabel Pitcher , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag (HC), 01.05.2012
ISBN 9783442312535
Genre: Romane

Rezension:

Jamies Familie ist seid dem Tod seine Schwester Rose auseinandergebrochen.
Der Vater trinkt, die Mutter hat sie verlassen und Rose Zwillingsschwester Jas will einfach nicht mehr essen, obwohl seine Eltern gesagt haben, dass alles besser wird, doch es wird nur schlimmer.
Auch in der Schule geht es Jamie nicht gut, denn seine Mitschüler hänseln ihn und wollen ihn nicht in ihrer Klasse, doch es gibt einen Lichtblick in Jamies leben, Sunya, das Mädchen, das neben ihm sitzt.

Mir hat der Schreibstil der Autorin unglaublich gefallen, sie hat es geschafft das kindliche Denken in ihren Schreibstil einfließen zu lassen. Da Jamie erst zehn Jahre alt ist, ist seine Sicht auf manche Dinge sehr naiv und denkt immer, das was die Erwachsenen sagen sei alles wahr.
An manchen Stellen wirkt es vielleicht zu kindlich und naiv, weil ich noch weiß wie ich mit zehn Jahren so war und da war ich schon etwas erwachsener als Jamie.

Das Thema der Geschichte ist natürlich sehr heikel, aber für Jamie nicht, um ehrlich zu sein versteht Jamie die Trauer seiner Familie nicht genau, weil er sich an Rose nicht erinnern kann.
Ich jedoch kann die Reaktionen der Eltern verstehen, dennoch hätte ich sie am liebsten angeschrien, als ich gelesen habe wie( oder besser gesagt wie nicht) sie sich um Jamie und seine Schwester Jas kümmern.

So ist Jas gezwungen die Mutterrolle zu übernehmen und um Jamie zu sorgen und das macht sie ganz wundervoll. Sie ist eine tolle Schwester für Jamie und Jamie zeigt ihr das auch. Diese Geschwister sind auf sich alleine gestellt und ein Team, das man nicht außenanderbringen kann.
So ist es nur klar, dass ich Jas sofort ins Herz geschlossen habe, Jamie natürlich auch.
Auch die anderen nebenrollen waren authentisch und greifbar.

Die Beziehung zwischen ihm und Sunya war einfach zu süß.
Zwei Kinder, denen es nicht allzugut geht, die sich aber nicht kleinkriegen lassen und eine Menge Fantasie besitzen. Ihre Streiche und Rachezüge, die waren sehr geschickt angestellt für zehn-jährige, da muss ich meinen Hut ziehen. Sunya ist wahrlich ein sehr intelligentes Mädchen.

Ich musste mir mehrere Male das Weinen verkneifen, aber zum Schluss ließ ich sie einfach laufen. Ja das Ende war sehr emotional und am liebsten hätte ich jemanden bestimmten im Buch geschlagen.

Fazit

Eine sehr gefühlvolle Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungen jedoch ganz anders.

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musik, liebe, band, freundschaft, schnee

Linna singt

Bettina Belitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei script5, 10.09.2012
ISBN 9783839001394
Genre: Romane

Rezension:

Linna hat seid fünf Jahren ihre Band nicht mehr gesehen und seid fünf Jahren keinen Ton mehr gesungen, doch auf einmal landet ein Brief der ehemaligen Keyboardspielerin bei Linna zu Hause und ladet sie ein die Band wieder aufzuerwecken. Sie geht hin, um ihre alten Freunde wiederzusehen, doch vorallem um den Gitarristen Falk zu treffen, doch es kommt alles anders als geplant und auf einmal landen sie in einer Hütte zu einer Probewoche.

Abgeschnitten von der Welt scheinen sich die ehemaligen Freunde immer fremder zu werden, denn einer stiftet Unruhen und schreibt Drohungen an die Wand, doch wer ist es?

Zuallererst möchte ich etwas über das Cover sagen, denn es täuscht einen gewaltig.

Ich hätte mir eine nette vorweihnachtliche Geschichte erwartet aus der ich natürlich etwas lerne, wie es sich halt für eine Weihnachtsgeschichte gehört. Zum Teil hatte ich recht, es könnte so eine Vorweihnachtsgeschichte mit einer versteckten Lehre sein, aber diese Story war auf keinen Fall nett.

Sie war spannungsgeladen, wie ein Krimi oder ein Thriller.

Linna ist mit ihren Bandmitliedern auf einer Hütte und der Neffe des Hüttenbesitzers ist auch mit von der Partie. Sie hätte sich erhofft ein wenig mit ihrem alten Schwarm Falk verbringen zu können und auch ein wenig Spaß mit ihren alten Freunden zu haben, doch allesamt haben sie sich verändert.

Der sonst immer fröhliche Simon ist auf einmal ein Spießer geworden genauso wie der coole Jules.

Auch Falk hat sich verändert, Linna weiß zwar nicht genau wie, aber er ist nicht mehr derselbe. Nur Maggie scheint noch "normal". Was ist nur passiert?

Linna als Charakter fand ich einfach genial.

Eine Frau, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und die Wahrheit einfach so heraussagt und somit andere Leute völlig schockiert. Sie ist taff, macht Männerarbeit geht Boxen und kann eine Menge einstecken. Lieber würde sie sterben als irgendwo kleinbei zu geben.

Aber innerlich trägt sie eine Menge Ballast mit sich herum und ich wenn man sie genauer betrachtet sehr verwundbar, was sie so sympathisch macht.

Auch die Nebencharaktere, Linnas Freunde sind alle sympathisch und real.

Jeder hat einen Grund für das was er tut und es gibt immer eine Geschichte, die einem erklärt warum derjenige sich so verändert hat und sie sind nicht vorhersehbar.

Bettina Belitz legt sehr großen Wert auf Details, manche Dinge kann man nur erkennen, wenn man jeden Nebensatz genau studiert und sich fragt, was sie damit gemeint haben könnte. Alles hatte eine versteckte Bedeutung. Manchmal führt diese Liebe zu Details auch etwas zu weit und einige Stellen wurden langatmig, was jedoch nicht allzu oft passierte.

In der Hütte gibt es eine/n oder mehrere, die Versuchen Linna einzuschüchtern und zu isolieren, jeder ist verdächtig und hat einen Grund, aber ständig wechselten meine Verdächtige und das hat mich wahnsinnig gemacht. Deshalb sage ich, es ist eher ein Thriller, als eine Weihnachtsgeschichte.

Die Moral des ganzen ist.... eigentlich gibt es mehrere Morale.
1.Friss nicht alles in dich hinein
2.Jeder ist verdächtig
3.Es ist schwer das Richtige zu tun
4.Freundschaft ist wichtig
5....

Mit der Auflösung des ganzen hatte ich natürlich wiedermal überhaupt nicht gerechnet, obwohl es alles so viel Sinn macht, aber das geht mir öfters so.

Fazit

Wirklich sehr gute 4 Punkte für "Linna singt".

Sehr authentische und sympathische Charaktere, egal ob Protagonist, oder Nebencharakter, spannender Plot aus dem man sogar etwas lernen kann und ein schönes rundes Ende.

einen kleinen Punkt Abzug wegen einiger Stellen, die etwas langatmig waren.

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ash, liebe, feen, fantasy, meghan

Plötzlich Fee - Frühlingsnacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstraß , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.08.2012
ISBN 9783453267275
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ash ist am Boden zerstört, denn er kann nicht mehr mit Meghan zusammen sein, die nun die Eiserne Königin ist, doch er lässt sich nicht unterkriegen und versucht mit allen Mitteln zum Mensch zu werden, um zu ihr zurückkehren zu können. Dabei helfen ihm alte Bekannte wie Puck oder Grim, aber auch neue unerwartete Freunde.

Zusammen bestehen sie unüberzwingbare Prüfungen, ja sie gehen bis ans Ende der Welt um Ash zu helfen.

Ja, das war wohl leider der letzte Teil der Saga, der letzte und meiner Meinung nach auch der beste. Wie ihr sicherlich schon wisst wurde die Geschichte aus der Sicht von Ash erzählt, was man bei dem rosanen Cover nun wirklich nicht erwartet und ich meine auch, dass das Cover zwar wunderschön aussieht, jedoch überhaupt nicht zum Buch passt, da nichts rosarot im Buch ist, nein die Helden müssen sehr schwierige Abenteuer bestehen.

Da passt das Originalcover deutlich besser und Hey! Der Ah auf dem Cover entspricht so was von dem Ash in meinem Kopf! Bloß der Pulli erscheint mir nicht so Ash-like.

Die Charaktere sind immer noch wundervoll und authentisch, sie haben sich also nicht verändert, wieder jeder einem eigenen Charakter treu. Wie oft Ash Puck mit dem Tod gedroht hat, das kann man gar nicht mehr zählen, kein Wunder, dass es Puck auch nichts mehr ausmacht.

Was mich besonders begeistert hat waren die zwei neuen Freunde, die wir kennenlernen durften, eine/n den/die wir schon kennen aber noch nie gesehen haben und das war wirklich eines der größten Überraschungen im Buch.

Diese knapp 500 Seiten gingen vorbei wie im Flug und natürlich waren die Prüfungen, die Ash bestehen musste, um ein Mensch zu werden die spannendsten und durchdachtesten Momente im ganzen Buch. Besonders mit der letzten Prüfung ist Julie Kagawa etwas wunderschönes gelungen. Ich sage nur eins: Habt ihr euch auch schon nach manchen Büchern gefragt was danach passiert? Wie die Helden alt werden oder eine Familie gründen? Tja, die müsst ihr euch hier nicht stellen, oder doch, eigentlich schon. Es ist schwer zu sagen, lest es am besten einfach selbst. Ich habe mich auf jeden Fall bei den Prüfungen köstlich amüsiert.

Man kann eigentlich sagen, dass nur 50% des Buches in der gegenwart spielen der Rest spielte in der Vergangenheit oder in der Zukunft und gab der Geschichte so viel mehr Tiefe.

Ich liebe es ja, wenn man mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfährt und Zukunftsausblicke sind sowieso immer gut.

Das Ende ein schlichtes Happy End wie sollte es auch anders sein, aber nach dem Schuss waren immer noch 15 Seiten und in diesen findet ihr Bonusmaterial zum feinsten.

Ein Überlebenshandbuch, eine Leseprobe zu Das Geheimnis von Nimmernie und was mir am meisten gefallen hat, ein Interview mit der Autorin, aber nicht irgendeines, nein ein aufgepepptes.;)

Fazit:

Julie Kagawa ist mir diesem Buch ein perfektes Ende einer wundervollen Serie gelungen, die nicht nur optisch was her macht. Man hat hier alles was man braucht, spannende Prüfungen, überraschende Wendungen, schöner Schreibstil und natürlich wundervolle authentische Charaktere

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